Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/ de-DE Hochschule Osnabrück Fri, 22 Oct 2021 13:28:44 +0200 Fri, 22 Oct 2021 13:28:44 +0200 TYPO3 EXT:news news-9047 Fri, 22 Oct 2021 11:07:18 +0200 Informatik als Motor für gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/10/fbti-tagt-an-der-hochschule-osnabrueck/ Der Fachbereichstag Informatik zu Gast an der Hochschule Osnabrück: Hochschulvertreter und -vertreterinnen aus ganz Deutschland diskutieren über Studium und neue Berufsbilder in der IT sowie über die gesellschaftliche Relevanz ihres Fachs in Zeiten der Digitalisierung. Rund 30 (Studien-)Dekaninnen und -Dekane sowie Studiengangverantwortliche der Informatik aus ganz Deutschland und eine studentische Vertreterin trafen sich vom 10. bis 12. Oktober an der Hochschule Osnabrück, 14 weitere Gäste waren online dabei. Im Fokus des diesjährigen Fachbereichstags Informatik (FBTI) standen Anforderungen an die Lehre in Zeiten der Digitalisierung.

 

Viel Luft nach oben

In Sachen Digitalisierung ist in Deutschland noch viel Luft nach oben. Das zeigte sich besonders deutlich in Zeiten von Lockdowns; das Thema hat auch die politische Diskussion bei der letzten Bundestagswahl geprägt. Klar ist: Informatik-Studierende von heute und morgen werden unsere Zukunft nachhaltig gestalten. Welche Kenntnisse und Fertigkeiten brauchen sie dafür? Was bedeutet das für die praxisnahe Lehre an (Fach-) Hochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften? Und was macht eine gute Lehre aus: Wie können sich Online-, Präsenz- und Hybridformate sinnvoll ergänzen? – Das sind nur einige Themen, die die Mitglieder des Fachbereichstags Informatik vor Ort und online diskutierten.

 

Weichen für mehr als 110.000 Studierende stellen

Der Fachbereichstag Informatik repräsentiert über 60 Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften mit insgesamt über 100 Studiengängen und mehr als 110.000 Studierenden. „Die Informatik zählt derzeit zu den attraktivsten Studiengängen in Deutschland, Absolventinnen und Absolventen finden hervorragende Berufschancen“, freut sich der FBTI-Vorsitzende Prof. Dr. Klaus Lang. Mit der steigenden Bedeutung der IT in allen Lebensbereichen verändern sich jedoch die Berufsbilder künftiger Fachleute. Deshalb kommen die Mitglieder des Fachbereichstags jährlich zusammen, um über die Anforderungen an die moderne Lehre sowie über Fachfragen der Informatik und hochschulpolitische Positionen zu diskutieren. Der Austausch der Professorinnen und Professoren des Fachs hat also Auswirkungen nicht nur für Zehntausende Studierende an ihren Hochschulen, sondern mittelbar auch für die gesamte Gesellschaft. Prof. Lang betont: „Die Wirkungen der Informatik auf unsere wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung sind für uns von großer Bedeutung.“

 

Digitalisierung bietet Chancen für Leben, Lernen und Arbeiten

Technische und gesellschaftliche Lösungen durch Informatik sprach auch der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, in seinem Grußwort an: „Wir haben in den letzten Monaten festgestellt, was für eine große Innovationskraft Krisen entfalten können. Dank der Digitalisierung konnten wir an der Hochschule den Lehrbetrieb für unsere mehr als 14.000 Studierenden aufrechterhalten und sind im ‚Social Distancing‘ in vielen Bereichen näher zusammengerückt.“ Digitalisierung biete viele Chancen für Leben, Lernen und Arbeiten – deshalb habe die Hochschule bereits vor der Pandemie ein Vizepräsidentenamt für Digitalisierung eingeführt.

Der Gastgeber, Prof. Dr. Frank Thiesing, verwies auf fünf Digitalisierungsprofessuren vom Land Niedersachsen, die die Hochschule 2019 wettbewerblich einwerben konnte. Er betonte eine enge Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft: "Den Wandel der traditionellen Industrie – ob Fahrzeug-, Agrar- oder Verfahrenstechnik – zur Industrie 4.0 begleiten wir als Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik in vielen gemeinsamen Projekten", so der Studiendekan für Elektrotechnik und Informatik.

 

Vielfältiges Programm

So vielfältig wie die Einsatzfelder der Informatik waren auch Themen der Fachvorträge: Jan Horstmann, Geschäftsführer Konstruktion und Entwicklung beim Landmaschinen-Hersteller Krone in Spelle, sprach über die Digitalisierung in der Agrartechnik. Eindrucksvoll in der Praxis dargestellt wurde diese Entwicklung beim Besuch des Agro-Technicums, das gerade auf dem Campus Westerberg der Hochschule Osnabrück entsteht. „Digitalisierung der Hochschule“ war der Titel des Vortrags von Prof. Dr. Jörg Kreiker, Vizepräsident für Digitalisierung an der Hochschule Fulda. Prof. Dr. Nicolai Müller-Bromley, Präsident des Hochschullehrerbunds und Professor für Öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück, nahm die Lehre in Zeiten der Pandemie in den Fokus. Data Science und neue Berufsbilder in der IT waren weitere Themen beim Austausch der Fachleute. Das kulturelle Rahmenprogramm bot neben einem Empfang im Rathaus mehrere Führungen durch Museen und die Altstadt.

 

Auszeichnung von Nachwuchstalenten

Ein Höhepunkt der diesjährigen Tagung war die feierliche Prämierung der besten Abschlussarbeiten in der Informatik. Der Preis für die beste Masterarbeit ging an Timo Wasiela. Der Absolvent der Hochschule Osnabrück hat sich darin mit dem Open-Source-System „Kubernetes“ befasst. Der Preisstifter Malte Glüsenkamp, Prokurist des Osnabrücker Unternehmens Netrocks und der betreuende Professor Frank Thiesing gehörten zu den ersten Gratulanten – ebenso wie Jan Düttmann, Geschäftsführer der Archimedon Software und Consulting GmbH, ebenfalls aus Osnabrück, wo die ausgezeichnete Abschlussarbeit erstellt wurde.

Düttmann sponserte und überreichte wiederum den Preis für die beste Bachelorarbeit. Diese Auszeichnung erhielt Tim Schröder. Der Absolvent der Nordakademie in Elmshorn erzielte hervorragende Noten sowohl an seiner Hochschule als auch in seinem Auslandssemester an der renommierten Universität von Kalifornien in Berkeley. In seiner Abschlussarbeit befasste er sich mit dem Monitoring lernender Systeme.

 

 

Informationen für die Medien:

Prof. Dr. Klaus Lang
Technische Hochschule Bingen
Telefon: 06721 409-266, E-Mail: lang@th-bingen.de


Prof. Dr. Frank Thiesing
Hochschule Osnabrück
Telefon: 0541 969-3720, E-Mail: f.thiesing@hs-osnabrueck.de

 

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI hochschulweit Art Pressemitteilung Ausprägung Vernetzung Studium
news-9036 Mon, 18 Oct 2021 16:07:00 +0200 Studierende der Hochschule Osnabrück retten Lebensmittel aus der Landwirtschaft https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/10/studierende-der-hochschule-osnabrueck-retten-lebensmittel-aus-der-landwirtschaft/ Das StartUp vertreibt seine Ware über den hochschuleigenen Campusbiershop. (Osnabrück, 19. Oktober 2021) Zu kleine oder zu große Kartoffeln, Verfärbungen der Schale oder verformte Paprika – es gibt viele vermeintliche Gründe, warum Lebensmittel nicht im Handel oder in der Industrie verwertet werden können. Zwei Studierende der Hochschule haben gemeinsam mit zwei weiteren Mitstreiter*innen nun das StartUp „a.ware“ gegründet, das die Lebensmittelverschwendung bremsen möchte. Dafür retten sie die Lebensmittel bevor sie überhaupt auf den Markt kommen: Von landwirtschaftlichen Höfen aus der Region Osnabrück. Die Lebensmittel, die es nicht in den Handel schaffen, werden bislang an die Tiere verfüttert oder in Biogasanlagen verwertet. Einer der Gründer von „a.ware“, Jonathan Sehl, beschäftigt sich seit seiner Ausbildung im Großcatering mit dieser Thematik „Ich fand es damals schon erschreckend, wie viele Lebensmittel täglich weggeschmissen werden. Inzwischen wird hier bereits teilweise gegengesteuert, aber direkt in der Landwirtschaft wird noch zu wenig getan“, sagt Sehl. „Es sind Lebensmittel, die noch absolut genießbar sind und für die eine Menge an Wasser und weiteren Ressourcen verwendet wurde.“

Um das Obst und Gemüse in den Verkauf zu bringen, arbeitet „a.ware“ mit dem Campusbierteam der Hochschule Osnabrück zusammen. Einerseits, in dem die Lebensmittel über den Campusbiershop (www.campusbier.de) verkauft werden. Anderseits, in dem sie Zugriff auf das Netzwerk des Campusbierprojekts erhalten. „Wir haben in der Vergangenheit schon mit regionalen Direktvermarktern zusammengearbeitet und Lebensmittel über unseren Shop verkauft“, erläutert Prof. Dr. Ulrich Enneking, Professor für Agrarmarketing. „Außerdem ist dieses Projekt ein sehr gutes Beispiel für die Transferleistung, die wir an der Hochschule ermöglichen.“ Sehl hat im Rahmen seines Bachelorstudiums Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel im Modul von Prof. Enneking eine Studie zum Thema „Lebensmittelverschwendung“ durchgeführt. Das erlernte Wissen hilft ihm nun bei der Gründung des Unternehmens. „Wir vermitteln nicht nur Inhalte, sondern motivieren die Studierenden dazu, sich auszuprobieren und wenn es sich anbietet auch zu gründen“, erklärt Enneking.

2,5 Kilogramm regionales Gemüse für rund sechs Euro

Verkauft wird saisonales Gemüse im 2,5 Kilogramm-Bündel, beispielsweise Kartoffeln, Möhren, Zwiebeln oder auch Paprika und Tomaten. Der Preis liegt bei rund sechs Euro, je nachdem welche Lebensmittel in der Tüte sind.
Neben Sehl studiert ein weiterer Gründer von „a.ware“ an der Hochschule: Stephan Lankes, Bachelorstudent Angewandte Pflanzenbiologie – ein Grund dafür, warum die Hochschule für die Gründung so wichtig war.
Unterstützung erhielten sie auch von den Gemüsegärtnern aus dem Landkreis Osnabrück. Der Bio-Onlineshop stellte den Kontakt zu Höfen her und auch die Infrastruktur, um die Lebensmittel zu packen.

Bestellungen ab jetzt - zweiwöchige Testphase entscheidet über weiteres Vorgehen  

Inwieweit „a.ware“ die Lebensmittelverschwendung bremsen kann, hängt auch damit zusammen, wie das Angebot angenommen wird. Geplant ist eine zweiwöchige Testphase. Der Verkauf erfolgt online über den Campusbiershop www.campusbier.de mit anschließender Selbstabholung. Abgeholt werden kann das gerettete Obst und Gemüse dann an den folgenden Tagen: 


21. und 28. Oktober: 12 bis 14 Uhr Mensa-Foyer am Campus Westerberg (Barbarastraße 20, 49076 Osnabrück)

22. und 29. Oktober: 16 bis 18 Uhr Schmied im Hone am Campus Haste (Oldenburger Landstraße 64, 49090 Osnabrück)

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hochschulweit Pressemitteilung WIR Studium
news-9035 Mon, 18 Oct 2021 09:51:01 +0200 Erfolgreicher Berufseinstieg dank Mentoring.INTERKULT https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/10/erfolgreicher-berufseinstieg-dank-mentoringinterkult/ Programm der Hochschule Osnabrück bringt internationale Studierende und Unternehmen zusammen - noch Plätze frei für Praxispartner Vor sechs Jahren ist sie zum Studium aus Ecuador nach Osnabrück gekommen. Nun schreibt Josefa Davalos an der Hochschule Osnabrück ihre Masterarbeit im Studiengang Management in Nonprofit-Organisationen und hat bereits vor ihrem Abschluss ein Jobangebot in der Tasche. Über das Hochschul-Programm Mentoring.INTERKULT ist die Studentin mit der Heilpä-dagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) in Kontakt gekommen, konnte dort ein Praktikum machen und hat nun sogar eine Stelle angeboten bekommen. Möglich geworden ist das durch die Betreuung und Beratung ihrer Mentorin Pia Röhner, Bereichsleiterin bei der HHO. Beim Mento-ring.INTERKULT-Projekt werden internationale Studierende von einer Mentorin oder einen Mentor aus einem beteiligten Unternehmen oder einer Organisation individuell unterstützen.

„Das Programm ist eine super Möglichkeit für internationale Studierende einen Eindruck davon zu bekommen, wie die Arbeitswelt hier funktioniert“, erläutert Davalos. „Durch das Projekt habe ich außerdem gemerkt, dass ich nicht alleine bin und dass viele andere vor den gleichen Herausforderungen stehen, wie ich. Wir internationalen Studierenden haben uns also auch gegenseitig ausgetauscht und unterstützt“. Die Beziehung mit ihrer Mentorin sei aber das Highlight gewesen. „Das ist für mich etwas ganz Besonderes. Wenn man so weit weg ist von Zuhause, dann ist vieles noch ein bisschen fremd. Hier in Deutschland funktionieren viele Dinge, zum Beispiel der Bewerbungsprozess, einfach komplett anders, als in meinem Heimatland. Und dann eine Person zu haben, der man vertrauen kann und die Unterstützung bietet, das ist ganz wichtig“, findet Davalos. Die Studierenden werden auf Basis der individuellen Profile und unter Berücksichtigung der persönlichen Wünsche mit den Mentorinnen und Mentoren gematcht. Daneben gehören verschiedene Workshops und Netzwerktreffen zum Programm.

Win-Win Situation für internationale Studierende und Unternehmen

Auch die beteiligten Praxispartner profitieren von dem Programm. „Fachkräfte werden überall händeringend gesucht. Deswegen sind solche niedrigschwelligen Programme wichtig, um überhaupt erstmal miteinander in Kontakt zu kommen“, sagt Röhner. Daher steht für sie fest, dass sie sich auch am zweiten Durchlauf des Programmes beteiligen möchte: „Josefa und ich planen zusammen einen Studierenden zu begleiten. Unsere Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr werden uns dabei sicherlich eine große Hilfe sein.“

Dr. Patricia Gozalbez Cantó, Programmleiterin von Mentoring.INTERKULT freut sich über den Erfolg des ersten Durchgangs und erläutert den Hintergrund des Projektes der Hochschule Osnabrück: „Internationale Studierende sind als Fachkräfte begehrt, schaffen es aber nur selten nach Abschluss des Studiums direkt in den deutschen Arbeitsmarkt einzusteigen. Unser Programm unterstützt die Studierenden daher bei dem Übergang.“

Der nächste Durchgang von Mentoring.INTERKULT startet im November. 18 Studierende aus 14 Ländern und verschiedensten Studiengängen nehmen in diesem Jahr daran teil. „Derzeit befinden wir uns im Matching der neuen Studierenden mit ihren Mentorinnen und Mentoren. Viele Beteiligte aus der letzten Runde sind gerne wieder mit dabei und einige konnten wir bereits zusammenbringen. Allerdings suchen wir noch Mentorinnen und Mentoren und planen langfristig einen Pool aus Praxispartnern aufzubauen“, sagt Cantó. Interessierte Unternehmen und Einrichtungen aus der Region Osnabrück können sich unter mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de melden. Weitere Informationen zu dem Programm sind auf der Website der Hochschule verfügbar.

Hintergrund

Das Programm Mentoring.INTERKULT wurde im LearningCenter der Hochschule Osnabrück entwickelt, im Rahmen des INTEGRA-Programms gefördert und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. An der Hochschule wird das Programm in enger Koope-ration mit dem Center for International Students (CIS) und der Hochschulförderung umgesetzt.

Weitere Informationen
Dr. Patricia Gozalbez Cantó
E-Mail: mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de
Telefon: 0541 969-7213

Marcia Bielkine
E-Mail: mentoring.interkult@hs-osnabrueck.de
Telefon: 0541 969-3112

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hochschulweit Pressemitteilung Internationales Vernetzung Studium
news-9032 Fri, 15 Oct 2021 13:23:16 +0200 Future on Stage – Auftaktveranstaltung am Campus Lingen https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/10/future-on-stage-auftaktveranstaltung-am-campus-lingen/ Hochschule Osnabrück feiert 50-jähriges Jubiläum und lädt zur Podiumsdiskussion zum Thema „Wasserstoff in der Mobilitätswende“ ein. „Das Wasser ist die Kohle der Zukunft. Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist“ – mit diesem Zitat von Jules Verne aus dem Jahre 1874 leitete Moderatorin Kora Blanken die erste Podiumsdiskussion der neuen Diskursreihe „Future on Stage“ anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Hochschule Osnabrück ein. Bevor zu dem Thema „Wasserstoff als Schlüsselelement der Mobilitätswende – Welches Potenzial hat er?“ kontrovers diskutiert wurde, begrüßte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram die rund 112 geladenen Gäste am Campus Lingen per Videobotschaft.

Diskussionsrunde mit Wissenschafler*innen, Studierenden und Expert*innen aus der Praxis

Der Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik (MKT) und Hochschulvizepräsident Prof. Dr. Ingmar Ickerott machte in seinem Grußwort vor Ort deutlich, dass man nicht in die Vergangenheit schweifen, sondern den Blick nach vorne richten und Zukunftsthemen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten wolle. Löst Wasserstoff unsere Herausforderungen in der Energieversorgung der Zukunft? Und wie lässt sich das vermeintliche Schlüsselelement für den Verkehr nutzen? Diese und weitere Fragen diskutierten am Abend Prof. Dr. Anne Schierenbeck, Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer, die Masterstudentin Lea Diekmann von der Hochschule Osnabrück, Dr. Tim Husmann von der H2-Region Emsland, Dr. Wolf-Peter Schill vom DIW Berlin und Stefan Engelshove von Siemens Energy. Eingeblendete Impulsstatements unter anderem seitens der Hochschule, der Logistikbranche und der Fridays for Future-Bewegung führten in die verschiedenen Themenbereiche ein.

Wasserstoff birgt großes Potenzial

Die Podiumsgäste waren sich einig, dass Wasserstoff sich zwar nicht für den Individualverkehr eigne, aber dennoch ein sehr großes Potenzial bereithält: „Es gibt viele Bereiche, wo es sinnvoll ist, Wasserstoff einzusetzen. Hier muss gezielt investiert werden, um die Entwicklungen voranzubringen“, sagte Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer. Großes Potenzial für den Wasserstoff sieht Dr. Tim Husmann vor allem für die Region Emsland, dies sei das Zukunftsthema schlechthin.

Gelungene Auftaktveranstaltung mit Zukunftsausblicken und hochschuleigenem Jubiläumsbier

Mit abschließenden Dankesworten beendete Ickerott die gelungene Auftaktveranstaltung. Er habe sich über die leidenschaftliche Diskussion und die Einblicke in die Zukunft gefreut und betonte: „Ich sehe es als Aufgabe der Hochschule, den Diskurs zwischen Wirtschaft und Gesellschaft voranzutreiben und bin davon überzeugt, diesen im Zuge des 50-jährigen Jubiläums weiter anstoßen zu können.“ Anschließend hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in lockerer Runde bei hochschuleigenem Jubiläumsbier und Äpfeln vom Campus Haste auszutauschen und den Abend ausklingen zu lassen.

Das nächste Future on Stage zum Thema „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“ findet am 22. Oktober 2021 um 18 Uhr am Campus Westerberg in Osnabrück statt. Interessierte können sich bis zum 21. Oktober anmelden.

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MKT hochschulweit Pressemitteilung
news-9031 Fri, 15 Oct 2021 13:22:14 +0200 Absolvent der Hochschule Osnabrück für beste Informatik-Masterarbeit in Deutschland ausgezeichnet https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/10/absolvent-der-hochschule-osnabrueck-fuer-beste-informatik-masterarbeit-in-deutschland-ausgezeichnet/ Timo Wasiela, Absolvent des Masterstudiengangs „Informatik – Verteilte und mobile Anwendungen“, erhält den Preis des Fachbereichstags Informatik für die beste Masterarbeit. Timo Wasiela, Absolvent der Hochschule Osnabrück, hat im zurückliegenden Jahr die beste Masterarbeit im Fach Informatik an einer deutschen Fachhochschule verfasst. Zu diesem Ergebnis kommt die Jury des Fachbereichstags Informatik (FBTI), in dem über 60 deutsche Fachhochschulen und Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit über 110.000 Informatik-Studierenden vertreten sind. Die Fachgesellschaft hat auf den Nachwuchsinformatiker auf ihrer diesjährigen Tagung in Osnabrück ausgezeichnet. Malte Glüsenkamp, Prokurist des Osnabrücker Unternehmens Netrocks, hat den Förderpreis in Höhe von 1.000 Euro gestiftet. Zusammen mit dem Vorstand des Fachbereichstags, Prof. Dr. Klaus Lang, überreichte er jetzt die Auszeichnung an den talentierten Absolventen.

 

Im Fokus: Einsatz freier Software in kleinen Unternehmen

Auf über 170 Seiten untersuchte der damalige Masterstudent, wie sich eine kommerzielle, in Osnabrück entwickelte Software für Projekt- und Personalmanagement mit dem frei verfügbaren Werkzeug namens „Kubernetes“ betreiben lässt – und das unabhängig von der Unternehmensinfrastruktur. "Mit Kubernetes lassen sich auch komplexe Systeme aus vielen Komponenten leicht managen", sagt Wasiela.

„Timo Wasiela hat technologisch, praktisch und betriebswirtschaftlich aufgezeigt, wie eine kleine oder mittelständische Firma diese Technologie gewinnbringend einsetzen kann“, erklärt der Erstprüfer der prämierten Abschlussarbeit, Prof. Dr. Frank Thiesing. Diese Lösung biete viel Potential: „Damit wird für KMU ein Betrieb von Software in der öffentlichen Cloud praktikabel – auch Datensicherheit und Datenschutz werden in der Arbeit berücksichtigt“, so der Studiendekan für Elektrotechnik und Informatik.

„Der Themenbereich der Cloud mit den zugehörigen Technologien und Konzepten ist sehr spannend, da er sowohl für die Forschung als auch für die Wirtschaft aktuell von großer Bedeutung ist“, findet der ausgezeichnete Absolvent. Er schaut optimistisch in seine berufliche Zukunft: „Durch die Erfahrungen, die ich während meiner Masterarbeit sammeln konnte, stehen mir nun viele Türen offen.“

Entstanden ist Wasielas Masterarbeit, wie zuvor schon seine Bachelorarbeit, im Osnabrücker Unternehmen Archimedon Software und Consulting. „Die außergewöhnlich umfangreiche, fundierte Analyse hilft uns, eine wichtige Richtungsentscheidung zu treffen, wie wir diese Software auf Kubernetes unserer Kundschaft anbieten können“, betont der Archimedon-Geschäftsführer Jan Düttmann. Wie Thiesing, hat er bereits die Bachelorarbeit des prämierten Absolventen vor dreieinhalb Jahren betreut.

 

Schon während des Masterstudiums im Unternehmen gearbeitet

Seit seinem Bachelorabschluss im März 2018 studierte der heute 27-Jährige im Masterstudiengang „Informatik – Verteilte und mobile Anwendungen“ und arbeitete nebenbei bei der Firma Archimedon. Ein spezielles Studienmodell der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik ermöglicht diese Kombination. Rund die Hälfte aller Studierenden der Fakultät nutzen diese Gelegenheit. Sie arbeiten neben dem Masterstudium in Unternehmen oder an Forschungsprojekten der Hochschule Osnabrück. So gewinnen sie bereits während des Studiums berufspraktische Erfahrungen und können gleichzeitig ihr Studium finanzieren. Timo Wasiela findet dieses Modells „ideal“, um bereits während des Studiums wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln: „In Kombination mit dem ohnehin praxisnahen Studium an der Hochschule Osnabrück wurde ich dadurch sehr gut auf meinen weiteren beruflichen Werdegang vorbereitet“, betont er.

 

Preis für die beste Bachelorarbeit geht nach Elmshorn

Der Archimedon-Chef Jan Düttmann hatte auf der FBTI-Feierstunde in der Caprivi-Lounge der Hochschule Osnabrück eine Doppelrolle: als Betreuer der besten Masterarbeit und als Sponsor des FBTI-Preises für die beste Bachelorarbeit. Diese Auszeichnung ging an Tim Schröder. Der Absolvent der Nordakademie in Elmshorn erzielte hervorragende Noten sowohl an seiner Hochschule als auch in seinem Auslandssemester an der renommierten Universität von Kalifornien in Berkeley. In seiner Abschlussarbeit befasste er sich mit dem Monitoring lernender Systeme.

 

Informationen für die Medien:

Prof. Dr. Frank Thiesing
Telefon: 0541 969-3720
E-Mail: f.thiesing@hs-osnabrueck.de

 

 

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI hochschulweit Art Pressemitteilung Ausprägung Vernetzung Studium
news-9022 Tue, 12 Oct 2021 16:21:28 +0200 Gelungener Start in den Bachelor Hebammenwissenschaft https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/10/gelungener-start-in-den-bachelor-hebammenwissenschaft/ Die Hochschule Osnabrück begrüßt 24 angehende Hebammen im neuen dualen praxisintegrierenden Bachelorstudium Hebammenwissenschaft. Der Start ist geglückt: Mit Beginn des Wintersemesters haben insgesamt 24 Studierende – darunter ein Student – erstmalig das neue duale Bachelorstudium Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück aufgenommen. Der neue Studiengang, geleitet von Prof. Dr. Claudia Hellmers, ist ein primärqualifizierender Bachelor, der die Studierenden auf Basis des neuen Berufsgesetzes von 2020 gemeinsam mit Praxispartnern zu Hebammen akademisch ausbildet.

„Das Kämpfen hat sich gelohnt“

„Für mich persönlich aber auch für das gesamte Hebammenwesen ist das ein sehr wichtiger Meilensteine. Wir haben viele Jahre berufspolitisch dafür gekämpft, dass alle Hebammen akademisch qualifiziert werden“, betont die Professorin Hellmers. Für sie, als erste bundesweite Professorin für Hebammenwissenschaft, ist der Start des primärqualifizierenden Studiengangs ein ganz besonderer Moment: „Die Anstrengungen und das Engagement haben sich gelohnt.“ Gemeinsam mit ihrem Team (bestehend aus Andrea Klätte, Karin Niessen, Dr. Verena Groß, Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein und Petra Köhler) konnte das Curriculum für den neuen Bachelor of Science entwickelt werden. „Das besondere ist eben, dass die Studierenden die klassische Hebammenarbeit von Anfang an auf wissenschaftlicher Basis erlernen. Durch die sich abwechselnden und aufeinander aufbauenden Theorie- und Praxisphasen ist ein optimaler Transfer möglich“, erklärt das Entwicklungsteam des Studiengangs. Durch die Akademisierung des Hebammenbereichs können die Studierenden ein gutes Kompetenzprofil für den Beruf entwickeln: Sie blicken von Anfang an mit einer wissenschaftlichen Perspektive auf ihr Fach, können theoretische Modelle in die Praxis einfließen lassen und berücksichtigen bei ihrer Arbeit wissenschaftliche Literatur.

Hebamme ist für die Studierenden ein Traumberuf

„Ich durfte in meinem Praktikum das Wunder der Geburt erleben und sehen, wie Familien als solche wachsen. In diesen Momenten war mir klar, dass der Beruf der Hebamme für mich ein Traumberuf ist“, erzählt Studentin Luisa Lüllmann. Auch Student Florian Greller kann seiner Kommilitonin nur zustimmen: „Für mich ist der Beruf der Hebamme ein unfassbar erfüllender und sinnstiftender Beruf und ich betrachte ihn als eine neue Lebensaufgabe“, offenbart der gelernte Versicherungskaufmann, der gerne ein Vorbild für Männer im Hebammenberuf sein möchte. Den Start ins Studium beschreiben die Studierenden als herzlich, wunderschön und betonen mehrfach die tolle Harmonie in der Studierendengruppe und den tollen Kontakt zu den Lehrenden und Mitarbeitenden. „Es war ein toller Studienstart: Wir haben eine Gruppe von Studierenden, die hochmotiviert und mit dem Herzen dabei ist. Es macht richtig Spaß mit ihnen zu arbeiten und öffnet mir das Herz“, blickt Professorin Hellmers auf die ersten Tage zurück und ist persönlich sehr berührt, da sie eine der Studentinnen selbst auf die Welt geholt hat. „Da kamen mir fast die Tränen, als ich in den ersten Tagen davon erfuhr“. Jetzt freut sie sich erst recht auf die gemeinsame Arbeit in den kommenden Monaten und Jahren.

Weitere Informationen
Prof. Dr. Claudia Hellmers
Studiengangbeauftragte des Bachelors Hebammenwissenschaft
Telefon: 0541 969- 3794
E-Mail: c.hellmers@hs-osnabrueck.de

 

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WiSo hochschulweit Pressemitteilung Studium
news-9011 Thu, 07 Oct 2021 09:23:26 +0200 Sommersprachkurs in Osnabrück – endlich wieder am Campus https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/10/sommersprachkurs-in-osnabrueck-endlich-wieder-am-campus/ Der vierwöchige Sprachkurs der Hochschule Osnabrück fand erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder vor Ort statt. 22 Studierende aus zehn Ländern nahmen teil. Bereits zum 29. Mal fand in diesem Jahr der Sommersprachkurs der Hochschule Osnabrück statt – zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie auch wieder live vor Ort. Vier Wochen lang verbesserten 22 junge Menschen aus zehn unterschiedlichen Ländern, wie beispielsweise Frankreich, Japan, Kolumbien, den USA und Südkorea, gemeinsam ihre Deutschkenntnisse. Um dabei den unterschiedlichen Fähigkeiten der Studierenden gerecht zu werden, bietet die Hochschule verschiedene Lerngruppen mit unteschiedlichen Niveaus an - von Anfänger*innen bis Fortgeschrittene. Dereck Fernando Ceballos Figueroaus aus der Dominikanischen Republik nimmt an dem Kurs teil, weil er unterschiedliche Sprachen spannend findet: „Man lernt mit jeder Sprache neue Möglichkeiten seine Gedanken und Gefühle auszudrücken.“

Neben 25 Stunden Deutschunterricht pro Woche erwartete die Studierenden ebenfalls ein buntes Rahmenprogramm aus verschiedensten Aktivitäten. So gab es eine Stadtführung durch Osnabrück und durch den Botanischen Garten der Stadt, verschiedene Kochabende, ein abwechslungsreiches Sportprogramm, einen Besuch im Museum für Industriekultur sowie im Kletterwald. Außerdem besichtigten die Studierenden an den Wochenenden Bremen und Münster. Das Freizeitprogramm kommt bei Fabiola González Pérez aus Venezuela gut an: „Wir haben so viel gesehen und erlebt. Dadurch haben wir Internationals uns untereinander sehr gut kennen gelernt, was für eine tolle Stimmung im Kurs sorgt.“

Auch Fabio Gonella aus Italien freut sich über den guten Austausch zwischen den Studierenden: „Ich habe nicht nur mein Deutsch verbessert, sondern kenne jetzt Menschen aus der ganzen Welt.“ Er und die anderen Studierenden, die am Sprachkurs teilgenommen haben, werden im Anschluss in Deutschland bleiben, um im kommenden Wintersemester an der Hochschule Osnabrück zu studieren.

Weitere Informationen
Maréen Wiesing
Hochschule Osnabrück
Center for International Mobility (CIM)
Tel.: 0541 969-3979
E-Mail: m.wiesing@hs-osnabrueck.de

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AuL IuI MKT WiSo hochschulweit Pressemitteilung Internationales Studium
news-9001 Mon, 04 Oct 2021 03:42:00 +0200 Hochschule Osnabrück begrüßt rund 3100 Erstsemester auf YouTube https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/10/hochschule-osnabrueck-begruesst-rund-3100-erstsemester-auf-youtube/ Das Wintersemester 2021/22 wird unter Einhaltung der 3G-Regeln im Präsenzbetrieb starten. Endlich wieder zurück auf den Campus. Vorlesungen und Seminare vor Ort, gemeinsam Lernen und live Kontakte knüpfen: Darauf können sich die rund 3100 Erstsemester, die zum Wintersemester 2021/22 ihr Studium an der Hochschule Osnabrück beginnen, freuen. „Wir sind zurück am Campus und das ist großartig“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram im Begrüßungsvideo.

In rund 30 Minuten erhalten die Erstsemester wichtige Tipps für ihren Studienstart. Die studentischen Campus-Reporter Derya Kayan und Timo Krietemeyer stellen den Zuschauer*innen alle Hochschulstandorte vor und besuchen die Innenstädte von Osnabrück und Lingen im Schnelldurchlauf.

Insgesamt hatten sich knapp 11.000 junge Menschen für ein Studium an der Hochschule beworben. Knapp 2500 von ihnen beginnen nun ihr Studium in Osnabrück und mehr als 600 am Campus Lingen.

 

Drei neue Studiengänge

Zum Wintersemester 2021/22 starten auch drei neue Studiengänge an der Hochschule: An der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften können sich 35 angehende Hebammen im dualen praxisintegrierenden Bachelorstudiengang Hebammenwissenschaft ausbilden lassen. Die Hochschule Osnabrück ist damit nach der Änderung des Berufsgesetzes, das nun ein duales Studium als Regelausbildung für Hebammen vorsieht, einer von vier Studienstandorten für die Ausbildung von Hebammen in Niedersachsen.
Außerdem startet dort auch der neue Masterstudiengang Taxation, der eine generalistische steuerrechtliche Ausbildung ermöglicht.

Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur bietet erstmalig zum Winter-semester den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Angewandte Geflügelwissenschaften an, in dem sich Fach- und Führungskräfte für die zukünftige Erzeugung von hochwertigen und sicheren Lebensmitteln in Verbindung mit Tier- und Umweltschutz im Bereich der Geflügelwirtschaft auszubilden und weiter qualifizieren können.

 

 

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AuL IuI MKT WiSo hochschulweit IfM Pressemitteilung WIR Forschung
news-8994 Tue, 28 Sep 2021 03:42:00 +0200 50 Jahre Hochschule Osnabrück: Campusbier in der Jubiläumsedition ab jetzt erhältlich https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/09/50-jahre-hochschule-osnabrueck-campusbier-in-der-jubilaeumsedition-ab-jetzt-erhaeltlich/ Erstmals gibt es auch eine alkoholfreie Variante aus der Versuchsbrauerei am Campus Haste. Alkoholfreier Biergenuss gepaart mit fruchtigem Hopfen: Zum 50-jährigen Jubiläum der Hochschule Osnabrück haben Studierende, Mitarbeitende und Lehrende eine neue Biersorte entwickelt. Leicht, bekömmlich und voller Aromen - das verspricht die neue Sorte Campusbier Alkoholfrei. Darüber hinaus gibt es sowohl die neue Sorte als auch das bekannte Haster Hell im Jubiläumsjahr in einer Sonderedition mit neuen, informativen Flaschenetiketten. Sie verraten Fakten zur Historie der Hochschulstandorte. Abgebildet ist jeweils ein markantes Gebäude vom Caprivi-Campus, vom Campus Haste, Campus Lingen, Campus Westerberg oder dem Institut für Musik. Zusätzlich gibt es ein Etikett mit dem Schmied im Hone, dem Standort mit der hochschuleigenen Brauanlage, in der das Haster Hell, das Haster Dunkel und das neue Alkoholfreie entstanden sind.

Alkoholfreies Campusbier mit Aromen von Grapefruit, Mandarine und Maracuja

Das Campusbier-Team der Hochschule hat ein alkoholfreies Bier entwickelt, das mit Aromen von Grapefruit, Mandarine und Maracuja eine fruchtige Alternative zum Haster Hell und Haster Dunkel bietet. „Uns war es wichtig, dass wir ein alkoholfreies Bier brauen, das sich geschmacklich abhebt. Deswegen haben wir uns für ein besonders fruchtiges Aromaprofil entschieden, das für eine passende Unterstützung des feinen Malz-Charakters und der leichten Bitternote sorgt“, erläutert Hermann Willoh, Masterstudent Agrar- und Lebensmittelwirtschaft und Mitglied im Campusbier-Leitungsteam. „Durch das spezielle Gärungsverfahren entsteht weniger Alkohol und auch ein weniger intensives Geschmacksprofil der Hefe. Dem wollten wir mit fruchtigen Hopfensorten entgegenwirken. Die Auswahl der Hopfensorten haben die Studierenden allein verantwortet und eine sehr passende Mischung gefunden“, ergänzt Laboringenieur und Brauer Andreas Schwartz.

„Wir freuen uns auf das besondere Jubiläum der Hochschule mit einem neuen Produkt aus unserer Versuchsbrauerei anstoßen zu können. Unsere Studierenden waren dabei vom Brauen bis zur Vermarktung in unserem eigenen Online-Shop federführend beteiligt“, so Prof. Dr. Nicolas Meseth, Wirtschaftsinformatikprofessor an der Hochschule Osnabrück.

Jubiläumsedition als Kiste oder Sechserträger

Das Jubiläumsbier wird ab sofort über den Campusbier-Onlineshop verkauft. Hierbei lässt sich zwischen einer Kiste mit 24 Flaschen à 0,33 Liter oder einem Sechserträger wählen. Ein Sechserträger beinhaltet fünf Haster Hell sowie ein Alkoholfreies. Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, einen alkoholfreien Sechserträger zu erwerben.   
Neben einer regionalen Lieferung lässt sich das Bier auch abholen – an insgesamt drei Hochschulstandorten zu folgenden Zeiten:

- dienstags: 15 bis 17 Uhr im AStA-Shop vor dem Gebäude KH am Campus Lingen
- donnerstags: 12 bis 14 Uhr im Mensa-Foyer am Campus Westerberg
- freitags: 16 bis 18 Uhr im Schmied im Hone am Campus Haste

Bestellfrist ist jeweils am Vortag bis 12 Uhr.

Nicht nur das Jubiläumsbier steht zum Verkauf. Weiterhin besteht die Möglichkeit, das malzig-milde Haster Dunkel zu bestellen. Diese Variante des Campusbiers kann ebenfalls über den Campusbier-Shop geordert werden.

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AuL hochschulweit Pressemitteilung WIR Forschung
news-8972 Fri, 17 Sep 2021 09:20:48 +0200 Naturverträgliche Bewirtschaftung und mehr Biodiversität in der Landwirtschaft https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/09/naturvertraegliche-bewirtschaftung-und-mehr-biodiversitaet-in-der-landwirtschaft/ Universität und Hochschule Osnabrück am Projekt „Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz“ beteiligt Zur Bekämpfung von Unkraut werden häufig Herbizide eingesetzt. Zwar sichern sie der Landwirtschaft hohe Erträge, tragen jedoch ebenso zum Artenrückgang bei. Im Projekt „Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (CognitiveWeeding)“ wird unter Beteiligung der Universität und Hochschule Osnabrück das Schadpotential dieser Pflanzen näher untersucht. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert diese Untersuchung mit insgesamt drei Millionen Euro.

Die Universität Osnabrück ist im Bereich der Agrarfernerkundung beteiligt und erhält einen Anteil von fast 375.000 Euro. Die Hochschule Osnabrück bringt neben pflanzenbaulichem Fachwissen Know-how zur Entwicklung von Sensorapplikationen in der Landwirtschaft ein und wird mit fast 1,2 Millionen gefördert. Weitere Projektpartner sind das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH, die Amazone-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG und Farming Revolution.

Die Ackerbegleitflora kann bei unterlassener Regulierung zu großen Ertragsverlusten führen. „Ziel des Forschungsvorhabens CognitiveWeeding ist es, einen Lösungsansatz mit einer veränderten Sichtweise auf die Ackerbegleitflora und der damit einhergehenden Unkrautregulierung zu entwickeln. Unter Berücksichtigung der Ertragssicherheit stehen dabei der Erhalt und die Steigerung der Biodiversität im ökologischen und konventionellen Pflanzenbau im Zentrum“, erklärt Konsortialführer Dr. Dieter Trautz, Professor für Agrarökologie und umweltschonende Landbewirtschaftung an der Hochschule Osnabrück.

Im Gegensatz zum Unkraut sind andere, im Acker spontan auftretende Pflanzenarten ertragsbezogen weniger problematisch und werden als Beikraut bezeichnet. Um über diese Beikräuter und Unkräuter sowie deren Auswirkungen auf das gesamte ackerbauliche Produktionssystem mehr zu erfahren, werden drohnen- und bodengestützte Sensorsysteme zur Pflanzenerkennung eingesetzt. „Mit multi- und hyperspektralen UAV-Bilddaten soll die Begleitflora nach Pflanzenart bestimmt und ihre phänologische Entwicklung erfasst werden“, erläutert Dr. Thomas Jarmer vom Institut für Informatik der Universität Osnabrück.

Zusätzlich setzen die Wissenschaftler der Universität eine drohnengestützte LiDAR-Sensortechnik (dreidimensionales Laserscanning) ein, um weitere Informationen über die Pflanzen zu erhalten. „Dabei erfolgt gleichzeitig eine manuelle Erfassung der Ackerbegleitvegetation und des Entwicklungszustandes der Kultur“, ergänzt Jarmer, der im Projekt die Fernerkundung vertritt.

Anhand der gewonnenen Daten erhalten die Landwirte KI-basierte Empfehlungen für entsprechende teilflächenspezifische Maßnahmen (mechanisch/chemisch). Diese Vorgehensweise wird anschließend mit den praxisüblichen Verfahren verglichen, um die Wirkung zu quantifizieren.

Ziel des Projektes ist es, durch eine naturverträglichere Bewirtschaftung den Herbizideinsatz durch Duldung unkritischer Beikräuter zu reduzieren und zusätzlichen Lebensraum für Insekten zu schaffen. Trautz: „Wir erhoffen uns einen Beitrag zur Ressourcenschonung mit positiven Auswirkungen auf die Biodiversität.“

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AuL IuI hochschulweit Pressemitteilung Vernetzung Forschung
news-8969 Tue, 14 Sep 2021 11:49:14 +0200 Start des 12. Durchlaufs des Niedersachsen-Technikums https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/09/start-des-12-durchlaufs-des-niedersachsen-technikums/ Am 3. September ist der 12. Durchgang des Niedersachsen-Technikums gestartet. 52 junge Frauen werden in den kommenden sechs Monaten an diesem erfolgreichen Berufsorientierungsprogramm für (Fach-)Abiturientinnen teilnehmen. Sie alle wurden jetzt in einer digitalen Feierstunde willkommen geheißen. Die „Technikantinnen“ werden bis Ende Februar 2022 ein bezahltes Praktikum in einem MINT-Unternehmen absolvieren und gleichzeitig den Alltag an einer Hochschule oder Universität in Niedersachsen kennenlernen. Seit 2010 bietet das Niedersachsen-Technikum jungen Frauen mit (Fach-)Abitur die Möglichkeit, ein Berufsfeld im MINT-Bereich kennenzulernen. MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – und damit für einen Studien- und Berufsweg, den Frauen noch immer deutlich seltener als Männer ergreifen.

 

Während des Niedersachsen-Technikums sind die sogenannten Technikantinnen vier Tage pro Woche in einem Unternehmen beschäftigt und studieren an einem Tag in der Woche auf Probe. So können sie in einen MINT-Beruf „hineinschnuppern“ und sich eine fundierte Meinung dazu bilden, ob dieser Berufsweg für sie in Frage kommt. Gleichzeitig knüpfen sie wertvolle Kontakte. Zusätzlich gibt es ein umfassendes Rahmenprogramm. Hier können die Technikantinnen weitere Unternehmen kennenlernen, digitale und überfachliche Kompetenzen erwerben sowie unterschiedliche Fachrichtungen an Hochschulen oder Universitäten erleben.

 

"Haben Sie den Mut, Ihr Interesse an MINT in Ihre Berufswahl einzubeziehen“

Das Grußwort der diesjährigen Startveranstaltung sprach die Staatssekretärin des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur Dr. Sabine Johannsen. Sie wandte sich direkt an die Technikantinnen: „Um den exzellenten Nachwuchs, nämlich Sie, für das Land Niedersachsen zu erhalten, wollen wir Sie, liebe Schulabsolventinnen, mit Spaß und Neugierde für MINT-Berufe gewinnen. Haben Sie den Mut, Ihre Leistungen und Interessen in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern in Ihre Berufswahl einzubeziehen.“

 

„Im Wettbewerb um die klügsten Köpfe können wir auf Frauen nicht verzichten“

Im darauffolgenden Interview mit der Moderatorin Julia Graw, selbst ehemalige Technikantin, erzählte der Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz und Präsident der TU Clausthal Prof. Dr. Joachim Schachtner von seinen eigenen Umwegen in der Berufsfindung und betonte die Wichtigkeit und besondere Stellung des Niedersachsen-Technikums: „Es geht um das Thema der Gleichstellung und Frauenförderung: Wir benötigen dringend gut ausgebildete Fachkräfte, um den Herausforderungen der Zukunft zu begegnen. Gerade im Wettbewerb um die klügsten Köpfe können wir es uns gar nicht leisten, dass Frauen immer noch zögern oder nicht ausreichend Unterstützung erhalten, einen technischen Beruf oder ein naturwissenschaftliches Studium aufzunehmen.“ Das Technikum, so Schachtner, biete die Möglichkeit, eine fundierte Entscheidung für die Zukunft zu treffen und sei ein Erfolgsmodell: „Etwa neunzig Prozent der Teilnehmerinnen entscheiden sich im Anschluss für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium oder eine entsprechende Fachausbildung.“

 

Umfangreiches Programm mit Fokus auf Digitalisierung

Das Team des Niedersachsen-Technikums hat ein umfangreiches Programm für die Technikantinnen der diesjährigen Kohorte auf die Beine stellt. „Die Teilnehmerinnen können sich auf ein intensives Semester in ihren Unternehmen und an unseren Hochschulen freuen“, so die Gesamtkoordinatorin Judith Bräuer: „Im Fokus steht dabei insbesondere der Erwerb von Digitalisierungskompetenzen.“

 

 

Zum Hintergrund:

Das Niedersachsen-Technikum ist ein MINT-Berufsorientierungs-Angebot für junge Frauen, das mit einer Erfolgsquote von 90 Prozent Schulabsolventinnen mit Abitur oder Fachabitur zu einer Entscheidung für ein technisches Studium respektive eine technische Ausbildung führt. Das erfolgreiche Kooperationsprogramm niedersächsischer Hochschulen und Unternehmen wurde 2010 erstmalig an der Hochschule Osnabrück erprobt und wird seit 2012 mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur an weiteren Hochschulen und Universitäten in Niedersachsen angeboten. Aktuell beteiligen sich 110 regionale Unternehmen sowie neun Hochschulen und Universitäten an dem Kooperationsprogramm, das vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanziell gefördert und von der Stiftung NiedersachsenMetall unterstützt wird. Dazu zählen Technische Universität Braunschweig, Technische Universität Clausthal, Hochschule Emden/Leer, Hochschule Hannover, Leibniz Universität Hannover, Stiftung Universität Hildesheim, Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth, Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück.

 

Kontakt für die Medien:

Hochschule Osnabrück

Judith Bräuer

Zentrale Koordinatorin des Niedersachsen-Technikums

E-Mail: judith.braeuer@niedersachsen-technikum.de

 

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI MKT hochschulweit Art Pressemitteilung Ausprägung Vernetzung Studium
news-8956 Mon, 06 Sep 2021 10:30:35 +0200 Zweiter Jahrgang des Landes startet duales Studium „Allgemeine Verwaltung“ an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/09/zweiter-jahrgang-des-landes-startet-duales-studium-allgemeine-verwaltung-an-der-hochschule-osnabrueck/ Minister Pistorius: „Die Landesverwaltung ist der größte Arbeitgeber Niedersachsens. Die Nachwuchskräfte erwartet eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Ausbildung“ Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport Boris, Pistorius, hat Anfang September in Osnabrück insgesamt 29 Verwaltungsnachwuchskräften des Landes Niedersachsen ihre Ernennungsurkunden überreicht. Damit startet der zweite Jahrgang von Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärtern (RIA) ihr Studium an der Hochschule Osnabrück. Bereits im Juli letzten Jahres hatten Minister Pistorius und der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, die die Grundlage für den neu eingerichteten Bachelor-Studiengang „Allgemeine Verwaltung“ bildet.

Minister Pistorius: „Mit dem Studienbeginn setzen wir die erfolgreiche Kooperation mit der Hochschule Osnabrück fort, die wir bereits im vergangenen Jahr begonnen haben. Jetzt wird neben Hannover auch in Osnabrück in einem dualen Studium im Anwärterstatus studiert. Auf unsere insgesamt 120 Studienplätze in Niedersachsen haben wir über 1.000 Bewerbungen bekommen. Das ist ein tolles Zeichen für die Attraktivität des öffentlichen Dienstes. Wir sind der größte Arbeitgeber im Land und bieten unserem Nachwuchs vor allem Vielfalt und Sicherheit. Die Verwaltung braucht hochqualifizierte Kräfte für ihre anspruchsvollen Aufgaben, mit diesem attraktiven Studienangebot haben wir die richtige Antwort.“

Prof. Dr. Bertram: „Wir freuen uns sehr, dass uns das Land Niedersachsen die Möglichkeit gibt, unsere langjährige Erfahrung im Bereich des Öffentlichen Managements nun auch bei der Ausbildung der Regierungsinspektor-Anwärter*innen einbringen zu können. Durch die enge Kooperation mit dem Land können wir die Studierenden sowohl bedarfsgerecht als auch praxisnah für berufliche Tätigkeiten in der öffentlichen Verwaltung qualifizieren.“

Das Ziel des dualen Studiums ist es, für das Land Niedersachsen als Arbeitgeber kontinuierlich genügend qualifizierten Nachwuchs zu gewinnen, diesen gut auszubilden, zu binden und dadurch die Leistungsfähigkeit der niedersächsischen Verwaltung dauerhaft und auskömmlich zu sichern. Die Landesregierung hat Ihre Bemühungen um die Nachwuchsgewinnung für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste, mit der Kooperationsvereinbarung und dem eingerichteten Studiengang an der Hochschule Osnabrück dauerhaft gestärkt.

Mit den heutigen Ernennungen ist zudem der Einstellungsjahrgang 2021 komplett. Bereits am 01.08.2021 starteten 88 Regierungsinspektor-Anwärterinnen und -Anwärter, die ihr Studium in Hannover an der Kommunalen Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen (HSVN) absolvieren. Damit hat das Land Niedersachsen in diesem Jahr insgesamt 117 RIA (wird aktuell angepasst) für die Laufbahngruppe 2, 1. Einstiegsamt der Fachrichtung Allgemeine Dienste, in den Vorbereitungsdienst eingestellt. Das Studium beinhaltet neben den theoretischen Inhalten auch einen hohen Praxisanteil. Die jungen Verwaltungsbeamtinnen und -beamten erhalten so frühzeitig einen intensiven praktischen Einblick in die verschiedenen Bereiche der Niedersächsischen Landesverwaltung.

Die Nachwuchskräfte haben nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums sehr gute Übernahmechancen. Bislang hat die Niedersächsische Landesverwaltung allen Nachwuchskräften, die zum Studium seit 2015 eingestellt wurden und es abgeschlossen haben, die Übernahme in den Landesdienst angeboten.

Bereits jetzt werden für den Studienbeginn im Sommer 2022 für beide Standorte erneut interessierte Frauen und Männer (m/w/d) gesucht. Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Onlinebewerbung finden Sie unter: www.karriere.niedersachsen.de/duales-studium.

Kontakt:

Dr. Barbara Bartels-Leipold
Studiengangbeauftragte
Telefon: 0541 969-3145
E-Mail: b.bartels-leipold@hs-osnabrueck.de

Zur Webseite des Studiengangs Allgemeine Verwaltung

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WiSo hochschulweit Nachricht Studium
news-8820 Tue, 13 Jul 2021 13:17:55 +0200 20 Jahre Dentaltechnologie an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/07/20-jahre-dentaltechnologie/ Der bundesweit erste und einmalige Studiengang „Dentaltechnologie“ an der Hochschule Osnabrück feiert sein 20-jähriges Bestehen. Auf dem 10. Dental Forum stand die Geschichte des Studiengangs ebenso im Fokus, wie Beiträge aus der Praxis der Ehemaligen und Einblicke in studentische Arbeiten. Bis 31. Juli können sich Interessierte um einen Studienplatz bewerben. Gestartet ohne jegliche Vorbilder in Deutschland oder Europa, hat sich der Studiengang „Dentaltechnologie“ an der Hochschule Osnabrück in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem nachgefragten Modell etabliert. Hochschulen in Polen, Japan oder Neuseeland sowie in anderen Ländern haben mittlerweile das Konzept übernommen.

 

Erstmalige Studienmöglichkeit in der Zahntechnik eröffnet

„Auf Anregung und mit fachlicher Unterstützung des Verbandes der Deutschen Zahntechniker Innungen (VDZI) haben wir 2000 begonnen, den Studiengang zu entwickeln“, erinnert sich Prof. Dr. Isabella-Maria Zylla, langjährige Studiengangsbeauftragte. Ziel war es, ein Programm zu entwickeln, das nach der Ausbildung in der Zahntechnik ein Studium ermöglicht – denn bis dahin war die akademische Fortsetzung der beruflichen Laufbahn für Zahntechnikerinnen und Zahntechniker ausgeblieben. Bereits nach einem Jahr, im März 2001, war der Studiengang zugelassen, erste Vorlesungen und Seminare starteten – „ein historischer Moment“, so die Professorin für Materialkunde, Dentaltechnologie und -analytik.

Ehemalige sind in fast allen dentalen Firmen Deutschlands tätig

Auf dem diesjährigen digitalen Dental Forum, das zum zehnten Mal für den Austausch der Studierenden mit den Ehemaligen sorgte, erinnerte sie an die Anfänge und die Entwicklung des Studiengangs: „Diese Erfolgsgeschichte gibt es nur, weil es engagierte Persönlichkeiten gab und gibt, die sich für diese Idee mit Haut und Haar eingesetzt haben – in der Industrie, in der Politik und in der Hochschule selbst.“ Die Absolventinnen und Absolventen arbeiten mittlerweile in fast allen dentalen Firmen Deutschlands. Es sind viele dabei, die promoviert haben und eine von ihnen trägt den Professorinnen-Titel.

Heute ist Studium ohne vorherige Ausbildung möglich

Der Studiengang hat sich in den 20 Jahren gewandelt. Aus dem Dipl.-Ing. wurde der „Bachelor of Science“ und es kam der Master dazu. Heute ist der Studiengang auch für diejenigen offen, die zuvor keine Ausbildung absolviert haben. Das Studium vermittelt Kenntnisse über die Eigenschaften sowie Fertigkeiten in der Herstellung und die Anwendung dentaler Werkstoffe. Die ausgewogene Mischung der technischen und zahnmedizinischen Fächer zeigt gezielt die Zusammenhänge zwischen der Zahntechnik und Zahnmedizin auf und bildet eine Brücke zwischen der Zahntechnik, Zahnmedizin und Materialwissenschaft. Das Studium qualifiziert die Absolventinnen und Absolventen zur Ausübung einer Ingenieurtätigkeit in der dentalen Industrie. Sie können neue Werkstoffe und innovative Techniken entwickeln, eigene Firmen gründen oder auch als Gutachter bzw. Gutachterinnen arbeiten.

Erfolgreiche Ehemalige sind das beste Aushängeschild für das Studium

Auf dem Dental Forum berichteten drei Absolventen über ihre Berufserfahrungen und die aktuellen Praxisprojekte. Dabei sparten sie nicht mit dem Lob für das Studium: „Es war eine der besten Erfahrungen und Entscheidungen meines Lebens“ (Axel Reichert); „Ich kann dieses Studium an der Hochschule Osnabrück uneingeschränkt weiterempfehlen und würde jederzeit wieder diesen Weg gehen“ (Markus Nordmann); „Ich wünsche dem Studiengang eine erfolgreiche Zukunft, damit die Dentalindustrie auch weiterhin mit derart interdisziplinär arbeitenden und denkenden Absolventen und Absolventinnen verwöhnt wird“ (Dr.-Ing. Armin Kirsten).

Mix aus Theorie und Praxis prägt das Studium

Studierende Moritz Hoffmann, Lisa-Marie Kobusch, Kirsten Weitzmann und Maria Viktoria Willmann stellten auf dem Forum ihre studentischen Arbeiten vor. Praxisprojekte und Abschlussarbeiten in der Industrie oder Forschungslaboren sind ein wichtiger Bestandteil des Studiums. „Ein besonderer Vorteil meines Projekts war, dass das bisher erlangte Wissen nun zu einem ‚großen Ganzen‘ verknüpft wurde“, resümiert Weitzmann, die die Alterung von Biokeramik untersucht hat. Für den Masterabsolventen Hoffmann bot das Studium „die optimale Möglichkeit, auf die theoretischen und praktischen Erfahrungen aus meiner zahntechnischen Ausbildung aufzubauen und die dentale Welt aus einem wissenschaftlichen, werkstoffkundlich geprägtem Blickwinkel zu betrachten.“

 

Bewerbung noch bis 31. Juli möglich

Strahlend weiße, starke Zähne und Materialien, die halten, was sie versprechen – das sind unterschiedliche und doch verwandte Bereiche, in denen die Absolventinnen und Absolventen der Dentaltechnologie ihre Qualifikation für eine spannende Branche finden. Für die wissenschaftliche Karriere ist der Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ geeignet. Alle Interessierten können sich noch bis zum 31. Juli um das Bachelorstudium bewerben: https://www.hs-osnabrueck.de/dentaltechnologie-bsc - Bewerbung.

 

Kontakt für die Medien:

Hochschule Osnabrück

Studiengang Dentaltechnologie

Prof. Dr.-Ing. Isabella-Maria Zylla, Studiengangsbeauftragte

Telefon: 0541 969-2146
E-Mail: i.m.zylla@hs-osnabrueck.de
 

 

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI hochschulweit Art Pressemitteilung Ausprägung Vernetzung Studium
news-8637 Tue, 25 May 2021 19:59:15 +0200 Virtuelle Akademie bringt Studierende aus Osnabrück und US-Bundestaat New York zusammen https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/05/virtuelle-akademie-iui/ Rund 6.000 km liegen zwischen der Hochschule Osnabrück und der US-amerikanischen State University of New York. Etwa 16 Stunden sind erforderlich, um diese Distanz zu überwinden - in Corona-Zeiten ist es nur ein Klick. Im Sommersemester 2021 finden im Rahmen des Projekts „UAS7 Virtual Academy“ zwei Module statt, bei denen Studierende aus Osnabrück und den USA im gleichen virtuellen Seminarraum sitzen. Neben fachlichen Ergebnissen ist das Ziel, den internationalen Austausch zwischen deutschen und internationalen Studierenden zu gewährleisten. Informatik-Workshop „Internet der Dinge“ mit vier praxisnahen Versuchen

An der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI) bieten Prof. Dr. Clemens Westerkamp zusammen mit seinen Mitarbeitern Nicolas Lampe und Marco Schaarschmidt und seinem amerikanischen Kollegen Prof. Dr. Hany Elgala das Modul „Internet of Things“ („Internet der Dinge“) an. Darunter versteht man eine globale IT-Infrastruktur, die es ermöglicht, physische und virtuelle Objekte miteinander zu vernetzen und sie so zusammenarbeiten zu lassen. Im Informatik-Workshop bearbeiten die beiden Studiengruppen in den USA und Deutschland vier Versuche. Dabei handelt es sich um praktische Alltagsbeispiele: Studierende erfassen Vibrationen eines Fahrrads, um die Beschaffenheit der Fahrstrecke zu messen. Sie entwickeln Ideen zur Überwachung der Klimadaten – etwa Temperatur oder Luftfeuchtigkeit – in einem Smart Home. Eine Gruppe befasst sich mit der Bewässerung von Zimmerpflanzen und gleichzeitiger Messung der Sonneneinstrahlung, die nächste – mit Funktionsweisen einer Fitness Smart Watch.

Beide Studiengruppen haben die gleichen technischen Komponenten zur Versuchsdurchführung erhalten sowie Anleitungen zur Programmierung der Software. In den Versuchen erlernen die Studierenden die Programmiertechniken sowie den Umgang mit der Hardware und sind damit gut gerüstet, um im Anschluss ihre selbstgewählten Projekte im Themenfeld IoT eigenständig zu bearbeiten. Im Rahmen der gemeinsamen Lehrveranstaltungen tauschen sich die Studierenden beider Hochschulen über Lösungsansätze aus und geben sich Tipps und Feedback. Das Modul schließt mit einer Vorstellung der Abschlussprojekte.

 

IuI-Lehrende sind von Vorteilen der Virtuellen Akademie überzeugt.

Westerkamp, der bereits ein Semester an der Stanford University als Gastprofessor verbracht hat, plant aktuell seinen nächsten Forschungsaufenthalt in den USA. Der Informatikprofessor freut sich, dass auch Studierende beider Länder dank digitaler Technik zusammen lernen und arbeiten können: „Obwohl alle Teilnehmenden die gleichen technischen Komponenten hatten, ist die räumliche Distanz bei einem technischen Thema natürlich eine besondere Herausforderung. Aber die Studierenden haben sich sehr gut auf diese ungewöhnliche Situation eingelassen und bereits spannende Ergebnisse herausgearbeitet. Man hätte vielleicht vermutet, dass die Kommunikation erschwert wird, aber sie hat unter den Studierenden sehr gut funktioniert.“

Nicolas Lampe ist Doktorand im Laborbereich Technische Informatik und gibt Vorlesungen im IuI-Modul. Er ist von Vorteilen der Virtuellen Akademie überzeugt: „Wir Lehrende aus Osnabrück und New York hatten in diesem Semester die Möglichkeit, das Thema IoT gemeinschaftlich zu vermitteln. Über die Kombination aus Vorträgen mit Programmieraufgaben konnten sich die Studierenden dem Thema ganz praktisch annähern. Auch bekamen sie eine hervorragende Gelegenheit, in einer internationalen Gruppe zu arbeiten und ihre Ideen zu entwickeln und zu präsentieren. Das ist eine super Erfahrung für deren spätere Berufslaufbahn!“

 

Auch Studierende bewerten das deutsch-amerikanische Modul positiv.

Patrick Strunk, der im Informatik-Master „Verteilte und mobile Anwendungen“ studiert, empfiehlt es aus zweierlei Gründen weiter: „Zum einen finde ich es immer interessant neue Leute und neue Arbeitsweisen kennenzulernen. Zum anderen wird es mit großer Wahrscheinlichkeit ein Teil unseres späteren Berufslebens sein, in einer internationalen Zusammensetzung zu arbeiten.“

Der SUNY-Student Edgar Barranco hatte zunächst Zweifel, wurde aber positive überrascht, wie gut die Lehrenden und Studierenden aus Osnabrück Englisch sprechen: „Obwohl wir auf zwei verschiedenen Kontinenten waren, könnten eingebettete Applikationen, die die deutsche Gruppe entwickelt hat, genauso gut in den USA funktionieren. Das gemeinsame Quiz zu Beginn unserer Zusammenarbeit hat beide Seiten nähergebracht. Ich konnte eine ganze Menge über IoT lernen und kann allen Studierenden nur empfehlen, ein internationales Modul zu belegen. Es bereitet uns auf die Arbeit in der globalisierten Wirtschaft vor, wo die Zusammenarbeit mit Teams aus verschiedenen Ländern zum Alltag gehört.“

Seine amerikanische Kommilitonin Zima Azizi Aghdam war zunächst auch zögerlich, denn auch für sie war es die erste Erfahrung in einem internationalen Kurs zu belegen: „Der Lehrplan und die Modulbeschreibung haben mich aber überzeugt. Gleich in der ersten Stunde tauschten wir uns über unsere Hobbys und Kulturen aus. So wurde uns das gemeinsame Lernen erleichtert. Ich konnte nicht nur fachlich weiterkommen, sondern auch persönliche Fähigkeiten entwickeln, um in internationalen Teams mit mehr Selbstvertrauen zu interagieren. Ich habe neue Leute kennengelernt und meinen Horizont erweitert. Ich lernte neue Denkweisen kennen – reine Theoriefächer könnten nicht so effektiv sein. Wenn Sie jedoch mit anderen Studierenden experimentieren, Ihre Ergebnisse im Unterricht präsentieren und die Vorgehensweise erläutern, wird der Lernprozess verbessert. Diese Aktivität ermutigte mich auch, mehr über die deutsche Kultur, das deutsche Bildungssystem und die dortige Wirtschaft zu lernen. Jetzt plane ich eine Reise zu meinen neuen Freunden nach Osnabrück. Das Schönste für mich war, an dem Experiment zu arbeiten und die Ergebnisse und die Art der Implementierung mit der anderen Seite zu vergleichen. Die Interaktion mit der Herstellung eines Geräts und dessen realen Anwendung fand ich sehr motivierend. Ich war voller Energie und die Zeit im Unterricht verging wie im Flug. Ich bin wirklich glücklich, diese Gelegenheit wahrgenommen zu haben!“

 

Klimaschutzpraxis in den USA und Deutschland im Fokus auf dem „grünen Campus“

Auch an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur fand ein Modul im Rahmen der Virtuellen Akademie statt. Prof. Dr. Stefan Taeger und sein us-amerikanischer Kollege, Prof. Dr. Douglas Johnston, behandelten in ihrem gemeinsamen Kurs Fallstudien zu Klimaresilienz.
Ausführliche Informationen zum AuL-Modul im Rahmen der Virtuellen Akademie


Planungen für die nächsten Seminare sind gestartet.

Für die nächste Runde im kommenden Wintersemester laufen bereits erste Planungen. Sowohl Prof. Westerkamp als auch Prof. Taeger möchten das Seminar im nächsten Semester anbieten. Die Projektleiterin Gunhild Grünanger und die Projektkoordinatorin Alissa Ziegler laden weitere Lehrende der Hochschule Osnabrück ein, sich an der Virtual Academy zu beteiligen „Die bisherige Zusammenarbeit zwischen den Lehrenden verlief sehr gut und die Studierenden freuen sich über das innovative Angebot gerade in dieser schwierigen Studienzeit“, erläutert Projektleiterin Grünanger. Die Leiterin des Center for International Mobility hofft, dass Angebot auszubauen und zu verstetigen.


Kontakt:

Gunhild Grünanger: g.gruenanger@hs-osnabrueck.de, 0541/969-2966

Alissa Ziegler: a.ziegler@hs-osnabrueck.de, 0541 969-5328

 

Hintergrundinfo UAS7 Virtual Academy:

UAS7 e. V. ist der Zusammenschluss der sieben großen forschungsorientierten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Berlin, Bremen, Hamburg, Köln, München, Münster und Osnabrück mit starker internationaler Ausrichtung. Die „UAS7 Virtual Academy“ wird gemeinsam mit dem langjährigen US-Konsortialpartner SUNY (State Universities of New York) die internationale Hochschulzusammenarbeit studienbereichsübergreifend neugestalten und neue Vernetzungen für die Entwicklung und Anwendung innovativer Lehr- und Lernformen knüpfen.

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI hochschulweit Art Nachricht Ausprägung Internationales Studium
news-8615 Wed, 05 May 2021 20:22:00 +0200 Ausschreibung Junger Deutscher Jazzpreis Osnabrück 2021 https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2021/05/ausschreibung-junger-deutscher-jazzpreis-osnabrueck-2021/ Das Institut für Musik der Hochschule Osnabrück (IfM) schreibt seinen siebten Jazzpreis für junge Jazz-Ensembles aus dem studentischen Umfeld aus. Mit dem Wettbewerb werden vielversprechende Jazz-Studierende auf ihrem Weg in die Professionalität unterstützt. Die Ausschreibung wendet sich ausdrücklich an Studierende aller Nationen. Da der Wettbewerb im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, wird das Höchstalter in 2021 einmalig um ein Lebensjahr auf die Altersgrenze von 31 Jahren heraufgesetzt. Das Preisgeld beträgt in der Ensemblewertung 3000 Euro und in der Solistenwertung 1000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15.09.2021.

Der Wettbewerb um den Jungen Deutschen Jazzpreis wurde von Lehrenden der Studienrichtung Jazz des IfM initiiert und geht mittlerweile in die siebte Runde. Realisiert werden kann er dank der finanziellen Unterstützung der Felicitas und Werner Egerland-Stiftung. Nach Sichtung der Wettbewerbsunterlagen durch eine hochkarätig besetzte Jury werden drei Ensembles zur Finalrunde nach Osnabrück eingeladen, die am 1. Dezember 2021 stattfindet. Im renommierten Jazzclub BlueNote präsentieren sich die Bands vor Publikum und Jury mit einem jeweils vierzigminütigen Konzert. Die Preisverleihung findet am selben Abend statt.

Um den kreativen Austausch mit jungen Akteurinnen und Akteuren der Jazz-Szene am Wettbewerbsstandort Osnabrück über das Finale hinaus zu stärken, verpflichten sich die Gewinner des Ensemblepreises zu einem eintägigen offenen Jazz-Workshop am IfM. Dabei geben sie ihr Know-How an junge Musikerinnen und Musiker weiter. Am Abend dieses Tages wird die Band ein Konzert in der Szene-Kneipe „Grand Hotel“ spielen. Bei der anschließenden offenen Session können IfM-Studierende mitwirken und in verschiedenen Formationen gemeinsam mit den Jazz-Preis-Gewinnern musizieren.

Wettbewerbsbedingungen:

  • Die Band besteht aus drei bis sieben Musikerinnen und Musikern.
  • Mindestens die Hälfte der Bandmitglieder studiert an einer deutschen Musikhochschule.
  • Keines der Bandmitglieder darf vor dem 01.01.1990 geboren sein.
  • Bewerbungen werden bis zum 15.09.2021 (Bewerbungsschluss) ausschließlich per E-Mail unter jazzpreis@hs-osnabrueck.de entgegengenommen.
  • Die Bewerbungs-Mail enthält folgende Dateien, die gesammelt über einen einzigen WeTransfer-Link verschickt werden:
  1. zwei repräsentative Stücke im mp3-Format
  2. Band-Info inklusive Besetzung sowie Band-Foto (PDF und JPG)
  3. Scans von Pässen und gültigen Studierendenausweisen der Bandmitglieder
  • Wenn die Band-Besetzung bei der Finalrunde von der in der Bewerbung angegebenen Besetzung abweicht, muss dies unmittelbar nach Einladung zur Finalrunde bekanntgegeben werden. In diesem Fall müssen die entsprechenden Alters- und Studiennachweise nachgereicht werden. Die Besetzung des Finaltages muss die zuvor genannten Bedingungen erfüllen.

Bei der Finalrunde wird eine Unterkunft für alle Finalistinnen und Finalisten gestellt. Die Bands (mit Ausnahme der Gewinnerband) erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von jeweils 250 Euro.
 

Ansprechpartner:
Prof. Frank Wingold
 jazzpreis@hs-osnabrueck.de
Infos unter: www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/ifm/jazzpreis/
 

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hochschulweit IfM Jazz Veranstaltung