Forschungsdatenbank
der Hochschule Osnabrück
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Fakultät
Drittmittelgeber
Forschungsschwerpunkte
Laufzeit
- Projektlaufzeit:
- 01.10.2026 - 30.09.2029
- Antragsteller/in:
- Prof. Dr. Andreas Büscher
- Drittmittelgeber/Förderlinie:
- Stiftung Wohlfahrtspflege NRW
- Fakultät:
- Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
- Fördersumme:
- 225.690,29 €
- Projektpartner extern:
- Der Paritätische NRW
- Projektzusammenfassung:
In Kooperation mit und unter Trägerschaft des Paritätischen NRW erfolgt in dem Projekt eine Erprobung des Fachkonzeptes der Sozialraumorientierung in der ambulanten Pflege an drei Standorten in Nordrhein-Westfalen. Ausgangspunkt des Projekts ist die These, dass eine gute häusliche Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf durch sozialräumliche und mit weiteren Angeboten vernetzte Einzelfallhilfe deutlich verbessert werden kann. Der gleiche Handlungsansatz wird mit dem seit 01.01.2017 gültigen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff verfolgt. Dieser hat jedoch bis heute in der ambulanten Pflege in den Rahmenverträgen oder in der Versorgungspraxis noch keine Umsetzung erfahren. Ein Ziel des Projektes ist somit, den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff in der Versorgungspraxis anzuwenden und modellhaft die damit verbundenen Potenziale aufzuzeigen.
Zielgruppe des Modellprojektes sind Menschen, die Leistungen eines Pflegedienstes in Anspruch nehmen. Einebezogen werden sollen bis zu 75 pflegebedürftige Personen und ggf. ihre An- und Zugehörigen. Eine weitere Zielgruppe sind die teilnehmenden Pflegekräfte in den ambulanten Pflegediensten. Sie sollen für die dauerhafte Anwendung des Fachkonzeptes Sozialraumorientierung gewonnen werden, so dass ihr Engagement zur Übertragung der im Zuge des Projektes neu erworbenen Kenntnisse in die eigene Pflegepraxis geweckt wird.
In einer Findungs- und Grundlagenphase kommen die beteiligten Pflegedienste, der Trägerverband und die wissenschaftliche Begleitung an der Hochschule Osnabrück zusammen und finalisieren die konzeptionellen Grundlagen des Projekts und stimmen sich hinsichtlich der Informations- und Schulunsgbedarfs für die beteiligten Pflegedienste ab, In der Schulungs-, Erprobungs- und Anpassungsphase erfolgt auf der Basis einer Schulung der beteiligten Pflegefachpersonen die Umsetzung der Sozialraumorientierung in der Praxis. Diese Umsetzung wird durch die wissenschaftliche Begleitung evaluiert im Hinblick auf die Übertragbarkeit des Ansatzes, die erforderlichen Instrumente und Voraussetzungen sowie die Auswirkungen des Ansatzes auf pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.