Neuigkeiten an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/ de_DE Hochschule Osnabrück Sun, 23 Feb 2020 00:00:02 +0100 Sun, 23 Feb 2020 00:00:02 +0100 TYPO3 EXT:news news-7468 Mon, 17 Feb 2020 16:42:41 +0100 Autonomes Modellauto OSCAR: VDI-Sonderpreis beim studentischen Wettbewerb Carolo-Cup 2020 https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2020/02/autonomes-modellauto-oscar-vdi-sonderpreis-beim-studentischen-wettbewerb-carolo-cup-2020/ Am 11. Februar fand in der Stadthalle Braunschweig der 13. Carolo-Cup statt. Bei diesem internationalen Wettbewerb, der jährlich von der TU Braunschweig ausgerichtet wird, stellen studentische Teams ihre autonom fahrenden Modellfahrzeuge vor und messen sich in verschiedenen Disziplinen. Ein Sonderpreis ging in diesem Jahr an das Team OSCAR der Hochschule Osnabrück. Für den nächsten Wettbewerb werden bereits neue Teammitglieder gesucht. Von den insgesamt 19 Teams aus Bulgarien, Polen, der Schweiz und Deutschland nahmen sieben Teams am "Master-Cup", der 1. Liga des Wettbewerbs, teil. Das Team OSCAR der Hochschule Osnabrück, das zum ersten Mal in dieser Kategorie antrat, konnte auf Anhieb den 5. Platz erkämpfen. "Nach dem Sieg in der Kategorie Basic-Cup im letzten Jahr hatten wir diesmal viele neue Herausforderungen zu meistern", resümiert der studentische Teamkoordinator Tobias Kasper: "Uns war klar, dass wir auf sehr starke Konkurrenten treffen würden und so sind wir mit unserem Ergebnis mehr als zufrieden."

Ein besonders knappes Rennen gab es um den VDI-Sonderpreis für das leichteste der 19 Fahrzeuge: Sowohl das Osnabrücker Modellauto OSCAR-6 als auch das Fahrzeug des Teams „Ostfalia Cup“ aus Wolfenbüttel brachten exakt 1.800 Gramm auf die Waage. So musste der Sonderpreis erstmalig in der Geschichte des Carolo-Cups geteilt werden. Das OSCAR-Team freut sich über ein Preisgeld in Höhe von 250 Euro.

Nach dem Cup ist vor dem Cup: Ein Großteil des Teams wird auch an der nächsten Generation des Autos mitwirken und auch einige Neueinsteiger haben sich bereits angekündigt. Weitere Unterstützung wird durch studienintegrierte Projekte erwartet. Erste Ideen zur Verbesserung des Fahrverhaltens hat das Team bereits identifiziert. Diese sollen in den nächsten Monaten genauer untersucht werden.

"Es ist schön zu sehen, wie begeistert unsere Studierenden an diesen hochaktuellen technischen Fragestellungen arbeiten und welche kreativen Lösungen sie dabei finden", freut sich Prof. Dr. Winfried Gehrke. Der Betreuer des Teams ergänzt: "Einen besonderen Dank möchte ich meinen Kollegen aussprechen, die trotz begrenzter räumlicher Möglichkeiten unseres Labors dem Team bisher immer eine Heimat gegeben haben."

Das OSCAR-Team der Hochschule Osnabrück wurde in diesem Jahr von der ZF Friedrichshafen AG, der SALT AND PEPPER Technology GmbH und der ROSEN Technology and Research Center GmbH finanziell und ideell unterstützt.

Zur Verstärkung werden noch weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter aus allen Studiengängen der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik gesucht. Alle, die sich unverbindlich über die Möglichkeiten zur Mitarbeit informieren möchten, sind zum Infotreffen am 10. März um 12:15 Uhr in Raum SB 215 herzlich eingeladen. Das OSCAR-Team kann auch per E-Mail erreicht werden: teamoscar@hs-osnabrueck.de

 

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Nachrichten und Veranstaltungen IuI hochschulweit Art Nachricht Ausprägung Studium
news-7452 Fri, 07 Feb 2020 12:46:59 +0100 Logistikbranche: Wie können Flächen nachhaltiger genutzt werden? https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2020/02/logistplus/ Hochschule Osnabrück ist Teil des Forschungsverbundes „Ressourcenschutz durch Logistik – Logist.Plus“. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek überreichte die Förderbescheide für die ersten drei Jahre in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Millionen Euro. Wie lässt sich der Flächenbedarf der Logistikbranche mit Nachhaltigkeitszielen in Einklang bringen? Unter anderem dieser Frage widmet sich der Forschungsverbund „Ressourcenschutz durch Logistik – Logist.Plus“. Er nimmt speziell die „Masterplanregion 100% Klimaschutz“ in den Blick. Sie wird von Stadt und Landkreis Osnabrück, der Stadt Rheine und dem Kreis Steinfurt gebildet. Aus den Händen von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek erhielten die Verbundbeteiligten nun in Ladbergen im Kreis Steinfurt Förderbescheide in Höhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro für die erste Projektphase. Mehr als 400.000 Euro fließen an die Hochschule Osnabrück. Sprecher des Forschungsvorhabens ist Prof. Dr. Martin Franz von der Universität Osnabrück, bei der die Leitung des Verbundes liegt.

Die acht Partner im Verbundprojekt sind die European Land and Soil Alliance e.V., die Hochschule Osnabrück, der Landkreis Osnabrück, das Kompetenznetz Individuallogistik e.V., der Kreis Steinfurt, die Stadt Osnabrück, der Wissenschaftsladen Bonn e.V und die Universität Osnabrück. Hinzu kommen eine Reihe Unterstützer wie die Nosta Logistics GmbH.

Zum Hintergrund: Die wachsende Logistikbranche ist nach Zahlen der Bundesvereinigung Logistik der drittgrößte Wirtschaftsbereich Deutschlands. Das Wachstum stößt allerdings zunehmend an Grenzen. Denn viele Gemeinden bevorzugen auf ihren Gewerbeflächen Produktionsansiedlungen, von denen mehr Arbeitsplätze und höhere Gewerbesteuern erwartet werden. „Hinzu kommt, dass sich die Bevölkerung zunehmend gegen geplante Logistikansiedlungen wehrt. Verkehrslärm, Luftverschmutzung, Landschaftsverschandelung und -versiegelung zählen zu den Argumenten“, heißt es im Projektantrag.
 

Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen: bis 2030 keine zusätzliche Versiegelung

Generell sei es bisher nicht gelungen, den Flächenbedarf der Logistikbranche mit Nachhaltigkeitszielen in Einklang zu bringen, insbesondere im Blick auf das in der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie festgelegte Ziel, bis 2030 die Neuinanspruchnahme von Flächen für Siedlungen und Verkehr auf weniger als 30 Hektar pro Tag zu verringern. 2015 hatte sich Deutschland zudem zu den Sustainable Development Goals (Ziele für nachhaltige Entwicklung) der Vereinten Nationen bekannt, die bis 2030 eine „neutrale Landnutzung“ anstreben, also keine zusätzliche Versiegelung.

„Wir brauchen dringend neue und vor allem kooperative Geschäftsmodelle, die unsere Flächen effizienter und damit nachhaltiger nutzen“, sagt vor diesen Hintergründen Prof. Dr. Kai-Michael Griese, der mit Prof. Dr. Sandra Rosenberger und Prof. Dr. Marcus Seifert vonseiten der Hochschule Osnabrück dem Forschungsverbund angehört. „Letztendlich ist die Logistik das Rückgrat der gesamten deutschen Wirtschaft. Wir wollen das Projekt nutzen, um Logistik insgesamt nachhaltiger aufzustellen“, ergänzt Rosenberger.

Am Anfang der gemeinsamen Arbeit steht die Entwicklung von Indikatoren zur Identifikation und Bewertung von Zielkonflikten zwischen verschiedenen Akteuren in Städten, Stadt-Umland und ländlichen Räumen. Durch die Nutzung innovativer Ansätze der Digitalisierung sollen Logistikprozesse flächeneffizient gestaltet und Synergien in der gemeinsamen Flächennutzung durch verschiedene Unternehmen identifiziert und genutzt werden. Hinzu kommt eine ökologische Optimierung der Standortwahl und -gestaltung: Schonung von Böden, Verminderung der Flächenversiegelung, Reduzierung von Energiebedarf und Emissionen durch Etablierung energetischer Nachbarschaften sowie Senkung lokaler und globaler Klimaemissionen durch Transportsynergien.

Ebenfalls geplant ist die Weiterentwicklung bestehender und die Entwicklung neuer Instrumente zum Abbau von Landnutzungskonflikten und zur Stärkung der Kooperation zwischen Akteuren in Stadt, Umland und ländlichen Räumen. Auch die Konzeption von nachhaltigen Geschäftsmodellen als Grundlage für eine Kooperation im Arbeitsfeld Logistik zwischen Kommunen, Unternehmen und möglicherweise Non-Profit-Organisationen sowie die Entwicklung von Szenarien für regionale Flächennutzungsstrukturen und Handlungsempfehlungen stehen im Fokus des Projekts.


Weitere Informationen

Prof. Dr. Sandra Rosenberger
Telefon: 0541 969-2957
E-Mail: s.rosenberger@hs-osnabrueck.de

Prof. Dr. Marcus Seifert
Telefon: 0591 800 98 732
E-Mail: m.seifert@hs-osnabrueck.de

Prof. Dr. Kai-Michael Griese
Telefon: 0541 969-3880                   
E-Mail: k-m.griese@hs-osnabrueck.de

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI MKT WiSo hochschulweit Nachricht Pressemitteilung Forschung
news-7451 Fri, 07 Feb 2020 11:44:51 +0100 FOOD FUTURE DAY meets innovate! https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2020/02/food-future-day-meets-innovate/ Am 28. und 29. Oktober 2020 trifft in Osnabrück die Jobmesse der Lebensmittelbranche auf Innovation und Digitalisierung im Agrar- und Foodbereich Zum zehnten Jahrestag des FOOD FUTURE DAY und der innovate! werden beide Veranstaltungen in einer großen zweitägigen Konferenz in der Osnabrücker Eventlocation Alando Palais vereint. Mit der Zusammenlegung der beiden Veranstaltungen wird das Ziel verfolgt, Synergien für Teilnehmernde und Unternehmen zu schaffen, sowie die Veranstaltungen auf Bundes- und Europaebene weiter zu etablieren.

„Die Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft schätzen die branchenspezifische Ausrichtung und den unkomplizierten Austausch mit potenziellen Fach- und Führungskräften sowie das umfangreiche Rahmenprogramm“, ist sich Christian Kircher vom DIL Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e. V. sicher. „Die diesjährige innovate! bringt uns unserem Anspruch, die europäische Leitveranstaltung für Innovationen in Food und Agrar zu werden, näher“, sagt Wolf Goertz von der Innovate GmbH. Auch Prof. Dr. Bernd Lehmann, Dekan der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur an der Hochschule Osnabrück, freut sich über die Zusammenlegung: „Mit dem FOOD FUTURE DAY haben die Hochschule Osnabrück und das DIL ein außergewöhnlich erfolgreiches Format geschaffen. Gemeinsam mit der ebenfalls weithin beachteten innovate! entsteht nun ein Event mit noch größerer Strahlkraft für die Lebensmittelbranche.“ Die Organisatoren freuen sich auf eine größere und spannende Netzwerkveranstaltung im Herbst 2020.

Im Fokus steht am 28. Oktober der Karrieretag FOOD FUTURE DAY und am 29. Oktober die Convention innovate! Beide Veranstaltungen konnten in den Vorjahren große Erfolge feiern: Beim FOOD FUTURE DAY werben Unternehmen der Lebensmittelbranche aus ganz Deutschland um Nachwuchskräfte. Im Vorjahr waren 350 Teilnehmernde sowie 30 Unternehmen vertreten. Die innovate! hat sich 2019 im Vergleich zum Vorjahr mit mehr als 1.000 Teilnehmenden und mehr als 35 Speaker verdoppelt. Weitere Informationen zum Programm, zur Anmeldung und den Abläufen werden in den nächsten Wochen auf den Websites www.hs-osnabrueck.de/food-future-day, www.food2020.eu/food-future-day und www.innovate-os.de bekanntgegeben.
 

Über den FOOD FUTURE DAY
Der FOOD FUTURE DAY bringt seit zehn Jahren weltweit agierende Unternehmen der Foodbranche und Jobeinsteigerinnen und -einsteiger sowie Studierende und Absolventinnen und Absolventen erfolgreich zusammen und ermöglicht durch die direkten Kontaktmöglichkeiten den Einstieg in ein weiterführendes Netzwerk. Mit einem spannenden Rahmenprogramm, bei dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beteiligten renommierten Unternehmen über Möglichkeiten des Berufseinstiegs berichten, oder der Verleihung des Campus Preises, gesponsert vom Verband der Ernährungswirtschaft e.V. (VdEW), wird der Messetag zu einem wertvollen Erlebnis. Der Bewerbungsmappencheck wird durch Personaler der vertretenen Unternehmen durchgeführt und ermöglicht Bewerberinnen und Bewerbern einen Einblick in die Erwartungen der jeweiligen Unternehmen.
Der FOOD FUTURE DAY wird durch FOOD2020 gefördert. FOOD2020 wird im Rahmen des INTERREG VA-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und durch die Europäische Union, das MWIDE NRW, das Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, das niederländische Wirtschaftsministerium sowie die Provinzen Drenthe, Flevoland, Fryslân, Gelderland, Groningen, Limburg, Noord-Brabant und Overijssel mitfinanziert. Es wird durch das Programmmanagement bei der Ems-Dollart-Region begleitet.

Über die innovate!
Die innovate! ist einer der wichtigsten Treffpunkte der Food- & Agrar-Gründerszene Deutschlands und das Herz der niedersächsischen Startup-Szene. Sie bringt die Innovationstreiber aus den Bereichen Food, Agrar und Digitalisierung zusammen. Sie spricht gezielt Startups, Unternehmen, Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung & Lehre und Studierende an und fördert den interaktiven Austausch und die Vernetzung des gesamten Ökosystems. Als Leuchtturm der bundesweiten Food- & Agrarwirtschaft bündelt und repräsentiert die innovate! die Kompetenzen und den Kooperationswillen der ganzen Branche.
Bei den innovate!Awards werden die besten Startups aus ganz Deutschland und die erfolgreichsten digitalen Gründungen der Niedersächsischen Acceleratoren auf die Bühne gebracht. In spannenden Live-Votings entscheidet das Publikum über die Gewinnerinnen und Gewinner sowie die Vergabe der Preisgelder.
2019 wurde die Innovate GmbH durch die Beteiligungs-GmbH des Startup-Accelerators Seedhouse und das Digitalunternehmen Netrocks GmbH gegründet. Geschäftsführer sind Florian Stöhr und Wolf Goertz.

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten AuL hochschulweit Nachricht Pressemitteilung
news-7440 Fri, 31 Jan 2020 10:30:00 +0100 Wechsel in Lehrgebieten an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2020/01/wechsel-in-lehrgebieten-an-der-hochschule-osnabrueck/ Präsident Prof. Dr. Andreas Bertram begrüßte sechs neue Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Lehre und Forschung an den Standorten in Osnabrück und Lingen. Zu Beginn des Jahres 2020 gehen drei Kolleginnen und Kollegen aus den Reihen der Professorenschaft in den Ruhestand. Sechs neue Professorinnen und Professoren haben ihre Arbeit an der Hochschule Osnabrück in ihren Lehrgebieten aufgenommen. Zugleich verließen drei erfolgreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Hochschule „Wir freuen uns auf die neuen Kolleginnen und Kollegen, die durch ihre hervorragenden fachlichen Expertisen die Hochschule in Lehre und Forschung weiter vorantreiben werden“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram.

Gleich drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verstärken die Fakultät Management, Kultur und Technik. Künftig werden dort Prof. Dr. Steffen Greiser (Automatisierungstechnik), Prof. Dr. Margarita Tsomou (Zeitgenössische Theaterpraxis) und Prof. PD Dr. Andreas Wolfsteiner (Angewandte Theaterwissenschaft) am Campus in Lingen lehren. Auch am Campus Haste gibt es ein neues Gesicht: Prof. Astrid Zimmermann (Entwurf und Konstruktion) beginnt ihre Professur an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Prof. Dr. Andreas Jede wird im neuen Semester an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften die Professur im Bereich Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Controlling, beginnen. Am Institut für Musik beginnt im Fachgebiet Jazz-Komposition und Arrangement Prof. Anne Mette Iversen.

Beim diesjährigen Festakt hieß es auch Abschied nehmen. Drei verdiente Professorinnen und Professoren gehen in den Ruhestand: Prof. Dr. Friedhelm Hage (Kolbenmaschinen und Fahrzeugantriebstechnik), Prof. Dr. Claudia Kummerlöwe (Polymerchemie und Analytik) und Prof. Dr. Wolfgang Seyfert (Allgemeine BWL, Controlling und Rechnungswesen). „Für ihre Leidenschaft in Lehre und Forschung über viele Jahre möchten wir ihnen herzlich danken“, würdigte Bertram die emeritierten Professorinnen und Professoren.

 

Weitere Informationen:
Geschäftsbereich Kommunikation
Telefon 0541 969 3847
E-Mail kommunikation@hs-osnabrueck.de

 

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AuL IuI MKT WiSo hochschulweit Nachricht Studium
news-7405 Tue, 28 Jan 2020 14:00:36 +0100 Zukunftsdiskurse an Osnabrücker Hochschulen: Wissenschaftsministerium fördert zwei Projekte https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2020/01/zukunftsdiskurse-an-osnabruecker-hochschulen-wissenschaftsministerium-foerdert-zwei-projekte/ Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt insgesamt 14 Vorhaben im Land mit 1,5 Millionen Euro. Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück entwickeln Dialogformate zu Gesundheitsversorgung und Energiewende. Unter dem Titel „Zukunftsdiskurse“ fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) mit insgesamt 1,5 Millionen Euro 14 Projekte an Hochschulen im Land, die sich mit aktuellen Fragestellungen auseinandersetzen und darüber mit der Öffentlichkeit diskutieren. Auch die Hochschule Osnabrück und die Universität Osnabrück sind vertreten. Ihre Projekte widmen sich der Gesundheitsversorgung der Zukunft und der Energiewende. Die Fördergelder stammen aus dem Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung.

„In Zeiten, in denen gesicherte Erkenntnisse aus der Forschung immer häufiger in Frage gestellt werden, ist der aktive Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unerlässlich“, erklärt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, in der offiziellen Pressemitteilung vonseiten des MWK. Die Zukunftsdiskurse machten deutlich, „dass unsere Hochschulen wichtige Orte für zukunftsorientierte Debatten sind“.

Mit 120.000 Euro wird das „Zukunftsforum Gesundheit“ des GesundheitsCampus Osnabrück (GCO) gefördert, der von Hochschule und Universität getragen wird. „Begriffe wie Pflegenotstand, Landarztmangel oder Kliniksterben nehmen in der öffentlichen Debatte viel Raum ein“, erklärt Dr. Daniel Kalthoff, Koordinator des GCO. „Mit verschiedenen Dialogformaten wollen wir unseren Beitrag zur Versachlichung des Diskurses leisten und Wissenschaft, Praxis sowie Bürgerinnen und Bürger zusammenbringen.“

Konkrete Formate sind ein „Rotes Sofa“, das etwa in Krankenhäusern, in Pflegeheimen oder auch auf Marktplätzen aufgestellt wird, um Stimmen zur aktuellen Situation zu sammeln. Auch Interviews mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis, Politik und Gesellschaft sollen geführt werden. Die Ergebnisse sollen auf einer Online-Plattform abrufbar sein und zugleich unter anderem die Grundlage bilden für öffentliche Podiumsdiskussionen.   

Mehr als 90.000 Euro gehen zudem an die Hochschule Osnabrück für das Projekt „Förderung von Zukunftsdiskursen in der Umweltkommunikation“. Antragstellerin ist Prof. Dr. Anne Schierenbeck vom Campus Lingen. „Wir freuen uns über die Förderung, denn für den Klimaschutz brauchen wir einen viel stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien und mehr Anstrengungen bei der Energieeinsparung. Dies möchten wir mit den entsprechenden Stakeholdern in unseren Zukunftsdiskursen gemeinsam erarbeiten.“

Im Zuge des Projektes soll es eine Reihe von Workshops zum Thema der Energieversorgung der Zukunft aus 100 Prozent erneuerbarer Energien geben. „Am Beispiel der Windenergie wird deutlich, wie wichtig dieser Diskurs ist. Der Ausbau ist im vergangenen Jahr fast zum Erliegen gekommen – auch, weil viele Anlagen beklagt werden“, sagt die Professorin für Energiemanagement. Unter anderem soll in den Workshops eine Simulations-Software für Erneuerbare Energie-Szenarien zum Einsatz kommen. Bei dieser Methodik werden die Teilnehmenden zu ihren Ansprüchen im Bereich des Konsumverhaltens, der Mobilität oder auch der Wohnbedingungen befragt.


Weitere Informationen
Dr. Daniel Kalthoff
Koordinator GesundheitsCampus Osnabrück
Telefon: 0541 969-2060
E-Mail: kalthoff@gesundheitscampus-osnabrueck.de

Prof. Dr. Anne Schierenbeck
Professorin für Energiemanagement
Telefon: 0591 80098-210
E-Mail: a.schierenbeck@hs-osnabrueck.de


Mehr zum GesundheitsCampus Osnabrück: www.hs-osnabrueck.de/gesundheitscampus
Die offizielle Pressemitteilung des MWK mit einer Liste aller geförderten Projekte: www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/wissenschaftsministerium-fordert-zukunftsdiskurse-mit-1-5-millionen-euro-184578.html

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten MKT WiSo hochschulweit Nachricht Pressemitteilung
news-7406 Tue, 28 Jan 2020 13:30:00 +0100 Kampf der Verpackungsflut – Hochschule Osnabrück besetzt mit Lasermarkierung von Obst und Gemüse auf der Grünen Woche in Berlin ein gesellschaftliches Thema https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2020/01/kampf-der-verpackungsflut-hochschule-osnabrueck-besetzt-mit-lasermarkierung-von-obst-und-gemuese-auf/ Wie kann an der Gemüse- und Obsttheke im Supermarkt Verpackung eingespart werden? Mit dem Verfahren der Kennzeichnung von losen Lebensmittel mit Lasern kann dies gelingen. Auf der weltweit größten verbraucherorientierten Lebensmittel- und Agrarmesse, der Grünen Woche 2020 in Berlin, informierte ein Team vom Labor für Biosystemtechnik der Hochschule Osnabrück über neue Ergebnisse und Möglichkeiten pflanzliche Produkte mit Laserlicht zu kennzeichnen und zu markieren. Zusammen mit dem Obsthof Lührs, einem Spezialisten für die Lasermarkierung von Äpfeln, und dem Max-Rubner-Institut aus Karlsruhe, einem Bundesforschungsinstitut zur Bewertung der Sicherheit von Lebensmitteln, wurden Messebesucherinnen und -besucher aufgeklärt, wie Produkte gelasert werden können und wie hierdurch eventuell Verpackungsmaterialien eingespart werden können.

Technisch ist das Verfahren der Direktlasermarkierung von Pflanzenprodukten aufwändig, da das Laserlicht, mit dem etwas in das Produkt eingebrannt wird, hochpräzise gesteuert werden muss. Die Produkte dürfen nicht so stark beschädigt werden, dass sie an Haltbarkeit verlieren, Angriffsfläche für Mikroorganismen darstellen oder starke Wasserverluste entstehen. Allerdings müssen die Markierungen dauerhaft gut lesbar sein, eventuell sogar mit Handys oder Lesegeräten maschinell ausgewertet werden können und auf keinen Fall die geschmackliche Qualität beeinflussen. Hierzu sind kameragesteuerte Lasereinrichtungen notwendig, die je nach Produktoberfläche und -beschaffenheit einen optimalen Laserstrahl erzeugen. So ist es kein Wunder, dass viele technischen und biologischen Zusammenhänge zurzeit noch nicht geklärt sind und besonders bei Früchten und Gemüsen mit hauchdünner Schale weiter erforscht werden müssen. Nicht nur Äpfel oder Zitrusfrüchte können gut gelasert werden, auch bei Blattgemüse wie zum Beispiel Kopfsalat oder Kohl konnte das Team vom Labor für Biosystemtechnik erfolgreich produktschonende Lasermarkierungen realisieren. Das automatische Aufbringen von maschinell lesbaren QR-Codes in Kleinformat ist jedoch bei vielen Produkten nach wie vor eine Herausforderung. Handelsketten wie z.B. REWE haben das Potential der Laserproduktkennzeichnung mittlerweile erkannt und beginnen Produkte entsprechend auszuzeichnen.

Auf der Grünen Woche fanden die Osnabrücker Forscher ein sehr interessiertes Publikum, welches sich sowohl über die Technologie als auch den möglichen wichtigen Beitrag zur spürbaren Eindämmung der Verpackungsflut in Supermärkten. Das Team des Labors für Biosystemtechnik (BLab) hat in den zahlreichen Diskussionen erfahren können, dass neue Technologieverfahren vom Verbraucher akzeptiert und gefordert werden, wenn dadurch eine Abkehr von ökologisch umstrittenen und oft abgelehnten Verfahren gelingen kann. Insgesamt zeigte die Beteiligung das hohe Maß an Problembewusstsein bei Verbraucherinnen und Verbrauchern bei der Thematik Mikroplastik und Verpackungsmüll.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Thomas Rath
Leitung Labor für Biosystemtechnik (BLab)
Technik im Gartenbau
Telefon +49 541 969 5176
E-Mail t.rath@hs-osnabrueck.de

 

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AuL hochschulweit Nachricht Forschung
news-7394 Tue, 21 Jan 2020 10:15:56 +0100 Abitur vorbei – was nun? Niedersachsen-Technikum an der Hochschule und der Universität Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2020/01/abitur-vorbei-was-nun-niedersachsen-technikum-an-der-hochschule-und-der-universitaet-osnabrueck-1/ Im Niedersachsen-Technikum können Abiturientinnen und Fachabiturientinnen der Region Osnabrück testen, ob ein technischer oder naturwissenschaftlicher Beruf der richtige für sie ist. Das 6-monatige Programm kombiniert ein Unternehmenspraktikum mit dem „Schnupperstudium“ an der Hochschule oder der Universität Osnabrück. „Erst einmal ausprobieren, dann studieren!“ – nach diesem Motto bieten die Hochschule und die Universität Osnabrück für Abiturientinnen, die sich nach dem Schulabschluss erst einmal breiter orientieren wollen, das Niedersachsen-Technikum an. Das nächste Technikum startet am 1. September 2020 und endet im Februar 2021. Wer ein unverbindliches Beratungsgespräch wünscht, kann sich jetzt schon online bewerben: e.turner@hs-osnabrueck.de. Weitere Informationen stehen im Internet zur Verfügung: www.niedersachsen-technikum.de.

„Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT) sind spannende Themen. Aber die Entscheidung, ob ein Studium in diesem Bereich das richtige ist, fällt jungen Frauen nicht immer leicht“, stellt Helen Koepke von der Universität Osnabrück fest. „Zweifel haben selbst diejenigen, die Leistungskurse in Mathe, Physik oder Chemie mit sehr guten Noten abgeschlossen  haben“, ergänzt ihre Hochschul-Kollegin Elke Turner. Die beiden Projektkoordinatorinnen beraten Abiturientinnen, die sich erst einmal theoretisch und praktisch erproben möchten. Junge Frauen mit Abitur oder Fachhochschulreife können im Niedersachsen-Technikum ein sechsmonatiges Praktikum in einem kooperierenden Unternehmen absolvieren und besuchen einmal in der Woche Vorlesungen und Seminare. Ein weiterer wichtiger Aspekt sind zahlreiche Besuche technischer Firmen und Labore: „Dort lernen die Technikantinnen unsere Studentinnen und Wissenschaftlerinnen, aber auch Ingenieurinnen aus den Unternehmen kennen – das wirkt sehr motivierend“, so Elke Turner weiter.

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Nachrichten und Veranstaltungen Fakultäten IuI hochschulweit Art Nachricht Ausprägung Studium
news-7392 Mon, 20 Jan 2020 17:47:00 +0100 Start für den Neubau Laborgebäude am Campus Lingen https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2020/01/neubau-laborgebude-campus-lingen/ Die Hochschule Osnabrück investiert 15 Millionen Euro für ein Laborgebäude am Standort in Lingen. Nach europaweitem Teilnahmewettbewerb und Zustimmung der Stadt Lingen wurden jetzt alle notwendigen Verträge unterzeichnet. Die Fertigstellung ist 2022 avisiert. Im Beisein von Dekan Prof. Dr. Ingmar Ickerott und Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone unterzeichneten Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram und Jörn Henrik Depenbrock, Gesellschafter und Geschäftsführer Depenbrock Partnering GmbH & Co. KG, die Verträge zum Bau des neuen Laborgebäudes am Campus Lingen.  Direkt gegenüber dem 2012 in Betrieb genommenen neuen Campusgebäude entsteht ein modernes multifunktionales Gebäude für Forschung und Lehre mit vier transdisziplinär konzipierten Laborbereichen Energiesysteme und Prozesstechnik, Engineering, Digitalisierte Wertschöpfungsprozesse sowie Interaktion und Kommunikation. Rund 15 Millionen Euro kostet der Neubau, der im September 2022 bezugsfertig sein soll.

„Die Erweiterung am Campus Lingen mit dem Neubau des Laborgebäudes ist für unsere Hochschulentwicklung eine wichtige Etappe. Von der nun in naher Zukunft greifbaren spürbaren Verbesserung der Laborbedingungen in Forschung und Lehre profitieren unsere Studierenden, die als Absolventinnen und Absolventen mit ihrem Fachwissen die Entwicklung der Hochschulregion Osnabrück und Lingen künftig prägen werden“, freut sich Hochschulpräsident Bertram zum Projektstart.

Die Entwicklung am Campus Lingen ist rasant. Waren es zum Ende des Jahres 2012 noch rund 1.900, so sind im laufenden Wintersemester in Lingen rund 2.300 Studierende eingeschrieben. „Der Neubau ist ein Erweiterungsbau für den Campus Lingen und eine Konsequenz des Wachstums an der Fakultät Management, Kultur und Technik in den vergangenen Jahren“, unterstreicht Dekan und Vizepräsident Ingmar Ickerott diese Entwicklung. „Wir beabsichtigen damit einen qualitativen Sprung für unsere Lehre und Forschung und freuen uns auf den neuen ‚Ort des forschenden Lernens‘.“

Der Hochschule Osnabrück ist der Anwendungsbezug besonders wichtig. Die Labore im von BRECHENSBAUER WEINHART + PARTNER ARCHITEKTEN mbB entworfenen Gebäude dienen dem Experimentieren, Erforschen und Anwenden von wissenschaftlichen Methoden. Das projektartige, erfahrungsbasierte Lernen steht in den Studienprogrammen der Hochschule im Vordergrund.
Ickerott verweist im Zusammenhang der baulichen Weiterentwicklung am Standort auch auf die inhaltliche: „Der Campus Lingen hat in den vergangenen Jahren ein besonderes fachliches Profil auf dem Gebiet der Interaktion von Menschen und Technik entwickelt. Im angebrochenen Zeitalter der Digitalisierung verändert sich das Zusammenspiel von Menschen und Technik. Wir wollen diese Veränderungen erforschen und für Studierende erlebbar machen. Dazu benötigen wir die neuen Laborräume dringend.“

Oberbürgermeister Dieter Krone betont die Bedeutung der Hochschule für die Region Lingen sowie die Aufwertung und Entwicklung des Bereiches Kaiserstraße: „Der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs zum Laborgebäude besticht durch seine Architektur und Funktionalität und fügt sich hervorragend in das Campusumfeld und die Kaiserstraße ein“, erklärt der Lingener Oberbürgermeister. „Die Hochschule zeichnet sich insbesondere durch die sehr guten wechselseitigen Beziehungen zu den Unternehmen in der Region aus, insofern freue ich mich, dass sich der Campus Lingen mit dem neuen Gebäude nun in den Bereichen Lehre, Forschung und Entwicklung weiterentwickeln wird.“

Zum Neubau Laborgebäude Lingen:
Geplant ist das neue Gebäude als dreigeschossiger winkelförmiger Baukörper, der sich aus einem längs orientierten und einem annähernd quadratischen Baukörper zusammensetzt. Als Zentrum des Gebäudes fungiert der mittig angeordnete Eingangsbereich mit dem mehrgeschossigen Luftraum der Halle, um den sich die einzelnen Nutzungsbereiche gruppieren. Die Fassade nimmt mit ihrer Materialität das Erscheinungsbild der gegenüberliegenden Bestandsbauten (Fassade des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerks) der Hochschule auf, interpretiert diese jedoch in modernerer Sprache. In Verbindung mit dem Mensagebäude bildet das Laborgebäude so straßenübergreifend in Bälde eine neue Platzsituation und verstärkt den Campus-Charakter.
Der Neubau wird mit 55 Metern Länge die Straßenfront der Kaiserstraße neu prägen. Das 28 Meter breite und rund 17 Meter hohe Gebäude hat eine Nutzungsfläche von ca. 2.300 Quadratmetern.

Energiesysteme und Prozesstechnik, Engineering, Digitale Wertschöpfungsprozesse sowie Interaktion und Kommunikation sind als Nutzungsbereiche im neuen Laborgebäude definiert.
Auch im Punkt nachhaltige und moderne Energietechnik überzeugt die Planung: Die überdachte Stellplatzanlage dient als Energiedach, welches mit einer Photovoltaikanlage belegt ist, deren Energie auch für die 20 Pkw-Ladesäulen vorgesehen ist. Für die komplette Beleuchtungsanlage wird LED-Technik eingesetzt, die in ausgewählten Räumen dimmbar ist. Die Wärmeversorgung wird mittels einer Gasmotor-Luft-Wasser-Wärmepumpe und eines Gasbrennwertkessels für die Spitzenlastabdeckung erfolgen.

Die Baukosten betragen rund 15 Millionen Euro, die Fertigstellung erfolgt voraussichtlich im September 2022.

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Nachrichten und Veranstaltungen MKT hochschulweit Nachricht Pressemitteilung
news-7370 Fri, 17 Jan 2020 09:29:05 +0100 Professor der Hochschule Osnabrück in Lügde-Kommission https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2020/01/professor-der-hochschule-osnabrueck-in-luegde-kommission/ Kindeswohlexperte Prof. Dr. Christof Radewagen Mitglied in niedersächsischer Kommission zur Prävention sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen (Osnabrück, 17. Januar 2020) Zehn Jahre lang sollen Kinder auf einem Campingplatz im nordrhein-westfälischen Lügde sexuell missbraucht worden sein. Im Laufe der Ermittlungen wurden schwere Versäumnisse im Vorgehen von Polizei, Jugendämtern und Familienhilfe-Organisationen deutlich, Hinweisen wurde nicht nachgegangen, Beweise verschwanden.

Aus Anlass der Missbrauchsvorfälle wurde im vergangenen November beim Niedersächsischen Justizministerium die sogenannte „Lügde-Kommission“ eingerichtet, um die Strukturen der Jugendhilfe zu untersuchen und Handlungsempfehlungen zur Vermeidung von Wiederholungen zu entwickeln. Mitglied der Kommission ist auch Prof. Dr. Christof Radewagen von der Hochschule Osnabrück. Der Experte für den Themenkomplex Kindeswohlgefährdung, wirkt seitdem an einer umfassenden inhaltlichen und strukturellen Prozessanalyse des Fallgeschehens mit.

„Die Aufgabe des Kinderschutzes ist sehr komplex. Mit einem ressortübergreifenden und interdisziplinären Team, unter anderen aus Juristinnen und Juristen, Expertinnen und Experten der Kinder- und Jugendhilfe, können wir einen sehr genauen Blick auf die Vorgänge in Lügde werfen und aus den gewonnenen Erkenntnissen für andere Fallverläufe lernen,“ äußert sich Radewagen zuversichtlich.

Kinderschutz-Handlungskonzept erleichtert Jugendämtern die Bewertung von Fallverläufen

Der Professor für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit hat für den Kinderschutz ein Handlungskonzept entwickelt, das in die Arbeit der Kommission einfließen soll. „Anhand einer übersichtlichen Matrix, aus der die Folgen mangelnder Erziehungsfähigkeit und Bedürfnisvernachlässigung abgelesen werden können, wird die herausfordernde Einschätzung von Gefährdungsrisiken für Jugendämter erheblich übersichtlicher und damit einfacher“, betont Radewagen. Die Komplexität der Fälle brauche solche klaren Leitlinien, damit sich Fachkräfte orientieren könnten.

Unter Anwendung der Matrix kann von fehlenden Fähigkeiten der Erziehungsberechtigten, die zu einer mangelnden Erfüllung von Grundbedürfnissen führen, die aktuelle Situation eines Kindes oder Jugendlichen erfasst und beschrieben werden. Gefährdungsmerkmale wie Misshandlung oder Vernachlässigung werden so leichter identifizierbar, sowie begründete und stichhaltige Prognosen möglich, die aufzeigen, was passieren könnte, wenn nichts unternommen wird.

„In der Praxis müssen die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe eine inhaltlich fundierte theoriegeleitete Gefährdungseinschätzung vornehmen können, die in einem weiteren Schritt strukturiert reflektiert wird und dann in einen methodisch abgesicherten Handlungsprozess fließt. Das entwickelte Handlungskonzept soll genau hier ansetzen und ein Beitrag für einen verbesserten Kinderschutz sein,“ erläutert Radewagen.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Christof Radewagen
Handlungstheorie und Methoden der Sozialen Arbeit
Telefon: 0541 969-3963
E-Mail: c.radewagen@hs-osnabrueck.de

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news-7339 Tue, 07 Jan 2020 15:10:57 +0100 Sieben Krone-Stipendien für Studierende der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2020/01/sieben-krone-stipendien-fuer-studierende-der-fakultaet-ingenieurwissenschaften-und-informatik/ Leistung zahlt sich aus – frei nach diesem Motto hat die Dr. Bernard Krone Stiftung wieder herausragende Leistungen der Studierenden der Fakultät Ingenieurwissenschaften an der Hochschule Osnabrück honoriert. Die jeweils besten drei Fahrzeugtechnik- und Maschinenbau-Studierenden eines Jahrgangs werden nun eine finanzielle Unterstützung bis zum Ende ihres Studiums erhalten. Ein siebtes Stipendium stiftet der Achsenhersteller Gigant aus Dinklage, der ebenfalls zur Krone Gruppe gehört. Die jeweils besten drei Fahrzeugtechnik- und Maschinenbau-Studierenden eines Jahrgangs werden nun eine finanzielle Unterstützung bis zum Ende ihres Studiums erhalten. Ein siebtes Stipendium stiftet der Achsenhersteller Gigant aus Dinklage, der ebenfalls zur Krone Gruppe gehört.

Die offizielle Übergabe der Stipendien fand jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde bei Krone in Spelle statt. Dr. Josef Horstmann, Krone Geschäftsführer Konstruktion & Entwicklung, beglückwünschte und bestärkte die Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Wahl des Ingenieurberufs: „Die Digitalisierung schreitet mit Riesenschritten voran und verändert unser Privatleben ebenso wie unseren Arbeitsalltag. Insofern erwarten Sie in der Fahrzeug- und Landmaschinen-Industrie überaus spannende, vielseitige und zukunftsweisende Arbeitsfelder.“

Die Stipendien gingen an: Matteo Hinrichs, Franziska Lüttel und Raphael Schniederbernd (alle: Maschinenbau); Kevin Brinkmann, Florian Janke und Cassandra Schönfeldt (alle: Fahrzeugtechnik). Das gigant-Stipendium erhielt Felix Schloms, der Maschinenbau studiert.

Neben Dr. Horstmann und weiteren Unternehmensvertretern gehörten auch drei verantwortliche Lehrende zu den ersten Gratulanten: Prof. Dr. Norbert Austerhoff, Prof. Dr. Matthias Reckzügel und Prof. Dr. Eberhard Wißerodt. Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung zeigten sich die Osnabrücker Gäste beeindruckt von aktuellen Produkten und Projekten des Unternehmens.

Seit nunmehr 2007 zeichnet die Dr. Bernard Krone Stiftung hervorragende Leistungen der Studierenden der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik aus. Das innovative Unternehmen aus Spelle arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Hochschule Osnabrück zusammen. Mit ihren Stipendien bringt die Dr. Bernard Krone Stiftung deshalb ihre regionale Verbundenheit zum Ausdruck und fördert zugleich den Ingenieurnachwuchs. Der Kontakt mit talentierten Studierenden nützt auch dem Unternehmen: Obwohl das Stipendium mit keinerlei Verpflichtungen verbunden ist, arbeiten heute mehrere ehemalige Stipendiaten im Unternehmen.

 

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news-7329 Thu, 19 Dec 2019 09:59:00 +0100 Visionen zur Rettung der Welt – kommentiert aus Wissenschaftssicht https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/12/visionen-zur-rettung-der-welt-kommentiert-aus-wissenschaftssicht/ Film statt Demo: Die Osnabrücker Umweltaktivisten von „Fridays for Future“ haben Anfang Dezember die Vorführung des Films „2040 – Wir retten die Welt“ im Cinema Arthouse organisiert. Drei Lehrende der Hochschule Osnabrück waren dabei und haben die im Film vorgestellten Visionen aus Wissenschaftssicht kommentiert. Der aktuelle Dokumentarfilm des preisgekrönten australischen Regisseurs Damon Gameau macht Hoffnung: Er zeigt auf unterhaltsame und zugleich informative Art eine ermutigende Zukunftsvision für die Erde – der Filmemacher nennt es „faktenbasiertes Träumen“. Wie könnte die Erde im Jahr 2040 aussehen, wenn die bereits heute erforschten Technologien im Sinne der Gesellschaft und der Umwelt genutzt würden? – Auf der Suche nach Antworten begibt sich Gameau auf eine Reise um die Welt und findet dabei zahlreiche erstaunliche, wirksame Ansätze.

Am Nikolaustag begrüßte der „Fridays for Future“-Aktivist Jan-Philip Cröplin rund 100 Interessierte im Osnabrücker Cinema Arthouse zur Vorführung dieses Dokumentarfilms. „Wir befassen uns mit den unterschiedlichsten Aspekten des Klimawandels und wollen nicht nur auf den Ernst der Lage hinweisen, sondern auch Mut machen“, sagte der 26-Jährige in seinem Grußwort: „Dabei interessiert uns natürlich, wie die im Film gezeigten Konzepte funktionieren und ob sie hier in Deutschland angewandt werden.“

Neben vielen jungen Menschen, Eltern und Lehrkräften lud er deshalb auch Wissenschaftsvertreter von der Hochschule Osnabrück ein. Drei von ihnen seiner Einladung: Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier, Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer und der diplomierte Agraringenieur Jochen Baumeister befassen sich in Lehre und Forschung mit Biologischer Verfahrenstechnik, Elektrischen Antrieben beziehungsweise Erneuerbaren Energien. Alle drei gehören zudem der Gruppe „Scientists for Future Osnabrück“ an: Gemeinsam mit etwa 80 weiteren Mitgliedern aus den beiden Osnabrücker Hochschulen unterstützen sie seit einem Jahr die junge „Fridays for Future“-Bewegung.

Die Hochschullehrenden kommentierten die Visionen des Films zur Rettung der Welt aus wissenschaftlicher Sicht. Prof. Pfisterer erklärte, wie Intelligente Stromnetze (sogenannte smart grids) schon heute Erzeugung, Speicherung und Verbrauch von elektrischer Energie kombinieren. Er zeigte auch zahlreiche Vorzüge lokaler intelligenter Stromversorgung auf. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Jochen Baumeister nahm gute Gründe für die Nutzung Erneuerbarer Energien in den Fokus. Prof. Hamann-Steinmeier sprach über Vorteile und Herausforderungen der Mülltrennung, damit die Biomüllfraktion noch energetisch genutzt werden kann. Die Fraktion, die jetzt in die Biomüll-Verwertungsanlagen gelangt, ist laut der Wissenschaftlerin oft mit PE-Folien und teilweise auch mit Elektroschrott kontaminiert. Beides muss aufwendig aussortiert werden, damit der entstehende Dünger die Böden nicht mit Mikroplastik verunreinigt. „Jede und jeder Einzelne kann durch die richtige Mülltrennung zu Hause zu einer gesünderen Umwelt beitragen – es fängt schon im Kleinen an“, so die Forscherin.

Alle drei Hochschulangehörigen lobten die „Fridays for Future“-Aktiven für ihr Engagement und nannten Beispiele erfolgreicher Umweltschutz-Projekte, die von Jugendlichen initiiert wurden. Zum Schluss hatten sie einen Rat für das Publikum: „Gehen Sie kleine Schritte, lassen Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen, feiern Sie Ihre Erfolge und bleiben Sie am Ball.“

 

 

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news-7298 Mon, 16 Dec 2019 09:17:50 +0100 Technologieverband VDE ehrt Professor der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/12/technologieverband-vde-ehrt-professor-der-hochschule-osnabrueck/ Der VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik hat Prof. Dr. Ralf Tönjes für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Im Rahmen des VDE-Hauptstadtforums erhielt der Professor der Hochschule Osnabrück eine VDE-Ehrenurkunde. Seit 2005 lehrt Prof. Dr.-Ing. Ralf Tönjes Mobilkommunikation und Projektmanagement an der Hochschule Osnabrück. Der international renommierte Experte leitet an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik die Forschungsgruppe „Mobilkommunikation“, der elf wissenschaftliche Mitarbeiter angehören. Neben seiner Lehr- und Forschungstätigkeit engagiert sich Prof. Tönjes seit vielen Jahren ehrenamtlich im VDE Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik. Als Mitglied des Fachausschusses „Kommunikationsnetze und -systeme“ der Informationstechnischen Gesellschaft (ITG) im VDE leitet er seit 2005 die jährliche Fachtagung „Mobilkommunikation“, die im kommenden Jahr zum 25. Mal ausgerichtet wird. Für dieses langjährige ehrenamtliche Engagement hat der Technologieverband dem Professor der Hochschule Osnabrück jetzt eine Ehrenurkunde im Rahmen des VDE-Hauptstadtforums verliehen.

Ralf Tönjes studierte Nachrichtentechnik an der Universität Hannover und Biomedizinische Technik an der University of Strathclyde in Glasgow. 1998 erfolgte die Promotion zum Dr.-Ing. in Elektrotechnik an der Universität Hannover. Anschließend war er bei Ericsson Research in leitenden Positionen tätig, in denen er an der Entwicklung zukünftiger Mobilfunknetze mitwirkte, internationale Forschungsprojekte leitete und Ericsson in Standardisierungsgremien vertrat.

Der Professor der Hochschule Osnabrück ist in Programmkomitees verschiedener internationaler Fachtagungen tätig und unterstützt die Europäische Union, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft als Gutachter. Er ist Autor und Koautor von über 100 wissenschaftlichen Veröffentlichungen und fünf Patentschriften. Seine aktuellen Forschungsinteressen umfassen Mobilkommunikationsnetze, Internet der Dinge, Smart Grids, Agrartechnik 4.0 und Datensicherheit. Prof. Tönjes ist Leiter eines der fünf Binnenforschungsschwerpunkte, mit denen die Hochschule Osnabrück innovative, interdisziplinäre Projekte eigener Forschungsteams fördert. Der Binnenforschungsschwerpunkt „CityGrid – Intelligente Energieversorgung einer Stadt“ hat zum Ziel, ausgehend von den Bedürfnissen einer realen Stadt, ein auf andere städtische Siedlungsräume übertragbares Konzept für eine effiziente und stabile Energieversorgung zu erarbeiten. Das Konzept soll dabei auf regenerativen Energieformen und der intelligenten – sicheren, robusten und effizienten – Kooperation von Strom- und Wärmeenergieerzeugern sowie den zugehörigen Verbrauchern und Speichern beruhen.

„Internationale Vernetzung, Interdisziplinarität, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und viele neue Ideen – all das zeichnet Ralf Tönjes als Forscher aus“, sagt Prof. Dr. Bernd Lehmann, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung. „Mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der ITG bringt er Wissenschaft und Wirtschaft zusammen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Mobilkommunikation – einer Technologie, ohne die unser Leben und Arbeiten heute und erst recht morgen unvorstellbar sind“, so Prof. Lehmann.

Weitere VDE-Ehrenurkunden gingen an Prof. Dr.-Ing. Stefan Breide von der Fachhochschule Südwestfalen, Dr.-Ing. Wolfgang H. Döring, Dr.-Ing. Jörg-Peter Elbers von ADVA Optical Networking SE und Dr. Dr. Wolfgang Halang von der FernUniversität Hagen.

 

 

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news-7287 Thu, 12 Dec 2019 14:16:20 +0100 Neue App „SmartFarmCheck“ der Hochschule Osnabrück: So halten landwirtschaftliche Betriebe mit der Digitalisierung Schritt https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/12/neue-app-smartfarmcheck-der-hochschule-osnabrueck-so-halten-landwirtschaftliche-betriebe-mit-der-d/ Wie groß sind meine Felder durchschnittlich? Wie viele Kulturen werden in meinem Betrieb angebaut? Wie viele Felder werden von mir bewirtschaftet? Benutze ich Orientierungshilfen, wenn ich dünge? Säe ich selbst aus oder wird dies durch Dienstleister erledigt? Nutze ich bereits Software wie beispielsweise eine Ackerschlagkartei? Mit der Beantwortung dieser und anderer Fragen erhalten Anwendende der neuen App „SmartFarmCheck“ Antworten darauf, in welchen Bereichen des landwirtschaftlichen Betriebes Schritt für Schritt digitalisiert werden kann. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projektes „Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen“, hat ein Expertenteam der Hochschule Osnabrück ein Potenzialanalyse-System für Agrarbetriebe entwickelt: „SmartFarmCheck“. Diese App ist sowohl im App Store als auch im Google Play Store kostenlos erhältlich. Sie hilft Landwirtinnen und Landwirten, ihren Betrieb wie u. a. GPS-gestütztes Lenksystem, Section Control oder Digitales Büro auf die Digitalisierung vorzubereiten.

Vorstellung auf der Landwirtschaftsmesse

Anlässlich der weltgrößten Landwirtschaftsmesse Agritechnica mit insgesamt über 450.000 Fachgästen vom 10. bis 16. November stellten die Entwickler die App erstmals dem Messepublikum vor. „Das Besondere an unserer App ist, dass in wenigen Minuten das Digitalisierungspotenzial eines landwirtschaftlichen Betriebes ermittelt werden kann“, so Professor Dr. Clemens Westerkamp, Sprecher des Teilprojekts „Competence Of Applied Agricultural Engineering“ (COALA) im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen. Die App sei auf Basis einer wissenschaftlichen Untersuchung von über 80 Betrieben in acht Landkreisen entstanden. Westerkamp erklärt, dass das System von „SmartFarmCheck“ erste Einstiegsmöglichkeiten vermittle, um landwirtschaftlichen Prozesse zu optimieren und Handlungsbedarf zu erkennen. Er sei besonders stolz, dass sein Team die App nach monatelangem Tüfteln auf der Weltleitmesse für Landtechnik in Hannover vorstellen konnte.

Positives Feedback der Anwendenden

„Die Resonanz der Standbesucher auf der Agritechnica war durchweg positiv“, meint Alexander Grunwald, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt „COALA“, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen. „Genau das, was mir weiterhilft. Jetzt weiß ich, welche digitale Lösungen meinem Hof etwas bringen könnten“ - eine der vielen positiven Besucherstimmen. „Besonders gefallen hat aber auch, dass die eingegebenen Daten dabei stets anonym sind und nicht gespeichert werden“, ergänzt Grunwald. „Die Standbesucher waren zudem sehr an unseren vielfältigen Angeboten wie Workshops oder Exkursionen interessiert; aber auch daran, dass wir in unserem Team landwirtschaftliche Betriebe umfassend über weitere digitale Lösungen sowie Möglichkeiten informieren und sie dabei mit fachlichem Know-how unterstützen“.

Kontinuierliche Unterstützung

Für landwirtschaftliche Unternehmen birgt die Digitalisierung große Chancen. Doch fehlt häufig das Wissen, wie sie ihre Prozesse umstellen können; Digitalisierung bedeutet für sie vor allem zunächst einmal Unsicherheit für den Hof. Diese Unsicherheit zu nehmen, ist Zweck der App „SmartFarmCheck“. Sie informiert über mögliche Lösungen für explizit ihren Betrieb und ermutigt somit, die Digitalisierung gewinnbringend einzusetzen. Die App wird kontinuierlich optimiert, der Bewertungskatalog erweitert und neue Funktionen eingebaut.

 

Informationen zu der App:
Nikolas Neddermann M.Sc.
Landwirt & Agrarwissenschaftler
Hochschule Osnabrück
Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen, Teilprojekt „Landwirtschaft“
mittelstand40@hs-osnabrueck.de

 

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news-7225 Fri, 15 Nov 2019 11:09:00 +0100 Teilnahmerekord bei Karrieremesse „CHANCE“ an der Hochschule Osnabrück: Mehr als 140 Unternehmen knüpfen Kontakte mit Studierenden https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/11/teilnahmerekord-bei-karrieremesse-chance-an-der-hochschule-osnabrueck-mehr-als-140-unternehmen-knue/ Über zwei Tage verteilt haben sich regionale und überregionale Unternehmen auf der Firmenkontaktmesse am Campus Westerberg vorgestellt (Osnabrück, 15. November 2019) Über 140 Unternehmen waren bei der 22. Firmenkontaktmesse „CHANCE“ am Campus Westerberg der Hochschule Osnabrück vertreten – ein neuer Ausstellerrekord. An den Messeständen haben Studierende Informationen zu potentiellen Arbeitgebern und zu möglichen Kooperationen, Praktika und Abschlussarbeiten erhalten. Dabei hatten sie die Möglichkeit, sich mit den Unternehmensvertreterinnen und –vertretern auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Weiterhin fanden über 160 Einzelbewerbungsgespräche statt, in denen sich die Studierenden den Personalverantwortlichen vorstellen konnten. Zusätzlich gab es eine „Jobwall“ mit mehr als 600 Aushängen. Abgerundet wurde das Messe-Programm durch ein umfangreiches Vortragsangebot, bei dem die Besucherinnen und Besucher zum Beispiel über Karrierechancen und Bewerbungsprozesse aufgeklärt wurden.             

„Ich bin heute bei der Chance, weil ich es sehr wichtig finde, frühzeitig mit vielen Unternehmen in Kontakt zu treten. Ich bin wirklich begeistert, wie viele Firmen vor Ort sind“, sagt Jill Kelle, die International Management studiert. Theresa Vorwig nutzte die Firmenkontaktmesse, um sich nach Stellenangeboten umzuschauen. „Ich hoffe hier auf einen Praktikumsgeber für das nächste Jahr zu treffen. Außerdem suche ich einen Werksstudentenjob. Dabei hat mir die Jobwall sehr geholfen,“ berichtet die Kommunikationsmanagementstudentin. Außerdem habe sie sich einige interessante Vorträge angehört.

Organisatorin Meike Mork zeigt sich zufrieden mit dem Verlauf der Messe. „Das Angebot wird sowohl von den Studierenden als auch von den Firmen sehr gut angenommen. Wir haben mit über 140 Unternehmen einen neuen Ausstellerrekord. Mehr als 30 standen noch auf der Warteliste. Damit war die ‚CHANCE‘ so groß wie noch nie.“

 

Weitere Informationen:
Meike Mork
Telefon: 0541 969-3662
E-Mail: m.mork@hs-osnabrueck.de

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news-7213 Thu, 14 Nov 2019 11:09:06 +0100 Haster Campusbier-Verkauf startet in die zweite Runde https://www.hs-osnabrueck.de/de/nachrichten/2019/11/haster-campusbier-verkauf-startet-in-die-zweite-runde/ Das Campusbier der Hochschule Osnabrück ist ab dem 15. November wieder online erhältlich. (Osnabrück, 14. November) Im Mai dieses Jahres wurde eine limitierte Auflage des Haster Campusbiers der Hochschule Osnabrück erstmals online für die Öffentlichkeit angeboten. Nach dem erfolgreichen Verkaufsstart ist nun ein zweiter Brauvorgang gestartet. Ab Freitag, 15. November, kann das Campusbier wieder online bestellt werden. Knapp 450 Kisten des Hochschulbieres stehen zum Verkauf bereit. „Wir freuen uns, dass wir neben dem süffigen Haster Hell nun auch das malzig-milde Haster Dunkel in Flaschen anbieten können", erklärt Prof. Dr. Ulrich Enneking, Professor für Agrarmarketing und Mitinitiator des Campusbiers. Beide Biersorten sind, anders als in der ersten Auflage im Mai, zu einem Festpreis von 29,50 Euro zzgl. Pfand pro Kiste erhältlich. Zusätzlich stehen erstmalig Sechserträger des Hochschulbieres zum Verkauf.

Bereits seit 2009 hat die Hochschule Osnabrück ein eigenes Campusbier. Im Frühjahr arbeiteten rund 14 Studierende des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel an einer Sonderedition des Bieres. In Kooperation mit der Pott‘s Brauerei in Oelde konnte somit zum ersten Mal eine große Menge gebraut und über einen selbst entwickelten Onlineshop außerhalb der Hochschule angeboten werden. Dabei lernten die Studierenden den gesamten Prozess von der Herstellung des Bieres bis zur Vermarktung kennen.

Großes Abholevent am Campus Haste lockt mit spannenden Aktionen

Im ersten Verkaufsdurchgang wurde ein sogenanntes Yield-Pricing-Experiment durchgeführt, wodurch sich der Preis des Campusbieres entsprechend der Nachfrage veränderte. Dabei konnte eine Kiste für einen Preis zwischen 32 und 40 Euro erworben werden. Durch die höhere Produktionsmenge können sowohl das goldgelbe Haster Hell als auch das bernsteinfarbene Haster Dunkel jetzt für einen Festpreis von 29,50 Euro angeboten werden.

Am Freitag, 13. Dezember, können Kunden während eines Abholevents von 14 bis 19 Uhr ihr Bier direkt am Campus Haste abholen. „Dort wird es verschiedene Attraktionen geben“, erzählt Student Julius Rackow. „Die Käuferinnen und Käufer können einen Blick in unser Labor werfen oder ein Biertasting machen“, ergänzt Student Hermann Willoh. Aber auch ein Besuch der Traditionsgaststätte „Schmied im Hone“ in weihnachtlicher Atmosphäre ist möglich.

Neben dem Bier kann eine Geschenkbox mit vielen Artikeln aus dem Onlineshop wie Flaschenöffner, Biergläser und ein Bierdeckelset des Haster Campus, kreiert von der Osnabrücker Künstlerin Martina Schulte, erworben werden.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Ulrich Enneking
Telefon: 0541 969-5126
E-Mail: u.enneking@hs-osnabrueck.de

 

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