"#Females (k)now – Dein Weg in die digitale Zukunft" Freitag, 9. Januar 2026

Für das Projekt "Frauen.digital.Ems-Vechte" entwickeln IKM-Studierende vom Campus Lingen unter der Leitung von Prof. Dr. Detlev Dirkers (links) ein Kommunikationskonzept. Bild: Hochschule Osnabrück

Studierende am Campus Lingen erarbeiten Kommunikationsstrategie für ein Projekt der Zukunftsregion Ems-Vechte

Frauen für die digitale Arbeitswelt zu sensibilisieren, ihre digitalen Kompetenzen zu stärken sowie neue berufliche Perspektiven zu eröffnen – dieses Ziel verfolgt das Projekt "Frauen.digital.Ems-Vechte". Entwickelt wurde dieses im Rahmen der Zukunftsregion Ems-Vechte, eine Kooperation der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim. 

Wie dieses Vorhaben öffentlichkeitswirksam kommuniziert werden kann, erarbeiteten kürzlich Studierende am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. In einem Konzeptionsseminar unter der Leitung von Prof. Dr. Detlev Dirkers erstellten sie ein Kommunikationskonzept, das als Grundlage für eine Kampagne des Projekts dienen soll.

Laut Kristin Kamphuis, Regionalmanagerin Zukunftsregion Ems-Vechte, bestehe insbesondere in den ländlichen Regionen Handlungsbedarf. So liege die Frauenerwerbsquote im Landkreis Emsland und in der Grafschaft Bentheim im Vergleich zum Bundesdurchschnitt deutlich niedriger.

“Noch immer bestehen Unterschiede zwischen Männern und Frauen auf dem Arbeitsmarkt – insbesondere beim Gehalt und in den digitalen Kompetenzen. Zwar versuchen wir, die Frauen individuell zu erreichen. Wir haben aber den Eindruck, dass wir gerade durch so ein Projekt viel mehr auf einmal erreichen könnten”, so Ilka Krane vom Landkreis Emsland, Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft.

Studierende stellen konkrete, umsetzbare Vorschläge vor

Die Studierenden des Bachelorstudiengangs Kommunikationsmanagement erhielten mehrere thematische Einzelaufträge, sodass sie in Kleingruppen zunächst verschiedene Teilaspekte der Kommunikation bearbeiteten. Auf Basis einer Situationsanalyse entwickelten sie eine gemeinsame Kommunikationsstrategie und stellten anschließend konkrete, umsetzbare Vorschläge für die zukünftige Öffentlichkeitsarbeit des Projektes vor. Dazu gehörte auch eine Namensänderung des Projektes von "Frauen.digital.Ems-Vechte" zu “#Females(k)now – Dein Weg in die digitale Zukunft”. 

“Ich glaube, dass dieses Projekt sehr viel Potenzial hat, viele Menschen zu erreichen”, betonte Studentin Sarah Bernhard. Regionalmanagerin Kamphuis zeigte sich begeistert von den Vorschlägen der Studierenden: “Von Online- bis Offline-Maßnahmen ist alles dabei, die auch wirklich gut umsetzbar sind. Auch das Design, den neuen Titel und die Slogans werden wir übernehmen, weil sie ansprechend sind und deutlich zeigen, wie viele Gedanken sich die Studierenden dazu gemacht haben.”

Projekt mit Herausforderungen

Auch Dirkers lobte die Arbeit der Studierenden, zumal das Projekt mit einigen Herausforderungen verbunden gewesen sei. “Bei einer Gruppe von 25 Leuten ist es nicht ganz einfach, ein Konzept zu erstellen, dass normalerweise drei Leute machen würden. Das hat einiges an Koordinierungsaufgaben mit sich gebracht, um die einzelnen Themenblöcke, die die Studierenden erarbeitet haben, miteinander zu verknüpfen und aufeinander abzustimmen.” 

Abschließend unterstrich Student Colin Nospickel, dass das Projekt insgesamt sehr erfolgreich verlaufen sei. “Am meisten freut man sich natürlich darüber, dass man so ein positives Feedback bekommen hat.”

Von: Leonie Brose