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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 17:05:31 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 15:07:34 +0200</pubDate>
                        <title>Weniger Energieverluste, mehr Effizienz: Forschung zu elektrischen Antriebssystemen an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/weniger-energieverluste-mehr-effizienz-forschung-zu-elektrischen-antriebssystemen-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Promovend untersucht das Zusammenspiel von Umrichter und Elektromotor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Elektrische Antriebe sind allgegenwärtig: Sie stecken beispielsweise in Elektroautos, Industrieanlagen, Zügen oder Windkraftanlagen. Lukas Gallus von der Hochschule Osnabrück untersucht in seiner Promotion daher, wie elektrische Antriebe effizienter und nachhaltiger betrieben werden können. Sein Ziel ist es, bislang schwer quantifizierbare Energieverluste besser zu verstehen und so Potenziale für Energieeinsparungen und geringere Wärmeentwicklung zu erschließen.</p>
<h4><strong>Kleinste Verluste sichtbar machen</strong></h4>
<p>In modernen Anwendungen werden Elektromotoren meist nicht direkt aus dem Stromnetz gespeist, sondern über sogenannte Umrichter. Diese wandeln elektrische Energie, etwa aus dem Netz oder aus Batterien, so um, dass Drehzahl und Leistung des Motors flexibel geregelt werden können. Das ermöglicht hohe Effizienz und Anpassungsfähigkeit, bringt aber auch Nebenwirkungen mit sich.</p>
<p>„Durch das Ein- und Ausschalten der Umrichter entstehen elektromagnetische Schwingungen, die zusätzliche Verluste im Motor verursachen – insbesondere bei großen Differenzen zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Spannungspegel“, erklärt der Promovend. Die wirtschaftliche Verringerung dieser Verluste ist bisher kaum erforscht. Genau hier setzt Lukas Gallus seine Forschung an und nimmt dabei Umrichter und Motor als Gesamtsystem in den Blick.&nbsp;</p>
<p>Untersucht wird, wie stark unterschiedliche Umrichterkonzepte die Verluste und die Wärmeentwicklung in unterschiedlichen Motoren beeinflussen. Erste Abschätzungen zeigen: Auch scheinbar kleine Effekte können relevant sein. „Schon ein halber Prozentpunkt zusätzlicher Verlustleistung kann bei leistungsstarken Motoren mehrere Hundert Watt ausmachen – Energie, die letztlich als Wärme verloren geht und auch abgeführt werden muss“, so Gallus.&nbsp;</p>
<h4><strong>Von der Elektromobilität bis zur Medizintechnik</strong></h4>
<p>Relevant ist dieser Verlust in den verschiedensten Bereichen. Etwa in der Elektromobilität: „Weniger Verluste bedeuten mehr Reichweite oder kleinere Batterien bei gleicher Leistung“, sagt der Promovend. Gleichzeitig reduziert eine geringere Wärmeentwicklung den Kühlaufwand und eröffnet neue konstruktive Freiheiten für kompaktere und leistungsdichtere Motoren. „Zum Beispiel in der Medizintechnik: Elektrisches Werkzeug wie es bei Zahnärzt*innen oder in Operationssälen zum Einsatz kommt, muss präzise, leicht und leistungsstark sein. Gleichzeitig darf es während des Einsatzes nicht heiß werden in der Hand.“</p>
<p>Auch in der Industrie oder bei mobilen Anwendungen wie Bahn- oder Spezialantrieben kann eine optimierte Auslegung des Gesamtsystems Energie sparen und Ressourcen schonen. Langfristig trägt die Forschung damit auch zu Klimaschutz, Ressourceneffizienz und technologischer Unabhängigkeit bei. „Auch wenn die einzelnen Effekte klein erscheinen mögen, entfalten sie durch die enorme Verbreitung elektrischer Antriebe eine große Wirkung“, sagt Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Professor für Elektrische Antriebe an der Hochschule Osnabrück und Betreuer der Promotion.&nbsp;</p>
<h4><strong>Kooperative Promotion</strong></h4>
<p>Das Promotionsprojekt entsteht in Kooperation mit der Universität der Bundeswehr München. Während dort der Fokus auf der Leistungselektronik liegt, bringt die Hochschule Osnabrück ihre Expertise in der elektrischen Antriebstechnik und Simulation ein. Die Kombination ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung des Systems.</p>
<p>Dafür sind experimentelle Untersuchungen an Motorprüfständen im Antriebslabor der Hochschule sowie umfangreiche Simulationen geplant. So soll eine allgemeine Bewertungsgrundlagen entwickelt werden: Welche Motoren reagieren besonders empfindlich auf Umrichtereinflüsse wie zusätzliche Oberschwingungsverluste? Wo lohnt sich der Einsatz aufwendigerer Technik – technisch wie wirtschaftlich?</p>
<p>Lukas Gallus, der schon seinen Bachelor und seinen Master an der Hochschule Osnabrück gemacht hat, sagt über seine persönliche Motivation: „Es ist die Freude am Verstehen, wenn man diesen Aha-Moment erlebt“.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Zukunft studieren: Hochschule Osnabrück startet Bewerbungsphase für das Wintersemester 2026/27</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/zukunft-studieren-hochschule-osnabrueck-startet-bewerbungsphase-fuer-das-wintersemester-2026-27/</link>
                        <description>Über 3.700 Studienplätze, zahlreiche zulassungsfreie Studiengänge und neue MINT-Angebote mit Orientierungsphase bieten vielfältige Chancen für Studieninteressierte.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studieninteressierte können sich ab jetzt für das Wintersemester 2026/27 an der Hochschule Osnabrück bewerben. Die vier Fakultäten Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur, Ingenieurwissenschaften und Informatik, Management, Kultur und Technik (Campus Lingen) und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie das Institut für Musik vergeben über 3.700 Studienplätze in 98 Studiengängen. Unter den 70 Bachelorstudiengängen und 28 Masterstudiengängen sind auch zahlreiche duale oder berufsbegleitende Studiengänge. Studieninteressierte können sich für zulassungsbeschränkte Studiengänge bis zum 15. Juli bewerben, soweit keine abweichenden Regelungen gelten. Die meisten Studiengänge sind zulassungsfrei, sodass bei Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen eine direkte Einschreibung ohne Auswahlverfahren bis zum 01. September möglich ist.&nbsp;<br>Die Vorlesungen des Wintersemester 2026/27 beginnen am 21. September 2026. Informationen rund um die Studiengänge und das Bewerbungsportal finden sich auf der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/bewerbung" target="_blank">Website</a>.<br><br><strong>Neue MINT-Studiengänge mit Orientierungsphase erleichtern den Studieneinstieg</strong><br>Vielfältig, offen und zukunftsorientiert – Zum Wintersemester gehen gleich zwei neue Studiengänge mit innovativem Konzept an den Start: Die achtsemestrigen Bachelorstudiengänge <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/informatik-bsc/" target="_blank">Informatik</a> und <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/ingenieurwissenschaften-bsc/" target="_blank">Ingenieurwissenschaften</a> beinhalten eine Orientierungsphase, um den Studieneinstieg zu vereinfachen. Die Studieneingangsphase ermöglicht es den Studierenden, sich im ersten Studienjahr auszuprobieren, das Studium, Campusleben sowie verschiedene Fachrichtungen kennenzulernen und eventuell fehlende Deutschkenntnisse nachzuholen.&nbsp;<br>Anschließend entscheiden sich Studierende fundiert für die konkrete Studienrichtung, die zu ihnen passt und ihren Interessen entspricht. Im Bachelorstudiengang Informatik sind das die Richtungen Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik oder Technische Informatik. Für diejenigen, die die Technologien von morgen gestalten möchten, stehen im Studiengang Ingenieurwissenschaften die Studienrichtungen Mechatronik, Maschinenbau, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Dentaltechnologie, Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik oder Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung zur Auswahl.&nbsp;<br>Nach dem Bachelorstudium bietet die Hochschule Osnabrück auch passende Masterstudiengänge an. Außerdem stehen Absolvent*innen Karrierewege in verschiedensten Branchen mit sehr guten Berufsperspektiven offen. Die beiden neuen Studiengänge richten sich an deutsche wie auch internationale Studieninteressierte.<br><br><strong>Gut informiert ins Studium: Veranstaltungen und persönliche Beratung</strong><br>Im Laufe der Bewerbungsphase finden an der Hochschule Osnabrück zahlreiche Informationsveranstaltungen statt, um Studieninteressierte bei der Studienorientierung zu unterstützen. Am 28. Mai lädt die Fakultät Management, Kultur und Technik zum Studieninformationstag nach Lingen ein. Die Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften geben am 04. Juni beim <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/veranstaltungen/2026/06/campuscheck-2026/" target="_blank">CampusCheck</a> am Campus Westerberg Einblicke in ihr Studienangebot und die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur präsentiert am 17. Juni beim <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/veranstaltungen/2026/06/fakultaetsinformationstag-1-1/" target="_blank">Fakultätsinformationstag </a>am Campus Haste ihre Studiengänge. Für Interessierte an Masterstudiengängen bietet die Hochschule Osnabrück am 18. Juni Informationsmöglichkeiten zu allen Masterstudiengängen bei der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/veranstaltungen/2026/06/master-messe-fuer-studieninteressierte/" target="_blank">Mastermesse</a>.<br>Zusätzlich zu den Informationsveranstaltungen der Hochschule bietet die <a href="http://www.zsb-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrale Studienberatung (ZSB)</a> verschiedene Beratungsangeboten. Außerdem ist der ServiceDesk der Hochschule Osnabrück per <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">E-Mail</a> oder telefonisch unter 0541 969-7100 zu Fragen zum Bewerbungsverfahren und Zulassungsvoraussetzungen erreichbar.<br><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>ServiceDesk der Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969-7100<br>E-Mail: <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">servicedesk@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück auf der Hannover Messe: Resiliente Energieversorgung im Fokus</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/hochschule-osnabrueck-auf-der-hannover-messe-resiliente-energieversorgung-im-fokus/</link>
                        <description>Aktuelle Forschungsprojekte zu Microgrids und KI-gesteuerten Netzen vorgestellt. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist in diesem Jahr wieder auf dem Gemeinschaftsstand der Niedersächsischen Hochschulen auf der Hannover Messe vertreten – und zog mit ihren Projekten zur resilienten Energieversorgung hochkarätige Besucher*an. Neben Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur (MWK), informierten sich auch Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, sowie Prof. Dr. Rianne Letschert, niederländische Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft, über die zukunftsweisenden Forschungsarbeiten der Hochschule.</p>
<h4><strong>Energieversorgung im Krisenfall: Microgrids&nbsp;</strong></h4>
<p>Im Mittelpunkt standen Projekte, die zeigen, wie elektrische Energieversorgung auch bei Netzausfällen sichergestellt werden kann. Eine mögliche Lösung: Microgrids – kleine, stabile Netze, die eine autarke Versorgung vor Ort ermöglichen. Durch die Modifikation netzangeschlossener Komponenten wie Photovoltaik-Systemen, Batteriespeicher oder Blockheizkraftwerke können Microgrids entstehen. Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, Labor für Elektrische Antriebs- und Energiewandlungssysteme an der Hochschule Osnabrück, hat hierfür Hard- und Software entwickelt die elektrische Energiequellen und -senken netzbildend arbeiten lassen.&nbsp;</p>
<h4><strong>Praxisnahe Anwendungen und internationale Kooperationen</strong></h4>
<p>Pfisterer und sein Team zeigen auf der Messe Exponate, die nicht nur die Ideen veranschaulichen, sondern auch die praktische Umsetzbarkeit zeigen. Dazu gehören bi-direktionale Ladepunkte: die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und Energieversorgung, bei dem Elektrofahrzeuge über eine PV-Anlage geladen werden und bei Bedarf als dezentrale Energiespeicher dienen, um den Anteil lokal erzeugter erneuerbarer Energie zu erhöhen und das öffentliche Netz zu entlasten. Ein weiteres Projekt sind mobile Schnellladesäulen für kritische Infrastruktur, die gemeinsam mit der Polizei Niedersachsen und niederländischen Sicherheitsbehörden im Rahmen eines EU-Projekts entstanden sind. Zudem präsentieren sie KI-gesteuerte Microgrid-Lösungen für Metropolen wie Toronto die gemeinsam mit dem Center for Urban Energy (CUE) der Toronto Metropolitan University entstanden sind.</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969 3664<br>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-hans-juergen-pfisterer/" target="_blank">j.pfisterer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 15:13:40 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück und Hefei University gründen International College in der Provinz Anhui </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/hochschule-osnabrueck-und-hefei-university-gruenden-international-college-in-der-provinz-anhui/</link>
                        <description>Ab Herbst drei Double-Degree-Studienangebote in China für chinesische und deutsche Studierende</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Kern des neuen Colleges sind drei Double-Degree-Studienprogramme, die sowohl chinesischen als auch deutschen Studierenden offenstehen und einen Doppelabschluss beider Hochschulen ermöglichen.&nbsp;<br>Mit der Gründung des International College entwickeln die Hochschule Osnabrück und die Hefei University ihre 41-jährige Partnerschaft strategisch weiter. Prof. Dr. Hendrik Lackner, wissenschaftlicher Leiter des Hochschulzentrums China, übernimmt im College die Funktion des deutschen Vize-Dekans.</p>
<p><strong>Logistikmanagement, Wirtschaftsinformatik und Fahrzeugtechnik</strong><br>Angeboten werden die drei Double-Degree-Programme, „Internationales Logistikmanagement“, „Wirtschaftsinformatik“ sowie – ab Herbst 2026 neu – „Fahrzeugtechnik“. Während die ersten beiden Angebote bereits seit mehreren Jahren erfolgreich laufen, erweitert das neue Fahrzeugtechnik-Programm das Portfolio gezielt um ein zukunftsorientiertes Angebot aus dem Bereich MINT, also den Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Nach vollständigem Aufbau können mehr als 1.000 chinesische Studierende am International College studieren. Ein Drittel der Fachmodule wird von deutschen Gastprofessor*innen gelehrt, parallel erwerben alle Studierenden vertiefte Deutschkenntnisse.</p>
<p><strong>Double-Degree auch für deutsche Studierende</strong><br>Auch Studierende der Hochschule Osnabrück können im Rahmen eines einjährigen Aufenthalts in Hefei den Doppelabschluss der Universität erreichen. Damit schafft das International College eine institutionell verankerte Mobilitäts- und Karriereperspektive für Studierende beider Länder und stärkt zugleich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Absolvent*innen.<br>Dr. Lars Kulke, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück, betonte anlässlich der Eröffnung in Hefei im April dieses Jahres: „Das International College ist ein Meilenstein unserer deutsch-chinesischen Hochschulkooperation. Es eröffnet Studierenden beider Länder in drei exzellenten Studiengängen die Möglichkeit eines Doppelabschlusses und setzt neue Maßstäbe in der gemeinsamen Ausbildung.“</p>
<p><strong>China-Schwerpunkt wichtig für Hochschule, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen</strong><br>Für die Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften unterstrich Dekanin Prof. Dr. Andrea Braun von Reinersdorff vor Ort die strategische Bedeutung des China-Schwerpunkts. Mit einem fakultätsübergreifenden Angebot an Chinesisch-Sprachkursen und Fachmodulen zur chinesischen Wirtschaft ermögliche die Fakultät allen Studierenden der Hochschule den Erwerb umfassender China-Kompetenzen. Die Hochschule etabliere damit ein profilbildendes und zukunftsweisendes Studienangebot, das in MINT-, wie auch in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern auf viel Resonanz stoße.<br>Die Gründung des International College steht zugleich für den Ausbau einer strategischen Allianz zwischen Hochschulen, Wirtschaft und Politik in Niedersachsen und der Provinz Anhui. Künftig sollen neben Studium und Lehre auch gemeinsame Initiativen in Forschung, Transfer und Innovation intensiviert werden – im engen Schulterschluss mit Unternehmen beider Regionen.</p>
<p><strong>Eröffnung mit Ministerpräsident Olaf Lies</strong><br>Die feierliche Eröffnung des International College fand im Beisein hochrangiger Vertreter aus Politik und Wissenschaft statt, darunter der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies und der Provinzgouverneur Wang Qingxian. Mit dem neuen College setzen die Hochschule Osnabrück und die Hefei University ein starkes Signal für eine nachhaltige, anwendungsorientierte und international vernetzte Hochschulbildung.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br>Ausführliche Informationen zu den China-Aktivitäten der Hochschule Osnabrück, dazu zählen unter anderen das regelmäßig stattfindende Deutsch-Chinesische Symposium oder Angebote zum Erwerb von China-Kompetenzen, sind auf den <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/hzc/" target="_blank">Seiten des Hochschulzentrums China (HZC) in den Sprachen Deutsch und Chinesisch zu finden</a>. &nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt</strong><br>Prof. Dr. Hendrik Lackner<br>E-Mail: <a href="mailto:h.lackner@hs-osnabrueck.de">h.lackner@hs-osnabrueck.de</a> &nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Schüler*innen aus sechs Nationen zur Schnupperstudienwoche an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/04/schuelerinnen-aus-sechs-nationen-zur-schnupperstudienwoche-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Eine Woche lang konnten 44 Schüler*innen aus Tschechien, Rumänien, Frankreich, Estland, Ecuador und der Türkei Einblicke in den Studienalltag in Osnabrück und an der Hochschule bekommen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein buntes Programm von Montag bis Donnerstag: Campus-Rallye, Schnuppervorlesungen, Unternehmensbesuche und eine Fahrt an den Campus Lingen, dazwischen eine Stadtführung sowie Infos zu Stipendien und allgemein dem Studium in Deutschland. All das erwartete die 44 Schüler*innen aus sechs Nationen bei der diesjährigen BIDS-Schnupperstudienwoche.</p>
<p>„Das Interesse wächst stetig, sodass wir mittlerweile Schüler und Schülerinnen aus Ländern innerhalb und außerhalb Europas begrüßen dürfen“, sagt Tatjana Maier vom Center for International Students (CIS), die die Schnupperstudienwoche auch in diesem Jahr organisiert hat. „Das freut uns sehr, denn unser Ziel ist es, jungen Menschen einen authentischen Einblick in den Studienalltag in Deutschland zu geben, um sie vielleicht sogar von einem Studium in Osnabrück überzeugen zu können.“</p>
<p>Die Schnupperstudienwoche wird jährlich vom Center for International Students (CIS) im Rahmen des Projektes BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS) durchgeführt. Mit einem abwechslungsreichen Programm hofft Tatjana Maier, den Schüler*innen Orientierungsmöglichkeiten bei der Studienwahl zu bieten und sie dabei zu unterstützen, eine fundierte Entscheidung für ihre Zukunft zu treffen.</p>
<p>Die Schüler*innen zeigen sich in jedem Fall begeistert.</p>
<p>„Mein Highlight war der Kurs, an dem ich teilgenommen habe“, sagt Andreas-Mihnea Păştină aus Rumänien. „Ich habe neue Sachen gelernt und mich wie ein Student gefühlt. Das war eine tolle Erfahrung.“</p>
<p>„Wir haben auch mit Studenten gesprochen und ihre Sicht kennengelernt“, schildert Ece Menken aus der Türkei. „Das war super für mich.“</p>
<p>„Die Universität ist sehr schön. Und natürlich das Essen!“, ergänzt Markéta Polanská aus Tschechien schmunzelnd. „Ich empfehle allen das Essen.“</p>
<p>Auch das Miteinander und gegenseitige Kennenlernen war für viele der Schüler*innen eine tolle Erfahrung. Eine Sprachbarriere gibt es dabei kaum, denn alle Schüler*innen kommen von PASCH-Schulen – Schulen der Initiative Schulen: Partner der Zukunft – bei denen Deutsch als Fremdsprache zum Lehrplan gehört.</p>
<p>Am Freitag ist schließlich Abreisetag nach einer Woche voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Einige Gesichter sieht man dann vielleicht schon im nächsten Jahr am Campus wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Internationales</category>
                            
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                        <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 13:29:59 +0100</pubDate>
                        <title>Hitze, Starkregen oder Sturm: Forschungsprojekt liefert Handlungsempfehlungen für die Eventbranche</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/03/hitze-starkregen-oder-sturm-forschungsprojekt-liefert-handlungsempfehlungen-fuer-die-eventbranche/</link>
                        <description>Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück untersuchen Risiken durch Extremwetter und entwickeln Strategien für kommunale Veranstaltungen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 17.03.2026) Von kleinen Stadtfesten bis zu großen Events: Wetterextreme können Veranstaltungen auch in unserer Region zunehmend gefährden. Wie sich die Veranstaltungsbranche besser auf vom Klimawandel verursachte Risiken wie Hitze, Starkregen oder Sturm vorbereiten kann, hat das Forschungsprojekt „KlimaEvent“ in den vergangenen drei Jahren untersucht. Forschende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück haben gemeinsam mit der Gemeinde Bad Essen analysiert, wie Veranstaltungen klimaresilienter geplant und umgesetzt werden können. Nun sind die praxisnahen Ergebnisse online abrufbar.<br><br><strong>Große Branche mit hoher Klimasensibilität</strong><br><br>Die Veranstaltungsbranche ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland: Rund 1,5 Millionen Menschen arbeiten in diesem Bereich, der jährlich etwa 130 Milliarden Euro umsetzt. Gleichzeitig zählt er zu den besonders klimasensiblen Branchen. Extremwetter kann Veranstaltungen gefährden oder kurzfristig zum Abbruch zwingen. Auch Infrastrukturprobleme, etwa bei der Anreise oder in Lieferketten, können Veranstaltungen beeinträchtigen.<br><br>„Die Eventbranche ist wirtschaftlich sehr bedeutend, steht aber beim Thema Klimaanpassung noch am Anfang. Die Branche ist sich der zunehmenden Wetterextreme zwar bewusst, konkrete Anpassungsstrategien werden bislang jedoch nur vereinzelt umgesetzt“, sagt Prof. Dr. Kai Michael Griese, Professor für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketingmanagement, an der Hochschule Osnabrück. „Viele Maßnahmen werden erst ergriffen, wenn bereits Schäden entstanden sind. Unser Projekt zeigt, wie sich Risiken frühzeitig erkennen und systematisch in die Planung integrieren lassen.“<br><br>Prof. Dr. Kim Werner leitet gemeinsam mit Griese das Projekt. Die Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement, an der Hochschule Osnabrück erläutert: „Unser Ziel war es nicht nur, auf Risiken aufmerksam zu machen, sondern konkrete Lösungen zu entwickeln, die Veranstalter*innen direkt nutzen können. Dazu gehören beispielsweise Handlungsempfehlungen für den Schutz vor Extremwetter sowie Checklisten für klimaangepasste Veranstaltungen.“<br><br><strong>Praxisbeispiel: Historischer Markt Bad Essen</strong><br><br>Als Fallbeispiel diente der Historische Markt in der Bad Essen, der jährlich mehr als 50.000 Besuchende anzieht. Interviews, Befragungen und Workshops mit Veranstalter*innen, Ausstellenden, Technikdienstleistende und Besuchenden zeigten dem Forschungsteam, welche Risiken besonders relevant sind. Prof. Dr. Martin Franz, Professor für Humangeographie an der Universität Osnabrück, betont: „Während Hitze für Mitarbeitende eine große Belastung darstellt, werden Starkregen und Sturm vor allem als Gefahr für Infrastruktur und Besuchende wahrgenommen.“ In Befragungen gaben 55 Prozent der Ausstellenden an, Windböen oder Sturm als größtes Risiko zu sehen. Gleichzeitig hatten bislang nur rund ein Drittel der Stände bereits konkrete Schutzmaßnahmen umgesetzt.<br><br>„Die Ergebnisse zeigen uns, dass viele Risiken relativ einfach reduziert werden können – etwa durch einfache Schutzmaßnahmen, aber auch durch klare Zuständigkeiten und eine bessere Kommunikation“, sagt Werner. „Entscheidend ist, dass Klimaanpassung frühzeitig Teil der Veranstaltungsplanung wird.“<br><br><strong>Handlungsempfehlungen für klimaangepasste Veranstaltungen</strong><br><br>Timo Natemeyer, Bürgermeister der Gemeinde Bad Essen, freut sich sehr über die Handlungsempfehlungen: „Für unsere Gemeinde ist sehr deutlich geworden, wie wichtig eine systematische Risikoanalyse für Veranstaltungen auf kommunaler Ebene ist. Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule und der Universität haben wir viele neue Perspektiven auf mögliche Gefahren und Anpassungsmaßnahmen gewonnen – etwa bei Infrastruktur, Kommunikation oder Krisenmanagement.“<br><br>Auf Basis der Forschungsergebnisse hat das Projektteam eine Webseite für klimaangepasste Veranstaltungen entwickelt. Unter www.klima-event.de finden Veranstaltende unter anderem detaillierte Maßnahmen zur Minimierung von Extremwetterrisiken bei der Eventplanung und Umsetzung sowie Checklisten für Hitze, Sturm und Starkregen inklusive konkreter Schwellenwerte und Warnstufen, Tipps für Risikoanalysen sowie Empfehlungen für ein gutes Krisenmanagement.<br><br><strong>Grundlage für zukünftige virtuelle Planspiele</strong><br><br>Das Forschungsprojekt „KlimaEvent“ wurde für drei Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit mit insgesamt rund 122.000 Euro gefördert. Neben der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück und der Gemeinde Bad Essen waren auch das GCB German Convention Bureau e.V., der Landkreis Osnabrück sowie das Regionalmanagement Wittlager Land weitere Kooperationspartner.<br><br>Einig sind sich alle, dass die Arbeit weitergeführt werden soll: In einem Anschlussprojekt wird der Historische Markt in Bad Essen als virtuelle Umgebung nachgebildet, um Risiken und Anpassungsmaßnahmen künftig auch in Simulationen und Planspielen zu testen.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Kim Werner<br>Professorin für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Veranstaltungsmanagement<br>Telefon: 0541 969-7268<br>E-Mail: <a href="mailto:k.werner@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="k.werner@hs-osnabrueck.de">k.werner@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr. Kai Michael Griese<br>Professor für Marketing<br>Telefon: 0541 969-3880<br>E-Mail:<a href="mailto:k-m.griese@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="k-m.griese@hs-osnabrueck.de"> k-m.griese@hs-osnabrueck.de</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Frühwarnsystem im Schuh: Intelligente Sensorik schützt Füße von Menschen mit Diabetes</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/03/fruehwarnsystem-im-schuh-intelligente-sensorik-schuetzt-fuesse-von-menschen-mit-diabetes/</link>
                        <description>Student der Hochschule Osnabrück entwickelt kostengünstiges Sensorsystem zur Früherkennung von Fehlbelastungen bei Diabetespatient*innen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unbemerkte Fehlbelastungen der Füße stellen für Menschen mit Diabetes ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Moritz Kampe, Maschinenbau-Student der Hochschule Osnabrück, hat deshalb eine intelligente Einlegesohle entwickelt, die die Druckverteilungen beim Gehen kontinuierlich erfasst und auffällige Belastungen frühzeitig sichtbar macht. Das mobile Messsystem ermöglicht eine alltagstaugliche Überwachung außerhalb medizinischer Labore und kann so zur Prävention des Diabetischen Fußsyndroms beitragen.</p>
<h4><strong>Fehlbelastungen frühzeitig erkennen</strong></h4>
<p class="text-justify">Etwa jeder dritte Mensch mit Diabetes erkrankt laut der Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Laufe seines Lebens am Diabetischen Fußsyndrom. Das sind 850 000 jedes Jahr. Ein diabetischer Fuß entsteht häufig infolge dauerhaft erhöhter Blutzuckerwerte, die Nerven und Blutgefäße schädigen. Betroffene spüren Druckstellen, kleine Verletzungen oder Fremdkörper im Schuh oftmals nicht mehr. Gleichzeitig ist die Durchblutung eingeschränkt, sodass selbst kleine Wunden schlecht heilen und sich zu chronischen Entzündungen entwickeln können. Fehlbelastungen beim Gehen gelten dabei als ein zentraler Risikofaktor. Genau hier setzt das Projekt von Moritz Kampe an: „Mein Ziel war die Entwicklung eines alltagstauglichen Systems, das kritische Druckbelastungen frühzeitig sichtbar macht und so präventives Handeln ermöglicht“, sagt der Student.&nbsp;</p>
<h4 class="text-justify"><strong>Kompakte Elektronik für präzise Messungen</strong></h4>
<p>Dafür integrierte er Sensorik, Elektronik und Datenauswertung in eine flexible Einlegesohle, die problemlos im Schuh getragen werden kann. Die Sohle verfügt über fünf Messpunkte an biomechanisch besonders relevanten Bereichen des Fußes – darunter Ferse, Vorfuß und Zehenbereich. Als Sensormaterial kommt das drucksensitive Polymer Velostat zum Einsatz, dessen elektrischer Widerstand sich unter Belastung verändert. Die Sensoren sind geschützt zwischen textilen Schichten eingebettet und über flache Leitungen mit einer kompakten Auswerteelektronik verbunden, ohne den Tragekomfort einzuschränken.</p>
<p>Eine eigens entwickelte Platine erfasst die entstehenden Messsignale und verarbeitet sie in Echtzeit. So entsteht ein detailliertes Bild des individuellen Gangverlaufs. Die Energieversorgung erfolgt über eine Knopfzelle, wodurch das System autark betrieben werden kann.&nbsp;</p>
<p>Per Bluetooth werden die Daten an ein Endgerät übertragen und anschließend ausgewertet. Ein Algorithmus erkennt automatisch einzelne Schritte sowie Stand- und Schwungphasen des Fußes. Auf dieser Grundlage wird die Druckverteilung während der Abrollbewegung berechnet. Die Ergebnisse werden visuell in Diagrammen und Heatmaps dargestellt, sodass auffällige Belastungsmuster schnell identifiziert werden können.</p>
<p>„Das Projekt von Moritz Kampe zeigt, dass eine medizinisch relevante Überwachung der plantaren Druckverteilung mit vergleichsweise einfachen und kostengünstigen technischen Mitteln möglich ist. Der entwickelte Prototyp erkennt Unterschiede im Gangbild zuverlässig und bildet damit eine wichtige Grundlage für zukünftige Frühwarnsysteme zur Diabetesprävention“, sagt Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer, Professor für Produktentwicklung an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>„Um aus dem Prototyp ein marktreifes Produkt zu machen, müssten im nächsten Schritt unter anderem die Langzeitstabilität, die Optimierung der Alltagstauglichkeit sowie die Recyclingfähigkeit intelligenter Textilien getestet werden“, so Kampe. Diese Aspekte werden unter anderem im Projekt „ReSiST-AR – Recycling Strategies of Smart Textiles &amp; automated Robotics“ untersucht. Das Vorhaben wird durch Mittel des Landes Niedersachsen sowie des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und läuft vom 1. Oktober 2025 bis zum 30. September 2027.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></p>
<p>Moritz Kampe<br>Hochschule Osnabrück<br>E-Mail: <a href="mailto:moritz.kampe@hs-osnabrueck.de">moritz.kampe@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer<br>Funktion: Professor für Produktentwicklung<br>Hochschule Osnabrück&nbsp;<br>E-Mail: <a href="mailto:jens.schaefer@hs-osnabrueck.de">jens.schaefer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Studium</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 12:16:30 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende präsentieren technische Ideen für die Zukunft </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/03/studierende-praesentieren-technische-ideen-fuer-die-zukunft/</link>
                        <description>Auf der Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ am 26. Februar haben 13 studentische Teams aus den Studiengängen der Elektrotechnik und der Informatik ihre innovativen Projekte vorgestellt, die sie im Winterester 2025/26 erarbeitet haben.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Projektmesse „<a href="/loesungen-fuer-morgen/">Lösungen für die Welt von morgen</a>“ am 26. Februar präsentierten 13 studentische Teams aus den Studiengängen Elektrotechnik und Informatik der Hochschule Osnabrück ihre innovativen Projekte aus dem Wintersemester 2025/26. Die Messe bot Einblicke in kreative technische Lösungen für aktuelle Herausforderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück sowie dem iuk-Netzwerk Osnabrück. Drei Teams wurden von einer Fachjury für ihre besonders überzeugenden Arbeiten ausgezeichnet.</p>
<p>Maximilian Grafmüller, Arne Üffing, Maximilian Neuhaus und Niklas Neuhaus vom Team <a href="/loesungen-fuer-morgen/kickassist/">KICKASSIST</a> wurden für das beste Projekt in der Kategorie „Elektronik &amp; Hardwareentwicklung" ausgezeichnet. Die Studierenden der Elektrotechnik haben eine Anwendung für einen Tretroller entwickelt, die eine sichere und regelkonforme elektrische Unterstützung ermöglicht. Ziel war es, einen verbauten E-Bike-Motor so anzusteuern, dass dieser ausschließlich dann unterstützt, wenn tatsächlich ein aktiver Kick durch die fahrende Person erfolgt.</p>
<p>Daniel Tschöp, Thanh Tien Nguyen, Lia Siegbert, Tim Deußing, David-William Kray und Kai Oliver Hetmann vom Team <a href="/loesungen-fuer-morgen/bioreaktor/">SMART-BIOREAKTOR</a> erhielten eine Auszeichnung für das beste Projekt in der Kategorie „IT-Systeme &amp; digitale Anwendungen". Die Studierenden der Medieninformatik haben eine Virtual-Reality-Anwendung entwickelt, die den Aufbau eines Bioreaktors in einer immersiven und risikofreien Umgebung simuliert, um Studierende der Bioverfahrenstechnik optimal auf die Arbeit mit dem echten Gerät vorzubereiten.</p>
<p>Johannes Krause, Linus Blanke, Tim Buddemeier und Justus Wiegard vom Team <a href="/loesungen-fuer-morgen/tess/">TESS </a>wurden für das beste Projekt in der Kategorie „Robotik &amp; Automatisierung" geehrt. Die Masterstudierenden der Elektrotechnik zeigen mit ihrem Roboter, wie mobile Systeme Menschen dort helfen können, wo das Gelände eng, uneben oder steil ist. Das Projekt umfasst die vollständige Konstruktion, Fertigung im additiven Verfahren und die Entwicklung der anwendungsbezogenen Software.</p>
<p>Die Jury bestand aus Vertreterinnen und Vertretern aus Hochschule, Schulen und Unternehmen: Dr. Christina Bergmann, Ortwin Cramer, Maik Flaßkamp, Prof. Dr. Carsten Guhr, Jana von Höne, Christine Kammler, Stefan Meyering, Christian Muris und Stefan Uphaus.&nbsp;</p>
<p>Herzlichen Dank an:</p><ul><li>die <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/foerdergesellschaft/" target="_blank">Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück</a> für nachhaltige und nützliche Preise für die Siegerteams!</li><li>das <a href="https://www.iukos.de/" target="_blank" rel="noreferrer">iuk-Netzwerk</a> für das Catering und die Vorstellung vielfältiger beruflicher Perspektiven für unsere Studierenden!</li></ul><p>Die nächste Projektmesse ist bereits geplant und findet Ende August statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>Fakultäten</category>
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Nachricht</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende aus Ägypten und Deutschland arbeiten gemeinsam an Konzepten für lebenswerte Stadtviertel</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/03/studierende-aus-aegypten-und-deutschland-arbeiten-gemeinsam-an-konzepten-fuer-lebenswerte-stadtviertel-1/</link>
                        <description>Interkulturelles Projekt der Hochschule Osnabrück mit der German University in Kairo</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren verbindet die Hochschule Osnabrück und die German University in Kairo (GUC) eine enge Partnerschaft. Jedes Jahr entwickeln Studierende beider Hochschulen gemeinsame Projekte. Im letzten Semester war die Kooperation so umfangreich wie nie zuvor: 45 Studierende aus den Studiengängen Industrial Product Design und Freiraumplanung reisten nach Ägypten und arbeiten dort gemeinsam mit ägyptischen Studierenden an einem interdisziplinären Stadtentwicklungsprojekt.</p>
<h4><strong>Lebensqualität erhöhen – Potenziale sichtbar machen</strong></h4>
<p>Im Mittelpunkt stand die Entwicklung sozialer und gestalterischer Konzepte für städtische Gebiete unweit der Pyramiden von Gizeh. Die Quartiere gelten als strukturell benachteiligt, verfügen jedoch über großes Potenzial – etwa durch freie Flächen, Wasserläufe und vorhandenes Land. Die Studierenden erarbeiteten Ansätze, die die Lebensqualität der dort lebenden Menschen verbessern können. „Produktdesign, Freiraumplanung und lokale Perspektiven fließen dabei bewusst zusammen. Wir verbinden fachliche Analyse mit echter Begegnung – und schaffen so die Grundlage für tragfähige Lösungen in komplexen urbanen Räumen“, sagt Prof. Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign an der Hochschule Osnabrück.</p>
<p>Zum Auftakt trafen sich die Studierenden in Kairo. Gemischte Gruppen aus Freiraumplanungs-Studierenden, Industrial-Design-Studierenden und ägyptischen Produktdesigner*innen arbeiteten dort eine Woche lang intensiv zusammen: bei Workshops, Geländeanalysen und Besuchen der umliegenden Stadtquartiere. Die Gruppen präsentierten erste ideenbasierte Ansätze bereits vor dem Präsidium der GUC. Der Präsident selbst nahm sich Zeit, um die Arbeit der Studierenden zu würdigen.</p>
<h4><strong>Kairo erleben – Kultur, Hochschule, Alltag</strong></h4>
<p>Neben der Projektarbeit lernten die Studierenden den Hochschulalltag an der GUC kennen: moderne Werkstätten, Labore und einen weitläufigen grünen Campus. „Der Campus ist sehr schön: begrünt, überall stehen Palmen. Eine richtige kleine Oase in dem Trubel von Kairo“, so Solea Valentino, Industrial Product Design Studentin an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Darüber hinaus bot das Rahmenprogramm tiefe Einblicke in die Kultur und das Alltagsleben Kairos: Besuche in Moscheen, im neuen Grand Egyptian Museum, auf dem Bazar, in Handwerksbetrieben und Berufsschulen sowie gemeinsame Abendessen, Ausflüge an den Nil und Begegnungen abseits touristischer Routen. Michelle Bußmann, ebenfalls Industrial Product Design Studentin, hebt besonders die Gastfreundschaft hervor: „Die ägyptischen Studierenden haben sich so viel Mühe gegeben. Wir waren jeden Abend unterwegs, haben zusammen gegessen, gelacht und Kairo aus einer Perspektive erlebt, die man als Tourist*in nie sehen würde.“&nbsp;</p>
<h4><strong>Wertvolle Lernerfahrungen – fachlich wie persönlich</strong></h4>
<p>Die interkulturelle Zusammenarbeit sei anspruchsvoll, aber äußerst bereichernd, so die Lehrenden. Studierende lernen unterschiedliche Arbeitsstile kennen, erleben neue kulturelle Perspektiven und reflektieren soziale Fragestellungen unmittelbar vor Ort. „Wir hoffen, dass die Studierenden etwas fürs Leben mitnehmen – Offenheit für andere Lebenswelten, neue Zugänge zu Gestaltung und Stadtentwicklung und die Fähigkeit, interkulturell zusammenzuarbeiten“, sagt Hofmann. Interkulturelle Kompetenzen sind daher bewusst Teil des Lehrplans.</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Ermöglicht wurde das Projekt durch rund 30.000 Euro, die die Hochschule sowie die beteiligten Fakultäten einwarben – unterstützt von der Ulderup-Stiftung und durch Eigenleistungen der Studierenden.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Thomas Hofmann<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969- 2984<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:t.hofmann@hs-osnabrueck.de">t.hofmann@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Robotik „Made in Osnabrück“: Studierende gründen Verein Osnabotics</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/03/robotik-made-in-osnabrueck-studierende-gruenden-verein-osnabotics/</link>
                        <description>Austausch, Entwicklung und Wettkampf – Robotik in Osnabrück vernetzt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studierende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück haben den gemeinnützigen Verein „Osnabotics“ gegründet. Der neue, institutionenübergreifende Zusammenschluss vernetzt seit diesem Jahr Studierende, Alumni, Forschende und Praxispartner*innen im Bereich Robotik. Ziel des Vereins ist es, gemeinsame Entwicklungsprojekte zu organisieren, die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben zu koordinieren sowie den fachlichen Austausch in der Region dauerhaft zu strukturieren. Hervorgegangen ist Osnabotics aus dem gemeinsamen Field-Robot-Team beider Hochschulen, das 2025 beim International Field Robot Event (FRE) in Italien den Weltmeistertitel gewann.&nbsp;</p>
<p>„Mit Osnabotics schaffen wir ein dauerhaftes Zuhause für Robotik-Begeisterte in Osnabrück. Wir wollen Wissen bündeln, neue Projekte ermöglichen und Menschen zusammenbringen, die Robotik aktiv gestalten möchten“, sagt Dr. Alexander Mock, 1. Vorsitzender des Vereins.</p>
<h4><strong>Wurzeln im Field-Robot-Team</strong></h4>
<p>Die Ursprünge reichen mehr als zwei Jahrzehnte zurück: In einer Arbeitsgruppe an der Hochschule Osnabrück bildete sich eine studentische Initiative, die regelmäßig am International Field Robot Event teilnahm – einem Wettbewerb, bei dem autonome Roboter landwirtschaftliche Aufgaben ohne menschliches Eingreifen bewältigen. Parallel engagierte sich an der Universität Osnabrück eine Gruppe in weiteren Robotik-Wettbewerben.</p>
<p>Ab 2019 arbeiteten die Teams zunehmend enger zusammen und traten schließlich gemeinsam als hochschulübergreifendes Field-Robot-Team an. Mit dem Gewinn des Weltmeistertitels 2025 entstand der Entschluss, die Zusammenarbeit in einem eigenständigen Verein zu verstetigen.</p>
<h4><strong>Praxisorientierte Robotik – von Agrar bis Highspeed</strong></h4>
<p>Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt weiterhin in der Agrarrobotik. Die Arbeitsgruppe „Feldrobotik“ trifft sich regelmäßig im Agro-Technicum der Hochschule Osnabrück, einer Forschungsinfrastruktur mit Labor-, Hallen- und direkt angrenzenden Outdoor-Versuchsflächen, in der Agrartechnologien unter realen Bedingungen entwickelt und getestet werden. Dort entwickeln die Mitglieder autonome Systeme für reale Einsatzbedingungen auf dem Feld. Erfahrene Teammitglieder arbeiten dabei eng mit Studierenden aus den Anfangssemestern zusammen, die praktische Erfahrungen ergänzend zu ihrem Studium sammeln möchten.</p>
<p>Zusätzlich entwickelt die Arbeitsgruppe „Autonomous Racing“ einen Prototyp für einen selbstfahrenden Rennwagen. Das interdisziplinäre Team arbeitet dazu mit dem Ignition Racing Team (IRTe) zusammen. Das IRTe ist ein studentisches Rennteam der Universität und Hochschule Osnabrück, dass mit einem selbst gebauten Rennwagen an der Formula Student teilnimmt. Ziel ist die Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Fahrzeugs für die Formula-Student-Saison 2027.&nbsp;</p>
<h4><strong>Vernetzung als zentrales Anliegen</strong></h4>
<p>Neben der Projektarbeit setzt der Verein auf institutionenübergreifenden Austausch durch gemeinsame Projekte, regelmäßige Workshops sowie Formate zum fachlichen Austausch. „Wir möchten nicht nur die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben koordinieren, sondern auch unsere Kompetenzen teilen, eine gemeinsame Infrastruktur aufbauen und Doppelentwicklungen vermeiden“, sagen Simon Balzer und Jannik Jose, Vorstandsmitglieder von Osnabotics.</p>
<p>Unterstützt wird Osnabotics dabei durch einen Beirat mit fachlicher Expertise: Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink (Hochschule Osnabrück) sowie Prof. Dr.-Ing. Mario Porrmann (Universität Osnabrück) begleiten die Arbeit beratend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Osnabotics e.V.<br>Web: www.osnabotics.org<br>Telefon: +49 541 91193500<br>E-Mail: info@osnabotics.org</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 06:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulluft geschnuppert</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/hochschulluft-geschnuppert/</link>
                        <description>Wie fühlt sich Studieren in Osnabrück eigentlich an? 

Genau das konnten rund 550 Oberstufenschülerinnen aus sieben Schulen bei den Hochschulorientierungstagen der Zentrale Studienberatung Osnabrück (ZSB) herausfinden.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Zweimal im Jahr öffnet die ZSB die Türen zu den Osnabrücker Hochschulorientierungstagen und ermöglicht spannende Einblicke in den Studienalltag. Mit dabei: persönliche Austauschrunden mit Studienbotschafterinnen der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück.</p>
<p><br>Hier berichten Studierende von ihrem eigenen Weg ins Studium, teilen Erfahrungen aus dem Studienalltag und beantworten Fragen rund um Organisation, Finanzierung, Wohnen und Freizeit.<br>Natürlich durfte auch echtes Campus-Feeling nicht fehlen: Einblicke in die moderne Lernlandschaft und die Seminarräume sowie das gemeinsame Essen in der Mensa machten das Studierendenleben hautnah erlebbar und besonders authentisch.</p>
<p><br>Abgerundet wird das Programm durch einen Infovortrag der ZSB zu Orientierungsangeboten, den Studienmöglichkeiten in Osnabrück und Lingen sowie zum Bewerbungs- und Auswahlverfahren.<br>Ein rundum gelungener Tag für alle, die wissen wollen: Wie studiert es sich eigentlich in Osnabrück?</p>
<p>&nbsp;</p><div><div><div><div><p><strong>Zentrale Studienberatung Osnabrück (ZSB)</strong><br>Neuer Graben 27<br>49074 Osnabrück<br>Tel.: +49 541 969 4999<br><a href="mailto:info@zsb-os.de" title="E-Mail an info@zsb-os.de">info@zsb-os.de</a><br><a href="https://www.zsb-os.de" target="_blank" title="Link zur Website www.zsb-os.de" rel="noreferrer">www.zsb-os.de</a></p></div></div></div></div>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 09:42:35 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück forscht an Recycling smarter Textilien </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-forscht-an-recycling-smarter-textilien/</link>
                        <description>Forschungsteam aus Lingen und Osnabrück entwickelt Design– und Robotiklösungen für smarte Kleidung und deren Wiederverwertung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Lingen/Osnabrück, 26.02.2026) Selbstleuchtende Jacken, Pullover mit Notrufsensoren oder Schuhsohlen, die Gesundheitsdaten messen – sogenannte smarte Textilien sind auf dem Vormarsch. Doch während ihre Funktionen immer ausgefeilter werden, steckt ihr Recycling noch in den Kinderschuhen. Ein neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück will genau hier ansetzen. Im Projekt „ReSiST-AR - Recycling Strategies of Smart Textiles &amp; automated Robotics“ forscht ein Wissenschaftsteam daran, das Design dieser Textilien nachhaltiger zu gestalten. Außerdem entwickelt es Robotertechnik so weiter, dass smarte Kleidung zukünftig automatisiert sortiert und so besser recycelt werden kann. Gefördert wird das zweijährige Projekt mit rund 422.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Niedersachsen.</p>
<p><strong>Regionale Recyclingkreisläufe für smarte Kleidung</strong></p>
<p>Smarte Textilien kommen bereits heute in vielen Bereichen zum Einsatz – etwa bei Polizei und Feuerwehr, im Sport oder in der Mode. Gleichzeitig stellt ihre Entsorgung eine wachsende Herausforderung dar. „Textilien werden häufig um die halbe Welt transportiert, um dort günstiger von Hand sortiert zu werden. Außerdem ist die getragene Kleidung oft verschmutzt und riecht. Das ist weder eine angenehme Arbeit noch besonders nachhaltig“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Steffen Greiser. Er ist Professor für Automatisierungstechnik an der Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück und leitet das neue Forschungsprojekt. „Unser Ziel ist es, die Sortierprozesse zu automatisieren und regionale Recyclingkreisläufe zu ermöglichen, anstatt Kleidung über große Distanzen zu transportieren.“ Dafür sollen Roboter in die Lage versetzt werden, entsorgte Kleidungsstücke zu scannen und die smarten Textilien herauszugreifen.</p>
<p><strong>KI und Robotik sollen Textilberge sortieren</strong></p>
<p>Greiser erläutert die besondere Herausforderung beim Sortieren von Kleidung per Roboter: „Bislang können Roboter vorwiegend feste Materialien gut greifen - genau wie KI gut lernen kann, feste Gegenstände zu erkennen. Kleidungsstücke sind jedoch sehr weich, liegen oft gebündelt und überlappend auf Förderbändern, sind zerknittert und unterscheiden sich stark in Material, Farbe und Struktur. Sie sehen also immer anders aus. Damit Roboter zuverlässig die smarte Kleidung erkennen und greifen können, braucht es fortschrittliche Sensortechnologien und Algorithmen. Wir wollen ihnen beibringen die smarten Textilien zwischen vielen anderen Kleidungsstücken herauszusuchen – egal wie sie auf dem Kleiderhaufen liegen.“</p>
<p>Geplant ist dafür der Einsatz von multispektralen Kameras, 3D-Sensorik und weiteren Technologien, um Materialien zu unterscheiden und Elektronikbestandteile aufzuspüren.<br><br><strong>Nachhaltigkeit beginnt beim Produktdesign</strong></p>
<p>Neben der Sortierung widmet sich das Projekt auch der Frage, wie smarte Kleidung von Anfang an recyclingfreundlicher gestaltet werden kann. Dabei untersucht ein Forschungsteam am Standort Osnabrück verschiedene Herstellungsverfahren – etwa das Aufsticken, Einnähen oder Verschweißen elektronischer Komponenten.</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer ist Professor für Technische Produktentwicklung an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik am Campus Westerberg und betont: „Wir analysieren, wie Sensoren und Elektronik so integriert werden können, dass sie im Alltag stabil funktionieren, sich später aber möglichst einfach wieder aus den Textilien herausnehmen lassen. Dafür schauen wir uns als erstes an, welche Arten von smarten Textilien es gibt und welche Anforderungen es aus Sicht der Endkund*innen gibt. Unser Ziel ist ein Leitfaden, mit dem Unternehmen smarte Textilien langlebig und gleichzeitig recyclingfähig entwickeln können.“</p>
<p><strong>Praxisnahe Forschung mit Industriepartnern</strong></p>
<p>Für die Umsetzung des Forschungsprojektes arbeitet die Hochschule Osnabrück eng mit Unternehmen aus der Region zusammen. Dazu gehören das Robotik-Unternehmen Moduco GmbH aus Lingen sowie die WKS Textilveredlungs-GmbH aus Wilsum.</p>
<p>Das Unternehmen moduco entwickelt Robotik-Systeme für den produktiven Einsatz in Unternehmen und bringt viel Erfahrung im Zusammenspiel von Robotern mit kamerabasierten Systemen mit. „Das automatische Sortieren von Kleidungsstücken mit einem Roboter ist eine überdurchschnittlich große Herausforderung. Die Aufgabe kann nicht durch fest programmierte Abläufe gelöst werden“, so Geschäftsführer Stephan Feldker. Das Team von moduco arbeitet gemeinsam mit den Partnern an praxisnahen Lösungen, um Robotern und kollaborativen Robotern (sogenannte Cobots, die Hand in Hand mit Menschen arbeiten) beizubringen, diese herausfordernde Aufgabe erfolgreich zu meistern.</p>
<p>Auch der Praxispartner WKS Textilveredlungs-GmbH sieht großes Potenzial: „Wir sortieren und reparieren täglich große Mengen zurückgesendeter Kleidung. Lösungen, die Sortierung, Analyse von Schadbildern und Aufbereitung der Kleidung erleichtern, sind entscheidend, um Second-Life-Konzepte wirtschaftlich umzusetzen. Wir freuen uns sehr mit der Hochschule Osnabrück eine starke Forschungspartnerin gefunden zu haben“, so Geschäftsführer Michael Hofmann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr.-Ing. Steffen Greiser<br>Professor für Automatisierungstechnik&nbsp;<br>Telefon: 0591 80098-285<br>E-Mail:<a href="mailto:s.greiser@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="s.greiser@hs-osnabrueck.de"> s.greiser@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer<br>Professor für Technische Produktentwicklung<br>Telefon: 0541 969-2133<br>E-Mail:<a href="mailto:jens.schaefer@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="jens.schaefer@hs-osnabrueck.de"> jens.schaefer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 15:49:31 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück treibt nachhaltige Transformation der Landwirtschaft voran</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-treibt-nachhaltige-transformation-der-landwirtschaft-voran/</link>
                        <description>Im Forschungsverbund agri:change erhält die Hochschule rund 2,2 Millionen Euro Fördermittel.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="text-justify">Steigende Anforderungen an Tierwohl und Klimaschutz, wirtschaftlicher Druck auf Betriebe, gesellschaftliche Erwartungen an Transparenz und Nachhaltigkeit – die Agrar- und Ernährungswirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Wie dieser Wandel gelingen kann, ist Kern des Forschungsverbunds agri:change. Das auf fünf Jahre angelegte Projekt wird mit rund 25 Millionen Euro aus dem Programm zukunft.niedersachsen – ein gemeinsames Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung – gefördert. Die Koordination liegt bei der Universität Göttingen, die transdisziplinäre Leitung beim Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar). Zudem arbeitet die Hochschule Osnabrück mit 14 weiteren wissenschaftlichen Partnern gemeinsam an Transformationspfaden für eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungswirtschaft. Zur Auftaktveranstaltung in Hannover kamen nun alle Akteur*innen zusammen. Mit dabei waren auch Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, und Miriam Staudte, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Mohrs sagte: „Die Herausforderungen für die Agrar- und Ernährungswirtschaft als zweitwichtigste Wirtschaftsbranche unseres Landes sind komplexer denn je: Klimawandel, Ressourcenknappheit, geopolitische Unsicherheiten und steigende gesellschaftliche Erwartungen verlangen neue Antworten. Innovationen aus der Wissenschaft können neue Wege eröffnen und praxistaugliche Lösungen ermöglichen – beispielsweise um die Effizienz der Höfe und Betriebe zu steigern, Ernten zu stabilisieren und zugleich Nachhaltigkeit und Tierwohl voranzubringen. Als Land investieren wir daher rund 68 Millionen Euro in drei große Forschungsverbünde im Agrar- und Ernährungsbereich. Mit agri:change schaffen wir eine starke wissenschaftliche Grundlage, um die niedersächsische Landwirtschaft und damit unsere Ernährungssicherheit zukunftsfest weiterzuentwickeln.“</p>
<p>Die Hochschule Osnabrück bringt ihre Expertise in drei der vier sogenannten agri:labs ein. Dies sind praxisnahe Reallabore, in denen gemeinsam mit Partnern aus der Praxis konkrete Lösungen entwickelt und erprobt werden. Thematisch reichen die Beiträge von nachhaltigen Wertschöpfungssystemen über zukunftsfähige Nutztierhaltung und die Nutzung von Nebenströmen bis hin zur integrierten Agrarlandschaftsentwicklung. Für ihre Forschung erhält die Hochschule Osnabrück Fördermittel in Höhe von knapp 2,2 Millionen Euro.</p>
<p><strong>Konkrete Fragestellungen in der Praxis erproben&nbsp;</strong></p>
<p>Agri:change zeichnet sich nicht nur durch die große Zahl an beteiligten Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Politik und Praxis aus, sondern vor allem durch die unmittelbare Praxisnähe, wie Prof. Dr. Nana Zubek, Professorin für Agrarökonomie der Hochschule Osnabrück erläutert: „Transformationsprozesse können nur dann erfolgreich sein, wenn sie von den betroffenen Akteurinnen und Akteuren mitgetragen werden.“&nbsp;</p>
<p>Das zeigt sich auch in den Teilprojekten, in denen Nana Zubek mit ihrem Team arbeitet. Gemeinsam untersuchen sie, wie gesellschaftlich akzeptiert tiefgreifende Veränderungen entlang der agrarischen Wertschöpfungskette überhaupt sind und welche Rolle dabei persönliche Kontakte, Austausch und Netzwerke spielen. Denn ob sich nachhaltigere Produktionsweisen durchsetzen, hängt oft davon ab, wie Landwirtinnen und Landwirte, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger darüber sprechen und welche Erfahrungen sie im eigenen Umfeld machen.</p>
<p>Gleichzeitig wird analysiert, wie sich eine nachhaltige Umgestaltung der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf die Lebensqualität in Regionen auswirkt. Entstehen neue Arbeitsplätze und Geschäftsmodelle? Verändern sich Einkommen oder wirtschaftliche Strukturen? Was passiert, wenn sich Produktion verlagert? Wenn beispielsweise weniger Fleisch in Niedersachsen erzeugt würde: Wird dann anderswo mehr produziert? Und was wären verbundene ökonomische, ökologische sowie gesellschaftliche Konsequenzen? Solche überregionalen wirtschaftlichen Zusammenhänge werden mit in den Blick genommen.&nbsp;</p>
<p><strong>Hochschule Osnabrück thematisch breit aufgestellt&nbsp;</strong></p>
<p>Neben Zubek sind noch Prof. Dr. Guido Recke, Prof. Dr. Inga Tiemann, Dr. Kathrin Toppel sowie Prof. Dr. Diemo Daum mit ihren Teams im Gesamtprojekt vertreten und decken dabei unterschiedliche Themengebiete ab.</p>
<p>Das Team von Prof. Dr. Diemo Daum entwickelt neue Ansätze, um bislang ungenutzte Pflanzenbestandteile aus dem Freilandgemüsebau nachhaltig zu erschließen und ihr Potenzial für die Lebensmittelverarbeitung zu bewerten. Im Fokus stehen dabei vor allem Blätter von Wurzel-, Knollen- und Kohlgemüse sowie Gemüsefraktionen, die etwa aufgrund zu geringer Größe nicht als Frischware vermarktet werden. Gleichzeitig untersuchen die Forschenden, inwieweit entsprechende Verwertungsoptionen dazu beitragen können, Stickstoffverluste durch Nitratauswaschung und Lachgasemission aus Ackerböden zu verringern und damit Umwelt und Klima zu schützen.<br><br>Prof. Dr. Inga Tiemann und Dr. Kathrin Toppel beschäftigen sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen mit Geflügel. Tiemann arbeitet im Teilprojekt „Geflügel ‚Low carbon line&nbsp;‘ – regionale Produktion mit geringer Umweltwirkung.“&nbsp;<br>Die „Carbon Line – Huhn“ schafft die Datengrundlage für eine evidenzbasierte Bewertung von Klimawirkungen in der Geflügelhaltung. Ziel ist es, Ressourceneffizienz und Tierwohl systemisch zusammenzudenken und praktikable Transformationspfade für die Geflügelbranche aufzuzeigen.</p>
<p>Toppel erprobt und bewertet am Lehr- und Forschungsbetrieb Waldhof der Hochschule verschiedene Ansätze zur Reduzierung des Risikos von Hitzestress bei Masthühnern. Damit leistet das Team einen Beitrag dazu, Geflügelhaltung auch in einem sich wandelnden Klima tiergerecht und zukunftsfähig zu gestalten. Der inkludierte Praxisaustausch ebnet den direkten Weg für erfolgreiche Maßnahmen ins Controlling von Masthühnerbeständen.</p>
<p>Für die wirtschaftliche Nutzung bislang ungenutzter Rest- und Begleitstoffe in Deutschland besteht noch erheblicher Forschungsbedarf. Insbesondere sind die mengenmäßigen, technisch verfügbaren und ökonomisch verwertbaren Potentiale verschiedener Wertschöpfungsketten nicht bekannt. Diese Aspekte werden im Fachgebiet von Prof. Dr. Guido Recke untersucht. Ein weiterer Fokus liegt auf der ökonomischen Optimierung durch Nebenstrom-Upcyling von ausgewählten Lebens- und Futtermitteln und auf Akzeptanzanalysen bei den beteiligten Unternehmen.</p>
<p>Mit dem Engagement im Verbundprojekt agri:change unterstreicht die Hochschule Osnabrück ihren Anspruch, wissenschaftliche Erkenntnisse frühzeitig in die Praxis zu überführen und den Wandel der Agrar- und Ernährungswirtschaft aktiv mitzugestalten. So entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen und konkrete Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung in Niedersachsen und darüber hinaus.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 14:45:00 +0100</pubDate>
                        <title>Professorin der Hochschule Osnabrück in Niedersachsens ersten Klimarat berufen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/professorin-der-hochschule-osnabrueck-in-niedersachsens-ersten-klimarat-berufen/</link>
                        <description>Starke Expertise vom Campus Lingen: Prof. Dr. Anne Schierenbeck ist eines von sechs wissenschaftlichen Mitgliedern des neuen Beratungsgremiums der Landesregierung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Lingen/Hannover, 24.02.2026) Sie ist eine von sechs Wissenschaftler*innen aus ganz Niedersachsen, die die niedersächsische Landesregierung von nun an bei Klimaschutzmaßnahmen beraten sollen: Prof. Dr. Anne Schierenbeck wird Mitglied im ersten Klimarat des Landes Niedersachsen. Sie ist Professorin für Energiemanagement an der Fakultät Management, Kultur und Technik am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>Der Klimarat wird aus insgesamt 15 Mitgliedern bestehen – sechs aus der Wissenschaft und neun aus Verbänden, darunter Organisationen aus Wirtschaft, Umwelt, Landwirtschaft, Kommunen und Sozialverbänden. Heute wurden die 15 Mitglieder in Hannover offiziell benannt.</p>
<p><strong>Wissenschaft berät Politik bei Klimaschutzmaßnahmen</strong></p>
<p>Das im Niedersächsischen Klimagesetz verankerte Gremium soll die Landesregierung künftig dabei unterstützen, Klimaschutzmaßnahmen praxisnah, sozial ausgewogen und wissenschaftlich fundiert umzusetzen. „Ich freue mich sehr darüber, im Klimarat das Land Niedersachsen bei dem Erreichen der Klimaziele zu unterstützen und zu beraten. Dabei sind für mich die Transformation der Energiewirtschaft, der Ausbau der Wasserstoffwirtschaft sowie die drastische Reduzierung der CO₂-Emissionen der Industrie zentrale Stellschrauben. Das Energiewendeland Niedersachsen kann hier beispielgebend für Deutschland und Europa sein“, so Schierenbeck.</p>
<p>Die wissenschaftlichen Mitglieder erarbeiten Grundlagen für Stellungnahmen und Empfehlungen. Der Klimarat gibt unter anderem eine jährliche Einschätzung zur Entwicklung der Treibhausgasemissionen ab und berät bei der Weiterentwicklung von Klimaschutzmaßnahmen.</p>
<p><strong>Breite Beteiligung von Wissenschaft, Verbänden und Bürger*innen</strong></p>
<p>Der Klimarat ist Teil eines breit angelegten Beteiligungsprozesses. Neben Wissenschaft und Verbänden werden auch zufällig ausgewählte Bürger*innen einbezogen werden. Ihre Zusammensetzung erfolgt per Losverfahren aus den Melderegistern und soll einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung Niedersachsens abbilden. Die Empfehlungen aus Wissenschaft und Verbänden werden gemeinsam mit den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung jährlich veröffentlicht und an Landtag und Landesregierung übergeben.<br><br>Niedersachsens Umwelt- und Klimaschutzminister Christian Meyer betont die Bedeutung des neuen Verfahrens: „Diese breite Beteiligung in Sachen Klimaschutz ist einzigartig in Deutschland und stärkt den demokratischen Dialog.“ Als Energiewendeland Nr. 1 sei Niedersachsen bei der Energiewende und beim Umbau zur klimaneutralen Wirtschaft bereits auf Kurs: „In den vergangenen drei Jahren konnten wir die Treibhausgasemissionen in Niedersachsen so stark senken wie seit 1990 nicht mehr. Doch die Herausforderungen bleiben groß, um in Niedersachsen bis 2040 in allen Sektoren klimaneutral zu werden.“ Mit dem unabhängigen Klimarat stelle das Land sicher, dass wissenschaftliche Expertise, praxisnahe Erfahrungen und Bürgerperspektiven zusammenkommen.<br><br><strong>Fünfjährige Amtszeit</strong></p>
<p>Die Mitgliedschaft im Klimarat ist zunächst auf fünf Jahre begrenzt und erfolgt ehrenamtlich. Der Klimarat soll sich aktiv in die Ausgestaltung des Klimaschutzes in Niedersachsen einbringen und wird von der Landesregierung als wichtiger Impulsgeber für die Umsetzung des Niedersächsischen Klimagesetzes verstanden. Mit der Berufung von Prof. Dr. Anne Schierenbeck bringt die Hochschule Osnabrück ihre energie- und klimapolitische Expertise in ein zentrales Beratungsgremium des Landes ein<br>&nbsp;</p>
<p><br><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Anne Schierenbeck<br>Professorin für Energiemanagement am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0591 80098-210<br>E-Mail: <a href="mailto:a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de">a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 13:43:16 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück: Internationaler Innovationspreis für Apfelsorten </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/02/hochschule-osnabrueck-internationaler-innovationspreis-fuer-apfelsorten/</link>
                        <description>Allergikerfreundliche Apfelmarke „Pompur“ erhält renommierten Branchenaward</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Großer Erfolg für eine Apfelinnovation mit wissenschaftlichen Wurzeln an der Hochschule Osnabrück: Die allergikerfreundliche Apfelmarke „Pompur“ ist mit dem FRUIT LOGISTICA Innovation Award (FLIA) in der Kategorie Fresh Produce ausgezeichnet worden. Der Preis gilt als renommierteste internationale Auszeichnung der Fruchthandelsbranche und wurde im Rahmen der FRUIT LOGISTICA in Berlin verliehen.<br><br>Aus zahlreichen Einreichungen hatte eine unabhängige Fachjury fünf herausragende Innovationen nominiert. Die finale Entscheidung lag bei den Besucherinnen und Besucher der internationalen Leitmesse: An zwei Messetagen stimmten Fachbesucherinnen und -besucher aus aller Welt für ihre Favoriten ab. „Pompur“ setzte sich dabei deutlich gegen vier weitere nominierte Innovationen durch.<br>„Diese Auszeichnung bedeutet uns sehr viel – vor allem, weil sie auf dem Votum der Fachbesucherinnen und Fachbesucher basiert“, sagt Prof. Dr. Werner Dierend, Leiter des Fachgebiets Obstbau an der Hochschule Osnabrück. „Zu sehen, dass eine über viele Jahre entwickelte Sorte nicht nur wissenschaftlich überzeugt, sondern auch am Markt und bei internationalen Expertinnen und Experten Anerkennung findet, ist eine besondere Bestätigung unserer Arbeit.“&nbsp;</p>
<p><strong>Wissenschaftliche Grundlage an der Hochschule Osnabrück</strong></p>
<p>Die ausgezeichnete Marke „Pompur“ basiert auf Apfelsorten, die im Rahmen eines mehrjährigen Forschungs- und Züchtungsprogramms entwickelt wurden. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte unter maßgeblicher Beteiligung der Hochschule Osnabrück in enger Zusammenarbeit mit der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) aus dem Alten Land sowie der TU München (Prof. Dr. Wilfried Schwab) und der Charité Berlin (Prof. Dr. Karl-Christian Bergmann). Nach mehrjähriger Entwicklungs- und Testphase sowie dem Aufbau entsprechender Anbaukapazitäten sind die ersten Sorten seit November 2025 im Handel erhältlich,&nbsp;der Verkaufsstart verlief sehr gut. Unter dem Dachmarkennamen „Pompur“ werden zwei geschmacklich unterschiedliche, knackige und saftige Apfelsorten vermarktet.</p>
<p>Bereits 2022 wurden die zugrunde liegenden Sorten als erste Apfelsorten überhaupt von der Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) zertifiziert. Sie gelten als besonders gut verträglich für viele Menschen mit Apfelallergie. Allein in Deutschland sind Schätzungen zufolge mehrere Millionen Menschen betroffen. Eine medikamentöse Therapie existiert bislang nicht.&nbsp;<br>Neben „Pompur“ wurde auch eine Agrarsprühdrohne der ungarischen Firma ABZ Innovation ausgezeichnet. Sie gewann den Innovation Award in der Kategorie Technology.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:09:38 +0100</pubDate>
                        <title>Sechs neue Professor*innen nehmen ihre Arbeit an der Hochschule Osnabrück auf </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/01/sechs-neue-professorinnen-nehmen-ihre-arbeit-an-der-hochschule-osnabrueck-auf/</link>
                        <description>Zuwachs an allen Fakultäten und am Institut für Musik </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Herausforderungen von morgen lassen sich nur im Miteinander beantworten. Mit Ihrer Expertise bereichern Sie die Hochschule Osnabrück um wertvolle Perspektiven. Nutzen Sie den Austausch mit Ihren neuen Kolleginnen und Kollegen, um gemeinsam tragfähige Lösungen für komplexe Fragestellungen zu entwickeln und Studierende optimal auf ihre berufliche Zukunft vorzubereiten“, empfängt Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, den Zuwachs im Kollegium. Insgesamt begrüßt die Hochschule sechs neue Professor*innen, die ihre Arbeit bereits aufgenommen haben oder dies in den nächsten Monaten tun werden. Verstärkung für Lehre, Forschung und Transfer gibt es an allen Fakultäten sowie am Institut für Musik.&nbsp;<br><br><strong>Impulsgebende Professuren für die Weiterentwicklung der Hochschule&nbsp;</strong></p>
<p>Passend zum Start des Sommersemesters wird Dr. Pia Münster zur Professorin für „Tierhaltung und Tiergesundheitsmanagement“ an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur ernannt. Mit ihrer Expertise stärkt sie insbesondere die praxisnahe und zukunftsorientierte Ausrichtung der umwelt- und tierwohlorientierten Lehre und Forschung.&nbsp;</p>
<p>An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik werden in den kommenden Monaten zwei neue Professoren ihre Tätigkeit aufnehmen:&nbsp;<br>Dr. Dr. Jörg Neunzehn wird ab Februar die Professur „Biomaterialien“ besetzen und kehrt damit als ehemaliger Student der Dentaltechnologie zurück an die Hochschule.&nbsp;<br>Ebenfalls in Vorbereitung auf seinen Dienstantritt ist PD Dr. Yves Jeanrenaud, der als Professor für „Gender und Diversity in Ingenieurwissenschaften und Informatik“ berufen wird. Die Professur ist sowohl an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik als auch an der Fakultät Management, Kultur und Technik verortet und damit die erste Brückenprofessur an der Hochschule Osnabrück. „Ich fühle mich geehrt, erstmalig an gleich zwei Fakultäten eine Professur anzutreten. Ich sehe dies als Chance, die Themen Gender und Diversity nochmal breiter in die Hochschule zu streuen und freue mich auf das interdisziplinäre Zusammenarbeiten mit den Kolleg*innen“, so Jeanrenaud zu seiner Motivation für den Start an der Hochschule.</p>
<p>Bereits zu Beginn des Jahres wurden zwei Professorinnen an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ernannt:&nbsp;<br>Prof. Dr. Sarah Lüttmann verstärkt die Fakultät als Professorin für „Öffentliches Recht, insbesondere Verwaltungsrecht“.&nbsp;<br>Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde zudem eine Honorarprofessorin für „Performing Arts Physiotherapy“ bestellt – weltweit die erste Professur, die mit diesem Titel vergeben wurde und damit einen international einzigartigen Schwerpunkt setzt.&nbsp;</p>
<p>Auch das Institut für Musik verzeichnet Zuwachs: Ende des vergangenen Jahres wurde Prof. Torsten Haas zum Professor für „Pop-Bass“ ernannt und bereichert seither die Ausbildung unserer Studierenden im Bereich Popmusik und Musikerziehung.&nbsp;<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Verabschiedung in den Ruhestand</strong></p>
<p>Neben der Begrüßung neuer Kolleg*innen verabschiedet die Hochschule Osnabrück auch Prof. Dr. Bernhard Lang in den Ruhestand. Er war als Professor für „Digitale Multimediasysteme“ an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik tätig und hat Lehre und Forschung über viele Jahre hinweg maßgeblich geprägt. Die Hochschule dankt ihm herzlich für sein Engagement und wünscht ihm für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 12:49:14 +0100</pubDate>
                        <title>Eröffnung der Fotoausstellung „Diversity? Feiern WIR!” an der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/01/eroeffnung-der-fotoausstellung-diversity-feiern-wir-an-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Studentische Perspektiven auf Vielfalt und Inklusion sind bis Ende März im Foyer der Bibliothek am Campus Westerberg ausgestellt.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mut, Solidarität &amp; Empowerment – von diesen Themen erzählen die Bilder der neuen Fotoausstellung „Diversity? Feiern WIR!“, die am 13. Januar 2026 in der Bibliothek am Campus Westerberg eröffnet wurde.&nbsp;</p>
<p>Prof.in Dr.in Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, begrüßte feierlich die ca. 50 Besucher*innen, die der Einladung des Ressorts für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit sowie des LearningCenters der Hochschule folgten.&nbsp;</p>
<p>Die Ausstellung bildet den Abschluss des hochschulweiten Fotowettbewerbs zum 13. Deutschen Diversity-Tag. Aus 74 Einsendungen wurden drei Bilder prämiert und 14 weitere Fotos für die Ausstellung ausgewählt. Diese sind noch bis zum 31. März öffentlich im Foyer der Bibliothek am Campus Westerberg zu sehen.</p>
<p><strong>Verschiedene Diversity-Perspektiven im Hochschulalltag</strong></p>
<p>Die eingereichten Fotos zeigen, wie unterschiedlich Zugehörigkeit, Miteinander und Diversität im Hochschulalltag erlebt werden. Sie machen sichtbar, was oft im Verborgenen bleibt: vielfältige Lebenslagen, Identitäten und Ausgangslagen, die die Hochschule als Lern- und Arbeitsort prägen.&nbsp;„Chancengerechtigkeit bedeutet für uns, Barrieren nicht nur zu benennen, sondern sie Schritt für Schritt abzubauen. Die eingereichten Fotos machen deutlich, wo Zugänge noch ungleich sind und wo Studierende bereits heute Räume der Teilhabe schaffen, in denen alle ihre Potenziale entfalten können,“&nbsp;betont Prof.in Dr.in Susanne Düchting.</p>
<p>Im Rahmen der Eröffnung wurden die Gewinner*innen des Wettbewerbs für ihr kreatives Engagement ausgezeichnet. Für den ersten, zweiten und dritten Platz wurden Preisgelder in Höhe von 300, 200 und 100 Euro vergeben. Den ersten Platz erhielt Nila Dunschen aus der Fakultät Management, Kultur und Technik in Lingen für das Foto „Diversity! Feiern WIR?“. Der zweite Platz ging an Yesenia Chapula aus der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften für das Bild „Glauben“. Der dritte Platz wurde an Reham Alrwdi vergeben, ebenfalls aus der Fakultät WiSo, für das Foto „Threads of the same Fabric.“</p>
<p>„Die Fotografien erzählen von Zugehörigkeit, aber auch von Ausschlüssen, von Solidarität, Empowerment und vom Mut, eigene Perspektiven zu zeigen. Sie laden uns ein, genauer hinzuschauen, zuzuhören und darüber ins Gespräch zu kommen, wie wir diese Hochschule zu einem inklusiveren Ort machen können,“ betont Dr. Patricia Gozalbez Cantó aus dem LearningCenter.</p>
<p>​Mit dem Wettbewerb und der Fotoausstellung möchte die Hochschule Osnabrück ein deutliches Zeichen für ein wertschätzendes, diskriminierungsfreies Studien- und Arbeitsumfeld setzen und knüpft an ihr Engagement im Rahmen der Charta der Vielfalt an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br>Dr.in Patricia Gozalbez Cantó</p>
<p>Diversity in Studium und Lehre</p>
<p>Leitung Arbeitsbereich Diversitätsorientiertes Lehren und Lernen | Peer Learning</p>
<p><a href="mailto:p.canto@hs-osnabrueck.de">p.canto@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>0541 969-7213</p>
<p><strong>Sowie&nbsp;</strong></p>
<p>Präsidiums-Ressort für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit</p>
<p><a href="mailto:chancengerechtigkeit@hs-osnabrueck.de">chancengerechtigkeit@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 08:31:01 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück begrüßt neue Professor*innen und verabschiedet langjährige Lehrende</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2025/09/hochschule-osnabrueck-begruesst-neue-professorinnen-und-verabschiedet-langjaehrige-lehrende/</link>
                        <description>Niedersachsens größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften startet mit frischen Impulsen in das Wintersemester 2025/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer feierlichen Zusammenkunft am Standort Westerberg hat die Hochschule Osnabrück sieben neue Professor*innen willkommen geheißen und gleichzeitig vier Lehrende in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann unterstreicht die Bedeutsamkeit für die Hochschule und den Standort Osnabrück: „Berufungen sind für uns profilprägend. Sie zeigen, wie wir die Zukunft in Lehre, Forschung und Transfer gestalten wollen. Als Hochschule gilt es, die Impulse von außen aufzugreifen. Gleichzeitig sind es die Impulse von innen – die Visionen und die Innovationskraft der Professor*innen – die die DNA der Hochschule ausmachen. Ich danke unseren Kolleg*innen, die in den Ruhestand gehen, für ihr langjähriges Engagement, das die Hochschule Osnabrück geprägt hat und ermutige die neuen Professor*innen dazu, gemeinsam die Zukunft zu gestalten.“&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Neuzugänge an drei Fakultäten&nbsp;</strong></p>
<p>An der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verstärken künftig Dr. Sebastian Vogel als Professor für Tierökologie sowie Prof. Dr. Katharina Huntenburg als Professorin für Entwicklungsphysiologie von Kulturpflanzen das Team. „Ich freue mich vor allem auf die Zusammenarbeit mit dem Kollegium und auf spannende interdisziplinäre Projekte. Die Hochschule Osnabrück bietet dafür ein ideales Umfeld“, freut sich Huntenburg auf ihre neue Aufgabe.</p>
<p>Auch die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik heißt zwei neue Kolleg*innen willkommen: Prof. Dr.-Ing. Tobias Mertens übernimmt die Professur für Verfahrenstechnik und Anlagenbau, während Prof. Dr.-Ing. Farzaneh Vahidi auf die Professur für Hochspannungstechnik und Elektrische Energietechnik berufen wurde.</p>
<p>Drei neue Kolleg*innen starten an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Prof. Dr. Kristin Goetze wird künftig im Bereich Soziale Arbeit im Kontext gesellschaftlicher Diversität lehren und forschen. Prof. Dr. Caroline Niehoff übernimmt die Professur für Medizin, Frauengesundheit und reproduktive Gesundheit. Die Honorarprofessur für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt psychische Gesundheit und psychiatrische Pflege wird verliehen an Prof. Dr. André Nienaber. Vervollständigt wird das neue Team durch Gastwissenschaftler Dr. Umer Khayyam, der die Fakultät für ein Jahr unterstützen wird.</p>
<p><strong>Verabschiedung verdienter Professor*innen&nbsp;</strong></p>
<p>Neben der Begrüßung der neuen Kolleg*innen verabschiedete die Hochschule Osnabrück vier Lehrende in den Ruhestand, die das Profil ihrer Fakultäten über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt haben.</p>
<p>Prof. Dr. Robby Andersson und Prof. Dr. Ludger Figura von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur verabschieden sich nach ihrer Tätigkeit als Professor für Tierhaltung und Produkte sowie als Professor für Lebensmitteltechnik. Von der Fakultät Management, Kultur und Technik tritt Prof. Dr. Achim Baum, Professor für Kommunikationsmanagement und Public Relations, in den Ruhestand. Auch die Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik verabschiedet eine geschätzte Kollegin: Prof. Dr. Petra von Frieling, Professorin für Chemische Verfahrenstechnik.&nbsp;</p>
<p>„Ich blicke auf eine erfüllte Zeit an der Hochschule zurück, die von spannenden Forschungsprojekten, engagierten Studierenden und vielfältigen Möglichkeiten geprägt war. Den neuen Professorinnen und Professoren wünsche ich, dass ihnen die Arbeit genauso viel Spaß macht, wie sie mir Spaß gemacht hat“, übergibt von Frieling ihr Amt an die Nachfolge.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Jul 2025 14:35:26 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück ist Partnerin in zwei erfolgreichen Verbundanträgen</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2025/07/hochschule-osnabrueck-ist-partnerin-in-zwei-erfolgreichen-verbundantraegen/</link>
                        <description>Die Verbundanträge &quot;Agri:change – Zukunft durch Wandel&quot; und &quot;KI Reallabor Agrar&quot; werden durch zukunft.niedersachsen mit insgesamt 43,6 Millionen Euro gefördert.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück ist Partnerin in zwei Verbundanträgen, die jetzt durch das Wissenschaftsförderprogramm zukunft.niedersachsen bewilligt wurden.<br>Das Projekt „Agri:change – Zukunft durch Wandel: Nachhaltigkeitstransformation der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen“ mit der Universität Göttingen als Konsortialführerin erhält insgesamt 24,75 Millionen Euro aus dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm zukunft.niedersachsen. Die Projektförderung ist auf fünf Jahre anlegt. Mit dem Verbundantrag wollen die Partner*innen den nachhaltigen Umbau der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen aktiv mitgestalten. In sogenannten agri:labs werden praxisnahe, transdisziplinäre Lösungen, Produkte und Konzepte entwickelt – etwa zur Bewertung der Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette oder zur Identifikation gesellschaftlicher Trends als Impulse für Veränderung. Weitere Schwerpunkte sind die kreislauforientierte Ressourcennutzung, verbessertes Tierwohl und neue Einkommensquellen durch innovative Geschäftsmodelle. Zum Verbund gehören neben Göttingen u. a. die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Hochschule Osnabrück, Universitäten in Hannover, Vechta, Lüneburg und Braunschweig, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie das Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik, Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung sowie das Thünen-Institut und weitere Partner*innen aus der Agrarwirtschaft.</p>
<p>Das Vorhaben „KI Reallabor Agrar“ unter der Leitung der Universität Osnabrück wird mit rund 18,9 Millionen Euro gefördert. Mit dem Verbundantrag haben sich die Verbundpartner*innen zum Ziel gesetzt, mithilfe von KI und Robotik zur Transformation hin zu einer nachhaltigeren Agrarwirtschaft beizutragen. Geplant ist der Aufbau eines Reallabors, das die gezielte Erforschung von KI- und Robotik-Basiselementen ermöglicht. In sechs Arbeitspaketen werden technische Grundlagen, Data-Science-Projekte sowie ein agrartechnischer Versuchshof entwickelt und durch juristische Expertise begleitet. Das Projekt knüpft an bestehende Netzwerke und Strukturen in Agrartechnik, Robotik und KI an und entwickelt diese weiter. Beteiligte Partner sind neben der Universität Osnabrück das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Hochschule Osnabrück, das Agrotech Valley Forum e. V. (AVF), die Technische Universität Braunschweig, das Johann Heinrich von Thünen-Institut, das Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie e. V. sowie das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e. V. (NAN).</p>
<p>„Wir freuen uns über die partnerschaftliche Beteiligung in diesen Verbundprojekten der Agrar- und Ernährungssysteme. Die Hochschule Osnabrück ist hier gern Partnerin in den Konsortien, in denen zum Beispiel im KI-Real-Labor die Informatikperspektive unserer Hochschule eine weitere Verstärkung durch die fachlichen Synergien mit den Partner*innen im Verbund &nbsp;erfährt“, freute sich der Vizepräsident für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Bernd Lehmann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong><br>Der überwiegende Teil der Fördermittel von zukunft.niedersachsen resultiert aus dem Gegenwert der jährlichen Dividende auf nominal 30,2 Millionen VW-Treuhandaktien des Landes Niedersachsen, die dem Gewinnabführungsanspruch an die VolkswagenStiftung unterliegen. Satzungsgemäß sind die Fördermittel an wissenschaftliche Einrichtungen im Land Niedersachsen zu vergeben. Dazu legt die Landesregierung dem Kuratorium der Stiftung zumeist im Sommer und im Herbst Verwendungsvorschläge vor. Im Berichtsjahr 2024 standen für zukunft.niedersachsen wegen Sondererträgen insgesamt 618,7 Mio. Euro zur Verfügung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quellen sowie weitere Infos:</p>
<p>Presseinformation der VolkswagenStiftung und des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) unter: <a href="https://www.mwk.niedersachsen.de/243212.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.mwk.niedersachsen.de/243212.html</a></p>
<p>Presseinformation der Universität Osnabrück unter: <a href="https://www.uni-osnabrueck.de/campusleben/uni-news/detailseite-news/2025/07/millionenfoerderung-uni-leitet-ki-reallabor-agrar" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-osnabrueck.de/campusleben/uni-news/detailseite-news/2025/07/millionenfoerderung-uni-leitet-ki-reallabor-agrar</a></p>
<p>Presseinformation der Universität Göttingen unter:&nbsp;<a href="https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=7862" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?id=7862</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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