Zeige Ergebnisse 321 bis 330 von 332.

Wingenfeld, K.: The long way from task-based to needs-needs based professional home care nursing services in recent reforms of the German long-term care insurance. Transforming Care Conference. Kopenhagen/

Hochschule Osnabrück Zukunftsbrücke. Fellow Chinese German Young Professional Campus, by Mercator Program Centre for International Affairs and BMW Foundation Herbert Quandt, seit 2015 World Responsible Leader

& Haupt, C. (2023d): Workshop: Intercultural sensitivity in professional training and university programmes - an interprofessional course. Jahrestagung 2023 GMA – Gesellschaft für Medizinische Ausbildung

Wissens- und Informationsverarbeitung in der Landwirtschaft - professional Bund IuI DaLLi – Extensive Dachbegrünungen in urbanen Landschaften als Lebensraum für Insekten – ein Modellvorhaben im

, Germany. in: Greppa Näringen (Ed.), Environmental Goals in Professional Vegetable and Potato Production, Alnarp, Sweden. Anlauf, R., 2003: Book Review on „Nielson & Wendroth: Spatial and temporal

zum Thema „Warum Digitalisierungsprojekte scheitern“. com! professional, www.com-magazin.de/praxis/digitalisierung/digitalisierungsprojekte-scheitern-2534357.html . Interview zum Thema „Duzen von Kunden

Forschungskolleg FamiLe Personen Zweite Förderphase Kollegiatinnen und Kollegiaten Annika Bode Annika Bode absolvierte von 2002 bis 2005 ihre Hebammenausbildung in Bochum. Sie war in den Jahren 2005 bis 2013 als angestellte und freiberufliche Hebamme in Bottrop und Umgebung tätig. 2008 nahm sie das Studium "Midwifery" an der Hochschule Osnabrück auf, welches sie 2010 mit dem Abschluss Bachelor of Science erfolgreich beendete. Ebenda schloß sich von 2011-2014 ein Masterstudium an. Das Thema ihrer Abschlussarbeit zum Erhalt des Master of Arts im Management in der Gesundheitsversorgung lautet "Arbeitszufriedenheit im Krankenhaus am Beispiel von Hebammen. Herausforderungen für das Klinikmanagement". Von 2011-2012 absolvierte Annika Bode eine Weiterbildung zur Praxisanleiterin; sie ist ab 2013 tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Hebammenkunde an der Hochschule für Gesundheit in Bochum und war von Juni 2015 bis August 2019 im Forschungskolleg "Familiengesundheit im Lebensverlauf" am Standort Hochschule Osnabrück wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sie ist Doktorandin des Kollegs "FamiLe". Promotionsvorhaben Frauengesundheit im Kontext der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Berufstätige Mütter werden mit unterschiedlichen Rollenanforderungen konfrontiert, welche häufig für Gefühle von Anspannung und Überforderung sowie Konflikte und negative Konsequenzen für die Gesundheit verantwortlich sind. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Erhebung und Darstellung der Gesundheit von Frauen unter besonderer Berücksichtigung der Einflussfaktoren auf persönlicher, familiärer und beruflicher Ebene. Dieses erfolgt über eine grundsätzliche Beschreibung der Entstehung von Gesundheit und einer quantitativen Analyse individueller Einflussgrößen auf den genannten Ebenen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Empfehlungen zur Verbesserung der Frauengesundheit unter Einbezug interner und externer Ressourcen. "Die Ressourcen der Mütter sind zentral für ihre Gesundheit" , ein Interview von Isabell Dieckmann mit der Doktorandin des Forschungskollges "Famile", Annika Bode, im Forschungsbericht WIR (2015) der Hochschule Osnabrück, 2016. Veröffentlichung Bode, A, Dorin L, Metzing S, Hellmers C. (2018): Methodisches Vorgehen zur Entwicklung eines Instrumentes für die Erfassung mütterlicher Gesundheit. In: 4. Internationale Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi). Mainz, 16.02.2018. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2018. Doc18dghwiP04. DOI: 10.3205/18dghwi10, URN: urn:nbn:de:0183-18dghwi108 (http://www.egms.de/en/meetings/dghwi2018/18dghwi10.shtml) Vortrag Bode, A., Metzing, S., Hellmers, C. (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Frauengesundheit im Kontext der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Poster Bode, A., Dorin, L., Metzing, S., Hellmers, C. (2018): Müttergesundheitsforschung – Repräsentativität der eigenen Stichprobe. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf, Osnabrück, 25.05.2018. Bode A, Dorin L, Metzing S, Hellmers C (2018): Müttergesundheitsforschung – Große Stichproben mittels Onlinebefragung. Tag der Forschung, 19.01.2018 in Witten. Bode A, Dorin L, Metzing S, Hellmers C (2018): Methodisches Vorgehen zur Entwicklung eines Instrumentes für die Erfassung mütterlicher Gesundheit; 4. Internationalen Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft, 16.02.2018 in Mainz. Bode, A., Dorin, L., Metzing, S., Hellmers, C. (2017): Mothers managing work and family – a topic for midwives? 31st ICM Triennial Congress, Toronto, Canada, 18.-22.06.2017. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30a, D- 49076 Osnabrück/ Besucheranschrift: Barbarastr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0107, Telefon: 0541 969-7179 oder 7284, Email: a.bode@hs-osnabrueck.de Katja Daugardt Katja Daugardt absolvierte von 1995 bis 1998 ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am Klinikum Hallerwiese in Nürnberg, anschließend arbeitete sie mehrere Jahre in unterschiedlichen klinischen Bereichen in ihrem Beruf wie als Praxisanleiterin. Von 2003 bis 2007 studierte sie Pflegepädagogik an der Fachhochschule Münster. Während dieser Zeit leistete sie auch Projektarbeit in einem außeneuropäischen Gesundheitssystem, Java/Indonesien. Sie beschloss das Studium als Diplom Berufspädagogin (FH), arbeitete zunächst als freiberufliche Dozentin in Bildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Hamburg und wechselte dann an eine Bildungseinrichtung in Niedersachsen als festangestellte Dozentin. Katja Daugardt studierte von 2010-2013 Pflegewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar und erhielt den Grad Master of Science Nursing. Von Juni 2015 bis 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg FamiLe am Standort Universität Witten/Herdecke und ist Doktorandin des Kollegs. Promotionsvorhaben Das Erleben und Bewältigungshandeln von Familien mit einem chronisch kranken Kind oder Jugendlichen im Prozess der Migration Zentrale Ziele des Promotionsvorhabens sind es, Einsichten in das Erleben und das Bewältigungshandeln von Migrantenfamilien mit einem chronisch kranken Kind oder Jugendlichen unter Berücksichtigung der jeweiligen Phase im Migrationsprozess zu erlangen. Es soll ein Beitrag zur Gesundheitsförderung und Krankheitsbewältigung von Migrantenfamilien mit einem chronisch kranken Kind/Jugendlichen geleistet werden, indem Grundlagen geschaffen werden, die zur Konzeption ressourcenorientierter Unterstützungs- und Hilfeangebote genutzt werden können, um ggf. langen und kostenintensiven Versorgungsverläufen vorzubeugen. Bereits bestehende Unterstützungs- und Hilfsangebote könnten erweitert, ergänzt oder theoretisch fundiert werden. Denn nur mit Interventionsangeboten, die vorhandene Ressoucen aufgreifen und die auf den individuellen Bedarf der Migrantenfamilien abgestimmt sind, kann diese Zielgruppe erreicht werden. Des Weiteren zielt dieses Forschungsvorhaben darauf ab, Aufmerksamkeit auf Migrantenfamilien mit einem chronisch kranken Kind/Jugendlichen zu richten, um einen Beitrag zur "Chancengleichheit" zu erbringen. Weitere Informationen zum Projekt oder zur Teilnahme entnehmen Sie dem Flyer. Veröffentlichung Daugardt, K., Knecht, C., Büscher, A., Metzing, S.: 1.11-P12 Families with a migration background: living with a chronically ill child or young adult. A literature review. European Journal of Public Health, Volume 28, Issue suppl_1, 1 May 2018, S. 123-124. Vortrag Daugardt, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Metzing, S. (2016): Aus der Perspektive von Familien mit Migrationshintergrund: chronisch kranke Kinder. Veran­staltung anlässlich der Vertragsunterzeichnung der Kooperation der Hochschule für Gesundheit (hsg), Bochum und der Universität Witten/Herdecke (UW/H), Witten. Bochum, 28.04.2016. Daugardt, K.; Metzing, S.; Büscher, A.: (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Das Erleben und Bewältigungshandeln von Familien mit einem chronisch kranken Kind oder Jugendlichen im Prozess der Migration, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Poster Daugardt, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Metzing, S. (2018): Kinder mit chronischen Erkrankungen: Wie Familien im Prozess der Migration ihre Situation erleben. Ein Zwischenstand. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebens­verlauf-FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Daugardt, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Metzing, S. (2018): Families in the process of migration: Living with a chronically ill child. A literature study. 1st World Congress on Migration, Ethnicity, Race and Health. Diversity and Health. Edinburgh, 17.05.2018. Daugardt, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Metzing, S. (2018): Familien im Prozess der Migration: Leben mit einem chronisch kranken Kind. Ein Literaturreview. Tag der Forschung 2018. Universität Witten/Herdecke. Witten, 19.01.2018. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft, Stockhumer Str. 12, D-58453 Witten, Raum D 42, Telefon: 02302 926-292 Email: katja.daugardt@uni-wh.de Sandra Falkson Sandra Falkson absovierte im Universitätsklinikum in Münster von 1989 bis 1993 ihre Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Sie war bis 2000 in unterschiedlichen Kliniken in ihrem Beruf tätig, sammelte im heilpädagogischen Bereich wie in der außerklinischen Kinderintensivpflege mehrjährige Erfahrungen und studierte Pflegewissenschaft von 2009 bis 2012 an der Fachhochschule Osnabrück. Im Anschluss an ihren Bachelorabschluss studierte sie an der Universität Witten/Herdecke Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt familienorientierte Pflege und arbeite als studentische Hilfskraft sowie als freie Mitarbeiterin an Studien zu dieser Thematik. Sandra Falkson erhielt 2015 den Grad Master of Science Pflegewissenschaft und war als Pflegewissenschaftlerin sowie als Rehakoordinatorin im Neurozentrum Niedersachsen in Bad Essen tätig. Von Juni 2015 bis 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeitein im Forschungskolleg FamiLe am Standort Universität Witten/Herdecke und ist Doktorandin des Kollegs. Promotionsvorhaben Erleben und Bewältigungshandeln von Familien häuslich beatmeter Kinder und Jugendlicher Im Fokus der Untersuchung steht das subjektive Erleben von Familien beatmeter Kinder und Jugendlicher, die zu Hause betreut werden. Die Zielsetzung besteht darin, Einsicht in die familiale und persönliche Situation beatmeter Kinder und Jugendlicher zu erlangen, um zu verstehen wie die Familienmitglieder den Alltag mit der außerklinischen Beatmungssituation erleben und wie sie ihre Erfahrungen interpretieren. Ziel ist es Ressourcen, Bedürfnisse und Probleme der Familien herauszuarbeiten. Darüber hinaus zielt die Arbeit darauf ab, Prozesse der Bewältigung und der Beziehungsgestaltung zu verstehen und damit zum gegenseitigen Verständnis beizutragen. Veröffentlichungen Falkson, S.; Roling, M.; Knecht, C.; Hellmers, C.; Metzing, S. (2017): Home ventilated children. The daily life with a ventilator dependent child from the perspective of the family. A literature review (Abstract). Verpleegkunde nr. 1, maart 2017, pagina 32. Falkson, S., Knecht, C., Hellmers, C., & Metzing, S. (2017). The Perspective of Families With a Ventilator-Dependent Child at Home. A Literature Review . Journal of Pediatric Nursing, 36, 213–224. doi:10.1016/j.pedn.2017.06.021 Frei abrufbar bis 01.09.2017. Vorträge Falkson, S. (2018): Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: Familien mir einem pflegebedürftigen Kind. Fünfte Sitzung des unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, 24.04.2018. Roling M., Falkson S., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2018): Former young carers: The impact on early caregiving over the lifespan. A Grounded Theory Study. International Conference Family Health over Lifespan. Groningen. 08.02.2018. Falkson S., Roling M., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2018): The perspective of families in Germany with a ventilator-dependent child at home. International Conference Family Health over Lifespan. Groningen. 08.02.2018. Falkson S., Roling M., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2016): Das Leben mit einem häuslich beatmeten Kind aus der Perspektive der Familie 25. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) e.V., Köln, 22.07.2017. Falkson, S.; Hellmers, C.; Metzing, S. (2016).:Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Erleben und Bewältigungshandeln von Familien häuslich beatmeter Kinder und Jugendlicher, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Poster Falkson, S.; Hellmers, C.; Metzing, S. (2018): Das Leben mit einem häuslich beatmeten Kind aus der Familienperspektive- Ergebnisse. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Falkson S., Roling M., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2016): Das Leben mit einem häuslich beatmeten Kind aus der Perspektive der Familie. 25. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) e.V. 22.- 24.07.2017, Köln Falkson S.; Roling M.; Knecht C.; Hellmers C.; Metzing S. (2016): Home ventilated children. Daily life with a ventilator-dependent child from the perspective of the family: A literature review. 16th European Doctoral Conference in Nursing Science, Bern 17.09.2016. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaften, Stockumerstr. 12, D-58453 Witten, Raum D 42, Telefon: 02302 926-294 Email: sandra.falkson@uni-wh.de Katharina Handke Katharina Handke absolvierte von 2003-2006 ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in den Krankenhäusern des Mühlenkreises und arbeitete anschließend im ambulanten Pflegedienst für Beatmungspatienten. Von 2008 bis 2011 schloss sie das Bachelorstudium Pflegewissenschaften an der Hochschule Osnabrück an. Während des Studiums wurden berufliche Erfahrungen als Gesundheits- und Krankenpflegerin in unterschiedlichen Pflegebereichen gesammelt. Katharina Handke arbeitete von 2011-2014 als Assistentin der Pflegedirektion im Marienhospital Osnabrück und von 2014-2015 als wissenschaftliche HIlfskraft an der Hochschule Osnabrück. Ihr an der Universität Witten/Herdecke 2012 aufgenommenes Masterstudium der Pflegewissenschaft beendete sie 2015 und war bis August 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg "FamiLe" am Standort Hochschule Osnabrück. Sie ist seit 2015 Doktorandin des Forschungskollegs "Famile". Promotionsvorhaben Die Bedeutung von Familie bei obdach- und wohnungslosen Menschen in gesundheitlichen Problemlagen Die Dissertation beschäftigt sich mit der familialen Sorge bei obdach- und wohnungslosen Menschen. Im Fokus der qualitativen Untersuchung stehen Gestaltungs- und Veränderungsprozesse von Familien. Es wird danach geschaut, welche Bedeutung Familie hat, wer die familiale Sorge übernimmt und welchen Anteil professionell Pflegende daran haben. Ziel der Dissertation ist es, einen Einblick in die familiale Welt obdach- und wohnungsloser Menschen zu gewinnen und somit einen Beitrag für den Wissensstand der pflegerischen Versorgung zu leisten. Veröffentlichungen Kapsch, K.; Sorber, M.; Dorin, L.; Schnepp, W.; Büscher, A. (2016): Homeless people: A literature review on the experiences with nursing care in the context of health problems, Conference Proceedings of the X. International Nusring Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava:93-99. Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2016): Couples faced with chronic illness: A literature review about the phenomenon „concurrent relationships“, Conference Proceedings of the X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava:188-195. Kapsch, K.; Büscher, A. (2016): Wohnungslos und krank. Welche Rolle spielt die Familie? In: Dr. med. Mabuse. 221(3): 27-29. Vorträge/ Poster Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2017): Constructions Of Partner Relationship In Couples Faced With Chronic Illness. 13th International Family Nursing Conference. “The Art and Science of Family Nursing: Transforming Health for Families”, Pamplona, 15.06.2017. Sorber, M.; Kapsch, K; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2017): Alternative Konstruktionen von Paarbeziehungen bei chronischer Krankheit: Eine Analyse partnerschaftlicher Gestaltungs- und Herstellungsleistungen im Kontext chronischer Krankheit. Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.2017. Kapsch, K.; Schnepp, W.; Büscher, A. (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Die Bedeutung von Familie bei obdach- und wohnungslosen Menschen in gesundheitlichen Problemlagen, Universität Witten-Herdecke, 21.10.2016. Kapsch, K.; Sorber, M.; Dorin, L.; Schnepp, W.; Büscher, A. (2016): Homeless people: A literature review on the experiences with nursing care in the context of health problems. X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava, 26.5.2016 Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2016): Couples faced with chronic illness: A literature review about the phenomenon „concurrent relationships“. X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava, 26.5.2016 Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30a, D-49076 Osnabrück/ Besucheranschrift: Barbarastr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0107, Telefon: 0541 969-7179 oder 7284, Email: k.kapsch@hs-osnabrueck.de Riccardo Keßler Riccardo Keßler studierte von 2007 bis 2011 Soziologie und Philosophie an der Friedrich-Schiller- Universität in Jena und schloss mit dem Thema " Integration in der Exklusion" den Bachelor of Arts ab. Anschließend absolvierte er dort bis 2014 das Masterstudium der Soziologie. Seine Masterarbeit trägt den Titel " Familiäre Bewältigungsstrategien bei schwerer Krankheit am Beispiel der Sepsiserkrankung". Riccardo Keßler arbeitete während seiner Studienzeit als wissenschaftliche Hilfskraft und Tutor am Lehrstuhl für Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie unter der Leitung von Prof. Dr. Bruno Hildenbrand. Von Juni 2015 bis 2018 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungskolleg FamiLe am Standort Universität Witten/Herdecke und ist seit 2015 Doktorand des Kollegs. Promotionsvorhaben Sepsis überleben - Familiales Handeln nach einer schweren Sepsiserkrankung In der beabsichtigten qualitativen Studie sollen nachstationäre Herausforderungen und Aufgaben von Familien im Kontext einer überlebten schweren Sepsiserkrankung identifiziert und systematisiert werden. Hierbei erhält der Umgang mit diesen Anforderungen eine besondere Berücksichtigung, da familienspezifische Strategien der Bewältigung einbezogen werden. Im Kontext des Wissens- und Therapiemangels rund um den nachstationären Rehabilitationsverlauf von Überlebenden einer schweren Sepsiserkrankung ist es das Ziel der Studie, die gewonnenen Ergebnisse einem Aufbau von Rehabilitationsstandards zur Verfügung zu stellen. Vorträge Keßler, R.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Sepsis überleben – Familiales Handeln nach einer schweren Sepsiserkrankung, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Keßler, R.; Knecht, C.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2016): Nachstationäre Rehabilitation bei überlebter Sepsis – Eine Literaturstudie. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie „Gesundheit – bio.psycho.sozial 2.0“, Charité Universitätsmedizin Berlin, 29.9.2016. Poster Keßler, R.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W.(2018): Familiale Auswirkungen bei überlebter Sepsis – Ein Fallbeispiel. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Keßler, R.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2017): Familial coping in the post discharge process after surviving a sepsis. 8. Internationaler Kongress der Deutschen Sepsis-Gesellschaft. Sepsis Update 2017. Facing the Challenges, Weimar, 07.9.2017. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department Pflegewissenschaft, Stockumerstr. 12, D-58453 Witten, Raum D 42, Telefon: 02302 926-292 Email: riccardo.kessler@uni-wh.de Anna Möller Anna Möller absolvierte von eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am Albertinenkrankenhaus in Dissen a.T.W. Sie war mehrere Jahre auf der herzchirurgischen intermediate Care Station der Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde tätig. 2007 bis 2010 studierte sie Pflegewissenschaften an der Hochschule Osnabrück und schloss mit dem Bachelor of Arts ab. 2010 bis 2012 folgte das ebenfalls in Osnabrück erfolgreich abgeschlossene Masterstudium im Fach "Management im Gesundheitswesen". Das Thema der Masterarbeit lautete: "Soziale Ungleichheit in der ambulanten Pflege". Parallel zum Studium war Anna Möller in Teilzeit weiterhin als Krankenschwester tätig. Nach dem Masterstudium war sie zunächst als Rehakoordinatorin im Neurozentrum Niedersachen in Bad Essen tätig, dann wechselte sie an die Hochschule Osnabrück als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Von Juni 2015 bis August 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbiterin im Forschungskolleg "FamiLe" an der Hochschule Osnabrück. Promotionsvorhaben Soziale Ungleichheit in der Gestaltung häuslicher Pflegearrangements Die Familie gilt hierzulande noch immer als die wichtigste Institution zur Erbringung pflegerischer Leistungen und pflegende Angehörige können als größter Pflegedienst der Nation betrachtet werden. Die Familie nimmt bei Fragen pflegerischer Versorgung eine zentrale Stellung ein, denn oftmals entscheidet sie über Zeitpunkt, Intensität, Häufigkeit und Art der Inanspruchnahme pflegerischer Leistungen. Diese pflegenden Angehörige/Familien sehen sich täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, zu deren Bewältigung es mitunter umfangreicher finanzieller, sozialer sowie kultureller Ressourcen bedarf. Diese sind jedoch gesellschaftlich ungleich verteilt. Das Angewiesen sein auf finanzielle, soziale und kulturelle Ressourcen fördert möglicherweise die Entstehung sozialer Ungleichheiten, aber auch deren Manifestation. Die Dissertation geht daher der Frage nach: Welche Bedeutung haben unterschiedliche Ressourcen - finanzielle, soziale, kulturelle - bei der Gestaltung häuslicher Pflegearrangements? Veröffentlichung Möller, A., Osterfeld, A., Büscher, A. (2013): Soziale Ungleichheit in der ambulanten Pflege. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 46 (4): S. 312-316 Poster Bode, Annika; Büscher, Andreas; Daugardt, Katja; Dorin, Lena; Falkson, Sandra; Hellmers, Claudia; Kapsch, Katharina; Keßler, Riccardo; Knecht, Christiane; Kuhr, Claudia; Metzing, Sabine; Möller, Anna; Niessen, Karin; Roling, Maren; Schnepp, Wilfried; Söhngen, Julia; Sorber, Michaela; Stelzig, Stephanie; Strack, Kirsti; zu Sayn-Wittgenstein, Friederike; Werner-Bierwisch, Therese (2015): Das Forschungskolleg „FamiLe“ Familiengesundheit im Lebensverlauf. 3. Internationale Fachtagung des Verbund Hebammenforschung „Geburt weiter denken“ Hochschule Osnabrück, 27.11.2015 Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät füt Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30a, D-49076 Osnabrück/ Besucheranschrift: Barbarastr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0107, Telefon: 0541 969-7179 oder 7284, Email: a.moeller@hs-osnabrueck.de Karin Niessen Im Jahr 1990 begann mit dem Abschluss der Ausbildung zur Hebamme in Wuppertal meine berufliche Tätigkeit über vier Jahre als angestellte Hebamme im Kreißsaal in Remscheid mit freiberuflichen Nebentätigkeiten in den Bereichen Geburtsvorbereitung und häusliche Wochenbettversorgung. In den folgenden 16 Jahren begleitete ich Familien in freiberuflicher Hebammenarbeit in der Schwangerenvorsorge, bei klinischen und außerklinischen Geburten und in Wochenbett und Stillzeit. Dabei legte ich meinen Schwerpunkt auf die Betreuung vulnerabler Familien und Teenagereltern in Zusammenarbeit mit der Caritas. 2003 nahm ich ein berufsbegleitendes Studium der Pflegepädagogik an der katholischen Fachhochschule Osnabrück auf. Zugleich nahm ich die Lehrtätigkeit als Honorardozentin in der Gesundheits- und Krankenpflege an Schulen im Bergischen Land und im Hebammenwesen an der Hebammenschule in Wupptertal auf. 2007 habe ich das Studium erfolgreich mit dem Diplom an der Hochschule Osnabrück beendet. Während der Weiterführung der freiberuflichen Hebammentätigkeit bis 2010 absolvierte ich eine Fortbildung zur Qualitätsmanagementmoderatorin und gab Fortbildungen für Hebammen. 2010 erfolgte mein Wechsel in die Lehre der Hebammenschule Hamburg. Seit 2012 gebe ich geburtshilfliche Lehre im Studiengang Pflege an der Mathias Hochschule in Rheine. Von Juni 2015 bis Feburar 2019 war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg "FamiLe" am Standort Hochschule Osnabrück. Seit Juni 2015 bin ich Doktorandin des Kollegs. Promotionsvorhaben Das Erleben von Frauen in sehr fortgeschrittenem Alter im Übergang zur Mutterschaft Späte Mutterschaft ist kein neues, jedoch zunehmendes Phänomen mit besonderen Herausforderungen für Frauen. Die qualitative Forschungsarbeit beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Wie erleben Frauen in der Lebensmitte den Übergang zur Mutterschaft? Wie beeinflusst die Konfrontation mit den epidemiologischen Altersrisiken das Erleben? Wie erleben späte Mütter ihre Gesundheit und welche Entscheidungen treffen sie diesbezüglich? Welche Erkenntnisse sind für die gesundheitliche Versorgung der Frauen abzuleiten? Haben Sie Interesse an dem Forschungsprojekt? Dann entnehmen Sie gerne weitere Informationen dem Informationsflyer . Veröffentlichung Werner-Bierwisch, T., Pinkert, Ch., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2018). Mothers’ and fathers’ sense of security in the context of pregnancy, childbirth and postnatal period: an integrative literature review. BMC Pregnancy and Childbirth, 18:473. Doi.org/10.1186/s12884-018-2096-3. Niessen K., Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Mutterschaft ab 35 Jahren: Das Altersrisiko in der Wahrnehmung von Frauen – eine Literaturstudie / Motherhood at the age of 35 and over: The risk of advanced maternal age as perceived by women - a literature study. Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie, 221(3): 111-121. Vortrag Niessen, K., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe". Das Erleben von Frauen in sehr fortgeschrittenem Alter im Übergang zur Mutterschaft, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Poster Niessen, K., Metzing, S., zu Sayn-Wittgenstein, F. (2018): Jetzt noch ein Kind?- Wie erleben Frauen die soziale Altersobergrenze für Schwangerschaft. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf- FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Niessen, K., Neisemeier, I., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2018): Mütter ≥ 40 Jahren- eine deskriptive Sekundärdatenanalyse , 4. Internationale Fachtagung Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaften am 16.2.2018 in Mainz. Niessen, K., Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Experiences in Transition to Motherhood Made by Women of Very Advanced Maternal age - A Literature Review. 31 st ICM Triennial Congress, Toronto, Canada, 18.-22.6.2017. Werner-Bierwisch, T., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2017): The Experiences of Security during Pregnancy and Childbirth: A Literature Review. 31st ICM Triennial Congress Toronto, Canada, 18.-22.6.2017. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30a, D-49076 Osnabrück/ Besucheranschrift: Barbarastr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0106, Telefon: 0541 969-7285 Email: k.niessen@hs-osnabrueck.de Maren Roling Maren Roling absolvierte von 1991 bis 1994 ihre Ausbildung zur examinierten Krankenschwester im Marienhospital in Osnabrück. Im Anschluss daran arbeitete sie dort zunächst auf einer internistischen Abteilung und wechselte 1995 auf die internistische Intensivstation. In der Zeit von 1999 bis 2001 nahm sie dort an der Fachweiterbildung für Intensiv- und Anästhesie teil. Seit 2010 ist Maren Roling als Dozentin in einem Bildungszentrum tätig. Sie nahm 2009 an der Hochschule Osnabrück das Studium der Pflegewissenschaften auf, machte 2012 dort ihren Bachelorabschluss, dem der berufsintegrierende Mastersudiengang Pflegewissenschaften an der Universität Witten/Herdecke mit einem Schwerpunkt im Bereich der familienorientierten Pflege folgte. Sie schloss mit dem akademischen Grad Master of Science das Studium ab und war von Juni 2015 bis 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg "FamiLe" am Standort Universität Witten/Herdecke.Sie ist seit Juni 2015 Doktorandin des Kollegs. Promotionsvorhaben Einsicht in die Lebenswelt ehemaliger pflegender Kinder und Jugendlicher aus ihrer Perspektive als Erwachsene Das Forschungsthema fokussiert die Lebenswelt ehemalig pflegender Kinder und Jugendlicher aus ihrer Perspektive als Erwachsene. Ziel der Arbeit soll es sein, die gegenwärtige Lebenssituation der ehemals Pflegenden nach der "Pflegeerfahrung" abzubilden, um Bedürfnisse zu eruieren und einen daraus resultierenden professionellen Unterstützungsbedarf zu skizzieren. Daher lautet die zentrale Forschungsfrage: Wie erleben ehemalige Kinder und Jugendliche ihre familiale Situation und welchen Einfluss nimmt die erlebte Pflegeerfahrung auf ihr Leben als Erwachsener? Die Arbeit soll einen pflegewissenschaftlichen Beitrag leisten, indem dieser noch sehr unerforschten Gruppe sowohl wissenschaftlich als auch gesellschaftspolitisch Aufmerksamkeit gewidmet wird. Vortrag Roling M., Falkson S., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2018): Former young carers: The impact on early caregiving over the lifespan. A Grounded Theory Study. International Conference Family Health over Lifespan. Groningen. 08.02.2018. Falkson S., Roling M., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2018): The perspective of families in Germany with a ventilator-dependent child at home. International Conference Family Health over Lifespan. Groningen. 08.02.2018. Poster Roling, M., ​Hellmers, C., Metzing, S. (2018): Ehemalig pflegende Kinder und Jugendliche – Auswirkungen der frühen Pflege aus der Perspektive als Erwachsene: Eine Grounded Theory Studie 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Roling, M.; Hellmers, C.; Metzing, S. (2016). Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Einsicht in die Lebenswelt ehemalig pflegender Kinder und Jugendlicher aus ihrer Perspektive als Erwachsene, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaften, Stockumer Str. 12, D-58453 Witten, Raum D 42, Telefon: 02302 926-294 Email: maren.roling@uni-wh.de Dr. Martina Schlüter-Cruse Martina Schlüter-Cruse absolvierte von 1994-1997 ihre Ausbildung zur Hebamme an der St.-Vincenz Frauenklinik in Paderborn und arbeitete im Anschluss als angestellte Hebamme im Kreißsaal des St.-Walburga Krankenhauses in Meschede mit freiberuflicher Nebentätigkeit. Von 2002-2006 studierte sie neben ihrer Beschäftigung als Hebamme Pflegepädagogik an der Fachhochschule in Münster, Abschluss als Dipl. Berufspädagogin. Anschließend nahm sie die Tätigkeit als Lehrerin für Hebammenwesen an der Hebammenschule des St.-Franziskus-Hospitals in Ahlen auf (2006-2010). Von 2010-2013 folgte die Anstellung als stellvertretende Schulleiterin und Lehrerin an der Hebammenschule des Universitätsklinikums in Bonn mit den Schwerpunkten Praxisanleitung, Aufbau von Lernortkooperation und Qualitätsmanagement. Von 2013 bis 2016 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Familienorientierte geburtshilfliche Versorgung (FageV) an der Hochschule Osnabrück unter Leitung von Frau Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein. Im Anschluss war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg FamiLie und nach erfolgter Promotion bis August 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterein im Verbund Hebammenforschung. Frau Schlüter-Cruse ist seit WS 2018/2019 Professorin für Hebammenwissenschaft an der hsg Bochum. Promotionsvorhaben Die Kooperation von freiberuflichen Hebammen in den Netzwerken Frühe Hilfen Die sektorenübergreifende Kooperation zwischen den Berufsgruppen des Gesundheitswesens und der Kinder- und Jungendhilfe wird in Deutschland derzeit als zentrales Ziel im Zusammenhang des Auf- und Ausbaus der Netzwerke Frühe Hilfen diskutiert. Freiberuflich tätige Hebammen werden in den Frühen Hilfen als wichtige Partnerinnen angesehen. Im Fokus des Forschungsvorhabens steht die Kooperation freiberuflicher Hebammen mit den Berufsgruppen des Gesundheits- und des Sozialwesens. Die Grundlage der qualitativen Studie bilden Interviews mit freiberuflichen Hebammen in Deutschland. Die Ergebnisse können genutzt werden, um ein umfassendes Verständnis zur Kooperation freiberuflicher Hebamme in den Frühen Hilfen auf der Basis eines veränderten Versorgungsbedarfs von Frauen und Familien zu gewinnen. Veröffentlichungen Schlüter-Cruse, M. & Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Die Vertrauensbeziehung zwischen freiberuflichen Hebammen und Klientinnen im Kontext der interprofessionellen Kooperation in den Frühen Hilfen: eine qualitative Studie. Zeitschrift für Hebammenwissenschaft (J Midwifery Sci), 5(2), 77–85. Schlüter-Cruse, M. & Jonas, W. (2017): Auf Kooperationskurs. Forschungsbesuch am Karolinska Institut. Deutsche Hebammenzeitschrift, 69 (7), 78–83. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2016): Interprofessional cooperation by midwives in the field of out-of-hospital obstetrical care: an integrative review/ Interprofessionelle Kooperation von Hebammen im Handlungsfeld der ambulanten geburtshilflichen Versorgung: ein integratives Review . International Journal of Health Professions, 3(2), 136-152, doi:10.1515/ijhp-2016-0025. Schlüter-Cruse, M., Sayn-Wittgenstein, F. zu, Schnepp, W. (2016): Die Kooperation von Hebammen im Kontext der ambulanten Versorgung – Ergebnisse einer Literaturstudie. Zeitschrift für Hebammenwissenschaft (J Midwifery Sci). 04 (Suppl. 01), 25-27. doi: 10.3205/16dghwi13. Schlüter-Cruse, M., Haldenwang, U. (2015): Familiengesundheit im Lebensverlauf. Bericht zur gleichnamigen Fachtagung im November 2014. Witten/Herdecke. Kooperationsverbund gesundheitliche Chancengleichheit. Verfügbar unter: http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/?id=artikelautor&artikel2=950 [15.03.17] Vorträge Schlüter-Cruse, M. & Sayn-Wittgenstein, F. zu (2018): Die Kooperation freiberuflicher Hebammen im Kontext Früher Hilfen. Armut und Gesundheit. Der Public Health Kongress in Deutschland, Berlin, 21.03.2018. Schlüter-Cruse, M.; Schnepp, W.; zu Sayn-Wittgenstein, F. (2017): Fördernde und hemmende Einflüsse auf die interprofessionelle Kooperation von Hebammen in der außerklinischen Versorgung – Ergebnisse eines integrativen Reviews. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung, Berlin, 06.10.2017. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Cooperative activities of free-lance midwives in Early prevention networks in Germany: Chances and challenges. Care4 International Scientific Nursing and Midwifery Congress, Antwerpen, 09.02.2017. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2015): Interprofessionelle Kooperation in den Frühen Hilfen – (k)ein Thema für Hebammen? 3. Internationale Fachtagung – Geburtshilfe weiter Denken, Osnabrück, 27.11.2015. Schlüter-Cruse, M., Schumann, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2015): Early Prevention: Multidisciplinary Cooperation as a Challenge for Midwifery in Germany. 3rd International Staff Week. In the field of Early Life Family Care, Carinthia University of Applied Sciences, Klagenfurt, 07.05.2015. Poster Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2018): Welche Ausgangsbedingungen prägen die interprofessionelle Kooperation freiberuflicher Hebammen in den Frühen Hilfen? 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W. Sayn-Wittgenstein, F. zu (2016): Hebammen und das Versorgungskonzept Frühe Hilfen – Samplingstrategien im Forschungsprozess . Forschungsworkshop der Hebammengemeinschaftshilfe (HGH), Hamburg, 01.05.2016. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2016): Die Kooperation von Hebammen im Kontext der ambulanten Versorgung – Ergebnisse einer Literaturstudie . 3. Internationale Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V., Fulda, 12.02.2016. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2015): Hebammen in den Frühen Hilfen? Eine qualitative Untersuchung. Armut und Gesundheit. Der Public Health Kongress in Deutschland, Berlin, 05.-06.03.2015. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 301, 49076 D-Osnabrück/Besucheranschrift: Barbarastr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0206, Tel.: 0541 969-3665, Email: m.schlueter-cruse@hs-osnabrueck.de Julia Söhngen Julia Söhngen absolvierte ihre Ausbildung zur Kinderkrankenschwester im Marienhospital Witten von 1991 bis 1994. Nach zweijähriger Tätigkeit auf der neonatologischen Intensivstation begann sie 1996 an der Universität Witten/Herdecke ein Studium der Pflegewissenschaften. Sie machte dort ihren Bachelor- und Masterabschluss. Von 2001 bis 2005 verantwortete sie die pflegerische Leitung in einem Kinderhospiz in Gelsenkirchen. Mehrere Male übernahm sie den Prüfungsvorsitz für das Pflegeexamen der Kinderklink der Stadt Dortmund. Julia Söhngen ist seit 2013 an der Universität Witten/Herdecke als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und war bis zu ihrer Promotion im Jahr 2018 im Forschungskolleg FamiLe am Standort UW/H. Promotionsvorhaben "Extrem" frühgeborene Kinder auf der neonatologischen Intensivstation: Das Erleben und Bewältigungshandeln von Eltern Im Fokus dieses Forschungsvorhabens stehen Eltern von extrem frühgeborenen Kindern. Ziel ist es, das Erleben und die spezifischen Belastungen von Eltern zu ermitteln, deren Kindern extrem zu früh geboren wurden, um sodann auf dieser Grundlage einen Maßnahmekatalog zu entwickeln, mit welchen Interventionen diese Belastungen bestmöglich gemindert werden können. Veröffentlichungen Söhngen, J.; Roling, M.; Sorber, M.; Knecht, C.; Sayn-Wittgenstein, F. zu; Schnepp, W. (2018): Die Zeit auf der neonatologischen Intensivstation – Das Erleben von Eltern frühgeborener Kinder. Eine internationale Literaturstudie. QuPuG – Journal für Qualitative Forschung in Pflege- und Gesundheitswissenschaft, 5 (1), 26-34. Vorträge Söhngen, J.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. „Extrem" frühgeborene Kinder auf der neonatologischen Intensivstation: Das Erleben und Bewältigungshandeln von Eltern, Universität Witten/Herdecke, 21. 10. 2016. Söhngen, J.; Sorber, M.; Knecht, C.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2016): Becoming parents to early. The experience of parents with preterm infants when staying in a neonatal intensive care unit (NICU). The European Doctoral Conference in Nursing Science. Bern, 17.09.2016. Poster Söhngen, J.: Extrem frühgeborene Kinder auf der neonatologischen Intensivstation: Das Erleben und Bewältigungshandeln von Eltern. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft, Stockumer Str. 12, D-58453 Witten, Raum D 42, Telefon: 02302 926-291 Email: julia.soehngen@uni-wh.de Michaela Sorber Michaela Sorber absolvierte die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin von 2006 bis 2009 am St. Georg Klinikum Eisenach. Von 2009 bis 2012 studierte sie im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik an der Katholischen Hochschule Freiburg und war als Gesundheits- und Krankenpflegerin am St. Georg Klinikum Eisenach in der akutpflegerischen Versorgung sowie an der Krankenpflegeschule tätig. Im Anschluss an das Bachelorstudium studierte sie von 2012 bis 2015 im Masterstudiengang Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke und arbeitete als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Betreuung von Menschen mit geistigen und komplexen Behinderungen. Von 2014 bis 2019 war Michaela Sorber als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke tätig. Seit Juni 2015 ist sie Doktorandin im Forschungskolleg „FamiLe- Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Witten. Promotionsvorhaben Neue Formen von Partnerschaft bei chronischer Krankheit Das Auftreten einer chronischen Erkrankung ist für die erkrankte Person oftmals ein einschneidendes Ereignis und mit zahlreichen Veränderungen verbunden. Auch nahestehende Personen und insbesondere Partnerinnen und Partner sind hiervon betroffen. Paare sind gefordert, ihre Partnerschaft angesichts der chronischen Erkrankung neu zu gestalten und mit den vielfältigen Veränderungen umzugehen. Ziel dieses Promotionsvorhabens soll sein, die Thematik von Paarbeziehung und Partnerschaft bei chronischer Krankheit zu untersuchen und einen tiefgehenden Einblick in die Konstruktion der Partnerschaft bei chronischer Krankheit zu geben. Dabei sollen auch Konstruktionsformen von Partnerschaft betrachtet werden, die in der Forschung bisher nur wenig untersucht wurden. Veröffentlichungen Söhngen, J.; Roling, M.; Sorber, M.; Knecht, C.; Sayn-Wittgenstein, F. zu; Schnepp, W. (2018): Die Zeit auf der neonatologischen Intensivstation – Das Erleben von Eltern frühgeborener Kinder. Eine internationale Literaturstudie. QuPuG – Journal für Qualitative Forschung in Pflege- und Gesundheitswissenschaft, 5 (1), 26-34. Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2016): Couples faced with chronic illness: A literature review about the phenomenon „concurrent relationships“, Conference Proceedings of the X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava:188-195. Kapsch, K.; Sorber, M.; Dorin, L.; Schnepp, W.; Büscher, A. (2016): Homeless people: A literature review on the experiences with nursing care in the context of health problems, Conference Proceedings of the X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava:93-99. Vorträge Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2017): Constructions Of Partner Relationship In Couples Faced With Chronic Illness. 13 th International Family Nursing Conference. “The Art and Science of Family Nursing: Transforming Health for Families”, Pamplona, 15.06.2017. Sorber, M.; Kapsch,K; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2017): Alternative Konstruktionen von Paarbeziehungen bei chronischer Krankheit: Eine Analyse partnerschaftlicher Gestaltungs- und Herstellungsleistungen im Kontext chronischer Krankheit. Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.2017. Knecht, C.; Sorber, M.; Hellmers, C.; Metzing, S. (2017): Familienarbeit - der Beitrag gesunder Geschwister von Kindern und Jugendlichen mit chronischer Krankheit. Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.2017. Sorber, M.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Neue Formen von Partnerschaft bei chronischer Krankheit, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2016): Couples faced with chronic illness: A literature review about the phenomenon „concurrent relationships“. X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava, 26.5.2016. Kapsch, K.; Sorber, M.; Dorin, L.; Schnepp, W.; Büscher, A. (2016): Homeless people: A literature review on the experiences with nursing care in the context of health problems. X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava, 26.5.2016. Poster Sorber, M.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2018): Neue Formen von Partnerschaft bei chronischer Krankheit: Eine Typologie zur Bedeutung und Gestaltung von Paarbeziehung im Kontext chronischer Krankheit. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf- FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Keßler, R.; Sorber, M.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2018): Nachstationärer Verlauf bei überlebter Sepsis. Prävention und Gesundheitsförderung. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft, Stockumer Str. 12, D-58453 Witten, Email: michaela.sorber@uni-wh.de Therese Werner-Bierwisch Therese Werner-Bierwisch absolvierte von 1995 - 1998 ihre Ausbildung zur Hebamme in Wuppertal. Im Anschluss erfolgten 10 Jahre Tätigkeit als angestellte Hebamme im Kreißsaal und bis 2013 freiberufliche Tätigkeit in den Bereichen Schwangerenbegleitung, Geburtsvorbereitungskurse und in der ambulanten Wochenbettbetreuung. Von 2005 - 2009 absolvierte sie berufsbegleitend den Studiengang der Pflegepädagogik an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln mit den Schwerpunkten in Pflegepädagogik, Pflegewissenschaft, Fachdidaktik Pflege sowie Erziehungswissenschaft. Im Rahmen der Diplomarbeit untersuchte sie das Erleben und die Bewältigung von Stress werdender Hebammen während ihrer Ausbildung.Therese Werner-Bierwisch absolvierte nach dem Studium eine Weiterbildung zur systemischen Beraterin (DGSF) sowie zur Still- und Laktationsberaterin, IBCLC. Von 2008 bis 2015 war sie hauptamtliche Dozentin im Fachbereich Hebammenwesen der Akademie für Gesundheitsberufe in Wuppertal. Als wissenschaftliche Hilfskraft war sie im Rahmen der Optibirth-Studie an der Medizinischen Hochschule Hannover von 2014 - 2015 beteiligt. Von Juni 2015 bis 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg" FamiLe" am Standort Hochschule Osnabrück. Seit 2015 ist sie Doktorandin des Kollegs "FamiLe". Promotionsvorhaben Das Erleben von Sicherheit im Kontext der Geburt aus Sicht der Eltern Die Sicherheit von Mutter und Kind ist zu einem Qualitätsmerkmal der geburtshilflichen Versorgung geworden. Damit einhergehend werden Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett nicht nur als physiologische Prozesse wahrgenommen, sondern auch als Risikopotentiale, denen mit erhöhten Interventionsraten, einer Technisierung und Medikalisierung begegnet wird. Die Wünsche und Erwartungen an die Versorgungsleistungen und an die Betreuungsqualität durch schwangere Frauen und ihre Partner als Nutzerinnen/Nutzer des geburtshilflichen Versorgungssystems werden gleichzeitig als Ansprüche an die geburtshilflichen Angebote verstanden, die es zu erfüllen und umzusetzten gilt. Es stellt sich allerdings die grundlegende Frage, inwiefern die Sicherheitsorientierung des Versorgungssystems überhaupt den Vorstellungen und den Bedürfnissen werdender Eltern entspricht. Dieses Forschungsvorhaben lenkt daher das Augenmerk auf das subjektive Erleben von Sicherheit aus der Perspektive der werdenden Eltern im Kontext der Geburt. Es gilt herauszufinden, wie die Eltern ihre eigene Sicherheit im Geburtsprozess erleben und konstruieren. Weitere Informationen zum Projekt oder zur Teilnahme entnehmen Sie dem Flyer. Veröffentlichung Werner-Bierwisch, T., Pinkert, Ch., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2018). Mothers’ and fathers’ sense of security in the context of pregnancy, childbirth and postnatal period: an integrative literature review. BMC Pregnancy and Childbirth, 18:473. Doi.org/10.1186/s12884-018-2096-3. Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Hellmers, C. (2018): Subjektiv erlebte Sicherheit und Geburt: Erste Ergebnisse zu Erfahrungen von Vätern. Eine qualitative Studie. In: Abstractband der 4. Internationalen Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V., Mainz, 16.02.18. German Medical Science GMS Publishing House, Band 6, Heft: Suppl. 01. DOI: 10.3205/18dghwi45. Niessen K., Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Mutterschaft ab 35 Jahren: Das Altersrisiko in der Wahrnehmung von Frauen – eine Literaturstudie / Motherhood at the age of 35 and over: The risk of advanced maternal age as perceived by women - a literature study. Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie, 221(3): 111-121. Vortrag Werner-Bierwisch, T., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2017): Sicherheit vermitteln und sich sicher fühlen – zwei Seiten einer Medaille? 28. Deutscher Kongress für Perinatale Medizin, Berlin, 30.11 - 02.12.2017. Hellmers, C.; Metzing, S.; Werner-Bierwisch, T. (2016): Das Erleben von Sicherheit im Kontext der Geburt aus Sicht der Eltern – Einblicke in die Literaturanalyse. 3. Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe“, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Poster Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Hellmers, C. (2018): Subjektiv erlebte Sicherheit im Kontext der Geburt: Erste Ergebnisse zu Erfahrungen von Müttern - eine qualitative Studie. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe , Osnabrück, 25.05.2018. Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Hellmers, C. (2018): Subjektiv erlebte Sicherheit und Geburt: Erste Ergebnisse zu Erfahrungen von Vätern. Eine qualitative Studie. 4. Internationale Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft, Mainz, 16.02.2018. Werner-Bierwisch, T., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2017). Eltern werden und Paar sein. Eine Literaturstudie zur Auswirkung der Schwangerschaft auf die Paarbeziehung. 28. Deutscher Kongress für Perinatale Medizin, Berlin, 30.11 - 02.12.2017. Niessen, K., Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Experiences in Transition to Motherhood Made by Women of Very Advanced Maternal age - A Literature Review. 31 st ICM Triennial Congress, Toronto, Canada, 18.-22.6.2017. Werner-Bierwisch, T., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2017): The Experiences of Security during Pregnancy and Childbirth: A Literature Review. 31st ICM Triennial Congress Toronto, Canada, 18.-22.6.2017. Werner-Bierwisch, T.; Metzing, S.; Hellmers, C. (2016): Geburt und das Erleben von Sicherheit: Eine qualitative Untersuchung. Childbirth and experience of security: A qualitative study. Posterpräsentation auf dem 3. Kongress der Deutschen Hebammen Zeitschrift, Hannover, 02.09.2016. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30a, D-49076 0snabrück/ Besucheranschrift: Barbarast. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0106, Telefon: 0541 969-7283, Email: t.werner-bierwisch@hs-osnabrueck.de Postdoktorandinnen Dr. Christiane Pinkert Christiane Pinkert studierte von 1996 bis 2001 Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke und machte dort den Abschluss Master of Science in Nursing (MScN). Ihre beruflichen Schwerpunkte als Gesundheits- und Krankenpflegerin lagen in insgesamt 16 Berufsjahren vor allem in der Pflege von kritisch kranken Menschen auf unterschiedlichen Intensivstationen. Nach dem Studium war Christiane Pinkert zunächst in einer Unternehmensberatung tätig und beriet Krankenhäuser im Bereich Qualitätsentwicklung und –management. Danach arbeitete sie mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück vor allem in Projekten zur Pflege von Frauen mit Brustkrebs und zur Palliativversorgung. In ihrer Promotion, die Christiane Pinkert 2014 an der Universität Osnabrück abschloss, ging sie in einer Grounded Theory Studie der Frage nach, wie Bedürfnisorientierung im Kontext der Pflege von Frauen mit Brustkrebs gelingen kann, wie der Prozess der Bedürfniswahrnehmung verläuft, welchen Einflüssen er möglicherweise unterliegt und welche Konsequenzen er für das pflegerische Handeln hat. Seit 2010 arbeitet Christiane Pinkert im Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Witten und forscht dort zur Versorgung von Menschen mit Demenz. Von Mitte November 2016 bis August 2018 war Christiane Pinkert Postdoktorandin im Forschungskolleg am Standort Osnabrück. Seitdem ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Verbund Hebammenforschung tätig. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Standort: Verbund Hebammenforschung, Barbarastr. 24, 49076 Osnabrück, Raum BA 0207, Telefon: 0541 969-7173, Fax: 0541 969-3765, Email: c.pinkert@hs-osnabrueck.de Lena Dorin, Ph.D. Lena Dorin absolvierte von 2002 bis 2005 ihren Bachelor of Science in Health Communication an der Universität Bielefeld, dem in der Zeit von 2005-2008 der Master of Public Health in Maastricht und Bielefeld folgte. Während ihres Studiums sammelte sie berufliche Erfahrungen in einer Krebsberatungs- und Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Aufbau eines Lehrstuhls an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld. Von 2007 bis 2013 war sie als Projektmanagerin im Projekt www.weisse-liste.de bei der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh tätig. Von 2012 bis Mai 2015 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im kooperativen Forschungskolleg "Familiengesundheit im Lebensverlauf" am Standort Osnabrück. Ihre Ph. D. Dissertation mit dem Titel "Versorgungsvorstellungen und Nutzungsverhalten von Schwerpflegebedürftigen und ihren Familien bei der Gestaltung ambulanter Pflegearrangements" fokussiert das Inanspruchnahmeverhalten von (professionellen) Pflege- und Unterstützungsangeboten durch Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Diese kumulative Dissertation war ein quantitatives Forschungsvorhaben, in dem rund 2.500 Schwerpflegebedürftige und ihre Familien befragt worden sind. Die Auswertung erfolgte mittels Deskription und logistischer Regressionen. Im Anschluss war Lena Dorin bis Sommer 2016 Postdoktorandin dieses Forschungskollegs am Standort Osnabrück. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirstschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30 a, D-49076 Osnabrück/ Besucheranschrift: Barbarstr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0002, Telefon: 0541 969-7173, Email: L.Dorin(at)hs-osnabrueck.de Regina Wiedemann, Ph.D. Regina Wiedemann studierte von 2003 – 2009 im Bachelor- und Masterstudiengang Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke. Zuvor war sie seit ihrer Ausbildung zur Krankenschwester 1980 – 1983 und der Weiterbildung zur Fachkrankenschwester im OP 1999 – 2001 mehr als zwanzig Jahre in unterschiedlichen klinischen Bereichen tätig. Sie arbeitete lange im OP, arbeitete im zentralen Qualitätsmanagement und später in der Stabsstelle „Qualitätsentwicklung in der Pflege“, wo sie mit pflegewissenschaftlichen, qualitäts- sowie organisationsentwickelnden Aufgaben beschäftigt war. Nach weiteren Jahren in der klinischen Praxis begann Frau Wiedemann 2013 ihre Promotion zum Thema „Brustprothetische Versorgung von Frauen nach Mastektomie in Deutschland“, die sie im September 2017 mit dem Ph.D. am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten Herdecke erfolgreich abschloss. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Versorgung von an Brustkrebs erkrankten Frauen, sowie die Etablierung von Breast Care Nurses in Deutschland. Seit vielen Jahren hält Regina Wiedemann Lehr- und Dozentinnentätigkeiten an Universitäten und Hochschulen. Nach Beendigung ihrer klinischen Tätigkeit arbeitet sie mit einer 50 % Stelle seit Oktober 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, Walcker-Stiftungsprofessur für Management und Innovation im Gesundheitswesen an der Universität Witten/Herdecke. Regina Wiedemann war von April bis Juli 2018 Postdoktorandin im Forschungskolleg am Standort Witten. Veröffentlichung Wiedemann, R. (2017): Brustprothetische Versorgung von Frauen nach Mastektomie in Deutschland. Eine empirische Untersuchung zur Bewältigung beschädigter Identität nach Brustverlust. Ph.D. Promotionsschrift an der Universität Witten/Herdecke. Wiedemann, R., & Schnepp, W. (2017): External breast prostheses in post-mastectomy care in Germany – women's experiences – a qualitative study. Central European Journal of Nursing and Midwifery, 8 (3), 658-666. doi:10.15452/CEJNM.2017.08.0016 Wiedemann, R., & Schnepp, W. (2016): Externe brustprothetische Versorgung nach Mastektomie: Bedürfnisse und Erfahrungen betroffener Frauen, Breast Care Nurses und Sanitätsfachangestellter – eine systematische Übersichtsarbeit. Pflegewissenschaft (9/10), 454-468. Doi:10.3936/1442 Gerlach, A. & Wiedemann, R. (2010): Breast Care Nurses – Pflegexpertinnen für Brusterkrankungen. Ein Weg zu „Advanced Nursing Practice“ in Deutschland. Pflege, 23 (6), 393-402 Wiedemann, R. (2009): Kinderwunsch nach einer Krebserkrankung. Erfahrungen an Brustkrebs erkrankter Frauen und ihrer Partner, Universität Witten / Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft. Masterarbeit an der Universität Witten/Herdecke. Wiedemann, R. (2006): Das Leben junger Frauen mit Brustkrebs. Pflegeinterventionen, die aus den Erfahrungen mit der Krankheit und ihren Folgen resultieren – eine Literaturanalyse. Bachelorarbeit an der Universität Witten/Herdecke. Wiedemann, R., Marquard, S. (2006): Die Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust als Aufgabe der Pflege. PrInterNet 10, 560-566. Vorträge Wiedemann, R. (2017): Einblick in das Leben von Frauen nach einer Mastektomie, welche ihr Leben mit einer externen Brustprothese bewältigen. Eröffnungsvortrag 11. Breast Care Nurse Konferenz Deutschlands, Bremen, 07.12.2017 Wiedemann, R. (2016): Erstversorgung mit einer externen Brustprothese nach Mastektomie im Krankenhaus. Erfahrungen betroffener Frauen in Deutschland, 36. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie, Dresden, 26.05.2016 Wiedemann, R. (2016): Brustprothetische Versorgung von Frauen nach Mastektomie in Deutschland. Ergebnisse der betroffenen Frauen. 32. Deutscher Krebskongress, Berlin, 24.02.2016 Wiedemann, R. (2015): Brustprothetische Versorgung von Frauen nach Mastektomie in Deutschland. 3-Länderkonferenz Pflege und Pflegewissenschaft, Konstanz, 21.09.2015 Poster Wiedemann, R. (2017): Bewältigung beschädigter Identität nach Brustverlust mit einer Brustprothese. 3. Interdisziplinärem Kongress „Quality of Cancer Care“, Berlin, 31.03.2017 Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft, Stockumer Str. 12, D- 58453 Witten, Raum D 44, Telefon: 02302 926-321 Email: regina.wiedemann@uni-wh.de Christiane Knecht, Ph.D. Christiane Knecht studierte von 1995 bis 1999 in einem der ersten pflegebezogenen Studiengänge an der Fachhochschule Fulda und machte dort ihren Abschluss zur Diplom-Pflegewirtin (FH). Ihr Masterstudium Pflegewissenschaft absolvierte sie von 2010 bis 2013 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und beendete dieses mit dem akademischen Grad Master of Nursing Science. In ihrer langjährigen Berufstätigkeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin blickt sie auf unterschiedliche Praxisfelder und Stationen zurück. Neben einer mehrjährigen Erfahrung in der Intensivpflege unterschiedlicher Kliniken, war sie von 1999 bis 2012 als Pflegewissenschaftlerin im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannheil in Bochum tätig und mit zentralen pflegewissenschaftlichen, qualitäts- sowie organisationsentwickelnden Aufgaben beschäftigt. Seit vielen Jahren übernimmt sie Lehr- und Dozentinnentätigkeiten an Universitäten und Hochschulen. Von März 2012 bis Mai 2015 war Christiane Knecht wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in dem vom BMBF geförderten kooperativen Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule Osnabrück. In ihrer Promotion zum Ph.D. rekonstruierte Christiane Knecht das Erleben und Bewältigungshandeln von Geschwistern von Kindern und Jugendlichen mit einer chronischen Erkrankung. Ziel dieser Grounded Theory Studie war es, die Situation der gesunden Geschwister aus ihrer eigenen Perspektive zu verstehen und zu erklären. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit geben einerseits Aufschluss über die Rolle der gesunden Geschwister in der familialen Pflege und zugleich zeigen sie, wie diese besondere geschwisterliche Konstellation den Alltag der Kinder und Jugendlichen in Schule und Freizeit beeinflusst. Die Ergebnisse dienen darüber hinaus als Grundlage für Empfehlungen zur Entwicklung von Angeboten zur Begleitung von gesunden Geschwistern sowie von familienorientierten Unterstützungsmöglichkeiten. Im Juli 2016 hat Christiane Knecht ihre Promotion zum Ph.D. an der Universität Witten/Herdecke abgeschlossen. Zum 01.07.2017 übernahm sie an der Universität Witten/ Herdecke anteilig die Vertretungsprofessur Akutpflege und war in der zweiten Förderphase des Forschungskollegs bis zum 31.03.2018 Postdoktorandin am Standort Witten. Veröffentlichung Knecht, C. (2016): Geschwister von Kindern und Jugendlichen mit chronischer Erkrankung. Erleben und Bewältigungshandeln. Ph.D. Promotionsschrift an der Universität Witten/Herdecke. Vorträge/Poster Knecht, Christiane; Hellmers, Claudia; Metzing, Sabine (2017): Supporting young family carers – Siblings’ perspective and the role of professional care. International Conference of Family Nursing, University of Navarra, Pamplona, 16.06.201.7 Falkson, S., Roling, M., Knecht, C., Hellmers, C., Metzing, S. (2017): Das Leben mit einem häuslich beatmeten Kind aus der Perspektive der Familie. 25. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung e. V. (DIGAB), Köln, 22.-24.06.2017. Knecht, C., Hellmers, C., Metzing, S.: Supporting young family carers – sibling’s perspective and the role of profes-sional care. 13th International Family Nursing Conference, Pamplona, Spanien, 16.06.2017. Schnepp, W., Büscher, A., Hellmers, C., Knecht, C., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Famliengesundheit im Lebensverlauf, Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.2017. Sorber, M., Kapsch, K., Knecht, C., Büscher, A., Schnepp, W. (2017): Alternative Konstruktionen von Paarbeziehungen bei chronischer Krankheit: Eine Analyse partnerschaftlicher Gestaltungs- und Herstellungsleistungen im Kontext chronischer Krankheit. Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.2017. Knecht, C., Sorber, M., Hellmers, C., Metzing, S. (2017): Familienarbeit - der Beitrag gesunder Geschwister von Kindern und Jugendlichen mit chronischer Krankheit. Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.20017. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft, Stockumer Str. 12, D- 58453 Witten, Raum D 43, Telefon: 02302 926-368 Email: christiane.knecht@uni-wh.de Professorinnen und Professoren Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Gastprofessorin an der Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft; Gastprofessorin an der Berner Fachhochschule Fachbereich Gesundheit ; seit 2015 Mitglied im Wissenschaftsrat . Schaffung erster Möglichkeiten zur Promotion an Fachhochschulen durch den Aufbau kontinuierlicher Forschung zum Thema familienorientierte geburtshilfliche Versorgung in der generativen Lebensphase; Sprecherin des kooperativen Forschungskollegs "Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe" und des Forschungsschwerpunktes "Versorgung während der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett - Instrumente zur sektorenübergreifenden Qualitätsentwicklung - IsQua" mit erstmaliger Graduiertenförderung in der Hebammenwissenschaft; Inhaberin der Forschungsprofessur "Familienorientierte Geburtshilfliche Versorgung (FaGeV)" sowie Erstbetreuerin von Promotionen an der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke. Prof. Dr. zu Sayn-Wittgenstein ist Gründungsmitglied und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. (DGHWi) seit 2008; Mitglied des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. und der Zulassungskommission für das PhD-Programm Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke sowie Präsidentin des Fachlichen Beirates Geburtshilfe an der Berner Fachhochschule von 2014-2017. Mehrjährige Tätigkeit als Hebamme in verschiedenen Settings sowie als Gesundheitsberaterin und Hebamme in der Entwicklungszusammenarbeit (Deutschland, Brasilien, Süd-Ost Asien) und im Referat Familiengesundheit der Weltgesundheitsorganisation in Genf als beigeordnete Sachverständige; Studium der Pflegewissenschaft und Gesundheitswissenschaften in den USA; Promotion zum Doctor of Public Health an der Harvard University, School of Public Health, Boston, USA. Arbeitsschwerpunkte Geburtshilfliche Versorgungsforschung Pflege- und Hebammenwissenschaft Gesundheitswissenschaften. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Standort: Verbund Hebammenforschung, Barbarastr. 24, Raum BA 0204, Telefon: 0541 969-2024, Fax: 0541 969-3765, Email: f.wittgenstein@hs-osnabrueck.de Prof. Dr. Andreas Büscher Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) ; Gastprofessor an der Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft ; seit 2013 Mitglied des Post Graduation Program in Human Health am Centro Universitario Franciscano (UNIFRA) in Santa Maria, Rio Grande do Sul, Brasilien; Erstbetreuer von Promotionen an der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke. Arbeitsschwerpunkte Qualitätsentwicklung in der Pflege Ambulante Pflege Beratung in der ambulanten Pflege Häusliche Pflegearrangements Formelle und informelle Pflege Langzeitpflegesysteme Steuerungsoptionen in der Langzeitversorgung Pflegebedürftigkeit Public/CommunityHealth Nursing Qualitative Sozialforschung Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Standort Caprivistr. 30 A, 49076 Osnabrück, Raum CF 0017a, Telefon: 0541 969-3591, Fax: 0541 969-2971, Email: a.buescher@hs-osnabrueck.de Prof. Dr. Claudia Hellmers Professorin für Hebammenwissenschaft und Beauftragte für das Studienprogramm Midwifery (B.Sc.) an die Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Gastprofessorin an der Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft ; seit 2008 Lehrbeauftragte an der Donau-Universität Krems (Österreich) sowie Erstbetreuerin von Promotionen an der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. (DGHWi) . Beiratsmitglied u.a. im pro familia Landesverband Niedersachsen e.V. , des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) sowie im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) . Mitglied u.a. im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. wie im Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit in Niedersachsen. Arbeitsschwerpunkte Beratung und Entscheidungsfindung Gesundheitsförderung und Prävention Theorie-Praxis-Transfer Professionalisierung im Hebammenwesen Frauengesundheitsforschung in den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett Familiengesundheit Konzeptionelle Entwicklung der Hebammenausbildung/Studiengänge für Hebammen Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Standort: Verbund Hebammenforschung, Barbarastr. 24, Raum BA 0104, Telefon: 0541 969-3794, Fax: 0541 969-3765, Email: c.hellmers@hs-osnabrueck.de Prof. Dr. Wilfried Schnepp (1957-2020) Prof. Dr. Wilfried Schnepp absolvierte seine Krankenpflegeausbildung in der Zeit von 1974 bis 1977 an der Evangelischen Ausbildungsstätte des Münsterlandes für pflegerische Berufe e.V. Danach nahm er mit Erfolg an der Fachweiterbildung in der Intensivpflege in der Zeit von 1979 bis 1981 an den Katholischen sozialpflegerischen Fachschulen in Osnabrück teil. Dem schloss sich das Studium der Pflegepädagogik in der Zeit von 1984 bis 1987 an der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland an. Von Februar bis April 1993 nahm er an einer Weiterbildung am Royal Marsden Hospital in London zu den Themen Cancer, Body Image and Self Concept teil. An der University of Wales und der Hogeschool van Utrecht studierte er von 1993 bis 1995 im Studiengang Master of Science in Nursing und erhielt den gleichnamigen akademischen Grad an der University of Wales im Jahr 1996. Im November 1999 wurde Wilfried Schnepp zum Professor am Lehrstuhl für Sozialarbeit (Prof. Dr. L. Guslyakova) an der soziologischen Fakultät der Altai State University in Sibirien berufen. Im April 2001 promovierte Dr. Schnepp an der Universität Utrecht in der Pflegewissenchaft zu dem Thema „Familiale Sorge in der Gruppe der russlanddeutschen Spätaussiedler – Funktion und Gestaltung“. Am 17. November 2005 überreichte die Universität Witten/Herdecke Herrn Dr. Schnepp die Berufungsurkunde für den Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege, dessen Leitung er zuvor bereits für 4 Jahre kommissarisch inne hatte. Vortrag Schnepp, W.;Büscher, A.; Hellmers, C.; Knecht; C.; Metzing, S.; Sayn-Wittgenstein, F. z. (2017): Famliengesundheit im Lebensverlauf, Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.20017. Kontakt Universität Witten/Herdecke, Stockumer Straße 10, 58453 Witten, Raum D 41, Tel.: 02302 926-338, Email: Wilfried.Schnepp@uni-wh.de Prof. Dr. Sabine Metzing Prof. Dr. Sabine Metzing 1989 - 1992 Ausbildung zur Krankenschwester, Marienhospital Koblenz 1992 - 1998 Pflegerische Tätigkeit auf einer kardiologischen Intensivstation, Marienhospital Koblenz 1996 - 2002 Studiengang Pflegewissenschaft (BScN, MScN), Universität Witten/Herdecke 2002 - 2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachhochschule Osnabrück, DNQP 2004 - 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke 2007 Promotion (Dr. rer. medic.) zum Thema Kinder und Jugendliche als pflegende Angehörige 2010 – 2016 Juniorprofessorin Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche an der Universität Witten/Herdecke seit 07/2016 Ernennung zur Universitätsprofessorin Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche an der Universität Witten/Herdecke seit 12/2012 Gastwissenschaftlerin an der Hochschule Osnabrück Arbeitsschwerpunkte • Bewältigung von chronischer Krankheit in der Familie • Familiengesundheit im Lebensverlauf • Kinder und Jugendliche als (pflegende) Angehörige von chronisch erkrankten Familienmitgliedern • Qualitative Sozialforschung, Schwerpunkt: Grounded Theory Methodologie •Leitung des Masterstudiengangs Pflegewissenschaft Kontakt Universität Witten/Herdecke, Department für Pflegewissenschaft, Stockumer Straße 12, 58453 Witten, Raum D.046, Telefon: 02302 926-377, Email: sabine.metzing@uni-wh.de Koordinatorinnen Dr. Stephanie Stelzig Stephanie Stelzig ist Soziologin. An der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studierte sie Soziologie, Psychologie, Germanistik und Philosophie. Sie promovierte dort zum Dr. phil. mit einem literatursoziologischen Beitrag zur Abwesenheit der deutsch-deutschen Mauer unter dem Titel Die aufgelöste Grenze. Nach wissenschaftlichen und kulturellen Tätigkeiten an der WWU Münster, der Privaten Universität Witten/Herdecke und dem Kulturamt der Stadt Münster arbeitete sie von Dezember 2013 bis Juni 2020 als wissenschaftliche Koordinatorin für das kooperative Forschungskolleg FamiLe – Familiengesundheit im Lebensverlauf an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück. Dort war sie zudem seit Juli 2017 bis Juni 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin im interdisziplinären Projekt Das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland (ROSE). Von Dezember 2013 bis Juni 2017 koordinierte sie an der Hochschule Osnabrück den Forschungschwerpunkt ISQUA mit Graduiertenförderung und war wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Verbund Hebammmenforschung. Seit Juli 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im interdisziplinärem Team Forschungsprojekte Pflegewissenschaft an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück. Ihre Interessenschwerpunkte sind an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Kunst beheimatet. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Osnabrück, Raum CB-103 A, Telefon: 0541 969-3590,Email: s.stelzig@hs-osnabrueck.de Claudia Kuhr Claudia Kuhr absolvierte erfolgreich eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin. In der Zeit von 1988 bis 1997 war sie als Sekretärin bei der HYDROLAN Ingieurgesellschaft gmbH in Witten tätig. Seit 1998 arbeitet sie in unterschiedlichen Betätigungsfeldern für die Private Universität Witten/Herdecke. Derzeit hat sie zwei Assistenzen am Department für Pflegewissenschaften inne. Sie ist tätig für den Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege unter Leitung von Prof. Dr. Wilfried Schnepp sowie für die Professur für Multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen von Prof. Dr. Ulrike Hörmann. Claudia Kuhr war außerdem von 2012 bis 2018 Koordinatorin des Forschungskolleg „FamiLe – Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Private Universität Witten/Herdecke. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department Pflegewissenschaft Stockumerstr.12, 58453 Witten, Raum D 45, Telefon: 02302 926-360, Email: claudia.kuh@uni-wh.de Erste Förderphase Kollegiatinnen und Kollegiaten Heike Asbach Heike AsbachForschungskolleg FamiLeFörderphase I 1984 bis 1987 Ausbildung zur Krankenschwester und 1988 bis 1990 Weiterbildung zur Fachkrankenschwester für Innere Medizin und Intensivmedizin in Düsseldorf. Anschließend langjährige Tätigkeit auf verschiedenen operativen Intensivstationen. 2000 Aufnahme des Studiums „Pflegewissenschaft“ an der Hochschule Osnabrück, abgeschlossen 2004 als Diplom-Pflegewirtin (FH). Von 2003 bis 2005 Studentische und Wissenschaftliche Hilfskraft im Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Von 2004 bis 2011 freiberufliche Tätigkeit im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke im Bereich Projektmanagement, unter anderem Leitung des Projekts „Reorganisation und Neustrukturierung der Ambulanzen mit Einrichtung einer zentralen Patientenleitstelle“. Im Jahr 2007 Aufnahme des Studiums „Management im Gesundheitswesen“ ebenfalls an der Hochschule Osnabrück, abgeschlossen 2010 mit dem Master of Arts (M.A.). Seit Januar 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Winfried Zapp, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Hochschule Osnabrück. Von 2010 bis 2012 Mitarbeit im EFRE-Projekt „Konzeption und Aufbau eines Berichtswesens unter besonderer Berücksichtigung von verhaltensorientierten Aspekten im Krankenhaus“. Ab April 2012 Mitarbeit im EFRE-Projekt „Integration von Angehörigen in der Stationären Altenhilfe (IvASA). Von Februar 2012 bis August 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Osnabrück. Lea Beckmann Lea BeckmannForschungskolleg FamiLeFörderphase I 1983 Abschluss der Ausbildung zur Kinderkrankenschwester in Stuttgart. In den folgenden fünf Jahren Tätigkeiten in den Fachbereichen Gynäkologie, Onkologie und Kinderchirurgie. 1988 humanitärer Einsatz in Afghanistan. Nach dem Staatsexamen zur Hebamme 1992 in Bonn, Tätigkeit als angestellte und freiberufliche Hebamme. 2004 Abschluss des Studiums der angewandten Gesundheitswissenschaften an der FH Magdeburg/Stendal mit einem Bachelor of Science (B.Sc.). Von 2008 bis 2010 Studium der Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Halle-Wittenberg mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc). Im Anschluss freie wissenschaftliche Mitarbeiterin des deutschen Jugendinstituts. Von Mai 2011 bis April 2012 angestellt an der Hochschule Fulda für den Aufbau des primärqualifizierenden Studiengangs Hebammenkunde. Von 2012-2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Osnabrück. Helmut Budroni Helmut BudroniForschungskolleg FamiLeFörderphase I Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger an der Rheinischen Landes- und Hochschulklinik in Düsseldorf 1988 und nachfolgender Praxis in den Bereichen Psychiatrie und Onkologie, arbeitete Helmut Budroni als selbstständiger Krankenpfleger mit den Schwerpunkten psychiatrische und onkologische Pflege sowie Pflege von Menschen mit Aids. Von 1996 bis 2001 leitete er den Pflegedienst der Aids-Hilfe in Düsseldorf und nahm 2000 das Studium der Pflegewissenschaft an der Universität Witten Herdecke auf. Hier ist er seit 2004 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege tätig: zunächst in einem dreijährigen Projekt zu personenbezogenen Pflegebudgets und seit 2007 als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Pflege von Menschen mit Behinderung. Nino Chikhradze Nino ChikhradzeForschungskolleg FamileFörderphase I Nino Chikhradze hat in der Zeit von 1994-1997 die Krankenpflegeausbildung in Tbilisi, Georgien, absolviert. Seitdem Praxiserfahrung in der Intensivpflege von dialysepflichtigen Menschen. In den Jahren 1999-2004 Pflege und Betreuung von krebskranken Menschen und ihrem sozialem Umfeld im häuslichen Setting. Zusätzlich Lehrtätigkeit für Pflegeberufe und Leitung der Krankenpflegeschule in Tbilissi (Georgien). Studium der Pflegewissenschaft an der Universität Witten Herdecke, 2010 Abschluss zum Master of Science in Nursing. Nach dem Studium Koordination und Leitung der internationalen onkologischen randomisierten klinischen Studien in Oncoresearch GmbH in Dortmund. Lena Dorin Lena DorinForschungskolleg FamiLeFörderphase I 2002 bis 2005 Bachelor of Science in Health Communication an der Universität Bielefeld. Direkt im Anschluss Master of Public Health in Maastricht und Bielefeld (2005-2008). Während des Studiums berufliche Erfahrungen in einer Krebsberatungsstelle und Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Aufbau eines Lehrstuhls an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Von 2007 bis 2013 Projektmanagerin im Projekt www.weisse-liste.de bei der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Von Februar 2012-Mai 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Osnabrück. Michael Galatsch Michael GalatschForschungskolleg FamileFörderphase I 1999 Krankenpflegeexamen an der Krankenpflegeschule des Bundeswehrkrankenhaus Berlin; daran anschließend als Krankenpfleger in der Bundeswehr im In- und Ausland tätig. Studium der Pflegewissenschaft an der UWH mit dem Abschluss Master of Science in Nursing in 2009. Nach dem Studium wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet "Arbeitssicherheit/Ergonomie", an der Bergischen Universität Wuppertal. Im Januar 2012 Wehrübung als Berater "Pflege- und Funktionsdienst" in der Bundeswehr, und nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand im Forschungskolleg 'FamiLe’ zurück an die Alma mater. Martina Gießen-Scheidel Martina Gießen-ScheidelForschungskolleg FamileFörderphase I Martina Gießen-Scheidel hat vor über 20 Jahren die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester gemacht, seitdem liegt ihr berufliches Arbeitsfeld in der neonatologischen und pädiatrischen Intensivpflege im Kinder- und Jugendzentrum der Universitätsmedizin Mainz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Martina hat sich zur Gesundheits- und Fachkinderkrankenpflegerin für pädiatrische Intensivpflege sowie zur Lehrerin für Pflegeberufe weitergebildet. Seit 1996 ist sie in der Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen „Pädiatrische Intensivpflege“ in Mainz tätig. Neben ihrem Beruf absolvierte sie das Studium zur Dipl. Pflegepädagogin (FH) und zum Master of Science in Nursing an der Universität Witten Herdecke. Julia Heine Julia HeineForschungskolleg FamiLeFörderphase I 2000 bis 2003 Ausbildung zur Hebamme in Hameln. Nach dem Staatsexamen Tätigkeit als angestellte und freiberufliche Hebamme. 2006 Aufnahme des Studiums „Pflege und Gesundheit“ an der Fachhochschule Bielefeld, abgeschlossen 2008 mit dem Bachelor of Science (BSc). Anschließend dort Fortsetzung des Studiums im Fach „Berufspädagogik für Gesundheitsberufe“. 2011 Abschluss des Studiums mit dem Master of Arts (MA), Thema der Masterarbeit Förderung der Entwicklung eines professionellen Selbstverständnisses – eine Lerneinheit für die Ausbildung von Hebammen. Seit Februar 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Osnabrück. Lisa Hoffmann Lisa HoffmannForschungskolleg FamiLeFörderphase I 2004 bis 2011 Studium der Soziologie, Politikwissenschaften und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Magistra Artium (M.A.). Studienschwerpunkte: Sozialstrukturanalyse, soziale Ungleichheiten und Familiensoziologie. Thema der Magisterarbeit: Macht Alleinerziehen krank? Eine Analyse nach Lebensphasen mit den Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP). Während eines Auslandssemesters im Jahr 2006 Studium der Group Dynamics an der Nelson Mandela Metropolitan University in Port Elizabeth, Südafrika mit dem Abschluss Bachelor Honoures. Seit Februar 2012 Kollegiatin am Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebenslauf am Standort Osnabrück. Christiane Knecht Christiane KnechtForschungskolleg FamileFörderphase I Christiane Knecht absolvierte in der Zeit von 1990 bis 1993 ihre Ausbildung im Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Krankenhaus in Essen und ist seit 20 Jahren Gesundheits- und Krankenpflegerin mit mehrjähriger beruflicher Praxis in der Intensivpflege in unterschiedlichen Kliniken. In der Zeit von 1995 bis 1999 studierte sie neben ihrer klinischen Tätigkeit an der Fachhochschule Fulda und machte dort ihren Abschluss zur Diplom-Pflegewirtin (FH). Von 1999 bis 2012 war sie als Pflegewissenschaftlerin im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannheil in Bochum tätig und mit zentralen pflegewissenschaftlichen, qualitäts- sowie organisationsentwickelnden Aufgaben beschäftigt. Ihr zweites Studium im Masterprogramm Pflegewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar schloss sie im Jahr 2013 mit dem akademischen Grad M.Sc. Pflegewissenschaft ab. Seit vielen Jahren hat Christiane Knecht einen Lehrauftrag zum Thema ‚Case Management‘ an der Evangelischen Fachhochschule Bochum und begleitet Diplom-, Bachelor sowie Masterstudierende unterschiedlicher pflege- und gesundheitswissenschaftlicher Studiengänge in Evidence-based-practice und Pflegeforschungsprojekten. Seit März 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Witten. Andreas Kocks Andreas KocksForschungskolleg FamileFörderphase I Andreas Kocks ist seit 15 Jahren Krankenpfleger mit mehrjähriger Praxiserfahrung, zuerst in der direkten Pflege, später als Pflegewissenschaftler im Stab der Pflegedirektion am Universitätsklinikum Bonn. Zusätzlich ist Andreas seit vielen Jahren selbständiger Dozent im Gesundheitswesen und engagiert sich im Kontext der Patienten- und Familienedukation. Studium der Pflegewissenschaft an der Universität Witten Herdecke, in dem er sich intensiv mit dem Modell der School Health Nurse –Schulgesundheitspflege- auseinandergesetzt hat. 2011 Abschluss zum Master of Science in Nursing. Claudia Oetting-Roß Claudia Oetting-RoßForschungskolleg FamiLeFörderphase I 1995 bis 1998 Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin an der Uniklinik Münster, anschließend mehrjährige Berufstätigkeit auf einer Früh- und Neugeborenen-Station sowie auf einer interdisziplinären Schulkinderstation. Von 2002 bis 2006 Studium der Pflegepädagogik an der Fachhochschule in Münster, Abschluss als Dipl. Berufspädagogin. Nach dem Studium bis Februar 2012 Tätigkeit als Redakteurin der Fachzeitschriften „Unterricht Pflege“ und „Forum Ausbildung“ im Prodos Verlag, Brake. Parallel dazu feste und freiberufliche Lehrtätigkeit in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pflegenden und Lehrenden in Gesundheitsberufen, unter anderem mit den Schwerpunkten Palliative Care, Kommunikation und Beratung in der Pflege, Konfliktbearbeitung sowie Praxisanleitung. Seit 2008 Pädagogische Leitung der Weiterbildung „Palliative Care bei Kindern“ am Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e. V., Hannover. Von Februar 2012 - Mai 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Osnabrück. Postdoktorandinnen und Postdoktoranden Dr. rer. soc. Charlotte Ullrich Dr. rer. soc. Charlotte Ullrich hat an der Ruhr-Universität Bochum Sozialwissenschaft studiert und dort 2011 mit einer ethniographischen Studie zur reproduktivebn Praxis promoviert: "Medikalisierte Hoffnung?" Sie war in Bochum wissenschaftliche Mitarbeiterin und Gastwissenschaftlerin am Department of Sociology and Anthropology, Northeastern University in Boston USA (2006-2007) wie am Global Center of Excellence for Reconstruction of the Intimate and Public Sphere der Universität Kyoto, Japan (2011-2012). Von 2012 bis 2015 war sie Postdoktorandin am Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebensverlauf an der Hochschule Osnabrück. Dr. rer. medic. Jörg große Schlarmann Dr. rer. medic. Jörg große Schlarmann absolvierte nach einer Ausbildung zum Krankenpfleger den pflegewissenschaftlichen Studiengang der Universität Witten/Herdecke, welchen er 2007 mit einem Masterabschluss beendete. Dort arbeitete er von 2007 bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt "Young Carers", in dessen Rahmen er promovierte. Die Dissertation trägt den Titel "Entwicklung, Implementierung und Evaluierung eines familienorientierten Hilfsangebots für Kinder kranker Eltern". Von 2012 bis 2015 war er Postdoktrand am Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebensverlauf an der Universität Witten/Herdecke.

Landschaftsbau (M.Eng.) Studienverlauf Gliederung des Studiums Das Masterstudium Landschaftsbau mit den Schwerpunkten „Bautechnik“ und „Management“ dauert vier Semester und schließt mit dem Master of Engineering ab. Der Studiengang Landschaftsbau vermittelt Wissen und Fertigkeiten, die von Führungskräften in mittelständischen Strukturen erwartet werden. Diese sind: Fundiertes Fachwissen Ökonomische Kompetenz Führungspersönlichkeit Diese Kombination aus Fach- und Führungskompetenz macht das Profil eines Master of Engineering aus und bestimmt die Inhalte des Studienablaufs ( Curriculum ). Studienschwerpunkte Bautechnik Im Schwerpunkt „Bautechnik“ stehen Innovationen im Bereich Baustoffe und Baukonstruktionen, sowie ein modernes Bodenund Wassermanagement im Hauptfokus. Die Bearbeitung und Analyse von technischen Fragestellungen aus Sicht eines Sachverständigen vervollständigen dieses Themenfeld. Management Der Schwerpunkt „Management“ beschäftigt sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle von Prozessen in Unternehmen und Organisationen. Dies beinhaltet neben einem zukunftsfähigen Personalmanagement, Planungs- und Steuerungsprozesse in den Betriebsablauf zu integrieren sowie Produkte und Leistungen markgerecht zu verkaufen. Deataillierte Moduldarstellung Innovative Baustoffe und Baukonstruktionen „Innovative Baustoffe und Baukonstruktionen“ (Schwerpunkt Bautechnik,1. Semester) „Auf dem Baustoffmarkt tut sich etwas …“ Beim Bauen der Zukunft steht der Fokus immer mehr auf Ressourcenschonung, Energieeffizienz, biologische Abbaubarkeit, Umweltverträglichkeit etc. Es wird deshalb auch verstärkt an neuartigen Baustoffen mit vielfältigen Eigenschaften, innovativen Herstellungsverfahren, aber auch an neuartigen Konstruktionen geforscht. Überraschende Lösungen kann hierbei u.a. auch der Blick in die „Konstruktionen der Natur“ bieten. Die Bionik als Wortschöpfung aus Biologie und Technik ist inzwischen eine anerkannte Disziplin der Wissenschaft und damit eine Triebfeder für viele Neuerungen und Patente auch auf dem Gebiet der Entwicklung neuer Baumaterialien und Bauweisen in den letzten Jahren. Aufbauend auf dem Grundlagenwissen über Baustoffe und Baukonstruktionen aus einem Bachelorstudium wird sich dieses Modul im 1. Semester des Masters Landschaftsbau den Anforderungen an Einsatz und Anwendung moderner und innovativer Baustoffe und Baukonstruktionen stellen. Vertiefte Kenntnisse über Eigenschaften und Einsatzfelder verschiedener Baumaterialien sind für das Lösen von problembezogenen Fragestellungen aus der Praxis, Beurteilung der Eignung und Verträglichkeit von Baustoffen sowie das Definieren von Grenzen ihrer Anwendbarkeit sehr wichtig. Die Lehre findet deshalb materialübergreifend statt und ist eng mit dem aktuellen Stand in der Forschung verknüpft. Nanomaterialien im Bauwesen, weiter- bzw. neuentwickelte Betone, neue Kunststoffe und Geotextilien, fließfähige Verfüllbaustoffe im Leitungs- und Tiefbau sowie neuartige Beläge für den Wege- und Straßenbau sind nur einige Ansätze für zukunftsweisende Baustoffe und darauf aufbauende neue Baukonstruktionen auch für den Landschaftsbau. Stellvertretend werden zwei Gruppen genauer betrachtet. Beton – es kommt darauf an, was man daraus macht Beton als Gestaltungselement findet im Freiraum in verschiedenen Einsatzgebieten Anwendung. Stichworte wie Stampfbeton, Texturierung von Sichtbetonoberfläche, transluzenter (partiell lichtdurchlässiger) Beton, Textilbeton, selbstverdichtender Beton … Neue Herstellungstechnologien eröffnen auch neue Perspektiven in der Anwendung und Umsetzung innovativer Lösungen im Landschaftsbau. Damit die Erwartungen der Bauherren, Architekten und Ausführenden erfüllt werden, ist viel technisches Know-how erforderlich. Neben dem geeigneten Baustoff ist eine funktionierende Konstruktion für ein Bauwerk mit höchstem Anspruch erforderlich. Gerade im Landschaftsbau ist das Spektrum an auszuführenden Baukonstruktionen in den letzten Jahren gewachsen. Neben den allgemeinen betontechnologischen Anforderungen an Herstellung, Einbringen, Verdichten und Nachbehandeln sind spezielle Anforderungen z. B. an das Abdichten von Betonbauwerken (weiße Wanne) immer wichtiger. Ausbreitmaß, Luftporengehalt und Co. Ein fester Bestandteil in diesem Modul sind die Verfahren zur Materialprüfung. Anhand praktischer Übungen im Baustofflabor können die Studierenden dieses Thema vertiefen und sich mit Frisch- und Festbetonprüfmethoden vertraut machen. Auf diese Weise werden die naturwissenschaftlich-technischen Grundlagen für die weiteren Schwerpunktmodule „Bautechnik“ gelegt. Bauabfallrecycling und Recyclingbaustoffe Bauschutt, Straßenaufbruch und verschiedenartige Böden fallen täglich in großen Mengen auf unseren Baustellen an und müssen „entsorgt“ werden. Ist es Abfall, ein wertvolles Wirtschaftsgut oder Grundlage für einen Recyclingbaustoff (RC-Baustoff)? Können die aufbereiteten Produkte überall bedenkenlos wiedereingesetzt werden? Im Landschaftsbau stellt sich oft die Frage, ob RC-Baustoffe für Tragschichten ohne Bindemittel geeignet sind? Das Definieren der genauen Anforderungen an die Konstruktion und das Abgleichen der möglichen RC-Baustoffeigenschaften im Hinblick auf Frostempfindlichkeit, Tragfähigkeit, Wasserdurchlässigkeit für den jeweiligen Anwendungsfall etc. ist für ein sicheres und mangelfreies Bauen entscheidend. Mängel und Schäden Die vertieften Kenntnisse über Baustoffe und Sonderbaustoffe, sowie eine differenzierte Betrachtung der Baustoffneuentwicklungen fördern das Beurteilen von Konstruktionen und damit das Bewerten von Schäden. Was sind eigentlich Schäden? Ist jeder Mangel ein Schaden? Die Beantwortung dieser rechtlichen Fragen und die gutachterliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Schäden“ erfolgt im darauffolgenden Semester im Modul Sachverständigenwesen. In diesem Modul beschränken wir uns auf die bautechnischen Gründe, warum ein Bauwerk mit Erstellung oder später im Rahmen der Nutzung nicht dem gewünschten Istzustand entspricht. Eine unzureichende Planung, schlechte und unsachgemäße Ausführung, aber auch eine falsche Nutzung sowie ungenügende Instandhaltungsmaßnahmen können hier ursächlich sein. Zur besseren Beurteilung werden Methoden zur Analyse von Schäden und Verfahren zur Schadensbehebung vermittelt. Dieses Mastermodul dient als Grundlage für die Module „Produktentwicklung und Innovation“ und „Sachverständigenwesen“ im 2. Mastersemester. Elke Hornoff Konstruktiver Ingenieurbau/Baukonstruktion Hochschule Osnabrück Boden- und Wassermanagement Boden- und Wassermanagement“ (Schwerpunkt Bautechnik, 2. Semester) Im Landschaftsbau finden nahezu alle Bauaktivitäten a) auf bzw. im Boden, der damit als Baugrund dient (z. B. bei der Herstellung des Planums eines Verkehrsweges oder der Gründung eines Brückenbauwerkes), oder b) mit dem Boden, der damit als Baustoff dient (z. B. bei dem Aufbau eines Lärmschutzwalles oder der Herstellung mineralischer Abdichtungen bei Teichanlagen), statt. Dabei liegt häufig eine enge Verknüpfung mit dem Grundelement Wasser vor. Dieses kann den Ablauf der Baumaßnahme erheblich beeinflussen, z. B. als Grundwasser mit wechselnden Lagen der Grundwasserspiegel, als Gestaltungselement in Park- und Freizeitanlagen oder als Vorflutmöglichkeit für Regen-, Grund- oder Baustellenwasser. Beispiele zeigen die Abbildungen (s. Abb. 2, 3). Im Rahmen der Planung rechtzeitig vor Baubeginn und auch bei den täglichen Herausforderungen auf der Baustelle sind daher Sensibilität und Erfahrung im Umgang mit Boden und Wasser und auch eine entsprechende Weitsicht erforderlich. Somit gehören fundierte Kenntnisse zum sachgerechten, verantwortungsvollen und nachhaltigen Umgang mit den lebenswichtigen Ressourcen Boden und Wasser zwingend zum fachtechnischen Teil der Management-Ausbildung im Landschaftsbau. Für den Einstieg in die Lehrveranstaltung sind Vorkenntnisse aus den Fachgebieten Bodenmechanik und Erdbau hilfreich. Diejenigen, die fachlich unbelastet sind, können sich auch durch Gruppenarbeiten mit Studierenden mit umfangreicheren Vorkenntnissen die wesentlichen Grundlagen aneignen. Im weiteren Verlauf der Lehrveranstaltung werden verschiedene bautechnische Fragestellungen erörtert. Einen Schwerpunkt stellen die Verfahrensvarianten zur Herstellung von Baugruben dar. Was ist aus bautechnischer Sicht zu beachten? Wo liegen die Anwendbarkeitsgrenzen und die Vor- und Nachteile der Verfahren? Welchen Einfluss kann das Grundwasser haben? Welche Aspekte sind bei einer Grundwasserabsenkung oder Grundwasserabsperrung zu beachten? Besonders bei der klassischen Form der Grundwasserabsenkung sind weitergehende Betrachtungen anzustellen. Wie groß ist der Einflussbereich der Grundwasserabsenkung? Sind Auswirkungen auf Bauwerke und Vegetation zu erwarten? Wenn ja, welche? Wo kann das abgepumpte Wasser eingeleitet werden? Welche wasserrechtlichen Aspekte sind zu beachten? Was kann passieren, wenn Grundwasserabsenkungsanlagen zu früh abgeschaltet werden? Beispielsweise sind mehrere Fälle von aufgetriebenen, noch nicht in Betrieb befindlichen Regenwasserzisternen bekannt. Ein weiterer Themenschwerpunkt befasst sich mit Böden in Abdichtungssystemen . Hier können langjährige Erfahrungen aus der Sicherung von Deponien und Altlasten auf die Herstellung von Abdichtungen bei Teich- und anderen wasserwirtschaftlichen Anlagen, Gräben und Becken mit Abdichtungsfunktion oder auch auf Deichbau und -unterhaltung übertragen werden. Im Kern geht es dabei immer um die Sicherstellung einer flächendeckend hohen Qualität. Fehlstellen sind unbedingt zu vermeiden. Welche Eigenschaften müssen die Böden aufweisen? Welche Geräte sind wie einzusetzen? Was ist bei der Herstellung von Anschlüssen an Durchdringungsbauwerke oder aufgehende Wände zu beachten? Wie kann eine gute Qualität sichergestellt werden (Qualitätsmanagement)? Im Erd- und Wasserbau werden regelmäßig Geokunststoffe eingesetzt. Welche Anwendungsbereiche gibt es, welche Produkte können eingesetzt werden? Welche Eigenschaften haben die Produkte? Was ist bei Ihrem Einbau zu beachten? Nach dem Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft sind Abfallvermeidung und Recycling zu stärken. Was bedeutet das für den Landschaftsbau? Welche Regeln zur Verwertung von Bodenmaterialien sind zu beachten? Welche Alternativen zur Wiederverwertung gibt es? Was ist bei Abbruch- und Einbauarbeiten zu berücksichtigen? Was ist bei der Verwendung von Substrate n und Komposte n zu beachten? Ein weiterer Themenblock umfasst verschiedene Aspekte der Planungen und Ausführungen in der Wasserwirtschaft . Dazu gehören u. a. die Grundlagen der Hydraulik, die Varianten der Entwässerungssysteme für Regenwasser, Bauwerke in Fließgewässern, die Grundzüge des Küstenschutzes und des Verkehrswasserbaus. So sollen beispielsweise Deutschlands Wasserstraßen mit dem Bundesprogramm „Blaues Band Deutschland“ naturnaher werden und neue Akzente für Freizeit und Erholung setzen. Die Studierenden des Moduls „Boden- und Wassermanagement“ verfügen schließlich über weitgehend detailliertes Wissen und interdisziplinäres Verständnis in den vertieften Gebieten (s. Abb. 4). Sie sind in der Lage Vor- und Nachteile einzelner Lösungsmöglichkeiten zu bewerten, geeignete Lösungswege zu entwickeln und in die Praxis umzusetzen. Prof. Dr.-Ing. Olaf Hemker Tiefbau Hochschule Osnabrück Controlling im Baubetrieb „Controlling im Baubetrieb“ (Schwerpunkt Management, 2. Semester) Vom Rechnungswesen zum Controlling Meisterschulen, Technikerschulen, Hochschulen und auch schon die Berufsschulen haben seit Jahrzehnten die Betriebswirtschaftslehre im Programm, wenn es um die Ausbildung für den Landschaftsbau geht. Sucht man nach der nachhaltigen Wirkung dieser Bemühungen, so bietet sich ein recht uneinheitliches Bild. Für Image und Außenwirkung hat die Branche viel getan und an Professionalität gewonnen. Unter der Oberfläche ist die ökonomische Basis jedoch alles andere als solide und professionell. Auch wenn es der Branche seit Jahren im Durchschnitt gut und die Insolvenzquote stetig zurückgeht, zeigt der Blick auf die große Streubreite der Gewinne und der Kapitalausstattung innerhalb der Branche, dass es offensichtlich zahlreichen Unternehmen nicht gelingt, trotz gleicher Rahmenbedingungen und entgegen dem allgemeinen Trend, gute Ergebnisse zu erzielen. Worauf sind die Unterschiede zurückzuführen und was kann der Bildungsbereich dazu beitragen, die künftigen Führungskräfte auf die Herausforderungen der Märkte vorzubereiten? Kapitalmärkte fordern Beachtung Wenn in der Vergangenheit beim Thema Markt nur von den Absatzmärkten oder allenfalls vom Einkauf und den Beschaffungsmärkten die Rede war, so beanspruchen im Gefolge der vergangenen und noch nicht ganz ausgestandenen Finanzkrise die Kapitalmärkte zunehmend Aufmerksamkeit. Denn in Folge der Turbulenzen an den Kapitalmärkten sehen sich die Finanzinstitute einer weitreichenden Regulierung mit entsprechenden gesetzlichen Auflagen gegenüber. Diese geht auf ein laufend weiterentwickeltes Konzept des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht zurück, wonach bei der Vergabe von Bankdarlehen sowohl Markt- und Kreditrisiken als auch firmenspezifische Risiken des Unternehmens eine Rolle spielen. Langjährige, oft über Generationen gewachsene, vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen zur Hausbank werden abgelöst durch schematisierte Rating-Verfahren. Diese entscheiden über die Kreditvergabe. Kredite erhält, wem es gelingt, sich von dem eher unbefriedigenden Branchenrating des Landschaftsbaus abzusetzen. Und auch wenn Kredite genehmigt werden, entscheidet das Rating noch über die Konditionen, sprich Zinsen. In Deutschland sind mittlerweile die Regelungen des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht (auch kurz BASEL) genannt in der dritten Generation, als sogenannte BASEL III Kriterien in deutsches Recht übergegangen. Die Banken müssen vor diesem Hintergrund Kredite, je nach Kapitaldienstrisiko des Kreditnehmers, mit Eigenkapital unterlegen und zudem bestimmte Liquiditätskennzahlen einhalten. Kredite an Unternehmen mit höheren Risiken, wie sie typisch für Bauunternehmen sind, müssen daher mit tendenziell mehr Eigenkapital unterlegt werden. Dies reduziert die Gesamtzahl an Krediten, die das Institut herausreichen kann. Da somit eine weitreichende Kapitalbindung erfolgt, wird die Kreditvergabe an weniger solvente Unternehmen zunehmend uninteressant. Gleichzeitig erhöhen sich die Zinsen, da der Risikozuschlag auf den Basiszinssatz steigt. Zur Einschätzung des Risikos führen die Banken ein stark standardisiert und strukturiertes, durch Zentralabteilungen vorgegebenes Rating durch. Wenn noch vor einigen Jahren das Verhältnis zur Bank oder dem Firmenkundenberater ein wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Kreditvergabe war, so muss heute zunächst das quantitative Verfahren durchlaufen werden, worauf der einzelne Berater keinen Einfluss hat. Erst danach ist es im Rahmen von qualitativen Faktoren möglich, das Rating in Nuancen nach oben oder unten zu beeinflussen. Einfach ausgedrückt: Wer heute seine Zahlen nicht im Griff hat, hat keine Chance beim Rating und läuft im einfachsten Fall Gefahr, Kredite zu teuer einzukaufen. Im schlimmsten Fall bleibt der Zugang zu dringend benötigtem Fremdkapital verwehrt. Worauf achten die Banken beim Rating der Firmen und worauf muss der Unternehmer vorbereitet sein, wenn er sich um Darlehen oder nur um eine angemessene Kreditlinie bemüht? Zunächst einmal zählen die quantitativen Unternehmensdaten, die aus der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens erhoben werden. Das interne Ratingsystem der Bank stellt im Rahmen eines statistischen Verfahrens dabei den Zusammenhang von Kreditausfällen der Vergangenheit und bestimmten Bilanzkennzahlen her. Besonders entscheidend sind dabei die Eigenkapitalquote sowie Rentabilitäts- und Liquiditätskennzahlen, wie der Return on Investment oder der Cashflow im Verhältnis zu bestimmten Verbindlichkeiten. Erst danach kann das Rating anhand der qualitativen Faktoren beeinfluss werden, Planungsqualität Branchenentwicklung und Wettbewerbssituation Produktangebot und Marktstellung Unternehmensentwicklung und -strategie Unternehmensorganisation Managementqualität und Nachfolgeregelung Ausgestaltung des Rechnungswesens und Controllings Auf gleicher Augenhöhe durch kaufmännische Kompetenz Wie kann ein Studium die künftige Führungskraft auf diese Situation vorbereiten? Ziel muss es sein, Unternehmer und Bankangestellten zumindest auf gleiche Augenhöhe zu bringen. Zu den potentiellen Schwachstellen, die der Unternehmer verspürt und die seine Verhandlungsposition beeinträchtigen, zählen die Qualität seines Rechnungswesens und das Fehlen eines Controlling-Konzepts. Das Modul „Controlling im Baubetrieb“ ist ein Schlüsselmodul im Masterstudiengang „Landschaftsbau“ und setzt dort an, wo ein herkömmlicher Bachelorstudiengang aufhört. Diese Studiengänge bereiten in erster Linie auf Tätigkeiten in der Bauleitung vor, sei es im ausführenden Betrieb oder im Planungsbüro. Dass damit das Rüstzeug für die umfassenden unternehmerischen Aufgaben nur ansatzweise vermittelt werden kann, ist offensichtlich und nachvollziehbar. Ein Studiengang mit sechs Theoriesemestern kann nicht gleichzeitig fachtechnische, organisatorische, kaufmännische, vertragsrechtliche und Verhandlungskompetenz in der benötigten Tiefe vermitteln und dazu noch die Schlüsselqualifikationen, die zur Leitung eines Unternehmens erforderlich sind. Was für privatwirtschaftliche Unternehmen gilt, wird zunehmend auch von der öffentlichen Hand wahrgenommen. Kommunale und staatliche Institutionen stellen den Entscheidungsträgern Controlling-Systeme an die Hand, die der Privatwirtschaft kaum nachstehen. Die traditionelle Kameralistik wird auf breiter Ebene ersetzt durch doppelte Buchführung und Controlling-Elemente. Die Kenntnis dieser Systeme ist also auch für denjenigen von Interesse, der eine Stellung im öffentlichen Dienst, in Gartenämtern oder anderen Fachverwaltungen anstrebt. Vom Rechnungswesen zum Controlling Auch wer Anglizismen nicht so schätzt, muss anerkennen, dass der Controlling-Begriff nicht durch einen geeigneten deutschen Ausdruck ersetzt werden kann. Das Wort Kontrolle ist keine passende Übersetzung und spricht allenfalls einen Teilaspekt an. Denn die Grundzüge des Controllings bestehen aus den Funktionen Planung, Kontrolle und Steuerung sowie dem dahinterliegenden Informationssystem. Controlling befasst sich sowohl mit der strukturellen Entwicklung eines Unternehmens oder einer Institution (im Rahmen des sogenannten strategischen Controllings), als auch mit der Optimierung der Abläufe im System (im Rahmen des operativen Controllings). Wesentlich an dem Konzept ist das Denken und Handeln in Regelkreisen. Das erfordert die bewusste Organisation eines Informationssystems, das für eine laufende Rückkopplung und umfassende Information der Unternehmensführung sorgt. Wesentliche Elemente dessen, was das Controlling-Konzept ausmacht, sind bereits im herkömmlichen Rechnungswesen angelegt, auch wenn der ganzheitliche Ansatz fehlt und die Umsetzung in der Praxis lückenhaft ist. Dennoch ist der große Bogen von den Planungsrechnungen bis zur Nachkalkulation im Rechnungswesen schon vorhanden, und es gilt, darauf aufzubauen. Dabei darf die Ausgangssituation der Branche, die Betriebsstrukturen und die personellen Kapazitäten nicht aus dem Auge gelassen werden. Größter Schwachpunkt der bestehenden Systeme ist das Fehlen einer fundierten Kosten-und Leistungsrechnung. Es gibt in den Unternehmen natürlich eine Finanzbuchführung, die den Anforderungen der Abgabenordnung und des Handelsgesetzbuches einigermaßen gerecht wird. Daneben gibt es eine mehr oder weniger kostenbasierte Auftragskalkulation (Bauauftragsrechnung), ohne die man keine Angebote schreiben kann. Die große Lücke im System des Rechnungswesens ist vielfach die Betriebsabrechnung, im Bauwesen auch Baubetriebsrechnung genannt. Sie wertet die Daten aus der Finanzbuchführung aus, ergänzt sie um kalkulatorische Kosten und statistische Daten und liefert Zuschlags- und Verrechnungssätze für die Kalkulation. Ein geschlossenes Informationssystem, wie es das Controlling-Konzept vorsieht, ist in kleinen und mittleren Unternehmen naturgemäß nicht in dem Grad zu erreichen wie in großen Unternehmen. Man sollte sich aber von dem hohen Anspruch der Controlling-Literatur nicht einschüchtern lassen. Das Modul Controlling im Rahmen des ingenieurwissenschaftlichen Studiengangs „Landschaftsbau“ ist darauf ausgelegt, den Transfer zwischen theoretischer Grundlagenforschung und der branchenspezifischen, praktischen Anwendung herzustellen. Branchenspezifische Konzepte Für das Controlling im Baubetrieb kann es somit keine ideale Lösung geben. Die grundsätzliche Problematik ist in der Abb. 2 schematisch dargestellt. Der Verzicht auf betriebswirtschaftliche Transparenz führt zu Fehlentscheidungen. Sich auf das unternehmerische „Gespür“ zu verlassen, ist in Zeiten scharfer Konkurrenz und großen Preisdrucks voller Risiken, die sich letztlich in Kosten für den Betrieb niederschlagen. Ein ungünstiges Rating durch die Banken auf Grund des unzureichenden Rechnungswesens wirkt in gleicher Weise kostensteigernd. Auf der anderen Seite kann ein Management-Informationssystem auch unbegrenzt ausgebaut werden mit einem Genauigkeitsgrad und mit Kosten, denen kein entsprechender Nutzen mehr gegenübersteht. Was für einen Großbetrieb mit großen Bauprojekten unerlässlich ist, ein differenziertes Unternehmens- und Projektcontrolling mit laufender Berichterstattung und vollständiger und aktueller Datenübersicht, bedeutet für einen kleinen und mittleren Betrieb ein unsinniges, bürokratisches System. Im Studium zu vermitteln sind demnach mögliche Varianten, die an die betrieblichen Rahmenbedingungen angepasst werden müssen. Es geht also weniger um das Vorstellen von fertigen Lösungen, sondern um die Vermittlung von Problemlösungskompetenz und um die Befähigung, in Kooperation mit allen intern und extern Beteiligten wie Buchhaltung, Kalkulation, Abrechnung, (Steuer-)Berater, Finanzinstituten und Softwarehäusern betriebsspezifische Lösungen zu entwickeln. Auch hierbei ist es das Ziel, auf Basis der kaufmännischen Kompetenz mit den jeweiligen Experten auf gleicher Augenhöhe verhandeln zu können. Bevor man beispielsweise versucht, dem Betrieb eine anspruchsvolle IT-Komplettlösung überzustülpen, wie sie etwa von der allgemeinen Bausoftware angeboten wird, sollte man die bestehenden Systeme optimieren und den internen Datenfluss von Lücken und Doppelungen (Redundanzen) befreien. Betrachtet man beispielsweise die Baubetriebsrechnung innerhalb der Kosten- und Leistungsrechnung, die schon als typische Schwachstelle ausgemacht wurde, so lassen sich die verschiedenen Formen unterscheiden, die sich in ihrem Differenzierungsgrad grundsätzlich unterscheiden. Auch die einfachsten Formen, wie die standardmäßig vom Steuerberater gelieferte Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) können aussagekräftig oder ohne jede Aussagekraft angelegt sein. Hierfür gilt es, das Auge zu schärfen und die Möglichkeiten zur Optimierung aufzuzeigen. Das andere Extrem, eine laufend gepflegte Betriebsbuchführung als Teil eines Management-Informationssystems muss ebenso zum Handwerkszeug eines Master-Absolventen gehören. Er muss die Funktionen solcher Systeme kennen und seine betriebsspezifischen Anforderungen formulieren können. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Controlling-Kenntnisse zum unverzichtbaren Rüstzeug für Führungskräfte gehören. Sie zählen zu den Schlüsselqualifikationen und entfalten ihre Wirkung nicht nur intern, sondern auch extern, wie am Beispiel des Firmenratings gezeigt wurde. Sie sind auch nicht nur für Tätigkeiten im ausführenden Betrieb oder im Planungsbereich von Nutzen, sondern ebenso für Aufgaben in öffentlichen Institutionen, die in immer stärkerem Maße bewährte Führungsmodelle aus der Privatwirtschaft übernehmen. Prof. Dr. Heiko Meinen Betriebswirtschaft im Bauwesen Hochschule Osnabrück verändert nach Prof. Dr. Wolfgang Ziegler, Betriebswirtschaft im Landschaftsbau, (Ersterscheinung in NEUE LANDSCHAFT 11/06) Personalmanagement und Führung „Personalmanagement und Führung“ (Schwerpunkt Management, 2. Semester) Mitarbeitermanagement und erfolgreiche Führungsstrategien Auch im Landschaftsbau ist die menschliche Arbeit der bestimmende Einsatz- und Erfolgsfaktor der unternehmerischen Betätigung. Um deren Kombination mit den anderen elementaren Produktionsfaktoren in geeigneter Weise vornehmen zu können, bedarf es umfassender dispositiver Fähigkeiten, einem effektiven Personalmanagement. Fundierte Kenntnisse im Bereich des Personalmanagements und der Mitarbeiterführung gehören deshalb zwingend zur Management-Ausbildung für die Leitungsebenen in unseren Unternehmen. Im Rahmen des Personalmanagements, auch als Human Resource Management bezeichnet, stehen Beschaffung, Führung, Leitung und Steuerung des Personals im Mittelpunkt. Personalpolitik als Managementaufgabe Die Ziele und Aufgaben, die in unseren Unternehmen durch eine mehr oder weniger stark ausformulierte Unternehmenspolitik definiert sind, müssen durch entsprechende Personalpolitik erreicht werden. Sie umfasst alle Grundsätze und Entscheidungen, die sich auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern, zwischen Mitarbeitern untereinander und zwischen den Mitarbeitern und ihrer Arbeit beziehen. Die Ziele der Personalpolitik sind dabei: 1. Die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter, zum Beispiel durch effektive Personalentwicklung. 2. Die Steigerung der Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, zum Beispiel durch kooperative Führung. 3. Die Steigerung der Leistungsmöglichkeit der Mitarbeiter, zum Beispiel durch Optimierung der Arbeitsbedingungen. Mit der Personalpolitik wird festgelegt, in welcher Weise die Aufgaben erledigt und wie die angestrebten Ziele erreicht werden sollen. In diesem Rahmen müssen Teil- und Zwischenziele, die Handlungsarten, die zur Aufgabendurchführung und zur Zielerreichung einzuhalten sind, bestimmt werden. Und schließlich gilt es, die Verhaltensnormen, die für die Mitarbeiter gelten sollen, festzulegen. In ihnen etabliert sich der Führungsstil und das Führungsverhalten im Unternehmen. Auch wenn nicht alles schriftlich fixiert ist, so existieren die personalpolitischen Vorgaben mindestens in der Tradition des Unternehmens oder in der selbstverständlichen Haltung einer jeden Führungskraft. Von der Personalbeschaffung zum Personalmarketing Den wesentlichen Aspekt der Personalbeschaffung erweitern wir sinnvollerweise auf den Begriff des Personalmarketings, wenn die personalmarktbezogene Betrachtung im Vordergrund stehen soll. Gerade in einer Zeit, in der immer mehr definierbare Aufgaben an Rechner und Maschinen delegiert werden, gehört die Beschaffung guter Mitarbeiter und natürlich deren Entwicklung zu den wichtigsten Erfolgs- und Überlebenspotentialen des Unternehmens. Der Unternehmenserfolg ist wesentlich davon abhängig, wie die Mitarbeiter mit Kunden und auch miteinander umgehen und wie sie sich für die Erreichung der Betriebsziele einsetzen. Dabei treffen wir heute auf eine zunehmend schwieriger werdende Arbeitsmarktsituation: - Obwohl heute ein Überangebot an Arbeitskräften besteht, ist es schwierig, gute Fachkräfte und zum Unternehmen passende Mitarbeiter zu finden. - Aufgrund der wirtschaftlichen Situation vieler Unternehmen werden Fehlbesetzungen immer schwerer kompensierbar. - Eine verschärfte Sozialgesetzgebung erschwert Personalbewegungen und erhöht das Einstellungsrisiko. Da Menschen in ihrer Position nur Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln können, für die sie auch Anlagen mitbringen, ist sorgfältige Personalauswahl dringend notwendig. Wer das richtige Personal einstellen will, muss also die für die zu besetzende Stelle gültigen Anforderungskriterien kennen und beachten. Auch wenn dieser Zusammenhang jedem Laien einleuchten mag, wird in der Praxis häufig vernachlässigt, die Anforderungen an einen neuen Mitarbeiter genau zu bestimmen. Neben der Definition erforderlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten für eine bestimmte Aufgabe sollte auch geprüft werden, inwieweit die über die rein funktionalen Qualifikationen hinausgehenden individuellen Werthaltungen, Motive, Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen zum Unternehmen passen. Von der Personalplanung zum Personalcontrolling Von Personalcontrolling sprechen wir, wenn es um die Verbindung des Prozesses der Planung, Steuerung und Kontrolle mit der entsprechenden Informationsversorgung geht. Als Aufgaben des Personalcontrollings lassen sich definieren: - Die Personalplanung, die auf den wirtschaftlichen und sozialen Zielsetzungen des Personalbereiches basiert, z.B. Senkung der Personalkosten, Produktivitätssteigerung, Verbesserung der Arbeitsorganisation, Bugetplanung. - Die Personalkontrolle, die aus der Überwachung der Soll-Vorgaben und der Untersuchung der Soll-Ist-Abweichungen im Personalbereich besteht, z.B. Kennzahlen zur Fluktuation, Fehlzeitenentwicklung, Arbeitszeiterfassung. - Die Personalsteuerung, die auf der Basis der Kontrollergebnisse erfolgt, z.B. Fehlzeiten und Fluktuation senken, Produktivität verbessern, Personalkosten senken, Betriebsklima verbessern. Über allem steht die Informationsversorgung als Weitergabe bzw. Mitteilung von Daten. Über ein zweckentsprechendes Berichtssystem wird das Personalmanagement über die Frühwarnindikatoren informiert, die den personalwirtschaftlichen Prozess positiv oder negativ beeinflussen. Personalführung Allgemein bezeichnen wir als Führung den Prozess, der darauf zielt, das Verhalten der Mitarbeiter im Unternehmen zweckorientiert zu beeinflussen. Mit Hilfe bewusster Personalführung gilt es, die Organisationsziele und die zu deren Erreichung erforderlichen Strategien und Entscheidungen auf den einzelnen Hierarchieebenen durch Vorgesetzte umzusetzen. Erfolgt Führung in einem guten Gruppenklima, so sprechen wir auch von einem guten Betriebsklima, das von den Gruppenmitgliedern selbst erlebt und auch nach außen getragen wird. Wenn es auch von außen registriert wird, hat es der Betrieb in jeder Konjunkturlage leichter, wertvolle neue Mitarbeiter zu gewinnen und gute Mitarbeiter auch zu halten. „Aber Führung kann man doch nicht lernen. Entweder man kann es, oder man kann es nicht“. Argumente wie dieses hört man in der Praxis immer wieder, wenn es um die Entscheidung geht, ob ein Mitarbeiter auf ein Weiterbildungsseminar über Mitarbeiterführung geschickt werden soll oder nicht. In Zeiten knapper Kassen ist es schnell das wirksamste Totschlagsargument gegen einen in vielen Betrieben leider oft vernachlässigten Ausbau der Führungsfähigkeit im Rahmen langfristiger Personalentwicklungsplanung. Und es sei vorweggenommen: Eine zeitgemäße Menschenführung ist nach den heutigen Ergebnissen der Betriebspsychologie lehr- und auch lernbar. Bedeutung der Führung Die Bedeutung richtiger Personalführung ist in den vergangenen Jahren merklich größer geworden. Folgende Gründe können hinter dieser Entwicklung gesehen werden: - Als Folge gesellschaftspolitischer Demokratisierung haben die Mitarbeiter heute ein höheres und kritischeres Selbstbewusstsein entwickelt. - Durch verbesserte Ausbildung und Qualifikation der Mitarbeiter wird die formale Legitimationsmacht von Vorgesetzten heute eher in Frage gestellt. - Durch das staatliche System der sozialen Absicherung können Arbeitnehmer von Vorgesetzten immer weniger durch formale Sanktionsmacht zur Leistung veranlasst werden. - Durch den technologischen Wandel und verschärfte wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind die Mitarbeiter verstärkten psychischen Belastungen ausgesetzt, die besondere Konflikte hervorrufen. - Bei fortgeschrittener Spezialisierung und Fachkompetenz werden Mitarbeiter zunehmend in die Lage versetzt, Informationsvorsprünge gegenüber den Vorgesetzten zu erlangen. Wenn man eingesehen hat, dass gute Führung im Betrieb notwendig ist, folgt die Überlegung, ob man heute und auch in Zukunft anders führen muss als früher. Die Antwort muss lauten: Ja. Denn sowohl das Unternehmen selbst als auch die in ihm arbeitenden Menschen stehen nie isoliert da. Wir sind eingebunden in eine pluralistische Gesellschaft, die wirtschaftlich und sozial von vielen, sich ständig ändernden, oft auch gegensätzlichen Interessen bestimmt wird. Die gesellschaftlichen Normen und Wertmassstäbe unterliegen einem ständigen Wandel. Dieser soziale Wandel erfordert eine anpassungsfähige Führungskultur. Und deshalb ist auch bei vielen eine gewisse Unsicherheit des Führungsstils unserer Tage spürbar, nicht nur in den Unternehmen, sondern auch in anderen sozialen Organisationen wie Familie, Schule, dem Vereinswesen oder der öffentlichen Verwaltung. Ausgehend von diesen sich ändernden Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt ist es Aufgabe der Personalführung im Betrieb, optimierte Formen und Methoden zu finden, die Mitarbeiter in ihrem Verhalten im Interesse des Betriebserfolges zu motivieren. Mitarbeiterführung soll Arbeitszufriedenheit und Leistung hervorrufen. Über dem technisch-kaufmännischen Denken der Führungskräfte darf deshalb das Betriebsklima nicht vernachlässigt werden. Von der Führungstheorie zur Führungspraxis Allgemeingültige Rezepte gibt es natürlich für die Führungspraxis eher nicht. Die Verhaltenswissenschaften sind eben - anders als die Naturwissenschaften - keine völlig exakte Wissenschaft. Letztendlich lassen sich aber vordergründig einfache Fragen, von der Praxis gestellt, nicht ohne ein Mindestmaß an theoretischen Überlegungen beantworten. In vielen Bereichen gibt es abgesicherte Erkenntnisse. Und oft entsprechen diese im Wesentlichen den Erfahrungen derjenigen, die in ihrem täglichen Arbeitsprozess Menschen zu führen haben. Wie man freilich Mitarbeiter richtig führt, lernt man nicht an der Hochschule, sondern spätestens dann, wenn man beim Einstieg in eine neue Führungsposition quasi über Nacht sich und anderen beweisen muss, dass man auch Führungsfähigkeit besitzt. Mitarbeiter-Management im Landschaftsbau Für den Landschaftsbau und im Rahmen des hier vorgestellten Lehrelementes gilt es, Personalmanagement und Führung fach- und branchenspezifisch aufzuarbeiten. Im Bereich Personalmanagement erwerben die Teilnehmer vertiefte Fachkenntnisse zur Arbeits- und Personalwirtschaft im Landschaftsbau, insbesondere auch der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen. Sie gewinnen Einblick in erfolgreiche Personalpolitik, effizientes Personalmarketing und langfristig angelegte Personalentwicklungsplanung. Im Themenbereich Führung wird das Gefühl für Vorgesetzten- und Mitarbeitereigenschaften geschärft, das Erkennen von Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft und die Gesamteignung im Personalauswahl-Prozess geschult. Die in der Praxis erfahrbaren Führungskulturen gilt es, im Einzelfall mit ihren Vor- und Nachteilen erlebbar zu machen, erfolgreiche Strategien herauszuarbeiten, im persönlichen Verhalten zu etablieren und zu festigen. Der Grundstein für erfolgreiche Mitarbeitermotivation wird gelegt. Prof. Dr. Jens Thomas Maschinen- und Arbeitswirtschaft, Organisation und Führung Hochschule Osnabrück Produktentwicklung und Innovation „Produktentwicklung und Innovation“ (2.Semester) „Überleben im Shark Tank“ Aufbauend auf technischem Grundlagenwissen aus Bachelor-Studiengängen werden im Master-Studiengang „Landschaftsbau“ Kenntnisse zu interdisziplinären, technischen Herausforderungen und Entwicklungspotenzialen im Innovationsbereich erarbeitet. Führungskräfte im Landschaftsbau müssen in der Lage sein, sich in interdisziplinären Projekten mit gutem Sachverstand und mit hoher Akzeptanz bei Auftraggebern und potentiellen Nachunternehmern klar und deutlich zu artikulieren. Problemlösendes Denken und Umsetzen in der Praxis bringt Marktvorteile. Der Begriff Innovation steht im Wesentlichen für Erneuerung, Reform, Umgestaltung oder Veränderung. Eigentlich ist es in jeder Branche ein ständiger Prozess, der im Regelfall intuitiv abläuft. Leider werden viele Ideen vergessen, nicht weiterverfolgt und nicht realisiert. Ziel in diesem Modul ist es, relevante Fragen für eine Innovationsentwicklung im Landschaftsbaus in einem interaktiven Kommunikationsprozess zwischen Forschung, Technik und anwendungsorientierten Aufgabenstellungen aufzuarbeiten. Dabei geht es insbesondere um die Entwicklung von Konzepten. Manchmal gelingt es auch schon die Idee bis zur Produktreife zu verfolgen, Prototypen zu bauen und mögliche Patente anzudenken. Ausgehend von einem personellen Erfahrungs- und Leistungspool ist das Querdenken nicht nur erwünscht, sondern ein Muss. Über Kreativitätstechniken und durch das Praktizieren systematischen Denkens soll das Ziel und das Umfeld bautechnischer Problemstellungen deutlich herausgearbeitet werden. In der gesamten Prozessentwicklung wird beurteilt und geprüft, ob eine Idee realisierbar ist. Durch die konsequente Auseinandersetzung mit den eigenen Möglichkeiten und Grenzen, auch und vor allem in strategischer, organisatorischer, planerischer und kommunikativer Hinsicht findet ein systematisch orientierter, interaktiver Lernprozess statt. Das Resultat der Auseinandersetzung ist eine Anzahl von Erkenntnissen, die sich verbalisieren und überprüfen lassen. Das Highlight am Ende des Semesters ist der Shark Tank. Ein Format, welches auch im deutschen Fernsehen unter dem Namen „in der Höhle der Löwen“ zu sehen ist. Führende Persönlichkeiten aus dem Landschaftsbau, dem IT Bereich, dem Verlagswesen, der Baustoffindustrie und der Private Equity sind die Sharks und stellen den Studierenden nach nur 8 Minuten Präsentationszeit durchaus kritische Fragen. Am Ende ist immer die Begeisterung groß, für welche Probleme Lösungen gefunden wurden. Dabei reicht das Spektrum von IT Lösungen für das Smartphone nach dem Vorbild Silicon Valley bis zu ganz praktischen Ideen wie Baumbewässerung, Plattenheber und die rückenschonende, hoch effiziente Pflanzung von Blumenzwiebeln. So wie es aussieht, dauert es nicht mehr lange bis sich das erste Spin-off direkt aus der Hochschule mit dem Patent unter dem Arm gründet. Prof. Martin Thieme-Hack Baubetrieb im Landschaftsbau, Hochschule Osnabrück Sachverständigenwesen Sachverständiger, objektiver Umgang mit Problemen „Sachverständigenwesen“ (Schwerpunkt Bautechnik, 2. Semester) Führungskräfte kommen früher oder später in Ihrem Berufsleben in eine Situation, in der es notwendig ist, eine bestimmte Fragestellung objektiv und nachvollziehbar zu beantworten oder eine fundierte Lösung für ein bestimmtes Problem zu finden. Besonders ausgereifte Methoden haben sich rund um das Tätigkeitsfeld des öffentlich bestellt und vereidigten (öbv) Sachverständigen entwickelt. Der öbv-Sachverständige hat die Aufgabe, dem Gericht eine technische Frage fachlich zu beantworten, die der Richter mangels Fachkunde nicht alleine beantworten kann. Da es bei Gericht oft um viel Geld geht und man es mit den strengen Anforderungen der Zivil- oder Strafprozessordnung zu tun hat, werden hier besonders hohe Anforderungen an die Objektivität des Sachverständigen gestellt. Ganz anders als der Anwalt, der allein die Aufgabe hat, mit allem ihm zur Verfügung stehenden Mittel den großmöglichen Erfolg für seinen Mandanten zu erzielen, oft auch mit dem Versuch, den Sachverständigen fachlich unglaubwürdig zu machen und persönlich anzugreifen. So muss sich der Sachverständige bei Gericht, letztlich aber auch bei jeder anderen Gelegenheit, absolut sicher sein, dass er alles richtig gemacht hat. Auch wenn die Absolventen des Masterstudiengangs „Landschaftsbau“ nicht automatisch öbv-Sachverständige werden können - dazu sind noch eine ganze Reihe weiterer Anforderungen zu erfüllen - so werden die Absolventen doch in die Lage versetzt, Sachverhalte objektiv zu beurteilen: von der Erhebung der Grundlagen unter Berücksichtigung von anerkannten Methoden über die sagerechte Auswertung bis zur Darstellung und Lösung des Problems mit der Abfassung eines Gutachtens. Es wird in diesem Modul Schlüsselqualifikationen und Handlungskompetenzen auf der Basis von Fachwissen vermittelt. Nicht weniger wichtig ist es, auf die typischen Fehlerquellen bei der Gutachtertätigkeit hinzuweisen. Bekannt dazu sind die vom Institut für Sachverständigenwesen herausgestellten und geächteten „Todsünden des Sachverständigen“. Insbesondere sind dies: fachliche Eitelkeit unzulässige Delegation der Verantwortung unzulässige Amtermittlung Überforderung des Auftraggeber-Verständnisses unzulässige Ausflüge in rechtliche Fragen irreführende Gutachten Die Sprache des Gutachtens Ein Gutachten ist eine fachliche, unparteiische Meinungsäußerung einer natürlichen Person zu einem Sachverhalt. Mit einer nachvollziehbaren Begründung dient es als Entscheidungsgrundlage, hat aber in der Regel keine bindende Wirkung. Das schriftliche Sachverständigengutachten muss zwei Ziele miteinander verbinden: Das Gutachten muss so verständlich sein, dass das laienhafte Verständnis von Richtern, Verfahrensbeteiligten und Anwälten dem Gutachten folgen kann. Außerdem muss es bis in die letzte fachliche Tiefe Auskunft über Datenerhebung und Auswertungsmethoden geben, so dass auch andere Fachleute das Gutachten bewerten können. Ein bekanntes Beispiel ist der Begriff „grundsätzlich“. Für den Ingenieur bedeutet „grundsätzlich“ das es sich um einen Grundsatz handelt der im Bereich der Gewissheit liegt. Für den Juristen bedeutet „grundsätzlich“ eine Regel von der es meist auch Ausnahmen gibt. So wird vom Sachverständigen verlangt, dass Texte leserorientiert verfasst werden. Aus den Fehlern anderer lernen Sachverständige haben neben der hohen Verantwortung für die Richtigkeit Ihrer Aussagen einen ganz großen Vorteil gegenüber anderen Freischaffenden oder Unternehmern: Sie lernen aus den Fehlern und auf Kosten Anderer. Wie die große Zahl von Mängeln zeigt, die bis zum Gerichtsprozess geführt werden, ist es ausgesprochen schwierig keine Fehler beim Bauen zu machen. Selbst wenn man alles richtig plant und umsetzt, läuft man Gefahr, ein mangelhaftes Bauwerk zu errichten. So zeigt uns das bekannte Blasbachbrücken-Urteil, dass ein Unternehmer nach den anerkannten Regeln der Technik alles „richtig gemacht“ hat. Aber letztlich trotzdem ein mangelhaftes Werk erstellt wurde. Darüber hinaus sind wir kaum in der Lage, alle Regeln der Technik wirklich bis ins letzte Detail zu beherrschen. Da Sachverständige ständig mit den Mängeln Anderer zu tun haben, bietet sich eine gute Möglichkeit, von Sachverständigen zu lernen. Aus diesem Grund werden im Modul Sachverständigenwesen bewährte Gutachter über Ihre persönlichen Erfahrungen berichten, als notwendige Ergänzung zu der methodischen Anleitung. Prof. Martin Thieme-Hack Baubetrieb im Landschaftsbau, Hochschule Osnabrück Forschungskolloquium „Forschungskolloquium“ (3. Semester) Im 4-semestrigen Master-Studiengang „Landschaftsbau“ der Hochschule Osnabrück wird grundsätzlich Wert gelegt, die aktuelle Forschungslandschaft in die Lehrveranstaltungen der einzelnen Fachgebiete einzubeziehen. Dieser forschungsbezogene Charakter wird zusätzlich und insbesondere durch das Modul „Forschungskolloquium“ im 3. Semester sichtbar. Im Modul „Forschungskolloquium“ wird der Stand des Wissens zu aktuellen Forschungsthemen im Landschaftsbau und den benachbarten Fachdisziplinen durch ausgewiesene externe Fachleute vorgestellt. Auch können Kolleginnen und Kollegen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule hier Ihre Erkenntnisse präsentieren und zur Diskussion stellen. Nachfolgend seien nur einige Forschungsgebiete aus dem umfangreichen Spektrum der aktuellen Hochschulthemen erwähnt (s. Tab. 1). Tabelle 1: Beispiele aktueller Forschungsthemen im Bereich Landschaftsbau an der HS Osnabrück Fachgebiet Aktuelle Forschungsthemen an der HS Osnabrück (Auswahl) Baubetrieb Nachhaltigkeit von Sportanlagen Risikocontrolling in Bauunternehmen Zukunftsperspektiven im Landschaftsbau Bautechnik Wegebau an Baumstandorten Innovative Baustoffe und Baukonstruktionen Auswirkungen des Klimawandels auf den Landschaftsbau Vegetationstechnik Fassadenbegrünungen Weiterentwicklung von Rasensystemen Digitaler Campus Haste der Hochschule Osnabrück Die hervorragenden Möglichkeiten für die Durchführung von Labor- und Feldversuchen am Campus der grünen Fakultät in Osnabrück-Haste ermöglichen ferner zahlreiche Untersuchungen mit konkreten Fragestellungen zu speziellen Herausforderungen im Landschaftsbau. Beispielhaft sind hier Untersuchungen zu Verformungen durch Fahrzeugbelastungen bei Geh- und Radwegen (i. W. durch Fahrzeuge des Unterhaltungsdienstes) in einer speziellen Befahrungsanlage genannt (Abb. 2). Die Studierenden erhalten somit im Modul „Forschungskolloquium“ vertiefte Einblicke in die Forschungslandschaft des Landschaftsbaus und in mögliche berufliche Fragestellungen für Ihre Tätigkeiten nach dem Studium. Die damit verbundenen Diskussionen und selbstständigen Bearbeitungen fördern den fachlich kritischen Diskurs und bilden einen Grundstein wissenschaftlichen Erfolges. Im Anschluss an die Einführung in die speziellen Forschungsarbeiten sollen die Studierenden in Abstimmung mit den Fachleuten auszuwählende thematische Inhalte aufbereiten, weitergehende Fragestellungen entwickeln und Lösungsansätze erarbeiten. Diese wissenschaftliche Bearbeitung ist in einer Hausarbeit zu dokumentieren. Das Forschungskolloquium im 3. Semester des Studiums stellt damit zum einen eine gute Übung für die noch umfassendere Masterarbeit, die im 4. Semester anzufertigen ist, dar. Der Aufbau und die organisatorische Abwicklung der Arbeiten sind durchaus vergleichbar. Zum anderen bietet die Kombination aus Forschungskolloquium und Masterarbeit auch die Möglichkeit aufeinander aufbauende oder unterschiedliche Themen aus demselben Fachgebiet oder aber auch Themen aus unterschiedlichen Fachgebieten zu bearbeiten. Im Wesentlichen sind hier die übergeordneten Fachgebiete Baubetrieb, Bautechnik und Vegetationstechnik zu nennen. Damit ist das fachliche Fundament der Absolventinnen und Absolventen deutlich breiter angelegt. Prof. Dr.-Ing. Olaf Hemker Tiefbau Hochschule Osnabrück Interdisziplinäres Projekt Bautechnik Bauen im Team – an Großprojekten das Grün implementieren „Interdisziplinäres Projekt Bautechnik“ (Schwerpunkt Bautechnik, 3. Semester) Ob gigantische Bauprojekte mit zahlreichen Grün- und Wasseranlagen oder anspruchsvolle Hausgärten, immer werden eine Vielzahl von Fachdisziplinen benötigt, um hervorragende Qualität zu bauen. Anspruchsvolles Bauen funktioniert nur, wenn interdisziplinär und integrativ auf höchstem Niveau zusammengearbeitet wird. Dies kann jedoch nicht aus Lehrbüchern gelernt werden, sondern muss in Projektarbeit erfahren und erlebt werden. Aufbauend auf den Schwerpunktmodulen „Innovative Baustoffe und Baukonstruktionen“ im 1. Semester und „Boden- und Wassermanagement“ sowie „Sachverständigenwesen“ im 2. Semester rundet dieses Projekt im 3. Fachsemester den Schwerpunkt Bautechnik in dem Masterstudiengang „Landschaftsbau“ ab, in dem es als integraler Baustein die spezialisierten Fachrichtungen der Bautechnik zusammenführt und vernetzt. In diesem Modul werden die verrücktesten Planungsideen oder besondere Herausforderungen der Bautechnik bearbeitet, die einen Blick über die eigentlichen Fachgrenzen hinaus bedingt und somit ein Einarbeiten in fremde Disziplinen und die Auseinandersetzung mit den verschiedenen methodischen Ansätzen und Theorien erfordert. Schnittstellen des Landschaftsbaus mit anderen Fachdisziplinen gibt es viele: Anschlüsse an klassische und moderne Hochbauprojekte, Fassaden-, Dach- und Innenraumbegrünung, lebenswichtiger und gestalterischer Bestandteil wassersensitiver Stadtentwicklungen (Klimawandel), wesentlicher Baustein für Gestaltung und Funktionstüchtigkeit von Sport- und Freizeitanlagen, Wasserhaushaltsschicht bei Oberflächenabdichtungen von Altlasten und Deponien, Anschlussbereiche an stehende und fließende Gewässer, Regenwassermanagement (z. B. Überflutungsvorsorge, Hochwasserschutzprojekte) Konversionsflächen (z.B. Einbindung von Kasernenstandorten), Schutzmaßnahmen gegen erosive Vorgänge in bergigen Gelände (z. B. Schutz vor Muren und Steinschlag) etc. Dieses Masterprojekt fördert die fachübergreifende Arbeitsweise und damit das Verständnis für die anderen Fachdisziplinen im Bauprozess. Nur so können tragfähige Lösungen komplexer Sachverhalte erarbeitet werden. Das fachkritische Bewerten von Grundlagen- und Planungsunterlagen der eigenen Fachdisziplin und anderer am Bau beteiligter Fachdisziplinen steht hierbei im Vordergrund und ist die Voraussetzung für das Entwerfen und Aufbereiten neuer Lösungsansätze. Ziel des Moduls ist die Entwicklung einer Ausführungsplanung aus einer Entwurfs- und/oder Genehmigungsplanung über ein fachübergreifendes, zeichnerisches Darstellen von Lage- und Werkplänen hinaus. Interdisziplinäre Berührungspunkte der am Bau beteiligten Fachdisziplinen setzen einen sicheren Umgang des „Technik-Know-how“ und Kenntnisse aus der Planungsmethodik voraus. Der fachliche Diskurs über Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Kooperationspartner ist ganz entscheidend in diesem Planungs- und Kommunikationsprozess. Elke Hornoff Konstruktiver Ingenieurbau/Baukonstruktion Hochschule Osnabrück Projekt 'Komplexe Angebote' Ganzheitlicher Umgang mit Kosten Modul „Projekt Komplexe Angebote“ (3.Semester) Seit der Zeit des Wirtschaftswunders hat sich im Landschaftsbau ein Großteil der Angebotskultur auf dem so genannten Submissionsmarkt entwickelt. Die Methode die sich in die Arbeitsstufen, Submissionsplattform lesen Preise einsetzen billiger sein gliedert, hat sicher viele Jahre zum Teil gut funktioniert. Auch hier haben sich im Geflecht der aktuellen Vergaberechtssprechung wahre Strategen behauptet, die sich - immer auf dem neuesten rechtlichen und technischen Stand - einen kleinen Vorteil gegenüber dem Wettbewerb erarbeiten konnten. Diese Art der Angebotsstrategie ist aber schon lange nicht mehr der einzige Markt für den Landschaftsbau. In diesem Projekt sollen die Studierenden an eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Bauens herangeführt werden. Dieses erfolgt durch die beispielhafte Angebotsbearbeitung, weil bei einem Unternehmerangebot die höchst Verbindlichkeit erwartet wird. Lebenszykluskosten Die Erkenntnis, dass die Erstellung eines Bauwerks nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten des Bauwerks bestimmt, ist nicht neu. Sie findet neuerdings aber wieder erheblich mehr Einfluss auf die Vergabe von Bauleistungen. Während es bei den Infrastrukturprojekten, also insbesondere dem Bundesfernstraßenbau mit den dazu gehörenden Brücken und anderen Ingenieurbauwerken schon recht weitreichende Erkenntnisse gibt, ist man im Hochbaubereich erst im Begriff zu erkennen, wie sich die Kosten tatsächlich über den Lebenszyklus entwickeln, z.B. mit Hilfe der Gebäudeautomation. Im Bereich Landschaftsbau sind wir noch am Anfang mit der Gewinnung von Erkenntnisse über Lebenszykluskosten. PPP (Puplic Private Partnership) Das für den öffentlichen Bereich bekannte Schlagwort PPP (Puplic Private Partnership) steht für eine weitergehende Sichtweise auf Lebenszykluskosten. Sicherlich spielt bei den so genannten Betreiber- oder Konzessionärmodellen vorrangig die Überbrückung von Haushaltsdefiziten eine Rolle, aber es erwächst auch die Erkenntnis, dass die Betrachtung der Lebenszykluskosten schon bei der Angebotsbearbeitung eine Berücksichtigung findet. Auch wenn der Begriff PPP oft überstrapaziert wird und manch kleiner Kindergarten als PPP-Projekt in der Öffentlichkeit angepriesen wird, in Wahrheit aber nur eine private Finanzierung in Anspruch genommen wurde. Die Idee, Bauwerke über ihren Lebenszyklus zu betrachten ist besonders reizvoll, wenn diese Optimierung von Bau-, Unterhaltungs- und Betreiberkosten dem Wettbewerb unterstellt werden. Dieses verspricht eine ganzheitliche Betrachtung der Lebenszykluskosten unter Wettbewerbsbedingungen. Anwendung für den Landschaftsbau Der Landschaftsbau kann sicher nur in Teilen von den Strategien der Baukonzerne lernen, da erst eine gewisse Projektgröße bestimmte Vorgehensweisen sinnvoll macht. Trotzdem müssen sich Unternehmen und Planer durch innovative Produkte und Leistungen am Markt behaupten. Der Kunde erwartet in Zukunft mehr „Know-how“ von den Fachleuten schon bei der Entwicklung der Projekte. Zum anderen ist die gedankliche Trennung von Bau und Unterhaltung nicht mehr zeitgemäß. Der Kunde weiß inzwischen, dass der Bau einer Freianlage nur ein kleiner Teil der Gesamtinvestition ist. Er will daher wissen, auf welche Gesamtkosten er sich einlässt. Auf lange Sicht können nur so die Produkte unseres schönen Berufs – gestalterisch hochwertige Außenanlagen mit anspruchsvollen Bepflanzungen – beim gut informierten Kunden lange erhalten bleiben und müssen nicht kurz nach der Fertigstellungspflege dem Rasenmäher des Hausmeisters zum Opfer fallen. Prof. Martin Thieme-Hack Baubetrieb im Landschaftsbau, Hochschule Osnabrück Projektmanagement „Wenn über das Grundsätzliche keine Einigung besteht, ist es sinnlos miteinander Pläne zu machen“ Konfuzius, chinesischer Philosoph „Projektmanagement“ (1. Semester) Aufbauend auf Grundlagenwissen aus Bachelor-Studiengängen, werden im Master-Studiengang „Landschaftsbau“ Fähigkeiten zur komplexen Thematik eines strukturierten Projektmanagements und zur Projektabwicklung durch Projektsteuerungsmaßnahmen erarbeitet. Projekte definieren „Das Projekt“ hat den lateinischen Wortstamm „proiectum“, was mit „das nach vorn Geworfene“ übersetzt werden kann. Beim Projektmanagement geht es deshalb ausschließlich um ein Organisieren in die Zukunft hinein, mit dem einzigen Ziel, ein vertraglich festgelegtes Ergebnis zu erreichen. Anders als bei Routineabläufen hat das Projektmanagement eine singuläre Bedeutung (Alleinstellungsmerkmal) im Rahmen des chronologischen Projektablaufs. Projekte lassen sich charakterisieren, sie haben: eine eindeutige komplexe und zielgerichtete Aufgabenstellung, einen eng umrissenen Ressourceneinsatz (Arbeitsmittel und Personal), einen – oft zu niedrig empfundenen – festgelegten Kostenrahmen, einen festgelegten Anfangs- und Endpunkt. Gemeinsam mit Auftraggeber und dem eingesetzten Projektteam sind diese Projektbestandteile klar und eindeutig zu beschreiben und zu dokumentieren. Hier liegt ganz eindeutig der wichtigste Grundstein einer funktionierenden Projektplanung. Jede Projektdefinition hat Aussagen über die Zielsetzung, die Notwendigkeit des Vorgehens, über die zu Grunde gelegten Annahmen und Einschränkungen (Rahmenbedingungen) zu machen. Für ein qualifiziertes Projektmanagement ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Anforderungen den sogenannten SMARTKriterien entsprechen. SMART ist ein vielbeschriebenes Akronym und beschreibt: S pezifisch: Alle Anforderungen sind deutlich zu definieren und zu beschreiben. M essbar: Eine Methode muss verfügbar sein, um das Projekt objektiv messen zu können. A usführbar: Gesteckte Ziele müssen mit den geplanten Ressourcen verfügbar sein. R ealistisch: Alle Ergebnisse sind mit dem aktuellen Kenntnisstand, ohne großes Risiko und Unwägbarkeiten zu erreichen. T ermingerecht: Ein festgelegter Zeitrahmen basiert auf realistischen Projektanforderungen. Projekte managen Allgemein wird unter einem „Projektmanagement“ die Gesamtheit von Planungs-, Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen verstanden, die bei zeitlich befristeten u. terminlich vereinbarten Projektabläufen (z. B. umfangreiche Bauvorhaben) anfallen (Abb. 2). Führungskräfte im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (GALA-Bau) müssen in der Lage sein, sich in komplexe Projektstrukturen einzudenken, Störungen im Projektablauf zu erkennen, mit exzellentem Sachverstand und flexibler Reaktion angemessen und effizient auf veränderte Projektabläufe zu reagieren. Das Projektmanagement legt fest: warum etwas zu erledigen ist (Projektdefinition), was zu tun ist (Projektstrukturplan, PSP), wo und wann diese Arbeiten umzusetzen sind (Projektablaufplan, PAP), wann und wer diese Arbeiten umzusetzen hat (Terminplan), wer welche Tätigkeiten auszuführen hat (Kapazitätsplan), wie viel an Leistungen erbracht werden muss (Kostenplan). Der Planungsablauf wird über das Projektmanagement, vornehmlich als „Projektteam“, gesteuert; verantwortlich für die fristgemäße Einhaltung der Zeitabläufe von Teilaufgaben und dem effizienten Personal- und Ressourceneinsatz. Ein zuverlässiges Projektmanagement hat Termine und Kosten (Zeit- und Kostenmanagement) genauso im Blickfeld wie die Qualität des Arbeitsergebnisses (Qualitätsmanagement) wie auch eine sozialpsychologische Sensibilität aller Projektbeteiligten (Konfliktmanagement). Koordination und Kontrolle von Projektteilabschnitten, der personellen Zuordnung und Verantwortung, eines realistischen Zeitplans mit genehmigten Kosten – im Baugewerbe üblicherweise nach der DIN 276 – sorgen für einen reibungslosen Projektablauf. Dazu gehört selbstverständlich, insbesondere bei vielen Beteiligten (Gewerken), ein gut funktionierendes Informationssystem. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit detaillierten Risiko-Teilprojekt-Analysen, einer projektbezogenen realistischen Ressourcenplanung schützen potentielle Auftraggeber vor unangenehmen Überraschungen. Mit einer zweckmäßigen Gliederung der Projekte in übersichtliche Projektphasen und in sich geschlossene Teilabschnitte, wird mit Hilfe eines detaillierten Berichtswesens eine kontinuierliche Kontrolle des Projektfortschritts erreicht. Ähnlich wie inhaltlich in den Leistungsphasen der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) ausgeführt, ist abschließend die Projektdokumentation obligatorisch für die Evaluierung und steht damit für ein optimiertes Management künftiger Projekte (Abb. 3, Abb. 4). Lehrziel Projektmanagement In der chronologischen Abwicklung eines komplexen Bauprojektes, beispielsweise einer Bundes- oder Landesgartenschau, werden an Projektleiter im Regelfall sehr hohe Anforderungen gestellt. Sie sollen nicht nur handlungsorientiert, dynamisch, flexibel, entscheidungsfreudig, durchsetzungsfähig, selbstbewusst und selbstkritisch sein, sondern auch noch die monetären Grenzbereiche im Blick haben. In Projektteams sollen anhand eines konkreten Fallbeispiels diese Management-Fähigkeiten herausgearbeitet und geschult werden. Für ein qualifiziertes Projektmanagement ist die Befähigung zur Eigen- oder Selbstkompetenz sowie ein gutes Beziehungs- und Konfliktmanagement gefragt (Abb. 5); besonders aber auch Führungsqualitäten oder das Vermögen, funktionierende Teams zu bilden und zu leiten. Für alle Führungsaufgaben im GALA-Bau eine unverzichtbare Anforderung. Im Mastermodul „Projektmanagement“ werden neben den allgemeinen, aus dem Ingenieur- oder Bachelorstudium bekannten, Grundlagen des Projektmanagements wie Projektbegriff, Projektarten sowie Kostenkontrollen nach DIN 276, auch die Kreativitätsmethoden in der Projektarbeit oder die Methoden der Entscheidungsfindung diskutiert und in überschaubaren Projekten erarbeitet. Vertiefend wird über ein Projekt als Fallbeispiel die notwendige Risikoabwägung analysiert, eine Qualitäts-, Zeit- und Kostenkontrolle in den spezifischen Aufgabenbereichen im Bauwesen durchgeführt. Ausführungs-, Koordinations- und Änderungsphasen, Controlling- Aufgaben bis zum Projektabschlussphase werden über den Projektstrukturplan (PSP) und Projektablaufplan (PAP) erarbeitet und dargestellt (Abb. 6). Über Projekt-Veränderungsprozesse, mit häufig variierenden Besetzungen in und zu Projektgruppen, werden komplexe Netzwerkstrukturen von Managementzusammenhängen analysiert, diskutiert und bewertet. Fazit Projektmanagement beinhaltet alle Maßnahmen, um ein Vorhaben in einem – meistens – interdisziplinären Team zum Ziel zu führen. Aus diesem Grund hat dieses Modul auch vorbereitenden Charakter für das Modul „Interdisziplinäre Projekt Bautechnik“ des Masterstudiengangs „Landschaftsbau“. Diese Maßnahmen umfassen Methoden, Hilfsmittel, Darstellungen, Werkzeuge sowie ziel- und ergebnisorientierte Verhaltensweisen. Am Ablauf des Vorhabens orientiert, gliedern sich die Maßnahmen in Start-, Planungs-, Steuerungs- und Abschlussaktivitäten. Diese Aktivitäten werden auch als steuer- und lenkbare Prozesse bezeichnet. Der Projektleiter bearbeitet und verantwortet mit seinem Team den Gesamtprozess, bis das vereinbarte Sachergebnis vorliegt (Abb. 7). Zur aktiven Umsetzung gehören eine ausgeprägte Sozialkompetenz und Empathie, die Fähigkeit zum Selbstmanagement und zur Selbststeuerung, eine begeisterungsfähige Motivation sowie ein hochqualifiziertes Kommunikations- und Konfliktmanagement; unverzichtbare Schlüsselqualifikationen für erfolgreiche Führungskräfte im GALA-Bau. Prof. Dr. Michael Ehlers Bauverfahrenstechnik Hochschule Osnabrück verändert nach Prof. Bjørn-Holger Lay, Bautechnik/Landschaftsbau, (Ersterscheinung in NEUE LANDSCHAFT 4/07) International Summer University ‚Landscaping Industries' „Internationale Baustandards im Vergleich“ „International Summer University ‚Landscaping Industries‘“ (2. Semester) Internationalisierung in unserer Branche? Wofür brauche ich in meinem Arbeitsleben englische Fachbegriffe? Warum sollte ich mich mit der Ausführungsqualität anderer Länder beschäftigen, wenn ich doch später vor allem Privatgärten bauen möchte? Diese Fragen könnten aus einer Studienberatung kommen. Aber Fakt ist, dass die Internationalisierung immer mehr an Bedeutung gewinnt, auch für die aufstrebende Branche Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Die Europäische Normung zeigt, dass es nicht mehr nur national geht. Aber auch in anderen Bereichen wird der internationale Einfluss auf die zu bauenden Projekte in der Branche deutlich sichtbar, nicht zuletzt durch ausländische Investoren und Auftraggeber. In der „International Summer University ‚Landscaping Industries‘“, welche im zweiten Studiensemester verortet ist, befassen sich die Masterstudierenden in Kooperation mit Studierenden internationaler Partnerhochschulen mit den unterschiedlichen Methoden der Planungen, Bauweisen und Kulturen. Insbesondere werden Standards verglichen und in den Gruppen diskutiert. Studierende finden hier eine Plattform für einen fachlichen Austausch und die Erweiterung des eigenen Horizontes in einer fremden Sprache und Baukultur. Nicht zuletzt ist es eine ideale Plattform für das Knüpfen internationaler Beziehungen. Konzipiert ist das Modul auf insgesamt 3 Wochen, wovon 2 Wochen in einem internationalen Workshop und 1 Woche durch eine Exkursion absolviert werden. Im Rahmen des Workshops arbeiten Studierende aus den teilnehmenden Gastländern und des Masterstudienganges Landschaftsbau gemeinsam in kleinen Projektteams. Diese werden unterschiedliche Lösungsansätze der Aufgabenstellung erarbeiten und mit deutschen und internationalen Ausführungsstandards vergleichen, abwägen und gemeinsam eine begründete Lösung entwickeln. Der theoretische Hintergrund zu den Fragestellungen wird durch Vorlesungs- bzw. persönliche Korrektureinheiten vermittelt. Professoren der Hochschule Osnabrück diskutieren mit den Studierenden ggf. auch mit Kollegen aus den Partnerhochschulen die Lösungsmöglichkeiten, die dann von den Gruppen vollendet werden. Zweiter Teil der Summer University ist eine einwöchige Exkursion. Zielorte sind zumeist europäische Hotspots wie z.B. Wien, München, Prag, Berlin, Brüssel, Amsterdam. Die Gaststudierenden sollen die europäische Kultur und Geschichte erleben sowie Land und Leute neben den fachlichen Besichtigungspunkten kennenlernen. Dabei hat die Interdisziplinarität einen großen Stellenwert. Während der Exkursion schauen alle Teilnehmer fachlich über die „Grenzen“ und erhalten Einblicke in Projekte, die am Rande unseres Fachgebietes liegen. Die unterschiedlichen Ansätze der Herangehensweise von Planungs- und Ausführungsdisziplinen im besonderen Kontext von komplexen Aufgabenstellungen und örtlichen Begebenheiten stehen im Fokus der Exkursion. Kai Breulmann Wissenschaftlicher Mitarbeiter Baubetrieb Modulverantwortung: Prof. Martin Thieme-Hack Baubetrieb im Landschaftsbau, Hochschule Osnabrück Umwelt- und Planungsrecht Umwelt- und Planungsrecht (2. Semester) Für Projekte im Bereich des Landschaftsbaus ist das Umwelt- und Planungsrecht eine wichtige Rahmenbedingung. Hier werden zentrale Anforderungen an die Zulässigkeit von Bauprojekten definiert. Über das Planungsrecht wird grundsätzlich geregelt, welche Bauvorhaben an welchen Standorten zulässig sind. Erfasst wird von den Vorschriften dabei nicht nur der Bau von Gebäuden, sondern nach § 29 des Baugesetzbuchs (BauGB) gelten die planungsrechtlichen Vorschriften des BauGB für alle baulichen Anlagen sowie für Aufschüttungen und Abgrabungen größeren Umfangs als auch für Ausschachtungen, Ablagerungen einschließlich Lagerstätten. Neben der Landes- und Regionalplanung kommt dabei der kommunalen Ebene in Deutschland eine besondere Bedeutung zu. Von den Gemeinden wird über den Flächennutzungsplan als vorbereitenden Bauleitplan und die Bebauungspläne als verbindliche Bauleitpläne die planungsrechtliche Zulässigkeit von Bauvorhaben definiert. Vor dem Beginn einer Baumaßnahme ist zudem für viele Vorhaben ein Genehmigungsverfahren durchzuführen. Dabei kommen für den Bereich des Landschaftsbaus sowohl klassische Genehmigungsverfahren nach den Landesbauordnungen der Länder in Betracht als auch spezielle Genehmigungsverfahren nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Eine Besonderheit bei der Zulassung von Bauvorhaben stellt in Deutschland das Planfeststellungsverfahren dar, welches beispielsweise im Straßenbau und bei anderen großen Infrastrukturvorhaben als Planungs- und Zulassungsverfahren fungiert und somit für den Landschaftsbau von besonderer Bedeutung ist. Neben den planungsrechtlichen Vorschriften sind in den Planungs- und Genehmigungsverfahren diverse umweltrechtliche Anforderungen zu prüfen u.a. der Immissionsschutz, der Natur- und Artenschutz, die Eingriffsregelung, der Gewässer- und Bodenschutz. Darüber hinaus sind fachrechtliche Anforderungen u.a. des Straßen- und Wegerecht, des Denkmalrecht, des Nachbarrecht von Bedeutung. Vor diesem Hintergrund werden in dem Modul die zentralen Grundlagen des Umwelt- und Planungsrechts vermittelt. Behandelt werden insbesondere: Aufbau und Grundlagen der räumlichen Gesamtplanung (v.a. Regionalplanung, vorbereitende und verbindliche Bauleitplanung) Genehmigungsverfahren (v.a. Baugenehmigungsverfahren, Planfeststellungsverfahren und Plangenehmigungen) Umweltrechtliche Anforderungen in Planungs- und Genehmigungsverfahren (u.a. Immissionsschutz, Natur- und Artenschutz, Eingriffsregelung, Gewässer- und Bodenschutz etc.) Fachrechtliche Anforderungen in Planungs- und Genehmigungsverfahren (u.a. Straßen- und Wegerecht, Denkmalrecht, Nachbarrecht) Das Zusammenspiel von Planungs-und Umweltrecht in Planungs- und Genehmigungsverfahren Für den Landschaftsbau ist es darüber hinaus von besonderer Bedeutung, dass auch bei der Durchführung von Bauprojekten zahlreiche Regelungen des Umwelt- und Planungsrechts zu berücksichtigen sind. So sind beispielsweise Baustellen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) als nicht genehmigungsbedürftige Anlagen einzustufen. Aus § 22 BImSchG ergibt sich somit unter anderem die Anforderungen, dass schädliche Umwelteinwirkungen auf Baustellen verhindert werden müssen, die nach dem Stand der Technik vermeidbar sind und nach dem Stand der Technik unvermeidbare schädliche Umwelteinwirkungen auf ein Mindestmaß beschränkt werden müssen. Schädliche Umwelteinwirkungen können dabei nach der Definition des BImSchG durch Emissionen wie Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen, Licht, Wärme, Strahlen und ähnliche Umwelteinwirkungen verursacht werden. Ab wann eine Emission der Baustelle als schädlich zu beurteilen ist, hängt von den schutzwürdigen Nutzungen in der Umgebung ab und wird in ergänzenden Regelwerken konkretisiert. So regelt beispielsweise die AVV-Baulärm die Zulässigkeit von Geräuschemissionen in Abhängigkeit von der Tageszeit und den Baugebieten im Einwirkungsbereich der Baustelle. Insgesamt werden in diesem Modul die zentralen Kenntnisse für den Landschaftsbau im Umwelt- und Planungsrecht vermittelt und anhand von Fallbeispielen vertiefende Fragestellungen des Umwelt- und Planungsrechts behandelt. Insbesondere werden dabei das eigenständige Arbeiten mit verschiedenen Rechtsquellen sowie die Interpretation von Gesetzen mit Hilfe von Kommentaren und Urteilen erlernt. Die zentralen Grundlagen werden im Rahmen der Veranstaltung über kurze Inputs und die Bearbeitung von Fallbeispielen vermittelt. Die Studierenden müssen sich dabei selbständig in rechtliche Fragestellungen einarbeiten und diese auf Anwendungsfälle beziehen. Prof. Dr. Johanna Schoppengerd Stadtplanung und Planungsrecht Hochschule Osnabrück Modulbeschreibungen 1. Semester Grünflächenmanagement Organisation und Qualitätsmanagement Projektmanagement Landschaftsbau – Schwerpunkte Angewandte Statistik Ein Wahlpflichtmodul 2. Semester Produktentwicklung und Innovation International Summer University "Landscape Industries" Umwelt- und Planungsrecht Zusätzlich sind drei Wahlpflichtmodule zu absolvieren: Wahlpflichtkatalog 3. Semester Interdisziplinäres Projekt Bautechnik oder Projekt "Unternehmensplanung" Projekt Komplexe Angebote Forschungskolloquium Zusätzlich ist ein Wahlpflichtmodul zu absolvieren: Wahlpflichtkatalog 4. Semester Masterarbeit Landschaftsbau Wahlpflichtmodule Vegetationsmanagement Grünflächeninformationssysteme Nachtragsmanagement Kommunikation in der Projektentwicklung und Planung Management in Planungsbüro und Verwaltung Rasenkrankheiten und Rasenschäden English for Landscape Professionals Friedhofsmanagement Risikocontrolling im Baugewerbe Geoinformationsmanagement Visualisierung und Präsentation Bodensanierung Bodenökologie Altlasten und Bodenschutz Rasen als Kultur Rasenanlage und Rasenpflegemanagement Geotechnik Anwendung des privaten Baurechts Modulhandbücher Management im Landschaftsbau (Erstimmatrikulation bis WiSe 2017/18) Landschaftsbau M.Eng.

I., Grygo, H., Andersson, R. (2019): Zertifikatskurs Poultry Professional - Auch Hans soll noch was lernen. DGS-Magazin 01/2020, S. 46-47. Klambeck, L., Corbach, M. (2020): Hennen leiden unter Hitze -

News Laborbereich Kunststofftechnik Pressemitteilungen aus dem Jahr 2026 Juni: Hochschule Osnabrück besucht KUTENO/ KPA 2026 Die Gewinner (von links: Liam Nobis, Sven Böse, Arne Hilge und Matthis Lührmann) des diesjährigen KUTENO-Wettbewerbs „Coolste Innovation“ mit ihrer ausgezeichneten Innovation: Laser- & Ätzgravur von der Firma J. & F. Krüth. aus Solingen (Foto: Hochschule Osnabrück) Die Hochschule Osnabrück war in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem WIP-Kunststoffnetzwerk auf der Fachmesse KUTENO – Kunststofftechnik Nord bzw. der KPA – Kunststoff Produkte Aktuell 2026 in Bad Salzuflen vertreten. Die Messe gilt als zentrale Plattformen für die kunststoffverarbeitende Industrie in Norddeutschland und boten ideale Voraussetzungen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Am Messestand präsentierte die Hochschule Osnabrück aktuelle Forschungsprojekte, praxisnahe Dienstleistungen sowie ihr Studienangebot im Bereich Kunststofftechnik und angrenzender Ingenieurwissenschaften. Ziel des Messeauftritts war es, den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Industrie weiter zu stärken und Kooperationen auszubauen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Additive Fertigung. Unter dem Titel „Additive Fertigung – vom Prototyp bis zur mittleren Serie gibt es kaum Grenzen“ moderierte Thorsten Krumpholz eine Fachveranstaltung, die innovative Entwicklungen in diesem Zukunftsfeld beleuchtete. Im Rahmen des Programms hielt der wissenschaftliche Mitarbeiter Niklas Söll den Vortrag „Simulation und Berechnung des gradierten Werkstoffverhaltens additiv gefertigter Kunststoffbauteile“. Auch der wissenschaftliche Nachwuchs war aktiv eingebunden: Rund 30 Studierende der Hochschule Osnabrück besuchten am zweiten Messetag die Ausstellung mit einer besonderen Aufgabe, sie sollten die „coolste Innovation“ der Messe identifizieren. Nach intensiver Begutachtung zahlreicher Technologien fiel die Wahl auf J. & F. Krüth Laser- & Ätzgravur aus Solingen. Das Unternehmen überzeugte mit einer innovativen Lösung zur Erzeugung besonders sanfter Oberflächen an Spritzgussbauteilen, direkt aus der Form und ohne zusätzliche Nachbearbeitung. Entdeckt wurde die Innovation von den Studierenden Matthis Lührmann, Liam Nobis, Arne Hilge und Sven Böse. Als Anerkennung für ihre Auswahl erhielten sie ein einjähriges kostenloses Abonnement der K-Zeitung. Juni: MINT-Sommerakademie 2026 in der Kunststofftechnik: Schülerinnen und Schüler drucken eigene Ideen Schülerinnen und Schüler bei der MINT-Sommerakademie, in der Verarbeitungshalle der Kunststofftechnik (Foto: Hochschule Osnabrück) Von den Schülerinnen und Schülern selbst entworfene und im 3D-Druckverfahren gefertigte Bauteile. (Foto: Hochschule Osnabrück) Der Fachbereich Kunststoff-CAE der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz beteiligte sich auch in diesem Jahr an der MINT-Sommerakademie Osnabrück. Im Rahmen eines Workshops erhielten Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe spannende Einblicke in die Welt des 3D-Drucks und dessen Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI). Unter der Leitung von Raoul Houchangnia starteten die Teilnehmenden nach einer kurzen Einführung direkt mit der praktischen Arbeit. Mithilfe der CAD-Software Fusion 360 entwickelten sie eigene digitale Modelle und setzten ihre kreativen Ideen um. Dabei entstanden unter anderem Aufbewahrungsboxen, Miniaturmöbel, Fanartikel sowie ein kleines Fahrzeug. Nach Abschluss der Konstruktionsphase lernten die Schülerinnen und Schüler, wie digitale Modelle für den 3D-Druck vorbereitet werden und welche Aspekte bei der Fertigung zu beachten sind. Während die Drucker die entworfenen Objekte produzierten, wurden aktuelle Themen der additiven Fertigung diskutiert. Im Fokus standen dabei die Potenziale des 3D-Drucks für mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sowie die Möglichkeiten, Künstliche Intelligenz bei der Erstellung und Optimierung von Druckdateien einzusetzen. Den Abschluss des Workshops bildete eine Besichtigung der Laborräume des Fachbereichs Kunststofftechnik. Dabei erhielten die Teilnehmenden zudem erste Einblicke in den neuen Studiengang „ Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung “. Die MINT-Sommerakademie Osnabrück ist eine gemeinsame Initiative des Schüler-Forschungszentrums (SFZ) Osnabrück, der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück sowie zahlreicher Gymnasien der Region. Ziel der Veranstaltung ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und ihnen praxisnahe Einblicke in entsprechende Studien- und Berufsfelder zu ermöglichen. März: MINT-Tag am Gymnasium Marianum Meppen Hochschulmitarbeiter Henning Korte (1. v.l.) und Raoul Houchangnia (2. v.l.) vermittelten Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Marianum in Meppen praxisnahe Einblicke in die Welt der additiven Fertigung. (Foto: Hochschule Osnabrück) Am Gymnasium Marianum Meppen fand am 20. Februar 2026 erneut ein MINT-Tag statt, der Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Themen ermöglichte. Bereits zum zweiten Mal war der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück vertreten. Die Teilnahme wurde durch den ehemaligen Schüler Henning Korte initiiert. Gemeinsam mit Raoul Houchangnia vermittelte er den Teilnehmenden erste Einblicke in die Welt der additiven Fertigung. Im Mittelpunkt standen moderne 3D-Drucktechnologien sowie deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Neben einer fundierten theoretischen Einführung erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden: Sie erstellten eigene CAD-Modelle und durchliefen die notwendigen Schritte zur Vorbereitung und Umsetzung im 3D-Druck. Dabei wurden auch zentrale Aspekte wie Datenaufbereitung, geeignete Druckparameter sowie typische Fehlerquellen praxisnah behandelt. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die nachhaltige Unterstützung des Gymnasiums: Um die erworbenen Kenntnisse langfristig im Unterricht zu verankern und weiter auszubauen, wurde der Schule ein 3D-Drucker als dauerhafte Leihgabe zur Verfügung gestellt. Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Sprecher des Laborbereichs Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück) betonte die Bedeutung dieser Initiative: „Durch die Leihgabe erhalten die Schülerinnen und Schüler künftig die Möglichkeit, das Gelernte direkt anzuwenden, eigene Projekte umzusetzen und innovative Ideen praktisch zu erproben. Vielleicht berücksichtigen sie diese Erfahrungen auch bei ihrer Studienwahl – beispielsweise im Studiengang Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung an der Hochschule Osnabrück.“ Der MINT-Tag unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule und zeigt, wie praxisorientierte Bildungsangebote junge Menschen frühzeitig für technische und naturwissenschaftliche Berufsfelder begeistern können. März: Technologietag Hein – auch in diesem Jahr ein voller Erfolg! Das „Team Kunststofftechnik“ der Hochschule Osnabrück zusammen mit Alexander Hein, Geschäftsführer des Ingenieurbüro Hein und Organisator der Veranstaltung (2. v.l.), sowie Berit Bartram (1. v.l.); Koordinatorin des Wissens- und Innovationsnetzwerkes Polymertechnik (WIP), Laborbereichssprecher Kunststofftechnik, Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (1. v.r.) (Foto: Hochschule Osnabrück / Pia Lienesch) Der Technologietag Hein am 12.03. bot spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Innovationen der Kunststoffbranche. Fachvorträge sowie zahlreiche Aussteller*innen vermittelten einen umfassenden Überblick über den Stand der Technik. Über 50 Studierende der Studiengänge Industrial Product Design und Kunststofftechnik nutzten im Rahmen einer Exkursion diese Möglichkeit, um sich mit aktuellen Themen der Kunststoffindustrie zu beschäftigen und in den fachlichen Austausch mit Vertreter*innen aus Unternehmen der Praxis zu treten. Darüber hinaus präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem eigenen Stand, der durch den Fachbereich Kunststofftechnik organisiert wurde. Hier bot sich die Gelegenheit, über aktuelle Forschungsaktivitäten ins Gespräch zu kommen und das Netzwerk zwischen Hochschule und Industrie weiter zu stärken. Ein besonderer Dank gilt dem Konstruktionsbüro Hein für die Einladung zur Veranstaltung sowie die Unterstützung bei der Anreise unserer Studierenden. März: Hochschule Osnabrück auf der KUTENO 2026 vertreten Vom 09. bis 11. Juni 2026 wird der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück an der KUTENO – Kunststofftechnik Nord teilnehmen. Die Fachmesse zählt zu den bedeutenden Branchentreffen der kunststoffverarbeitenden Industrie in Norddeutschland und bietet eine zentrale Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen, Forschung und Nachwuchskräften. Wie in den vergangenen Jahren, ist die Hochschule Osnabrück mit einem eigenen Messestand vertreten. Dort werden aktuelle Forschungsprojekte aus der Kunststofftechnik präsentiert und der Dialog mit Industriepartnerinnen und -partnern gezielt gefördert. Ziel ist es, bestehende Kooperationen weiter auszubauen und neue Impulse für gemeinsame Entwicklungen zu setzen. Mit rund 50 Studierenden aus der Kunststofftechnik sowie dem neuen Studiengang „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung“ reist die Hochschule Osnabrück zur Messe. Die Exkursion ermöglicht den Studierenden praxisnahe Einblicke in aktuelle Trends, innovative Materialien und moderne Verarbeitungstechnologien. Ein besonderer Programmpunkt ist erneut der Wettbewerb um die „coolste Innovation“: In Kleingruppen erkunden die Studierenden die Messe, analysieren ausgewählte Exponate und bewerten diese im Hinblick auf Innovationsgrad, Nachhaltigkeit und Anwendungsrelevanz. Mit ihrer Teilnahme an der KUTENO 2026 unterstreicht die Hochschule Osnabrück ihre praxisnahe Lehre sowie die enge Verzahnung von Wissenschaft und Industrie im Bereich der Kunststofftechnik. Weitere Informationen hier Februar: Fachveranstaltung zur neuen EU-Pellet Loss Verordnung Teilnahme an der Veranstaltung zur EU-Pellet Loss Verordnung durch Benjamin Donath (Bild: Hochschule Osnabrück) Fachveranstaltung vom WIP und VCI (Bild: Hochschule Osnabrück) Am 24.02.2026 hatte unser Studierender und Kollege Benjamin Donath die Gelegenheit, an einer Fachveranstaltung von WIP und VCI zur neuen EU-Pellet Loss Verordnung zur Vermeidung von Kunststoffgranulat-Verlusten teilzunehmen. Die Diskussion hat gezeigt: Viele Unternehmen beschäftigen sich aktuell mit der Frage, ob und in welchem Umfang sie von den neuen Anforderungen betroffen sind und welche organisatorischen und technischen Maßnahmen erforderlich werden. Als Hochschule bieten wir Unternehmen gerne an, im Nachgang gemeinsam einen strukturierten Fragebogen durchzugehen, um die unternehmensspezifische Betroffenheit systematisch zu analysieren. Darüber hinaus bieten wir Unterstützung im Bereich Life Cycle Assessment (LCA) an. Ansprechpartner für Rückfragen und Austausch: Benjamin C. J. Donath (Benjamin.Donath@hs-osnabrueck.de) Februar: Einladung Info-Tag Praxisverbund-Studium an der HS Osnabrück Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit laden wir Sie seitens der Laborbereiche „Kunststofftechnik“ und „Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit“ der Hochschule Osnabrück zur Informationsveranstaltung zum Studiengang „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund an der HS Osnabrück“ ein, um über die Vorteile eines Praxisverbund-Studiums für Unternehmen zu informieren. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 24.02.2026 um 14:30 Uhr an der HS Osnabrück (Gebäude SH) statt. Wir möchten Sie umfassend über unser Angebot des Praxisverbund-Studiums im Allgemeinen und insbesondere über die Änderungen und Ergänzungen der Inhalte im Vergleich zum bisherigen Angebot „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)“ informieren, darunter der verstärkte Fokus auf die Themenfelder „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung“. Neben der Vertiefung „Kunststofftechnik“ ist seit dem Wintersemester 2025/2026 dieses Praxisverbund-Studium auch mit der Vertiefung „Metallische Werkstoffe“ möglich. Agendapunkte (vorläufig): · Vorstellung der Laborbereiche · Detaillierte Vorstellung des Studiengangs „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund“ mit den Vertiefungsrichtungen „Kunststofftechnik“ und „Metallische Werkstoffe“ · Erfahrungsbericht aus Unternehmen · Kurzvorstellung: Neuer Mantelstudiengang „Ingenieurwissenschaften“ als Möglichkeit zur Nachwuchsgewinnung · Kurzvorstellung: Projekt „Escape-Room“ Mit der Veranstaltung möchten wir die Chancen, die ein Praxisverbund-Studium bieten kann, vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Dabei heißen wir sowohl die Unternehmen willkommen, die bereits seit langem das Praxisverbund-Studium kennen und nutzen als auch jene, die sich diese Art der Ausbildung zukünftig vorstellen könnten. Im direkten Nachgang laden wir Sie herzlich zu „Bier & Würstchen“ ein. Nutzen sie die Gelegenheit, um mit anderen Unternehmensvertreter*innen in Kontakt zu kommen und uns aus den beiden Laborbereichen der HS Osnabrück besser kennenzulernen. Bitte geben Sie uns bis zum 13.02.2026 eine Rückmeldung, ob Sie dabei sein werden, an: m.susoff@hs-osnabrueck.de Wir freuen uns schon jetzt auf Ihr Kommen! Viele Grüße Prof. Dr. Markus Susoff (Studiengangsbeauftragter) Prof. Dr. Javad Mola (Laborbereichssprecher Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit) Prof. Dr-Ing. Thorsten Krumpholz (Laborbereichssprecher Kunststofftechnik) Januar: Dreifach ausgezeichnet: Studierende der Hochschule Osnabrück werden Bezirks-, Landes- und Bundesbeste Christopher Daldrup, Jonas Kruse und Max Baumtrog haben bei Abschlussprüfungen der Industrie- und Handelskammer Spitzenplätze erreicht (Osnabrück, 29. Januar 2026) Drei Studierende der Hochschule Osnabrück haben in diesem Jahr bei der Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskamme (IHK) ihre Ausbildung im Rahmen ihres ausbildungs- bzw. berufsbegleitenden Studiums mit Auszeichnung abgeschlossen. In ihren jeweiligen Fachrichtungen wurden die Studenten Bezirks-, Landes- und Bundesbeste. Christopher Daldrup, Jonas Kruse und Max Baumtrog studieren Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund. Der ausbildungs- bzw. berufsbegleitend Studiengang verbindet ein ingenieurwissenschaftliches Studium mit einer betrieblichen Ausbildung. Besonders häufig absolvieren Studierende parallel eine Ausbildung zur oder zum Kunststoff- und Kautschuktechnolog*in, daneben bestehen weitere Möglichkeiten etwa im Technischen Produktdesign oder in der Werkstoffprüfung. Studierende mit Bestleistungen in Ausbildung und Studium Christopher Daldrup, Auszubildender bei der Georg Utz GmbH in Schüttdorf, wurde als bester Kunststoff- und Kautschuktechnologe (Fachrichtung Formteile) im IHK-Bezirk Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim ausgezeichnet. Jonas Kruse, der bei der Röchling Industrial SE & Co. KG in Haren (Ems) seine Ausbildung absolviert, erreichte die Bestleistung in Niedersachsen in der Fachrichtung Halbzeuge. Max Baumtrog von der Pöppelmann Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG in Lohne wurde bundesweit als bester Kunststoff- und Kautschuktechnologe (Fachrichtung Formteile) geehrt. Damit ist er nicht nur der erste Auszubildene aus dem Unternehmen Pöppelmann, sondern auch der erste Studierende der Hochschule Osnabrück, der diese Auszeichnung auf nationaler Ebene in diesem Fachbereich erhält. „Alle drei Studierenden zeigen nicht nur in der Ausbildung, sondern auch im Studium herausragende Leistungen. Ihre Erfolge unterstreichen die hohe Qualität des ausbildungs- bzw. berufsbegleitenden Studienangebots der Hochschule Osnabrück, das Ausbildung und akademische Ausbildung nahtlos verbindet“, sagt Prof. Dr-Ing. Thorsten Krumpholz, Professor für Kunststofftechnik, insb. CAE und Faserverbundkunststoffe an der Hochschule Osnabrück. Weitere Informationen Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Hochschule Osnabrück Tel.: +49 541 969 7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Gratulation: Die ausgezeichneten Studierenden mit ihren Lehrenden aus dem Laborbereich Kunststofftechnik (v.l) Prof. Dr. Markus Susoff, Christopher Daldrup, Max Baumtrog, Jonas Kruse, Prof. Dr.-Ing. Cathrin Schröder und Prof. Dr-Ing. Thorsten Krumpholz (Foto: Hochschule Osnabrück). Pressemitteilungen aus dem Jahr 2025 Juni: Hochschule Osnabrück besucht KUTENO 2025 Innovation und Vernetzung in der Kunststofftechnik (Osnabrück, 16.06.2025) Die Hochschule Osnabrück besuchte in diesem Jahr erneut die KUTENO - Kunststofftechnik Nord 2025, eine der führenden Fachmessen für die Kunststoffverarbeitende Industrie im norddeutschen Raum. Die Hochschule Osnabrück nutzte die Messe, um aktuelle Forschungsprojekte aus der Kunststofftechnik zu präsentieren und in den Dialog mit den Industriepartner*innen zu treten, um den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren. Gemeinsam mit dem wip Kunststoffe Netzwerk präsentierte die Hochschule dazu ihre neusten Entwicklungen an einem eigenen Stand. Ein Schwerpunkt der Messe war der Themenblock „Automatisierung & Robotik in der Kunststoffverarbeitung“, moderiert von Prof. Dr.- Ing. Thorsten Krumpholz von der Hochschule Osnabrück. Hier wurden aktuelle Trends und Technologien thematisiert, die die Effizienz und Präzision in der Kunststoffproduktion steigern. Studierenden-Exkursion und Wettbewerb Eine Exkursion von rund 50 Studierenden der Kunststofftechnik am zweiten Messetag setzte gezielt auf Innovation. In Kleingruppen erkundeten die Studierenden die Messe und bewerteten zahlreiche Exponate im Wettbewerb um die, „Coolste Innovation“. Nach intensiver Diskussion fiel die Wahl auf die OSPHIM App, die durch ihren praktischen Nutzen und Innovationsgrad überzeugte. Die Gewinnergruppe – Anna-Lena Kerst, Liam Nobis, Sven Böse, Marten Bünger und Arne Hilge – präsentierte die App mit einer fachlichen fundierten Begründung und zeigte, wie zukunftsfähig Softwarelösungen den Werkzeugbau revolutionieren können Weitere Informationen . Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Hochschule Osnabrück Tel.: +49 541 969 7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Studierende und Lehrende aus dem Bereich Kunststofftechnik der Hochschule besuchten die Messe für Kunststofftechnik (Foto. Hochschule Osnabrück). Die Gewinnergruppe des Wettbewerbs (v.l.): Marten Bünger, Liam Nobis, Sven Böse, Arne Hilge, Anna-Lena Kerst) (Foto. Hochschule Osnabrück). Mai: MINT-Sommerakademie 2025 in der Kunststofftechnik – Schüler*innen drucken eigene Ideen MINT-Sommerakademie 2025 in der Kunststofftechnik – Schüler*innen drucken eigene Ideen Der Fachbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück war auch in diesem Jahr aktiver Teil der MINT-Sommerakademie Osnabrück. Im Rahmen eines Workshops erhielten Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe erste Einblicke in die Welt des 3D-Drucks. Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Professor für Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück, konnten die Teilnehmenden zunächst den Laborbereich erkunden. Ein besonderes Highlight war dabei die Besichtigung eines vollständig 3D-gedruckten Windkanals, der die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten additiver Fertigung auf anschauliche Weise demonstrierte. Angeleitet durch Raoul Houchangnia arbeiteten die Jugendlichen anschließend mit der CAD-Software Fusion 360 und konstruierten eigene 3D-Modelle. Dabei entstanden kreative und vielfältige Objekte, unter anderem eine Gitarre, Fabeltiere und Häuser, die später direkt auf 3D-Druckern produziert wurden. Die fertigen Modelle durften die Teilnehmenden schließlich mit nach Hause nehmen. Neben der technischen Umsetzung stand auch die Nachhaltigkeit im Fokus. Die Jugendlichen erfuhren, wie der 3D-Druck zur Ressourcenschonung beitragen kann, etwa durch die gezielte Herstellung individueller Ersatzteile und eine materialeffiziente Produktion. Die MINT-Sommerakademie Osnabrück ist eine gemeinsame Initiative des Schüler-Forschungszentrums (SFZ) Osnabrück, der Universität und Hochschule Osnabrück sowie zahlreicher Gymnasien aus der Region. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern frühzeitig Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Studiengänge zu ermöglichen und sie für Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT ) zu begeistern. März: Technologietag Hein Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück stellt aus. Studierende lernen Kunststoffindustrie persönlich kennen. In der Brandboxx in Hannover-Langenhagen fand der Technologietag Hein statt. Die Veranstaltung ist eine Plattform zur Darstellung aktueller Entwicklungen und Innovationen in der Kunststoffbranche. Zahlreiche Fachvorträge und Messeaussteller*innen gewähren einen umfassenden Einblick in den Stand der Technik. Niklas Söll, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team von Prof. Krumpholz an der Hochschule Osnabrück, stellte das Forschungsprojekt AMSim vor und erläuterte in einem Fachvortrag die Orthotropie von 3D-gedruckten Bauteilen unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse zur additiven Fertigung. Studierende der Studiengänge Industrial Produkt Design, Kunststofftechnik und Angewandte Werkstoffwissenschaften der Hochschule Osnabrück reisten für die Veranstaltung nach Hannover. Ihre Teilnahme ermöglichte einen intensiven fachlichen Austausch zwischen akademischem Nachwuchs und Industrievertreter*innen. Zusätzlich war ein Stand der Hochschule Osnabrück vertreten, der durch den Fachbereich Kunststofftechnik organisiert wurde und den Dialog zwischen Forschung und Praxis förderte. Das Konstruktionsbüro Hein war Organisator der Veranstaltung und hat die Reise der Studierenden finanziell unterstützt. Das „Team Kunststofftechnik“ der Hochschule Osnabrück zusammen mit Alexander Hein, Geschäftsführer des Ingenieurbüro Hein und Organisator der Veranstaltung (1. v.r.), sowie Berit Bartram (2. v.l.); Koordinatorin des Wissens- und Innovationsnetzwerkes Polymertechnik (WIP), Vorstandsvorsitzender des WIP Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (1. v.r.) und Niklas Söll (3. v.l.), der den Fachvortrag zum 3D-Druck gehalten hat. Marco Schoemaker (5. v.r.) hat die Busfahrt mit den Studierenden organisiert (Foto: Hochschule Osnabrück / Simona Bednarek) Februar: Besuch der 57. Gartenbauwissenschaftliche Tagung am 28.02. und 01.03.2025 in Essen Die 57. Gartenbauwissenschaftliche Tagung der deutschen Gartenwissenschaftlichen Gesellschaft und des Bundesverbands der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur fand dieses Jahr vom 26.02-01.03.2025 in Essen statt – und wir waren dabei. Die Tagung hatte als Hauptthema Sicherung von qualifizierten Arbeitskräften. Vorträge reichten jedoch von Qualität im geschützten Anbau bis hin zu Innovative Ansätze im Gartenbau. Jannis Lüking und Susanna Herrmann aus dem Projekt HYDROFARM@material, ein Kooperationsprojekt zwischen IuI und AuL, stellten auf der Postersession ihr Poster mit dem Titel „HYDROFARM@material Pflanze-Material Interaktion: Richtlinien für einen innovativen und nachhaltigen Materialeinsatz in hydroponischen Produktionssystemen“ vor. Das Poster regte einen intensiven Austausch an rund um die Thematik vom Kunststoffeinsatz in hydroponischen Systemen und die daran verknüpften Anforderungen und Risiken. Susanna Herrmann und Jannis Lüking auf der 57. Gartenbauwissenschaftlichen Tagung (Foto: Hochschule Osnabrück) Pressemitteilungen aus dem Jahr 2024 November: 34. Materials Day an der Hochschule Osnabrück Kunststofftechnik und metallische Werkstoffe im Fokus der Fachtagung Im November fand der 34. Materials Day an der Hochschule Osnabrück statt. Die gemeinsame Veranstaltung der VDI-Arbeitskreise Werkstofftechnik und Kunststofftechnik, des Technologiezentrums TECHNOS und des wip-Kunststoffe (Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik)richtet sich insbesondere an ehemalige, aktuelle und zukünftige Studierende sowie an Partner*innen aus der Kunststoffindustrie. Mehr als 100 Teilnehmende, darunter zahlreiche Fachleute aus Industrie und Forschung sowie interessierte Studierende haben in diesem Jahr teilgenommen und die Fachtagung als Möglichkeit für den Wissensaustausch und die Vernetzung genutzt. Unternehmen haben die Chanche durch verschiedene Formate wie beispielsweise Vorträge direkt mit interessierten Studierenden in Kontakt zu treten. Studierende können auf der anderen Seite nach Angeboten für Bachelor- oder Masterarbeiten oder Jobmöglichkeiten suchen. Die Veranstaltung startete unter der Moderation von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, der die erste Hälfte des Programms leitete. In diesem Abschnitt standen Vorträge aus dem Bereich der Kunststofftechnik im Mittelpunkt. Unter anderem stellte Niklas Söll das Forschungsprojekt AMSim vor, das sich mit innovativen Ansätzen zur Struktursimulation additiv gefertigter Bauteile beschäftigt. Die zweite Hälfte des Materials Day stand moderierte Dr.-Ing. Alexander Giertler, Leiter des VDI-Arbeitskreises Werkstofftechnik. Im Mittelpunkt standen dabei Untersuchungen metallischer Werkstoffe und deren Einsatz in Hightech-Anwendungen. Die Vorträge boten Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und innovative Entwicklungen, die die zentrale Rolle dieser Werkstoffe in der modernen Industrie unterstrichen. Die Verantwortlichen zeigten sich am Ende der Veranstaltung äußerst zufrieden: Der Materials Day habe sich erneut als wertvolle Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Lehre und Praxis bewährt. Ein herzlicher Dank gilt allen Referent*innen und Organisator*innen, deren Engagement maßgeblich zum Erfolg dieser inspirierenden Veranstaltung beigetragen habe, so Krumpholz.Organisiert wird der Materials Day von den Laborbereichen Kunststofftechnik und Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit der Hochschule Osnabrück.Weitere Informationen zu vergangenen und zukünftigen Veranstaltungen sind auf der Webseite der Hochschule Osnabrück zu finden. Organisatoren, Aussteller und Referenten des 34. VDI Materials Day an der Hochschule Osnabrück v.l.n.r.: Marius Adler, Dr.-Ing. Alexander Giertler, Abdullah Alghafri, Michael Überwasser, Niklas Söll, Matthias Kern, Jörg Frahn, Thorsten Krumpholz August: Einladung zum Techniktag an der Hochschule Osnabrück Multisensorik und Computertomographie in der Kunststofftechnik (Osnabrück, 22. August 2024) Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück lädt gemeinsam mit Werth Messtechnik GmbH zum Techniktag rund um die Qualitätssicherung von Kunststoffbauteilen mittels Multisensorik und Computertomographie ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. September, im Innovation Center Osnabrück (ICO) statt. Fachleute und Interessierte erhalten an diesem Tag umfassende Einblicke in die modernen Möglichkeiten der Multisensorik und Computertomographie in der Kunststofftechnik. Besonders hervorgehoben wird die Anwendung der Computertomographie bei der Vollvermessung sowohl in der Erstabmusterung als auch in der Serienproduktion. Mithilfe digitaler Zwillinge der Bauteile wird eine schnelle und gezielte Optimierung des Spritzguss- Werkzeugs und der Prozessparameter ermöglicht. In der Serienproduktion lassen sich schleichende Abweichungen in der Geometrie oder Fehlstellen wie Lunker umfassend erfassen und frühzeitig vermeiden. Bei nicht erwünschten Schadensfällen unterstützt die Computertomographie in Kombination mit weiteren Analysemethoden bei der zügigen und präzisen Ursachenfindung. Der Techniktag bietet den Teilnehmenden auch die Möglichkeit zu erfahren, welche Messtechnik – ob Multisensorik oder Computertomographie – für den jeweiligen Anwendungsfall in der Qualitätssicherung allgemein und speziell in der Kunststofftechnik am besten geeignet ist. Zudem können Besucher*innen ihre eigenen Kunststoffbauteile mitbringen, die dann direkt vor Ort vermessen werden. So erhalten sie einen ersten individuellen Eindruck von dieser innovativen Messtechnik. Die Hochschule Osnabrück verfügt über einen Computertomographen mit zwei Röhren, die sowohl für Übersichtsmessungen als auch für höchste Auflösungen genutzt werden können, um beispielsweise kleinste Fehlstellen oder Fasern zu erkennen. „Der Techniktag ist eine hervorragende Gelegenheit, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Computertomographie in der Kunststofftechnik kennenzulernen und davon zu profitieren. Wir freuen uns auf den Austausch mit unseren Gästen und die Vorstellung unserer neuesten technischen Innovationen“, so Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Sprecher des Laborbereichs Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück. Programm: 09:30 – 09:45 Begrüßung durch den Gastgeber Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Laborbereich Kunststofftechnik, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, Hochschule Osnabrück 09:45 – 10:15 Computertomografie (CT) in der Kunststofftechnik – Vollvermessung für Erstabmusterung, Serie, Schadensfall Henning Korte, Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Laborbereich Kunststofftechnik, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, Hochschule Osnabrück 10:15 – 10:45 Kaffeepause und Austausch 1 0:45 – 11:15 CT-Vermessung des Tellerseparator-Tellers TB AS100E von Hengst Filtration mit dem Werth-TomoScope® XS Martin Kinzler, Teamleiter Qualitätsmanagement Mess- und Prüftechnik, Dr. Klaus Kleinhölter, Team Qualitätsmanagement Mess- und Prüftechnik, Hengst SE, Münster 11:15 – 12:00 Werth Koordinatenmesstechnik mit Multisensorik und CT – Maßstab für schnelle und genaue Messungen Andreas Flechtmann, Vertriebsleiter D/A/CH, Werth Messtechnik GmbH, Gießen 12:30 – 13:15 Mittagspause und Austausch 13:15 – 13:45 Laborrundgang 13:45 – 17:00 Individuelle Beratung unserer Anwender zu Erweiterung und Aufrüstmöglichkeiten von Bestandsgeräten 13:45 – 17:00 Individuelle Testmessungen mit Multisensorik und Computertomografie an Ihren Werkstücken Kontakt und Anmeldung: Für die Anmeldung, Rückfragen oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte gerne per Mail an: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Hochschule Osnabrück Laborbereich Kunststofftechnik Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück Tel.: 0541 969 7132 t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Veranstaltungsort: ICO InnovationsCentrum Osnabrück GmbH Raum: Edison Albert-Einstein-Str. 1 49076 Osnabrück (Foto: Hochschule Osnabrück) Juli: Zwei duale Studentinnen der Hochschule Osnabrück mit dem Günter-Schwank-Preis ausgezeichnet Preisträgerinnen Lilly Möllmann (rechts) und Katharina Lüllmann (mitte), Gratulation vom Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück durch Thorsten Krumpholz (Foto: Pro-K Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme e. V.) Lilly Möllmann und Katharina Lüllmann gehören zu den zehn bundesbesten Absolvent*innen der Ausbildung zur Kunststoff- und Kautschuktechnologen*in. Sie studieren im Rahmen ihrer dualen Ausbildung Kunststofftechnik im Praxisverbund an der Hochschule Osnabrück. Aus über 1.200 Absolvent*innen sind Lilly Möllmann und Katharina Lüllmann zwei der Besten und wurden für ihre Leistung mit dem Günter-Schwank-Preis ausgezeichnet. Im Rahmen ihrer dualen Ausbildung studieren die beiden an der Hochschule Osnabrück den Studiendang „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)“ und machen bei dem Unternehmen Pöppelmann gleichzeitig ihre Ausbildung zur Kunststoff- und Kautschuktechnologenin. Der Günter-Schwank-Preis wird jährlich von der K-Messe, der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV), der Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme (pro-K) und der Fachzeitschrift Kunststoffe verleihen. Seit 2001 werden mit dem Nachwuchspreis jährlich die zehn bundesbesten Absolvent*innen ausgezeichnet. Von Seiten der Hochschule Osnabrück gratulierte Prof. Dr. Thorsten Krumpholz auch im Namen seiner Kolleg*innen aus dem Bereich Kunststofftechnik Prof. Dr. Svea Petersen, Prof. Dr. Cathrin Schröder sowie Prof. Dr. Markus Susoff zu dieser hervorragenden Leistung: „Ich bin wirklich stolz, dass Iso engagierte Studentinnen bei uns im Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück studiert und wir sie auf dem Weg zu diesem großen Erfolg begleiten und unterstützen durften.“ Hintergrund Günter Schwank (* 1. Juni 1931; † 14. August 2019) war ein deutscher Pionier der kunststoffverarbeitenden Industrie. Sein besonderes Augenmerk galt insbesondere der Nachwuchsförderung in der Kunststoffindustrie. In seiner Amtszeit als Präsident des GKV initiierte er 2000, anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Verbandes einen Nachwuchspreis. In Anerkennung und Würdigung seines herausragenden Engagements wurde der Nachwuchspreis 2020 zum Günter-Schwank-Ausbildungspreis umbenannt. Juli: Additive Fertigung als Chance für den Mittelstand Hochschule Osnabrück präsentiert Forschungsprojekt AMSim bei Werkstatt-Gespräch Die Hochschule Osnabrück veranstaltete in Kooperation mit Niedersachsen ADDITIV, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) und der BÖWER GmbHein Werkstatt-Gespräch zum Thema "Additive Fertigung als Chance für den Mittelstand". Das Format bietet interessierten Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über die Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigung zu informieren und auszutauschen. Nach einer Begrüßung durch Andrea Frosch von WIGOS sowie Anja und Stefan Böwer von der BÖWER GmbH folgerten Vorträge verschiedener Referent*innen, eine Podiumsdiskussion mit Expert*innen sowie eine Demonstration von aktuellen 3D-Druck Projekten aus dem Unternehmen BÖWER. Unter den Vortragenden war David Diring, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück. Diring referierte über die aktuellen Untersuchungen und Ergebnisse aus dem laufenden Forschungsprojekt AMSim - Auslegung und Simulation unverstärkter und faserverstärkter Kunststoffbauteile mittels additiver Fertigung. Höhepunkt der Veranstaltung waren eine Podiumsdiskussion mit Stefan Böwer von der BÖWER GmbH, Eduard Siemens von EWOQE GmbH & Co. KG, Nils Pöhler von der JW Verpackungstechnik GmbH aus Georgsmarienhütte und Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, von dem Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. Hierbei wurden unter der leitenden Moderation von Prof. Henning Ahlers von der LZH Laser Akademie GmbH unter anderem Herausforderungen, Anwendungsbereiche und Lösungsansätze in der Praxis des 3D-Drucks thematisiert. Die Gespräche boten den Teilnehmenden wertvolle Einblicke und praxisnahe Informationen darüber, wie additive Fertigung erfolgreich in der Wirtschaft, Industrie und Lehre umgesetzt werden kann. Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (rechts) und Wissenschaftlicher Mitarbeiter David Diring(links) vertraten auf der Veranstaltung die Hochschule Osnabrück und den LaborbereichKunststofftechnik (Bild: Heiko Brinkmann, Vacopro GmbH) Unter der Moderation von Prof. Henning Ahlers beantworten die Experten Fragen rundum die additive Fertigung (von links): Nils Pöhler (JW Verpackungstechnik GmbH); EduardSiemens (EWOQE GmbH & Co. KG); Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (HochschuleOsnabrück); Stefan Böwer (BÖWER GmbH); Prof. Henning Ahlers (LZH Laser AkademieGmbH) (Bild: David Diring, Hochschule Osnabrück) Juni: Innovative Entwicklungen und nachhaltige Lösungen in der Kunststofftechnik Die 25. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus. Im Juni fand die 25. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um Strategien und Zukunftstrends vor allem in den Bereichen Kreislaufführung und Nachhaltigkeit. Weitere Themen waren aktuelle Entwicklungen und Innovationen wie zum Beispiel neue Lehrformate zum einfachen Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit oder Produktionsplanung mittels Virtual Reality. Kreislaufwirtschaft, Mehrwegsysteme und Biokunststoffe Auch nach 25 Jahren zeigte die jährliche Fachtagung das enorme Zukunftspotenzial der Kunststofftechnik auf. In elf Vorträgen stellten Expert*innen den aktuellen Stand der Technologie in ihren Fachgebieten dar. Dr. Alexander Kronimus von Plastics Europe stellt das Zielbild der Kunststofferzeuger für eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft dar. Weiter wurde über allgemeine Herausforderungen bei der Kreislaufführung und Mehrwegsystemen, die End-of-Life Vehicles Directive sowie die PFAS(Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen)-Debatte und deren Auswirkungen auf die Kunststoffverarbeitung und über beständige Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe für Langzeitanwendungen diskutiert. Die begleitende Fachausstellung bot eine gute Plattform für den fachlichen Austausch in den Pausen. Die Tagungsleiter, Prof. Dr. Svea Petersen und Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, freuten sich über das große Interesse an der Veranstaltung. Die etwa 120 Teilnehmenden zeigten sich ausgesprochen zufrieden mit der Auswahl der Themen und der Qualität der Vorträge. Ein Höhepunkt war wie immer der Vorabend der Tagung. In festlichem Rahmen wurde „25 Jahre Kunststofftagung“ gefeiert. Eine spannende Talkrunde mit unterschiedlichen Akteur*innen der Tagung von den Anfängen bis heute sowie der inspirierende Vortrag zum Thema „Entscheiden!“ von dem ehemalige DFB-Schiedsrichter Lutz Wagner lieferten einen hervorragenden Start für den geselligen Abend mit angeregten Diskussionen. Nachfrage nach Fachkräften groß Die Veranstaltung zeigt das große Interesse an der Kunststofftechnik und die Vielfalt der möglichen Tätigkeitsbereiche. Es besteht ein hoher Bedarf an Kunststofftechnik-Fachleuten in der Industrie. Die Hochschule Osnabrück trägt mit den Studiengängen Kunststofftechnik sowie Kunststofftechnik im Praxisverbund dazu bei, Fachkräfte auszubilden, insbesondere in der Region, aber auch weit darüber hinaus. Wer Interesse an einem Ingenieurstudium der Kunststofftechnik mit Bachelorabschluss an der Hochschule Osnabrück hat, kann sich bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben. Für Absolvent*innen einschlägiger Bachelorstudiengänge steht der Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ mit der Vertiefung „Polymerwerkstoffe“ offen. Auch hier ist die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester der 15. Juli. Weitere Informationen zum Studium und zur Bewerbung sind auf der Webseite der Hochschule zu finden. Weitere Informationen Prof. Dr. Thorsten Krumpholz t.krumpholz@hs-osnabrueck.de +49 541 969 17132 Referent*innen der 25. Kunststofftagung und das Professor*innenteam des Laborbereichs Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück freuten sich über das große Interesse der Gäste an den Zukunftsthemen der Branche (Bild: Hochschule Osnabrück / Angela von Brill) Juni: 33. Materials Day an der Hochschule Osnabrück Innovative Impulse und interdisziplinärer Dialog für die Werkstofftechnik (Osnabrück, 25. Juni 2024) An der Hochschule Osnabrück fand der 33. VDI Materials Day als gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Werkstofftechnik und Kunststofftechnik des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), des Technologiezentrums TECHNOS und des wip-Kunststoffe Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik statt. Die Veranstaltung bot für ehemalige, aktuelle und zukünftige Studierende sowie Kooperationspartner*innen der Hochschule Osnabrück eine Plattform, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Werkstofftechnik auszutauschen. Etwa 70 Teilnehmende nahmen am Materials Dayteill.. Spannenden Vorträgen, die aktuelle Themen der Werkstofftechnik beleuchteten und Einblicke in innovative Forschungsergebnisse und industrielle Anwendungen gaben,boten den Teilnehmenden wertvolle Impulse und förderten den interdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie. Zudem bietet die Veranstaltung eine Gelegenheit, um über den Tellerrand hinauszuschauen, neue Kontakte zu knüpfen,, wertvolle Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte zu gewinnen und potenzielle berufliche Perspektiven zu erkunden. Ein herzlicher Dank gilt allen Referent*innen und Organisator*innen, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben. Teilnehmende der Hochschule Osnabrück am Materials Day (Foto: Hochschule Osnabrück) Juni: Polymerchemie auf der IdeenExpo Vom 08. bis zum 16.06.2024 fand die IdeenExpo auf dem Messegelände in Hannover statt. Die Jugendmesse für Technik und Naturwissenschaften läuft ganz nach dem Motto „Mach doch einfach mit“ und bietet den Jugendlichen die Möglichkeit an verschiedenen Stationen die Experimente aus verschiedenen MINT- Berufen durchzuführen. Die Hochschulen in Osnabrück hatten die Gelegenheit die Jugendlichen an zwei Ständen von einem Studium zu begeistern. Mit zwei Exponaten waren wir Teil des Standes in der Halle mit dem Titel „Healthy Planet“. Die Exponate sollten einen Einblick in die Herausforderungen von Kunststoffen in der Medizintechnik bieten. Die Plasma- Behandlung ist ein gutes Beispiel, welche Möglichkeiten mit Kunststoffen besonders in der Medizintechnik bieten. So kritisch Kunststoffe für die junge Generation sind, so waren wir uns hier doch alle einig: Kunststoffe sind in der Medizin nicht wegzudenken und sind in diesem Einsatzgebiet ein Material der Zukunft. Da wir als Laborbereich Teil der Lösung und nicht Teil des Problems sein wollen, beschäftigen wir uns über unterschiedliche Wege mit dem Thema Nachhaltigkeit. Sei es das Thema Design for Recycling oder in diesem Fall die Analyse von Recyclaten, wie hier über die Titration. So haben wir gemeinsam mit den Schüler*innen Kunststoffoberflächen mit Atmosphärendruckplasma verändert und mittels Komplexometrischer Titration den Calcium- Gehalt bestimmt. Neben den vielen spannenden Exponaten, boten Stars wie Nico Santos und Cro ein ganz besonderes Ende einzelner Messetage. Plasma-Behandlung von Kunststoffoberflächen am ersten Messetag (Foto: Hochschule Osnabrück) Besuch von Dr. Andreas Philippi, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachen, an unserem Stand (Foto: Hochschule Osnabrück) Tolle Unterstützung durch unsere Studierenden machte eine erfolgreiche Messe möglich (Foto: Hochschule Osnabrück) Juni: Info-Tag zum dualen Studium Neuer Studiengang im Bereich Kunststofftechnik: Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung (NPV) (Osnabrück, 12. Juni 2024) Die Hochschule Osnabrück aktualisiert ihre dualen Studienangebote und stellte die Änderungen sowie einen neuen Studiengang auf der Informationsveranstaltung „Duales Studium an der HS Osnabrück“ vor. Vertreter*innen von circa 30 Unternehmen aus der Region durfte die Hochschule zur Veranstaltung begrüßen. Die Professor*innen der Studiengänge Kunststofftechnik, Informatik, Werkstofftechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik stellten den Unternehmensvertreter*innen zunächst die möglichen dualen Studienmodelle vor. Der Laborbereich Kunststofftechnik stellte in diesem Zuge das Konzept des neu zu akkreditierenden Studiengangs „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung“ vor. Dieser bietet die Möglichkeit eines Vollzeitstudiums und eines dualen Studiums (NPV). Insbesondere die Schlüsselthemen „Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft“ sowie „Digitalisierung“ werden zukünftig verstärkt ihren Platz im Curriculum des Studiengangs finden. Als langjähriger Partner des früheren Kunststofftechnik im Praxisverbund- Modells, ab 2025 dann NPV, fungiert das Unternehmen Pöppelmann GmbH & Co. KG aus Lohne, das schon seit 20 Jahren aktiv Studierende gemeinsam mit der HS Osnabrück im dualen Studium ausbilden. Reinhold Blömer, Leiter der gewerblichen Ausbildung und des dualen Studiums bei Pöppelmann, konnte durch seine Erfahrung sinnvolle Hinweise aus Unternehmenssicht geben. Besonders zu dem Aspekt Produktentwicklung gab es positives Feedback von Unternehmensseite. Abschließend konnte Prof. Dr. Alexander. Schmehmann als Vizepräsident für Studium und Lehre die gesetzlichen Änderungen aufzeigen und den Weg der Hochschule hin zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit darlegen. Im Nachgang wurden alle Teilnehmer*innen zu kalten Getränken eingeladen, um den informativen Nachmittag in lockerer Atmosphäre bei guten Gesprächen und Sonnenschein ausklingen zu lassen. Tanja Ollermann als Mitarbeiterin des Studiendekanats zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz der regionalen, kunststoffverarbeitenden Industrie. Auch die Organisatoren Prof. Dr. Thorsten Krumpholz als Laborbereichssprecher und Prof. Dr. Markus Susoff als Studiengangsbeauftragter zogen eine durchweg positive Bilanz. „Auf die Unternehmen der Kunststofftechnik ist wie immer Verlass“, sagte Thorsten Krumpholz mit Blick auf das sehr große Interesse und die Teilnehmerzahl aus diesem Bereich. Weitere Informationen zum neuen NPV-Modell erhalten sie bei Prof. Dr. Markus Susoff. BU: Vertreter*innen aus circa 30 Unternehmen nahmen an der Informationsveranstaltung rund um die dualen Angebote der Hochschule teil (Foto: Hochschule Osnabrück). Mai: CampusNight Am 30.05.2024 von 17 bis 20 Uhr fand die CampusNight statt – und der Laborbereich Kunststofftechnik öffnete seine Tore für studieninteressierte Jugendliche. Die neugierigen Schüler*innen konnten ins Studierendenleben hineinschnuppern zum Beispiel im Rahmen von einer Mini-Vorlesung von Prof. Dr. Markus Susoff zum Thema „Wann sind Kunststoffe sinnvoll und wie findet man dies heraus?“. Auch die praktische Anwendung in Form von 3D-Druck sowie der Herstellung von Einkaufschips aus recycelten Flaschendeckeln gab es für die Schüler*innen zu entdecken. Reger Austausch fand auch rund um das Gewinnspiel statt, bei dem die Anzahl von Granulatkörnern in einem Glas geschätzt werden sollten. Auch dabei zeigte sich schon, wie viele verschiedene Ansätze es für diese Frage gibt und wie kreativ die Jugend ist. Am Ende durften wir einen erfolgreichen Abend mit der Krönung von drei stolzen Gewinner*innen abschließen. Vorlesung Thema „Wann sind Kunststoffe sinnvoll und wie findet man dies heraus?“ von Prof. Dr. Markus Susoff (Foto: Hochschule Osnabrück) Versuch Elefantenzahnpasta zog viele Interessierte an (Foto: Hochschule Osnabrück) Gewinner/-innen des Gewinnspiels (Foto: Hochschule Osnabrück Mai: Erfolgreiche Exkursion zur KUTENO 2024 Die Hochschule Osnabrück war in diesem Jahr zum sechsten Mal mit ihrem Laborbereich Kunststofftechnik auf der renommierten Messe Kunststofftechnik Nord (KUTENO) vertreten, die in Rheda-Wiedenbrück stattfand. Die Studierenden aus dem Bereich Kunststofftechnik nutzten die Chance die neuesten Entwicklungen und Innovationen der Branche zu entdecken und besuchten die Messe unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz und Hannelore Schmidt. Ein Highlight dieser Exkursion war ein kreatives Gewinnspiel, bei dem die Studierenden die „beste Innovation der Messe“ finden sollten. Den ersten Platz belegten Pia Linesch und Jonas Döpelheuer mit ihrer Entdeckung eines biobasierten Kunststoffmaterials, das aus Abfallprodukten von Cellulosematerialien hergestellt wird. Diese nachhaltige Innovation hat das Potenzial, einen bedeutenden Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Ein weiterer Höhepunkt war die Moderation des Vortragsblocks zum Thema „Automatisierung in der Kunststoffproduktion“ durch Thorsten Krumpholz. Dieses für die Zukunft äußerst wichtige Thema zog viele Interessierte an. Der Dank geht an die Mitarbeitenden des Laborbereichs Kunststofftechnik und das Organisationsteam der KUTENO, die diese Exkursion ermöglicht haben. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv und viele freuen sich bereits auf den nächsten Besuch. Teilnehmenden der Studierendenexkursion zur KUTENO 2024 zusammen mit Lehrenden des Laborbereiches Kunststofftechnik (Foto: Hochschule Osnabrück) Gewinnner*innen des Gewinnspiels zur "besten Innovation der Messe" Pia Linesch und Jonas Döpelheuer (Foto: Hochschule Osnabrück) Mai: Wissenschaftsshow mit Joachim Hecker bringt Schüler*innen und Unternehmen zusammen Spannend und informativ geht es zu, wenn der Science-Entertainer Joachim Hecker in der Wissenschaftsshow „BAM! BOOM! BANG!“ durch knallige und feurige Experimente zeigt, wie beeindruckend Naturwissenschaften und Technik sein können. Auf Einladung des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse wird er am Dienstag, 4. Juni 2024, im Nordhorner Konzert- und Theatersaal (Ootmarsumer Weg 14) das Publikum mit seiner Show begeistern. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Interessierte darüber hinaus. Kann es Feuer unter Wasser geben? Kann man Muskeln hörbar machen? Wie funktioniert ein menschlicher Stromkreis und warum tragen Astronauten Windeln? Fragen wie diese beantwortet Dipl.-Ing. Joachim Hecker. Als Wissenschafts-Journalist und Science-Entertainer reist er mit seinen Shows um die ganze Welt und produziert mitunter Beiträge für die „Sendung mit der Maus“. Mit seinen Experimenten ermöglicht er Schülerinnen und Schülern, Naturwissenschaften von ihrer spannenden Seite und als mögliches Berufsfeld kennenzulernen. „Wir möchten zeigen, wie vielseitig Wissenschaft und Technik sind und bei den Jugendlichen Interesse für die Kunststoffbranche wecken“, so Thorsten Heilker, Netzwerkmanager des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse. Austausch mit Unternehmen der Kunststoffbranche: Die Show wird begleitet durch Infostände regionaler Unternehmen im Foyer des Konzert- und Theatersaals. Sie informieren über verschiedene Ausbildungsberufe sowie über die guten Perspektiven in der Branche und stehen für Gespräche zur Verfügung. Bereits ab 16 Uhr sind die Türen geöffnet, um schon vor der Show in Kontakt mit den Unternehmen kommen zu können. Weitere Gespräche sind während der Pause möglich. Kunststoffnetzwerk Ems-Achse: Das Kunststoffnetzwerk Ems-Achse ist in der Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim angesiedelt und ermöglicht einen kostenfreien Besuch der Wissenschaftsshow „BAM! BOOM! BANG!“. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 4. Juni 2024 möglich. Alle Informationen und den Link zur Anmeldung finden Interessierte auf www.starke-kunststoffe.de . Anmeldungen von größeren Gruppen oder Schulklassen nimmt das Kunststoffnetzwerk Ems-Achse per E-Mail an kunststoffnetzwerk@grafschaft.de entgegen. Eine weitere Vorstellung findet am Donnerstag, 30. Mai 2024, im Theater an der Blinke in Leer statt. Wissenschafts-Entertainer Joachim Hecker zeigt am 4. Juni 2024 im Nordhorner Konzert- und Theatersaal, wie unterhaltsam und lehrreich Naturwissenschaften sind. (Foto: Volker Hartmann/ FUNKE Foto Services) Wissenschafts-Entertainer Joachim Hecker (Foto: Juliane Bukowski/ Lichtbildpalast) April: Laborbereich Kunststofftechnik beim 7. Kunststoffforum NordWest Einfach machen! So lautete das Motto des 7. Kunststoffforums NordWest am 25.04.2024 ausgerichtet vom DK Kunststoff-Service auf dem Gelände des UNESCO-Welterbens Zollverein in Essen. Im Rahmen der Tagung tauschen sich Experten aus der Wirtschaft und Wissenschaft zu den neusten Entwicklungen und Trends im Kunststoffbereich aus. Die Fachtagung bot spannende Vorträge und Diskussionen zu Themen vom Upcycling von Regranulaten über Hochleistungscompounds, die Wärme leiten wie Metall, bis hin zum ressourcenschonenden Spritzgießen. Bild v.l.n.r: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz und Susanna Herrmann (Foto: Hochschule Osnabrück) April: Girls & Boys Day Ein Handystativ aus recyceltem Kunststoff“ – so lautete das diesjährige Thema in der Kunststofftechnik. Die Mädchen erforschten zunächst in den Laboren für Polymerchemie, welche Kunststoffe sich im gelben Sack befinden und wie man Kunststoffe mit einfachen Hilfsmitteln erkennen kann. Mit den „richtigen“ Kunststoffen ausgestattet, konstruierten sie ihre individuelle Handyhalterung. Diese wurden im Labor für Kunststoffverarbeitung im 3D Druck hergestellt. Vor dem Einsatz wurden die Einzelteile noch im Labor für Kunststoffprüfung auf Herz und Nieren geprüft. Die Mädchen waren sehr interessiert und mit Begeisterung in den Workshops, so die diesjährigen Betreuer*innen Dirk Bröker, Lennart Herwing, Hannelore Schmidt und Ralf Schwegmann. Die Mädchen und Ralf Schwegmann an der handbetriebnen Kniehebelmaschine (Foto: Hochschule Osnabrück) Zusammenbau der Handyhalterung und Kennenlernen von Prof. Dr. Cathrin Schröder (Foto: Hochschule Osnabrück) Beginn des Tages im Labor für Polymerchemie unter der Leitung von Hannelore Schmidt (Foto: Hochschule Osnabrück) April: Hochschule Osnabrück ist Wegbereiter für E-Learning in der beruflichen Weiterbildung (Osnabrück, 22. April 2024) Zwei Jahre haben die Projektpartner intensiv gearbeitet. Jetzt werden die Ergebnisse Stück für Stück sichtbar. Im Projekt ZirPOL haben sich Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Professor für Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück, mit seinem Team aus dem Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule und der E-Learning Pionier Tech2Know vorgenommen, ein neues Kapitel für die berufliche Weiterbildung in der Kunststoffbranche aufzuschlagen. Dabei lautete die Kernfrage des Projektes: Welches Knowhow benötigen Konstrukteur*innen, Entwickler*innen, Projektleitungen und Entscheider*innen zukünftig, um nachhaltige und kreislauffähige Produkte entwickeln zu können? Neue Anforderungen an Fachkräfte durch Kreislaufwirtschaft Der Übergang zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft stellt völlig neue Anforderungen an die Vorgehensweisen und Entscheidungen in den Produktentwicklungsprozessen. Alle beteiligten Personen sind gefordert, sich mit neuen Themen auseinanderzusetzen und neues Wissen aufzubauen. Der steigende Fachkräftemangel verschärft die Herausforderungen. Daher war den Projektpartnern bereits zu Beginn klar, dass nur moderne E-Learning Lernformen in der Lage sind, den wachsenden berufsbegleitenden Weiterbildungsbedarf in der Breite effizient zu decken. Insgesamt vier Abschlussarbeiten hat Stephan Krebeck, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück, im Rahmen des Projektes betreut. Schließlich gelten die bekannten Konstruktionsregeln für die kunststoffgerechte Konstruktion auch weiterhin, es kommen aber neue Regeln hinzu, wodurch die Komplexität in der Entwicklung steigt. Konstrukteur*innen müssen zukünftig die Entsorgung bereits mitdenken und je nach Produkt entscheiden, welche Lösung nachhaltig und gleichzeitig wirtschaftlich ist. Die Methoden zur Bewertung von Nachhaltigkeit, beispielsweise eine Ökobilanzierung, die CO2-Footprint-Berechnung oder Produkt-Zertifizierungen existieren bereits, sind aber den meisten Fachleuten aus der Kunststofftechnik nicht in der nötigen Tiefe bekannt. Bislang war das ein Thema für Spezialist*innen. Zukünftig wird es zu einem Standard-Werkzeug in der Produktentwicklung. Testphase erfolgreich Die Hochschule Osnabrück hat daher eine umfangreiche Sammlung an Inhalten erstellt, die der E-Learning Spezialist Tech2Know nutzt, um insgesamt fünf neue E-Learning Kurse zu erstellen. Die Prototypen- und Pilot-Phase ist bereits erfolgreich abgeschlossen, in der sowohl Studierende als auch ausgewählte Unternehmen die Kurse testen und Feedback an die Projektpartner geben konnten. Dabei lobten alle Testenden die gewählte Lernform als enorm flexibel und damit hocheffizient in den Arbeitsalltag integrierbar und gleichzeitig die mediale Umsetzung als sehr attraktiv und gelungen. Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück nutzt die Projektergebnisse in der Beratung und in bilateralen Projekten mit der Industrie. Auch in die Lehre werden die Ergebnisse einfließen. Detaillierte Informationen zu den neuen Kursen und den geplanten Veröffentlichungsterminen finden Interessierte auf www.tech2know.de . Hintergrund Das Projekt ZirPOL wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Förderprogramms „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)“ gefördert. Weitere Informationen Prof. Dr. Thorsten Krumpholz Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Kunststofftechnik Telefon: 0541 969 7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Die ZirPOL-Projektpartner (v.l.): Dr. Marco Thornagel, Prof. Dr. ThorstenKrumpholz und Stephan Krebeck (Foto: Krebeck). April: Kick-Off Meeting des Projektes HYDROFARM@material Am 16.04.2024 fiel der Startschuss im von der VW-Stiftung zunkunft.niedersachsen geförderten Projekt HYDROFARM@material – Pflanze-Material Interaktion – Richtlinien für einen innovativen und nachhaltigen Materialieneinsatz in hydroponischen Pflanzenproduktionssystemen. Gemeinsam wollen die Arbeitsgruppe Growing Knowledge und der Laborbereich Kunststofftechnik an hochmodernen hydroponischen Pflanzenproduktionssystemen den Einfluss der eingesetzten Kunststoffmaterialien auf den Ertrag und die Qualität der Nahrungspflanzen betrachten. Die Hydroponik als Beispielkultursystem ist ein substratloses Verfahren zur Anzucht von Nahrungs- und Genusspflanzen, welche durch eine Nährlösung versorgt werden. Dazu zusammengefunden haben sich aus der Arbeitsgruppe Growing Knowledge Herr Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Herr Sebastian Deck und Herr Jannis Lüking und aus dem Laborbereich Kunststofftechnik Frau Prof. Dr. Svea Petersen, Herr Marius Behnecke und Frau Susanna Herrmann. Bei einem Rundgang durch das Forschungszentrum „Agrarsysteme der Zukunft“ konnten erste Eindrücke beiderseits gesammelt werden zu den verschiedene bestehende hydroponische Anbausysteme in den Indoorfarmen- und Dachgewächshauseinheiten. Gruppenfoto der Projektbeteiligten im Forschungszentrum „Agrarsysteme der Zukunft“ vor hydroponisch kultiviertem Pfeffer - piper nigrum L. – vlnr: Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Jannis Lüking, Prof. Dr. Svea Petersen und Susanna Herrmann. (Bild: Hochschule Osnabrück / Sebastian Deck) März: Wissensaustausch und Netzwerken bei TKT Kunststofftechnik in Bad Laer Teilnehmer der Mitgliederversammlung des wip-Kunststoffe Netzwerkes (Foto: Alexander Hein) Die Mitgliederversammlung des Wissens- und Innovationsnetzwerkes wip-Kunststoffe fand im März unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, dem Laborbereichsleiter Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück und Vorsitzenden des Netzwerkes, bei der TKT Kunststofftechnik in Bad Laer statt. Die rege Teilnahme der Mitglieder trug zu einem wertvollen Wissensaustausch bei, gerade auch zwischen den anwesenden Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück und den Vertreter*innen der Industrie. Diese Vermittlung innovativer Ideen wurde durch drei Fachvorträge vertieft. Josef Ludwig von der LNP Nanopräzision zeigte durch seinen Vortrag „Auftragsmessung an filigranen Dichtungsteilen aus TPE, oder Silikonen zur Bestimmung der Härte nach Shore- und IRHD-Verfahren, sowie E-Moduln und mehr“ effiziente Ansätze der Qualitätssicherung in der Kunststoffproduktion. Falco Götz von Halocline stellte in seinem Vortrag zukünftige Möglichkeiten vor, wie die Planung der Arbeitsumgebung mittels 3D Industrie-Software in die virtuelle Welt verschoben wird und so schon in einem frühen Stadium der Produktentwicklung effizient durchgeführt, validiert und optimiert werden kann. Die Hochschule Osnabrück präsentierte im dritten Vortrag die Ergebnisse des Projektes AMSim, welches unter anderem durch die Vernetzung der Hochschule Osnabrück mit einigen Industriepartnern und Mitgliedern des wip-Netzwerkes ins Leben gerufen wurde. Referent Niklas Söll präsentierte eine Entwicklungskette mit der Kunststoffbauteile optimal für die additive Fertigung ausgelegt werden können, um eine vorgegebene Belastungssituation standhalten zu können und gleichzeitig die Restriktionen der additiven Fertigungsverfahren berücksichtigen. Den Abschluss dieses Netzwerktreffens stellte eine Betriebsbesichtigung des Gastgebers TKT Kunststoffe dar, bei dem die vollständige Fertigung und Montage des Unternehmens durch den Geschäftsführer Peter Brinkmann vorgestellt werden konnte. März: Informieren, Netzwerken und inspirieren – Studierende besuchen den Technologietag Hein 13 Studierende der Laborbereich Kunststofftechnik aus dem Bachelorstudiengang „Kunststofftechnik“ und dem Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ besuchten den Technologietag Hein. Die Veranstaltung für die kunststoffverarbeitende Industrie legte ihren Fokus auf Produktentwicklung, Formenbau und Produktion in der Kunststoffbranche. Der Technologietag Hein ist eine Plattform für Innovationen, Vorträge und Netzwerkmöglichkeiten. Teil des Programms war außerdem ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmenden Ideen für einen Instagram-Beitrag für die Seite @kunststofftechnik_os entwerfen sollten. Die Gewinner*innen des Wettbewerbs sind die beiden Studierenden Gereon Schmitz und Tingyu Lu. Sie wurden mit ihrer Idee und dem Angebot von TKT Kunststoff-Technik GmbH, eine Betriebsbesichtigung durchzuführen, zu den Sieger*innen gekürt. Als Preis gab es für beide Gewinner*innen ein Jahresabonnement der „K-Zeitung“ Dieses Angebot unterstreicht nicht nur die Kreativität der Studierenden, sondern auch die hohe Wertschätzung seitens der Industrie für die innovative Denkweise junger Talente. Gewinner*innen des Gewinnspiels für den besten Instagram-Beitrag: Tingyu Lu und Gereon Schmitz (Foto: Hochschule Osnabrück). Mitglieder des Laborbereichs Kunststofftechnik und weitere Teilnehmende des Technologietages (v.l.): Tingyu Lu, Gereon Schmitz, Andrej Tempel, Ernst Krüger, Stephan Krebeck, Dario Scherz, Niklas Söll, Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Eric Perniok, Josephine Liebal, Lennart Herwing, Henning Korte, Elisa Abeln, Marco Schoemaker, Berit Bartram und Organisator Alexander Hein (Foto: Simona-Bednarek). März: 3D-Drucker mit Endlosfaserverstärkung für die Hochschule Osnabrück Anisoprint Composer A3 im Laborbereich Kunststofftechnik mit (v.l.n.r.) David Diring, von der Hochschule Osnabrück, Siddharth Yadav von AM Pioneers, Niklas Söll, Annabelle Meyer, Erwin Krist von der Hochschule Osnabrück (Foto: Hochschule Osnabrück). Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück hat einen Anisoprint Composer A3 erhalten, mit dem es möglich ist, endlosfaserverstärkte Kunststoffbauteile mit dem Fused Deposition Modeling (FDM) herzustellen. Möglich wurde die Investition im Rahmen des Projektes „AMSim – Auslegung und Simulation unverstärkter und faserverstärkter Kunststoffbauteile mittels additiver Fertigung“ und durch die Förderung von mehreren Industriepartnern. Der 3D-Drucker arbeitet nach dem FDM-Verfahren, das heißt es wird Kunststofffilament aufgeschmolzen und in einem Endlosstrang schichtweise abgelegt. Gearbeitet wird mit thermoplastischen Kunststoffen, wie zum Beispiel Polyamid (PA) oder Polyethylenterephthalat-Glykol (PET-G). Im Gegensatz zu anderen FDM-Druckern bietet der Anisoprint Composer A3 die Möglichkeit, eine Endlosfaser (z. B. Carbon- oder Basaltfaser) in den Strang einzubringen und mitzudrucken. Dafür wird eine Düse verwendet, in der spezielles Matrixmaterial aufgeschmolzen und in einer Kammer gespeichert wird. Die Endlosfaser wird dann durch diese Kammer geführt und mit dem Matrixmaterial ummantelt. Aus der Düse tritt dann die ummantelte Faser aus, die wie ein unverstärkter Filamentstrang abgelegt werden kann. Dies wird als Co-Extrusion bezeichnet. Eine zweite Düse steht zur Verfügung, um unverstärktes Filament zu drucken, sodass innerhalb eines Bauteils bestimmte Bereiche mit Faser und andere Bereiche ohne Faser gedruckt werden können. So lassen sich Bauteile lastpfadgerecht verstärken, um höhere Festigkeiten 3D-gedruckter Bauteile zu erzielen. Auf dem Druckbett von 460 mm x 297 mm x 210 mm (Breite x Tiefe x Höhe) können diverse Bauteile unterschiedlicher Größe hergestellt werden. Hintergrund Im Projekt AMSim soll eine neuartige, ganzheitliche Auslegungsmethodik entwickeln werden, die eine kunststoff- und fertigungsgerechte Auslegung additiv gefertigter, un- und (endlos-)faserverstärkter thermoplastischer Kunststoffbauteile ermöglicht. Dabei wird neben dem AKF-Verfahren das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) berücksichtigt, dass sich ebenfalls den Extrusionsverfahren zuordnen lässt. Als drittes Verfahren wird das Pulverbettverfahren SLS (Selective Laser Sintern) berücksichtigt. Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Webseite der Hochschule zu finden. Ein herzliches Dankeschön geht an AM Pioneers sowie die folgende Projektpartner des Projektes AMSim: AM Pioneers Deutschland GmbH, Esslingen ARBURG GmbH & Co. KG, Loßburg SIGNATA GmbH, Diepholz Erwin Müller GmbH, Lingen SimpaTec Simulation & Technology Consulting GmbH, Aachen Konstruktionsbüro Hein GmbH, Neustadt am Rübenberge MFD – Kunststofftech GmbH, Neustadt am Rübenberge Februar: Hochschule Osnabrück beim wip-Elastomerforum 2024 Die Organisatoren der Veranstaltung Prof. U. Giese (links) und Prof. Dr. M. L. Susoff (mitte rechts) sowie der Vorstandsvorsitzende des wip e.V. Prof. Dr. T. Krumpholz (rechts) und Vorstandmitglied Dr. J. Lefèvre (mitte links) (Foto: Hochschule Osnabrück) Das wip-Elastomerforum 2024 fand in diesem Jahr unter dem Motto "Knowledge for Future" in den Räumen der Deutschen Bundesstitung Umwelt in Osnabrück stattfand. Expert*innen, Fachkräfte und junge Talente der Elastomer- und Kunststoffbranche tauschten sich über neueste Entwicklungen, Trends und Herausforderungen aus. Die Veranstaltung bot eine Vielzahl von Vorträgen und Diskussionen zu Themen wie Materialentwicklung und Prozessoptimierung. Renommierte Referenten aus Industrie und Forschung lieferten innovative Lösungsansätze. Die Organisatoren Prof. Dr. Ulrich Giese vom Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V. (DIK e. V.) und Prof. Dr. Markus Lothar Susoff von der Hochschule Osnabrück, zeigten sich äußerst zufrieden mit dem regen Austausch zwischen Teilnehmenden und Referierenden. Besonders erfreulich war die Teilnahme von Nachwuchskräften, die das Forum als Plattform zur Wissenserweiterung und Vernetzung nutzten. Januar: Schülerwettbewerb Make@thon: Mit Kunststoffen in die Zukunft?! Wie passen Nachhaltigkeit und Kunststoff zusammen? Mit dieser Frage beschäftigten sich 42 engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim. Auf Initiative des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse nahmen sie an dem Ideenwettbewerb Make@thon teil. Prof. Thorsten Krumpholz von der Hochschule Osnabrück ist Mitglied des Lenkungskreises der Kunststoff-Ems-Achse und hat zusammen mit seinem Team bei der inhaltlichen Planung unterstützt. Eine Woche lang arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen daran, Mythen und Wahrheiten zum Thema Kunststoff und Nachhaltigkeit aufzuarbeiten und richtigzustellen. Unterstützt wurden sie dabei von regionalen kunststoffverarbeiteten Unternehmen, bei denen sie spannende Einblicke in Produktionsbetriebe erhielten. Neben der intensiven Arbeit an ihren Projekten bekamen die Teilnehmenden faszinierende Einblicke aus der Forschung und Wissenschaft durch inspirierende Vorträge von renommierten Persönlichkeiten wie Fionn Ferreira, dem irischen Erfinder und Umweltschützer und Young Ambasssador der Initiative EndPlasticSoup, und vom Europameister im ScienceSlam, Simon McGowan. Die Ideen und Ansätze präsentierten die Teilnehmenden im Rahmen der Abschlussveranstaltung, die bei Röchling Industrial in Haren stattfand. Alle Gruppen waren sich einig: Kunststoffe, insbesondere in technischen Anwendungsbereichen, seien im Alltag unersetzlich und sinnvoll. Insbesondere die gute Recyclingfähigkeit und Langlebigkeit seien Vorteile gegenüber alternativen Materialien. Eine Herausforderung sahen die Jugendlichen im Umgang mit Verpackungsmaterialien. Um diese zu lösen, lieferten die Schülerinnen und Schüler bereits während der Veranstaltung erste Ansätze. So kam die Idee auf, Additive aus altem Frittierfett herzustellen oder eine App für die Sammlung von Flaschen zu entwickeln. Die besten Ideen wurden von einer Jury mit Preisen im Wert von insgesamt 5.000 Euro ausgezeichnet. Die Siegergruppe kommt sogar von der Schule, an der Herr Krumpholz sein Abitur gemacht hat: Das Franziskus Gymnasium in Lingen. Die Gruppe hat Ihre Idee mit Unterstützung des Unternehmens Baerlocher GmbH, Lingen entwickelt. Die Veranstaltung wurde von der Chemiedidaktik der Universität Osnabrück sowie dem Kunststoffnetzwerk Ems-Achse und der rotarischen Initiative EndPlasticSoup vorbereitet. „Der Make@thon "Mit Kunststoffen in die Zukunft?!" war nicht nur ein Erfolg in Bezug auf innovative Ideen und nachhaltige Ansätze, sondern auch eine tolle Plattform für den Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern, Unternehmen und Experten“, betonte Dr. Thorsten Heilker, Netzwerkmanager des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse. Es sind für die Zukunft weitere Ausgaben des Make@thons geplant. Die Firma TKT Kunststofftechnik hat durch ihren Geschäftsführer und guten Partner unseres Laborbereichs, Dr. Peter Brinkmann, bereits großes Interesse an einer Zusammenarbeit geäußert. Außerdem sollen nicht nur die Schulen aus dem Raum Ems-Achse angesprochen werden, sondern auch Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Osnabrück werden herzlich eingeladen. Gruppenfoto aller Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Beteiligten bei der Abschlussveranstaltung bei Röchling (Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG) Siegerfoto der Gruppe vom Franziskus Gymnasium, vlnr: Elias Krüßel, Alexandra Greywe, Sebastian Bonhoff, Adrian Singh, Dr. Thorsten Heilker (Kunststoffnetzwerk), Marja Ritterfeld (EndPlasticSoup), Thilo Nannen (Chemiedidaktik Universität Osnabrück) (Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG) Prof. Krumpholz erläutert Schülern des Franziskusgymnasiums die Möglichkeiten des Studiums Kunststofftechnik an der HS Osnabrück (Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG) Pressemitteilungen aus dem Jahr 2023 November: Professioneller 3D-Drucker für Laborbereich Kunststofftechnik ARBURG freeformer im Laborbereich Kunststofftechnik (von links nach rechts: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Jan Engelmann, Ralf Schwegmann, Annabelle Meyer, Henning Korte, David Diring, Niklas Söll, Tingyu Lu) Der Laborbereich Kunststofftechnik hat einen freeformer der Firma ARBURG GmbH & Co. KG erhalten, mit dem es möglich ist, diverse Materialien mit dem ARBURG-Kunststoff-Freiform-Verfahren (AKF) zu verarbeiten. Möglich wurde die Investition im Rahmen des Projektes AMSim und durch die Förderung von mehreren Industriepartnern. Im Rahmen des Projektes „AMSim – Auslegung und Simulation unverstärkter und faserverstärkter Kunststoffbauteile mittels additiver Fertigung“ hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück einen freeformer der Firma ARBURG GmbH & Co. KG erhalten. Dabei handelt es sich um einen industriellen 3D-Drucker, der nach dem ARBURG-Kunststoff-Freiform-Verfahren (kurz: AKF-Verfahren) arbeitet. Dabei wird handelsübliches Spritzgießgranulat in einer Schnecke aufgeschmolzen und mithilfe einer Austragsdüse mit Piezoaktor tröpfchenförmig auf das Druckbett aufgebracht. Die damit additiv gefertigten Bauteile erreichen eine Festigkeit von bis zu 80 Prozent im Vergleich zu spritzgegossenen Teilen. Damit erzielt das AKF-Verfahren im Vergleich zu anderen additiven Fertigungsverfahren sehr hohe Festigkeiten. Das Gerät des Typs freeformer 300-3X verfügt über einen Bauraum von 234 x 134 x 230 mm (BxTxH) und hat drei Austragsdüsen, die mit unterschiedlichen Materialien bestückt werden können. Da handelsübliche Spritzgießgranulate für das Verfahren verwendet werden können ist die Anzahl der verfügbaren Materialien (Polyamid, Acryl-Butadien-Styrol, Thermoplastische Elastomere, etc.) sehr groß. Das Gerät ermöglicht nicht nur den Druck von Thermoplasten sondern auch von thermoplastischen Elastomeren, sodass 2K-Drucke mit einer Weich- und einer Hartkomponente möglich sind. Im Projekt AMSim soll eine neuartige, ganzheitliche Auslegungsmethodik entwickeln werden, die eine kunststoff- und fertigungsgerechte Auslegung additiv gefertigter, un- und (endlos-)faserverstärkter thermoplastischer Kunststoffbauteile ermöglicht. Dabei wird neben dem AKF-Verfahren das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) berücksichtigt, dass sich ebenfalls den Extrusionsverfahren zuordnen lässt. Als drittes Verfahren wird das Pulverbettverfahren SLS (Selective Laser Sintern) berücksichtigt. Vielen Dank an die folgenden Projektpartner, die das Projekt finanziell sowie mit ihrer Fachexpertise großzügig unterstützen: ARBURG GmbH & Co. KG, Loßburg ZF Friedrichshafen AG, Diepholz SIGNATA GmbH, Diepholz Erwin Müller GmbH, Lingen SimpaTec Simulation & Technology Consulting GmbH, Aachen Konstruktionsbüro Hein GmbH, Neustadt am Rübenberge MFD – Kunststofftech GmbH, Neustadt am Rübenberge Oktober: 2. Platz bei der Projektwoche 2023 für die Studierenden aus der Kunststofftechnik Ursprungsbauteil Bild v.l.n.r.: Henning Korte, Tobias Kriege, Ralf Schwegmann, Jan-Luca Schürmann, Anna-Lena Kerst, Stephan Krebeck, Prof. Dr.-Ing Rainer Bourdon CT-Scan eines gedruckten Entwurfs mit Soll-Ist-Vergleich Auch im Jahr 2023 fand an der Hochschule Osnabrück erneut die Projektwoche, bei welcher 56 Projekte von Studierenden verschiedener Fachrichtungen bearbeitet wurden. Am Freitag, dem 28. Oktober 2023, präsentierten 44 Projektgruppen ihre Ergebnisse auf der Projektmesse. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz führten das Labor für Kunststoffverarbeitung und das Labor für Kunststoff-CAE gemeinsam das Projekt mit dem Titel "DESIGN for RECYCLING - Gestaltung eines nachhaltigen Kunststoffprodukts unter Verwendung von additiver Fertigung und Computertomographie" durch. Die Labormitarbeiter Ralf Schwegmann, Henning Korte und Stephan Krebeck unterstützten die Studierenden bei Fragen und der Handhabung der Laborausstattung. Auf der Projektmesse konnten Anna-Lena Kerst (Kunststofftechnik), Jan Luca Schürmann (Kunststofftechnik) und Tobias Kriege (Fahrzeugtechnik) die Jury von sich und ihren Ergebnissen überzeugen. Die drei Studierenden im 3. Fachsemester hatten sich zum Ziel gesetzt, ein bereits auf dem Markt erhältliches Produkt im Hinblick auf Kreislauffähigkeit und Recycling zu optimieren. Ihre Wahl fiel dabei auf ein Nachtlicht. Dank innovativer Ansätze und ihres Studienwissens gelang es ihnen, Klebe-, Schraub- und unlösbare Steckverbindungen durch Schnappverbindungen zu ersetzen, die sich zerstörungsfrei wieder öffnen lassen. Dabei war es den Studierenden wichtig, die Elektrik der ursprünglichen Lampe weiterzuverwenden und nur eine Kunststoffsorte, anstelle der Zwei im Ursprungsprodukt, zu verwenden. Die Entwürfe wurden im FDM-3D-Druck hergestellt und im Computertomographen auf Maßhaltigkeit untersucht. Das Ergebnis umfasst zwei Designs, wovon eines dem ursprünglichen Produkt nahekommt und das andere eine neue Geometrie aufweist. Durch ihre herausragenden Leistungen gelang es den Studierenden von 44 Ausstellern, den 2. Platz zu belegen, für welchen sie mit einem Preisgeld von 400€ ausgezeichnet wurden. Juni: Hochauflösender Computertomograph (CT) für die Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück Bild v.l.n.r.: Niklas Torbecke (HS OS), Dr.-Ing. Raoul Christoph (Werth Messtechnik GmbH), Annabelle Meyer und Emma Brüggeshemke (beide HS OS), Jelde Toben (Werth Messtechnik GmbH), Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (HS OS). Der im 1. Quartal 2023 über einen Großgeräteantrag beschaffte Computertomograph (CT) wurde im Rahmen der Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik“ erstmals dem Fachpublikum der Kunststoffbranche vorgestellt. In einem vielbeachteten Vortrag konnte Herr B.Sc. Niklas Torbecke, Mitarbeiter im Team von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, dem Publikum die vielfachen Anwendungsmöglichkeiten eines Computertomographen in der Kunststofftechnik eindrucksvoll darstellen. Für das Gelingen des Vortrags waren folgende weitere Autoren verantwortlich: Frau Annabelle Meyer und Frau Brüggeshemke (beide Hochschule Osnabrück), Herr Dr.-Ing. Raoul Christoph (Werth Messtechnik GmbH, Gießen) und Herr Stefan Tux (etis GmbH, Kassel). Mit dem Vortrag einher ging auch das Angebot an die Kunststoffindustrie in zukünftigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten auch unter Berücksichtigung des CT zusammenzuarbeiten. Ein kleiner Auszug der vielfältigen Möglichkeiten, ein CT in der Kunststofftechnik einzusetzen sind unter folgendem Link zusammengefasst. Flyer Selbstverständlich stellen wir auch gerne den Vortrag zur Verfügung, dazu bitte einfach eine kurze Mitteilung an t.krumpholz@hs-osnabrueck.de . Im Rahmen der Fachtagung fand dann auch die offizielle Übergabe des CT durch den Executive Vice President, Dr.-Ing. Raoul Christoph von der Werth Messtechnik GmbH statt (siehe Bild). Laut Auskunft von Werth wurde ein solches Gerät in der Kombination Mikrofokus- und Submikrofokus-Röhre weltweit erst zweimal ausgeliefert. Das Team um Prof. Krumpholz ist stolz, dieses Gerät nun in der Forschung gerne auch gemeinsam mit der Industrie intensiv einzusetzen. Juni: 24. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus Referentinnen und Referenten der 23. Kunststofftagung und das Professorenteam des Laborbereichs Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück freuten sich über das große Interesse der Gäste an den Zukunftsthemen der Branche. (Bild: Hochschule Osnabrück / Angela von Brill) Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft tauschen sich an der Hochschule Osnabrück über innovative Entwicklungen und nachhaltige Lösungen in der Kunststofftechnik aus. Rund 120 Gäste der Fachtagung loben die Themenauswahl sowie die Qualität der Vorträge und des Rahmenprogramms. Am 14.-15. Juni fand die 24. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um Strategien und Zukunftstrends vor allem in den Bereichen Recycling und Nachhaltigkeit. Weitere Themenschwerpunkte waren aktuelle Entwicklungen in der Anwendungstechnik und der Charakterisierung (siehe 24. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus ). Juni: Laborbereich Kunststofftechnik beim wip-Forum Kunststoffpraxis in Hannover Bild: Hochschule Osnabrück (stehend von l.n.r.: Herr Ernst Krüger (Student HS OS); Frau Berit Bartram (WIP), Herr Stephan Krebeck, Frau Marla Ender, Frau Annabelle Meyer (alle wissenschaftliche MitarbeiterInnen HS OS); kniend von l.n.r.: Herr Dr. Jörg Lefèvre (DBU und Tagungsleiter), Frau Katharina Lüllmann (Duale Studentin HS OS), Frau Marie Pesotska (Studentin HS OS), Herr Markus Nolte (Dualer Student HS OS). Am 6. Juni veranstaltete das wip Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik zum ersten Mal erfolgreich das neue Format „wip-Forum Kunststoffpraxis“ unter dem Motto „Erfolgreicher mit Kreislaufführung“. Die Moderation übernahmen Dr. Jörg Lefèvre von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Prof. Dr. Hans-Josef Endres vom Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik (IKK). Weitere Informationen finden Sie hier Laborbereich Kunststofftechnik beim wip-Forum Kunststoffpraxis in Hannover . Mai: VDI – 30. Materials Day an der Hochschule Osnabrück Der „Materials Day“ als gemeinsame Veranstaltung der VDI-Arbeitskreise Werkstofftechnik und Kunststofftechnik, des Technologiezentrums TECHNOS und des wip-Kunststoffe Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik richtet sich besonders an die ehemaligen, aktuellen und zukünftigen Studierenden sowie an die Kooperationspartner der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück (HS OS). Mit über 50 Teilnehmern war der erste der beiden Materials Days 2023 wieder mal sehr gut besucht. Insbesondere die Studierenden nutzen diesen Tag, um sich auch mal über den Tellerrand zu informieren und vielleicht sogar die ersten Kontakte mit Industrievertretern und Ehemaligen zu knüpfen. Dies freute auch den ein oder anderen Industrievertreter. So äußerte sich z.B. Uwe Becker (DK Kunststoff-Service GmbH): „Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht, mit so vielen engagierten und motivierten jungen Menschen zusammen zu sein“. Auch die beiden Verantwortlichen Dr.-Ing. Alexander Giertler (Leiter des VDI Arbeitskreises Werkstofftechnik) und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Laborbereichssprecher Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück) waren sich einig: Das Format „Materials Day“ ist nach wie vor ein Erfolgsmodell. Ein großer Dank geht an dieser Stelle natürlich auch an alle Mitarbeiter der Laborbereiche Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit sowie Kunststofftechnik , die stets so fleißig mit anpacken. Merken Sie sich auch bereits jetzt den nächsten Materials Day am 30.11.2023 vor. Weitere Infos dazu und auch zu den zurückliegenden Veranstaltungen finden Sie hier . Organisatoren, Aussteller und Referenten des 30. VDI Materials Day an der Hochschule Osnabrückv.l.n.r.: Frank Brüning (Jürgen Emptmeyer GmbH, Dr.-Ing. Alexander Giertler (HS OS); 3. Michael Harwarth (Gestamp Chassis Autotech Engineering Deutschland GmbH); Ulrich Meeuw (Schweißtechnische Lehr und Versuchsanstalt Hannover); Timo Münstermann (SAERTEX multiCom GmbH); Alexander Ostendarp (Mitsubishi Chemical Advanced Materials GmbH); Peter Meyer (HS OS); Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (HS OS)Bild: Hochschule Osnabrück, Rainer Peters Mai: Große Resonanz beim Info-Event zum dualen Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ Am 22. Mai hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück über 20 Unternehmen aus der Region zum Infotag „Duales Studium der Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück“ begrüßt. (Foto: Hochschule Osnabrück) Am 22. Mai hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück über 20 Unternehmen aus der Region zum Infotag „Duales Studium der Kunststofftechnik“ begrüßt. Zunächst stellte das Organisationsteam den Studiengang „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ (KPV) vor. Dabei nahmen sie auch die aktuelle Studiengangsentwicklung in den Fokus. Insbesondere die Schlüsselthemen „Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft“ sowie „Digitalisierung“ werden zukünftig verstärkt ihren Platz im Curriculum des Studiengangs finden (siehe Große Resonanz beim Infotag zum dualen Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ ). Mai: Besuch auf der KUTENO 2023 Ernst Krüger, Simon Schüürmann, Lukas Eckl und Andrej Tempel (v.l.n.r.) gewannen das diesjährige studentische Gewinnspiel: Sie fanden die "coolste Innovation" der KUTENO 2023. (Foto: Hochschule Osnabrück) Mehr als 30 Studierende der Hochschule Osnabrück besuchten am 10. Mai mit ihren Lehrenden die Messe Kunststofftechnik Nord (KUTENO). (Foto: Hochschule Osnabrück) Bereits zum fünften Mal hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück als Aussteller an der Messe Kunststofftechnik Nord (KUTENO) teilgenommen. Die Messe fand vom 9. bis 11. Mai in Rheda-Wiedenbrück statt. Wie in den letzten Jahren bekamen auch die Studierenden die Möglichkeit, die Messe zu besuchen. Neben vielen angehenden Kunststoff- und Werkstofftechniker*innen waren auch Studierende aus anderen Studiengängen, wie beispielsweise dem Maschinenbau, dabei. Am 10. Mai haben sich die mehr als 30 Studierenden zusammen mit Prof. Svea Petersen, Hannelore Schmidt und Prof. Thorsten Krumpholz aus dem Laborbereich Kunststofftechnik auf den Weg zur Messe gemacht (siehe Studentische Exkursion zur Messe Kunststofftechnik Nord ). April: Kick-Off Meeting des Niederländisch-Deutschen Interreg VI A Projekts Bei diesem Treffen soll es um eine besonders spannende Gruppe von bakteriell erzeugbaren Biopolymeren gehen. Die genaue Bezeichnung des Polymers ist Polyhyroxyalkanoate (PHA) und lässt sich in der Gruppe der Thermoplaste einordnen. Ein Ziel des grenzüberschreitenden Projektes „EMPHATI“ ist die Entwicklung von nachhaltigen und umweltfreundlichen Produkten auf Basis von PHA/PHA-Blends mit Naturfasern in ausgewählten Anwendungen des Spritzgusses und des 3D-Druckes. Ein weiteres Ziel von „EMPHATI“ ist die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Clusters entlang der PHA-Werkstoffkette, um Akteure miteinander zu vernetzen und einen Wissenstransfer zu ermöglichen. Das Treffen findet am Mittwoch, den 19.04.2023, von 9:30 bis 15:30 Uhr in den Räumlichkeiten der TKT Kunststofftechnik GmbH in Bad Laer statt. Es gibt viele spannende Vortragsthemen, unter anderem ein Vortrag zur „Nachhaltigen Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück“, welcher von Herrn Prof. Dr. Thorsten Krumpholz gehalten wird und zum Abschluss des Kick-Off Meetings gibt es die Möglichkeit zum Networking. Weitere Vortragsthemen und Information für die Anmeldung sind auf dem Flyer zu finden. Das Projektteam freut sich auf Ihre Teilnahme. Februar: Internationaler Innovationspreis für Forschungsteam der Hochschule Osnabrück Das Forschungsteam der Hochschule Osnabrück freut sich über den begehrten internationalen Innovationspreis: (von links:) David Diring, Philipp Land und Projektleiter Prof. Dr. Thorsten Krumpholz. (Bild: Hochschule Osnabrück / Erik Perniok) Forscher der Hochschule Osnabrück entwickeln eine neuartige Technologie, mit der die Festigkeit von Bauteilen verdoppelt werden kann. Dafür erhielten sie einen Automotive Award der Internationalen Gesellschaft für Kunststofftechnik (siehe Internationaler Innovationspreis für Forschungsteam der Hochschule Osnabrück ). Pressemitteilungen aus dem Jahr 2022 Dezember: SLA-Drucker für den Laborbereich Kunststofftechnik Außenansicht des SLA-Druckers(Quelle: Hochschule Osnabrück, Stephan Krebeck) Druckkammer des SLA-Druckers(Quelle: Hochschule Osnabrück, Stephan Krebeck) Dank einer sehr großzügigen Spende des Unternehmers Anton Abel (Geschäftsführer der LMB-Kunststofftechnik GmbH, Leer ) ist das Labor für Kunststoff-CAE der Hochschule Osnabrück seit neustem im Besitz eines Stereolithographie (SLA) Druckers. Bei dem SLA-Drucker handelt es sich um den Moai 200 Laser Drucker der Marke Peopoly mit einem Druckvolumen von 200 x 200 x 250 mm³. Dieser Drucker arbeitet mit einem hochauflösenden Laser-/Galvo-System und durch die passende Software kann der Druckauftrag im Vorfeld optimal abgestimmt werden. Wir bedanken uns recht herzlich bei und Herrn Anton Abel und dem gesamten Unternehmen LMB-Kunststofftechnik für die großzügige Spende. Weitere technische Daten : Druckvolumen: 200 x 200 x 250 mm³ Festkörperlaser: 150 mW, 405 nm Laserspotgröße: 70 μm Software: Peopoly Asura Beheizte Druckkammer September: Netzwerktreffen der Kunststoff-Lehrenden Professor*innen des Netzwerktreffens (Quelle: Hochschule Osnabrück, Prof. Susoff) Im deutschsprachigen Raum wird die Kunststofftechnik als anspruchsvoll und zugleich als wenig beachtetes Fachgebiet, gemessen an ihrer Relevanz, bezeichnet. Um diesem Gebiet eine Bühne für mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, wurde eine Kooperation von Professorinnen und Professoren aus den Hochschulen der angewandten Wissenschaften und Fachhochschulen des Metiers ins Leben gerufen. Ein erstes Netzwerktreffen und damit ein Anfang, fand Mitte September 2022 am Kunststoff-Institut Lüdenscheid statt (siehe Netzwerktreffen der Kunststoff-Lehrenden ). NEU: Instagramkanal des Laborbereichs Kunststofftechnik Ganz neu ist der Instagramkanal „kunststofftechnik_os“, auf dem Studierende über aktuelle Events und Entwicklungen in der Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück berichten. Es ist ein junger Kanal, von Studierenden für Studierende und Studieninteressierte. Die engagierten Betreiber*innen des Kanals freuen sich sehr über viele Follower und Likes. Der Instagramkanal ist hier zu finden. Juli: Laborbereich vom 02. Juli bis 10. Juli auf der IdeenExpo Aktuell ist der Laborbereich Kunststofftechnik vom 02.07-10.07.2022 auf der IdeenExpo in Hannover vertreten. Unter dem Motto „Mach doch einfach!“ findet Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften live auf dem Messegelände in Hannover statt. Wir beteiligen uns daran mit spannenden Experimenten zum Mitmachen und Ausprobieren (siehe Osnabrücker Hochschulen, SFZ und Niedersachen-Technikum auf IdeenExpo ). Juni: 23. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück (Bild: Hochschule Osnabrück / Angela von Brill) Am 14.-15. Juni fand die 23. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um biobasierte Kunststoffe, Recycling und Nachhaltigkeit. Weitere Themenschwerpunkte waren Strategien und Zukunftstrends der Branche sowie aktuelle Entwicklungen in der Anwendungstechnik und der Kunststoffverarbeitung (siehe Smarte und nachhaltige Trends in der Kunststofftechnik ). Mai: Besuch der KUTENO 2022 Der Laborbereich stellte auf der Kunststoffmesse-Nord die Studiengänge Kunststofftechnik sowie Kunststofftechnik im Praxisverbund vor. Auch viele regionale und überregionale Unternehmen der Kunststoffbranche waren mit Ihren Produkten und Dienstleistungen vertreten. Für einen regen Informationsaustausch mit den Unternehmen wurde von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz eine Exkursion organisiert, die von zahlreichen Studierenden angenommen wurde (siehe Laborbereich Kunststofftechnik auf der Kuteno-2022 ). März: WIP-Elastomerforum 2022 - Persönlicher Wissensaustausch beschleunigt die Transformation (Bild: Hochschule Osnabrück) 03.03.2022, Osnabrück – Der Austausch von Fachwissen auf akademischer und industrieller Ebene ist unverzichtbar. Die Transformation hin zu Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität muss schnell gehen und fordert von allen Höchstleistungen. Das WIP-Elastomerforum 2022 in Osnabrück bot die geeignete Plattform, sich endlich wieder persönlich auszutauschen. Die ganze Branche muss sich ständig steigenden Anforderungen an moderne polymere Werkstoffe unter technischen Gesichtspunkten und Aspekten der Nachhaltigkeit stellen. Um hier zu bestehen, ist der Austausch von Fachwissen auf akademischer und industrieller Ebene unverzichtbar. In guter Tradition kamen über 40 Personen aus Wissenschaft und Praxis auf dem WIP-Elastomerforum 2022 in Osnabrück zusammen. „Wir freuen uns sehr, dass das Elastomerforum in Präsenz stattfand. Leider konnten wir aufgrund des Hygienekonzepts nicht allen Interessierten eine Teilnahme ermöglichen. Dies holen wir aber beim nächsten Mal nach!“, so Prof. Dr. Markus Susoff, Professor an der Hochschule Osnabrück und zusammen mit Prof. Dr. Ulrich Giese vom DIK e.V., sowie Prof. Dr. Norbert Vennemann der inhaltliche Leiter des Elastomerforums 2022. Erfahrene Experten aus der Automobilindustrie, der Polymerhersteller, aus mittelständischen Unternehmen und der Wissenschaft diskutierten neben grundlegenden Aspekten aktuelle Entwicklungen von PU-Werkstoffen, zu elektrisch leitenden TPE`s oder Elastomeren und zu Sensorik bis hin zum 3D Druck von hochviskosen kautschukbasierten Formteilen. Selbstverständlich fanden auch Beiträge zum Thema „Recycling von Gummi-Elastomeren“ ihren Platz auf dem Programm. Das WIP-Netzwerk lebt von persönlichen Kontakten, deshalb wurde auch für das Elastomerforum trotz aller Widrigkeiten am Präsenz-Meeting festgehalten. Die lebhaften Diskussionen gaben den Organisatoren recht - Persönlich hat Mehrwert, auch wenn weniger in Summe zusammenkommen konnten. WIP-Kunststoffe lädt alle ein, in 2 Jahren selbst Vorort zu sein. WIP-Kunststoffe: Die Transformation hin zu Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität stellt die Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Wissen muss schnell aus der Wissenschaft in die Praxis umgesetzt werden. Dafür steht der WIP-Kunststoffe e.V. Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik. Dem Netzwerk gehören heute über 50 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus der gesamten Wertschöpfungskette, besser aus dem Wertschöpfungskreis, der Kunststofftechnik an. Der Erfahrungsaustausch, gemeinsamer Wissenszuwachs und Produktentwicklung sowie Problemlösung, stehen ebenso im Mittelpunkt der Arbeit wie die effiziente Partner- und Expertensuche - alles unter dem Motto, gemeinsam schneller zum Erfolg! ( www.wip-kunststoffe.de ) Pressemitteilungen aus dem Jahr 2021 Projektwoche 2021: Studentische Projekte in der Kunststofftechnik Acht Studierende haben aus Polypropylen-Flaschendeckeln Recyclate hergestellt und diese dann im Spritzgießverfahren zu Chips für Einkaufswagen wiederverarbeitet. Ihre Arbeit haben sie filmisch dokumentiert. (Bild: Hochschule Osnabrück) Wie in jedem Jahr fand auch in 2021 an der Hochschule Osnabrück wieder die Projektwoche statt, diesmal vom 1. bis 5. November. Studierendengruppen der Semester 2-5 haben in Projekten aktuelle Themen bearbeitet und abschließend auf der Projektmesse am Freitag der Projektwoche präsentiert. Im Laborbereich Kunststofftechnik wurden vier spannende Projekte durchgeführt. Projekt Recycling im Labor für Kunststoffverarbeitung (Prof. Dr. Rainer Bourdon): Unter dem „Überbegriff Recycling von Kunststoffabfällen“ wurden aus Polypropylen-Flaschendeckeln Recyclate hergestellt und diese dann im Spritzgießverfahren anschließend zu Chips für Einkaufswagen wiederverarbeitet. Das Projektteam bestand aus acht Studierenden. Ziel war die Erstellung von drei kleinen Filmbeiträgen für die Social-Media-Kanäle der Hochschule, um insbesondere bei studieninteressierten Schülerinnen und Schülern das Interesse an der Kunststofftechnik zu wecken. Gerade vor dem Hintergrund von Nachhaltigkeit und neuen Recyclingkonzepten ist der Studiengang Kunststofftechnik eine hervorragende Basis für eine vielseitige interessante berufliche Ingenieurkarriere und gleichzeitig die Möglichkeit zu einer umweltgerechten Gestaltung unserer Zukunft. Projektvideo Zartschmelzend – Die Rheologie von Schokolade (Prof. Dr. Markus Susoff): Das Fließverhalten von Schokolade und Schokocremes wurde mittels rheologischer Messungen untersucht. Dabei war von besonderem Interesse, inwieweit sich unterschiedliche Schokoladenarten (klassisch, vegan, weiß, selbstgemacht) oder Schokocremes in ihrem Fließverhalten unterscheiden. Ein Ziel des Projekts war auch die Korrelation zwischen dem subjektiven Empfinden beim Schmelzen von Schokolade im Mund und den objektiven Messergebnissen. Während der Präsentation auf der Projektwoche konnte dann auch jeder und jede Besucher*in verschiedene Schokoladen probieren und mit den gezeigten Messkurven abgleichen. Das für die Kunststofftechnik so wichtige Gebiet der Rheologie konnte somit auf eine besondere Art den Studierenden nähergebracht werden. Die Projektgruppe freute sich besonders über den vierten Platz unter allen Projekten. Mountainbike-Lenker aus naturfaserverstärktem Kunststoff (Prof. Dr. Thorsten Krumpholz) Ziel dieser Projektgruppe war die Konstruktion und Herstellung eines ultraleichten und hochfesten Fahrradlenkers für Mountainbikes. Das dabei verwendete Material bestand aus einem naturfaserverstärkten Kunststoff. Erster Schritt war die Entwicklung und Konstruktion des beanspruchungsgerechten Designs unter Verwendung entsprechender CAD-/CAE-Software. Die erforderlichen Formen zur Herstellung des Lenkers wurden daraufhin mittels 3D-Druck, also additiv gefertigt. Das Endprodukt zeichnete sich durch hervorragende Festigkeit und Steifigkeit bei minimalem Gewicht aus. Exkursion zum Thema Recycling (Prof. Dr. Svea Petersen) Wir alle sortieren den Müll. Was aber passiert mit dem Plastik nach dem gelben Sack? In Exkursionen und im Gespräch mit unterschiedlichen Unternehmen in den Bereichen Abfallentsorgung, Abfallsortierung, Recycling und Kunststoffverarbeitung haben sich die Studierenden in diesem Projekt mit dem Weg des Plastikmülls beschäftigt. Besonders beeindruckend fanden die Studierenden die Exkursionen zur Leichtverpackungssortieranlage der Firma Remondis in Erftstadt und zum Lippe-Werk, in dem unter anderem der sortierte Plastikmüll zu Regranulat verarbeitet wird. Mit Recyclatverarbeitern wurden Chancen und Herausforderungen des derzeitigen Recyclingmarkts sowie alternative Lösungsansätze interdisziplinär diskutiert. Jetzt noch für ein Studium an der Hochschule Osnabrück bewerben Für einige Bachelor- und Masterstudiengänge ist eine Bewerbung noch bis zum 20. September möglich. (Osnabrück, 18. August 2021) Studieninteressierte haben noch bis zum 20. September die Möglichkeit, sich für einige Bachelor- und Masterstudiengänge an der Hochschule zu bewerben. Die verlängerte Bewerbungsfrist gilt für einige ingenieurwissenschaftliche Studiengänge, wie beispielsweise Maschinenbau, Kunststofftechnik oder Werkstofftechnik. Auch für Informatik, Volkswirtschaftslehre sowie Landschaftsbau ist das Bewerbungsportal noch geöffnet. Für einige Masterstudiengänge, wie zum Beispiel Wirtschaftsingenieurwesen oder Management und Technik, endet die Bewerbungsfrist ebenfalls erst am 20. September. Eine Übersicht aller Studiengänge mit verlängerter Bewerbungsfrist sowie das Online-Bewerbungsportal der Hochschule finden Interessierte auf der Bewerbungswebseite unter www.hs-osnabrueck.de/bewerbung . Das Wintersemester startet am 4. Oktober und wird aktuell als Präsenzsemester unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygienestandards geplant. Individuelle Studienberatung für Studieninteressierte Individuelle Fragen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung sowie zum Bewerbungsverfahren werden telefonisch unter 0541 969-7100 oder per E-Mail unter beantwortet. Die Zentrale Studienberatung berät zudem per Videokonferenz oder telefonisch rund um das Thema Studienwahl. Weitere Informationen erhalten Sie dazu unter www.zsb-os.de . Weitere Information: ServiceDesk der Hochschule Osnabrück Telefon: 0541 969-7100 E-Mail: Von: Ihr Ziel: Weiterentwicklung von Kunststoffen zu Gunsten der Umwelt Nele Zerhusen, Absolventin der Hochschule Osnabrück, erhielt den Preis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft für herausragende Abschlussarbeiten. „Ich möchte dazu beitragen, Recycling und Kreislaufwirtschaft voranzubringen“, sagt Nele Zerhusen. Die Absolventin der Hochschule Osnabrück hat jetzt für ihre Abschlussarbeit den diesjährigen Preis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft erhalten. Darin vergleicht sie zwei Messmethoden für Kunststoffproben. „Die klassische Computertomographie misst Proben mit Röntgenstrahlung. Die neue Technologie des STRIPP-Sensors misst diese Proben mit ultrakurzen Pulsen im Terahertz-Bereich, also zwischen Mikrowellen und Infrarotstrahlung“, erklärt die 24-Jährige. Welche Vorteile bietet diese neuartige Messtechnologie für den Kunststoffverarbeiter Pöppelmann und wo kann sie am besten eingesetzt werden? – Diese Frage hat Zerhusen in ihrer Bachelorarbeit untersucht, betreut von Prof. Dr. Norbert Vennemann und Manfred Bremer, Diplomingenieur beim Familienunternehmen mit Sitz in Lohne. „Besonders interessant an dem Thema war und ist bis heute, dass es sich um eine Neuentwicklung handelt“, so die ausgezeichnete Absolventin. Auch nach dem Bachelorabschluss ist sie sowohl der Hochschule Osnabrück als auch dem Unternehmen in ihrem Heimatort treu geblieben. Sie nahm das Masterstudium der „Angewandten Werkstoffwissenschaften“ auf und arbeitet zugleich in Teilzeit im Labor bei Pöpplemann. Aktuell schreibt sie ihre Masterarbeit, daraus resultieren ihre aktuellen Aufgaben beim Kunststoffverarbeiter: Sie beschäftigt sich mit Materialentwicklung und -analyse und untersucht Bauteile. „Am meisten interessiert mich das Material aus der Kreislaufwirtschaft: Ich möchte dazu betragen, Recycling und Kreislaufwirtschaft bei Pöppelmann voranzubringen“, so die erfolgreiche Studentin. Was ist für sie das Spannende an der Kreislaufwirtschaft? – Nele Zerhusen muss nicht lange überlegen: „Verschiedenste Materialien aus dem gelben Sack werden zusammen recycelt und weisen ganz unterschiedliche Eigenschaften auf, die es noch zu erforschen gibt. Ich glaube, dass es sich beim Thema Kreislaufwirtschaft um die Zukunft der Kunststofftechnik handelt. Das Ziel ist, dass immer mehr Kunststoff wiederverwertet wird und auf diese Weise Treibhausgase und Abfall reduziert werden können.“ Schon im Abitur hat sich die heutige Masterstudentin für die Naturwissenschaften interessiert, besonders für Chemie. Nach ihrem Praktikum in einem Labor für Kunststoffprüfung machte ein Freund sie auf seinen Studiengang aufmerksam: Kunststofftechnik im Praxisverbund an der Hochschule Osnabrück. Nele Zerhusen nahm das duale Studium auf und hat es nicht bereut: „Gut geeignet ist der Studiengang für alle, die sich für Naturwissenschaften und ingenieurwissenschaftliches Arbeiten interessieren. Es wäre schön, wenn der Studiengang im Zuge des zunehmenden Umweltbewusstseins mehr Interesse bekommt. Denn gerade wegen der Kritik am Kunststoff sollten sich mehr Menschen mit Kreislaufwirtschaft oder auch mit der Weiterentwicklung von Kunststoffen zu Gunsten der Umwelt zu beschäftigen.“ Ihren Preis nahm die erfolgreiche Absolventin vor wenigen Tagen auf der diesjährigen Kunststofftagung der Hochschule Osnabrück entgegen. Neben ihr wurden zwei jetzige duale Studierende der Kunststofftechnik ausgezeichnet: Tina Kuhn und Niklas Heilemann. Sie haben vor Kurzem ihre Ausbildung in der Verfahrensmechanik als Landesbeste in Nordrhein-Westfalen beendet. Noch bis zum 31. Juli können sich Interessierte für das Studium der Kunststofftechnik bzw. der „Kunststofftechnik im Praxisverbund (dual)“ bewerben. Bewerbungen für den Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ können bis 15. Juli online eingereicht werden. Informationen stehen unter www.hs-osnabrueck.de – Studium sowie www.hs-osnabrueck.de/studienorientierung-iui/ bereit. Kontakt für die Medien: Kunststofftechnik, Kunststofftechnik im Praxisverbund: Prof. Dr. Rainer Bourdon, Studiengangsbeauftragter Tel.: 0541 969-2186 E-Mail: Angewandte Werkstoffwissenschaften: Prof. Dr. Svea Petersen, Studiengangsbeauftragte Tel.: 0541 969 3182 E-Mail: Von: 22. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück: Kreislaufwirtschaft und Additive Fertigung im Fokus Kreislaufwirtschaft und Additive Fertigung für Kunststoffe: Das sind die Themen der diesjährigen digitalen Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik“ an der Hochschule Osnabrück. Seit über zwei Jahrzehnten freut sich der Veranstalter, Laborbereich Kunststofftechnik, über großes Interesse des Fachpublikums. Die Kombination der Vorträge aus der Praxis und der Fachausstellung neuester Produkte hat sich seit über zwei Jahrzehnten bewährt. Daran hält auch das diesjährige Organisationsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz und Prof. Dr. Svea Petersen fest – auch wenn diese Tagung im Online-Format stattfindet. Kreislaufwirtschaft als Nachhaltigkeitsstrategie „Kreislaufwirtschaft ist Eine der wichtigsten Nachhaltigkeitsstrategien für Kunststoffe“, sagt Thorsten Krumpholz. Die Herausforderung bestehe darin, die einzelnen Kreisläufe durch das Einbinden aller Partner zu schließen und dabei die Qualität der Kunststoffe auf dem notwendigen hohen Niveau zu halten. „Hier gibt es schon viele gute Beispiele, vor allem auch bei den innovativen kleinen und mittleren Verarbeitern der Kunststoffbranche“, so der Professor für Kunststofftechnik. Er freut sich, dass sechs renommierte Fachleute aus Deutschland und Japan als Ideengeber ihre Best-Practice-Beispiele präsentieren. Additive Fertigung als Wachstumstreiber „Die additive Fertigung von Kunststoffbauteilen gerät aufgrund ihrer konstruktiven und fertigungsbedingten Vorteilen immer mehr in den Fokus von Wissenschaft und Industrie“, weiß Svea Petersen. Die Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien nennt beeindruckende Zahlen: „Für das Jahr 2025 wird ein jährliches Marktwachstum der additiven Fertigung auf rund 24 Prozent geschätzt und ihr Gesamtvolumen – auf etwa 4,5 Milliarden US-Dollar.“ Somit sei sie einer der größten Wachstumstreiber der Kunststoffverarbeitung in der aktuellen Zeit. Namhafte Player der Szene präsentieren auf der Kunststofftagung den aktuellen Stand der Technik und die Richtungen für die Zukunft. Kombiveranstaltung mit dem Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymere Gemeinsam mit dem Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymere (WIP) findet an zwei aufeinander folgenden Tagen (16. und 17. Juni) eine Kombiveranstaltung inklusive der Abendveranstaltung statt, die sich beide mit den oben genannten Themen befassen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich in kurzer Zeit und mit erheblichem Rabatt über den aktuellen Stand der Technik und deren Zukunftsperspektiven zu informieren. Das Programm sowie die Informationen zur Anmeldung und Fachausstellung stehen online bereit. Studium der Kunststofftechnik: Bewerbung bis Mitte bzw. Ende Juli möglich Wer sich für das extrem vielseitige Berufsfeld der Kunststofftechnik interessiert, kann sich für einen Studienplatz an der Hochschule Osnabrück bewerben. Zur Auswahl stehen die Bachelor-Studiengänge Kunststofftechnik, Kunststofftechnik im Praxisverbund (dual), Werkstofftechnik sowie der Masterstudiengang Angewandte Werkstoffwissenschaften. Die Bewerbungsfrist für die Bachelor-Studiengänge ist der 31. Juli, für den Master-Studiengang – der 15. Juli. Alle wichtigen Informationen zum Studium und zur Bewerbung Von: Nach der Berufsschule Kunststofftechnik studieren Infoveranstaltungen des Laborbereichs Kunststofftechnik für die BBS Brinkstraße in Osnabrück und die Berufsbildende Schule in Nordhorn Am 15. Februar und 09. März fanden Infoveranstaltungen für interessierte Berufsschülerinnen und Berufsschüler der BBS Brinkstraße in Osnabrück und der Berufsbildenden Schule in Nordhorn. Die Veranstaltungen boten allen Interessierten die Möglichkeit, im Onlineformat Fragen zum Studium und zu den anschließenden Berufsmöglichkeiten stellen. Die Schülerinnen und Schüler befinden sich im dritten Lehrjahr und stehen somit kurz vor der Abschlussprüfung. Mit Stefan Krebeck nahm auch ein Masterstudent der Kunststofftechnik teil, um Fragen aus der Sicht der Studierenden zu beantworten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gaben die Professorin Svea Petersen sowie die Professoren Thorsten Krumpholz und Rainer Bourdon einen Überblick über die Studienmöglichkeiten in der Kunststofftechnik. Die Hochschule bietet ihren Studierenden ein durchweg praxisorientiertes Studium, um sie optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Auch die Möglichkeit eines Auslandaufenthaltes an einer der vielen Partneruniversitäten der Hochschule Osnabrück steht den Studierenden offen. „Das Besondere am Studiengang ist die familiäre Atmosphäre“, berichtete Stefan Krebeck: "Durch die kleinen Gruppen lernt man sich schnell kennen, und die Lehrenden können so individuell auf die Fragen der Studierenden eingehen", so der Student der Angewandten Werkstoffwissenschaften. Von: März 2021: Zwei duale Studierende der Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück als Landesbeste ausgezeichnet Studiengangsleiter Prof. Rainer Bourdon (links) und Laborbereichssprecher Prof. Thorsten Krumpholz (rechts) gratulieren Niklas Heilemann und Tina Kuhn zu ihrer Auszeichnung. (Bild: Hochschule Osnabrück / Dirk Bröker) Gleich zwei duale Studierende der „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ an der Hochschule Osnabrück beenden ihre studienbegleitende Ausbildung in nordrhein-westfälischen Unternehmen als Landesbeste. Gleich zwei duale Studierende der „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ an der Hochschule Osnabrück erzielten jetzt einen großen Erfolg: Tina Kuhn und Niklas Heilemann beendeten ihre Ausbildung in der Verfahrensmechanik als Landesbeste in Nordrhein-Westfalen. Die IHK Nord Westfalen zeichnete die ehemaligen Azubis für die besten Abschlüsse in den Fachrichtungen „Formteile“ beziehungsweise „Halbzeuge“ im gesamten Bundesland aus. Tina Kuhn absolvierte in ihrem dualen Studium eine Ausbildung beim Münsteraner Filterhersteller Hengst Filtration, ihr Kommilitone Niklas Heilemann – beim Unternehmen Bischof + Klein aus Lengerich, dem Spezialisten für flexible Kunststoffverpackungen und technische Folien. Verkürzte Ausbildung mit Bravour bestanden Seit dem Wintersemester 2017 sind die beiden dualen Studierenden an der Hochschule Osnabrück eingeschrieben. Das erste Semester verbrachten sie komplett auf dem Campus. Danach ging es für drei Tage die Woche in die Ausbildungsbetriebe; an den beiden anderen Tagen besuchten sie Vorlesungen und machten Praktika in den Hochschullaboren des Bereichs Kunststofftechnik. Ihre Gesellenprüfungen im Rahmen einer verkürzten Ausbildung haben die beiden Azubis nun mit Bravour bestanden. „Herausfordernd“ und zugleich „toll“: Mix aus Theorie und Praxis im dualen Studium Die Entscheidung für das Studium der „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ an der Hochschule Osnabrück würden sie jederzeit wieder treffen, so die beiden Studierenden. „Die ersten beiden Semester sind eine Herausforderung, danach hat man sich eingefunden,“ sagt Tina Kuhn. Die Abiturientin hat ihren Weg ins Studium über das Niedersachsen-Technikum gefunden: Dieses gemeinsame Programm der niedersächsischen Hochschulen und Unternehmen kombiniert Schnupperstudium mit Industriepraktika und gibt (Fach-)Abiturientinnen so Orientierung in technischen Berufen. Dank der erfolgreichen Teilnahme daran bekam die ehemalige „Technikantin“ ihr erstes Fach schon zu Beginn des Studiums angerechnet. Niklas Heilemann hat vor dem Start seines dualen Studiums bereits eine andere Ausbildung gemacht – zum Industriemechaniker, ebenfalls bei Bischof + Klein. Danach wollte er sich weiterbilden: „Das Tolle am dualen Studium ist der Mix aus Theorie und Praxis – viele theoretische Inhalte lassen sich direkt mit der Anwendung verknüpfen“, so der 24-Jährige aus Hörstel-Riesenbeck in Nordrhein-Westfalen. Herausragende Leistungen – in der Ausbildung wie im Studium Prof. Thorsten Krumpholz, Sprecher des Laborbereichs Kunststofftechnik, ist stolz auf die Leistungen von Tina Kuhn und Niklas Heilemann: „Ich freue mich auch, dass wir an der Hochschule einen wichtigen Beitrag zu ihrem herausragenden Erfolg leisten konnten.“ Der Studiengangsleiter Prof. Rainer Bourdon ergänzt: „Bereits jetzt ist absehbar, dass die beiden Studierenden in Kürze einen exzellenten Studienabschluss erzielen werden.“ Niklas Heilemann wird danach in seinem Lehrbetrieb tätig sein. Seine Kommilitonin Tina Kuhn plant im Anschluss ein Masterstudium der „Angewandten Wissenschaften“ an der Hochschule Osnabrück – „natürlich in Richtung Kunststofftechnik“, so die 22-jährige Osnabrückerin. von IuI März 2021: Online-Infomationsveranstaltung für BerufsschülerInnen Am 15.02 und am 09.03. fanden Infoveranstaltungen für interessierte BerufsschülerInnen der BBS Brinkstrasse in Osnabrück und der Berufsbildenden Schule in Nordhorn. Die SchülerInnen hatten die Möglichkeit, im Onlineformat Fragen zum Studium und zu den anschließenden Berufsmöglichkeiten stellen. Die teilnehmenden SchülerInnen sind überwiegend im dritten Lehrjahr und stehen somit kurz vor der Abschlussprüfung. Mit Stefan Krebeck nahm auch ein Masterstudent der Kunststofftechnik teil, um Fragen aus der Sicht der Studierenden zu beantworten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gaben die Professoren Frau Petersen, Herr Krumpholz und Herr Bourdon einen Überblick über die Studienmöglichkeiten in der Kunststofftechnik. Die Hochschule bietet ihren Studierenden ein durchweg praxisorientiertes Studium, um Sie optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Auch die Möglichkeit eines Auslandaufenthaltes an einer der vielen Partneruniversitäten der Hochschule Osnabrück steht den Studierenden offen. „Das Besondere am Studiengang ist die familiäre Atmosphäre. Durch die kleinen Gruppen lernt man sich schnell kennen und die Professoren können individuell auf die Fragen der Studierenden eingehen“ berichtet Stefan Krebeck. von IuI Pressemitteilungen aus dem Jahr 2020 November 2020: Statuskonferenz im Forschungsschwerpunkt LightConnect Der wissenschaftliche Mitarbeiter Philipp Land berichtete von der erfolgreichen Inbetriebnahme der neuen Spritzgussmaschine, die im Juni 2020 an der Hochschule aufgestellt wurde. (Foto: Hochschule Osnabrück / Anne Hesselink) Am 26. November fand an der Hochschule Osnabrück das jährliche Statusseminar des Forschungsprojekts „LightConnect“ statt – corona-bedingt zum ersten Mal im Online-Modus. Die Veranstaltung wurde aus dem Labor für Kunststoffverarbeitung an die Partner übertragen. Nach der Begrüßung gab Prof. Dr. Thorsten Krumpholz einen kurzen Überblick zum Projektstand und stellte die neuen Mitarbeitenden vor: Anne Hesselink, die das Projekt in organisatorischen Belangen unterstützt, und Stefan Kerkenberg, der die Arbeiten von Philipp Land fortführen wird. Anschließend präsentierte das Projektteam die Ergebnisse aus den jeweiligen Teilprojekten. So berichtete Philipp Land von der erfolgreichen Inbetriebnahme der neuen Spritzgussmaschine, die im Juni 2020 an der Hochschule aufgestellt wurde. Die Konstruktion eines Werkzeugs für ein Demonstratorbauteil erfolgte mit Unterstützung des Projektpartners BOGE Elastmetall. Zum Stand des Meetings konnte bereits eine Vielzahl an Demonstratorbauteilen gespritzt werden, an denen umfangreiche Untersuchungen durchgeführt wurden. Die mechanischen Versuche, durchgeführt und ausgewertet von Jan-Marc Tiemann und Alexander Pluznikow, zeigten vielversprechende Ergebnisse: Die mechanischen Eigenschaften und die Betriebsfestigkeit des CFK-Bauteils sind durchaus vergleichbar mit denen der konventionellen Federbeinaufnahme. In einigen Versuchen bewies das Bauteil aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) sogar bessere mechanische Eigenschaften. So ließen sich durch Substitution des konventionellen Aluminiumbauteils rund 30 Prozent an Gewicht einsparen. In der anschließenden Diskussion zeigten sich die Projektpartner sehr zufrieden und beeindruckt von den bisherigen Ergebnissen. Insgesamt blickt das Projektteam auf ein erfolgreiches Jahr zurück, in dem es trotz Corona kaum Verzögerungen gab. Alle Beteiligten freuen sich schon auf das Abschlussjahr 2021. Von Anne Hesselink November 2020: Laborbereich Kunststofftechnik gestaltet die hochschulweite Projektwoche 2020 aktiv mit! Viele Kosmetikartikel enthalten Mikroplastik. Dieses sind oft gar nicht so leicht zu erkennen. (Foto: Hochschule Osnabrück) Die Studierenden haben für das Balanceboard zunächst ein Designkonzept erstellt und es anschließend aus Faserverstärktem Kunststoff selbst hergestellt (Foto:Hochschule Osnabrück) Der Laborbereich Kunststofftechnik beteiligte sich auch dieses Jahr wieder mit insgesamt vier interessanten Themen an der hochschulweiten Projektwoche vom 09.-13. November 2020. Im Labor für CAE und Faserverbundwerkstoffe von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz war das Ziel des Projekts „Entwicklung und Herstellung eines Balanceboards aus Faserverstärkten Kunststoff“ die Konstruktion und Auslegung eines möglichst leichten Balanceboards aus faserverstärktem Kunststoff. Die Studierenden haben unter Berücksichtigung verschiedener Leichtbauaspekte unter Anleitung von Frau Stephanie Hölzen und Herrn Finn Wichelhaus (wiss. Mitarbeiter(in) im Team von Herrn Krumpholz) ein Designkonzept sowie eine belastungsgerechte Konstruktion für zwei verschiedene Varianten entwickelt, welche praktisch im Labor für Faserverbundkunststoffe umgesetzt worden sind. Dabei sind zunächst zwei Werkzeuge gebaut worden, welche die unterschiedlichen Formen der Balanceboards abbilden. Mittels Vakuuminfusion haben die Studierenden dann eine sehr leichte Variante aus Kohlenstofffasern und eine nachhaltigere biobasierte Variante aus Flachsfasern hergestellt und im Anschluss erfolgreich selbst testen können. Das Thema „ Nachhaltigkeit bei Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff im Supermarkt – was geht , was muss , was kann? “ wurde mit Prof. Dr. Rainer Bourdon und Herrn Ralf Schwegmann vom Labor für Kunststoffverarbeitung bearbeitet. Dabei ging es zunächst um eine umfassende Bestandsaufnahme der verwendeten Kunststoffe für Lebensmittelverpackungen und deren Anforderungen. Dies führte dann auch zu einer differenzierten Analyse des Einsatzes von unterschiedlichen Verpackungstypen, wie beispielsweise Mehrschicht- und Verbundfolien. Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema von möglichen Alternativwerkstoffen für Lebensmittelverpackungen wurden Lösungs- und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. In der fakultätsübergreifenden „Projektwerkstatt – WIR in der Gesellschaft“ befassen sich Studierende mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Der Laborbereich Kunststofftechnik war dieses Jahr mit zwei Projekten aus dem Bereich „Nachhaltigkeit“ in dieser Projektwerkstatt vertreten. So entwickelten beispielsweise Studierende aus verschiedensten Fachbereichen in dem Projekt „ Wege aus der Plastikkrise “ mit Prof. Dr. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien, und Frau Hannelore Schmidt Ideen, wie Wege aus der Plastikkrise aussehen können. Was können Verbraucher also tun, um bewusster mit Verpackungsmüll umzugehen? Was muss die Politik regeln, um das Leben plastikfreier zu gestalten? Was gibt es an werkstofflichen Alternativen? Das sind Fragen, mit denen sich die Studierenden dem Weg aus der Plastikkrise näherten. „Für mich ist es total spannend, sich mit dem Thema Plastikmüll stärker zu befassen, dass uns alle im Alltag betrifft und mit dem wir uns mehr beschäftigen sollten“, erzählt Jessica Bernhold, Studentin der Sozialen Arbeit. Das Labor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik stellte im Rahmen der Projektwerkstatt die Frage „ Muss das sein? Kunststoffe in Kosmetik- und Hygieneartikeln “. In der einwöchigen Projektwoche bearbeiteten zehn Studierende zusammen mit Prof. Dr. Markus Susoff und Herrn Dirk Bröker dieses Thema in vielfältiger Weise; so wurden einerseits wissenschaftliche Fakten zu diesem Thema gesammelt und aufgearbeitet, andererseits wurden in einer „Do-it-youself“-Gruppe eine Vielzahl von Kosmetikartikeln, wie beispielsweise ein Duschpeeling oder eine Mascara selbst hergestellt und im Selbstversuch getestet und bewertet. Diese Produkte konnten dann noch punktuell im Labor auf Ihre Eigenschaften untersucht und mit kommerziellen Produkten verglichen werden. von: Fakultät IuI November 2020: Der Laborbereich stellt seine Angebote für die regionale Wirtschaft vor Die Online-Veranstaltung wurde aus dem Technikum des Labors für Kunststoffverarbeitung übertragen. Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz eröffnet das mit insgesamt 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut besuchte Meeting. (Foto: Hochschule Osnabrück) Zusammen mit dem Kunststoffnetzwerk Ems-Achse hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück seine Angebote für die regionale Kunststoff-Industrie dargestellt und für das duale Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)“ in Osnabrück geworben. Die Online-Veranstaltung ist auf großes Interesse der Wirtschaft gestoßen. Unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Laborbereichsleiter Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück) und Dr. Thorsten Heilker (Netzwerkmanager Kunststoffnetzwerk Ems-Achse) wurde die Online-Leistungsshow der Hochschule Osnabrück im Bereich der Kunststofftechnik initiiert. Mit exakt 70 Teilnehmern war die Veranstaltung hervorragend besucht. Die digitale Leistungsshow wurde aus dem Technikum des Labors für Kunststoffverarbeitung übertragen. Nach einer Einführung durch Dr. Thorsten Heilker und Prof. Krumpholz wurde zunächst allgemein der Laborbereich Kunststofftechnik und dann im Detail das duale Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)” vorgestellt. In Osnabrück werden gleichzeitig bis zu 80 Studierende im Bereich Kunststofftechnik ausgebildet. Die KPV-Studierenden streben dabei in den Unternehmen oftmals die Ausbildung als Verfahrensmechaniker oder -mechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik an. Im dualen Studium sind zudem Ausbildungsgänge in weiteren Berufsfeldern möglich, beispielsweise in dem Technischen Produktdesign, der Werkstoffprüfung sowie als Chemielaborantin oder Chemielaborant. Im nächsten Block der Veranstaltung stand die Vorstellung der sechs Labore auf dem Programm: Die Professorin Svea Petersen und ihre Kollegen, Prof. Rainer Bourdon, Prof. Thorsten Krumpholz und Prof. Markus Susoff, berichteten dabei über ihre Forschungstätigkeiten und erörterten Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Industrie in verschiedenen Bereichen: Von der Kunststoffprüfung , -CAE und -verarbeitung über Organische Chemie und Polymerchemie bis hin zu Faserverbundkunststoffen , Oberflächenmodifikation und Polymerphysik. Im Laborbereich Kunststofftechnik sind in den vergangenen Jahren Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einem Volumen von mehr als 4 Mio. Euro bearbeitet worden. Für die Zukunft sind aktuell Projekte mit einem Volumen von über 2,5 Mio. Euro in Planung. Dabei werden die Projekte fast durchgängig auch im Rahmen von Kooperationen mit der Wirtschaft durchgeführt. Auch die umfangreiche gerätetechnische und maschinelle Ausstattung der Labore ist für die regionale Industrie jederzeit nutzbar. Die Veranstaltung wurde abgerundet durch Stimmen der Industrie und aktueller Studierender. Dabei wurde sowohl die Kooperation im Rahmen von Forschungsprojekten als auch das Studium Kunststofftechnik im Praxisverbund gelobt. Die gelungene Kombination aus praktischer Ausbildung und angemessener theoretischer Tiefe für das Verständnis der Kunststoffe ist hier ein wichtiges Markenzeichen. Die kunststofftechnischen Studiengänge der größten Fachhochschule Niedersachsens, insbesondere Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV), sind zur Sicherstellung von qualifiziertem Nachwuchs für die regionale Kunststoffindustrie unverzichtbar. – Darin sind sich Wirtschaft und Wissenschaft einig. Die im Rahmen der Veranstaltung gezeigte Präsentation ist auf Wunsch erhältlich. Weitere Informationen: Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Tel.: 0541 969-7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Von: Fakultät IuI Oktober 2020: Prof. Dr. Svea Petersen ist zu Gast beim Podcast "Hochschulstimmen" Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen spricht im Podcast u.A. über Chemie im Alltag (Foto: Hochschule Osnabrück) Prof. Dr. Svea Petersen ist Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien. Im Podcast "Hochschulstimmen" spricht Sie mit Julia Gravenstein und Prof. Dr. Karsten Morisse darüber wie uns Chemie im Alltag alle betrifft, aber denoch für viele zunächst abschreckend ist und warum wir zwar in einer Kunststoffkrise stecken, aber das Thema aktueller denn je ist. Hören Sie hier die ganze Folge Von : Fakultät IuI August 2020: Dr. Markus Susoff übernimmt die Professur für Polymerphysik und Kunststoffprüfung Prof. Dr. Markus Susoff ist neuer Professor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik an der Hochschule Osnabrück. (Bild: Hochschule Osnabrück) Prof. Dr. rer. nat. Markus Susoff ist neuer Professor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik an der Hochschule Osnabrück und Leiter des gleichnamigen Labors im Laborbereich Kunststofftechnik. Der Nachfolger von Prof. Dr. Norbert Vennemann will die Forschungskompetenz des Labors zielgerichtet erweitern und setzt dabei auf enge Zusammenarbeit mit Unternehmen. Prof. Dr. Markus Susoff, Jahrgang 1978, absolvierte sein Diplomstudium in Physikalischer Chemie an der TU Clausthal, wo er auch im Bereich Polymerphysik 2009 promovierte. Nach einer Post-Doc-Zeit an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften trat er in die BASF Polyurethanes ein. Dort leitete er innerhalb der globalen Polyurethanforschung für mehr als sechs Jahre das Labor für Polymerphysik. Im Anschluss war er als Gruppenleiter Materialwissenschaften für das Pharma- und Medizintechnikunternehmen B. Braun Melsungen in der Sparte Hospital Care mit dem Schwerpunkt auf medizinischen Einmalprodukten aus Kunststoffen aktiv. Arbeitsschwerpunkte seines Labors für Kunststoffprüfung und Polymerphysik liegen im Bereich der elastomeren Materialien, insbesondere der thermoplastischen Elastomere (TPE), und deren Prüfung, Charakterisierung und Erarbeitung von Struktur-Eigenschaftsbeziehungen. Damit knüpft Susoff an die bestehende Kompetenz des Labors an und wird diese weiterführen und zielgerichtet erweitern. Speziell Polyurethane sollen zukünftig eine größere Rolle in Forschung und Lehre einnehmen. „Neben innovativen Materiallösungen für technische Anwendungen werden wir in enger Partnerschaft mit Unternehmen zukünftig auch Aspekte der Kreislaufwirtschaft untersuchen – insbesondere für elastomere Materialien“, so der Osnabrücker Professor. Von Susoffs Expertise und Forschungsaktivitäten werden auch Studierende der Kunststofftechnik und des Masters „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ profitieren. Neben Vorlesungen gehören für sie auch Praktika, Projekte und Abschlussarbeiten im Labor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik zum Studienprogramm. Kontakt: Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Markus Susoff Tel.: 0541 969-2940 E-Mail: m.susoff@hs-osnabrueck.de Von: Fakultät IuI Juli 2020: Neue Spritzgießmaschine von Arburg an der Hochschule in Osnabrück Neue Spritzgießmaschine von Arburg wird nun für Lehre und Forschung im Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück eingesetzt. Darüber freuen sich (von rechts:) Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz; Michael Sperling; M. Sc. Philipp Land; Ralf Schwegmann; Dipl.-Ing. Holger Plegge; Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon. (Foto: Hochschule Osnabrück / Dirk Bröker) Osnabrück, 23.07.2020 Dem Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück steht ab sofort eine weitere Spritzgießmaschine der Firma Arburg aus Loßburg, für Lehr- und Forschungszwecke zur Verfügung. Im Juni übernahmen die beiden Professoren der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Leiter des Laborbereichs Kunststofftechnik) und Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon (Leiter des Labors für Kunststoffverarbeitung) den „Allrounder 570 H“ von den Vertretern des Loßburger Unternehmens Arburg, Dipl.-Ing. Holger Plegge (Gebietsverkaufsleiter) und Michael Sperling (Verkaufsberater). Damit wird die seit Jahren hervorragende Zusammenarbeit zwischen einem der Weltmarktführer für Spritzgießmaschinen und der Hochschule Osnabrück unter optimierten Rahmenbedingungen fortgeführt. In der praxisorientierten Lehre werden die Studierenden direkt an den Maschinen ausgebildet, unter anderem vom Laboringenieur Ralf Schwegmann . Von den Laborpraktika auf dem neuesten Stand der Technik profitieren Studierende des regulären Bachelorstudiengangs Kunststofftechnik und seiner dualen Variante „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ sowie des Masters „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ . „Dies ist ein enormer Vorteil insbesondere für die Kunststoffindustrie der Umgebung, die die direkt in der Praxis einsetzbaren Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück sehr zu schätzten weiß“, betont Krumpholz. Gerade in der aktuellen Lage braucht es gut ausgebildete Köpfe, die zukunftsorientiert denken und sich den Herausforderungen um den Werkstoff Kunststoff stellen. – Darin sind sich Arburg und die Hochschule Osnabrück einig. Die neue Spritzgießmaschine wird neben der Lehre aber auch in der Forschung eingesetzt. Hier ist neben vielen weiteren Themen insbesondere der Hochschul-Forschungsschwerpunkt „Light Connect“ zu nennen. Partner der Kunststoffindustrie, Ems Chemie und Boge Elastmetall, entwickeln zusammen mit Volkswagen und der Hochschule Osnabrück einen Prototyp, um zukünftig besonders hochbelastete Strukturbauteile aus dem Bereich Automotive im Kunststoff-Spritzguss großserientechnisch als Alternative zu Stahl und Aluminium zu realisieren. Dabei spielt das Thema Anisotropie aufgrund der einzusetzenden Faserverstärkung eine erhebliche Rolle. Unter der Leitung von Prof. Krumpholz arbeitet Philipp Land als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit dem Ziel der Promotion in diesem Forschungsschwerpunkt daran, das Verhalten anisotroper Kunststoffe auch simulativ mittels Finite Elemente Methode vorherzusagen – beispielsweise für die Bereiche Crash und Lebensdauer. An einem Demonstrator für Federbeindome konnten hier schon sehr vielversprechende Ergebnisse erzielt werden. Dieser Demonstrator wird aktuell auf der neuen Spritzgießmaschine zur Validierung der Forschungsergebnisse produziert. Weitere Informationen: Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Tel.: 0541 969-7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Februar 2020: Studierende zu Gast bei BOGE - Wie stelle ich einen Flummi her? Teilnehmer der Exkursion zur Firma BOGE in Damme (Foto: BOGE Rubber & Plastics) Osnabrück, 07.02.2020 15 Studierende, die an der Hochschule Osnabrück den Master of Science in den Angewandten Werkstoffwissenschaften (M.Sc.) anstreben, waren am Mittwoch (5. Februar) zu Gast bei der Firma BOGE in Damme. Im Rahmen ihres Praktikums zur Vorlesung „Elastomerwerkstoffe in der Fahrwerktechnik“ präsentierten die Studierenden die Ergebnisse ihrer Arbeit „Herstellung eines Flummis von der Mischungs-Rezeptur über die Industrialisierung bis zur Marketingstrategie“. Zudem hielt Dr. Thomas Wagner vom Unternehmen Kraiburg einen Vortrag zum Thema „Innovative Produkte mit thermoplastischen Elastomeren“. Neben traditionellen Produkten, wie technischen Gummimischungen und Gummi für die Reifenrunderneuerung, stellt Kraiburg eine Vielzahl von Produkten aus Gummi her und gehört zu den führenden Anbietern von Thermoplastischen Elastomere. Abgerundet wurde der Besuch mit einer Unternehmenspräsentation von BOGE und einer Werksführung, die von Ralf Scheibelhut und Dr. Matthias König durchgeführt wurde. Pressemitteilungen aus dem Jahr 2019 Dezember 2019: 25. Materials Day und Statuskonferenz Forschungsschwerpunkt LightConnect V.l.n.r: Dipl.-Ing. (FH) Alexander Giertler (Hochschule Osnabrück); Robin Bappert (RWTH Aachen University, Institut für Eisenhüttenkunde); Heinrich von Lintel (Hochschule Osnabrück); Jan-Marc Tiemann (Hochschule Osnabrück); Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Hochschule Osnabrück); Philipp Land (Hochschule Osnabrück); Alexander Pluznikov (Hochschule Osnabrück); Thomas Graf (Ems Chemie AG, Domat/Ems, CH) Osnabrück, 04.12.2019 Am 21. November 2019 fand der 25. Materials Day als gemeinsame Veranstaltung von VDI, WIP e.V. und TECHNOS e.V. statt. Mehr als 100 Studierende und Fachleuten aus der Industrie und Forschung sowie Technik-Interessierte folgten der Einladung in die KME Academy. Die Verantwortlichen zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Interesse an den diesjährigen Themen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz wurden in dem ersten Teil hauptsächlich Ergebnisse des Forschungsschwerpunktes LightConnect präsentiert. Dipl.-Ing. Alexander Giertler, moderierte als Leiter des VDI Arbeitskreises Werkstofftechnik die Themen Additive Fertigung und Fügetechnik, wobei es sich um Ergebnisse aus Masterarbeiten handelte. Weitere Informationen finden Sie hier . November 2019: Prof. Dr.-Ing. Krumpholz übernimmt den Vorsitz im WIP-Kunststoffe v.l.n.r.: WIP-Vorstand - Wilhelm Korte-Dirxen, Röchling; Prof. Dr. Hans-Josef Endres, Professor am IKK der Leibniz Universität; Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Professor im IuI an der Hochschule Osnabrück und neuer Vorsitzender; Werner Ternka, TPK Kunststofftechnik und stellv. Vorsitzender; Prof. Dr. Norbert Vennemann, Professor i.R. des IuI an der Hochschule Osnabrück und eheml. Vorsitzender; Alexander Hein, Konstruktionsbüro Hein Osnabrück, 26.11.2019 Die Mitgliederversammlung des WIP-Kunststoffe wählte Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz zum neuen Vorsitzenden. Er löst Prof. Dr. Norbert Vennemann ab, der nach sechs Jahren erfolgreicher Arbeit an der Spitze des WIP-Netzwerks in den Ruhestand geht. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden von den Mitgliedern bestätigt. Der Fokus auf die Zirkuläre Wirtschaft wurde noch einmal geschärft. Weitere Informationen finden Sie hier . November 2019: Ankündigung: Fachvortrag zum Thema „Werkzeugsystem mit drehendem Kern“ auf dem International Symposium on Plastics Technology am 10.03.2020 in Aachen Graphische Darstellung des Werkzeuges zum drehenden Kern inklusive der Funktionsweise Osnabrück, 25.11.2019 Im März des kommenden Jahres findet erstmal das International Symposium on Plastics Technology im Vorfeld des 30. IKV-Kolloquiums in Aachen statt. Auf dieser Konferenz werden von Philipp Land und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz unter dem Titel „Targeted manipulation of fibre orientation through relative movement in an injection mould“ aktuelle Forschungsergebnisse zum Werkzeugsystem mit drehendem Kern präsentiert. Auf dem Symposium am 10.03.2020 werden wissenschaftliche Ergebnisse in sechs Sessions zu den thematischen Schwerpunkten Kreislaufwirtschaft, Extrusion, hybride Materialien und additive Fertigung, Spritzgießen, Leichtbautechnologien sowie Simulation und Digitalisierung vorgestellt. Bei Fragen zu dem kommenden Vortrag oder dem Werkzeugsystem mit drehendem Kern können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969 7132 November 2019: Seminar „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ Teilnehmer des Industrieseminars „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 25.11.2019 Auch im Wintersemester 2019 fand in den Monaten September bis November das Industrieseminar „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ statt. Diese jährlich ein- bis zweimal stattfindende Veranstaltung vermittelt an drei Lehrgangsteilen mit jeweils zweieinhalb Tagen in kompakter Form Prozesswissen im Bereich des Spritzgießens. Dazu gehören die Verarbeitungseigenschaften wichtiger thermoplastischer Kunststoffe, Maschinen- und Werkzeugtechnik, mögliche Spritzgießfehler und deren Behebung sowie die komplexen Zusammenhänge der die Formteilqualität beeinflussenden Prozessparameter. Zum Abschluss wird das erlernte Wissen der Teilnehmer in einer schriftlichen Prüfung abgefragt. Das Seminar beinhaltet theoretische Teile sowie praktische Übungsteile an der Spritzgießmaschine und an Prüfgeräten. Zur Zielgruppe gehören Experten aus der Industrie, die mehr über dieses Themenfeld erfahren möchten, z.B. aus Produktion, Qualitätssicherung, Konstruktion, Projektmanagement, aber auch aus Kalkulation und Controlling. Angeboten und durchgeführt wird das Seminar von der Professional School der Hochschule Osnabrück und dem Labor für Kunststoffverarbeitung . Ansprechpartner: Prof. Dr. Bourdon R. Schwegmann November 2019: Internationaler Besuch im Laborbereich Kunststofftechnik Frau Natalia Coppi Manica aus Brasilien und Frau Rawiporn Promsung aus Thailand (Foto: Prof. Dr. rer. nat. habil. Claudia Kummerlöwe) Osnabrück, 21.11.2019 Das Labor für Polymerchemie der Hochschule Osnabrück hat dieses Jahr die Ehre zwei Gaststudentinnen betreuen zu dürfen. Natalia Coppi Manica studiert Chemie in Brasilien und nimmt dieses Semester im internationalen Austauschprogramm UAS7 teil. Rawiporn Promsung kommt aus Thailand und führt im Rahmen ihre Doktorarbeit Forschungsarbeiten unter Betreuung von Prof. Dr. rer. nat. habil. Claudia Kummerlöwe und Prof. Dr. rer. nat. Norbert Vennemann durch. Frau Promsung untersucht eine neue Vernetzungsreaktion für Naturkautschuk-Latex, die es ermöglicht Naturkautschuk schon bei Raumtemperatur zu vulkanisieren. Frau Manica untersucht die thermischen Eigenschaften der von Rawiporn hergestellten Naturkautschukproben. Obwohl beide Studentinnen erst Ende September nach Deutschland gekommen sind, haben sie bereits an vielen Exkursionen teilnehmen dürfen. Dazu zählen unter anderem die Exkursion nach Dresden, die Kunststoff-Messe in Düsseldorf oder die Werksbesichtigung bei Evonik. Damit der interkulturelle Austausch nicht in den Hintergrund gerät, werden viele verschiedene Aktivitäten außerhalb der Hochschule organisiert. Somit hatten die Damen bereits die Möglichkeit auf dem Oktoberfest zu tanzen sowie Berlins bekannteste Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. November 2019: Modernisierung der servohydraulischen Prüfmaschine Servohydraulischen Prüfmaschine der Firma ZwickRoell GmbH & Co. KG (Quelle: https://www.zwickroell.com/de-de/servohydraulische-pruefmaschinen/ha-ermuedungspruefmaschine) Osnabrück, 06.11.2019 Aktuell wird im Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe eine servohydraulische Prüfmaschine der Firma ZwickRoell GmbH & Co. KG modernisiert. Mit der Anlage können Dauerschwingversuche im Lastbereich bis 100 kN durchgeführt werden, die zur Charakterisierung der Werkstoffermüdung unter wechselnder mechanischer Belastung dienen. Üblicherweise werden hierbei Probekörper, ausgehend von deren statischen Festigkeiten, unter zyklischer Belastung bei verschiedenen Lastniveaus geprüft, bis Versagen eintritt oder eine definierte Anzahl an Zyklen durchgelaufen ist. Mit den Prüfergebnissen können Wöhlerkurven erstellt werden, die zur Auslegung und Simulation von zyklisch beanspruchten Bauteilen dienen. Kennwerte können mit dieser Anlage über Zug-, Druck- und Wechsellastversuche ermittelt werden. Folgende Versuche können aktuell mit der servohydraulischen Prüfmaschine durchgeführt werden: Zugprüfungen 3-Punkt-Biegung 4-Punkt-Biegung Prüfungen zur interlaminaren Scherfestigkeit von Composite-Materialien Durch hohen Maximalkräfte eignet sich die Anlage neben Standardversuchen auch für individuelle Komponenten- oder Bauteilversuche. Es wurden beispielsweise im Rahmen eines Forschungsprojektes zu einer Bio-Composites-Bridge bereits Dauerschwingversuche an Verbindungselementen durchgeführt. Zusätzlich zu der Modernisierung der Prüfmaschine wird zeitnah eine Temperierkammer installiert, die Prüfungen im Temperaturbereich von - 40 °C bis 150 °C ermöglicht. Hiermit sollen im Forschungsschwerpunkt LightConnect Dauerschwingversuche bei verschiedenen Temperaturen an einem langkohlefaserverstärkten Polyamid durchgeführt werden. Die Versuche dienen zur Auslegung einer Kunststofffederbeinaufnahme eines PKWs, die im Rahmen des Forschungsprojektes gemeinsam mit u.a. EMS Chemie, Volkswagen Osnabrück und BOGE Elastmetall entwickelt wird. Falls Interesse an Versuchen oder Forschungsprojekten im Bereich von Dauerschwingversuchen von Kunststoffen oder Kunststoffkomponenten und deren Auslegung besteht, können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969 7132 November 2019: Neue dynamische Prüfmaschine für Hochgeschwindigkeitsprüfungen an Kunststoffen mit bis zu 20 m/s Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine der Firma ZwickRoell GmbH & Co. KG (Foto: Hochschule Osnabrück / Philipp Land) Osnabrück, 06.10.2019 An der Hochschule Osnabrück wurde eine neue Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine in Betrieb genommen. Mit der Anlage von ZwickRoell GmbH & Co. KG, Ulm, können Zug-, Druck- und Durchstoßversuche im Geschwindigkeitsbereich von 0,1 m/s bis 20 m/s durchgeführt werden. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgt eine gemeinsame Nutzung von den Laborbereichen Kunststofftechnik, Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit sowie der Fahrzeugtechnik. Die neue Maschine weist folgende Spezifikationen auf: Lastbereich bis 50 kN 250 mm Kolbennutzhub Prüfgeschwindigkeiten von 0,1 bis 20 m/s Dehnungsauswertung über Hochgeschwindigkeitskamera Die Auswertung der Dehnung erfolgt durch Grauwertkorrelation an Proben, die vorher mit einem stochastischen Muster präpariert wurden. Um bei der Dehnungsmessung den hohen Prüfungsgeschwindigkeiten und Dehnraten gerecht zu werden, kann die Kamera in Abhängigkeit der Bildgröße bis zu 480.000 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Mit der Schnellzerreißmaschine können viele wissenschaftliche und technische Fragestellungen gelöst werden. Zum einen kann eine allgemeine Materialcharakterisierung von u.a. Kunststoffen, Klebe- und Schweißverbindungen bei hohen Dehnraten erfolgen, was vor allem für die Bereiche der Automobiltechnik und Luftfahrt von großem Interesse sind. Zum anderen ermöglichen diese Versuche die Generierung von dehnratenabhängigen Materialkarten für die Finite-Elemente-Crash-Simulation. Ferner kann mit Durchstoßversuchen nach ISO 6603-2 das Impactverhaltens von beispielsweise Sandwichstrukturen erfasst werden. Dies bietet u.a. die Möglichkeit zur Auswahl von geeigneten Materialien um Bauteilanforderungen an Steinschlag im Automobilbereich gerecht zu werden. Anwendung findet die Prüfmaschine bereits im Forschungsschwerpunkt LightConnect . Hier wird ein langkohlefaserverstärktes Polyamid charakterisiert, um Materialkarten für die Crashsimulation zu generieren. Die Prüfung erfolgt hierbei an Zugprobekörpern, die in 0 und 90° zur Fließrichtung aus spritzgegossenen Platten präpariert werden. Dies ermöglicht die Berücksichtigung der durch die Faserorientierung bedingten Anisotropie bei der Materialcharakterisierung und Struktursimulation. Das Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe hat seinen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Struktursimulation von faserverstärkten Kunststoffen, in dem sich durch die Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine neue Möglichkeiten im Bereich der Crashsimulation ergeben. Falls Sie als mögliche Kooperationspartner Interesse an Forschungsprojekten in diesem Bereich haben, können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969 7132 Oktober 2019: Besuch der K Messe in Düsseldorf Blasfolienanlage von W&H (Foto: WINDMÖLLER & HÖLSCHER KG) Osnabrück, 26.10.2019 Die Kunststoffmesse K2019 ist die Leitmesse für Kunststofftechnik weltweit. Unsere Exkursion vom 21.bis 24. Oktober stand ganz unter dem Motto: Nachhaltige Kunststofftechnik und Recycling. Mit 37 Teilnehmer*innen besuchten wir auf dem Weg nach Düsseldorf zunächst die Firma EMSA in Emsdetten. Nach Einführung in das Produktportfolio der Firmengruppe und einer ausgedehnten Werksbesichtigung wurden in der Abschlussdiskussion u.a. mögliche Aufgabenstellungen für Bachelor und Masterarbeiten sowie Tätigkeitsfelder angehender Berufsanfänger vorgestellt. Während des zweitägigen Messebesuchs auf der K2019 bearbeiteten 20 Studierende ihre Aufgaben zu den verschiedenen Themen im Rahmen der Projektwoche. Im weiteren Programm gab es einige sehr interessante Standführungen bei Firmen wie Arburg, BASF, Bruckner und Windmöller & Hölscher. Nach ereignisreichen Tagen und Nächten ;) in Düsseldorf, nahmen wir auf der Rückfahrt eine Einladung der Firma Evonik wahr. In kleinen Gruppen wurden wir hier durch den Chemiepark Marl geführt und konnten u.a. Polymerisationsanlagen, Prüflabore und das Labor der Anwendungstechnik besichtigen. Beim anschließenden Imbiss entstanden auch hier schnell Gespräche über mögliche Aufgabenfelder unserer Absolvent*innen im Unternehmen Evonik. Juli 2019: 21. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück Referentinnen und Referenten der diesjährigen Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück (Foto: Arne von Brill / Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 10.07.2019 Im Mittelpunkt der 21. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück standen in diesem Jahr Klimawandel und Mobilität der Zukunft. Die Tagungsleiter Prof. Dr. habil. Claudia Kummerlöwe und Prof. Dr. Norbert Vennemann freuten sich über großes Interesse aus Wirtschaft und Wissenschaft: Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen nach Osnabrück, um über neue Entwicklungen der Branche zu diskutieren und die begleitende Fachausstellung zu besuchen. Weitere Informationen zu der Kunststofftagung können Sie der Seite der Fachtagung "Fortschritte in der Kunststofftechnik" und den Nachrichten der Hochschule Onsabrück entnehmen. Juni 2019: Deutsch-französisches Studenten-Austauschprogramm mit der Universität Valenciennes / Frankreich im Bereich Kunststofftechnik Studierende und Betreuer der Besuchergruppe aus Valenciennes/Frankreich an der Hochschule Osnabrück im Bereich Kunststofftechnik (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 13.06.2019 Vom 13.05.-17.05.2019 waren wieder acht Studierende der Kunststofftechnik von unserer Partnerhochschule Valenciennes/Frankreich zu Gast im gleichnamigen Laborbereich an der Fakultät IuI . Auf dem Programm standen diverse Versuche und Führungen in den Laboren der Kunststofftechnik sowie eine Exkursion zur Fa. BOGE in Damme, einem führenden Automobil-Systemlieferanten in der Region. Außer den fachlichen Inhalten rundeten ein Willkommensempfang und der Besuch der Maiwoche das Programm ab und trugen zum interkulturellen Austausch bei. Die französischen Gäste waren begeistert vom vielseitigen und interessanten Programm der Besuchswoche sowie vom hohen Niveau der akademischen Lehre und den Forschungsaktivitäten im Kunststoffbereich. Beeindruckt und begeistert zugleich zeigten sie sich ebenfalls von der Stadt Osnabrück als attraktivem Hochschulstandort. Dank geht an alle Beteiligten des Laborbereiches Kunststofftechnik und an die beteiligten Studierenden für ihr Engagement, die tolle Unterstützung bzw. Vorbereitung. Ein Gegenbesuch unserer Studenten an der Partnerhochschule in Valenciennes ist wegen der in der Projektwoche 2019 geplanten Exkursion zur weltgrößten Kunststoffmesse, der K-2019 in Düsseldorf , wieder für die Projektwoche im Oktober 2020 geplant. Ansprechpartner an der Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon Juni 2019: Herr Döppenschmitt wurde Jahrgangsbester im Bereich DVW an der Hochschule Osnabrück Torben Döppenschmitt wurde Jahrgangsbester im Bereich DVW an der Hochschule Osnabrück Osnabrück, 13.06.2019 Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu könne, dass Herr Döppenschmitt Jahrgangsbester im Bereich DVW an der Hochschule Osnabrück werden konnte. Die Bachelorarbeit zum Thema „Untersuchungen zu additiv gefertigten Formen für die Herstellung endlosfaserverstärkter Kunststoffbauteile sowie zur strukturellen Auslegung am Beispiel eines Rennradrahmens“ wurde von Herrn Prof. Dr.-Ing. Krumpholz und Herrn Prof. Dr.-Ing. Jochen Forstmann begleitet. Sein Abitur absolvierte Herr Döppenschmitt im Jahr 2013 an der Angelaschule Osnabrück. Durch ein Praktikum bei der ONYX composites GmbH erhielt er erste Einblicke in die Faserverbundwerkstoffe. Zum Sommersemester 2015 begann er sein Studium mit der Fachrichtung Werkstofftechnik an der HS Osnabrück. Neben dem Studium arbeitete er im Bereich der Herstellung und Reparatur von Faserverbundbauteilen in einem Motorsportteam und konnte dort sein Wissen zum Thema Faserverbundwerkstoffe intensiv vertiefen. Neben der Begeisterung für Faserverbundwerkstoffe ist Herr Döppenschmitt auch seit acht Jahren begeisterter Radsportler. Diese beiden Interessen führten zu der Idee, die Bachelorarbeit der Entwicklung eines Rennradrahmens zu widmen. Es wurde im wissenschaftlichen Praxisprojekt und der Bachelorarbeit die Produktentwicklungskette von der Idee, über erste Skizzen, der Konstruktion in Catia, der Herstellung eines geometrischen Prototypen, bis zur strukturellen Auslegung und ersten Fertigungsversuchen durchlaufen. Die Besonderheit des Rahmens ist die Verwendung von 3D gedruckten Kunststoffformen zur Herstellung der kohlefaserverstärkten Bauteile (CFK). Ermöglicht werden konnte das Projekt dank der Unterstützung und des Netzwerks von Herrn Prof. Dr.-Ing. Krumpholz und Herrn Prof. Dr. Forstmann, deren Mitarbeitern sowie die Möglichkeit der Nutzung der Hochschuleinrichtungen. Herr Döppenschmitt plant nun bis zum Beginn seines Masterstudiums im kommenden Jahr verschiedene Praktika im Gebiet der Faserverbundwerkstoffe und angrenzenden Bereichen, sowohl im Handwerk, als auch in der Entwicklung zu absolvieren. Während seines Masters wird er die Inhalte der Bachelorarbeit bis zur vollständigen Umsetzung des Rennradrahmens weiterführen. Wir, der Laborbereich Kunststofftechnik , gratulieren Herrn Döppenschmitt ganz herzlich zu seinen Leistungen im Studium und seinem Bachelorabschluss! April 2019: Vorstellung des Laborbereiches Kunststofftechnik auf der KUTENO Quelle: www.kuteno.de Osnabrück, 09.04.2019 Wir, der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück, werden uns vom 07. bis zum 09. Mai 2019 auf der KUTENO präsentieren. Sie finden uns im Festsaal am Stand Z22. Die Hochschule Osnabrück ist die größte und leistungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachsen. Mit etwa 100 Studiengängen ist das Lehrangebot im Bachelor-, Master- und Weiterbildungsbereich umfassend. Die 1971 gegründete Hochschule hat mit mehr als 13.500 Studierenden mittlerweile eine beachtliche Größe erreicht, trotzdem hat sie den Charakter eines vertrauten und persönlichen Lehr- und Lernortes gepflegt und erhalten. Der Laborbereich Kunststofftechnik besteht aus einem Team von fünf Professorinnen und Professoren, fünf festen Mitarbeitern sowie etwa zehn wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als fünfzehn studentischen Hilfskräften. Dazu kommt stets eine Vielzahl von Studierenden, die im Rahmen der aktuellen Forschungsprojekte in Bereich Kunststofftechnik ihre Abschlussarbeiten schreiben. Pro Jahr akquiriert der Laborbereich Kunststofftechnik fast 1 Mio. Euro öffentliche Fördergelder, die in Forschungsprojekte insbesondere gemeinsam mit den kmU aus der Region investiert werden. Jedes Jahr bringt der Bereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück etwa 25 Bachelor- und 15 Master- Absolventinnen und Absolventen mit Kunststoffexpertise hervor. Folgende Studiengänge bietet die Hochschule Osnabrück im Bereich Kunststofftechnik an: Bachelor of Science: Kunststofftechnik Duales Studium: Kunststofftechnik im Praxisverbund Master of Science: Angewandte Werkstoffwissenschaften Folgende Labore gehören zum Laborbreich Kunststofftechik der Hochschule Osnabrück: Prof. Dr. Rainer Bourdon : Kunststoffverarbeitung Prof. Dr. Thorsten Krumpholz : Kunststoffkonstruktion und CAE, Faserverbundkunststoffe Prof. Dr. Svea Petersen : Chemie und Oberflächenmodifikation Prof. Dr. Claudia Kummerlöwe : Polymerchemie und -analytik Prof. Dr. Norbert Vennemann : Kunststoffprüfung und Elastomertechnologie März 2019: Nachfolge für Professor Vennemann gesucht Prof. Dr. Norbert Vennemann (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 20.03.2019 Noch in diesem Jahr wird unser geschätzter Kollege Prof. Vennemann in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Selbstverständlich werden wir die diesjährige Fachtagung nutzen, um seine Verdienste für unseren Fachbereich und insbesondere auch für die Kunststoffindustrie zu würdigen. Die Ausschreibung für seine Nachfolge läuft noch bis zum 22.03.2019. Weitere Infos dazu finden Sie hier . März 2019: VDI und VDE Osnabrück-Emsland prämieren Abschlussarbeiten der Hochschule Osnabrück VDE und VDI Osnabrück-Emsland zeichnen technischen Nachwuchs aus: Andreas Fidorra, Niklas Gehrenbeck, Kristin Gödecke, Hendrik Oudehinken und Nicolas Sumkötter erhielten Förderpreise für ihre herausragenden Abschlussarbeiten an der Hochschule Osnabrück. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben den beiden Vorstandsvorsitzenden auch die Betreuer der ausgezeichneten Bachelor- und Masterarbeiten. (Foto: VDI Osnabrück-Emsland/ Christiane Adam) Osnabrück, 12.03.2019 Herr Oudehinken war bis Mitte 2018 als Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Krumpholz tätig. Dort hat er entscheidend zum Erfolg des Projektes „Drehender Kern“ beigetragen. Aus diesem Projekt heraus ist auch seine Masterarbeit entstanden, die mit dem VDI-Preis des Bezirksvereins Osnabrück-Emsland für hervorragende Abschlussarbeiten ausgezeichnet wurde. Details dazu finden Sie hier . März 2019: Projektwoche Kunststofftechnik: Von den BBS Brinkstraße in den Laborbereich Kunststofftechnik Fünf Berufsschülerinnen und sieben Berufsschüler der BBS Brinkstraße absolvierten lernten während der Projektwoche an der Hochschule Osnabrück Verarbeitungsmethoden der Kunststofftechnik kennen. (Foto: Hochschule Osnabrück/ Dirk Bröker) Osnabrück, 04.03.2019 Campus statt Berufsschule: Eine Woche lang ging es für zwölf Berufsschülerinnen und -schüler der BBS Brinkstraße in den Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. Fünf junge Frauen und sieben junge Männer absolvierten dort eine Projektwoche und lernten Verarbeitungsmethoden der Kunststofftechnik kennen. Weitere Informationen finden Sie hier . Februar 2019: Projekt „IN-BIOPOL“ - Funktionalisierung von 3D-gedruckten Zahnimplantatkomponenten Vorstellung des Projektes „IN-BIOPOL“ von Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 19.02.2019 Neues Jahr, neue Projekte! Das Projekt „IN-BIOPOL“, an dem auch das Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation von Prof. Dr. Petersen beteiligt ist, startete am 08.02.2019 mit einem Kick-Off-Meeting beim Projektpartner Champions Implants in Flonheim im schönen Rheinhessen. In diesem, vom BMBF geförderten, Projekt, soll an neuen Wegen zur Funktionalisierung von 3D-gedruckten Zahnimplantatkomponenten aus Polyetheretherketon (PEEK) geforscht werden. Dafür werden die Implantate während des Drucks mit einem Wirkstofffreisetzungssystem ausgestattet, welches nach dem Einsetzen des Implantats durch die lokale Abgabe des Wirkstoffes z.B. das Wachstum von Bakterien verlangsamt. Um dies umzusetzen, sind unter Leitung des VDI Projektteilnehmer entlang der gesamten Wertschöpfungskette beteiligt: Vom Grundmaterial, entwickelt von der Evonik Resource Efficiency GmbH, über den Druck bei der Apium Additive Technologies GmbH, die Analyse und Prozessoptimierung mithilfe des iba e.V. Heiligenstadt und der Hochschule Osnabrück, bis hin zum Design und Vertrieb der Implantate durch Champions Implants. Wir freuen uns auf spannende Fragestellungen und eine konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern in den kommenden Jahren. Februar 2019: Neue Anlagen zur chromatographischen Analyse von Polymeren Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 07.02.2019 Neues Jahr, neue Analysen! Wir, das Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation der Hochschule Osnabrück, freuen uns bekannt geben zu können, dass wir zwei neue Anlagen zur chromatographischen Analyse erhalten werden. Dabei handelt es sich um einen Hochleistungsflüssigkeitschromatographen mit gekoppelten Massenspektrometer (LC/MS) sowie um einen Gaschromatographen mit gekoppelten Massenspektrometer und vorgeschalteter Thermogravimetrischer Analyse (TGA-GC/MS). Die Finanzierung der Anlagen ist uns ermöglicht worden durch die Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Durch diese Analysegeräte wird es uns möglich sein einen genauen Blick in das Innere der Kunststoffe zu werfen. Mögliche Fragestellungen könnten lauten: Welche Bestandteile sind in einem Polymer enthalten? Wie verhält sich die Struktur eines Polymers bei Lagerung in bestimmten Medien? Werden Bestandteile des Polymers durch Medien gelöst und wenn ja, welche und wie viel? Lösen sich Monomere im Lagermedium und wenn ja, welche und wie viel? Wie verhält sich die Struktur eines Polymers bezüglich seiner Verarbeitungsschritte? Welchen Einfluss hat eine thermische oder chemische Behandlung (z.B. Sterilisation) auf die Struktur eines Polymers? Wie verhält sich die Struktur im Laufe der Degradation eines bioabbaubaren Polymers? Welche Degradationsprodukte entstehen zu welchem Zeitpunkt? Wie verhält sich ein Polymer bei thermischer Degradation? Welche Bestandteile lösen sich zu welchem Zeitpunkt aus dem Polymer? Kann ein Polymer als Wirkstoffträger fungieren? In welchem Zeitraum wird wie viel eines Wirkstoffes frei gegeben? Als Labor mit neuen Möglichkeiten sind wir aktuell auf der Suche nach Kooperationspartner aus der Industrie für die Generierung innovativer Forschungsprojekte im Gebiet der Polymere. Forschungsschwerpunkte könnten neben der Strukturaufklärung von Polymeren auch auf Biopolymere, biodegradierbare Polymere, Polymere in der Medizintechnik, Polymere als Implantatmaterial und polymerbasierten Wirkstofffreisetzungssystemen liegen. Bei Interesse können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück E-Mail: s.petersen@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969-3182 Eva Berghaus, M.Sc Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück E-Mail: e.berghaus@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969-2908 Pressemitteilungen aus dem Jahr 2018 Oktober 2018: Projektwoche „Konstruktion eines RTM-Plattenwerkzeuges“ Teilnehmer des Projektes „Konstruktion eines RTM-Plattenwerkzeuges“ (Foto: Hochschule Osnabrück) Konstruktionsergebnis des RTM-Plattenwerkzeuges (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 26.10.2018 Vom 22.10.2018 bis zum 26.10.2018 fand im Rahmen der Projektwoche der Hochschule Osnabrück das Projekt „Konstruktion eines RTM-Plattenwerkzeuges“ statt. Das Team erreichte Dank einer herausragenden Leistung den 5. Platz. Das Resin Transfer Moulding (RTM) ist ein Verfahren zur Herstellung von Leichtbauteilen aus Faserverbundkunststoffen, wie sie aktuell z.B. für das Elektrofahrzeug i3 von BMW eingesetzt werden. Mittels des zu konstruierenden Werkzeuges sollen Platten in einer vereinfachten Version des Verfahrens hergestellt werden. Mit diesen Platten ist es möglich das mechanische Verhalten auch neuer nachhaltiger Werkstoffkombinationen u.a. mit Naturfasern zu bestimmen. Zu diesem Thema läuft in meiner Arbeitsgruppe aktuell ein öffentlich gefördertes Forschungsprojekt. Das Ziel des Projektes bestand nun darin, ein Konzept für eine solches RTM-Werkzeug zu erarbeiten und diesen Entwurf daraufhin im vollen Umfang konstruktiv auszuarbeiten. Dazu haben sich die Teilnehmenden des Projektes zunächst vollkommen selbstständig in einem Projektteam organisiert und eine Teamleitung bestimmt. Das Projekt wurde daraufhin entlang der klassischen vier Phasen der Konstruktion bearbeitet. In der Planungsphase wurden anhand der Anforderungen für das RTM-Plattenwerkzeugs klare Arbeitspakete und Aufgaben definiert, die in einem strukturierten Projektplan terminiert und den Projektteammitgliedern zugewiesen wurden. Als weitere Projektphasen wurden eine Konzeptionsphase, in der Teillösungen erarbeitet und bewertet wurden, sowie schließlich die Konstruktionsphase, in der das Gesamtkonzept detailliert wurde, durchgeführt. Im Labor für Faserverbundkunststoffe werden u.a. Prüfplatten mit und ohne Faserverstärkung hergestellt. Dafür soll ein RTM-Werkzeug realisiert werden, mit dem die Prozessbedingungen genau gesteuert und überwacht werden können. Da es nur noch weniger Schritte bedarf die Fertigung des Werkzeuges zu starten, wurde das im Rahmen der Projektwoche gesetzte Ziel sogar übertroffen. Es ist geplant auch diese Schritte noch gemeinsam mit der Projektgruppe zu gehen und das Werkzeug real zu fertigen. Insgesamt kann ich sagen, dass wir eine äußerst engagierte und sehr motivierte Gruppe betreuen durften. Jeder hat sehr schnell seine Rolle im Team gefunden und ich konnte bei den Zwischenmeetings und vor allem bei der Abschlusspräsentation echte Begeisterung und auch ein wenig Stolz bei den Teilnehmern erkennen. Stolz konnte die Gruppe zurecht sein, denn das Ergebnis hat das gesteckte Ziel deutlich übertroffen, sodass wir das Konstruktionsergebnis (siehe Bild) auch real umsetzen werden. Insofern schlage ich hiermit das o.g. Projekt für den Preis der Stiftung Hartwig und Maria-Theresia Piepenbrock vor. Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Oktober 2018: Industrieeinrichterseminar „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ Osnabrück, 14.10 2018 Seit mittlerweile mehr als fünfzehn Jahren veranstaltet das Labor für Kunststoffverarbeitung (Prof. Dr.-Ing. R. Bourdon, R. Schwegmann) zweimal im Jahr ein Seminar zum Spritzgießen für Experten und Praktiker aus der Industrie. An drei Terminen mit jeweils drei Tagen werden neben Kunststoffkunde und kunststoffspezifischen Prüfverfahren insbesondere die verfahrenstechnischen Besonderheiten des Spritzgießens behandelt. Besonderer Schwerpunkt wird u.a. auf die komplexen Zusammenhänge zwischen Einstellparametern an der Spritzgießmaschine und Formteilqualität gelegt. Inhalte sind Materialkunde, Orientierungen und Eigenschaften der Schmelze, Eigenspannungen, Maßgenauigkeit, Arbeitsvorbereitung und Rüsten, Aufbau von Spritzgießwerkzeugen, Einstellgrößen an der Spritzgießmaschine, Düsen und Schneckenaufbau sowie die Auswirkungen der vielfältigen Einflussgrößen auf innere Formteileigenschaften und Maßnahmen zur Fehlerbehebung bzw. –prävention. Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Industrie, z.B. aus den Bereichen Einkauf, Verkauf, Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung bzw. –optimierung. In Ergänzung zu den Theorieteilen werden umfassende Praxisübungen im Labor durchgeführt. Das Seminar schließt am Ende des dritten Seminarteils mit einer schriftlichen Prüfung ab. Der Herbst-Lehrgang startete im September und endete im November 2018. Die Termine für 2019 werden in Kürze auf den Seiten der Professional School der Hochschule Osnabrück veröffentlicht, ps@hs-osnabrueck.de . Prof. Dr. R. Bourdon Oktober 2018: Deutsch-französisches Studenten-Austauschprogramm mit der Universität Valenciennes / Frankreich im Bereich Kunststofftechnik Teilnehmer der Exkursion 2018 (Foto: Hochschule Osnabrück) Valenciennes, 24.10.2018 Wie im vergangenen Jahr fand wieder im Rahmen der Projektwoche das Studentenaustausch-Programm mit dem IUT (Institut Universitaire de Technologie) an der Partnerhochschule in Valenciennes statt. Eine Gruppe von Studierenden der Kunststofftechnik unserer Hochschule besuchte den Kunststoffbereich des Institutes vom 21.10-24.10.2018. Im Vordergrund stand der fachliche Austausch, aber insbesondere auch multikulturelle Aspekte, z.B. das Kennenlernen anderer Arbeitsweisen und kultureller Besonderheiten waren wichtige Punkte. So besuchten unsere Studierenden Vorlesungen sowie Workshops und bearbeiteten kleinere Aufgabenstellungen gemeinsam in Projektteams mit Studierenden aus Frankreich, Ghana und Mexiko. Eine Exkursion zu einem französischen Unternehmen der Kunststoffverarbeitung rundete den fachlichen Teil ab. Zur weiteren Förderung multikultureller Aspekte organisierten die französischen Gastgeber ferner ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für alle internationalen Studierende. Kontaktperson an der Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon University of Applied Sciences Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik Kunststofftechnik und -verarbeitung Kontaktperson am IUT der Universität Valenciennes: Professor El Hadj Dogheche Universite Valenciennes IUT - Institut Universitaire de Technologie Le Mont Houy 59313 Valenciennes cedex 9 France September 2018: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz – neues Mitglied des Vorstandes im WIP (Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik) Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz ist neues Mitglied des Vorstandes des Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik (WIP). (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 25.09.2018 Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz von der Hochschule Osnabrück ist neues Mitglied im Vorstand des WIP (Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik). Im WIP-Vorstand vertritt Prof. Krumpholz die Themen Computer Aided Engineering (CAE) für Kunststofftechnik und Leichtbau auf Basis von Faserverbundkunststoffen. Dies beinhaltet neben den endlosfaserverstärkten Kunststoffen insbesondere auch die kurz- und langfaserverstärkten Formmassen. Dabei steht neben den klassischen Verarbeitungsverfahren für endlosfaserverstärkte Kunststoffe insbesondere das Spritzgießen im Fokus. Der Professor für Kunststofftechnik lehrt in den Studiengängen Industrial Design, Kunststofftechnik sowie im dualen Studiengang Kunststofftechnik im Praxisverbund, in dem Studierende neben einem Bachelorabschluss eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik absolvieren. Dieses Erfolgsmodell der Hochschule Osnabrück mit rund 20 kooperierenden Unternehmen der Region sichert auch den Mitgliedern des WIP den Nachwuchs an Fachkräften im Bereich der Kunststofftechnik. Als weiterer Vertreter der Hochschule Osnabrück im WIP-Vorstand unterstützt Prof. Krumpholz seinen Kollegen und langjährigen Vorstandvorsitzenden, Prof. Dr. Norbert Vennemann. WIP - Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik Die Kunststoffindustrie in Norddeutschland hat einen hohen wirtschaftlichen und sozialen Stellenwert. Deshalb ist es von großer Bedeutung, die Innovationsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Unternehmen der Polymerbranche zu stärken und weiter auszubauen. Vor diesem Hintergrund haben niedersächsische Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen im Jahre 2001 das WIP - Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik gegründet. Dem Netzwerk gehören heute über 50 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Kunststofftechnik an. Pressemitteilungen aus dem Jahr 2025