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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
            <link>https://www.hs-osnabrueck.de/</link>
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            <language>de-DE</language>
            
                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:02:53 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Tue, 12 May 2026 14:02:53 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 09:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Earth Day 2026: Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/earth-day-2026-gemeinsam-fuer-mehr-nachhaltigkeit/</link>
                        <description>Mit mehr als 30 Aktionen beteiligte sich die Hochschule Osnabrück am diesjährigen internationalen Earth Day. Zwischen 10 und 21 Uhr fanden an verschiedenen Standorten Veranstaltungen rund um das Themenfeld Nachhaltigkeit statt. Dadurch wurde das Thema standortübergreifend sichtbar gemacht und Räume für Austausch, Diskussion und gemeinsames Engagement geschaffen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Earth Day ist ein Aktionstag, an dem seit 1970 weltweit auf problematische menschengemachte Umweltveränderungen aufmerksam gemacht und zum Handeln aufgerufen wird. Das Präsidiumsressort „Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ der Hochschule Osnabrück richtete anlässlich des Earth Day 2026 einen vielfältigen Aktionstag aus. Mehr als 30 unterschiedliche Aktionen rund um das Thema Nachhaltigkeit wurden angeboten. Organisiert wurden sie von Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule sowie von der Universität Osnabrück, dem Studierendenwerk und dem Zentrum für Hochschulsport Osnabrück. Die Angebote richteten sich an Studierende, Mitarbeitende aus Lehre, Forschung und Verwaltung sowie teilweise auch an die Stadtöffentlichkeit.</p>
<p>„Es war wundervoll zu sehen, wie viele sich an dem Aktionstag beteiligt und spannende Aktionen auf die Beine gestellt haben. Der Tag lebt vom Engagement der Beteiligten und der unterstützenden Einrichtungen“, sagt Lea Klöppel, Referentin für Nachhaltigkeit an der Hochschule Osnabrück, die den Aktionstag koordiniert hat. &nbsp;</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit erleben: Essen, Musik und Infos</strong></p>
<p>Das Studierendenwerk beteiligte sich zum Beispiel dadurch, dass in den Mensen Westerberg, Schlossgarten, Haste und Lingen alle Hauptgerichte als KlimaTeller angeboten wurden. Dadurch konnten die Besuchenden aus einer großen Auswahl klimafreundlicher Gerichte wählen. In der Mensa am Campus Westerberg sorgten Studierende des Instituts für Musik zusätzlich mit Gesang und Live-Musik für eine besondere Atmosphäre. Musical-Studierende präsentierten den Song „Any Way The Wind Blows“ aus dem Musical „Hadestown“ von Anaïs Mitchell. Anschließend wurden bei klassischer Live-Musik Samenkugeln mit nektar- und pollenreichen Wildblumenarten für Bienen und Schmetterlinge verteilt.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus gab es mehrere Informationsstände im Mensafoyer, an denen sich Interessierte über nachhaltige Organisationen und Initiativen der Hochschule sowie assoziierter Einrichtungen informieren konnten. Viele Besuchende nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion. Das zeigte sich auch beim Vortrag „Grüne Städte für die Zukunft: Biodiversität und Klimaresilienz fördern“ der Scientists for Future Osnabrück (Referentin: Prof. Dr. Kathrin Kiehl) sowie beim Filmabend mit Impulsvortrag „Klima und Gender“ des Zonta-Clubs Westfälischer Friede (Referentin: Lea Klöppel). Beide Abendveranstaltungen stießen auf großes Interesse. Die Diskussionen waren so intensiv, dass einige Teilnehmende auch über die vorgesehene Veranstaltungsdauer hinaus freiwillig weiter im Austausch blieben.</p>
<p><strong>Vielfältiges kreatives Programm</strong></p>
<p>Zum Programm gehörten noch weitere kreative Nachhaltigkeitsaktionen. Beispielsweise verschenkte das IT Service Center ausgemusterte, aber weiterhin funktionsfähige Monitore. Die Geräte erhielten dadurch ein zweites Leben und unterstützen nun Studium und Alltag der neuen Besitzenden. Insgesamt wurden gut 40 Monitore weitergegeben.&nbsp;<br>Lea Klöppel war zudem selbst mit einem Stand vertreten, bei welchem Interessierte die nachhaltig produzierten T-Shirts und Beutel aus dem <a href="http://hsos-shop.de" target="_blank" rel="noreferrer">hochschuleigenen Shop</a> ebenso wie eigene Textilien mit Sprüchen wie „earth day. every day“ oder „cool planet, cool people“ bedrucken konnten.&nbsp;</p>
<p>„Für den ersten Aufschlag war es ein toller erster Aktionstag“, zieht Klöppel das Fazit: „Von vielen Teilnehmenden hat mich sehr positives Feedback erreicht, sodass ich mich – ebenso wie sie – bereits auf den nächsten Aktionstag freue.“<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Lea Klöppel<br>Telefon: +49 (0)541 969-7170<br>E-Mail: <a href="mailto:l.kloeppel@hs-osnabrueck.de" class="mail">l.kloeppel@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher: Neues Forschungsprojekt zur klimafreundlichen Energieversorgung von E-Fähren </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/elektrofahrzeuge-als-zwischenspeicher-neues-forschungsprojekt-zur-klimafreundlichen-energieversorgung-von-e-faehren/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und Reederei Norden-Frisia starten gemeinsames Projekt zur bi-direktionalen Integration von Elektrofahrzeugen in den Betrieb einer Fähre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Mobilität zu den ostfriesischen Inseln nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann, untersuchen die Hochschule Osnabrück und die Reederei Norden-Frisia in einem neuen gemeinsamen Projekt „Bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen“ (BIDI-EL). Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verfolgt das Projekt das Ziel, die Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln schrittweise von fossilen Energieträgern zu befreien und gleichzeitig das regionale Stromnetz deutlich zu entlasten.</p>
<p>Im Zentrum des Vorhabens steht die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung mit einem sogenannten Vehicle-to-Grid-System (V2G). Dabei werden die Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz der Reederei über die auf dem Gelände installierte Photovoltaikanlage geladen. Frisia betreibt seit März 2025 die erste vollelektrische Personenfähre in der deutschen Nordsee. Sie verbindet Norddeich Mole und die Insel Norderney. Trifft diese im Hafen ein, kehrt sich der Energiefluss um: Dann speisen die Fahrzeugbatterien gemeinsam mit der PV-Anlage Strom in das Ladesystem der Fähre ein. Auf diese Weise werden die Fahrzeuge zu dezentralen Energiespeichern für den Betrieb der Fähre. So kann der Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie deutlich erhöht und das öffentliche Netz spürbar entlastet werden.</p>
<h4><strong>Wissenschaftliche Expertise aus Technik und Nachhaltigkeitsmanagement</strong></h4>
<p>Wissenschaftlich geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer und Prof. Dr. Kai-Michael Griese von der Hochschule Osnabrück. Pfisterer, Professor für Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme, bringt seine Expertise in resilienten elektrischen Energieversorgungssystemen und Elektromobilität ein. Griese, Professor fürBetriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, verantwortet die betriebswirtschaftliche Perspektive mit Fokus auf Nachhaltigkeitsmanagement, klimaangepasste Geschäftsmodelle und Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>„Die bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen bietet nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Mobilität, sondern kann auch wesentlich zur Entlastung des Energieversorgungsnetzes beitragen“, sagt Pfisterer. „Durch die Nutzung von Fahrzeugen als dezentrale Energiespeicher wird der Anteil regenerativer Energie maximiert, das Netz entlastet und die Fahrzeugbatterien in einem ‚Wellness-Betrieb‘ gehalten.“</p>
<p>Die technischen Voraussetzungen sind bereits vielversprechend: Auf dem Gelände der Reederei ist seit 2024 eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.700 Kilowattpeak installiert, eine Erweiterung ist geplant. Ergänzt wird sie durch einen stationären elektrischen Speicher auf dem Parkplatz der Reederei, der nun um die Batterien der dort parkenden Elektrofahrzeuge erweitert wird.</p>
<h4><strong>Von der Forschung in die Praxis: zukunftsfähige Geschäftsmodelle</strong></h4>
<p>„Innovationen wie das bi-direktionale Laden sind essentiell, um zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu schaffen“, so Pfisterer. „Das Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die über die anfänglichen Projektergebnisse hinausgehen, und die Grundlage für langfristige, nachhaltige Geschäftsmodelle und Lösungen zur Energieversorgung zu schaffen“, ergänzt Griese.</p>
<p>„Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für die nachhaltige Transformation unserer Mobilität“, sagt Olaf Weddermann, Geschäftsführer der Reederei Norden-Frisia. „Die Kombination von E-Fähre und bi-direktionalem Laden für Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger weiterer Schritt zur Erreichung einer fossilfreien Zukunft und zur Verringerung der Umweltauswirkungen unserer Transportdienste.“</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Das Projekt wird von der DBU mit 164.894 Euro gefördert und läuft bis Januar 2027. Die Hochschule Osnabrück bringt als forschungsstärkste Hochschule Niedersachsens ihre interdisziplinäre Expertise in Technik, Wirtschaft und Nachhaltigkeit ein. Die Reederei Norden-Frisia, ein traditionsreiches norddeutsches Unternehmen, stellt seit über 140 Jahren Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln bereit und arbeitet eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen, um neue Lösungen für eine nachhaltige Schifffahrt zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Telefon: 0541 969 – 3880<br>E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Telefon: 0541 969 – 3664<br>E-Mail: <a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 08 May 2026 08:09:52 +0200</pubDate>
                        <title>Labor-Detektive lösen Geheimnisse der Stoffe</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/labor-detektive-loesen-geheimnisse-der-stoffe-1/</link>
                        <description>KinderCampus der Hochschule Osnabrück startet mit spannenden Experimenten im Chemielabor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit leuchtenden Augen, Schutzbrillen und Laborkitteln ausgestattet, gingen kürzlich 40 Schüler*innen beim KinderCampus der Hochschule Osnabrück auf Spurensuche im Chemielabor. Unter dem Motto “Labor-Detektive: Den Geheimnissen der Stoffe auf der Spur” konnten die jungen Forschenden an sechs Experimentierstationen selbst aktiv werden, staunen, ausprobieren und wissenschaftliche Phänomene entdecken.</p>
<p>Bevor die jungen Labor-Detektive ihre Ermittlungen aufnahmen, stimmte Professorin Dr. Simona Jordan die Kinder auf den Tag ein: “Ein guter Detektiv muss genau zuhören, beobachten und Beweise sammeln. Wir haben heute viele spannende Rätsel vorbereitet, die ihr im Labor lösen dürft.” Gleichzeitig erinnerte sie die Kinder auch an die wichtigsten Regeln im Labor: “Labor-Detektive essen und trinken nicht im Labor und sie rennen natürlich auch nicht.” Gemeinsam mit Dr. Kristian Lees, Dr. Carola Thiering, Julia Ahlers, Svenja Folkerts, und Nadine Haberland betreute sie die verschiedenen Stationen.</p>
<p><strong>Sechs spannende Experimentier-Stationen</strong></p>
<p>An den sechs Stationen warteten zahlreiche eindrucksvolle Experimente auf die Kinder. In Kleingruppen erkundeten sie diese und stellten viele Fragen. Besonders beliebt war die “Mischen (im)possible”, bei der die jungen Forschenden ihre eigene Zauber-Creme herstellten und anschließend sogar mit nach Hause nehmen durften. Dabei lernten sie spielerisch, dass sich Öl und Wasser eigentlich nicht miteinander vermischen und nur mithilfe eines Emulgators zu einer Emulsion verbunden werden können. Auch die Herstellung von “Fake-Kaviar” sorgte für viele erstaunte Gesichter und zahlreiche Aha-Momente.</p>
<p>Bei den “Farbdetektiven” erfuhren die Kinder, wie sich die Farbe eines Rotkohlindikators in sauren und basischen Lösungen verändert. Andere Stationen beschäftigten sich unter anderem mit heißem Eis, schwimmenden Cola-Dosen und Eiern, dem “Regenbogen im Glas”, Geisterblasen aus Trockeneis oder selbst hergestellten Flummis.</p>
<p><strong>Elefantenzahnpasta und die Funktion eines Wärmekissens</strong></p>
<p>Für große Begeisterung sorgte auch die sogenannte “Elefantenzahnpasta” an Station 3. Als der Schaum plötzlich in die Höhe schoss, kommentierte eine Schülerin spontan: “Hätte ich mal meine Zahnbürste mitgebracht!”</p>
<p>An dieser Station erklärte die Professorin für Chemie und chemische Prozesstechnik den Kindern auch das Prinzip eines Wärmekissens. Dabei lernten sie nicht nur chemische Zusammenhänge kennen, sondern stellten ebenso fest, dass Experimente manchmal Geduld brauchen. Umso größer war die Begeisterung, als sich die Becher langsam erwärmten. “Oh, das wird warm!”, riefen sie.</p>
<p><strong>Diplom als “Super Chemikant*in”</strong></p>
<p>Nach jeder erfolgreich absolvierten Station erhielten die Kinder einen Stempel, bevor sie sich auf den Weg zum nächsten Experiment machten. “Was fällt euch auf?” war dabei die wohl meistgestellte Frage des Tages. Zum Abschluss wartete schließlich ein besonderes Highlight: Für ihre erfolgreiche Arbeit als Labor-Detektive bekamen alle Kinder ein eigenes Diplom als “Super Chemikant*in” überreicht.</p>
<p>Nach dieser besonderen Vorlesung mit zahlreichen Eindrücken fiel es den jungen Entdecker*innen gar nicht so leicht, ein Lieblings-Experiment auszuwählen. Während einige Kinder besonders von den selbstgemachten Flummis begeistert waren, erinnerten sich andere vor allem an die Cremeherstellung oder die spektakulären Farbexperimente. Einig waren sich jedoch alle: Der Tag im Chemielabor hat nicht nur viel Wissen vermittelt, sondern vor allem jede Menge Spaß gemacht!</p>
<p>Auch Professorin Jordan zog ein positives Fazit: “Es ist immer wieder schön zu sehen, mit wie viel Neugier, Begeisterung und Kreativität Kinder an naturwissenschaftliche Themen herangehen. Die leuchtenden Augen der Kinder zeigen, wie spannend Chemie sein kann.”</p>
<p><strong>Nächste Vorlesung am 10. Juni</strong></p>
<p>Die nächste KinderCampus-Vorlesung unter dem Titel “Die Macht der Gefühle” mit Prof. Dr. Yvonne Garbers findet am 10. Juni statt. <a href="https://www.kindercampus-lingen.de/anmeldung/" target="_blank">Anmeldungen</a> sind bereits möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 07 May 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Top-Ergebnisse für die Hochschule Osnabrück: Studierende vergeben Bestnoten im CHE Ranking </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/top-ergebnisse-fuer-die-hochschule-osnabrueck-studierende-vergeben-bestnoten-im-che-ranking/</link>
                        <description>Die Hochschule Osnabrück überzeugt in bundesweiter Studierendenumfrage mit überdurchschnittlicher Qualität und Studierendenzufriedenheit in ihren Bachelorstudiengängen der Bereiche Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Soziale Arbeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das diesjährige CHE Ranking für die Bachelorstudiengänge in den Bereichen Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Soziale Arbeit zeigt deutlich: Die Studiengänge in Osnabrück und Lingen gehören zur Spitzengruppe – und liegen damit über dem bundesweiten Durchschnitt aller Hochschulen. Die Gründe für die Top-Platzierungen der Studiengänge sind umfassend: Studierende schätzen unter anderem die allgemeine Studiensituation, gelungene Studienorganisation und moderne Lernumgebung an der Hochschule Osnabrück. Außerdem überzeugen im Ranking die engagierte Betreuung durch Lehrende, die hohe Berufs- und Praxisorientierung – insbesondere durch starke Praxiskontakte – sowie die Unterstützung der Studierenden am Studienanfang. In den Bereichen Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik gehört die Hochschule darüber hinaus zur Spitzengruppe hinsichtlich kooperativer Promotionen und unterstreicht so ihre Position als größte und forschungsstärkste Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Niedersachsen.&nbsp;</p>
<p>Vizepräsidentin für Studium und Lehre Prof. Dr. Kathrin Loer betont: „Die seit Jahren konstanten Spitzenergebnisse im CHE Ranking bestätigen die Exzellenz unserer Studiengänge und Zufriedenheit unserer Studierenden. Wer in den Bereichen Wirtschaft, Recht und Soziale Arbeit an der Hochschule Osnabrück studiert, profitiert von hoher Qualität in der Lehre, Praxisnähe und optimalen Rahmenbedingungen und legt so eine starke Grundlage für die Zukunft.“&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Osnabrücker Studiengänge überzeugen mit den Studienbedingungen und der internationalen Ausrichtung</strong></p>
<p>Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo) punktet insbesondere mit ihrer internationalen Ausrichtung. Vor allem die betriebswirtschaftlichen Studiengänge wurden von den Studierenden für ihre Unterstützung bei Auslandsaufenthalten überdurchschnittlich positiv bewertet und konnten sich im Vergleich zur vorherigen Befragung deutlich verbessern. Damit unterstreicht die Fakultät ihren Anspruch, Studierende nicht nur praxisnah, sondern zugleich international anschlussfähig auszubilden. „Die Ergebnisse bestätigen erneut, dass unsere Fakultät den Studierenden hervorragende Rahmenbedingungen für ein international ausgerichtetes Studium bietet. Besonders freut uns, dass die Unterstützungsangebote unserer Studiengänge von den Studierenden so positiv wahrgenommen werden. Internationale Erfahrung und interkulturelle Kompetenz sind heute zentrale Qualifikationen für den Arbeitsmarkt – darauf bereiten wir unsere Studierenden gezielt vor“, betont die Dekanin der Fakultät WiSo Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff.</p>
<p>Über die internationale Ausrichtung hinaus überzeugt die Fakultät erneut mit starken Ergebnissen in weiteren zahlreichen Kategorien. Besonders positiv schnitten die Bereiche Wirtschaftsrecht und Soziale Arbeit ab, die in der Studierendenbefragung überdurchschnittliche Bewertungen erzielten und in nahezu allen Bereichen Spitzenwerte erreichten. Auch die allgemeine Studiensituation wurde in fast allen Fächern überdurchschnittlich bewertet, sodass die Ergebnisse der Fakultät im bundesweiten Vergleich durchweg über dem Durchschnitt liegen – besonders hervorzuheben ist dabei die Wirtschaftspsychologie.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Campus Lingen punktet mit&nbsp;einem&nbsp;sehr guten&nbsp;Lern- und Studienumfeld&nbsp;</strong></p>
<p>An der Fakultät Management, Kultur und Technik (MKT) heben die Studierenden die allgemeine Studiensituation besonders positiv hervor. Bestnoten erhalten zudem die Berufs- und Praxisorientierung, die Unterstützung durch Lehrende sowie die modernen Räume und die Bibliotheksausstattung am Campus Lingen. Darüber hinaus zählen die bewerteten Studiengänge Betriebswirtschaft und Management, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik im Hinblick auf ihre Unterstützung am Studienanfang und ihren Bezug zur Praxis zur Spitzengruppe.&nbsp;</p>
<p>„Die Ergebnisse freuen mich sehr und verdeutlichen, dass unsere Studierenden die persönliche Betreuung im Studium sowie den hohen Praxis- und Anwendungsbezug in einer zukunftsweisenden Region schätzen. Viele Pluspunkte gab es auch für unsere moderne technische Ausstattung und die Räumlichkeiten. Das zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gute Lehr- und Lernumgebung für einen erfolgreichen Hochschulstart und ein gelungenes Studium sind. Deshalb fördern wir mit zahlreichen Angeboten die frühzeitige Studien- und Berufsorientierung“, so Professorin Dr. Liane Haak, Dekanin der Fakultät MKT am Campus Lingen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>CHE Ranking als etablierter Hochschulvergleich&nbsp;</strong></p>
<p>Seit mehr als 25 Jahren ist das Hochschulranking vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) als der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum bekannt. Das diesjährige Ranking stellt Informationen zu Studium, Lehre und Forschung und Urteile von Studierenden für die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Soziale Arbeit zusammen. Grundlage ist eine umfassende Befragung von deutschlandweit 120.000 Studierenden zu den Studienbedingungen in ihren Bachelorstudiengängen. Die Ergebnisse finden sich <a href="http://www.heystudium.de/ranking" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Bewerbungsportal ist aktuell geöffnet</strong></p>
<p>Studieninteressierte können sich aktuell für rund 100 Studiengänge an der Hochschule Osnabrück für das Wintersemester 2026/27 bewerben – darunter die Studiengänge aus den Bereichen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Soziale Arbeit aus dem CHE Ranking. Für zulassungsbeschränkte Studiengänge können sich Interessierte bis zum 15. Juli bewerben. Bis zum 1. September sind Einschreibungen in zulassungsfreie Studiengänge möglich. Alle Informationen rund um die Bewerbungsphase sowie das Bewerbungsportal finden sich auf der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/bewerbung" target="_blank">Website der Hochschule</a>.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Christine Bräuer</p>
<p>Telefon: 0541 969-3799</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:c.braeuer@hs-osnabrueck.de" class="mail">c.braeuer@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 06 May 2026 12:32:34 +0200</pubDate>
                        <title>Vergangenheit zum Anfassen: Studierende der Hochschule Osnabrück entwickeln interaktive Runen-Station für das Varusschlacht-Museum</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/vergangenheit-zum-anfassen/</link>
                        <description>Zwei Media &amp; Interaction Design-Studierende haben eine Touchscreen-Anwendung für die Sonderausstellung „VERLORENE KRIEGER – Germanen zwischen Macht und Mythos“ in einem Kooperationsprojekt mit dem Museum und Park Kalkriese entwickelt. Seit dem 25. April können Gäste des Varusschlacht-Museums in Bramsche im Osnabrücker Land eine einzigartige Präsentation von mehr als 1.200 germanischen Artefakten aus dem 2. bis 5. Jahrhundert nach Christi erleben und sich an interaktiven Stationen neue Perspektiven auf das Leben der Germanen erschließen.
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Woher nahmen die Germanen eigentlich die Idee für eine eigene Schrift? Diese bis heute wissenschaftlich nicht eindeutig geklärte Frage stellt sich auch im Zusammenhang mit den rund 1.500 Jahre alten Funden aus dem Thorsberger und Nydamer&nbsp;Moor im heutigen deutsch-dänischen Grenzgebiet, wo sie über die Jahrhunderte hinweg außergewöhnlich gut erhalten blieben. Denn unter ihnen befinden sich zwei der ältesten mit Runen beschrifteten Objekte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausstellungs-Komponente motiviert zum Mitmachen</strong></p>
<p>Direkt neben der Vitrine mit den beiden Schaustücken lädt eine interaktive Touchscreen-Station dazu ein, dem Ursprung der Runen auf die Spur zu kommen. Entwickelt wurde sie von Nicole Tkacev und Michael Eden, beide studieren Media &amp; Interaction Design an der Hochschule Osnabrück. In einem Semesterprojekt setzten die Studierenden das Vorhaben vollständig um: Von der Konzeption der Inhalts- und Interaktionsstrukturen über das Design der Benutzeroberfläche und der digitalen Schriftzeichen der antiken Alphabete bis hin zur Programmierung der App und dem Test der Benutzerfreundlichkeit ihrer Lösung – in regelmäßigem Austausch mit der Kuratorin Teresa Kopp und dem Ausstellungsteam. So ist eine Applikation entstanden, die mit großflächigen, eher ungewöhnlich gestalteten Interaktionselementen die Gäste des Museums dazu anregt, das älteste nordische Runenalphabet zu untersuchen, auszuprobieren und mit verschiedenen noch älteren Zeichensystemen aus Südeuropa, den möglichen Vorbildern der Runen, zu vergleichen. Zum Abschluss können die Gäste wählen, welche der aktuellen Forschungsthesen zum Ursprung der Runen sie am meisten überzeugt.</p>
<p>Kuratorin Teresa Kopp berichtet: „Unser Wunsch an die Station war es, zu zeigen, dass Forschung kein abgeschlossener Prozess ist, sondern stets von offenen Fragen begleitet wird. Die ungeklärte Herkunft der Runenschrift ist ein besonders anschauliches Beispiel dafür. Mit der Station möchten wir die Besuchenden dazu einladen, sich selbst mit dieser Fragestellung auseinanderzusetzen, unterschiedliche Argumente abzuwägen und schließlich eine eigene Meinung zu entwickeln. Die Zusammenarbeit mit den Studierenden war für uns ausgesprochen inspirierend: Mit ihrem frischen Blick von außen, kreativen Ideen und ihrem Fachwissen haben sie das Projekt auf überzeugende Weise umgesetzt.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Beispiel für Interdisziplinarität und Praxisbezug des Designstudiums</strong></p>
<p>Der Hochschulbetreuer Prof. Henrik Arndt stellt fest: „Die in Museen zunehmend stattfindende Erweiterung der klassischen Ausstellungsformate um digitale Interaktion und Partizipation eröffnet im Bereich des Media &amp; Interaction Designs neue, ausgesprochen spannende Tätigkeitsfelder. Es ist beeindruckend zu sehen, wie souverän die Studierenden auch diese Herausforderungen meistern und wie viel Anerkennung ihre Arbeit erfährt.“ Das Projekt zeige exemplarisch, wie sich der fachliche Facettenreichtum des Studiengangs in der Praxis bewähre, so der Professor für Interaktive Medien an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Nicole Tkacev freut sich über praktische Erfahrungen im Projekt: „Es ist ein großer Unterschied, ob man eine Aufgabe nur für die Abgabe in der Hochschule bearbeitet oder tatsächlich mit dem Auftraggeber aus der Praxis an einem Tisch sitzt. Zu sehen, wie das Museum arbeitet und dabei sein eigenes Wissen einbringen zu können, war sehr motivierend.“ Durch den engen Austausch lerne man viel schneller, was in der Praxis wichtig ist, betont die Studentin. Sie empfiehlt ihren Studiengang jedem, „der Lust auf Abwechslung hat. Wir können in ganz unterschiedlichen Bereichen ausprobieren. Durch die Praxisprojekte erhält man die Möglichkeit, nicht nur die Theorie kennenzulernen, sondern auch an echten Aufgaben zu arbeiten. Wer gern sofort etwas macht und sehen will, was aus den eigenen Ideen entsteht, ist in diesem Studiengang genau richtig.“</p>
<p>Der Studiengang Media &amp; Interaction Design kombiniert die vielfältigen Bereiche der Gestaltung digitaler Medien mit Inhalten der Informationstechnologie, Psychologie und Kommunikationswissenschaft. Vom 1. bis zum 31. Mai können sich Interessierte mit einem digitalen Portfolio um einen Studienplatz für das kommende Wintersemester bewerben. Mehr Informationen stehen unter <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/mid-ba" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/mid-ba</a> bereit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Überregionale Bedeutung der Ausstellung im Wechselspiel von Wissenschaft, Kultur und Bildung</strong></p>
<p>Die Bedeutung der Ausstellung unterstreicht auch die hochrangige Beteiligung bei der Eröffnung: Grußworte sprachen dabei die Osnabrücker Landrätin Anna Kebschull, der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Falko Mohrs, die Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur von Schleswig-Holstein Dorit Stenke sowie Christine Regus, Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder. Die Einführung übernahmen Ralf Bleile, Direktor des Museums für Archäologie Schloss Gottorf, und Stefan Burmeister, Geschäftsführer des Museums und Parks Kalkriese. Ihre Präsenz verdeutlicht die überregionale Relevanz der Ausstellung und die enge Verbindung von Wissenschaft, Kultur und Bildung. Die Sonderausstellung ist noch bis zum 7. November 2027 im Museum und Park Kalkriese zu sehen.<br>Weitere Informationen: <a href="http://www.verlorene-krieger.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.verlorene-krieger.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt für die Medien:</strong><br>Hochschule Osnabrück<br>Prof. Henrik Arndt<br>Professor für Interaktive Medien<br>Telefon: +49 (0) 541 969-3882<br>E-Mail: <a href="mailto:h.arndt@hs-osnabrueck.de">h.arndt@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:40:31 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Perspektiven entdecken: Girls‘ Day und Boys‘ Day an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/neue-perspektiven-entdecken-girls-day-und-boys-day-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Rund 200 Schüler*innen besuchten die Hochschule Osnabrück, um Arbeitsbereiche und Studiengänge kennenzulernen, in denen Frauen beziehungsweise Männer bislang unterrepräsentiert sind.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr öffnete die Hochschule Osnabrück ihre Türen anlässlich des Girls‘ Day und Boys‘ Day für Schüler*innen der Klassen 5 bis 10. In vielfältigen Workshops erhielten sie Einblicke in unterschiedliche Studien- und Berufsperspektiven – fernab von traditionellen Geschlechterstereotypen.</p>
<p>„Denn noch immer orientieren sich viele Mädchen und Jungen an klassischen Rollenbildern. Für die Studien- und Berufswahl sollten jedoch vor allem persönliche Interessen und individuelle Stärken ausschlaggebend sein – nicht Geschlechterklischees“, betont Bettina Charlotte Belker, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Viele kreative Workshops</strong></p>
<p>Um diesen Interessen Raum zu geben, wurden insgesamt 18 Workshops angeboten – 14 in Osnabrück und vier in Lingen. Für Jungen der 8. Klasse gab es in Lingen beispielsweise den Workshop „Durch die Brille eines Pflegefachmanns schauen“. Dort konnten die Teilnehmenden selbst Verbände anlegen, Blutdruck messen und mithilfe einer VR-Brille verschiedene pflegerische Tätigkeiten ausprobieren. Das Institut für Musik bot für Jungen der Klassen 5 und 6 den Workshop „Wie entsteht ein Song?“ an. Hier hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, in einem modernen Tonstudio einen eigenen Song zu produzieren.</p>
<p>Für Mädchen der Klassen 5 und 6 wurde unter anderem der Workshop „Heute stelle ich meinen Strom selbst her!“ angeboten, bei dem sie selbst Modelle zur Stromerzeugung aus Sonne, Wind oder Körperkraft bauten. Darüber hinaus konnten Mädchen ab der 7. Klasse im Workshop „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“ kreativ werden: Sie gestalteten einen personalisierten Schlüsselanhänger am Computer und setzten diesen anschließend im 3D-Druck um.&nbsp;</p>
<p><strong>Für mehr Vielfalt in der Studien- und Berufswahl</strong></p>
<p>Angebote wie diese sollen dazu beitragen, die Vielfalt in Studiengängen und Berufsfeldern langfristig zu erhöhen. „Wir freuen uns über Vielfalt in all unseren Studiengängen, weil Perspektivenvielfalt nachweislich zu besseren Lösungen führt“, erläutert Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit.</p>
<p>„Wir hoffen, dass die Schüler*innen in den Workshops neue Perspektiven kennenlernen, Stärken und Interessen entdecken und so zu einer offenen und klischeefreien Studien- und Berufswahl ermutigt werden“, ergänzt Bettina Charlotte Belker.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Gleichstellungsbüro<br>Telefon: 0541 969-2965<br>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2024/04/fuer-mehr-vielfalt-in-der-berufswelt-girls-day-und-boys-day-an-der-hochschule-osnabrueck/" target="_blank">gleichstellung@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 15:07:34 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Energieverluste, mehr Effizienz: Forschung zu elektrischen Antriebssystemen an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/weniger-energieverluste-mehr-effizienz-forschung-zu-elektrischen-antriebssystemen-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Promovend untersucht das Zusammenspiel von Umrichter und Elektromotor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Elektrische Antriebe sind allgegenwärtig: Sie stecken beispielsweise in Elektroautos, Industrieanlagen, Zügen oder Windkraftanlagen. Lukas Gallus von der Hochschule Osnabrück untersucht in seiner Promotion daher, wie elektrische Antriebe effizienter und nachhaltiger betrieben werden können. Sein Ziel ist es, bislang schwer quantifizierbare Energieverluste besser zu verstehen und so Potenziale für Energieeinsparungen und geringere Wärmeentwicklung zu erschließen.</p>
<h4><strong>Kleinste Verluste sichtbar machen</strong></h4>
<p>In modernen Anwendungen werden Elektromotoren meist nicht direkt aus dem Stromnetz gespeist, sondern über sogenannte Umrichter. Diese wandeln elektrische Energie, etwa aus dem Netz oder aus Batterien, so um, dass Drehzahl und Leistung des Motors flexibel geregelt werden können. Das ermöglicht hohe Effizienz und Anpassungsfähigkeit, bringt aber auch Nebenwirkungen mit sich.</p>
<p>„Durch das Ein- und Ausschalten der Umrichter entstehen elektromagnetische Schwingungen, die zusätzliche Verluste im Motor verursachen – insbesondere bei großen Differenzen zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Spannungspegel“, erklärt der Promovend. Die wirtschaftliche Verringerung dieser Verluste ist bisher kaum erforscht. Genau hier setzt Lukas Gallus seine Forschung an und nimmt dabei Umrichter und Motor als Gesamtsystem in den Blick.&nbsp;</p>
<p>Untersucht wird, wie stark unterschiedliche Umrichterkonzepte die Verluste und die Wärmeentwicklung in unterschiedlichen Motoren beeinflussen. Erste Abschätzungen zeigen: Auch scheinbar kleine Effekte können relevant sein. „Schon ein halber Prozentpunkt zusätzlicher Verlustleistung kann bei leistungsstarken Motoren mehrere Hundert Watt ausmachen – Energie, die letztlich als Wärme verloren geht und auch abgeführt werden muss“, so Gallus.&nbsp;</p>
<h4><strong>Von der Elektromobilität bis zur Medizintechnik</strong></h4>
<p>Relevant ist dieser Verlust in den verschiedensten Bereichen. Etwa in der Elektromobilität: „Weniger Verluste bedeuten mehr Reichweite oder kleinere Batterien bei gleicher Leistung“, sagt der Promovend. Gleichzeitig reduziert eine geringere Wärmeentwicklung den Kühlaufwand und eröffnet neue konstruktive Freiheiten für kompaktere und leistungsdichtere Motoren. „Zum Beispiel in der Medizintechnik: Elektrisches Werkzeug wie es bei Zahnärzt*innen oder in Operationssälen zum Einsatz kommt, muss präzise, leicht und leistungsstark sein. Gleichzeitig darf es während des Einsatzes nicht heiß werden in der Hand.“</p>
<p>Auch in der Industrie oder bei mobilen Anwendungen wie Bahn- oder Spezialantrieben kann eine optimierte Auslegung des Gesamtsystems Energie sparen und Ressourcen schonen. Langfristig trägt die Forschung damit auch zu Klimaschutz, Ressourceneffizienz und technologischer Unabhängigkeit bei. „Auch wenn die einzelnen Effekte klein erscheinen mögen, entfalten sie durch die enorme Verbreitung elektrischer Antriebe eine große Wirkung“, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Professor für Elektrische Antriebe an der Hochschule Osnabrück und Betreuer der Promotion.&nbsp;</p>
<h4><strong>Kooperative Promotion</strong></h4>
<p>Das Promotionsprojekt entsteht in Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München. Während dort der Fokus auf der Leistungselektronik liegt, bringt die Hochschule Osnabrück ihre Expertise in der elektrischen Antriebstechnik und Simulation ein. Die Kombination ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Systems.</p>
<p>Dafür sind experimentelle Untersuchungen an Motorprüfständen im Antriebslabor der Hochschule sowie umfangreiche Simulationen geplant. So soll eine allgemeine Bewertungsgrundlagen entwickelt werden: Welche Motoren reagieren besonders empfindlich auf Umrichtereinflüsse wie zusätzliche Oberschwingungsverluste? Wo lohnt sich der Einsatz aufwendigerer Technik – technisch wie wirtschaftlich?</p>
<p>Lukas Gallus, der schon seinen Bachelor und seinen Master an der Hochschule Osnabrück gemacht hat, sagt über seine persönliche Motivation: „Es ist die Freude am Verstehen, wenn man diesen Aha-Moment erlebt“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zukunft studieren: Hochschule Osnabrück startet Bewerbungsphase für das Wintersemester 2026/27</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/zukunft-studieren-hochschule-osnabrueck-startet-bewerbungsphase-fuer-das-wintersemester-2026-27/</link>
                        <description>Über 3.700 Studienplätze, zahlreiche zulassungsfreie Studiengänge und neue MINT-Angebote mit Orientierungsphase bieten vielfältige Chancen für Studieninteressierte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studieninteressierte können sich ab jetzt für das Wintersemester 2026/27 an der Hochschule Osnabrück bewerben. Die vier Fakultäten Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Ingenieurwissenschaften und Informatik, Management, Kultur und Technik (Campus Lingen) und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie das Institut für Musik vergeben über 3.700 Studienplätze in 98 Studiengängen. Unter den 70 Bachelorstudiengängen und 28 Masterstudiengängen sind auch zahlreiche duale oder berufsbegleitende Studiengänge. Studieninteressierte können sich für zulassungsbeschränkte Studiengänge bis zum 15. Juli bewerben, soweit keine abweichenden Regelungen gelten. Die meisten Studiengänge sind zulassungsfrei, sodass bei Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen eine direkte Einschreibung ohne Auswahlverfahren bis zum 01. September möglich ist.&nbsp;<br>Die Vorlesungen des Wintersemester 2026/27 beginnen am 21. September 2026. Informationen rund um die Studiengänge und das Bewerbungsportal finden sich auf der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/bewerbung" target="_blank">Website</a>.<br><br><strong>Neue MINT-Studiengänge mit Orientierungsphase erleichtern den Studieneinstieg</strong><br>Vielfältig, offen und zukunftsorientiert – Zum Wintersemester gehen gleich zwei neue Studiengänge mit innovativem Konzept an den Start: Die achtsemestrigen Bachelorstudiengänge <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/informatik-bsc/" target="_blank">Informatik</a> und <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/ingenieurwissenschaften-bsc/" target="_blank">Ingenieurwissenschaften</a> beinhalten eine Orientierungsphase, um den Studieneinstieg zu vereinfachen. Die Studieneingangsphase ermöglicht es den Studierenden, sich im ersten Studienjahr auszuprobieren, das Studium, Campusleben sowie verschiedene Fachrichtungen kennenzulernen und eventuell fehlende Deutschkenntnisse nachzuholen.&nbsp;<br>Anschließend entscheiden sich Studierende fundiert für die konkrete Studienrichtung, die zu ihnen passt und ihren Interessen entspricht. Im Bachelorstudiengang Informatik sind das die Richtungen Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik oder Technische Informatik. Für diejenigen, die die Technologien von morgen gestalten möchten, stehen im Studiengang Ingenieurwissenschaften die Studienrichtungen Mechatronik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Dentaltechnologie, Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik oder Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung zur Auswahl.&nbsp;<br>Nach dem Bachelorstudium bietet die Hochschule Osnabrück auch passende Masterstudiengänge an. Außerdem stehen Absolvent*innen Karrierewege in verschiedensten Branchen mit sehr guten Berufsperspektiven offen. Die beiden neuen Studiengänge richten sich an deutsche wie auch internationale Studieninteressierte.<br><br><strong>Gut informiert ins Studium: Veranstaltungen und persönliche Beratung</strong><br>Im Laufe der Bewerbungsphase finden an der Hochschule Osnabrück zahlreiche Informationsveranstaltungen statt, um Studieninteressierte bei der Studienorientierung zu unterstützen. Am 28. Mai lädt die Fakultät Management, Kultur und Technik zum Studieninformationstag nach Lingen ein. Die Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften geben am 04. Juni beim <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/veranstaltungen/2026/06/campuscheck-2026/" target="_blank">CampusCheck</a> am Campus Westerberg Einblicke in ihr Studienangebot und die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur präsentiert am 17. Juni beim <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/veranstaltungen/2026/06/fakultaetsinformationstag-1-1/" target="_blank">Fakultätsinformationstag </a>am Campus Haste ihre Studiengänge. Für Interessierte an Masterstudiengängen bietet die Hochschule Osnabrück am 18. Juni Informationsmöglichkeiten zu allen Masterstudiengängen bei der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/veranstaltungen/2026/06/master-messe-fuer-studieninteressierte/" target="_blank">Mastermesse</a>.<br>Zusätzlich zu den Informationsveranstaltungen der Hochschule bietet die <a href="http://www.zsb-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrale Studienberatung (ZSB)</a> verschiedene Beratungsangeboten. Außerdem ist der ServiceDesk der Hochschule Osnabrück per <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">E-Mail</a> oder telefonisch unter 0541 969-7100 zu Fragen zum Bewerbungsverfahren und Zulassungsvoraussetzungen erreichbar.<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>ServiceDesk der Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969-7100<br>E-Mail: <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">servicedesk@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück auf der Hannover Messe: Resiliente Energieversorgung im Fokus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/hochschule-osnabrueck-auf-der-hannover-messe-resiliente-energieversorgung-im-fokus/</link>
                        <description>Aktuelle Forschungsprojekte zu Microgrids und KI-gesteuerten Netzen vorgestellt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist in diesem Jahr wieder auf dem Gemeinschaftsstand der Niedersächsischen Hochschulen auf der Hannover Messe vertreten – und zog mit ihren Projekten zur resilienten Energieversorgung hochkarätige Besucher*an. Neben Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur (MWK), informierten sich auch Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, sowie Prof. Dr. Rianne Letschert, niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, über die zukunftsweisenden Forschungsarbeiten der Hochschule.</p>
<h4><strong>Energieversorgung im Krisenfall: Microgrids&nbsp;</strong></h4>
<p>Im Mittelpunkt standen Projekte, die zeigen, wie elektrische Energieversorgung auch bei Netzausfällen sichergestellt werden kann. Eine mögliche Lösung: Microgrids – kleine, stabile Netze, die eine autarke Versorgung vor Ort ermöglichen. Durch die Modifikation netzangeschlossener Komponenten wie Photovoltaik-Systemen, Batteriespeicher oder Blockheizkraftwerke können Microgrids entstehen. Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Labor für Elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme an der Hochschule Osnabrück, hat hierfür Hard- und Software entwickelt die elektrische Energiequellen und -senken netzbildend arbeiten lassen.&nbsp;</p>
<h4><strong>Praxisnahe Anwendungen und internationale Kooperationen</strong></h4>
<p>Pfisterer und sein Team zeigen auf der Messe Exponate, die nicht nur die Ideen veranschaulichen, sondern auch die praktische Umsetzbarkeit zeigen. Dazu gehören bi-direktionale Ladepunkte: die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung, bei dem Elektrofahrzeuge über eine PV-Anlage geladen werden und bei Bedarf als dezentrale Energiespeicher dienen, um den Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie zu erhöhen und das öffentliche Netz zu entlasten. Ein weiteres Projekt sind mobile Schnellladesäulen für kritische Infrastruktur, die gemeinsam mit der Polizei Niedersachsen und niederländischen Sicherheitsbehörden im Rahmen eines EU-Projekts entstanden sind. Zudem präsentieren sie KI-gesteuerte Microgrid-Lösungen für Metropolen wie Toronto die gemeinsam mit dem Center for Urban Energy (CUE) der Toronto Metropolitan University entstanden sind.</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969 3664<br>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-hans-juergen-pfisterer/" target="_blank">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:13:40 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück und Hefei University gründen International College in der Provinz Anhui </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/hochschule-osnabrueck-und-hefei-university-gruenden-international-college-in-der-provinz-anhui/</link>
                        <description>Ab Herbst drei Double-Degree-Studienangebote in China für chinesische und deutsche Studierende</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kern des neuen Colleges sind drei Double-Degree-Studienprogramme, die sowohl chinesischen als auch deutschen Studierenden offenstehen und einen Doppelabschluss beider Hochschulen ermöglichen.&nbsp;<br>Mit der Gründung des International College entwickeln die Hochschule Osnabrück und die Hefei University ihre 41-jährige Partnerschaft strategisch weiter. Prof. Dr. Hendrik Lackner, wissenschaftlicher Leiter des Hochschulzentrums China, übernimmt im College die Funktion des deutschen Vize-Dekans.</p>
<p><strong>Logistikmanagement, Wirtschaftsinformatik und Fahrzeugtechnik</strong><br>Angeboten werden die drei Double-Degree-Programme, „Internationales Logistikmanagement“, „Wirtschaftsinformatik“ sowie – ab Herbst 2026 neu – „Fahrzeugtechnik“. Während die ersten beiden Angebote bereits seit mehreren Jahren erfolgreich laufen, erweitert das neue Fahrzeugtechnik-Programm das Portfolio gezielt um ein zukunftsorientiertes Angebot aus dem Bereich MINT, also den Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Nach vollständigem Aufbau können mehr als 1.000 chinesische Studierende am International College studieren. Ein Drittel der Fachmodule wird von deutschen Gastprofessor*innen gelehrt, parallel erwerben alle Studierenden vertiefte Deutschkenntnisse.</p>
<p><strong>Double-Degree auch für deutsche Studierende</strong><br>Auch Studierende der Hochschule Osnabrück können im Rahmen eines einjährigen Aufenthalts in Hefei den Doppelabschluss der Universität erreichen. Damit schafft das International College eine institutionell verankerte Mobilitäts- und Karriereperspektive für Studierende beider Länder und stärkt zugleich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Absolvent*innen.<br>Dr. Lars Kulke, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück, betonte anlässlich der Eröffnung in Hefei im April dieses Jahres: „Das International College ist ein Meilenstein unserer deutsch-chinesischen Hochschulkooperation. Es eröffnet Studierenden beider Länder in drei exzellenten Studiengängen die Möglichkeit eines Doppelabschlusses und setzt neue Maßstäbe in der gemeinsamen Ausbildung.“</p>
<p><strong>China-Schwerpunkt wichtig für Hochschule, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen</strong><br>Für die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften unterstrich Dekanin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff vor Ort die strategische Bedeutung des China-Schwerpunkts. Mit einem fakultätsübergreifenden Angebot an Chinesisch-Sprachkursen und Fachmodulen zur chinesischen Wirtschaft ermögliche die Fakultät allen Studierenden der Hochschule den Erwerb umfassender China-Kompetenzen. Die Hochschule etabliere damit ein profilbildendes und zukunftsweisendes Studienangebot, das in MINT-, wie auch in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern auf viel Resonanz stoße.<br>Die Gründung des International College steht zugleich für den Ausbau einer strategischen Allianz zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen und der Provinz Anhui. Künftig sollen neben Studium und Lehre auch gemeinsame Initiativen in Forschung, Transfer und Innovation intensiviert werden – im engen Schulterschluss mit Unternehmen beider Regionen.</p>
<p><strong>Eröffnung mit Ministerpräsident Olaf Lies</strong><br>Die feierliche Eröffnung des International College fand im Beisein hochrangiger Vertreter aus Politik und Wissenschaft statt, darunter der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies und der Provinzgouverneur Wang Qingxian. Mit dem neuen College setzen die Hochschule Osnabrück und die Hefei University ein starkes Signal für eine nachhaltige, anwendungsorientierte und international vernetzte Hochschulbildung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Ausführliche Informationen zu den China-Aktivitäten der Hochschule Osnabrück, dazu zählen unter anderen das regelmäßig stattfindende Deutsch-Chinesische Symposium oder Angebote zum Erwerb von China-Kompetenzen, sind auf den <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/hzc/" target="_blank">Seiten des Hochschulzentrums China (HZC) in den Sprachen Deutsch und Chinesisch zu finden</a>. &nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br>Prof. Dr. Hendrik Lackner<br>E-Mail: <a href="mailto:h.lackner@hs-osnabrueck.de">h.lackner@hs-osnabrueck.de</a> &nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Schüler*innen aus sechs Nationen zur Schnupperstudienwoche an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/schuelerinnen-aus-sechs-nationen-zur-schnupperstudienwoche-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Eine Woche lang konnten 44 Schüler*innen aus Tschechien, Rumänien, Frankreich, Estland, Ecuador und der Türkei Einblicke in den Studienalltag in Osnabrück und an der Hochschule bekommen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein buntes Programm von Montag bis Donnerstag: Campus-Rallye, Schnuppervorlesungen, Unternehmensbesuche und eine Fahrt an den Campus Lingen, dazwischen eine Stadtführung sowie Infos zu Stipendien und allgemein dem Studium in Deutschland. All das erwartete die 44 Schüler*innen aus sechs Nationen bei der diesjährigen BIDS-Schnupperstudienwoche.</p>
<p>„Das Interesse wächst stetig, sodass wir mittlerweile Schüler und Schülerinnen aus Ländern innerhalb und außerhalb Europas begrüßen dürfen“, sagt Tatjana Maier vom Center for International Students (CIS), die die Schnupperstudienwoche auch in diesem Jahr organisiert hat. „Das freut uns sehr, denn unser Ziel ist es, jungen Menschen einen authentischen Einblick in den Studienalltag in Deutschland zu geben, um sie vielleicht sogar von einem Studium in Osnabrück überzeugen zu können.“</p>
<p>Die Schnupperstudienwoche wird jährlich vom Center for International Students (CIS) im Rahmen des Projektes BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS) durchgeführt. Mit einem abwechslungsreichen Programm hofft Tatjana Maier, den Schüler*innen Orientierungsmöglichkeiten bei der Studienwahl zu bieten und sie dabei zu unterstützen, eine fundierte Entscheidung für ihre Zukunft zu treffen.</p>
<p>Die Schüler*innen zeigen sich in jedem Fall begeistert.</p>
<p>„Mein Highlight war der Kurs, an dem ich teilgenommen habe“, sagt Andreas-Mihnea Păştină aus Rumänien. „Ich habe neue Sachen gelernt und mich wie ein Student gefühlt. Das war eine tolle Erfahrung.“</p>
<p>„Wir haben auch mit Studenten gesprochen und ihre Sicht kennengelernt“, schildert Ece Menken aus der Türkei. „Das war super für mich.“</p>
<p>„Die Universität ist sehr schön. Und natürlich das Essen!“, ergänzt Markéta Polanská aus Tschechien schmunzelnd. „Ich empfehle allen das Essen.“</p>
<p>Auch das Miteinander und gegenseitige Kennenlernen war für viele der Schüler*innen eine tolle Erfahrung. Eine Sprachbarriere gibt es dabei kaum, denn alle Schüler*innen kommen von PASCH-Schulen – Schulen der Initiative Schulen: Partner der Zukunft – bei denen Deutsch als Fremdsprache zum Lehrplan gehört.</p>
<p>Am Freitag ist schließlich Abreisetag nach einer Woche voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Einige Gesichter sieht man dann vielleicht schon im nächsten Jahr am Campus wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 13:29:59 +0100</pubDate>
                        <title>Hitze, Starkregen oder Sturm: Forschungsprojekt liefert Handlungsempfehlungen für die Eventbranche</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/03/hitze-starkregen-oder-sturm-forschungsprojekt-liefert-handlungsempfehlungen-fuer-die-eventbranche/</link>
                        <description>Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück untersuchen Risiken durch Extremwetter und entwickeln Strategien für kommunale Veranstaltungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17.03.2026) Von kleinen Stadtfesten bis zu großen Events: Wetterextreme können Veranstaltungen auch in unserer Region zunehmend gefährden. Wie sich die Veranstaltungsbranche besser auf vom Klimawandel verursachte Risiken wie Hitze, Starkregen oder Sturm vorbereiten kann, hat das Forschungsprojekt „KlimaEvent“ in den vergangenen drei Jahren untersucht. Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück haben gemeinsam mit der Gemeinde Bad Essen analysiert, wie Veranstaltungen klimaresilienter geplant und umgesetzt werden können. Nun sind die praxisnahen Ergebnisse online abrufbar.<br><br><strong>Große Branche mit hoher Klimasensibilität</strong><br><br>Die Veranstaltungsbranche ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland: Rund 1,5 Millionen Menschen arbeiten in diesem Bereich, der jährlich etwa 130 Milliarden Euro umsetzt. Gleichzeitig zählt er zu den besonders klimasensiblen Branchen. Extremwetter kann Veranstaltungen gefährden oder kurzfristig zum Abbruch zwingen. Auch Infrastrukturprobleme, etwa bei der Anreise oder in Lieferketten, können Veranstaltungen beeinträchtigen.<br><br>„Die Eventbranche ist wirtschaftlich sehr bedeutend, steht aber beim Thema Klimaanpassung noch am Anfang. Die Branche ist sich der zunehmenden Wetterextreme zwar bewusst, konkrete Anpassungsstrategien werden bislang jedoch nur vereinzelt umgesetzt“, sagt Prof. Dr. Kai Michael Griese, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, an der Hochschule Osnabrück. „Viele Maßnahmen werden erst ergriffen, wenn bereits Schäden entstanden sind. Unser Projekt zeigt, wie sich Risiken frühzeitig erkennen und systematisch in die Planung integrieren lassen.“<br><br>Prof. Dr. Kim Werner leitet gemeinsam mit Griese das Projekt. Die Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement, an der Hochschule Osnabrück erläutert: „Unser Ziel war es nicht nur, auf Risiken aufmerksam zu machen, sondern konkrete Lösungen zu entwickeln, die Veranstalter*innen direkt nutzen können. Dazu gehören beispielsweise Handlungsempfehlungen für den Schutz vor Extremwetter sowie Checklisten für klimaangepasste Veranstaltungen.“<br><br><strong>Praxisbeispiel: Historischer Markt Bad Essen</strong><br><br>Als Fallbeispiel diente der Historische Markt in der Bad Essen, der jährlich mehr als 50.000 Besuchende anzieht. Interviews, Befragungen und Workshops mit Veranstalter*innen, Ausstellenden, Technikdienstleistende und Besuchenden zeigten dem Forschungsteam, welche Risiken besonders relevant sind. Prof. Dr. Martin Franz, Professor für Humangeographie an der Universität Osnabrück, betont: „Während Hitze für Mitarbeitende eine große Belastung darstellt, werden Starkregen und Sturm vor allem als Gefahr für Infrastruktur und Besuchende wahrgenommen.“ In Befragungen gaben 55 Prozent der Ausstellenden an, Windböen oder Sturm als größtes Risiko zu sehen. Gleichzeitig hatten bislang nur rund ein Drittel der Stände bereits konkrete Schutzmaßnahmen umgesetzt.<br><br>„Die Ergebnisse zeigen uns, dass viele Risiken relativ einfach reduziert werden können – etwa durch einfache Schutzmaßnahmen, aber auch durch klare Zuständigkeiten und eine bessere Kommunikation“, sagt Werner. „Entscheidend ist, dass Klimaanpassung frühzeitig Teil der Veranstaltungsplanung wird.“<br><br><strong>Handlungsempfehlungen für klimaangepasste Veranstaltungen</strong><br><br>Timo Natemeyer, Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen, freut sich sehr über die Handlungsempfehlungen: „Für unsere Gemeinde ist sehr deutlich geworden, wie wichtig eine systematische Risikoanalyse für Veranstaltungen auf kommunaler Ebene ist. Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule und der Universität haben wir viele neue Perspektiven auf mögliche Gefahren und Anpassungsmaßnahmen gewonnen – etwa bei Infrastruktur, Kommunikation oder Krisenmanagement.“<br><br>Auf Basis der Forschungsergebnisse hat das Projektteam eine Webseite für klimaangepasste Veranstaltungen entwickelt. Unter www.klima-event.de finden Veranstaltende unter anderem detaillierte Maßnahmen zur Minimierung von Extremwetterrisiken bei der Eventplanung und Umsetzung sowie Checklisten für Hitze, Sturm und Starkregen inklusive konkreter Schwellenwerte und Warnstufen, Tipps für Risikoanalysen sowie Empfehlungen für ein gutes Krisenmanagement.<br><br><strong>Grundlage für zukünftige virtuelle Planspiele</strong><br><br>Das Forschungsprojekt „KlimaEvent“ wurde für drei Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit insgesamt rund 122.000 Euro gefördert. Neben der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück und der Gemeinde Bad Essen waren auch das GCB German Convention Bureau e.V., der Landkreis Osnabrück sowie das Regionalmanagement Wittlager Land weitere Kooperationspartner.<br><br>Einig sind sich alle, dass die Arbeit weitergeführt werden soll: In einem Anschlussprojekt wird der Historische Markt in Bad Essen als virtuelle Umgebung nachgebildet, um Risiken und Anpassungsmaßnahmen künftig auch in Simulationen und Planspielen zu testen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Kim Werner<br>Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement<br>Telefon: 0541 969-7268<br>E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Professor für Marketing<br>Telefon: 0541 969-3880<br>E-Mail:<a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="k-m.griese@hs-osnabrueck.de"> k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 06:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulluft geschnuppert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/hochschulluft-geschnuppert/</link>
                        <description>Wie fühlt sich Studieren in Osnabrück eigentlich an? 

Genau das konnten rund 550 Oberstufenschülerinnen aus sieben Schulen bei den Hochschulorientierungstagen der Zentrale Studienberatung Osnabrück (ZSB) herausfinden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Zweimal im Jahr öffnet die ZSB die Türen zu den Osnabrücker Hochschulorientierungstagen und ermöglicht spannende Einblicke in den Studienalltag. Mit dabei: persönliche Austauschrunden mit Studienbotschafterinnen der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><br>Hier berichten Studierende von ihrem eigenen Weg ins Studium, teilen Erfahrungen aus dem Studienalltag und beantworten Fragen rund um Organisation, Finanzierung, Wohnen und Freizeit.<br>Natürlich durfte auch echtes Campus-Feeling nicht fehlen: Einblicke in die moderne Lernlandschaft und die Seminarräume sowie das gemeinsame Essen in der Mensa machten das Studierendenleben hautnah erlebbar und besonders authentisch.</p>
<p><br>Abgerundet wird das Programm durch einen Infovortrag der ZSB zu Orientierungsangeboten, den Studienmöglichkeiten in Osnabrück und Lingen sowie zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren.<br>Ein rundum gelungener Tag für alle, die wissen wollen: Wie studiert es sich eigentlich in Osnabrück?</p>
<p>&nbsp;</p><div><div><div><div><p><strong>Zentrale Studienberatung Osnabrück (ZSB)</strong><br>Neuer Graben 27<br>49074 Osnabrück<br>Tel.: +49 541 969 4999<br><a href="mailto:info@zsb-os.de" title="E-Mail an info@zsb-os.de">info@zsb-os.de</a><br><a href="https://www.zsb-os.de" target="_blank" title="Link zur Website www.zsb-os.de" rel="noreferrer">www.zsb-os.de</a></p></div></div></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:49:31 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück treibt nachhaltige Transformation der Landwirtschaft voran</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-treibt-nachhaltige-transformation-der-landwirtschaft-voran/</link>
                        <description>Im Forschungsverbund agri:change erhält die Hochschule rund 2,2 Millionen Euro Fördermittel.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Steigende Anforderungen an Tierwohl und Klimaschutz, wirtschaftlicher Druck auf Betriebe, gesellschaftliche Erwartungen an Transparenz und Nachhaltigkeit – die Agrar- und Ernährungswirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Wie dieser Wandel gelingen kann, ist Kern des Forschungsverbunds agri:change. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt wird mit rund 25 Millionen Euro aus dem Programm zukunft.niedersachsen – ein gemeinsames Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung – gefördert. Die Koordination liegt bei der Universität Göttingen, die transdisziplinäre Leitung beim Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar). Zudem arbeitet die Hochschule Osnabrück mit 14 weiteren wissenschaftlichen Partnern gemeinsam an Transformationspfaden für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungswirtschaft. Zur Auftaktveranstaltung in Hannover kamen nun alle Akteur*innen zusammen. Mit dabei waren auch Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, und Miriam Staudte, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Mohrs sagte: „Die Herausforderungen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft als zweitwichtigste Wirtschaftsbranche unseres Landes sind komplexer denn je: Klimawandel, Ressourcenknappheit, geopolitische Unsicherheiten und steigende gesellschaftliche Erwartungen verlangen neue Antworten. Innovationen aus der Wissenschaft können neue Wege eröffnen und praxistaugliche Lösungen ermöglichen – beispielsweise um die Effizienz der Höfe und Betriebe zu steigern, Ernten zu stabilisieren und zugleich Nachhaltigkeit und Tierwohl voranzubringen. Als Land investieren wir daher rund 68 Millionen Euro in drei große Forschungsverbünde im Agrar- und Ernährungsbereich. Mit agri:change schaffen wir eine starke wissenschaftliche Grundlage, um die niedersächsische Landwirtschaft und damit unsere Ernährungssicherheit zukunftsfest weiterzuentwickeln.“</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück bringt ihre Expertise in drei der vier sogenannten agri:labs ein. Dies sind praxisnahe Reallabore, in denen gemeinsam mit Partnern aus der Praxis konkrete Lösungen entwickelt und erprobt werden. Thematisch reichen die Beiträge von nachhaltigen Wertschöpfungssystemen über zukunftsfähige Nutztierhaltung und die Nutzung von Nebenströmen bis hin zur integrierten Agrarlandschaftsentwicklung. Für ihre Forschung erhält die Hochschule Osnabrück Fördermittel in Höhe von knapp 2,2 Millionen Euro.</p>
<p><strong>Konkrete Fragestellungen in der Praxis erproben&nbsp;</strong></p>
<p>Agri:change zeichnet sich nicht nur durch die große Zahl an beteiligten Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Praxis aus, sondern vor allem durch die unmittelbare Praxisnähe, wie Prof. Dr. Nana Zubek, Professorin für Agrarökonomie der Hochschule Osnabrück erläutert: „Transformationsprozesse können nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den betroffenen Akteurinnen und Akteuren mitgetragen werden.“&nbsp;</p>
<p>Das zeigt sich auch in den Teilprojekten, in denen Nana Zubek mit ihrem Team arbeitet. Gemeinsam untersuchen sie, wie gesellschaftlich akzeptiert tiefgreifende Veränderungen entlang der agrarischen Wertschöpfungskette überhaupt sind und welche Rolle dabei persönliche Kontakte, Austausch und Netzwerke spielen. Denn ob sich nachhaltigere Produktionsweisen durchsetzen, hängt oft davon ab, wie Landwirtinnen und Landwirte, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger darüber sprechen und welche Erfahrungen sie im eigenen Umfeld machen.</p>
<p>Gleichzeitig wird analysiert, wie sich eine nachhaltige Umgestaltung der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf die Lebensqualität in Regionen auswirkt. Entstehen neue Arbeitsplätze und Geschäftsmodelle? Verändern sich Einkommen oder wirtschaftliche Strukturen? Was passiert, wenn sich Produktion verlagert? Wenn beispielsweise weniger Fleisch in Niedersachsen erzeugt würde: Wird dann anderswo mehr produziert? Und was wären verbundene ökonomische, ökologische sowie gesellschaftliche Konsequenzen? Solche überregionalen wirtschaftlichen Zusammenhänge werden mit in den Blick genommen.&nbsp;</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück thematisch breit aufgestellt&nbsp;</strong></p>
<p>Neben Zubek sind noch Prof. Dr. Guido Recke, Prof. Dr. Inga Tiemann, Dr. Kathrin Toppel sowie Prof. Dr. Diemo Daum mit ihren Teams im Gesamtprojekt vertreten und decken dabei unterschiedliche Themengebiete ab.</p>
<p>Das Team von Prof. Dr. Diemo Daum entwickelt neue Ansätze, um bislang ungenutzte Pflanzenbestandteile aus dem Freilandgemüsebau nachhaltig zu erschließen und ihr Potenzial für die Lebensmittelverarbeitung zu bewerten. Im Fokus stehen dabei vor allem Blätter von Wurzel-, Knollen- und Kohlgemüse sowie Gemüsefraktionen, die etwa aufgrund zu geringer Größe nicht als Frischware vermarktet werden. Gleichzeitig untersuchen die Forschenden, inwieweit entsprechende Verwertungsoptionen dazu beitragen können, Stickstoffverluste durch Nitratauswaschung und Lachgasemission aus Ackerböden zu verringern und damit Umwelt und Klima zu schützen.<br><br>Prof. Dr. Inga Tiemann und Dr. Kathrin Toppel beschäftigen sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen mit Geflügel. Tiemann arbeitet im Teilprojekt „Geflügel ‚Low carbon line&nbsp;‘ – regionale Produktion mit geringer Umweltwirkung.“&nbsp;<br>Die „Carbon Line – Huhn“ schafft die Datengrundlage für eine evidenzbasierte Bewertung von Klimawirkungen in der Geflügelhaltung. Ziel ist es, Ressourceneffizienz und Tierwohl systemisch zusammenzudenken und praktikable Transformationspfade für die Geflügelbranche aufzuzeigen.</p>
<p>Toppel erprobt und bewertet am Lehr- und Forschungsbetrieb Waldhof der Hochschule verschiedene Ansätze zur Reduzierung des Risikos von Hitzestress bei Masthühnern. Damit leistet das Team einen Beitrag dazu, Geflügelhaltung auch in einem sich wandelnden Klima tiergerecht und zukunftsfähig zu gestalten. Der inkludierte Praxisaustausch ebnet den direkten Weg für erfolgreiche Maßnahmen ins Controlling von Masthühnerbeständen.</p>
<p>Für die wirtschaftliche Nutzung bislang ungenutzter Rest- und Begleitstoffe in Deutschland besteht noch erheblicher Forschungsbedarf. Insbesondere sind die mengenmäßigen, technisch verfügbaren und ökonomisch verwertbaren Potentiale verschiedener Wertschöpfungsketten nicht bekannt. Diese Aspekte werden im Fachgebiet von Prof. Dr. Guido Recke untersucht. Ein weiterer Fokus liegt auf der ökonomischen Optimierung durch Nebenstrom-Upcyling von ausgewählten Lebens- und Futtermitteln und auf Akzeptanzanalysen bei den beteiligten Unternehmen.</p>
<p>Mit dem Engagement im Verbundprojekt agri:change unterstreicht die Hochschule Osnabrück ihren Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig in die Praxis zu überführen und den Wandel der Agrar- und Ernährungswirtschaft aktiv mitzugestalten. So entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen und konkrete Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen und darüber hinaus.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 13:43:16 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück: Internationaler Innovationspreis für Apfelsorten </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-internationaler-innovationspreis-fuer-apfelsorten/</link>
                        <description>Allergikerfreundliche Apfelmarke „Pompur“ erhält renommierten Branchenaward</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Großer Erfolg für eine Apfelinnovation mit wissenschaftlichen Wurzeln an der Hochschule Osnabrück: Die allergikerfreundliche Apfelmarke „Pompur“ ist mit dem FRUIT LOGISTICA Innovation Award (FLIA) in der Kategorie Fresh Produce ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als renommierteste internationale Auszeichnung der Fruchthandelsbranche und wurde im Rahmen der FRUIT LOGISTICA in Berlin verliehen.<br><br>Aus zahlreichen Einreichungen hatte eine unabhängige Fachjury fünf herausragende Innovationen nominiert. Die finale Entscheidung lag bei den Besucherinnen und Besucher der internationalen Leitmesse: An zwei Messetagen stimmten Fachbesucherinnen und -besucher aus aller Welt für ihre Favoriten ab. „Pompur“ setzte sich dabei deutlich gegen vier weitere nominierte Innovationen durch.<br>„Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel – vor allem, weil sie auf dem Votum der Fachbesucherinnen und Fachbesucher basiert“, sagt Prof. Dr. Werner Dierend, Leiter des Fachgebiets Obstbau an der Hochschule Osnabrück. „Zu sehen, dass eine über viele Jahre entwickelte Sorte nicht nur wissenschaftlich überzeugt, sondern auch am Markt und bei internationalen Expertinnen und Experten Anerkennung findet, ist eine besondere Bestätigung unserer Arbeit.“&nbsp;</p>
<p><strong>Wissenschaftliche Grundlage an der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Die ausgezeichnete Marke „Pompur“ basiert auf Apfelsorten, die im Rahmen eines mehrjährigen Forschungs- und Züchtungsprogramms entwickelt wurden. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte unter maßgeblicher Beteiligung der Hochschule Osnabrück in enger Zusammenarbeit mit der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) aus dem Alten Land sowie der TU München (Prof. Dr. Wilfried Schwab) und der Charité Berlin (Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann). Nach mehrjähriger Entwicklungs- und Testphase sowie dem Aufbau entsprechender Anbaukapazitäten sind die ersten Sorten seit November 2025 im Handel erhältlich,&nbsp;der Verkaufsstart verlief sehr gut. Unter dem Dachmarkennamen „Pompur“ werden zwei geschmacklich unterschiedliche, knackige und saftige Apfelsorten vermarktet.</p>
<p>Bereits 2022 wurden die zugrunde liegenden Sorten als erste Apfelsorten überhaupt von der Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) zertifiziert. Sie gelten als besonders gut verträglich für viele Menschen mit Apfelallergie. Allein in Deutschland sind Schätzungen zufolge mehrere Millionen Menschen betroffen. Eine medikamentöse Therapie existiert bislang nicht.&nbsp;<br>Neben „Pompur“ wurde auch eine Agrarsprühdrohne der ungarischen Firma ABZ Innovation ausgezeichnet. Sie gewann den Innovation Award in der Kategorie Technology.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:09:38 +0100</pubDate>
                        <title>Sechs neue Professor*innen nehmen ihre Arbeit an der Hochschule Osnabrück auf </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/01/sechs-neue-professorinnen-nehmen-ihre-arbeit-an-der-hochschule-osnabrueck-auf/</link>
                        <description>Zuwachs an allen Fakultäten und am Institut für Musik </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Herausforderungen von morgen lassen sich nur im Miteinander beantworten. Mit Ihrer Expertise bereichern Sie die Hochschule Osnabrück um wertvolle Perspektiven. Nutzen Sie den Austausch mit Ihren neuen Kolleginnen und Kollegen, um gemeinsam tragfähige Lösungen für komplexe Fragestellungen zu entwickeln und Studierende optimal auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten“, empfängt Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, den Zuwachs im Kollegium. Insgesamt begrüßt die Hochschule sechs neue Professor*innen, die ihre Arbeit bereits aufgenommen haben oder dies in den nächsten Monaten tun werden. Verstärkung für Lehre, Forschung und Transfer gibt es an allen Fakultäten sowie am Institut für Musik.&nbsp;<br><br><strong>Impulsgebende Professuren für die Weiterentwicklung der Hochschule&nbsp;</strong></p>
<p>Passend zum Start des Sommersemesters wird Dr. Pia Münster zur Professorin für „Tierhaltung und Tiergesundheitsmanagement“ an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur ernannt. Mit ihrer Expertise stärkt sie insbesondere die praxisnahe und zukunftsorientierte Ausrichtung der umwelt- und tierwohlorientierten Lehre und Forschung.&nbsp;</p>
<p>An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik werden in den kommenden Monaten zwei neue Professoren ihre Tätigkeit aufnehmen:&nbsp;<br>Dr. Dr. Jörg Neunzehn wird ab Februar die Professur „Biomaterialien“ besetzen und kehrt damit als ehemaliger Student der Dentaltechnologie zurück an die Hochschule.&nbsp;<br>Ebenfalls in Vorbereitung auf seinen Dienstantritt ist PD Dr. Yves Jeanrenaud, der als Professor für „Gender und Diversity in Ingenieurwissenschaften und Informatik“ berufen wird. Die Professur ist sowohl an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik als auch an der Fakultät Management, Kultur und Technik verortet und damit die erste Brückenprofessur an der Hochschule Osnabrück. „Ich fühle mich geehrt, erstmalig an gleich zwei Fakultäten eine Professur anzutreten. Ich sehe dies als Chance, die Themen Gender und Diversity nochmal breiter in die Hochschule zu streuen und freue mich auf das interdisziplinäre Zusammenarbeiten mit den Kolleg*innen“, so Jeanrenaud zu seiner Motivation für den Start an der Hochschule.</p>
<p>Bereits zu Beginn des Jahres wurden zwei Professorinnen an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ernannt:&nbsp;<br>Prof. Dr. Sarah Lüttmann verstärkt die Fakultät als Professorin für „Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht“.&nbsp;<br>Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde zudem eine Honorarprofessorin für „Performing Arts Physiotherapy“ bestellt – weltweit die erste Professur, die mit diesem Titel vergeben wurde und damit einen international einzigartigen Schwerpunkt setzt.&nbsp;</p>
<p>Auch das Institut für Musik verzeichnet Zuwachs: Ende des vergangenen Jahres wurde Prof. Torsten Haas zum Professor für „Pop-Bass“ ernannt und bereichert seither die Ausbildung unserer Studierenden im Bereich Popmusik und Musikerziehung.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Verabschiedung in den Ruhestand</strong></p>
<p>Neben der Begrüßung neuer Kolleg*innen verabschiedet die Hochschule Osnabrück auch Prof. Dr. Bernhard Lang in den Ruhestand. Er war als Professor für „Digitale Multimediasysteme“ an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik tätig und hat Lehre und Forschung über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt. Die Hochschule dankt ihm herzlich für sein Engagement und wünscht ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 12:49:14 +0100</pubDate>
                        <title>Eröffnung der Fotoausstellung „Diversity? Feiern WIR!” an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/01/eroeffnung-der-fotoausstellung-diversity-feiern-wir-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Studentische Perspektiven auf Vielfalt und Inklusion sind bis Ende März im Foyer der Bibliothek am Campus Westerberg ausgestellt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mut, Solidarität &amp; Empowerment – von diesen Themen erzählen die Bilder der neuen Fotoausstellung „Diversity? Feiern WIR!“, die am 13. Januar 2026 in der Bibliothek am Campus Westerberg eröffnet wurde.&nbsp;</p>
<p>Prof.in Dr.in Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, begrüßte feierlich die ca. 50 Besucher*innen, die der Einladung des Ressorts für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit sowie des LearningCenters der Hochschule folgten.&nbsp;</p>
<p>Die Ausstellung bildet den Abschluss des hochschulweiten Fotowettbewerbs zum 13. Deutschen Diversity-Tag. Aus 74 Einsendungen wurden drei Bilder prämiert und 14 weitere Fotos für die Ausstellung ausgewählt. Diese sind noch bis zum 31. März öffentlich im Foyer der Bibliothek am Campus Westerberg zu sehen.</p>
<p><strong>Verschiedene Diversity-Perspektiven im Hochschulalltag</strong></p>
<p>Die eingereichten Fotos zeigen, wie unterschiedlich Zugehörigkeit, Miteinander und Diversität im Hochschulalltag erlebt werden. Sie machen sichtbar, was oft im Verborgenen bleibt: vielfältige Lebenslagen, Identitäten und Ausgangslagen, die die Hochschule als Lern- und Arbeitsort prägen.&nbsp;„Chancengerechtigkeit bedeutet für uns, Barrieren nicht nur zu benennen, sondern sie Schritt für Schritt abzubauen. Die eingereichten Fotos machen deutlich, wo Zugänge noch ungleich sind und wo Studierende bereits heute Räume der Teilhabe schaffen, in denen alle ihre Potenziale entfalten können,“&nbsp;betont Prof.in Dr.in Susanne Düchting.</p>
<p>Im Rahmen der Eröffnung wurden die Gewinner*innen des Wettbewerbs für ihr kreatives Engagement ausgezeichnet. Für den ersten, zweiten und dritten Platz wurden Preisgelder in Höhe von 300, 200 und 100 Euro vergeben. Den ersten Platz erhielt Nila Dunschen aus der Fakultät Management, Kultur und Technik in Lingen für das Foto „Diversity! Feiern WIR?“. Der zweite Platz ging an Yesenia Chapula aus der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften für das Bild „Glauben“. Der dritte Platz wurde an Reham Alrwdi vergeben, ebenfalls aus der Fakultät WiSo, für das Foto „Threads of the same Fabric.“</p>
<p>„Die Fotografien erzählen von Zugehörigkeit, aber auch von Ausschlüssen, von Solidarität, Empowerment und vom Mut, eigene Perspektiven zu zeigen. Sie laden uns ein, genauer hinzuschauen, zuzuhören und darüber ins Gespräch zu kommen, wie wir diese Hochschule zu einem inklusiveren Ort machen können,“ betont Dr. Patricia Gozalbez Cantó aus dem LearningCenter.</p>
<p>​Mit dem Wettbewerb und der Fotoausstellung möchte die Hochschule Osnabrück ein deutliches Zeichen für ein wertschätzendes, diskriminierungsfreies Studien- und Arbeitsumfeld setzen und knüpft an ihr Engagement im Rahmen der Charta der Vielfalt an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Dr.in Patricia Gozalbez Cantó</p>
<p>Diversity in Studium und Lehre</p>
<p>Leitung Arbeitsbereich Diversitätsorientiertes Lehren und Lernen | Peer Learning</p>
<p><a href="mailto:p.canto@hs-osnabrueck.de">p.canto@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>0541 969-7213</p>
<p><strong>Sowie&nbsp;</strong></p>
<p>Präsidiums-Ressort für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit</p>
<p><a href="mailto:chancengerechtigkeit@hs-osnabrueck.de">chancengerechtigkeit@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
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                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 08:31:01 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück begrüßt neue Professor*innen und verabschiedet langjährige Lehrende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2025/09/hochschule-osnabrueck-begruesst-neue-professorinnen-und-verabschiedet-langjaehrige-lehrende/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften startet mit frischen Impulsen in das Wintersemester 2025/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer feierlichen Zusammenkunft am Standort Westerberg hat die Hochschule Osnabrück sieben neue Professor*innen willkommen geheißen und gleichzeitig vier Lehrende in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann unterstreicht die Bedeutsamkeit für die Hochschule und den Standort Osnabrück: „Berufungen sind für uns profilprägend. Sie zeigen, wie wir die Zukunft in Lehre, Forschung und Transfer gestalten wollen. Als Hochschule gilt es, die Impulse von außen aufzugreifen. Gleichzeitig sind es die Impulse von innen – die Visionen und die Innovationskraft der Professor*innen – die die DNA der Hochschule ausmachen. Ich danke unseren Kolleg*innen, die in den Ruhestand gehen, für ihr langjähriges Engagement, das die Hochschule Osnabrück geprägt hat und ermutige die neuen Professor*innen dazu, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.“&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Neuzugänge an drei Fakultäten&nbsp;</strong></p>
<p>An der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verstärken künftig Dr. Sebastian Vogel als Professor für Tierökologie sowie Prof. Dr. Katharina Huntenburg als Professorin für Entwicklungsphysiologie von Kulturpflanzen das Team. „Ich freue mich vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem Kollegium und auf spannende interdisziplinäre Projekte. Die Hochschule Osnabrück bietet dafür ein ideales Umfeld“, freut sich Huntenburg auf ihre neue Aufgabe.</p>
<p>Auch die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik heißt zwei neue Kolleg*innen willkommen: Prof. Dr.-Ing. Tobias Mertens übernimmt die Professur für Verfahrenstechnik und Anlagenbau, während Prof. Dr.-Ing. Farzaneh Vahidi auf die Professur für Hochspannungstechnik und Elektrische Energietechnik berufen wurde.</p>
<p>Drei neue Kolleg*innen starten an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Prof. Dr. Kristin Goetze wird künftig im Bereich Soziale Arbeit im Kontext gesellschaftlicher Diversität lehren und forschen. Prof. Dr. Caroline Niehoff übernimmt die Professur für Medizin, Frauengesundheit und reproduktive Gesundheit. Die Honorarprofessur für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt psychische Gesundheit und psychiatrische Pflege wird verliehen an Prof. Dr. André Nienaber. Vervollständigt wird das neue Team durch Gastwissenschaftler Dr. Umer Khayyam, der die Fakultät für ein Jahr unterstützen wird.</p>
<p><strong>Verabschiedung verdienter Professor*innen&nbsp;</strong></p>
<p>Neben der Begrüßung der neuen Kolleg*innen verabschiedete die Hochschule Osnabrück vier Lehrende in den Ruhestand, die das Profil ihrer Fakultäten über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt haben.</p>
<p>Prof. Dr. Robby Andersson und Prof. Dr. Ludger Figura von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verabschieden sich nach ihrer Tätigkeit als Professor für Tierhaltung und Produkte sowie als Professor für Lebensmitteltechnik. Von der Fakultät Management, Kultur und Technik tritt Prof. Dr. Achim Baum, Professor für Kommunikationsmanagement und Public Relations, in den Ruhestand. Auch die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik verabschiedet eine geschätzte Kollegin: Prof. Dr. Petra von Frieling, Professorin für Chemische Verfahrenstechnik.&nbsp;</p>
<p>„Ich blicke auf eine erfüllte Zeit an der Hochschule zurück, die von spannenden Forschungsprojekten, engagierten Studierenden und vielfältigen Möglichkeiten geprägt war. Den neuen Professorinnen und Professoren wünsche ich, dass ihnen die Arbeit genauso viel Spaß macht, wie sie mir Spaß gemacht hat“, übergibt von Frieling ihr Amt an die Nachfolge.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>WiSo</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>News</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 14:35:26 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück ist Partnerin in zwei erfolgreichen Verbundanträgen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2025/07/hochschule-osnabrueck-ist-partnerin-in-zwei-erfolgreichen-verbundantraegen/</link>
                        <description>Die Verbundanträge &quot;Agri:change – Zukunft durch Wandel&quot; und &quot;KI Reallabor Agrar&quot; werden durch zukunft.niedersachsen mit insgesamt 43,6 Millionen Euro gefördert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist Partnerin in zwei Verbundanträgen, die jetzt durch das Wissenschaftsförderprogramm zukunft.niedersachsen bewilligt wurden.<br>Das Projekt „Agri:change – Zukunft durch Wandel: Nachhaltigkeitstransformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen“ mit der Universität Göttingen als Konsortialführerin erhält insgesamt 24,75 Millionen Euro aus dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm zukunft.niedersachsen. Die Projektförderung ist auf fünf Jahre anlegt. Mit dem Verbundantrag wollen die Partner*innen den nachhaltigen Umbau der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen aktiv mitgestalten. In sogenannten agri:labs werden praxisnahe, transdisziplinäre Lösungen, Produkte und Konzepte entwickelt – etwa zur Bewertung der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette oder zur Identifikation gesellschaftlicher Trends als Impulse für Veränderung. Weitere Schwerpunkte sind die kreislauforientierte Ressourcennutzung, verbessertes Tierwohl und neue Einkommensquellen durch innovative Geschäftsmodelle. Zum Verbund gehören neben Göttingen u. a. die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Hochschule Osnabrück, Universitäten in Hannover, Vechta, Lüneburg und Braunschweig, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie das Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung sowie das Thünen-Institut und weitere Partner*innen aus der Agrarwirtschaft.</p>
<p>Das Vorhaben „KI Reallabor Agrar“ unter der Leitung der Universität Osnabrück wird mit rund 18,9 Millionen Euro gefördert. Mit dem Verbundantrag haben sich die Verbundpartner*innen zum Ziel gesetzt, mithilfe von KI und Robotik zur Transformation hin zu einer nachhaltigeren Agrarwirtschaft beizutragen. Geplant ist der Aufbau eines Reallabors, das die gezielte Erforschung von KI- und Robotik-Basiselementen ermöglicht. In sechs Arbeitspaketen werden technische Grundlagen, Data-Science-Projekte sowie ein agrartechnischer Versuchshof entwickelt und durch juristische Expertise begleitet. Das Projekt knüpft an bestehende Netzwerke und Strukturen in Agrartechnik, Robotik und KI an und entwickelt diese weiter. Beteiligte Partner sind neben der Universität Osnabrück das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Hochschule Osnabrück, das Agrotech Valley Forum e. V. (AVF), die Technische Universität Braunschweig, das Johann Heinrich von Thünen-Institut, das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e. V. sowie das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e. V. (NAN).</p>
<p>„Wir freuen uns über die partnerschaftliche Beteiligung in diesen Verbundprojekten der Agrar- und Ernährungssysteme. Die Hochschule Osnabrück ist hier gern Partnerin in den Konsortien, in denen zum Beispiel im KI-Real-Labor die Informatikperspektive unserer Hochschule eine weitere Verstärkung durch die fachlichen Synergien mit den Partner*innen im Verbund &nbsp;erfährt“, freute sich der Vizepräsident für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Bernd Lehmann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br>Der überwiegende Teil der Fördermittel von zukunft.niedersachsen resultiert aus dem Gegenwert der jährlichen Dividende auf nominal 30,2 Millionen VW-Treuhandaktien des Landes Niedersachsen, die dem Gewinnabführungsanspruch an die VolkswagenStiftung unterliegen. Satzungsgemäß sind die Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen im Land Niedersachsen zu vergeben. Dazu legt die Landesregierung dem Kuratorium der Stiftung zumeist im Sommer und im Herbst Verwendungsvorschläge vor. Im Berichtsjahr 2024 standen für zukunft.niedersachsen wegen Sondererträgen insgesamt 618,7 Mio. Euro zur Verfügung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen sowie weitere Infos:</p>
<p>Presseinformation der VolkswagenStiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) unter: <a href="https://www.mwk.niedersachsen.de/243212.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.mwk.niedersachsen.de/243212.html</a></p>
<p>Presseinformation der Universität Osnabrück unter: <a href="https://www.uni-osnabrueck.de/campusleben/uni-news/detailseite-news/2025/07/millionenfoerderung-uni-leitet-ki-reallabor-agrar" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-osnabrueck.de/campusleben/uni-news/detailseite-news/2025/07/millionenfoerderung-uni-leitet-ki-reallabor-agrar</a></p>
<p>Presseinformation der Universität Göttingen unter:&nbsp;<a href="https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=7862" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=7862</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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