Osnabrücker Hochschulen gewinnen Förderantrag „Transfer in Niedersachsen" Freitag, 26. April 2019

Mit dem neuen Verbundprojekt PROACTOS wollen Hochschule und Universität Osnabrück ihre Ideen und ihr Wissen proaktiv in die Region transferieren.

Bei der Ausschreibung „Transfer in Niedersachsen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) haben die beiden Osnabrücker Hochschulen erfolgreich einen Förderantrag platzieren können. Unter dem Projekttitel PROACTOS – Proaktive Optimierung des regionalen Innovationssystems durch Stärkung der gemeinsamen Transferstrukturen der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück – gelang es den Partnerinnen, die Zusage für rund 1,5 Millionen Euro an Fördergeldern zu erhalten.
„Das hohe Potential von Innovationen unserer Region und des Wirtschaftsraums Osnabrück ist bekannt. Nun gilt es, dieses im Rahmen einer strukturierten und innovativen Transferstrategie nachhaltig zu erschließen. Mit dem Verbundvorhaben PROACTOS werden wir die strukturellen Voraussetzungen für innovative Austauschformate zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft schaffen können“, freut sich Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram über die Zusage aus Hannover.
Das Projekt hat eine geplante Laufzeit bis zum Jahr 2024 und umfasst vier Vollzeitstellen für das Transfer- und Innovationsmanagement der Osnabrücker Hochschulen.

"Primäres Ziel des Verbundvorhabens PROACTOS ist es, die Ideen und das Wissen der beiden Hochschulen nachhaltig in die Region Osnabrück zu transferieren, die Innovationsfähigkeit der viertstärksten Mittelstandsregion Deutschlands zu stärken, gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und zu einem größeren Wohlstand in der Region beizutragen", erläutert Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke. Das Projekt befördert dabei auch Grenzüberschreitungen im positiven Sinne: zwischen Forschung und Anwendung sowie klassischen und neuen Unternehmensbranchen und Technologien. „Wir sind auch offen für andere Kooperationsformen, für Querdenker und für kreatives Denken", ergänzt Präsident Lücke.
Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück sind im Themenfeld Wissens- und Technologietransfer eng verbunden. Mit der neu geschaffenen Organisationseinheit Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) soll das Projekt PROACTOS organisiert und vorangetrieben werden.

„Mit dem Projekt PROACTOS verfolgen die Hochschulen die Ziele Erschließung der Region, Ideenmanagement, Digitalisierung des Transfer-Angebots sowie Qualifizierung von Transfer- und Innovationsmanagern.
Zunächst soll die Region über sogenannte Transferagenten besser erschlossen werden. Sie nehmen mit Akteuren wie z.B. Unternehmen und thematischen Netzwerken gezielt Kontakt auf. Im Fokus stehen die Themenfelder Agrar/Ernährung und Gesundheit mit dem Querschnittsthema Digitalisierung“, erläutert Dr. Christoph Gringmuth, Leiter des TIM.

Als zweiter Strang ist der Aufbau eines strukturierten Ideenmanagements geplant. Unternehmen der Region sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Hochschulen sollen bei der Generierung und Ausdifferenzierung von Ideen proaktiv unterstützt werden. Dabei werden etablierte Ideenfindungsformate wie zum Beispiel Hackathons angewandt sowie neue Formate entwickelt.
Auch wird das Transfer-Angebot für in- und externe Partner stärker digitalisiert.
Nicht zuletzt ist die Qualifizierung ein wichtiges Ziel des Projektes. „Wir wollen ein Qualifizierungsprogramm erstellen, welches zertifizierte Transfer- und Innovationsmanagerinnen und -manager hervorbringt“, ergänzt Gringmuth. „Wir beabsichtigen, mit diesen Maßnahmen die Innovationskraft der Region spürbar zu steigern.“


Weitere Informationen für die Medien:
Dr. Christoph Gringmuth
Leiter Transfer- und Innovationsmanagement (TIM)
der Universität und der Hochschule Osnabrück
Albert-Einstein-Str. 1, 49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 3073
Mobil: +49 173 961 9334
Email: c.gringmuth@hs-osnabrueck.de  
Internet: https://www.tim-osnabrueck.de  

 

Von: Ralf Garten M.A. und Dr. Utz Lederbogen (Uni Osnabrück)

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