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4,2 g gegenüber 5,4 g bei einer Zugprobe), kann jedoch in Serienproduktion relevant werden. Ein 30 % Gyroid-Muster stellt einen sinnvollen Kompromiss zwischen mechanischer Belastbarkeit und Ressourcen-effizienz

Prof. Dr. Frank Balsliemke Betriebswirtschaftslehre - Lebensmittelproduktion Telefon 0541 969-5296 E-Mail f.balsliemke@hs-osnabrueck.de Abteilung Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Raum OS 0104 Fax 0541 969-15296 Sprechzeiten Siehe Website unter "Sprechstunde und Beratung". Web Internetseite Beschreibung Lean Management, Produktionsmanagement Vita Prof. Dr. Frank Balsliemke 2024: Auszeichnung mit dem 2. Preis bei der Wahl zum "Professor des Jahres" der Unicum Stiftung in der Kategorie "Wirtschaftswissenschaften und Jura". Seit 2011: Professur für Lebensmittelproduktion an der Hochschule Osnabrück. Arbeitsschwerpunkt: Lean Management und Produktionsmanagement. 2008 bis 2011 verantwortlicher Vorstand für das Fachressort Produktion und Logistik im Technologietransferzentrum Automotive Coburg . 2007 bis 2011 Professur für Produktionswirtschaft und Logistik an der Hoch­schule Coburg 2004 bis 2007 Robert Bosch GmbH , Stuttgart-Feuerbach, dabei Aufgaben im Controlling und im Bosch Production System. Seit mehr als 15 Jahren im Bereich der Prozess- und Ablaufoptimierung industrieller Fertigungs- und Logistikprozesse aktiv, dabei mehr als 200 erfolgreiche Beratungsprojekte, Seminare, Vorträge, Bachelor- und Masterarbeiten sowie studentische Projekte zum Thema Lean Management. Team Anika Behrens Seit Juni 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Osnabrück für das Lehrgebiet Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Lebensmittelproduktion der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Juli 2013 bis Februar 2014 Berufspraktisches Projekt und Bachelorarbeit bei Mondeléz International in Bremen-Hemelingen unter anderem zum Thema zyklische Materialversorgung der Produktion. September 2010 bis März 2014 Studium des Wirtschaftsingenieurwesens Lebensmittelproduktion an der Hochschule Osnabrück. Abschluss als Bachelor of Engineering. Während des Studiums diverse Praktika und Projekte u.a. bei Mondelez International, bei der Allos GmbH und bei der Weser Feinkost GmbH. Juni 2009 Allgemeinbildendes Abitur mit dem Schwerpunkt Ökotrophologie am Fachgymnasium in Diepholz Sprechstunde und Beratung Sprechstunde Während der Vorlesungszeit im Wintersemester 2026/2027 findet die Sprechstunde regelmäßig mittwochs von 10:00 bis 11:00 Uhr statt; entweder persönlich in Raum OS0104 („Schmied im Hone“) oder über Zoom. In beiden Fällen ist eine vorherige Terminvereinbarung per Mail notwendig, um unnötige Wartezeiten zu reduzieren. Einsichtnahme in Prüfungen Eine Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Prüfungen von Prof. Dr. Balsliemke aus dem Sommersemester 2026 besteht am Montag, 5. Oktober 2026, 09:30 bis 10:30 Uhr, in Raum OT0013 (Schmied im Hone). Um längere Wartezeiten zu vermeiden, ist eine vorherige Anmeldung per Mail erforderlich. Sie erhalten dann weitere Infos und ein genaues Zeitfenster. Projekte und Seminare LeanOs: Osnabrücker Lean Management Tag 9. LeanOs Tag 2026 Der LeanOs-Tag, der Osnabrücker Lean Management Tag, findet in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt und ist eine schöne jährliche Tradition der Lean-Interessierten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen geworden. In den letzten drei Jahren durften wir bereits bei spannenden und überaus erfolgreichen Unternehmen zu Gast sein: 2025: GOLDBECK in Bielefeld 2024: Windmöller & Hölscher in Lengerich 2023: Solarlux in Melle Diese Reihe setzen wir 2026 nahtlos fort und gehen auch in diesem Jahr wieder „live“ vor Ort in ein erfolgreiches Unternehmen der Region: Am 10. November 2026 wird Grimme in Damme der nächste Gastgeber sein! In 160 Jahren von der Schmiede zum Marktführer: Das Familienunternehmen GRIMME wurde 1861 als Schmiede in Damme gegründet. Über 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten heute weltweit für die Unternehmensgruppe, die aus insgesamt sechs Firmen und zahlreichen Vertriebs- und Servicestandorten besteht. Grimme ist erfolgreich: Das gilt sowohl für das Unternehmen insgesamt als auch für seine Aktivitäten rund um GRIPS, das Grimme Produktionssystem. So passt Grimme als Gastgeber hervorragend zum LeanOs-Tag. Das haben wir schon 2019 erleben dürfen, als wir zum ersten Mal mit der Veranstaltung in Damme zu Gast sein konnten. Auch dieses Mal werden wir wieder spannende Ansätze des Unternehmens rund um die Optimierung seiner Abläufe in der Produktion kennenlernen. Referenten und Referentinnen aus erfolgreichen Unternehmen und Organisationen werden wie gewohnt Chancen und Herausforderungen einer Optimierung von Produktion und Logistik aufzeigen. Mit spannenden Vorträgen sind neben GRIMME unter anderem auch die Westfalen Weser Netz GmbH aus Paderborn, die JACOBS DOUWE EGBERTS DE GMBH aus Bremen und die Zellweger Management Consultants aus der Schweiz mit dabei. „Lean auf gut Deutsch“ : Viele von Ihnen werden die spannenden Bücher von Mari Furukawa-Caspary kennen und es ist uns gelungen, sie für einem Vortrag auf dem LeanOs-Tag zu gewinnen. Mari Furukawa-Caspary wird uns sicher viel darüber berichten können, was wir bei der Umsetzung von Konzepten und Ideen, die ursprünglich aus Japan stammen, noch besser machen können. Seien Sie gerne bei diesem besonderen Highlight mit dabei! Gemeinsam mit der Science to Business GmbH - Hochschule Osnabrück lade ich Sie sehr herzlich zu der Veranstaltung ein: 10. November 2026 / 14:00 bis 19:00 Uhr / GRIMME Landmaschinenfabrik SE & Co. KG, Hunteburger Straße 32, 49401 Damme / Teilnahmegebühr 219,- Euro/Person zzgl. MwSt. (Studierende 45,- Euro/Person zzgl. MwSt.) Für Ihre persönliche Anmeldung zum LeanOs-Tag nutzen Sie bitte ausschließlich unser Online-Formular . Sie haben Fragen oder möchten gerne in den Mail-Verteiler für das Event aufgenommen werden? Kein Problem: Schreiben Sie mir eine Nachricht an f.balsliemke@hs-osnabrueck.de. 8. LeanOs Tag 2025 LeanOs 8: Lean anders gedacht, anders gemacht! Praktische Einblicke und Tipps rund um das Toyota Production System: Am 10. November 2025 organisierte und moderierte Prof. Dr. Frank Balsliemke für die Science to Business GmbH - Hochschule Osnabrück den 8. Osnabrücker Lean Management Tag bei GOLDBECK in Bielefeld. 150 Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren mit dabei. Welche Ideen und Erfahrungen aus erfolgreichen Unternehmen können wir auf unsere Prozesse übertragen? Diese Frage begleitete vermutlich viele der Lean-Experten und Lean-Expertinnen durch den Tag. An Beispielen mit viel Optimierungspotential sollte es dann tatsächlich nicht fehlen: Zunächst stellten André Schomäker, Rebecca Sierp und Thomas Engmann das gastgebende Unternehmen und einige seiner vielen erfolgreichen Ansätze rund um die angestrebte „Verbesserung mit System“ vor. Es wurde deutlich, dass sich bei GOLDBECK Lean Production und Lean Construction sehr gut kombinieren lassen, um Projekte effizient und mit hoher Qualität zu realisieren. Für die G. Siempelkamp GmbH & Co.KG stellte Felix Kibelsky dann vor, wie er und seine Kollegen und Kolleginnen erfolgreich daran arbeiten, Lean in einer heterogenen Unternehmensgruppe umzusetzen. Dabei gilt es, die verschiedenen Ansätze und Methoden über mehrere Standorte und unterschiedliche Strukturen hinweg zu implementieren. Pia Dettmer, Absolventin der Hochschule Osnabrück und Mitarbeiterin der GRIMME Gruppe, stellte unter anderem die Projekte vor, die Sie im Verlauf ihres Master-Studiums erarbeitet hat: Ziel war und ist eine optimierte Maschinendatenerfassung als Grundlage für weiterführende Optimierungen der Produktionsprozesse bei GRIMME und weiteren Unternehmen der Gruppe wie der RICON GmbH & Co. KG und der Spudnik Equipment Company LLC. Markus Schmidt zeigte am Beispiel von CeWe Deutschland die Chancen auf, wenn aus dem Opex-Team zusätzlich das Planungsteam für eine ganz konkrete Produktionslinie wird: „Von Beratern zu Machern.“ Ein solcher Ansatz ist eine gute Chance, die Potentiale von Lean durch ein erfolgreich umgesetztes Projekt für alle im Unternehmen offensichtlich zu machen. „From Zero to Hero - der Erfolg kommt von Innen!“ Unter diesem Motto präsentierte Carsten Fest von senne products, wie es ihm und seinem Team gelingt, die Menschen in einem mittelständischen Unternehmen aus Ostwestfalen für Lean Management zu begeistern. Einen Vortrag steuerte auch Frank Balsliemke bei: „Schlanke Prozesse gehören auch in die indirekten Bereiche.“ In vielen Unternehmen liegen in Büro und Verwaltung mittlerweile die größten Optimierungspotentiale. Nutzen wir Sie! Die Vielfalt der Perspektiven, das Engagement und die Begeisterung aller Beteiligten haben den Tag zu einem großartigen Event gemacht. Vielen Dank an alle, die mit dabei waren! 2026 geht es weiter: Die Planungen laufen bereits: Gastgebendes Unternehmen wird dann die GRIMME Landmaschinenfabrik in Damme sein. 7. LeanOs Tag 2024 LeanOs 7: Lean Management trifft Weltmarktführer im Maschinenbau! Operational Excellence, Einblicke und Tipps zur praktischen Umsetzung des Toyota Produktionssystems: Am 5. November 2024 durfte ich den 7. Osnabrücker Lean Management Tag bei der Windmöller & Hölscher Gruppe in Lengerich ausrichten und moderieren. Welche Ideen und Erfahrungen aus erfolgreichen Unternehmen können wir auf unsere eigenen Prozesse übertragen? Diese Frage begleitete sicher viele Lean-Begeisterte durch die Veranstaltung. An tollen Beispielen mit viel Best-Practice sollte es dann tatsächlich auch nicht fehlen: Zunächst stellten Philipp Hupka, Antje Dopheide, Lutz Kitzmann und Thomas Koch das gastgebende Unternehmen und seine Erfahrungen aus den letzten 6 Monaten Lean-Lernreise vor. Für die Kampmann Group berichtete Fabian van Dülmen dann, wie sein Unternehmen mehr Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum bei der Umsetzung von Lean Management für die Menschen vor Ort in der Produktion erreichen konnte. Daniel Moormann, Werkleiter bei The Family Butchers in Nortrup, zeigte Einblicke in die „Entwicklungsräume“ an seinem Standort: Ein transparentes Führungs-, Lern- und Kommunikationssystem mit Hilfe von Shopfloor-Management, Dojo und Obeya ermöglicht bestmögliche Optimierungen der Prozesse. Eli Michael war der Referent mit der weitesten Anreise: Für die Eisberg Schweiz AG zeigte er Möglichkeiten auf, wie die Produktion frischer Convenience Produkte auf der Basis von Prognosen erfolgen kann. „Schwachstellen identifizieren und beseitigen. Der KI-Maschinendoktor.“ Unter diesem Motto präsentierte Linus Schmidt von Alphos-Services Möglichkeiten zur Nutzung von KI bei der Optimierung technischer Anlagen und Maschinen. Einen Vortrag durfte ich selbst beisteuern: „Kapazität vs. Flexibilität.“ Warum sind Schnelles Rüsten und kleine Losgrößen eigentlich so wichtig bei der Umsetzung schlanker Prozesse? Die Vielfalt der Perspektiven sowie das Engagement und die Begeisterung aller Beteiligten haben den Tag zu einem großartigen Event gemacht. Vielen Dank an alle, die dabei waren und zum Erfolg beigetragen haben! Insbesondere gilt das für alle Helfer und Helferinnen der Windmöller & Hölscher Gruppe! Im nächsten Jahr geht es auf jeden Fall weiter: Die Planungen rund um LeanOs 8 laufen bereits… 6. LeanOS Tag 2023 Ideenfeuerwerk zum Lean Management! Beste Beispiele, praktische Einblicke, DOs and DON´Ts rund um das Toyota Production System: Am 21. November 2023 fand der 6. Osnabrücker Lean Management Tag bei der Solarlux GmbH mit mehr als 120 Teilnehmern und Teilnehmerinnen sowie inspirierenden Vorträgen statt. Welche Ideen und Erfahrungen aus erfolgreichen Unternehmen können wir auf unsere eigenen Prozesse übertragen? Diese Frage begleitete sicher viele Lean-Begeisterte durch die Veranstaltung. An tollen Beispielen mit viel Best-Practice sollte es dann tatsächlich auch nicht fehlen: Zunächst stellten Frank Heise und Raphael Placke die Solarlux GmbH als gastgebendes Unternehmen vor. Dann berichteten sie über ihre effektive Steuerung von Aufträgen, Funktionen und Bereichen, die sie mit dem Performance-U gestalten. Für die August Storck KG stellten Felix Berges, Maria Büter und Hanna Wibbelmann einige Praxisbeispiele aus der süßen Welt des Lean Managements vor: „OpEx zum Anfassen.“ Martin Gartenschläger, Inhaber der LEAN & MORE GmbH & Co. KG, wagte einen offenen und ehrlichen Blick auf die A3-Problemlösung: Der ausführliche Prozess ist wichtig, nicht die kurzfristige Dokumentation von oberflächlichen Lösungsideen für tägliche Probleme. Guido Hübner von Assmann Büromöbel zeigte praxisnahe Beispiele zu den Möglichkeiten von Automatisierung, Digitalisierung und zur Nutzung von VR-Brillen für die Planung von Produktionsabläufen. Umsetzung von 5S bzw. 6S: Was ist gut, was funktioniert weniger? Diese Frage beantworteten Kristina Wolters und Danielle Chazaro-Mendoza von der Ardagh Metal Packaging Germany GmbH: „DOs & DON’Ts bei der Umsetzung von 6S.“ Einen Vortrag durfte auch der Veranstalter und Moderator des LeanOs-Tages Prof. Dr. Frank Balsliemke beisteuern und über seine Erfahrungen am Standort der Toyota Motor Manufacturing UK in Burnaston berichten: „Hinter den Kulissen von Toyota.“ Die Vielfalt der Perspektiven und die Begeisterung aller Beteiligten haben den Tag zu einem großartigen Event gemacht. Vielen Dank an alle, die dabei waren und zum Erfolg beigetragen haben! Im nächsten Jahr geht es auf jeden Fall weiter: LeanOs 7 ist schon in der Planung! 5. LeanOS Tag 2019 Der 5. Osnabrücker Lean Management Tag fand am 18. September 2019 statt. Mehr als 170 Teilnehmer und Teilnehmerinnen machten die Veranstaltung im Ausstellungszentrum Technicom der GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG in Damme zu einem echten Highlight. Spannende und praxisorientierte Vorträge gaben Einblicke in Chancen und Perspektiven einer Prozessoptimierung nach dem Vorbild des Lean Management. Erfolgreiche Methoden und Beispiele aus der Praxis wurden in kurzen kompakten Vorträgen vorgestellt: „Dojo – Erlernen von Grundfertigkeiten im Grimme Produktionssystem.“ Frank Robin, GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG „6S – Führen mit Standards. Eine aktualisierte und erweiterte Alternative zum klassischen Vorgehen.“ Martin Gartenschläger, LEAN & MORE GmbH & Co. KG „Der Weg von Lean zu Operational Excellence (OpEx) bei Bischof +Klein.“ Pierre Gaag, Bischof + Klein SE & Co. KG „Mit 5S, Standard Work und Shopfloor Management zur gemeinsamen Montagephilosophie in der Windmöller & Hölscher Gruppe.“ Jonas Kölsch, Windmöller & Hölscher KG „Reduzierung von Kurzstillständen an einer Abfüllanlage der Wernsing Feinkost GmbH.“ Jessica Rupprecht, Hajo Rothe, Hochschule Osnabrück „Praxisbericht: Anlaufmanagement komplexer Produktionslinien.“ Hans-Werner Ahrens, Conditorei Coppenrath & Wiese KG „Erfolgreiche Einführung von Lean Management: Die Mitarbeiter richtig mitnehmen!“ Prof. Dr. Frank Balsliemke, Hochschule Osnabrück 4. LeanOS Tag 2018 Der 4. Osnabrücker Lean Management Tag fand am 19. September 2018 im Helikonien-Saal des Bohnenkamp-Hauses der Universität Osnabrück statt. Etwa 100 interessierte Besucher waren bei den Vorträgen aus der betrieblichen Praxis zum Thema Lean Management dabei. Zu den Vortragenden gehörten in diesem Jahr u.a. Lukas Lehmeyer von der apetito AG und Frank Robin von Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG. 3. LeanOS Tag 2017 Referenten aus namhaften Unternehmen zeigten beim 3. LeanOS Tag Chancen und Perspektiven einer Optimierung der Produktion nach dem Vorbild der Schlanken Produktion auf. Spannende Methoden und erfolgreiche Beispiele aus der Praxis wurden in kurzen kompakten Vorträgen vorgestellt. Gastgeber der Veranstaltung am 20. September 2017 war die Solarlux GmbH in Melle. 2. LeanOS Tag 2016 Auf dem 2. Osnabrücker Lean Management Tag kamen am 15. September 2016 mehr als 100 Teilnehmer aus der regionalen Wirtschaft und der Hochschule Osnabrück im ICO, dem InnovationsCentrum Osnabrück zusammen, um Ansatzpunkte für eine effizientere und flexiblere Gestaltung ihrer Fertigungs- und Montageprozesse kennenzulernen und zu diskutieren. Die Referenten sowohl aus der Hochschule als auch aus der regionalen Wirtschaft zeigten dabei Chancen und Perspektiven einer Optimierung der Produktion auf. Den Schwerpunkt bildeten Beispiele aus dem Mittelstand für den Mittelstand. Die vielen Fragen und die intensiven Diskussionen zeigten, dass der Osnabrücker Lean Production Tag viele aktuelle Herausforderungen der Teilnehmer ansprechen konnte. 1. LeanOS Tag 2015 „Das Ziel des Osnabrücker Lean Management Tages ist es, eine Veranstaltung in der Region Osnabrück und in ganz Nordwestdeutschland zu etablieren, die den Teilnehmern eine jährliche Plattform bietet, sich über aktuelle Themen in der Produktionsoptimierung zu informieren und einen Austausch mit anderen Unternehmen anzuregen. Neben den Vorträgen bleibt deshalb immer auch ausreichend Raum für den persönlichen Austausch“, erklärte der Initiator des Lean Management Tages Prof. Dr. Balsliemke. Unter diesem Motto startete die neue jährliche Veranstaltungsreihe am 16. September 2015 mit etwa 50 Teilnehmern im InnovationsCentrum Osnabrück in der Albert-Einstein-Straße 1 in Osnabrück. LeanOs-Praxis-Netzwerk zum Lean Management Bereits seit 2015 veranstaltet Prof. Dr. Frank Balsliemke den LeanOs-Tag , den Osnabrücker Lean Management Tag. Aus dieser Veranstaltung heraus entstand die ergänzende Idee, sich auch im Rahmen von Besuchen bei erfolgreichen Unternehmen vor Ort zum Thema Lean Management bzw. zum Toyota Production System auszutauschen. Und so war ein Netzwerks geboren, dass sich seit 2017 regelmäßig bei jeweils einem der beteiligten Unternehmen vor Ort trifft. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme an diesem Netzwerk haben, melden Sie sich gerne! Hier finden Sie einige Eindrücke der letzten Jahren: 2026: Netzwerktreffen bei der Fuchs Gruppe in Dissen Die Fuchs Gruppe versorgt die Märkte mit Gewürzen und Gewürzmischungen sowie Kräutern, technologischen Geschmackslösungen und internationaler Feinkost. Das Unternehmen bewegt sich dabei im Wesentlichen in zwei Geschäftsfeldern: Zum einen als Zulieferer der internationalen Lebensmittelindustrie, zum anderen als Partner für den Lebensmitteleinzelhandel. Die Wurzeln des Unternehmens liegen in Dissen a.T.W. im Landkreis Osnabrück. Aus diesen Wurzeln heraus ist die Fuchs Gruppe in mehr als 70 Jahren zu einer Unternehmensgruppe mit 19 Standorten und 3.100 Mitarbeitenden weltweit gewachsen: Ein Global Player mit einer starken regionalen Basis. Ständige Verbesserung ist dabei für die internen Prozesse des Unternehmens unerlässlich. In den letzten Jahren wurden viele Projekte erfolgreich umgesetzt. Einige davon konnte sich das Netzwerk vor Ort anschauen. Der thematische Schwerpunkt lag auf den Erfahrungen des Unternehmens bei der Einführung von kaskadierten Stehungen innerhalb der Produktion. Ziel war die vollständige Durchgängigkeit der Stehungen vom Shopfloor bis in die oberste Führungsebene für die operativen Prozesse. 2025: Netzwerktreffen bei der Kampmann GmbH & Co. KG in Lingen Mit unternehmerischem Weitblick und einem stetigen Innovationswillen ist die Kampmann GmbH & Co. KG zu einem der führenden Unternehmen der TGA-Branche (Technische Gebäudeausstattung) geworden. Das Familienunternehmen mit Sitz im emsländischen Lingen ist international aktiv und nimmt heute in diversen Marktsegmenten eine führende Position ein. Ständige Verbesserung ist dabei auch für die internen Prozesse des Unternehmens wichtig. Davon konnte sich das Lean_Netzwerk insbesondere in Bezug auf vier Themenschwerpunkte vor Ort überzeugen: Lean Administration: Reduzierung von Verschwendung mit Makigami Wertstromanalyse und Wertstromdesign (Digitales) Shopfloor Management Virtual Reality zur Planung von Fertigungslayouts und Arbeitsmitteln 2025: Lean Management trifft Hightech-Beschichtung! Im Februar 2025 konnte sich das Netzwerk bei der Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH in Bielefeld von den Stärken der Methoden rund um Lean Management überzeugen. Oerlikon Balzers ist ein weltweit führender Anbieter von Beschichtungen, die die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Präzisionsbauteilen sowie von Werkzeugen für die Metall- und Kunststoffverarbeitung verbessern. Ständige Verbesserung ist dabei auch für die eigenen Prozesse des Unternehmens von hoher Bedeutung. Am Standort Bielefeld hat sich das Unternehmen vor etwa fünf Jahren auf den Weg gemacht, seine Prozesse nach dem Vorbild von Toyota zu optimieren. Das Netzwerk konnte insbesondere drei Themenschwerpunkte vor Ort besichtigen: Die Optimierung technisch anspruchsvoller Prozesse in einer laufenden Produktion, den Aufbau einer Kennzahlendatenbank und Optimierungsmaßnahmen zur Verbesserung des Ersatzteilmanagements. 2024: Lean Management trifft Schokolade Das Toyota Production System lässt sich in den unterschiedlichsten Branchen erfolgreich umsetzen! Davon konnten sich die Unternehmen des Lean-Management-Netzwerks im September 2024 in Herford bei der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG überzeugen. Das Unternehmen hat sich vor zwei Jahren auf die Lean-Reise gemacht und bereits sehr schöne Erfolge erzielt. Dazu gehören unter anderem die laufende Einführung eines Shopfloor-Managements und zahlreiche Projekte rund um 5S oder TPM an zwei modernen Pilotanlagen. Aus Sicht der Hochschule Osnabrück ist hier besonders spannend, dass auch schon studentische Projekt- und Abschlussarbeiten den Weg der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG unterstützen konnten. Es bleibt wie immer die wichtige Erkenntnis: Wenn die Beteiligten mit Engagement dabei sind, funktioniert Lean Management grundsätzlich in jeder Branche und mit jedem Produkt… 2024: Einfach immer besser bei der apetito AG Im Juni 2024 konnte das Lean Netzwerk bei der apetito AG in Rheine schlanke Arbeitsabläufe in der Lebensmittelbranche kennenlernen. Eine wichtige Frage für das Unternehmen ist dabei: Wie nehmen wir alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit, um mit dem Wissen aller jeden Tag viele kleine Verbesserungen zu erreichen. Das passende Motto bei apetito lautet deshalb: Just do it! 2023: Lean funktioniert in jeder Branche: Produktion der Zukunft bei Goldbeck in Bielefeld Schlanke Arbeitsabläufe in der Baubranche: Im November 2023 konnte das Lean Netzwerk diese live erleben bei der Goldbeck Bauelemenete Bielefeld GmbH . Wichtigste Frage dabei ist, welche Technologien das Unternehmen in die Lage versetzen, künftig die Bauteile effizient, sicher und schnell herzustellen, die notwendig sind, um die Wettbewerbssituation erfolgreich zu gestalten. Das Ziel heißt: Zukunftsfähig bleiben. Dabei stehen natürlich auch die Kolleginnen und Kollegen aus der Produktion im Blick – denn ein höherer Automatisierungsgrad bedeutet bei den in ihren Abmessungen sehr anspruchsvollen Bauteilen erhebliche Arbeitserleichterungen. 2023: Lean denken – Lean digitalisieren: PerFact Innovation in Herford Schlanke Arbeitsabläufe in der Logistik, smarte Instandhaltungsprozesse und optimierte Lösungen in der Verwaltung mit bedienerfreundlichen Benutzeroberflächen. Das sind nur einige Aspekte, die die Netzwerk-Unternehmen im Mai 2023 vor Ort bei PerFact Innovation in Herford kennenlernen konnten. Durch Lean Management optimierte Prozesse werden u.a. durch den Einsatz von Barcodes in Verbindung mit der mobilen Verwendung von Smart Devices ergänzt. Alles mit dem Ziel, Prozesskosten zu senken, die Gesamt­effektivität von Arbeitsprozessen zu erhöhen und Daten sicherer zu verwenden. 2022: Die Hengst SE ist mit ihrem Standort in Nordwalde der erste Gastgeber nach der Corona-Pause Nach einer "kleinen" Pause ging es im November 2022 endlich wieder weiter mit unserem Lean-Netzwerk. Ein spannender Tag mit Vorträgen und einem ausführlichen Werksrundgang führte uns zur Hengst SE nach Nordwalde, wo wir ausführlich das HPS kennenlernen durften, das Hengst Produktionssystems (HPS). Netzwerktreffen im November 2023 bei der Goldbeck Bauelemente Bielefeld GmbH Netzwerktreffen im September 2024 bei der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG Netzwerktreffen im Februar 2025 bei der Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH. Schlanke Produktion in der Lebensmittelindustrie Deutschlandstipendium bereitet den Weg für ein Forschungsprojekt zur Schlanken Produktion in der Lebensmittelindustrie Seit 2011 hat die Hochschule Fördermittel in Höhe von mehr als einer Millionen Euro eingeworben, die vom Staat verdoppelt wurden. Förderer wie die Dieter Fuchs Stiftung unterstützen Studierende und suchen auch in anderen Bereichen die Zusammenarbeit mit der Hochschule. Beide Seiten profitieren davon. 2015 studierten an der Hochschule Osnabrück 314 Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten. Deutschlandweit ist die Hochschule damit Spitzenreiter. Das Deutschlandstipendium fördert begabte und leistungsstarke Studierende aller Fächer. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden mit je 300 Euro im Monat unterstützt. 150 Euro zahlen private Förderer, 150 Euro steuert der Bund bei. Der private Anteil der Stipendienmittel wird von den Hochschulen eingeworben. „Die offiziellen Zahlen, auf die das Bundesministerium für Bildung und Forschung verweist, sind ein weiterer Beleg dafür, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region Osnabrück-Emsland ist“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. Das starke Engagement der Förderer für den Nachwuchs komme der Region zugute. „Und zugleich sehen wir, dass das Deutschlandstipendium oft auch Teil einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen ist, die unserer praxisnahen Lehre und Forschung zugutekommt.“ Ein Beispiel ist die Förderung durch die Dieter Fuchs Stiftung, die sich seit 2014 engagiert. Die Fuchs Gewürze Gruppe ist der größte deutsche Gewürzanbieter. Im Vorjahr unterstützte die Stiftung sechs Studierende. „Die Stiftung hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Bildung und Wissenschaft zu fördern“, erläutert Josef Diekmann, Vorstand der Stiftung. „Und natürlich sind wir besonders an aktuellen Erkenntnissen aus der Lebensmittelbranche interessiert.“ Deshalb finanziert die Stiftung das Forschungsprojekt „Schlanke Produktion in der Lebensmittelindustrie“ mit mehr als 80.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. „Die Kunden stellen ständig neue Anforderungen an die Unternehmen, die sehr flexibel sein müssen“, berichtet die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anika Behrens aus dem Projekt. „Die Unternehmen müssen unter anderem ihre Arbeitsprozesse und -materialien von einem zum nächsten Produkt umstellen, und das muss schnell geschehen, um wirtschaftlich zu sein. Da geht es um die Erhöhung der Flexibilität, zum Beispiel durch ein effizienteres Reinigen einer Maschine oder durch einen schnellen Wechsel von Förderbändern.“ Prof. Dr. Frank Balsliemke und Anika Behrens haben derzeit etwa 200 Unternehmen, meist aus der Lebensmittelproduktion in der Region, per Fragebogen um eine Rückmeldung zu ihren Arbeitsabläufen gebeten. Die Befragung ist aber erst der Anfang: „Am Ende hoffen wir, eine Art Sammelband guter Beispiele für Maßnahmen der schlanken Produktion präsentieren zu können, von dem die gesamte Branche profitiert“, sagt Balsliemke. „Dieses Beispiel zeigt, wie wirkungsvoll die Deutschlandstipendien sind, wenn es darum geht, den Austausch zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern“, betont Dr. Marion Titgemeyer, die Leiterin der Hochschulförderung. Und auch vonseiten der Studierenden stößt die Unterstützung auf immer größeres Interesse. „2015 haben sich 500 Studierende auf die Stipendien beworben, in diesem Jahr waren es knapp 800“, berichtet Titgemeyer. Mitte Juni zieht das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Frankfurt bei einer Jahresveranstaltung Bilanz nach fünf Jahren Deutschlandstipendium. „Aus Sicht der Hochschule Osnabrück fällt diese Bilanz äußerst positiv aus“, betont Titgemeyer. „In fünf Jahren haben wir 543 Stipendien vergeben. Die eingeworbene Fördersumme beträgt fast eine Millionen Euro, die vom Staat nochmal verdoppelt wurde auf genau 1.954.800 Euro.“ Auch Prof. Dr. Sabine Eggers, Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück, freut dieser Erfolg: „Für die Studierenden öffnen sich hier Perspektiven für ihre mögliche berufliche Entwicklung. Und zugleich schaffen die Deutschlandstipendien einen Rahmen, in dem sich Entscheidungsträger aus verschiedenen Bereichen vernetzen und Zukunftsthemen für die Region voranbringen können.“ Industrie- und Beratungsprojekte Eine kleine Auswahl Optimierung einer Verpackungslinie an einem Produktionsstandort von Mondeléz International (durchgeführt durch ein studentisches Projektteam) Analyse und Optimierung der Rüstprozesse im Garfleischbereich der apetito AG (durchgeführt durch ein studentisches Projektteam) Identifikation von Maßnahmen zur Reduzierung von Rüstzeiten mit Hilfe der Methode SMED für die LASCO Umformtechnik GmbH in Coburg Analyse der Lagerbestände und Ableitung von Maßnahmen zur Bestandsreduzierung am Standort Neuses der Dr. Schneider Unternehmensgruppe (durchgeführt durch ein studentisches Projektteam) Diverse Projekte im Umfeld des Toyota Production System für die Robert Bosch GmbH (Wertstromanalyse, Kanban-Einführung, Milk-Runs, TPM, 5S usw.) Analyse der Nachfragesituation und der internen Auftragsabwicklung des Privatkundengeschäftes für ein Tochterunternehmen von Bertelsmann Pflichtenheft zur Konzipierung eines Dispositionssystems für den Warenausgang für ein Tochterunternehmen von Bertelsmann Optimierung der Durchlaufgeschwindigkeit im Bereich der logistischen Auftragsabwicklung für ein Tochterunternehmen von Bertelsmann Die Projekte von Prof. Dr. Balsliemke behandeln typischerweise Themen aus den folgenden Bereichen: Toyota Production System Lean Management Lean Administration Geführte Problemlösung mit dem A3-Report Wertstromplanung Prozessoptimierung Materialflussoptimierung Rüstzeitoptimierung (SMED) 5S Produkt- und Variantenvielfal Schulungen und Seminare zu den genannten Themen Seminare, Tagungen und Workshops Das aktuelle Angebot an Seminaren und Workshops finden Sie auf den Seiten der Science to Business GmbH - Hochschule Osnabrück . Eine kleine Auswahl zurückliegender Aktivitäten Aufbau von LeanOS, dem Osnabrücker Lean Management Tag, der am 10. November 2025 schon zum achten Mal sehr erfolgreich mit 150 Teilnehmern und Teilnehmerinnen stattfinden konnte. Konzipierung und Durchführung verschiedener Seminare rund um Lean Management und Lean Adminsitration in Zusammenarbeit mit zahlreichen Unternehmen der Regionen Osnabrück, Emsland, Westfalen. Konzipierung und Durchführung der Lehrveranstaltung "Produktion" für das Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V. Nordbayern-Thüringen im Weiterbildungsstudiengang zum Versicherungsbetriebswirt/-in. Konzipierung und Durchführung von Seminaren zur Produkt-, Prozess- und Variantenvielfalt für die Volkswagen AG Konzipierung und Durchführung eines Seminars zur Prozesskostenrechnung für die Dozenten der Berufsschulausbildung der Siemens AG Veröffentlichungen und Vorträge Lean Administration Lean Management ist ein seit Jahren anerkannter Ansatz zur kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen. In Produktion und Logistik vieler Unternehmen der verschiedensten Branchen ist das Thema nahezu selbstverständlich geworden. Im indirekten Bereich aber, in Büro und Verwaltung, ist die Philosophie des Lean Office oder der Lean Administration bisher kaum verbreitet. In vielen Unternehmen sind entsprechende Ansätze im Büro sogar völlig unbekannt. Das hier vorgestellte Essential bietet deshalb einen kompakten Einstieg in das Thema an. Dabei werden einige Grundlagen und erste typische Methoden und Ansätze aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt. Es soll aber auch aufgezeigt werden, dass Lean Administration nicht einfach nur eine weitere Methode zur Prozessoptimierung ist. Vielmehr handelt es sich um eine grundsätzliche Denk- und Verhaltensweise, die die gesamte Unternehmenskultur verändern kann. Weitere Informationen finden Sie hier: Einstieg in Lean Administration . Optimierungspotentiale in Büro und Verwaltung erkennen. Springer Verlag, Reihe essentials, 2019 Kostenorientierte Wertstromplanung Durch den Einsatz der so genannten Wertstromplanung konnten in der Industrie bisher durchaus erhebliche Verbesserungspotenziale erkannt und teilweise auch realisiert werden. Für die Umsetzung der identifizierten Maßnahmen ist es allerdings häufig notwendig, die erforderlichen personellen und finanziellen Mittel zur Verfügung zu haben und knappe Ressourcen optimal einzusetzen. Die Frage nach dem Nutzen einzelner Maßnahmen kann anhand der Wertstromplanung zwar im Sinne eines verbesserten Materialflusses aufgezeigt werden, eine fundierte Aussage über die resultierende Veränderung der Kosten ist allein auf dieser Grundlage jedoch nicht möglich. Der Ansatz zur kostenorientierten Wertstromplanung (siehe nebenstehende Abbildung) verbindet deshalb die Wertstromplanung mit einer Kostenbetrachtung im Sinne der Wertzuwachskurve. Zusätzlich zum Material- und Informationsfluss (Mengengerüst) wird der Zuwachs der Stückkosten (Wertgerüst) entlang der operativen Prozesskette in Fertigung und Logistik dargestellt. Dadurch erhalten die für den Wertstrom verantwortlichen Entscheidungsträger detaillierte Informationen nicht nur über die Material- und Informationsflüsse in ihrem Bereich, sondern auch über die zugehörigen wesentlichen Kosten und ihre Ursachen. Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Kostenorientierte Wertstromplanung. Prozessoptimierung in Produktion und Logistik , Wiesbaden, Springer Gabler, Reihe essentials, 2015. Veröffentlichungen Einstieg in Lean Administration . Optimierungspotentiale in Büro und Verwaltung erkennen. Springer Verlag, Reihe essentials, 2019 (Veröffentlichung gemeinsam mit Behrens, A.). Lean Management in der Lebensmittelindustrie. Zukünftige Perspektiven für effizientere Prozesse, in: LVT Lebensmittelindustrie, Heft 7-8, 2019, S. 42-44. Schlanke Produktion in der Lebensmittelindustrie. Die Basis ist vorhanden, aber der Weg ist noch weit, in: Gronau, N. (Hrsg.): productivity, Heft 3.2017, S. 26-28 (Veröffentlichung gemeinsam mit Behrens, A.). Mit kostenorientierter Wertstromplanung zu schlanker Produktion, in: Göpfert, I.; Braun, D.; Schulz, M. (Hrsg.): Automobillogistik. Stand und Zukunftstrends, 3. Auflage, Wiesbaden, Springer Gabler, 2016, S. 267-285. Neue Potenziale zur Kostensenkung. Mit Wertstromplanung Verbesserungspotenziale erschließen, in: May, C. (Hrsg.): YOKOTEN, Heft 02/2016, S. 28f. Kostenorientierte Wertstromplanung. Prozessoptimierung in Produktion und Logistik , Wiesbaden, Springer Gabler, Reihe essentials, 2015. Mit kostenorientierter Wertstromplanung zu schlanker Produktion, in: Göpfert, I.; Braun, D.; Schulz, M. (Hrsg.): Automobillogistik. Stand und Zukunftstrends, 2. Auflage, Wiesbaden, Springer Gabler, 2013, S. 287-304. Mit kostenorientierter Wertstromplanung zu schlanker Produktion, in: Göpfert, I.; Braun, D.; Schulz, M. (Hrsg.): Automobillogistik. Stand und Zukunftstrends, Wiesbaden, Springer Gabler, 2012, S. 209-226. Mit der Zeit steigen die Kosten, in: LOG.Kompass, Deutscher Verkehrs-Verlag, Heft 6/2010, 9. Juni 2010, S. 28f. Prozessorientierung in der Logistik durch kostenorientierte Wertstromplanung, in: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. (Hrsg.): Werte schaffen – Kulturen verbinden. Kongressband zum 25. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin, Hamburg, Deutscher Verkehrs-Verlag, 2008, S. 434-454. Kostenorientierte Wertstromplanung – Ein konzeptioneller Ansatz zur Darstellung der Herstellkostenentwicklung in Kombination mit der Wertstromplanung, in: Dangelmaier, W.; Aufenanger, M.; Klöpper, B. (Hrsg.): Reagible Unternehmen in dynamischen Märkten, Paderborn, ALB-HNI-Verlagsschriftenreihe, Band 16, 2008, S. 210-228. Das Dilemma der Möbelspediteure. Zersplitterte Strukturen. Kaum unternehmensübergreifende Zusammenarbeit, in: Deutsche Logistik-Zeitung, Deutsche Verkehrs-Zeitung (DVZ), 59. Jahrgang, Nr. 79, 5. Juli 2005, S. 5. Logistiksysteme zur integrierten Distribution und Redistribution. Eine ökonomische Analyse am Beispiel der deutschen Möbelbranche, Dissertation, Wiesbaden, Deutscher Universitäts-Verlag, 2004. Gestaltung speditioneller Logistiksysteme zur integrierten Distribution und Redistribution, in: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. (Hrsg.): Innovativ Denken – Konsequent Handeln. Kongressband zum 21. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin, Hamburg, Deutscher Verkehrs-Verlag, 2004, S. 286-292. Möglichkeiten und Grenzen einer Kreislaufwirtschaft für Möbel. Wirtschaftliche Vorteile durch die Rücknahme von Altprodukten? In: UmweltWirtschaftsForum, 12. Jahrgang, Ausgabe 3/2004. Die Bedeutung von Spediteuren für die Neumöbelauslieferung nimmt kontinuierlich zu. Teil 2, in: Der Möbelspediteur, 58. Jahrgang, Nr. 4, 21. Februar 2003, S. 14-16. Die Bedeutung von Spediteuren für die Neumöbelauslieferung nimmt kontinuierlich zu. Teil 1, in: Der Möbelspediteur, 58. Jahrgang, Nr. 3, 7. Februar 2003, S. 12-14. Möbelhersteller entdecken die Dienstleister. Kosten stimmen - Jetzt muss nur noch die Qualität überzeugen, in: Deutsche Logistik-Zeitung, Deutsche Verkehrs-Zeitung (DVZ), 56. Jahrgang, Nr. 105, 5. September 2002, S. 6. Fallstudie 7: WALA-Heilmittel GmbH. Boll-Eckwälden. Ergebnisse der Diplomarbeit, in: Pullig, K.-K.: Innovative Unternehmenskulturen. Zwölf Fallstudien zeitgemäßer Sozialordnungen, Leonberg, Rosenberger Fachverlag, 2000, S.133-155. Vorträge Eine kleine Auswahl "Lean Management ist viel mehr als nur Produktion: Schlanke Prozesse auch für die indirekten Bereiche!" Vortrag im Rahmen des 8. Osnabrücker Lean-Management-Tages. Bielefeld, 10. November 2025. "Hinter den Kulissen von Toyota. Beobachtungen an den Standorten der Toyota Motor Manufacturing UK und was die Food-Industrie daraus lernen kann." Vortrag im Rahmen des 17. Jahrestreffens der Produktionsleiter-Tagung der Akademie Fresenius. 08.04.2025, Dortmund. "Lean Management - Was ist das eigentlich? Ursprung. Idee. Definition." Vortrag auf dem Technology Summit der Strothmann Machines & Handling GmbH, Schloß Holte-Stukenbrock, 26. März 2025. "Kapazität vs. Flexibilität?! Warum kleinere Lose durch kürzere Rüst- und Reinigungszeiten unverzichtbar sind." Vortrag im Rahmen des 7. Osnabrücker Lean-Management-Tages. Lengerich, 5. November 2024. "Erfolgreiche Einführung von Lean Management: Die Menschen richtig mitnehmen!" Vortrag im Rahmen eines Workshops der Lean-Management-Arbeitsgruppe von OWL MASCHINENBAU e. V. Paderborn, Diebold Nixdorf, 17.04.2024. "Hinter den Kulissen von Toyota: Beobachtungen an einem Standort der Toyota Motor Manufacturing UK." Vortrag im Rahmen des 6. Osnabrücker Lean-Management-Tages. Melle, 21. November 2023. "Schnelles Rüsten – Flexibilität gewinnen, Bestände senken, Produktivität erhöhen." Vortrag im Rahmen des Akademie-Fresenius-Praxistages "Rüst- und Reinigungszeiten in der Food-Produktion". 06.10.2020, Hannover. "Kapazität vs. Flexibilität. Warum kleinere Lose durch kürzere Rüst- und Reinigungszeiten unverzichtbar sind." Vortrag im Rahmen des 13. Jahrestreffens der Produktionsleiter-Tagung der Akademie Fresenius. 23.01.2020, Dortmund. "Erfolgreiche Einführung von Lean Management: Die Mitarbeiter richtig mitnehmen." Vortrag im Rahmen des 5. Osnabrücker Lean-Management-Tages. Damme, 18. September 2019. "Lean Management in der Lebensmittelindustrie: Der aktuelle Stand und mögliche Perspektiven für effizientere Prozesse." Vortrag im Rahmen des Air Liquide food club, 12.09.2019, Harsewinkel. "Lean Management in der Lebensmittelindustrie: Der aktuelle Stand und mögliche Perspektiven für effizientere Prozesse." Vortrag im Rahmen des 12. Jahrestreffens der Produktionsleiter-Tagung der Akademie Fresenius. 23.01.2019, Dortmund. "Lean Management in der Lebensmittelindustrie: Der aktuelle Stand und mögliche Perspektiven durch eine kostenorientierte Wertstromplanung." Vortrag im Rahmen der OPEXCON-Konferenz, Kassel, 11./12. April 2018. "Lean Administration. Potentiale im indirekten Bereich erkennen und umsetzen." Vortrag im Rahmen des 3. Osnabrücker Lean-Production-Tages. Melle, 20. September 2017. "Effiziente Führung in schlanken Unternehmen. Der geführte kontinuierliche Verbesserungsprozess." Vortrag auf dem KVP-Kongress 2016. Audi Forum Neckarsulm, 24.11.2016. "Die Mitarbeiter zur Schlanken Produktion führen: Kata und Entlohnung." Vortrag im Rahmen des 2. Osnabrücker Lean-Production-Tages (LeanOs). Osnabrück, 15. September 2016. "Kostenorientierte Wertstromplanung - Lean Production eine Richtung geben." Vortrag im Rahmen des 1. Osnabrücker Lean-Production-Tages (LeanOs). Osnabrück, 16. September 2015. "Vom Sandwich zum Steak? Erfolgreiches Führen entlang der Wertschöpfungskette." Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe "Wissenschaft und Wirtschaft im Dialog" der gemeinsamen Technologie-Kontaktstelle der Osnabrücker Hochschulen (TKS). Osnabrück, 14. Mai 2014. "Effiziente Führung in schlanken Produktions- und Logistiksystemen: Der geführte kontinuierliche Verbesserungsprozess." Vortrag für den Regionalkreis Osnabrück der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ). Osnabrück, 5. Mai 2014. "Der geführte kontinuierliche Verbesserungsprozess: Wie in schlanken Produktions- und Logistikprozessen Risiken zu Chancen werden." Vortrag im Rahmen des Arbeitskreises "Risikomanagement für Unternehmen der Ernährungswirtschaft". Aachen, 29. November 2012. "Effiziente Führung in schlanken Produktions- und Logistiksystemen: Der geführte kontinuierliche Verbesserungsprozess." Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ der IHK Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim und der Technologie-Kontaktstelle der Osnabrücker Hochschulen. Bissendorf (Solarlux GmbH), 12. Juli 2012. "Vom einfachen KVP zur nachhaltigen Optimierung von Produktion und Logistik." Vortrag auf dem 2. Food Future Day, Osnabrück, 22. Mai 2012. "Das Toyota Produktionssystem: Kontinuierliche Verbesserung, Wertstromplanung, Lieferantenentwicklung." Vortrag im Rahmen der jährlichen Vortragsreihe der Regionalgruppe Oberfranken der Bundesvereinigung Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Bayreuth, 27. Juni 2011. "Führung in einem schlanken Produktionssystem: Der geführte kontinuierliche Verbesserungsprozess." Plenumsvortrag im Rahmen des 3. Cluster-Forums Logistik (Bayern Innovativ) unter dem Veranstaltungstitel "Schlanker Materialfluss. Innovative ganzheitliche Logistiklösungen." Coburg, 6. Oktober 2010. Leitung, Organisation und Moderation des 2. Coburger Tages der Logistik mit Vorträgen von Bosch, Valeo, Brose und DB Schenker zum Thema „Effiziente Prozesse, schlanke Produktion und Logistik.“ Coburg, 29. Oktober 2009. "Schlanke Produktion und Logistik im Rahmen des Toyota Produktionssystems." Vortrag im Rahmen der Veranstaltung des Technologietransferzentrums Automotive Coburg zum Tag der Logistik der Bundesvereinigung Logistik , Coburg, 17. April 2008. "Kostenorientierte Wertstromplanung – Ein konzeptioneller Ansatz zur Darstellung der Herstellkostenentwicklung in Kombination mit der Wertstromplanung." Vortrag auf der 10. Paderborner Frühjahrstagung , Paderborn, 26. März 2008. "Produktion in der Zukunft. Perspektiven zur Produktion in der Automobilindustrie." Vortrag auf der Systems, München, 24. Oktober 2007. "Gestaltung speditioneller Logistiksysteme zur integrierten Distribution und Redistribution." Vortrag auf dem 21. Deutschen Logistik-Kongress, Berlin, 21. Oktober 2004. Lehre Praxisnahe Ausbildung an der Hochschule Osnabrück 2024 wurde Prof. Dr. Frank Balsliemke mit dem 2. Preis bei der Wahl zum "Professor des Jahres" der Unicum Stiftung in der Kategorie "Wirtschaftswissenschaften und Jura" ausgezeichnet. In der Pressemitteilung der Hochschule Osnabrück heißt es dazu: Für sein herausragendes Engagement und seinen praxisnahen Lehransatz wurde Prof. Dr. Frank Balsliemke von der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet: In der deutschlandweiten Wahl der UNICUM Stiftung zum „Professor des Jahres“ belegte er in der Kategorie „Wirtschaftswissenschaften/Jura“ den zweiten Platz. Neben den wichtigen theoretischen Grundlagen bringt er seine Studierenden direkt in die Welt der Praxis. Ob durch Exkursionen, Fallstudien oder Abschlussarbeiten in Unternehmen – Balsliemke schafft lebendige Lernprozesse, die Fachwissen mit Praxis verbinden und den Studierenden wertvolle Einblicke und Kontakte für den Berufseinstieg bieten. „Die Auszeichnung ist für mich eine besondere Ehre und eine Bestätigung für meinen An-satz, Studierende praxisnah und mit Blick auf die reale Berufswelt auszubilden“, sagt Prof. Dr. Frank Balsliemke. „Denn die Studierenden auszubilden und ihnen zu helfen, sich zu Persönlichkeiten und Fachkräften zu entwickeln, ist aus meiner Sicht die wichtigste Aufgabe für Lehrende. Daran versuche ich meine Lehre auszurichten.“ Theoretische Grundlagen praxisnah in und mit Unternehmen vermitteln Balsliemkes Fachgebiet ist das Produktionsmanagement, die Produktionsplanung und -steuerung und insbesondere das Lean Management und das Toyota Production System. Es geht darum, Abläufe in Unternehmen effizienter zu gestalten, um damit Unternehmen fit für ihre jeweiligen Herausforderungen zu machen. Das Toyota Production System ist das Originalmodell dieses Ansatzes. Um diese Ideen zu vermitteln, gestaltet Balsliemke seine Module so, dass sie aus den notwendigen theoretischen Grundlagen und deren unmittelbaren praktischen Anwendung bestehen. In den Grundlagen geht es um die allgemeinen Fragen: Was ist Produktionsmanagement? Was ist Logistik und was macht letztere so bedeutend für die regionale, nationale und weltweite Wirtschaft? „Daneben ist es in Produktion und Logistik absolut notwendig, dass die Studierenden lernen und erfahren können, dass konkret mit Zahlen, Daten und Fakten gearbeitet werden muss: Kosten, Qualität, Durchlaufzeiten, Bestände. Diese werden dann jeweils immer umfangreich durch praxisorientierte Übungsaufgaben, praktische Übungen, Fallstudien, Gastvorträge und Exkursionen begleitet“, erläutert Balsliemke. Praxisbezug und aktuelle Lehrinhalte Balsliemke ist überzeugt, dass die reine mündliche oder schriftliche Vermittlung von Wissen allein nicht zu einem Erkenntnisgewinn führt: „Aus meiner Sicht gilt: hören, sehen, anfassen, selbst machen und erleben. Ich gehe mit den Studierenden dorthin, wo die Herausforderungen sind: Projekte, Exkursionen, Praxisbeispiele.“ Nach seiner Auffassung werden auf diese Weise die berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen nahezu automatisch vermittelt. Sehr wichtig für den Bezug zur Praxis ist eine entsprechende Aktualität der Lehrinhalte, damit sie den aktuellen Anforderungen und Trends in der Arbeitswelt entsprechen. Um diese den Studierenden weitergeben zu können, besucht Balsliemke regelmäßig selbst innovative und hoch effiziente Produktionsstätten, wie beispielsweise zuletzt das Montagewerk Burnaston bei Derby in Großbritannien, wo der Toyota Corolla gebaut wird. Vermittlung von Praktika und Abschlussarbeiten erleichtert Jobeinstieg Die ausgezeichneten Preisträger haben sich allesamt in der Lehre engagiert, aber auch darüber hinaus. Sie sollen demnach auch als Wegbereiter für die Karrieren der angehenden Fachkräfte fungieren. Balsliemkes großes Netzwerk aus regionalen und internationalen Unternehmen ermöglicht es seinen Studierenden, Projekt- und Abschlussarbeiten direkt vor Ort zu schreiben. So knüpfen sie wertvolle Kontakte und erhalten einen optimalen Einstieg in ihre berufliche Karriere. Hierbei betreut Balsliemke nicht nur die Arbeiten, sondern vermittelt in seinen Modulen auch Fähigkeiten, die über das Fachgebiet hinausreichen. Hierzu zählt die Stärkung der Kommunikationsfähigkeiten, Teamarbeit, Problemlösungsfähigkeiten oder auch Führungsqualitäten. Zudem unterstützt er Studierende bei Bewerbungen und berät, wie der Jobeinstieg gelingen kann. Vorlesungen im Sommersemester Produktionsmanagement und Logistik (Bachelor) Optimierung von Produktions- und Logistikprozessen (Bachelor) Lean Management: Optimierung von Produktion und Administration (Master) Vorlesungen im Wintersemester Mathematische Methoden (Bachelor) Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (Bachelor) Quantitative Methoden der Produktions- und Logistikplanung (Bachelor) Projekt Agrar/Lebensmittel (Bachelor) Operations Management (Master) Partner bei den studentischen Projekten von Prof. Dr. Balsliemke sind und waren bisher unter anderem die apetito AG, die Dr. August Oetker KG, Jacobs Douwe Egberts, die Fuchs Gruppe, die Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG, die Wernsing Feinkost GmbH und viele andere. Einige spannende und sehr erfolgreiche Umsetzungen der studentischen Projekte drehten sich in den letzten Jahren zum Beispiel um diese Themen: - "Optimierung von Rüstprozessen an Horizontalmischern für Dessertpulverbatches." - "6S und Shop-Floor-Management an einer Blechkuchenlinie." - "Optimierung von Intralogistik und Materialflüssen." Exkursionen Effiziente Produktion für moderne Landtechnik: Studierende besuchen CLAAS! Auch im Sommersemester 2026 gibt es am Campus Haste der Hochschule Osnabrück wieder viele spannende Exkursionen. Unter anderem nutzten 20 Studierende aus verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen die Gelegenheit, die CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH in Harsewinkel zu besuchen. Im Rahmen einer Werksführung konnten wir spannende Einblicke in die durchdachten Abläufe von Produktion und Logistik gewinnen. Besonders interessant war dabei die Vorstellung des CLAAS Excellence Systems (CXS): Das Team zeigte uns anschaulich, wie Prozessoptimierung und Lean Management bei CLAAS umgesetzt werden. Genau dieser Austausch zwischen Hochschule und Praxis macht unsere Studiengänge aus. Studierende erleben Lean Management live bei GOLDBECK Im Mai 2025 hatten Studierende aus dem Bachelorstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel“ und aus dem Masterstudiengang „Agrar- und Lebensmittelwirtschaft“ die Möglichkeit, die Herstellung von hochwertigen Fenster-, Türen- und Fassadenelementen bei der GOLDBECK Bauelemente Bielefeld GmbH zu erleben. Gemeinsam blickten wir hinter die Kulissen der modernen Produktion und lernten die einzelnen Prozessschritte kennen. Im Mittelpunkt standen ausgewählte Aspekte rund um die Einführung und Nutzung von Methoden aus dem Lean Management bzw. aus dem Toyota Production System. Ganz nebenbei erhielten die Studierenden selbstverständlich auch einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, um später im Rahmen studentischer Abschlussarbeiten oder beim Berufseinstieg bei der GOLDBECK Bauelemente Bielefeld GmbH aktiv zu werden. Was vielleicht auffällt: Wir haben in unseren Studiengängen eine starke Fokussierung auf die Bereiche Lebensmittel und Agrar. Wir lassen unsere Studierenden aber so oft wie möglich über den Tellerrand schauen und gehen auch in viele andere Branchen. Exkursion zur Hengst SE nach Münster Noch einmal ein Blick über den Tellerrand und noch einmal ein tiefer Einblick in Optimierungsprozesse: Ebenfalls im Mai 2025 konnten einige unserer Masterstudierenden die Fertigungsprozesse erstklassiger Filtrationssysteme bei der Hengst SE in Münster erleben. Es war ein Blick hinter die Kulissen: Die Studierenden erhielten eine exklusive Werksführung mit wertvollen Einblicken in die Produktion u.a. auch unter Reinraumbedingungen. Picnic: Aus dem Hörsaal direkt in die Praxis Wenn Praxiserfahrungen im Studium selbstverständlich sind, dann sprechen wir auf jeden Fall über unsere Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsingenieurinnen mit der Vertiefung Lebensmittelproduktion. Im Oktober 2024 konnten wir mit 15 Studierenden das Fulfillment Center von Picnic Technologies für den Raum Hannover besuchen. Vielen Dank an Tobias Bollonia, Operations Manager bei Picnic und selbst Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion an der Hochschule Osnabrück, der unseren Studierenden spannende Einblicke in die tägliche Arbeit des Fulfillment Centers gewährte. Dr. Jonas Schwamberger, Senior Consultant Analyst bei Picnic Technologies, rundete den Tag mit einer Fallstudie über Slotting-Strategien ab. Die Studierenden waren begeistert, was man sehr gut an den vielen interessanten Diskussionen und einem gelungenen fachlichen Austausch erkennen konnte. Studierende erleben Schokoladenproduktion live bei der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG Im Mai 2024 hatten knapp 20 Studierende die Möglichkeit, die Herstellung von Schokolade bei der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG in Herford hautnah zu erleben. Gemeinsam blickten wir hinter die Kulissen der modernen Produktion. Dabei lernten die Studierenden die einzelnen Prozessschritte von der Conche bis hin zur Verpackung kennen. Ganz nebenbei erhielten die jungen Nachwuchskräfte auch einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, um im Rahmen studentischer Projekt- und Abschlussarbeiten bei der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG aktiv zu werden! Und ein wenig Schokolade durften wir natürlich auch probieren. Vielen Dank an das Unternehmen für die tolle Zusammenarbeit! Lebensmittelproduktion live vor Ort bei der Georg Parlasca Keksfabrik GmbH! Im Rahmen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel an der Hochschule Osnabrück bekommen alle unsere Studierenden in jedem Semester die Chance, Einblicke in konkrete Fragestellungen aus der betrieblichen Praxis zu gewinnen. Im Sommersemester 2024 hatten 20 Studierende die Möglichkeit, die Herstellung von Keksen bei der Georg Parlasca Keksfabrik GmbH in Burgdorf bei Hannover hautnah zu erleben. Gemeinsam blickten wir hinter die Kulissen der modernen Produktion mit ihren innovativen Produkten. Dabei lernten die Studierenden die einzelnen Prozessschritte von den ersten Ideen in der Produktentwicklung bis hin zur Verpackung kennen. Als engagierte Experten auf der Seite des Unternehmens begleiteten uns dabei unter anderem Malte Benesch und Katharina Reich vor Ort. Ganz nebenbei erhielten die jungen Nachwuchskräfte auch einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, im Rahmen studentischer Projekt- und Abschlussarbeiten oder im Direkteinstieg bei der Georg Parlasca Keksfabrik GmbH aktiv zu werden! Und einige der spannenden Produkte durften wir natürlich auch probieren. Vielen Dank an das Unternehmen für die tolle Zusammenarbeit! Duftender Kaffee: Produktion live bei Bon Presso! Einmal die Kaffeeproduktion in Rheine bei Bon Presso hautnah miterleben – das konnten 20 Studierende aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel (Vertiefung Lebensmittelproduktion) im Mai 2023. Gemeinsam blickten wir hinter die Kulissen der hochmodernen Kaffeerösterei. Dabei lernten die Studierenden die einzelnen Produktionsschritte von der Veredlung der Kaffeebohnen bis hin zur Verpackung kennen. Anschließend erhielten die jungen Nachwuchskräfte einen Einblick in die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten bei Bon Presso. Vielen Dank an das Unternehmen für die tolle Zusammenarbeit! Abschlussarbeiten Praxisorientierung Ein wesentlicher Baustein im Rahmen des Technologie- und Wissenstransfers im Lehrgebiet Lebensmittelproduktion und im Lean Management ist in der Vermittlung, Organisation und Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten zu sehen. Die Studierenden können die in der Hochschule gelernten Methoden unmittelbar an ganz konkreten Fragestellungen vor Ort in der Praxis anwenden. Auf diese Weise wurden bisher bereits fast 200 Themen zur Optimierung von Produktion und Logistik mit und für die beteiligten Unternehmen umgesetzt. 2025 „Ist-Analyse und Ansätze zur konzeptionellen Einbindung des Industrial Engineering in die Unternehmensorganisation der Conditorei Coppenrath & Wiese KG." „Implementierung einer statistischen Prozesskontrolle und Optimierung der Prozessstabilität in der Masseherstellung von Abformprodukten bei der Frozen Fish International GmbH in Bremerhaven." „Analyse und erste Optimierungsansätze für das Sales and Operations Planning der Conditess Feine Kuchen GmbH." „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung von Gewichtsschwankungen bei der Produktion von kleinen und großen Rührkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG." „Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze für die Materialflusssteuerung zwischen der August Storck KG und einem internationalen Logistikdienstleister." „Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Implementierung von Lean Management in der Logistik." „Konzipierung und Pilotierung einer flächendeckenden Maschinendatenerfassung in der Fertigung der GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG." „Entwicklung eines Konzepts für ein Trainingszentrum zur Förderung der Arbeitssicherheit in einer industriellen Arbeitsumgebung unter Anwendung von Methoden aus dem Lean Management." „Analyse und Optimierung der Durchlaufzeiten in der Kleinserienmontage von Erntemaschinen am Beispiel ausgewählter modularer Baugruppen." „Optimierung und Standardisierung von Rüstvorgängen durch Anwendung der SMED-Methode am Beispiel einer Verpackungsanlage in der Getränkeindustrie." 2024 „Analyse und Optimierung der Prozesse zur Bestandsführung in Durchgangslagern zur Produktionsversorgung der apetito AG.“ „Entwicklung und erste Schritte zur Umsetzung eines Konzeptes zur Einführung von Total Productive Maintenance in der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG am Beispiel der zentralen Vormontage." „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung von Gewichtsschwankungen bei der Herstellung von Sahne-Rollen in der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Kostenorientierte Optimierung der Paletten-Stretchung bei der apetito AG auf Basis einer Analyse der Transportwege von Fertigwaren und Teilfertigwaren.“ „Möglichkeiten und Grenzen der Einsparung fossiler Energieträger durch die Nutzung vorhandener Abwärme von Produktionsprozessen an einem Molkereistandort. „Analyse und erste Optimierungsansätze für das Verpackungsmanagement der Conditorei Coppenrath & Wiese KG unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Produktionsplanung." „Analyse und erste Optimierungsansätze für die Fremdkörpererkennung durch Röntgentechnik in der Zerlegung der Emsland Frischgeflügel GmbH.“ „Konzipierung und erste Schritte zur Einführung eines Shopfloor Managements für die Produktion der Ludwig Bergmann GmbH unter besonderer Berücksichtigung von Lean Management.“ „Prozessoptimierung des Lieferantenmanagements unter Berücksichtigung der Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes am Beispiel der Carl Kühne KG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung von Gewichtsschwankungen bei der Herstellung von Körnerbrötchen in der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen von kleinen und großen Rührkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Implementierung und Evaluierung eines Maschinendatenerfassungstools unter Berücksichtigung von Total Productive Maintenance bei der SPUDNIK Equipment Company LLC.“ „Entwicklung und erste Schritte zur Umsetzung eines Konzeptes für die Einführung neuer Mitarbeiter in der Produktion der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG unter besonderer Berücksichtigung einer geeigneten Kommunikationsstrategie.“ „Analyse und Optimierung der Verpackungsprozesse für Endprodukte vor dem Hintergrund der Erstellung eines neuen Produktionsgebäude der Firma M FOOD GROUP GmbH.“ 2023 „Anwendung von Six Sigma zur Reduzierung von Gewichtsschwankungen bei Sahnekuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Von Lean Management zu Lean Logistics: Möglichkeiten und Grenzen einer Anwendung der Lean-Prinzipien in der Logistik.“ „Möglichkeiten und Grenzen einer Erhöhung und Absicherung der Lieferfähigkeit für projektabhängig zu beschaffende Elektrokomponenten der August Storck KG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Strudeln. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Erstellung eines strategischen Ablaufplans zur Etablierung und nachhaltigen Gestaltung eines übergreifenden Prozessmanagements innerhalb der Unternehmen der KRONE-Gruppe.“ „Analyse von Komplexitätstreibern und Entwicklung einer Vorgehensweise zu ihrer zyklischen Aktualisierung als Methode der Produktionsplanung der August Storck KG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Sahnerollen und Sahneschnitten. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Planung und Absicherung für den Beginn der Serienproduktion eines neuen Erzeugnisses in der Variantenfließmontage der CLAAS Selbstfahrenden Erntemaschinen GmbH.“ „Lean Management im Lebensmitteleinzelhandel: Möglichkeiten und Grenzen der Optimierung administrativer Prozesse mit dem Ziel einer Reduzierung der Verluste in der Supermarktabteilung Obst und Gemüse.“ 2022 „Analyse und Optimierung der Kundenauftragsbearbeitung in den Abteilungen Ordermanagement und Werkstatt der Kaffee Partner GmbH.“ „Analyse und Optimierung der Lieferkette von Handelswaren im Rahmen der Distribution von gekühlten und tiefgekühlten Lebensmitteln. Dargestellt am Beispiel der apetito AG.“ „Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze für die Versorgung mit Lagerhilfsmitteln bei der AMAZONEN-WERKE H. DREYER SE & Co. KG.“ „Analyse von Komplexitätstreibern und Entwicklung einer Handlungsempfehlung zum Komplexitätsmanagement in der Produktionsplanung der August Storck KG.“ Diese Arbeit wurde mit dem von der Dieter Fuchs Stiftung gestifteten Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2022 ausgezeichnet. „Analyse und Bewertung intralogistischer Einsatzpotenziale von fahrerlosen Transportsystemen bei der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG.“ „Ist-Analyse und erste kennzahlenorientierte Optimierungsansätze zur Produktivitätssteigerung von Slicern in der fleischverarbeitenden Industrie. Dargestellt am Beispiel der Eggelbusch GmbH & Co. KG.“ „Analyse, Modellierung und erste Optimierungsansätze für die administrativen Prozesse in der Kulturenabteilung der Meat Cracks Technologie GmbH.“ „Analyse und erste Optimierungsansätze für Instandhaltungsprozesse unter besonderer Berücksichtigung von Methoden aus dem Lean Management. Dargestellt am Beispiel der apetito AG.“ „Erstellung eines Schulungs- und Trainingskonzeptes auf der Grundlage von "Training Within Industry" zur Vermittlung von Tätigkeiten der autonomen Instandhaltung. Dargestellt am Beispiel der apetito AG in Rheine.“ „Möglichkeiten und Grenzen der Einführung eines digitalen Shop-Floor-Management-Systems zur Verbesserung des internen Informationsflusses und der Kommunikation bei der DP Supply GmbH.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Kleinkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen bei der Herstellung von tiefgekühlten Brötchen unter Anwendung von Six Sigma. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Analyse und Optimierungsansätze der Tourenplanung unter besonderer Berücksichtigung einer Automatisierung von Geschäftsprozessen. Dargestellt am Beispiel der Wernsing Feinkost GmbH.“ „Reduzierung von Gewichtsschwankungen an einer Fertigungslinie für Cheesecakes unter Anwendung von Six Sigma. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ 2021 „Analyse und Optimierung innerbetrieblicher Transportprozesse mit dem Ziel einer Reduzierung von Leerfahrten. Dargestellt am Beispiel der Franz Wiltmann GmbH & Co. KG.“ „Analyse und Optimierung der Prozessabläufe einer vorgelagerten Prozessküche für Tiefkühlprodukte bei der Frozen Fish International GmbH.“ „Integration des Ideenmanagements in das bestehende Produktionssystem der Hengst SE unter besonderer Berücksichtigung des Shopfloor Managements.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Rührkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Konzipierung und beispielhafte Umsetzung eines Pilotprojektes für SAP-basierte Dashboards zur Steuerung der Produktion in der CLAAS Gruppe.“ „Bestellmengenoptimierung ausgewählter Rohwaren bei der Fuchs GmbH & Co. KG unter besonderer Berücksichtigung warenspezifischer Einflussfaktoren.“ „Anwendung von Total Productive Management zur Optimierung einer Feingebäcklinie bei der Bäckerei-Konditorei Behrens-Meyer GmbH.“ „Ist-Analyse und Neu-Konzipierung des Materialflusses in einem Produktionsbereich für Trockenprodukte unter besonderer Berücksichtigung der Wertstromplanung.“ „Herausforderungen einer Praxiseinführung von Lean Management unter besonderer Berücksichtigung der Führungskräfte und Mitarbeiter vor Ort in der Produktion.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Blechkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Analyse und Optimierung des Anliefer- und Behältermanagements für Silorohstoffe in einem Unternehmen der Süßwarenindustrie unter besonderer Berücksichtigung der logistischen Parameter.“ 2020 „Steigerung der möglichen Ausbringungsmenge in manuellen Arbeitssystemen durch optimierte Abtaktung und Standardisierung der Arbeitsabläufe. Dargestellt am Beispiel der Robert Bosch Fahrzeugelektrik GmbH." „Analyse, Bewertung und Optimierung des Lager- und Beschaffungsmanagements zur Bevorratung der Gerätetechnik der apetito AG.“ „Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze für eine Produktionssteuerung im Rahmen einer Transformation vom Prototypenbau zum Kleinserienproduzenten für Strukturteile. Dargestellt am Beispiel der Kieback GmbH & Co. KG.“ „Konzipierung und Einführung von Präventiver Instandhaltung im Rahmen von TPM mit dem Ziel einer Erhöhung der OEE. Dargestellt am Beispiel der Grohedal Sanitärsysteme GmbH.“ „Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze für eine Produktionslinie zur Herstellung von Halbfabrikaten unter besonderer Berücksichtigung von Lean Management. Dargestellt am Beispiel der August Storck KG." „Übergreifende Analyse und Konzipierung einer strukturierten OEE-Erfassung an einer PET-Abfüllmaschine in der Lebensmittelindustrie.“ „Ist-Analyse des Bestandsverlaufs ausgewählter Fertigprodukte und Konzipierung eines angepassten nivellierten Produktionsprogramms. Dargestellt am Beispiel ausgewählter Artikel der AVO Werke August Beisse GmbH.“ „Reduzierung von Verschwendung im Sinne von Lean Management bei der Produktion von vakuumierten Schweinefilets. Dargestellt am Beispiel der Weidemark Fleischwaren GmbH & Co. KG.“ „Wertstromplanung als Methode zur Gestaltung eines effizienteren Produktionsprozesses am Beispiel der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG." „Optimierung und Standardisierung von Rüstvorgängen durch Anwendung der SMED-Methode am Beispiel einer Produktionslinie der Frozen Fish International GmbH.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Blechkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath und Wiese KG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Reduzierung von Gewichtsschwankungen an einer Fertigungslinie für Cheesecakes der Conditorei Coppenrath und Wiese KG.“ Diese Arbeit wurde mit dem von der Dieter Fuchs Stiftung gestifteten Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2021 ausgezeichnet. 2019 „Analyse und erste Optimierungsansätze des bestehenden Early Equipment Management Systems der Lindt & Sprüngli GmbH unter besonderer Berücksichtigung möglicher Auswirkungen auf den Neuanlauf von Produktionslinien.“ Diese Arbeit wurde mit dem 3. Platz beim Campus Preis im Rahmen des Food Future Day 2019 ausgezeichnet. „Analyse und Reduzierung der Mengenverluste von Formpuder im Rahmen der Herstellung von Fruchtgummiartikeln auf den Mogulanlagen der August Storck KG.“ „Erstellung eines Konzeptes zur Optimierung der unternehmensinternen Produktrückverfolgbarkeit. Dargestellt an einem Beispiel aus der Produktgruppe Frischhaltedosen der Emsa GmbH.“ „Analyse und Optimierung der Nutzungsintensität einer vorgegebenen Methode zur Ursachenanalyse von ungeplanten Anlagenstillständen im Maggi Werk Singen der Nestlé Deutschland AG.“ „Reduzierung der Rüstzeit zur Optimierung der Anlagenverfügbarkeit: Anwendung der SMED-Methode und Umsetzung daraus resultierender Optimierungsansätze an einer Produktionslinie der apetito AG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Optimierung von Gewichtsschwankungen bei der Herstellung von Backkuchen am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Analyse und Optimierung der Produktionsplanung in der Abteilung für Sekundärverpackung eines Süßwarenunternehmens unter besonderer Berücksichtigung häufiger Planänderungen.“ „Reduzierung der Maschinenstillstände für den Bag-in-Box-Abfüllprozess der Leiber GmbH unter besonderer Berücksichtigung von Standardisierung und Anlagenkonstruktion." „Optimierung von Produktionsabläufen in der Kleingebindeabfüllung der Wernsing Feinkost GmbH unter besonderer Berücksichtigung von Lean Management.“ „Konzeptionierung und Einführung von Preventive Maintenance in einem Verpackungsbereich auf der Grundlage des Produktionssystems der JACOBS DOUWE EGBERTS DE GmbH.“ „Konzeptionierung und Standardisierung von KAIZEN-Workshops unter besonderer Berücksichtigung der Rüstoptimierung bei der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG.“ Diese Arbeit wurde mit dem von der Dieter Fuchs Stiftung gestifteten Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2020 ausgezeichnet. „Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen von schokolierten Knusperwaffeln anhand des DMAIC-Zyklus. Dargestellt am Beispiel der Bahlsen GmbH & Co KG." „Analyse und Optimierung der geplanten Instandhaltung an zwei Abfüllanlagen unter besonderer Berücksichtigung von Total Productive Management.“ „Entwicklung eines Konzeptes für die Einführung von Vendor Managed Inventory als Beschaffungsstrategie von Schüttgut in der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ Diese Arbeit wurde mit dem Thesis Award 2020 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ausgezeichnet. 2018 Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung des Produktionsprozesses von Croissants unter besonderer Berücksichtigung von Gewichtsschwankungen und Ausschussreduzierung beim Endprodukt. Dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der Backwarenbranche. Konzeptionelle Einbindung eines mittelständischen fischverarbeitenden Betriebes in den Unternehmensverbund der Edeka Minden-Hannover unter besonderer Berücksichtigung des Produktionsbereichs. Diese Arbeit wurde mit dem von der Dieter Fuchs Stiftung gestifteten Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2019 ausgezeichnet. Analyse und erste Optimierungsansätze von Anlieferungsprozessen unter besonderer Berücksichtigung der lagerseitigen Wareneingangsbeprobung. Dargestellt am Beispiel des Standorts Auerbach der Unilever Produktions GmbH & Co. OHG. Analyse und Konzeptionierung des Ersatzteilmanagements im Rahmen der Herstellung von pharmazeutischen Infusions- und Spüllösungen. Dargestellt am Beispiel der B. Braun Avitum AG. Optimierung und Standardisierung von Rüstvorgängen unter besonderer Berücksichtigung von SMED. Dargestellt am Beispiel der Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH. Analyse und Optimierung der Abläufe zur Abviertelung in einem Schlachthof. Dargestellt am Beispiel des Unternehmens Steinemann GmbH & Co. KG. Anwendung von Six Sigma zur Optimierung der Abfüllung von Komponenten der Blechkuchenproduktion unter besonderer Berücksichtigung einer gleichmäßigen Höhen- und Gewichtsverteilung innerhalb der Bleche. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG. Optimierung der Informationsbereitstellung für die Produktion durch eine durchgängige Nutzung von 3D-Daten. Dargestellt am Beispiel eines Landmaschinenherstellers. Anwendung von Six Sigma zur Reduktion von Gewichtschwankungen und Qualitätsverlusten von Mürbeteig- und Biskuitböden. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG. Diese Arbeit wurde mit dem von der Dieter Fuchs Stiftung gestifteten Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2019 ausgezeichnet. Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze zur Reduzierung von Störungs- und Stillstandszeiten durch Methoden des Lean Management. Dargestellt am Beispiel einer Fertigungslinie der FERRERO OHGmbH. Kulturwandel durch Lean Management: Herausforderungen einer Praxiseinführung von 5S und Shop Floor Management unter besonderer Berücksichtigung der Mitarbeiter vor Ort. Konzeptionierung einer durchgehenden Teilekennzeichnung im Produktionsprozess unter besonderer Berücksichtigung einer angestrebten Digitalisierung der Daten. Dargestellt am Beispiel der Renk AG. Steigerung der Gesamtanlageneffektivität einer Produktionslinie bei der Ferrero OHG mbH unter besonderer Berücksichtigung von Total Productive Management. Anwendung des Total Productive Management auf eine Verpackungslinie in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung der selbstständigen Instandhaltung. Dargestellt am Beispiel der Ferrero OHG mbH am Standort Stadtallendorf. Anwendung des Total Productive Management zur Ermittlung und Erhöhung des Leistungsgrades von Produktionslinien in der Lebensmittelzulieferindustrie. Dargestellt am Beispiel des Standortes Bersenbrück der Kalle GmbH. 2017 Konzeptionierung eines Soll-Prozesses zur Optimierung der bisherigen retrograden Verbrauchsmengenerfassung von High-Oleic-Sonnenblumenöl. Dargestellt am Beispiel der Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG Konzeptionierung einer unternehmensweit synchronisierten Produktionsberichterstattung. Dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der Elektronikindustrie. Anwendung von Six Sigma zur Prozessoptimierung bei Mürbeteigprodukten unter besonderer Berücksichtigung der Ausschussreduzierung. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG. Diese Arbeit wurde mit dem 2. Platz beim Campus Preis im Rahmen des Food Future Day 2017 ausgezeichnet. Lean Administration - Entwicklung eines Workflowmanagementsystems für eine strukturierte Organisation und Abwicklung von Prozessänderungen. Dargestellt am Beispiel der H. Kemper GmbH & Co. KG. Optimierung einer Speiseeislinie unter besonderer Berücksichtigung der Methoden des World Class Manufacturing. Dargestellt am Beispiel von Unilever Deutschland. Möglichkeiten und Grenzen von Shop-Floor-Management zur Stabilisierung eingeführter Lean-Methoden und zur kontinuierlichen Prozessverbesserung in der Produktion. Dargestellt am Beispiel der Solarlux GmbH. Möglichkeiten und Grenzen einer systematischen Optimierung von Rüstprozessen durch Methoden der schlanken Produktion. Dargestellt am Beispiel der EMCO Group. Anwendung des Total Productive Management auf eine Abfülllinie in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung von 5S. Dargestellt am Beispiel der Hochwald Foods GmbH. Layoutbewertung einer Mehrwegglas-Abfüllanlage für Getränke unter besonderer Berücksichtigung des innerbetrieblichen Transportaufwandes. Dargestellt am Beispiel der Coca-Cola EP Deutschland GmbH. Diese Arbeit wurde mit dem Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2018 ausgezeichnet. Rüstzeitoptimierung einer Mehrwegglas-Abfüllanlage für Getränke unter besonderer Berücksichtigung der Inbetriebnahme einer neuen Flaschenfüllmaschine. Dargestellt am Beispiel der Vilsa-Brunnen Otto Rodekohr GmbH. Entwicklung und Analyse der Geschäftsprozesse vom Auftragseingang bis zum Produktionsstart unter besonderer Berücksichtigung von Lean Administration. Dargestellt am Beispiel der AMAZONEN-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG. Analyse, Optimierung und Kontrolle von Gewichtsschwankungen bei Fertigverpackungen von Blechkuchen mit Hilfe von Six Sigma. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG. Diese Arbeit wurde mit dem 1. Platz beim Campus Preis im Rahmen des Food Future Day 2018 ausgezeichnet. Möglichkeiten und Grenzen der kostenorientierten Wertstromplanung bei der Analyse und Optimierung von Produktionsabläufen unter besonderer Berücksichtigung der Herstellkosten. Dargestellt am Beispiel der Popp Feinkost GmbH. Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze für den Qualifizierungsprozess von Materialien unter besonderer Berücksichtigung der Prinzipien des Lean Managements im administrativen Bereich. Dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der kunststoffverarbeitenden Industrie. 2016 Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Weizenbrötchen. Diese Arbeit wurde mit dem Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2017 und mit dem Thesis Award 2017 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ausgezeichnet. Entwicklung und Umsetzung eines Qualitätsentwicklungsprozesses für Lieferanten von Elektro- und Hydraulikkomponenten am Beispiel der Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG . Anwendung des Total Productive Management auf eine Produktionslinie in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung der Rüstzeitoptimierung. Dargestellt am Beispiel der R&R Ice Cream Deutschland GmbH . Möglichkeiten und Grenzen einer Optimierung der Warenströme von Getreide zwischen dezentralen Lagern und dem zentralen Umschlaghafen Rostock. Dargestellt am Beispiel der Beiselen GmbH . Ermittlung und Konzeptionierung von abteilungsübergreifenden Optimierungspotentialen in Einkauf, Entwicklung und Produktion des apetito Konzerns unter Berücksichtigung der Prinzipien Schlanker Produktion. Möglichkeiten und Grenzen der Einführung einer zyklischen Materialversorgung für eine Fertigungslinie in der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel der R&R Ice Cream Deutschland GmbH . Analyse und Optimierung der Logistikprozesse einer Versandapotheke durch die Automatisierung der Endkontrolle und die Einführung einer Batchkommissionierung. Dargestellt am Beispiel der Sanicare Versandapotheke . Anwendung der Wertstromplanung zur Analyse und Optimierung von Produktionsprozessen in der fleischverarbeitenden Industrie unter besonderer Berücksichtigung der möglichen Potenziale einer Rüstzeitreduzierung. Optimierung des Produktionsprozesses von Sahnetorten mit Hilfe von Six Sigma unter besonderer Berücksichtigung von Gewichtsschwankungen beim Endprodukt. Prozessoptimierung nach strukturierter Problemlösungstechnik: Anwendung der SMED-Methode und Umsetzung daraus resultierender Optimierungsansätze an der Gewürzmischanlage im Maggi Werk Singen der Néstle Deutschland AG . Entwicklung eines Materialflusskonzeptes für eine auftragsbezogenen Montagelinie unter besonderer Berücksichtigung der Prinzipien Schlanker Produktion. Dargestellt am Beispiel der AMAZONE Technologie Leeden GmbH & Co. KG . Möglichkeiten und Grenzen der Effizienzsteigerung einer Teppichdruckanlage unter besonderer Berücksichtigung der Rüstzeiten und des Rohwareneinsatzes. Dargestellt am Beispiel der EMCO Gruppe . 2015 Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Formen der Aufbauorganisation in Bezug auf die Personalführung in der Produktion. Dargestellt am Beispiel der apetito convenience AG & Co. KG . Optimierung der Produktionsablaufplanung und des Materialflusses in einem Vorfertigungsbereich für Erntemaschinen. Dargestellt am Beispiel der CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH . Rüstzeiten in der Süßwarenindustrie - Möglichkeiten und Grenzen der Optimierung von Rüstzeiten an einer Schokoladentafelfertigungslinie. Dargestellt am Unternehmen Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG . Anwendung des Total Productive Maintenance auf eine Fertigungslinie in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung der Rüstzeitoptimierung. Dargestellt am Beispiel der apetito AG am Standort Rheine. Einführung eines Instandhaltungsmanagementsystems bei einem mittelständischen Unternehmen der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel der Teutoburger Ölmühle GmbH . Analyse und Optimierung der Getreideannahme in der Mühle Rüningen Stefan Engelke GmbH unter Berücksichtigung der Prinzipien Schlanker Produktion. Möglichkeiten und Grenzen einer Reduzierung von Rüstzeiten durch eine Optimierung der Produktionsreihenfolge. Dargestellt am Beispiel einer Fertigungslinie für Cheesecakes. Diese Arbeit wurde mit dem 3. Platz beim Campus Preis im Rahmen des Food Future Day 2016 und mit dem Thesis Award 2016 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ausgezeichnet. Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung des Produktionsprozesses von Sahnetorten unter besonderer Berücksichtigung von Gewichtsschwankungen beim Endprodukt. Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduktion von ungeplanten Stillständen während des Verpackungsprozesses von Instant-Produkten im Maggi-Werk am Standort Singen. Entwurf eines Konzeptes für die regelmäßige Durchführung interner Audits und Betriebsbegehungen im Rahmen des International Featured Standard Logistics 2.1. Dargestellt am Beispiel der tegut... gute Lebensmittel GmbH & Co. KG . 2014 Möglichkeiten und Grenzen der Einführung einer zyklischen Materialversorgung für einen Produktionsstandort in der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel Mondelez International . Anwendung der Wertstromplanung zur Analyse und Optimierung von Fertigungsabläufen unter Berücksichtigung der Prinzipien Schlanker Produktion. Dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der Backwarenbranche. Diese Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Thesis Award 2014 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung des Fertigungsablaufs von Biskuitböden unter besonderer Berücksichtigung von Gewichtsschwankungen beim Endprodukt. Diese Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Thesis Award 2015 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung der Mengenabweichungen bei der Produktfüllung an der Ravioli-Linie des Maggi-Werkes am Standort Singen . Graphische Darstellung, Ist-Analyse und erste Optimierung der Prozesse zur Rohwurstherstellung eines Unternehmens der Fleischwarenindustrie vor dem Hintergrund einer lückenlosen Chargenverfolgung in SAP/R3. Optimierung der Produktionsplanung für Gewürzmischungen bei starken saisonalen Nachfrageschwankungen in einem mittelständischen Unternehmen der Lebensmittelindustrie. Entwicklung eines Materialversorgungskonzeptes im Zuge einer Kapazitätserweiterung durch eine neue Produktionslinie am Beispiel der Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG . Möglichkeiten und Grenzen einer Erweiterung der Produktionskapazitäten in einem mittelständischen Unternehmen der Lebensmittelindustrie vor dem Hintergrund einer hohen Variantenvielfalt sowie einer überdurchschnittlich wachsenden Absatzmenge. Analyse und Optimierung der Beschaffungsprozesse und Lagerhaltungskosten eines Unternehmens der Lebensmittelindustrie. 2013 Möglichkeiten und Grenzen einer Nutzung des Total Productive Maintenance zur Steigerung der Anlageneffizienz einer Produktionslinie in der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel der Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH . Aufbau einer standardisierten Kostenstruktur als Grundlage für die Kalkulation von Kundenwünschen in einem Produktkonfigurator. Dargestellt am Beispiel einer Etikettiermaschine. Entwicklung von Optimierungsansätzen für die Produktionsabläufe an einer Feingebäcklinie. Dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der Backwarenbranche. Optimierung des bestehenden Berichtswesens der betrieblichen Leistungskontrolle in der Logistik der August Storck KG vor dem Hintergrund der Einführung einer Data Warehouse Lösung von SAP. Die Warenterminbörse als Absicherungsinstrument auf volatilen Beschaffungsmärkten. Dargestellt am Beispiel der Wernsing Feinkost GmbH . Möglichkeiten und Grenzen einer Integration von Leiharbeitnehmern in ein betriebliches System zur Mitarbeiterqualifizierung. Dargestellt am Beispiel der Mars Chocolate GmbH . Entwicklung eines Konzeptes für die europäische Distribution von Fertigwaren. Dargestellt am Beispiel der FRoSTA AG . Ist-Analyse der Prozessabläufe und erste Optimierungsansätze zur Verminderung der Stillstands- und Störzeiten einer Schokoladen-Verarbeitungsanlage. 2012 Ist-Analyse und erste Ansätze zur Steigerung der Produktivität im Rahmen der Herstellung von Sauermilcherzeugnissen am Standort Neubörger der DMK Deutsches Milchkontor GmbH . Prozess- und Kostenanalyse als Grundlage für ein Benchmarking der Produktionsstrukturen zweier deutscher Hersteller von Kartoffelflocken. Möglichkeiten und Grenzen einer Nutzung bestehender Strukturen des Total Productive Maintenance als Grundlage zur Einführung eines Umweltmanagementsystems. Dargestellt am Beispiel des Standorts Bremerhaven der FRoSTA AG . Actual Analysis and Improvement of a Praline Production Line based on Lean Production using the Example of Chocri GmbH . Einführung von SAP SRM als integriertes Managementsystem für Kreditorenverträge in der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel der apetito Gruppe . Entwicklung von Optimierungsansätzen für die Produktionsabläufe von Kartoffel-Taschen und Gemüsefrikadellen. Dargestellt am Beispiel der Schne-frost Ernst Schnetkamp GmbH & Co. KG . Anwendung des Total Productive Maintenance auf eine Abfüllanlage in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung der Rüstzeitoptimierung. Dargestellt am Beispiel der Teutoburger Ölmühle GmbH & Co. KG .

banking, financial economics, the digital economy, and time series econometrics. He has held several academic leadership positions, including Secretary of the Master of Applied Economics Program and

2018; Veröffentlichung: Banking, Finance & Accounting. Research Series, Band 6, Edewecht 2019. Publikationen 2025 Oswald, J./Foit, K./Schmidt-Rettig, B. (2025): Krankenhausmanagement - Lehrbuch für

dem Titel „Additive Fertigung – vom Prototyp bis zur mittleren Serie gibt es kaum Grenzen“ moderierte Thorsten Krumpholz eine Fachveranstaltung, die innovative Entwicklungen in diesem Zukunftsfeld [...] Vollvermessung sowohl in der Erstabmusterung als auch in der Serienproduktion. Mithilfe digitaler Zwillinge der Bauteile wird eine schnelle und gezielte Optimierung des Spritzguss- Werkzeugs und der Prozessparameter ermöglicht. In der Serienproduktion lassen sich schleichende Abweichungen in der Geometrie oder Fehlstellen wie Lunker umfassend erfassen und frühzeitig vermeiden

Zentrum für Medizinische, Sozial- und Gesundheitsinformatik Forschungsprojekte Laufende Forschungsprojekte SMiLeH – Strategic Management in Learning Health systems Hintergrund: An der Hochschule Osnabrück werden Fach- und Führungskräfte für Tätigkeiten in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen qualifiziert. Die Ausbildung bildet die sektorale Breite dieser Bereiche ab – von Versorgungseinrichtungen bis hin zu Management- und Koordinationsaufgaben. Zukünftig sind Fachkräfte gefordert, datenbasierte Entscheidungsprozesse zu steuern und die digitale Transformation aktiv mitzugestalten. Das Konzept des lernenden Gesundheitssystems (LGS) beschreibt ein System, das Daten systematisch nutzt, um Entscheidungen kontinuierlich zu verbessern, Erkenntnisse schneller in die Praxis zu überführen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Es bietet damit ein geeignetes Leitbild für eine innovative und interdisziplinäre Lehre in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Forschungsbedarf: Das Projekt SMiLeH greift diese Perspektive auf und entwickelt mit dem webbasierten Planspiel „Healthtopia – Baue ein lernendes Gesundheitssystem“ ein Lehrformat zur Vorbereitung auf datenbasierte Entscheidungsprozesse in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. In Healthtopia werden strategische Entscheidungen etwa zur Ressourcenverteilung, zum Qualitätsmanagement und zur Digitalisierung getroffen. Eine generative KI erzeugt dynamisch Einrichtungsdaten, regulatorische Rahmenbedingungen und Reaktionen zentraler Akteure. Dadurch entstehen variable und realitätsnahe Szenarien, die Entscheidungsunsicherheiten und Komplexität abbilden. Im Unterschied zu bestehenden Lehrformaten ermöglicht das Planspiel eine interdisziplinäre und praxisnahe Erprobung von Entscheidungsprozessen unter dynamischen Bedingungen. Vorhaben : Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines innovativen Lehrformats zur Vorbereitung auf strategische Managementaufgaben in datenbasierten und dynamischen Gesundheits- und Sozialsystemen. Grundlage ist das Leitbild des lernenden Gesundheitssystems, das datenbasierte Entscheidungsfindung und kontinuierliche Verbesserung in den Mittelpunkt stellt. Das Planspiel Healthtopia macht zentrale Prinzipien wie sektorübergreifendes Denken, strategische Anpassungsfähigkeit und den Umgang mit Zielkonflikten erfahrbar. Durch den Einsatz generativer KI entstehen realitätsnahe, sich verändernde Szenarien, in denen Entscheidungsprozesse praktisch erprobt werden. Didaktisch orientiert sich das Format am Constructive Alignment und wird durch Reflexionsphasen ergänzt. Die Entwicklung erfolgt partizipativ unter Einbezug von Praxis und Lehre; eine begleitende Evaluation sichert Wirksamkeit und Transferpotenzial. Projektdauer: April 2026 - März 2028 Drittmittelgeber: Stiftung Innovation in der Lehre (StIL) Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes. QQIT - Qualität der Patientenversorgung durch Qualität der IT Das übergeordnete Ziel von QQIT besteht deshalb darin, über wissenschaftliche Wirkmodelle niedersächsische Krankenhäuser und IT-Dienstleister bei der erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen zu unterstützen und Impulse und Handlungsempfehlungen für zukünftige Digitalisierungsmaßnahmen zu liefern. Hierdurch trägt das Projekt dazu bei, dass die Fördermaßnahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) und die Integration in die Telematikinfrastruktur (TI) sinnstiftend genutzt werden und keine strategische Lücke für notwendige Folgeinitiativen im digitalen Gesundheitswesen Niedersachsens entsteht. Um dieses übergeordnete Ziel zu erreichen, wird QQIT Wissen über den Zusammenhang zwischen der Qualität von Gesundheits-IT (Produkt- und Prozessqualität sowie IT bezogene Organisationqualität) und ausgewählten Qualitätsbereichen der Patientenversorgung sammeln, um darauf aufbauend konkrete handlungsorientierte Wirkmodelle zu entwickeln. Wirkmodelle (auch Logikmodelle) haben sich in anderen Bereichen mit komplexen Problemstellungen - bspw. für die Gestaltung und Implementierung regionaler Gesundheitsprogramme – als eine vielversprechende Methode für eine zielgerichtete Gestaltung unter Beteiligung relevanten Stakeholder erwiesen. Aus diesem Grund sollen Wirkmodelle im Rahmen des Projekts verwendet werden, um Impulse und Handlungsempfehlungen für niedersächsische Krankenhäuser und IT-Dienstleister zu generieren, ein White Paper für Anschlussperspektiven zu erstellen und um die Gründung eines Think Tanks „Digitale Gesundheitswesen Niedersachsen" vorzubereiten. QQIT wird sich hierbei exemplarisch auf die Qualitätsindikatoren für Pflege und Implantatsoperationen konzentrieren. Die Pflege betrifft alle Patienten und Implantatsoperationen, insbesondere an Hüfte und Knie, werden aufgrund der alternden Gesellschaft häufig durchgeführt und sind mit hohen Kosten verbunden. Gleichzeitig ist nachgewiesen, dass entscheidungsunterstützende Systeme die Qualität auch in diesen Bereichen verbessern kann. Ausgehend von diesen Zielen verfolgt QQIT verschiedene operative Ziele. So werden die Wirkmodelle iterativ und in enger Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern (Klinik: Niels Stensen Kliniken; Industrie: trinovis GmbH) und den Mitgliedern der angeschlossenen Netzwerke entwickelt. Die einzelnen Schritte bestehen dabei aus Identifikation von Evidenz (RCT Studien), der Entwicklung empirischer Strukturgleichungsmodelle (Wirkmodelle) und der empirischen Überprüfung und Verifikation dieser Modelle durch Expertenurteile. Im Zuge dieser mehrfach qualitativen und quantitativen Untersuchung der Wirkmodelle werden im Projektverlauf Austauschformate für im Sinne eines „rapid knowledge translation“ Konzepts umgesetzt. Dabei handelt es sich insbesondere um Strategieworkshops zur Vorbereitung des Think Tanks „Digitales Gesundheitswesen Niedersachsen“, der an dem GesundheitCampus Osnabrück angegliedert wird. Praktische Ergebnisse sind Handlungskonzepte, Empfehlungen und entsprechendes Anschauungsmaterial. Projektdauer: 2024 - 2026 Drittmittelgeber: EFRE, Land Niedersachsen Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes. AId4Children - AI based decision support for child abuse and neglect risk assessment in simulation scenarios based on a digital twin Hintergrund: Die Zahl der Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche stieg von 2013 bis 2022 um über 70% auf 203.000 Fälle. Gefährdungseinschätzungen sind komplexe und hoch sensible Verfahren, die von den Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe eine umfassende Analyse der Situation der Minderjährigen und der Erziehungsberechtigten sowie möglicher Risikofaktoren erfordert. Forschungsbedarf: KI-basierte Expertensysteme könnten die Qualität der Gefährdungseinschätzungen optimieren und zu einem verbesserten Kinder- und Jugendschutz beitragen. Bevor sie in der Praxis eingesetzt werden, müssen diverse Fragen zur Datenherkunft und -qualität, zur Prognosegenauigkeit und Erklärbarkeit, zu Usability- und Kompetenzanforderungen und zu ethischen Herausforderungen geklärt werden. Vorhaben: Das Forschungsvorhaben „AId4Children“ (Hilfe für Kinder) adressiert diese Fragestellungen. In dem 36-monatigen Projekt wird in Zusammenarbeit mit Jugendämtern und anderen Praxispartnern ein Trainingsprogramm für ein KI-Expertensystem entwickelt. Das System basierend auf einem digitalen Zwilling und wird nach ISO 9241-210 menschenzentriert entwickelt und verschiedenen UI- und XAI-Tests unterzogen. Weiterhin wird das System in virtuellen Lern- und Lehrsettings hinsichtlich der o.g. Fragestellungen beforscht. Anschlussfähigkeit: Die geplanten Arbeiten profitieren von verschiedenen Vor- und Rahmenbedingungen der HSOS. Hierzu zählt einerseits die 2018 entwickelte und weithin etablierte „Kindeswohlmatrix“ und der Lehrschwerpunkt „Kindeswohlgefährdung“, der ein optimal zugängliches Testumfeld darstellt. Andererseits können für die geplanten Entwicklungsarbeiten diverse Labore genutzt werden, d.h. KI-Hochleistungscluster, Virtual-Reality-Räume und Usability-Labore. Zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses können drei Promotionsstellen zum Themenbereich KI geschaffen und im HSOS-Graduiertenkolleg angegliedert werden. „AId4Children“ liefert Anschlussperspektiven für weitere Forschungsprojekte, bspw. zu KI-Trainingsprogrammen (BMBF) und zur KI-Grundlagenforschung (DFG). Nicht zuletzt ergeben sich aus dem Projekt verschiedene horizontale und vertikale Skalierungsmöglichkeiten zur Stärkung des Bereichs Forschung und Transfer an der HSOS. Gesellschaftlicher Impact: AId4Children trägt zur Auseinandersetzung mit Fragen der digitalen Gesellschaft, insbesondere zum Umgang mit KI, bei. Darüber hinaus stärkt das Projekt die öffentliche Wahrnehmung des Themas Kindeswohlgefährdung - einer der zentralsten Herausforderungen unserer Zeit. Projektdauer: 2024 - 2027 Drittmittelgeber: MWK - zukunft.niedersachsen Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . PA.H|LIFETIME.ai - Gesundheit darstellender Künstler - Entwicklung und Analyse von Risikoprofilen und prädiktiven Modellen durch künstliche Intelligenz Performance-related musculoskeletal disorders (PRMDs) are thought to be primarily of neuromusculoskeletal origin and can affect the practice, rehearsal, performance and even the musical career of professional musicians. However, insufficient knowledge about the development and aetiology of PRMDs, due to low study quality and non-longitudinal study designs, is the main limitation for the creation of a framework for tailored, evidence-based physiotherapeutic care of musicians with PRMDs (analogue to sports physiotherapy). To overcome this limitation, the planned project has both scientific and structural objectives. The development and aetiology of PRMDs and their associated determinants, taking into account their complex interactions and multidimensionality, will be investigated in a two-stage research project following a Learning Health System (LHS)-based approach. The first stage involves the cyclical and continuous collection, integration and pooling of music-related health data from various existing sources and a systematic literature review aimed at identifying candidate variables through exploratory data analysis (e.g. artificial intelligence (AI) algorithms) in a comprehensive manner that may serve as potential determinants for the development of PRMDs in instrumentalists as a representative subgroup of musicians. Based on the results of phase 1, a prospective cohort study will be conducted. A detailed test battery including multidimensional health determinants will be designed to verify relevant risk factors (candidate variables from stage 1) and to build predictive models for the development of PRMDs. This will also support two structural objectives ensuring the sustainability of the project approach: The establishment of a university-based Centre of Excellence and Learning Health System in Musculoskeletal Health for the Performing Arts with a scientific and clinical focus, aiming at a data-driven cyclical transfer of knowledge from research to practice (scientific focus) and a transfer of data from practice to research (clinical focus). The development of a sub-discipline of physiotherapy for performing artists (analogous to sports physiotherapy) with the corresponding establishment of a (worldwide first) professorship for Performing Arts Physiotherapy (PAP) and the establishment of an international Master of Science (MSc) programme in PAP at the Hochschule Osnabrück HSOS. In addition, PAP projects and dissertations will be supported at both BSc and doctoral level. The interdisciplinary working group (music, physiotherapy, medicine, computer science...), which also includes members of the Hannover University of Music, Drama and Media (HMTMH), as well as the Ministry of Lower Saxony in its umbrella function, strongly support this innovative and internationally unique approach and ensure its sustainability after the end of the funding period. Projektdauer: 2024 - 2028 Drittmittelgeber: DFG Detailed information can be found on the project's homepage . CarLa - Career Lab der Hochschule Osnabrück: Der Osnabrücker Karriereweg zur FH-Professur CarLa steht für „ Car eer La b Hochschule Osnabrück“ und ist ein erfolgreich im Bund-Länder-Programm „FH-Personal“ eingeworbenes Projekt zur Bekanntmachung des Karrierewegs HAW-Professur und der Hochschule Osnabrück als attraktive Arbeitgeberin um die Bewerbungslage in Berufungsverfahren zu verbessern. Das Ziel ist die Gewinnung und Qualifizierung von professoralem Personal. Die Hochschule Osnabrück sucht dafür interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen und möchte Talente sowie geeignete Personen, sogenannte High Potentials, gewinnen und auf dem Weg zu einer Professur an einer HAW unterstützen. Kern ist die experimentelle Entwicklung, Erprobung und Sichtbarmachung eines „Osnabrücker Karrierewegs“ in eine HAW-Professur als innovatives Modell. Potenziellen Talenten soll der Karriereweg in eine Professur an einer HAW bedarfsgerecht, individuell und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen aufgezeigt sowie durch Qualifizierungsangebote begehbar gemacht werden. Es gilt, gefundene Kandidat*innen flexibel bei der Entwicklung ihrer Berufungsfähigkeit zu unterstützen – je nach Bedarf im Bereich der Promotion, der Forschungs- und Lehrerfahrung sowie der Berufspraxis. Dazu wurden die drei Talentakademien „Health & Living“, „Smart Factory & Products“ und „Talents for Green Transformation“ ins Leben gerufen, in denen Talente bei der Entwicklung ihrer Berufungsfähigkeit unterstützt werden. Ein aktives Talentscouting und Qualifikationsmonitoring sorgen dabei für eine bestmögliche Beratung und Unterstützung auf dem Weg zur HAW-Professur. Für internationale Wissenschaftler*innen wird zu diesem Zweck zudem ein Welcome Center aufgebaut. Das Besondere an CarLa ist die Langfristigkeit und der Blick auf individuelle Lebensphasen und Karriereplanungen. Die Vereinbarkeit individueller Qualifikationsprozesse mit Familienphasen soll gewährleistet werden, um insbesondere Frauen den Weg in eine HAW-Professur zu ebnen. So wird eine individuelle Karriereplanung ermöglicht und eine Bindung an die Hochschule als moderne und attraktive Arbeitgeberin hergestellt. Die entwickelten Maßnahmen orientieren sich dabei am strategischen Kompetenzprofil, welches die Hochschule von ihren zukünftigen Professor*innen einfordert. Dies sind Kompetenzen zu Interdisziplinarität, Digitalisierung, Internationalisierung, Nachhaltigkeit sowie zu Gender und Diversity. Projektdauer: 2021 - 2027 Drittmittelgeber: BMBF / MWK / GWK CAEHR - Digitaler FortschrittsHub Gesundheit "Herzkreislauferkrankungen - Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch sektorenübergreifende Integration von Routinedaten" Im Fokus von CAEHR steht der Informationsfluss zwischen den verschiedenen Sektoren des Gesundheitssystems – von der Notfallversorgung im Krankenwagen über die stationäre und ambulante Versorgung bis hin zur Rehabilitation und Nachsorge in der Hausarztpraxis. Künftig sollen strukturierte Daten an allen Punkten des Versorgungssystems nach einheitlichen Standards erhoben und über die gesamte Versorgungskette genutzt werden können, um Prognosen zu Krankheitsverläufen präzisier treffen zu können, die Behandlung zu verbessern, und Präventionsmaßnahmen wirkungsvoller einzusetzen.Insbesondere werden die Anwendungsfälle Notfallversorgung von Schlaganfällen Rehabilitation nach Herzoperation Ambulante Versorgung von Menschen mit koronaren Herzerkrankungen und Herzinsuffizienz betrachtet. Die Hochschule analysiert dabei die digitalen Versorgungprozesse aus der Perspektive der Pflege und widmet sich dabei den entsprechenden IT-Standards, Auswertungsverfahren und ethischen Aspekten in der Evaluation. Kooperationspartner: Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen Medizinische Hochschule Hannover, Hannover Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin Hochschule Osnabrück, Osnabrück HiGHmed e.V., Heidelberg vitasystem GmbH, Mannheim AOK-Die Gesundheitskasse für Niedersachsen, Hannover SVA System Vertrieb Alexander GmbH, Wiesbaden Projektdauer: 2021 - 2023 Drittmittelgeber: BMBF Abgeschlossene Forschungsprojekte AIPOQUE - AI-enabled Procurement of Quality Endoprosthetics Medizinisch-pflegerische Versorgung bedarf hochqualitativer Medizinprodukte zu angemessen Beschaffungskosten. Erst mit dem Medizinproduktegesetz gibt es Vorgaben für Medizinprodukte. Gerade Implantate und darunter die Endoprothetik, wie Hüft-, Knie- und Schulterimplantate gerieten in der Vergangenheit in die Kritik, die Patientensicherheit nachrangig zu behandeln. Durch den Zwang der Krankenhäuser kosteneffektiv zu handeln sind weniger Qualitätskriterien entscheidungsrelevant sondern vorwiegend Kostenerwägungen. Daneben sind es nicht selten auch subjektive Eindrücke und Erfahrungswerte von Ärzt*innen und nicht Ergebnisse von (Langzeit-)Studien, die eine Kaufentscheidung stark beeinflussen. Diese Faktenlage führt dazu, dass Patient*innen nicht immer das für sie sicherste und beste Produkt gerade auch auf lange Sicht erhalten. Das Projekt AI-enabled Procurement of Quality Endoprosthetics (AIPOQUE) zielt darauf ab, für einzelne Krankenhäuser und Krankenhausverbünde eine Anwendungsumgebung aus Datenaufbereitung, Datenanalytik mittels Methoden der künstlichen Intelligenz und Entscheidungsstützung für den strategischen Einkauf von Endoprothesen zu entwickeln, in einem realen Testumfeld zu erproben und zu evaluieren. Die AIPOQUE Anwendungsumgebung besteht aus einem anpassbaren Paket aus Data Warehouse inklusive automatisierten ETL Prozessen, einem Satz von erprobten intelligenten Algorithmen und einem Dashboard, das die Ergebnisse der Algorithmen verständlich und transparent für den Einkauf und die Kliniker darstellt. Ein solcher Prototyp, im Folgenden AIPOQUE Anwendungspaket genannt, ist für eine Vielzahl von Krankenhäusern anpassbar und damit multiplizierbar. Die Innovation liegt in dem Ansatz, reliable und valide Prognosen für die Eignung bestimmter Produkte bei bestimmten Patientengruppen erstellen zu können. Das Innovationspotenzial einer solchen Anwendung kann erst jetzt entwickelt werden, da nunmehr Krankenhäuser in die Lage versetzt sind, umfassend elektronische Patientendaten über einen längeren Zeitraum zur Verfügung zu haben und diese mit Materialdaten verknüpfen zu können. Das Risiko eines solchen Unternehmens liegt in dem Zusammenspiel aus qualitätsgesicherten und relevanten Daten, geeigneten Algorithmen und der Akzeptanz der Anwender*innen für eine digitale Unterstützung der Kaufentscheidungen. Kooperationspartner: Gesellschaft für Standardprozesse im Gesundheitswesen mbH (Koordinator) Hochschule Osnabrück Universität Osnabrück Klinikum Region Hannover GmbH Projektdauer: 2022 - 2025 Drittmittelgeber: BMBF KMU-innovativ Zukunftslabor Digitalisierung Gesundheit Die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung des Gesundheitssystems finden sich in Niedersachsen in vollem Umfang, sowohl in der Breite der Versorgungsstrukturen mit ländlichen Regionen und Ballungsräumen, als auch in der Spitzenforschung in Medizin und Informatik mit synergetischer interdisziplinärer Kombination sowie in der anwendungsorientierten Forschung in diesen Bereichen. Dabei bietet die Digitalisierung das Potential, den Herausforderungen des demographischen Wandels und dem Fachkräftemangel zu begegnen. Hier ergeben sich neue Versorgungsformen, die z.B. einen breiteren Einsatz von Telemedizin und neuen Medizingeräten gerade für den ländlichen Raum relevant werden lassen. Die traditionelle sektorale Struktur ist hierzu stärker zu vernetzen und neu aufzustellen. Durchgängige digitale Prozesse sind notwendig. Der Effekt einer größeren Individualisierung in der Patientenversorgung durch neue Diagnoseverfahren und maßgeschneiderte Therapien, wird durch die Entwicklung zu einem umfassenderen Gesundheitsbewusstsein des Einzelnen mit neuen Angeboten durch Fitness- und Lifestyle-Geräte, sowie durch zunehmendes Selbstmanagement insbesondere bei chronischen Erkrankungen ergänzt. Neue Player aus der Internet-Industrie adressieren dieses Segment und werden damit Bestandteil der gesamten Versorgungsstruktur. Die traditionellen Versorgungseinrichtungen haben dadurch die Chance, sich durch eine lebenslange Prävention und Begleitung jedes Einzelnen, auch jenseits dessen spezifischen Behandlungsfalles, zu profilieren. Der Umgang mit diesen neuen Daten und Methoden erfordert die Vermittlung neuer Kompetenzfelder in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für die beteiligten Professionen in der Medizin, der Informatik, der Medizinischen Informatik und den Gesundheitsberufen (Pflege, Physiotherapie, etc.). Auch die Vermittlung der erforderlichen digitalen Kompetenzen von Patient_innen, Angehörigen und allgemein Bürger_innen ist hierbei zu berücksichtigen. Die zentralen Themen für das Zukunftslabor Gesundheit sind daher: Digitale Methoden in Versorgung und Pflege: An praktischen Anwendungsfällen sind die Möglichkeiten und Potentiale der Digitalisierung zu zeigen und damit deren Verbreitung zu fördern. Die Ergebnisse müssen Vorteile für den Menschen demonstrieren. Die zugehörige Methodik im Bereich Data Science muss als ein interdisziplinärer Forschungsansatz gefördert werden. Dies erfordert die Zusammenarbeit verschiedenster Disziplinen, aber auch Lösungen zu den strukturellen Herausforderungen bzgl. Infrastrukturen, Verbindung von Anwendungen und Methoden. Evidenz- und datenbasierte Medizin: Niedersachsen besitzt eine hervorragende medizinische Forschung, die sich im nationalen und internationalen Wettbewerb bewährt hat. Diese Position gilt es durch datengetriebene Forschung zu erhalten und auszubauen. Hierzu sind laufende und künftige Aktivitäten zur Vernetzung von Daten, der Analyse und der datengetriebenen Forschung zu fördern. Gesundheitsfördernde Lebenswelten: Mit einer älter werdenden, aber gleichzeitig stärker gesundheitsorientierten Gesellschaft sind neue Angebote zu schaffen, um eine hohe Lebensqualität über alle Phasen des Lebens zu erhalten. Hierzu gehört die Unterstützung im häuslichen Umfeld ebenso, wie die Begleitung mit neuen Möglichkeiten von smarten Implantaten bis hin zu neuartigen (Bio-)Sensorik-Geräten. Personalisierte Medizin: Die Verfügbarkeit von großen Datenmengen aus teilweise neuen Quellen erlaubt nicht nur neue Möglichkeiten bei der Analyse und Bewertung von großen Populationen hinsichtlich epidemiologischer Fragestellungen, sondern verspricht auch neue Potentiale bei der einzelnen Behandlung jedes Individuums. In den letzten Jahren sind bereits Begriffe wie Präzisionsmedizin oder Systemmedizin geprägt und teilweise kontrovers diskutiert worden. Die technischen, ethisch und ökonomisch vertretbaren Möglichkeiten stehen jedoch erst am Anfang und es sind wesentliche Neuerungen zu erwarten, die sowohl erforscht als auch in den praktischen Einsatz überführt werden müssen. Versorgungsforschung: Um Patient_innen optimal zu versorgen, ist eine ganzheitliche Betrachtung der gesamten Versorgungskette von der häuslichen Pflege bis zur Hochleistungsmedizin in einer Universitätsklinik erforderlich. Durch diese umfassende Herangehensweise können Veränderungen unseres Gesundheitssystems besser verstanden und zukunftsorientiert geformt werden. Die notwendigen Transformationsprozesse sind komplex und erfordern ein präzises Modell des niedersächsischen Gesundheitssystems, so dass im Voraus simuliert werden kann, welche Maßnahmen erfolgversprechend und wie Ressourcen sinnvoll einzusetzen sind. Ausbildung und Lehre: Die notwendigen neuen Kompetenzen, die sich sowohl in der Forschung (z.B. Data Science in der Medizin) als auch in der gesamten Versorgung benötigt werden, sind geeignet zu vermitteln. Eine stärkere Öffnung in die Breite der Gesellschaft ist notwendig, um selbstbestimmt Entscheidungen zur eigenen Gesundheit treffen zu können. Das Spektrum wird in der Wissensvermittlung von Hochschullehre über familiäre häusliche Pflege in einer digitalen Welt bis zum kritischen Umgang mit den eigenen Gesundheitsdaten reichen. Unter Berücksichtigung der vielfältigen Aspekte der Digitalisierung in der Gesundheitsforschung und -versorgung sind Schwerpunkte zu setzen, die eine besondere Relevanz für Niedersachsen haben, die jeweiligen Stärken aufnehmen und Schwächen berücksichtigen. Hierbei sind für das Zukunftslabor folgende Leitthemen relevant: Translationale Medizin: Niedersachsen weist zahlreiche Einrichtungen mit erfolgreicher medizinischer Forschung auf und verfügt mit seinen Universitätskliniken über Wissenszentren einer Hochleistungsmedizin. Die Translation zwischen diesen Welten ist ein hoch relevanter und wichtiger Schritt, ohne den eine personalisierte Medizin oder Systemmedizin nicht möglich sein wird. Es gibt hierzu bereits Projekte in Niedersachsen, die z.B. die standortübergreifende Datenintegration der klinischen Versorgung und Forschung vorantreiben. Ebenso finden sich zahlreiche Aktivitäten zur Sensorik/ Signalverarbeitung oder der Entwicklung von Assistenzsystemen. Diese Aktivitäten sind auszubauen und zu anwendungsbezogen Applikationen zu vernetzen. Versorgung in der Fläche: Für ein Flächenland wie Niedersachsen ist eine sinnvolle Nutzung der Digitalisierung für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung außerhalb der Ballungsräume und Städte ein relevantes Thema. Hierzu sind Schnittstellen zu niedergelassenen Ärzt_innen zu schaffen, die mit geeignetem Datenaustausch eine Unterstützung im Behandlungs- und Ausbildungskontext leisten. Dies betrifft auch den Bereich der häuslichen Pflege und Gesundheitsversorgung, in dem assistierende Gesundheitstechnologien (AGT) und insbesondere mobile Systeme neue Angebote schaffen können, um bis ins hohe Alter größtmögliche Autonomie und hohe Lebensqualität zu erhalten. Gesundheit der Zukunft: Die Digitalisierung birgt viele Fragen, die sich nicht auf die Technik beschränken, sondern die breite Gesellschaft als auch jeden Einzelnen betreffen. Im Zeitalter einer digital unterstützen Fitness-/Health-Assistenz verschwimmen die Grenzen von Krankenversorgung und gesunder Lebensplanung. Der individuellen Prävention kommt eine völlig neue Bedeutung zu. Dies alles wird zu massiven Veränderungen in unserem Versorgungssystem führen, deren Auswirkungen bisher zu wenig verstanden sind. Neben diesen Leitthemen gibt es übergreifende, interdisziplinäre Herausforderungen, die die Digitalisierung im Allgemeinen betreffen und ebenso in der digitalen Gesundheit eine wichtige Rolle einnehmen. Hierzu gehören: Medizinische Information muss sinn erhaltend maschinell zu verarbeiten sein und zwischen einzelnen Gesundheitsversorgern austauschbar werden. Semantische Interoperabilität ist die Basis einer datengetriebenen medizinischen Forschung und evidenzbasierter individualisierter Behandlung. Hierzu müssen die Lehre, die Ausbildung und das Training für alle beteiligten Fachdisziplinen in der Breite angepasst werden, so dass die neuen Themen der Digitalisierung geeignet aufgenommen werden. Daten- und Kommunikationsstandards sind notwendigerweise zu nutzen und weiterzuentwickeln, um syntaktische Interoperabilität und langfristige Verfügbarkeit von medizinischen Informationen sicherzustellen. Dabei handelt es sich um eine komplexe und langwierige Entwicklung, die von nationalen und internationalen Abstimmungen ebenso abhängt wie von den notwendigen lokalen Umsetzungen der entsprechenden Datenerhebung in Krankenhäusern, ambulanten Einrichtungen und weiteren Beteiligten. Soziale und gesellschaftliche Fragen sind zu behandeln, da die Digitalisierung zu grundlegenden Veränderungen in allen Bereichen unseres Lebens führt. Im Bereich der Gesundheit handelt es sich um einen besonders kritischen Bereich, der Auswirkungen auf jeden Einzelnen hat. Es besteht die Aufgabe, diese Veränderungen gegenüber der Gesellschaft verständlich zu machen, Chancen und Risiken aufzuzeigen und insbesondere in den Feldern: Ethik, Datenschutz und (Informations-)Sicherheit geeignete Grundlagen und Empfehlungen zu liefern. Dies beinhaltet die Sicherstellung einer digitalen Teilhabe über alle gesellschaftlichen Schichten hinweg als auch den kritischen Dialog und weitere Aufklärung, um selbstbestimmte und informierte Entscheidungen treffen zu können. Im Rahmen des Zukunftslabors sollen hierzu vier Hauptziele adressiert werden: Aufbau einer vernetzten Forschungsplattform Einbindung von Sensorik zur patienten-nahen Unterstützung Förderung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogrammen Vernetzung, Kommunikation und Dialog Die Arbeiten basieren auf den Vorarbeiten aus anderen Projekten und berücksichtigen existierende Expertisen in Niedersachsen mit gesellschaftlich relevanten Anwendungsszenarien. Das Transferpotential findet sich in der weiteren Verbreitung von vernetzten Forschungsplattformen, die im Behandlungs- und Versorgungskontext eine Integration von verschiedenen relevanten Daten und Analysemethoden erlauben. Dies ermöglicht neue Unterstützungsangebote für Patient_innen zum Beispiel in der häuslichen Pflege. Im Bereich der Sensorik gibt es ein großes Potential für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung insbesondere in ländlichen, strukturschwachen Regionen. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Früherkennung von Bewegungseinschränkungen und der Ableitung von Interventionen, bevor es zu Einschränkungen der Funktionalität kommt, bis zur Unterstützung der Pflege von Intensivpatient_innen in ihrer häuslichen Umgebung zur Verbesserung der Sicherheit und zur Entlastung der Pflegenden. Für die Forschung sind solche Datenplattformen von hoher Relevanz. Die Verbindung von klinischen Daten, Forschungsdaten und Sensordaten liefert die Grundlage für die Beantwortung von relevanten Forschungsfragen. Das Zukunftslabor kombiniert dies mit dem Ziel des Wissenstransfers, insbesondere durch Aus- und Weiterbildung. Kooperationspartner: TU Braunschweig Medizinische Hochschule Hannover Universitätsmedizin Göttingen (UMG) Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Holzminden, Göttingen Hochschule Hannover (HsH) Universität Oldenburg Hochschule Osnabrück Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth Leibniz Universität Hannover Projektdauer: 2019 - 2024 Drittmittelgeber: MWK ZIEL - Verkürzte Zeit bis zur Heilung durch mehr Evidenz mittels augmentierter Intelligenz Motivation Hintergrund und Motivation des Projektes ist der Bedarf, KI-basierte Entscheidungsunterstützung hinsichtlich Vertrauensentwicklung und Akzeptanzbildung durch die Anwender*innen zu entwickeln und untersuchen. Die interprofessionelle Wundversorgung liefert ein gutes Beispiel für datengetriebene Versorgungsunterstützung und die damit verbundenen Herausforderungen. Ziele und Vorgehen Ziel ist die Entwicklung, Verifikation und Validierung eines Werkzeugkastens für die interaktive Erschließung, Aufbereitung, Analyse und Visualisierung von multimodalen Daten. Zu diesen Daten gehören u. a. Wundbilder, Beurteilungen z. B. bezüglich Größe und Infektion, Laborwerte und weitere Patientendaten. Der Werkzeugkasten beinhaltet auf KI basierende Prognosemodelle und ein interaktives Dashboard zur Augmentierung der menschlichen Intelligenz. Die Modelle werden zunächst für zwei universitäre Wundzentren separat entwickelt und dann hinsichtlich einer Integration geprüft. Die Ergebnisse werden einer empirischen Prüfung auf Verständlichkeit der Modelle und Nutzerakzeptanz unterzogen und rechtlich-ethische Belange berücksichtigt. Innovationen und Perspektiven Es gibt im Bereich der datengetriebenen Entscheidungsunterstützung mit Erklärungskomponente eine Innovationslücke und auch ein Akzeptanzproblem. Diese Lücke soll mittels agil entwickelter KI-Modelle und geeigneter Erklärungsparameter geschlossen werden. Kooperationspartner: Hochschule Osnabrück, Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen Universität Osnabrück, Institut für Kognitionswissenschaft Universität Osnabrück, Abteilung New Public Health Universitätsklinikum Essen - Klinik für Dermatologie Symbic GmbH, Osnabrück Universitätsklinikum Erlangen - Hautklinik apenio GmbH & Co. KG, Bremen Projektdauer: 2021 - 2023 Drittmittelgeber: BMBF Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes ai4health - Künstliche Intelligenz (KI) in der Gesundheitsversorgung - Grundlagen, Anwendungen, Perspektiven Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zieht weitreichende Veränderungen für die Gesundheitsversorgung nach sich und wird perspektivisch den Arbeitsalltag aller an der Gesundheitsversorgung direkt oder mittelbar beteiligten Berufsgruppen erreichen, so dass ein Erwerb von KI-Kompetenzen für zukünftige und bereits im Gesundheitswesen tätige Personen notwendig scheint. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Lernangebotes, das die umfassende gesundheitsbezogene Expertise der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück mit einem starken Profil im Bereich der KI und langjährigen Erfahrungen in Didaktik und digitaler Lehre verbindet. Das Lernangebot richtet sich als Weiterbildung an a) Führungskräfte im Gesundheitswesen, b) Health Professionals (Angehörige der Gesundheitsberufe) und c) Lehrkräfte im Bereich Gesundheit und Pflege sowie Studierende auf Masterniveau aus den dementsprechenden Studiengängen. Es vermittelt Grundlagen von KI, ihre Anwendungsfelder und –beispiele in der Gesundheitsversorgung sowie differenzierte Perspektiven der zukünftigen Entwicklung mit Blick auf verschiedene Berufsgruppen, ethische, rechtliche und soziale Aspekte. Das Angebot kombiniert in aufeinander folgenden Programmabschnitten einen MOOC, einen SPOC (Small Private Online Course mit in-hourse Lerngruppen) sowie ein blended learning ICM Szenario unter Verwendung von eduScrum. Projektleitung: Dr. Daniel Kalthoff, GesundheitsCampus Osnabrück eHealth4all@eu - Interprofessional European eHealth Programme in Higher Education eHealth is a priority for European member states as technology can encourage preventative health, help citizens manage their health and social care needs and reduce the cost and utilisation of healthcare. While progress has been made, a number of barriers exist. There is a lack of awareness, understanding and confidence regarding technology amongst some health and other professionals. Better interdisciplinary education in eHealth would address these issues. Both the European Commission and World Health Organization have highlighted the importance of interprofessional education to prepare graduates and upskill the health and care workforce in Europe to facilitate collaborative practice. The Interprofessional European eHealth Programme in Higher Education (eHealth4all@EU) project will address the high demand for health professionals to be competent and confident in eHealth. This collaborative, multidisciplinary, pan-European project aims to develop, implement and evaluate an interprofessional eHealth training programme for graduate students – the next generation of professionals - in higher education. Graduate students from many disciplines such as medicine, nursing, allied health, informatics, engineering, business, law, and management will participate in the eHealth4all@EU project . Up to 250 graduate students (Masters and PhD) across four European health systems, in Germany, the United Kingdom (Scotland), Finland and Portugal, will receive high quality interprofessional eHealth training via three eLearning/Blended learning courses (covering interoperability, data protection and security, data analytics and big data) and two European Summer Schools (covering innovation & entrepreneurship, leadership and governance, ethical and legal issues). On completion of the project, the eHealth4all@EU programme will be embedded in the participating universities in Germany, Scotland (UK), Finland and the Portugal enabling thousands of students to be educated in this important area long-term. The novel problem-based learning and digitally supported curricula will be freely available. In order to be able to provide the three courses and the two summer schools, the first five intellectual outputs lay the ground for these educational activities: O1 , European eHealth Education: Policy and Practice Review will capture the local needs via focus groups and tailor global international recommendations accordingly. O2: European eHealth Education Pedagogical Methods Complication will define methods in particular problem-based learning scenarios in combination with digital media and tools. Using the lessons learned from these two pieces of work, O3 eHealth4all@EU Curricular Framework will translate O1 and O2 into a curricular framework with learning outcomes, the syllabus, material to be searched, compiled and decided upon and finally assessment procedures to be determined for both the eLearning/Blended learning courses and European Summer School. In the next phase, all partner universities will collaborate to design three interactive eLearning/Blended learning courses (O4) building upon O1 to O3. They will cover the key eHealth topics; 1) Interoperability, 2) Data Protection and Data Security, and 3) Big Data and Analytics. A TeacherBot and virtual reality environments will be adapted and integrated into the eLearning platform to engage students and explore cultural competencies in interprofessional care using eHealth. The course material is designed to be applied in videoconferencing supported teamwork across countries. In O5 European Summer Schools on Interprofessional eHealth Education will cooperate to develop material for the face-to-face summer school where three additional key subjects will be taught and assessed; 1) Innovation and Entrepreneurship, 2) Leadership and Governance and 3) Ethics and Legal. Local and independent evaluations will be designed and performed in O6 eHealth4all@EU Evaluations to obtain feedback from the graduate students and teachers who take part in and deliver both the eLearning courses and Summer Schools. O7 eHealth4all@EU Final Report will summarise all activities within the project and lay the ground for a scientific publication in a high impact journal. The eHealth4all@EU project will take care that its activities have impact beyond the three courses and the two summer schools: There are two international multiplier events in Brussels and Porto and four local multiplier events at the four sites of the partners in Europe. The consortium partners will be present at major scientific conferences, e.g. MIE and MEDINFO, to present work in progress and the final results. All project partners are well interconnected in the scientific and professional community and will make use of these contacts to spread information about the achievements. The eHealth4all@EU project builds upon substantial experience in eHealth education at the four site and will move this experience to the next level for a wide audience. Kooperationspartner: Hochschule Osnabrück Universität Osnabrück University of Eastern Finnland, Kuopio University of Porto (Portugal) Projektdauer: 2019 - 2022 Drittmittelgeber: Erasmus + Strategische Partnerschaft For more information on the research project, please visit the website eHealth4all@EU | Hochschule Osnabrück (hs-osnabrueck.de) Klinikum 4.0: Einkauf - Logistik - Controlling. Systemisch vernetzte, intelligente Prozesse und digitalisierte Daten für das Krankenhaus der Zukunft. Die Vision dieses Projektes ist es, im Krankenhaus eine Vielzahl von manuellen, fraktionierten und oft papierbasierten administrativen Routinetätigkeiten durch digitale, in Prozessketten eingebettete Aktivitäten zu ersetzen. Dadurch werden Krankenhäuser zukunftsfähig gemacht, die Arbeitsbelastung der betroffenen Mitarbeiter sinkt, die Effektivität steigt und gleichzeitig erhöht sich die Patientensicherheit. Während in der Industrie digitale und semi-automatisierte Prozesse längst Standard sind, fehlen diese im Krankenhaus weitestgehend, oder es existieren Einzellösungen, die nicht miteinander verbunden sind. Die Akteure werden durch das mehrfache manuelle Ausfüllen von Formularen oder den Umgang mit unterschiedlichen Computerprogrammen stark belastet und das Risiko von falschen Eintragungen steigt. Dem hier konzipierten Entwicklungsprojekt liegt die Aufgabe zugrunde, in 7 Clustern von Arbeitspaketen relevante Prozesse im Klinikum vernetzten und dedizierte weitestgehend automatisierte Ideallösungen zu schaffen, die durch eine zentrale Prozessintelligenz gesteuert werden. Als Beispiele für hochrelevante Prozesse, die in der aktuellen Ausgangslage eine realistische Chance auf Standardisierung und damit auch Automatisierung besitzen, wurden Prozesse rund um die klinische Materialwirtschaft ausgewählt. Diese beziehen eine Vielzahl von Akteuren ein, insbesondere Ärzte und Pflegekräfte zur Definition eines Materialkatalogs, Versorgungsassistenten in dem konkreten Bestellprozess, Einkauf, Lagermanagement, Controlling und Geschäftsführung sowie klinisches Qualitätsmanagement. Die Prozessintelligenz soll dabei den Workflow lenken und im Hintergrund im Sinne einer smarten Informationslogistik die Daten mit den vorhandenen Subsystemen austauschen, während die Benutzer bereits wieder ihren Kerntätigkeiten nachgehen können und von den Routineaufgaben so weit wie möglich befreit werden. Gleichzeitig wird ein konsistenter und kontinuierlicher Pflegeprozess für die Aktualisierung der Stammdaten etabliert und die Basis für eine präzise komplexe Datenanalyse zum Zwecke des Qualitätsmonitorings und der Steuerung im Krankenhaus geschaffen. Am Beispiel der klinischen Materialwirtschaft kann so realistisch aufgezeigt werden, wie ein Klinikum 4.0 funktionieren kann. Die beabsichtigte Innovation stellt im Vergleich zu bestehenden / verfügbaren Lösungen in folgernder Hinsicht einen Mehrwert für die Kliniken dar: Etablierung impliziter Interaktionsketten und Aufbau einer Informationslogistik im Krankenhaus durch eine zentrale, intelligente, systemisch ausgerichtete prozesssteuernde Instanz, den GSG CPI Server Sicherstellung einer konsistenten aktualisierbaren Datenbasis als Grundlage für Prozesssteuerung und Datenanalytik sowie Implementierung von Mechanismen der Datenpflege Automatisierung von Routinetätigkeiten und intelligent geleitete Benutzerführung in ausgewählten Prozessen insbesondere in der klinischen Materialwirtschaft Mobile Datenerfassung und Datenanzeige am Ort des Geschehens mit dem Ziel der prozessunterstützenden Informationslogistik unterstützt durch eine robuste, kontextabhängige Situationserkennung und Aktionsumsetzung Intelligente MDE Apps befreien den Benutzer von der Notwendigkeit spezialisiertes Wissen über Backendsysteme (Materialwirtschaft, KIS, etc.) aufzubauen Automatischer, transaktionaler Austausch der mobilen Datenerfassungsgeräte mit der zentralen, prozesssteuernden Instanz GSG CPI Server zur Kommunikation mit den diversen Subsystemen Prüfung und ggf. Entwicklung eines standardisierten Prozesses nach den Vorgaben und in Zusammenarbeit mit der Standardisierungsinstitution IHE Deutschland Neben diesem innovativen Kern der Maßnahme wird eine ganze Reihe weiterer Prozessverbesserungen angestrebt, wie u.a. die Bereitstellung einer innovativen Technologie zur Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Rückverfolgbarkeit von Implantaten, Realtime-fähiges Sachkostencontrolling, prozessuale Unterstützung nach Bundesarzneimittelplan. Kooperationspartner: GSG mbH Hannover Klinikum Region Hannover Projektdauer: 2019 - 2021 Drittmittelgeber: EFRE ROSE – Das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland Das Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen, die Qualität der Versorgung – auch im ländlichen Raum – sicherzustellen und zu optimieren und dies vor dem Hintergrund der ethischen, rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen zu realisieren. Dabei muss es zwangsläufig zu neuen Formen der Versorgung und Kooperation kommen. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen haben die Hochschule und Universität Osnabrück sich zusammengefunden, um Forschung, Lehre und Praxistransfer im Gesundheitsbereich zu bündeln. Sie arbeiten daher am Aufbau eines gemeinsamen Gesundheitscampus, in dem die Gesundheitseinrichtungen der Region aktiv einbezogen werden. Das Projekt ROSE ist Teil dieses im Aufbau befindlichen Gesundheitscampus. Das Projekt widmet sich einer auf die Region Osnabrück fokussierte Forschung, dem Aufbau entsprechender forschungsförderlicher Strukturen und der Entwicklung von institutionalisierten Beziehungen zu den Gesundheitseinrichtungen in der Region. Dabei soll das Prinzip des Lernens durch Forschung gelten, das als Motor der Kooperation der Hochschulen und der Gesundheitseinrichtungen dienen soll. Das „Lernende Gesundheitswesen in der Region Osnabrück-Emsland“ ist eine über 5 Jahre angelegte Maßnahme, die es erlaubt, langfristige Beziehungen einzugehen. Kernelement ist eine Austauschplattform, die Daten von – zum Beispiel – Kliniken, Gesundheitsnetzen, Kommunen und den Hochschulen bündelt. Weitere Ziele von ROSE sind unter anderem der Aufbau und Betrieb eines Graduiertenkollegs von Hochschule und Universität Osnabrück zum Thema „Patientenzentrierte Versorgungsgestaltung durch Forschung“ sowie eine institutionalisierte Zusammenarbeit mit den Gesundheitsdienstleistern in der Region. ROSE wird mit 2,5 Millionen Euro aus Landesmitteln durch das „Niedersächsische Vorab“ gefördert. Projektdauer: 2015-2020 (verlängert bis 31.12.2021) Drittmittelgeber: VW Stiftung Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . INITIATIVE eHealth – INovationen IdenTIfizieren, AdopTIeren, Verankern, Evaluieren Der Forschungsschwerpunkt Pro INITIATIVE eHealth – Innovationen Identifizieren, Adoptieren, Verankern und Evaluieren wird für eine Laufzeit von 5 Jahren beginnend ab August 2015 von VW Vorab gefördert. Er beinhaltet eine Graduiertenförderung in Kooperation mit der Universität Osnabrück. Beteiligte Professorinnen und Professoren sind Andrea Braun von Reinersdorff (WiSo), Stephan Kleuker (IuI), Frank Thiesing (IuI), Thorsten Litfin (Lingen) sowie Ursula Hübner (WiSo Gesamtleitung). Neben einer Vielzahl von Partnern aus der Region und Krankenhäusern bundesweit beteiligt sich die OECD an dem Forschungsschwerpunkt. Gemeinsam werden Instrumente und Methode des eHealth Benchmarking weiterentwickelt und international erprobt ( www.it-report-gesundheitswesen.de ). Mit dem eHealth Demonstrator Elektronisch unterstütztes Wundmanagement, der zusammen mit dem Osnabrücker Wund- und Lymphzentrum aufgebaut wird, werden eHealth Innovationen aus technischer und organisatorischer exemplarisch dargestellt. Für Krankenhaus IT-Leiter/innen werden gezielte Weiterbildungsmaßnahmen angeboten, die mit dem bmbf Verbundprojekt KeGL zur offenen Hochschule synchronisiert werden. Der Forschungsschwerpunkt Pro INITIATIVE eHealth ist Teil des gemeinsamen Gesundheitscampus der Hochschule und Universität Osnabrück. Projektdauer: 2015 - 2020 Drittmittelgeber: VW Stiftung Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . GEva-ISI - Gesundheitsterminal als Bindeglied zwischen Bürger und Gesundheitsdienstleistung. Evaluation einer informationstechnischen Service-Innovation Gesundheitsterminals bieten einen sicheren Zugang zu personalisierten Dienstleistungen rund um das Thema Gesundheit an. Sie stellen einen der möglichen Wege dar, die Hoheit der Bürger über ihre Gesundheitsdaten im Rahmen der Telematikinfrastruktur zu realisieren. Gesundheitsterminals sind bislang in Deutschland in dieser Form nicht realisiert. Mit der geplanten bundesweiten Einführung von insgesamt 7.500 Geräten Gesundheitsterminals zunächst nur in Apotheken, später auch in Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren durch die Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement (DeGIV) ergibt sich erstmalig die Chance, das Thema Gesundheitsterminal wissenschaftlich zu untersuchen. Die Aufstellung der ersten Gesundheitsterminals erfolgte im August 2015 in der Pilotregion Eschwege (Hessen) mit einem zunächst beschränkten Dienstleistungsangebot in Kooperation mit der dort ansässigen Krankenkassen BKK Werra-Meißner. Weitere Regionen - auch in Niedersachsen - und Krankenkassen folgen und im Laufe der Projektlaufzeiten werden weitere sogenannte PlusDienst wie eine Arztauskunft, Zweitmeinungen oder ein persönliches Archiv auf dem Terminal angeboten. Das Projektes GEva-ISI hat das Ziel, die Gebrauchstauglichkeit, die Nutzung und den Nutzen von Gesundheitsterminals, am Beispiel der DeGIV Terminals und ihrer Anwendungen, unabhängig und neutral zu evaluieren und im Kontext der internationalen Entwicklungen zu bewerten. Das Projekt leistet einen Beitrag zu dem Gesundheitscampus Osnabrück, bei dem sich die beiden Osnabrücker Hochschulen gemeinsamen mit regionalen Partnern das Ziel gesetzt haben, die "Gesundheitsversorgung neu zu gestalten“. Aus den in der Pilotregion Eschwege gewonnenen Erkenntnissen lassen sich Rückschlüsse auf die Einführung der Terminals in der Region Osnabrück/Emsland ziehen. Kooperationspartner: DeGIV GmbH - Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement Universität Osnabrück Projektdauer: 2018 - 2021 Drittmittelgeber: EFRE PosiThera - Prozessbezogene, kontextsensitive Entscheidungsunterstützung und Simulation zur Therapieunterstützung am Beispiel chronischer Wunden PosiThera erzeugt einen signifikanten medizinischen Mehrwert innerhalb der Versorgungskette Diagnose-Therapie-Nachsorge/Rehabilitation durch die Bereitstellung einer kontextsensitiven und prozessbezogenen Entscheidungsunterstützung durch Informationskontinuität. Denn Versorgungskontinuität in einer solchen Versorgungskette ist abhängig von Informationskontinuität beziehungsweise setzt diese voraus. Eine effektive und effiziente Therapie einer chronischen Erkrankung erfordert die Abstimmung der einzelnen intersektoralen und multiprofessionellen Behandlungsschritte aufeinander, damit eine wirksame medizinisch-pflegerische Versorgungskette entsteht. Mit PosiThera wird erstmalig Informationskontinuität durch ein gemeinsames Werkzeug zur Entscheidungsunterstützung für alle Beteiligten im Bereich der Diagnostik und Therapie von chronischen Wunden ermöglicht. PosiThera fertigt eine gleichnamige Softwarelösung zur Entscheidungsunterstützung und Simulation von Behandlungsansätzen auf Basis eines Regelwerkes und Expertensystems an. Die Softwarelösung ist als ein digitales Analogon eines realen Comprehensive Wound Centers (CWC) zu verstehen. Es folgt der Idee einer Wissenskooperation verschiedener medizinischer Fachrichtungen, mit dem Ziel einer interdisziplinären, multiprofessionellen, intersektoralen Zusammenarbeit und Koordination der Aktivitäten, als Grundlage einer problemorientierten Betreuung und medizinischen Versorgung der Patienten. Die Ergebnisse der Entscheidungsunterstützung und Simulation werden im Kontext des jeweiligen Prozessschrittes (Diagnose, Therapie und Nachsorge) und Akteurs (bspw. Hausärzte, Fachärzte, Pflegekräfte) präsentiert. Je nach Bedarf können diese Ergebnisse den anderen Akteuren zur Diskussion und gemeinsamen Abstimmung kommuniziert (gemeinsame Entscheidungsfindung) oder ihnen einfach zur Kenntnisnahme nach einer Entscheidung übermittelt werden (einzelne Entscheidungsfindung). Damit verbindet PosiThera drei wesentliche Elemente einer medizinischen Therapie, nämlich 1. die Entscheidungsfindung, 2. die Therapiebegleitung und 3. die Einbindung multipler Akteure einschließlich des Patienten und ggf. seiner Angehörigen in die Versorgungskette. Dieser konkrete Ansatz ist bislang in der Literatur weder angedacht noch in der Praxis realisiert worden. Entscheidungsunterstützende Systeme in der Medizin sind zwar in der wissenschaftlichen und praxisorientierten Diskussion anzutreffen, finden aber nur vereinzelt Einsatz im deutschen Gesundheitswesen, z.B. im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit oder im Rahmen von FuEProjekten, wie z.B. in der Behandlung von Patienten mit chronischen Lebererkrankungen. PosiThera greift entsprechende Erfahrungen mit digitaler Entscheidungsunterstützung auf und revolutioniert sie durch Kontextbezug, Prozessorientierung, Multiprofessionalität und Einbindung des Patienten. Projektpartner: Hochschule Osnabrück atacama Software GmbH (Verbundkoordination) PlanOrg Informatik GmbH Universitätsmedizin Göttingen, Inst. Med. Informatik Projektdauer: 2017 - 2020 Drittmittelgeber: BMBF Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . GIO – Gestaltungskompetenz als Innovator für hochzuverlässige Organisationen im Gesundheitssystem Hintergrund des Projektes sind die hohen Voraussetzungen an die Gesundheitsversorgung, um die Sicherheit der Patienten und Patientinnen zu gewährleisten. In jüngster Zeit erschrecken viele Berichte, die über Gesundheitsgefahren durch Behandlungsfehler informieren. Bei der Analyse wird der Blick meist auf Fragen gelenkt, die die Gründe dieser Fehler identifizieren sollen, wie denen nach den Ursachen, den Verantwortlichen oder warum eine Gefährdung nicht verhindert werden konnte. In dem hochinnovativen und transdisziplinären Projekt wird bewusst ein anderer Blick auf die Patientensicherheit gelegt. Im Mittelpunkt soll dabei die Sicherheitskultur stehen. Nicht erst nach dem Eintritt von Fehlern soll reagiert werden, sondern vorab bereits das Auftreten von Fehlern vermieden werden. Entsprechend ist in der Einrichtung selbst wie auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Sensibilität für potenzielle Störungen und Fehler erforderlich. Auch mehr Flexibilität und Entscheidungskompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unabdingbar. Hier setzt das Forschungsprojekt an und entwickelt für den Bereich Krankenhaus eine interaktive Lernumgebung, in welcher das Krankenhauspersonal, die erforderlichen Kompetenzen für eine Sicherheitskultur erlernen können. Im Sinne des konsequenten Perspektivwechsels wird an Positivbeispielen gelernt . Hierzu werden in drei Fallstudien die Strukturmerkmale, mögliche Einflussfaktoren und sowie Mechanismen, die durch proaktives Verhalten bzw. einer Sicherheitskultur zustande kommen, als gelingende Beispiele für Patientensicherheit im Krankenhaus identifiziert und in komplexe Lernszenarien überführt. Projektpartner: Hochschule Osnabrück Universität Osnabrück Freie Universität Berlin Kooperationspartner: Schüchtermann-Schiller´sche Kliniken Bad Rothenfelde Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. Projektdauer: 2016-2019 (verlängert bis 31.12.2020) Drittmittelgeber: VW Stiftung Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . KeGL – Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens Der Beitrag der Hochschule Osnabrück im Verbundvorhaben „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens (KeGL) fokussiert auf die Erforschung und Entwicklung bedarfsgerechter und modularisierter Zertifikatsangebote zur kompetenzorientierten Weiterbildung von Gesundheitsfachpersonal. Initiator an der Hochschule Osnabrück ist hier das Innovationszentrum Weiterbildung um Professorin Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Heike Thiele und Alexander Karsten Wolf sowie Professorin Dr. Ursula Hübner und Professor Dr. Wolfgang Arens-Fischer. Mit der Einbettung von neuen Modulen und Zertifikatskursen in das Gesamtangebot niederschwelliger, modularisierter Angebote in aufwärtskompatibler Form an der Hochschule Osnabrück wird das Weiterbildungsangebot im Gesundheitsbereich weiter entwickelt. Besonders in den Bereichen Patientensicherheitsmanagement und Gesundheits- und Medizininformatik werden hier neue Angebote entstehen. Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projekthomepage . Projektpartner: Universität Osnabrück Ostfalia Hochschule Hochschule Hannover Jade Hochschule Projektdauer: 2. Förderphase: 2018 - 2020 1. Förderphase: 2014 - 2018 Drittmittelgeber: BMBF EU*US_eHealth_Workforce - Mapping Skills and Competencies; Providing Access to Knowledge, Tools and Platforms; and Strengthening, Disseminating and Exploiting Success for Outcomes for a Skilled Transatlantic eHealth Workforce The EU-US eHealth Workforce Development Consortium has an overall goal of mapping, quantifying and projecting the need, supply and demand for workforce skills and competences, utilising these results to further develop IT skills and training programmes for the healthcare workforce. This work is a continuation and further development of the EU-US collaboration under the EU-US MoU eHealth Roadmap, leveraging the work this group has developed to date, including the HITCOMP Tool and Repository. Additionally, we hope to build upon that work to include intersecting it with foundational education and training methods and materials in eHealth. We will continue analysing the needs, trends and approaches to improve the health IT workforce. Finally, we will provide an interactive web platform in which end-users, educators, governments and industry can: communicate; exchange information; provide and locate opportunities for training, skills development and employment opportunities; and increase knowledge related to the eHealth, health information technology, and health informatics disciplines. Project partners: Hochschule Osnabrück Omni Micro Systems and Omni Med Solutions UG European Health Telematics Association Tampere University of Technology Steinbeis Innovation gGmbH Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) Project duration: 2016-2018 Third-party donor: Horizon2020 cognIT health – Cognitive Grundlagen von Kooperation: Konzepte für eine optimierte IT in der kooperativen Patientenversorgung Formen der kooperativen Patientenversorgung werden in Zukunft noch stärker als heute die Art und Weise bestimmen, wie Patienten behandelt und betreut werden. Elektronische Patientenakten haben sich dabei als effektive Informationslieferanten herausgestellt, sie in das Zusammenspiel der Akteure einzubinden, ist bislang nicht befriedigend gelungen. Dazu ist es nötig, die kognitive Basis von Kooperation, d.h. die menschliche Informationsverarbeitung der einzelnen Akteure, besser zu berücksichtigen. CognIT health hat es sich daher zum Ziel gemacht, Konzepte für eine kooperationstaugliche IT zu identifizieren, umzusetzen und experimentell zu überprüfen. Die Mensch-Informations-Mensch-Schnittstelle wird dabei eine zentrale Rolle übernehmen, anhand derer sich zeigt, wie gut die Akteure ihre Entscheidungen treffen können und wie gut damit die Behandlungsprozesse abgestimmt sind. Die Ergebnisse von CognIT health werden über das Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V., dem viele Gesundheitsdienstleister der Region angehören, in die Praxis getragen. Projektdauer: 2012 - 2015 Drittmittelgeber: VW Stiftung EPA 291a – Elektronische Patientenakte – ePA II: Mehrwerte demonstrieren! Bis Ende 2012 werden mehr als die Hälfte der Bundesbürger im Besitz der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sein und somit über elektronische Zertifikate zur Authentifizierung und zur Datenverschlüsselung im Rahmen der nationalen Telematikinfrastruktur (TI) verfügen. Der Bürger erhält dadurch eine aktive, sichere und vertrauenswürdige Möglichkeit an den telematischen Anwendungen – von der Vergabe von Berechtigungen zur Einsichtnahme von medizinischen Daten bis zur Einsichtnahme in die eigenen medizinischen Daten – zu partizipieren. Eine solche bürgerorientierte, im §291a SGB V explizit benannte Anwendung ist die elektronische Patientenakte (nachfolgende „ePA-291a“ genannt). In einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt (FuE) des Bundesministeriums für Gesundheit (2009-2011) wurde die ePA-291a zunächst als eine Integrationsplattform zum Austausch von medizinischen Daten zwischen Leistungserbringern und Bürgern entwickelt und umfassend spezifiziert. Im Rahmen der Fortführung des FuE-Projektes sollen im aktuellen Projekt die definierten Funktionalitäten und Muster zum Austausch medizinischer Daten zwischen Arzt und Bürger auf Basis der spezifizierten und prototypisch umgesetzten ePA-291-Plattform ins Feld gebracht werden. Übergeordnetes Ziel ist es den Nutzwert der ePA-291a in realen Anwendungen/Szenarien für die Einbindung des Bürgers, die Effizienz der Kommunikation und die Qualität der ausgetauschten Daten durch die Nutzung einer ePA nach §291a SGB V, zu demonstrieren. Da der Informationsaustausch innerhalb des Gesundheitswesens bisher fast ausschließlich mithilfe von Papierdokumenten erfolgt, bietet sich als ein erstes Anwendungsparadigma die Nutzung strukturierter, elektronischer (Transfer-) Dokumente auf Basis der HL7 Clinical Document Architecture Release 2 (HL7 CDA) an, da diese die unterschiedlichen Grade an Interoperabilität und Lesbarkeit (Mensch / Anwendungssystem) gewährleistet. Die steigende Zahl aktueller Entwicklungen von HL7 CDA- Dokumenten sowohl in Deutschland als auch auf internationaler Ebene bestätigt dabei die Praxisrelevanz von strukturierten Dokumenten auf der Basis HL7 CDA. Die Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen hat mit der Spezifikation des elektronischen Pflegeberichts sowie der Arbeiten an einem elektronischen Wundbericht und einem elektronischen Physiotherapiebericht bereits einen zentralen Beitrag zu dem beschriebenen Anwendungsszenario geleistet. Diese Ergebnisse, sowie die Spezifikationen für den elektronischen Arztbrief und den elektronischen Medikationsplan können somit unmittelbar als strukturgebende Elemente für die Inhalte einer mehrschichtigen elektronischen Patientenakte im Sinne der ePA-291a genutzt werden. Die begonnenen Entwicklungsarbeiten sind ein erster Schritt auf dem Weg zu einer standardisierten und damit letztlich auch nutzbaren bürgerorientierten, multiprofessionellen Dokumentation innerhalb der ePA 291a für Deutschland. Für eine dauerhafte und erfolgreiche Umsetzung des Projektes wird es darüber hinaus notwendig sein, die Ergebnisse in aktuelle internationale und insbesondere europäische Entwicklungen einzubetten bzw. mit diesen zu harmonisieren. Kooperationspartner: Projektleitung Prof. Dr. O. Rienhoff (Universitätsklinikum Göttingen, Abteilung Medizinische Informatik) Projektdauer: 2012 - 2014 MHH-QuAALi – Berufliche und akademische Weiterbildung im Bereich AAL Ziel ist der Aufbau eines interdisziplinären Weiterbildungsangebotes zu den Einsatzmöglichkeiten von AAL-Technologien in der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung. Pflegekräfte wie auch medizinisch, therapeutisch und sozial tätige Personen erhalten einen qualifizierten Überblick über verfügbare Dienstleistungen und Technologien. Sie sollen befähigt werden, die Anwendungsgebiete von AAL erfassen zu können und den Einsatz von unterstützenden Technologien zu forcieren. Personen aus technischen Berufen werden über die Bedürfnisse und Lebensbedingungen jener Menschen aufgeklärt, für die AAL Nutzen bringen können. Langfristig soll das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot Kommunikationsprozesse zwischen den verschiedenen Berufsgruppen anregen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. Die Arbeitsplanung des Projektes basiert auf verteilten Arbeitspaketen, in denen jedes Mitglied des Konsortiums aus kompetenten und erfahrenen Einrichtungen beteiligt ist. Aufbauend auf einem didaktischen Konzept, welches die Verflechtung von Seminaren mit praxisorientierten Lernphasen und multimedialen, webbasierten Lerninhalten vorsieht, wird im ersten Schritt ein lernzielorientiertes Curriculum entwickelt und die Durchführung der Weiterbildung geplant. Parallel zur Durchführung erfolgt die Evaluation, die Überarbeitung des Curriculums sowie die Entwicklung eines Geschäftsmodells zur langfristigen und nachhaltigen Etablierung des zertifizierten Angebotes im Weiterbildungssektor. Der wissenschaftlichen und volkswirtschaftlichen Relevanz des Themas AALwird durch begleitende Forschungsarbeiten und einem nachhaltigen Vermarktungskonzept Rechnung getragen. Die hohe regionale Bedeutung sowie nationale und internationale Anerkennung des Antragstellers und die Nutzung bereits gut ausgebauter regionaler Netzwerke wirken hierbei förderlich. Das Weiterbildungskonzept soll nach Projektende auch auf weitere Anbieter und Bildungseinrichtungen, wie Hochschulen übertragen werden. Einerseits durch die Präsenz der Angebote in den Weiterbildungskatalogen der Zentren für Weiterbildung und Technologietransfer, der IHK und HWK, sowie andererseits durch die Einbindung der Angebote in die Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Modularität der Angebote und der Ansatz neuer Lernmethoden, wie z.B. eLearning, schaffen zudem eine attraktive Flexibilität und lässt die Inanspruchnahme auch durch heterogene Teilnehmergruppen zu, wodurch die Akzeptanz der Maßnahmen gefördert wird. Projektpartner: BITZ GmbH Braunschweig Hochschule Hannover Medizinische Hochschule Hannover Kooperationspartner: Leibniz Universität Hannover InnovAging Center for Near Field Communication Management (CNM) Industrie- und Handelskammer Hannover VDI Landesverband Niedersachsen Distributed Artificial Intelligence Laboratory (DAI-Labor) Projektdauer: 2011 - 2014 HITADO – Health IT Adoption - Erarbeitung eines IT-Innovationsindexes im Gesundheitswesen Der Einsatz von IT in Gesundheitseinrichtungen kann wie vielerorts nachgewiesen zu einer Optimierung von internen und einrichtungsübergreifenden Versorgungsprozessen führen, die Patientensicherheit gewährleisten und zu einer faktenorientierten Grundlage von klinischen und administrativen Entscheidungen beitragen. Die Implementierung von IT setzt Innovationsfreudigkeit voraus und verlangt Risikobereitschaft, denn nicht jedes IT Projekt führt auch zwangsläufig zu dem gewünschten Ziel. Vor diesem Hintergrund ist die Einführung von IT kein Selbstläufer, sondern wird vorzugsweise von solchen Einrichtungen erfolgreich bewerkstelligt, die ganz bestimmte Eigenschaften mitbringen. Das Projekt „Health IT Adoption“ – HITADO macht es sich daher zum Ziel, Eigenschaften von Gesundheitseinrichtungen zu erfassen, um die Durchdringung mit IT und insbesondere den Implementierungsstatus der elektronischen Patientenakte (EPA) vorherzusagen. Dazu werden insbesondere verschiedene Regressionsverfahren eingesetzt. Aus den signifikanten Einflussgrößen wird dann ein Index bestimmt, der den Grad der „Health IT Adoption“ anzeigt. Dieser bezieht sich auf IT im Gesundheitswesen allgemein (Health IT), HIT Index, und auf den Implementierungsstatus der EPA im Besonderen, EPA Index. Der jeweilige Index wird hinsichtlich seiner Güte (Validität und Reliabilität) untersucht werden. Ferner wird der Index für unterschiedliche Arten von Gesundheitseinrichtungen getrennt ermittelt werden, da davon auszugehen ist, dass Krankenhäuser auf Basis anderer Grundlagen entscheiden als niedergelassene Praxen. Projektpartner: trinovis GmbH Hannover GSG Gesellschaft für Standardprozesse im Gesundheitswesen Hannover CORANTIS Kliniken gGmbH Vechta Projektdauer: 2011 - 2013 IKM health – Informationsketten-Management zur Verbesserung der Patientenversorgung Chronisch kranke, multimorbide und pflegebedürftige Menschen sind in unserer Gesellschaft häufig auf eine Vielzahl von Gesundheitsdienstleistungen unterschiedlicher Akteure aus verschiedenen Sektoren und Gesundheitsberufen angewiesen. Die Interaktion dieser Strukturen ist komplex und bedarf eines hohen Grades an allgemeiner und patientenorientierter Planung und Abstimmung. Die zu erbringenden Leistungen werden zwar oft initial am Ende einer akuten Behandlung durch den Arzt in seiner klassischen Rolle als Verantwortlicher der Behandlung abgestimmt. Bei chronischen, multiplen Erkrankungen erfolgt die Behandlung und Versorgung jedoch häufig durch mehrere ärztliche Spezialisten. Hinzukommen Pflegekräfte und Therapeuten verschiedener Disziplinen, sowie Sozialarbeiter und nicht zuletzt die Angehörigen. Erst wenn diese Dienstleistungen durch ein sicheres aber für die Fachberufe transparentes Informationsband zu einer effizienten „Kette“ verknüpft werden, können die Qualität und damit die Wirtschaftlichkeit der Versorgung gesteigert werden. Ein wichtiges Element der gegenseitigen Abstimmung ist der geregelte Austausch von patientenbezogenen Informationen. Diese bilden das Rückrat einer Versorgungskontinuität im Gesundheitswesen. Das Projekt beabsichtigt deshalb die Entwicklung von Modellen für ein systematisches Informationsketten-Managements (IKM health) für eine bessere und wirtschaftlichere Versorgung unter besonderer Berücksichtigung der strategischen und taktisch-operativen Ebene. In derzeitig bestehenden Kommunikationsszenarien wird die Weitergabe von pflegerisch-therapeutischen und sozialen Informationen nur unzureichend berücksichtigt. Wir schlagen daher vor, das derzeitige Szenario um Kommunikationspfade zu erweitern, die alle Akteure einschließlich der Patienten und Angehörigen integrieren. Dabei wollen wir uns beispielhaft auf solche Versorgungsfälle konzentrieren, in denen der Effekt einer funktionierenden Informationskette am deutlichsten nachweisbar ist, nämlich in der Versorgung von Menschen mit multiplen und/oder chronischen Erkrankungen. Dazu zählen Menschen mit Rückenschmerzen, chronischen Wunden und Tumorschmerzen. So heterogen diese Erkrankungen von ihrer Ätiologie und dem klinischen Erscheinungsbild auch sein mögen, so sind sie doch alle mit Leiden und einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität verbunden. Im besten Falle ist es ein multiprofessionelles Team von Experten, das sich diesen Patienten widmet. Verbundpartner: Universitätsmedizin Göttingen, Abteilung für Medizininformatik, Prof. Dr. O. Rienhoff Universität Osnabrück, FB Humanwissenschaften, Fachgebiet Pflegewissenschaft, Prof. Dr. H. Remmers Kooperationspartner: Aribyte GmbH Atacama Software GmbH GewiNet - Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V. Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnarück e.V. Sanimed GmbH Projektdauer: 2010 - 2012 GAP.info – Elektronische Instrumente zur Schließung von Informationslücken in der multiprofessionellen Gesundheitsversorgung Aus der Literatur ist bekannt, dass Informationslücken die Patientensicherheit gefährden können. Unklar dagegen bleibt die Anzahl, Art, Beschaffenheit, der Hintergrund und die Relevanz von spezifischen Informationslücken und ihr konkrete Gefährdungspotenzial für den Patienten. Diese Lücken entstehen in der täglichen Routine der multiprofessionellen Patientenversorgung. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel des Projektes GAP.info, a) die Fehler und Gefahren empirisch zu identifizieren, b) eine Sollbeschreibung anhand des Risikopotenzials und der Anwenderbedürfnisse in Form von Modellen anzufertigen, c) marktgängige IT-Lösungen gemäß den Sollvorgaben auszuwählen, zu parametrieren und exemplarisch bereit zu stellen und d) diese Testanwendungen in umschriebene Szenarien auf ihre Brauchbarkeit zu evaluieren. Aufgrund von Voranalysen schlagen wir vor, folgende Instrumente als Testandwendungen näher zu betrachten: Instrument I zur selektiven, automatisierten Extraktion von Informationen aus der verbalen Kommunikation, Instrument II zur problemorientierten multiprofessionellen Verlaufsdokumentation und Instrument III zur Distribution der Dokumente und Steuerung der Kommunikation. Die Beteiligung der Endandwender ist dabei ein zentrales Element der Modellentwicklung und deren Umsetzung. Sie führt zu einer durchgängigen Betrachtungsweise von den Fehlern und bis hin zu deren Beseitigung und zu einer Verdeutlichung des Wertes von Informationen in der Praxis der Patientenversorgung. Electronic Care Chain Management (eCCM) – Entwicklung eines Modells für eine durchgängige Patientenversorgung Mit dem Vorhaben electronic Care Chain Management (eCCM) werden Prinzipien des kollaborativen Supply Chain Managements (SCM) auf die Patientenversorgung übertragen und praktisch umgesetzt. Insbesondere sollen dabei die Aspekte der (i) organisationsübergreifenden Prozessorientierung und -steuerung, (ii), Gestaltung eines reibungslosen Informationsflusses, (iii) der verbesserten Planung und (iv) der Nutzung von Metriken aus dem Supply Chain Management übernommen und an die Spezifika des Gesundheitswesens angepasst werden. Kollaboratives SCM wird hierbei verstanden als ein umfassendes Konzept zur Optimierung und Steuerung einer an den Bedürfnissen des Endkunden ausgerichteten Kooperation von Unternehmen, das nicht nur logistische, sondern jegliche Art von kollaborativen Prozessen beinhaltet. Supply Chain Management – mit seiner Fülle von ausgearbeiteten Konzepten – bietet die Chance, auch im Gesundheitswesen als übergreifendes Modell einer Zusammenarbeit zu dienen und damit auf Erfahrungen zurückgreifen, die für das Gesundheitswesen zunächst neu sind. Der Gedanke der Steuerung der Prozesse und des Informationsflusses innerhalb von SCM Konzepten macht diese besonders attraktiv für die Gestaltung von kooperativen Versorgungsformen im Gesundheitswesen. Obwohl dieser Ansatz nahe liegt, wurde er bislang weder im Zusammenhang mit eHealth noch mit Gesundheitstelematik diskutiert. Vor diesem Hintergrund verfolgt eCCM zwei Hauptziele. Erstes Hauptziel Dabei sollen die wesentlichen allgemeingültigen Prozesse zwischen den Leistungserbringern in Form einer abstrakten Darstellung beschrieben werden. Ferner sollen die Prozessbeschrei-bungen um die auszutauschenden Informationen ergänzt werden. Hierzu wird auf vorhandene Informationsmodelle und Nachrichten- bzw. Dokumentenstandards (HL7/CDA, CCR u.a.) zurückgegriffen. Resultat ist ein Care Chain Management Modell (CCMM), das sich an SCM Konzepten und im Gesundheitswesen bekannten Standards orientiert. Zweites Hauptziel Das Projekt zielt zweitens darauf ab, das zunächst allgemein gefasste CCMM in einem ausgewählten Bereich stärker zu spezifizieren. Dabei werden Interfaceprozesse der medizinisch-pflegerisch-therapeutisch-sozialen Versorgung von insbesondere alten Menschen analysiert und in das CCMM integriert. Die Betreuung von chronisch kranken, multimorbiden und alten Menschen stellt aufgrund der demographischen Entwicklung eine besondere Herausforderung für die Gesundheitspolitik dar und ist ein gutes Beispiel für den hohen Abstimmungsbedarf der beteiligten Leistungserbringer in einer kooperativen Versorgungsform. Die Spezifikation des CCMM betrifft die Beschreibung der Interfaceprozesse, des damit verbundenen Informationsbedarfs und der übermittelten Daten (Abbildung 1) sowie der Metriken zur Steuerung der Prozesse. Um diese Beschreibungen möglichst allgemeingültig und präzise zu erstellen, erfolgen die entsprechenden Arbeiten in enger Abstimmung mit dem „Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.“ Dieses fungiert als erste Instanz der Konsensbildung und als Multiplikator. Ein weiterer Multiplikator ist die Nordmedia Hannover, die die Erkenntnisse aus dem Projekt in die eHealth Initiative Niedersachsen hineinträgt. Die in dem Modell entwickelten Ansätze werden mit den durch eine umfassende Befragung ermittelten Daten zum aktuellen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen in Abgleich gebracht. Die geplante Befragung orientiert sich dabei an der Vorgehensweise des „IT-Reports Gesundheitswesen“. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Prof. Dr. Andreas Frey Kooperationspartner: Nordmedia Hannover (e-Health Niedersachsen Koordinator) Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Daniel Flemming Projektdauer: 2007 bis 2009 Finanzierung: MWK Hannover (AGIP) Bezug zu anderen Projekten: IT Report Gesundheitswesen Continuity of Care (CoCa) IT-Report Gesundheitswesen – Aktueller Stand der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen in Deutschland und Österreich In dem “IT-Report Gesundheitswesen“ strebte das gleichnamige Projekt an, die Ergebnisse mehrerer umfangreicher Befragung von Einrichtungen und von Herstellern im Gesundheitswesen zu veröffentlichen. Die in den Jahren 2005/2006 und 2007 erhobenen Resultate wurden in jeweils zwei Ausgaben des Reports (IT-Report 2007 und IT-Reort 2008) publiziert. Damit wurde eine breite Fachöffentlichkeit über den aktuellen Stand des Einsatzes und der Verbreitung von Informations- und Kommunikationslösungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens, insbesondere in Akutkrankenhäusern informiert. Die Erhebungen wurden vergleichbar gestaltet, sie unterschieden sich lediglich in ihrem Schwerpunkt: während die 2005/2006er Studie IT-Lösungen für die Integrierte Versorgung thematisierte, fokussierten sich die 2007er Studien einerseits auf Pflegeinformationssysteme und auf die Anwendung von eBusiness Verfahren, insbesondere von Methoden der Beschaffung von Arzneimitteln und Medikalprodukten in Krankenhäusern andererseits. Dabei fanden zwei Erhebungen zu Pflege-informationssystemen statt: eine in Deutschland und eine in Österreich - in beiden Fällen mit dem identischen Befragungsinstrument. Die Fragebögen in allen Studien enthielten Fragen zu demographischen Aspekten der Häuser, zum aktuellen Einsatz von klinischen und Managementmodulen eines Krankenhaus-informationssystems (KIS), zum Stand der elektronischen Patientenakte, sowie zur IT-Abteilung und der finanziellen Situation. Neben der Beschreibung der Ist-Situation, wurden auch die Planungen für das kommende Jahr berücksichtigt, genauso wie die wahrgenommenen Barrieren für den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie. Da die Abnehmerseite (Einrichtungen) von der Anbieterseite (Hersteller) abhängt wurden in 2005/2006 auch die Hersteller von IT-Lösungen im Gesundheitswesen befragt. Inhalte der Befragung waren in erster Linie das Produktportfolio und die Barrieren. Die Stichproben aller Befragungen (Rückläufer aus der Gesamterhebung) wurden jeweils auf Repräsentativität, d.h. der Übereinstimmung zwischen Stichproben- und Populationsmerkmalen (Größe, geogra-phische Lage und Trägerschaft) untersucht. Durch den weitestgehend identischen Aufbau der Studien sind Vergleiche zwischen den Jahren möglich sowie der Vergleich der Ergebnisse zum Einsatz von Pflegeinformationssystemen aus dem Jahr 2002. Ferner wurden die Resultate der Befragungen zum Thema „Elektronische Patientenakte“ in den Kontext von Studien aus anderen Ländern, insbesondere von der HIMSS (Health Information Management Systems Society) aus den USA, gestellt. Die Parallelerhebung von Daten aus Deutschland und Österreich ermöglicht einen Ländervergleich hinsichtlich des Einsatzes von Pflegeinformationssystemen. Aus der Vielfalt der Daten und Erkenntnisse sind im Folgenden die Ergebnisse zur Elektronischen Patientenakte (EPA) dargestellt. Unter einer Elektronischen Patientenakte (EPA) wird eine „elektonisch generierte und basierte Sammlung patientenzentrierter klinischer Informationen, aller Abteilungen / -Stationen einer Einrichtung (einrichtungsgebunden) des Gesundheitswesens über den aktuellen Gesundheitsstatus und über vorangegangene Einrichtungsaufenthalte (Patientenhistorie) eines Patienten verstanden. Die EPA wird durch klinische Entscheidungssysteme unterstützt und ersetzt die medizinisch-pflegerische Papierdokumentation als primäre Informationsquelle.“ Abbildung 1 zeigt den Status der EPA in Deutschland, Österreich und den USA Stand 2007. Auf die Frage, welche Krankenhäuser gemessen an dem EPA-Einsatz am innovativsten sind, zeigt sich, dass die Häuser mit vollfunktionsfähiger EPA und solche, die derzeit die EPA implementieren, sich vor allem durch das Merkmal „viele klinische KIS-Module“ auszeichnet, ebenso jedoch in geringerem Maße durch „viele Betten“ und „zufrieden mit IT-Pro-dukten“. Im Gegensatz dazu gruppieren sich die Merkmale „wenig klinische KIS-Module“ und „keine IT-Abteilung“ um die Häuser, die weder eine EPA besitzen noch planen. Das IT-Budget konnte nicht zwischen den Gruppen differenzieren, ebenso wenig die Trägerschaft mit den Ausprägungen „privat“, „gemeinnützig“ und „öffentlich“. Die Ergebnisse des IT-Reports wurden seit 2006 vielfach dargestellt, unter anderem auch vor Kollegen von der Universität Tokio, die 2006 und 2007 Osnabrück besuchten. Im Januar 2008 kam es zu einem Gegenbesuch in Tokio. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Prof. Dr. Andreas Frey Kooperationspartner: Nordmedia Hannover (e-Health Niedersachsen Koordinator) VHitG Berlin UMIT und TILAK Innsbruck (Befragung in Österreich) Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dipl.-Pflegewirt (FH) Björn Sellemann Dipl.-Kfm. (FH) Daniel Flemming Studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Alexandra Machulik, Stefanie Weste, Marcel Genz, Beixi Xu, Daniel Flemming (bis Mitte 2007) Projektdauer: 2005 bis 2007 Finanzierung: MWK Hannover (AGIP) bmbf (Kooperation mit Japan) Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Hannover (Publikation der Berichte) VHitG LEP AG St. Gallen (Spenden für den Druck der Berichte) ViMM healthcare – Entwicklung von virtuellen Modulen für spezifische Masterprogramme im Gesundheitswesen Ziel des hochschulübergreifenden Projektes ist es, für bereits akkreditierte und neu zu akkreditierende Masterprogramm im Gesundheitswesen, insbesondere in Pflegewissenschaft und Gesundheitsmanagement, virtuelle Module zu entwickeln, die in unterschiedlichen Ausprägungsgraden von Fern- und Präsenzanteilen als Blended Learning Veranstaltungen durchgeführt werden. Dabei wird angestrebt, (i) grundständige Masterprogramme auch mit Fernstudienanteilen anbieten zu können, (ii) spezifische neue Masterprogramme (z.B. in Palliative Care an der Universität Osnabrück) durch Synergien zu ermöglichen, (iii) die Lehre zu verbessern, d.h. Studierende stärker zu aktivieren und externe Experten in die Lehre zu integrieren. Folgende Modulgruppen mit den jeweiligen Modulen werden duch das Projekt konzipiert, erarbeitet, erprobt und evaluiert. Modulgruppe Methodik (2 Module): Interpretation wissenschaftlicher Studien, Information/Knowledge Representation Modulgruppe Gesundheitsorganisation (5 Module): Organisationsentwicklung und Change Management, eBuisness im Gesundheitswesen, Knowledge Management, Kommunikative und edukative Grundlagen im interdisziplinären Kontext, Bildungsarbeit im interdisziplinären Kontext Modulgruppe Gesellschaft (1 Modul): Gesundheitsökonomie Ein Modul ist definiert als eine in sich abgeschlossene Blended-Learning-Lehrveranstaltung mit i.d.R. 5 Leistungspunkten (150 Stunden Workload für Studierende), der im Durchschnitt 3 SWS entsprechen. Eine Orientierung für die Modulerstellung bietet die MoPPS Moduldatenbank der Hochschule Osnabrück. Alle Module sind als Veranstaltungen in Stud.IP angelegt, das den technisch organisatorischen Rahmen darstellt. Die Module gliedern sich in die beiden Bereiche `Wissensvermittlung´ und `Wissensvertiefung´, die unterschiedliche didaktische Zielsetzungen besitzen und damit auch unterschiedliche didaktische Werkzeuge nach sich ziehen. Das didaktische Konzept orientiert sich an den Makrofaktoren der Transaktionalen Theorie von Moore (1993), wonach sich Bildungsmaßnahmen dadurch beschreiben lassen, in welchem Ausmaß der Lernprozess vorstrukturiert ist, also Lernziele, Lerninhalte und Lernmethoden vorgegeben sind (Struktur), in welchem Ausmaß Interaktionen zwischen Lernenden und Lehrenden ermöglicht und gefördert werden (Dialog), in welchem Ausmaß selbstgesteuertes Lernen möglich ist (Autonomie). Für die Qualitätssicherung und interne Evaluation ist ein unabhängiger Projektpartner (Uni OL) verantwortlich, der keine Modulentwicklung übernimmt. Alle Module orientieren sich an gängigen Lehrbüchern, aktuellen Forschungsergebnissen und Veröffentlichungen in peer reviewed journals. Zur fachlichen Abstimmung werden - wenn möglich - Kollegen herangezogen, die die Module begutachten. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner in Kooperation mit Prof. Dr. Hendrike Berger Prof. Dr. Elke Hotze Prof. Dr. Andrea Braun v. Reinersdorff Projektpartner: Universität Osnabrück (FB Humanwissenschaften, VirtUOS) Universität Oldenburg (Didaktisches Zentrum) Fachhochschule Hannover Fachhochschule Frankfurt/M Universität Heidelberg Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Dipl.-Kffr. (FH) Nicole Egbert Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Frank Lay, M.A. Dipl.-Kfm. (FH) Erling Henze (in Teilzeit) Dipl.-Kffr. (FH) Corina Naujock (in Teilzeit) Externer Mitarbeiter: Dr. William Goossen (Results4Care; NL) Projektdauer: 2007 - 2009 Finanzierung: ELAN III (MWK Niedersachsen) Bezug zu anderen Projekten: prieL – Errichtung einer eLearning Infrastruktur prieL – Konzeptionierung und Einführung einer praxisintegrierenden elektronischen Lernbasis Das projektierte Vorhaben stellt die Prozesse und Werkzeuge des elektronisch gestützten Lernens und Lehrens in das Zentrum einer praxisintegrierenden Netzwerkbildung der Hochschule zur Entwicklung und Unterstützung lebensbegleitender Lernprozesse. Im Kern wird das Projekt die Teilschritte einer eLearning begleiteten Prozesskette der akademischen Ausbildung abdecken, die mit dem Übergang von Schul- bzw. Beschäftigungssystem in die Hochschule beginnt,in die Bachelorphase bzw. Masterphase übergeht und danach in die Alumniphase eintritt. Alumni werden hier als integraler Teil der Hochschule wie Studierende und Lehrende betrachtet. Sie nutzen die elearning Ressourcen der Hochschule für die lebenslange Weiterbildung, für eine berufliche und soziale Netzwerkbildung und zur Rekrutierung von Absolventinnen und Absolventen für ihre Unternehmen und Einrichtungen. Die Hochschule bindet im Gegenzug Alumni und anderen Praktiker als Mentoren, Referenten und Dozenten in praxisnahe Veranstaltungen ein. Im Übergangsfeld von Schule und Hochschule werden onlinebasierte Studienangebote für Schüler zukünftige Studierende anwerben und qualifizieren. Begleitend werden auf der Plattform Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten für ein Mentoringsystem bereitgestellt, das Studienanfänger, Studierende und Alumni kooperativ zusammenführt und den Dialog mit den Praktikern fördert. Die Organisation solcher verzahnter und komplexer Vorgänge erfolgt über eine Lernmanagement-Plattform, die mit Schnittstellen zu anderen Systemen der Hochschulinfrastruktur ausgestattet ist. Strategisches Ziel des Projektes ist es, mittels organisatorischer und technischer Maßnahmen die praxisbezogenen Verflechtungen der drei Phasen (Studieneintritt, Bachelor- und/oder Masterprogramm, Alumni) zu gestalten und damit einen lebensbegleitenden Kompetenzerwerb sicherzustellen. Dabei soll die seit 2004 hochschulweit eingeführte und von allen Fakultäten eingesetzte Open Source Plattform (Stud.IP) genutzt werden, um die bereits in Einzelprojekten erprobten Konzepte und Erfahrungen im Rahmen eines Organisationsentwicklungsprojektes zu einem Gesamtkonzept einer praxisintegrierenden Lernbasis zusammenzuführen. Im Rahmen des Projekts werden jeweils die Aspekte Konzeptentwicklung, Implementation und Evaluation bei folgenden Teilschritten bearbeitet: Erwerb von nachhaltigen Fähigkeiten für den Umgang mit neuen Medien und die Umstellung auf ein aktives Lernparadigma schon in der Hochschuleintrittsphase nach vorangegangener Abstimmung und Studienberatung mit den Schulen spätestens aber mit Beginn des ersten Semesters in den Bachelorggf. auch in Masterprogrammen. Durchführung von praxisorientierten Veranstaltungen in Bachelorprogrammen unter Einsatz von neuen Medien und durch Integration von Alumni (und anderen Berufspraktikern). Durchführung von Weiterbildungsangeboten und (berufsbegleitenden) Masterprogrammen mit Fernstudienphasen, die durch eLearning Verfahren ermöglicht werden, ebenso die eLearning vermittelte Vorbereitung auf PhD Programme in Kooperation mit deutschen, aber auch internationalen Partnerhochschulen. Durchführung von Alumniprogrammen unter Berücksichtigung von Weiterbildungs- und Netzwerkangeboten (soziale Netzwerke, Skill-Datenbanken, Praktikums- und Jobbörsen, Chat mit der Praxis). Die Lernmanagement-Plattform bietet eine integrierte Umgebung zur Verwaltung von Veranstaltungen, für den Abruf von elektronischen (multimedialen) Lerninhalten und zur Unterstützung der interpersonellen Kommunikation, insbesondere zwischen Studierenden und Alumni. Sie ist die Umgebung, mit der sich alle Studierenden in der Hochschuleintrittsphase spätestens aber mit Beginn des ersten Semesters vertraut machen und die sie bis in den Alumnistatus begleitet. Dies wird dadurch möglich, dass alle Funktionen, die Studium und Lehre betreffen, auf der Plattform abgebildet sind bzw. in laufenden Aktivitäten implementiert werden. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: Prof. Dr. Karsten Morisse (Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik) Prof. Dr. Robby Andersson und Prof. Dr. Harald Grygo (Fakultät Agrarwissenschaften unnd Landschaftsarchitektur) Prof. Dr. Hans-Joachim Wiese (Department für Kommunikation und Gesellschaft) Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Giehoff Dipl.-Pflegewirt (FH) Björn Sellemann Projektdauer: 2005 bis 2008 Finanzierung: bmbf und MWK Niedersachsen Bezug zu anderen Projekten: Wissensmanagement in der Pflege: Konzeption, Implementation und Evaluation eines Informationsmodells ViMM healthcare – Modulerstellung Continuity of Care (CoCa) – IT-Lösungen für Versorgungskontinuität in der Pflege Mit dem CoCa-Vorhaben wurden die Konzepte zu einem elektronischen Pflegebericht aus Telecare aufgegriffen, erweitert, implementiert und evaluiert. Damit wurde erstmalig in der deutschen Pflegepraxis ein einrichtungsübergreifender Austausch von patientenbezogenen Daten zur Gewährleistung von Versorgungskontinuität möglich. Basierend auf den technischen Ergebnissen des Vorgängerprojektes GetTogether wurde eine sichere Kommunikationsstruktur geschaffen, pflegerische, sozialrechtliche, soziale und medizinische Daten eines Patienten zu übermittelt. Die Ergebnisse der jeweiligen Implementationsstufen wurden regelmäßig evaluiert. Damit wurde nicht nur dem Konzept einer partizipatorischenSoftwareentwicklung (Einbeziehung der Benutzer) Rechnung getragen, sondern auch die Software den wandelnden Anforderungen der Anwender angepasst. Testumgebung war das sich mittlerweile als gemeinnütziger Verein etablierte „Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück“, dessen Mitgliedsinstitutionen einen Austausch von pflegerischen Patienteninformationen anstreben. Im Rahmen des Vereins werden die Arbeiten von CoCa weitergeführt, insbesondere die Verbreitung einer Kultur der Versorgungskontinuität durch Workshops, weiterbildende Maßnahmen, Weiterentwicklung von institutionsübergreifenden Katalogen und durch den Ausbau elektronischer Übertragungsverfahren – auch im Rahmen der elektronischen Gesundheitkarte. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. Osnatel GmbH Osnabrück Deutsche HL7 Benutzergruppe c/o Universität Gießen trinovis GmbH Hannover Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Giehoff Projektdauer: 2001 - 2006 Finanzierung: AGIP, BBR Telecare – IT-Lösungen für eine vernetzte Versorgung von chronisch Kranken Chronische Erkrankungen führen zu einem vermehrten Kontakt von Patienten mit den Leistungserbringern des Gesundheitswesens. Dabei ist es nicht selten, dass Patienten zwischen unterschiedlichen Sektoren des Gesundheitswesens wiederholt pendeln. Solche Szenarien verlangen eine nahtlose Übermittlung von Patientendaten mittels Telematik. Denn die nachfolgende Einrichtung soll auf den Ergebnissen und Erkenntnissen der vorangegangenen Einrichtungen aufbauen können. Dabei garantiert die Kontinuität nicht nur eine Verringerung von Doppelerhebung, sondern auch ein Anknüpfen an die für den individuellen Patienten erfolgreichen Behandlungsformen. Auch wenn diese Argumente allseits breite Zustimmung erfahren, so liefert die Praxis ein anderes Bild. Von den als wichtig eingeschätzten medizinischen Daten eines Patienten fehlen bis zu 90% zum Zeitpunkt der Weiterversorgung durch eine andere Institution (Hübner et al. 2002). Ferner sind die Dokumente (Pflegeverlegungsformulare), die für eine Weiterleitung von Informationen vorgesehen sind, nicht in der Lage, pflegeprozessrelevante Informationen zu vermitteln (Hübner & Giehoff 2002). Diese Defizite sind darauf zurückzuführen, dass für die Weitergabe von Informationen innerhalb des Gesundheitswesens nur eine auf wenige Formen (z.B. Arztbrief) beschränkte Kultur existiert. In der Pflege gibt es darüber hinaus die Problematik einer fehlenden einheitlichen Sprache und fehlender Werkzeuge zur geeigneten Weiterleitung. In Telecare wurden erstmals die im deutschsprachigen Raum verfügbaren Klassifikationen auf ihre Anwendbarkeit evaluiert (Berekoven et al. 2002, Hübner & Giehoff 2003a/b) und es wurde ein Konzept für einen internetbasierten Pflegeverlegungsbericht und die in ihm zu übermittelnden Informationen erarbeitet (Giehoff et al. 2002). Mit diesen Arbeiten entstanden die Grundlagen für eine elektronische Weiterleitung von Pflegeinformationen, die in dem Projekt CoCa praktisch umgesetzt wurden. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: Paracelsus Klinik Osnabrück Klinikum Osnabrück Diakoniewerk (Küpper-Menke-Stift Osnabrück) Pflegedienst B. Möllers Pflegedienst am Schölerberg Kirchenkreisamt Melle Sanicare Bad Laer Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Giehoff Studentische Mitarbeiter: Barbara Berekoven, Jürgen Hofstetter, Ralf Uelsberg, Thorsten Weber Projektdauer: 2000 - 2003 Finanzierung: AGIP Niedersachsen eBusiness in Healthcare – Von der elektronischen Beschaffung zu einem umfassenden computergestützten Supply Chain Management im Gesundheitswesen Unter eBusiness versteht man die Gesamtschau aller internen und externen Prozesse eines Unternehmens und ihrer Unterstützung durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie, insbesondere des Internets. In dem Buch „eBusiness in Healthcare“ werden nun Einzelaspekte des eBusiness aus ökonomischer, technischer wie klinischer Sicht erläutert und in den Gesamtzusammenhang eines modernen Gesundheitswesens gestellt. Dabei berücksichtigen die Autoren die Entwicklungen in Deutschland, den USA und Großbritannien gleichermaßen und beleuchtet Gemeinsamkeiten wie Unterschiede zwischen den Ländern bei der elektronischen Abwicklung von geschäftlichen Prozessen insbesondere für die Beschaffung von Arzneimitteln und Medikalprodukten. Dass heute geschäftliche Prozesse nicht mehr ohne die medizinisch-pflegerischen Prozesse betrachtet werden können, macht das Buch in seinen 14 Kapiteln deutlich. Modelle des Supply Chain Management dienen dabei als ein Gesamtrahmen für die Beschreibung und Einordnung derzeit wichtiger Funktionen (elektronische Kataloge, elektronische Bestellungen) sowie solcher, die in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Dazu zählt der Einsatz von weltweiten Standards wie beispielsweise elektronischen Produkt- und Chargen-Identifikationsnummern, die in medizinisch-pflegerische Prozesse eingebunden für eine höhere Patientensicherheit sorgen. Section “Elements of eBusiness” Chapter 1: Ursula Hübner: Introduction to eBusiness Chapter 2: Volker Gehmlich: Opportunities of Supply Chain Management in Healthcare Chapter 3: Stefan Junginger, Eva Kabel: Business Process Analysis Section “Technical Background” Chapter 4: Martin Staemmler: Integrated Information Systems Chapter 5: Ursula Hübner: Achieving Inter-Organizational Connectivity Chapter 6: Frank Brüggemann, Ursula Hübner: From Product Identification to Catalog Standards Section “Applications and Experiences” Chapter 7: Karen Conway, Richard Perrin: The Evolution of eBusiness in Healthcare Chapter 8 : Keith Lilly: An Integrated Strategy for eProcurement - The Case for Leeds Teaching Hospitals Chapter 9: Barbara Van de Castle, Gina Szymanski: Supply Chain Management on Clinical Units Chapter 10: Marc Elmhorst: Business Analysis Chapter 11: Michael Schüller, Ursula Hübner: Logistics Services and Beyond Chapter 12: Ursula Hübner: The Experts‘ Opinion: Part I - the Healthcare Providers Chapter 13: Ursula Hübner: The Experts‘ Opinion: Part II - the Suppliers Section “Outlook” Chapter 14: Ursula Hübner: The Supply Chain Model of eBusiness in Healthcare Publikationen: Hübner Ursula; Elmhorst M.A. (Eds.): eBusiness in Healthcare. From eProcurement to Supply Chain Management. Springer New York, London 2007 erschienen in der Health Informatics Series von Hannah KJ (Calgary) and Ball MJ (Baltimore) - Series Editors Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: trinovis GmbH Hannover, GHX Global Healthcare Exchange USA GSG Gesellschaft für Standardprozesse im Gesundheitswesen Hannover Prof. Volker Gehmlich Prof. Dr. Michael Schüller Springer New York (Series Publisher), London (Project Management) Mitarbeiter: Alan Hogg, MA (principle reader) Abigail Joseph-Magwood (reader) Projektdauer: 2005 - 2007 Finanzierung: Sanicare Bad Laer (für Forschungsfreistellung) Bezug zu anderen Projekten: IT-Report Gesundheitswesen Die in dem Buch veröffentlichen Ergebnisse der Experteninterviews wurden in der Teilstudie „eBusiness“ einer quantitativen Analyse unterzogen. Die Aussagen der Experten konnten im Wesentlichen bestätigt werden. Abgeschlossene betreute Promotionen Identifikation und Entwicklung von Kompetenzen zur Verbesserung von Schnittstellenprozessen in der Patientenversorgung - Eine gemeinsame Perspektive aus der Sicht von Patientensicherheit, Digitalisierung und Informationskontinuität Promovendin: Nicole Egbert Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Birgit Babitsch Jahr der Promotion: 2024 Informatorische Komponenten eines Lernenden Gesundheitssystems für die Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden: Elektronische Patientenakten, Interoperabilität und KI-gestützte Prognosemodelle Promovend: Jens Hüsers Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Swen Malte John Jahr der Promotion: 2023 The Relationship Between Innovation Capabilities, Information Management, and HIT Quality in Healthcare Organizations: Development of a Sociotechnical Model Promovend: Moritz Esdar Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Babitsch Jahr der Promotion: 2023 Die Digitalisierung im Gesundheitswesen aus Stakeholder-Perspektive: Untersuchung der eHealth-Politik in Deutschland, Österreich und der Schweiz Promovendin: Laura Naumann Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Birgit Babitsch Jahr der Promotion: 2022 Professionelles Informationsmanagement in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Messung der Konstrukte und Kompetenzgebiete als Basis für professionelle Informationsprozesse in Krankenhäusern. Promovend: Johannes Thye Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Babitsch Jahr der Promotion: 2021 Entwicklung und Evaluierung eines Informationssystems zur Unterstützung des Wissenschaft-Praxis-Dialogs im Kontext der IT-Adoptions- und Diffusionsforschung im Gesundheitswesen Promovend: Jan-Patrick Weiß Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Teuteberg Jahr der Promotion: 2021 Datenintegration und Wissensgewinnung für lokale Learning Health Systems am Beispiel einer Zentralen Notaufnahme Promovend: Jens Rauch Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Babitsch Jahr der Promotion: 2020 Elektronische intersektorale Kommunikation im Gesundheitswesen zur Sicherstellung der Versorgungskontinuität: Bewertung unter Berücksichtigung der empirischen Evidenz und Ethik Promovend: Georg Schulte Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Remmers Jahr der Promotion: 2019 Entwicklung und Umsetzung einer skalierbaren Austauschplattform zur Unterstützung innovativer eHealth-Strategien in Krankenhäusern Promovend: Jan-David Liebe Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Thomas Jahr der Promotion: 2018 Entwicklung und Evaluation eines elektronischen Systems zur Unterstützung der Informationsverarbeitung in pflegerischen Dienstübergaben Promovend: Daniel Flemming Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Remmers Jahr der Promotion: 2015 Anwendung des KDD-Prozesses auf pflegerische Daten: Identifikation von Leistungsmustern über das LEP®-System Promovend: Dr. Björn Sellemann Kooperierende Universität: Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Stausberg Jahr der Promotion: 2012 Ein systematischer Wissenstransfer in der Pflege über ein Wissensmanagementsystem Promovend: Carsten Giehoff Kooperierende Universität: Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Stausberg Jahr der Promotion: 2008

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bei Prof. Dr. Oliver Roll . Herr Müller-Judex ist ein Seriengründer, der bereits mehrere Unternehmen gestartet hat. Mit seinem aktuellen Start-up Solmove arbeitet er daran, den Markt für Solarenergie

Brazilian nursing students. In: Revista de Enfermagem Referencia Serie IV (19), doi.org/10.12707/RIV18064 Hämel, K., Schaeffer, D., Büscher, A., Backes, D. S. & Giovanella, L. (2018). Familiengesundheitszentren [...] ao desafio do fazer na pratica.). In: Disciplinarum Scientia. Serie Ciencias de Saude 15 (2): 277-289 Stein Backes, D.; Stein Backes, M.; Lerch Lunardi, V.; Lorenzini Erdmann, A.; Büscher, A. (2014)

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