Bundesweit einzigartig: das Deutsche Archiv für Theaterpädagogik am Campus Lingen Donnerstag, 16. April 2015

Tätigkeitsbericht zu 10 Jahren erfolgreicher Arbeit überreicht

Anlässlich der zehnjährigen erfolgreichen Arbeit am Deutschen Archiv für Theaterpädagogik (DATP) überreichte Prof. Dr. Marianne Streisand den Tätigkeitsbericht des DATP an den Dekan der Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück am Standort Lingen Prof. Dr. Thomas Steinkamp.

„Die Existenz des DATP am Institut für Theaterpädagogik ist ein Alleinstellungsmerkmal für unseren Campus Lingen. Deshalb freue ich mich umso mehr am heutigen Tag den Tätigkeitsbericht von insgesamt zehn Jahren Arbeit entgegennehmen zu können“, sagte  Steinkamp bei der Übergabe.

2005 fand eine große internationale Tagung der Theaterpädagogik in Lingen statt, die mit dem Auftrag endete, ein Archiv des Fachs in Lingen zu gründen. „Nach zahlreichen Bemühungen ist es uns mit der Unterstützung des damaligen Präsidiums gelungen, das DATP 2007 ins Leben zu rufen“, freute sich Streisand, Leiterin des Deutschen Archivs für Theaterpädagogik.

Das Archiv dokumentiert als Forschungsgrundlage die Geschichte und Gegenwart der Theaterpädagogik. Dokumente und Materialien aller Medien aus der jüngeren und älteren Geschichte des noch jungen Studienfachs werden in dem Archiv gesammelt und für die Forschung, Lehre, künstlerische Praxis und die Öffentlichkeitsarbeit bereitgestellt. Das Archiv verfügt derzeit über 20 Sammlungen von Materialen renommierter Theaterpädagogen, ein Lehrstückarchiv und eine Textheftsammlung von rund 2500 Titeln.

„Das DATP ist das einzige Archiv im deutschsprachigen Raum, auf das alle Ausbildungsinstitutionen für Theaterpädagogik zugreifen können. Wer sich mit dem Fach beschäftigt, kommt an Lingen nicht vorbei“, sagte der Leiter des Instituts für Theaterpädagogik Prof. Dr. Bernd Ruping.

„Mit dem DATP wollen wir einen wichtigen Beitrag für die Geschichts- und Gegenwartsforschung zur Theaterpädagogik leisten und dadurch die Gegenwart und Zukunft des Fachs und der Forschung weiterentwickeln“, erklärte Streisand. Weitere Ziele sind außerdem, nationales und internationales Kulturgut zu bewahren, Impulse in wissenschaftlichen, künstlerischen und pädagogischen Feldern zu geben und einen internationalen Ort des lebendigen Dialogs zwischen den Generationen der Theaterpädagogik zu schaffen. „Mit einigen Lehr- und Forschungsprojekten etablieren wir außerdem eine Schnittstelle zwischen dem Studiengang Theaterpädagogik und dem DATP. Die Arbeit mit dem DATP ist eng in die Lehre eingebunden“, so Streisand.

Weitere Informationen zum Deutschen Archiv für Theaterpädagogik gibt es unter: Homepage DATP.

Von: Julia Küter