Gleichstellungsbüro
an der Hochschule Osnabrück
Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 0541-969 2955 oder per Mail an gleichstellung@hs-osnabrueck.de. Gerne vereinbaren wir auch einen Beratungstermin mit Ihnen - telefonisch, digital oder vor Ort!
Aktuelles
Wie erleben Mütter in der Wissenschaft den Spagat zwischen befristeten Verträgen, hohen Leistungsanforderungen und Sorgearbeit?
Auf Grundlage einer quantitativen Befragung von 332 Wissenschaftlerinnen analysiert der Vortrag von Prof. Dr. Okka Zimmermann subjektive Wahrnehmungen und Bewältigungsstrategien, vor dem Hintergrund prekärer Beschäftigungsbedingungen und entgrenzter Arbeitsanforderungen.
Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Individualisierung der Vereinbarkeitsverantwortung: Strukturelle Belastungen wie unsichere Karriereperspektiven, hohe Betreuungskosten und fehlende Unterstützung durch Vorgesetzte werden zwar benannt, jedoch selten als institutionelle Aufgabe eingefordert. Stattdessen organisieren die Betroffenen die Vereinbarkeit individuell – häufig um den Preis von Überlastung, internalisierter Verantwortung für mögliches Scheitern und gesundheitlichen Risiken.
In dem Vortrag werden zentrale Befunde der Studie vorgestellt und aufgezeigt, durch welche strukturellen und institutionellen Maßnahmen sich Mütter in der Wissenschaft nachhaltig entlasten ließen. Im Mittelpunkt stehen dabei die auf Basis empirischer Befunde entwickelten zentralen Handlungsempfehlungen.
- Wann? Donnerstag, 12. März 2026, in der Zeit von 11:00-12:00 Uhr
- Wo? Über BigBlueButton (https://webconf.tu-bs.de/rooms/ann-bmu-7ut-qfj/join)
Für wen? Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Zur Wahrung der Transparenz bitten wir alle Teilnehmenden, den virtuellen Konferenzraum mit Klarnamen und gegebenenfalls mit Angabe der Institution zu betreten.
Dieser Vortrag wird von Anne-Christin Eggers, der Leiterin des Familienbüros der Technischen Universität Braunschweig organisiert. Die Hochschule Osnabrück arbeitet im Rahmen der Mitgliedschaft im Verein Familie in der Hochschule und in anderen Netzwerken mit der TU Braunschweig zusammen, daher ist eine Teilnahme für die Zugehörigen unserer Hochschule möglich und willkommen.
Ihr möchtet Theater spielen, aktiv und kreativ werden?
Dann seid ihr genau richtig bei uns! Im Theaterspielclub des Schüler-Forschungs-Zentrums beschäftigen wir uns auf kreative Weise mit den Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise und mit der Frage: Wie sieht unsere Zukunft aus?
Wir treffen uns einmal die Woche und entwickeln unser eigenes kreatives Format zu den Themen „Klimawandel und Zukunft“ – ihr und eure Perspektive seid gefragt. Das kann ein Theaterstück, eine Performance, eine Lesung oder eine Aktion im öffentlichen Raum sein. Wir nutzen die vielfältigen Möglichkeiten des Theaters, um gehört zu werden, verstanden zu werden, zu bewegen!
Mit oder ohne Theatererfahrungen: Hier warten neue Erkenntnisse, Erfahrungen und Fähigkeiten auf euch. Macht mit - wir freuen uns auf euch! Noch Fragen oder Unsicherheiten? Schreibt uns einfach eine Mail!
Der Kurs findet im Rahmen des GROWTH-Projektes an der Hochschule Osnabrück statt: Die Hochschule Osnabrück nimmt die Zukunftschancen der Region im Projekt GROWTH in den Blick: Wir zeigen, was Wissenschaft kann, und wollen den Wandel gemeinsam gestalten.
Es gibt noch freie Plätze. Los geht es mit einem Schnuppertermin am 17. März und dann ab Mitte April jeden Dienstag.
Hier finden Sie Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag 2026 in Osnabrück und Lingen. Die Liste wird laufend aktualisiert.
Osnabrück:
- Broschüre des Gleichstellungsbüros der Stadt Osnabrück mit Veranstaltungen in Osnabrück (PDF)
Lingen:
- Feminare “was verdient die Frau?" Januar-März und Weltfrauentag in Lingen (PDF)
- Walk and Talk für Frauen (PDF)
Bundesweite Initiativen:
- Frauenstreik am 9. März, siehe die Initiativen “Töchterkollektiv” und “Enough”. Wenn Aktionen in Osnabrück und Lingen bekannt werden, weisen wir an dieser Stelle gerne darauf hin.
Der Übergang in den Ruhestand wirft viele Fragen auf: Zu welchem Zeitpunkt ist der Renteneintritt sinnvoll? Welche Voraussetzungen müssen für den Bezug einer Altersrente erfüllt sein? Wie werden Zeiten der Kindererziehung oder der Pflege von Angehörigen rentenrechtlich berücksichtigt?
Das gesetzliche Renteneintrittsalter stellt heute häufig nur noch eine Orientierung dar. Viele Beschäftigte entscheiden sich für einen früheren oder späteren Rentenbeginn. Welche Auswirkungen hat das auf die Rentenhöhe? Welche Vor- und Nachteile sind damit verbunden? Und unter welchen Bedingungen ist ein Renteneintritt ohne Abschläge möglich?
Antworten auf diese und weitere Fragen geben Expert*innen der Deutschen Rentenversicherung am
Dienstag, den 10.03.2026, von 17.00 bis 19.00 Uhr
im Ratssitzungssaal des Rathauses Osnabrück.
Das Familienbündnis lädt herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung ein.
Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 20.02.2026 über diesen Link: Altersrente - Wer? Wann? Wie(viel)?
Alle Informationen entnehmen können Sie auch dem hier verlinkten Flyer entnehmen.
Gerne machen wir an dieser Stelle auf den Aufruf zur Beteiligung im Rahmen des internationalen Forschungsprojekts InterCare aufmerksam:
Du bist im Spagat zwischen deinem Bildungsweg und der Unterstützung oder Pflege einer nahestehenden
älteren Person z. B. eines Elternteils, Großeltern oder einer befreundeten Person? Oder du wirst selbst von
einem jungen Menschen, z. B. einem Enkelkind oder einem Nachbarn, unterstützt oder gepflegt? Du möchtest
dich über deine Erfahrungen mit anderen austauschen und hast Freude am kreativen Arbeiten? Dann freuen wir
uns über deine Teilnahme!
Im Rahmen des Forschungsprojekts „InterCare“ organisieren wir eine Reihe kostenfreier kreativer Workshops,
in denen wir ein oft unsichtbares Thema sichtbar machen wollen: Pflege und Unterstützung während einer
Ausbildung oder eines Studiums. Mit professioneller künstlerischer Begleitung arbeiten wir gemeinsam an
Ideen und Projekten, die eure Erfahrungen mit Pflege und Unterstützung darstellen und für andere sicht- und
erfahrbar machen.
SO KANNST DU DICH KREATIV EINBRINGEN:
▪ Fotos und Videos, Bastelarbeiten, Erstellen von Collagen
▪ Geschichten oder Gedichte schreiben
▪ Theater und Performance
▪ Gestaltung und Aufnahme eines Podcasts
▪ Du hast eigene Ideen, wie du kreativ werden möchtest? Auch das ist willkommen!
DAS HAST DU DAVON:
▪ Du kannst dich mit anderen über deine Erfahrungen austauschen
▪ Du kannst kreativ tätig sein und mit Künstler:innen neue Techniken lernen
▪ Du kannst zur Sichtbarkeit von Pflege und Unterstützung in der Gesellschaft beitragen
▪ Pro Workshop erhältst du als Anerkennung eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 25€.
WO UND WANN:
▪ Vor Ort in Frankfurt am Main und online
▪ Im Mai und Juni 2026
▪ Wir laden dich zu einer Online-Infoveranstaltung und zum ersten Kennenlernen am 21.04.2026 ein.
Du möchtest Teil dieser Workshopreihe sein und deine Erfahrungen und Gedanken kreativ darstellen und teilen?
Dann melde dich bei Anna Wanka unter wanka@em.uni-frankfurt.de !
Weitere Informationen zum von der Volkswagen Stiftung geförderten Projekt, findest du unter: InterCare - CERII - ARU
Seit Oktober 2025 hat die Queere Beratungsstelle Osnabrück ihre Tätigkeit aufgenommen. Diese bietet kostenfreie Peer-Beratung für queere Jugendliche, Erwachsene, Angehörige und Freund*innen, sowie Regenbogenfamilien an. Das Angebot richtet sich außerdem an trans* und inter* Personen, sowie nicht-binäre Menschen. Mehr Information finden Sie auf der Website der Beratungsstelle.
Kontakt: Tel. +49 175 4249670 | Mail: mail@queerberatung-os.de | Website: https://kompetent-und-queer.de/queere-beratungsstelle-osnabrueck/
Die Beratungsstelle wird über den Trägerverein kuq e.V. vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Osnabrück gefördert.
In der Dialoginitiative „Geschlechtergerechte Hochschulkultur“ arbeiten seit 2007 das Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), die Landeshochschulkonferenz (LHK) und die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten (lakog niedersachsen) gemeinsam an der strategischen Weiterentwicklung der Geschlechtergleichstellung an Hochschulen. Im Rahmen der vierten Dialogrunde (2024 – 2026) widmen sich die Projektpartner*innen dem Thema „Intersektionale Gleichstellungsarbeit“.
Kommende Veranstaltungen
Tagung "Vom Wissen zum Handeln – Wege zu intersektionaler Gleichstellungspolitik" an der Universität Osnabrück (26.-27.02.2026)
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der lakog.