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mit dem Team von Prof. Clemens Westerkamp entwickelte System „Serv-Assist“ demonstriert. Es dient der besseren Kommunikation von Service-Technikern auf dem Feld und spezialisierten Ingenieuren der

intelligence (AI) algorithms) in a comprehensive manner that may serve as potential determinants for the development of PRMDs in instrumentalists as a representative subgroup of musicians. Based on the [...] systemisch ausgerichtete prozesssteuernde Instanz, den GSG CPI Server Sicherstellung einer konsistenten aktualisierbaren Datenbasis als Grundlage für Prozesssteuerung und Datenanalytik sowie Implementierung [...] mit der zentralen, prozesssteuernden Instanz GSG CPI Server zur Kommunikation mit den diversen Subsystemen Prüfung und ggf. Entwicklung eines standardisierten Prozesses nach den Vorgaben und

other right at the start of the study program. The event also serves to help the students to get to know each other and learn how to work together in intercultural teams. Students cherish this opportunity

wie Klimawandel, Eutrophierung, Phosphorknappheit und Wasserverschmutzung sowie einer stärker werdenden Urbanisierung. Eine Lösung dem zu begegnen ist die vertikale, hydroponische Pflanzenproduktion

(EOS Formiga P100) FDM-3D-Drucker (Markforged) für langfaserverstärkten Kunststoff mit Carbon- und Glasfasern 3D-FabLab, bestehend aus 3x FDM-3D-Drucker (Ultimaker, Prusa (2x)) 2x SLA-3D-Drucker

. In der Kunststofftechnik haben die Achtklässler die Faserverbundtechnologie kennengelernt und ein eigenes Deck für ein Longboard hergestellt. In der Werkstofftechnik ging es heiß zu: die Jugendlichen

Informatik, Bonn 2021, 151-156. dl.gi.de/server/api/core/bitstreams/5dc969d1-fd43-414d-bb40-378a5a8da715/content . Trautz, D., C.-P. Federolf, M. Westerschulte und H.-W. Olfs (2021): Streifenbodenbearbeitung

Prof. Dr. Karin Schnitker Schnitker, Karin Vita und Persönliches "Kennste...? Prof. Dr. Karin Schnitker | Hochschule Osnabrück" Folge 3 Hochschulpodcast mit Prof. Dr. Karin Schnitker: „Gerade Wege machen faul, ungerade Wege machen nachdenklich!“ Interdisziplinäre, umfassende Berufserfahrungen : Im Jahr 2009 wurde Karin Schnitker zur Hochschule Osnabrück als Professorin für Unternehmensführung berufen. Nach verschiedenen Leitungspositionen wie Sprecherin des Senats der größten Hochschule Niedersachsens, Studiengangsleiterin, Studien-Dekanin und auch Gründungsbeauftragte der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur und Co-Projektleiterin des Startuplab@HS Osnabrück RISE ( StartUp!Lab@HSOS | Hochschule Osnabrück ), ist sie nun Dekanin der Fakultät- Sie übernimmt zudem häufig die Mentorenschaft für Gründungs-Teams der Hochschule in der EXIST-Förderung und ist über die Co-Leitung des Teilvorhabens Open Innovation im Growth-Projekt der Hochschule stark im Transferbereich in die Wirtschaft aktiv. Zuvor war sie knapp fünfzehn Jahre in verschiedenen verantwortlichen Positionen im Bereich der nat./int. strategischen Unternehmensentwicklung, Betriebswirtschaft und dem Public Relation Management tätig. Ein Schwerpunkt dabei waren Unternehmen und Organisationen des Agri- und Food Business sowie Banken im In- und Ausland. Über 10 Jahre war sie mitverantwortlich für die Leitung und strategische Entwicklung eines landwirtschaftlichen Unternehmens. Sie ist gelernte Bankerin und studierte Internationalen Agrarhandel und promovierte in der Agrarökonomie. Sie ist seit 2014 Mitglied und seit 2023 Vorsitzende des Gutachtergremiums des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW zur Gewährung von Zuwendungen und Förderungen der Forschung nach der EU-Richtlinie für Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit in NRW, Düsseldorf. Sie ist zudem Mitglied im Startup-Expertenbeirat der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt, Mitglied im Startup-Beirat der Niedersächsischen Landesregierung, Mitglied in der Jury des NBank Gründer-Awards Durchstarterpreis, Kategorie Newcomer/Scale Up und Gründungsmentorin der NBank seit 2021, Mitglied der German Agri-Food Society e. V., Berlin und im Beirat des Familienunternehmens Beulco GmbH & Co. KG, Attendorn und des Startups NatureRobots GbmH, Osnabrück. Mehrjährige Beratungs-, Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Beratungs-, Lehr- und Forschungsschwerpunkte lagen zunächst im Bereich der nachhaltigen und strategischen Unternehmensführung sowie dem Entrepreneurship und der Internationalisierung von Unternehmen. Mittlerweile hat sie ihr Beratungsfeld erweitert. Ihr Fokus liegt zurzeit in der agilen Unternehmensführung im Kontext der strategischen Unternehmensentwicklung, Intra- und Entrepreneurship, Innovationsprozesse und Geschäftsmodellentwicklung unter Berücksichtigung agiler Methoden. Sie leitet das Reallabor‚ Innovation, Entrepreneurship, ‚agile Führung‘ im Food-Future Lab der Hochschule Osnabrück ( Reallabor Innovation, Entrepreneurship und Agile Führung | Hochschule Osnabrück ) und verschiedene Forschungsprojekte (Startups). Außerdem ist sie Co-Projektleiterin des Teilvorhabens 3/Arbeitspaket ‚Open Innovation‘ im Forschungs-/Transfer-Projekt ‚Growth‘ der Hochschule Osnabrück (Förderlinie Innovative Hochschule, BMBF) ( Denk-)Räume für Innovationen | Hochschule Osnabrück ). In beiden Projekten erforscht sie Wissens- und Innovations-Transfer durch den Ansatz der sog. Aktionsforschung in realen Business Cases in diversen Unternehmen, Startups und Organisationen moderne, partizipative Strategieentwicklungs- und Innovationsverfahren und –methoden. Im Projekt Growth / Arbeitspaket Open Innovation fokussiert sie sich darauf, die Entwicklung und Begleitung von Systeminnovationen, also Innovationen, die durch verschiedene Organisationen und deren Vertreter*innen zu entwickeln sind, durch individuell ausgearbeitete Prozessansätze zu unterstützen und diese im Anschluss daran im Hinblick auf ihre Wirksamkeit zu erforschen. Dies soll dazu dienen, das in der Theorie bekannte Wissen optimaler Innovationsansätze in die Praxis zu transferieren. Weiterhin war bzw. ist sie akademische Projektleiterin und Mentorin bei der Beantragung verschiedener Projekte in der Antragsforschung ‚Forschungsprojekte SU (Startups)‘. Diese sind seit 2017 Projekte im Umfang von 1 – 2 Jahren und Fördervolumen zwischen 60 – 200 T€ mit den Projektpartnern: Bugfoundation GmbH, Monitorfish GmbH, Pflanzentheke GmbH, gefördert durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung in Osnabrück sowie Farmerscent GmbH, gefördert durch die Stiftung Westfälische Landschaft in Münster. Wissenschaftliche Interessen Wertschöpfungskette Agrar/Food: Analyse, Planung, Entwicklung und Bewertung von Investitionsvorhaben und Strategien in Unternehmen der landwirtschaftlichen Primärerzeugung oder der Agrar- und Ernährungswirtschaft mit besonderem Fokus auf die Ermittlung und Bewertung von alternativen Einkommensquellen oder Diversifikationsstrategien in Unternehmen. Auftragsforschung im Rahmen des Aktionsforschungsansatzes zur Entwicklung und Erforschung von Veränderungsmanagement im Hinblick auf die Einführung und Umsetzung agiler Führungskonzepte und Selbstorganisationsstrukturen in Teams, Organisationen und Unternehmenseinheiten aller Branchen. Auftragsforschung zur Analyse, Planung und Entwicklung von Internationalisierungs- und Innovationsstrategien für Unternehmen der Agrar- und Ernährungsbranchen (Erstellung und Bewertung von Konzepten zu innovativen und nachhaltigen Geschäftsmodellen und Prozess- sowie Systeminnovationen, Analyse internationale Länder-/Marktauswahl und Entwicklung einer internationalen Markteintrittsstrategie) zur Unternehmensgründung. Auftragsforschung zu Umfeld- und Wirkungs-Analysen im Bereich neuer Agri-/Food-Technologien wie Blockchain, Präzisionsfermentation, digitale Geschäftsmodelle und allgemeine Megatrends im Hinblick auf die Wirkung ausgewählter Business Cases und Branchen durch Sekundärdatenanalyse und ausgewählte Verfahren der Primärdatenanalyse (Einzel- und Fokusgruppeninterviews). Planung, Bewertung, Vorbereitung von Unternehmensgründungen in der Agrar- und Ernährungsbranche mit Bezug auf die wirtschaftlichen Aspekte. Auftragsforschung zur Entwicklung von Nachhaltigkeitskonzepten für ausgewählte Unternehmen der Agrar-, Gartenbau- und Ernährungsbranche mit besonderem Fokus auf die Auswahl von Indikatoren zur Bewertung der landwirtschaftlichen Lieferanten. Aktuelles Abendessen mit Bundesminister Özdemir und Vertretern des BMEL mit dem Expertenbeirat für die Start-up-Förderung der Landwirtschaftliche Rentenbank, der Sprecherin des Vorstandes, Nikola Steinbock sowie dem Bereichsleiter Fördergeschäft, Dr. Christian Bock (© Steinbock, N. 2024) Gespräch mit Bundesminister Cem Özdemir (13.08.2024) Der Expertenbeirat des BMEL für die Start-up-Förderung durch die Landwirtschaftliche Rentenbank (LR), die Sprecherin des Vorstandes, Nikola Steinbock sowie der Bereichsleiter Fördergeschäft der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Dr. Christian Bock waren von Bundesminister Cem Özdemir zum Abendessen eingeladen. Es waren spannende Diskussionen rund um neue Geschäftsmodelle und Ideen, die die drei Dimensionen von Nachhaltigkeit: Ökologie, Soziales und Ökonomie bespielen und damit die Gesellschaft und v. a. die Branche damit voranbringen. Der Minister und auch die Vorstandsvorsitzende dankten dem Expertenbeirat für seine professionelle Arbeit und seine Expertise sehr. Bisher konnten 21 Start-ups von der Förderung der Agri-Food-Branche durch ein Nachrangdarlehen und Innovationsgutescheinen aus dem Zweckvermögen profitieren! Das LR-Programm zur Startup-Finanzierung im Grünen Sektor Start-up-Finanzierung - Rentenbank – sind neben den anderen LR-Startup-Programmen der sog. Growth Alliance Growth Alliance – Das Agtech und Foodtech Gründerprogramm - Rentenbank ein toller Erfolg und ein wichtiger Baustein in der Innovationsförderung. Denn gerade hochtechnologische und bzw. oder die kapital- und forschungsintensiven Geschäftsmodelle, welche in der Regel als Erfolgsfaktor für die Transformation der Branche wirken können, benötigen lange Amortisationszeiten. Dadurch kann es erschwert sein, zum Ende der Frühphase oder zu Beginn der Wachstumsphase von Startups ausreichend Kapital zu erhalten. In dieser sog. Early Growth Stage besteht oft eine strategische Finanzierungslücke. Das Startup-Finanzierungsprogramm des BMEL bzw. der LR sind wertvolle Optionen, um Innovationen für die Verbreitung im Markt zu entwickeln und damit der Branche zu helfen, ihre Aufgaben zu erfüllen. Junge DLG Jahrestagung 2023 in Osnabrück (HSOS, 13.05.2023) Die diesjährige Jahrestagung der Jungen DLG fand in Osnabrück statt, ein Standort in Deutschland, welcher im Bereich der landwirtschaftlichen Innovationen weit vorne mitspielt. Was liegt da näher, als dem Junge DLG Hochschul-Team und insbesondere der Mann-/Frauschaft des Hochschul-Teams Osnabrück über die Schulter zu schauen und die Highlights der Region zu vermitteln? Nach einem Start am Freitag im Seedhouse Osnabrück folgte der Samstagmorgen zum Thema: The future is now! Nach verschiedenen Eröffnungs-Impulsen vermittelte die Studien-Dekanin Prof. Dr. Karin Schnitker mit ihrem Vortrag: ‚ Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft - Wie die grünen Studiengänge an der Hochschule Osnabrück den Weg für innovative Berufspfade und Gründungen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft ebnen ‘, welche Optionen die grüne Fakultät wählt, um die Aktiven und Professionellen in der Branche auf die Chancen und Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Weiterhin wurde durch die Co-Teamleiterin des Startuplab@HSOS, Jana von Höne, ( StartUp!Lab@HSOS | Hochschule Osnabrück ) vermittelt, was es u. a. mit dem Start-up Lab der Hochschule Osnabrück auf sich hat. Durch die Fachbereiche und Hochschulstartups wurden Einblicke in das Thema Vertical bzw. Indoorfarming gegeben und Fördermöglichkeiten der Hochschule für Start-ups kennengelernt. Nach der Verleihung des Internationalen DLG-Preises folgte ein interaktives Programm auf dem Hochschul-Campus sowie Betriebsbesichtigungen. Die Jahrestagung bietet vor allem jungen Praktiker*innen und Unternehmer*innen die Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen, sich fachlich weiterzubilden, die Junge DLG kennenzulernen und dabei eine Menge Spaß zu haben ( Jahrestagung Junge DLG 2023 in Osnabrück - dlg.org ). Ebenso wurde auf die neue Initiative Female Agri Fellows ( Female Agri Fellows - dlg.org ) der DLG aufmerksam gemacht. Die Initiative dient dazu, Frauen in der Branche national und international zu vernetzen. Ziel ist es, die Vielfalt im Denken und Handeln der Branche zu erweitern - als Unternehmerin eines landwirtschaftlichen Betriebes, Frau im Agribusiness, Wissenschaftlerin, Ingenieurin, Dozentin, Journalistin oder Bloggerin. Die Female Agri Fellows vernetzen sich und bieten Perspektiven für die nationale und internationale Landwirtschaft, inden sie Unternehmen und Organisationen der Branche unterstützen, diverser zu werden. So leisten wir unseren professionellen Beitrag für eine erfolgreiche und vielfältige Landwirtschaft der Zukunft. Studentische Exkursion nach Süddeutschland, Italien und Frankreich (HSOS, 29.05.2023) Gemeinsam mit 35 Studierenden der Hochschule Osnabrück - Studiengänge BLW, BWA und MAL – haben sich Dr. Jan Berstermann und Prof. Dr. Karin Schnitker auf den Weg gemacht, um Betriebe und Unternehmen sowie staatliche Organisationen und wissenschaftliche Einrichtungen entlang der Agri-Food Supply Chain anzuschauen, neue Eindrücke zu sammeln und sich von den Strategien, beeindruckendem Unternehmer*innengeist und Innovationen der Kontaktpartner*innen inspirieren zu lassen. Tolle landtechnische und umfangreiche unternehmerische Entwicklungen konnten bei Firmen ( ROPA Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH ) und ( HORSCH ) entdeckt werden. Die Einblicke in die größte landwirtschaftliche Apfel-Erzeugungs- und Vermarktungsgenossenschaft Juval, Südtirol wurden anschaulich durch den Betriebsleiter des Standortes Kastelbell-Tschars-Staben, Stephan Gorfer ( JUVAL - VIP Gen. landw. Gesellschaft ) vermittelt. Nach einem Abstecher bei dem Vinschger Bauernmarkt, einer Cooperative mit rund 100 Direktvermarkter*innen sowie der landwirtschaftlichen Edelpilzzucht Kirnig in der Nähe von Bozen, folgte der Besuch von einem nachhaltig-innovativ geführten landwirtschaftlichen Betrieb Corte Gardoni, südöstlich des Gardasees. Der nächste Stopp in Parma diente dem Besuch der European Food Safety Authority. In diversen Fachvorträgen wurde vermittelt, welche Themen die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit zu bewältigen hat und welche Karriereoptionen für Agrar-/Lebensmittelstudierende möglich sind. Nach einem tiefen Einblick in eine familiäre Parmesan-Käse-Molkerei mit angeschlossener Milchproduktion ging die Reise weiter nach Südfrankreich. Wichtige Themen waren dort die professionelle Direktvermarktung der landwirtschaftlichen Produkte in der Provence durch einen dauerhaften und gemeinschaftlichen Direktvermarktungs-Standort ‚Les Halles‘. Ebenso konnte durch die Besichtigung eines Lavendelbetriebes der Anbau, die Verarbeitung und die Vermarktung im Segment Natur-Pharma-Erzeugnisse analysiert werden. Von dort ging es weiter zu einem Unternehmen mit Senfanbau und –verarbeitung in Dijon sowie zum World Agri-Tech Summit des L‘ Institut Agro – Dijon, Faculty of Agricultural Sciences + Landscape Architecture der Université Dijon. Nach einem umfassenden Vortragsprogramm kam es zu einem tollen Get together mit Studierenden und Dozent*innen der Universität. Den Abschluss der Fahrt bildete ein Abstecher in die Champagne zur Hochburg der Champagnererzeugung, dem Ort Epernay, und dem Erzeugerbetrieb Charles Mignon sowie ein Besuch der deutsch-französischen Gedenkstätte und Museum zum 1. Weltkrieg ‚Mémorial de Verdun – Champ de Bataille‘. Weiteres Kulturprogramm konnte in den Städten Nürnberg, Bozen, Meran, Parma, Nizza, Avignon, Dijon, Epernay gemeinsam organisiert oder auf eigene Faust vollzogen werden. Reisebericht Max Kultscher, Business Development Manager Bugfoundation GmbH und organisatorischer Projektleiter Hochschule Osnabrück und Bugfoundation GmbH geben Empfehlungen für Novel Food-Startups In einem zweijährigen Forschungsprojekt hatte das Insektenburger-Startup gemeinsam mit der Hochschule seine Markteintrittsstrategie analysiert. Das Projekt wurde von der Aloys & Brigitte Coppenrath-Stiftung mit 200.000 Euro gefördert. Vollständigen Artikel lesen . Food Future Lab: Reallabor für nachhaltige Lebensmittelwirtschaft Was essen wir morgen? Wie produzieren wir in Zukunft unsere Lebensmittel? Sorgen wir damit für Nachhaltigkeit? Diesen und vielen weiteren Fragen stellt sich ein Team aus Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftlern und Studierenden im Food Future Lab: Reallabor für nachhaltige Lebensmittelwirtschaft. Durch das praxisnahe Forschungsprojekt, aller auf Lebensmittel bezogenen Studiengänge, werden nachhaltige Innovationen in der Lebensmittelbranche initiiert. Praxiskooperationen sorgen dafür, dass Innovationen, vor allem im Bereich von Lebensmittelverschwendung und verpackungsbezogenen Umweltbelastungen, real in die Gesellschaft eingeführt und erprobt werden können. Vollständigen Artikel lesen. Reallabor Innovation, Entrepreneurship & agile Führung des Food Future Lab Wie führen wir unsere Unternehmen von Morgen? Welche Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle brauchen wir für ein Start Up? In diesem Reallabor sollen in Seminaren, Workshops und Pitches, Ideen für Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle entwickelt werden. Diese führen bestenfalls zu Unternehmensgründungen. In den Workshops sollen Studierende und Beschäftigte der regionalen Lebensmittelbranche zusammen an Innovationen arbeiten und Ideen generieren. Das Labor soll Studierende dazu anregen, Produkt- und Verpackungsinnovationen in Abschlussarbeiten oder darüber hinaus zu entwickeln. Vollständigen Artikel lesen. Was versteht man unter den Begriffen AgTech und Agribusiness und wie trägt das Osnabrücker Agrar-Ökosystem dazu bei die Agrarwirtschaft zu innovieren? Januar 2020: Agrora , Berlin. Zum vollständigen Video . Natürliches Hundefutter ohne Zusatzstoffe: Hochschul-Studentinnen für Geschäftsidee ausgezeichnet Zentrum für Innovation und Unternehmertum der Hochschule Osnabrück vergibt den von der Bohnenkamp-Stiftung gespendeten Preis. Ab Juni sollen sogenannte Barf-Produkte verkauft werden. Gründerinnen gehören zu den wenigen Frauen in der Fleischbranche. Vollständigen Artikel lesen . © Carolin Hlawatsch, Tier-, Natur-, und Reisejournalistin. Mitarbeitende Dr. Jan Berstermann Verwaltungsprofessur für Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftslehre Gründungsbeauftragter der Fakultät AuL Co-Leitung des Reallabors Entrepreneurship, Innovation und Agile Führung ( Food Future Lab | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0106B Tel: 0541 969-5271 Jan.Berstermann@hs-osnabrueck.de Dr. Jan Berstermann ist Wirtschaftsingenieur und promovierter Wirtschaftswissenschaftler, insbesondere im Bereich Nachhaltiges Management. Seit 2024 verwaltet er die Professur Landwirtschaftliche Betriebswirtschaftlehre und leitet gemeinsam mit Prof. Dr. Karin Schnitker das Reallabor Innovation, Entrepreneurship und Agile Führung an der Hochschule Osnabrück. Zuvor hatte er Lehraufträge u. a. in den Bereichen Betriebliches Nachhaltigkeitsmanagement, Systemische Führung und Grundlagen Personalmanagement inne. Zwischen 2015 und 2017 war er als Organisationsberater in einer mittelständischen Unternehmensgruppe der Bio-Lebensmittelbranche tätig. Dabei lag die Zielsetzung in einer Implementierung der nachhaltigkeitszentrierten Unternehmensführung in das Kerngeschäft der Unternehmensgruppe sowie der Vorbereitung einer Nachhaltigkeitsberichterstattung unter dem Einsatz innovativer Ansätze. In den vergangenen Jahren konnte er außerdem vielfältige Design Thinking- sowie Open Space/Innovation-Formate und Organisationsaufstellungen in Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen durchführen. Lea Prein, M. Sc. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Agrar und Food, sowie im Food Future Lab ( Food Future Lab | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0101 Tel: 0541 969-5310 l.prein@hs-osnabrueck.de Frau Prein hat im Jahr 2021 ihr Masterstudium mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft erfolgreich abgeschlossen. Während ihres Studiums hat sie u. a. im Rahmen von Design Thinking-Workshops mit namhaften Lebensmittelherstellern ihre Expertise im Bereich innovatiover Ansätze und Methoden vergrößern können. Während ihres Auslandssemesters an der University of Florida hat sie außerdem die amerikanische Kultur sowie auch das dortige Bildungswesen kennen gelernt. Weiterhin verfasste sie eine Projektarbeit über den Einsatz der zunehmend populär werdenden Blockchain Technologie im Bereich der Lebensmittelindustrie. Seit Anfang 2021 ist Frau Prein als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Unternehmensführung an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur tätig. Dabei ist sie neben der Koordination von Lehraufträgen und der Begleitung diverser Studentenprojekte auch aktiv mit der Wissensaufbereitung im Rahmen der Aktionsforschung betraut. Darüber hinaus erweitert sie ihre Kenntnisse stetig durch diverse Fortbildungen zu Themen wie agiles Arbeiten im digitalen Umfeld und in Innovationsprozessen. Dr. Pamela Wehling Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsvorhaben GROWTH/Antrag Innovative Hochschule, Teilvorhaben 3/Arbeitspaket 1 (Open Innovation) ( Growth | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0106B Tel: 0541 969-5271 p.wehling@hs-osnabrueck.de Dr. Pamela Wehling ist promovierte Sozialwissenschaftlerin und Diplom Betriebswirtin (BA). Seit August 2023 ist sie Projektmitarbeiterin im Teilvorhaben 3 (Denk-)Räume für Innovationen im Rahmen des GROWTH-Projektes. Ihr Arbeitsschwerpunkt bildet die Durchführung, Begleitung und Evaluation von Personal- sowie Organisationsentwicklungsprozessen. Forschungserfahrungen hat sie am Institut für Arbeitswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum sowie an der Universität Potsdam gesammelt. Die Forschungsinhalte variieren dabei zwischen Themen wie implizite Verträge unterschiedlicher Beschäftigtengruppen, Gerüchte in organisationalen Wandlungsprozessen sowie der Geschlechterdifferenz im Arbeitskontext bis hin zu anwendungsorientierten Themen, wie z. B. die Einführung von Gruppenarbeitsstrukturen im ÖPNV und der Umgang mit Vielfalt in Unternehmen. Außerdem arbeitet sie als freiberufliche Dozentin an unterschiedlichen Hochschulen. Annika Tara Promotionsstudentin im Forschungsvorhaben GROWTH/Antrag Innovative Hochschule, Teilvorhaben 3/Arbeitspaket 1 (Open Innovation) ( Growth | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum OS 0101 Tel: 0541 969-5310 a.tara@hs-osnabrueck.de Annika Tara ist studierte Agraringenieuren (M.Eng. Agrar- und Lebensmittelwirtschaft) und promoviert aktuell im Rahmen des Projektes in Kooperation mit der Universität Witten Herdecke zum Thema Design Thinking in Open Innovation Prozessen. Zuvor unterstützte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin das Projekt GROWTH im Bereich „(Denk-)Räume für Innovationen“. Innovationen und Entrepreneurship konnte sie als Mitgründerin 2er Start-Ups selbst erfahren und anwenden. Das erste Start-up entwickelte eine Trinkerinnerung für Senioren, wobei das Produkt nach der Testphase in ein größeres Unternehmen aus Niedersachsen integriert werden konnte. Das zweite Start-Up verkaufte nachhaltige Schreibwaren nach dem 1+1 Prinzip (für jedes verkaufte Produkt wurde ein Weiteres gespendet), wobei dieses Projekt auch innerhalb eines größeren Unternehmens weitergeführt wird. Auch bildete sich Frau Tara zum Design Thinking und Life Design Coach weiter und konnte dadurch vielfältige Design Thinking Workshop Formate mit verschiedenen Gruppen und auch in Kooperation mit Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen durchführen. Während des Studiums und ihrer Gründungen wurde sie durch die sdw (Stiftung der deutschen Wirtschaft) und das NRW Gründerstipendium gefördert. Außerdem war sie in den letzten Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit und als Assistenz der Geschäftsführung bei einer Stiftung für Landwirtschaft tätig. Verschiedene Auslandsaufenthalte in Neuseeland, Florida, Afrika und Spanien ermöglichten unterschiedliche Perspektiven innerhalb der Agrarwissenschaften und Landwirtschaft, wie z.B. verschiedene Anbausysteme, innovative Praktiken und auch praktische Erfahrungen in der Landwirtschaft. Diese Erfahrungen bring Frau Tara nun in die Hochschule und das Projekt GROWTH ein. Jana von Höne Co-Team-Leitung StartUp!Lap@HSOS ( StartUp!Lab | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Startuplab@HSOS Am Speicher 4 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum EA 0034 j.von-hoene@hs-osnabrueck.de Seit Anfang 2023 ist Jana von Höne an der Hochschule Osnabrück als Wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie als Co-Team-Leitung des StartUp!Lab@HSOS tätig. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt hierbei auf dem strategisch-operativen Bereich, dem Marketing- und Netzwerkaufbau, sowie der Unterstützung von Gründungsinteressierten durch Angebote wie Workshops und Coachings. Zuvor besetzte Sie Positionen in unterschiedlichen Startups sowie einer Startup-Beteiligungsgesellschaft. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte umfassten hierbei Internationales Business Development, Marketing und Innovationsmanagement. Diverse, mehrjährige Auslandsaufenthalte in den USA, Australien und Frankreich schulten ihren Blick für und Kompetenzen in der interkulturellen und interdisziplinären Zusammenarbeit von Menschen. Ergänzend zum Bachelorstudiengang „Internationale Betriebswirtschaft und Management“ an der Hochschule Osnabrück absolvierte Sie Ihren MBA in „Innovationsmanagement und Entrepreneurship“ an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Hierbei konnte Sie Ihre Expertise in Bereichen wie u.a. dem Methodischen Erfinden, der Geschäftsmodellentwicklung und kreativen Ansätzen des Innovationsmanagements verfeinern. Jonas Schöne Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilvorhaben “Open Innovation” des Transferprojektes GROWTH ( Open Innovation | Hochschule Osnabrück ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum: OS 0106B jonas.schoene@hs-osnabrueck.de | Linkedin Jonas Schöne ist studierter Wirtschaftsingenieur (M.Eng.) mit Schwerpunkt auf strategischer Unternehmensführung. Seit Mitte 2025 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt GROWTH im Teilvorhaben Open Innovation tätig und unterstützt den Fachbereich Unternehmensführung. Zuvor war er mehrere Jahre im strategischen Bereich eines international tätigen Landtechnikkonzerns tätig. Sein fachlicher Schwerpunkt lag dabei insbesondere auf Zukunftstechnologien. In diesem Zusammenhang begleitete er Innovationsprozesse, analysierte technologische Trends und wirkte an der strategischen Weiterentwicklung entsprechender Systeme mit. Darüber hinaus sammelte er umfassende Erfahrungen im Startup-Scouting, Innovationsmanagement sowie in der Bewertung neuer Geschäftsmodelle. Die dabei erworbenen fachlichen und methodischen Kompetenzen bringt er heute in Forschung und Lehre an der Hochschule ein. Michel Finke Wissenschaftlicher Mitarbeiter im EIP-Projekt HempFill ( EIP | HempFill ) Besucheradresse: Lehr- und Forschungszentrum Lebensmittelwissenschaften und Ökonomie Oldenburger Landstr. 62 49090 Osnabrück Kontaktdaten: Raum: OS 0106A michel.finke@hs-osnabrueck.de Seit Mai 2026 ist Michel Finke wissenschaftlicher Mitarbeiter im EIP-Projekt HempFill an der Hochschule Osnabrück. Die Projektidee entstand im Rahmen des hochschulweiten Transferprojekts Growth, an dessen Entwicklung und Antragstellung er mitwirkte. Im Projekt übernimmt er die Projektkoordination sowie marktliche, technische und wirtschaftliche Machbarkeitsanalysen und begleitet damit den Innovationsprozess. Michel Finke studierte Landwirtschaft an der Hochschule Osnabrück und setzt sich seit vielen Jahren mit Zukunftsperspektiven und alternativen Geschäftsmodellen für die Landwirtschaft auseinander. Seit 2023 absolviert er den Masterstudiengang Agrar- und Lebensmittelwirtschaft mit dem Schwerpunkt Rechnungswesen und Unternehmensführung. Im Rahmen seines Studiums entwickelte er ein Geschäftsmodell zur Nutzung von Hanf als nachwachsendem Rohstoff für industrielle Wertschöpfungsketten. Dafür erhielt er 2025 die Kick-Start-Förderung der Hochschule Osnabrück und führte erste technische Versuche mit Hanffasern durch. Die dabei gewonnenen Erfahrungen bringt er heute in das EIP-Projekt HempFill ein. Abschlussarbeiten 2024 Bachelorarbeiten Schönges, F.: Qualitative Analyse der kritischen Erfolgsfaktoren und der aktuellen Zahlungsbedingungen zu Venture Capital für Agrar-Tech Startups in den USA und Deutschland. Lahmann, A.: Strategieformulierung und -bewertung zur Investition in eine Agri-PV-Anlage durch das Fallunternehmen Lahmann. Rüth, J.: Ermittlung und Auswahl betrieblicher Maßnahmen und Anreizsysteme zur Förderung der Mitarbeitermotivation. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Froneri Ice Cream Deutschland GmbH. 2023 Masterarbeiten Schürholz, C.: Entwicklung und Analyse einer Auslandsmarkt-Eintrittsstrategie eines innovativen Plattform-Economy-Geschäftsmodell zur Vermittlung von Biomethan am Beispiel des Fall-Unternehmens agriportance GmbH. Schmidt, S.: Einfluss einer Tränkwasserdesinfektion auf Basis von Aktivchlor auf ausgewählte Leistungs-, Gesundheits- und Fruchtbarkeitsparameter von Hochleistungskühen. Tara, A.: Entwicklung eines Wert-Angebots "Coaching für Reiter*innen mit ihrem Pferd" und Prozessevaluation mittles qualitativer Methoden. Von Höne, J.: Erstellung eines Wertangebotes für ausgewählte Ziel- und Stakeholdergruppen eines StartUp!Labs am Fallbeispiel der Hochschule Osnabrück. 2023 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Schürholz, C.: Markteinführung der In-Situ-Desinfektionsmittelanlage „Oximat“ des Fallunternehmens Beulco GmbH & Co. KG, Attendorn. Tara, A.: Prozessevaluation eines Life Design Thinking Coaching Angebotes. 2023 Bachelorarbeiten Herick, J.: Analyse ausgewählter Szenarien der regenerativen Energie-Erzeugung in Deutschland im Hinblick auf die Agrarflächenverbrauchs- und CO²-Effizienz sowie die Wirtschaftlichkeit. Viehweg, L.: Szenarioanalyse für eine Agri-Photovoltaik-Anlage am Beispiel einer zierpflanzenbaulich genutzten Freilandfläche der Gärtnerei Viehweg. Althöfer, A.: Machbarkeitsanalyse für die Diversifikationsstrategie Kartoffelanbau auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Althöfer. Brinkmann, H.: Machbarkeitsanalyse einer Geschäftsidee und Investition in eine Faseraufschlussanlage auf Basis von Hanfstroh für den Fallbetrieb Brinkmann Landwirtschaft GbR. Koch, S.: Strategische Situationsanalyse und Strategieformulierung für das Fallunternehmen Koch, Garbsen. Schillingmann, L.: Entwicklung einer Vertriebs- und Marketingstrategie für die Firma BioStrategie unter Einbeziehung qualitativer Forschungsmethoden. Kurz, L.: Machbarkeitsanalyse einer Skalierungsstrategie am Beispiel des Fallunternehmens der Heidjer Produktions- und Vertriebs GbR. Lehrke, S.: Analyse zum Einsatz von recyceltem Polystyrol im Werkstoffkreislauf für Dessertverpackungen mit Direkt-Kontakt für das Fallunternehmen Zott SE & Co. KG. Rehwinkel, L.: Machbarkeitsanalyse zur Erschließung eines regenerativen Speicherkraftwerkes inklusive Nahwärmenetzes am Beispiel des Fallunternehmens Rehwinkel/Meyer Biogas Stelle GmbH & Co. KG. Brunkhorst, W.: Entwicklung und Bewertung von regenerativen Anbau-Strategien für die Geschäftseinheit Ackerbau am Beispiel des Fallunternehmens Brunkhorst GbR, Lüdersfeld. Peters, M.: Kundenzentrierte Anforderungsanalyse für die Entwicklung eines kamerabasierten KI-Systems zur Gesundheitsüberwachung in der Milchviehwirtschaft am Fallbeispiel der ACARiS GmbH. Schulze Hockenbeck, F.: Analyse von CO 2 -Speichermöglichkeiten für FLAG-Emissionen aus dem Bereich der Milcherzeugung zur Nachhaltigkeitsbewertung für das Fallunternehmen Zott SE & Co.KG. Koldehoff, E.: Die Bedeutung von Führung im Lebensmitteleinzelhandel: Eine Analyse von Filialleiterwechseln und betrieblichen Auswirkungen am Fallbeispiel einer Regionalgesellschaft eines Discounters. Arkenau, P.: Einflussgrößen der Personalkosten und Maßnahmen zur Reduzierung von Fehlzeiten bei der Gartencenter Arkenau GmbH. Ostendorf, H.: Entwicklung und Grobbewertung eines Geschäftsmdells zur Verarbeitung und Vermarktung von Kichererbsen und Lupinen. 2022 Masterarbeiten Pribbernow, H.: Evaluation der Gründung eines Beratungsunternehmens für Freiflächenphotovoltaikanlagen mithilfe der Erstellung eines Businessplanes und Testings mittels Fokusgruppendiskussion. Kruse, M.: Entwicklung und Testing eines Geschäftsmodells für ein Expertennetzwerk in der Food-Service Branche auf Basis eines iterativ-partizipativen Design-Prozesses. 2022 Bachelorarbeiten Bußmann, M.: Entwicklung einer Geschäftsidee zur digitalen Vermarktung von regional erzeugten Lebensmitteln auf Basis des Business Model Canvas inkl. eines qualitativen Testings. Krone, P. B.: Machbarkeitsanalyse einer Geschäftsmodellstrategie für eine Freiflächenphotovoltaikanlage für das Fallunternehmen Reinhard Krone in Damme. Homeyer, L.: Wirkungsanalyse der Beschaffung von Masthänchenfleisch nach dem Standard der Europäischen Masthuhn-Initiative im Fallunternehmen apetito AG zur Ableiteung von potenziellen Beschaffungsstrategiealternativen. Mackenstedt, N.: Wie kommt das Neue in die Welt? Einfüsse der Grundsätze von Theorie U auf den Veränderungserfolg in ausgewählten landwirtschaftlichen Unternehmen. Stelloh, F.: Formulierung und Bewertung operativer Strategien des Betriebszweiges Biogas im Fallunternehmen Stelloh. Schröder, F.: Analyse der Usability des "Agrar-Klimacheck-Proramms" zur Berechnung von Klimabilanzen der landwirtschaftlichen Betriebe der DMK Deutsches Milchkontor GmbH. Kortstiege, K.: Machbarkeitsanalyse der Entwicklung eines Maststalls für Schweine der Haltungsform 3 / 4 am Beispiel des Fallbetriebes Kortstiege. Meyer zu Farwick, R.: Machbarkeitsanalyse für die Konvertierung einer Biogasanlage von Kraft-Wärme-Kopplung hin zur Kraftstoffproduktion am Beispiel des Betriebes Meyer zu Farwick. Hüneke, L.: Strategische Situationsanlayse und Ableitung von Entwicklungsstrategien anhand des Fallunternehmens Johann Hüneke. Ostermann, H.: Strategische Zielbildung und Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Betriebes Heinrich Ostermann und bestehender Kooperationen. Börger, J: Ermittlung von Zukunftsstrategien auf Basis einer Strategischen Situationsanalyse am Beispiel des Fallunternehmens Cord Börger Landwirtschaft. Beutner, C.: Erstellung eines programmgestützten Modells zur Kostenbewertung CO 2 -reduzierender Maßnahmen bei Antriebstechnik von Landmaschinen und der entsprechenden Betriebsinfrastruktur. Brinkmann, M: Krisenerfahrungen in der Landwirtschaft. Eine qualitatve Analyse der Bedeutung der Corona-Pandemie für Direktvermarkter. Witte, J.: Strategische Situationsanalyse am Fallbeispiel des landwirtschaftlichen Betriebs Rolf Witte. 2021 Masterarbeiten Ostendorf, J.: Strategische Situationsanalyse der EU-Nachhaltigkeitspolitik zwecks Folgenabschätzung für die CLAAS KGaA mbH. Prein, L.: Nationale Differenzierung und Implementierung eines spezifischen Zustellungsaufschlags im Zuge der Einführung eines Preis- und Konditionensystems. Jungclas, J.: Formulierung und Testing einer Produktentwicklungsstrategie durch Vitaminisierung und Mineralisierung von Fleischsubstituten des Fallunternehmens Lohmann & Co. Aktiengesellschaft durch Sekundärdatenanalyse und Expertenbefragung. 2021 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Pribbernow, H.: Usabilitystudy des corvitac Pig-Counters anhand von ausgewählten Praxisbetrieben. Jungclas, J.: Feasibility Study eines zentralen Geschäftsmodells für das Unternehmen Redefine Meat in Zusammenarbeit mit der PHW-Gruppe. Thye, E.: Ausarbeitung und Entwicklung einer Internationalisierungsstrategie für das Startup SeedForward GmbH für die EU. 2021 Bachelorarbeiten Von Kamp, S.: Strategische Situationsanalyse am Fallbeispiel des Milchviehbetriebes Olaf von Kamp. Lohmann, F.: Machbarkeitsanalyse der Differenzierungsstrategie "Schweinemast auf Strohhaltung" am Beispiel des Fallunternehmens Lohmann. Twehus, A.: Partizipative Entwicklung eines Projektmanagementansatzes in dynamische Unternehmen am Beispiel der PWA Dr. Haufe GmbH. Nicklas, F.: Machbarkeitsanalyse eines Start-ups zur Produktion von "Echten Trüffeln" anhand ausgewählter Aspekte eines Businessplans. Dopatka, L.: Strategische Zielfindung und Situationsanalyse des Betriebes Werner Dopatka. Große Macke, V.: Entwicklung einer für Startup kompatiblem, skalierungsorientierten Markteinführungsstrategie für eine Agri-Tec-Innovation in Deutschland am Beispiel der Farmerscent GmbH. Raulfs, H.: Strategische Zielplanung und Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Betriebs Raulfs. Köhler, C.: Analyse und Bewertung ausgewählter internationaler Märkte zur Vorbereitung der Markteinführung einer Precision Fish-Farming-Technologie am Beispiel des Startups MonitorFish GmbH. Deniz, E.: Benchmark-Analyse ausgewählter Werkstätten für Menschen mit Behinderung im Bereich Lebensmittelverarbeitung zur Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Nachhaltigkeitspositionierung. 2020 Masterarbeiten Dörries, A.: Konzeptionierung einer Employer Brand für eine Gärtnerei im ländlichen Raum. Schuldt, C.: Analyse des sog. Split Feeding Konzepts des niederländischen Unternehmens ForFarmers N.V. zwecks Entwicklung einer akzeptanzorientierten Vertriebsstrategie für nordwestdeutsche Legehennenhaltungsbetriebe. Pribbernow, L.: Analyse, Strategieentwicklung und Bewertung für den Aufbau eines E-Commerce Vertriebskanals am Beispiel der "Bäckerei Bertermann". 2020 Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Lenfort, D.: Potenzialanalyse der verkaufsförderung der CLAAS Vertriebsgesellschaft mbH. Ites, S.: Analyse und Ermittlung der Faktoren gesunder Ernährung unter Berücksichtigung von Decklarationsmöglichkeiten zwecks Produktentwicklung im Bereich 'Gesund Proteinsnacks'. Bommes, C.: Evaluation eines Mentoring-Services mit Strategie-Entwicklung im Fallunternehmen durch Qualitative Befragungsmethodik. Strothmeyer, F.: Konkurrenzanalyse und Ermittelung des optimalen Wertangebots einer Personalberatung am Beispiel des Unternehmens Farmconnect. Prein, L.: Vergleich der Blockchain-Lösungsansätze ausgewählter internationaler Food-Wertschöpfungsketten anhand einer Konkurrenzanalyse. Frings, S.: Entwicklung und Testing eines Prototyps "Online Coaching- & Beratungsdienstleistung für Lebensmittelhandwerker" am Beispiel des Unternehmens Sophie Frings Coaching & Beratung. Baum, D.: Analysis of the production flow an legal feasibility regarding internationalization using the case study of iVIK holdings ltd. 2020 Bachelorarbeiten Tellbrügge, T.: Machbarkeitsanalyse der Diversifikationsstrategie Fresseraufzucht anhand des landwirtschaftlichen Betriebes Tellbrügge. Jansen, P.: Analyse des Aufbaus einer Direktvermarktung von Rindfleisch und Ermittlung von Vertriebsstrategien am Beispiel des Betriebes Jansen. Moyzes, C.: Analyse von Kundenakzeptanzbarrieren bei der Markteinführung innovativer, digitaler Servicelösungen am Beispiel des Telemetriesystems AGCO Connect. Deters, F.: Analyse der Wirtschaftlichkeit von Rinderknochenseparationsanlage zur Produktion MDM für die Pet Food Industrie - Betriebswirtschaftliche Bewertung am Beispiel der Westfleisch SEC mbH. Strothmeyer, F.: Analyse und Strategieentwicklung zwecks Unternehmensakquise "Farmconnect" anhand eines Business Plans. Baum, D.: Unternehmens- und Potenzialanalyse zur strategischen Entwicklung der Neurather Gärtner GbR durch eine nachhaltige Energieversorgung. Von Handorff, M.: Anaylse der Relevanz von gesundheitsfördernden Zielsetzungen und Aktivitäten in Nachhaltigkeitsstrategien von ausgewählten Unternehmen in Deutschland. Notemann, T.: Analyse und Definition eines Value Proposition Designs am Fallbeispiel der Herstellung gesunder und nachhaltiger Fertiggerichte. Meyer, M.: Analyse der Anforderungen von Kunden an Bäckereien im Hinblick auf digitale Interaktionspotenziale. Dieckmann, A.: Vergleichende Wirtschaftlichkeitsberechnung zu "Tierwohl- und Tierschutzmaßnahmen bei ausgewählten Fallunternehmen mit Milchviehaltung" mittels Szenario-Analyse. Hadler, C.: Formulierung und ökonomische Bewertung der Diversifikationsstrategie Apfelanbau am Fallbeispiel des Betriebes Hadler in Cuxhaven-Altenbruch. 2019: Promotionen Berstermann, J.: Stakeholderbasierte Ermittlung und Auswahl von Nachhaltigkeitsindikatoren - Fallstudie und Systemaufstellung in einem Unternehmen der Bio-Lebensmittelbranche. 2019: Masterarbeiten Loch, J.: Machbarkeitsanalyse des Einsatzes von Methoden des agilen Projektmanagements anhand der Fallstudie "Optimierung des Etikettenwesens der AVO-Werke August Beisse GmbH". Steinhorst, J.: Machbarkeitsanalyse für ausgewählte Diversifikationsstrategien des Betriebs Steinhorst in Glandorf. Meyer, K.: Analyse, Bewertung und Planung der Geschäftsidee "Calcium- und proteinreiches Kinder-Milchprodukt" mittels eines Businessplans. 2019: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Duden, M.: Betriebswirtschaftliche Bewertung ausgewählter Entwicklungsalternativen auf dem landwirtschaftlichen Betrieb Duden. Pribbernow, L.: Potenzialanalyse eines möglichen Gründungsvorhabens im Dienstleistungssektor zur Erstellung von Podcasts und Videoproduktionen. Dörries, A.: Reinventing Blumen Dörries. Steinhorst, J.: Strategische Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Betriebs Steinhorst in Glandorf als Grundlage eines strategischen Entwicklungsprozesse. Welk, A.: Entwicklung einer internationalen Markteinstrittsstrategie für das Sortiment des Flüssigfonds in den Norden und Westen Europas. 2019: Bachelorarbeiten Borchers, J.: Ermittlung von Hypothesen als Grundbaustein zur Entwicklung von Beratungsangeboten zur außerfamiliären Hofübergabe auf Basis einer qualitativen Befragung. Bömer, M.: Bestimmung und Analyse der strategischen und strukturellen Erfolgsfaktoren der Kooperation eines Start-ups mit einem Konzern im Bereich des digitalen Vertriebs von gebrauchter Landtechnik anhand eines Fallbeispiels. Viola, J.M.: Toxin binder market assessment of selection Latin-American countries for MIAVIT GmbH. Geerken, J.E.: Machbarkeitsanalyse zur Verkohlung regional anfallender Biomasse durch eine Pyrolyseanlage des Herstellers gara energy GmbH. von Behr, A.: Erstellung eines Businessplans zur Bewertung einer Investitionsstrategie im Bereich Wohnungsbau auf dem Betrieb von Behr in Hoya. Heil, F.: Machbarkeitsanalyse der Diversifizierungsstrategie Hofmolkerei auf dem landwirtschaftlichen Familienbetrieb Heil. 2018: Masterarbeiten Welk, A.: Analyse und Entwicklung eines Produktmanager-Konzepts für das Schnittstellenmanagement des Unternehmens Rila Feinkost-Importe GmbH & Co. KG unter Berücksichtigung agiler Führungsprinzipien. Kemper, S.: Geschäftsmodellformulierung und dessen wirtschaftliche Machbarkeit für die Geschäftsbereichsaussiedlung „Pensionspferdehaltung“ am Beispiel des landwirtschaftlichen Unternehmens Christian Kemper in Neuss Uedesheim. 2018: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Meyer, K.: Strategische Situationsanalyse des Milchviehbetriebes Brokering. Kemper, S.: Strategische Marktanalyse mit dem Fokus Kunden und Wettbewerb für die Pensionspferdehaltung im Raum Neuss - Düsseldorf - Dormagen für die Teilbereichsaussiedlung der Pensionspferdehaltung der Familie Christian Kemper in Neuss-Uedesheim. Loch, J.: Analyse des US-amerikanischen Gewürzmarktes. 2018: Bachelorarbeiten Strothmeyer, F.: Potenzialanalyse und Vorbereitung der Markteinführung eines in Mexiko nachhaltig produzierten Agavendicksaftes in den deutschen Markt am Beispiel des Startups Schäpers. Baum, D.: Analyse und Ermittlung von Erfolgsfaktoren für attraktive Arbeitgeber für saisonal beschäftigte Erntehelfer aus dem osteuropäischen Raum am Beispiel der Neurather Gärtner GbR. Müller, C.: Strategische Situationsanalyse und Formulierung von Optimierungstrategien am Beispiel des Geschäftszweiges Eisproduktion im Unternehmen Müller. Timme, S.: Strategische Zielbildung und Situationsanalyse unter Einbindung unternehmensinterner Stakeholder am Beispiel des Unternehmens Timme. Niemann, F.: Analyse und Konzeption der Markteinführung für eine innovative Verpackungstechnik des Forschungsinstituts DIL. 2017: Masterarbeiten Pötschke, C.: Analyse und Planung des Aufbaus eines E-Commerce Vertriebskanals am Beispiel des Gertencenter Pötschke. Heitmeyer, M.: Machbarkeitsanalyse für ein Gründungsvorhaben eines Start-Up-Unternehmens im Bereich Biologically appropriate raw food (Barf) durch die Steinemann GmbH & Co. KG. Knopp, E.: Machbarkeitsanalyse für ein Gründungsvorhaben eines Start-Up-Unternehmens im Bereich Biologically appropriate raw food (Barf) durch die Steinemann GmbH & Co. KG. Schmelting, A.: Machbarkeitsstudie zur Analyse einer Diversifikationsstrategie "Herstellung und Vertrieb von Buffalowürmern" in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Ehemann, S.: Menschenrechte in der Wertschöpfungskette der Bayer AG - Bestandsaufnahme der Aktivitäten zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht und Entwicklung von Handlungsempfehlungen . 2017: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Lübben, J.: Aufdeckung der Stärken und Schwächen des AMRA-Tools durch den Piloteinsatz in Viehtransporten eines regionalen Fleischproduzenten. Ruholl, H.E.: Untersuchung der Kriterien des VR-Agrarratings zur Entwicklung von Vorschlägen für ein zukunftsorientiertes Agrarrating. Sickmann, M.: Identifikation prägnanter Informationsquellen im aktuellen CLAAS-Transaktionsprozess. 2017: Bachelorarbeiten Von Aschwege, D.: Analyse der Ökobilanzen ausgewählter Milchviehbetriebe zur Ermittlung von Optimierungspotentialen des Nachhaltigkeitsprogramms "Milkmaster"der Deutsches Milchkontor GmbH. Manocchio, D.: Vergleichende Analyse von Erfolgsfaktoren und -potenzialen in der Wertschöpfungskette von Rinderteilstücken und Nebenprodukten am Beispiel eines fleischverarbeitenden Unternehmens. Gerling, T.: Erarbeitung und Analyse strategischer Entwicklungsmöglichkeiten des landwirtschaftlichen Betriebes Gerling. Grobe, F.: Strategische Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Unternehmens der Familie Grobe. Heidemann, K.: Konzeption und Bewertung eines Businessplans zur Etablierung einer regionalen Campusbiermarke in Osnabrück . Stärk, S.: Marktanalyse für Gülleverschlauchungssysteme für ein Unternehmen der Landtechnikindustrie . Timphaus, H.: Analyse der Wirtschaftlichkeit einer Investition zur Flexibilisierung der Biogasanlage des Unternehmens Timphaus Erneubarer Energien. Niebur-Ossenbeck, H.: Wirtschaftlichkeitsanalyse der Investition in eine Kleinbiogasanlage am Beispiel des Betriebes Niebur-Ossenbeck. Ruhe, J.: Strategische Situationsanalyse des landwirtschaftlichen Familienbetriebes Ruhe zwecks Entwicklung zukunftsfähiger Unternehmensstrategien . Kötting, W.: Machbarkeitsanalyse eines E-Commerce-Konzeptes für den Vertrieb von Spezialfuttermitteln im kenianischen Markt am Beispiel der MIAVIT GmbH. 2016: Masterarbeiten Jan-Krift, K.: Analyse des Hofübergabeberatungsprozessess des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes e. V. zur Identifikation der Potenziale eines ganzheitlichen Beratungsansatzes. Kurre, H.: Studie zum Aufbau und Einsatz eines Umfeld-Sensorsystems in Agrarmaschinen für die Bosch Engineering GmbH (BEG). Hüsing, C.: Analyse und Bewertung der Machbarkeit einer Unternehmensgründung im Bereich Food-E-Commerce am Beispiel des Startups Green Farmer GmbH. 2016: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Verst, C.: Entwicklung einer Dealer Scorecard für die CLAAS Händler des nordamerikansichen Landtechnikmarktes auf Grundlage einer Kennzahlenanalyse. Ehemann, S.: Bestandsaufnahme relevanter Nachhaltigkeitsaspekte, mit dem Schwerpunkt Bodennutzung und Abwassermanagement, bei ausgewählten Milch-lieferanten der Firma Compañia Làctea Agropecuaria Lecheros de Young (Claldy) in Urugauy. Heitmeyer, M.: Analyse und Bewertung des Erfolgspotenzials internationaler Märkte für ausgewählte Produkte der Steinemann GmbH & Co. KG. Knopp, E.: Analyse und Bewertung des Erfolgspotenzials internationaler Märkte für ausgewählte Produkte der Steinemann GmbH & Co. KG. Jan-Krift, K.: Analyse und Bewertung eines Konzepts und einzelner Instrumente eines Beratungsprozesses. Hüsing, C.: Investigation and determination of the direct exporting possibilities of soybean meal in the international raw material market between the cooperating companies Buratovich hons. S.A. (ARG) and AGRAVIS AG (GER). Schmelting, A.: Machbarkeitsanalyse einer Diversifikationsstrategie für den landwirtschaftlichen Betrieb Schmelting mit der Herstellung und dem Verkauf von Katzenbedarfsartikeln mit Baldrian. 2016: Bachelorarbeiten Irmer, S.: Analyse der Bewertung imagebeeinflussender Faktoren und Maßnahmen auf die Arbeitnehmerbeschaffung und -bindung ausgewählter Unternehmen in der Foodbranche. Steinkamp, C.: Analysis of the congruency of the GRI-certified sustainability goals of the VW AG in accordance with the SDG-Compass of the UN. Krümpel, J.: Analyse des Einkommenspotentials des Betriebes Berhard Krümpel durch Änderung des Produktionsrhythmus im Betriebszweig Schweinehaltung. Greitemann, J.F.: Betriebswirtschaftliche Analyse und Planung einer Erweiterungsinvestition in der Milchviehaltung auf dem Betrieb Greitemann. Francksen, J.O.: Betriebswirtschaftliche Analyse und Planung für eine Erweiterungsinvestition des Milchviehbetriebes Francksen GbR. Göcke, C.: Analyse der Nachhaltigkeitsberichtserstattung von ausgewählten Wettbewerbern des Agrarhandelsunternehmen AGRAVIS Raiffeisen AG. Weseloh, J.C.: Erstellung eines Businessplans zur Bewertung einer Flexibilisierungsstrategie der Biogasanlage Weseloh in Vahlzen. 2015: Masterarbeiten Hegge, M.: Ausarbeitung und Umsetzung eines Internationalisierungskonzeptes in der Futtermittelbranche für den US-amerikanischen Markt am Beispiel der Miavit GmbH. Baum, B.: Planung eines Gartenbaubetriebs Strategiefindung und -bewertung des Gartenbaubetriebs Wilhelm Baum. Timphus, C.: Konzeption eines Lieferantenbewertungssystems unter Anwendung der Delphi-Methode. Dargestellt am Beispiel der Wernsing Feinkost GmbH. Winkelmeyer, A.: Einführung eines Nachhaltigkeitsstandards im Bereich Food Logistik für das Modellunternehmen Matthies und Söhne Fruchtimport GmbH auf Basis einer Vergleichsanalyse. Claßen, J.: Ökonomische Analyse des Neubaus einer Gänseschlachterei auf Basis eines Businessplans. Karfich, A.: Planung und ökonomische Analyse eines Produktionsstandortes für ein Start-Up Unternehmen im Bereich innovative Haltbarmachungsverfahren für Lebensmittel. Waldow, L.: Entwicklung einer Markteintritts- und Marktbearbeitungsstrategie für Agrar-Internetagenturen am Beispiel der Unternehmensgründung Web-Acker. Laurenz, B.: Formulierung und Evaluation potentieller Beschaffungsstrategien von Milch und Milchprodukten am Beispiel eines deutschen Handelsunternehmens. 2015: Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Masterstudiengang Kurre, H.: Analyse des Einsatzpotenzials von Automotive-Sensoren und -Systemen in der Agraraußentechnik für ein Unternehmen der Automobilindustrie. Baum, B.: Planung eines Gartenbaubetriebs - Strategische Analyse des Gartenbaubetriebs Wilhelm Baum. Hegge, M.: Entwicklung und Umsetzung eines internationalen Markteintrittskonzeptes für ein Franchisesystem am Beispiel Coffee-Bike GmbH. 2015: Bachelorarbeiten Borchers, H.: Wirtschaftliche Analyse einer Wachstumsstrategie in der Bio-Milchproduktion am Beispiel des Betriebes Hermann Borchers. Ottmann, T.: Vergleichende Analyse ausgewählter Agrar-Hochschulmessen in Bezug auf die Erreichung von Employer Branding und Recruitingzielen teilnehmender Unternehmen. Böker, M.: Eine strategische Unternehmensanalyse des Vertriebs und die Entwicklung von Vertriebsstrategiealternativen am Beispiel eines Zustellgroßhandels für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Wieneke, K.: Analyse strategischer Entwicklungspotenziale in der Pensionspferdehaltung am Beispiel des Betriebs Gröner-Wieneke. Seul, D.: Wirtschaftliche Bewertung einer Einführung des High Pressure Preservation Verfahrens in einem Großviehfleischcenter. Fischer, R.: Analyse und Planung des Eintrittes in den thailändischen Markt für Convenience-Wurstprodukte am Beispiel des Unternehmens Steinemann GmbH & Co. KG. Lenfers, C.: Entwicklung einer Presse- und Öffentlichkeitsarbeitsstrategie für ausgewählte Stakeholder des Milkmaster-Programms von DMK (Deutsches Milchkontor GmbH). Nolte, M.: Analyse des Marktpotenzials für einen Export von tiefgekühltem Spinat nach Dänemark. Möllers, B.: Erstellung eines Business-Plans zur Bewertung und Planung einer internationalen Markteintrittsstratgie in Form einer Akquisition eines Marktfruchtbauunternehmens in Rumänien. Esser, M. : Analysis of the climate change related changes on the global green coffee market for the derivation of procurement strategy alternatives of German coffee producers. Banzhaf, J.: Strategieentwicklung für den deutschen Lebensmittel-Online-Handel auf Basis einer Analyse der Kongruenz von Kunden- und Produktanforderungen sowie Systemleistungen ausgewählter Unternehmen. Meiners, F.: Strategische Entwicklung der Reitschule und der Ferienwohnungsvermietung auf dem Rumlerhof. Dreses, F.: Strategisches Unternehmenskonzept: Aufbau eines landwirtschaftlichen Produktionsbetriebes in der russischen Enklave Kaliningrad im Gebiet Bagratinowsk. Bußjan, T.: Beurteilung qualitativer Parameter des VR-Ratings Agrar vom Bundesverband der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken im Einzugsgebiet der WGZ BANK AG Westdeutsche Genossenschafts-Zentralbank. Fennel, F.: Betriebswirtschaftliche Analyse und Investitionsplanung für eine Getreideanlage auf dem Betrieb SIA Skriveru Seklkopibas Sabiedriba, Lettland. Lehre Bachelormodule B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel International Trade (Wahlpflichtmodul gehalten in eng. Sprache im WS) Dieses Modul wird in englischer Sprache gehalten. Es umfasst die praktische Durchführung des internationalen Handels von Waren in der Agrar- und Lebensmittelbranche. Die Studierenden erhalten einen grundlegenden Einblick in die Praxis des Internationalen Managements sowie Grundkenntnisse über die Vorbereitung von Internationalisierungsschritten durch Unternehmen. Das Modul vermittelt zudem einen Überblick über wichtige agrarische Märkte und Handelsströme. Modulbeschreibung Product- and Innovationmanagement (Wahlpflichtmodul gehalten in eng. Sprache im SS) Das Modul umfasst drei Kursteile. Der Kursteil Innovationsmanagement wird durch Prof. Dr. Schnitker gelesen. Studierende erlangen vertiefte Kenntnisse in der unterschiedlichen Formen von Innovationen und deren Bewertung und Bedeutung von Unternehmen. Sie erhalten Einblick über die wichtigsten Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement und einer Unternehmens-, Organisations- und Teamkultur, welche Innovationserfolge ermöglicht. Der Kurs umfasst einen Design-Thinking-Workshop, eine agile Innovationsmethode zur interdisziplinären Entwicklung von Innovationen von der Idee bis zum Prototypen. Weitere Lehrende in diesem Modul sind Prof. Dr. Enneking und Dr. Martin Kern. Modulbeschreibung Grundlagen des Nachhaltigkeitsmanagements (Wahlpflichtmodul gehalten im SS) Nachhaltiges Wirtschaften stellt für viele Unternehmen, landwirtschaftliche Betriebe und weitere Organisationen der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft einen wichtigen Orientierungspunkt für die Ausrichtung des Geschäftsmodells dar. Auch, weil sie sich mit entsprechenden externen gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert sehen. Für die Einführung neuer Produkte und Verfahren, die Durchführung von Investitionsprojekten oder die Umsetzung weiterer strategischer Entscheidungen kann die Beachtung von Nachhaltigkeitsaspekten ein wichtiger Punkt für die Akzeptanz betroffener Akteure (Stakeholder) sein. In der folgenden Veranstaltung erhalten die Studierenden auf Basis einschlägiger Literatur und Praxisbeispiele einen Überblick über Ziele und die Methoden des Nachhaltigkeitsmanagements. Sie lernen die unterschiedlichen Stakeholderperspektiven, Motive und Hintergründe bestimmter Argumentationsmuster kennen. Zudem erarbeiten sie anhand von Fallbeispielen die konkreten Möglichkeiten und Grenzen von nachhaltigem Wirtschaften. Weiterer Lehrende in diesem Modul ist Prof. Dr. Kussin . Modulbeschreibung ; Literatur Entrepreneurship und Finanzen (Wahlpflichtmodul gehalten im WS) In ausgereiften Marktwirtschaften, im Agrar- und Ernährungssektor und vor allem in der landwirtschaftlichen Urerzeugung ist es immer schwieriger, in angestammten Geschäftsfeldern (quantitativ) zu wachsen, sofern man nicht internationale Märkte erschließt. Immer häufiger schlagen bestehende Unternehmen sogenannte Diversifikationsstrategien ein oder Nicht-Unternehmer gründen ein Unternehmen in diesem Sektor. Eine Unternehmensgründung hat viele Herausforderungen. Zunächst muss eine gute Geschäftsidee gefunden werden, aber auch im Management-, Risikoabsicherungs- und Finanzierungsbereich muss ein Gründer Kenntnisse besitzen, um erfolgreich zu gründen. Modulbeschreibung Grundlagen Personalmanagement (Wahlpflichtmodul gehalten im WS) Wirtschaftsingenieure und Ingenieure der Agrar- und Ernährungsbranche, aber auch landwirtschaftliche Familienbetriebsleiter kommen immer häufiger schon kurz nach dem Studium in die Situation, Personal zu führen bzw. für einen Mitarbeiterstamm auch organisatorisch verantwortlich zu sein. Dazu bedarf es eines Grundwissens in Arbeitsrecht, Personalbeschaffung und -organisation sowie der -entwicklung, da Mitarbeiter einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren des Unternehmens darstellen. Zudem wird jeder Absolvent über kurz oder lang in eine Mitarbeiter-/Geführtenrolle eintreten. Auch hier ist es wichtig, Grundlagen der Organisation von Personal sowie die Rechte der Arbeitnehmer und -geber im Groben zu kennen. Weitere Lehrende in diesem Modul sind Dr. Abramovski und Frau Epping. Modulbeschreibung Unternehmensführung und Kommunikationsmanagement (Pflichtmodul gehalten im SS) Führungskräfte müssen in der Lage sein, Entwicklungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzuschätzen und Maßnahmen im eigenen Entscheidungsbereich zielgerichtet und strategisch sinnvollvorzubereiten und umzusetzen. Die professionelle Führung eines Unternehmens beeinflusst maßgeblich den Unternehmenserfolg und die Nachhaltigkeit des Wirtschaftens. Die mittel- bis langfristig ausgerichtete, strategische Unternehmensführung ist eine der Grundlagen, die in alle Bereiche der Unternehmensführung Einfluss nimmt. Auch die regelmäßige Kommunikation mit internen und externen Anspruchsgruppen gewinnt für Führungskräfte an Bedeutung. Ein strategisch angelegtes Kommunikationsmanagement kann dazu beitragen, diese Prozesse professionell zu gestalten und damit positiv zum Unternehmenserfolg beizutragen. Weiterer Lehrende in diesem Modul ist Prof. Dr. Kussin . Modulbeschreibung ; Literatur - Kapitel 2 Mastermodule M.Eng. Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (MAL) Innovative Unternehmensführung und Entrepreneurship (Pflichtmodul gehalten im SS) In einer komplexen, dynamischen, volatilen Welt und in vielfach gesättigten Märkten haben Unternehmen die besondere Herausforderung, ein Unternehmen zu leiten und zu entwickeln. Diese liegen vor allem in der Motivation zu dauerhaften Höchstleistungen und in der Innovationsleistung. Dies gilt auch für die Unternehmensgründung. In dem Modul sollen deswegen sinnstiftende, agile Formen der Unternehmensführung und die Grundlagen zur Gründung eines Unternehmens vermittelt werden. Modulbeschreibung Internationales Management (Wahlpflichtmodul gehalten im WS) Dieses Modul greift Aufgaben der strategischen Unternehmensentwicklung im Hinblick auf die Betätigung in internationalen Absatz- und Beschaffungsmärkten der Agrar- und Ernährungswirtschaft auf. Modulbeschreibung Führungsseminare (Pflichtmodul gehalten im 1. WS) Das Konzeptes dieses Moduls ist es, Sie auf Führungs- und Selbstführungsaufgaben in der Praxis vorzubereiten. Das Angebot dient ebenfalls als Ergänzung grundlegender Inhalte zu Führung, die Sie wahrscheinlich im Bachelorstudiengang noch nicht gehört haben. Der Fokus liegt auf dem Transfer und der Anwendung des Wissens in Einzel-/Gruppenübungen in den Seminaren. Das Modul ist auch ein Angebot für die Studenten des Studiengangs M.Sc. Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften (MNP) . Publikationen Buchbeiträge Griese, K.-M., Schnitker, K. (Hrsg.) (2023): Nachhaltigkeitsmarketing. Eine fallstudienbasierte Einführung, Springer Verlag, Wiesbaden. Griese, K.M., Schnitker, K. (2023): Einführung in das Nachhaltigkeitsmarketing Management. In: Griese, K.-M., Schnitker, K. (Hrsg.): Nachhaltigkeitsmarketing. Eine fallstudienbasierte Einführung, Kap. 1, Springer Verlag, Wiesbaden. Schnitker, K. (2023): Strategisches Management zur Entwicklung von Nachhaltigkeitsstrategien. In: Griese, K.-M., Schnitker, K. (Hrsg.): Nachhaltigkeitsmarketing. Eine fallstudienbasierte Einführung, Kap. 2, Springer Verlag, Wiesbaden. Eikenbusch, M.; Schnitker, K. (2014): Strategien zur Bearbeitung Strategischer Geschäftsfelder. In: Griese, K.-M. (Hrsg.) Nachhaltigkeitsmarketing: Eine fallstudien-basierte Einführung, Gabler Verlag, Wiesbaden, Kap. 7. Artikel und Interviews in (wissenschaftlichen) Fachzeitschriften, Zeitungen, Online-Medien Schnitker, K.; Grube, M.; Winterberg, B.; Dirks-Hofmeister, M.; Ewert, J. (2026): Precision Fermentation in Food - Regulatory and Socioeconomic challenges for Startups in the EU, Translational Food Sciences, Oxford. (eingereicht am 03.06.2026) Tara, A.; Wehling, P.; Merz, C.; Träger, D.; Arens-Fischer, W., Schnitker, K. (2024): Ansätze für rechtliche Sicherheit im Open Innovation Prozess, DUZ Verlags- und Medienhaus GmbH, Berlin. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2024): Open Innovation vs. Frugale Innovation, Video-Podcast, Shah-Paulini, P. (Hrsg.): Die Weisheitswerkstatt, Episode 1/24, Podcast - Purvi Shah-Paulini. Vollständigen Podcast hören Schnitker, K. (2023): Interview ‚Was machen Frauen anders?‘, Female Fellows – Jahrestagung Junge DLG 2023, Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft mbH, Frankfurt/M., Vollständiges Interview lesen Schnitker, K. (2022): Wie die Mitsprache von Verbrauchern die Nachhaltigkeit antreibt, Podcast Start-Up-Tour "Doin'Food" - Folge 3: "Frankfurt/Main", Agrarzeitung, Deutscher Fachverlag, Frankfurt Main. Schnitker, K. (2022): Präzisionsfermentation: Hat die Kuh bald ausgedient? In: topagrar, Perspektiven, 05/2022, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup. Schnitker, K. (2022): Warum weibliche Vorbilder für gründungswillige Frauen im Raum Osnabrück so wichtig sind, Osnabrück, Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG (NOZ), Interview, 14.12.2022. Vollständiges Interview lesen Schnitker, K. (2022) : Hoftor auf, Innovationen rein. In: topagrar, Perspektiven, 02/2022, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup. Schnitker, K. (2022): Neue Geschäftsmodelle: Abgucken erwünscht. In: topagrar online, 01/2022, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2021) : Die Disruption der Kuh. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, August 2021. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K.: (2021) : Gesucht: Zukunftsbauern - Ehrlich, emanzipiert, enkelfähig. In: DBK Monatsmagazin, 06/2021, DBV Service GmbH, Berlin. Schnitker, K., (2021) : Professorin verrät: So wird man als Bauer glücklich (und erfolgreich), Osnabrück, Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG (NOZ), Interview, 08.04.2021. Schnitker, K.; Jungclas, J. (2021) : Die Entwicklung des Marktsegments für Fleischersatzprodukte in der EU: Trends und neue Branchen-Avantgarde. In: Fleischwirtschaft, 05/2021, dfv Mediengruppe, Frankfurt. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K.: (2020): Was versteht man unter den Begriffen AgTech und AgriBusiness und wie trägt das Osnabrücker Agrar-Ökosystem dazu bei, die Agrarwirtschaft zu involvieren? Ein Interview von agrora mit Professor Dr. Karin Schnitker Vollständigen Artikel lesen , Audiopodcast Spotify , Audiopodcast Apple Prein, L.; Schnitker, K. (2020): Nutzen und Grenzen der Blockchain-Technologie - Untersuchungen in der Rückverfolgbarkeit der Wertschöpfungskette Rindfleisch. In: Fleischwirtshaft, 10/2020, S. 96 - 101 / Forschung und Entwicklung, dfv Mediengruppe, Frankfurt. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2020) : Wie neue Produkte neue Märkte schaffen. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, August 2020. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2020) : Deutschland: (K)ein Gründerland?. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Februar 2020. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K.; Kemper, S. (2019): Ermittlung der Potenziale von ausgewählten Distributed Ledger Technologien (Blockchain) in der Agri-Food-Chain am Beispiel des QS-Systems, Forschungsbericht QS Qualität und Sicherheit GmbH, Bonn, Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2019): Blockchain - Welchen Nutzen können Landwirte daraus ziehen? In: Deutsche Bauern Korrespondenz, Berlin. Schnitker, K. (2019) : Mit Nachhaltigkeit auch Geld verdienen?. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Juli 2019. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2019): Echte Transparenz: Ein Schlüssel zu mehr Zahlungsbereitschaft? Worten Taten folgen lassen: Fragt man Verbraucher, ob sie für mehr Tierwohl auch mehr zahlen würden, erhält man ein klares Ja. Unter welchen Bedingungen sie das dann auch eher tun, dazu Prof. Dr. Karin Schnitker im Interview. In: f3 - farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Interview, Mai 2019. Vollständiges Interview lesen Schnitker, K. (2019): Mit den jungen Wilden kooperieren. In: Taspo, 2. Ausgabe, Mai 2019. Schnitker, K. (2019): Abgucken erwünscht - Geschäftsmodelle, die in einer Branche funktionieren, bieten auch in anderen of Chancen. Prof. Dr. Karin Schnitker erklärt an Beispielen, wie mithilfe von Imitation erfolgreich gegründet werden kann. Und was sich auch Landwirte abschauen können. In: f3 - farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Interview, 3. Ausgabe, März 2019. Schnitker, K.; Zaugg, J.; Siebert, T. (2019) : Die Startupszene ist mitreißend. In: WIR, Jahresbericht 2018/19, S. 6f, Hochschule Osnabrück. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2019) : Abgucken erwünscht!. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Januar 2019. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2018): Routine und Innovation: Die zwei Gesichter der Betriebsführung., In: f3 - farm.food.future, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, September 2018. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2018): Gute Zeit zum Gründen., In: f3 - farm.food.future, Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Mai 2018. Vollständigen Artikel lesen Schnitker, K. (2018): Unternehmer sein heißt, aufgreifen und verwandeln und nicht aufgreifen und so weitermachen!. In: f3 – farm.food.future., Landwirtschaftsverlag GmbH, Münster-Hiltrup, Interview, 1. Ausg., März 2018. Schnitker, K. (2018): Startup Landwirtschaft: Neuer Medien-Hype oder günstige Gelegenheit?. In: Rheinische Bauernzeitung: Wochenblatt für das nördliche Rheinland-Pfalz und das Saarland. Landvolk-Verlag, Koblenz, Februar 2018. Schnitker, K. (2017): Eine neue Führung für eine veränderte Welt. In: B&B Agrar ONLINE-SPEZIAL, Nr. 6/2017, vom 27.11.2017. Schnitker, K. (2017): Agile Unternehmensführung - eine Führung die motiviert?. In: ZVG Gartenbau report - Blickpunkt Mitarbeiterführung/Mitarbeiterzufriedenheit, 43. Jahrgang, vom 01.12.2017, S. 24 f., Berlin. Schnitker, K. (2017): Hochschul-Studentinnen für Geschäftsidee ausgezeichnet. In: Hauswirtschaft und Wissenschaft, 65. Jgl, 2. Quartal 2017, Lappersdorf. Schnitker, K. (2017): Fehlerfreie Produktion ist Illusion. In: SUS, Fachzeitschrift des Landwirtschaftsverlags Münster. Schnitker, K. (2017): Nur Mut zu neuen Ideen, LAND & Forst, Nr. 12 vom 23.03.2017, S. 15. Berstermann, J.; Schnitker, K. (2016): Stakeholderbasierte Auswahl von Nachhaltig-keitsindikatoren zwecks Vorbereitung eines Nachhaltigkeitsreportings, Deutsches Hochschulforum: Ökonomie und Innovation in der Agrar- und Ernährungs-wirtschaft. Schnitker, K. (2016): Ideen für die Branche - Beim Junglandwirteforum drehte sich alles um das Thema Start-up - Professorin Karin Schnitker gab Tipps für eine erfolgreiche Gründung. In: Westfälisches Wochenblatt, Nr. 49 vom 08.12.2016, S. 87. Schnitker, K. (2016): Missstände in Ställen nie ganz zu vermeiden. In: Neue OZ, Online vom 31.10.2016. Schnitker, K. (2016): Landwirte müssen sensibler sein. In: Neue OZ vom 31.10.2016, S. 6. Schnitker, K. (2016): Den Sprung ins Neue wagen - Lieber Umdenken als zu stagnieren. In: TASPO, Nr. 3 vom 08.07.2016, S. 6. Kussin, M.; Schnitker, K. (2016): Agrar- und Ernährungskommunikation, in: VDL-Journal, Nr. 2 vom 22.06.2016, S. 11 Schnitker, K.; Heitmeyer, M.; Knopp, E. (2016): Deutscher Exportschlager "Samgyeopsal" Trends und Entwicklungen auf dem koreanischen Fleischmarkt. In: Fleischwirtschaft, vom 25.04.2016, S. 122 / Erzeugung. Veer, B. (2012): Studium neu aufgestellt, Interview und Fachbeitrag mit Prof. Dr. Karin Schnitker. In: Landwirtschaftliches Wochenblatt, Nr. 1, 5. Januar 2012, S. 66 – 67. Stephan, R. (2011): Lernen für Wachstumsmärkte, Interview mit Karin Schnitker. In: Land & Forst, Nr. 25, 23.06.2011, S. 11. Schnitker, K. (2011): Betriebsstrategien – Größe ist nicht alles! In: top agrar – Das Magazin für moderne Landwirtschaft, Nr. 10, Oktober 2011, S. 24 – 26. Schnitker, K. (2011): Agribusiness als neuer Studiengang. In: Neue Osnabrücker Zeitung, 28.06.2011, S. 18. Schnitker, K.; Becker, C. (2010): Starke Partner im Wärmemarkt. In: Rheinische Bauern-zeitung, Nr. 43, 30. Oktober 2010, S. 28 – 29. Schnitker, K.; Becker, C. (2010): Abseits vom Acker – Landwirte als starke Contracting-Partner im Wärmemarkt. In: Joule, Nr. 1, Jan./Feb. 2010, S. 18 – 19. Schnitker, K.; Becker, C. (2009): Starke Partner im Wärmemarkt. In: Landwirtschaftliches Wochenblatt, Nr. 48, 26. November 2009, S. 49 – 50. Forschungsprojekte Forschungsprojekt HempFill - Entwicklung einer Verfahrenskette zur Herstellung von hochwertigen Kurzfaseradditiven aus Faserhanf Das Projekt HempFill ist eines von 13 EIP-Agri-Projekten im 9. Förderaufruf ( EIP | HempFill ) der Europäischen Innovationspartnerschaft und wird durch EAFRD/ELER sowie das Land Niedersachsen unterstützt. Ziel ist die Entwicklung einer innovativen Prozesskette zur Herstellung hochwertiger Kurzfasern aus Industriehanf. Die Fasern sollen als nachhaltige Additive in Spezialpapieren sowie in biobasierten Lederalternativen für die Automobilindustrie eingesetzt werden, mit Fokus auf eine regionale und skalierbare Wertschöpfungskette. Das interdisziplinäre Konsortium umfasst landwirtschaftliche Betriebe, Forschungseinrichtungen (ATB, TU Darmstadt, Hochschule Osnabrück), ein Start-up (Revoltech GmbH) sowie Industriepartner (Kämmerer Spezialpapiere GmbH). Im Projekt werden Anbau-, Ernte- und Verarbeitungsverfahren für Winter- und Sommerhanf untersucht und neue mechanische Aufbereitungsmethoden entwickelt. Die Ergebnisse werden hinsichtlich ihrer Eignung für die Zielanwendungen sowie durch Machbarkeits- und Ökobilanzstudien bewertet. Langfristig soll HempFill neue Einkommensmöglichkeiten für die Landwirtschaft schaffen, die regionale Bioökonomie stärken und zu CO₂-Reduktion sowie resilienten Wertschöpfungsketten beitragen. Forschungsprojekt SU mit dem Kooperationspartner Pflanzentheke unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Abschlussbericht für die Förderung der Forschungsaktivitäten der Hochschule Osnabrück durch die Aloys & Brigitte Coppenrath-Stiftung unter akademischer Projektleitung von Prof. Dr. Karin Schnitker. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Forschungsprojekt SU Hydroponische OutdoorFarm – Entwicklung des Micro-Farm-Prototypen mit dem Fallunternehmen Pflanzentheke GmbH https://pflanzentheke.de/ unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Entwicklung eines Micro-Farm-Prototypen im Bereich der hydroponischen Outdoor-Farm für den ressourcenschonenden und klimaresilienten Anbau von Obst und Gemüse. Die Pflanzentheke GmbH und die Arbeitsgruppe „Growing Knowledge“ an der Hochschule Osnabrück beschäftigen sich mit vertikaler Landwirtschaft und hier insbesondere mit dem Verfahren der Hydroponik. Hydroponische vertikale Landwirtschaft bezieht sich auf den Anbau von Pflanzen ohne Verwendung von Erde. Die hydroponische Kultivierung erfolgt i. d. R. unter kontrollierten Umweltbedingungen (Pflanzenfabriken) und damit unter einem hohen Energieaufwand. Sie verfolgen hingegen die Kultivierung im halb-geschützen Anbau im Außenbereich, um den hohen Energieaufwand zu umgehen. Das übergeordnete Ziel des Gründungs- und Innovationsvorhabens ist die effiziente, nachhaltige, dezentrale, eigenständige und lokale Herstellung agrarischer Lebensmittel, mit vertikalen Kultivierungssystemen und hydroponischer (erdloser) Anbautechnik, für die Förderung einer klimaresilienten und sozioökonomisch fairen Nahrungsmittelproduktion. Dazu benötigt es vorab einiger Schritte. Einer davon ist die Entwicklung und Testung des Micro-Farm-Prototypen, welches im Rahmen dieses Forschungsprojektes erfolgt. Ebenso wird die Markteintrittssttrategie vorbereitet. Forschungsprojekte im Rahmen des Antrags Innovative Hochschule - GROWTH: (Transferantrag der Hochschule Osnabrück), Teilprojekt 3 - Denkräume f. Innovationen, Arbeitspaket 1 – Maßnahmen zur Erprobung und Durchführung von Open-Innovation https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/innovative-hochschule/denk-raeume-fuer-innovationen/ Ziel des Teilvorhabens: Um die notwendige Transformations- und Innovationsfähigkeit in der Region zu stärken, sollen innovationsfördernde Aktivitäten sowie Formate aus dem Creative-Lab der Werkstatt Wissenschaftskommunikation erprobt werden, um insbesondere kleine und mittlere Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe darin zu unterstützen, Technologieentwicklungen zu initiieren und voranzutreiben, dem erhöhten Wandlungsdruck standzuhalten und somit wettbewerbsfähig zu bleiben. Beide Maßnahmen werden an den festen, dezentralen Innovation!Roots-Orten stattfinden. Maßnahme zur Erprobung und Durchführung von Open-Innovation: Um Innovationsprozesse voranzutreiben sollen Open-Innovation-Prozesse erprobt werden. Open Innovation beschreibt die Öffnung des betrieblichen Innovationsprozesses gegenüber externen Akteure*innen zum Zweck der Teilung und Erweiterung des betrieblichen Wissensbestands. Grundvoraussetzung in Open Innovation sind ein ausgewogenes Nutzen-Beitrags- und ein Vertrauensverhältnis sowie ein neutrales Management des Open Innovation-Prozesses. Hier können Hochschulen mit ihrer wissenschaftlichen, nicht kommerziellen Ausrichtung Beiträge zum Aufbau von nachhaltigen, regionalen Innovationsnetzwerken leisten. Im Rahmen von GROWTH sollen mit vier Handlungsfeldern exemplarisch anhand ausgewählter Open Innovation-Methoden (wie Open Space Beta) solche Prozesse durchlaufen werden. Unterschiedliche Open Innovation-Methoden werden dabei in ihrer Anwendung im Hochschulkontext erprobt und verglichen. Ziel ist es, einen systematischen Ansatz für Open Innovation im Transfer an Hochschulen zu entwickeln. Mit der digitalen Plattform HowSpace sollen zudem hybride Workshop-Formate in OI-Prozessen erprobt werden. Forschungsprojekte im Rahmen des Reallabors Entrepreneurship, Innovationsmanagement und agile Führung des Food Future Labs Einzelheiten der Projekte sind auf dieser Website dargestellt: Reallabor Innovation, Entrepreneurship und Agile Führung | Hochschule Osnabrück Forschungsprojekt SU NoFoInse mit dem Fallunternehmen Bugfoundation https://www.bugfoundation.com/home.html unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Best Practice - Die erfolgreiche Markteinführung von Novel Food Produkten am Beispiel insektenbasierter Lebensmittel in Deutschland unter wissenschaftlicher Begleitung und akademischer Leitung von Prof. Dr. Karin Schnitker. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Forschungsprojekt SU Smartfish mit dem Fallunternehmen Monitorfish https://monitorfish.com/ unterstützt durch die Alfons und Brigitte Coppenrath Stiftung Osnabrück: Entwicklung und Markteinführung einer durch künstliche Intelligenz gesteuerten Fischaufzuchtanlage sowie der Prototypenentwicklung gemeinsam mit einer Forschungsgemeinschaft zwischen Monitorfish, Hochschule Osnabrück, GIZ, Cosco Shipping, u. a. unter der akademischen Leitung durch Prof. Dr. Karin Schnitker. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Vollständigen Artikel lesen Forschungsprojekt SU mit dem Fallunternehmen Farmerscent https://www.farmerscent.com unterstützt durch die Stiftung Westfälische Landschaft, Münster: Entwicklung und Evaluation einer Markteinführungsstrategie für eine innovative technische Lösung im Bereich Luftklima in Ställen unter der wissenschaftlichen Begleitung und akademischen Leitung von Prof. Dr. Karin Schnitker. Entwickelt wurde die Innovation des Fallunternehmens von dem Studenten Victor große Macke und dem Absolventen der Hochschule Osnabrück, Alexander Grunwald. Der vollständige Abschlussbericht des Forschungsvorhabens kann bei Prof. Dr. Karin Schnitker abgerufen werden. Vollständigen Artikel lesen Forschungsprojekt zu Potentialen von Blockchain und anderen Technologien in der Lebensmittelwertschöpfungskette entstanden durch die Zusammenarbeit mit der QS und der Hochschule Osnabrück (Schnitker, K.; Kemper, S.) Vollständigen Artikel lesen Forschungsbericht Funktionsträgerin Dekanin der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Seit März 2025 ist Prof. Dr. Karin Schnitker Dekanin der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Sie wurde für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt. Zuvor war sie bereits von 2023 bis 2025 gemeinsam mit Prof. Dr. Cord Petermann und Prof. Dr. Ralf Wassmuth als Studiendekanin tätig. Dekanat | Hochschule Osnabrück Co-Projektleitung des RISE StartUp!Labs der Hochschule Osnabrück Das RISE (Room for Innovation and Student Empowerment) ist eine Anlaufstelle für Studierende und Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück. Ziel dieser Initiative ist es, Menschen durch Ressourcen und Know How bei der Entwicklung von (Gründungs-) Ideen und/ oder deren Weiterentwicklung zu unterstützen. Der Fokus dieses Gründungsförderungsprojektes liegt dabei auf der Vorgründungsphase. In gemeinschaftlicher Projektleitung ist Prof. Dr. Karin Schnitker mit dem Kollegen Prof. Johannes Nehls verantwortlich für die Beantragung und Implementierung des StartUp!Lab@HSOS. RISE Beiratsmitglied der Startup-Initiative Niedersachsen.next der Niedersächsischen Landesregierung (Startup-Beirat des Landes Niedersachsen) (seit Januar 2025) Unter Leitung des Vorsitzenden Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung hat sich 2017 ein 12 Personen umfassender Beirat gegründet, der die Landesregierung und die Initiative Niedersachsen.next über alle Ministerien/Ressorts hinweg in Fragen bezgl. diverser Gründungsaktivitäten und -förderungen sowie dem -transfer berät. Das Land Niedersachsen hat mit der Startup-Initiative durch den parteiunabhängigen, Legislaturperioden übergreifenden Startup-Beirat eine gezielte Strategie gestartet. Es besteht ein besonders enger Schulterschluss zur Startup-Strategieentwicklung des Landes und für Initiativen auf der Bundesebene zwischen Beirat, Landesinitiative und Ministerien für Wirtschaft & Wissenschaft. Das Ziel ist es, ein flächendeckendes Startup-Ökosystem mit niedrigschwelligem Zugang zu Unterstützungsangeboten nach einem gelungenen Aufbau weiterzuentwickeln. Die Kooperation mit KMU, Hochschulen & Berater*innen-Netzwerk findet regelmäßig statt. Förderschwerpunkte für mehr Impact durch Deep Tech sind die Bereiche Mobilität, Energie, Food & Agrar, Life Sciences, Sicherheit, Produktion. Der Beirat - Alle Beiratsmitglieder - Startup.Niedersachsen Mitglied des Beirats der Nature Robots GmbH, Osnabrück Zusammen mit 6 weiteren Kollegen aus der Wissenschaft ist Prof. Dr. Karin Schnitker Beiratsmitglied in dem Startup aus Osnabrück. Die Gründer wollen die regenerative, ökologische und insbesondere die kleinteilige Landwirtschaft durch KI und Robotik im Einklang mit der Natur und dem Menschen fördern. PlantMap (Powerful Long-term Autonomous Navigation Towards Monitoring Agricultural Plants) ist ein Projekt des DFKI Niedersachsen in Osnabrück und umfasst ein Gründungsvorhaben im Rahmen des EXIST-Forschungstransfers, bei dem mit Hilfe eines autonom navigierenden Roboters eine zeitlich sowie räumlich hochaufgelöste, dreidimensionale Pflanzenkarte einzelner Pflanzen sowie ganzer Beete zur Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft entwickelt wird. Damit trägt das Startup hohe Verantwortung für die Erreichung der UN-Sustainable Development Goals No. 13 „Climate Action“, No. 2 „Zero Hunger“ und No. 3 „Good Health & Well Being“ und andere. Nature Robots Mitglied des Beirats des Familienunternehmens BEULCO GmbH & Co. KG, Attendorn Prof. Dr. Karin Schnitker ist Beiratsmitglied in dem mittelständischen Unternehmen aus Südwestfalen, weil es sich mit innovativen und digitalen Produkten und Services zur Nachhaltigkeit in der Wasserversorgung verpflichtet und zukunftsfähige Lösungen für sicheres, sauberes und bezahlbares Trinkwasser entwickelt. Damit trägt es hohe Verantwortung für die Erreichung der UN-Sustainable Development Goals No. 6 „Clean Water & Sanitation“, No. 2 „Zero Hunger“ und No. 3 „Good Health & Well Being“ und andere. Mitinitiatorin und Beiratsmitglied der Agri Food Society – Deutsche Gesellschaft für zukunftsorientierte Agrar- und Ernährungswirtschaft Prof. Dr. Karin Schnitker hat gemeinsam mit Pionier*innen aus dem gesamten Bundesgebiet die Deutsche Gesellschaft für zukunftsorientierte Agrar- und Ernährungswirtschaft ins Leben gerufen, deren Beiratsmitglied sie heute ist. Die Gesellschaft setzt sich für eine regenerative Landwirtschaft, eine nachhaltige Lebensmittelversorgung und den Erhalt unserer natürlichen Lebensbedingungen ein. Sie strebt eine New Agrifood Economy an, in der die Naturbelastung minimiert und der faire Zugang zu Lebensmitteln gesichert ist. Die German Agrifood Society ist ein Zusammenschluss von Innovator*innen (Wissenschaftler*innen, Land- und Forstwirt*innen, Lebensmittelhandwerker*innen, ...), welche innovativ und lösungsorientiert die bestehenden Probleme des Sektors angeht. Sie arbeitet basierend auf aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft. https://dgzle.de Mitglied des Startup-Expertenbeirats der Landwirtschaftlichen Rentenbank Blockchain-basierte Rückverfolgung bei der Produktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse oder Echtzeitanalyse der Bodenbedingungen zur Steuerung von Pflanzenschutz und Düngung – die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist ein zukunftsweisender Wirtschaftszweig mit einem enormen Ideenpotenzial. Um diese Innovationskraft weiter zu stärken, wurde im Juli 2021 mit einer neuen Start-up-Förderung begonnen, wodurch junge, innovative Unternehmen der Branche bereits in der Frühfinanzierungsphase unterstützt werden können. Die Landwirtschaftliche Rentenbank Frankfurt als Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum fördert nun die individuelle Anschubfinanzierung durch ein zinsgünstiges Nachrangdarlehen mit Laufzeiten von zwei bis zehn Jahren. Zusammen mit dem BMEL wird durch diese Form von Wagniskapital ein Förderprodukt konzipiert, das den Besonderheiten der Start-up-Finanzierung Rechnung trägt. ‚Innovationsgutscheine‘ für z. B. Coaching-Maßnahmen ergänzen die Förderung. Die Durchführung des gesamten Förderprogramms erfolgt durch die Landwirtschaftliche Rentenbank im Auftrag des BMEL, welche zur Prüfung der Förderanträge einen Startup-Experten-Beirat gegründet hat, bei dem die Leiterin des Reallabors, Prof. Dr. Karin Schnitker, Mitglied ist. https://www.rentenbank.de/foerderangebote/innovation/start-up-foerderung Gutachtergremium des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW zur Gewährung von Zuwendungen und Förderungen der Forschung nach der EU-Richtlinie für Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit in NRW, Düsseldorf – Vorsitzende (seit August 2023) und Mitglied (seit 2014) EIP-Agrar.NRW gibt es seit 2014. Es ist ein Förderinstrument, um gesellschaftliche Herausforderungen aktiv zu gestalten und die Innovationstätigkeit in Europa zu beschleunigen. Die Europäische Kommission verbindet mit dem verstärkten Mitteleinsatz in die Innovationsförderungen die Erwartung, dass die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie der Gartenbau auch zukünftig einen wichtigen Beitrag für eine stabile Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln leisten kann. Das müssen sie unter großem Anpassungsdruck etwa durch den Klimawandel, den Verlust von Biodiversität und den Ansprüchen der Gesellschaft an die Urproduktion leisten. Die Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-Agrar.NRW) verfolgt das Ziel, Innovationsprozesse zu fördern und den Innovationstransfer in die Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft sowie den Gartenbau zu verbessern. Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt die Bildung von Europäischen Innovationspartnerschaften im Agrarbereich. Ein acht Mitglieder umfassendes, interdisziplinäres Gutachtergremium bescheidet die Antragskizzen. Prof. Dr. Karin Schnitker war in den ersten beiden Förderaufrufen Mitglied des Gutachtergremiums und wurde mit dem dritten Förderaufruf zu dessen Vorsitzenden gewählt. Europäische Innovationspartnerschaften (EIP) - Landwirtschaftsministerium (nrw.de) DurchSTARTerpreis des Landes Niedersachsen – Mitglied der Fachjury Kategorie „Newcomer/Scale-up“ Das Land Niedersachsen sucht in einer Gemeinschaftsinitiative des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der NBank, der Initiative startup.niedersachsen und der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) die besten Start-ups aus Niedersachsen (Gründungsort und aktueller Unternehmenssitz) in vier Kategorien. Somit wird jährlich der DurchSTARTerpreis des Landes Niedersachsen vergeben. Prof. Dr. Karin Schnitker ist regelmäßiges Mitglied der Fachjury für die Kategorie „Newcomer/Scale-up“ https://durchstarterpreis.de German Startup Awards Food + Agrar der Innovate!Osnabrück Convention - Kuratoriumsmitglied Im Rahmen der jährlich stattfindenden Innovate!Osnabrück, die Convention für Agrar und Food Startups, Unternehmen, Wissenschaft und Studierende, werden die German Startup Awards Food + Agrar vergeben. https://innovate-convention.de/ . Dr. Karin Schnitker ist als Kuratoriumsmitglied jährlich bei der Vorauswahl der jeweils drei Startups für die Shortlist involviert. Die Wahl der Gewinner erfolgt dann auf der Innovate selbst. Das Reallabor ist zudem langjähriger Unterstützer, Helfer und Mitwirkender bei der Innovate durch Vorträge, Moderationen, Bewerbung der Veranstaltung und Netzwerkbildung. Vortrag Dr. Jan Berstermann + Prof. Dr. Matthias Kussin auf der Innovate!Osnabrück, Oktober 2020: https://www.youtube.com/watch?v=7hNA_NhN9-g Vortrag Prof. Dr. Karin Schnitker auf der Innovate!Now, April 2020: https://www.youtube.com/watch?v=X850qNF1QK0 Vorträge, Teilnahme sowie Moderation von Veranstaltungen, Events und Podiumsdiskussionen 2025 Vortrag anlässlich der Mitgliederversammlung des Agrotech Valley Forums e. V. , 11/25, Spelle, „Wie Lehre, Forschung und Transfer regionale Innovationskraft entfaltet: Die Fakultät AuL als Partnerin im Agrotech Valley Forum” Vortrag anlässlich des Niedersächsischen Werkstattgespräches „Entrepreneurship Education an Hochschulen", 04/25, Xplanatorium Schloss Herrenhausen, Hannover, „Entrepreneurship Integrale: Fachstudium trifft Unternehmertum“ Keynote anlässlich der Campus-Konferenz „Landschaftsentwicklung", 03/25, Osnabrück, „Naturschutz in Agrarlandschaften“ Vortrag anlässlich der Pressekonferenz und Einladung der Agrartechnik-Branche zur Einführung der neuen Studiengänge der Fakultät AuL, 03/25, Osnabrück, „Neues aus der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur: Agrarsystemtechnologie – Ein Studium mit Zukunft“ Vortrag anlässlich des Eltern-Abends der Fakultät AuL, 03/25, Osnabrück, „Studium in Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur: Entscheidung für eine gute Zukunft“ Vortrag anlässlich der Veranstaltung „cross-industrial supply chain – vom Rohstoff zum Wertstoff“, 03/25, Braunschweig, „Prozessdesign als Instrument für komplexe Innovationsfelder: Wie kann man mit klugen Prozessen ‚wicked problems‘ erfolgreich bearbeiten?" 2024 Intro-Vortrag und Moderation der Podiumsdiskussion anlässlich der UN-LCOY „Local Conferences of Youth der UN, 7. Deutsche Klimakonferenz", 10/24, Berlin, „Landwirtschaft im Klimawandel“ – Programm der LCOY 24: Klimakonferenz auf einem neuen Level Vortrag anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Landesverbandes Niedersächsische Geflügelwirtschaft e. V., 06/24, Oldenburg, „Zukunft der niedersächsischen Geflügelwirtschaft: Kipp-Punkt oder Kairos für unsere Unternehmensentwicklung?“ Vortrag (zusammen mit Jan Berstermann, Annika Tara und Pamela Wehling) anlässlich des Deutschen Hochschulforums „Innovation und Ökonomie in der Agrar- und Ernährungswirtschaft", 05/24, Triesdorf, „Landwirtschaftliche Unternehmen als Player auf dem Spielfeld von Open Innovation“ Vortrag Strategierat Bioökonomie Weser–Ems, 05/24, Vechta, „Potenziale und Herausforderungen von offenen Systeminnovationsprozessen am Beispiel biogener Kunststoffe“ Vorträge anlässlich der Tage der Landwirtschaft / Volksbank Emsland eG, 02/24, Lingen sowie Werlte, „Landwirtschaft – Jetzt ist Deine beste Zeit!“ Vortrag und Moderation der Podiumsdiskussion anlässlich des Kreisverbandstages des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes - Kreis Steinfurt, 01/24, Saerbeck, „Landwirtschaft: DER Schlüsselfaktor der Zukunft. Eure beste Zeit ist jetzt!“ Vortrag anlässlich der Jahresversammlung des Landeskontrollverbandes Niedersachsen e. V., 01/24, Meppen, „Stall, Feld oder Bioreaktor: Technologie- und Prozessinnovation und ihr Einfluss auf die Zukunft der Milcherzeugung“ 2023 Keynote anlässlich des Mobilty Startup Days, 11/23, Osnabrück, „Erfolgsfaktor Openess: Wie kann offenes Co-Design zw. Wirtschaft und Wissenschaft gelingen?“, MOBILITY STARTUP DAY , 29.11.2023 Vortrag (zusammen mit Purvi Shah-Paulini, Leiterin GIRT Münsterland) zu „Frugale innovations - an underestimated potential for sustainable economic growth" GIRT - German-Indian Roundtable, Wirtschaftsclub Düsseldorf, 08/23, 17.08.2023, 19 Uhr, German-Indian Round Table Düsseldorf – German-Indian Round Table (girt.de) Vortrag anlässlich der Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Beratungsringe e. V. / Landwirtschaftskammer Niedersachsen, 06/23, „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? – Erfolg bleibt eine realistische Option!“ Vortrag anlässlich des World Agri Tec Summit, 05/23, University of Dijon/L’Institut Agro, „Together for a sustainable future - be prepared for Future career Challenges + agri-food Entrepreneurship” Jahrestagung der Junge DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e.V.), 05/23, Osnabrück, „Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft“ Vortrag des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes e.V., 02/23, Borghorst, „Geschäftsmodell Farm4Future: Warum Zebras uns den Weg weisen!“ Vortrag anlässlich der Winterversammlung Landvolk Niedersachsen e. V., 01/23, Damme, „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? – Erfolg bleibt eine realistische Option!“ 2022 Vortrag anlässlich des Kamingespräches der Jungen DLG zum Thema Agrar-Food-Startups in Deutschland, 10/22, DLG Connect, „Unternehmer- S inn: Alles Gründen beginnt im Kopf“ Keynote Offsite Unit Landwirtschaft, DMK - Deutsches Milchkontor GmbH, 10/22, Innovations Center Osnabrück, „Perspek TIEFE : Evolutionäre und revolutionäre Innovationsfelder in der Milchwirtschaft“ Moderation Focus!Session auf der Innovate!Osnabrück, 09/22, Osnabrück, „Naturschutz, Land-/Wirtschaft, Mensch: Was tun, wenn Wasser knapp wird?“ Teilnehmer*in – Prof. Dr. Ursula Eid, Hochschule Osnabrück, Sven Lake, Nature Robots, Martin Lange, Beulco GmbH & Co. KG, Lasse Polsfuß, Pflanzentheke, Heinrich Ripke, Abwasserverband Braunschweig. Mitgliederversammlung des Betriebshilfsdienstes und Maschinenringes Bentheim-Steinfurt e.V., 06/22, Ochtrup, „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? – Erfolg bleibt eine realistische Option!“ Vortrag anlässlich des 6. Hochschulforums „Ökonomie und Innovation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft", 05/22, Berner Fachschule, Schweiz, „Design Thinking als Innovationstreiber: Partizipativer Rahmenprozess zur nutzerzentrierten Strategieentwicklung in Unternehmen der Agrar- und lebensmittelnahen Branchen“ . 2021 Verein der Getreidehändler der Hamburger Börse e.V. + Bundesverband Agrarhandel e.V., 11/21, Online-Webinar-Veranstaltung, „Plattformökonomie im Agrarhandel: Potenzial für Geschäftsmodellinnovation oder Geschäftsmodellerosion?" VR-Agrartag des Genossenschaftsverbandes Baden-Württemberg, 11/21, „Mikro-, Makro-, Megatrends: Hält die Zukunft, was sie uns (Landwirten) verspricht?" sowie „Zukunftsstrategien in unsicheren Zeiten? - Erfolg bleibt eine realistische Option!“ https://www.bwagrar.de/Markt-Management/Mehr-Mut-tut-gut,QUlEPTY3MzUxNzgmTUlEPTE2Mjk0Mg.html IHK-TECHTIDE-Regionalkonferenz "Digitalisierung und KI in der Landtechnik und Ernährungswirtschaft", 10/21, Maschinenfabrik Bernard KRONE GbmH & Co. KG, Spelle: Innovation und Unternehmertum: Braucht ein neues WAS ein neues WIE? Vortrag anlässlich der Herbsttagung „Verbindungsstelle Landwirtschaft und Industrie", 09/21, DBU Osnabrück: Innovation und Unternehmertum: Braucht ein neues WAS ein neues Wie? https://www.vli-agribusiness.de/aktivitaeten/veranstaltungen/bisherige-veranstaltungen/ Digitaler Jungunternehmer Tag Bauernverband Schleswig-Holstein, 06/21, „Unternehmer-Sinn: Wer neue Antworten will, muss sich neuen Fragen stellen!" https://www.bauern.sh/aktuelles/details/news/premiere-fuer-den-jungunternehmertag-von-landjugendverband-und-bauernverband.html Digitaler Auftakt Zukunftsworkshops Nordwest von Transformationsnetzwerk Agrar , AEF Agrar- und Ernährungsforum, Metropolregion Nordwest, Automotive Nordwest und das Oldenburger Energiecluster OLEC„Die Welt im Wandel – die Schlüsselbranchen in der Metropolregion Nordwest gestalten Transformation gemeinsam, Konzeption und Moderation durch Prof. Dr. Karin Schnitker, Co-Moderation Dr. Jan Berstermann und Prof. Dr. Matthias Kussin, Technische Moderation Felix Willert, Innovate GmbH" https://www.uni-vechta.de/koordinierungsstelle-transformationsforschung-agrar/veranstaltungen/trafoagrar-archiv Vortrag AgriFoodSummit, 03/21, „The third wave of Agri-Food-Transformation: Was wir haben, was wir brauchen!" https://foodsummit.crowdfoods.com 2020 Impulse Live Webinar, 06/20, „Regnose statt Prognose – Smart Business aus der Zukunft denken“ mit dem Smartbusiness Center Graz West, gemeinsame Konzeption und Moderation durch Prof. Dr. Karin Schnitker, Arno Spener, Dr. Britta Müller, Dr. Hermann Küster https://www.smartbusinesscenter.at/news/regnose-statt-prognose-smart-business-gemeinsam-aus-der-zu-kunft-denken Future Agro Challenge Vorentscheid, 06/20, TechQuartier Frankfurt, „Warum Corona uns von unserer Pfadabhängigkeit abbringt und dadurch neue Ideen entstehen (können)?" Digitale Innovate!Now, 04/20, „Warum Corona uns von unserer Pfadabhängigkeit abbringt und dadurch neue Ideen entstehen (können)?" https://www.youtube.com/watch?v=X850qNF1QK0 Podcast Agrora, Folge 1 „Was versteht man unter den Begriffen AgTec und Agribusiness… Interview von Hauke Jaeschke mit Prof. Dr. Karin Schnitker" https://anchor.fm/hauke-jaeschke/episodes/Agrora-1---Prof--Dr--Karin-Schnitker-Was-versteht-man-unter-den-Begriffen-AgTech-und-AgriBusiness-und-wie-trgt-das-Osnabrcker-Agrar-kosystem-dazu-bei--die-Agrarwirtschaft-zu-innovieren-eaa46c Farm & Food 4.0 – Workshop, 01/20, „Ecosystem AgTech – Wie können wir ein leistungsstarkes System für Zukunftsförderung entwickeln?“ Agile Moderation durch Prof. Dr. Karin Schnitker und Dr. Jan Berstermann https://www.farm-and-food.com/en/speaker/prof_dr_karin_schnitker Hochschulstimmen Podcast-Reihe, Folge 3 „Gerade Wege machen faul, ungerade Wege machen nachdenklich", 01/20, Interview von Julia Gravenstein und Prof. Dr. Carsten Morisse mit Prof. Dr. Karin Schnitker https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-den-medien-und-unsere-publikationen/podcast-hochschulstimmen/#c7860509 2019 Internationales Treffen der Agrar-Attachées und Botschafter im Auswärtigen Amt Berlin, 12/19, Berlin, „Blockchain TECHNOLOGY: Hype or real application potential for the international agri food supply chain?" Wissensvorsprung „Wirtschaft trifft Wissenschaft Hochschule Osnabrück", 10/19, Osnabrück, „Wer macht in einer agilen Organisation eigentlich was?" https://www.youtube.com/watch?v=uKqIeAJyv-M Vortrag: Innovation und Unternehmertum: Braucht ein neues WAS ein neues WIE? (Bildquelle: VLI_Herbsttagung_©HolgerBulkPhotography-253) G.E.N. – Gründer & Entwickler Nights Open Space für Entrepreneure, Innovatoren und Förderer der Hochschule Osnabrück Von Mitgliedern des heutigen Reallabors und zusammen mit Studierenden und Gründer*innen aus der Hochschule und der Region Osnabrück wurde 2016 der hochschulweite Gründerkreis G.E.N. gegründet, bei dem gründungsinteressierte/-willige Studierende und Absolvent*innen, Innovator*innen und Gründer*innen sich gemeinsam mit unterschiedlichen Dozent*innen und Mitarbeitenden der Hochschule und einem erweiterten Netzwerk von Unternehmensvertreter*innen regelmäßig austauschen und treffen. In der Regel werden zwei Geschäftsideen gepitched und die Community gibt Feedback zur Idee, stellt Netzwerk, Rat und Tat zur Verfügung. Weiterhin wird hier über alle Aktivitäten rund um das Thema Gründung durch den Gründerservice der Hochschule, Leonard Gehrmeyer, informiert. https://www.tim-osnabrueck.de/gruendung Zusammen mit den Netzwerkpartnern Netrocks GmbH, Osnabrück, Die Coachinggesellschaft mbH, Münster untersucht das Reallabor in einem Forschungsprojekt die Entwicklung eines offenen Kanals ONE:AGRAR, über den Gründer*innen sowie das G.E.N.-Netzwerk und „interessierte Community“ verbunden werden sollen. Auch hier findet regelmäßiges Matchmaking statt. https://www.one-agrar.com

Projekte Auswahl aktueller Projekte „Licht als Managementfaktor im Putenstall mittels Angebot von Wahlmöglichkeiten für Puten (Stall/Außenklima) zum Verzicht auf Schnabelkürzen“ Anschlussprojekt der Konzeptionierungsphase Projektleitung: Dr. Kathrin Toppel, Prof. Dr. Inga Tiemann Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Benedikt Bügener Projektdauer: 01.08.2025 – 31.12.2027 Finanzierung: Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg Kontakt: K.Toppel@hs-osnabrueck.de Projektbeschreibung Im Rahmen des Forschungsprojektes soll unter Praxisbedingungen den Puten die Möglichkeit gegeben werden, zwischen verschiedenen Stallbereichen mit unterschiedlichen Beleuchtungsstärken je nach Bedürfnis wählen zu können. Die Haltungsumwelt ist bestmöglich definiert, ein regelmäßiges Monitoring und Controlling verschiedener Parameter soll Risikobereiche in der Haltung identifizieren, die einen Einfluss auf das Verhalten und somit auch Fehlverhalten der Puten haben können. Übergeordnetes Ziel ist, ein Verzicht auf das Schnabelkürzen in der Putenhaltung zu erreichen, wobei eine Lichtstrukturierung unter Angebot eines großflächigen Ruhebereichs einen potenziellen Ansatz darstellen kann. Nach Abschluss des Vorhabens besteht die Möglichkeit, eine Aussage zur Haltung schnabelgekürzter sowie schnabelungekürzter Putenhähne in modifizierten Praxisställen mit strukturiert-angereicherter Haltungsumwelt in Verbindung mit definierten Lichtverhältnissen zu treffen. Innovative Wege der regionalen nachhaltigen Nutzung tiergerechter Ressourcen beim Haushuhn (RegioHuhn) Projektleitung Prof. Dr. Inga Tiemann Wissenschaftliche Mitarbeiterin Sonja Hillemacher Laufzeit (01.03.2020) 01.01.2025 - 29.02.2028 Finanzierung Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Projektpartner Friedrich-Löffler-Institut, Institut für Nutztiergenetik Universität Kassel, Fachbereich für ökologische Agrarwissenschaften Öko-Beratungsgesellschaft mbH, Fachberatung für Naturland Projektbeschreibung Das Projekt RegioHuhn zielt auf die Erschließung eines alternativen Ansatzes in der Geflügelproduktion ab, der einerseits den Interessen des ökologischen Landbaus an einer breiten Produktvielfalt mit Regionalbezug Rechnung trägt und andererseits die Erhaltung der genetischen Vielfalt beim Haushuhn unterstützt. Das Konzept basiert auf der Nutzung der Kreuzungszucht lokaler Hühnerrassen mit Hochleistungstieren der Wirtschaftsgeflügelzucht der Lege- sowie der Mastrichtung. Damit soll eine Kombination aus der Robustheit und Anpassungsfähigkeit lokaler Rassen und dem Leistungspotenzial der Wirtschaftsgeflügelzucht erreicht werden. Die Auswahl der lokalen Hühnerrassen berücksichtigt Aspekte der Regionalität, ihrer potentiellen Eignung für die landwirtschaftliche Nutzung sowie die Verfügbarkeit reinrassiger Tiere. Das Erweiterungsprojekt fokussiert auf die züchterische Weiterentwicklung der Nukleusherden von drei im Projektverlauf als geeignet bewerteter regionaler Hühnerrassen in Kombination mit einer Kreuzungszucht mit leistungsfähigen Genetiken als Basis für eine nachhaltige, regionale Lebensmittelproduktion in der Geflügelwirtschaft. Von besonderer Bedeutung ist der unmittelbare Praxisbezug zum ökologischen Landbau, um die Gebrauchskreuzungen in der landwirtschaftlichen Produktion zu etablieren. Nur damit kann sichergestellt werden, dass die Zielsetzung einer Verstetigung des Ansatzes erfolgreich ist. Daher setzt das Projekt neben der züchterischen Verbesserung der lokalen Rassen als eine Elternseite der Gebrauchskreuzungen einen weiteren Schwerpunkt auf den Aufbau regionaler Wertschöpfungsketten. Links https://www.naturland.de/de/erzeuger/praxisforschung/regiohuhn.html https://www.oekolandbau.de/bio-in-der-praxis/oekologische-landwirtschaft/oekologische-tierhaltung/oekologische-gefluegelhaltung/zweinutzungshuhn/regiohuhn-und-oekogen-steffen-weigend-und-inga-tiemann/ Zukunft durch Wandel: Nachhaltigkeitstransformation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen“ (agri:change) Projektleitung: Prof. Dr. Nana Zubek Prof. Dr. Inga Tiemann Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in: Dr. Kathrin Toppel, N.N. Laufzeit: 01.07.2025 - 30.06.2030 Projektpartner: Uni Göttingen (Lead), TiHo Hannover, Uni Vechta, Uni Osnabrück Finanzierung: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) Kontakt: i.tiemann@hs-osnabrueck.de Projektbeschreibung Die Transformation der Agrarwirtschaft ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Ökologisches, nach-haltiges Handeln muss nicht nur gesellschaftliche und soziale Anerkennung finden, sondern auch in betriebs- und volkswirtschaftlichen Erfolg umgesetzt werden. Dabei kann und darf die Landwirtschaft nicht alleingelassen werden“ (Zukunftskommission Landwirtschaft 2021). Das Verbundvorhaben "Zukunft durch Wandel: Nachhaltigkeitstransformation in der Agrar- und Ernährungswirtschaft in Niedersachsen“ (agri:change) adressiert die notwendige Nachhaltigkeitstransformation des Niedersächsischen Agrar- und Ernährungssektors (AuE) und zielt darauf ab, ein zukunftsfähiges, resilientes System aktiv zu gestalten und voranzutreiben – angepasst an die Spezifika Niedersachsens. Resilienz wird dabei gleichsam verstanden als Ökosystem schützend und soziale Verantwortung und wirtschaftliche Tragfähigkeit erhaltend. Antragsteller und Koordinator des Vorhabens ist die Georg-August-Universität Göttingen, unterstützt in der transdiziplinären Koordination, Governanceund dem Wissestransfer durch den Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen (trafo:agrar). Das auf fünf Jahre angelegte Vorhaben befasst sich mit entscheidenden Hebeln für eine Nachhaltigkeitstransformation intransdisziplinär organisierten, praxisorientierten Reallaboren (agri:labs) und hat sich folgende Ziele zur Förderung der Resilienz des Agrar- und Ernährungssystems gesetzt: Ziel 1: Transformationsprozesse verstehen und gestalten, Nachhaltigkeitsinnovationen in Wertschöpfungssystemen managen Ziel 2: Ressourcen kreislauforientiert nutzen, Tierhaltung im Kontext von natur-, umwelt- und ressourcenschonender Kreislaufwirtschaft und ganzheitlichem Stoff- und Nebenstrommanagement gestalten Ziel 3: Tierwohl verbessern, Nutztieren optimale Haltungsbedingungen bieten Ziel 4: Innovative AuE-Geschäftsfelder erschließen. Entwicklung und Erprobung innovativer Geschäftsfelder für neue Einkommensquellen im Agrar- und Ernährungssektors (AuE) Ziel 5: Akzeptanz und Nachhaltigkeitskompetenzen fördern, Bildung und Partizipation vorantreiben. Links www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/agrichange-zukunft-durch-wandel-nachhaltigkeitstransformation-der-agrar-und-ernaehrungswirtschaft-in-niedersachsen/ SingleTier - KI-gestütztes Einzeltiermonitoring in der Geflügelmast Projektleitung: Prof. Dr. Inga Tiemann Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in: N.N. Laufzeit: 02.06.2026 - 30.06.2029 Finanzierung: Europäische Innovationspartnerschaft für landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit (EIP Agri) Projektpartner: Fraunhofer IGD Rostock Teepker GbR, Handrup Projektbeschreibung Das Projekt „SingleTier“ verfolgt das Ziel, ein KI-gestütztes Echtzeit-Monitoringsystem zur objektiven und kontinuierlichen Bewertung des Tierwohls in der Geflügelmast zu entwickeln. Grundlage ist das kamerabasierte „ChickenWatcher“-System, mit dem Bild- und Gewichtsdaten einzelner Masthühner im Stall automatisiert erfasst werden. Mithilfe moderner Methoden der Computer Vision und des Deep Learning werden daraus Modelle entwickelt, die das Körpergewicht kontaktlos schätzen sowie Schäden am Integument – insbesondere Hautverletzungen, Fußballenläsionen und Federverluste – erkennen und bewerten. Diese Parameter dienen als zentrale Tierwohlindikatoren und ermöglichen die Ableitung belastbarer Tierwohlkennzahlen über die gesamte Mastperiode. Projektziele sind die Entwicklung und Validierung eines Systems zur automatischen Einzeltiererkennung, die KI-gestützte Analyse von Gesundheits- und Perfomanceindikatoren sowie die Integration der Ergebnisse in ein praxisnahes Frühwarnsystem. Dieses soll Landwirt:innen frühzeitig auf Abweichungen aufmerksam machen und ein präventives, datenbasiertes Management unterstützen. Dadurch können Probleme erkannt werden, bevor klinische Symptome oder Bestandsprobleme entstehen. „SingleTier“ schließt zentrale Lücken in der bisherigen Tierwohlüberwachung, die bislang stark auf Stichproben, manuelle Bewertungen und Gruppenanalysen angewiesen ist. Das Projekt ermöglicht eine kontinuierliche, objektive und tierindividuelle Datenerhebung ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand. Für die landwirtschaftliche Praxis bedeutet dies auf ein Frühwarnsystem zurückgreifen zu können, um das Tierwohl in der Haltungsumwelt sicher zu stellen. Gleichzeitig stärkt das System Transparenz und Nachvollziehbarkeit in der Tierhaltung, was das Vertrauen der Verbraucher:innen in eine verantwortungsvolle Landwirtschaft erhöht. Damit leistet „SingleTier“ einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung und nachhaltigen Weiterentwicklung der Nutztierhaltung. Links: www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/singletier-smart-integrated-next-gen-livestock-environment-tierwohl-evaluation-in-real-time/ SexID – Zeitliche Entwicklung der Schmerzwahrnehmung bei Hühnerembryonen Projektleitung Prof. Dr. Inga Tiemann Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in N.N. Laufzeit 01.11.2022 - 31.03.2026 Finanzierung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Projektpartner Prof. Dr. Jan-Hendrik Haunert & Dorian Baltzer, Institut für Geodäsie und Geoinformation, Universität Bonn Prof. Dr. Youness Dehbi, Computational Methods, HafenCity Universität Hamburg Kontakt i.tiemann@hs-osnabrueck.de Projektbeschreibung Seit 2022 ist das Töten männlicher Eintagsküken in Deutschland verboten. Damit gewinnt die in-ovo-Geschlechtsbestimmung für jährlich rund 60 Millionen Embryonen insbesondere in der Legehennenvermehrung an zentraler Bedeutung. Die derzeit eingesetzten Verfahren erfolgen überwiegend zwischen dem 9. und 13. Bruttag. Vor diesem Hintergrund ist entscheidend zu klären, bis zu welchem Inkubationstag ein Abbruch der Entwicklung erfolgen kann, ohne nozizeptive Prozesse und potenziell schmerzrelevante zerebrale Aktivität auszulösen. Bislang fehlen belastbare experimentelle Daten zur funktionellen Entwicklung der Schmerzverarbeitung beim Hühnerembryo. Ziel des Projekts ist es daher, die ontogenetische Entwicklung nozizeptiver Strukturen und Funktionen systematisch zu untersuchen. Die Kombination morphologischer, neurophysiologischer und molekulargenetischer Daten erlaubt eine evidenzbasierte Einordnung des Entwicklungszeitpunkts, ab dem von einer funktionellen Schmerzverarbeitung auszugehen ist. Damit liefert SexID eine wissenschaftliche Grundlage für tierschutzrechtliche Bewertungen und regulatorische Entscheidungen im Kontext der in-ovo-Geschlechtsbestimmung. Auswahl abgeschlossener Projekte Aktualität: absteigend Zukunftslabore Digitalisierung – Teilvorhaben: Zukunftslabor Agrar (ZLA) Teilprojekt 2: Praxisorientierte Autonomisierung landwirtschaftlicher Verfahren Beschreibung: Teilprojekt 2: Praxisorientierte Autonomisierung landwirtschaftlicher Verfahren Bisherige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten für zukunftsfähige, nachhaltige automatisierte und autonome Technologien in der Landwirtschaft fokussieren sich überwiegend auf zentrale landwirtschaftliche Prozesse sowie auf Maschinen-zentrierte Umsetzungstechnologien und -verfahren. Beispiele dafür sind Saat, Pflanzenschutz oder Ernte im Ackerbau, Weidehaltung oder Fütterung in der Tierhaltung. Die Integration autonomer Systeme in der Landwirtschaft stellt jedoch einen Paradigmenwechsel dar, der neue Verfahren im Sinne einer digitalen Transformation erfordert. Das betrifft z.B. die Konfiguration der Arbeitsprozesse, der Zusammenstellung von Maschinen, der Feldlogistik, der Transportlogistik, der Interaktion zwischen Nutztieren und technischen Systemen oder verschiedene Sicherheits- und Zulassungsfragen. Beim Übergang vom Stand der Technik zur Autonomie spielen Daten eine maßgebliche Rolle, vom Austausch über die Interpretation bis hin zum Nutzen und zur Dokumentation. In TP2 werden diese Punkte im Rahmen einer „adaptiven Autonomie“ adressiert, bei der die Kooperation von Mensch und digitalem System eine zentrale Rolle einnimmt. Dabei reicht die Interaktion von Assistenztechnologien in modernen Landmaschinen bis hin zu Remote-Farming-Konzepten für zukünftige autonome robotische Systemlösungen. Der Mehrwert und Nutzen der Integration informationstechnischer Systeme betrifft daher maßgeblich die Kombination ökologischer und ökonomischer Zielgrößen unter Integration des Menschen in die digitalen Prozesse. Entsprechend sind die zentralen ZLA Fragestellungen der Geschützten Transparenz und der Nachhaltigkeit wesentliche Aspekte bei der Konzepterstellung zur adaptiven Autonomie. Weitere Informationen: https://www.zdin.de/zukunftslabore/agrar VisioChick - Mixed Reality im Hühnerstall als Türöffner für Wissenstransfer und Tierwohl Projektleitung: Prof. Dr. Inga Tiemann Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. Falko Kaufmann Projektdauer: 01.11.2022 - 31.10.2025 Finanzierung: Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BLE) Projektpartner (extern): Institut für Geodäsie und Geoinformation, Uni Bonn; Institu für Landtrchnik, Uni Bonn Kontakt: f.kaufmann@hs-osnabrueck.de Projektbeschreibung: Tierschutz und Tierwohl aus der Perspektive des Tieres sehen – so lautet der Ansatz des Projektes VisioChick. Als ersten Schritt werden die physiologischen Grundeigenschaften des Geflügels „übersetzt“, um ein Verständnis für das Tier und damit die Grundlage für die Anpassung der Umwelt an die Bedürfnisse des Tieres zu ermöglichen. Auf der Basis moderner Virtual-Reality-Brillen (VR-Brillen) soll ein Perspektivenwechsel geschaffen werden, um theoretische Lerninhalte mit der Praxis zu verknüpfen. VisioChick erprobt die Eignung der Mixed Reality (MR) zum Transfer von Wissen an potentielle Multiplikator*innen von Tierschutz und Tierwohl in der Nutztierhaltung. Hierzu werden zusätzlich Methoden der Positionsbestimmung (Tracking) genutzt, um einen nachhaltigen Output zu erzeugen, der sowohl in der Lehre als auch in der tatsächlichen Optimierung der Haltungsverfahren eingesetzt werden kann. Die Entwicklung einer MR-Brille und entsprechender Software als innovatives Konzept für Methoden und Materialien in der Lehre hat den Vorteil, das Thema Tierschutz und Tierwohl bei den Zielgruppen attraktiver und moderner zu gestalten. Angestrebt wird ein Mixed-Reality-System, welches aus einer Virtual-RealityBrille und mehreren damit fest verbundenen Kameras bzw. Sensoren besteht. Die Kamera-Bilder sollen noch im Stall mit positionsgenauen Informationen (tags) angereichert werden, die dann als Managementhilfe und Lehrinstrument auch außerhalb des Stalles verwendet werden können. Zusätzlich können die Videoaufnahmen so gefiltert werden, dass die (überwiegend visuelle) Wahrnehmung des Huhns simuliert wird. Die Wahl der Medien-Methode MR eignet sich für alle Lehreinrichtungen, die jeweils zielgruppengerecht vorhandene Module ergänzen bzw. neue Themen adressieren können. Das Gesamtziel des Vorhabens VisioChick ist der Informationstransfer zwischen Huhn, Haltungsumweltund Management, parallel zum integrativen Wissenstransfer entlang dieser praxis- und systemrelevanten Einzelkomponenten. Digitalisierung der Nutzgeflügelhaltung Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson, Dr. Kathrin Toppel Projektdauer: 01.09.2022 – 31.08.2025 Finanzierung: ML Niedersachsen, Sondervermögen Digitalisierung Kontakt: k.toppel@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Die Haltungssysteme in der Nutzgeflügelhaltung verfügen in der Praxis bereits über verschiedene sensorgestützte Systeme, wobei der Grad der Digitalisierung sehr heterogen ist. Generell erfolgt eine Klimasteuerung anhand der Parameter Luftfeuchte und Temperatur digital. Weitere Parameter wie Schadgase oder auch das Tierverhalten, wie die Bewegungsaktivität als Indikator der Frequentierung verschiedener Bereiche, wurden bislang nicht bzw. kaum herangezogen. Die Bedeutung der genannten Parameter für die Steuerung im Sinne der Früherkennung notwendiger Maßnahmenänderungen bzw. –einleitungen ist hinreichend untersucht und bestätigt, jedoch fehlt die Praxiserfahrung bei der Arbeit mit den gewonnenen Daten. Hier besteht eine hohe Notwendigkeit zur Installation in der Praxis sowie der wiss. Begleitung und dem „verständlichen“ Transfer in die Praxis. Die Hochschule Osnabrück ist u.a. mit dem Fachgebiet „Tierhaltung und Produkte“, Prof. Andersson, in das durch das Land Niedersachsen finanzierte Projekt „Zukunftslabor Agrar“ (ZLA) involviert. Die gewonnenen Ergebnisse aus dem DigiNuG-Projekt werden für die Lehre und Praxis nutzbar aufbereitet. Die Hochschule nutzt blended-learning Techniken, so dass sowohl digital als auch in Präsenz Lehr- und Schulungsangebote ausgearbeitet und aufbereitet werden. Geflügeleinstreu - Praxisreife neuer Verfahren zur Verbesserung der Fußballengesundheit und Stallluft Projektleitung: Prof. Dr. R. Andersson, Dr. Kathrin Toppel Projektdauer: 2023-2024 Finanzierung: Wirtschaft Kontakt: k.toppel@hs-osnabrueck.de Biosecurity beim Wirtschaftsgeflügel, Untersuchungen zur Hygienesituation in geflügelhaltenden Betrieben, Konzeptentwicklung zur Ausbildung und Begleitung beratender Personen mit Schwerpunkt Biosecurity Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson, Dr. L. Klambeck Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) NN Projektdauer Februar 2020 - Juni 2024 Finanzierung Landwirtschaftskammer NRW, Tierseuchenkasse NRW Kontakt l.klambeck@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Die „Biosicherheit“ im Geflügelstall gewinnt vor dem Hintergrund der Tierseuchenprävention und des Verbraucherschutzes zunehmend an Bedeutung. Das übergeordnete Ziel des Projektes ist die Unterstützung der Tierhalter in Maßnahmen zur risikoorientierten Tierseuchenprävention. Im Rahmen des Projektes soll ein Zertifikatskurs mit Schwerpunktthema „Biosicherheit“ für Personen „geflügelnaher Berufe“ entwickelt und etabliert werden. Zu Beginn des Projektes erfolgen Untersuchungen zur hygienischen Situation geflügelhaltender Betriebe (Legehennen, Broiler, Puten) und zur derzeitigen Akzeptanz von Hygienemaßnahmen. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen die Inhalte des Zertifikatskurses sinnvoll ergänzen. Die Absolventen des Kurses können ihre erworbene Expertise zur Hygiene-Beratung geflügelhaltender Betriebe anbieten. Der Kurs soll den Blick auf betriebsindividuelle Kritische Kontrollpunkte (CCP critical control point) schulen. Betriebsindividuelle hygienische Schwachstellen sollen langfristig erkannt, nach Priorität und Risikopotential bewertet und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet bzw. angeregt werden. Der Zertifikatskurs „Biosicherheit“ soll als Bestandteil der „Osnabrücker Poultry Academy“ interessierten Personen der „Wertschöpfungskette Geflügel“ langfristig als Zusatzqualifikation zur Verfügung stehen. Nationales Tierwohl-Monitoring (NaTiMon) Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. A. Redantz, Dr. K. Toppel Kooperationspartner: siehe unten * Projektdauer: Dez. 2018 bis Jun. 2023 Finanzierung Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Kontakt a.redantz@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Im Rahmen des interdisziplinären Projektes „Nationales Tierwohl-Monitoring“ sollen die Grundlagen für eine Berichterstattung zum Status quo und zur Entwicklung des Tierwohls in der Nutztierhaltung entwickelt werden. Die Tiergerechtheit der Nutztierhaltung ist in Deutschland ein kontrovers diskutiertes Thema. Auf Bundesebene gibt es bislang noch keine fundierte Berichterstattung über den Status quo und die Entwicklung des Tierwohls. Damit sich dies ändern kann, werden im Projekt NaTiMon die Grundlagen für solch ein Tierwohl-Monitoring geschaffen. Dadurch kann nicht nur eine verlässliche Grundlage für politische Entscheidungen entstehen, sondern auch die Praxis profitieren: Tierhalter*innen können auf dieser Basis die Situation Ihres Betriebes im Vergleich zur Grundgesamtheit der Nutztierhaltung einschätzen. Zudem dient ein Monitoring der Allgemeinheit, um sich mit objektiven Informationen ein Bild über das Wohl der Nutztiere in Deutschland machen zu können. Ziel des Gesamtprojektes NaTiMon ist das Erarbeiten der Grundlagen für ein regelmäßiges, indikatorengestütztes Monitoring und eine Berichterstattung über den Status und die Entwicklung des Tierwohls in der Nutztierhaltung in Deutschland. An der Hochschule Osnabrück wird der Bereich der Geflügelhaltung im Rahmen dieses Projektes begleitet. Im Projekt werden Tierwohl-Indikatoren für Schweine, Rinder, Geflügel, Schaf & Ziege und die Aquakultur (Regenbogenforelle und Karpfen) bearbeitet, die die Lebensabschnitte Haltung, Transport und Schlachtung abdecken. Die Ergebnisse dieses Teilprojektes fließen zusammen mit den Ergebnissen aus den anderen Teilprojekten in den Monitoring-Bericht ein. * Das Projekt wird mit rund 3 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Nutztierhaltung gefördert. Zum Projektkonsortium gehören neben der Hochschule Osnabrück die Thünen-Fachinstitute für Betriebswirtschaft, Fischereiökologie und Ökologischen Landbau sowie die Tierärztliche Hochschule Hannover (Abteilung Fischkrankheiten und Fischhaltung), das Statistische Bundesamt, das Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft, das Friedrich-Loeffler-Institut für Tierhaltung und Tierschutz, die Universität Kiel (Institut für Tierzucht und Tierhaltung) und die Humboldt-Universität zu Berlin (Lebenswissenschaftliche Fakultät). Die Projektträgerschaft erfolgt über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Konzeptionierungsphase „Licht als Managementfaktor im Putenstall mittels Angebot von Wahlmöglichkeiten für Puten (Stall/Außenklima) zum Verzicht auf Schnabelkürzen“ Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson, Dr. Kathrin Toppel Projektmitarbeiter Louisa Reimers (M.Sc.) Projektdauer 01.01.2023-30.06.2023 Kontakt k.toppel@hs-osnabrueck.de Tierwohl orientiertes Lichtmanagement Puten - LiMa-Puten Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson, Dr. Kathrin Toppel Projektmitarbeiter Louisa Reimers (M.Sc.) Projektdauer 17.05.2020-30.03.2022 Kontakt k.toppel@hs-osnabrueck.de Link zur Homepage des Projektes (inkl. Abschlussbericht) Geflügeleinstreu - Praxistauglichkeit neuer Verfahren zur Verbesserung der Fußballengesundheit und Stallluft Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson, Dr. Kathrin Toppel Kooperationspartner Wirtschaft Projektdauer 2020 - 2023 Finanzierung Wirtschaft Kontakt k.toppel@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Aufbauend auf der Entwicklung und Erprobung des neuen Einstreuverfahrens „ImproBed“ erfolgt im Projektzeitraum die Umsetzung und Anerkennung der Indoor-Emissionsmaßnahme im Rahmen des DLG Prüfrahmens. Link zum Prüfbericht Hyg-MobiLe: Mobilstallhaltung von Legehennen - Innovationen zur Umsetzung eines gesetzeskonformen Hygienemanagements in der Praxis Projektleitung Prof. Dr. N. Kemper, Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover (übergeordnete Projektleitung) Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. Falko Kaufmann; NN Teilprojektkoordinator Prof. Dr. R. Andersson Kooperationspartner Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Hochschule Osnabrück, Landwirtschaftskammer aus Niedersachen und Nordrhein-Westfalen, Hühnermobil Stallbau Weiland GmbH & Co KG Projektdauer November 2018 bis Oktober 2021 Finanzierung Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung, Landwirtschaftliche Rentenbank Kontakt f.kaufmann@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Die Haltung von Legehennen in mobilen Ställen stellt eine tier- und umweltgerechte Alternative zu standortgebundenen Systemen dar. Allerdings bestehen in der Praxis bei der Umsetzung von allgemeinen Hygienemaßnahmen wie der Reinigung und Desinfektion in derzeit eingesetzten Mobilställen noch deutliche Defizite und Unsicherheiten. Dies trifft insbesondere auch auf die vorbeugende Absicherung der Geflügelbestände gegen Tierseuchen, sowie die gesetzlich geforderten Maßnahmen im konkreten Seuchenfall, beispielsweise die Aufstallungspflicht zu. Ziel dieses Projektes ist es, ein Konzept bestehend aus einem modifizierten Mobilstall beziehungsweise Elementen zur Nachrüstung von bereits vorhandenen Ställen und einem Managementpaket mit Fokus auf allgemeinen und speziellen Hygienemaßnahmen zu entwickeln. Dieses Konzept soll sowohl den aktuellen seuchenhygienischen Vorschriften als auch dem Tier- und Umweltschutz Rechnung tragen. Hierzu erfolgen an zwei praxisnahen Versuchsstandorten Erhebungen zur Tiergesundheit, zum Tierverhalten, sowie zur Tier- und Umwelthygiene, auch unter den simulierten Bedingungen einer Aufstallungspflicht. So wird eine Bewertung und kontinuierliche Weiterentwicklung des Konzeptes bereits während des Projektes gewährleistet. Der Ansatz greift somit bestehende Herausforderungen bei der Haltung von Legehennen in Mobilställen auf, um ein nachhaltiges, gesetzeskonformes Hygienemanagement unter besonderer Berücksichtigung des Tier- und Umweltschutzes zu erarbeiten und in der Praxis zu etablieren. Automatisiertes Erfassungssystem zur Bewertung des Tierwohls auf dem landwirtschaftlichen Betrieb am Beispiel von Masthühnern – „Animal welfare early warning and controlling in broiler breeding“ – AniWeb Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Sandra Terletzki Projektdauer Februar 2020 - April 2023 Finanzierung EIP – Netzwerk Agrar & Innovation Niedersachsen Kontakt s.terletzki@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Durch stetig wachsende Betriebe ist es für Landwirte nur erschwert möglich, einzelne Tiere zu kontrollieren und frühzeitig Veränderungen im Bestand zu erkennen. Das Projekt „AniWeb“ zielt darauf ab, den geflügelhaltenden Landwirt bei der täglichen Tierkontrolle durch ein neu entwickeltes Tool kontinuierlich im Tagesablauf zu unterstützen und frühzeitig, noch vor der Ausbreitung der Problematik im Bestand, Veränderungen zu erkennen. Insbesondere wird eine Überwachungstechnik eingesetzt, die das Aktivitäts-, Erkundungs- und Fortbewegungsverhalten von Masthühnern in Bezug auf ihren Lahmheitsgrad (Gangwerte) sowie die Beeinträchtigung der Funktionskreise misst. Hierzu werden Kameras, Mikrofone sowie bereits vorhandene Sensorsysteme (wie z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit etc.) verwendet, um Veränderungen des Verhaltens bis hin zu Verhaltensstörungen automatisch und kontinuierlich zu erfassen. Durch die Verwendung der künstlichen Intelligenz/ neuronaler Netze wird somit ein Frühwarnsystem entwickelt, welches den Landwirt bei Auffälligkeiten benachrichtigt und folgend eine verkürzte Reaktionszeit bezüglich des Handelns bei Problematiken ermöglicht. Eine Optimierung des präventiven Gesundheitsmanagements sowie des Tierwohls könnte somit ermöglicht werden. In Kooperation mit dem Projektpartner „MonitorFish GmbH“ werden die Kameras und Sensoren in einem konventionellen Masthähnchenstall installiert und die Software auf die Erkennung verhaltensspezifischer Informationen der Masthühner trainiert. Die Hochschule Osnabrück unterstützt dieses Projekt für die Sicherstellung der fachlichen Expertise. Dies gewährleistet eine Betreuung des Projektes auf Fachebene, welche regelmäßige Bestandsbesuche, Bonituren und die Beratung bezüglich der technischen Entwicklung auf Tierebene beinhaltet. Die Begleitung der Auswertung von Befunden und Interpretationen sowie die Bewertung der erfassten Bilder und weiterer Daten sind ebenso relevant für einen praxistauglichen Prototypen eines Frühwarnsystems in der Geflügelhaltung und werden ebenso von der Hochschule durchgeführt. Geflügeleinstreu - Erprobung neuer Verfahren zur Verbesserung der Fußballengesundheit und Stallluft Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) K. Toppel (M.Sc.) Projektkoordinator K. Toppel (M.Sc.) Kooperationspartner Wirtschaft Projektdauer 2016 - 2020 Finanzierung Wirtschaft Kontakt K.Toppel@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Die Einstreu in Mastgeflügelställen wurde als Haupteinflussfaktor auf Veränderungen an Fußballen von Masthühnern und Mastputen erforscht und vielfach bestätigt. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Einstreufeuchtegehalt zu. Die Gesundheit der Fußballen steht im Fokus der deutschen Mastgeflügelhaltung, Veränderungen an den Fußballen sind sowohl in der Masthühner- als auch in der Putenhaltung zu erheben und zu bewerten. Die zurzeit etablierten Maßnahmen im Zusammenhang mit der Einstreu sind das Nachstreuen und Durcharbeiten des Kot-Einstreugemisches. Zwischen den Durchgängen wird alternativ ein Wechsel der Einstreumaterialien vorgenommen um positive Eigenschaften auf die Fußballengesundheit zu erproben. In der vorliegenden Studie werden neue Ansätze zu Einstreuverfahren überprüft. Neben der möglichen positiven Beeinflussung der Fußballengesundheit über die Veränderung der Einstreuqualität wird in der Studie ein Effekt auf die Stallluft in Form verringerter Ammoniakwerte überprüft. „Intelligent lichtsysteem – Intelligentes Lichtsystem“ Projektleitung T. Timmermann (LED Factory BV) Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) I. Krüwel, Dr. L. Klambeck Projektkoordinator Prof. Dr. R. Andersson Kooperationspartner: LED Factory BV, FLI Friedrich-Loeffler-Institut, Institut für Tierschutz und Tierhaltung, COSMONIO IMAGING B.V. Projektdauer: 1.7.2019-30.6.2022 Finanzierung Interreg V A Kontakt r.andersson@hs-osnabrueck.de Beschreibung: In allen Bereichen der Geflügelhaltung, einschließlich der Haltung unter ökologischen Bedingungen und im Freiland, kann Federpicken und Kannibalismus jederzeit auftreten. Die Ursachen sind multifaktoriell, wobei sich Licht (Lichtspektrum, Lichtintensität, Frequenz) zunehmend als relevante Einflussgröße herauskristallisiert hat. Federpicken und Kannibalismus können sich innerhalb kürzester Zeit zu einem tierschutzrelevanten und wirtschaftlichen Problem entwickeln, so dass es notwendig ist, zeitnah und automatisch auf dieses Problem durch eine automatische Anpassung der Beleuchtung zu reagieren. Ziel des Projektes ist die Entwicklung einer Ansteuerung der Lichtsysteme mittels künstlicher Intelligenz. Voraussetzung dafür ist zunächst eine Untersuchung unter kontrollierten Bedingungen, um die Systeme mit Grunddaten zu versorgen und „anzulernen“. Grundlage hierfür ist die Datenerhebung und Auswertung zum Tierverhalten, den Tierleistungen und der Tiergesundheit. In einem Vorgängerprojekt wurden bereits geeignete LED-Leuchten entwickelt, die dem Sehvermögen von Geflügeltieren angepasst wurden. Federführender Projektpartner ist die LEDfactory aus Leeuwarden. Die Niederländer arbeiten im Projekt unter anderem zusammen mit der Hochschule Osnabrück, dem Institut für Tierschutz und Tierhaltung am Friedrich-Loeffler-Institut in Celle und den KI-Experten von COSMONiO aus Groningen. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projektes beträgt 1,15 Millionen Euro. Davon werden etwa 427.000 Euro aus dem INTERREG V A-Förderprogramm zur Verfügung gestellt. AgriCareerNet - Netzwerk für Agrarkarrieren – Teilvorhaben: "Netzwerk für Agrarkarrieren in der Offenen Hochschule Osnabrück" Projektleitung Prof. Dr. H. Grygo Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in): Teilprojekt 1 Teilprojekt 3.1 Dr. F. Kaufmann, L. Klambeck (TÄ), I. Goy (Dipl. Ing) Dr. F. Kaufmann Projektkoordinator: Teilprojekt 1 Teilprojekt 3.1 Prof. Dr. R. Andersson Prof. Dr. H. Grygo Kooperationspartner Universität Göttingen Projektdauer 01.08.2014 – 07 2020 Finanzierung BMBF Kontakt F.Kaufmann@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Die Fakultät für Agrarwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen und die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück haben sich zu dem Verbund „Netzwerk Agrarkarrieren“ zusammengeschlossen, um gemeinsam wissenschaftliche Weiterbildungsangebote für die besonders in Niedersachsen, aber auch deutschlandweit wichtige Branche der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu entwickeln. Das Ziel des Projektes ist es, weiteren Personengruppen den Zugang zur Bildung an den Hochschulen zu ermöglichen: Personen mit Berufsausbildung und Berufserfahrung, Erwerbstätigen, die sich weiter qualifizieren wollen, Arbeitslosen und Personen nach einer Unterbrechung der Erwerbstätigkeit und solchen, die aus einer Erwerbstätigkeit heraus ihr Wissen aktualisieren und ergänzen wollen, allgemein Personen, die dauerhaft oder zeitweise in Teilzeit studieren wollen (Berufstätige, Personen mit Familienpflichten). Die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung soll u.a. durch Anerkennung beruflich erworbener Kompetenzen in agrar- und ernährungswirtschaftlichen und agrartechnischen Profilen verbessert werden. Diese Angebote erweitern die Kompetenzprofile der Beschäftigten in den Agrarunternehmen aktuell und bedarfsgerecht auf akademischem Niveau. Damit stärken sie die Unternehmen auf dem dynamischen, zunehmend globalen Markt und die Arbeitnehmer in der dauerhaften Sicherung ihrer Beschäftigungsfähigkeit. Die zu entwickelnden Studiengänge und Zertifikatskurse decken ein breites Spektrum vom Einstieg in ein berufsbegleitendes Bachelorstudium über einen berufsbegleitenden und einen weiterbildenden Master bis zu Wiedereinstiegs- und Umorientierungsmodulen ab. Das Projekt konzentriert sich auf Handlungsfelder an ausgewählten interdisziplinären Schnittstellen, die eine hohe Aktualität in der Agrar- und Ernährungswirtschaft haben und in denen ein größerer akademischer Kompetenzbedarf besteht: Das sind zum einen die fachwissenschaftlichen Schnittstellen zwischen 1. Nutztierproduktion und Tierwohl/Ethik 2. Agrarwissenschaften und Markt 3. Technologieanwendung und Management In diesen Bereichen gibt es neue Herausforderungen in den Unternehmen, für die neue oder ergänzende Kompetenzprofile benötigt werden. Hierzu sollen die zu entwickelnden Studiengänge und Zertifikatsprogramme im Projekt einen Beitrag leisten. Darüber hinaus werden integrativ im Projekt Entwicklungen in der Hochschuldidaktik und im Hochschulmanagement an zwei weiteren Schnittstellen vorangebracht: 4. E-Learning bzw. Blended Learning und akademische Kompetenzvermittlung (Didaktik) 5. Profilentwicklung Offene Hochschule und Hochschulmanagement Durch den Zusammenschluss einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften und einer Universität mit klarer Forschungsorientierung wird es möglich, von einer gemeinsamen technologischen und institutionellen Plattform aus unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und innovative Themenfelder zu erschließen. Die Kooperation deckt mit den geplanten Entwicklungsprojekten die Bandbreite möglicher Angebotsformen ab und erprobt neue Formen der Zusammenarbeit zwischen den Hochschultypen. Die Weiterbildungsangebote sollen nah am Bedarf und im Austausch mit den Zielgruppen entwickelt werden. Dafür soll am Anfang des Projekts ermittelt werden, welche besonderen Bedarfe die verschiedenen Zielgruppen und die Unternehmen speziell in der Agrar- und Ernährungswirtschaft haben und wie die Bildungsangebote strukturiert sein müssen, damit funktionierende Lerngruppen gebildet und von der Hochschule mit vertretbarem Ressourcenaufwand begleitet werden können. Das geplante Projekt ist in Teilprojekte gegliedert, die jeweils von einem der Verbundpartner verantwortlich geleitet und durchgeführt werden. In diesen Teilprojekten werden einerseits die geplanten Weiterbildungsangebote konzipiert, entwickelt und gegebenenfalls erprobt (TP 1 bis 3 OS, TP 1 bis 3 GÖ) und andererseits die übergreifenden Aufgaben wie Bedarfsanalysen, E-Learning-Konzeption und Umsetzung, Didaktik und Entwicklung von Managementstrukturen bearbeitet (TP 4 und 5 OS, TP 4 und 5 GÖ). Die letztgenannten Teilprojekte stützen die übrigen Teilprojekte und fördern insgesamt die Integration der Bildungsformen und –angebote in die Hochschule. Das Teilprojekt 5 GÖ arbeitet zusammen mit dem Teilprojekt 5 OS, TP 4 GÖ steht in engem fachlichem Austausch mit dem entsprechenden Teilprojekt 4 OS; über diese besonders enge Zusammenarbeit hinaus gibt es Kooperationen zwischen allen Teilprojekten in Arbeitsgruppen sowie Workshops. Die Projektleitung und Projektkoordination sowie das Projektmanagement an den beiden Standorten organisieren die Kooperation und sind verantwortlich für Controlling und Evaluationen sowie für die Öffentlichkeitsarbeit. Zur Aufgabe der Projektkoordination gehört es außerdem, die Bearbeitung der übergreifenden Themen Qualitätssicherung, Zulassung und Anrechnung sowie Gender und Diversity zu koordinieren und zu strukturieren. Eine Arbeitsgruppe Verbund gewährleistet in regelmäßigen Treffen den produktiven Austausch und die inhaltliche Abstimmung der Partner auf Managementebene. In Arbeitsgruppen der fachlich zusammenarbeitenden Projektbeteiligten werden die Konzepte abgestimmt und gemeinsame Ergebnisse erarbeitet. Das Projekt soll begleitet werden von einem Beirat, dem führende Unternehmen und Verbände der Agrar- und Ernährungsbranche angehören. Evaluierung der Empfehlungen zur Verhinderung von Federpicken und Kannibalismus bei Jung- und Legehennen vor dem Hintergrund des Aufbaus und Betriebs eines Risiko orientierten Herdenmanagement (RoHm) Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) I. Funke (M. Sc.) K. Häffelin (TÄ) L. Klambeck (TÄ) T. Weseloh (B. Sc.) Projektkoordinator Prof. Dr. R. Andersson Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover Niedersächsischer Geflügelwirtschaft Landesverband e.V. Landwirtschaftskammer Niedersachsen Projektdauer 07.03.2017 bis 31.03.2020 Finanzierung Land Niedersachsen Kontakt rohm@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Seit August 2016 verzichtet die Geflügelwirtschaft auf die bisher in der Praxis übliche prophylaktische Kürzung der Schnäbel bei Legehennenküken, basierend auf der Vereinbarung der Geflügelwirtschaft mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Seit Januar 2017 sieht der Erlass in Nie-dersachsen den finalen Verzicht auf die Schnabelkürzung vor. Grund dafür ist, dass es sich gemäß Tierschutzgesetz um eine Amputation handelt, die dem Tier Schmerzen und Leiden zufügt, da der Schnabel ein besonders empfindliches Sinnesorgan mit nervalen Einrichtungen bis in seine Spitze ist. Der Verzicht auf die Schnabelkürzung erhöht jedoch generell auf allen Betrieben das Risiko des Auftre-tens schwerwiegender Folgen von Verhaltensstörungen in Form von Federpicken und Kannibalismus. Zur Erleichterung des Umstiegs auf die Haltung schnabelungekürzter Tiere wurden im Rahmen des Tier-schutzplans Niedersachsen „Empfehlungen zur Verhinderung von Federpicken und Kannibalismus bei Jung- und Legehennen“ (Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbrau-cherschutz, 2017) erarbeitet und den Betrieben zur Verfügung gestellt. Vor diesem Hintergrund soll von 2017 bis 2019 evaluiert werden, inwieweit die erarbeiteten Empfehlun-gen erfolgversprechend in der Praxis umgesetzt werden können und welche Anpassungen notwendig sind. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Website: www.tieger-rohm.de Aufzeichnungen der Webinare "Risiko orientiertes Herdenmanagement bei Jung- und Legehennen mit intaktem Schnabel Teil 1 bis 6" sind hier abrufbar. Entwicklung und Erprobung eines externen Standards zur Vereinheitlichung der Erhebung und Bewertung von Fußballenveränderungen bei Mastputen am Schlachthof II Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. S. Döhring K. Toppel (M.Sc.) Projektkoordinatorin K. Toppel (M.Sc.) Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung CLK GmbH Projektdauer 01.01.2019 - 10.01.2020 Finanzierung Land Niedersachsen - Tierschutzplan Kontakt k.toppel@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Fußballengesundheit wird als geeigneter Indikator ausgewiesen, um einen Hinweis auf die Tiergesundheit und das Tierwohl zu erhalten. Anzeichen für den Erfolg des Managements im Betrieb können hieraus abgeleitet werden. Zum aktuellen Zeitpunkt erfolgt die Bewertung des Sohlenballens von Puten und Masthühnern am Schlachthof sowohl manuell als auch mittels automatisierter bildgebender Unterstützung. Das Kamerasystem bietet, im Vergleich zur manuellen Fußballenbewertung, die Möglichkeit einer objektiven Bewertung. Die Hauptstudie des Projekts „Entwicklung und Erprobung eines externen Standards zur Vereinheitlichung der Erhebung und Bewertung von Fußballenveränderungen bei Mastputen am Schlachthof“ knüpft an die Ergebnisse der Vorstudie an. Ziel der Hauptstudie war die Entwicklung und Erprobung einer sogenannten Physikalischen Platte zur Kalibrierung und erweiterten Validierung der Kamerasysteme zur Bewertung der Fußballen auf Puten-Schlachthöfen. Zusätzlich wurde eine überarbeitete Version der Putenfuß-Dummys (siehe Vorstudie) erprobt, die in ihrer Grundfarbe und der Farbe der veränderten Areale (entspricht Fußballenveränderungen) den originalen Putenfüßen weiter angepasst wurde. Die Physikalische Platte und die Putenfuß-Dummys konnten im Rahmen der Erprobung als sinnvolle Ergänzung zur Erhöhung der Ergebnisgenauigkeit der Kamerasysteme bestätigt werden. Die Nutzung der Physikalischen Platte ist für die Schlachthöfe an die Installation einer dazugehörigen Software gekoppelt. Eine wissenschaftliche Begleitung und engmaschige Kontrolle der Systeme, insbesondere zu Beginn einer Praxisnutzung, ist aufgrund der noch nicht vollständigen Praxisreife empfehlenswert. Verbundprojekt: Automatisierte Erfassung von Tierwohlindikatoren bei Geflügel "AutoWohl" Automatic measurement of animal welfare indicators in poultry ("Autowohl") Teilprojektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. S. Döhring Teilprojektkoordinatorin Dr. S. Döhring Kooperationspartner Tierärztlichen Hochschule Hannover (übergeordnete Projektleitung), Universität Kassel, LMU München, Firma CLK in Altenberge, Unternehmen aus den vor- und nachgelagerten Bereichen Projektdauer April 2017 – Dezember 2019 Finanzierung Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) Kontakt s.doehring@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Ziel des Verbundprojektes zur automatisierten Erfassung von Tierwohlindikatoren bei Geflügel („AutoWohl“) war die Entwicklung und Validierung verbesserter und neuer Messsysteme zur automatisierten bildgestützten Erfassung von Tierwohlindikatoren am Schlachthof und im Bestand bei Legehennen, Masthühnern und Puten um die Standardisierung, Objektivierung und Zeiteffizienz der Befunderhebung zu erhöhen. Im Rahmen des Verbundprojektes wurde ein Kamerasystem zur Detektion von Gefiederschäden bei Legehennen im Bestand entwickelt und erprobt. Der Gefiederstatus erlaubt u.a. Rückschlüsse auf die Haltungs- und Managementbedingungen und gilt als ein geeigneter Indikator zur Einschätzung des Tierwohls. Produktionsbegleitende Bonituren des Gefieders erfolgen bislang manuell, jedoch weder flächendeckend noch nach einem einheitlichen Schema. Der hier entwickelte Prototyp eignet sich zur automatisierten Erfassung des Gefiederstatus brauner Hennen. Die prozentuale Fläche veränderter Areale (fehlende Deckfedern/unbefiederte Bereiche) wird vom Kamerasystem mit Bezug zum 100%-Bereich (Fläche aller Hennen im Bild) ausgewiesen. Die Erlangung einer Praxisreife des Systems bedarf weiterer Entwicklungsarbeiten. Der Gefiederstatus weißer Genetiken erfordert beispielsweise die Integration unterstützender Technik, da das System Deckgefieder und Dunenfederkleid mittels Kontrast- bzw. Farbunterschiede detektiert. In ersten Untersuchungen erwies sich Wärmebildtechnik als geeignet, Gefiederschäden -unabhängig von der Farbe des Deckgefieders- anzuzeigen. Areale, die in ihrer Befiederung reduziert sind, können mit Hilfe der Wärmebildtechnik durch die herabgesetzte Isolierung lokalisiert werden. Die Wärmebildtechnik erhöht außerdem das Potential des Systems zur Früherkennung von Gefiederschäden. Befinden sich erste Gefiederschäden im Bereich des Rückens, werden sie von den Flügeln ggf. überdeckt. Diese Areale sind jedoch herabgesetzt wärmeisoliert und könnten somit detektiert werden. Datenblatt Autowohl Entwicklung und Erprobung eines externen Standards zur Vereinheitlichung der Erhebung und Bewertung von Fußballenveränderungen bei Mastputen am Schlachthof Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. S. Döhring K. Toppel (M.Sc.) Projektkoordinator Prof. Dr. R. Andersson Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung CLK GmbH Projektdauer 1.11.2016 - 30.04.2017 Finanzierung Land Niedersachsen - Tierschutzplan Kontakt s.doehring@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Fußballengesundheit wird als geeigneter Indikator ausgewiesen, um einen Hinweis auf die Tiergesundheit und das Tierwohl zu erhalten. Anzeichen für den Erfolg des Managements im Betrieb können hieraus abgeleitet werden. Zum aktuellen Zeitpunkt erfolgt die Bewertung des Sohlenballens von Puten und Masthühnern am Schlachthof sowohl manuell als auch mittels automatisierter bildgebender Unterstützung. Das Kamerasystem bietet, im Vergleich zur manuellen Fußballenbewertung, die Möglichkeit einer objektiven Bewertung. Ziel des Projektes war die Entwicklung und Erprobung eines externen Standards für die Fußballenbewertung bei Puten. Der externe Standard (Dummy) soll zum einen der Vereinheitlichung bei der manuellen Bonitur der Fußballen dienen, zum anderen stellt der Dummy ein weiteres Validierungstool für die Kamerasysteme der Schlachthöfe dar. So lässt sich mittels des externen Standards das System auf Präzision und Richtigkeit überprüfen (Validierung) und ermöglicht bei Abweichungen ein frühzeitiges Eingreifen bzw. eine schnellstmögliche Behebung von Fehlern. Um die Generierung valider und reproduzierbarer Ergebnisse mittels Kamerasystem zu fördern, wurden im Rahmen des Projektes Putenfüße mit Veränderungen unterschiedlicher Ausprägung nachgebildet, die durch das Einhängen in die Schlachtkette das Kamerasystem passieren und eine Bewertung auslösen können. Diese sogenannten Dummys wurden aus einem silikonähnlichen Material hergestellt und können -ohne Beeinträchtigung ihrer Farbe und Form- gereinigt und desinfiziert werden. Die Anwendung der Putenfuß-Dummys erwies sich innerhalb dieser Vorstudie als praktikabel. Um die Putenfuß-Dummies jedoch zukünftig als externe Standards für die Validierung der Kamerasysteme nutzen zu können, bedarf es der Erfüllung mehrerer Voraussetzungen (insbesondere Anpassungen der Dummyfarbe, Verbesserung der Kompatibilität mit der Technik durch technische Erweiterungen und Anpassungen…). Zur Erfüllung dieser Voraussetzungen ist der Anschluss einer Hauptstudie an diese Vorstudie sinnvoll. Erhöhung der Eigewichte einer Dual-Genetik als Legehennen für die ökologische Legehennenhaltung Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in): Dr. F. Kaufmann Projektkoordinator: Dr. F. Kaufmann Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Projektdauer 30.09.2016 – 30.09.2017 Finanzierung Land Niedersachsen Kontakt F.Kaufmann@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Aufgrund des geänderten Stellenwertes des Tierschutz in Europa und der damit einhergehenden Veränderungen hinsichtlich Moral und Ethik haben sich die agierenden Zuchtunternehmen intensiv mit der Weiterentwicklung sogenannter ‚Dual Purpose‘ – Genetiken auseinandergesetzt und die Leistungen der Hähne (Fleischansatz, Wachstumsraten) und Hennen (Eizahl/Henne, Persistenz) nochmals verbessert. Vor dem Hintergrund der vergleichsweise höheren Produktionskosten, vor allem verursacht durch eine schlechtere Futterverwertung und höhere Stallplatzkosten in mobilen Haltungssystemen, spielt die Verbraucherakzeptanz und somit die Vermarktung eine entscheidende Rolle in solchen Produktionssystemen. Aus eigenen Erfahrungen heraus lässt sich jedoch folgern, dass die vergleichsweise kleineren Eier der Dual-Genetik, eine zum Teil erheblich geringe Akzeptanz beim Verbraucher finden und dadurch die Vermarktung über Hofladen, Verkaufsstellen und LEH erschwert ist. Dieser Effekt wird verstärkt, wenn zeitgleich Produktalternativen zur Verfügung stehen und die Eier der Dual-Genetiken substituierbar sind. Aufgrund der höheren Produktionskosten ist eine Erhöhung der Akzeptanz durch eine ‚angepasste Preispolitik‘ nicht möglich und auch mit den ideellen Rahmenbedingungen nicht vereinbar (Aufzucht der Hähne etc.). Es ist bekannt, dass die Eigröße von verschieden Faktoren abhängig ist (Alter, Klima, Körpergewichtsentwicklung, Uniformität, Fütterung etc.) und entsprechend im gewissen Rahmen beeinflussbar ist (COON, 2002; OKAZAKI et al., 1995; LUI et al., 2004; ZHANG and COON, 1994; SUMMER and LEESSON, 1993; SCHÄUBLIN, 2005; DAMME und HILDEBRAND, 2002). Als wesentlicher Faktor kristallisiert sich die Fütterung, hier im Besonderen die Gehalte an Linolsäure (n-6-essentielle Fettsäure) und Methionin, heraus. Insbesondere durch eine Anreicherung des Futters mit Linolsäure (auf 2,4 – 4 %) konnten in verschieden Studien die Einzeleigewichte signifikant erhöht werden (SCHÄUBLIN et al., 2005; WHITEHEAD, 1981; HOYLE and GARLICH, 1987; SCAGG et al., 1987, GROBAS et al., 2001, HALLE, 1998; LOHMANN, 2009). In Abhängigkeit des Zeitpunktes und der Höhe der Supplementierung werden Erhöhungen der Einzeleigewichte bis zu 4,5 g diskutiert (GONZALEZ-MUNOZ et al., 2009). Hierfür entscheidend ist bereits eine optimale Aufzucht hinsichtlich der Körpergewichtsentwicklung und Uniformität der Herde. Bereits in der Aufzucht wirkt sich eine Anreicherung des Futters mit Linolsäure positiv auf die späteren Eigewichte, insbesondere in der Startphase, aus, da sich diese im Abdominalfett anreichert und dann zu Produktionsbeginn zur Verfügung steht (HALLE, 1998). Im vorliegenden Versuch soll eine Beeinflussung und Optimierung (Erhöhung) der Eigewichte einer Dual-Genetik durch Anreichung von Linolsäure im Futter untersucht werden. Geplant ist eine gesexte Aufstallung von insgesamt N = 900 Tieren, davon n=450 Hähne in Hühnermobil 1 und n = 450 Hennen in Hühnermobil 2. Die Hähne in Hühnermobil 1 werden dann ab Lebenstag 70 bis 84 geschlachtet, sodass nach einer kurzen Serviceperiode im Mobilstall 1 die Hennen auf beide Mobile gleichmäßig verteilt werden (n = 225 je Mobilstall). Ab der 13. Lebenswoche wird der Linolsäureanteil im Futter der Hennen aus der Versuchsgruppe sukzessive auf 3 % angehoben, während in der Kontrollgruppe ein klassisches Fütterungsregime angewendet wird. Zum Anheben des Linolsäuregehalts wird das Futter mit Sonnenblumenöl in Ökoqualität angereichert. Bis zum Eintritt in die Legereife wird dieser Anteil beibehalten und mit der Futterumstellung auf ‚Legemehl 1‘ nochmals auf 3,5 % erhöht. In Abhängigkeit der Entwicklung der Tiergewichte sowie der quantitativen und qualitativen Legeleistung (u.a. Eigewichte) wird der Anteil an Linolsäure mit der Umstellung auf ‚Legemehl 2‘ entweder a) reduziert auf 2,2 % oder b) die Supplementierung eingestellt, der weitere Verlauf der Legeleistung aber weiterhin verfolgt. Im Verlauf des Versuchs werden sämtliche Leistungsparameter der Hähne und Hennen erhoben, wobei der Fokus auf der quantitativen und qualitativen Legeleistung der Hennen in der Versuchs- und Kontrollgruppe liegt. Bewertung der Leistungs- und Gesundheitsdaten: Aufzucht und Legephase In-Ovo geschlechtsbestimmter Tiere Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in): Dr. S. Döhring Projektkoordinatorin: Prof. Dr. A. Einspanier (Uni Leipzig) Kooperationspartner Universität Leipzig Projektdauer 12.07.2016 bis 14.03.2017 Finanzierung Physiologisch-chemisches Institut, Universität Leipzig Kontakt s.doehring@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Eine Alternative zur umstrittenen, derzeit gängigen Praxis des Tötens männlicher Eintagsküken ist die „In-ovo“-Geschlechtsbestimmung bebrüteter Eier. Die Arbeitsgruppe am Veterinär-Physiologisch-Chemischen Institut (VPCI) hat unter der Leitung von Prof. Dr. Almuth Einspanier ein Verfahren zur technisierten, endokrinologischen „In-ovo“-Geschlechtsbestimmung entwickelt. Um die „In-ovo-gesexten“ Tiere mit Tieren aus konventioneller Herkunft bezüglich ihrer Entwicklung, ihrer Leistung und ihres Verhaltens vergleichen zu können, erfolgte eine unabhängige Aufzucht- und Leistungsprüfung an der Hochschule Osnabrück. Die Tiere der Kontrollgruppe stammten von derselben Elterntierherde. Die Aufzucht- und Leistungsprüfung beinhaltete die Erfassung von Entwicklungsparametern und Leistungsparametern sowie Parametern, die als Hinweisgeber für Verhaltensstörungen (Federpicken, Kannibalismus) gelten. Zwischen den beiden Gruppen (in-ovo / Kontrolle-Standardschlupf) konnten keine relevanten Unterschiede bezüglich Entwicklungs-, Leistungs- und Gesundheitsparameter nachgewiesen werden. Die Erfolgsquote der Geschlechtsbestimmung in der IO-Gruppe lag bei 100%, alle Tiere wiesen den Phänotyp einer Henne auf. Geflügeleinstreu - Verfahrensvergleich Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche Mitarbeiterin K. Toppel (M.Sc.) Projektkoordinator Prof. Dr. R. Andersson Kooperationspartner Wirtschaftsunternehmen Projektdauer 2016-2018 Finanzierung Wirtschaft Kontakt k.toppel@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Die Einstreu in Mastgeflügelställen wurde als Haupteinflussfaktor auf Veränderungen an Fußballen von Masthühnern und Mastputen erforscht und vielfach bestätigt. Eine besondere Rolle kommt dabei dem Einstreufeuchtegehalt zu. Die Gesundheit der Fußballen steht im Fokus der deutschen Mastgeflügelhaltung, Veränderungen an den Fußballen sind sowohl in der Masthühner- als auch in der Putenhaltung zu erheben und zu bewerten. Die zurzeit etablierten Maßnahmen in Zusammenhang mit der Einstreu sind das Nachstreuen und Durcharbeiten des Kot-Einstreugemisches. Zwischen den Durchgängen wird alternativ ein Wechsel der Einstreumaterialien vorgenommen um positive Eigenschaften auf die Fußballengesundheit zu erproben. In der vorliegenden Studie werden neue Ansätze zu Einstreuverfahren überprüft. Neben der möglichen positiven Beeinflussung der Fußballengesundheit über die Veränderung der Einstreuqualität wird in der Studie ein Effekt auf die Stallluft in Form verringerter Ammoniakwerte überprüft. Tageslicht im Stall – Anforderungen an das Spektrum von Lichtquellen bei Geflügel Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) J. D. Kämmerling (Dipl. Ing. FH) Projektkoordinator J. D. Kämmerling (Dipl. Ing. FH), C. Arndt (TÄ), Dr. S. Döhring Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Projektdauer 2015-2017 Finanzierung Land Niedersachsen Kontakt r.andersson@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung Der Gesetzgeber fordert, dass Kunstlicht in Geflügelställen dem natürlichen Licht so weit wie möglich entsprechen muss (§ 13 Abs. 3 bzw. § 18 Abs. 5; Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung). Diese Forderung wirft die Frage auf, wie natürliches Licht definiert ist und wie Vögel ihre Umwelt wahrnehmen. Das Vogelauge unterscheidet sich von dem des Menschen in seiner spektralen Empfindlichkeit. Der gesamte human sichtbare Bereich schließt, im Gegensatz zum Vogel, den UV-A-Bereich aus. Ultraviolette Wellenlängenbereiche tragen beim Vogel zum Hellempfinden bei. Es ist anzunehmen, dass natürliches Tageslicht den Ansprüchen der Vögel am ehesten entspricht. Daher wurde anhand spektralradiometrischer Messungen die Zusammensetzung des Tageslichtes im Tages- und Jahresverlauf an verschiedenen Standorten (freier Himmel oder unter einem Blätterdach) ermittelt und mit spektralradiometrischen Messergebnissen aus einem Legehennenstall verglichen. Die Messungen im Stall ermöglichen eine erste Charakterisierung der spektralen Zusammensetzung des Stalllichtes und machen Unterschiede in einzelnen Stallbereichen deutlich, die auf Vorkommen oder Abwesenheit von natürlichen Lichtquellen zurückzuführen sind. Unter Einfluss von Tageslicht ähneln die Spektren denen unter freiem Himmel. Die „Outdoor“-Messungen zeigen, dass sich das Tageslicht sehr gut charakterisieren lässt, das Spektrum jedoch je nach Standort und in Abhängigkeit der Filtereigenschaften der Vegetation variiert. Die natürlichen Habitate der Nutzgeflügelarten unterscheiden sich. Während Hühner ursprünglich in tropischen und subtropischen Wäldern Südostasiens beheimatet sind, kann bei der Ausgangsform der Pute vom südmexikanischen Truthuhn ausgegangen werden, dessen natürliches Habitat Steppen, Waldränder und lichte Wälder umfasst. Mutmaßlich haben Tiere, die ein Habitat mit Blätterdach bevorzugen, andere Anforderungen an Lichtquellen als Tiere, die bevorzugt „unter freiem Himmel“ leben. Demnach sollte eine speziesdifferenzierte Ausleuchtung des Stalles, wahrscheinlich sogar differenziert nach Funktionsbereichen, erfolgen. Die vorliegenden Ergebnisse der Tageslichtmessung können zur Entwicklung von Leuchtmitteln, die ein tageslichtähnliches Spektrum für Nutzgeflügel erfüllen, herangezogen werden. Die Überprüfung der These bezüglich der differenzierten Ansprüche der Tiere an die Ausleuchtung ihrer Umwelt bedarf weiterer Studien. Reduzierung der Fußballenveränderung durch Einstreuzusatz Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche Mitarbeiterin K. Toppel (M.Sc.) Projektkoordinator K. Toppel (M.Sc.) Kooperationspartner Wirtschaft Projektdauer 2015 Finanzierung Wirtschaft Kontakt K.Toppel@hs-osnabrueck.de Beschreibung: Im Projekt wird geprüft ob durch den Zusatz eines Einstreugranulats die Fußballengesundheit von Mastgeflügel positiv beeinflusst werden kann. Im ersten Schritt werden die bestehende Literatur und die Studienergebnisse zum Einsatz des Zusatzes im internationalen sowie nationalen Raum geprüft. Zudem wird die Anwendung des Einstreuzusatzes erprobt. Anschließend wird unter Praxisbedingungen überprüft welchen Effekt das Einstreugranulat auf die Fußballengesundheit hat. Neben den üblichen biologischen Parametern werden ebenfalls Stallklimadaten und Einstreuparameter während des Durchgangs erhoben und bewertet. Erprobung von Legehennengenetiken im Kontext „Ausstieg aus dem Schnabelkürzen“ sowie „Alternativen zur Tötung männlicher Legehybriden“ Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in): Dr. F. Kaufmann T. Weseloh (B.Sc.) C. Gutsch (B.Sc.) Projektkoordinator: Prof. Dr. R. Andersson Kooperationspartner Wirtschaft Projektdauer 1.4.2013 – 31.12.2016 Kontakt r.andersson@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Die Legehennenhaltung in Deutschland unterliegt aktuell starken Diskussionen, da sie hinsichtlich verschiedener Tierschutzaspekte kritisch gesehen wird. Zwei wesentliche Diskussionspunkte stellen die Schnabelkürzung der Legehennen, sowie die Tötung der männlichen Eintagsküken nach Schlupf dar (beides Gegenstand des Tierschutzplan Nds.). Mit dem beschlossenen Ausstieg aus der Schnabelkürzung in 2016 sind jedoch weiterhin Probleme verbunden, da die Kürzung des Schnabels bislang als ‚unerlässlich‘ galt um die Folgen der Verhaltensstörung Federpicken und/oder Kannibalismus zu minimieren. Da die Verhaltensstörung Federpicken und/oder Kannibalismus multifaktoriell begründet ist, sind mit der Haltung von Legehennen mit intaktem Schnabel künftig erhöhte Anforderungen, respektive Herausforderungen an das Herdenmanagement, der Tier-Umwelt-Interaktion und der Genotypen verbunden. Im Rahmen des vorliegenden Projekts wird diese Thematik systematisch adressiert. Am Versuchsbetrieb ‚Waldhof‘ der Hochschule Osnabrück sind seit 2013 Legehennen mit intaktem Schnabel vom Genotyp Lohmann Sandy (2 verschiedene Linien) in einer Leistungsprüfung aufgestallt. Untersucht wird, neben der Entwicklung klassischer Leistungsparameter (quantitative und qualitative Legeleistung, Futterverwertung, Körpergewichtsentwicklung, etc.), das Verhalten der Legehennen unter verschiedenen Lichtquellen und Beleuchtungsspektren, sowie Beschäftigungsmaterialien. Durch ein eigens hierfür konzipiertes Managementprogramm durchliefen beide Versuchsgruppen im Dezember 2015 die 2. künstlich induzierte Legepause. Hierdurch wurde die Nutzungsdauer der Legehennen verlängert, was zum einen nachhaltig ist und zum anderen die notwendige Bereitstellung von Junghennen vermindert und somit einen positiven Einfluss auf die Problematik ‚Tötung männlicher Eintagsküken‘ hat. Ausgründend aus dem Versuch am Waldhof wurde in 10/2015 parallel begonnen, die gewonnen Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen und hierfür eine Herde schnabelintakter Lohmann Sandy Hennen auf einem kooperierenden Praxisbetrieb aufgestallt. Die Brüder dieser Legehennen werden im Rahmen dieses Projektes ebenfalls genutzt und im Rahmen einer Pilotstudie unter praxisrelevanten Bedingungen aufgezogen und deren Mast- und Schlachtleistungen systematisch erfasst. Erfassung der Entwicklung der Paddelgesundheit von Pekingmastenten (Anas platyrhynchos f. d.) im Verlauf von Aufzucht- und Mastphase Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) L. Klambeck (TÄ) Projektdauer 12/2015 bis 12/2016 Finanzierung Land Niedersachsen - Tierschutzplan Kontakt L.Klambeck@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Nach der dritten Änderung des Tierschutzgesetztes sind Tierhalter aufgefordert die Erfüllung von § 2 durch betriebliche Eigenkontrollen zu gewährleisten. Zur Bewertung des Wohlergehens der gehaltenen Tiere sind tierbezogene Merkmale und Indikatoren zu erheben und zu bewerten (siehe TierSchG (2013) §11 (8)). Die Fußballengesundheit scheint sich im Bereich der Masthähnchen- und Putenhaltung als ein geeigneter Indikator zur Beurteilung des Haltungssystems und Managements herauszustellen. Derzeit existieren im Bereich der Entenhaltung nur wenige Erhebungen und Veröffentlichungen, welche ‚Welfare-Standards‘ auf Betriebsebene beschreiben, oder Faktoren mit negativem Einfluss klar nachweisen. Der Bedarf eines optimalen Managements der Haltungsumwelt wird dennoch klar formuliert. Gemäß der, Europaratsempfehlungen in Bezug auf Pekingenten´ (1999) muss nach Artikel 11, Nr. 2 Pekingmastenten Badewasser zum Ausleben von Komfortverhalten angeboten werden. Zusätzlich zu den Nippeltränken vorhandene Wasserangebote erhöhen jedoch das Risiko für die Bildung von Ammoniak durch einen steigenden Feuchtegehalt in Einstreu und Stallluft. Es kommt nachweislich zu einer Verschlechterung der Tier- und Paddelgesundheit durch diese Faktoren. Die Datenerhebung im Rahmen des Projektes findet auf zwei Betrieben mit Pekingentenmast statt. Pro Betrieb und Durchgang werden die Paddel von n= 200 Tieren pro Herde und Besuchstermin in Anlehnung an das durch S. Kudinov modifizierte Boniturschema von HOCKING et al. (2008) bonitiert (Score 0 - keine Veränderungen, bis Score 4 - bis hochgradige Veränderungen) mittels eines modifizierten Boniturschemas nach Hocking et al. (2008) in Absprache mit S. Kudinov (LAVES) Durch eine Modifikation des Boniturschemas werden die Lokalisationen der Veränderungen detailliert dokumentiert. Die Erhebungen sind während vier Mastdurchgängen (jeweils zwei Durchgänge im Winter- sowie zwei Durchgänge im Sommerhalbjahr) geplant. Ab dem dritten Lebenstag der Tiere erfolgt die Bonitur in wöchentlichen Abständen während der gesamten Aufzucht- und Mastphase, um Veränderungen der Paddel zeitnah erfassen und den Verlauf dokumentieren zu können. Parallel werden an jedem Boniturtermin die Paddel bezogenen Parameter des Managements wie Einstreumaterial, die Einstreumenge, -häufigkeit, etc. erfasst. Des Weiteren werden das Stallklima und die biologischen Leistungen dokumentiert. Ziel des Projekts ist die Darstellung des Status-Quo bezüglich der Paddelgesundheit, sowie die Ermittlung von Zeitfenstern des ersten Auftretens von Läsionen der Paddel. Es soll geprüft werden, ob klinische Veränderungen der Paddel als Indikator für Tierschutz, Tiergesundheit und das Management fungieren und somit ein Controlling-Instrument darstellen können. Um das Boniturschema standardisieren zu können, ist geplant, Gestaltplastinate von Paddeln jedes Scores anfertigen zu lassen. Etablierung eines Gesundheitskontrollprogramms (GKP) für Mastputen Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) P. Willmes (Dipl. Ing. agr.) Projektkoordinator Hochschule Osnabrück: Prof. Dr. R. Andersson Verband deutscher Putenerzeuger: Dr. D. Höppner Kooperationspartner Dr. H. Schön, Hochschule Osnabrück Projektdauer 1.1.2014-30.6.2016 Finanzierung VDP Kontakt R.Andersson@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Im Jahr 2013 wurden die überarbeiteten „Bundeseinheitlichen Eckwerte für eine freiwillige Vereinbarung zur Haltung von Mastputen“ (VDP 2013) veröffentlicht. Dort wurde festgelegt, dass ein Gesundheitskontrollprogramm (GKP) etabliert wird. Für Betriebe, die sich verbindlich am GKP beteiligen, wird eine zulässige Besatzdichte von 52 bzw. 58 kg/m² (Henne bzw. Hahn) festgeschrieben. Die Hochschule Osnabrück (Arbeitsgruppe Andersson) begleitete die 1-jährige bundesweite Pilotphase des Gesundheitskontrollprogramms, von Januar bis einschl. Dezember 2014 sowie die Praxisphase, von Januar bis einschließlich Dezember 2015. Das Ziel der Pilotphase war, die in einer Arbeitsgruppe vorgeschlagenen Parameter auf Eignung als Indikator zu prüfen. Nach der Pilotphase 2014 des Gesundheitskontrollprogramms wurden folgende Indikatoren festgelegt: „Mortalität Mast“, „Transporttote“ („Federtote“), „verworfene Tiere“, „verworfene Teilstücke“, „Fußballenveränderungen“ (Kategorie C) und „Brusthautveränderungen“ bei Hähnen. Zusätzlich wurde das durchschnittliche Einzeltiergewicht sowie der dazugehörige Variationskoeffizient beziehungsweise die Uniformität festgelegt, um die Erfüllung der Eigenkontrolle gemäß §11 (8) TSchG (2013) zu gewährleisten. Mit Beginn der verpflichtenden Umsetzung in der Praxis zum 1.1.2015 erfolgte durch die Hochschule weiterhin eine Auswertung der als Indikator geeignet befundenen Parameter. So wurde eine Vereinheitlichung der Erhebungsmethoden vorangebracht. Die kameragestützte Fußballenbewertung wurde weiter vereinheitlicht und der Auswertungszeitraum für ein schlachthofinternes betriebliches Benchmark festgelegt. „Einfluss von Lichtmodifikationen (UV-Licht) auf das Auftreten von Federpicken und Kannibalismus von Jung- und Legehennen in Praxisbetrieben“ Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) C. Arndt (TA) T. Weseloh (B.Sc.) Projektkoordinator Prof. Dr. R. Andersson Dr. B. Spindler (Stiftung Tierärztliche Hochschule) Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Tierärztliche Hochschule Projektdauer 06/14 - 03/16 Finanzierung Land Niedersachsen Kontakt R.Andersson@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Vor dem Hintergrund, dass ab 2017 in Niedersachsen Jung- und Legehennen mit intaktem Schnabel gehalten werden, gilt es Lösungen zur Reduktion von Verhaltensstörungen, wie Federpicken und Kannibalismus zu finden. Ziel ist die Weiterentwicklung bestehender Haltungssysteme, die den Bedürfnissen der Tiere weitestgehend entgegenkommen und somit zur Reduktion von Verhaltensstörungen führen. Die AG-Legehennen des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat in den sogenannten „Empfehlungen“ (Empfehlungen zur Verhinderung von Federpicken und Kannibalismus zum Verzicht auf Schnabelkürzen bei Jung- und Legehennen –Stand: 30.03.2013) die aktuellen Erkenntnisse zusammengestellt, die bekanntermaßen einen Einfluss auf das Auftreten von Federpicken und Kannibalismus haben und Managementempfehlungen erarbeitet, um das Auftreten dieser Verhaltensstörungen zu verhindern bzw. um bei bereits aufgetretenem Federpicken und Kannibalismus zu intervenieren („Notfallplan“). In diesem Projekt wurde der Einfluss von Lichtmodifikation (UV-Licht) auf das Auftreten von Federpicken und Kannibalismus untersucht, bei gleichzeitiger Umsetzung der wesentlichen Punkte der „Empfehlungen“. Des Weiteren erfolgte eine ökonomische Bewertung der einzelnen Haltungsmodifikationen und durchgeführten Managementmaßnahmen. Die Modellbetriebe hielten dafür ca. 100.000 Hennen der Genetik Lohmann Brown auf 20 (Aufzucht) bzw. 40 (Legestall) Herden verteilt. Die eine Hälfte der Hennen wurde unter den praxisüblichen Lichtverhältnissen gehalten, die andere Hälfte befand sich in einem Stall, der zusätzlich mit UV-Lampen ausgestattet war. Die Hennen wurden bis zur 70. Lebenswoche wissenschaftlich begleitet. Bei der Umstallung wurde sichergestellt, dass die Hennen im Legestall die jeweils aus dem Junghennenstall bekannten Lichtverhältnisse vorfanden. Beide unterschiedlich ausgeleuchteten Ställe hatten das gleiche Angebot an Beschäftigungsmaterial (Körner in der Einstreu, Pickblöcke bzw. Pickblöcke in Kombination mit Körnern oder Luzerneheuballen) mit jeweils einer Wiederholung, so dass die Bedeutung des Faktors „Licht“ ermittelt werden konnte. Die Lichtmessungen beinhalten die Erfassung der Helligkeit sowie qualitative Untersuchungen mittels Spektrometer. Der angestrebte UV-Anteil am Gesamtspektrum von ca. 4 % (entspricht der Situation unter freiem Himmel) konnte mit zusätzlichen Leuchtmitteln realisiert werden. Managementmaßnahmen zur Lichtreduktion, aufgrund beginnenden Federpickens und Kannibalismus während der Legephase, zogen die Anpassungen der UV-Lichteinstellungen nach sich sowie ein Wechsel des UV-Leuchtmittels mit geringerer Emission. Aufgrund eines akuten Kannibalismusgeschehens wurde das UV-Licht in der 47/48 Lebenswoche ausgeschaltet. Die Zusammensetzung des Lichtes wurde durch die Lichtquelle erheblich beeinflusst. Bei Messungen im Bereich von Fenstern dominierte Licht der Wellenlänge 628 – 780 nm (rot) während unter reinen Kunstlichtbedingungen der Wellenlängenbereich 590 – 627 nm (orange) dominierte. Die Einstellung der Helligkeit in Geflügelställen erfolgt üblicherweise in Prozent und wird über den Stallcomputer gesteuert und ist somit relativ. Die Einstellung der Helligkeit am Stall-PC erfolgte mit Hilfe eines Luxmeters, um allen Herden die gleiche Helligkeit anbieten zu können. Innerhalb der Abteile schwankte die Helligkeit aufgrund der Strukturierung durch die Stalleinrichtung sowie aufgrund An- und Abwesenheit von Tageslicht stark. Während zu Beginn der Untersuchungen im Legestall ca. 60 lx gemessen wurden, sank die Helligkeit durch die schrittweise Reduktion des Lichtes, als Reaktion auf Federpicken und Kannibalismus, bis zum Juni 2015 auf ca. 2 lx. Für die Beurteilung der Helligkeit im Stall muss das Sehvermögen des Vogels berücksichtigt werden. UV-Licht trägt hier zum Hellempfinden bei. Mittels Spektrometer konnten, unter Einbeziehen der Werte für die radiometrische Bestrahlungsstärke im UV-Bereich, zusätzlich Gallilux-Werte ermittelt werden. Im Vergleich der Ställe in Bereichen ohne Tageslichteinfluss konnte im Stall mit UV-Licht bis zu 2,1 % höhere Gallilux-Werte ermittelt werden, als im Stall ohne UV-Licht. Im Stall mit UV-Licht war der Gefiederzustand in der Legeperiode schlechter als im Stall ohne UV-Licht (+11,5 % Gefiederschäden insgesamt). Die Hennen im Stall mit UV-Licht waren außerdem stärker von oberflächlichen Verletzungen und Kannibalismusverletzungen betroffen als im Stall ohne UV-Licht (+36,5 % Verletzungen insgesamt). Ab der 40. Lebenswoche trat im Stall mit UV-Licht vermehrt Kannibalismus auf. Ohne zusätzliches UV-Licht begann das Problem 2 Wochen später. Unter beiden Lichtbedingungen waren die Gruppen mit Luzerneheuballen als Beschäftigung am geringsten von Federpicken betroffen. Außerdem konnte hier das geringste Kannibalismusgeschehen verzeichnet werden. Die Durchführung des Notfallplans mit zusätzlicher Gabe von Beschäftigungsmaterial und die Absenkung der Helligkeit konnten das Kannibalismusgeschehen eindämmen, Federpicken und Federverlust konnten hingegen lediglich im Fortschreiten verlangsamt werden. Abschlussbericht Ordnungsgemäßes Töten und Schlachten von Nutzgeflügel Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) L. Klambeck (TÄ) J. D. Kämmerling (Dipl. Ing. FH) Projektkoordinator L. Klambeck (TA) Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, BSi Schwarzenbek, NGW-Niedersächsische Geflügelwirtschaft Landesverband e.V., Hochschule Osnabrück Projektdauer 01.12.2013 – 30.04.2016 Finanzierung EFRE Kontakt L.Klambeck@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Das Tierschutzgesetz bildet in Deutschland die rechtliche Grundlage für den Umgang mit Tieren. „Schmerzen, Leiden und Schäden“ dürfen einem Tier nicht „ohne vernünftigen Grund“ zugefügt werden (§ 1 TierSchG). Die Verordnung (EG) 1099/2009 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung und die Tierschutzschlachtverordnung bilden den für Deutschland geltenden rechtlichen Rahmen über die Kenntnisse und Fähigkeiten von Personen, die die Betreuung, Ruhigstellung, Betäubung, Schlachtung oder Tötung von Tieren durchführen. Im Rahmen des Projektes wurde ein Schulungskonzept (Erarbeitung eines didaktischen Konzepts, Erstellung von Schulungs- und Prüfungsunterlagen) erstellt. Die Schulung nimmt Bezug auf § 4 der Tierschutz-Schlachtverordnung mit dem Ziel, den Teilnehmern theoretische Kenntnisse im Themenkomplex ‚Töten und Schlachten von Geflügel‘ zu vermitteln und sie in Bezug auf Überwachung der Wirksamkeit der Betäubung, des Fehlens von Lebenszeichen und das Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögen von Nutzgeflügel zu sensibilisieren. Die Teilnehmer verfügen nach der Schulung über Grundlagenwissen, um Geflügel ordnungsgemäß betäuben, töten und schlachten zu können (§ 1 TierSchG und § 4 TSchlV). Durch die vermittelten Kenntnisse sind Teilnehmer in der Lage, den Betäubungsprozess auf Wirksamkeit zu überwachen und Risikofaktoren im Prozess erkennen um ggfs. Gegenmaßnahmen und Optimierungsprozesse rechtzeitig einzuleiten. Der Teilnehmer kennt wesentliche Erkrankungen des Tieres, kann diese differenzieren und verfügt über die notwendigen Kenntnisse um eine Nottötung vorzunehmen. In 2015 wurde bereits die 3. Schulung vorgenommen. Die Anerkennung als gleichwertige Qualifikation durch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erlaubt die Ausstellung eines entsprechenden Zertifikats bei erfolgreicher Teilnahme an der Schulung. „Umsetzung des Tierschutzes in der Legehennenhaltung“ Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. F. Kaufmann Prof. Dr. H. Grygo Projektkoordinator Dr. F. Kaufmann Kooperationspartner Projektdauer 09/2014 – 02/2015 Finanzierung Wirtschaft Kontakt F.Kaufmann@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Im Rahmen des Ausstiegs aus der Schnabelbehandlung bei Legehennen wurde eine Fortbildung mit dem Titel „Tierschutz orientierte Legehennenhaltung“ mit Fokus „Verzicht auf Schnabelkürzung“ konzipiert und durchgeführt. Hierfür wurden verschiedene Module und Lerneinheiten inklusive Schulungsunterlagen konzipiert. An 4 Fortbildungstagen nahmen insgesamt 2 Teilnehmergruppen mit jeweils einem spezifischen Modul, bestehend aus jeweils 5 Unterrichtseinheiten zu je 45 – 60 Minuten, teil. Die Teilnehmer und Adressaten waren Multiplikatoren / Fortbildungsbeauftragte in Legehennenhaltenden Unternehmen und wurden nach dem ‚Train the Trainer‘ Ansatz geschult. In 2015 erfolgte die Anerkennung seitens des ML Niedersachsens als Schulungsveranstaltung für Tierhalter im Sinne des Rd.Erl. vom 03.06.2015. 2-Nutzungslinie für die ökologische Legehennenhaltung mit ökologischer Hahnenmast im Mobilstall Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. F. Kaufmann Projektkoordinator Dr. F. Kaufmann Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Lohmann Tierzucht GmbH Projektdauer 04/2014 – 04/2016 Finanzierung Land Niedersachsen Kontakt F.Kaufmann@hs-osnabruck.de Zusammenfassung: Ziel des vorliegenden Versuches war, die Eignung und Leistung von Hähnen und Hennen von 2-Nutzenlinien in Mobilställen der Fa. Weiland (‚Hümo 225‘) unter Beachtung der Vorgaben der ökologischen Tierhaltung zu überprüfen. Hierfür sollten sowohl die Wachstumsleistungen und Schlachtkörperzusammensetzungen der Hähne als auch die Legeleistung der Hennen erhoben und im Kontext des Haltungssystems evaluiert werden. Für den Versuch wurden 2-Zweinutzungslinien (Lohmann Dual vs. Lohmann Dualexperimental) aufgestallt und, hinsichtlich genannter Parameter, miteinander verglichen. Die Lohmann Tierzucht GmbH stellte für das Projekt entspechend 509 LD und 505 LDex ungesexte Eintagsküken zur Verfügung. Die ungesexten Tiere einer Genetik wurden in jeweils ein Hühnermobil gemischt-geschlechtlich aufgestallt. Die Haltung der Tiere sowie das Management erfolgte nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. (Verordnung (EG) 834/2007, 889/2008). Die gemischtgeschlechtlichen Herden wurden bis zur Schlachtung der Hähne (Tag 70, 80 und 85) gemeinsam aufgezogen. Die Hennen verblieben für die Legeperiode im jeweiligen Mobilstall. Über den erwähnten Zeitraum hinweg wiesen die Hähne der Herkunft LD mittlere tägliche Zunahmen von 34,6 g und die Hähne der Herkunft LDex von 29,7 g auf (Abb. 2). Bezogen auf die Mastwochen waren die mittleren Zunahmen in diesem Zeitraum 242,4 bzw. 207,8 g. Die LD Hähne wiesen zu jedem Schlachttermin ein höheres Schlachtgewicht auf als die LDex. Das mittlere Schlachtgewicht der LD betrug am 85. Masttag 1786 g (SD: 185,3) wohingegen die LDex mit einem Schlachtgewicht von 1449 g (SD: 179,3) im Mittel 337 g leichter waren. Auch bei den Gewichten und den prozentualen Anteilen der wertvollen Teilstücke (Brustfilets, Keulen) war die Herkunft LD der Herkunft LDex entsprechend überlegen. Die Ausschlachtung variierte zwischen den einzelnen Terminen und Genetiken zwischen 65 und 68 %. Die Hennen beider Genetiken begannen in der 18. Lebenswoche mit der Eiablage, den Status ‚Legehennen‘ erhielten die Tiere am Ende der 21. (LDex) bzw. 22. Lebenswoche. Zum Zeitpunkt der ersten Eiablage (18. Lebenswoche) wogen die LD Hennen im Mittel 1740 g (SD: 263,5); die LDex Hennen 1490 g (SD: 202,4). Den Status ‚Legehenne‘ erhielten die Hennen am Ende der 21. (LDex) bzw. 22. (LD) Lebenswoche. Zu diesem Zeitpunkt wiesen die Hennen ein mittleres Gewicht von 1666 bzw. 1841 g (SD: 154,9 bzw. 223,7) auf. Das mittlere Lebendgewicht zum Ende des Versuchszeitraumes (95. LW) betrug 2061 g bei den LD Hennen bzw. 1840 g bei den LDex (SD: 240,1 bzw. 211,4). Die LDex Hennen hatten in der 24. LW erstmalig eine Legeleistung > 80% erreicht, bei der LD Herde war der Anstieg deutlich flacher und erreichte erst in der 28. LW die 80 %. Die höchste Legeleistung war bei den LDex mit 86,5% in der 26. LW erreicht, der Peak in der LD Herde war mit 82,8 % in der 30 LW erreicht. Ab der 32. (LD) bzw. 33 LW. (LDex) war ein Rückgang in der Legeleistung zu verzeichnen. Eine LDex Durchschnittshenne produzierte im Versuchszeitraum 1kg mehr Eimasse als eine LD Henne (18,8 kg vs. 17,8 kg). Über diesen Zeitraum (68 Wochen) lag die durchschnittliche Legeleistung bei 66,9 % (LDex) bzw. 62,2 % (LD). Bezogen auf eine Produktionsperiode von 52 Wochen produzierte eine LDex Durchschnittshenne 250 Eier. Die im Mittel ca. 200 g schwereren LD Hennen hatten eine tägliche Futteraufnahme von ca. 110 g, die LDex Hennen lagen hier noch drunter, produzierten jedoch mehr Eimasse, sodass die Futterverwertung der LDex Hennen mit 1:2,4 deutlich besser war als die der LD Hennen. Vor dem Hintergrund der Tötung männlicher Eintagsküken kann in der Nutzung von Dual-Genetiken eine erfolgversprechende Alternative gesehen werden. Die Hähne und auch Hennen bieten einen, im Vergleich zu den Tieren der Legerichtung, deutlich fleischigeren Schlachtkörper, dennoch besteht das Problem, dass die Legeleistung unter gegebenen Marktbedingungen unzureichend ist. Auswertung einer bei Pekingenten durchgeführten Paddelbonitur Projektleitung Prof. Dr. Robby Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Lea Klambeck Projektdauer 01.04.2014 - 30.06.2014 Finanzierung Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Kontakt l.klambeck@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Gegenstand der Untersuchung war ein vorhandener und der Arbeitsgruppe vorliegender Datensatz, bereitgestellt vom LAVES, Niedersachsen. Im Rahmen dieser Erhebung wurden im Zeitraum von drei Jahren von zwei verschiedenen Schlachthöfen sukzessive Paddelboniturdaten gesammelt. Von den geschlachteten Kohorten standen jeweils 100 bzw. 200 bonitierte Paddel zur Verfügung. Zu jeder Herde lagen zudem, über einen Fragebogen ermittelte, Informationen zum Haltungssystem, respektive der Haltungsumwelt vor. Ziel der Aufbereitung und Auswertung der Daten und Informationen ist es, zu prüfen, ob der Grad der Paddelveränderung Rückschlüsse auf Defizite im Management auf Stallebene zulässt. In Abhängigkeit vom Detaillierungsgrad und der Vollständigkeit der Daten und Informationen scheint es möglich, diesen Zusammenhang auch für einzelne, ausgewählte Aspekte (z.B. Art der Einstreu, Art der Tränkewasserversorgung) vornehmen zu können. Das Ziel ist es, den Status-Quo bzgl. der Paddelgesundheit sowie eine Risikoorientierte Darstellung von Faktoren, die Einfluss auf die Paddelgesundheit von Pekingenten haben. Bewertung der Auswirkungen des zusätzlichen Wasserangebots während der Mast auf Tiergesundheit, Verhalten und Hygiene Projektleitung Prof. Dr. Robby Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Lea Klambeck Projektdauer 01.05.2013 - 01.06.2014 Finanzierung Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Kontakt l.klambeck@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Nach den Europaratsempfehlungen (Art. 11 Nr. 2) ist der Zugang zu einem Auslauf und zu Badewasser notwendig, „damit die Enten als Wasservögel ihre biologischen Erfordernisse erfüllen können. Wo ein solcher Zugang nicht möglich ist, müssen die Enten mit Wasservorrichtungen in ausreichender Zahl versorgt werden, die so ausgelegt sein müssen, dass das Wasser den Kopf bedeckt und mit dem Schnabel aufgenommen werden kann, sodass sich die Enten problemlos Wasser über edn Kopf schütten können. Die Enten sollen die Möglichkeit haben, mit dem Kopf unter Wasser zu tauchen.“ Das Ziel des Vorhabens lag darin, die Bewertung der Auswirkungen eines zusätzlichen Wasserangebots während der Mast auf Tiergesundheit, Verhalten und Hygiene zu prüfen. Identifizierung und Erprobung von Parametern zur Indikatorbildung und als Instrument des Controllings - mit Fokus auf Mortalität, Fußballengesundheit , Arzneimitteleinsatz (Putencontrolling) Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) K. Toppel (M.Sc.) P. Willmes (Dipl.-Ing. agr.) Projektkoordinator K. Toppel (M.Sc.) Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. agr. habil. G. Recke Projektdauer 1.03.2013-15.12.2014 Finanzierung Land Niedersachsen - Tierschutzplan Kontakt K.Toppel@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Erfassung und Analyse der IST-Situation von Managementmaßnahmen im Hinblick auf Mortalität, Fußballengesundheit und Arzneimitteleinsatz Putenhaltender Betriebe. Die Daten wurden retrospektiv (z.B. am Schlachthof) erhoben. Anschließend folgte ein Soll-Ist-Vergleich (Controlling System): Mithilfe der erhobenen Indikatoren wurden frühzeitig Abweichungen von Sollwerten identifiziert und Korrekturmaßnahmen hinsichtlich Erfolg/ Kosten-Nutzen-Aspekten bewertet, um ein betriebsindividuell modifizierbares Frühwarnsystem zu entwickeln. Abschließend wurden bewährte Maßnahmen auf einer Plattform abgebildet und somit ein intra- und interdisziplinärer Wissenstransfer ermöglicht. Abschlussbericht Erprobung eines zusätzlichen Wasserangebotes für Pekingenten Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Lea Klambeck (TÄ) Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Landwirtschaftskammer Niedersachsen Landwirte Projektdauer 01.11.2012 – 15.12.2014 Finanzierung Land Niedersachsen- Tierschutzplan Kontakt L.Klambeck@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Nach Art. 11, Nr. 2 der Europaratsempfehlungen in Bezug auf Pekingenten (Ständiger Ausschuss des europäischen Übereinkommens zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen, T-AP; 22. Juni 1999) muss Enten Zugang zu Badewasser gewährt werden. Ist dies nicht möglich, müssen Wasservorrichtungen zur Verfügung gestellt werden, die die Möglichkeit bieten, den Kopf mit Wasser zu bedecken sowie Wasser mit dem Schnabel aufzunehmen, um sich problemlos Wasser über den Körper schütten zu können. Den Enten muss die Möglichkeit gegeben sein, mit ihrem Kopf unter Wasser zu tauchen. Im Rahmen dieses Projektes sollte bewertet werden, welche Auswirkungen zusätzliche Wasserangebote auf den Gesundheitsstatus von konventionell gehaltenen Pekingmastenten und die Keimbelastung der Wasserangebote haben; weiterhin erfolgte eine ökonomische Bewertung, sowie die Evaluierung der Einstreufeuchte (Landwirtschaftskammer Niedersachsen). Im Rahmen des ML-Projektes „Zusätzliches Wasserangebot für Pekingenten“ (Tierschutzplan Niedersachsen) wurden auf zwei pekingentenhaltenden Betrieben in fünf Durchgängen Daten zum klinischen Erscheinungsbild der Tiere erhoben, um die Auswirkungen der zusätzlichen Wasserangebote auf die entsprechenden Parameter erfassen und bewerten zu können. Hierzu wurden den Tieren zusätzlich zu den herkömmlichen Nippeltränken zwei verschiedene Formen von zusätzlichen Wasserangeboten angeboten: Der Prototyp einer trichterförmigen Schalentränke als auch eine sogenannte Komfortzone mit Flachbecken wurden im Rahmen des Versuchs eingesetzt. Die grundsätzliche Eignung des Prototyps einer trichterförmigen Schalentränke nach Artikel 11, Nr. 2 der Europaratsempfehlungen in Bezug auf Pekingenten wurde unter kontrollierten Bedingungen im Rahmen einer Vorstudie an der Hochschule Osnabrück bestätigt. Auf zwei pekingentenhaltenden Betrieben, die mit zusätzlichen Wasserangeboten ausgestattet waren, wurden in fünf Durchgängen Daten zum klinischen Erscheinungsbild der Paddel, der Augen und Nasenlöcher sowie der Gefiederverschmutzung erhoben. Ziel waren die Erfassung und Auswertung der Auswirkungen der zusätzlichen Wasserangebote auf die entsprechenden Parameter. In jedem Durchgang fanden drei Betriebsbesuche statt, jeweils am Anfang, Mitte und Ende des Mastdurchgangs. Die Datengrundlage beläuft sich auf Daten von insgesamt 6.000 bonitierten Tieren. Zusätzlich wurden an jedem Boniturtermin Wasserproben aus allen Wasserangeboten entnommen. In einem externen Labor erfolgte eine mikrobiologische Untersuchung der Proben in Bezug auf die aerobe Gesamtkeimzahl sowie den Gehalt an E. coli. Die Wasserverbräuche an den jeweiligen Wasserangeboten wurden erfasst. Außerdem erfolgte eine Dokumentation der Futterverbräuche und der Verluste in jedem Durchgang. Das Management der Schalentränken (Abstand zwischen Boden und Trichter der Schalentränke, Füllhöhe des Steigrohrs sowie Füllhöhe der Tränkeschale) wurde im vierten und fünften Durchgang an jedem Boniturtermin erfasst. Die Frequentierung der Komfortzonen mit Flachbecken wurde während zwei Durchgängen durch Blaufärbung des Wassers am 35. Lebenstag der Tiere erhoben. Abschlussbericht Bedarfsorientierte Weiterbildung zum Nachweis und Erhalt aktueller Kenntnisse und Fähigkeiten für Fach und Führungskräfte in der niedersächsischen Geflügelwirtschaft-BeWeGe Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Prof. Dr. H. Grygo Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. F. Kaufmann L. Klambeck (TÄ) Projektkoordinator Dr. F. Kaufmann Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, BSi Schwarzenbek, NGW-Niedersächsische Geflügelwirtschaft Landesverband e.V., Hochschule Osnabrück Projektdauer 01.07.2011 – 31.10.2014 Finanzierung EFRE, NBank Kontakt F.Kaufmann@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Ein systematisches, praxisorientiertes Fort- und Weiterbildungsangebot für Firmen der Geflügelbranche ist am Markt bislang nicht existent. Die Etablierung eines solchen Systems ist nach erfolgreichem Abschluss des EFRE-Projektes ‚BeWeGe‘ (Bedarfsorientierte Weiterbildung von Fach- und Führungskräften in der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft) die Zielsetzung der Hochschule Osnabrück, angesiedelt im Bereich „Studienschwerpunkt angewandte Geflügelwissenschaften – StanGe/ Offene Hochschule“. Sowohl in der Anzahl der Betriebe, der Hennenhaltungsplätze, als auch in der Anzahl der produzierten Eier befindet sich Niedersachsen im Bundesvergleich auf Produktionsplatz Nr. 1. Eine noch bedeutendere Rolle kommt Niedersachsen in der Geflügelfleischproduktion zu. Niedersachsen ist das Bundesland, in dem die meisten Hühner, Enten und Puten gehalten werden. Bei dieser hohen Viehdichte muss man sich in Niedersachsen nicht nur der erhöhten Seuchenrisiken und nachhaltigen Umweltauswirkungen (Umweltschutz), sondern auch einer besonderen Verantwortung gegenüber dem einzelnen Tier (Tierschutz) bewusst sein und entsprechende Konzepte entwickeln. Die Anforderungen an die landwirtschaftliche Produktion sind in den letzten Jahren höher, umfangreicher und differenzierter geworden um den gesellschaftlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Ansprüchen gerecht werden zu können. Insgesamt konnte die Qualität der Produkte, die Lebensmittelsicherheit, der Verbraucherschutz und die Tiergerechtheit deutlich verbessert werden. Um diese Qualitäten erhalten und weiter verbessern zu können, sind hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte sowie Mitarbeiter notwendig, die dauerhaft der Komplexität und Dynamik des Marktes gerecht werden. Neben der Aus-, Fort- und Weiterbildung aus persönlicher Motivation sieht der Gesetzgeber auch den Erwerb und Erhalt von definierten Kenntnissen und Fähigkeiten vor. Demnach ist der Qualifizierungsbedarf der derzeitigen Fach- und Führungskräfte vielfältig. Von den im Beruf stehenden Agraringenieuren werden zunehmend nicht nur produktionstechnische Kenntnisse und Fähigkeiten erwartet, sondern Mitarbeiterführung, Qualitäts- /Prozesssicherung sowie Produkthaftung gewinnen in der arbeitsteiligen Betriebsführung an Bedeutung. Das Projekt BeWeGe berücksichtigte neben den oben genannten Aspekten bei der Entwicklung von Kursen/ Kursstrukturen: - den Bedarf von Firmen/ Führungskräften/ Mitarbeitern - neueste rechtliche Rahmenbedingungen - im Tierschutzplan Niedersachsen verankerte Zielsetzungen - gesellschaftliche Entwicklungen und Anforderungen. Ergebnis ist das Konzept eines Fort- und Weiterbildungssystems mit Fortbildungslehrgängen in Abhängigkeit der Zielgruppen und entsprechender Bedarfe (z.T. beides gesetzlich vorgegeben): - BEPS Kurse (Basic Education in Poultry Science) - CEPS Kurse (Continuing Education in Poultry Science) Das modulare BeWeGe Fort- und Weiterbildungskonzept (vgl. Abbildung) mit seinen Fortbildungspunkten soll in ähnlicher Weise funktionieren, wie das der Human- und Veterinärmedizin (CME bzw. ATF). Jedoch basiert es in verschiedenen Bereichen zunächst auf der Grundlage einer freiwilligen Teilnahme und Etablierung am Markt. Eine Qualitätssicherung der Kurse durch externe Gremien wird auch in Zukunft erfolgen. Im Rahmen des Projektes wurde eine Weiterbildungsstruktur geschaffen, die es ermöglicht, alle Varianten/Arten an Kursen zu berücksichtigen und mit dem zukünftigen Ziel ‚berufsintergierender Master‘, zu verknüpfen. Das Gesamtkonzept ermöglicht die Kopplung von Lehre mit Fort- und Weiterbildung mit dem Ziel der Vermittlung von bescheinigten Kenntnissen und Fähigkeiten entweder als Fortbildungsnachweis und/oder durch Verknüpfung mehrerer Module, respektive Fortbildungseinheiten zu einem Hochschulabschluss (Offene Hochschule). Das Konzept des berufsintegrierenden Masterstudienganges (Arbeitstitel „Geflügelmanagement) ist erfolgreich von den Gremien der Hochschule geprüft und bestätigt worden. Noch vor Projektende wurde vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur die grundsätzliche Zustimmung zur Einleitung eines Akkreditierungsverfahrens erteilt und die Vereinbarkeit mit der Hochschulplanung des Landes als gegeben angesehen. Mast männlicher Legehybriden und Junghennenaufzucht in gemischt-geschlechtlicher Herde Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. F. Kaufmann Projektkoordinator Dr. F. Kaufmann Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Lohmann Tierzucht GmbH Hans-Peter Engels (Tatort Engels) Projektdauer 15.03.2012 – 31.12.2012 Finanzierung Land Niedersachsen Kontakt F.Kaufmann@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Im Zuge der Weiterentwicklung des Tierschutzes in der Geflügelproduktion ist die Merzung der männlichen Legehybriden als Eintagsküken im Rahmen der Reproduktion von Legehennen aus ethischer Sicht kaum vertretbar. Da die Aufzucht jeder Legehenne mit dem Schlupf der gleichen Anzahl männlicher Legehybriden einhergeht, betrifft dieses Problem in Deutschland aktuell ca. 45 Mio. männliche Legehybriden. Davon fallen ca. 2 Mio. Tiere aufgrund der Aufstallung in der Ökologischen Landwirtschaft an. Die Geschlechtsbestimmung in-ovo und vor allem pre-incubationem ist zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund aufwendiger Techniken und Analyseverfahren und der notwendigen Manipulationen am Ei, die die Schlupf- und Überlebensrate der Embryos nachhaltig negativ beeinflussen, nicht praktikabel. Ein vielversprechenderer Ansatz zur Lösung des Dilemmas zwischen Ethik und Wirtschaftlichkeit kann die Etablierung eines Nischenmarktes für hochwertiges Hühnerfleisch darstellen, der auf einer Mast langsam wachsender männlicher Legehybriden basiert. Aus diesem Grund wurde die Mast männlicher Legehybriden in Mobilställen unter ökologischen Bedingungen als potentieller Lösungsansatz untersucht. Für den Versuch wurden im ersten Durchgang 3 Herden als Eintagsküken wie folgt aufgestallt: • Mobilstall 1: 515 Lohmann Brown classic (LB) Hähne • Mobilstall 2: 257 LB-Hennen und 258 LB-Hähne als Mischherde • Feststall: 174 LB Hähne als Vergleichsgruppe Die Mast erfolgte über 70 Tage unter einem 2-phasigen Fütterungsregime (ökologisch). In einem zweiten Durchgang (eine weitere ‚Feststallgruppe‘ mit anderer Genetik; nur Hähne) wurde zur Steigerung des Schlachtgewichts die Mastdauer auf 80 Tage verlängert. Nach 70-tägiger Mast wiesen die Tiere über die Versuchsgruppen hinweg ein mittleres Schlachtgewicht von 766 g auf. Durch eine 10-tägige Verlängerung der Mast in Durchgang 2 konnten die Schlachtgewichte auf 994 g gesteigert werden. Vor dem Hintergrund der vorzüglicheren Fleischqualität (im Vergleich zu ‚konventionellen‘, schnell wachsenden Broilern) ist mit einer solchen Konfektionierung der langsam wachsenden Tiere die Möglichkeit gegeben ein Qualitätsprodukt in einem Nischenmarkt zu positionieren. Erste Vermarktungskonzepte über die ‚gehobene‘ Gastronomie bestätigen dies. Eignung männlicher Leghybriden zur Mast Projektleitung Prof. Dr. R. Andersson Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) Dr. F. Kaufmann Projektkoordinator Dr. F. Kaufmann Kooperationspartner Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Lohmann Tierzucht GmbH Hans Peter Engels (Tatort Engels) Projektdauer 15.09.2011 – 31.12.2011 Finanzierung Land Niedersachsen Kontakt F.Kaufmann@hs-osnabrueck.de Zusammenfassung: Das Ziel des Projektes bestand darin, die Eignung männlicher Legehybriden zur Mast, unter den Bedingungen der Ökologischen Landwirtschaft, zu untersuchen. Dafür wurden 256 Lohmann Brown (LB) und 254 Lohmann Brown plus (LB+) als Eintagsküken und als Mischherde in einem modifizierten Mobilstall für Legehennen („Hümo 225“, Weiland) nach ökologischen Richtlinien aufgestallt und 70 Tage unter intensiver Nutzung eines Grünauslaufes gemästet. Die LB+ Tiere wurden bei Einstallung mittels Flügelmarke markiert. Die Tiere erhielten Zugang zu Futter und Wasser ad libitum. Während der Mastperiode erfolgte wöchentlich eine Wägung von 120 zufällig ausgewählten Tieren / Herkunft. Weiterhin wurde durch Ein- und Auswaage des Futters der Futterverbrauch ermittelt. Die gesamte Kohorte wurde nach 70-tägiger Mast geschlachtet und je 30 zufällig ausgewählte Tiere / Genetik einer Zerlegung zugeführt. Während des Prozesses erfolgte die Erfassung der Schlachtgewichte sowie der Gewichte und Anteile der Teilstücke. Die intakten Schlachtkörper wurden zum Abschluss im Rahmen eines 7-Gänge Menüs in der gehobenen Gastronomie verköstigt, um die Qualität und die sensorischen Eigenschaften des Fleisches und das Potential der männlichen Legehybriden zur Vermarktung als Delikatesse in einem Nischenmarkt zu überprüfen. Die Herkünfte LB und LB+ zeigten, über die gesamte Mastperiode hinweg, eine ähnliche Gewichtsentwicklung, wobei die Herkunft LB+ in der Tendenz und an drei Terminen signifikant (p ≤ 0,05; ANOVA) höhere Körpergewichte aufwiesen. Das mittlere Lebendgewicht der LB+ bzw. LB betrug am 49. Tag 752 bzw. 734 g (p = 0,0270), am 60. Tag 1082 bzw. 1074 g (p = 0,0301) und zum Ende der Mast (Tag 70) 1357 bzw. 1328 g (p = 0,0082). Über den 10-wöchigen Versuchszeitraum hinweg wiesen die Tiere der Herkunft LB+ mittlere tägliche Zunahme von 18,9 g und die Tiere der Herkunft LB von 18,4 g auf. Die LB+ Tiere wiesen ein etwas höheres Schlachtgewicht auf als die Herkunft LB (816 vs. 793 g). Auch bei den Gewichten und den prozentualen Anteilen der wertvollen Teilstücke (Brustfilets, Keulen) hinsichtlich der Schlachtkörperzusammensetzung war die Herkunft LB+ der Herkunft LB, in der Tendenz, überlegen. Eine ökonomische Betrachtung (Vollkostenrechnung) zeigte, dass das Kilogramm Schlachtkörper für ca. 10 Euro produziert werden kann. Wesentliche Mehrkosten verursachen die erhöhten Futterkosten aufgrund einer schlechten Futterverwertung und die hohen Investitionskosten pro Mastplatz für den Mobilstall. Der notwendige Preisaufschlag, um die gegenüber einer konventionellen Masthähnchenproduktion erhöhten Produktionskosten (Faktor 5) zu decken, kann vermutlich nur über eine direkte Vermarktung erzielt werden. Hier gilt es zwingend die regionale, ökologische Produktionsweise in Kombination mit dem Tierschutzaspekt, als Gesamtkonzept mit dem Verbraucher bzw. potentiellen Kunden zu kommunizieren.

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