Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen prämiert kreative Geschäftsideen Mittwoch, 8. Januar 2014

Das Bild zeugt eine Gruppe von sieben Personen. Einige haben Gutscheine mit Geldpreisen in der Hand.
Die glücklichen Gewinner und die Veranstalter von links: Reinhard Hoffmann (Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen), Rolf-Thomas Schneider (Gründerfond Osnabrück/Osnabrücker Land e.V.), Holger Kremer, Alexei Kolesnikow, Rolf Behrens (1. Preis), Martin Scharfe (2. Preis) und Carsten Greif (3. Preis).

4. Wettbewerb für angehende Unternehmensgründerinnen und -gründer

(Osnabrück, 8. Januar 2014) Fernab abstrakter Theorien wurden an der Hochschule Osnabrück unter dem Motto „Suche nach einzigARTigen und andersARTigen Ideen“ neue und kreative Geschäftsideen angehender Unternehmensgründer vorgestellt. An dem Wettbewerb des Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen konnten sowohl Studierende und Doktorandinnen und Doktoranden als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Osnabrücker Hochschulen sowie Ehemalige teilnehmen. Eine fachkundige Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Osnabrücker Hochschulen, der Gründerorganisationen aus Stadt und Landkreis sowie der Wirtschaft, wählte nun die drei Gewinner aus.

Erste Preisträger sind Rolf Behrens, Alexei Kolesnikow und Holger Kremer. Die wissenschaftlichen Mitarbeiter der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück können sich über ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro vom Gründerfonds Osnabrück/Osnabrücker Land e.V. freuen. Sie lieferten eine optimale Ideenskizze für schnellere und ökonomischere Serviceprozesse. Ihr entwickeltes Videokonferenzsystem unterstützt die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Anwender bei industriellen Service-, Wartungs- und Reparaturarbeiten und überzeugt durch die ortsunabhängigen Einsatzmöglichkeiten und eine damit einhergehende Fernbeobachtung
-und Steuerung.

Der zweite Preis in Höhe von 500 Euro ging an Martin Scharfe. Der Fahrzeugtechnik-Student der Hochschule Osnabrück hatte einen fahrbaren, äußerst robusten Roboter, entwickelt. Dieser ferngelenkte Systemträger ist mit einer speziellen Federung ausgestattet und hat dadurch selbst in schwierigem Gelände eine enorme Laufruhe. Ausgestattet mit einer Kamera eröffnet er einen neuen Markt für Sicherheitsunternehmen oder ergänzt festinstallierte Überwachungssysteme von Gebäuden.

Den dritten Preis in Höhe von 250 Euro nahm Carsten Greif entgegen. Greif studiert an der Hochschule Osnabrück Media & Interaction Design. Zusammen mit Martin Möller von der Hochschule  Ostwestfalen-Lippe in Lemgo gestaltete er seine Geschäftsidee getreu dem Motto: Weniger ist Mehr. Sein innovatives Wandboard stellt nur einen „Strich“ an der Wand dar. Die Anmutung ist puristisch – die Form minimalistisch. Dennoch sind sowohl hochwertige Boxen als auch ein Microcontroller mit Bluetooth-Verbindung in das Wandboard integriert.


Ziel des Wettbewerbs ist es, die Entwicklung neuer Geschäftsideen zu fördern. „Viele Menschen spielen mit dem Gedanken, sich selbständig zu machen, wagen den letzten Schritt jedoch oftmals nicht. Bereits zum vierten Mal konnten wir mit diesem Wettbewerb Gründungsabsichten sowie -aktivitäten gezielt unterstützen“, so Reinhard Hoffmann vom Gründerservice der Osnabrücker Hochschulen und Organisator des Wettbewerbs.

Insbesondere an Hochschulen ist ein erhebliches Gründerpotential aufgrund der Nähe zwischen praktischer Anwendung, kreativen Ideen und wissenschaftlicher Expertise vorhanden. „Der Schritt in die Selbständigkeit bedarf eines durchdachten und gut geplanten Rundumblickes. Hinzu kommt die notwendige Prise an Glück, um zur rechten Zeit das richtige Produkt am richtigen Standort anzubieten. Der Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen bietet neben dem Ideenwettbewerb kompetente Beratung und Hilfestellung für all jene, die mit dem Gedanken an eine Selbständigkeit spielen. Hierzu zählen zum Beispiel die Prüfung der Geschäftsideen auf Anwendbarkeit und Finanzierung sowie eine engmaschige Betreuung zu Beginn der Gründungsphase“, erläutert Hoffmann.

Neue und kreative Ideen sind nicht zuletzt ein Mehrwert für die gesamte Region. Schließlich profitiert der regionale Wirtschaftsraum von den guten Ideen künftiger Unternehmensgründer. Hierzu zählen nicht nur die prämierten Konzepte, sondern alle Ideen, die Aussicht auf nachhaltige Umsetzung und Erfolg haben. Der Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen ist deshalb für jede Idee offen und berät die Hochschulangehörigen zu allen Schritten einer Unternehmensgründung.


Weitere Informationen:

Reinhard Hoffmann M.A.
Gemeinsame Technologie-Kontaktstelle
der Osnabrücker Hochschulen
Telefonnummer: 0541 969 - 3152
E-Mail-Adresse: r.hoffmann@hs-osnabrueck.de
www.wtt-os.de

Von: Julia Ludger/Reinhard Hoffmann