Osnabrücker Demokratieforum

 

„But while democracy can be periodically delayed it can never be permanently defeated.“

Amanda Gorman anlässlich der Inauguration von US-Präsident Joe Biden am 20.01.2021 vor dem Capitol in Washington, D.C.

10. Osnabrücker Demokratieforum am Mittwoch, 1. Juni 2022, auf dem Terrassenfest an der Hochschule Osnabrück

Zwei große Krisen: Putins Angriffskrieg und die Klimakatastrophe – was müssen wir tun?

In der Ukraine müssen Menschen ihre Demokratie und ihre Unabhängigkeit mit Waffen verteidigen. Durch Putins Angriffskrieg fließt unschuldiges Blut, ein Szenario, dass keiner in Europa mehr für möglich gehalten hat. Der Kampf um die Demokratie und Freiheit im Herzen Europas hat sich zu einem Krieg gegen einen unberechenbaren Diktator entwickelt, mit Einfluss auf das gesamte Weltgeschehen.

Durch die Abhängigkeit von Gas, Öl und Kohle aus Russland finanzieren viele europäische Staaten Putins Krieg. Es scheint unmöglich, ohne fossile Energien die Wirtschaft im Rest Europas am Laufen zu halten. Gleichzeitig führt der Krieg zu weiteren Ernteausfällen, die schon durch die Klimaveränderungen rapide zunehmen. Krieg und Klima scheinen untrennbar miteinander verbunden. Liegt in einer abrupten Abkehr von fossilen Energien auch eine Chance die Klimakatastrophe abzuwenden?

  • Wie entsteht Mut und Hoffnung, gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner anzukämpfen?
  • Was müssen demokratische Staaten unternehmen, um angegriffenen Demokratien beizustehen und das Blutvergießen zu beenden?
  • Wie können Menschen in Demokratien Freiheitskämpfern in Diktaturen und Autokratien helfen?
  • Was würde eine Abkehr von der Nutzung fossiler Energien im Hinblick auf den Krieg aber auch auf die aktuelle Klimasituation bewirken?
  • Wie kann Ernteausfällen und Preisanstiegen bei Nahrungsmitteln entgegengewirkt werden?
  • Was müssen wir jetzt tun, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden?
  • Was kann jeder einzelne tun?

Fragen über Fragen.

Darüber wollen wir diskutieren. Mit Ihnen und Persönlichkeiten, die direkt vom Ukrainekrieg betroffen sind sowie mit Menschen, die sich maßgeblich für den Schutz des Klimas einsetzen.

Die Hochschule Osnabrück lädt Sie herzlich ein, sich an der Debatte zu beteiligen.

Pressemitteilung zum 10. Osnabrücker Demokratieforum: „Engagierter Diskurs über Ukrainekrieg und Klimakatastrophe“

Flyer 10. Osnabrücker Demokratieforum

Referenten

Prof. Dr. Hermann Heußner

Hochschule Osnabrück

„Putin will das alte Soviet-/Zarenimperium im neuen Gewand mit Waffengewalt wiederherstellen. Es gilt nicht das Recht, sondern der Wille des neuen Zaren und Führers. Die Völker in seiner Einflusszone haben sich dem russischen Führervolk zu fügen.“

13 Thesen zur Putin-Diktatur und dem Überfall auf die Ukraine

Prof. Dr. Hermann Heußner im Video-Interview mit Prof. Dr. Andrey Smitiukh, Prorektor der Mechnikov-Universität in Odessa (Partnerhochschule der Hochschule Osnabrück)

 

Prof. Dr. Andrey Smitiukh

Odessa I. I. Mechnikov National University / Ukraine

„We want to let people know how the University and the city of Odessa faced the war challenge.“

 

Dr. Roger Dietrich

Scientists for Future

„Der Krieg in der Ukraine hat uns ein weiteres Mal gezeigt, dass scheinbare Gewissheiten nicht mehr existieren und dass scheinbar selbstverständliche Dinge nicht mehr verfügbar sind. Das System des Überkonsums und der Verschwendung kommt an seine Grenzen. Es ist höchste Zeit für eine Neubewertung unserer wahren und scheinbaren Bedürfnisse. Doch was wissen wir eigentlich über unsere Produkte und über deren ökologischen Fußabdruck? Wie kommen wir heraus aus dem Überkonsum und was sind unsere Ziele angesichts des bereits stattfindenden Klimawandels?“

Kontakt

Ansprechpartner

Prof. Dr. Hermann K. Heußner
Telefon: 0541 969-3790
E-Mail: h.heussner@hs-osnabrueck.de

Prof. Dr. Kathrin Loer
Telefon: 0541 969-7375
E-Mail: k.loer@hs-osnabrueck.de

Hanna Klink
Telefon: 0541 969-3977
E-Mail: demokratieforum@hs-osnabrueck.de

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Prof. Dr. Hermann K. Heußner
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