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Eyetracking (Eye Tracking Collektive agri-food science ETC.afs) mit 2 stationären und 1 mobilen (Brille) Eye-Tracker Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Mitarbeiterin im Bereich Agrarmarketing Dipl.-Ing. ( [...] (BLW) Statistik - Übungen (1. Sem.) Marketing & Vertrieb (SoSe, 2. o. 4. Sem.) Wissenschaftliches Arbeiten und Kommunikation (WiSe 3. Sem.) Direktvermarktung (SoSe 4. Sem.) Angewandte Marktforschung [...] in Politik und Wirtschaft", Metropolis Verlag, Marburg, S. 27-60. *Lüth, M., Enneking, U., Spiller, A. (2005): Oversegmentation bei Bio-Produkten? Eine Positionierungsanalyse für die

Informationsveranstaltungen Fakultätsinformationstag (FIT) online: Donnerstag, 27. März 2025 ( weitere Informationen zum FIT ) Fakultätsinformationstag (FIT) in Präsenz: Donnerstag, 12. Juni 2025 ( weitere Informationen [...] hochschuleigenen Versuchsbetriebes mit 7 Hektar Freilandfläche und 4200 m2 Gewächshausfläche. Die Versuchsanlagen werden u. a. für studentische Übungen und Projekte genutzt. Für weitere Lehr- und Forschungsaktivitäten

: HS Osnabrück ). Hochschuldidaktik weiterentwickeln (Teilprojekt 2) Der gelingende Erwerb von Future Skills setzt eine didaktisch durchdachte Hochschullehre voraus. Deshalb wird in Teilprojekt 2 die [...] Zoom-Link: https://hs-osnabrueck.zoom.us/j/96294496203?pwd=NmplQnhId2RrMGU4N0w2SXcyeEFiZz09 Alle Lehrenden und Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Eine vorherige [...] „Academic Cloud Hub“ , an dessen Einrichtung sie im Teilprojekt 2 gearbeitet hat. Die Plattform wurde in Zusammenarbeit mit anderen Verbundprojekten niedersächsischer Hochschulen entwickelt, um

Rückblick Hier finden Sie bereits durchgeführte Veranstaltungen aus den unterschiedlichen Teilvorhaben. Agrar und Ernährung Bei Fragen zum Themengebiet Agrar kontaktieren Sie bitte christian.wiesmann@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Ernährung rieke.voigt@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 15. Oktober 2026 - Hafer, Jod und viele Gespräche: Unser Infostand auf dem Wochenmarkt Bilder: Hochschule Osnabrück Am Donnerstag, den 15. Oktober, hat sich das Team aus dem TV3 „Wandel der Ernährung“, dem TV2 Wissenschaftskommunikation und dem Fit4GROWTH mit der neuen mobilen Fahrradküche auf den Weg zum Wochenmarkt am Ledenhof gemacht. Durch eine Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) bekamen wir dort die Möglichkeit, einen Infostand aufzubauen und mit den Marktbesucherinnen und -besuchern ins Gespräch zu kommen. Im Gepäck hatten wir ein Forschungsprojekt unserer Hochschule: „JoMila – Jodreiche pflanzliche Milchalternativen“ von Prof. Dr. Diemo Daum, Anne Vrochte und Christoph Budke. Das Projekt untersucht, wie Hafer schon beim Anbau mit Jod angereichert werden kann. Passend dazu stand an unserem Stand das Thema Milch und pflanzliche Drinks im Mittelpunkt. Wer mehr über JoMila erfahren wollte, konnte sich den Audio-Wissenssnack zum Projekt anhören. Außerdem gab es verschiedene Sorten pflanzlicher Drinks zum Probieren, was rege genutzt wurde. Im Laufe des Vormittags kamen wir mit vielen unterschiedlichen Menschen ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus und beantworteten Fragen rund um Ernährung und Forschung. Für uns war es ein sehr schöner und erfolgreicher Vormittag. Wir bedanken uns herzlich bei der WFO für die Zusammenarbeit und bei allen, die vorbeigeschaut haben! 01. Oktober 2026 - Domschule zu Gast im Sensoriklabor Foto: Hochschule Osnabrück Am 1. Oktober 2026 war der Ernährungskurs der Domschule wieder bei uns an der Hochschule Osnabrück zu Besuch. Im Sensoriklabor durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden: Sie probierten verschiedene Lebensmittel und bewerteten sie nach sensorischen Kriterien wie Aussehen, Geruch und Geschmack. So konnten sie hautnah erleben, wie Wissenschaft und Ernährung zusammenhängen. Außerdem gab es eine kleine Führung durch die Labore der Hochschule, bei der die Gruppe einen Einblick in unsere Arbeit und die Forschungsmöglichkeiten vor Ort bekam. Der Besuch war auch dieses Mal ein voller Erfolg. Wir bedanken uns herzlich bei den Schüler*innen und ihren Lehrkräften für das Interesse und die tolle Stimmung und freuen uns schon auf ein Wiedersehen! 28. September 2026 - Zu Gast in der Dorfküche Hesselteich: Vortrag zu Lebensmitteln und Esstilen Foto: Hochschule Osnabrück Am Montag, den 28. September 2026, waren wir, Prof. Dorothee Straka und Rieke Voigt, auf Einladung in der Dorfküche Hesselteich in Versmold zu Gast. Dort haben wir einen interaktiven Vortrag zum Thema „Lebensmittel und Esstile: trendy, innovativ, nachhaltig und gesundheitsfördernd“ gehalten. Im Mittelpunkt standen die neuesten Lebensmitteltrends aus aller Welt und die Frage, welche positiven und negativen Auswirkungen globale Trends haben können. Gemeinsam mit den Teilnehmenden sind wir außerdem der Frage nachgegangen, was eigentlich hinter angesagten Lebensmitteln wie der Avocado steckt. Natürlich kam auch das Probieren nicht zu kurz: Verschiedene Lebensmittel konnten live verkostet und neu kennengelernt werden. Ein herzliches Dankeschön an die Dorfküche Hesselteich für die Einladung. Der Austausch hat uns sehr viel Spaß und Freude bereitet! 17. bis 21. August 2026 - Vom Feld auf den Teller: Grundschüler verarbeiten ihre eigenen Kartoffeln Bilder Hochschule Osnabrück In der Woche vom 17. bis 21. August waren Viertklässler der Grundschule Dodesheide und der Grundschule Hesepe zu Gast im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück und setzten sich intensiv mit dem Thema Kartoffelverarbeitung auseinander. Bereits im Frühjahr hatten die Kinder das WABE-Zentrum besucht, um ihre eigenen Kartoffeln zu pflanzen und dabei mehr über die Pflanze zu erfahren – etwa über ihren Anbau und ihre natürlichen Feinde. Nun, einige Monate später, konnten die selbst gepflanzten Kartoffeln endlich geerntet und weiterverarbeitet werden. In Kleingruppen probierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Kartoffelrezepte aus und bereiteten sie eigenständig zu – von herzhaftem Kartoffelfladenbrot bis hin zu knusprigen Kartoffelkeksen. Im Anschluss durften alle gemeinsam die selbst zubereiteten Kartoffelköstlichkeiten verkosten. 13. August 2026 - Picknick im Grünen Bild Hochschule Osnabrück Am 13. August feierte die neue mobile Küche des WABE-Zentrums im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ ihren ersten erfolgreichen Einsatz auf dem Johannisfriedhof. Dort lud ein Wissenschaftspicknick zum Entdecken und Ausprobieren rund um das Thema Kräuter ein. Beim Picknick im Grünen konnten die Teilnehmenden im Rahmen eines Kräuterquiz ihr Wissen unter Beweis stellen. Frei nach dem Motto: Riechen, schmecken, entdecken wurden frische und getrocknete Kräuter allein anhand ihres Geruchs erkannt und miteinander verglichen. Das Kräuterthema zog sich anschließend in der mobilen Küche weiter durch, wo aus frischen und getrockneten Kräutern ein aromatischer Kräuterquark zubereitet wurde. Dabei konnten die Teilnehmenden direkt vergleichen, wie unterschiedlich frische und getrocknete Zutaten schmecken. Trotz der sommerlichen Hitze herrschte große Begeisterung unter den Teilnehmenden, viele blieben lange im Gespräch und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über Ernährung und Genuss. Insgesamt war es ein sehr gelungener Nachmittag und ein gelungener Einsatz der mobilen Küche, der Lust auf weitere Aktionen macht. Durchgeführt wurde das Wissenschaftspicknick gemeinschaftlich vom GROWTH-Team „Wandel der Ernährung“, der Werkstatt Wissenschaftskommunikation und dem Fit4GROWTH-Team der Hochschule Osnabrück. 10. August 2026 - Winterweizenernte im Feldversuch auf dem Hof Langsenkamp Bilder: Hochschule Osnabrück Im Rahmen des Teilvorhabens „Resiliente Agrarsysteme“ wird derzeit der Feldversuch „Resiliente Anbauverfahren im Vergleich" durchgeführt, in dem verschiedene klimaresistente Anbaustrategien gegeneinander geprüft werden. Das Ziel des Feldversuchs ist zu prüfen, wie verschiedene Bodenbearbeitungen und deren Intensität die Erträge und die Gesundheit der Pflanzen in einer vierjährigen Fruchtfolge beeinflussen. Für die exakte Ertragsermittlung kam in diesem Jahr ein Parzellenmähdrescher der Firma Zürn zum Einsatz, der speziell dafür entwickelt wurde, die Erträge jeder einzelnen Versuchsparzelle präzise zu messen. Der Mähdrescher wurde von einem Mitarbeiter der Firma Zürn ausführlich erklärt und vorgeführt; sowohl die Bedienung und die Einstellmöglichkeiten als auch die Datenerfassung wurden anschaulich demonstriert. Die anschließende Ernte der 24 Parzellen verlief sehr zügig und ohne Störung. Die ermittelten Erträge zeigten in allen Varianten ein hohes Niveau von bis zu 10 Tonnen je Hektar. Der Mähdrescher hat bei den Forschenden einen positiven Eindruck hinterlassen, weil er nicht nur exakte Daten liefert, sondern zudem dank seiner benutzerfreundlichen Handhabung und des direkten Datenexports die nachfolgende Auswertung erheblich erleichtert. Die detaillierten Ergebnisse, sowie eine Bewertung der jeweiligen Anbauverfahren werden derzeit aufbereitet und erscheinen dann auf der Unterseite “Wissenschaft und Transfer” der Projektwebsite. 23. Juni 2026 - Workshop „Achtsames Essen“ am WABE-Zentrum: Mit allen Sinnen genießen Am 23. Juni stand am WABE-Zentrum alles im Zeichen des bewussten Erlebens mit allen Sinnen. Bei bestem Sommerwetter startete der Workshop „Achtsames Essen“ mit einer Yoga-Einheit unter freiem Himmel. Die Teilnehmenden konnten sich dabei erden, zur Ruhe kommen und ihre Aufmerksamkeit gezielt auf den gegenwärtigen Moment richten. Im Anschluss wurde der Sinnespfad des WABE-Zentrums erkundet. Dort erwarteten die Gruppe verschiedene Stationen, die zum bewussten Wahrnehmen einluden. Neben dem Barfußpfad standen Übungen zum Sehen und Hören auf dem Programm, bei denen die Sinne geschärft und neue Erfahrungen gesammelt werden konnten. Ebenfalls wurde auch auf dem Sinnespfad das Thema Kräuter erkundet, welches sich durch den Workshop zog, da die Teilnehmer*innen Kräuter im Beet bestimmen sollten und die Wachstumsweise kennenlernen konnten. Ein besonderes Highlight des Abends war der erste Einsatz der neuen Fahrradküche des WABE-Zentrums. Hier wurden Riech-, Seh- und Geschmackssinn auf die Probe gestellt. Gemeinsam bereiteten die Teilnehmenden im Schatten der Bäume einen Kräuterquark sowie Kräuterpfannkuchen zu. Dabei wurden frische und getrocknete Kräuter miteinander verglichen, um Unterschiede in Aroma, Geschmack und Aussehen bewusst wahrzunehmen. Neben dem praktischen Teil bot der Workshop viel Raum für Austausch und Diskussionen rund um Ernährung, Wahrnehmung und Nachhaltigkeit. Insgesamt war es ein rundum gelungener Abend mit vielen neuen Eindrücken, interessanten Gesprächen und kulinarischen Erfahrungen. Gleichzeitig erwies sich die Fahrradküche als voller Erfolg und bestand ihren ersten Praxistest mit Bravour. Damit ist sie bestens vorbereitet für ihre zukünftigen Einsätze in der Region. 16. Juni 2026 - Besuch der Fairtrade AG des Graf-Stauffenberg-Gymansiums Am 16. Juni war die Fairtrade AG des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums zu Besuch im ROOTS-Ort des WABE-Zentrums. Gemeinsam näherten sich die Schüler*innen dem Thema „Fair essen – für mich und den Planeten“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Zu Beginn stand eine theoretische Auseinandersetzung im Fokus: Was bedeutet Regionalität eigentlich, und warum ist es sinnvoll, Produkte aus der Region zu konsumieren? Diese Fragen wurden gemeinsam erarbeitet und diskutiert. Im Anschluss ging es in die praktische Umsetzung: In der Küche entwickelten und bereiteten die Teilnehmenden eigene sommerliche Bowls zu – mit regionalen und möglichst fair gehandelten Zutaten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und wurden natürlich gemeinsam verkostet. Den Abschluss bildete ein Rundgang durch den Garten des WABE-Zentrums. Dort erhielten die Schüler*innen einen direkten Einblick in den Anbau regionaler Obst- und Gemüsesorten und konnten ihr neu erworbenes Wissen noch einmal vertiefen. Der Besuch verband Theorie und Praxis auf anschauliche Weise und zeigte, wie nachhaltige Ernährung konkret umgesetzt werden kann. Entstanden ist ein Video, dass Sie sich hier ansehen können. 19. Mai 2026 - Gesunde Stunde e.V. „Sommer ins Glas“ im WABE-Zentrum Bild: Hochschule Osnabrück Das WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück wurde zu einem lebendigen Ort des gemeinsamen Entdeckens und Genießens. Im Rahmen der „Gesunden Stunde e.V.“ gestalteten das WABE-Zentrum und GROWTH einen interaktiven Nachmittag für Kinder und ihre Eltern. Ziel der Veranstaltung war es, Familien zusammenzubringen und Raum für gemeinsame Aktivitäten rund um das Thema Ernährung zu schaffen. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Haltbarmachung von Lebensmitteln. Gemeinsam wurden verschiedene saisonale Zutaten verarbeitet. Aus frischen Erdbeeren entstand ein fruchtiger Erdbeeraufstrich, sowie ein Erdbeer-Tomaten-Ketchup. Ein aromatisches Petersilienpesto rundete das Angebot ab. Unter Anleitung konnten die Teilnehmenden selbst aktiv werden, ausprobieren und voneinander lernen. Der Nachmittag war geprägt von einer offenen, fröhlichen Atmosphäre, in der sowohl Kinder als auch Erwachsene Spaß am gemeinsamen Tun hatten. Besonders schön: Die selbst hergestellten Köstlichkeiten durften im Anschluss mit nach Hause genommen werden. Eine leckere Erinnerung an einen gelungenen Tag und zum gemeinsamen Probieren Zuhause. 23. April 2026 - Boys´ Day Foto: Vanessa Niktin Foto: Vanessa Niktin Am Donnerstag, den 23.04.2026, fand an der Hochschule Osnabrück der diesjährige Boys’ Day statt. Dieser bundesweite Aktionstag bietet Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen überwiegend Frauen tätig sind. Dazu hat das TV 3 “Wandel der Ernährung”, im RISE der Hochschule Osnabrück, den Workshop „The Next Level Superfood“ angeboten. Insgesamt sechs Schüler der Klassen 6 bis 9 verbrachten den Vormittag hier und konnten spannende Einblicke in das Thema Ernährung gewinnen. Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Superfoods und diskutierten deren Vor- und Nachteile, insbesondere im Hinblick auf exotische Produkte. Im praktischen Teil des Workshops wurde anschließend selbst gekocht und gebacken. Dabei entstanden unter anderem leckere Superfood-Muffins mit Zutaten wie Walnüssen, Wildheidelbeeren und Haferflocken. Natürlich durfte auch eine gemeinsame Verkostung der selbst zubereiteten Speisen nicht fehlen. Insgesamt war es ein rundum gelungener und abwechslungsreicher Vormittag. 15. April 2026 - Bodenbiologie zum Anfassen © Bilder Hochschule Osnabrück Die Schülerinnen des Mariengymnasium aus Münster konnten während eines Besuchs auf dem Hof der Familie Große-Kleimann in Steinfurt viel über Bodenbiologie und Agroforst lernen. Agroforstwirtschaft ist ein nachhaltiges Landnutzungssystem, das die gezielte Kombination von Bäumen oder Sträuchern mit landwirtschaftlichen Kulturen oder Tierhaltung auf derselben Fläche verbindet. Durch diese Integration entstehen Effekte, die die Bodenfruchtbarkeit verbessern, die Biodiversität fördern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaveränderungen erhöhen. Bäume in Agroforstsystemen bieten Schutz vor Erosion, speichern Kohlenstoff und liefern gleichzeitig zusätzliche Erträge wie Holz, Früchte oder Futtermittel. Im Gegensatz zu Monokulturen ermöglicht Agroforst eine effizientere Nutzung von Ressourcen wie Wasser, Nährstoffen und Licht. Auf dem Hof der Familie Große-Kleimann wurden neben Walnussbäumen und Sträuchern auch zahlreiche Apfelbäume gepflanzt, deren Früchte in den kommenden Jahren im eigenen Hofladen verkauft werden sollen. Während einer Feldgefügeansprache lernten die Schülerinnen zu erkennen, wie Böden aufgebaut sind und welche Faktoren die Beschaffenheit prägen. Sie lernten, Bodenhorizonte zu unterscheiden und deren Bedeutung für Wasserhaushalt, Nährstoffspeicherung und Pflanzenwachstum zu verstehen. Durch praktische Übungen entwickelten sie ein Gespür für die Vielfalt von Böden und deren ökologische Funktionen. Die Methode schult zudem das wissenschaftliche Arbeiten, indem Beobachtungen dokumentiert, interpretiert und mit theoretischem Wissen verknüpft werden. Durch diese bodenkundliche Methode wird die Struktur, Zusammensetzung und Eigenschaft eines Bodens analysiert. Merkmale wie Schichtung, Porenverteilung, Wurzelwachstum und Bodenart werden durch direkte Beobachtung und einfache Tests bestimmt. Ein Besuch, der Abwechslung zum Alltag in der Schule und neues Wissen brachte. 24. Februar 2026 - Die kleine Schule des Genießens - TV3 Wandel der Ernährung zu Gast im Gymnasium in der Wüste Am 24. Februar 2026 war das TV3 Wandel der Ernährung zu Besuch in der 12. Klasse des Gymnasiums in der Wüste – im Kurs „Achtsamkeit". Das Thema des Nachmittags: „Die kleine Schule des Genießens" . Den Auftakt bildete eine Einführung in die 7 Genussregeln nach Dr. Rainer Lutz, die den Schülerinnen und Schülern einen theoretischen Rahmen für das bewusste Genießen vermittelte. Doch dabei blieb es nicht lange – denn anschließend ging es direkt in die Praxis, mit drei spannenden Genussübungen. Bei den Kräuter-Kontrasten durften die Teilnehmenden mit geschlossenen Augen frische und getrocknete Kräuter erschnuppern und erraten. Wer hat schon einmal Dill einmal frisch und einmal getrocknet bewusst verglichen? Den Schülerinnen und Schülern war gar nicht bewusst, wie groß dieser Unterschied tatsächlich ist – ein echtes Aha-Erlebnis! Weiter ging es mit einer Schokoladenverkostung : Verschiedene Sorten wurden ganz bewusst auf der Zunge zergehen lassen, um die feinen Unterschiede im Geschmack wahrzunehmen – Genuss pur. Den Abschluss bildete ein Experiment mit Erdnüssen : Wie verändert sich der Geschmack, wenn man die Nase zuhält? Der Vergleich zwischen offener und geschlossener Nase machte eindrucksvoll deutlich, welche Rolle der Geruchssinn beim Schmecken spielt. Ein rundum gelungener und kurzweiliger Nachmittag, der gezeigt hat: Genießen will gelernt sein – und macht dabei jede Menge Spaß! 12. November 2025 - Lebensmittel Haltbarmachungskurs im RISE Am 12. November fand im RISE der Hochschule der Kurs „Lebensmittel haltbarmachen“ statt. Zum Einstieg erhielten die Teilnehmenden einen kurzen theoretischen Input zur Geschichte der Haltbarmachung sowie zu den verschiedenen Methoden der Konservierung , die im Laufe der Zeit entwickelt und bis heute genutzt werden. Dabei wurden sowohl traditionelle Verfahren als auch moderne Techniken beleuchtet. Im Anschluss ging es in den praktischen Teil: In Zweiergruppen stellten die Teilnehmenden die vorbereiteten Rezepte her, die passend zur aktuellen Saison ausgewählt worden waren. Besonderer Wert wurde dabei auf regionale und biologische Zutaten gelegt, sofern diese verfügbar waren. So entstanden unter anderem ein aromatischer Pumpkin Pie Spice Sirup für die Winterzeit, selbstgemachtes Kimchi sowie ein leckerer Kürbis-Sanddorn-Aufstrich . Zum Abschluss konnten alle Teilnehmenden ihre selbst zubereiteten Köstlichkeiten mit nach Hause nehmen und dort verkosten. Der Nachmittag war rundum gelungen, bot spannende Einblicke in das Thema Lebensmittelhaltbarmachung und begeisterte durch die gelungene Kombination aus Theorie und Praxis. 06. November 2025 - Nachhaltigkeit konkret: Forschung trifft Förderung Nicola Wolter-Pollert Wie sich nachhaltiges Handeln praktisch im Alltag und in der Wissenschaft widerspiegelt, zeigte sich Anfang November im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück gleich doppelt: beim Abschlussworkshop „Klimapuzzle erleben“ und der anschließenden Verleihung des Klaus Bahlsen Preises 2025 im Rahmen der Wissen in Aktionswoche: Den EssAlltag nachhaltig gestalten . Beide Veranstaltungen verband ein gemeinsames Ziel – Verantwortung zu übernehmen und Zukunft aktiv zu gestalten. Wie lässt sich Klimaschutz im Alltag konkret umsetzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Abschlussworkshops des Forschungsprojekts „Klimapuzzle – Nachhaltige Lebensstile im WABE-Zentrum“, die am 6. November im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück stattfand. Unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Speck wurden in dem Projekt Haushalte aus Osnabrück und Umgebung wissenschaftlich begleitet, um mithilfe des Planspiels „Klimapuzzle“ ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten. Das Klimapuzzle veranschaulicht konkrete, nachhaltige Handlungsoptionen für den Alltag und zeigt deren Potenziale für den Klimaschutz auf. Im Verlauf des Projekts wurden jedoch auch verschiedene Hürden sichtbar, die vor allem durch strukturelle Veränderungen auf lokaler Ebene abgebaut werden können. Die Veranstaltung bot den passenden Rahmen, um die Ergebnisse gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern zu reflektieren und nach Lösungsansätzen zu suchen. Dabei macht die Projektmitarbeiterin Lynn Wagner deutlich: Viele wünschen sich mehr Transparenz und Sichtbarkeit nachhaltiger Optionen im Alltag. Der Abschlussworkshop bot mit den sehr konkreten Anregungen zur Reflexion einer nachhaltigen Alltagsgestaltung den perfekten Rahmen für die diesjährige Verleihung des Klaus Bahlsen Preises. Das gilt nicht nur für den thematischen Fokus, sondern auch für die Förderung durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. So konnte sich Dr. Sabine Schopp, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, nicht nur ein Bild von einem erfolgreichen Förderprojekt machen, sondern anschließend selbst den für hervorragende Studienleistungen gestifteten Klaus Bahlsen Preis 2025 an die Gewinnerinnen überreichen. „Unsere Stifter hätten ihre große Freude daran, wenn sie sehen könnten, wir umfassend, professionell und vielseitig ihre Gedanken über ökologischen Landbau und Gesunde Ernährung im WABE-Zentrum bei den Studierenden umgesetzt werden“, sagte Dr. Schopp. “ Sieben Studentinnen aus den Studiengängen „Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften“, „Landschaftsentwicklung“ und „Ökotrophologie“ wurden für ihre jeweilige Studienarbeit ausgezeichnet. Katharina Cziborra hat im Rahmen ihrer prämierten herausragenden Masterarbeit 154 Methusalem Apfelbäume durch Praktiker und Fachkräfte des Gartenbaus systematisch erfassen lassen, um eine Datenbank für ganz besonders klimaangepasste Bäume zu entwickeln. Sophia Maag erzielte mit ihrer methodisch aufwändigen Bachelorarbeit den ersten Platz. Sie befragte Kund*innen zur Präsentation von Lebensmitteln mit noch kurzer Restlaufzeit in 47 Supermärkten, um die Verbraucherkommunikation zu weniger Lebensmittelverschwendung zu verbessern. Den zweiten Platz belegte Hanna Niemann mit ihrer Bachelorarbeit zu Ernährungsarmut. Dazu entwickelte sie ein Unterrichtskonzept zur Resilienzförderung in der Haushaltsführung und Stärkung von Alltagskompetenzen von Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf. Mit ihrer Bachelorarbeit zu Bildung für nachhaltige Entwicklung in Großschutzgebieten erreichte Merle Haunhorst den dritten Platz. Hierzu befragte sie 48 Akteure zu ihrer (Umwelt)Bildungsarbeit aus ganz unterschiedlichen bundesweiten Schutzgebieten, wie Nationalparks, Naturparks, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete. Aileen Bornemann, Natalia Güttler und Nora Köster haben sich experimentell in ihrer gemeinsam erstellten Projektarbeit mit alternativen Lebensmittelverpackungslösungen auf Basis von Gras- und Holzfaser sowie Kartoffelstärke für Brokkoli, Pilze und Toastbrot beschäftigt. „Mich hat bei den eingereichten sehr fundierten Arbeiten ganz besonders das systematische und zum Teil sehr aufwändige wissenschaftliche und methodische Vorgehen der Studentinnen und Absolventinnen beeindruckt. Dabei haben sie trotz fachlicher Tiefe auch viel Weitblick aus ganz unterschiedlichen Perspektiven bewiesen mit sehr praxisnahen Bezügen zur Nachhaltigkeit, Lebensmittelproduktion bzw. Ernährung.“, erklärt Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation. Hintergrund Klaus Bahlsen Preis Seit 2004 prämiert die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft an der FH Münster mit dem Klaus Bahlsen Preis. Die Auszeichnung fördert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ernährungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung beschäftigen. 05. November 2025 - Gartenworkshop - Mit Herz und Hacke Am 5. November 2025 öffnete der CampusAcker am WABE-Zentrum seine Tore für den Workshop „Herz und Hacke“. Gleich zu Beginn erhielten die Teilnehmenden im Gewächshaus eine Einführung in das Gemüsegärtnern. Besonders deutlich wurde dabei: Ein gesunder Boden ist die Grundlage für erfolgreiches Gemüsewachstum. Welche Möglichkeiten es gibt, den Boden zu schützen und dennoch reich zu ernten, wurde intensiv und mit großem Interesse diskutiert. Ebenso standen die Bedeutung einer guten Anbauplanung und die Vorteile der Mischkultur im Mittelpunkt. Beide Themen sorgten für spannende Gespräche und viele Aha-Momente, die Lust aufs Ausprobieren im eigenen Garten machten. Beim anschließenden Rundgang über den CampusAcker konnten die Gäste praktische Beispiele für Bodenschutz, Mischkultur und eine nachhaltige Bewirtschaftung kennenlernen. Große Begeisterung lösten die prächtigen Möhren, die angelegten Beete und die für den November teils noch erstaunlich vitalen Gemüsepflanzen aus. Auch die Themen richtiges Gießen sowie wasser- und arbeitssparendes Säen und Pflanzen wurden anschaulich vermittelt. Zurück im Gewächshaus stand die eigene Anzucht von Gemüsepflanzen im Mittelpunkt. Dank der vielfältigen Erfahrungen und Beiträge der Teilnehmenden entwickelte sich ein inspirierender Austausch, von dem alle profitieren konnten. Ein rundum gelungener Workshop, der Wissen vertiefte, Lust aufs Gärtnern machte und gezeigt hat, wie wertvoll gemeinsames Lernen ist. 04. November 2025 - Krimidinner : Der letzte Kurs der Luna Green Im Rahmen einer Projektarbeit im Auftrag des GROWTH-Projekts der Hochschule Osnabrück fand am 04.11.2025 im WABE-Zentrum ein interaktives Krimi- Dinner statt. Eingebettet in die Wissen in Aktionswoche fand ein spannender, kniffliger Abend an. Das Krimidinner wurde von Ökotrophologie Studentinnen entwickelt, um wissenschaftliche Inhalte rund um nachhaltige Ernährung auf kreative und unterhaltsame Weise in die Gesellschaft zu tragen. Zu Beginn des Workshops bereiteten die Teilnehmenden gemeinsam ein pflanzenbasiertes Vier-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten zu. Dieses wurde im Anschluss genüsslich verzehrt, während die Teilnehmenden sich dem Kriminalfall rund um den fiktiven Mord an Luna Green gewidmet haben. Dafür haben sie jeweils eine der acht verschiedenen Rollen, sowie deren Charakterzüge und Wertehaltungen übernommen. Die Wissensvermittlung erfolgte durch eingebettete Fakten und angeregte Diskussionen während des Spiels, sowie durch die Speisenzubereitung. Dabei wurden besonders kleine Tipps, wie z.B. den Einsatz pflanzlicher Alternativen, zum Gestalten nachhaltiger Gerichte mitgenommen. Der Workshop zeigte auf unterhaltsame Weise, wie Wissenschaftskommunikation auch außerhalb der Hochschule durch spielerische Formate gelingen kann. 03. November 2025 - Hybrid-Vortrag „Gesundheit³ – Digital und KI-gestützt gut beraten?“ Von links: Christine Schilke, Annika Griefahn, Moderatorin Kathi Bode, Prof. Dr. Dorothee StrakaFoto: Mirko Müller, Hochschule Osnabrück Zum Auftakt der diesjährigen Wissen-in-Aktion-Woche fand im WABE-Zentrum am 3. November ein Hybrid-Vortrag mit dem Titel „Gesundheit³ – Digital und KI-gestützt gut beraten?“ statt. Interessierte konnten die Veranstaltung sowohl vor Ort als auch online über Zoom verfolgen. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Chancen und Potenziale der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und digitalen Tools in der Gesundheitsberatung und -förderung für Verbraucher*innen bietet – und wo zugleich Risiken und Grenzen liegen. Moderatorin Kathi Bode führte dabei über 1,5 Stunden durch ein spannendes Gespräch mit drei Expertinnen aus unterschiedlichen Gesundheitsbereichen. Annika Griefahn , Physiotherapeutin und Promovendin, betonte die großen Chancen digitaler Versorgungsangebote. Digitale Tools könnten die physiotherapeutische Arbeit zielgerichtet unterstützen, etwa indem sie Fortschritte besser sichtbar machen oder Übungen begleiten. Christine Schilke, Beraterin und Trainerin im Bereich mentale Gesundheit, hob vor allem den Datenschutz als kritischen Punkt hervor. Während KI-Systeme sensible Gesundheitsdaten speichern und verarbeiten, unterliegen Therapeut*innen einer strikten Schweigepflicht – ein Spannungsfeld, das gut reguliert und transparent gestaltet werden müsse. Auch im Bereich Ernährung zeigte sich eine Herausforderung: Dorothee Straka ( Professorin für Ernährungskommunikation an der Hochschule Osnabrück) machte deutlich, dass die Quellenlage vieler KI-generierter Ernährungsempfehlungen oft nicht offengelegt wird. Für Verbraucher*innen sei daher schwer zu erkennen, wie fundiert und evidenzbasiert die Empfehlungen tatsächlich sind. Trotz dieser Risiken waren sich alle Sprecherinnen einig: KI kann ein wertvolles ergänzendes Werkzeug in der Gesundheitsförderung sein – zur Unterstützung, Vor- und Nachbereitung, zur Strukturierung von Beratung oder zur Entlastung von Fachkräften. Entscheidend bleibe jedoch, dass KI die therapeutische Arbeit ergänzt, nicht ersetzt. Der Vortrag bot viele spannende Impulse, neue Perspektiven und einen lebendigen Austausch zwischen Expertinnen und Publikum – ein gelungener Start in die Wissen-in-Aktion-Woche. 10. Oktober 2025 - Haltbarmachungskurs am Alfsee – ein Abend voller Geschmack und Wissen Hochschule Osnabrück Am 10. Oktober bot eine Studentengruppe der Ökotrophologie im Rahmen der Kooperation des GROWTH-Projektes mit dem NBZ Alfsee einen praxisnahen Haltbarmachungskurs an. Gemeinsam mit Kochinteressierten wurden verschiedene Methoden der Lebensmittelkonservierung erprobt. Dabei entstanden unter anderem ein aromatisches Rosmarinsalz, ein fruchtiger Apfel-Birnen-Aufstrich sowie ein fein abgestimmter Johannisbeeressig. Der Abend war geprägt von regem Austausch, experimentierfreudigem Arbeiten und neuen Einblicken in die vielfältigen Möglichkeiten der Haltbarmachung. Alle Teilnehmenden zeigten großes Interesse und nahmen wertvolle Erfahrungen für den eigenen Küchenalltag mit. 10. Oktober 2025 - Erdkundeunterricht auf dem Acker Erdkundeunterricht beschränkt sich nicht nur auf das Auswendiglernen von Hauptstädten, sondern kann auch auf den Acker verlegt werden. Der Erdkunde-Leistungskurs des „Gymnasiums in der Wüste“ hat sich intensiv mit dem Thema Landwirtschaft auseinandergesetzt und gefragt: Wie hat sich die Landwirtschaft im Vergleich zu früher verändert? Wie funktioniert die Tierindustrie? Was sind Agrarcluster? Was ist der Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft? Welche Kritikpunkte gibt es an der konventionellen Landwirtschaft? Doch was hat das alles mit dem Boden unter unseren Füßen zu tun? Nach dieser theoretischen Auseinandersetzung begaben sich die Schülerinnen und Schüler mit Christian Wiesmann vom GROWTH-Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme” ausgestattet mit Spaten, Messgeräten und großer Neugier ins Gelände. Dort führten sie eine einfache Feldgefügeansprache durch. Dabei wird der Boden anhand verschiedener Kriterien beurteilt, wie Oberflächenstruktur, Durchwurzelung, Makroporen, Gefüge und Verfestigung, organische Reststoffe sowie Farbe und Geruch. Die wichtigste Erkenntnis war, dass Regenwürmer eine zentrale Rolle für die Landwirtschaft spielen. Sie graben Gänge, lockern dadurch den Boden und schaffen so Wege, die von Pflanzenwurzeln für ihr Wachstum genutzt werden können. Zudem wurden zahlreiche Regenwurmlosungen und organische Reststoffe gefunden, die von den Tieren in ihre Gänge eingearbeitet wurden. Zudem waren neue Wurmgänge erkennbar, was auf eine aktive Bodenfauna hindeutet. Durch diese praktische Erfahrung wurde das theoretische Wissen greifbar und lebendig. 09. Oktober 2025 - Besuch der Domschule im Sensoriklabor der HS Haste Am 9. Oktober 2025 besuchte der Ernährungskurs der Domschule das Sensoriklabor der Hochschule in Haste. Nach einer kurzen Begrüßung erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Rundgang durch das Labor und bekamen einen Einblick in die Arbeitsweise und Ausstattung des Sensoriklabors sowie den anderen Laboren des Standorts Schmied im Hone. Im Anschluss führten die Teilnehmenden zwei kleine Verkostungen durch, die sie selbst vorbereiten mussten. In der ersten Übung sollten verschiedene Apfelsäfte verkostet und diejenigen Sorten identifiziert werden, die sich geschmacklich ähneln. In der zweiten Verkostung standen Kartoffelchips im Mittelpunkt – hier ging es um die persönliche Geschmacksbeurteilung und den Austausch über individuelle Wahrnehmungen. Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in die praktische Arbeit der Sensorik und zeigte, wie vielfältig und differenziert Geschmackserlebnisse sein können. 30. September 2025 - Sommer ins Glas mit der "Gesunden Stunde" Es wurden zahlreiche Gläser mit verschiedenen Marmeladensorten und selbstgemachtem Ketchup gefüllt. Wie kommt der Sommer ins Glas? Diese Frage haben wir uns gestellt – und in der "Gesunden Stunde" gemeinsam Antworten gefunden. An einem der letzten warmen Tage haben Kinder und Eltern im WABE-Zentrum Klaus Bahlsen in einem zweistündigen Workshop den Sommer eingefangen: Aus den letzten Tomaten entstand ein fruchtiger Erdbeer-Tomaten-Ketchup, dazu wurden Apfelsirup für kalte Herbsttage, würzige Pestos und leckere Aufstriche gezaubert. Ein Workshop für die ganze Familie Der Workshop war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam zu kochen und zu experimentieren. Die Kinder waren begeistert, ihre eigenen Kreationen zuzubereiten und zu probieren. Die Eltern freuten sich, neue Rezepte kennenzulernen und gleichzeitig wertvolle Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Der Workshop war nicht nur lehrreich, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, um als Familie zusammenzukommen und gemeinsam etwas zu schaffen. Die "Gesunde Stunde": Genuss und Gesundheit verbinden Die "Gesunde Stunde" lädt Familien dazu ein, ihre Lebensgewohnheiten aktiv zu gestalten – mit Freude, Kreativität und einem bewussten Blick darauf, wie man Genuss und Gesundheit verbinden kann. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um gesunde Ernährung spielerisch und interaktiv zu erleben. Durch das gemeinsame Kochen und Experimentieren lernen die Teilnehmenden, wie einfach es sein kann, gesunde und leckere Gerichte zuzubereiten. Nachhaltigkeit und Bewusstsein Ein weiterer wichtiger Aspekt der "Gesunden Stunde“ ist die Förderung von Nachhaltigkeit und Bewusstsein für die Umwelt. Durch die Verwendung von saisonalen und regionalen Produkten wird den Eltern und Kindern vermittelt, wie wichtig es ist, auf die Herkunft und Qualität der Lebensmittel zu achten. Dies trägt nicht nur zur Gesundheit bei, sondern unterstützt auch die lokale Landwirtschaft und reduziert den ökologischen Fußabdruck. Gemeinschaft und Zusammenhalt Die "Gesunde Stunde“ ist mehr als nur ein Kochworkshop – sie ist eine Gelegenheit, um Gemeinschaft zu erleben und den Zusammenhalt zu stärken. Durch das gemeinsame Kochen und Essen entstehen neue Freundschaften und Netzwerke. Man tauscht sich aus, teilt die Erfahrungen und lernt voneinander. Dies schafft eine positive und unterstützende Atmosphäre, die weit über den Workshop hinausgeht. Bild: Hochschule Osnabrück 09. September 2025 - Landwirtschaft stärken – mit innovativen und biodiversen Anbauverfahren Großes Interesse fanden die Demonstrationsfahrten zur flachen Bodenbearbeitung, Direktsaat und Drohnensaat. Am Wassererosionssimulator zeigte sich deutlich die größere Wasserversickerung in der Direktsaatvariante (rechts) im Vergleich zur tief lockernden Mulchsaat (links). Nach den Demonstrationsfahrten wurde jeweils intensiv die Arbeitsqualität der Bodenbearbeitungsgeräte diskutiert. Interessierte Besucher ließen sich die Stärken der einzelnen Zwischenfruchtarten und ihrer Wurzelsysteme erklären. „Wir wollten mit dem Feldtag eine Plattform schaffen, auf der Landwirte, Wissenschaft, Naturschutz und Partner aus der regionalen Agrarbranche zusammenkommen. Die große Resonanz zeigt, wie wichtig dieser Austausch ist. Wenn wir gemeinsam neue Wege gehen, können wir die Landwirtschaft zukunftsfähig und gleichzeitig umweltverträglich gestalten“, betonte Christian Wiesmann, Projektkoordinator im Transferprojekt GROWTH, Teilvorhaben Resiliente Agrarsysteme, anlässlich des Feldtags der Hochschule Osnabrück auf dem Hof Langsenkamp in Belm. Mit rund 200 Teilnehmenden vor Ort übertraf der Feldtag die Erwartungen. „Die vielen Besuchenden und das breite Programm zeigen, wie viel Dynamik derzeit in der Diskussion um die Anpassung der Anbauverfahren an den Klimawandel steckt,“ unterstrich Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr, Bodenkundlerin und eine der Projektleiterinnen des Teilvorhabens. Prof. Dr. Nana Zubek, Agrarökonomin und ebenfalls in der Leitung des Teilvorhabens, sieht den großen Wert der Veranstaltung in der Vernetzung der Akteure untereinander: „Landwirte suchen nach Antworten, wie ihre Betriebe zukunftsorientiert aufgestellt werden können. Der Austausch mit anderen Landwirten aus der Region Osnabrück, die offen von ihren Erfahrungen mit Mulchsaat oder Direktsaat erzählen, ist dabei besonders wertvoll.“ Am Vormittag wechselten sich praxisnahe Erfahrungsberichte von Landwirten zur Direktsaatpraxis und zum Agroforst im Münsterland mit wissenschaftlichen Fachvorträgen ab. Letztere beleuchteten die Entwicklung von Lebendmulchsystemen mit Weißklee und die Vorteile konservierender Landwirtschaft für Bodengesundheit und Ertragsstabilität aus der Perspektive des Naturschutzbundes (NABU). Besonders die Verbindung und Zusammenarbeit mit dem NABU erfuhr viel Aufmerksamkeit. Die Gäste nahmen mit, dass Landwirtschaft und Naturschutz trotz unterschiedlicher Perspektiven und Ziele gemeinsam Lösungen finden können. Workshops, Feldversuchsbesichtigungen und Maschinendemonstrationen überzeugten Die Workshops zu den Themen Bodenansprache im Bodenprofil, Reifendrücke richtig einstellen und Wasser-Erosionssimulation waren sehr gut besucht und zeigten das große Interesse an Austausch und neuen Impulsen. Gleiches galt für die Feldversuchsbesichtigungen zu verschiedenen Zwischenfruchtmischungen in Direkt- und Mulchsaat und zu Bodenbearbeitungssystemen im Vergleich. Elf Landtechnikhersteller präsentierten ihre Systeme in kurzen Pitches und praxisnahen Demonstrationen auf dem Feld. Dieses kompakte Format kam beim Fachpublikum ebenso gut an wie bei den Ausstellern, da es den direkten Vergleich verschiedener Systeme ermöglichte und anschließend Raum für vertiefende Gespräche bot. Ergänzt wurde die Ausstellung durch Stände der Partner*innen Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück, Agrotech Valley e.V., Stroetmann Saat, Raiffeisen Warengenossenschaft im Osnabrücker Land eG, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V. sowie des Projekts GROWTH und der Hochschule Osnabrück selbst. Nachfrage nach weiterem Feldtag groß Mehrere Hersteller signalisierten bereits ihr Interesse, bei künftigen Veranstaltungen erneut teilzunehmen und sogar Aussaaten vor Ort vorzubereiten, damit Besuchende die Maschinen im gewachsenen Bestand erleben können. Am Ende war die Botschaft für Wiesmann klar: „Der Feldtag hat nicht nur gezeigt, welche technischen Innovationen derzeit verfügbar sind, sondern auch, dass Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Agrarbranche und Naturschutz der Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft sind.“ Weitere Informationen Christian Wiesmann Projektkoordinator Im Transferprojekt Growth, Teilvorhaben Resiliente Agrarsysteme E-Mail: christian.wiesmannn@hs-osnabrueck.de Auf dem YouTube-Kanal der Hochschule finden Sie ein Video über die Veranstaltung. Fotos: Hochschule Osnabrück Von: Isabelle Diekmann 03. September 2025 - Auftakt der Herbstakademie Bild: Schülerforschungszentrum Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in der Schlossaula in Osnabrück am 3. September bildete den Start der diesjährigen Herbstakademie des Schülerforschungszentrum (SFZ). Für die Schüler und Schülerinnen standen in diesem Jahr 12 Kurse zur Wahl. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligten sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“ und das „Diskurstheater" aus dem Fachbereich Theaterpädagogik. Bei der Auftaktveranstaltung kamen nun alle Teilnehmer*innen, Lehrkräfte und Kursleitungen zusammen. Im Kurs Agrarwissenschaft wird Bodenbiologie und nachhaltige Landwirtschaft erkundet, denn die Bodenbiologie spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Pflanzen für einen resilienten Ackerbau. Besonders im Hinblick darauf, die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Mithilfe von Bodenprofilen wird ein direkter Blick in den Boden ermöglicht um gezielt auf die Bedürfnisse der Pflanzen an den Ackerstandort einzugehen. Durch innovative Technologien wie den FarmBot werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Pflanzenproduktion in Zukunft effizienter gestaltet werden könnte. Der Titel des Kurses Diskurstheater lautet „Klimakämpfer*innen – Im Auftrag zwischen Wissenschaft und Theater“ und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die gerne Theater spielen und aktiv und kreativ werden möchten im Kampf gegen die Klimakrise. Die Gruppe setzt sich gestaltend mit dem Thema Klimakrise auseinander und möchte damit raus auf die Straße, um Menschen zu erreichen und Zeichen zu setzen. Mit kleinen Szenen, Songs, Tänzen, Performances etc. in der Öffentlichkeit gelangt die Gruppe in einen Austausch von Mensch zu Mensch zwischen Wissenschaft, Lebensrealität und Theater. Die Herbstakademie 2025 findet in den Herbstferien vom 22. bis 24. Oktober 2025 statt. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 10. Juli 2025 - Lebensmittel und Essstile: Workshop mit Landsenior*innen Am 10. Juli fand in Rheine-Elte ein spannender und informativer Workshop zum Thema "Lebensmittel und Essstile - trendy, innovativ, nachhaltig und gesundheitsfördernd" statt. Organisiert in Zusammenarbeit mit den Landsenior innen, bot die Veranstaltung den Teilnehmer innen die Möglichkeit, tiefer in die Welt der aktuellen Ernährungstrends einzutauchen. Im Mittelpunkt des Workshops standen Fragen wie: Was steckt eigentlich hinter angesagten Lebensmitteln wie Chiasamen und Avocado? Und: Müssen es Chiasamen aus fernen Ländern sein, oder gibt es auch heimische Alternativen, die ähnlich wertvoll sind? Diese und weitere spannende Themen wurden intensiv diskutiert. Ein besonderes Highlight des Workshops war die Verkostung neuartiger Lebensmittel. Die Teilnehmer*innen hatten die Gelegenheit, innovative Produkte zu testen und sich über deren gesundheitliche Vorteile sowie ihre Rolle in einer nachhaltigen Ernährung auszutauschen. 11. und 18. Juni 2025 - Sushikurs im Rahmen der Jugendkulturtage Osnabrück Im Rahmen der Jugendkulturtage Osnabrück fanden am 11. und 18. Juni zwei Sushikurse im RISE statt. Teilgenommen haben Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren , die gemeinsam in die Kunst der japanischen Küche eingetaucht sind. Nach einem kurzen theoretischen Input zu Herkunft, Tradition und Grundzutaten der Sushi-Zubereitung ging es direkt in die Praxis: Gemeinsam wurden verschiedene Sushi-Varianten wie Inside-Out-Rolls und Futo Maki hergestellt. Dabei kamen frische, regionale und saisonale Zutaten zum Einsatz. Die Teilnehmenden zeigten viel Begeisterung und Kreativität – am Ende konnten alle ihre selbstgemachten Sushi-Kreationen probieren und mit nach Hause nehmen. Der Kurs bot nicht nur kulinarische Erfahrungen, sondern auch Raum für gemeinsames Lernen und kulturellen Austausch. 04. Juni 2025 - Feldrandgespräch zum Bio-Strip-Till Versuch In diesem Feldrandgespräch wurde betrachtet, wie die negativen Auswirkungen der landwirtschaftlichen Bodenbewirtschaftung wie Bodenverdichtung, Rückgang des Bodenlebens, Erosion, Nährstoffaustrag und Abnahme der Bodenfruchtbarkeit, gestoppt werden können. Ein möglicher Lösungsansatz ist das Anbausystem Bio-Strip-Till, bei dem die Saatreihen durch die Wurzeln der Zwischenfrucht biologisch gelockert werden. Die Saat erfolgt ohne vorherige Bodenbearbeitung, und die Biomasse der Zwischenfrucht bleibt als Mulch auf dem Acker. In einem Feldversuch zum Maisanbau auf einer Ackerfläche der Westrup-Koch GbR in Bissendorf werden die Möglichkeiten des Bio-Strip-Till mit Ackerbohne und Alexandrinerklee untersucht. Dabei werden diese beiden tiefwurzelnden Komponenten der Zwischenfrucht exakt auf die Aussaatreihe der Folgefrucht gestellt. Diese Anbaumethode bietet höhere Nährstoffeffizienz für die Pflanze, geringeren Bedarf an mineralischen und/oder organischen Düngern und benötigt keine Bodenbearbeitung vor der Saat, da die Pflanzen eine gute Bodengare für die Maispflanze hinterlassen. Der Versuchsaufbau startete bereits in der Saison 2024/25 mit der Aussaat der Zwischenfrüchte. Eine Sämaschine mit einem Reihenabstand von 12,5 cm und einem Drei-Tanksystem säte drei Saatgutmischungen gleichzeitig an verschiedenen Säschaaren in den Boden ein. Für das Bio-Strip-Till wurden die Pflanzenarten Ackerbohne und Alexandriner-Klee verwendet. Beide haben unterschiedliche, aber sehr stark ausgeprägte Wurzelsysteme und sind als Leguminosen in der Lage, Stickstoff anzureichern. Ackerbohne und Alexandriner-Klee wurden nebeneinander ausgesät. Es folgten vier Säschare mit unterschiedlichen Komponenten, dann erneut Ackerbohne und Alexandriner-Klee. Dieses Muster wiederholte sich alle 75 cm. In dem Bereich zwischen den zukünftigen Maisreihen wurden die Komponenten Hafer in Reinsaat, eine Drei-Komponenten Zwischenfruchtmischung und eine Sieben-Komponenten Zwischenfruchtmischung variiert. Neben den drei verschiedenen Bio-Strip-Till Varianten wurde die betriebsübliche Variante der Sieben-Komponenten Zwischenfrucht als Breitsaat ausgesät. In der Saison 2025 begann die Maisaussaat am 25. April. Er wurde per GPS exakt zwischen die Ackerbohne und den Alexandriner-Klee ohne weitere Bodenbearbeitung ausgesät. Festgestellt wurde, dass sich der Mais in allen Varianten gleichmäßig entwickelt hat. 03. Juni 2025 - Feldrandgespräch auf Hof Langsenkamp Beim Feldrandgespräch am partizipativen Feldversuch mit einer geschlossenen Gruppe von Landwirtinnen und Landwirten am RootsOrt in Belm wurde der dort angelegte Versuch erläutert und besichtigt. Der Feldversuch zeigt resiliente Anbauverfahren im Vergleich. In kleiner Gruppe wurden die einzelnen Varianten vorgestellt, erläutert, angesehen und diskutiert. Anschließend wurde der sogenannte Erosionssimulator vorgestellt. Bei der Simulation wird ein Bodenziegel, der mithilfe eines Edelstahlkastens aus dem Acker entnommen wurde, mit einer bestimmten Menge Wasser übergossen. Durch ein eigebautes Lochblech werden Regentropfen erzeugt und somit ein Starkniederschlag von 20 mm simuliert. Bei zwei entnommenen Bodenziegeln aus unterschiedlich bewirtschafteten Varianten kann ein Unterschied bei der Erosion erkennbar gemacht werden. Der Erosionssimulator ermöglicht es, die Auswirkungen verschiedener Anbaumethoden auf die Bodenerosion direkt zu vergleichen. Dies bietet wertvolle Einblicke in die Effektivität der unterschiedlichen Bewirtschaftungspraktiken. 21. Mai 2025 - Besuch aus der Partnergemeinde Stawiguda im WABE-Zentrum Am Mittwoch, den 21. Mai 2025, durfte das WABE-Zentrum Klaus-Bahlsen in Osnabrück besonderen Besuch empfangen: Der Bürgermeister der Gemeinde Wallenhorst begrüßte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule eine rund 25-köpfige Delegation aus der polnischen Partnergemeinde Stawiguda. Unter den Gästen befanden sich neben dem Bürgermeister auch Ratsmitglieder sowie Schulleiterinnen und Schulleiter. Im Rahmen des Besuchs erhielten die Gäste zunächst einen Einblick in die Geschichte und die Schwerpunkte des WABE-Zentrums. Vorgestellt wurden unter anderem vergangene Projekte, aktuelle Forschungsvorhaben wie das GROWTH-Projekt sowie ein Ausblick auf künftige Themenfelder. Dabei wurde deutlich, wie das Zentrum als Ort für Bildung, Forschung und Begegnung wirkt. Ein besonderes Highlight stellte der Austausch über kulturübergreifende Gemeinsamkeiten dar – beispielsweise rund um das Thema Hülsenfrüchte. Während man in Deutschland gerne sagt „Das interessiert mich nicht die Bohne“, heißt es in Polen: „Wirf doch die Erbsen gegen die Wand“. Solche kleinen Sprachvergleiche sorgten für lustige Momente und stärkten das gegenseitige Verständnis. Im Anschluss führte ein Rundgang durch das WABE-Zentrum, bei dem auch der Sinnespfad erkundet wurde, die Besucherinnen und Besucher weiter durch die vielseitigen Angebote vor Ort. Abgerundet wurde der Vormittag mit einem kulinarischen Genuss: Regionale und saisonale Speisen, liebevoll im WABE-Zentrum zubereitet, rundeten das Programm ab. Neben dem lebendigen Austausch wurden auch neue Potenziale für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Wallenhorst, der Partnergemeinde Stawiguda und der Hochschule ausgelotet. Der Besuch war ein gelungenes Beispiel für gelebte Partnerschaft, Austausch und Vernetzung über Ländergrenzen hinweg. 30. April 2025 - Sushi Workshop beim Terrassenfest 2025 Am 30. April fand im Rahmen des Terrassenfests in Osnabrück ein Sushi-Workshop statt – und das mit großer Resonanz: 15 Teilnehmende tauchten in die Welt der japanischen Köstlichkeit ein. Nach einem kurzen theoretischen Input zur Geschichte, Kultur und Vielfalt von Sushi, ging es in kleinen Gruppen direkt ans Werk. Mit viel Freude und Kreativität entstanden nicht nur klassische Maki, sondern auch Gunkan-Maki, Ura-Maki und sogar Onigiri. Zum Abschluss wurden die liebevoll zubereiteten Sushi kunstvoll angerichtet und gemeinsam genossen – ein kulinarisches Highlight des Tages! 10. April 2025 - Girl´s & Boy´s Day an der Hochschule Osnabrück: Kreative Workshops für mehr Vielfalt Foto: Hochschule Osnabrück An der Hochschule Osnabrück nahmen knapp 200 Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 am Girls´ und Boys´ Day teil und besuchten eine Vielzahl von 20 Workshops in Osnabrück und Lingen. Ziel der Veranstaltung war es, Schüler und Schülerinnen für Berufsfelder jenseits traditioneller Geschlechterstereotype zu begeistern. Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, betonte, dass viele Jugendliche trotz breiter Interessen oft noch geschlechtsstereotypische Berufswege wählen. In Osnabrück und Lingen wurden auch durch die Beteiligung von verschiedenen Teilvorhaben aus GROWTH kreative Workshops angeboten. Als Beispiel gab es den Chemie Workshop „Mischen (Im)possible“ und in Lingen den KI-Workshop „Ich mach mir die Welt, mit KI wie sie mir gefällt“. Für die Jungen fand in Osnabrück unter anderem der Workshop „Back dein Ding – Hefe, Brot und Geschmack auf der Spur“ statt und in Lingen der Theaterpädagogik-Workshop „…auch mal aus der Rolle fallen“. Ein besonderer Workshop war auch „The Next Level Superfood“, bei dem die Teilnehmenden in interaktiven Einheiten die Welt der Superfoods erkundeten. Sie lernten nicht nur die Herkunft, Eigenschaften und Wirkungen verschiedener Superfoods kennen, sondern beschäftigten sich auch kritisch mit Anbaubedingungen und globalen Lieferketten. Im praktischen Teil wurden leckere Rezepte zubereitet. Die Veranstaltungen boten eine Plattform, um Interessen zu wecken, Erfolgserlebnisse zu schaffen und Schüler und Schülerinnen für eine offene Berufswahl zu inspirieren. 06. Dezember 2024 - Markt der Wissenschaften Hochschule Osnabrück, Eingang Hafengebäude Hochschule Osnabrück, Campus Bier Am Freitag, 6. Dezember 2024, verwandelte sich der Speicher 4 in Osnabrück in einen lebendigen Schauplatz für Wissenschaft, Kreativität und Genuss. Der Markt der Wissenschaften, der in den Räumlichkeiten von CAMPUSBIER und dem RISE stattfand, wurde von GROWTH und CAMPUSBIER der Hochschule Osnabrück organisiert und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, die einen Blick hinter die Kulissen aktueller Hochschulforschung werfen wollten. Von 12 bis 18 Uhr konnten die Gäste an spannenden Aktivitäten teilnehmen, außergewöhnliche Produkte entdecken und interaktiv in die Welt der Wissenschaft eintauchen. Wissenschaft trifft auf Kulinarik Die Vielfalt des Marktes ließ keine Wünsche offen. Besucher konnten unter anderem erleben, wie Selstar Energyballs hergestellt werden – ein Projekt von GROWTH, das gesunde und nachhaltige Snacks in den Fokus rückt. Für Naschkatzen gab es die Möglichkeit, Raw Cakes von Lena Kuschel zu probieren, die mit ihrem Geschmack und ihrer natürlichen Herstellung überzeugten. Unter dem Motto „Wie schmeckt die Zukunft?“ präsentierte das Team von FoodSense innovative Geschmackserlebnisse, die die Ernährung von morgen greifbar machten. Ein weiteres Highlight war die Honigbier-Verkostung, einer Studentengruppe mit dem Bier von Campusbier, das mit seiner Mischung aus regionalen Zutaten und handwerklicher Braukunst begeisterte. Die Zukunft landwirtschaftlicher Produkte wurde ebenfalls beleuchtet: Selstar präsentierte Äpfel, die mit Selen angereichert sind, und bot damit Einblicke in die Potenziale der Lebensmittelanreicherung. Interaktive Wissenschaft erleben Doch der Markt der Wissenschaften hatte weit mehr als kulinarische Highlights zu bieten. Im Bereich Umwelt und Technik zog die experimentelle Sandbox für Starkregensimulation von GROWTH großes Interesse auf sich. Hier konnten die Besucher anschaulich erleben, wie Starkregenereignisse modelliert und deren Auswirkungen simuliert werden. Ein weiteres interaktives Angebot war das Kerzenziehen mit Golo Martin, einem passionierten Imker, der nicht nur über die Kunst des Kerzenziehens aufklärte, sondern auch spannende Einblicke in die Welt der Bienen gab. Kreative Köpfe kamen beim Taschentücher bedrucken mit Silke Kretzing auf ihre Kosten, wo individuelle Designs gestaltet werden konnten. Kooperationen, die begeistern Der Markt wurde durch die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern bereichert, darunter Green Mundo, Typisch Osnabrück, CAMPUSBIER, RISE – das StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück, StoffOS und Superclo3d. Diese Kooperationen unterstrichen die Vielfalt und Innovationskraft der Region und machten den Markt zu einem Schaufenster für nachhaltige und zukunftsweisende Projekte. Ein Tag voller Inspiration und Austausch Die entspannte Atmosphäre lud zum Verweilen, Staunen und Mitmachen ein. Der Markt der Wissenschaften war nicht nur eine Plattform für die Präsentation wissenschaftlicher Projekte, sondern auch ein Ort des Austauschs und der Inspiration. Besucher und Aussteller waren sich einig: Solche Events fördern das Bewusstsein für Forschung und Innovation und stärken gleichzeitig die Verbindungen zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Wer den diesjährigen Markt verpasst hat, sollte sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen, wenn es wieder heißt: Willkommen zum Markt der Wissenschaften – einem Erlebnis für Jung und Alt, bei dem Wissenschaft und Genuss Hand in Hand gehen. 28. November 2024 - Nützliche Hilfe aus der Luft – Drohneneinsatz in der Landwirtschaft Bild: Hochschule Osnabrück Die Assoziationen mit dem Wort „Drohne“ stehen oftmals im Zusammenhang mit einem beliebten Spielzeug. Dabei können die unbemannten Flugmaschinen auch praxisgerecht und effizient zur Lösung von Problemen landwirtschaftlicher Betriebe eingesetzt werden. Fast jeder zehnte Landwirt in Deutschland verwendet mittlerweile Agrardrohnen bzw. Multicopter. Ausgestattet mit Hightech-Kameras können sie beispielsweise bei der Ausbringung von Saatgut sowie Biostimulanzien, der Flächenkartierung und dem Überwachen des Pflanzenbestandes eingesetzt werden. Damit leisten sie einen Beitrag zur Verbesserung der Effizienz, Nachhaltigkeit und des Tierschutzes. Diese und weitere Aspekte behandelten die Referenten auf der Veranstaltung „Nützliche Hilfe aus der Luft – Drohneneinsatz in der Landwirtschaft“. 19. November 2024 - Von der Steuerbox ins Terminal – ISOBUS selbst nachrüsten Informatik und Elektronik prägen mittlerweile den landwirtschaftlichen Arbeitsalltag. Oft liegt ein großer Nutzen der digitalen Techniken in der effizienteren Arbeit im Bereich der Produktion. Jedoch lässt die Digitalisierung viele Fragen offen und stellt Betriebe vor elektronische Herausforderungen, gerade im Bereich der Kommunikation von Maschinen. Helfen kann dabei die Anwendung eines ISOBUS-Systems. Das System wurde speziell für Forst- und Landmaschinen entwickelt und ermöglicht die Kommunikation zwischen Sensoren, Aktoren und Steuergeräten sowie den Datenaustausch zwischen Traktoren, Geräten und Bordsteuergeräten verschiedener Marken. Mit der Einführung von logiBUS® wurden neue Maßstäbe in der ISOBUS-Programmierung gesetzt. Das System kombiniert die neuesten ISOBUS-Standards mit einer benutzerfreundlichen, bildbasierten Programmierung und ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Implementierung von verschiedensten Anforderungen in der Maschinensteuerung. Im Rahmen der Veranstaltung „Von der Steuerbox ins Terminal – ISOBUS selbst nachrüsten“ wurde diese neue Entwicklung in Kooperation mit GROWTH vorgestellt und diskutiert. 16. und 17. Oktober 2024 - Herbstakademie des Schülerforschungszentrums auf dem Acker Drohnenflug auf dem FeldBild: Hochschule Osnabrück Die Bodenschichten wurden eingehend untersucht und analysiert.Bild: Hochschule Osnabrück Die Herbstakademie des Schülerforschungszentrums Osnabrück (SFZ) ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich durch Projekte und Workshops in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik tiefer einzuarbeiten. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligte sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“, um nachhaltige Landwirtschaft zu erklären, da die Bodenbiologie eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Pflanzen für den Ackerbau spielt. Am ersten Tag lernten die Schülerinnen und Schüler (SuS) nach einer Hofführung auf dem Hof Langsenkamp in Belm die Möglichkeiten vom Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft kennen. Diese können zur Aussaat von leichtem Saatgut oder zur Kartierung von Ackerflächen und/oder Pflanzenbeständen eingesetzt werden. Mit speziellen Kameras und Sensoren ausgerüstet erkennen sie frühzeitig Schädlingsbefall und Krankheiten, was eine schnelle Reaktion und gezielte Behandlung ermöglicht. Um die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Diesem Thema sind die SuS am zweiten Tag der Herbstakademie nachgegangen, und die Wechselwirkungen zwischen Bodenorganismen und Pflanzenwachstum wurden erklärt. Regenwürmer spielen eine wichtige Rolle im Ackerboden, da sie zur Belüftung und Durchmischung des Bodens beitragen. Ihre Aktivität fördert die Nährstoffverfügbarkeit und verbessert die Bodenstruktur, was das Pflanzenwachstum positiv beeinflusst. Der Gewinn für die Schülerinnen und Schüler war ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Bodenorganismen und deren Einfluss auf die nachhaltige Landwirtschaft. 28. September 2024 - "Wandel der Ernährung" beim 6. BOGETI im Zoo Osnabrück Lebensmittel Memory Kirschen wachsen an einem Kirschbaum Am vergangenen Samstag fand im Zoo Osnabrück der 6. BOGETI (Botanik, Gesundheit, Tiere) statt und zog 1.750 begeisterte kleine und große Teilnehmende an. Die Besucher begaben sich auf eine entdeckungsreiche Reise durch den Zoo und nahmen an insgesamt 40 spannenden Aktivstationen teil, die ihr Wissen auf die Probe stellten. So erfuhren sie zum Beispiel, wie man das Alter eines Baumes erkennt oder wie schnell ein Seehund schwimmen kann. Auch vom GROWTH Projekt, Teilvorhaben Wandel der Ernährung durften wir an diesem besonderen Tag mit einer Station mitwirken. Hier konnten die Teilnehmenden beim Lebensmittel-Memory ihr Wissen unter Beweis stellen und herausfinden, welche Lebensmittel und Lebewesen zusammengehören. Der BOGETI-Tag war ein voller Erfolg und bot eine einzigartige Gelegenheit, Lernen und Spaß inmitten der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt des Zoos miteinander zu verbinden. Wir freuen uns sehr, Teil dieses schönen Tages gewesen zu sein. 03. Juli 2024 - Feldgespräch zu Stützfrüchten im Erbsenanbau und Direktsaat auf dem Hof Kollmer Am Abend des 03. Juli trafen sich ca. 50 Interessierte aus Landwirtschaft, Handel sowie Landmaschinenindustrie auf einem Feld in Linder (Oldenburg). Auf dem Programm stand die Besichtigung eines Feldversuchs zum Erbsenanbau, welchen die Hochschule Osnabrück im Rahmen des Projekts GROWTH auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Henricus Kollmer angelegt hatte. Die Fragestellung des Versuchs lag auf der Erprobung verschiedener Stützfrüchte im Körnererbsenanbau. Die Hülsenfrucht neigt sich im fortschreitenden Abreifeprozess oft so stark zum Boden, dass ein Teil der Erbsenschoten nicht vom Mähdrescher erfasst werden kann. Diese Problematik kann mit sogenannten Stützfrüchten entschärft werden. Das Prinzip beruht darauf, dass die Erbse an der Stützfrucht hochrankt und somit später nicht zu Boden fällt. Als Stützfrüchte wurden in dem Versuch Wintertriticale, Sommergerste und Leindotter ausprobiert. Auf dem Feldabend stellte der praktizierende Landwirt Henricus Kollmer zusammen mit Frau Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr von der Hochschule Osnabrück den Versuch und die einzelnen Varianten vor. Die Versuchsergebnisse werden in einem weiteren Artikel auf dieser Website dargestellt. Anschließend wurden weitere Ackerflächen des Landwirts besichtigt. Die Besonderheit in der Bewirtschaftung der Flächen liegt darin, dass die Hauptfrüchte im Direktsaatsystem bestellt werden. Das bedeutet, dass auf den Ackerflächen vor der Bestellung der Feldfrüchte keine Bodenbearbeitung durchgeführt wird. Frau Prof. Dr. Deiglmayr führte Interessierten das Prinzip der sogenannten Spatendiagnose vor. Dadurch konnte erkannt werden, dass der Boden trotz oder gerade wegen der absoluten Bodenruhe in den obersten Zentimetern eine intakte Bodengare aufweist. Daraus lässt sich ableiten, dass sich die Bodenbiologie in einem gesunden Zustand befindet. Nachdem sich die Teilnehmenden wieder am Hof eingefunden hatten, stellte Herr Ludwig Fresemann vom Arbeitskreis der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB) e.V. aus Niedersachsen den Verein vor. Bei der GKB e.V. stehen Ackerbauprinzipien der „Conservation Agriculture“ im Mittelpunkt. Zu diesen Themen werden verschiedene Veranstaltungen und Workshops deutschlandweit angeboten. Neben den Fortbildungsmöglichkeiten setzt der Verein vor allem auf die Vernetzung von interessierten Landwirten und Landwirtinnen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Familie Kollmer für die Vorbereitung und Durchführung des Feldversuchs und des Feldabends. 08. - 16. Juni 2024 - GROWTH auf der IdeenExpo Hannover 2024 Auf dem Messegelände in Hannover fand vom 08. bis 16. Juni die IdeenExpo statt. Mit dem diesjährigen Motto „Mach doch einfach!“ wurde Interessierten die Welt der MINT-Berufe vorgestellt. Auch das Innovations- und Transferprojekt GROWTH hatte sich dem Motto angeschlossen und verschiedene Exponate auf die Messe gebracht. Bei den Exponaten handelte es sich um Bodenprofile, die in speziellen Schaukästen dargestellt wurden. Neben einem ca. 60 cm tiefen Einblick in einen Wald- und einen Ackerboden konnten die Besucher*innen den gezeigten Boden selbst in die Hand nehmen und somit mit allen Sinnen erleben, welche Faszination unter unseren Füßen liegt. Als weiteres Highlight konnten Interessierte selbständig eine pH-Wert-Analyse vom Acker- und Waldboden durchführen. Dafür wurde ein Indikatortest zur Verfügung gestellt. Anschließend wurde in Erklärungen und Gesprächen anhand des Beispiels pH-Wert die Bedeutung und Komplexität der einzelnen Bodenparameter aufgezeigt. 06. März 2024 - Von der Theorie zur Praxis: Schüler*innen im Sensoriklabor der Hochschule Chips Verkostung in der Sensorik Kabine Der Ernährungskurs der Domschule Osnabrück war zu Besuch im Sensoriklabor der Hochschule. Ziel der Veranstaltung war es, den Schüler*innen einen Einblick in das spannende Feld der Sensorik zu bieten. Gestartet wurde mit einer kurzen, aber informativen Einführung in die Grundlagen der Sensorik. Hierbei wurde insbesondere erläutert, was Sensorik ist und warum sie in vielen Bereichen des täglichen Lebens sowie in der Forschung eine entscheidende Rolle spielt. Nach der Einführung folgte der erste interaktive Teil– eine beschreibende Prüfung. Dabei lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Sinne schärfen und zur Beurteilung verschiedener Produkte einsetzen können. Diese Übung diente nicht nur dem Verständnis der Theorie, sondern zeigte auch praktisch, wie Sensorik in der Qualitätskontrolle und Produktentwicklung angewendet wird. Im Anschluss daran gab es als Highlight eine Chips-Verkostung. Hier hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, verschiedene Chips-Sorten zu probieren und ihre sensorischen Fähigkeiten aktiv einzusetzen. Sie bewerteten die Chips nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz. Diese Aktivität war nicht nur lehrreich, sondern machte auch sichtlich Spaß und förderte die Diskussion über die Vielfalt sensorischer Erfahrungen. 06. Dezember 2024 - Nikolausmarkt am Hafen Eine Aktion zum Mitmachen. Der Selstar-Apfel enthält besonders viel Selen. Für Gäste gab es nicht nur Wissen über Ernährung sondern auch die praktische Umsetzung. Kekse essen im Namen der Wissenschaft: Der Nikolausmarkt am Osnabrücker Hafen bescherte Besuchern kulinarische wie intellektuelle Highlights. Die Veranstaltung lockte mit ihrem abwechslungsreichen Programm zahlreiche Gäste an. Zwischen Ständen von Wabe-Zentrum, Campusbier und kreativer Handwerkskunst kreierte das Teilvorhaben 3 des Projekts GROWTH eine gelungene Kombination aus süßen Leckereien und den passenden Wissenshappen. Bei einer Kochaktion durften die Gäste selbst aktiv werden. Aus Mehl, Pflanzendrink und Äpfeln entstanden direkt vor Ort leckere Apfelküchlein. Die duftenden Leckereien sorgten nicht nur für viel Genuss, sondern ermöglichten durch die aktive Teilnahme auch eine praktische Lebensmittelbildung vor Ort. Zudem informierten sich die Besucher*innen am Stand nebenan über den Selstar-Apfel - einen Apfel, der besonders viel Selen enthält und so zu einer natürlichen Selenversorgung beitragen kann. Er entstand aus einem Projekt der Hochschule. Auch hier gab es neben vielen Informationen zudem die Gelegenheit, den Apfel zu verkosten. Noch mehr Austausch gab es bei "S(ch)nacken mit Profs". Besucher*innen bekamen die Gelegenheit, Fragen mit Prof. Dr. Ulrich Enneking und Prof. Dr. Dorothee Straka zu klären. Von Äpfeln über Ernährung bis hin zu Vitaminmangel - in lockerer Atmosphäre entstanden spannende Gespräche. Insgesamt zeichnete sich der Nikolausmarkt durch eine gelungene Kombination aus kulinarischem Genuss, Wissensaustausch und unterhaltsamen Aktivitäten aus. Die Besuchenden konnten nicht nur Süßes verkosten, sondern auch ihr Wissen erweitern und gleichzeitig die festliche Atmosphäre des Nikolausmarktes genießen. 06. März 2024 - Von der Theorie zur Praxis: Schüler*innen im Sensoriklabor der Hochschule Chips Verkostung in der Sensorik Kabine Der Ernährungskurs der Domschule Osnabrück zu Besuch im Sensoriklabor der Hochschule. Ziel der Veranstaltung war es, den Schüler*innen einen Einblick in das spannende Feld der Sensorik zu bieten. Gestartet wurde mit einer kurzen, aber informativen Einführung in die Grundlagen der Sensorik. Hierbei wurde insbesondere erläutert, was Sensorik ist und warum sie in vielen Bereichen des täglichen Lebens sowie in der Forschung eine entscheidende Rolle spielt. Nach der Einführung folgte der erste interaktive Teil– eine beschreibende Prüfung. Dabei lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Sinne schärfen und zur Beurteilung verschiedener Produkte einsetzen können. Diese Übung diente nicht nur dem Verständnis der Theorie, sondern zeigte auch praktisch, wie Sensorik in der Qualitätskontrolle und Produktentwicklung angewendet wird. Im Anschluss daran gab es als Highlight eine Chips-Verkostung. Hier hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, verschiedene Chips-Sorten zu probieren und ihre sensorischen Fähigkeiten aktiv einzusetzen. Sie bewerteten die Chips nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz. Diese Aktivität war nicht nur lehrreich, sondern machte auch sichtlich Spaß und förderte die Diskussion über die Vielfalt sensorischer Erfahrungen. 12. Juli 2023 - Wie geht Resilienz im Ackerbau? Traktor mit Direktsaatmaschine© Hochschule Osnabrück Direktsaatmaschine im Einsatz©Hochschule Osnabrück Detailaufnahme der Direktsaatmaschine ©Hochschule Osnabrück Mal ist es heiß und der Boden trocken, mal folgt ein Starkregen auf die Saat und schwemmt wertvollen Boden ab. Immer häufiger wird es schwierig, im Sommer nach der Getreideernte eine Zwischenfrucht erfolgreich zu etablieren. Ein Landwirt aus Lechtingen probierte nun eine neue Technik aus: die Direktsaat ohne jede Bodenbearbeitung, um so die Wasservorräte im Boden zu erhalten und das stabile Bodengefüge nicht zu stören. Unterstützt wird er dabei durch die Hochschule Osnabrück, die im Teilvorhaben 3 „(Denk-) Räume für Innovationen“ gemeinsam mit Landwirten aus der Region innovative Lösungen zur Gestaltung von resilienten Agrarsystemen entwickeln möchte. Unter optimalen Bedingungen wurde am Mittwoch den 12. Juli 2023 auf einem Feld in Lechtingen eine bunte Zwischenfruchtmischung aus Phazelia, Öllein, Sonnenblume, Kresse, Klee und vielen anderen Arten mit einer Direktsaatmaschine gesät. An dem offenen Transferformat nahmen 20 interessierte Landwirt*innen aus der Region, sowie Mitarbeitende aus dem Handel und der Landwirtschaftskammer teil. Zum Vergleich wurde daneben das betriebsübliche Verfahren ausgeführt: Nach einer zweimaligen Stoppelbearbeitung mit dem Grubber wurde die Zwischenfruchtmischung zwei Wochen später mit einer herkömmlichen Sämaschine eingesät. Neben der technischen Fragestellung, ob die Direktsaatmaschine auch auf den steinigen Böden des Betriebes gute Ergebnisse erzielt, standen Fragen zur Biomassebildung der Zwischenfrucht im Fokus. Denn umso besser sich die Zwischenfrucht entwickelt, umso mehr Nährstoffe werden aufgenommen und damit vor Auswaschung geschützt. Gleichzeitig kann dadurch mehr Humus gebildet und Bodenleben und Bodenstruktur positiv beeinflusst werden. Bis zum Ende der Vegetationsperiode sollen die beiden Verfahren miteinander verglichen werden. Werkstoffe und Digitalisierung Bei Fragen zum Themengebiet Werkstoffe kontaktieren Sie bitte growth@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Digitalisierung j.akerlund@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 07. Oktober 2026 - Wie KI lernt – und warum sie nicht immer gerecht entscheidet Bild: Katrin Sepp, Stadt Nordhorn Bild: Katrin Sepp, Stadt Nordhorn In einer Zeit, in der Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend in Alltag und Berufswelt Einzug hält, wird ein verständnisorientierter Umgang mit ihren Möglichkeiten und Grenzen wichtig. Was steckt hinter den Entscheidungen von Künstlicher Intelligenz? Warum können diese manchmal unerwartet ungerecht wirken? Diese zentralen Fragen standen im Mittelpunkt eines interaktiven Vortrags für Berufsschülerinnen und -schüler aus der Region Nordhorn. Rund 120 Jugendliche nahmen an der Veranstaltung „KI – Wie sie entscheidet und warum das nicht immer fair ist" teil, um die Funktionsweise von KI aus erster Hand zu verstehen. Im Rahmen des interaktiven Vortrags erfuhren die Teilnehmenden, wie KI-Systeme durch maschinelles Lernen aus Daten Muster erkennen und Entscheidungen treffen, z.B. bei der automatischen Sortierung von E-Mails. Dabei konnten sie selbst Prompts testen und beobachten, wie kleine Formulierungsunterschiede zu ganz anderen Ergebnissen führen. Ein Schwerpunkt im Vortrag lag auf dem Phänomen des Algorithmischen Bias, wie verzerrte oder unvollständige Trainingsdaten zu diskriminierenden oder unfairen Ergebnissen bei Bewerbungen als Beispiel führen können. Zudem wurde deutlich gemacht, dass KI-Antworten nicht als absolute Wahrheiten gelten dürfen, sondern auf statistischen Wahrscheinlichkeiten basieren. Die Veranstaltung vermittelte somit nicht nur technisches Verständnis, sondern auch eine kritische Haltung gegenüber KI, um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie zu fördern. Wer KI nutzt, muss auch verstehen, was sie nicht kann und wo sie Grenzen hat. 21. September 2026 - Sechste Digitale Woche mit großer Resonanz ©14_HQ-Digitale Woche Stadt Osnabrück-21.-September-2026-Foto-Lucas-Guenzel-Drehteam-GmbH Mit rund 100 Veranstaltungen ist die sechste Digitale Woche Osnabrück erfolgreich zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt standen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in allen Lebensbereichen. Von Künstlicher Intelligenz und digitalen Anwendungen für Unternehmen über Smart Health bis hin zu Sicherheit im Netz reichte das Programm. In dem interaktiven Vortrag „KI im Alltag – Wie sie entscheidet und warum das nicht immer fair ist“ von Julia Akerlund vom Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum" wurde erklärt, wie KI-Systeme funktionieren, wo sie bereits heute eingesetzt werden und welche Auswirkungen und Gefahren sie auf unsere Gesellschaft haben können. Die Veranstaltung fand zweimal mit je 75 Minuten statt. Jeweils vier Schulklassen der Jahrgänge 7 und 8 aus Gymnasien, Oberschulen und Gesamtschulen nahmen teil. Anhand eines Spiels erstellten die Schülerinnen und Schüler ihre eigene KI und testeten sie. So lernten sie spielerisch, wie KI „denkt“ und wo sie Fehler macht. Außerdem ging es darum, worauf es beim verantwortungsvollen Umgang mit KI ankommt. 14. September 2026 - Schule trifft Wirtschaft am Campus Lingen Bei der Veranstaltung am Campus Lingen zum Auftakt der Projekttage "Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live" konnten sich die Schüler*innen des Gymnasiums Georgianum eingehend über die verschiedenen Unternehmen informieren. Bild: Hochschule Osnabrück Jugendliche erleben digitale Arbeitswelt regionaler Unternehmen Digitale Technologien verändern Arbeitsabläufe, Berufsbilder und Anforderungen an Beschäftigte. Wie sich dieser Wandel konkret im Berufsalltag zeigt, erfuhren rund 120 Schüler*innen der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Georgianum kürzlich bei den Projekttagen „Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live“. Das dreitägige Angebot zur Berufsorientierung wurde vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit den Erfolgsbegleitern der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit und mit Unterstützung der Ems-Achse durchgeführt. „Wir wollen jungen Menschen aus erster Hand zeigen, wie Digitalisierung Berufe und Arbeitsplätze heute und morgen verändert – und ihnen so eine fundierte Orientierung für ihre Zukunft geben. Als Hochschule mitten in der Region sehen wir es als unsere Aufgabe, genau diese Brücke zwischen Schule, Wirtschaft und lebenslangem Lernen zu bauen“, so Projektkoordinatorin Julia Åkerlund vom Campus Lingen. Initiiert wurde das Vorhaben bereits 2024 vom GROWTH-Projekt der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Arbeitskreis Digitalisierung des Georgianums. Das GROWTH-Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ wird von Prof. Dr. Michael Ryba im Team mit Prof. Dr. Liane Haak und Prof. Dr. Ralf Buschermöhle geleitet. Einblicke in die digitale Praxis Den Auftakt bildete eine Matching-Veranstaltung am Campus Lingen mit 17 teilnehmenden Unternehmen. Anschließend ging es für die Jugendlichen in die Betriebe. Zu den beteiligten Unternehmen gehörten beispielsweise die KRONE Group, die St. Bonifatius Hospitalgesellschaft, die ROSEN Group, die Mainka Bau GmbH & Co. KG, die Bauunternehmung Hofschröer GmbH & Co. KG, die Agentur für Arbeit (Standort Lingen) und die Emsländische Volksbank. Vor Ort erhielten die Schüler*innen konkrete Eindrücke von unterschiedlichen Berufsfeldern und Arbeitsabläufen. Dabei konnten sie erleben, wie digitale Technologien und Prozesse den Arbeitsalltag verändern, welche Aufgaben sich daraus ergeben und welche Kompetenzen in verschiedenen Berufen gefragt sind. Chancen in der Region Viele Jugendliche berichteten nach den Unternehmensbesuchen von neuen Erkenntnissen und überraschenden Erfahrungen. Was zuvor eher abstrakt erschien, sorgte vor Ort für so manchen Aha-Moment. So wurde für sie greifbarer, welche beruflichen Möglichkeiten sich in der Region bieten und welche Tätigkeiten zu ihren eigenen Interessen passen könnten. Gleichzeitig lernten sie verschiedene Wege in den Beruf kennen und erfuhren, dass sich Ausbildung und Studium miteinander verbinden lassen. „Die Projekttage zur Berufsorientierung eröffnen unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die regionale Arbeitswelt: Aus anfänglicher Neugier und Spannung entstehen durch den direkten Austausch mit Unternehmen und die Besuche vor Ort konkrete Vorstellungen von vielfältigen, zukunftsorientierten Berufsfeldern“, betonte Ingrid Helming, Koordinatorin für Stundenplanung und Digitalisierung am Gymnasium Georgianum. Besonders beeindruckend sei, mit welcher Begeisterung die Jugendlichen anschließend von ihren Erfahrungen berichteten und wie nachhaltig die Erlebnisse ihre berufliche Orientierung bereicherten und auch verändern können. Mehrwert für Unternehmen Für die beteiligten Unternehmen bot das Format erneut die Möglichkeit, mit jungen Menschen aus der Region ins Gespräch zu kommen. Die Jugendlichen hätten großes Interesse gezeigt und viele Fragen gestellt, zogen viele Betriebe ein positives Fazit. Besonders wertvoll sei die Möglichkeit, den Schüler*innen die Vielfalt der eigenen Berufsfelder näherzubringen und ihnen konkret zu zeigen, welche Aufgaben und Arbeitsbereiche das jeweilige Unternehmen bietet. Gleichzeitig können die Betriebe frühzeitig Interesse an ihren Ausbildungsplätzen wecken und so Kontakt zu potenziellen Nachwuchskräften knüpfen. So leiste „Schule trifft Wirtschaft“ nicht nur einen Beitrag zur beruflichen Orientierung junger Menschen, sondern stärke auch die Vernetzung zentraler Akteur*innen in der Region, waren sich die Verantwortlichen einig. Hochschule, Schule und Wirtschaft arbeiten eng zusammen, um Jugendlichen bereits frühzeitig ihre Perspektiven aufzuzeigen und ihnen die Arbeitswelt von morgen näherzubringen. Text: Miriam Kronen 04. Juni 2026 - CampusCheck Fotos Hochschule Osnabrück Am 4. Juni 2026 öffnete die Hochschule Osnabrück im Rahmen des CampusChecks ihre Türen für Studieninteressierte, Schülerinnen und Schüler und deren Familien. Unter dem Motto, neue Perspektiven für den eigenen Bildungsweg zu entdecken und aktiv die Zukunft mitzugestalten, erhielten die Besuchenden vielfältige Einblicke in die Studien- und Forschungswelt der Hochschule. Am Stand des Bereichs Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit wurden aktuelle Forschungsarbeiten sowie die Aktivitäten des Projekts GROWTH vorgestellt. Anhand kleiner Experimente konnten die Besuchenden Forschung hautnah erleben und sich über Studienmöglichkeiten im Bereich der Werkstofftechnik informieren. 04. Juni 2026 - Innovationspreis Werkstofftechnik für Studierende der Hochschule Osnabrück Die Preisträger*innen mit ihren Betreuerinnen und dem TECHNOS-Vorstand: v.l. Dietmar Kolbeck, Prof. Dr.-Ing. Svea Petersen, Josephine Liebal, Niklas Veltmann und Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns (Foto: Hochschule Osnabrück). Josephine Liebal und Niklas Veltmann ausgezeichnet Der TECHNOS Innovationspreis Werkstofftechnik wurde in diesem Jahr an zwei Absolvent*innen des Masterstudiengangs Angewandte Werkstoffwissenschaften der Hochschule Osnabrück verliehen. Die Auszeichnung würdigt exzellente Abschlussarbeiten mit Bezug zur Werkstofftechnik. Josephine Liebal und Niklas Veltmann erhielten den Preis für ihre mit der Bestnote 1,0 bewerteten Masterarbeiten, die jeweils in enger Kooperation mit Industriepartner*innen entstanden. Nachhaltige Innovationen: Von Kunststoffkreisläufen bis zu energieeffizienten Stählen Josephine Liebal widmete sich in ihrer Arbeit „Auswirkungen des mehrfachen Recyclings auf die Produkteigenschaften einer Mehrweg-Transport-Verpackung in Kombination mit In-Mould-Labeln unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit“ der Analyse von Kunststoffkreisläufen. Ihre Forschung zeigt, dass Mehrweg-Transportverpackungen aus PE-HD auch nach bis zu 30 Recyclingzyklen gleichwertig wiederverwendet werden können. Ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung von Kunststoffabfällen und CO₂-Emissionen. Die Arbeit wurde in Kooperation mit der Firma WBG Pooling in Damme erstellt und von Prof. Dr.-Ing. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien an der Hochschule Osnabrück begleitet. Niklas Veltmann untersuchte in seiner Masterarbeit mit dem Titel „Analyse der mechanischen Eigenschaften eines lufthärtenden duktilen Mittelmanganstahls in Abhängigkeit von Dimension und Prozessführung“ den Einfluss thermomechanischer Prozesse auf die Mikrostruktur und Eigenschaften eines innovativen Stahls. Seine Erkenntnisse tragen maßgeblich zur Entwicklung energieeffizienter Fertigungsstrategien bei. Ein wichtiger Schritt hin zu nachhaltigeren Produktionsprozessen in der metallverarbeitenden Industrie. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der Georgsmarienhütte GmbH und wurde von Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns, Professorin für Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle an der Hochschule Osnabrück und im GROWTH Teilvorhaben Nachhaltige Werkstoffe & Technologien, betreut. Förderung von Innovation und Praxisbezug Der TECHNOS Innovationspreis prämiert nicht nur wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch die Verbindung von Grundlagenforschung und industrieller Anwendbarkeit. „Die ausgezeichneten Arbeiten überzeugen durch ihren Innovationsgrad, die Relevanz der Fragestellung sowie die methodische Tiefe“, sagt Dietmar Kolbeck, Vorstandsmitglied, Jurymitglied und Industrievertreter im TECHNOS-Vorstand. Zu der Auszeichnung erhalten die Absolvent*innen außerdem ein Preisgeld von je 300 Euro. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Materials Days an der Hochschule Osnabrück statt. Die Veranstaltung fördert den bilateralen Austausch zwischen Forschung, Wissenschaft und Industrie. Organisiert vom VDI Bezirksverein Osnabrück Emsland e.V., dem wip-Kunststoffe e. V. und dem TECHNOS e. V. kommen Expert*innen aus Wirtschaft und Forschung zusammen, um aktuelle Themen der Werkstofftechnik zu diskutieren und Netzwerke zu stärken. Text von Justine Prüne 06. Mai 2026 - Vortrag "KI in der Beratung" in Meppen Bild: donum vitae e.V. Im Rahmen der Veranstaltung „KI in der Beratung – KI verstehen und verantwortungsvoll nutzen“ setzten sich die Teilnehmerinnen praxisnah mit Chancen, Risiken und Grenzen Künstlicher Intelligenz auseinander. Neben verständlich aufbereiteten Grundlagen standen insbesondere konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Beratungsalltag im Mittelpunkt – etwa die Formulierung guter Prompts oder der sinnvolle Einsatz von KI bei Texten und Kommunikation. Die Teilnehmerinnen zeigten großes Interesse und hoben im Feedback vor allem die praxisnahen Tipps, die direkten Anwendungshilfen sowie die klare und verständliche Struktur der Veranstaltung hervor. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, KI nicht nur kennenzulernen, sondern ihren Einsatz auch kritisch zu reflektieren – etwa im Hinblick auf Datenschutz, Bias und Verantwortung in der Beratung. Der Vortrag wurde vom GROWTH Vorhaben “Digitalisierung im ländlichen Raum” und donum vitae Emsland e.V. zusammen organisiert. 23. April 2026 - Zukunftstag am Campus Lingen Bild: Hochschule Osnabrück Vielfältige Einblicke und Studien- und Berufswelten Auch in diesem Jahr hat sich der Campus Lingen, wie die gesamte Hochschule Osnabrück, mit spannenden Workshops am bundesweiten Girls`Day and Boys`Day beteiligt. Schüler*innen der 5. bis 9. Klasse erhielten dabei die Möglichkeit, verschiedene Studien- und Berufsperspektiven kennenzulernen und vor allem selbst aktiv zu werden. “Der Aktionstag zielt darauf ab, traditionelle Geschlechterstereotype zu überwinden und das Interesse junger Menschen an Berufen zu fördern, in denen ihr jeweiliges Geschlecht unterrepräsentiert ist. Neben Workshops in MINT-Fächern und sozialen Bereichen wurde die Bedeutung einer unvoreingenommenen Berufswahl nach Interessen und Stärken betont”, so Katharina Knolle vom Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück. Pflege- und Theaterpädagogik-Workshops für Jungen Für Jungen standen unter anderem praxisnahe und kreative Angebote auf dem Programm. Im Workshop "Durch die Brille eines Pflegefachmanns schauen" erhielten sie einen lebendigen Einblick in den Pflegeberuf: Vom Anlegen eines Verbands über das Messen des Blutdrucks bis hin zum Ausprobieren pflegerischer Tätigkeiten mit einer VR-Brille konnten sie vieles selbst testen. Das Angebot wurde von und Professorin Dr. Rosa Mazzola und Felix Daum begleitet. Kreativ ging es im theaterpädagogischen Workshop "… auch mal aus der Rolle fallen” zu. Unter der Leitung von Frank Bonczek setzten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Rollen auseinander und probierten aus, wie es ist, in andere Perspektiven zu schlüpfen. Ein Schüler zeigte sich bereits vor Beginn begeistert: "Ich habe gleich den Theater-Workshop und freue mich darauf, vielleicht mal auf der Bühne zu stehen. Ich finde es super, dass es auch in kleineren Städten solche Angebote gibt und man diese Möglichkeiten hat.” Mädchen entdecken Maschinenbau und Künstliche Intelligenz Für die Mädchen gab es ebenfalls Spannendes zu entdecken. Im Workshop “Engineering – Ich gestalte die Welt von morgen” konnten sie unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Adamek und Lisa-Maria Neumann die Welt des Maschinenbaus entdecken, technische Labore erkunden und mit Studentinnen sowie Absolventinnen ins Gespräch kommen. Im interaktiven Workshop “Wer ist eigentlich diese KI und was kann sie alles?” drehte sich alles um Künstliche Intelligenz. Gemeinsam wurde erkundet, wie KI funktioniert, wo sie im Alltag und in der Arbeitswelt eingesetzt wird und wie man selbst mit KI-Tools arbeiten kann. Begleitet wurde das Angebot von Julia Akerlund, Ilhan Ingenc und Maike Giltjes. “Ich war beim KI-Workshop und mir hat es sehr gut gefallen, weil man nochmal viel über KI erfahren hat und wo es überall eingesetzt wird. Das fand ich sehr spannend", resümierte eine Schülerin. Mit zahlreichen Eindrücken und neuen Erkenntnissen im Gepäck blickten viele der Schüler*innen zum Abschluss des Tages auf einen gelungenen Girls`Day und Boys`Day am Campus Lingen zurück. Von: Miriam Kronen 23. April 2026 - Girls' Day: 3D-Druck hautnah erleben Fotos Hochschule Osnabrück Im Rahmen des Girls' und Boys' Days 2026 besuchten rund 200 Schüler*innen die Hochschule Osnabrück, um Studiengänge und Berufsfelder kennenzulernen, in denen Frauen bzw. Männer bislang unterrepräsentiert sind. Einer der angebotenen Workshops war „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“ , der von Raoul Houchangnia, Lukas Kreke und Jonas Sandfort durchgeführt wurde. Die Teilnehmerinnen erhielten einen praxisnahen Einblick in die Welt des 3D-Drucks und lernten grundlegende Technologien zur Verarbeitung von Kunststoffen und Metallen kennen. Neben technischen Basics standen insbesondere nachhaltige Produktionsprozesse, die Bedeutung von Recycling sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen im Fokus. Ein besonderes Highlight war die Live-Demonstration der Aufbereitung von Kunststoffabfällen zu neuem 3D-Druck-Filament in den Laboren der Kunststofftechnik. Im anschließenden Praxisteil entwickelten die Schülerinnen eigene Schlüsselanhänger am Computer und konnten deren Fertigung direkt am 3D-Drucker verfolgen. Der Workshop bot damit die Möglichkeit, moderne Fertigungstechnologien nicht nur kennenzulernen, sondern selbst aktiv auszuprobieren. 12. März 2026 - KI-Kompetenz für das Ehrenamt: Landfrauen zu Gast am Campus Lingen Bild: Hochschule Osnabrück Fokus auf Transfer und Praxis- das Team Digitalisierung im ländlichen Raum bot einen gut besuchten Workshop an. Am 12. März verwandelte sich der Campus Lingen zu einem digitalen Lernort für moderne Vereinsarbeit. In einem Praxis-Workshop erkundeten Landfrauen die Potenziale Künstlicher Intelligenz für ihren Alltag im ländlichen Raum. Nach einer Einführung in Chancen und Risiken stand das praktische Erproben von ChatGPT im Fokus. Ob bei der Erstellung von Pressemitteilungen, der Planung von Jahresprogrammen oder der Organisation von Veranstaltungen - die Teilnehmer*innen lernten, wie gezielte Prompts die ehrenamtliche Arbeit effizient entlasten können. Mitorganisatorin war Carina Keuter von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, eine Fachberaterin der LandFrauen Emsland/Grafschaft Bentheim und Beraterin für Ernährung, Hygiene und Bauernhofgastronomie. Es wurde ein erfolgreicher Workshop, der zeigt, wie Digitalisierung in der Region praktisch umgesetzt wird. 05. März 2026 - Fit für Ehrenamt Bild: Ehrenamtsservice Landkreis Emsland Am Donnerstagabend fand im Kreishaus Meppen der Workshop „Fit für Ehrenamt - Künstliche Intelligenz im Ehrenamt“ statt. Die Veranstaltung, organisiert vom Ehrenamtsservice des Landkreises Emsland, bot engagierten Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich mit den Grundlagen und praktischen Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) vertraut zu machen. Im ersten Teil des Workshops erhielten die Teilnehmenden eine Einführung vom GROWTH Teilvorhaben “Digitalisierung im ländlichen Raum” in die Welt der KI und ihre Relevanz im Alltag. Besonders spannend wurde es im anschließenden Praxisteil: Hier konnten die Ehrenamtlichen selbst ausprobieren, wie KI-Tools durch gezielte Prompts für Texte, Ideen oder die Öffentlichkeitsarbeit im Verein genutzt werden können. Eine zentrale Erkenntnis des Abends: Gute Ergebnisse entstehen durch klare Fragen, passenden Kontext und konkrete Aufgabenstellungen. Der Workshop hat gezeigt, welches Potenzial KI für Vereine und Initiativen bietet, sei es bei der Erstellung von Pressemitteilungen, der Planung von Veranstaltungen oder der Ideenfindung. Die Teilnehmenden waren begeistert, wie einfach und effektiv KI-Tools im Ehrenamt eingesetzt werden können. Die Veranstaltungsreihe „Fit für Ehrenamt“ des Landkreises Emsland richtet sich an alle, die sich ehrenamtlich engagieren oder dies zukünftig tun möchten. Weitere Workshops zu verschiedenen Themen sind geplant. 02. Dezember 2025 - Veränderungen durch KI im Betrieb - Paneldiskussion im CIC Foto Jan Deckert, VDI Technologiezentrum GmbH Wie kann im Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) sinnvoll und menschengerecht in die Umsetzung gebracht werden? Welche Bedeutung hat dabei eine transferfähige KI? Welche Veränderungen sind in dem Zusammenhang zu berücksichtigen und anzugehen? Darüber diskutierten Fachleute aus Industrie, Handwerk, Start-ups, Wirtschaftsförderungen, Wissenschaft, Verbänden, Gewerkschaften und Betriebsräten im Coppenrath Innovation Centre (CIC) in Osnabrück. In zwei Panels wurden Chancen und Hindernisse aus der Sicht von Praxis und Wissenschaft besprochen. Die Fachleute, darunter Prof. Dr.-Ing. Ralf Buschermöhle von der Hochschule Osnabrück sprachen über die Chancen und Hindernisse der KI-Einführung aus der Sicht von Praxis und Wissenschaft. Ein wichtiger Aspekt war dabei die Bedeutung von transferfähiger KI, die es ermöglicht, KI-Lösungen auf verschiedene Unternehmen und Branchen anzuwenden. Das Transferprojekt GROWTH war zusammen mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück mit einem Stand im Ausstellungsbereich vertreten. Die Veranstaltung zeigte, dass die Region Osnabrück ein wichtiger Standort für die Entwicklung und Anwendung von KI-Lösungen ist. Durch die Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft können innovative Ansätze vorangetrieben werden, die die Herausforderungen und Chancen der KI-Einführung in Unternehmen meistern. 27. November 2025 - Open labs - Wissenschaft hautnah erleben Auch in diesem Jahr zeigten sich erneut viele Besucher*innen beeindruckt von den vielfältigen Einblicken in die Welt der Wissenschaft. Bilder: Hochschule Osnabrück Open Labs locken erneut zahlreiche Interessierte auf den Campus Lingen Nachdem die „Open Labs“ der Hochschule Osnabrück im Vorjahr einen erfolgreichen Auftakt hatten, nutzten kürzlich erneut zahlreiche Besucher*innen die Chance, die Welt der Wissenschaft und Forschung zu entdecken. Rund 75 Interessierte aus der Region versammelten sich im Laborgebäude am Campus Lingen und gewannen bei der Veranstaltung spannende Einblicke in die Laborbereiche Interaktion und Kommunikation, Digitalisierte Wertschöpfungsprozesse, Engineering sowie Energiesysteme und Prozesstechnik. Vielfältige Themenauswahl Zunächst begrüßte Dekanin Prof.in Dr.in Liane Haak die Gäste, bevor die vierminütigen Pitches mit der Vorstellung aus den einzelnen Laborbereichen starteten. Anschließend konnten sich die Teilnehmenden für insgesamt zwei Sessions entscheiden, die teilweise mit Workshops verbunden waren. Zur Auswahl standen dabei die Themen: „Was macht Werbung wirklich mit Ihnen? Marktforschung durch Eyetracking und Emotionserkennung“, „Pflegestudium neu denken: Virtuell. Digital. Innovativ“, „Schweine! – Eine rosarote Begegnung“, „Erleben Sie die Zukunft: Smart Factory und Angewandte KI an unseren unterschiedlichen Stationen“, „Mechanische Fügetechnik: Quo vadis?“, „Green Lab in Progress – Nachhaltige Chemie sichtbar gemacht: Nachhaltige Chemie & Prozesstechnik im Wandel“ sowie „Sonnige Aussichten: Prozesswärme mit Solarenergie“. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Studierenden Henry Niesing und Melina Kiel. Austausch und spannende Einblicke „Wir waren schon letztes Jahr hier, aber weil wir damals nicht alles sehen konnten und es so viel Spannendes zu entdecken gibt, wollten wir dieses Mal noch mehr mitnehmen. Deshalb sind wir wiedergekommen“, erzählte ein Teilnehmer. Auch das Netzwerken und der Austausch untereinander seien ein wichtiger Bestandteil dieser Veranstaltung, berichtete eine weitere Teilnehmerin. „Für mich war das Eyetracking ein Highlight, es ist alltagsnah und unglaublich spannend“, sagte ein weiterer Besucher. Auch die praktische Arbeit der Studierenden in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region beeindruckte viele Gäste und wurde als besonderer Höhepunkt wahrgenommen. Die Organisator*innen der Open Labs Julia Akerlund, Nadine Haberland und Halina Frerkes zogen ein positives Fazit der zweiten Open-Labs-Veranstaltung. „Es fanden zahlreiche interessante Gespräche statt, und das Workshop-Angebot wurde von den Teilnehmenden begeistert angenommen“, so Haberland. Es sei wichtig, Wissenschaft niedrigschwellig zugänglich zu machen und den Besucher*innen die Räume und Themen der Hochschule näherzubringen. So könne Wissenschaft in die Gesellschaft getragen werden. Das betonte auch Dekanin Haak abschließend. Für sie seien die Open Labs eine besondere Veranstaltung, um den Dialog zwischen Gesellschaft und Hochschule zu stärken und zu zeigen, welche Fortschritte die Hochschule in der Forschung mache. Text: Merle Lübbers 14. November 2025 - Nordhorner Digitaltage Das Angebot der Hochschule Osnabrück kam bei den Besucher*innen der Nordhorner Digitaltage gut an. Bild: Stadt Nordhorn Die Stadt Nordhorn und die Roboterfabrik Grafschaft Bentheim haben erstmals die Nordhorner Digitaltage veranstaltet. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Veranstaltungsformat, das mit zahlreichen Partner*innen wie der Hochschule Osnabrück moderne Technologien sowie die digitale Transformation erlebbar macht und sich an Bürger*innen, Unternehmen, Schulen, Vereine und Institutionen richtet. Auch der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück war bei dem abwechslungsreichen Programm rund um das Thema Digitalisierung vertreten und zeigte die Chancen und Herausforderungen in verschiedenen Fachbereichen auf. Technologien in der Pflege In der Veranstaltung „Technologien in der Pflege“ gaben Rena Diepen (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Pflege dual), Felix Daum (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt ZETH) sowie Julia Akerlund (Mitarbeiterin im Projekt GROWTH) vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück spannende Praxiseinblicke. Insgesamt nahmen mehr als 20 Teilnehmer*innen an dem Vortrag mit anschließendem Workshop teil – darunter vor allem viele Schüler*innen der BBS Gesundheit und Soziales aus Nordhorn sowie ihre Lehrkräfte. „Den Teilnehmenden wurden Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung zum Einsatz von Technologien in der Pflege vermittelt und das Interesse an wissenschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich spürbar geweckt“, so Daum. Auch der fachliche Austausch mit Lehrkräften habe gezeigt, wie groß der Bedarf an Wissen über moderne Pflegekonzepte und zukunftsorientierte Ansätze ist. „Gleichzeitig bot die Veranstaltung die Gelegenheit, die Sichtbarkeit des Campus Lingen und der Hochschule Osnabrück zu stärken: Studienangebote, Forschungsaktivitäten und die unmittelbare Nähe des Standorts wurden neu wahrgenommen“, betonte Diepen. Insgesamt sei deutlich geworden, welchen Mehrwert technologische Innovationen für die Pflege biete und wie dieses wichtige Berufsfeld durch Forschung und Digitalisierung in einem neuen Licht erscheinen könne. Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt Was Künstliche Intelligenz (KI) ist, wo ihre wissenschaftlichen Anfänge liegen und wie sie die Arbeitswelt von heute und morgen verändert, beleuchtete Prof. Dr. Ingmar Ickerott in seinem Impulsvortrag im Rahmen der Digitaltage. Dabei zeigten sich die Schüler*innen besonders interessiert an den Zukunftsperspektiven und den vielfältigen Chancen, die der Einsatz von KI in unterschiedlichen beruflichen Kontexten eröffnet. Digitalisierung im Ehrenamt Dass Digitalisierung längst auch im Ehrenamt angekommen ist, zeigte die Veranstaltung mit Julia Akerlund. Sie informierte zusammen mit Christine Deters von der Freiwilligen-Agentur / Engagementförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim über das Thema Künstliche Intelligenz im Ehrenamt. Der offene Austausch machte anschließend das große Interesse der Besucher*innen sichtbar. „Viele stellten grundlegende Fragen rund um Funktionsweisen, Einsatzmöglichkeiten und Chancen von KI im Alltag“, verdeutlichte Akerlund und sagte weiter: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass ein erheblicher Bedarf besteht, Bürger*innen niedrigschwellige Einblicke in digitale Entwicklungen zu geben. Es wurde auch sichtbar, wie groß die Motivation ist, sich intensiver mit KI auseinanderzusetzen und ihr Potenzial für das Ehrenamt und darüber hinaus zu verstehen.“ Die Beiträge des Campus Lingen bei den Nordhorner Digitaltagen hätten einmal mehr deutlich gemacht, wie bedeutend der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist. Von: Miriam Kronen 08. Oktober 2025 - Wie verändert KI meinen Alltag? Chancen und Nutzen erkennen Die Teilnehmenden erhielten eine Einführung in die Künstliche Intelligenz und konnten im Anschluss im Workshop das Wissen praktisch anwenden. Bild Roman Starke Bild Roman Starke Am 08. Oktober 2025 fand eine spannende und informative Veranstaltung für eine Landfrauengruppe zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) an der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen statt. Die Veranstaltung begann einem Vortrag, der die verschiedenen Aspekte der Künstlichen Intelligenz beleuchtete. Die Themen reichten von „Was ist Künstliche Intelligenz und wo liegen die Anwendungsbereiche?“ bis hin zu „Einsatzmöglichkeiten im Alltag: Gefahren und Umgang mit KI“. Im Anschluss an den Vortrag folgte ein praktischer Workshop im Computerraum. Die 40 anwesenden Landfrauen hatten die Möglichkeit, in praktischen Beispielen wie Veranstaltungsplanung, Rezepten und Einkaufsplänen die Anwendung von KI zu erproben. Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der privaten Nutzung von KI und den Möglichkeiten, die diese Technologie im Alltag bietet. Zudem wurde ein kurzer Exkurs zu den Möglichkeiten der weiteren Nutzung von KI im Ehrenamt gemacht. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmerinnen wertvolle Einblicke und praktische Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz. Die Diskussionen und der Workshop förderten den Austausch und das Verständnis für diese zukunftsweisende Technologie. 29. September 2025 - Campus im Dialog - Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg Der diesjährige Campus im Dialog beleuchtete die Rolle der Frauen in der Digitalisierung. Bild: Hochschule Osnabrück Roman Starke Bild: Hochschule Osnabrück Roman Starke „Vielfalt ist der Schlüssel für Innovation und erfolgreiche Digitalisierung“, lautete eine der zentralen Botschaften bei der diesjährigen Ausgabe von “Campus im Dialog” am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Unter dem Titel “Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg – wie Frauen die Digitalisierung prägen” kamen Expertinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommune zusammen, um die Zukunft der Digitalisierung mit den rund 50 Teilnehmenden zu diskutieren. Durchgeführt wurde der Abend in Kooperation mit der Stadt Lingen, bp Lingen, dem GROWTH Projekt sowie dem Niedersachsen-Technikum der Hochschule Osnabrück. Bewusstsein schaffen “Als Wissenschaftlerin aus dem MINT-Bereich freut es mich sehr zu sehen, dass sich für unsere Veranstaltung so viele Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen auf den Weg gemacht haben, um die Vielfalt der Digitalisierung zu zeigen und zu diskutieren”, betonte Dekanin Prof. Dr. Liane Haak in ihrer Begrüßung. Gleichzeitig brauche es weitere Schritte, damit Frauen digitale Technologien nicht nur im Alltag einsetzen, sondern auch die Chancen für den Beruf und in der Karriere konsequent ausschöpfen können. “Campus im Dialog soll genau dafür ein Bewusstsein schaffen und sichtbar machen, dass hier noch viel Potenzial besteht.” Oberbürgermeister Dieter Krone hob hervor, wie stark die Perspektive von Frauen die Digitalisierung bereichern könne, und sah Mut und Selbstbewusstsein als entscheidende Faktoren für die Zukunft. Impulsvortrag zur Zukunft der Digitalisierung Für einen inspirierenden Auftakt sorgte Prof.in Dr. Vera Kristina Lenz-Kesekamp, Präsidentin der Euro FH Hamburg. Sie machte deutlich, wie Frauen die Bildung der Zukunft gestalten können im Spannungsfeld zwischen Innovation, Transformation, Profession und dem Blick auf die nächste Generation. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit interaktiver Fragerunde betonte unter anderem Caroline Wille (Bude 22), dass Vielfalt keine Option, sondern Voraussetzung für nachhaltige digitale Innovation sei. Frauen brächten andere Perspektiven und Lösungswege ein – genau das sei notwendig, um Technologien zu entwickeln, die für alle funktionieren. “Digitalisierung braucht Empathie, Kreativität und Mut – Eigenschaften, die Frauen häufig besonders stark mitbringen”, so Wille. Dr.in Frederike Carl (Hochschule Osnabrück) stellte heraus, dass Strukturen, in denen Frauen in Führungsrollen sichtbar seien wie beispielsweise in nordischen Ländern, sich nicht nur auf Innovation, Wirtschaftskraft auswirke, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander positiv beeinflusse. Unternehmen zukunftsfähig machen Das unterstrich auch Dr.in Asli Nau (bp Raffinerie Lingen). “Wer Vielfalt lebt, gestaltet Fortschritt aktiv mit.” Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen würde es ermöglichen, kreative Lösungen zu entwickeln, technologische Veränderungen effektiv zu gestalten und Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Für Dr.in Hanna Wüller (Hochschule Osnabrück) sei es wesentlich, das gesamte Phänomen bei der Gestaltung von Digitalisierung zu betrachten. “Pflege kann genau das, sie nimmt Patient*innen in den Blick und denkt Lösungen aus dieser Perspektive. Damit Technik entwickelt wird, ist es wesentlich die Kompetenzen zu nutzen”, so Wüller. Die Veranstaltung zeigte zudem, dass Digitalisierung nur im Miteinander gelingt. Teilnehmende berichteten, wie ermutigend es sei, erfolgreiche Vorbilder zu hören und zu erkennen, dass viele Frauen im MINT-Bereich ähnliche Erfahrungen teilen. Das mache deutlich, dass zwar noch einiges zu tun sei, gleichzeitig aber schon große Fortschritte sichtbar würden. Chancen nutzen “Ich habe mitgenommen, dass es wichtig ist, Mut zu machen, die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen und Ängste zu nehmen”, so Nina Peuckert, Projektmanagerin für Bildung und Fachkräfte bei der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim. So könne man die Chancen von Vielfalt in allen Bereichen konsequent nutzen. Die Organisatorinnen zogen am Ende der Veranstaltung ein positives Fazit. “Campus im Dialog” habe erneut eine Plattform für Inspiration, Austausch und gemeinsames Weiterdenken geboten und herausgestellt, wie stark Frauen die Digitalisierung bereits prägen und welche Potenziale in einer vielfältigen Zukunft stecken. Von: Miriam Kronen / Peter Pistorius 22. September 2025 - KI-Vorträge und Ausstellung am SmartKids-Tag der Digitalen Woche Bild: Schülerforschungszentrum Die GROWTH-Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“, „Mixed Reality und Starkregen“, „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ sowie das Schülerforschungszentrum (SFZ Osnabrück) waren mit zwei spannenden Vorträgen am Vormittag und Ständen im Ausstellungsbereich am Nachmittag vertreten und luden zum Ausprobieren ein. In den interaktiven Vorträgen „Was ist KI eigentlich“ von Lukas Kreke vom SFZ und „Wie können wir KI verstehen und gestalten?“ von Julia Akerlund vom Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ sowie Michael Pruban vom Mittelstand-Digital Zentrum wurde erklärt, wie KI-Systeme funktionieren, wo sie bereits heute eingesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf unsere Gesellschaft haben können. Sie zeigten praktische Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler KI-Tools für Recherchen nutzen oder wie diese sie beim Sprachenlernen und beim Erstellen von Präsentationen unterstützen können. Im Ausstellungsbereich konnten die Schülerinnen und Schüler die interaktive Sandbox des Teilvorhabens “Mixed Reality und Starkregen” sowie drei kollaborative Roboter, die Dobots, ausprobieren. An zwei Stationen konnten die Besuchenden ausprobieren, die Dobots per Controller zu steuern. So beluden sie einen Anhänger mit „Strohballen”, also gelben Schaumstoffwürfeln, oder stapelten grüne Würfel. An der dritten Station zeigte ein Dobot mit einem Fließband eine vorher programmierte Möhren-Erntesituation. Etwa 500 Schüler*innen der Klassen 5 bis 8 besuchten die Vorträge und die Ausstellung und zeigten großes Interesse am Themenbereich und den Angeboten. Später am Nachmittag fand am Standort des SFZ an der Hochschule noch ein Workshop für vorab angemeldete Schülerinnen und Schüler mit dem Titel „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“ zusammen mit dem Teilvorhaben „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ statt. 16. September 2025 - Hochschule Osnabrück setzt Projekttage "Schule trifft Wirtschaft" erfolgreich fort Bei der Matching-Veranstaltung am Campus Lingen zum Auftakt der Projekttage "Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live" konnten sich die Schüler*innen des Gymnasiums Georgianum eingehend über die verschiedenen Unternehmen informieren. Bild: Hochschule Osnabrück Jugendliche erhalten Einblicke in digitale Transformation regionaler Unternehmen „Ich finde es sehr gut, dass wir Schülerinnen und Schüler einen direkten Einblick in die Unternehmen der Region bekommen. So können wir die Digitalisierung hautnah erleben und sitzen nicht nur in der Schule“, betonte Schüler Frithjof Knese vom Gymnasium Georgianum anlässlich der Projekttage „Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live“. Diese fanden kürzlich bereits zum zweiten Mal mit der Hochschule Osnabrück statt. Rund 125 Gymnasiast*innen der gesamten 11. Jahrgangsstufe bekamen an drei Tagen praxisnahe Einblicke, wie die digitale Transformation kleine und mittlere Unternehmen im Emsland verändert. Initiiert wurde das Vorhaben im vergangenen Jahr vom GROWTH-Projekt der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Arbeitskreis Digitalisierung des Georgianums. Das GROWTH-Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ wird von Prof. Dr. Michael Ryba im Team mit Prof. Dr. Liane Haak und Prof. Dr. Ralf Buschermöhle geleitet. „Wir freuen uns, dass wir die Thementage auch in diesem Jahr wieder mit regionalen Firmen, dem Wirtschaftsverband Emsland, der Agentur für Arbeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen durchführen können. Das Projekt bietet eine einzigartige Chance, den Schülerinnen und Schülern frühzeitig die moderne Arbeitswelt mit all ihren digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen aufzuzeigen“, so Projektkoordinatorin Julia Akerlund vom Campus Lingen. Einblicke in die digitale Praxis Nach der Matching-Veranstaltung mit 24 teilnehmenden Unternehmen am Campus Lingen, besuchten die Jugendlichen die regionalen Betriebe. Dazu gehörten beispielsweise die KRONE Group, das Bonifatius Hospital, die ROSEN Group, die Mainka Bau GmbH & Co. KG, die WKT-Wernemann Kunststofftechnik GmbH oder die Bäckerei Wintering. Vor Ort erhielten die Schüler*innen nicht nur Einblicke in konkrete Arbeitsabläufe, sondern erfuhren auch, wie digitale Technologien Produktions- und Dienstleistungsprozesse verändern. Dabei zeigte sich, dass Digitalisierung längst kein Zukunftsthema mehr ist, sondern bereits den Alltag prägt. Nutzen für Unternehmen in der Region Viele Schüler*innen berichteten von echten „Aha-Momenten“, da sie nun besser einschätzen können, welche beruflichen Wege für sie infrage kommen. Einige erkannten, dass es in vielen Unternehmen attraktive Möglichkeiten gibt, Ausbildung und Studium miteinander zu verbinden. Auch die beteiligten Unternehmen zogen ein positives Fazit. Die Jugendlichen hätten erneut großes Interesse gezeigt und viele Fragen gestellt. „Durch die Projekttage können wir jungen Menschen unsere Vielfalt näherbringen und frühzeitig Interesse für Ausbildungs- und Praktikumsplätze wecken“, so Kira Wesselmann, stellvertretende Personalleitung am Bonifatius Hospital. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 10. April 2025 - Girl´s & Boy´s Day an der Hochschule Osnabrück: Kreative Workshops für mehr Vielfalt Foto: Hochschule Osnabrück Foto Hochschule Osnabrück An der Hochschule Osnabrück nahmen knapp 200 Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 am Girls´ und Boys´ Day teil und besuchten eine Vielzahl von 20 Workshops in Osnabrück und Lingen. Ziel der Veranstaltung war es, Schüler und Schülerinnen für Berufsfelder jenseits traditioneller Geschlechterstereotype zu begeistern. Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, betonte, dass viele Jugendliche trotz breiter Interessen oft noch geschlechtsstereotypische Berufswege wählen. In Osnabrück und Lingen wurden auch durch die Beteiligung von verschiedenen Teilvorhaben aus GROWTH kreative Workshops angeboten. Für die Mädchen gab es in Osnabrück zum Beispiel den Workshop „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“, geleitet von Verena Wahlers, Simon Hindriks und Jonas Sandfort. Er bot Schüler*innen ab Klasse 7 eine praxisorientierte Einführung in die Welt des 3D-Drucks. Die Teilnehmenden erhielten dabei fundierte Einblicke in die 3D-Drucktechnologien für Kunststoffe und Metalle sowie in die ökologischen Auswirkungen der Materialwahl und des Herstellungsprozesses. Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema Recycling und seiner Bedeutung im Kontext nachhaltiger Produktion. Im kreativen Praxisabschnitt des Workshops designten die Schüler*innen ihren eigenen, personalisierten Schlüsselanhänger am Computer, der anschließend vor Ort gedruckt wurde. Des weiteren gab es den Chemie Workshop „Mischen (Im)possible“ und in Lingen den KI-Workshop „Ich mach mir die Welt, mit KI wie sie mir gefällt“. Für die Jungen fand in Osnabrück unter anderem der Workshop „Back dein Ding – Hefe, Brot und Geschmack auf der Spur“ statt und in Lingen der Theaterpädagogik-Workshop „…auch mal aus der Rolle fallen“. Die Veranstaltungen boten eine Plattform, um Interessen zu wecken, Erfolgserlebnisse zu schaffen und Schüler und Schülerinnen für eine offene Berufswahl zu inspirieren. 19. November 2024 - Wissenschaft hautnah: Open Labs am Campus Lingen Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bot bei der Veranstaltung "Open Labs - Wissenschaft live erleben" einen Abend voller Innovation und Entdeckungen. Unter dem Motto "Forschung zum Anfassen" stellten Experten ihre Projekte in kurzen Präsentationen vor und öffneten danach die Labore für vertiefte Einblicke. Hauptthemen waren "Theater trifft Wissenschaft: Diskursive Erlebnisse aus dem Experimentallabor"" und "Pflege goes virtual and digital", die das Zusammenspiel von Kunst und Forschung unterstrichen. Weitere interessante Einblicke gab es in Bereiche wie die Smart Factory, angewandte KI, 3D-Druck und moderne Fertigungstechniken. Teilnehmende schätzten die Möglichkeit, direkt in die Labore einzutauchen und die Themen im Detail zu erkunden, was durch angeregten Austausch und Networking bei einem gemütlichen Beisammensein ergänzt wurde. Die Veranstaltung wurde durch die GROWTH Teilvorhaben Diskurstheater, Digitalisierung im ländlichen Raum sowie dem Projekt Fit4growth organisiert. 29. Oktober 2024 - "Künstliche Intelligenz für Ehrenamtliche und Interessierte" Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend unseren Alltag und birgt auch im Bereich des Ehrenamtes ein enormes Zukunftspotenzial. Bei einer kostenlosen Veranstaltung im Rathaus der Samtgemeinde Freren gaben Julia Akerlund vom GROWTH-Team „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und Sascha Haverland , wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Lingen, allen Interessierten einen umfassenden Einblick in die Welt der KI. Der Abend startete mit einem spannenden Vortrag über aktuelle Einsatzmöglichkeiten von KI und erklärte, wie ChatGPT, Copilot und ähnliche KI-Tools den Alltag unterstützen können. Die Teilnehmenden erfuhren, wie automatische Textgenerierung und Chatbots den Kundenservice verbessern, wie Bilder und Ideen für Veranstaltungen generiert werden können und wie KI die Protokollführung erleichtern kann. Eine anschließende Diskussionsrunde bot Raum für Fragen und den Austausch praktischer Erfahrungen. Hier wurde die Brücke zwischen Theorie und Praxis geschlagen. Konkrete Anwendungsbeispiele zeigten, wie KI die ehrenamtliche Arbeit einfacher und effizienter gestalten kann. Einen Mitschnitt von EmsTV finden Sie auf der Webseite https://emstv.de/videobeitrag/ml1-chancen-fur-ki-im-alltag/ . 24. Oktober 2024 - Fachtagung „MINTeresse wecken: Die Zukunftsaufgabe für das 21. Jahrhundert?!“ Das IfT Institut für Talententwicklung veranstaltet regelmäßig Fachtagungen zu den Themen Berufsorientierung und Personalentwicklung. Die Tagung mit dem Titel „MINTeresse wecken: DIE Zukunftsaufgabe für das 21. Jahrhundert?!“ bot zahlreiche spannende Themen. Im Rahmen der Veranstaltung hatte Professorin Liane Haak am 24. Oktober in der Halle IV in Lingen (Ems) einen Vortrag zum Thema „Zukunft gestalten: Wie KI die Arbeitswelt und die Berufsbilder verändert“ gehalten. Im Vortrag beleuchtete sie, wie Künstliche Intelligenz die zukünftige Arbeitswelt beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf die Berufsbilder haben wird. Die Veranstaltung bot Anlass, sich mit Expertinnen und Experten über innovative Ansätze zur Berufsorientierung auszutauschen. 21. Oktober 2024 - Regionale Unternehmen zeigen Schüler*innen die Digitalisierung der Arbeitswelt Im Oktober besuchten Schüler und Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasium Georgianum in Lingen verschiedene Wirtschaftsunternehmen in der Region, um sich ein Bild über die Digitalisierung in der Arbeitswelt zu machen. Ziel dieser Projekttage ist es, den Schüler*innen nicht nur die Möglichkeit einer Berufsorientierung zu geben, sondern über digitale Lösungsansätze und deren Nutzen in den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. So werden junge Menschen in die Lage versetzt, den Wandel der Lebens- und Arbeitswelt als mitgestaltbar zu erleben. Auch hilft ihnen der frühzeitige Kontakt mit Fach- und Führungskräften für ihre Zukunft. Unternehmen wiederum können sich als potentielle Arbeitgeber vorstellen und somit auch eine Hilfe bei der Ausbildungs- und Studiengangwahl geben. Mittelfristig ist auch das ein Weg zur Gewinnung von Fachkräften aus der Region für die Region. Das Event hatte folgenden Aufbau: 21.10.2024 Matching-Veranstaltung (MKT Campus Lingen) 22.10.2024 Vor Ort in Unternehmen 23.10.2024 Reflexion (Gymnasium Georgianum) Sowohl der Wirtschaftsverband Emsland e.V. wie auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) hatten als Kooperationspartner des Projektes GROWTH die Unternehmen in der Region zur Teilnahme aufgerufen. 23. - 27. September 2024 - Digitale Woche Osnabrück „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt - Digital, mit KI oder ohne!“ - Der KinderCampus Lingen zu Gast bei der Digitalen Woche Osnabrück. Kinder interessieren sich häufig für viele verschiedene Themen. Computer, Smartphones, Spielkonsolen und Co. sind ein fester Bestandteil des Alltags. Tablets werden oft genutzt, moderne Küchengeräte unterstützen beim Kochen, und Streaming-Dienste wie YouTube bieten stundenlange Unterhaltung. Smarte Geräte im Haushalt können Witze erzählen oder das Lieblingslied abspielen. Auch Lichtsteuerungen per Sprachbefehl und die Idee von selbstfahrenden Autos gehören längst zur Realität. Oft wird Informatik als etwas betrachtet, das nur „Nerds“ interessiert – Programmieren und ähnliche Themen erscheinen auf den ersten Blick kompliziert. Doch gerade in dieser Vorlesung für Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren wird gezeigt, wie all diese Technologien durch Informatik entstehen und wie stark die Digitalisierung das tägliche Leben beeinflusst. Dabei wird auch deutlich, welche wichtige Rolle Informatik spielt und wie spannend dieses Feld sein kann. Der KinderCampus ist eine Veranstaltungsreihe der Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen. Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten halten dabei Vorlesungen speziell für Kinder. Im Rahmen der Digitalen Woche bieten wir spannende Einblicke in unseren digitalisierten Alltag. Anmeldung und Programm unter: https://digitalewoche-osnabrueck.de/programm/ 26. Mai 2024 - Tag der offenen Tür auf dem Campus Lingen Hochschule Osnabrück Hochschule Osnabrück Am 26. Mai 2024 erlebten auf dem Campus Lingen Besucher und Besucherinnen eine Vielzahl interaktiver Mini-Vorlesungen und spannende Workshops. Die KinderCampus Vorlesungen weckten den Forschergeist der jüngsten Teilnehmenden. Campusführungen boten exklusive Einblicke in Labore und Medienstudios, während wissenschaftliche Mitmachaktionen spielerisch Wissen vermittelten. GROWTH war vertreten mit einem Infostand aus dem Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und „Open Innovation“. Besucher und Besucherinnen konnten mit Hilfe einer Virtual Reality (VR)-Brille in digitale Welten eintreten und in einem virtuellen Supermarkt einkaufen. Das Mittelstand-Digital-Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück lieferte Vorträge über Künstliche Intelligenz und eine Demonstration zur Spracherkennung und ChatGPT. 25. Mai 2024 - VDI Bezirksverein Osnabrück – Emsland feiert 100-jähriges Jubiläum Hochschule Osnabrück Der VDI Bezirksverein Osnabrück – Emsland feierte sein 100-jähriges Bestehen mit einer öffentlichen Messe in den Emslandhallen in Lingen. Die VDI RegioExpo Lingen bot ein vielfältiges Programm für Jung und Alt und gewährte Einblicke in die Innovationskraft der Region. GROWTH mit dem Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ waren am Stand der Hochschule Osnabrück vertreten. Unter dem Motto „Ausprobieren und Mitmachen“ konnten Besucher und Besucherinnen mit der VR-Brille die Labore erkunden und Kinder eine virtuelle Achterbahnfahrt erleben. Auf der Messe präsentierten regionale Spitzenunternehmen innovative Produkte, Roboter und Maschinen. Besucher und Besucherinnen konnten im VDI EXPOLAB spannende Vorträge und den Technik Talk verfolgen. Für Kinder gab es weitere Attraktionen wie Auftritte der Physikanten, eine riesige Hüpfburg, Kinderschminken und eine große Experimentierfläche. Open Innovation Bei Fragen zum Themengebiet Open Innovation kontaktieren Sie bitte p.wehling@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 22. September 2026 - Zukunftsfähige Wohnformen gemeinsam entwickeln: Konzeptionsphase erfolgreich abgeschlossen © aller Bilder RISE Wie können Wohn- und Unterstützungsangebote künftig so gestaltet werden, dass sie den unterschiedlichen Lebenslagen und Bedarfen von Menschen mit Unterstützungsbedarf besser gerecht werden? Mit dieser Frage hat sich das Projekt “Zukünftige Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf” in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt. Am 22. September 2026 fand die Konzeptionsphase des Projekts ihren Abschluss. Expert*innen der Diakonie Osnabrück, der Caritas Osnabrück und der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) entwickelten gemeinsam neue Ansätze für zukünftige Wohn- und Unterstützungsformen. Das GROWTH-Team Open Innovation der Hochschule Osnabrück gestaltete und moderierte den Entwicklungsprozess und unterstützte das Projektteam methodisch. Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Entwicklung einer einzelnen neuen Wohnform, sondern eines flexiblen Wohn- und Unterstützungssystems , das sich an unterschiedlichen Lebenslagen und sich verändernden Unterstützungsbedarfen orientiert. Dafür entwickelte das Projektteam unter anderem unterschiedliche strategische Wohnansätze, konkrete Unterstützungsbausteine sowie Überlegungen für eine zentrale Koordinierungsstruktur, die Leistungen künftig besser miteinander verzahnen soll. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung präsentierte das Projektteam seine Ergebnisse und die entwickelten Ansätze für zukunftsfähige Wohn- und Unterstützungsformen. Anschließend wurden diese gemeinsam mit Entscheidungsträger*innen der beteiligten Organisationen sowie Expert*innen aus den Bereichen Gesundheit und Pflege diskutiert und aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert. „Uns war wichtig, nicht nur neue Wohnformen zu denken, sondern Wohnen und Unterstützung konsequent ausgehend von den unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedarfen der Menschen zu betrachten. Die Diskussion mit Praktikern und den Expert*innen hat noch einmal wertvolle Impulse dafür geliefert, wie aus dem Konzept nun ein tragfähiges Modell für die Praxis werden kann“, so das GROWTH-Team Open Innovation der Hochschule Osnabrück. Mit dem Abschluss der Konzeptionsphase ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Für das Projektteam geht die Arbeit jedoch weiter: Die Anregungen und Rückmeldungen aus der Abschlussveranstaltung werden nun in das Konzept eingearbeitet. Gleichzeitig sollen die nächsten Schritte konkretisiert und die Voraussetzungen für den Übergang in eine Pilotphase geschaffen werden. Damit richtet sich der Blick zunehmend auf die praktische Erprobung: Aus den gemeinsam entwickelten Ideen soll Schritt für Schritt ein Modell entstehen, das neue Wege für bedarfsgerechtes, vernetztes und zukunftsfähiges Wohnen eröffnet. Text: Dr. Pamela Wehling 28. Januar 2026 - Neuer Open-Innovation-Prozess für die Region Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt und das weitere Vorgehen besprochen. Bild: Hochschule Osnabrück Im Teilvorhaben „Open Innovation“ ist unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Schnitker im Januar ein neuer Open-Innovation-Prozess gestartet. Gemeinsam mit regionalen Partnern – darunter Diakonie Osnabrück, der Caritasverband der Diözese Osnabrück sowie die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück – wird ein Konzept für zukünftige Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf entwickelt. Den Auftakt bildete ein Kick-off-Workshop am 28.Januar , in dem die beteiligten Akteurinnen und Akteure eine gemeinsame Vision erarbeitet sowie Formen der Zusammenarbeit und das weitere Vorgehen abgestimmt haben. Damit wurde ein strukturierter Rahmen geschaffen, um die Entwicklung des Konzepts koordiniert und stakeholderübergreifend voranzutreiben. Der Impuls für das Themenfeld entstand im Rahmen der GROWTH Partner-Convention „Zukunft der Zusammenarbeit“ im Frühjahr 2025. In den dort geführten Gesprächen wurde deutlich, dass insbesondere das Thema zukunftsfähiger Wohnformen als gemeinsames Innovationsfeld gesehen wird. GROWTH greift damit gezielt einen konkreten Bedarf aus der Region auf und setzt ihn in einem kooperativen Innovationsprozess um. Die thematische Erweiterung unterstützt die Projektziele sowohl inhaltlich als auch strategisch: Der Bereich „Versorgungsforschung, -management und Informatik im Gesundheitswesen“ zählt zu den Schwerpunktfeldern der Forschung an der Hochschule Osnabrück und wird im Rahmen des Projekts weiter gestärkt. Kontakt bei Interesse: p.wehling@hs-osnabrück.de 04. November 2025 - Abschlussveranstaltung des Open Space Beta Prozesses in Hannover Bild Niedersachsen Next Bild Niedersachsen Next Innovation, branchen- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit und neue Perspektiven Mit der Abschlussveranstaltung des Open Space Beta Prozesses fanden am 4. November in Hannover drei Innovationsprozesse zum Thema Kreislaufwirtschaft, Rezyklate sowie biogene Kunststoffe ihren vorläufigen, erfolgreichen Abschluss. Das Format Open Space Beta dient als Instrument, um komplexe Innovationsfelder zu bearbeiten und gemeinschaftlich tragfähige Zukunftslösungen zu entwickeln. Dabei kamen Akteure aus den Bereichen Automotive, Kunststoffverarbeitung, Recycling und Agrar zusammen, um branchen- und organisationsübergreifend gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Präsentationen der Projektgruppen, die ihre Ergebnisse und Erkenntnisse aus den vergangenen Monaten vorstellten. Im Anschluss erhielten Sie konstruktives Feedback, das sie in die Weiterentwicklung ihrer Innovations- und Forschungsvorhaben einfließen lassen werden. Zudem wurden Synergien zwischen den Gruppen sichtbar gemacht und konkrete Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit identifiziert. Die gemeinsame Reflexion der Ergebnisse und der Zusammenarbeit lieferte wertvolle Erkenntnisse für das GROWTH-Team, um den eigenen Strategieprozess Open Innovation weiter zu optimieren. Ein Teilnehmer brachte das Resümee des Tages auf den Punkt: „Ich bin dann mit der Veranstaltung zufrieden, wenn es weiter geht.“ Und da waren sich die Beteiligten einig, dass durch den Prozess über einen reinen Austausch hinweg eine echte, organisationsübergreifende Zusammenarbeitssituation entlang der Wertschöpfungskette entstanden ist, die auch in der Zukunft fortgeführt wird. Parallel war das GROWTH-Team Open Innovation mit einem Informationsstand auf der Netzwerkveranstaltung „Automotive in Motion“ von Niedersachsen Next vertreten. 04. Juli 2025 - Team Open Innovation startet in die Umsetzungsphase des offenen Innovationsprozesses © Hochschule Osnabrück © RISE © Hochschule Osnabrück © RISE © Hochschule Osnabrück Team Open Innovation aus dem Projekt GROWTH startet in die Umsetzungsphase des offenen Innovationsprozesses gemeinsam mit Niedersachsen.next Das Team Open Innovation aus dem Projekt GROWTH hat am Freitag, dem 4. Juli gemeinsam mit Niedersachsen.next den offenen Innovationsprozess "Open Space Beta" vor Ort an der Hochschule Osnabrück gestartet. Ziel ist die Entwicklung neuer Wege und Lösungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft in der Mobilitätsbranche. Dieses umfangreiche Netzwerk- und Innovations-Projekt wurde von dem Forschungs- und Transferprojekt GROWTH sowie Niedersachsen.next für ihre Partner-Organisationen ins Leben gerufen. Niedersachsen.next ist eine Initiative des Landes Niedersachsen zur Förderung von Innovationsnetzwerken und zukunftsorientierten Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Der Prozess begann am 5. März mit einer Auftaktveranstaltung, gefolgt von zwei Online-Workshops im April, in denen erste Themenschwerpunkte erarbeitet und die sogenannten "Design Teams" gebildet wurden. Am 4. Juli trafen sich diese interdisziplinären Teams erstmals vor Ort, um ihre Zusammenarbeit zu vertiefen, eine gemeinsame Vision, das Innovationsdesign und ein gemeinsames Problemverständnis zu formulieren und den Prozess-Fahrplan für die kommenden Monate festzulegen. Die Hauptzielsetzung des Projekts ist die Reduktion von CO2 durch die Verringerung von Materialvielfalt, bessere Recycling-Quoten von bestehenden Wertstoffen sowie durch einen höheren Einsatz von biobasierten Kunststoffen. Dazu werden regionale Hersteller der Agrar- und Ernährungsindustrie, Recyclingunternehmen, Hersteller von Halbfertigerzeugnissen, Fahrzeughersteller, Forschende der HS Osnabrück sowie der Uni Braunschweig als auch Studierende und Gründer*innen in den Prozess involviert. Zum Beispiel könnten Zwischenfrüchte wie Hanffasern oder Nebenströme aus den Agri-Food-Wertschöpfungsketten als wertvolle Rohstoffe für die biobasierten Kunststoffe dienen und durch den Zwischenfruchtanbau die Biodiversität erhöhen und auch die regionale Wertschöpfung verbessern. Der Open Innovation Prozess "Open Space Beta" ist eine Innovationsprozess-Methode für Großgruppen, bei der in unterschiedlichen Teilgruppen über die Organisationsgrenzen hinweg Innovationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren durchgeführt werden können. Im Fokus stehen dabei Zusammenarbeit und Netzwerkbildung zwischen unterschiedlichen Fachdisziplinen und Organisationen und die echte Umsetzung durch das gemeinsame Arbeiten an Prototypen für nachhaltige Innovationen. Ein Teilnehmer brachte es am Ende des Tages in der Feedback-Runde auf den Punkt: „Nicht noch mehr drüber reden oder das nächste Happening wie üblich! Sondern hier wurden gemeinsam, aktiv und praxisnah erste Ergebnisse erarbeitet.“ Die Hochschule möchte durch diesen Ansatz einen weitgehenderen Transfer-Nutzen für seine Praxispartner aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik erzeugen. Der Prozess ist ein wichtiger Meilenstein für eine intensive, ko-kreative Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschung, Entsorgung, Produktion und Politik – entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Teilnehmer sind sich einig, dass es nicht um die nächste Diskussionsrunde geht, sondern um echte Umsetzung. In den kommenden Monaten werden die Design Teams an konkreten Fragestellungen arbeiten – stets mit dem Anspruch, Impulse aus der Praxis mit wissenschaftlicher Tiefe zu verbinden und gemeinsam zukunftsweisende Innovationen zu gestalten. Innovationsräume fördern Innovationsgeist Das RISE StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück bot dafür den idealen Rahmen. Die offene Atmosphäre und die kreativen Impulse des Think!- und Make!Labs inspirierten direkt zu ersten Ideen für die Prototypenphase. Ein O-Ton unterstreicht die Bedeutung solcher Räume: „Allein der Besuch der 3D-Werkstatt des Labs hat sofort zu neuen Ideen für die spätere Prototype Phase inspiriert.“ 05. März 2025 - Veranstaltung „Crossindustrial Supply Chain – Vom Rohstoff zum Serienprodukt“ Für alle Interessierte an nachhaltigen Materialstrategien richtet Niedersachsen.next, in Kooperation mit dem GROWTH Team der Hochschule Osnabrück und dem Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik der Universität Braunschweig (NFF), die Themenreihe: „Crossindustrial Supply Chain – Vom Rohstoff zum Serienprodukt“ aus. Ziel ist es, die Anforderungen von morgen bereits heute zu denken und Innovationen entlang der Lieferketten zu begleiten. Und zwar von der Idee bis zum Produkt. Im Rahmen der EU-Altfahrzeugverordnung werden ab 2035 Rezyklatquoten in Fahrzeugen vorgegeben. Inwiefern sich nachwachsende Rohstoffe anrechnen lassen, ist aktuell unklar, aber hinsichtlich des CO2 - Abdrucks sicherlich relevant! Gestalten Sie die Zukunft mit! Neben Einblicken in die Perspektive der Materialentwicklung von VW, wird es einen interaktiven Teil zu Innovationsprozessen geben, sowie Informationen zu Fördermitteln und Best-Practice Beispielen. Wann? 05.03.2025 Wo? NFF Braunschweig Hier finden Sie die Agenda und Anmeldung . Diskurstheater und Mixed Reality Bei Fragen zum Themengebiet Diskurstheater kontaktieren Sie bitte k.laukemper@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Mixed Reality malte.schuenemann@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 21. + 22. September 2026 - Starkregen-Workshops am SmartKids-Tag der Digitalen Woche ©14_HQ-Digitale Woche Stadt Osnabrück-21.-September-2026-Foto-Lucas-Guenzel-Drehteam-GmbH Mit rund 100 Veranstaltungen ist die sechste Digitale Woche Osnabrück erfolgreich zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt standen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in allen Lebensbereichen. Von Künstlicher Intelligenz und digitalen Anwendungen für Unternehmen über Smart Health bis hin zu Sicherheit im Netz reichte das Programm. Der SmartKids Tag ist ein wichtiger Bestandteil der Digitalen Woche. Auch GROWTH war mit zwei Teilvorhaben vertreten. Das Teilvorhaben „Mixed Reality – Landschaft im Wandel“ bot vier Workshops rund um Starkregenvorsorge und Klimaanpassung in der Lagerhalle an. Zwei 6. und zwei 7. Klassen hatten dabei die Gelegenheit, in die Rolle von Hydroingenieuren zu schlüpfen und in der Augmented Reality-Sandbox Starkregen zu simulieren, sowie Schutzmaßnamen zu ergreifen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten mit viel Spaß und reger Beteiligung im Workshop mit. So konnten sie spielerisch die Auswirkungen von Baumaßnahmen auf Starkregenereignisse erfahren. 17. September 2026 - Kongress in der Deutsche Bundesstiftung Umwelt Fotos Hochschule Osnabrück Klimarisiken managen – Wie Kommunen und Unternehmen handlungsfähig bleiben Auf der Veranstaltung von Klima-Frieden Osnabrück e.V., der Hochschule Osnabrück und dem Europäischen Institut für Luftqualität lud der Verein Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen, Politik und Zivilgesellschaft zum Kongress in die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ein. Gemeinsam wurde diskutiert, wie Unternehmen und Kommunen ihre Standorte, Infrastrukturen und Lieferketten widerstandsfähiger machen können. Im Mittelpunkt standen konkrete Praxisbeispiele, innovative Technologien, Erfahrungen aus Extremwetterereignissen sowie Strategien für eine klimaresiliente Zukunft. Malte Schünemann vom GROWTH Teilvorhaben Mixed Reality ging in seinem Vortrag „Erzählen über Klimafolgerisiken, von denen man eigentlich nichts hören möchte. Heute: Starkregen“ darauf ein, warum der Transfer fachwissenschaftlicher Kenntnisse und Wissensstände im Rahmen der Starkregenvorsorge und Klimaanpassung besonders wichtig ist. In diesem Rahmen wurden die Ansätze des Projektes Akteur*innen aus der Wasserwirtschaft, Stadtentwicklung, Gesundheits- und Versicherungswesen präsentiert. Während der Paneldiskussion wurde deutlich, dass es keine Patentlösung gibt. Jede Kommune, Stadt und Hausbesitzer*in ist in die Pflicht genommen, angemessene Lösungen zu finden und umzusetzen. Besonders wichtig ist es dabei, zu wissen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt. Denn auch kleine Maßnahmen können sehr sinnvoll sein. Klimawandel bedeutet längst auch, mit konkreten Risiken umzugehen. Umso wichtiger ist es, aus Erfahrungen zu lernen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. In der Ausstellung konnte die Sandbox getestet werden, es wurden Kontakte geknüpft und die Gespräche weitergeführt. 17. Juni 2026 - Abschluss der Sommerakademie alle Bilder von Carina Wessmann - Schülerforschungszentrum Mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung in der Schlossaula der Universität Osnabrück ist die diesjährige MINT-Sommerakademie des Schüler-Forschungs-Zentrums (SFZ) Osnabrück erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt 73 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem vielfältigen Förderangebot teil und erhielten ihre Zertifikate. Die Teilnehmer*innen konnten an zweien von insgesamt 13 praxisorientierten Kursen teilnehmen und dabei intensive Einblicke in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gewonnen. Die Abschlussveranstaltung in der historischen Schlossaula der Universität Osnabrück bildete den feierlichen Höhepunkt der Akademie. Im Beisein von Lehrkräften, Kursleitungen sowie Angehörigen wurden die Leistungen der Teilnehmenden gewürdigt und die Zertifikate überreicht. Begrüßt wurden die anwesenden Personen von Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück. Ein besonderer Beitrag war das Ergebnis des Kurses „Theater“ mit dem Titel „WissAther – TheaSchaft – Kann Theater Wissenschaft? Kann Wissenschaft Theater?“. Hier wurde eine Szene entwickelt, in dem es um die Auswirkungen des Klimawandels ging. Wie reagieren Bäume auf Hitze und den damit verbundenen Wassermangel und wie kommunizieren sie darüber miteinander. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben die Erarbeitung dem Publikum vorgestellt und so zum Nachdenken angeregt. Die MINT-Sommerakademie leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Talente und zur Stärkung des Interesses an naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen. „Die große Motivation und das Engagement der Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig und erfolgreich außerschulische MINT-Förderangebote sind“, betonte das Organisationsteam des SFZ Osnabrück. 09. März 2026 - Die "Schweine!" zu Gast am Evangelischen Gymnasium Nordhorn Bilder: Hochschule Osnabrück Am 09. März 2026 brachte das Diskurstheater-Team das Stück „Schweine! Eine rosarote Begegnung“ auf den Schulhof des Evanglischen Gymnasiums Nordhorn – und verwandelte ihn bei strahlendem Frühlingswetter kurzerhand in eine kleine Freiluftbühne. Viele interessierte Schülerinnen und Schüler versammelten sich, um diesen besonderen Theaterimpuls zu erleben. Das Ensemble bezog das Publikum immer wieder in seine Überlegungen ein und regte zum Nachdenken und Diskutieren an. Im Anschluss blieb das Team der Hochschule noch ein wenig, um gemeinsam mit Schülerinnen aus den Jahrgängen 7 und 8 im Rahmen eines Tierliebe-Projekts weiterzuarbeiten. In Gesprächen tauschten sie sich über die Beziehung zwischen Mensch und Tier aus und leiteten kleine theaterpädagogische Übungen an, die einen kreativen Zugang zum Thema ermöglichten. "Der Besuch des Diskurstheaters war ein spannender Impuls, der gezeigt hat, wie Theater zum Nachdenken anregen und gesellschaftliche Themen auf besondere Weise sichtbar machen kann.", bekräftigte Kristina Wolters, Lehrkraft am EGN. 09. und 10. Oktober 2025 - "Angerichtet!" in Bad Essen und Tecklenburg Bild Roman Starke Im Oktober 2025 wurde das Diskurstheaterstück „Angerichtet! – 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende“ zum Ausgangspunkt für lebhafte Diskussionen in der Region. Das GROWTH-Teilvorhaben „Eine Bühne für den Wandel“ war zu Gast in Bad Essen und Tecklenburg. Am 09.10.2025 gastierten die vier Schauspieler*innen am Gymnasium Bad Essen und brachten die Inszenierung erstmals im Schulkontext auf die Bühne. 200 Schüler*innen der Jahrgänge 11 und 12 verfolgten im großen Forum der Schule die szenische Auseinandersetzung mit den Notwendigkeiten und Herausforderungen der Transformation unseres Ernährungssystems. Dabei konnte das junge Publikum, das sich vorbereitend im Biologieunterricht mit der Thematik beschäftigt hatte, seine eigenen Sichtweisen auf das Thema in mehreren Diskussionsphasen einbringen. Themen wie Klimawandel, Tierwohl und Ressourcenknappheit wurden intensiv in kleinen Gesprächsgruppen und teils über die aufgelösten Sitzreihen hinweg besprochen. Dabei formulierten diese „Ernährungsräte“ Wünsche und Forderungen an das bestehende Ernährungssystem, welche in der letzten Szene von den Schauspieler*innen aufgegriffen und zum Teil des Theaterstückes wurden. Dabei wurde der Wunsch nach mehr veganen Angeboten in der Schulaula zum Beispiel ebenso artikuliert wie das Bedürfnis, Essen und Ernährung Privatsache bleiben zu lassen. Die Eindrücke und Gedanken zu dieser Form der theatralen und interaktiven Wissenschaftskommunikation wurden in einem anschließenden Nachgespräch diskutiert – die Resonanz der Schüler*innen und Lehrkräfte fiel dabei durchweg positiv aus. Am Folgetag, dem 10.10.2025, war das Ensemble dann zu Gast beim Reallabor-Projekt „Zukunft schmackhaft machen“ in Tecklenburg . Die Vorstellung bot reichlich Gesprächsstoff für die Besucher*innen des Projektauftaktes im Hotel Drei Kronen. Das Reallabor ist am ZIN (Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung) der Uni Münster angesiedelt und möchte die Region auf ihrem Weg in eine nachhaltige Zukunft begleiten. Dabei unterstrich „Angerichtet!“ die Bedeutung des Theaters als Plattform für gesellschaftlichen Dialog und die aktive Beteiligung der Gesellschaft. 03. September 2025 - Auftakt der Herbstakademie Bild: Schülerforschungszentrum Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in der Schlossaula in Osnabrück am 3. September bildete den Start der diesjährigen Herbstakademie des Schülerforschungszentrum (SFZ). Für die Schüler und Schülerinnen standen in diesem Jahr 12 Kurse zur Wahl. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligten sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“ und das „Diskurstheater" aus dem Fachbereich Theaterpädagogik. Bei der Auftaktveranstaltung kamen nun alle Teilnehmer*innen, Lehrkräfte und Kursleitungen zusammen. Im Kurs Agrarwissenschaft wird Bodenbiologie und nachhaltige Landwirtschaft erkundet, denn die Bodenbiologie spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Pflanzen für einen resilienten Ackerbau. Besonders im Hinblick darauf, die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Mithilfe von Bodenprofilen wird ein direkter Blick in den Boden ermöglicht um gezielt auf die Bedürfnisse der Pflanzen an den Ackerstandort einzugehen. Durch innovative Technologien wie den FarmBot werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Pflanzenproduktion in Zukunft effizienter gestaltet werden könnte. Der Titel des Kurses Diskurstheater lautet „Klimakämpfer*innen – Im Auftrag zwischen Wissenschaft und Theater“ und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die gerne Theater spielen und aktiv und kreativ werden möchten im Kampf gegen die Klimakrise. Die Gruppe setzt sich gestaltend mit dem Thema Klimakrise auseinander und möchte damit raus auf die Straße, um Menschen zu erreichen und Zeichen zu setzen. Mit kleinen Szenen, Songs, Tänzen, Performances etc. in der Öffentlichkeit gelangt die Gruppe in einen Austausch von Mensch zu Mensch zwischen Wissenschaft, Lebensrealität und Theater. Die Herbstakademie 2025 findet in den Herbstferien vom 22. bis 24. Oktober 2025 statt. 14. August 2025 - 5 Themen, 300 Gäste und 2 Sieger – einer davon Malte Schünemann Im sommerlich-sonnigen Büdchen am Westerberg wurden bei dem Science Slam nicht nur Wurst und kühle Getränke verzehrt, sondern auch Futter fürs Gehirn serviert. Fünf Forschende der Hochschule Osnabrück präsentierten ihre Themen unter freiem Himmel: Mareike Dirks-Hofmeister, Lynn Wagner, Julia Heinz, Malte Schünemann und Ernst Philipp Krüger. Das Publikum erlebte unter anderem, was Herbert Grönemeyers heiß geliebte Currywurst mit der Ernährungswende in Großküchen zu tun hat, wie Gamification zu einem nachhaltigeren Lebensstil anregen kann oder wo sich eigentlich überall Schimmel in unserer Ernährung versteckt. Am Ende wurden gleich zwei Gewinner gekürt: Malte Schünemann aus dem Projekt GROWTH mit seinem Slam zum Thema Starkregen und Ernst Philipp Krüger, der zeigte, warum „Kunststoffe zu simulieren der Hammer ist!“. Malte Schünemann nach der Verleihung: „Die Zuschauenden können hoffentlich mitnehmen, dass wir in der Stadtentwicklung verantwortungsvoller werden und nicht nur Starkregen, sondern auch andere Themen der Klimaanpassung intensiver berücksichtigen müssen. Aber in meinem Slam ging es vor allem um Senken und um das Prinzip ‚Überall ein bisschen, ist im Ganzen viel‘. Ich denke, dass dies ein Satz ist, den die Leute gut mitnehmen können.“ Auch für Ernst Philipp Krüger war es ein großartiges Erlebnis und die Zuschauenden erlebten einen neuen und verständlichen Blick auf Kunststoffe. Am 10.12.2025 findet der nächste Science Slam im Sonnendeck in Osnabrück statt. Dann wird wieder aktuelle Forschung ins Rampenlicht gerückt. 29. August 2025 - Vortrag in Bramsche „Zwischen Trockenheit und Starkregen" Bild Hochschule Osnabrück Im August fand im Volksbank Campus in Bramsche ein spannender Vortrag in Kooperation mit dem Naturschutz- und Bildungszentrum (nbz) Alfsee mit dem Titel „Zwischen Trockenheit und Starkregen: Unsere Landschaft als Schwamm?“ statt. Malte Schünemann von der Hochschule Osnabrück aus dem Teilvorhaben Starkregen und Mixed Reality führte die Zuhörer durch die komplexen Zusammenhänge zwischen Wetterextremen und der Beschaffenheit unserer Landschaften. Ob zu viel, oder zu wenig: Regenwasser kann eine große Herausforderung darstellen. Aber wer hätte gedacht, dass zwischen Äckern, Straßen und Hausgärten so viele Möglichkeiten besteht, damit umzugehen? Im Vortrag wurden die Zusammenhänge von Regen, Versickerung, Landnutzung und Stadtgestalt vorgestellt, von urbanen Gebieten bis hin zu naturbelassenen Flächen. Ein zentrales Thema war die Idee, Landschaften als „Schwamm“ zu nutzen, um Wasser effizienter zu speichern und zu verteilen. Malte Schünemann betonte die Bedeutung von natürlichen und künstlichen Wasserrückhalteflächen sowie die Rolle von Pflanzen und Böden bei der Wasseraufnahme und -speicherung. „So einfach lässt sich durch bauliche Veränderungen das Stadtklima verbessern“, staunte eine Zuhörerin. Der Vortrag endete mit einem Aufruf zur nachhaltigen Landschaftsgestaltung - auch auf dem eigenen Grundstück - und der Notwendigkeit, städtische und ländliche Gebiete gleichermaßen zu berücksichtigen. Wir bedanken uns herzlich bei Judith Perez vom nbz Alfsee und der Stadt Bramsche und freuen uns auf weitere spannende Veranstaltungen. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 14. Mai 2025 - Ad hoc-Theaterstück "Schweine! Eine rosarote Begegnung" Bild: Roman Starke Am Mittwoch, dem 14.05.2025 hatte das Ad hoc-Theaterstück "Schweine! Eine rosarote Begegnung" auf dem Marktplatz in Lingen Premiere. Quasi geplant- spontan haben das Schauspielerteam die Besucher und Besucherinnen des laufenden Wochenmarktes eingeladen, zuzuhören und mitzureden, als es - auf der schnell auf den Boden abgeklebten öffentlichen „Bühne“ - um die Facetten und Hintergründe des Schweinlebens ging. Sie holten das Schwein mit vielen wissenschaftlichen Fakten in Text und Liedern ins Rampenlicht. Manch Zuschauer schmunzelte leicht, als es um die enorme Intelligenz der Tiere ging, andere gingen weiter und wollten sich „diesen Quatsch nicht anhören“. Aber die Diskussion ging weiter, denn die Bereitschaft mit der Schauspielerin und dem Schauspieler ins Gespräch zu gehen, war schnell groß. Eine Frage war: Wer hat in diesem Jahr schon ein lebendiges Schwein gesehen – live und in Farbe? Da mussten tatsächlich die meisten passen und fingen an, sich Gedanken zu machen. Genau diesen Aspekt verfolgt die Ad hoc-Intervention des Teilvorhabens „Diskurstheater – Ein Bühne für den Wandel“ aus dem Projekt GROWTH. Was wissen wir eigentlich voneinander und wie geht es weiter mit uns Menschen und den Schweinen? 23. - 27. April 2025- European Media Art Festival (EMAF) Zwei Kinder formen Sandberge in der Sandbox. Seit fast 40 Jahren zieht das European Media Art Festival (EMAF) Menschen in die Osnabrücker Kunsthalle und die vielfältigen Ausstellungen in deren Peripherie. Mit der Augmented Reality-Sandbox und dem Virtual Reality-Exit-Game „Basement Breakout“ waren auch das GROWTH-Teilvorhaben „MIXED REALITY – Landschaft im Wandel“ mit von der Partie. In einem ehemaligen Ladenlokal stellte das Team Exponate einer sehr interessierten Öffentlichkeit vor. Über die Dauer des fünftägigen Festivals kamen viele interessierte Besucher:innen aus der ganzen Welt auf sie zu, um die Exponate auszuprobieren und ins Gespräch zu kommen. In dieser Atmosphäre aus Neugier, Unterhaltung und Innovation entstanden Räume für Dialoge auf Augenhöhe und einem Transfer der Thematik Starkregen zwischen den Mitarbeitenden und einem motivierten Publikum. Das EMAF war die erste öffentliche Veranstaltung, bei der das Spiel „Basement Breakout“ ausprobiert werden konnte. Trotz gelegentlicher Zurückhaltung gegenüber Virtual Reality wurde die Anwendung sehr positiv aufgenommen und vielfach genutzt. 11. März 2025 - Theaterspielclub "Klimakämpfer:innen" Das Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) Osnabrück und das Projekt GROWTH der Hochschule bieten einen Theaterspielclub für Schüler:innen zwischen 14 und 18 Jahren an. Ziel des Clubs ist die künstlerische Auseinandersetzung mit den Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise – und der Frage: Was jetzt? Im Rahmen des Clubs werden die Teilnehmenden die Möglichkeiten des Theaters nutzen, um ihre Stimme zu erheben und ihre Ideen zu teilen. Dazu werden verschiedene Formate wie Theaterstücke, Performances, Lesungen und Aktionen im öffentlichen Raum erprobt. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Theaterspielen und -gestalten sowie das Ausprobieren neuer kreativer und kommunikativer Fähigkeiten. Alle Schüler:innen der Klassen 8 bis 13, mit und ohne Theatererfahrung, sind herzlich eingeladen teilzunehmen. 19. November 2024 - Wissenschaft hautnah: Open Labs am Campus Lingen Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bot bei der Veranstaltung "Open Labs - Wissenschaft live erleben" einen Abend voller Innovation und Entdeckungen. Unter dem Motto "Forschung zum Anfassen" stellten Experten ihre Projekte in kurzen Präsentationen vor und öffneten danach die Labore für vertiefte Einblicke. Hauptthemen waren "Theater trifft Wissenschaft: Diskursive Erlebnisse aus dem Experimentallabor"" und "Pflege goes virtual and digital", die das Zusammenspiel von Kunst und Forschung unterstrichen. Weitere interessante Einblicke gab es in Bereiche wie die Smart Factory, angewandte KI, 3D-Druck und moderne Fertigungstechniken. Teilnehmende schätzten die Möglichkeit, direkt in die Labore einzutauchen und die Themen im Detail zu erkunden, was durch angeregten Austausch und Networking bei einem gemütlichen Beisammensein ergänzt wurde. Die Veranstaltung wurde durch die GROWTH Teilvorhaben Diskurstheater, Digitalisierung im ländlichen Raum sowie dem Projekt Fit4growth organisiert. November 2024 - Theaterstück „Angerichtet!“ servierte drei Tage lang „Diskurshäppchen“ zur Zukunft der Ernährung Die Erbse tanzt - das Diskurstheaterstück „Angerichtet“ setzt sich auf ungewöhnliche Weise mit der Zukunft der Ernährung auseinander und verknüpft Erkenntnisse aus Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Foto: Roman_Starke Interaktiver Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zur Ernährungswende Die Aufführungen des Diskurstheaterstücks „Angerichtet!“ im November im emma-theater in Osnabrück boten mehr als „nur“ Theater: Sie lösten einen interaktiven Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft aus, der die Zuschauenden aktiv in die Diskussion um die Ernährung der Zukunft einbezog. Entwickelt im Rahmen des Transferprojekts GROWTH der Hochschule Osnabrück, unter Leitung der Theaterpädagogen Prof. Dr. Bernd Ruping und Frederik Hochheimer sowie der Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Dorothee Straka, setzte das Stück auf Dialog und Teilhabe. Das Bühnenstück präsentierte in zehn „Diskurshäppchen“ wissenschaftlich fundierte Ansichten, die packend inszeniert und durch die Mitwirkung des Publikums lebendig wurden. Ruping, wissenschaftlicher Leiter des Teilvorhabens Diskurstheater, äußerte sich begeistert: „Der ästhetische Wert der Aufführung – zu messen an der Spannung zwischen dem Bühnengeschehen und dem Publikum – war hoch: Die Zuschauenden "gingen mit" und zeigten hohe Bereitschaft, die Impulse von vorn aufzugreifen, und quittierten gesangliche und tänzerische Elemente mit Zwischenbeifall, mitgesungen wurde auch.“ Große Dialogbereitschaft der Zuschauenden Diese emotionale Öffnung der Zuschauenden, bereitete für die Verantwortlichen auf schlüssige Weise den entscheidenden Teil des angestrebten Theaterformats vor: Den Diskurs. Schon zu Beginn wurde das Publikum in Kleingruppen eingeteilt, die als „Ernährungsräte“ fungierten. In drei Diskussionsphasen konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zur Zukunft der Ernährung austauschen, Themen wie Klimawandel, Tierwohl und Ressourcenknappheit aufgreifen und ihre Ideen für eine nachhaltigere Ernährungsweise einbringen. In den Phasen der Gruppengespräche innerhalb des Publikums lag eine Atmosphäre intensiver Dialogbereitschaft über zum Teil aufgelöste Sitzreihen. Ruping ergänzte: „Die Diskurse waren intensiv, Positionen wurden eingenommen, Gegenpositionen verargumentiert, Zwischenergebnisse und stimmige Sentenzen protokolliert. In meiner Gruppe wurde die zu kurze Zeit für die Auseinandersetzung bedauert und allgemein die Neu-Vermischung der Zuschauenden in den Gruppen begrüßt.“ Spielfreudiges Ensemble entfaltet komplexes Thema mit großer Leichtigkeit Frederik Hochheimer, Regisseur des Theaterstücks, berichtete: „Das hochmotivierte Ensemble entfaltete mit Leichtigkeit, starken Bildern und musikalischen Einwürfen die teilweise gegensätzlichen Standpunkte und komplexen Argumente eines notwendigen Ernährungswandels mit seinen wissenschaftlichen Hintergründen und gesellschaftlichen Implikationen.“ In der abschließenden Runde wurden Vorschläge zur Ernährungspolitik gesammelt. Die Ideen sollen als Anstoß für die lokale Politik und die Wissenschaft dienen, die Ergebnisse werden auch auf der Projekt-Website veröffentlicht. Die Aufführungen zeigten, wie wichtig das Thema Ernährung als gesellschaftliche Frage und wie groß das Interesse der Bevölkerung daran ist, Einfluss auf die Gestaltung ihrer Ernährungsgewohnheiten zu nehmen. Notwendigkeit eines Ernährungswandels wird greif- und diskutierbar Mit „Angerichtet!“ hat die Hochschule Osnabrück ein neues Format geschaffen, das auf besondere Weise zum Nachdenken und Handeln anregt. An drei Abenden vor nahezu ausverkauften Rängen zeigte das spielfreudige Ensemble, wie Wissensvermittlung, gesellschaftliche Teilhabe und Diskurs kurzweilig gelingen können. „Mit Leichtigkeit und ohne moralischen Zeigefinger wurden die Standpunkte eines notwendigen Wandels der Ernährung greif- und diskutierbar“, so Hochheimer abschließend. Ein Theaterabend, der in Erinnerung bleibt und Perspektiven für die Zukunft öffnet. Um den Diskurs aus dem Theater weiter in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, ist geplant, das Theaterstück auch im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Schulen und auf Marktplätzen in der Region Osnabrück-Lingen, aufzuführen. Weitere Informationen Frederik Hochheimer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt GROWTH | Teilvorhaben 5 - "Eine Bühne für den Wandel" f.hochheimer@hs-osnabrueck.de 18. Oktober 2024 - Theateraufführung auf der Verleihung der Deutschlandstipendien Copyright: Daniela Rösler // www.danielapatricia.net In diesem Jahr konnte die Hochschule Osnabrück, gemeinsam mit Förderorganisationen, 182 Deutschlandstipendien an ihre Studierenden vergeben. Der Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann begrüßte die 182 Stipendiat*innen. Die Übergabe wurde in einer stimmungsvollen Veranstaltung gefeiert. Unter den fördernden Organisationen sind Unternehmen, Stiftungen, Rotarische Clubs sowie Unternehmensnetzwerke - viele davon kommen aus der Region Osnabrück und dem Landkreis Emsland. Das Teilvorhaben Diskurstheater zeigte auf der Bühne Auszüge des Theaterstücks „Angerichtet!“. In kurzen Diskurshäppchen warf es einen wissenschaftlichen Blick auf die Ernährungsverhältnisse von heute und die Möglichkeiten einer Esskultur von morgen. Bei der Verleihung der Deutschlandstipendien trifft ein Großteil der Stipendiat*innen und Förderorganisationen zum ersten Mal aufeinander. Diese einmalige Gelegenheit zur Vernetzung, wissen diese sehr zu schätzen. „Es gibt in der Region kaum eine solche Veranstaltung, bei der Unternehmen und Stiftungen einen ganzen Abend gemeinsam mit Studierenden am Tisch sitzen und sich austauschen. Alleine dafür lohnt sich die Teilnahme am Deutschlandstipendium“, so Michael Gövert von der SIEMENS AG, die schon seit 2015 Studierende mit Deutschlandstipendien fördert. Einen „Raum für Begegnung und generationenübergreifenden Austausch schaffen“ - das sei auch die Idee hinter der Veranstaltung, erläutert Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung. Mai und Juni 2024 - Angerichtet! 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende in Lingen Bilder von Roman Starke Nehmen Sie Platz, es ist angerichtet! Was und wie wir essen, beeinflusst unser Leben und die Zukunft des Planeten. Vor dem Hintergrund des ökologischen Wandels wird die Dringlichkeit einer gemeinsamen Ernährungswende deutlich. Aber wohin geht die kulinarische Reise und wer bestimmt das Ziel? Das Theaterstück „Angerichtet!“ ist Teil des Projektes GROWTH an der Hochschule Osnabrück. In 10 Diskurshäppchen wirft es einen wissenschaftlichen Blick auf die Ernährungsverhältnisse von heute und die Möglichkeiten einer Esskultur von morgen. Zusammen mit dem Publikum stellen wir uns dabei die Frage: Wie sieht die Zukunft des Essens aus? Termine: 31. Mai 19. Juni 20. Juni 2024 19.00 Uhr im Burgtheater Lingen Weitere Infos und Kartenreservierungen unter: www.burgtheater-lingen.de 9. November 11. November und 12. November 2024 19.30 Uhr im Theater Osnabrück Weitere Infos und Kartenreservierungen ab dem 27.09.2024 unter: www.theater-osnabrueck.de Wissenschaftskommunikation Bei Fragen zum Themengebiet Wissenschaftskommunikation kontaktieren Sie bitte julia.schaechtele@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden Sie hier . 09. September 2026 - Convention in Lingen - Digital und innovativ - Wir für die Region Fotos Hochschule Osnabrück Innovation, Digitalisierung und KI - darum drehte sich die GROWTH Convention am 9. September um 16 Uhr am Campus Lingen. Rund 80 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, Schulen, Verbänden, Verwaltung und Politik erhielten nicht nur neue Impulse sondern diskutierten lebhaft in verschiedenen Workshops. Nach einer Begrüßung der Dekanin Prof. Dr. Liane Haak startete Sabine Schnorr ihre Keynote. Die Informatikerin und Unternehmensberaterin erklärte: „Wir müssen nicht fragen: Was kann die KI noch nicht? Sondern: Wie wollen wir sie nutzen?“ Denn reflektieren, bewerten und letztendlich auch die Verantwortung zu tragen, seien Aufgaben, die menschlich bleiben. In den anschließenden Workshops widmeten sich die Gäste unterschiedlichen Perspektiven: Im Themenfeld Unternehmen diskutierten Dr. Pamela Wehling, Alexander Redder und Jonas Schöne über Best Practice Beispiele ihrer Methode Open Innovation, während Prof. Dr. Ralf Buschermöhle Einblicke in Digitale Zwillinge gab. Denis Schmitz und Bettina Henglmüller zeigten in einem zweiten Workshop auf, wie Open Innovation für nachhaltige Produktentwicklung gelingen kann. Im Themenfeld Schule gab Julia Akerlund eine Einführung in die KI, Michael Pruban beleuchtete KI-Agenten im Bildungswesen und Prof. Dr. Wolfgang Arens-Fischer und Prof. Dr. Liane Haak thematisierten wie Unternehmen, Verbände und Politik mit Wissenschaft wachsen und zusammenarbeiten können. Ergänzt wurde das Angebot durch eine Labor- und Campusführung mit Prof. Dr. Michael Ryba, bei der unter anderem das Filmstudio der Hochschule und ein elektronisch umgebautes Kart zeigte. Zum Abschluss zeigte das ebenfalls in Lingen ansässige Institut für Theaterpädagogik in einem kurzen szenischen Impuls einen künstlerischen Blick auf KI. Vorurteile der KI beleuchteten sie am Beispiel von Schönheitsidealen und zeigten damit unterhaltsam auf, wo die Risiken und Herausforderungen liegen - aber eben auch die Vorteile und Chancen. 19. August 2026 - Volle Punktzahl für den Science Slam Ein Traktor mit Brille, eine Forscherin im Schlafanzug und rote und grüne Flaggen im Publikum – der Science Slam der Hochschule Osnabrück am 19. August im Haus der Jugend zeigte, wie aufregend Wissenschaft sein kann. Wegen Regenwetter füllte sich leider nicht der Innenhof, sondern der Saal bis auf den letzten Platz mit 280 Gästen. In Kooperation mit FOKUS e.V. veranstaltete das Projekt GROWTH der Hochschule Osnabrück hier ihren Science Slam. Vier Forschende der Hochschule und eine Forscherin der Universität Osnabrück zeigten in je zehn Minuten ihre Wissenschaft. Für Stimmung sorgte Kathi Bode als Moderatorin. Das Publikum war dabei aktiv eingebunden: Mit Bewertungstafeln von 1-10 bewerteten 11 Kleingruppen die Slams. Auch die Reihenfolge der Auftritte wurde per Los durch das Publikum bestimmt. Den Anfang machte Svenja Folkerts mit ihrem Slam zu Chancengerechtigkeit in MINT-Studiengängen, bei dem sie rote und grüne Flaggen im Publikum verteilte. So machte die Red Flags bei der Studienwahl deutlich. Es folgte Agnes Aßbrock, die mit Bildern von Umwegen und ausgetretenen Trampelpfaden Workarounds in digitalen Prozessen veranschaulichte. Anschließend erklärte Dr. Katharina Lüth von der Universität Osnabrück in Schlafanzug und Schlafmaske wie man Alpträume loswird. Nach der Pause zeigte Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann aus dem Fachbereich Betriebswirtschaftslehre in seinem Beitrag, wie man einen Film auswählt ohne stundenlang zu suchen. Als letzter Slammer der Abends betrat Magnus Komesker die Bühne und präsentierte seine Forschung zu Sensoren in der Landwirtschaft unter dem Titel „Braucht mein Traktor eine Brille?“ Mit einer Nebelmaschine und einer unterhaltsamen Performance begeisterte er das Publikum, sodass alle Gruppen ihm zehn von zehn Punkten gaben und ihn mit anhaltendem Applaus zum Sieger kürten. Zum ersten Mal erhielt bei einem Science Slam der Hochschule Osnabrück ein Slam die volle Punktzahl. Mit diesem überraschenden letzten Slam endete die Veranstaltung, die zeigte, dass Wissenschaft spannend, verständlich und vor allem unterhaltsam sein kann. 09. – 10. Juni 2026 – Workshop „Wege zur transferfreundlichen Hochschule“ Bild: IHS-Workshop Gruppenfoto von Anja Köhne Der Präsenz-Workshop im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“ (IHS) fand im Juni sowohl am Campus der Universität Kassel als auch im SDG+Lab statt. Letzteres ist ein Ort in der Innenstadt, der dem steigenden Leerstand entgegenwirkt und Forschung und Transfer zugänglich macht. Vom Elfenbeinturm direkt in die Mitte der Gesellschaft – das ist unter anderem das Ziel von Transfer an Universitäten und Hochschulen. Etwa 80 Teilnehmende folgten der Einladung. Bei der Keynote von Dr. Isabel Roessler vom Centrum für Hochschulentwicklung wurde deutlich, was den Kern der zwei Tage Austausch, Netzwerk und Diskussion ausmachte: die fünf Ts des Transfers – Transparency, Trust, Translation, Tools und Ties. Fünf Grundlagen, die unabdingbar sind, wenn es um die erfolgreiche Etablierung von Transfer an Hochschulen und Universitäten geht. Transparency meint dabei Orientierung und Transparenz und bezieht sich darauf, dass eine Zusammenarbeit nur dann möglich ist, wenn man sich auch kennt und voneinander weiß. Transfer ist laut Roessler vor allem nur dann möglich, wenn davor eine Beziehung besteht, die auf gegenseitigem Vertrauen, (hier Trust genannt), beruht. Translation bezieht sich auf die gemeinsame Sprache und Zielklarheit und fokussiert vor allem einen wichtigen Aspekt: Transfer ist die Verständigung zwischen Kulturen. Die Tools beschreiben Strukturen und Prozesse, die von Seiten der Hochschule oder Universität umgesetzt werden müssen, damit Transfer einerseits stattfinden und aber auch langfristig organisatorisch und kulturell etabliert werden kann. Das letzte T beschreibt Ties , also Institutionalisierung und Verstetigung und meint, dass Transfer erst dann gelungen ist, wenn er zur festen Alltagsnormalität zählt. Über die zwei Tage verteilt gab es entlang des Weges zur transferfreundlichen Hochschule diverse Workshops, Best Practices und Impulse, die die komplexen Facetten der Thematik verdeutlichten. Auch das GROWTH Projekt der Hochschule Osnabrück konnte sich hier thematisch beteiligen und Thea Blume vom Teilvorhaben Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung hielt in Kooperation mit Nadine Schwalb vom LIGETI Projekt aus Hamburg einen Workshop zu dem Thema: „Vom Wissen zum Wirken: Mit sozialwissenschaftlicher Zielgruppenanalyse zu Veranstaltungen, die in Erinnerung bleiben“. Mit 27 Teilnehmenden wurde dabei in einem interaktiven Format die komplexe Heterogenität der Zielgruppen in den Blick genommen, wissenschaftliche Lösungsansätze vorgestellt und Gelingensfaktoren diskutiert. Thea Marie Blume brachte hierbei die wissenschaftliche Expertise für Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung aus dem Projekt GROWTH mit. Wohingegen Nadine Schwalb ihre Veranstaltungs-Expertise aus dem Bereich „Vermittlung und gesellschaftliche Teilhabe“ aus dem Projekt LIGETI beisteuerte. Durch die Teilnahme an der Veranstaltung wurde ein weiteres T mehr als deutlich: Talk . Der hochschulübergreifende Austausch treibt die gemeinsame Motivation, gute Transferarbeit zu leisten und zu verstetigen, voran und bietet eine Chance, aus den Erfahrungen anderer zu lernen und Kooperationen zu gemeinsamen Zielen zu entwickeln. Thea Blume vom Teilvorhaben Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung erreichen Sie unter t.blume@hs-osnabrueck.de . 09. Mai 2026 - Mehr als nur ein Clean-up Spaziergang Die Straßen sauber machen, neues über Wasser und Starkregen lernen und verstehen was Kunststoff als Werkstoff ausmacht - all das vereinte die Veranstaltung am 9. Mai. Sie startete mit einer Rundführung durch die aktuelle Ausstellung “Mission Aqua” der Deutschen Bundeszentrum Umwelt. Im Anschluss spazierten rund 35 Gäste auf verschiedenen Routen zum Campus Westerberg. Die Initiative NEO (Nachhaltiges Engagement Osnabrück) stattete alle Teilnehmenden mit Zangen, Handschuhen und Warnwesten aus. Gemeinsam sammelten sie unterwegs Plastikbecher, Zigarettenstummel, Alufolien und Papierschnipsel vom Wegesrand. Außerdem zeigte Malte Schünemann unterwegs, welche Flächen von Starkregen besonders betroffen sind und erklärte die Zusammenhänge und Auswirkungen. Am Campus erwarteten die Besucher mehrere interaktive Mitmachstationen, unter anderem die Sandbox als Starkregensimulator. Außerdem gab Prof. Dr. Markus Susoff einen Input zu Kunststoffen. Zur Belohnung für mehrere Säche gesammelten Müll, freuten sich die Gäste anschließenden über das vegetarische Grillen. 19. März 2026 - Science Slam auf großer Bühne Bühne frei im Alando Palais: Zum Science Slam mit der IdeenExpo kamen am 19. März mehr als 430 Gäste. In festlicher Umgebung standen Wissenschaftler*innen der Hochschule zusammen mit externen Slam-Profis auf der Bühne. Von Starkregen über Currywurst bis Alzheimer, Verkehrspolitik und Fast Fashion präsentierten fünf Slammer*innen ganz unterschiedliche Themen. Was alle gemeinsam hatten: ein gebanntes Publikum, das nicht nur fasziniert zuhört, sondern lachte, schmunzelte und aktiv mitbestimmte wer die Bühne als Sieger*in verlässt. Die Gewinner*innen: Verena Dzialas aus Köln, die 2025 bereits Deutsche Science Slam Meisterin geworden ist, und Jan Kettler von der Hochschule Osnabrück. Beide ziehen ins Finale der IdeenExpo in Hannover ein. Dort treten sie am 26. Juni im Finale gegen vier weitere Wissenschaftler*innen an. Unser Video findet ihr auf unserem YouTube-Kanal . 22. November 2025 - Science Media Day Was tun gegen Wissenschaftsfeindlichkeit? Darum ging es beim zweiten Science Media Day an der Hochschule Osnabrück, der zusammen mit dem Science Media Center ausgerichtete wurde. Rund 50 Professor*innen, wissenschaftliche Mitarbeitende und Promovierende kamen am 22. November zur Caprivi-Lounge um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Gleich zwei hochkarätige Keynotes zeigten ihre Expertise zum Thema: Julia Wand, freie Kommunikationsberaterin für Hochschul- und Wissenschaftskommunikation sowie Strategieentwicklung für wissenschaftliche Einrichtungen und Geschäftsführende Gesellschafterin Scicomm-Support sprach per Live-Zuschaltung über Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation. Anschließend stelle Ennio Brandt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) eine Studie zum Thema vor. Auf dem Panel vor Ort tauschten sich Korinna Hennig, Leiterin des Ressort Wissen beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) sowie Mitglied im Vorstand der Wissenschaftspressekonferenz (WPK), Prof. Dr. Rainer Lisowski; Hochschule Bremen, Professur für Öffentliches Management, Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Ralf Garten; Vorstand Bundesverband Hochschulkommunikation, Leitung Kommunikation und Marketing Hochschule Osnabrück über Erfahrungen und den Umgang mit Wissenschaftsfeindlichkeit aus. Anfeindungen belasten nicht nur individuell, sie beeinträchtigen auch die Motivation, wissenschaftliche Ergebnisse öffentlich zu teilen. Dadurch fehlen der Gesellschaft wichtige Informationen, die für politische Entscheidungen, Innovationen und gesellschaftlichen Diskurs relevant sind. „Wenn Forschende sich nicht trauen, in der Öffentlichkeit zu sprechen, dann haben wir ein Problem“, so Ralf Garten, Leitung Kommunikation und Marketing der Hochschule Osnabrück, beim Science Media Day Die Veranstaltung machte deutlich, dass Wissenschaftskommunikation weit mehr ist als die Vermittlung von Fakten. Sie schafft Vertrauen, macht wissenschaftliche Prozesse transparent und trägt zur Wahrheitsfindung in der Gesellschaft bei. Die Hochschule Osnabrück unterstützt ihre Forschenden dabei, diese Verantwortung wahrzunehmen – sachlich, sicher und nachhaltig. 10. November 2025 - Wissenschaftsroulette Am 10. November 2025 fand in der Caprivi-Lounge erneut das "Wissenschaftsroulette” der Projekte GROWTH und Fit4Growth statt – dieses Mal mit rund 80 Gästen, die sich auf einen Abend voller Wissenschaft und unterhaltsamer Improvisation freuen konnten. Die teilnehmenden Forschenden Prof. Dr. Jochen Kruppa-Scheetz , Prof. Dr. Markus Susoff und Felix Daum präsentierten zunächst ihre eigene Forschung, bevor sie im Impro-Teil die Themen ihrer Kolleg*innen lediglich anhand weniger Bilder überzeugend als ihre eigenen ausgeben mussten. Ein Mix, der nicht nur aktuelle Forschungsthemen der Hochschule näherbringt, sondern auch für den ein oder anderen Lacher sorgt. Die Themen reichten diesmal von Recycling von Kunststoffe über die Vermittlung von Expert*innenwissen bis hin zu technischen Lösungen in der Pflege. So zeigte Jochen Kruppa-Scheetz, wie wichtig es sein kann, bewusst Dinge auszuprobieren, die man eigentlich nicht kann, um zu Lernen Expert*innenwissen verständlicher zu vermitteln. Bei den Gästen blieb außerdem ein Satz hängen: „Je älter man wird, desto dümmer wirken die Menschen um einen herum, weil man selbst immer mehr zum Experten wird.“ Markus Susoff machte deutlich, dass Kunststoffe trotz ihres schlechten Images in vielen Bereichen unverzichtbar sind und innovative Recyclingmethoden daher eine entscheidende Rolle spielen. Und Felix Daum gab Einblicke in die Akzeptanz technischer Lösungen in der Pflege. Auch im Impro-Teil stellten sich die Forschenden mutig der Herausforderung, fremde Themen spontan, kreativ und manchmal herrlich absurd zu interpretieren. Die Mischung aus Fachlichkeit und Entertainment sorgte bei Publikum und Jury gleichermaßen für Begeisterung. Ein Abend, der wieder einmal zeigte: Manchmal braucht es ungewohnte Wege, damit Wissenschaft im Kopf bleibt. Die Veranstaltung wurde organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 29. Oktober 2025 - Das (kurze?) Leben deines Smartphones Leon von Zepelin (SHIFT), Birte Kahmann (DBU), Jan-Micha Gamer (Kunst-Stoffe e.V.), Moritz Wermelskirch (Kunst-Stoffe e.V.) und Jonas Sandfort (GROWTH) Wie viel Umwelt in unseren Smartphones steckt und wie wir sie langlebiger machen können – darum ging es am 29. Oktober 2025 bei der gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Projekts GROWTH der Hochschule Osnabrück (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). Rund 25 Teilnehmer*innen kamen zusammen, um gemeinsam über die Zukunft unseres Smartphones zu diskutieren. Der Abend startete um 17 Uhr mit einem Workshop des Vereins Kunst-Stoffe e.V. : Mit kleinen Werkzeugkits zerlegten die Teilnehmenden ihre alten Geräte und erkundeten deren Innenleben. Wo sitzt der Akku? Und weshalb ist so vieles verklebt, dass Reparaturen schwierig werden? Beim gemeinsamen Schrauben wurde schnell klar, wie komplex die Technik hinter dem Alltaggegenstand ist. Um 19 Uhr ging es im Plenum weiter. Drei kurze Impulse eröffneten den Abend: Jonas Sandfort von Projekt GROWTH erklärte, was Nachhaltigkeit im wissenschaftlichen Sinne bedeutet und wie eine Lebenszyklusanalyse bewertet, wo in der Smartphone-Herstellung die größten Umweltbelastungen entstehen. Benjamin Lucks von der Nachhaltigkeitsplattform RESET machte anschließend deutlich, welche Probleme herkömmliche Smartphones mit sich bringen: kurze Software-Update-Zyklen, verklebte Bauteile, Marketing-Obsoleszenz und der energieintensive Datenverbrauch. Viele Defekte ließen sich eigentlich reparieren – doch hohe Ersatzteilpreise und unzugängliche Reparaturwege führen oft dazu, dass Geräte vorschnell ersetzt werden. Den Abschluss machte Leon von Zepelin vom Hersteller modularer Smartphones SHIFT . Er zeigte wie Reparierbarkeit, transparente Lieferketten und ein Gerätepfand dazu beitragen können, die Lebensdauer eines Smartphones zu verdoppeln. Bei SHIFT gehört Reparieren zur Unternehmenskultur: Ersatzteile sind lange verfügbar und Anleitungen öffentlich zugänglich. Im Anschluss entfachte eine lebhafte Diskussion: Wie lassen sich Menschen von modularen Geräten überzeugen, wenn Statussymbole und Markenbindung dominieren? Warum sind Ersatzteile so teuer – und welche politischen Schritte wären notwendig, um das zu ändern? Wie lang könnten Smartphones halten, wenn Hersteller verlässlich Updates liefern würden? Und wie bleiben modulare Geräte technisch konkurrenzfähig? Viele Fragen, die längst nicht alle beantwortet werden konnten, machten deutlich, wie komplex das Zusammenspiel aus technischen Komponenten, Konsumverhalten, Wirtschaft und Politik beim Thema Smartphone wirklich ist. Gleichzeitig wurde klar: Wir alle können einen kleinen Beitrag leisten, indem wir Geräte länger nutzen, bewusster kaufen, reparieren lassen, weitergeben und vor allem nicht in der Schublade verstauben lassen. 22. - 24. Oktober 2025 - Herbstakademie SFZ Theaterkurs: Schülerinnen setzen sich für Klima und Boden ein Bild Sebastian Dannenberg Klimaschutz gerät zunehmend in Vergessenheit. Ein Theaterkurs der Osnabrücker Herbstakademie mit elf Schülerinnen möchte das Thema wieder in den Fokus rücken. Die Idee, den Kampf für das Klima mit den Mitteln des Theaters umzusetzen, sei auf „fruchtbaren Boden“ gefallen, sagen Kathi Laukemper und Frederik Hochheimer von GROWTH - und bemerken dabei, wie passend diese Formulierung ist. Denn die elf Schülerinnen, die von den beiden Theaterpädagog*innen aus Lingen mit Materialien und Impulsen unterstützt werden, haben sich entschieden, das Thema Boden auf die Bühne zu bringen. Der Rahmen dafür ist einer der Kurse der diesjährigen Herbstakademie des Osnabrücker Schüler-Forschungs-Zentrums (SFZ). Gemeinsam mit den beiden Mitarbeitenden vom GROWTH Teilvorhaben „Eine Bühne für den Wandel“ wurden im Plektrum des Hochschul-Instituts für Musik (IfM) drei Tage lang Szenen, Lieder und Choreografien erarbeitet, die faktenbasiert, aber gleichzeitig auch niederschwellig und unterhaltsam die Bedeutung des Bodens für das Klima erklären. Entstanden ist „Instagreen“. Namentlich liegt das nah dran an der Social-Media-Plattform, doch diesmal für den Boden. Ausgehend vom Wissen, dass bestimmte Pilzarten unter der Erde Bäume miteinander vernetzen, lassen die Schülerinnen im Theaterstück Pilze im „World Wood Web“ zu Influencern reifen. Bäume, Pflanzen und Tiere werden zu Followern und Pestizide zu Hackern. Die Präsentation der Ergebnisse der SFZ-Herbstakademie 2025 findet am Dienstag, 18. November 2025 von 8 bis 16 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück statt. 15. Oktober 2025 - PubQuiz in der CaLo Am 15. Oktober wurde in der Caprivilounge wieder wild gerätselt. Rund 100 Gäste knobelten zu den Themen Ackerböden und Pflanzen, Theater und Urban Indoor Farming – und dabei gab es so manche überraschende Erkenntnis. Im Themenblock rund um Ackerböden und Pflanzen von Christian Wiesmann stellten sich die Teilnehmenden unter anderem der Frage, wie der Maiszünsler – ein Schädling im Maisanbau – bekämpft wird. Für Erstaunen sorgte die Antwort: Wespen werden mithilfe von Drohnen über das Feld verteilt, um den Schädling zu bekämpfen. Auch weitere Zahlen aus der Landwirtschaft überraschten: Wer hätte gedacht, dass sich in einem Quadratmeter Ackerboden bis zu 300 Regenwürmer tummeln? Oder dass ein einzelner Landwirt heute im Schnitt mehr als 130 Menschen ernährt? Auch auf der Theaterbühne wurde es kurios. Frederik Hochheimer zeigte, dass es im Theater viele verschiedene Aberglauben gibt – etwa, dass man auf ein „Viel Glück“ vor der Premiere nicht mit „Danke“ antworten sollte oder dass der Name des Shakespeare-Stücks Macbeth in Bühnennähe besser nicht ausgesprochen wird. Frederik erklärte, dass diese Aberglauben keineswegs aus der Luft gegriffen sind, sondern auf historischen Hintergründen beruhen. So geht der Aberglaube rund um Macbeth auf frühe Inszenierungen zurück, bei denen sich auffallend viele Unfälle und mysteriöse Zwischenfälle ereigneten – so viele, dass das Stück bald als „verflucht“ galt. Beim dritten Themenfeld entführte André Reidl die Quizgäste schließlich in die Welt des Urban Indoor Farming. Hier wurde deutlich: Das Klischee, dass Indoor-Farming vor allem für den Anbau von Cannabis genutzt wird, greift zu kurz. Denn geforscht wird längst an Zukunftsfragen wie der Nahrungsmittelproduktion im Weltall oder der Düngemittelerzeugung aus menschlichen Fäkalien – Forschung, die auf den ersten Blick skurril klingt, aber großes Innovationspotenzial birgt. So bot der Abend eine bunte Mischung aus Wissen, Witz und Wissenschaft. Die Teilnehmenden nahmen nicht nur kuriose Fakten mit nach Hause, sondern auch spannende Einblicke in aktuelle Forschungsfelder der Hochschule Osnabrück – und vielleicht die ein oder andere Geschichte, mit der sich bei der nächsten Familienfeier glänzen lässt. Das PubQuiz wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 20. September - Mehr als nur Clean-Up-Spaziergang Anlässlich des World Clean Up Day hieß es am 20. September an der Hochschule Osnabrück: Handschuhe anziehen, Müllbeutel greifen und gemeinsam aktiv werden. Von jung bis alt war alles vertreten – Familien mit Kindern, Senior*innen, Studierende und eine Schulklasse des Ratsgymnasiums. Insgesamt rund 60 Personen machten sich nicht nur daran, die Stadt ein Stück sauberer zu machen, sondern lernten zugleich mehr über Kunststoffe und Kreisläufe. Der Vormittag begann mit einer Einführung in die Ausstellung „Jetzt geht’s rund – Kreisläufe statt Abfälle“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Hier tauchten die Gäste in das Thema des Tages ein, bevor es in Kleingruppen auf drei von der Nachhaltigkeitsinitiative NEO organisierte Routen durch die Stadt ging. Dass dabei selbst auf kurzen Strecken einiges an Müll zusammenkam, überraschte viele. „Erschreckend, wie viel Müll dann doch rumliegt, wenn man bewusst hinschaut – aber es ist ein gutes Gefühl, wenigstens ein bisschen etwas dagegen getan zu haben“, brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Besonders auffällig waren die vielen achtlos weggeworfenen Zigarettenstummel. „Schade, dass es scheinbar selbstverständlich ist, die einfach in die Umwelt zu werfen. Da hilft es, wenn jeder seinen Nebenmann darauf aufmerksam macht“, betonte Nele Zerhusen. Nach der Sammelaktion trafen sich alle Teilnehmenden in der Versuchshalle des Laborbereichs Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. Dort gaben Nele Zerhusen und Jonas Sandfort anschauliche Einblicke in das Thema Kreislaufwirtschaft: vom 3R-Prinzip (Reduce, Reuse, Recycle) über Tipps zur Mülltrennung bis hin zu aktueller Forschung. Besonders eindrücklich war das Beispiel einer Augen-OP, mit dem Nele Zerhusen zeigte, wie viel Kunststoffabfall in der Medizintechnik entsteht. Da Kunststoffe dort aus hygienischen Gründen unverzichtbar sind, müsse man Wege finden, sie nicht als Einmalprodukte zu entsorgen, sondern in den Kreislauf zurückzuführen. An interaktiven Stationen konnten alle Teilnehmenden unter Anleitung vieler Helfer*innen aus der Kunststofftechnik dann selbst mit Kunststoffen experimentieren. Zum Abschluss ließen die Teilnehmenden den Vormittag bei Getränken und vegetarischem Grillen ausklingen – mit dem guten Gefühl, etwas für die Umwelt getan und gleichzeitig neue Perspektiven auf Kreisläufe und Kunststoffe gewonnen zu haben. Der Clean-Up-Spaziergang wurde initiiert von Forschenden der Hochschule Osnabrück aus dem Laborbereich Kunststofftechnik und fand in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Hochschulinitiative NEO, und den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz) statt. 14. August 2025 - Science Slam im Büdchen am Westerberg Am 14. August lauschten in sommerlicher Atmosphäre knapp 300 Gäste den unterhaltsamen, überraschenden und lehrreichen Kurzvorträgen unserer Wissenschaftler*innen im Büdchen am Westerberg. In jeweils zehn Minuten brachten die Teilnehmenden ihr Forschungsthema auf den Punkt – kreativ, alltagsnah und mit viel Witz. Zum Einstieg präsentierte Mareike Dirks-Hofmeister ihren Slam ‚Die mit dem Schimmelfimmel‘ und entführte das Publikum in die überraschende Welt der Schimmelpilze. Diese sind weit besser als ihr Ruf, denn sie stecken längst in Produkten wie Cola und bergen enormes Potenzial für die Zukunft. Als wahre ‚Nutztiere‘ des Menschen könnten sie entscheidend zur nachhaltigen Proteinproduktion beitragen und so eine wichtige Rolle in der dringend nötigen Ernährungswende spielen. Ernst Philipp Krüger brachte das Publikum zum Schmunzeln, als er den feinen Unterschied zwischen Simulant und Simulierer erklärte: Der eine drückt sich, der andere arbeitet. Er machte deutlich, dass sich mit Hilfe von Simulationen vorhersagen lässt, wie sich Materialien unter verschiedenen Krafteinwirkungen verhalten. Besonders einleuchtend war sein Vergleich mit Superwoman: Von vorne unbezwingbar, von der Seite aber erstaunlich verwundbar. Julia Heinz zeigte, was Herbert Grönemeyers heiß geliebte Currywurst mit Biodiversität und Nachhaltigkeit zu tun hat. Sie machte deutlich, dass die Ernährung in unseren Kantinen nachhaltiger werden kann, wenn wir Rezepturen anpassen, Gerichte austauschen oder einfach das Verhältnis der Zutaten verändern. Denn pflanzliche Kost braucht deutlich weniger landwirtschaftliche Fläche und trägt damit entscheidend zum Schutz der Biodiversität bei. Lynn Wagner puzzelte fürs Klima und zeigte, wie Gamification Menschen zu einem nachhaltigeren Lebensstil anregen kann. Mit dabei war Dackel Paula, die das Publikum prompt zu einer Runde Klimapuzzle einlud. Deutlich wurde: Kleine Maßnahmen helfen, den eigenen CO₂-Fußabdruck zu verkleinern. Doch ebenso wichtig sind die großen infrastrukturellen Rahmenbedingungen, die darüber entscheiden, wie wirksam individuelles Handeln tatsächlich ist. Als letztes nahm Malte Schünemann das Publikum mit auf eine nasse Entdeckungsreise: Fasziniert beobachtet er, wo der Regen hinfließt und wie sich daraus Vorhersagen für Starkregen treffen lassen. Sein Slam ‚Überall ein bisschen ist im Ganzen viel‘ zeigte humorvoll, wie kleine Veränderungen – wie das Anlegen von Senken – die negativen Auswirkungen von Starkregen deutlich abschwächen können. Am Ende konnten gleich zwei Teilnehmende die Gunst des Publikums für sich gewinnen. Punktgleich setzten sich Malte Schünemann und Ernst Philipp Krüger knapp vor den übrigen Teilnehmenden durch und sicherten sich den Sieg des Abends. Der Science Slam wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 05. Juni 2025 - GROWTH Partner-Convention Am 5. Juni 2025 fand im Coppenrath Innovation Centre die GROWTH Partner-Convention der Hochschule Osnabrück statt. Rund 120 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft kamen zusammen, um über die Zukunft der Zusammenarbeit und neue Wege des Transfers zu diskutieren. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück. Er machte dabei deutlich: „Transfer ist für uns kein Einbahnstraßen-Prinzip – sondern ein wechselseitiger Prozess, bei dem wir gemeinsam lernen und gestalten.“ Wie dieser Prozess in der Praxis aussehen kann, zeigte Prof. Dr. Karin Schnitker im anschließenden Impuls. Sie stellte das neue Center for Transformational Excellence vor und machte am Beispiel eines Open-Innovation-Projekts mit der Conditorei Coppenrath & Wiese deutlich, welches Potenzial in der Zusammenarbeit von Hochschule und Unternehmen steckt. Den Kern der Veranstaltung bildeten die Diskussionstische in der zweiten Hälfte des Nachmittags. In sechs Themenwelten wurde intensiv und offen diskutiert: Von der Öffnung von Innovationsprozessen über den Transfer zwischen Wissenschaft und Politik bis hin zu Formaten der Wissenschaftskommunikation, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zum Lachen und Mitmachen einladen. Ein Wunsch zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Veranstaltung und wurde auch in einer Abfrage zum Transferverständnis der Teilnehmenden besonders deutlich: Gemeinsam in den Austausch treten und Dinge anpacken. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die Raum für neue Ideen, mutige Perspektiven und echte Kooperationen geschaffen hat. 20. Mai 2025 - PubQuiz im Koschinski in Lingen Die zweite Ausgabe unseres Pub-Quiz in der Wissenschaftsedition fand diesmal bei bestem Wetter im idyllischen Biergarten des Koschinski in Lingen statt. Rund hundert Quizbegeisterte rätselten eifrig um die Wette. Vier Wissenschaftler*innen stellten mit spannenden und teils überraschenden Fragen aus ihren jeweiligen Forschungsbereichen das Wissen der Teilnehmenden auf die Probe. Überraschte Quizteilnehmer:innen fanden heraus, dass King Charles und Ozzy Osbourne erstaunlich viel gemeinsam haben - unteranderem den Umstand, dass sie beide in einem Schloss residieren. Und auch die Frage nach einer Norm aus dem Jahre 1516, die bis heute Gültigkeit besitzt - auch bekannt als das deutsche Reinheitsgebot - unterstrich auf spielerische Art das Motto des Abends: Wissenschaft trifft Kneipenatmosphäre. „Komplexe Forschung verständlich zu machen, ist oft gar nicht so einfach – aber genau das ist uns mit dem Quiz gelungen“, sagt Knifka, Expertin für Diversity Management. „Gerade der spielerische Zugang hat gezeigt, wie viel Interesse und Neugier für Wissenschaft da ist.“ Sie unterstreicht damit das Ziel der Veranstaltung, Wissenschaft auf unterhaltsame Weise zugänglich zu machen. Auch besonders kreative Antworten wurden vom Moderator des Abends, Bjarne Kemner gewürdigt. Mit viel Charme und Witz führte er durch die Veranstaltung. Dank vieler ehrgeiziger Quiz-Teams blieb es bis zum Schluss spannend. Am Ende konnte ein überraschtes Team knapp den ersten Platz für sich sichern. Ein Abend, der zeigt: Wissenschaft kann begeistern, berühren – und bestens unterhalten! 20. März 2025 - Science Slam in Meppen Magnus Komesker gewinnt den dritten Science Slam mit seinem Beitrag über die Alltagsprobleme des Agrarroboters AgRo. Am 20. März 2025 wurde das JAM Jugend- und Kulturzentrum in Meppen zur Bühne für die Wissenschaft: Bei der dritten Ausgabe des Science Slams der Hochschule Osnabrück präsentierten vier Forschende ihre Themen auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise – vor einem Publikum von rund 80 Gästen aus allen Altersgruppen. In jeweils zehn Minuten brachten die Teilnehmenden ihr Forschungsthema auf den Punkt – kreativ, alltagsnah und mit viel Witz. Den Auftakt machte Marlene Eimterbäumer mit ihrem Slam „Kann das weg?“. In einem inneren Dialog über den Zustand seines Kellers reflektierte das lyrische Ich über verzichtbare Konsumgüter, das kollektive Bedürfnis des Aufhebens – und die Frage, was wir eigentlich wirklich zum Leben brauchen. Ihr Beitrag löste beim Publikum sowohl Schmunzeln als auch Nachdenklichkeit aus. Magnus Komesker gab Einblicke in den Alltag eines Agrarroboters namens „AgRo“. In seinem humorvollen Slam schilderte er die kleinen und großen Herausforderungen im Feld – etwa die Frage, ob „Weizen“ oder „Reh“ umfahren werden soll. Dabei spielte er mit der Doppeldeutigkeit des Wortes „umfahren“: Während das Reh besser umfahren wird, sollte das Getreide umgefahren werden. Ein Slam, der für einige Lacher im Publikum sorgte. Dirk Möller zeigte in seinem Vortrag auf, wie wenig Aufmerksamkeit die Gesundheit von Musiker*innen im Vergleich zum Profisport erhält – obwohl rund 90 % aller Musiker*innen jährlich unter körperlichen Beschwerden leiden. Als eine Testperson aus dem Publikum selbst versuchte, eine Violine korrekt zu halten, wurde schnell deutlich: Auch nach wenigen Minuten kann dies bereits körperlich belastend sein. Mithilfe von Sensoranalysen entwickelt sein Forschungsteam neue Methoden zur Prävention. Zum Abschluss erklärte Prof. Dr. Nicolas Meseth , wie künstliche Intelligenz helfen kann, den perfekten Wasserkefir zu entwickeln, indem der Kefir verkostet und analysiert wird und die Vorlieben mittels KI mathematisch modelliert werden. Nebenbei erklärte er mathematische Funktionen anhand einer Grafik, die zeigte, wie sich die Zahl der Studierenden in seiner Vorlesung im Semesterverlauf verändert - mit dem erwartbaren Hoch zu Semesterbeginn und dem panischen Endspurt vor der Prüfung. Am Ende des Abends war es schließlich Magnus Komesker, der mit seinem originellen Vortrag das Publikum am meisten überzeugte. Er erhielt knapp die meisten Punkte und nahm den Titel und den Gewinn mit nach Hause. Der Science Slam wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 19. März 2025 - Heimspiel Wissenschaft mit Philipp Zmijewski und Claudia Mühl Philipp Zmijewski und Claudia Mühl sprachen am 19. März in Lohne über Innenstadtentwicklung, regionale Wertschöpfung sowie Smart Stores. Einen Nachbericht dazu finden Sie hier . 11. - 13. Februar 2025 - Escape Game Wie lässt sich Wissenschaft spielerisch vermitteln? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Escape Games, das im Februar auf dem Werksgelände von KME Germany GmbH & cunova GmbH stattfand. Schüler*innen und Auszubildende hatten die Möglichkeit, Rätsel zu lösen, Hinweise zu kombinieren und sich durch eine fiktive Geschichte zu arbeiten, die sie schließlich zu einer realen technologischen Innovation führte. Über mehrere Stationen hinweg stellten sich die Teilnehmenden verschiedenen Herausforderungen, die Teamarbeit, Logik und kreatives Denken erforderten. Die Geschichte des Escape Games um einen Wissenschaftler aus den 1940ern war zwar fiktiv – die Entdeckung am Ende jedoch real: ein Kupfer-3D-Drucker, der auf dem Technologiecampus 3D-Materialdesign der Hochschule Osnabrück zu finden ist. Hier wird erforscht, welche besonderen Eigenschaften Kupfer für den 3D-Druck mitbringt und welche neuen Möglichkeiten sich daraus für die Fertigung komplexer Bauteile ergeben. Das Escape Game wurde vom Transferprojekt GROWTH in Zusammenarbeit mit Studierenden der Studienvertiefung Veranstaltungsmanagement durchgeführt. Die Studierenden entwickelten die Story, gestalteten die Rätsel und inszenierten das gesamte Spiel. So wurde Wissenschaft nicht nur vermittelt, sondern aktiv erlebbar gemacht. Einen ausführlichen Bericht zum Projekt finden Sie hier . 11. Dezember 2024 - Science Slam im Sonnendeck Nele Zerhusen entscheidet den zweiten Science Slam für sich Am 11. Dezember 2024 wurde die Altstadt Osnabrücks zum Hörsaal. Mit über 160 Gästen war der Osnabrücker Club Sonnendeck gut gefüllt, und die gemütliche, ausgelassene Stimmung bot eine schöne Atmosphäre für die zweite Ausgabe des Science Slams der Hochschule Osnabrück. Auf der Bühne traten Prof. Dr. Christian Schwägerl, Jacob Ewert, Nele Zerhusen, Daniel Barrelmeyer und Axel Schaffland gegeneinander an. In jeweils zehn Minuten präsentierten die fünf Forschenden ihre Themen auf anschauliche und humorvolle Weise. Dabei beeindruckten sie mit einer breiten Vielfalt an Inhalten: Vom Agrarroboter über den „D.I.N.O – Dialog in name only“, der verdeutlichte, wie Kommunikation misslingen kann, bis hin zu einem Modell zur Erklärung der Funktionsweise von künstlicher Intelligenz. Die Forschenden bemühten sich besonders ihre Themen alltagsnah aufzubereiten. So verwandelte Jacob Ewert das Thema Laktoseintoleranz in eine humorvolle Liebesgeschichte, während Nele Zerhusen die Prinzipien der Chromatografie durch ein interaktives Experiment erklärte. Mit Laborkittel und Schutzbrille ausgestattet, schickte sie ihre Kolleg*innen als „Additive“ durch das Publikum. Die unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten dienten dabei zur Veranschaulichung der chemischen Eigenschaften. Ihr kreativer Beitrag überzeugte das Publikum, das sie am Ende des Abends zur Siegerin kürte. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Studentin Adriana Guse, die unterhaltsam durch den Abend führte. „Solche Veranstaltungen machen Wissenschaft greifbar und zeigen, wie spannend Forschung sein kann“, fasste ein Mitglied des Organisationsteams zusammen. Durchgeführt wurde die Veranstaltung von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 12. November 2024 - Wissenschaftsroulette Am 12. November fand in der Caprivi-Lounge das „Wissenschaftsroulette“ der Projekte GROWTH und Fit4Growth, im Rahmen der Eventwoche des Terrassenfestes Osnabrück e. V., statt. Unter dem Motto „Wissenschaft mal anders“ erlebten über 80 Gäste eine aufregende Mischung aus Wissenschaft und Entertainment. Vier Forschende der Hochschule Osnabrück – Prof. Dr. Gesa Birnkraut, Prof. Dr. Shoma Berkemeyer, Jan Kettler und Mareike Przysucha – präsentierten ihre Forschungsthemen auf unkonventionelle Weise. Beim Wissenschaftsroulette hielten die Wissenschaftler*innen nicht nur einen Vortrag über ihr eigenes Forschungsthema, sondern mussten auch das Thema eines anderen Teilnehmenden präsentieren – ohne jegliche Vorkenntnisse und lediglich anhand von fünf Bildern. Das Geschehen wurde von einer Jury in den drei Kategorien „Roter Faden“, „Entertainment“ und „Auftreten“ bewertet. Die Jury bestand aus Laura Bröcker (PCO GmbH & Co. KG), Yannick Dannehl (Hochschule Osnabrück) und Bjarne Kemner (Terrassenfest Osnabrück e.V.). So interpretierte beispielsweise Jan Kettler die Forschung von Shoma Berkemeyer über Adipositas als „Farbtheorie der Ernährung“ und erklärte, wie bestimmte Farbkombinationen in Mahlzeiten zu einer ausgewogenen Ernährung führen – eine natürlich völlig erfundene Theorie, die sowohl die Jury als auch das Publikum begeisterte und für viele Lacher sorgte. Moderatorin Katharina Bode führte mit Charme und Humor durch den Abend, lockte die Wissenschaftler*innen aus der Reserve und motivierte sie, ihre besten und unterhaltsamsten Präsentationen abzuliefern. Am Ende gewann Prof. Dr. Gesa Birnkraut, die sowohl mit ihrem Fachvortrag über Kunst und Müll als auch mit ihrem Improvortrag überzeugte und in zwei Kategorien von allen drei Jurymitgliedern die Höchstpunktzahl erhielt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie spannend und humorvoll Wissenschaft vermittelt werden kann. Die Gäste lauschten interessiert den Fachvorträgen und erlebten, wie die Wissenschaftler*innen kreativ auf völlig neue Themen reagierten. So wurde Wissenschaft auf eine unerwartete und unterhaltsame Weise lebendig und bot einen unvergesslichen Abend. Die Veranstaltung wurde organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 24. Oktober 2024 - GROWTH Convention zu nachhaltigen Materialien GROWTH Convention GMH Gruppe, Bild: Hochschule Osnabrück Die GROWTH Convention im Oktober brachte im eMotion Center der GMH Gruppe über 80 Teilnehmende aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um klimafreundliche Lösungen in der Materialwirtschaft zu diskutieren. Unter dem Motto „Nachhaltige Materialien: Klimaneutral in die Zukunft?“ wurden innovative Ansätze wie Recyclingmethoden und das Prinzip der Kreislaufwirtschaft für Werkstoffe wie Stahl, Keramik und Kunststoff beleuchtet. Die Veranstaltung zeigte auf, wie nachhaltige Materialien CO₂-Emissionen senken und den Ressourcenverbrauch verringern können. In kurzen Pitches präsentierten Forschende und Unternehmen praxisnahe Lösungen und gaben Einblicke in die Zukunftspotenziale klimafreundlicher Technologien für die Industrie. Weitere Informationen finden Sie hier. 09. Oktober 2024 - Pub-Quiz Am 9. Oktober hat in der Caprivilounge der Hochschule Osnabrück ein Pub-Quiz der Projekte GROWTH und Fit4Growth stattgefunden. Rund 100 Besucher*innen – eine bunte Mischung aus Studierenden, Mitarbeitenden und Anwohner*innen – stellten dabei ihr Wissen auf die Probe und genossen eine humorvolle Kombination aus Wissenschaft und Unterhaltung. Das Quiz umfasste vier wissenschaftliche Themenfelder, die von den Forschenden der Hochschule betreut wurden: Politikwissenschaften mit Thea Marie Blume, Künstliche Intelligenz mit Philipp Zmijewski, Alltagspsychologie mit Prof. Dr. Uwe Kanning, und Kunststoffe mit Susanna Herrmann und Marius Behneke. Nach dem Rätseln wurden die Fragen von den jeweiligen Wissenschaftler*innen selbst beantwortet und in spannenden Kurzvorträgen erläutert. Ob die Teilnehmer*innen darüber schmunzelten, wie sehr Kunststoffmoleküle Spaghetti ähneln, staunten, dass Benjamin Blümchen politische Einstellungen beeinflusst oder gespannt den Ausführungen zu Mythen in der Alltagspsychologie lauschten - für Jede*n war etwas Interessantes dabei. „Es war eine Herausforderung, die komplexen Inhalte der Forschung so herunterzubrechen, dass auch Laien sie verstehen und damit rätseln können. Aber wir alle wissen auch, wir lernen besser, wenn es Spaß macht. Und ich glaube, das ist uns mit diesem Format gelungen“, sagt KI-Experte Philipp Zmijewski und unterstreicht damit das Ziel der Veranstaltung, Wissenschaft auf unterhaltsame Weise zugänglich zu machen. Durch den Abend führte der charmant-witzige Student Bjarne Kemner, der das Publikum immer wieder mit humorvollen Kommentaren und kleinen Seitenhieben auf falsche Antworten zum Lachen brachte. Die ausgelassene Stimmung, gepaart mit dem ehrgeizigen Bestreben, möglichst viele Punkte zu sammeln und am Ende als Siegerteam hervorzugehen, war im gesamten Raum spürbar. Am Ende durfte eine überraschte Gruppe aus Studierenden den ersten Platz feiern. Ein rundum gelungener Abend, bei dem Wissenschaft nicht nur zum Mitmachen, sondern auch zum Mitlachen einlud. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 11. Juni 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Kathrin Loer in Petershagen Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Am 11. Juni sprach Prof. Dr. Kathin Loer in ihrem Heimatort Petershagen darüber, wie wir bessere Alltags-Entscheidungen ermöglichen - ob für das Klima, die Gesundheit oder den Geldbeutel. 27. Juni 2024 - Science Slam im Büdchen am Westerberg Jan Kettler hat mit seinem Vortrag zum Thema Mobilität in Osnabrück den Science Slam für sich entscheiden können. Erfolgreiche Premiere für die Hochschule Osnabrück: mit dem ersten Science Slam im Büdchen am Westerberg. In gemütlicher Atmosphäre lauschten rund 180 Gäste den Slammer*innen auf der Bühne, die in jeweils zehn Minuten ihr Forschungsthema unterhaltsam auf den Punkt brachten. Durch die Veranstaltung führten die Studierenden Bjarne Kemner und Hanna Busch mit viel Witz und Charme. Die Slammer*innen hatten eine große Bandbreite an Themen vorbereitet – von Agrarmarketing über die Nutzung von Sensoren zur Düngung, 3D-Druck, Statistik mit der Gummibärenbande bis zur Mobilität in Osnabrück. Die Wissenschaftler*innen vertraten verschiedene Fachbereiche der Hochschule und hatten nicht nur Forschung für die Zuschauer*innen im Gepäck, sondern auch einiges Equipment: Vom Fahrrad über Porree bis zum gedruckten Flaschenöffner gab es viel zu bestaunen, zu lachen und zu entdecken. Die Slammer*innen und ihre Themen in der Übersicht: Frauke Niemeyer: Wenn der Porree zur Ananas wird Tobias Reuter: Von der Partyplanung und der Landwirtschaft David Diring: Wie 3D-Druck unsere Welt verändert Jan Kettler: Fair im Verkehr Jochen Kruppa-Scheetz: Das Geheimnis der Gummibärenbande Nach den Vorträgen durfte das Publikum abstimmen – und einen Sieger küren : Jan Kettler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI), erreichte mit seinem Vortrag rund um das Thema Mobilität in Osnabrück die Höchstpunktzahl 100 und entschied damit den Science Slam für sich „Ein Science Slam ist für mich ein super Format, um Wissenschaft mal aus der staubigen kleinen Welt der akademischen Paper und Fachkonferenzen rauszuholen und für viele Menschen erlebbar zu machen. Ich hatte großen Spaß bei der Sache und das Publikum scheinbar auch, also ein voller Erfolg“, betonte Kettler. Der Science Slam wurde veranstaltet von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). Unter anderem in Eventformaten zeigt die Hochschule, was Wissenschaft kann und wie gemeinsam Wandel gestaltet wird. 07. Mai 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Julius Schöning in Bad Laer Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Am 7. Mai thematisierte Prof. Dr. Julius Schöning in Bad Laer unsere Zusammenarbeit mit KI. 11. April 2024 - GROWTH Convention zur Landwirtschaft von Morgen Mehr als 160 Personen diskutieren auf der GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück über regionale Landwirtschaft. Von Bodenbearbeitung über Glyphosat bis zu Agroforst: Im INNOVATORIUM des Coppenrath Innovation Centre (CIC) tauschten sich am Donnerstag, dem 11. April, Vertreter*innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Unternehmen und Verbänden aus. Mit dabei: Keynote-Speaker Dr. Theodor Friedrich, der als FAO-Botschafter weltweit für die Landwirtschaft im Einsatz war. Weitere Informationen finden Sie hier. 12. Januar 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Dirk Möller in Schüttdorf Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Prof. Dr. Dirk Möller berichtete beim FC Schüttorf 09 von seiner Forschung im Bereich Verletzungen im Fußball. Weitere Informationen gibt es hier. 03. November 2023 - GROWTH Convention zum Wandel der Ernährung Die Zukunft der Ernährung: Darum ging es bei der ersten GROWTH Convention. Sie fand am 03. November 2023 im Innovatorium im Coppenrath Innovation Centre statt. Mehr als 120 Gäste aus Wirtschaft und Verbänden, Wissenschaft und Politik diskutierten über Fleischersatz und Großküchen, neue Produkte und Ernährungswandel. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Teilnehmenden bitten bei Krankheit nicht anzureisen . Programm Freitag, 27. Januar 2023 Auftakt mit dem Unboxing-Team und Community Dinner mit der KüFa Lingen 18:00-18:30Uhr: Das Diskursteam von Unboxing: [...] . Durational Formate und weitere Programmpunkte Epikurs Garten 2.0 Epikur gilt als der Begründer einer Philosophie, die das Streben nach Lebensglück, Seelenruhe und Lustmaximierung zur zentralen

from Hochschule Osnabrück (specialization “Change Management”) on 27th May 2021. Prof. Dr. Peter Mayer opened the session and initially gave an interesting insight into the background, which is mostly [...] international students who are also involved in voluntary work. The 2nd year master student of International Business and Management from Cameroon impressed with her good performance and a wide range of

: Stadt+Grün 11/2013, S. 27-31 Krebs, Stefanie (2012): Stadt – Land – Klang. Kann man eine Stadt an ihren Tönen erkennen? In: Das Architektenblatt 9/2012, [...] des landschaftlichen Blicks bei der EMSCHERKUNST In: Stadt + Grün 2/2011, S. 7-11 (überarbeitete Fassung des Buchbeitrags „Blickwechsel“) Krebs, Stefanie (2010): Visitieren Sie! Wege integrativer [...] Zusammenarbeit mit der VHS Hannover 04/2018 Urban Sound Dialogue 2 Kassel: Spaces Speak – Let’s Listen Gastvortrag und Gastkritik an der Universität Kassel, Architektur Stadtplanung Landschaftsplanung

Vita Prof. Dr. Frank Balsliemke 2024: Auszeichnung mit dem 2. Preis bei der Wahl zum "Professor des Jahres" der Unicum Stiftung in der Kategorie "Wirtschaftswissenschaften und Jura". Seit 2011: [...] Veranstaltung am 20. September 2017 war die Solarlux GmbH in Melle. 2. LeanOS Tag 2016 Auf dem 2. Osnabrücker Lean Management Tag kamen am 15. September 2016 mehr als 100 Teilnehmer aus der regionalen [...] nachhaltigen Optimierung von Produktion und Logistik." Vortrag auf dem 2. Food Future Day, Osnabrück, 22. Mai 2012. "Das Toyota Produktionssystem: Kontinuierliche Verbesserung, Wertstromplanung,

Prof. Dr. Karin Schnitker Schnitker, Karin Vita und Persönliches "Kennste...? Prof. Dr. Karin Schnitker | Hochschule Osnabrück" Folge 3 Hochschulpodcast mit Prof. Dr. Karin Schnitker: „Gerade Wege machen faul, ungerade Wege machen nachdenklich!“ Interdisziplinäre, umfassende Berufserfahrungen : Im Jahr 2009 wurde Karin Schnitker zur Hochschule Osnabrück als Professorin für Unternehmensführung berufen. Nach verschiedenen Leitungspositionen wie Sprecherin des Senats der größten Hochschule Niedersachsens, Studiengangsleiterin, Studien-Dekanin und auch Gründungsbeauftragte der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur und Co-Projektleiterin des Startuplab@HS Osnabrück RISE ( StartUp!Lab@HSOS | Hochschule Osnabrück ), ist sie nun Dekanin der Fakultät- Sie übernimmt zudem häufig die Mentorenschaft für Gründungs-Teams der Hochschule in der EXIST-Förderung und ist über die Co-Leitung des Teilvorhabens Open Innovation im Growth-Projekt der Hochschule stark im Transferbereich in die Wirtschaft aktiv. Zuvor war sie knapp fünfzehn Jahre in verschiedenen verantwortlichen Positionen im Bereich der nat./int. strategischen Unternehmensentwicklung, Betriebswirtschaft und dem Public Relation Management tätig. Ein Schwerpunkt dabei waren Unternehmen und Organisationen des Agri- und Food Business sowie Banken im In- und Ausland. Über 10 Jahre war sie mitverantwortlich für die Leitung und strategische Entwicklung eines landwirtschaftlichen Unternehmens. Sie ist gelernte Bankerin und studierte Internationalen Agrarhandel und promovierte in der Agrarökonomie. Sie ist seit 2014 Mitglied und seit 2023 Vorsitzende des Gutachtergremiums des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW zur Gewährung von Zuwendungen und Förderungen der Forschung nach der EU-Richtlinie für Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit in NRW, Düsseldorf. Sie ist zudem Mitglied im Startup-Expertenbeirat der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt, Mitglied im Startup-Beirat der Niedersächsischen Landesregierung, Mitglied in der Jury des NBank Gründer-Awards Durchstarterpreis, Kategorie Newcomer/Scale Up und Gründungsmentorin der NBank seit 2021, Mitglied der German Agri-Food Society e. V., Berlin und im Beirat des Familienunternehmens Beulco GmbH & Co. KG, Attendorn und des Startups NatureRobots GbmH, Osnabrück. Mehrjährige Beratungs-, Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Beratungs-, Lehr- und Forschungsschwerpunkte lagen zunächst im Bereich der nachhaltigen und strategischen Unternehmensführung sowie dem Entrepreneurship und der Internationalisierung von Unternehmen. Mittlerweile hat sie ihr Beratungsfeld erweitert. Ihr Fokus liegt zurzeit in der agilen Unternehmensführung im Kontext der strategischen Unternehmensentwicklung, Intra- und Entrepreneurship, Innovationsprozesse und Geschäftsmodellentwicklung unter Berücksichtigung agiler Methoden. Sie leitet das Reallabor‚ Innovation, Entrepreneurship, ‚agile Führung‘ im Food-Future Lab der Hochschule Osnabrück ( Reallabor Innovation, Entrepreneurship und Agile Führung | Hochschule Osnabrück ) und verschiedene Forschungsprojekte (Startups). Außerdem ist sie Co-Projektleiterin des Teilvorhabens 3/Arbeitspaket ‚Open Innovation‘ im Forschungs-/Transfer-Projekt ‚Growth‘ der Hochschule Osnabrück (Förderlinie Innovative Hochschule, BMBF) ( Denk-)Räume für Innovationen | Hochschule Osnabrück ). In beiden Projekten erforscht sie Wissens- und Innovations-Transfer durch den Ansatz der sog. Aktionsforschung in realen Business Cases in diversen Unternehmen, Startups und Organisationen moderne, partizipative Strategieentwicklungs- und Innovationsverfahren und –methoden. Im Projekt Growth / Arbeitspaket Open Innovation fokussiert sie sich darauf, die Entwicklung und Begleitung von Systeminnovationen, also Innovationen, die durch verschiedene Organisationen und deren Vertreter*innen zu entwickeln sind, durch individuell ausgearbeitete Prozessansätze zu unterstützen und diese im Anschluss daran im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu erforschen. Dies soll dazu dienen, das in der Theorie bekannte Wissen optimaler Innovationsansätze in die Praxis zu transferieren. Weiterhin war bzw. ist sie akademische Projektleiterin und Mentorin bei der Beantragung verschiedener Projekte in der Antragsforschung ‚Forschungsprojekte SU (Startups)‘. Diese sind seit 2017 Projekte im Umfang von 1 – 2 Jahren und Fördervolumen zwischen 60 – 200 T€ mit den Projektpartnern: Bugfoundation GmbH, Monitorfish GmbH, Pflanzentheke GmbH, gefördert durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung in Osnabrück sowie Farmerscent GmbH, gefördert durch die Stiftung Westfälische Landschaft in Münster. Wissenschaftliche Interessen Wertschöpfungskette Agrar/Food: Analyse, Planung, Entwicklung und Bewertung von Investitionsvorhaben und Strategien in Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung oder der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit besonderem Fokus auf die Ermittlung und Bewertung von alternativen Einkommensquellen oder Diversifikationsstrategien in Unternehmen. Auftragsforschung im Rahmen des Aktionsforschungsansatzes zur Entwicklung und Erforschung von Veränderungsmanagement im Hinblick auf die Einführung und Umsetzung agiler Führungskonzepte und Selbstorganisationsstrukturen in Teams, Organisationen und Unternehmenseinheiten aller Branchen. Auftragsforschung zur Analyse, Planung und Entwicklung von Internationalisierungs- und Innovationsstrategien für Unternehmen der Agrar- und Ernährungsbranchen (Erstellung und Bewertung von Konzepten zu innovativen und nachhaltigen Geschäftsmodellen und Prozess- sowie Systeminnovationen, Analyse internationale Länder-/Marktauswahl und Entwicklung einer internationalen Markteintrittsstrategie) zur Unternehmensgründung. Auftragsforschung zu Umfeld- und Wirkungs-Analysen im Bereich neuer Agri-/Food-Technologien wie Blockchain, Präzisionsfermentation, digitale Geschäftsmodelle und allgemeine Megatrends im Hinblick auf die Wirkung ausgewählter Business Cases und Branchen durch Sekundärdatenanalyse und ausgewählte Verfahren der Primärdatenanalyse (Einzel- und Fokusgruppeninterviews). Planung, Bewertung, Vorbereitung von Unternehmensgründungen in der Agrar- und Ernährungsbranche mit Bezug auf die wirtschaftlichen Aspekte. Auftragsforschung zur Entwicklung von Nachhaltigkeitskonzepten für ausgewählte Unternehmen der Agrar-, Gartenbau- und Ernährungsbranche mit besonderem Fokus auf die Auswahl von Indikatoren zur Bewertung der landwirtschaftlichen Lieferanten. Aktuelles Abendessen mit Bundesminister Özdemir und Vertretern des BMEL mit dem Expertenbeirat für die Start-up-Förderung der Landwirtschaftliche Rentenbank, der Sprecherin des Vorstandes, Nikola Steinbock sowie dem Bereichsleiter Fördergeschäft, Dr. Christian Bock (© Steinbock, N. 2024) Gespräch mit Bundesminister Cem Özdemir (13.08.2024) Der Expertenbeirat des BMEL für die Start-up-Förderung durch die Landwirtschaftliche Rentenbank (LR), die Sprecherin des Vorstandes, Nikola Steinbock sowie der Bereichsleiter Fördergeschäft der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Dr. Christian Bock waren von Bundesminister Cem Özdemir zum Abendessen eingeladen. Es waren spannende Diskussionen rund um neue Geschäftsmodelle und Ideen, die die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit: Ökologie, Soziales und Ökonomie bespielen und damit die Gesellschaft und v. a. die Branche damit voranbringen. Der Minister und auch die Vorstandsvorsitzende dankten dem Expertenbeirat für seine professionelle Arbeit und seine Expertise sehr. Bisher konnten 21 Start-ups von der Förderung der Agri-Food-Branche durch ein Nachrangdarlehen und Innovationsgutescheinen aus dem Zweckvermögen profitieren! Das LR-Programm zur Startup-Finanzierung im Grünen Sektor Start-up-Finanzierung - Rentenbank – sind neben den anderen LR-Startup-Programmen der sog. Growth Alliance Growth Alliance – Das Agtech und Foodtech Gründerprogramm - Rentenbank ein toller Erfolg und ein wichtiger Baustein in der Innovationsförderung. Denn gerade hochtechnologische und bzw. oder die kapital- und forschungsintensiven Geschäftsmodelle, welche in der Regel als Erfolgsfaktor für die Transformation der Branche wirken können, benötigen lange Amortisationszeiten. Dadurch kann es erschwert sein, zum Ende der Frühphase oder zu Beginn der Wachstumsphase von Startups ausreichend Kapital zu erhalten. In dieser sog. Early Growth Stage besteht oft eine strategische Finanzierungslücke. Das Startup-Finanzierungsprogramm des BMEL bzw. der LR sind wertvolle Optionen, um Innovationen für die Verbreitung im Markt zu entwickeln und damit der Branche zu helfen, ihre Aufgaben zu erfüllen. Junge DLG Jahrestagung 2023 in Osnabrück (HSOS, 13.05.2023) Die diesjährige Jahrestagung der Jungen DLG fand in Osnabrück statt, ein Standort in Deutschland, welcher im Bereich der landwirtschaftlichen Innovationen weit vorne mitspielt. Was liegt da näher, als dem Junge DLG Hochschul-Team und insbesondere der Mann-/Frauschaft des Hochschul-Teams Osnabrück über die Schulter zu schauen und die Highlights der Region zu vermitteln? Nach einem Start am Freitag im Seedhouse Osnabrück folgte der Samstagmorgen zum Thema: The future is now! Nach verschiedenen Eröffnungs-Impulsen vermittelte die Studien-Dekanin Prof. Dr. Karin Schnitker mit ihrem Vortrag: ‚ Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft - Wie die grünen Studiengänge an der Hochschule Osnabrück den Weg für innovative Berufspfade und Gründungen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft ebnen ‘, welche Optionen die grüne Fakultät wählt, um die Aktiven und Professionellen in der Branche auf die Chancen und Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Weiterhin wurde durch die Co-Teamleiterin des Startuplab@HSOS, Jana von Höne, ( StartUp!Lab@HSOS | Hochschule Osnabrück ) vermittelt, was es u. a. mit dem Start-up Lab der Hochschule Osnabrück auf sich hat. Durch die Fachbereiche und Hochschulstartups wurden Einblicke in das Thema Vertical bzw. Indoorfarming gegeben und Fördermöglichkeiten der Hochschule für Start-ups kennengelernt. Nach der Verleihung des Internationalen DLG-Preises folgte ein interaktives Programm auf dem Hochschul-Campus sowie Betriebsbesichtigungen. Die Jahrestagung bietet vor allem jungen Praktiker*innen und Unternehmer*innen die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen, sich fachlich weiterzubilden, die Junge DLG kennenzulernen und dabei eine Menge Spaß zu haben ( Jahrestagung Junge DLG 2023 in Osnabrück - dlg.org ). Ebenso wurde auf die neue Initiative Female Agri Fellows ( Female Agri Fellows - dlg.org ) der DLG aufmerksam gemacht. Die Initiative dient dazu, Frauen in der Branche national und international zu vernetzen. Ziel ist es, die Vielfalt im Denken und Handeln der Branche zu erweitern - als Unternehmerin eines landwirtschaftlichen Betriebes, Frau im Agribusiness, Wissenschaftlerin, Ingenieurin, Dozentin, Journalistin oder Bloggerin. Die Female Agri Fellows vernetzen sich und bieten Perspektiven für die nationale und internationale Landwirtschaft, inden sie Unternehmen und Organisationen der Branche unterstützen, diverser zu werden. So leisten wir unseren professionellen Beitrag für eine erfolgreiche und vielfältige Landwirtschaft der Zukunft. Studentische Exkursion nach Süddeutschland, Italien und Frankreich (HSOS, 29.05.2023) Gemeinsam mit 35 Studierenden der Hochschule Osnabrück - Studiengänge BLW, BWA und MAL – haben sich Dr. Jan Berstermann und Prof. Dr. Karin Schnitker auf den Weg gemacht, um Betriebe und Unternehmen sowie staatliche Organisationen und wissenschaftliche Einrichtungen entlang der Agri-Food Supply Chain anzuschauen, neue Eindrücke zu sammeln und sich von den Strategien, beeindruckendem Unternehmer*innengeist und Innovationen der Kontaktpartner*innen inspirieren zu lassen. Tolle landtechnische und umfangreiche unternehmerische Entwicklungen konnten bei Firmen ( ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH ) und ( HORSCH ) entdeckt werden. Die Einblicke in die größte landwirtschaftliche Apfel-Erzeugungs- und Vermarktungsgenossenschaft Juval, Südtirol wurden anschaulich durch den Betriebsleiter des Standortes Kastelbell-Tschars-Staben, Stephan Gorfer ( JUVAL - VIP Gen. landw. Gesellschaft ) vermittelt. Nach einem Abstecher bei dem Vinschger Bauernmarkt, einer Cooperative mit rund 100 Direktvermarkter*innen sowie der landwirtschaftlichen Edelpilzzucht Kirnig in der Nähe von Bozen, folgte der Besuch von einem nachhaltig-innovativ geführten landwirtschaftlichen Betrieb Corte Gardoni, südöstlich des Gardasees. Der nächste Stopp in Parma diente dem Besuch der European Food Safety Authority. In diversen Fachvorträgen wurde vermittelt, welche Themen die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit zu bewältigen hat und welche Karriereoptionen für Agrar-/Lebensmittelstudierende möglich sind. Nach einem tiefen Einblick in eine familiäre Parmesan-Käse-Molkerei mit angeschlossener Milchproduktion ging die Reise weiter nach Südfrankreich. Wichtige Themen waren dort die professionelle Direktvermarktung der landwirtschaftlichen Produkte in der Provence durch einen dauerhaften und gemeinschaftlichen Direktvermarktungs-Standort ‚Les Halles‘. Ebenso konnte durch die Besichtigung eines Lavendelbetriebes der Anbau, die Verarbeitung und die Vermarktung im Segment Natur-Pharma-Erzeugnisse analysiert werden. Von dort ging es weiter zu einem Unternehmen mit Senfanbau und –verarbeitung in Dijon sowie zum World Agri-Tech Summit des L‘ Institut Agro – Dijon, Faculty of Agricultural Sciences + Landscape Architecture der Université Dijon. Nach einem umfassenden Vortragsprogramm kam es zu einem tollen Get together mit Studierenden und Dozent*innen der Universität. Den Abschluss der Fahrt bildete ein Abstecher in die Champagne zur Hochburg der Champagnererzeugung, dem Ort Epernay, und dem Erzeugerbetrieb Charles Mignon sowie ein Besuch der deutsch-französischen Gedenkstätte und Museum zum 1. Weltkrieg ‚Mémorial de Verdun – Champ de Bataille‘. Weiteres Kulturprogramm konnte in den Städten Nürnberg, Bozen, Meran, Parma, Nizza, Avignon, Dijon, Epernay gemeinsam organisiert oder auf eigene Faust vollzogen werden. Reisebericht Max Kultscher, Business Development Manager Bugfoundation GmbH und organisatorischer Projektleiter Hochschule Osnabrück und Bugfoundation GmbH geben Empfehlungen für Novel Food-Startups In einem zweijährigen Forschungsprojekt hatte das Insektenburger-Startup gemeinsam mit der Hochschule seine Markteintrittsstrategie analysiert. Das Projekt wurde von der Aloys & Brigitte Coppenrath-Stiftung mit 200.000 Euro gefördert. Vollständigen Artikel lesen . Food Future Lab: Reallabor für nachhaltige Lebensmittelwirtschaft Was essen wir morgen? Wie produzieren wir in Zukunft unsere Lebensmittel? Sorgen wir damit für Nachhaltigkeit? Diesen und vielen weiteren Fragen stellt sich ein Team aus Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Studierenden im Food Future Lab: Reallabor für nachhaltige Lebensmittelwirtschaft. Durch das praxisnahe Forschungsprojekt, aller auf Lebensmittel bezogenen Studiengänge, werden nachhaltige Innovationen in der Lebensmittelbranche initiiert. Praxiskooperationen sorgen dafür, dass Innovationen, vor allem im Bereich von Lebensmittelverschwendung und verpackungsbezogenen Umweltbelastungen, real in die Gesellschaft eingeführt und erprobt werden können. Vollständigen Artikel lesen. Reallabor Innovation, Entrepreneurship & agile Führung des Food Future Lab Wie führen wir unsere Unternehmen von Morgen? Welche Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle brauchen wir für ein Start Up? In diesem Reallabor sollen in Seminaren, Workshops und Pitches, Ideen für Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Diese führen bestenfalls zu Unternehmensgründungen. In den Workshops sollen Studierende und Beschäftigte der regionalen Lebensmittelbranche zusammen an Innovationen arbeiten und Ideen generieren. Das Labor soll Studierende dazu anregen, Produkt- und Verpackungsinnovationen in Abschlussarbeiten oder darüber hinaus zu entwickeln. Vollständigen Artikel lesen. Was versteht man unter den Begriffen AgTech und Agribusiness und wie trägt das Osnabrücker Agrar-Ökosystem dazu bei die Agrarwirtschaft zu innovieren? Januar 2020: Agrora , Berlin. Zum vollständigen Video . Natürliches Hundefutter ohne Zusatzstoffe: Hochschul-Studentinnen für Geschäftsidee ausgezeichnet Zentrum für Innovation und Unternehmertum der Hochschule Osnabrück vergibt den von der Bohnenkamp-Stiftung gespendeten Preis. Ab Juni sollen sogenannte Barf-Produkte verkauft werden. Gründerinnen gehören zu den wenigen Frauen in der Fleischbranche. Vollständigen Artikel lesen . © Carolin Hlawatsch, Tier-, Natur-, und Reisejournalistin. Mitarbeitende Dr. Jan Berstermann Verwaltungsprofessur für Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre Gründungsbeauftragter der Fakultät AuL Co-Leitung des Reallabors Entrepreneurship, Innovation und Agile Führung ( Food Future Lab | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0106B Tel: 0541 969-5271 Jan.Berstermann@hs-osnabrueck.de Dr. Jan Berstermann ist Wirtschaftsingenieur und promovierter Wirtschaftswissenschaftler, insbesondere im Bereich Nachhaltiges Management. Seit 2024 verwaltet er die Professur Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftlehre und leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Karin Schnitker das Reallabor Innovation, Entrepreneurship und Agile Führung an der Hochschule Osnabrück. Zuvor hatte er Lehraufträge u. a. in den Bereichen Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement, Systemische Führung und Grundlagen Personalmanagement inne. Zwischen 2015 und 2017 war er als Organisationsberater in einer mittelständischen Unternehmensgruppe der Bio-Lebensmittelbranche tätig. Dabei lag die Zielsetzung in einer Implementierung der nachhaltigkeitszentrierten Unternehmensführung in das Kerngeschäft der Unternehmensgruppe sowie der Vorbereitung einer Nachhaltigkeitsberichterstattung unter dem Einsatz innovativer Ansätze. In den vergangenen Jahren konnte er außerdem vielfältige Design Thinking- sowie Open Space/Innovation-Formate und Organisationsaufstellungen in Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen durchführen. Lea Prein, M. Sc. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Agrar und Food, sowie im Food Future Lab ( Food Future Lab | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0101 Tel: 0541 969-5310 l.prein@hs-osnabrueck.de Frau Prein hat im Jahr 2021 ihr Masterstudium mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft erfolgreich abgeschlossen. Während ihres Studiums hat sie u. a. im Rahmen von Design Thinking-Workshops mit namhaften Lebensmittelherstellern ihre Expertise im Bereich innovatiover Ansätze und Methoden vergrößern können. Während ihres Auslandssemesters an der University of Florida hat sie außerdem die amerikanische Kultur sowie auch das dortige Bildungswesen kennen gelernt. Weiterhin verfasste sie eine Projektarbeit über den Einsatz der zunehmend populär werdenden Blockchain Technologie im Bereich der Lebensmittelindustrie. Seit Anfang 2021 ist Frau Prein als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Unternehmensführung an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur tätig. Dabei ist sie neben der Koordination von Lehraufträgen und der Begleitung diverser Studentenprojekte auch aktiv mit der Wissensaufbereitung im Rahmen der Aktionsforschung betraut. Darüber hinaus erweitert sie ihre Kenntnisse stetig durch diverse Fortbildungen zu Themen wie agiles Arbeiten im digitalen Umfeld und in Innovationsprozessen. Dr. Pamela Wehling Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsvorhaben GROWTH/Antrag Innovative Hochschule, Teilvorhaben 3/Arbeitspaket 1 (Open Innovation) ( Growth | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0106B Tel: 0541 969-5271 p.wehling@hs-osnabrueck.de Dr. Pamela Wehling ist promovierte Sozialwissenschaftlerin und Diplom Betriebswirtin (BA). Seit August 2023 ist sie Projektmitarbeiterin im Teilvorhaben 3 (Denk-)Räume für Innovationen im Rahmen des GROWTH-Projektes. Ihr Arbeitsschwerpunkt bildet die Durchführung, Begleitung und Evaluation von Personal- sowie Organisationsentwicklungsprozessen. Forschungserfahrungen hat sie am Institut für Arbeitswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sowie an der Universität Potsdam gesammelt. Die Forschungsinhalte variieren dabei zwischen Themen wie implizite Verträge unterschiedlicher Beschäftigtengruppen, Gerüchte in organisationalen Wandlungsprozessen sowie der Geschlechterdifferenz im Arbeitskontext bis hin zu anwendungsorientierten Themen, wie z. B. die Einführung von Gruppenarbeitsstrukturen im ÖPNV und der Umgang mit Vielfalt in Unternehmen. Außerdem arbeitet sie als freiberufliche Dozentin an unterschiedlichen Hochschulen. Annika Tara Promotionsstudentin im Forschungsvorhaben GROWTH/Antrag Innovative Hochschule, Teilvorhaben 3/Arbeitspaket 1 (Open Innovation) ( Growth | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0101 Tel: 0541 969-5310 a.tara@hs-osnabrueck.de Annika Tara ist studierte Agraringenieuren (M.Eng. Agrar- und Lebensmittelwirtschaft) und promoviert aktuell im Rahmen des Projektes in Kooperation mit der Universität Witten Herdecke zum Thema Design Thinking in Open Innovation Prozessen. Zuvor unterstützte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Projekt GROWTH im Bereich „(Denk-)Räume für Innovationen“. Innovationen und Entrepreneurship konnte sie als Mitgründerin 2er Start-Ups selbst erfahren und anwenden. Das erste Start-up entwickelte eine Trinkerinnerung für Senioren, wobei das Produkt nach der Testphase in ein größeres Unternehmen aus Niedersachsen integriert werden konnte. Das zweite Start-Up verkaufte nachhaltige Schreibwaren nach dem 1+1 Prinzip (für jedes verkaufte Produkt wurde ein Weiteres gespendet), wobei dieses Projekt auch innerhalb eines größeren Unternehmens weitergeführt wird. Auch bildete sich Frau Tara zum Design Thinking und Life Design Coach weiter und konnte dadurch vielfältige Design Thinking Workshop Formate mit verschiedenen Gruppen und auch in Kooperation mit Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen durchführen. Während des Studiums und ihrer Gründungen wurde sie durch die sdw (Stiftung der deutschen Wirtschaft) und das NRW Gründerstipendium gefördert. Außerdem war sie in den letzten Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit und als Assistenz der Geschäftsführung bei einer Stiftung für Landwirtschaft tätig. Verschiedene Auslandsaufenthalte in Neuseeland, Florida, Afrika und Spanien ermöglichten unterschiedliche Perspektiven innerhalb der Agrarwissenschaften und Landwirtschaft, wie z.B. verschiedene Anbausysteme, innovative Praktiken und auch praktische Erfahrungen in der Landwirtschaft. Diese Erfahrungen bring Frau Tara nun in die Hochschule und das Projekt GROWTH ein. Jana von Höne Co-Team-Leitung StartUp!Lap@HSOS ( StartUp!Lab | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Startuplab@HSOS Am Speicher 4 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum EA 0034 j.von-hoene@hs-osnabrueck.de Seit Anfang 2023 ist Jana von Höne an der Hochschule Osnabrück als Wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie als Co-Team-Leitung des StartUp!Lab@HSOS tätig. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt hierbei auf dem strategisch-operativen Bereich, dem Marketing- und Netzwerkaufbau, sowie der Unterstützung von Gründungsinteressierten durch Angebote wie Workshops und Coachings. Zuvor besetzte Sie Positionen in unterschiedlichen Startups sowie einer Startup-Beteiligungsgesellschaft. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte umfassten hierbei Internationales Business Development, Marketing und Innovationsmanagement. Diverse, mehrjährige Auslandsaufenthalte in den USA, Australien und Frankreich schulten ihren Blick für und Kompetenzen in der interkulturellen und interdisziplinären Zusammenarbeit von Menschen. Ergänzend zum Bachelorstudiengang „Internationale Betriebswirtschaft und Management“ an der Hochschule Osnabrück absolvierte Sie Ihren MBA in „Innovationsmanagement und Entrepreneurship“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Hierbei konnte Sie Ihre Expertise in Bereichen wie u.a. dem Methodischen Erfinden, der Geschäftsmodellentwicklung und kreativen Ansätzen des Innovationsmanagements verfeinern. Jonas Schöne Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilvorhaben “Open Innovation” des Transferprojektes GROWTH ( Open Innovation | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum: OS 0106B jonas.schoene@hs-osnabrueck.de | Linkedin Jonas Schöne ist studierter Wirtschaftsingenieur (M.Eng.) mit Schwerpunkt auf strategischer Unternehmensführung. Seit Mitte 2025 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt GROWTH im Teilvorhaben Open Innovation tätig und unterstützt den Fachbereich Unternehmensführung. Zuvor war er mehrere Jahre im strategischen Bereich eines international tätigen Landtechnikkonzerns tätig. Sein fachlicher Schwerpunkt lag dabei insbesondere auf Zukunftstechnologien. In diesem Zusammenhang begleitete er Innovationsprozesse, analysierte technologische Trends und wirkte an der strategischen Weiterentwicklung entsprechender Systeme mit. Darüber hinaus sammelte er umfassende Erfahrungen im Startup-Scouting, Innovationsmanagement sowie in der Bewertung neuer Geschäftsmodelle. Die dabei erworbenen fachlichen und methodischen Kompetenzen bringt er heute in Forschung und Lehre an der Hochschule ein. Michel Finke Wissenschaftlicher Mitarbeiter im EIP-Projekt HempFill ( EIP | HempFill ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum: OS 0106A michel.finke@hs-osnabrueck.de Seit Mai 2026 ist Michel Finke wissenschaftlicher Mitarbeiter im EIP-Projekt HempFill an der Hochschule Osnabrück. Die Projektidee entstand im Rahmen des hochschulweiten Transferprojekts Growth, an dessen Entwicklung und Antragstellung er mitwirkte. Im Projekt übernimmt er die Projektkoordination sowie marktliche, technische und wirtschaftliche Machbarkeitsanalysen und begleitet damit den Innovationsprozess. Michel Finke studierte Landwirtschaft an der Hochschule Osnabrück und setzt sich seit vielen Jahren mit Zukunftsperspektiven und alternativen Geschäftsmodellen für die Landwirtschaft auseinander. Seit 2023 absolviert er den Masterstudiengang Agrar- und Lebensmittelwirtschaft mit dem Schwerpunkt Rechnungswesen und Unternehmensführung. Im Rahmen seines Studiums entwickelte er ein Geschäftsmodell zur Nutzung von Hanf als nachwachsendem Rohstoff für industrielle Wertschöpfungsketten. Dafür erhielt er 2025 die Kick-Start-Förderung der Hochschule Osnabrück und führte erste technische Versuche mit Hanffasern durch. Die dabei gewonnenen Erfahrungen bringt er heute in das EIP-Projekt HempFill ein. Abschlussarbeiten 2024 Bachelorarbeiten Schönges, F.: Qualitative Analyse der kritischen Erfolgsfaktoren und der aktuellen Zahlungsbedingungen zu Venture Capital für Agrar-Tech Startups in den USA und Deutschland. Lahmann, A.: Strategieformulierung und -bewertung zur Investition in eine Agri-PV-Anlage durch das Fallunternehmen Lahmann. Rüth, J.: Ermittlung und Auswahl betrieblicher Maßnahmen und Anreizsysteme zur Förderung der Mitarbeitermotivation. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Froneri Ice Cream Deutschland GmbH. 2023 Masterarbeiten Schürholz, C.: Entwicklung und Analyse einer Auslandsmarkt-Eintrittsstrategie eines innovativen Plattform-Economy-Geschäftsmodell zur Vermittlung von Biomethan am Beispiel des Fall-Unternehmens agriportance GmbH. Schmidt, S.: Einfluss einer Tränkwasserdesinfektion auf Basis von Aktivchlor auf ausgewählte Leistungs-, Gesundheits- und Fruchtbarkeitsparameter von Hochleistungskühen. Tara, A.: Entwicklung eines Wert-Angebots "Coaching für Reiter*innen mit ihrem Pferd" und Prozessevaluation mittles qualitativer Methoden. Von Höne, J.: Erstellung eines Wertangebotes für ausgewählte Ziel- und Stakeholdergruppen eines StartUp!Labs am Fallbeispiel der Hochschule Osnabrück. 2023 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Schürholz, C.: Markteinführung der In-Situ-Desinfektionsmittelanlage „Oximat“ des Fallunternehmens Beulco GmbH & Co. KG, Attendorn. Tara, A.: Prozessevaluation eines Life Design Thinking Coaching Angebotes. 2023 Bachelorarbeiten Herick, J.: Analyse ausgewählter Szenarien der regenerativen Energie-Erzeugung in Deutschland im Hinblick auf die Agrarflächenverbrauchs- und CO²-Effizienz sowie die Wirtschaftlichkeit. Viehweg, L.: Szenarioanalyse für eine Agri-Photovoltaik-Anlage am Beispiel einer zierpflanzenbaulich genutzten Freilandfläche der Gärtnerei Viehweg. Althöfer, A.: Machbarkeitsanalyse für die Diversifikationsstrategie Kartoffelanbau auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Althöfer. Brinkmann, H.: Machbarkeitsanalyse einer Geschäftsidee und Investition in eine Faseraufschlussanlage auf Basis von Hanfstroh für den Fallbetrieb Brinkmann Landwirtschaft GbR. Koch, S.: Strategische Situationsanalyse und Strategieformulierung für das Fallunternehmen Koch, Garbsen. Schillingmann, L.: Entwicklung einer Vertriebs- und Marketingstrategie für die Firma BioStrategie unter Einbeziehung qualitativer Forschungsmethoden. Kurz, L.: Machbarkeitsanalyse einer Skalierungsstrategie am Beispiel des Fallunternehmens der Heidjer Produktions- und Vertriebs GbR. Lehrke, S.: Analyse zum Einsatz von recyceltem Polystyrol im Werkstoffkreislauf für Dessertverpackungen mit Direkt-Kontakt für das Fallunternehmen Zott SE & Co. KG. Rehwinkel, L.: Machbarkeitsanalyse zur Erschließung eines regenerativen Speicherkraftwerkes inklusive Nahwärmenetzes am Beispiel des Fallunternehmens Rehwinkel/Meyer Biogas Stelle GmbH & Co. KG. Brunkhorst, W.: Entwicklung und Bewertung von regenerativen Anbau-Strategien für die Geschäftseinheit Ackerbau am Beispiel des Fallunternehmens Brunkhorst GbR, Lüdersfeld. Peters, M.: Kundenzentrierte Anforderungsanalyse für die Entwicklung eines kamerabasierten KI-Systems zur Gesundheitsüberwachung in der Milchviehwirtschaft am Fallbeispiel der ACARiS GmbH. Schulze Hockenbeck, F.: Analyse von CO 2 -Speichermöglichkeiten für FLAG-Emissionen aus dem Bereich der Milcherzeugung zur Nachhaltigkeitsbewertung für das Fallunternehmen Zott SE & Co.KG. Koldehoff, E.: Die Bedeutung von Führung im Lebensmitteleinzelhandel: Eine Analyse von Filialleiterwechseln und betrieblichen Auswirkungen am Fallbeispiel einer Regionalgesellschaft eines Discounters. Arkenau, P.: Einflussgrößen der Personalkosten und Maßnahmen zur Reduzierung von Fehlzeiten bei der Gartencenter Arkenau GmbH. Ostendorf, H.: Entwicklung und Grobbewertung eines Geschäftsmdells zur Verarbeitung und Vermarktung von Kichererbsen und Lupinen. 2022 Masterarbeiten Pribbernow, H.: Evaluation der Gründung eines Beratungsunternehmens für Freiflächenphotovoltaikanlagen mithilfe der Erstellung eines Businessplanes und Testings mittels Fokusgruppendiskussion. Kruse, M.: Entwicklung und Testing eines Geschäftsmodells für ein Expertennetzwerk in der Food-Service Branche auf Basis eines iterativ-partizipativen Design-Prozesses. 2022 Bachelorarbeiten Bußmann, M.: Entwicklung einer Geschäftsidee zur digitalen Vermarktung von regional erzeugten Lebensmitteln auf Basis des Business Model Canvas inkl. eines qualitativen Testings. Krone, P. B.: Machbarkeitsanalyse einer Geschäftsmodellstrategie für eine Freiflächenphotovoltaikanlage für das Fallunternehmen Reinhard Krone in Damme. Homeyer, L.: Wirkungsanalyse der Beschaffung von Masthänchenfleisch nach dem Standard der Europäischen Masthuhn-Initiative im Fallunternehmen apetito AG zur Ableiteung von potenziellen Beschaffungsstrategiealternativen. Mackenstedt, N.: Wie kommt das Neue in die Welt? Einfüsse der Grundsätze von Theorie U auf den Veränderungserfolg in ausgewählten landwirtschaftlichen Unternehmen. Stelloh, F.: Formulierung und Bewertung operativer Strategien des Betriebszweiges Biogas im Fallunternehmen Stelloh. Schröder, F.: Analyse der Usability des "Agrar-Klimacheck-Proramms" zur Berechnung von Klimabilanzen der landwirtschaftlichen Betriebe der DMK Deutsches Milchkontor GmbH. Kortstiege, K.: Machbarkeitsanalyse der Entwicklung eines Maststalls für Schweine der Haltungsform 3 / 4 am Beispiel des Fallbetriebes Kortstiege. Meyer zu Farwick, R.: Machbarkeitsanalyse für die Konvertierung einer Biogasanlage von Kraft-Wärme-Kopplung hin zur Kraftstoffproduktion am Beispiel des Betriebes Meyer zu Farwick. Hüneke, L.: Strategische Situationsanlayse und Ableitung von Entwicklungsstrategien anhand des Fallunternehmens Johann Hüneke. Ostermann, H.: Strategische Zielbildung und Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Betriebes Heinrich Ostermann und bestehender Kooperationen. Börger, J: Ermittlung von Zukunftsstrategien auf Basis einer Strategischen Situationsanalyse am Beispiel des Fallunternehmens Cord Börger Landwirtschaft. Beutner, C.: Erstellung eines programmgestützten Modells zur Kostenbewertung CO 2 -reduzierender Maßnahmen bei Antriebstechnik von Landmaschinen und der entsprechenden Betriebsinfrastruktur. Brinkmann, M: Krisenerfahrungen in der Landwirtschaft. Eine qualitatve Analyse der Bedeutung der Corona-Pandemie für Direktvermarkter. Witte, J.: Strategische Situationsanalyse am Fallbeispiel des landwirtschaftlichen Betriebs Rolf Witte. 2021 Masterarbeiten Ostendorf, J.: Strategische Situationsanalyse der EU-Nachhaltigkeitspolitik zwecks Folgenabschätzung für die CLAAS KGaA mbH. Prein, L.: Nationale Differenzierung und Implementierung eines spezifischen Zustellungsaufschlags im Zuge der Einführung eines Preis- und Konditionensystems. Jungclas, J.: Formulierung und Testing einer Produktentwicklungsstrategie durch Vitaminisierung und Mineralisierung von Fleischsubstituten des Fallunternehmens Lohmann & Co. Aktiengesellschaft durch Sekundärdatenanalyse und Expertenbefragung. 2021 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Pribbernow, H.: Usabilitystudy des corvitac Pig-Counters anhand von ausgewählten Praxisbetrieben. Jungclas, J.: Feasibility Study eines zentralen Geschäftsmodells für das Unternehmen Redefine Meat in Zusammenarbeit mit der PHW-Gruppe. Thye, E.: Ausarbeitung und Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie für das Startup SeedForward GmbH für die EU. 2021 Bachelorarbeiten Von Kamp, S.: Strategische Situationsanalyse am Fallbeispiel des Milchviehbetriebes Olaf von Kamp. Lohmann, F.: Machbarkeitsanalyse der Differenzierungsstrategie "Schweinemast auf Strohhaltung" am Beispiel des Fallunternehmens Lohmann. Twehus, A.: Partizipative Entwicklung eines Projektmanagementansatzes in dynamische Unternehmen am Beispiel der PWA Dr. Haufe GmbH. Nicklas, F.: Machbarkeitsanalyse eines Start-ups zur Produktion von "Echten Trüffeln" anhand ausgewählter Aspekte eines Businessplans. Dopatka, L.: Strategische Zielfindung und Situationsanalyse des Betriebes Werner Dopatka. Große Macke, V.: Entwicklung einer für Startup kompatiblem, skalierungsorientierten Markteinführungsstrategie für eine Agri-Tec-Innovation in Deutschland am Beispiel der Farmerscent GmbH. Raulfs, H.: Strategische Zielplanung und Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Betriebs Raulfs. Köhler, C.: Analyse und Bewertung ausgewählter internationaler Märkte zur Vorbereitung der Markteinführung einer Precision Fish-Farming-Technologie am Beispiel des Startups MonitorFish GmbH. Deniz, E.: Benchmark-Analyse ausgewählter Werkstätten für Menschen mit Behinderung im Bereich Lebensmittelverarbeitung zur Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Nachhaltigkeitspositionierung. 2020 Masterarbeiten Dörries, A.: Konzeptionierung einer Employer Brand für eine Gärtnerei im ländlichen Raum. Schuldt, C.: Analyse des sog. Split Feeding Konzepts des niederländischen Unternehmens ForFarmers N.V. zwecks Entwicklung einer akzeptanzorientierten Vertriebsstrategie für nordwestdeutsche Legehennenhaltungsbetriebe. Pribbernow, L.: Analyse, Strategieentwicklung und Bewertung für den Aufbau eines E-Commerce Vertriebskanals am Beispiel der "Bäckerei Bertermann". 2020 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Lenfort, D.: Potenzialanalyse der verkaufsförderung der CLAAS Vertriebsgesellschaft mbH. Ites, S.: Analyse und Ermittlung der Faktoren gesunder Ernährung unter Berücksichtigung von Decklarationsmöglichkeiten zwecks Produktentwicklung im Bereich 'Gesund Proteinsnacks'. Bommes, C.: Evaluation eines Mentoring-Services mit Strategie-Entwicklung im Fallunternehmen durch Qualitative Befragungsmethodik. Strothmeyer, F.: Konkurrenzanalyse und Ermittelung des optimalen Wertangebots einer Personalberatung am Beispiel des Unternehmens Farmconnect. Prein, L.: Vergleich der Blockchain-Lösungsansätze ausgewählter internationaler Food-Wertschöpfungsketten anhand einer Konkurrenzanalyse. Frings, S.: Entwicklung und Testing eines Prototyps "Online Coaching- & Beratungsdienstleistung für Lebensmittelhandwerker" am Beispiel des Unternehmens Sophie Frings Coaching & Beratung. Baum, D.: Analysis of the production flow an legal feasibility regarding internationalization using the case study of iVIK holdings ltd. 2020 Bachelorarbeiten Tellbrügge, T.: Machbarkeitsanalyse der Diversifikationsstrategie Fresseraufzucht anhand des landwirtschaftlichen Betriebes Tellbrügge. Jansen, P.: Analyse des Aufbaus einer Direktvermarktung von Rindfleisch und Ermittlung von Vertriebsstrategien am Beispiel des Betriebes Jansen. Moyzes, C.: Analyse von Kundenakzeptanzbarrieren bei der Markteinführung innovativer, digitaler Servicelösungen am Beispiel des Telemetriesystems AGCO Connect. Deters, F.: Analyse der Wirtschaftlichkeit von Rinderknochenseparationsanlage zur Produktion MDM für die Pet Food Industrie - Betriebswirtschaftliche Bewertung am Beispiel der Westfleisch SEC mbH. Strothmeyer, F.: Analyse und Strategieentwicklung zwecks Unternehmensakquise "Farmconnect" anhand eines Business Plans. Baum, D.: Unternehmens- und Potenzialanalyse zur strategischen Entwicklung der Neurather Gärtner GbR durch eine nachhaltige Energieversorgung. Von Handorff, M.: Anaylse der Relevanz von gesundheitsfördernden Zielsetzungen und Aktivitäten in Nachhaltigkeitsstrategien von ausgewählten Unternehmen in Deutschland. Notemann, T.: Analyse und Definition eines Value Proposition Designs am Fallbeispiel der Herstellung gesunder und nachhaltiger Fertiggerichte. Meyer, M.: Analyse der Anforderungen von Kunden an Bäckereien im Hinblick auf digitale Interaktionspotenziale. Dieckmann, A.: Vergleichende Wirtschaftlichkeitsberechnung zu "Tierwohl- und Tierschutzmaßnahmen bei ausgewählten Fallunternehmen mit Milchviehaltung" mittels Szenario-Analyse. Hadler, C.: Formulierung und ökonomische Bewertung der Diversifikationsstrategie Apfelanbau am Fallbeispiel des Betriebes Hadler in Cuxhaven-Altenbruch. 2019: Promotionen Berstermann, J.: Stakeholderbasierte Ermittlung und Auswahl von Nachhaltigkeitsindikatoren - Fallstudie und Systemaufstellung in einem Unternehmen der Bio-Lebensmittelbranche. 2019: Masterarbeiten Loch, J.: Machbarkeitsanalyse des Einsatzes von Methoden des agilen Projektmanagements anhand der Fallstudie "Optimierung des Etikettenwesens der AVO-Werke August Beisse GmbH". Steinhorst, J.: Machbarkeitsanalyse für ausgewählte Diversifikationsstrategien des Betriebs Steinhorst in Glandorf. Meyer, K.: Analyse, Bewertung und Planung der Geschäftsidee "Calcium- und proteinreiches Kinder-Milchprodukt" mittels eines Businessplans. 2019: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Duden, M.: Betriebswirtschaftliche Bewertung ausgewählter Entwicklungsalternativen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Duden. Pribbernow, L.: Potenzialanalyse eines möglichen Gründungsvorhabens im Dienstleistungssektor zur Erstellung von Podcasts und Videoproduktionen. Dörries, A.: Reinventing Blumen Dörries. Steinhorst, J.: Strategische Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Betriebs Steinhorst in Glandorf als Grundlage eines strategischen Entwicklungsprozesse. Welk, A.: Entwicklung einer internationalen Markteinstrittsstrategie für das Sortiment des Flüssigfonds in den Norden und Westen Europas. 2019: Bachelorarbeiten Borchers, J.: Ermittlung von Hypothesen als Grundbaustein zur Entwicklung von Beratungsangeboten zur außerfamiliären Hofübergabe auf Basis einer qualitativen Befragung. Bömer, M.: Bestimmung und Analyse der strategischen und strukturellen Erfolgsfaktoren der Kooperation eines Start-ups mit einem Konzern im Bereich des digitalen Vertriebs von gebrauchter Landtechnik anhand eines Fallbeispiels. Viola, J.M.: Toxin binder market assessment of selection Latin-American countries for MIAVIT GmbH. Geerken, J.E.: Machbarkeitsanalyse zur Verkohlung regional anfallender Biomasse durch eine Pyrolyseanlage des Herstellers gara energy GmbH. von Behr, A.: Erstellung eines Businessplans zur Bewertung einer Investitionsstrategie im Bereich Wohnungsbau auf dem Betrieb von Behr in Hoya. Heil, F.: Machbarkeitsanalyse der Diversifizierungsstrategie Hofmolkerei auf dem landwirtschaftlichen Familienbetrieb Heil. 2018: Masterarbeiten Welk, A.: Analyse und Entwicklung eines Produktmanager-Konzepts für das Schnittstellenmanagement des Unternehmens Rila Feinkost-Importe GmbH & Co. KG unter Berücksichtigung agiler Führungsprinzipien. Kemper, S.: Geschäftsmodellformulierung und dessen wirtschaftliche Machbarkeit für die Geschäftsbereichsaussiedlung „Pensionspferdehaltung“ am Beispiel des landwirtschaftlichen Unternehmens Christian Kemper in Neuss Uedesheim. 2018: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Meyer, K.: Strategische Situationsanalyse des Milchviehbetriebes Brokering. Kemper, S.: Strategische Marktanalyse mit dem Fokus Kunden und Wettbewerb für die Pensionspferdehaltung im Raum Neuss - Düsseldorf - Dormagen für die Teilbereichsaussiedlung der Pensionspferdehaltung der Familie Christian Kemper in Neuss-Uedesheim. Loch, J.: Analyse des US-amerikanischen Gewürzmarktes. 2018: Bachelorarbeiten Strothmeyer, F.: Potenzialanalyse und Vorbereitung der Markteinführung eines in Mexiko nachhaltig produzierten Agavendicksaftes in den deutschen Markt am Beispiel des Startups Schäpers. Baum, D.: Analyse und Ermittlung von Erfolgsfaktoren für attraktive Arbeitgeber für saisonal beschäftigte Erntehelfer aus dem osteuropäischen Raum am Beispiel der Neurather Gärtner GbR. Müller, C.: Strategische Situationsanalyse und Formulierung von Optimierungstrategien am Beispiel des Geschäftszweiges Eisproduktion im Unternehmen Müller. Timme, S.: Strategische Zielbildung und Situationsanalyse unter Einbindung unternehmensinterner Stakeholder am Beispiel des Unternehmens Timme. Niemann, F.: Analyse und Konzeption der Markteinführung für eine innovative Verpackungstechnik des Forschungsinstituts DIL. 2017: Masterarbeiten Pötschke, C.: Analyse und Planung des Aufbaus eines E-Commerce Vertriebskanals am Beispiel des Gertencenter Pötschke. Heitmeyer, M.: Machbarkeitsanalyse für ein Gründungsvorhaben eines Start-Up-Unternehmens im Bereich Biologically appropriate raw food (Barf) durch die Steinemann GmbH & Co. KG. Knopp, E.: Machbarkeitsanalyse für ein Gründungsvorhaben eines Start-Up-Unternehmens im Bereich Biologically appropriate raw food (Barf) durch die Steinemann GmbH & Co. KG. Schmelting, A.: Machbarkeitsstudie zur Analyse einer Diversifikationsstrategie "Herstellung und Vertrieb von Buffalowürmern" in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Ehemann, S.: Menschenrechte in der Wertschöpfungskette der Bayer AG - Bestandsaufnahme der Aktivitäten zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht und Entwicklung von Handlungsempfehlungen . 2017: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Lübben, J.: Aufdeckung der Stärken und Schwächen des AMRA-Tools durch den Piloteinsatz in Viehtransporten eines regionalen Fleischproduzenten. Ruholl, H.E.: Untersuchung der Kriterien des VR-Agrarratings zur Entwicklung von Vorschlägen für ein zukunftsorientiertes Agrarrating. Sickmann, M.: Identifikation prägnanter Informationsquellen im aktuellen CLAAS-Transaktionsprozess. 2017: Bachelorarbeiten Von Aschwege, D.: Analyse der Ökobilanzen ausgewählter Milchviehbetriebe zur Ermittlung von Optimierungspotentialen des Nachhaltigkeitsprogramms "Milkmaster"der Deutsches Milchkontor GmbH. Manocchio, D.: Vergleichende Analyse von Erfolgsfaktoren und -potenzialen in der Wertschöpfungskette von Rinderteilstücken und Nebenprodukten am Beispiel eines fleischverarbeitenden Unternehmens. Gerling, T.: Erarbeitung und Analyse strategischer Entwicklungsmöglichkeiten des landwirtschaftlichen Betriebes Gerling. Grobe, F.: Strategische Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Unternehmens der Familie Grobe. Heidemann, K.: Konzeption und Bewertung eines Businessplans zur Etablierung einer regionalen Campusbiermarke in Osnabrück . Stärk, S.: Marktanalyse für Gülleverschlauchungssysteme für ein Unternehmen der Landtechnikindustrie . Timphaus, H.: Analyse der Wirtschaftlichkeit einer Investition zur Flexibilisierung der Biogasanlage des Unternehmens Timphaus Erneubarer Energien. Niebur-Ossenbeck, H.: Wirtschaftlichkeitsanalyse der Investition in eine Kleinbiogasanlage am Beispiel des Betriebes Niebur-Ossenbeck. Ruhe, J.: Strategische Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Familienbetriebes Ruhe zwecks Entwicklung zukunftsfähiger Unternehmensstrategien . Kötting, W.: Machbarkeitsanalyse eines E-Commerce-Konzeptes für den Vertrieb von Spezialfuttermitteln im kenianischen Markt am Beispiel der MIAVIT GmbH. 2016: Masterarbeiten Jan-Krift, K.: Analyse des Hofübergabeberatungsprozessess des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes e. V. zur Identifikation der Potenziale eines ganzheitlichen Beratungsansatzes. Kurre, H.: Studie zum Aufbau und Einsatz eines Umfeld-Sensorsystems in Agrarmaschinen für die Bosch Engineering GmbH (BEG). Hüsing, C.: Analyse und Bewertung der Machbarkeit einer Unternehmensgründung im Bereich Food-E-Commerce am Beispiel des Startups Green Farmer GmbH. 2016: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Verst, C.: Entwicklung einer Dealer Scorecard für die CLAAS Händler des nordamerikansichen Landtechnikmarktes auf Grundlage einer Kennzahlenanalyse. Ehemann, S.: Bestandsaufnahme relevanter Nachhaltigkeitsaspekte, mit dem Schwerpunkt Bodennutzung und Abwassermanagement, bei ausgewählten Milch-lieferanten der Firma Compañia Làctea Agropecuaria Lecheros de Young (Claldy) in Urugauy. Heitmeyer, M.: Analyse und Bewertung des Erfolgspotenzials internationaler Märkte für ausgewählte Produkte der Steinemann GmbH & Co. KG. Knopp, E.: Analyse und Bewertung des Erfolgspotenzials internationaler Märkte für ausgewählte Produkte der Steinemann GmbH & Co. KG. Jan-Krift, K.: Analyse und Bewertung eines Konzepts und einzelner Instrumente eines Beratungsprozesses. Hüsing, C.: Investigation and determination of the direct exporting possibilities of soybean meal in the international raw material market between the cooperating companies Buratovich hons. S.A. (ARG) and AGRAVIS AG (GER). Schmelting, A.: Machbarkeitsanalyse einer Diversifikationsstrategie für den landwirtschaftlichen Betrieb Schmelting mit der Herstellung und dem Verkauf von Katzenbedarfsartikeln mit Baldrian. 2016: Bachelorarbeiten Irmer, S.: Analyse der Bewertung imagebeeinflussender Faktoren und Maßnahmen auf die Arbeitnehmerbeschaffung und -bindung ausgewählter Unternehmen in der Foodbranche. Steinkamp, C.: Analysis of the congruency of the GRI-certified sustainability goals of the VW AG in accordance with the SDG-Compass of the UN. Krümpel, J.: Analyse des Einkommenspotentials des Betriebes Berhard Krümpel durch Änderung des Produktionsrhythmus im Betriebszweig Schweinehaltung. Greitemann, J.F.: Betriebswirtschaftliche Analyse und Planung einer Erweiterungsinvestition in der Milchviehaltung auf dem Betrieb Greitemann. Francksen, J.O.: Betriebswirtschaftliche Analyse und Planung für eine Erweiterungsinvestition des Milchviehbetriebes Francksen GbR. Göcke, C.: Analyse der Nachhaltigkeitsberichtserstattung von ausgewählten Wettbewerbern des Agrarhandelsunternehmen AGRAVIS Raiffeisen AG. Weseloh, J.C.: Erstellung eines Businessplans zur Bewertung einer Flexibilisierungsstrategie der Biogasanlage Weseloh in Vahlzen. 2015: Masterarbeiten Hegge, M.: Ausarbeitung und Umsetzung eines Internationalisierungskonzeptes in der Futtermittelbranche für den US-amerikanischen Markt am Beispiel der Miavit GmbH. Baum, B.: Planung eines Gartenbaubetriebs Strategiefindung und -bewertung des Gartenbaubetriebs Wilhelm Baum. Timphus, C.: Konzeption eines Lieferantenbewertungssystems unter Anwendung der Delphi-Methode. Dargestellt am Beispiel der Wernsing Feinkost GmbH. Winkelmeyer, A.: Einführung eines Nachhaltigkeitsstandards im Bereich Food Logistik für das Modellunternehmen Matthies und Söhne Fruchtimport GmbH auf Basis einer Vergleichsanalyse. Claßen, J.: Ökonomische Analyse des Neubaus einer Gänseschlachterei auf Basis eines Businessplans. Karfich, A.: Planung und ökonomische Analyse eines Produktionsstandortes für ein Start-Up Unternehmen im Bereich innovative Haltbarmachungsverfahren für Lebensmittel. Waldow, L.: Entwicklung einer Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategie für Agrar-Internetagenturen am Beispiel der Unternehmensgründung Web-Acker. Laurenz, B.: Formulierung und Evaluation potentieller Beschaffungsstrategien von Milch und Milchprodukten am Beispiel eines deutschen Handelsunternehmens. 2015: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Kurre, H.: Analyse des Einsatzpotenzials von Automotive-Sensoren und -Systemen in der Agraraußentechnik für ein Unternehmen der Automobilindustrie. Baum, B.: Planung eines Gartenbaubetriebs - Strategische Analyse des Gartenbaubetriebs Wilhelm Baum. Hegge, M.: Entwicklung und Umsetzung eines internationalen Markteintrittskonzeptes für ein Franchisesystem am Beispiel Coffee-Bike GmbH. 2015: Bachelorarbeiten Borchers, H.: Wirtschaftliche Analyse einer Wachstumsstrategie in der Bio-Milchproduktion am Beispiel des Betriebes Hermann Borchers. Ottmann, T.: Vergleichende Analyse ausgewählter Agrar-Hochschulmessen in Bezug auf die Erreichung von Employer Branding und Recruitingzielen teilnehmender Unternehmen. Böker, M.: Eine strategische Unternehmensanalyse des Vertriebs und die Entwicklung von Vertriebsstrategiealternativen am Beispiel eines Zustellgroßhandels für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Wieneke, K.: Analyse strategischer Entwicklungspotenziale in der Pensionspferdehaltung am Beispiel des Betriebs Gröner-Wieneke. Seul, D.: Wirtschaftliche Bewertung einer Einführung des High Pressure Preservation Verfahrens in einem Großviehfleischcenter. Fischer, R.: Analyse und Planung des Eintrittes in den thailändischen Markt für Convenience-Wurstprodukte am Beispiel des Unternehmens Steinemann GmbH & Co. KG. Lenfers, C.: Entwicklung einer Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsstrategie für ausgewählte Stakeholder des Milkmaster-Programms von DMK (Deutsches Milchkontor GmbH). Nolte, M.: Analyse des Marktpotenzials für einen Export von tiefgekühltem Spinat nach Dänemark. Möllers, B.: Erstellung eines Business-Plans zur Bewertung und Planung einer internationalen Markteintrittsstratgie in Form einer Akquisition eines Marktfruchtbauunternehmens in Rumänien. Esser, M. : Analysis of the climate change related changes on the global green coffee market for the derivation of procurement strategy alternatives of German coffee producers. Banzhaf, J.: Strategieentwicklung für den deutschen Lebensmittel-Online-Handel auf Basis einer Analyse der Kongruenz von Kunden- und Produktanforderungen sowie Systemleistungen ausgewählter Unternehmen. Meiners, F.: Strategische Entwicklung der Reitschule und der Ferienwohnungsvermietung auf dem Rumlerhof. Dreses, F.: Strategisches Unternehmenskonzept: Aufbau eines landwirtschaftlichen Produktionsbetriebes in der russischen Enklave Kaliningrad im Gebiet Bagratinowsk. Bußjan, T.: Beurteilung qualitativer Parameter des VR-Ratings Agrar vom Bundesverband der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken im Einzugsgebiet der WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank. Fennel, F.: Betriebswirtschaftliche Analyse und Investitionsplanung für eine Getreideanlage auf dem Betrieb SIA Skriveru Seklkopibas Sabiedriba, Lettland. Lehre Bachelormodule B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel International Trade (Wahlpflichtmodul gehalten in eng. Sprache im WS) Dieses Modul wird in englischer Sprache gehalten. Es umfasst die praktische Durchführung des internationalen Handels von Waren in der Agrar- und Lebensmittelbranche. Die Studierenden erhalten einen grundlegenden Einblick in die Praxis des Internationalen Managements sowie Grundkenntnisse über die Vorbereitung von Internationalisierungsschritten durch Unternehmen. Das Modul vermittelt zudem einen Überblick über wichtige agrarische Märkte und Handelsströme. Modulbeschreibung Product- and Innovationmanagement (Wahlpflichtmodul gehalten in eng. Sprache im SS) Das Modul umfasst drei Kursteile. Der Kursteil Innovationsmanagement wird durch Prof. Dr. Schnitker gelesen. Studierende erlangen vertiefte Kenntnisse in der unterschiedlichen Formen von Innovationen und deren Bewertung und Bedeutung von Unternehmen. Sie erhalten Einblick über die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement und einer Unternehmens-, Organisations- und Teamkultur, welche Innovationserfolge ermöglicht. Der Kurs umfasst einen Design-Thinking-Workshop, eine agile Innovationsmethode zur interdisziplinären Entwicklung von Innovationen von der Idee bis zum Prototypen. Weitere Lehrende in diesem Modul sind Prof. Dr. Enneking und Dr. Martin Kern. Modulbeschreibung Grundlagen des Nachhaltigkeitsmanagements (Wahlpflichtmodul gehalten im SS) Nachhaltiges Wirtschaften stellt für viele Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe und weitere Organisationen der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft einen wichtigen Orientierungspunkt für die Ausrichtung des Geschäftsmodells dar. Auch, weil sie sich mit entsprechenden externen gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert sehen. Für die Einführung neuer Produkte und Verfahren, die Durchführung von Investitionsprojekten oder die Umsetzung weiterer strategischer Entscheidungen kann die Beachtung von Nachhaltigkeitsaspekten ein wichtiger Punkt für die Akzeptanz betroffener Akteure (Stakeholder) sein. In der folgenden Veranstaltung erhalten die Studierenden auf Basis einschlägiger Literatur und Praxisbeispiele einen Überblick über Ziele und die Methoden des Nachhaltigkeitsmanagements. Sie lernen die unterschiedlichen Stakeholderperspektiven, Motive und Hintergründe bestimmter Argumentationsmuster kennen. Zudem erarbeiten sie anhand von Fallbeispielen die konkreten Möglichkeiten und Grenzen von nachhaltigem Wirtschaften. Weiterer Lehrende in diesem Modul ist Prof. Dr. Kussin . Modulbeschreibung ; Literatur Entrepreneurship und Finanzen (Wahlpflichtmodul gehalten im WS) In ausgereiften Marktwirtschaften, im Agrar- und Ernährungssektor und vor allem in der landwirtschaftlichen Urerzeugung ist es immer schwieriger, in angestammten Geschäftsfeldern (quantitativ) zu wachsen, sofern man nicht internationale Märkte erschließt. Immer häufiger schlagen bestehende Unternehmen sogenannte Diversifikationsstrategien ein oder Nicht-Unternehmer gründen ein Unternehmen in diesem Sektor. Eine Unternehmensgründung hat viele Herausforderungen. Zunächst muss eine gute Geschäftsidee gefunden werden, aber auch im Management-, Risikoabsicherungs- und Finanzierungsbereich muss ein Gründer Kenntnisse besitzen, um erfolgreich zu gründen. Modulbeschreibung Grundlagen Personalmanagement (Wahlpflichtmodul gehalten im WS) Wirtschaftsingenieure und Ingenieure der Agrar- und Ernährungsbranche, aber auch landwirtschaftliche Familienbetriebsleiter kommen immer häufiger schon kurz nach dem Studium in die Situation, Personal zu führen bzw. für einen Mitarbeiterstamm auch organisatorisch verantwortlich zu sein. Dazu bedarf es eines Grundwissens in Arbeitsrecht, Personalbeschaffung und -organisation sowie der -entwicklung, da Mitarbeiter einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren des Unternehmens darstellen. Zudem wird jeder Absolvent über kurz oder lang in eine Mitarbeiter-/Geführtenrolle eintreten. Auch hier ist es wichtig, Grundlagen der Organisation von Personal sowie die Rechte der Arbeitnehmer und -geber im Groben zu kennen. Weitere Lehrende in diesem Modul sind Dr. Abramovski und Frau Epping. Modulbeschreibung Unternehmensführung und Kommunikationsmanagement (Pflichtmodul gehalten im SS) Führungskräfte müssen in der Lage sein, Entwicklungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzuschätzen und Maßnahmen im eigenen Entscheidungsbereich zielgerichtet und strategisch sinnvollvorzubereiten und umzusetzen. Die professionelle Führung eines Unternehmens beeinflusst maßgeblich den Unternehmenserfolg und die Nachhaltigkeit des Wirtschaftens. Die mittel- bis langfristig ausgerichtete, strategische Unternehmensführung ist eine der Grundlagen, die in alle Bereiche der Unternehmensführung Einfluss nimmt. Auch die regelmäßige Kommunikation mit internen und externen Anspruchsgruppen gewinnt für Führungskräfte an Bedeutung. Ein strategisch angelegtes Kommunikationsmanagement kann dazu beitragen, diese Prozesse professionell zu gestalten und damit positiv zum Unternehmenserfolg beizutragen. Weiterer Lehrende in diesem Modul ist Prof. Dr. Kussin . Modulbeschreibung ; Literatur - Kapitel 2 Mastermodule M.Eng. Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (MAL) Innovative Unternehmensführung und Entrepreneurship (Pflichtmodul gehalten im SS) In einer komplexen, dynamischen, volatilen Welt und in vielfach gesättigten Märkten haben Unternehmen die besondere Herausforderung, ein Unternehmen zu leiten und zu entwickeln. Diese liegen vor allem in der Motivation zu dauerhaften Höchstleistungen und in der Innovationsleistung. Dies gilt auch für die Unternehmensgründung. In dem Modul sollen deswegen sinnstiftende, agile Formen der Unternehmensführung und die Grundlagen zur Gründung eines Unternehmens vermittelt werden. Modulbeschreibung Internationales Management (Wahlpflichtmodul gehalten im WS) Dieses Modul greift Aufgaben der strategischen Unternehmensentwicklung im Hinblick auf die Betätigung in internationalen Absatz- und Beschaffungsmärkten der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf. Modulbeschreibung Führungsseminare (Pflichtmodul gehalten im 1. WS) Das Konzeptes dieses Moduls ist es, Sie auf Führungs- und Selbstführungsaufgaben in der Praxis vorzubereiten. Das Angebot dient ebenfalls als Ergänzung grundlegender Inhalte zu Führung, die Sie wahrscheinlich im Bachelorstudiengang noch nicht gehört haben. Der Fokus liegt auf dem Transfer und der Anwendung des Wissens in Einzel-/Gruppenübungen in den Seminaren. Das Modul ist auch ein Angebot für die Studenten des Studiengangs M.Sc. Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften (MNP) . Publikationen Buchbeiträge Griese, K.-M., Schnitker, K. (Hrsg.) (2023): Nachhaltigkeitsmarketing. Eine fallstudienbasierte Einführung, Springer Verlag, Wiesbaden. Griese, K.M., Schnitker, K. (2023): Einführung in das Nachhaltigkeitsmarketing Management. In: Griese, K.-M., Schnitker, K. (Hrsg.): Nachhaltigkeitsmarketing. Eine fallstudienbasierte Einführung, Kap. 1, Springer Verlag, Wiesbaden. Schnitker, K. (2023): Strategisches Management zur Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien. In: Griese, K.-M., Schnitker, K. (Hrsg.): Nachhaltigkeitsmarketing. Eine fallstudienbasierte Einführung, Kap. 2, Springer Verlag, Wiesbaden. Eikenbusch, M.; Schnitker, K. (2014): Strategien zur Bearbeitung Strategischer Geschäftsfelder. In: Griese, K.-M. (Hrsg.) Nachhaltigkeitsmarketing: Eine fallstudien-basierte Einführung, Gabler Verlag, Wiesbaden, Kap. 7. Artikel und Interviews in (wissenschaftlichen) Fachzeitschriften, Zeitungen, Online-Medien Schnitker, K.; Grube, M.; Winterberg, B.; Dirks-Hofmeister, M.; Ewert, J. (2026): Precision Fermentation in Food - Regulatory and Socioeconomic challenges for Startups in the EU, Translational Food Sciences, Oxford. (eingereicht am 03.06.2026) Tara, A.; Wehling, P.; Merz, C.; Träger, D.; Arens-Fischer, W., Schnitker, K. (2024): Ansätze für rechtliche Sicherheit im Open Innovation Prozess, DUZ Verlags- und Medienhaus GmbH, Berlin. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2024): Open Innovation vs. Frugale Innovation, Video-Podcast, Shah-Paulini, P. (Hrsg.): Die Weisheitswerkstatt, Episode 1/24, Podcast - Purvi Shah-Paulini. Vollständigen Podcast hören Schnitker, K. (2023): Interview ‚Was machen Frauen anders?‘, Female Fellows – Jahrestagung Junge DLG 2023, Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft mbH, Frankfurt/M., Vollständiges Interview lesen Schnitker, K. (2022): Wie die Mitsprache von Verbrauchern die Nachhaltigkeit antreibt, Podcast Start-Up-Tour "Doin'Food" - Folge 3: "Frankfurt/Main", Agrarzeitung, Deutscher Fachverlag, Frankfurt Main. Schnitker, K. (2022): Präzisionsfermentation: Hat die Kuh bald ausgedient? In: topagrar, Perspektiven, 05/2022, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup. Schnitker, K. (2022): Warum weibliche Vorbilder für gründungswillige Frauen im Raum Osnabrück so wichtig sind, Osnabrück, Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG (NOZ), Interview, 14.12.2022. Vollständiges Interview lesen Schnitker, K. (2022) : Hoftor auf, Innovationen rein. In: topagrar, Perspektiven, 02/2022, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup. Schnitker, K. (2022): Neue Geschäftsmodelle: Abgucken erwünscht. In: topagrar online, 01/2022, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2021) : Die Disruption der Kuh. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, August 2021. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K.: (2021) : Gesucht: Zukunftsbauern - Ehrlich, emanzipiert, enkelfähig. In: DBK Monatsmagazin, 06/2021, DBV Service GmbH, Berlin. Schnitker, K., (2021) : Professorin verrät: So wird man als Bauer glücklich (und erfolgreich), Osnabrück, Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG (NOZ), Interview, 08.04.2021. Schnitker, K.; Jungclas, J. (2021) : Die Entwicklung des Marktsegments für Fleischersatzprodukte in der EU: Trends und neue Branchen-Avantgarde. In: Fleischwirtschaft, 05/2021, dfv Mediengruppe, Frankfurt. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K.: (2020): Was versteht man unter den Begriffen AgTech und AgriBusiness und wie trägt das Osnabrücker Agrar-Ökosystem dazu bei, die Agrarwirtschaft zu involvieren? Ein Interview von agrora mit Professor Dr. Karin Schnitker Vollständigen Artikel lesen , Audiopodcast Spotify , Audiopodcast Apple Prein, L.; Schnitker, K. (2020): Nutzen und Grenzen der Blockchain-Technologie - Untersuchungen in der Rückverfolgbarkeit der Wertschöpfungskette Rindfleisch. In: Fleischwirtshaft, 10/2020, S. 96 - 101 / Forschung und Entwicklung, dfv Mediengruppe, Frankfurt. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2020) : Wie neue Produkte neue Märkte schaffen. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, August 2020. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2020) : Deutschland: (K)ein Gründerland?. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Februar 2020. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K.; Kemper, S. (2019): Ermittlung der Potenziale von ausgewählten Distributed Ledger Technologien (Blockchain) in der Agri-Food-Chain am Beispiel des QS-Systems, Forschungsbericht QS Qualität und Sicherheit GmbH, Bonn, Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2019): Blockchain - Welchen Nutzen können Landwirte daraus ziehen? In: Deutsche Bauern Korrespondenz, Berlin. Schnitker, K. (2019) : Mit Nachhaltigkeit auch Geld verdienen?. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Juli 2019. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2019): Echte Transparenz: Ein Schlüssel zu mehr Zahlungsbereitschaft? Worten Taten folgen lassen: Fragt man Verbraucher, ob sie für mehr Tierwohl auch mehr zahlen würden, erhält man ein klares Ja. Unter welchen Bedingungen sie das dann auch eher tun, dazu Prof. Dr. Karin Schnitker im Interview. In: f3 - farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Interview, Mai 2019. Vollständiges Interview lesen Schnitker, K. (2019): Mit den jungen Wilden kooperieren. In: Taspo, 2. Ausgabe, Mai 2019. Schnitker, K. (2019): Abgucken erwünscht - Geschäftsmodelle, die in einer Branche funktionieren, bieten auch in anderen of Chancen. Prof. Dr. Karin Schnitker erklärt an Beispielen, wie mithilfe von Imitation erfolgreich gegründet werden kann. Und was sich auch Landwirte abschauen können. In: f3 - farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Interview, 3. Ausgabe, März 2019. Schnitker, K.; Zaugg, J.; Siebert, T. (2019) : Die Startupszene ist mitreißend. In: WIR, Jahresbericht 2018/19, S. 6f, Hochschule Osnabrück. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2019) : Abgucken erwünscht!. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Januar 2019. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2018): Routine und Innovation: Die zwei Gesichter der Betriebsführung., In: f3 - farm.food.future, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, September 2018. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2018): Gute Zeit zum Gründen., In: f3 - farm.food.future, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Mai 2018. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2018): Unternehmer sein heißt, aufgreifen und verwandeln und nicht aufgreifen und so weitermachen!. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Interview, 1. Ausg., März 2018. Schnitker, K. (2018): Startup Landwirtschaft: Neuer Medien-Hype oder günstige Gelegenheit?. In: Rheinische Bauernzeitung: Wochenblatt für das nördliche Rheinland-Pfalz und das Saarland. Landvolk-Verlag, Koblenz, Februar 2018. Schnitker, K. (2017): Eine neue Führung für eine veränderte Welt. In: B&B Agrar ONLINE-SPEZIAL, Nr. 6/2017, vom 27.11.2017. Schnitker, K. (2017): Agile Unternehmensführung - eine Führung die motiviert?. In: ZVG Gartenbau report - Blickpunkt Mitarbeiterführung/Mitarbeiterzufriedenheit, 43. Jahrgang, vom 01.12.2017, S. 24 f., Berlin. Schnitker, K. (2017): Hochschul-Studentinnen für Geschäftsidee ausgezeichnet. In: Hauswirtschaft und Wissenschaft, 65. Jgl, 2. Quartal 2017, Lappersdorf. Schnitker, K. (2017): Fehlerfreie Produktion ist Illusion. In: SUS, Fachzeitschrift des Landwirtschaftsverlags Münster. Schnitker, K. (2017): Nur Mut zu neuen Ideen, LAND & Forst, Nr. 12 vom 23.03.2017, S. 15. Berstermann, J.; Schnitker, K. (2016): Stakeholderbasierte Auswahl von Nachhaltig-keitsindikatoren zwecks Vorbereitung eines Nachhaltigkeitsreportings, Deutsches Hochschulforum: Ökonomie und Innovation in der Agrar- und Ernährungs-wirtschaft. Schnitker, K. (2016): Ideen für die Branche - Beim Junglandwirteforum drehte sich alles um das Thema Start-up - Professorin Karin Schnitker gab Tipps für eine erfolgreiche Gründung. In: Westfälisches Wochenblatt, Nr. 49 vom 08.12.2016, S. 87. Schnitker, K. (2016): Missstände in Ställen nie ganz zu vermeiden. In: Neue OZ, Online vom 31.10.2016. Schnitker, K. (2016): Landwirte müssen sensibler sein. In: Neue OZ vom 31.10.2016, S. 6. Schnitker, K. (2016): Den Sprung ins Neue wagen - Lieber Umdenken als zu stagnieren. In: TASPO, Nr. 3 vom 08.07.2016, S. 6. Kussin, M.; Schnitker, K. (2016): Agrar- und Ernährungskommunikation, in: VDL-Journal, Nr. 2 vom 22.06.2016, S. 11 Schnitker, K.; Heitmeyer, M.; Knopp, E. (2016): Deutscher Exportschlager "Samgyeopsal" Trends und Entwicklungen auf dem koreanischen Fleischmarkt. In: Fleischwirtschaft, vom 25.04.2016, S. 122 / Erzeugung. Veer, B. (2012): Studium neu aufgestellt, Interview und Fachbeitrag mit Prof. Dr. Karin Schnitker. In: Landwirtschaftliches Wochenblatt, Nr. 1, 5. Januar 2012, S. 66 – 67. Stephan, R. (2011): Lernen für Wachstumsmärkte, Interview mit Karin Schnitker. In: Land & Forst, Nr. 25, 23.06.2011, S. 11. Schnitker, K. (2011): Betriebsstrategien – Größe ist nicht alles! In: top agrar – Das Magazin für moderne Landwirtschaft, Nr. 10, Oktober 2011, S. 24 – 26. Schnitker, K. (2011): Agribusiness als neuer Studiengang. In: Neue Osnabrücker Zeitung, 28.06.2011, S. 18. Schnitker, K.; Becker, C. (2010): Starke Partner im Wärmemarkt. In: Rheinische Bauern-zeitung, Nr. 43, 30. Oktober 2010, S. 28 – 29. Schnitker, K.; Becker, C. (2010): Abseits vom Acker – Landwirte als starke Contracting-Partner im Wärmemarkt. In: Joule, Nr. 1, Jan./Feb. 2010, S. 18 – 19. Schnitker, K.; Becker, C. (2009): Starke Partner im Wärmemarkt. In: Landwirtschaftliches Wochenblatt, Nr. 48, 26. November 2009, S. 49 – 50. Forschungsprojekte Forschungsprojekt HempFill - Entwicklung einer Verfahrenskette zur Herstellung von hochwertigen Kurzfaseradditiven aus Faserhanf Das Projekt HempFill ist eines von 13 EIP-Agri-Projekten im 9. Förderaufruf ( EIP | HempFill ) der Europäischen Innovationspartnerschaft und wird durch EAFRD/ELER sowie das Land Niedersachsen unterstützt. Ziel ist die Entwicklung einer innovativen Prozesskette zur Herstellung hochwertiger Kurzfasern aus Industriehanf. Die Fasern sollen als nachhaltige Additive in Spezialpapieren sowie in biobasierten Lederalternativen für die Automobilindustrie eingesetzt werden, mit Fokus auf eine regionale und skalierbare Wertschöpfungskette. Das interdisziplinäre Konsortium umfasst landwirtschaftliche Betriebe, Forschungseinrichtungen (ATB, TU Darmstadt, Hochschule Osnabrück), ein Start-up (Revoltech GmbH) sowie Industriepartner (Kämmerer Spezialpapiere GmbH). Im Projekt werden Anbau-, Ernte- und Verarbeitungsverfahren für Winter- und Sommerhanf untersucht und neue mechanische Aufbereitungsmethoden entwickelt. Die Ergebnisse werden hinsichtlich ihrer Eignung für die Zielanwendungen sowie durch Machbarkeits- und Ökobilanzstudien bewertet. Langfristig soll HempFill neue Einkommensmöglichkeiten für die Landwirtschaft schaffen, die regionale Bioökonomie stärken und zu CO₂-Reduktion sowie resilienten Wertschöpfungsketten beitragen. Forschungsprojekt SU mit dem Kooperationspartner Pflanzentheke unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Abschlussbericht für die Förderung der Forschungsaktivitäten der Hochschule Osnabrück durch die Aloys & Brigitte Coppenrath-Stiftung unter akademischer Projektleitung von Prof. Dr. Karin Schnitker. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Forschungsprojekt SU Hydroponische OutdoorFarm – Entwicklung des Micro-Farm-Prototypen mit dem Fallunternehmen Pflanzentheke GmbH https://pflanzentheke.de/ unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Entwicklung eines Micro-Farm-Prototypen im Bereich der hydroponischen Outdoor-Farm für den ressourcenschonenden und klimaresilienten Anbau von Obst und Gemüse. Die Pflanzentheke GmbH und die Arbeitsgruppe „Growing Knowledge“ an der Hochschule Osnabrück beschäftigen sich mit vertikaler Landwirtschaft und hier insbesondere mit dem Verfahren der Hydroponik. Hydroponische vertikale Landwirtschaft bezieht sich auf den Anbau von Pflanzen ohne Verwendung von Erde. Die hydroponische Kultivierung erfolgt i. d. R. unter kontrollierten Umweltbedingungen (Pflanzenfabriken) und damit unter einem hohen Energieaufwand. Sie verfolgen hingegen die Kultivierung im halb-geschützen Anbau im Außenbereich, um den hohen Energieaufwand zu umgehen. Das übergeordnete Ziel des Gründungs- und Innovationsvorhabens ist die effiziente, nachhaltige, dezentrale, eigenständige und lokale Herstellung agrarischer Lebensmittel, mit vertikalen Kultivierungssystemen und hydroponischer (erdloser) Anbautechnik, für die Förderung einer klimaresilienten und sozioökonomisch fairen Nahrungsmittelproduktion. Dazu benötigt es vorab einiger Schritte. Einer davon ist die Entwicklung und Testung des Micro-Farm-Prototypen, welches im Rahmen dieses Forschungsprojektes erfolgt. Ebenso wird die Markteintrittssttrategie vorbereitet. Forschungsprojekte im Rahmen des Antrags Innovative Hochschule - GROWTH: (Transferantrag der Hochschule Osnabrück), Teilprojekt 3 - Denkräume f. Innovationen, Arbeitspaket 1 – Maßnahmen zur Erprobung und Durchführung von Open-Innovation https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/innovative-hochschule/denk-raeume-fuer-innovationen/ Ziel des Teilvorhabens: Um die notwendige Transformations- und Innovationsfähigkeit in der Region zu stärken, sollen innovationsfördernde Aktivitäten sowie Formate aus dem Creative-Lab der Werkstatt Wissenschaftskommunikation erprobt werden, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe darin zu unterstützen, Technologieentwicklungen zu initiieren und voranzutreiben, dem erhöhten Wandlungsdruck standzuhalten und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Beide Maßnahmen werden an den festen, dezentralen Innovation!Roots-Orten stattfinden. Maßnahme zur Erprobung und Durchführung von Open-Innovation: Um Innovationsprozesse voranzutreiben sollen Open-Innovation-Prozesse erprobt werden. Open Innovation beschreibt die Öffnung des betrieblichen Innovationsprozesses gegenüber externen Akteure*innen zum Zweck der Teilung und Erweiterung des betrieblichen Wissensbestands. Grundvoraussetzung in Open Innovation sind ein ausgewogenes Nutzen-Beitrags- und ein Vertrauensverhältnis sowie ein neutrales Management des Open Innovation-Prozesses. Hier können Hochschulen mit ihrer wissenschaftlichen, nicht kommerziellen Ausrichtung Beiträge zum Aufbau von nachhaltigen, regionalen Innovationsnetzwerken leisten. Im Rahmen von GROWTH sollen mit vier Handlungsfeldern exemplarisch anhand ausgewählter Open Innovation-Methoden (wie Open Space Beta) solche Prozesse durchlaufen werden. Unterschiedliche Open Innovation-Methoden werden dabei in ihrer Anwendung im Hochschulkontext erprobt und verglichen. Ziel ist es, einen systematischen Ansatz für Open Innovation im Transfer an Hochschulen zu entwickeln. Mit der digitalen Plattform HowSpace sollen zudem hybride Workshop-Formate in OI-Prozessen erprobt werden. Forschungsprojekte im Rahmen des Reallabors Entrepreneurship, Innovationsmanagement und agile Führung des Food Future Labs Einzelheiten der Projekte sind auf dieser Website dargestellt: Reallabor Innovation, Entrepreneurship und Agile Führung | Hochschule Osnabrück Forschungsprojekt SU NoFoInse mit dem Fallunternehmen Bugfoundation https://www.bugfoundation.com/home.html unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Best Practice - Die erfolgreiche Markteinführung von Novel Food Produkten am Beispiel insektenbasierter Lebensmittel in Deutschland unter wissenschaftlicher Begleitung und akademischer Leitung von Prof. Dr. Karin Schnitker. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Forschungsprojekt SU Smartfish mit dem Fallunternehmen Monitorfish https://monitorfish.com/ unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Entwicklung und Markteinführung einer durch künstliche Intelligenz gesteuerten Fischaufzuchtanlage sowie der Prototypenentwicklung gemeinsam mit einer Forschungsgemeinschaft zwischen Monitorfish, Hochschule Osnabrück, GIZ, Cosco Shipping, u. a. unter der akademischen Leitung durch Prof. Dr. Karin Schnitker. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Vollständigen Artikel lesen Forschungsprojekt SU mit dem Fallunternehmen Farmerscent https://www.farmerscent.com unterstützt durch die Stiftung Westfälische Landschaft, Münster: Entwicklung und Evaluation einer Markteinführungsstrategie für eine innovative technische Lösung im Bereich Luftklima in Ställen unter der wissenschaftlichen Begleitung und akademischen Leitung von Prof. Dr. Karin Schnitker. Entwickelt wurde die Innovation des Fallunternehmens von dem Studenten Victor große Macke und dem Absolventen der Hochschule Osnabrück, Alexander Grunwald. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Vollständigen Artikel lesen Forschungsprojekt zu Potentialen von Blockchain und anderen Technologien in der Lebensmittelwertschöpfungskette entstanden durch die Zusammenarbeit mit der QS und der Hochschule Osnabrück (Schnitker, K.; Kemper, S.) Vollständigen Artikel lesen Forschungsbericht Funktionsträgerin Dekanin der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Seit März 2025 ist Prof. Dr. Karin Schnitker Dekanin der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Sie wurde für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Zuvor war sie bereits von 2023 bis 2025 gemeinsam mit Prof. Dr. Cord Petermann und Prof. Dr. Ralf Wassmuth als Studiendekanin tätig. Dekanat | Hochschule Osnabrück Co-Projektleitung des RISE StartUp!Labs der Hochschule Osnabrück Das RISE (Room for Innovation and Student Empowerment) ist eine Anlaufstelle für Studierende und Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück. Ziel dieser Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Know How bei der Entwicklung von (Gründungs-) Ideen und/ oder deren Weiterentwicklung zu unterstützen. Der Fokus dieses Gründungsförderungsprojektes liegt dabei auf der Vorgründungsphase. In gemeinschaftlicher Projektleitung ist Prof. Dr. Karin Schnitker mit dem Kollegen Prof. Johannes Nehls verantwortlich für die Beantragung und Implementierung des StartUp!Lab@HSOS. RISE Beiratsmitglied der Startup-Initiative Niedersachsen.next der Niedersächsischen Landesregierung (Startup-Beirat des Landes Niedersachsen) (seit Januar 2025) Unter Leitung des Vorsitzenden Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung hat sich 2017 ein 12 Personen umfassender Beirat gegründet, der die Landesregierung und die Initiative Niedersachsen.next über alle Ministerien/Ressorts hinweg in Fragen bezgl. diverser Gründungsaktivitäten und -förderungen sowie dem -transfer berät. Das Land Niedersachsen hat mit der Startup-Initiative durch den parteiunabhängigen, Legislaturperioden übergreifenden Startup-Beirat eine gezielte Strategie gestartet. Es besteht ein besonders enger Schulterschluss zur Startup-Strategieentwicklung des Landes und für Initiativen auf der Bundesebene zwischen Beirat, Landesinitiative und Ministerien für Wirtschaft & Wissenschaft. Das Ziel ist es, ein flächendeckendes Startup-Ökosystem mit niedrigschwelligem Zugang zu Unterstützungsangeboten nach einem gelungenen Aufbau weiterzuentwickeln. Die Kooperation mit KMU, Hochschulen & Berater*innen-Netzwerk findet regelmäßig statt. Förderschwerpunkte für mehr Impact durch Deep Tech sind die Bereiche Mobilität, Energie, Food & Agrar, Life Sciences, Sicherheit, Produktion. Der Beirat - Alle Beiratsmitglieder - Startup.Niedersachsen Mitglied des Beirats der Nature Robots GmbH, Osnabrück Zusammen mit 6 weiteren Kollegen aus der Wissenschaft ist Prof. Dr. Karin Schnitker Beiratsmitglied in dem Startup aus Osnabrück. Die Gründer wollen die regenerative, ökologische und insbesondere die kleinteilige Landwirtschaft durch KI und Robotik im Einklang mit der Natur und dem Menschen fördern. PlantMap (Powerful Long-term Autonomous Navigation Towards Monitoring Agricultural Plants) ist ein Projekt des DFKI Niedersachsen in Osnabrück und umfasst ein Gründungsvorhaben im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers, bei dem mit Hilfe eines autonom navigierenden Roboters eine zeitlich sowie räumlich hochaufgelöste, dreidimensionale Pflanzenkarte einzelner Pflanzen sowie ganzer Beete zur Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft entwickelt wird. Damit trägt das Startup hohe Verantwortung für die Erreichung der UN-Sustainable Development Goals No. 13 „Climate Action“, No. 2 „Zero Hunger“ und No. 3 „Good Health & Well Being“ und andere. Nature Robots Mitglied des Beirats des Familienunternehmens BEULCO GmbH & Co. KG, Attendorn Prof. Dr. Karin Schnitker ist Beiratsmitglied in dem mittelständischen Unternehmen aus Südwestfalen, weil es sich mit innovativen und digitalen Produkten und Services zur Nachhaltigkeit in der Wasserversorgung verpflichtet und zukunftsfähige Lösungen für sicheres, sauberes und bezahlbares Trinkwasser entwickelt. Damit trägt es hohe Verantwortung für die Erreichung der UN-Sustainable Development Goals No. 6 „Clean Water & Sanitation“, No. 2 „Zero Hunger“ und No. 3 „Good Health & Well Being“ und andere. Mitinitiatorin und Beiratsmitglied der Agri Food Society – Deutsche Gesellschaft für zukunftsorientierte Agrar- und Ernährungswirtschaft Prof. Dr. Karin Schnitker hat gemeinsam mit Pionier*innen aus dem gesamten Bundesgebiet die Deutsche Gesellschaft für zukunftsorientierte Agrar- und Ernährungswirtschaft ins Leben gerufen, deren Beiratsmitglied sie heute ist. Die Gesellschaft setzt sich für eine regenerative Landwirtschaft, eine nachhaltige Lebensmittelversorgung und den Erhalt unserer natürlichen Lebensbedingungen ein. Sie strebt eine New Agrifood Economy an, in der die Naturbelastung minimiert und der faire Zugang zu Lebensmitteln gesichert ist. Die German Agrifood Society ist ein Zusammenschluss von Innovator*innen (Wissenschaftler*innen, Land- und Forstwirt*innen, Lebensmittelhandwerker*innen, ...), welche innovativ und lösungsorientiert die bestehenden Probleme des Sektors angeht. Sie arbeitet basierend auf aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft. https://dgzle.de Mitglied des Startup-Expertenbeirats der Landwirtschaftlichen Rentenbank Blockchain-basierte Rückverfolgung bei der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse oder Echtzeitanalyse der Bodenbedingungen zur Steuerung von Pflanzenschutz und Düngung – die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist ein zukunftsweisender Wirtschaftszweig mit einem enormen Ideenpotenzial. Um diese Innovationskraft weiter zu stärken, wurde im Juli 2021 mit einer neuen Start-up-Förderung begonnen, wodurch junge, innovative Unternehmen der Branche bereits in der Frühfinanzierungsphase unterstützt werden können. Die Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt als Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum fördert nun die individuelle Anschubfinanzierung durch ein zinsgünstiges Nachrangdarlehen mit Laufzeiten von zwei bis zehn Jahren. Zusammen mit dem BMEL wird durch diese Form von Wagniskapital ein Förderprodukt konzipiert, das den Besonderheiten der Start-up-Finanzierung Rechnung trägt. ‚Innovationsgutscheine‘ für z. B. Coaching-Maßnahmen ergänzen die Förderung. Die Durchführung des gesamten Förderprogramms erfolgt durch die Landwirtschaftliche Rentenbank im Auftrag des BMEL, welche zur Prüfung der Förderanträge einen Startup-Experten-Beirat gegründet hat, bei dem die Leiterin des Reallabors, Prof. Dr. Karin Schnitker, Mitglied ist. https://www.rentenbank.de/foerderangebote/innovation/start-up-foerderung Gutachtergremium des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW zur Gewährung von Zuwendungen und Förderungen der Forschung nach der EU-Richtlinie für Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit in NRW, Düsseldorf – Vorsitzende (seit August 2023) und Mitglied (seit 2014) EIP-Agrar.NRW gibt es seit 2014. Es ist ein Förderinstrument, um gesellschaftliche Herausforderungen aktiv zu gestalten und die Innovationstätigkeit in Europa zu beschleunigen. Die Europäische Kommission verbindet mit dem verstärkten Mitteleinsatz in die Innovationsförderungen die Erwartung, dass die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie der Gartenbau auch zukünftig einen wichtigen Beitrag für eine stabile Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln leisten kann. Das müssen sie unter großem Anpassungsdruck etwa durch den Klimawandel, den Verlust von Biodiversität und den Ansprüchen der Gesellschaft an die Urproduktion leisten. Die Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-Agrar.NRW) verfolgt das Ziel, Innovationsprozesse zu fördern und den Innovationstransfer in die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie den Gartenbau zu verbessern. Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt die Bildung von Europäischen Innovationspartnerschaften im Agrarbereich. Ein acht Mitglieder umfassendes, interdisziplinäres Gutachtergremium bescheidet die Antragskizzen. Prof. Dr. Karin Schnitker war in den ersten beiden Förderaufrufen Mitglied des Gutachtergremiums und wurde mit dem dritten Förderaufruf zu dessen Vorsitzenden gewählt. Europäische Innovationspartnerschaften (EIP) - Landwirtschaftsministerium (nrw.de) DurchSTARTerpreis des Landes Niedersachsen – Mitglied der Fachjury Kategorie „Newcomer/Scale-up“ Das Land Niedersachsen sucht in einer Gemeinschaftsinitiative des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der NBank, der Initiative startup.niedersachsen und der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) die besten Start-ups aus Niedersachsen (Gründungsort und aktueller Unternehmenssitz) in vier Kategorien. Somit wird jährlich der DurchSTARTerpreis des Landes Niedersachsen vergeben. Prof. Dr. Karin Schnitker ist regelmäßiges Mitglied der Fachjury für die Kategorie „Newcomer/Scale-up“ https://durchstarterpreis.de German Startup Awards Food + Agrar der Innovate!Osnabrück Convention - Kuratoriumsmitglied Im Rahmen der jährlich stattfindenden Innovate!Osnabrück, die Convention für Agrar und Food Startups, Unternehmen, Wissenschaft und Studierende, werden die German Startup Awards Food + Agrar vergeben. https://innovate-convention.de/ . Dr. Karin Schnitker ist als Kuratoriumsmitglied jährlich bei der Vorauswahl der jeweils drei Startups für die Shortlist involviert. Die Wahl der Gewinner erfolgt dann auf der Innovate selbst. Das Reallabor ist zudem langjähriger Unterstützer, Helfer und Mitwirkender bei der Innovate durch Vorträge, Moderationen, Bewerbung der Veranstaltung und Netzwerkbildung. Vortrag Dr. Jan Berstermann + Prof. Dr. Matthias Kussin auf der Innovate!Osnabrück, Oktober 2020: https://www.youtube.com/watch?v=7hNA_NhN9-g Vortrag Prof. Dr. Karin Schnitker auf der Innovate!Now, April 2020: https://www.youtube.com/watch?v=X850qNF1QK0 Vorträge, Teilnahme sowie Moderation von Veranstaltungen, Events und Podiumsdiskussionen 2025 Vortrag anlässlich der Mitgliederversammlung des Agrotech Valley Forums e. V. , 11/25, Spelle, „Wie Lehre, Forschung und Transfer regionale Innovationskraft entfaltet: Die Fakultät AuL als Partnerin im Agrotech Valley Forum” Vortrag anlässlich des Niedersächsischen Werkstattgespräches „Entrepreneurship Education an Hochschulen", 04/25, Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover, „Entrepreneurship Integrale: Fachstudium trifft Unternehmertum“ Keynote anlässlich der Campus-Konferenz „Landschaftsentwicklung", 03/25, Osnabrück, „Naturschutz in Agrarlandschaften“ Vortrag anlässlich der Pressekonferenz und Einladung der Agrartechnik-Branche zur Einführung der neuen Studiengänge der Fakultät AuL, 03/25, Osnabrück, „Neues aus der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur: Agrarsystemtechnologie – Ein Studium mit Zukunft“ Vortrag anlässlich des Eltern-Abends der Fakultät AuL, 03/25, Osnabrück, „Studium in Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur: Entscheidung für eine gute Zukunft“ Vortrag anlässlich der Veranstaltung „cross-industrial supply chain – vom Rohstoff zum Wertstoff“, 03/25, Braunschweig, „Prozessdesign als Instrument für komplexe Innovationsfelder: Wie kann man mit klugen Prozessen ‚wicked problems‘ erfolgreich bearbeiten?" 2024 Intro-Vortrag und Moderation der Podiumsdiskussion anlässlich der UN-LCOY „Local Conferences of Youth der UN, 7. Deutsche Klimakonferenz", 10/24, Berlin, „Landwirtschaft im Klimawandel“ – Programm der LCOY 24: Klimakonferenz auf einem neuen Level Vortrag anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Landesverbandes Niedersächsische Geflügelwirtschaft e. V., 06/24, Oldenburg, „Zukunft der niedersächsischen Geflügelwirtschaft: Kipp-Punkt oder Kairos für unsere Unternehmensentwicklung?“ Vortrag (zusammen mit Jan Berstermann, Annika Tara und Pamela Wehling) anlässlich des Deutschen Hochschulforums „Innovation und Ökonomie in der Agrar- und Ernährungswirtschaft", 05/24, Triesdorf, „Landwirtschaftliche Unternehmen als Player auf dem Spielfeld von Open Innovation“ Vortrag Strategierat Bioökonomie Weser–Ems, 05/24, Vechta, „Potenziale und Herausforderungen von offenen Systeminnovationsprozessen am Beispiel biogener Kunststoffe“ Vorträge anlässlich der Tage der Landwirtschaft / Volksbank Emsland eG, 02/24, Lingen sowie Werlte, „Landwirtschaft – Jetzt ist Deine beste Zeit!“ Vortrag und Moderation der Podiumsdiskussion anlässlich des Kreisverbandstages des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes - Kreis Steinfurt, 01/24, Saerbeck, „Landwirtschaft: DER Schlüsselfaktor der Zukunft. Eure beste Zeit ist jetzt!“ Vortrag anlässlich der Jahresversammlung des Landeskontrollverbandes Niedersachsen e. V., 01/24, Meppen, „Stall, Feld oder Bioreaktor: Technologie- und Prozessinnovation und ihr Einfluss auf die Zukunft der Milcherzeugung“ 2023 Keynote anlässlich des Mobilty Startup Days, 11/23, Osnabrück, „Erfolgsfaktor Openess: Wie kann offenes Co-Design zw. Wirtschaft und Wissenschaft gelingen?“, MOBILITY STARTUP DAY , 29.11.2023 Vortrag (zusammen mit Purvi Shah-Paulini, Leiterin GIRT Münsterland) zu „Frugale innovations - an underestimated potential for sustainable economic growth" GIRT - German-Indian Roundtable, Wirtschaftsclub Düsseldorf, 08/23, 17.08.2023, 19 Uhr, German-Indian Round Table Düsseldorf – German-Indian Round Table (girt.de) Vortrag anlässlich der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Beratungsringe e. V. / Landwirtschaftskammer Niedersachsen, 06/23, „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? – Erfolg bleibt eine realistische Option!“ Vortrag anlässlich des World Agri Tec Summit, 05/23, University of Dijon/L’Institut Agro, „Together for a sustainable future - be prepared for Future career Challenges + agri-food Entrepreneurship” Jahrestagung der Junge DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e.V.), 05/23, Osnabrück, „Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft“ Vortrag des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes e.V., 02/23, Borghorst, „Geschäftsmodell Farm4Future: Warum Zebras uns den Weg weisen!“ Vortrag anlässlich der Winterversammlung Landvolk Niedersachsen e. V., 01/23, Damme, „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? – Erfolg bleibt eine realistische Option!“ 2022 Vortrag anlässlich des Kamingespräches der Jungen DLG zum Thema Agrar-Food-Startups in Deutschland, 10/22, DLG Connect, „Unternehmer- S inn: Alles Gründen beginnt im Kopf“ Keynote Offsite Unit Landwirtschaft, DMK - Deutsches Milchkontor GmbH, 10/22, Innovations Center Osnabrück, „Perspek TIEFE : Evolutionäre und revolutionäre Innovationsfelder in der Milchwirtschaft“ Moderation Focus!Session auf der Innovate!Osnabrück, 09/22, Osnabrück, „Naturschutz, Land-/Wirtschaft, Mensch: Was tun, wenn Wasser knapp wird?“ Teilnehmer*in – Prof. Dr. Ursula Eid, Hochschule Osnabrück, Sven Lake, Nature Robots, Martin Lange, Beulco GmbH & Co. KG, Lasse Polsfuß, Pflanzentheke, Heinrich Ripke, Abwasserverband Braunschweig. Mitgliederversammlung des Betriebshilfsdienstes und Maschinenringes Bentheim-Steinfurt e.V., 06/22, Ochtrup, „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? – Erfolg bleibt eine realistische Option!“ Vortrag anlässlich des 6. Hochschulforums „Ökonomie und Innovation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft", 05/22, Berner Fachschule, Schweiz, „Design Thinking als Innovationstreiber: Partizipativer Rahmenprozess zur nutzerzentrierten Strategieentwicklung in Unternehmen der Agrar- und lebensmittelnahen Branchen“ . 2021 Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse e.V. + Bundesverband Agrarhandel e.V., 11/21, Online-Webinar-Veranstaltung, „Plattformökonomie im Agrarhandel: Potenzial für Geschäftsmodellinnovation oder Geschäftsmodellerosion?" VR-Agrartag des Genossenschaftsverbandes Baden-Württemberg, 11/21, „Mikro-, Makro-, Megatrends: Hält die Zukunft, was sie uns (Landwirten) verspricht?" sowie „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? - Erfolg bleibt eine realistische Option!“ https://www.bwagrar.de/Markt-Management/Mehr-Mut-tut-gut,QUlEPTY3MzUxNzgmTUlEPTE2Mjk0Mg.html IHK-TECHTIDE-Regionalkonferenz "Digitalisierung und KI in der Landtechnik und Ernährungswirtschaft", 10/21, Maschinenfabrik Bernard KRONE GbmH & Co. KG, Spelle: Innovation und Unternehmertum: Braucht ein neues WAS ein neues WIE? Vortrag anlässlich der Herbsttagung „Verbindungsstelle Landwirtschaft und Industrie", 09/21, DBU Osnabrück: Innovation und Unternehmertum: Braucht ein neues WAS ein neues Wie? https://www.vli-agribusiness.de/aktivitaeten/veranstaltungen/bisherige-veranstaltungen/ Digitaler Jungunternehmer Tag Bauernverband Schleswig-Holstein, 06/21, „Unternehmer-Sinn: Wer neue Antworten will, muss sich neuen Fragen stellen!" https://www.bauern.sh/aktuelles/details/news/premiere-fuer-den-jungunternehmertag-von-landjugendverband-und-bauernverband.html Digitaler Auftakt Zukunftsworkshops Nordwest von Transformationsnetzwerk Agrar , AEF Agrar- und Ernährungsforum, Metropolregion Nordwest, Automotive Nordwest und das Oldenburger Energiecluster OLEC„Die Welt im Wandel – die Schlüsselbranchen in der Metropolregion Nordwest gestalten Transformation gemeinsam, Konzeption und Moderation durch Prof. Dr. Karin Schnitker, Co-Moderation Dr. Jan Berstermann und Prof. Dr. Matthias Kussin, Technische Moderation Felix Willert, Innovate GmbH" https://www.uni-vechta.de/koordinierungsstelle-transformationsforschung-agrar/veranstaltungen/trafoagrar-archiv Vortrag AgriFoodSummit, 03/21, „The third wave of Agri-Food-Transformation: Was wir haben, was wir brauchen!" https://foodsummit.crowdfoods.com 2020 Impulse Live Webinar, 06/20, „Regnose statt Prognose – Smart Business aus der Zukunft denken“ mit dem Smartbusiness Center Graz West, gemeinsame Konzeption und Moderation durch Prof. Dr. Karin Schnitker, Arno Spener, Dr. Britta Müller, Dr. Hermann Küster https://www.smartbusinesscenter.at/news/regnose-statt-prognose-smart-business-gemeinsam-aus-der-zu-kunft-denken Future Agro Challenge Vorentscheid, 06/20, TechQuartier Frankfurt, „Warum Corona uns von unserer Pfadabhängigkeit abbringt und dadurch neue Ideen entstehen (können)?" Digitale Innovate!Now, 04/20, „Warum Corona uns von unserer Pfadabhängigkeit abbringt und dadurch neue Ideen entstehen (können)?" https://www.youtube.com/watch?v=X850qNF1QK0 Podcast Agrora, Folge 1 „Was versteht man unter den Begriffen AgTec und Agribusiness… Interview von Hauke Jaeschke mit Prof. Dr. Karin Schnitker" https://anchor.fm/hauke-jaeschke/episodes/Agrora-1---Prof--Dr--Karin-Schnitker-Was-versteht-man-unter-den-Begriffen-AgTech-und-AgriBusiness-und-wie-trgt-das-Osnabrcker-Agrar-kosystem-dazu-bei--die-Agrarwirtschaft-zu-innovieren-eaa46c Farm & Food 4.0 – Workshop, 01/20, „Ecosystem AgTech – Wie können wir ein leistungsstarkes System für Zukunftsförderung entwickeln?“ Agile Moderation durch Prof. Dr. Karin Schnitker und Dr. Jan Berstermann https://www.farm-and-food.com/en/speaker/prof_dr_karin_schnitker Hochschulstimmen Podcast-Reihe, Folge 3 „Gerade Wege machen faul, ungerade Wege machen nachdenklich", 01/20, Interview von Julia Gravenstein und Prof. Dr. Carsten Morisse mit Prof. Dr. Karin Schnitker https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-den-medien-und-unsere-publikationen/podcast-hochschulstimmen/#c7860509 2019 Internationales Treffen der Agrar-Attachées und Botschafter im Auswärtigen Amt Berlin, 12/19, Berlin, „Blockchain TECHNOLOGY: Hype or real application potential for the international agri food supply chain?" Wissensvorsprung „Wirtschaft trifft Wissenschaft Hochschule Osnabrück", 10/19, Osnabrück, „Wer macht in einer agilen Organisation eigentlich was?" https://www.youtube.com/watch?v=uKqIeAJyv-M Vortrag: Innovation und Unternehmertum: Braucht ein neues WAS ein neues WIE? (Bildquelle: VLI_Herbsttagung_©HolgerBulkPhotography-253) G.E.N. – Gründer & Entwickler Nights Open Space für Entrepreneure, Innovatoren und Förderer der Hochschule Osnabrück Von Mitgliedern des heutigen Reallabors und zusammen mit Studierenden und Gründer*innen aus der Hochschule und der Region Osnabrück wurde 2016 der hochschulweite Gründerkreis G.E.N. gegründet, bei dem gründungsinteressierte/-willige Studierende und Absolvent*innen, Innovator*innen und Gründer*innen sich gemeinsam mit unterschiedlichen Dozent*innen und Mitarbeitenden der Hochschule und einem erweiterten Netzwerk von Unternehmensvertreter*innen regelmäßig austauschen und treffen. In der Regel werden zwei Geschäftsideen gepitched und die Community gibt Feedback zur Idee, stellt Netzwerk, Rat und Tat zur Verfügung. Weiterhin wird hier über alle Aktivitäten rund um das Thema Gründung durch den Gründerservice der Hochschule, Leonard Gehrmeyer, informiert. https://www.tim-osnabrueck.de/gruendung Zusammen mit den Netzwerkpartnern Netrocks GmbH, Osnabrück, Die Coachinggesellschaft mbH, Münster untersucht das Reallabor in einem Forschungsprojekt die Entwicklung eines offenen Kanals ONE:AGRAR, über den Gründer*innen sowie das G.E.N.-Netzwerk und „interessierte Community“ verbunden werden sollen. Auch hier findet regelmäßiges Matchmaking statt. https://www.one-agrar.com