Caprivi-Lounge

Philosophie

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Ein Ort zum Entspannen, Feiern und Begegnen

Jenseits von Lehre und Forschung öffneten sich am 6. Oktober 2014 im Gebäude CK, zwischen Lernlandschaft und CJ-Gebäude, die Türen zu Räumlichkeiten, die mit Hörsälen, Laboren und Büros bewusst nichts gemein haben. Und sie bilden doch eine sinnvolle Ergänzung. Mit der Caprivi-Lounge möchte die Hochschule neue Wege hin zu einer lebendigen Lehr- und Lernkultur beschreiten. „Wir wollten einen Ort schaffen, der anders ist, als das, was wir sonst machen“, beschrieb Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram am Eröffnungstag die Idee für die CaLo. „Wenn wir das Lernen verändern wollen, brauchen wir auch Räume, in denen sich alle ungezwungen begegnen, miteinander reden und feiern können, die sich aber auch zum Ausruhen und Entspannen eignen“.

„Wir möchten mit der CaLo das Gemeinsame im Sinne unserer Leitidee ‚Wir alle sind die Hochschule‘ betonen“, fasste Prof. Dr. Marie-Luise Rehn, Leiterin der Lenkungsgruppe Caprivi-Lounge, zusammen. Nicht nur baulich sei mit der CaLo nun die letzte Lücke auf dem Caprivi-Campus geschlossen, betonte Rehn.

Täglicher Treffpunkt für alle Hochschulangehörigen

Auf insgesamt 554 Quadratmetern ist in zehn Monaten Bauzeit aus dem ehemaligen Garagengebäude der Caprivi-Kaserne und einem zweigeschossigen Anbau, der den Zwischenraum zum CJ-Gebäude überbrückt, erstmals ein Treffpunkt, eine „Chill-Out-Area“ für alle Angehörigen der Hochschule entstanden. Hier in der CaLo darf, ja soll entspannt werden und zwar immer dann, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet. Zwischen den Vorlesungen, in der Mittagspause, früh am Morgen oder nach Feierabend. Geöffnet sind alle Räume deswegen täglich montags bis einschließlich sonntags in der Zeit von 7.30 bis 22 Uhr.

Die Lounge

Herzstück der CaLo ist die 209 Quadratmeter große Lounge im Erdgeschoss. Die Trennwände der Garagen, zuletzt Refugium der Hausdienste, wurden für den Treffpunkt aufgebrochen. Die Wandvorlagen lassen dies, dank der Idee der Denkmalpflege, noch erkennen. Auch die Stahlbinder erhalten den Charakter der Garagen, die mit Innendämmung und Schallschutzfenstern dennoch modernen Anforderungen entsprechen.

„Da es ein aus Studienmitteln finanziertes Projekt war, bestand die besondere Herausforderung darin, den Vorstellungen der vielen Beteiligten gerecht zu werden und die gestalterischen Ansprüche des Architekten Jürgen Hinse und meine eigenen in Einklang zu bringen und zu verwirklichen“, resümierte Bärbel Helmig als verantwortliche Bauleiterin. Vor allem die Motivwahl auf den Leuchtkästen und der Theke haben es ihr angetan. Sie basieren auf Fotos des Architekten Wilhelm Pörtner, die vor Baubeginn von den Wänden im Altbau aufgenommen wurden. „Es sind warme Töne, die zum Gebäude passen und die Möblierung bis zur Auswahl der Leuchten geprägt haben“, erläuterte Helmig. „Es ist ein Gebäude entstanden, in dem ich mich sehr gerne aufhalte. Ich hoffe, dass es den anderen ähnlich geht, dann hätten wir unser Ziel erreicht.“

Ausgestattet für Veranstaltungen aller Art

Damit die Lounge nicht nur zum Verweilen einlädt, sondern auch für Feste, Kinoabende, Lesungen, Musik- oder Theateraufführungen geeignet ist, wurde im vorderen Bereich eine kleine Bühne errichtet. Leinwand, Beamer, Licht- und Soundtechnik sind ebenfalls vorhanden. In einem separaten Raum hinter der Theke steht eine vollwertige Küche mit einer Grundausstattung, darunter auch Besteck, Geschirr und Gläser, zur Verfügung.

Der AStA-Shop

Ebenfalls im Erdgeschoss ist ab sofort der AStA mit seinem Campus-Shop vertreten. „Der neue Standort ist viel zentraler, die Leute finden uns besser, hier ist einfach mehr los, es ist ein richtiger Treffpunkt für die Studierenden“, sagte Jessica Vossel vom Lernmittelreferat bereits wenige Tag nach der Eröffnung. Und wer möchte, der könne sich hier zurückziehen, meint die Studentin.

Bücherregal und Ruhebereich im Obergeschoss

Einen Sofaplatz mit Blick auf den Caprivi-Campus findet, wer den Ruhebereich auf der ersten Etage betritt. Im auskragenden Obergeschoss mit großer Glasfront stehen Sofas und gemütliche Sitzsäcke bereit. Wer möchte, angelt sich eine Zeitung von der News-Garderobe oder einen Roman aus dem Bücherregal. Alle Bücher wurden von Hochschulangehörigen gespendet, sie können vor Ort gelesen oder ausgeliehen werden.