Dieses Projekt wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. 

„Vom Schüler zum Azubi“ – Die veränderte Rolle im UnternehmenWorkshop für Auszubildende auf dem Campus Lingen

An einem erstmals stattgefundenen Workshop auf dem Campus Lingen zum Thema „Vom Schüler zum Azubi“ haben kürzlich 16 neue Auszubildende aus den Unternehmen „Schröder Mode KG“, BauXpert Knipper“, „Bauunternehmung August Mainka“, „Connectiv! eSolution“ und „Alwin Otten Kälte- und Klimatechnik“ teilgenommen.

Anlass für den Workshop waren insgesamt rund 60 Experteninterviews mit Führungskräften quer durch alle Branchen, die im Rahmen des Forschungsprojektes „DIAMANT“ der Hochschule Osnabrück, gemeinsam mit dem Wirtschaftsverband Emsland und der Emsländischen Stiftung für Beruf und Familie, durchgeführt wurden. In den Interviews stellte sich unter anderem heraus, dass sich die Arbeit zwischen jungen und älteren Mitarbeitenden als zunehmend schwierig gestalte. „Wir wissen aus Studien, und jetzt auch aus der regionalen Praxis, dass die jüngeren Generationen eine andere Sicht auf ihre Arbeit haben und dass es für Unternehmen immer schwieriger wird, gute Auszubildende zu finden. Das liegt zum einen am demographischen Wandel und zum anderen am aktuell schlechten Image einer Ausbildung“, so Linda Knifka, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Projekts.

In dem Workshop erfuhren die Teilnehmenden mehr über ihre veränderte Rolle und die damit verbundenen Herausforderungen wie beispielsweise, dass sie ihre Freizeit so gestalten sollten, dass sie einen Ausgleich haben und auch erholt sind, weil sie nun mehr gefordert würden. Ebenso haben sie beim Workshop gelernt, sich in andere Personen hineinzuversetzen. So sollen die Auszubildenden erkennen, worauf Vorgesetzte, Kunden oder auch Kollegen achten. Es wurden auch grundlegende Umgangsregeln am Arbeitsplatz von der Begrüßung bis hin zur Handynutzung sowie das Thema Krankschreibungen besprochen. In Rollenspielen und Gruppenarbeit wurden die Inhalte interaktiv bearbeitet. „Es hat Spaß gemacht und man hat viel gelernt. Und es war gut, dass wir den Workshop mit Azubis aus anderen Unternehmen zusammen gemacht haben. Ich würde den Workshop weiterempfehlen, dann vielleicht aber vor Beginn der Ausbildung“, bilanzierte ein Auszubildender nach dem Workshop.

Linda Knifka freute sich über die rege Mitarbeit im ersten Workshop für Auszubildende. „Es war schön, nach den ganzen Interviews mit den Führungskräften, jetzt auch mal die Seite der Auszubildenden kennenzulernen. Das hilft uns auch bei der weiteren Bearbeitung in den Unternehmen vor Ort weiter.“

Wir feiern Bergfest!

Am 3.April 2019 fand die Zwischenkonferenz in der Businessloge in der Emsland Arena Lingen statt.

Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Projektpartnerinnen und -partnern und hoffe, Sie hatten einen genauso schönen Vormittag wie wir!

 

Den Radio-Beitrag der Ems-Vechte-Welle dazu finden Sie hier.

 

 

                                                                                                                                                                                                                                        

Auftaktveranstaltung im März 2018

Demographischer Wandel, immer älter werdende Belegschaften, drohender Fachkräftemangel und stark angestiegener Zuzug von Migrant/innen stellen besonders die kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region Weser-Ems vor neue Herausforderungen. Aber auch größere Betriebe spüren die aktuellen Entwicklungen und benötigen neue Ideen, um den Problemen entgegenzuwirken. Dazu haben wir in unserer Auftaktveranstaltung die zukünftigen Herausforderungen sowie mögliche Lösungswege und deren Vorteile aufgezeigt.

Begleitet wurden wir dabei von Albert Kehrer, einem sehr gefragten Redner aus München, der sich insbesondere durch seine umfangreichen und langjährigen Erfahrungen im genannten Themenbereich in verschiedensten Branchen auszeichnet und uns dankenswerterweise an diesen teilhaben ließ.

Das Projektteam der Hochschule Osnabrück (Prof. Dr. Thorsten Litfin und Linda Knifka) hat anhand eines kleines Quiz bislang für die Gäste unbekannte Zahlen, Daten und Fakten vorgestellt und aufgezeigt, welche Bedeutung diese für das Projekt haben und was das wiederum für die Partnerunternehmen bedeuten kann. Daneben wurden 10 spannende Fragen an Sandra Reichenberger (Inhaberin der Steuerkanzlei Reichenberger & Partner in Lingen) gestellt, die Ihre Kanzlei zum „great place to work 2017“ geführt hat und damit nicht nur neue motivierte Mitarbeiter/innen findet, sondern diese auch noch dauerhaft an sich binden kann.

Das Ausklingen der Auftaktveranstaltung erfolgte bei leckerem Imbiss mit Bier und Wein und Vernetzungsmöglichkeiten. Abschließend wurde gemeinsam die Komöde "Ein Dorf sieht schwarz" (2017) geschaut.

 

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für diese gelungene Veranstaltung und den zahlreichen Impulsen aus der Praxis!

                                                                                                                                                                                                                                     

 

 

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