Beratung und Hilfe
Sie haben Diskriminierung, Belästigung oder Gewalt erlebt?
Sie sind nicht allein. Es gibt Anlaufstellen, die vertraulich helfen. Auf dieser Seite finden Sie kompakt Beratungs- und Hilfsangebote. Zögern Sie nicht, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen.
Bei Notfällen und akuter Bedrohung: 110 wählen (Polizei)!
Beratung finden
Gleichstellungsbüro Das Gleichstellungsbüro berät alle, die geschlechtsbezogene oder sexualisierte Diskriminierung oder Gewalt erlebt haben. Auch Personen, die Situationen beobachtet haben oder andere unterstützen möchten, können sich an das Gleichstellungsbüro wenden. Für Studierende, Beschäftigte, Lehrende und Gäste an der Hochschule Osnabrück | Kontakt: gleichstellung@hs-osnabrueck.de Sie können die Mitarbeiter*innen im Gleichstellungsbüro und Gleichstellungsbeauftragten auch direkt kontaktieren. In der Beratung kooperiert das Gleichstellungsbüro mit der Frauenberatungsstelle Osnabrück. Diese erreichen Sie unter 0173 9619298 oder per Mail an hilfe-bei-belaestigung@hs-osnabrueck.de. |
Antidiskriminierungsstelle Die Antidikriminierungsstelle berät alle, die von Diskriminierung betroffen sind oder Diskriminierung an der Hochschule beobachtet haben. Für Studierende, Beschäftigte, Lehrende und Gäste an der Hochschule Osnabrück | Kontakt: Katia Yashchuk | E-Mail: ad@hs-osnabrueck.de | Tel.: 0541 969-3055 oder 0160 / 2716023 | Online Termine buchen Website der Antidiskriminierungsstelle - Weitere Informationen |
Personalrat Der Personalrat vertritt die Interessen der Beschäftigten der Hochschule (ohne die Professorenschaft). Für Beschäftigte der Hochschule Osnabrück | Website des Personalrats - Weitere Informationen |
AStA Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) setzt sich für die Interessen der Studierenden ein. Das Referat “Bafög und Soziales” bietet Beratung zu verschiedenen Themen. Für Studierende | Zum AStA - Weitere Informationen |
Psychsoziale Beratungsstelle des Studierendenwerks (PSB) Die Beratungsstelle des Studierendenwerks bietet psychologische Beratung und Sozialberatung an. Für Studierende | Zur PSB - Weitere Informationen |
Vertrauensperson für Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung Für Studierende | Kontakt: Svenja Kuhlmann | E-Mail: s.kuhlmann@hs-osnabrueck.de | Tel.: 0541 969-3000 | Sprechzeiten: Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 13:00 Uhr und nach Vereinbarung |
Schwerbehindertenvertretung Für Beschäftigte | Website der Schwerbehindertenvertretung |
Hier finden Sie Beratungsangebote und Anlaufstellen außerhalb der Hochschule sortiert nach Themen.
Geschlechtsbezogene und sexualisierte Gewalt
- Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” (24h erreichbar, anonym, mehrsprachig, Online-Beratung möglich)
- Tel.: 116 016
- Mehr Informationen: https://www.hilfetelefon.de/das-hilfetelefon/
- Frauenberatungsstelle Osnabrück
- Tel.: 0541 803405
- Frauennotruf: 0541 8601626 (Mo.-Fr. 9-12 Uhr)
- Mehr Informationen: https://frauenberatung-os.de/
- Hilfetelefon Gewalt an Männern (Mo.-Do. 8-20 Uhr, Fr. 8-15 Uhr, Online-Beratung möglich)
- Tel.: 0800 123 9900
- Mehr Informationen: https://maennerhilfetelefon.de/
- Netzwerk ProBeweis - Professionelle Beweissicherung für Betroffene von sexueller und häuslicher Gewalt in den Partnerkliniken des Netzwerks ProBeweis
Rechte, rassistische, antisemitische, queerfeindliche Gewalt
Betroffenenberatung Nordwest-Niedersachsen bei Exil e. V.
Mehr Informationen und Kontakt: https://exilverein.de/angebote/beratung-begleitung/Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus
Mehr Informationen und Kontakt: https://mbt-niedersachsen.de/OFEK e.V. Beratung bei antisemitischer Gewalt (Mo., Di., Mi. & Fr. 12-14 Uhr, Do. 16-18 Uhr)
Tel.: 0800 664 52 68 oder 0176 45 87 55 32
Mehr Informationen: https://ofek-beratung.de/Queere Beratungsstelle Osnabrück (Termine nach Vereinbarung)
Tel.: +49 175 4249670, Mail: mail@queerberatung-os.de
Mehr Informationen: https://www.queerberatung-os.de/Trans*Beratung Weser-Ems
Mehr Informaionen und Kontakt: https://transberatung-weser-ems.de/
Hilfe für Betroffene von Straftaten
Weisser Ring (täglich 7-22 Uhr, Online-Beratung möglich)
Tel.: 116 006
Mehr Informationen: https://weisser-ring.de/Opferhilfe Niedersachsen
Opferhilfebüro Osnabrück & Zweigstelle des Opferhilfebüros in Lingen
Mehr Informationen: https://www.opferhilfe.niedersachsen.de/
Schwierige Lebenslagen und Krisen
- Telefonseelsorge (24h erreichbar, anonym, Online-Beratung möglich)
- Tel.: 0800 1110111 oder 0800 1110222 oder 116 123
- Weitere Informationen: https://www.telefonseelsorge.de/
- Hilfetelefon Schwangere in Not (24h erreichbar, anonym, Online-Beratung möglich)
- Tel.: 0800 40 40 020
- Weitere Informationen: https://www.hilfetelefon-schwangere.de/
Digitale Gewalt
Hate Aid: Informationen zur Betroffenenberatung
Angriffe in der Wissenschaftskommunikation
Scicomm Support: Beratung für Wissenschaftler*innen und Wissenschaftskommunikator*innen bei Angriffen.
Tel.: 0157 923 448 04 (Täglich 7-22 Uhr)
Mehr Informationen: https://scicomm-support.de/
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Regionale Beratungsstellen finden: Beratungsführer online der DAJEB
Weitere Angebote (A bis Z):
AG Rassismus an der Hochschule Osnabrück Initiative für Studierende, Mitarbeitende und Lehrende | AG Rassismus |
Antidiskriminierungsstelle des Bundes Informationen und Beratung | Antidiskriminierungsstelle des Bundes |
Chancengerechtigkeit an der Hochschule Osnabrück Ressort der Vizepräsidentin Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit | Chancengerechtigkeit an der Hochschule Osnabrück |
| Meldestelle Antifeminismus | Meldestelle Antifeminismus (Lola für Demokratie e.V.) |
| Meldestelle Antimuslimischer Rassismus | Meldestelle für antimuslimische Vorfälle: https://www.i-report.eu/ |
| Meldestelle Antisemitismus | Meldestelle Antisemitismus: RIAS - https://report-antisemitism.de/ |
| Meldestelle Queerfeindlichkeit Niedersachsen | https://miq-nds.de/de |
| Meldestelle rechte, rassistische und antisemitischer Gewalt in Niedersachsen | Vorfälle melden bei der Betroffenenberatung Niedersachsen |
Netzwerk Machtmissbrauch in der Wissenschaft Informationen für Interessierte und Betroffene | Netzwerk Machtmissbrauch in der Wissenschaft |
| Sicher nach Hause und Sicherheit im Nachtleben | Heimwegtelefon: 030 12074182 (deutschlandweit So.-Do. 21-24 Uhr, Fr.-Sa. 21-03 Uhr) FrauenNachtTaxi in Osnabrück: Weitere Informationen zum FrauenNachtTaxi zur Bestellung und den Konditionen Osnabrück gegen Gewalt: Sicher durchs Nachtleben (Info-Sammlung) |
| Stadt Osnabrück: Chancengleichheit und Teilhabe | Informationen der Stadt Osnabrück |
FAQ - Häufig gestellte Fragen
Bringen Sie sich in Sicherheit: Ihre Sicherheit hat oberste Priorität. Versuchen Sie, sich der Situation zu entziehen und einen sicheren Ort aufzusuchen.
Holen Sie sich Hilfe: Sprechen Sie Menschen in der Nähe direkt an und bitten Sie um Unterstützung.
Dokumentation: Machen Sie Fotos von ggf. vorhandenen Verletzungen und dem Tatort. Verändern Sie nichts am Tatort und lassen Sie alles unberührt. Bei digitaler Gewalt und Hatespeech im Internet sollten Sie rechtssichere Screenshots abspeichern.
Ärztliche Hilfe bei Gewalt: Lassen Sie sich untersuchen und bitten Sie darum, sämtliche Verletzungen zu dokumentieren. Im Notfall ist eine Behandlung auch ohne Versicherungskarte möglich.
Nicht allein bleiben: Sprechen Sie mit Familie oder Freund*innen über das Erlebte. Sie tragen keine Schuld – bleiben Sie mit Ihren Gefühlen nicht allein.
Gedächtnisprotokoll:
Halten Sie fest, was Sie erinnern:
- Wann und wo geschah es?
- Was genau ist passiert – auch danach?
- Wie viele Personen waren beteiligt, wie sahen sie aus?
- Welche Verletzungen oder Schäden entstanden?
- Wer war Zeug*in und was hat diese Person beobachtet?
Polizei einschalten: Ob Sie die Polizei informieren, entscheiden Sie selbst – direkt vor Ort oder später bei einer Anzeige.
Suchen Sie sich Unterstützung bei Beratungsstellen.
Sie oder andere sind in Gefahr? Wählen Sie den Polizei-Notruf 110. Begeben Sie sich nicht selbst in Gefahr!
Jemand wird belästigt? Zeigen Sie deutlich, dass Sie mitbekommen und ablehnen, was passiert. Bieten Sie der betroffenen Person Unterstützung an. Oder: Beziehen Sie andere Außenstehende mit ein. Sprechen Sie sie an, bitten Sie um Unterstützung.
Zuhören: Wenn sich Ihnen Betroffene von Diskriminierung, Belästigung oder Gewalt anvertrauen, hören Sie zu ohne zu werten oder Betroffenen die Schuld zuzuweisen. Es gibt keine Rechtfertigung für Diskriminierung, Belästigung und Gewalt.
Handeln Sie ausschließlich im Einklang mit den Wünschen der betroffenen Person. Respektieren Sie das Recht der betroffenen Person, selbst über ihr weiteres Vorgehen zu bestimmen. Ziehen Sie nur mit Einwilligung Hilfe von außen hinzu (Ausnahme: bei akuter Gefahr rufen Sie die Polizei 110).
Unterstützung anbieten: Drängen Sie sie nicht. Aber bieten Sie ein offenes Ohr und Unterstützung an. Bestärken Sie die betroffene Person darin, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Selbst Unterstützung in Anspruch nehmen: Auch für Unterstützer*innen besteht die Möglichkeit, sich beraten zu lassen.
Quelle: https://bayern-gegen-gewalt.de/gewalt-infos-und-einblicke/was-tun-bei-gewalt-im-umfeld/
An der Hochschule Osnabrück gibt es eine Beschwerdestelle nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (§ 13 AGG). Diese bietet die Möglichkeit, aufgrund einer Benachteiligung aus rassistischen Gründen oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität eine formale Beschwerde einzulegen.
Es wird empfohlen, sich zum Beschwerdeverfahren beraten zu lassen: Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte bietet zum Thema Beschwerdeführung eine vertrauliche Beratung an. Sie können sich auch an die Antidiskriminierungsstelle der Hochschule wenden.