Einstellungsvoraussetzungen für Professorinnen und Professoren

Die Voraussetzungen für die Einstellung sind in § 25 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG) geregelt. Sie umfassen

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium
  • durch praktische Erfahrungen bestätigte pädagogisch-didaktische Eignung
  • besondere Befähigung zu vertiefter wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch eine überdurchschnittliche Promotion nachgewiesen wird und 
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis, von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt sein müssen. 

Zu diesen Anforderungen müssen Nachweise lückenlos vorgelegt werden.

Sofern aufgrund der Eigenart der mit der Professur verbundenen Aufgaben eine Berufspraxis nachrangig ist, können in besonders begründeten Ausnahmefällen als Einstellungsvoraussetzung anstelle der beruflichen Praxis auch zusätzliche wissenschaftliche Leistungen im Rahmen einer Juniorprofessur oder Habilitation berücksichtigt werden.

Weitere Informationen:

Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Teilzeitbeschäftigung oder eine Unterbrechung des Promotionsverfahrens aus frauenbiogra­phischen Gründen stehen einer Einstellung nicht entgegen. Bewerberinnen können sich für weitere Informationen an das Gleich­stellungsbüro (0541 969-2965, gleichstellung@hs-osnabrueck.de) wenden.

Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Die Einstellung von Professorinnen und Professoren an der Hochschule Osnabrück erfolgt in der Regel durch Berufung in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit (§ 27 NHG* i.V.m. § 18 NBG*). In Einzelfällen kann auch die Beschäftiung im Angestelltenverhältnis erfolgen. Die regelmäßige Lehrverpflichtung beträgt 18 Semesterwo­chenstunden.

Die Besoldung richtet sich nach der Besoldungsordnung W in Verbindung mit der Niedersächsischen Hochschulleistungsbezügeverordnung und der Richtlinie der Hochschule Osnabrück.

Eine nebenberufliche Professur (§ 29 NHG) ist eine Professur eigener Art und mit einer Lehrverpflichtung von mehr als vier SWS, aber höchstens acht SWS verbunden. Die Vergütung wird verhandelt. Die Einstellungsvoraussetzungen und das Beru­fungsverfahren entsprechen denen für hauptberufliche Professuren. Von der hauptberufli­chen Professur (auch in Teilzeitform) unterscheidet sich die nebenberufliche Professur da­durch, dass dem Inhaber in der Regel keine Aufgaben in der Forschung übertragen werden. Die Wahrnehmung von Forschungsaufgaben wird durch die praktische hauptberufliche Tätigkeit ersetzt.

Zu einer vollständigen Bewerbung gehören: 

  • Lebenslauf, sofern vorhanden mit einer Liste der Publikationen
  • Zeugnis der Studienabschlussprüfung (Diplom, Bachelor etc.)
  • Nachweis über den Abschluss und die Bewertung der Promotion
  • Nachweise (bevorzugt Arbeitszeugnisse) über bisherige Beschäftigungsverhältnisse

Der Geschäftsbereich Personalmanagement, (berufungen@hs-osnabrueck.de oder Tel. 0541 969-2720 und -7303) steht für die Klärung von Einzelfragen zur Verfügung.

Kontakt

Hochschule Osnabrück
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Albrechtstr. 30
49076 Osnabrück
Telefon: +49 541 969-0
Fax: +49 541 969-2066
E-Mail: webmaster@hs-osnabrueck.de

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