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            <title>Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück</title>
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                <copyright>Hochschule Osnabrück</copyright>
            
            
            <pubDate>Sun, 02 Aug 2026 00:09:33 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Tue, 21 Jul 2026 16:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bewerbungsphase läuft: Freie Plätze in Studiengängen der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/bewerbungsphase-laeuft-freie-plaetze-in-studiengaengen-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Studieninteressierte können sich noch bis zum 01. September für Bachelor- und Masterstudiengänge in Osnabrück und Lingen bewerben. Für ausgewählte zulassungsbeschränkte Studiengänge wurde die Frist verlängert. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer zum Wintersemester 2026/27 ein Studium aufnehmen möchte, hat an der Hochschule Osnabrück aktuell noch bis zum 01. September die Möglichkeit, sich für verschiedene Studiengänge zu bewerben. Freie Studienplätze stehen unter anderem in den Bachelorstudiengängen Landschaftsentwicklung, Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen und Internationale Ökonomie und Nachhaltigkeit zur Verfügung. Auch in Masterstudiengängen wie Informatik, Maschinenbau sowie Management und Technik werden weiterhin Bewerbungen entgegengenommen. Die Vorlesungen des Wintersemesters starten am 21. September 2026. Eine Übersicht aller Studiengänge, für die eine Bewerbung zum Wintersemester aktuell möglich ist, gibt es auf der <a href="/studium/rund-ums-studium/bewerbung/">Bewerbungsseite</a>.</p>
<p><br><strong>Vielfältige Beratungsangebote unterstützen bei der Studienwahl</strong><br>Die Wahl des passenden Studiengangs wirft häufig viele Fragen auf – etwa zu Studieninhalten, Zulassungsvoraussetzungen oder dem Studienalltag. Erste Orientierung zur Studienwahl bietet der <a href="/studium/studienangebot/was-soll-ich-studieren/">Studiengangsnavigator</a>. Fragen zum Bewerbungsprozess oder zu den Zulassungsvoraussetzungen beantwortet der ServiceDesk per <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">E-Mail</a> oder telefonisch unter 0541 969-7100. Darüber hinaus bietet die <a href="http://www.zsb-os.de" target="_blank" rel="noreferrer">Zentrale Studienberatung Osnabrück</a> ein breites Beratungsangebot rund um die Studienentscheidung an.</p>
<p><br><strong>Weitere Informationen:</strong><br>ServiceDesk der Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969-7100<br>E-Mail: <a href="mailto:servicedesk@hs-osnabrueck.de" class="mail">servicedesk@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 11:35:04 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsam sorgen für Menschen mit Brustkrebs</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/gemeinsam-sorgen-fuer-menschen-mit-brustkrebs/</link>
                        <description>Forschung der Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück unterstützt Angehörige von Brustkrebserkrankten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Forschungsprojekt „Gemeinsam sorgen bei fortgeschrittenem Brustkrebs“ (Gesi-BK) hat das Ziel, digitale Unterstützungsangebote für An- und Zugehörige von Menschen mit fortgeschrittenem Brustkrebs zu entwickeln. Unter Beteiligung der Universität Osnabrück besteht nun seit Juni 2026 eine Online-Plattform, die Informationen und Beratungsangebote zur Verfügung stellt.</p>
<p>Gesi-BK ist eine Kooperation der Uni Osnabrück (Abteilung Pflegewissenschaft, Prof. Dr. M. Hülsken-Giesler), der Hochschule Osnabrück (Prof. Dr. Sara Marquard) und der Medizinischen Hochschule Hannover (Dr. Regina Schmeer-Oetjen). Die technische Umsetzung erfolgt durch das aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH. Das Projekt Gesi-BK wird für den Zeitraum 2022-2026 vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.</p>
<p>„Für Familie und Freunde, die sich um Menschen mit fortgeschrittenem Brustkrebs kümmern, stellt eine solche Erkrankung oft selbst eine große Belastung dar“, sagt Prof. Dr. Manfred Hülsken-Giesler, Projektleiter an der Uni Osnabrück. „Verlässliche Informationen und Beratungsangebote sind aber schwer zu finden.“</p>
<p>Die Plattform gemeinsamsorgen.de soll das nun ändern: Auf Grundlage von Befragungen von An- und Zugehörigen und Recherchen zu technischen Unterstützungsmöglichkeiten wurde ein Konzept entwickelt, das neben Informationen zur Erkrankung auch alltägliche Herausforderungen von pflegenden Personen sowie individuelle Beratungsangebote in den Fokus nimmt. Dieser Ansatz adressiert nicht nur die Bedürfnisse von Angehörigen, sondern auch die Belange des erweiterten Sorgenetzwerkes – zum Beispiel von unterstützenden Nachbarschaften, Arbeitskolleginnen und -kollegen, Selbsthilfegruppen oder auch Gesundheitsfachpersonen.&nbsp;</p>
<p>Die Unterstützungsplattform ist kostenfrei nutzbar. Nach einer Registrierung haben Interessierte Zugang zu individueller Beratung, Empfehlungen zu Websites mit weiterführenden Informationen sowie zu Artikeln, Videos und Hörtexten zu den Bereichen Alltagsleben, Unterstützung, Beziehungen, Selbstsorge und Trauer.</p>
<p>„Zusätzlich bietet die Plattform bereits die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen zu vernetzen und auszutauschen“, so Prof. Dr. Sara Marquard, Projektleitung an der Hochschule Osnabrück. Die Plattform soll nun in den kommenden Monaten weiterentwickelt werden. „Durch eine freiwillige Evaluation werden wir den Nutzen der bereitgestellten Informationen und Beratung auswerten und unser Angebot entsprechend anpassen“, erklärt Marquard weiter. Es soll ebenso geprüft werden, ob das Angebot auf andere Kontexte und Zielgruppen ausgeweitet werden kann.</p>
<p>Weitere Informationen sowie der Zugang zu Plattform finden sich über <a href="https://www.gemeinsamsorgen.uni-osnabrueck.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.gemeinsamsorgen.uni-osnabrueck.de</a></p>
<p><strong>Weitere Informationen für die Medien:&nbsp;</strong><br>Jennifer Maue, Universität Osnabrück<br>Institut für Gesundheitsforschung und Bildung&nbsp;</p>
<p><a href="mailto:jennifer.maue@uni-osnabrueck.de">jennifer.maue@uni-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 16:40:25 +0200</pubDate>
                        <title>Abschlussarbeiten aus dem Bereich Physiotherapie der Hochschule Osnabrück im Bundeswettbewerb ausgezeichnet </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/abschlussarbeiten-aus-dem-bereich-physiotherapie-der-hochschule-osnabrueck-im-bundeswettbewerb-ausgezeichnet/</link>
                        <description>Gleich viermal gingen die Preise des Bundesverbands der selbstständigen Physiotherapeuten (IFK) für die bundesweit besten Abschlussarbeiten in der Physiotherapie nach Osnabrück.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Großer Erfolg im Fachgebiet Physiotherapie an der Hochschule Osnabrück: Vier von acht Wissenschaftspreisen im 22. Bundeswettbewerb des IFK in der Physiotherapie gehen an Absolvent*innen aus Osnabrück. Sabrina Friehe, Absolventin des Studiengangs MSc Muskuloskelettale Therapie, erhielt den mit 3.000 EUR dotierten Preis für die bundesweit beste Masterarbeit mit der wissenschaftlichen Fragestellung, ob sich ein ergänzendes Krafttraining auf die körperliche Leistungsfähigkeit und die Verletzungsrate bei Musicalstudierenden auswirkt. Den zweiten Platz bei den Masterarbeiten erhielt Fabian Strate, Absolvent des Studiengangs MSc HELPP, mit einem aktuellen Thema der physiotherapeutischen Versorgungsforschung.<br>Bei den Bachelorarbeiten im Bereich Literaturarbeiten gingen ebenfalls der erste und zweite Platz nach Osnabrück: Den ersten Platz belegte Claudia Günzel, Absolventin des berufsbegleitenden BSc Studiengangs “Physiotherapie” und seit 30 Jahren Physiotherapeutin, mit einer Arbeit zu Placebo-Effekten. Die BSc-Absolventinnen Rieke Bekel und Lina Egelkamp erhielten für ihren Scoping-Review zum Thema “Physiotherapeutisch relevante Schwindelformen” den zweiten Platz.</p>
<p><strong>Breites Themenspektrum der ausgezeichneten Abschlussarbeiten&nbsp;</strong></p>
<p>Sabrina Friehe, selbst Tänzerin in ihrer Freizeit, befasste sich in ihrer Masterarbeit, die sie auf Englisch verfasste, mit der Gesundheit von Musical-Studierenden: „Feasibility and acceptability of a neuromuscular cross-training program for injury prevention in pre-professional music theatre dancers- A pilot study” lautete der Titel und erläuterte Lösungen für die Fragestellung, wie gezieltes Krafttraining Verletzungen bei Musical-Studierenden vorbeugen kann.&nbsp;Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Christoff Zalpour und Prof. Dr. Janine Stubbe (Codarts, Rotterdam). In ihrer Masterarbeit hat Sabrina Friehe ein neuromuskuläres Krafttrainingsprogramm durchgeführt und die Machbarkeit und Akzeptanz analysiert. Friehe beschrieb wissenschaftlich herausragend, warum Krafttraining für Tänzer*innen essenziell ist, welche Mythen es gibt und wie das Training die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern kann.</p>
<p>Ihr betreuender Professor Christoff Zalpour, Direktor des Institutes für angewandte Physiotherapie in Osnabrück und Leiter des DFG Projektes PA.H|LIFETIME.ai, freute sich mit der Absolventin: “Diese Arbeit ist wirklich herausragend und reflektiert sowohl die fundierte wissenschaftliche wie auch praktische physiotherapeutische Kompetenz der Absolventin. Solche Leistungen bestätigen den Zuschlag für die Gründung eines neuen Forschungszentrums mit Performing Arts Physiotherapy in Osnabrück, das sich mit der physiotherapeutischen Forschung zur Sänger- und Tänzergesundheit beschäftigt und das bereits bestehende und von der DFG geförderte Forschungsimpulse-Projekt (FIP) PA.H|lifetime.ai zur Physiotherapie in der Musikergesundheit ergänzt. Wir hoffen sehr, dass Sabrina sich hier mit ihrer besonderen Kompetenz zukünftig engagiert.”</p>
<p>Der zweitplatzierte Fabian Strate überzeugte mit einem aktuellen Thema der physiotherapeutischen Versorgungsforschung zur sog. Blankoverordnung: “Vergleich der Heilmittelauswahl nach ärztlicher Verordnung gegenüber der Auswahl bei der Blankoverordnung bei Schulterpatienten in der Physiotherapie und die Auswirkung der Einführung der Blankoverordnung in der physiotherapeutischen Praxis“. Betreut wurde die Arbeit unter anderem auch von Tobias Michels, der HELLP Absolvent und nun auch Doktorand ist.</p>
<p>Claudia Günzel untersuchte in ihrer Bachelorarbeit “The magnitude of the placebo effect and response of physiotherapeutic interventions in patients with spinal pain” die Fragestellung, wie groß der Placebo-Effekt im Vergleich zu spezifischen Behandlungseffekten steht. Betreut wurde diese Arbeit von Prof. Dr. Susan Armijo-Olivo.&nbsp;</p>
<p>Die Bachelorarbeit von Rieke Bekel und Lina Egelkamp zum Scoping-Review zum Thema “Physiotherapeutisch relevante Schwindelformen” wurde betreut von Verw.-Professorin Dr. Camilla Kapitza und Prof. Dr. Christoff Zalpour.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>IFK-Wissenschaftspreis 2026</strong></p>
<p>Der IFK verlieh im Jahr 2026 zum 22. Mal Wissenschaftspreise an Hochschulabsolventen. Vergeben werden zwei Bachelorpreise in der Kategorie Klinisch/Experimentell, zwei Bachelorpreise in der Kategorie Literatur- und Übersichtsarbeiten/Konzeptentwicklung und zwei Masterpreise für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten sowie zwei Posterpreise.&nbsp;Für die Wissenschaftspreise konnten sich Physiotherapeuten mit ihrer Bachelorarbeit im Bereich Physiotherapie oder mit ihrer Masterarbeit über ein physiotherapeutisches Thema von einer deutschen Hochschule bewerben.</p>
<p><a href="https://www.ifk.de/verband/wissenschaft/ifk-wissenschaftspreis" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.ifk.de/verband/wissenschaft/ifk-wissenschaftspreis</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 07:54:00 +0200</pubDate>
                        <title>Grünland statt Soja? Hochschule Osnabrück erforscht neue Eiweißquelle für die Hähnchenfütterung</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/neues-eip-agri-projekt-bewilligt-grashaehnchen-eroeffnet-neue-perspektiven-fuer-dauergruenland/</link>
                        <description>Forschungsprojekt eröffnet wirtschaftliche Möglichkeiten für Grünland   </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 9. Juli 2026) Dauergrünland prägt viele Regionen Niedersachsens. Wiesen und Weiden gehören zum Landschaftsbild, bieten Lebensraum für Tiere und Pflanzen, schützen Böden vor Erosion, speichern Kohlenstoff und helfen dabei, Wasser in der Landschaft zu halten. Damit diese Flächen jedoch langfristig erhalten bleiben, benötigen sie nicht nur ökologische Wertschätzung. Sie benötigen auch eine wirtschaftliche Perspektive. Genau hier setzt das neue Forschungsprojekt „Grashähnchen“ an. Die Arbeitsgruppe Tierernährung der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Westendarp koordiniert seit dem 1. Juli 2026 in enger Kooperation mit Prof. Dr. Kemal Aganovic und seinem Team vom Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik (DIL) e. V. in Quakenbrück das auf drei Jahre angelegte Projekt. Konkret wird der Einsatz von Grünlandprotein in der Broilerfütterung untersucht. Das Ziel besteht darin, ein alternatives, regionales Verwertungskonzept für Dauergrünland zu entwickeln und dessen ökologische und wirtschaftliche Effekte entlang der Prozesskette zu bewerten. Das Vorhaben wird mit 483.272 Euro aus Mitteln der Europäischen Union gefördert.&nbsp;</p>
<p><strong>Grünlandprotein für die Broilerfütterung</strong></p>
<p>Für eine bedarfsgerechte Fütterung von Broilern, der Fachbegriff für Hähnchen, sind gut verwertbare Proteinquellen entscheidend. Bisher stammt ein großer Teil dieser Eiweißversorgung aus importiertem Soja. Gleichzeitig wächst auf niedersächsischen Grünlandflächen eine Ressource, die bislang vor allem in der Rinderfütterung genutzt wird. Broiler können diese faserreichen Grünlandpflanzen jedoch nicht direkt verwerten. Sie müssen zunächst so aufgeschlossen werden, dass die enthaltenen Proteine für die Tiere nutzbar werden. Das daraus gewonnene Proteinkonzentrat kann aufgrund seiner Aminosäurezusammensetzung eine interessante Alternative zu Soja darstellen. Genau hier setzt der Lösungsansatz des Projekts an.</p>
<p>Der Prozess beginnt mit der Ernte der Grünlandpflanzen. Die Pflanzen werden gepresst, wodurch ein eiweißreicher Pflanzensaft und ein faserreicher Presskuchen entstehen. Der Pflanzensaft wird anschließend weiter aufbereitet und getrocknet, sodass ein Proteinextrakt entsteht, der dem Futter beigemischt werden kann. Auch der Presskuchen bleibt als Koppelprodukt erhalten und kann regional weiterverwertet werden. So wird die Pflanze möglichst umfassend genutzt.<br>Im Projekt wird unter Praxisbedingungen untersucht, ob und in welchem Umfang das gewonnene Grünlandprotein Soja in der Broilerfütterung ersetzen kann. Das Projekt „Grashähnchen“ begleitet dafür die gesamte Prozesskette – von der Bewirtschaftung des Dauergrünlands über die Verarbeitung bis hin zur Bewertung des Endprodukts. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, ob sich Grünlandprotein unter praktischen Bedingungen sinnvoll in der Broilerfütterung nutzen lässt.</p>
<p><strong>Regionale Kreislaufwirtschaft stärken</strong></p>
<p>Das Projekt „Grashähnchen“ verfolgt über die Fütterung hinaus das Ziel, die regionale Kreislaufwirtschaft zu stärken. Wenn Protein aus niedersächsischem Dauergrünland gewonnen und in der Region eingesetzt wird, können Transportwege verkürzt und die Abhängigkeit von internationalen Rohstoffmärkten verringert werden. Gleichzeitig bleiben Nährstoffe dort, wo sie entstehen und gebraucht werden. Nebenprodukte werden weitergenutzt und die anfallenden Nährstoffe können wieder auf landwirtschaftliche Flächen zurückgeführt werden.</p>
<p>So wird Dauergrünland nicht nur erhalten, sondern aktiver Teil einer regionalen Wertschöpfungskette. Das Projekt „Grashähnchen“ steht damit für einen Perspektivwechsel: Dauergrünland wird nicht nur als Landschaftselement oder als Futter für Rinder betrachtet, sondern auch als mögliche Eiweißquelle für Tiere, die Grünlandpflanzen normalerweise nicht direkt verwerten können. Wenn sich dieser Ansatz bewährt, könnte Grünlandprotein dazu beitragen, die Broilerfütterung regionaler und ressourcenschonender zu gestalten und dem Dauergrünland eine zusätzliche produktive Funktion zu verleihen. Entscheidend ist dabei, ob ökologische Vorteile und wirtschaftliche Tragfähigkeit zusammenkommen.</p>
<p><strong>Forschung, Praxis und Verarbeitung arbeiten Hand in Hand</strong></p>
<p>Das Projekt bringt Partner aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Wirtschaft in Niedersachsen zusammen. Die Hochschule Osnabrück übernimmt die wissenschaftliche Koordination und untersucht unter anderem Fütterung, Tierwohl, Leistung sowie ökologische und ökonomische Effekte.&nbsp;<br>Das Deutsche Institut für Lebensmitteltechnik e. V. (DIL) in Quakenbrück bringt seine langjährige Expertise in der Verarbeitung von Grünlandpflanzen und der Gewinnung pflanzlicher Proteine ein. Darüber hinaus bewertet das Institut die Fleischqualität und ergänzt damit die wissenschaftliche Betrachtung entlang der gesamten Prozesskette.<br>Der landwirtschaftliche Betrieb Ögens in Nordenham bringt Dauergrünland, praktische Erfahrung und Anknüpfungspunkte aus früheren Arbeiten zur Gewinnung von Grünlandprotein ein. Die AGRAVIS AG unterstützt die Rationsoptimierung und steuert ihre Expertise aus der praktischen Tierernährung bei.</p>
<p>So werden landwirtschaftliche Praxis, Lebensmitteltechnologie, Tierernährung und wissenschaftliche Forschung eng miteinander verzahnt. Ziel ist nicht nur die Entwicklung eines neuen Futtermittels, sondern eines praxistauglichen Nutzungskonzepts, das neue Perspektiven für die Landwirtschaft in Niedersachsen eröffnen kann.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 13:26:52 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenssnack: Fehlt uns Jod, wenn wir Kuhmilch durch Haferdrinks ersetzen?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/fehlt-uns-jod-wenn-wir-kuhmilch-durch-haferdrinks-ersetzen/</link>
                        <description>Immer mehr Menschen ersetzen Kuhmilch durch Haferdrinks. Was viele nicht wissen: Milch zählt in Deutschland zu den wichtigsten Jodquellen. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Herkömmliche Haferdrinks enthalten dagegen meist nur sehr wenig Jod. Wer auf die pflanzlichen Alternativen umsteigt, dessen Jodzufuhr kann sinken. Das Spurenelement ist unentbehrlich für die Bildung von Schilddrüsenhormonen. Diese regulieren wichtige Prozesse im Körper, darunter Stoffwechsel, Energiehaushalt und Wachstum. Aktuelle Studien zeigen: Bereits heute sind viele Menschen unzureichend mit Jod versorgt.<br>Prof. Dr. Diemo Daum, Experte für Pflanzenernährung an der Hochschule Osnabrück, erforscht gemeinsam mit seinen wissenschaftlichen Mitarbeitenden Christoph Budke und Anne Vrochte im Projekt "JoMila – Jodreiche pflanzliche Milchalternativen", wie Haferdrinks künftig jodreicher werden könnten. Der Ansatz: Den Jodgehalt von Hafer bereits während des Anbaus gezielt erhöhen – durch die sogenannte agronomische Biofortifikation.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 08:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Sicherheit in der Landwirtschaft: Wie können Kinder in der Nähe von Landmaschinen zuverlässig erkannt werden?</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/07/sicherheit-in-der-landwirtschaft-wie-koennen-kinder-in-der-naehe-von-landmaschinen-zuverlaessig-erkannt-werden/</link>
                        <description>Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück arbeitet an der Validierung KI-gestützter Kamerasysteme, um Kinder auf landwirtschaftlichen Betrieben besser zu schützen </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Osnabrück startet in Kooperation mit der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) das Forschungsprojekt KIdSafeSense - Ausführung einer Machbarkeitsanalyse zur Integration des Schutzes von Kindern in den Prüfgrundsatz GS BAU-71. Das Projekt soll die Sicherheit von Kindern in der Landwirtschaft durch die Validierung von KI-gestützten Kamerasystemen erhöhen. Im Fokus steht die Frage, wie zuverlässig diese Systeme Kinder in der Nähe von Landmaschinen erkennen.&nbsp;</p>
<h4><strong>Toter Winkel bei Landmaschinen: ein Risiko besonders für Kinder&nbsp;</strong></h4>
<p>„Auf landwirtschaftlichen Betrieben leben häufig Familien und Kinder spielen auf dem Gelände. Gleichzeitig werden zunehmend schwerere Maschinen eingesetzt: Traktoren, Mähdrescher, Lader und andere Geräte. Die Abmessungen moderner Landmaschinen werden immer größer. Dadurch kommt es zu toten Winkeln, also Bereichen, die die Fahrer*innen nur eingeschränkt sehen können. Hier können Kinder leicht übersehen werden“, sagt Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink, Professor für Autonome, kollaborative Agrar- und Sensorsysteme an der Hochschule Osnabrück und Leiter von KIdSafeSense.&nbsp;</p>
<p>Sensoren wie beispielsweise KI-gestützte Kamerasysteme können dabei helfen, diese toten Winkel zu reduzieren. „Die SVLFG hat daher ein besonderes Interesse daran, die Kindererkennung in Kamerasystemen zu verbessern und wissenschaftlich zu validieren. Denn jeder Unfall mit einem Kind ist einer zu viel", so Robin Hilker, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt KIdSafeSense.&nbsp;</p>
<p>Doch bereits existierende Förderrichtlinien für Rückfahr- und Rundumsichtkameras nach dem Prüfprotokoll GS Bau 71 wurden bisher primär für den Bausektor entwickelt und berücksichtigen Kinder daher nur unzureichend. Diese Lücke möchte das Projektteam schließen. „Kinder stellen eine besonders schützenswerte Gruppe auf Höfen dar. Mit KIdSafeSense verfolgen wir das Ziel, Unfälle zu vermeiden. Das motiviert unser gesamtes Team", sagt Hilker.</p>
<h4><strong>Automatisierte Tests für Kamerasysteme</strong></h4>
<p>Das Projekt baut auf der Arbeit von Christian Meltebrink auf, der bereits in seiner Promotion die REDA-Methode entwickelt hat, ein automatisiertes Prüfverfahren zur Bewertung von Sensorsystemen. Das Team arbeitet aktuell daran die Eignung dieser Methode für die Kindererkennung nachzuweisen.</p>
<p>Dabei kommt dem Team die umfangreiche Forschungsinfrastruktur im Agro-Technicum, dem interdisziplinären Zentrum für innovative Agrartechnologien der Hochschule Osnabrück, zugute. Dem Team steht beispielsweise ein Prüfstand zur Verfügung, an dem Kamerasysteme unter realistischen Bedingungen getestet werden können. Im Gegensatz zu manuellen Tests ermöglicht der Prüfstand reproduzierbare, automatisierte Testzyklen. So können nicht nur die Genauigkeit der Kindererkennung, sondern auch Umweltfaktoren wie Regen, Lichteinstrahlung oder Fremdlicht zum Beispiel durch Scheinwerfer systematisch untersucht werden.&nbsp;</p>
<h4><strong>Objektivität und Akzeptanz</strong></h4>
<p>„Eine der größten Herausforderungen liegt darin, die Objektivität der Tests zu gewährleisten. Wir wollen vermeiden, dass Hersteller ihre Systeme gezielt auf die Prüfkörper ‚trainieren‘. Um die Akzeptanz und Umsetzbarkeit der neuen Prüfstandards zu sichern, möchten wir außerdem direkt die Hersteller von Kamerasystemen in unsere Untersuchungen einbinden“, so Projektmitarbeiter Mario Jenz.&nbsp;</p>
<p>Langfristig strebt das Projekt an, die REDA-Methode in Normungsgremien zu etablieren – etwa im VDMA oder dem Netzwerk Baumaschinen, das vom Bundesministerium für Arbeitsschutz initiiert wurde und Berufsgenossenschaften sowie Industriepartner*innen vereint.</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>KIdSafeSense läuft noch bis zum 31. Januar 2027 und wird von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau mit 99.993 Euro gefördert. Das Projekt kooperiert eng mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), der Entwicklerin des GS Bau 71-Prüfprotokolls, und dem Netzwerk Baumaschinen, der Plattform für den Austausch mit weiteren Berufsgenossenschaften, Betreiber*inne und Industriepartner*innen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr.-Ing. Christian Meltebrink<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: 0541 969 2945<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:c.meltebrink@hs-osnabrueck.de">c.meltebrink@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 13:46:15 +0200</pubDate>
                        <title>Osnabrück wieder Weltmeister in Feldrobotik</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/osnabrueck-wieder-weltmeister-in-feldrobotik/</link>
                        <description>Gemeinsames Team der beiden Osnabrücker Hochschulen setzt sich beim Internationalen Feldroboter-Wettbewerb 2026 durch und holt den zweiten Weltmeistertitel in Folge.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Maisfeld genau navigieren, den Boden gezielt behandeln sowie Tierarten und kranke Pflanzen auf dem Feld richtig erkennen – diesen Aufgaben stellten sich autonome Feldroboter beim diesjährigen Field-Robot-Event. Das Team Acorn des Osnabrücker Robotervereins Osnabotics hat dabei den Gesamtsieg geholt.&nbsp;</p>
<p><br><strong>Weltmeister aus Osnabrück – zum zweiten Mal in Folge</strong></p>
<p>Dem Siegerteam gehören 22 Studierende und Promovierende der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück an. Sie gewannen vier der fünf Disziplinen und verteidigten damit ihren Weltmeistertitel aus dem Vorjahr. Den zweiten Platz belegte das Team Robatic Bullseye der Universität Wageningen (Niederlande), Rang drei ging an das Team FREDT der TU Braunschweig.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>16 Teams aus zehn Ländern&nbsp;</strong></p>
<p>Beim internationalen Field-Robot-Event treten Hochschulteams mit ihren selbstentwickelten Robotern gegeneinander an. Der diesjährige Wettbewerb brachte während der DLG-Feldtage 16 Teams auf dem Internationalen DLG-Pflanzenbauzentrum in Bernburg (Sachsen-Anhalt) zusammen. 135 Teilnehmende aus China, Deutschland, Großbritannien, Italien, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal, Slowenien und der Türkei stellten ihr technisches Können, Teamgeist und Kreativität unter Beweis. Bei meist sonnigem Wetter mit angenehmen 25 Grad standen vier Tage lang unterschiedliche Disziplinen auf dem Programm, übernachtet haben die Teams auf dem Messe-Zeltplatz in der Nähe. In den wenigen freien Stunden konnten sich die Teilnehmenden auf der Messe ihren persönlichen Interessen widmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zwei Sieger-Roboter made in Osnabrück</strong></p>
<p>Die Osnabrücker haben sich seit März auf den Wettbewerb im Juni vorbereitet. Dafür haben Andreas Klaas, Arthur Schreiber, Fabian Buitkamp, Frederik Hartmann, Isaak Ihorst, Jan Carstens, Jannik Jose, Julian Kronenberg, Justus Braun, Justus Klingner, Lena Schötker, Luca Otto, Malte Klöpping, Natalie Puls, Nico Thiessen, Philipp Gehricke, Philipp Schein, Philipp Schlinge, Simon Balzer und Marco Tassemeier eigenständig zwei Roboter entwickelt, gebaut, programmiert und getestet. Im Fokus standen vor allem Stabilisierungen der Navigation und die erste Integration eines vollständig autonomen Roboterarms auf einer fahrenden Plattform – ein großer Schritt in der Komplexität des Roboters.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>„Acorn hat eine besonders schmale Fahrspur und einen 3D‑Laserscanner, der die freie Fahrspur von den Pflanzen unterscheidet. Zudem kann er mit zwei seitlich angebrachten Tiefenkameras sowohl kranke Pflanzen als auch Insekten zuverlässig erkennen“, erzählt der studentische Teamkapitän Fabian Buitkamp, der im Informatik-Master an der Universität studiert.&nbsp;<br><br>&nbsp;</p>
<p>Der zweite Osnabrücker Feldroboter, Bcorn, ist speziell für die Bodenbehandlung ausgerüstet: Er trägt einen präzisen Roboterarm mit einem Bohrer. Eine Tiefenkamera am Arm sorgt für die exakte Positionierung des Bohrers, während die Rundumsicht der 270‑Grad‑Kamera ein rasches Auffinden der Markierungen gewährleistet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Teambetreuer: „Vielversprechende Zukunft der Feldrobotik in Osnabrück“</strong></p>
<p>„Besonders auffällig war für mich dieses Jahr unser Engagement für den Wettbewerb“, erzählt Christopher Sieh. Der Promovend und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Osnabrück hat zusammen mit seinem Hochschul-Kollegen Eduard Gode das Siegerteam betreut: „Während andere Teams Probleme bei der Suche nach Teilnehmenden hatten, wuchs unser Team weiter an, was eine vielversprechende Zukunft der Feldrobotik in Osnabrück und Umgebung erwarten lässt.“ Gerade diese Kombination aus Routiniers und neuen Studierenden habe es dem Team ermöglicht, in kürzester Zeit komplexe Systeme zu bauen, während stets neue Ideen eingeflossen sind. Deshalb freue es Christopher Sieh sehr, dass alle Teilnehmenden ihren Teil zum Sieg beitragen und dadurch ihr gelerntes Wissen aus dem Studium deutlich vertiefen konnten: „Gerade in der Robotik ist Erfahrung ein sehr wichtiger Teil, der über Vorlesungen oder Übungen kaum vermittelt werden kann.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Studierende: „Eingespieltes Team, funktionierender Roboter und wertvoller Austausch“</strong></p>
<p>Das bestätigen auch Studierende: „Es hat Spaß gemacht, mit spontanen Problemen konfrontiert zu werden und sie in einem begrenzten Zeithorizont mit anderen Menschen zu lösen“, sagt Justus Klingner, Masterstudent der Wirtschaftsinformatik an der Universität: „Für eine erfolgreiche Teilnahme wird weitaus mehr benötigt, als einen funktionierenden Roboter zu haben. Ein eingespieltes Team und Vertrauen ineinander sind Voraussetzungen für den Erfolg.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ähnlich sieht es Natalie Puls, Bachelorstudentin der Agrarsystemtechnologien an der Hochschule: „Ich war das erste Mal dabei und habe gelernt, wie wichtig es ist, den Spaß – besonders unter Zeitdruck – nicht aus den Augen zu verlieren. Das Mitfiebern während der einzelnen Aufgaben beim Wettkampf, die Spannung, ob alles klappt, aber natürlich auch der Austausch mit den anderen Teams – das hat mir am meisten Spaß gemacht.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Engagierter Verein betreut das erfolgreiche Team</strong></p>
<p>Bereits im Vorjahr, nach dem Sieg beim Wettbewerb in Mailand, hat das Weltmeisterteam angekündigt, einen eigenen Verein ins Leben zu rufen. Inzwischen ist es Realität geworden: Im Herbst 2025 wurde Osnabotics e. V. gegründet, der seither die Betreuung des Teams übernimmt. Dem Verein gehören Studierende, Alumni, Forschende und Praxispartner*innen im Bereich Robotik an. Ziel des Vereins ist es, gemeinsame Entwicklungsprojekte zu organisieren, die Teilnahme an Wettbewerben zu koordinieren und den fachlichen Austausch in der Region dauerhaft zu strukturieren.&nbsp;<br><br>&nbsp;</p>
<p>Im Verein sind Studierende der beiden Hochschulen aus allen Fachrichtungen willkommen. Das reine Interesse für Robotik reicht zum Start aus. „Wir haben auch Themen abseits von Ingenieurstudiengängen – etwa Medienarbeit oder Projektplanung“, sagt Christopher Sieh. Interessierte können sich über die Mailadresse&nbsp;<a href="mailto:info@osnabotics.org">info@osnabotics.org</a> beim Verein melden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dank an die Unterstützer</strong></p>
<p>Das Osnabrücker Team dankt herzlich den AMAZONEN-WERKEN H. DREYER SE &amp; Co. KG, Allied Vision Technologies GmbH, Nature Robots GmbH, iotech GmbH und weiteren Spendern für ihre Unterstützung. Nur dank ihrem Engagement war die Finanzierung der Fahrt und der Teilnahmegebühren möglich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt für die Medien:</strong><br><br>Osnabotics e. V.&nbsp;<br>Christopher Sieh<br>Tel.: 0541 44012792, E-Mail: <a href="mailto:info@osnabotics.org">info@osnabotics.org</a> &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 10:03:07 +0200</pubDate>
                        <title>Mobilität neu gedacht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/mobilitaet-neu-gedacht/</link>
                        <description>25 Masterstudierende der Hochschule Osnabrück entwickeln Ideen für die Stadt von morgen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie findet man schneller einen Parkplatz? Wie kann man Radfahren sicherer machen? Und wie lassen sich E-Scooter sinnvoll in den Stadtverkehr integrieren? – Mit diesen Fragen haben sich 25 Masterstudierende der Hochschule Osnabrück im Sommersemester beschäftigt.</p>
<p>Im Fach „Innovationsmanagement“ haben sie in fünf Teams Konzepte für aktuelle Probleme der städtischen Mobilität entwickelt. „Für die Studierenden standen die Nutzer*innen im Mittelpunkt“, berichtet Prof. Dr. Jens Schäfer, der Technische Produktentwicklung an der Hochschule Osnabrück lehrt: „Die Teams mussten konkrete Bedürfnisse ermittelt und dazu passende innovative Produktideen generieren, testen und verbessern.“ Mitte Juni stellten die Teams ihre Lösungen und erste Prototypen vor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SaferRide: Mehr Sicherheit für Radfahrende</strong></p>
<p>Das Team „SaferRide“ entwickelte eine App, die Radfahrenden hilft, sicher durch die Stadt zu navigieren. Die Anwendung zeigt sichere wie problematische Streckenabschnitte an und warnt vor Gefahren. Wer die App nutzt, kann zudem Hindernisse oder gefährliche Situationen direkt melden. Langfristig soll die Lösung sogar mit Ampeln und Straßenbeleuchtung verknüpft werden, um den Radverkehr komfortabler und sicherer zu machen. Eine studentische Umfrage zeigte eine hohe Akzeptanz – drei von vier Befragten würden die App nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PARKFLOW – Parken neu gedacht&nbsp;</strong></p>
<p>Sechs Studierende haben die ineffiziente Nutzung städtischer Parkflächen analysiert und ein digitales Steuerungssystem entwickelt, das freie Parkplätze in Echtzeit anzeigt. Kern des Prototyps ist ein Sensorstein, der in eine Zementhülle eingebaut ist – robust, unauffällig und leicht austauschbar. Über&nbsp; Bluetooth oder WLAN kommuniziert der Sensor mit einer Begleit‑App. Die App wertet die Belegungsdaten aus, leitet Autofahrende gezielt zu freien Zonen und ermöglicht optional Reservierungen sowie eine dynamische Preisgestaltung. Das Geschäftsmodell sieht den Hardware‑Verkauf für Privat‑ und Gewerbekundschaft vor, ergänzt durch ein Monatsabonnement. Die nächsten Schritte umfassen den Übergang vom händisch gegossenen Prototypen zum produzierbaren Produkt, umfangreiche Praxistests und ein Pilotprojekt mit kommunalen und kommerziellen Partnern.</p>
<p>Eine andere Gruppe beschäftigte sich ebenfalls mit der Parkplatzsuche beim Autofahren. Ihr Konzept sieht Bodensensoren auf Parkflächen oder Kameras an Straßenlaternen vor, um freie Stellplätze automatisch zu erkennen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Smart Parking: Digitale Hilfe für Lkw-Fahrerinnen und -Fahrer</strong></p>
<p>Auch die Parkplatzsuche für den Güterverkehr stand im Fokus eines Projekts. Die Studierenden entwickelten eine digitale Lösung, die freie Lkw-Stellplätze entlang geplanter Routen anzeigt und Reservierungen ermöglicht. Dadurch sollen lange Suchzeiten, Stress und ungeplante Stopps reduziert werden – und somit auch der CO2-Ausstoß. Gleichzeitig könnten Rastanlagen effizienter genutzt werden. Die größte Herausforderung sieht das Team in der Zusammenarbeit verschiedener Akteure wie Speditionen, Raststättenbetriebe und Behörden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ScootHub: E-Scooter besser vernetzen</strong></p>
<p>Mit „ScootHub“ entstand ein Konzept, das E-Scooter-Sharing, Lade-Infrastruktur und eine zentrale App miteinander verbindet. Nutzerinnen und Nutzer können verfügbare Fahrzeuge finden, deren Akkustand prüfen und Scooter reservieren. Gleichzeitig sollen feste Park- und Ladeflächen für mehr Ordnung im öffentlichen Raum sorgen. In einer Befragung sprach sich die große Mehrheit der Teilnehmenden für ein solches Angebot aus. Ein erster Praxistest an der Hochschule ist bereits geplant.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Von der Idee zum Prototyp</strong></p>
<p>Die Projekte entstanden in interdisziplinären Teams und durchliefen den gesamten Innovationsprozess – von der Analyse konkreter Alltagsprobleme über Markt- und Zielgruppenuntersuchungen bis hin zur Entwicklung und Erprobung erster Prototypen. Auf der Abschlussveranstaltung konnten Gästen die Konzepte kennenlernen und mit den Studierenden ins Gespräch kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Luca Elena Bauer vom Referat „Strategische Mobilitätsplanung" der Stadt Osnabrück stand den Teams bei der Entwicklung der innovativen Lösungen zur Seite und ist zufrieden mit den Ergebnissen: „Die vorgestellten Konzepte zeigen, wie kreative Ideen und wissenschaftliche Methoden dazu beitragen können, Mobilität in Städten zukunftsfähig zu gestalten. Besonders wertvoll ist der enge Bezug studentischer Projekte zu den Herausforderungen vor Ort in Osnabrück.“&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Praxisnähe, Projektarbeit, technische Innovationen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen – all das zeichnet das Studium an der Hochschule Osnabrück aus. Bis 1. September können sich Interessierte für einen Studienplatz in den meisten technischen Studiengängen einschreiben. Für einige Studiengänge ist die Bewerbungsfrist bereits am 15. Juli. Mehr Informationen gibt es auf der Webseite der Hochschule: <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/bewerbung/" target="_blank">www.hs-osnabrueck.de/bewerbung/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kontakt für die Medien:</strong></p>
<p>Hochschule Osnabrück</p>
<p>Prof. Dr. Jens Schäfer</p>
<p>Professor für Technische Produktentwicklung</p>
<p>Telefon: +49 (0) 541 969-2133</p>
<p>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/personensuche/?az=" target="_blank">jens.schaefer@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 10:50:50 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück feiert 20-jähriges Jubiläum des Masterstudiengangs „Management in Nonprofit-Organisationen“ </title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/hochschule-osnabrueck-feiert-20-jaehriges-jubilaeum-des-masterstudiengangs-management-in-nonprofit-organisationen/</link>
                        <description>Internationale Fachtagung mit renommierten Referent*innen geplant</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vor 20 Jahren startete an der Hochschule Osnabrück der Masterstudiengang „Management in Nonprofit-Organisationen“ (MNPO). Seitdem haben rund 480 Absolvent*innen das Programm erfolgreich durchlaufen. Aus diesem Anlass lädt die Hochschule am 11. September zu einer internationalen Fachtagung ein. Im Mittelpunkt steht das Thema „Shrinking spaces – how resilient is the NPO sector?“ – Schrumpfende Handlungsspielräume – wie widerstandsfähig ist der gemeinnützige Sektor?&nbsp;</p>
<p>Angesichts wachsender Einschränkungen von Meinungs-, Entscheidungs- und Handlungsfreiheit für Nonprofit-Organisationen (NPOs) weltweit, bringt die Konferenz Expert*innen zusammen, die sich mit Widerständigkeit, Innovation und strategischer Ausrichtung des Sektors beschäftigen.&nbsp;</p>
<h4><strong>Noëmi Sander, Melanie Stein, Selmin Çalışkan und viele weitere Referent*innen zu Gast</strong></h4>
<p>Die drei Eröffnungsvorträge bieten unterschiedliche Blickwinkel auf das Tagungsthema: Noëmi Sander, Trainerin und Strategin der „Radikalen Töchter“, spricht über „Courage in the face of Shrinking Spaces“ und zeigt auf, wie zivilgesellschaftliches Engagement auch unter schwierigen Bedingungen gelingen kann. Melanie Stein, Gründerin und Geschäftsführerin der preisgekrönten Initiative „Wir sind der Osten“, beleuchtet in ihrem Vortrag „Why we need Nonprofit-Organisations“ die Bedeutung von NPOs für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Selmin Çalışkan, ehemalige Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland und heutige Strategie-Beraterin, analysiert in ihrem Beitrag „How language bans influence the work of Nonprofit-Organisations“, wie sprachliche und politische Restriktionen die Arbeit von NGOs beeinflussen.&nbsp;</p>
<h4><strong>Vielfältiges Workshopangebot</strong></h4>
<p>Anschließend finden Workshops und Sessions statt, die sich an Praktiker*innen, Forschende und Interessierte richten. Die Themen reichen von Krisenkommunikation für NPOs über Demokratieförderung und Courage bis hin zu digitaler Beteiligung und Resilienz von NPOs.</p>
<p>Außerdem ist ein Science Slam geplant, bei dem Doktorand*innen des Studiengangs, darunter Thea Blume, Marlene Eimterbäumer, Dr. Yasser Kosbar, Dr. Mayra Martin und Dr. Syed Shah, ihre Forschungsprojekte auf unterhaltsame Weise präsentieren. Wer sich für den akademischen Karriereweg interessiert, kann zudem an einer Q&amp;A-Session mit Promovierenden teilnehmen, die Einblicke in ihre Erfahrungen und Wege in die Wissenschaft geben.</p>
<p>Die Fachtagung wird in Kooperation mit dem GROWTH-Projekt der Hochschule durchgeführt, das sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft einsetzt. Der Deutschen Akademischen Austauschdienst e.V. (DAAD) und das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördern die Veranstaltung.</p>
<p>Die Konferenzsprache ist Englisch, um den internationalen Austausch zu fördern. Ein Teil des Workshopangebots findet auf Deutsch statt. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenfrei.&nbsp;</p>
<p>Weitere Informationen zur Tagung sind auf der <a href="/studium/studienangebot/master/studienangebot/master/management-in-nonprofit-organisations-ma/jubilaeumsfeier-20-jahre/">Webseite der Hochschule </a>zu finden.&nbsp;</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Der Master „Management in Nonprofit-Organisationen“ ist einer der ältesten und renommiertesten Studiengänge seiner Art in Deutschland. Er verbindet wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen mit spezifischem Nonprofit-Know-how und bereitet Absolvent*innen auf Führungspositionen in Stiftungen, Verbänden, NGOs und sozialen Unternehmen vor. Die internationale Ausrichtung des Studiengangs spiegelt sich auch in der Fachtagung wider, die durch die Teilnahme von Referent*innen und Gästen aus aller Welt geprägt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr. Gesa Birnkraut&nbsp;<br>Strategisches Management in Nonprofit-Organisationen&nbsp;<br>Telefon: 0541 969 – 3527<br>E-Mail: <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-gesa-birnkraut/" target="_blank">g.birnkraut@hs-osnabrueck.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Fachtagung</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 15:01:59 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Osnabrück erhält iF DESIGN AWARD</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/hochschule-osnabrueck-erhaelt-if-design-award/</link>
                        <description>Funktionales Design als Erfolgsfaktor: Die ZEISS OMNIA GC überzeugt durch Präzision und Nutzer*innenfreundlichkeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt ZEISS OMNIA GC der Hochschule Osnabrück und ZEISS IQS wurde mit dem iF DESIGN AWARD in der Kategorie Industry/Tools/Machinery ausgezeichnet. Der Preis wird seit 1954 verliehen und gilt als eine der wichtigsten internationalen Auszeichnungen für Design. Eine unabhängige Jury aus Fachleuten bewertet die Einreichungen nach strengen Kriterien.</p>
<p>ZEISS OMNIA GC ist für die Prüfung großer Gussteile konzipiert, wie sie beispielsweise in der modernen Automobilproduktion verwendet werden. Es nutzt Röntgentechnologie, um präzise 2D-Aufnahmen zu erstellen. Durch sein Design kann das System große Bauteile zerstörungsfrei in einem einzigen Scanvorgang erfassen, wodurch die Prüfzeit verkürzt wird. Es trägt so zur Optimierung von Produktionsprozessen bei. Gleichzeitig ermöglicht es die frühzeitige Erkennung von Materialfehlern, was Ausschuss und nachgelagerte Produktionsprobleme reduziert.</p>
<h4><strong>Durchdachtes Design für eine intuitive Bedienung&nbsp;</strong></h4>
<p>Das Design der Anlage ist auf Funktionalität und Benutzer*innenfreundlichkeit ausgelegt: „In der industriellen Produktion, insbesondere bei komplexen Systemen wie der ZEISS OMNIA GC, ist Design nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern vor allem der Funktionalität und Sicherheit. Gerade bei großen, hochtechnologischen Anlagen kann ein durchdachtes Design den Unterschied zwischen effizienter Nutzung und operativen Herausforderungen ausmachen. Klare visuelle Signale reduzieren Fehlerquellen und erhöhen die Benutzer*innenfreundlichkeit – ein entscheidender Faktor in Umgebungen, in denen Präzision und Zuverlässigkeit unverzichtbar sind“, sagt Prof. Thomas Hofmann, Professor für Produktdesign (Ergonomie und Usability) an der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<p>OMNIA GC ist das erste System von ZEISS IQS, das nach der neuen Designsprache des Unternehmens gestaltet wurde. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück.&nbsp;</p>
<h4><strong>Hintergrund:</strong></h4>
<p>Der iF DESIGN AWARD wird jährlich an Projekte verliehen, die sich durch innovative Gestaltung und gesellschaftliche Relevanz auszeichnen. Die Auszeichnung basiert auf einer Bewertung durch eine internationale Jury.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Thomas Hofmann&nbsp;<br>Hochschule Osnabrück&nbsp;<br>Telefon: 0541 969 – 2984<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:t.hofmann@hs-osnabrueck.de">t.hofmann@hs-osnabrueck.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 14:42:53 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungsprojekt zu neuartigen Hochleistungs-Kupferlegierungen aus dem 3D-Drucker gestartet</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/forschungsprojekt-zu-neuartigen-hochleistungs-kupferlegierungen-aus-dem-3d-drucker-gestartet/</link>
                        <description>Hochschule Osnabrück und RWTH Aachen untersuchen in dreijährigem DFG-Projekt die additive Fertigung von Kupferwerkstoffen für den Einsatz bei hohen Temperaturen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie lassen sich Kupferwerkstoffe entwickeln, die extremen Temperaturen, hohen Belastungen und anspruchsvollen Einsatzbedingungen standhalten – und sich dennoch präzise additiv fertigen lassen? Dieser Frage widmet sich ein neues Forschungsprojekt der Hochschule Osnabrück. Gemeinsam mit der RWTH Aachen und dem Industriepartner KME untersucht das Team neuartige Kupferlegierungen für den Einsatz bei hohen Temperaturen, wie in der Luft- und Raumfahrt oder der Hochspannungstechnik.&nbsp;</p>
<h4><strong>Herausforderung Kupfer: hohe Leitfähigkeit, schwierige Verarbeitung</strong></h4>
<p>Additiv gefertigte Metallbauteile werden in einem Pulverbett hergestellt. Dieses Pulver wird mit einem Laser geschmolzen. So wird Schicht für Schicht das Bauteil oder Produkt aufgebaut. Kupfer ist aufgrund seiner sehr hohen Wärmeleitfähigkeit und der starken Reflektivität allerdings nur schwer additiv zu verarbeiten. „Bei Standardanlagen werden rote Laser eingesetzt. Kupfer reflektiert hier knapp 98 Prozent des eingestrahlten Lichts“, sagt Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns, Professorin für Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle an der Hochschule Osnabrück und Projektleiterin. „Nur zwei Prozent der Energie gelangen tatsächlich in das Material – und diese wird auch noch rasch abgeführt. Ein gleichmäßiges Aufschmelzen ist so kaum möglich.“&nbsp;</p>
<h4><strong>Legierungen, die es konventionell (noch) nicht gibt</strong></h4>
<p>Im Projekt Cu-VHCF untersuchen die Forschenden Legierungen, die sich mit herkömmlichen Methoden wie Gießen nur schwer oder gar nicht herstellen lassen, weil sie dabei spröde Strukturen bilden. Durch die additive Fertigung könnten diese Legierungen, wie zum Beispiel Kupfer-Chrom-Niob, jedoch erfolgreich verarbeitet werden. „Kupfer-Chrom-Niob-Legierungen versprechen außergewöhnliche mechanische und thermische Eigenschaften. Durch extrem hohe Abkühlgeschwindigkeiten bei der Pulverherstellung und beim späteren 3D-Druck entstehen fein verteilte Chrom-2-Niob-Partikel (Dispersoide), die das Material deutlich fester machen und eine schützende Oxidschicht begünstigen. Damit könnten diese Legierungen die einzigen Kupferwerkstoffe sein, die dauerhaft bei Temperaturen über 500 Grad Celsius eingesetzt werden können“, so die Professorin. Auch die Kriecheigenschaften verbessern sich. Kriechen bezeichnet dauerhafte Verformung eines Materials, wenn es über längere Zeit unter hoher Temperatur oder hoher Belastung steht. Das ist besonders relevant bei Werkstoffen in Flugzeugtriebwerken, Hochspannungsanlagen oder anderen beanspruchten Bauteilen.</p>
<h4><strong>Simulation in Aachen, Experiment in Osnabrück</strong></h4>
<p>Das Forschungsteam bildet im Projekt die gesamte Prozesskette der additiven Fertigung ab: Die RWTH Aachen berechnet mittels Simulation, welche Phasen sich bei bestimmten Zusammensetzungen und Temperaturen bilden. „Mit dem digitalen Zwilling können wir uns aufwändige Vorversuche ersparen und sehr viel zielgerichteter die Werkstoffchemie und Prozessparameter der neuen Kupferlegierungen anpassen“, so Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, Leiter des Instituts für Eisenhüttenkunde der RWTH Aachen. Die Hochschule Osnabrück stellt darauf basierend das benötigte Metallpulver her, bereitet es auf und fertigt Bauteile im industriellen 3D-Drucker. Abschließend werden die fertigen Komponenten hinsichtlich ihrer mechanischen und thermischen Eigenschaften analysiert.</p>
<p>Ziel des Projekts ist es, so die Grundlagen für eine spätere industrielle Nutzung dieser Hochleistungs-Kupferlegierungen zu schaffen – etwa für Raketentriebwerke, Hochspannungsleitungen, Wärmeübertrager oder andere Anwendungen, in denen hohe Temperaturen und dauerhafte Belastungen auftreten.</p>
<h4><strong>Große Nachfrage und hoher Forschungsbedarf</strong></h4>
<p>„Die Nachfrage nach solchen Werkstoffen in der Industrie ist hoch“, sagt Jahns. „Gleichzeitig ist die Herstellung aktuell sehr aufwendig und nur in Spezialanlagen zu realisieren – ein Grund dafür, warum diese Materialien noch nicht serienreif sind. Mit unserer Forschung wollen wir daher zentrale Parameter identifiziert, die eine stabile, reproduzierbare Serienfertigung ermöglichen.“</p>
<h4><strong>Hintergrund</strong></h4>
<p>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt das Vorhaben mit 408.517 Euro über eine Laufzeit von drei Jahren. Verbunden sind außerdem zwei kooperative Promotionen an den Standorten Osnabrück und Aachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen&nbsp;</strong></h4>
<p>Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns<br>Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle<br>Hochschule Osnabrück<br>Telefon: +49(0)541 969- 3848<br>E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:k.jahns@hs-osnabrueck.de">k.jahns@hs-osnabrueck.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>IuI</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
                                <category>Pressemitteilung</category>
                            
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Startup-Boom in Osnabrück: Hochschule stärkt Gründungskultur in der Region</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/startup-boom-in-osnabrueck-hochschule-staerkt-gruendungskultur-in-der-region-neuer-niedersaechsischer-startup-monitor-zeigt-hoechste-gruendungsaktivitaet-pro-kopf-in-osnabrueck-osnabrueck-10062026-osnabrueck-bleibt-startup-hauptstadt-niedersachsen/</link>
                        <description>Neuer niedersächsischer Startup Monitor zeigt höchste Gründungsaktivität pro Kopf in Osnabrück</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 10.06.2026) Osnabrück bleibt Startup-Hauptstadt Niedersachsens. Das zeigt der neue Niedersachsen Startup Monitor 2026. Demnach weist die Stadt mit mehr als 36 neuen Startups pro 100.000 Einwohnende erneut die höchste Gründungsaktivität im Land auf. Gleichzeitig war 2025 mit insgesamt 167 Neugründungen das erfolgreichste Startup-Jahr in Niedersachsen seit mehr als einem Jahrzehnt. Zu den Treibern dieser Entwicklung zählt auch die Hochschule Osnabrück. Sie unterstützt Studierende und Forschende dabei, innovative Ideen zu Geschäftsmodellen weiterzuentwickeln und Unternehmen zu gründen.</p>
<p>„Als Hochschule sehen wir es als unsere Aufgabe, unternehmerisches Denken zu fördern und Gründungsinteressierte auf ihrem Weg zu begleiten. Gerade die Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis schafft ein Umfeld, in dem neue Ideen entstehen und erfolgreich umgesetzt werden können“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident für Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung der Hochschule Osnabrück.<br><br><strong>Beratung, Coaching, Werkstätten und Prototypen-Küche&nbsp;</strong><br><br>Mit verschiedenen Angeboten begleitet die Hochschule Osnabrück Gründungsinteressierte von der ersten Idee bis zur Unternehmensgründung. Eine zentrale Anlaufstelle ist der Bereich „Gründung &amp; Startups“ des Transfer- und Innovationsmanagements der Osnabrücker Hochschulen. Hier erhalten Studierende und Beschäftigte der Osnabrücker Hochschulen unter anderem Beratung zu Gründungsideen, Fördermöglichkeiten, Mentoring in den Gründungsphasen sowie eine breite Vernetzung im Startup-Ökosystem.<br><br>Darüber hinaus bietet die Hochschule mit dem StartUp!Lab RISE am Osnabrücker Hafen Gründungsinteressierten die Möglichkeit, ihre ersten Ideen zu entwickeln, Prototypen zu erstellen und erste Geschäftskonzepte zu testen. Neben einem Social Media Studio und Pitch- und Seminarräumen stehen Studierenden und Mitarbeitenden mehrere Werkstätten zur Fertigung sowie eine Prototypen-Küche und ein Biotechnik-Verfahrenslabor zur Verfügung. Das Angebot umfasst außerdem Beratung und Feedback zur Idee, Mentoring, finanzielle Förderprogramme, kostenlose Workshops und Veranstaltungen sowie die Möglichkeit, sich mit anderen Interessierten zu vernetzen. Außerdem bietet die Hochschule potentiellen Gründungsteams nun die Möglichkeit an, gemeinsam in den innovativen Räumlichkeiten am Osnabrücker Hafen zu arbeiten.<br><br><strong>Unterstützung für innovative Ideen aus Forschung und Studium</strong><br><br>Ergänzt wird das Angebot durch das Projekt „Science X Spirit“ der Osnabrücker Hochschulen, das gezielt wissenschafts- und forschungsbasierte Ausgründungen unterstützt. „Unser Ziel ist es, unsere Forschungstätigkeiten und daraus entstehende Erkenntnisse noch stärker in innovative Gründungen zu überführen und so einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region zu leisten“, so Lehmann.</p>
<p>„Zudem möchten wir die Gründungskultur an der Hochschule noch breiter verankern und zum Beispiel Gründungskompetenzen als festen Bestandteil in die Lehrpläne geeigneter Studiengänge integrieren“, erläutert Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin für Studium und Lehre.&nbsp;<br><br><strong>Erfolgreiche Startups aus der Hochschule</strong><br><br>Wie erfolgreich dieser Weg sein kann, zeigen zahlreiche Beispiele aus den vergangenen Jahren. So wurde ein Absolvent der Hochschule jüngst vom deutschen Startup-Verband zum <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/german-startup-award-absolvent-der-hochschule-osnabrueck-ist-newcomer-des-jahres/" target="_blank">Gründungsnewcomer des Jahres </a>gekürt. Sein Startup baut &nbsp;KI-Agenten, die Apps eigenständig bedienen können. Weitere Absolvent*innen haben sich beispielsweise erfolgreich mit digitalen Lösungen für den regionalen Gemüsehandel oder einer Online-Reiseplattform selbständig gemacht, die mittlerweile weltweit eingesetzt wird. Weitere Gründungsideen aus der Hochschule sind beispielsweise Bausätze für den Elektro-Umbau von Autos, die Verbindung landwirtschaftlicher Betriebe mit dem Energiemarkt oder individualisierbare Tiefkühlgerichte.<br><br>Weitere erfolgreiche Gründungsbeispiele sind auf der <a href="http://www.tim-osnabrueck.de/gruendung/news-events-aus-der-gruenderszene/role-models" target="_blank" rel="noreferrer">Seite des Transfer- und Innovationsmanagements</a> zu finden.<br><br>Beispiele für weitere Startups aus dem StartUp!Lab RISE sind auf der <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/rise/news/nach-kickstart-geht-es-erst-richtig-los/#c16352350" target="_blank">Webseite des RISE</a> zu finden.&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund:</strong><br>Der Niedersachsen Startup Monitor wird jährlich von Niedersachsen.next und der NBank in Zusammenarbeit mit der Startupdetector GmbH im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen veröffentlicht. Der Bericht liefert wichtige Daten und Analysen für politische und wirtschaftliche Strategien im Bundesland. Grundlage sind Daten aus dem Handelsregister und eine Befragung des Startup-Verbands.</p>
<p><br><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><br>Jana von Höne<br>RISE StartUp!Lab<br>Telefon: 0541 969-5339<br>E-Mail:<a href="mailto:j.von-hoene@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="j.von-hoene@hs-osnabrueck.de"> j.von-hoene@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.hs-osnabrueck.de/rise" target="_blank" title="www.hs-osnabrueck.de/rise">www.hs-osnabrueck.de/rise</a></p>
<p>Dr. Frederike Carl<br>Transfer- und Innovationsmanagement (TIM) – Bereich Gründung und Startups<br>Telefon: 0541 969-7026<br>E-Mail: <a href="mailto:f.carl@hs-osnabrueck.de" class="mail" title="f.carl@hs-osnabrueck.de">f.carl@hs-osnabrueck.de</a><br><a href="http://www.tim-osnabrueck.de/gruendung" target="_blank" title="www.tim-osnabrueck.de/gruendung" rel="noreferrer">www.tim-osnabrueck.de/gruendung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                            
                                <category>Nachrichten und Veranstaltungen</category>
                            
                                <category>hochschulweit</category>
                            
                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 12:14:42 +0200</pubDate>
                        <title>Auszeichnung für exzellente Abschlussarbeiten: TECHNOS Innovationspreis Werkstofftechnik für Studierende der Hochschule Osnabrück</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/auszeichnung-fuer-exzellente-abschlussarbeiten-technos-innovationspreis-werkstofftechnik-fuer-studierende-der-hochschule-osnabrueck/</link>
                        <description>Josephine Liebal und Niklas Veltmann ausgezeichnet</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der TECHNOS Innovationspreis Werkstofftechnik wurde in diesem Jahr an zwei Absolvent*innen des Masterstudiengangs Angewandte Werkstoffwissenschaften der Hochschule Osnabrück verliehen. Die Auszeichnung würdigt exzellente Abschlussarbeiten mit Bezug zur Werkstofftechnik. Josephine Liebal und Niklas Veltmann erhielten den Preis für ihre mit der Bestnote 1,0 bewerteten Masterarbeiten, die jeweils in enger Kooperation mit Industriepartner*innen entstanden.</p>
<h4><strong>Nachhaltige Innovationen: Von Kunststoffkreisläufen bis zu energieeffizienten Stählen</strong></h4>
<p>Josephine Liebal widmete sich in ihrer Arbeit „Auswirkungen des mehrfachen Recyclings auf die Produkteigenschaften einer Mehrweg-Transport-Verpackung in Kombination mit In-Mould-Labeln unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit“ der Analyse von Kunststoffkreisläufen. Ihre Forschung zeigt, dass Mehrweg-Transportverpackungen aus PE-HD auch nach bis zu 30 Recyclingzyklen gleichwertig wiederverwendet werden können. Ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung von Kunststoffabfällen und CO₂-Emissionen. Die Arbeit wurde in Kooperation mit der Firma WBG Pooling in Damme erstellt und von Prof. Dr.-Ing. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien an der Hochschule Osnabrück begleitet.</p>
<p>Niklas Veltmann untersuchte in seiner Masterarbeit mit dem Titel „Analyse der mechanischen Eigenschaften eines lufthärtenden duktilen Mittelmanganstahls in Abhängigkeit von Dimension und Prozessführung“ den Einfluss thermomechanischer Prozesse auf die Mikrostruktur und Eigenschaften eines innovativen Stahls. Seine Erkenntnisse tragen maßgeblich zur Entwicklung energieeffizienter Fertigungsstrategien bei. Ein wichtiger Schritt hin zu nachhaltigeren Produktionsprozessen in der metallverarbeitenden Industrie. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der Georgsmarienhütte GmbH und wurde von Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns, Professorin für Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle an der Hochschule Osnabrück, betreut.</p>
<h4><strong>Förderung von Innovation und Praxisbezug</strong></h4>
<p>Der TECHNOS Innovationspreis prämiert nicht nur wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch die Verbindung von Grundlagenforschung und industrieller Anwendbarkeit. „Die ausgezeichneten Arbeiten überzeugen durch ihren Innovationsgrad, die Relevanz der Fragestellung sowie die methodische Tiefe“, sagt Dietmar Kolbeck, Vorstandsmitglied, Jurymitglied und Industrievertreter im TECHNOS-Vorstand. Zu der Auszeichnung erhalten die Absolvent*innen außerdem ein Preisgeld von je 300 Euro.</p>
<p>Die Preisverleihung fand im Rahmen des Materials Days an der Hochschule Osnabrück statt. Die Veranstaltung fördert den bilateralen Austausch zwischen Forschung, Wissenschaft und Industrie. Organisiert vom VDI Bezirksverein Osnabrück Emsland e.V., dem wip-Kunststoffe e. V. und dem TECHNOS e. V. kommen Expert*innen aus Wirtschaft und Forschung zusammen, um aktuelle Themen der Werkstofftechnik zu diskutieren und Netzwerke zu stärken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Weitere Informationen</strong></h4>
<p>TECHNOS – Neue Materialien und Prozesse Osnabrück-Emsland e. V.&nbsp;<br>Geschäftsstelle Albert-Einstein-Str. 1&nbsp;<br>49076 Osnabrück&nbsp;<br>+ 49 541 321 2685&nbsp;<br>technos@hs-osnabrueck.de</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:15:48 +0200</pubDate>
                        <title>Präsident der Hochschule Osnabrück in Vorstand der Landeshochschulkonferenz gewählt</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/praesident-der-hochschule-osnabrueck-in-vorstand-der-landeshochschulkonferenz-gewaehlt/</link>
                        <description>Prof. Dr. Alexander Schmehmann vertritt künftig die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Niedersachsen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Hannover, 03.06.2026) Die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK) hat ihren Vorstand neu aufgestellt. Auf der Plenarsitzung am 18. Mai wurde Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück, als neues Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der LHK gewählt. In dieser Funktion vertritt er künftig die Interessen der niedersächsischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Die Wahl erfolgte im Zuge einer Nachbesetzung des Vorstandes. Gleichzeitig wählte die LHK Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität Hannover, einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Er folgt auf Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, Präsidentin der Universität Osnabrück, die zum 1. Oktober die Leitung der Universität Münster übernimmt und somit nicht mehr für die niedersächsische LHK zur Verfügung steht.</p>
<p><strong>Stimme der Hochschulen in Niedersachsen stärken</strong></p>
<p>Die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen vertritt mit ihren 21 Mitgliedshochschulen die gemeinsamen Interessen der niedersächsischen Hochschulen gegenüber Politik, Gesellschaft und Öffentlichkeit. Im Vorstand arbeiten Vertreter*innen unterschiedlicher Hochschultypen zusammen, um die hochschulpolitischen Positionen des Landes abzustimmen und weiterzuentwickeln.</p>
<p>„Ich freue mich sehr über das Vertrauen meiner Kolleg*innen und auf die neue Aufgabe im Vorstand der Landeshochschulkonferenz. Die Hochschulen stehen vor großen Herausforderungen – von der Fachkräftesicherung über die Digitalisierung bis hin zur Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Gerade die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften leisten dabei einen wichtigen Beitrag, weil sie wissenschaftliche Erkenntnisse unmittelbar in die Praxis tragen. Diese Perspektive möchte ich in die Arbeit der LHK einbringen“, sagt Schmehmann.</p>
<p><strong>Hochschulen gestalten Zukunft aktiv mit</strong></p>
<p>Als stellvertretender Vorsitzender wird Schmehmann insbesondere die Interessen der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften vertreten. Er folgt auf Dr. Marc Hudy, der das Amt aus gesundheitlichen Gründen abgegeben hat.</p>
<p>„Die niedersächsischen Hochschulen arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll und konstruktiv zusammen. Diese enge Kooperation über Hochschultypen hinweg ist eine große Stärke unseres Wissenschaftsstandorts. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Kolleg*innen im Vorstand die Zukunft der Hochschullandschaft in Niedersachsen aktiv mitzugestalten“, so Schmehmann weiter.</p>
<p>Neben dem neuen Vorsitzenden Volker Epping und dem stellvertretenden Vorsitzenden Prof. Dr. Alexander Schmehmann gehören dem Vorstand künftig außerdem Prof. (HSG) Dr. Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, sowie Prof. Dr. Ana Dimke, Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig, an. Die aktuelle Amtszeit des Vorstands läuft zunächst bis Ende 2026. Die Landeshochschulkonferenz versteht sich als gemeinsame Stimme der niedersächsischen Hochschulen und begleitet zentrale Entwicklungen in Wissenschaft, Forschung, Lehre und Transfer.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 13:04:34 +0200</pubDate>
                        <title>German Startup Award: Absolvent der Hochschule Osnabrück ist Newcomer des Jahres</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/06/german-startup-award-absolvent-der-hochschule-osnabrueck-ist-newcomer-des-jahres/</link>
                        <description>Osnabrücker Gründer Christian Ninstel erhält Auszeichnung vom deutschen Startup-Verband </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück/Berlin, 02.06.2026) Große Auszeichnung für den Osnabrücker Gründer Christian Ninstel: Der Absolvent der Hochschule Osnabrück wurde bei den diesjährigen German Startup Awards als „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet. Mit seinem Unternehmen Droidrun zählt Ninstel laut dem deutschen Startup-Verband zu den spannendsten Gründern der deutschen KI-Szene. Die German Startup Awards werden jährlich vom deutschen Startup-Verband vergeben und zeichnen herausragende Persönlichkeiten der deutschen Gründerszene aus. Eröffnet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr im Berliner Palais am Funkturm vor rund 700 Gästen von Bundeskanzler Friedrich Merz und der Vorsitzenden des Startup-Verbands, Verena Pausder.<br><br><strong>Von der Hochschule ins Startup-Ökosystem</strong><br><br>Christian Ninstel hat den Bachelor-Studiengang „Betriebswirtschaft und Management“ an der Hochschule Osnabrück studiert. „Das Studium hat mir geholfen, unternehmerische Themen strukturierter zu betrachten und früh mit Menschen aus Wirtschaft, Technologie und Gründung in Kontakt zu kommen. Viele Impulse aus dieser Zeit haben mir später geholfen, Chancen besser einzuordnen, Ideen kritisch zu hinterfragen und ein Unternehmen Schritt für Schritt aufzubauen“, sagt Ninstel.<br><br>Besonders prägend sei für ihn eine Projektwoche (die sogenannte Blockwoche) zum Thema Startups gewesen. „Dies hat mir schon während des Studiums einen Austausch mit anderen Gründer*innen und sogar Investor*innen ermöglicht. Ich habe viele Einblicke in die Startup-Welt bekommen und konnte mir früh ein wertvolles Netzwerk aufbauen. Aber auch einige Lehrende haben mich über die regulären Lehrveranstaltungen hinaus unterstützt und begleitet.“<br><br><strong>KI-Agenten sollen Apps eigenständig bedienen</strong><br><br>Bei seinem Unternehmen Droidrun geht es um KI-Agenten, die Apps eigenständig bedienen und dort Aufgaben ausführen können – ganz ohne den Einsatz physischer Smartphones. Droidrun stellt Entwicklern und Unternehmen die passende Infrastruktur bereit, damit diese sich die für sie passenden digitalen Assistenten bauen können.&nbsp;<br>Der Startup-Verband fasst die besondere Entwicklung des Startups so zusammen: „Aus einem Open-Source-Projekt mit starker internationaler Entwicklertraktion entstand in kurzer Zeit ein Unternehmen mit zahlenden Kunden und namhaften Investoren. Ninstel steht für schnelle Validierung, technische Tiefe und den Anspruch, die Art, wie Menschen weltweit mit Software interagieren, grundlegend zu verändern.“<br><br><strong>Auszeichnung als Anerkennung für den Gründungsweg</strong><br><br>Für Ninstel ist die Ehrung weit mehr als eine persönliche Auszeichnung. „Der Award bedeutet mir sehr viel, weil er nicht nur einen aktuellen Erfolg sichtbar macht, sondern auch den Weg dorthin. Gründen besteht aus vielen Phasen, in denen Dinge nicht funktionieren, man neu ansetzen muss und trotzdem weitermacht. Die Preisverleihung war deshalb ein besonderer Moment und eine Bestätigung dafür, dass sich Ausdauer, Fokus und ein starkes Team auszahlen“, sagt er. Gleichzeitig sei der Preis Ansporn für die nächsten Schritte: „Ich sehe die Auszeichnung auch als Motivation, Droidrun weiter aus Osnabrück heraus international aufzubauen.“<br><br><strong>Erfolgreiche Gründungen aus der Hochschule</strong><br><br>Die Auszeichnung von Christian Ninstel unterstreicht die Bedeutung der Hochschule Osnabrück innerhalb des wachsenden Start-up Ökosystems. Die Hochschule unterstützt gründungsinteressierte Studierende und Mitarbeitende in verschiedenen Gründungsphasen. Das <a href="/rise/">StartUp!Lab RISE</a> (Room for Innovation and Student Empowerment) bietet im Osnabrücker Hafen unter anderem Co-Working-Bereiche und Werkstätten zur Entwicklung von Ideen und Prototypen sowie diverse Workshops, Events und Fördermöglichkeiten für die Vorgründungsphase. Der Bereich <a href="/forschung/transfer-praxis/gruendungen-start-ups/">„Gründung &amp; Startups“ des Transfer- und Innovationsmanagements der Osnabrücker Hochschulen</a> bietet zum Beispiel Gründungsberatung, Coaching, Beratung zu Fördermöglichkeiten sowie Vernetzungsmöglichkeiten an. &nbsp;Auch innerhalb des Studiums können sich Studierende in Projektwochen, Seminaren und Abschlussarbeiten vertieft mit dem Thema Gründung auseinandersetzen.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                                <category>Forschung</category>
                            
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                        <pubDate>Fri, 29 May 2026 09:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Medizin der Zukunft zum Anfassen: Hochschule Osnabrück mit Forschungsprojekt auf der MS Wissenschaft vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/medizin-der-zukunft-hochschule-osnabrueck-auf-der-ms-wissenschaft/</link>
                        <description>Seit dem 7. Mai tourt das schwimmende Science Center MS Wissenschaft durch Deutschland. Mit rund 30 interaktiven Exponaten macht die diesjährige Ausstellung die aktuelle medizinische Forschung für Besuchende erlebbar. Mit an Bord ist auch die Hochschule Osnabrück mit einem Exponat aus dem Forschungsprojekt PA.H|LIFETIME.ai. Unter dem Titel „Die Zukunftsmusik der Medizin“ präsentiert das Projekt innovative Ansätze zur Gesundheitsförderung von Musiker*innen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Musiker*innen ihr Instrument spielen, führen sie tausende präzise Bewegungen aus – oft über viele Stunden hinweg. Dabei entstehen hohe körperliche Belastungen, die bei vielen professionellen Musiker*innen zu schmerzhaften Muskel- und Skeletterkrankungen führen. Diese können im schlimmsten Fall die Karriere der Betroffenen beeinträchtigen.</p>
<p>Hier setzt das Forschungsprojekt <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/" target="_blank">PA.H|LIFETIME.ai</a> an (gefördert durch die <a href="https://www.dfg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">DFG</a>). Mithilfe künstlicher Intelligenz werden Gesundheitsdaten analysiert, um Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Ziel ist eine maßgeschneiderte Physiotherapie für Musiker*innen – ähnlich wie in der Sportphysiotherapie. Langfristig soll ein internationales Exzellenzzentrum entstehen, das Forschung und Praxis verbindet und eine neue Physiotherapie-Disziplin für darstellende Künstler*innen etabliert.</p>
<p><strong>Weltweit einzigartig</strong></p>
<p>Bereits seit 2007 hat sich an der Hochschule Osnabrück ein interdisziplinärer Forschungsbereich zur Gesundheit darstellender Künstler*innen – Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen – etabliert. Er verbindet Physiotherapie, Musik und Gesundheitsinformatik und gilt heute international als wegweisend.&nbsp;</p>
<p>Ein besonderer Meilenstein folgte Anfang 2026: Mit Prof. Dr. Bronwen Ackermann wurde erstmals weltweit eine Honorarprofessur für „Performing Arts Physiotherapy“ an der Hochschule Osnabrück eingerichtet.&nbsp;</p>
<p><strong>Das Exponat „Die Zukunftsmusik der Medizin“</strong></p>
<p>Das Exponat besteht aus einem interaktiven Quiz, welches die Besuchenden dazu einlädt, spielerisch mehr über die Forschung, Gesundheit und den Berufsalltag von darstellenden Künstler*innen zu erfahren.</p>
<p>Dabei werden spannende Vergleiche sichtbar: Während Fußballspieler*innen über ein gesamtes Spiel hinweg durchschnittliche Herzfrequenzen von bis zu 175 Schlägen pro Minute erreichen, liegen Schlagzeuger*innen mit rund 166 Schlägen pro Minute nur knapp darunter. Das verdeutlicht die enormen körperlichen Anforderungen professioneller Musiker*innen.</p>
<p>Ein begleitender Film und zwei Infotafeln mit weiterführenden Informationen ergänzen die Ausstellung. Hier erfährt man zum Beispiel das Konzept des lernenden Gesundheitssystems und erkennt, wie Forschung aus der Praxis entsteht und Erkenntnisse direkt wieder in die Versorgung einfließen.&nbsp;</p>
<p><strong>Die MS Wissenschaft auf Tour</strong></p>
<p>Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft wird im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (<a href="https://www.bmftr.bund.de/DE/Ministerium/ministerium.html" target="_blank" rel="noreferrer">BMFTR</a>) von der Initiative Wissenschaft im Dialog (<a href="https://wissenschaft-im-dialog.de/" target="_blank" rel="noreferrer">WiD</a>) realisiert. Mit durchschnittlich rund 80.000 Besuchenden während der fünfmonatigen Tour gilt die MS Wissenschaft als ein besonders erfolgreiches Format der Wissenschaftskommunikation.</p>
<p>2026 ist die MS Wissenschaft vom 7. Mai bis 30. September in Deutschland und Österreich unterwegs – mit Zwischenstopp in Polen. Die interaktive Ausstellung zeigt, wie Forschende mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon heute die Medizin von morgen gestalten. Neben dem Exponat des Forschungsprojekts PA.H|LIFETIME.ai laden weitere zum Mitmachen ein: Besuchende können beispielsweise Medikamente an einem künstlichen Organ testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den Operationssaal der Zukunft eintauchen. Der Eintritt ist kostenlos.</p>
<p>In drei Städten gibt es die Möglichkeit einige der Wissenschaftler*innen direkt aus dem Projekt kennenzulernen:</p><ul><li><strong>Potsdam, 11. Juni: </strong>Projektleiter<strong> </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336525" target="_blank">Prof. Dr. Christoff Zalpour</a></li><li><strong>Köln, 14. Juli: </strong><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16336533" target="_blank">Prof. Dr. Nikolaus Ballenberger</a></li><li><strong>Mainz, 22. August:</strong> <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/pahlifetimeai/team/#c16301368" target="_blank">Paria Samimisabet</a>&nbsp;</li></ul><p>Sie freuen sich darauf, Fragen zu beantworten und Einblicke in ihre Forschung und Arbeit zu geben. Weitere Informationen zur Tour und den Stationen gibt es auf der Webseite der <a href="https://ms-wissenschaft.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">MS Wissenschaft</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 21 May 2026 10:39:49 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung, die bewegt: Neues Imagevideo der Hochschule Osnabrück veröffentlicht</title>
                        <link>https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2026/05/forschung-die-bewegt-neues-imagevideo-der-hochschule-osnabrueck-veroeffentlicht/</link>
                        <description>Film gibt Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftsteams an Niedersachsens forschungsstärkster Hochschule für angewandte Wissenschaften</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>(Osnabrück, 21.05.2026) Wie sieht ein nachhaltiges Ernährungssystem von morgen aus? Wie können wir die Pflegeversorgung sichern? Und wie profitieren Wirtschaft und Gesellschaft von digitalen Technologien? Dies sind nur einige Fragen, mit denen sich die rund 450 Wissenschaftler*innen an der Hochschule Osnabrück aktuell beschäftigen. Ihr Ziel: Die Welt von morgen ein Stück lebenswerter zu machen. In ihrem neuen Imagevideo zeigt die Hochschule exemplarisch, an welchen Themen die Forschenden arbeiten. Das Video ist ab heute auf dem <a href="https://youtu.be/OAVAa3nB2o4" target="_blank" rel="noreferrer">YouTube-Kanal der Hochschule Osnabrück</a> online abrufbar.&nbsp;<br><br><strong>Forschung mit Partner*innen aus Wirtschaft und Gesellschaft</strong><br><br>Im Mittelpunkt des Films stehen Fragestellungen und Lösungsansätze aus den drei Forschungsschwerpunkten „Agrar- und Ernährungssysteme, Landschafts- und Stadtentwicklung“, „Gesundheit, Gesellschaft, Wirtschaft“ und „Nachhaltige Technologien und Prozesse“. Die Forschenden arbeiten oft interdisziplinär in Teams und Hand in Hand mit Partner*innen aus der Praxis. Das Video gibt Einblicke in die Arbeit in den hochmodernen Laboren, Versuchsbetrieben und weiteren Räumlichkeiten in Osnabrück und Lingen, aber auch in die Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen in der Region.&nbsp;<br><br><strong>20 Millionen Euro an Forschungsdrittmitteln pro Jahr</strong><br><br>Mit rund 20 Millionen Euro an Drittmitteln pro Jahr ist die Hochschule Osnabrück die forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachen. Die rund 450 Professor*innen, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Promovierenden arbeiten aktuell in über 100 Forschungsprojekten an den Standorten in Osnabrück und Lingen. 80 Labore und mehrere spezialisierte Forschungsgebäude bieten den Wissenschaftler*innen Platz und modernste Technik, um erfolgreich an den relevanten Fragestellungen unserer Zeit zu forschen.<br>Weitere Informationen zu den Forschungsschwerpunkten sind auf der <a href="http://www.hs-osnabrueck.de/forschung/strukturen/forschungsschwerpunkte" target="_blank">Webseite der Forschungsschwerpunkte </a>zu finden.</p>]]></content:encoded>
                        
                            
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