Smart Glasses in der tiermedizinischen Bestandsbetreuung
Software-Engineering-Projekt
Von Stall zu Stall, ohne Dokumentationsstress
Studentische Projektleitung:
- Julian Mohr, Medieninformatik (B.Sc.)
Projektmitglieder:
- Aileen Beckmann, Medieninformatik (B.Sc.)
- Julian Mohr, Medieninformatik (B.Sc.)
- Carolin Paul, Medieninformatik (B.Sc.)
- Finja Logemann, Medieninformatik (B.Sc.)
- Leonie Raab, Medieninformatik (B.Sc.)
- Niklas Schneider, Medieninformatik (B.Sc.)
- Marc Boldt, Medieninformatik (B.Sc.)
- Huu Quan, Medieninformatik (B.Sc.)
Betreuer:
- Prof. Dr. Julius Schöning
Tobias Münch (Münch IT)
In Kooperation mit:
- Münch Gesellschaft IT-Solutions mbH, Lohne
Tierärzt:in – dein Traumjob! Doch im Arbeitsalltag stellst du fest, dass der durch die Dokumentationspflichten verursachte Arbeitsaufwand hoch ist, auch obwohl die Gesellschaft diese Tatsache unterschätzt.
In Deutschland arbeiten rund 23.000 Menschen als Tierärzt:innen, davon ca. 3.500 vorwiegend im Bereich der Nutztier- und Großtierbehandlung. Im Außendienst verbringen sie einen großen Teil ihres Arbeitstags auf landwirtschaftlichen Betrieben und behandeln die Tiere direkt vor Ort.
Während einer Untersuchung müssen sie Diagnosen stellen, Behandlungen durchführen und die Tierhalter:innen über den Gesundheitszustand des Tieres und das weitere Vorgehen informieren. Aufgrund strikter Hygienevorschriften erfolgt die notwendige Dokumentation jedoch erst nach Verlassen des Stalls oder sogar erst am Ende des Arbeitstages. Dadurch besteht die Gefahr, dass wichtige Informationen vergessen werden oder zusätzlicher Zeitaufwand für die Nachbereitung entsteht.
Das Team von Stallblick hat sich zum Ziel gesetzt, eine intelligente Assistenz-Lösung zu entwickeln, die die Dokumentation bereits während der Behandlung festhält. Hierzu wird eine smarte Brille zur Audioaufnahme verwendet, die während des gesamten Aufenthalts im Stall Beobachtungen und Befunde aufzeichnet. Eine künstliche Intelligenz (KI) transkribiert/dokumentiert die wichtigen Informationen und fasst sie zu einem Bericht zusammen. Den Bericht können die Tierärzt:innen nach der Begehung des Stalls überprüfen, ergänzen und weiterverarbeiten. Dadurch wird der Aufwand in der Nachbearbeitung reduziert und es kann sich stärker auf die Behandlung der Tiere konzentriert werden.