Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/ de-DE Hochschule Osnabrück Sat, 25 Sep 2021 00:12:46 +0200 Sat, 25 Sep 2021 00:12:46 +0200 TYPO3 EXT:news news-8981 Tue, 21 Sep 2021 12:42:04 +0200 Dr. Lars Kulke zum neuen Hauptberuflichen Vizepräsidenten der Hochschule Osnabrück gewählt https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/09/dr-lars-kulke-zum-neuen-hauptberuflichen-vizeprae-sidenten-der-hochschule-osnabrueck-gewaehlt/ Das Präsidium der Hochschule Osnabrück ist wieder komplett. Der Stiftungsrat folgte der Empfehlung von Senat und Findungskommission und ernannte Dr. Lars Kulke zum Hauptbe-ruflichen Vizepräsidenten. Kulke tritt sein Amt am 1. Oktober 2021 an Die Hochschule Osnabrück bekommt einen neuen Haupt-beruflichen Vizepräsidenten. Der Senat der Hochschule Osnabrück hat in seiner Sitzung am 27. Juli 2021, beschlossen, dem Stiftungsrat Dr. Lars Kulke für diese Tätigkeit an der Hochschule vorzuschlagen. Der Stiftungsrat folgte nun dieser Empfehlung. Vorangegangen war eine ausführliche Vorstellung von Dr. Kulke bei einer gemeinsamen Sitzung von Senat und Stiftungsrat. Dr. Lars Kulke war von der gemeinsam eingesetzten Findungskommission von Senat und Stiftungsrat empfohlen worden.
Dr. Lars Kulke bringt viel Expertise und wertvolle sowie umfangreiche Erfahrungen mit für sein neues Aufgabengebiet an der Hochschule Osnabrück. Der promovierte Doktor der Rechtswissenschaften und MBA im Bildungsmanagement ist seit einigen Jahren in leitenden Positionen des Wissenschafts- und Hochschulmanagements tätig. Kulke war von 2011 bis 2017 Kanzler der Hochschule Heilbronn und dort für Wirtschaft und Personal verantwortlich. Anschließend wechselte er zur Technischen Hochschule Nürnberg, wo er als Vizekanzler der TH mit einer Größe von 13.500 Studierenden Leiter des Justiziariats war und die Dienst- und Fachaufsicht für Akademische Angelegenheiten innehatte.
„Wir erhalten mit Dr. Lars Kulke einen neuen Hauptberuflichen Vizepräsidenten, der fachlich hervorragend geeignet ist und wertvolle Expertisen für seine Tätigkeit im Leitungsteam der Hochschule Osnabrück mitbringt. Für die weitere professionelle Organisations- und Personal-entwicklung unserer Hochschule sind wir nun gut gerüstet“, freute sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.
Die Amtszeit des neuen Hauptberuflichen Vizepräsidenten beginnt im 1. Oktober 2021 und ist auf 6 Jahre ausgelegt.

       
v.l.: Die Stiftungsratsvorsitzende Prof. Dr. Christa Cremer-Renz beglückwünscht den neuen Hauptberuflichen Vizepräsidenten der Hochschule Osnabrück Dr. Lars Kulke. Das Präsidium freut sich mit dem neuen Mitglied der Hochschulleitung.

 

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hochschulweit Pressemitteilung WIR
news-8972 Fri, 17 Sep 2021 09:20:48 +0200 Naturverträgliche Bewirtschaftung und mehr Biodiversität in der Landwirtschaft https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/09/naturvertraegliche-bewirtschaftung-und-mehr-biodiversitaet-in-der-landwirtschaft/ Universität und Hochschule Osnabrück am Projekt „Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz“ beteiligt Zur Bekämpfung von Unkraut werden häufig Herbizide eingesetzt. Zwar sichern sie der Landwirtschaft hohe Erträge, tragen jedoch ebenso zum Artenrückgang bei. Im Projekt „Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (CognitiveWeeding)“ wird unter Beteiligung der Universität und Hochschule Osnabrück das Schadpotential dieser Pflanzen näher untersucht. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert diese Untersuchung mit insgesamt drei Millionen Euro.

Die Universität Osnabrück ist im Bereich der Agrarfernerkundung beteiligt und erhält einen Anteil von fast 375.000 Euro. Die Hochschule Osnabrück bringt neben pflanzenbaulichem Fachwissen Know-how zur Entwicklung von Sensorapplikationen in der Landwirtschaft ein und wird mit fast 1,2 Millionen gefördert. Weitere Projektpartner sind das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH, die Amazone-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG und Farming Revolution.

Die Ackerbegleitflora kann bei unterlassener Regulierung zu großen Ertragsverlusten führen. „Ziel des Forschungsvorhabens CognitiveWeeding ist es, einen Lösungsansatz mit einer veränderten Sichtweise auf die Ackerbegleitflora und der damit einhergehenden Unkrautregulierung zu entwickeln. Unter Berücksichtigung der Ertragssicherheit stehen dabei der Erhalt und die Steigerung der Biodiversität im ökologischen und konventionellen Pflanzenbau im Zentrum“, erklärt Konsortialführer Dr. Dieter Trautz, Professor für Agrarökologie und umweltschonende Landbewirtschaftung an der Hochschule Osnabrück.

Im Gegensatz zum Unkraut sind andere, im Acker spontan auftretende Pflanzenarten ertragsbezogen weniger problematisch und werden als Beikraut bezeichnet. Um über diese Beikräuter und Unkräuter sowie deren Auswirkungen auf das gesamte ackerbauliche Produktionssystem mehr zu erfahren, werden drohnen- und bodengestützte Sensorsysteme zur Pflanzenerkennung eingesetzt. „Mit multi- und hyperspektralen UAV-Bilddaten soll die Begleitflora nach Pflanzenart bestimmt und ihre phänologische Entwicklung erfasst werden“, erläutert Dr. Thomas Jarmer vom Institut für Informatik der Universität Osnabrück.

Zusätzlich setzen die Wissenschaftler der Universität eine drohnengestützte LiDAR-Sensortechnik (dreidimensionales Laserscanning) ein, um weitere Informationen über die Pflanzen zu erhalten. „Dabei erfolgt gleichzeitig eine manuelle Erfassung der Ackerbegleitvegetation und des Entwicklungszustandes der Kultur“, ergänzt Jarmer, der im Projekt die Fernerkundung vertritt.

Anhand der gewonnenen Daten erhalten die Landwirte KI-basierte Empfehlungen für entsprechende teilflächenspezifische Maßnahmen (mechanisch/chemisch). Diese Vorgehensweise wird anschließend mit den praxisüblichen Verfahren verglichen, um die Wirkung zu quantifizieren.

Ziel des Projektes ist es, durch eine naturverträglichere Bewirtschaftung den Herbizideinsatz durch Duldung unkritischer Beikräuter zu reduzieren und zusätzlichen Lebensraum für Insekten zu schaffen. Trautz: „Wir erhoffen uns einen Beitrag zur Ressourcenschonung mit positiven Auswirkungen auf die Biodiversität.“

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AuL IuI hochschulweit Pressemitteilung Vernetzung Forschung
news-8969 Tue, 14 Sep 2021 11:49:14 +0200 Start des 12. Durchlaufs des Niedersachsen-Technikums https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/09/start-des-12-durchlaufs-des-niedersachsen-technikums/ Am 3. September ist der 12. Durchgang des Niedersachsen-Technikums gestartet. 52 junge Frauen werden in den kommenden sechs Monaten an diesem erfolgreichen Berufsorientierungsprogramm für (Fach-)Abiturientinnen teilnehmen. Sie alle wurden jetzt in einer digitalen Feierstunde willkommen geheißen. Die „Technikantinnen“ werden bis Ende Februar 2022 ein bezahltes Praktikum in einem MINT-Unternehmen absolvieren und gleichzeitig den Alltag an einer Hochschule oder Universität in Niedersachsen kennenlernen. Seit 2010 bietet das Niedersachsen-Technikum jungen Frauen mit (Fach-)Abitur die Möglichkeit, ein Berufsfeld im MINT-Bereich kennenzulernen. MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – und damit für einen Studien- und Berufsweg, den Frauen noch immer deutlich seltener als Männer ergreifen.

 

Während des Niedersachsen-Technikums sind die sogenannten Technikantinnen vier Tage pro Woche in einem Unternehmen beschäftigt und studieren an einem Tag in der Woche auf Probe. So können sie in einen MINT-Beruf „hineinschnuppern“ und sich eine fundierte Meinung dazu bilden, ob dieser Berufsweg für sie in Frage kommt. Gleichzeitig knüpfen sie wertvolle Kontakte. Zusätzlich gibt es ein umfassendes Rahmenprogramm. Hier können die Technikantinnen weitere Unternehmen kennenlernen, digitale und überfachliche Kompetenzen erwerben sowie unterschiedliche Fachrichtungen an Hochschulen oder Universitäten erleben.

 

"Haben Sie den Mut, Ihr Interesse an MINT in Ihre Berufswahl einzubeziehen“

Das Grußwort der diesjährigen Startveranstaltung sprach die Staatssekretärin des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Dr. Sabine Johannsen. Sie wandte sich direkt an die Technikantinnen: „Um den exzellenten Nachwuchs, nämlich Sie, für das Land Niedersachsen zu erhalten, wollen wir Sie, liebe Schulabsolventinnen, mit Spaß und Neugierde für MINT-Berufe gewinnen. Haben Sie den Mut, Ihre Leistungen und Interessen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern in Ihre Berufswahl einzubeziehen.“

 

„Im Wettbewerb um die klügsten Köpfe können wir auf Frauen nicht verzichten“

Im darauffolgenden Interview mit der Moderatorin Julia Graw, selbst ehemalige Technikantin, erzählte der Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz und Präsident der TU Clausthal Prof. Dr. Joachim Schachtner von seinen eigenen Umwegen in der Berufsfindung und betonte die Wichtigkeit und besondere Stellung des Niedersachsen-Technikums: „Es geht um das Thema der Gleichstellung und Frauenförderung: Wir benötigen dringend gut ausgebildete Fachkräfte, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Gerade im Wettbewerb um die klügsten Köpfe können wir es uns gar nicht leisten, dass Frauen immer noch zögern oder nicht ausreichend Unterstützung erhalten, einen technischen Beruf oder ein naturwissenschaftliches Studium aufzunehmen.“ Das Technikum, so Schachtner, biete die Möglichkeit, eine fundierte Entscheidung für die Zukunft zu treffen und sei ein Erfolgsmodell: „Etwa neunzig Prozent der Teilnehmerinnen entscheiden sich im Anschluss für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium oder eine entsprechende Fachausbildung.“

 

Umfangreiches Programm mit Fokus auf Digitalisierung

Das Team des Niedersachsen-Technikums hat ein umfangreiches Programm für die Technikantinnen der diesjährigen Kohorte auf die Beine stellt. „Die Teilnehmerinnen können sich auf ein intensives Semester in ihren Unternehmen und an unseren Hochschulen freuen“, so die Gesamtkoordinatorin Judith Bräuer: „Im Fokus steht dabei insbesondere der Erwerb von Digitalisierungskompetenzen.“

 

 

Zum Hintergrund:

Das Niedersachsen-Technikum ist ein MINT-Berufsorientierungs-Angebot für junge Frauen, das mit einer Erfolgsquote von 90 Prozent Schulabsolventinnen mit Abitur oder Fachabitur zu einer Entscheidung für ein technisches Studium respektive eine technische Ausbildung führt. Das erfolgreiche Kooperationsprogramm niedersächsischer Hochschulen und Unternehmen wurde 2010 erstmalig an der Hochschule Osnabrück erprobt und wird seit 2012 mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur an weiteren Hochschulen und Universitäten in Niedersachsen angeboten. Aktuell beteiligen sich 110 regionale Unternehmen sowie neun Hochschulen und Universitäten an dem Kooperationsprogramm, das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanziell gefördert und von der Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt wird. Dazu zählen Technische Universität Braunschweig, Technische Universität Clausthal, Hochschule Emden/Leer, Hochschule Hannover, Leibniz Universität Hannover, Stiftung Universität Hildesheim, Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth, Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück.

 

Kontakt für die Medien:

Hochschule Osnabrück

Judith Bräuer

Zentrale Koordinatorin des Niedersachsen-Technikums

E-Mail: judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de

 

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI MKT hochschulweit Art Pressemitteilung Ausprägung Vernetzung Studium
news-8961 Tue, 07 Sep 2021 17:23:54 +0200 „Neues Gebäude-Ensemble unterstreicht Attraktivität Osnabrücks als Hochschulstandort für Musik“ https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/09/neues-gebaeude-ensemble-unterstreicht-attraktivitaet-osnabruecks-als-hochschulstandort-fuer-musik/ Vertreterinnen und Vertreter der Dieter Fuchs Stiftung besuchen Neubau des Instituts für Musik - zukünftiger Ort der Begegnung und Kreativität für Studierende aus den Bereichen Jazz, Pop, Musical und Klassik (Osnabrück, 07.09.2021) Ein Probenhaus, ein Bewegungshaus und ein Bühnenhaus in Form von drei Gitarren-Plektren, die durch eine großzügige Passage miteinander verbunden sind: So sieht das neue, zweigeschossige Gebäude-Ensemble des Instituts für Musik (IfM) an der Caprivistraße aus. Im Laufe des kommenden Wintersemesters werden die Räumlichkeiten von der Hochschule bezogen. Ermöglicht wurde der Bau nicht zuletzt durch das Engagement der Dieter Fuchs Stiftung, die den Neubau mit 1,25 Millionen Euro fördert und sich nun vor Ort über den aktuellen Stand informiert hat
„Ein atemberaubendes Bauwerk mit einer sehr außergewöhnlichen Architektur – außen wie innen verwirklicht mit viel Liebe zum Detail“, fasst Christian Wulff, Vorsitzender des Kuratoriums der Dieter Fuchs Stiftung und Bundespräsident a.D., seinen Eindruck während der Führung durch den Neubau zusammen. „Das neue Gebäude-Ensemble unterstreicht optisch die hohe Qualität der Ausbildung am Institut für Musik und fördert die Attraktivität Osnabrücks als Hochschulstandort für Musik.“

Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram freut sich über das Engagement der Dieter Fuchs Stiftung, die sich an vielen Stellen für die Hochschule einsetzt: „Wir danken der Dieter Fuchs Stiftung, die mit ihrer Förderung des Neubaus einen wichtigen Beitrag dazu leistet, die Ausbildungsqualität am Institut für Musik nicht nur zu sichern, sondern sie auch auf ein nächstes Level zu heben.“

Bühnensaal, Tonstudio und Proberäume mit Schallschutzisolierung
Im Inneren des Neubaus entsteht unter anderem ein acht Meter hoher Bühnensaal für etwa 190 Gäste und genug Platz für das Sinfonieorchester des IfM, für Musicalaufführungen oder größere Pop- und Jazzkonzerte. Nebenan befindet sich ein Tonstudio, das mit dem Saal verbunden ist und somit auch größeren Ensembles Tonaufnahmen ermöglicht. Zur Vorbereitung auf ihre großen Aufritte werden den Studierenden verschiedenste Proberäume und Tanzsäle zur Verfügung stehen.

„Wichtig war uns neben einer sehr guten Akustik im Bühnensaal und den Proberäumen auch eine sehr gute Schallschutzisolierung, sodass beispielsweise Schlagzeug und Gesang ungestört voneinander proben können. Zudem sorgt die Außenfassade dafür, dass zwar viel Licht in die Räume fällt, die Studierenden jedoch ungestört von der Außenwelt Proben können“, erläutert Bauleiterin Christina von Zitzewitz die Besonderheiten des Baus.

Prof. Sascha Wienhausen, Leiter des Instituts für Musik, ergänzt weitere Vorteile des neuen Dreiklangs an der Caprivistraße: „Durch den Neubau können wir die in der ganzen Stadt verteilten, angemieteten Proberäume an einem Ort bündeln. Dieser neu geschaffene Musik-Campus wird ein Ort der Kreativität und Begegnungen sein. Er wird zudem die Vernetzung der Studierenden aus den verschiedenen Studienrichtungen Jazz, Pop, Musical oder Klassik enorm fördern.“
Schon jetzt stellt er eine erhöhte Nachfrage nach den Studienangeboten fest: „Nicht nur die Qualität der Bewerbungen hat sich in den letzten zwei Jahren erhöht. Auch die Annahmequoten mit aktuell bis zu 90 Prozent sind im Vergleich zu anderen Musikhochschulen extrem hoch.“

 

Hintergrund:
2017 fand ein umfangreicher Architektenwettbewerb für den Neubau des Instituts für Musik statt. Mit dem Architekturbüro Ahrens & Pörtner aus Hilter erhielt ein Unternehmen aus der Hochschulregion Osnabrück den Auftrag zur Umsetzung. Der Bau hat ein Volumen von rund 11 Millionen Euro. 1,25 Millionen Euro stiftet die Dieter Fuchs Stiftung. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des etwa 1.400 Quadratmeter großen Gebäude-Ensembles ist für das Wintersemester 2021/22 geplant.


Engagement der Dieter Fuchs Stiftung an der Hochschule Osnabrück
Die Dieter Fuchs Stiftung engagiert sich seit Jahren in vielfältiger Weise an der Hochschule Osnabrück. Sie fördert beispielsweise eine Stiftungsprofessur in der Agrartechnik und unterstützt das Food Future Lab. Koordiniert werden diese und andere Förderungen durch die Hochschulförderung.

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hochschulweit IfM Pressemitteilung Vernetzung WIR Studium
news-8956 Mon, 06 Sep 2021 10:30:35 +0200 Zweiter Jahrgang des Landes startet duales Studium „Allgemeine Verwaltung“ an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/09/zweiter-jahrgang-des-landes-startet-duales-studium-allgemeine-verwaltung-an-der-hochschule-osnabrueck/ Minister Pistorius: „Die Landesverwaltung ist der größte Arbeitgeber Niedersachsens. Die Nachwuchskräfte erwartet eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Ausbildung“ Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris, Pistorius, hat Anfang September in Osnabrück insgesamt 29 Verwaltungsnachwuchskräften des Landes Niedersachsen ihre Ernennungsurkunden überreicht. Damit startet der zweite Jahrgang von Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärtern (RIA) ihr Studium an der Hochschule Osnabrück. Bereits im Juli letzten Jahres hatten Minister Pistorius und der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Grundlage für den neu eingerichteten Bachelor-Studiengang „Allgemeine Verwaltung“ bildet.

Minister Pistorius: „Mit dem Studienbeginn setzen wir die erfolgreiche Kooperation mit der Hochschule Osnabrück fort, die wir bereits im vergangenen Jahr begonnen haben. Jetzt wird neben Hannover auch in Osnabrück in einem dualen Studium im Anwärterstatus studiert. Auf unsere insgesamt 120 Studienplätze in Niedersachsen haben wir über 1.000 Bewerbungen bekommen. Das ist ein tolles Zeichen für die Attraktivität des öffentlichen Dienstes. Wir sind der größte Arbeitgeber im Land und bieten unserem Nachwuchs vor allem Vielfalt und Sicherheit. Die Verwaltung braucht hochqualifizierte Kräfte für ihre anspruchsvollen Aufgaben, mit diesem attraktiven Studienangebot haben wir die richtige Antwort.“

Prof. Dr. Bertram: „Wir freuen uns sehr, dass uns das Land Niedersachsen die Möglichkeit gibt, unsere langjährige Erfahrung im Bereich des Öffentlichen Managements nun auch bei der Ausbildung der Regierungsinspektor-Anwärter*innen einbringen zu können. Durch die enge Kooperation mit dem Land können wir die Studierenden sowohl bedarfsgerecht als auch praxisnah für berufliche Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung qualifizieren.“

Das Ziel des dualen Studiums ist es, für das Land Niedersachsen als Arbeitgeber kontinuierlich genügend qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen, diesen gut auszubilden, zu binden und dadurch die Leistungsfähigkeit der niedersächsischen Verwaltung dauerhaft und auskömmlich zu sichern. Die Landesregierung hat Ihre Bemühungen um die Nachwuchsgewinnung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste, mit der Kooperationsvereinbarung und dem eingerichteten Studiengang an der Hochschule Osnabrück dauerhaft gestärkt.

Mit den heutigen Ernennungen ist zudem der Einstellungsjahrgang 2021 komplett. Bereits am 01.08.2021 starteten 88 Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter, die ihr Studium in Hannover an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) absolvieren. Damit hat das Land Niedersachsen in diesem Jahr insgesamt 117 RIA (wird aktuell angepasst) für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste, in den Vorbereitungsdienst eingestellt. Das Studium beinhaltet neben den theoretischen Inhalten auch einen hohen Praxisanteil. Die jungen Verwaltungsbeamtinnen und -beamten erhalten so frühzeitig einen intensiven praktischen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Niedersächsischen Landesverwaltung.

Die Nachwuchskräfte haben nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums sehr gute Übernahmechancen. Bislang hat die Niedersächsische Landesverwaltung allen Nachwuchskräften, die zum Studium seit 2015 eingestellt wurden und es abgeschlossen haben, die Übernahme in den Landesdienst angeboten.

Bereits jetzt werden für den Studienbeginn im Sommer 2022 für beide Standorte erneut interessierte Frauen und Männer (m/w/d) gesucht. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Onlinebewerbung finden Sie unter: www.karriere.niedersachsen.de/duales-studium.

Kontakt:

Dr. Barbara Bartels-Leipold
Studiengangbeauftragte
Telefon: 0541 969-3145
E-Mail: b.bartels-leipold@hs-osnabrueck.de

Zur Webseite des Studiengangs Allgemeine Verwaltung

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WiSo hochschulweit Nachricht Studium
news-8948 Thu, 02 Sep 2021 12:04:31 +0200 Hochschule Osnabrück begrüßt elf neue Professorinnen und Professoren https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/09/hochschule-osnabrueck-begruesst-elf-neue-professorinnen-und-professoren/ Das Präsidium der Hochschule hieß die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer kleinen Feierstunde willkommen. Zugleich verabschiedete es acht verdienstvolle Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand. Elf neue Professorinnen und Professoren haben ihre Arbeit an der Hochschule Osnabrück aufgenommen. „Wir freuen uns auf Ihre neuen Ideen und Impulse, um die Entwicklung unserer Hochschule in Lehre und Forschung weiter vorantreiben zu können“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram zur Begrüßung.

Für die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik konnten vier neue Wissenschaftler gewonnen werden: Prof. Dr. Carsten Guhr (Fahrzeugantriebstechnik und Verbrennungsmotoren), Prof. Dr. Rainer Pusch (Technisches Management), Prof. Dr. Jens Schäfer (Technische Produktentwicklung) und Prof. Dr. Stefan Stiene (Intelligente Agrarsysteme).

Ebenfalls vier neue Lehrende verstärken die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Prof. Dr. Sabine Bornkessel (Lebensmittelverarbeitung und Verpflegung), Prof. Dr. Stefanie Krebs (Freiraum- und Gartenkultur), Prof. Dr. Ali Ahmad Naz (Pflanzenzüchtung) sowie Prof. Dr. Melanie Eva-Maria Speck (Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb) nehmen dort ihre Arbeit auf.

Die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften wird zukünftig von Prof. Dr. Kristian Foit (Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Rechnungswesen und Controlling in Gesundheitseinrichtungen) und Dr. Sarah Lüttmann verstärkt, die die Professur für Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht, verwaltet. Neu am Standort Lingen an der Fakultät Management, Kultur und Technik ist Dr. Frithiof Svenson. Er verwaltet die Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensführung in digitalisierten Arbeitswelten.

Zugleich verabschiedete das Präsidium während der Feierstunde acht verdiente Kolleginnen und Kollegen. „Wir bauen auf dem auf, was Sie in Ihren Jahren hier an der Hochschule mit großem Einsatz aufgebaut haben“, stellte Bertram fest. „Wir können unsere Erfolgsgeschichte dank Ihres Engagements weiterschreiben.“ Verabschiedet wurden Prof. Dr. Rüdiger Anlauf (Allgemeine Bodenkunde, Boden- und Substratphysik), Prof. Jürgen Biester (Verwaltungsrecht, Zivilrecht), Prof. Dr. Burkhard Egelkamp (Technisches Management), Prof. Dr. Michael Jänecke (Stromrichtertechnik und elektrische Antriebe), Prof. Dr. Rolf Küst (Buchführung und Steuerlehre, Landwirtschaftliche Buchführung und Rechtskunde), Prof. Dr. Jürgen Milchert (Freiraumplanung) sowie Prof. Dr. Bernd Scheufler (Agrarsystemtechnik). Zudem wurde auch Barbara Kühl nach 41 Jahren an der Hochschule Osnabrück, zuletzt im Personalmanagement, verabschiedet.

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Nachrichten und Veranstaltungen AuL IuI MKT WiSo hochschulweit Pressemitteilung Nachricht
news-8924 Wed, 25 Aug 2021 14:09:01 +0200 International geht auch digital an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/08/international-geht-auch-digital-an-der-hochschule-osnabrueck/ Beim zweiwöchigen „International Study Program“ haben zwölf Studierende aus Florida gelernt, wie eine internationale und interdisziplinäre Studienerfahrung in Pandemie-Zeiten aussieht. Denn das Ganze wurde komplett online umgesetzt. (Osnabrück, 25. August 2021) Nachdem das eigentlich sechswöchige Programm im vergangenen Jahr Corona-bedingt abgesagt werden musste, hat das Team des „International Study Program“ (ISP) der Hochschule Osnabrück für 2021 ein neues Format konzipiert: komplett digital und auf zwei Wochen gekürzt. Beteiligt waren Prof. Dirk Junker und Prof. Svea Petersen als akademische Leitung in den Fakultäten  Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur bzw.  Ingenieurwissenschaften und Informatik, Aline Poniatowski vom Center for International Mobility als Koordinatorin des ISP, sowie die beiden Tutorinnen Amelie Schomacher und Christina Stute.
 

Nachhaltigkeit und Innovation in Ingenieurswissenschaften
Insgesamt haben zwölf Studierende aus unterschiedlichen ingenieurswissenschaftlichen Fachrichtungen der University of South Florida am ISP teilgenommen. Neben Fachkursen zu Themen wie Energie, Elektromobilität oder technologische Innovationen in der Landwirtschaft gab es ein Rahmenprogramm zur Geschichte und Kultur Deutschlands, sowie Workshops und Freizeitangebote. Parallel dazu haben die Teilnehmenden ein digitales Lerntagebuch geführt, das später als Grundlage zur Benotung diente.


Virtuelle Ausflüge
Ein Highlight innerhalb des Programms waren zum Beispiel virtuelle Führungen durch Berlin, die vom Berliner Stadtführer Bobby Grampp, Prof. Dirk Junker und seiner Tochter durchgeführt und live übertragen wurden. „Ich war erst traurig, dass wir nicht persönlich vor Ort sein können, aber auf diesem Weg wurde es fast zu einem realen Erlebnis“, erklärt Teilnehmerin Chelsea Nichols von der University of South Florida. Auch dem Studenten Michael Villegas haben die virtuellen Ausflüge am besten gefallen, vor allem in den Bioenergiepark Saerbeck: „Es hat mich sehr beeindruckt, was dort auf die Beine gestellt wurde und ich hoffe sehr, dass ich den Energiepark eines Tages einmal persönlich besuchen kann.“


Auch digital ein Erfolg
Die Organisation eines digitalen internationalen Studienprogramms ist gar nicht so leicht. Bei einer Zeitverschiebung von sechs Stunden hieß es zum Beispiel: 8 Uhr Beginn in Florida, Ende teilweise um 21 Uhr in Deutschland. Teilnehmerin Katyln Kent ist trotzdem begeistert: „Ich würde jedem und jeder Studierenden empfehlen, an einen internationalen Studienprogramm teilzunehmen, selbst wenn es nur online ist. Es gibt so viel, was wir alle voneinander lernen können. Da ich in meinem letzten Studienjahr bin, hätte ich ohne dieses Online-Format gar keine Auslandserfahrung mehr machen können.“ Das Programm hat bei einigen Studierenden das Interesse an einem längeren Aufenthalt an der Hochschule Osnabrück geweckt. Ein entsprechender Austauschvertrag wird derzeit vorbereitet.

Mehr Informationen zum ISP gibt es unter

www.hs-osnabrueck.de/international-study-program

Kontakt:
Hochschule Osnabrück
Aline Poniatowski
Tel.: 0541 969-7379
E-Mail: a.poniatowski@hs-osnabrueck.de

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hochschulweit Nachricht Internationales
news-8917 Thu, 12 Aug 2021 15:44:00 +0200 Digitalisierung im Gesundheitswesen: Prof. Dr. Ursula Hübner erhält „Most Influential Women in Health IT Award“ https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/08/digitalisierung-im-gesundheitswesen-prof-dr-ursula-huebner-erhaelt-most-influential-women-in-health-it-award/ Forscherin der Hochschule Osnabrück wird in den USA für ihre langjährigen Arbeiten zu Innovationen in der Medizin- und Gesundheitsinformatik ausgezeichnet. Prof. Dr. Ursula Hübner von der Hochschule Osnabrück hat den in den USA verliehenen „HIMSS Most Influential Women in Health Information and Technology Award“ erhalten. Mit der Auszeichnung werden Frauen geehrt, die durch ihre Arbeiten den Bereich der Digitalisierung im Gesundheitswesen wesentlich mitgeprägt haben. Die Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) hat ihren Sitz in Chicago. Die Gesellschaft ist international aktiv und hat laut eigenen Angaben mehr als 100.000 Mitglieder. Als Mission nennt die HIMSS, „das globale Gesundheitsökosystem durch die Kraft von Information und Technologie zu reformieren“. Dazu bringt sie Vertreterinnen und Vertreter aus der Wissenschaft, von Gesundheitseinrichtungen, Industrie, Beratungsunternehmen und Politik zusammen.

„Dieser Preis ist eine wunderbare Überraschung. Es freut mich besonders, weil er auch dafür steht, Forschungsergebnisse in die Praxis zu überführen“, sagt Hübner, die seit 1997 Professorin für Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden an der Hochschule ist. „Zudem richtet der Preis den Blick auf Frauen, die in der Informatik tätig sind. Sie sind dort klar in der Minderzahl, aber an der Schnittstelle Gesundheitswesen und Informatik werden es mehr.“

In der Begründung für die Preisverleihung heißt es: „Dr. Ursula Hübner hat sich in ihrer 35-jährigen beruflichen Laufbahn der Erforschung von Innovationen in der Medizin- und Gesundheitsinformatik zur Sicherung der Versorgungskontinuität gewidmet, insbesondere in den Bereichen Health-IT-Reifegrad-Benchmarking und Health-IT-Standardentwicklung. Unter dem Dach von TIGER (Technology Informatics Guiding Education Reform) hat sie eine führende Rolle bei der Entwicklung globaler Bildungsempfehlungen in der Gesundheitsinformatik übernommen.“

Die Frage, welche Kompetenzen im Umgang mit Patientendaten und Informationstechnologie die Akteurinnen und Akteure im zunehmend IT-getriebenen Gesundheitssystem benötigen, beschäftigt Hübner intensiv. Die sogenannte Data Literacy umfasse die Fähigkeiten, Daten mit kritischem Blick zu sammeln, zu managen, zu bewerten und anzuwenden. „Und wenn wir über Big Data reden, dann müssen wir natürlich auch ethische Fragestellungen einbeziehen. Denn personenbezogene Daten im Gesundheitswesen sind hochsensible Daten.“

Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Dekanin der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, gratulierte Hübner zu dem Erfolg: „Dieser hochkarätige internationale Preis zeigt auch, wie stark unsere Hochschule im Forschungsfeld, Versorgungsforschung, -management und Informatik im Gesundheitswesen aufgestellt ist. In Forschung und Lehre sind wir hier seit Jahrzehnten praxisnah aktiv und wirken als prägende Mitgestalterinnen und -gestalter unseres Gesundheitssystems – auch über Deutschlands Grenzen hinaus.“
 

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Ursula Hübner
Professorin für Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden
Tel.: 0541/969-2012
E-Mail: u.huebner@hs-osnabrueck.de

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WiSo hochschulweit Pressemitteilung Forschung
news-8899 Mon, 26 Jul 2021 15:06:11 +0200 Studierende der Hochschule Osnabrück erhalten Wissenschaftspreis https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/07/studierende-der-hochschule-osnabrueck-erhalten-wissenschaftspreis/ Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück belegten mit ihren Abschlussarbeiten beim IFK-Wissenschaftspreis mehrfach den ersten Platz. Mit dem IFK-Wissenschaftspreis prämiert der Bundesverband der selbstständigen Physiotherapeuten IFK e. V jährlich herausragende Abschlussarbeiten der Physiotherapie. Im Rahmen des 17. IFK-Wissenschaftstags erhielten Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück Preise für ihre Bachelor- und Masterarbeiten und belegten in mehreren Kategorien die ersten Plätze.

Die besten Bachelorarbeiten kommen aus Osnabrück

In der Kategorie „Bachelorarbeiten - Klinisch/Experimentell“ konnte die Osnabrücker Absolventin Nora Cryns mit der Thematik „Gibt es Unterschiede in der Bauchmuskelfunktion bei Sänger*innen mit und ohne Stimmstörungen? – Eine experimentelle Studie“ den ersten Preis gewinnen. Mit dem ersten Platz gewann die Absolventin des Studiengangs Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie (B. Sc.) ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit untersuchte Nora Cryns mithilfe eines Ultraschallgerätes und eines klinischen Tests die Aktivität der Bauchmuskulatur bei Sängerinnen. Dabei fand sie u. a. heraus, dass es einen Unterschied in der Rekrutierung der transversalen Bauchmuskulatur – ein großer Muskel, der die Wirbelsäulenkontrolle sowie die Atmung unterstützt – zwischen Sängerinnen mit und ohne funktionelle Stimmstörungen gibt. In der Kategorie „Bachelorarbeiten – Literatur/Konzept“ gewannen Jaika Harms und Veronika Markus, Absolventinnen des Studiengangs Ergotherapie Physiotherapie, dual (B. Sc.), mit ihrer Bachelorarbeit ebenfalls den ersten Preis. Mithilfe ihrer Abschlussarbeit „Evidenzbasierte Assessments für die Rotatorenmanschette und das subakromiale Nebengelenk in der muskuloskelettalen Physiotherapie – eine Literaturübersicht“ geben sie eine Übersicht für die therapeutische Bewertung für den Bereich der Schulter.

Auch in der Kategorie „Masterarbeiten“ erfolgreich

In der Kategorie „Masterarbeiten“ gingen beide Preise an Absolventen der Hochschule Osnabrück. Fabian Moll, Absolvent des Masters Muskuloskelettale Therapie (Manuelle Therapie- OMT) gewann mit seiner Masterarbeit (Titel: „Does pre-manipulative testing of the cervical spine have an influence on the blood flow parameters of the common carotid and middle cerebral artery in healthy subjects? An observational study.“) den ersten Preis. Im Rahmen der durchgeführten Studie wurde der Einfluss von Testungen der Halswirbelsäule auf Blutflussparameter der Halsarterie bei gesunden Probandinnen und Probanden untersucht. Holger Nienaber, ebenfalls Absolvent des Masters Muskuloskelettale Therapie, konnte auch die Jury überzeugen und belegte den zweiten Platz. Er untersuchten den Einfluss der aktiven Kopfrotation auf Kau- und Nackenmuskeln während der Flaschenfütterung bei Säuglingen mit und ohne Tortikollis – umgangssprachlich als Schiefhals bekannt.

Die Hochschule Osnabrück bietet vier Bachelor- und vier Masterstudiengänge an, in denen Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten ihre Abschlüsse erwerben können. Weitere Studiengänge sind: Physiotherapie berufsbegleitend (B. Sc.), Internationale Physiotherapie (B.Sc.), Management in der Gesundheitsversorgung (M.A.) und Gesundheitsmanagement / Health Management (MBA)

 

Weitere Informationen

Annika Griefahn
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und technische Laborleitung PhysioLabs
Telefon: 0541 969-2998
E-Mail: a.griefahn@hs-osnabrueck.de

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WiSo hochschulweit Nachricht Studium
news-8897 Mon, 26 Jul 2021 08:13:13 +0200 Sechs Zukunftsideen für die Welt von morgen: Studentische Projektmesse der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/07/6-loesungen-fuer-morgen/ Studierende der Hochschule Osnabrück haben in diesem Sommersemester sechs „Lösungen für die Welt von morgen“ entwickelt und auf der gleichnamigen Online-Projektmesse vorgestellt. Die beiden besten Ideen erhielten Preise, gestiftet von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück und der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung. 19 Studierende der Informatik sowie 17 Studierende der Elektrotechnik und Mechatronik an der Hochschule Osnabrück haben in diesem Sommersemester sechs praxisnahe Projekte bearbeitet – teils in Kooperation mit Unternehmen der Region. Auf der Online-Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ am 22. Juli stellten je drei Elektrotechnik- und Informatik-Teams Ergebnisse ihrer Semesterarbeiten vor und ernteten viel Lob – sowohl von ihren Betreuern als auch von über 60 Messegästen.

 

Praxisrelevante Aufgaben interdisziplinärer Teams

Szenarien virtueller Inbetriebnahmen in einer Smart Factory, selbstfahrendes Modellfahrzeug OSCAR, eine Schließfach-Sharing-App oder sichere Rückverfolgbarkeit von Produktionsketten: Von März bis Ende Juli widmeten sich 36 Fünftsemester der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) praxisrelevanten Themen. Die Arbeitsgruppen übten sich kurz vor dem Studienabschluss in der interdisziplinären Projekt- und Teamarbeit auf Distanz.

 

Mit technischen Lösungen die Welt positiv verändern

Die besten Teams der Elektrotechnik- und der Informatik-Sessions erhielten mit 1.000 Euro dotierte Preise, gestiftet von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück und der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung. Dr. Thomas Schulze, der Vorstandsvorsitzende der Ulderup-Stiftung, erklärte in seinem Grußwort die Gründe für dieses Engagement: „Erstens sind wir uns sicher, dass Technik vieles dazu beitragen kann, die Welt positiv zu verändern. Zweitens sind technische Lösungen heute meist fachübergreifend und werden in Zukunft kaum von einzelnen Disziplinen zu bewältigen sein. Deshalb finden wir die Projektarbeit an der Fakultät IuI sehr wichtig und förderungswürdig.“

Dr. Schulze wirkte mit Dr. Felix Loske, Prof. Dr. Thomas Mechlinski, Frank Meier, Christian Muris, Prof. Dr. Sandra Rosenberger und Miriam Wassmann in der Jury mit, die die innovativsten Projektarbeiten ausgewählt hat. Die Fachleute aus regionalen Unternehmen und der Hochschule lobten bei der Preisverleihung die durchweg hohe Qualität aller Projekte und sprachen von einer „knappen Entscheidung“.

 

Ausgezeichnete Projekte: Satellitengestützte Datennetzwerke und „Intelligente Fabrik“ im Fokus

Studierende der Medien- und Technischen Informatik Daniel Vogel, Benno Steinkamp, Christoph Freimuth, Johann Neuhaus und Mai Pietzonka erstellten in ihrem Projekt eine besondere 3D-Visualisierung der Erdkugel. Sie zeigt sowohl Standorte der Betreiber von Satellitennetzen als auch die Satelliten in der Umlaufbahn und die Position von Endgeräte an. Das Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Julius Schöning entstand in Kooperation mit der Osnabrücker G&S IT Group GmbH, die Managementsoftware für Satellitennetzwerke entwickelt und weltweit vertreibt. „Das Unternehmen hat eine Anwendung für die Betreiber erstellt, um die Überwachung und Verwaltung von Satellitennetzwerken zu erleichtern. Sie basierte bisher auf einer konventionellen Kartenansicht“, erzählt der Student Benno Steinkamp: „Mit unserer Lösung können nun wichtige Parameter in 3D dargestellt werden, später lässt sich damit auch das Leistungsverhalten zwischen Endgeräten und Satelliten visualisieren.“

Sechs Studierende der Elektrotechnik absolvierten ihr interdisziplinäres Projekt im Maschinenbau-Labor für Handhabungstechnik und Robotik. Christoph Sopha, Niklas Heuer, Chiara Jensch, Luka Kindler, Fabienne Nittka und Jorit Welzel optimierten eine verteilte intelligente Produktionsanlage („smart factory“), bei der die einzelnen Stationen untereinander Daten austauschen und miteinander kommunizieren können. Ziel des von Prof. Dr. Dirk Rokossa betreuten Projekts war, die Auslastung der robotergestützten Produktionsanlage mit einem neuen Montage-Szenario zu erhöhen. „Damit der Mensch in dem Szenario die Möglichkeit hat, zu interagieren und entsprechende Entscheidungen zu treffen, war eine bisher noch nicht vorhandene Eingabe erforderlich“, sagt Teamsprecher Christoph Sopha: „Wo vorher ausschließlich eine selbstgesteuerte Anlage war, entstand in unserem Projekt ein komplexeres System – es kann sowohl selbst- als auch menschengesteuert agieren, was die gesamte smart factory flexibler und agiler macht.“

 

Weitere Zukunftslösungen im kommenden Semester

Die Organisatoren der Projektmesse, Prof. Dr. Winfried Gehrke und Prof. Dr. Frank Thiesing sowie der IuI-Dekan Prof. Dr. Alexander Schmehmann gratulieren den Siegerteams zu ihrem Erfolg und lobten auch die Ergebnisse der anderen Projektgruppen. Ihr Dank ging an die beiden Preisstifter und die Jurymitglieder. Der Studiendekan Thiesing lud alle Anwesenden bereits zur nächsten Projektmesse im kommenden Februar ein: „Auch dort werden Ihnen sicher wieder überraschende, kreative Zukunftslösungen präsentiert.“ Informationen und Kurzvideos zu den Projekten dieses Sommersemesters stehen auch nach der Messe online bereit: www.hs-osnabrueck.de/loesungen-fuer-morgen

 

Weitere Informationen:
 

Elektrotechnik-Projekte:

Prof. Dr.-Ing. Winfried Gehrke
Telefon: 0541 969-2184
E-Mail: w.gehrke@hs-osnabrueck.de


Informatik-Projekte:
Prof. Dr. Frank Thiesing
Telefon: 0541 969-3720
E-Mail: f.thiesing@hs-osnabrueck.de

 

 

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news-8858 Wed, 21 Jul 2021 13:02:16 +0200 Design-Lösungen für Flughäfen der Zukunft https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/07/designloesungen-fuer-flughaefen-der-zukunft/ Mandra Bensmann und Alicia Lampe, Absolventinnen der Hochschule Osnabrück, entwickelten zusammen mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zwei Designkonzepte für das Personal zukünftiger Flughafenleitstände. Ob Sommerurlaub oder Dienstreise – der Weg zum Ziel führt oft über einen Flughafen. Dort herrscht meist Hochbetrieb: Flughafenbetreiber, Fluggesellschaften, Flugsicherung und Bodenabfertigung müssen eng zusammenarbeiten, um Sicherheitsstandards einzuhalten und die Servicequalität zu sichern. Ein Flughafenleitstand kann dabei die Zusammenarbeit aller Beteiligten fördern. Wie kann die Arbeitsumgebung in solch einer Betriebszentrale der Zukunft aussehen? Mit diesem Thema haben sich zwei Absolventinnen des Studiengangs Industrial Design der Hochschule Osnabrück in ihrer Abschlussarbeit auseinandergesetzt.

 

Designkonzepte aus Nutzerperspektive erarbeitet

Mandra Bensmann und Alicia Lampe haben am DLR-Institut für Flugführung Designkonzepte für die Arbeitsumgebung eines Flughafenleitstandes gestaltet. Das Institut für Flugführung ist seit Jahrzehnten die führende Forschungseinrichtung im Bereich Flughafenmanagement (Total Airport Management) und entwickelt Konzepte, um die Zusammenarbeit am Flughafen zu verbessern. Die Designkonzepte von Bensmann und Lampe sind sowohl für eine zentrale als auch für eine dezentrale Variante eines Leitstandes gedacht. „Uns war es besonders wichtig, die Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer einzunehmen“, so Alicia Lampe: „Um ihre Anforderungen zu verstehen, haben wir im Vorfeld beim DLR ein Praktikum gemacht, mit Fachleuten gesprochen und Abläufe kennengelernt.“

 

Zwei Konzepte zu einem einheitlichen Design zusammengeführt

In der Abschlussarbeit wurden die Schnittstellen zwischen Design, dem technischen System und den Usern gleichwertig betrachtet und berücksichtigt. In einem Zusammenspiel aus methodischen und explorativen Vorgehensweisen entwickelten Lampe und Bensmann zwei Arbeitsumgebungs-Designs. „Der zentrale und der dezentrale Ansatz haben jeweils verschiedene Anforderungen an das Design gestellt“, erklärt Mandra Bensmann: „Die Herausforderung der zentralen Arbeitsumgebung bestand darin, eine flexibel anpassbare Lösung zu entwickeln – abhängig von den jeweiligen Nutzerbedürfnissen und den verwendeten Endgeräten. Der Fokus des dezentralen Arbeitsplatzes lag hingegen darauf, die räumlich voneinander getrennten User zusammenführen – dafür haben wir den üblichen Bildschirm-Arbeitsplatz um einen virtuellen Arbeitsraum ergänzt.“

Entstanden ist ein gemeinsamer Designansatz, dessen Layout sich an die verwendeten Endgeräte anpasst und somit für Flughäfen mit unterschiedlichen Voraussetzungen geeignet ist. Dazu erarbeiteten die beiden angehenden Industriedesignerinnen mit dem DLR-Forschungsteam ein User Interface, eine Mixed- und Virtual-Reality-Anwendung sowie den Arbeitsraum für die jeweiligen Varianten. Für verschiedene Nutzungsszenarien erstellten sie sogenannte „User Journeys“ (englisch für: Benutzerreise), um die Interaktion der User mit den Designkonzepten ganzheitlich und anwendungsbezogen betrachten zu können.

„Flughafenmanagement und Flughafenleitstände werden auch in Zukunft ein zentrales Thema sein, um die Herausforderungen an Flughäfen zu meistern. Die erarbeiteten Designs können uns helfen, den Menschen auf dem Weg zu mehr Automatisierung nicht zu verlieren, sondern ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen. Darauf werden wir jetzt aufbauen“, sagt Steffen Loth vom Institut für Flugführung, der die Arbeiten DLR-seitig betreut hat.

 

Zwischen Hochschule, DLR und Homeoffice

Zu zweit eine Abschlussarbeit zu verfassen ist eine besondere Herausforderung. Der monatelange Lockdown während der Pandemie kam erschwerend hinzu. Die befreundeten Studentinnen arbeiteten nach ihrem Praktikum beim DLR hauptsächlich im Homeoffice und in der Hochschule, wo ihnen ein Büro zur Verfügung gestellt wurde. „Technisches Equipment kam von unserem Kooperationspartner, dazu konnten wir den VR-Raum und die Werkstatt unseres Studiengangs nutzen – so waren wir bestens ausgestattet“, berichtet Mandra Bensmann. Ihre Kollegin Alicia Lampe ergänzt: „Es war toll, am Campus zu arbeiten und zwischendurch Lehrende vor Ort zu treffen – so bekamen wir neue Impulse und zusätzliche Motivation.“

„Für uns war es sehr hilfreich, dass es nicht die erste Kooperation mit dem DLR war: Sowohl mit den Ansprechpartnern als auch mit dem Institut hatten wir schon zuvor sehr erfolgreich gearbeitet“, so Prof. Hofmann. Man kannte sich aus Vorgängerprojekten und wusste, dass auch eine „Remote-Arbeit“ problemlos funktionieren wird.

 

Wertvolle Erfahrungen und hoffnungsvolle Perspektiven

Die Abschlussarbeit, betreut von Prof. Thomas Hofmann und dem DLR-Forscher Steffen Loth, trägt bereits erste Früchte: Entstanden sind zwei gemeinsame Veröffentlichungen für internationale Konferenzen. Nach der Präsentation der Ergebnisse vor 50 DLR-Institutsmitarbeitenden freuen sich die beiden Verfasserinnen über die durchweg positive Resonanz – und darüber, dass ihr Konzept weiterentwickelt werden soll. „Im Projekt wurde uns deutlich, wie interdisziplinär wir Designerinnen arbeiten, indem wir zwischen den Usern, der Entwicklung und dem Management vermitteln“, resümiert Lampe. „Wir konnten unsere Interessen ausleben, Eigeninitiative wurde stets gefördert“, ergänzt Bensmann. Das sei im gesamten Studium der Fall gewesen, Studierende konnten eigene Schwerpunkte setzen. Auch nach dem Bachelor-Abschluss wollen sich die beiden Freundinnen entsprechend ihren Interessen weiterbilden und ein Masterstudium aufnehmen – die eine im Bereich „Human Factors, Psychologie, Ergonomie“, die andere an der Schnittstelle Design – Ingenieurwesen. Sie werden an unterschiedlichen Hochschulen studieren, aber vielleicht schreiben sie auch ihre Masterarbeit zusammen – ein entsprechendes Angebot des DLR haben sie jedenfalls schon in der Tasche.

 

Weitere Informationen:

Hochschule Osnabrück
Studiengang Industrial Design
Prof. Thomas Hofmann, Studiengangsbeauftragter
Tel.: 0541 969-2984, E-Mail: t.hofmann@hs-osnabrueck.de
https://www.hs-osnabrueck.de/iui/

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Institut für Flugführung
Steffen Loth
Tel.: 0531 295-2811, E-Mail: steffen.loth@dlr.de
https://www.dlr.de/fl

 

Videos zur Abschlussarbeit:

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news-8840 Fri, 16 Jul 2021 10:44:32 +0200 Zusammenspiel von Technik, Gesellschaft und Politik https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/07/zusammenspiel-von-technik-gesellschaft-und-politik/ Erfolgreiche Konferenz der Hochschule Osnabrück zur Energiewende im Emsland Mehr als 50 Interessierte aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft haben gestern an einer digitalen Konferenz der Hochschule Osnabrück zur Energiewende im Emsland teilgenommen. Es ging um die offenen Potenziale in der Region, die Sicht der Gesellschaft auf die Energiewende und die Rolle von Wasserstoff. Den Organisatoren der Konferenz ging es darum zu zeigen, wo das Emsland in Sachen Energiewende steht. Prof. Dr. Anne Schierenbeck dazu: "Das Emsland ist führend beim Ausbau der Erneuerbaren in Niedersachsen. Um die Klimaziele zu erreichen, sind jedoch noch weitere Anstrengungen nötig, insbesondere in den Sektoren Wärme und Mobilität."


Für das Energieprojekt Zukunftsdiskurse war es gleichzeitig die Abschlusskonferenz des Projektes. Die Referentinnen wiesen auf die wichtige Rolle der Gesellschaft in der Energiewende hin. In den Workshops zur Energiewelt der Zukunft gab es vor allem in den Bereichen Elektromobilität und bei den Erneuerbaren Energien viele offene Fragen. "Es ist sehr wichtig, miteinander ins Gespräch zu kommen und verschiedenen Guppen das Thema Energiewende zu vermitteln. Denn nur mit entsprechendem Wissen können alle mitreden und teilhaben", so Helena Karatassios. Die Teilnehmer*innen der Workshops sehen vor allem auch die Politik in der Verantwortung, denn es fehle oft an einem Gesamtkonzept und einer Vision für die Energiewende. Außerdem sollten Förderungen intelligent eingesetzt werden und entbürokratisiert werden. Die Verantwortlichen erstreben daher eine weitere Projektförderung an, um weitere Workshops durchzuführen. "Wir möchten unsere Workshops auf Kreisebene durchführen. So können alle Stakeholder die Zielsetzungen und Aspekte der Energiewende einmal im nächsten Umfeld betrachten, diskutieren und erarbeiten. Unser Tool könnte so konkret bei kommunalen politischen Planungsprozessen unterstützen und gleichzeitig Bürgerbeteiligung schon im Ideenfindungsprozess umsetzen", sagt Theresa Gothe. 


Im zweiten Vortrag präsentierte das Projekt Regio PLUS Handlungsbereiche für Unternehmen in der Energiewende. Sören Klostermann stellte die Ergebnisse von Experteninterviews vor und ging dabei auf die Rahmenbedingungen, Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren und die ein. "Es gibt bei den Firmen im Emsland noch große Potenziale, den Energieverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig die Erneuerbaren weiter auszubauen. Wichtig ist es deshalb, den Firmen die Fördermaßnahmen unbürokratisch zur Verfügung zu stellen und ihnen kompetente Partner in der Umsetzung zur Seite zu stellen", so Klostermann. Prof. Dr. Tim Wawer ergänzt: "In den nächsten Monaten werden wir die Ergebnisse des Projektes weiter veröffentlichen und dann konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen in der Region entwickeln."


Dr. Tim Husmann, Geschäftsstellenleiter der H2-Region Emsland, erläuterte in seinem Vortrag die Rolle von Wasserstoff für die Region - insbesondere auch für den Mobilitätsbereich. Konkret sollen bis 2026 insgesamt zu den bereits existierenden 6 Megawatt (MW) zusätzlich über 370 MW Elektrolyseleistung im Emsland aufgebaut werden und das Emsland somit zu Deutschlands größtem Wasserstoff-Produktionsstandort werden. Die Region sei prädestiniert für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft: Die Verfügbarkeit von Erneuerbaren Energien, die vorhandene Infrastruktur, eine starke Unternehmenslandschaft und kommunale Unterstützung bieten hervorragende Rahmenbedingungen. "Im Rahmen unseres vom BMVI geförderten HyExperts Projekts analysieren wir aktuell den Entwicklungspfad der Wasserstoffmobilität im Emsland. Der Mix aus industriellen und kleineren Ansätzen ermöglicht hierbei eine breite und kostenoptimierte Versorgung mit grünem Wasserstoff – essenziell, um die CO2-neutrale Mobilität mit den emsländischen Unternehmen zusammen umzusetzen", so Husmann. 

Mehr Infos zur Konferenz und das Impulspapier aus dem Projekt Zukunftsdiskurse: www.hs-osnabrueck.de/zukunftsdiskurse/konferenz

 

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Fakultäten MKT hochschulweit Fachtagung Art News Pressemitteilung Veranstaltung Fachtagung Ausprägung Vernetzung Forschung
news-8820 Tue, 13 Jul 2021 13:17:55 +0200 20 Jahre Dentaltechnologie an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/07/20-jahre-dentaltechnologie/ Der bundesweit erste und einmalige Studiengang „Dentaltechnologie“ an der Hochschule Osnabrück feiert sein 20-jähriges Bestehen. Auf dem 10. Dental Forum stand die Geschichte des Studiengangs ebenso im Fokus, wie Beiträge aus der Praxis der Ehemaligen und Einblicke in studentische Arbeiten. Bis 31. Juli können sich Interessierte um einen Studienplatz bewerben. Gestartet ohne jegliche Vorbilder in Deutschland oder Europa, hat sich der Studiengang „Dentaltechnologie“ an der Hochschule Osnabrück in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem nachgefragten Modell etabliert. Hochschulen in Polen, Japan oder Neuseeland sowie in anderen Ländern haben mittlerweile das Konzept übernommen.

 

Erstmalige Studienmöglichkeit in der Zahntechnik eröffnet

„Auf Anregung und mit fachlicher Unterstützung des Verbandes der Deutschen Zahntechniker Innungen (VDZI) haben wir 2000 begonnen, den Studiengang zu entwickeln“, erinnert sich Prof. Dr. Isabella-Maria Zylla, langjährige Studiengangsbeauftragte. Ziel war es, ein Programm zu entwickeln, das nach der Ausbildung in der Zahntechnik ein Studium ermöglicht – denn bis dahin war die akademische Fortsetzung der beruflichen Laufbahn für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker ausgeblieben. Bereits nach einem Jahr, im März 2001, war der Studiengang zugelassen, erste Vorlesungen und Seminare starteten – „ein historischer Moment“, so die Professorin für Materialkunde, Dentaltechnologie und -analytik.

Ehemalige sind in fast allen dentalen Firmen Deutschlands tätig

Auf dem diesjährigen digitalen Dental Forum, das zum zehnten Mal für den Austausch der Studierenden mit den Ehemaligen sorgte, erinnerte sie an die Anfänge und die Entwicklung des Studiengangs: „Diese Erfolgsgeschichte gibt es nur, weil es engagierte Persönlichkeiten gab und gibt, die sich für diese Idee mit Haut und Haar eingesetzt haben – in der Industrie, in der Politik und in der Hochschule selbst.“ Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten mittlerweile in fast allen dentalen Firmen Deutschlands. Es sind viele dabei, die promoviert haben und eine von ihnen trägt den Professorinnen-Titel.

Heute ist Studium ohne vorherige Ausbildung möglich

Der Studiengang hat sich in den 20 Jahren gewandelt. Aus dem Dipl.-Ing. wurde der „Bachelor of Science“ und es kam der Master dazu. Heute ist der Studiengang auch für diejenigen offen, die zuvor keine Ausbildung absolviert haben. Das Studium vermittelt Kenntnisse über die Eigenschaften sowie Fertigkeiten in der Herstellung und die Anwendung dentaler Werkstoffe. Die ausgewogene Mischung der technischen und zahnmedizinischen Fächer zeigt gezielt die Zusammenhänge zwischen der Zahntechnik und Zahnmedizin auf und bildet eine Brücke zwischen der Zahntechnik, Zahnmedizin und Materialwissenschaft. Das Studium qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen zur Ausübung einer Ingenieurtätigkeit in der dentalen Industrie. Sie können neue Werkstoffe und innovative Techniken entwickeln, eigene Firmen gründen oder auch als Gutachter bzw. Gutachterinnen arbeiten.

Erfolgreiche Ehemalige sind das beste Aushängeschild für das Studium

Auf dem Dental Forum berichteten drei Absolventen über ihre Berufserfahrungen und die aktuellen Praxisprojekte. Dabei sparten sie nicht mit dem Lob für das Studium: „Es war eine der besten Erfahrungen und Entscheidungen meines Lebens“ (Axel Reichert); „Ich kann dieses Studium an der Hochschule Osnabrück uneingeschränkt weiterempfehlen und würde jederzeit wieder diesen Weg gehen“ (Markus Nordmann); „Ich wünsche dem Studiengang eine erfolgreiche Zukunft, damit die Dentalindustrie auch weiterhin mit derart interdisziplinär arbeitenden und denkenden Absolventen und Absolventinnen verwöhnt wird“ (Dr.-Ing. Armin Kirsten).

Mix aus Theorie und Praxis prägt das Studium

Studierende Moritz Hoffmann, Lisa-Marie Kobusch, Kirsten Weitzmann und Maria Viktoria Willmann stellten auf dem Forum ihre studentischen Arbeiten vor. Praxisprojekte und Abschlussarbeiten in der Industrie oder Forschungslaboren sind ein wichtiger Bestandteil des Studiums. „Ein besonderer Vorteil meines Projekts war, dass das bisher erlangte Wissen nun zu einem ‚großen Ganzen‘ verknüpft wurde“, resümiert Weitzmann, die die Alterung von Biokeramik untersucht hat. Für den Masterabsolventen Hoffmann bot das Studium „die optimale Möglichkeit, auf die theoretischen und praktischen Erfahrungen aus meiner zahntechnischen Ausbildung aufzubauen und die dentale Welt aus einem wissenschaftlichen, werkstoffkundlich geprägtem Blickwinkel zu betrachten.“

 

Bewerbung noch bis 31. Juli möglich

Strahlend weiße, starke Zähne und Materialien, die halten, was sie versprechen – das sind unterschiedliche und doch verwandte Bereiche, in denen die Absolventinnen und Absolventen der Dentaltechnologie ihre Qualifikation für eine spannende Branche finden. Für die wissenschaftliche Karriere ist der Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ geeignet. Alle Interessierten können sich noch bis zum 31. Juli um das Bachelorstudium bewerben: https://www.hs-osnabrueck.de/dentaltechnologie-bsc - Bewerbung.

 

Kontakt für die Medien:

Hochschule Osnabrück

Studiengang Dentaltechnologie

Prof. Dr.-Ing. Isabella-Maria Zylla, Studiengangsbeauftragte

Telefon: 0541 969-2146
E-Mail: i.m.zylla@hs-osnabrueck.de
 

 

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news-8789 Fri, 02 Jul 2021 10:08:34 +0200 „Erfolgskonzept“: ZEvA veröffentlicht Evaluationsbericht zum Niedersachsen-Technikum https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/07/erfolgskonzept-niedersachsen-technikum/ Als „Erfolgskonzept“ bezeichnet der soeben von der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) veröffentlichte Evaluationsbericht zum Niedersachsen-Technikum das MINT-Berufsorientierungsprogramm für Frauen. Beauftragt von der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen, hat die Zentrale Evaluations- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) kürzlich das Niedersachsen-Technikum evaluiert. In ihrem jetzt veröffentlichten Bericht bezeichnet die Agentur das niedersächsische Berufsorientierungsprogramm für Frauen als „Erfolgskonzept“: Die unabhängige Gutachtergruppe sehe darin „ein sehr gutes und langjährig erprobtes Programm zur Studien- und Berufsorientierung junger Abiturientinnen“, heißt es in der aktuellen Pressemitteilung der Akkreditierungsagentur.

„Der Schwerpunkt des Programms ist ein Ermutigungs- und Motivationskonzept für die Teilnehmerinnen, das ihre Kompetenzen und Stärken im Hinblick auf Praxis und Theorie von MINT-Studiengängen und technischen Berufen aufzeigt, wertschätzt und zur Entfaltung bringt“, so die Fachleute. Diese Fähigkeiten werden häufig weder von den jungen Frauen selbst noch von ihrem Umfeld erkannt – daher bedarf es dringend solcher Orientierungsangebote, stellt die Gutachtergruppe fest. Sie empfiehlt dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur daher eine weitere Förderung des Niedersachsen-Technikums.

„Der Bericht bestätigt das Programm des Niedersachsen-Technikums, das strukturell als Propädeutikum an den teilnehmenden niedersächsischen Hochschulen etabliert ist. Die intensive Kooperation von Hochschulen und Unternehmen hat bis heute rund 800 jungen Frauen die Perspektiven einer MINT-Karriere aufgezeigt und für neun von zehn Teilnehmerinnen in ein MINT-Studium oder eine MINT-Ausbildung geführt“, so Professorin Barbara Schwarze, Leiterin der Zentralen Koordinierungsstelle des Niederachsen-Technikums an der Hochschule Osnabrück.

Das Niedersachsen-Technikum ist ein MINT-Berufsorientierungs-Angebot für junge Frauen, das mit einer Erfolgsquote von 90 Prozent Schulabsolventinnen mit Abitur oder Fachabitur zu einer Entscheidung für ein technisches Studium respektive eine technische Ausbildung führt. Das erfolgreiche Kooperationsprogramm niedersächsischer Hochschulen und Unternehmen wurde 2010 erstmalig an der Hochschule Osnabrück erprobt und wird seit 2012 mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur an weiteren Hochschulen und Universitäten in Niedersachsen angeboten. Aktuell beteiligen sich neun Hochschulen und Universitäten sowie 104 regionale Unternehmen an dem Kooperationsprogramm, das von der Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt wird. Dazu zählen Technische Universität Braunschweig, Technische Universität Clausthal, Hochschule Emden/Leer, Hochschule Hannover, Leibniz Universität Hannover, Stiftung Universität Hildesheim, Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth, Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück.

Der Evaluationsbericht ist einsehbar unter: https://www.zeva.org/evaluation/pruefungswesen.

Wer sich für das Niedersachsen-Technikum interessiert, findet weitere Informationen im Internet: www.niedersachsen-technikum.de.

 

Kontakt für die Medien:

Hochschule Osnabrück

Judith Bräuer

Zentrale Koordinatorin des Niedersachsen-Technikums

E-Mail: judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de

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news-8781 Wed, 30 Jun 2021 09:39:10 +0200 Ihr Ziel: Weiterentwicklung von Kunststoffen zu Gunsten der Umwelt https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/06/kunststoffe-zu-gunsten-der-umwelt/ Nele Zerhusen, Absolventin der Hochschule Osnabrück, erhielt den Preis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft für herausragende Abschlussarbeiten. „Ich möchte dazu beitragen, Recycling und Kreislaufwirtschaft voranzubringen“, sagt Nele Zerhusen. Die Absolventin der Hochschule Osnabrück hat jetzt für ihre Abschlussarbeit den diesjährigen Preis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft erhalten.

Darin vergleicht sie zwei Messmethoden für Kunststoffproben. „Die klassische Computertomographie misst Proben mit Röntgenstrahlung. Die neue Technologie des STRIPP-Sensors misst diese Proben mit ultrakurzen Pulsen im Terahertz-Bereich, also zwischen Mikrowellen und Infrarotstrahlung“, erklärt die 24-Jährige. Welche Vorteile bietet diese neuartige Messtechnologie für den Kunststoffverarbeiter Pöppelmann und wo kann sie am besten eingesetzt werden? – Diese Frage hat Zerhusen in ihrer Bachelorarbeit untersucht, betreut von Prof. Dr. Norbert Vennemann und Manfred Bremer, Diplomingenieur beim Familienunternehmen mit Sitz in Lohne. „Besonders interessant an dem Thema war und ist bis heute, dass es sich um eine Neuentwicklung handelt“, so die ausgezeichnete Absolventin.

Auch nach dem Bachelorabschluss ist sie sowohl der Hochschule Osnabrück als auch dem Unternehmen in ihrem Heimatort treu geblieben. Sie nahm das Masterstudium der „Angewandten Werkstoffwissenschaften“ auf und arbeitet zugleich in Teilzeit im Labor bei Pöpplemann. Aktuell schreibt sie ihre Masterarbeit, daraus resultieren ihre aktuellen Aufgaben beim Kunststoffverarbeiter: Sie beschäftigt sich mit Materialentwicklung und -analyse und untersucht Bauteile. „Am meisten interessiert mich das Material aus der Kreislaufwirtschaft: Ich möchte dazu betragen, Recycling und Kreislaufwirtschaft bei Pöppelmann voranzubringen“, so die erfolgreiche Studentin.

Was ist für sie das Spannende an der Kreislaufwirtschaft? – Nele Zerhusen muss nicht lange überlegen: „Verschiedenste Materialien aus dem gelben Sack werden zusammen recycelt und weisen ganz unterschiedliche Eigenschaften auf, die es noch zu erforschen gibt. Ich glaube, dass es sich beim Thema Kreislaufwirtschaft um die Zukunft der Kunststofftechnik handelt. Das Ziel ist, dass immer mehr Kunststoff wiederverwertet wird und auf diese Weise Treibhausgase und Abfall reduziert werden können.“

Schon im Abitur hat sich die heutige Masterstudentin für die Naturwissenschaften interessiert, besonders für Chemie. Nach ihrem Praktikum in einem Labor für Kunststoffprüfung machte ein Freund sie auf seinen Studiengang aufmerksam: Kunststofftechnik im Praxisverbund an der Hochschule Osnabrück. Nele Zerhusen nahm das duale Studium auf und hat es nicht bereut: „Gut geeignet ist der Studiengang für alle, die sich für Naturwissenschaften und ingenieurwissenschaftliches Arbeiten interessieren. Es wäre schön, wenn der Studiengang im Zuge des zunehmenden Umweltbewusstseins mehr Interesse bekommt. Denn gerade wegen der Kritik am Kunststoff sollten sich mehr Menschen mit Kreislaufwirtschaft oder auch mit der Weiterentwicklung von Kunststoffen zu Gunsten der Umwelt zu beschäftigen.“

Ihren Preis nahm die erfolgreiche Absolventin vor wenigen Tagen auf der diesjährigen Kunststofftagung der Hochschule Osnabrück entgegen. Neben ihr wurden zwei jetzige duale Studierende der Kunststofftechnik ausgezeichnet: Tina Kuhn und Niklas Heilemann. Sie haben vor Kurzem ihre Ausbildung in der Verfahrensmechanik als Landesbeste in Nordrhein-Westfalen beendet.

Noch bis zum 31. Juli können sich Interessierte für das Studium der Kunststofftechnik bzw. der „Kunststofftechnik im Praxisverbund (dual)“ bewerben. Bewerbungen für den Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ können bis 15. Juli online eingereicht werden. Informationen stehen unter www.hs-osnabrueck.de – Studium sowie www.hs-osnabrueck.de/studienorientierung-iui/ bereit.

 

Kontakt für die Medien:

Kunststofftechnik, Kunststofftechnik im Praxisverbund:
Prof. Dr. Rainer Bourdon, Studiengangsbeauftragter
Tel.: 0541 969-2186
E-Mail: r.bourdon@hs-osnabrueck.de


Angewandte Werkstoffwissenschaften:
Prof. Dr. Svea Petersen, Studiengangsbeauftragte
Tel.: 0541 969 3182
E-Mail: s.petersen@hs-osnabrueck.de

 

 

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news-8762 Wed, 23 Jun 2021 11:56:48 +0200 Mit dem Master zur Steuerexpertise: Hochschule Osnabrück bietet neue Weiterbildung an https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/06/mit-dem-master-zur-steuerexpertise-hochschule-osnabrueck-bietet-neue-weiterbildung-an/ Mit dem zum Wintersemester startenden Masterstudiengang „Taxation“ soll in der Region Osnabrück eine Weiterbildungslücke geschlossen werden. In nur drei Semestern sein steuerrechtliches Knowhow vertiefen und perfekt auf das Steuerexamen vorbereitet sein. Ab dem kommenden Wintersemester 2021/ 2022 erweitert die Hochschule Osnabrück an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ihr Weiterbildungsangebot. Mit dem neuen Master „Taxation“ sollen zukünftige Studierende in kurzer Zeit perfekt auf den Beruf des Steuerberaters und der Steuerberaterin vorbereitet werden.

Studiengang legt Fokus auf Steuerrecht im Mittelstand

Die Weiterbildung richtet sich an steuerlich interessierte Studierende, die eine Position in einer Steuerabteilung oder im Rechnungswesen anstreben. „Wir wollen mit unserem Studiengang die Studierenden zu einer selbstständig kritisch denkenden Beraterpersönlichkeit weiterbilden“, erklärt Studiengangbeauftragter Professor Dr. Oliver Tillmann, Professor für Steuerrecht und Wirtschaftsprivatrecht. Die Studierenden sollen nicht nur steuerrechtliche Inhalte kennen und praxisnah anwenden, sondern diese auch unter ethischen Gesichtspunkten kritisch einordnen können. Der Fokus im Master wird auf das Steuerrecht im Mittelstand gelegt. „Osnabrück ist ein starker Steuer-Standort, den wir mit unserem Studienangebot noch attraktiver gestalten wollen.“, betont Tillmann. Mit dem Master schließt die Hochschule Osnabrück eine Weiterbildungslücke in der Region, denn durch die Einstellung des Taxmaster der Universität Osnabrück im Wintersemester 2019/ 2020 gibt es kein vergleichbares Angebot in der Region mehr.

Regionaler Verein fördert Osnabrücker Fachkräftenachwuchs

Um dem Berufsnachwuchs in der Region Entwicklungs- und Bleibeanreize zu bieten, schlossen sich die Hochschule und Universität Osnabrück mit Steuerberaterpraxen der Region und unter Mitwirkung der IHK zum „Verein der Freunde des Steuerrechts“ zusammen. „Unsere Bachelorabsolvierenden sind stark nachgefragt, das wird im Master nicht anders sein. Daher wollen wir Wissenschaft, Forschung, Bildung und Ausbildung in der Region fördern und unsere gut ausgebildeten Studierenden halten“, erklärt Prof. Dr. Norbert Tonner, Professor für Steuerrecht an der Hochschule Osnabrück und Kurator des Vereins.

Informationsveranstaltung zum Studiengang

Bewerbungsschluss für den neuen Weiterbildungsmaster „Taxation“ ist Mitte Juli. Für Studieninteressierte bietet der Studiengang noch Anfang Juli eine Informationsveranstaltung an. Am 5. Juli 2021, 18 Uhr sollen alle offenen Fragen zu Studieninhalten, Bewerbungsverfahren oder Studienbedingungen geklärt werden.

 

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Oliver Tillmann
Studiengangbeauftragter und Professor
Telefon: 0541 969-2077
E-Mail: o.tillmann@hs-osnabrueck.de

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WiSo hochschulweit Pressemitteilung Studium
news-8637 Tue, 25 May 2021 19:59:15 +0200 Virtuelle Akademie bringt Studierende aus Osnabrück und US-Bundestaat New York zusammen https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/05/virtuelle-akademie-iui/ Rund 6.000 km liegen zwischen der Hochschule Osnabrück und der US-amerikanischen State University of New York. Etwa 16 Stunden sind erforderlich, um diese Distanz zu überwinden - in Corona-Zeiten ist es nur ein Klick. Im Sommersemester 2021 finden im Rahmen des Projekts „UAS7 Virtual Academy“ zwei Module statt, bei denen Studierende aus Osnabrück und den USA im gleichen virtuellen Seminarraum sitzen. Neben fachlichen Ergebnissen ist das Ziel, den internationalen Austausch zwischen deutschen und internationalen Studierenden zu gewährleisten. Informatik-Workshop „Internet der Dinge“ mit vier praxisnahen Versuchen

An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) bieten Prof. Dr. Clemens Westerkamp zusammen mit seinen Mitarbeitern Nicolas Lampe und Marco Schaarschmidt und seinem amerikanischen Kollegen Prof. Dr. Hany Elgala das Modul „Internet of Things“ („Internet der Dinge“) an. Darunter versteht man eine globale IT-Infrastruktur, die es ermöglicht, physische und virtuelle Objekte miteinander zu vernetzen und sie so zusammenarbeiten zu lassen. Im Informatik-Workshop bearbeiten die beiden Studiengruppen in den USA und Deutschland vier Versuche. Dabei handelt es sich um praktische Alltagsbeispiele: Studierende erfassen Vibrationen eines Fahrrads, um die Beschaffenheit der Fahrstrecke zu messen. Sie entwickeln Ideen zur Überwachung der Klimadaten – etwa Temperatur oder Luftfeuchtigkeit – in einem Smart Home. Eine Gruppe befasst sich mit der Bewässerung von Zimmerpflanzen und gleichzeitiger Messung der Sonneneinstrahlung, die nächste – mit Funktionsweisen einer Fitness Smart Watch.

Beide Studiengruppen haben die gleichen technischen Komponenten zur Versuchsdurchführung erhalten sowie Anleitungen zur Programmierung der Software. In den Versuchen erlernen die Studierenden die Programmiertechniken sowie den Umgang mit der Hardware und sind damit gut gerüstet, um im Anschluss ihre selbstgewählten Projekte im Themenfeld IoT eigenständig zu bearbeiten. Im Rahmen der gemeinsamen Lehrveranstaltungen tauschen sich die Studierenden beider Hochschulen über Lösungsansätze aus und geben sich Tipps und Feedback. Das Modul schließt mit einer Vorstellung der Abschlussprojekte.

 

IuI-Lehrende sind von Vorteilen der Virtuellen Akademie überzeugt.

Westerkamp, der bereits ein Semester an der Stanford University als Gastprofessor verbracht hat, plant aktuell seinen nächsten Forschungsaufenthalt in den USA. Der Informatikprofessor freut sich, dass auch Studierende beider Länder dank digitaler Technik zusammen lernen und arbeiten können: „Obwohl alle Teilnehmenden die gleichen technischen Komponenten hatten, ist die räumliche Distanz bei einem technischen Thema natürlich eine besondere Herausforderung. Aber die Studierenden haben sich sehr gut auf diese ungewöhnliche Situation eingelassen und bereits spannende Ergebnisse herausgearbeitet. Man hätte vielleicht vermutet, dass die Kommunikation erschwert wird, aber sie hat unter den Studierenden sehr gut funktioniert.“

Nicolas Lampe ist Doktorand im Laborbereich Technische Informatik und gibt Vorlesungen im IuI-Modul. Er ist von Vorteilen der Virtuellen Akademie überzeugt: „Wir Lehrende aus Osnabrück und New York hatten in diesem Semester die Möglichkeit, das Thema IoT gemeinschaftlich zu vermitteln. Über die Kombination aus Vorträgen mit Programmieraufgaben konnten sich die Studierenden dem Thema ganz praktisch annähern. Auch bekamen sie eine hervorragende Gelegenheit, in einer internationalen Gruppe zu arbeiten und ihre Ideen zu entwickeln und zu präsentieren. Das ist eine super Erfahrung für deren spätere Berufslaufbahn!“

 

Auch Studierende bewerten das deutsch-amerikanische Modul positiv.

Patrick Strunk, der im Informatik-Master „Verteilte und mobile Anwendungen“ studiert, empfiehlt es aus zweierlei Gründen weiter: „Zum einen finde ich es immer interessant neue Leute und neue Arbeitsweisen kennenzulernen. Zum anderen wird es mit großer Wahrscheinlichkeit ein Teil unseres späteren Berufslebens sein, in einer internationalen Zusammensetzung zu arbeiten.“

Der SUNY-Student Edgar Barranco hatte zunächst Zweifel, wurde aber positive überrascht, wie gut die Lehrenden und Studierenden aus Osnabrück Englisch sprechen: „Obwohl wir auf zwei verschiedenen Kontinenten waren, könnten eingebettete Applikationen, die die deutsche Gruppe entwickelt hat, genauso gut in den USA funktionieren. Das gemeinsame Quiz zu Beginn unserer Zusammenarbeit hat beide Seiten nähergebracht. Ich konnte eine ganze Menge über IoT lernen und kann allen Studierenden nur empfehlen, ein internationales Modul zu belegen. Es bereitet uns auf die Arbeit in der globalisierten Wirtschaft vor, wo die Zusammenarbeit mit Teams aus verschiedenen Ländern zum Alltag gehört.“

Seine amerikanische Kommilitonin Zima Azizi Aghdam war zunächst auch zögerlich, denn auch für sie war es die erste Erfahrung in einem internationalen Kurs zu belegen: „Der Lehrplan und die Modulbeschreibung haben mich aber überzeugt. Gleich in der ersten Stunde tauschten wir uns über unsere Hobbys und Kulturen aus. So wurde uns das gemeinsame Lernen erleichtert. Ich konnte nicht nur fachlich weiterkommen, sondern auch persönliche Fähigkeiten entwickeln, um in internationalen Teams mit mehr Selbstvertrauen zu interagieren. Ich habe neue Leute kennengelernt und meinen Horizont erweitert. Ich lernte neue Denkweisen kennen – reine Theoriefächer könnten nicht so effektiv sein. Wenn Sie jedoch mit anderen Studierenden experimentieren, Ihre Ergebnisse im Unterricht präsentieren und die Vorgehensweise erläutern, wird der Lernprozess verbessert. Diese Aktivität ermutigte mich auch, mehr über die deutsche Kultur, das deutsche Bildungssystem und die dortige Wirtschaft zu lernen. Jetzt plane ich eine Reise zu meinen neuen Freunden nach Osnabrück. Das Schönste für mich war, an dem Experiment zu arbeiten und die Ergebnisse und die Art der Implementierung mit der anderen Seite zu vergleichen. Die Interaktion mit der Herstellung eines Geräts und dessen realen Anwendung fand ich sehr motivierend. Ich war voller Energie und die Zeit im Unterricht verging wie im Flug. Ich bin wirklich glücklich, diese Gelegenheit wahrgenommen zu haben!“

 

Klimaschutzpraxis in den USA und Deutschland im Fokus auf dem „grünen Campus“

Auch an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur fand ein Modul im Rahmen der Virtuellen Akademie statt. Prof. Dr. Stefan Taeger und sein us-amerikanischer Kollege, Prof. Dr. Douglas Johnston, behandelten in ihrem gemeinsamen Kurs Fallstudien zu Klimaresilienz.
Ausführliche Informationen zum AuL-Modul im Rahmen der Virtuellen Akademie


Planungen für die nächsten Seminare sind gestartet.

Für die nächste Runde im kommenden Wintersemester laufen bereits erste Planungen. Sowohl Prof. Westerkamp als auch Prof. Taeger möchten das Seminar im nächsten Semester anbieten. Die Projektleiterin Gunhild Grünanger und die Projektkoordinatorin Alissa Ziegler laden weitere Lehrende der Hochschule Osnabrück ein, sich an der Virtual Academy zu beteiligen „Die bisherige Zusammenarbeit zwischen den Lehrenden verlief sehr gut und die Studierenden freuen sich über das innovative Angebot gerade in dieser schwierigen Studienzeit“, erläutert Projektleiterin Grünanger. Die Leiterin des Center for International Mobility hofft, dass Angebot auszubauen und zu verstetigen.


Kontakt:

Gunhild Grünanger: g.gruenanger@hs-osnabrueck.de, 0541/969-2966

Alissa Ziegler: a.ziegler@hs-osnabrueck.de, 0541 969-5328

 

Hintergrundinfo UAS7 Virtual Academy:

UAS7 e. V. ist der Zusammenschluss der sieben großen forschungsorientierten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Berlin, Bremen, Hamburg, Köln, München, Münster und Osnabrück mit starker internationaler Ausrichtung. Die „UAS7 Virtual Academy“ wird gemeinsam mit dem langjährigen US-Konsortialpartner SUNY (State Universities of New York) die internationale Hochschulzusammenarbeit studienbereichsübergreifend neugestalten und neue Vernetzungen für die Entwicklung und Anwendung innovativer Lehr- und Lernformen knüpfen.

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI hochschulweit Art Nachricht Ausprägung Internationales Studium
news-8615 Wed, 05 May 2021 20:22:00 +0200 Ausschreibung Junger Deutscher Jazzpreis Osnabrück 2021 https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/05/ausschreibung-junger-deutscher-jazzpreis-osnabrueck-2021/ Das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück (IfM) schreibt seinen siebten Jazzpreis für junge Jazz-Ensembles aus dem studentischen Umfeld aus. Mit dem Wettbewerb werden vielversprechende Jazz-Studierende auf ihrem Weg in die Professionalität unterstützt. Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich an Studierende aller Nationen. Da der Wettbewerb im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, wird das Höchstalter in 2021 einmalig um ein Lebensjahr auf die Altersgrenze von 31 Jahren heraufgesetzt. Das Preisgeld beträgt in der Ensemblewertung 3000 Euro und in der Solistenwertung 1000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15.09.2021.

Der Wettbewerb um den Jungen Deutschen Jazzpreis wurde von Lehrenden der Studienrichtung Jazz des IfM initiiert und geht mittlerweile in die siebte Runde. Realisiert werden kann er dank der finanziellen Unterstützung der Felicitas und Werner Egerland-Stiftung. Nach Sichtung der Wettbewerbsunterlagen durch eine hochkarätig besetzte Jury werden drei Ensembles zur Finalrunde nach Osnabrück eingeladen, die am 1. Dezember 2021 stattfindet. Im renommierten Jazzclub BlueNote präsentieren sich die Bands vor Publikum und Jury mit einem jeweils vierzigminütigen Konzert. Die Preisverleihung findet am selben Abend statt.

Um den kreativen Austausch mit jungen Akteurinnen und Akteuren der Jazz-Szene am Wettbewerbsstandort Osnabrück über das Finale hinaus zu stärken, verpflichten sich die Gewinner des Ensemblepreises zu einem eintägigen offenen Jazz-Workshop am IfM. Dabei geben sie ihr Know-How an junge Musikerinnen und Musiker weiter. Am Abend dieses Tages wird die Band ein Konzert in der Szene-Kneipe „Grand Hotel“ spielen. Bei der anschließenden offenen Session können IfM-Studierende mitwirken und in verschiedenen Formationen gemeinsam mit den Jazz-Preis-Gewinnern musizieren.

Wettbewerbsbedingungen:

  • Die Band besteht aus drei bis sieben Musikerinnen und Musikern.
  • Mindestens die Hälfte der Bandmitglieder studiert an einer deutschen Musikhochschule.
  • Keines der Bandmitglieder darf vor dem 01.01.1990 geboren sein.
  • Bewerbungen werden bis zum 15.09.2021 (Bewerbungsschluss) ausschließlich per E-Mail unter jazzpreis@hs-osnabrueck.de entgegengenommen.
  • Die Bewerbungs-Mail enthält folgende Dateien, die gesammelt über einen einzigen WeTransfer-Link verschickt werden:
  1. zwei repräsentative Stücke im mp3-Format
  2. Band-Info inklusive Besetzung sowie Band-Foto (PDF und JPG)
  3. Scans von Pässen und gültigen Studierendenausweisen der Bandmitglieder
  • Wenn die Band-Besetzung bei der Finalrunde von der in der Bewerbung angegebenen Besetzung abweicht, muss dies unmittelbar nach Einladung zur Finalrunde bekanntgegeben werden. In diesem Fall müssen die entsprechenden Alters- und Studiennachweise nachgereicht werden. Die Besetzung des Finaltages muss die zuvor genannten Bedingungen erfüllen.

Bei der Finalrunde wird eine Unterkunft für alle Finalistinnen und Finalisten gestellt. Die Bands (mit Ausnahme der Gewinnerband) erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von jeweils 250 Euro.
 

Ansprechpartner:
Prof. Frank Wingold
 jazzpreis@hs-osnabrueck.de
Infos unter: www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/ifm/jazzpreis/
 

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hochschulweit IfM Jazz Veranstaltung