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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Thu, 17 Sep 2026 13:10:43 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 09:13:00 +0200</pubDate>
                        <title>Digital und innovativ – wir für morgen </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/09/digital-und-innovativ-wir-fuer-morgen/</link>
                        <description>GROWTH Convention am Campus Lingen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div><p>Innovation, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) – darum drehte sich kürzlich die GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück. Rund 80 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schulen, Verbänden, Verwaltung und Politik erhielten am Campus Lingen nicht nur neue Impulse, sondern diskutierten auch lebhaft in verschiedenen Workshops.</p></div><div><p>Nach der Begrüßung durch Dekanin Prof. Dr. Liane Haak eröffnete die gebürtige Emsländerin Sabine Schnorr die Veranstaltung mit einem Impulsvortrag. Die Informatikerin und Unternehmensberaterin erklärte: “Wir müssen nicht fragen: Was kann die KI noch nicht?, sondern: Wie wollen wir sie nutzen?” Denn inzwischen könne die KI unzählige Aufgaben übernehmen – von der Datenauswertung bis zur Beurteilung medizinischer Fragen. Und jeden Tag kämen neue Fähigkeiten hinzu. Allerdings liege es am Menschen zu bestimmen, welche Aufgaben er delegiere und wo die Entscheidung beim Menschen bleibe. Denn Reflektieren, Bewerten und letztendlich auch die Verantwortung zu tragen, seien Aufgaben die menschlich blieben.&nbsp;</p>
<p><strong>Unterschiedliche Perspektiven&nbsp;</strong></p></div><div><p>In den anschließenden Workshops widmeten sich die Gäste unterschiedlichen Perspektiven. Im Themenfeld Unternehmen diskutierten Dr. Pamela Wehling, Alexander Redder und Jonas Schöne über Best Practice Beispiele ihrer Methode Open Innovation, während Prof. Dr. Ralf Buschermöhle Einblicke in Digitale Zwillinge gab. Denis Schmitz und Bettina Henglmüller zeigten in einem zweiten Workshop auf, wie Open Innovation für nachhaltige Produktentwicklung gelingen kann.&nbsp;</p></div><div><p>Im Themenfeld Schule gab Julia Akerlund eine Einführung in die KI, Michael Pruban beleuchtete KI-Agenten im Bildungswesen und Prof. Dr. Wolfgang Arens-Fischer sowie Prof. Dr. Liane Haak thematisierten wie Unternehmen, Verbände und Politik mit Wissenschaft wachsen und zusammenarbeiten können. Ergänzt wurde das Angebot durch eine Labor- und Campusführung mit Prof. Dr. Michael Ryba, bei der umfangreiche Einblicke geboten wurden.</p></div><div><p>Zum Abschluss präsentierte das ebenfalls in Lingen ansässige Institut für Theaterpädagogik in einem kurzen szenischen Impuls einen künstlerischen Blick auf KI. Vorurteile der KI beleuchteten sie am Beispiel von Schönheitsidealen und zeigten damit unterhaltsam auf, wo die Risiken und Herausforderungen liegen – aber eben auch die Vorteile und Chancen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></div><div><p><strong>Zum Hintergrund</strong></p></div><div><p>Die GROWTH Convention bietet für Fachpublikum eine ideale Plattform, um die neuesten Insights aus Forschung und Wissenschaft zu erfahren, spannende Blickwinkel aus der Praxis zu erhalten und neue Kontakte zu Unternehmen, Verbänden und Politiker*innen zu knüpfen. Sie findet seit 2023 jährlich im Rahmen des Drittmittelprojekts GROWTH statt und widmet sich wechselnden Themen aus der Hochschule. Mehr Informationen unter <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/growth/growth-convention/" target="_blank" class="Hyperlink SCXW129818262 BCX4" rel="noreferrer noopener"><u>https://www.hs-osnabrueck.de/growth/growth-convention/</u></a>.</p></div><div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bundesweite Studie zur Qualität und Akzeptanz der Kita- und Schulverpflegung gestartet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/09/bundesweite-studie-zur-qualitaet-und-akzeptanz-der-kita-und-schulverpflegung-gestartet/</link>
                        <description>Wie die Qualität und Akzeptanz der Kita- und Schulverpflegung in Deutschland erfasst und langfristig verbessert werden können, untersucht eine gemeinsame Studie der Hochschule Osnabrück, der Universität Konstanz und der Universität Göttingen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Osnabrück/Konstanz/Göttingen, 10. September 2026. Rund sechs Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland essen täglich in Kitas und Schulen. Mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung wird die Gemeinschaftsverpflegung weiter an Bedeutung gewinnen. Doch ein aus-gewogener Speiseplan allein reicht nicht aus, wenn das Essen am Ende nicht gegessen wird. Wie Verpflegungsangebote gestaltet sein müssen, damit sie gesundheitlichen und fachlichen Anforderungen entsprechen und zugleich von Kindern und Jugendlichen gerne angenommen werden, untersucht nun das bundesweite Forschungsprojekt KiSMo - Kita- und Schulverpflegungsmonitoring.</p>
<p>Das Verbundprojekt wird von der Hochschule Osnabrück geleitet; Partner sind die Universität Konstanz und die Georg-August-Universität Göttingen. Gefördert wird KiSMo vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) über den Projektträger Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Das Projekt läuft von September 2026 bis August 2028. Die Ergebnisse sollen eine aktuelle und belastbare Grundlage schaffen, um die Kita- und Schulverpflegung in Deutschland datenbasiert weiterzuentwickeln.</p>
<p><br>„Kita- und Schulessen begleitet Millionen Kinder durch ihren Alltag. Umso wichtiger ist es, verlässlich zu wissen, was gut funktioniert und wo Verbesserungen nötig sind. Dafür brau-chen wir aktuelle bundesweite Daten“, sagt Prof. Dr. Melanie Speck, Professorin für Sozio-ökonomie in Haushalt und Betrieb an der Hochschule Osnabrück und Leitung des Verbundprojekts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was entscheidet, ob Kinder und Jugendliche das Essen annehmen?</strong></p>
<p>Ein besonderer Schwerpunkt von KiSMo liegt auf der Akzeptanz und Nutzung der Verpfle-gung. Dafür werden alle Beteiligten befragt: von Schülerinnen und Schülern sowie Eltern über die Leitungen der Kitas und Schulen bis hin zu den Verpflegungsverantwortlichen. So lassen sich die unterschiedlichen Perspektiven auf Angebot, Nutzung, Zufriedenheit, Kosten und organisatorische Rahmenbedingungen für jede Einrichtung miteinander verknüpfen.</p>
<p>„Ob Kinder und Jugendliche das Angebot in Kita und Schule nutzen, hängt nicht allein davon ab, was auf dem Teller liegt. Entscheidend ist die gesamte Ernährungsumgebung: Wie ist die Essenssituation gestaltet, was kostet das Essen, wie läuft die Organisation - und welche Alternativen gibt es auf dem Schulweg oder um die Ecke? Mit KiSMo wollen wir diese Umgebung erstmals bundesweit systematisch erfassen und verstehen, unter welchen Bedingungen Schulverpflegung eine echte Chance hat“, erklärt Prof. Dr. Britta Renner, Professorin für Psychologische Diagnostik und Gesundheitspsychologie an der Universität Konstanz.</p>
<p>Die Universität Konstanz bringt im Verbund insbesondere ihre Expertise in die schulbezogenen Befragungen ein und verantwortet die Analyse der schulischen Ernährungsumgebung. Dabei werden Befragungsdaten zur Nutzung und Akzeptanz der Schulverpflegung mit Daten zur schulischen Ernährungsumgebung verknüpft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehrstufiges Design für belastbare Daten</strong></p>
<p>Um möglichst belastbare Aussagen für Deutschland treffen zu können, ist KiSMo mehrstufig angelegt. Zunächst entsteht eine bundesweite Übersicht aller Kitas, Kitaträger und allge-meinbildenden Schulen. Darauf aufbauend erfasst ein digitales Kurzscreening zentrale Fak-toren - etwa, ob das Essen vor Ort zubereitet oder aus einer Zentralküche angeliefert wird und wie viele Kinder mitessen. Diese Informationen bilden die Grundlage für die Auswahl re-präsentativ angelegter Stichproben für die vertiefenden Befragungen.<br><br>„Wir streben an, mit mehreren aufeinander abgestimmten Befragungen an Kitas und Schulen ein möglichst verlässliches Bild für ganz Deutschland zu gewinnen. Nur so können praxisnahe und belastbare Empfehlungen für die Kita- und Schulverpflegung abgeleitet werden“, sagt Prof. Dr. Achim Spiller, Professor für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte an der Georg-August-Universität Göttingen.<br>Die Erhebungsinstrumente für Kitas und Schulen werden gemeinsam im Verbund entwickelt und abgestimmt. Die Universität Göttingen bringt dabei insbesondere Expertise zur Erfassung zielgruppenspezifischer Akzeptanzfaktoren, zur Fragebogenentwicklung und zur me-thodischen Vergleichbarkeit der Befragungen ein.<br><br>Die Hochschule Osnabrück verantwortet neben der Gesamtleitung die Erhebungen in den Kitas sowie die vertiefenden Analysen in ausgewählten Einrichtungen. Durch die langjährige Arbeit im Bereich der indikatorbasierten Nachhaltigkeitsbewertung kann das entsprechende Wissen in diesem Feld eingebracht werden. Das Forschungsteam untersucht Speisepläne, Rezepturen, Portionsgrößen und, soweit verfügbar, Betriebs- und Warenwirtschaftsdaten. Dabei geht es unter anderem darum, inwieweit die Qualitätsstandards der Deutschen Gesell-schaft für Ernährung (DGE) umgesetzt werden. Neben der Nährstoffzusammensetzung wer-den auch Nachhaltigkeitsaspekte und Kosten berücksichtigt. So verbindet KiSMo die Frage, was auf den Teller kommt, mit der Frage, unter welchen Bedingungen das Angebot von Kin-dern und Jugendlichen tatsächlich angenommen und genutzt wird.<br>Monitoring für die Zukunft<br><br>KiSMo soll nicht nur eine Momentaufnahme liefern. Auf Grundlage der bundesweiten Erhe-bungen entwickelt das Forschungsteam ein standardisiertes Monitoring-Konzept. Damit soll es künftig möglich werden, zentrale Kennzahlen zur Kita- und Schulverpflegung - etwa Nut-zung, Angebotsqualität, Nachhaltigkeit und Ernährungsumgebung - regelmäßig, vergleichbar und mit vertretbarem Aufwand zu erfassen. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stefan Stiene, Professor für Intelligente Agrarsysteme an der Hochschule Osnabrück, bringt dafür Expertise zu Datenstrukturierung und KI-gestützten Verfahren ein.<br><br>Die Ergebnisse des Projekts sollen in den 16. DGE-Ernährungsbericht einfließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Melanie Speck&nbsp;</strong><br>Professur Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb Arbeitsgruppe Transformative Ernährungs- und Konsumsysteme Hochschule Osnabrück 0541 969-5090 <a href="mailto:m.speck@hs-osnabrueck.de">m.speck@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p><strong>Prof. Dr. Britta Renner&nbsp;</strong><br>Professorin für Psychologische Diagnostik und Gesundheitspsychologie Universität Konstanz<br>07531 88-4679 <a href="mailto:britta.renner@uni-konstanz.de">britta.renner@uni-konstanz.de</a>&nbsp;</p>
<p><strong>Prof. Dr. Achim Spiller&nbsp;</strong><br>Professur für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte Georg-August-Universität Göttingen</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 15:46:51 +0200</pubDate>
                        <title>Niedersachsen-Technikum Start-Veranstaltung 2026</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/09/niedersachsen-technikum-start-veranstaltung-2026/</link>
                        <description>Ein klares Zeichen für mehr Frauen in MINT: 39 Technikantinnen starten ins Niedersachsen-Technikum 2026/27</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer zweitägigen Startveranstaltung in Hannover hat das Niedersachsen-Technikum 2026/27 offiziell begonnen. 39 Technikantinnen und ihre Koordinatorinnen aus ganz Niedersachsen haben sich am 01. und 02. September kennengelernt, erste Netzwerke geknüpft und sich auf ihr Technikumssemester vorbereitet.</p>
<p>Zum ersten Mal fand die Startveranstaltung im Format „Technikantinnen only“ statt. In geschützter und entspannter Atmosphäre konnten sich die Teilnehmerinnen über ihre Erwartungen, Fragen und Erfahrungen rund um Studium und berufliche Perspektiven in MINT austauschen. Auf dem Programm standen unter anderem Kennenlernen und Teambuilding, eine Vision-Board-Aktion, eine Movie Night sowie jede Menge Sport und Spaß</p>
<p>Die Technikantinnen 2026/27 sind an sieben niedersächsischen Hochschulen und Universitäten: an der Technischen Universität Braunschweig, der Technischen Universität Clausthal, der Hochschule Emden/Leer, der Hochschule Hannover, der Leibniz Universität Hannover, der Hochschule Osnabrück&nbsp;sowie der Universität Osnabrück. Während des Niedersachsen-Technikums erhalten sie Einblicke in MINT-Studiengänge und Berufsfelder und können ihre eigenen Interessen und Stärken praktisch an Hochschulen und in Unternehmen erproben. Mehr als 100 Unternehmen sind Kooperationspartner*innen des Programms und haben auch für diesen Durchgang wieder Praktikumsplätze angeboten.&nbsp;</p>
<h4>Offizielle Begrüßung und Impulse</h4>
<p>Die offiziellen Grußworte hielten Dr. Lars Geiges (Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur),&nbsp;Anne Constanze&nbsp;Wolters (Stiftung NiedersachsenMetall) und Judith Elisabeth Bräuer (Niedersachsen-Technikum). „Wir setzen ein klares Zeichen für die Gleichstellung in den MINT‑Fächern. Das Niedersachsen‑Technikum bietet nicht nur fachliche Unterstützung, sondern stärkt insbesondere die Selbstwirksamkeit junger Frauen", sagt Judith Elisabeth Bräuer, zentrale Koordinatorin des Niedersachsen-Technikums.</p>
<p>Im Anschluss an die Begrüßung folgten Impulse von Janina Hagedorn, Alumna und Doktorandin an der Leibniz Universität Hannover sowie Emilie Mende, Alumna und Studentin an der Hochschule Hannover. Danach hatten die Technikantinnen Gelegenheit ihre persönlichen Ziele, Wünsche und Vorstellungen für das kommende Technikumssemester auf einem Vision Board festzuhalten. Dabei setzten sie sich kreativ mit ihren Interessen, persönlichen Ressourcen und beruflichen Zukunftsvorstellungen auseinander.</p>
<h4>Sichtbarkeit und Vorbilder stärken</h4>
<p>Das Niedersachsen-Technikum greift zentrale Anliegen der aktuellen Diskussion über mehr Frauen in Wissenschaft, Technik und Innovation auf. Die im August 2026 veröffentlichte&nbsp;<a href="https://www.innovative-frauen-im-fokus.de/ueber-uns/meta-ifif-publikationen/handlungsempfehlungen/" target="_blank" rel="noreferrer">meta-IFiF-Handreichung „Innovative Frauen sichtbar machen“</a> betont, dass die Leistungen und Potenziale von Frauen in Wissenschaft, Forschung und Innovation noch immer nicht selbstverständlich wahrgenommen werden. Sie empfiehlt unter anderem, Sichtbarkeit strategisch zu verankern, Kompetenzen zu stärken und erfolgreiche Maßnahmen langfristig in Organisationen zu etablieren.</p>
<p>Das Niedersachsen-Technikum setzt diese Ziele nachhaltig um: „Die Teilnehmerinnen lernen weibliche Vorbilder und unterschiedliche Bildungs- und Berufswege kennen, sammeln praktische Erfahrungen und bauen ein Netzwerk auf, das sie durch das gesamte Niedersachsen-Technikum und darüber hinaus begleitet. Damit trägt das Programm dazu bei, stereotype Vorstellungen über MINT-Berufe aufzubrechen und junge Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufsfelder zu begeistern“, sagt Judith Elisabeth Bräuer.&nbsp;</p>
<h4>Über das Niedersachsen-Technikum</h4>
<p>Das Niedersachsen-Technikum ist ein sechsmonatiges Propädeutikum zur intensiven Studien- und Berufsorientierung von jungen Frauen in MINT-Berufen und -Studiengängen des Landes Niedersachsen. Es integriert praktische Erfahrung und Theorie durch die Kooperation von niedersächsischen Hochschulen und Unternehmen. Schulabsolventinnen mit Interesse im Bereich MINT werden neue Wege der Orientierung, Selbsterprobung und Vernetzung aufgezeigt. Ihr Selbstkonzept in MINT wird gestärkt und eine fundierte Studien- und Berufsentscheidung ermöglicht. Angesprochen werden Schulabsolventinnen, die über ein breiteres Interessensspektrum verfügen und sich noch nicht für ein konkretes Studienfach oder eine spezifische Ausbildung entscheiden können. Das Niedersachsen-Technikum wird vom Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) gefördert. Seit 2022 hat das Niedersachsen-Technikum in der „Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung" eine weitere Förderin gefunden. Die Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt das Programm seit 2012.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Judith Elisabeth Bräuer<br>Zentrale Koordination Niedersachsen-Technikum<br>Telefon: 0541 969 3703<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de" target="_blank">judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 15:32:17 +0200</pubDate>
                        <title>Willkommen und Abschied an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/09/willkommen-und-abschied-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften heißt neue Professor*innen willkommen und verabschiedet langjährige Lehrende in den Ruhestand</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Insgesamt begrüßt die Hochschule zehn neue Professor*innen und sechs Verwalter*innen einer Professur, die ihre Arbeit im Laufe des Sommersemesters aufgenommen haben oder dies nun passend zu Beginn des Wintersemesters tun werden. Diese Verstärkung bereichert nicht nur Lehre, Forschung und Transfer, sondern unterstreicht zugleich die zukunftsorientierte Weiterentwicklung der Hochschule. „Unsere neuen Kolleginnen und Kollegen bringen wertvolle Expertise und neue Perspektiven mit. Mit ihren profilprägenden Fachgebieten stärken sie unsere Hochschule in wichtigen Zukunftsfeldern. Ihr Eigenengagement und ihre Kreativität sowie die Motivation der Studierenden sind die Zutaten für eine erfolgreiche Hochschule“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann.</p>
<p><strong>Zuwachs an allen Fakultäten&nbsp;</strong></p>
<p>Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur darf sich über zwei neue Kolleginnen freuen: Prof. Dr.-Ing. Nina Altensell startet als Professorin für „Wasserwirtschaft und Wasserbau“ und Prof. Dr. Linda Kleemann wird auf die Professur „Governance in Global Land Use Transformation“ berufen.&nbsp;</p>
<p>An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik besetzt Prof. Dr. Wolf-Georg Klöckner seit dem Sommersemester die Professur „Chemie- und Umwelttechnik“. Mathias Heiker wird zudem von nun an die Professur „Innovative Energiesysteme“ verwalten.&nbsp;</p>
<p>Die Fakultät Management, Kultur und Technik hat ebenfalls bereits im März Verstärkung erhalten: Prof. Dr. Janis Brinkmann wurde als Professor für „Digitale und interaktive Medien“ und Prof. Dr. Ninette Florschütz als Professorin für „Strategische Kommunikation“ ernannt. Mit Start zum September nehmen zudem Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheurle, „Theaterpädagogische Praxisfelder“, und Prof. Dr. Julius Schnieders, „Angewandte Mathematik, insbesondere quantitative Methoden“, ihre Tätigkeiten an der Fakultät auf.&nbsp;</p>
<p>Den größten Zuwachs verzeichnet die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Bereits gestartet sind Prof. Dr. Eva-Gabriele Brauer mit der Denomination „Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt sozialräumliche Kinder- und Jugendhilfe“ sowie Prof. Dr. Alexander Golland mit der Denomination „Recht der Informationsgesellschaft, insbesondere gewerblicher Rechtsschutz und Datenschutz“. Prof. Dr. Anne Fahsold wird nun die Professur „Pflegewissenschaft / Nursing Science“ antreten.</p>
<p>Darüber hinaus freut sich die Fakultät seit März über fünf neue Verwalterinnen einer Professur. Die Denomination „Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit“ verwalten Dr. Stefanie Albus und Dr. Anne-Christin Kunstleben, die Professur für „Business Data Science“ Dr. Sarah Eggleston und den Bereich „Soziale Arbeit im Kontext gesellschaftlicher Diversität“ Dr. Sandra Holtgreve sowie Dr. Araththy Logeswaran. „Für mich ist es etwas ganz Besonderes, die Verwaltungsprofessur anzutreten, weil ich an der Hochschule Osnabrück auch meinen Master in ‚Soziale Arbeit: Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe‘ absolviert habe“, freut sich Logeswaran über die Rückkehr an die Hochschule. &nbsp;</p>
<p><strong>Verabschiedung in den Ruhestand</strong></p>
<p>Neben der Begrüßung neuer Kolleg*innen verabschiedet die Hochschule Osnabrück auch acht verdienstvolle Professor*innen in den Ruhestand:<br>Prof. Dr. Werner Dierend und Prof. Dr. Dr.-Ing. Jens Seedorf von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verabschieden sich nach ihrer Tätigkeit als Professor für „Obstbau und Obstverwertung“ sowie als Professor für „Tierhygiene und Lebensmittelsicherheit“. An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik gehen Prof. Dr. Norbert Emeis, „Bauelemente der Elektronik, Mikrosystemtechnik“, und Prof. Dr. Christoph Hermann Richter, „Mechanik und Konstruktion“, in den Ruhestand. An der Fakultät Management, Kultur und Technik heißt es Abschied nehmen von Prof. Dr. Margareta Bloom-Schinnerl, Professorin für „Medien und Journalismus“ sowie Prof. Dr. Reinhold Fuhrberg, Professor für „Kommunikationsmanagement“. Auch die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften verabschiedet zwei langjährige Kollegen: Prof. Dr. Harald Trabold lehrte im Bereich „Volkswirtschaftslehre“ und Prof Dr. Herman Josef Maria von Piekartz im Bereich „Physiotherapie“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 11:42:07 +0200</pubDate>
                        <title>Studentische Projektmesse zeigt Zukunftsideen zum Anfassen und Ausprobieren</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/08/studentische-projektmesse-zeigt-zukunftsideen-zum-anfassen-und-ausprobieren-2/</link>
                        <description>Drei beste Teams erhielten Preise der Fördergesellschaft.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Projektmesse <a href="/loesungen-fuer-morgen/">„Lösungen für die Welt von morgen“</a> am 20. August haben neun studentische Teams aus dem 5. Semester der Elektrotechnik- und der Informatik-Studiengänge ihre innovativen Projekte vorgestellt, die sie im Sommersemester erarbeitet haben.</p>
<p>Erstmals nahmen an der Projektmesse auch Zweitsemester der Elektrotechnik mit ihren Praxisprojekten teil.</p>
<p>Die Messe bot eine gute Gelegenheit, kreative technische Ansätze für aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft zu erleben. Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück sowie dem iuk-Netzwerk.</p>
<p>Drei herausragende Projektteams wurden von Fachjurys ausgewählt und mit Auszeichnungen geehrt. Herzlichen Glückwunsch an die Siegerteams <a href="/homepages/homepages-iui/loesungen-fuer-morgen/aquavision/">AquaVision</a>, <a href="/homepages/homepages-iui/loesungen-fuer-morgen/software-defined-networking/">Software Defined Networking</a> und <a href="/homepages/homepages-iui/loesungen-fuer-morgen/studybuddy/">StudyBuddy</a>!</p>
<p><br>Die nächste Projektmesse findet Ende Februar 2027 statt.</p>
<p><a href="/loesungen-fuer-morgen/">Mehr Infos</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 10:07:16 +0200</pubDate>
                        <title>Mathematik Kurs für BBS-Absolvent*innen gestartet – seit 16 Jahren ein Erfolg</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/08/mathematik-kurs-fuer-bbs-absolventinnen-gestartet-seit-16-jahren-ein-erfolg/</link>
                        <description>Bereits zum 16. Mal bieten die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit den Beruflichen Schulen Brinkstraße und Bersenbrück ihren Mathematikkurs für Absolvent*innen technischer Ausbildungen an. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Angebot richtet sich an Absolvent*innen, die sich gezielt auf ein Studium der Ingenieurwissenschaften oder Informatik vorbereiten wollen. Von Beginn an wird der Kurs &nbsp;von der VME Stiftung Osnabrück Emsland mit 1.000 Euro gefördert. In diesem Jahr nehmen 16 künftige Studierende am Mathe-Kurs teil.</p>
<p>Der Vorteil für die Teilnehmer*innen: In nur fünf Wochen nehmen sie in Vorlesungen und Übungen den Stoff eines gesamten Semesters durch. Wer die Klausur am Ende des Kurses besteht, bekommt die Prüfung anerkannt und kann sich auf andere Fächer konzentrieren. „Aber auch ohne Bestehen starten die Teilnehmenden sicherer ins Studium und der Fehlversuch wird im Studium nicht berücksichtigt“, erklärt die Mathematikdozentin Anje Seyberlich. „Man hat beim Mathekurs also einen Schuss frei – und nichts zu verlieren“, fasst ihr Kollege, der Mathematik-Professor Dr. Theodor Gervens, die Pluspunkte zusammen.</p>
<p>Der Tutor Marvin Hülsmann, Student der Mechatronik, unterstützt die Teilnehmenden dabei, ihre Mathe-Kenntnisse aufzufrischen. Der gelernte Industriemechaniker hat nach seiner Ausbildung die Fachoberschule Technik an der BBS Brinkstraße absolviert: „Im letzten Jahr habe ich selbst am Mathekurs teilgenommen. Es war eine super Vorbereitung auf das erste Semester! Jetzt bin ich Tutor und werde mein Bestes geben, um allen Neuen durch den Kurs zu helfen.“&nbsp;</p>
<p>Einer dieser Neuen ist Leon Wüste. Er hat an der BBS Brinkstraße sein Abitur gemacht: „Vom Kurs erhoffe mir neben einer guten Vorbereitung auf Mathematik auch erste Einblicke ins Studium.“ Zum Wintersemester beginnt Leon das Studium der Technischen Informatik: „Ich programmiere&nbsp; gern in meiner Freizeit und hatte Informatik als Schwerpunkt im Abi. Das Fach macht mir viel Spaß.“&nbsp;</p>
<p>„Ich möchte im Kurs meine Mathe-Kenntnisse auffrischen, aber auch den Campus erkunden und Leute kennenlernen“, sagt Paul Nagel. An der BBS Brinkstraße hat er eine Ausbildung zum Zweiradmechatroniker in der Fachrichtung Motorrad absolviert. &nbsp;Danach hat Paul dort die Fachoberschule besucht und nimmt zum Wintersemester ein Studium der Beruflichen Bildung in der Fahrzeugtechnik auf: „Ich habe an der Brinkstraße sehr gute Erfahrungen gemacht und das Lernklima hat mir so gut gefallen, dass ich nun selbst Berufsschullehrer werden möchte.“</p>
<p>Über diesen Berufswunsch freut sich Stefan Uphaus – der Lehrer von der BBS Brinkstraße bietet seit 16 Jahren mit seinem Bersenbrücker Kollegen Friedhelm Meins Matheübungen im Kurs an. Er fasst die Kooperation als eine „tolle Erfolgsgeschichte“ zusammen. Uphaus kann viele Ehemalige nennen, die heute in unterschiedlichsten technischen Berufen erfolgreich arbeiten. Eine ehemalige Teilnehmerin hebt er jedoch besonders hervor: „Nina Wystub saß selbst vor zwölf Jahren im kooperativen Mathekurs und hat anschließend ihr Studium der Elektrotechnik &nbsp;an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik abgeschlossen. Heute unterrichtet sie mit mir zusammen an der BBS Brinkstraße.“</p>
<p>Projektkoordinator Steffen Vogt von der VME‑Stiftung ergänzt: „Wir unterstützen sehr gern diese beispielgebende&nbsp; Kooperation der Hochschule Osnabrück und der Berufsbildenden Schulen. Letztlich trägt diese Erfolgsgeschichte dazu bei, junge Menschen auf ihrem Weg in anspruchsvolle MINT-Berufe zu unterstützen und auch qualifizierten Nachwuchs für die Metall‑ und Elektroindustrie zu sichern.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 07:53:59 +0200</pubDate>
                        <title>Landwirtschaft als Stromnetz-Stabilisator: Wie Bauernhöfe das Netz entlasten können</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/08/landwirtschaft-als-stromnetz-stabilisator-wie-bauernhoefe-das-netz-entlasten-koennen/</link>
                        <description>Neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück und Technischen Universität Braunschweig </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie können landwirtschaftliche Betriebe durch intelligente Energieerzeugung und -nutzung das Stromnetz entlasten und sich selbst besser vor Stromengpässen schützen? Dieser Frage geht ein neues Forschungsprojekt nach, das die Hochschule Osnabrück gemeinsam mit der Technischen Universität Braunschweig durchführt. Das Vorhaben wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) im Rahmen der Förderinitiative „Speicher und Netze“ finanziert.&nbsp;</p>
<h3>Herausforderung und Chance: Energie aus der Landwirtschaft</h3>
<p>Landwirtschaftliche Betriebe leisten einen wichtigen Beitrag zur Energiewende: Durch Photovoltaik-, Biogas- und Windkraftanlagen sowie den Einsatz alternativer Antriebe in Maschinen tragen sie zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bei. Gleichzeitig belasten die unregelmäßige Einspeisung erneuerbarer Energien und der schwankende Eigenverbrauch das Stromnetz. Genau hier setzt das Projektteam an und untersucht, wie landwirtschaftliche Betriebe durch flexible Erzeugung, Speicherung und Laststeuerung das Netz entlasten und gleichzeitig ihre Energieautarkie erhöhen können.</p>
<p>„Landwirtschaftliche Betriebe bergen großes Potenzial für netzdienliches Verhalten. Durch erneuerbare Energien und alternative Antriebe können sie nicht nur Emissionen senken, sondern auch das Stromnetz stabilisieren – und so einen essenziellen Beitrag zur Energieversorgung der Zukunft leisten“, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Leiter des Labors Elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<h3>Energieflüsse verstehen, ausgleichen, sichern</h3>
<p>Dafür verfolgen die Forschenden drei zentrale Ziele: Zunächst erfassen sie systematisch die Energieflüsse in der Landwirtschaft. Am Beispiel eines Milchviehbetriebs werden alle Energiequellen sowie Verbraucher wie Melkroboter oder die Milchkühlung analysiert. Dabei betrachtet das Team nicht nur den aktuellen Zustand, sondern auch die zunehmende Elektrifizierung landwirtschaftlicher Maschinen und den damit künftig noch steigenden Strombedarf.&nbsp;</p>
<p>Im nächsten Schritt gleicht das Team Angebot und Nachfrage ab.&nbsp;Mit dem Braunschweiger Verfahrensrechner kann durch Simulationen landwirtschaftlichen Verfahren und der Energieerzeugungsmodelle der mögliche lokale Ausgleich von Stromangebot und -bedarf aufgezeigt werden.&nbsp;Dabei werden auch Möglichkeiten der Direktvermarktung, wie beispielswiese E-Fahrzeugstrom und Speicherlösungen für die Landwirt*innen berücksichtigt.</p>
<p>Zum Schluss evaluiert das Projekt, welche technischen Voraussetzungen nötig sind, um den Betrieb auch bei Netzausfällen aufrechterhalten zu können, um im Krisenfall auch lokale Einrichtungen der kritischen Infrastruktur oder Einsatzkräfte unterstützen zu können.</p>
<h3>Hintergrund</h3>
<p>Das Projekt wird mit einem Fördervolumen von 173.735 Euro im Rahmen der Förderinitiative „Netze und Speicher“ durch die DBU unterstützt und läuft noch bis zum 16. Juni 2027. Neben den beiden Hochschulen sind zwei Milchviehbetriebe sowie das AgroTech Valley Forum als Praxispartner eingebunden, um eine realitätsnahe Abbildung der Betriebsprozesse zu gewährleisten.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 17:00:52 +0200</pubDate>
                        <title>Zusammenspiel von Kunst und KI: Polnische Gastwissenschaftlerin Paulina Tarara forscht und lehrt zu Fragen der KI-Ethik an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/08/zusammenspiel-von-kunst-und-ki/</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Stipendienprogramm holt internationale Expertise zu Zukunftstechnologien an niedersächsische Hochschulen. Das <a href="https://hochschuledigital-niedersachsen.de/2026/07/16/internationale-fellows-bringen-expertise-zu-zukunftstechnologien-an-niedersaechsische-hochschulen/" target="_blank" rel="noreferrer">„Emerging Tech Fellowship“</a> fördert den Austausch zu Themen wie Künstliche Intelligenz (KI), Extended Reality (XR) und anderen aufkommenden Technologien. Fellows forschen an der Hochschule Osnabrück sowie an der TU Braunschweig und der Leuphana Universität Lüneburg.</p>
<p>An der <a href="/wir/fakultaeten/iui/">Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik</a> der Hochschule Osnabrück erforscht Ingenieurin und Künstlerin Paulina Tarara als eine der vier Stipendiatinnen, wie sich Fragen der KI-Ethik durch künstlerische Methoden und interdisziplinäre Zusammenarbeit neu betrachten lassen. Tarara promoviert an der polnischen Jagiellonen-Universität Krakau, einer Partnerhochschule der Hochschule Osnabrück. Betreut wird ihr Fellowship von Prof. Dr. Julius Schöning: „Uns geht es darum, KI-Ethik nicht nur als regulatorische Frage zu behandeln, sondern sie über künstlerische Praxis erfahrbar und diskutierbar zu machen. Genau dafür ist Paulinas Perspektive ein enormer Gewinn für unsere Fakultät“, so der Professor für Digitale Medien.</p>
<p>Die Arbeit der polnischen Gastwissenschaftlerin verbindet Kunst, Wissenschaft und Technologie. Den Auftakt bildeten Round-Table-Diskussionen im Juli. Dabei haben Studierende verschiedener Disziplinen gemeinsam mit Paulina Tarara und Julius Schöning das Feld der KI-Ethik als künstlerisch-forschende Praxis ausgelotet. Ausgangspunkt war eine Begegnung mit dem von Axel Schaffland entwickelten „Mechanical Neural Network“ (MNN) – &nbsp;einem physisch-skulpturalen Modell eines neuronalen Netzes, das die Prinzipien der KI materiell erfahrbar macht. „Wenn man ein künstliches neuronales Netz mit den Händen bewegen kann, verändert sich die Art und Weise, wie man über Handlungsfähigkeit und Autorschaft in KI-Systemen spricht”, so Paulina Tarara. Anknüpfend an die Ideen des Kunsttheoretikers Stephen Wright – der Kunst als etwas versteht, das man nicht nur betrachtet, sondern aktiv nutzt und mitgestaltet –, drehte sich die Diskussion um Handlungsfähigkeit, Wahrnehmung, Teilhabe und das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine.</p>
<p>Im Oktober kommt die polnische Wissenschaftlerin zum zweiten Mal an die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik. In der hochschulweiten Projektwoche wird sie gemeinsam mit Julius Schöning das interdisziplinäre studentische Projekt „AI and Art – AI in Performance Art” betreuen. Studierende aller Fakultäten sind eingeladen, KI nicht als abstrakte Technologie, sondern als Material künstlerischer Praxis zu begreifen. Sie sollen Teile einer Performance werden und dabei selbst zu Neuronen, Gewichten und Aktivierungsfunktionen. „Das Format ist bewusst offen“, betont Prof. Schöning: „Vorkenntnisse in KI oder Performance sind nicht nötig; uns interessiert genau das Zusammenspiel unterschiedlicher Perspektiven in einer Performance: &nbsp;ob auf der Bühne, im Video oder als digitale Avatare."&nbsp;</p>
<p>Die vier Emerging Tech Stipendien sind jeweils mit 20.000 Euro dotiert und haben eine Laufzeit von sechs Wochen bis drei Monaten. Ihr Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen internationalen Fachleuten und den Hochschulen in Niedersachsen zu stärken. Langfristig soll so ein internationales Netzwerk entstehen, das innovative Impulse für Forschung, Lehre und Wissenstransfer setzt.</p>
<p>Das Emerging Tech Lab ist Teil des Verbundprojekts <a href="https://hochschuledigital-niedersachsen.de/verbundprojekt-digitale-lehre-hub/" target="_blank" rel="noreferrer">„Digitale Lehre Hub Niedersachsen (DLHN)“</a>, das unter dem Dach von Hochschule.digital Niedersachsen angesiedelt ist. <a href="https://hochschuledigital-niedersachsen.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochschule.digital Niedersachsen</a> ist eine Dachinitiative, die von der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der VolkswagenStiftung ins Leben gerufen wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Julius Schöning&nbsp;<br>Telefon: 0541 969-7150, E-Mail: <a href="mailto:j.schoening@hs-osnabrueck.de" class="mail">j.schoening@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>Grünland statt Soja? Hochschule Osnabrück erforscht neue Eiweißquelle für die Hähnchenfütterung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/neues-eip-agri-projekt-bewilligt-grashaehnchen-eroeffnet-neue-perspektiven-fuer-dauergruenland/</link>
                        <description>Forschungsprojekt eröffnet wirtschaftliche Möglichkeiten für Grünland   </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. Juli 2026) Dauergrünland prägt viele Regionen Niedersachsens. Wiesen und Weiden gehören zum Landschaftsbild, bieten Lebensraum für Tiere und Pflanzen, schützen Böden vor Erosion, speichern Kohlenstoff und helfen dabei, Wasser in der Landschaft zu halten. Damit diese Flächen jedoch langfristig erhalten bleiben, benötigen sie nicht nur ökologische Wertschätzung. Sie benötigen auch eine wirtschaftliche Perspektive. Genau hier setzt das neue Forschungsprojekt „Grashähnchen“ an. Die Arbeitsgruppe Tierernährung der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Westendarp koordiniert seit dem 1. Juli 2026 in enger Kooperation mit Prof. Dr. Kemal Aganovic und seinem Team vom Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) e. V. in Quakenbrück das auf drei Jahre angelegte Projekt. Konkret wird der Einsatz von Grünlandprotein in der Broilerfütterung untersucht. Das Ziel besteht darin, ein alternatives, regionales Verwertungskonzept für Dauergrünland zu entwickeln und dessen ökologische und wirtschaftliche Effekte entlang der Prozesskette zu bewerten. Das Vorhaben wird mit 483.272 Euro aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.&nbsp;</p>
<p><strong>Grünlandprotein für die Broilerfütterung</strong></p>
<p>Für eine bedarfsgerechte Fütterung von Broilern, der Fachbegriff für Hähnchen, sind gut verwertbare Proteinquellen entscheidend. Bisher stammt ein großer Teil dieser Eiweißversorgung aus importiertem Soja. Gleichzeitig wächst auf niedersächsischen Grünlandflächen eine Ressource, die bislang vor allem in der Rinderfütterung genutzt wird. Broiler können diese faserreichen Grünlandpflanzen jedoch nicht direkt verwerten. Sie müssen zunächst so aufgeschlossen werden, dass die enthaltenen Proteine für die Tiere nutzbar werden. Das daraus gewonnene Proteinkonzentrat kann aufgrund seiner Aminosäurezusammensetzung eine interessante Alternative zu Soja darstellen. Genau hier setzt der Lösungsansatz des Projekts an.</p>
<p>Der Prozess beginnt mit der Ernte der Grünlandpflanzen. Die Pflanzen werden gepresst, wodurch ein eiweißreicher Pflanzensaft und ein faserreicher Presskuchen entstehen. Der Pflanzensaft wird anschließend weiter aufbereitet und getrocknet, sodass ein Proteinextrakt entsteht, der dem Futter beigemischt werden kann. Auch der Presskuchen bleibt als Koppelprodukt erhalten und kann regional weiterverwertet werden. So wird die Pflanze möglichst umfassend genutzt.<br>Im Projekt wird unter Praxisbedingungen untersucht, ob und in welchem Umfang das gewonnene Grünlandprotein Soja in der Broilerfütterung ersetzen kann. Das Projekt „Grashähnchen“ begleitet dafür die gesamte Prozesskette – von der Bewirtschaftung des Dauergrünlands über die Verarbeitung bis hin zur Bewertung des Endprodukts. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob sich Grünlandprotein unter praktischen Bedingungen sinnvoll in der Broilerfütterung nutzen lässt.</p>
<p><strong>Regionale Kreislaufwirtschaft stärken</strong></p>
<p>Das Projekt „Grashähnchen“ verfolgt über die Fütterung hinaus das Ziel, die regionale Kreislaufwirtschaft zu stärken. Wenn Protein aus niedersächsischem Dauergrünland gewonnen und in der Region eingesetzt wird, können Transportwege verkürzt und die Abhängigkeit von internationalen Rohstoffmärkten verringert werden. Gleichzeitig bleiben Nährstoffe dort, wo sie entstehen und gebraucht werden. Nebenprodukte werden weitergenutzt und die anfallenden Nährstoffe können wieder auf landwirtschaftliche Flächen zurückgeführt werden.</p>
<p>So wird Dauergrünland nicht nur erhalten, sondern aktiver Teil einer regionalen Wertschöpfungskette. Das Projekt „Grashähnchen“ steht damit für einen Perspektivwechsel: Dauergrünland wird nicht nur als Landschaftselement oder als Futter für Rinder betrachtet, sondern auch als mögliche Eiweißquelle für Tiere, die Grünlandpflanzen normalerweise nicht direkt verwerten können. Wenn sich dieser Ansatz bewährt, könnte Grünlandprotein dazu beitragen, die Broilerfütterung regionaler und ressourcenschonender zu gestalten und dem Dauergrünland eine zusätzliche produktive Funktion zu verleihen. Entscheidend ist dabei, ob ökologische Vorteile und wirtschaftliche Tragfähigkeit zusammenkommen.</p>
<p><strong>Forschung, Praxis und Verarbeitung arbeiten Hand in Hand</strong></p>
<p>Das Projekt bringt Partner aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Wirtschaft in Niedersachsen zusammen. Die Hochschule Osnabrück übernimmt die wissenschaftliche Koordination und untersucht unter anderem Fütterung, Tierwohl, Leistung sowie ökologische und ökonomische Effekte.&nbsp;<br>Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik e. V. (DIL) in Quakenbrück bringt seine langjährige Expertise in der Verarbeitung von Grünlandpflanzen und der Gewinnung pflanzlicher Proteine ein. Darüber hinaus bewertet das Institut die Fleischqualität und ergänzt damit die wissenschaftliche Betrachtung entlang der gesamten Prozesskette.<br>Der landwirtschaftliche Betrieb Ögens in Nordenham bringt Dauergrünland, praktische Erfahrung und Anknüpfungspunkte aus früheren Arbeiten zur Gewinnung von Grünlandprotein ein. Die AGRAVIS AG unterstützt die Rationsoptimierung und steuert ihre Expertise aus der praktischen Tierernährung bei.</p>
<p>So werden landwirtschaftliche Praxis, Lebensmitteltechnologie, Tierernährung und wissenschaftliche Forschung eng miteinander verzahnt. Ziel ist nicht nur die Entwicklung eines neuen Futtermittels, sondern eines praxistauglichen Nutzungskonzepts, das neue Perspektiven für die Landwirtschaft in Niedersachsen eröffnen kann.</p>
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                        <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:26:52 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Fehlt uns Jod, wenn wir Kuhmilch durch Haferdrinks ersetzen?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/fehlt-uns-jod-wenn-wir-kuhmilch-durch-haferdrinks-ersetzen/</link>
                        <description>Immer mehr Menschen ersetzen Kuhmilch durch Haferdrinks. Was viele nicht wissen: Milch zählt in Deutschland zu den wichtigsten Jodquellen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Herkömmliche Haferdrinks enthalten dagegen meist nur sehr wenig Jod. Wer auf die pflanzlichen Alternativen umsteigt, dessen Jodzufuhr kann sinken. Das Spurenelement ist unentbehrlich für die Bildung von Schilddrüsenhormonen. Diese regulieren wichtige Prozesse im Körper, darunter Stoffwechsel, Energiehaushalt und Wachstum. Aktuelle Studien zeigen: Bereits heute sind viele Menschen unzureichend mit Jod versorgt.<br>Prof. Dr. Diemo Daum, Experte für Pflanzenernährung an der Hochschule Osnabrück, erforscht gemeinsam mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeitenden Christoph Budke und Anne Vrochte im Projekt "JoMila – Jodreiche pflanzliche Milchalternativen", wie Haferdrinks künftig jodreicher werden könnten. Der Ansatz: Den Jodgehalt von Hafer bereits während des Anbaus gezielt erhöhen – durch die sogenannte agronomische Biofortifikation.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Medizin der Zukunft zum Anfassen: Hochschule Osnabrück mit Forschungsprojekt auf der MS Wissenschaft vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/medizin-der-zukunft-hochschule-osnabrueck-auf-der-ms-wissenschaft/</link>
                        <description>Seit dem 7. Mai tourt das schwimmende Science Center MS Wissenschaft durch Deutschland. Mit rund 30 interaktiven Exponaten macht die diesjährige Ausstellung die aktuelle medizinische Forschung für Besuchende erlebbar. Mit an Bord ist auch die Hochschule Osnabrück mit einem Exponat aus dem Forschungsprojekt PA.H|LIFETIME.ai. Unter dem Titel „Die Zukunftsmusik der Medizin“ präsentiert das Projekt innovative Ansätze zur Gesundheitsförderung von Musiker*innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Musiker*innen ihr Instrument spielen, führen sie tausende präzise Bewegungen aus – oft über viele Stunden hinweg. Dabei entstehen hohe körperliche Belastungen, die bei vielen professionellen Musiker*innen zu schmerzhaften Muskel- und Skeletterkrankungen führen. Diese können im schlimmsten Fall die Karriere der Betroffenen beeinträchtigen.</p>
<p>Hier setzt das Forschungsprojekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/" target="_blank">PA.H|LIFETIME.ai</a> an (gefördert durch die <a href="https://www.dfg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">DFG</a>). Mithilfe künstlicher Intelligenz werden Gesundheitsdaten analysiert, um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Ziel ist eine maßgeschneiderte Physiotherapie für Musiker*innen – ähnlich wie in der Sportphysiotherapie. Langfristig soll ein internationales Exzellenzzentrum entstehen, das Forschung und Praxis verbindet und eine neue Physiotherapie-Disziplin für darstellende Künstler*innen etabliert.</p>
<p><strong>Weltweit einzigartig</strong></p>
<p>Bereits seit 2007 hat sich an der Hochschule Osnabrück ein interdisziplinärer Forschungsbereich zur Gesundheit darstellender Künstler*innen – Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen – etabliert. Er verbindet Physiotherapie, Musik und Gesundheitsinformatik und gilt heute international als wegweisend.&nbsp;</p>
<p>Ein besonderer Meilenstein folgte Anfang 2026: Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde erstmals weltweit eine Honorarprofessur für „Performing Arts Physiotherapy“ an der Hochschule Osnabrück eingerichtet.&nbsp;</p>
<p><strong>Das Exponat „Die Zukunftsmusik der Medizin“</strong></p>
<p>Das Exponat besteht aus einem interaktiven Quiz, welches die Besuchenden dazu einlädt, spielerisch mehr über die Forschung, Gesundheit und den Berufsalltag von darstellenden Künstler*innen zu erfahren.</p>
<p>Dabei werden spannende Vergleiche sichtbar: Während Fußballspieler*innen über ein gesamtes Spiel hinweg durchschnittliche Herzfrequenzen von bis zu 175 Schlägen pro Minute erreichen, liegen Schlagzeuger*innen mit rund 166 Schlägen pro Minute nur knapp darunter. Das verdeutlicht die enormen körperlichen Anforderungen professioneller Musiker*innen.</p>
<p>Ein begleitender Film und zwei Infotafeln mit weiterführenden Informationen ergänzen die Ausstellung. Hier erfährt man zum Beispiel das Konzept des lernenden Gesundheitssystems und erkennt, wie Forschung aus der Praxis entsteht und Erkenntnisse direkt wieder in die Versorgung einfließen.&nbsp;</p>
<p><strong>Die MS Wissenschaft auf Tour</strong></p>
<p>Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft wird im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (<a href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Ministerium/ministerium.html" target="_blank" rel="noreferrer">BMFTR</a>) von der Initiative Wissenschaft im Dialog (<a href="https://wissenschaft-im-dialog.de/" target="_blank" rel="noreferrer">WiD</a>) realisiert. Mit durchschnittlich rund 80.000 Besuchenden während der fünfmonatigen Tour gilt die MS Wissenschaft als ein besonders erfolgreiches Format der Wissenschaftskommunikation.</p>
<p>2026 ist die MS Wissenschaft vom 7. Mai bis 30. September in Deutschland und Österreich unterwegs – mit Zwischenstopp in Polen. Die interaktive Ausstellung zeigt, wie Forschende mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Neben dem Exponat des Forschungsprojekts PA.H|LIFETIME.ai laden weitere zum Mitmachen ein: Besuchende können beispielsweise Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Der Eintritt ist kostenlos.</p>
<p>In drei Städten gibt es die Möglichkeit einige der Wissenschaftler*innen direkt aus dem Projekt kennenzulernen:</p><ul><li><strong>Potsdam, 11. Juni: </strong>Projektleiter<strong> </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336525" target="_blank">Prof. Dr. Christoff Zalpour</a></li><li><strong>Köln, 14. Juli: </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336533" target="_blank">Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger</a></li><li><strong>Mainz, 22. August:</strong> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16301368" target="_blank">Paria Samimisabet</a>&nbsp;</li></ul><p>Sie freuen sich darauf, Fragen zu beantworten und Einblicke in ihre Forschung und Arbeit zu geben. Weitere Informationen zur Tour und den Stationen gibt es auf der Webseite der <a href="https://ms-wissenschaft.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">MS Wissenschaft</a>.</p>
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