Force & Muscle Lab
Das Force & Muscle Lab
Im Force & Muscle Lab steht die objektive Messung von Muskelkraft, muskulärer Aktivierung und Belastungsverteilung im Mittelpunkt. Die Verfahren machen Kraftverhältnisse, Seitenunterschiede und muskuläre Dysbalancen sichtbar – etwa für Rehabilitation und Trainingssteuerung.
Messverfahren & Geräte
Mit der isokinetischen Diagnostik wird die Muskelkraft bei konstanter Bewegungsgeschwindigkeit über den gesamten Bewegungsumfang gemessen. Sie ermöglicht eine objektive Beurteilung von Kraftverhältnissen, Seitenunterschieden und muskulären Dysbalancen – etwa in Rehabilitation und Trainingssteuerung.
Im Force & Muscle Lab dient das EMG der Erfassung muskulärer Aktivierungsmuster bei Kraft- und Bewegungsaufgaben. Es zeigt, wann und wie stark einzelne Muskeln arbeiten, und unterstützt die Analyse von Koordination, Ermüdung und Belastung.
Druckmessplatten erfassen die Druckverteilung unter den Füßen im Stand und in der Bewegung. Sie liefern Kennwerte zu Belastungsverteilung, Gang- und Standstabilität sowie zur Beurteilung von Fehlbelastungen.
Publikationen aus diesem Bereich
- Möller D, Michels T, Paelke L, Ballenberger N (2022). The effect of muscle fatigue on activation patterns of the biceps femoris and semitendinosus muscles in healthy soccer players aged 19 to 35 years. J Health Sci Altern Med 4:41.
- Möller D, Ballenberger N, Ackermann B, Zalpour C (2018). Potential relevance of altered muscle activity and fatigue in the development of performance-related musculoskeletal injuries in high string musicians. Med Probl Perform Art 33(3):147–155. doi:10.21091/mppa.2018.3021
- Kosiolek TC, Möller D, Giannouli E (2025). Muscle activity of the lower extremities during exergames with varying movement demands in older adults. Curr Res Physiol 8:100158. doi:10.1016/j.crphys.2025.100158
- Maliszewski M, Snowdon D, von Piekartz H, Möller D (2020). Der Einfluss der passiven Nackenflexion während neurodynamischer Testungen auf die muskuläre Rekrutierung der unteren Extremität. manuelletherapie 24(4):193–199. doi:10.1055/a-1213-1399