Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/ de_DE Hochschule Osnabrück Sat, 19 Oct 2019 00:00:38 +0200 Sat, 19 Oct 2019 00:00:38 +0200 TYPO3 EXT:news news-7132 Thu, 17 Oct 2019 10:30:00 +0200 Hochschule Osnabrück erhält 3,3 Millionen Euro für Beteiligung an Forschungsprojekt „Experimentierfeld Agro-Nordwest“ https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/10/hochschule-osnabrueck-erhaelt-33-millionen-euro-fuer-beteiligung-an-forschungsprojekt-experimentierfe/ Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner überreichte den sechs Projektpartnern die Zuwendungsbescheide über insgesamt 6,1 Millionen Euro. (Berlin/Osnabrück) Intelligente Düngung per Smartphone, Ernteroboter oder individuelle Tierfütterung per App – Landwirten stehen für ihre tägliche Arbeit bereits zahlreiche Softwarelösungen und Systeme zur Verfügung. Aber viele Technologien lassen sich in der Praxis bislang schwer umsetzen. In dem Verbundprojekt „Experimentierfeld zur digitalen Transformation im landwirtschaftlichen Pflanzenbau (Agro-Nordwest)“ sollen Probleme und Potentiale der Digitalisierung in der Landwirtschaft identifiziert und flexible Lösungen für die Betriebe vor Ort entwickelt werden. Für drei Jahre stellt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 6,1 Millionen Euro bereit. An die Hochschule Osnabrück gehen davon mehr als 3,3 Millionen Euro.

„Mit unseren digitalen Test- und Experimentierfeldern bauen wir die Vorreiterrolle der Landwirtschaft bei der Digitalisierung weiter aus. In der Praxis - auf dem Acker, im Keller und im Stall – untersuchen wir bundesweit, wie digitale Techniken optimal zum Schutz des Klimas und der Umwelt, zur Steigerung des Tierwohls, der Artenvielfalt und zur Arbeitserleichterung eingesetzt werden können. Nachhaltigkeit wollen wir so noch besser zusammenbringen mit Ertragssicherung. Mit den 14 ausgewählten Projekten treiben wir die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich weiter voran“, so Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner in Berlin bei der Übergabe.

Neben der Hochschule sind der neu gegründete Verein Agrotech Valley Forum e.V., die Universität Osnabrück, die Ruhr-Universität Bochum, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz sowie das Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung beteiligt. Gemeinsam wollen sie Probleme der heterogenen digitalen Infrastruktur, der variablen Netzabdeckung und der Änderungen auf die Arbeitswelt in landwirtschaftlichen Betrieben untersuchen. Zentrale Aspekte sind dabei die Ökonomie, die Ökologie und die Integration des Menschen. Denn: „Die Komplexität digitaler Systeme und Prozesse in der Landwirtschaft ist enorm hoch und die Lücke zwischen Forschung und Praxis wird immer größer. Es reicht nicht aus, immer neuere Technologien zu entwickeln, wenn die Landwirte vor Ort sie nur begrenzt nutzen können, weil zum Beispiel keine ausreichende Netzabdeckung gewährleistet ist“, erklärt der wissenschaftliche Projektkoordinator Prof. Dr. Arno Ruckelshausen von der Hochschule Osnabrück.

 

Der Landwirt und sein Betrieb im Fokus der Betrachtung

Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts Agro-Nordwest steht deshalb der Landwirt und dessen Betriebsumfeld, für den in direkter Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern konkrete und bedarfsorientierte Lösungsansätze entwickelt werden sollen. „Das entspricht genau unserer Vorstellung von angewandter Wissenschaft. Wir wollen handhabbare Lösungen für und mit der Praxis entwickeln und freuen uns deshalb besonders über die Förderung vom Bundesministerium“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.

Das Forschungsprojekt beinhaltet sechs Projektschwerpunkte. Die Hochschule Osnabrück ist mit den beiden Fakultäten Ingenieurwissenschaften und Informatik und Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur mit sechs Wissenschaftlern in allen Projektschwerpunkten involviert. Diese befassen sich mit der Wirtschaftlichkeit umweltgerechter Technologien (Prof. Dr. Guido Recke), Transformationsprozessen in die digitale landwirtschaftliche Produktion (Prof. Dr.-Ing. Clemens Westerkamp), herstellerübergreifenden Verfahrensketten (Prof. Dr. Hubert Korte), sensor- und datenbasierten Entscheidungshilfen im Pflanzenbau (Prof. Dr. Dieter Trautz), der Praxis autonomer Feldrobotik (Prof. Dr. Arno Ruckelshausen) sowie praxisnahen Konzepten zum Wissens- und Technologietransfer für verschiedene Zielgruppen (Prof. Dr. Thomas Rath).
 

Zum Hintergrund:
Im Rahmen des Zukunftsprogramms „Digitalpolitik Landwirtschaft“ fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mehrere digitale Experimentierfelder auf landwirtschaftlichen Betrieben und in ländlichen Räumen. In diesen Pilotprojekten soll erforscht werden, wie Digitalisierung in der Landwirtschaft vor Ort konkret aussehen kann. Dafür stellt das BMEL 15 Millionen Euro im Jahr 2019 bereit. Bis 2022 sollen weitere 45 Millionen Euro Fördermittel vergeben werden.
www.bmel.de/DE/Landwirtschaft/_Texte/DigitaleExperimentierfelder.html

 

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Arno Ruckelshausen
Telefon: 0541 969-2090
E-Mail: a.ruckelshausen@hs-osnabrueck.de

 

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Nachrichten und Veranstaltungen AuL IuI hochschulweit Nachricht Pressemitteilung Ausprägung Forschung
news-7122 Mon, 14 Oct 2019 11:15:46 +0200 Unterstützung zum Studieneinstieg – Mentoring-Programm als Angebot für alle Bachelorstudiengänge der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik gestartet https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/10/unterstuetzung-zum-studieneinstieg-mentoring-programm-als-angebot-fuer-alle-bachelorstudiengaenge-der/ Am Dienstag, 1. Oktober, ist das Mentoring-Programm für 234 Erstsemester der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik gestartet. Als Angebot des LearningCenters und der Fakultät zielt das Mentoring seit dem Wintersemester 2014/15 darauf ab, die Erstsemester bei ihrem Studienstart zu unterstützen. Dabei gibt es ab diesem Semester eine Neuheit: Aufgrund der positiven Erfahrungen und Rückmeldungen aus den vergangenen Mentoring-Semestern wird das Mentoring nun erstmalig nicht mehr ausschließlich für die Bachelorstudiengänge Elektrotechnik, Informatik – Medieninformatik, Fahrzeugtechnik und Maschinenbau, sondern auch für Studierende der Bachelorstudiengänge Aircraft and Flight Engineering, Berufliche Bildung Elektrotechnik und Metalltechnik, Dentaltechnologie, Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik, Industrial Design, Informatik – Technische Informatik, Mechatronik, Media & Interaction Design, Kunststofftechnik (auch im Praxisverbund) und Werkstofftechnik angeboten.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung lernten die Erstsemester das Programm, die Mentorinnen und Mentoren, ihre Rolle als Mentees sowie ihre Mentoring-Gruppe kennen. Ein gemütlicher Ausklang fand abschließend bei dem Besuch einer Osnabrücker Location statt und bot weitere Möglichkeiten zum Austausch und Kennenlernen.

„Die Mentees kennenzulernen hat viel Spaß gemacht und ich freue mich schon sehr auf die nun folgenden Monate, in denen wir uns regelmäßig sehen und austauschen werden. Wir haben bei unserem ersten Kennenlernen bereits einige Ideen für gemeinsame Aktivitäten oder Themen sammeln können, wie z. B. Kart fahren gehen, einen Spieleabend oder ein Austauschtreffen zur Vorbereitung auf die erste bevorstehende Klausurphase. Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, dass wir zu einer guten Truppe zusammenwachsen werden“, resümiert Mai Pietzonka, die selbst im 3. Semester Informatik –Technische Informatik studiert und nun als Mentorin 14 Mentees ihres Studiengangs unterstützt.

In insgesamt zwölf Mentoring-Gruppen werden die 234 Mentees nun von 18 Studierenden aus höheren Semestern bis zum Ende ihres zweiten Semesters im Rahmen regelmäßiger Treffen bei der Orientierung an der Hochschule und beim Einfinden in die Rolle als Studierende begleitet.

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI hochschulweit Art Nachricht Ausprägung Studium
news-7108 Thu, 10 Oct 2019 08:36:27 +0200 Staatssekretär Muhle besucht Kompetenzzentrum Industrie 4.0 an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/10/staatssekretaer-muhle-besucht-kompetenzzentrum-industrie-40-an-der-hochschule-osnabrueck/ 5G-Netzausbau in Niedersachsen, Smart Factory und Industrie 4.0: Das waren Themen, die bei der Veranstaltung „Vom Kompetenzzentrum zum Innovation Hub“ des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück mit Stefan Muhle, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, diskutiert wurden. „Smart Factory“, die intelligente und vernetzte Fabrik, steht aktuell im Fokus des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 (I4os) der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Hochschule Osnabrück. Hier verbinden mittlerweile rund 16 Professorinnen und Professoren sowie 40 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Disziplinen ihre Expertise, um gemeinsam an innovativen Ideen für den regionalen Mittelstand zu arbeiten. Jetzt besuchte Stefan Muhle, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 in Osnabrück. Anlass war der Auftakt zum gemeinsamen „Innovation Hub“ der Hochschule Osnabrück und der Hochschule Emden/Leer. Prof. Dr. Clemens Westerkamp, Professor für Informatik und Sprecher des I4os, beschreibt die zukünftige Zusammenarbeit der beiden niedersächsischen Hochschulen als „regionalen Digital Innovation Hub Nordwest“. Unter einem Innovation Hub versteht sich die Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus Wissenschaft und Praxis mit dem gemeinsamen Ziel, zukunftsweisende Technologien und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Muhle selbst veröffentlichte nach dem Besuch in Osnabrück über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Unser gemeinsames Ziel: ein regionaler Digital Innovation Hub der EU.“

Industrie 4.0 zeichnet Region aus

„Wir wollen die Industrie 4.0 sichtbarer machen“, stellt Muhle heraus. Dazu sei Vernetzung ein elementarer Bestandteil. Dafür ist die zukünftig hochschulübergreifende Zusammenarbeit der Hochschule Osnabrück und der Hochschule Emden/Leer beispielhaft, die regionale Betriebe über die Möglichkeiten von Industrie 4.0-Lösungen informieren. Diese Art des Transfers von der Wissenschaft in die Wirtschaft sei ein Kennzeichen der Region, so Muhle weiter. „Industrie 4.0. ist etwas Niedersächsisches.“ Muhle selbst ist für den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Niedersachsen zuständig. Nach der bisherigen Evaluation der digitalen Lücken im Land sollen im nächsten Schritt unter anderem sogenannte regionale Campusnetzwerke aufgebaut werden, die die Bürgerinnen und Bürger mit einer 5G-Kommunikationstechnologie versorgen.

Neben Muhle gab Westerkamp einen Überblick über die Arbeit des Kompetenzzentrums. Prof. Dr. Walter Colombo von der Hochschule Emden/Leer stellte Ideen zu Co-Innovationen für die Region, Europa und die Welt vor, die insbesondere im geplanten „Innovation Hub“ zum Tragen kommen sollen. Die große Praxisnähe des Kompetenzzentrums zeigte sich auch durch die Anwesenheit verschiedener Experten aus der Wirtschaft. So stellte etwa Ivan Zaytsev vom Amazon Web Service Cloudlösungen von Amazon vor und Roland Essmann, Head of Production Intelligence, veranschaulichte die konkrete Umsetzung der Smart Factory im Konzern Honeywell.

 

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Clemens Westerkamp
Telefon: 0541 969-3649
E-Mail: c.westerkamp@hs-osnabrueck.de

 

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Nachrichten und Veranstaltungen hochschulweit Nachricht Pressemitteilung
news-7096 Mon, 07 Oct 2019 15:50:00 +0200 Neue Folge bei "Hochschulstimmen", dem Podcast der HS: Prof. Dr. Henrik Schultz https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/10/neue-folge-bei-hochschulstimmen-dem-podcast-der-hs-prof-dr-henrik-schultz/ "Durch das Wandern bin ich bei vielen wichtigen Lebensfragen einen großen Schritt weiter" - Prof. Dr. Henrik Schultz im Podcast-Interview mit Julia Gravenstein und Prof. Dr. Karsten Morisse Zweiter Interviewgast bei "Hochschulstimmen" ist Prof. Dr. Henrik Schultz von der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Seit 2017 ist der Landschaftsarchitekt an der Hochschule Osnabrück, nachdem er 13 Jahre Inhaber eines Planungsbüro in Frankfurt a.M. war. Das Wandern ist sein Leidenschaftsthema – sowohl beruflich als auch privat. Denn dabei sind ihm schon immer die besten Ideen gekommen. Was sein Opa mit seiner Berufswahl zu hat, warum er für’s Wandern sogar Geld bekommen hat und warum er in seinen Projekten mit Studierenden auch schon mal die Eingänge zum Campus absperrt, das erzählt Henrik Schultz im Gespräch.

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Nachrichten und Veranstaltungen hochschulweit Nachricht
news-7074 Tue, 01 Oct 2019 14:37:00 +0200 Regionales Obst und Gemüse mithilfe städtischer Kläranlagen anbauen https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/10/regionales-obst-und-gemuese-mithilfe-staedtischer-klaeranlagen-anbauen/ Die Hochschule Osnabrück ist Teil des Verbund-Forschungsprojektes SUSKULT. Im Mittelpunkt steht dabei eine hochinnovative, kreislaufbasierte und urbane Agrarproduktion. Für das Forschungsvorhaben fließen mehr als 800.000 Euro an die Hochschule. Ein regeneratives, lokales Nahrungsmittelproduktionssystem und eine „Kläranlage der Zukunft“: Für den Außenstehenden klingen diese beiden Bereiche zunächst nach zwei völlig unterschiedlichen Forschungsfeldern mit wenig Berührungspunkten. Im hochinnovativen Verbund-Forschungsprojekt SUSKULT, dem auch ein Team der Hochschule Osnabrück um Prof. Dr. Andreas Ulbrich angehört, sind es allerdings Kernelemente, die aufeinander aufbauen. Seit wenigen Monaten arbeiten die vielen Beteiligten aus Wissenschaft und Praxis an diesem interdisziplinären Forschungsvorhaben. Projektkoordinator ist das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik.

Die Problemlage, der sich das Projekt „SUSKULT – Entwicklung eines nachhaltigen Kultivierungssystems für Nahrungsmittel resilienter Metropolregionen“ angenommen hat, ist Folgende: Immer mehr Menschen zieht es vom Land in die Stadt, und das nicht nur in Deutschland. So werden voraussichtlich im Jahr 2050 rund 66 Prozent der globalen Bevölkerung in Städten wohnen. Gleichzeitig wollen sich die Menschen nachhaltiger und regionaler ernähren. Ein Trend, der in den Städten deutlich schwieriger umsetzbar ist als in ländlichen, landwirtschaftlich geprägten Regionen.

Klärwerke bieten Ressourcen für Anbau von Gemüse und Obst

Gleichzeitig stellt sich die „zentrale Zukunftsfrage, wie Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft angesichts endlicher Phosphatressourcen, hohem Energieaufwand bei der Düngemittelproduktion und der Verschmutzung von Gewässern und Böden durch Phosphor und Stickstoff zukünftig möglich sein können“, heißt es vonseiten des Forschungsteams.
Vor diesen Hintergründen arbeitet das Forschungsteam an einem nachhaltigen Kultivierungssystem für Metropolregionen. Die Forschenden der Hochschule Osnabrück entwickeln ein regeneratives, lokales Nahrungsmittelproduktionssystem. Es basiert auf Hydroponik, vereinfacht gesagt dem erdlosen Anbau von Obst und Gemüse, bei der eine Nährlösung die Aufgabe übernimmt, Pflanzen direkt zu versorgen. Das Besondere: Die wesentlichen Ressourcen Wasser, Stickstoff, Phosphor, Kalium, CO2 und Wärme werden aus dem Betrieb einer „Kläranlage der Zukunft“ bezogen. Klärwerke bieten also genau die Ressourcen, die für einen geschlossenen Anbau von Gemüse und Obst notwendig sind. Gleichzeitig haben sie durch das enorme Wachstum von Städten ihre frühere Lage am Stadtrand verloren und befinden sich oftmals nahe von Stadtzentren.

2022 soll eine Demonstrationsanlage aufgebaut werden

Mithilfe eines durch das Forschungsteam zu entwickelnden Bausteinsystems soll die urbane Agrarproduktion direkt mit dem Klärwerk verbunden werden. Die Kläranlagen werden dadurch zu sogenannten NEWtrient®-Centern umgewandelt, die die notwendigen Ressourcen aufbereiten und bereitstellen, sodass regional angebautes und qualitativ hochwertiges Gemüse produziert werden kann. 2022 soll eine Demonstrationsanlage auf dem Gelände des Klärwerks Emschermündung an der Stadtgrenze zwischen Dinslaken, Oberhausen und Duisburg aufgebaut werden.

Im Verbundprojekt arbeiten insgesamt 15 Partner in vier Teilprojekten. Die Weiterentwicklung der Kläranlagen zu sogenannten NEWtrient®-Centern und der Entwicklung einer entsprechenden Aufbereitungstechnik wird in den Teilprojekten 1 und 2 unter der Leitung von Fraunhofer UMSICHT und der TU Kaiserslautern realisiert. Eine angepasste Nahrungsmittelproduktion wird in Teilprojekt 3 durch die Entwicklung innovativer Kultursystemtechnologien unter der Leitung der Hochschule Osnabrück umgesetzt. Entsprechend dazugehörige Umfeld- und Systemanalysen für die Erforschung gesellschaftlicher Rahmen- und Transformationsbedingungen werden in Teilprojekt 4 unter der Leitung der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt.

 

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Andreas Ulbrich
Telefon: 0541 969-5116
E-Mail: a.ulbrich@hs-osnabrueck.de


Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie auf den Seiten der Arbeitsgruppe „Growing Knowledge“ an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur sowie in der Forschungsdatenbank der Hochschule Osnabrück.
Hintergrund: Das Projekt „SUSKULT – Entwicklung eines nachhaltigen Kultivierungssystems für Nahrungsmittel resilienter Metropolregionen“ wird im Rahmen der Fördermaßnahme „Agrarsysteme der Zukunft“ im Rahmen der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Im Verbundprojekt arbeiten folgende Partner:

•    Fraunhofer UMSICHT (Verbundkoordinator)
•    A3 water solutions GmbH
•    Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz GmbH – DFKI
•    Emschergenossenschaft K. ö. R
•    Helmholtz Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ
•    Hochschule Osnabrück
•    ILS-Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung
•    Justus-Liebig-Universität Gießen
•    Metro AG
•    Montanuniversität Leoben
•    PACELUM GmbH
•    Rewe Markt GmbH
•    Ruhrverband
•    TU Kaiserslautern
•    Yara GmbH & Co. KG

 

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Nachrichten und Veranstaltungen hochschulweit Pressemitteilung Forschung
news-7077 Tue, 01 Oct 2019 13:06:48 +0200 2GETHERLAND Camp 2019: Junge Menschen aus ganz Deutschland arbeiten an Lösungen für faire Chancen für alle https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/10/2getherland-camp-2019-junge-menschen-aus-ganz-deutschland-arbeiten-an-loesungen-fuer-faire-chancen-fue/ Rund 150 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene kommen im Oktober für eine Woche am Werbellinsee bei Berlin zusammen, um sich über ihre Erfahrungen mit sozialer Ungleichheit auszutauschen. Ziel des Camps 2GETHERLAND ist, dass die jungen Menschen selbst Ideen und Lösungen für gerechtere Chancen entwickeln und sich aktiv für die Verbesserung ihrer Lebensumstände einsetzen. Soziale Ungleichheit ist der wichtigste Faktor, der verhindert, dass junge Menschen eine faire Chance erhalten, ihr Potenzial voll zu entfalten. Jedes vierte Kind in Deutschland wächst in Armut auf – mit den entsprechenden negativen Folgen für seine Entwicklung und Bildungschancen. Verbände und Stiftungen aus der Zivilgesellschaft, darunter die Hochschule Osnabrück, arbeiten jetzt zusammen, um die Betroffenen zu ermutigen, selbst aktiv zu werden und mehr Teilhabe einzufordern.

Delegationen von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus ganz Deutschland reisen dazu vom 7. bis 12. Oktober in das 2GETHERLAND an den Werbellinsee bei Berlin. Die rund 150 jungen Menschen ab acht Jahren mussten sich für die Teilnahme an dem einwöchigen Camp über eine Organisation, die sie vertreten, bewerben. Dazu gehörten Schulen, Träger der Jugendhilfe, Mentoring- und Stipendien-Programme, Initiativen zur Integration von Migranten sowie Glaubensgemeinschaften, Verbände und Jugendparlamente. Insgesamt werden 30 Delegationen aus zehn Bundesländern an dem Camp teilnehmen.

Die Planung wurde von einem 14-köpfigen Jugend-Experten-Team im Alter von 13 bis 21 Jahren durchgeführt. Acht Studierende der Hochschule Osnabrück unterstützten diese im Bereich Media und Interaktionsdesign. Teilnehmende am Camp können sich so schon im Vorfeld über soziale Medien und digitale Angebote miteinander vernetzen. Vor Ort werden die jungen Menschen gemeinsam mit Erwachsenen diskutieren, kreativ sein und sich motivieren. Das Programm enthält dementsprechend Elemente zum Erfahrungs- und Wissensaustausch wie Barcamps und Gruppenarbeit sowie Theater-, Musik- und Sportangebote zur kreativen Entfaltung.

Das zugrundeliegende Prinzip ist dabei eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe – das haben die Studierenden bei der Planung und Umsetzung ihrer unterstützenden Angebote verinnerlicht: „Es war eine große Herausforderung, Interaktionsbücher, Gedankenwände, Mitgebsel, einen Instagram-Auftritt  und eine App zu entwickeln, die für Achtjährige genauso gut funktionieren, wie für Teenager“, sagt Prof. Michaela Ramm, Projektbetreuerin und Leiterin des Studiengangs Media & Interaction Design an der Hochschule Osnabrück. Nach der Einschätzung des Jugend-Experten-Teams ist es den Studierenden gut gelungen. Das studentische Team und seine Betreuerinnen, Prof. Ramm und wissenschaftliche Mitarbeiterin Svenja Wichelhaus, sind nun gespannt, wie ihre Ideen bei den Delegationen ankommen.

Ziel ist, dass die jungen Menschen gemeinsam mit Erwachsenen praktische Lösungen erarbeiten, wie sich soziale Ungleichheit wirksam vermindern lässt. Das Camp soll so als Initialzündung dienen, aus der eine Reihe von Nachfolgeprojekten entstehen.


Partner des 2GETHERLAND Camp sind: Bertelsmann Stiftung, Breuninger Stiftung, Deutscher Kinderschutzbund, Hochschule Osnabrück, KinderRechteForum, Learning for Well-being Foundation, National Coalition Deutschland, Robert Bosch Stiftung, SOS Kinderdorf

 

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Nachrichten und Veranstaltungen IuI hochschulweit Art Nachricht Pressemitteilung Ausprägung Studium
news-7068 Fri, 27 Sep 2019 10:57:34 +0200 Nach Berufsschule im Studium durchstarten https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/09/nach-berufsschule-im-studium-durchstarten/ Zum Start des neuen Wintersemesters haben die Hochschule Osnabrück und die Berufsbildenden Schulen Osnabrück Brinkstraße und Bersenbrück bereits zum neunten Mal einen Mathematikkurs in Lernort-Kooperation angeboten. Damit soll der Studieneinstieg für ehemalige Auszubildende erleichtert werden. Die VME-Stiftung Osnabrück-Emsland unterstützt im Rahmen ihrer Aktivitäten zur Nachwuchsförderung den Kurs durch eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Nach einer technischen Ausbildung studieren – dieses Ziel verfolgen viele junge Menschen in der Region Osnabrück-Emsland: Gut 54 Prozent derjenigen, die an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück studieren, haben zuvor eine Berufsausbildung abgeschlossen. Ein guter Start ins Studium ist für ehemalige Auszubildende nicht selbstverständlich – vor allem, weil Mathematik von vielen Erstsemestern als besonders kompliziert empfunden wird.

Um Jugendlichen mit einem Fachoberschul-Abschluss den Studienstart zu erleichtern, haben die Hochschule Osnabrück einerseits und die Berufsbildenden Schulen Brinkstraße und Bersenbrück andererseits eine Lernort-Kooperation ins Leben gerufen. 2011 haben sie gemeinsam einen Mathematikkurs aus der Taufe gehoben, der nun jährlich vor Beginn des Wintersemesters an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik stattfindet.

Für die über dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Durchlaufs bedeutet das sage und schreibe 64 Stunden Vorlesung und 32 Stunden Übungen – in nur vier Wochen. „Der Kurs endet mit einer Klausur, die den Anforderungen der Mathematikklausuren des ersten Semesters entspricht“, erklärt Prof. Dr. Jürgen Kampmann. „Ist die Prüfung bestanden, kann sie auf Wunsch für die entsprechende Prüfungsleistung anerkannt werden“, so der Mathematik-Professor, der gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Dr. Theodor Gervens seit neun Jahren die Vorbereitungsvorlesung hält. Aber auch diejenigen, die bei der Abschlussklausur durchgefallen sind, geben ausgesprochen positive Rückmeldungen: Sie empfinden den Kurs als optimale Vorbereitung auf das erste Semester und schaffen meist die Mathematik-Klausur „im zweiten Anlauf“. Somit hilft der Kurs, die Zahl der Studienabbrüche zu vermindern.

Unterstützt werden die beiden Professoren von den Berufsschullehrern Stefan Uphaus (BBS Osnabrück Brinkstraße) und Friedhelm Meins (BBS Bersenbrück), die die Übungen leiten. Zum vierten Mal ist auch der Tutor Kai Riesener dabei, der den Kurs zuvor selbst als Teilnehmer absolviert hat. Vor fünf Jahren hat der heute 24-Jährige eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik abgeschlossen und dann ein Jahr lang die Fachoberschule BBS Brinkstraße besucht, bevor er das Studium der Elektrotechnik aufnahm. Den Vorbereitungskurs fand er anspruchsvoll: „Das Tempo in den Vorlesungen war hoch und man musste darauf achten, alle offenen Punkte zeitnah aufzuarbeiten. Während des Kurses merkte ich, dass es mir Spaß macht, meinen Kommilitonen zu helfen, wenn sie bei ihren Aufgaben nicht weiterkamen.“ So ist Riesener 2016 Tutor geworden und trifft im Kurs jedes Jahr alte Bekannte wieder – „Leute, die ich entweder aus meiner Ausbildung oder aus der Schulzeit kenne.“ Als Studienanfänger hat er vom Kurs profitiert: Dank aufgefrischten Mathekenntnissen kam er gut ins Studium und hat im letzten Semester seinen Bachelorabschluss erlangt. Vor wenigen Tagen haben für Kai Riesener die Vorlesungen in seinem Masterstudium begonnen.

Erfolgsgeschichten wie diese motivieren die regionale VME-Stiftung, den Kurs jährlich mit einer Spende von 1.000 Euro zu unterstützen. Die Stiftung, die eng mit den Unternehmen der regionalen Metall- und Elektroindustrie zusammenarbeitet, hat sich zum Ziel gesetzt, Bildung und Berufsorientierung zu fördern. „Besonderes Augenmerk legen wir dabei auf die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)“, erläutert der Bildungsreferent der Stiftung Steffen Vogt. Das Anliegen der Stiftung, bei jungen Menschen technisches Interesse zu wecken, sie in ihren Fähigkeiten zu fördern und im Lernen zu unterstützen, sei gerade angesichts des derzeitigen Fachkräftemangels in den MINT-Berufen besonders aktuell. „Durch die Unterstützung des Mathematikkurses helfen wir nicht nur den künftigen Studierenden, sondern – langfristig gesehen – auch den Unternehmen der Region“, betont Vogt.

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI hochschulweit Art Nachricht Pressemitteilung Ausprägung Studium
news-7056 Mon, 23 Sep 2019 16:53:34 +0200 Hochschule Osnabrück begrüßt 3.400 Erstsemester https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/09/hochschule-osnabrueck-begruesst-3400-erstsemester/ Zum Studienstart erhielten die 2.700 neuen Studierenden, die in Zukunft am Campus Westerberg, Caprivi oder Haste studieren, in der OsnabrückHalle viele Glückwünsche. Gleichzeitig beginnen rund 700 Studierende ihr Studium am Campus Lingen. Die Hochschule Osnabrück hat in der OsnabrückHalle rund 2.700 Studierende empfangen. Weitere 700 Studierende nehmen in den kommenden Tagen ihr Studium am Campus Lingen auf. Rund 14.000 Interessierte hatten sich für ein Studium an der Hochschule Osnabrück beworben.

Auch wenn Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram nicht zum ersten Mal die Erstsemester begrüßte, ist es für ihn jedes Jahr ein tolles Erlebnis, die 3.400 „Zukunftsgestalter und Zukunftsgestalterinnen“ zu erleben. Mit einer zweiminütigen Aufmerksamkeitsübung versuchte er, die Studierenden an ihre zukunftstragende Rolle zu erinnern. „Alle Lösungen, die wir in der Gesellschaft brauchen, sitzen in diesem Saal. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein erfolgreiches Studium und viele gute Erfahrungen.“ Die Regelstudienzeit allein sei kein Qualitätsmerkmal mehr, denn auch Engagement und Erfahrung zähle.

Genau diese Erfahrungen wollen Johanna Böckmann und Michel Kellermeyer in ihrem Studium der Sozialen Arbeit sammeln. „Ein Studium mit so viel Praxisbezug gibt es wirklich sehr selten“, freuen sich die beiden Erstsemester auf den Beginn ihres Studiums.

Ein weiteres Willkommen gab es von Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat der Stadt Osnabrück: „Wir brauchen kluge Köpfe, begeisterte Menschen, die sich engagieren.“ Dabei gab er den Erstsemestern einen Tipp mit auf die Reise. Jeder solle im nächsten Jahr einen Abstecher zur Maiwoche machen. Das sei Osnabrücker Kult und hier so wichtig wie im Rheinland der Karneval - oder im Fall von Carolin Then Bergh wie das Oktoberfest in München. Sie ist für ihr Studium von München nach Osnabrück gezogen und freut sich nach ihrer Ausbildung zur Mediengestalterin ab dem kommenden Wintersemester im Bachelor Media und Interaction Design ihre Zeit selbst einteilen zu können.

Eine Ausbildung vor dem Studium zu machen, ist für viele Erstsemester nichts Ungewöhnliches. Lena Görlich, Milena Neumann, Mara Sobota und Lea Kuhlmann beginnen nach ihrer kaufmännischen Ausbildung den Bachelorstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel“. Dabei freuen sie sich besonders über die familiäre und gemütliche Atmosphäre sowie die kleinen Studierendengruppen am Campus Haste.

Da es für viele junge Menschen zum Studienstart in eine andere Stadt geht, nahm Poetry Slamer Tom Herter das Publikum mit auf eine witzige und auch private Stadtführung durch Osnabrück. „Lebe diese Stadt und liebe diese Stadt“, fordert er die Studierenden auf. Auch die A-cappella-Band „Männersache“, die sich vor einigen Jahren am Institut für Musik gegründet hat, und Moderator Benjamin Häring vom Institut für Theaterpädagogik, der für einige Lacher im Publikum sorgte, animierten dazu, selbstbewusst den eigenen Weg zu gehen und die Studienzeit zu nutzen, um viele Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.

Vor der Begrüßungsfeier informierten sich die Studierenden auf dem Info-Markt an rund 50 Ständen über die Angebote rund um das Studium an der Hochschule Osnabrück und in der Stadt. Dort waren unter anderem der Allgemeine Studierendenausschuss und die Fachschaften der verschiedenen Fakultäten vertreten. Yannick Dannehl aus dem Fachschaftsrat Wirtschafts- und Sozialwissenschaften freut sich auf die Zeit mit den Erstsemestern an der für ihn nicht nur besten Hochschule Niedersachsens, sondern an der besten Hochschule in ganz Deutschland.

 

Weitere Informationen:

Geschäftsbereich Kommunikation
Hochschule Osnabrück
E-Mail: kommunikation@hs-osnabrueck.de

 

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Nachrichten und Veranstaltungen hochschulweit Pressemitteilung
news-7046 Mon, 16 Sep 2019 09:53:11 +0200 10. Durchlauf des Niedersachsen-Technikums in Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/09/10-durchlauf-des-niedersachsen-technikums-in-osnabrueck/ Am 1. September ist in der Region Osnabrück bereits zum 10. Mal das Niedersachsen-Technikum gestartet. Bis Februar 2020 können 29 (Fach-) Abiturientinnen testen, ob ein MINT-Beruf der richtige für sie ist. Das Programm kombiniert ein halbjähriges bezahltes Praktikum mit dem „Schnupperstudium“ an der Hochschule oder der Universität Osnabrück. Das Niedersachsen-Technikum, eines der erfolgreichsten Programme zur Gewinnung weiblichen MINT-Nachwuchses im Bundesgebiet, bietet (Fach-)Abiturientinnen eine hervorragende Chance, praxisnah ein Semester lang MINT-Berufe zu erleben. Zum Start in das Technikum 2019/2020 trafen 81 junge Frauen – darunter 29 aus Osnabrück und Umgebung – auf die Vielfalt des gesamten Netzwerkes.

„Studieren? – Einfach probieren!“: So lautet das Motto des Niedersachsen-Technikums. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, kurz: MINT – all das sind Bereiche, die im Fokus des Programms stehen, das jungen Frauen einen Zugang in technische Berufe aufzeigt. Sechs Monate lang werden die Teilnehmerinnen in einem Kooperationsunternehmen und parallel an einer Hochschule Erfahrungen sammeln und erleben können.

Mit dem Technikum 2019/2020 werden den Technikantinnen zusätzlich zu dem bewährten Programm verschiedene Module mit Blick auf Digitalisierung angeboten. „Das Niedersachsen-Technikum wird den Technikantinnen durch die Integration von Aspekten digitaler Kompetenz in den Ablauf des Programms bereits erste Selbstwirksamkeitserfahrungen vermitteln“ berichtet die Initiatorin und Leiterin des Niedersachsen-Technikums, Prof. Barbara Schwarze, von der Hochschule Osnabrück. „Damit wollen wir bereits in der Phase der Studien- und Berufsorientierung zu einer Stärkung der Selbstkompetenz für Digitalisierungsaspekte beitragen und die Entscheidung für eine entsprechende Studien- und Berufswahl unterstützen“, so Prof.in Schwarze.

Bei der diesjährigen Start-Veranstaltung des Technikums im Science Center phaeno in Wolfsburg wurden die Technikantinnen von Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, willkommen geheißen. Sie begrüßt die Integration der neuen Module: „Die Digitalisierung spielt in den MINT-Fächern eine zunehmend wichtige Rolle. Robotisierung, Automatisierung und Flexibilisierung nehmen zu. In einer überwiegend von Männern geprägten Welt der Ingenieurdisziplinen und der Informationstechnik bilden Frauen noch eine Minderheit. Das liegt sowohl an der immer noch zu geringen Zahl der Absolventinnen im MINT-Bereich als auch am Mangel von Frauen in Führungspositionen. Eine Möglichkeit gegenzusteuern bietet das sehr erfolgreiche Niedersachsen-Technikum, das weiblichen Nachwuchs für MINT-Studiengänge begeistern will.“

Für die Technikantinnen der Hochschule und der Universität Osnabrück startete das Programm mit einer Orientierungswoche. Der Studiendekan für Elektrotechnik und Informatik der Hochschule, Prof. Dr. Frank Thiesing, stellte den 29 jungen Frauen das breite Angebot an technischen Studiengängen vor. Die beiden Projekt-Koordinatorinnen Monika Plümer und Elke Turner organisierten ein buntes Programm, damit die Technikantinnen sich gleich zu Beginn miteinander vernetzen sowie den Campus und die Studierenden kennenlernen konnten.

An folgenden Hochschulen wird das Niedersachsen-Technikum angeboten: Hochschule Emden/Leer, Hochschule Hannover, Hochschule Osnabrück, Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth, Leibniz Universität Hannover, TU Braunschweig, Universität Hildesheim und Universität Osnabrück.

Kooperationspartner des Niedersachsen-Technikums in Osnabrück sind folgende regionale Unternehmen: Amazonen-Werke H.Dreyer GmbH & Co. KG, apetito AG, AVO-WERKE August Beisse GmbH, basecom GmbH & Co. KG, Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V., elektro-bau-montage GmbH & Co.KG, Gebr. TITGEMEYER GmbH & Co.KG, Georgsmarienhütte GmbH, Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG, HARTING Stiftung & Co. KG, KÄMMERER Spezialpapiere GmbH, , Kampmann GmbH, Kesseböhmer Beschlagsysteme GmbH & Co. KG, KME Germany GmbH & Co. KG, Leiber GmbH, Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG, meurer Verpackungssysteme GmbH, pbr Planungsbüro Rohling AG, Salzgitter Automotive Engineering GmbH & Co. KG, Schoeller Technocell GmbH & Co. KG (Felix Schoeller Group), SCHULZ Systemtechnik GmbH, Symbic GmbH, Volkswagen Osnabrück GmbH, Westnetz GmbH, ZF Friedrichshafen AG.

Wer sich für das Niedersachsen-Technikum interessiert, findet weitere Informationen im Internet: www.niedersachsen-technikum.de.

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news-7035 Tue, 10 Sep 2019 15:03:37 +0200 Studentische Lösungen für morgen: Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit im Fokus https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/09/studentische-loesungen-fuer-morgen-kuenstliche-intelligenz-und-it-sicherheit-im-fokus/ 24 Studierende der Hochschule Osnabrück haben seit April drei praxisnahe Projekte bearbeitet. Jetzt haben sie die Ergebnisse ihrer Arbeit auf der traditionellen Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ vorgestellt. Ob Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Künstliche Intelligenz – diese Schlagworte zeigen, dass die Informatik immer mehr unser Leben durchdringt. Mit diesen aktuellen Themen der Informatik haben sich deshalb Studierende der Hochschule Osnabrück in ihren Projekten befasst. Im fünften Semester – also kurz bevor sie Abschlussarbeiten in Unternehmen verfassen – haben sie dabei zweierlei Ziele verfolgt: Theoretische Kenntnisse des Software-Engineerings in die Praxis umzusetzen und sich in Teamwork und Projektmanagement zu üben. „Um den Praxisbezug sicherzustellen, legen wir besonderen Wert auf Projekte in Kooperation mit der Wirtschaft“, betont der Organisator der Messe Prof. Dr. Rainer Roosmann.
 

Mittelstand 4.0 in der Oberflächentechnik

Das gilt auch für das Projekt, das er betreut hat: Hier gab es sogar zwei Kooperationspartner – die Firmen Kleymann Oberflächentechnik aus Werlte und die Münch Gesellschaft für IT-Solutions aus Lohne. Sechs Studierende der Technischen und der Medieninformatik haben versucht, die Chancen der Digitalisierung für den Mittelstand nutzbar zu machen. Das Familienunternehmen Kleymann ist in den Bereichen Lackiertechnik, Pulverbeschichtung und Korrosionsschutz tätig. Der Gründer und Geschäftsführer Ansgar Kleymann kam nach dem Besuch einer Veranstaltung zum Thema „Mittelstand 4.0“ auf die Idee, die Angebotserstellung in seinem Unternehmen mithilfe von Informatik zu automatisieren. „Aktuell werden bei uns rund 1.500 Angebote jährlich per Hand erstellt – mit hohem personellem und zeitlichem Aufwand“, berichtet der Unternehmer: „Im Sinne unserer Kunden wollen wir hier in Zukunft Zeit und Kosten sparen.“ Die Studierenden erstellten in enger Zusammenarbeit mit den beiden Kooperationspartnern eine cloud‐basierte Lösung. Das Besondere dabei ist eine Microservice-Architektur, die stark verteilt ist und von zahlreichen Internetshops verwendet wird. „Diese Software bietet den Außendienstmitarbeitern von Kleymann nun die Möglichkeit, über eine Web‐Oberfläche ein Auftragsangebot abzugeben – bequem und sicher“, erklärt Pia Brüggemann. „Um möglichst hohen Komfort bei gleichzeitig hoher Sicherheit zu genießen, muss sich der Nutzer in nur einer Weboberfläche anmelden – dafür wenden wir sogenannte ‚Single Sign‐On Lösungen‘ an“, so die Studentin der Technischen Informatik weiter. Der Auftraggeber Kleymann ist mit dem Prototyp des Teams zufrieden: „Es beschleunigt und vereinfacht das jetzige Verfahren und ist für uns ein guter Einstieg in die Digitalisierung.“


KI erkennt Brötchensorten

Anwendungsorientiert war auch das Projekt in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik. Sechs Informatikstudenten bekamen die Aufgabe, ein neuronales Netz zu entwickeln, welches verschiedene Brötchensorten unterscheiden kann. Dies ermöglicht es einer Brötchen‐Schmiermaschine zu wissen, wie sie die verschiedenen Brötchen zu belegen hat. „Das System soll routinemäßige Arbeitsläufe automatisieren – zum Beispiel an Flughäfen“, erklärt der Projektbetreuer Prof. Dr. Theodor Gervens. Das Team um Wiho Wert hat dafür eine Künstliche Intelligenz entwickelt: „Wir haben das Konzept des Gehirns auf ein neuronales Netz übertragen“, so der Student der Medieninformatik. Dabei verarbeitet die KI jedes aufgenommene Bild eines Brötchens und gibt daraufhin eine Einschätzung, um welche Brötchensorte es sich handelt. Um die KI anzulernen, haben Studierende sechs Brötchensorten von zwei Bäckereien genutzt. Von jeder Sorte hat das Team rund 10.000 Bilder aufgenommen – bei gleichmäßiger Beleuchtung, jedoch aus unterschiedlichen Winkeln. Zu Demonstrationszwecken haben die angehenden Informatiker eine mobile Anwendung entwickelt, die einen prototypischen Ablauf des Systems zeigt. Das Ergebnis überzeugt: Die Fehlerquote liegt unter einem Prozent. Die Gelegenheit, sich mit der spannenden KI-Technologie im Rahmen der Lebensmittelindustrie zu beschäftigten, haben die Studierenden gut genutzt“, sagt Prof. Gervens.


Vom Zukunftsthema in den Alltag: Autonomes Fahren

Um künstliche neuronale Netze ging es auch im dritten Projekt des Sommersemesters, an dem Studierende der Informatik und Elektrotechnik teilgenommen haben. Den Projektbetreuer Prof. Dr. Winfried Gehrke wundert das große Interesse der Studierenden an diesem Thema nicht: „Neuronale Netze erlebten im letzten Jahrzehnt einen regelrechten Hype, da künstliche Intelligenz heute selbst mit einfachen Rechnersystemen realisierbar geworden ist. Unsere Studierenden sind neugierig und wollen dieses Zukunftsthema durch eigene Experimente entdecken. Das Faszinierende an der Thematik ist, dass heute Systeme möglich sind, die noch vor wenigen Jahrzehnten undenkbar waren." Ein Beispiel dafür sind autonom fahrende Autos. Seit sechs Jahren entwickeln Studierende der Hochschule Osnabrück immer neue Versionen des autonomen Modellautos OSCAR. Damit nehmen sie jährlich am studentischen Wettbewerb Carolo-Cup der TU Braunschweig teil, wo sich internationale Teams in unterschiedlichen Disziplinen messen. Bei der diesjährigen Auflage fuhr das Osnabrücker Team zum Sieg im Basic-Cup und ließ neun Konkurrenten aus China, Polen, Deutschland und der Schweiz hinter sich. Für die nächste Cup-Teilnahme stehen neue Herausforderungen an: Verkehrsschilder und Fahrbahnmarkierungen – wie Zebrastreifen, Abbiegepfeile oder Sperrflächen – müssen zuverlässig erkannt werden. „Um nicht mit einem realen Auto alle denkbaren Fahrsituationen nachstellen zu müssen, haben wir jetzt einen Simulator entwickelt“, erzählt der Projektleiter Dennis Buchberger. Der Simulator generiert aus dem Straßenverlauf und den Positionen von Fahrbahnmarkierungen, Hindernissen und Straßenschildern Bilder, wie sie auch die Kamera des Autos liefern würde. Zudem können so Trainingsdaten für Neuronale Netze erzeugt werden. Diese analysieren anschließend die Bilder, um beispielsweise einen Zebrastreifen von einem Abbiegepfeil zu unterscheiden und das Auto sicher durch den Verkehr zu steuern. Die Projektergebnisse dienen nun als Grundlage für die sechste Version des OSCAR-Autos und fahren beim nächsten Carolo-Cup 2020 mit nach Braunschweig.


Neu: Workshops „Informatik für alle“

Nicht nur der Austausch an den Projektständen und Kurzvorstellungen der Projekte standen diesmal auf dem Programm: Um den Messegästen einen Einblick in die spannenden Themenfelder der Informatik zu geben, haben die Studierenden erstmals drei kostenlose Workshops angeboten – geleitet von Richard Alwes, Malte Dörgeloh, Christian Funke, Jonas Heitmann, Jannis Masselink und Celina Müller. Unter dem Motto „Informatik für alle“ ging es dabei um IT-Sicherheit, Künstliche Intelligenz und Neuronale Netze.


Messekontakte: Vorteil für Studierende wie Unternehmen

Auch diesmal haben mehrere Unternehmen der IT-Branche die Projektmesse genutzt, um Kontakte zu Studierenden zu knüpfen. „Diese Messe ist für uns eine gute Möglichkeit, mit talentiertem Nachwuchs ins Gespräch zu kommen“, sagt Eyk Haneklaus, Software Engineering Consultant im ROSEN Technology and Research Center. „Solche Kontakte führen oft zu Praktika oder Abschlussarbeiten, denn wir haben viele interessante Projekte zu bieten und nehmen die Betreuung der Studierenden sehr ernst.“ Das Familienunternehmen mit weltweit 3.300 Mitarbeitern arbeitet seit über zehn Jahren der Hochschule in Osnabrück zusammen. Um noch näher an die Studierenden und die Hochschule zu rücken, hat das Unternehmen im Mai dieses Jahres ein neues Büro in Osnabrück eröffnet.

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news-6922 Mon, 22 Jul 2019 11:04:25 +0200 Nachhaltige Landwirtschaft als Vision: Team der Hochschule und der Universität Osnabrück erzielt Erfolge beim 17. internationalen Feldroboter-Wettbewerb https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/07/nachhaltige-landwirtschaft-als-vision-team-der-hochschule-und-der-universitaet-osnabrueck-erzielt-erf/ Gold und Bronze beim internationalen Feldroboter-Wettbewerb: Gleich zweimal gab es für das gemeinsame Team Hochschule und der Universität Osnabrück einen Grund zu feiern. In der Kategorie „Feldkartierung“ hat der selbstfahrende Feldroboter „The Great Cornholio“ die gesamte Konkurrenz auf die Plätze verwiesen. Bei der „Unkrautregulierung“ erzielten die Osnabrücker den dritten Platz. Auf der diesjährigen Bundesgartenschau in Heilbronn zeigten 15 studentische Teams aus sieben Ländern, wie autonome Roboter die Landwirtschaft von morgen verändern könnten. Autonome Roboter findet man bereits heute auf den Feldern – wenn auch noch recht selten. Doch in kurzer Zeit könnten sie die Landwirtschaft massiv verändern – so wie die autonomen Taxis und Busse das Leben in den Städten.

Nachhaltige Landwirtschaft dank autonomen Robotern

„Kleine selbstfahrende Roboter können mit ihren Sensoren jede einzelne Pflanze erkennen“, sagt Andreas Linz. „Sie sind deshalb hervorragend geeignet, um gezielt jedes Unkraut zu bekämpfen und jeder Nutzpflanze genau die Menge an Wasser und Dünger zu geben, die sie braucht.“ Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück ist überzeugt: Autonome Feldroboter haben ein riesiges Potential, um die Landwirtschaft umwelt- und ressourcenschonender zu betreiben – bei gleich hohen Erträgen.

Feldrobotik begeistert erfahrene Forscher und technischen Nachwuchs

Der Ingenieur kennt sich aus: Seit über 20 Jahren ist er in diversen Forschungsprojekten sowie im Hochschullabor für Mikro- und Optoelektronik tätig. Dort entwickelt ein Team rund um Prof. Dr. Arno Ruckelshausen innovative, visionäre Lösungen für die Landtechnik von morgen. Zu den Kooperationspartnern des Labors zählen viele namhafte Partner – aus der Agrarindustrie wie aus der Wissenschaft. Um auch den Nachwuchs für die Feldrobotik zu begeistern, haben Linz und Ruckelshausen den internationalen Feldroboter-Wettbewerb der niederländischen Universität Wageningen in Osnabrück bekanntgemacht. Vom ersten Wettbewerb an betreuen sie die jährlich wechselnden Hochschulteams – seit nunmehr 16 Jahren.

15 Teams aus sieben Ländern messen sich in verschiedenen Disziplinen

In diesem Jahr fand der Feldroboter-Wettbewerb auf der Bundesgartenschau in Heilbronn statt. 15 studentische Teams aus sieben Ländern demonstrierten mit ihren selbstfahrenden Feldrobotern, was bald zum Alltag auf Europas Feldern werden könnte. „Auf einem Testfeld ging es zunächst darum, voll autonom durch Maisreihen zu navigieren, ohne Pflanzen zu beschädigen – und dies möglichst schnell“, erzählt der Osnabrücker Kapitän Matthias Igelbrink. Bei den Navigationsaufgaben gehörte sein Team zum guten Mittelfeld. Doch in der nächsten Disziplin hat das gemeinsame Team der Osnabrücker Hochschulen die Konkurrenz auf die Plätze verwiesen.

Platz 1 in der Kategorie „Feldkartierung“

In der nächsten Wettbewerbsdisziplin mussten die Feldroboter autonom navigieren und eine Karte des Testfeldes erstellen. Pinkfarbene Golfbälle sollten dabei als Unkraut erkannt werden. Gelbe Tennisbälle simulierten ein Hindernis und durften nicht überfahren werden – ansonsten gab es Punktabzug. „Unser Roboter „The Great Cornholio“ war der einzige, der diese Aufgabe fehlerfrei bewerkstelligt hat“, berichtet Igelbrink. Bei der Erkennung der Bälle kam dem Team eine Lösung zugute, die Benedict Hadi und Lars Schilling entwickelt haben. Die beiden Studenten des Masterstudiengangs Mechatronic Systems Engineering haben eine Künstliche Intelligenz (KI) programmiert, der mehrere hundert Bilder angelernt wurden. „Das brachte uns den entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Teams“, so der Kapitän: „Wir hatten keine Probleme mit stark schwankenden Lichtverhältnissen – denn mal schien die Sonne, mal war es bewölkt. Zudem war der Mais aufgrund der diesjährigen Dürre schon etwas gelb und hob sich nicht deutlich von den Tennisbällen ab.“ Die KI-Lösung funktionierte einwandfrei, alle Objekte wurden ausnahmslos erkannt. – Zur Belohnung gab es den verdienten ersten Platz.

3. Platz in der Disziplin „Unkrautregulierung“

Beim vierten Teil des Wettbewerbs mussten die Golfbälle als „Unkraut“ gezielt behandelt werden. „Dazu konnte die bereits generierte Karte mit den eingetragenen Positionen genutzt werden, um dann punktuell zu spritzen“, erläutert Andreas Linz. Das Osnabrücker Team verwendete dafür „Schiedsrichterspray“, wie man es aus dem Fußball kennt, um die Markierung für die Jury deutlich zu machen. Auch diese Aufgabe wurde mit Bravour gemeistert und mit dem dritten Platz belohnt.

Freestyle mit dem Roboter „Acorn 19“

Unterstützung bekam das Osnabrücker Team von zwei Nachwuchswissenschaftlern der Universität Osnabrück aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Joachim Hertzberg vom Fachbereich Informatik. Masterstudent Alexander Mock und Doktorand Sebastian Pütz haben die im letzten Jahr gebaute Roboterplattform „Acorn 19“ soweit modifiziert, dass sie bei dem Freestyle-Wettbewerb teilnehmen konnte.  

„Beim Freestyle soll eine Anwendung mit landwirtschaftlichem Bezug demonstriert werden“, erklärt Teambetreuer Andreas Linz. „Acorn 19“ hat während der Durchfahrt durch die Maisreihen das komplette Feld mit einem 3D-Laserscanner kartiert und gleichzeitig sich selbst in dieser Karte lokalisiert. „Als praktische Anwendung können in der erstellten Karte Hindernisse in anderen Reihen vorzeitig erkannt werden, um diese dann frühzeitig und dynamisch in der Planung aufzunehmen und zu umfahren“, ergänzt Teamkapitän Igelbrink.

Fachübergreifende Teamarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Bereits zum dritten Mal hat der Masterstudent der Elektrotechnik am internationalen Feldroboter-Wettbewerb teilgenommen – nun erstmalig als Kapitän. Was war die größte Herausforderung? „Der Wettbewerbsstress: Wir mussten – wie andere Teams auch – viele Anpassungen direkt vor Ort vornehmen und auf den Punkt fertig werden“, so der 28-Jährige. Eine weitere Herausforderung bezeichnet er zugleich als einen Schlüssel zum Erfolg – die Interdisziplinarität des Teams: „In unserer Mannschaft sind zwei Hochschulen und fünf technische Disziplinen vertreten.“ Matthias Igelbrink freut sich, dass alle Mitglieder seines Teams – Benedict Hadi, Alexander Mock, Michael Pleuser, Sebastian Pütz, Lars Schilling und Tom Ströer – ihre Stärken zeigen und so zum gemeinsamen Erfolg beitragen konnten: „Die Kompetenz der Unikollegen ist es, aus 3D-Daten Umgebungskarten zu rekonstruieren und den Roboter zu lokalisieren; wir haben auf unsere Erfahrungen in der Sensorik und der Systemintegration gesetzt.“ Zudem habe sich – wie schon im letzten Jahr – der Studienbereich „Industrial Design“ um den Hochschulprofessor Thomas Hofmann am Design des Roboters „Acorn 19“ beteiligt. Die konstruierten Bleche wurden bei dem Landtechnikunternehmen Amazone aus Hasbergen mit Lasern zugeschnitten und dann pulverbeschichtet. Das Design, welches die Integration des 3D-Laserscanners beinhaltet, kam bei den anderen Teams und der Jury äußerst gut an.

Unterstützt wurde das Osnabrücker Team von seinen langjährigen Sponsoren. Es sind die Unternehmen Amazonen-Werke, Sick, iotec und Xsens Technologies.

Der Gesamtsieger 2019 ist Helios evo der TU Braunschweig, Platz zwei ging an das Team Carbonite des Schülerforschungszentrums Südwürttemberg, den dritten Platz belegte das Team TAFR Robotiks aus Slowenien.

 

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news-6911 Thu, 11 Jul 2019 10:39:32 +0200 Führung 4.0 https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/07/fuehrung-40/ Absolventin der Hochschule Osnabrück gewinnt Nachwuchsförderpreis des Bundesverbands der Personalmanager (Osnabrück, 11. Juli 2019) Sabine Stuck weiß ziemlich genau, was auf die Führungskräfte von morgen zukommt: Sie müssen Überzeugungsarbeit leisten, Mitarbeiter coachen und zur Selbstführung befähigen. Mit ihrer Abschlussarbeit „Führung 4.0 – Wie verändert die neue Arbeitswelt die Rolle der Führung?“, überzeugte die Absolventin des Master-Studiengangs Business Management der Hochschule Osnabrück die Jury des Bundesverbands der Personalmanager (BPM) und gewann den mit 2000 Euro dotieren Nachwuchsförderpreis 2019.

Damit habe sie überhaupt nicht gerechnet, betonte Stuck, die mit zwei weiteren Absolventen anderer Hochschulen für den Preis nominiert war, der während der „Nacht der Personaler“ in Berlin verliehen wurde.

„In meiner Masterarbeit untersuche ich, wie sich die Einflussmöglichkeiten von Führungskräften derzeit wandeln. Durch die Megatrends Digitalisierung, Globalisierung, Wandel zur Wissensgesellschaft, demografischer Wandel und Wertewandel verändert sich die Arbeitswelt grundlegend.“ Arbeit werde flexibler, Zusammenarbeit erfolge immer häufiger virtuell und Hierarchien würden zunehmend aufgebrochen. Gleichzeitig rücke Wissensarbeit stärker in den Fokus der Wertschöpfung von Unternehmen, so die Preisträgerin, die sich im Studium auf Personalmanagement und Change Management spezialisiert hat.

„Die Führung in den Unternehmen verändert sich rasant. Frau Stuck hat ein höchst aktuelles Thema bearbeitet. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie sich Trends wie die Digitalisierung tatsächlich in der Praxis auswirken“, unterstreicht Prof. Dr. Nicole Böhmer, die die Arbeit betreute.
 

Führungskräfte müssen Verantwortung abgeben und Selbstführung fördern

In Interviews mit zehn Führungskräften aus fünf deutschen Unternehmen kristallisierte sich heraus, dass die Flexibilisierung der Arbeit und die virtuelle Zusammenarbeit die direkte Interaktion erschweren. Entscheidungen würden durch die Mitarbeitenden zunehmend in Frage gestellt. Stuck schlussfolgert: „Deshalb wird es immer wichtiger den Mitarbeitenden von Entscheidungen zu überzeugen.“

Die Veränderungen in der Arbeitswelt führen zu neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden und veränderten Machtstrukturen. „Führungskräfte erfahren zum Teil, dass sie nicht mehr nur aufgrund ihrer Position Macht und Einfluss ausüben können“, erläutert Stuck.
„Die hohe Praxisnähe und Aktualität der Abschlussarbeit zeigt wie relevant die Themen sind, die im Master-Programm Business Management diskutiert werden“, so die Studiengangbeauftragte Prof. Dr. Heike Schinnenburg.

Stuck zufolge sollte die Führungskraft zukünftig die Rolle des Coaches und Rahmengebers einnehmen. „Die Abgabe von Verantwortung, die Förderung der Selbstführung und eine vertrauensvolle Beziehung stellen zentrale Facetten der Führung 4.0 dar.“

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Nicole Böhmer

Telefon: 0541 969-2181
E-Mail:  n.boehmer@hs-osnabrueck.de

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WiSo hochschulweit
news-6906 Mon, 08 Jul 2019 18:08:54 +0200 Neben dem Beruf Ingenieurin werden: Mit viel Ehrgeiz und einigen Kompromissen klappt das https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/07/neben-dem-beruf-ingenieurin-werden-mit-viel-ehrgeiz-und-einigen-kompromissen-klappt-das/ Mandy Ellrich hat neben ihrem Job bei einem Zulieferer der Fahrzeugbranche ein Maschinenbaustudium an der Hochschule Osnabrück absolviert. Mit Ehrgeiz, Engagement – und Erfolg. Noch bis zum 15. Juli können sich Interessierte, die im Beruf oder in der Familienverantwortung stehen, um einen Studienplatz im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang „Ingenieurwesen – Maschinenbau“ (INGflex) bewerben. „Ich bin immer schon ein Mensch gewesen, der sich nebenbei weitergebildet hat“, erzählt Mandy Ellrich. Nach der ersten Lehre als Fahrzeuginnenausstatterin hat sie bei ihrem Arbeitgeber, dem Osnabrücker Automobilzulieferer Valmet Automotive, eine zweite, interne Ausbildung zur Technischen Zeichnerin draufgesetzt. Als Nächstes folgte das Fachabitur in Abendform – und zu guter Letzt ein Studium. Die Dreißigjährige gehört zu der ersten Kohorte, die im vergangenen Herbst den berufsbegleitenden Studiengang „Ingenieurwesen – Maschinenbau“ (INGflex) an der Hochschule Osnabrück absolviert hat. „Mir ist es wichtig, dass ich im Beruf bleibe und nicht nur ‚Schule mache‘“, so die gebürtige Magdeburgerin: „So kann ich das Erlernte täglich anwenden und habe nicht nur das theoretische, sondern auch das praktische Verständnis. Das hat mir vieles im Studium erleichtert.“


Berufsbegleitend Maschinenbau studieren

Seit 2016 bietet die Hochschule Osnabrück INGflex als ihren ersten berufsbegleitenden Bachelorstudiengang im technischen Bereich an. Er richtet sich an alle, die in der Technik arbeiten und dabei ein Studium absolvieren möchten, ohne auf den Beruf und das Einkommen zu verzichten – oder auch an Menschen, die einen Wiedereinstieg in das Berufsleben schaffen wollen. „Die wichtigsten Voraussetzungen sind neben einer abgeschlossenen Ausbildung vor allem ein hohes Maß an Motivation und Durchhaltevermögen. Ein Abitur ist hingegen nicht unbedingt erforderlich“, stellt die Studiengangskoordinatorin Alicja Peinz fest.


Ehrgeiz und Zielstrebigkeit sind unerlässlich

Zielstrebigkeit ist auch aus Sicht von Mandy Ellrich unerlässlich für alle, die im Beruf oder in der Familienverantwortung stehen und nebenbei studieren wollen: „Es gehört eine Menge Ehrgeiz dazu. Wichtig ist auch, dass Familie und Freunde hinter einem stehen – und dass der Arbeitgeber Verständnis hat. Beides ist nicht selbstverständlich, und ich bin dafür sehr dankbar.“ Die Osnabrückerin hatte sowohl ihr privates Feld im Rücken als auch ihr Unternehmen. – Schließlich war es ihre Personalleiterin Ilka Mathes selbst, die sie auf das Studienangebot aufmerksam gemacht hat. „Nachdem uns die Hochschule Osnabrück diese neue Form des Maschinenbaustudiums vorgestellt hat, war ich gleich angetan von dieser besonderen Art der Weiterbildung“, erinnert sich die Personalchefin von Valmet Automotive: „Ich schätze die nebenberufliche Weiterbildung, da der direkte Bezug zur Praxis gegeben ist und das theoretisch dazu gewonnene Wissen direkt eingebracht werden kann.“ Nach einer Informationsveranstaltung auf dem Campus und gründlicher Überlegung war Mandy Ellrich vom Konzept überzeugt. Sie sprach mit ihrer Firma und bewarb sich schließlich.


Die ersten Erfahrungen

Schnell zeigte sich: Es müssen viele Kompromisse zwischen Arbeit, Studium und Privatleben gemacht werden. „Aber wenn man erstmal dabei ist und die ersten Prüfungen geschafft hat, ist es ein tolles Gefühl“, erinnert sich die Ingenieurin. „Dennoch wird es nicht einfacher, und es kommen immer mehr Lerngruppen und Projektarbeiten dazu. Wir konnten uns die Zeit zwar selber einteilen, aber der Stoff musste trotzdem bis zur Prüfung sitzen.“ Die Lehrenden fand die damalige Studentin verständnisvoll und offen: „Sie gingen auch nach dem Vorlesungsende auf viele Fragen ein, bei Bedarf wurden zusätzliche Übungen organisiert. – Dennoch haben wir nichts geschenkt bekommen“.


Gemeinsames Ziel schweißt zusammen

Als große Hilfe empfand die Absolventin – neben der Unterstützung zu Hause und bei der Arbeit – vor allem den Zusammenhalt in ihrer Studiengruppe: „Obwohl wir alle sehr verschieden waren, sind wir zu einer richtigen kleinen Familie geworden. Sollte jemand beruflich verhindert sein, wurden ihm schnell alle Unterlagen gesendet. Wir haben uns stets darum gekümmert, dass keiner hinterherhing.“ Ellrich klingt immer noch positiv überrascht: „Ich hätte nicht erwartet, dass eine Gruppe von ‚Fremden‘ so schnell zusammenwächst und auch zusammenhält. Aber wir hatten alle dasselbe Ziel und wollten es gemeinsam schaffen. Es war immer selbstverständlich, dass man sich gegenseitig hilft.“


Das Studium eröffnet neue Perspektiven

Zum Schluss hieß das Motto der ersten INGflex-Kohorte: „Hauptberuflich studieren – nebenbei arbeiten“. Denn um gute Studienergebnisse zu erzielen, mussten die Studierenden in den letzten Semestern oft mehr Zeit für ihr Studium investieren, als für ihren eigentlichen Job. Doch die Anstrengungen haben sich gelohnt: Im Herbst 2018 erhielten die neun ersten Absolventinnen und Absolventen ihre Bachelorurkunde. Während einige einen neuen Arbeitgeber gefunden haben, blieb Mandy Ellrich ihrem Unternehmen treu: „Da meine Firma mich immer unterstützt hat, will ich mein erlerntes Wissen auch für sie einsetzen.“

Die Personalleiterin der Valmet Automotive GmbH Ilka Mathes freut sich über diese Entscheidung – schließlich habe auch das Unternehmen von dem Studium seiner Mitarbeiterin profitiert: „Die Verbindung von Studieninhalten mit der Industriepraxis ist der große Vorteil der nebenberuflichen Weiterbildung. Das zeigte sich auch ganz konkret: So wurden Ergebnisse von Mandy Ellrichs Studienarbeiten in unsere laufenden Projekte eingebracht.“ Mathes‘ Resümee: „Wir freuen uns über diese Form des Studiums und werden INGflex auch zukünftig unterstützen.“
 
Heute arbeitet die begeisterte Mountainbikerin als Konstrukteurin. Ihre Aufgaben bereiten ihr viel Spaß: „Ich kümmere mich um fertigungerechte Auslegung der Bauteile, deren Materialauswahl und Freigaben. Wichtig ist mir auch, dass die Kommunikation mit meinen Kollegen und mit Lieferanten nicht zu kurz kommt. Nach der Abstimmung einzelner Projektdetails betreue ich auch die Aufbauten.“ Ihren Studiengang hat die Ingenieurin bereits weiterempfohlen: „Wenn man beruflich weiterkommen und dabei nicht auf den Job verzichten möchte, ist das ein super Studiengang – auf jeden Fall machbar und vermutlich einfacher als ein Fernstudium.“


Der Studiengang in Kürze

Mit INGflex will die Hochschule Osnabrück dem akuten Fachkräftemangel im Maschinenbau entgegenwirken. Entstanden ist es 2014 als Studienmodell im Bund-Länder-Programm „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ des Bundesbildungsministeriums. Zwei Jahre später wurde ein regulärer Studiengang etabliert. Die Studiendauer beträgt neun Semester. Den größten Raum nimmt die Vermittlung der mathematisch-naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen ein. Zur Auswahl stehen drei Studienrichtungen: Allgemeiner Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Ingenieurpädagogik. Kennzeichnend für den Studiengang sind zahlreiche Projekte, die in Kooperation mit Betrieben bearbeitet werden können. Das Studium schließt nach einer Praxisphase und der Abschlussarbeit mit dem Bachelor of Engineering ab.

Was gehört zum Erfolgsrezept des Studiengangs? Die wichtigste Zutat ist für den Studiengangssprecher Prof. Dr. Eberhard Wißerodt die Einstellung zum Studium: „Alle, die berufsbegleitend studieren, bringen eine bemerkenswert hohe Motivation mit.“ Viele Studierende arbeiten in Vollzeit und haben Familie mit Kindern. Viel Engagement zeigen auch die Lehrenden, die zweiwöchentlich freitagsnachmittags und samstags Vorlesungen und Seminare halten. Es sind einerseits Professorinnen und Professoren der Hochschule Osnabrück und andererseits Lehrbeauftragte aus der Industrie. Außerdem bieten erfahrene Studierende höherer Semester Tutorien an, die fest in den Lehrplan eingebunden sind. Auch für Zuhause gibt es Unterstützung in Form von Online-Tutorium und E-Learning-Plattform.

Bis zum 15. Juli können sich Interessierte um einen Studienplatz bewerben: www.hs-osnabrueck.de/ingflex – Bewerbung.


Ein guter Rat ist teuer: Was Absolventin Mandy Ellrich künftigen Studierenden empfiehlt   

„Du muss es wirklich wollen. Mache vorher das Mathematik-Vorsemester – nicht nur um deine Kenntnisse aufzufrischen, sondern auch um festzustellen, ob du der Belastung gewachsen bist. Frage dich, ob du bereit bist, jedes zweite Wochenende nicht an Partys teilzunehmen, nicht mit den anderen am See zu sitzen oder zu grillen. Sei dir bewusst, dass das Studium ohne zusätzliches Lernen außerhalb der Vorlesung nicht machbar ist. – Somit wirst du auch auf gewisse Wochentage verzichten müssen. Wenn du das akzeptierst und deine Familie bereit ist, dir Aufgaben im Haushalt oder mit Kindern abzunehmen, dann beginn das Studium. Du wirst schnell feststellen, dass es Fächer gibt, die dir liegen – und welche, für die du viel tun musst. Lerne mit den anderen zusammen. Und nimm dir auch mal eine Auszeit. Gerade zu Prüfungsphasen ist es wichtig, auch mal einen Tag nichts zu tun. Du wirst sehen: Am nächsten Tag geht es einfacher. Vielleicht wirst du zwischendurch über das Aufgeben nachdenken. – Dann führe dir vor Augen, warum du dein Studium angefangen hast. Und wenn du die erste Hälfte über die Bühne gebracht hast, kommt der sicher Gedanke: ‚Den Rest schaffe ich auch noch!‘ Viel Erfolg!“

 

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