Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück http://www.hs-osnabrueck.de/ de_DE Hochschule Osnabrück Wed, 20 Feb 2019 00:00:16 +0100 Wed, 20 Feb 2019 00:00:16 +0100 TYPO3 EXT:news news-6509 Fri, 15 Feb 2019 09:18:49 +0100 Rund 100 Studierende aus aller Welt beim Wintersprachkurs an der Hochschule Osnabrück http://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/02/rund-100-studierende-aus-aller-welt-beim-wintersprachkurs-an-der-hochschule-osnabrueck/ Sie sind aus 29 Ländern nach Osnabrück gereist, um in den Semesterferien Deutsch zu lernen: Derzeit besuchen 93 Gäste den internationalen Wintersprachkurs der Hochschule am Campus Westerberg. Die meisten kommen von Partnerhochschulen, viele von ihnen aus China und Südkorea, aber auch aus Polen, Russland und Kolumbien. „Deutsch zu sprechen und zu schreiben ist gar nicht so leicht, aber ich möchte es unbedingt lernen“, sagt Leonardo Testa aus Brasilien. „Damit stehen mir im Beruf später viele Türen offen.“ Über den Unterricht hinaus lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich auch die deutsche Kultur näher kennen. „Gerade die Wochenendtrips nach Münster, Bremen und Berlin bieten dazu eine gute Gelegenheit“, sagt Nina Chapman, Koordinatorin des Wintersprachkurses. Auch gemeinsame Freizeitaktionen mit den deutschen Tutorinnen und Tutoren wie Schlittschuhlaufen und eine Nachwächtertour stehen auf dem Programm, ebenso wie Besichtigungen von regionalen Unternehmen. (Foto: C. Henke).

 

Weitere Informationen
Nina Chapman
Center for International Mobility
E-Mail: n.chapman@hs-osnabrueck.de

 

 

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Nachrichten und Veranstaltungen hochschulweit Nachricht Pressemitteilung Studium
news-6503 Tue, 12 Feb 2019 14:16:00 +0100 Hochschule Osnabrück richtet Finanzierungpool „Gesellschaftliches Engagement“ ein http://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/02/hochschule-osnabrueck-richtet-finanzierungpool-gesellschaftliches-engagement-ein/ Die Hochschule Osnabrück möchte das gesellschaftliche Engagement ihrer Mitglieder stärken und unterstützen. Dafür stellt sie in Zukunft finanzielle Mittel bereit. Vorgesehen sind 200.000 Euro im Zeitraum von vier Jahren. Durch einen neu aufgelegten Finanzierungpool „Gesellschaftliches Engagement“ bietet die Hochschule Osnabrück allen Hochschulmitgliedern schnelle und niedrigschwellige Unterstützung bei der Umsetzung ihrer gesellschaftsbezogenen Aktivitäten an. Ziel dieser Unterstützung ist es, die Bewusstseinsbildung für die gesellschaftliche Verantwortung der Hochschule fördern. Geplant sind 200.000 Euro für einen Zeitraum von vier Jahren.

„Es geht uns hier um die Unterstützung gesellschaftsbezogener Debatten und Diskurse. Wir wollen auch engagiertes Handeln in den hochschulinternen und hochschulexternen Raum hineintragen und dort verankern“, umreißt Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Steinkamp das Anliegen. So können Projekte in der Lehre wie auch Projekte mit zivilgesellschaftlichen Partnern unterstützt werden. Die Mittel sollen eingesetzt werden, um gesellschaftsbezogene Aktivitäten von Hochschulmitgliedern und Hochschulangehörigen zu initiieren, zu ermöglichen, zu fördern, sichtbar zu machen und in das Hochschulleben zu integrieren.

Der Projektpool sieht fünf Förderlinien vor:
•    Entwicklung der Diskursfähigkeit
•    Vortragsveranstaltungen mit Bezug zur gesellschaftlichen Verantwortung
•    Gesellschaftsbezogene Lehr-Lernformen
•    Kleinprojekte mit Ausrichtung Bewusstseinsbildung für gesellschaftliche Verantwortung
•    Studentische Projekte mit dem Fokus Nachhaltigkeit
Antragsberechtigt sind alle Hochschulmitglieder und -angehörige. Die Anträge und nachfolgenden Projekte werden im neu eingerichteten  Projektbüro „Gesellschaftliches Engagement“ koordiniert.

Kontakt:
Marek Löhr
Koordination Projekt „Gesellschaftliches Engagement“
Tel.:0541 969-7191
E-Mail: m.loehr@hs-osnabrueck.de 

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten hochschulweit Nachricht Pressemitteilung
news-6498 Fri, 08 Feb 2019 12:41:46 +0100 Sieg für OSCAR: Modellauto der Hochschule Osnabrück fährt der Konkurrenz davon http://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/02/sieg-fuer-oscar-modellauto-der-hochschule-osnabrueck-faehrt-der-konkurrenz-davon/ Studierende der Hochschule Osnabrück belegen den ersten Platz in der Einsteigerklasse beim internationalen studentischen Wettbewerb Carolo-Cup der TU Braunschweig. Ihr autonomes Modellauto OSCAR hat neun Teams aus vier Ländern auf die Plätze verwiesen. Autonomes Fahren ist eine der wichtigsten technischen Innovationen der letzten Jahre. Viele Autohersteller arbeiten heute an intelligenten Systemen, die das Fahren einfacher und sicherer machen sollen. Mit diesem Zukunftsthema befassen sich auch sieben Studenten der Hochschule Osnabrück – und das mit großem Erfolg: Ihr selbstfahrendes Modellfahrzeug namens OSCAR hat sich beim diesjährigen studentischen Wettbewerb Carolo-Cup der TU Braunschweig gegen neun Teams aus China, Deutschland, Polen und der Schweiz durchgesetzt.

 

In der Einsteigerklasse fuhr OSCAR der Konkurrenz davon: Sowohl bei der Präsentation des Konzeptes vor einer 15-köpfigen Expertenjury als auch bei den beiden praktischen Disziplinen "autonomes Fahren und Parken" sowie "autonomes Fahren im Hindernisparcours" erreichten die Osnabrücker die beste Bewertung aller Teams. Mit insgesamt 808 von 900 möglichen Punkten war OSCAR der Sieg nicht mehr zu nehmen. Das Team freut sich nicht nur über den ersten Platz, sondern auch über 2.000 Euro Preisgeld.

 

Ein verdienter Lohn für ein engagiertes Team: Rund 3.000 Arbeitsstunden haben Simon Balzer, Dennis Buchberger, Marcel Flottmann, Malte Hillmann, Malte Hülsebus, Leander Nordmann und Simonas Simenas in ihre Entwicklung investiert. Wöchentlich haben sie sich auf dem Campus in ihrem Projektraum mit einer Teststrecke getroffen, um einzelne Schritte zu besprechen. Die Hochschule hat sämtliche Kosten für die Hardware übernommen; weitere finanzielle Unterstützung kam von der ZF Friedrichshafen AG.

 

Anfang Februar war es nun soweit: Vollgestopft mit Elektronik, Software und intelligenten Algorithmen, konnte OSCAR sicher Fahrspuren erkennen, eigenständig lenken und je nach Fahrsituation Gas geben oder bremsen. Zudem war es in der Lage, autonom Parklücken zu erkennen und selbständig ein- und auszuparken. Aber auch mögliche Hindernisse auf der Fahrbahn stellten kein Problem dar: Das Fahrzeug erkannte die potentielle Gefahr und führte gezielt entsprechende Ausweich- oder Überholmanöver durch.

 

„Nach dem dritten Platz im letzten Jahr haben wir unser Auto noch stark verbessert“, erzählt Marcel Flottmann. „Als wir aber auf dem Cup die Leistung der Konkurrenz gesehen haben, wurde es doch nochmal sehr spannend – andere Teams haben auch nicht geschlafen.“ Dennoch konnte sich das Osnabrücker Modellauto an die Spitze setzen. „Wir waren sehr aufgeregt, und es war einfach großartig, als unser Teamname endlich auf der Leinwand als Sieger erschien“, so der angehende Informatiker.

 

Sein Temkollege Dennis Buchberger beschreibt, was er und seine Mitstreiter im Projekt gelernt haben: „Teamarbeit und effiziente Kommunikation mit Kollegen übt man am besten in einem langfristigen Projekt wie diesem.“ Auch fachlich haben die Studierenden profitiert: „In der Vorlesung erlernen wir die Grundlagen und schreiben einfachere Programme. Für unser Modellauto haben wir hingegen eine größere Software mit mehreren Abstraktionsebenen auf die Beine gestellt und sind definitiv sicherer im Umgang mit technischen Systemen, Programmierung und dem ‚Autobau‘ geworden.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für den Studenten der Elektrotechnik im Praxisverbund das ingenieurmäßige Arbeiten: „Wir haben eine komplexe Aufgabe so in handliche Stücke zerteilt, dass wir sie alle erfolgreich lösen und zum Gesamtkonzept zusammensetzen konnten.“

 

Der Projektbetreuer Prof. Dr. Winfried Gehrke lobt die Leistung seiner Studenten: „Bemerkenswert ist, dass alle praktischen Aufgaben – anders als bei vielen Konkurrenzteams – gänzlich ohne manuellen Eingriff absolviert wurden.“ Vor fünf Jahren hat er den Wettbewerb Carolo-Cup seinen Studierenden vorgestellt. Seitdem arbeiten jährlich wechselnde Teams der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Entwicklung von Modellautos. „Als wir 2015 zum ersten Mal in Braunschweig waren, war das Ziel: 'Nur nicht Letzter werden‘. Dass wir eines Tages einen ersten Platz erreichen würden, dachte damals niemand – nicht einmal im Traum“, erinnert sich Prof. Gehrke. Doch nun ist es soweit: „Ich freue mich sehr und bin auch stolz, dass unsere Hochschule Studierende hat, die dieses Ziel erreichen konnten“, so der Professor für Mikrorechnertechnik und Digitale Systeme. Einer der Erfolgsgründe liegt für ihn darin, dass alle OSCAR-Teams ihre Erkenntnisse mit den nachfolgenden Gruppen geteilt haben. So konnten die Studierenden dank ihrem „vorbildlichen Wissensmanagement“ ihre Leistung Jahr für Jahr steigern.

 

Wer das preisgekrönte Modellauto live erleben möchte, ist herzlich zur studentischen Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ am 21. Februar eingeladen. Sie findet von 15 bis 18 Uhr im SI-Gebäude der Hochschule Osnabrück in der Barbarastraße 16 statt und zeigt Ergebnisse von neun studentischen Projekten des letzten Semesters.

 

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI hochschulweit Art Nachricht Pressemitteilung Ausprägung Studium
news-6492 Mon, 04 Feb 2019 11:52:38 +0100 Warum der Personalbedarf für ambulante Pflegedienste so schwer zu ermitteln ist http://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/02/warum-der-personalbedarf-fuer-ambulante-pflegedienste-so-schwer-zu-ermitteln-ist/ An der Hochschule Osnabrück geht Prof. Dr. Andreas Büscher der Frage nach, wie personelle Vorgaben bei ambulanten Pflegediensten aussehen könnten. Was die Untersuchungen auch bestätigen: Der Bereich hat die Grenzen des Machbaren längst erreicht. „Alle ambulanten Pflegedienste berichten mir von Aufnahmestopps. Ohne Ausnahme. Egal ob in West-, Ost-, Nord- oder Süddeutschland, egal ob privat oder Wohlfahrt. Es gibt sogar eini-ge, die Verträge kündigen, weil sie eine verlässliche ambulante Versorgung nicht mehr gewährleisten können.“ Prof. Dr. Andreas Büscher führt derzeit viele Interviews mit Expertinnen und Experten aus der Branche. Dazu zählen Betreiberinnen und Betreiber von ambulanten Pflegediensten, Unternehmensberatungen aus dem Bereich sowie Personalfachleute. Das Bild, das sich abzeichnet, ist deutlich: „Der Pflegenotstand, vor allem im Blick auf den ambulanten Bereich, ist da.“

Der Professor für Pflegewissenschaft führt die Interviews im laufenden Projekt „Empfehlungen zur Entwicklung von personellen Vorgaben für ambulante Pflegeeinrichtungen“. Es wird vom Qualitätsausschuss Pflege gefördert. Der Qualitätsausschuss wurde vom Gesetzgeber mit der Durchführung von Weiterentwicklungen in der Pflegeversicherung betraut. Mitglieder des Ausschusses sind unter anderem Vertreterinnen und Vertreter des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (GKV) sowie der Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene.
 

Die Mehrzahl wünscht eine ambulante Pflege, aber die Infrastruktur ist gefährdet

Büscher widmet sich dem Themenfeld gern: „Die öffentliche Diskussion dreht sich stärker um das Personal in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Der ambulante Sektor gerät dabei wie so oft aus dem Blick.“ Deshalb möchte er durch das Projekt auch dazu beitragen, größere Aufmerksamkeit auf den ambulanten Bereich zu lenken. Auch, weil der Druck wächst. „Es gibt so etwas wie einen Staubsaugereffekt. Von den zu wenigen Menschen, die in der ambulanten Pflege arbeiten, wechseln viele in Heime oder Kliniken.“ Denn die Einrichtungen können mehr zahlen und verlässlichere Rahmenbedingungen bieten. Der Wissenschaftler macht zudem keinen Hehl daraus, dass es äußerst schwierig ist, belastbare personelle Vorgaben für ambu-lante Pflegeeinrichtungen zu entwickeln.

Büscher macht es anschaulich: „Die eine Person hat den Pflegegrad vier und wird zu Hause von der Familie versorgt. Es reicht, dass eine Pflegerin ein- oder zweimal die Woche kommt, um beim Duschen zu helfen. Die andere Person hat auch den Pflegegrad vier, lebt aber allein.“ Auf dem Papier die gleiche Bedarfslage, der ambulante Pflegedienst muss aber jeden Tag kommen.

„Seriös zu sagen, wie viele Stellen man benötigt, um beispielsweise zehn Personen mit dem Pflegegrad zwei zu versorgen, ist kaum möglich“, erklärt Büscher. Die meisten Pflegedienste setzten auf Erfahrungswerte und bildeten dann Durchschnittszeiten. Trotzdem wird Büscher im Zuge des Projektes im Zusammenspiel mit der Praxis eine Zeiterhebung erstellen. So erhält man zumindest einen Fingerzeig, welcher Zeitaufwand für bestimmte Tätigkeiten erforderlich ist. „Die Hoffnung ist, dass sich das künftig auch in den Verträgen mit den Kassen für die ambulante Pflege abbildet. Denn zurzeit ist das Spektrum sehr eng. Das sollte sich erweitern.“

Im Blick auf die derzeitige Pflegesituation in Deutschland ist für Büscher klar: „Der Wunsch der meisten Menschen ist es, eher ambulant als stationär gepflegt zu werden. Aber die vor-handene Infrastruktur dafür ist in Gefahr. Deshalb muss man hier deutlich mehr investieren.“


Hintergrund: Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes, die im Dezember 2018 in der Pflegestatistik veröffentlicht wurden, arbeiteten 2017 insgesamt etwa 390.000 Menschen in der ambulanten Pflege, zum Großteil Frauen. 2015 waren es noch etwa 355.000 Beschäftigte. Die Zahl der Pflegebedürftigen, die durch ambulante Pflegedienste ganz oder zum Teil versorgt werden, ist im gleichen Zeitraum von 692.000 Menschen auf knapp 830.000 angewachsen. Dieser Anstieg basiert auch auf einem geänderten Pflegebedürftigkeitsbegriff, der durch das zweite Pflegestärkungsgesetz am 1. Januar 2017 inkraft getreten ist. Dadurch sind deutlich mehr Menschen leistungsberechtigt als zuvor.       


Weitere Informationen

Prof. Dr. Andreas Büscher
Professor für Pflegewissenschaft
Tel.: 0541 969-3591
E-Mail: a.buescher@hs-osnabrueck.de

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news-6482 Mon, 28 Jan 2019 09:13:14 +0100 Stipendien der Krone-Stiftung an Studierende der Hochschule Osnabrück verliehen http://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/01/stipendien-der-krone-stiftung-an-studierende-der-hochschule-osnabrueck-verliehen-2/ Die Dr. Bernard Krone Stiftung zeichnet Leistungen der sieben besten Bachelor-Studierenden der Fahrzeugtechnik und des Maschinenbaus der Hochschule Osnabrück aus. Leistung lohnt sich – frei nach diesem Motto hat die Dr. Bernard Krone Stiftung hervorragende Leistungen der Studierenden der Hochschule Osnabrück honoriert. Die jeweils besten drei Fahrzeugtechnik- und Maschinenbau-Studierenden eines Jahrgangs werden nun eine finanzielle Unterstützung bis zum Ende ihres Studiums erhalten. Ein siebtes Stipendium stiftet der Achsenhersteller Gigant aus Dinklage, der ebenfalls zur Krone Gruppe gehört.

Die Stipendien gingen an Juliane Höckmann, Gerrit Everwin und Louis Nixdorf (Fahrzeugtechnik) sowie Jana Vollmer, Johannes Clar und Paul Redder (Maschinenbau). Das Gigant-Stipendium erhielt Jenny Klöpperpieper, die Maschinenbau studiert.

Auf einer Feierstunde im Krone-Hauptsitz in Spelle gratulierten den ausgezeichneten Studierenden sowohl Firmenvertreter als auch verantwortliche Hochschulprofessoren. Nach der Feierstunde nahmen Kai Kühr, Dr. Klaus Martensen, Markus Mösker, Klaus Reinhardt, Gerhard Papenbrock und Uwe Sasse (alle: Krone Gruppe) ihre Gäste auf eine Betriebsbesichtigung mit. Die Studierenden sowie Prof. Dr. Norbert Austerhoff, Prof. Dr. Matthias Reckzügel und Prof. Dr. Eberhard Wißerodt zeigten sich beeindruckt von aktuellen Produkten und Projekten des Unternehmens.

Seit 2007 zeichnet die Dr. Bernard Krone Stiftung hervorragende Leistungen der Studierenden der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik aus. Das innovative Unternehmen aus Spelle arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Hochschule Osnabrück zusammen. Mit ihren Stipendien bringt die Dr. Bernard Krone Stiftung deshalb ihre regionale Verbundenheit zum Ausdruck und fördert zugleich den Ingenieurnachwuchs. Der Kontakt mit talentierten Studierenden nützt auch dem Unternehmen: Obwohl das Stipendium mit keinerlei Verpflichtungen verbunden ist, arbeiten heute mehrere ehemalige Stipendiaten im Unternehmen.

 

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news-6419 Thu, 20 Dec 2018 15:22:51 +0100 Dualer Student der Hochschule Osnabrück ist bester Elektroniker-Azubi Deutschlands http://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2018/12/dualer-student-der-hochschule-osnabrueck-ist-bester-elektroniker-azubi-deutschlands/ Patrick Flacke absolviert duales Studium der „Elektrotechnik im Praxisverbund“ an der Hochschule Osnabrück. Seine integrierte Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme hat er bei der Elster GmbH abgeschlossen – als bester Azubi Deutschlands. Dafür erhielt er jetzt auf der Nationalen Bestenehrung in Berlin eine Auszeichnung in Anwesenheit des Bundespräsidenten. Patrick Flacke studiert „Elektrotechnik im Praxisverbund“ (EPV) an der Hochschule Osnabrück. Dieser duale Studiengang kombiniert eine berufliche Ausbildung mit dem Studium der Elektrotechnik. Nun hat der 22-Jährige seine Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme bei der Elster GmbH abgeschlossen – als bester Azubi Deutschlands.

Auf Einladung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags fuhr Flacke Anfang Dezember zur Nationalen Bestenehrung nach Berlin. Dort nahm er zusammen mit über 200 besten Azubis aller Ausbildungsberufe eine Auszeichnung in Anwesenheit des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier entgegen. Der Ausbildungsleiter Sören Haak hat seinen ehemaligen Lehrling begleitet und ist richtig stolz: „Einen Bundesbesten hatten wir bei Elster noch nie. Patrick Flackes Auszeichnung ist hochverdient: Bereits während seiner Ausbildung hat er bei der Entwicklung intelligenter Gaszähler mitgewirkt und seine Abschlussprüfung hervorragend gemeistert.“

Über die Ehrung des talentierten Studenten freut sich auch der Leiter des dualen Studiengangs Elektrotechnik im Praxisverbund, Prof. Dr. Winfried Gehrke: „Patrick Flacke ist an unterschiedlichen Themengebieten des Studiums sehr interessiert und fällt durch seine systematische und zielgerichtete Vorgehensweise auf. Zurzeit entwickelt er mit fünf Kommilitonen ein Messgerät und kann dabei voll seine praktischen Fähigkeiten ausspielen, die er durch die Kombination von Ausbildung und Studium erworben hat. Ich bin immer wieder begeistert, mit welchem Sachverstand und welcher Kreativität das Team gute und überzeugende Lösungen findet.“

Seit fünf Jahren bietet die Hochschule Osnabrück ein duales Studium der Elektrotechnik an. Kooperationspartner des Studiengangs sind regionale Unternehmen, Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück Brinkstraße und örtliche Handwerkskammer sowie Industrie- und Handelskammer. Das gesamte Ausbildungsprogramm mit integriertem Studium dauert viereinhalb Jahre. Noch bis zum 15. Januar können sich Interessierte um einen Studienplatz bewerben: www.hs-osnabrueck.de/bewerbung.

Was macht den Studiengang aus? Laut Prof. Gehrke ist das eine besonders starke Verzahnung von Theorie und Praxis: „Viele Studieninhalte greifen Kenntnisse und Fertigkeiten auf, die duale Studierende während ihrer Ausbildung im Betrieb erlangen. Die Theorie wird zusätzlich durch praktische Übungen in modernen Laboren anschaulich vertieft. Darüber hinaus bieten Projekte die Möglichkeit, das Gelernte in der Praxis zu erproben und zu ergänzen.“ Natürlich verlange das duale Studium ein hohes Maß an Flexibilität, so der Professor für Mikrorechnertechnik und Digitale Systeme weiter. Nach seiner Erfahrung meistern die Studierenden dualer Programme die Doppelbelastung durch Ausbildung und Studium meist mit Bravur: „In der Regel sind es hochmotivierte, leistungsorientierte junge Leute.“

Das gilt auch für Patrick Flacke. Bereits in der Schule hat er durch den Einfluss seines Onkels – eines Elektroingenieurs – Interesse an der Elektrotechnik entdeckt. Bald stand für den Technik-Fan fest, dass er ebenfalls Elektroingenieur werden möchte: „Aus der Begeisterung für die Praxis entstand während der Oberstufe die Idee, ein duales Studium zu absolvieren. Auf einer Abimesse in Osnabrück hörte ich von dem Studiengang EPV, der ein vollwertiges Studium mit kombinierter Ausbildung versprach – also genau das, wonach ich gesucht hatte.“

Heute freut sich der Student aus Ostercappeln  über seine Entscheidung für das duale Studium und die Abwechslung, das dieses bietet: „Am meisten Spaß macht mir die Kombination aus Lernen und Anwenden. So gibt es an der Hochschule, der Berufsschule und im Ausbildungsbetrieb immer wieder Projekte und Aufgaben mit wachsender Schwierigkeit, die mich dazu motivieren, neue Fachbereiche kennenzulernen und bekannte zu vertiefen.“ Nebenbei engagiert sich Patrick Flacke ehrenamtlich im Technik-Team der Waldbühne Kloster Oesede. Seine Freizeit verbringt er gern an der frischen Luft – ob mit der Freundin auf dem Fahrrad oder mit dem Großvater im Wald beim Kettensägen.

Viel Zeit bleibt dem erfolgreichen Studenten dafür nicht, jedoch kann er Studium, Ausbildung und Privatleben dank Flexibilität und guter Organisation unter einen Hut bringen: „Das Schöne am EPV-Studium ist, dass der Alltag immer wieder anders aussieht. So habe ich einige Semester lang von montags bis mittwochs gearbeitet. Donnerstags ging es bis mittags in die Berufsschule und danach  sowie freitags – an die Hochschule. Momentan studiere ich zwei komplette Semester lang wie ein regulärer Student, um dann in den Semesterferien in Vollzeit zu arbeiten. Die Arbeitszeiten kann ich dabei durch die betriebliche Gleitzeitregelung in einem gewissen Rahmen frei wählen.“ Das Ausbildungsunternehmen unterstützt ihn auf verschiedenen Wegen, sodass für die vorlesungsfreie Zeit noch genug Urlaub bleibt und auch eine gute Prüfungsvorbereitung möglich ist. Bis zum Abschluss seines Bachelorstudiums bleibt der beste Elektronik-Azubi Deutschlands deshalb bei Elster angestellt.

Sein Fazit: „Ich kann das EPV-Studium uneingeschränkt weiterempfehlen, da die Organisation sehr gut funktioniert und die Lerninhalte der verschiedenen Stellen gut zusammenpassen. Durch die unterschiedlichen Abschnitte sind die viereinhalb Jahre sehr abwechslungsreich gestaltet, sodass man immer wieder Zwischenziele vor Augen hat und sich von anstrengenderen Phasen erholen kann.

Am besten geeignet ist das Modell aus meiner Sicht für alle, die sich für Elektrotechnik begeistern können und wirklich etwas lernen wollen.“ Für Patrick Flacke trifft das hundertprozentig zu. Deshalb will er nach dem Bachelorabschluss einen Master in Elektrotechnik draufsetzen – ebenfalls an der Hochschule Osnabrück.

 

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