Flexcellence

Flexibilisierung von Studium und Lehre

Flexcellence - Flexibilisierung von Studium und Lehre

– gibt Studierenden mehr Freiraum bei der Erreichung ihrer Studienziele und fördert innovative Lehrformate.

Das Projekt Flexcellence - Flexibilisierung von Studium und Lehre zahlt als eines von zwei Teilprojekten auf das Ziel “neue Wege in Studium und Lehre” im Gesamtprojekt TExAS ein.
Ziel ist es, Studiengänge und Lehr-/Lernstrukturen der Hochschule Osnabrück mit Hilfe skalierbarer Pilotprojekte zu modernisieren, um mehr Freiraum für Studierende zu schaffen und das Studium insgesamt attraktiver und zukunftsorientierter zu gestalten.
Durch innovative Ansätze sollen Studierenden nicht nur besser für den Arbeitsmarkt ausgebildet sondern auch Forschungstalente frühzeitig erkannt und gefördert sowie Studiengänge stärker mit den Forschungs- und Transferthemen der Hochschule verknüpft werden.

Die Flexibilisierung betrifft dabei sowohl inhaltlich-curriculare Strukturen als auch zeitliche und räumliche Lernformate. Studierende sollen künftig stärker selbst entscheiden können, was, wie, wann und wo sie lernen. Durch diese neuen Gestaltungsspielräume wird die Attraktivität des Studiums gesteigert und eine Kultur gefördert, in der Studierende eigenverantwortlich lernen können.

So entsteht ein Hochschulstudium, das Transformation als Lernprinzip versteht – praxisnah, individuell und anschlussfähig an Forschung, Transfer und Gesellschaft.

Maßnahmen

Mit dem Teilprojekt Flexcellence – Flexibilisierung von Studium und Lehre werden Maßnahmen zur langfristigen Sicherung der Lehrqualität und Innovationskraft der Hochschule Osnabrück ergriffen. Im Mittelpunkt stehen skalierbare Pilotprojekte, die den Wandel von Studium und Lehre erproben und übertragbare Modelle für die gesamte Hochschule entwickeln. Dazu zählen:

  • ein interner Wettbewerb um die besten Ideen zur Flexiblisierung von Studium und Lehre.
  • Durchführung von skalierbaren Pilotprojekten.
  • Evaluation und Dokumentation der Projekte.

Aktueller Projektstand

17 Anträge im Wettbewerb um die Förderung durch Flexcellence

Zum Stichtag des hochschulweiten Auswahlverfahrens für innovative Lehrprojekte im Dezember 2025 sind insgesamt 17 Anträge aus den vier Fakultäten sowie dem Institut für Musik eingegangen.
Im Frühjahr entscheidet eine Auswahljury darüber, welche Projekte ab Oktober 2026 gefördert und umgesetzt werden. Die Jury besteht aus zehn Mitgliedern. Jede Fakultät bzw. jedes Institut stellt eine/n Studierende/n und eine/n Studiendekan*in. Bis Anfang März haben die Jurymitglieder nun Zeit, die Anträge zu sichten und zu bewerten. Maßgeblich ist dabei der Kriterienkatalog, also die Überprüfung inwieweit sich die Projekte an den Bedarfen der Studierenden orientieren, einen didaktischen Mehrwert bieten und realistisch umsetzbar sind. Darüber hinaus wird begutachtet, ob die innovativen Lehr- und Lernformate skalierbar sind, also beispielsweise auch in anderen Fakultäten oder Studiengängen Anwendung finden können. Die geförderten Projekte sollen zudem ihre Lehr- und Lernmethoden evaluieren und die Ergebnisse anderen Lehrenden zur Verfügung stellen, um den hochschulweiten Austausch und Wissenstransfer zu stärken.
Weiteres zum Projekt ist im Amtsblatt in der   Richtlinie nachzulesen.