Schwedische Studierende zu Gast am Campus Lingen
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Blended Intensive Programmes (BIP) in Schweden fand nun der Gegenbesuch am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück statt. Eine Woche lang waren 14 Studierende unter der Leitung von Dr. Puneet Saini zu Gast.
Die Gruppe stammt von der schwedischen Partnerhochschule Dalarna University, die bereits zwei Wochen zuvor zehn dual Studierende aus Lingen in Borlänge empfangen hatte. Während in Schweden gemeinsame Ansätze für die dezentrale Energiewende und lokale Energiegemeinschaften im Fokus standen, vertieften die Teilnehmenden in Lingen ihr Wissen zur Fluidmechanik im Kontext energietechnischer Anlagen.
Fachlicher und interkultureller Austausch
In Lingen stand der fachliche und interkulturelle Austausch im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Studierenden des Campus Lingen besuchten die schwedischen Gäste Vorlesungen, erhielten intensive Einblicke in die Labore sowie in das regionale Unternehmen Kampmann GmbH & Co.KG. “Ich habe den Eindruck, dass die schwedischen Studierenden vom Campus Lingen beeindruckt sind. Im Rahmen des Moduls Fluid Dynamics haben sie sich ausgiebig mit der praktischen Messtechnik beschäftigt. Das heißt, sie haben im Labor Messungen an Flügelprofilen im Windkanal durchgeführt und sich mit der Auslegung von Pumpen für die Energietechnik beschäftigt”, so der betreuende Prof. Dr. Johannes Koke (Bild: 2.v.rechts).
Ergänzend zur Laborarbeit führten die Studierenden begleitende Computersimulationen durch. Ihre Erkenntnisse bereiteten sie fachlich auf und präsentierten die Ergebnisse zum Abschluss der Woche der gesamten Gruppe. Neben den fachlichen Inhalten kam auch das gemeinsame Miteinander nicht zu kurz: Eine Stadtrallye und ein gemeinsamer Grillabend boten Gelegenheit zum persönlichen Austausch und stärkten die internationale Zusammenarbeit, die bereits während des Aufenthalts in Schweden begonnen hatte.
“Die Woche war sehr wertvoll für beide Seiten. Weil die Welt global ist, müssen die Studierenden später in der Lage sein, ganz selbstverständlich und gerne mit Menschen aus dem Ausland zu kommunizieren und sich in andere Kulturen hineinzuversetzen. Dafür bietet das Programm eine sehr gute Voraussetzung”, bilanzierte Koke am Ende der Woche.
Von: Miriam Kronen