Informationen für Studierende der Hochschule Osnabrück

Hier finden Sie allgemeine Informationen und Hinweise auf Projekte oder Abschlussarbeiten.

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Projekt Montierbarkeit von Torusgetrieben

Torusgetriebe sind seit ca. 20 Jahren bekannt. Ähnlich wie bei Schneckengetrieben können damit hohe Übersetzungen in einer Stufe realisiert werden. Sie bestehen aus einem Torusrad, das einen oder mehrere spiralförmige Zähne aufweist. Das Gegenrad ist das sogenannte Bogenrad, dessen Zähne entsprechend des Names bogenförmig aussehen und so der Spiralform folgen. Das Bild zeigt ein geschnittenes Torusgetriebe. Dadurch ist zu sehen, dass abhängig vom Durchmesser des Torusrades sehr viele Zähne in Kontakt mit dem Bogenrad sein können. Erhöht man diese Umschlingung, kommt es dazu, dass die Zahnräder nicht mehr durch axiale Verschiebung zueinander bei der Montage gefügt werden können.
Im Rahmen des Projektes soll mit Hilfe eines laboreigenen Zahnradgenerators der Durchmesser des Torusrads vergrößert werden und die Montierbarkeit geprüft werden. Dabei sollen alle denkbaren Bewegungsabläufe zur Montage simuliert werden. Es gilt anhand eines Beispiels die Frage zu beantworten, wie groß ein montierbares Torusrad werden kann. Eine Gruppenarbeit mit ca. 5 Teilnehmern ist gewünscht.

Projekt FEM-Untersuchung eines Torusgetriebes

Torusgetriebe sind seit ca. 20 Jahren bekannt. Ähnlich wie bei Schneckengetrieben können damit hohe Übersetzungen in einer Stufe realisiert werden. Sie bestehen aus einem Torusrad, das einen oder mehrere spiralförmige Zähne aufweist. Das Gegenrad ist das sogenannte Bogenrad, dessen Zähne entsprechend des Names bogenförmig aussehen und so der Spiralform folgen.
Für die Festigkeitsberechnung gibt es bislang keine genormten Verfahren. Anhand eines Beispiels der Werkstoffpaarung Stahl/Messing sollen anhand von FEM-Berechnungen Aussagen über die Tragfähigkeit gemacht werden. Die Analysen können in einem beliebigen FEM-System (Catia, Abaqus, ...) durchgeführt werden. Grundlegende FEM-Kenntnisse sind erforderlich.  Eine Gruppenarbeit mit ca. 5 Teilnehmern ist gewünscht.


Masterarbeit/Studienarbeit: CAD-gestützte Pressenliniensimulation einer Kegelrad-Schmiedeanlage

Im Bereich der Industriellen Produktion gehören die Umformprozesse zu den größten Wertschöpfungsträgern. Zur virtuellen Inbetriebnahme von Umformanlagen wurde vom CAE-Labor und LUW eine CATIA-basierte Methode zur Pressenliniensimulation entwickelt, mit der die Konfiguration und Synchronisation der Pressen- und Automationsparameter unabhängig von den kostenintensiven, realen Produktionsanlagen durchgeführt werden können. Diese Methode des „Digitalen Zwillings“ wurde im Versuchsfeld des LUW erfolgreich auf einer Quertransportpresse für einen dreistufigen Kaltfließpressprozess verifiziert.

Im Rahmen der ausgeschriebenen Arbeit soll diese CAD-Methode jetzt auf einen komplexen Präzisionsschmiedeprozess übertragen werden, der in manueller Prozessführung erfolgreich im LUW läuft. Alle erforderlichen Einzelbausteine

  • Geometrien der Stadienfolge
  • Pressenelemente
  • Werkzeugelemente
  • Greifer- und Transportelemente
  • Teiletransfer im Induktionsofen
  • Feeder mit Gesenk-Sprühsystem

liegen als Datensätze vor, so dass am Rechner statt mit langwierigen Tryout-Schleifen auf den Pressen eingefahren werden kann.

Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Durchführung Virtueller Tryouts auf Digitalen Zwillingen der Realanlagen. Die Bearbeitung wird unter folgenden Randbedingungen vorgenommen:

  • Die Arbeit beinhaltet eine Literatur- und Marktrecherche zur Pressenliniensimulation
  • Alle Maschinen-, Werkzeug- und Vorrichtungsdaten liegen in CATIA V5 vor.
  • CATIA VBA-Programm zur virtuellen Inbetriebnahne und Programmdokumentation liegen vor.
     
    Das Projekt wird mit Vorlage des Entwicklungsberichtes, der CAD-Dateien und einer Ergebnispräsentation abgeschlossen.

Bei Interesse bei Prof. Dr. Bernhard Adams oder Prof. Dr. Bernd Schwarze melden.