Erster World Usability Day Osnabrück ein voller Erfolg Freitag, 1. Dezember 2017

Prof. Dr. Frank Ollermann (Mitte, hier im Gespräch mit dem Eye-Tracking-Experten Jürgen Bluhm, rechts) organisierte mit seinen Kolleginnen und Kollegen sowie der Osnabrücker Firma basecom den ersten Osnabrücker World Usability Day. Rund 80 Gäste nahmen am Event an der Hochschule Osnabrück teil. (Foto: basecom)

Der erste World Usability Day in Osnabrück ist auf große Resonanz gestoßen. Die gemeinsame Veranstaltung des Medienlabors der Hochschule Osnabrück und der Firma basecom fand an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik statt.

Interaktive Produkte und Dienstleistungen gehören heute zum Alltag. Bei vielen Produkten ziehen die Deutschen heute den Onlinehandel dem klassischen Einzelhandel vor. Bücher, Unterhaltungselektronik, Handys, auch Gutscheine unterschiedlicher Anbieter: Die Mehrheit dieser Produkte wird heute laut dem Statistischen Bundesamt online gekauft, nicht mehr „im Laden nebenan“. Selbst bei Kleidung und Schuhen entscheiden sich über 40 Prozent der Kundschaft für eine Onlinebestellung; mit über 12 Millionen Euro ist dies die umsatzstärkste Warengruppe im interaktiven Handel in Deutschland.

„Mit dem Wachstum der interaktiven Wirtschaft gewinnt auch die Usability – also die Nützlichkeit und leichte Bedienbarkeit interaktiver Produkte und Dienstleistungen – weiter an Bedeutung“, sagt Prof. Dr. Frank Ollermann. Der Psychologieprofessor lehrt und forscht zu diesem Thema an der Hochschule Osnabrück. Gemeinsam mit dem Osnabrücker Software-Dienstleister basecom haben Prof. Ollermann und seine Kolleginnen und Kollegen vom Medienlabor nun den ersten Osnabrücker „World Usability Day“ veranstaltet. Seit 2005 bringt der internationale Branchenverband der User Experience Professionals Association (UXPA) an diesem Tag Usability-Professionals aus Unternehmen, Bildungseinrichtungen und anderen Bereichen zusammen und fördert so den Fachaustausch über das Thema. Mittlerweile findet die Veranstaltung in mehr als 40 Ländern statt; 18 deutsche und österreichische Städte haben sich in diesem Jahr daran beteiligt.

„Unser Osnabrücker Event ist auf Anhieb auf sehr positive Resonanz gestoßen“, freut sich Michaela Ramm, Professorin für Mediengestaltung im Medienlabor. Mehr als 80 Gäste informierten sich über das Thema in Praxisvorträgen. Referenten der regionalen Unternehmen ROSEN Technology and Research Center aus Lingen, LANDWEHR Computer und Software aus Wietmarschen-Lohne, Projekteins und NOZ Medien aus Osnabrück sowie secova aus Rheine berichteten über aktuelle Entwicklungen der Branche. Auf dem Programm standen auch Führungen durch das Virtual Reality- und das Usability-Labor, durchgeführt von Prof. Dr.-Ing. Philipp Lensing und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Jutta Bitter, Amina Abromand von der Firma basecom zeichnete für die Konzeption und Durchführung der Workshops zu den Themen „Personas“ und „User Journey Maps“ verantwortlich. Durch das Programm führten Prof. Ollermann und Prof. Michaela Ramm vom Medienlabor sowie Dr. Florian Klompmaker von basecom. Diana Tiedge, die an der Hochschule Osnabrück „Media & Interaction Design“ (MID) studiert und zurzeit bei der Firma basecom ein Praktikum absolviert, leistete organisatorische Unterstützung.

Zum abwechslungsreichen Programm gehörte auch eine Posterausstellung zum Thema Usability, gestaltet von Studierenden der Studiengänge  „Media & Interaction Design“ und „Informatik – Verteilte und mobile Anwendungen“. Beim informellen Ausklang konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Kontakte knüpfen und einzelne Themen vertiefen.

 

 

Von: Lidia Wübbelmann

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