Zeige Ergebnisse 141 bis 146 von 146.

neuer Hochleistungs-Leichtbauwerkstoff mit patentierbarer Vorserienreife stehen. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp Prorf. Dr.-Ing. Wilhelm Michels Prof. Dr.-Ing. Alexander Schmehmann [...] Design of Fully Austenitic Medium Manganese Steels, IOP Conference Series: Materials Science and Engineering G. Luan, O. Volkova, J. Mola, Tensile Deformation Behavior of Medium Manganes Steels with High

Rückblick Hier finden Sie bereits durchgeführte Veranstaltungen aus den unterschiedlichen Teilvorhaben. Agrar und Ernährung Bei Fragen zum Themengebiet Agrar kontaktieren Sie bitte christian.wiesmann@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Ernährung rieke.voigt@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 17. bis 21. August 2026 - Vom Feld auf den Teller: Grundschüler verarbeiten ihre eigenen Kartoffeln Bilder Hochschule Osnabrück In der Woche vom 17. bis 21. August waren Viertklässler der Grundschule Dodesheide und der Grundschule Hesepe zu Gast im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück und setzten sich intensiv mit dem Thema Kartoffelverarbeitung auseinander. Bereits im Frühjahr hatten die Kinder das WABE-Zentrum besucht, um ihre eigenen Kartoffeln zu pflanzen und dabei mehr über die Pflanze zu erfahren – etwa über ihren Anbau und ihre natürlichen Feinde. Nun, einige Monate später, konnten die selbst gepflanzten Kartoffeln endlich geerntet und weiterverarbeitet werden. In Kleingruppen probierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Kartoffelrezepte aus und bereiteten sie eigenständig zu – von herzhaftem Kartoffelfladenbrot bis hin zu knusprigen Kartoffelkeksen. Im Anschluss durften alle gemeinsam die selbst zubereiteten Kartoffelköstlichkeiten verkosten. 13. August 2026 - Picknick im Grünen Bild Hochschule Osnabrück Am 13. August feierte die neue mobile Küche des WABE-Zentrums im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ ihren ersten erfolgreichen Einsatz auf dem Johannisfriedhof. Dort lud ein Wissenschaftspicknick zum Entdecken und Ausprobieren rund um das Thema Kräuter ein. Beim Picknick im Grünen konnten die Teilnehmenden im Rahmen eines Kräuterquiz ihr Wissen unter Beweis stellen. Frei nach dem Motto: Riechen, schmecken, entdecken wurden frische und getrocknete Kräuter allein anhand ihres Geruchs erkannt und miteinander verglichen. Das Kräuterthema zog sich anschließend in der mobilen Küche weiter durch, wo aus frischen und getrockneten Kräutern ein aromatischer Kräuterquark zubereitet wurde. Dabei konnten die Teilnehmenden direkt vergleichen, wie unterschiedlich frische und getrocknete Zutaten schmecken. Trotz der sommerlichen Hitze herrschte große Begeisterung unter den Teilnehmenden, viele blieben lange im Gespräch und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über Ernährung und Genuss. Insgesamt war es ein sehr gelungener Nachmittag und ein gelungener Einsatz der mobilen Küche, der Lust auf weitere Aktionen macht. Durchgeführt wurde das Wissenschaftspicknick gemeinschaftlich vom GROWTH-Team „Wandel der Ernährung“, der Werkstatt Wissenschaftskommunikation und dem Fit4GROWTH-Team der Hochschule Osnabrück. 23. Juni 2026 - Workshop „Achtsames Essen“ am WABE-Zentrum: Mit allen Sinnen genießen Am 23. Juni stand am WABE-Zentrum alles im Zeichen des bewussten Erlebens mit allen Sinnen. Bei bestem Sommerwetter startete der Workshop „Achtsames Essen“ mit einer Yoga-Einheit unter freiem Himmel. Die Teilnehmenden konnten sich dabei erden, zur Ruhe kommen und ihre Aufmerksamkeit gezielt auf den gegenwärtigen Moment richten. Im Anschluss wurde der Sinnespfad des WABE-Zentrums erkundet. Dort erwarteten die Gruppe verschiedene Stationen, die zum bewussten Wahrnehmen einluden. Neben dem Barfußpfad standen Übungen zum Sehen und Hören auf dem Programm, bei denen die Sinne geschärft und neue Erfahrungen gesammelt werden konnten. Ebenfalls wurde auch auf dem Sinnespfad das Thema Kräuter erkundet, welches sich durch den Workshop zog, da die Teilnehmer*innen Kräuter im Beet bestimmen sollten und die Wachstumsweise kennenlernen konnten. Ein besonderes Highlight des Abends war der erste Einsatz der neuen Fahrradküche des WABE-Zentrums. Hier wurden Riech-, Seh- und Geschmackssinn auf die Probe gestellt. Gemeinsam bereiteten die Teilnehmenden im Schatten der Bäume einen Kräuterquark sowie Kräuterpfannkuchen zu. Dabei wurden frische und getrocknete Kräuter miteinander verglichen, um Unterschiede in Aroma, Geschmack und Aussehen bewusst wahrzunehmen. Neben dem praktischen Teil bot der Workshop viel Raum für Austausch und Diskussionen rund um Ernährung, Wahrnehmung und Nachhaltigkeit. Insgesamt war es ein rundum gelungener Abend mit vielen neuen Eindrücken, interessanten Gesprächen und kulinarischen Erfahrungen. Gleichzeitig erwies sich die Fahrradküche als voller Erfolg und bestand ihren ersten Praxistest mit Bravour. Damit ist sie bestens vorbereitet für ihre zukünftigen Einsätze in der Region. 16. Juni 2026 - Besuch der Fairtrade AG des Graf-Stauffenberg-Gymansiums Am 16. Juni war die Fairtrade AG des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums zu Besuch im ROOTS-Ort des WABE-Zentrums. Gemeinsam näherten sich die Schüler*innen dem Thema „Fair essen – für mich und den Planeten“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Zu Beginn stand eine theoretische Auseinandersetzung im Fokus: Was bedeutet Regionalität eigentlich, und warum ist es sinnvoll, Produkte aus der Region zu konsumieren? Diese Fragen wurden gemeinsam erarbeitet und diskutiert. Im Anschluss ging es in die praktische Umsetzung: In der Küche entwickelten und bereiteten die Teilnehmenden eigene sommerliche Bowls zu – mit regionalen und möglichst fair gehandelten Zutaten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und wurden natürlich gemeinsam verkostet. Den Abschluss bildete ein Rundgang durch den Garten des WABE-Zentrums. Dort erhielten die Schüler*innen einen direkten Einblick in den Anbau regionaler Obst- und Gemüsesorten und konnten ihr neu erworbenes Wissen noch einmal vertiefen. Der Besuch verband Theorie und Praxis auf anschauliche Weise und zeigte, wie nachhaltige Ernährung konkret umgesetzt werden kann. 19. Mai 2026 - Gesunde Stunde e.V. „Sommer ins Glas“ im WABE-Zentrum Bild: Hochschule Osnabrück Das WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück wurde zu einem lebendigen Ort des gemeinsamen Entdeckens und Genießens. Im Rahmen der „Gesunden Stunde e.V.“ gestalteten das WABE-Zentrum und GROWTH einen interaktiven Nachmittag für Kinder und ihre Eltern. Ziel der Veranstaltung war es, Familien zusammenzubringen und Raum für gemeinsame Aktivitäten rund um das Thema Ernährung zu schaffen. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Haltbarmachung von Lebensmitteln. Gemeinsam wurden verschiedene saisonale Zutaten verarbeitet. Aus frischen Erdbeeren entstand ein fruchtiger Erdbeeraufstrich, sowie ein Erdbeer-Tomaten-Ketchup. Ein aromatisches Petersilienpesto rundete das Angebot ab. Unter Anleitung konnten die Teilnehmenden selbst aktiv werden, ausprobieren und voneinander lernen. Der Nachmittag war geprägt von einer offenen, fröhlichen Atmosphäre, in der sowohl Kinder als auch Erwachsene Spaß am gemeinsamen Tun hatten. Besonders schön: Die selbst hergestellten Köstlichkeiten durften im Anschluss mit nach Hause genommen werden. Eine leckere Erinnerung an einen gelungenen Tag und zum gemeinsamen Probieren Zuhause. 23. April 2026 - Boys´ Day Foto: Vanessa Niktin Foto: Vanessa Niktin Am Donnerstag, den 23.04.2026, fand an der Hochschule Osnabrück der diesjährige Boys’ Day statt. Dieser bundesweite Aktionstag bietet Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen überwiegend Frauen tätig sind. Dazu hat das TV 3 “Wandel der Ernährung”, im RISE der Hochschule Osnabrück, den Workshop „The Next Level Superfood“ angeboten. Insgesamt sechs Schüler der Klassen 6 bis 9 verbrachten den Vormittag hier und konnten spannende Einblicke in das Thema Ernährung gewinnen. Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Superfoods und diskutierten deren Vor- und Nachteile, insbesondere im Hinblick auf exotische Produkte. Im praktischen Teil des Workshops wurde anschließend selbst gekocht und gebacken. Dabei entstanden unter anderem leckere Superfood-Muffins mit Zutaten wie Walnüssen, Wildheidelbeeren und Haferflocken. Natürlich durfte auch eine gemeinsame Verkostung der selbst zubereiteten Speisen nicht fehlen. Insgesamt war es ein rundum gelungener und abwechslungsreicher Vormittag. 15. April 2026 - Bodenbiologie zum Anfassen © Bilder Hochschule Osnabrück Die Schülerinnen des Mariengymnasium aus Münster konnten während eines Besuchs auf dem Hof der Familie Große-Kleimann in Steinfurt viel über Bodenbiologie und Agroforst lernen. Agroforstwirtschaft ist ein nachhaltiges Landnutzungssystem, das die gezielte Kombination von Bäumen oder Sträuchern mit landwirtschaftlichen Kulturen oder Tierhaltung auf derselben Fläche verbindet. Durch diese Integration entstehen Effekte, die die Bodenfruchtbarkeit verbessern, die Biodiversität fördern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaveränderungen erhöhen. Bäume in Agroforstsystemen bieten Schutz vor Erosion, speichern Kohlenstoff und liefern gleichzeitig zusätzliche Erträge wie Holz, Früchte oder Futtermittel. Im Gegensatz zu Monokulturen ermöglicht Agroforst eine effizientere Nutzung von Ressourcen wie Wasser, Nährstoffen und Licht. Auf dem Hof der Familie Große-Kleimann wurden neben Walnussbäumen und Sträuchern auch zahlreiche Apfelbäume gepflanzt, deren Früchte in den kommenden Jahren im eigenen Hofladen verkauft werden sollen. Während einer Feldgefügeansprache lernten die Schülerinnen zu erkennen, wie Böden aufgebaut sind und welche Faktoren die Beschaffenheit prägen. Sie lernten, Bodenhorizonte zu unterscheiden und deren Bedeutung für Wasserhaushalt, Nährstoffspeicherung und Pflanzenwachstum zu verstehen. Durch praktische Übungen entwickelten sie ein Gespür für die Vielfalt von Böden und deren ökologische Funktionen. Die Methode schult zudem das wissenschaftliche Arbeiten, indem Beobachtungen dokumentiert, interpretiert und mit theoretischem Wissen verknüpft werden. Durch diese bodenkundliche Methode wird die Struktur, Zusammensetzung und Eigenschaft eines Bodens analysiert. Merkmale wie Schichtung, Porenverteilung, Wurzelwachstum und Bodenart werden durch direkte Beobachtung und einfache Tests bestimmt. Ein Besuch, der Abwechslung zum Alltag in der Schule und neues Wissen brachte. 24. Februar 2026 - Die kleine Schule des Genießens - TV3 Wandel der Ernährung zu Gast im Gymnasium in der Wüste Am 24. Februar 2026 war das TV3 Wandel der Ernährung zu Besuch in der 12. Klasse des Gymnasiums in der Wüste – im Kurs „Achtsamkeit". Das Thema des Nachmittags: „Die kleine Schule des Genießens" . Den Auftakt bildete eine Einführung in die 7 Genussregeln nach Dr. Rainer Lutz, die den Schülerinnen und Schülern einen theoretischen Rahmen für das bewusste Genießen vermittelte. Doch dabei blieb es nicht lange – denn anschließend ging es direkt in die Praxis, mit drei spannenden Genussübungen. Bei den Kräuter-Kontrasten durften die Teilnehmenden mit geschlossenen Augen frische und getrocknete Kräuter erschnuppern und erraten. Wer hat schon einmal Dill einmal frisch und einmal getrocknet bewusst verglichen? Den Schülerinnen und Schülern war gar nicht bewusst, wie groß dieser Unterschied tatsächlich ist – ein echtes Aha-Erlebnis! Weiter ging es mit einer Schokoladenverkostung : Verschiedene Sorten wurden ganz bewusst auf der Zunge zergehen lassen, um die feinen Unterschiede im Geschmack wahrzunehmen – Genuss pur. Den Abschluss bildete ein Experiment mit Erdnüssen : Wie verändert sich der Geschmack, wenn man die Nase zuhält? Der Vergleich zwischen offener und geschlossener Nase machte eindrucksvoll deutlich, welche Rolle der Geruchssinn beim Schmecken spielt. Ein rundum gelungener und kurzweiliger Nachmittag, der gezeigt hat: Genießen will gelernt sein – und macht dabei jede Menge Spaß! 12. November 2025 - Lebensmittel Haltbarmachungskurs im RISE Am 12. November fand im RISE der Hochschule der Kurs „Lebensmittel haltbarmachen“ statt. Zum Einstieg erhielten die Teilnehmenden einen kurzen theoretischen Input zur Geschichte der Haltbarmachung sowie zu den verschiedenen Methoden der Konservierung , die im Laufe der Zeit entwickelt und bis heute genutzt werden. Dabei wurden sowohl traditionelle Verfahren als auch moderne Techniken beleuchtet. Im Anschluss ging es in den praktischen Teil: In Zweiergruppen stellten die Teilnehmenden die vorbereiteten Rezepte her, die passend zur aktuellen Saison ausgewählt worden waren. Besonderer Wert wurde dabei auf regionale und biologische Zutaten gelegt, sofern diese verfügbar waren. So entstanden unter anderem ein aromatischer Pumpkin Pie Spice Sirup für die Winterzeit, selbstgemachtes Kimchi sowie ein leckerer Kürbis-Sanddorn-Aufstrich . Zum Abschluss konnten alle Teilnehmenden ihre selbst zubereiteten Köstlichkeiten mit nach Hause nehmen und dort verkosten. Der Nachmittag war rundum gelungen, bot spannende Einblicke in das Thema Lebensmittelhaltbarmachung und begeisterte durch die gelungene Kombination aus Theorie und Praxis. 6. November 2025 - Nachhaltigkeit konkret: Forschung trifft Förderung Nicola Wolter-Pollert Wie sich nachhaltiges Handeln praktisch im Alltag und in der Wissenschaft widerspiegelt, zeigte sich Anfang November im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück gleich doppelt: beim Abschlussworkshop „Klimapuzzle erleben“ und der anschließenden Verleihung des Klaus Bahlsen Preises 2025 im Rahmen der Wissen in Aktionswoche: Den EssAlltag nachhaltig gestalten . Beide Veranstaltungen verband ein gemeinsames Ziel – Verantwortung zu übernehmen und Zukunft aktiv zu gestalten. Wie lässt sich Klimaschutz im Alltag konkret umsetzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Abschlussworkshops des Forschungsprojekts „Klimapuzzle – Nachhaltige Lebensstile im WABE-Zentrum“, die am 6. November im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück stattfand. Unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Speck wurden in dem Projekt Haushalte aus Osnabrück und Umgebung wissenschaftlich begleitet, um mithilfe des Planspiels „Klimapuzzle“ ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten. Das Klimapuzzle veranschaulicht konkrete, nachhaltige Handlungsoptionen für den Alltag und zeigt deren Potenziale für den Klimaschutz auf. Im Verlauf des Projekts wurden jedoch auch verschiedene Hürden sichtbar, die vor allem durch strukturelle Veränderungen auf lokaler Ebene abgebaut werden können. Die Veranstaltung bot den passenden Rahmen, um die Ergebnisse gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern zu reflektieren und nach Lösungsansätzen zu suchen. Dabei macht die Projektmitarbeiterin Lynn Wagner deutlich: Viele wünschen sich mehr Transparenz und Sichtbarkeit nachhaltiger Optionen im Alltag. Der Abschlussworkshop bot mit den sehr konkreten Anregungen zur Reflexion einer nachhaltigen Alltagsgestaltung den perfekten Rahmen für die diesjährige Verleihung des Klaus Bahlsen Preises. Das gilt nicht nur für den thematischen Fokus, sondern auch für die Förderung durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. So konnte sich Dr. Sabine Schopp, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, nicht nur ein Bild von einem erfolgreichen Förderprojekt machen, sondern anschließend selbst den für hervorragende Studienleistungen gestifteten Klaus Bahlsen Preis 2025 an die Gewinnerinnen überreichen. „Unsere Stifter hätten ihre große Freude daran, wenn sie sehen könnten, wir umfassend, professionell und vielseitig ihre Gedanken über ökologischen Landbau und Gesunde Ernährung im WABE-Zentrum bei den Studierenden umgesetzt werden“, sagte Dr. Schopp. “ Sieben Studentinnen aus den Studiengängen „Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften“, „Landschaftsentwicklung“ und „Ökotrophologie“ wurden für ihre jeweilige Studienarbeit ausgezeichnet. Katharina Cziborra hat im Rahmen ihrer prämierten herausragenden Masterarbeit 154 Methusalem Apfelbäume durch Praktiker und Fachkräfte des Gartenbaus systematisch erfassen lassen, um eine Datenbank für ganz besonders klimaangepasste Bäume zu entwickeln. Sophia Maag erzielte mit ihrer methodisch aufwändigen Bachelorarbeit den ersten Platz. Sie befragte Kund*innen zur Präsentation von Lebensmitteln mit noch kurzer Restlaufzeit in 47 Supermärkten, um die Verbraucherkommunikation zu weniger Lebensmittelverschwendung zu verbessern. Den zweiten Platz belegte Hanna Niemann mit ihrer Bachelorarbeit zu Ernährungsarmut. Dazu entwickelte sie ein Unterrichtskonzept zur Resilienzförderung in der Haushaltsführung und Stärkung von Alltagskompetenzen von Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf. Mit ihrer Bachelorarbeit zu Bildung für nachhaltige Entwicklung in Großschutzgebieten erreichte Merle Haunhorst den dritten Platz. Hierzu befragte sie 48 Akteure zu ihrer (Umwelt)Bildungsarbeit aus ganz unterschiedlichen bundesweiten Schutzgebieten, wie Nationalparks, Naturparks, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete. Aileen Bornemann, Natalia Güttler und Nora Köster haben sich experimentell in ihrer gemeinsam erstellten Projektarbeit mit alternativen Lebensmittelverpackungslösungen auf Basis von Gras- und Holzfaser sowie Kartoffelstärke für Brokkoli, Pilze und Toastbrot beschäftigt. „Mich hat bei den eingereichten sehr fundierten Arbeiten ganz besonders das systematische und zum Teil sehr aufwändige wissenschaftliche und methodische Vorgehen der Studentinnen und Absolventinnen beeindruckt. Dabei haben sie trotz fachlicher Tiefe auch viel Weitblick aus ganz unterschiedlichen Perspektiven bewiesen mit sehr praxisnahen Bezügen zur Nachhaltigkeit, Lebensmittelproduktion bzw. Ernährung.“, erklärt Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation. Hintergrund Klaus Bahlsen Preis Seit 2004 prämiert die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft an der FH Münster mit dem Klaus Bahlsen Preis. Die Auszeichnung fördert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ernährungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung beschäftigen. 5. November 2025 - Gartenworkshop - Mit Herz und Hacke Am 5. November 2025 öffnete der CampusAcker am WABE-Zentrum seine Tore für den Workshop „Herz und Hacke“. Gleich zu Beginn erhielten die Teilnehmenden im Gewächshaus eine Einführung in das Gemüsegärtnern. Besonders deutlich wurde dabei: Ein gesunder Boden ist die Grundlage für erfolgreiches Gemüsewachstum. Welche Möglichkeiten es gibt, den Boden zu schützen und dennoch reich zu ernten, wurde intensiv und mit großem Interesse diskutiert. Ebenso standen die Bedeutung einer guten Anbauplanung und die Vorteile der Mischkultur im Mittelpunkt. Beide Themen sorgten für spannende Gespräche und viele Aha-Momente, die Lust aufs Ausprobieren im eigenen Garten machten. Beim anschließenden Rundgang über den CampusAcker konnten die Gäste praktische Beispiele für Bodenschutz, Mischkultur und eine nachhaltige Bewirtschaftung kennenlernen. Große Begeisterung lösten die prächtigen Möhren, die angelegten Beete und die für den November teils noch erstaunlich vitalen Gemüsepflanzen aus. Auch die Themen richtiges Gießen sowie wasser- und arbeitssparendes Säen und Pflanzen wurden anschaulich vermittelt. Zurück im Gewächshaus stand die eigene Anzucht von Gemüsepflanzen im Mittelpunkt. Dank der vielfältigen Erfahrungen und Beiträge der Teilnehmenden entwickelte sich ein inspirierender Austausch, von dem alle profitieren konnten. Ein rundum gelungener Workshop, der Wissen vertiefte, Lust aufs Gärtnern machte und gezeigt hat, wie wertvoll gemeinsames Lernen ist. 4. November 2025 - Krimidinner : Der letzte Kurs der Luna Green Im Rahmen einer Projektarbeit im Auftrag des GROWTH-Projekts der Hochschule Osnabrück fand am 04.11.2025 im WABE-Zentrum ein interaktives Krimi- Dinner statt. Eingebettet in die Wissen in Aktionswoche fand ein spannender, kniffliger Abend an. Das Krimidinner wurde von Ökotrophologie Studentinnen entwickelt, um wissenschaftliche Inhalte rund um nachhaltige Ernährung auf kreative und unterhaltsame Weise in die Gesellschaft zu tragen. Zu Beginn des Workshops bereiteten die Teilnehmenden gemeinsam ein pflanzenbasiertes Vier-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten zu. Dieses wurde im Anschluss genüsslich verzehrt, während die Teilnehmenden sich dem Kriminalfall rund um den fiktiven Mord an Luna Green gewidmet haben. Dafür haben sie jeweils eine der acht verschiedenen Rollen, sowie deren Charakterzüge und Wertehaltungen übernommen. Die Wissensvermittlung erfolgte durch eingebettete Fakten und angeregte Diskussionen während des Spiels, sowie durch die Speisenzubereitung. Dabei wurden besonders kleine Tipps, wie z.B. den Einsatz pflanzlicher Alternativen, zum Gestalten nachhaltiger Gerichte mitgenommen. Der Workshop zeigte auf unterhaltsame Weise, wie Wissenschaftskommunikation auch außerhalb der Hochschule durch spielerische Formate gelingen kann. 03. November 2025 - Hybrid-Vortrag „Gesundheit³ – Digital und KI-gestützt gut beraten?“ Von links: Christine Schilke, Annika Griefahn, Moderatorin Kathi Bode, Prof. Dr. Dorothee StrakaFoto: Mirko Müller, Hochschule Osnabrück Zum Auftakt der diesjährigen Wissen-in-Aktion-Woche fand im WABE-Zentrum am 3. November ein Hybrid-Vortrag mit dem Titel „Gesundheit³ – Digital und KI-gestützt gut beraten?“ statt. Interessierte konnten die Veranstaltung sowohl vor Ort als auch online über Zoom verfolgen. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Chancen und Potenziale der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und digitalen Tools in der Gesundheitsberatung und -förderung für Verbraucher*innen bietet – und wo zugleich Risiken und Grenzen liegen. Moderatorin Kathi Bode führte dabei über 1,5 Stunden durch ein spannendes Gespräch mit drei Expertinnen aus unterschiedlichen Gesundheitsbereichen. Annika Griefahn , Physiotherapeutin und Promovendin, betonte die großen Chancen digitaler Versorgungsangebote. Digitale Tools könnten die physiotherapeutische Arbeit zielgerichtet unterstützen, etwa indem sie Fortschritte besser sichtbar machen oder Übungen begleiten. Christine Schilke, Beraterin und Trainerin im Bereich mentale Gesundheit, hob vor allem den Datenschutz als kritischen Punkt hervor. Während KI-Systeme sensible Gesundheitsdaten speichern und verarbeiten, unterliegen Therapeut*innen einer strikten Schweigepflicht – ein Spannungsfeld, das gut reguliert und transparent gestaltet werden müsse. Auch im Bereich Ernährung zeigte sich eine Herausforderung: Dorothee Straka ( Professorin für Ernährungskommunikation an der Hochschule Osnabrück) machte deutlich, dass die Quellenlage vieler KI-generierter Ernährungsempfehlungen oft nicht offengelegt wird. Für Verbraucher*innen sei daher schwer zu erkennen, wie fundiert und evidenzbasiert die Empfehlungen tatsächlich sind. Trotz dieser Risiken waren sich alle Sprecherinnen einig: KI kann ein wertvolles ergänzendes Werkzeug in der Gesundheitsförderung sein – zur Unterstützung, Vor- und Nachbereitung, zur Strukturierung von Beratung oder zur Entlastung von Fachkräften. Entscheidend bleibe jedoch, dass KI die therapeutische Arbeit ergänzt, nicht ersetzt. Der Vortrag bot viele spannende Impulse, neue Perspektiven und einen lebendigen Austausch zwischen Expertinnen und Publikum – ein gelungener Start in die Wissen-in-Aktion-Woche. 10. Oktober 2025 - Haltbarmachungskurs am Alfsee – ein Abend voller Geschmack und Wissen Hochschule Osnabrück Am 10. Oktober bot eine Studentengruppe der Ökotrophologie im Rahmen der Kooperation des GROWTH-Projektes mit dem NBZ Alfsee einen praxisnahen Haltbarmachungskurs an. Gemeinsam mit Kochinteressierten wurden verschiedene Methoden der Lebensmittelkonservierung erprobt. Dabei entstanden unter anderem ein aromatisches Rosmarinsalz, ein fruchtiger Apfel-Birnen-Aufstrich sowie ein fein abgestimmter Johannisbeeressig. Der Abend war geprägt von regem Austausch, experimentierfreudigem Arbeiten und neuen Einblicken in die vielfältigen Möglichkeiten der Haltbarmachung. Alle Teilnehmenden zeigten großes Interesse und nahmen wertvolle Erfahrungen für den eigenen Küchenalltag mit. 10. Oktober 2025 - Erdkundeunterricht auf dem Acker Erdkundeunterricht beschränkt sich nicht nur auf das Auswendiglernen von Hauptstädten, sondern kann auch auf den Acker verlegt werden. Der Erdkunde-Leistungskurs des „Gymnasiums in der Wüste“ hat sich intensiv mit dem Thema Landwirtschaft auseinandergesetzt und gefragt: Wie hat sich die Landwirtschaft im Vergleich zu früher verändert? Wie funktioniert die Tierindustrie? Was sind Agrarcluster? Was ist der Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft? Welche Kritikpunkte gibt es an der konventionellen Landwirtschaft? Doch was hat das alles mit dem Boden unter unseren Füßen zu tun? Nach dieser theoretischen Auseinandersetzung begaben sich die Schülerinnen und Schüler mit Christian Wiesmann vom GROWTH-Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme” ausgestattet mit Spaten, Messgeräten und großer Neugier ins Gelände. Dort führten sie eine einfache Feldgefügeansprache durch. Dabei wird der Boden anhand verschiedener Kriterien beurteilt, wie Oberflächenstruktur, Durchwurzelung, Makroporen, Gefüge und Verfestigung, organische Reststoffe sowie Farbe und Geruch. Die wichtigste Erkenntnis war, dass Regenwürmer eine zentrale Rolle für die Landwirtschaft spielen. Sie graben Gänge, lockern dadurch den Boden und schaffen so Wege, die von Pflanzenwurzeln für ihr Wachstum genutzt werden können. Zudem wurden zahlreiche Regenwurmlosungen und organische Reststoffe gefunden, die von den Tieren in ihre Gänge eingearbeitet wurden. Zudem waren neue Wurmgänge erkennbar, was auf eine aktive Bodenfauna hindeutet. Durch diese praktische Erfahrung wurde das theoretische Wissen greifbar und lebendig. 09. Oktober 2025 - Besuch der Domschule im Sensoriklabor der HS Haste Am 9. Oktober 2025 besuchte der Ernährungskurs der Domschule das Sensoriklabor der Hochschule in Haste. Nach einer kurzen Begrüßung erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Rundgang durch das Labor und bekamen einen Einblick in die Arbeitsweise und Ausstattung des Sensoriklabors sowie den anderen Laboren des Standorts Schmied im Hone. Im Anschluss führten die Teilnehmenden zwei kleine Verkostungen durch, die sie selbst vorbereiten mussten. In der ersten Übung sollten verschiedene Apfelsäfte verkostet und diejenigen Sorten identifiziert werden, die sich geschmacklich ähneln. In der zweiten Verkostung standen Kartoffelchips im Mittelpunkt – hier ging es um die persönliche Geschmacksbeurteilung und den Austausch über individuelle Wahrnehmungen. Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in die praktische Arbeit der Sensorik und zeigte, wie vielfältig und differenziert Geschmackserlebnisse sein können. 30. September 2025 - Sommer ins Glas mit der "Gesunden Stunde" Es wurden zahlreiche Gläser mit verschiedenen Marmeladensorten und selbstgemachtem Ketchup gefüllt. Wie kommt der Sommer ins Glas? Diese Frage haben wir uns gestellt – und in der "Gesunden Stunde" gemeinsam Antworten gefunden. An einem der letzten warmen Tage haben Kinder und Eltern im WABE-Zentrum Klaus Bahlsen in einem zweistündigen Workshop den Sommer eingefangen: Aus den letzten Tomaten entstand ein fruchtiger Erdbeer-Tomaten-Ketchup, dazu wurden Apfelsirup für kalte Herbsttage, würzige Pestos und leckere Aufstriche gezaubert. Ein Workshop für die ganze Familie Der Workshop war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam zu kochen und zu experimentieren. Die Kinder waren begeistert, ihre eigenen Kreationen zuzubereiten und zu probieren. Die Eltern freuten sich, neue Rezepte kennenzulernen und gleichzeitig wertvolle Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Der Workshop war nicht nur lehrreich, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, um als Familie zusammenzukommen und gemeinsam etwas zu schaffen. Die "Gesunde Stunde": Genuss und Gesundheit verbinden Die "Gesunde Stunde" lädt Familien dazu ein, ihre Lebensgewohnheiten aktiv zu gestalten – mit Freude, Kreativität und einem bewussten Blick darauf, wie man Genuss und Gesundheit verbinden kann. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um gesunde Ernährung spielerisch und interaktiv zu erleben. Durch das gemeinsame Kochen und Experimentieren lernen die Teilnehmenden, wie einfach es sein kann, gesunde und leckere Gerichte zuzubereiten. Nachhaltigkeit und Bewusstsein Ein weiterer wichtiger Aspekt der "Gesunden Stunde“ ist die Förderung von Nachhaltigkeit und Bewusstsein für die Umwelt. Durch die Verwendung von saisonalen und regionalen Produkten wird den Eltern und Kindern vermittelt, wie wichtig es ist, auf die Herkunft und Qualität der Lebensmittel zu achten. Dies trägt nicht nur zur Gesundheit bei, sondern unterstützt auch die lokale Landwirtschaft und reduziert den ökologischen Fußabdruck. Gemeinschaft und Zusammenhalt Die "Gesunde Stunde“ ist mehr als nur ein Kochworkshop – sie ist eine Gelegenheit, um Gemeinschaft zu erleben und den Zusammenhalt zu stärken. Durch das gemeinsame Kochen und Essen entstehen neue Freundschaften und Netzwerke. Man tauscht sich aus, teilt die Erfahrungen und lernt voneinander. Dies schafft eine positive und unterstützende Atmosphäre, die weit über den Workshop hinausgeht. Bild: Hochschule Osnabrück 09. September 2025 - Landwirtschaft stärken – mit innovativen und biodiversen Anbauverfahren Großes Interesse fanden die Demonstrationsfahrten zur flachen Bodenbearbeitung, Direktsaat und Drohnensaat. Am Wassererosionssimulator zeigte sich deutlich die größere Wasserversickerung in der Direktsaatvariante (rechts) im Vergleich zur tief lockernden Mulchsaat (links). Nach den Demonstrationsfahrten wurde jeweils intensiv die Arbeitsqualität der Bodenbearbeitungsgeräte diskutiert. Interessierte Besucher ließen sich die Stärken der einzelnen Zwischenfruchtarten und ihrer Wurzelsysteme erklären. „Wir wollten mit dem Feldtag eine Plattform schaffen, auf der Landwirte, Wissenschaft, Naturschutz und Partner aus der regionalen Agrarbranche zusammenkommen. Die große Resonanz zeigt, wie wichtig dieser Austausch ist. Wenn wir gemeinsam neue Wege gehen, können wir die Landwirtschaft zukunftsfähig und gleichzeitig umweltverträglich gestalten“, betonte Christian Wiesmann, Projektkoordinator im Transferprojekt GROWTH, Teilvorhaben Resiliente Agrarsysteme, anlässlich des Feldtags der Hochschule Osnabrück auf dem Hof Langsenkamp in Belm. Mit rund 200 Teilnehmenden vor Ort übertraf der Feldtag die Erwartungen. „Die vielen Besuchenden und das breite Programm zeigen, wie viel Dynamik derzeit in der Diskussion um die Anpassung der Anbauverfahren an den Klimawandel steckt,“ unterstrich Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr, Bodenkundlerin und eine der Projektleiterinnen des Teilvorhabens. Prof. Dr. Nana Zubek, Agrarökonomin und ebenfalls in der Leitung des Teilvorhabens, sieht den großen Wert der Veranstaltung in der Vernetzung der Akteure untereinander: „Landwirte suchen nach Antworten, wie ihre Betriebe zukunftsorientiert aufgestellt werden können. Der Austausch mit anderen Landwirten aus der Region Osnabrück, die offen von ihren Erfahrungen mit Mulchsaat oder Direktsaat erzählen, ist dabei besonders wertvoll.“ Am Vormittag wechselten sich praxisnahe Erfahrungsberichte von Landwirten zur Direktsaatpraxis und zum Agroforst im Münsterland mit wissenschaftlichen Fachvorträgen ab. Letztere beleuchteten die Entwicklung von Lebendmulchsystemen mit Weißklee und die Vorteile konservierender Landwirtschaft für Bodengesundheit und Ertragsstabilität aus der Perspektive des Naturschutzbundes (NABU). Besonders die Verbindung und Zusammenarbeit mit dem NABU erfuhr viel Aufmerksamkeit. Die Gäste nahmen mit, dass Landwirtschaft und Naturschutz trotz unterschiedlicher Perspektiven und Ziele gemeinsam Lösungen finden können. Workshops, Feldversuchsbesichtigungen und Maschinendemonstrationen überzeugten Die Workshops zu den Themen Bodenansprache im Bodenprofil, Reifendrücke richtig einstellen und Wasser-Erosionssimulation waren sehr gut besucht und zeigten das große Interesse an Austausch und neuen Impulsen. Gleiches galt für die Feldversuchsbesichtigungen zu verschiedenen Zwischenfruchtmischungen in Direkt- und Mulchsaat und zu Bodenbearbeitungssystemen im Vergleich. Elf Landtechnikhersteller präsentierten ihre Systeme in kurzen Pitches und praxisnahen Demonstrationen auf dem Feld. Dieses kompakte Format kam beim Fachpublikum ebenso gut an wie bei den Ausstellern, da es den direkten Vergleich verschiedener Systeme ermöglichte und anschließend Raum für vertiefende Gespräche bot. Ergänzt wurde die Ausstellung durch Stände der Partner*innen Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück, Agrotech Valley e.V., Stroetmann Saat, Raiffeisen Warengenossenschaft im Osnabrücker Land eG, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V. sowie des Projekts GROWTH und der Hochschule Osnabrück selbst. Nachfrage nach weiterem Feldtag groß Mehrere Hersteller signalisierten bereits ihr Interesse, bei künftigen Veranstaltungen erneut teilzunehmen und sogar Aussaaten vor Ort vorzubereiten, damit Besuchende die Maschinen im gewachsenen Bestand erleben können. Am Ende war die Botschaft für Wiesmann klar: „Der Feldtag hat nicht nur gezeigt, welche technischen Innovationen derzeit verfügbar sind, sondern auch, dass Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Agrarbranche und Naturschutz der Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft sind.“ Weitere Informationen Christian Wiesmann Projektkoordinator Im Transferprojekt Growth, Teilvorhaben Resiliente Agrarsysteme E-Mail: christian.wiesmannn@hs-osnabrueck.de Auf dem YouTube-Kanal der Hochschule finden Sie ein Video über die Veranstaltung. Fotos: Hochschule Osnabrück Von: Isabelle Diekmann 03. September 2025 - Auftakt der Herbstakademie Bild: Schülerforschungszentrum Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in der Schlossaula in Osnabrück am 3. September bildete den Start der diesjährigen Herbstakademie des Schülerforschungszentrum (SFZ). Für die Schüler und Schülerinnen standen in diesem Jahr 12 Kurse zur Wahl. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligten sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“ und das „Diskurstheater" aus dem Fachbereich Theaterpädagogik. Bei der Auftaktveranstaltung kamen nun alle Teilnehmer*innen, Lehrkräfte und Kursleitungen zusammen. Im Kurs Agrarwissenschaft wird Bodenbiologie und nachhaltige Landwirtschaft erkundet, denn die Bodenbiologie spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Pflanzen für einen resilienten Ackerbau. Besonders im Hinblick darauf, die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Mithilfe von Bodenprofilen wird ein direkter Blick in den Boden ermöglicht um gezielt auf die Bedürfnisse der Pflanzen an den Ackerstandort einzugehen. Durch innovative Technologien wie den FarmBot werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Pflanzenproduktion in Zukunft effizienter gestaltet werden könnte. Der Titel des Kurses Diskurstheater lautet „Klimakämpfer*innen – Im Auftrag zwischen Wissenschaft und Theater“ und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die gerne Theater spielen und aktiv und kreativ werden möchten im Kampf gegen die Klimakrise. Die Gruppe setzt sich gestaltend mit dem Thema Klimakrise auseinander und möchte damit raus auf die Straße, um Menschen zu erreichen und Zeichen zu setzen. Mit kleinen Szenen, Songs, Tänzen, Performances etc. in der Öffentlichkeit gelangt die Gruppe in einen Austausch von Mensch zu Mensch zwischen Wissenschaft, Lebensrealität und Theater. Die Herbstakademie 2025 findet in den Herbstferien vom 22. bis 24. Oktober 2025 statt. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 10. Juli 2025 - Lebensmittel und Essstile: Workshop mit Landsenior*innen Am 10. Juli fand in Rheine-Elte ein spannender und informativer Workshop zum Thema "Lebensmittel und Essstile - trendy, innovativ, nachhaltig und gesundheitsfördernd" statt. Organisiert in Zusammenarbeit mit den Landsenior innen, bot die Veranstaltung den Teilnehmer innen die Möglichkeit, tiefer in die Welt der aktuellen Ernährungstrends einzutauchen. Im Mittelpunkt des Workshops standen Fragen wie: Was steckt eigentlich hinter angesagten Lebensmitteln wie Chiasamen und Avocado? Und: Müssen es Chiasamen aus fernen Ländern sein, oder gibt es auch heimische Alternativen, die ähnlich wertvoll sind? Diese und weitere spannende Themen wurden intensiv diskutiert. Ein besonderes Highlight des Workshops war die Verkostung neuartiger Lebensmittel. Die Teilnehmer*innen hatten die Gelegenheit, innovative Produkte zu testen und sich über deren gesundheitliche Vorteile sowie ihre Rolle in einer nachhaltigen Ernährung auszutauschen. 11. und 18. Juni 2025 - Sushikurs im Rahmen der Jugendkulturtage Osnabrück Im Rahmen der Jugendkulturtage Osnabrück fanden am 11. und 18. Juni zwei Sushikurse im RISE statt. Teilgenommen haben Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren , die gemeinsam in die Kunst der japanischen Küche eingetaucht sind. Nach einem kurzen theoretischen Input zu Herkunft, Tradition und Grundzutaten der Sushi-Zubereitung ging es direkt in die Praxis: Gemeinsam wurden verschiedene Sushi-Varianten wie Inside-Out-Rolls und Futo Maki hergestellt. Dabei kamen frische, regionale und saisonale Zutaten zum Einsatz. Die Teilnehmenden zeigten viel Begeisterung und Kreativität – am Ende konnten alle ihre selbstgemachten Sushi-Kreationen probieren und mit nach Hause nehmen. Der Kurs bot nicht nur kulinarische Erfahrungen, sondern auch Raum für gemeinsames Lernen und kulturellen Austausch. 04. Juni 2025 - Feldrandgespräch zum Bio-Strip-Till Versuch In diesem Feldrandgespräch wurde betrachtet, wie die negativen Auswirkungen der landwirtschaftlichen Bodenbewirtschaftung wie Bodenverdichtung, Rückgang des Bodenlebens, Erosion, Nährstoffaustrag und Abnahme der Bodenfruchtbarkeit, gestoppt werden können. Ein möglicher Lösungsansatz ist das Anbausystem Bio-Strip-Till, bei dem die Saatreihen durch die Wurzeln der Zwischenfrucht biologisch gelockert werden. Die Saat erfolgt ohne vorherige Bodenbearbeitung, und die Biomasse der Zwischenfrucht bleibt als Mulch auf dem Acker. In einem Feldversuch zum Maisanbau auf einer Ackerfläche der Westrup-Koch GbR in Bissendorf werden die Möglichkeiten des Bio-Strip-Till mit Ackerbohne und Alexandrinerklee untersucht. Dabei werden diese beiden tiefwurzelnden Komponenten der Zwischenfrucht exakt auf die Aussaatreihe der Folgefrucht gestellt. Diese Anbaumethode bietet höhere Nährstoffeffizienz für die Pflanze, geringeren Bedarf an mineralischen und/oder organischen Düngern und benötigt keine Bodenbearbeitung vor der Saat, da die Pflanzen eine gute Bodengare für die Maispflanze hinterlassen. Der Versuchsaufbau startete bereits in der Saison 2024/25 mit der Aussaat der Zwischenfrüchte. Eine Sämaschine mit einem Reihenabstand von 12,5 cm und einem Drei-Tanksystem säte drei Saatgutmischungen gleichzeitig an verschiedenen Säschaaren in den Boden ein. Für das Bio-Strip-Till wurden die Pflanzenarten Ackerbohne und Alexandriner-Klee verwendet. Beide haben unterschiedliche, aber sehr stark ausgeprägte Wurzelsysteme und sind als Leguminosen in der Lage, Stickstoff anzureichern. Ackerbohne und Alexandriner-Klee wurden nebeneinander ausgesät. Es folgten vier Säschare mit unterschiedlichen Komponenten, dann erneut Ackerbohne und Alexandriner-Klee. Dieses Muster wiederholte sich alle 75 cm. In dem Bereich zwischen den zukünftigen Maisreihen wurden die Komponenten Hafer in Reinsaat, eine Drei-Komponenten Zwischenfruchtmischung und eine Sieben-Komponenten Zwischenfruchtmischung variiert. Neben den drei verschiedenen Bio-Strip-Till Varianten wurde die betriebsübliche Variante der Sieben-Komponenten Zwischenfrucht als Breitsaat ausgesät. In der Saison 2025 begann die Maisaussaat am 25. April. Er wurde per GPS exakt zwischen die Ackerbohne und den Alexandriner-Klee ohne weitere Bodenbearbeitung ausgesät. Festgestellt wurde, dass sich der Mais in allen Varianten gleichmäßig entwickelt hat. 3. Juni 2025 - Feldrandgespräch auf Hof Langsenkamp Beim Feldrandgespräch am partizipativen Feldversuch mit einer geschlossenen Gruppe von Landwirtinnen und Landwirten am RootsOrt in Belm wurde der dort angelegte Versuch erläutert und besichtigt. Der Feldversuch zeigt resiliente Anbauverfahren im Vergleich. In kleiner Gruppe wurden die einzelnen Varianten vorgestellt, erläutert, angesehen und diskutiert. Anschließend wurde der sogenannte Erosionssimulator vorgestellt. Bei der Simulation wird ein Bodenziegel, der mithilfe eines Edelstahlkastens aus dem Acker entnommen wurde, mit einer bestimmten Menge Wasser übergossen. Durch ein eigebautes Lochblech werden Regentropfen erzeugt und somit ein Starkniederschlag von 20 mm simuliert. Bei zwei entnommenen Bodenziegeln aus unterschiedlich bewirtschafteten Varianten kann ein Unterschied bei der Erosion erkennbar gemacht werden. Der Erosionssimulator ermöglicht es, die Auswirkungen verschiedener Anbaumethoden auf die Bodenerosion direkt zu vergleichen. Dies bietet wertvolle Einblicke in die Effektivität der unterschiedlichen Bewirtschaftungspraktiken. 21. Mai 2025 - Besuch aus der Partnergemeinde Stawiguda im WABE-Zentrum Am Mittwoch, den 21. Mai 2025, durfte das WABE-Zentrum Klaus-Bahlsen in Osnabrück besonderen Besuch empfangen: Der Bürgermeister der Gemeinde Wallenhorst begrüßte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule eine rund 25-köpfige Delegation aus der polnischen Partnergemeinde Stawiguda. Unter den Gästen befanden sich neben dem Bürgermeister auch Ratsmitglieder sowie Schulleiterinnen und Schulleiter. Im Rahmen des Besuchs erhielten die Gäste zunächst einen Einblick in die Geschichte und die Schwerpunkte des WABE-Zentrums. Vorgestellt wurden unter anderem vergangene Projekte, aktuelle Forschungsvorhaben wie das GROWTH-Projekt sowie ein Ausblick auf künftige Themenfelder. Dabei wurde deutlich, wie das Zentrum als Ort für Bildung, Forschung und Begegnung wirkt. Ein besonderes Highlight stellte der Austausch über kulturübergreifende Gemeinsamkeiten dar – beispielsweise rund um das Thema Hülsenfrüchte. Während man in Deutschland gerne sagt „Das interessiert mich nicht die Bohne“, heißt es in Polen: „Wirf doch die Erbsen gegen die Wand“. Solche kleinen Sprachvergleiche sorgten für lustige Momente und stärkten das gegenseitige Verständnis. Im Anschluss führte ein Rundgang durch das WABE-Zentrum, bei dem auch der Sinnespfad erkundet wurde, die Besucherinnen und Besucher weiter durch die vielseitigen Angebote vor Ort. Abgerundet wurde der Vormittag mit einem kulinarischen Genuss: Regionale und saisonale Speisen, liebevoll im WABE-Zentrum zubereitet, rundeten das Programm ab. Neben dem lebendigen Austausch wurden auch neue Potenziale für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Wallenhorst, der Partnergemeinde Stawiguda und der Hochschule ausgelotet. Der Besuch war ein gelungenes Beispiel für gelebte Partnerschaft, Austausch und Vernetzung über Ländergrenzen hinweg. 30. April 2025 - Sushi Workshop beim Terrassenfest 2025 Am 30. April fand im Rahmen des Terrassenfests in Osnabrück ein Sushi-Workshop statt – und das mit großer Resonanz: 15 Teilnehmende tauchten in die Welt der japanischen Köstlichkeit ein. Nach einem kurzen theoretischen Input zur Geschichte, Kultur und Vielfalt von Sushi, ging es in kleinen Gruppen direkt ans Werk. Mit viel Freude und Kreativität entstanden nicht nur klassische Maki, sondern auch Gunkan-Maki, Ura-Maki und sogar Onigiri. Zum Abschluss wurden die liebevoll zubereiteten Sushi kunstvoll angerichtet und gemeinsam genossen – ein kulinarisches Highlight des Tages! 10. April 2025 - Girl´s & Boy´s Day an der Hochschule Osnabrück: Kreative Workshops für mehr Vielfalt Foto: Hochschule Osnabrück An der Hochschule Osnabrück nahmen knapp 200 Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 am Girls´ und Boys´ Day teil und besuchten eine Vielzahl von 20 Workshops in Osnabrück und Lingen. Ziel der Veranstaltung war es, Schüler und Schülerinnen für Berufsfelder jenseits traditioneller Geschlechterstereotype zu begeistern. Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, betonte, dass viele Jugendliche trotz breiter Interessen oft noch geschlechtsstereotypische Berufswege wählen. In Osnabrück und Lingen wurden auch durch die Beteiligung von verschiedenen Teilvorhaben aus GROWTH kreative Workshops angeboten. Als Beispiel gab es den Chemie Workshop „Mischen (Im)possible“ und in Lingen den KI-Workshop „Ich mach mir die Welt, mit KI wie sie mir gefällt“. Für die Jungen fand in Osnabrück unter anderem der Workshop „Back dein Ding – Hefe, Brot und Geschmack auf der Spur“ statt und in Lingen der Theaterpädagogik-Workshop „…auch mal aus der Rolle fallen“. Ein besonderer Workshop war auch „The Next Level Superfood“, bei dem die Teilnehmenden in interaktiven Einheiten die Welt der Superfoods erkundeten. Sie lernten nicht nur die Herkunft, Eigenschaften und Wirkungen verschiedener Superfoods kennen, sondern beschäftigten sich auch kritisch mit Anbaubedingungen und globalen Lieferketten. Im praktischen Teil wurden leckere Rezepte zubereitet. Die Veranstaltungen boten eine Plattform, um Interessen zu wecken, Erfolgserlebnisse zu schaffen und Schüler und Schülerinnen für eine offene Berufswahl zu inspirieren. 6. Dezember 2024 - Markt der Wissenschaften Hochschule Osnabrück, Eingang Hafengebäude Hochschule Osnabrück, Campus Bier Am Freitag, 6. Dezember 2024, verwandelte sich der Speicher 4 in Osnabrück in einen lebendigen Schauplatz für Wissenschaft, Kreativität und Genuss. Der Markt der Wissenschaften, der in den Räumlichkeiten von CAMPUSBIER und dem RISE stattfand, wurde von GROWTH und CAMPUSBIER der Hochschule Osnabrück organisiert und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, die einen Blick hinter die Kulissen aktueller Hochschulforschung werfen wollten. Von 12 bis 18 Uhr konnten die Gäste an spannenden Aktivitäten teilnehmen, außergewöhnliche Produkte entdecken und interaktiv in die Welt der Wissenschaft eintauchen. Wissenschaft trifft auf Kulinarik Die Vielfalt des Marktes ließ keine Wünsche offen. Besucher konnten unter anderem erleben, wie Selstar Energyballs hergestellt werden – ein Projekt von GROWTH, das gesunde und nachhaltige Snacks in den Fokus rückt. Für Naschkatzen gab es die Möglichkeit, Raw Cakes von Lena Kuschel zu probieren, die mit ihrem Geschmack und ihrer natürlichen Herstellung überzeugten. Unter dem Motto „Wie schmeckt die Zukunft?“ präsentierte das Team von FoodSense innovative Geschmackserlebnisse, die die Ernährung von morgen greifbar machten. Ein weiteres Highlight war die Honigbier-Verkostung, einer Studentengruppe mit dem Bier von Campusbier, das mit seiner Mischung aus regionalen Zutaten und handwerklicher Braukunst begeisterte. Die Zukunft landwirtschaftlicher Produkte wurde ebenfalls beleuchtet: Selstar präsentierte Äpfel, die mit Selen angereichert sind, und bot damit Einblicke in die Potenziale der Lebensmittelanreicherung. Interaktive Wissenschaft erleben Doch der Markt der Wissenschaften hatte weit mehr als kulinarische Highlights zu bieten. Im Bereich Umwelt und Technik zog die experimentelle Sandbox für Starkregensimulation von GROWTH großes Interesse auf sich. Hier konnten die Besucher anschaulich erleben, wie Starkregenereignisse modelliert und deren Auswirkungen simuliert werden. Ein weiteres interaktives Angebot war das Kerzenziehen mit Golo Martin, einem passionierten Imker, der nicht nur über die Kunst des Kerzenziehens aufklärte, sondern auch spannende Einblicke in die Welt der Bienen gab. Kreative Köpfe kamen beim Taschentücher bedrucken mit Silke Kretzing auf ihre Kosten, wo individuelle Designs gestaltet werden konnten. Kooperationen, die begeistern Der Markt wurde durch die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern bereichert, darunter Green Mundo, Typisch Osnabrück, CAMPUSBIER, RISE – das StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück, StoffOS und Superclo3d. Diese Kooperationen unterstrichen die Vielfalt und Innovationskraft der Region und machten den Markt zu einem Schaufenster für nachhaltige und zukunftsweisende Projekte. Ein Tag voller Inspiration und Austausch Die entspannte Atmosphäre lud zum Verweilen, Staunen und Mitmachen ein. Der Markt der Wissenschaften war nicht nur eine Plattform für die Präsentation wissenschaftlicher Projekte, sondern auch ein Ort des Austauschs und der Inspiration. Besucher und Aussteller waren sich einig: Solche Events fördern das Bewusstsein für Forschung und Innovation und stärken gleichzeitig die Verbindungen zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Wer den diesjährigen Markt verpasst hat, sollte sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen, wenn es wieder heißt: Willkommen zum Markt der Wissenschaften – einem Erlebnis für Jung und Alt, bei dem Wissenschaft und Genuss Hand in Hand gehen. 28. November 2024 - Nützliche Hilfe aus der Luft – Drohneneinsatz in der Landwirtschaft Bild: Hochschule Osnabrück Die Assoziationen mit dem Wort „Drohne“ stehen oftmals im Zusammenhang mit einem beliebten Spielzeug. Dabei können die unbemannten Flugmaschinen auch praxisgerecht und effizient zur Lösung von Problemen landwirtschaftlicher Betriebe eingesetzt werden. Fast jeder zehnte Landwirt in Deutschland verwendet mittlerweile Agrardrohnen bzw. Multicopter. Ausgestattet mit Hightech-Kameras können sie beispielsweise bei der Ausbringung von Saatgut sowie Biostimulanzien, der Flächenkartierung und dem Überwachen des Pflanzenbestandes eingesetzt werden. Damit leisten sie einen Beitrag zur Verbesserung der Effizienz, Nachhaltigkeit und des Tierschutzes. Diese und weitere Aspekte behandelten die Referenten auf der Veranstaltung „Nützliche Hilfe aus der Luft – Drohneneinsatz in der Landwirtschaft“. 19. November 2024 - Von der Steuerbox ins Terminal – ISOBUS selbst nachrüsten Informatik und Elektronik prägen mittlerweile den landwirtschaftlichen Arbeitsalltag. Oft liegt ein großer Nutzen der digitalen Techniken in der effizienteren Arbeit im Bereich der Produktion. Jedoch lässt die Digitalisierung viele Fragen offen und stellt Betriebe vor elektronische Herausforderungen, gerade im Bereich der Kommunikation von Maschinen. Helfen kann dabei die Anwendung eines ISOBUS-Systems. Das System wurde speziell für Forst- und Landmaschinen entwickelt und ermöglicht die Kommunikation zwischen Sensoren, Aktoren und Steuergeräten sowie den Datenaustausch zwischen Traktoren, Geräten und Bordsteuergeräten verschiedener Marken. Mit der Einführung von logiBUS® wurden neue Maßstäbe in der ISOBUS-Programmierung gesetzt. Das System kombiniert die neuesten ISOBUS-Standards mit einer benutzerfreundlichen, bildbasierten Programmierung und ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Implementierung von verschiedensten Anforderungen in der Maschinensteuerung. Im Rahmen der Veranstaltung „Von der Steuerbox ins Terminal – ISOBUS selbst nachrüsten“ wurde diese neue Entwicklung in Kooperation mit GROWTH vorgestellt und diskutiert. 16. und 17. Oktober 2024 - Herbstakademie des Schülerforschungszentrums auf dem Acker Drohnenflug auf dem FeldBild: Hochschule Osnabrück Die Bodenschichten wurden eingehend untersucht und analysiert.Bild: Hochschule Osnabrück Die Herbstakademie des Schülerforschungszentrums Osnabrück (SFZ) ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich durch Projekte und Workshops in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik tiefer einzuarbeiten. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligte sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“, um nachhaltige Landwirtschaft zu erklären, da die Bodenbiologie eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Pflanzen für den Ackerbau spielt. Am ersten Tag lernten die Schülerinnen und Schüler (SuS) nach einer Hofführung auf dem Hof Langsenkamp in Belm die Möglichkeiten vom Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft kennen. Diese können zur Aussaat von leichtem Saatgut oder zur Kartierung von Ackerflächen und/oder Pflanzenbeständen eingesetzt werden. Mit speziellen Kameras und Sensoren ausgerüstet erkennen sie frühzeitig Schädlingsbefall und Krankheiten, was eine schnelle Reaktion und gezielte Behandlung ermöglicht. Um die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Diesem Thema sind die SuS am zweiten Tag der Herbstakademie nachgegangen, und die Wechselwirkungen zwischen Bodenorganismen und Pflanzenwachstum wurden erklärt. Regenwürmer spielen eine wichtige Rolle im Ackerboden, da sie zur Belüftung und Durchmischung des Bodens beitragen. Ihre Aktivität fördert die Nährstoffverfügbarkeit und verbessert die Bodenstruktur, was das Pflanzenwachstum positiv beeinflusst. Der Gewinn für die Schülerinnen und Schüler war ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Bodenorganismen und deren Einfluss auf die nachhaltige Landwirtschaft. 28. September 2024 - "Wandel der Ernährung" beim 6. BOGETI im Zoo Osnabrück Lebensmittel Memory Kirschen wachsen an einem Kirschbaum Am vergangenen Samstag fand im Zoo Osnabrück der 6. BOGETI (Botanik, Gesundheit, Tiere) statt und zog 1.750 begeisterte kleine und große Teilnehmende an. Die Besucher begaben sich auf eine entdeckungsreiche Reise durch den Zoo und nahmen an insgesamt 40 spannenden Aktivstationen teil, die ihr Wissen auf die Probe stellten. So erfuhren sie zum Beispiel, wie man das Alter eines Baumes erkennt oder wie schnell ein Seehund schwimmen kann. Auch vom GROWTH Projekt, Teilvorhaben Wandel der Ernährung durften wir an diesem besonderen Tag mit einer Station mitwirken. Hier konnten die Teilnehmenden beim Lebensmittel-Memory ihr Wissen unter Beweis stellen und herausfinden, welche Lebensmittel und Lebewesen zusammengehören. Der BOGETI-Tag war ein voller Erfolg und bot eine einzigartige Gelegenheit, Lernen und Spaß inmitten der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt des Zoos miteinander zu verbinden. Wir freuen uns sehr, Teil dieses schönen Tages gewesen zu sein. 3. Juli 2024 - Feldgespräch zu Stützfrüchten im Erbsenanbau und Direktsaat auf dem Hof Kollmer Am Abend des 03. Juli trafen sich ca. 50 Interessierte aus Landwirtschaft, Handel sowie Landmaschinenindustrie auf einem Feld in Linder (Oldenburg). Auf dem Programm stand die Besichtigung eines Feldversuchs zum Erbsenanbau, welchen die Hochschule Osnabrück im Rahmen des Projekts GROWTH auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Henricus Kollmer angelegt hatte. Die Fragestellung des Versuchs lag auf der Erprobung verschiedener Stützfrüchte im Körnererbsenanbau. Die Hülsenfrucht neigt sich im fortschreitenden Abreifeprozess oft so stark zum Boden, dass ein Teil der Erbsenschoten nicht vom Mähdrescher erfasst werden kann. Diese Problematik kann mit sogenannten Stützfrüchten entschärft werden. Das Prinzip beruht darauf, dass die Erbse an der Stützfrucht hochrankt und somit später nicht zu Boden fällt. Als Stützfrüchte wurden in dem Versuch Wintertriticale, Sommergerste und Leindotter ausprobiert. Auf dem Feldabend stellte der praktizierende Landwirt Henricus Kollmer zusammen mit Frau Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr von der Hochschule Osnabrück den Versuch und die einzelnen Varianten vor. Die Versuchsergebnisse werden in einem weiteren Artikel auf dieser Website dargestellt. Anschließend wurden weitere Ackerflächen des Landwirts besichtigt. Die Besonderheit in der Bewirtschaftung der Flächen liegt darin, dass die Hauptfrüchte im Direktsaatsystem bestellt werden. Das bedeutet, dass auf den Ackerflächen vor der Bestellung der Feldfrüchte keine Bodenbearbeitung durchgeführt wird. Frau Prof. Dr. Deiglmayr führte Interessierten das Prinzip der sogenannten Spatendiagnose vor. Dadurch konnte erkannt werden, dass der Boden trotz oder gerade wegen der absoluten Bodenruhe in den obersten Zentimetern eine intakte Bodengare aufweist. Daraus lässt sich ableiten, dass sich die Bodenbiologie in einem gesunden Zustand befindet. Nachdem sich die Teilnehmenden wieder am Hof eingefunden hatten, stellte Herr Ludwig Fresemann vom Arbeitskreis der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB) e.V. aus Niedersachsen den Verein vor. Bei der GKB e.V. stehen Ackerbauprinzipien der „Conservation Agriculture“ im Mittelpunkt. Zu diesen Themen werden verschiedene Veranstaltungen und Workshops deutschlandweit angeboten. Neben den Fortbildungsmöglichkeiten setzt der Verein vor allem auf die Vernetzung von interessierten Landwirten und Landwirtinnen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Familie Kollmer für die Vorbereitung und Durchführung des Feldversuchs und des Feldabends. 8. - 16. Juni 2024 - GROWTH auf der IdeenExpo Hannover 2024 Auf dem Messegelände in Hannover fand vom 08. bis 16. Juni die IdeenExpo statt. Mit dem diesjährigen Motto „Mach doch einfach!“ wurde Interessierten die Welt der MINT-Berufe vorgestellt. Auch das Innovations- und Transferprojekt GROWTH hatte sich dem Motto angeschlossen und verschiedene Exponate auf die Messe gebracht. Bei den Exponaten handelte es sich um Bodenprofile, die in speziellen Schaukästen dargestellt wurden. Neben einem ca. 60 cm tiefen Einblick in einen Wald- und einen Ackerboden konnten die Besucher*innen den gezeigten Boden selbst in die Hand nehmen und somit mit allen Sinnen erleben, welche Faszination unter unseren Füßen liegt. Als weiteres Highlight konnten Interessierte selbständig eine pH-Wert-Analyse vom Acker- und Waldboden durchführen. Dafür wurde ein Indikatortest zur Verfügung gestellt. Anschließend wurde in Erklärungen und Gesprächen anhand des Beispiels pH-Wert die Bedeutung und Komplexität der einzelnen Bodenparameter aufgezeigt. 6. März 2024 - Von der Theorie zur Praxis: Schüler*innen im Sensoriklabor der Hochschule Chips Verkostung in der Sensorik Kabine Der Ernährungskurs der Domschule Osnabrück war zu Besuch im Sensoriklabor der Hochschule. Ziel der Veranstaltung war es, den Schüler*innen einen Einblick in das spannende Feld der Sensorik zu bieten. Gestartet wurde mit einer kurzen, aber informativen Einführung in die Grundlagen der Sensorik. Hierbei wurde insbesondere erläutert, was Sensorik ist und warum sie in vielen Bereichen des täglichen Lebens sowie in der Forschung eine entscheidende Rolle spielt. Nach der Einführung folgte der erste interaktive Teil– eine beschreibende Prüfung. Dabei lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Sinne schärfen und zur Beurteilung verschiedener Produkte einsetzen können. Diese Übung diente nicht nur dem Verständnis der Theorie, sondern zeigte auch praktisch, wie Sensorik in der Qualitätskontrolle und Produktentwicklung angewendet wird. Im Anschluss daran gab es als Highlight eine Chips-Verkostung. Hier hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, verschiedene Chips-Sorten zu probieren und ihre sensorischen Fähigkeiten aktiv einzusetzen. Sie bewerteten die Chips nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz. Diese Aktivität war nicht nur lehrreich, sondern machte auch sichtlich Spaß und förderte die Diskussion über die Vielfalt sensorischer Erfahrungen. 6. Dezember 2024 - Nikolausmarkt am Hafen Eine Aktion zum Mitmachen. Der Selstar-Apfel enthält besonders viel Selen. Für Gäste gab es nicht nur Wissen über Ernährung sondern auch die praktische Umsetzung. Kekse essen im Namen der Wissenschaft: Der Nikolausmarkt am Osnabrücker Hafen bescherte Besuchern kulinarische wie intellektuelle Highlights. Die Veranstaltung lockte mit ihrem abwechslungsreichen Programm zahlreiche Gäste an. Zwischen Ständen von Wabe-Zentrum, Campusbier und kreativer Handwerkskunst kreierte das Teilvorhaben 3 des Projekts GROWTH eine gelungene Kombination aus süßen Leckereien und den passenden Wissenshappen. Bei einer Kochaktion durften die Gäste selbst aktiv werden. Aus Mehl, Pflanzendrink und Äpfeln entstanden direkt vor Ort leckere Apfelküchlein. Die duftenden Leckereien sorgten nicht nur für viel Genuss, sondern ermöglichten durch die aktive Teilnahme auch eine praktische Lebensmittelbildung vor Ort. Zudem informierten sich die Besucher*innen am Stand nebenan über den Selstar-Apfel - einen Apfel, der besonders viel Selen enthält und so zu einer natürlichen Selenversorgung beitragen kann. Er entstand aus einem Projekt der Hochschule. Auch hier gab es neben vielen Informationen zudem die Gelegenheit, den Apfel zu verkosten. Noch mehr Austausch gab es bei "S(ch)nacken mit Profs". Besucher*innen bekamen die Gelegenheit, Fragen mit Prof. Dr. Ulrich Enneking und Prof. Dr. Dorothee Straka zu klären. Von Äpfeln über Ernährung bis hin zu Vitaminmangel - in lockerer Atmosphäre entstanden spannende Gespräche. Insgesamt zeichnete sich der Nikolausmarkt durch eine gelungene Kombination aus kulinarischem Genuss, Wissensaustausch und unterhaltsamen Aktivitäten aus. Die Besuchenden konnten nicht nur Süßes verkosten, sondern auch ihr Wissen erweitern und gleichzeitig die festliche Atmosphäre des Nikolausmarktes genießen. 6. März 2024 - Von der Theorie zur Praxis: Schüler*innen im Sensoriklabor der Hochschule Chips Verkostung in der Sensorik Kabine Der Ernährungskurs der Domschule Osnabrück zu Besuch im Sensoriklabor der Hochschule. Ziel der Veranstaltung war es, den Schüler*innen einen Einblick in das spannende Feld der Sensorik zu bieten. Gestartet wurde mit einer kurzen, aber informativen Einführung in die Grundlagen der Sensorik. Hierbei wurde insbesondere erläutert, was Sensorik ist und warum sie in vielen Bereichen des täglichen Lebens sowie in der Forschung eine entscheidende Rolle spielt. Nach der Einführung folgte der erste interaktive Teil– eine beschreibende Prüfung. Dabei lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Sinne schärfen und zur Beurteilung verschiedener Produkte einsetzen können. Diese Übung diente nicht nur dem Verständnis der Theorie, sondern zeigte auch praktisch, wie Sensorik in der Qualitätskontrolle und Produktentwicklung angewendet wird. Im Anschluss daran gab es als Highlight eine Chips-Verkostung. Hier hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, verschiedene Chips-Sorten zu probieren und ihre sensorischen Fähigkeiten aktiv einzusetzen. Sie bewerteten die Chips nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz. Diese Aktivität war nicht nur lehrreich, sondern machte auch sichtlich Spaß und förderte die Diskussion über die Vielfalt sensorischer Erfahrungen. 12. Juli 2023 - Wie geht Resilienz im Ackerbau? Traktor mit Direktsaatmaschine© Hochschule Osnabrück Direktsaatmaschine im Einsatz©Hochschule Osnabrück Detailaufnahme der Direktsaatmaschine ©Hochschule Osnabrück Mal ist es heiß und der Boden trocken, mal folgt ein Starkregen auf die Saat und schwemmt wertvollen Boden ab. Immer häufiger wird es schwierig, im Sommer nach der Getreideernte eine Zwischenfrucht erfolgreich zu etablieren. Ein Landwirt aus Lechtingen probierte nun eine neue Technik aus: die Direktsaat ohne jede Bodenbearbeitung, um so die Wasservorräte im Boden zu erhalten und das stabile Bodengefüge nicht zu stören. Unterstützt wird er dabei durch die Hochschule Osnabrück, die im Teilvorhaben 3 „(Denk-) Räume für Innovationen“ gemeinsam mit Landwirten aus der Region innovative Lösungen zur Gestaltung von resilienten Agrarsystemen entwickeln möchte. Unter optimalen Bedingungen wurde am Mittwoch den 12. Juli 2023 auf einem Feld in Lechtingen eine bunte Zwischenfruchtmischung aus Phazelia, Öllein, Sonnenblume, Kresse, Klee und vielen anderen Arten mit einer Direktsaatmaschine gesät. An dem offenen Transferformat nahmen 20 interessierte Landwirt*innen aus der Region, sowie Mitarbeitende aus dem Handel und der Landwirtschaftskammer teil. Zum Vergleich wurde daneben das betriebsübliche Verfahren ausgeführt: Nach einer zweimaligen Stoppelbearbeitung mit dem Grubber wurde die Zwischenfruchtmischung zwei Wochen später mit einer herkömmlichen Sämaschine eingesät. Neben der technischen Fragestellung, ob die Direktsaatmaschine auch auf den steinigen Böden des Betriebes gute Ergebnisse erzielt, standen Fragen zur Biomassebildung der Zwischenfrucht im Fokus. Denn umso besser sich die Zwischenfrucht entwickelt, umso mehr Nährstoffe werden aufgenommen und damit vor Auswaschung geschützt. Gleichzeitig kann dadurch mehr Humus gebildet und Bodenleben und Bodenstruktur positiv beeinflusst werden. Bis zum Ende der Vegetationsperiode sollen die beiden Verfahren miteinander verglichen werden. Werkstoffe und Digitalisierung Bei Fragen zum Themengebiet Werkstoffe kontaktieren Sie bitte jonas.sandford@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Digitalisierung j.akerlund@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 04. Juni 2026 - Innovationspreis Werkstofftechnik für Studierende der Hochschule Osnabrück Die Preisträger*innen mit ihren Betreuerinnen und dem TECHNOS-Vorstand: v.l. Dietmar Kolbeck, Prof. Dr.-Ing. Svea Petersen, Josephine Liebal, Niklas Veltmann und Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns (Foto: Hochschule Osnabrück). Josephine Liebal und Niklas Veltmann ausgezeichnet Der TECHNOS Innovationspreis Werkstofftechnik wurde in diesem Jahr an zwei Absolvent*innen des Masterstudiengangs Angewandte Werkstoffwissenschaften der Hochschule Osnabrück verliehen. Die Auszeichnung würdigt exzellente Abschlussarbeiten mit Bezug zur Werkstofftechnik. Josephine Liebal und Niklas Veltmann erhielten den Preis für ihre mit der Bestnote 1,0 bewerteten Masterarbeiten, die jeweils in enger Kooperation mit Industriepartner*innen entstanden. Nachhaltige Innovationen: Von Kunststoffkreisläufen bis zu energieeffizienten Stählen Josephine Liebal widmete sich in ihrer Arbeit „Auswirkungen des mehrfachen Recyclings auf die Produkteigenschaften einer Mehrweg-Transport-Verpackung in Kombination mit In-Mould-Labeln unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit“ der Analyse von Kunststoffkreisläufen. Ihre Forschung zeigt, dass Mehrweg-Transportverpackungen aus PE-HD auch nach bis zu 30 Recyclingzyklen gleichwertig wiederverwendet werden können. Ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung von Kunststoffabfällen und CO₂-Emissionen. Die Arbeit wurde in Kooperation mit der Firma WBG Pooling in Damme erstellt und von Prof. Dr.-Ing. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien an der Hochschule Osnabrück begleitet. Niklas Veltmann untersuchte in seiner Masterarbeit mit dem Titel „Analyse der mechanischen Eigenschaften eines lufthärtenden duktilen Mittelmanganstahls in Abhängigkeit von Dimension und Prozessführung“ den Einfluss thermomechanischer Prozesse auf die Mikrostruktur und Eigenschaften eines innovativen Stahls. Seine Erkenntnisse tragen maßgeblich zur Entwicklung energieeffizienter Fertigungsstrategien bei. Ein wichtiger Schritt hin zu nachhaltigeren Produktionsprozessen in der metallverarbeitenden Industrie. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der Georgsmarienhütte GmbH und wurde von Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns, Professorin für Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle an der Hochschule Osnabrück und im GROWTH Teilvorhaben Nachhaltige Werkstoffe & Technologien, betreut. Förderung von Innovation und Praxisbezug Der TECHNOS Innovationspreis prämiert nicht nur wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch die Verbindung von Grundlagenforschung und industrieller Anwendbarkeit. „Die ausgezeichneten Arbeiten überzeugen durch ihren Innovationsgrad, die Relevanz der Fragestellung sowie die methodische Tiefe“, sagt Dietmar Kolbeck, Vorstandsmitglied, Jurymitglied und Industrievertreter im TECHNOS-Vorstand. Zu der Auszeichnung erhalten die Absolvent*innen außerdem ein Preisgeld von je 300 Euro. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Materials Days an der Hochschule Osnabrück statt. Die Veranstaltung fördert den bilateralen Austausch zwischen Forschung, Wissenschaft und Industrie. Organisiert vom VDI Bezirksverein Osnabrück Emsland e.V., dem wip-Kunststoffe e. V. und dem TECHNOS e. V. kommen Expert*innen aus Wirtschaft und Forschung zusammen, um aktuelle Themen der Werkstofftechnik zu diskutieren und Netzwerke zu stärken. Text von Justine Prüne 06. Mai 2026 - Vortrag "KI in der Beratung" in Meppen Bild: donum vitae e.V. Im Rahmen der Veranstaltung „KI in der Beratung – KI verstehen und verantwortungsvoll nutzen“ setzten sich die Teilnehmerinnen praxisnah mit Chancen, Risiken und Grenzen Künstlicher Intelligenz auseinander. Neben verständlich aufbereiteten Grundlagen standen insbesondere konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Beratungsalltag im Mittelpunkt – etwa die Formulierung guter Prompts oder der sinnvolle Einsatz von KI bei Texten und Kommunikation. Die Teilnehmerinnen zeigten großes Interesse und hoben im Feedback vor allem die praxisnahen Tipps, die direkten Anwendungshilfen sowie die klare und verständliche Struktur der Veranstaltung hervor. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, KI nicht nur kennenzulernen, sondern ihren Einsatz auch kritisch zu reflektieren – etwa im Hinblick auf Datenschutz, Bias und Verantwortung in der Beratung. Der Vortrag wurde vom GROWTH Vorhaben “Digitalisierung im ländlichen Raum” und donum vitae Emsland e.V. zusammen organisiert. 23. April 2026 - Zukunftstag am Campus Lingen Bild: Hochschule Osnabrück Vielfältige Einblicke und Studien- und Berufswelten Auch in diesem Jahr hat sich der Campus Lingen, wie die gesamte Hochschule Osnabrück, mit spannenden Workshops am bundesweiten Girls`Day and Boys`Day beteiligt. Schüler*innen der 5. bis 9. Klasse erhielten dabei die Möglichkeit, verschiedene Studien- und Berufsperspektiven kennenzulernen und vor allem selbst aktiv zu werden. “Der Aktionstag zielt darauf ab, traditionelle Geschlechterstereotype zu überwinden und das Interesse junger Menschen an Berufen zu fördern, in denen ihr jeweiliges Geschlecht unterrepräsentiert ist. Neben Workshops in MINT-Fächern und sozialen Bereichen wurde die Bedeutung einer unvoreingenommenen Berufswahl nach Interessen und Stärken betont”, so Katharina Knolle vom Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück. Pflege- und Theaterpädagogik-Workshops für Jungen Für Jungen standen unter anderem praxisnahe und kreative Angebote auf dem Programm. Im Workshop "Durch die Brille eines Pflegefachmanns schauen" erhielten sie einen lebendigen Einblick in den Pflegeberuf: Vom Anlegen eines Verbands über das Messen des Blutdrucks bis hin zum Ausprobieren pflegerischer Tätigkeiten mit einer VR-Brille konnten sie vieles selbst testen. Das Angebot wurde von und Professorin Dr. Rosa Mazzola und Felix Daum begleitet. Kreativ ging es im theaterpädagogischen Workshop "… auch mal aus der Rolle fallen” zu. Unter der Leitung von Frank Bonczek setzten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Rollen auseinander und probierten aus, wie es ist, in andere Perspektiven zu schlüpfen. Ein Schüler zeigte sich bereits vor Beginn begeistert: "Ich habe gleich den Theater-Workshop und freue mich darauf, vielleicht mal auf der Bühne zu stehen. Ich finde es super, dass es auch in kleineren Städten solche Angebote gibt und man diese Möglichkeiten hat.” Mädchen entdecken Maschinenbau und Künstliche Intelligenz Für die Mädchen gab es ebenfalls Spannendes zu entdecken. Im Workshop “Engineering – Ich gestalte die Welt von morgen” konnten sie unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Adamek und Lisa-Maria Neumann die Welt des Maschinenbaus entdecken, technische Labore erkunden und mit Studentinnen sowie Absolventinnen ins Gespräch kommen. Im interaktiven Workshop “Wer ist eigentlich diese KI und was kann sie alles?” drehte sich alles um Künstliche Intelligenz. Gemeinsam wurde erkundet, wie KI funktioniert, wo sie im Alltag und in der Arbeitswelt eingesetzt wird und wie man selbst mit KI-Tools arbeiten kann. Begleitet wurde das Angebot von Julia Akerlund, Ilhan Ingenc und Maike Giltjes. “Ich war beim KI-Workshop und mir hat es sehr gut gefallen, weil man nochmal viel über KI erfahren hat und wo es überall eingesetzt wird. Das fand ich sehr spannend", resümierte eine Schülerin. Mit zahlreichen Eindrücken und neuen Erkenntnissen im Gepäck blickten viele der Schüler*innen zum Abschluss des Tages auf einen gelungenen Girls`Day und Boys`Day am Campus Lingen zurück. Von: Miriam Kronen 12. März 2026 - KI-Kompetenz für das Ehrenamt: Landfrauen zu Gast am Campus Lingen Bild: Hochschule Osnabrück Fokus auf Transfer und Praxis- das Team Digitalisierung im ländlichen Raum bot einen gut besuchten Workshop an. Am 12. März verwandelte sich der Campus Lingen zu einem digitalen Lernort für moderne Vereinsarbeit. In einem Praxis-Workshop erkundeten Landfrauen die Potenziale Künstlicher Intelligenz für ihren Alltag im ländlichen Raum. Nach einer Einführung in Chancen und Risiken stand das praktische Erproben von ChatGPT im Fokus. Ob bei der Erstellung von Pressemitteilungen, der Planung von Jahresprogrammen oder der Organisation von Veranstaltungen - die Teilnehmer*innen lernten, wie gezielte Prompts die ehrenamtliche Arbeit effizient entlasten können. Mitorganisatorin war Carina Keuter von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, eine Fachberaterin der LandFrauen Emsland/Grafschaft Bentheim und Beraterin für Ernährung, Hygiene und Bauernhofgastronomie. Es wurde ein erfolgreicher Workshop, der zeigt, wie Digitalisierung in der Region praktisch umgesetzt wird. 05. März 2026 - Fit für Ehrenamt Bild: Ehrenamtsservice Landkreis Emsland Am Donnerstagabend fand im Kreishaus Meppen der Workshop „Fit für Ehrenamt - Künstliche Intelligenz im Ehrenamt“ statt. Die Veranstaltung, organisiert vom Ehrenamtsservice des Landkreises Emsland, bot engagierten Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich mit den Grundlagen und praktischen Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) vertraut zu machen. Im ersten Teil des Workshops erhielten die Teilnehmenden eine Einführung vom GROWTH Teilvorhaben “Digitalisierung im ländlichen Raum” in die Welt der KI und ihre Relevanz im Alltag. Besonders spannend wurde es im anschließenden Praxisteil: Hier konnten die Ehrenamtlichen selbst ausprobieren, wie KI-Tools durch gezielte Prompts für Texte, Ideen oder die Öffentlichkeitsarbeit im Verein genutzt werden können. Eine zentrale Erkenntnis des Abends: Gute Ergebnisse entstehen durch klare Fragen, passenden Kontext und konkrete Aufgabenstellungen. Der Workshop hat gezeigt, welches Potenzial KI für Vereine und Initiativen bietet, sei es bei der Erstellung von Pressemitteilungen, der Planung von Veranstaltungen oder der Ideenfindung. Die Teilnehmenden waren begeistert, wie einfach und effektiv KI-Tools im Ehrenamt eingesetzt werden können. Die Veranstaltungsreihe „Fit für Ehrenamt“ des Landkreises Emsland richtet sich an alle, die sich ehrenamtlich engagieren oder dies zukünftig tun möchten. Weitere Workshops zu verschiedenen Themen sind geplant. 2. Dezember 2025 - Veränderungen durch KI im Betrieb - Paneldiskussion im CIC Foto Jan Deckert, VDI Technologiezentrum GmbH Wie kann im Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) sinnvoll und menschengerecht in die Umsetzung gebracht werden? Welche Bedeutung hat dabei eine transferfähige KI? Welche Veränderungen sind in dem Zusammenhang zu berücksichtigen und anzugehen? Darüber diskutierten Fachleute aus Industrie, Handwerk, Start-ups, Wirtschaftsförderungen, Wissenschaft, Verbänden, Gewerkschaften und Betriebsräten im Coppenrath Innovation Centre (CIC) in Osnabrück. In zwei Panels wurden Chancen und Hindernisse aus der Sicht von Praxis und Wissenschaft besprochen. Die Fachleute, darunter Prof. Dr.-Ing. Ralf Buschermöhle von der Hochschule Osnabrück sprachen über die Chancen und Hindernisse der KI-Einführung aus der Sicht von Praxis und Wissenschaft. Ein wichtiger Aspekt war dabei die Bedeutung von transferfähiger KI, die es ermöglicht, KI-Lösungen auf verschiedene Unternehmen und Branchen anzuwenden. Das Transferprojekt GROWTH war zusammen mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück mit einem Stand im Ausstellungsbereich vertreten. Die Veranstaltung zeigte, dass die Region Osnabrück ein wichtiger Standort für die Entwicklung und Anwendung von KI-Lösungen ist. Durch die Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft können innovative Ansätze vorangetrieben werden, die die Herausforderungen und Chancen der KI-Einführung in Unternehmen meistern. 27. November 2025 - Open labs - Wissenschaft hautnah erleben Auch in diesem Jahr zeigten sich erneut viele Besucher*innen beeindruckt von den vielfältigen Einblicken in die Welt der Wissenschaft. Bilder: Hochschule Osnabrück Open Labs locken erneut zahlreiche Interessierte auf den Campus Lingen Nachdem die „Open Labs“ der Hochschule Osnabrück im Vorjahr einen erfolgreichen Auftakt hatten, nutzten kürzlich erneut zahlreiche Besucher*innen die Chance, die Welt der Wissenschaft und Forschung zu entdecken. Rund 75 Interessierte aus der Region versammelten sich im Laborgebäude am Campus Lingen und gewannen bei der Veranstaltung spannende Einblicke in die Laborbereiche Interaktion und Kommunikation, Digitalisierte Wertschöpfungsprozesse, Engineering sowie Energiesysteme und Prozesstechnik. Vielfältige Themenauswahl Zunächst begrüßte Dekanin Prof.in Dr.in Liane Haak die Gäste, bevor die vierminütigen Pitches mit der Vorstellung aus den einzelnen Laborbereichen starteten. Anschließend konnten sich die Teilnehmenden für insgesamt zwei Sessions entscheiden, die teilweise mit Workshops verbunden waren. Zur Auswahl standen dabei die Themen: „Was macht Werbung wirklich mit Ihnen? Marktforschung durch Eyetracking und Emotionserkennung“, „Pflegestudium neu denken: Virtuell. Digital. Innovativ“, „Schweine! – Eine rosarote Begegnung“, „Erleben Sie die Zukunft: Smart Factory und Angewandte KI an unseren unterschiedlichen Stationen“, „Mechanische Fügetechnik: Quo vadis?“, „Green Lab in Progress – Nachhaltige Chemie sichtbar gemacht: Nachhaltige Chemie & Prozesstechnik im Wandel“ sowie „Sonnige Aussichten: Prozesswärme mit Solarenergie“. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Studierenden Henry Niesing und Melina Kiel. Austausch und spannende Einblicke „Wir waren schon letztes Jahr hier, aber weil wir damals nicht alles sehen konnten und es so viel Spannendes zu entdecken gibt, wollten wir dieses Mal noch mehr mitnehmen. Deshalb sind wir wiedergekommen“, erzählte ein Teilnehmer. Auch das Netzwerken und der Austausch untereinander seien ein wichtiger Bestandteil dieser Veranstaltung, berichtete eine weitere Teilnehmerin. „Für mich war das Eyetracking ein Highlight, es ist alltagsnah und unglaublich spannend“, sagte ein weiterer Besucher. Auch die praktische Arbeit der Studierenden in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region beeindruckte viele Gäste und wurde als besonderer Höhepunkt wahrgenommen. Die Organisator*innen der Open Labs Julia Akerlund, Nadine Haberland und Halina Frerkes zogen ein positives Fazit der zweiten Open-Labs-Veranstaltung. „Es fanden zahlreiche interessante Gespräche statt, und das Workshop-Angebot wurde von den Teilnehmenden begeistert angenommen“, so Haberland. Es sei wichtig, Wissenschaft niedrigschwellig zugänglich zu machen und den Besucher*innen die Räume und Themen der Hochschule näherzubringen. So könne Wissenschaft in die Gesellschaft getragen werden. Das betonte auch Dekanin Haak abschließend. Für sie seien die Open Labs eine besondere Veranstaltung, um den Dialog zwischen Gesellschaft und Hochschule zu stärken und zu zeigen, welche Fortschritte die Hochschule in der Forschung mache. Text: Merle Lübbers 14. November 2025 - Nordhorner Digitaltage Das Angebot der Hochschule Osnabrück kam bei den Besucher*innen der Nordhorner Digitaltage gut an. Bild: Stadt Nordhorn Die Stadt Nordhorn und die Roboterfabrik Grafschaft Bentheim haben erstmals die Nordhorner Digitaltage veranstaltet. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Veranstaltungsformat, das mit zahlreichen Partner*innen wie der Hochschule Osnabrück moderne Technologien sowie die digitale Transformation erlebbar macht und sich an Bürger*innen, Unternehmen, Schulen, Vereine und Institutionen richtet. Auch der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück war bei dem abwechslungsreichen Programm rund um das Thema Digitalisierung vertreten und zeigte die Chancen und Herausforderungen in verschiedenen Fachbereichen auf. Technologien in der Pflege In der Veranstaltung „Technologien in der Pflege“ gaben Rena Diepen (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Pflege dual), Felix Daum (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt ZETH) sowie Julia Akerlund (Mitarbeiterin im Projekt GROWTH) vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück spannende Praxiseinblicke. Insgesamt nahmen mehr als 20 Teilnehmer*innen an dem Vortrag mit anschließendem Workshop teil – darunter vor allem viele Schüler*innen der BBS Gesundheit und Soziales aus Nordhorn sowie ihre Lehrkräfte. „Den Teilnehmenden wurden Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung zum Einsatz von Technologien in der Pflege vermittelt und das Interesse an wissenschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich spürbar geweckt“, so Daum. Auch der fachliche Austausch mit Lehrkräften habe gezeigt, wie groß der Bedarf an Wissen über moderne Pflegekonzepte und zukunftsorientierte Ansätze ist. „Gleichzeitig bot die Veranstaltung die Gelegenheit, die Sichtbarkeit des Campus Lingen und der Hochschule Osnabrück zu stärken: Studienangebote, Forschungsaktivitäten und die unmittelbare Nähe des Standorts wurden neu wahrgenommen“, betonte Diepen. Insgesamt sei deutlich geworden, welchen Mehrwert technologische Innovationen für die Pflege biete und wie dieses wichtige Berufsfeld durch Forschung und Digitalisierung in einem neuen Licht erscheinen könne. Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt Was Künstliche Intelligenz (KI) ist, wo ihre wissenschaftlichen Anfänge liegen und wie sie die Arbeitswelt von heute und morgen verändert, beleuchtete Prof. Dr. Ingmar Ickerott in seinem Impulsvortrag im Rahmen der Digitaltage. Dabei zeigten sich die Schüler*innen besonders interessiert an den Zukunftsperspektiven und den vielfältigen Chancen, die der Einsatz von KI in unterschiedlichen beruflichen Kontexten eröffnet. Digitalisierung im Ehrenamt Dass Digitalisierung längst auch im Ehrenamt angekommen ist, zeigte die Veranstaltung mit Julia Akerlund. Sie informierte zusammen mit Christine Deters von der Freiwilligen-Agentur / Engagementförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim über das Thema Künstliche Intelligenz im Ehrenamt. Der offene Austausch machte anschließend das große Interesse der Besucher*innen sichtbar. „Viele stellten grundlegende Fragen rund um Funktionsweisen, Einsatzmöglichkeiten und Chancen von KI im Alltag“, verdeutlichte Akerlund und sagte weiter: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass ein erheblicher Bedarf besteht, Bürger*innen niedrigschwellige Einblicke in digitale Entwicklungen zu geben. Es wurde auch sichtbar, wie groß die Motivation ist, sich intensiver mit KI auseinanderzusetzen und ihr Potenzial für das Ehrenamt und darüber hinaus zu verstehen.“ Die Beiträge des Campus Lingen bei den Nordhorner Digitaltagen hätten einmal mehr deutlich gemacht, wie bedeutend der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist. Von: Miriam Kronen 08. Oktober 2025 - Wie verändert KI meinen Alltag? Chancen und Nutzen erkennen Die Teilnehmenden erhielten eine Einführung in die Künstliche Intelligenz und konnten im Anschluss im Workshop das Wissen praktisch anwenden. Bild Roman Starke Bild Roman Starke Am 08. Oktober 2025 fand eine spannende und informative Veranstaltung für eine Landfrauengruppe zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) an der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen statt. Die Veranstaltung begann einem Vortrag, der die verschiedenen Aspekte der Künstlichen Intelligenz beleuchtete. Die Themen reichten von „Was ist Künstliche Intelligenz und wo liegen die Anwendungsbereiche?“ bis hin zu „Einsatzmöglichkeiten im Alltag: Gefahren und Umgang mit KI“. Im Anschluss an den Vortrag folgte ein praktischer Workshop im Computerraum. Die 40 anwesenden Landfrauen hatten die Möglichkeit, in praktischen Beispielen wie Veranstaltungsplanung, Rezepten und Einkaufsplänen die Anwendung von KI zu erproben. Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der privaten Nutzung von KI und den Möglichkeiten, die diese Technologie im Alltag bietet. Zudem wurde ein kurzer Exkurs zu den Möglichkeiten der weiteren Nutzung von KI im Ehrenamt gemacht. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmerinnen wertvolle Einblicke und praktische Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz. Die Diskussionen und der Workshop förderten den Austausch und das Verständnis für diese zukunftsweisende Technologie. 29. September 2025 - Campus im Dialog - Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg Der diesjährige Campus im Dialog beleuchtete die Rolle der Frauen in der Digitalisierung. Bild: Hochschule Osnabrück Roman Starke Bild: Hochschule Osnabrück Roman Starke „Vielfalt ist der Schlüssel für Innovation und erfolgreiche Digitalisierung“, lautete eine der zentralen Botschaften bei der diesjährigen Ausgabe von “Campus im Dialog” am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Unter dem Titel “Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg – wie Frauen die Digitalisierung prägen” kamen Expertinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommune zusammen, um die Zukunft der Digitalisierung mit den rund 50 Teilnehmenden zu diskutieren. Durchgeführt wurde der Abend in Kooperation mit der Stadt Lingen, bp Lingen, dem GROWTH Projekt sowie dem Niedersachsen-Technikum der Hochschule Osnabrück. Bewusstsein schaffen “Als Wissenschaftlerin aus dem MINT-Bereich freut es mich sehr zu sehen, dass sich für unsere Veranstaltung so viele Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen auf den Weg gemacht haben, um die Vielfalt der Digitalisierung zu zeigen und zu diskutieren”, betonte Dekanin Prof. Dr. Liane Haak in ihrer Begrüßung. Gleichzeitig brauche es weitere Schritte, damit Frauen digitale Technologien nicht nur im Alltag einsetzen, sondern auch die Chancen für den Beruf und in der Karriere konsequent ausschöpfen können. “Campus im Dialog soll genau dafür ein Bewusstsein schaffen und sichtbar machen, dass hier noch viel Potenzial besteht.” Oberbürgermeister Dieter Krone hob hervor, wie stark die Perspektive von Frauen die Digitalisierung bereichern könne, und sah Mut und Selbstbewusstsein als entscheidende Faktoren für die Zukunft. Impulsvortrag zur Zukunft der Digitalisierung Für einen inspirierenden Auftakt sorgte Prof.in Dr. Vera Kristina Lenz-Kesekamp, Präsidentin der Euro FH Hamburg. Sie machte deutlich, wie Frauen die Bildung der Zukunft gestalten können im Spannungsfeld zwischen Innovation, Transformation, Profession und dem Blick auf die nächste Generation. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit interaktiver Fragerunde betonte unter anderem Caroline Wille (Bude 22), dass Vielfalt keine Option, sondern Voraussetzung für nachhaltige digitale Innovation sei. Frauen brächten andere Perspektiven und Lösungswege ein – genau das sei notwendig, um Technologien zu entwickeln, die für alle funktionieren. “Digitalisierung braucht Empathie, Kreativität und Mut – Eigenschaften, die Frauen häufig besonders stark mitbringen”, so Wille. Dr.in Frederike Carl (Hochschule Osnabrück) stellte heraus, dass Strukturen, in denen Frauen in Führungsrollen sichtbar seien wie beispielsweise in nordischen Ländern, sich nicht nur auf Innovation, Wirtschaftskraft auswirke, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander positiv beeinflusse. Unternehmen zukunftsfähig machen Das unterstrich auch Dr.in Asli Nau (bp Raffinerie Lingen). “Wer Vielfalt lebt, gestaltet Fortschritt aktiv mit.” Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen würde es ermöglichen, kreative Lösungen zu entwickeln, technologische Veränderungen effektiv zu gestalten und Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Für Dr.in Hanna Wüller (Hochschule Osnabrück) sei es wesentlich, das gesamte Phänomen bei der Gestaltung von Digitalisierung zu betrachten. “Pflege kann genau das, sie nimmt Patient*innen in den Blick und denkt Lösungen aus dieser Perspektive. Damit Technik entwickelt wird, ist es wesentlich die Kompetenzen zu nutzen”, so Wüller. Die Veranstaltung zeigte zudem, dass Digitalisierung nur im Miteinander gelingt. Teilnehmende berichteten, wie ermutigend es sei, erfolgreiche Vorbilder zu hören und zu erkennen, dass viele Frauen im MINT-Bereich ähnliche Erfahrungen teilen. Das mache deutlich, dass zwar noch einiges zu tun sei, gleichzeitig aber schon große Fortschritte sichtbar würden. Chancen nutzen “Ich habe mitgenommen, dass es wichtig ist, Mut zu machen, die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen und Ängste zu nehmen”, so Nina Peuckert, Projektmanagerin für Bildung und Fachkräfte bei der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim. So könne man die Chancen von Vielfalt in allen Bereichen konsequent nutzen. Die Organisatorinnen zogen am Ende der Veranstaltung ein positives Fazit. “Campus im Dialog” habe erneut eine Plattform für Inspiration, Austausch und gemeinsames Weiterdenken geboten und herausgestellt, wie stark Frauen die Digitalisierung bereits prägen und welche Potenziale in einer vielfältigen Zukunft stecken. Von: Miriam Kronen / Peter Pistorius 22. September 2025 - KI-Vorträge und Ausstellung am SmartKids-Tag der Digitalen Woche Bild: Schülerforschungszentrum Die GROWTH-Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“, „Mixed Reality und Starkregen“, „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ sowie das Schülerforschungszentrum (SFZ Osnabrück) waren mit zwei spannenden Vorträgen am Vormittag und Ständen im Ausstellungsbereich am Nachmittag vertreten und luden zum Ausprobieren ein. In den interaktiven Vorträgen „Was ist KI eigentlich“ von Lukas Kreke vom SFZ und „Wie können wir KI verstehen und gestalten?“ von Julia Akerlund vom Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ sowie Michael Pruban vom Mittelstand-Digital Zentrum wurde erklärt, wie KI-Systeme funktionieren, wo sie bereits heute eingesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf unsere Gesellschaft haben können. Sie zeigten praktische Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler KI-Tools für Recherchen nutzen oder wie diese sie beim Sprachenlernen und beim Erstellen von Präsentationen unterstützen können. Im Ausstellungsbereich konnten die Schülerinnen und Schüler die interaktive Sandbox des Teilvorhabens “Mixed Reality und Starkregen” sowie drei kollaborative Roboter, die Dobots, ausprobieren. An zwei Stationen konnten die Besuchenden ausprobieren, die Dobots per Controller zu steuern. So beluden sie einen Anhänger mit „Strohballen”, also gelben Schaumstoffwürfeln, oder stapelten grüne Würfel. An der dritten Station zeigte ein Dobot mit einem Fließband eine vorher programmierte Möhren-Erntesituation. Etwa 500 Schüler*innen der Klassen 5 bis 8 besuchten die Vorträge und die Ausstellung und zeigten großes Interesse am Themenbereich und den Angeboten. Später am Nachmittag fand am Standort des SFZ an der Hochschule noch ein Workshop für vorab angemeldete Schülerinnen und Schüler mit dem Titel „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“ zusammen mit dem Teilvorhaben „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ statt. 16. September 2025 - Hochschule Osnabrück setzt Projekttage "Schule trifft Wirtschaft" erfolgreich fort Bei der Matching-Veranstaltung am Campus Lingen zum Auftakt der Projekttage "Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live" konnten sich die Schüler*innen des Gymnasiums Georgianum eingehend über die verschiedenen Unternehmen informieren. Bild: Hochschule Osnabrück Jugendliche erhalten Einblicke in digitale Transformation regionaler Unternehmen „Ich finde es sehr gut, dass wir Schülerinnen und Schüler einen direkten Einblick in die Unternehmen der Region bekommen. So können wir die Digitalisierung hautnah erleben und sitzen nicht nur in der Schule“, betonte Schüler Frithjof Knese vom Gymnasium Georgianum anlässlich der Projekttage „Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live“. Diese fanden kürzlich bereits zum zweiten Mal mit der Hochschule Osnabrück statt. Rund 125 Gymnasiast*innen der gesamten 11. Jahrgangsstufe bekamen an drei Tagen praxisnahe Einblicke, wie die digitale Transformation kleine und mittlere Unternehmen im Emsland verändert. Initiiert wurde das Vorhaben im vergangenen Jahr vom GROWTH-Projekt der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Arbeitskreis Digitalisierung des Georgianums. Das GROWTH-Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ wird von Prof. Dr. Michael Ryba im Team mit Prof. Dr. Liane Haak und Prof. Dr. Ralf Buschermöhle geleitet. „Wir freuen uns, dass wir die Thementage auch in diesem Jahr wieder mit regionalen Firmen, dem Wirtschaftsverband Emsland, der Agentur für Arbeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen durchführen können. Das Projekt bietet eine einzigartige Chance, den Schülerinnen und Schülern frühzeitig die moderne Arbeitswelt mit all ihren digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen aufzuzeigen“, so Projektkoordinatorin Julia Akerlund vom Campus Lingen. Einblicke in die digitale Praxis Nach der Matching-Veranstaltung mit 24 teilnehmenden Unternehmen am Campus Lingen, besuchten die Jugendlichen die regionalen Betriebe. Dazu gehörten beispielsweise die KRONE Group, das Bonifatius Hospital, die ROSEN Group, die Mainka Bau GmbH & Co. KG, die WKT-Wernemann Kunststofftechnik GmbH oder die Bäckerei Wintering. Vor Ort erhielten die Schüler*innen nicht nur Einblicke in konkrete Arbeitsabläufe, sondern erfuhren auch, wie digitale Technologien Produktions- und Dienstleistungsprozesse verändern. Dabei zeigte sich, dass Digitalisierung längst kein Zukunftsthema mehr ist, sondern bereits den Alltag prägt. Nutzen für Unternehmen in der Region Viele Schüler*innen berichteten von echten „Aha-Momenten“, da sie nun besser einschätzen können, welche beruflichen Wege für sie infrage kommen. Einige erkannten, dass es in vielen Unternehmen attraktive Möglichkeiten gibt, Ausbildung und Studium miteinander zu verbinden. Auch die beteiligten Unternehmen zogen ein positives Fazit. Die Jugendlichen hätten erneut großes Interesse gezeigt und viele Fragen gestellt. „Durch die Projekttage können wir jungen Menschen unsere Vielfalt näherbringen und frühzeitig Interesse für Ausbildungs- und Praktikumsplätze wecken“, so Kira Wesselmann, stellvertretende Personalleitung am Bonifatius Hospital. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 10. April 2025 - Girl´s & Boy´s Day an der Hochschule Osnabrück: Kreative Workshops für mehr Vielfalt Foto: Hochschule Osnabrück Foto Hochschule Osnabrück An der Hochschule Osnabrück nahmen knapp 200 Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 am Girls´ und Boys´ Day teil und besuchten eine Vielzahl von 20 Workshops in Osnabrück und Lingen. Ziel der Veranstaltung war es, Schüler und Schülerinnen für Berufsfelder jenseits traditioneller Geschlechterstereotype zu begeistern. Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, betonte, dass viele Jugendliche trotz breiter Interessen oft noch geschlechtsstereotypische Berufswege wählen. In Osnabrück und Lingen wurden auch durch die Beteiligung von verschiedenen Teilvorhaben aus GROWTH kreative Workshops angeboten. Für die Mädchen gab es in Osnabrück zum Beispiel den Workshop „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“, geleitet von Verena Wahlers, Simon Hindriks und Jonas Sandfort. Er bot Schüler*innen ab Klasse 7 eine praxisorientierte Einführung in die Welt des 3D-Drucks. Die Teilnehmenden erhielten dabei fundierte Einblicke in die 3D-Drucktechnologien für Kunststoffe und Metalle sowie in die ökologischen Auswirkungen der Materialwahl und des Herstellungsprozesses. Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema Recycling und seiner Bedeutung im Kontext nachhaltiger Produktion. Im kreativen Praxisabschnitt des Workshops designten die Schüler*innen ihren eigenen, personalisierten Schlüsselanhänger am Computer, der anschließend vor Ort gedruckt wurde. Des weiteren gab es den Chemie Workshop „Mischen (Im)possible“ und in Lingen den KI-Workshop „Ich mach mir die Welt, mit KI wie sie mir gefällt“. Für die Jungen fand in Osnabrück unter anderem der Workshop „Back dein Ding – Hefe, Brot und Geschmack auf der Spur“ statt und in Lingen der Theaterpädagogik-Workshop „…auch mal aus der Rolle fallen“. Die Veranstaltungen boten eine Plattform, um Interessen zu wecken, Erfolgserlebnisse zu schaffen und Schüler und Schülerinnen für eine offene Berufswahl zu inspirieren. 19. November 2024 - Wissenschaft hautnah: Open Labs am Campus Lingen Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bot bei der Veranstaltung "Open Labs - Wissenschaft live erleben" einen Abend voller Innovation und Entdeckungen. Unter dem Motto "Forschung zum Anfassen" stellten Experten ihre Projekte in kurzen Präsentationen vor und öffneten danach die Labore für vertiefte Einblicke. Hauptthemen waren "Theater trifft Wissenschaft: Diskursive Erlebnisse aus dem Experimentallabor"" und "Pflege goes virtual and digital", die das Zusammenspiel von Kunst und Forschung unterstrichen. Weitere interessante Einblicke gab es in Bereiche wie die Smart Factory, angewandte KI, 3D-Druck und moderne Fertigungstechniken. Teilnehmende schätzten die Möglichkeit, direkt in die Labore einzutauchen und die Themen im Detail zu erkunden, was durch angeregten Austausch und Networking bei einem gemütlichen Beisammensein ergänzt wurde. Die Veranstaltung wurde durch die GROWTH Teilvorhaben Diskurstheater, Digitalisierung im ländlichen Raum sowie dem Projekt Fit4growth organisiert. 29. Oktober 2024 - "Künstliche Intelligenz für Ehrenamtliche und Interessierte" Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend unseren Alltag und birgt auch im Bereich des Ehrenamtes ein enormes Zukunftspotenzial. Bei einer kostenlosen Veranstaltung im Rathaus der Samtgemeinde Freren gaben Julia Akerlund vom GROWTH-Team „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und Sascha Haverland , wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Lingen, allen Interessierten einen umfassenden Einblick in die Welt der KI. Der Abend startete mit einem spannenden Vortrag über aktuelle Einsatzmöglichkeiten von KI und erklärte, wie ChatGPT, Copilot und ähnliche KI-Tools den Alltag unterstützen können. Die Teilnehmenden erfuhren, wie automatische Textgenerierung und Chatbots den Kundenservice verbessern, wie Bilder und Ideen für Veranstaltungen generiert werden können und wie KI die Protokollführung erleichtern kann. Eine anschließende Diskussionsrunde bot Raum für Fragen und den Austausch praktischer Erfahrungen. Hier wurde die Brücke zwischen Theorie und Praxis geschlagen. Konkrete Anwendungsbeispiele zeigten, wie KI die ehrenamtliche Arbeit einfacher und effizienter gestalten kann. Einen Mitschnitt von EmsTV finden Sie auf der Webseite https://emstv.de/videobeitrag/ml1-chancen-fur-ki-im-alltag/ . 24. Oktober 2024 - Fachtagung „MINTeresse wecken: Die Zukunftsaufgabe für das 21. Jahrhundert?!“ Das IfT Institut für Talententwicklung veranstaltet regelmäßig Fachtagungen zu den Themen Berufsorientierung und Personalentwicklung. Die Tagung mit dem Titel „MINTeresse wecken: DIE Zukunftsaufgabe für das 21. Jahrhundert?!“ bot zahlreiche spannende Themen. Im Rahmen der Veranstaltung hatte Professorin Liane Haak am 24. Oktober in der Halle IV in Lingen (Ems) einen Vortrag zum Thema „Zukunft gestalten: Wie KI die Arbeitswelt und die Berufsbilder verändert“ gehalten. Im Vortrag beleuchtete sie, wie Künstliche Intelligenz die zukünftige Arbeitswelt beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf die Berufsbilder haben wird. Die Veranstaltung bot Anlass, sich mit Expertinnen und Experten über innovative Ansätze zur Berufsorientierung auszutauschen. 21. Oktober 2024 - Regionale Unternehmen zeigen Schüler*innen die Digitalisierung der Arbeitswelt Im Oktober besuchten Schüler und Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasium Georgianum in Lingen verschiedene Wirtschaftsunternehmen in der Region, um sich ein Bild über die Digitalisierung in der Arbeitswelt zu machen. Ziel dieser Projekttage ist es, den Schüler*innen nicht nur die Möglichkeit einer Berufsorientierung zu geben, sondern über digitale Lösungsansätze und deren Nutzen in den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. So werden junge Menschen in die Lage versetzt, den Wandel der Lebens- und Arbeitswelt als mitgestaltbar zu erleben. Auch hilft ihnen der frühzeitige Kontakt mit Fach- und Führungskräften für ihre Zukunft. Unternehmen wiederum können sich als potentielle Arbeitgeber vorstellen und somit auch eine Hilfe bei der Ausbildungs- und Studiengangwahl geben. Mittelfristig ist auch das ein Weg zur Gewinnung von Fachkräften aus der Region für die Region. Das Event hatte folgenden Aufbau: 21.10.2024 Matching-Veranstaltung (MKT Campus Lingen) 22.10.2024 Vor Ort in Unternehmen 23.10.2024 Reflexion (Gymnasium Georgianum) Sowohl der Wirtschaftsverband Emsland e.V. wie auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) hatten als Kooperationspartner des Projektes GROWTH die Unternehmen in der Region zur Teilnahme aufgerufen. 23. - 27. September 2024 - Digitale Woche Osnabrück „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt - Digital, mit KI oder ohne!“ - Der KinderCampus Lingen zu Gast bei der Digitalen Woche Osnabrück. Kinder interessieren sich häufig für viele verschiedene Themen. Computer, Smartphones, Spielkonsolen und Co. sind ein fester Bestandteil des Alltags. Tablets werden oft genutzt, moderne Küchengeräte unterstützen beim Kochen, und Streaming-Dienste wie YouTube bieten stundenlange Unterhaltung. Smarte Geräte im Haushalt können Witze erzählen oder das Lieblingslied abspielen. Auch Lichtsteuerungen per Sprachbefehl und die Idee von selbstfahrenden Autos gehören längst zur Realität. Oft wird Informatik als etwas betrachtet, das nur „Nerds“ interessiert – Programmieren und ähnliche Themen erscheinen auf den ersten Blick kompliziert. Doch gerade in dieser Vorlesung für Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren wird gezeigt, wie all diese Technologien durch Informatik entstehen und wie stark die Digitalisierung das tägliche Leben beeinflusst. Dabei wird auch deutlich, welche wichtige Rolle Informatik spielt und wie spannend dieses Feld sein kann. Der KinderCampus ist eine Veranstaltungsreihe der Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen. Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten halten dabei Vorlesungen speziell für Kinder. Im Rahmen der Digitalen Woche bieten wir spannende Einblicke in unseren digitalisierten Alltag. Anmeldung und Programm unter: https://digitalewoche-osnabrueck.de/programm/ 26. Mai 2024 - Tag der offenen Tür auf dem Campus Lingen Hochschule Osnabrück Hochschule Osnabrück Am 26. Mai 2024 erlebten auf dem Campus Lingen Besucher und Besucherinnen eine Vielzahl interaktiver Mini-Vorlesungen und spannende Workshops. Die KinderCampus Vorlesungen weckten den Forschergeist der jüngsten Teilnehmenden. Campusführungen boten exklusive Einblicke in Labore und Medienstudios, während wissenschaftliche Mitmachaktionen spielerisch Wissen vermittelten. GROWTH war vertreten mit einem Infostand aus dem Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und „Open Innovation“. Besucher und Besucherinnen konnten mit Hilfe einer Virtual Reality (VR)-Brille in digitale Welten eintreten und in einem virtuellen Supermarkt einkaufen. Das Mittelstand-Digital-Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück lieferte Vorträge über Künstliche Intelligenz und eine Demonstration zur Spracherkennung und ChatGPT. 25. Mai 2024 - VDI Bezirksverein Osnabrück – Emsland feiert 100-jähriges Jubiläum Hochschule Osnabrück Der VDI Bezirksverein Osnabrück – Emsland feierte sein 100-jähriges Bestehen mit einer öffentlichen Messe in den Emslandhallen in Lingen. Die VDI RegioExpo Lingen bot ein vielfältiges Programm für Jung und Alt und gewährte Einblicke in die Innovationskraft der Region. GROWTH mit dem Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ waren am Stand der Hochschule Osnabrück vertreten. Unter dem Motto „Ausprobieren und Mitmachen“ konnten Besucher und Besucherinnen mit der VR-Brille die Labore erkunden und Kinder eine virtuelle Achterbahnfahrt erleben. Auf der Messe präsentierten regionale Spitzenunternehmen innovative Produkte, Roboter und Maschinen. Besucher und Besucherinnen konnten im VDI EXPOLAB spannende Vorträge und den Technik Talk verfolgen. Für Kinder gab es weitere Attraktionen wie Auftritte der Physikanten, eine riesige Hüpfburg, Kinderschminken und eine große Experimentierfläche. Open Innovation Bei Fragen zum Themengebiet Open Innovation kontaktieren Sie bitte p.wehling@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 28. Januar 2026 - Neuer Open-Innovation-Prozess für die Region Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt und das weitere Vorgehen besprochen. Bild: Hochschule Osnabrück Im Teilvorhaben „Open Innovation“ ist unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Schnitker im Januar ein neuer Open-Innovation-Prozess gestartet. Gemeinsam mit regionalen Partnern – darunter Diakonie Osnabrück, der Caritasverband der Diözese Osnabrück sowie die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück – wird ein Konzept für zukünftige Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf entwickelt. Den Auftakt bildete ein Kick-off-Workshop am 28.Januar , in dem die beteiligten Akteurinnen und Akteure eine gemeinsame Vision erarbeitet sowie Formen der Zusammenarbeit und das weitere Vorgehen abgestimmt haben. Damit wurde ein strukturierter Rahmen geschaffen, um die Entwicklung des Konzepts koordiniert und stakeholderübergreifend voranzutreiben. Der Impuls für das Themenfeld entstand im Rahmen der GROWTH Partner-Convention „Zukunft der Zusammenarbeit“ im Frühjahr 2025. In den dort geführten Gesprächen wurde deutlich, dass insbesondere das Thema zukunftsfähiger Wohnformen als gemeinsames Innovationsfeld gesehen wird. GROWTH greift damit gezielt einen konkreten Bedarf aus der Region auf und setzt ihn in einem kooperativen Innovationsprozess um. Die thematische Erweiterung unterstützt die Projektziele sowohl inhaltlich als auch strategisch: Der Bereich „Versorgungsforschung, -management und Informatik im Gesundheitswesen“ zählt zu den Schwerpunktfeldern der Forschung an der Hochschule Osnabrück und wird im Rahmen des Projekts weiter gestärkt. Kontakt bei Interesse: p.wehling@hs-osnabrück.de 4. November 2025 - Abschlussveranstaltung des Open Space Beta Prozesses in Hannover Bild Niedersachsen Next Bild Niedersachsen Next Innovation, branchen- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit und neue Perspektiven Mit der Abschlussveranstaltung des Open Space Beta Prozesses fanden am 4. November in Hannover drei Innovationsprozesse zum Thema Kreislaufwirtschaft, Rezyklate sowie biogene Kunststoffe ihren vorläufigen, erfolgreichen Abschluss. Das Format Open Space Beta dient als Instrument, um komplexe Innovationsfelder zu bearbeiten und gemeinschaftlich tragfähige Zukunftslösungen zu entwickeln. Dabei kamen Akteure aus den Bereichen Automotive, Kunststoffverarbeitung, Recycling und Agrar zusammen, um branchen- und organisationsübergreifend gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Präsentationen der Projektgruppen, die ihre Ergebnisse und Erkenntnisse aus den vergangenen Monaten vorstellten. Im Anschluss erhielten Sie konstruktives Feedback, das sie in die Weiterentwicklung ihrer Innovations- und Forschungsvorhaben einfließen lassen werden. Zudem wurden Synergien zwischen den Gruppen sichtbar gemacht und konkrete Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit identifiziert. Die gemeinsame Reflexion der Ergebnisse und der Zusammenarbeit lieferte wertvolle Erkenntnisse für das GROWTH-Team, um den eigenen Strategieprozess Open Innovation weiter zu optimieren. Ein Teilnehmer brachte das Resümee des Tages auf den Punkt: „Ich bin dann mit der Veranstaltung zufrieden, wenn es weiter geht.“ Und da waren sich die Beteiligten einig, dass durch den Prozess über einen reinen Austausch hinweg eine echte, organisationsübergreifende Zusammenarbeitssituation entlang der Wertschöpfungskette entstanden ist, die auch in der Zukunft fortgeführt wird. Parallel war das GROWTH-Team Open Innovation mit einem Informationsstand auf der Netzwerkveranstaltung „Automotive in Motion“ von Niedersachsen Next vertreten. 4. Juli 2025 - Team Open Innovation startet in die Umsetzungsphase des offenen Innovationsprozesses © Hochschule Osnabrück © RISE © Hochschule Osnabrück © RISE © Hochschule Osnabrück Team Open Innovation aus dem Projekt GROWTH startet in die Umsetzungsphase des offenen Innovationsprozesses gemeinsam mit Niedersachsen.next Das Team Open Innovation aus dem Projekt GROWTH hat am Freitag, dem 4. Juli gemeinsam mit Niedersachsen.next den offenen Innovationsprozess "Open Space Beta" vor Ort an der Hochschule Osnabrück gestartet. Ziel ist die Entwicklung neuer Wege und Lösungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft in der Mobilitätsbranche. Dieses umfangreiche Netzwerk- und Innovations-Projekt wurde von dem Forschungs- und Transferprojekt GROWTH sowie Niedersachsen.next für ihre Partner-Organisationen ins Leben gerufen. Niedersachsen.next ist eine Initiative des Landes Niedersachsen zur Förderung von Innovationsnetzwerken und zukunftsorientierten Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Der Prozess begann am 5. März mit einer Auftaktveranstaltung, gefolgt von zwei Online-Workshops im April, in denen erste Themenschwerpunkte erarbeitet und die sogenannten "Design Teams" gebildet wurden. Am 4. Juli trafen sich diese interdisziplinären Teams erstmals vor Ort, um ihre Zusammenarbeit zu vertiefen, eine gemeinsame Vision, das Innovationsdesign und ein gemeinsames Problemverständnis zu formulieren und den Prozess-Fahrplan für die kommenden Monate festzulegen. Die Hauptzielsetzung des Projekts ist die Reduktion von CO2 durch die Verringerung von Materialvielfalt, bessere Recycling-Quoten von bestehenden Wertstoffen sowie durch einen höheren Einsatz von biobasierten Kunststoffen. Dazu werden regionale Hersteller der Agrar- und Ernährungsindustrie, Recyclingunternehmen, Hersteller von Halbfertigerzeugnissen, Fahrzeughersteller, Forschende der HS Osnabrück sowie der Uni Braunschweig als auch Studierende und Gründer*innen in den Prozess involviert. Zum Beispiel könnten Zwischenfrüchte wie Hanffasern oder Nebenströme aus den Agri-Food-Wertschöpfungsketten als wertvolle Rohstoffe für die biobasierten Kunststoffe dienen und durch den Zwischenfruchtanbau die Biodiversität erhöhen und auch die regionale Wertschöpfung verbessern. Der Open Innovation Prozess "Open Space Beta" ist eine Innovationsprozess-Methode für Großgruppen, bei der in unterschiedlichen Teilgruppen über die Organisationsgrenzen hinweg Innovationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren durchgeführt werden können. Im Fokus stehen dabei Zusammenarbeit und Netzwerkbildung zwischen unterschiedlichen Fachdisziplinen und Organisationen und die echte Umsetzung durch das gemeinsame Arbeiten an Prototypen für nachhaltige Innovationen. Ein Teilnehmer brachte es am Ende des Tages in der Feedback-Runde auf den Punkt: „Nicht noch mehr drüber reden oder das nächste Happening wie üblich! Sondern hier wurden gemeinsam, aktiv und praxisnah erste Ergebnisse erarbeitet.“ Die Hochschule möchte durch diesen Ansatz einen weitgehenderen Transfer-Nutzen für seine Praxispartner aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik erzeugen. Der Prozess ist ein wichtiger Meilenstein für eine intensive, ko-kreative Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschung, Entsorgung, Produktion und Politik – entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Teilnehmer sind sich einig, dass es nicht um die nächste Diskussionsrunde geht, sondern um echte Umsetzung. In den kommenden Monaten werden die Design Teams an konkreten Fragestellungen arbeiten – stets mit dem Anspruch, Impulse aus der Praxis mit wissenschaftlicher Tiefe zu verbinden und gemeinsam zukunftsweisende Innovationen zu gestalten. Innovationsräume fördern Innovationsgeist Das RISE StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück bot dafür den idealen Rahmen. Die offene Atmosphäre und die kreativen Impulse des Think!- und Make!Labs inspirierten direkt zu ersten Ideen für die Prototypenphase. Ein O-Ton unterstreicht die Bedeutung solcher Räume: „Allein der Besuch der 3D-Werkstatt des Labs hat sofort zu neuen Ideen für die spätere Prototype Phase inspiriert.“ 5. März 2025 - Veranstaltung „Crossindustrial Supply Chain – Vom Rohstoff zum Serienprodukt“ Für alle Interessierte an nachhaltigen Materialstrategien richtet Niedersachsen.next, in Kooperation mit dem GROWTH Team der Hochschule Osnabrück und dem Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik der Universität Braunschweig (NFF), die Themenreihe: „Crossindustrial Supply Chain – Vom Rohstoff zum Serienprodukt“ aus. Ziel ist es, die Anforderungen von morgen bereits heute zu denken und Innovationen entlang der Lieferketten zu begleiten. Und zwar von der Idee bis zum Produkt. Im Rahmen der EU-Altfahrzeugverordnung werden ab 2035 Rezyklatquoten in Fahrzeugen vorgegeben. Inwiefern sich nachwachsende Rohstoffe anrechnen lassen, ist aktuell unklar, aber hinsichtlich des CO2 - Abdrucks sicherlich relevant! Gestalten Sie die Zukunft mit! Neben Einblicken in die Perspektive der Materialentwicklung von VW, wird es einen interaktiven Teil zu Innovationsprozessen geben, sowie Informationen zu Fördermitteln und Best-Practice Beispielen. Wann? 05.03.2025 Wo? NFF Braunschweig Hier finden Sie die Agenda und Anmeldung . Diskurstheater und Mixed Reality Bei Fragen zum Themengebiet Diskurstheater kontaktieren Sie bitte k.laukemper@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Mixed Reality malte.schuenemann@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 17. Juni 2026 - Abschluss der Sommerakademie alle Bilder von Carina Wessmann - Schülerforschungszentrum Mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung in der Schlossaula der Universität Osnabrück ist die diesjährige MINT-Sommerakademie des Schüler-Forschungs-Zentrums (SFZ) Osnabrück erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt 73 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem vielfältigen Förderangebot teil und erhielten ihre Zertifikate. Die Teilnehmer*innen konnten an zweien von insgesamt 13 praxisorientierten Kursen teilnehmen und dabei intensive Einblicke in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gewonnen. Die Abschlussveranstaltung in der historischen Schlossaula der Universität Osnabrück bildete den feierlichen Höhepunkt der Akademie. Im Beisein von Lehrkräften, Kursleitungen sowie Angehörigen wurden die Leistungen der Teilnehmenden gewürdigt und die Zertifikate überreicht. Begrüßt wurden die anwesenden Personen von Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück. Ein besonderer Beitrag war das Ergebnis des Kurses „Theater“ mit dem Titel „WissAther – TheaSchaft – Kann Theater Wissenschaft? Kann Wissenschaft Theater?“. Hier wurde eine Szene entwickelt, in dem es um die Auswirkungen des Klimawandels ging. Wie reagieren Bäume auf Hitze und den damit verbundenen Wassermangel und wie kommunizieren sie darüber miteinander. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben die Erarbeitung dem Publikum vorgestellt und so zum Nachdenken angeregt. Die MINT-Sommerakademie leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Talente und zur Stärkung des Interesses an naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen. „Die große Motivation und das Engagement der Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig und erfolgreich außerschulische MINT-Förderangebote sind“, betonte das Organisationsteam des SFZ Osnabrück. 09. März 2026 - Die "Schweine!" zu Gast am Evangelischen Gymnasium Nordhorn Bilder: Hochschule Osnabrück Am 09. März 2026 brachte das Diskurstheater-Team das Stück „Schweine! Eine rosarote Begegnung“ auf den Schulhof des Evanglischen Gymnasiums Nordhorn – und verwandelte ihn bei strahlendem Frühlingswetter kurzerhand in eine kleine Freiluftbühne. Viele interessierte Schülerinnen und Schüler versammelten sich, um diesen besonderen Theaterimpuls zu erleben. Das Ensemble bezog das Publikum immer wieder in seine Überlegungen ein und regte zum Nachdenken und Diskutieren an. Im Anschluss blieb das Team der Hochschule noch ein wenig, um gemeinsam mit Schülerinnen aus den Jahrgängen 7 und 8 im Rahmen eines Tierliebe-Projekts weiterzuarbeiten. In Gesprächen tauschten sie sich über die Beziehung zwischen Mensch und Tier aus und leiteten kleine theaterpädagogische Übungen an, die einen kreativen Zugang zum Thema ermöglichten. "Der Besuch des Diskurstheaters war ein spannender Impuls, der gezeigt hat, wie Theater zum Nachdenken anregen und gesellschaftliche Themen auf besondere Weise sichtbar machen kann.", bekräftigte Kristina Wolters, Lehrkraft am EGN. 9. und 10. Oktober 2025 - "Angerichtet!" in Bad Essen und Tecklenburg Bild Roman Starke Im Oktober 2025 wurde das Diskurstheaterstück „Angerichtet! – 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende“ zum Ausgangspunkt für lebhafte Diskussionen in der Region. Das GROWTH-Teilvorhaben „Eine Bühne für den Wandel“ war zu Gast in Bad Essen und Tecklenburg. Am 09.10.2025 gastierten die vier Schauspieler*innen am Gymnasium Bad Essen und brachten die Inszenierung erstmals im Schulkontext auf die Bühne. 200 Schüler*innen der Jahrgänge 11 und 12 verfolgten im großen Forum der Schule die szenische Auseinandersetzung mit den Notwendigkeiten und Herausforderungen der Transformation unseres Ernährungssystems. Dabei konnte das junge Publikum, das sich vorbereitend im Biologieunterricht mit der Thematik beschäftigt hatte, seine eigenen Sichtweisen auf das Thema in mehreren Diskussionsphasen einbringen. Themen wie Klimawandel, Tierwohl und Ressourcenknappheit wurden intensiv in kleinen Gesprächsgruppen und teils über die aufgelösten Sitzreihen hinweg besprochen. Dabei formulierten diese „Ernährungsräte“ Wünsche und Forderungen an das bestehende Ernährungssystem, welche in der letzten Szene von den Schauspieler*innen aufgegriffen und zum Teil des Theaterstückes wurden. Dabei wurde der Wunsch nach mehr veganen Angeboten in der Schulaula zum Beispiel ebenso artikuliert wie das Bedürfnis, Essen und Ernährung Privatsache bleiben zu lassen. Die Eindrücke und Gedanken zu dieser Form der theatralen und interaktiven Wissenschaftskommunikation wurden in einem anschließenden Nachgespräch diskutiert – die Resonanz der Schüler*innen und Lehrkräfte fiel dabei durchweg positiv aus. Am Folgetag, dem 10.10.2025, war das Ensemble dann zu Gast beim Reallabor-Projekt „Zukunft schmackhaft machen“ in Tecklenburg . Die Vorstellung bot reichlich Gesprächsstoff für die Besucher*innen des Projektauftaktes im Hotel Drei Kronen. Das Reallabor ist am ZIN (Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung) der Uni Münster angesiedelt und möchte die Region auf ihrem Weg in eine nachhaltige Zukunft begleiten. Dabei unterstrich „Angerichtet!“ die Bedeutung des Theaters als Plattform für gesellschaftlichen Dialog und die aktive Beteiligung der Gesellschaft. 3. September 2025 - Auftakt der Herbstakademie Bild: Schülerforschungszentrum Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in der Schlossaula in Osnabrück am 3. September bildete den Start der diesjährigen Herbstakademie des Schülerforschungszentrum (SFZ). Für die Schüler und Schülerinnen standen in diesem Jahr 12 Kurse zur Wahl. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligten sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“ und das „Diskurstheater" aus dem Fachbereich Theaterpädagogik. Bei der Auftaktveranstaltung kamen nun alle Teilnehmer*innen, Lehrkräfte und Kursleitungen zusammen. Im Kurs Agrarwissenschaft wird Bodenbiologie und nachhaltige Landwirtschaft erkundet, denn die Bodenbiologie spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Pflanzen für einen resilienten Ackerbau. Besonders im Hinblick darauf, die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Mithilfe von Bodenprofilen wird ein direkter Blick in den Boden ermöglicht um gezielt auf die Bedürfnisse der Pflanzen an den Ackerstandort einzugehen. Durch innovative Technologien wie den FarmBot werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Pflanzenproduktion in Zukunft effizienter gestaltet werden könnte. Der Titel des Kurses Diskurstheater lautet „Klimakämpfer*innen – Im Auftrag zwischen Wissenschaft und Theater“ und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die gerne Theater spielen und aktiv und kreativ werden möchten im Kampf gegen die Klimakrise. Die Gruppe setzt sich gestaltend mit dem Thema Klimakrise auseinander und möchte damit raus auf die Straße, um Menschen zu erreichen und Zeichen zu setzen. Mit kleinen Szenen, Songs, Tänzen, Performances etc. in der Öffentlichkeit gelangt die Gruppe in einen Austausch von Mensch zu Mensch zwischen Wissenschaft, Lebensrealität und Theater. Die Herbstakademie 2025 findet in den Herbstferien vom 22. bis 24. Oktober 2025 statt. 14. August 2025 - 5 Themen, 300 Gäste und 2 Sieger – einer davon Malte Schünemann Im sommerlich-sonnigen Büdchen am Westerberg wurden bei dem Science Slam nicht nur Wurst und kühle Getränke verzehrt, sondern auch Futter fürs Gehirn serviert. Fünf Forschende der Hochschule Osnabrück präsentierten ihre Themen unter freiem Himmel: Mareike Dirks-Hofmeister, Lynn Wagner, Julia Heinz, Malte Schünemann und Ernst Philipp Krüger. Das Publikum erlebte unter anderem, was Herbert Grönemeyers heiß geliebte Currywurst mit der Ernährungswende in Großküchen zu tun hat, wie Gamification zu einem nachhaltigeren Lebensstil anregen kann oder wo sich eigentlich überall Schimmel in unserer Ernährung versteckt. Am Ende wurden gleich zwei Gewinner gekürt: Malte Schünemann aus dem Projekt GROWTH mit seinem Slam zum Thema Starkregen und Ernst Philipp Krüger, der zeigte, warum „Kunststoffe zu simulieren der Hammer ist!“. Malte Schünemann nach der Verleihung: „Die Zuschauenden können hoffentlich mitnehmen, dass wir in der Stadtentwicklung verantwortungsvoller werden und nicht nur Starkregen, sondern auch andere Themen der Klimaanpassung intensiver berücksichtigen müssen. Aber in meinem Slam ging es vor allem um Senken und um das Prinzip ‚Überall ein bisschen, ist im Ganzen viel‘. Ich denke, dass dies ein Satz ist, den die Leute gut mitnehmen können.“ Auch für Ernst Philipp Krüger war es ein großartiges Erlebnis und die Zuschauenden erlebten einen neuen und verständlichen Blick auf Kunststoffe. Am 10.12.2025 findet der nächste Science Slam im Sonnendeck in Osnabrück statt. Dann wird wieder aktuelle Forschung ins Rampenlicht gerückt. 29. August 2025 - Vortrag in Bramsche „Zwischen Trockenheit und Starkregen" Bild Hochschule Osnabrück Im August fand im Volksbank Campus in Bramsche ein spannender Vortrag in Kooperation mit dem Naturschutz- und Bildungszentrum (nbz) Alfsee mit dem Titel „Zwischen Trockenheit und Starkregen: Unsere Landschaft als Schwamm?“ statt. Malte Schünemann von der Hochschule Osnabrück aus dem Teilvorhaben Starkregen und Mixed Reality führte die Zuhörer durch die komplexen Zusammenhänge zwischen Wetterextremen und der Beschaffenheit unserer Landschaften. Ob zu viel, oder zu wenig: Regenwasser kann eine große Herausforderung darstellen. Aber wer hätte gedacht, dass zwischen Äckern, Straßen und Hausgärten so viele Möglichkeiten besteht, damit umzugehen? Im Vortrag wurden die Zusammenhänge von Regen, Versickerung, Landnutzung und Stadtgestalt vorgestellt, von urbanen Gebieten bis hin zu naturbelassenen Flächen. Ein zentrales Thema war die Idee, Landschaften als „Schwamm“ zu nutzen, um Wasser effizienter zu speichern und zu verteilen. Malte Schünemann betonte die Bedeutung von natürlichen und künstlichen Wasserrückhalteflächen sowie die Rolle von Pflanzen und Böden bei der Wasseraufnahme und -speicherung. „So einfach lässt sich durch bauliche Veränderungen das Stadtklima verbessern“, staunte eine Zuhörerin. Der Vortrag endete mit einem Aufruf zur nachhaltigen Landschaftsgestaltung - auch auf dem eigenen Grundstück - und der Notwendigkeit, städtische und ländliche Gebiete gleichermaßen zu berücksichtigen. Wir bedanken uns herzlich bei Judith Perez vom nbz Alfsee und der Stadt Bramsche und freuen uns auf weitere spannende Veranstaltungen. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 14. Mai 2025 - Ad hoc-Theaterstück "Schweine! Eine rosarote Begegnung" Bild: Roman Starke Am Mittwoch, dem 14.05.2025 hatte das Ad hoc-Theaterstück "Schweine! Eine rosarote Begegnung" auf dem Marktplatz in Lingen Premiere. Quasi geplant- spontan haben das Schauspielerteam die Besucher und Besucherinnen des laufenden Wochenmarktes eingeladen, zuzuhören und mitzureden, als es - auf der schnell auf den Boden abgeklebten öffentlichen „Bühne“ - um die Facetten und Hintergründe des Schweinlebens ging. Sie holten das Schwein mit vielen wissenschaftlichen Fakten in Text und Liedern ins Rampenlicht. Manch Zuschauer schmunzelte leicht, als es um die enorme Intelligenz der Tiere ging, andere gingen weiter und wollten sich „diesen Quatsch nicht anhören“. Aber die Diskussion ging weiter, denn die Bereitschaft mit der Schauspielerin und dem Schauspieler ins Gespräch zu gehen, war schnell groß. Eine Frage war: Wer hat in diesem Jahr schon ein lebendiges Schwein gesehen – live und in Farbe? Da mussten tatsächlich die meisten passen und fingen an, sich Gedanken zu machen. Genau diesen Aspekt verfolgt die Ad hoc-Intervention des Teilvorhabens „Diskurstheater – Ein Bühne für den Wandel“ aus dem Projekt GROWTH. Was wissen wir eigentlich voneinander und wie geht es weiter mit uns Menschen und den Schweinen? 23. - 27. April 2025- European Media Art Festival (EMAF) Zwei Kinder formen Sandberge in der Sandbox. Seit fast 40 Jahren zieht das European Media Art Festival (EMAF) Menschen in die Osnabrücker Kunsthalle und die vielfältigen Ausstellungen in deren Peripherie. Mit der Augmented Reality-Sandbox und dem Virtual Reality-Exit-Game „Basement Breakout“ waren auch das GROWTH-Teilvorhaben „MIXED REALITY – Landschaft im Wandel“ mit von der Partie. In einem ehemaligen Ladenlokal stellte das Team Exponate einer sehr interessierten Öffentlichkeit vor. Über die Dauer des fünftägigen Festivals kamen viele interessierte Besucher:innen aus der ganzen Welt auf sie zu, um die Exponate auszuprobieren und ins Gespräch zu kommen. In dieser Atmosphäre aus Neugier, Unterhaltung und Innovation entstanden Räume für Dialoge auf Augenhöhe und einem Transfer der Thematik Starkregen zwischen den Mitarbeitenden und einem motivierten Publikum. Das EMAF war die erste öffentliche Veranstaltung, bei der das Spiel „Basement Breakout“ ausprobiert werden konnte. Trotz gelegentlicher Zurückhaltung gegenüber Virtual Reality wurde die Anwendung sehr positiv aufgenommen und vielfach genutzt. 11. März 2025 - Theaterspielclub "Klimakämpfer:innen" Das Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) Osnabrück und das Projekt GROWTH der Hochschule bieten einen Theaterspielclub für Schüler:innen zwischen 14 und 18 Jahren an. Ziel des Clubs ist die künstlerische Auseinandersetzung mit den Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise – und der Frage: Was jetzt? Im Rahmen des Clubs werden die Teilnehmenden die Möglichkeiten des Theaters nutzen, um ihre Stimme zu erheben und ihre Ideen zu teilen. Dazu werden verschiedene Formate wie Theaterstücke, Performances, Lesungen und Aktionen im öffentlichen Raum erprobt. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Theaterspielen und -gestalten sowie das Ausprobieren neuer kreativer und kommunikativer Fähigkeiten. Alle Schüler:innen der Klassen 8 bis 13, mit und ohne Theatererfahrung, sind herzlich eingeladen teilzunehmen. 19. November 2024 - Wissenschaft hautnah: Open Labs am Campus Lingen Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bot bei der Veranstaltung "Open Labs - Wissenschaft live erleben" einen Abend voller Innovation und Entdeckungen. Unter dem Motto "Forschung zum Anfassen" stellten Experten ihre Projekte in kurzen Präsentationen vor und öffneten danach die Labore für vertiefte Einblicke. Hauptthemen waren "Theater trifft Wissenschaft: Diskursive Erlebnisse aus dem Experimentallabor"" und "Pflege goes virtual and digital", die das Zusammenspiel von Kunst und Forschung unterstrichen. Weitere interessante Einblicke gab es in Bereiche wie die Smart Factory, angewandte KI, 3D-Druck und moderne Fertigungstechniken. Teilnehmende schätzten die Möglichkeit, direkt in die Labore einzutauchen und die Themen im Detail zu erkunden, was durch angeregten Austausch und Networking bei einem gemütlichen Beisammensein ergänzt wurde. Die Veranstaltung wurde durch die GROWTH Teilvorhaben Diskurstheater, Digitalisierung im ländlichen Raum sowie dem Projekt Fit4growth organisiert. November 2024 - Theaterstück „Angerichtet!“ servierte drei Tage lang „Diskurshäppchen“ zur Zukunft der Ernährung Die Erbse tanzt - das Diskurstheaterstück „Angerichtet“ setzt sich auf ungewöhnliche Weise mit der Zukunft der Ernährung auseinander und verknüpft Erkenntnisse aus Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Foto: Roman_Starke Interaktiver Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zur Ernährungswende Die Aufführungen des Diskurstheaterstücks „Angerichtet!“ im November im emma-theater in Osnabrück boten mehr als „nur“ Theater: Sie lösten einen interaktiven Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft aus, der die Zuschauenden aktiv in die Diskussion um die Ernährung der Zukunft einbezog. Entwickelt im Rahmen des Transferprojekts GROWTH der Hochschule Osnabrück, unter Leitung der Theaterpädagogen Prof. Dr. Bernd Ruping und Frederik Hochheimer sowie der Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Dorothee Straka, setzte das Stück auf Dialog und Teilhabe. Das Bühnenstück präsentierte in zehn „Diskurshäppchen“ wissenschaftlich fundierte Ansichten, die packend inszeniert und durch die Mitwirkung des Publikums lebendig wurden. Ruping, wissenschaftlicher Leiter des Teilvorhabens Diskurstheater, äußerte sich begeistert: „Der ästhetische Wert der Aufführung – zu messen an der Spannung zwischen dem Bühnengeschehen und dem Publikum – war hoch: Die Zuschauenden "gingen mit" und zeigten hohe Bereitschaft, die Impulse von vorn aufzugreifen, und quittierten gesangliche und tänzerische Elemente mit Zwischenbeifall, mitgesungen wurde auch.“ Große Dialogbereitschaft der Zuschauenden Diese emotionale Öffnung der Zuschauenden, bereitete für die Verantwortlichen auf schlüssige Weise den entscheidenden Teil des angestrebten Theaterformats vor: Den Diskurs. Schon zu Beginn wurde das Publikum in Kleingruppen eingeteilt, die als „Ernährungsräte“ fungierten. In drei Diskussionsphasen konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zur Zukunft der Ernährung austauschen, Themen wie Klimawandel, Tierwohl und Ressourcenknappheit aufgreifen und ihre Ideen für eine nachhaltigere Ernährungsweise einbringen. In den Phasen der Gruppengespräche innerhalb des Publikums lag eine Atmosphäre intensiver Dialogbereitschaft über zum Teil aufgelöste Sitzreihen. Ruping ergänzte: „Die Diskurse waren intensiv, Positionen wurden eingenommen, Gegenpositionen verargumentiert, Zwischenergebnisse und stimmige Sentenzen protokolliert. In meiner Gruppe wurde die zu kurze Zeit für die Auseinandersetzung bedauert und allgemein die Neu-Vermischung der Zuschauenden in den Gruppen begrüßt.“ Spielfreudiges Ensemble entfaltet komplexes Thema mit großer Leichtigkeit Frederik Hochheimer, Regisseur des Theaterstücks, berichtete: „Das hochmotivierte Ensemble entfaltete mit Leichtigkeit, starken Bildern und musikalischen Einwürfen die teilweise gegensätzlichen Standpunkte und komplexen Argumente eines notwendigen Ernährungswandels mit seinen wissenschaftlichen Hintergründen und gesellschaftlichen Implikationen.“ In der abschließenden Runde wurden Vorschläge zur Ernährungspolitik gesammelt. Die Ideen sollen als Anstoß für die lokale Politik und die Wissenschaft dienen, die Ergebnisse werden auch auf der Projekt-Website veröffentlicht. Die Aufführungen zeigten, wie wichtig das Thema Ernährung als gesellschaftliche Frage und wie groß das Interesse der Bevölkerung daran ist, Einfluss auf die Gestaltung ihrer Ernährungsgewohnheiten zu nehmen. Notwendigkeit eines Ernährungswandels wird greif- und diskutierbar Mit „Angerichtet!“ hat die Hochschule Osnabrück ein neues Format geschaffen, das auf besondere Weise zum Nachdenken und Handeln anregt. An drei Abenden vor nahezu ausverkauften Rängen zeigte das spielfreudige Ensemble, wie Wissensvermittlung, gesellschaftliche Teilhabe und Diskurs kurzweilig gelingen können. „Mit Leichtigkeit und ohne moralischen Zeigefinger wurden die Standpunkte eines notwendigen Wandels der Ernährung greif- und diskutierbar“, so Hochheimer abschließend. Ein Theaterabend, der in Erinnerung bleibt und Perspektiven für die Zukunft öffnet. Um den Diskurs aus dem Theater weiter in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, ist geplant, das Theaterstück auch im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Schulen und auf Marktplätzen in der Region Osnabrück-Lingen, aufzuführen. Weitere Informationen Frederik Hochheimer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt GROWTH | Teilvorhaben 5 - "Eine Bühne für den Wandel" f.hochheimer@hs-osnabrueck.de 18. Oktober 2024 - Theateraufführung auf der Verleihung der Deutschlandstipendien Copyright: Daniela Rösler // www.danielapatricia.net In diesem Jahr konnte die Hochschule Osnabrück, gemeinsam mit Förderorganisationen, 182 Deutschlandstipendien an ihre Studierenden vergeben. Der Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann begrüßte die 182 Stipendiat*innen. Die Übergabe wurde in einer stimmungsvollen Veranstaltung gefeiert. Unter den fördernden Organisationen sind Unternehmen, Stiftungen, Rotarische Clubs sowie Unternehmensnetzwerke - viele davon kommen aus der Region Osnabrück und dem Landkreis Emsland. Das Teilvorhaben Diskurstheater zeigte auf der Bühne Auszüge des Theaterstücks „Angerichtet!“. In kurzen Diskurshäppchen warf es einen wissenschaftlichen Blick auf die Ernährungsverhältnisse von heute und die Möglichkeiten einer Esskultur von morgen. Bei der Verleihung der Deutschlandstipendien trifft ein Großteil der Stipendiat*innen und Förderorganisationen zum ersten Mal aufeinander. Diese einmalige Gelegenheit zur Vernetzung, wissen diese sehr zu schätzen. „Es gibt in der Region kaum eine solche Veranstaltung, bei der Unternehmen und Stiftungen einen ganzen Abend gemeinsam mit Studierenden am Tisch sitzen und sich austauschen. Alleine dafür lohnt sich die Teilnahme am Deutschlandstipendium“, so Michael Gövert von der SIEMENS AG, die schon seit 2015 Studierende mit Deutschlandstipendien fördert. Einen „Raum für Begegnung und generationenübergreifenden Austausch schaffen“ - das sei auch die Idee hinter der Veranstaltung, erläutert Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung. Mai und Juni 2024 - Angerichtet! 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende in Lingen Bilder von Roman Starke Nehmen Sie Platz, es ist angerichtet! Was und wie wir essen, beeinflusst unser Leben und die Zukunft des Planeten. Vor dem Hintergrund des ökologischen Wandels wird die Dringlichkeit einer gemeinsamen Ernährungswende deutlich. Aber wohin geht die kulinarische Reise und wer bestimmt das Ziel? Das Theaterstück „Angerichtet!“ ist Teil des Projektes GROWTH an der Hochschule Osnabrück. In 10 Diskurshäppchen wirft es einen wissenschaftlichen Blick auf die Ernährungsverhältnisse von heute und die Möglichkeiten einer Esskultur von morgen. Zusammen mit dem Publikum stellen wir uns dabei die Frage: Wie sieht die Zukunft des Essens aus? Termine: 31. Mai 19. Juni 20. Juni 2024 19.00 Uhr im Burgtheater Lingen Weitere Infos und Kartenreservierungen unter: www.burgtheater-lingen.de 9. November 11. November und 12. November 2024 19.30 Uhr im Theater Osnabrück Weitere Infos und Kartenreservierungen ab dem 27.09.2024 unter: www.theater-osnabrueck.de Wissenschaftskommunikation Bei Fragen zum Themengebiet Wissenschaftskommunikation kontaktieren Sie bitte julia.schaechtele@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden Sie hier . 09. – 10. Juni 2026 – Workshop „Wege zur transferfreundlichen Hochschule“ Bild: IHS-Workshop Gruppenfoto von Anja Köhne Der Präsenz-Workshop im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“ (IHS) fand im Juni sowohl am Campus der Universität Kassel als auch im SDG+Lab statt. Letzteres ist ein Ort in der Innenstadt, der dem steigenden Leerstand entgegenwirkt und Forschung und Transfer zugänglich macht. Vom Elfenbeinturm direkt in die Mitte der Gesellschaft – das ist unter anderem das Ziel von Transfer an Universitäten und Hochschulen. Etwa 80 Teilnehmende folgten der Einladung. Bei der Keynote von Dr. Isabel Roessler vom Centrum für Hochschulentwicklung wurde deutlich, was den Kern der zwei Tage Austausch, Netzwerk und Diskussion ausmachte: die fünf Ts des Transfers – Transparency, Trust, Translation, Tools und Ties. Fünf Grundlagen, die unabdingbar sind, wenn es um die erfolgreiche Etablierung von Transfer an Hochschulen und Universitäten geht. Transparency meint dabei Orientierung und Transparenz und bezieht sich darauf, dass eine Zusammenarbeit nur dann möglich ist, wenn man sich auch kennt und voneinander weiß. Transfer ist laut Roessler vor allem nur dann möglich, wenn davor eine Beziehung besteht, die auf gegenseitigem Vertrauen, (hier Trust genannt), beruht. Translation bezieht sich auf die gemeinsame Sprache und Zielklarheit und fokussiert vor allem einen wichtigen Aspekt: Transfer ist die Verständigung zwischen Kulturen. Die Tools beschreiben Strukturen und Prozesse, die von Seiten der Hochschule oder Universität umgesetzt werden müssen, damit Transfer einerseits stattfinden und aber auch langfristig organisatorisch und kulturell etabliert werden kann. Das letzte T beschreibt Ties , also Institutionalisierung und Verstetigung und meint, dass Transfer erst dann gelungen ist, wenn er zur festen Alltagsnormalität zählt. Über die zwei Tage verteilt gab es entlang des Weges zur transferfreundlichen Hochschule diverse Workshops, Best Practices und Impulse, die die komplexen Facetten der Thematik verdeutlichten. Auch das GROWTH Projekt der Hochschule Osnabrück konnte sich hier thematisch beteiligen und Thea Blume vom Teilvorhaben Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung hielt in Kooperation mit Nadine Schwalb vom LIGETI Projekt aus Hamburg einen Workshop zu dem Thema: „Vom Wissen zum Wirken: Mit sozialwissenschaftlicher Zielgruppenanalyse zu Veranstaltungen, die in Erinnerung bleiben“. Mit 27 Teilnehmenden wurde dabei in einem interaktiven Format die komplexe Heterogenität der Zielgruppen in den Blick genommen, wissenschaftliche Lösungsansätze vorgestellt und Gelingensfaktoren diskutiert. Thea Marie Blume brachte hierbei die wissenschaftliche Expertise für Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung aus dem Projekt GROWTH mit. Wohingegen Nadine Schwalb ihre Veranstaltungs-Expertise aus dem Bereich „Vermittlung und gesellschaftliche Teilhabe“ aus dem Projekt LIGETI beisteuerte. Durch die Teilnahme an der Veranstaltung wurde ein weiteres T mehr als deutlich: Talk . Der hochschulübergreifende Austausch treibt die gemeinsame Motivation, gute Transferarbeit zu leisten und zu verstetigen, voran und bietet eine Chance, aus den Erfahrungen anderer zu lernen und Kooperationen zu gemeinsamen Zielen zu entwickeln. Thea Blume vom Teilvorhaben Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung erreichen Sie unter t.blume@hs-osnabrueck.de . 09. Mai 2026 - Mehr als nur ein Clean-up Spaziergang Die Straßen sauber machen, neues über Wasser und Starkregen lernen und verstehen was Kunststoff als Werkstoff ausmacht - all das vereinte die Veranstaltung am 9. Mai. Sie startete mit einer Rundführung durch die aktuelle Ausstellung “Mission Aqua” der Deutschen Bundeszentrum Umwelt. Im Anschluss spazierten rund 35 Gäste auf verschiedenen Routen zum Campus Westerberg. Die Initiative NEO (Nachhaltiges Engagement Osnabrück) stattete alle Teilnehmenden mit Zangen, Handschuhen und Warnwesten aus. Gemeinsam sammelten sie unterwegs Plastikbecher, Zigarettenstummel, Alufolien und Papierschnipsel vom Wegesrand. Außerdem zeigte Malte Schünemann unterwegs, welche Flächen von Starkregen besonders betroffen sind und erklärte die Zusammenhänge und Auswirkungen. Am Campus erwarteten die Besucher mehrere interaktive Mitmachstationen, unter anderem die Sandbox als Starkregensimulator. Außerdem gab Prof. Dr. Markus Susoff einen Input zu Kunststoffen. Zur Belohnung für mehrere Säche gesammelten Müll, freuten sich die Gäste anschließenden über das vegetarische Grillen. 19. März 2026 - Science Slam auf großer Bühne Bühne frei im Alando Palais: Zum Science Slam mit der IdeenExpo kamen am 19. März mehr als 430 Gäste. In festlicher Umgebung standen Wissenschaftler*innen der Hochschule zusammen mit externen Slam-Profis auf der Bühne. Von Starkregen über Currywurst bis Alzheimer, Verkehrspolitik und Fast Fashion präsentierten fünf Slammer*innen ganz unterschiedliche Themen. Was alle gemeinsam hatten: ein gebanntes Publikum, das nicht nur fasziniert zuhört, sondern lachte, schmunzelte und aktiv mitbestimmte wer die Bühne als Sieger*in verlässt. Die Gewinner*innen: Verena Dzialas aus Köln, die 2025 bereits Deutsche Science Slam Meisterin geworden ist, und Jan Kettler von der Hochschule Osnabrück. Beide ziehen ins Finale der IdeenExpo in Hannover ein. Dort treten sie am 26. Juni im Finale gegen vier weitere Wissenschaftler*innen an. 22. November 2025 - Science Media Day Was tun gegen Wissenschaftsfeindlichkeit? Darum ging es beim zweiten Science Media Day an der Hochschule Osnabrück, der zusammen mit dem Science Media Center ausgerichtete wurde. Rund 50 Professor*innen, wissenschaftliche Mitarbeitende und Promovierende kamen am 22. November zur Caprivi-Lounge um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Gleich zwei hochkarätige Keynotes zeigten ihre Expertise zum Thema: Julia Wand, freie Kommunikationsberaterin für Hochschul- und Wissenschaftskommunikation sowie Strategieentwicklung für wissenschaftliche Einrichtungen und Geschäftsführende Gesellschafterin Scicomm-Support sprach per Live-Zuschaltung über Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation. Anschließend stelle Ennio Brandt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) eine Studie zum Thema vor. Auf dem Panel vor Ort tauschten sich Korinna Hennig, Leiterin des Ressort Wissen beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) sowie Mitglied im Vorstand der Wissenschaftspressekonferenz (WPK), Prof. Dr. Rainer Lisowski; Hochschule Bremen, Professur für Öffentliches Management, Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Ralf Garten; Vorstand Bundesverband Hochschulkommunikation, Leitung Kommunikation und Marketing Hochschule Osnabrück über Erfahrungen und den Umgang mit Wissenschaftsfeindlichkeit aus. Anfeindungen belasten nicht nur individuell, sie beeinträchtigen auch die Motivation, wissenschaftliche Ergebnisse öffentlich zu teilen. Dadurch fehlen der Gesellschaft wichtige Informationen, die für politische Entscheidungen, Innovationen und gesellschaftlichen Diskurs relevant sind. „Wenn Forschende sich nicht trauen, in der Öffentlichkeit zu sprechen, dann haben wir ein Problem“, so Ralf Garten, Leitung Kommunikation und Marketing der Hochschule Osnabrück, beim Science Media Day Die Veranstaltung machte deutlich, dass Wissenschaftskommunikation weit mehr ist als die Vermittlung von Fakten. Sie schafft Vertrauen, macht wissenschaftliche Prozesse transparent und trägt zur Wahrheitsfindung in der Gesellschaft bei. Die Hochschule Osnabrück unterstützt ihre Forschenden dabei, diese Verantwortung wahrzunehmen – sachlich, sicher und nachhaltig. 10. November 2025 - Wissenschaftsroulette Am 10. November 2025 fand in der Caprivi-Lounge erneut das "Wissenschaftsroulette” der Projekte GROWTH und Fit4Growth statt – dieses Mal mit rund 80 Gästen, die sich auf einen Abend voller Wissenschaft und unterhaltsamer Improvisation freuen konnten. Die teilnehmenden Forschenden Prof. Dr. Jochen Kruppa-Scheetz , Prof. Dr. Markus Susoff und Felix Daum präsentierten zunächst ihre eigene Forschung, bevor sie im Impro-Teil die Themen ihrer Kolleg*innen lediglich anhand weniger Bilder überzeugend als ihre eigenen ausgeben mussten. Ein Mix, der nicht nur aktuelle Forschungsthemen der Hochschule näherbringt, sondern auch für den ein oder anderen Lacher sorgt. Die Themen reichten diesmal von Recycling von Kunststoffe über die Vermittlung von Expert*innenwissen bis hin zu technischen Lösungen in der Pflege. So zeigte Jochen Kruppa-Scheetz, wie wichtig es sein kann, bewusst Dinge auszuprobieren, die man eigentlich nicht kann, um zu Lernen Expert*innenwissen verständlicher zu vermitteln. Bei den Gästen blieb außerdem ein Satz hängen: „Je älter man wird, desto dümmer wirken die Menschen um einen herum, weil man selbst immer mehr zum Experten wird.“ Markus Susoff machte deutlich, dass Kunststoffe trotz ihres schlechten Images in vielen Bereichen unverzichtbar sind und innovative Recyclingmethoden daher eine entscheidende Rolle spielen. Und Felix Daum gab Einblicke in die Akzeptanz technischer Lösungen in der Pflege. Auch im Impro-Teil stellten sich die Forschenden mutig der Herausforderung, fremde Themen spontan, kreativ und manchmal herrlich absurd zu interpretieren. Die Mischung aus Fachlichkeit und Entertainment sorgte bei Publikum und Jury gleichermaßen für Begeisterung. Ein Abend, der wieder einmal zeigte: Manchmal braucht es ungewohnte Wege, damit Wissenschaft im Kopf bleibt. Die Veranstaltung wurde organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 29. Oktober 2025 - Das (kurze?) Leben deines Smartphones Leon von Zepelin (SHIFT), Birte Kahmann (DBU), Jan-Micha Gamer (Kunst-Stoffe e.V.), Moritz Wermelskirch (Kunst-Stoffe e.V.) und Jonas Sandfort (GROWTH) Wie viel Umwelt in unseren Smartphones steckt und wie wir sie langlebiger machen können – darum ging es am 29. Oktober 2025 bei der gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Projekts GROWTH der Hochschule Osnabrück (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). Rund 25 Teilnehmer*innen kamen zusammen, um gemeinsam über die Zukunft unseres Smartphones zu diskutieren. Der Abend startete um 17 Uhr mit einem Workshop des Vereins Kunst-Stoffe e.V. : Mit kleinen Werkzeugkits zerlegten die Teilnehmenden ihre alten Geräte und erkundeten deren Innenleben. Wo sitzt der Akku? Und weshalb ist so vieles verklebt, dass Reparaturen schwierig werden? Beim gemeinsamen Schrauben wurde schnell klar, wie komplex die Technik hinter dem Alltaggegenstand ist. Um 19 Uhr ging es im Plenum weiter. Drei kurze Impulse eröffneten den Abend: Jonas Sandfort von Projekt GROWTH erklärte, was Nachhaltigkeit im wissenschaftlichen Sinne bedeutet und wie eine Lebenszyklusanalyse bewertet, wo in der Smartphone-Herstellung die größten Umweltbelastungen entstehen. Benjamin Lucks von der Nachhaltigkeitsplattform RESET machte anschließend deutlich, welche Probleme herkömmliche Smartphones mit sich bringen: kurze Software-Update-Zyklen, verklebte Bauteile, Marketing-Obsoleszenz und der energieintensive Datenverbrauch. Viele Defekte ließen sich eigentlich reparieren – doch hohe Ersatzteilpreise und unzugängliche Reparaturwege führen oft dazu, dass Geräte vorschnell ersetzt werden. Den Abschluss machte Leon von Zepelin vom Hersteller modularer Smartphones SHIFT . Er zeigte wie Reparierbarkeit, transparente Lieferketten und ein Gerätepfand dazu beitragen können, die Lebensdauer eines Smartphones zu verdoppeln. Bei SHIFT gehört Reparieren zur Unternehmenskultur: Ersatzteile sind lange verfügbar und Anleitungen öffentlich zugänglich. Im Anschluss entfachte eine lebhafte Diskussion: Wie lassen sich Menschen von modularen Geräten überzeugen, wenn Statussymbole und Markenbindung dominieren? Warum sind Ersatzteile so teuer – und welche politischen Schritte wären notwendig, um das zu ändern? Wie lang könnten Smartphones halten, wenn Hersteller verlässlich Updates liefern würden? Und wie bleiben modulare Geräte technisch konkurrenzfähig? Viele Fragen, die längst nicht alle beantwortet werden konnten, machten deutlich, wie komplex das Zusammenspiel aus technischen Komponenten, Konsumverhalten, Wirtschaft und Politik beim Thema Smartphone wirklich ist. Gleichzeitig wurde klar: Wir alle können einen kleinen Beitrag leisten, indem wir Geräte länger nutzen, bewusster kaufen, reparieren lassen, weitergeben und vor allem nicht in der Schublade verstauben lassen. 22. - 24. Oktober 2025 - Herbstakademie SFZ Theaterkurs: Schülerinnen setzen sich für Klima und Boden ein Bild Sebastian Dannenberg Klimaschutz gerät zunehmend in Vergessenheit. Ein Theaterkurs der Osnabrücker Herbstakademie mit elf Schülerinnen möchte das Thema wieder in den Fokus rücken. Die Idee, den Kampf für das Klima mit den Mitteln des Theaters umzusetzen, sei auf „fruchtbaren Boden“ gefallen, sagen Kathi Laukemper und Frederik Hochheimer von GROWTH - und bemerken dabei, wie passend diese Formulierung ist. Denn die elf Schülerinnen, die von den beiden Theaterpädagog*innen aus Lingen mit Materialien und Impulsen unterstützt werden, haben sich entschieden, das Thema Boden auf die Bühne zu bringen. Der Rahmen dafür ist einer der Kurse der diesjährigen Herbstakademie des Osnabrücker Schüler-Forschungs-Zentrums (SFZ). Gemeinsam mit den beiden Mitarbeitenden vom GROWTH Teilvorhaben „Eine Bühne für den Wandel“ wurden im Plektrum des Hochschul-Instituts für Musik (IfM) drei Tage lang Szenen, Lieder und Choreografien erarbeitet, die faktenbasiert, aber gleichzeitig auch niederschwellig und unterhaltsam die Bedeutung des Bodens für das Klima erklären. Entstanden ist „Instagreen“. Namentlich liegt das nah dran an der Social-Media-Plattform, doch diesmal für den Boden. Ausgehend vom Wissen, dass bestimmte Pilzarten unter der Erde Bäume miteinander vernetzen, lassen die Schülerinnen im Theaterstück Pilze im „World Wood Web“ zu Influencern reifen. Bäume, Pflanzen und Tiere werden zu Followern und Pestizide zu Hackern. Die Präsentation der Ergebnisse der SFZ-Herbstakademie 2025 findet am Dienstag, 18. November 2025 von 8 bis 16 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück statt. 15. Oktober 2025 - PubQuiz in der CaLo Am 15. Oktober wurde in der Caprivilounge wieder wild gerätselt. Rund 100 Gäste knobelten zu den Themen Ackerböden und Pflanzen, Theater und Urban Indoor Farming – und dabei gab es so manche überraschende Erkenntnis. Im Themenblock rund um Ackerböden und Pflanzen von Christian Wiesmann stellten sich die Teilnehmenden unter anderem der Frage, wie der Maiszünsler – ein Schädling im Maisanbau – bekämpft wird. Für Erstaunen sorgte die Antwort: Wespen werden mithilfe von Drohnen über das Feld verteilt, um den Schädling zu bekämpfen. Auch weitere Zahlen aus der Landwirtschaft überraschten: Wer hätte gedacht, dass sich in einem Quadratmeter Ackerboden bis zu 300 Regenwürmer tummeln? Oder dass ein einzelner Landwirt heute im Schnitt mehr als 130 Menschen ernährt? Auch auf der Theaterbühne wurde es kurios. Frederik Hochheimer zeigte, dass es im Theater viele verschiedene Aberglauben gibt – etwa, dass man auf ein „Viel Glück“ vor der Premiere nicht mit „Danke“ antworten sollte oder dass der Name des Shakespeare-Stücks Macbeth in Bühnennähe besser nicht ausgesprochen wird. Frederik erklärte, dass diese Aberglauben keineswegs aus der Luft gegriffen sind, sondern auf historischen Hintergründen beruhen. So geht der Aberglaube rund um Macbeth auf frühe Inszenierungen zurück, bei denen sich auffallend viele Unfälle und mysteriöse Zwischenfälle ereigneten – so viele, dass das Stück bald als „verflucht“ galt. Beim dritten Themenfeld entführte André Reidl die Quizgäste schließlich in die Welt des Urban Indoor Farming. Hier wurde deutlich: Das Klischee, dass Indoor-Farming vor allem für den Anbau von Cannabis genutzt wird, greift zu kurz. Denn geforscht wird längst an Zukunftsfragen wie der Nahrungsmittelproduktion im Weltall oder der Düngemittelerzeugung aus menschlichen Fäkalien – Forschung, die auf den ersten Blick skurril klingt, aber großes Innovationspotenzial birgt. So bot der Abend eine bunte Mischung aus Wissen, Witz und Wissenschaft. Die Teilnehmenden nahmen nicht nur kuriose Fakten mit nach Hause, sondern auch spannende Einblicke in aktuelle Forschungsfelder der Hochschule Osnabrück – und vielleicht die ein oder andere Geschichte, mit der sich bei der nächsten Familienfeier glänzen lässt. Das PubQuiz wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 20. September - Mehr als nur Clean-Up-Spaziergang Anlässlich des World Clean Up Day hieß es am 20. September an der Hochschule Osnabrück: Handschuhe anziehen, Müllbeutel greifen und gemeinsam aktiv werden. Von jung bis alt war alles vertreten – Familien mit Kindern, Senior*innen, Studierende und eine Schulklasse des Ratsgymnasiums. Insgesamt rund 60 Personen machten sich nicht nur daran, die Stadt ein Stück sauberer zu machen, sondern lernten zugleich mehr über Kunststoffe und Kreisläufe. Der Vormittag begann mit einer Einführung in die Ausstellung „Jetzt geht’s rund – Kreisläufe statt Abfälle“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Hier tauchten die Gäste in das Thema des Tages ein, bevor es in Kleingruppen auf drei von der Nachhaltigkeitsinitiative NEO organisierte Routen durch die Stadt ging. Dass dabei selbst auf kurzen Strecken einiges an Müll zusammenkam, überraschte viele. „Erschreckend, wie viel Müll dann doch rumliegt, wenn man bewusst hinschaut – aber es ist ein gutes Gefühl, wenigstens ein bisschen etwas dagegen getan zu haben“, brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Besonders auffällig waren die vielen achtlos weggeworfenen Zigarettenstummel. „Schade, dass es scheinbar selbstverständlich ist, die einfach in die Umwelt zu werfen. Da hilft es, wenn jeder seinen Nebenmann darauf aufmerksam macht“, betonte Nele Zerhusen. Nach der Sammelaktion trafen sich alle Teilnehmenden in der Versuchshalle des Laborbereichs Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. Dort gaben Nele Zerhusen und Jonas Sandfort anschauliche Einblicke in das Thema Kreislaufwirtschaft: vom 3R-Prinzip (Reduce, Reuse, Recycle) über Tipps zur Mülltrennung bis hin zu aktueller Forschung. Besonders eindrücklich war das Beispiel einer Augen-OP, mit dem Nele Zerhusen zeigte, wie viel Kunststoffabfall in der Medizintechnik entsteht. Da Kunststoffe dort aus hygienischen Gründen unverzichtbar sind, müsse man Wege finden, sie nicht als Einmalprodukte zu entsorgen, sondern in den Kreislauf zurückzuführen. An interaktiven Stationen konnten alle Teilnehmenden unter Anleitung vieler Helfer*innen aus der Kunststofftechnik dann selbst mit Kunststoffen experimentieren. Zum Abschluss ließen die Teilnehmenden den Vormittag bei Getränken und vegetarischem Grillen ausklingen – mit dem guten Gefühl, etwas für die Umwelt getan und gleichzeitig neue Perspektiven auf Kreisläufe und Kunststoffe gewonnen zu haben. Der Clean-Up-Spaziergang wurde initiiert von Forschenden der Hochschule Osnabrück aus dem Laborbereich Kunststofftechnik und fand in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Hochschulinitiative NEO, und den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz) statt. 14. August 2025 - Science Slam im Büdchen am Westerberg Am 14. August lauschten in sommerlicher Atmosphäre knapp 300 Gäste den unterhaltsamen, überraschenden und lehrreichen Kurzvorträgen unserer Wissenschaftler*innen im Büdchen am Westerberg. In jeweils zehn Minuten brachten die Teilnehmenden ihr Forschungsthema auf den Punkt – kreativ, alltagsnah und mit viel Witz. Zum Einstieg präsentierte Mareike Dirks-Hofmeister ihren Slam ‚Die mit dem Schimmelfimmel‘ und entführte das Publikum in die überraschende Welt der Schimmelpilze. Diese sind weit besser als ihr Ruf, denn sie stecken längst in Produkten wie Cola und bergen enormes Potenzial für die Zukunft. Als wahre ‚Nutztiere‘ des Menschen könnten sie entscheidend zur nachhaltigen Proteinproduktion beitragen und so eine wichtige Rolle in der dringend nötigen Ernährungswende spielen. Ernst Philipp Krüger brachte das Publikum zum Schmunzeln, als er den feinen Unterschied zwischen Simulant und Simulierer erklärte: Der eine drückt sich, der andere arbeitet. Er machte deutlich, dass sich mit Hilfe von Simulationen vorhersagen lässt, wie sich Materialien unter verschiedenen Krafteinwirkungen verhalten. Besonders einleuchtend war sein Vergleich mit Superwoman: Von vorne unbezwingbar, von der Seite aber erstaunlich verwundbar. Julia Heinz zeigte, was Herbert Grönemeyers heiß geliebte Currywurst mit Biodiversität und Nachhaltigkeit zu tun hat. Sie machte deutlich, dass die Ernährung in unseren Kantinen nachhaltiger werden kann, wenn wir Rezepturen anpassen, Gerichte austauschen oder einfach das Verhältnis der Zutaten verändern. Denn pflanzliche Kost braucht deutlich weniger landwirtschaftliche Fläche und trägt damit entscheidend zum Schutz der Biodiversität bei. Lynn Wagner puzzelte fürs Klima und zeigte, wie Gamification Menschen zu einem nachhaltigeren Lebensstil anregen kann. Mit dabei war Dackel Paula, die das Publikum prompt zu einer Runde Klimapuzzle einlud. Deutlich wurde: Kleine Maßnahmen helfen, den eigenen CO₂-Fußabdruck zu verkleinern. Doch ebenso wichtig sind die großen infrastrukturellen Rahmenbedingungen, die darüber entscheiden, wie wirksam individuelles Handeln tatsächlich ist. Als letztes nahm Malte Schünemann das Publikum mit auf eine nasse Entdeckungsreise: Fasziniert beobachtet er, wo der Regen hinfließt und wie sich daraus Vorhersagen für Starkregen treffen lassen. Sein Slam ‚Überall ein bisschen ist im Ganzen viel‘ zeigte humorvoll, wie kleine Veränderungen – wie das Anlegen von Senken – die negativen Auswirkungen von Starkregen deutlich abschwächen können. Am Ende konnten gleich zwei Teilnehmende die Gunst des Publikums für sich gewinnen. Punktgleich setzten sich Malte Schünemann und Ernst Philipp Krüger knapp vor den übrigen Teilnehmenden durch und sicherten sich den Sieg des Abends. Der Science Slam wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 05. Juni 2025 - GROWTH Partner-Convention Am 5. Juni 2025 fand im Coppenrath Innovation Centre die GROWTH Partner-Convention der Hochschule Osnabrück statt. Rund 120 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft kamen zusammen, um über die Zukunft der Zusammenarbeit und neue Wege des Transfers zu diskutieren. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück. Er machte dabei deutlich: „Transfer ist für uns kein Einbahnstraßen-Prinzip – sondern ein wechselseitiger Prozess, bei dem wir gemeinsam lernen und gestalten.“ Wie dieser Prozess in der Praxis aussehen kann, zeigte Prof. Dr. Karin Schnitker im anschließenden Impuls. Sie stellte das neue Center for Transformational Excellence vor und machte am Beispiel eines Open-Innovation-Projekts mit der Conditorei Coppenrath & Wiese deutlich, welches Potenzial in der Zusammenarbeit von Hochschule und Unternehmen steckt. Den Kern der Veranstaltung bildeten die Diskussionstische in der zweiten Hälfte des Nachmittags. In sechs Themenwelten wurde intensiv und offen diskutiert: Von der Öffnung von Innovationsprozessen über den Transfer zwischen Wissenschaft und Politik bis hin zu Formaten der Wissenschaftskommunikation, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zum Lachen und Mitmachen einladen. Ein Wunsch zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Veranstaltung und wurde auch in einer Abfrage zum Transferverständnis der Teilnehmenden besonders deutlich: Gemeinsam in den Austausch treten und Dinge anpacken. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die Raum für neue Ideen, mutige Perspektiven und echte Kooperationen geschaffen hat. 20. Mai 2025 - PubQuiz im Koschinski in Lingen Die zweite Ausgabe unseres Pub-Quiz in der Wissenschaftsedition fand diesmal bei bestem Wetter im idyllischen Biergarten des Koschinski in Lingen statt. Rund hundert Quizbegeisterte rätselten eifrig um die Wette. Vier Wissenschaftler*innen stellten mit spannenden und teils überraschenden Fragen aus ihren jeweiligen Forschungsbereichen das Wissen der Teilnehmenden auf die Probe. Überraschte Quizteilnehmer:innen fanden heraus, dass King Charles und Ozzy Osbourne erstaunlich viel gemeinsam haben - unteranderem den Umstand, dass sie beide in einem Schloss residieren. Und auch die Frage nach einer Norm aus dem Jahre 1516, die bis heute Gültigkeit besitzt - auch bekannt als das deutsche Reinheitsgebot - unterstrich auf spielerische Art das Motto des Abends: Wissenschaft trifft Kneipenatmosphäre. „Komplexe Forschung verständlich zu machen, ist oft gar nicht so einfach – aber genau das ist uns mit dem Quiz gelungen“, sagt Knifka, Expertin für Diversity Management. „Gerade der spielerische Zugang hat gezeigt, wie viel Interesse und Neugier für Wissenschaft da ist.“ Sie unterstreicht damit das Ziel der Veranstaltung, Wissenschaft auf unterhaltsame Weise zugänglich zu machen. Auch besonders kreative Antworten wurden vom Moderator des Abends, Bjarne Kemner gewürdigt. Mit viel Charme und Witz führte er durch die Veranstaltung. Dank vieler ehrgeiziger Quiz-Teams blieb es bis zum Schluss spannend. Am Ende konnte ein überraschtes Team knapp den ersten Platz für sich sichern. Ein Abend, der zeigt: Wissenschaft kann begeistern, berühren – und bestens unterhalten! 20. März 2025 - Science Slam in Meppen Magnus Komesker gewinnt den dritten Science Slam mit seinem Beitrag über die Alltagsprobleme des Agrarroboters AgRo. Am 20. März 2025 wurde das JAM Jugend- und Kulturzentrum in Meppen zur Bühne für die Wissenschaft: Bei der dritten Ausgabe des Science Slams der Hochschule Osnabrück präsentierten vier Forschende ihre Themen auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise – vor einem Publikum von rund 80 Gästen aus allen Altersgruppen. In jeweils zehn Minuten brachten die Teilnehmenden ihr Forschungsthema auf den Punkt – kreativ, alltagsnah und mit viel Witz. Den Auftakt machte Marlene Eimterbäumer mit ihrem Slam „Kann das weg?“. In einem inneren Dialog über den Zustand seines Kellers reflektierte das lyrische Ich über verzichtbare Konsumgüter, das kollektive Bedürfnis des Aufhebens – und die Frage, was wir eigentlich wirklich zum Leben brauchen. Ihr Beitrag löste beim Publikum sowohl Schmunzeln als auch Nachdenklichkeit aus. Magnus Komesker gab Einblicke in den Alltag eines Agrarroboters namens „AgRo“. In seinem humorvollen Slam schilderte er die kleinen und großen Herausforderungen im Feld – etwa die Frage, ob „Weizen“ oder „Reh“ umfahren werden soll. Dabei spielte er mit der Doppeldeutigkeit des Wortes „umfahren“: Während das Reh besser umfahren wird, sollte das Getreide umgefahren werden. Ein Slam, der für einige Lacher im Publikum sorgte. Dirk Möller zeigte in seinem Vortrag auf, wie wenig Aufmerksamkeit die Gesundheit von Musiker*innen im Vergleich zum Profisport erhält – obwohl rund 90 % aller Musiker*innen jährlich unter körperlichen Beschwerden leiden. Als eine Testperson aus dem Publikum selbst versuchte, eine Violine korrekt zu halten, wurde schnell deutlich: Auch nach wenigen Minuten kann dies bereits körperlich belastend sein. Mithilfe von Sensoranalysen entwickelt sein Forschungsteam neue Methoden zur Prävention. Zum Abschluss erklärte Prof. Dr. Nicolas Meseth , wie künstliche Intelligenz helfen kann, den perfekten Wasserkefir zu entwickeln, indem der Kefir verkostet und analysiert wird und die Vorlieben mittels KI mathematisch modelliert werden. Nebenbei erklärte er mathematische Funktionen anhand einer Grafik, die zeigte, wie sich die Zahl der Studierenden in seiner Vorlesung im Semesterverlauf verändert - mit dem erwartbaren Hoch zu Semesterbeginn und dem panischen Endspurt vor der Prüfung. Am Ende des Abends war es schließlich Magnus Komesker, der mit seinem originellen Vortrag das Publikum am meisten überzeugte. Er erhielt knapp die meisten Punkte und nahm den Titel und den Gewinn mit nach Hause. Der Science Slam wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 19. März 2025 - Heimspiel Wissenschaft mit Philipp Zmijewski und Claudia Mühl Philipp Zmijewski und Claudia Mühl sprachen am 19. März in Lohne über Innenstadtentwicklung, regionale Wertschöpfung sowie Smart Stores. Einen Nachbericht dazu finden Sie hier . 11. - 13. Februar 2025 - Escape Game Wie lässt sich Wissenschaft spielerisch vermitteln? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Escape Games, das im Februar auf dem Werksgelände von KME Germany GmbH & cunova GmbH stattfand. Schüler*innen und Auszubildende hatten die Möglichkeit, Rätsel zu lösen, Hinweise zu kombinieren und sich durch eine fiktive Geschichte zu arbeiten, die sie schließlich zu einer realen technologischen Innovation führte. Über mehrere Stationen hinweg stellten sich die Teilnehmenden verschiedenen Herausforderungen, die Teamarbeit, Logik und kreatives Denken erforderten. Die Geschichte des Escape Games um einen Wissenschaftler aus den 1940ern war zwar fiktiv – die Entdeckung am Ende jedoch real: ein Kupfer-3D-Drucker, der auf dem Technologiecampus 3D-Materialdesign der Hochschule Osnabrück zu finden ist. Hier wird erforscht, welche besonderen Eigenschaften Kupfer für den 3D-Druck mitbringt und welche neuen Möglichkeiten sich daraus für die Fertigung komplexer Bauteile ergeben. Das Escape Game wurde vom Transferprojekt GROWTH in Zusammenarbeit mit Studierenden der Studienvertiefung Veranstaltungsmanagement durchgeführt. Die Studierenden entwickelten die Story, gestalteten die Rätsel und inszenierten das gesamte Spiel. So wurde Wissenschaft nicht nur vermittelt, sondern aktiv erlebbar gemacht. Einen ausführlichen Bericht zum Projekt finden Sie hier . 11. Dezember 2024 - Science Slam im Sonnendeck Nele Zerhusen entscheidet den zweiten Science Slam für sich Am 11. Dezember 2024 wurde die Altstadt Osnabrücks zum Hörsaal. Mit über 160 Gästen war der Osnabrücker Club Sonnendeck gut gefüllt, und die gemütliche, ausgelassene Stimmung bot eine schöne Atmosphäre für die zweite Ausgabe des Science Slams der Hochschule Osnabrück. Auf der Bühne traten Prof. Dr. Christian Schwägerl, Jacob Ewert, Nele Zerhusen, Daniel Barrelmeyer und Axel Schaffland gegeneinander an. In jeweils zehn Minuten präsentierten die fünf Forschenden ihre Themen auf anschauliche und humorvolle Weise. Dabei beeindruckten sie mit einer breiten Vielfalt an Inhalten: Vom Agrarroboter über den „D.I.N.O – Dialog in name only“, der verdeutlichte, wie Kommunikation misslingen kann, bis hin zu einem Modell zur Erklärung der Funktionsweise von künstlicher Intelligenz. Die Forschenden bemühten sich besonders ihre Themen alltagsnah aufzubereiten. So verwandelte Jacob Ewert das Thema Laktoseintoleranz in eine humorvolle Liebesgeschichte, während Nele Zerhusen die Prinzipien der Chromatografie durch ein interaktives Experiment erklärte. Mit Laborkittel und Schutzbrille ausgestattet, schickte sie ihre Kolleg*innen als „Additive“ durch das Publikum. Die unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten dienten dabei zur Veranschaulichung der chemischen Eigenschaften. Ihr kreativer Beitrag überzeugte das Publikum, das sie am Ende des Abends zur Siegerin kürte. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Studentin Adriana Guse, die unterhaltsam durch den Abend führte. „Solche Veranstaltungen machen Wissenschaft greifbar und zeigen, wie spannend Forschung sein kann“, fasste ein Mitglied des Organisationsteams zusammen. Durchgeführt wurde die Veranstaltung von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 12. November 2024 - Wissenschaftsroulette Am 12. November fand in der Caprivi-Lounge das „Wissenschaftsroulette“ der Projekte GROWTH und Fit4Growth, im Rahmen der Eventwoche des Terrassenfestes Osnabrück e. V., statt. Unter dem Motto „Wissenschaft mal anders“ erlebten über 80 Gäste eine aufregende Mischung aus Wissenschaft und Entertainment. Vier Forschende der Hochschule Osnabrück – Prof. Dr. Gesa Birnkraut, Prof. Dr. Shoma Berkemeyer, Jan Kettler und Mareike Przysucha – präsentierten ihre Forschungsthemen auf unkonventionelle Weise. Beim Wissenschaftsroulette hielten die Wissenschaftler*innen nicht nur einen Vortrag über ihr eigenes Forschungsthema, sondern mussten auch das Thema eines anderen Teilnehmenden präsentieren – ohne jegliche Vorkenntnisse und lediglich anhand von fünf Bildern. Das Geschehen wurde von einer Jury in den drei Kategorien „Roter Faden“, „Entertainment“ und „Auftreten“ bewertet. Die Jury bestand aus Laura Bröcker (PCO GmbH & Co. KG), Yannick Dannehl (Hochschule Osnabrück) und Bjarne Kemner (Terrassenfest Osnabrück e.V.). So interpretierte beispielsweise Jan Kettler die Forschung von Shoma Berkemeyer über Adipositas als „Farbtheorie der Ernährung“ und erklärte, wie bestimmte Farbkombinationen in Mahlzeiten zu einer ausgewogenen Ernährung führen – eine natürlich völlig erfundene Theorie, die sowohl die Jury als auch das Publikum begeisterte und für viele Lacher sorgte. Moderatorin Katharina Bode führte mit Charme und Humor durch den Abend, lockte die Wissenschaftler*innen aus der Reserve und motivierte sie, ihre besten und unterhaltsamsten Präsentationen abzuliefern. Am Ende gewann Prof. Dr. Gesa Birnkraut, die sowohl mit ihrem Fachvortrag über Kunst und Müll als auch mit ihrem Improvortrag überzeugte und in zwei Kategorien von allen drei Jurymitgliedern die Höchstpunktzahl erhielt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie spannend und humorvoll Wissenschaft vermittelt werden kann. Die Gäste lauschten interessiert den Fachvorträgen und erlebten, wie die Wissenschaftler*innen kreativ auf völlig neue Themen reagierten. So wurde Wissenschaft auf eine unerwartete und unterhaltsame Weise lebendig und bot einen unvergesslichen Abend. Die Veranstaltung wurde organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 24. Oktober 2024 - GROWTH Convention zu nachhaltigen Materialien GROWTH Convention GMH Gruppe, Bild: Hochschule Osnabrück Die GROWTH Convention im Oktober brachte im eMotion Center der GMH Gruppe über 80 Teilnehmende aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um klimafreundliche Lösungen in der Materialwirtschaft zu diskutieren. Unter dem Motto „Nachhaltige Materialien: Klimaneutral in die Zukunft?“ wurden innovative Ansätze wie Recyclingmethoden und das Prinzip der Kreislaufwirtschaft für Werkstoffe wie Stahl, Keramik und Kunststoff beleuchtet. Die Veranstaltung zeigte auf, wie nachhaltige Materialien CO₂-Emissionen senken und den Ressourcenverbrauch verringern können. In kurzen Pitches präsentierten Forschende und Unternehmen praxisnahe Lösungen und gaben Einblicke in die Zukunftspotenziale klimafreundlicher Technologien für die Industrie. Weitere Informationen finden Sie hier. 9. Oktober 2024 - Pub-Quiz Am 9. Oktober hat in der Caprivilounge der Hochschule Osnabrück ein Pub-Quiz der Projekte GROWTH und Fit4Growth stattgefunden. Rund 100 Besucher*innen – eine bunte Mischung aus Studierenden, Mitarbeitenden und Anwohner*innen – stellten dabei ihr Wissen auf die Probe und genossen eine humorvolle Kombination aus Wissenschaft und Unterhaltung. Das Quiz umfasste vier wissenschaftliche Themenfelder, die von den Forschenden der Hochschule betreut wurden: Politikwissenschaften mit Thea Marie Blume, Künstliche Intelligenz mit Philipp Zmijewski, Alltagspsychologie mit Prof. Dr. Uwe Kanning, und Kunststoffe mit Susanna Herrmann und Marius Behneke. Nach dem Rätseln wurden die Fragen von den jeweiligen Wissenschaftler*innen selbst beantwortet und in spannenden Kurzvorträgen erläutert. Ob die Teilnehmer*innen darüber schmunzelten, wie sehr Kunststoffmoleküle Spaghetti ähneln, staunten, dass Benjamin Blümchen politische Einstellungen beeinflusst oder gespannt den Ausführungen zu Mythen in der Alltagspsychologie lauschten - für Jede*n war etwas Interessantes dabei. „Es war eine Herausforderung, die komplexen Inhalte der Forschung so herunterzubrechen, dass auch Laien sie verstehen und damit rätseln können. Aber wir alle wissen auch, wir lernen besser, wenn es Spaß macht. Und ich glaube, das ist uns mit diesem Format gelungen“, sagt KI-Experte Philipp Zmijewski und unterstreicht damit das Ziel der Veranstaltung, Wissenschaft auf unterhaltsame Weise zugänglich zu machen. Durch den Abend führte der charmant-witzige Student Bjarne Kemner, der das Publikum immer wieder mit humorvollen Kommentaren und kleinen Seitenhieben auf falsche Antworten zum Lachen brachte. Die ausgelassene Stimmung, gepaart mit dem ehrgeizigen Bestreben, möglichst viele Punkte zu sammeln und am Ende als Siegerteam hervorzugehen, war im gesamten Raum spürbar. Am Ende durfte eine überraschte Gruppe aus Studierenden den ersten Platz feiern. Ein rundum gelungener Abend, bei dem Wissenschaft nicht nur zum Mitmachen, sondern auch zum Mitlachen einlud. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 11. Juni 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Kathrin Loer in Petershagen Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Am 11. Juni sprach Prof. Dr. Kathin Loer in ihrem Heimatort Petershagen darüber, wie wir bessere Alltags-Entscheidungen ermöglichen - ob für das Klima, die Gesundheit oder den Geldbeutel. 27. Juni 2024 - Science Slam im Büdchen am Westerberg Jan Kettler hat mit seinem Vortrag zum Thema Mobilität in Osnabrück den Science Slam für sich entscheiden können. Erfolgreiche Premiere für die Hochschule Osnabrück: mit dem ersten Science Slam im Büdchen am Westerberg. In gemütlicher Atmosphäre lauschten rund 180 Gäste den Slammer*innen auf der Bühne, die in jeweils zehn Minuten ihr Forschungsthema unterhaltsam auf den Punkt brachten. Durch die Veranstaltung führten die Studierenden Bjarne Kemner und Hanna Busch mit viel Witz und Charme. Die Slammer*innen hatten eine große Bandbreite an Themen vorbereitet – von Agrarmarketing über die Nutzung von Sensoren zur Düngung, 3D-Druck, Statistik mit der Gummibärenbande bis zur Mobilität in Osnabrück. Die Wissenschaftler*innen vertraten verschiedene Fachbereiche der Hochschule und hatten nicht nur Forschung für die Zuschauer*innen im Gepäck, sondern auch einiges Equipment: Vom Fahrrad über Porree bis zum gedruckten Flaschenöffner gab es viel zu bestaunen, zu lachen und zu entdecken. Die Slammer*innen und ihre Themen in der Übersicht: Frauke Niemeyer: Wenn der Porree zur Ananas wird Tobias Reuter: Von der Partyplanung und der Landwirtschaft David Diring: Wie 3D-Druck unsere Welt verändert Jan Kettler: Fair im Verkehr Jochen Kruppa-Scheetz: Das Geheimnis der Gummibärenbande Nach den Vorträgen durfte das Publikum abstimmen – und einen Sieger küren : Jan Kettler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI), erreichte mit seinem Vortrag rund um das Thema Mobilität in Osnabrück die Höchstpunktzahl 100 und entschied damit den Science Slam für sich „Ein Science Slam ist für mich ein super Format, um Wissenschaft mal aus der staubigen kleinen Welt der akademischen Paper und Fachkonferenzen rauszuholen und für viele Menschen erlebbar zu machen. Ich hatte großen Spaß bei der Sache und das Publikum scheinbar auch, also ein voller Erfolg“, betonte Kettler. Der Science Slam wurde veranstaltet von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). Unter anderem in Eventformaten zeigt die Hochschule, was Wissenschaft kann und wie gemeinsam Wandel gestaltet wird. 07. Mai 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Julius Schöning in Bad Laer Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Am 7. Mai thematisierte Prof. Dr. Julius Schöning in Bad Laer unsere Zusammenarbeit mit KI. 11. April 2024 - GROWTH Convention zur Landwirtschaft von Morgen Mehr als 160 Personen diskutieren auf der GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück über regionale Landwirtschaft. Von Bodenbearbeitung über Glyphosat bis zu Agroforst: Im INNOVATORIUM des Coppenrath Innovation Centre (CIC) tauschten sich am Donnerstag, dem 11. April, Vertreter*innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Unternehmen und Verbänden aus. Mit dabei: Keynote-Speaker Dr. Theodor Friedrich, der als FAO-Botschafter weltweit für die Landwirtschaft im Einsatz war. Weitere Informationen finden Sie hier. 12. Januar 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Dirk Möller in Schüttdorf Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Prof. Dr. Dirk Möller berichtete beim FC Schüttorf 09 von seiner Forschung im Bereich Verletzungen im Fußball. Weitere Informationen gibt es hier. 03. November 2023 - GROWTH Convention zum Wandel der Ernährung Die Zukunft der Ernährung: Darum ging es bei der ersten GROWTH Convention. Sie fand am 03. November 2023 im Innovatorium im Coppenrath Innovation Centre statt. Mehr als 120 Gäste aus Wirtschaft und Verbänden, Wissenschaft und Politik diskutierten über Fleischersatz und Großküchen, neue Produkte und Ernährungswandel. Weitere Informationen finden Sie hier.

. Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation, Springer Serie: Europäische Kulturen in der Wirtschaftskommunikation (Janich, N., Nielsen, M. & Schmidt, C.), Bd. 36, S. 335 – 353 Schöning, J.,

March, S.; Stock, K.F.; Tremblay, M.; Onken, F. ICAR Technical Series No. 24. S. 324-327 (2019) Prof. Dr. Shoma B. Berkemeyer (Ernährungswissenschaften) Prof. Dr. Shoma Barbara Berkemeyer Ernährungswissenschaften

an Tür und erleben die zwischenmenschlichen Geschichten, die Fernsehserien so erfolgreich und das normale Leben abwechslungsreich machen. Es geht um die eigene Bestimmung und um den großen Lebenstraum,

Mindful Leadership Projektzeitraum 01.09.2020 - 31.08.2025 Das Projekt „Mindful Leadership“ endete am 31.08.2025 . Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert. Projekt Mindful Leadership Mindful Leadership Achtsamkeit, Fürsorglichkeit und Mitgefühl sind eine wichtige Grundlage für einen produktiven Umgang mit Veränderungsprozessen und den daraus resultierenden Konflikten in einer Organisation. Achtsamkeitstrainings haben sich als wirksame Methode zum Umgang mit Stress und psychischen Belastungen erwiesen. Immer mehr wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Achtsamkeit und Mitgefühl zu mehr Resilienz und Wohlbefinden führen sowie das Kommunikationsverhalten und die Beziehungsqualitäten verbessern. Dies möchte die Hochschule in ihrem eigenen Handeln stärker thematisieren und bietet aus diesem Grund verschiedene Möglichkeiten an, Achtsamkeit zu praktizieren. Modulzeiten SoSe 24: Jeden Montag vom 04. März bis zum 10. Juni (außer am 25.03., 01.04., 13.05. und 20.05.) Achtsames Naturerleben am 27.05. und 03.06. Was bedeutet Achtsamkeit und Führung? Einerseits ist Achtsamkeit (Mindfulness) ein Thema in der Wissenschaft, andererseits hat es eine zweitausend Jahre alte Tradition im Buddhismus. Deshalb ist der Begriff „Achtsamkeit“ wesentlich komplexer als ein alltagssprachlicher Begriff von Aufmerksamkeit und Vorsicht. Auch der Begriff Mindfulness bezieht sich nicht nur auf kognitive, sondern genauso auf emotionale und unbewusste Prozesse. Achtsamkeit gilt als eine Form von Aufmerksamkeit, die auf die Gegenwart gerichtet ist (Präsenz) und in der fokussierte Aufmerksamkeit (attention) und offenes Gewahrsein (awareness) sowohl in Bezug auf die äußere als auch auf die innere Erfahrung in der Balance sind. Dazu kommt eine ethische Komponente, mit einer Reihe miteinander verbundener Haltungen (nach Jon Kabat Zinn): Nicht-Urteilen (non-judging), Geduld (patience), Anfängergeist (beginner‘s mind), Vertrauen (trust), Nicht- Streben (non-striving), Anerkennen (acceptance) und Nicht-Anhaften (letting go). Im Sinne von Mindful Leadership ist Führung ein weit gefasster Begriff. Auch Selbstführung gehört dazu. In diesem Sinne ist also jeder Mensch eine Führungskraft. Führungskräfte, die sich in Achtsamkeit schulen, haben eine bessere Möglichkeit mit Stress umzugehen. Sie sind nicht ihren emotionalen Reaktionen ausgesetzt, sondern haben einen inneren Freiraum, der es ihnen ermöglicht, nicht zu reagieren, sondern bewusst und mitfühlend zu handeln. Auch die Ausbildung der sogenannten „Happiness Skills“ wie tiefes Zuhören, Mitgefühl und Konfliktmanagement, fallen in den Bereich Mindful Leadership. Literatur: Kabat-Zinn, Jon (2013): Gesund durch Meditation. Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR, München: Knaur (amer. Orig.: Full catastrophe living. Using the wisdom of your body and mind to face stress, pain and illness, New York: Bantam 2013). Kabat-Zinn, Jon (2015): Im Alltag Ruhe finden: Meditationen für ein gelassenes Leben, München: Knaur (amer. Orig.: Wherever you go, there you are. Mindfulness meditation in everyday life, New York/ Boston: Hachette 2014). Kabat-Zinn, Jon (2016): Achtsamkeit für Anfänger, erw. Neuaufl., Freiburg: Arbor (amer. Orig.: Mindfulness for beginners. Reclaiming the present moment and your life, Boulder: Sounds True 2012). Sharma M, Rush SE (2014) Mindfulness-based stress reduction as a stress management intervention for healthy individuals: a systematic review. Singer, T., Kok, B. E., Bornemann, B., Zurborg, S., Bolz, M., & Bochow, C. (2016). The ReSource Project: Background, design, samples, and measurements. (2nd ed.). Leipzig: Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences. Singer, Tania / Bolz, Matthias (Hrsg.) (2013): Mitgefühl. In Alltag und Forschung, München: Max Planck Gesellschaft. Singer, Tania / Ricard, Matthieu (Hrsg.) (2015): Mitgefühl in der Wirtschaft. Ein bahnbrechender Forschungsbericht, München: Albrecht Knaus. Valtl, Karlheinz: Pädagogik der Achtsamkeit, www.schule-im-aufbruch.at/wp-content/uploads/Schule-im-Aufbruch_Publikationsreihe_3-Valtl_12-06-18.pdf Führung und Zusammenarbeit Mit dem Konzept Mindful Leadership bieten wir nicht nur Achtsamkeitstrainings an, sondern wir sind dabei ein Konzept zu entwickeln, mit dem wir das Thema Achtsamkeit auch in die Bereiche Führung und Zusammenarbeit und Kommunikationskultur an unserer Hochschule einführen können. So kann Mindful Leadership dazu beitragen, einen gelasseneren Umgang mit Alltag und Veränderungsprozessen zu finden, Kommunikationsstrukturen für ein besseres Miteinander zu gestalten, die Fähigkeit mit Konflikten auf der sachlichen und emotionalen Ebene konstruktiv umzugehen. Deep Democracy Lewis Deep Democracy und CoResolve – Spannungen und Konflikte als Praxisfeld für Achtsamkeit Wie gelingt Wandel? Das ist die zentrale Frage unserer Zeit. Warum ist die notwendige soziale, ökologische und ökonomische Transformation so schwer? Warum kommen wir so selten zu gemeinsam getragenen Lösungen? Warum reicht es nicht, wissenschaftlich erarbeitete Erkenntnisse politisch in die Gesellschaft zu transferieren? Warum gibt es dabei so vielfältigen gesellschaftlichen Widerstand und warum eine so große Hilflosigkeit im Umgang damit? Können nicht im Gegenteil Spannungen, Streit, Konflikte zum Motor der Entwicklung werden? Lewis Deep Democracy (LDD) geht auf Arnold Mindells „Prozessorientierte Psychologie“ zurück und wurde von Myrna und Greg Lewis in Südafrika in der Nach-Apartheids Phase entwickelt. Die Ausgangssituation war eine tief gespaltene und in weiten Teilen schwer traumatisierte Gesellschaft. Ziel ihrer Arbeit war, möglichst alle Stimmen wieder in die notwendigen Lösungsprozesse zu integrieren. Dabei lag die Überzeugung zugrunde, dass die Gruppe der Betroffenen immer auch über eine tragfähige Lösung verfügt. Wichtige Ansatzpunkte dieser Arbeit sind die Widerstände. Einen entscheidenden Stellenwert hat das NEIN in einem Gruppenprozess, das selten gehört und noch seltener produktiv gemacht wird. Hier aber liegen die Türen zu tief verborgenen Konflikten, in welchen sich die innere Weisheit einer Gruppe versammelt. Erst von diesem Ort aus werden gemeinsam getragene, nachhaltige Lösungen möglich. Die Arbeit begann 1994 nach dem Ende der Apartheid. In einem großen halbstaatlichen Energieversorgungsunternehmen, der Firma ESKOM, schaffte ein Manager, der eine Abteilung von 5.000 Mitarbeitern führte, kurzerhand alle Hierarchieebenen ab. Schwarze und Weiße sollten auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Ein bisher unerhörtes Vorhaben. Da dies naturgegeben zu heftigen, immer wieder aufflammenden Konflikten führte, wurden Myrna und Greg Lewis beauftragt, die Mitarbeitenden in Konfiktlösungsmethoden zu schulen. Dort entstanden die grundlegenden Methoden, die inzwischen in vielen Ländern gelehrt werden. Sie werden z.B in einigen Unternehmen, in Schulen und Hochschulen angewendet. Besonders in den Niederlanden hat sich LDD ausgebreitet. In Deutschland stehen wir noch am Anfang, aber es findet zusehends Anklang und wird immer mehr nachgefragt. Wenn Menschen in einer (demokratischen) Abstimmung unterliegen, heißt das nicht, dass sie auch die entsprechenden Gründe akzeptieren. Sehr oft, so zeigt die Erfahrung, bauen sie einen inneren Widerstand dagegen auf. Dieser wird zwangsläufig zu mehr oder minder starken Konflikten führen. Daher ist es wichtig, von Anfang an auf Widerstände zu achten und diese ernst zu nehmen. Wir lernen abzulesen, auf welcher Stufe des Widerstands eine Gruppe sich befindet. Unser diagnostischer Blick begibt sich ins Verborgene. Leichte Formen von Widerstand können zum Beispiel Witze, Ausreden und Tratsch sein. Wenn wir weiterhin nicht gehört werden, steigert sich Widerstand und findet seinen Ausdruck in Störungen, Streik bis hin zu Trennung, in der Folge oft Krieg. Wir versuchen, einen klaren, unverstellten Blick auf die teilweise noch verborgenen Situationen zu entwickeln, um möglichst früh reagieren zu können. Und da es kaum Veränderungsprozesse ohne Widerstände und Konflikte gibt, ist es wichtig, diese proaktiv zur Produktion nachhaltiger Lösungen zu nutzen. Jeder kann beobachten , dass Widerstand anwächst, wenn Menschen nicht gehört werden. Daher geht es bei Deep Democracy darum alle Stimmen hörbar zu machen und zu integrieren. Dies tun wir mithilfe der sogenannten „4 Schritte“: Alle Sichtweisen einholen (Schritt 1). Beim ersten Schritt kommt es darauf an, so viele Sichtweisen wie möglich auf den Tisch zu bringen um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen. Sicherheit für das NEIN schaffen (Schritt 2). In einer pluralistischen und freien Gesellschaft sind unterschiedliche Meinungen und Perspektiven selbstverständlich. So wie jede Person einen anderen Fingerabdruck hat, hat auch jeder eine andere Meinung. Das macht uns einzigartig und sorgt für einen großen Diskussions- und Lösungsraum. Für gewöhnlich wird aber von Anfang an versucht, eine einheitliche Stimmung zu schaffen. Konsens, wie auch immer erzielt, wird zur Norm. Führungskräfte suchen häufig nach Zustimmung für bereits im Vorfeld entwickelte Lösungen. Perspektiven in deren Schatten werden ignoriert, vertuscht oder überspielt. Menschen mit anderer Meinung werden zwar höflich behandelt, aber ignoriert oder ›auf ihren Platz gesetzt‹. Wir machen es bei Deep Democracy gerade umgekehrt. Das NEIN oder ALTERNATIVE SICHTWEISEN werden hervorgelockt. Das ist e Paradigmenwechsel. Denn dürfen Menschen ihr NEIN oder ihre abweichenden Gesichtspunkte (selbst tendenziell) nicht äußern, werden sie ignoriert oder dämonisiert. Sie schreiten auf ihrer inneren Widerstandslinie immer weiter voran und fühlen sich einer Lösung nicht verpflichtet. Diese scheitert dann spätestens bei der Umsetzung. Um das NEIN einzuladen, müssen wir auch das oft zaghaft und verborgen geäußerte NEIN frühzeitig erkennen und einen sicheren Raum dafür im Diskussionsprozess aufbauen, es stark machen. Unbewusste Spannungen und Widerstände in der Gruppe werden dadurch sichtbar und zugänglich gemacht. Wird dies versäumt, bleiben diese Widerstände der Gruppe unbewusst über die Lösungsfindung hinaus aktiv und tauchen als Spannungen und Konflikte später an oft unvermuteter Stelle wieder auf. LDD nutzt die verborgenen Spannungen und Konflikte als Energie- und Weisheitsquelle für einen vertieften und nachhaltigen Lösungsfindungsprozess. Es ist weder selbstverständlich noch einfach, dafür zu sorgen, dass Mindermeinungen gehört werden. Wenn gefragt wird, ob alle einverstanden sind, trauen viele sich oft nicht, eine gegensätzliche Meinung zu äußern, weil sie den anschließenden Konflikt scheuen. Also schweigen sie oder starren vor sich hin, der sogenannte „starre Blick“. Dies wird oft fälschlich als Zustimmung interpretiert, in Wirklichkeit ist es wahrscheinlich genau das Gegenteil, Gerade bei schwierigen Themen oder Themen, zu welchen die Führungskraft bereits einen Lösungsvorschlag hat, braucht es viel Mut und Wertschätzung für Widerspruch. Es ist also nötig, sich auf die Suche nach dem NEIN zu machen. Die Menschen müssen sich sicher fühlen. Sie müssen empfinden, dass sie auch dann respektiert werden, wenn sie etwas sagen, was ganz und gar gegen die Mehrheitsmeinung geht. Neinsager*innen werden aber oft als Störer*innen empfunden, die eine augenscheinlich gute Entscheidung behindern wollen. In Wirklichkeit ist der dadurch sichtbar gewordene Widerstand oft eine Einladung zur unbewussten Weisheit der Gruppe, der Zugang zu einer besseren, gemeinsam getragenen Lösung. Es ist lohnend, sich die Zeit zu nehmen, diese Tür zu öffnen und tiefer zu gehen. Das Nein verbreiten (Schritt 3). Neinsager*innen sind häufig ein Sprachrohr für andere, die ihre Meinung nicht ausdrücken können oder wollen. Sie erleben es oft, dass auf ihre Äußerung betretenes Schweigen herrscht und sie von niemandem unterstützt werden. Aufgrund dieser Erfahrungen will in der Regel niemand diese so wichtige Rolle übernehmen. Später, in der Kaffeepause zum Beispiel, kommen Menschen und bestätigen sie in ihrer Meinung und entschuldigen sich, dass sie nicht den Mut hatten, öffentlich etwas zu sagen. Darum laden wir im dritten Schritt Andere gezielt ein, auch ihr NEIN, oder ihre alternative Sichtweise zu äußern. Dies geschieht beispielsweise dadurch, dass die Moderator*in fragt: „Ist jemand anderes auch dieser Meinung?“ Wir kreieren also eine Atmosphäre, in der es möglich ist, zu widersprechen, ja, wir werden sogar dazu ermutigt. Widerstand verwandelt sich in Lebendigkeit und Kreativität und Beziehungen werden gestärkt. Denn Spannungen und Konflikte sind der Treibstoff für Lösungs- und Gestaltungsprozesse. Sie sind Voraussetzung für Verwandlung. Der Widerstand kann sich produktiv entladen. Entscheidung fällen (4. Schritt) Im vierten Schritt nun geht es darum, eine Entscheidung zu fällen. Wenn alle Neins geäußert wurden schauen wir, wo die Mehrheit liegt. Jetzt ist es Zeit, uns der Weisheit der Minderheit zuzuwenden, damit auch Minderheiten ins Boot kommen können. Wir stellen die zentrale Frage: „Was brauchst du, um die Entscheidung mit zu tragen?“ Wenn alle Weisheit der Minderheit aufgelesen ist, bauen wir diese Weisheit in die Entscheidung ein und wir kommen zu einer neuen Abstimmung. Entwickelt sich der Prozess erfolgreich, wird sich die Energie im Raum ändern und eine gemeinsam getragene Lösung wird sichtbar. Und zwar geht es nicht darum, die Meinung der Minderheit zu übernehmen, sondern was das NEIN aus ihrer Sicht braucht , um eine Lösung gemeinsam mitzutragen. Das ist das Tor zur Weisheit. Es kommt durchaus vor, dass sich mit dem bisher vorgestellten Ansatz alleine keine von allen getragene Lösung finden lässt. Verantwortlich dafür können tiefe, unbewusste Konflikte in der Gruppe sein. Denn sehr häufig gibt es Spannungen zwischen Menschen, die unter der Bewusstseinsschwelle, also unter der sogenannten Wasserlinie liegen.. Sie sind dann intellektuell unbewusst, aber emotional doch gut spürbar. Da wir die mit den Konflikten verbundenen Gefühle oft nicht aushalten können und sie eher als störend und entfremdend empfinden, trachten wir danach, die Spannungen zu ignorieren und unter der Wasserlinie zu halten. Wenn Spannungen oder Uneinigkeit drohen, sichtbar zu werden, werden sie möglichst schnell wieder unter den Teppich gekehrt. Dabei beachten wir nicht, dass Spannungen, wenn sie ignoriert werden und keinen angemessenen Platz bekommen, immer mehr an Kraft gewinnen, bis der Teppich keine sichere Decke mehr dafür ist. Sie werden früher oder später gestärkt hervorbrechen und schlimmstenfalls nur noch destruktiv wirken. Es hilft, sich zu vergewissern, dass Spannungen und Konflikte bei Lösungs- und Gestaltungsprozessen nicht nur unvermeidbar sind, sondern dass sie eine Kraftquelle für gemeinsam getragen Lösungen sein können. Der „Streit“ ist ein Herzstück von Deep Democracy, die Königsdisziplin. In meinen Workshops erlebe ich immer wieder, dass die Menschen eine große Sehnsucht haben, streiten zu ›können‹. Wenn ich frage was die Teilnehmer*innen als Nächstes tun möchten, und verschiedene Methoden zur Auswahl stelle, will fast immer die Mehrheit den „Streit“. Gleichzeitig haben viele eine tiefe Scheu oder gar Angst davor, in den Streit zu gehen. Sie befürchten, dass zu große Verletzungen entstehen werden, die zu Zerrüttung, Trennung oder Zerwürfnis führen können. Es ist wichtig, behutsam und mit klarem Blick für die notwendige psychologische Sicherheit vorzugehen. Ein „Streit“ muss von allen gewollt und die notwendigen Grenzen müssen gemeinsam vereinbart werden. Die Moderation muss in der Lage sein, diese dann auch zu gewährleisten. Auch der Streit hat wiederum vier Schritte: Sicherheitsregeln vereinbaren (1); Sag alles (2); die Samenkörner der Wahrheit aufspüren (3). Im vierten Schritt gelingt es dann in der Regel, aufgrund der geteilten „Samenkörner der Wahrheit“, eine gemeinsame Entscheidung zu fällen, die von allen mitgetragen werden kann (4). Spannungen und Widerstände haben sich verwandelt und werden als Lebendigkeit und Empathie in der Gruppe sicht- und spürbar. Durch Deep Democracy lernen wir, mit Konflikten konstruktiv umzugehen Das beinhaltet nicht nur die Beherrschung der notwendigen Methoden, sondern auch regelmäßige Praxis für die Schulung der zugrundeliegenden, achtsamen Haltung. Diese ist eine nicht urteilende, Haltung der Präsenz, Mitgefühl, Neutralität, Offenheit, Akzeptanz und Neugierde für andere Menschen. Die Fähigkeit, mit allen Sinnen im gegenwärtigen Moment anwesend zu sein, ist eine wichtige Voraussetzung dafür und schlägt die Brücke zur „Achtsamkeit“. Viele meiner Kurs Teilnehmer:innen empfinden die oben beschriebene Vorgehensweise daher auch als angewandte Achtsamkeit. Es wird erlebt, wie die Haltung von Deep Democracy, den sieben Haltungen von Jon Kabat-Zinn entspricht. Dies ist insbesondere der mitfühlende, nicht wertende Anfängergeist beim Einholen aller Sichtweisen, ohne unsere eigenen Meinungen und Empfindungen in den Vordergrund zu stellen. Dadurch schaffen wir eine Atmosphäre, die es den Menschen ermöglicht, aus dem Herzen zu sprechen. Geduld, Vertrauen in die Weisheit der Gruppe und die Bereitschaft, allen Sichtweisen einen gleichwertigen Platz zu geben (Akzeptanz), ermöglichen dann die Transformation der Spannungen und Widerstände in kraftvolle Lösungen. Christiane Leiste ist die erste und bisher einzige Lewis Deep Democracy Trainerin und Lewis DD- Konflikt Moderatorin in Deutschland. In den letzten Jahren wurde eine Gruppe von Studierenden als „Accredited Deep Democracy Facilitators“ ausgebildet, die nun aktiv diese Methode in diversen Hochschulformaten anwenden. Im SoSe19 hatten wir die Freude Myrna Lewis als Gastreferentin an unserer Hochschule zu begrüßen. Neben der hochschulweiten Einführungsworkshop zu Deep Democracy wirkte Sie beim ersten Deep Democracy Level 2 Kurs für Studierende mit und konnte somit wertvolle Erfahrungen mit den Studierenden teilen. Deep Democracy Kurse und Team und Konflikt-Beratung auf Anfrage. Weitere Information zu aktuellen Angeboten unter Veranstaltungen Christiane Leiste gibt im folgendem Video Antworten auf die oben gestellten Fragen. Klickt gerne auf den Link: https://www.youtube.com/watch?v=7ahTaKs1a3c Rassismus AG Im Oktober 2020 wurde die Anti-Rassismus AG von Christiane Leiste (Programmleiterin Mindful Leadership) und Abigail M. Joseph-Magwood (Lehrkraft für besondere Aufgaben der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) mit dem Ziel gegründet, den Diskurs über Rassismus an der Hochschule zu eröffnen, eine buntere Hochschule zu fördern und die Mitarbeitenden, Lehrenden und Studierenden für das Thema zu sensibilisieren. Seitdem sind immer mehr Hochschulmitglieder dazugestoßen und tauschen sich einmal im Monat über viele verschiedene Themen rund um Rassismus aus. Bei Interesse schicken Sie uns gerne eine Mail an stopracism@hs-osnabrueck.de , dann erhalten Sie den entsprechenden Zoom Link. Alle Hochschulmitglieder sind herzlich willkommen. Gemeinsam können wir den institutionalisierten Rassismus erkennen und eindämmen, Farbe bekennen und eine Anlaufstelle für rassistische Übergriffe an der Hochschule sein. Kooperationspartner*innen University of Applied Sciences Frankfurt Thüringer Modellprojekt: Achtsame Hochschulen im der digitalen Gesellschaft Das Münchner Modell Eurasia Learning Center for Happiness and Wellbeing https://www.hu.edu.eg Forschungsprojekt Das Forschungsprojekt Mindful Leadership ist eine Kooperation zwischen der Hochschule Osnabrück, der Science to Business GmbH sowie der Pronova BKK als finanzielle Förderin. Der Kern ist die (Weiter-)Entwicklung, Lehre und Evaluation des Moduls „Mindful Leadership: (Selbst-)Führung in Studium, Alltag und Beruf“ für Studierende. Das Modul umfasst Wissen und Methoden aus den Bereichen Achtsamkeit, Meditation und Positive Psychologie und soll die Teilnehmenden u.a. in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und ihre mentale Gesundheit stärken. Langfristig sollen so auch (gesundheitspräventive) Angebote für weitere Zielgruppen entstehen. vergangene Veranstaltungen 2023-2025 Module "Mindful Leadership: (Self-)Leadership in studies, everyday life and profession" Dates: 03rd March – 9th June 2025, Mondays 12pm – 3:30pm One Extra day Mindful Nature-Experience (7th April or 19th May) Final presentation on the last date (date has not been finalised yet) Room: SL 0220 Teaching content In a society of constant change due to digitalisation and globalisation, the demands and challenges on individuals are increasing rapidly. Students and employees are strongly affected by this. Scientific research shows that mindfulness interventions have a significant influence on health-promoting characteristics such as resilience. The module Mindful Leadership combines classical mindfulness exercises with elements of Theory-U and Deep Democracy and trains mindful coping with leadership- and self-leadership-related tasks and demands encountered in student´s and everyday life or profession. Scientifically based knowledge and strategies are conveyed and supported by experiential learning. The following contents are taught in the module and trained through exercises: v Mindfulness: Scientific background and current state of research v Mindfulness of the Body v Mindfulness of Breath v Mindfulness of Emotions v Mindfulness of Thoughts v Traditional Mindfulness Meditation v Self-clarity and self-knowledge (values, goals, resources) v Compassion and Self-Compassion v Lewis Deep Democracy v Communication and Conflict-Resolution v Decision-making, Intuition and Creativity v Concentration v Habit Change and Procrastination v Interpersonal Mindfulness v Dealing with difficult emotions v Cultivating positive emotions Prerequisite for participation in the module: v The students must attend regularly. v They are willing to establish a daily meditation practice. v They have weekly assignments. v They will share with their peer-partner once a week. v They will write into their learning journal every week, reflecting on their practice. v Do a final project with their peer-partner which they present in the last session. Learning outcomes/ competence goals Knowledge enhancement Students learn about the essential components of mindfulness and leadership and their scientific approaches. They have a comprehensive knowledge of practices and methods of mindful self-leadership and interaction with others. Students learn and practice exercises of traditional mindfulness practice as well as exercises directly related to leadership requirements. Students deepen skills of self-leadership as well as leadership in relation to others. Skills - instrumental competence Students learn how to apply Mindful Leadership in the context of their studies and everyday life. Skills - communicative competence Students learn and practice mindful communication with themselves, with each other and within groups. Skills - systematic competence Students are able to apply, evaluate and assess methods and principles of Mindful Leadership in different contexts. Teaching/ learning methods Lecture, daily meditation practice, self-study, dyad work, group work, exercises Lehr-/ Lernkonzept: Lecturer bound workload: 60 hrs Lectures Lecturer independent workload: 90 hrs Preparation & follow-up, group work, dyadic exchange, daily mindfulness practice Examination performance: v Journal (for Bachelor- and Master- Students) v Regular assignments (for Bachelor- and Master- Students) v Presentation (for Bachelor and Master-Students) v Project Report (for Master-Students) v Hausarbeit (for Master-Students) v Portfolio Examination (for Master-Students) Ungraded examination performance: regular attendance Credit points: 5 Duration: 1 semester Language: English Module Promotor and teacher: Christiane Leiste (Lecturer und Program Director Mindful Leadership) Program Director for Mindful Leadership University of Applied Sciences Osnabrueck Albrechtstr. 30, D-49076 Osnabrück Phone: +49. 541 969-2136 mobil: +49. 175 4679477 mail: c.leiste@hs-osnabrueck.de , web: www.hs-osnabrueck.de/de/mindful-leadership/ Literature: Blickhan, D. (2018). Positive Psychologie. Paderborn: Junferman Germer, C. K. (2009). The mindful path to self-compassion: Freeing yourself from destructive thoughts and emotions. Guilford Publications. Gigerenzer, G., & Rossbach, J. (2008). Good feelings: The intelligence of the unconscious. Penguin Books. Goleman, D. (2014). Focus: The Hidden Driver of Excellence. Harper Collins USA. Goleman, D., & Davidson, R. J. (2018). Altered traits: Science reveals how meditation changes your mind, brain, and body Kabat- Zinn, J., & Hanh, T. N. (2013). Full Catastrophe Living. Bantam. Kornfield, J. (2009). The Wise Heart: A Guide to the Universal Teachings of Buddhist Psychology. Lewis, M., & Woodhull, J. (2018). Inside The NO: Five Steps to Decisions That Last. Deep Democracy. Neff, K., & Germer, C. (2018) The Mindful Self-Compassion Workbook: A Proven Way to Accept Yourself, Build Inner Strength, and Thrive. Guilford Publications. Reb, J., & Atkins, P. W. B. (2017). Mindfulness in Organizations: Foundations, Research, and Applications (Reprint Edition). Cambridge University Press. Salzberg, S. (2002). Lovingkindness: The revolutionary art of happiness. Shambhala. Boston Vohs, K. D., & Baumeister, R. F. (2011). Handbook of Self-Regulation, Second Edition: Research, Theory, and Applications. Guilford Press. Wood, W. (2019). Good Habits, Bad Habits: The Science of Making Positive Changes That Stick (Main Market edition). London: Macmillan. MBSR-Kurse für Studierende im Sommersemester 2024 – Online und Präsenz MBSR-Kurse für Studierende im Sommersemester 2024 – Online und Präsenz Liebe Studierende, Gestresst durch Prüfungen, Schnelllebigkeit oder wachsenden Leistungsdruck? Die Hochschule bietet im Sommersemester 2024 gleich zwei achtwöchige MBSR-Kurse ( M indfulness- B ased S tress R eduction) für Studierende an. Einen Online-Kurs via Zoom und einen Präsenzkurs in unserem Raum der Stille. MBSR hat sich als grundlegendes und wissenschaftlich am besten erforschtes Achtsamkeitstraining etabliert. Als Trainingsprogramm verbindet es meditative Übungen in Ruhe und Bewegung mit Ansätzen aus der modernen Psychologie und Stressforschung. Nachgewiesene Effekte sind u.a. besserer Schlaf, höhere Konzentrationsfähigkeit und größere Gelassenheit. Insgesamt erhöht sich die Lebensqualität. Die Anmeldung zum Kurs und Abstimmung der Termine für die obligatorischen Vorgespräche erfolgt am Ende des Informationsabends und setzt die Teilnahme an möglichst allen Kursterminen voraus. Bitte prüfen Sie daher die Kurstermine. Sollte es mehr Interessent*innen als Plätze geben, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung zum Informationsabend. Für den Online-Kurs stehen 20 Plätze zur Verfügung. Für den Präsenzkurs liegt die Teilnehmergrenze bei 15 Studierenden. Die Kurstermine und weitere ausführliche Informationen finden Sie auf der Website der Hochschule unter Achtsamkeitstrainings bei den Veranstaltungen. Bei Interesse am Informationsabend schicken Sie bitte Ihre verbindliche Anmeldung mit Angabe der Kursart bis zum 11.03.2024 per Mail an damaris.hahne@hs-osnabrueck.de . Sie erhalten dann den zugehörigen Zoom-Link. Wichtiger Hinweis : Für Studierende der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik wird die Kursteilnahme als Teilnahme an der Projektwoche anerkannt, sofern der Kurs auf der Projektmesse präsentiert wird. Wir freuen uns auf dich! Dein Team Mindful Leadership Stressbewältigung durch Achtsamkeit MBSR hat sich als grundlegendes und wissenschaftlich am besten erforschtes Achtsamkeitstraining etabliert. Als Trainingsprogramm verbindet es meditative Übungen in Ruhe und Bewegung mit Ansätzen aus der modernen Psychologie und Stressforschung. So wirkt MBSR (M indfulness B ased S tress R eduction ) Die Wirksamkeit für eine ganze Reihe von körperlichen und psychischen Faktoren ist sehr gut untersucht. Meist sinken der Blutdruck und die Erregung des vegetativen Nervensystems. Körper und Geist beruhigen sich. Gleichzeitig nimmt man Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen besser wahr. Die Übenden können wieder Einfluss nehmen auf den eigenen Zustand. Zahlreiche Studien belegen die gesundheitsfördernde, stressreduzierende und die Lebensqualität steigernde Wirkung von MBSR. Kernelemente des 8-Wochen-Kurses sind: Achtsame Wahrnehmung des Körpers in Ruhe (Bodyscan) Achtsame Wahrnehmung des Körpers in Bewegung (Yoga) Meditation im Sitzen Meditation im Gehen Kurzvorträge und Erfahrungsaustausch zu Stress, Umgang mit Gefühlen, Umgang mit dem Körper, Achtsame Kommunikation u. a. Anleitung zur Integration von Achtsamkeitsmomenten in den Alltag (nach MBSR Verband (Hrsg): www.mbsr-verband.de ) Voraussetzungen Bereitschaft für tägliche Übungen zu Hause für 30 - 60 Minuten, um von dem Kurs angemessen zu profitieren. Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit Termine Online-Kurs (Helmus und Hiltmann) Teilnehmer*innen: 20 Acht Termine Dienstags: 02.04./ 09.04/ 16.04./ 23.04./ 07.05./ 14.05./ 21.05./ 28.05. 17:15 – 19:45 Uhr Ort: Online-Zoom Tag der Achtsamkeit Samstag, 18.05.2024 10:00 – 17:00 Uhr Ort: Online-Zoom, zusammen mit Präsenz-Kurs-TeilnehmerInnen Sonstiges: Tägliche Hausaufgaben Arbeitsheft und Tonaufnahmen unter Dateien im OSCA Kosten: kostenfrei Trainer*innen: Prof. Dr.-Ing. Frank Peter Helmus MBSR Lehrer Sandra Hiltmann MBSR-Lehrerin, Kursleiterin für Waldbaden – Achtsamkeit im Wald Eine Anmeldung ist aktuell nicht möglich, da der Kurs vorerst nicht angeboten wird! Sandra HiltmannMBSR-LehrerinKursleiterin für Waldbaden – Achtsamkeit im Wald Prof. Dr.-Ing. Frank Helmus, MBSR Lehrer, MCP-Lehrer New programme: Personal Development Journey - BA International Management Why a Personal Development Journey? Creating the future - with awareness & relationship skills We currently live in uncertain times that pose a multitude of challenges, ranging from personal ones all the way to societal ones, and we need new answers to compelling questions: How do we come into good contact with ourselves? How do we use the crises as an opportunity for social change? What does this mean for entrepreneurial and intrapreneurial activities, what skills do we need to train to make us fit for an uncertain future? The answers to these questions are above all: diverse. And this diversity promotes tensions. What if these crises and the conflicts that accompany them no longer hinder necessary developments, but instead become their driving force? What if people grew personally and entire organisations became a place for social learning? The challenges of our time require a new awareness and a new collective leadership capacity in order to address them more consciously, strategically and sustainably. For this we need social / emotional skills like mindfulness and compassion, deep listening, conflict solving, dealing with one‘s own emotions and building trust. The Personal Development Journey is an offer for students of the following study programmes: International Management (IM), International Business and Management (IBM) Business and Management (BM). The Personal Development Journey runs over three semesters with two full-day sessions face-to-face (Friday / Saturday) and a follow-up of six one-hour online sessions per semester. After successful participation, the Personal Development Journey will be recognised as one international block seminar. In addition, you will get a certificate for your portfolio. After successful participation in modules 1–3, the three advanced modules of the Personal Development Journey can be attended in the following semesters. Module 1 / Semester 1: Connecting: Getting to know the programme & each other, mutual expectations, peer groups. Foundations of Mindfulness: Scientific background of mindfulness, mindfulness of body & breath, the nine attitudes, attention, focus & distraction. Module 2 / Semester 2: CoResolve: Decision Making / Working with tension in groups, looking at conscious / unconscious in groups, psychological safety, recognising & handling resistance in teams, lean in / lean out, the four steps of decision making, group dynamics, debate, argument, conflict. Module 3 / Semester 3: Mindfulness of emotions: emotions, happiness & positive emotions, gratitude, difficult emotions & RAIN. Compassion & Self-compassion: neuroscience of compassion, effects & impact of compassion & self-compassion, scientific research on self-compassion, compassion & self-compassion practice. Module 4 / Semester 4: Mindfulness of thoughts: Thoughts, rumination & worry Diversity & racism: Dimensions of diversity, respecting, acknowledging, accepting and Integration the dimensions into one’s mindset, inwit, outwit & surroundings, self-reflexivity, ‘othering’, involvement & ‘undoing‘ inequality / inequity, critical whiteness, building resilience, self-care and empowering those affected by racism Module 5 / Semester 5: Self care / stress / procrastination: What to do in times of stress, anxiety and worry? Mindfulness in daily life: building habits, avoiding procrastination. Empowerment: Find your (character-) strengths and work with them, values & meaning, find your own vision. Module 6 / Semester 6: Mindful Leadership: What makes a mindful, healthy & positive leader? Examples of holistic concepts of society: Gross National Happiness (Bhutan) / Economy of Love (Sekem-Egypt). Contact and further information Anne-Christin Stockmeyer Christiane Leiste Registration: eCampus > My Courses > Registration for modules and courses > Information Sessions / Seminars / Other Information > Title of the seminar: 22I1523-IM1 Personal Development Journey – IM1 Participants: Maximum 40 students Room: SL 0220 Lecturer Christiane Leiste Program Director Mindful Leadership, lecturer at the University of Applied Sciences Osnabrueck, the Heliopolis University Kairo, consultant, trainer and coach Internationale Blockwoche: Exkursion nach Sekem in Ägypten Im Sommersemester 2023 reisen wir zum zweiten mal nach Sekem in Ägypten. Sekem ist eine Organisation, die seit 1977 pionierhaft in der Wüste in Ägypten ökologische Landwirtschaft betreibt. . Ihr Anliegen ist es, die Wüste zu begrünen und der zunehmenden Verwüstung Einhalt zu gebieten, ja sie sogar rückgängig zu machen, was bereits in beeindruckender Weise gelungen ist. Es haben sich dort auch einige faire Unternehmen gegründet, die mit Sekem zusammenarbeiten und deren Produkte vermarkten. Ausserdem haben sie eine Schule gegründet und die Heliopolis University. Die Heliopolis Universität Kairo hat ihren Schwerpunkt auf Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit. Sie arbeitet mit Sekem zusammen, Heliopolis hat den Ansatz „Economy of Love“ entwickelt, eine konsequent gemeinwohlorientierte Wirtschaftsweise, in dem neue Modelle unternehmerischen Handelns mit positiven sozialen Auswirkungen kombiniert werden. Hier findet Ihr mehr Infos zu Sekem: https://www.sekem.com/de/index-de/ Wir werden im Sekem Guesthouse wohnen und Sekem, die fairen, nachhaltigen Unternehmen, „Economy of Love“ und die Universität kennenlernen. Ausserdem natürlich Ausflüge zur alten Kultur Ägyptens und nach Kairo in die City. Des Weiteren haben wir vor, in die weisse Wüste zu fahren und dort auf der 2. Sekem-Farm, Wahat zu sein und einiges mehr. Das Programm steht noch nicht ganz fest, aber wir arbeiten daran. Kosten : Es ist inzwischen zum Glück gelungen, Förderung von der Hochschule zu bekommen. Daher sind die Kosten nun nur noch um die 800 €. Darin eingeschlossen ist Flug, Übernachtung, Vollpension und Transferkosten in Ägypten (Die Kosten sind aber noch nicht fix, es können sowohl Abweichungen nach oben, als auch nach untern entstehen). Ihr bräuchtet also nur noch ein wenig Taschengeld für Extraausgaben wie Museum und Pyramiden (nur jeweils ca 5 €). TN -Anzahl : Es können zwischen 10 und 15 Studierende mitfahren. Datum : 3.-14. Mai.23 Zielgruppe : Alle Studierenden der Hochschule Osnabrück sind herzlich willkommen! Blockwoche : Die Reise wird Euch als internationale Blockwoche anerkannt. Falls Ihr ernsthaft Interesse habt, meldet Euch bitte schnellstmöglich bei mir unter: c.Leiste@hs-osnabrueck.de Herzliche Grüße, Christiane ​ Einladung zum Reisebericht unserer internationalen Blockwoche nach Ägypten Liebe Studierende und Interessierte der Hochschule, wir laden euch herzlich zum Reisebericht unserer internationalen Blockwoche nach Ägypten ein. Wie der Name schon verrät möchen wir euch von unserer spannenden Reise nach Ägypten berichten und euch an unseren Erlebnissen teilhaben lassen. Kommt vorbei und erfahrt mehr rund um die Themen nachhaltige Landwirtschaft, economy of love, Sekem und viele mehr. Datum: 11.07.23 Uhrzeit: 15:30-17:30 Uhr Ort: CaLo am Caprivi Campus Ihr seid alle herzlich willkommen, an diesem informativen Event teilzunehmen, anmelden braucht ihr euch dafür nicht. Wir freuen uns darauf, euch von unseren Erlebnissen zu berichten! Euer Team von Mindful Leadership Modul „Mindful Leadership: (Selbst-)Führung in Studium, Alltag und Beruf“ Modul „Mindful Leadership: (Selbst-)Führung in Studium, Alltag und Beruf“ Das Modul „Mindful Leadership“ kombiniert klassische Achtsamkeitslehre und -praxis mit Wissen und Übungen aus der (Positiven) Psychologie bzw. der Entscheidungsfindungs-/Konfliktlösungsmethode Deep Democracy. Ziel ist die achtsame Bewältigung von (selbst-)führungsbezogenen Anforderungen im Studium, Alltag oder Beruf zu trainieren. Dies kann langfristig auch die individuelle Persönlichkeitsentwicklung fördern. Weitere Infos zu Lehrinhalten , Teilnahmebedingungen und der Prüfungsleistung finden sich hier: https://www.hs-osnabrueck.de/mindful-leadership/#c11081282 Zielgruppe In diesem Modul sind grundsätzlich alle Studierenden (alle Semester, alle Fakultäten) der Hochschule Osnabrück willkommen. Anrechnung des Moduls Bei Abschluss des Moduls kann sowohl Bachelor- als auch Masterstudierenden vom Projekt Mindful Leadership ein unbenotetes Teilnahme-Zertifikat ausgestellt werden. Für Bachelorstudierende gilt: Es kann als (benotetes) Wahlpflichtfach oder als zwei (unbenotete) Blockwochen anerkannt werden, wenn die Studienordnung des Studiengangs beinhaltet, dass Wahlpflichtmodule aus dem Angebot aller Bachelorstudiengänge der Hochschule angerechnet werden können oder die Teilnahme an Blockwochen vorgesehen ist. Das englische Modul kann überdies als internationale Blockwoche angerechnet werden. Alternativ ist zu prüfen, ob es mindestens als Zusatzfach in der Leistungsübersicht angezeigt werden kann. Anerkennungsfragen sollten unbedingt vor Modulstart mit dem Studierendensekretariat geklärt. Für Masterstudierende gilt: Das Modul kann wahrscheinlich nur als (benotetes) Zusatzfach in der Leistungsübersicht angezeigt werden. Ob es (mit einer Extra-Prüfungsleistung) auch auf das Masterstudium angerechnet werden und damit auf dem Zeugnis stehen kann, sollten ebenfalls individuell mit dem Studierendensekretariat geprüft werden. Anmeldung zum regulären Modul am Westerberg & online: Fakultät Wiso: Bachelormodule WiSo > Vertiefungen/Specialisations > Teil 3 (aktuelles Angebot ab WS 17/18) > Wirtschaftspsychologie/Wahlpflichtmodule Alle anderen Fakultäten: > Zusatzmodule > Ausgewählte Bachelormodule Hochschule Osnabrück > > Bachelormodule von allgemeinem Interesse Sollte es technische Probleme bei der Anmeldung geben (z.B. Anmeldepfad wird nicht angezeigt), meldet Euch bitte bei der Lehrplanung der Fakultät Wiso, die die Anmeldungen zentral betreut: belegsystem-wiso@hs-osnabrueck.de Teilnahmebedingungen Voraussetzung zur Teilnahme an dem Modul: Regelmäßige Anwesenheit (min. 80%) Bereitschaft zu täglicher Meditationspraxis Aktive Teilnahme an den Übungen in und nach den Sitzungen (inkl. Peer-PartnerInnen-Austausch, Dankbarkeitsjournal) Reflektion der Praxiserfahrung in einem Lerntagebuch (Benotete) Prüfungsleistung Die Prüfungsleistung setzt sich zusammen aus der regelmäßigen Anwesenheit , der Abgabe des Lerntagebuchs sowie aus einem Referat, voraussichtlich in der letzten Sitzung. Erläuterungen dazu werden in der ersten Sitzung besprochen. Bitte überlegt euch bereits vor eurer Anmeldung, ob sowohl die Teilnahmebedingungen als auch die Termine für Euch passen. Termine & Orte der Kurse im SoSe 2023 (für alle Fakultäten: WiSo, IfM, AuL, IuI, MKT) 1) Standort Westerberg: Präsenz (in deutsch) - Lehrende Christiane Leiste (WIRD AKTUELL NICHT ANGEBOTEN) Beginn: 04.03.24 - Ende 10.06.24 Montags, wöchentlich Raum: SL 0220 (Raum der Achtsamkeit) Im Westerberg-Modul , das montags von Christiane Leiste gelehrt wird, liegt der Schwerpunkt neben Achtsamkeit auf der Konfliktlösungs- und Entscheidungsfindungs-Methode Lewis Deep Democracy. Bei diesem Ansatz, der in der Nachapartheitsphase in Süd Afrika entwickelt wurde, geht es darum, alle Stimmen und insbesondere auch die Minderheitenstimme hörbar zu machen und zu integrieren und mit Spannungen und Konflikten in Gruppen konstruktiv umzugehen. 4) Online (in englischer Sprache): Lehrende Christiane Leiste (WIRD AKTUELL NICHT ANGEBOTEN) In Kooperation mit der Heliopolis-Universität Kairo Dienstags, wöchentlich: Uhrzeit 7:30 Uhr bis 11:00 Uhr Zusatztermin: 17. 10. 18-21 Uhr. Das Online-Modul wird in Kooperation mit der Heliopolis-Universität Kairo in englischer Sprache durchgeführt. Es nehmen Studierende der HS Osnabrück und Studierende der Heliopolis Universität teil. Der interkulturelle Austausch ist ein wesentliches Element des Online Moduls. Die Heliopolis Universität Kairo hat ihren Schwerpunkt auf Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit. Sie arbeitet mit Sekem zusammen, eine Organisation, die seit 1977 pionierhaft in Ägypten ökologische Landwirtschaft betreibt. Heliopolis hat den Ansatz „Economy of Love“ entwickelt, eine konsequent gemeinwohlorientierte Wirtschaftsweise, in dem neue Modelle unternehmerischen Handelns mit positiven sozialen Auswirkungen kombiniert werden. Wer Interesse an solchen neuen Ansätzen hat, ist im Online Modul gut aufgehoben. Eine Reise zur Heliopolis Universität und Sekem ist für Mai 2023 in der Blockwoche geplant. Die Reise ist kein Bestandteil des Moduls aber eine interessante und spannende Ergänzung. Hierfür ist bei Teilnahmewunsch eine gesonderte Anmeldung zu Beginn des Sommersemesters 2023 erforderlich. Campus Lingen: Präsenz (in deutsch) – Lehrender Benjamin Häring Die Veranstaltung findet in verkürzter Form im Rahmen der Burgtheater-Seminare des Instituts für Theaterpädagogik statt. Eine Anmeldung muss daher dort vorgenommen werden. Montags, wöchentlich: Starttermin wird noch bekannt gegeben. Uhrzeit: 18.00-20.30. Informationen, Termine und Anmeldungen unter: Seminare | Hochschule Osnabrück (hs-osnabrueck.de) AUFBAUKURS Mindful Leadership – Lehrende Christiane Leiste (WIRD AKTUELL NICHT ANGEBOTEN) Wintersemester 2023/24 Montags, wöchentlich: Oktober 2023 – Januar 2024 Uhrzeit: 17:00 - 19:30 Uhr +1 Zusatztermin: 17.10.23 - 18-21 Uhr. Standort Westerberg: Raum: SL 0220 (Raum der Achtsamkeit) Zielgruppe: Ehemalige Teilnehmer*innen des Mindful Leadership Moduls, die die Themen vertiefen möchten. Gruppengröße: 10 -20 Teilnehmende Inhalte u.a.: Vertiefung der eigenen Achtsamkeitspraxis Vertiefung Achtsamkeit im Alltag Interpersonelle Achtsamkeit, Gesellschaftliche Modelle, wie z.b. Gross National Happiness in Bhutan und Economy of Love in Ägypten, Theorie-U Anerkennung Für dieses Modul gibt es keine Credit Points, aber ein Zertifikat. Anmeldung für den Aufbaukurs direkt über mindful-leadership@hs-osnabrueck.de Für das Projektteam Christiane Leiste (Programmleiterin Mindful Leadership und Lehrende des Moduls) Bei Fragen meldet euch gerne per Mail zurück an: mindful-leadership@hs-osnabrueck.de ________________________________________________________________________________ Weitere Informationen Lehrinhalte In einer Gesellschaft des stetigen Wandels durch Digitalisierung und Globalisierung steigen die Anforderungen und Herausforderungen an einzelne Individuen zunehmend stärker und schneller. Davon sind nicht zuletzt Studierende und Arbeitnehmer*innen stark betroffen. Wissenschaftliche Forschung zeigt, dass Achtsamkeitsinterventionen einen signifikanten Einfluss auf gesundheitsförderliche Eigenschaften wie beispielsweise Wohlbefinden und Resilienz haben. Das Modul Mindful Leadership kombiniert klassische Achtsamkeitsübungen überdies mit psychologischen Elementen und trainiert damit die achtsame Bewältigung von (selbst-)führungsbezogenen Aufgaben und Anforderungen, die einem im Studium, Alltag oder Beruf begegnen. Dabei werden wissenschaftlich fundiertes Wissen und Strategien vermittelt und durch erfahrungsbasiertes Lernen gestützt. Dazu werden unter anderem folgende Inhalte im Modul vermittelt und durch Übungen trainiert: v Achtsamkeit: Wissenschaftlicher Hintergrund und aktueller Forschungsstand v Traditionelle Achtsamkeitstechniken v Achtsamkeit bezogen auf Körper und Atem, Gedanken und Gefühle v Mitgefühl und Selbstmitgefühl v Selbstklarheit und Selbst(er)kenntnis (Werte, Stärken) v Gewohnheitsänderung und Prokrastination v Umgang mit Stress, Leistungsdruck und schwierigen Emotionen v Kultivierung positiver Emotionen und Stärkung von Wohlbefinden v Interpersonale Achtsamkeit und Kommunikation v Lewis Deep Democracy und Konfliktlösung v Mindful Leadership und Gross National Happiness (GNH) (…) Leistungspunkte bei Anrechnung : 5 Dauer : 1 Semester Angebotsfrequenz : SoSe und WiSe Lehrsprache : Deutsch/Englisch Das Modul kooperiert mit dem Forschungsprojekt „Mindful Leadership“ (gefördert durch die pronova BKK), das Evaluationen zum Modul durchführt sowie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bereitstellt. MCP - Mindfulness Compassionate Parenting Liebe Studierende Eltern, Gestresst durch Prüfungen, Schnell-lebigkeit oder wachsenden Leistungs-druck? Und dann auch noch die Familie? Die Hochschule Osnabrück bietet im Wintersemester 2022/23 diesen 10-wöchigen MCP-Kurs ( M indfull- C ompassionate- P arenting) für studierende Eltern als kostenlosen Online-Kurs an. Einfache Achtsamkeits- und Selbstmitgefühlsübungen helfen die Herausforderungen von Familienalltag und Studium besser zu bewältigen. Die Kursteilnahme lässt Gelassenheit wachsen und bringt mehr Selbstvertrauen in das Elternherz. Das Kultivieren des Positiven unterstützt Eltern-Kind- Bindung und erhöht die Lebensqualität. Die Kursleiterin ist ausgebildete MCP- und MBSR-Lehrerin mit 3 Kindern. Neugierig geworden? Am 14.09.2022 findet um 20:00 Uhr online per Zoom ein Informationsabend statt. Die Teilnahme am Informationsabend ist Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs. Die Anmeldung zum Kurs und Abstimmung der Termine für die obligatorischen Vorgespräche erfolgt am Ende des Informationsabends und setzt die Teilnahme an möglichst allen Kursterminen voraus. Bitte prüfen Sie daher die Kurstermine. Sollte es mehr Interessenten als Plätze geben, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung zum Informationsabend. Für diesen Online-Kurs stehen 15 Plätze zur Verfügung. Die Kurstermine und weitere ausführliche Informationen finden Sie auf der Webseite des Gleichstellungsbüros und Website der Hochschule unter Achtsamkeitstrainings bei den Veranstaltungen. Bei Interesse am Informationsabend schicken Sie bitte Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 04.09.2022 per Mail an anni.roth@hs-osnabrueck.de . Sie erhalten dann den zugehörigen Zoom-Link. Wichtiger Hinweis : Für Studierende der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik wird die Kursteilnahme als Teilnahme an der Projektwoche anerkannt. Wir freuen uns auf dich! Dein Team Mindful Leadership und Dein Gleichstellungsbüro ______________________________________________________________________________________________________________ Mindful Compassionate Parenting Mindful Compassionate Parenting ist ein zertifiziertes Achtsamkeit- und Selbstmitgefühlstraining speziell für Eltern mit dem Ziel, Stress im Familienalltag besser zu bewältigen und achtsamer für sich selbst zu sorgen. Jörg Mangold , Kinder- und Jugendpsychiater, Familientherapeut, Achtsamkeitslehrer und 4-facher Vater hat 2017 die Elemente verschiedener bewährter Kursformate der evidenzbasierten Achtsamkeit (z.B. MBSR, MSC, MBCT, MBCL, PNT, MP) adaptiert und erweitert. Es entstand Mindfulness Compassionate Parenting (MCP®), ein Kursformat, das Eltern dabei unterstützt, sich selbst und ihren Kindern in den Herausforderungen des Familienalltags liebevoll und mitfühlend zu begegnen. Das Kursprogramm wurde 2019 von der Zentralen Prüfstelle Prävention der deutschen Krankenkassen als Stress-Präventionskurs zertifiziert. ZIELE​ Stresssituationen besser zu bewältigen und damit die allgemeine Stressbelastung zu reduzieren Vereinbarkeit von Studium und Familie zu verbessern Die Achtsamkeit in der Eltern-Kind-Beziehung zu erhöhen Sich selbst und den Kindern mit mehr Akzeptanz und Mitgefühl zu begegnen Probleme auf der Verhaltens- und emotionalen Ebene von Eltern und Kindern zu reduzieren Lebensfreude und Herzensangelegenheiten zu kultivieren Kernelemente des 10-Wochen-Kurses sind: Präsenz und Bindung im Familienleben Achtsame Wahrnehmung des Körpers in Ruhe (Body-Scan) Achtsame Wahrnehmung des Körpers in Bewegung (Yoga) Meditation im Sitzen Meditation im Gehen Kurzvorträge und Erfahrungsaustausch zu Stress, typischen Familiensituationen, Umgang mit Gefühlen, Umgang mit dem Körper, Achtsame Kommunikation u. a. Anleitung zur Integration von Achtsamkeitsmomenten in den Alltag (nach Jörg Mangold: www. mindfulcompassionateparenting.org ) Voraussetzungen Bereitschaft für tägliche Übungen zu Hause (so viel wie möglich), um von dem Kurs angemessen zu profitieren. Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit, soweit es die Kinder erlauben Vorab-Termine: Informationsabend Freitag, 14.09.2022 20:00 – ca. 21:00 Uhr Ort: Online-Zoom Bei Interesse bitte Mail an Anni Roth: anni.roth@hs-osnabrueck.de Sie sendet Dir anschließend den Zoom-Link zu. Vorgespräch obligatorisch (Termine nach Vereinbarung) SB0023 oder Online-Zoom Termine Online-Kurs (Hiltmann) Teilnehmer*innen: 15 Acht Termine Mittwochs, 05.10./ 12.10./ 19.10./ 02.11./ 09.11./ 16.11./ 23.11./ 30.11./ 07.12./ 14.12. 20:00 – 21:30 Uhr Ort: Online-Zoom Sonstiges: Tägliche Hausaufgaben Arbeitsheft und Tonaufnahmen unter Dateien im OSCA Kosten: kostenfrei Trainer*innen: Sandra Hiltmann, MBSR-Lehrerin, Kursleiterin für Waldbaden – Achtsamkeit im Wald, MCP-Lehrerin Anmeldung per Mail an Anni Roth: anni.roth@hs-osnabrueck.de. Bitte teile uns in deiner Anmeldung mit, wenn Du bereits an einem mehrwöchigen Achtsamkeitskurs des Mindful Leaderships teilgenommen hast. Parasympathisches Nervensystem aktivieren und Kraft tanken Parasympathisches Nervensystem aktivieren und Kraft tanken – in 15 bis 20 Minuten (Online-Veranstaltung, mittwochs ab 13 Uhr) Eine kleine Pause einlegen und dabei das Nervensystem beruhigen und Stress abbauen – das geht in wenigen Minuten. Wie? Das können die Angehörigen der Hochschule Osnabrück (Lehrende und Mitarbeitende) jeweils mittwochs mittags (ab 13 Uhr) am eigenen Leib erfahren. Prof. Dr. Sabine Kirchhoff leitet im WS 21 / 22 (Beginn: 13. Oktober ) online per Zoom https://hs-osnabrueck.zoom.us/j/3908177820 eine Praxis an, mit der Vagusnerv und parasympathisches Nervensystem aktiviert werden. Die Übungen können im Sitzen durchgeführt werden. Übrigens: Die Übungen sind auch geeignet, um Spannungen im Kiefer abzubauen. Zertifikatskurs "Gross National Happiness" (GNH) Weiterbildung zur Entwicklung und Führung GNH-basierter Veränderungsprozesse, mit Dr. Ha Vinh Tho Die Gestaltungskraft des Glücks Das bekannte Wirtschaftssystem stößt an seine Grenzen, sowohl ökologisch und gesamtgesellschaftlich als auch im Blick auf die individuell eingebundenen Menschen, die immer stärker die Sinnfrage stellen. Wie können wir die Bedingungen schaffen, unter denen Menschen ihre eigentlichen Potenziale voll entfalten können? In denen Glück und Wohlergehen die richtungweisenden Größen sind, die ein nachhaltiges, sinnerfülltes Wirtschaften abbilden? Zertifikatskurs: Mit dem Konzept Gross National Happiness (GNH) Führungsprozesse verändern Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Christiane Leiste c.Leiste@hs-osnabrueck.de EHRENGAST: DR. HA VINH THO , EHEMALIGER LEITER DES GROSS NATIONAL HAPPINESS CENTRE IN BHUTAN Lassen Sie sich von Dr. Ha Vinh Tho inspirieren und erfahren Sie mehr über die Rahmenbedingungen und Inhalte unseres Zertifikatskurses.Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ersten Durchgang werden von ihren Erfahrungen während der Ausbildung und vor allem auch von den daraus erfolgten Veränderungen in ihrem (Berufs-)Leben berichten. Nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen. Weitere Informationen finden Sie hier: www.gnh-Osnabrueck.de Rückblick 2022 21. Juni 2022: Deep-Dive Diskussionsrunden Ukraine Krieg - ausgefallen Aufgrund mangelnder Anmeldungen wurde die Veranstatlung abgesagt DEEP-DIVE DISKUSSIONSRUNDE am 21.06.: URKAINE KRIEG - FÄLLT AUS Der Ukraine-Krieg ist eine vielschichtige humanitäre Katastrophe, die in aller Welt spürbare Auswirkungen hat. Lösungen, um diesen Grenzkonflikt zu lösen werden tagtäglich diskutiert. Auch wir, das Mindful Leadership Projekt, möchten mit Interessierten über dieses so wichtige Thema diskutieren und bereits eingefahrene kognitive Korridore verlassen. Mögliche Gesprächsschwerpunkte: Wege in die De-Eskalation des Ukraine-Krieges, Welche Verantwortung /Rolle hat Deutschland inne, Waffenlieferungen, Wehrpflicht in Deutschland, Rüstungsbudgetaufstockung in Deutschland Die Lewis Deep Democracy Methode dient als Gesprächsformat... Kannst du wirklich diskutieren oder dich nur durchsetzen? In der Deep-Dive Diskussionsrunde kannst du erleben, wie Diskussionen oder Streitgespräche in Gruppen lösungsorientiert geführt werden können. Es finden Diskussionsrunden zu zuvor ausgewählten Themen statt. Grundlage ist dafür die „Lewis Deep Democracy“ Methode, welche wegweisend in der Moderation und Konflikttransformation ist und in einer Vielzahl von unterschiedlichen Situationen angewendet werden kann. Weitere Informationen gibt es auf hier auf der Homepage. Alle sind herzlich eingeladen mitzumachen: Studierende, Mitarbeitende und Lehrende der Hochschule Es sind keine Vorkenntnisse zur Methode oder Inhalt des Diskussionsthema notwendig! FÄLLT AUS! WO : SL0220 (Raum der Achtsamkeit) Westerberg, Osnabrück WANN: Dienstag den 21.06.22 von 17-20Uhr Seid bitte 10-15min früher da. ANMELDUNG: mindful-leadership@hs-osnabrueck.de (Betreff: Anmeldung Deep-Dive) Wir freuen uns auch über Themenvorschläge von Dir! 20. Juni 2022: WORKSHOP mit Myrna Lewis - „From Contempt to Content – a Transformation Process” 20. Juni 2022, 14:00–17:00 Uhr Hochschule Osnabrück, Campus Westerberg, SL0008 Myrna Lewis ist Entwicklerin der Konfliktlösungsmethode „Lewis Deep Democracy“. Im Workshop werden wir aus- gewählte Konfliktlösungstools der Methode kennenlernen und selbst erleben. So lernen wir in einem gemeinsamen Prozess alle Stimmen, auch unsere eigenen, zu hören und zu integrieren. Eintritt frei für Hochschulmitglieder. Für Externe: 80 € Anmeldung über: https://eventhos.hs-osnabrueck.de/detail?sid=1083&cHash=cff9d3ad0a41f883018ac8fd4265f402 (Anmeldefrist: 15. Juni 2022) Oder eine Mail an ps@hs-osnabrueck.de 20. Juni 2022: VIDEOAUFZEICHNUNG - VORTRAG UND PODIUMSGESPRÄCH mit dem Konfliktforscher Friedrich Glasl und Myrna Lewis: Die (De-)Eskalation des Ukraine-Krieges Die Aufzeichnung ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=VCniN_tozKo 20. Juni 2022, 18:00 Uhr Hochschule Osnabrück, SL0008 Prof. Dr. Friedrich Glasl ist renommierter Konfliktforscher und bekannt für sein Modell der 9 Stufen der Konflikteskalation. Er wird in einem Vortrag etwas zum Hintergrund und den Eskalationsstufen im Ukraine-Krieg berichten. Myrna Lewis beleuchtet anschließend die Eskalation aus Sicht der Konfliktlösungsmethode Lewis Deep Democracy und zeigt Ideen auf, wie jede:r von uns etwas zur De-Eska- lation beitragen kann. Danach freuen sich beide auf eine anregende Frage- und Diskussionsrunde mit dem Publikum. Eintritt frei April, Mai 2022: Achtsames Naturerleben für alle Hochschulangehörige Die mehrteilige Veranstaltungsreihe „Achtsames Naturerleben“ ermöglicht dir, die Natur, deine Mitmenschen und dich selbst mit anderen Augen zu sehen. Während der Auszeit im Wald werden Achtsamkeitsübungen und Meditationen angeleitet sowie Spiele und Interventionen aus der wildnis- und erlebnispädagogischen Arbeit mit einfließen. Mit Leichtigkeit und Freude entfliehen wir so dem Alltagsstress und erleben die positive Wirkung der Natur auf unser Wohlbefinden. Am Freitag, 29. April sowie Freitag, 20. Mai können Studierende, Mitarbeitende und Lehrende in einer kleinen Gruppe gemeinsam mit einem Achtsamkeitstrainer eine Auszeit im Wald erleben. Dafür trifft sich die Gruppe an der Hochschule und fährt zu schönen Naturorten im Umkreis von Osnabrück. Du kannst an einem oder mehreren Terminen teilnehmen. Treffpunkt ist vor der Mensa am Westerberg. Personen die ein Auto haben und bereit wären zu fahren, teilen das bitte in der Anmeldung mit. Zeit: 10:00 bis 15:00 Uhr Anmeldung: mindful-leadership@hs-osnabrueck.de (Betreff: Anmeldung Naturerleben) gefördert aus dem Pool "gesellschaftliches Engagement" https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/ 08. April 2022: Tag der Achtsamkeit mit Boris Bornemann Liebe Freunde und Freundinnen der Achtsamkeit, am Freitag den 08. April fand der lang ersehnte Achtsamkeitstag der Hochschule Osnabrück statt, an dem Inhalte aus der Achtsamkeitslehre vertieft und intensiviert werden konnten. Zu unserer großen Freude, wurde dieser Tag von Boris Bornemann gestaltet und begleitet. Dr. Boris Bornemann ist Neurowissenschaftler, Achtsamkeitsexperte, Kopf und Stimme der Achtsamkeitsapp Balloon und Mitherausgeber des Achtsamkeitspodcasts „Verstehen, fühlen, glücklich sein“. Im Feld der Psychologischen und neurowissenschaftlichen Forschung widmet er sich speziell der Meditation und Achtsamkeit. Seit nun einigen Jahren führt er Achtsamkeitstrainings durch und hält Fachbeiträge an der Hochschule Osnabrück. Die Einladung richtetet sich insbesondere an Lehrende, Mitarbeitende und Studierende die bereits Vorerfahrung in Achtsamkeitstrainings der Hochschule oder in anderen Formaten gesammelt haben. Anmeldungen von Menschen ohne Vorerfahrung sind auch willkommen. Teilnehmerinnenzahl : 20 Ort: Waldhof-Haste Termin : Freitag den 08.04 von 09:00 bis 17:00 Uhr. Stimmen aus Meditationskursen von Boris Bornemann: "Dank seiner äußerst feinfühligen, undogmatischen und wissenschaftlich fundierten Anleitungsmethode in einem überaus vertrauensvollen Kursklima schafft es Boris Bornemann, die Kursteilnehmer jedweden Niveaus für seine integrale Meditationspraxis zu begeistern und ihnen anhaltende Freude am Meditieren zu vermitteln." - Nils Aguilar (Dokumentarfilmer) "Der Meditationskurs mit Boris hat mir viele nützliche Einsichten in die Praxis von Shamatha, Vipassana und Metta vermittelt. Die Erklärungen und Anleitungen von Boris sind sehr zugänglich, lebensnah und ehrlich. Er kann seine reichhaltigen Meditationserfahrungen sehr präzise und mit viel Ruhe beschreiben und nimmt dabei auch regelmäßig Bezug auf Fragen und Feststellungen der TeilnehmerInnen." - Benjamin Diedrichsen (Software - Architekt) "Boris hat es geschafft, eine besonders vertrauensvolle Atmosphäre im Kurs aufzubauen. Ich fand toll, wie er immer wieder sehr wertvolle Bezüge zwischen Meditation und Alltag aufgezeigt hat und auf jeden Teilnehmer ganz individuell eingegangen ist." - Katharina Hinze (Projektmanagerin bei Ashoka) Warum nochmal Achtsamkeit? Achtsamkeitstrainings haben sich in den letzten Jahren als eine wirksame Methode der Gesundheitsvorsorge erwiesen. Die Forschung zeigt, dass sie helfen können, Stress zu verringern und besser zu schlafen. Achtsamkeit bringt uns mit unseren Gefühlen in Kontakt und schult unser Verständnis innerer Vorgänge. Dies zeigt Effekte auf Kommunikation, Beziehungsqualität und allgemeine Lebenszufriedenheit. Die Hochschule Osnabrück bietet diese Methode daher allen Mitarbeitenden, aber auch Lehrenden und Studierenden an. Ziel ist es, Mittel zu Bewältigung beruflicher und persönlicher Anforderungen bereitzustellen, sowie eine offene und wertschätzende Kommunikation zu fördern. Komponenten der Achtsamkeit sind unter anderem: Steuerung der Aufmerksamkeit, Körperbewusstsein, Körperempfinden (Prävention von körperlichen Erkrankungen, Warnsignale des Körpers, Zugang zu Gefühlen, Gegenpol zur „Verkopfung“, Ergänzung zum konzeptuellen Denken, Emotionen regulieren (Umgang mit negativen Gefühlen wie Schmerz, Stress, Angst, Teufelskreise von Gedanken und Emotionen erkennen und durchbrechen, Positive Qualitäten entwickeln und kultivieren: Freude, Liebe, Mitgefühl, Güte, Dankbarkeit), Selbstreflexion (Haltung der Akzeptanz und des Wohlwollens, Selbsterkenntnis, -bestimmung, -verantwortung, Sein und Sinn erfahren jenseits des Denkens). 2021 Okt./Nov./Dez. 2021: Deep-Dive Diskussionsrunde im Wintersemester 21 - in Lingen und Osnabrück Zunächst mag es ungewöhnlich klingen, wenn das Mindful Leadership Projekt der Hochschule Osnabrück Diskussionsveranstaltungen anbietet, in denen über kontroverse Themen diskutiert werden darf. Doch auf den zweiten Blick, wird die Sinnhaftigkeit und Relevanz solcher Veranstaltungen bewusst. Neben den wichtigen Themenschwerpunkten von Achtsamkeit, Fürsorge und Mitgefühl besteht ein wichtiger Teil von Mindful Leadership aus einem produktiven Umgang mit Veränderungsprozessen und folgenden Konflikten. Diese sind unvermeidbar, denn gerade in der sich immer schneller Verändernden Welt treten vermehrt Reibungspunkte auf, die oft in immer selben Heuristiken gelöst werden und schließlich in mehreren Eskalationsstufen in kriegerischen Auseinandersetzungen münden können. Doch Reibungspunkte sind an sich nicht schlecht, sondern zeigen, bei einem achtsamen Umgang, positive Veränderungsmöglichkeiten auf und können genutzt werden, um eine Zukunft zu gestalten in der wir ALLE Leben wollen. Die Lewis Deep Democracy Methode ist dafür wegweisend. Hierbei werden Konflikte sichtbar gemacht und bewusst in einem sicheren Diskussionsraum transformiert. Diese Methode ist „demokratisch“, weil sie betont, dass jede Stimme von Bedeutung ist und Entscheidungen am klügsten sind, wenn sowohl die Stimme der Mehrheit als auch der Minderheit wertgeschätzt wird. Sie ist „tief“, weil sie weit über herkömmliche Moderationsmethoden hinausgeht. Zusätzlich werden Emotionen, Werte, Überzeugungen und Persönlichkeiten an die Oberfläche geholt, um den Gruppenprozess zu bereichern und zu fördern, denn diese sind oft Teil von Diskussionen, werden jedoch oft nicht bewusst wahrgenommen. Christiane Leiste, Projektleiterin von Mindful Leadership, ist die bisher einzige Lewis Deep Democracy Trainerin in Deutschland und hat in den letzten Jahren eine Gruppe von Studierenden als „Accredited Deep Democracy Facilitators“ ausgebildet, die im Wintersemester 2021/22 gemeinsam diverse Diskussionsrunden an der Hochschule moderiert haben. Für diesen Zeitraum waren ursprünglich offene Diskussionsthemen zu unterschiedlichen gesellschaftlich-relevanten Themen angedacht. Doch hat das allgegenwärtige Thema „Corona“ auch im Wintersemester den Takt angegeben und in vielerlei Hinsicht aufgewühlt. Gleichzeitig gab es zwar viel Gesprächsbedarf sowie den Wunsch sich mit Sorgen und Nöten mitzuteilen, doch fehlten gemeinhin Gesprächsräume für einen solchen Austausch mit unterschiedlichen Perspektiven. Diese bestimmende Situation zeigte die Notwendigkeit für eine solchen Austausch auf Augenhöhe auf, ohne anschließend in kriegerische Auseinandersetzungen zu geraten. Unterstützt wurde das Anliegen von Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, der in einem öffentlichen Schreiben Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen nahm und selbst Deep Democracy Diskussionsrunden initiierte und für diese einlud. Insgesamt fanden vier Diskussionsrunden statt, am 28.11.21 in der Caprivi Lounge in Osnabrück, am 12.11.21 am Campus Lingen und am 16.11.21 sowie 08.12.21 im Raum der Achtsamkeit am Campus Westerberg. Das Angebot wurde rege angenommen, sodass durchschnittlich 20 Personen teilgenommen haben. Hochschulangehörige und Nicht-Hochschulangehörige waren willkommen. Die einschlägige Resonanz der Teilnehmenden war eine tiefe Dankbarkeit der Ermöglichung eines Diskussionsrahmen, in dem sich alle Beteiligten sicher und gesehen fühlten. Diese Feststellung ist allein schon Ausdruck für den Erfolg des Formates, da gerade bei dem Thema „Corona“, sehr starke Meinungspole aufeinandertreffen. Hinter diesen Meinungspolen standen Menschen, die nicht nur Kognitiv-Wissenschaftlich in den Austausch kamen, sondern auch die persönlichen Lebensgeschichten, Emotionen, Werte und Überzeugung teilen durften. Die Lewis Deep Democracy Methode ist hierbei entscheidend für den produktiven und nachhaltigen Umgang verschiedener Meinungen, sodass ein wahrhaftiger Austausch ermöglicht wurde, indem vieles gesagt werden durfte, was lange Zeit verschwiegen wurde. Dabei wurde jeder Person aufmerksam zugehört. Im Anschluss an den Diskussionsprozess, war eine merklich andere Stimmung im Raum: ein Gefühl von Gemeinschaft, Wertschätzung und Entspannung. Auch im Sommersemester 2022 wird das Mindful Leadership Projekt Deep-Dive Diskussionsrunden anbieten. Mit Blick auf die zentralen Fragen unserer Zeit, zeigt sich wie wichtig solche Formate sind: Warum ist die notwendige soziale, ökologische und ökonomische Transformation so schwer? Warum kommen wir so selten zu gemeinsam getragenen Lösungen? Warum reicht es nicht, wissenschaftlich erarbeitete Erkenntnisse politisch in die Gesellschaft zu transferieren? Warum gibt es dabei so vielfältigen gesellschaftlichen Widerstand und warum eine so große Hilflosigkeit im Umgang damit? Die Antworten auf diese Fragen kann Lewis Deep Democracy geben und erlebbar machen, damit Spannungen, Streits und Konflikte nicht in Kriegen münden, sondern eine Quelle für eine zukunftsfähig Entwicklung werden. Ist 2G diskriminierend oder sind ungeimpfte unsolidarisch? 17. Dezember 2021: Just Money:Nachhaltige Banken und die Zukunft des Finanzwesens - ONLINE Vortrag Katrin Kaeufer Aida Jukas Just Money: Nachhaltige Banken und die Zukunft des Finanzwesens mit Dr. Katrin Käufer (Programmdirektorin am Massachusetts Intitute of Technology (MIT), Geschäftsführerin des Presencing Institute) und Aida Jukas (Senio-Referentin Abteilung Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit GLS-Bank). INHALT Geld ist ein entscheidender Hebel bei der Gestaltung unserer Zukunft. Jede Investitionsentscheidung schreibt die Geschichte unserer Zukunft. So wie jeder Einkauf im Supermarkt eine Wirkung hat, so können insbesondere Banken über die Fließrichtung von Geld entscheiden und die Zukunft beeinflussen. Dadurch haben Banken einen großen Hebel bei der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft. Jedoch handeln nicht alle Banken in diesem Wirkungsbewusstsein und das Dogma der Gewinnmaximierung ist zu oft die einzige Zieldimension. Dr. Katrin Käufer, Programmdirektorin am Massachusetts Intitute of Technology (MIT) in Cambridge, USA und Aida Jukas, Senior Referentin der Abteilung Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit der GLS-Bank, zeigen in ihrem Vortrag die Gestaltungskraft von Banken auf, zu einer lebenswerten Zukunft beizutragen und globale Herausforderungen zu bewältigen. Das Konzept Just Money von Dr. Katrin Käufer ist hierbei die wissenschaftliche Grundlage und bietet einen Handlungsrahmen für Banken, die in diesem Konzept schon arbeiten oder es in Zukunft wollen. Es wird insbesondere zwischen einem Handeln aus dem Ego-Bewusstsein und Eco-Bewusstsein unterschieden, sowie ein Bezug zur Theorie U (Otto Scharmer und Katrin Käufer) hergestellt. Dieses Konzept hat Dr. Käufer in ihrer Arbeit am MIT entwickelt, wo sie in dem Programmbereich „Just Money. Banking as if Society Mattered", mit Banken und Finanzinstitutionen zusammenarbeitet, die Finanzen als Instrument zur Bewältigung sozialer und ökologischer Herausforderungen nutzen. Die GLS-Bank setzt im Bankgeschäft seit 1974 Maßstäbe für verantwortungsvolles Wirtschaften und für gesellschaftlichen Wandel und ist in der Forschungsarbeit von Katrin Kaeufer ein wegweisendes Beispiel. Aida Jukas von der GLS-Bank gibt einen Einblick in die Geschichte, Geschäftsprinzipien und Unternehmensphilosophie der GLS Bank. Außerdem zeigt sie die Wirkungsdimensionen von der GLS-Bank in der Welt auf und gibt konkrete Kennzahlen, die dieses Handeln messbar machen. KATRIN KAEUFER Dr. Katrin Käufer ist die Direktorin des Just Money Program am Community Innovators Lab des Massachusetts Institute of Technology sowie Mitbegründerin und Geschäftsführerin des Presencing Institute (PI). PI entwickelt soziale Prozesse und Technologien und demokratisiert den Zugang zu diesen Methoden. CoLab (Community Innovators Lab) arbeitet mit marginalisierten Gruppen und Communities insbesondere in den USA und Kolumbien. Außerdem lehrt Katrin Käufer zu den Themen Führung und Veränderungsprozesse. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Führung, organisatorischer Wandel, nachhaltigem Bankwesen sowie partizipative Aktionsforschung. Ihr 2013 gemeinsam mit Otto Scharmer verfasstes Buch trägt den Titel "Leading from the Emerging Future: From Ego-system to Eco-system Economies". Ihr jüngstes Buch befasst sich mit der Rolle des sozial-ökologischem Bankwesens bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und trägt den Titel: "Just Money. Mission-driven Banks and the Future of Finance". (Cambridge: MIT Press, 2021). AIDA JUKAS Aida Jukas ist Senior Referentin in der Abteilung Wirkungstransparenz & Nachhaltigkeit bei der GLS Bank in Bochum. Sie ist insbesondere in die Weiterentwicklung des internen Nachhaltigkeitsmanagements involviert und beschäftigt sich in diesem Bereich unter anderem mit der integrierten Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie den unternehmerischen Nachhaltigkeitszielen. Als ehemalige Firmenkundenberaterin im Kompetenzcenter Erneuerbare Energien kennt sie die Gestaltungskraft von Banken aus eigener Erfahrung. Dabei liegt jeder (Kredit-)Entscheidung die Frage zugrunde: Wie wollen wir leben? Dez. 2021:Einladung von Andreas Bertram: 2G/3G - Gemeinsam durch die Krise - für interessierte Studierende und Mitarbeitende - Drei Deep-Dive-Diskussionsrunden vor Weihnachten in Osnabrück und Lingen Einladung von Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück: Ich nehme als Präsident der Hochschule Osnabrück wahr, dass der Druck in unserer Hochschule steigt und damit auch der Wunsch, durch spontane Handlungen den Druck zu vermindern. Ich nehme in vielen Gesprächen mit Mitarbeitenden und Studierenden auch wahr, dass der Wunsch zunimmt, sich mit seinen Sorgen und Nöten mitzuteilen. Die Diskussionskultur im öffentlichen und auch im privaten Raum entwickelt sich in Richtung zunehmender Polarisierung, verhindert genau diese offenen Gespräche und setzt eine Spirale der Spaltung in Gang. Wir möchten daher ein Zeichen setzen und bieten noch vor Weihnachten 3 Gesprächsangebote an den Standorten im Format „Deep Dive“ an. Das Format wurde von Christiane Leiste im Rahmen des Projekts „Mindful Leadership“ aus den Ansätzen von „Lewis Deep Democracy“ entwickelt und als zertifizierte Trainerin auch moderiert. Ich habe selber die beziehungsstärkende Wirkung dieser Diskussionsformate durch die offene Behandlung sehr unterschiedlicher Positionen schon mehrfach erlebt. Zuletzt mit Studierenden beider Hochschulen zum Thema 2G/ 3G. Es sind keine Vorkenntnisse zur Methode oder Inhalt des Diskussionsthemas notwendig. Die Termine sind Dienstag, 7. 12. um 18:30-21:30 Raum HR 1-2, am Standort Haste, am kommenden Mittwoch, 8. 12. Um 18:00-21 Uhr im Raum SL 2020 am Standort Westerberg und in der darauffolgenden Woche am Montag, 13. 12. am Standort Lingen von 18:00 bis ca.21:00. Die Räume werden nach bestätigter Anmeldung bekannt gegeben. Die Veranstaltung findet im 3G Konzept mit Maskenpflicht statt. Zur Erhöhung der Sicherheit bitten wir zusätzlich um einen negativen Test. Selbsttests werden bei Bedarf ab 17:30 zur Verfügung gestellt. Eine Anmeldung ist per E-Mail an mindful-leadership@hs-osnabrueck.de unter dem Betreff „Anmeldung Deep-Dive“ mit Angabe des Termins möglich. Ausführliche Informationen und die weiteren Themen und Termine finden Sie auf der Internetseite der Hochschule (Link zu: https://www.hs-osnabrueck.de/mindful-leadership/#c12589261 ). 25. November 2021: Lernen von Musterbrechern: Zusammenarbeit neu lernen - ONLINE-Vortrag Lernen von Musterbrechern - Zusammenarbeit neu lernen mit Dr. Dirk Osmetz (Geschäftsführender Partner Musterbrecher Managementberatung) und Ulrike Reinhard (Autorin, digitale Nomadin, Zukunfstforscherin, bau von Skatepark in Madhya Pradesh-Indien) INHALT Organisationen befinden sich heutzutage in einem stetig verändernden Umfeld und sind mit immensen Herausforderungen konfrontiert. Eine Antwort darauf ist meist ein Handeln aus Denk-/Verhaltens- und Führungsmustern deren Ursprung in der Vergangenheit liegen und sich oft der Logik von „Mehr desselben“ unterwirft. Dirk Osmetz und Ulrike Reinhard brechen mit den herkömmlichen (Führungs-)Mustern und zeigen in ihrem Vortrag neue und ungewöhnliche Ansätze aus der Praxis. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Haltung wichtig ist, Bedingungen innerer und äußerer Freiheit zu schaffen, um mutig starre Systeme zu verändern. DIRK OSMETZ Geboren 1967, der Ingenieur und promovierte Wirtschaftswissenschaftler ist Geschäftsführender Partner der Musterbrecher® Managementberater Osmetz + Kaduk Partnerschaft, er war Lehrbeauftragter an diversen Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland und der Schweiz und ist Autor mehrerer Bücher (u.a. „Musterbrecher – Die Kunst, das Spiel zu drehen“). Im Fokus seiner Forschungs- und Beratungstätigkeit steht die Reflexion über die typischen Fühungs- und Organisationsmuster sowie die Muster der Zusammenarbeit in Unternehmen. musterbrecher.de „Veränderungen in Unternehmen hat nur dann eine Chance, wenn Menschen mit neuen Mustern experimentieren.“ ULRIKE REINHARD Geboren 1960, ist eine deutsche Verlegerin, Autorin, digitale Nomadin, Futuristin und Herausgeberin des WE Magazine, hat für Think Quarterly geschrieben. Ihre gesamte Arbeit hat mit der Netzwerktheorie zu tun, in deren Mittelpunkt das Internet steht. Vor allem ist sie für ihren Skatepark in Madhya Pradesh, Janwaar Castle, bekannt: ein Projekt, welches entscheidend zum Auflösen eines starren Systems (geprägt von einem Kastensystem, Geschlechterungleichheit, Bildungsproblematik, starren Rollen) geführt hat. ulrikereinhard.com “I am convinced that transformational change on a huge scale in rural areas has to be freed from economic development and corporate investments. It can only be achieved when you start working with the youth. Empower the youth and provide the youngsters options and give everyone an equal chance. This is the basis on which I first started Janwaar Castle in 2014 as a private initiative. Five years later the model has been replicated in various villages all over India.” gefördert aus dem Pool "gesellschaftliches Engagement" https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/ 25. November 2021 -ausgefallen-: The Toolbox is you, Achtsamkeit mit Maria Kluge - Workshop ausgefallen - Nachholtermin folgt ****Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird der Workshop im Frühjahr stattfinden**** Workshop für alle, die einen etwas anderen Umgang zu Achtsamkeit suchen und für Menschen, die mit Kindern & Jugendlichen beruflich oder auch privat auf dem Weg sind. Nachholtermin folgt mindful-leadership@hs-osnabrueck.de INHALT Wir sind alle permanent außerordentlichem Stress und Druck ausgesetzt. Dabei geht uns mehr und mehr verloren, was eigentlich in unser aller Natur liegt: im Hier und Jetzt mit uns selbst, unseren Mitmenschen und dem Leben vertrauensvoll verbunden zu sein. Alles, was wir dafür brauchen, liegt in uns. Wir sind die Experten für uns selbst. Du bist die Toolbox. Anhand des mehrfach ausgezeichneten Praxis-Buchs The Toolbox is You erforschen wir in diesem Einführungsworkshop die individuellen und unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten von Achtsamkeit in einer spielerischen Art und Weise. So können wir in einer ungezwungenen Atmosphäre erfahren, wie sich Achtsamkeit anfühlt und sich durch eigene, kreative Gestaltung umsetzen lässt. MARIA KLUGE Gründerin des Hauses der Achtsamkeit in Osterloh und im Vorstand des Vereins “Verein für Achtsamkeit in Osterloh e.V.”. Sie ist Seminarleiterin, Dozentin über Achtsamkeit im In- und Ausland, Yogalehrerin, Körpertherapeutin in Osteopathie & manuelle Therapie mit John Upledger, 1990 Florida, Lehrerausbildung MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) mit Jon Kabat-Zinn und Saki Santorelli, 1994 Med. Universität MA/Boston, Entwicklung, Organisation und Durchführung von Programmen für Achtsamkeit in medizinischen und pädagogischen Bereichen, im Jugend- und Erwachsenenvollzug & Sterbebegleitung seit 1994 in den USA, Engagement für www.mindandlife.org , Beratungsvorstand des “Center for Mindfulness”/Jon Kabat-Zinn, Schulprojekte für Achtsamkeit, Autorin des Buches “The Toolbox is You” , Entwicklung des Woltd-Peace-Game in Europa mit GLOBEART, Großmutter von 4 Enkelkindern. „In meinen Kursen – und als Teil unserer Philosophie – gehören Leichtigkeit, Freude, Humor und gemeinsames Lernen und Anwenden untrennbar zusammen.“ https://www.achtsamkeit-osterloh.org/de Okt. und Nov. 2021: Achtsames Naturerleben (in Präsenz) - für alle Hochschulangehörigen Die mehrteilige Veranstaltungsreihe „Achtsames Naturerleben“ ermöglicht dir, die Natur, deine Mitmenschen und dich selbst mit anderen Augen zu sehen. Während der Auszeit im Wald werden Achtsamkeitsübungen und Meditationen angeleitet sowie Spiele und Interventionen aus der wildnis- und erlebnispädagogischen Arbeit mit einfließen. Mit Leichtigkeit und Freude entfliehen wir so dem Alltagsstress und erleben die positive Wirkung der Natur auf unser Wohlbefinden. Am Freitag, 08. und 15. Oktober (15. FÄLLT LEIDER AUS!) sowie Freitag, 19. November haben Studierende, Mitarbeitende und Lehrende in einer kleinen Gruppe gemeinsam mit einem Achtsamkeitstrainer eine Auszeit im Wald erlebt. gefördert aus dem Pool "gesellschaftliches Engagement" https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/ 28. Oktober 2021:Dokumentarfilm Donnerstag, 28. Oktober 2021 19:00 – 22:00Uhr Caprivi Lounge „Die Revolution der Selbstlosen“ Der Mensch – ein selbstsüchtiges Wesen, das nur an sich selbst und sein Eigenwohl denkt? In einer Welt, in der nur Macht und Geld regieren, fällt es schwer etwas anderes zu glauben. Doch immer mehr Studien aus Psychologie, Neurowissenschaft und Primatenforschung zeigen, dass das Handeln aus selbstloser Motivation eine wesentliche Eigenschaft des Menschen ist. Schon Kleinkinder zeigen Hilfsbereitschaft ohne Gegenleistung dafür zu erhalten und drei Monate alte Babys können zwischen Gut und Böse unterscheiden. Auch in der Tierwelt sind selbstloses Handeln und Kooperation nachgewiesen worden. Wenn der Sinn für Fairness und Gerechtigkeit uns also schon in die Wiege gelegt wird – wieso ist unsere Gesellschaft dann von so viel Egoismus und Ungerechtigkeit durchzogen? Die Doku „Die Revolution der Selbstlosen“ beantwortet diese und viele andere interessante Fragen. Kann man Selbstlosigkeit erlernen? Und können wir die Welt verändern indem wir zu besseren Menschen werden? Wir sehen überraschende Forschungsergebnisse, die uns auf eine bessere Gesellschaft hoffen lassen. Alle sind herzlich eingeladen: Studierende, Mitarbeitende der Hochschule sowie Interessierte, die nicht in der Hochschule eingebunden sind. Der Einlass ist frei. Anmeldung: mindful-leadership@hs-osnabrueck.de (Betreff: Anmeldung Film) Beginn des Films 19.30 Uhr; Einlass ab 19:00 Uhr. Spieldauer 90min. Einlass unter 3G-Regeln (nicht Hochschul-Angehörige brauchen ein Test-Zertifikat, Hochschulangehörige können sich bei Bedarf vor Ort testen lassen) gefördert aus dem Pool "gesellschaftliches Engagement" https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/ 26. Juli 2021: Humorvoller Kreativ-Workshop mit Nadja Maleh Entdecke & fördere spielerisch deine Kreativität Bei deiner nächsten Haus-, Projekt- oder Abschlussarbeit möchtest du dein kreatives Potenzial voll ausschöpfen? Dann melde dich zu einem unserer interaktiven Kreativ-Workshops mit der Kabarettistin Nadja Maleh an. Datum: 26. Juli, 17:00 – 19:00 Uhr oder 30. Juli. 17:00 – 19:00 Uhr (An beiden Tagen findet der gleiche Workshop statt.) In einem zweistündigen Workshop hast du die Gelegenheit alltagstaugliche und hochwirksame Tools für Resilienz und innovatives Denken kennenzulernen und zu erproben – mit Leichtigkeit und Humor! Denn nur ein entspanntes Gehirn kann optimal arbeiten und sein kreatives Potenzial voll entfalten. Ein kleines inneres Update nach der Prüfungsphase: Nadja Maleh verbindet Achtsamkeit mit Kreativität, Kreativität mit Humor und Humor mit Resilienz. Wir freuen uns dich in einem der beiden Workshops zu begrüßen deine LA©H-Initiative (Leichtigkeit, Achtsamkeit und (Clowns-)Humor) Anmeldungen unter: https://hochschulfreun.de/ 25. März 2021: Vortrag von Dr. Natasha A. Kelly zum Thema: "Critical Whiteness" Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15.03.2021 bis 28.03.2021 haben wir eine zweite Keynotespeakerin organisiert. Am 25.03.2021 von 18:00 bis 19:30 Uhr über Zoom wird Dr. Natasha A. Kelly über das Thema „Critical Whiteness“ sprechen und anschließend mögliche Fragen beantworten. Zum Thema: „Critical Whiteness“ ist in allem Munde. Es wird heiß debattiert – von dem Einen hoch gelobt, von den Anderen heftig kritisiert. Doch was hat es mit dem Ansatz auf sich? Woher stammt es und wann wurde es in die Wissenschaft eingeschrieben? Ist mit seiner Verwendung ausschließlich ein „kritisches Weiß-sein“ gefordert oder geht – wie so häufig – etwas in der Übersetzung verloren? Dr. Natasha A. Kelly wird in ihrem Vortrag „Critical-Whiteness-Ansatz“ auf die Spur gehen und aufzeigen, was er für Politik, Gesellschaft und Wissenschaft leisten kann bzw. sollte. Für die AG Abigail M. Joseph-Magwood, Christiane Leiste, Marlene Schriever und Alina Schmeing ________________________________________________________________________________________________________ Dr. Natasha A. Kelly ist promovierte Kommunikationssoziologin, Autorin, Kuratorin und Künstlerin. Ihre Kunstinstallationen wurden u. a. am Deutschen Historischen Museum Berlin, Deutschen Hygiene Museum Dresden und am Kunstpalast Düsseldorf gezeigt. Mit ihrer preisgekrönten und international gereisten Dokumentation „Millis Erwachen“ feierte sie ihr Filmdebüt auf der 10. Berlin Biennale 2018. Installationen und Screenings folgten in der Bundeskunsthalle Bonn, Museum für Moderne Kunst Frankfurt u.v.m. Die gleichnamige Publikation erschien im selben Jahr im Orlanda Frauenverlag in Berlin. Basierend auf ihrem Buch „Sisters & Souls“ (2015) wird seit 2016 unter ihrer künstlerischen Leitung das sequentielle Empowerment-Theater „M(a)y Sisters“ zum Gedenken an die afro-deutsche Dichterin May Ayim am HAU Hebbel am Ufer Theater in Berlin inszeniert. Gastspiele gab es am Lichthoftheater Hamburg und am Düsseldorfer Schauspielhaus u.a. Als Residentin des "Vila Sul Programms" des Goethe Instituts verbrachte sie 2019 zwei Monate in Salvador de Bahia, Brasilien, wo sie nicht nur bestehende Projekte präsentierte, sondern auch neue Projekte entwickelte. Ihr Regiedebüt beging sie 2019/20 mit der internationalen Aufführung ihrer Dissertationsschrift „Afrokultur. Der Raum zwischen gestern und morgen“ (2016) in drei Ländern (Brasilien/USA/Deutschland) und drei Sprachen (portugiesisch/englisch/deutsch). Mit der Publikation "The Comet - Afrofuturism 2.0" (2020) und das gleichnamige Symposium, das 2018 am HAU Theater von ihr kuratiert wurde, bewegte sie sich erstmals von historischen Darstellungen weg hinzu Visionen von Zukunft. Im April 2021 erscheint ihr neustes Buch, „Rassismus. Strukturelle Probleme brauchen strukturelle Lösungen“ als Reaktion auf den Black Lives Matter Sommer 2020. 19. März 2021: Filmstreaming zum Thema "Alltagsrassismus" Liebe Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der Hochschule, Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15.03.2021 bis 28.03.2021 findet ein Streaming des Filmes „ Alltagsrassismus “ statt. Am 19.03.2021 von 19:00 bis 20:30 möchten wir gerne den Film gemeinsam anschauen und anschließend Raum für eine Diskussion lassen. Zum Film: In dem Film sprechen Jugendliche verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft offen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung und ihren Umgang damit. Wie reagieren sie, wenn eine Einzelperson oder eine Gruppe beleidigt wird? Wo mischen sie sich ein und wo nicht? Die Jugendlichen zeigen ihr Leben in einer multikulturellen Gesellschaft mit den Herausforderungen, die diese mit sich bringt. Die eigene Herkunft und die kulturelle Zugehörigkeit spielen dabei für sie in ihrem Alltag eine genauso wichtige Rolle wie kulturelle Unterschiede und Abgrenzungen. Mit wem sind sie befreundet – mit wem nicht? Was lernen sie von anderen Kulturen und wie wirkt sich kulturelle Vielfalt auf den Freundeskreis aus? Für die AG Abigail M. Joseph-Magwood, Christiane Leiste, Marlene Schriever, Moritz Rebafka und Alina Schmeing 15. März 2021: Vortrag von Prof. Dr. Kehinde Andrews zum Thema: "Racism in Higher Education" Vom 15.03.2021 bis 28.03.2021 finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Auch die Anti- Rassismus AG der Hochschule beteiligt sich mit spannenden Veranstaltungen an der Kampagne, um die generelle Sensibilität für das Thema in unsere Hochschule zu fördern und um strukturellen Rassismus kritisch in den Blick zu nehmen. Am 15.03.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr findet ein erster Gastvortrag von Professor Dr. Kehinde Andrews statt. Er wird über das Thema „Racism in higher education“ sprechen und anschließend mögliche Fragen beantworten. Der Vortrag wird sich mit Rassismus in der Hochschulbildung sowie mit Kampagnen zur "Dekolonisierung der Universität" in der heutigen Zeit beschäftigen. Mehr Informationen zu seiner Person finden Sie weiter unten. Für die AG Abigail M. Joseph-Magwood, Christiane Leiste, Marlene Schriever und Alina Schmeing ________________________________________________________________________________________________________ Zu Professor Dr. Kehinde Andrews: Kehinde Andrews is Professor of Black Studies at Birmingham City University. His research focuses on resistance to racism and grassroots organisations. His book Black to Black: Retelling Black Radicalism for the 21 st Century was published in 2018. He also wrote Resisting Racism: Race, Inequality and the Black Supplementary School Movement in 2013 and is editor of the Blackness in Britain book series with Zed Books. His latest book, The New Age of Empire: How Racism and Colonialism Still Rule the World is published by Penguin Allen Lane in the UK and by Bold Type Books in the US. Kehinde has written opinion pieces for outlets including the Guardian, Independent, Washington Post and CNN. Kehinde is founder of the Harambee Organisation of Black Unity ; and co-chair of the Black Studies Association. 2020 10. Dezember 2020: Worldwide Screening von "I Am Not Your Negro" Anlässlich des Jahrestages der durch die UNO im Jahr 1948 verkündeten Allgemeinen Erklärungen der Menschenrechte veranstaltet das Internationale Literaturfestival Berlin am 10. Dezember 2020 ein weltweites Screening des Filmes „ I Am Not Your Negro “ von Raoul Peck. Auch die Hochschule wird sich an diesem Screening beteiligen und am 10.12.2020 um 18:00 den Film über Zoom streamen. Der Film erhellt die Kontinuität des Rassismus und dokumentiert den auch in der Kunst artikulierten Widerstand gegen ihn. Mit der weltweiten Vorführung des Films von Raoul Peck soll auch unsere Verantwortung unterstrichen werden, die Geschichte der Kolonisation und des Rassismus detailliert aufzuarbeiten. Weitere Informationen zu dem Film finden Sie unten. Die Initiative „Anti-Rassismus an der Hochschule“ ist zusammen mit dem Projekt „Mindful Leadership“ Teil dieses weltweiten Screenings, um zur Sensibilisierung zum Thema Rassismus beizutragen. Zu dem Film „I Am Not Your Negro“ : Es handelt sich um einen preisgekrönten 95-minütigen Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016, der auf der Basis des unvollendeten Roman-Manuskripts „Remember This House“ von James Baldwin (1924 – 1987) gedreht wurde. Peck versucht in dem Film den Rassismus der US-Gesellschaft im zeitlichen Panorama von 1890 bis 2014 mittels filmischer Collage und der Lebensgeschichte von drei Freunden Baldwins aus der Bürgerrechtsbewegung zu erfassen, die in den 60er Jahren ermordet wurden: dem Menschenrechtsanwalt Medgar Evers (+1963), dem Black Muslim Malcolm X (+1965) und dem Baptistenpfarrer und Bürgerrechtler Martin Luther King jr. (+1968). Organisator*innen : Projekt „Mindful Leadership“ und AG „Anti-Rassismus an der Hochschule“ Veranstaltungsort: Hochschule Osnabrück Uhrzeit: 18:00 Uhr Teilnehmende Akteur*innen : Christiane Leiste, Abigail Joseph-Magwood, Alina Schmeing Veranstaltungssprache : deutsch Zoom-Link: https://zoom.us/j/4320569603 Mit freundlichen Grüßen, Abigail Joseph-Magwood, Christiane Leiste, Alina Schmeing Projekt Mindful Leadership 19. Juni 2020: "Forum Mindful Leadership" + Deep Democracy Workshop mit Begründerin Myrna Lewis 19. Juni 2019 15:00 bis 16:30 „Forum Mindful Leadership“ 17:00 bis 18:30 Workshop Deep Democracy mit Begründerin Myrna Lewis Wir haben seit unserem ersten Achtsamkeitstraining in dem Projekt Mindful Leadership in den vergangenen 2 Jahren vieles ausprobiert und auf den Weg gebracht. Hierzu stellte Frau Leiste den Stand unseres Projekts vor. Anschließend wurde über das Erreichte diskutiert und über das weitere Vorgehen ausgetauscht. Es ist uns eine besondere Freude und Ehre, dass wir für die Veranstaltung als Special Guest die Begründerin von Lewis Deep Democracy Myrna Lewis aus Südafrika, gewinnen konnten. Frau Leiste hat als ausgebildete Deep Democracy Trainerin bereits mehrere Kurse mit Studierenden und Hochschulangehörigen mit großer Resonanz durchgeführt. Myrna Lewis stellte in einer Keynote die Grundidee dieses Ansatzes vor. Nach dem Forum schloss Sie für alle, die Lust bekommen haben, die Methode praktisch auszuprobieren, ein Workshop an. Myrna Lewis: M.A. Clinical Psychology CEO Deep Democracy Ltd. Myrna Lewis begründete Deep Democracy nach dem Ende des Apartheid Regimes in Südafrika. Sie war von Eskom, einem großen Energieversorgungsunternehmen, beauftragt worden, das Unternehmen bei der Transformation zur Demokratie zu unterstützen. Seitdem hat sie die Methode weiterentwickelt und inzwischen ist Lewis Deep Democracy in mehr als 20 Ländern weltweit verbreitet. Deep Democracy ist eine Methode für Entscheidungsfindung und Konfliktlösung. Sie ermöglicht Gruppen und Organisationen, dass alle Stimmen auch die der Minderheit, gehört und integriert werden. Myrna Lewis erhielt 2001 den Ashoka-Stipendienpreis der Ashoka Foundation in Washington, DC, mit dem sie ihre Empowerment-Arbeit mit südafrikanischen Lehrer*innrn und HIV / Aids-Berater*innen unterstützte. 2006 erkannten die Vereinten Nationen Deep Democracy als eine der achtzig führenden afrikanischen Innovationen an. Im Jahr 2008 war Myrna Finalistin bei der Auszeichnung "South African Business Women of the Year" und veröffentlichte ihr Buch "Inside the NO - Fünf Schritte zu Entscheidungen, die Bestand haben". Myrna ist Mutter von zwei Kindern und Großmutter von vier Kindern und lebt in Australien. 2019 07. Januar 2019 15 - 17 Uhr Workshop: „Wirksamer führen – gelassen arbeiten“ Achtsamkeit für Führungskräfte an der Hochschule Workshop: „Wirksamer führen – gelassen arbeiten“ Hochschule Osnabrück am 07. Januar 2019 von 15-17 Uhr Achtsamkeit für Führungskräfte an der Hochschule Achtsamkeit wird immer mehr zum festen Bestandteil der Personal- und Führungsentwicklung, immer häufger auch an Hochschulen. Ein neuer Umgang mit den rasant sich ändernden Bedingun-gen der Arbeitswelt in Lehre Forschung und Verwaltung ist gefordert. Achtsamkeit, verstanden als eine Fähigkeit des menschlichen Geistes zur Steuerung der Aufmerk-samkeit trägt nicht nur dazu bei, sowohl die Konzentration als auch den Überblick zu behalten. Sie verändert Sichtweisen und verbessert nachhaltig den Umgang mit Emotionen. Gelassenheit und Ruhe sind dann fast zwangsläufige „Nebenwirkungen“. Wird das Arbeiten in Forschung Lehre und Verwaltung wieder als freudvoll und kreativ erlebt, verbessert sich nicht nur die Qualität der Ergebnisse – sondern ganz besonders auch die Lebensqualität. Im Workshop erhalten Sie eine Einführung in das Thema Mindful Leadership und praktizieren Übungen, die Sie am Arbeitsplatz und zu Hause anwenden können. Anmeldungen senden Sie bitte per Email an Charlotte Rotert: c.rotert@hs-osnabrueck.de. 17. - 19. März 2019: Münchenfahrt zum Vortrag des Hirnforschers Richard Davidson "Achtsamkeit in der Bildung" „We can change the brain by changing the mind“ Begegnung mit Prof. Dr. Richard Davidson Eine Möglichkeit für Studierende und Lehrende sich näher mit dem aktuellen Kenntnisstand im Bereich "Achtsamkeit in der Bildung" auseinanderzusetzen, bot die Busfahrt vom 17.03. - 19.03.2019 nach München zu einem Vortrag des amerikanischen Hirnforscher Prof. Dr. Richard Davidson. Dieser ist Gründer und Leiter des Center of Healthy Minds von der University of Wisconsin-Madison. Seine Forschung setzt sich verstärkt mit neuralen Grundlagen von Emotionen und mit Vorgehensweisen, wie menschliches Wohlbefinden gefördert werden kann, auseinander. Darunter befinden sich auch Methoden, wie Meditationspraktiken und andere kontemplative Übungen. 53 Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen konnten von dieser Fahrt profitieren und neben der Begegnung mit Richard Davidson neue Erfahrungen durch den Austausch untereinander sammeln. 20. März 2019: Studierende veranstalten erstmals den Weltglückstag an der Hochschule 20. März 2019: Der Weltglückstag etabliert sich nun auch an der Hochschule 2012 beschloss die UN – Vollversammlung den „International day of happiness“ (Weltglückstag). Seit 2013 wird er interantional gefeiert und nun auch bei uns an der Hochschule. Am 20. März 2019 organisierte erstmals eine Gruppe von Studierenden ein Programm für diesen Tag, von Meditation bis zu einer Open Stage. Hintergrund dieses Engagements war der „Gross National Happiness“ Workshop im September 2018. In diesem Rahmen lernten Lehrende, Mitarbeitende und Studierende am Beispiel des Landes Bhutan einen alternativen Gesellschaftsindex kennen: das Bruttonationalglück. Dies gibt Auskunft über das subjektive Wohlbefinden einer Gesellschaft und grenzt sich somit vom Bruttoinlandsprodukt ab, das lediglich den materiellen Wohlstand eines Landes darstellt. Motiviert durch diesen Workshop beschlossen Studierende unterschiedlicher Fakultäten einen Beitrag zum subjektiven Wohlbefinden an der Hochschule, im Rahmen des „International Day of Happiness“, zu leisten. Ein Tag voller Glück und Achtsamkeit – und jeder war eingeladen mitzumachen und teilzuhaben. Die ersten Programmpunkte legten den Fokus nach innen. Der Tag startete Mittags mit einer Meditation, angeleitet von Gabrielle Poerschke, Mitbegründern der durch den Workshop entstandenen Initiative „Meditation am Campus“. Im Anschluss folgte ein „Mindfulness-Workshop“ von Christiane Leiste, Projektleiterin des Mindful Leaderships. Achtsamkeit als ein wichtiges Element des „Glücklich seins“: Aufmerksam werden, um das eigene wahrnehmen und wertschätzen zu können. Die folgende „Yoga Praxis für die Sinne“ von Susanne Frank war eine Möglichkeit, die innere kultivierte Achtsamkeit nach außen zu richten und mit Hilfe von Bewegung wiederrum zur eigenen Ausgeglichenheit und Ruhe zu kommen. Der Abend wurde bunt: eine Open Stage zu Thema „Teile dein Glück“ in der Caprivi Lounge. Hierzu fanden sich über 200 Studierende, Lehrende und Mitarbeiter verschiedender Fakultäten ein, um den Vorträgen, Musikstücken und Poetry Slams von internen und externen Künstlern zu lauschen. André Voß moderierte mit musikalischer Begleitung von Florian Niederl die Zuschauer durch den Abend: Es gab humorvolle und zum Nachdenken anregende Poetry Slams, ein Jazzstück, Vorträge, Raps, Buchausschnitte und einen spontan zusammengeschriebenen Beitrag - eine spannende und schöne Abwechslung. Dazwischen eine kleine Pause, um sich untereinander auszutauschen, die Snacks, Getränke und das Zusammensein genießen zu können und sich dann weiter den kreativen Vorträgen zu widmen. 2018 9. September 2018: Öffentlicher Vortrag zum Thema Bruttonationalglück (Gross National Happiness GNH) Vortrag zum Thema Bruttonationalglück (Gross National Happiness GNH) - Die inneren und äußeren Bedingungen des Glücks - am Sonntag, 9. September 2018, in der Aula der Hochschule am Campus Westerberg: Etwa 500 Besucherinnen und Besucher waren dabei. Sie kamen sowohl aus der Hochschule selbst als auch zum großen Teil aus dem gesellschaftlichen Umfeld der Hochschule. Dr. Ha Vinh Tho vom Eurasia Learning Institute for Happiness and Wellbeing, Ehemaliger Leiter des Bruttonationalglückzentrums in Bhutan weiß, wovon er spricht, wenn er vom Glück redet. Als ehemaliger Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes hat er in zahlreichen Regionen der Welt gearbeitet, in denen große Not herrschte und in denen die Bevölkerung kein Glück hatte. Dr. Ha Vinh Tho war seinerzeit für die Ausbildung von Menschen des Roten Kreuzes in Krisengebieten verantwortlich. Kriege, Naturkatastrophen und ungehemmtes wirtschaftliches Wachstum waren und sind dort Bedingungen, die einer glücklichen Entwicklung einer Region entgegenstehen. Woran macht man eigentlich Erfolg fest? Der heute in der Schweiz lebende promovierte Erziehungswissenschaftler wurde 2012 aus 150 Bewerbungen ausgewählt, um im Königreich Bhutan das neu eingerichtete „Programmzentrum für das Bruttonationalglück“ aufzubauen. Die Regierung des Königreiches und hier insbesondere der junge Monarch Jigme Singye Wangchuck hatten seinerzeit beschlossen, das Regierungshandeln nicht auf die Mehrung des Bruttoinlandproduktes zu fokussieren, sondern die Erfolgsmessung auf das Bruttonationalglück zu setzen. Zu dem Thema wurde bereits 2011 eine UNO Resolution „Glück und Wohlbefinden, ein neues Entwicklungs-Paradigma“ einstimmig angenommen, und die sogenannte „Glücksforschung“ ist heute in vielen akademischen Forschungsinstituten verbreitet. Dr. Ha Vinh Tho berichtet in seinem Vortrag von Wegen und Möglichkeiten, andere Ansätze des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu kreieren. Seinen Grundsatz, sich zuerst mit Leid zu befassen, bevor man über Glück spricht, stellt er als soziale Gesamtverantwortung vor. 10. - 12. September 2018: Workshop Campus Haste (hochschulintern) zum Thema: Bruttonationalglück (GNH): Von innerer Transformation zu sozialer Innovation Der Workshop ist für maximal 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konzipiert und ist Bestandteil des Weiterbildungsangebots der Hochschule Osnabrück. Er ist offen für Lehrende, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den wissenschaftsunterstützenden Bereichen und Studierende. Am ersten Tag werden wir in das Konzept „Bruttonationalglück“ eingeführt. Am zweiten Tag werden wir unser Verständnis der inneren und äußeren Bedingungen von Glück vertiefen und praktische Methoden und Übungen erfahren, durch die Glück und Wohlbefinden deutlich verbessert werden können (Happiness Skills). Am dritten Tag werden wir Beispiele und Erfahrungen mit GNH aus anderen Organisationen kennen lernen und gemeinsam reflektieren, welche Bezüge aus dem Konzept sich auf die Bedürfnisse unserer Hochschule übertragen lassen könnten. Der Workshop wird in Vorträgen, Dialogen und Übungen in Plenum und Kleingruppen nach der Methode-U (Otto Scharmer) durchgeführt. Hintergrund: Der vierte König von Bhutan gab zu Beginn seiner Regentschaft 1972 die berühmt gewordene Erklärung ab, dass für sein Königreich Bruttonationalglück wichtiger sei als das Bruttosozialprodukt. Damit eröffnete er den Gestaltungsraum für ein neues Entwicklungsparadigma, das auf dem Glück und Wohlbefinden für alle Menschen und Lebewesen gründet, anstatt nur auf wirtschaftliches Wachstum. Dieses Konzept wurde über viele Jahre unter Beteiligung renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit weiterentwickelt. Obwohl es einen stetig ansteigenden Konsens darüber gibt, wie wichtig Glück für das menschliche Leben ist, hat es paradoxerweise trotz zahlreicher wissenschaftlicher Belege bis vor kurzem wenig Anstrengungen gegeben, die inneren und äußeren Bedingungen für Glück in unserer Gesellschaft auch tatsächlich herzustellen. In jüngster Vergangenheit hat dieses Interesse stark zugenommen und viele, insbesondere amerikanische Universitäten, haben das Thema aufgegriffen und bieten beispielsweise mit großem Erfolg Seminare für das Erlernen von „Happiness Skills“ wie z.B. Achtsamkeit, tiefes Zuhören und ein konstruktiver Umgang mit Konflikten und Emotionen, für ihre Studierenden an. Auch und gerade im Zusammenhang mit dem insbesondere durch Globalisierung und Digitalisierung stark beschleunigten Veränderungen der Arbeitswelt können dadurch Gelassenheit und Kreativität gefördert werden. Die Vereinten Nationen haben Glück und Wohlbefinden in ihre Nachhaltigkeitsziele (SDG’s) aufgenommen; die UNESCO hat mit den „Happy Schools“ einen neuen Bildungsbericht veröffentlicht, der Glück und Wohlergehen in das Zentrum aller pädagogischen Bemühungen rückt. Viele Unternehmen und Organisationen rund um den Globus entwickeln Strategien mit dem Ziel, positiv auf das Wohlergehen ihrer Beschäftigten, Anspruchsgruppen der Gesellschaft und der Umwelt insgesamt ein zu wirken. Wir wollen uns als Bildungseinrichtung mit diesem Gedanken beschäftigten. 28. und 29. September 2018, Workshop, Christiane Leiste, Deep-Democracy-CoResolve (Workshop ist ausgebucht) Dieser Kurs wendet sich an Professorinnen und Professoren Deep Democracy-CoResolve ist eine Methode, Dynamiken von Gruppen und Teams zu verstehen, die kollektive Intelligenz von Gruppen zu nutzen, nachhaltige Entscheidungen herbeizuführen, die alle Teammitglieder einbeziehen, Anzeichen von Widerstand und auftauchenden Konflikten frühzeitig zu bemerken und aufzugreifen, Spannungen zu reduzieren und als Chance zu sehen, Lernen und Beziehung zu ermöglichen und Konflikte zu lösen. Die Methode wurde von Myrna Lewis in der Nach-Apartheid-Phase in Südafrika entwickelt. Heute wird CoResolve erfolgreich in 20 Ländern angewendet, u. A. in Südafrika, Australien, Großbritannien, Niederlanden, Dänemark, Schweden und Türkei. 12. - 13. November 2018: Prof. Dr. Andreas de Bruin, Achtsamkeit und Meditation im Hochschulkontext - Wissenschaftliche Befunde und Anwendungsbereiche Vortrag: Achtsamkeit und Meditation im Hochschulkontext. Wissenschaftliche Befunde und Anwendungsbereiche Vor allem Neurowissenschaftler haben sich seit den Siebzigerjahren eingehend mit Meditationsforschung beschäftigt und herausgefunden, dass Meditation nicht nur Geist und Körper entspannt, sondern Funktionen des Gehirns insgesamt verändern kann. So hat Meditation auch ein Effekt auf Kompetenzen wie Bewusstwerden von eigenen Bewertungsprozessen, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, Verbesserung der Selbstwirksamkeit und des Empathievermögens sowie Stress- und Angstabbau. Vor diesem Hintergrund erscheint Meditation als geeigneter Ansatz, die persönliche Stressbewältigung und Stressprävention zu verbessern sowie auch die Konzentration und die Emotionsregulation zu fördern. Immer mehr Menschen haben Schwierigkeiten, mit dem Tempo der heutigen Zeit Schritt zu halten. Auch an Hochschulen zeigt sich Studien zufolge inzwischen, dass studieren längst keine stressfreie Angelegenheit ist. Wichtig ist es, Fähigkeiten zu erwerben, um mit dem Druck in Studium und Beruf konstruktiv umgehen zu können. Was Achtsamkeit und Meditation für die Gesellschaft und für Hochschulen bedeuten kann, wurde am Beispiel des „Münchner Modells“ (Meditation an der Hochschule) und verschiedener Anwendungsbereiche wie Kindergarten, Schulen, Hochschulen, Kliniken und Unternehmen verdeutlicht. Workshops für Studierende: Stressmanagement und Meditation für Lehrende und Mitarbeitende Stressmanagement und Meditation Meditation in der Lehre? Diskussion mit Interessierten: Umsetzungsmöglichkeiten an der Hochschule Osnabrück Hintergrund: Die Initiative »Meditation im Hochschulkontext – Das Münchner Modell«- wurde 2010 von Prof. Dr. Andreas de Bruin ins Leben gerufen. Beim Münchner Modell handelt es sich insbesondere um die Implementierung von Meditations- und Achtsamkeitsübungen in Form von Lehrveranstaltungen in die Lehrpläne verschiedener Studiengänge an der Hochschule München und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Im Mittelpunkt stehen praktische Meditationsübungen. Theoretische Bausteine in der Lehrveranstaltung sind insbesondere die wissenschaftliche Forschung, Hintergrundwissen über die verschiedenen Meditationsansätze und Anwendungsbereiche. Die Studierenden lernen dabei auch, wie die Übungen in den jeweiligen Berufsfeldern – abhängig vom jeweiligen Studiengang – eingesetzt werden können. Angebote gibt es derzeit in der Hochschule München bereits neun Studiengängen. Über 1300 Studierende haben das Programm bereits absolviert, pro Semester nehmen 150 Studierende an den Kursen teil. Professor Dr. Andreas de Bruin unterrichtet an der Hochschule München und im Rahmen einer Bildungs- und Forschungskooperation zusätzlich an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Zu seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehören insbesondere die Wirkungsdimensionen von Meditation und Achtsamkeit. Er ist Initiator und Leiter des Münchener Modells „Meditation im Hochschulkontext“ sowie des öffentlichen und kostenlosen Rahmenprogramms „Spirituelle Lehrer und ihre Unterweisungen“. Weitere Informationen: www.hm.edu/meditationsmodell 12. und 13. November 2018: Meditation und Stressmanagement mit Prof. Andreas de Bruin Montag, 12. November 2018 im Raum SL0220 14.30 – 16 Uhr Workshop für Studierende: Stressmanagement und Meditation I 16.30 – 18 Uhr Workshop für Lehrende u. Mitarbeitende: Stressmanagement und Meditation Dienstag, 13. November 2018 im Raum SL0220 09:00-10.30 Uhr Workshop für Studierende: Stressmanagement und Meditation II 11:00-12.30 Uhr Workshop für Lehrende: Meditation in der Lehre? 15:00-17:00 Uhr Meeting : Diskussion mit Interessierten: Umsetzungsmöglichkeiten an der Hochschule Osnabrück Workshop: Stressmanagement und Meditation Immer mehr Menschen haben Schwierigkeiten, mit dem Tempo der heutigen Zeit Schritt zu halten. Auch an Hochschulen zeigt sich Studien zufolge inzwischen, dass studieren längst keine stressfreie Angelegenheit ist. Wichtig ist es, Fähigkeiten zu erwerben, um mit dem Druck in Studium und Beruf konstruktiv umgehen zu können. Vor allem Neurowissenschaftler haben sich seit den Siebzigerjahren eingehend mit Meditationsforschung beschäftigt und herausgefunden, dass Meditation nicht nur Geist und Körper entspannt, sondern Funktionen des Gehirns insgesamt verändern kann. So hat Meditation auch ein Effekt auf Kompetenzen wie Bewusstwerden von eigenen Bewertungsprozessen, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, Verbesserung der Selbstwirksamkeit und des Empathievermögens sowie Stress- und Angstabbau. Vor diesem Hintergrund erscheint Meditation als geeigneter Ansatz, die persönliche Stressbewältigung und Stressprävention zu verbessern. Meditation in Theorie und Praxis bildet zusammen mit spezifischen Achtsamkeitsübungen den Kern des Workshops. Professor Dr. Andreas de Bruin unterrichtet an der Hochschule München und im Rahmen einer Bildungs- und Forschungskooperation zusätzlich an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Zu seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehören insbesondere die Wirkungsdimensionen von Meditation und Achtsamkeit. Er ist Initiator und Leiter des Münchener Modells „Meditation im Hochschulkontext“ sowie des öffentlichen und kostenlosen Rahmenprogramms „Spirituelle Lehrer und ihre Unterweisungen“. Weitere Informationen: www.hm.edu/meditationsmodell 22. November 2018 / 29. November 2018 / 13. Dezember 2018 und 17. Januar 2019, Werkstattgespräche, Dr. Nils Altner, Mindful Leadership Achtsamkeitswerkstatt mit Nils Altner Im Rahmen des Projektes Mindful Leadership möchten wir erkunden, ob und wie es gelingt und weiter gelingen kann, die Hochschule als einen Ort des menschlichen miteinander Lernens und Wachsens zu gestalten. Wie können wir, die wir uns mit Achtsamkeit und Mitgefühl beschäftigen, dazu beitragen, dass die oft abwertende, prekäre, kompetitive Kultur in Wissenschaft und Bildung (die uns auch geprägt hat) sich wandelt und durch uns menschengemäßer wird? Mit welcher Praxis nach innen und nach außen wollen und können wir das unterstützen? (Wie) geht das im direkten miteinander und braucht es darüber hinaus eine explizit reflektierte und formulierte ethische Basis sowie entsprechende Struktur- und Kulturentwicklungen? Die Follow Ups sind für ehemaliger Teilnehmer*innen eines Achtsamkeitstrainings konzipiert. Sie können an einem oder auch an zwei Follow Ups teilnehmen. Donnerstag, 22.11.2018 10.30-13:00 Uhr Achtsam den Hochschulalltag gestalten - (wie) geht das?; Raum CB 0113 14:30-17:00 Uhr Follow Up Osnabrück 1; Raum SL0219 Donnerstag, 29.11.2018 10:30-13:00 Uhr Follow Up Lingen; Raum LL 0103 15:00-17:00 Uhr Digitalisierung u. Achtsamkeit; Raum CB 0113 Donnerstag, 13.12.2018 10.30-13:00 Uhr Follow Up Osnabrück 2; Raum CB 0113 14:30-17:00 Uhr Achtsame Kommunikation; Raum CB 0113 Donnerstag, 17.01.2019 10.30-13:00 Uhr Achtsame Führung; Raum SL0220 14:30-17:00 Uhr Thema wird noch bekannt gegeben; Raum CB0113 Anmeldungen senden Sie bitte per Email an Charlotte Rotert: c.rotert@hs-osnabrueck.de. Nils Altner : Gesundheits- und Bildungswissenschaftler (Dr. phil.) mit 20 Jahren Erfahrung in der Konzipierung und Vermittlung achtsamkeits- und mitgefühlsbasierter Bildungsangebote im klinischen Setting, in der BMBF-geförderten Präventionsforschung in Unternehmen, sowie im Auftrag vom Land NRW im Modellprojekt „Achtsamkeit in der Schulentwicklung“, 20 Jahre Erfahrung in der Hochschul-Lehre und –Forschung (FH Münster, Uni Duisburg-Essen, Harvard Medical School, Norwegian University of Science and Technology), 17 Jahre Erfahrung in der Ausbildung von ca. 1.700 MBSR-KursleiterInnen und Mind-Body-TherapeutInnen in acht europäischen Ländern, zahlreiche wissenschaftliche und Buchpublikationen u.a. zu „Achtsamkeit und Bildung“.