Auszeichnung für Logistik-Abschlussarbeit Montag, 21. September 2015

Mit dem „OLT Logistik Innovation Award“ für ihre Bachelorarbeit geehrt wurde Corinna Wagner (rechts). Den Award verlieh Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor von der Fachgruppe Logistik, die auch die Arbeit betreute. Gestiftet wurde die Glasskulptur von Logis.net. Logist.net ist das Institut für Verkehr und Logistik in der Science to Business GmbH – Hochschule Osnabrück.

Absolventin Corinna Wagner erste Preisträgerin des OLT Innovation Award der Hochschule Osnabrück

(Osnabrück, 21. September 2015) Corinna Wagner ist „ganz verblüfft“ über die Auszeichnung, die sie zu Beginn des Wintersemesters für ihre Bachelorarbeit aus den Händen der Sprecherin der Fachgruppe Logistik, Prof. Dr. Sabine Bruns-Vietor, erhalten hat.

„Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Aber es ist natürlich toll, eine solche Anerkennung von Seiten der Hochschule zu erhalten. Es steckt auch harte Arbeit drinnen“, freut sich die Preisträgerin.

Corinna Wagner ist die erste Preisträgerin des neu geschaffenen “OLT Logistik Innovation Awards“, der in dieser Woche auf dem 23. Osnabrücker Logistiktag verliehen wurde.

Jedes Jahr werden mehr als 100 Abschlussarbeiten mit logistikbezogenen Themen von Studierenden der Hochschule Osnabrück erstellt und von der Fachgruppe Logistik betreut. Ein großer Teil hiervon greift Fragestellungen auf, die sich aus den Praxisphasen der Studierenden in den Unternehmen ergeben. Vielfach werden auf diese Weise innovative Perspektiven oder Impulse in die Unternehmen gegeben. Und manchmal gelingt dies besonders gut – oder eben auch ,ausgezeichnet´.

„Diese Überlegung war Anlass“, so Bruns-Vietor, „eine Auszeichnung in Form des `OLT Logistik Innovation Award´ für die innovativste Abschlussarbeit auszuloben. Die Leistungen der Studierenden der Hochschule Osnabrück im Bereich der Logistik sind es wert, an besonders herausragenden Beispielen sichtbar gemacht zu werden.“

Erhalten hat die Absolventin des Studiengangs Betriebswirtschaft und Management die Auszeichnung für ihre Bachelorarbeit zum Thema „Optimierung eines innerbetrieblichen Materialfluss-Systems für Hilfs- und Betriebsstoffe nach den Prinzipien der Lean Production am Beispiel eines mittelständischen Landtechnikherstellers“.

Der mittelständische Landtechnikhersteller ist das Dammer Unternehmen Grimme. Während eines sechsmonatigen Praktikums hat Wagner dort ihre Arbeit geschrieben. „Im Grunde ging es darum, den innerbetrieblichen Transport zu optimieren. Dafür habe ich Informationen, Prozesse und Mitarbeiter in meine Überlegungen einbezogen,“ erklärt sie ihr Thema für Nicht-Logistiker.

Details der Optimierung darf Wagner nicht verraten, nur so viel, „meistens hilft eine ganzheitliche Betrachtungsweise, denn oft liegt der Fehler nicht da, wo man ihn zuerst vermutet“.

Eine solche ganzheitliche Betrachtungsweise hat Frau Wagner in der sogenannten logistikorientierten Wertstromanalyse gefunden. „Diesen Ansatz hat sie sehr kenntnisreich und mit Ideenreichtum umgesetzt. Methodisch vorgehend entwickelte Frau Wagner Lösungen, die in die bestehenden Prozesse tatsächlich auch eingeführt wurden und innovativ wirksam wurden.“, so Bruns-Vietor in der Laudatio. Wichtig für den Erfolg der Arbeit seien auch die guten Rahmenbedingungen bei dem Unternehmen gewesen.

Eine erste Anstellung hat die Studentin bereits gefunden. Sie beginnt im Oktober auf einer Traineestelle.

Von: Isabelle Diekmann

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