Future Skills Veranstaltungsreihe

Willkommen zum „FutureSkills-Monat“!

In einer Zeit kontinuierlicher Veränderungen in der Arbeitswelt und der Gesellschaft wird die Förderung von Future Skills in der Lehre immer bedeutsamer und spielt eine entscheidende Rolle für die Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden. Die Hochschule Osnabrück hat entschieden, die Förderung von Future Skills als herausragendes Profilmerkmal zu etablieren. Damit gestaltet sie nicht nur aktiv die Zukunft der Hochschulbildung, sondern trägt auch dazu bei, Studierende auf den Umgang mit wechselhaften Anforderungssituationen vorzubereiten, ihre Selbstregulation zu fördern und sie zu lebenslangem Lernen zu befähigen.

Das LearningCenter hat eine thematisch vielfältige Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen – den sogenannten FutureSkills-Monat. Hier wird jeden Monat ein anderer Skill im Fokus stehen. Unsere Vision von Future Skills erstreckt sich über ein breites Spektrum von selbstgesteuertem Lernen über Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Kritisches Denken, Kommunikation und Entrepreneurship bis hin zu Gesundheit, Diversität und Demokratieverständnis!

Machen Sie sich bereit, die Zukunft mitzugestalten! Unsere Future-Skills-Veranstaltungsreihe bietet eine einzigartige Plattform, auf der Sie sich mit jeweils einem spezifischen Skill intensiv auseinandersetzen können. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Reflexion und gewinnen Sie Impulse, wie Sie Future Skills erfolgreich in Ihre Lehre integrieren können.

Wir laden Sie herzlich ein, an dieser aufregenden Reise teilzunehmen und gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Erwarten Sie inspirierende Vorträge, interaktive Workshops und die Möglichkeit, sich mit anderen Akteur*innen auszutauschen. Auch Studierende sind sehr herzlich zu den Veranstaltungen eingeladen!

Veranstaltungen

Kritisches Denken als Aufgabe der Hochschullehre - März 2024

Abstract:

Kritisches Denken ist ein zentrales Element unseres akademischen Bildungsauftrags, ist es doch die Voraussetzung dafür, dass Studierende Theorien und Fähigkeiten nicht einfach nur erlernen, sondern auf deren Grundlage kompetent urteilen können. Auch eine zutreffende Aussage wird erst dann zu Wissen der sie äußernden Person, wenn diese auch ihren Wahrheitsgehalt beurteilen kann, was die Fähigkeit zu kritischem Denken voraussetzt, also die Fähigkeit zur Beurteilung der Qualität von Argumenten und von Evidenz. Kritisches Denken ist aber nicht nur Voraussetzung für Erkenntnisgewinn, sondern auch für eine lebendige und wehrhafte Demokratie, denn diese lebt von Bürgerinnen und Bürgern, die in der Lage sind, gute von schlechten Argumenten und vertrauenswürdige von unaufrichtigen Quellen zu unterscheiden.

Vor allem mit Blick auf diese gesellschaftliche Dimension haben wir in einer Kooperation von sechs Lehrenden ein Modul unter dem Titel "Fake News und andere Bedrohungen der Demokratie" entwickelt und bereits zweimal durchgeführt. Darin werden erkenntnistheoretische Überlegungen aus unterschiedlichen Perspektiven (Sozialpsychologie, politische Philosophie, Verhaltensökonomie usw.) entwickelt und vor dem Hintergrund aktueller Fragen aus Wissenschaft und Gesellschaft reflektiert.

Vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen mit diesem Modul möchten wir gemeinsam der Frage nachgehen, welche Rolle die Auseinandersetzung mit kritischem Denken in der Lehre spielen sollte, welche Formen diese annehmen kann und wie sich dies in unterschiedlicher Dosierung in die Lehre integrieren lässt.

Referent*innen

Prof. Dr. Julia Schneewind-Landowsky ist Erziehungswissenschaftlerin und lehrt seit 2008 an der Hochschule Osnabrück u.a. in den Studiengängen Soziale Arbeit, Midwifery, Hebammenwissenschaft, PflegeDual, Öffentliches Management, Management in Non-Profit-Organisations. Schwerpunkte in Lehre, Forschung und Praxiskooperation sind z.B. die Professionalisierung von (pädagogischen) Fachkräften, Entwicklung von wertschätzenden, diskriminierungssensiblen Haltungen in verschiedenen Berufsfeldern, aktuelle gesellschaftspolitische Themen, psychische Gesundheit, Eltern-Kind-Beziehung. Sie hat an der Freien Universität Berlin im Bereich Schulentwicklung promoviert und an der Pädagogische Hochschule Zentralschweiz als Abteilungsleiterin gearbeitet.

Prof. Dr. Johannes Hirata lehrt als Volkswirt an der Hochschule Osnabrück. Nach dem Studium der VWL in Maastricht und in Toulouse hat er in St. Gallen am Institut für Wirtschaftsethik promoviert. Seine Forschungsinteressen sind weiterhin Wirtschaftsethik sowie nachhaltige Entwicklung und Glücksforschung

Eckdaten der Online-Veranstaltung

Datum: 15.03.2024

Uhrzeit: 12 bis 13:30 Uhr

Link: https://hs-osnabrueck.zoom.us/j/96090916403?pwd=T2xPN1JrSE42VzZyNXcvNVRaN2xrUT09