Schüler*innen aus sechs Nationen zur Schnupperstudienwoche an der Hochschule Osnabrück Montag, 20. April 2026

Schüler*innen und Lehrkräfte aus Tschechien, Rumänien, Frankreich, Estland, Ecuador und der Türkei sowie Tatjana Maier (dritte Reihe von hinten, rechts) und Janine Caignard (vorne rechts) vom CIS

Eine Woche lang konnten 44 Schüler*innen aus Tschechien, Rumänien, Frankreich, Estland, Ecuador und der Türkei Einblicke in den Studienalltag in Osnabrück und an der Hochschule bekommen.

Ein buntes Programm von Montag bis Donnerstag: Campus-Rallye, Schnuppervorlesungen, Unternehmensbesuche und eine Fahrt an den Campus Lingen, dazwischen eine Stadtführung sowie Infos zu Stipendien und allgemein dem Studium in Deutschland. All das erwartete die 44 Schüler*innen aus sechs Nationen bei der diesjährigen BIDS-Schnupperstudienwoche.

„Das Interesse wächst stetig, sodass wir mittlerweile Schüler und Schülerinnen aus Ländern innerhalb und außerhalb Europas begrüßen dürfen“, sagt Tatjana Maier vom Center for International Students (CIS), die die Schnupperstudienwoche auch in diesem Jahr organisiert hat. „Das freut uns sehr, denn unser Ziel ist es, jungen Menschen einen authentischen Einblick in den Studienalltag in Deutschland zu geben, um sie vielleicht sogar von einem Studium in Osnabrück überzeugen zu können.“

Die Schnupperstudienwoche wird jährlich vom Center for International Students (CIS) im Rahmen des Projektes BetreuungsInitiative Deutsche Auslands- und PartnerSchulen (BIDS) durchgeführt. Mit einem abwechslungsreichen Programm hofft Tatjana Maier, den Schüler*innen Orientierungsmöglichkeiten bei der Studienwahl zu bieten und sie dabei zu unterstützen, eine fundierte Entscheidung für ihre Zukunft zu treffen.

Die Schüler*innen zeigen sich in jedem Fall begeistert.

„Mein Highlight war der Kurs, an dem ich teilgenommen habe“, sagt Andreas-Mihnea Păştină aus Rumänien. „Ich habe neue Sachen gelernt und mich wie ein Student gefühlt. Das war eine tolle Erfahrung.“

„Wir haben auch mit Studenten gesprochen und ihre Sicht kennengelernt“, schildert Ece Menken aus der Türkei. „Das war super für mich.“

„Die Universität ist sehr schön. Und natürlich das Essen!“, ergänzt Markéta Polanská aus Tschechien schmunzelnd. „Ich empfehle allen das Essen.“

Auch das Miteinander und gegenseitige Kennenlernen war für viele der Schüler*innen eine tolle Erfahrung. Eine Sprachbarriere gibt es dabei kaum, denn alle Schüler*innen kommen von PASCH-Schulen – Schulen der Initiative Schulen: Partner der Zukunft – bei denen Deutsch als Fremdsprache zum Lehrplan gehört.

Am Freitag ist schließlich Abreisetag nach einer Woche voller neuer Eindrücke und Erfahrungen. Einige Gesichter sieht man dann vielleicht schon im nächsten Jahr am Campus wieder.

 

Hintergrund

BIDS ist eine Initiative gefördert vom DAAD aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA). Mit Hilfe dieser Initiative bauen deutsche Hochschulen Netzwerke zu PASCH-Schulen im Ausland auf. Dabei sollen vor allem Absolvent*innen bei ihrem Übergang zum Studium in Deutschland unterstützt werden. Das Projekt BIDS umfasst vor allem intensive Information und Betreuung bereits an der Schule, studienvorbereitende Maßnahmen, Beratung in der Bewerbungsphase und eine intensive Begleitung vor allem in den ersten beiden Semestern.

Mehr Information zu BIDS an der Hochschule Osnabrück.

Von: Kathrin Gottlieb

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