Symposium

12. Deutsch-Chinesisches Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulausbildung, 21.-22.10.2019 in Osnabrück

Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler MdL, eröffnete das 12. Deutsch-Chinesische Symposium
Qing Chensong, erster stellvertretender Parteisekretär des Bildungsministeriums der Provinz Anhui, hielt ein Grußwort
Beim Ministerdialog sprechen die Ministeriumsvertreter über die zukünftigen Herausforderungen anwendungsorientierter Hochschulen
Die Kunstwerke von Tao Li konnten in den Pausen bewundert werden.
Zum Abschluss des ersten Symposiumstages diskutierten deutsche und chinesische Hochschulleitungen über die Herausforderungen bei der Gewinnung hochqualifizierter Fachkräfte für die Lehre.

Am 21.-22.10.2019 fand in Osnabrück das 12. Deutsch-Chinesische Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulbildung statt. Rund 100 deutsche und chinesische Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Politik diskutierten für zwei Tage über die aktuellen Entwicklungen und Trends in der anwendungsorientierten Hochschulausbildung. In diesem Jahr stand das Thema „Professuren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften – Aufgaben und Profil, Nachwuchsgewinnung sowie Instrumente zur Steigerung ihrer Attraktivität“ im Fokus der Veranstaltung. Sowohl in China als auch in Deutschland stehen anwendungsorientierte Hochschulen vor der Herausforderung hochqualifizierte Fachkräfte aus der Praxis für eine Tätigkeit in der Lehre zu begeistern.

Die Veranstaltung wurde vom Hochschulzentrum China (HZC) der Hochschule organisiert. Prof. Dr. Hendrik Lackner, wissenschaftlicher Leiter des HZC, bewertete das 12. Deutsch-Chinesische Symposium als großen Erfolg: „Mit unseren deutsch-chinesischen Symposien haben wir die führende Dialogplattform beider Länder rund um das Thema „Applied Sciences“ geschaffen. Deutschland und China sind gleichermaßen auf praxisnah ausgebildete Fach- und Führungskräfte angewiesen. Durch unsere jährlichen Symposien lernen wir voneinander. Der langjährige Austausch ermöglicht einen offenen und vertrauensvollen Austausch auf Augenhöhe“.

Bereits die hochkarätigen Grußwortrednerinnen und -redner zeugten von der Bedeutung des Themas. Ein besonderer Höhepunkt stellte in diesem Jahr die Eröffnung des Symposiums durch den niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, MdL, und den ersten stellvertretenden Parteisekretär des Bildungsministeriums der Provinz Anhui, Qing Chengsong, dar. Im Anschluss an die Grußworte gingen die beiden Ministeriumsvertreter im Rahmen des Ministerdialogs auf weitere Fragen zu den zukünftigen Herausforderungen anwendungsorientierter Hochschulen in Deutschland und China ein.

Die anschließenden Grußworte des ehemaligen Bundespräsidenten, Christian Wulff, der Osnabrücker Bürgermeisterin, Birgit Strangmann, des Botschaftsrats der VR China, Dr. Liu Lixing, des Präsidenten der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, des Parteisekretär der Anhui University, Prof. Dr. Cai Jingmin, sowie der stellvertretenden Generalsekretärin der China Education Association for International Exchange, boten den Teilnehmenden bereits inspirierende Impulse für die Diskussionen in den folgenden zwei Tagen.

Nach der offiziellen Eröffnung des Symposiums folgten Keynote-Vorträge von Vertreterinnen und Vertretern der Bildungsministerien. Birgit Clamor sprach als Leiterin des Referats für Fachhochschulen und Berufsakademien des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur über die Herausforderungen und Perspektiven bei der Personalgewinnung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften. Chen Qingsong gab einen Einblick in die Bemühungen des Bildungsministeriums der Provinz Anhui die Ausbildung von praxisorientierten Lehrkräften voranzutreiben. Nach diesen politischen Perspektiven folgten Einblicke in die Arbeit deutscher und chinesischer Hochschulen. Während Prof. Dr. Sabine Eggers aus ihrer Erfahrung als ehemalige Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück über Personalgewinnung aus Marketingperspektive berichtete, stellte Prof. Chen Xiu die Instrumente zur Verbesserung der Lehrkompetenz an der Hefei Universität vor. Frau Dr. Sabine Todt gab einen Einblick in ihre Arbeit als Berufungsbeauftragte. Prof. Song Mingjuan stellte am Beispiel des Shanghai Institute of Technology dar, wie durch technologische Innovation an Hochschulen eine Verknüpfung von Industrie und Ausbildung gelingen kann.

Den Abschluss des ersten Symposiumstages bot traditionell der Präsidenten-Dialog, in dem sich sechs Leiterinnen und Leiter deutscher und chinesischer Hochschulen über die aktuellen Chancen und  Herausforderungen hinsichtlich der Gewinnung hochqualifizierter Lehrender austauschten. Beim gemeinsamen Abendessen im Brauhaus Rampendahl konnten die Gäste die Gespräche des ersten Tages in gemütlicher Atmosphäre ausklingen lassen.

Am zweiten Tag boten drei interaktive Arbeitsgruppen zu den Themen „Aktuelle Trends und Entwicklungen in der anwendungsorientierten Hochschulbildung in Deutschland, Europa und China“, „Didaktik in der anwendungsorientierten Hochschulausbildung“ und „Erfolgreiche Zusammenarbeit in internationalen Kooperationen“ die Gelegenheit für einen vertieften Austausch.

Begleitet wurde das Symposium in diesem Jahr von der chinesischen Künstlerin, Prof. Tao Li, die während der Vorträge Tuschekunstwerke erstellte, die in den Pausen von den Gästen bewundert werden konnten.

Das 13. Deutsch-Chinesische Symposium zur anwendungsorientierten Hochschulbildung wird 2020 in Hefei stattfinden.

Zur Pressemitteilung zum 12. Deutsch-Chinesichen Symposium

Weitere Informationen:
Meike Arnold
Geschäftsstellenleiterin Hochschulzentrum China (HZC)
Telefon: 0541 969-7094
E-Mail: m.arnold@hs-osnabrueck.de
Web: www.hzc.hs-osnabrueck.de

 

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