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der Hochschule Osnabrück
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Fakultät
Drittmittelgeber
Forschungsschwerpunkte
Laufzeit
- Projektlaufzeit:
- 28.04.2026 - 31.12.2027
- Antragsteller/in:
- Prof. Dr. Stephanie Krieger-Güss
- Drittmittelgeber/Förderlinie:
- ML Niedersachsen
- Fakultät:
- Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur
- Fördersumme:
- 230.000,00
- Projektpartner extern:
- Uni Vechta, Uni Göttingen, AEF-N-W
- Projektzusammenfassung:
Ziel des Vorhabens AgriSecure ist es, eine wissenschaftlich fundierte, landesspezifische und umsetzungsorientierte Vorsorgekonzeption für die Agrar- und Ernährungssicherheit in Niedersachsen
zu entwickeln. Das Projekt zielt darauf ab, bereits vor Eintritt einer Krise jene strukturellen Voraussetzungen zu identifizieren und zu gestalten, die entscheidend dafür sind, wie
Versorgungssysteme stabil bleiben können oder in Störungen geraten. Hierzu ist die Identifizierung vulnerabler Punkte erforderlich. Im Zentrum steht nicht die Frage, wie auf eine Krise reagiert werden soll – hierfür existieren bundesweite Instrumente und Projekte –, sondern die Frage, welche strukturellen, organisatorischen und governance-bezogenen Faktoren heute so gestaltet werden können, dass schwerwiegende Versorgungsstörungen möglichst gar nicht erst eintreten oder zumindest deutlich abgemildert werden.
AgriSecure verfolgt damit einen präventiven, gestaltenden Ansatz, der die Lücke zwischen abstrakten Risiko- und Krisenanalysen auf Bundesebene und der konkreten Vorsorgeverantwortung des Landes
Niedersachsen schließt. AgriSecure entwickelt für Niedersachsen ein praxisnahes, wissenschaftlich fundiertes Vorsorgekonzept für die Ernährungssicherheit in Nicht-Krisenzeiten. Kern des Vorhabens
ist die Erstellung eines Vorsorgekonzeptes für exemplarisch ausgewählte Lebensmittel, um Funktionsfähigkeit des Lebensmittelmarktes (Lebensmittelerzeugung sowie die Lebensmitteldistribution) auch im Krisenfall zu gewährleisten. Neue und sichere Lieferketten sollen aufgezeigt und regionale Verantwortungskreisläufe erarbeitet werden. Ein wertschöpfungsübergreifendes Präventionsmanagement (Konzerne, KMU’s, Kleinstunternehmen) sowie die Sicherstellung der Liefer- und Vermarktungsfähigkeit der landwirtschaftlichen Produkte stehen besonders im Fokus. Anhand von konkreten Fallstudien von ernährungsrelevanten Wertschöpfungsketten (Milch, Fleisch, Obst, Gemüse, Kartoffeln, Zuckerrübe, Getreide) wird die Ernährungssicherung analysiert, bewertet und Konzepte und Strategien zur Steigerung der Resilienz erarbeitet.
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