Symposium

13. Deutsch-Chinesisches Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulausbildung, 1.12.2020 in Hefei (online-Konferenz)

Präsident Bertram begrüßte die Teilnehmer*innen des 13. Symposiums in einer Videobotschaft
Björn Thümler MdL, Minister für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen hielt ein Grußwort
Frank Mayer hielt eine Keynote über die Erfahrungen an der Hochschule Osnabrück mit der Umstellung auf digitale Lehre

Am 1.12.2020 richtete die Hefei Universität das 13. Deutsch-Chinesische Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulbildung aus. Seit 13 Jahren findet jährlich das Deutsch-Chinesische Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulbildung statt. Das Symposium zählt zu einer der wichtigsten Austauschplattformen für Bildungsexpert*innen aus Deutschland und China zum Themenfeld „Applied Sciences“.

Während die weltweilte Corona-Pandemie und die damit verbundenen Reisebeschränkungen die physische Teilnahme an internationalen Konferenzen derzeit unmöglich machen, zeigt sich, dass in der aktuellen Zeit der internationale wissenschaftliche Austausch so wichtig ist wie noch nie. Die plötzliche Notwendigkeit, die Lehre auf digitale Formate umzustellen und Studierenden auch im virtuellen Raum praxisorientierte Lehrformate anzubieten, betraf chinesische und deutsche Hochschulen gleichermaßen.

Da China inzwischen wieder weitgehend zur Normalität zurückgekehrt ist, konnte das Symposium in Hefei in Präsenz mit gut 200 Teilnehmenden abgehalten werden. Die deutschen Referent*innen und Teilnehmer*innen wurden online eingebunden.

Auf die aktuelle Situation eingehend, lautete das Leitthema in diesem Jahr „Smart Education in der anwendungsorientierten Hochschulbildung: Trends und Entwicklungen“. Die Herausforderungen, aber auch die Chancen der digitalen der Lehre standen im Fokus der Keynotes und Fachvorträge.

Das Symposium wurde hochkarätig vom niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler MdL, eröffnet, der sich in einer Videobotschaft an die chinesischen und deutschen Teilnehmenden richtete. Auch auf chinesischer Seite war das Bildungsministerium der Provinz Anhui mit Chu Changlian, dem stellvertretenden Minister des Bildungsministeriums der Provinz Anhui, hochrangig vertreten. Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram wünschte allen Teilnehmenden einen fruchtbaren Austausch und sprach allen Teilnehmenden für das kommende Jahr eine herzliche Einladung zum 14. Deutsch-Chinesischen Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulbildung nach Osnabrück aus. Prof. Dr. Hendrik Lackner ging in seiner Keynote auf die „Intelligente Verzahnung von beruflicher und akademischer Bildung“ ein. Frank Mayer gab in seiner Keynote einen Einblick über die „Lessons Learned aus dem Corona-Semester für ein smarteres Lernen an der Hochschule Osnabrück“ aus Sicht des LearningCenters. Herr Prof. Hofmann stellte das deutsch-chinesische Joint-Masterprogramm „Entrepreneurial Design“ vor. Herr Prof. Dr. Michael Schüller zeigte Ausschnitte aus dem Film, der im Rahmen des studentischen Seidenstraßenprojekts entstanden war. Im Zuge des Projektes waren deutsche und chinesische Studierende entlang der Seidenstraße gereist.

Das diesjährige Symposium zeigte, dass auch während dieser Zeit der Reisebeschränkungen der wissenschaftliche Austausch nicht zu kurz kommen muss. Dennoch besteht die Hoffnung, dass das nächste Symposium wieder in Präsenz in Osnabrück stattfinden kann, damit im nächsten Jahr neben dem fachlichen Austausch auch die überfachliche Vernetzung stattfinden kann.

Rückblicke auf vergangene Symposien