Lebensmittel vor dem Schredder retten Donnerstag, 5. Oktober 2017

Einer der beiden "Gründer" des Projekts, Malte Lutz (rechts) und weitere Helfer freuen sich über die Eröffnung in der Halle des Campus.

Studierende eröffnen Foodsharing-Regal auf dem Campus Lingen.

11 Millionen Tonnen in Deutschland und 1,3 Milliarden Tonnen weltweit – das ist die Menge, die pro Jahr an Lebensmitteln nicht im Mund, sondern im Müll landet. Um dem entgegenzuwirken und das Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln zu schärfen, haben nun Studierende der Fakultät für Management, Kultur und Technik ein Foodsharing-Regal in der Halle auf dem Campus Lingen eröffnet. Zwei Studierende des Instituts für Theaterpädagogik (ITP) hatten ursprünglich die Idee dazu. Einer der Initiatoren, Malte Lutz, erklärt die Idee dahinter: „Wir haben verschiedene Supermärkte in Lingen als Partner gewinnen können, von denen wir die Lebensmittel einsammeln, die sie nicht mehr verkaufen können. Die verteilen wir dann auf Schränke an verschiedenen Standorten.“

Aus den anfänglich zwei Studierenden, die das Projekt ehrenamtlich unterstützen und die Lebensmittel bei den Partnern abholen, sind nun schon zehn geworden. Viele weitere machen mit beim Tausch mit dem Essen. Mit dem Schrank in der Haupthalle erhoffen sich die Verantwortlichen nun eine noch höhere Reichweite.

Henning Rassi, Geschäftsbereichsleiter der Fakultät, vertrat bei der Eröffnung die Fakultätsleitung und bestätigte die Begeisterung von Seiten der Fakultät: „Dieses Projekt hilft dabei, sich den verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln immer wieder vor Augen zu rufen und bietet somit einen praktischen Ansatzpunkt. Natürlich hoffen wir, nicht nur Lebensmittel vor dem Schredder bewahren zu können, sondern Studierenden damit gleichzeitig unterstützen zu können.“

Das Foodsharing-Regal befindet sich zwischen dem KC- und dem KD-Gebäude in Richtung LK-Gebäude in der Halle I/II des Campus Lingen.

Das Projekt „Foodsharing Campus Lingen“ ist Teil des Hochschulprojekts „Gesellschaftliches Engagement“ und wird durch den Projektfonds Nachhaltigkeit gefördert. Marek Löhr ist Ansprechpartner für den Projektfonds: „Unter dem Leitgedanken „WIR in der Gesellschaft“ werden ganz gezielt Themen die gesellschaftliche Verantwortung in den Vordergrund stellen gefördert. Studentische Projekte sind dabei eine sehr gute Gelegenheit das Bewusstsein unserer Hochschulangehörigen für gesellschaftliche Herausforderungen zu schärfen.“ 

Von: Quentin Zwaneveld

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