Zukunft zum Anfassen: Ministerpräsident Olaf Lies zu Gast an der Hochschule Osnabrück Freitag, 3. Juli 2026
Der Ministerpräsident lernt innovative Forschung der Hochschule in den Bereichen Gesundheit und Agrar kennen – und würdigt die enge Verbindung von Wissenschaft und Praxis.
Wie gelingt es, wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Lösungen für die Herausforderungen von morgen zu übersetzen? Antworten darauf erhielt Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies an der Hochschule Osnabrück. Unter dem Motto „Orte in Niedersachsen, an denen Zukunft gestaltet wird“ ist der Ministerpräsident auf Sommerreise. Als einzige Hochschule besuchte er dabei die Hochschule Osnabrück – ein starkes Signal für ihre Bedeutung als größte und forschungsstärkste Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Niedersachsen.
Zukunftsthemen Agrar und Gesundheit im Fokus des Besuchs
Gemeinsam mit Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann verschaffte sich der Ministerpräsident am Caprivi-Campus und am Campus Westerberg Einblicke in die anwendungsorientierte Forschung. Im Mittelpunkt standen Zukunftsthemen aus den Bereichen Gesundheit, Agrar-Technologien und Hebammenwissenschaft – allesamt Beispiele dafür, wie die Hochschule Osnabrück wissenschaftliche Exzellenz mit konkretem gesellschaftlichem Nutzen verbindet. „Wir haben heute gesehen, angewandte Wissenschaft funktioniert, wenn es uns gelingt aus Wissenschaft und Praxis Grundlagen für Wirtschaft und Anwendung zu schaffen und beide Bereiche, Gesundheit und Agrar, sind natürlich zentrale Themen für Niedersachsen. Ich nehme die Begeisterung mit, die hier an der Hochschule Osnabrück herrscht“, sagte Ministerpräsident Olaf Lies nach seinem Besuch.
Starke und vielfältige Forschung an der Hochschule Osnabrück
„Der Besuch von Ministerpräsident Olaf Lies unterstreicht die wichtige Rolle der Hochschule Osnabrück als Zukunftsgestalterin für Niedersachsen. Unsere Aufgabe ist es, Forschung, Lehre und Transfer so miteinander zu verbinden, dass daraus innovative Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft entstehen. Genau dafür stehen wir – und genau das macht unsere Hochschule aus“, betonte Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann.
Gemeinsam mit den Physiotherapeuten Prof. Dr. Christoff Zalpour und Prof. Dr. Dirk Möller tauchte Olaf Lies in den DFG-geförderten Forschungsimpuls „PA.H|LIFETIME.ai – Gesundheit darstellender Künstler – Entwicklung und Analyse von Risikoprofilen und prädiktiven Modellen durch künstliche Intelligenz“ ein. Dabei blieb es nicht bei der Theorie: Die Wissenschaftler führten eine Bewegungsanalyse mit dem Ministerpräsidenten durch und zeigten direkt am Beispiel, wie datenbasierte Ansätze und KI zur Prävention und Gesundheitsförderung beitragen können. Im Anschluss ging es weiter in das Agro-Technicum. Nach einer Einführung in den Gebäudekomplex durch Prof. Dr. Jürgen Pfisterer gaben Prof. Dr. Christian Meltebrink und das Team Einblicke in die Agrar-Technologien der Zukunft. Auch hier hieß es: Selbst ausprobieren. Olaf Lies steuerte einen Agrar-Roboter und absolvierte eine Testfahrt auf dem Gelände. Abgerundet wurde das Programm durch Einblicke von Prof. Dr. Nina Peterwerth in die Hebammenwissenschaft und das dazugehörige SkillsLab der Hochschule.
„Die Kooperation zwischen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft ist genau das, was unsere Hochschule auszeichnet. Wir wollen wissen, was die Gesellschaft braucht, welche Themen die Gesellschaft bewegen, wie wir unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse in wirtschaftliche Verwertung umsetzen“, resümierte Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident Forschung, Transfer und wissenschaftliche Qualifizierung, am Ende des Besuchs.
Von: Jana Pracht