1,2 Millionen Euro für die Hochschule Osnabrück: Land fördert innovative Projekte zur Verbesserung der Studienqualität Montag, 5. November 2018

1,2 Millionen Euro erhält die Hochschule Osnabrück vom Land Niedersachsen, um Studierende aus den Bereichen Maschinenbau, Freiraumplanung, Musikerziehung und Öffentliche Verwaltung noch besser auf die digitalisierte Arbeitswelt vorzubereiten.

Programm „Qualität plus“ unterstützt ausgewählte Vorhaben niedersächsischer Hochschulen zur Weiterentwicklung von Studiengängen

(Osnabrück, 5. November 2018) Erfolgreiche Bewerbungsrunde für die Hochschule Osnabrück: Gleich vier Projekte sind vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) für das Förderprogramm „Qualität plus“ zur Entwicklung des Studiums von morgen ausgewählt worden. Mit insgesamt 1,2 Millionen Euro fördert das Land die innovativen Pläne aus Osnabrück. Mit dem Programm unterstützt das MWK die niedersächsischen Hochschulen bei der Weiterentwicklung von Studiengängen sowie ihrer Gesamtstrategie für Studium und Lehre. Für landesweit 48 ausgewählte Projekte stehen in den kommenden drei Jahren Fördergelder in Höhe von rund 15 Millionen Euro zur Verfügung.

„Einflüsse wie die Globalisierung oder die Digitalisierung verändern unsere Gesellschaft – das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Hochschulen. Mit ihren Vorschlägen zur Anpassung ihrer Studienangebote reagieren die niedersächsischen Universitäten und Fachhochschulen in hervorragender Weise auf diese Herausforderung. Für die Studierenden entsteht durch die Projekte ein echter Mehrwert“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

Folgende Projekte werden an der Hochschule Osnabrück gefördert: „Freiraumplanung digital“ im Studiengang Freiraumplanung (B.A.), „Curriculumsentwicklung vor dem Hintergrund der Digitalisierung im Maschinenbau“ im Studiengang Maschinenbau (B.Sc.), „Vom Musikerzieher zum Educating Artist – ein Paradigmenwechsel“ im Studiengang Musikerziehung (B.A.) und „Fallbearbeitung 3E: elektronisch, effizient, effektiv“ im Studiengang Öffentliche Verwaltung (B.A.).

Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Vizepräsident für Studium und Lehre an der Hochschule Osnabrück, freut sich über die fachliche Bandbreite der ausgewählten Projekte. „Von der Freiraumplanung über den Maschinenbau bis hin zur Musik und der Öffentlichen Verwaltung leisten alle vier ausgewählten Vorhaben auf ihre Art einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Studiengänge. Mit der Unterstützung durch das Land können wir einen weiteren wichtigen Schritt gehen, um den Studienerfolg unserer Studierenden zu sichern und sie zukünftig noch besser auf die digitalisierte Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten.“


Weitere Informationen zu den geförderten Projekten der Hochschule Osnabrück:

„Freiraumplanung digital“
Die Digitalisierung in der Bauwirtschaft verändert die Anforderungen des Arbeitsmarktes an zukünftige Landschaftsarchitektinnen und -architekten. Deshalb sollen für den Studiengag Freiraumplanung (B.A.) unter anderem neue Lehrbausteine zu digitalen Technologien und Planungstools entwickelt werden. Neben einem studiengangsübergreifenden Planspiel sollen sogenannte E-Learnings, wie Lehr-Videos, zum Einsatz kommen.

„Curriculumsentwicklung vor dem Hintergrund der Digitalisierung im Maschinenbau“

Übergeordnetes Ziel ist auch hier, die Studierenden noch besser auf die digitalisierte Arbeitswelt vorbereiten. Dazu sollen neue Kompetenzanforderungen für Ingenieurinnen und Ingenieure durch den Dialog mit der Wirtschaft identifiziert werden. Im Anschluss soll ein neues Curriculumskonzept für den Studiengang Maschinenbau (B.Sc.) erarbeitet werden, das neue Fachinhalte und fächerübergreifende Module beinhaltet. Eine Übertragbarkeit des Konzepts auf weitere Studiengänge ist denkbar.

„Vom Musikerzieher zum Educating Artist – ein Paradigmenwechsel“
Musikerinnen und Musiker sowie Musikerzieherinnen und -erzieher müssen heutzutage verstärkt ihr Berufsfeld selbst mitgestalten und weiterentwickeln. Um die Studierenden auf den sich wandelnden Arbeitsmarkt gut vorzubereiten, sollen im Studiengang Musikerziehung (B.A.) die Persönlichkeitsentwicklung und die Selbst- und Eigenständigkeit der Absolventinnen und Absolventen gestärkt werden. Insbesondere ist die Implementierung von „Life Skills“ vorgesehen, um die ideale Grundlage für eine erfolgreiche Karriere im Arbeitsfeld Musik und Musikvermittlung zu schaffen.

 „Fallbearbeitung 3E: elektronisch, effizient, effektiv“
Eine besondere Herausforderung des Studiengangs Öffentliche Verwaltung (B.A.) besteht in der zunehmenden Heterogenität der Studierenden und damit auch unterschiedlicher Eingangskompetenzen. Um die Studierenden noch besser auf die Bearbeitung rechtlicher Fälle in der Verwaltung vorzubereiten, soll eine digitale Fallsammlung erarbeitet und den Studierenden zur Verfügung gestellt werden. Dazu soll E-Learning die Präsenzlehre ergänzen. Zudem sollen Studierende verstärkt in Kleingruppen komplexe rechtliche Sachverhalte unter Anleitung von Studierenden aus höheren Semestern bearbeiten und so optimal auf den sich wandelnden Arbeitsmarkt vorbereitet werden.

Von: Julia Ludger

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