Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/ de-DE Hochschule Osnabrück Sat, 28 Jan 2023 00:07:23 +0100 Sat, 28 Jan 2023 00:07:23 +0100 TYPO3 EXT:news news-10312 Thu, 26 Jan 2023 13:19:42 +0100 Die Hochschule Osnabrück ist Niedersachsens am besten bewertete Hochschule https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2023/01/die-hochschule-osnabrueck-ist-niedersachsens-am-besten-bewertete-hochschule-1/ Das Bewertungsportal StudyCheck zeichnet die Hochschule als „Top Hochschule 2023“ aus. Die Hochschule Osnabrück ist bundesweit eine der beliebtesten Hochschulen – sogar die be-liebteste unter den Hochschulen und Universitäten Niedersachsens. Dafür wurde sie nun von dem Hochschulbewertungsportal StudyCheck als „Top Hochschule 2023“ ausgezeichnet.

95 Prozent Weiterempfehlungsrate

Studierende und Absolvent*innen haben auf StudyCheck die Möglichkeit, ihre Hochschule und ihr Studium zu bewerten. Es können individuelle Erfahrungsberichte verfasst und verschiedene Kategorien, wie Studieninhalte, Lehrende, Lehrveranstaltungen, Ausstattung, Organisation, Bibliothek und digitales Studieren anhand von Sternen benotet werden. Dabei gilt: Je mehr Sterne, desto besser. Außerdem können die Nutzer*innen ihre Hochschule weiterempfehlen. Ein Studium an der Hochschule Osnabrück haben 95 Prozent der Studierenden weiterempfoh-len.

Auf Basis dieser Bewertungen erstellt das Portal StudyCheck ein Ranking aller Hochschulen. Für die Hochschule Osnabrück wurden im vergangenen Kalenderjahr 388 Erfahrungsberichte mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,1 Sternen abgegeben. Von besonders vielen Nutzer*innen wurden an der Hochschule Osnabrück die Bibliotheken, die Ausstattung und die Studieninhalte gelobt.

Zum Hochschulranking: www.studycheck.de/hochschulranking

 

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hochschulweit Nachricht Studium
news-10254 Thu, 12 Jan 2023 13:49:02 +0100 Wir trauern um Detlef Rüsing https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2023/01/wir-trauern-um-detlef-ruesing/ Nach langer Krankheit müssen wir Abschied nehmen von unserem Kollegen Detlef Rüsing. Wir sind tief bestürzt. Er hinterlässt eine große Lücke an unserer Fakultät, wir werden ihn schmerzlich vermissen. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie. Detlef Rüsing hat großen Anteil am Aufbau des Dialogzentrums Demenz (DZD) an der Universität Witten/Herdecke, das in leicht geändertem Format an der Hochschule Osnabrück als Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA) fortgesetzt werden konnte. Wissenschaftliches Wissen sollte dort einem breiteren Publikum bekannt gemacht werden, und Praxisfragen sollten vermehrt Eingang in die Forschung finden.

Insgesamt hat er 17 Jahre mit Kolleg*innen der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eng zusammengearbeitet und gemeinsam viele Ideen und Konzepte entwickelt. Der Aufbau des Dialogzentrums Leben im Alter (DZLA) an der Hochschule Osnabrück gemeinsam mit Nils Hensel und Christian Müller-Hergl sollte in einen mittel- und langfristigen Dialog münden. In der Corona-Pandemie war es jedoch nicht einfach, einen Dialog zu etablieren, während Abstand und Isolation eine Maxime des Alltags waren. In seiner Zeit in Osnabrück hat Detlef Rüsing auch dem Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) viele gute Anregungen gegeben und sein Wissen mit den Kolleg*innen geteilt.

In all diesen Jahren haben wir Detlef Rüsing in vielen Themen als treibende Kraft erlebt.

Er wird uns fehlen. Wir trauern um ihn.

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WiSo hochschulweit Nachricht
news-10145 Tue, 29 Nov 2022 17:08:27 +0100 Vanille und Pfeffer made in Osnabrück: Eröffnung des Forschungszentrums „Agrarsysteme der Zukunft“ der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2022/11/vanille-und-pfeffer-made-in-osnabrueck-eroeffnung-des-forschungszentrums-agrarsysteme-der-zukunft-der-hochschule-osnabrueck/ Indoorfarm mit Dachgewächshaus ermöglicht klimaunabhängigen Anbau von bislang nicht regional produzierbaren Lebensmitteln in urbanen Räumen (Osnabrück, 29. November 2022). Bislang kommt Vanille zumeist aus Regionen um den Indischen Ozean zu uns und auch Pfeffer wird bis heute nach Europa importiert. Das soll sich nun ändern, denn im Forschungszentrum „Indoorfarm - Agrarsysteme der Zukunft“ am Campus Haste der Hochschule Osnabrück werden ab jetzt neue, zukunftsorientierte und nachhaltige Anbaumöglichkeiten für diese und viele weitere Kräuter- und Gemüsepflanzen erforscht. Professor Dr. Andres Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, unterstreicht bei der Eröffnung die Bedeutung des Neubaus: „Es ist ein Vorzeigeprojekt, weil wir zum einen wichtigen Fragen für unsere Gesellschaft und der Welt für morgen nachgehen. Zum anderen ist auch die Art und Weise beispielhaft für unseren Lehr- und Forschungsauftrag: Lehrende und Studierende arbeiten eng mit der Praxis zusammen, um Ideen daraus zu generieren. Das verdeutlicht unseren Mehrwert als Hochschule für Angewandte Wissenschaften.“ 

Maßgeblich verantwortlich dafür, dass die Indoorfarm nun an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück steht, ist Professor Dr. Andreas Ulbrich, Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung an der Hochschule Osnabrück. Er hatte vor rund sechs Jahren mit seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Sebastian Deck und dem Team der Forschungsgruppe „Growing Knowledge“ die Idee für das Gebäude entwickelt: „Mich erfüllt es mit Stolz, dass wir das Gebäude heute offiziell einweihen. Unser Antrieb war immer, dass wir von der Pflanze aus denken. Das heißt, wir wollen absolut ideale Bedingungen für das Wachstum der Pflanzen generieren. Das unterscheidet uns auch von vielen weiteren Ansätzen, die sich weltweit positioniert haben.“ Gemeinsam mit seinem Team wird Ulbrich in der Indoorfarm daran arbeiten, neue, klimaunabhängige Anbaumethoden für die Gemüseproduktion in urbanen Räumen, also auf wenig Fläche, zu entwickeln. Auch Studierende werden beteiligt sein.

Sechs Indoorkammern und ein Dachgewächshaus ermöglichen jahreszeitunabhängigen Anbau 

Im Erdgeschoss des neuen Forschungszentrums befinden sich sechs getrennte Indoorfarm-Kammern, in denen der Anbau unterschiedlicher Gemüse- und Gewürzpflanzen erforscht wird. Die einzelnen Kammern sind so konzipiert, dass eine effiziente Flächennutzung in die Höhe (sogenanntes Vertical Farming) ermöglicht wird. Darüber hinaus lassen sich alle notwendigen Umweltfaktoren wie Licht, Temperatur, CO2-Gehalt, Wasser sowie Nährstoffe genau kontrollieren und steuern. Dies führt zu einer verlässlichen, wetterunabhängigen Produktqualität. So kann außerdem erforscht werden, wie viel Licht und wie viele Nährstoffe für den optimalen Anbau einer jeden Pflanze notwendig sind. Auf dem Dach des Forschungszentrums steht ein 160 Quadratmeter großes Dachgewächshaus, in dem ebenfalls verschiedene Kulturarten erforscht werden – unter anderem bereits meterhoch gewachsene Vanille- und Pfefferpflanzen. Eine Besonderheit: „Man sieht an einer Pfefferpflanze Blüten, Blüten mit weiterentwickelten Pfefferkörnern und erntereife Ähren – das ist in den ursprünglichen Anbauländern in dieser Form sehr selten zu beobachten“, verdeutlicht Ulbrich. Es gehe jedoch nicht nur darum exotische Pflanzen anzubauen, sondern auch darum, das neue Wissen an die Anbauländer weiterzugeben. Pfeffer und Vanille sind zudem erst der Anfang von vielen weiteren Kulturen, die hier zukünftig angebaut werden – unter anderem Süßkartoffeln, Salate und viele weitere Gemüsepflanzen.

Effiziente Energienutzung dank intelligentem Kreislaufsystem

Im neuen Forschungszentrum wird nicht nur an den idealen Anbaubedingungen verschiedenster Gemüse geforscht. Auch das Thema nachhaltige Energienutzung in Indoorfarmen nimmt das Forschungsteam um Ulbrich und Deck in den Blick. „Der Kubus ist mit einem intelligenten Energiekreislaufsystem ausgestattet, das die Anzuchtkammern der Indoorfarm mit dem gläsernen Gewächshaus auf dem Dach verbindet. Wir wollen beispielsweise die Energie der LEDs der Kammern im Erdgeschoss für die Wärme im Dachgewächshaus nutzen“, so Deck. „Für all die Forschungsprojekte werden wir mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedensten weiteren Fachbereichen der Hochschule zusammenarbeiten. Außerdem sind bereits einige Unternehmen aus der Region daran beteiligt, viele weitere haben Interesse angemeldet“, erläutert Ulbrich. Das Ziel für alle: zu erforschen, wie Indoorfarmen zukünftig in urbanen Räumen genutzt werden können und damit die Lebensmittelversorgung von morgen klimaunabhängig zu sichern.

Der Bau wurde finanziert  aus Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) der Förderrichtlinie „Innovation durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro, Landesmitteln von rund 1,4 Millionen Euro und Eigenmitteln der Hochschule. 

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Andreas Ulbrich 
Professor für Gemüseproduktion und -verarbeitung an der Hochschule Osnabrück 
und Leiter des Forschungszentrums „Agrarsysteme der Zukunft“ 
0541 969- 5116 
a.ulbrich@hs-osnabrueck.de

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