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Hintergrund Seit August 2016 verzichtet die Geflügelwirtschaft auf die bisher in der Praxis übliche prophylaktische Behandlung der Schnäbel bei Legehennenküken, basierend auf der Vereinbarung der Geflügelwirtschaft mit dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Seit Januar 2017 sieht der Erlass in Niedersachsen den finalen Verzicht auf die Schnabelbehandlung vor. Grund dafür ist, dass es sich gemäß Tierschutzgesetz um eine Amputation handelt, die dem Tier Schmerzen und Leiden zufügt, da der Schnabel ein besonders empfindliches Sinnesorgan mit nervalen Einrichtungen bis in seine Spitze ist. Der Verzicht auf die Schnabelkürzung erhöht jedoch generell auf allen Betrieben das Risiko des Auftretens schwerwiegender Folgen von Verhaltensstörungen in Form von Federpicken und Kannibalismus. Zur Erleichterung des Umstiegs auf die Haltung schnabelungekürzter Tiere wurden im Rahmen des Tierschutzplans Niedersachsen "Empfehlungen zur Verhinderung von Federpicken und Kannibalismus bei Jung- und Legehennen" (Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 2017) erarbeitet und den Betrieben zur Verfügung gestellt. Vor diesem Hintergrund soll von 2017 bis 2019 evaluiert werden, inwieweit die erarbeiteten Empfehlungen erfolgsversprechend in der Praxis umgesetzt werden können und welche Anpassungen notwendig sind.

Hintergrund In der Vergangenheit war die Erzeugung von Lebensmitteln dadurch geprägt, dass die Kosten immer möglichst gering sein mussten. Beim Endprodukt Lebensmittel stand für den Verbraucher der unbedenkliche, risikofreie Verzehr zum günstigen Preis im Vordergrund. Den Ansprüchen der Tiere wurde i.d.R. wenig Beachtung geschenkt. Ein verständliches Phänomen der Nachkriegszeit. Nach und nach gewann der Tierschutz in der Gesellschaft aber an Bedeutung. In Deutschland war der Ausstieg aus der Käfighaltung der Legehennen ein wesentlicher Schritt in Richtung tiergerechtere Haltung. Doch auch in den modernen "Nicht-Käfig-Haltungssystemen" (kenntlich durch die 0 bzw. 1 oder 2 auf dem Ei) treten immer wieder Probleme auf, die eine Weiterentwicklung der Haltungssysteme und des Managements zwingend erforderlich machen. Zentrale Probleme sind Verhaltensstörungen oder Verletzungen, die sich die Tiere gegenseitig oder auch selbst zufügen; dazu zählt z.B. Federpicken oder Kannibalismus. Die Vögel nutzen ihren Schnabel wie eine Pinzette und können so gravierende Schäden verursachen. Sehr oft wird in der Praxis daher dem Schnabel die vorderste Spitze genommen. Der Schnabel wird durch die Kürzung stumpf und die Verletzungen der Tiere in der Herde werden dadurch deutlich reduziert.

für Duale Studiengänge (Campus Lingen) Duales Studium? Fünf gute Gründe für das IDS! Theorie-Praxis-Transfer Das entschiedene Merkmal eines dualen Studiums und gleichzeitig sein wohl bedeutsamster Vorteil

Studium Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Filter Suchen Suchfilter entfernen Geben Sie mindestens 2 Zeichen ein Abschluss Alle Bachelor Master MBA Programm Alle Vollzeit Dual Berufsbegleitend / Berufsintegrierend Weiterbildung Ausbildungsbegleitend/ Ausbildungsintegrierend Praxisintegrierend Englischsprachig Alphabet Einträge werden geladen Filter zurücksetzen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (M.Sc.) Vollzeit Master Agrarsystemtechnologien (B.Sc.) Bachelor Vollzeit Angewandte Geflügelwissenschaften (M.Sc.) (auslaufend) Praxisintegrierend Weiterbildung Master Berufsbegleitend / Berufsintegrierend Angewandte Nutztierwissenschaften (M.Sc.) Vollzeit Master Angewandte Pflanzenbiologie – Gartenbau, Pflanzentechnologie (B.Sc.) Bachelor Vollzeit Angewandte Pflanzenwissenschaften (M.Sc.) Vollzeit Master Baubetriebswirtschaft (B.Eng.) Bachelor Vollzeit Baubetriebswirtschaft Dual (B.Eng.) Bachelor Dual Ausbildungsbegleitend/ Ausbildungsintegrierend Vollzeit Bauen - Umwelt - Management (M.Eng.) Master Vollzeit Berufliche Bildung – Teilstudiengang Ökotrophologie (B.Sc.) Bachelor Vollzeit Bioverfahrenstechnik in der Lebensmittelindustrie (B.Sc.) Bachelor Vollzeit Freiraumplanung (B.Eng.) Bachelor Vollzeit Land Use Transformation (M.Sc.) Vollzeit Master Englischsprachig Landschaftsarchitektur (M.Eng.) Master Vollzeit Landschaftsbau (B.Eng.) Bachelor Vollzeit Landschaftsbau (M.Eng.) (auslaufend) Master Vollzeit Landschaftsbau Dual (B.Eng.) Bachelor Vollzeit Dual Landschaftsentwicklung (B.Eng.) Bachelor Vollzeit Landwirtschaft (B.Sc.) Bachelor Vollzeit Lehramt an berufsbildenden Schulen – Teilstudiengang Ökotrophologie (M.Ed.) Master Vollzeit Management nachhaltiger Ernährungssysteme (B.Sc.) Bachelor Vollzeit Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft (M.Sc.) Master Vollzeit Ökotrophologie (B.Sc.) Bachelor Vollzeit Pflanzentechnologie in der Agrarwirtschaft (B.Sc.), berufsbegleitend Bachelor Berufsbegleitend / Berufsintegrierend Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion (B.Eng.) Bachelor Vollzeit

Die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Am grünen Campus Haste findet ihr eine gut vernetzte und engagierte Gemeinschaft von Forschenden, Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden [...] STUDIENGÄNGE 284 MITARBEITENDE studieren, lernen und forschen am grünen Campus der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL) im Osnabrücker Stadtteil Haste. bieten wir für die Welt [...] Möglichkeiten für Grünland weiterlesen Alle Nachrichten 06.11.2026 Kontaktstudientage 2026 Veranstaltungen 01.09.2026 42. Osnabrücker Baumpflegetage - Am 1.

Net Future Niedersachsen Projektpartner Projektpartner

Niedersächsischen Landesregierung, Mitglied in der Jury des NBank Gründer-Awards Durchstarterpreis, Kategorie Newcomer/Scale Up und Gründungsmentorin der NBank seit 2021, Mitglied der German Agri-Food Society [...] ihrem Vortrag: ‚ Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft - Wie die grünen Studiengänge an der Hochschule Osnabrück den Weg für innovative Berufspfade und Gründungen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft [...] Größe und Branchen durchführen. Während des Studiums und ihrer Gründungen wurde sie durch die sdw (Stiftung der deutschen Wirtschaft) und das NRW Gründerstipendium gefördert. Außerdem war sie in den

Net Future Niedersachsen Das Projekt Besserer Übertragungsnetz­ausbau durch höhere Akzeptanz Forschungsschwerpunkte & Arbeitspakete Net Future Niedersachsen ist ein Forschungsschwerpunkt der Hochschule Osnabrück und untersucht Strategien und Maßnahmen zur Steigerung der Akzeptanz des Übertragungsnetzausbaus in Niedersachsen. Der Netzausbau ist ein notwendiger Bestandteil der Energiewende in Deutschland und verläuft zu einem großen Teil im Land Niedersachsen. Die Akzeptanz beteiligter Akteure sowie der breiten Bevölkerung ist dabei ein wichtiger Erfolgsfaktor für die jeweiligen Infrastrukturprojekte und den Übertragungsnetzausbau insgesamt. Bisherige Untersuchungen behandeln lediglich einzelne Aspekte dieser Thematik. An dieser Stelle setzt der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt Net Future Niedersachsen an und erforscht die Möglichkeiten der Akzeptanzsteigerung aus kommunikationswissenschaftlicher, juristischer und steuerungsorientierter Perspektive, auf Basis raumplanerischer und technischer Gestaltungsoptionen. Die verschiedenen Perspektiven und Bereiche sind vernetzt, unterstützen sich bei der Forschung und arbeiten an gemeinsamen Fragestellungen. Die Ergebnisse der Forschung fließen in Publikationen, Fachvorträge, öffentliche Beiträge, Abschlussarbeiten und Lehrveranstaltungen ein. Net Future Niedersachsen hat im September 2014 begonnen und wird vom Land Niedersachsen und der Volkswagen-Stiftung mit rund einer Million Euro über einen Zeitraum von 5 Jahren gefördert. Namhafte Projektpartner aus Politik und Wirtschaft unterstützen das Projekt.

Net Future Niedersachsen Team Das Team Wissenschaftliche Leiterinnen und Leiter Prof. Dr. Volker Lüdemann Lüdemann, Volker Prof. Dr. Reinhold Fuhrberg Fuhrberg, Reinhold Prof. Dr. Dominik Halstrup Halstrup, Dominik Prof. Dr. Susanne Knorre Knorre, Susanne Prof. Dr.-Ing. Stefan Taeger Taeger, Stefan Prof. Dr.-Ing. Ralf Tönjes Tönjes, Ralf Prof. Dr.-Ing. Peter Vossiek Vossiek, Peter Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Dr. David Knollmann Dipl-Ing. (FH) Lothar Ulferts Ulferts, Lothar Dimitrij Umansky, M.A. Anne Wierling, LL.M., M.A. Stipendiatinnen und Stipendiaten Viktoria Brendler, M.A. Viktoria Brendler Doktorandin Europäische Energiepolitik Stipendiatin des Niedersächsischen Vorab E-Mail: v.brendler@hs-osnabrueck.de Ehemalige Juliette Große Gehling, LL.M. Dr. Daniel Hölker Marlene Herma Schriever, M.A.

Net Future Niedersachsen Forschung Forschung Net Future Niedersachsen untersucht Strategien und Maßnahmen zur Steigerung der Akzeptanz des Übertragungsnetzausbaus aus kommunikationswissenschaftlicher, juristischer und steuerungsorientierter Perspektive, auf Basis raumplanerischer und technischer Gestaltungsoptionen. Recht Aus rechtlicher Perspektive resultieren die überwiegenden Akzeptanzschwierigkeiten aus der asymmetrischen Verteilung von Lasten und Nutzen beim Netzausbau. Der juristische Schwerpunkt untersucht deshalb rechtliche Rahmenbedingungen, um die von den Gemeinden und deren Anwohnern getragenen Lasten mit den durch den Netzausbau entstehenden gesamtwirtschaftlichen Wohlfahrtsgewinnen auszugleichen. Eine weitere, noch weitgehend ungeklärte Frage ist, ob und in welchem Umfang der Staat sich die Akzeptanz durch finanzielle Anreize „erkaufen“ darf. Für diese juristischen Fragestellungen sind Prof. Dr. Volker Lüdemann und Frau Juliette Große Gehling, LL.M., zuständig. Kommunikation Ein zentraler Erfolgsfaktor für das Gelingen großer Infrastrukturprojekte ist ein professionelles Kommunikationsmanagement, das die Bürger frühzeitig in den Planungsprozess einbezieht. Das Arbeitspaket Kommunikation untersucht daher die Informations- und Kommunikationsprozesse zwischen Bundesnetzagentur, Übertragungsnetzbetreibern, Behörden, Kommunalvertretern, Medien und Bürgern. Im Fokus steht dabei die Rolle der Kommunalvertreter als Schnittstelle zwischen Planungsseite und Bürger. Auf Basis empirischer Untersuchungen sollen Kommunikationsempfehlungen entwickelt werden. Für diesen Bereich sind Prof. Dr. Reinhold Fuhrberg, Prof. Dr. Susanne Knorre und Herr Dimitrij Umansky, M.A., verantwortlich. Steuerung Im Rahmen der Umsetzung komplexer Infrastrukturprojekte entstehen oftmals vielfältige Konflikte zwischen den beteiligten Akteuren. In diesem Kontext stellt sich aus einer übergeordneten steuerungsorientierten Perspektive die Frage, welche Formen der Interessenverhandlung und Entscheidungsfindung zur Befriedung der Spannungen bzw. zu nachhaltigen Konfliktlösungen beitragen können und damit eine effiziente Umsetzung dieser Infrastrukturprojekte fördern. Für diesen Bereich sind Prof. Dr. Dominik Halstrup und Frau Viktoria Brendler, M.A. (bis 09/2016), sowie Marlene Schriever, M.A. (ab 10/2016), verantwortlich. Technik Der Bereich Technik evaluiert Interaktionsmöglichkeiten verschiedener Kommunikationsplattformen und ihre Akzeptanzwirkung auf Großprojekte wie den Übertragungsnetzausbau. Daneben werden die Authentifizierung, der Datenschutz sowie die Reichweite dieser Kommunikationsplattformen untersucht. Als Resultat sollen ausgewählte heterogene Kommunikationskanäle technisch homogenisiert werden, sodass eine übergeordnete Kommunikationsmöglichkeit entsteht. Hierüber sollen Informationen durch einmalige Eingabe über mehrere Kommunikationskanäle verteilt und Ergebnisse gegebenenfalls zentral in einer Datenbank abgelegt werden. Für diesen Bereich sind Prof. Dr.-Ing. Ralf Tönjes, Prof. Dr.-Ing. Peter Vossiek sowie Herr Daniel Hölker, M.Sc. zuständig. Landschaftsplanung Der Bereich Landschaftsplanung setzt sich mit der zentralen Forschungsfrage auseinander, inwieweit mit dynamischen Modellen auf GIS-Basis Beteiligungsprozesse im Kontext des Übertragungsnetzausbaus unterstützt werden können. Teilfragen sind die maßstabsgerechte, auf die jeweilige Planungsebene bezogene, Informationsmodellierung sowie die dynamische Anpassung und Echtzeitbearbeitung von Alternativen und Auswirkungen. Verantwortlich hierfür sind Prof. Dr.-Ing. Stefan Taeger und Herr Dipl.-Ing. (FH) Lothar Ulferts.