Veranstaltungsreihe zu KI-Themen: „Das Glas wird nie leer“ Montag, 14. September 2020

Dieser KI-Demonstrator, entwickelt am Standort der Hochschule Osnabrück, zeigt, wie die vorausschauende Wartung mittels Künstlicher Intelligenz (KI) einprogrammiert und genutzt werden kann. (Foto: Hochschule Osnabrück / Ann-Christin Teigelkamp)

Online-Kooperationsveranstaltung des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen (Standort Osnabrück) mit dem Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück und der NFT automates GmbH ist auf großes Interesse in der Industrie gestoßen. Im Fokus stand dabei der Erfolgsfaktor "Vorausschauende Wartung mit Hilfe von KI" am Beispiel einer Bierbrauerei.

 

Das Interesse an Vorausschauender Wartung in der Industrie ist sehr groß. Daher veranstaltete das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen (Standort Osnabrück) am 2. September bereits die zweite Online-Veranstaltung mit dem Thema „Vorausschauende Wartung mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz“. Kooperationspartner waren diesmal das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 (I4os) der Hochschule Osnabrück und die NFT automates GmbH.


Vorausschauende Wartung am Beispiel des „Ventilatoren-Koffers“

Die wissenschaftlichen Mitarbeitenden Sarah Rupp und Julian Hörnschemeyer des Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrums Lingen präsentierten einen am Standort der Hochschule Osnabrück entwickelten KI-Demonstrator. Es handelt sich dabei um einen Koffer mit Ventilatoren, an dem gesehen werden kann, wie die vorausschauende Wartung mittels Künstlicher Intelligenz (KI) einprogrammiert und genutzt wird. Ein künstliches neuronales Netz prüft beispielhaft das Vibrationsverhalten der verbauten Ventilatoren, um mögliche Defekte zu ermitteln und die Abweichungsursache zu erkennen.


Funktionierende Maschinen als wichtiger Faktor für Unternehmenserfolg

Für produzierende Unternehmen sind langlebige und funktionierende Maschinen und Anlagen wesentliche Grundlage ihres Erfolgs. Mit Vorausschauender Wartung ist es möglich, Reparaturbedarfe anhand von Abweichungen frühzeitig zu erkennen und so eine höhere Zuverlässigkeit zu erreichen. Instandhaltung wird auf diese Weise intelligenter und gleichzeitig kostensparender, da Service-Termine in geeignete Zeiträume verlegt und besser vorbereitet werden können.


Für transparente und planbare Produktion

Die Teilnehmenden lernten bei der virtuellen Veranstaltung einen Anwendungsfall der NFT automates GmbH nach dem Motto „Das Glas wird nie leer“ kennen. Für die Automatisierung von Produktionsanlagen wurde geprüft, ob vorausgesagt werden kann, zu welchem Zeitpunkt die Filtermembran in einer Filterstrecke getauscht werden muss.

 „Durch unseren Bereich Forschung & Entwicklung sind wir schnell zu der Erkenntnis gelangt, dass KI für unsere Kunden immer bedeutender wird und somit auch für uns, als Dienstleister in den Bereichen Automation und Datenmanagement, ein wichtiges Thema ist. Unseren ersten KI-Use-Case sind wir gemeinsam mit einem unserer Kunden und einem Bacheloranden angegangen, weil wir die gemeinschaftliche Forschung und Entwicklung mit unserem Kunden und den Hochschulen sehr schätzen“, so Carlo Feldmann, Projektbetreuer und Teamleiter Automation bei der NFT automates GmbH. Er berichtete über aus dem KI-Use-Case entstandene Fallstricke und gewonnene Erkenntnisse. 


Veranstaltungsreihe zu KI-Themen wird fortgeführt

In der anschließenden Diskussions- und Fragerunde bestätigte sich das große Interesse an der KI-Technik und den digitalen Datensätzen. „Die Tatsache, dass diese Veranstaltung wieder ausgebucht war, motiviert uns, die Veranstaltungsreihe zu Vorausschauender Wartung mit Hilfe von KI mit Praxisbeispielen regionaler Unternehmen zukünftig auf jeden Fall fortzuführen“, so Prof. Dr. Clemens Westerkamp, Leiter des Standorts Osnabrück im Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen.

 

Von: Kerstin Weber

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