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) WS 2016/17 Kathrin Denter: Psychologische Ursachen- und Erklärungsmodelle für Verhaltens- und psychische Störungen bei Kindern mit einer spezifischen Sprachentwicklungsstörung – eine systematische

News Laborbereich Kunststofftechnik Pressemitteilungen aus dem Jahr 2026 Juni: Hochschule Osnabrück besucht KUTENO/ KPA 2026 Die Gewinner (von links: Liam Nobis, Sven Böse, Arne Hilge und Matthis Lührmann) des diesjährigen KUTENO-Wettbewerbs „Coolste Innovation“ mit ihrer ausgezeichneten Innovation: Laser- & Ätzgravur von der Firma J. & F. Krüth. aus Solingen (Foto: Hochschule Osnabrück) Die Hochschule Osnabrück war in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem WIP-Kunststoffnetzwerk auf der Fachmesse KUTENO – Kunststofftechnik Nord bzw. der KPA – Kunststoff Produkte Aktuell 2026 in Bad Salzuflen vertreten. Die Messe gilt als zentrale Plattformen für die kunststoffverarbeitende Industrie in Norddeutschland und boten ideale Voraussetzungen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Am Messestand präsentierte die Hochschule Osnabrück aktuelle Forschungsprojekte, praxisnahe Dienstleistungen sowie ihr Studienangebot im Bereich Kunststofftechnik und angrenzender Ingenieurwissenschaften. Ziel des Messeauftritts war es, den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Industrie weiter zu stärken und Kooperationen auszubauen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Additive Fertigung. Unter dem Titel „Additive Fertigung – vom Prototyp bis zur mittleren Serie gibt es kaum Grenzen“ moderierte Thorsten Krumpholz eine Fachveranstaltung, die innovative Entwicklungen in diesem Zukunftsfeld beleuchtete. Im Rahmen des Programms hielt der wissenschaftliche Mitarbeiter Niklas Söll den Vortrag „Simulation und Berechnung des gradierten Werkstoffverhaltens additiv gefertigter Kunststoffbauteile“. Auch der wissenschaftliche Nachwuchs war aktiv eingebunden: Rund 30 Studierende der Hochschule Osnabrück besuchten am zweiten Messetag die Ausstellung mit einer besonderen Aufgabe, sie sollten die „coolste Innovation“ der Messe identifizieren. Nach intensiver Begutachtung zahlreicher Technologien fiel die Wahl auf J. & F. Krüth Laser- & Ätzgravur aus Solingen. Das Unternehmen überzeugte mit einer innovativen Lösung zur Erzeugung besonders sanfter Oberflächen an Spritzgussbauteilen, direkt aus der Form und ohne zusätzliche Nachbearbeitung. Entdeckt wurde die Innovation von den Studierenden Matthis Lührmann, Liam Nobis, Arne Hilge und Sven Böse. Als Anerkennung für ihre Auswahl erhielten sie ein einjähriges kostenloses Abonnement der K-Zeitung. Juni: MINT-Sommerakademie 2026 in der Kunststofftechnik: Schülerinnen und Schüler drucken eigene Ideen Schülerinnen und Schüler bei der MINT-Sommerakademie, in der Verarbeitungshalle der Kunststofftechnik (Foto: Hochschule Osnabrück) Von den Schülerinnen und Schülern selbst entworfene und im 3D-Druckverfahren gefertigte Bauteile. (Foto: Hochschule Osnabrück) Der Fachbereich Kunststoff-CAE der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz beteiligte sich auch in diesem Jahr an der MINT-Sommerakademie Osnabrück. Im Rahmen eines Workshops erhielten Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe spannende Einblicke in die Welt des 3D-Drucks und dessen Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI). Unter der Leitung von Raoul Houchangnia starteten die Teilnehmenden nach einer kurzen Einführung direkt mit der praktischen Arbeit. Mithilfe der CAD-Software Fusion 360 entwickelten sie eigene digitale Modelle und setzten ihre kreativen Ideen um. Dabei entstanden unter anderem Aufbewahrungsboxen, Miniaturmöbel, Fanartikel sowie ein kleines Fahrzeug. Nach Abschluss der Konstruktionsphase lernten die Schülerinnen und Schüler, wie digitale Modelle für den 3D-Druck vorbereitet werden und welche Aspekte bei der Fertigung zu beachten sind. Während die Drucker die entworfenen Objekte produzierten, wurden aktuelle Themen der additiven Fertigung diskutiert. Im Fokus standen dabei die Potenziale des 3D-Drucks für mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sowie die Möglichkeiten, Künstliche Intelligenz bei der Erstellung und Optimierung von Druckdateien einzusetzen. Den Abschluss des Workshops bildete eine Besichtigung der Laborräume des Fachbereichs Kunststofftechnik. Dabei erhielten die Teilnehmenden zudem erste Einblicke in den neuen Studiengang „ Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung “. Die MINT-Sommerakademie Osnabrück ist eine gemeinsame Initiative des Schüler-Forschungszentrums (SFZ) Osnabrück, der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück sowie zahlreicher Gymnasien der Region. Ziel der Veranstaltung ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und ihnen praxisnahe Einblicke in entsprechende Studien- und Berufsfelder zu ermöglichen. März: MINT-Tag am Gymnasium Marianum Meppen Hochschulmitarbeiter Henning Korte (1. v.l.) und Raoul Houchangnia (2. v.l.) vermittelten Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Marianum in Meppen praxisnahe Einblicke in die Welt der additiven Fertigung. (Foto: Hochschule Osnabrück) Am Gymnasium Marianum Meppen fand am 20. Februar 2026 erneut ein MINT-Tag statt, der Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Themen ermöglichte. Bereits zum zweiten Mal war der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück vertreten. Die Teilnahme wurde durch den ehemaligen Schüler Henning Korte initiiert. Gemeinsam mit Raoul Houchangnia vermittelte er den Teilnehmenden erste Einblicke in die Welt der additiven Fertigung. Im Mittelpunkt standen moderne 3D-Drucktechnologien sowie deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Neben einer fundierten theoretischen Einführung erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden: Sie erstellten eigene CAD-Modelle und durchliefen die notwendigen Schritte zur Vorbereitung und Umsetzung im 3D-Druck. Dabei wurden auch zentrale Aspekte wie Datenaufbereitung, geeignete Druckparameter sowie typische Fehlerquellen praxisnah behandelt. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die nachhaltige Unterstützung des Gymnasiums: Um die erworbenen Kenntnisse langfristig im Unterricht zu verankern und weiter auszubauen, wurde der Schule ein 3D-Drucker als dauerhafte Leihgabe zur Verfügung gestellt. Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Sprecher des Laborbereichs Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück) betonte die Bedeutung dieser Initiative: „Durch die Leihgabe erhalten die Schülerinnen und Schüler künftig die Möglichkeit, das Gelernte direkt anzuwenden, eigene Projekte umzusetzen und innovative Ideen praktisch zu erproben. Vielleicht berücksichtigen sie diese Erfahrungen auch bei ihrer Studienwahl – beispielsweise im Studiengang Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung an der Hochschule Osnabrück.“ Der MINT-Tag unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule und zeigt, wie praxisorientierte Bildungsangebote junge Menschen frühzeitig für technische und naturwissenschaftliche Berufsfelder begeistern können. März: Technologietag Hein – auch in diesem Jahr ein voller Erfolg! Das „Team Kunststofftechnik“ der Hochschule Osnabrück zusammen mit Alexander Hein, Geschäftsführer des Ingenieurbüro Hein und Organisator der Veranstaltung (2. v.l.), sowie Berit Bartram (1. v.l.); Koordinatorin des Wissens- und Innovationsnetzwerkes Polymertechnik (WIP), Laborbereichssprecher Kunststofftechnik, Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (1. v.r.) (Foto: Hochschule Osnabrück / Pia Lienesch) Der Technologietag Hein am 12.03. bot spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Innovationen der Kunststoffbranche. Fachvorträge sowie zahlreiche Aussteller*innen vermittelten einen umfassenden Überblick über den Stand der Technik. Über 50 Studierende der Studiengänge Industrial Product Design und Kunststofftechnik nutzten im Rahmen einer Exkursion diese Möglichkeit, um sich mit aktuellen Themen der Kunststoffindustrie zu beschäftigen und in den fachlichen Austausch mit Vertreter*innen aus Unternehmen der Praxis zu treten. Darüber hinaus präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem eigenen Stand, der durch den Fachbereich Kunststofftechnik organisiert wurde. Hier bot sich die Gelegenheit, über aktuelle Forschungsaktivitäten ins Gespräch zu kommen und das Netzwerk zwischen Hochschule und Industrie weiter zu stärken. Ein besonderer Dank gilt dem Konstruktionsbüro Hein für die Einladung zur Veranstaltung sowie die Unterstützung bei der Anreise unserer Studierenden. März: Hochschule Osnabrück auf der KUTENO 2026 vertreten Vom 09. bis 11. Juni 2026 wird der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück an der KUTENO – Kunststofftechnik Nord teilnehmen. Die Fachmesse zählt zu den bedeutenden Branchentreffen der kunststoffverarbeitenden Industrie in Norddeutschland und bietet eine zentrale Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen, Forschung und Nachwuchskräften. Wie in den vergangenen Jahren, ist die Hochschule Osnabrück mit einem eigenen Messestand vertreten. Dort werden aktuelle Forschungsprojekte aus der Kunststofftechnik präsentiert und der Dialog mit Industriepartnerinnen und -partnern gezielt gefördert. Ziel ist es, bestehende Kooperationen weiter auszubauen und neue Impulse für gemeinsame Entwicklungen zu setzen. Mit rund 50 Studierenden aus der Kunststofftechnik sowie dem neuen Studiengang „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung“ reist die Hochschule Osnabrück zur Messe. Die Exkursion ermöglicht den Studierenden praxisnahe Einblicke in aktuelle Trends, innovative Materialien und moderne Verarbeitungstechnologien. Ein besonderer Programmpunkt ist erneut der Wettbewerb um die „coolste Innovation“: In Kleingruppen erkunden die Studierenden die Messe, analysieren ausgewählte Exponate und bewerten diese im Hinblick auf Innovationsgrad, Nachhaltigkeit und Anwendungsrelevanz. Mit ihrer Teilnahme an der KUTENO 2026 unterstreicht die Hochschule Osnabrück ihre praxisnahe Lehre sowie die enge Verzahnung von Wissenschaft und Industrie im Bereich der Kunststofftechnik. Weitere Informationen hier Februar: Fachveranstaltung zur neuen EU-Pellet Loss Verordnung Teilnahme an der Veranstaltung zur EU-Pellet Loss Verordnung durch Benjamin Donath (Bild: Hochschule Osnabrück) Fachveranstaltung vom WIP und VCI (Bild: Hochschule Osnabrück) Am 24.02.2026 hatte unser Studierender und Kollege Benjamin Donath die Gelegenheit, an einer Fachveranstaltung von WIP und VCI zur neuen EU-Pellet Loss Verordnung zur Vermeidung von Kunststoffgranulat-Verlusten teilzunehmen. Die Diskussion hat gezeigt: Viele Unternehmen beschäftigen sich aktuell mit der Frage, ob und in welchem Umfang sie von den neuen Anforderungen betroffen sind und welche organisatorischen und technischen Maßnahmen erforderlich werden. Als Hochschule bieten wir Unternehmen gerne an, im Nachgang gemeinsam einen strukturierten Fragebogen durchzugehen, um die unternehmensspezifische Betroffenheit systematisch zu analysieren. Darüber hinaus bieten wir Unterstützung im Bereich Life Cycle Assessment (LCA) an. Ansprechpartner für Rückfragen und Austausch: Benjamin C. J. Donath (Benjamin.Donath@hs-osnabrueck.de) Februar: Einladung Info-Tag Praxisverbund-Studium an der HS Osnabrück Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit laden wir Sie seitens der Laborbereiche „Kunststofftechnik“ und „Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit“ der Hochschule Osnabrück zur Informationsveranstaltung zum Studiengang „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund an der HS Osnabrück“ ein, um über die Vorteile eines Praxisverbund-Studiums für Unternehmen zu informieren. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 24.02.2026 um 14:30 Uhr an der HS Osnabrück (Gebäude SH) statt. Wir möchten Sie umfassend über unser Angebot des Praxisverbund-Studiums im Allgemeinen und insbesondere über die Änderungen und Ergänzungen der Inhalte im Vergleich zum bisherigen Angebot „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)“ informieren, darunter der verstärkte Fokus auf die Themenfelder „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung“. Neben der Vertiefung „Kunststofftechnik“ ist seit dem Wintersemester 2025/2026 dieses Praxisverbund-Studium auch mit der Vertiefung „Metallische Werkstoffe“ möglich. Agendapunkte (vorläufig): · Vorstellung der Laborbereiche · Detaillierte Vorstellung des Studiengangs „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund“ mit den Vertiefungsrichtungen „Kunststofftechnik“ und „Metallische Werkstoffe“ · Erfahrungsbericht aus Unternehmen · Kurzvorstellung: Neuer Mantelstudiengang „Ingenieurwissenschaften“ als Möglichkeit zur Nachwuchsgewinnung · Kurzvorstellung: Projekt „Escape-Room“ Mit der Veranstaltung möchten wir die Chancen, die ein Praxisverbund-Studium bieten kann, vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Dabei heißen wir sowohl die Unternehmen willkommen, die bereits seit langem das Praxisverbund-Studium kennen und nutzen als auch jene, die sich diese Art der Ausbildung zukünftig vorstellen könnten. Im direkten Nachgang laden wir Sie herzlich zu „Bier & Würstchen“ ein. Nutzen sie die Gelegenheit, um mit anderen Unternehmensvertreter*innen in Kontakt zu kommen und uns aus den beiden Laborbereichen der HS Osnabrück besser kennenzulernen. Bitte geben Sie uns bis zum 13.02.2026 eine Rückmeldung, ob Sie dabei sein werden, an: m.susoff@hs-osnabrueck.de Wir freuen uns schon jetzt auf Ihr Kommen! Viele Grüße Prof. Dr. Markus Susoff (Studiengangsbeauftragter) Prof. Dr. Javad Mola (Laborbereichssprecher Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit) Prof. Dr-Ing. Thorsten Krumpholz (Laborbereichssprecher Kunststofftechnik) Januar: Dreifach ausgezeichnet: Studierende der Hochschule Osnabrück werden Bezirks-, Landes- und Bundesbeste Christopher Daldrup, Jonas Kruse und Max Baumtrog haben bei Abschlussprüfungen der Industrie- und Handelskammer Spitzenplätze erreicht (Osnabrück, 29. Januar 2026) Drei Studierende der Hochschule Osnabrück haben in diesem Jahr bei der Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskamme (IHK) ihre Ausbildung im Rahmen ihres ausbildungs- bzw. berufsbegleitenden Studiums mit Auszeichnung abgeschlossen. In ihren jeweiligen Fachrichtungen wurden die Studenten Bezirks-, Landes- und Bundesbeste. Christopher Daldrup, Jonas Kruse und Max Baumtrog studieren Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund. Der ausbildungs- bzw. berufsbegleitend Studiengang verbindet ein ingenieurwissenschaftliches Studium mit einer betrieblichen Ausbildung. Besonders häufig absolvieren Studierende parallel eine Ausbildung zur oder zum Kunststoff- und Kautschuktechnolog*in, daneben bestehen weitere Möglichkeiten etwa im Technischen Produktdesign oder in der Werkstoffprüfung. Studierende mit Bestleistungen in Ausbildung und Studium Christopher Daldrup, Auszubildender bei der Georg Utz GmbH in Schüttdorf, wurde als bester Kunststoff- und Kautschuktechnologe (Fachrichtung Formteile) im IHK-Bezirk Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim ausgezeichnet. Jonas Kruse, der bei der Röchling Industrial SE & Co. KG in Haren (Ems) seine Ausbildung absolviert, erreichte die Bestleistung in Niedersachsen in der Fachrichtung Halbzeuge. Max Baumtrog von der Pöppelmann Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG in Lohne wurde bundesweit als bester Kunststoff- und Kautschuktechnologe (Fachrichtung Formteile) geehrt. Damit ist er nicht nur der erste Auszubildene aus dem Unternehmen Pöppelmann, sondern auch der erste Studierende der Hochschule Osnabrück, der diese Auszeichnung auf nationaler Ebene in diesem Fachbereich erhält. „Alle drei Studierenden zeigen nicht nur in der Ausbildung, sondern auch im Studium herausragende Leistungen. Ihre Erfolge unterstreichen die hohe Qualität des ausbildungs- bzw. berufsbegleitenden Studienangebots der Hochschule Osnabrück, das Ausbildung und akademische Ausbildung nahtlos verbindet“, sagt Prof. Dr-Ing. Thorsten Krumpholz, Professor für Kunststofftechnik, insb. CAE und Faserverbundkunststoffe an der Hochschule Osnabrück. Weitere Informationen Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Hochschule Osnabrück Tel.: +49 541 969 7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Gratulation: Die ausgezeichneten Studierenden mit ihren Lehrenden aus dem Laborbereich Kunststofftechnik (v.l) Prof. Dr. Markus Susoff, Christopher Daldrup, Max Baumtrog, Jonas Kruse, Prof. Dr.-Ing. Cathrin Schröder und Prof. Dr-Ing. Thorsten Krumpholz (Foto: Hochschule Osnabrück). Pressemitteilungen aus dem Jahr 2025 Juni: Hochschule Osnabrück besucht KUTENO 2025 Innovation und Vernetzung in der Kunststofftechnik (Osnabrück, 16.06.2025) Die Hochschule Osnabrück besuchte in diesem Jahr erneut die KUTENO - Kunststofftechnik Nord 2025, eine der führenden Fachmessen für die Kunststoffverarbeitende Industrie im norddeutschen Raum. Die Hochschule Osnabrück nutzte die Messe, um aktuelle Forschungsprojekte aus der Kunststofftechnik zu präsentieren und in den Dialog mit den Industriepartner*innen zu treten, um den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren. Gemeinsam mit dem wip Kunststoffe Netzwerk präsentierte die Hochschule dazu ihre neusten Entwicklungen an einem eigenen Stand. Ein Schwerpunkt der Messe war der Themenblock „Automatisierung & Robotik in der Kunststoffverarbeitung“, moderiert von Prof. Dr.- Ing. Thorsten Krumpholz von der Hochschule Osnabrück. Hier wurden aktuelle Trends und Technologien thematisiert, die die Effizienz und Präzision in der Kunststoffproduktion steigern. Studierenden-Exkursion und Wettbewerb Eine Exkursion von rund 50 Studierenden der Kunststofftechnik am zweiten Messetag setzte gezielt auf Innovation. In Kleingruppen erkundeten die Studierenden die Messe und bewerteten zahlreiche Exponate im Wettbewerb um die, „Coolste Innovation“. Nach intensiver Diskussion fiel die Wahl auf die OSPHIM App, die durch ihren praktischen Nutzen und Innovationsgrad überzeugte. Die Gewinnergruppe – Anna-Lena Kerst, Liam Nobis, Sven Böse, Marten Bünger und Arne Hilge – präsentierte die App mit einer fachlichen fundierten Begründung und zeigte, wie zukunftsfähig Softwarelösungen den Werkzeugbau revolutionieren können Weitere Informationen . Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Hochschule Osnabrück Tel.: +49 541 969 7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Studierende und Lehrende aus dem Bereich Kunststofftechnik der Hochschule besuchten die Messe für Kunststofftechnik (Foto. Hochschule Osnabrück). Die Gewinnergruppe des Wettbewerbs (v.l.): Marten Bünger, Liam Nobis, Sven Böse, Arne Hilge, Anna-Lena Kerst) (Foto. Hochschule Osnabrück). Mai: MINT-Sommerakademie 2025 in der Kunststofftechnik – Schüler*innen drucken eigene Ideen MINT-Sommerakademie 2025 in der Kunststofftechnik – Schüler*innen drucken eigene Ideen Der Fachbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück war auch in diesem Jahr aktiver Teil der MINT-Sommerakademie Osnabrück. Im Rahmen eines Workshops erhielten Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe erste Einblicke in die Welt des 3D-Drucks. Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Professor für Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück, konnten die Teilnehmenden zunächst den Laborbereich erkunden. Ein besonderes Highlight war dabei die Besichtigung eines vollständig 3D-gedruckten Windkanals, der die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten additiver Fertigung auf anschauliche Weise demonstrierte. Angeleitet durch Raoul Houchangnia arbeiteten die Jugendlichen anschließend mit der CAD-Software Fusion 360 und konstruierten eigene 3D-Modelle. Dabei entstanden kreative und vielfältige Objekte, unter anderem eine Gitarre, Fabeltiere und Häuser, die später direkt auf 3D-Druckern produziert wurden. Die fertigen Modelle durften die Teilnehmenden schließlich mit nach Hause nehmen. Neben der technischen Umsetzung stand auch die Nachhaltigkeit im Fokus. Die Jugendlichen erfuhren, wie der 3D-Druck zur Ressourcenschonung beitragen kann, etwa durch die gezielte Herstellung individueller Ersatzteile und eine materialeffiziente Produktion. Die MINT-Sommerakademie Osnabrück ist eine gemeinsame Initiative des Schüler-Forschungszentrums (SFZ) Osnabrück, der Universität und Hochschule Osnabrück sowie zahlreicher Gymnasien aus der Region. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern frühzeitig Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Studiengänge zu ermöglichen und sie für Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT ) zu begeistern. März: Technologietag Hein Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück stellt aus. Studierende lernen Kunststoffindustrie persönlich kennen. In der Brandboxx in Hannover-Langenhagen fand der Technologietag Hein statt. Die Veranstaltung ist eine Plattform zur Darstellung aktueller Entwicklungen und Innovationen in der Kunststoffbranche. Zahlreiche Fachvorträge und Messeaussteller*innen gewähren einen umfassenden Einblick in den Stand der Technik. Niklas Söll, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team von Prof. Krumpholz an der Hochschule Osnabrück, stellte das Forschungsprojekt AMSim vor und erläuterte in einem Fachvortrag die Orthotropie von 3D-gedruckten Bauteilen unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse zur additiven Fertigung. Studierende der Studiengänge Industrial Produkt Design, Kunststofftechnik und Angewandte Werkstoffwissenschaften der Hochschule Osnabrück reisten für die Veranstaltung nach Hannover. Ihre Teilnahme ermöglichte einen intensiven fachlichen Austausch zwischen akademischem Nachwuchs und Industrievertreter*innen. Zusätzlich war ein Stand der Hochschule Osnabrück vertreten, der durch den Fachbereich Kunststofftechnik organisiert wurde und den Dialog zwischen Forschung und Praxis förderte. Das Konstruktionsbüro Hein war Organisator der Veranstaltung und hat die Reise der Studierenden finanziell unterstützt. Das „Team Kunststofftechnik“ der Hochschule Osnabrück zusammen mit Alexander Hein, Geschäftsführer des Ingenieurbüro Hein und Organisator der Veranstaltung (1. v.r.), sowie Berit Bartram (2. v.l.); Koordinatorin des Wissens- und Innovationsnetzwerkes Polymertechnik (WIP), Vorstandsvorsitzender des WIP Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (1. v.r.) und Niklas Söll (3. v.l.), der den Fachvortrag zum 3D-Druck gehalten hat. Marco Schoemaker (5. v.r.) hat die Busfahrt mit den Studierenden organisiert (Foto: Hochschule Osnabrück / Simona Bednarek) Februar: Besuch der 57. Gartenbauwissenschaftliche Tagung am 28.02. und 01.03.2025 in Essen Die 57. Gartenbauwissenschaftliche Tagung der deutschen Gartenwissenschaftlichen Gesellschaft und des Bundesverbands der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur fand dieses Jahr vom 26.02-01.03.2025 in Essen statt – und wir waren dabei. Die Tagung hatte als Hauptthema Sicherung von qualifizierten Arbeitskräften. Vorträge reichten jedoch von Qualität im geschützten Anbau bis hin zu Innovative Ansätze im Gartenbau. Jannis Lüking und Susanna Herrmann aus dem Projekt HYDROFARM@material, ein Kooperationsprojekt zwischen IuI und AuL, stellten auf der Postersession ihr Poster mit dem Titel „HYDROFARM@material Pflanze-Material Interaktion: Richtlinien für einen innovativen und nachhaltigen Materialeinsatz in hydroponischen Produktionssystemen“ vor. Das Poster regte einen intensiven Austausch an rund um die Thematik vom Kunststoffeinsatz in hydroponischen Systemen und die daran verknüpften Anforderungen und Risiken. Susanna Herrmann und Jannis Lüking auf der 57. Gartenbauwissenschaftlichen Tagung (Foto: Hochschule Osnabrück) Pressemitteilungen aus dem Jahr 2024 November: 34. Materials Day an der Hochschule Osnabrück Kunststofftechnik und metallische Werkstoffe im Fokus der Fachtagung Im November fand der 34. Materials Day an der Hochschule Osnabrück statt. Die gemeinsame Veranstaltung der VDI-Arbeitskreise Werkstofftechnik und Kunststofftechnik, des Technologiezentrums TECHNOS und des wip-Kunststoffe (Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik)richtet sich insbesondere an ehemalige, aktuelle und zukünftige Studierende sowie an Partner*innen aus der Kunststoffindustrie. Mehr als 100 Teilnehmende, darunter zahlreiche Fachleute aus Industrie und Forschung sowie interessierte Studierende haben in diesem Jahr teilgenommen und die Fachtagung als Möglichkeit für den Wissensaustausch und die Vernetzung genutzt. Unternehmen haben die Chanche durch verschiedene Formate wie beispielsweise Vorträge direkt mit interessierten Studierenden in Kontakt zu treten. Studierende können auf der anderen Seite nach Angeboten für Bachelor- oder Masterarbeiten oder Jobmöglichkeiten suchen. Die Veranstaltung startete unter der Moderation von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, der die erste Hälfte des Programms leitete. In diesem Abschnitt standen Vorträge aus dem Bereich der Kunststofftechnik im Mittelpunkt. Unter anderem stellte Niklas Söll das Forschungsprojekt AMSim vor, das sich mit innovativen Ansätzen zur Struktursimulation additiv gefertigter Bauteile beschäftigt. Die zweite Hälfte des Materials Day stand moderierte Dr.-Ing. Alexander Giertler, Leiter des VDI-Arbeitskreises Werkstofftechnik. Im Mittelpunkt standen dabei Untersuchungen metallischer Werkstoffe und deren Einsatz in Hightech-Anwendungen. Die Vorträge boten Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und innovative Entwicklungen, die die zentrale Rolle dieser Werkstoffe in der modernen Industrie unterstrichen. Die Verantwortlichen zeigten sich am Ende der Veranstaltung äußerst zufrieden: Der Materials Day habe sich erneut als wertvolle Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Lehre und Praxis bewährt. Ein herzlicher Dank gilt allen Referent*innen und Organisator*innen, deren Engagement maßgeblich zum Erfolg dieser inspirierenden Veranstaltung beigetragen habe, so Krumpholz.Organisiert wird der Materials Day von den Laborbereichen Kunststofftechnik und Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit der Hochschule Osnabrück.Weitere Informationen zu vergangenen und zukünftigen Veranstaltungen sind auf der Webseite der Hochschule Osnabrück zu finden. Organisatoren, Aussteller und Referenten des 34. VDI Materials Day an der Hochschule Osnabrück v.l.n.r.: Marius Adler, Dr.-Ing. Alexander Giertler, Abdullah Alghafri, Michael Überwasser, Niklas Söll, Matthias Kern, Jörg Frahn, Thorsten Krumpholz August: Einladung zum Techniktag an der Hochschule Osnabrück Multisensorik und Computertomographie in der Kunststofftechnik (Osnabrück, 22. August 2024) Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück lädt gemeinsam mit Werth Messtechnik GmbH zum Techniktag rund um die Qualitätssicherung von Kunststoffbauteilen mittels Multisensorik und Computertomographie ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. September, im Innovation Center Osnabrück (ICO) statt. Fachleute und Interessierte erhalten an diesem Tag umfassende Einblicke in die modernen Möglichkeiten der Multisensorik und Computertomographie in der Kunststofftechnik. Besonders hervorgehoben wird die Anwendung der Computertomographie bei der Vollvermessung sowohl in der Erstabmusterung als auch in der Serienproduktion. Mithilfe digitaler Zwillinge der Bauteile wird eine schnelle und gezielte Optimierung des Spritzguss- Werkzeugs und der Prozessparameter ermöglicht. In der Serienproduktion lassen sich schleichende Abweichungen in der Geometrie oder Fehlstellen wie Lunker umfassend erfassen und frühzeitig vermeiden. Bei nicht erwünschten Schadensfällen unterstützt die Computertomographie in Kombination mit weiteren Analysemethoden bei der zügigen und präzisen Ursachenfindung. Der Techniktag bietet den Teilnehmenden auch die Möglichkeit zu erfahren, welche Messtechnik – ob Multisensorik oder Computertomographie – für den jeweiligen Anwendungsfall in der Qualitätssicherung allgemein und speziell in der Kunststofftechnik am besten geeignet ist. Zudem können Besucher*innen ihre eigenen Kunststoffbauteile mitbringen, die dann direkt vor Ort vermessen werden. So erhalten sie einen ersten individuellen Eindruck von dieser innovativen Messtechnik. Die Hochschule Osnabrück verfügt über einen Computertomographen mit zwei Röhren, die sowohl für Übersichtsmessungen als auch für höchste Auflösungen genutzt werden können, um beispielsweise kleinste Fehlstellen oder Fasern zu erkennen. „Der Techniktag ist eine hervorragende Gelegenheit, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Computertomographie in der Kunststofftechnik kennenzulernen und davon zu profitieren. Wir freuen uns auf den Austausch mit unseren Gästen und die Vorstellung unserer neuesten technischen Innovationen“, so Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Sprecher des Laborbereichs Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück. Programm: 09:30 – 09:45 Begrüßung durch den Gastgeber Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Laborbereich Kunststofftechnik, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, Hochschule Osnabrück 09:45 – 10:15 Computertomografie (CT) in der Kunststofftechnik – Vollvermessung für Erstabmusterung, Serie, Schadensfall Henning Korte, Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Laborbereich Kunststofftechnik, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, Hochschule Osnabrück 10:15 – 10:45 Kaffeepause und Austausch 1 0:45 – 11:15 CT-Vermessung des Tellerseparator-Tellers TB AS100E von Hengst Filtration mit dem Werth-TomoScope® XS Martin Kinzler, Teamleiter Qualitätsmanagement Mess- und Prüftechnik, Dr. Klaus Kleinhölter, Team Qualitätsmanagement Mess- und Prüftechnik, Hengst SE, Münster 11:15 – 12:00 Werth Koordinatenmesstechnik mit Multisensorik und CT – Maßstab für schnelle und genaue Messungen Andreas Flechtmann, Vertriebsleiter D/A/CH, Werth Messtechnik GmbH, Gießen 12:30 – 13:15 Mittagspause und Austausch 13:15 – 13:45 Laborrundgang 13:45 – 17:00 Individuelle Beratung unserer Anwender zu Erweiterung und Aufrüstmöglichkeiten von Bestandsgeräten 13:45 – 17:00 Individuelle Testmessungen mit Multisensorik und Computertomografie an Ihren Werkstücken Kontakt und Anmeldung: Für die Anmeldung, Rückfragen oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte gerne per Mail an: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Hochschule Osnabrück Laborbereich Kunststofftechnik Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück Tel.: 0541 969 7132 t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Veranstaltungsort: ICO InnovationsCentrum Osnabrück GmbH Raum: Edison Albert-Einstein-Str. 1 49076 Osnabrück (Foto: Hochschule Osnabrück) Juli: Zwei duale Studentinnen der Hochschule Osnabrück mit dem Günter-Schwank-Preis ausgezeichnet Preisträgerinnen Lilly Möllmann (rechts) und Katharina Lüllmann (mitte), Gratulation vom Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück durch Thorsten Krumpholz (Foto: Pro-K Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme e. V.) Lilly Möllmann und Katharina Lüllmann gehören zu den zehn bundesbesten Absolvent*innen der Ausbildung zur Kunststoff- und Kautschuktechnologen*in. Sie studieren im Rahmen ihrer dualen Ausbildung Kunststofftechnik im Praxisverbund an der Hochschule Osnabrück. Aus über 1.200 Absolvent*innen sind Lilly Möllmann und Katharina Lüllmann zwei der Besten und wurden für ihre Leistung mit dem Günter-Schwank-Preis ausgezeichnet. Im Rahmen ihrer dualen Ausbildung studieren die beiden an der Hochschule Osnabrück den Studiendang „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)“ und machen bei dem Unternehmen Pöppelmann gleichzeitig ihre Ausbildung zur Kunststoff- und Kautschuktechnologenin. Der Günter-Schwank-Preis wird jährlich von der K-Messe, der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV), der Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme (pro-K) und der Fachzeitschrift Kunststoffe verleihen. Seit 2001 werden mit dem Nachwuchspreis jährlich die zehn bundesbesten Absolvent*innen ausgezeichnet. Von Seiten der Hochschule Osnabrück gratulierte Prof. Dr. Thorsten Krumpholz auch im Namen seiner Kolleg*innen aus dem Bereich Kunststofftechnik Prof. Dr. Svea Petersen, Prof. Dr. Cathrin Schröder sowie Prof. Dr. Markus Susoff zu dieser hervorragenden Leistung: „Ich bin wirklich stolz, dass Iso engagierte Studentinnen bei uns im Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück studiert und wir sie auf dem Weg zu diesem großen Erfolg begleiten und unterstützen durften.“ Hintergrund Günter Schwank (* 1. Juni 1931; † 14. August 2019) war ein deutscher Pionier der kunststoffverarbeitenden Industrie. Sein besonderes Augenmerk galt insbesondere der Nachwuchsförderung in der Kunststoffindustrie. In seiner Amtszeit als Präsident des GKV initiierte er 2000, anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Verbandes einen Nachwuchspreis. In Anerkennung und Würdigung seines herausragenden Engagements wurde der Nachwuchspreis 2020 zum Günter-Schwank-Ausbildungspreis umbenannt. Juli: Additive Fertigung als Chance für den Mittelstand Hochschule Osnabrück präsentiert Forschungsprojekt AMSim bei Werkstatt-Gespräch Die Hochschule Osnabrück veranstaltete in Kooperation mit Niedersachsen ADDITIV, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) und der BÖWER GmbHein Werkstatt-Gespräch zum Thema "Additive Fertigung als Chance für den Mittelstand". Das Format bietet interessierten Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über die Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigung zu informieren und auszutauschen. Nach einer Begrüßung durch Andrea Frosch von WIGOS sowie Anja und Stefan Böwer von der BÖWER GmbH folgerten Vorträge verschiedener Referent*innen, eine Podiumsdiskussion mit Expert*innen sowie eine Demonstration von aktuellen 3D-Druck Projekten aus dem Unternehmen BÖWER. Unter den Vortragenden war David Diring, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück. Diring referierte über die aktuellen Untersuchungen und Ergebnisse aus dem laufenden Forschungsprojekt AMSim - Auslegung und Simulation unverstärkter und faserverstärkter Kunststoffbauteile mittels additiver Fertigung. Höhepunkt der Veranstaltung waren eine Podiumsdiskussion mit Stefan Böwer von der BÖWER GmbH, Eduard Siemens von EWOQE GmbH & Co. KG, Nils Pöhler von der JW Verpackungstechnik GmbH aus Georgsmarienhütte und Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, von dem Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. Hierbei wurden unter der leitenden Moderation von Prof. Henning Ahlers von der LZH Laser Akademie GmbH unter anderem Herausforderungen, Anwendungsbereiche und Lösungsansätze in der Praxis des 3D-Drucks thematisiert. Die Gespräche boten den Teilnehmenden wertvolle Einblicke und praxisnahe Informationen darüber, wie additive Fertigung erfolgreich in der Wirtschaft, Industrie und Lehre umgesetzt werden kann. Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (rechts) und Wissenschaftlicher Mitarbeiter David Diring(links) vertraten auf der Veranstaltung die Hochschule Osnabrück und den LaborbereichKunststofftechnik (Bild: Heiko Brinkmann, Vacopro GmbH) Unter der Moderation von Prof. Henning Ahlers beantworten die Experten Fragen rundum die additive Fertigung (von links): Nils Pöhler (JW Verpackungstechnik GmbH); EduardSiemens (EWOQE GmbH & Co. KG); Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (HochschuleOsnabrück); Stefan Böwer (BÖWER GmbH); Prof. Henning Ahlers (LZH Laser AkademieGmbH) (Bild: David Diring, Hochschule Osnabrück) Juni: Innovative Entwicklungen und nachhaltige Lösungen in der Kunststofftechnik Die 25. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus. Im Juni fand die 25. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um Strategien und Zukunftstrends vor allem in den Bereichen Kreislaufführung und Nachhaltigkeit. Weitere Themen waren aktuelle Entwicklungen und Innovationen wie zum Beispiel neue Lehrformate zum einfachen Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit oder Produktionsplanung mittels Virtual Reality. Kreislaufwirtschaft, Mehrwegsysteme und Biokunststoffe Auch nach 25 Jahren zeigte die jährliche Fachtagung das enorme Zukunftspotenzial der Kunststofftechnik auf. In elf Vorträgen stellten Expert*innen den aktuellen Stand der Technologie in ihren Fachgebieten dar. Dr. Alexander Kronimus von Plastics Europe stellt das Zielbild der Kunststofferzeuger für eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft dar. Weiter wurde über allgemeine Herausforderungen bei der Kreislaufführung und Mehrwegsystemen, die End-of-Life Vehicles Directive sowie die PFAS(Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen)-Debatte und deren Auswirkungen auf die Kunststoffverarbeitung und über beständige Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe für Langzeitanwendungen diskutiert. Die begleitende Fachausstellung bot eine gute Plattform für den fachlichen Austausch in den Pausen. Die Tagungsleiter, Prof. Dr. Svea Petersen und Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, freuten sich über das große Interesse an der Veranstaltung. Die etwa 120 Teilnehmenden zeigten sich ausgesprochen zufrieden mit der Auswahl der Themen und der Qualität der Vorträge. Ein Höhepunkt war wie immer der Vorabend der Tagung. In festlichem Rahmen wurde „25 Jahre Kunststofftagung“ gefeiert. Eine spannende Talkrunde mit unterschiedlichen Akteur*innen der Tagung von den Anfängen bis heute sowie der inspirierende Vortrag zum Thema „Entscheiden!“ von dem ehemalige DFB-Schiedsrichter Lutz Wagner lieferten einen hervorragenden Start für den geselligen Abend mit angeregten Diskussionen. Nachfrage nach Fachkräften groß Die Veranstaltung zeigt das große Interesse an der Kunststofftechnik und die Vielfalt der möglichen Tätigkeitsbereiche. Es besteht ein hoher Bedarf an Kunststofftechnik-Fachleuten in der Industrie. Die Hochschule Osnabrück trägt mit den Studiengängen Kunststofftechnik sowie Kunststofftechnik im Praxisverbund dazu bei, Fachkräfte auszubilden, insbesondere in der Region, aber auch weit darüber hinaus. Wer Interesse an einem Ingenieurstudium der Kunststofftechnik mit Bachelorabschluss an der Hochschule Osnabrück hat, kann sich bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben. Für Absolvent*innen einschlägiger Bachelorstudiengänge steht der Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ mit der Vertiefung „Polymerwerkstoffe“ offen. Auch hier ist die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester der 15. Juli. Weitere Informationen zum Studium und zur Bewerbung sind auf der Webseite der Hochschule zu finden. Weitere Informationen Prof. Dr. Thorsten Krumpholz t.krumpholz@hs-osnabrueck.de +49 541 969 17132 Referent*innen der 25. Kunststofftagung und das Professor*innenteam des Laborbereichs Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück freuten sich über das große Interesse der Gäste an den Zukunftsthemen der Branche (Bild: Hochschule Osnabrück / Angela von Brill) Juni: 33. Materials Day an der Hochschule Osnabrück Innovative Impulse und interdisziplinärer Dialog für die Werkstofftechnik (Osnabrück, 25. Juni 2024) An der Hochschule Osnabrück fand der 33. VDI Materials Day als gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Werkstofftechnik und Kunststofftechnik des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), des Technologiezentrums TECHNOS und des wip-Kunststoffe Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik statt. Die Veranstaltung bot für ehemalige, aktuelle und zukünftige Studierende sowie Kooperationspartner*innen der Hochschule Osnabrück eine Plattform, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Werkstofftechnik auszutauschen. Etwa 70 Teilnehmende nahmen am Materials Dayteill.. Spannenden Vorträgen, die aktuelle Themen der Werkstofftechnik beleuchteten und Einblicke in innovative Forschungsergebnisse und industrielle Anwendungen gaben,boten den Teilnehmenden wertvolle Impulse und förderten den interdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie. Zudem bietet die Veranstaltung eine Gelegenheit, um über den Tellerrand hinauszuschauen, neue Kontakte zu knüpfen,, wertvolle Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte zu gewinnen und potenzielle berufliche Perspektiven zu erkunden. Ein herzlicher Dank gilt allen Referent*innen und Organisator*innen, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben. Teilnehmende der Hochschule Osnabrück am Materials Day (Foto: Hochschule Osnabrück) Juni: Polymerchemie auf der IdeenExpo Vom 08. bis zum 16.06.2024 fand die IdeenExpo auf dem Messegelände in Hannover statt. Die Jugendmesse für Technik und Naturwissenschaften läuft ganz nach dem Motto „Mach doch einfach mit“ und bietet den Jugendlichen die Möglichkeit an verschiedenen Stationen die Experimente aus verschiedenen MINT- Berufen durchzuführen. Die Hochschulen in Osnabrück hatten die Gelegenheit die Jugendlichen an zwei Ständen von einem Studium zu begeistern. Mit zwei Exponaten waren wir Teil des Standes in der Halle mit dem Titel „Healthy Planet“. Die Exponate sollten einen Einblick in die Herausforderungen von Kunststoffen in der Medizintechnik bieten. Die Plasma- Behandlung ist ein gutes Beispiel, welche Möglichkeiten mit Kunststoffen besonders in der Medizintechnik bieten. So kritisch Kunststoffe für die junge Generation sind, so waren wir uns hier doch alle einig: Kunststoffe sind in der Medizin nicht wegzudenken und sind in diesem Einsatzgebiet ein Material der Zukunft. Da wir als Laborbereich Teil der Lösung und nicht Teil des Problems sein wollen, beschäftigen wir uns über unterschiedliche Wege mit dem Thema Nachhaltigkeit. Sei es das Thema Design for Recycling oder in diesem Fall die Analyse von Recyclaten, wie hier über die Titration. So haben wir gemeinsam mit den Schüler*innen Kunststoffoberflächen mit Atmosphärendruckplasma verändert und mittels Komplexometrischer Titration den Calcium- Gehalt bestimmt. Neben den vielen spannenden Exponaten, boten Stars wie Nico Santos und Cro ein ganz besonderes Ende einzelner Messetage. Plasma-Behandlung von Kunststoffoberflächen am ersten Messetag (Foto: Hochschule Osnabrück) Besuch von Dr. Andreas Philippi, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachen, an unserem Stand (Foto: Hochschule Osnabrück) Tolle Unterstützung durch unsere Studierenden machte eine erfolgreiche Messe möglich (Foto: Hochschule Osnabrück) Juni: Info-Tag zum dualen Studium Neuer Studiengang im Bereich Kunststofftechnik: Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung (NPV) (Osnabrück, 12. Juni 2024) Die Hochschule Osnabrück aktualisiert ihre dualen Studienangebote und stellte die Änderungen sowie einen neuen Studiengang auf der Informationsveranstaltung „Duales Studium an der HS Osnabrück“ vor. Vertreter*innen von circa 30 Unternehmen aus der Region durfte die Hochschule zur Veranstaltung begrüßen. Die Professor*innen der Studiengänge Kunststofftechnik, Informatik, Werkstofftechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik stellten den Unternehmensvertreter*innen zunächst die möglichen dualen Studienmodelle vor. Der Laborbereich Kunststofftechnik stellte in diesem Zuge das Konzept des neu zu akkreditierenden Studiengangs „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung“ vor. Dieser bietet die Möglichkeit eines Vollzeitstudiums und eines dualen Studiums (NPV). Insbesondere die Schlüsselthemen „Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft“ sowie „Digitalisierung“ werden zukünftig verstärkt ihren Platz im Curriculum des Studiengangs finden. Als langjähriger Partner des früheren Kunststofftechnik im Praxisverbund- Modells, ab 2025 dann NPV, fungiert das Unternehmen Pöppelmann GmbH & Co. KG aus Lohne, das schon seit 20 Jahren aktiv Studierende gemeinsam mit der HS Osnabrück im dualen Studium ausbilden. Reinhold Blömer, Leiter der gewerblichen Ausbildung und des dualen Studiums bei Pöppelmann, konnte durch seine Erfahrung sinnvolle Hinweise aus Unternehmenssicht geben. Besonders zu dem Aspekt Produktentwicklung gab es positives Feedback von Unternehmensseite. Abschließend konnte Prof. Dr. Alexander. Schmehmann als Vizepräsident für Studium und Lehre die gesetzlichen Änderungen aufzeigen und den Weg der Hochschule hin zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit darlegen. Im Nachgang wurden alle Teilnehmer*innen zu kalten Getränken eingeladen, um den informativen Nachmittag in lockerer Atmosphäre bei guten Gesprächen und Sonnenschein ausklingen zu lassen. Tanja Ollermann als Mitarbeiterin des Studiendekanats zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz der regionalen, kunststoffverarbeitenden Industrie. Auch die Organisatoren Prof. Dr. Thorsten Krumpholz als Laborbereichssprecher und Prof. Dr. Markus Susoff als Studiengangsbeauftragter zogen eine durchweg positive Bilanz. „Auf die Unternehmen der Kunststofftechnik ist wie immer Verlass“, sagte Thorsten Krumpholz mit Blick auf das sehr große Interesse und die Teilnehmerzahl aus diesem Bereich. Weitere Informationen zum neuen NPV-Modell erhalten sie bei Prof. Dr. Markus Susoff. BU: Vertreter*innen aus circa 30 Unternehmen nahmen an der Informationsveranstaltung rund um die dualen Angebote der Hochschule teil (Foto: Hochschule Osnabrück). Mai: CampusNight Am 30.05.2024 von 17 bis 20 Uhr fand die CampusNight statt – und der Laborbereich Kunststofftechnik öffnete seine Tore für studieninteressierte Jugendliche. Die neugierigen Schüler*innen konnten ins Studierendenleben hineinschnuppern zum Beispiel im Rahmen von einer Mini-Vorlesung von Prof. Dr. Markus Susoff zum Thema „Wann sind Kunststoffe sinnvoll und wie findet man dies heraus?“. Auch die praktische Anwendung in Form von 3D-Druck sowie der Herstellung von Einkaufschips aus recycelten Flaschendeckeln gab es für die Schüler*innen zu entdecken. Reger Austausch fand auch rund um das Gewinnspiel statt, bei dem die Anzahl von Granulatkörnern in einem Glas geschätzt werden sollten. Auch dabei zeigte sich schon, wie viele verschiedene Ansätze es für diese Frage gibt und wie kreativ die Jugend ist. Am Ende durften wir einen erfolgreichen Abend mit der Krönung von drei stolzen Gewinner*innen abschließen. Vorlesung Thema „Wann sind Kunststoffe sinnvoll und wie findet man dies heraus?“ von Prof. Dr. Markus Susoff (Foto: Hochschule Osnabrück) Versuch Elefantenzahnpasta zog viele Interessierte an (Foto: Hochschule Osnabrück) Gewinner/-innen des Gewinnspiels (Foto: Hochschule Osnabrück Mai: Erfolgreiche Exkursion zur KUTENO 2024 Die Hochschule Osnabrück war in diesem Jahr zum sechsten Mal mit ihrem Laborbereich Kunststofftechnik auf der renommierten Messe Kunststofftechnik Nord (KUTENO) vertreten, die in Rheda-Wiedenbrück stattfand. Die Studierenden aus dem Bereich Kunststofftechnik nutzten die Chance die neuesten Entwicklungen und Innovationen der Branche zu entdecken und besuchten die Messe unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz und Hannelore Schmidt. Ein Highlight dieser Exkursion war ein kreatives Gewinnspiel, bei dem die Studierenden die „beste Innovation der Messe“ finden sollten. Den ersten Platz belegten Pia Linesch und Jonas Döpelheuer mit ihrer Entdeckung eines biobasierten Kunststoffmaterials, das aus Abfallprodukten von Cellulosematerialien hergestellt wird. Diese nachhaltige Innovation hat das Potenzial, einen bedeutenden Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Ein weiterer Höhepunkt war die Moderation des Vortragsblocks zum Thema „Automatisierung in der Kunststoffproduktion“ durch Thorsten Krumpholz. Dieses für die Zukunft äußerst wichtige Thema zog viele Interessierte an. Der Dank geht an die Mitarbeitenden des Laborbereichs Kunststofftechnik und das Organisationsteam der KUTENO, die diese Exkursion ermöglicht haben. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv und viele freuen sich bereits auf den nächsten Besuch. Teilnehmenden der Studierendenexkursion zur KUTENO 2024 zusammen mit Lehrenden des Laborbereiches Kunststofftechnik (Foto: Hochschule Osnabrück) Gewinnner*innen des Gewinnspiels zur "besten Innovation der Messe" Pia Linesch und Jonas Döpelheuer (Foto: Hochschule Osnabrück) Mai: Wissenschaftsshow mit Joachim Hecker bringt Schüler*innen und Unternehmen zusammen Spannend und informativ geht es zu, wenn der Science-Entertainer Joachim Hecker in der Wissenschaftsshow „BAM! BOOM! BANG!“ durch knallige und feurige Experimente zeigt, wie beeindruckend Naturwissenschaften und Technik sein können. Auf Einladung des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse wird er am Dienstag, 4. Juni 2024, im Nordhorner Konzert- und Theatersaal (Ootmarsumer Weg 14) das Publikum mit seiner Show begeistern. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Interessierte darüber hinaus. Kann es Feuer unter Wasser geben? Kann man Muskeln hörbar machen? Wie funktioniert ein menschlicher Stromkreis und warum tragen Astronauten Windeln? Fragen wie diese beantwortet Dipl.-Ing. Joachim Hecker. Als Wissenschafts-Journalist und Science-Entertainer reist er mit seinen Shows um die ganze Welt und produziert mitunter Beiträge für die „Sendung mit der Maus“. Mit seinen Experimenten ermöglicht er Schülerinnen und Schülern, Naturwissenschaften von ihrer spannenden Seite und als mögliches Berufsfeld kennenzulernen. „Wir möchten zeigen, wie vielseitig Wissenschaft und Technik sind und bei den Jugendlichen Interesse für die Kunststoffbranche wecken“, so Thorsten Heilker, Netzwerkmanager des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse. Austausch mit Unternehmen der Kunststoffbranche: Die Show wird begleitet durch Infostände regionaler Unternehmen im Foyer des Konzert- und Theatersaals. Sie informieren über verschiedene Ausbildungsberufe sowie über die guten Perspektiven in der Branche und stehen für Gespräche zur Verfügung. Bereits ab 16 Uhr sind die Türen geöffnet, um schon vor der Show in Kontakt mit den Unternehmen kommen zu können. Weitere Gespräche sind während der Pause möglich. Kunststoffnetzwerk Ems-Achse: Das Kunststoffnetzwerk Ems-Achse ist in der Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim angesiedelt und ermöglicht einen kostenfreien Besuch der Wissenschaftsshow „BAM! BOOM! BANG!“. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 4. Juni 2024 möglich. Alle Informationen und den Link zur Anmeldung finden Interessierte auf www.starke-kunststoffe.de . Anmeldungen von größeren Gruppen oder Schulklassen nimmt das Kunststoffnetzwerk Ems-Achse per E-Mail an kunststoffnetzwerk@grafschaft.de entgegen. Eine weitere Vorstellung findet am Donnerstag, 30. Mai 2024, im Theater an der Blinke in Leer statt. Wissenschafts-Entertainer Joachim Hecker zeigt am 4. Juni 2024 im Nordhorner Konzert- und Theatersaal, wie unterhaltsam und lehrreich Naturwissenschaften sind. (Foto: Volker Hartmann/ FUNKE Foto Services) Wissenschafts-Entertainer Joachim Hecker (Foto: Juliane Bukowski/ Lichtbildpalast) April: Laborbereich Kunststofftechnik beim 7. Kunststoffforum NordWest Einfach machen! So lautete das Motto des 7. Kunststoffforums NordWest am 25.04.2024 ausgerichtet vom DK Kunststoff-Service auf dem Gelände des UNESCO-Welterbens Zollverein in Essen. Im Rahmen der Tagung tauschen sich Experten aus der Wirtschaft und Wissenschaft zu den neusten Entwicklungen und Trends im Kunststoffbereich aus. Die Fachtagung bot spannende Vorträge und Diskussionen zu Themen vom Upcycling von Regranulaten über Hochleistungscompounds, die Wärme leiten wie Metall, bis hin zum ressourcenschonenden Spritzgießen. Bild v.l.n.r: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz und Susanna Herrmann (Foto: Hochschule Osnabrück) April: Girls & Boys Day Ein Handystativ aus recyceltem Kunststoff“ – so lautete das diesjährige Thema in der Kunststofftechnik. Die Mädchen erforschten zunächst in den Laboren für Polymerchemie, welche Kunststoffe sich im gelben Sack befinden und wie man Kunststoffe mit einfachen Hilfsmitteln erkennen kann. Mit den „richtigen“ Kunststoffen ausgestattet, konstruierten sie ihre individuelle Handyhalterung. Diese wurden im Labor für Kunststoffverarbeitung im 3D Druck hergestellt. Vor dem Einsatz wurden die Einzelteile noch im Labor für Kunststoffprüfung auf Herz und Nieren geprüft. Die Mädchen waren sehr interessiert und mit Begeisterung in den Workshops, so die diesjährigen Betreuer*innen Dirk Bröker, Lennart Herwing, Hannelore Schmidt und Ralf Schwegmann. Die Mädchen und Ralf Schwegmann an der handbetriebnen Kniehebelmaschine (Foto: Hochschule Osnabrück) Zusammenbau der Handyhalterung und Kennenlernen von Prof. Dr. Cathrin Schröder (Foto: Hochschule Osnabrück) Beginn des Tages im Labor für Polymerchemie unter der Leitung von Hannelore Schmidt (Foto: Hochschule Osnabrück) April: Hochschule Osnabrück ist Wegbereiter für E-Learning in der beruflichen Weiterbildung (Osnabrück, 22. April 2024) Zwei Jahre haben die Projektpartner intensiv gearbeitet. Jetzt werden die Ergebnisse Stück für Stück sichtbar. Im Projekt ZirPOL haben sich Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Professor für Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück, mit seinem Team aus dem Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule und der E-Learning Pionier Tech2Know vorgenommen, ein neues Kapitel für die berufliche Weiterbildung in der Kunststoffbranche aufzuschlagen. Dabei lautete die Kernfrage des Projektes: Welches Knowhow benötigen Konstrukteur*innen, Entwickler*innen, Projektleitungen und Entscheider*innen zukünftig, um nachhaltige und kreislauffähige Produkte entwickeln zu können? Neue Anforderungen an Fachkräfte durch Kreislaufwirtschaft Der Übergang zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft stellt völlig neue Anforderungen an die Vorgehensweisen und Entscheidungen in den Produktentwicklungsprozessen. Alle beteiligten Personen sind gefordert, sich mit neuen Themen auseinanderzusetzen und neues Wissen aufzubauen. Der steigende Fachkräftemangel verschärft die Herausforderungen. Daher war den Projektpartnern bereits zu Beginn klar, dass nur moderne E-Learning Lernformen in der Lage sind, den wachsenden berufsbegleitenden Weiterbildungsbedarf in der Breite effizient zu decken. Insgesamt vier Abschlussarbeiten hat Stephan Krebeck, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück, im Rahmen des Projektes betreut. Schließlich gelten die bekannten Konstruktionsregeln für die kunststoffgerechte Konstruktion auch weiterhin, es kommen aber neue Regeln hinzu, wodurch die Komplexität in der Entwicklung steigt. Konstrukteur*innen müssen zukünftig die Entsorgung bereits mitdenken und je nach Produkt entscheiden, welche Lösung nachhaltig und gleichzeitig wirtschaftlich ist. Die Methoden zur Bewertung von Nachhaltigkeit, beispielsweise eine Ökobilanzierung, die CO2-Footprint-Berechnung oder Produkt-Zertifizierungen existieren bereits, sind aber den meisten Fachleuten aus der Kunststofftechnik nicht in der nötigen Tiefe bekannt. Bislang war das ein Thema für Spezialist*innen. Zukünftig wird es zu einem Standard-Werkzeug in der Produktentwicklung. Testphase erfolgreich Die Hochschule Osnabrück hat daher eine umfangreiche Sammlung an Inhalten erstellt, die der E-Learning Spezialist Tech2Know nutzt, um insgesamt fünf neue E-Learning Kurse zu erstellen. Die Prototypen- und Pilot-Phase ist bereits erfolgreich abgeschlossen, in der sowohl Studierende als auch ausgewählte Unternehmen die Kurse testen und Feedback an die Projektpartner geben konnten. Dabei lobten alle Testenden die gewählte Lernform als enorm flexibel und damit hocheffizient in den Arbeitsalltag integrierbar und gleichzeitig die mediale Umsetzung als sehr attraktiv und gelungen. Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück nutzt die Projektergebnisse in der Beratung und in bilateralen Projekten mit der Industrie. Auch in die Lehre werden die Ergebnisse einfließen. Detaillierte Informationen zu den neuen Kursen und den geplanten Veröffentlichungsterminen finden Interessierte auf www.tech2know.de . Hintergrund Das Projekt ZirPOL wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Förderprogramms „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)“ gefördert. Weitere Informationen Prof. Dr. Thorsten Krumpholz Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Kunststofftechnik Telefon: 0541 969 7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Die ZirPOL-Projektpartner (v.l.): Dr. Marco Thornagel, Prof. Dr. ThorstenKrumpholz und Stephan Krebeck (Foto: Krebeck). April: Kick-Off Meeting des Projektes HYDROFARM@material Am 16.04.2024 fiel der Startschuss im von der VW-Stiftung zunkunft.niedersachsen geförderten Projekt HYDROFARM@material – Pflanze-Material Interaktion – Richtlinien für einen innovativen und nachhaltigen Materialieneinsatz in hydroponischen Pflanzenproduktionssystemen. Gemeinsam wollen die Arbeitsgruppe Growing Knowledge und der Laborbereich Kunststofftechnik an hochmodernen hydroponischen Pflanzenproduktionssystemen den Einfluss der eingesetzten Kunststoffmaterialien auf den Ertrag und die Qualität der Nahrungspflanzen betrachten. Die Hydroponik als Beispielkultursystem ist ein substratloses Verfahren zur Anzucht von Nahrungs- und Genusspflanzen, welche durch eine Nährlösung versorgt werden. Dazu zusammengefunden haben sich aus der Arbeitsgruppe Growing Knowledge Herr Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Herr Sebastian Deck und Herr Jannis Lüking und aus dem Laborbereich Kunststofftechnik Frau Prof. Dr. Svea Petersen, Herr Marius Behnecke und Frau Susanna Herrmann. Bei einem Rundgang durch das Forschungszentrum „Agrarsysteme der Zukunft“ konnten erste Eindrücke beiderseits gesammelt werden zu den verschiedene bestehende hydroponische Anbausysteme in den Indoorfarmen- und Dachgewächshauseinheiten. Gruppenfoto der Projektbeteiligten im Forschungszentrum „Agrarsysteme der Zukunft“ vor hydroponisch kultiviertem Pfeffer - piper nigrum L. – vlnr: Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Jannis Lüking, Prof. Dr. Svea Petersen und Susanna Herrmann. (Bild: Hochschule Osnabrück / Sebastian Deck) März: Wissensaustausch und Netzwerken bei TKT Kunststofftechnik in Bad Laer Teilnehmer der Mitgliederversammlung des wip-Kunststoffe Netzwerkes (Foto: Alexander Hein) Die Mitgliederversammlung des Wissens- und Innovationsnetzwerkes wip-Kunststoffe fand im März unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, dem Laborbereichsleiter Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück und Vorsitzenden des Netzwerkes, bei der TKT Kunststofftechnik in Bad Laer statt. Die rege Teilnahme der Mitglieder trug zu einem wertvollen Wissensaustausch bei, gerade auch zwischen den anwesenden Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück und den Vertreter*innen der Industrie. Diese Vermittlung innovativer Ideen wurde durch drei Fachvorträge vertieft. Josef Ludwig von der LNP Nanopräzision zeigte durch seinen Vortrag „Auftragsmessung an filigranen Dichtungsteilen aus TPE, oder Silikonen zur Bestimmung der Härte nach Shore- und IRHD-Verfahren, sowie E-Moduln und mehr“ effiziente Ansätze der Qualitätssicherung in der Kunststoffproduktion. Falco Götz von Halocline stellte in seinem Vortrag zukünftige Möglichkeiten vor, wie die Planung der Arbeitsumgebung mittels 3D Industrie-Software in die virtuelle Welt verschoben wird und so schon in einem frühen Stadium der Produktentwicklung effizient durchgeführt, validiert und optimiert werden kann. Die Hochschule Osnabrück präsentierte im dritten Vortrag die Ergebnisse des Projektes AMSim, welches unter anderem durch die Vernetzung der Hochschule Osnabrück mit einigen Industriepartnern und Mitgliedern des wip-Netzwerkes ins Leben gerufen wurde. Referent Niklas Söll präsentierte eine Entwicklungskette mit der Kunststoffbauteile optimal für die additive Fertigung ausgelegt werden können, um eine vorgegebene Belastungssituation standhalten zu können und gleichzeitig die Restriktionen der additiven Fertigungsverfahren berücksichtigen. Den Abschluss dieses Netzwerktreffens stellte eine Betriebsbesichtigung des Gastgebers TKT Kunststoffe dar, bei dem die vollständige Fertigung und Montage des Unternehmens durch den Geschäftsführer Peter Brinkmann vorgestellt werden konnte. März: Informieren, Netzwerken und inspirieren – Studierende besuchen den Technologietag Hein 13 Studierende der Laborbereich Kunststofftechnik aus dem Bachelorstudiengang „Kunststofftechnik“ und dem Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ besuchten den Technologietag Hein. Die Veranstaltung für die kunststoffverarbeitende Industrie legte ihren Fokus auf Produktentwicklung, Formenbau und Produktion in der Kunststoffbranche. Der Technologietag Hein ist eine Plattform für Innovationen, Vorträge und Netzwerkmöglichkeiten. Teil des Programms war außerdem ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmenden Ideen für einen Instagram-Beitrag für die Seite @kunststofftechnik_os entwerfen sollten. Die Gewinner*innen des Wettbewerbs sind die beiden Studierenden Gereon Schmitz und Tingyu Lu. Sie wurden mit ihrer Idee und dem Angebot von TKT Kunststoff-Technik GmbH, eine Betriebsbesichtigung durchzuführen, zu den Sieger*innen gekürt. Als Preis gab es für beide Gewinner*innen ein Jahresabonnement der „K-Zeitung“ Dieses Angebot unterstreicht nicht nur die Kreativität der Studierenden, sondern auch die hohe Wertschätzung seitens der Industrie für die innovative Denkweise junger Talente. Gewinner*innen des Gewinnspiels für den besten Instagram-Beitrag: Tingyu Lu und Gereon Schmitz (Foto: Hochschule Osnabrück). Mitglieder des Laborbereichs Kunststofftechnik und weitere Teilnehmende des Technologietages (v.l.): Tingyu Lu, Gereon Schmitz, Andrej Tempel, Ernst Krüger, Stephan Krebeck, Dario Scherz, Niklas Söll, Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Eric Perniok, Josephine Liebal, Lennart Herwing, Henning Korte, Elisa Abeln, Marco Schoemaker, Berit Bartram und Organisator Alexander Hein (Foto: Simona-Bednarek). März: 3D-Drucker mit Endlosfaserverstärkung für die Hochschule Osnabrück Anisoprint Composer A3 im Laborbereich Kunststofftechnik mit (v.l.n.r.) David Diring, von der Hochschule Osnabrück, Siddharth Yadav von AM Pioneers, Niklas Söll, Annabelle Meyer, Erwin Krist von der Hochschule Osnabrück (Foto: Hochschule Osnabrück). Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück hat einen Anisoprint Composer A3 erhalten, mit dem es möglich ist, endlosfaserverstärkte Kunststoffbauteile mit dem Fused Deposition Modeling (FDM) herzustellen. Möglich wurde die Investition im Rahmen des Projektes „AMSim – Auslegung und Simulation unverstärkter und faserverstärkter Kunststoffbauteile mittels additiver Fertigung“ und durch die Förderung von mehreren Industriepartnern. Der 3D-Drucker arbeitet nach dem FDM-Verfahren, das heißt es wird Kunststofffilament aufgeschmolzen und in einem Endlosstrang schichtweise abgelegt. Gearbeitet wird mit thermoplastischen Kunststoffen, wie zum Beispiel Polyamid (PA) oder Polyethylenterephthalat-Glykol (PET-G). Im Gegensatz zu anderen FDM-Druckern bietet der Anisoprint Composer A3 die Möglichkeit, eine Endlosfaser (z. B. Carbon- oder Basaltfaser) in den Strang einzubringen und mitzudrucken. Dafür wird eine Düse verwendet, in der spezielles Matrixmaterial aufgeschmolzen und in einer Kammer gespeichert wird. Die Endlosfaser wird dann durch diese Kammer geführt und mit dem Matrixmaterial ummantelt. Aus der Düse tritt dann die ummantelte Faser aus, die wie ein unverstärkter Filamentstrang abgelegt werden kann. Dies wird als Co-Extrusion bezeichnet. Eine zweite Düse steht zur Verfügung, um unverstärktes Filament zu drucken, sodass innerhalb eines Bauteils bestimmte Bereiche mit Faser und andere Bereiche ohne Faser gedruckt werden können. So lassen sich Bauteile lastpfadgerecht verstärken, um höhere Festigkeiten 3D-gedruckter Bauteile zu erzielen. Auf dem Druckbett von 460 mm x 297 mm x 210 mm (Breite x Tiefe x Höhe) können diverse Bauteile unterschiedlicher Größe hergestellt werden. Hintergrund Im Projekt AMSim soll eine neuartige, ganzheitliche Auslegungsmethodik entwickeln werden, die eine kunststoff- und fertigungsgerechte Auslegung additiv gefertigter, un- und (endlos-)faserverstärkter thermoplastischer Kunststoffbauteile ermöglicht. Dabei wird neben dem AKF-Verfahren das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) berücksichtigt, dass sich ebenfalls den Extrusionsverfahren zuordnen lässt. Als drittes Verfahren wird das Pulverbettverfahren SLS (Selective Laser Sintern) berücksichtigt. Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Webseite der Hochschule zu finden. Ein herzliches Dankeschön geht an AM Pioneers sowie die folgende Projektpartner des Projektes AMSim: AM Pioneers Deutschland GmbH, Esslingen ARBURG GmbH & Co. KG, Loßburg SIGNATA GmbH, Diepholz Erwin Müller GmbH, Lingen SimpaTec Simulation & Technology Consulting GmbH, Aachen Konstruktionsbüro Hein GmbH, Neustadt am Rübenberge MFD – Kunststofftech GmbH, Neustadt am Rübenberge Februar: Hochschule Osnabrück beim wip-Elastomerforum 2024 Die Organisatoren der Veranstaltung Prof. U. Giese (links) und Prof. Dr. M. L. Susoff (mitte rechts) sowie der Vorstandsvorsitzende des wip e.V. Prof. Dr. T. Krumpholz (rechts) und Vorstandmitglied Dr. J. Lefèvre (mitte links) (Foto: Hochschule Osnabrück) Das wip-Elastomerforum 2024 fand in diesem Jahr unter dem Motto "Knowledge for Future" in den Räumen der Deutschen Bundesstitung Umwelt in Osnabrück stattfand. Expert*innen, Fachkräfte und junge Talente der Elastomer- und Kunststoffbranche tauschten sich über neueste Entwicklungen, Trends und Herausforderungen aus. Die Veranstaltung bot eine Vielzahl von Vorträgen und Diskussionen zu Themen wie Materialentwicklung und Prozessoptimierung. Renommierte Referenten aus Industrie und Forschung lieferten innovative Lösungsansätze. Die Organisatoren Prof. Dr. Ulrich Giese vom Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V. (DIK e. V.) und Prof. Dr. Markus Lothar Susoff von der Hochschule Osnabrück, zeigten sich äußerst zufrieden mit dem regen Austausch zwischen Teilnehmenden und Referierenden. Besonders erfreulich war die Teilnahme von Nachwuchskräften, die das Forum als Plattform zur Wissenserweiterung und Vernetzung nutzten. Januar: Schülerwettbewerb Make@thon: Mit Kunststoffen in die Zukunft?! Wie passen Nachhaltigkeit und Kunststoff zusammen? Mit dieser Frage beschäftigten sich 42 engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim. Auf Initiative des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse nahmen sie an dem Ideenwettbewerb Make@thon teil. Prof. Thorsten Krumpholz von der Hochschule Osnabrück ist Mitglied des Lenkungskreises der Kunststoff-Ems-Achse und hat zusammen mit seinem Team bei der inhaltlichen Planung unterstützt. Eine Woche lang arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen daran, Mythen und Wahrheiten zum Thema Kunststoff und Nachhaltigkeit aufzuarbeiten und richtigzustellen. Unterstützt wurden sie dabei von regionalen kunststoffverarbeiteten Unternehmen, bei denen sie spannende Einblicke in Produktionsbetriebe erhielten. Neben der intensiven Arbeit an ihren Projekten bekamen die Teilnehmenden faszinierende Einblicke aus der Forschung und Wissenschaft durch inspirierende Vorträge von renommierten Persönlichkeiten wie Fionn Ferreira, dem irischen Erfinder und Umweltschützer und Young Ambasssador der Initiative EndPlasticSoup, und vom Europameister im ScienceSlam, Simon McGowan. Die Ideen und Ansätze präsentierten die Teilnehmenden im Rahmen der Abschlussveranstaltung, die bei Röchling Industrial in Haren stattfand. Alle Gruppen waren sich einig: Kunststoffe, insbesondere in technischen Anwendungsbereichen, seien im Alltag unersetzlich und sinnvoll. Insbesondere die gute Recyclingfähigkeit und Langlebigkeit seien Vorteile gegenüber alternativen Materialien. Eine Herausforderung sahen die Jugendlichen im Umgang mit Verpackungsmaterialien. Um diese zu lösen, lieferten die Schülerinnen und Schüler bereits während der Veranstaltung erste Ansätze. So kam die Idee auf, Additive aus altem Frittierfett herzustellen oder eine App für die Sammlung von Flaschen zu entwickeln. Die besten Ideen wurden von einer Jury mit Preisen im Wert von insgesamt 5.000 Euro ausgezeichnet. Die Siegergruppe kommt sogar von der Schule, an der Herr Krumpholz sein Abitur gemacht hat: Das Franziskus Gymnasium in Lingen. Die Gruppe hat Ihre Idee mit Unterstützung des Unternehmens Baerlocher GmbH, Lingen entwickelt. Die Veranstaltung wurde von der Chemiedidaktik der Universität Osnabrück sowie dem Kunststoffnetzwerk Ems-Achse und der rotarischen Initiative EndPlasticSoup vorbereitet. „Der Make@thon "Mit Kunststoffen in die Zukunft?!" war nicht nur ein Erfolg in Bezug auf innovative Ideen und nachhaltige Ansätze, sondern auch eine tolle Plattform für den Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern, Unternehmen und Experten“, betonte Dr. Thorsten Heilker, Netzwerkmanager des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse. Es sind für die Zukunft weitere Ausgaben des Make@thons geplant. Die Firma TKT Kunststofftechnik hat durch ihren Geschäftsführer und guten Partner unseres Laborbereichs, Dr. Peter Brinkmann, bereits großes Interesse an einer Zusammenarbeit geäußert. Außerdem sollen nicht nur die Schulen aus dem Raum Ems-Achse angesprochen werden, sondern auch Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Osnabrück werden herzlich eingeladen. Gruppenfoto aller Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Beteiligten bei der Abschlussveranstaltung bei Röchling (Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG) Siegerfoto der Gruppe vom Franziskus Gymnasium, vlnr: Elias Krüßel, Alexandra Greywe, Sebastian Bonhoff, Adrian Singh, Dr. Thorsten Heilker (Kunststoffnetzwerk), Marja Ritterfeld (EndPlasticSoup), Thilo Nannen (Chemiedidaktik Universität Osnabrück) (Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG) Prof. Krumpholz erläutert Schülern des Franziskusgymnasiums die Möglichkeiten des Studiums Kunststofftechnik an der HS Osnabrück (Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG) Pressemitteilungen aus dem Jahr 2023 November: Professioneller 3D-Drucker für Laborbereich Kunststofftechnik ARBURG freeformer im Laborbereich Kunststofftechnik (von links nach rechts: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Jan Engelmann, Ralf Schwegmann, Annabelle Meyer, Henning Korte, David Diring, Niklas Söll, Tingyu Lu) Der Laborbereich Kunststofftechnik hat einen freeformer der Firma ARBURG GmbH & Co. KG erhalten, mit dem es möglich ist, diverse Materialien mit dem ARBURG-Kunststoff-Freiform-Verfahren (AKF) zu verarbeiten. Möglich wurde die Investition im Rahmen des Projektes AMSim und durch die Förderung von mehreren Industriepartnern. Im Rahmen des Projektes „AMSim – Auslegung und Simulation unverstärkter und faserverstärkter Kunststoffbauteile mittels additiver Fertigung“ hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück einen freeformer der Firma ARBURG GmbH & Co. KG erhalten. Dabei handelt es sich um einen industriellen 3D-Drucker, der nach dem ARBURG-Kunststoff-Freiform-Verfahren (kurz: AKF-Verfahren) arbeitet. Dabei wird handelsübliches Spritzgießgranulat in einer Schnecke aufgeschmolzen und mithilfe einer Austragsdüse mit Piezoaktor tröpfchenförmig auf das Druckbett aufgebracht. Die damit additiv gefertigten Bauteile erreichen eine Festigkeit von bis zu 80 Prozent im Vergleich zu spritzgegossenen Teilen. Damit erzielt das AKF-Verfahren im Vergleich zu anderen additiven Fertigungsverfahren sehr hohe Festigkeiten. Das Gerät des Typs freeformer 300-3X verfügt über einen Bauraum von 234 x 134 x 230 mm (BxTxH) und hat drei Austragsdüsen, die mit unterschiedlichen Materialien bestückt werden können. Da handelsübliche Spritzgießgranulate für das Verfahren verwendet werden können ist die Anzahl der verfügbaren Materialien (Polyamid, Acryl-Butadien-Styrol, Thermoplastische Elastomere, etc.) sehr groß. Das Gerät ermöglicht nicht nur den Druck von Thermoplasten sondern auch von thermoplastischen Elastomeren, sodass 2K-Drucke mit einer Weich- und einer Hartkomponente möglich sind. Im Projekt AMSim soll eine neuartige, ganzheitliche Auslegungsmethodik entwickeln werden, die eine kunststoff- und fertigungsgerechte Auslegung additiv gefertigter, un- und (endlos-)faserverstärkter thermoplastischer Kunststoffbauteile ermöglicht. Dabei wird neben dem AKF-Verfahren das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) berücksichtigt, dass sich ebenfalls den Extrusionsverfahren zuordnen lässt. Als drittes Verfahren wird das Pulverbettverfahren SLS (Selective Laser Sintern) berücksichtigt. Vielen Dank an die folgenden Projektpartner, die das Projekt finanziell sowie mit ihrer Fachexpertise großzügig unterstützen: ARBURG GmbH & Co. KG, Loßburg ZF Friedrichshafen AG, Diepholz SIGNATA GmbH, Diepholz Erwin Müller GmbH, Lingen SimpaTec Simulation & Technology Consulting GmbH, Aachen Konstruktionsbüro Hein GmbH, Neustadt am Rübenberge MFD – Kunststofftech GmbH, Neustadt am Rübenberge Oktober: 2. Platz bei der Projektwoche 2023 für die Studierenden aus der Kunststofftechnik Ursprungsbauteil Bild v.l.n.r.: Henning Korte, Tobias Kriege, Ralf Schwegmann, Jan-Luca Schürmann, Anna-Lena Kerst, Stephan Krebeck, Prof. Dr.-Ing Rainer Bourdon CT-Scan eines gedruckten Entwurfs mit Soll-Ist-Vergleich Auch im Jahr 2023 fand an der Hochschule Osnabrück erneut die Projektwoche, bei welcher 56 Projekte von Studierenden verschiedener Fachrichtungen bearbeitet wurden. Am Freitag, dem 28. Oktober 2023, präsentierten 44 Projektgruppen ihre Ergebnisse auf der Projektmesse. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz führten das Labor für Kunststoffverarbeitung und das Labor für Kunststoff-CAE gemeinsam das Projekt mit dem Titel "DESIGN for RECYCLING - Gestaltung eines nachhaltigen Kunststoffprodukts unter Verwendung von additiver Fertigung und Computertomographie" durch. Die Labormitarbeiter Ralf Schwegmann, Henning Korte und Stephan Krebeck unterstützten die Studierenden bei Fragen und der Handhabung der Laborausstattung. Auf der Projektmesse konnten Anna-Lena Kerst (Kunststofftechnik), Jan Luca Schürmann (Kunststofftechnik) und Tobias Kriege (Fahrzeugtechnik) die Jury von sich und ihren Ergebnissen überzeugen. Die drei Studierenden im 3. Fachsemester hatten sich zum Ziel gesetzt, ein bereits auf dem Markt erhältliches Produkt im Hinblick auf Kreislauffähigkeit und Recycling zu optimieren. Ihre Wahl fiel dabei auf ein Nachtlicht. Dank innovativer Ansätze und ihres Studienwissens gelang es ihnen, Klebe-, Schraub- und unlösbare Steckverbindungen durch Schnappverbindungen zu ersetzen, die sich zerstörungsfrei wieder öffnen lassen. Dabei war es den Studierenden wichtig, die Elektrik der ursprünglichen Lampe weiterzuverwenden und nur eine Kunststoffsorte, anstelle der Zwei im Ursprungsprodukt, zu verwenden. Die Entwürfe wurden im FDM-3D-Druck hergestellt und im Computertomographen auf Maßhaltigkeit untersucht. Das Ergebnis umfasst zwei Designs, wovon eines dem ursprünglichen Produkt nahekommt und das andere eine neue Geometrie aufweist. Durch ihre herausragenden Leistungen gelang es den Studierenden von 44 Ausstellern, den 2. Platz zu belegen, für welchen sie mit einem Preisgeld von 400€ ausgezeichnet wurden. Juni: Hochauflösender Computertomograph (CT) für die Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück Bild v.l.n.r.: Niklas Torbecke (HS OS), Dr.-Ing. Raoul Christoph (Werth Messtechnik GmbH), Annabelle Meyer und Emma Brüggeshemke (beide HS OS), Jelde Toben (Werth Messtechnik GmbH), Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (HS OS). Der im 1. Quartal 2023 über einen Großgeräteantrag beschaffte Computertomograph (CT) wurde im Rahmen der Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik“ erstmals dem Fachpublikum der Kunststoffbranche vorgestellt. In einem vielbeachteten Vortrag konnte Herr B.Sc. Niklas Torbecke, Mitarbeiter im Team von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, dem Publikum die vielfachen Anwendungsmöglichkeiten eines Computertomographen in der Kunststofftechnik eindrucksvoll darstellen. Für das Gelingen des Vortrags waren folgende weitere Autoren verantwortlich: Frau Annabelle Meyer und Frau Brüggeshemke (beide Hochschule Osnabrück), Herr Dr.-Ing. Raoul Christoph (Werth Messtechnik GmbH, Gießen) und Herr Stefan Tux (etis GmbH, Kassel). Mit dem Vortrag einher ging auch das Angebot an die Kunststoffindustrie in zukünftigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten auch unter Berücksichtigung des CT zusammenzuarbeiten. Ein kleiner Auszug der vielfältigen Möglichkeiten, ein CT in der Kunststofftechnik einzusetzen sind unter folgendem Link zusammengefasst. Flyer Selbstverständlich stellen wir auch gerne den Vortrag zur Verfügung, dazu bitte einfach eine kurze Mitteilung an t.krumpholz@hs-osnabrueck.de . Im Rahmen der Fachtagung fand dann auch die offizielle Übergabe des CT durch den Executive Vice President, Dr.-Ing. Raoul Christoph von der Werth Messtechnik GmbH statt (siehe Bild). Laut Auskunft von Werth wurde ein solches Gerät in der Kombination Mikrofokus- und Submikrofokus-Röhre weltweit erst zweimal ausgeliefert. Das Team um Prof. Krumpholz ist stolz, dieses Gerät nun in der Forschung gerne auch gemeinsam mit der Industrie intensiv einzusetzen. Juni: 24. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus Referentinnen und Referenten der 23. Kunststofftagung und das Professorenteam des Laborbereichs Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück freuten sich über das große Interesse der Gäste an den Zukunftsthemen der Branche. (Bild: Hochschule Osnabrück / Angela von Brill) Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft tauschen sich an der Hochschule Osnabrück über innovative Entwicklungen und nachhaltige Lösungen in der Kunststofftechnik aus. Rund 120 Gäste der Fachtagung loben die Themenauswahl sowie die Qualität der Vorträge und des Rahmenprogramms. Am 14.-15. Juni fand die 24. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um Strategien und Zukunftstrends vor allem in den Bereichen Recycling und Nachhaltigkeit. Weitere Themenschwerpunkte waren aktuelle Entwicklungen in der Anwendungstechnik und der Charakterisierung (siehe 24. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus ). Juni: Laborbereich Kunststofftechnik beim wip-Forum Kunststoffpraxis in Hannover Bild: Hochschule Osnabrück (stehend von l.n.r.: Herr Ernst Krüger (Student HS OS); Frau Berit Bartram (WIP), Herr Stephan Krebeck, Frau Marla Ender, Frau Annabelle Meyer (alle wissenschaftliche MitarbeiterInnen HS OS); kniend von l.n.r.: Herr Dr. Jörg Lefèvre (DBU und Tagungsleiter), Frau Katharina Lüllmann (Duale Studentin HS OS), Frau Marie Pesotska (Studentin HS OS), Herr Markus Nolte (Dualer Student HS OS). Am 6. Juni veranstaltete das wip Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik zum ersten Mal erfolgreich das neue Format „wip-Forum Kunststoffpraxis“ unter dem Motto „Erfolgreicher mit Kreislaufführung“. Die Moderation übernahmen Dr. Jörg Lefèvre von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Prof. Dr. Hans-Josef Endres vom Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik (IKK). Weitere Informationen finden Sie hier Laborbereich Kunststofftechnik beim wip-Forum Kunststoffpraxis in Hannover . Mai: VDI – 30. Materials Day an der Hochschule Osnabrück Der „Materials Day“ als gemeinsame Veranstaltung der VDI-Arbeitskreise Werkstofftechnik und Kunststofftechnik, des Technologiezentrums TECHNOS und des wip-Kunststoffe Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik richtet sich besonders an die ehemaligen, aktuellen und zukünftigen Studierenden sowie an die Kooperationspartner der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück (HS OS). Mit über 50 Teilnehmern war der erste der beiden Materials Days 2023 wieder mal sehr gut besucht. Insbesondere die Studierenden nutzen diesen Tag, um sich auch mal über den Tellerrand zu informieren und vielleicht sogar die ersten Kontakte mit Industrievertretern und Ehemaligen zu knüpfen. Dies freute auch den ein oder anderen Industrievertreter. So äußerte sich z.B. Uwe Becker (DK Kunststoff-Service GmbH): „Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht, mit so vielen engagierten und motivierten jungen Menschen zusammen zu sein“. Auch die beiden Verantwortlichen Dr.-Ing. Alexander Giertler (Leiter des VDI Arbeitskreises Werkstofftechnik) und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Laborbereichssprecher Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück) waren sich einig: Das Format „Materials Day“ ist nach wie vor ein Erfolgsmodell. Ein großer Dank geht an dieser Stelle natürlich auch an alle Mitarbeiter der Laborbereiche Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit sowie Kunststofftechnik , die stets so fleißig mit anpacken. Merken Sie sich auch bereits jetzt den nächsten Materials Day am 30.11.2023 vor. Weitere Infos dazu und auch zu den zurückliegenden Veranstaltungen finden Sie hier . Organisatoren, Aussteller und Referenten des 30. VDI Materials Day an der Hochschule Osnabrückv.l.n.r.: Frank Brüning (Jürgen Emptmeyer GmbH, Dr.-Ing. Alexander Giertler (HS OS); 3. Michael Harwarth (Gestamp Chassis Autotech Engineering Deutschland GmbH); Ulrich Meeuw (Schweißtechnische Lehr und Versuchsanstalt Hannover); Timo Münstermann (SAERTEX multiCom GmbH); Alexander Ostendarp (Mitsubishi Chemical Advanced Materials GmbH); Peter Meyer (HS OS); Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (HS OS)Bild: Hochschule Osnabrück, Rainer Peters Mai: Große Resonanz beim Info-Event zum dualen Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ Am 22. Mai hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück über 20 Unternehmen aus der Region zum Infotag „Duales Studium der Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück“ begrüßt. (Foto: Hochschule Osnabrück) Am 22. Mai hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück über 20 Unternehmen aus der Region zum Infotag „Duales Studium der Kunststofftechnik“ begrüßt. Zunächst stellte das Organisationsteam den Studiengang „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ (KPV) vor. Dabei nahmen sie auch die aktuelle Studiengangsentwicklung in den Fokus. Insbesondere die Schlüsselthemen „Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft“ sowie „Digitalisierung“ werden zukünftig verstärkt ihren Platz im Curriculum des Studiengangs finden (siehe Große Resonanz beim Infotag zum dualen Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ ). Mai: Besuch auf der KUTENO 2023 Ernst Krüger, Simon Schüürmann, Lukas Eckl und Andrej Tempel (v.l.n.r.) gewannen das diesjährige studentische Gewinnspiel: Sie fanden die "coolste Innovation" der KUTENO 2023. (Foto: Hochschule Osnabrück) Mehr als 30 Studierende der Hochschule Osnabrück besuchten am 10. Mai mit ihren Lehrenden die Messe Kunststofftechnik Nord (KUTENO). (Foto: Hochschule Osnabrück) Bereits zum fünften Mal hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück als Aussteller an der Messe Kunststofftechnik Nord (KUTENO) teilgenommen. Die Messe fand vom 9. bis 11. Mai in Rheda-Wiedenbrück statt. Wie in den letzten Jahren bekamen auch die Studierenden die Möglichkeit, die Messe zu besuchen. Neben vielen angehenden Kunststoff- und Werkstofftechniker*innen waren auch Studierende aus anderen Studiengängen, wie beispielsweise dem Maschinenbau, dabei. Am 10. Mai haben sich die mehr als 30 Studierenden zusammen mit Prof. Svea Petersen, Hannelore Schmidt und Prof. Thorsten Krumpholz aus dem Laborbereich Kunststofftechnik auf den Weg zur Messe gemacht (siehe Studentische Exkursion zur Messe Kunststofftechnik Nord ). April: Kick-Off Meeting des Niederländisch-Deutschen Interreg VI A Projekts Bei diesem Treffen soll es um eine besonders spannende Gruppe von bakteriell erzeugbaren Biopolymeren gehen. Die genaue Bezeichnung des Polymers ist Polyhyroxyalkanoate (PHA) und lässt sich in der Gruppe der Thermoplaste einordnen. Ein Ziel des grenzüberschreitenden Projektes „EMPHATI“ ist die Entwicklung von nachhaltigen und umweltfreundlichen Produkten auf Basis von PHA/PHA-Blends mit Naturfasern in ausgewählten Anwendungen des Spritzgusses und des 3D-Druckes. Ein weiteres Ziel von „EMPHATI“ ist die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Clusters entlang der PHA-Werkstoffkette, um Akteure miteinander zu vernetzen und einen Wissenstransfer zu ermöglichen. Das Treffen findet am Mittwoch, den 19.04.2023, von 9:30 bis 15:30 Uhr in den Räumlichkeiten der TKT Kunststofftechnik GmbH in Bad Laer statt. Es gibt viele spannende Vortragsthemen, unter anderem ein Vortrag zur „Nachhaltigen Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück“, welcher von Herrn Prof. Dr. Thorsten Krumpholz gehalten wird und zum Abschluss des Kick-Off Meetings gibt es die Möglichkeit zum Networking. Weitere Vortragsthemen und Information für die Anmeldung sind auf dem Flyer zu finden. Das Projektteam freut sich auf Ihre Teilnahme. Februar: Internationaler Innovationspreis für Forschungsteam der Hochschule Osnabrück Das Forschungsteam der Hochschule Osnabrück freut sich über den begehrten internationalen Innovationspreis: (von links:) David Diring, Philipp Land und Projektleiter Prof. Dr. Thorsten Krumpholz. (Bild: Hochschule Osnabrück / Erik Perniok) Forscher der Hochschule Osnabrück entwickeln eine neuartige Technologie, mit der die Festigkeit von Bauteilen verdoppelt werden kann. Dafür erhielten sie einen Automotive Award der Internationalen Gesellschaft für Kunststofftechnik (siehe Internationaler Innovationspreis für Forschungsteam der Hochschule Osnabrück ). Pressemitteilungen aus dem Jahr 2022 Dezember: SLA-Drucker für den Laborbereich Kunststofftechnik Außenansicht des SLA-Druckers(Quelle: Hochschule Osnabrück, Stephan Krebeck) Druckkammer des SLA-Druckers(Quelle: Hochschule Osnabrück, Stephan Krebeck) Dank einer sehr großzügigen Spende des Unternehmers Anton Abel (Geschäftsführer der LMB-Kunststofftechnik GmbH, Leer ) ist das Labor für Kunststoff-CAE der Hochschule Osnabrück seit neustem im Besitz eines Stereolithographie (SLA) Druckers. Bei dem SLA-Drucker handelt es sich um den Moai 200 Laser Drucker der Marke Peopoly mit einem Druckvolumen von 200 x 200 x 250 mm³. Dieser Drucker arbeitet mit einem hochauflösenden Laser-/Galvo-System und durch die passende Software kann der Druckauftrag im Vorfeld optimal abgestimmt werden. Wir bedanken uns recht herzlich bei und Herrn Anton Abel und dem gesamten Unternehmen LMB-Kunststofftechnik für die großzügige Spende. Weitere technische Daten : Druckvolumen: 200 x 200 x 250 mm³ Festkörperlaser: 150 mW, 405 nm Laserspotgröße: 70 μm Software: Peopoly Asura Beheizte Druckkammer September: Netzwerktreffen der Kunststoff-Lehrenden Professor*innen des Netzwerktreffens (Quelle: Hochschule Osnabrück, Prof. Susoff) Im deutschsprachigen Raum wird die Kunststofftechnik als anspruchsvoll und zugleich als wenig beachtetes Fachgebiet, gemessen an ihrer Relevanz, bezeichnet. Um diesem Gebiet eine Bühne für mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, wurde eine Kooperation von Professorinnen und Professoren aus den Hochschulen der angewandten Wissenschaften und Fachhochschulen des Metiers ins Leben gerufen. Ein erstes Netzwerktreffen und damit ein Anfang, fand Mitte September 2022 am Kunststoff-Institut Lüdenscheid statt (siehe Netzwerktreffen der Kunststoff-Lehrenden ). NEU: Instagramkanal des Laborbereichs Kunststofftechnik Ganz neu ist der Instagramkanal „kunststofftechnik_os“, auf dem Studierende über aktuelle Events und Entwicklungen in der Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück berichten. Es ist ein junger Kanal, von Studierenden für Studierende und Studieninteressierte. Die engagierten Betreiber*innen des Kanals freuen sich sehr über viele Follower und Likes. Der Instagramkanal ist hier zu finden. Juli: Laborbereich vom 02. Juli bis 10. Juli auf der IdeenExpo Aktuell ist der Laborbereich Kunststofftechnik vom 02.07-10.07.2022 auf der IdeenExpo in Hannover vertreten. Unter dem Motto „Mach doch einfach!“ findet Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften live auf dem Messegelände in Hannover statt. Wir beteiligen uns daran mit spannenden Experimenten zum Mitmachen und Ausprobieren (siehe Osnabrücker Hochschulen, SFZ und Niedersachen-Technikum auf IdeenExpo ). Juni: 23. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück (Bild: Hochschule Osnabrück / Angela von Brill) Am 14.-15. Juni fand die 23. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um biobasierte Kunststoffe, Recycling und Nachhaltigkeit. Weitere Themenschwerpunkte waren Strategien und Zukunftstrends der Branche sowie aktuelle Entwicklungen in der Anwendungstechnik und der Kunststoffverarbeitung (siehe Smarte und nachhaltige Trends in der Kunststofftechnik ). Mai: Besuch der KUTENO 2022 Der Laborbereich stellte auf der Kunststoffmesse-Nord die Studiengänge Kunststofftechnik sowie Kunststofftechnik im Praxisverbund vor. Auch viele regionale und überregionale Unternehmen der Kunststoffbranche waren mit Ihren Produkten und Dienstleistungen vertreten. Für einen regen Informationsaustausch mit den Unternehmen wurde von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz eine Exkursion organisiert, die von zahlreichen Studierenden angenommen wurde (siehe Laborbereich Kunststofftechnik auf der Kuteno-2022 ). März: WIP-Elastomerforum 2022 - Persönlicher Wissensaustausch beschleunigt die Transformation (Bild: Hochschule Osnabrück) 03.03.2022, Osnabrück – Der Austausch von Fachwissen auf akademischer und industrieller Ebene ist unverzichtbar. Die Transformation hin zu Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität muss schnell gehen und fordert von allen Höchstleistungen. Das WIP-Elastomerforum 2022 in Osnabrück bot die geeignete Plattform, sich endlich wieder persönlich auszutauschen. Die ganze Branche muss sich ständig steigenden Anforderungen an moderne polymere Werkstoffe unter technischen Gesichtspunkten und Aspekten der Nachhaltigkeit stellen. Um hier zu bestehen, ist der Austausch von Fachwissen auf akademischer und industrieller Ebene unverzichtbar. In guter Tradition kamen über 40 Personen aus Wissenschaft und Praxis auf dem WIP-Elastomerforum 2022 in Osnabrück zusammen. „Wir freuen uns sehr, dass das Elastomerforum in Präsenz stattfand. Leider konnten wir aufgrund des Hygienekonzepts nicht allen Interessierten eine Teilnahme ermöglichen. Dies holen wir aber beim nächsten Mal nach!“, so Prof. Dr. Markus Susoff, Professor an der Hochschule Osnabrück und zusammen mit Prof. Dr. Ulrich Giese vom DIK e.V., sowie Prof. Dr. Norbert Vennemann der inhaltliche Leiter des Elastomerforums 2022. Erfahrene Experten aus der Automobilindustrie, der Polymerhersteller, aus mittelständischen Unternehmen und der Wissenschaft diskutierten neben grundlegenden Aspekten aktuelle Entwicklungen von PU-Werkstoffen, zu elektrisch leitenden TPE`s oder Elastomeren und zu Sensorik bis hin zum 3D Druck von hochviskosen kautschukbasierten Formteilen. Selbstverständlich fanden auch Beiträge zum Thema „Recycling von Gummi-Elastomeren“ ihren Platz auf dem Programm. Das WIP-Netzwerk lebt von persönlichen Kontakten, deshalb wurde auch für das Elastomerforum trotz aller Widrigkeiten am Präsenz-Meeting festgehalten. Die lebhaften Diskussionen gaben den Organisatoren recht - Persönlich hat Mehrwert, auch wenn weniger in Summe zusammenkommen konnten. WIP-Kunststoffe lädt alle ein, in 2 Jahren selbst Vorort zu sein. WIP-Kunststoffe: Die Transformation hin zu Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität stellt die Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Wissen muss schnell aus der Wissenschaft in die Praxis umgesetzt werden. Dafür steht der WIP-Kunststoffe e.V. Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik. Dem Netzwerk gehören heute über 50 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus der gesamten Wertschöpfungskette, besser aus dem Wertschöpfungskreis, der Kunststofftechnik an. Der Erfahrungsaustausch, gemeinsamer Wissenszuwachs und Produktentwicklung sowie Problemlösung, stehen ebenso im Mittelpunkt der Arbeit wie die effiziente Partner- und Expertensuche - alles unter dem Motto, gemeinsam schneller zum Erfolg! ( www.wip-kunststoffe.de ) Pressemitteilungen aus dem Jahr 2021 Projektwoche 2021: Studentische Projekte in der Kunststofftechnik Acht Studierende haben aus Polypropylen-Flaschendeckeln Recyclate hergestellt und diese dann im Spritzgießverfahren zu Chips für Einkaufswagen wiederverarbeitet. Ihre Arbeit haben sie filmisch dokumentiert. (Bild: Hochschule Osnabrück) Wie in jedem Jahr fand auch in 2021 an der Hochschule Osnabrück wieder die Projektwoche statt, diesmal vom 1. bis 5. November. Studierendengruppen der Semester 2-5 haben in Projekten aktuelle Themen bearbeitet und abschließend auf der Projektmesse am Freitag der Projektwoche präsentiert. Im Laborbereich Kunststofftechnik wurden vier spannende Projekte durchgeführt. Projekt Recycling im Labor für Kunststoffverarbeitung (Prof. Dr. Rainer Bourdon): Unter dem „Überbegriff Recycling von Kunststoffabfällen“ wurden aus Polypropylen-Flaschendeckeln Recyclate hergestellt und diese dann im Spritzgießverfahren anschließend zu Chips für Einkaufswagen wiederverarbeitet. Das Projektteam bestand aus acht Studierenden. Ziel war die Erstellung von drei kleinen Filmbeiträgen für die Social-Media-Kanäle der Hochschule, um insbesondere bei studieninteressierten Schülerinnen und Schülern das Interesse an der Kunststofftechnik zu wecken. Gerade vor dem Hintergrund von Nachhaltigkeit und neuen Recyclingkonzepten ist der Studiengang Kunststofftechnik eine hervorragende Basis für eine vielseitige interessante berufliche Ingenieurkarriere und gleichzeitig die Möglichkeit zu einer umweltgerechten Gestaltung unserer Zukunft. Projektvideo Zartschmelzend – Die Rheologie von Schokolade (Prof. Dr. Markus Susoff): Das Fließverhalten von Schokolade und Schokocremes wurde mittels rheologischer Messungen untersucht. Dabei war von besonderem Interesse, inwieweit sich unterschiedliche Schokoladenarten (klassisch, vegan, weiß, selbstgemacht) oder Schokocremes in ihrem Fließverhalten unterscheiden. Ein Ziel des Projekts war auch die Korrelation zwischen dem subjektiven Empfinden beim Schmelzen von Schokolade im Mund und den objektiven Messergebnissen. Während der Präsentation auf der Projektwoche konnte dann auch jeder und jede Besucher*in verschiedene Schokoladen probieren und mit den gezeigten Messkurven abgleichen. Das für die Kunststofftechnik so wichtige Gebiet der Rheologie konnte somit auf eine besondere Art den Studierenden nähergebracht werden. Die Projektgruppe freute sich besonders über den vierten Platz unter allen Projekten. Mountainbike-Lenker aus naturfaserverstärktem Kunststoff (Prof. Dr. Thorsten Krumpholz) Ziel dieser Projektgruppe war die Konstruktion und Herstellung eines ultraleichten und hochfesten Fahrradlenkers für Mountainbikes. Das dabei verwendete Material bestand aus einem naturfaserverstärkten Kunststoff. Erster Schritt war die Entwicklung und Konstruktion des beanspruchungsgerechten Designs unter Verwendung entsprechender CAD-/CAE-Software. Die erforderlichen Formen zur Herstellung des Lenkers wurden daraufhin mittels 3D-Druck, also additiv gefertigt. Das Endprodukt zeichnete sich durch hervorragende Festigkeit und Steifigkeit bei minimalem Gewicht aus. Exkursion zum Thema Recycling (Prof. Dr. Svea Petersen) Wir alle sortieren den Müll. Was aber passiert mit dem Plastik nach dem gelben Sack? In Exkursionen und im Gespräch mit unterschiedlichen Unternehmen in den Bereichen Abfallentsorgung, Abfallsortierung, Recycling und Kunststoffverarbeitung haben sich die Studierenden in diesem Projekt mit dem Weg des Plastikmülls beschäftigt. Besonders beeindruckend fanden die Studierenden die Exkursionen zur Leichtverpackungssortieranlage der Firma Remondis in Erftstadt und zum Lippe-Werk, in dem unter anderem der sortierte Plastikmüll zu Regranulat verarbeitet wird. Mit Recyclatverarbeitern wurden Chancen und Herausforderungen des derzeitigen Recyclingmarkts sowie alternative Lösungsansätze interdisziplinär diskutiert. Jetzt noch für ein Studium an der Hochschule Osnabrück bewerben Für einige Bachelor- und Masterstudiengänge ist eine Bewerbung noch bis zum 20. September möglich. (Osnabrück, 18. August 2021) Studieninteressierte haben noch bis zum 20. September die Möglichkeit, sich für einige Bachelor- und Masterstudiengänge an der Hochschule zu bewerben. Die verlängerte Bewerbungsfrist gilt für einige ingenieurwissenschaftliche Studiengänge, wie beispielsweise Maschinenbau, Kunststofftechnik oder Werkstofftechnik. Auch für Informatik, Volkswirtschaftslehre sowie Landschaftsbau ist das Bewerbungsportal noch geöffnet. Für einige Masterstudiengänge, wie zum Beispiel Wirtschaftsingenieurwesen oder Management und Technik, endet die Bewerbungsfrist ebenfalls erst am 20. September. Eine Übersicht aller Studiengänge mit verlängerter Bewerbungsfrist sowie das Online-Bewerbungsportal der Hochschule finden Interessierte auf der Bewerbungswebseite unter www.hs-osnabrueck.de/bewerbung . Das Wintersemester startet am 4. Oktober und wird aktuell als Präsenzsemester unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygienestandards geplant. Individuelle Studienberatung für Studieninteressierte Individuelle Fragen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung sowie zum Bewerbungsverfahren werden telefonisch unter 0541 969-7100 oder per E-Mail unter beantwortet. Die Zentrale Studienberatung berät zudem per Videokonferenz oder telefonisch rund um das Thema Studienwahl. Weitere Informationen erhalten Sie dazu unter www.zsb-os.de . Weitere Information: ServiceDesk der Hochschule Osnabrück Telefon: 0541 969-7100 E-Mail: Von: Ihr Ziel: Weiterentwicklung von Kunststoffen zu Gunsten der Umwelt Nele Zerhusen, Absolventin der Hochschule Osnabrück, erhielt den Preis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft für herausragende Abschlussarbeiten. „Ich möchte dazu beitragen, Recycling und Kreislaufwirtschaft voranzubringen“, sagt Nele Zerhusen. Die Absolventin der Hochschule Osnabrück hat jetzt für ihre Abschlussarbeit den diesjährigen Preis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft erhalten. Darin vergleicht sie zwei Messmethoden für Kunststoffproben. „Die klassische Computertomographie misst Proben mit Röntgenstrahlung. Die neue Technologie des STRIPP-Sensors misst diese Proben mit ultrakurzen Pulsen im Terahertz-Bereich, also zwischen Mikrowellen und Infrarotstrahlung“, erklärt die 24-Jährige. Welche Vorteile bietet diese neuartige Messtechnologie für den Kunststoffverarbeiter Pöppelmann und wo kann sie am besten eingesetzt werden? – Diese Frage hat Zerhusen in ihrer Bachelorarbeit untersucht, betreut von Prof. Dr. Norbert Vennemann und Manfred Bremer, Diplomingenieur beim Familienunternehmen mit Sitz in Lohne. „Besonders interessant an dem Thema war und ist bis heute, dass es sich um eine Neuentwicklung handelt“, so die ausgezeichnete Absolventin. Auch nach dem Bachelorabschluss ist sie sowohl der Hochschule Osnabrück als auch dem Unternehmen in ihrem Heimatort treu geblieben. Sie nahm das Masterstudium der „Angewandten Werkstoffwissenschaften“ auf und arbeitet zugleich in Teilzeit im Labor bei Pöpplemann. Aktuell schreibt sie ihre Masterarbeit, daraus resultieren ihre aktuellen Aufgaben beim Kunststoffverarbeiter: Sie beschäftigt sich mit Materialentwicklung und -analyse und untersucht Bauteile. „Am meisten interessiert mich das Material aus der Kreislaufwirtschaft: Ich möchte dazu betragen, Recycling und Kreislaufwirtschaft bei Pöppelmann voranzubringen“, so die erfolgreiche Studentin. Was ist für sie das Spannende an der Kreislaufwirtschaft? – Nele Zerhusen muss nicht lange überlegen: „Verschiedenste Materialien aus dem gelben Sack werden zusammen recycelt und weisen ganz unterschiedliche Eigenschaften auf, die es noch zu erforschen gibt. Ich glaube, dass es sich beim Thema Kreislaufwirtschaft um die Zukunft der Kunststofftechnik handelt. Das Ziel ist, dass immer mehr Kunststoff wiederverwertet wird und auf diese Weise Treibhausgase und Abfall reduziert werden können.“ Schon im Abitur hat sich die heutige Masterstudentin für die Naturwissenschaften interessiert, besonders für Chemie. Nach ihrem Praktikum in einem Labor für Kunststoffprüfung machte ein Freund sie auf seinen Studiengang aufmerksam: Kunststofftechnik im Praxisverbund an der Hochschule Osnabrück. Nele Zerhusen nahm das duale Studium auf und hat es nicht bereut: „Gut geeignet ist der Studiengang für alle, die sich für Naturwissenschaften und ingenieurwissenschaftliches Arbeiten interessieren. Es wäre schön, wenn der Studiengang im Zuge des zunehmenden Umweltbewusstseins mehr Interesse bekommt. Denn gerade wegen der Kritik am Kunststoff sollten sich mehr Menschen mit Kreislaufwirtschaft oder auch mit der Weiterentwicklung von Kunststoffen zu Gunsten der Umwelt zu beschäftigen.“ Ihren Preis nahm die erfolgreiche Absolventin vor wenigen Tagen auf der diesjährigen Kunststofftagung der Hochschule Osnabrück entgegen. Neben ihr wurden zwei jetzige duale Studierende der Kunststofftechnik ausgezeichnet: Tina Kuhn und Niklas Heilemann. Sie haben vor Kurzem ihre Ausbildung in der Verfahrensmechanik als Landesbeste in Nordrhein-Westfalen beendet. Noch bis zum 31. Juli können sich Interessierte für das Studium der Kunststofftechnik bzw. der „Kunststofftechnik im Praxisverbund (dual)“ bewerben. Bewerbungen für den Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ können bis 15. Juli online eingereicht werden. Informationen stehen unter www.hs-osnabrueck.de – Studium sowie www.hs-osnabrueck.de/studienorientierung-iui/ bereit. Kontakt für die Medien: Kunststofftechnik, Kunststofftechnik im Praxisverbund: Prof. Dr. Rainer Bourdon, Studiengangsbeauftragter Tel.: 0541 969-2186 E-Mail: Angewandte Werkstoffwissenschaften: Prof. Dr. Svea Petersen, Studiengangsbeauftragte Tel.: 0541 969 3182 E-Mail: Von: 22. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück: Kreislaufwirtschaft und Additive Fertigung im Fokus Kreislaufwirtschaft und Additive Fertigung für Kunststoffe: Das sind die Themen der diesjährigen digitalen Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik“ an der Hochschule Osnabrück. Seit über zwei Jahrzehnten freut sich der Veranstalter, Laborbereich Kunststofftechnik, über großes Interesse des Fachpublikums. Die Kombination der Vorträge aus der Praxis und der Fachausstellung neuester Produkte hat sich seit über zwei Jahrzehnten bewährt. Daran hält auch das diesjährige Organisationsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz und Prof. Dr. Svea Petersen fest – auch wenn diese Tagung im Online-Format stattfindet. Kreislaufwirtschaft als Nachhaltigkeitsstrategie „Kreislaufwirtschaft ist Eine der wichtigsten Nachhaltigkeitsstrategien für Kunststoffe“, sagt Thorsten Krumpholz. Die Herausforderung bestehe darin, die einzelnen Kreisläufe durch das Einbinden aller Partner zu schließen und dabei die Qualität der Kunststoffe auf dem notwendigen hohen Niveau zu halten. „Hier gibt es schon viele gute Beispiele, vor allem auch bei den innovativen kleinen und mittleren Verarbeitern der Kunststoffbranche“, so der Professor für Kunststofftechnik. Er freut sich, dass sechs renommierte Fachleute aus Deutschland und Japan als Ideengeber ihre Best-Practice-Beispiele präsentieren. Additive Fertigung als Wachstumstreiber „Die additive Fertigung von Kunststoffbauteilen gerät aufgrund ihrer konstruktiven und fertigungsbedingten Vorteilen immer mehr in den Fokus von Wissenschaft und Industrie“, weiß Svea Petersen. Die Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien nennt beeindruckende Zahlen: „Für das Jahr 2025 wird ein jährliches Marktwachstum der additiven Fertigung auf rund 24 Prozent geschätzt und ihr Gesamtvolumen – auf etwa 4,5 Milliarden US-Dollar.“ Somit sei sie einer der größten Wachstumstreiber der Kunststoffverarbeitung in der aktuellen Zeit. Namhafte Player der Szene präsentieren auf der Kunststofftagung den aktuellen Stand der Technik und die Richtungen für die Zukunft. Kombiveranstaltung mit dem Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymere Gemeinsam mit dem Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymere (WIP) findet an zwei aufeinander folgenden Tagen (16. und 17. Juni) eine Kombiveranstaltung inklusive der Abendveranstaltung statt, die sich beide mit den oben genannten Themen befassen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich in kurzer Zeit und mit erheblichem Rabatt über den aktuellen Stand der Technik und deren Zukunftsperspektiven zu informieren. Das Programm sowie die Informationen zur Anmeldung und Fachausstellung stehen online bereit. Studium der Kunststofftechnik: Bewerbung bis Mitte bzw. Ende Juli möglich Wer sich für das extrem vielseitige Berufsfeld der Kunststofftechnik interessiert, kann sich für einen Studienplatz an der Hochschule Osnabrück bewerben. Zur Auswahl stehen die Bachelor-Studiengänge Kunststofftechnik, Kunststofftechnik im Praxisverbund (dual), Werkstofftechnik sowie der Masterstudiengang Angewandte Werkstoffwissenschaften. Die Bewerbungsfrist für die Bachelor-Studiengänge ist der 31. Juli, für den Master-Studiengang – der 15. Juli. Alle wichtigen Informationen zum Studium und zur Bewerbung Von: Nach der Berufsschule Kunststofftechnik studieren Infoveranstaltungen des Laborbereichs Kunststofftechnik für die BBS Brinkstraße in Osnabrück und die Berufsbildende Schule in Nordhorn Am 15. Februar und 09. März fanden Infoveranstaltungen für interessierte Berufsschülerinnen und Berufsschüler der BBS Brinkstraße in Osnabrück und der Berufsbildenden Schule in Nordhorn. Die Veranstaltungen boten allen Interessierten die Möglichkeit, im Onlineformat Fragen zum Studium und zu den anschließenden Berufsmöglichkeiten stellen. Die Schülerinnen und Schüler befinden sich im dritten Lehrjahr und stehen somit kurz vor der Abschlussprüfung. Mit Stefan Krebeck nahm auch ein Masterstudent der Kunststofftechnik teil, um Fragen aus der Sicht der Studierenden zu beantworten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gaben die Professorin Svea Petersen sowie die Professoren Thorsten Krumpholz und Rainer Bourdon einen Überblick über die Studienmöglichkeiten in der Kunststofftechnik. Die Hochschule bietet ihren Studierenden ein durchweg praxisorientiertes Studium, um sie optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Auch die Möglichkeit eines Auslandaufenthaltes an einer der vielen Partneruniversitäten der Hochschule Osnabrück steht den Studierenden offen. „Das Besondere am Studiengang ist die familiäre Atmosphäre“, berichtete Stefan Krebeck: "Durch die kleinen Gruppen lernt man sich schnell kennen, und die Lehrenden können so individuell auf die Fragen der Studierenden eingehen", so der Student der Angewandten Werkstoffwissenschaften. Von: März 2021: Zwei duale Studierende der Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück als Landesbeste ausgezeichnet Studiengangsleiter Prof. Rainer Bourdon (links) und Laborbereichssprecher Prof. Thorsten Krumpholz (rechts) gratulieren Niklas Heilemann und Tina Kuhn zu ihrer Auszeichnung. (Bild: Hochschule Osnabrück / Dirk Bröker) Gleich zwei duale Studierende der „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ an der Hochschule Osnabrück beenden ihre studienbegleitende Ausbildung in nordrhein-westfälischen Unternehmen als Landesbeste. Gleich zwei duale Studierende der „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ an der Hochschule Osnabrück erzielten jetzt einen großen Erfolg: Tina Kuhn und Niklas Heilemann beendeten ihre Ausbildung in der Verfahrensmechanik als Landesbeste in Nordrhein-Westfalen. Die IHK Nord Westfalen zeichnete die ehemaligen Azubis für die besten Abschlüsse in den Fachrichtungen „Formteile“ beziehungsweise „Halbzeuge“ im gesamten Bundesland aus. Tina Kuhn absolvierte in ihrem dualen Studium eine Ausbildung beim Münsteraner Filterhersteller Hengst Filtration, ihr Kommilitone Niklas Heilemann – beim Unternehmen Bischof + Klein aus Lengerich, dem Spezialisten für flexible Kunststoffverpackungen und technische Folien. Verkürzte Ausbildung mit Bravour bestanden Seit dem Wintersemester 2017 sind die beiden dualen Studierenden an der Hochschule Osnabrück eingeschrieben. Das erste Semester verbrachten sie komplett auf dem Campus. Danach ging es für drei Tage die Woche in die Ausbildungsbetriebe; an den beiden anderen Tagen besuchten sie Vorlesungen und machten Praktika in den Hochschullaboren des Bereichs Kunststofftechnik. Ihre Gesellenprüfungen im Rahmen einer verkürzten Ausbildung haben die beiden Azubis nun mit Bravour bestanden. „Herausfordernd“ und zugleich „toll“: Mix aus Theorie und Praxis im dualen Studium Die Entscheidung für das Studium der „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ an der Hochschule Osnabrück würden sie jederzeit wieder treffen, so die beiden Studierenden. „Die ersten beiden Semester sind eine Herausforderung, danach hat man sich eingefunden,“ sagt Tina Kuhn. Die Abiturientin hat ihren Weg ins Studium über das Niedersachsen-Technikum gefunden: Dieses gemeinsame Programm der niedersächsischen Hochschulen und Unternehmen kombiniert Schnupperstudium mit Industriepraktika und gibt (Fach-)Abiturientinnen so Orientierung in technischen Berufen. Dank der erfolgreichen Teilnahme daran bekam die ehemalige „Technikantin“ ihr erstes Fach schon zu Beginn des Studiums angerechnet. Niklas Heilemann hat vor dem Start seines dualen Studiums bereits eine andere Ausbildung gemacht – zum Industriemechaniker, ebenfalls bei Bischof + Klein. Danach wollte er sich weiterbilden: „Das Tolle am dualen Studium ist der Mix aus Theorie und Praxis – viele theoretische Inhalte lassen sich direkt mit der Anwendung verknüpfen“, so der 24-Jährige aus Hörstel-Riesenbeck in Nordrhein-Westfalen. Herausragende Leistungen – in der Ausbildung wie im Studium Prof. Thorsten Krumpholz, Sprecher des Laborbereichs Kunststofftechnik, ist stolz auf die Leistungen von Tina Kuhn und Niklas Heilemann: „Ich freue mich auch, dass wir an der Hochschule einen wichtigen Beitrag zu ihrem herausragenden Erfolg leisten konnten.“ Der Studiengangsleiter Prof. Rainer Bourdon ergänzt: „Bereits jetzt ist absehbar, dass die beiden Studierenden in Kürze einen exzellenten Studienabschluss erzielen werden.“ Niklas Heilemann wird danach in seinem Lehrbetrieb tätig sein. Seine Kommilitonin Tina Kuhn plant im Anschluss ein Masterstudium der „Angewandten Wissenschaften“ an der Hochschule Osnabrück – „natürlich in Richtung Kunststofftechnik“, so die 22-jährige Osnabrückerin. von IuI März 2021: Online-Infomationsveranstaltung für BerufsschülerInnen Am 15.02 und am 09.03. fanden Infoveranstaltungen für interessierte BerufsschülerInnen der BBS Brinkstrasse in Osnabrück und der Berufsbildenden Schule in Nordhorn. Die SchülerInnen hatten die Möglichkeit, im Onlineformat Fragen zum Studium und zu den anschließenden Berufsmöglichkeiten stellen. Die teilnehmenden SchülerInnen sind überwiegend im dritten Lehrjahr und stehen somit kurz vor der Abschlussprüfung. Mit Stefan Krebeck nahm auch ein Masterstudent der Kunststofftechnik teil, um Fragen aus der Sicht der Studierenden zu beantworten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gaben die Professoren Frau Petersen, Herr Krumpholz und Herr Bourdon einen Überblick über die Studienmöglichkeiten in der Kunststofftechnik. Die Hochschule bietet ihren Studierenden ein durchweg praxisorientiertes Studium, um Sie optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Auch die Möglichkeit eines Auslandaufenthaltes an einer der vielen Partneruniversitäten der Hochschule Osnabrück steht den Studierenden offen. „Das Besondere am Studiengang ist die familiäre Atmosphäre. Durch die kleinen Gruppen lernt man sich schnell kennen und die Professoren können individuell auf die Fragen der Studierenden eingehen“ berichtet Stefan Krebeck. von IuI Pressemitteilungen aus dem Jahr 2020 November 2020: Statuskonferenz im Forschungsschwerpunkt LightConnect Der wissenschaftliche Mitarbeiter Philipp Land berichtete von der erfolgreichen Inbetriebnahme der neuen Spritzgussmaschine, die im Juni 2020 an der Hochschule aufgestellt wurde. (Foto: Hochschule Osnabrück / Anne Hesselink) Am 26. November fand an der Hochschule Osnabrück das jährliche Statusseminar des Forschungsprojekts „LightConnect“ statt – corona-bedingt zum ersten Mal im Online-Modus. Die Veranstaltung wurde aus dem Labor für Kunststoffverarbeitung an die Partner übertragen. Nach der Begrüßung gab Prof. Dr. Thorsten Krumpholz einen kurzen Überblick zum Projektstand und stellte die neuen Mitarbeitenden vor: Anne Hesselink, die das Projekt in organisatorischen Belangen unterstützt, und Stefan Kerkenberg, der die Arbeiten von Philipp Land fortführen wird. Anschließend präsentierte das Projektteam die Ergebnisse aus den jeweiligen Teilprojekten. So berichtete Philipp Land von der erfolgreichen Inbetriebnahme der neuen Spritzgussmaschine, die im Juni 2020 an der Hochschule aufgestellt wurde. Die Konstruktion eines Werkzeugs für ein Demonstratorbauteil erfolgte mit Unterstützung des Projektpartners BOGE Elastmetall. Zum Stand des Meetings konnte bereits eine Vielzahl an Demonstratorbauteilen gespritzt werden, an denen umfangreiche Untersuchungen durchgeführt wurden. Die mechanischen Versuche, durchgeführt und ausgewertet von Jan-Marc Tiemann und Alexander Pluznikow, zeigten vielversprechende Ergebnisse: Die mechanischen Eigenschaften und die Betriebsfestigkeit des CFK-Bauteils sind durchaus vergleichbar mit denen der konventionellen Federbeinaufnahme. In einigen Versuchen bewies das Bauteil aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) sogar bessere mechanische Eigenschaften. So ließen sich durch Substitution des konventionellen Aluminiumbauteils rund 30 Prozent an Gewicht einsparen. In der anschließenden Diskussion zeigten sich die Projektpartner sehr zufrieden und beeindruckt von den bisherigen Ergebnissen. Insgesamt blickt das Projektteam auf ein erfolgreiches Jahr zurück, in dem es trotz Corona kaum Verzögerungen gab. Alle Beteiligten freuen sich schon auf das Abschlussjahr 2021. Von Anne Hesselink November 2020: Laborbereich Kunststofftechnik gestaltet die hochschulweite Projektwoche 2020 aktiv mit! Viele Kosmetikartikel enthalten Mikroplastik. Dieses sind oft gar nicht so leicht zu erkennen. (Foto: Hochschule Osnabrück) Die Studierenden haben für das Balanceboard zunächst ein Designkonzept erstellt und es anschließend aus Faserverstärktem Kunststoff selbst hergestellt (Foto:Hochschule Osnabrück) Der Laborbereich Kunststofftechnik beteiligte sich auch dieses Jahr wieder mit insgesamt vier interessanten Themen an der hochschulweiten Projektwoche vom 09.-13. November 2020. Im Labor für CAE und Faserverbundwerkstoffe von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz war das Ziel des Projekts „Entwicklung und Herstellung eines Balanceboards aus Faserverstärkten Kunststoff“ die Konstruktion und Auslegung eines möglichst leichten Balanceboards aus faserverstärktem Kunststoff. Die Studierenden haben unter Berücksichtigung verschiedener Leichtbauaspekte unter Anleitung von Frau Stephanie Hölzen und Herrn Finn Wichelhaus (wiss. Mitarbeiter(in) im Team von Herrn Krumpholz) ein Designkonzept sowie eine belastungsgerechte Konstruktion für zwei verschiedene Varianten entwickelt, welche praktisch im Labor für Faserverbundkunststoffe umgesetzt worden sind. Dabei sind zunächst zwei Werkzeuge gebaut worden, welche die unterschiedlichen Formen der Balanceboards abbilden. Mittels Vakuuminfusion haben die Studierenden dann eine sehr leichte Variante aus Kohlenstofffasern und eine nachhaltigere biobasierte Variante aus Flachsfasern hergestellt und im Anschluss erfolgreich selbst testen können. Das Thema „ Nachhaltigkeit bei Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff im Supermarkt – was geht , was muss , was kann? “ wurde mit Prof. Dr. Rainer Bourdon und Herrn Ralf Schwegmann vom Labor für Kunststoffverarbeitung bearbeitet. Dabei ging es zunächst um eine umfassende Bestandsaufnahme der verwendeten Kunststoffe für Lebensmittelverpackungen und deren Anforderungen. Dies führte dann auch zu einer differenzierten Analyse des Einsatzes von unterschiedlichen Verpackungstypen, wie beispielsweise Mehrschicht- und Verbundfolien. Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema von möglichen Alternativwerkstoffen für Lebensmittelverpackungen wurden Lösungs- und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. In der fakultätsübergreifenden „Projektwerkstatt – WIR in der Gesellschaft“ befassen sich Studierende mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Der Laborbereich Kunststofftechnik war dieses Jahr mit zwei Projekten aus dem Bereich „Nachhaltigkeit“ in dieser Projektwerkstatt vertreten. So entwickelten beispielsweise Studierende aus verschiedensten Fachbereichen in dem Projekt „ Wege aus der Plastikkrise “ mit Prof. Dr. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien, und Frau Hannelore Schmidt Ideen, wie Wege aus der Plastikkrise aussehen können. Was können Verbraucher also tun, um bewusster mit Verpackungsmüll umzugehen? Was muss die Politik regeln, um das Leben plastikfreier zu gestalten? Was gibt es an werkstofflichen Alternativen? Das sind Fragen, mit denen sich die Studierenden dem Weg aus der Plastikkrise näherten. „Für mich ist es total spannend, sich mit dem Thema Plastikmüll stärker zu befassen, dass uns alle im Alltag betrifft und mit dem wir uns mehr beschäftigen sollten“, erzählt Jessica Bernhold, Studentin der Sozialen Arbeit. Das Labor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik stellte im Rahmen der Projektwerkstatt die Frage „ Muss das sein? Kunststoffe in Kosmetik- und Hygieneartikeln “. In der einwöchigen Projektwoche bearbeiteten zehn Studierende zusammen mit Prof. Dr. Markus Susoff und Herrn Dirk Bröker dieses Thema in vielfältiger Weise; so wurden einerseits wissenschaftliche Fakten zu diesem Thema gesammelt und aufgearbeitet, andererseits wurden in einer „Do-it-youself“-Gruppe eine Vielzahl von Kosmetikartikeln, wie beispielsweise ein Duschpeeling oder eine Mascara selbst hergestellt und im Selbstversuch getestet und bewertet. Diese Produkte konnten dann noch punktuell im Labor auf Ihre Eigenschaften untersucht und mit kommerziellen Produkten verglichen werden. von: Fakultät IuI November 2020: Der Laborbereich stellt seine Angebote für die regionale Wirtschaft vor Die Online-Veranstaltung wurde aus dem Technikum des Labors für Kunststoffverarbeitung übertragen. Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz eröffnet das mit insgesamt 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut besuchte Meeting. (Foto: Hochschule Osnabrück) Zusammen mit dem Kunststoffnetzwerk Ems-Achse hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück seine Angebote für die regionale Kunststoff-Industrie dargestellt und für das duale Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)“ in Osnabrück geworben. Die Online-Veranstaltung ist auf großes Interesse der Wirtschaft gestoßen. Unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Laborbereichsleiter Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück) und Dr. Thorsten Heilker (Netzwerkmanager Kunststoffnetzwerk Ems-Achse) wurde die Online-Leistungsshow der Hochschule Osnabrück im Bereich der Kunststofftechnik initiiert. Mit exakt 70 Teilnehmern war die Veranstaltung hervorragend besucht. Die digitale Leistungsshow wurde aus dem Technikum des Labors für Kunststoffverarbeitung übertragen. Nach einer Einführung durch Dr. Thorsten Heilker und Prof. Krumpholz wurde zunächst allgemein der Laborbereich Kunststofftechnik und dann im Detail das duale Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)” vorgestellt. In Osnabrück werden gleichzeitig bis zu 80 Studierende im Bereich Kunststofftechnik ausgebildet. Die KPV-Studierenden streben dabei in den Unternehmen oftmals die Ausbildung als Verfahrensmechaniker oder -mechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik an. Im dualen Studium sind zudem Ausbildungsgänge in weiteren Berufsfeldern möglich, beispielsweise in dem Technischen Produktdesign, der Werkstoffprüfung sowie als Chemielaborantin oder Chemielaborant. Im nächsten Block der Veranstaltung stand die Vorstellung der sechs Labore auf dem Programm: Die Professorin Svea Petersen und ihre Kollegen, Prof. Rainer Bourdon, Prof. Thorsten Krumpholz und Prof. Markus Susoff, berichteten dabei über ihre Forschungstätigkeiten und erörterten Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Industrie in verschiedenen Bereichen: Von der Kunststoffprüfung , -CAE und -verarbeitung über Organische Chemie und Polymerchemie bis hin zu Faserverbundkunststoffen , Oberflächenmodifikation und Polymerphysik. Im Laborbereich Kunststofftechnik sind in den vergangenen Jahren Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einem Volumen von mehr als 4 Mio. Euro bearbeitet worden. Für die Zukunft sind aktuell Projekte mit einem Volumen von über 2,5 Mio. Euro in Planung. Dabei werden die Projekte fast durchgängig auch im Rahmen von Kooperationen mit der Wirtschaft durchgeführt. Auch die umfangreiche gerätetechnische und maschinelle Ausstattung der Labore ist für die regionale Industrie jederzeit nutzbar. Die Veranstaltung wurde abgerundet durch Stimmen der Industrie und aktueller Studierender. Dabei wurde sowohl die Kooperation im Rahmen von Forschungsprojekten als auch das Studium Kunststofftechnik im Praxisverbund gelobt. Die gelungene Kombination aus praktischer Ausbildung und angemessener theoretischer Tiefe für das Verständnis der Kunststoffe ist hier ein wichtiges Markenzeichen. Die kunststofftechnischen Studiengänge der größten Fachhochschule Niedersachsens, insbesondere Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV), sind zur Sicherstellung von qualifiziertem Nachwuchs für die regionale Kunststoffindustrie unverzichtbar. – Darin sind sich Wirtschaft und Wissenschaft einig. Die im Rahmen der Veranstaltung gezeigte Präsentation ist auf Wunsch erhältlich. Weitere Informationen: Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Tel.: 0541 969-7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Von: Fakultät IuI Oktober 2020: Prof. Dr. Svea Petersen ist zu Gast beim Podcast "Hochschulstimmen" Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen spricht im Podcast u.A. über Chemie im Alltag (Foto: Hochschule Osnabrück) Prof. Dr. Svea Petersen ist Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien. Im Podcast "Hochschulstimmen" spricht Sie mit Julia Gravenstein und Prof. Dr. Karsten Morisse darüber wie uns Chemie im Alltag alle betrifft, aber denoch für viele zunächst abschreckend ist und warum wir zwar in einer Kunststoffkrise stecken, aber das Thema aktueller denn je ist. Hören Sie hier die ganze Folge Von : Fakultät IuI August 2020: Dr. Markus Susoff übernimmt die Professur für Polymerphysik und Kunststoffprüfung Prof. Dr. Markus Susoff ist neuer Professor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik an der Hochschule Osnabrück. (Bild: Hochschule Osnabrück) Prof. Dr. rer. nat. Markus Susoff ist neuer Professor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik an der Hochschule Osnabrück und Leiter des gleichnamigen Labors im Laborbereich Kunststofftechnik. Der Nachfolger von Prof. Dr. Norbert Vennemann will die Forschungskompetenz des Labors zielgerichtet erweitern und setzt dabei auf enge Zusammenarbeit mit Unternehmen. Prof. Dr. Markus Susoff, Jahrgang 1978, absolvierte sein Diplomstudium in Physikalischer Chemie an der TU Clausthal, wo er auch im Bereich Polymerphysik 2009 promovierte. Nach einer Post-Doc-Zeit an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften trat er in die BASF Polyurethanes ein. Dort leitete er innerhalb der globalen Polyurethanforschung für mehr als sechs Jahre das Labor für Polymerphysik. Im Anschluss war er als Gruppenleiter Materialwissenschaften für das Pharma- und Medizintechnikunternehmen B. Braun Melsungen in der Sparte Hospital Care mit dem Schwerpunkt auf medizinischen Einmalprodukten aus Kunststoffen aktiv. Arbeitsschwerpunkte seines Labors für Kunststoffprüfung und Polymerphysik liegen im Bereich der elastomeren Materialien, insbesondere der thermoplastischen Elastomere (TPE), und deren Prüfung, Charakterisierung und Erarbeitung von Struktur-Eigenschaftsbeziehungen. Damit knüpft Susoff an die bestehende Kompetenz des Labors an und wird diese weiterführen und zielgerichtet erweitern. Speziell Polyurethane sollen zukünftig eine größere Rolle in Forschung und Lehre einnehmen. „Neben innovativen Materiallösungen für technische Anwendungen werden wir in enger Partnerschaft mit Unternehmen zukünftig auch Aspekte der Kreislaufwirtschaft untersuchen – insbesondere für elastomere Materialien“, so der Osnabrücker Professor. Von Susoffs Expertise und Forschungsaktivitäten werden auch Studierende der Kunststofftechnik und des Masters „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ profitieren. Neben Vorlesungen gehören für sie auch Praktika, Projekte und Abschlussarbeiten im Labor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik zum Studienprogramm. Kontakt: Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Markus Susoff Tel.: 0541 969-2940 E-Mail: m.susoff@hs-osnabrueck.de Von: Fakultät IuI Juli 2020: Neue Spritzgießmaschine von Arburg an der Hochschule in Osnabrück Neue Spritzgießmaschine von Arburg wird nun für Lehre und Forschung im Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück eingesetzt. Darüber freuen sich (von rechts:) Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz; Michael Sperling; M. Sc. Philipp Land; Ralf Schwegmann; Dipl.-Ing. Holger Plegge; Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon. (Foto: Hochschule Osnabrück / Dirk Bröker) Osnabrück, 23.07.2020 Dem Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück steht ab sofort eine weitere Spritzgießmaschine der Firma Arburg aus Loßburg, für Lehr- und Forschungszwecke zur Verfügung. Im Juni übernahmen die beiden Professoren der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Leiter des Laborbereichs Kunststofftechnik) und Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon (Leiter des Labors für Kunststoffverarbeitung) den „Allrounder 570 H“ von den Vertretern des Loßburger Unternehmens Arburg, Dipl.-Ing. Holger Plegge (Gebietsverkaufsleiter) und Michael Sperling (Verkaufsberater). Damit wird die seit Jahren hervorragende Zusammenarbeit zwischen einem der Weltmarktführer für Spritzgießmaschinen und der Hochschule Osnabrück unter optimierten Rahmenbedingungen fortgeführt. In der praxisorientierten Lehre werden die Studierenden direkt an den Maschinen ausgebildet, unter anderem vom Laboringenieur Ralf Schwegmann . Von den Laborpraktika auf dem neuesten Stand der Technik profitieren Studierende des regulären Bachelorstudiengangs Kunststofftechnik und seiner dualen Variante „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ sowie des Masters „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ . „Dies ist ein enormer Vorteil insbesondere für die Kunststoffindustrie der Umgebung, die die direkt in der Praxis einsetzbaren Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück sehr zu schätzten weiß“, betont Krumpholz. Gerade in der aktuellen Lage braucht es gut ausgebildete Köpfe, die zukunftsorientiert denken und sich den Herausforderungen um den Werkstoff Kunststoff stellen. – Darin sind sich Arburg und die Hochschule Osnabrück einig. Die neue Spritzgießmaschine wird neben der Lehre aber auch in der Forschung eingesetzt. Hier ist neben vielen weiteren Themen insbesondere der Hochschul-Forschungsschwerpunkt „Light Connect“ zu nennen. Partner der Kunststoffindustrie, Ems Chemie und Boge Elastmetall, entwickeln zusammen mit Volkswagen und der Hochschule Osnabrück einen Prototyp, um zukünftig besonders hochbelastete Strukturbauteile aus dem Bereich Automotive im Kunststoff-Spritzguss großserientechnisch als Alternative zu Stahl und Aluminium zu realisieren. Dabei spielt das Thema Anisotropie aufgrund der einzusetzenden Faserverstärkung eine erhebliche Rolle. Unter der Leitung von Prof. Krumpholz arbeitet Philipp Land als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit dem Ziel der Promotion in diesem Forschungsschwerpunkt daran, das Verhalten anisotroper Kunststoffe auch simulativ mittels Finite Elemente Methode vorherzusagen – beispielsweise für die Bereiche Crash und Lebensdauer. An einem Demonstrator für Federbeindome konnten hier schon sehr vielversprechende Ergebnisse erzielt werden. Dieser Demonstrator wird aktuell auf der neuen Spritzgießmaschine zur Validierung der Forschungsergebnisse produziert. Weitere Informationen: Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Tel.: 0541 969-7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Februar 2020: Studierende zu Gast bei BOGE - Wie stelle ich einen Flummi her? Teilnehmer der Exkursion zur Firma BOGE in Damme (Foto: BOGE Rubber & Plastics) Osnabrück, 07.02.2020 15 Studierende, die an der Hochschule Osnabrück den Master of Science in den Angewandten Werkstoffwissenschaften (M.Sc.) anstreben, waren am Mittwoch (5. Februar) zu Gast bei der Firma BOGE in Damme. Im Rahmen ihres Praktikums zur Vorlesung „Elastomerwerkstoffe in der Fahrwerktechnik“ präsentierten die Studierenden die Ergebnisse ihrer Arbeit „Herstellung eines Flummis von der Mischungs-Rezeptur über die Industrialisierung bis zur Marketingstrategie“. Zudem hielt Dr. Thomas Wagner vom Unternehmen Kraiburg einen Vortrag zum Thema „Innovative Produkte mit thermoplastischen Elastomeren“. Neben traditionellen Produkten, wie technischen Gummimischungen und Gummi für die Reifenrunderneuerung, stellt Kraiburg eine Vielzahl von Produkten aus Gummi her und gehört zu den führenden Anbietern von Thermoplastischen Elastomere. Abgerundet wurde der Besuch mit einer Unternehmenspräsentation von BOGE und einer Werksführung, die von Ralf Scheibelhut und Dr. Matthias König durchgeführt wurde. Pressemitteilungen aus dem Jahr 2019 Dezember 2019: 25. Materials Day und Statuskonferenz Forschungsschwerpunkt LightConnect V.l.n.r: Dipl.-Ing. (FH) Alexander Giertler (Hochschule Osnabrück); Robin Bappert (RWTH Aachen University, Institut für Eisenhüttenkunde); Heinrich von Lintel (Hochschule Osnabrück); Jan-Marc Tiemann (Hochschule Osnabrück); Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Hochschule Osnabrück); Philipp Land (Hochschule Osnabrück); Alexander Pluznikov (Hochschule Osnabrück); Thomas Graf (Ems Chemie AG, Domat/Ems, CH) Osnabrück, 04.12.2019 Am 21. November 2019 fand der 25. Materials Day als gemeinsame Veranstaltung von VDI, WIP e.V. und TECHNOS e.V. statt. Mehr als 100 Studierende und Fachleuten aus der Industrie und Forschung sowie Technik-Interessierte folgten der Einladung in die KME Academy. Die Verantwortlichen zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Interesse an den diesjährigen Themen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz wurden in dem ersten Teil hauptsächlich Ergebnisse des Forschungsschwerpunktes LightConnect präsentiert. Dipl.-Ing. Alexander Giertler, moderierte als Leiter des VDI Arbeitskreises Werkstofftechnik die Themen Additive Fertigung und Fügetechnik, wobei es sich um Ergebnisse aus Masterarbeiten handelte. Weitere Informationen finden Sie hier . November 2019: Prof. Dr.-Ing. Krumpholz übernimmt den Vorsitz im WIP-Kunststoffe v.l.n.r.: WIP-Vorstand - Wilhelm Korte-Dirxen, Röchling; Prof. Dr. Hans-Josef Endres, Professor am IKK der Leibniz Universität; Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Professor im IuI an der Hochschule Osnabrück und neuer Vorsitzender; Werner Ternka, TPK Kunststofftechnik und stellv. Vorsitzender; Prof. Dr. Norbert Vennemann, Professor i.R. des IuI an der Hochschule Osnabrück und eheml. Vorsitzender; Alexander Hein, Konstruktionsbüro Hein Osnabrück, 26.11.2019 Die Mitgliederversammlung des WIP-Kunststoffe wählte Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz zum neuen Vorsitzenden. Er löst Prof. Dr. Norbert Vennemann ab, der nach sechs Jahren erfolgreicher Arbeit an der Spitze des WIP-Netzwerks in den Ruhestand geht. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden von den Mitgliedern bestätigt. Der Fokus auf die Zirkuläre Wirtschaft wurde noch einmal geschärft. Weitere Informationen finden Sie hier . November 2019: Ankündigung: Fachvortrag zum Thema „Werkzeugsystem mit drehendem Kern“ auf dem International Symposium on Plastics Technology am 10.03.2020 in Aachen Graphische Darstellung des Werkzeuges zum drehenden Kern inklusive der Funktionsweise Osnabrück, 25.11.2019 Im März des kommenden Jahres findet erstmal das International Symposium on Plastics Technology im Vorfeld des 30. IKV-Kolloquiums in Aachen statt. Auf dieser Konferenz werden von Philipp Land und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz unter dem Titel „Targeted manipulation of fibre orientation through relative movement in an injection mould“ aktuelle Forschungsergebnisse zum Werkzeugsystem mit drehendem Kern präsentiert. Auf dem Symposium am 10.03.2020 werden wissenschaftliche Ergebnisse in sechs Sessions zu den thematischen Schwerpunkten Kreislaufwirtschaft, Extrusion, hybride Materialien und additive Fertigung, Spritzgießen, Leichtbautechnologien sowie Simulation und Digitalisierung vorgestellt. Bei Fragen zu dem kommenden Vortrag oder dem Werkzeugsystem mit drehendem Kern können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969 7132 November 2019: Seminar „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ Teilnehmer des Industrieseminars „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 25.11.2019 Auch im Wintersemester 2019 fand in den Monaten September bis November das Industrieseminar „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ statt. Diese jährlich ein- bis zweimal stattfindende Veranstaltung vermittelt an drei Lehrgangsteilen mit jeweils zweieinhalb Tagen in kompakter Form Prozesswissen im Bereich des Spritzgießens. Dazu gehören die Verarbeitungseigenschaften wichtiger thermoplastischer Kunststoffe, Maschinen- und Werkzeugtechnik, mögliche Spritzgießfehler und deren Behebung sowie die komplexen Zusammenhänge der die Formteilqualität beeinflussenden Prozessparameter. Zum Abschluss wird das erlernte Wissen der Teilnehmer in einer schriftlichen Prüfung abgefragt. Das Seminar beinhaltet theoretische Teile sowie praktische Übungsteile an der Spritzgießmaschine und an Prüfgeräten. Zur Zielgruppe gehören Experten aus der Industrie, die mehr über dieses Themenfeld erfahren möchten, z.B. aus Produktion, Qualitätssicherung, Konstruktion, Projektmanagement, aber auch aus Kalkulation und Controlling. Angeboten und durchgeführt wird das Seminar von der Professional School der Hochschule Osnabrück und dem Labor für Kunststoffverarbeitung . Ansprechpartner: Prof. Dr. Bourdon R. Schwegmann November 2019: Internationaler Besuch im Laborbereich Kunststofftechnik Frau Natalia Coppi Manica aus Brasilien und Frau Rawiporn Promsung aus Thailand (Foto: Prof. Dr. rer. nat. habil. Claudia Kummerlöwe) Osnabrück, 21.11.2019 Das Labor für Polymerchemie der Hochschule Osnabrück hat dieses Jahr die Ehre zwei Gaststudentinnen betreuen zu dürfen. Natalia Coppi Manica studiert Chemie in Brasilien und nimmt dieses Semester im internationalen Austauschprogramm UAS7 teil. Rawiporn Promsung kommt aus Thailand und führt im Rahmen ihre Doktorarbeit Forschungsarbeiten unter Betreuung von Prof. Dr. rer. nat. habil. Claudia Kummerlöwe und Prof. Dr. rer. nat. Norbert Vennemann durch. Frau Promsung untersucht eine neue Vernetzungsreaktion für Naturkautschuk-Latex, die es ermöglicht Naturkautschuk schon bei Raumtemperatur zu vulkanisieren. Frau Manica untersucht die thermischen Eigenschaften der von Rawiporn hergestellten Naturkautschukproben. Obwohl beide Studentinnen erst Ende September nach Deutschland gekommen sind, haben sie bereits an vielen Exkursionen teilnehmen dürfen. Dazu zählen unter anderem die Exkursion nach Dresden, die Kunststoff-Messe in Düsseldorf oder die Werksbesichtigung bei Evonik. Damit der interkulturelle Austausch nicht in den Hintergrund gerät, werden viele verschiedene Aktivitäten außerhalb der Hochschule organisiert. Somit hatten die Damen bereits die Möglichkeit auf dem Oktoberfest zu tanzen sowie Berlins bekannteste Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. November 2019: Modernisierung der servohydraulischen Prüfmaschine Servohydraulischen Prüfmaschine der Firma ZwickRoell GmbH & Co. KG (Quelle: https://www.zwickroell.com/de-de/servohydraulische-pruefmaschinen/ha-ermuedungspruefmaschine) Osnabrück, 06.11.2019 Aktuell wird im Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe eine servohydraulische Prüfmaschine der Firma ZwickRoell GmbH & Co. KG modernisiert. Mit der Anlage können Dauerschwingversuche im Lastbereich bis 100 kN durchgeführt werden, die zur Charakterisierung der Werkstoffermüdung unter wechselnder mechanischer Belastung dienen. Üblicherweise werden hierbei Probekörper, ausgehend von deren statischen Festigkeiten, unter zyklischer Belastung bei verschiedenen Lastniveaus geprüft, bis Versagen eintritt oder eine definierte Anzahl an Zyklen durchgelaufen ist. Mit den Prüfergebnissen können Wöhlerkurven erstellt werden, die zur Auslegung und Simulation von zyklisch beanspruchten Bauteilen dienen. Kennwerte können mit dieser Anlage über Zug-, Druck- und Wechsellastversuche ermittelt werden. Folgende Versuche können aktuell mit der servohydraulischen Prüfmaschine durchgeführt werden: Zugprüfungen 3-Punkt-Biegung 4-Punkt-Biegung Prüfungen zur interlaminaren Scherfestigkeit von Composite-Materialien Durch hohen Maximalkräfte eignet sich die Anlage neben Standardversuchen auch für individuelle Komponenten- oder Bauteilversuche. Es wurden beispielsweise im Rahmen eines Forschungsprojektes zu einer Bio-Composites-Bridge bereits Dauerschwingversuche an Verbindungselementen durchgeführt. Zusätzlich zu der Modernisierung der Prüfmaschine wird zeitnah eine Temperierkammer installiert, die Prüfungen im Temperaturbereich von - 40 °C bis 150 °C ermöglicht. Hiermit sollen im Forschungsschwerpunkt LightConnect Dauerschwingversuche bei verschiedenen Temperaturen an einem langkohlefaserverstärkten Polyamid durchgeführt werden. Die Versuche dienen zur Auslegung einer Kunststofffederbeinaufnahme eines PKWs, die im Rahmen des Forschungsprojektes gemeinsam mit u.a. EMS Chemie, Volkswagen Osnabrück und BOGE Elastmetall entwickelt wird. Falls Interesse an Versuchen oder Forschungsprojekten im Bereich von Dauerschwingversuchen von Kunststoffen oder Kunststoffkomponenten und deren Auslegung besteht, können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969 7132 November 2019: Neue dynamische Prüfmaschine für Hochgeschwindigkeitsprüfungen an Kunststoffen mit bis zu 20 m/s Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine der Firma ZwickRoell GmbH & Co. KG (Foto: Hochschule Osnabrück / Philipp Land) Osnabrück, 06.10.2019 An der Hochschule Osnabrück wurde eine neue Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine in Betrieb genommen. Mit der Anlage von ZwickRoell GmbH & Co. KG, Ulm, können Zug-, Druck- und Durchstoßversuche im Geschwindigkeitsbereich von 0,1 m/s bis 20 m/s durchgeführt werden. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgt eine gemeinsame Nutzung von den Laborbereichen Kunststofftechnik, Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit sowie der Fahrzeugtechnik. Die neue Maschine weist folgende Spezifikationen auf: Lastbereich bis 50 kN 250 mm Kolbennutzhub Prüfgeschwindigkeiten von 0,1 bis 20 m/s Dehnungsauswertung über Hochgeschwindigkeitskamera Die Auswertung der Dehnung erfolgt durch Grauwertkorrelation an Proben, die vorher mit einem stochastischen Muster präpariert wurden. Um bei der Dehnungsmessung den hohen Prüfungsgeschwindigkeiten und Dehnraten gerecht zu werden, kann die Kamera in Abhängigkeit der Bildgröße bis zu 480.000 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Mit der Schnellzerreißmaschine können viele wissenschaftliche und technische Fragestellungen gelöst werden. Zum einen kann eine allgemeine Materialcharakterisierung von u.a. Kunststoffen, Klebe- und Schweißverbindungen bei hohen Dehnraten erfolgen, was vor allem für die Bereiche der Automobiltechnik und Luftfahrt von großem Interesse sind. Zum anderen ermöglichen diese Versuche die Generierung von dehnratenabhängigen Materialkarten für die Finite-Elemente-Crash-Simulation. Ferner kann mit Durchstoßversuchen nach ISO 6603-2 das Impactverhaltens von beispielsweise Sandwichstrukturen erfasst werden. Dies bietet u.a. die Möglichkeit zur Auswahl von geeigneten Materialien um Bauteilanforderungen an Steinschlag im Automobilbereich gerecht zu werden. Anwendung findet die Prüfmaschine bereits im Forschungsschwerpunkt LightConnect . Hier wird ein langkohlefaserverstärktes Polyamid charakterisiert, um Materialkarten für die Crashsimulation zu generieren. Die Prüfung erfolgt hierbei an Zugprobekörpern, die in 0 und 90° zur Fließrichtung aus spritzgegossenen Platten präpariert werden. Dies ermöglicht die Berücksichtigung der durch die Faserorientierung bedingten Anisotropie bei der Materialcharakterisierung und Struktursimulation. Das Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe hat seinen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Struktursimulation von faserverstärkten Kunststoffen, in dem sich durch die Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine neue Möglichkeiten im Bereich der Crashsimulation ergeben. Falls Sie als mögliche Kooperationspartner Interesse an Forschungsprojekten in diesem Bereich haben, können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969 7132 Oktober 2019: Besuch der K Messe in Düsseldorf Blasfolienanlage von W&H (Foto: WINDMÖLLER & HÖLSCHER KG) Osnabrück, 26.10.2019 Die Kunststoffmesse K2019 ist die Leitmesse für Kunststofftechnik weltweit. Unsere Exkursion vom 21.bis 24. Oktober stand ganz unter dem Motto: Nachhaltige Kunststofftechnik und Recycling. Mit 37 Teilnehmer*innen besuchten wir auf dem Weg nach Düsseldorf zunächst die Firma EMSA in Emsdetten. Nach Einführung in das Produktportfolio der Firmengruppe und einer ausgedehnten Werksbesichtigung wurden in der Abschlussdiskussion u.a. mögliche Aufgabenstellungen für Bachelor und Masterarbeiten sowie Tätigkeitsfelder angehender Berufsanfänger vorgestellt. Während des zweitägigen Messebesuchs auf der K2019 bearbeiteten 20 Studierende ihre Aufgaben zu den verschiedenen Themen im Rahmen der Projektwoche. Im weiteren Programm gab es einige sehr interessante Standführungen bei Firmen wie Arburg, BASF, Bruckner und Windmöller & Hölscher. Nach ereignisreichen Tagen und Nächten ;) in Düsseldorf, nahmen wir auf der Rückfahrt eine Einladung der Firma Evonik wahr. In kleinen Gruppen wurden wir hier durch den Chemiepark Marl geführt und konnten u.a. Polymerisationsanlagen, Prüflabore und das Labor der Anwendungstechnik besichtigen. Beim anschließenden Imbiss entstanden auch hier schnell Gespräche über mögliche Aufgabenfelder unserer Absolvent*innen im Unternehmen Evonik. Juli 2019: 21. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück Referentinnen und Referenten der diesjährigen Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück (Foto: Arne von Brill / Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 10.07.2019 Im Mittelpunkt der 21. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück standen in diesem Jahr Klimawandel und Mobilität der Zukunft. Die Tagungsleiter Prof. Dr. habil. Claudia Kummerlöwe und Prof. Dr. Norbert Vennemann freuten sich über großes Interesse aus Wirtschaft und Wissenschaft: Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen nach Osnabrück, um über neue Entwicklungen der Branche zu diskutieren und die begleitende Fachausstellung zu besuchen. Weitere Informationen zu der Kunststofftagung können Sie der Seite der Fachtagung "Fortschritte in der Kunststofftechnik" und den Nachrichten der Hochschule Onsabrück entnehmen. Juni 2019: Deutsch-französisches Studenten-Austauschprogramm mit der Universität Valenciennes / Frankreich im Bereich Kunststofftechnik Studierende und Betreuer der Besuchergruppe aus Valenciennes/Frankreich an der Hochschule Osnabrück im Bereich Kunststofftechnik (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 13.06.2019 Vom 13.05.-17.05.2019 waren wieder acht Studierende der Kunststofftechnik von unserer Partnerhochschule Valenciennes/Frankreich zu Gast im gleichnamigen Laborbereich an der Fakultät IuI . Auf dem Programm standen diverse Versuche und Führungen in den Laboren der Kunststofftechnik sowie eine Exkursion zur Fa. BOGE in Damme, einem führenden Automobil-Systemlieferanten in der Region. Außer den fachlichen Inhalten rundeten ein Willkommensempfang und der Besuch der Maiwoche das Programm ab und trugen zum interkulturellen Austausch bei. Die französischen Gäste waren begeistert vom vielseitigen und interessanten Programm der Besuchswoche sowie vom hohen Niveau der akademischen Lehre und den Forschungsaktivitäten im Kunststoffbereich. Beeindruckt und begeistert zugleich zeigten sie sich ebenfalls von der Stadt Osnabrück als attraktivem Hochschulstandort. Dank geht an alle Beteiligten des Laborbereiches Kunststofftechnik und an die beteiligten Studierenden für ihr Engagement, die tolle Unterstützung bzw. Vorbereitung. Ein Gegenbesuch unserer Studenten an der Partnerhochschule in Valenciennes ist wegen der in der Projektwoche 2019 geplanten Exkursion zur weltgrößten Kunststoffmesse, der K-2019 in Düsseldorf , wieder für die Projektwoche im Oktober 2020 geplant. Ansprechpartner an der Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon Juni 2019: Herr Döppenschmitt wurde Jahrgangsbester im Bereich DVW an der Hochschule Osnabrück Torben Döppenschmitt wurde Jahrgangsbester im Bereich DVW an der Hochschule Osnabrück Osnabrück, 13.06.2019 Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu könne, dass Herr Döppenschmitt Jahrgangsbester im Bereich DVW an der Hochschule Osnabrück werden konnte. Die Bachelorarbeit zum Thema „Untersuchungen zu additiv gefertigten Formen für die Herstellung endlosfaserverstärkter Kunststoffbauteile sowie zur strukturellen Auslegung am Beispiel eines Rennradrahmens“ wurde von Herrn Prof. Dr.-Ing. Krumpholz und Herrn Prof. Dr.-Ing. Jochen Forstmann begleitet. Sein Abitur absolvierte Herr Döppenschmitt im Jahr 2013 an der Angelaschule Osnabrück. Durch ein Praktikum bei der ONYX composites GmbH erhielt er erste Einblicke in die Faserverbundwerkstoffe. Zum Sommersemester 2015 begann er sein Studium mit der Fachrichtung Werkstofftechnik an der HS Osnabrück. Neben dem Studium arbeitete er im Bereich der Herstellung und Reparatur von Faserverbundbauteilen in einem Motorsportteam und konnte dort sein Wissen zum Thema Faserverbundwerkstoffe intensiv vertiefen. Neben der Begeisterung für Faserverbundwerkstoffe ist Herr Döppenschmitt auch seit acht Jahren begeisterter Radsportler. Diese beiden Interessen führten zu der Idee, die Bachelorarbeit der Entwicklung eines Rennradrahmens zu widmen. Es wurde im wissenschaftlichen Praxisprojekt und der Bachelorarbeit die Produktentwicklungskette von der Idee, über erste Skizzen, der Konstruktion in Catia, der Herstellung eines geometrischen Prototypen, bis zur strukturellen Auslegung und ersten Fertigungsversuchen durchlaufen. Die Besonderheit des Rahmens ist die Verwendung von 3D gedruckten Kunststoffformen zur Herstellung der kohlefaserverstärkten Bauteile (CFK). Ermöglicht werden konnte das Projekt dank der Unterstützung und des Netzwerks von Herrn Prof. Dr.-Ing. Krumpholz und Herrn Prof. Dr. Forstmann, deren Mitarbeitern sowie die Möglichkeit der Nutzung der Hochschuleinrichtungen. Herr Döppenschmitt plant nun bis zum Beginn seines Masterstudiums im kommenden Jahr verschiedene Praktika im Gebiet der Faserverbundwerkstoffe und angrenzenden Bereichen, sowohl im Handwerk, als auch in der Entwicklung zu absolvieren. Während seines Masters wird er die Inhalte der Bachelorarbeit bis zur vollständigen Umsetzung des Rennradrahmens weiterführen. Wir, der Laborbereich Kunststofftechnik , gratulieren Herrn Döppenschmitt ganz herzlich zu seinen Leistungen im Studium und seinem Bachelorabschluss! April 2019: Vorstellung des Laborbereiches Kunststofftechnik auf der KUTENO Quelle: www.kuteno.de Osnabrück, 09.04.2019 Wir, der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück, werden uns vom 07. bis zum 09. Mai 2019 auf der KUTENO präsentieren. Sie finden uns im Festsaal am Stand Z22. Die Hochschule Osnabrück ist die größte und leistungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachsen. Mit etwa 100 Studiengängen ist das Lehrangebot im Bachelor-, Master- und Weiterbildungsbereich umfassend. Die 1971 gegründete Hochschule hat mit mehr als 13.500 Studierenden mittlerweile eine beachtliche Größe erreicht, trotzdem hat sie den Charakter eines vertrauten und persönlichen Lehr- und Lernortes gepflegt und erhalten. Der Laborbereich Kunststofftechnik besteht aus einem Team von fünf Professorinnen und Professoren, fünf festen Mitarbeitern sowie etwa zehn wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als fünfzehn studentischen Hilfskräften. Dazu kommt stets eine Vielzahl von Studierenden, die im Rahmen der aktuellen Forschungsprojekte in Bereich Kunststofftechnik ihre Abschlussarbeiten schreiben. Pro Jahr akquiriert der Laborbereich Kunststofftechnik fast 1 Mio. Euro öffentliche Fördergelder, die in Forschungsprojekte insbesondere gemeinsam mit den kmU aus der Region investiert werden. Jedes Jahr bringt der Bereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück etwa 25 Bachelor- und 15 Master- Absolventinnen und Absolventen mit Kunststoffexpertise hervor. Folgende Studiengänge bietet die Hochschule Osnabrück im Bereich Kunststofftechnik an: Bachelor of Science: Kunststofftechnik Duales Studium: Kunststofftechnik im Praxisverbund Master of Science: Angewandte Werkstoffwissenschaften Folgende Labore gehören zum Laborbreich Kunststofftechik der Hochschule Osnabrück: Prof. Dr. Rainer Bourdon : Kunststoffverarbeitung Prof. Dr. Thorsten Krumpholz : Kunststoffkonstruktion und CAE, Faserverbundkunststoffe Prof. Dr. Svea Petersen : Chemie und Oberflächenmodifikation Prof. Dr. Claudia Kummerlöwe : Polymerchemie und -analytik Prof. Dr. Norbert Vennemann : Kunststoffprüfung und Elastomertechnologie März 2019: Nachfolge für Professor Vennemann gesucht Prof. Dr. Norbert Vennemann (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 20.03.2019 Noch in diesem Jahr wird unser geschätzter Kollege Prof. Vennemann in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Selbstverständlich werden wir die diesjährige Fachtagung nutzen, um seine Verdienste für unseren Fachbereich und insbesondere auch für die Kunststoffindustrie zu würdigen. Die Ausschreibung für seine Nachfolge läuft noch bis zum 22.03.2019. Weitere Infos dazu finden Sie hier . März 2019: VDI und VDE Osnabrück-Emsland prämieren Abschlussarbeiten der Hochschule Osnabrück VDE und VDI Osnabrück-Emsland zeichnen technischen Nachwuchs aus: Andreas Fidorra, Niklas Gehrenbeck, Kristin Gödecke, Hendrik Oudehinken und Nicolas Sumkötter erhielten Förderpreise für ihre herausragenden Abschlussarbeiten an der Hochschule Osnabrück. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben den beiden Vorstandsvorsitzenden auch die Betreuer der ausgezeichneten Bachelor- und Masterarbeiten. (Foto: VDI Osnabrück-Emsland/ Christiane Adam) Osnabrück, 12.03.2019 Herr Oudehinken war bis Mitte 2018 als Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Krumpholz tätig. Dort hat er entscheidend zum Erfolg des Projektes „Drehender Kern“ beigetragen. Aus diesem Projekt heraus ist auch seine Masterarbeit entstanden, die mit dem VDI-Preis des Bezirksvereins Osnabrück-Emsland für hervorragende Abschlussarbeiten ausgezeichnet wurde. Details dazu finden Sie hier . März 2019: Projektwoche Kunststofftechnik: Von den BBS Brinkstraße in den Laborbereich Kunststofftechnik Fünf Berufsschülerinnen und sieben Berufsschüler der BBS Brinkstraße absolvierten lernten während der Projektwoche an der Hochschule Osnabrück Verarbeitungsmethoden der Kunststofftechnik kennen. (Foto: Hochschule Osnabrück/ Dirk Bröker) Osnabrück, 04.03.2019 Campus statt Berufsschule: Eine Woche lang ging es für zwölf Berufsschülerinnen und -schüler der BBS Brinkstraße in den Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. Fünf junge Frauen und sieben junge Männer absolvierten dort eine Projektwoche und lernten Verarbeitungsmethoden der Kunststofftechnik kennen. Weitere Informationen finden Sie hier . Februar 2019: Projekt „IN-BIOPOL“ - Funktionalisierung von 3D-gedruckten Zahnimplantatkomponenten Vorstellung des Projektes „IN-BIOPOL“ von Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 19.02.2019 Neues Jahr, neue Projekte! Das Projekt „IN-BIOPOL“, an dem auch das Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation von Prof. Dr. Petersen beteiligt ist, startete am 08.02.2019 mit einem Kick-Off-Meeting beim Projektpartner Champions Implants in Flonheim im schönen Rheinhessen. In diesem, vom BMBF geförderten, Projekt, soll an neuen Wegen zur Funktionalisierung von 3D-gedruckten Zahnimplantatkomponenten aus Polyetheretherketon (PEEK) geforscht werden. Dafür werden die Implantate während des Drucks mit einem Wirkstofffreisetzungssystem ausgestattet, welches nach dem Einsetzen des Implantats durch die lokale Abgabe des Wirkstoffes z.B. das Wachstum von Bakterien verlangsamt. Um dies umzusetzen, sind unter Leitung des VDI Projektteilnehmer entlang der gesamten Wertschöpfungskette beteiligt: Vom Grundmaterial, entwickelt von der Evonik Resource Efficiency GmbH, über den Druck bei der Apium Additive Technologies GmbH, die Analyse und Prozessoptimierung mithilfe des iba e.V. Heiligenstadt und der Hochschule Osnabrück, bis hin zum Design und Vertrieb der Implantate durch Champions Implants. Wir freuen uns auf spannende Fragestellungen und eine konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern in den kommenden Jahren. Februar 2019: Neue Anlagen zur chromatographischen Analyse von Polymeren Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 07.02.2019 Neues Jahr, neue Analysen! Wir, das Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation der Hochschule Osnabrück, freuen uns bekannt geben zu können, dass wir zwei neue Anlagen zur chromatographischen Analyse erhalten werden. Dabei handelt es sich um einen Hochleistungsflüssigkeitschromatographen mit gekoppelten Massenspektrometer (LC/MS) sowie um einen Gaschromatographen mit gekoppelten Massenspektrometer und vorgeschalteter Thermogravimetrischer Analyse (TGA-GC/MS). Die Finanzierung der Anlagen ist uns ermöglicht worden durch die Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Durch diese Analysegeräte wird es uns möglich sein einen genauen Blick in das Innere der Kunststoffe zu werfen. Mögliche Fragestellungen könnten lauten: Welche Bestandteile sind in einem Polymer enthalten? Wie verhält sich die Struktur eines Polymers bei Lagerung in bestimmten Medien? Werden Bestandteile des Polymers durch Medien gelöst und wenn ja, welche und wie viel? Lösen sich Monomere im Lagermedium und wenn ja, welche und wie viel? Wie verhält sich die Struktur eines Polymers bezüglich seiner Verarbeitungsschritte? Welchen Einfluss hat eine thermische oder chemische Behandlung (z.B. Sterilisation) auf die Struktur eines Polymers? Wie verhält sich die Struktur im Laufe der Degradation eines bioabbaubaren Polymers? Welche Degradationsprodukte entstehen zu welchem Zeitpunkt? Wie verhält sich ein Polymer bei thermischer Degradation? Welche Bestandteile lösen sich zu welchem Zeitpunkt aus dem Polymer? Kann ein Polymer als Wirkstoffträger fungieren? In welchem Zeitraum wird wie viel eines Wirkstoffes frei gegeben? Als Labor mit neuen Möglichkeiten sind wir aktuell auf der Suche nach Kooperationspartner aus der Industrie für die Generierung innovativer Forschungsprojekte im Gebiet der Polymere. Forschungsschwerpunkte könnten neben der Strukturaufklärung von Polymeren auch auf Biopolymere, biodegradierbare Polymere, Polymere in der Medizintechnik, Polymere als Implantatmaterial und polymerbasierten Wirkstofffreisetzungssystemen liegen. Bei Interesse können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück E-Mail: s.petersen@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969-3182 Eva Berghaus, M.Sc Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück E-Mail: e.berghaus@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969-2908 Pressemitteilungen aus dem Jahr 2018 Oktober 2018: Projektwoche „Konstruktion eines RTM-Plattenwerkzeuges“ Teilnehmer des Projektes „Konstruktion eines RTM-Plattenwerkzeuges“ (Foto: Hochschule Osnabrück) Konstruktionsergebnis des RTM-Plattenwerkzeuges (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 26.10.2018 Vom 22.10.2018 bis zum 26.10.2018 fand im Rahmen der Projektwoche der Hochschule Osnabrück das Projekt „Konstruktion eines RTM-Plattenwerkzeuges“ statt. Das Team erreichte Dank einer herausragenden Leistung den 5. Platz. Das Resin Transfer Moulding (RTM) ist ein Verfahren zur Herstellung von Leichtbauteilen aus Faserverbundkunststoffen, wie sie aktuell z.B. für das Elektrofahrzeug i3 von BMW eingesetzt werden. Mittels des zu konstruierenden Werkzeuges sollen Platten in einer vereinfachten Version des Verfahrens hergestellt werden. Mit diesen Platten ist es möglich das mechanische Verhalten auch neuer nachhaltiger Werkstoffkombinationen u.a. mit Naturfasern zu bestimmen. Zu diesem Thema läuft in meiner Arbeitsgruppe aktuell ein öffentlich gefördertes Forschungsprojekt. Das Ziel des Projektes bestand nun darin, ein Konzept für eine solches RTM-Werkzeug zu erarbeiten und diesen Entwurf daraufhin im vollen Umfang konstruktiv auszuarbeiten. Dazu haben sich die Teilnehmenden des Projektes zunächst vollkommen selbstständig in einem Projektteam organisiert und eine Teamleitung bestimmt. Das Projekt wurde daraufhin entlang der klassischen vier Phasen der Konstruktion bearbeitet. In der Planungsphase wurden anhand der Anforderungen für das RTM-Plattenwerkzeugs klare Arbeitspakete und Aufgaben definiert, die in einem strukturierten Projektplan terminiert und den Projektteammitgliedern zugewiesen wurden. Als weitere Projektphasen wurden eine Konzeptionsphase, in der Teillösungen erarbeitet und bewertet wurden, sowie schließlich die Konstruktionsphase, in der das Gesamtkonzept detailliert wurde, durchgeführt. Im Labor für Faserverbundkunststoffe werden u.a. Prüfplatten mit und ohne Faserverstärkung hergestellt. Dafür soll ein RTM-Werkzeug realisiert werden, mit dem die Prozessbedingungen genau gesteuert und überwacht werden können. Da es nur noch weniger Schritte bedarf die Fertigung des Werkzeuges zu starten, wurde das im Rahmen der Projektwoche gesetzte Ziel sogar übertroffen. Es ist geplant auch diese Schritte noch gemeinsam mit der Projektgruppe zu gehen und das Werkzeug real zu fertigen. Insgesamt kann ich sagen, dass wir eine äußerst engagierte und sehr motivierte Gruppe betreuen durften. Jeder hat sehr schnell seine Rolle im Team gefunden und ich konnte bei den Zwischenmeetings und vor allem bei der Abschlusspräsentation echte Begeisterung und auch ein wenig Stolz bei den Teilnehmern erkennen. Stolz konnte die Gruppe zurecht sein, denn das Ergebnis hat das gesteckte Ziel deutlich übertroffen, sodass wir das Konstruktionsergebnis (siehe Bild) auch real umsetzen werden. Insofern schlage ich hiermit das o.g. Projekt für den Preis der Stiftung Hartwig und Maria-Theresia Piepenbrock vor. Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Oktober 2018: Industrieeinrichterseminar „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ Osnabrück, 14.10 2018 Seit mittlerweile mehr als fünfzehn Jahren veranstaltet das Labor für Kunststoffverarbeitung (Prof. Dr.-Ing. R. Bourdon, R. Schwegmann) zweimal im Jahr ein Seminar zum Spritzgießen für Experten und Praktiker aus der Industrie. An drei Terminen mit jeweils drei Tagen werden neben Kunststoffkunde und kunststoffspezifischen Prüfverfahren insbesondere die verfahrenstechnischen Besonderheiten des Spritzgießens behandelt. Besonderer Schwerpunkt wird u.a. auf die komplexen Zusammenhänge zwischen Einstellparametern an der Spritzgießmaschine und Formteilqualität gelegt. Inhalte sind Materialkunde, Orientierungen und Eigenschaften der Schmelze, Eigenspannungen, Maßgenauigkeit, Arbeitsvorbereitung und Rüsten, Aufbau von Spritzgießwerkzeugen, Einstellgrößen an der Spritzgießmaschine, Düsen und Schneckenaufbau sowie die Auswirkungen der vielfältigen Einflussgrößen auf innere Formteileigenschaften und Maßnahmen zur Fehlerbehebung bzw. –prävention. Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Industrie, z.B. aus den Bereichen Einkauf, Verkauf, Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung bzw. –optimierung. In Ergänzung zu den Theorieteilen werden umfassende Praxisübungen im Labor durchgeführt. Das Seminar schließt am Ende des dritten Seminarteils mit einer schriftlichen Prüfung ab. Der Herbst-Lehrgang startete im September und endete im November 2018. Die Termine für 2019 werden in Kürze auf den Seiten der Professional School der Hochschule Osnabrück veröffentlicht, ps@hs-osnabrueck.de . Prof. Dr. R. Bourdon Oktober 2018: Deutsch-französisches Studenten-Austauschprogramm mit der Universität Valenciennes / Frankreich im Bereich Kunststofftechnik Teilnehmer der Exkursion 2018 (Foto: Hochschule Osnabrück) Valenciennes, 24.10.2018 Wie im vergangenen Jahr fand wieder im Rahmen der Projektwoche das Studentenaustausch-Programm mit dem IUT (Institut Universitaire de Technologie) an der Partnerhochschule in Valenciennes statt. Eine Gruppe von Studierenden der Kunststofftechnik unserer Hochschule besuchte den Kunststoffbereich des Institutes vom 21.10-24.10.2018. Im Vordergrund stand der fachliche Austausch, aber insbesondere auch multikulturelle Aspekte, z.B. das Kennenlernen anderer Arbeitsweisen und kultureller Besonderheiten waren wichtige Punkte. So besuchten unsere Studierenden Vorlesungen sowie Workshops und bearbeiteten kleinere Aufgabenstellungen gemeinsam in Projektteams mit Studierenden aus Frankreich, Ghana und Mexiko. Eine Exkursion zu einem französischen Unternehmen der Kunststoffverarbeitung rundete den fachlichen Teil ab. Zur weiteren Förderung multikultureller Aspekte organisierten die französischen Gastgeber ferner ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für alle internationalen Studierende. Kontaktperson an der Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon University of Applied Sciences Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik Kunststofftechnik und -verarbeitung Kontaktperson am IUT der Universität Valenciennes: Professor El Hadj Dogheche Universite Valenciennes IUT - Institut Universitaire de Technologie Le Mont Houy 59313 Valenciennes cedex 9 France September 2018: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz – neues Mitglied des Vorstandes im WIP (Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik) Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz ist neues Mitglied des Vorstandes des Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik (WIP). (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 25.09.2018 Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz von der Hochschule Osnabrück ist neues Mitglied im Vorstand des WIP (Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik). Im WIP-Vorstand vertritt Prof. Krumpholz die Themen Computer Aided Engineering (CAE) für Kunststofftechnik und Leichtbau auf Basis von Faserverbundkunststoffen. Dies beinhaltet neben den endlosfaserverstärkten Kunststoffen insbesondere auch die kurz- und langfaserverstärkten Formmassen. Dabei steht neben den klassischen Verarbeitungsverfahren für endlosfaserverstärkte Kunststoffe insbesondere das Spritzgießen im Fokus. Der Professor für Kunststofftechnik lehrt in den Studiengängen Industrial Design, Kunststofftechnik sowie im dualen Studiengang Kunststofftechnik im Praxisverbund, in dem Studierende neben einem Bachelorabschluss eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik absolvieren. Dieses Erfolgsmodell der Hochschule Osnabrück mit rund 20 kooperierenden Unternehmen der Region sichert auch den Mitgliedern des WIP den Nachwuchs an Fachkräften im Bereich der Kunststofftechnik. Als weiterer Vertreter der Hochschule Osnabrück im WIP-Vorstand unterstützt Prof. Krumpholz seinen Kollegen und langjährigen Vorstandvorsitzenden, Prof. Dr. Norbert Vennemann. WIP - Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik Die Kunststoffindustrie in Norddeutschland hat einen hohen wirtschaftlichen und sozialen Stellenwert. Deshalb ist es von großer Bedeutung, die Innovationsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Unternehmen der Polymerbranche zu stärken und weiter auszubauen. Vor diesem Hintergrund haben niedersächsische Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen im Jahre 2001 das WIP - Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik gegründet. Dem Netzwerk gehören heute über 50 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Kunststofftechnik an. Pressemitteilungen aus dem Jahr 2025

bereitgestellt. So konnten wir direkt loslegen. Der Versuch soll klären, wie sich die Gülle-Zusätze Zitronensäure bzw. Schwefelsäure auf die N-Verfügbarkeit und die N-Aufnahme im Weizen auswirken. Die

im Wandel – Der Kaiserschnitt auf Wunsch. In: BZgA: Forum Sexualaufklärung und Familienplanung, (2), S. 9-12 Hellmers, C.; Schücking, B.A. (2005). Gewünschter und erlebter Geburtsmodus von Erstgebärenden

Prof. Dr. Karin Schnitker Schnitker, Karin Vita und Persönliches "Kennste...? Prof. Dr. Karin Schnitker | Hochschule Osnabrück" Folge 3 Hochschulpodcast mit Prof. Dr. Karin Schnitker: „Gerade Wege machen faul, ungerade Wege machen nachdenklich!“ Interdisziplinäre, umfassende Berufserfahrungen : Im Jahr 2009 wurde Karin Schnitker zur Hochschule Osnabrück als Professorin für Unternehmensführung berufen. Nach verschiedenen Leitungspositionen wie Sprecherin des Senats der größten Hochschule Niedersachsens, Studiengangsleiterin, Studien-Dekanin und auch Gründungsbeauftragte der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur und Co-Projektleiterin des Startuplab@HS Osnabrück RISE ( StartUp!Lab@HSOS | Hochschule Osnabrück ), ist sie nun Dekanin der Fakultät- Sie übernimmt zudem häufig die Mentorenschaft für Gründungs-Teams der Hochschule in der EXIST-Förderung und ist über die Co-Leitung des Teilvorhabens Open Innovation im Growth-Projekt der Hochschule stark im Transferbereich in die Wirtschaft aktiv. Zuvor war sie knapp fünfzehn Jahre in verschiedenen verantwortlichen Positionen im Bereich der nat./int. strategischen Unternehmensentwicklung, Betriebswirtschaft und dem Public Relation Management tätig. Ein Schwerpunkt dabei waren Unternehmen und Organisationen des Agri- und Food Business sowie Banken im In- und Ausland. Über 10 Jahre war sie mitverantwortlich für die Leitung und strategische Entwicklung eines landwirtschaftlichen Unternehmens. Sie ist gelernte Bankerin und studierte Internationalen Agrarhandel und promovierte in der Agrarökonomie. Sie ist seit 2014 Mitglied und seit 2023 Vorsitzende des Gutachtergremiums des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW zur Gewährung von Zuwendungen und Förderungen der Forschung nach der EU-Richtlinie für Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit in NRW, Düsseldorf. Sie ist zudem Mitglied im Startup-Expertenbeirat der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt, Mitglied im Startup-Beirat der Niedersächsischen Landesregierung, Mitglied in der Jury des NBank Gründer-Awards Durchstarterpreis, Kategorie Newcomer/Scale Up und Gründungsmentorin der NBank seit 2021, Mitglied der German Agri-Food Society e. V., Berlin und im Beirat des Familienunternehmens Beulco GmbH & Co. KG, Attendorn und des Startups NatureRobots GbmH, Osnabrück. Mehrjährige Beratungs-, Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Beratungs-, Lehr- und Forschungsschwerpunkte lagen zunächst im Bereich der nachhaltigen und strategischen Unternehmensführung sowie dem Entrepreneurship und der Internationalisierung von Unternehmen. Mittlerweile hat sie ihr Beratungsfeld erweitert. Ihr Fokus liegt zurzeit in der agilen Unternehmensführung im Kontext der strategischen Unternehmensentwicklung, Intra- und Entrepreneurship, Innovationsprozesse und Geschäftsmodellentwicklung unter Berücksichtigung agiler Methoden. Sie leitet das Reallabor‚ Innovation, Entrepreneurship, ‚agile Führung‘ im Food-Future Lab der Hochschule Osnabrück ( Reallabor Innovation, Entrepreneurship und Agile Führung | Hochschule Osnabrück ) und verschiedene Forschungsprojekte (Startups). Außerdem ist sie Co-Projektleiterin des Teilvorhabens 3/Arbeitspaket ‚Open Innovation‘ im Forschungs-/Transfer-Projekt ‚Growth‘ der Hochschule Osnabrück (Förderlinie Innovative Hochschule, BMBF) ( Denk-)Räume für Innovationen | Hochschule Osnabrück ). In beiden Projekten erforscht sie Wissens- und Innovations-Transfer durch den Ansatz der sog. Aktionsforschung in realen Business Cases in diversen Unternehmen, Startups und Organisationen moderne, partizipative Strategieentwicklungs- und Innovationsverfahren und –methoden. Im Projekt Growth / Arbeitspaket Open Innovation fokussiert sie sich darauf, die Entwicklung und Begleitung von Systeminnovationen, also Innovationen, die durch verschiedene Organisationen und deren Vertreter*innen zu entwickeln sind, durch individuell ausgearbeitete Prozessansätze zu unterstützen und diese im Anschluss daran im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu erforschen. Dies soll dazu dienen, das in der Theorie bekannte Wissen optimaler Innovationsansätze in die Praxis zu transferieren. Weiterhin war bzw. ist sie akademische Projektleiterin und Mentorin bei der Beantragung verschiedener Projekte in der Antragsforschung ‚Forschungsprojekte SU (Startups)‘. Diese sind seit 2017 Projekte im Umfang von 1 – 2 Jahren und Fördervolumen zwischen 60 – 200 T€ mit den Projektpartnern: Bugfoundation GmbH, Monitorfish GmbH, Pflanzentheke GmbH, gefördert durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung in Osnabrück sowie Farmerscent GmbH, gefördert durch die Stiftung Westfälische Landschaft in Münster. Wissenschaftliche Interessen Wertschöpfungskette Agrar/Food: Analyse, Planung, Entwicklung und Bewertung von Investitionsvorhaben und Strategien in Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung oder der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit besonderem Fokus auf die Ermittlung und Bewertung von alternativen Einkommensquellen oder Diversifikationsstrategien in Unternehmen. Auftragsforschung im Rahmen des Aktionsforschungsansatzes zur Entwicklung und Erforschung von Veränderungsmanagement im Hinblick auf die Einführung und Umsetzung agiler Führungskonzepte und Selbstorganisationsstrukturen in Teams, Organisationen und Unternehmenseinheiten aller Branchen. Auftragsforschung zur Analyse, Planung und Entwicklung von Internationalisierungs- und Innovationsstrategien für Unternehmen der Agrar- und Ernährungsbranchen (Erstellung und Bewertung von Konzepten zu innovativen und nachhaltigen Geschäftsmodellen und Prozess- sowie Systeminnovationen, Analyse internationale Länder-/Marktauswahl und Entwicklung einer internationalen Markteintrittsstrategie) zur Unternehmensgründung. Auftragsforschung zu Umfeld- und Wirkungs-Analysen im Bereich neuer Agri-/Food-Technologien wie Blockchain, Präzisionsfermentation, digitale Geschäftsmodelle und allgemeine Megatrends im Hinblick auf die Wirkung ausgewählter Business Cases und Branchen durch Sekundärdatenanalyse und ausgewählte Verfahren der Primärdatenanalyse (Einzel- und Fokusgruppeninterviews). Planung, Bewertung, Vorbereitung von Unternehmensgründungen in der Agrar- und Ernährungsbranche mit Bezug auf die wirtschaftlichen Aspekte. Auftragsforschung zur Entwicklung von Nachhaltigkeitskonzepten für ausgewählte Unternehmen der Agrar-, Gartenbau- und Ernährungsbranche mit besonderem Fokus auf die Auswahl von Indikatoren zur Bewertung der landwirtschaftlichen Lieferanten. Aktuelles Abendessen mit Bundesminister Özdemir und Vertretern des BMEL mit dem Expertenbeirat für die Start-up-Förderung der Landwirtschaftliche Rentenbank, der Sprecherin des Vorstandes, Nikola Steinbock sowie dem Bereichsleiter Fördergeschäft, Dr. Christian Bock (© Steinbock, N. 2024) Gespräch mit Bundesminister Cem Özdemir (13.08.2024) Der Expertenbeirat des BMEL für die Start-up-Förderung durch die Landwirtschaftliche Rentenbank (LR), die Sprecherin des Vorstandes, Nikola Steinbock sowie der Bereichsleiter Fördergeschäft der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Dr. Christian Bock waren von Bundesminister Cem Özdemir zum Abendessen eingeladen. Es waren spannende Diskussionen rund um neue Geschäftsmodelle und Ideen, die die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit: Ökologie, Soziales und Ökonomie bespielen und damit die Gesellschaft und v. a. die Branche damit voranbringen. Der Minister und auch die Vorstandsvorsitzende dankten dem Expertenbeirat für seine professionelle Arbeit und seine Expertise sehr. Bisher konnten 21 Start-ups von der Förderung der Agri-Food-Branche durch ein Nachrangdarlehen und Innovationsgutescheinen aus dem Zweckvermögen profitieren! Das LR-Programm zur Startup-Finanzierung im Grünen Sektor Start-up-Finanzierung - Rentenbank – sind neben den anderen LR-Startup-Programmen der sog. Growth Alliance Growth Alliance – Das Agtech und Foodtech Gründerprogramm - Rentenbank ein toller Erfolg und ein wichtiger Baustein in der Innovationsförderung. Denn gerade hochtechnologische und bzw. oder die kapital- und forschungsintensiven Geschäftsmodelle, welche in der Regel als Erfolgsfaktor für die Transformation der Branche wirken können, benötigen lange Amortisationszeiten. Dadurch kann es erschwert sein, zum Ende der Frühphase oder zu Beginn der Wachstumsphase von Startups ausreichend Kapital zu erhalten. In dieser sog. Early Growth Stage besteht oft eine strategische Finanzierungslücke. Das Startup-Finanzierungsprogramm des BMEL bzw. der LR sind wertvolle Optionen, um Innovationen für die Verbreitung im Markt zu entwickeln und damit der Branche zu helfen, ihre Aufgaben zu erfüllen. Junge DLG Jahrestagung 2023 in Osnabrück (HSOS, 13.05.2023) Die diesjährige Jahrestagung der Jungen DLG fand in Osnabrück statt, ein Standort in Deutschland, welcher im Bereich der landwirtschaftlichen Innovationen weit vorne mitspielt. Was liegt da näher, als dem Junge DLG Hochschul-Team und insbesondere der Mann-/Frauschaft des Hochschul-Teams Osnabrück über die Schulter zu schauen und die Highlights der Region zu vermitteln? Nach einem Start am Freitag im Seedhouse Osnabrück folgte der Samstagmorgen zum Thema: The future is now! Nach verschiedenen Eröffnungs-Impulsen vermittelte die Studien-Dekanin Prof. Dr. Karin Schnitker mit ihrem Vortrag: ‚ Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft - Wie die grünen Studiengänge an der Hochschule Osnabrück den Weg für innovative Berufspfade und Gründungen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft ebnen ‘, welche Optionen die grüne Fakultät wählt, um die Aktiven und Professionellen in der Branche auf die Chancen und Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Weiterhin wurde durch die Co-Teamleiterin des Startuplab@HSOS, Jana von Höne, ( StartUp!Lab@HSOS | Hochschule Osnabrück ) vermittelt, was es u. a. mit dem Start-up Lab der Hochschule Osnabrück auf sich hat. Durch die Fachbereiche und Hochschulstartups wurden Einblicke in das Thema Vertical bzw. Indoorfarming gegeben und Fördermöglichkeiten der Hochschule für Start-ups kennengelernt. Nach der Verleihung des Internationalen DLG-Preises folgte ein interaktives Programm auf dem Hochschul-Campus sowie Betriebsbesichtigungen. Die Jahrestagung bietet vor allem jungen Praktiker*innen und Unternehmer*innen die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen, sich fachlich weiterzubilden, die Junge DLG kennenzulernen und dabei eine Menge Spaß zu haben ( Jahrestagung Junge DLG 2023 in Osnabrück - dlg.org ). Ebenso wurde auf die neue Initiative Female Agri Fellows ( Female Agri Fellows - dlg.org ) der DLG aufmerksam gemacht. Die Initiative dient dazu, Frauen in der Branche national und international zu vernetzen. Ziel ist es, die Vielfalt im Denken und Handeln der Branche zu erweitern - als Unternehmerin eines landwirtschaftlichen Betriebes, Frau im Agribusiness, Wissenschaftlerin, Ingenieurin, Dozentin, Journalistin oder Bloggerin. Die Female Agri Fellows vernetzen sich und bieten Perspektiven für die nationale und internationale Landwirtschaft, inden sie Unternehmen und Organisationen der Branche unterstützen, diverser zu werden. So leisten wir unseren professionellen Beitrag für eine erfolgreiche und vielfältige Landwirtschaft der Zukunft. Studentische Exkursion nach Süddeutschland, Italien und Frankreich (HSOS, 29.05.2023) Gemeinsam mit 35 Studierenden der Hochschule Osnabrück - Studiengänge BLW, BWA und MAL – haben sich Dr. Jan Berstermann und Prof. Dr. Karin Schnitker auf den Weg gemacht, um Betriebe und Unternehmen sowie staatliche Organisationen und wissenschaftliche Einrichtungen entlang der Agri-Food Supply Chain anzuschauen, neue Eindrücke zu sammeln und sich von den Strategien, beeindruckendem Unternehmer*innengeist und Innovationen der Kontaktpartner*innen inspirieren zu lassen. Tolle landtechnische und umfangreiche unternehmerische Entwicklungen konnten bei Firmen ( ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH ) und ( HORSCH ) entdeckt werden. Die Einblicke in die größte landwirtschaftliche Apfel-Erzeugungs- und Vermarktungsgenossenschaft Juval, Südtirol wurden anschaulich durch den Betriebsleiter des Standortes Kastelbell-Tschars-Staben, Stephan Gorfer ( JUVAL - VIP Gen. landw. Gesellschaft ) vermittelt. Nach einem Abstecher bei dem Vinschger Bauernmarkt, einer Cooperative mit rund 100 Direktvermarkter*innen sowie der landwirtschaftlichen Edelpilzzucht Kirnig in der Nähe von Bozen, folgte der Besuch von einem nachhaltig-innovativ geführten landwirtschaftlichen Betrieb Corte Gardoni, südöstlich des Gardasees. Der nächste Stopp in Parma diente dem Besuch der European Food Safety Authority. In diversen Fachvorträgen wurde vermittelt, welche Themen die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit zu bewältigen hat und welche Karriereoptionen für Agrar-/Lebensmittelstudierende möglich sind. Nach einem tiefen Einblick in eine familiäre Parmesan-Käse-Molkerei mit angeschlossener Milchproduktion ging die Reise weiter nach Südfrankreich. Wichtige Themen waren dort die professionelle Direktvermarktung der landwirtschaftlichen Produkte in der Provence durch einen dauerhaften und gemeinschaftlichen Direktvermarktungs-Standort ‚Les Halles‘. Ebenso konnte durch die Besichtigung eines Lavendelbetriebes der Anbau, die Verarbeitung und die Vermarktung im Segment Natur-Pharma-Erzeugnisse analysiert werden. Von dort ging es weiter zu einem Unternehmen mit Senfanbau und –verarbeitung in Dijon sowie zum World Agri-Tech Summit des L‘ Institut Agro – Dijon, Faculty of Agricultural Sciences + Landscape Architecture der Université Dijon. Nach einem umfassenden Vortragsprogramm kam es zu einem tollen Get together mit Studierenden und Dozent*innen der Universität. Den Abschluss der Fahrt bildete ein Abstecher in die Champagne zur Hochburg der Champagnererzeugung, dem Ort Epernay, und dem Erzeugerbetrieb Charles Mignon sowie ein Besuch der deutsch-französischen Gedenkstätte und Museum zum 1. Weltkrieg ‚Mémorial de Verdun – Champ de Bataille‘. Weiteres Kulturprogramm konnte in den Städten Nürnberg, Bozen, Meran, Parma, Nizza, Avignon, Dijon, Epernay gemeinsam organisiert oder auf eigene Faust vollzogen werden. Reisebericht Max Kultscher, Business Development Manager Bugfoundation GmbH und organisatorischer Projektleiter Hochschule Osnabrück und Bugfoundation GmbH geben Empfehlungen für Novel Food-Startups In einem zweijährigen Forschungsprojekt hatte das Insektenburger-Startup gemeinsam mit der Hochschule seine Markteintrittsstrategie analysiert. Das Projekt wurde von der Aloys & Brigitte Coppenrath-Stiftung mit 200.000 Euro gefördert. Vollständigen Artikel lesen . Food Future Lab: Reallabor für nachhaltige Lebensmittelwirtschaft Was essen wir morgen? Wie produzieren wir in Zukunft unsere Lebensmittel? Sorgen wir damit für Nachhaltigkeit? Diesen und vielen weiteren Fragen stellt sich ein Team aus Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Studierenden im Food Future Lab: Reallabor für nachhaltige Lebensmittelwirtschaft. Durch das praxisnahe Forschungsprojekt, aller auf Lebensmittel bezogenen Studiengänge, werden nachhaltige Innovationen in der Lebensmittelbranche initiiert. Praxiskooperationen sorgen dafür, dass Innovationen, vor allem im Bereich von Lebensmittelverschwendung und verpackungsbezogenen Umweltbelastungen, real in die Gesellschaft eingeführt und erprobt werden können. Vollständigen Artikel lesen. Reallabor Innovation, Entrepreneurship & agile Führung des Food Future Lab Wie führen wir unsere Unternehmen von Morgen? Welche Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle brauchen wir für ein Start Up? In diesem Reallabor sollen in Seminaren, Workshops und Pitches, Ideen für Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Diese führen bestenfalls zu Unternehmensgründungen. In den Workshops sollen Studierende und Beschäftigte der regionalen Lebensmittelbranche zusammen an Innovationen arbeiten und Ideen generieren. Das Labor soll Studierende dazu anregen, Produkt- und Verpackungsinnovationen in Abschlussarbeiten oder darüber hinaus zu entwickeln. Vollständigen Artikel lesen. Was versteht man unter den Begriffen AgTech und Agribusiness und wie trägt das Osnabrücker Agrar-Ökosystem dazu bei die Agrarwirtschaft zu innovieren? Januar 2020: Agrora , Berlin. Zum vollständigen Video . Natürliches Hundefutter ohne Zusatzstoffe: Hochschul-Studentinnen für Geschäftsidee ausgezeichnet Zentrum für Innovation und Unternehmertum der Hochschule Osnabrück vergibt den von der Bohnenkamp-Stiftung gespendeten Preis. Ab Juni sollen sogenannte Barf-Produkte verkauft werden. Gründerinnen gehören zu den wenigen Frauen in der Fleischbranche. Vollständigen Artikel lesen . © Carolin Hlawatsch, Tier-, Natur-, und Reisejournalistin. Mitarbeitende Dr. Jan Berstermann Verwaltungsprofessur für Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre Gründungsbeauftragter der Fakultät AuL Co-Leitung des Reallabors Entrepreneurship, Innovation und Agile Führung ( Food Future Lab | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0106B Tel: 0541 969-5271 Jan.Berstermann@hs-osnabrueck.de Dr. Jan Berstermann ist Wirtschaftsingenieur und promovierter Wirtschaftswissenschaftler, insbesondere im Bereich Nachhaltiges Management. Seit 2024 verwaltet er die Professur Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftlehre und leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Karin Schnitker das Reallabor Innovation, Entrepreneurship und Agile Führung an der Hochschule Osnabrück. Zuvor hatte er Lehraufträge u. a. in den Bereichen Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement, Systemische Führung und Grundlagen Personalmanagement inne. Zwischen 2015 und 2017 war er als Organisationsberater in einer mittelständischen Unternehmensgruppe der Bio-Lebensmittelbranche tätig. Dabei lag die Zielsetzung in einer Implementierung der nachhaltigkeitszentrierten Unternehmensführung in das Kerngeschäft der Unternehmensgruppe sowie der Vorbereitung einer Nachhaltigkeitsberichterstattung unter dem Einsatz innovativer Ansätze. In den vergangenen Jahren konnte er außerdem vielfältige Design Thinking- sowie Open Space/Innovation-Formate und Organisationsaufstellungen in Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen durchführen. Lea Prein, M. Sc. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Agrar und Food, sowie im Food Future Lab ( Food Future Lab | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0101 Tel: 0541 969-5310 l.prein@hs-osnabrueck.de Frau Prein hat im Jahr 2021 ihr Masterstudium mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft erfolgreich abgeschlossen. Während ihres Studiums hat sie u. a. im Rahmen von Design Thinking-Workshops mit namhaften Lebensmittelherstellern ihre Expertise im Bereich innovatiover Ansätze und Methoden vergrößern können. Während ihres Auslandssemesters an der University of Florida hat sie außerdem die amerikanische Kultur sowie auch das dortige Bildungswesen kennen gelernt. Weiterhin verfasste sie eine Projektarbeit über den Einsatz der zunehmend populär werdenden Blockchain Technologie im Bereich der Lebensmittelindustrie. Seit Anfang 2021 ist Frau Prein als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Unternehmensführung an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur tätig. Dabei ist sie neben der Koordination von Lehraufträgen und der Begleitung diverser Studentenprojekte auch aktiv mit der Wissensaufbereitung im Rahmen der Aktionsforschung betraut. Darüber hinaus erweitert sie ihre Kenntnisse stetig durch diverse Fortbildungen zu Themen wie agiles Arbeiten im digitalen Umfeld und in Innovationsprozessen. Dr. Pamela Wehling Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsvorhaben GROWTH/Antrag Innovative Hochschule, Teilvorhaben 3/Arbeitspaket 1 (Open Innovation) ( Growth | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0106B Tel: 0541 969-5271 p.wehling@hs-osnabrueck.de Dr. Pamela Wehling ist promovierte Sozialwissenschaftlerin und Diplom Betriebswirtin (BA). Seit August 2023 ist sie Projektmitarbeiterin im Teilvorhaben 3 (Denk-)Räume für Innovationen im Rahmen des GROWTH-Projektes. Ihr Arbeitsschwerpunkt bildet die Durchführung, Begleitung und Evaluation von Personal- sowie Organisationsentwicklungsprozessen. Forschungserfahrungen hat sie am Institut für Arbeitswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sowie an der Universität Potsdam gesammelt. Die Forschungsinhalte variieren dabei zwischen Themen wie implizite Verträge unterschiedlicher Beschäftigtengruppen, Gerüchte in organisationalen Wandlungsprozessen sowie der Geschlechterdifferenz im Arbeitskontext bis hin zu anwendungsorientierten Themen, wie z. B. die Einführung von Gruppenarbeitsstrukturen im ÖPNV und der Umgang mit Vielfalt in Unternehmen. Außerdem arbeitet sie als freiberufliche Dozentin an unterschiedlichen Hochschulen. Annika Tara Promotionsstudentin im Forschungsvorhaben GROWTH/Antrag Innovative Hochschule, Teilvorhaben 3/Arbeitspaket 1 (Open Innovation) ( Growth | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0101 Tel: 0541 969-5310 a.tara@hs-osnabrueck.de Annika Tara ist studierte Agraringenieuren (M.Eng. Agrar- und Lebensmittelwirtschaft) und promoviert aktuell im Rahmen des Projektes in Kooperation mit der Universität Witten Herdecke zum Thema Design Thinking in Open Innovation Prozessen. Zuvor unterstützte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Projekt GROWTH im Bereich „(Denk-)Räume für Innovationen“. Innovationen und Entrepreneurship konnte sie als Mitgründerin 2er Start-Ups selbst erfahren und anwenden. Das erste Start-up entwickelte eine Trinkerinnerung für Senioren, wobei das Produkt nach der Testphase in ein größeres Unternehmen aus Niedersachsen integriert werden konnte. Das zweite Start-Up verkaufte nachhaltige Schreibwaren nach dem 1+1 Prinzip (für jedes verkaufte Produkt wurde ein Weiteres gespendet), wobei dieses Projekt auch innerhalb eines größeren Unternehmens weitergeführt wird. Auch bildete sich Frau Tara zum Design Thinking und Life Design Coach weiter und konnte dadurch vielfältige Design Thinking Workshop Formate mit verschiedenen Gruppen und auch in Kooperation mit Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen durchführen. Während des Studiums und ihrer Gründungen wurde sie durch die sdw (Stiftung der deutschen Wirtschaft) und das NRW Gründerstipendium gefördert. Außerdem war sie in den letzten Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit und als Assistenz der Geschäftsführung bei einer Stiftung für Landwirtschaft tätig. Verschiedene Auslandsaufenthalte in Neuseeland, Florida, Afrika und Spanien ermöglichten unterschiedliche Perspektiven innerhalb der Agrarwissenschaften und Landwirtschaft, wie z.B. verschiedene Anbausysteme, innovative Praktiken und auch praktische Erfahrungen in der Landwirtschaft. Diese Erfahrungen bring Frau Tara nun in die Hochschule und das Projekt GROWTH ein. Jana von Höne Co-Team-Leitung StartUp!Lap@HSOS ( StartUp!Lab | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Startuplab@HSOS Am Speicher 4 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum EA 0034 j.von-hoene@hs-osnabrueck.de Seit Anfang 2023 ist Jana von Höne an der Hochschule Osnabrück als Wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie als Co-Team-Leitung des StartUp!Lab@HSOS tätig. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt hierbei auf dem strategisch-operativen Bereich, dem Marketing- und Netzwerkaufbau, sowie der Unterstützung von Gründungsinteressierten durch Angebote wie Workshops und Coachings. Zuvor besetzte Sie Positionen in unterschiedlichen Startups sowie einer Startup-Beteiligungsgesellschaft. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte umfassten hierbei Internationales Business Development, Marketing und Innovationsmanagement. Diverse, mehrjährige Auslandsaufenthalte in den USA, Australien und Frankreich schulten ihren Blick für und Kompetenzen in der interkulturellen und interdisziplinären Zusammenarbeit von Menschen. Ergänzend zum Bachelorstudiengang „Internationale Betriebswirtschaft und Management“ an der Hochschule Osnabrück absolvierte Sie Ihren MBA in „Innovationsmanagement und Entrepreneurship“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Hierbei konnte Sie Ihre Expertise in Bereichen wie u.a. dem Methodischen Erfinden, der Geschäftsmodellentwicklung und kreativen Ansätzen des Innovationsmanagements verfeinern. Jonas Schöne Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilvorhaben “Open Innovation” des Transferprojektes GROWTH ( Open Innovation | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum: OS 0106B jonas.schoene@hs-osnabrueck.de | Linkedin Jonas Schöne ist studierter Wirtschaftsingenieur (M.Eng.) mit Schwerpunkt auf strategischer Unternehmensführung. Seit Mitte 2025 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt GROWTH im Teilvorhaben Open Innovation tätig und unterstützt den Fachbereich Unternehmensführung. Zuvor war er mehrere Jahre im strategischen Bereich eines international tätigen Landtechnikkonzerns tätig. Sein fachlicher Schwerpunkt lag dabei insbesondere auf Zukunftstechnologien. In diesem Zusammenhang begleitete er Innovationsprozesse, analysierte technologische Trends und wirkte an der strategischen Weiterentwicklung entsprechender Systeme mit. Darüber hinaus sammelte er umfassende Erfahrungen im Startup-Scouting, Innovationsmanagement sowie in der Bewertung neuer Geschäftsmodelle. Die dabei erworbenen fachlichen und methodischen Kompetenzen bringt er heute in Forschung und Lehre an der Hochschule ein. Michel Finke Wissenschaftlicher Mitarbeiter im EIP-Projekt HempFill ( EIP | HempFill ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum: OS 0106A michel.finke@hs-osnabrueck.de Seit Mai 2026 ist Michel Finke wissenschaftlicher Mitarbeiter im EIP-Projekt HempFill an der Hochschule Osnabrück. Die Projektidee entstand im Rahmen des hochschulweiten Transferprojekts Growth, an dessen Entwicklung und Antragstellung er mitwirkte. Im Projekt übernimmt er die Projektkoordination sowie marktliche, technische und wirtschaftliche Machbarkeitsanalysen und begleitet damit den Innovationsprozess. Michel Finke studierte Landwirtschaft an der Hochschule Osnabrück und setzt sich seit vielen Jahren mit Zukunftsperspektiven und alternativen Geschäftsmodellen für die Landwirtschaft auseinander. Seit 2023 absolviert er den Masterstudiengang Agrar- und Lebensmittelwirtschaft mit dem Schwerpunkt Rechnungswesen und Unternehmensführung. Im Rahmen seines Studiums entwickelte er ein Geschäftsmodell zur Nutzung von Hanf als nachwachsendem Rohstoff für industrielle Wertschöpfungsketten. Dafür erhielt er 2025 die Kick-Start-Förderung der Hochschule Osnabrück und führte erste technische Versuche mit Hanffasern durch. Die dabei gewonnenen Erfahrungen bringt er heute in das EIP-Projekt HempFill ein. Abschlussarbeiten 2024 Bachelorarbeiten Schönges, F.: Qualitative Analyse der kritischen Erfolgsfaktoren und der aktuellen Zahlungsbedingungen zu Venture Capital für Agrar-Tech Startups in den USA und Deutschland. Lahmann, A.: Strategieformulierung und -bewertung zur Investition in eine Agri-PV-Anlage durch das Fallunternehmen Lahmann. Rüth, J.: Ermittlung und Auswahl betrieblicher Maßnahmen und Anreizsysteme zur Förderung der Mitarbeitermotivation. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Froneri Ice Cream Deutschland GmbH. 2023 Masterarbeiten Schürholz, C.: Entwicklung und Analyse einer Auslandsmarkt-Eintrittsstrategie eines innovativen Plattform-Economy-Geschäftsmodell zur Vermittlung von Biomethan am Beispiel des Fall-Unternehmens agriportance GmbH. Schmidt, S.: Einfluss einer Tränkwasserdesinfektion auf Basis von Aktivchlor auf ausgewählte Leistungs-, Gesundheits- und Fruchtbarkeitsparameter von Hochleistungskühen. Tara, A.: Entwicklung eines Wert-Angebots "Coaching für Reiter*innen mit ihrem Pferd" und Prozessevaluation mittles qualitativer Methoden. Von Höne, J.: Erstellung eines Wertangebotes für ausgewählte Ziel- und Stakeholdergruppen eines StartUp!Labs am Fallbeispiel der Hochschule Osnabrück. 2023 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Schürholz, C.: Markteinführung der In-Situ-Desinfektionsmittelanlage „Oximat“ des Fallunternehmens Beulco GmbH & Co. KG, Attendorn. Tara, A.: Prozessevaluation eines Life Design Thinking Coaching Angebotes. 2023 Bachelorarbeiten Herick, J.: Analyse ausgewählter Szenarien der regenerativen Energie-Erzeugung in Deutschland im Hinblick auf die Agrarflächenverbrauchs- und CO²-Effizienz sowie die Wirtschaftlichkeit. Viehweg, L.: Szenarioanalyse für eine Agri-Photovoltaik-Anlage am Beispiel einer zierpflanzenbaulich genutzten Freilandfläche der Gärtnerei Viehweg. Althöfer, A.: Machbarkeitsanalyse für die Diversifikationsstrategie Kartoffelanbau auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Althöfer. Brinkmann, H.: Machbarkeitsanalyse einer Geschäftsidee und Investition in eine Faseraufschlussanlage auf Basis von Hanfstroh für den Fallbetrieb Brinkmann Landwirtschaft GbR. Koch, S.: Strategische Situationsanalyse und Strategieformulierung für das Fallunternehmen Koch, Garbsen. Schillingmann, L.: Entwicklung einer Vertriebs- und Marketingstrategie für die Firma BioStrategie unter Einbeziehung qualitativer Forschungsmethoden. Kurz, L.: Machbarkeitsanalyse einer Skalierungsstrategie am Beispiel des Fallunternehmens der Heidjer Produktions- und Vertriebs GbR. Lehrke, S.: Analyse zum Einsatz von recyceltem Polystyrol im Werkstoffkreislauf für Dessertverpackungen mit Direkt-Kontakt für das Fallunternehmen Zott SE & Co. KG. Rehwinkel, L.: Machbarkeitsanalyse zur Erschließung eines regenerativen Speicherkraftwerkes inklusive Nahwärmenetzes am Beispiel des Fallunternehmens Rehwinkel/Meyer Biogas Stelle GmbH & Co. KG. Brunkhorst, W.: Entwicklung und Bewertung von regenerativen Anbau-Strategien für die Geschäftseinheit Ackerbau am Beispiel des Fallunternehmens Brunkhorst GbR, Lüdersfeld. Peters, M.: Kundenzentrierte Anforderungsanalyse für die Entwicklung eines kamerabasierten KI-Systems zur Gesundheitsüberwachung in der Milchviehwirtschaft am Fallbeispiel der ACARiS GmbH. Schulze Hockenbeck, F.: Analyse von CO 2 -Speichermöglichkeiten für FLAG-Emissionen aus dem Bereich der Milcherzeugung zur Nachhaltigkeitsbewertung für das Fallunternehmen Zott SE & Co.KG. Koldehoff, E.: Die Bedeutung von Führung im Lebensmitteleinzelhandel: Eine Analyse von Filialleiterwechseln und betrieblichen Auswirkungen am Fallbeispiel einer Regionalgesellschaft eines Discounters. Arkenau, P.: Einflussgrößen der Personalkosten und Maßnahmen zur Reduzierung von Fehlzeiten bei der Gartencenter Arkenau GmbH. Ostendorf, H.: Entwicklung und Grobbewertung eines Geschäftsmdells zur Verarbeitung und Vermarktung von Kichererbsen und Lupinen. 2022 Masterarbeiten Pribbernow, H.: Evaluation der Gründung eines Beratungsunternehmens für Freiflächenphotovoltaikanlagen mithilfe der Erstellung eines Businessplanes und Testings mittels Fokusgruppendiskussion. Kruse, M.: Entwicklung und Testing eines Geschäftsmodells für ein Expertennetzwerk in der Food-Service Branche auf Basis eines iterativ-partizipativen Design-Prozesses. 2022 Bachelorarbeiten Bußmann, M.: Entwicklung einer Geschäftsidee zur digitalen Vermarktung von regional erzeugten Lebensmitteln auf Basis des Business Model Canvas inkl. eines qualitativen Testings. Krone, P. B.: Machbarkeitsanalyse einer Geschäftsmodellstrategie für eine Freiflächenphotovoltaikanlage für das Fallunternehmen Reinhard Krone in Damme. Homeyer, L.: Wirkungsanalyse der Beschaffung von Masthänchenfleisch nach dem Standard der Europäischen Masthuhn-Initiative im Fallunternehmen apetito AG zur Ableiteung von potenziellen Beschaffungsstrategiealternativen. Mackenstedt, N.: Wie kommt das Neue in die Welt? Einfüsse der Grundsätze von Theorie U auf den Veränderungserfolg in ausgewählten landwirtschaftlichen Unternehmen. Stelloh, F.: Formulierung und Bewertung operativer Strategien des Betriebszweiges Biogas im Fallunternehmen Stelloh. Schröder, F.: Analyse der Usability des "Agrar-Klimacheck-Proramms" zur Berechnung von Klimabilanzen der landwirtschaftlichen Betriebe der DMK Deutsches Milchkontor GmbH. Kortstiege, K.: Machbarkeitsanalyse der Entwicklung eines Maststalls für Schweine der Haltungsform 3 / 4 am Beispiel des Fallbetriebes Kortstiege. Meyer zu Farwick, R.: Machbarkeitsanalyse für die Konvertierung einer Biogasanlage von Kraft-Wärme-Kopplung hin zur Kraftstoffproduktion am Beispiel des Betriebes Meyer zu Farwick. Hüneke, L.: Strategische Situationsanlayse und Ableitung von Entwicklungsstrategien anhand des Fallunternehmens Johann Hüneke. Ostermann, H.: Strategische Zielbildung und Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Betriebes Heinrich Ostermann und bestehender Kooperationen. Börger, J: Ermittlung von Zukunftsstrategien auf Basis einer Strategischen Situationsanalyse am Beispiel des Fallunternehmens Cord Börger Landwirtschaft. Beutner, C.: Erstellung eines programmgestützten Modells zur Kostenbewertung CO 2 -reduzierender Maßnahmen bei Antriebstechnik von Landmaschinen und der entsprechenden Betriebsinfrastruktur. Brinkmann, M: Krisenerfahrungen in der Landwirtschaft. Eine qualitatve Analyse der Bedeutung der Corona-Pandemie für Direktvermarkter. Witte, J.: Strategische Situationsanalyse am Fallbeispiel des landwirtschaftlichen Betriebs Rolf Witte. 2021 Masterarbeiten Ostendorf, J.: Strategische Situationsanalyse der EU-Nachhaltigkeitspolitik zwecks Folgenabschätzung für die CLAAS KGaA mbH. Prein, L.: Nationale Differenzierung und Implementierung eines spezifischen Zustellungsaufschlags im Zuge der Einführung eines Preis- und Konditionensystems. Jungclas, J.: Formulierung und Testing einer Produktentwicklungsstrategie durch Vitaminisierung und Mineralisierung von Fleischsubstituten des Fallunternehmens Lohmann & Co. Aktiengesellschaft durch Sekundärdatenanalyse und Expertenbefragung. 2021 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Pribbernow, H.: Usabilitystudy des corvitac Pig-Counters anhand von ausgewählten Praxisbetrieben. Jungclas, J.: Feasibility Study eines zentralen Geschäftsmodells für das Unternehmen Redefine Meat in Zusammenarbeit mit der PHW-Gruppe. Thye, E.: Ausarbeitung und Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie für das Startup SeedForward GmbH für die EU. 2021 Bachelorarbeiten Von Kamp, S.: Strategische Situationsanalyse am Fallbeispiel des Milchviehbetriebes Olaf von Kamp. Lohmann, F.: Machbarkeitsanalyse der Differenzierungsstrategie "Schweinemast auf Strohhaltung" am Beispiel des Fallunternehmens Lohmann. Twehus, A.: Partizipative Entwicklung eines Projektmanagementansatzes in dynamische Unternehmen am Beispiel der PWA Dr. Haufe GmbH. Nicklas, F.: Machbarkeitsanalyse eines Start-ups zur Produktion von "Echten Trüffeln" anhand ausgewählter Aspekte eines Businessplans. Dopatka, L.: Strategische Zielfindung und Situationsanalyse des Betriebes Werner Dopatka. Große Macke, V.: Entwicklung einer für Startup kompatiblem, skalierungsorientierten Markteinführungsstrategie für eine Agri-Tec-Innovation in Deutschland am Beispiel der Farmerscent GmbH. Raulfs, H.: Strategische Zielplanung und Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Betriebs Raulfs. Köhler, C.: Analyse und Bewertung ausgewählter internationaler Märkte zur Vorbereitung der Markteinführung einer Precision Fish-Farming-Technologie am Beispiel des Startups MonitorFish GmbH. Deniz, E.: Benchmark-Analyse ausgewählter Werkstätten für Menschen mit Behinderung im Bereich Lebensmittelverarbeitung zur Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Nachhaltigkeitspositionierung. 2020 Masterarbeiten Dörries, A.: Konzeptionierung einer Employer Brand für eine Gärtnerei im ländlichen Raum. Schuldt, C.: Analyse des sog. Split Feeding Konzepts des niederländischen Unternehmens ForFarmers N.V. zwecks Entwicklung einer akzeptanzorientierten Vertriebsstrategie für nordwestdeutsche Legehennenhaltungsbetriebe. Pribbernow, L.: Analyse, Strategieentwicklung und Bewertung für den Aufbau eines E-Commerce Vertriebskanals am Beispiel der "Bäckerei Bertermann". 2020 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Lenfort, D.: Potenzialanalyse der verkaufsförderung der CLAAS Vertriebsgesellschaft mbH. Ites, S.: Analyse und Ermittlung der Faktoren gesunder Ernährung unter Berücksichtigung von Decklarationsmöglichkeiten zwecks Produktentwicklung im Bereich 'Gesund Proteinsnacks'. Bommes, C.: Evaluation eines Mentoring-Services mit Strategie-Entwicklung im Fallunternehmen durch Qualitative Befragungsmethodik. Strothmeyer, F.: Konkurrenzanalyse und Ermittelung des optimalen Wertangebots einer Personalberatung am Beispiel des Unternehmens Farmconnect. Prein, L.: Vergleich der Blockchain-Lösungsansätze ausgewählter internationaler Food-Wertschöpfungsketten anhand einer Konkurrenzanalyse. Frings, S.: Entwicklung und Testing eines Prototyps "Online Coaching- & Beratungsdienstleistung für Lebensmittelhandwerker" am Beispiel des Unternehmens Sophie Frings Coaching & Beratung. Baum, D.: Analysis of the production flow an legal feasibility regarding internationalization using the case study of iVIK holdings ltd. 2020 Bachelorarbeiten Tellbrügge, T.: Machbarkeitsanalyse der Diversifikationsstrategie Fresseraufzucht anhand des landwirtschaftlichen Betriebes Tellbrügge. Jansen, P.: Analyse des Aufbaus einer Direktvermarktung von Rindfleisch und Ermittlung von Vertriebsstrategien am Beispiel des Betriebes Jansen. Moyzes, C.: Analyse von Kundenakzeptanzbarrieren bei der Markteinführung innovativer, digitaler Servicelösungen am Beispiel des Telemetriesystems AGCO Connect. Deters, F.: Analyse der Wirtschaftlichkeit von Rinderknochenseparationsanlage zur Produktion MDM für die Pet Food Industrie - Betriebswirtschaftliche Bewertung am Beispiel der Westfleisch SEC mbH. Strothmeyer, F.: Analyse und Strategieentwicklung zwecks Unternehmensakquise "Farmconnect" anhand eines Business Plans. Baum, D.: Unternehmens- und Potenzialanalyse zur strategischen Entwicklung der Neurather Gärtner GbR durch eine nachhaltige Energieversorgung. Von Handorff, M.: Anaylse der Relevanz von gesundheitsfördernden Zielsetzungen und Aktivitäten in Nachhaltigkeitsstrategien von ausgewählten Unternehmen in Deutschland. Notemann, T.: Analyse und Definition eines Value Proposition Designs am Fallbeispiel der Herstellung gesunder und nachhaltiger Fertiggerichte. Meyer, M.: Analyse der Anforderungen von Kunden an Bäckereien im Hinblick auf digitale Interaktionspotenziale. Dieckmann, A.: Vergleichende Wirtschaftlichkeitsberechnung zu "Tierwohl- und Tierschutzmaßnahmen bei ausgewählten Fallunternehmen mit Milchviehaltung" mittels Szenario-Analyse. Hadler, C.: Formulierung und ökonomische Bewertung der Diversifikationsstrategie Apfelanbau am Fallbeispiel des Betriebes Hadler in Cuxhaven-Altenbruch. 2019: Promotionen Berstermann, J.: Stakeholderbasierte Ermittlung und Auswahl von Nachhaltigkeitsindikatoren - Fallstudie und Systemaufstellung in einem Unternehmen der Bio-Lebensmittelbranche. 2019: Masterarbeiten Loch, J.: Machbarkeitsanalyse des Einsatzes von Methoden des agilen Projektmanagements anhand der Fallstudie "Optimierung des Etikettenwesens der AVO-Werke August Beisse GmbH". Steinhorst, J.: Machbarkeitsanalyse für ausgewählte Diversifikationsstrategien des Betriebs Steinhorst in Glandorf. Meyer, K.: Analyse, Bewertung und Planung der Geschäftsidee "Calcium- und proteinreiches Kinder-Milchprodukt" mittels eines Businessplans. 2019: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Duden, M.: Betriebswirtschaftliche Bewertung ausgewählter Entwicklungsalternativen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Duden. Pribbernow, L.: Potenzialanalyse eines möglichen Gründungsvorhabens im Dienstleistungssektor zur Erstellung von Podcasts und Videoproduktionen. Dörries, A.: Reinventing Blumen Dörries. Steinhorst, J.: Strategische Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Betriebs Steinhorst in Glandorf als Grundlage eines strategischen Entwicklungsprozesse. Welk, A.: Entwicklung einer internationalen Markteinstrittsstrategie für das Sortiment des Flüssigfonds in den Norden und Westen Europas. 2019: Bachelorarbeiten Borchers, J.: Ermittlung von Hypothesen als Grundbaustein zur Entwicklung von Beratungsangeboten zur außerfamiliären Hofübergabe auf Basis einer qualitativen Befragung. Bömer, M.: Bestimmung und Analyse der strategischen und strukturellen Erfolgsfaktoren der Kooperation eines Start-ups mit einem Konzern im Bereich des digitalen Vertriebs von gebrauchter Landtechnik anhand eines Fallbeispiels. Viola, J.M.: Toxin binder market assessment of selection Latin-American countries for MIAVIT GmbH. Geerken, J.E.: Machbarkeitsanalyse zur Verkohlung regional anfallender Biomasse durch eine Pyrolyseanlage des Herstellers gara energy GmbH. von Behr, A.: Erstellung eines Businessplans zur Bewertung einer Investitionsstrategie im Bereich Wohnungsbau auf dem Betrieb von Behr in Hoya. Heil, F.: Machbarkeitsanalyse der Diversifizierungsstrategie Hofmolkerei auf dem landwirtschaftlichen Familienbetrieb Heil. 2018: Masterarbeiten Welk, A.: Analyse und Entwicklung eines Produktmanager-Konzepts für das Schnittstellenmanagement des Unternehmens Rila Feinkost-Importe GmbH & Co. KG unter Berücksichtigung agiler Führungsprinzipien. Kemper, S.: Geschäftsmodellformulierung und dessen wirtschaftliche Machbarkeit für die Geschäftsbereichsaussiedlung „Pensionspferdehaltung“ am Beispiel des landwirtschaftlichen Unternehmens Christian Kemper in Neuss Uedesheim. 2018: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Meyer, K.: Strategische Situationsanalyse des Milchviehbetriebes Brokering. Kemper, S.: Strategische Marktanalyse mit dem Fokus Kunden und Wettbewerb für die Pensionspferdehaltung im Raum Neuss - Düsseldorf - Dormagen für die Teilbereichsaussiedlung der Pensionspferdehaltung der Familie Christian Kemper in Neuss-Uedesheim. Loch, J.: Analyse des US-amerikanischen Gewürzmarktes. 2018: Bachelorarbeiten Strothmeyer, F.: Potenzialanalyse und Vorbereitung der Markteinführung eines in Mexiko nachhaltig produzierten Agavendicksaftes in den deutschen Markt am Beispiel des Startups Schäpers. Baum, D.: Analyse und Ermittlung von Erfolgsfaktoren für attraktive Arbeitgeber für saisonal beschäftigte Erntehelfer aus dem osteuropäischen Raum am Beispiel der Neurather Gärtner GbR. Müller, C.: Strategische Situationsanalyse und Formulierung von Optimierungstrategien am Beispiel des Geschäftszweiges Eisproduktion im Unternehmen Müller. Timme, S.: Strategische Zielbildung und Situationsanalyse unter Einbindung unternehmensinterner Stakeholder am Beispiel des Unternehmens Timme. Niemann, F.: Analyse und Konzeption der Markteinführung für eine innovative Verpackungstechnik des Forschungsinstituts DIL. 2017: Masterarbeiten Pötschke, C.: Analyse und Planung des Aufbaus eines E-Commerce Vertriebskanals am Beispiel des Gertencenter Pötschke. Heitmeyer, M.: Machbarkeitsanalyse für ein Gründungsvorhaben eines Start-Up-Unternehmens im Bereich Biologically appropriate raw food (Barf) durch die Steinemann GmbH & Co. KG. Knopp, E.: Machbarkeitsanalyse für ein Gründungsvorhaben eines Start-Up-Unternehmens im Bereich Biologically appropriate raw food (Barf) durch die Steinemann GmbH & Co. KG. Schmelting, A.: Machbarkeitsstudie zur Analyse einer Diversifikationsstrategie "Herstellung und Vertrieb von Buffalowürmern" in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Ehemann, S.: Menschenrechte in der Wertschöpfungskette der Bayer AG - Bestandsaufnahme der Aktivitäten zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht und Entwicklung von Handlungsempfehlungen . 2017: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Lübben, J.: Aufdeckung der Stärken und Schwächen des AMRA-Tools durch den Piloteinsatz in Viehtransporten eines regionalen Fleischproduzenten. Ruholl, H.E.: Untersuchung der Kriterien des VR-Agrarratings zur Entwicklung von Vorschlägen für ein zukunftsorientiertes Agrarrating. Sickmann, M.: Identifikation prägnanter Informationsquellen im aktuellen CLAAS-Transaktionsprozess. 2017: Bachelorarbeiten Von Aschwege, D.: Analyse der Ökobilanzen ausgewählter Milchviehbetriebe zur Ermittlung von Optimierungspotentialen des Nachhaltigkeitsprogramms "Milkmaster"der Deutsches Milchkontor GmbH. Manocchio, D.: Vergleichende Analyse von Erfolgsfaktoren und -potenzialen in der Wertschöpfungskette von Rinderteilstücken und Nebenprodukten am Beispiel eines fleischverarbeitenden Unternehmens. Gerling, T.: Erarbeitung und Analyse strategischer Entwicklungsmöglichkeiten des landwirtschaftlichen Betriebes Gerling. Grobe, F.: Strategische Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Unternehmens der Familie Grobe. Heidemann, K.: Konzeption und Bewertung eines Businessplans zur Etablierung einer regionalen Campusbiermarke in Osnabrück . Stärk, S.: Marktanalyse für Gülleverschlauchungssysteme für ein Unternehmen der Landtechnikindustrie . Timphaus, H.: Analyse der Wirtschaftlichkeit einer Investition zur Flexibilisierung der Biogasanlage des Unternehmens Timphaus Erneubarer Energien. Niebur-Ossenbeck, H.: Wirtschaftlichkeitsanalyse der Investition in eine Kleinbiogasanlage am Beispiel des Betriebes Niebur-Ossenbeck. Ruhe, J.: Strategische Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Familienbetriebes Ruhe zwecks Entwicklung zukunftsfähiger Unternehmensstrategien . Kötting, W.: Machbarkeitsanalyse eines E-Commerce-Konzeptes für den Vertrieb von Spezialfuttermitteln im kenianischen Markt am Beispiel der MIAVIT GmbH. 2016: Masterarbeiten Jan-Krift, K.: Analyse des Hofübergabeberatungsprozessess des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes e. V. zur Identifikation der Potenziale eines ganzheitlichen Beratungsansatzes. Kurre, H.: Studie zum Aufbau und Einsatz eines Umfeld-Sensorsystems in Agrarmaschinen für die Bosch Engineering GmbH (BEG). Hüsing, C.: Analyse und Bewertung der Machbarkeit einer Unternehmensgründung im Bereich Food-E-Commerce am Beispiel des Startups Green Farmer GmbH. 2016: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Verst, C.: Entwicklung einer Dealer Scorecard für die CLAAS Händler des nordamerikansichen Landtechnikmarktes auf Grundlage einer Kennzahlenanalyse. Ehemann, S.: Bestandsaufnahme relevanter Nachhaltigkeitsaspekte, mit dem Schwerpunkt Bodennutzung und Abwassermanagement, bei ausgewählten Milch-lieferanten der Firma Compañia Làctea Agropecuaria Lecheros de Young (Claldy) in Urugauy. Heitmeyer, M.: Analyse und Bewertung des Erfolgspotenzials internationaler Märkte für ausgewählte Produkte der Steinemann GmbH & Co. KG. Knopp, E.: Analyse und Bewertung des Erfolgspotenzials internationaler Märkte für ausgewählte Produkte der Steinemann GmbH & Co. KG. Jan-Krift, K.: Analyse und Bewertung eines Konzepts und einzelner Instrumente eines Beratungsprozesses. Hüsing, C.: Investigation and determination of the direct exporting possibilities of soybean meal in the international raw material market between the cooperating companies Buratovich hons. S.A. (ARG) and AGRAVIS AG (GER). Schmelting, A.: Machbarkeitsanalyse einer Diversifikationsstrategie für den landwirtschaftlichen Betrieb Schmelting mit der Herstellung und dem Verkauf von Katzenbedarfsartikeln mit Baldrian. 2016: Bachelorarbeiten Irmer, S.: Analyse der Bewertung imagebeeinflussender Faktoren und Maßnahmen auf die Arbeitnehmerbeschaffung und -bindung ausgewählter Unternehmen in der Foodbranche. Steinkamp, C.: Analysis of the congruency of the GRI-certified sustainability goals of the VW AG in accordance with the SDG-Compass of the UN. Krümpel, J.: Analyse des Einkommenspotentials des Betriebes Berhard Krümpel durch Änderung des Produktionsrhythmus im Betriebszweig Schweinehaltung. Greitemann, J.F.: Betriebswirtschaftliche Analyse und Planung einer Erweiterungsinvestition in der Milchviehaltung auf dem Betrieb Greitemann. Francksen, J.O.: Betriebswirtschaftliche Analyse und Planung für eine Erweiterungsinvestition des Milchviehbetriebes Francksen GbR. Göcke, C.: Analyse der Nachhaltigkeitsberichtserstattung von ausgewählten Wettbewerbern des Agrarhandelsunternehmen AGRAVIS Raiffeisen AG. Weseloh, J.C.: Erstellung eines Businessplans zur Bewertung einer Flexibilisierungsstrategie der Biogasanlage Weseloh in Vahlzen. 2015: Masterarbeiten Hegge, M.: Ausarbeitung und Umsetzung eines Internationalisierungskonzeptes in der Futtermittelbranche für den US-amerikanischen Markt am Beispiel der Miavit GmbH. Baum, B.: Planung eines Gartenbaubetriebs Strategiefindung und -bewertung des Gartenbaubetriebs Wilhelm Baum. Timphus, C.: Konzeption eines Lieferantenbewertungssystems unter Anwendung der Delphi-Methode. Dargestellt am Beispiel der Wernsing Feinkost GmbH. Winkelmeyer, A.: Einführung eines Nachhaltigkeitsstandards im Bereich Food Logistik für das Modellunternehmen Matthies und Söhne Fruchtimport GmbH auf Basis einer Vergleichsanalyse. Claßen, J.: Ökonomische Analyse des Neubaus einer Gänseschlachterei auf Basis eines Businessplans. Karfich, A.: Planung und ökonomische Analyse eines Produktionsstandortes für ein Start-Up Unternehmen im Bereich innovative Haltbarmachungsverfahren für Lebensmittel. Waldow, L.: Entwicklung einer Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategie für Agrar-Internetagenturen am Beispiel der Unternehmensgründung Web-Acker. Laurenz, B.: Formulierung und Evaluation potentieller Beschaffungsstrategien von Milch und Milchprodukten am Beispiel eines deutschen Handelsunternehmens. 2015: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Kurre, H.: Analyse des Einsatzpotenzials von Automotive-Sensoren und -Systemen in der Agraraußentechnik für ein Unternehmen der Automobilindustrie. Baum, B.: Planung eines Gartenbaubetriebs - Strategische Analyse des Gartenbaubetriebs Wilhelm Baum. Hegge, M.: Entwicklung und Umsetzung eines internationalen Markteintrittskonzeptes für ein Franchisesystem am Beispiel Coffee-Bike GmbH. 2015: Bachelorarbeiten Borchers, H.: Wirtschaftliche Analyse einer Wachstumsstrategie in der Bio-Milchproduktion am Beispiel des Betriebes Hermann Borchers. Ottmann, T.: Vergleichende Analyse ausgewählter Agrar-Hochschulmessen in Bezug auf die Erreichung von Employer Branding und Recruitingzielen teilnehmender Unternehmen. Böker, M.: Eine strategische Unternehmensanalyse des Vertriebs und die Entwicklung von Vertriebsstrategiealternativen am Beispiel eines Zustellgroßhandels für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Wieneke, K.: Analyse strategischer Entwicklungspotenziale in der Pensionspferdehaltung am Beispiel des Betriebs Gröner-Wieneke. Seul, D.: Wirtschaftliche Bewertung einer Einführung des High Pressure Preservation Verfahrens in einem Großviehfleischcenter. Fischer, R.: Analyse und Planung des Eintrittes in den thailändischen Markt für Convenience-Wurstprodukte am Beispiel des Unternehmens Steinemann GmbH & Co. KG. Lenfers, C.: Entwicklung einer Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsstrategie für ausgewählte Stakeholder des Milkmaster-Programms von DMK (Deutsches Milchkontor GmbH). Nolte, M.: Analyse des Marktpotenzials für einen Export von tiefgekühltem Spinat nach Dänemark. Möllers, B.: Erstellung eines Business-Plans zur Bewertung und Planung einer internationalen Markteintrittsstratgie in Form einer Akquisition eines Marktfruchtbauunternehmens in Rumänien. Esser, M. : Analysis of the climate change related changes on the global green coffee market for the derivation of procurement strategy alternatives of German coffee producers. Banzhaf, J.: Strategieentwicklung für den deutschen Lebensmittel-Online-Handel auf Basis einer Analyse der Kongruenz von Kunden- und Produktanforderungen sowie Systemleistungen ausgewählter Unternehmen. Meiners, F.: Strategische Entwicklung der Reitschule und der Ferienwohnungsvermietung auf dem Rumlerhof. Dreses, F.: Strategisches Unternehmenskonzept: Aufbau eines landwirtschaftlichen Produktionsbetriebes in der russischen Enklave Kaliningrad im Gebiet Bagratinowsk. Bußjan, T.: Beurteilung qualitativer Parameter des VR-Ratings Agrar vom Bundesverband der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken im Einzugsgebiet der WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank. Fennel, F.: Betriebswirtschaftliche Analyse und Investitionsplanung für eine Getreideanlage auf dem Betrieb SIA Skriveru Seklkopibas Sabiedriba, Lettland. Lehre Bachelormodule B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel International Trade (Wahlpflichtmodul gehalten in eng. Sprache im WS) Dieses Modul wird in englischer Sprache gehalten. Es umfasst die praktische Durchführung des internationalen Handels von Waren in der Agrar- und Lebensmittelbranche. Die Studierenden erhalten einen grundlegenden Einblick in die Praxis des Internationalen Managements sowie Grundkenntnisse über die Vorbereitung von Internationalisierungsschritten durch Unternehmen. Das Modul vermittelt zudem einen Überblick über wichtige agrarische Märkte und Handelsströme. Modulbeschreibung Product- and Innovationmanagement (Wahlpflichtmodul gehalten in eng. Sprache im SS) Das Modul umfasst drei Kursteile. Der Kursteil Innovationsmanagement wird durch Prof. Dr. Schnitker gelesen. Studierende erlangen vertiefte Kenntnisse in der unterschiedlichen Formen von Innovationen und deren Bewertung und Bedeutung von Unternehmen. Sie erhalten Einblick über die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement und einer Unternehmens-, Organisations- und Teamkultur, welche Innovationserfolge ermöglicht. Der Kurs umfasst einen Design-Thinking-Workshop, eine agile Innovationsmethode zur interdisziplinären Entwicklung von Innovationen von der Idee bis zum Prototypen. Weitere Lehrende in diesem Modul sind Prof. Dr. Enneking und Dr. Martin Kern. Modulbeschreibung Grundlagen des Nachhaltigkeitsmanagements (Wahlpflichtmodul gehalten im SS) Nachhaltiges Wirtschaften stellt für viele Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe und weitere Organisationen der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft einen wichtigen Orientierungspunkt für die Ausrichtung des Geschäftsmodells dar. Auch, weil sie sich mit entsprechenden externen gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert sehen. Für die Einführung neuer Produkte und Verfahren, die Durchführung von Investitionsprojekten oder die Umsetzung weiterer strategischer Entscheidungen kann die Beachtung von Nachhaltigkeitsaspekten ein wichtiger Punkt für die Akzeptanz betroffener Akteure (Stakeholder) sein. In der folgenden Veranstaltung erhalten die Studierenden auf Basis einschlägiger Literatur und Praxisbeispiele einen Überblick über Ziele und die Methoden des Nachhaltigkeitsmanagements. Sie lernen die unterschiedlichen Stakeholderperspektiven, Motive und Hintergründe bestimmter Argumentationsmuster kennen. Zudem erarbeiten sie anhand von Fallbeispielen die konkreten Möglichkeiten und Grenzen von nachhaltigem Wirtschaften. Weiterer Lehrende in diesem Modul ist Prof. Dr. Kussin . Modulbeschreibung ; Literatur Entrepreneurship und Finanzen (Wahlpflichtmodul gehalten im WS) In ausgereiften Marktwirtschaften, im Agrar- und Ernährungssektor und vor allem in der landwirtschaftlichen Urerzeugung ist es immer schwieriger, in angestammten Geschäftsfeldern (quantitativ) zu wachsen, sofern man nicht internationale Märkte erschließt. Immer häufiger schlagen bestehende Unternehmen sogenannte Diversifikationsstrategien ein oder Nicht-Unternehmer gründen ein Unternehmen in diesem Sektor. Eine Unternehmensgründung hat viele Herausforderungen. Zunächst muss eine gute Geschäftsidee gefunden werden, aber auch im Management-, Risikoabsicherungs- und Finanzierungsbereich muss ein Gründer Kenntnisse besitzen, um erfolgreich zu gründen. Modulbeschreibung Grundlagen Personalmanagement (Wahlpflichtmodul gehalten im WS) Wirtschaftsingenieure und Ingenieure der Agrar- und Ernährungsbranche, aber auch landwirtschaftliche Familienbetriebsleiter kommen immer häufiger schon kurz nach dem Studium in die Situation, Personal zu führen bzw. für einen Mitarbeiterstamm auch organisatorisch verantwortlich zu sein. Dazu bedarf es eines Grundwissens in Arbeitsrecht, Personalbeschaffung und -organisation sowie der -entwicklung, da Mitarbeiter einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren des Unternehmens darstellen. Zudem wird jeder Absolvent über kurz oder lang in eine Mitarbeiter-/Geführtenrolle eintreten. Auch hier ist es wichtig, Grundlagen der Organisation von Personal sowie die Rechte der Arbeitnehmer und -geber im Groben zu kennen. Weitere Lehrende in diesem Modul sind Dr. Abramovski und Frau Epping. Modulbeschreibung Unternehmensführung und Kommunikationsmanagement (Pflichtmodul gehalten im SS) Führungskräfte müssen in der Lage sein, Entwicklungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzuschätzen und Maßnahmen im eigenen Entscheidungsbereich zielgerichtet und strategisch sinnvollvorzubereiten und umzusetzen. Die professionelle Führung eines Unternehmens beeinflusst maßgeblich den Unternehmenserfolg und die Nachhaltigkeit des Wirtschaftens. Die mittel- bis langfristig ausgerichtete, strategische Unternehmensführung ist eine der Grundlagen, die in alle Bereiche der Unternehmensführung Einfluss nimmt. Auch die regelmäßige Kommunikation mit internen und externen Anspruchsgruppen gewinnt für Führungskräfte an Bedeutung. Ein strategisch angelegtes Kommunikationsmanagement kann dazu beitragen, diese Prozesse professionell zu gestalten und damit positiv zum Unternehmenserfolg beizutragen. Weiterer Lehrende in diesem Modul ist Prof. Dr. Kussin . Modulbeschreibung ; Literatur - Kapitel 2 Mastermodule M.Eng. Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (MAL) Innovative Unternehmensführung und Entrepreneurship (Pflichtmodul gehalten im SS) In einer komplexen, dynamischen, volatilen Welt und in vielfach gesättigten Märkten haben Unternehmen die besondere Herausforderung, ein Unternehmen zu leiten und zu entwickeln. Diese liegen vor allem in der Motivation zu dauerhaften Höchstleistungen und in der Innovationsleistung. Dies gilt auch für die Unternehmensgründung. In dem Modul sollen deswegen sinnstiftende, agile Formen der Unternehmensführung und die Grundlagen zur Gründung eines Unternehmens vermittelt werden. Modulbeschreibung Internationales Management (Wahlpflichtmodul gehalten im WS) Dieses Modul greift Aufgaben der strategischen Unternehmensentwicklung im Hinblick auf die Betätigung in internationalen Absatz- und Beschaffungsmärkten der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf. Modulbeschreibung Führungsseminare (Pflichtmodul gehalten im 1. WS) Das Konzeptes dieses Moduls ist es, Sie auf Führungs- und Selbstführungsaufgaben in der Praxis vorzubereiten. Das Angebot dient ebenfalls als Ergänzung grundlegender Inhalte zu Führung, die Sie wahrscheinlich im Bachelorstudiengang noch nicht gehört haben. Der Fokus liegt auf dem Transfer und der Anwendung des Wissens in Einzel-/Gruppenübungen in den Seminaren. Das Modul ist auch ein Angebot für die Studenten des Studiengangs M.Sc. Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften (MNP) . Publikationen Buchbeiträge Griese, K.-M., Schnitker, K. (Hrsg.) (2023): Nachhaltigkeitsmarketing. Eine fallstudienbasierte Einführung, Springer Verlag, Wiesbaden. Griese, K.M., Schnitker, K. (2023): Einführung in das Nachhaltigkeitsmarketing Management. In: Griese, K.-M., Schnitker, K. (Hrsg.): Nachhaltigkeitsmarketing. Eine fallstudienbasierte Einführung, Kap. 1, Springer Verlag, Wiesbaden. Schnitker, K. (2023): Strategisches Management zur Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien. In: Griese, K.-M., Schnitker, K. (Hrsg.): Nachhaltigkeitsmarketing. Eine fallstudienbasierte Einführung, Kap. 2, Springer Verlag, Wiesbaden. Eikenbusch, M.; Schnitker, K. (2014): Strategien zur Bearbeitung Strategischer Geschäftsfelder. In: Griese, K.-M. (Hrsg.) Nachhaltigkeitsmarketing: Eine fallstudien-basierte Einführung, Gabler Verlag, Wiesbaden, Kap. 7. Artikel und Interviews in (wissenschaftlichen) Fachzeitschriften, Zeitungen, Online-Medien Schnitker, K.; Grube, M.; Winterberg, B.; Dirks-Hofmeister, M.; Ewert, J. (2026): Precision Fermentation in Food - Regulatory and Socioeconomic challenges for Startups in the EU, Translational Food Sciences, Oxford. (eingereicht am 03.06.2026) Tara, A.; Wehling, P.; Merz, C.; Träger, D.; Arens-Fischer, W., Schnitker, K. (2024): Ansätze für rechtliche Sicherheit im Open Innovation Prozess, DUZ Verlags- und Medienhaus GmbH, Berlin. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2024): Open Innovation vs. Frugale Innovation, Video-Podcast, Shah-Paulini, P. (Hrsg.): Die Weisheitswerkstatt, Episode 1/24, Podcast - Purvi Shah-Paulini. Vollständigen Podcast hören Schnitker, K. (2023): Interview ‚Was machen Frauen anders?‘, Female Fellows – Jahrestagung Junge DLG 2023, Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft mbH, Frankfurt/M., Vollständiges Interview lesen Schnitker, K. (2022): Wie die Mitsprache von Verbrauchern die Nachhaltigkeit antreibt, Podcast Start-Up-Tour "Doin'Food" - Folge 3: "Frankfurt/Main", Agrarzeitung, Deutscher Fachverlag, Frankfurt Main. Schnitker, K. (2022): Präzisionsfermentation: Hat die Kuh bald ausgedient? In: topagrar, Perspektiven, 05/2022, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup. Schnitker, K. (2022): Warum weibliche Vorbilder für gründungswillige Frauen im Raum Osnabrück so wichtig sind, Osnabrück, Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG (NOZ), Interview, 14.12.2022. Vollständiges Interview lesen Schnitker, K. (2022) : Hoftor auf, Innovationen rein. In: topagrar, Perspektiven, 02/2022, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup. Schnitker, K. (2022): Neue Geschäftsmodelle: Abgucken erwünscht. In: topagrar online, 01/2022, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2021) : Die Disruption der Kuh. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, August 2021. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K.: (2021) : Gesucht: Zukunftsbauern - Ehrlich, emanzipiert, enkelfähig. In: DBK Monatsmagazin, 06/2021, DBV Service GmbH, Berlin. Schnitker, K., (2021) : Professorin verrät: So wird man als Bauer glücklich (und erfolgreich), Osnabrück, Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG (NOZ), Interview, 08.04.2021. Schnitker, K.; Jungclas, J. (2021) : Die Entwicklung des Marktsegments für Fleischersatzprodukte in der EU: Trends und neue Branchen-Avantgarde. In: Fleischwirtschaft, 05/2021, dfv Mediengruppe, Frankfurt. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K.: (2020): Was versteht man unter den Begriffen AgTech und AgriBusiness und wie trägt das Osnabrücker Agrar-Ökosystem dazu bei, die Agrarwirtschaft zu involvieren? Ein Interview von agrora mit Professor Dr. Karin Schnitker Vollständigen Artikel lesen , Audiopodcast Spotify , Audiopodcast Apple Prein, L.; Schnitker, K. (2020): Nutzen und Grenzen der Blockchain-Technologie - Untersuchungen in der Rückverfolgbarkeit der Wertschöpfungskette Rindfleisch. In: Fleischwirtshaft, 10/2020, S. 96 - 101 / Forschung und Entwicklung, dfv Mediengruppe, Frankfurt. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2020) : Wie neue Produkte neue Märkte schaffen. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, August 2020. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2020) : Deutschland: (K)ein Gründerland?. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Februar 2020. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K.; Kemper, S. (2019): Ermittlung der Potenziale von ausgewählten Distributed Ledger Technologien (Blockchain) in der Agri-Food-Chain am Beispiel des QS-Systems, Forschungsbericht QS Qualität und Sicherheit GmbH, Bonn, Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2019): Blockchain - Welchen Nutzen können Landwirte daraus ziehen? In: Deutsche Bauern Korrespondenz, Berlin. Schnitker, K. (2019) : Mit Nachhaltigkeit auch Geld verdienen?. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Juli 2019. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2019): Echte Transparenz: Ein Schlüssel zu mehr Zahlungsbereitschaft? Worten Taten folgen lassen: Fragt man Verbraucher, ob sie für mehr Tierwohl auch mehr zahlen würden, erhält man ein klares Ja. Unter welchen Bedingungen sie das dann auch eher tun, dazu Prof. Dr. Karin Schnitker im Interview. In: f3 - farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Interview, Mai 2019. Vollständiges Interview lesen Schnitker, K. (2019): Mit den jungen Wilden kooperieren. In: Taspo, 2. Ausgabe, Mai 2019. Schnitker, K. (2019): Abgucken erwünscht - Geschäftsmodelle, die in einer Branche funktionieren, bieten auch in anderen of Chancen. Prof. Dr. Karin Schnitker erklärt an Beispielen, wie mithilfe von Imitation erfolgreich gegründet werden kann. Und was sich auch Landwirte abschauen können. In: f3 - farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Interview, 3. Ausgabe, März 2019. Schnitker, K.; Zaugg, J.; Siebert, T. (2019) : Die Startupszene ist mitreißend. In: WIR, Jahresbericht 2018/19, S. 6f, Hochschule Osnabrück. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2019) : Abgucken erwünscht!. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Januar 2019. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2018): Routine und Innovation: Die zwei Gesichter der Betriebsführung., In: f3 - farm.food.future, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, September 2018. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2018): Gute Zeit zum Gründen., In: f3 - farm.food.future, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Mai 2018. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2018): Unternehmer sein heißt, aufgreifen und verwandeln und nicht aufgreifen und so weitermachen!. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Interview, 1. Ausg., März 2018. Schnitker, K. (2018): Startup Landwirtschaft: Neuer Medien-Hype oder günstige Gelegenheit?. In: Rheinische Bauernzeitung: Wochenblatt für das nördliche Rheinland-Pfalz und das Saarland. Landvolk-Verlag, Koblenz, Februar 2018. Schnitker, K. (2017): Eine neue Führung für eine veränderte Welt. In: B&B Agrar ONLINE-SPEZIAL, Nr. 6/2017, vom 27.11.2017. Schnitker, K. (2017): Agile Unternehmensführung - eine Führung die motiviert?. In: ZVG Gartenbau report - Blickpunkt Mitarbeiterführung/Mitarbeiterzufriedenheit, 43. Jahrgang, vom 01.12.2017, S. 24 f., Berlin. Schnitker, K. (2017): Hochschul-Studentinnen für Geschäftsidee ausgezeichnet. In: Hauswirtschaft und Wissenschaft, 65. Jgl, 2. Quartal 2017, Lappersdorf. Schnitker, K. (2017): Fehlerfreie Produktion ist Illusion. In: SUS, Fachzeitschrift des Landwirtschaftsverlags Münster. Schnitker, K. (2017): Nur Mut zu neuen Ideen, LAND & Forst, Nr. 12 vom 23.03.2017, S. 15. Berstermann, J.; Schnitker, K. (2016): Stakeholderbasierte Auswahl von Nachhaltig-keitsindikatoren zwecks Vorbereitung eines Nachhaltigkeitsreportings, Deutsches Hochschulforum: Ökonomie und Innovation in der Agrar- und Ernährungs-wirtschaft. Schnitker, K. (2016): Ideen für die Branche - Beim Junglandwirteforum drehte sich alles um das Thema Start-up - Professorin Karin Schnitker gab Tipps für eine erfolgreiche Gründung. In: Westfälisches Wochenblatt, Nr. 49 vom 08.12.2016, S. 87. Schnitker, K. (2016): Missstände in Ställen nie ganz zu vermeiden. In: Neue OZ, Online vom 31.10.2016. Schnitker, K. (2016): Landwirte müssen sensibler sein. In: Neue OZ vom 31.10.2016, S. 6. Schnitker, K. (2016): Den Sprung ins Neue wagen - Lieber Umdenken als zu stagnieren. In: TASPO, Nr. 3 vom 08.07.2016, S. 6. Kussin, M.; Schnitker, K. (2016): Agrar- und Ernährungskommunikation, in: VDL-Journal, Nr. 2 vom 22.06.2016, S. 11 Schnitker, K.; Heitmeyer, M.; Knopp, E. (2016): Deutscher Exportschlager "Samgyeopsal" Trends und Entwicklungen auf dem koreanischen Fleischmarkt. In: Fleischwirtschaft, vom 25.04.2016, S. 122 / Erzeugung. Veer, B. (2012): Studium neu aufgestellt, Interview und Fachbeitrag mit Prof. Dr. Karin Schnitker. In: Landwirtschaftliches Wochenblatt, Nr. 1, 5. Januar 2012, S. 66 – 67. Stephan, R. (2011): Lernen für Wachstumsmärkte, Interview mit Karin Schnitker. In: Land & Forst, Nr. 25, 23.06.2011, S. 11. Schnitker, K. (2011): Betriebsstrategien – Größe ist nicht alles! In: top agrar – Das Magazin für moderne Landwirtschaft, Nr. 10, Oktober 2011, S. 24 – 26. Schnitker, K. (2011): Agribusiness als neuer Studiengang. In: Neue Osnabrücker Zeitung, 28.06.2011, S. 18. Schnitker, K.; Becker, C. (2010): Starke Partner im Wärmemarkt. In: Rheinische Bauern-zeitung, Nr. 43, 30. Oktober 2010, S. 28 – 29. Schnitker, K.; Becker, C. (2010): Abseits vom Acker – Landwirte als starke Contracting-Partner im Wärmemarkt. In: Joule, Nr. 1, Jan./Feb. 2010, S. 18 – 19. Schnitker, K.; Becker, C. (2009): Starke Partner im Wärmemarkt. In: Landwirtschaftliches Wochenblatt, Nr. 48, 26. November 2009, S. 49 – 50. Forschungsprojekte Forschungsprojekt HempFill - Entwicklung einer Verfahrenskette zur Herstellung von hochwertigen Kurzfaseradditiven aus Faserhanf Das Projekt HempFill ist eines von 13 EIP-Agri-Projekten im 9. Förderaufruf ( EIP | HempFill ) der Europäischen Innovationspartnerschaft und wird durch EAFRD/ELER sowie das Land Niedersachsen unterstützt. Ziel ist die Entwicklung einer innovativen Prozesskette zur Herstellung hochwertiger Kurzfasern aus Industriehanf. Die Fasern sollen als nachhaltige Additive in Spezialpapieren sowie in biobasierten Lederalternativen für die Automobilindustrie eingesetzt werden, mit Fokus auf eine regionale und skalierbare Wertschöpfungskette. Das interdisziplinäre Konsortium umfasst landwirtschaftliche Betriebe, Forschungseinrichtungen (ATB, TU Darmstadt, Hochschule Osnabrück), ein Start-up (Revoltech GmbH) sowie Industriepartner (Kämmerer Spezialpapiere GmbH). Im Projekt werden Anbau-, Ernte- und Verarbeitungsverfahren für Winter- und Sommerhanf untersucht und neue mechanische Aufbereitungsmethoden entwickelt. Die Ergebnisse werden hinsichtlich ihrer Eignung für die Zielanwendungen sowie durch Machbarkeits- und Ökobilanzstudien bewertet. Langfristig soll HempFill neue Einkommensmöglichkeiten für die Landwirtschaft schaffen, die regionale Bioökonomie stärken und zu CO₂-Reduktion sowie resilienten Wertschöpfungsketten beitragen. Forschungsprojekt SU mit dem Kooperationspartner Pflanzentheke unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Abschlussbericht für die Förderung der Forschungsaktivitäten der Hochschule Osnabrück durch die Aloys & Brigitte Coppenrath-Stiftung unter akademischer Projektleitung von Prof. Dr. Karin Schnitker. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Forschungsprojekt SU Hydroponische OutdoorFarm – Entwicklung des Micro-Farm-Prototypen mit dem Fallunternehmen Pflanzentheke GmbH https://pflanzentheke.de/ unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Entwicklung eines Micro-Farm-Prototypen im Bereich der hydroponischen Outdoor-Farm für den ressourcenschonenden und klimaresilienten Anbau von Obst und Gemüse. Die Pflanzentheke GmbH und die Arbeitsgruppe „Growing Knowledge“ an der Hochschule Osnabrück beschäftigen sich mit vertikaler Landwirtschaft und hier insbesondere mit dem Verfahren der Hydroponik. Hydroponische vertikale Landwirtschaft bezieht sich auf den Anbau von Pflanzen ohne Verwendung von Erde. Die hydroponische Kultivierung erfolgt i. d. R. unter kontrollierten Umweltbedingungen (Pflanzenfabriken) und damit unter einem hohen Energieaufwand. Sie verfolgen hingegen die Kultivierung im halb-geschützen Anbau im Außenbereich, um den hohen Energieaufwand zu umgehen. Das übergeordnete Ziel des Gründungs- und Innovationsvorhabens ist die effiziente, nachhaltige, dezentrale, eigenständige und lokale Herstellung agrarischer Lebensmittel, mit vertikalen Kultivierungssystemen und hydroponischer (erdloser) Anbautechnik, für die Förderung einer klimaresilienten und sozioökonomisch fairen Nahrungsmittelproduktion. Dazu benötigt es vorab einiger Schritte. Einer davon ist die Entwicklung und Testung des Micro-Farm-Prototypen, welches im Rahmen dieses Forschungsprojektes erfolgt. Ebenso wird die Markteintrittssttrategie vorbereitet. Forschungsprojekte im Rahmen des Antrags Innovative Hochschule - GROWTH: (Transferantrag der Hochschule Osnabrück), Teilprojekt 3 - Denkräume f. Innovationen, Arbeitspaket 1 – Maßnahmen zur Erprobung und Durchführung von Open-Innovation https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/innovative-hochschule/denk-raeume-fuer-innovationen/ Ziel des Teilvorhabens: Um die notwendige Transformations- und Innovationsfähigkeit in der Region zu stärken, sollen innovationsfördernde Aktivitäten sowie Formate aus dem Creative-Lab der Werkstatt Wissenschaftskommunikation erprobt werden, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe darin zu unterstützen, Technologieentwicklungen zu initiieren und voranzutreiben, dem erhöhten Wandlungsdruck standzuhalten und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Beide Maßnahmen werden an den festen, dezentralen Innovation!Roots-Orten stattfinden. Maßnahme zur Erprobung und Durchführung von Open-Innovation: Um Innovationsprozesse voranzutreiben sollen Open-Innovation-Prozesse erprobt werden. Open Innovation beschreibt die Öffnung des betrieblichen Innovationsprozesses gegenüber externen Akteure*innen zum Zweck der Teilung und Erweiterung des betrieblichen Wissensbestands. Grundvoraussetzung in Open Innovation sind ein ausgewogenes Nutzen-Beitrags- und ein Vertrauensverhältnis sowie ein neutrales Management des Open Innovation-Prozesses. Hier können Hochschulen mit ihrer wissenschaftlichen, nicht kommerziellen Ausrichtung Beiträge zum Aufbau von nachhaltigen, regionalen Innovationsnetzwerken leisten. Im Rahmen von GROWTH sollen mit vier Handlungsfeldern exemplarisch anhand ausgewählter Open Innovation-Methoden (wie Open Space Beta) solche Prozesse durchlaufen werden. Unterschiedliche Open Innovation-Methoden werden dabei in ihrer Anwendung im Hochschulkontext erprobt und verglichen. Ziel ist es, einen systematischen Ansatz für Open Innovation im Transfer an Hochschulen zu entwickeln. Mit der digitalen Plattform HowSpace sollen zudem hybride Workshop-Formate in OI-Prozessen erprobt werden. Forschungsprojekte im Rahmen des Reallabors Entrepreneurship, Innovationsmanagement und agile Führung des Food Future Labs Einzelheiten der Projekte sind auf dieser Website dargestellt: Reallabor Innovation, Entrepreneurship und Agile Führung | Hochschule Osnabrück Forschungsprojekt SU NoFoInse mit dem Fallunternehmen Bugfoundation https://www.bugfoundation.com/home.html unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Best Practice - Die erfolgreiche Markteinführung von Novel Food Produkten am Beispiel insektenbasierter Lebensmittel in Deutschland unter wissenschaftlicher Begleitung und akademischer Leitung von Prof. Dr. Karin Schnitker. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Forschungsprojekt SU Smartfish mit dem Fallunternehmen Monitorfish https://monitorfish.com/ unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Entwicklung und Markteinführung einer durch künstliche Intelligenz gesteuerten Fischaufzuchtanlage sowie der Prototypenentwicklung gemeinsam mit einer Forschungsgemeinschaft zwischen Monitorfish, Hochschule Osnabrück, GIZ, Cosco Shipping, u. a. unter der akademischen Leitung durch Prof. Dr. Karin Schnitker. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Vollständigen Artikel lesen Forschungsprojekt SU mit dem Fallunternehmen Farmerscent https://www.farmerscent.com unterstützt durch die Stiftung Westfälische Landschaft, Münster: Entwicklung und Evaluation einer Markteinführungsstrategie für eine innovative technische Lösung im Bereich Luftklima in Ställen unter der wissenschaftlichen Begleitung und akademischen Leitung von Prof. Dr. Karin Schnitker. Entwickelt wurde die Innovation des Fallunternehmens von dem Studenten Victor große Macke und dem Absolventen der Hochschule Osnabrück, Alexander Grunwald. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Vollständigen Artikel lesen Forschungsprojekt zu Potentialen von Blockchain und anderen Technologien in der Lebensmittelwertschöpfungskette entstanden durch die Zusammenarbeit mit der QS und der Hochschule Osnabrück (Schnitker, K.; Kemper, S.) Vollständigen Artikel lesen Forschungsbericht Funktionsträgerin Dekanin der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Seit März 2025 ist Prof. Dr. Karin Schnitker Dekanin der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Sie wurde für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Zuvor war sie bereits von 2023 bis 2025 gemeinsam mit Prof. Dr. Cord Petermann und Prof. Dr. Ralf Wassmuth als Studiendekanin tätig. Dekanat | Hochschule Osnabrück Co-Projektleitung des RISE StartUp!Labs der Hochschule Osnabrück Das RISE (Room for Innovation and Student Empowerment) ist eine Anlaufstelle für Studierende und Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück. Ziel dieser Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Know How bei der Entwicklung von (Gründungs-) Ideen und/ oder deren Weiterentwicklung zu unterstützen. Der Fokus dieses Gründungsförderungsprojektes liegt dabei auf der Vorgründungsphase. In gemeinschaftlicher Projektleitung ist Prof. Dr. Karin Schnitker mit dem Kollegen Prof. Johannes Nehls verantwortlich für die Beantragung und Implementierung des StartUp!Lab@HSOS. RISE Beiratsmitglied der Startup-Initiative Niedersachsen.next der Niedersächsischen Landesregierung (Startup-Beirat des Landes Niedersachsen) (seit Januar 2025) Unter Leitung des Vorsitzenden Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung hat sich 2017 ein 12 Personen umfassender Beirat gegründet, der die Landesregierung und die Initiative Niedersachsen.next über alle Ministerien/Ressorts hinweg in Fragen bezgl. diverser Gründungsaktivitäten und -förderungen sowie dem -transfer berät. Das Land Niedersachsen hat mit der Startup-Initiative durch den parteiunabhängigen, Legislaturperioden übergreifenden Startup-Beirat eine gezielte Strategie gestartet. Es besteht ein besonders enger Schulterschluss zur Startup-Strategieentwicklung des Landes und für Initiativen auf der Bundesebene zwischen Beirat, Landesinitiative und Ministerien für Wirtschaft & Wissenschaft. Das Ziel ist es, ein flächendeckendes Startup-Ökosystem mit niedrigschwelligem Zugang zu Unterstützungsangeboten nach einem gelungenen Aufbau weiterzuentwickeln. Die Kooperation mit KMU, Hochschulen & Berater*innen-Netzwerk findet regelmäßig statt. Förderschwerpunkte für mehr Impact durch Deep Tech sind die Bereiche Mobilität, Energie, Food & Agrar, Life Sciences, Sicherheit, Produktion. Der Beirat - Alle Beiratsmitglieder - Startup.Niedersachsen Mitglied des Beirats der Nature Robots GmbH, Osnabrück Zusammen mit 6 weiteren Kollegen aus der Wissenschaft ist Prof. Dr. Karin Schnitker Beiratsmitglied in dem Startup aus Osnabrück. Die Gründer wollen die regenerative, ökologische und insbesondere die kleinteilige Landwirtschaft durch KI und Robotik im Einklang mit der Natur und dem Menschen fördern. PlantMap (Powerful Long-term Autonomous Navigation Towards Monitoring Agricultural Plants) ist ein Projekt des DFKI Niedersachsen in Osnabrück und umfasst ein Gründungsvorhaben im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers, bei dem mit Hilfe eines autonom navigierenden Roboters eine zeitlich sowie räumlich hochaufgelöste, dreidimensionale Pflanzenkarte einzelner Pflanzen sowie ganzer Beete zur Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft entwickelt wird. Damit trägt das Startup hohe Verantwortung für die Erreichung der UN-Sustainable Development Goals No. 13 „Climate Action“, No. 2 „Zero Hunger“ und No. 3 „Good Health & Well Being“ und andere. Nature Robots Mitglied des Beirats des Familienunternehmens BEULCO GmbH & Co. KG, Attendorn Prof. Dr. Karin Schnitker ist Beiratsmitglied in dem mittelständischen Unternehmen aus Südwestfalen, weil es sich mit innovativen und digitalen Produkten und Services zur Nachhaltigkeit in der Wasserversorgung verpflichtet und zukunftsfähige Lösungen für sicheres, sauberes und bezahlbares Trinkwasser entwickelt. Damit trägt es hohe Verantwortung für die Erreichung der UN-Sustainable Development Goals No. 6 „Clean Water & Sanitation“, No. 2 „Zero Hunger“ und No. 3 „Good Health & Well Being“ und andere. Mitinitiatorin und Beiratsmitglied der Agri Food Society – Deutsche Gesellschaft für zukunftsorientierte Agrar- und Ernährungswirtschaft Prof. Dr. Karin Schnitker hat gemeinsam mit Pionier*innen aus dem gesamten Bundesgebiet die Deutsche Gesellschaft für zukunftsorientierte Agrar- und Ernährungswirtschaft ins Leben gerufen, deren Beiratsmitglied sie heute ist. Die Gesellschaft setzt sich für eine regenerative Landwirtschaft, eine nachhaltige Lebensmittelversorgung und den Erhalt unserer natürlichen Lebensbedingungen ein. Sie strebt eine New Agrifood Economy an, in der die Naturbelastung minimiert und der faire Zugang zu Lebensmitteln gesichert ist. Die German Agrifood Society ist ein Zusammenschluss von Innovator*innen (Wissenschaftler*innen, Land- und Forstwirt*innen, Lebensmittelhandwerker*innen, ...), welche innovativ und lösungsorientiert die bestehenden Probleme des Sektors angeht. Sie arbeitet basierend auf aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft. https://dgzle.de Mitglied des Startup-Expertenbeirats der Landwirtschaftlichen Rentenbank Blockchain-basierte Rückverfolgung bei der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse oder Echtzeitanalyse der Bodenbedingungen zur Steuerung von Pflanzenschutz und Düngung – die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist ein zukunftsweisender Wirtschaftszweig mit einem enormen Ideenpotenzial. Um diese Innovationskraft weiter zu stärken, wurde im Juli 2021 mit einer neuen Start-up-Förderung begonnen, wodurch junge, innovative Unternehmen der Branche bereits in der Frühfinanzierungsphase unterstützt werden können. Die Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt als Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum fördert nun die individuelle Anschubfinanzierung durch ein zinsgünstiges Nachrangdarlehen mit Laufzeiten von zwei bis zehn Jahren. Zusammen mit dem BMEL wird durch diese Form von Wagniskapital ein Förderprodukt konzipiert, das den Besonderheiten der Start-up-Finanzierung Rechnung trägt. ‚Innovationsgutscheine‘ für z. B. Coaching-Maßnahmen ergänzen die Förderung. Die Durchführung des gesamten Förderprogramms erfolgt durch die Landwirtschaftliche Rentenbank im Auftrag des BMEL, welche zur Prüfung der Förderanträge einen Startup-Experten-Beirat gegründet hat, bei dem die Leiterin des Reallabors, Prof. Dr. Karin Schnitker, Mitglied ist. https://www.rentenbank.de/foerderangebote/innovation/start-up-foerderung Gutachtergremium des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW zur Gewährung von Zuwendungen und Förderungen der Forschung nach der EU-Richtlinie für Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit in NRW, Düsseldorf – Vorsitzende (seit August 2023) und Mitglied (seit 2014) EIP-Agrar.NRW gibt es seit 2014. Es ist ein Förderinstrument, um gesellschaftliche Herausforderungen aktiv zu gestalten und die Innovationstätigkeit in Europa zu beschleunigen. Die Europäische Kommission verbindet mit dem verstärkten Mitteleinsatz in die Innovationsförderungen die Erwartung, dass die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie der Gartenbau auch zukünftig einen wichtigen Beitrag für eine stabile Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln leisten kann. Das müssen sie unter großem Anpassungsdruck etwa durch den Klimawandel, den Verlust von Biodiversität und den Ansprüchen der Gesellschaft an die Urproduktion leisten. Die Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-Agrar.NRW) verfolgt das Ziel, Innovationsprozesse zu fördern und den Innovationstransfer in die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie den Gartenbau zu verbessern. Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt die Bildung von Europäischen Innovationspartnerschaften im Agrarbereich. Ein acht Mitglieder umfassendes, interdisziplinäres Gutachtergremium bescheidet die Antragskizzen. Prof. Dr. Karin Schnitker war in den ersten beiden Förderaufrufen Mitglied des Gutachtergremiums und wurde mit dem dritten Förderaufruf zu dessen Vorsitzenden gewählt. Europäische Innovationspartnerschaften (EIP) - Landwirtschaftsministerium (nrw.de) DurchSTARTerpreis des Landes Niedersachsen – Mitglied der Fachjury Kategorie „Newcomer/Scale-up“ Das Land Niedersachsen sucht in einer Gemeinschaftsinitiative des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der NBank, der Initiative startup.niedersachsen und der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) die besten Start-ups aus Niedersachsen (Gründungsort und aktueller Unternehmenssitz) in vier Kategorien. Somit wird jährlich der DurchSTARTerpreis des Landes Niedersachsen vergeben. Prof. Dr. Karin Schnitker ist regelmäßiges Mitglied der Fachjury für die Kategorie „Newcomer/Scale-up“ https://durchstarterpreis.de German Startup Awards Food + Agrar der Innovate!Osnabrück Convention - Kuratoriumsmitglied Im Rahmen der jährlich stattfindenden Innovate!Osnabrück, die Convention für Agrar und Food Startups, Unternehmen, Wissenschaft und Studierende, werden die German Startup Awards Food + Agrar vergeben. https://innovate-convention.de/ . Dr. Karin Schnitker ist als Kuratoriumsmitglied jährlich bei der Vorauswahl der jeweils drei Startups für die Shortlist involviert. Die Wahl der Gewinner erfolgt dann auf der Innovate selbst. Das Reallabor ist zudem langjähriger Unterstützer, Helfer und Mitwirkender bei der Innovate durch Vorträge, Moderationen, Bewerbung der Veranstaltung und Netzwerkbildung. Vortrag Dr. Jan Berstermann + Prof. Dr. Matthias Kussin auf der Innovate!Osnabrück, Oktober 2020: https://www.youtube.com/watch?v=7hNA_NhN9-g Vortrag Prof. Dr. Karin Schnitker auf der Innovate!Now, April 2020: https://www.youtube.com/watch?v=X850qNF1QK0 Vorträge, Teilnahme sowie Moderation von Veranstaltungen, Events und Podiumsdiskussionen 2025 Vortrag anlässlich der Mitgliederversammlung des Agrotech Valley Forums e. V. , 11/25, Spelle, „Wie Lehre, Forschung und Transfer regionale Innovationskraft entfaltet: Die Fakultät AuL als Partnerin im Agrotech Valley Forum” Vortrag anlässlich des Niedersächsischen Werkstattgespräches „Entrepreneurship Education an Hochschulen", 04/25, Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover, „Entrepreneurship Integrale: Fachstudium trifft Unternehmertum“ Keynote anlässlich der Campus-Konferenz „Landschaftsentwicklung", 03/25, Osnabrück, „Naturschutz in Agrarlandschaften“ Vortrag anlässlich der Pressekonferenz und Einladung der Agrartechnik-Branche zur Einführung der neuen Studiengänge der Fakultät AuL, 03/25, Osnabrück, „Neues aus der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur: Agrarsystemtechnologie – Ein Studium mit Zukunft“ Vortrag anlässlich des Eltern-Abends der Fakultät AuL, 03/25, Osnabrück, „Studium in Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur: Entscheidung für eine gute Zukunft“ Vortrag anlässlich der Veranstaltung „cross-industrial supply chain – vom Rohstoff zum Wertstoff“, 03/25, Braunschweig, „Prozessdesign als Instrument für komplexe Innovationsfelder: Wie kann man mit klugen Prozessen ‚wicked problems‘ erfolgreich bearbeiten?" 2024 Intro-Vortrag und Moderation der Podiumsdiskussion anlässlich der UN-LCOY „Local Conferences of Youth der UN, 7. Deutsche Klimakonferenz", 10/24, Berlin, „Landwirtschaft im Klimawandel“ – Programm der LCOY 24: Klimakonferenz auf einem neuen Level Vortrag anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Landesverbandes Niedersächsische Geflügelwirtschaft e. V., 06/24, Oldenburg, „Zukunft der niedersächsischen Geflügelwirtschaft: Kipp-Punkt oder Kairos für unsere Unternehmensentwicklung?“ Vortrag (zusammen mit Jan Berstermann, Annika Tara und Pamela Wehling) anlässlich des Deutschen Hochschulforums „Innovation und Ökonomie in der Agrar- und Ernährungswirtschaft", 05/24, Triesdorf, „Landwirtschaftliche Unternehmen als Player auf dem Spielfeld von Open Innovation“ Vortrag Strategierat Bioökonomie Weser–Ems, 05/24, Vechta, „Potenziale und Herausforderungen von offenen Systeminnovationsprozessen am Beispiel biogener Kunststoffe“ Vorträge anlässlich der Tage der Landwirtschaft / Volksbank Emsland eG, 02/24, Lingen sowie Werlte, „Landwirtschaft – Jetzt ist Deine beste Zeit!“ Vortrag und Moderation der Podiumsdiskussion anlässlich des Kreisverbandstages des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes - Kreis Steinfurt, 01/24, Saerbeck, „Landwirtschaft: DER Schlüsselfaktor der Zukunft. Eure beste Zeit ist jetzt!“ Vortrag anlässlich der Jahresversammlung des Landeskontrollverbandes Niedersachsen e. V., 01/24, Meppen, „Stall, Feld oder Bioreaktor: Technologie- und Prozessinnovation und ihr Einfluss auf die Zukunft der Milcherzeugung“ 2023 Keynote anlässlich des Mobilty Startup Days, 11/23, Osnabrück, „Erfolgsfaktor Openess: Wie kann offenes Co-Design zw. Wirtschaft und Wissenschaft gelingen?“, MOBILITY STARTUP DAY , 29.11.2023 Vortrag (zusammen mit Purvi Shah-Paulini, Leiterin GIRT Münsterland) zu „Frugale innovations - an underestimated potential for sustainable economic growth" GIRT - German-Indian Roundtable, Wirtschaftsclub Düsseldorf, 08/23, 17.08.2023, 19 Uhr, German-Indian Round Table Düsseldorf – German-Indian Round Table (girt.de) Vortrag anlässlich der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Beratungsringe e. V. / Landwirtschaftskammer Niedersachsen, 06/23, „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? – Erfolg bleibt eine realistische Option!“ Vortrag anlässlich des World Agri Tec Summit, 05/23, University of Dijon/L’Institut Agro, „Together for a sustainable future - be prepared for Future career Challenges + agri-food Entrepreneurship” Jahrestagung der Junge DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e.V.), 05/23, Osnabrück, „Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft“ Vortrag des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes e.V., 02/23, Borghorst, „Geschäftsmodell Farm4Future: Warum Zebras uns den Weg weisen!“ Vortrag anlässlich der Winterversammlung Landvolk Niedersachsen e. V., 01/23, Damme, „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? – Erfolg bleibt eine realistische Option!“ 2022 Vortrag anlässlich des Kamingespräches der Jungen DLG zum Thema Agrar-Food-Startups in Deutschland, 10/22, DLG Connect, „Unternehmer- S inn: Alles Gründen beginnt im Kopf“ Keynote Offsite Unit Landwirtschaft, DMK - Deutsches Milchkontor GmbH, 10/22, Innovations Center Osnabrück, „Perspek TIEFE : Evolutionäre und revolutionäre Innovationsfelder in der Milchwirtschaft“ Moderation Focus!Session auf der Innovate!Osnabrück, 09/22, Osnabrück, „Naturschutz, Land-/Wirtschaft, Mensch: Was tun, wenn Wasser knapp wird?“ Teilnehmer*in – Prof. Dr. Ursula Eid, Hochschule Osnabrück, Sven Lake, Nature Robots, Martin Lange, Beulco GmbH & Co. KG, Lasse Polsfuß, Pflanzentheke, Heinrich Ripke, Abwasserverband Braunschweig. Mitgliederversammlung des Betriebshilfsdienstes und Maschinenringes Bentheim-Steinfurt e.V., 06/22, Ochtrup, „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? – Erfolg bleibt eine realistische Option!“ Vortrag anlässlich des 6. Hochschulforums „Ökonomie und Innovation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft", 05/22, Berner Fachschule, Schweiz, „Design Thinking als Innovationstreiber: Partizipativer Rahmenprozess zur nutzerzentrierten Strategieentwicklung in Unternehmen der Agrar- und lebensmittelnahen Branchen“ . 2021 Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse e.V. + Bundesverband Agrarhandel e.V., 11/21, Online-Webinar-Veranstaltung, „Plattformökonomie im Agrarhandel: Potenzial für Geschäftsmodellinnovation oder Geschäftsmodellerosion?" VR-Agrartag des Genossenschaftsverbandes Baden-Württemberg, 11/21, „Mikro-, Makro-, Megatrends: Hält die Zukunft, was sie uns (Landwirten) verspricht?" sowie „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? - Erfolg bleibt eine realistische Option!“ https://www.bwagrar.de/Markt-Management/Mehr-Mut-tut-gut,QUlEPTY3MzUxNzgmTUlEPTE2Mjk0Mg.html IHK-TECHTIDE-Regionalkonferenz "Digitalisierung und KI in der Landtechnik und Ernährungswirtschaft", 10/21, Maschinenfabrik Bernard KRONE GbmH & Co. KG, Spelle: Innovation und Unternehmertum: Braucht ein neues WAS ein neues WIE? Vortrag anlässlich der Herbsttagung „Verbindungsstelle Landwirtschaft und Industrie", 09/21, DBU Osnabrück: Innovation und Unternehmertum: Braucht ein neues WAS ein neues Wie? https://www.vli-agribusiness.de/aktivitaeten/veranstaltungen/bisherige-veranstaltungen/ Digitaler Jungunternehmer Tag Bauernverband Schleswig-Holstein, 06/21, „Unternehmer-Sinn: Wer neue Antworten will, muss sich neuen Fragen stellen!" https://www.bauern.sh/aktuelles/details/news/premiere-fuer-den-jungunternehmertag-von-landjugendverband-und-bauernverband.html Digitaler Auftakt Zukunftsworkshops Nordwest von Transformationsnetzwerk Agrar , AEF Agrar- und Ernährungsforum, Metropolregion Nordwest, Automotive Nordwest und das Oldenburger Energiecluster OLEC„Die Welt im Wandel – die Schlüsselbranchen in der Metropolregion Nordwest gestalten Transformation gemeinsam, Konzeption und Moderation durch Prof. Dr. Karin Schnitker, Co-Moderation Dr. Jan Berstermann und Prof. Dr. Matthias Kussin, Technische Moderation Felix Willert, Innovate GmbH" https://www.uni-vechta.de/koordinierungsstelle-transformationsforschung-agrar/veranstaltungen/trafoagrar-archiv Vortrag AgriFoodSummit, 03/21, „The third wave of Agri-Food-Transformation: Was wir haben, was wir brauchen!" https://foodsummit.crowdfoods.com 2020 Impulse Live Webinar, 06/20, „Regnose statt Prognose – Smart Business aus der Zukunft denken“ mit dem Smartbusiness Center Graz West, gemeinsame Konzeption und Moderation durch Prof. Dr. Karin Schnitker, Arno Spener, Dr. Britta Müller, Dr. Hermann Küster https://www.smartbusinesscenter.at/news/regnose-statt-prognose-smart-business-gemeinsam-aus-der-zu-kunft-denken Future Agro Challenge Vorentscheid, 06/20, TechQuartier Frankfurt, „Warum Corona uns von unserer Pfadabhängigkeit abbringt und dadurch neue Ideen entstehen (können)?" Digitale Innovate!Now, 04/20, „Warum Corona uns von unserer Pfadabhängigkeit abbringt und dadurch neue Ideen entstehen (können)?" https://www.youtube.com/watch?v=X850qNF1QK0 Podcast Agrora, Folge 1 „Was versteht man unter den Begriffen AgTec und Agribusiness… Interview von Hauke Jaeschke mit Prof. Dr. Karin Schnitker" https://anchor.fm/hauke-jaeschke/episodes/Agrora-1---Prof--Dr--Karin-Schnitker-Was-versteht-man-unter-den-Begriffen-AgTech-und-AgriBusiness-und-wie-trgt-das-Osnabrcker-Agrar-kosystem-dazu-bei--die-Agrarwirtschaft-zu-innovieren-eaa46c Farm & Food 4.0 – Workshop, 01/20, „Ecosystem AgTech – Wie können wir ein leistungsstarkes System für Zukunftsförderung entwickeln?“ Agile Moderation durch Prof. Dr. Karin Schnitker und Dr. Jan Berstermann https://www.farm-and-food.com/en/speaker/prof_dr_karin_schnitker Hochschulstimmen Podcast-Reihe, Folge 3 „Gerade Wege machen faul, ungerade Wege machen nachdenklich", 01/20, Interview von Julia Gravenstein und Prof. Dr. Carsten Morisse mit Prof. Dr. Karin Schnitker https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-den-medien-und-unsere-publikationen/podcast-hochschulstimmen/#c7860509 2019 Internationales Treffen der Agrar-Attachées und Botschafter im Auswärtigen Amt Berlin, 12/19, Berlin, „Blockchain TECHNOLOGY: Hype or real application potential for the international agri food supply chain?" Wissensvorsprung „Wirtschaft trifft Wissenschaft Hochschule Osnabrück", 10/19, Osnabrück, „Wer macht in einer agilen Organisation eigentlich was?" https://www.youtube.com/watch?v=uKqIeAJyv-M Vortrag: Innovation und Unternehmertum: Braucht ein neues WAS ein neues WIE? (Bildquelle: VLI_Herbsttagung_©HolgerBulkPhotography-253) G.E.N. – Gründer & Entwickler Nights Open Space für Entrepreneure, Innovatoren und Förderer der Hochschule Osnabrück Von Mitgliedern des heutigen Reallabors und zusammen mit Studierenden und Gründer*innen aus der Hochschule und der Region Osnabrück wurde 2016 der hochschulweite Gründerkreis G.E.N. gegründet, bei dem gründungsinteressierte/-willige Studierende und Absolvent*innen, Innovator*innen und Gründer*innen sich gemeinsam mit unterschiedlichen Dozent*innen und Mitarbeitenden der Hochschule und einem erweiterten Netzwerk von Unternehmensvertreter*innen regelmäßig austauschen und treffen. In der Regel werden zwei Geschäftsideen gepitched und die Community gibt Feedback zur Idee, stellt Netzwerk, Rat und Tat zur Verfügung. Weiterhin wird hier über alle Aktivitäten rund um das Thema Gründung durch den Gründerservice der Hochschule, Leonard Gehrmeyer, informiert. https://www.tim-osnabrueck.de/gruendung Zusammen mit den Netzwerkpartnern Netrocks GmbH, Osnabrück, Die Coachinggesellschaft mbH, Münster untersucht das Reallabor in einem Forschungsprojekt die Entwicklung eines offenen Kanals ONE:AGRAR, über den Gründer*innen sowie das G.E.N.-Netzwerk und „interessierte Community“ verbunden werden sollen. Auch hier findet regelmäßiges Matchmaking statt. https://www.one-agrar.com

4.11.2016 ARD radiofeature: "Abschied vom Faktor Mensch" von Jörn Klare mit Prof. Dr. Lüdemann, 21.09.2016 Link zum Medienbeitrag Deutschlandfunk (DLF): Das Auto als Belastungszeuge, Interview, 11.08.2016

, ihre Schriften, „Alles über Liebe“ werden nicht vorgestellt, erklärt oder analysiert. In dieser Veranstaltung geht es um den gemeinsamen Austausch über dieses Buch: Was hat dieser Text mit uns und

Nachhaltigkeitstransformation auf Mikro- und Makroebene: Messen, Erklären und Beschleunigen, Präsentation im Rahmen des 1. Green Transformation Networking Event, Osnabrück, July 1, 2024. Rother, C. and