Kita- und Schulverpflegungsmonitoring (KiSMo)
Bundesweite Erhebung zur Qualität, Akzeptanz und zum Monitoring der Verpflegung in Kindertagesstätten und Schulen
Projekt Kita- und Schulverpflegungsmonitoring (KiSMo)
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Das Projekt
Kita- und Schulverpflegungsmonitoring (KiSMo): Bundesweite Erhebung zur Qualität, Akzeptanz und zum Monitoring der Verpflegung in Kindertagesstätten und Schulen
Wie kommt das Essen in Kitas und Schulen bei Kindern und Jugendlichen an? Und welche Speisen werden angeboten? In KiSMo werden die Akzeptanz und Qualität der Verpflegung in Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen bundesweit systematisch erfasst.
Laufzeit: 1. September 2026 bis 31. August 2028
Förderung: Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
Im Projekt werden Kinder und Jugendliche, Eltern, Leitungen von Kitas und Schulen, Träger sowie Verpflegungsverantwortliche zur Akzeptanz der Verpflegungsangebote befragt. Ergänzend werden die Rahmenbedingungen in den Einrichtungen, darunter organisatorisch und finanzielle Voraussetzungen sowie die Ernährungsumgebung untersucht. In einer ausgewählten Stichprobe werden außerdem Speisepläne und Rezepturen analysiert. Neben der Untersuchung der Umsetzung der DGE-Qualitätsstandards wird eine umfassende Nachhaltigkeitsbewertung durchgeführt. Gleichzeitig wird ein Konzept für ein langfristiges Monitoring entwickelt, mit welchem die Studie zukünftig repliziert werden kann.
Die Ergebnisse werden im 16. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. veröffentlicht.
Im Projekt KiSMo wird die Qualität der Verpflegung in Kitas und Schulen bundesweit und möglichst repräsentativ erhoben. Da täglich rund 6 Millionen Kinder und Jugendliche an der Gemeinschaftsverpflegung in Kitas und Schulen teilnehmen und eine gesundheitsförderliche sowie ausgewogene Ernährung für ihre körperliche, kognitive und soziale Entwicklung von besonderer Bedeutung ist, sollen die gewonnenen Erkenntnisse dazu beitragen, die Verpflegungsangebote in Deutschland datenbasiert weiterzuentwickeln.
Im Zentrum des Vorhabens steht die Erhebung der Akzeptanz der Verpflegungsangebote bei Kindern und Jugendlichen, Erziehungsberechtigten, Leitungs- und Trägerebene sowie Verpflegungsverantwortlichen. Akzeptanz ist eine zentrale Voraussetzung für die Wirksamkeit von Verpflegungsangeboten, denn nur genutzte Angebote können ihre gesundheitsförderlichen, sozialen und nachhaltigkeitsbezogenen Potenziale realisieren. Flächendeckend werden strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen der Einrichtungen sowie die externe Ernährungsumgebung erhoben. Das methodische Vorgehen kombiniert bundesweite Screening- und Befragungsansätze mit vertiefenden Analysen in ausgewählten Einrichtungen innerhalb einer Validierungsstichprobe. Die Qualität der Verpflegungsangebote wird anhand des Umsetzungsgrad der DGE-Qualitätsstandards, einschließlich Analysen von Nährwertprofilen und Nachhaltigkeitsindikatoren anhand von Speisenplänen und Rezepturen in ausgewählten Einrichtungen unter Berücksichtigung betrieblicher Daten untersucht.
Im gesamten Vorhaben werden KI-gestützte Verfahren, etwa zur Aufbereitung öffentlich verfügbarer Daten und zur Unterstützung standardisierter Analyseprozesse, geprüft und eingesetzt. Während des gesamten Projektverlaufs wird ein standardisiertes, kosteneffizientes und idealerweise langfristig wiederholbares Monitoring-Konzept für die Kita- und Schulverpflegung in Deutschland mitgedacht und entwickelt. Das zu entwickelnde Dashboardkonzept soll zentrale Ergebnisse und Datenstrukturen sichtbar machen und perspektivisch eine bundesweit vergleichbare Fortschreibung des Monitorings der Verpflegungssituation in Kita und Schule in Deutschland unterstützen. Die Ergebnisse des Forschungsvorhabens werden im 16. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. veröffentlicht.
Projektleitung:
Prof. Dr. Melanie Speck
Hochschule Osnabrück
Arbeitsgruppe Transformative Ernährungs- und Konsumsysteme
E-Mail: m.speck@hs-osnabrueck.de
Prof. Dr. Stefan Stiene
Hochschule Osnabrück
Professor für Intelligente Agrarsysteme
E-Mail: s.stiene@hs-osnabrueck.de
Projektmanagement:
Lynn Wagner
Hochschule Osnabrück
E-Mail: l.wagner@hs-osnabrueck.de
Wissenschaftliche Mitarbeiterin:
Katharina Eck
Hochschule Osnabrück
E-Mail: ka.eck@hs-osnabrueck.de
Prof. Dr. Britta Renner
Universität Konstanz
Arbeitsgruppe Psychologische Diagnostik & Gesundheitspsychologie
E-Mail: britta.renner@uni-konstanz.de
Dr. Sarah Iweala
Georg-August-Universität Göttingen
Lehrstuhl Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte
E-Mail: sarah.iweala@uni-goettingen.de
Prof. Dr. Achim Spiller
Georg-August-Universität Göttingen
Lehrstuhl Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte
E-Mail: a.spiller@uni-goettingen.de
Kontakt
Projektleitung Prof. Dr. Melanie Speck Telefon: +49 541 969 5090 E-Mail: m.speck@hs-osnabrueck.de | Kontakt Arbeitsgruppe Telefon: +49 541 969 5311 | Postanschrift Hochschule Osnabrück |