Hochschule schließt Projekt „Osnabrücker Campus-Aktivitäten“ ab Freitag, 30. Mai 2014
„OSCA“ geht in den Regelbetrieb über. Neues Campusmanagement-System und Portal bieten gute Grundlage für die Weiterentwicklung der Hochschule.
(Osnabrück, 30. Mai 2014) Hinter dem Begriff „Osnabrücker Campus-Aktivitäten (OSCA)“ verbergen sich eine zentrale Software für alle Prozesse rund um Studium und Lehre und gleichzeitig ein Portal für alle Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden der Hochschule Osnabrück. Fünf Jahre lang hat das Projektteam um Reinhard Suelmann und Prof. Dr. Karsten Morisse als Gesamtleiter sowie Annette Wilker, Ute Pieper-Kampmeyer, Jörg Hartfiel, Michael Albrecht und Uwe Weidner als Leiter und Leiterinnen von großen Teilbereichen das neue Campusmanagement-System mit passendem Portal aufgebaut. Voraussetzung dafür war eine umfassende Beleuchtung der eigenen Organisation und den gelebten Prozessen rund um Studium und Lehre. Nun ist der Einführungsprozess offiziell abgeschlossen: OSCA geht in den Regelbetrieb über. Bei der Abschlussfeier in der gut gefüllten Aula der Hochschule haben die Verantwortlichen mit gut 100 Projektbeteiligten auf die vergangenen Jahre zurückgeblickt - auf das Erreichte, aber auch auf die Hürden, die nicht so einfach zu nehmen waren.
Hochschul-Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram betonte bei der Feier: „Das OSCA-Projekt hat sich als ein zentraler Baustein für das Zusammenwachsen und die Weiterentwicklung der Hochschule erwiesen. Und wir haben eine gute Grundlage, auf der wir weiter vorangehen können.“ Der Präsident dankte allen Projektbeteiligten und der Firma Datenlotsen für ihren Einsatz und hob besonders das Engagement des vierköpfigen OSCA-Teams hervor.
„Unser Grundgedanke war von Anfang an, alle Dienste für Hochschulangehörige unter einem Dach zusammenzubringen“, so Suelmann. Dafür hat das 14-köpfige OSCA-Kernteam Akteure aus verschiedenen Fakultäten und Instituten an einen Tisch gebracht. Gemeinsam haben sie definiert, wie verschiedene Prozesse ablaufen sollen. So ist als ein wichtiger Bestandteil des OSCA-Projekts CampusNet eingeführt worden, eine zentrale Software für alle Prozesse rund um Studium und Lehre. Dort wird zum ersten Mal alles gebündelt: die Organisation der Lehre, die inhaltliche Planung und auch der Abschluss einer Veranstaltung mit der Prüfungsanmeldung und Noteneingabe. Auch das OSCA-Portal wurde auf den Weg gebracht. Für die Verantwortlichen war das eine doppelte Herausforderung. „Ich glaube, wir sind deutschlandweit die einzige Hochschule, die diese beiden Aufgaben parallel angegangen ist“, sagte Morisse auf der OSCA-Abschlussfeier.
Suelmann und Morisse ließen auch nicht unerwähnt, dass bei dem immensen Umfang des Projekts nicht alles reibungslos lief. Die Nutzerfreundlichkeit und hier besonders das einfache Finden von Informationen im Portal waren in der Vergangenheit oft Anlass zu Kritik. Ein Folgeprojekt, welches in Absprache mit der Hochschulleitung initiiert wurde, soll genau das verbessern. Es soll in absehbarer Zeit den Studierenden, Lehrenden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein intuitiv aufgebautes und benutzerfreundliches Intranet-Portal liefern. „Auch wenn OSCA nun abgeschlossen ist, haben wir noch einen Rucksack an Aufgaben, die wir abarbeiten müssen“, so die beiden Projektleiter.
Von: Julia Ludger