Hochschule Osnabrück unterstützt bei äthiopischer Hochschultransformation Dienstag, 30. Januar 2024

Bild: Hochschule Osnabrück

Äthiopische Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) profitieren von deutschen Erfahrungen.

 

Im EU-Projekt FAITH werden 15 äthiopische Hochschulen von europäischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften, darunter die Hochschule Osnabrück, gefördert. In einem zweitägigen Workshop an der Kotebe-Universität in Addis Abeba wurden kürzlich die Ergebnisse von sieben Tandems zusammengeführt, die zuvor in virtuellen Arbeitssitzungen entwickelt wurden. 

Der Präsident der Kotebe Universität, Dr. Berhanemeskel Tena (links), und der Vizepräsident für akademische Angelegenheiten, Dr. Fekede Tuli Gemeda, dankten Prof. Dr. Josef Gochermann (Mitte), Verwalter der Professur Marketing und Technologiemanagement an der Fakultät Management, Kultur und Technik und Extraordinary Professor at Tshwane University of Technology (Pretoria/Südafrika), sowie Natalya Sharovatova, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, für die Unterstützung der Hochschule Osnabrück und Erfahrungen uus Deutschland.

Der Hintergrund ist, dass Äthiopiens Hochschullandschaft in den vergangenen Jahren stark gewachsen ist. Viele staatliche und private Institutionen wurden neu gegründet. Praxisorientierte Lehre oder Industriekontakte wurden vom bisherigen äthiopischen Hochschulsystem aus klassischen Universitäten wenig berücksichtigt. Es fehlten anwendungsorientierte und praxisbezogene Studienangebote, wie sie in Deutschland von den Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) angeboten werden. Deshalb hat die äthiopische Regierung 15 staatliche Universitäten in HAW umgewandelt.

Von: Nils Krahe