Diverschance_East – Globale Kompetenzförderung und Diversity-Herausforderungen in einem innovativen Europa

Ziele des Projekts

Arbeitspakete

Innerhalb des Forschungsprojektes wird an der Erreichung verschiedener Ziele gearbeitet. Die Ziele wurden in verschiedenen Arbeitspaketen festgehalten.
 

Geplante Maßnahmen zur Umsetzung der Ziele

Innerhalb des Projektes wird an der Erreichung verschiedener Ziele gearbeitet, die durch folgende Maßnahmen erreicht werden sollen:

  1. Weiterführende Forschungsarbeit der Kooperationsbeteiligten zu den Themenfeldern Diversity und Interkulturelle Kompetenz im Rahmen eines H2020-Forschungsprojektes
    Damit wird das Ziel verfolgt, Prädiktoren zur gemeinsamen Bewältigung der globalen Herausforderung Migration unter Berücksichtigung kulturspezifischer Aspekte der ost- und westeuropäischen Kultur zu identifizieren. Darüber hinaus sollen Diversity und Interkulturelle Kompetenz als Schlüsselkompetenzen untersucht werden, die entscheidend für die Bewältigung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Herausforderungen in der globalisierten Welt sind.
     
  2. Aufbau und Ausbau der bilateralen und multilateralen Zusammenarbeit
    Ziel des intendierten Projektes ist der Ausbau der bestehenden Forschungsbeziehungen und die Integration in das Cult_Open Netzwerk. Das Forschungsnetzwerk soll die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft in den beteiligten Ländern Westeuropas und der östlichen Partnerschaft stärken und dazu beitragen, dass alle ins Konsortium einbezogenen Institutionen durch den Austausch aktiv zusammenarbeiten. Darüber hinaus ist geplant, dass Dr. Smokova zweimal für drei Monate in Deutschland verbleibt, um somit eine engere Zusammenarbeit zu gewährleisten.
     
  3. Ausbau und Nutzbarmachung des innovatorischen Potenzials durch die Sicherung des Praxisbezuges und Implementierung von Maßnahmen
    Ein besonderes Augenmerk soll auf der Förderung von Diversity und Interkultureller Kompetenz bei Hochschulabsolventen und -absolventinnen liegen. Sie können als Multiplikatoren den Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis gewährleisten. Zusätzlich soll durch den Austausch mit der Wirtschaft (über gemeinsame Diskussionsrunden und Maßnahmen) die externe Validität der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Diversity und Interkultureller Kompetenz geprüft und verbessert sowie praxisrelevante Problemstellungen identifizieren werden.

Nutzen für die Zukunft

Durch die bilaterale Kooperation ist es möglich, gezielt auf Eigenheiten des osteuropäischen Kulturraums einzugehen sowie Faktoren der Interaktion mit westeuropäischen und anderen Perspektiven herauszuarbeiten. Die Projektergebnisse bieten einen enormen Mehrwert und die Erkenntnisse der Kooperation können genutzt werden, um globale Kompetenz evidenzbasiert zu erfassen und zu fördern.

Durch die Zusammenarbeit wird die Grundlage geschaffen, einen Antrag für das Förderrahmenprogramm H2020 zu stellen und so in Zukunft auch im Anschlussprogramm der EU zu partizipieren. Dadurch werden die Länder der östlichen Partnerschaft des Konsortiums stärker am EU-Rahmenprogramm beteiligt und lokale Wissenschaftssysteme gestärkt. Durch die Einbindung in das CULT_OPEN Netzwerk wird über die Zusammenarbeit hinaus eine Basis für die langfristige Kooperation aller Beteiligten sichergestellt.