„3. Forum Zukunftsfragen Energie“ diskutiert aktuelle Entwicklungen zum Thema Klimaschutz Mittwoch, 12. November 2014

Podiumsdiskussion, v. l.: Dr. Michael Lübbersmann, Landkreis Osnabrück; Frank Otte, Stadtbaurat Osnabrück; Umweltminister Stefan Wenzel; Dr. Heinrich Bottermann, DBU; apl. Prof. Dr. Ulrich Scheele, ARSU und die Moderatorinnen Dr. Christiane Sell-Greiser und Birgit Böhm

Über 100 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bei der Tagung des Kompetenzzentrums Energie

Klimaschutz geht alle an. Beim „3. Forum Zukunftsfragen Energie“ des Kompetenzzentrums Energie an der Hochschule Osnabrück wurden Fragen und Entwicklungen des regionalen und überregionalen Klimaschutzes erörtert. Akteure aus Politik, Verwaltung, Planungs- und Ingenieurbüros, Klimaschutzinitiativen sowie Forschungsinstitutionen diskutierten in Vorträgen und Workshop Themen zu politischen Rahmenbedingungen, Energieeffizienz, Fördermöglichkeiten im Klimaschutz, Erfolgs- und Risikofaktoren darin, aktuelle Best-Practice Beispiele, Akzeptanz von Klimaschutz und aktuelle Analysemethoden.


„Im aktuellen Bericht des Weltklimarates wird gefordert, die CO2-Emissionen global um 40 bis 70 Prozent bis 2050 zu reduzieren. Der Grundstein zu dieser globalen Veränderung muss lokal, also von Ländern, Städten, Landkreisen und Initiativen gelegt werden“, unterstrich Prof. Dr.-Ing. Matthias Reckzügel, Leiter des Kompetenzzentrums Energie, in seinem Eingangsplädoyer.


Bei der sich anschließenden Podiumsdiskussion u.a. mit Stefan Wenzel, Umweltminister Niedersachsen, Dr. Heinrich Bottermann, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Michael Lübbersmann, Landrat für den Landkreis Osnabrück, Frank Otte, Stadtrat der Stadt Osnabrück sowie apl. Prof. Dr. Ulrich Scheele, ARSU – Arbeitsgruppe für regionale Struktur- und Umweltforschung betonten die Podiumsteilnehmer die Wichtigkeit der optimalen Kommunikation und der Verlässlichkeit zwischen allen Beteiligten. Industrie und Bevölkerung müssten stärker miteinbezogen werden, da hier das größte Energie-Einsparpotential liegt, lautete die Botschaft. Umweltminister Wenzel stellte in seinem Beitrag die besonders ambitionierten Klimaschutzziele der Region heraus. Die Zusammenarbeit der Landkreise Osnabrück und Steinfurt mit den Städten Osnabrück und Rheine als Masterplan-Modellregion im Zuge des Programms „100 Prozent Klimaschutz“ bezeichnetet der Minister als wegweisend.
„Die Hochschule Osnabrück arbeitet mit den vier Gebietskörperschaften und regionalen Energieversorgern am Projekt „EOS - Energiespeicherlösungen in der Region Osnabrück - Steinfurt“ und ist hier besonders engagiert“, betonte Prof. Reckzügel.

 

 

Kompetenzzentrum Energie – Science to Business GmbH,

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Von: Ralf Garten