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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 00:55:21 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 14:42:53 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungsprojekt zu neuartigen Hochleistungs-Kupferlegierungen aus dem 3D-Drucker gestartet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/forschungsprojekt-zu-neuartigen-hochleistungs-kupferlegierungen-aus-dem-3d-drucker-gestartet/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und RWTH Aachen untersuchen in dreijährigem DFG-Projekt die additive Fertigung von Kupferwerkstoffen für den Einsatz bei hohen Temperaturen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie lassen sich Kupferwerkstoffe entwickeln, die extremen Temperaturen, hohen Belastungen und anspruchsvollen Einsatzbedingungen standhalten – und sich dennoch präzise additiv fertigen lassen? Dieser Frage widmet sich ein neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück. Gemeinsam mit der RWTH Aachen und dem Industriepartner KME untersucht das Team neuartige Kupferlegierungen für den Einsatz bei hohen Temperaturen, wie in der Luft- und Raumfahrt oder der Hochspannungstechnik.&nbsp;</p>
<h4><strong>Herausforderung Kupfer: hohe Leitfähigkeit, schwierige Verarbeitung</strong></h4>
<p>Additiv gefertigte Metallbauteile werden in einem Pulverbett hergestellt. Dieses Pulver wird mit einem Laser geschmolzen. So wird Schicht für Schicht das Bauteil oder Produkt aufgebaut. Kupfer ist aufgrund seiner sehr hohen Wärmeleitfähigkeit und der starken Reflektivität allerdings nur schwer additiv zu verarbeiten. „Bei Standardanlagen werden rote Laser eingesetzt. Kupfer reflektiert hier knapp 98 Prozent des eingestrahlten Lichts“, sagt Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns, Professorin für Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle an der Hochschule Osnabrück und Projektleiterin. „Nur zwei Prozent der Energie gelangen tatsächlich in das Material – und diese wird auch noch rasch abgeführt. Ein gleichmäßiges Aufschmelzen ist so kaum möglich.“&nbsp;</p>
<h4><strong>Legierungen, die es konventionell (noch) nicht gibt</strong></h4>
<p>Im Projekt Cu-VHCF untersuchen die Forschenden Legierungen, die sich mit herkömmlichen Methoden wie Gießen nur schwer oder gar nicht herstellen lassen, weil sie dabei spröde Strukturen bilden. Durch die additive Fertigung könnten diese Legierungen, wie zum Beispiel Kupfer-Chrom-Niob, jedoch erfolgreich verarbeitet werden. „Kupfer-Chrom-Niob-Legierungen versprechen außergewöhnliche mechanische und thermische Eigenschaften. Durch extrem hohe Abkühlgeschwindigkeiten bei der Pulverherstellung und beim späteren 3D-Druck entstehen fein verteilte Chrom-2-Niob-Partikel (Dispersoide), die das Material deutlich fester machen und eine schützende Oxidschicht begünstigen. Damit könnten diese Legierungen die einzigen Kupferwerkstoffe sein, die dauerhaft bei Temperaturen über 500 Grad Celsius eingesetzt werden können“, so die Professorin. Auch die Kriecheigenschaften verbessern sich. Kriechen bezeichnet dauerhafte Verformung eines Materials, wenn es über längere Zeit unter hoher Temperatur oder hoher Belastung steht. Das ist besonders relevant bei Werkstoffen in Flugzeugtriebwerken, Hochspannungsanlagen oder anderen beanspruchten Bauteilen.</p>
<h4><strong>Simulation in Aachen, Experiment in Osnabrück</strong></h4>
<p>Das Forschungsteam bildet im Projekt die gesamte Prozesskette der additiven Fertigung ab: Die RWTH Aachen berechnet mittels Simulation, welche Phasen sich bei bestimmten Zusammensetzungen und Temperaturen bilden. „Mit dem digitalen Zwilling können wir uns aufwändige Vorversuche ersparen und sehr viel zielgerichteter die Werkstoffchemie und Prozessparameter der neuen Kupferlegierungen anpassen“, so Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, Leiter des Instituts für Eisenhüttenkunde der RWTH Aachen. Die Hochschule Osnabrück stellt darauf basierend das benötigte Metallpulver her, bereitet es auf und fertigt Bauteile im industriellen 3D-Drucker. Abschließend werden die fertigen Komponenten hinsichtlich ihrer mechanischen und thermischen Eigenschaften analysiert.</p>
<p>Ziel des Projekts ist es, so die Grundlagen für eine spätere industrielle Nutzung dieser Hochleistungs-Kupferlegierungen zu schaffen – etwa für Raketentriebwerke, Hochspannungsleitungen, Wärmeübertrager oder andere Anwendungen, in denen hohe Temperaturen und dauerhafte Belastungen auftreten.</p>
<h4><strong>Große Nachfrage und hoher Forschungsbedarf</strong></h4>
<p>„Die Nachfrage nach solchen Werkstoffen in der Industrie ist hoch“, sagt Jahns. „Gleichzeitig ist die Herstellung aktuell sehr aufwendig und nur in Spezialanlagen zu realisieren – ein Grund dafür, warum diese Materialien noch nicht serienreif sind. Mit unserer Forschung wollen wir daher zentrale Parameter identifiziert, die eine stabile, reproduzierbare Serienfertigung ermöglichen.“</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Vorhaben mit 408.517 Euro über eine Laufzeit von drei Jahren. Verbunden sind außerdem zwei kooperative Promotionen an den Standorten Osnabrück und Aachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns<br>Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969- 3848<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:k.jahns@hs-osnabrueck.de">k.jahns@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Startup-Boom in Osnabrück: Hochschule stärkt Gründungskultur in der Region</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/startup-boom-in-osnabrueck-hochschule-staerkt-gruendungskultur-in-der-region-neuer-niedersaechsischer-startup-monitor-zeigt-hoechste-gruendungsaktivitaet-pro-kopf-in-osnabrueck-osnabrueck-10062026-osnabrueck-bleibt-startup-hauptstadt-niedersachsen/</link>
                        <description>Neuer niedersächsischer Startup Monitor zeigt höchste Gründungsaktivität pro Kopf in Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10.06.2026) Osnabrück bleibt Startup-Hauptstadt Niedersachsens. Das zeigt der neue Niedersachsen Startup Monitor 2026. Demnach weist die Stadt mit mehr als 36 neuen Startups pro 100.000 Einwohnende erneut die höchste Gründungsaktivität im Land auf. Gleichzeitig war 2025 mit insgesamt 167 Neugründungen das erfolgreichste Startup-Jahr in Niedersachsen seit mehr als einem Jahrzehnt. Zu den Treibern dieser Entwicklung zählt auch die Hochschule Osnabrück. Sie unterstützt Studierende und Forschende dabei, innovative Ideen zu Geschäftsmodellen weiterzuentwickeln und Unternehmen zu gründen.</p>
<p>„Als Hochschule sehen wir es als unsere Aufgabe, unternehmerisches Denken zu fördern und Gründungsinteressierte auf ihrem Weg zu begleiten. Gerade die Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis schafft ein Umfeld, in dem neue Ideen entstehen und erfolgreich umgesetzt werden können“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung der Hochschule Osnabrück.<br><br><strong>Beratung, Coaching, Werkstätten und Prototypen-Küche&nbsp;</strong><br><br>Mit verschiedenen Angeboten begleitet die Hochschule Osnabrück Gründungsinteressierte von der ersten Idee bis zur Unternehmensgründung. Eine zentrale Anlaufstelle ist der Bereich „Gründung &amp; Startups“ des Transfer- und Innovationsmanagements der Osnabrücker Hochschulen. Hier erhalten Studierende und Beschäftigte der Osnabrücker Hochschulen unter anderem Beratung zu Gründungsideen, Fördermöglichkeiten, Mentoring in den Gründungsphasen sowie eine breite Vernetzung im Startup-Ökosystem.<br><br>Darüber hinaus bietet die Hochschule mit dem StartUp!Lab RISE am Osnabrücker Hafen Gründungsinteressierten die Möglichkeit, ihre ersten Ideen zu entwickeln, Prototypen zu erstellen und erste Geschäftskonzepte zu testen. Neben einem Social Media Studio und Pitch- und Seminarräumen stehen Studierenden und Mitarbeitenden mehrere Werkstätten zur Fertigung sowie eine Prototypen-Küche und ein Biotechnik-Verfahrenslabor zur Verfügung. Das Angebot umfasst außerdem Beratung und Feedback zur Idee, Mentoring, finanzielle Förderprogramme, kostenlose Workshops und Veranstaltungen sowie die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten zu vernetzen. Außerdem bietet die Hochschule potentiellen Gründungsteams nun die Möglichkeit an, gemeinsam in den innovativen Räumlichkeiten am Osnabrücker Hafen zu arbeiten.<br><br><strong>Unterstützung für innovative Ideen aus Forschung und Studium</strong><br><br>Ergänzt wird das Angebot durch das Projekt „Science X Spirit“, das gezielt wissenschafts- und forschungsbasierte Ausgründungen unterstützt. „Unser Ziel ist es, unsere Forschungstätigkeiten und daraus entstehende Erkenntnisse noch stärker in innovative Gründungen zu überführen und so einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region zu leisten“, so Lehmann.</p>
<p>„Zudem möchten wir die Gründungskultur an der Hochschule noch breiter verankern und zum Beispiel Gründungskompetenzen als festen Bestandteil in die Lehrpläne geeigneter Studiengänge integrieren“, erläutert Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre.&nbsp;<br><br><strong>Erfolgreiche Startups aus der Hochschule</strong><br><br>Wie erfolgreich dieser Weg sein kann, zeigen zahlreiche Beispiele aus den vergangenen Jahren. So wurde ein Absolvent der Hochschule jüngst vom deutschen Startup-Verband zum <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/german-startup-award-absolvent-der-hochschule-osnabrueck-ist-newcomer-des-jahres/" target="_blank">Gründungsnewcomer des Jahres </a>gekürt. Sein Startup baut &nbsp;KI-Agenten, die Apps eigenständig bedienen können. Weitere Absolvent*innen haben sich beispielsweise erfolgreich mit digitalen Lösungen für den regionalen Gemüsehandel oder einer Online-Reiseplattform selbständig gemacht, die mittlerweile weltweit eingesetzt wird. Weitere Gründungsideen aus der Hochschule sind beispielsweise Bausätze für den Elektro-Umbau von Autos, die Verbindung landwirtschaftlicher Betriebe mit dem Energiemarkt oder individualisierbare Tiefkühlgerichte.<br><br>Weitere erfolgreiche Gründungsbeispiele sind auf der <a href="http://www.tim-osnabrueck.de/gruendung/news-events-aus-der-gruenderszene/role-models" target="_blank" rel="noreferrer">Seite des Transfer- und Innovationsmanagements</a> zu finden.<br><br>Beispiele für weitere Startups aus dem StartUp!Lab RISE sind auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/rise/news/nach-kickstart-geht-es-erst-richtig-los/#c16352350" target="_blank">Webseite des RISE</a> zu finden.&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br>Der Niedersachsen Startup Monitor wird jährlich von Niedersachsen.next und der NBank in Zusammenarbeit mit der Startupdetector GmbH im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen veröffentlicht. Der Bericht liefert wichtige Daten und Analysen für politische und wirtschaftliche Strategien im Bundesland. Grundlage sind Daten aus dem Handelsregister und eine Befragung des Startup-Verbands.</p>
<p><br><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Jana von Höne<br>RISE StartUp!Lab<br>Telefon: 0541 969-5339<br>E-Mail:<a href="mailto:j.von-hoene@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="j.von-hoene@hs-osnabrueck.de"> j.von-hoene@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/rise" target="_blank" title="www.hs-osnabrueck.de/rise">www.hs-osnabrueck.de/rise</a></p>
<p>Dr. Frederike Carl<br>Transfer- und Innovationsmanagement (TIM) – Bereich Gründung und Startups<br>Telefon: 0541 969-7026<br>E-Mail: <a href="mailto:f.carl@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="f.carl@hs-osnabrueck.de">f.carl@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.tim-osnabrueck.de/gruendung" target="_blank" title="www.tim-osnabrueck.de/gruendung" rel="noreferrer">www.tim-osnabrueck.de/gruendung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 12:14:42 +0200</pubDate>
                        <title>Auszeichnung für exzellente Abschlussarbeiten: TECHNOS Innovationspreis Werkstofftechnik für Studierende der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/auszeichnung-fuer-exzellente-abschlussarbeiten-technos-innovationspreis-werkstofftechnik-fuer-studierende-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Josephine Liebal und Niklas Veltmann ausgezeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der TECHNOS Innovationspreis Werkstofftechnik wurde in diesem Jahr an zwei Absolvent*innen des Masterstudiengangs Angewandte Werkstoffwissenschaften der Hochschule Osnabrück verliehen. Die Auszeichnung würdigt exzellente Abschlussarbeiten mit Bezug zur Werkstofftechnik. Josephine Liebal und Niklas Veltmann erhielten den Preis für ihre mit der Bestnote 1,0 bewerteten Masterarbeiten, die jeweils in enger Kooperation mit Industriepartner*innen entstanden.</p>
<h4><strong>Nachhaltige Innovationen: Von Kunststoffkreisläufen bis zu energieeffizienten Stählen</strong></h4>
<p>Josephine Liebal widmete sich in ihrer Arbeit „Auswirkungen des mehrfachen Recyclings auf die Produkteigenschaften einer Mehrweg-Transport-Verpackung in Kombination mit In-Mould-Labeln unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit“ der Analyse von Kunststoffkreisläufen. Ihre Forschung zeigt, dass Mehrweg-Transportverpackungen aus PE-HD auch nach bis zu 30 Recyclingzyklen gleichwertig wiederverwendet werden können. Ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung von Kunststoffabfällen und CO₂-Emissionen. Die Arbeit wurde in Kooperation mit der Firma WBG Pooling in Damme erstellt und von Prof. Dr.-Ing. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien an der Hochschule Osnabrück begleitet.</p>
<p>Niklas Veltmann untersuchte in seiner Masterarbeit mit dem Titel „Analyse der mechanischen Eigenschaften eines lufthärtenden duktilen Mittelmanganstahls in Abhängigkeit von Dimension und Prozessführung“ den Einfluss thermomechanischer Prozesse auf die Mikrostruktur und Eigenschaften eines innovativen Stahls. Seine Erkenntnisse tragen maßgeblich zur Entwicklung energieeffizienter Fertigungsstrategien bei. Ein wichtiger Schritt hin zu nachhaltigeren Produktionsprozessen in der metallverarbeitenden Industrie. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der Georgsmarienhütte GmbH und wurde von Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns, Professorin für Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle an der Hochschule Osnabrück, betreut.</p>
<h4><strong>Förderung von Innovation und Praxisbezug</strong></h4>
<p>Der TECHNOS Innovationspreis prämiert nicht nur wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch die Verbindung von Grundlagenforschung und industrieller Anwendbarkeit. „Die ausgezeichneten Arbeiten überzeugen durch ihren Innovationsgrad, die Relevanz der Fragestellung sowie die methodische Tiefe“, sagt Dietmar Kolbeck, Vorstandsmitglied, Jurymitglied und Industrievertreter im TECHNOS-Vorstand. Zu der Auszeichnung erhalten die Absolvent*innen außerdem ein Preisgeld von je 300 Euro.</p>
<p>Die Preisverleihung fand im Rahmen des Materials Days an der Hochschule Osnabrück statt. Die Veranstaltung fördert den bilateralen Austausch zwischen Forschung, Wissenschaft und Industrie. Organisiert vom VDI Bezirksverein Osnabrück Emsland e.V., dem wip-Kunststoffe e. V. und dem TECHNOS e. V. kommen Expert*innen aus Wirtschaft und Forschung zusammen, um aktuelle Themen der Werkstofftechnik zu diskutieren und Netzwerke zu stärken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen</strong></h4>
<p>TECHNOS – Neue Materialien und Prozesse Osnabrück-Emsland e. V.&nbsp;<br>Geschäftsstelle Albert-Einstein-Str. 1&nbsp;<br>49076 Osnabrück&nbsp;<br>+ 49 541 321 2685&nbsp;<br>technos@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:15:48 +0200</pubDate>
                        <title>Präsident der Hochschule Osnabrück in Vorstand der Landeshochschulkonferenz gewählt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/praesident-der-hochschule-osnabrueck-in-vorstand-der-landeshochschulkonferenz-gewaehlt/</link>
                        <description>Prof. Dr. Alexander Schmehmann vertritt künftig die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Niedersachsen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Hannover, 03.06.2026) Die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK) hat ihren Vorstand neu aufgestellt. Auf der Plenarsitzung am 18. Mai wurde Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück, als neues Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der LHK gewählt. In dieser Funktion vertritt er künftig die Interessen der niedersächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Die Wahl erfolgte im Zuge einer Nachbesetzung des Vorstandes. Gleichzeitig wählte die LHK Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover, einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Er folgt auf Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, Präsidentin der Universität Osnabrück, die zum 1. Oktober die Leitung der Universität Münster übernimmt und somit nicht mehr für die niedersächsische LHK zur Verfügung steht.</p>
<p><strong>Stimme der Hochschulen in Niedersachsen stärken</strong></p>
<p>Die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen vertritt mit ihren 21 Mitgliedshochschulen die gemeinsamen Interessen der niedersächsischen Hochschulen gegenüber Politik, Gesellschaft und Öffentlichkeit. Im Vorstand arbeiten Vertreter*innen unterschiedlicher Hochschultypen zusammen, um die hochschulpolitischen Positionen des Landes abzustimmen und weiterzuentwickeln.</p>
<p>„Ich freue mich sehr über das Vertrauen meiner Kolleg*innen und auf die neue Aufgabe im Vorstand der Landeshochschulkonferenz. Die Hochschulen stehen vor großen Herausforderungen – von der Fachkräftesicherung über die Digitalisierung bis hin zur Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Gerade die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften leisten dabei einen wichtigen Beitrag, weil sie wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in die Praxis tragen. Diese Perspektive möchte ich in die Arbeit der LHK einbringen“, sagt Schmehmann.</p>
<p><strong>Hochschulen gestalten Zukunft aktiv mit</strong></p>
<p>Als stellvertretender Vorsitzender wird Schmehmann insbesondere die Interessen der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften vertreten. Er folgt auf Dr. Marc Hudy, der das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hat.</p>
<p>„Die niedersächsischen Hochschulen arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll und konstruktiv zusammen. Diese enge Kooperation über Hochschultypen hinweg ist eine große Stärke unseres Wissenschaftsstandorts. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Kolleg*innen im Vorstand die Zukunft der Hochschullandschaft in Niedersachsen aktiv mitzugestalten“, so Schmehmann weiter.</p>
<p>Neben dem neuen Vorsitzenden Volker Epping und dem stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Alexander Schmehmann gehören dem Vorstand künftig außerdem Prof. (HSG) Dr. Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, sowie Prof. Dr. Ana Dimke, Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, an. Die aktuelle Amtszeit des Vorstands läuft zunächst bis Ende 2026. Die Landeshochschulkonferenz versteht sich als gemeinsame Stimme der niedersächsischen Hochschulen und begleitet zentrale Entwicklungen in Wissenschaft, Forschung, Lehre und Transfer.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 13:04:34 +0200</pubDate>
                        <title>German Startup Award: Absolvent der Hochschule Osnabrück ist Newcomer des Jahres</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/german-startup-award-absolvent-der-hochschule-osnabrueck-ist-newcomer-des-jahres/</link>
                        <description>Osnabrücker Gründer Christian Ninstel erhält Auszeichnung vom deutschen Startup-Verband </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Berlin, 02.06.2026) Große Auszeichnung für den Osnabrücker Gründer Christian Ninstel: Der Absolvent der Hochschule Osnabrück wurde bei den diesjährigen German Startup Awards als „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet. Mit seinem Unternehmen Droidrun zählt Ninstel laut dem deutschen Startup-Verband zu den spannendsten Gründern der deutschen KI-Szene. Die German Startup Awards werden jährlich vom deutschen Startup-Verband vergeben und zeichnen herausragende Persönlichkeiten der deutschen Gründerszene aus. Eröffnet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr im Berliner Palais am Funkturm vor rund 700 Gästen von Bundeskanzler Friedrich Merz und der Vorsitzenden des Startup-Verbands, Verena Pausder.<br><br><strong>Von der Hochschule ins Startup-Ökosystem</strong><br><br>Christian Ninstel hat den Bachelor-Studiengang „Betriebswirtschaft und Management“ an der Hochschule Osnabrück studiert. „Das Studium hat mir geholfen, unternehmerische Themen strukturierter zu betrachten und früh mit Menschen aus Wirtschaft, Technologie und Gründung in Kontakt zu kommen. Viele Impulse aus dieser Zeit haben mir später geholfen, Chancen besser einzuordnen, Ideen kritisch zu hinterfragen und ein Unternehmen Schritt für Schritt aufzubauen“, sagt Ninstel.<br><br>Besonders prägend sei für ihn eine Projektwoche (die sogenannte Blockwoche) zum Thema Startups gewesen. „Dies hat mir schon während des Studiums einen Austausch mit anderen Gründer*innen und sogar Investor*innen ermöglicht. Ich habe viele Einblicke in die Startup-Welt bekommen und konnte mir früh ein wertvolles Netzwerk aufbauen. Aber auch einige Lehrende haben mich über die regulären Lehrveranstaltungen hinaus unterstützt und begleitet.“<br><br><strong>KI-Agenten sollen Apps eigenständig bedienen</strong><br><br>Bei seinem Unternehmen Droidrun geht es um KI-Agenten, die Apps eigenständig bedienen und dort Aufgaben ausführen können – ganz ohne den Einsatz physischer Smartphones. Droidrun stellt Entwicklern und Unternehmen die passende Infrastruktur bereit, damit diese sich die für sie passenden digitalen Assistenten bauen können.&nbsp;<br>Der Startup-Verband fasst die besondere Entwicklung des Startups so zusammen: „Aus einem Open-Source-Projekt mit starker internationaler Entwicklertraktion entstand in kurzer Zeit ein Unternehmen mit zahlenden Kunden und namhaften Investoren. Ninstel steht für schnelle Validierung, technische Tiefe und den Anspruch, die Art, wie Menschen weltweit mit Software interagieren, grundlegend zu verändern.“<br><br><strong>Auszeichnung als Anerkennung für den Gründungsweg</strong><br><br>Für Ninstel ist die Ehrung weit mehr als eine persönliche Auszeichnung. „Der Award bedeutet mir sehr viel, weil er nicht nur einen aktuellen Erfolg sichtbar macht, sondern auch den Weg dorthin. Gründen besteht aus vielen Phasen, in denen Dinge nicht funktionieren, man neu ansetzen muss und trotzdem weitermacht. Die Preisverleihung war deshalb ein besonderer Moment und eine Bestätigung dafür, dass sich Ausdauer, Fokus und ein starkes Team auszahlen“, sagt er. Gleichzeitig sei der Preis Ansporn für die nächsten Schritte: „Ich sehe die Auszeichnung auch als Motivation, Droidrun weiter aus Osnabrück heraus international aufzubauen.“<br><br><strong>Erfolgreiche Gründungen aus der Hochschule</strong><br><br>Die Auszeichnung von Christian Ninstel unterstreicht die Bedeutung der Hochschule Osnabrück innerhalb des wachsenden Start-up Ökosystems. Die Hochschule unterstützt gründungsinteressierte Studierende und Mitarbeitende in verschiedenen Gründungsphasen. Das <a href="/rise/">StartUp!Lab RISE</a> (Room for Innovation and Student Empowerment) bietet im Osnabrücker Hafen unter anderem Co-Working-Bereiche und Werkstätten zur Entwicklung von Ideen und Prototypen sowie diverse Workshops, Events und Fördermöglichkeiten für die Vorgründungsphase. Der Bereich <a href="/forschung/transfer-praxis/gruendungen-start-ups/">„Gründung &amp; Startups“ des Transfer- und Innovationsmanagements der Osnabrücker Hochschulen</a> bietet zum Beispiel Gründungsberatung, Coaching, Beratung zu Fördermöglichkeiten sowie Vernetzungsmöglichkeiten an. &nbsp;Auch innerhalb des Studiums können sich Studierende in Projektwochen, Seminaren und Abschlussarbeiten vertieft mit dem Thema Gründung auseinandersetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Sat, 30 May 2026 10:34:32 +0200</pubDate>
                        <title>Zwischen Newcomer-Spirit und Festivalfeeling: Campus in Concert begeistert den Campus Lingen erneut</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/zwischen-newcomer-spirit-und-festivalfeeling-campus-in-concert-begeistert-den-campus-lingen-erneut/</link>
                        <description>Campus Lingen wurde zum musikalischen Treffpunkt für Studierende und Musikfans </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück verwandelte sich am Donnerstagabend erneut in ein lebendiges Festivalgelände. Bei der diesjährigen Ausgabe von Campus in Concert präsentierten Studierende des Instituts für Musik ein abwechslungsreiches Programm aus Pop, Indie, Singer-Songwriter-Sounds und energiegeladenen Live-Performances.&nbsp;</p>
<p>Über 500 Besucher*innen feierten gemeinsam vor der Bühne, tanzten, sangen mit und genossen bei strahlendem Sonnenschein die besondere Atmosphäre des Campus-Festivals.&nbsp;</p>
<p>“Ich bin richtig stolz auf unser Team, es hat wunderbare Arbeit geleistet!”, betont Phillip Bardelmann, der auch in diesem Jahr wieder für die Leitung der Organisation zuständig war.</p>
<p>Für das passende Festivalfeeling sorgten erneut verschiedene Partner: So versorgte FalafEL die Gäste mit leckeren Snacks, während die Fachschaft des Campus Lingen Getränke bereitstellte. Auch Viva con Agua war wieder Ort und sammelte Spenden für den guten Zweck.</p>
<p><strong>Musikalische Vielfalt auf der Bühne</strong></p>
<p>Die Indie-Pop-Künstlerin NAOMI eröffnete den Abend mit warmen Vocals und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz und gestaltete so den Übergang vom Campusalltag in den Konzertabend. Ihre tiefen und emotionalen Songs luden das Publikum sofort zum Mitfühlen ein. Mit Lea Roth folgende eine Mischung aus Indie-Folk und Pop auf der Bühne. Gemeinsam mit ihrer Band schuf sie ruhige Sounds, welche die emotionale Stimmung aufrechterhielten.&nbsp;</p>
<p>Als Überraschungs-Act sorgte zealu anschließend für Begeisterung. Das aufstrebende Indie-Pop-Projekt bewegte sich zwischen Melancholie, Euphorie und Selbstfindung, was für einen energetischen Auftritt sorgte. Als nächstes präsentierte HADI bandgetragenen HipHop mit Jazz- und Neo-Soul-Elementen. Als Rapper, Multiinstrumentalist und Produzent gestaltet er seine Musik komplett selbst. Die Band Lyn Bee verbündete humorvolle, selbstironische Text mit souligem Sound. Ihre spürbare Spielfreude rissen das Publikum unmittelbar mit. Mack Samon verabschiedete die Gäste mit leichtem Pop, inspiriert vom Vintage-Sound der 70er und 80er in die warme Sommernacht.</p>
<p><strong>Gemeinsames Feiern</strong></p>
<p>Die Besucher*innen zeigten sich begeistert von der Mischung aus professionellen Performances, studentischem Engagement und familiärer Campus-Stimmung.<strong>&nbsp;</strong>„Hammer Künstler*innen, Hammer Stimmung, Hammer Abend, einfach toll!“, fasst Stundetin Henrike zusammen. Besonders deutlich zeigte sich hier die Zusammenarbeit zwischen dem Campus Lingen und Osnabrück. Als Hochschulübergreifendes Festival lockte es auch viele Osnabrücker nach Lingen.</p>
<p>“Erstes Mal Campus in Concert und definitiv nicht das letzte Mal für mich!”, berichtet Stundentin Charlotte.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Medizin der Zukunft zum Anfassen: Hochschule Osnabrück mit Forschungsprojekt auf der MS Wissenschaft vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/medizin-der-zukunft-hochschule-osnabrueck-auf-der-ms-wissenschaft/</link>
                        <description>Seit dem 7. Mai tourt das schwimmende Science Center MS Wissenschaft durch Deutschland. Mit rund 30 interaktiven Exponaten macht die diesjährige Ausstellung die aktuelle medizinische Forschung für Besuchende erlebbar. Mit an Bord ist auch die Hochschule Osnabrück mit einem Exponat aus dem Forschungsprojekt PA.H|LIFETIME.ai. Unter dem Titel „Die Zukunftsmusik der Medizin“ präsentiert das Projekt innovative Ansätze zur Gesundheitsförderung von Musiker*innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Musiker*innen ihr Instrument spielen, führen sie tausende präzise Bewegungen aus – oft über viele Stunden hinweg. Dabei entstehen hohe körperliche Belastungen, die bei vielen professionellen Musiker*innen zu schmerzhaften Muskel- und Skeletterkrankungen führen. Diese können im schlimmsten Fall die Karriere der Betroffenen beeinträchtigen.</p>
<p>Hier setzt das Forschungsprojekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/" target="_blank">PA.H|LIFETIME.ai</a> an (gefördert durch die <a href="https://www.dfg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">DFG</a>). Mithilfe künstlicher Intelligenz werden Gesundheitsdaten analysiert, um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Ziel ist eine maßgeschneiderte Physiotherapie für Musiker*innen – ähnlich wie in der Sportphysiotherapie. Langfristig soll ein internationales Exzellenzzentrum entstehen, das Forschung und Praxis verbindet und eine neue Physiotherapie-Disziplin für darstellende Künstler*innen etabliert.</p>
<p><strong>Weltweit einzigartig</strong></p>
<p>Bereits seit 2007 hat sich an der Hochschule Osnabrück ein interdisziplinärer Forschungsbereich zur Gesundheit darstellender Künstler*innen – Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen – etabliert. Er verbindet Physiotherapie, Musik und Gesundheitsinformatik und gilt heute international als wegweisend.&nbsp;</p>
<p>Ein besonderer Meilenstein folgte Anfang 2026: Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde erstmals weltweit eine Honorarprofessur für „Performing Arts Physiotherapy“ an der Hochschule Osnabrück eingerichtet.&nbsp;</p>
<p><strong>Das Exponat „Die Zukunftsmusik der Medizin“</strong></p>
<p>Das Exponat besteht aus einem interaktiven Quiz, welches die Besuchenden dazu einlädt, spielerisch mehr über die Forschung, Gesundheit und den Berufsalltag von darstellenden Künstler*innen zu erfahren.</p>
<p>Dabei werden spannende Vergleiche sichtbar: Während Fußballspieler*innen über ein gesamtes Spiel hinweg durchschnittliche Herzfrequenzen von bis zu 175 Schlägen pro Minute erreichen, liegen Schlagzeuger*innen mit rund 166 Schlägen pro Minute nur knapp darunter. Das verdeutlicht die enormen körperlichen Anforderungen professioneller Musiker*innen.</p>
<p>Ein begleitender Film und zwei Infotafeln mit weiterführenden Informationen ergänzen die Ausstellung. Hier erfährt man zum Beispiel das Konzept des lernenden Gesundheitssystems und erkennt, wie Forschung aus der Praxis entsteht und Erkenntnisse direkt wieder in die Versorgung einfließen.&nbsp;</p>
<p><strong>Die MS Wissenschaft auf Tour</strong></p>
<p>Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft wird im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (<a href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Ministerium/ministerium.html" target="_blank" rel="noreferrer">BMFTR</a>) von der Initiative Wissenschaft im Dialog (<a href="https://wissenschaft-im-dialog.de/" target="_blank" rel="noreferrer">WiD</a>) realisiert. Mit durchschnittlich rund 80.000 Besuchenden während der fünfmonatigen Tour gilt die MS Wissenschaft als ein besonders erfolgreiches Format der Wissenschaftskommunikation.</p>
<p>2026 ist die MS Wissenschaft vom 7. Mai bis 30. September in Deutschland und Österreich unterwegs – mit Zwischenstopp in Polen. Die interaktive Ausstellung zeigt, wie Forschende mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Neben dem Exponat des Forschungsprojekts PA.H|LIFETIME.ai laden weitere zum Mitmachen ein: Besuchende können beispielsweise Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Der Eintritt ist kostenlos.</p>
<p>In drei Städten gibt es die Möglichkeit einige der Wissenschaftler*innen direkt aus dem Projekt kennenzulernen:</p><ul><li><strong>Potsdam, 11. Juni: </strong>Projektleiter<strong> </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336525" target="_blank">Prof. Dr. Christoff Zalpour</a></li><li><strong>Köln, 14. Juli: </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336533" target="_blank">Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger</a></li><li><strong>Mainz, 22. August:</strong> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16301368" target="_blank">Paria Samimisabet</a>&nbsp;</li></ul><p>Sie freuen sich darauf, Fragen zu beantworten und Einblicke in ihre Forschung und Arbeit zu geben. Weitere Informationen zur Tour und den Stationen gibt es auf der Webseite der <a href="https://ms-wissenschaft.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">MS Wissenschaft</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 28 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule und Universität Osnabrück begrüßen 29 internationale Forschende und ihre betreuenden Professor*innen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/hochschule-und-universitaet-osnabrueck-begruessen-29-internationale-forschende-und-ihre-betreuenden-professorinnen/</link>
                        <description>Gemeinsam mit der Universität Osnabrück veranstaltete die Hochschule Osnabrück erstmals eine Willkommensfeier für Forschende aus aller Welt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die erste ihrer Art in Osnabrück – eine Empfangsveranstaltung für internationale Forschende am Dienstag, 05. Mai, im Studierendenzentrum der Universität. Auf dem Plan der etwa zweistündigen Researcher’s Reception standen dabei Begrüßungsreden von der Hochschule – vertreten durch Prof. Dr. Kathrin Loer, Vize-Präsidentin für Studium und Lehre – und der Universität – vertreten durch Prof. Dr. Andrea Lenschow, Vizepräsident für Internationales, Diversität und wissenschaftliche Qualifikation – sowie Perspektiven von Professor*innen und Forschenden in Osnabrück aus beiden Einrichtungen. Die diesjährige Veranstaltung ist nicht nur eine Premiere, sondern wurde auch von Universität und Hochschule gemeinsam geplant und ausgerichtet, um das Networking zu intensivieren.</p>
<p><strong>Willkommenskultur für Forschende</strong></p>
<p>„Solche Veranstaltungen sind an anderen Hochschulen in Deutschland bereits etabliert und nun können wir uns ebenfalls dazuzählen“, schildert Aline Poniatowski vom Welcome Center der Hochschule Osnabrück, die die Veranstaltung gemeinsam mit Christine Wolterink aus der Organisationsentwicklung der Universität organisiert hat. „Es war uns wichtig, eine Veranstaltung mit repräsentativem Charakter für unsere Forschenden zu haben – und zugleich eine Willkommenskultur zu schaffen, die den Forschenden das Gefühl gibt, auch außerhalb ihres Forschungsplatzes gesehen und wertgeschätzt zu werden.“</p>
<p>Aline Poniatowski und Christine Wolterink legen viel Wert darauf, die Vernetzung und den Austausch der internationalen Forschenden in Osnabrück von Beginn an zu stärken und so auch den monatlichen Researcher´s Roundtable von Hochschule und Universität noch mehr in den Fokus ihrer Zielgruppe zu rücken. Aber nicht nur das: Auch fehlte bisher eine repräsentative Möglichkeit, nicht nur den Forschenden, sondern auch den betreuenden Professor*innen Anerkennung für ihren Beitrag zur Forschung auszusprechen. All das soll nun im Rahmen der Researcher’s Reception einfacher möglich sein.</p>
<p>Der Versuch ist von Erfolg gekrönt: Rund 40 Teilnehmende wurden an diesem Abend begrüßt und tauschten sich später bei Buffet und Getränken untereinander aus. Aline Poniatowski freut sich über die vielen positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden zum Veranstaltungsformat.&nbsp;</p>
<p>„Wir sind sehr zufrieden mit diesem Ergebnis“, sagt sie nach der Veranstaltung. „Auf dieser Basis können wir uns gut vorstellen, eine solche Veranstaltung regelmäßig abzuhalten. Und wer weiß? Vielleicht etablieren wir damit eine neue Tradition.“</p>
<p><strong>Über das Welcome Center und den Researcher´s Roundtable</strong></p>
<p>Das Welcome Center der Hochschule Osnabrück ist Teil des Centers for International Mobility. Als zentrale Anlaufstelle für internationale Wissenschaftler*innen berät es zu allen Fragestellungen rund um den Aufenthalt sowie zum Karriereweg der HAW-Professur.</p>
<p>Gemeinsam mit der Universität Osnabrück organisiert das Welcome Center zudem den Researcher’s Roundtable, bei dem deutsche wie auch internationale Forschende sich und Osnabrück in entspannter Atmosphäre kennenlernen können.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Aline Poniatowski<br>E-Mail: <a href="mailto:welcome-center@hs-osnabrueck.de" class="mail">welcome-center@hs-osnabrueck.de</a><br>Telefon: +49 (0) 541 969-7379</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Nachricht</category>
                            
                                <category>Veranstaltung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 10:39:49 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung, die bewegt: Neues Imagevideo der Hochschule Osnabrück veröffentlicht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/forschung-die-bewegt-neues-imagevideo-der-hochschule-osnabrueck-veroeffentlicht/</link>
                        <description>Film gibt Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftsteams an Niedersachsens forschungsstärkster Hochschule für angewandte Wissenschaften</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21.05.2026) Wie sieht ein nachhaltiges Ernährungssystem von morgen aus? Wie können wir die Pflegeversorgung sichern? Und wie profitieren Wirtschaft und Gesellschaft von digitalen Technologien? Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich die rund 450 Wissenschaftler*innen an der Hochschule Osnabrück aktuell beschäftigen. Ihr Ziel: Die Welt von morgen ein Stück lebenswerter zu machen. In ihrem neuen Imagevideo zeigt die Hochschule exemplarisch, an welchen Themen die Forschenden arbeiten. Das Video ist ab heute auf dem <a href="https://youtu.be/OAVAa3nB2o4" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</a> online abrufbar.&nbsp;<br><br><strong>Forschung mit Partner*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft</strong><br><br>Im Mittelpunkt des Films stehen Fragestellungen und Lösungsansätze aus den drei Forschungsschwerpunkten „Agrar- und Ernährungssysteme, Landschafts- und Stadtentwicklung“, „Gesundheit, Gesellschaft, Wirtschaft“ und „Nachhaltige Technologien und Prozesse“. Die Forschenden arbeiten oft interdisziplinär in Teams und Hand in Hand mit Partner*innen aus der Praxis. Das Video gibt Einblicke in die Arbeit in den hochmodernen Laboren, Versuchsbetrieben und weiteren Räumlichkeiten in Osnabrück und Lingen, aber auch in die Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen in der Region.&nbsp;<br><br><strong>20 Millionen Euro an Forschungsdrittmitteln pro Jahr</strong><br><br>Mit rund 20 Millionen Euro an Drittmitteln pro Jahr ist die Hochschule Osnabrück die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachen. Die rund 450 Professor*innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Promovierenden arbeiten aktuell in über 100 Forschungsprojekten an den Standorten in Osnabrück und Lingen. 80 Labore und mehrere spezialisierte Forschungsgebäude bieten den Wissenschaftler*innen Platz und modernste Technik, um erfolgreich an den relevanten Fragestellungen unserer Zeit zu forschen.<br>Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten sind auf der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte" target="_blank">Webseite der Forschungsschwerpunkte </a>zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 12 May 2026 09:19:00 +0200</pubDate>
                        <title>Earth Day 2026: Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/earth-day-2026-gemeinsam-fuer-mehr-nachhaltigkeit/</link>
                        <description>Mit mehr als 30 Aktionen beteiligte sich die Hochschule Osnabrück am diesjährigen internationalen Earth Day. Zwischen 10 und 21 Uhr fanden an verschiedenen Standorten Veranstaltungen rund um das Themenfeld Nachhaltigkeit statt. Dadurch wurde das Thema standortübergreifend sichtbar gemacht und Räume für Austausch, Diskussion und gemeinsames Engagement geschaffen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Earth Day ist ein Aktionstag, an dem seit 1970 weltweit auf problematische menschengemachte Umweltveränderungen aufmerksam gemacht und zum Handeln aufgerufen wird. Das Präsidiumsressort „Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit“ der Hochschule Osnabrück richtete anlässlich des Earth Day 2026 einen vielfältigen Aktionstag aus. Mehr als 30 unterschiedliche Aktionen rund um das Thema Nachhaltigkeit wurden angeboten. Organisiert wurden sie von Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule sowie von der Universität Osnabrück, dem Studierendenwerk und dem Zentrum für Hochschulsport Osnabrück. Die Angebote richteten sich an Studierende, Mitarbeitende aus Lehre, Forschung und Verwaltung sowie teilweise auch an die Stadtöffentlichkeit.</p>
<p>„Es war wundervoll zu sehen, wie viele sich an dem Aktionstag beteiligt und spannende Aktionen auf die Beine gestellt haben. Der Tag lebt vom Engagement der Beteiligten und der unterstützenden Einrichtungen“, sagt Lea Klöppel, Referentin für Nachhaltigkeit an der Hochschule Osnabrück, die den Aktionstag koordiniert hat. &nbsp;</p>
<p><strong>Nachhaltigkeit erleben: Essen, Musik und Infos</strong></p>
<p>Das Studierendenwerk beteiligte sich zum Beispiel dadurch, dass in den Mensen Westerberg, Schlossgarten, Haste und Lingen alle Hauptgerichte als KlimaTeller angeboten wurden. Dadurch konnten die Besuchenden aus einer großen Auswahl klimafreundlicher Gerichte wählen. In der Mensa am Campus Westerberg sorgten Studierende des Instituts für Musik zusätzlich mit Gesang und Live-Musik für eine besondere Atmosphäre. Musical-Studierende präsentierten den Song „Any Way The Wind Blows“ aus dem Musical „Hadestown“ von Anaïs Mitchell. Anschließend wurden bei klassischer Live-Musik Samenkugeln mit nektar- und pollenreichen Wildblumenarten für Bienen und Schmetterlinge verteilt.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus gab es mehrere Informationsstände im Mensafoyer, an denen sich Interessierte über nachhaltige Organisationen und Initiativen der Hochschule sowie assoziierter Einrichtungen informieren konnten. Viele Besuchende nutzten die Gelegenheit zum Austausch und zur Diskussion. Das zeigte sich auch beim Vortrag „Grüne Städte für die Zukunft: Biodiversität und Klimaresilienz fördern“ der Scientists for Future Osnabrück (Referentin: Prof. Dr. Kathrin Kiehl) sowie beim Filmabend mit Impulsvortrag „Klima und Gender“ des Zonta-Clubs Westfälischer Friede (Referentin: Lea Klöppel). Beide Abendveranstaltungen stießen auf großes Interesse. Die Diskussionen waren so intensiv, dass einige Teilnehmende auch über die vorgesehene Veranstaltungsdauer hinaus freiwillig weiter im Austausch blieben.</p>
<p><strong>Vielfältiges kreatives Programm</strong></p>
<p>Zum Programm gehörten noch weitere kreative Nachhaltigkeitsaktionen. Beispielsweise verschenkte das IT Service Center ausgemusterte, aber weiterhin funktionsfähige Monitore. Die Geräte erhielten dadurch ein zweites Leben und unterstützen nun Studium und Alltag der neuen Besitzenden. Insgesamt wurden gut 40 Monitore weitergegeben.&nbsp;<br>Lea Klöppel war zudem selbst mit einem Stand vertreten, bei welchem Interessierte die nachhaltig produzierten T-Shirts und Beutel aus dem <a href="http://hsos-shop.de" target="_blank" rel="noreferrer">hochschuleigenen Shop</a> ebenso wie eigene Textilien mit Sprüchen wie „earth day. every day“ oder „cool planet, cool people“ bedrucken konnten.&nbsp;</p>
<p>„Für den ersten Aufschlag war es ein toller erster Aktionstag“, zieht Klöppel das Fazit: „Von vielen Teilnehmenden hat mich sehr positives Feedback erreicht, sodass ich mich – ebenso wie sie – bereits auf den nächsten Aktionstag freue.“<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<p>Lea Klöppel<br>Telefon: +49 (0)541 969-7170<br>E-Mail: <a href="mailto:l.kloeppel@hs-osnabrueck.de" class="mail">l.kloeppel@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 11 May 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher: Neues Forschungsprojekt zur klimafreundlichen Energieversorgung von E-Fähren </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/elektrofahrzeuge-als-zwischenspeicher-neues-forschungsprojekt-zur-klimafreundlichen-energieversorgung-von-e-faehren/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und Reederei Norden-Frisia starten gemeinsames Projekt zur bi-direktionalen Integration von Elektrofahrzeugen in den Betrieb einer Fähre</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Mobilität zu den ostfriesischen Inseln nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann, untersuchen die Hochschule Osnabrück und die Reederei Norden-Frisia in einem neuen gemeinsamen Projekt „Bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen“ (BIDI-EL). Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verfolgt das Projekt das Ziel, die Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln schrittweise von fossilen Energieträgern zu befreien und gleichzeitig das regionale Stromnetz deutlich zu entlasten.</p>
<p>Im Zentrum des Vorhabens steht die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung mit einem sogenannten Vehicle-to-Grid-System (V2G). Dabei werden die Elektrofahrzeuge auf dem Parkplatz der Reederei über die auf dem Gelände installierte Photovoltaikanlage geladen. Frisia betreibt seit März 2025 die erste vollelektrische Personenfähre in der deutschen Nordsee. Sie verbindet Norddeich Mole und die Insel Norderney. Trifft diese im Hafen ein, kehrt sich der Energiefluss um: Dann speisen die Fahrzeugbatterien gemeinsam mit der PV-Anlage Strom in das Ladesystem der Fähre ein. Auf diese Weise werden die Fahrzeuge zu dezentralen Energiespeichern für den Betrieb der Fähre. So kann der Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie deutlich erhöht und das öffentliche Netz spürbar entlastet werden.</p>
<h4><strong>Wissenschaftliche Expertise aus Technik und Nachhaltigkeitsmanagement</strong></h4>
<p>Wissenschaftlich geleitet wird das Projekt von Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer und Prof. Dr. Kai-Michael Griese von der Hochschule Osnabrück. Pfisterer, Professor für Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme, bringt seine Expertise in resilienten elektrischen Energieversorgungssystemen und Elektromobilität ein. Griese, Professor fürBetriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, verantwortet die betriebswirtschaftliche Perspektive mit Fokus auf Nachhaltigkeitsmanagement, klimaangepasste Geschäftsmodelle und Kreislaufwirtschaft.</p>
<p>„Die bi-direktionale Integration von Elektrofahrzeugen bietet nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Mobilität, sondern kann auch wesentlich zur Entlastung des Energieversorgungsnetzes beitragen“, sagt Pfisterer. „Durch die Nutzung von Fahrzeugen als dezentrale Energiespeicher wird der Anteil regenerativer Energie maximiert, das Netz entlastet und die Fahrzeugbatterien in einem ‚Wellness-Betrieb‘ gehalten.“</p>
<p>Die technischen Voraussetzungen sind bereits vielversprechend: Auf dem Gelände der Reederei ist seit 2024 eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.700 Kilowattpeak installiert, eine Erweiterung ist geplant. Ergänzt wird sie durch einen stationären elektrischen Speicher auf dem Parkplatz der Reederei, der nun um die Batterien der dort parkenden Elektrofahrzeuge erweitert wird.</p>
<h4><strong>Von der Forschung in die Praxis: zukunftsfähige Geschäftsmodelle</strong></h4>
<p>„Innovationen wie das bi-direktionale Laden sind essentiell, um zukunftsfähige Mobilitätslösungen zu schaffen“, so Pfisterer. „Das Ziel des Projektes ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, die über die anfänglichen Projektergebnisse hinausgehen, und die Grundlage für langfristige, nachhaltige Geschäftsmodelle und Lösungen zur Energieversorgung zu schaffen“, ergänzt Griese.</p>
<p>„Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für die nachhaltige Transformation unserer Mobilität“, sagt Olaf Weddermann, Geschäftsführer der Reederei Norden-Frisia. „Die Kombination von E-Fähre und bi-direktionalem Laden für Elektrofahrzeuge ist ein wichtiger weiterer Schritt zur Erreichung einer fossilfreien Zukunft und zur Verringerung der Umweltauswirkungen unserer Transportdienste.“</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Das Projekt wird von der DBU mit 164.894 Euro gefördert und läuft bis Januar 2027. Die Hochschule Osnabrück bringt als forschungsstärkste Hochschule Niedersachsens ihre interdisziplinäre Expertise in Technik, Wirtschaft und Nachhaltigkeit ein. Die Reederei Norden-Frisia, ein traditionsreiches norddeutsches Unternehmen, stellt seit über 140 Jahren Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln bereit und arbeitet eng mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen, um neue Lösungen für eine nachhaltige Schifffahrt zu entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Telefon: 0541 969 – 3880<br>E-Mail: <a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de">k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Telefon: 0541 969 – 3664<br>E-Mail: <a href="mailto:j.pfisterer@hs-osnabrueck.de">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:40:31 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Perspektiven entdecken: Girls‘ Day und Boys‘ Day an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/neue-perspektiven-entdecken-girls-day-und-boys-day-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Rund 200 Schüler*innen besuchten die Hochschule Osnabrück, um Arbeitsbereiche und Studiengänge kennenzulernen, in denen Frauen beziehungsweise Männer bislang unterrepräsentiert sind.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr öffnete die Hochschule Osnabrück ihre Türen anlässlich des Girls‘ Day und Boys‘ Day für Schüler*innen der Klassen 5 bis 10. In vielfältigen Workshops erhielten sie Einblicke in unterschiedliche Studien- und Berufsperspektiven – fernab von traditionellen Geschlechterstereotypen.</p>
<p>„Denn noch immer orientieren sich viele Mädchen und Jungen an klassischen Rollenbildern. Für die Studien- und Berufswahl sollten jedoch vor allem persönliche Interessen und individuelle Stärken ausschlaggebend sein – nicht Geschlechterklischees“, betont Bettina Charlotte Belker, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><strong>Viele kreative Workshops</strong></p>
<p>Um diesen Interessen Raum zu geben, wurden insgesamt 18 Workshops angeboten – 14 in Osnabrück und vier in Lingen. Für Jungen der 8. Klasse gab es in Lingen beispielsweise den Workshop „Durch die Brille eines Pflegefachmanns schauen“. Dort konnten die Teilnehmenden selbst Verbände anlegen, Blutdruck messen und mithilfe einer VR-Brille verschiedene pflegerische Tätigkeiten ausprobieren. Das Institut für Musik bot für Jungen der Klassen 5 und 6 den Workshop „Wie entsteht ein Song?“ an. Hier hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, in einem modernen Tonstudio einen eigenen Song zu produzieren.</p>
<p>Für Mädchen der Klassen 5 und 6 wurde unter anderem der Workshop „Heute stelle ich meinen Strom selbst her!“ angeboten, bei dem sie selbst Modelle zur Stromerzeugung aus Sonne, Wind oder Körperkraft bauten. Darüber hinaus konnten Mädchen ab der 7. Klasse im Workshop „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“ kreativ werden: Sie gestalteten einen personalisierten Schlüsselanhänger am Computer und setzten diesen anschließend im 3D-Druck um.&nbsp;</p>
<p><strong>Für mehr Vielfalt in der Studien- und Berufswahl</strong></p>
<p>Angebote wie diese sollen dazu beitragen, die Vielfalt in Studiengängen und Berufsfeldern langfristig zu erhöhen. „Wir freuen uns über Vielfalt in all unseren Studiengängen, weil Perspektivenvielfalt nachweislich zu besseren Lösungen führt“, erläutert Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit.</p>
<p>„Wir hoffen, dass die Schüler*innen in den Workshops neue Perspektiven kennenlernen, Stärken und Interessen entdecken und so zu einer offenen und klischeefreien Studien- und Berufswahl ermutigt werden“, ergänzt Bettina Charlotte Belker.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Gleichstellungsbüro<br>Telefon: 0541 969-2965<br>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2024/04/fuer-mehr-vielfalt-in-der-berufswelt-girls-day-und-boys-day-an-der-hochschule-osnabrueck/" target="_blank">gleichstellung@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>News</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 15:07:34 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Energieverluste, mehr Effizienz: Forschung zu elektrischen Antriebssystemen an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/weniger-energieverluste-mehr-effizienz-forschung-zu-elektrischen-antriebssystemen-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Promovend untersucht das Zusammenspiel von Umrichter und Elektromotor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Elektrische Antriebe sind allgegenwärtig: Sie stecken beispielsweise in Elektroautos, Industrieanlagen, Zügen oder Windkraftanlagen. Lukas Gallus von der Hochschule Osnabrück untersucht in seiner Promotion daher, wie elektrische Antriebe effizienter und nachhaltiger betrieben werden können. Sein Ziel ist es, bislang schwer quantifizierbare Energieverluste besser zu verstehen und so Potenziale für Energieeinsparungen und geringere Wärmeentwicklung zu erschließen.</p>
<h4><strong>Kleinste Verluste sichtbar machen</strong></h4>
<p>In modernen Anwendungen werden Elektromotoren meist nicht direkt aus dem Stromnetz gespeist, sondern über sogenannte Umrichter. Diese wandeln elektrische Energie, etwa aus dem Netz oder aus Batterien, so um, dass Drehzahl und Leistung des Motors flexibel geregelt werden können. Das ermöglicht hohe Effizienz und Anpassungsfähigkeit, bringt aber auch Nebenwirkungen mit sich.</p>
<p>„Durch das Ein- und Ausschalten der Umrichter entstehen elektromagnetische Schwingungen, die zusätzliche Verluste im Motor verursachen – insbesondere bei großen Differenzen zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Spannungspegel“, erklärt der Promovend. Die wirtschaftliche Verringerung dieser Verluste ist bisher kaum erforscht. Genau hier setzt Lukas Gallus seine Forschung an und nimmt dabei Umrichter und Motor als Gesamtsystem in den Blick.&nbsp;</p>
<p>Untersucht wird, wie stark unterschiedliche Umrichterkonzepte die Verluste und die Wärmeentwicklung in unterschiedlichen Motoren beeinflussen. Erste Abschätzungen zeigen: Auch scheinbar kleine Effekte können relevant sein. „Schon ein halber Prozentpunkt zusätzlicher Verlustleistung kann bei leistungsstarken Motoren mehrere Hundert Watt ausmachen – Energie, die letztlich als Wärme verloren geht und auch abgeführt werden muss“, so Gallus.&nbsp;</p>
<h4><strong>Von der Elektromobilität bis zur Medizintechnik</strong></h4>
<p>Relevant ist dieser Verlust in den verschiedensten Bereichen. Etwa in der Elektromobilität: „Weniger Verluste bedeuten mehr Reichweite oder kleinere Batterien bei gleicher Leistung“, sagt der Promovend. Gleichzeitig reduziert eine geringere Wärmeentwicklung den Kühlaufwand und eröffnet neue konstruktive Freiheiten für kompaktere und leistungsdichtere Motoren. „Zum Beispiel in der Medizintechnik: Elektrisches Werkzeug wie es bei Zahnärzt*innen oder in Operationssälen zum Einsatz kommt, muss präzise, leicht und leistungsstark sein. Gleichzeitig darf es während des Einsatzes nicht heiß werden in der Hand.“</p>
<p>Auch in der Industrie oder bei mobilen Anwendungen wie Bahn- oder Spezialantrieben kann eine optimierte Auslegung des Gesamtsystems Energie sparen und Ressourcen schonen. Langfristig trägt die Forschung damit auch zu Klimaschutz, Ressourceneffizienz und technologischer Unabhängigkeit bei. „Auch wenn die einzelnen Effekte klein erscheinen mögen, entfalten sie durch die enorme Verbreitung elektrischer Antriebe eine große Wirkung“, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Professor für Elektrische Antriebe an der Hochschule Osnabrück und Betreuer der Promotion.&nbsp;</p>
<h4><strong>Kooperative Promotion</strong></h4>
<p>Das Promotionsprojekt entsteht in Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München. Während dort der Fokus auf der Leistungselektronik liegt, bringt die Hochschule Osnabrück ihre Expertise in der elektrischen Antriebstechnik und Simulation ein. Die Kombination ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Systems.</p>
<p>Dafür sind experimentelle Untersuchungen an Motorprüfständen im Antriebslabor der Hochschule sowie umfangreiche Simulationen geplant. So soll eine allgemeine Bewertungsgrundlagen entwickelt werden: Welche Motoren reagieren besonders empfindlich auf Umrichtereinflüsse wie zusätzliche Oberschwingungsverluste? Wo lohnt sich der Einsatz aufwendigerer Technik – technisch wie wirtschaftlich?</p>
<p>Lukas Gallus, der schon seinen Bachelor und seinen Master an der Hochschule Osnabrück gemacht hat, sagt über seine persönliche Motivation: „Es ist die Freude am Verstehen, wenn man diesen Aha-Moment erlebt“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück auf der Hannover Messe: Resiliente Energieversorgung im Fokus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/hochschule-osnabrueck-auf-der-hannover-messe-resiliente-energieversorgung-im-fokus/</link>
                        <description>Aktuelle Forschungsprojekte zu Microgrids und KI-gesteuerten Netzen vorgestellt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist in diesem Jahr wieder auf dem Gemeinschaftsstand der Niedersächsischen Hochschulen auf der Hannover Messe vertreten – und zog mit ihren Projekten zur resilienten Energieversorgung hochkarätige Besucher*an. Neben Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur (MWK), informierten sich auch Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, sowie Prof. Dr. Rianne Letschert, niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, über die zukunftsweisenden Forschungsarbeiten der Hochschule.</p>
<h4><strong>Energieversorgung im Krisenfall: Microgrids&nbsp;</strong></h4>
<p>Im Mittelpunkt standen Projekte, die zeigen, wie elektrische Energieversorgung auch bei Netzausfällen sichergestellt werden kann. Eine mögliche Lösung: Microgrids – kleine, stabile Netze, die eine autarke Versorgung vor Ort ermöglichen. Durch die Modifikation netzangeschlossener Komponenten wie Photovoltaik-Systemen, Batteriespeicher oder Blockheizkraftwerke können Microgrids entstehen. Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Labor für Elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme an der Hochschule Osnabrück, hat hierfür Hard- und Software entwickelt die elektrische Energiequellen und -senken netzbildend arbeiten lassen.&nbsp;</p>
<h4><strong>Praxisnahe Anwendungen und internationale Kooperationen</strong></h4>
<p>Pfisterer und sein Team zeigen auf der Messe Exponate, die nicht nur die Ideen veranschaulichen, sondern auch die praktische Umsetzbarkeit zeigen. Dazu gehören bi-direktionale Ladepunkte: die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung, bei dem Elektrofahrzeuge über eine PV-Anlage geladen werden und bei Bedarf als dezentrale Energiespeicher dienen, um den Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie zu erhöhen und das öffentliche Netz zu entlasten. Ein weiteres Projekt sind mobile Schnellladesäulen für kritische Infrastruktur, die gemeinsam mit der Polizei Niedersachsen und niederländischen Sicherheitsbehörden im Rahmen eines EU-Projekts entstanden sind. Zudem präsentieren sie KI-gesteuerte Microgrid-Lösungen für Metropolen wie Toronto die gemeinsam mit dem Center for Urban Energy (CUE) der Toronto Metropolitan University entstanden sind.</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969 3664<br>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-hans-juergen-pfisterer/" target="_blank">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:13:40 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück und Hefei University gründen International College in der Provinz Anhui </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/hochschule-osnabrueck-und-hefei-university-gruenden-international-college-in-der-provinz-anhui/</link>
                        <description>Ab Herbst drei Double-Degree-Studienangebote in China für chinesische und deutsche Studierende</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kern des neuen Colleges sind drei Double-Degree-Studienprogramme, die sowohl chinesischen als auch deutschen Studierenden offenstehen und einen Doppelabschluss beider Hochschulen ermöglichen.&nbsp;<br>Mit der Gründung des International College entwickeln die Hochschule Osnabrück und die Hefei University ihre 41-jährige Partnerschaft strategisch weiter. Prof. Dr. Hendrik Lackner, wissenschaftlicher Leiter des Hochschulzentrums China, übernimmt im College die Funktion des deutschen Vize-Dekans.</p>
<p><strong>Logistikmanagement, Wirtschaftsinformatik und Fahrzeugtechnik</strong><br>Angeboten werden die drei Double-Degree-Programme, „Internationales Logistikmanagement“, „Wirtschaftsinformatik“ sowie – ab Herbst 2026 neu – „Fahrzeugtechnik“. Während die ersten beiden Angebote bereits seit mehreren Jahren erfolgreich laufen, erweitert das neue Fahrzeugtechnik-Programm das Portfolio gezielt um ein zukunftsorientiertes Angebot aus dem Bereich MINT, also den Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Nach vollständigem Aufbau können mehr als 1.000 chinesische Studierende am International College studieren. Ein Drittel der Fachmodule wird von deutschen Gastprofessor*innen gelehrt, parallel erwerben alle Studierenden vertiefte Deutschkenntnisse.</p>
<p><strong>Double-Degree auch für deutsche Studierende</strong><br>Auch Studierende der Hochschule Osnabrück können im Rahmen eines einjährigen Aufenthalts in Hefei den Doppelabschluss der Universität erreichen. Damit schafft das International College eine institutionell verankerte Mobilitäts- und Karriereperspektive für Studierende beider Länder und stärkt zugleich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Absolvent*innen.<br>Dr. Lars Kulke, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück, betonte anlässlich der Eröffnung in Hefei im April dieses Jahres: „Das International College ist ein Meilenstein unserer deutsch-chinesischen Hochschulkooperation. Es eröffnet Studierenden beider Länder in drei exzellenten Studiengängen die Möglichkeit eines Doppelabschlusses und setzt neue Maßstäbe in der gemeinsamen Ausbildung.“</p>
<p><strong>China-Schwerpunkt wichtig für Hochschule, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen</strong><br>Für die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften unterstrich Dekanin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff vor Ort die strategische Bedeutung des China-Schwerpunkts. Mit einem fakultätsübergreifenden Angebot an Chinesisch-Sprachkursen und Fachmodulen zur chinesischen Wirtschaft ermögliche die Fakultät allen Studierenden der Hochschule den Erwerb umfassender China-Kompetenzen. Die Hochschule etabliere damit ein profilbildendes und zukunftsweisendes Studienangebot, das in MINT-, wie auch in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern auf viel Resonanz stoße.<br>Die Gründung des International College steht zugleich für den Ausbau einer strategischen Allianz zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen und der Provinz Anhui. Künftig sollen neben Studium und Lehre auch gemeinsame Initiativen in Forschung, Transfer und Innovation intensiviert werden – im engen Schulterschluss mit Unternehmen beider Regionen.</p>
<p><strong>Eröffnung mit Ministerpräsident Olaf Lies</strong><br>Die feierliche Eröffnung des International College fand im Beisein hochrangiger Vertreter aus Politik und Wissenschaft statt, darunter der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies und der Provinzgouverneur Wang Qingxian. Mit dem neuen College setzen die Hochschule Osnabrück und die Hefei University ein starkes Signal für eine nachhaltige, anwendungsorientierte und international vernetzte Hochschulbildung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Ausführliche Informationen zu den China-Aktivitäten der Hochschule Osnabrück, dazu zählen unter anderen das regelmäßig stattfindende Deutsch-Chinesische Symposium oder Angebote zum Erwerb von China-Kompetenzen, sind auf den <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/hzc/" target="_blank">Seiten des Hochschulzentrums China (HZC) in den Sprachen Deutsch und Chinesisch zu finden</a>. &nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br>Prof. Dr. Hendrik Lackner<br>E-Mail: <a href="mailto:h.lackner@hs-osnabrueck.de">h.lackner@hs-osnabrueck.de</a> &nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 13:29:59 +0100</pubDate>
                        <title>Hitze, Starkregen oder Sturm: Forschungsprojekt liefert Handlungsempfehlungen für die Eventbranche</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/03/hitze-starkregen-oder-sturm-forschungsprojekt-liefert-handlungsempfehlungen-fuer-die-eventbranche/</link>
                        <description>Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück untersuchen Risiken durch Extremwetter und entwickeln Strategien für kommunale Veranstaltungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17.03.2026) Von kleinen Stadtfesten bis zu großen Events: Wetterextreme können Veranstaltungen auch in unserer Region zunehmend gefährden. Wie sich die Veranstaltungsbranche besser auf vom Klimawandel verursachte Risiken wie Hitze, Starkregen oder Sturm vorbereiten kann, hat das Forschungsprojekt „KlimaEvent“ in den vergangenen drei Jahren untersucht. Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück haben gemeinsam mit der Gemeinde Bad Essen analysiert, wie Veranstaltungen klimaresilienter geplant und umgesetzt werden können. Nun sind die praxisnahen Ergebnisse online abrufbar.<br><br><strong>Große Branche mit hoher Klimasensibilität</strong><br><br>Die Veranstaltungsbranche ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland: Rund 1,5 Millionen Menschen arbeiten in diesem Bereich, der jährlich etwa 130 Milliarden Euro umsetzt. Gleichzeitig zählt er zu den besonders klimasensiblen Branchen. Extremwetter kann Veranstaltungen gefährden oder kurzfristig zum Abbruch zwingen. Auch Infrastrukturprobleme, etwa bei der Anreise oder in Lieferketten, können Veranstaltungen beeinträchtigen.<br><br>„Die Eventbranche ist wirtschaftlich sehr bedeutend, steht aber beim Thema Klimaanpassung noch am Anfang. Die Branche ist sich der zunehmenden Wetterextreme zwar bewusst, konkrete Anpassungsstrategien werden bislang jedoch nur vereinzelt umgesetzt“, sagt Prof. Dr. Kai Michael Griese, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, an der Hochschule Osnabrück. „Viele Maßnahmen werden erst ergriffen, wenn bereits Schäden entstanden sind. Unser Projekt zeigt, wie sich Risiken frühzeitig erkennen und systematisch in die Planung integrieren lassen.“<br><br>Prof. Dr. Kim Werner leitet gemeinsam mit Griese das Projekt. Die Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement, an der Hochschule Osnabrück erläutert: „Unser Ziel war es nicht nur, auf Risiken aufmerksam zu machen, sondern konkrete Lösungen zu entwickeln, die Veranstalter*innen direkt nutzen können. Dazu gehören beispielsweise Handlungsempfehlungen für den Schutz vor Extremwetter sowie Checklisten für klimaangepasste Veranstaltungen.“<br><br><strong>Praxisbeispiel: Historischer Markt Bad Essen</strong><br><br>Als Fallbeispiel diente der Historische Markt in der Bad Essen, der jährlich mehr als 50.000 Besuchende anzieht. Interviews, Befragungen und Workshops mit Veranstalter*innen, Ausstellenden, Technikdienstleistende und Besuchenden zeigten dem Forschungsteam, welche Risiken besonders relevant sind. Prof. Dr. Martin Franz, Professor für Humangeographie an der Universität Osnabrück, betont: „Während Hitze für Mitarbeitende eine große Belastung darstellt, werden Starkregen und Sturm vor allem als Gefahr für Infrastruktur und Besuchende wahrgenommen.“ In Befragungen gaben 55 Prozent der Ausstellenden an, Windböen oder Sturm als größtes Risiko zu sehen. Gleichzeitig hatten bislang nur rund ein Drittel der Stände bereits konkrete Schutzmaßnahmen umgesetzt.<br><br>„Die Ergebnisse zeigen uns, dass viele Risiken relativ einfach reduziert werden können – etwa durch einfache Schutzmaßnahmen, aber auch durch klare Zuständigkeiten und eine bessere Kommunikation“, sagt Werner. „Entscheidend ist, dass Klimaanpassung frühzeitig Teil der Veranstaltungsplanung wird.“<br><br><strong>Handlungsempfehlungen für klimaangepasste Veranstaltungen</strong><br><br>Timo Natemeyer, Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen, freut sich sehr über die Handlungsempfehlungen: „Für unsere Gemeinde ist sehr deutlich geworden, wie wichtig eine systematische Risikoanalyse für Veranstaltungen auf kommunaler Ebene ist. Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule und der Universität haben wir viele neue Perspektiven auf mögliche Gefahren und Anpassungsmaßnahmen gewonnen – etwa bei Infrastruktur, Kommunikation oder Krisenmanagement.“<br><br>Auf Basis der Forschungsergebnisse hat das Projektteam eine Webseite für klimaangepasste Veranstaltungen entwickelt. Unter www.klima-event.de finden Veranstaltende unter anderem detaillierte Maßnahmen zur Minimierung von Extremwetterrisiken bei der Eventplanung und Umsetzung sowie Checklisten für Hitze, Sturm und Starkregen inklusive konkreter Schwellenwerte und Warnstufen, Tipps für Risikoanalysen sowie Empfehlungen für ein gutes Krisenmanagement.<br><br><strong>Grundlage für zukünftige virtuelle Planspiele</strong><br><br>Das Forschungsprojekt „KlimaEvent“ wurde für drei Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit insgesamt rund 122.000 Euro gefördert. Neben der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück und der Gemeinde Bad Essen waren auch das GCB German Convention Bureau e.V., der Landkreis Osnabrück sowie das Regionalmanagement Wittlager Land weitere Kooperationspartner.<br><br>Einig sind sich alle, dass die Arbeit weitergeführt werden soll: In einem Anschlussprojekt wird der Historische Markt in Bad Essen als virtuelle Umgebung nachgebildet, um Risiken und Anpassungsmaßnahmen künftig auch in Simulationen und Planspielen zu testen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Kim Werner<br>Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement<br>Telefon: 0541 969-7268<br>E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Professor für Marketing<br>Telefon: 0541 969-3880<br>E-Mail:<a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="k-m.griese@hs-osnabrueck.de"> k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 06:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulluft geschnuppert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/hochschulluft-geschnuppert/</link>
                        <description>Wie fühlt sich Studieren in Osnabrück eigentlich an? 

Genau das konnten rund 550 Oberstufenschülerinnen aus sieben Schulen bei den Hochschulorientierungstagen der Zentrale Studienberatung Osnabrück (ZSB) herausfinden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Zweimal im Jahr öffnet die ZSB die Türen zu den Osnabrücker Hochschulorientierungstagen und ermöglicht spannende Einblicke in den Studienalltag. Mit dabei: persönliche Austauschrunden mit Studienbotschafterinnen der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><br>Hier berichten Studierende von ihrem eigenen Weg ins Studium, teilen Erfahrungen aus dem Studienalltag und beantworten Fragen rund um Organisation, Finanzierung, Wohnen und Freizeit.<br>Natürlich durfte auch echtes Campus-Feeling nicht fehlen: Einblicke in die moderne Lernlandschaft und die Seminarräume sowie das gemeinsame Essen in der Mensa machten das Studierendenleben hautnah erlebbar und besonders authentisch.</p>
<p><br>Abgerundet wird das Programm durch einen Infovortrag der ZSB zu Orientierungsangeboten, den Studienmöglichkeiten in Osnabrück und Lingen sowie zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren.<br>Ein rundum gelungener Tag für alle, die wissen wollen: Wie studiert es sich eigentlich in Osnabrück?</p>
<p>&nbsp;</p><div><div><div><div><p><strong>Zentrale Studienberatung Osnabrück (ZSB)</strong><br>Neuer Graben 27<br>49074 Osnabrück<br>Tel.: +49 541 969 4999<br><a href="mailto:info@zsb-os.de" title="E-Mail an info@zsb-os.de">info@zsb-os.de</a><br><a href="https://www.zsb-os.de" target="_blank" title="Link zur Website www.zsb-os.de" rel="noreferrer">www.zsb-os.de</a></p></div></div></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:49:31 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück treibt nachhaltige Transformation der Landwirtschaft voran</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-treibt-nachhaltige-transformation-der-landwirtschaft-voran/</link>
                        <description>Im Forschungsverbund agri:change erhält die Hochschule rund 2,2 Millionen Euro Fördermittel.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Steigende Anforderungen an Tierwohl und Klimaschutz, wirtschaftlicher Druck auf Betriebe, gesellschaftliche Erwartungen an Transparenz und Nachhaltigkeit – die Agrar- und Ernährungswirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Wie dieser Wandel gelingen kann, ist Kern des Forschungsverbunds agri:change. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt wird mit rund 25 Millionen Euro aus dem Programm zukunft.niedersachsen – ein gemeinsames Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung – gefördert. Die Koordination liegt bei der Universität Göttingen, die transdisziplinäre Leitung beim Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar). Zudem arbeitet die Hochschule Osnabrück mit 14 weiteren wissenschaftlichen Partnern gemeinsam an Transformationspfaden für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungswirtschaft. Zur Auftaktveranstaltung in Hannover kamen nun alle Akteur*innen zusammen. Mit dabei waren auch Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, und Miriam Staudte, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Mohrs sagte: „Die Herausforderungen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft als zweitwichtigste Wirtschaftsbranche unseres Landes sind komplexer denn je: Klimawandel, Ressourcenknappheit, geopolitische Unsicherheiten und steigende gesellschaftliche Erwartungen verlangen neue Antworten. Innovationen aus der Wissenschaft können neue Wege eröffnen und praxistaugliche Lösungen ermöglichen – beispielsweise um die Effizienz der Höfe und Betriebe zu steigern, Ernten zu stabilisieren und zugleich Nachhaltigkeit und Tierwohl voranzubringen. Als Land investieren wir daher rund 68 Millionen Euro in drei große Forschungsverbünde im Agrar- und Ernährungsbereich. Mit agri:change schaffen wir eine starke wissenschaftliche Grundlage, um die niedersächsische Landwirtschaft und damit unsere Ernährungssicherheit zukunftsfest weiterzuentwickeln.“</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück bringt ihre Expertise in drei der vier sogenannten agri:labs ein. Dies sind praxisnahe Reallabore, in denen gemeinsam mit Partnern aus der Praxis konkrete Lösungen entwickelt und erprobt werden. Thematisch reichen die Beiträge von nachhaltigen Wertschöpfungssystemen über zukunftsfähige Nutztierhaltung und die Nutzung von Nebenströmen bis hin zur integrierten Agrarlandschaftsentwicklung. Für ihre Forschung erhält die Hochschule Osnabrück Fördermittel in Höhe von knapp 2,2 Millionen Euro.</p>
<p><strong>Konkrete Fragestellungen in der Praxis erproben&nbsp;</strong></p>
<p>Agri:change zeichnet sich nicht nur durch die große Zahl an beteiligten Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Praxis aus, sondern vor allem durch die unmittelbare Praxisnähe, wie Prof. Dr. Nana Zubek, Professorin für Agrarökonomie der Hochschule Osnabrück erläutert: „Transformationsprozesse können nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den betroffenen Akteurinnen und Akteuren mitgetragen werden.“&nbsp;</p>
<p>Das zeigt sich auch in den Teilprojekten, in denen Nana Zubek mit ihrem Team arbeitet. Gemeinsam untersuchen sie, wie gesellschaftlich akzeptiert tiefgreifende Veränderungen entlang der agrarischen Wertschöpfungskette überhaupt sind und welche Rolle dabei persönliche Kontakte, Austausch und Netzwerke spielen. Denn ob sich nachhaltigere Produktionsweisen durchsetzen, hängt oft davon ab, wie Landwirtinnen und Landwirte, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger darüber sprechen und welche Erfahrungen sie im eigenen Umfeld machen.</p>
<p>Gleichzeitig wird analysiert, wie sich eine nachhaltige Umgestaltung der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf die Lebensqualität in Regionen auswirkt. Entstehen neue Arbeitsplätze und Geschäftsmodelle? Verändern sich Einkommen oder wirtschaftliche Strukturen? Was passiert, wenn sich Produktion verlagert? Wenn beispielsweise weniger Fleisch in Niedersachsen erzeugt würde: Wird dann anderswo mehr produziert? Und was wären verbundene ökonomische, ökologische sowie gesellschaftliche Konsequenzen? Solche überregionalen wirtschaftlichen Zusammenhänge werden mit in den Blick genommen.&nbsp;</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück thematisch breit aufgestellt&nbsp;</strong></p>
<p>Neben Zubek sind noch Prof. Dr. Guido Recke, Prof. Dr. Inga Tiemann, Dr. Kathrin Toppel sowie Prof. Dr. Diemo Daum mit ihren Teams im Gesamtprojekt vertreten und decken dabei unterschiedliche Themengebiete ab.</p>
<p>Das Team von Prof. Dr. Diemo Daum entwickelt neue Ansätze, um bislang ungenutzte Pflanzenbestandteile aus dem Freilandgemüsebau nachhaltig zu erschließen und ihr Potenzial für die Lebensmittelverarbeitung zu bewerten. Im Fokus stehen dabei vor allem Blätter von Wurzel-, Knollen- und Kohlgemüse sowie Gemüsefraktionen, die etwa aufgrund zu geringer Größe nicht als Frischware vermarktet werden. Gleichzeitig untersuchen die Forschenden, inwieweit entsprechende Verwertungsoptionen dazu beitragen können, Stickstoffverluste durch Nitratauswaschung und Lachgasemission aus Ackerböden zu verringern und damit Umwelt und Klima zu schützen.<br><br>Prof. Dr. Inga Tiemann und Dr. Kathrin Toppel beschäftigen sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen mit Geflügel. Tiemann arbeitet im Teilprojekt „Geflügel ‚Low carbon line&nbsp;‘ – regionale Produktion mit geringer Umweltwirkung.“&nbsp;<br>Die „Carbon Line – Huhn“ schafft die Datengrundlage für eine evidenzbasierte Bewertung von Klimawirkungen in der Geflügelhaltung. Ziel ist es, Ressourceneffizienz und Tierwohl systemisch zusammenzudenken und praktikable Transformationspfade für die Geflügelbranche aufzuzeigen.</p>
<p>Toppel erprobt und bewertet am Lehr- und Forschungsbetrieb Waldhof der Hochschule verschiedene Ansätze zur Reduzierung des Risikos von Hitzestress bei Masthühnern. Damit leistet das Team einen Beitrag dazu, Geflügelhaltung auch in einem sich wandelnden Klima tiergerecht und zukunftsfähig zu gestalten. Der inkludierte Praxisaustausch ebnet den direkten Weg für erfolgreiche Maßnahmen ins Controlling von Masthühnerbeständen.</p>
<p>Für die wirtschaftliche Nutzung bislang ungenutzter Rest- und Begleitstoffe in Deutschland besteht noch erheblicher Forschungsbedarf. Insbesondere sind die mengenmäßigen, technisch verfügbaren und ökonomisch verwertbaren Potentiale verschiedener Wertschöpfungsketten nicht bekannt. Diese Aspekte werden im Fachgebiet von Prof. Dr. Guido Recke untersucht. Ein weiterer Fokus liegt auf der ökonomischen Optimierung durch Nebenstrom-Upcyling von ausgewählten Lebens- und Futtermitteln und auf Akzeptanzanalysen bei den beteiligten Unternehmen.</p>
<p>Mit dem Engagement im Verbundprojekt agri:change unterstreicht die Hochschule Osnabrück ihren Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig in die Praxis zu überführen und den Wandel der Agrar- und Ernährungswirtschaft aktiv mitzugestalten. So entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen und konkrete Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen und darüber hinaus.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 13:43:16 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück: Internationaler Innovationspreis für Apfelsorten </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-internationaler-innovationspreis-fuer-apfelsorten/</link>
                        <description>Allergikerfreundliche Apfelmarke „Pompur“ erhält renommierten Branchenaward</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Großer Erfolg für eine Apfelinnovation mit wissenschaftlichen Wurzeln an der Hochschule Osnabrück: Die allergikerfreundliche Apfelmarke „Pompur“ ist mit dem FRUIT LOGISTICA Innovation Award (FLIA) in der Kategorie Fresh Produce ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als renommierteste internationale Auszeichnung der Fruchthandelsbranche und wurde im Rahmen der FRUIT LOGISTICA in Berlin verliehen.<br><br>Aus zahlreichen Einreichungen hatte eine unabhängige Fachjury fünf herausragende Innovationen nominiert. Die finale Entscheidung lag bei den Besucherinnen und Besucher der internationalen Leitmesse: An zwei Messetagen stimmten Fachbesucherinnen und -besucher aus aller Welt für ihre Favoriten ab. „Pompur“ setzte sich dabei deutlich gegen vier weitere nominierte Innovationen durch.<br>„Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel – vor allem, weil sie auf dem Votum der Fachbesucherinnen und Fachbesucher basiert“, sagt Prof. Dr. Werner Dierend, Leiter des Fachgebiets Obstbau an der Hochschule Osnabrück. „Zu sehen, dass eine über viele Jahre entwickelte Sorte nicht nur wissenschaftlich überzeugt, sondern auch am Markt und bei internationalen Expertinnen und Experten Anerkennung findet, ist eine besondere Bestätigung unserer Arbeit.“&nbsp;</p>
<p><strong>Wissenschaftliche Grundlage an der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Die ausgezeichnete Marke „Pompur“ basiert auf Apfelsorten, die im Rahmen eines mehrjährigen Forschungs- und Züchtungsprogramms entwickelt wurden. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte unter maßgeblicher Beteiligung der Hochschule Osnabrück in enger Zusammenarbeit mit der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) aus dem Alten Land sowie der TU München (Prof. Dr. Wilfried Schwab) und der Charité Berlin (Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann). Nach mehrjähriger Entwicklungs- und Testphase sowie dem Aufbau entsprechender Anbaukapazitäten sind die ersten Sorten seit November 2025 im Handel erhältlich,&nbsp;der Verkaufsstart verlief sehr gut. Unter dem Dachmarkennamen „Pompur“ werden zwei geschmacklich unterschiedliche, knackige und saftige Apfelsorten vermarktet.</p>
<p>Bereits 2022 wurden die zugrunde liegenden Sorten als erste Apfelsorten überhaupt von der Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) zertifiziert. Sie gelten als besonders gut verträglich für viele Menschen mit Apfelallergie. Allein in Deutschland sind Schätzungen zufolge mehrere Millionen Menschen betroffen. Eine medikamentöse Therapie existiert bislang nicht.&nbsp;<br>Neben „Pompur“ wurde auch eine Agrarsprühdrohne der ungarischen Firma ABZ Innovation ausgezeichnet. Sie gewann den Innovation Award in der Kategorie Technology.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:09:38 +0100</pubDate>
                        <title>Sechs neue Professor*innen nehmen ihre Arbeit an der Hochschule Osnabrück auf </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/01/sechs-neue-professorinnen-nehmen-ihre-arbeit-an-der-hochschule-osnabrueck-auf/</link>
                        <description>Zuwachs an allen Fakultäten und am Institut für Musik </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Herausforderungen von morgen lassen sich nur im Miteinander beantworten. Mit Ihrer Expertise bereichern Sie die Hochschule Osnabrück um wertvolle Perspektiven. Nutzen Sie den Austausch mit Ihren neuen Kolleginnen und Kollegen, um gemeinsam tragfähige Lösungen für komplexe Fragestellungen zu entwickeln und Studierende optimal auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten“, empfängt Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, den Zuwachs im Kollegium. Insgesamt begrüßt die Hochschule sechs neue Professor*innen, die ihre Arbeit bereits aufgenommen haben oder dies in den nächsten Monaten tun werden. Verstärkung für Lehre, Forschung und Transfer gibt es an allen Fakultäten sowie am Institut für Musik.&nbsp;<br><br><strong>Impulsgebende Professuren für die Weiterentwicklung der Hochschule&nbsp;</strong></p>
<p>Passend zum Start des Sommersemesters wird Dr. Pia Münster zur Professorin für „Tierhaltung und Tiergesundheitsmanagement“ an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur ernannt. Mit ihrer Expertise stärkt sie insbesondere die praxisnahe und zukunftsorientierte Ausrichtung der umwelt- und tierwohlorientierten Lehre und Forschung.&nbsp;</p>
<p>An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik werden in den kommenden Monaten zwei neue Professoren ihre Tätigkeit aufnehmen:&nbsp;<br>Dr. Dr. Jörg Neunzehn wird ab Februar die Professur „Biomaterialien“ besetzen und kehrt damit als ehemaliger Student der Dentaltechnologie zurück an die Hochschule.&nbsp;<br>Ebenfalls in Vorbereitung auf seinen Dienstantritt ist PD Dr. Yves Jeanrenaud, der als Professor für „Gender und Diversity in Ingenieurwissenschaften und Informatik“ berufen wird. Die Professur ist sowohl an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik als auch an der Fakultät Management, Kultur und Technik verortet und damit die erste Brückenprofessur an der Hochschule Osnabrück. „Ich fühle mich geehrt, erstmalig an gleich zwei Fakultäten eine Professur anzutreten. Ich sehe dies als Chance, die Themen Gender und Diversity nochmal breiter in die Hochschule zu streuen und freue mich auf das interdisziplinäre Zusammenarbeiten mit den Kolleg*innen“, so Jeanrenaud zu seiner Motivation für den Start an der Hochschule.</p>
<p>Bereits zu Beginn des Jahres wurden zwei Professorinnen an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ernannt:&nbsp;<br>Prof. Dr. Sarah Lüttmann verstärkt die Fakultät als Professorin für „Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht“.&nbsp;<br>Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde zudem eine Honorarprofessorin für „Performing Arts Physiotherapy“ bestellt – weltweit die erste Professur, die mit diesem Titel vergeben wurde und damit einen international einzigartigen Schwerpunkt setzt.&nbsp;</p>
<p>Auch das Institut für Musik verzeichnet Zuwachs: Ende des vergangenen Jahres wurde Prof. Torsten Haas zum Professor für „Pop-Bass“ ernannt und bereichert seither die Ausbildung unserer Studierenden im Bereich Popmusik und Musikerziehung.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Verabschiedung in den Ruhestand</strong></p>
<p>Neben der Begrüßung neuer Kolleg*innen verabschiedet die Hochschule Osnabrück auch Prof. Dr. Bernhard Lang in den Ruhestand. Er war als Professor für „Digitale Multimediasysteme“ an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik tätig und hat Lehre und Forschung über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt. Die Hochschule dankt ihm herzlich für sein Engagement und wünscht ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 12:49:14 +0100</pubDate>
                        <title>Eröffnung der Fotoausstellung „Diversity? Feiern WIR!” an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/01/eroeffnung-der-fotoausstellung-diversity-feiern-wir-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Studentische Perspektiven auf Vielfalt und Inklusion sind bis Ende März im Foyer der Bibliothek am Campus Westerberg ausgestellt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mut, Solidarität &amp; Empowerment – von diesen Themen erzählen die Bilder der neuen Fotoausstellung „Diversity? Feiern WIR!“, die am 13. Januar 2026 in der Bibliothek am Campus Westerberg eröffnet wurde.&nbsp;</p>
<p>Prof.in Dr.in Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, begrüßte feierlich die ca. 50 Besucher*innen, die der Einladung des Ressorts für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit sowie des LearningCenters der Hochschule folgten.&nbsp;</p>
<p>Die Ausstellung bildet den Abschluss des hochschulweiten Fotowettbewerbs zum 13. Deutschen Diversity-Tag. Aus 74 Einsendungen wurden drei Bilder prämiert und 14 weitere Fotos für die Ausstellung ausgewählt. Diese sind noch bis zum 31. März öffentlich im Foyer der Bibliothek am Campus Westerberg zu sehen.</p>
<p><strong>Verschiedene Diversity-Perspektiven im Hochschulalltag</strong></p>
<p>Die eingereichten Fotos zeigen, wie unterschiedlich Zugehörigkeit, Miteinander und Diversität im Hochschulalltag erlebt werden. Sie machen sichtbar, was oft im Verborgenen bleibt: vielfältige Lebenslagen, Identitäten und Ausgangslagen, die die Hochschule als Lern- und Arbeitsort prägen.&nbsp;„Chancengerechtigkeit bedeutet für uns, Barrieren nicht nur zu benennen, sondern sie Schritt für Schritt abzubauen. Die eingereichten Fotos machen deutlich, wo Zugänge noch ungleich sind und wo Studierende bereits heute Räume der Teilhabe schaffen, in denen alle ihre Potenziale entfalten können,“&nbsp;betont Prof.in Dr.in Susanne Düchting.</p>
<p>Im Rahmen der Eröffnung wurden die Gewinner*innen des Wettbewerbs für ihr kreatives Engagement ausgezeichnet. Für den ersten, zweiten und dritten Platz wurden Preisgelder in Höhe von 300, 200 und 100 Euro vergeben. Den ersten Platz erhielt Nila Dunschen aus der Fakultät Management, Kultur und Technik in Lingen für das Foto „Diversity! Feiern WIR?“. Der zweite Platz ging an Yesenia Chapula aus der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften für das Bild „Glauben“. Der dritte Platz wurde an Reham Alrwdi vergeben, ebenfalls aus der Fakultät WiSo, für das Foto „Threads of the same Fabric.“</p>
<p>„Die Fotografien erzählen von Zugehörigkeit, aber auch von Ausschlüssen, von Solidarität, Empowerment und vom Mut, eigene Perspektiven zu zeigen. Sie laden uns ein, genauer hinzuschauen, zuzuhören und darüber ins Gespräch zu kommen, wie wir diese Hochschule zu einem inklusiveren Ort machen können,“ betont Dr. Patricia Gozalbez Cantó aus dem LearningCenter.</p>
<p>​Mit dem Wettbewerb und der Fotoausstellung möchte die Hochschule Osnabrück ein deutliches Zeichen für ein wertschätzendes, diskriminierungsfreies Studien- und Arbeitsumfeld setzen und knüpft an ihr Engagement im Rahmen der Charta der Vielfalt an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Dr.in Patricia Gozalbez Cantó</p>
<p>Diversity in Studium und Lehre</p>
<p>Leitung Arbeitsbereich Diversitätsorientiertes Lehren und Lernen | Peer Learning</p>
<p><a href="mailto:p.canto@hs-osnabrueck.de">p.canto@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>0541 969-7213</p>
<p><strong>Sowie&nbsp;</strong></p>
<p>Präsidiums-Ressort für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit</p>
<p><a href="mailto:chancengerechtigkeit@hs-osnabrueck.de">chancengerechtigkeit@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 08:31:01 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück begrüßt neue Professor*innen und verabschiedet langjährige Lehrende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2025/09/hochschule-osnabrueck-begruesst-neue-professorinnen-und-verabschiedet-langjaehrige-lehrende/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften startet mit frischen Impulsen in das Wintersemester 2025/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer feierlichen Zusammenkunft am Standort Westerberg hat die Hochschule Osnabrück sieben neue Professor*innen willkommen geheißen und gleichzeitig vier Lehrende in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann unterstreicht die Bedeutsamkeit für die Hochschule und den Standort Osnabrück: „Berufungen sind für uns profilprägend. Sie zeigen, wie wir die Zukunft in Lehre, Forschung und Transfer gestalten wollen. Als Hochschule gilt es, die Impulse von außen aufzugreifen. Gleichzeitig sind es die Impulse von innen – die Visionen und die Innovationskraft der Professor*innen – die die DNA der Hochschule ausmachen. Ich danke unseren Kolleg*innen, die in den Ruhestand gehen, für ihr langjähriges Engagement, das die Hochschule Osnabrück geprägt hat und ermutige die neuen Professor*innen dazu, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.“&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Neuzugänge an drei Fakultäten&nbsp;</strong></p>
<p>An der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verstärken künftig Dr. Sebastian Vogel als Professor für Tierökologie sowie Prof. Dr. Katharina Huntenburg als Professorin für Entwicklungsphysiologie von Kulturpflanzen das Team. „Ich freue mich vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem Kollegium und auf spannende interdisziplinäre Projekte. Die Hochschule Osnabrück bietet dafür ein ideales Umfeld“, freut sich Huntenburg auf ihre neue Aufgabe.</p>
<p>Auch die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik heißt zwei neue Kolleg*innen willkommen: Prof. Dr.-Ing. Tobias Mertens übernimmt die Professur für Verfahrenstechnik und Anlagenbau, während Prof. Dr.-Ing. Farzaneh Vahidi auf die Professur für Hochspannungstechnik und Elektrische Energietechnik berufen wurde.</p>
<p>Drei neue Kolleg*innen starten an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Prof. Dr. Kristin Goetze wird künftig im Bereich Soziale Arbeit im Kontext gesellschaftlicher Diversität lehren und forschen. Prof. Dr. Caroline Niehoff übernimmt die Professur für Medizin, Frauengesundheit und reproduktive Gesundheit. Die Honorarprofessur für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt psychische Gesundheit und psychiatrische Pflege wird verliehen an Prof. Dr. André Nienaber. Vervollständigt wird das neue Team durch Gastwissenschaftler Dr. Umer Khayyam, der die Fakultät für ein Jahr unterstützen wird.</p>
<p><strong>Verabschiedung verdienter Professor*innen&nbsp;</strong></p>
<p>Neben der Begrüßung der neuen Kolleg*innen verabschiedete die Hochschule Osnabrück vier Lehrende in den Ruhestand, die das Profil ihrer Fakultäten über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt haben.</p>
<p>Prof. Dr. Robby Andersson und Prof. Dr. Ludger Figura von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verabschieden sich nach ihrer Tätigkeit als Professor für Tierhaltung und Produkte sowie als Professor für Lebensmitteltechnik. Von der Fakultät Management, Kultur und Technik tritt Prof. Dr. Achim Baum, Professor für Kommunikationsmanagement und Public Relations, in den Ruhestand. Auch die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik verabschiedet eine geschätzte Kollegin: Prof. Dr. Petra von Frieling, Professorin für Chemische Verfahrenstechnik.&nbsp;</p>
<p>„Ich blicke auf eine erfüllte Zeit an der Hochschule zurück, die von spannenden Forschungsprojekten, engagierten Studierenden und vielfältigen Möglichkeiten geprägt war. Den neuen Professorinnen und Professoren wünsche ich, dass ihnen die Arbeit genauso viel Spaß macht, wie sie mir Spaß gemacht hat“, übergibt von Frieling ihr Amt an die Nachfolge.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 14:35:26 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück ist Partnerin in zwei erfolgreichen Verbundanträgen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2025/07/hochschule-osnabrueck-ist-partnerin-in-zwei-erfolgreichen-verbundantraegen/</link>
                        <description>Die Verbundanträge &quot;Agri:change – Zukunft durch Wandel&quot; und &quot;KI Reallabor Agrar&quot; werden durch zukunft.niedersachsen mit insgesamt 43,6 Millionen Euro gefördert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist Partnerin in zwei Verbundanträgen, die jetzt durch das Wissenschaftsförderprogramm zukunft.niedersachsen bewilligt wurden.<br>Das Projekt „Agri:change – Zukunft durch Wandel: Nachhaltigkeitstransformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen“ mit der Universität Göttingen als Konsortialführerin erhält insgesamt 24,75 Millionen Euro aus dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm zukunft.niedersachsen. Die Projektförderung ist auf fünf Jahre anlegt. Mit dem Verbundantrag wollen die Partner*innen den nachhaltigen Umbau der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen aktiv mitgestalten. In sogenannten agri:labs werden praxisnahe, transdisziplinäre Lösungen, Produkte und Konzepte entwickelt – etwa zur Bewertung der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette oder zur Identifikation gesellschaftlicher Trends als Impulse für Veränderung. Weitere Schwerpunkte sind die kreislauforientierte Ressourcennutzung, verbessertes Tierwohl und neue Einkommensquellen durch innovative Geschäftsmodelle. Zum Verbund gehören neben Göttingen u. a. die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Hochschule Osnabrück, Universitäten in Hannover, Vechta, Lüneburg und Braunschweig, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie das Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung sowie das Thünen-Institut und weitere Partner*innen aus der Agrarwirtschaft.</p>
<p>Das Vorhaben „KI Reallabor Agrar“ unter der Leitung der Universität Osnabrück wird mit rund 18,9 Millionen Euro gefördert. Mit dem Verbundantrag haben sich die Verbundpartner*innen zum Ziel gesetzt, mithilfe von KI und Robotik zur Transformation hin zu einer nachhaltigeren Agrarwirtschaft beizutragen. Geplant ist der Aufbau eines Reallabors, das die gezielte Erforschung von KI- und Robotik-Basiselementen ermöglicht. In sechs Arbeitspaketen werden technische Grundlagen, Data-Science-Projekte sowie ein agrartechnischer Versuchshof entwickelt und durch juristische Expertise begleitet. Das Projekt knüpft an bestehende Netzwerke und Strukturen in Agrartechnik, Robotik und KI an und entwickelt diese weiter. Beteiligte Partner sind neben der Universität Osnabrück das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Hochschule Osnabrück, das Agrotech Valley Forum e. V. (AVF), die Technische Universität Braunschweig, das Johann Heinrich von Thünen-Institut, das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e. V. sowie das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e. V. (NAN).</p>
<p>„Wir freuen uns über die partnerschaftliche Beteiligung in diesen Verbundprojekten der Agrar- und Ernährungssysteme. Die Hochschule Osnabrück ist hier gern Partnerin in den Konsortien, in denen zum Beispiel im KI-Real-Labor die Informatikperspektive unserer Hochschule eine weitere Verstärkung durch die fachlichen Synergien mit den Partner*innen im Verbund &nbsp;erfährt“, freute sich der Vizepräsident für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Bernd Lehmann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br>Der überwiegende Teil der Fördermittel von zukunft.niedersachsen resultiert aus dem Gegenwert der jährlichen Dividende auf nominal 30,2 Millionen VW-Treuhandaktien des Landes Niedersachsen, die dem Gewinnabführungsanspruch an die VolkswagenStiftung unterliegen. Satzungsgemäß sind die Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen im Land Niedersachsen zu vergeben. Dazu legt die Landesregierung dem Kuratorium der Stiftung zumeist im Sommer und im Herbst Verwendungsvorschläge vor. Im Berichtsjahr 2024 standen für zukunft.niedersachsen wegen Sondererträgen insgesamt 618,7 Mio. Euro zur Verfügung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen sowie weitere Infos:</p>
<p>Presseinformation der VolkswagenStiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) unter: <a href="https://www.mwk.niedersachsen.de/243212.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.mwk.niedersachsen.de/243212.html</a></p>
<p>Presseinformation der Universität Osnabrück unter: <a href="https://www.uni-osnabrueck.de/campusleben/uni-news/detailseite-news/2025/07/millionenfoerderung-uni-leitet-ki-reallabor-agrar" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-osnabrueck.de/campusleben/uni-news/detailseite-news/2025/07/millionenfoerderung-uni-leitet-ki-reallabor-agrar</a></p>
<p>Presseinformation der Universität Göttingen unter:&nbsp;<a href="https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=7862" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=7862</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
                        
                        
                            
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