23 Schüler*innen der zehnten Jahrgangsstufe haben an der diesjährigen MINT-Woche „MINT-Mania“ am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück teilgenommen.
Die Jugendlichen vom Gymnasium Georgianum Lingen, des Evangelischen Gymnasiums Nordhorn, des Lise-Meitner-Gymnasiums Neuenhaus, des Franziskusgymnasiums Lingen sowie des Windthorst-Gymnasiums Meppen erhielten spannende Einblicke in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften sowie Technik und konnten Hochschulluft schnuppern.
In verschiedenen Workshops arbeiteten die Teilnehmenden praxisnah an aktuellen MINT-Themen und lernten dabei auch die Labore und Studienmöglichkeiten am Campus kennen.
Praxisnahe Workshops und Einblicke ins Studium
Während der vier Veranstaltungstage beschäftigten sich die Schüler*innen unter anderem mit Energieexperimenten unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Koke und Matthias Kuhr. Außerdem stand das Thema “Mission Green Engineering” mit Prof.inDr. Carmen-Simona Jordan und Kristian Lés auf dem Programm. Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz (KI) vermittelte Prof. Dr. Ralf Buschermöhle den Schüler*innen im Workshop “The AI Game”.
“Ich habe mich dazu entschieden, bei der MINT-Woche mitzumachen, weil mir die naturwissenschaftlichen Fächer einfach Spaß machen. Außerdem wollte ich schauen, ob das später ein Studiengang für mich ist”, berichtete eine Schülerin.
Viele der Teilnehmer*innen zeigten sich begeistert von den unterschiedlichen Themengebieten. "Ich fand das Experimentieren mit Energie sehr interessant. Aber auch das AI Game fand ich sehr spannend, weil KI ja gerade ein ziemlich wichtiges Thema ist. Dabei konnte ich einiges lernen”, betonte ein Schüler.
Zum Abschluss der MINT-Woche kamen die Jugendlichen mit Studierenden ins Gespräch. Dabei erhielten sie persönliche Einblicke in den Studienalltag, verschiedene MINT-Studiengänge und die vielfältigen Perspektiven, die ein Studium im MINT-Bereich eröffnet.
Begeisterung für MINT-Themen nachhaltig stärken
Ziel der Woche ist es, junge Menschen nachhaltig für MINT-Themen zu begeistern, ihr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken und ihnen mögliche MINT-Studien- und Berufsperspektiven aufzuzeigen.
“Durch die direkte Begegnung mit Studierenden sowie die praktische Arbeit in den Laboren konnten die Teilnehmenden wertvolle Erfahrungen sammeln und einen authentischen Eindruck vom Studium am Campus Lingen gewinnen”, so Organisatorin Svenja Folkerts.
Die Wirkung des Programms wird durch eine Befragung zu Beginn und am Ende der Woche wissenschaftlich begleitet. So soll untersucht werden, wie die MINT-Woche das Interesse der Schülerinnen und Schüler an MINT-Fächern und entsprechenden Berufsperspektiven beeinflusst.
Von: Miriam Kronen