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im Semi-Finale des Ring Awards Graz sowie 2015 im Finale des Europäischen Opernregiepreises in Madrid. Eigene Regiearbeiten verwirklichte er u.a. an der opera stabile der Hamburgischen Staatsoper, bei

Prof. Dr. Frank Balsliemke Betriebswirtschaftslehre - Lebensmittelproduktion Telefon 0541 969-5296 E-Mail f.balsliemke@hs-osnabrueck.de Abteilung Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Raum OS 0104 Fax 0541 969-15296 Sprechzeiten Siehe Website unter "Sprechstunde und Beratung". Web Internetseite Beschreibung Lean Management, Produktionsmanagement Vita Prof. Dr. Frank Balsliemke 2024: Auszeichnung mit dem 2. Preis bei der Wahl zum "Professor des Jahres" der Unicum Stiftung in der Kategorie "Wirtschaftswissenschaften und Jura". Seit 2011: Professur für Lebensmittelproduktion an der Hochschule Osnabrück. Arbeitsschwerpunkt: Lean Management und Produktionsmanagement. 2008 bis 2011 verantwortlicher Vorstand für das Fachressort Produktion und Logistik im Technologietransferzentrum Automotive Coburg . 2007 bis 2011 Professur für Produktionswirtschaft und Logistik an der Hoch­schule Coburg 2004 bis 2007 Robert Bosch GmbH , Stuttgart-Feuerbach, dabei Aufgaben im Controlling und im Bosch Production System. Seit mehr als 15 Jahren im Bereich der Prozess- und Ablaufoptimierung industrieller Fertigungs- und Logistikprozesse aktiv, dabei mehr als 200 erfolgreiche Beratungsprojekte, Seminare, Vorträge, Bachelor- und Masterarbeiten sowie studentische Projekte zum Thema Lean Management. Team Anika Behrens Seit Juni 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule Osnabrück für das Lehrgebiet Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Lebensmittelproduktion der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur. Juli 2013 bis Februar 2014 Berufspraktisches Projekt und Bachelorarbeit bei Mondeléz International in Bremen-Hemelingen unter anderem zum Thema zyklische Materialversorgung der Produktion. September 2010 bis März 2014 Studium des Wirtschaftsingenieurwesens Lebensmittelproduktion an der Hochschule Osnabrück. Abschluss als Bachelor of Engineering. Während des Studiums diverse Praktika und Projekte u.a. bei Mondelez International, bei der Allos GmbH und bei der Weser Feinkost GmbH. Juni 2009 Allgemeinbildendes Abitur mit dem Schwerpunkt Ökotrophologie am Fachgymnasium in Diepholz Sprechstunde und Beratung Sprechstunde Während der Vorlesungszeit im Wintersemester 2026/2027 findet die Sprechstunde regelmäßig mittwochs von 10:00 bis 11:00 Uhr statt; entweder persönlich in Raum OS0104 („Schmied im Hone“) oder über Zoom. In beiden Fällen ist eine vorherige Terminvereinbarung per Mail notwendig, um unnötige Wartezeiten zu reduzieren. Einsichtnahme in Prüfungen Eine Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Prüfungen von Prof. Dr. Balsliemke aus dem Sommersemester 2026 besteht am Montag, 5. Oktober 2026, 09:30 bis 10:30 Uhr, in Raum OT0013 (Schmied im Hone). Um längere Wartezeiten zu vermeiden, ist eine vorherige Anmeldung per Mail erforderlich. Sie erhalten dann weitere Infos und ein genaues Zeitfenster. Projekte und Seminare LeanOs: Osnabrücker Lean Management Tag 9. LeanOs Tag 2026 Der LeanOs-Tag, der Osnabrücker Lean Management Tag, findet in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt und ist eine schöne jährliche Tradition der Lean-Interessierten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen geworden. In den letzten drei Jahren durften wir bereits bei spannenden und überaus erfolgreichen Unternehmen zu Gast sein: 2025: GOLDBECK in Bielefeld 2024: Windmöller & Hölscher in Lengerich 2023: Solarlux in Melle Diese Reihe setzen wir 2026 nahtlos fort und gehen auch in diesem Jahr wieder „live“ vor Ort in ein erfolgreiches Unternehmen der Region: Am 10. November 2026 wird Grimme in Damme der nächste Gastgeber sein! In 160 Jahren von der Schmiede zum Marktführer: Das Familienunternehmen GRIMME wurde 1861 als Schmiede in Damme gegründet. Über 3.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten heute weltweit für die Unternehmensgruppe, die aus insgesamt sechs Firmen und zahlreichen Vertriebs- und Servicestandorten besteht. Grimme ist erfolgreich: Das gilt sowohl für das Unternehmen insgesamt als auch für seine Aktivitäten rund um GRIPS, das Grimme Produktionssystem. So passt Grimme als Gastgeber hervorragend zum LeanOs-Tag. Das haben wir schon 2019 erleben dürfen, als wir zum ersten Mal mit der Veranstaltung in Damme zu Gast sein konnten. Auch dieses Mal werden wir wieder spannende Ansätze des Unternehmens rund um die Optimierung seiner Abläufe in der Produktion kennenlernen. Referenten und Referentinnen aus erfolgreichen Unternehmen und Organisationen werden wie gewohnt Chancen und Herausforderungen einer Optimierung von Produktion und Logistik aufzeigen. Mit spannenden Vorträgen sind neben GRIMME unter anderem auch die Westfalen Weser Netz GmbH aus Paderborn, die JACOBS DOUWE EGBERTS DE GMBH aus Bremen und die Zellweger Management Consultants aus der Schweiz mit dabei. „Lean auf gut Deutsch“ : Viele von Ihnen werden die spannenden Bücher von Mari Furukawa-Caspary kennen und es ist uns gelungen, sie für einem Vortrag auf dem LeanOs-Tag zu gewinnen. Mari Furukawa-Caspary wird uns sicher viel darüber berichten können, was wir bei der Umsetzung von Konzepten und Ideen, die ursprünglich aus Japan stammen, noch besser machen können. Seien Sie gerne bei diesem besonderen Highlight mit dabei! Gemeinsam mit der Science to Business GmbH - Hochschule Osnabrück lade ich Sie sehr herzlich zu der Veranstaltung ein: 10. November 2026 / 14:00 bis 19:00 Uhr / GRIMME Landmaschinenfabrik SE & Co. KG, Hunteburger Straße 32, 49401 Damme / Teilnahmegebühr 219,- Euro/Person zzgl. MwSt. (Studierende 45,- Euro/Person zzgl. MwSt.) Für Ihre persönliche Anmeldung zum LeanOs-Tag nutzen Sie bitte ausschließlich unser Online-Formular . Sie haben Fragen oder möchten gerne in den Mail-Verteiler für das Event aufgenommen werden? Kein Problem: Schreiben Sie mir eine Nachricht an f.balsliemke@hs-osnabrueck.de. 8. LeanOs Tag 2025 LeanOs 8: Lean anders gedacht, anders gemacht! Praktische Einblicke und Tipps rund um das Toyota Production System: Am 10. November 2025 organisierte und moderierte Prof. Dr. Frank Balsliemke für die Science to Business GmbH - Hochschule Osnabrück den 8. Osnabrücker Lean Management Tag bei GOLDBECK in Bielefeld. 150 Teilnehmer und Teilnehmerinnen waren mit dabei. Welche Ideen und Erfahrungen aus erfolgreichen Unternehmen können wir auf unsere Prozesse übertragen? Diese Frage begleitete vermutlich viele der Lean-Experten und Lean-Expertinnen durch den Tag. An Beispielen mit viel Optimierungspotential sollte es dann tatsächlich nicht fehlen: Zunächst stellten André Schomäker, Rebecca Sierp und Thomas Engmann das gastgebende Unternehmen und einige seiner vielen erfolgreichen Ansätze rund um die angestrebte „Verbesserung mit System“ vor. Es wurde deutlich, dass sich bei GOLDBECK Lean Production und Lean Construction sehr gut kombinieren lassen, um Projekte effizient und mit hoher Qualität zu realisieren. Für die G. Siempelkamp GmbH & Co.KG stellte Felix Kibelsky dann vor, wie er und seine Kollegen und Kolleginnen erfolgreich daran arbeiten, Lean in einer heterogenen Unternehmensgruppe umzusetzen. Dabei gilt es, die verschiedenen Ansätze und Methoden über mehrere Standorte und unterschiedliche Strukturen hinweg zu implementieren. Pia Dettmer, Absolventin der Hochschule Osnabrück und Mitarbeiterin der GRIMME Gruppe, stellte unter anderem die Projekte vor, die Sie im Verlauf ihres Master-Studiums erarbeitet hat: Ziel war und ist eine optimierte Maschinendatenerfassung als Grundlage für weiterführende Optimierungen der Produktionsprozesse bei GRIMME und weiteren Unternehmen der Gruppe wie der RICON GmbH & Co. KG und der Spudnik Equipment Company LLC. Markus Schmidt zeigte am Beispiel von CeWe Deutschland die Chancen auf, wenn aus dem Opex-Team zusätzlich das Planungsteam für eine ganz konkrete Produktionslinie wird: „Von Beratern zu Machern.“ Ein solcher Ansatz ist eine gute Chance, die Potentiale von Lean durch ein erfolgreich umgesetztes Projekt für alle im Unternehmen offensichtlich zu machen. „From Zero to Hero - der Erfolg kommt von Innen!“ Unter diesem Motto präsentierte Carsten Fest von senne products, wie es ihm und seinem Team gelingt, die Menschen in einem mittelständischen Unternehmen aus Ostwestfalen für Lean Management zu begeistern. Einen Vortrag steuerte auch Frank Balsliemke bei: „Schlanke Prozesse gehören auch in die indirekten Bereiche.“ In vielen Unternehmen liegen in Büro und Verwaltung mittlerweile die größten Optimierungspotentiale. Nutzen wir Sie! Die Vielfalt der Perspektiven, das Engagement und die Begeisterung aller Beteiligten haben den Tag zu einem großartigen Event gemacht. Vielen Dank an alle, die mit dabei waren! 2026 geht es weiter: Die Planungen laufen bereits: Gastgebendes Unternehmen wird dann die GRIMME Landmaschinenfabrik in Damme sein. 7. LeanOs Tag 2024 LeanOs 7: Lean Management trifft Weltmarktführer im Maschinenbau! Operational Excellence, Einblicke und Tipps zur praktischen Umsetzung des Toyota Produktionssystems: Am 5. November 2024 durfte ich den 7. Osnabrücker Lean Management Tag bei der Windmöller & Hölscher Gruppe in Lengerich ausrichten und moderieren. Welche Ideen und Erfahrungen aus erfolgreichen Unternehmen können wir auf unsere eigenen Prozesse übertragen? Diese Frage begleitete sicher viele Lean-Begeisterte durch die Veranstaltung. An tollen Beispielen mit viel Best-Practice sollte es dann tatsächlich auch nicht fehlen: Zunächst stellten Philipp Hupka, Antje Dopheide, Lutz Kitzmann und Thomas Koch das gastgebende Unternehmen und seine Erfahrungen aus den letzten 6 Monaten Lean-Lernreise vor. Für die Kampmann Group berichtete Fabian van Dülmen dann, wie sein Unternehmen mehr Eigenverantwortung und Gestaltungsspielraum bei der Umsetzung von Lean Management für die Menschen vor Ort in der Produktion erreichen konnte. Daniel Moormann, Werkleiter bei The Family Butchers in Nortrup, zeigte Einblicke in die „Entwicklungsräume“ an seinem Standort: Ein transparentes Führungs-, Lern- und Kommunikationssystem mit Hilfe von Shopfloor-Management, Dojo und Obeya ermöglicht bestmögliche Optimierungen der Prozesse. Eli Michael war der Referent mit der weitesten Anreise: Für die Eisberg Schweiz AG zeigte er Möglichkeiten auf, wie die Produktion frischer Convenience Produkte auf der Basis von Prognosen erfolgen kann. „Schwachstellen identifizieren und beseitigen. Der KI-Maschinendoktor.“ Unter diesem Motto präsentierte Linus Schmidt von Alphos-Services Möglichkeiten zur Nutzung von KI bei der Optimierung technischer Anlagen und Maschinen. Einen Vortrag durfte ich selbst beisteuern: „Kapazität vs. Flexibilität.“ Warum sind Schnelles Rüsten und kleine Losgrößen eigentlich so wichtig bei der Umsetzung schlanker Prozesse? Die Vielfalt der Perspektiven sowie das Engagement und die Begeisterung aller Beteiligten haben den Tag zu einem großartigen Event gemacht. Vielen Dank an alle, die dabei waren und zum Erfolg beigetragen haben! Insbesondere gilt das für alle Helfer und Helferinnen der Windmöller & Hölscher Gruppe! Im nächsten Jahr geht es auf jeden Fall weiter: Die Planungen rund um LeanOs 8 laufen bereits… 6. LeanOS Tag 2023 Ideenfeuerwerk zum Lean Management! Beste Beispiele, praktische Einblicke, DOs and DON´Ts rund um das Toyota Production System: Am 21. November 2023 fand der 6. Osnabrücker Lean Management Tag bei der Solarlux GmbH mit mehr als 120 Teilnehmern und Teilnehmerinnen sowie inspirierenden Vorträgen statt. Welche Ideen und Erfahrungen aus erfolgreichen Unternehmen können wir auf unsere eigenen Prozesse übertragen? Diese Frage begleitete sicher viele Lean-Begeisterte durch die Veranstaltung. An tollen Beispielen mit viel Best-Practice sollte es dann tatsächlich auch nicht fehlen: Zunächst stellten Frank Heise und Raphael Placke die Solarlux GmbH als gastgebendes Unternehmen vor. Dann berichteten sie über ihre effektive Steuerung von Aufträgen, Funktionen und Bereichen, die sie mit dem Performance-U gestalten. Für die August Storck KG stellten Felix Berges, Maria Büter und Hanna Wibbelmann einige Praxisbeispiele aus der süßen Welt des Lean Managements vor: „OpEx zum Anfassen.“ Martin Gartenschläger, Inhaber der LEAN & MORE GmbH & Co. KG, wagte einen offenen und ehrlichen Blick auf die A3-Problemlösung: Der ausführliche Prozess ist wichtig, nicht die kurzfristige Dokumentation von oberflächlichen Lösungsideen für tägliche Probleme. Guido Hübner von Assmann Büromöbel zeigte praxisnahe Beispiele zu den Möglichkeiten von Automatisierung, Digitalisierung und zur Nutzung von VR-Brillen für die Planung von Produktionsabläufen. Umsetzung von 5S bzw. 6S: Was ist gut, was funktioniert weniger? Diese Frage beantworteten Kristina Wolters und Danielle Chazaro-Mendoza von der Ardagh Metal Packaging Germany GmbH: „DOs & DON’Ts bei der Umsetzung von 6S.“ Einen Vortrag durfte auch der Veranstalter und Moderator des LeanOs-Tages Prof. Dr. Frank Balsliemke beisteuern und über seine Erfahrungen am Standort der Toyota Motor Manufacturing UK in Burnaston berichten: „Hinter den Kulissen von Toyota.“ Die Vielfalt der Perspektiven und die Begeisterung aller Beteiligten haben den Tag zu einem großartigen Event gemacht. Vielen Dank an alle, die dabei waren und zum Erfolg beigetragen haben! Im nächsten Jahr geht es auf jeden Fall weiter: LeanOs 7 ist schon in der Planung! 5. LeanOS Tag 2019 Der 5. Osnabrücker Lean Management Tag fand am 18. September 2019 statt. Mehr als 170 Teilnehmer und Teilnehmerinnen machten die Veranstaltung im Ausstellungszentrum Technicom der GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG in Damme zu einem echten Highlight. Spannende und praxisorientierte Vorträge gaben Einblicke in Chancen und Perspektiven einer Prozessoptimierung nach dem Vorbild des Lean Management. Erfolgreiche Methoden und Beispiele aus der Praxis wurden in kurzen kompakten Vorträgen vorgestellt: „Dojo – Erlernen von Grundfertigkeiten im Grimme Produktionssystem.“ Frank Robin, GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG „6S – Führen mit Standards. Eine aktualisierte und erweiterte Alternative zum klassischen Vorgehen.“ Martin Gartenschläger, LEAN & MORE GmbH & Co. KG „Der Weg von Lean zu Operational Excellence (OpEx) bei Bischof +Klein.“ Pierre Gaag, Bischof + Klein SE & Co. KG „Mit 5S, Standard Work und Shopfloor Management zur gemeinsamen Montagephilosophie in der Windmöller & Hölscher Gruppe.“ Jonas Kölsch, Windmöller & Hölscher KG „Reduzierung von Kurzstillständen an einer Abfüllanlage der Wernsing Feinkost GmbH.“ Jessica Rupprecht, Hajo Rothe, Hochschule Osnabrück „Praxisbericht: Anlaufmanagement komplexer Produktionslinien.“ Hans-Werner Ahrens, Conditorei Coppenrath & Wiese KG „Erfolgreiche Einführung von Lean Management: Die Mitarbeiter richtig mitnehmen!“ Prof. Dr. Frank Balsliemke, Hochschule Osnabrück 4. LeanOS Tag 2018 Der 4. Osnabrücker Lean Management Tag fand am 19. September 2018 im Helikonien-Saal des Bohnenkamp-Hauses der Universität Osnabrück statt. Etwa 100 interessierte Besucher waren bei den Vorträgen aus der betrieblichen Praxis zum Thema Lean Management dabei. Zu den Vortragenden gehörten in diesem Jahr u.a. Lukas Lehmeyer von der apetito AG und Frank Robin von Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG. 3. LeanOS Tag 2017 Referenten aus namhaften Unternehmen zeigten beim 3. LeanOS Tag Chancen und Perspektiven einer Optimierung der Produktion nach dem Vorbild der Schlanken Produktion auf. Spannende Methoden und erfolgreiche Beispiele aus der Praxis wurden in kurzen kompakten Vorträgen vorgestellt. Gastgeber der Veranstaltung am 20. September 2017 war die Solarlux GmbH in Melle. 2. LeanOS Tag 2016 Auf dem 2. Osnabrücker Lean Management Tag kamen am 15. September 2016 mehr als 100 Teilnehmer aus der regionalen Wirtschaft und der Hochschule Osnabrück im ICO, dem InnovationsCentrum Osnabrück zusammen, um Ansatzpunkte für eine effizientere und flexiblere Gestaltung ihrer Fertigungs- und Montageprozesse kennenzulernen und zu diskutieren. Die Referenten sowohl aus der Hochschule als auch aus der regionalen Wirtschaft zeigten dabei Chancen und Perspektiven einer Optimierung der Produktion auf. Den Schwerpunkt bildeten Beispiele aus dem Mittelstand für den Mittelstand. Die vielen Fragen und die intensiven Diskussionen zeigten, dass der Osnabrücker Lean Production Tag viele aktuelle Herausforderungen der Teilnehmer ansprechen konnte. 1. LeanOS Tag 2015 „Das Ziel des Osnabrücker Lean Management Tages ist es, eine Veranstaltung in der Region Osnabrück und in ganz Nordwestdeutschland zu etablieren, die den Teilnehmern eine jährliche Plattform bietet, sich über aktuelle Themen in der Produktionsoptimierung zu informieren und einen Austausch mit anderen Unternehmen anzuregen. Neben den Vorträgen bleibt deshalb immer auch ausreichend Raum für den persönlichen Austausch“, erklärte der Initiator des Lean Management Tages Prof. Dr. Balsliemke. Unter diesem Motto startete die neue jährliche Veranstaltungsreihe am 16. September 2015 mit etwa 50 Teilnehmern im InnovationsCentrum Osnabrück in der Albert-Einstein-Straße 1 in Osnabrück. LeanOs-Praxis-Netzwerk zum Lean Management Bereits seit 2015 veranstaltet Prof. Dr. Frank Balsliemke den LeanOs-Tag , den Osnabrücker Lean Management Tag. Aus dieser Veranstaltung heraus entstand die ergänzende Idee, sich auch im Rahmen von Besuchen bei erfolgreichen Unternehmen vor Ort zum Thema Lean Management bzw. zum Toyota Production System auszutauschen. Und so war ein Netzwerks geboren, dass sich seit 2017 regelmäßig bei jeweils einem der beteiligten Unternehmen vor Ort trifft. Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme an diesem Netzwerk haben, melden Sie sich gerne! Hier finden Sie einige Eindrücke der letzten Jahren: 2026: Netzwerktreffen bei der Fuchs Gruppe in Dissen Die Fuchs Gruppe versorgt die Märkte mit Gewürzen und Gewürzmischungen sowie Kräutern, technologischen Geschmackslösungen und internationaler Feinkost. Das Unternehmen bewegt sich dabei im Wesentlichen in zwei Geschäftsfeldern: Zum einen als Zulieferer der internationalen Lebensmittelindustrie, zum anderen als Partner für den Lebensmitteleinzelhandel. Die Wurzeln des Unternehmens liegen in Dissen a.T.W. im Landkreis Osnabrück. Aus diesen Wurzeln heraus ist die Fuchs Gruppe in mehr als 70 Jahren zu einer Unternehmensgruppe mit 19 Standorten und 3.100 Mitarbeitenden weltweit gewachsen: Ein Global Player mit einer starken regionalen Basis. Ständige Verbesserung ist dabei für die internen Prozesse des Unternehmens unerlässlich. In den letzten Jahren wurden viele Projekte erfolgreich umgesetzt. Einige davon konnte sich das Netzwerk vor Ort anschauen. Der thematische Schwerpunkt lag auf den Erfahrungen des Unternehmens bei der Einführung von kaskadierten Stehungen innerhalb der Produktion. Ziel war die vollständige Durchgängigkeit der Stehungen vom Shopfloor bis in die oberste Führungsebene für die operativen Prozesse. 2025: Netzwerktreffen bei der Kampmann GmbH & Co. KG in Lingen Mit unternehmerischem Weitblick und einem stetigen Innovationswillen ist die Kampmann GmbH & Co. KG zu einem der führenden Unternehmen der TGA-Branche (Technische Gebäudeausstattung) geworden. Das Familienunternehmen mit Sitz im emsländischen Lingen ist international aktiv und nimmt heute in diversen Marktsegmenten eine führende Position ein. Ständige Verbesserung ist dabei auch für die internen Prozesse des Unternehmens wichtig. Davon konnte sich das Lean_Netzwerk insbesondere in Bezug auf vier Themenschwerpunkte vor Ort überzeugen: Lean Administration: Reduzierung von Verschwendung mit Makigami Wertstromanalyse und Wertstromdesign (Digitales) Shopfloor Management Virtual Reality zur Planung von Fertigungslayouts und Arbeitsmitteln 2025: Lean Management trifft Hightech-Beschichtung! Im Februar 2025 konnte sich das Netzwerk bei der Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH in Bielefeld von den Stärken der Methoden rund um Lean Management überzeugen. Oerlikon Balzers ist ein weltweit führender Anbieter von Beschichtungen, die die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Präzisionsbauteilen sowie von Werkzeugen für die Metall- und Kunststoffverarbeitung verbessern. Ständige Verbesserung ist dabei auch für die eigenen Prozesse des Unternehmens von hoher Bedeutung. Am Standort Bielefeld hat sich das Unternehmen vor etwa fünf Jahren auf den Weg gemacht, seine Prozesse nach dem Vorbild von Toyota zu optimieren. Das Netzwerk konnte insbesondere drei Themenschwerpunkte vor Ort besichtigen: Die Optimierung technisch anspruchsvoller Prozesse in einer laufenden Produktion, den Aufbau einer Kennzahlendatenbank und Optimierungsmaßnahmen zur Verbesserung des Ersatzteilmanagements. 2024: Lean Management trifft Schokolade Das Toyota Production System lässt sich in den unterschiedlichsten Branchen erfolgreich umsetzen! Davon konnten sich die Unternehmen des Lean-Management-Netzwerks im September 2024 in Herford bei der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG überzeugen. Das Unternehmen hat sich vor zwei Jahren auf die Lean-Reise gemacht und bereits sehr schöne Erfolge erzielt. Dazu gehören unter anderem die laufende Einführung eines Shopfloor-Managements und zahlreiche Projekte rund um 5S oder TPM an zwei modernen Pilotanlagen. Aus Sicht der Hochschule Osnabrück ist hier besonders spannend, dass auch schon studentische Projekt- und Abschlussarbeiten den Weg der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG unterstützen konnten. Es bleibt wie immer die wichtige Erkenntnis: Wenn die Beteiligten mit Engagement dabei sind, funktioniert Lean Management grundsätzlich in jeder Branche und mit jedem Produkt… 2024: Einfach immer besser bei der apetito AG Im Juni 2024 konnte das Lean Netzwerk bei der apetito AG in Rheine schlanke Arbeitsabläufe in der Lebensmittelbranche kennenlernen. Eine wichtige Frage für das Unternehmen ist dabei: Wie nehmen wir alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit, um mit dem Wissen aller jeden Tag viele kleine Verbesserungen zu erreichen. Das passende Motto bei apetito lautet deshalb: Just do it! 2023: Lean funktioniert in jeder Branche: Produktion der Zukunft bei Goldbeck in Bielefeld Schlanke Arbeitsabläufe in der Baubranche: Im November 2023 konnte das Lean Netzwerk diese live erleben bei der Goldbeck Bauelemenete Bielefeld GmbH . Wichtigste Frage dabei ist, welche Technologien das Unternehmen in die Lage versetzen, künftig die Bauteile effizient, sicher und schnell herzustellen, die notwendig sind, um die Wettbewerbssituation erfolgreich zu gestalten. Das Ziel heißt: Zukunftsfähig bleiben. Dabei stehen natürlich auch die Kolleginnen und Kollegen aus der Produktion im Blick – denn ein höherer Automatisierungsgrad bedeutet bei den in ihren Abmessungen sehr anspruchsvollen Bauteilen erhebliche Arbeitserleichterungen. 2023: Lean denken – Lean digitalisieren: PerFact Innovation in Herford Schlanke Arbeitsabläufe in der Logistik, smarte Instandhaltungsprozesse und optimierte Lösungen in der Verwaltung mit bedienerfreundlichen Benutzeroberflächen. Das sind nur einige Aspekte, die die Netzwerk-Unternehmen im Mai 2023 vor Ort bei PerFact Innovation in Herford kennenlernen konnten. Durch Lean Management optimierte Prozesse werden u.a. durch den Einsatz von Barcodes in Verbindung mit der mobilen Verwendung von Smart Devices ergänzt. Alles mit dem Ziel, Prozesskosten zu senken, die Gesamt­effektivität von Arbeitsprozessen zu erhöhen und Daten sicherer zu verwenden. 2022: Die Hengst SE ist mit ihrem Standort in Nordwalde der erste Gastgeber nach der Corona-Pause Nach einer "kleinen" Pause ging es im November 2022 endlich wieder weiter mit unserem Lean-Netzwerk. Ein spannender Tag mit Vorträgen und einem ausführlichen Werksrundgang führte uns zur Hengst SE nach Nordwalde, wo wir ausführlich das HPS kennenlernen durften, das Hengst Produktionssystems (HPS). Netzwerktreffen im November 2023 bei der Goldbeck Bauelemente Bielefeld GmbH Netzwerktreffen im September 2024 bei der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG Netzwerktreffen im Februar 2025 bei der Oerlikon Balzers Coating Germany GmbH. Schlanke Produktion in der Lebensmittelindustrie Deutschlandstipendium bereitet den Weg für ein Forschungsprojekt zur Schlanken Produktion in der Lebensmittelindustrie Seit 2011 hat die Hochschule Fördermittel in Höhe von mehr als einer Millionen Euro eingeworben, die vom Staat verdoppelt wurden. Förderer wie die Dieter Fuchs Stiftung unterstützen Studierende und suchen auch in anderen Bereichen die Zusammenarbeit mit der Hochschule. Beide Seiten profitieren davon. 2015 studierten an der Hochschule Osnabrück 314 Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten. Deutschlandweit ist die Hochschule damit Spitzenreiter. Das Deutschlandstipendium fördert begabte und leistungsstarke Studierende aller Fächer. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden mit je 300 Euro im Monat unterstützt. 150 Euro zahlen private Förderer, 150 Euro steuert der Bund bei. Der private Anteil der Stipendienmittel wird von den Hochschulen eingeworben. „Die offiziellen Zahlen, auf die das Bundesministerium für Bildung und Forschung verweist, sind ein weiterer Beleg dafür, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region Osnabrück-Emsland ist“, sagt Hochschulpräsident Prof. Dr. Andreas Bertram. Das starke Engagement der Förderer für den Nachwuchs komme der Region zugute. „Und zugleich sehen wir, dass das Deutschlandstipendium oft auch Teil einer intensiveren Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen ist, die unserer praxisnahen Lehre und Forschung zugutekommt.“ Ein Beispiel ist die Förderung durch die Dieter Fuchs Stiftung, die sich seit 2014 engagiert. Die Fuchs Gewürze Gruppe ist der größte deutsche Gewürzanbieter. Im Vorjahr unterstützte die Stiftung sechs Studierende. „Die Stiftung hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, Bildung und Wissenschaft zu fördern“, erläutert Josef Diekmann, Vorstand der Stiftung. „Und natürlich sind wir besonders an aktuellen Erkenntnissen aus der Lebensmittelbranche interessiert.“ Deshalb finanziert die Stiftung das Forschungsprojekt „Schlanke Produktion in der Lebensmittelindustrie“ mit mehr als 80.000 Euro über einen Zeitraum von drei Jahren. „Die Kunden stellen ständig neue Anforderungen an die Unternehmen, die sehr flexibel sein müssen“, berichtet die wissenschaftliche Mitarbeiterin Anika Behrens aus dem Projekt. „Die Unternehmen müssen unter anderem ihre Arbeitsprozesse und -materialien von einem zum nächsten Produkt umstellen, und das muss schnell geschehen, um wirtschaftlich zu sein. Da geht es um die Erhöhung der Flexibilität, zum Beispiel durch ein effizienteres Reinigen einer Maschine oder durch einen schnellen Wechsel von Förderbändern.“ Prof. Dr. Frank Balsliemke und Anika Behrens haben derzeit etwa 200 Unternehmen, meist aus der Lebensmittelproduktion in der Region, per Fragebogen um eine Rückmeldung zu ihren Arbeitsabläufen gebeten. Die Befragung ist aber erst der Anfang: „Am Ende hoffen wir, eine Art Sammelband guter Beispiele für Maßnahmen der schlanken Produktion präsentieren zu können, von dem die gesamte Branche profitiert“, sagt Balsliemke. „Dieses Beispiel zeigt, wie wirkungsvoll die Deutschlandstipendien sind, wenn es darum geht, den Austausch zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern“, betont Dr. Marion Titgemeyer, die Leiterin der Hochschulförderung. Und auch vonseiten der Studierenden stößt die Unterstützung auf immer größeres Interesse. „2015 haben sich 500 Studierende auf die Stipendien beworben, in diesem Jahr waren es knapp 800“, berichtet Titgemeyer. Mitte Juni zieht das Bundesministerium für Bildung und Forschung in Frankfurt bei einer Jahresveranstaltung Bilanz nach fünf Jahren Deutschlandstipendium. „Aus Sicht der Hochschule Osnabrück fällt diese Bilanz äußerst positiv aus“, betont Titgemeyer. „In fünf Jahren haben wir 543 Stipendien vergeben. Die eingeworbene Fördersumme beträgt fast eine Millionen Euro, die vom Staat nochmal verdoppelt wurde auf genau 1.954.800 Euro.“ Auch Prof. Dr. Sabine Eggers, Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück, freut dieser Erfolg: „Für die Studierenden öffnen sich hier Perspektiven für ihre mögliche berufliche Entwicklung. Und zugleich schaffen die Deutschlandstipendien einen Rahmen, in dem sich Entscheidungsträger aus verschiedenen Bereichen vernetzen und Zukunftsthemen für die Region voranbringen können.“ Industrie- und Beratungsprojekte Eine kleine Auswahl Optimierung einer Verpackungslinie an einem Produktionsstandort von Mondeléz International (durchgeführt durch ein studentisches Projektteam) Analyse und Optimierung der Rüstprozesse im Garfleischbereich der apetito AG (durchgeführt durch ein studentisches Projektteam) Identifikation von Maßnahmen zur Reduzierung von Rüstzeiten mit Hilfe der Methode SMED für die LASCO Umformtechnik GmbH in Coburg Analyse der Lagerbestände und Ableitung von Maßnahmen zur Bestandsreduzierung am Standort Neuses der Dr. Schneider Unternehmensgruppe (durchgeführt durch ein studentisches Projektteam) Diverse Projekte im Umfeld des Toyota Production System für die Robert Bosch GmbH (Wertstromanalyse, Kanban-Einführung, Milk-Runs, TPM, 5S usw.) Analyse der Nachfragesituation und der internen Auftragsabwicklung des Privatkundengeschäftes für ein Tochterunternehmen von Bertelsmann Pflichtenheft zur Konzipierung eines Dispositionssystems für den Warenausgang für ein Tochterunternehmen von Bertelsmann Optimierung der Durchlaufgeschwindigkeit im Bereich der logistischen Auftragsabwicklung für ein Tochterunternehmen von Bertelsmann Die Projekte von Prof. Dr. Balsliemke behandeln typischerweise Themen aus den folgenden Bereichen: Toyota Production System Lean Management Lean Administration Geführte Problemlösung mit dem A3-Report Wertstromplanung Prozessoptimierung Materialflussoptimierung Rüstzeitoptimierung (SMED) 5S Produkt- und Variantenvielfal Schulungen und Seminare zu den genannten Themen Seminare, Tagungen und Workshops Das aktuelle Angebot an Seminaren und Workshops finden Sie auf den Seiten der Science to Business GmbH - Hochschule Osnabrück . Eine kleine Auswahl zurückliegender Aktivitäten Aufbau von LeanOS, dem Osnabrücker Lean Management Tag, der am 10. November 2025 schon zum achten Mal sehr erfolgreich mit 150 Teilnehmern und Teilnehmerinnen stattfinden konnte. Konzipierung und Durchführung verschiedener Seminare rund um Lean Management und Lean Adminsitration in Zusammenarbeit mit zahlreichen Unternehmen der Regionen Osnabrück, Emsland, Westfalen. Konzipierung und Durchführung der Lehrveranstaltung "Produktion" für das Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V. Nordbayern-Thüringen im Weiterbildungsstudiengang zum Versicherungsbetriebswirt/-in. Konzipierung und Durchführung von Seminaren zur Produkt-, Prozess- und Variantenvielfalt für die Volkswagen AG Konzipierung und Durchführung eines Seminars zur Prozesskostenrechnung für die Dozenten der Berufsschulausbildung der Siemens AG Veröffentlichungen und Vorträge Lean Administration Lean Management ist ein seit Jahren anerkannter Ansatz zur kontinuierlichen Verbesserung von Prozessen. In Produktion und Logistik vieler Unternehmen der verschiedensten Branchen ist das Thema nahezu selbstverständlich geworden. Im indirekten Bereich aber, in Büro und Verwaltung, ist die Philosophie des Lean Office oder der Lean Administration bisher kaum verbreitet. In vielen Unternehmen sind entsprechende Ansätze im Büro sogar völlig unbekannt. Das hier vorgestellte Essential bietet deshalb einen kompakten Einstieg in das Thema an. Dabei werden einige Grundlagen und erste typische Methoden und Ansätze aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt. Es soll aber auch aufgezeigt werden, dass Lean Administration nicht einfach nur eine weitere Methode zur Prozessoptimierung ist. Vielmehr handelt es sich um eine grundsätzliche Denk- und Verhaltensweise, die die gesamte Unternehmenskultur verändern kann. Weitere Informationen finden Sie hier: Einstieg in Lean Administration . Optimierungspotentiale in Büro und Verwaltung erkennen. Springer Verlag, Reihe essentials, 2019 Kostenorientierte Wertstromplanung Durch den Einsatz der so genannten Wertstromplanung konnten in der Industrie bisher durchaus erhebliche Verbesserungspotenziale erkannt und teilweise auch realisiert werden. Für die Umsetzung der identifizierten Maßnahmen ist es allerdings häufig notwendig, die erforderlichen personellen und finanziellen Mittel zur Verfügung zu haben und knappe Ressourcen optimal einzusetzen. Die Frage nach dem Nutzen einzelner Maßnahmen kann anhand der Wertstromplanung zwar im Sinne eines verbesserten Materialflusses aufgezeigt werden, eine fundierte Aussage über die resultierende Veränderung der Kosten ist allein auf dieser Grundlage jedoch nicht möglich. Der Ansatz zur kostenorientierten Wertstromplanung (siehe nebenstehende Abbildung) verbindet deshalb die Wertstromplanung mit einer Kostenbetrachtung im Sinne der Wertzuwachskurve. Zusätzlich zum Material- und Informationsfluss (Mengengerüst) wird der Zuwachs der Stückkosten (Wertgerüst) entlang der operativen Prozesskette in Fertigung und Logistik dargestellt. Dadurch erhalten die für den Wertstrom verantwortlichen Entscheidungsträger detaillierte Informationen nicht nur über die Material- und Informationsflüsse in ihrem Bereich, sondern auch über die zugehörigen wesentlichen Kosten und ihre Ursachen. Ausführlichere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier: Kostenorientierte Wertstromplanung. Prozessoptimierung in Produktion und Logistik , Wiesbaden, Springer Gabler, Reihe essentials, 2015. Veröffentlichungen Einstieg in Lean Administration . Optimierungspotentiale in Büro und Verwaltung erkennen. Springer Verlag, Reihe essentials, 2019 (Veröffentlichung gemeinsam mit Behrens, A.). Lean Management in der Lebensmittelindustrie. Zukünftige Perspektiven für effizientere Prozesse, in: LVT Lebensmittelindustrie, Heft 7-8, 2019, S. 42-44. Schlanke Produktion in der Lebensmittelindustrie. Die Basis ist vorhanden, aber der Weg ist noch weit, in: Gronau, N. (Hrsg.): productivity, Heft 3.2017, S. 26-28 (Veröffentlichung gemeinsam mit Behrens, A.). Mit kostenorientierter Wertstromplanung zu schlanker Produktion, in: Göpfert, I.; Braun, D.; Schulz, M. (Hrsg.): Automobillogistik. Stand und Zukunftstrends, 3. Auflage, Wiesbaden, Springer Gabler, 2016, S. 267-285. Neue Potenziale zur Kostensenkung. Mit Wertstromplanung Verbesserungspotenziale erschließen, in: May, C. (Hrsg.): YOKOTEN, Heft 02/2016, S. 28f. Kostenorientierte Wertstromplanung. Prozessoptimierung in Produktion und Logistik , Wiesbaden, Springer Gabler, Reihe essentials, 2015. Mit kostenorientierter Wertstromplanung zu schlanker Produktion, in: Göpfert, I.; Braun, D.; Schulz, M. (Hrsg.): Automobillogistik. Stand und Zukunftstrends, 2. Auflage, Wiesbaden, Springer Gabler, 2013, S. 287-304. Mit kostenorientierter Wertstromplanung zu schlanker Produktion, in: Göpfert, I.; Braun, D.; Schulz, M. (Hrsg.): Automobillogistik. Stand und Zukunftstrends, Wiesbaden, Springer Gabler, 2012, S. 209-226. Mit der Zeit steigen die Kosten, in: LOG.Kompass, Deutscher Verkehrs-Verlag, Heft 6/2010, 9. Juni 2010, S. 28f. Prozessorientierung in der Logistik durch kostenorientierte Wertstromplanung, in: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. (Hrsg.): Werte schaffen – Kulturen verbinden. Kongressband zum 25. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin, Hamburg, Deutscher Verkehrs-Verlag, 2008, S. 434-454. Kostenorientierte Wertstromplanung – Ein konzeptioneller Ansatz zur Darstellung der Herstellkostenentwicklung in Kombination mit der Wertstromplanung, in: Dangelmaier, W.; Aufenanger, M.; Klöpper, B. (Hrsg.): Reagible Unternehmen in dynamischen Märkten, Paderborn, ALB-HNI-Verlagsschriftenreihe, Band 16, 2008, S. 210-228. Das Dilemma der Möbelspediteure. Zersplitterte Strukturen. Kaum unternehmensübergreifende Zusammenarbeit, in: Deutsche Logistik-Zeitung, Deutsche Verkehrs-Zeitung (DVZ), 59. Jahrgang, Nr. 79, 5. Juli 2005, S. 5. Logistiksysteme zur integrierten Distribution und Redistribution. Eine ökonomische Analyse am Beispiel der deutschen Möbelbranche, Dissertation, Wiesbaden, Deutscher Universitäts-Verlag, 2004. Gestaltung speditioneller Logistiksysteme zur integrierten Distribution und Redistribution, in: Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. (Hrsg.): Innovativ Denken – Konsequent Handeln. Kongressband zum 21. Deutschen Logistik-Kongress in Berlin, Hamburg, Deutscher Verkehrs-Verlag, 2004, S. 286-292. Möglichkeiten und Grenzen einer Kreislaufwirtschaft für Möbel. Wirtschaftliche Vorteile durch die Rücknahme von Altprodukten? In: UmweltWirtschaftsForum, 12. Jahrgang, Ausgabe 3/2004. Die Bedeutung von Spediteuren für die Neumöbelauslieferung nimmt kontinuierlich zu. Teil 2, in: Der Möbelspediteur, 58. Jahrgang, Nr. 4, 21. Februar 2003, S. 14-16. Die Bedeutung von Spediteuren für die Neumöbelauslieferung nimmt kontinuierlich zu. Teil 1, in: Der Möbelspediteur, 58. Jahrgang, Nr. 3, 7. Februar 2003, S. 12-14. Möbelhersteller entdecken die Dienstleister. Kosten stimmen - Jetzt muss nur noch die Qualität überzeugen, in: Deutsche Logistik-Zeitung, Deutsche Verkehrs-Zeitung (DVZ), 56. Jahrgang, Nr. 105, 5. September 2002, S. 6. Fallstudie 7: WALA-Heilmittel GmbH. Boll-Eckwälden. Ergebnisse der Diplomarbeit, in: Pullig, K.-K.: Innovative Unternehmenskulturen. Zwölf Fallstudien zeitgemäßer Sozialordnungen, Leonberg, Rosenberger Fachverlag, 2000, S.133-155. Vorträge Eine kleine Auswahl "Lean Management ist viel mehr als nur Produktion: Schlanke Prozesse auch für die indirekten Bereiche!" Vortrag im Rahmen des 8. Osnabrücker Lean-Management-Tages. Bielefeld, 10. November 2025. "Hinter den Kulissen von Toyota. Beobachtungen an den Standorten der Toyota Motor Manufacturing UK und was die Food-Industrie daraus lernen kann." Vortrag im Rahmen des 17. Jahrestreffens der Produktionsleiter-Tagung der Akademie Fresenius. 08.04.2025, Dortmund. "Lean Management - Was ist das eigentlich? Ursprung. Idee. Definition." Vortrag auf dem Technology Summit der Strothmann Machines & Handling GmbH, Schloß Holte-Stukenbrock, 26. März 2025. "Kapazität vs. Flexibilität?! Warum kleinere Lose durch kürzere Rüst- und Reinigungszeiten unverzichtbar sind." Vortrag im Rahmen des 7. Osnabrücker Lean-Management-Tages. Lengerich, 5. November 2024. "Erfolgreiche Einführung von Lean Management: Die Menschen richtig mitnehmen!" Vortrag im Rahmen eines Workshops der Lean-Management-Arbeitsgruppe von OWL MASCHINENBAU e. V. Paderborn, Diebold Nixdorf, 17.04.2024. "Hinter den Kulissen von Toyota: Beobachtungen an einem Standort der Toyota Motor Manufacturing UK." Vortrag im Rahmen des 6. Osnabrücker Lean-Management-Tages. Melle, 21. November 2023. "Schnelles Rüsten – Flexibilität gewinnen, Bestände senken, Produktivität erhöhen." Vortrag im Rahmen des Akademie-Fresenius-Praxistages "Rüst- und Reinigungszeiten in der Food-Produktion". 06.10.2020, Hannover. "Kapazität vs. Flexibilität. Warum kleinere Lose durch kürzere Rüst- und Reinigungszeiten unverzichtbar sind." Vortrag im Rahmen des 13. Jahrestreffens der Produktionsleiter-Tagung der Akademie Fresenius. 23.01.2020, Dortmund. "Erfolgreiche Einführung von Lean Management: Die Mitarbeiter richtig mitnehmen." Vortrag im Rahmen des 5. Osnabrücker Lean-Management-Tages. Damme, 18. September 2019. "Lean Management in der Lebensmittelindustrie: Der aktuelle Stand und mögliche Perspektiven für effizientere Prozesse." Vortrag im Rahmen des Air Liquide food club, 12.09.2019, Harsewinkel. "Lean Management in der Lebensmittelindustrie: Der aktuelle Stand und mögliche Perspektiven für effizientere Prozesse." Vortrag im Rahmen des 12. Jahrestreffens der Produktionsleiter-Tagung der Akademie Fresenius. 23.01.2019, Dortmund. "Lean Management in der Lebensmittelindustrie: Der aktuelle Stand und mögliche Perspektiven durch eine kostenorientierte Wertstromplanung." Vortrag im Rahmen der OPEXCON-Konferenz, Kassel, 11./12. April 2018. "Lean Administration. Potentiale im indirekten Bereich erkennen und umsetzen." Vortrag im Rahmen des 3. Osnabrücker Lean-Production-Tages. Melle, 20. September 2017. "Effiziente Führung in schlanken Unternehmen. Der geführte kontinuierliche Verbesserungsprozess." Vortrag auf dem KVP-Kongress 2016. Audi Forum Neckarsulm, 24.11.2016. "Die Mitarbeiter zur Schlanken Produktion führen: Kata und Entlohnung." Vortrag im Rahmen des 2. Osnabrücker Lean-Production-Tages (LeanOs). Osnabrück, 15. September 2016. "Kostenorientierte Wertstromplanung - Lean Production eine Richtung geben." Vortrag im Rahmen des 1. Osnabrücker Lean-Production-Tages (LeanOs). Osnabrück, 16. September 2015. "Vom Sandwich zum Steak? Erfolgreiches Führen entlang der Wertschöpfungskette." Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe "Wissenschaft und Wirtschaft im Dialog" der gemeinsamen Technologie-Kontaktstelle der Osnabrücker Hochschulen (TKS). Osnabrück, 14. Mai 2014. "Effiziente Führung in schlanken Produktions- und Logistiksystemen: Der geführte kontinuierliche Verbesserungsprozess." Vortrag für den Regionalkreis Osnabrück der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ). Osnabrück, 5. Mai 2014. "Der geführte kontinuierliche Verbesserungsprozess: Wie in schlanken Produktions- und Logistikprozessen Risiken zu Chancen werden." Vortrag im Rahmen des Arbeitskreises "Risikomanagement für Unternehmen der Ernährungswirtschaft". Aachen, 29. November 2012. "Effiziente Führung in schlanken Produktions- und Logistiksystemen: Der geführte kontinuierliche Verbesserungsprozess." Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ der IHK Osnabrück, Emsland, Grafschaft Bentheim und der Technologie-Kontaktstelle der Osnabrücker Hochschulen. Bissendorf (Solarlux GmbH), 12. Juli 2012. "Vom einfachen KVP zur nachhaltigen Optimierung von Produktion und Logistik." Vortrag auf dem 2. Food Future Day, Osnabrück, 22. Mai 2012. "Das Toyota Produktionssystem: Kontinuierliche Verbesserung, Wertstromplanung, Lieferantenentwicklung." Vortrag im Rahmen der jährlichen Vortragsreihe der Regionalgruppe Oberfranken der Bundesvereinigung Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Bayreuth, 27. Juni 2011. "Führung in einem schlanken Produktionssystem: Der geführte kontinuierliche Verbesserungsprozess." Plenumsvortrag im Rahmen des 3. Cluster-Forums Logistik (Bayern Innovativ) unter dem Veranstaltungstitel "Schlanker Materialfluss. Innovative ganzheitliche Logistiklösungen." Coburg, 6. Oktober 2010. Leitung, Organisation und Moderation des 2. Coburger Tages der Logistik mit Vorträgen von Bosch, Valeo, Brose und DB Schenker zum Thema „Effiziente Prozesse, schlanke Produktion und Logistik.“ Coburg, 29. Oktober 2009. "Schlanke Produktion und Logistik im Rahmen des Toyota Produktionssystems." Vortrag im Rahmen der Veranstaltung des Technologietransferzentrums Automotive Coburg zum Tag der Logistik der Bundesvereinigung Logistik , Coburg, 17. April 2008. "Kostenorientierte Wertstromplanung – Ein konzeptioneller Ansatz zur Darstellung der Herstellkostenentwicklung in Kombination mit der Wertstromplanung." Vortrag auf der 10. Paderborner Frühjahrstagung , Paderborn, 26. März 2008. "Produktion in der Zukunft. Perspektiven zur Produktion in der Automobilindustrie." Vortrag auf der Systems, München, 24. Oktober 2007. "Gestaltung speditioneller Logistiksysteme zur integrierten Distribution und Redistribution." Vortrag auf dem 21. Deutschen Logistik-Kongress, Berlin, 21. Oktober 2004. Lehre Praxisnahe Ausbildung an der Hochschule Osnabrück 2024 wurde Prof. Dr. Frank Balsliemke mit dem 2. Preis bei der Wahl zum "Professor des Jahres" der Unicum Stiftung in der Kategorie "Wirtschaftswissenschaften und Jura" ausgezeichnet. In der Pressemitteilung der Hochschule Osnabrück heißt es dazu: Für sein herausragendes Engagement und seinen praxisnahen Lehransatz wurde Prof. Dr. Frank Balsliemke von der Hochschule Osnabrück ausgezeichnet: In der deutschlandweiten Wahl der UNICUM Stiftung zum „Professor des Jahres“ belegte er in der Kategorie „Wirtschaftswissenschaften/Jura“ den zweiten Platz. Neben den wichtigen theoretischen Grundlagen bringt er seine Studierenden direkt in die Welt der Praxis. Ob durch Exkursionen, Fallstudien oder Abschlussarbeiten in Unternehmen – Balsliemke schafft lebendige Lernprozesse, die Fachwissen mit Praxis verbinden und den Studierenden wertvolle Einblicke und Kontakte für den Berufseinstieg bieten. „Die Auszeichnung ist für mich eine besondere Ehre und eine Bestätigung für meinen An-satz, Studierende praxisnah und mit Blick auf die reale Berufswelt auszubilden“, sagt Prof. Dr. Frank Balsliemke. „Denn die Studierenden auszubilden und ihnen zu helfen, sich zu Persönlichkeiten und Fachkräften zu entwickeln, ist aus meiner Sicht die wichtigste Aufgabe für Lehrende. Daran versuche ich meine Lehre auszurichten.“ Theoretische Grundlagen praxisnah in und mit Unternehmen vermitteln Balsliemkes Fachgebiet ist das Produktionsmanagement, die Produktionsplanung und -steuerung und insbesondere das Lean Management und das Toyota Production System. Es geht darum, Abläufe in Unternehmen effizienter zu gestalten, um damit Unternehmen fit für ihre jeweiligen Herausforderungen zu machen. Das Toyota Production System ist das Originalmodell dieses Ansatzes. Um diese Ideen zu vermitteln, gestaltet Balsliemke seine Module so, dass sie aus den notwendigen theoretischen Grundlagen und deren unmittelbaren praktischen Anwendung bestehen. In den Grundlagen geht es um die allgemeinen Fragen: Was ist Produktionsmanagement? Was ist Logistik und was macht letztere so bedeutend für die regionale, nationale und weltweite Wirtschaft? „Daneben ist es in Produktion und Logistik absolut notwendig, dass die Studierenden lernen und erfahren können, dass konkret mit Zahlen, Daten und Fakten gearbeitet werden muss: Kosten, Qualität, Durchlaufzeiten, Bestände. Diese werden dann jeweils immer umfangreich durch praxisorientierte Übungsaufgaben, praktische Übungen, Fallstudien, Gastvorträge und Exkursionen begleitet“, erläutert Balsliemke. Praxisbezug und aktuelle Lehrinhalte Balsliemke ist überzeugt, dass die reine mündliche oder schriftliche Vermittlung von Wissen allein nicht zu einem Erkenntnisgewinn führt: „Aus meiner Sicht gilt: hören, sehen, anfassen, selbst machen und erleben. Ich gehe mit den Studierenden dorthin, wo die Herausforderungen sind: Projekte, Exkursionen, Praxisbeispiele.“ Nach seiner Auffassung werden auf diese Weise die berufsrelevanten Schlüsselqualifikationen nahezu automatisch vermittelt. Sehr wichtig für den Bezug zur Praxis ist eine entsprechende Aktualität der Lehrinhalte, damit sie den aktuellen Anforderungen und Trends in der Arbeitswelt entsprechen. Um diese den Studierenden weitergeben zu können, besucht Balsliemke regelmäßig selbst innovative und hoch effiziente Produktionsstätten, wie beispielsweise zuletzt das Montagewerk Burnaston bei Derby in Großbritannien, wo der Toyota Corolla gebaut wird. Vermittlung von Praktika und Abschlussarbeiten erleichtert Jobeinstieg Die ausgezeichneten Preisträger haben sich allesamt in der Lehre engagiert, aber auch darüber hinaus. Sie sollen demnach auch als Wegbereiter für die Karrieren der angehenden Fachkräfte fungieren. Balsliemkes großes Netzwerk aus regionalen und internationalen Unternehmen ermöglicht es seinen Studierenden, Projekt- und Abschlussarbeiten direkt vor Ort zu schreiben. So knüpfen sie wertvolle Kontakte und erhalten einen optimalen Einstieg in ihre berufliche Karriere. Hierbei betreut Balsliemke nicht nur die Arbeiten, sondern vermittelt in seinen Modulen auch Fähigkeiten, die über das Fachgebiet hinausreichen. Hierzu zählt die Stärkung der Kommunikationsfähigkeiten, Teamarbeit, Problemlösungsfähigkeiten oder auch Führungsqualitäten. Zudem unterstützt er Studierende bei Bewerbungen und berät, wie der Jobeinstieg gelingen kann. Vorlesungen im Sommersemester Produktionsmanagement und Logistik (Bachelor) Optimierung von Produktions- und Logistikprozessen (Bachelor) Lean Management: Optimierung von Produktion und Administration (Master) Vorlesungen im Wintersemester Mathematische Methoden (Bachelor) Einführung in die Betriebswirtschaftslehre (Bachelor) Quantitative Methoden der Produktions- und Logistikplanung (Bachelor) Projekt Agrar/Lebensmittel (Bachelor) Operations Management (Master) Partner bei den studentischen Projekten von Prof. Dr. Balsliemke sind und waren bisher unter anderem die apetito AG, die Dr. August Oetker KG, Jacobs Douwe Egberts, die Fuchs Gruppe, die Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG, die Wernsing Feinkost GmbH und viele andere. Einige spannende und sehr erfolgreiche Umsetzungen der studentischen Projekte drehten sich in den letzten Jahren zum Beispiel um diese Themen: - "Optimierung von Rüstprozessen an Horizontalmischern für Dessertpulverbatches." - "6S und Shop-Floor-Management an einer Blechkuchenlinie." - "Optimierung von Intralogistik und Materialflüssen." Exkursionen Effiziente Produktion für moderne Landtechnik: Studierende besuchen CLAAS! Auch im Sommersemester 2026 gibt es am Campus Haste der Hochschule Osnabrück wieder viele spannende Exkursionen. Unter anderem nutzten 20 Studierende aus verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen die Gelegenheit, die CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH in Harsewinkel zu besuchen. Im Rahmen einer Werksführung konnten wir spannende Einblicke in die durchdachten Abläufe von Produktion und Logistik gewinnen. Besonders interessant war dabei die Vorstellung des CLAAS Excellence Systems (CXS): Das Team zeigte uns anschaulich, wie Prozessoptimierung und Lean Management bei CLAAS umgesetzt werden. Genau dieser Austausch zwischen Hochschule und Praxis macht unsere Studiengänge aus. Studierende erleben Lean Management live bei GOLDBECK Im Mai 2025 hatten Studierende aus dem Bachelorstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel“ und aus dem Masterstudiengang „Agrar- und Lebensmittelwirtschaft“ die Möglichkeit, die Herstellung von hochwertigen Fenster-, Türen- und Fassadenelementen bei der GOLDBECK Bauelemente Bielefeld GmbH zu erleben. Gemeinsam blickten wir hinter die Kulissen der modernen Produktion und lernten die einzelnen Prozessschritte kennen. Im Mittelpunkt standen ausgewählte Aspekte rund um die Einführung und Nutzung von Methoden aus dem Lean Management bzw. aus dem Toyota Production System. Ganz nebenbei erhielten die Studierenden selbstverständlich auch einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, um später im Rahmen studentischer Abschlussarbeiten oder beim Berufseinstieg bei der GOLDBECK Bauelemente Bielefeld GmbH aktiv zu werden. Was vielleicht auffällt: Wir haben in unseren Studiengängen eine starke Fokussierung auf die Bereiche Lebensmittel und Agrar. Wir lassen unsere Studierenden aber so oft wie möglich über den Tellerrand schauen und gehen auch in viele andere Branchen. Exkursion zur Hengst SE nach Münster Noch einmal ein Blick über den Tellerrand und noch einmal ein tiefer Einblick in Optimierungsprozesse: Ebenfalls im Mai 2025 konnten einige unserer Masterstudierenden die Fertigungsprozesse erstklassiger Filtrationssysteme bei der Hengst SE in Münster erleben. Es war ein Blick hinter die Kulissen: Die Studierenden erhielten eine exklusive Werksführung mit wertvollen Einblicken in die Produktion u.a. auch unter Reinraumbedingungen. Picnic: Aus dem Hörsaal direkt in die Praxis Wenn Praxiserfahrungen im Studium selbstverständlich sind, dann sprechen wir auf jeden Fall über unsere Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsingenieurinnen mit der Vertiefung Lebensmittelproduktion. Im Oktober 2024 konnten wir mit 15 Studierenden das Fulfillment Center von Picnic Technologies für den Raum Hannover besuchen. Vielen Dank an Tobias Bollonia, Operations Manager bei Picnic und selbst Absolvent des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Lebensmittelproduktion an der Hochschule Osnabrück, der unseren Studierenden spannende Einblicke in die tägliche Arbeit des Fulfillment Centers gewährte. Dr. Jonas Schwamberger, Senior Consultant Analyst bei Picnic Technologies, rundete den Tag mit einer Fallstudie über Slotting-Strategien ab. Die Studierenden waren begeistert, was man sehr gut an den vielen interessanten Diskussionen und einem gelungenen fachlichen Austausch erkennen konnte. Studierende erleben Schokoladenproduktion live bei der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG Im Mai 2024 hatten knapp 20 Studierende die Möglichkeit, die Herstellung von Schokolade bei der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG in Herford hautnah zu erleben. Gemeinsam blickten wir hinter die Kulissen der modernen Produktion. Dabei lernten die Studierenden die einzelnen Prozessschritte von der Conche bis hin zur Verpackung kennen. Ganz nebenbei erhielten die jungen Nachwuchskräfte auch einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, um im Rahmen studentischer Projekt- und Abschlussarbeiten bei der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG aktiv zu werden! Und ein wenig Schokolade durften wir natürlich auch probieren. Vielen Dank an das Unternehmen für die tolle Zusammenarbeit! Lebensmittelproduktion live vor Ort bei der Georg Parlasca Keksfabrik GmbH! Im Rahmen des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel an der Hochschule Osnabrück bekommen alle unsere Studierenden in jedem Semester die Chance, Einblicke in konkrete Fragestellungen aus der betrieblichen Praxis zu gewinnen. Im Sommersemester 2024 hatten 20 Studierende die Möglichkeit, die Herstellung von Keksen bei der Georg Parlasca Keksfabrik GmbH in Burgdorf bei Hannover hautnah zu erleben. Gemeinsam blickten wir hinter die Kulissen der modernen Produktion mit ihren innovativen Produkten. Dabei lernten die Studierenden die einzelnen Prozessschritte von den ersten Ideen in der Produktentwicklung bis hin zur Verpackung kennen. Als engagierte Experten auf der Seite des Unternehmens begleiteten uns dabei unter anderem Malte Benesch und Katharina Reich vor Ort. Ganz nebenbei erhielten die jungen Nachwuchskräfte auch einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten, im Rahmen studentischer Projekt- und Abschlussarbeiten oder im Direkteinstieg bei der Georg Parlasca Keksfabrik GmbH aktiv zu werden! Und einige der spannenden Produkte durften wir natürlich auch probieren. Vielen Dank an das Unternehmen für die tolle Zusammenarbeit! Duftender Kaffee: Produktion live bei Bon Presso! Einmal die Kaffeeproduktion in Rheine bei Bon Presso hautnah miterleben – das konnten 20 Studierende aus dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel (Vertiefung Lebensmittelproduktion) im Mai 2023. Gemeinsam blickten wir hinter die Kulissen der hochmodernen Kaffeerösterei. Dabei lernten die Studierenden die einzelnen Produktionsschritte von der Veredlung der Kaffeebohnen bis hin zur Verpackung kennen. Anschließend erhielten die jungen Nachwuchskräfte einen Einblick in die vielfältigen Einstiegsmöglichkeiten bei Bon Presso. Vielen Dank an das Unternehmen für die tolle Zusammenarbeit! Abschlussarbeiten Praxisorientierung Ein wesentlicher Baustein im Rahmen des Technologie- und Wissenstransfers im Lehrgebiet Lebensmittelproduktion und im Lean Management ist in der Vermittlung, Organisation und Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten zu sehen. Die Studierenden können die in der Hochschule gelernten Methoden unmittelbar an ganz konkreten Fragestellungen vor Ort in der Praxis anwenden. Auf diese Weise wurden bisher bereits fast 200 Themen zur Optimierung von Produktion und Logistik mit und für die beteiligten Unternehmen umgesetzt. 2025 „Ist-Analyse und Ansätze zur konzeptionellen Einbindung des Industrial Engineering in die Unternehmensorganisation der Conditorei Coppenrath & Wiese KG." „Implementierung einer statistischen Prozesskontrolle und Optimierung der Prozessstabilität in der Masseherstellung von Abformprodukten bei der Frozen Fish International GmbH in Bremerhaven." „Analyse und erste Optimierungsansätze für das Sales and Operations Planning der Conditess Feine Kuchen GmbH." „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung von Gewichtsschwankungen bei der Produktion von kleinen und großen Rührkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG." „Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze für die Materialflusssteuerung zwischen der August Storck KG und einem internationalen Logistikdienstleister." „Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Implementierung von Lean Management in der Logistik." „Konzipierung und Pilotierung einer flächendeckenden Maschinendatenerfassung in der Fertigung der GRIMME Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG." „Entwicklung eines Konzepts für ein Trainingszentrum zur Förderung der Arbeitssicherheit in einer industriellen Arbeitsumgebung unter Anwendung von Methoden aus dem Lean Management." „Analyse und Optimierung der Durchlaufzeiten in der Kleinserienmontage von Erntemaschinen am Beispiel ausgewählter modularer Baugruppen." „Optimierung und Standardisierung von Rüstvorgängen durch Anwendung der SMED-Methode am Beispiel einer Verpackungsanlage in der Getränkeindustrie." 2024 „Analyse und Optimierung der Prozesse zur Bestandsführung in Durchgangslagern zur Produktionsversorgung der apetito AG.“ „Entwicklung und erste Schritte zur Umsetzung eines Konzeptes zur Einführung von Total Productive Maintenance in der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG am Beispiel der zentralen Vormontage." „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung von Gewichtsschwankungen bei der Herstellung von Sahne-Rollen in der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Kostenorientierte Optimierung der Paletten-Stretchung bei der apetito AG auf Basis einer Analyse der Transportwege von Fertigwaren und Teilfertigwaren.“ „Möglichkeiten und Grenzen der Einsparung fossiler Energieträger durch die Nutzung vorhandener Abwärme von Produktionsprozessen an einem Molkereistandort. „Analyse und erste Optimierungsansätze für das Verpackungsmanagement der Conditorei Coppenrath & Wiese KG unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Produktionsplanung." „Analyse und erste Optimierungsansätze für die Fremdkörpererkennung durch Röntgentechnik in der Zerlegung der Emsland Frischgeflügel GmbH.“ „Konzipierung und erste Schritte zur Einführung eines Shopfloor Managements für die Produktion der Ludwig Bergmann GmbH unter besonderer Berücksichtigung von Lean Management.“ „Prozessoptimierung des Lieferantenmanagements unter Berücksichtigung der Anforderungen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes am Beispiel der Carl Kühne KG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung von Gewichtsschwankungen bei der Herstellung von Körnerbrötchen in der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen von kleinen und großen Rührkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Implementierung und Evaluierung eines Maschinendatenerfassungstools unter Berücksichtigung von Total Productive Maintenance bei der SPUDNIK Equipment Company LLC.“ „Entwicklung und erste Schritte zur Umsetzung eines Konzeptes für die Einführung neuer Mitarbeiter in der Produktion der Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG unter besonderer Berücksichtigung einer geeigneten Kommunikationsstrategie.“ „Analyse und Optimierung der Verpackungsprozesse für Endprodukte vor dem Hintergrund der Erstellung eines neuen Produktionsgebäude der Firma M FOOD GROUP GmbH.“ 2023 „Anwendung von Six Sigma zur Reduzierung von Gewichtsschwankungen bei Sahnekuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Von Lean Management zu Lean Logistics: Möglichkeiten und Grenzen einer Anwendung der Lean-Prinzipien in der Logistik.“ „Möglichkeiten und Grenzen einer Erhöhung und Absicherung der Lieferfähigkeit für projektabhängig zu beschaffende Elektrokomponenten der August Storck KG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Strudeln. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Erstellung eines strategischen Ablaufplans zur Etablierung und nachhaltigen Gestaltung eines übergreifenden Prozessmanagements innerhalb der Unternehmen der KRONE-Gruppe.“ „Analyse von Komplexitätstreibern und Entwicklung einer Vorgehensweise zu ihrer zyklischen Aktualisierung als Methode der Produktionsplanung der August Storck KG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Sahnerollen und Sahneschnitten. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Planung und Absicherung für den Beginn der Serienproduktion eines neuen Erzeugnisses in der Variantenfließmontage der CLAAS Selbstfahrenden Erntemaschinen GmbH.“ „Lean Management im Lebensmitteleinzelhandel: Möglichkeiten und Grenzen der Optimierung administrativer Prozesse mit dem Ziel einer Reduzierung der Verluste in der Supermarktabteilung Obst und Gemüse.“ 2022 „Analyse und Optimierung der Kundenauftragsbearbeitung in den Abteilungen Ordermanagement und Werkstatt der Kaffee Partner GmbH.“ „Analyse und Optimierung der Lieferkette von Handelswaren im Rahmen der Distribution von gekühlten und tiefgekühlten Lebensmitteln. Dargestellt am Beispiel der apetito AG.“ „Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze für die Versorgung mit Lagerhilfsmitteln bei der AMAZONEN-WERKE H. DREYER SE & Co. KG.“ „Analyse von Komplexitätstreibern und Entwicklung einer Handlungsempfehlung zum Komplexitätsmanagement in der Produktionsplanung der August Storck KG.“ Diese Arbeit wurde mit dem von der Dieter Fuchs Stiftung gestifteten Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2022 ausgezeichnet. „Analyse und Bewertung intralogistischer Einsatzpotenziale von fahrerlosen Transportsystemen bei der Maschinenfabrik Bernard Krone GmbH & Co. KG.“ „Ist-Analyse und erste kennzahlenorientierte Optimierungsansätze zur Produktivitätssteigerung von Slicern in der fleischverarbeitenden Industrie. Dargestellt am Beispiel der Eggelbusch GmbH & Co. KG.“ „Analyse, Modellierung und erste Optimierungsansätze für die administrativen Prozesse in der Kulturenabteilung der Meat Cracks Technologie GmbH.“ „Analyse und erste Optimierungsansätze für Instandhaltungsprozesse unter besonderer Berücksichtigung von Methoden aus dem Lean Management. Dargestellt am Beispiel der apetito AG.“ „Erstellung eines Schulungs- und Trainingskonzeptes auf der Grundlage von "Training Within Industry" zur Vermittlung von Tätigkeiten der autonomen Instandhaltung. Dargestellt am Beispiel der apetito AG in Rheine.“ „Möglichkeiten und Grenzen der Einführung eines digitalen Shop-Floor-Management-Systems zur Verbesserung des internen Informationsflusses und der Kommunikation bei der DP Supply GmbH.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Kleinkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen bei der Herstellung von tiefgekühlten Brötchen unter Anwendung von Six Sigma. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Analyse und Optimierungsansätze der Tourenplanung unter besonderer Berücksichtigung einer Automatisierung von Geschäftsprozessen. Dargestellt am Beispiel der Wernsing Feinkost GmbH.“ „Reduzierung von Gewichtsschwankungen an einer Fertigungslinie für Cheesecakes unter Anwendung von Six Sigma. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ 2021 „Analyse und Optimierung innerbetrieblicher Transportprozesse mit dem Ziel einer Reduzierung von Leerfahrten. Dargestellt am Beispiel der Franz Wiltmann GmbH & Co. KG.“ „Analyse und Optimierung der Prozessabläufe einer vorgelagerten Prozessküche für Tiefkühlprodukte bei der Frozen Fish International GmbH.“ „Integration des Ideenmanagements in das bestehende Produktionssystem der Hengst SE unter besonderer Berücksichtigung des Shopfloor Managements.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Rührkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Konzipierung und beispielhafte Umsetzung eines Pilotprojektes für SAP-basierte Dashboards zur Steuerung der Produktion in der CLAAS Gruppe.“ „Bestellmengenoptimierung ausgewählter Rohwaren bei der Fuchs GmbH & Co. KG unter besonderer Berücksichtigung warenspezifischer Einflussfaktoren.“ „Anwendung von Total Productive Management zur Optimierung einer Feingebäcklinie bei der Bäckerei-Konditorei Behrens-Meyer GmbH.“ „Ist-Analyse und Neu-Konzipierung des Materialflusses in einem Produktionsbereich für Trockenprodukte unter besonderer Berücksichtigung der Wertstromplanung.“ „Herausforderungen einer Praxiseinführung von Lean Management unter besonderer Berücksichtigung der Führungskräfte und Mitarbeiter vor Ort in der Produktion.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Blechkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Analyse und Optimierung des Anliefer- und Behältermanagements für Silorohstoffe in einem Unternehmen der Süßwarenindustrie unter besonderer Berücksichtigung der logistischen Parameter.“ 2020 „Steigerung der möglichen Ausbringungsmenge in manuellen Arbeitssystemen durch optimierte Abtaktung und Standardisierung der Arbeitsabläufe. Dargestellt am Beispiel der Robert Bosch Fahrzeugelektrik GmbH." „Analyse, Bewertung und Optimierung des Lager- und Beschaffungsmanagements zur Bevorratung der Gerätetechnik der apetito AG.“ „Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze für eine Produktionssteuerung im Rahmen einer Transformation vom Prototypenbau zum Kleinserienproduzenten für Strukturteile. Dargestellt am Beispiel der Kieback GmbH & Co. KG.“ „Konzipierung und Einführung von Präventiver Instandhaltung im Rahmen von TPM mit dem Ziel einer Erhöhung der OEE. Dargestellt am Beispiel der Grohedal Sanitärsysteme GmbH.“ „Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze für eine Produktionslinie zur Herstellung von Halbfabrikaten unter besonderer Berücksichtigung von Lean Management. Dargestellt am Beispiel der August Storck KG." „Übergreifende Analyse und Konzipierung einer strukturierten OEE-Erfassung an einer PET-Abfüllmaschine in der Lebensmittelindustrie.“ „Ist-Analyse des Bestandsverlaufs ausgewählter Fertigprodukte und Konzipierung eines angepassten nivellierten Produktionsprogramms. Dargestellt am Beispiel ausgewählter Artikel der AVO Werke August Beisse GmbH.“ „Reduzierung von Verschwendung im Sinne von Lean Management bei der Produktion von vakuumierten Schweinefilets. Dargestellt am Beispiel der Weidemark Fleischwaren GmbH & Co. KG.“ „Wertstromplanung als Methode zur Gestaltung eines effizienteren Produktionsprozesses am Beispiel der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG." „Optimierung und Standardisierung von Rüstvorgängen durch Anwendung der SMED-Methode am Beispiel einer Produktionslinie der Frozen Fish International GmbH.“ „Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Blechkuchen. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath und Wiese KG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Reduzierung von Gewichtsschwankungen an einer Fertigungslinie für Cheesecakes der Conditorei Coppenrath und Wiese KG.“ Diese Arbeit wurde mit dem von der Dieter Fuchs Stiftung gestifteten Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2021 ausgezeichnet. 2019 „Analyse und erste Optimierungsansätze des bestehenden Early Equipment Management Systems der Lindt & Sprüngli GmbH unter besonderer Berücksichtigung möglicher Auswirkungen auf den Neuanlauf von Produktionslinien.“ Diese Arbeit wurde mit dem 3. Platz beim Campus Preis im Rahmen des Food Future Day 2019 ausgezeichnet. „Analyse und Reduzierung der Mengenverluste von Formpuder im Rahmen der Herstellung von Fruchtgummiartikeln auf den Mogulanlagen der August Storck KG.“ „Erstellung eines Konzeptes zur Optimierung der unternehmensinternen Produktrückverfolgbarkeit. Dargestellt an einem Beispiel aus der Produktgruppe Frischhaltedosen der Emsa GmbH.“ „Analyse und Optimierung der Nutzungsintensität einer vorgegebenen Methode zur Ursachenanalyse von ungeplanten Anlagenstillständen im Maggi Werk Singen der Nestlé Deutschland AG.“ „Reduzierung der Rüstzeit zur Optimierung der Anlagenverfügbarkeit: Anwendung der SMED-Methode und Umsetzung daraus resultierender Optimierungsansätze an einer Produktionslinie der apetito AG.“ „Anwendung von Six Sigma zur Optimierung von Gewichtsschwankungen bei der Herstellung von Backkuchen am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ „Analyse und Optimierung der Produktionsplanung in der Abteilung für Sekundärverpackung eines Süßwarenunternehmens unter besonderer Berücksichtigung häufiger Planänderungen.“ „Reduzierung der Maschinenstillstände für den Bag-in-Box-Abfüllprozess der Leiber GmbH unter besonderer Berücksichtigung von Standardisierung und Anlagenkonstruktion." „Optimierung von Produktionsabläufen in der Kleingebindeabfüllung der Wernsing Feinkost GmbH unter besonderer Berücksichtigung von Lean Management.“ „Konzeptionierung und Einführung von Preventive Maintenance in einem Verpackungsbereich auf der Grundlage des Produktionssystems der JACOBS DOUWE EGBERTS DE GmbH.“ „Konzeptionierung und Standardisierung von KAIZEN-Workshops unter besonderer Berücksichtigung der Rüstoptimierung bei der Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG.“ Diese Arbeit wurde mit dem von der Dieter Fuchs Stiftung gestifteten Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2020 ausgezeichnet. „Analyse und Reduzierung der Gewichtsschwankungen von schokolierten Knusperwaffeln anhand des DMAIC-Zyklus. Dargestellt am Beispiel der Bahlsen GmbH & Co KG." „Analyse und Optimierung der geplanten Instandhaltung an zwei Abfüllanlagen unter besonderer Berücksichtigung von Total Productive Management.“ „Entwicklung eines Konzeptes für die Einführung von Vendor Managed Inventory als Beschaffungsstrategie von Schüttgut in der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG.“ Diese Arbeit wurde mit dem Thesis Award 2020 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ausgezeichnet. 2018 Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung des Produktionsprozesses von Croissants unter besonderer Berücksichtigung von Gewichtsschwankungen und Ausschussreduzierung beim Endprodukt. Dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der Backwarenbranche. Konzeptionelle Einbindung eines mittelständischen fischverarbeitenden Betriebes in den Unternehmensverbund der Edeka Minden-Hannover unter besonderer Berücksichtigung des Produktionsbereichs. Diese Arbeit wurde mit dem von der Dieter Fuchs Stiftung gestifteten Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2019 ausgezeichnet. Analyse und erste Optimierungsansätze von Anlieferungsprozessen unter besonderer Berücksichtigung der lagerseitigen Wareneingangsbeprobung. Dargestellt am Beispiel des Standorts Auerbach der Unilever Produktions GmbH & Co. OHG. Analyse und Konzeptionierung des Ersatzteilmanagements im Rahmen der Herstellung von pharmazeutischen Infusions- und Spüllösungen. Dargestellt am Beispiel der B. Braun Avitum AG. Optimierung und Standardisierung von Rüstvorgängen unter besonderer Berücksichtigung von SMED. Dargestellt am Beispiel der Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH. Analyse und Optimierung der Abläufe zur Abviertelung in einem Schlachthof. Dargestellt am Beispiel des Unternehmens Steinemann GmbH & Co. KG. Anwendung von Six Sigma zur Optimierung der Abfüllung von Komponenten der Blechkuchenproduktion unter besonderer Berücksichtigung einer gleichmäßigen Höhen- und Gewichtsverteilung innerhalb der Bleche. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG. Optimierung der Informationsbereitstellung für die Produktion durch eine durchgängige Nutzung von 3D-Daten. Dargestellt am Beispiel eines Landmaschinenherstellers. Anwendung von Six Sigma zur Reduktion von Gewichtschwankungen und Qualitätsverlusten von Mürbeteig- und Biskuitböden. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG. Diese Arbeit wurde mit dem von der Dieter Fuchs Stiftung gestifteten Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2019 ausgezeichnet. Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze zur Reduzierung von Störungs- und Stillstandszeiten durch Methoden des Lean Management. Dargestellt am Beispiel einer Fertigungslinie der FERRERO OHGmbH. Kulturwandel durch Lean Management: Herausforderungen einer Praxiseinführung von 5S und Shop Floor Management unter besonderer Berücksichtigung der Mitarbeiter vor Ort. Konzeptionierung einer durchgehenden Teilekennzeichnung im Produktionsprozess unter besonderer Berücksichtigung einer angestrebten Digitalisierung der Daten. Dargestellt am Beispiel der Renk AG. Steigerung der Gesamtanlageneffektivität einer Produktionslinie bei der Ferrero OHG mbH unter besonderer Berücksichtigung von Total Productive Management. Anwendung des Total Productive Management auf eine Verpackungslinie in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung der selbstständigen Instandhaltung. Dargestellt am Beispiel der Ferrero OHG mbH am Standort Stadtallendorf. Anwendung des Total Productive Management zur Ermittlung und Erhöhung des Leistungsgrades von Produktionslinien in der Lebensmittelzulieferindustrie. Dargestellt am Beispiel des Standortes Bersenbrück der Kalle GmbH. 2017 Konzeptionierung eines Soll-Prozesses zur Optimierung der bisherigen retrograden Verbrauchsmengenerfassung von High-Oleic-Sonnenblumenöl. Dargestellt am Beispiel der Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG Konzeptionierung einer unternehmensweit synchronisierten Produktionsberichterstattung. Dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der Elektronikindustrie. Anwendung von Six Sigma zur Prozessoptimierung bei Mürbeteigprodukten unter besonderer Berücksichtigung der Ausschussreduzierung. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG. Diese Arbeit wurde mit dem 2. Platz beim Campus Preis im Rahmen des Food Future Day 2017 ausgezeichnet. Lean Administration - Entwicklung eines Workflowmanagementsystems für eine strukturierte Organisation und Abwicklung von Prozessänderungen. Dargestellt am Beispiel der H. Kemper GmbH & Co. KG. Optimierung einer Speiseeislinie unter besonderer Berücksichtigung der Methoden des World Class Manufacturing. Dargestellt am Beispiel von Unilever Deutschland. Möglichkeiten und Grenzen von Shop-Floor-Management zur Stabilisierung eingeführter Lean-Methoden und zur kontinuierlichen Prozessverbesserung in der Produktion. Dargestellt am Beispiel der Solarlux GmbH. Möglichkeiten und Grenzen einer systematischen Optimierung von Rüstprozessen durch Methoden der schlanken Produktion. Dargestellt am Beispiel der EMCO Group. Anwendung des Total Productive Management auf eine Abfülllinie in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung von 5S. Dargestellt am Beispiel der Hochwald Foods GmbH. Layoutbewertung einer Mehrwegglas-Abfüllanlage für Getränke unter besonderer Berücksichtigung des innerbetrieblichen Transportaufwandes. Dargestellt am Beispiel der Coca-Cola EP Deutschland GmbH. Diese Arbeit wurde mit dem Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2018 ausgezeichnet. Rüstzeitoptimierung einer Mehrwegglas-Abfüllanlage für Getränke unter besonderer Berücksichtigung der Inbetriebnahme einer neuen Flaschenfüllmaschine. Dargestellt am Beispiel der Vilsa-Brunnen Otto Rodekohr GmbH. Entwicklung und Analyse der Geschäftsprozesse vom Auftragseingang bis zum Produktionsstart unter besonderer Berücksichtigung von Lean Administration. Dargestellt am Beispiel der AMAZONEN-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG. Analyse, Optimierung und Kontrolle von Gewichtsschwankungen bei Fertigverpackungen von Blechkuchen mit Hilfe von Six Sigma. Dargestellt am Beispiel der Conditorei Coppenrath & Wiese KG. Diese Arbeit wurde mit dem 1. Platz beim Campus Preis im Rahmen des Food Future Day 2018 ausgezeichnet. Möglichkeiten und Grenzen der kostenorientierten Wertstromplanung bei der Analyse und Optimierung von Produktionsabläufen unter besonderer Berücksichtigung der Herstellkosten. Dargestellt am Beispiel der Popp Feinkost GmbH. Ist-Analyse und erste Optimierungsansätze für den Qualifizierungsprozess von Materialien unter besonderer Berücksichtigung der Prinzipien des Lean Managements im administrativen Bereich. Dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der kunststoffverarbeitenden Industrie. 2016 Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung der Gewichtsschwankungen im Produktionsprozess von Weizenbrötchen. Diese Arbeit wurde mit dem Study Up Award der Hochschule Osnabrück 2017 und mit dem Thesis Award 2017 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ausgezeichnet. Entwicklung und Umsetzung eines Qualitätsentwicklungsprozesses für Lieferanten von Elektro- und Hydraulikkomponenten am Beispiel der Grimme Landmaschinenfabrik GmbH & Co. KG . Anwendung des Total Productive Management auf eine Produktionslinie in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung der Rüstzeitoptimierung. Dargestellt am Beispiel der R&R Ice Cream Deutschland GmbH . Möglichkeiten und Grenzen einer Optimierung der Warenströme von Getreide zwischen dezentralen Lagern und dem zentralen Umschlaghafen Rostock. Dargestellt am Beispiel der Beiselen GmbH . Ermittlung und Konzeptionierung von abteilungsübergreifenden Optimierungspotentialen in Einkauf, Entwicklung und Produktion des apetito Konzerns unter Berücksichtigung der Prinzipien Schlanker Produktion. Möglichkeiten und Grenzen der Einführung einer zyklischen Materialversorgung für eine Fertigungslinie in der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel der R&R Ice Cream Deutschland GmbH . Analyse und Optimierung der Logistikprozesse einer Versandapotheke durch die Automatisierung der Endkontrolle und die Einführung einer Batchkommissionierung. Dargestellt am Beispiel der Sanicare Versandapotheke . Anwendung der Wertstromplanung zur Analyse und Optimierung von Produktionsprozessen in der fleischverarbeitenden Industrie unter besonderer Berücksichtigung der möglichen Potenziale einer Rüstzeitreduzierung. Optimierung des Produktionsprozesses von Sahnetorten mit Hilfe von Six Sigma unter besonderer Berücksichtigung von Gewichtsschwankungen beim Endprodukt. Prozessoptimierung nach strukturierter Problemlösungstechnik: Anwendung der SMED-Methode und Umsetzung daraus resultierender Optimierungsansätze an der Gewürzmischanlage im Maggi Werk Singen der Néstle Deutschland AG . Entwicklung eines Materialflusskonzeptes für eine auftragsbezogenen Montagelinie unter besonderer Berücksichtigung der Prinzipien Schlanker Produktion. Dargestellt am Beispiel der AMAZONE Technologie Leeden GmbH & Co. KG . Möglichkeiten und Grenzen der Effizienzsteigerung einer Teppichdruckanlage unter besonderer Berücksichtigung der Rüstzeiten und des Rohwareneinsatzes. Dargestellt am Beispiel der EMCO Gruppe . 2015 Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Formen der Aufbauorganisation in Bezug auf die Personalführung in der Produktion. Dargestellt am Beispiel der apetito convenience AG & Co. KG . Optimierung der Produktionsablaufplanung und des Materialflusses in einem Vorfertigungsbereich für Erntemaschinen. Dargestellt am Beispiel der CLAAS Selbstfahrende Erntemaschinen GmbH . Rüstzeiten in der Süßwarenindustrie - Möglichkeiten und Grenzen der Optimierung von Rüstzeiten an einer Schokoladentafelfertigungslinie. Dargestellt am Unternehmen Ludwig Weinrich GmbH & Co. KG . Anwendung des Total Productive Maintenance auf eine Fertigungslinie in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung der Rüstzeitoptimierung. Dargestellt am Beispiel der apetito AG am Standort Rheine. Einführung eines Instandhaltungsmanagementsystems bei einem mittelständischen Unternehmen der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel der Teutoburger Ölmühle GmbH . Analyse und Optimierung der Getreideannahme in der Mühle Rüningen Stefan Engelke GmbH unter Berücksichtigung der Prinzipien Schlanker Produktion. Möglichkeiten und Grenzen einer Reduzierung von Rüstzeiten durch eine Optimierung der Produktionsreihenfolge. Dargestellt am Beispiel einer Fertigungslinie für Cheesecakes. Diese Arbeit wurde mit dem 3. Platz beim Campus Preis im Rahmen des Food Future Day 2016 und mit dem Thesis Award 2016 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. ausgezeichnet. Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung des Produktionsprozesses von Sahnetorten unter besonderer Berücksichtigung von Gewichtsschwankungen beim Endprodukt. Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Reduktion von ungeplanten Stillständen während des Verpackungsprozesses von Instant-Produkten im Maggi-Werk am Standort Singen. Entwurf eines Konzeptes für die regelmäßige Durchführung interner Audits und Betriebsbegehungen im Rahmen des International Featured Standard Logistics 2.1. Dargestellt am Beispiel der tegut... gute Lebensmittel GmbH & Co. KG . 2014 Möglichkeiten und Grenzen der Einführung einer zyklischen Materialversorgung für einen Produktionsstandort in der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel Mondelez International . Anwendung der Wertstromplanung zur Analyse und Optimierung von Fertigungsabläufen unter Berücksichtigung der Prinzipien Schlanker Produktion. Dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der Backwarenbranche. Diese Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Thesis Award 2014 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung des Fertigungsablaufs von Biskuitböden unter besonderer Berücksichtigung von Gewichtsschwankungen beim Endprodukt. Diese Arbeit wurde ausgezeichnet mit dem Thesis Award 2015 der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. Anwendung von Six Sigma zur Analyse und Optimierung der Mengenabweichungen bei der Produktfüllung an der Ravioli-Linie des Maggi-Werkes am Standort Singen . Graphische Darstellung, Ist-Analyse und erste Optimierung der Prozesse zur Rohwurstherstellung eines Unternehmens der Fleischwarenindustrie vor dem Hintergrund einer lückenlosen Chargenverfolgung in SAP/R3. Optimierung der Produktionsplanung für Gewürzmischungen bei starken saisonalen Nachfrageschwankungen in einem mittelständischen Unternehmen der Lebensmittelindustrie. Entwicklung eines Materialversorgungskonzeptes im Zuge einer Kapazitätserweiterung durch eine neue Produktionslinie am Beispiel der Intersnack Knabber-Gebäck GmbH & Co. KG . Möglichkeiten und Grenzen einer Erweiterung der Produktionskapazitäten in einem mittelständischen Unternehmen der Lebensmittelindustrie vor dem Hintergrund einer hohen Variantenvielfalt sowie einer überdurchschnittlich wachsenden Absatzmenge. Analyse und Optimierung der Beschaffungsprozesse und Lagerhaltungskosten eines Unternehmens der Lebensmittelindustrie. 2013 Möglichkeiten und Grenzen einer Nutzung des Total Productive Maintenance zur Steigerung der Anlageneffizienz einer Produktionslinie in der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel der Walter Rau Lebensmittelwerke GmbH . Aufbau einer standardisierten Kostenstruktur als Grundlage für die Kalkulation von Kundenwünschen in einem Produktkonfigurator. Dargestellt am Beispiel einer Etikettiermaschine. Entwicklung von Optimierungsansätzen für die Produktionsabläufe an einer Feingebäcklinie. Dargestellt am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens der Backwarenbranche. Optimierung des bestehenden Berichtswesens der betrieblichen Leistungskontrolle in der Logistik der August Storck KG vor dem Hintergrund der Einführung einer Data Warehouse Lösung von SAP. Die Warenterminbörse als Absicherungsinstrument auf volatilen Beschaffungsmärkten. Dargestellt am Beispiel der Wernsing Feinkost GmbH . Möglichkeiten und Grenzen einer Integration von Leiharbeitnehmern in ein betriebliches System zur Mitarbeiterqualifizierung. Dargestellt am Beispiel der Mars Chocolate GmbH . Entwicklung eines Konzeptes für die europäische Distribution von Fertigwaren. Dargestellt am Beispiel der FRoSTA AG . Ist-Analyse der Prozessabläufe und erste Optimierungsansätze zur Verminderung der Stillstands- und Störzeiten einer Schokoladen-Verarbeitungsanlage. 2012 Ist-Analyse und erste Ansätze zur Steigerung der Produktivität im Rahmen der Herstellung von Sauermilcherzeugnissen am Standort Neubörger der DMK Deutsches Milchkontor GmbH . Prozess- und Kostenanalyse als Grundlage für ein Benchmarking der Produktionsstrukturen zweier deutscher Hersteller von Kartoffelflocken. Möglichkeiten und Grenzen einer Nutzung bestehender Strukturen des Total Productive Maintenance als Grundlage zur Einführung eines Umweltmanagementsystems. Dargestellt am Beispiel des Standorts Bremerhaven der FRoSTA AG . Actual Analysis and Improvement of a Praline Production Line based on Lean Production using the Example of Chocri GmbH . Einführung von SAP SRM als integriertes Managementsystem für Kreditorenverträge in der Lebensmittelindustrie. Dargestellt am Beispiel der apetito Gruppe . Entwicklung von Optimierungsansätzen für die Produktionsabläufe von Kartoffel-Taschen und Gemüsefrikadellen. Dargestellt am Beispiel der Schne-frost Ernst Schnetkamp GmbH & Co. KG . Anwendung des Total Productive Maintenance auf eine Abfüllanlage in der Lebensmittelindustrie unter besonderer Berücksichtigung der Rüstzeitoptimierung. Dargestellt am Beispiel der Teutoburger Ölmühle GmbH & Co. KG .

Arbeitskreis Nachhaltigkeit Arbeitskreis Nachhaltigkeit Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit setzt sich aus Mitgliedern aller Statusgruppen der Hochschule Osnabrück zusammen. Fakultätsübergreifend planen und koordinieren Studierende, Lehrende und Mitarbeitende Aktivitäten, die das Lernen, Lehren und Arbeiten an der Hochschule nachhaltiger machen. Konkrete Inhalte sind z.B. das Mobilitätsverhalten der Hochschulmitglieder, die Organisation hochschulöffentlicher Veranstaltungsreihen und die Förderung studentischer Nachhaltigkeitsprojekte. Der Arbeitskreis hat darüber hinaus die Funktion, die bestehenden Aktivitäten mit Nachhaltigkeitsbezug (z.B. Forschungsprojekte, Studierendengruppe NEO) miteinander zu vernetzen. Ziel des offenen und interdisziplinären Arbeitskreises ist es, die Hochschule bei der Wahrnehmung ihrer Verantwortung für nachhaltige Entwicklung zu unterstützen. Der AK Nachhaltigkeit steht grundsätzlich allen Hochschulangehörigen offen. Die Sitzungen sind hochschulöffentlich und finden regelmäßig im Semester statt. Außerdem wird in Projektgruppen gearbeitet, die sich unabhängig von den regelmäßigen Sitzungen treffen und einzelne Themen bearbeiten. Die Grundsätze des Arbeitskreis Nachhaltigkeit könne Sie hier nachlesen. Weitere Informationen zu Nachhaltigkeit an der Hochschule Osnabrück finden sie auf der Website Nachhaltigkeit. Haben Sie Fragen oder Ideen zum AK Nachhaltigkeit? Dann melden Sie sich gerne bei WIR in der Gesellschaft oder bei der Sprecherin des AK Nachhaltigkeit, Lea Schliephake . Ansprechperson (seit 13.01.2026) Lehrkraft für besondere Aufgaben l.schliephake@hs-osnabrueck.de 0541-969 7397 Aktuelle Projektgruppen Fokusgruppe: Klimaschutz Der aktuelle Fokus des Arbeitskreises liegt auf dem Thema Klimaschutz. Dies spiegelt sich zum Beispiel in der Projektwerkstatt 2022 wieder, die während der Projekt-Blockwoche im Wintersemester 2022/2023 angeboten wird. Lehre Die Arbeitsgruppe "Lehre" beschäftigt sich unter anderem mit den folgenden Punkten: Verknüpfung mit dem Programm "Future Skills" und dem Programm/Netzwerk CARLA Angebote im Future Skills Lab für Studierende Formate zur Online-Lehre und andere Weiterbildungen Lehrkolleg "Studentische Kompetenzförderung im Zusammenhang mit dem Thema Nachhaltige Entwicklung in der Lehre durch kooperative und kollaborative Lernformen" Lehr-Lern-Konferenzen (LLK) Finanzierungspool des Gesellschaftliches Engagements Nachhaltige Entwicklung in der Hochschullehre der Hochschule Osnabrück Forschung und Transfer Die Arbeitsgruppe "Forschung und Transfer" beschäftigt sich unter anderem mit den folgenden Punkten: Innovative Hochschule Verknüpfung mit Binnenforschungsschwerpunkt "EN ROUTE Physisch und virtuell unterwegs in nachhaltigen Bildungslandschaften"; sowie laufenden Forschungen im Bereich Mobilität. Arbeitskreis informieren und über Themen berichtenu.a. Nachhaltige Mobilität (Netzwerk Hochschule - Uni - DBU) Masterplan Klimaschutz, Forschung zu Nachhaltigkeit in der HS sichtbar machen, hochschulintern vernetzen, Novel Entities, Bibliotheken nutzen für Ausstellungen. Betrieb Die Arbeitsgruppe "Betrieb" beschäftigt sich unter anderem mit den folgenden Punkten: Anbindung an laufende Prozesse des nachhaltigen Wirtschaften z.B. Dienstreiseverordnung Arbeitskreis aktiv zu Klimaschutz beraten Nachhaltige Hochschulgastronomie Öffentlichkeit Die Arbeitsgruppe "Öffentlichkeit" beschäftigt sich unter anderem mit den folgenden Punkten: Präsentation zu Nachhaltigkeit vor Geschäftsbereichsleitungen Podiumsveranstaltung "Stages of Change" Wissenschaftskommunikation Initiative Offene Hochschule interne und externe Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit Themen der Hochschule nach den Sustainable Development Goals (SDGs) gegliedert Klicken Sie auf die einzelnen SDGs, um nähere Informationen zu erhalten. Keine Armut (SDG 1) Im Jahr 2030 soll Armut in all ihren Ausprägungen beendet sein. Niemand soll mehr in extremer Armut leben müssen. Insbesondere gefährdeten oder verletzlichen Personengruppen soll ein Weg aus der Armut ermöglicht werden. Für Deutschland bedeutsam: Bis 2030 den Anteil der Männer, Frauen und Kinder jeden Alters, die in Armut nach der deutschen Definition leben, mindestens um die Hälfte zu senken. Studiengänge: S.A./Ökotrophologie / VWL / Management in Non-Profit / Pflege dual / Midwifery Module / Lehrveranstaltungen: Hilfen zur Erziehung / Schutzauftrag Bachelor Sozial Arbeit (B.A.) in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Interdisziplinäre Studien (I): Menschen und Gesellschaft Bachelor Sozial Arbeit (B.A.) in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Soziale Exklusion und Inklusion im Kontext Sozialer Arbeit, Bachelor Sozial Arbeit (B.A.) in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Sozialräumliche Kinder- und Jugendförderung, Bachelor Sozial Arbeit (B.A.) in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Link zu Modulbeschreibung aller oben aufgeführten Moudle https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/Modulhandbuch/BSA/StO2019_Stand2020-11-10_BA_Soziale-Arbeit.pdf Development Economics, Master Management in Non Profit Organisations (M.Sc.) in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/Modulhandbuch/MNO/StO2021_Stand2022-05-16_Management-in-Nonprofit-Organisationen.pdf Armut und soziale Ungleichheit, Berufliche Bildung – Teilstudiengang Ökotrophologie, Ökotrophologie, Bachelor of Science Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/module/44b0502/ Personen Prof. Dr. Andreas Büscher Professor an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Pflegewissenschaft Schwerpunkt u.a. Public/Community Health Nursing, Soziale Ungleichheit und Pflege, Pflegepolitik, Grounded Theory, Versorgungsforschung Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-andreas-buescher Prof. Dr. Stephan Maykus, Professor an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit Schwerpunkte: Kommunale Sozialpädagogik Pädagogik und Gesellschaftstheorie Humanistische (Gestalt-) Pädagogik der Gemeinwirksamkeit https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-stephan-maykus Prof. Dr. Dr. Gregor Hensen Professor an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Prof. Dr. phil. Dr. rer. medic. Schwerpunkte: Soziale Exklusion und Inklusion im Kontext Sozialer Arbeit Sozialräumliche Kinder- und Jugendförderung Sozialplanung / Führungs- und Leitungskonzepte Sozialmanagement Vertiefungsbereich Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere Hilfen zur Erziehung und Schutzauftrag Mitglied im Binnenforschungsschwerpunkt "Inklusive Bildung" an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-dr-gregor-hensen Prof. Dr. Christof Radewagen Professor an der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Handlungstheorie und Methoden der Sozialen Arbeit Schwerpunkte: Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung Kinder- und Jugendhilfe Vertrauensschutz / Datenschutz www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-christof-radewagen&nbsp ; Prof. Dr. Johannes Hirata Professor an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Wirtschaft Schwerpunkte: Grundlagen der Volkswirtschaftslehre Wirtschaftsethik Nachhaltige Entwicklung https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-johannes-hirata Prof. Dr. Melanie Eva-Maria Speck Professorin an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb https://www.researchgate.net/profile/Melanie-Speck Veröffentlichungen: Büscher, A.: Armut und Pflege – ein weites Feld mit offenen Fragen. In: Norddeutsches Journal für Wohn-Pflege-Gemeinschaften 2010, 20-22 Leicht-Eckardt, E. (2017): Dienstleistungen in der Hauswirtschaft: Zukunft Armut!? Saarbrücken, 07.03.2017 „Armut und hauswirtschaftliche kompetenz - dargestellt am Beispiel der Tafelbewegung in deutschland“, von sabine hübers. erstprüfer(in): prof. dr. stephan kolfhaus, zweitprüfer(in): kathrin schauerte, m.sc Kein Hunger (SDG 2) Zugang zu Nahrungsmitteln, Ernährungsweisen und -stilen unterscheiden sich auf globaler Ebene stark voneinander. In den Entwicklungsländern spielen Hunger- und Mangelernährung eine andere Rolle als in der nördlichen Hemisphäre. Bei der Umsetzung des SDG 2 auf kommunaler Ebene in Deutschland geht es vor allem um einen besseren Umgang mit Lebensmitteln. Ziel ist es, eine nachhaltige Landwirtschaft zu stärken sowie einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln durch die Ver An der Hochschule Infrastruktur Mensa https://www.studentenwerk-osnabrueck.de/de/essen/infos-zu-unserem-essen.html Essen für die Zukunft WABE-Zentrum https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/wabe-zentrum-klaus-bahlsen/essen-fuer-die-zukunft/ Veranstaltungen FOOD FUTURE DAY (einmal im Jahr) Studierende treffen auf Unternehmen Aluminiforum Networking von Hochschule und Lebensmittelwirtschaft Präsentation und Prämierung von studentischen Arbeiten Halbfinale des German Food Startup Award 1. GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück, Zwischen Hightech und Natürlichkeit – Wie ernähren wir uns in Zukunft? 03.11.2023 https://www .hs-osnabrueck.de/fileadmin/HSOS/Forschung/Innovative_Hochschule_Growth/Mediakit_GROWTH_Convention_Wie_ernaehren_wir_uns_in_Zukunft.pdf Angerichtet! 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende Theater trifft Wissenschaft – und euch , 8 Veranstaltungen in 2023 https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/growth-innovative-hochschule/neuigkeiten-und-veranstaltungen/ GROWTH Convention Zwischen Hightech und Natürlichkeit: die Zukunft der Ernährung , 24.10.2024 https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/growth-innovative-hochschule/neuigkeiten-und-veranstaltungen/growth-convention/ GROWTH Convention Landwirtschaft von morgen , 11.04.2024 https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/growth-innovative-hochschule/neuigkeiten-und-veranstaltungen/ Vorträge & Interviews von und mit Prof. Dr. Shoma Barbara Berkemeyer (https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-shoma-barbara-berkemeyer/#c7069305): 05.12.2023 " Was essen wir morgen? " Austausch & Interview, Gymnasium Oesede 11.11.2023 Ernährungstherapie in der Welt, In: ErnährungstherapieUpdate2023, Session: 17.00-17.50 Uhr, QUETHEB 25.10.2023 Lebensmittel der Zukunft – aus den Perspektiven des Lebensmittelhandwerks, des Managements und der Ernährung Bornkessel S, Krieger-Güss, Berkmeeyer S. Food Future Day. ( https://www.hs-osnabrueck.de/food-future-day/ ) 27.04.2023 Ernährung und Klimaschutz Revisited , Rotary Club, Essen. 15.09.2022, Future on Stage - Klimafreundliche Ernährung & eine Zukunftsfähige Agrarwirtschaft - Wie kann beides gelingen? Ulbrich A., Fabry T., Asendorf R., Blanken K., Petermann C., Berkemeyer S. HR-Gebäude, AuL, HSO. 28.04.2022, 19.00 - 23.00 Uhr Nahrungssicherheit zwischen Klimawandel und Regionalität . Vienna House Remarque, Saal, Klima-Frieden Osnabrück und Osnabrücker Land e. V. Aktuelle Projekte: https://www.hs-osnabrueck.de/food-future-lab/ https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/wabe-zentrum-klaus-bahlsen/essen-fuer-die-zukunft/ // https://d-mat.fi/de/klimapuzzle/ https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/oekotrophologie-bsc/forschung-in-der-oekotrophologie/lebensmittel-fairteilen-statt-verschwenden/ https://www.studentenwerk-osnabrueck.de/de/essen/infos-zu-unserem-essen/nachhaltigkeit.html https://www.hs-osnabrueck.de/wir/jobs-und-karriere/wege-zur-haw-professur/talentakademie-talents-for-green-transformation/ https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/nachhaltige-dienstleistungs-und-ernaehrungswirtschaft-msc/ (Master- Studiengang) https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/growth-innovative-hochschule/stages-of-change-eine-buehne-fuer-den-transfer/ Versuchsbetrieb Ökotrophologie: https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/oekotrophologie-bsc/versuchsbetrieb/ // https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/wabe-zentrum-klaus-bahlsen/veranstaltungen/ https://www.hs-osnabrueck.de/food-future-day/ (jährlich) – Förderung von Aktivitäten von Studierenden und Absolvent*innen bezgl. Ernährung der Zukunft Rezepte vom WABE-Zentrum: https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/wabe-zentrum-klaus-bahlsen/rezepte/ Projekt "Lebensmittel fairteilen statt verschwenden" – LeMiFair, 01. 01. 2022 bis 30. 04. 2024, www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/oekotrophologie-bsc/forschung-in-d er-oekotrophologie/lebensmittel-fairteilen-statt-verschwenden/ Empfehlungen des Bürgerrats Ernährung vorgestellt – wissenschaftliche Unterstützung von Prof. Dr. Melanie Speck , 20.02.2024 https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2024/01/empfehlungen-des-buergerrats-ernaehrung-vorge Abgeschlossene Projekte: https://www.feda.bio/de/bite/Future on Stage: Nachhaltige Ernährung: https://www.youtube.com/watch?v=ePPzcoHcecwhttps://www.hs-osnabrueck.de/ammonmind/ (Nachhaltige Landwirtschaft)Überblick des Studiengangs Ökotrophologie: https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/oekotrophologie-bsc/mehr-als-nur-vorlesungen/ Studiengänge Landwirtschaft in der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (B.Sc.) www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/landwirtschaft-bsc/&nbsp ; Der Bachelorstudiengang Landwirtschaft steht für eine praxisorientierte Ausbildung, welche die Studierenden für Aufgaben als Fach-, Führungs- und Leitungskraft auf allen Stufen der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette gezielt vorbereitet. Die Landwirtschaft steht heute mehr denn je vor den Herausforderungen einer weltweiten Ernährungssicherung sowie der Erzeugung von qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln in integrierten Wertschöpfungsketten. Daneben leistet die Landwirtschaft wichtige Beiträge zur Energieversorgung, für den Erhalt der Funktionstüchtigkeit der natürlichen Lebensgrundlagen sowie für Freizeit und Tourismus. Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel (B.Eng.) https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/wirtschaftsingenieurwesen-agrarlebensmittel-beng/vertiefung-agri-food-management/ Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Agrar / Lebensmittel vereinigt die drei Berufswelten Agrarwirtschaft, Lebensmittel und Gartenbau unter einem Dach. Für alle drei Branchen vermittelt der Studiengang jeweils wirtschaftliches sowie technisch-naturwissenschaftliches Know-how – gepaart mit fundierten Prozess- und Produktkenntnissen. Er richtet sich vor allem an Interessierte, die eine Karriere in der Agrar-, Lebensmittel- oder Gartenbaubranche – einschließlich der vorgelagerten Industrie- und Handelsbereiche – anstreben. Pflanzentechnologie in der Agrarwirtschaft (B.Sc.) berufsbegleitend www.hs-osnabrueck.de/studienangebot/bachelor/pflanzentechnologie/&nbsp ; Das berufsbegleitende Bachelorstudium „Pflanzentechnologie in der Agrarwirtschaft“ ermöglicht Berufstätigen, ihre Qualifikationen zu erweitern und sich auf Führungsrollen in einer zukunftsfähigen Landwirtschaft vorzubereiten. Bioverfahrenstechnik in Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (B.Sc.) https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/bioverfahrenstechnik-in-agrar-und-lebensmittelwirtschaft-bsc/ Die Nutzung von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen in verfahrenstechnisch geprägten Kultursystemen sind in der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft als nachwachsende Rohstofflieferanten unverzichtbar. Das Studium Bioverfahrenstechnik in Agrar- und Lebensmittelwirtschaft qualifiziert für eine branchenspezifische Schnittstellenposition in den vor- und nachgelagerten Bereichen der Agrarproduktion sowie im Lebensmittelsektor. Ökotrophologie (B.Sc.) www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/oekotrophologie-bsc/&nbsp ; Der Bachelorstudiengang Ökotrophologie - die Haushalts- und Ernährungswissenschaft - ist ein interdisziplinäres Studium, das unterschiedliche Fachgebiete verbindet. Für Studierende am Standort in Haste in Osnabrück eröffnet sich die Möglichkeit, Einblicke sowohl in verschiedene Produktionsstufen entlang der Lebensmittelkette als auch in das Verbraucherverhalten zu bekommen. Daraus ergibt sich als Schwerpunkt des Studienganges vor allem die Information, Beratung und Bildung Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft (M.Sc.) www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/nachhaltige-dienstleistungs-und-ernaehrungswirtschaft-msc/&nbsp ; Nachhaltige Entwicklung ist eine Vision des Fortschritts, die die Aspekte wirtschaftlicher Entwicklung, des Umweltschutzes und der sozialen Gerechtigkeit miteinander verbindet. Ziel ist eine bessere Lebensqualität für alle – sowohl für heutige als auch für künftige Generationen. Seit dem Wintersemester 2008/2009 besteht der Masterstudiengang „Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft". In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Münster, Fachbereich Oecotrophologie, bietet die Hochschule Osnabrück, Studiengang Ökotrophologie dieses Masterangebot an. Engagements: Melanie Speck: Expertin für den Wissenschaftlichen Beirat des vom Deutschen Bundestag eingesetzten Bürgerrates zum Schwerpunkt „Ernährung im Wandel: Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben“: https://www.bundestag.de/parlament/buergerraete/buergerrat_th1 / Koordination und Leitung Beirat Nachhaltigkeit - dgh e.V. ( https://www.dghev.de/was-wir-leisten/beirat-fuer-nachhaltigkeit/page ) Personen Prof. Dr. Shoma Barbara Berkemeyer Professur für Ernährungswissenschaften Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Ernährungswissenschaften www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-shoma-barbara-berkemeyer/&nbsp ; Prof. Dr. Melanie Eva-Maria Speck Professorin an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb https://www.researchgate.net/profile/Melanie-Speck Expertin für den Wissenschaftlichen Beirat des vom Deutschen Bundestag eingesetzten Bürgerrates zum Schwerpunkt „Ernährung im Wandel: Zwischen Privatangelegenheit und staatlichen Aufgaben“: https://www.bundestag.de/parlament/buergerraete/buergerrat_th1 / Koordination und Leitung Beirat Nachhaltigkeit - dgh e.V. ( https://www.dghev.de/was-wir-leisten/beirat-fuer-nachhaltigkeit/page ) Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3) Gesundheit ist ein Menschenrecht und so gehört es zu den erklärten Zielen der Agenda 2030, die Gesundheit aller Menschen zu verbessern. Dafür ist der Zugang zu Gesundheitseinrichtungen und Präventionsmaßnahmen ebenso zentral, wie die Forschung und Entwicklung von Impfstoffen und Arzneimitteln. Auch die Gesundheitsfinanzierung und die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sind nötig, um die Gesundheit der Menschen weltweit zu verbessern. An der Hochschule Infrastruktur Der GesundheitsCampus Osnabrück Der Gesundheitscampus Osnabrück wird von der Leitidee geprägt, „Gesundheitsversorgung neu zu gestalten“. www.hs-osnabrueck.de/gesundheitscampus/ Psychosoziale Beratungsstelle (PSB) https://www.hs-osnabrueck.de/studium/rund-ums-studium/beratung/# WABE-Zentrum Klaus Bahlsen Für Verbraucherinformation, Ernährung und nachhaltige Lebensmittelproduktion https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/wabe-zentrum-klaus-bahlsen INAP/O Institut für angewandte Physiotherapie Osnabrück https://www.inapo-osnabrueck.de/ Veranstaltungen Hochschulübergreifendes Meditieren jeden ersten Montag im Monat von 20.30Uhr – 21:30Uhr https://www.hs-osnabrueck.de/mindful-leadership/# Parasympathisches Nervensystem aktivieren und Kraft tanken – in 15 bis 20 Minuten (Abgeschlossen) WS 21 / 22 mittwochs ab 13 Uhr https://www.hs-osnabrueck.de/mindful-leadership/ # Studiengänge: Betriebswirtschaft im Gesundheitswesen (B.A.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/betriebswirtschaft-im-gesundheitswesen-ba/ Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie (B.Sc.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/ergotherapie-logopaedie-physiotherapie-bsc/ Ergotherapie, Physiotherapie (B.Sc.), dual Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/ergotherapie-physiotherapie-bsc-dual/ Pflege (B.Sc.), dual Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studienangebot/bachelor/pflege-bsc-dual/ Hebammenwissenschaft (B.Sc.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/hebammenwissenschaft-bsc/ International Physiotherapy (B.Sc.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/international-physiotherapy-bsc/ Midwifery (B.Sc.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/midwifery-bsc/ Multi­professionelle Gesundheits- und Sozial­versorgung (B.Sc.), dual, Standort Lingen (Ems) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/multiprofessionelle-gesundheits-und-sozialversorgung-bsc-dual-standort-lingen-ems/ Pflege (B.Sc.), dual, Standort Lingen (Ems) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/pflege-bsc-dual-standort-lingen-ems/ Pflegemanagement (B.A.), berufsbegleitend Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/pflegemanagement-ba-berufsbegleitend/ Pflegewissenschaft (B.A.), berufsbegleitend Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/pflegewissenschaft-ba-berufsbegleitend/ Physiotherapie (B.Sc.), berufsbegleitend Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/physiotherapie-bsc-berufsbegleitend/ Physiotherapy (B.Sc.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studienangebot/bachelor/physiotherapy-bsc/ Gesundheitsmanagement / Health Management (MBA) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/gesundheitsmanagement-health-management-mba-berufsbegleitend/ HELPP – Versorgungsforschung und -gestaltung (M.Sc.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/helpp-versorgungsforschung-und-gestaltung-msc/ Management im Gesundheitswesen (M.A.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studienangebot/master/management-im-gesundheitswesen-ma/ Muskuloskelettale Therapie (Manuelle Therapie – OMPT) (M.Sc.), berufsbegleitend Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studienangebot/master/muskuloskelettale-therapie-manuelle-therapie-ompt-msc/ Forschung Projekte EibiG II – Verbesserung des gesundheitlichen wertes von Gemüse durch Erhöhung des Gehaltes an bioverfügbarem Essen 01.05.2023 - 30.04.2026 Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/eibig-ii-verbesserung-des-gesundheitlichen-wertes-von-gemuese-durch-erhoehung-des-gehaltes-an-bioverfuegbarem-eisen/ ZETH Technik und positive Gesundheit; Länderübergreifende Gesundheit 01.06.2023 - 31.05.2027 Fakultät Management, Kultur und Technik https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/mkt/forschungs-und-entwicklungsprojekte/ ZLG – Zukunftslabor Gesundheit 01.09.2019 - 30.09.2024 Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/zlg-zukunftslabor-gesundheit/ Personen: Prof. Dr. Hendrike Berger Volkswirtschaftslehre; insbesondere Gesundheitsökonomie Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-hendrike-berger/#c27699 Prof. Dr. Ursula Hertha Hübner Medizinische und Gesundheitsinformatik und Quantitative Methoden Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ursula-hertha-huebner/ Prof. Dr. Markus Lüngen Volkswirtschaftslehre, insbesondere Gesundheitsökonomie Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-markus-luengen/#c82577 Prof. Dr. Cord Petermann Sozioökonomie der räumlichen Entwicklung, Leitung Arbeitsgruppe: Grün Gesellschaft und Gesundheit Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur – https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-cord-petermann/ Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein-Hohenstein Professur für Pflege- und Hebammenwissenschaft wiss. Ltg. Verbund Hebammenforschung, Schwerpunkt „Familienorientierte geburtshilfliche Versorgung“. Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-friederike-zu-sayn-wittgenstein-hohenstein/ Hochwertige Bildung (SDG 4) Bildung ist ein Menschenrecht. Sie ist entscheidend dafür, wie Menschen ihre Fähigkeiten entwickeln können und welche Ziele sie im Leben erreichen. Ziel der Agenda 2030 ist es, inklusive, gleichberechtigte, hochwertige und lebenslange Bildung für alle zu fördern, das berührt auch andere SDGs, etwa die Beseitigung von Ungleichheiten (SDG 10). In Deutschland ist Bildung Ländersache, doch Kommunen spielen in Schlüsselbereichen wie der Bildung für nachhaltige Entwicklung eine zentrale Rolle. An der Hochschule Angebote für Studierende LearningCenter – Unterstützung während des Studiums www.hs-osnabrueck.de/learningcenter/&nbsp ; Studentenwerk – Finanzberatung www.studentenwerk-osnabrueck.de/de/finanzen.html &nbsp ; Center for International Students (CIS) https://www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/organisationseinheiten/center-for-international-students/ Labor für Gender und Diversity Research https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-gender-und-diversity-research/ Frauen* im MINT-Bereich https://www.hs-osnabrueck.de/gleichstellungsbuero/gender-und-mint/ Niedersachsen-Technikum, www.hs-osnabrueck.de/niedersachsen-technikum/&nbsp ; Aktuelle Projekte Studentenwerk – Finanzberatung: https://www.studentenwerk-osnabrueck.de/de/finanzen.html Center for International Students: https://www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/organisationseinheiten/center-for-international-students/ Forschungslabor: https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-gender-und-diversity-research/ Frauen im MINT-Bereich: https://www.hs-osnabrueck.de/gleichstellungsbuero/gender-und-mint/ https://www.hs-osnabrueck.de/niedersachsen-technikum/ https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/finanzierungspool/#c16293282 Abgeschlossene Projekte: https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2022/08/sprach-balou-die-eins-zu-eins-sprachfoerderung-fuer-kinder/# https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/HSOS/Homepages/LearningCenter/LLK_2022/Workshop_F_Leitfaden_diversitaetsorientierte_Lehre_LLK2022_o.B_.pdf Lehre Studiengänge Bachelor Sozial Arbeit in der Fakultät WiSo (B.A.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/soziale-arbeit-ba/ M.A. Management in Nonprofit-Organisations (M.A.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften www.hs-osnabrueck.de/studienangebot/master/management-in-nonprofit-organisations-ma/&nbsp ; Module / Lehrveranstaltungen Hilfen zur Erziehung / Schutzauftrag Bachelor Sozial Arbeit (B.A.) in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Interdisziplinäre Studien (I) und (II): Menschen und Gesellschaft; Interdisziplinäre Studien (II): Profession und Institutionen Bachelor Sozial Arbeit (B.A.) in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Sozialräumliche Kinder- und Jugendförderung, Bachelor Sozial Arbeit (B.A.) in der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Diversity in der Sozialen Arbeit Bachelor Sozial Arbeit (B.A.) Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Lebenslage Migration und Flucht Bachelor Sozial Arbeit (B.A.)Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Sozialräumliche Kinder- und Jugendförderung Bachelor Sozial Arbeit (B.A.)Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Link zu Modulbeschreibung aller oben aufgeführten Moudle https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/Modulhandbuch/BSA/StO2019_Stand2020-11-10_BA_Soziale-Arbeit.pdf Armut und soziale Ungleichheit, Berufliche Bildung – Teilstudiengang Ökotrophologie, Ökotrophologie, (B.Sc.) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/module/44b0502/ Personen Prof. Dr . Stephan Maykus, Professor an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit Schwerpunkte: Kommunale Sozialpädagogik Pädagogik und Gesellschaftstheorie Humanistische (Gestalt-) Pädagogik der Gemeinwirksamkeit Prof. Dr. Dr. Gregor Hensen Professor an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Prof. Dr. phil. Dr. rer. medic. Schwerpunkte: Soziale Exklusion und Inklusion im Kontext Sozialer Arbeit Sozialräumliche Kinder- und Jugendförderung Sozialplanung / Führungs- und Leitungskonzepte Sozialmanagement Vertiefungsbereich Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere Hilfen zur Erziehung und Schutzauftrag Mitglied im Binnenforschungsschwerpunkt "Inklusive Bildung" an der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-dr-gregor-hensen Prof. Dr. Julia Schneewind-Landowsky Elementarpädagogik Schwerpunkte u.a.: Neue Entwicklungen in der Bildungs- und Familienpolitik Frühkindliche Bildung und Erziehung Bildung von und Zusammenarbeit mit Eltern in der Sozialen Arbeit und in Kitas Deutschland als Einwanderungsgesellschaft Umgang mit Flüchtlingen im Kontext der Sozialen Arbeit https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-julia-schneewind-landowsky Dipl.-Soz.arb. Michael Tiaden Supervisor (M.A.) Schwerpunkte: Methoden der Sozialen Arbeit – Beratung/Supervision Sozialraumorientierte Sozialarbeit Medienpädagogik Geschlechtsspezifische Arbeit/Gender in der Sozialen Arbeit Kommunikation https://www.hs-osnabrueck.de/diplom-sozialarbeiter-michael-tiaden-supervisor-ma Geschlechtergleichstellung (SDG 5) Die Vereinten Nationen haben es sich zum Ziel gesetzt, alle Formen der Diskriminierung von Frauen und Mädchen überall auf der Welt zu beenden. Dazu gehört die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen genau wie das Ende von Kinderheirat oder Genitalverstümmelung. Außerdem gilt es, unbezahlte Pflege- und Hausarbeit durch Frauen innerhalb der Familie anzuerkennen und wertzuschätzen sowie die volle und wirksame Teilhabe und Chancengleichheit von Frauen im politischen, wirtschaftlichen und öffentlichen Leben zu sichern. Infrastruktur: Gleichstellungsbüro Labor für Gender und Diversity Research Nierdersachsen-Technikum Personen: Bettina Charlotte Belker Carmen Landvogt (dezentrale Gleichstellungsbeauftragte A & L) Module: Gender und Diversity: Kompetenzen für die Beschäftigungsfähigkeit Veranstaltungen Girls‘ Day und Boys‘ Day ( www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2024/04/girls-und-boys-day-2023-1/ ) Sauberes Wasser und Sanitärversorgung (SDG 6) Sauberes Wasser und angemessene Sanitäreinrichtungen sind für ein gesundes und menschenwürdiges Leben unerlässlich. Die Vereinten Nationen setzen sich dafür ein, allen Menschen Zugang zu sauberem Wasser zu ermöglichen, die Wasserqualität weltweit zu verbessern und wasserverbundene Ökosysteme wie Berge, Wälder und Seen zu schützen. Die Kommunen tragen hier besondere Verantwortung, denn sie sind für die Wasserversorgung und die Beseitigung von Abwasser zuständig. An der Hochschule: Lehre: Wasser als Lebensgrundlage - Die interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema Wasser freies, studiengangsübergreifendes Wahlpflichtmodul in der Fakultät A&L https://www.hs-osnabrueck.de/wasser-als-lebensgrundlage/ Schwerpunkt der Lehre bildet das Thema Wasser in der internationalen Zusammenarbeit . Ergänzend zu den wöchentlichen Vorlesungen gibt es ein Angebot an Exkursionen und Laborübungen Verantwortlich: Hon.-Prof. Dr. Ursula Eid, Honorarprofessur Nachhaltigkeit in der Wasserver- und -entsorgung Studiengänge M.Sc. Boden, Gewässer, Altlasten : www.geographie.uni-osnabrueck.de/studiengaenge/mbga.html&nbsp ; kooperatives Angebot von Hochschule und Universität Osnabrück Projekte : März 2021 - Hochschule Osnabrück beteiligt sich mit fünf Studienprojekten an der Sonderausstellung „Über Wasser“ Die Studierenden befassten sich mit dem Thema „Bedrohtes Wasser“ und haben dabei drei Aspekte untersucht: Medikamentenrückstände und Mikroplastik im Wasser sowie Wertstoffe im Abwasser. „Wir wollen, dass die Museumsgäste nicht nur Neues lernen, sondern auch konkrete Tipps zum umweltfreundlichen Umgang mit der wichtigen Ressource bekommen“… https://www.hs-osnabrueck.de/veranstaltungen-aul/2021/03/ausstellung-ueber-wasser/ Verantwortlich: Prof. Dr. Frank Helmus und Prof. Dr. Sandra Rosenberger Im Rahmen der Refill-Initiative beteiligt sich auch die Hochschule mit Trinkwasser-Stationen am Campus https://www.hs-osnabrueck.de/nachhaltigkeit/fuer-studierende/#c16339391 Person Prof. Dr. Sandra Rosenberger Professorin an der Fakultät IuI Nachhaltige Energietechnik Aktuelle Forschung zu umwelt-technische Aspekte der Wasseraufbereitung und -nutzung Studiendekanin DVW Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-sandra-rosenberger&nbsp ; Prof. Dr. Frank Peter Helmus Professor für Mechanische Verfahrenstechnik und Anlagenplanung Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Aktuelle Forschung zu umwelt-technische Aspekte der Wasseraufbereitung und -nutzung Prof. Dr. Friedrich Rück Professur für Bodenkunde in der Landschaftsarchitektur Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Bezahlbare und saubere Energie (SDG 7) Der Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, umweltverträglicher und nachhaltiger Energie für alle zu sichern und so effizient wie möglich mit Ressourcen umzugehen, ist das Fundament eines nachhaltigen Wirtschaftssystems. Derzeit stammt der Großteil der weltweit erzeugten Energie immer noch aus fossilen Energieträgern und belastet damit Klima, Böden und Gewässer, gefährdet unsere Gesundheit, die Artenvielfalt und damit die Zukunft unseres Planeten. Deshalb ist die Transformation hin zu verlässlichen erneuerbaren Energien weltweit notwendig. Das Ziel 7 Bezahlbare und saubere Energie soll weltweit bis zum Jahr 2030 allen Haushalten einen Zugang zu Strom ermöglichen, Energien effizienter genutzt werden und der Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten Energieversorgung verdoppelt werden. https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/bezahlbare-und-saubere-energie-1581908 An der Hochschule Infrastruktur Kompetenzzentrum Energie https://www.kompetenzzentrum-energie.de/dienstleistungen/ Dienstleistungen: Auftragsforschung, Studien und Gutachten Wärmekompass Antragsberatung und -koordination Netzwerk- und Projektmanagement Veranstaltungen, Vorträge und Workshops Forschungspartner und Kooperationen Technische und bauliche Maßnahmen Bezug von Ökostrom Umstieg auf E-Mobilität Regenerative Energieversorgung: Holzhackschnitzel-Anlagen, Holzpellet-Anlagen, Geothermie-Anlage, Photovoltaik-Anlagen, Blockkraftheizwerk Sanierungsmaßnahmen und Neubauten zur Optimierung der Wärme- und Stromverbräuche Projekte: Engpassversorgung – Engpassversorgung mit Erneuerbaren Energien (01.12.2022 – 30.06.2025; Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:energie/ KomDialog – 100% Erneuerbare Energien – kommunale Entscheider*innen im Dialog (01.03.2023 – 30.08.2024; Management, Kultur und Technik, Campus Lingen); https://www.hs-osnabrueck.de/energiedialog/ Zukunftsdiskurs Umweltkommunikation (Management, Kultur und Technik); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:energie/ WaterWise-ASBA – Autonomes System zur sparsamen Bewässerung im Ackerbau unter Einbindung regenerativer Energien bei gleichzeitiger Schonung der Grundwasserreserven (01.01.2021 - 31.12.2023; Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik); https://www.hs-osnabrueck.de/waterwise-asba Studiengänge: Energie-, Umwelt- und Verfahrenstechnik (B.Sc.) Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/energie-umwelt-und-verfahrenstechnik-bsc/ Maschinenbau (B.Sc.), Vertiefung Energietechnik Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/maschinenbau-bsc/ Bioverfahrenstechnik in Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (B.Sc.) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/bioverfahrenstechnik-in-agrar-und-lebensmittelwirtschaft-bsc/ Elektrotechnik – Vertiefung Automatisierung und Energie (B.Sc.) Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/elektrotechnik-bsc/ Module / Lehrveranstaltungen Regenerative Energien (Modul) Allgemeiner Maschinenbau (B.Sc.) & Wirtschaftsingenieurwesen (B.Sc.) Fakultät Management, Kultur und Technik https://www.hs-osnabrueck.de/module/75b0132/ Erzeugung und Nutzung regenerativer Energien (Modul) Landwirtschaft (B.Sc.) & Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel (B.Eng.) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/module/44b0542/ Dienstleistungen: Auftragsforschung, Studien und Gutachten; Wärmekompass; Antragsberatung und –koordination; Netzwerk- und Projektmanagement; Veranstaltungen, Vorträge und Workshops; Forschungspartner und Kooperationen Veranstaltungen : Energie Sparen – 16.11.2022 https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/#c15428309 (Veranstaltung für Studierende und Mitarbeitende der HS) Veranstaltung Nachhaltigkeit und Digitalisierung: „Nachhaltigkeit und Digitalisierung - eine Liebesgeschichte?“ – 14.06.2022 (Veranstaltung für Vertreter*innen aus Hochschule, Wirtschaft und Zivilgesellschaft) https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/#c14505998 https://www.fernwaerme-digital.de/veranstaltungen/nachhaltigkeit-und-digitalisierung-eine-liebesgeschichte Personen Prof. Dr. Sandra Rosenberger Nachhaltige Energietechnik Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-sandra-rosenberger Prof. Dr. Hans-Jürgen Pfisterer Elektrische Antriebe und Grundlagen / Erneuerbare Energieerzeugungsanlagen Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-hans-juergen-pfisterer#c12093786 Prof. Dr. Peter Vossiek Elektrische Energieversorgung Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Prof. Dr. Eckart Buckow (Professor im Ruhestand) Hochspannungstechnik Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-eckart-buckow/ Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG 8) Obwohl die Globalisierung viele Chancen für mehr Wohlstand bereithält, profitieren nicht alle auf gleiche Weise von den Vorteilen. Daher befasst sich das Ziel 8 mit der Förderung eines dauerhaften, breitenwirksamen und nachhaltigen Wirtschaftswachstums, der produktiven Vollbeschäftigung und menschenwürdigen Arbeit für alle. In deutschen Kommunen geht es dabei insbesondere um die Aufrechterhaltung des Wirtschaftswachstums entsprechend den nationalen Gegebenheiten, die Entkoppelung des Wirtschaftswachstums und der Umweltzerstörung, die Erhöhung der Produktivität, die Verbesserung der Ressourceneffizienz, die Erreichung produktiver Vollbeschäftigung, menschenwürdiger Arbeit und gerechter Bezahlung sowie die Förderung entwicklungsorientierter Maßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft. https://sdg-portal.de/de/ueber-das-projekt/17-ziele/menschenwuerdige-arbeit-und-wirtschaftswachstum (Zugriff am 08.12.2023); https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/nachhaltig-wirtschaften-276606 (Zugriff am 08.12.2023) Projekte : NV-VD - Nachhaltiges Verhalten – Verbraucher:innen im Dilemma? (08/2021 – 07/2024; Fakultät Wirtschaft- und Sozialwissenschaften); https://www.hs-osnabrueck.de/nachhaltiges-verhalten/ Gemeinsam in der Region Osnabrück-Lingen: Wandel durch Teilhabe (GROWTH); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/growth-innovative-hochschule/ Labor für Didaktik und Technik ; https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-didaktik-der-technik/projekte/ KomZet - Kompetenzzentrum für Steuerungs-, Regelungs- und Messtechnik in Land- und Baumaschinen (12/2020 – 12/2024) ZDQ – Zentrum für digitale Qualifikation in der Landwirtschaft (01.09.2023 - 29.02.2024; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ Abgeschlossene Projekte: DiKonA - Digitale Konzepte für eine moderne Ausbildung in der Land- und Baumaschinenmechatronik (09/2020 – 06/2023) FortUnA - Fortschrittliche Unterweisungssituationen im Ausbauhandwerk (05/2021 – 06/2023) Mensch-Roboter-Kollaboration – Robonatives (09/2020 – 07/2023) Studiengänge: Wirtschaftspsychologie (B.Sc.) Fakultät Wirtschaft- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/wirtschaftspsychologie-bsc/ Betriebswirtschaft und nachhaltiges Management (B.A.), dual Fakultät Management, Kultur und Technik Standort Lingen (Ems) https://www.hs-osnabrueck.de/bachelor/betriebswirtschaft-ba-dual-standort-lingen-ems/ Betriebswirtschaft und Management (B.A.) Fakultät Management, Kultur und Technik Standort Lingen (Ems) https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/betriebswirtschaft-und-management-ba-standort-lingen-ems/ Betriebswirtschaft (B.A.), dual Fakultät Wirtschaft- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/betriebswirtschaft-ba-dual/ Internationale Betriebswirtschaft und Management (B.A.) Fakultät Wirtschaft- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/internationale-betriebswirtschaft-und-management-ba/ ; Module/Lehrveranstaltungen: Vertiefung "Nachhaltige Wirtschaft und Entwicklung" Zertifikatskurs „GNH“ – Gross National Happiness; https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/weiterbildung/seminare-und-lehrgaenge/gross-national-happiness/ Prozesse / Institutionen / Organisation: Gleichstellungsbüro: https://www.hs-osnabrueck.de/gleichstellungsbuero/ Gesundheitscampus: https://www.hs-osnabrueck.de/gesundheitscampus/ Studenten bilden Schüler e.V. : https://studenten-bilden-schueler.de/standorte/osnabrueck Labor für Didaktik und Technik https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-didaktik-der-technik/projekte/ Pool „Gesellschaftliches Engagement“ https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/finanzierungspool/ Veranstaltungen : „Projektwerkstatt - WIR in der Gesellschaft“ (abgeschlossen) Projektwoche / Blockwoche Wintersemester 2020/2021 Thema: 17 Sustainable Develobment Goals (SDGs) der UN Agenda 2030 https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/engagement/lehre/#c14863835 STEM-Summer School (abgeschlossen) https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/HSOS/Homepages/LearningCenter/LLK_2017/PDF/Gochermann_Bloem.pdf Block-/Projektwochenangebot „Digitalisierung.Klima.Wandel!? – Dein Leben im Jahr 2030“ (abgeschlossen) Projektwerkstatt, Service Learning und engagementbezogene Lehre, weitere Beispiele (Seminar Medienarbeit & Vertiefung „Nachhaltige Wirtschaft und Entwicklung“) ; https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/engagement/lehre/#c14863835 Personen Prof. Dr. Hermann Heußner Öffentliches Recht und Recht der Sozialen Arbeit Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-hermann-heussner Prof. Dr. Johannes Hirata Volkswirtschaftslehre, Internationale Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-johannes-hirata/ Prof. Dr. Christel Kumbruck (Professorin im Ruhestand) Arbeits- und Organisationspsychologie Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-christel-kumbruck/ Prof. Dr. Nicole Böhmer Betriebswirtschaftslehre, insbes. Personalmanagement Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-nicole-boehmer Prof. Dr. Heike Schinnenburg Personalentwicklung, Internationales Personalmanagement, Karriereforschung, Change Management Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-heike-schinnenburg/ Industrie, Innovation und Infrastruktur (SDG 9) Nachhaltiges Wirtschaftswachstum, nachhaltige Produktion, nachhaltige Städte und nachhaltige Bildungs- und Gesundheitssysteme sowie damit eine ganze Reihe wichtiger Nachhaltigkeitsziele sind ohne intelligente Innovationen, moderne Infrastrukturen und eine leistungsfähige Industrie nicht denkbar. Unter dem Ziel 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur wird der Aufbau einer belastbaren Infrastruktur, die Förderung inklusiver und nachhaltiger Industrialisierung und die Unterstützung von Innovationen verstanden. Für deutsche Kommunen bedeutet dies, den Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur, die Modernisierung der vorhandenen Infrastruktur, die Stärkung von Forschung, Entwicklung und Innovation, die Erweiterung des Zugangs zur Informations- und Kommunikationstechnologie sowie die Verbesserung einer nachhaltigen Infrastruktur in den Entwicklungsländern voranzubringen. Quelle: https://sdg-portal.de/de/ueber-das-projekt/17-ziele/industrie-innovation-und-infrastruktur (Zugriff am 08.12.2023); https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/innovation-und-infrastruktur-1552930 (Zugriff am 08.12.2023) An der Hochschule Infrastruktur Mobilitätsmanagement https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/mobilitaetsmanagement/#c9482982 Mobilitätskonzept für den Campus Westerberg – „Grüner Campus“ Kooperation zwischen Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/mobilitaetsmanagement/#c9482981 Mobilitätsangebote für Mitarbeitende https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/mobilitaetsmanagement/#c9482982 Bus- und Bahntickets für Mitarbeitende Informationen für Radfahrende (Fahrradwerkstatt am Westerberg, Luftpumpen, Abstellmöglichkeiten, Radwegen, Fahrradtouren und der Tankstelle für Pedelecs sowie E-Bikes, Fahrradkeller) E-Bikes für Dienstgänge E-Dienstwagen Carsharing in Osnabrück und Lingen Mobilitätsangebote für Studierende https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studentenleben/mobilitaet/ Bus und Bahn: Semesterticket Fahrrad: R2R Fahrradwerkstatt, Fahrrad-Reparaturstationen Haste und Lingen, Stadtradeln Abstellmöglichkeiten und Luftpumpen Fahrradtouren und weitere Angebote (Radwege, Fahrradversteigerungen) Auto: Carsharing (stadtteilauto Osnabrück), E-Scooter Sharing in Lingen, Fahrgemeinschaften, Kleintransporter mieten „StudieBulli“ über die AStA-Büros) Urbane Intervention (abgeschlossen) https://urbaneinterventionen.wordpress.com/ Projekte: Gemeinsam in der Region Osnabrück-Lingen: Wandel durch Teilhabe (GROWTH); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/growth-innovative-hochschule/ „Methoden- und Handlungsset zur Etablierung energieautarker und ressourcenschonender Gewerbegebiete in der Metropolregion Nordwest" (01.09.2023 – 20.02.2026; Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:energie/ IIP – Intelligenter Intermodaler Pendlerverkehr (15.11.2022 -14.11.2025; Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik)); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:energie/ „Future Proof Grasslands“ (FPG) – Stärkung der Ökosystemleistung in den Grünlandregionen des Norddeutschen Küstenraumes durch Anpassung des Wassermanagements an den Klimawandel (01.10.2022 – 30.09.2027; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ "Agri-PV Field Garden" (29.06.2023 - 30.06.2026; Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ LightSaver AI – Entwicklung eines AI-basierten, energieoptimierten Belichtungssystems für urbane Indoorkultivierung (01.04.2022 - 31.03.2025; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/growing-knowledge/forschungsprojekte/#c13785330 MILAGON – Minderung von Lachgasemissionen aus gemüsebaulich genutzten Böden durch Optimierung des Nacherntemanagements (01.05.2021 - 30.04.2025; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ Nachhaltigkeit als Entwicklungschance ländlicher Regionen (15.11.2021 - 14.11.2025; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ Optimierung von Enzymen und Enzymanwendungen in der Lebensmittelindustrie (01.10.2021 - 30.09.2025); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ RoNNi – Nachhaltige Erzeugung und Verwertung von Rohrkolben auf Niedermoorstandorten in Niedersachsen; Teilvorhaben „Gartenbausubstrate“ (01.10.2023 - 30.09.2032; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ Wasserlinsen – Einsatz von regional erzeugten Wasserlinsen als innovatives und nachhaltiges Eiweißfuttermittel in einer stark N- und P-reduzierten Phasenfütterung von Geflügel (01.09.2023 - 31.08.2026; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ WaterWise-ASBA – Autonomes System zur sparsamen Bewässerung im Ackerbau unter Einbindung regenerativer Energien bei gleichzeitiger Schonung der Grundwasserreserven (01.01.2021 - 31.12.2023; Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik); https://www.hs-osnabrueck.de/waterwise-asba WB-EE-GI – Wissenschaftliche Begleitforschung E+E Grüne Infrastruktur in ländlichen Regionen (06.12.2022 - 31.10.2028; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ KlimaLogis - Klimaangepasste Logistik – Ein Pilotprojekt im Landkreis Osnabrück ; https://www.hs-osnabrueck.de/klimalogis/ Forschungsverbund „ZLM – Zukunftslabor Mobilität“ (01.10.2019 – 30.08.2024); https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/mobilitaetsmanagement/#c6435712 Ick bün all dor (plattdeutsch für: Ich bin schon da) – Chancen der Digitalisierung für intelligente Mobilitätskonzepte nutzen; https://www.hs-osnabrueck.de/ibad/ Veranstaltungen Green Finance: Ethisches Banking in Zeiten von Krieg und Klimakrise 07.12.2023 Vortragsveranstaltung für Studierende und Mitarbeitende der Hochschule https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/#c16300118 Personen Prof. Dr. Ing. Dirk Rokossa Handhabungstechnik und Robotik / Leiter des Labors für Handhabungstechnik und Robotik / Industrie 4.0 Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-dirk-rokossa/ Prof. Dr. Siegmar Lampe Automatisierungstechnik Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Weniger Ungleichheiten (SDG 10) Ungleichheit und Diskriminierung zu reduzieren, ist ein Ziel der Agenda 2030. Die ungleiche Verteilung von Einkommen und Vermögen soll ebenso bekämpft werden wie die ungleiche Verteilung von Chancen. Alle Menschen sollen an wirtschaftlichem Fortschritt und sozialen Errungenschaften teilhaben, unabhängig von ihrem Einkommen, ihrem Geschlecht, ihrem Alter, ihrer Ethnizität, Herkunft oder Religion und unabhängig davon, ob sie ein Mensch mit oder ohne Behinderung sind. Studiengänge: So ziale Arbeit: Lokale Gestaltung sozialer Teilhabe (M.A.) Master of Arts Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft (M.Sc.) Internationale Ökonomie und Nachhaltigkeit (B.A.) Bachelor of Arts (vormals Volkswirtschaftslehre) (https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/internationale-oekonomie-und-nachhaltigkeit-ba/) Veranstaltungen: Jubiläums- Veranstaltungsreihe (in welcher Gesellschaft wollen wir leben?) Demokratieforum Leitlinien: Wahrung der Chancengleichheit aufgrund familiärer Verpflichtungen Module: Behinderungen und chronische Erkrankungen Volkswirtschaftliche Steuerung und Ethik Wirtschafts- und Ideengeschichte Armut und soziale Ungleichheit (Ökotrophologie) Personen : Prof. Dr. Stephan Maykus (Methoden und Konzepte der Soziale Arbeit) Prof.Dr. Hermann Heußner (Wahlrecht und direkte Demokratie) Nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11) Städte, Gemeinden und Kreise sind Trägerinnen der Daseinsvorsorge. Die Herausforderungen, die Kommunalentwicklung und kommunales Management bewältigen müssen, lassen sich jedoch zunehmend nur Sektor übergreifend bewältigen: Klimawandel, demografische Entwicklung, Migration, Inklusion. Vernetzte Strategien sind notwendig, um die nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene umzusetzen. An der Hochschule Infrastruktur Institut für nachhaltiges Wirtschaften in der Bau- und Immobilienwirtschaft https://www.stb-hsos.de/inwb/ Institut für Landschaftsbau, Sportfreianlagen und Grünflächen https://www.stb-hsos.de/ilos/ Studiengänge Freiraumplanung (B.Eng.) Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/freiraumplanung-beng/ Landschaftsentwicklung (B.Eng.) Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/landschaftsentwicklung-beng-1/ Landschaftsbau (B.Eng.) https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/landschaftsbau-beng/ Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Landschaftsbau (M.Eng.) Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/landschaftsbau-meng/ Landschaftsarchitektur (M.Eng.) Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/landschaftsarchitektur-meng/ Module/Lehrveranstaltungen Landschaftsbau - Einführung Studiengänge mit diesem Modul: Landschaftsbau (B.Eng.) , Freiraumplanung (B.Eng.), Landschaftsentwicklung (B.Eng.) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/module/44b0615/ Grundlagen der Baukultur Studiengänge mit diesem Modul: Freiraumplanung (B.Eng.), Landschaftsentwicklung (B.Eng.), Landschaftsbau (Bachelor) (B.Eng.), Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/module/44b0614/ Vegetationstechnik Studiengänge mit diesem Modul: Freiraumplanung (B.Eng.), Landschaftsbau (Bachelor) (B.Eng.) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/module/44b0419/ Veranstaltungen 14. Jahrestagung des Pegasus-Netzwerk für Mobilitäts- und Verkehrsforschung: 13.-14. Oktober 2023 https://www.hs-osnabrueck.de/en-route/ 10. CampusKonferenz Landschaftsentwicklung: 15.03.2024 https://www.hs-osnabrueck.de/landschaftsentwicklung-beng-1/# Forschung Energieautarke Region- Energieautarke und ressourcenschonende Gewerbegebiete in der Metropolregion Nordwest : 01.09.2023 - 20.02.2025 Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/energieautarke-region-energieautarke-und-ressourcenschonende-gewerbegebiete-in-der-metropolregion-nordwest/ EN ROUTE – Physisch und virtuell unterwegs in nachhaltigen Bildungslandschaften 01.10.2021 bis 31.08.2025 Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/en-route/ FPG – Stärkung der Ökosystemleistungen in den Grünlandregionen des Norddeutschen Küstenraums durch Anpassung des Wassermanagements an den Klimawandel 01.10.2022 - 30.09.2027 Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/fpg-staerkung-der-oekosystemleistungen-in-den-gruenlandregionen-des-norddeutschen-kuestenraumes-durch-anpassung-des-wassermanagements-an-den-klimawandel/ KomDialog – 100% Erneuerbare Energien – kommunale entscheider*innen im Dialog 01.03.2023 - 30.08.2024 Management, Kultur und Technik https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/komdialog-100-erneuerbare-energien-kommunale-entscheiderinnen-im-dialog/ Personen Prof. Dr. Cord Petermann Sozioökonomie der räumlichen Entwicklung Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-cord-petermann/ Prof. Dr. Henrik Schultz Landschaftsplanung und Regionalentwicklung, Projekt En Route Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-henrik-schultz/ Prof. Dr. Tim Wawer Professor für Energiewirtschaft, Wissenschaftlicher Leiter Forschungszentrum Energiewirtschaft Energierecht (fee) Fakultät Management, Kultur und Technik https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-tim-wawer/ Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster (SDG 12) Bei Ziel 12 Nachhaltiger Konsum und Produktion geht es um die Sicherstellung von nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern. Wesentliche Teilziele für deutsche Kommunen sind unter anderem die Erreichung einer nachhaltigen Nutzung der natürlichen Ressourcen, die Verringerung der Nahrungsmittelverschwendung, die Verringerung des Abfallaufkommens, die Ermutigung von Unternehmen zur Einführung nachhaltiger Verfahren, die Förderung einer nachhaltigen Beschaffung im öffentlichen Sektor, die Sicherstellung der Verbreitung von Informationen über und des Bewusstseins für nachhaltige Entwicklung sowie die Unterstützung von Entwicklungsländern bei einem Übergang zu nachhaltigeren Konsum- und Produktionsmustern. Quelle: https://sdg-portal.de/de/ueber-das-projekt/17-ziele/verantwortungsvolle-konsum-und-produktionsmuster (Zugriff am 08.12.2023); https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/nachhaltigkeitspolitik/produzieren-konsumieren-181666 (Zugriff am 08.12.2023 ) An der Hochschule Infrastruktur Food Future Lab - Reallabor für nachhaltige Lebensmittelwertschöpfung https://www.hs-osnabrueck.de/food-future-lab/ Klimaschutz- und Mobilitätsmanagement 09/2016 - 04/2022 https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/klimaschutz/ Studentische Projekte im Bereich Nachhaltigkeit: NEO, Gemeinschaftsgarten Blumenmorgen am Standort Haste und Foodsharing am Campus Lingen Blühwiesen am Campus Westerberg Refill-Stationen am Campus: Mensa Westerberg, Bibliothek, Schlossmensa Abfallreduzierung 100 % Recyclingpapier in der Verwaltung Mobilitätsmanagement https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/mobilitaetsmanagement/#c9482982 Mobilitätskonzept für den Campus Westerberg – „Grüner Campus“ Kooperation zwischen Hochschule Osnabrück und Universität Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/mobilitaetsmanagement/#c9482981 Mobilitätsangebote für Mitarbeitende https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/mobilitaetsmanagement/#c9482982 Bus- und Bahntickets für Mitarbeitende Informationen für Radfahrende (Fahrradwerkstatt am Westerberg, Luftpumpen, Abstellmöglichkeiten, Radwegen, Fahrradtouren und der Tankstelle für Pedelecs sowie E-Bikes, Fahrradkeller) E-Bikes für Dienstgänge E-Dienstwagen Carsharing in Osnabrück und Lingen Mobilitätsangebote für Studierende https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studentenleben/mobilitaet/ Bus und Bahn: Semesterticket Fahrrad: R2R Fahrradwerkstatt, Fahrrad-Reparaturstationen Haste und Lingen, Stadtradeln Abstellmöglichkeiten und Luftpumpen Fahrradtouren und weitere Angebote (Radwege, Fahrradversteigerungen) Auto: Carsharing (stadtteilauto Osnabrück), E-Scooter Sharing in Lingen, Fahrgemeinschaften, Kleintransporter mieten „StudieBulli“ über die AStA-Büros) NEO – Nachhaltiges Engagement Osnabrück studentische, fakultätsübergreifende Initiative https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/engagement/projekte/#c2678923 First Hand Markt https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/HSOS/Homepages/LearningCenter/LLK_2017/PDF/PDF_Beitraege/First_Hand_Markt_Poster.pdf Kleidertauschmarkt Konsumkritischer Stadtrundgang DIY-Workshop für Reinigungs- und Pflegeprodukte WABE-Zentrum („Waldhof-Aktion-Bildung-Erleben“) https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/wabe-zentrum-klaus-bahlsen/wir-ueber-uns/#c12354 Lehr- und Versuchsbetrieb des Studienbereichs Ökotrophologie Außerschulischer Lernort mit Projekttagen und Modulen für Vorschuleinrichtungen bis zu Grundschulen rund um das Thema „Landwirtschaft und Ernährung erleben!“ (Bildung für nachhaltige Entwicklung - BNE) Weiterbildungsangebote für verschiedene Zielgruppen zu den Themen Nachhaltigkeit und Ernährung nach individueller Absprache (z. B. Käsewerkstatt) Projekte: Horizon Southeast Asia – Pushing the Frontiers of Research and Sustainability SDG Partnerships 2025, Joint-Project between Osnabrück University of Applied Sciences, Svay Rieng University, National University of Laos, East Yangon University, Mae Fah Luang University, Universidade Nacional Timor Lorosa'e, Thuyloi University & SEAMEO RIHED (01.01.2021 - 31.12.2025); https://www.hs-osnabrueck.de/horizon-southeast-asia/ Gemeinsam in der Region Osnabrück-Lingen: Wandel durch Teilhabe (GROWTH); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/transfer-praxis/growth-innovative-hochschule/ NV-VD - Nachhaltiges Verhalten – Verbraucher:innen im Dilemma? (08/2021 – 07/2024; Fakultät Wirtschaft- und Sozialwissenschaften); https://www.hs-osnabrueck.de/nachhaltiges-verhalten/ LeMiFair - "Lebensmittel fairteilen statt verschwenden“: Aktionsplan gegen die Verschwendung von Lebensmitteln und zur Stärkung der Tafeln (01.08.2022 - 31.12.2024; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ ; https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/oekotrophologie-bsc/forschung-in-der-oekotrophologie/lebensmittel-fairteilen-statt-verschwenden/ Foodsharing Campus Lingen : https://www.hs-osnabrueck.de/wir/fakultaeten/mkt/nachrichten/nachrichten-mkt/2017/10/lebensmittel-vor-dem-schredder-retten/ ExtraHerb – Topfkräuter nachhaltig verpacken – verbrauchergeleitete Entwicklung und Erprobung neuer Lösungen (01.07.2022 – 30.06.2025; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/growing-knowledge/forschungsprojekte/#c13785331 IKARUS – Innovative Kultursystementwicklungen und Produktverarbeitungen für eine klima-autake und urbane Sicherung der Lebensmittelproduktion (01.07.2023 - 31.12.2025; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ IP 2030 – Nachhaltiger Obstbau 2030 durch Anpassung der Bundesrichtlinie für die Integrierte Obstproduktion (01.05.2021 - 30.04.2024; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ Klimapuzzel – Nachhaltige Lebensstile in WABE-Zentrum erproben (01.12.2023 - 31.12.2024; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/nachhaltige-lebensstile-nachhaltige-lebensstile-im-wabe-zentrum/ NitriKlim – Standortdifferenzierte Bewertung und Anrechnung der Nutzung von Nitrifikationsinhibitoren als Klimaschutzmaßnahme im Pflanzenbau (01.10.2022 - 30.09.2026; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ Nutrient+CtrlIVF – Ionenselektive Regelung zur ressourceneffizienten und pflanzenbedarfsgerechten Nährstoffversorgung in re-zirkulierenden, hydroponischen Indoor Vertical Farms (IVF) (01.04.2022 - 31.03.2025; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/growing-knowledge/forschungsprojekte/#c13785329 SUSKULT Aufstockung – Entwicklung eines nachhaltigen Kultivierungssystems für Nahrungsmittel resilienter Metropolregionen (01.10.2022 - 31.03.2024; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ SustainVanil – Die Entwicklung eines innovativen, klimaunabhängigen Kultursystems für die ganzjährige Kultivierung von Vanille und zusätzliche Verwendung der Ergebnisse dieser Forschung für eine Optimierung des etablierten Freilandanbaus auf Madagaskar (01.01.2022 - 31.12.2024; Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ SYNergie – Entwicklung und Erprobung von praktikablen Verfahren zu Inaktivierung und Nachweis des Kartoffelkrebses Synchytrium endobioticum in festen und flüssigen Reststoffen (15.06.2021 - 14.08.2024; Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/?az=schwerpunktfelder:agrar/ Agrarcycle – Netzwerk für Agrarsystementwicklung zur Effizienzsteigerung und klimasichereren Produktion pflanzlicher Rohstoffe durch Energie- und Stoffkreisläufe (01.04.2020 - 31.03.2021 Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik); https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/agrarcycle-netzwerk-fuer-agrarsystementwicklungen-zur-effizienzsteigerung-und-klimasicheren-produktion-pflanzlicher-rohstoffe-durch-energie-und-stoffkreislaeufe/ Studienangebote: Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft (M.Sc.) ; https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/nachhaltige-dienstleistungs-und-ernaehrungswirtschaft-msc/ Berufliche Bildung - Teilstudiengang Ökotrophologie (Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur); https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/berufliche-bildung-teilstudiengang-oekotrophologie-bsc/ Betriebswirtschaft und nachhaltiges Management (B.A.) , dual, Standort Lingen (Ems); https://www.hs-osnabrueck.de/bachelor/betriebswirtschaft-ba-dual-standort-lingen-ems/ Module / Lehrveranstaltungen Grundlagen des Nachhaltigkeitsmanagements Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel (B.Eng.) & Landwirtschaft (B.Sc.) https://www.hs-osnabrueck.de/module/44b0555/ Veranstaltungen: Vortragsveranstaltung: Green Finance: Ethisches Banking in Zeiten von Krieg und Klimakrise, 07.12.2023 Vortragsveranstaltung für Studierende und Mitarbeitende der Hochschule https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/#c16300118 Nachhaltigkeitskongress – Veranstaltungsmanagement; https://www.hs-osnabrueck.de/fachgruppe-veranstaltungsmanagement-und-business-events/aktuelles-event-blog/detail/2022/04/unser-eigener-kongress-von-studierende-fuer-studierende/ „Projektwerkstatt - WIR in der Gesellschaft“ (abgeschlossen) Projektwoche / Blockwoche Wintersemester 2020/2021 Thema: 17 Sustainable Develobment Goals (SDGs) der UN Agenda 2030 https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/engagement/lehre/#c14863835 Personen Prof. Dr. Johannes Hirata Volkswirtschaftslehre, Internationale Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-johannes-hirata/ Prof. Dr. Sandra Rosenberger Nachhaltige Energietechnik Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-sandra-rosenberger Prof. Dr. Matthias Kussin Medien- und CSR-Kommunikation Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-matthias-kussin/&nbsp ; Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13) Der Schutz des globalen Klimas ist eine der großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Das Ende 2015 in Paris verabschiedete UN-Klimaschutzabkommen setzt das internationale Ziel, den globalen Temperaturanstieg deutlich unter 2°C zu halten. Wird das nicht eingehalten, steigt die Gefahr unumkehrbarer Klimaänderungen, die Möglichkeiten von Menschen und Ökosystemen, sich an den Klimawandel anzupassen sinken. SDG 13 setzt auf internationale Kooperationen, um die globale Bedrohung Klimawandel zu bekämpfen. Klimaschutz an der Hochschule Osnabrück – Übersicht: https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/klimaschutz/ An der Hochschule Infrastruktur Kommission für Nachhaltigkeit (im Aufbau – ab Sommer 2024) Arbeitskreis Nachhaltigkeit www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/klimaschutz/ Mobilitätsmanagement Das Mobilitätsangebot für Studierende, Mitarbeitende und Besuchende zugänglich, effizient, sicher und umweltverträglich gestalten. Steigerung der Lebens- und Arbeitsqualität auf den verschiedenen Campusstandorten Umstieg auf E-Mobility / E-Bike-Ausleihe für Dienstfahrten Stadtradeln https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/mobilitaetsmanagement/#c9482981 Technische und bauliche Maßnahmen für den Klimaschutz Bezug von Ökostrom Regenerative Energieversorgung Blockheizkraftwerk Blühwiesen am Campus Westerberg 100% Recyclingpapier in der Verwaltung Sanierungsmaßnahmen und Neubauten https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/klimaschutz/#c4510811 Weiteres: Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement: Mitglied im Netzwerk „Grün tagen in Osnabrück“ https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/klimaschutz/#c4510811 Refill-Stationen am Campus Projekte: Studentische Projekte im Bereich Nachhaltigkeit Klimaschutzbericht der Hochschule Kurzer Film zum Klimaschutz der Hochschule Klimaschutz-Teilkonzept : für die Liegenschaften der Hochschule Osnabrück https://www.hs-osnabrueck.de/klimaschutz-teilkonzept/#c280807 , Bestandserfassung und Umsetzungskonzept zur Reduktion von Energieverbräuchen (und -kosten) sowie Treibhausgasemissionen für die Liegenschaften im Eigentum. Dies beinhaltet Klimaschutzmanagement und Gebäudebewertung., Verantwortlich: Prof. Dr. Sandra Rosenberger, Prof. Dr. Peter Vossiek, Thomas Wietzorek April 2023 - Hochschule Osnabrück, Jade Hochschule und OFFIS e.V. untersuchen Potenziale digitaler Technologien für nachhaltigere Fertigungsprozesse der Firma Krone. : https://www.hs-osnabrueck.de/nachrichten/2023/04/34-millionen-euro-fuer-mehr-klimaschutz-in-der-produktion/ Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wollen neue, ökonomisch wie ökologisch nachhaltigere Wege in der Produktion des europaweit zweitgrößten Herstellers von LKW-Aufliegern aufzeigen. Im Mittelpunkt soll hierbei die Optimierung der produktionsnahen Datenspeicherung und -verarbeitung (sogenanntes Edge Computing) im Vergleich zum Cloud Computing stehen. Die Hochschule Osnabrück ist mit insgesamt 1,5 Millionen Euro und vier Professorinnen und Professoren der Fakultät Management, Kultur und Technik (Campus Lingen) an allen drei Teilbereichen des Forschungsprojektes „EDNA - Edge Datenwirtschaft in der nachhaltigen automatisierten Fertigungswirtschaft“ beteiligt. Verantwortlich: Prof. Dr. Liane Haak, Prof. Dr. Wolfgang Arens-Fischer, Prof. Dr. Ralf Buschermöhle, Prof. Dr. Steffen Greiser Veranstaltungen: Winter 2022 / 2023 Teilnahme der Hochschule Osnabrück an der Vortragsreihe Klimawandel und Klimaschutz zusammen mit der Universität Osnabrück und Scientists for Future Osnabrück, https://www.hs-osnabrueck.de/fileadmin/News/Veranstaltungen/zentral/Termine_Vortragsreihe_Scientists4Future_WiSe_202223.pdf Person Prof. Dr. Sandra Rosenberger Professorin an der Fakultät IuI Nachhaltige Energietechnik Aktuelle Forschung zu umwelt-technische Aspekte der Wasseraufbereitung und -nutzung Studiendekanin DVW Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ing-sandra-rosenberger&nbsp ; Sabine Adamascheck (Klimaschutzmanagerin) hier gibt es keine Daten mehr Eduard Strauss Gebäude und Technik Betrieb, Instandhaltung und Bauunterhaltung in den Gewerken Heizungs-/Sanitärtechnik, Raumlufttechnik, Klima-/Kältetechnik, Drucklufttechnik, Fördertechnik, Technische Gase und Gebäudeautomation Verwaltung und Weiterentwicklung der zentralen CAFM-Softwarelösung des Geschäftsbereichs Gebäude und Technik Erfassung und Monitoring von Energieverbräuchen in Gebäuden auf Grundlage eines teilautomatisierten Messstellensystems Zentrale Organisationseinheit Gebäude und Technik https://www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/organisationseinheiten/gebaeude-und-technik/ Leben unter Wasser (SDG 14) Die empfindlichen Ökosysteme der Meere sind durch Verschmutzung, Überfischung und Übersäuerung bedroht. Um sie zu schützen, muss die Müll- und Nährstoffbelastung verringert werden. Es gilt, die Meeres- und Küstenökosysteme nachhaltig zu bewirtschaften und Anstrengungen zum Stopp der Versauerung zu unternehmen, die Überfischung zu beenden und Kleinfischern den Zugang zu Meeresressourcen und Märkten zu erleichtern. Zu diesem Ziel für nachhaltige Entwicklung gibt es aktuell an der Hochschule Osnabrück keine Projekte. Studiengänge M.Sc. Boden, Gewässer, Altlasten kooperatives Angebot von Hochschule und Universität Osnabrück praxisbezogene Berufsfeld- als auch Forschungsorientierung herausragende Merkmale des Studiums sind praxis- und projektorientierte Veranstaltungen, forschungsbasierte Veranstaltungen sowie Gelände- und Laborpraktika Studiengang läuft 2023/24 aus www.geographie.uni-osnabrueck.de/studiengaenge/mbga.html&nbsp ; Leben an Land (SDG 15) Um den Verlust der biologischen Vielfalt zu bekämpfen, braucht es viele verschiedene Strategien: Von nachhaltiger Waldbewirtschaftung bis zum Stopp der Wüstenbildung; vom Ende des Handels mit geschützten Pflanzen und Tieren bis zur Renaturierung der Bergökosysteme. Der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Landökosysteme unterstützten dabei auch die Ziele der Ernährungssicherung (SDG 2), der Wasserversorgung(SDG 6)oder der Bekämpfung des Klimawandels (SDG 13). Infrastruktur: Neubau Agrarsysteme der Zukunft am Campus Haste https://www.hs-osnabrueck.de/neubau-agrarsysteme-der-zukunft-am-campus-haste Agro-Technicum https://www.hs-osnabrueck.de/agro-technicum/ Labor für Pflanzenbauliches Feldversuchswesen https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/labor-fuer-pflanzenbauliches-feldversuchswesen/ Landwirtschaftliche Versuchsbetriebe https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/laboreinrichtungen-und-versuchsbetriebe/landwirtschaftliche-versuchsbetriebe/ Studiengänge: Angewandte Pflanzenbiologie – Gartenbau, Pflanzentechnologie (B.Sc.) (vormals Produktionsgartenbau) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/angewandte-pflanzenbiologie-gartenbau-pflanzentechnologie-bsc/ Bioverfahrenstechnik in Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (B.Sc.) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/bioverfahrenstechnik-in-agrar-und-lebensmittelwirtschaft-bsc/ Landwirtschaft (B.Sc.) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/landwirtschaft-bsc/ Pflanzentechnologie in der Agrarwirtschaft (B.Sc.), berufsbegleitend Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studienangebot/bachelor/pflanzentechnologie/ Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel (B.Eng.) - Vertiefung Agrar- und Biosystemtechnik Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/wirtschaftsingenieurwesen-agrarlebensmittel-beng/vertiefung-agrar-und-biosystemtechnik/ Wirtschaftsingenieurwesen Agrar/Lebensmittel (B.Eng.) - Vertiefung Agri-Food Management Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/bachelor/wirtschaftsingenieurwesen-agrarlebensmittel-beng/vertiefung-agri-food-management/ Master Studiengang Boden, Gewässer, Altlasten (B.Sc.) Universität Osnabrück? Agrar- und Lebensmittelwirtschaft (M.Eng.) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/agrar-und-lebensmittelwirtschaft-meng/ Angewandte Geflügelwissenschaften (M.Sc.), berufsbegleitend Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/angewandte-gefluegelwissenschaften-msc-1/ Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften (M.Sc.) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/studium/studienangebot/master/angewandte-nutztier-und-pflanzenwissenschaften-msc/ Module/Lehrveranstaltungen Nutztierzucht und –haltung Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/module/44b0539/ Projekt Landwirtschaftliche Produktionsprozesse Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/module/44b0345/ Veranstaltungen: Forum Boden - Gewässer - Altlasten (abgeschlossen) Oktober 2023 Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/forum-boden-gewaesser-altlasten-2023/ Kontakt: Prof. Dr. Friedrich Rück ; Projekte: Agro-Nprdwest Teil 2- experimentierfeld zur digitalen Transformation im landwirtschaftlichen Pflanzenbau 01.01.2023 - 09.10.2024 Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik https://www.hs-osnabrueck.de/forschung/recherche/forschungsdatenbank/az-item/agro-nordwest-teil-2-experimentierfeld-zur-digitalen-transformation-im-landwirtschaftlichen-pflanzenbau-teil-2/ Dorfgemeinschaft 2.0 11/2015 - 04/2021 Fakultät Management, Kultur und Technik https://www.dorfgemeinschaft20.de/ IBAD Ick bün all dor - Chancen der Digitalisierung für Intelligente Mobilitätsprojekte im ländlichen Raum nutzen 01.03.19 - 28.02.2022 Fakultät Management, Kultur und Technik https://www.hs-osnabrueck.de/ibad/ ; Personen: Prof. Dr. Ingmar Ickerott Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Logistikmanagement Fakultät Management, Kultur und Technik, Projektleitung IBAD https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-ingmar-ickerott Prof. Dr. Kathrin Kiehl Professorin für Vegetationsökologie und Botanik Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-kathrin-kiehl Prof. Dr. Dieter Trautz Prof.Ökologie, Agrarökologie und umweltschonende Landbewirtschaftung, Leitung Arbeitsgruppe Agrarökologie und Umweltschonende Landbewirtschaftung Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-dieter-trautz/ Prof. Dr. Heiner Westendarp Professur für Tierernährung, Studienfachberater Landwirtschaft, Leitung, Studienschwerpunkt Pferdemanagement (BSc.), Sprecher Studienschwerpunkt Angewandte Nutztierwissenschaften (MSc.) Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur https://www.hs-osnabrueck.de/prof-dr-heiner-westendarp/ Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (SDG 16) Das SDG 16 zielt darauf ab, friedliche und inklusive Gesellschaften zu schaffen, allen Menschen Zugang zur Justiz ermöglichen und leistungsfähige, rechenschaftspflichtige Institutionen aufbauen. Es geht darum, jegliche Gewalt und gewaltbedingte Sterblichkeit deutlich zu verringern, vor allem auch Missbrauch und Ausbeutung von Kindern. Hierzu sollen die Rechtsstaatlichkeit gestärkt, illegale Finanz- und Waffenströme drastisch eingeschränkt, die organisierte Kriminalität bekämpft werden. An der Hochschule Infrastruktur: Hochschulförderung (https://www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/organisationseinheiten/hochschulfoerderung/) Forschung: Binnenforschungsschwerpunkt „Inklusive Bildung“ ( www.hs-osnabrueck.de/binnenforschungsschwerpunkt-inklusive-bildung/ ) Veranstaltungen: Demokratieforum (Prof. Dr. Hermann Heußner) ( https://www.hs-osnabrueck.de/osnabruecker-demokratieforum/ ) Veranstaltungsreihe „Osnabrücker Friedensstreit“ (https://www.hs-osnabrueck.de/friedensjubilaeum/) Personen: Prof. Dr. Stephan Maykus Jan Lukaßen Partnerschaften zur Erreichung der Ziele (SDG 17) Für eine weltweite nachhaltige Entwicklung braucht es globale Partnerschaften. Sie sollen dabei helfen, finanzielle Ressourcen zu mobilisieren, den internationalen Wissensaustausch zu stärken, den Welthandel gerechter zu gestalten oder die Überschuldung armer Länder zu verringern. Multi-Akteurs-Partnerschaften sollen ausgebaut werden, um das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele in allen Staaten zu unterstützen. An der Hochschule : Nationale Klimaschutzinitiative : Die Hochschule Osnabrück unterstützt die Klimaschutzziele der Bundesregierung, die Treibhausgas-Emissionen in Deutschland um mindestens 55 Prozent bis 2030 und 80 bis 95 Prozent bis 2050 zu senken (gegenüber dem Jahr 1990). Auch das Bundesziel der Senkung des Primärenergieverbrauchs um 30 Prozent bis 2030 und 50 Prozent bis 2050 (gegenüber dem Jahr 2008) wird von der Hochschule Osnabrück angestrebt. www.klimaschutz.de/de&nbsp ; Netzwerke: Mitglied im Beirat des Masterplan 100 % Klimaschutz. im Modernisierungsbündnis Region Osnabrück. https://www.modernisierungsbuendnisse.de/2799.html Klimabotschafter*innen der Stadt Osnabrück. https://www.klimabotschafter-os.de/ in der lokalen Agenda der Stadt Osnabrück vertreten. https://demokratisch.osnabrueck.de/de/mitwirken/lokale-agenda/ Scientist for Future: Die Hochschule Osnabrück unterstützt die Initiative #Scientists4Future (Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für die Zukunft). Alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule wurden vom Präsidenten 2019 gebeten, sich in die Liste der Unterzeichnenden einzutragen. https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/themen/klimaschutz/#c6621621 Kontakt (Sprecher des Arbeitskreises Nachhaltigkeit) Schliephake, Lea

Zentrum für Medizinische, Sozial- und Gesundheitsinformatik Forschungsprojekte Laufende Forschungsprojekte SMiLeH – Strategic Management in Learning Health systems Hintergrund: An der Hochschule Osnabrück werden Fach- und Führungskräfte für Tätigkeiten in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen qualifiziert. Die Ausbildung bildet die sektorale Breite dieser Bereiche ab – von Versorgungseinrichtungen bis hin zu Management- und Koordinationsaufgaben. Zukünftig sind Fachkräfte gefordert, datenbasierte Entscheidungsprozesse zu steuern und die digitale Transformation aktiv mitzugestalten. Das Konzept des lernenden Gesundheitssystems (LGS) beschreibt ein System, das Daten systematisch nutzt, um Entscheidungen kontinuierlich zu verbessern, Erkenntnisse schneller in die Praxis zu überführen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Es bietet damit ein geeignetes Leitbild für eine innovative und interdisziplinäre Lehre in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Forschungsbedarf: Das Projekt SMiLeH greift diese Perspektive auf und entwickelt mit dem webbasierten Planspiel „Healthtopia – Baue ein lernendes Gesundheitssystem“ ein Lehrformat zur Vorbereitung auf datenbasierte Entscheidungsprozesse in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. In Healthtopia werden strategische Entscheidungen etwa zur Ressourcenverteilung, zum Qualitätsmanagement und zur Digitalisierung getroffen. Eine generative KI erzeugt dynamisch Einrichtungsdaten, regulatorische Rahmenbedingungen und Reaktionen zentraler Akteure. Dadurch entstehen variable und realitätsnahe Szenarien, die Entscheidungsunsicherheiten und Komplexität abbilden. Im Unterschied zu bestehenden Lehrformaten ermöglicht das Planspiel eine interdisziplinäre und praxisnahe Erprobung von Entscheidungsprozessen unter dynamischen Bedingungen. Vorhaben : Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines innovativen Lehrformats zur Vorbereitung auf strategische Managementaufgaben in datenbasierten und dynamischen Gesundheits- und Sozialsystemen. Grundlage ist das Leitbild des lernenden Gesundheitssystems, das datenbasierte Entscheidungsfindung und kontinuierliche Verbesserung in den Mittelpunkt stellt. Das Planspiel Healthtopia macht zentrale Prinzipien wie sektorübergreifendes Denken, strategische Anpassungsfähigkeit und den Umgang mit Zielkonflikten erfahrbar. Durch den Einsatz generativer KI entstehen realitätsnahe, sich verändernde Szenarien, in denen Entscheidungsprozesse praktisch erprobt werden. Didaktisch orientiert sich das Format am Constructive Alignment und wird durch Reflexionsphasen ergänzt. Die Entwicklung erfolgt partizipativ unter Einbezug von Praxis und Lehre; eine begleitende Evaluation sichert Wirksamkeit und Transferpotenzial. Projektdauer: April 2026 - März 2028 Drittmittelgeber: Stiftung Innovation in der Lehre (StIL) Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes. QQIT - Qualität der Patientenversorgung durch Qualität der IT Das übergeordnete Ziel von QQIT besteht deshalb darin, über wissenschaftliche Wirkmodelle niedersächsische Krankenhäuser und IT-Dienstleister bei der erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen zu unterstützen und Impulse und Handlungsempfehlungen für zukünftige Digitalisierungsmaßnahmen zu liefern. Hierdurch trägt das Projekt dazu bei, dass die Fördermaßnahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) und die Integration in die Telematikinfrastruktur (TI) sinnstiftend genutzt werden und keine strategische Lücke für notwendige Folgeinitiativen im digitalen Gesundheitswesen Niedersachsens entsteht. Um dieses übergeordnete Ziel zu erreichen, wird QQIT Wissen über den Zusammenhang zwischen der Qualität von Gesundheits-IT (Produkt- und Prozessqualität sowie IT bezogene Organisationqualität) und ausgewählten Qualitätsbereichen der Patientenversorgung sammeln, um darauf aufbauend konkrete handlungsorientierte Wirkmodelle zu entwickeln. Wirkmodelle (auch Logikmodelle) haben sich in anderen Bereichen mit komplexen Problemstellungen - bspw. für die Gestaltung und Implementierung regionaler Gesundheitsprogramme – als eine vielversprechende Methode für eine zielgerichtete Gestaltung unter Beteiligung relevanten Stakeholder erwiesen. Aus diesem Grund sollen Wirkmodelle im Rahmen des Projekts verwendet werden, um Impulse und Handlungsempfehlungen für niedersächsische Krankenhäuser und IT-Dienstleister zu generieren, ein White Paper für Anschlussperspektiven zu erstellen und um die Gründung eines Think Tanks „Digitale Gesundheitswesen Niedersachsen" vorzubereiten. QQIT wird sich hierbei exemplarisch auf die Qualitätsindikatoren für Pflege und Implantatsoperationen konzentrieren. Die Pflege betrifft alle Patienten und Implantatsoperationen, insbesondere an Hüfte und Knie, werden aufgrund der alternden Gesellschaft häufig durchgeführt und sind mit hohen Kosten verbunden. Gleichzeitig ist nachgewiesen, dass entscheidungsunterstützende Systeme die Qualität auch in diesen Bereichen verbessern kann. Ausgehend von diesen Zielen verfolgt QQIT verschiedene operative Ziele. So werden die Wirkmodelle iterativ und in enger Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern (Klinik: Niels Stensen Kliniken; Industrie: trinovis GmbH) und den Mitgliedern der angeschlossenen Netzwerke entwickelt. Die einzelnen Schritte bestehen dabei aus Identifikation von Evidenz (RCT Studien), der Entwicklung empirischer Strukturgleichungsmodelle (Wirkmodelle) und der empirischen Überprüfung und Verifikation dieser Modelle durch Expertenurteile. Im Zuge dieser mehrfach qualitativen und quantitativen Untersuchung der Wirkmodelle werden im Projektverlauf Austauschformate für im Sinne eines „rapid knowledge translation“ Konzepts umgesetzt. Dabei handelt es sich insbesondere um Strategieworkshops zur Vorbereitung des Think Tanks „Digitales Gesundheitswesen Niedersachsen“, der an dem GesundheitCampus Osnabrück angegliedert wird. Praktische Ergebnisse sind Handlungskonzepte, Empfehlungen und entsprechendes Anschauungsmaterial. Projektdauer: 2024 - 2026 Drittmittelgeber: EFRE, Land Niedersachsen Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes. AId4Children - AI based decision support for child abuse and neglect risk assessment in simulation scenarios based on a digital twin Hintergrund: Die Zahl der Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche stieg von 2013 bis 2022 um über 70% auf 203.000 Fälle. Gefährdungseinschätzungen sind komplexe und hoch sensible Verfahren, die von den Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe eine umfassende Analyse der Situation der Minderjährigen und der Erziehungsberechtigten sowie möglicher Risikofaktoren erfordert. Forschungsbedarf: KI-basierte Expertensysteme könnten die Qualität der Gefährdungseinschätzungen optimieren und zu einem verbesserten Kinder- und Jugendschutz beitragen. Bevor sie in der Praxis eingesetzt werden, müssen diverse Fragen zur Datenherkunft und -qualität, zur Prognosegenauigkeit und Erklärbarkeit, zu Usability- und Kompetenzanforderungen und zu ethischen Herausforderungen geklärt werden. Vorhaben: Das Forschungsvorhaben „AId4Children“ (Hilfe für Kinder) adressiert diese Fragestellungen. In dem 36-monatigen Projekt wird in Zusammenarbeit mit Jugendämtern und anderen Praxispartnern ein Trainingsprogramm für ein KI-Expertensystem entwickelt. Das System basierend auf einem digitalen Zwilling und wird nach ISO 9241-210 menschenzentriert entwickelt und verschiedenen UI- und XAI-Tests unterzogen. Weiterhin wird das System in virtuellen Lern- und Lehrsettings hinsichtlich der o.g. Fragestellungen beforscht. Anschlussfähigkeit: Die geplanten Arbeiten profitieren von verschiedenen Vor- und Rahmenbedingungen der HSOS. Hierzu zählt einerseits die 2018 entwickelte und weithin etablierte „Kindeswohlmatrix“ und der Lehrschwerpunkt „Kindeswohlgefährdung“, der ein optimal zugängliches Testumfeld darstellt. Andererseits können für die geplanten Entwicklungsarbeiten diverse Labore genutzt werden, d.h. KI-Hochleistungscluster, Virtual-Reality-Räume und Usability-Labore. Zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses können drei Promotionsstellen zum Themenbereich KI geschaffen und im HSOS-Graduiertenkolleg angegliedert werden. „AId4Children“ liefert Anschlussperspektiven für weitere Forschungsprojekte, bspw. zu KI-Trainingsprogrammen (BMBF) und zur KI-Grundlagenforschung (DFG). Nicht zuletzt ergeben sich aus dem Projekt verschiedene horizontale und vertikale Skalierungsmöglichkeiten zur Stärkung des Bereichs Forschung und Transfer an der HSOS. Gesellschaftlicher Impact: AId4Children trägt zur Auseinandersetzung mit Fragen der digitalen Gesellschaft, insbesondere zum Umgang mit KI, bei. Darüber hinaus stärkt das Projekt die öffentliche Wahrnehmung des Themas Kindeswohlgefährdung - einer der zentralsten Herausforderungen unserer Zeit. Projektdauer: 2024 - 2027 Drittmittelgeber: MWK - zukunft.niedersachsen Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . PA.H|LIFETIME.ai - Gesundheit darstellender Künstler - Entwicklung und Analyse von Risikoprofilen und prädiktiven Modellen durch künstliche Intelligenz Performance-related musculoskeletal disorders (PRMDs) are thought to be primarily of neuromusculoskeletal origin and can affect the practice, rehearsal, performance and even the musical career of professional musicians. However, insufficient knowledge about the development and aetiology of PRMDs, due to low study quality and non-longitudinal study designs, is the main limitation for the creation of a framework for tailored, evidence-based physiotherapeutic care of musicians with PRMDs (analogue to sports physiotherapy). To overcome this limitation, the planned project has both scientific and structural objectives. The development and aetiology of PRMDs and their associated determinants, taking into account their complex interactions and multidimensionality, will be investigated in a two-stage research project following a Learning Health System (LHS)-based approach. The first stage involves the cyclical and continuous collection, integration and pooling of music-related health data from various existing sources and a systematic literature review aimed at identifying candidate variables through exploratory data analysis (e.g. artificial intelligence (AI) algorithms) in a comprehensive manner that may serve as potential determinants for the development of PRMDs in instrumentalists as a representative subgroup of musicians. Based on the results of phase 1, a prospective cohort study will be conducted. A detailed test battery including multidimensional health determinants will be designed to verify relevant risk factors (candidate variables from stage 1) and to build predictive models for the development of PRMDs. This will also support two structural objectives ensuring the sustainability of the project approach: The establishment of a university-based Centre of Excellence and Learning Health System in Musculoskeletal Health for the Performing Arts with a scientific and clinical focus, aiming at a data-driven cyclical transfer of knowledge from research to practice (scientific focus) and a transfer of data from practice to research (clinical focus). The development of a sub-discipline of physiotherapy for performing artists (analogous to sports physiotherapy) with the corresponding establishment of a (worldwide first) professorship for Performing Arts Physiotherapy (PAP) and the establishment of an international Master of Science (MSc) programme in PAP at the Hochschule Osnabrück HSOS. In addition, PAP projects and dissertations will be supported at both BSc and doctoral level. The interdisciplinary working group (music, physiotherapy, medicine, computer science...), which also includes members of the Hannover University of Music, Drama and Media (HMTMH), as well as the Ministry of Lower Saxony in its umbrella function, strongly support this innovative and internationally unique approach and ensure its sustainability after the end of the funding period. Projektdauer: 2024 - 2028 Drittmittelgeber: DFG Detailed information can be found on the project's homepage . CarLa - Career Lab der Hochschule Osnabrück: Der Osnabrücker Karriereweg zur FH-Professur CarLa steht für „ Car eer La b Hochschule Osnabrück“ und ist ein erfolgreich im Bund-Länder-Programm „FH-Personal“ eingeworbenes Projekt zur Bekanntmachung des Karrierewegs HAW-Professur und der Hochschule Osnabrück als attraktive Arbeitgeberin um die Bewerbungslage in Berufungsverfahren zu verbessern. Das Ziel ist die Gewinnung und Qualifizierung von professoralem Personal. Die Hochschule Osnabrück sucht dafür interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen und möchte Talente sowie geeignete Personen, sogenannte High Potentials, gewinnen und auf dem Weg zu einer Professur an einer HAW unterstützen. Kern ist die experimentelle Entwicklung, Erprobung und Sichtbarmachung eines „Osnabrücker Karrierewegs“ in eine HAW-Professur als innovatives Modell. Potenziellen Talenten soll der Karriereweg in eine Professur an einer HAW bedarfsgerecht, individuell und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen aufgezeigt sowie durch Qualifizierungsangebote begehbar gemacht werden. Es gilt, gefundene Kandidat*innen flexibel bei der Entwicklung ihrer Berufungsfähigkeit zu unterstützen – je nach Bedarf im Bereich der Promotion, der Forschungs- und Lehrerfahrung sowie der Berufspraxis. Dazu wurden die drei Talentakademien „Health & Living“, „Smart Factory & Products“ und „Talents for Green Transformation“ ins Leben gerufen, in denen Talente bei der Entwicklung ihrer Berufungsfähigkeit unterstützt werden. Ein aktives Talentscouting und Qualifikationsmonitoring sorgen dabei für eine bestmögliche Beratung und Unterstützung auf dem Weg zur HAW-Professur. Für internationale Wissenschaftler*innen wird zu diesem Zweck zudem ein Welcome Center aufgebaut. Das Besondere an CarLa ist die Langfristigkeit und der Blick auf individuelle Lebensphasen und Karriereplanungen. Die Vereinbarkeit individueller Qualifikationsprozesse mit Familienphasen soll gewährleistet werden, um insbesondere Frauen den Weg in eine HAW-Professur zu ebnen. So wird eine individuelle Karriereplanung ermöglicht und eine Bindung an die Hochschule als moderne und attraktive Arbeitgeberin hergestellt. Die entwickelten Maßnahmen orientieren sich dabei am strategischen Kompetenzprofil, welches die Hochschule von ihren zukünftigen Professor*innen einfordert. Dies sind Kompetenzen zu Interdisziplinarität, Digitalisierung, Internationalisierung, Nachhaltigkeit sowie zu Gender und Diversity. Projektdauer: 2021 - 2027 Drittmittelgeber: BMBF / MWK / GWK CAEHR - Digitaler FortschrittsHub Gesundheit "Herzkreislauferkrankungen - Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch sektorenübergreifende Integration von Routinedaten" Im Fokus von CAEHR steht der Informationsfluss zwischen den verschiedenen Sektoren des Gesundheitssystems – von der Notfallversorgung im Krankenwagen über die stationäre und ambulante Versorgung bis hin zur Rehabilitation und Nachsorge in der Hausarztpraxis. Künftig sollen strukturierte Daten an allen Punkten des Versorgungssystems nach einheitlichen Standards erhoben und über die gesamte Versorgungskette genutzt werden können, um Prognosen zu Krankheitsverläufen präzisier treffen zu können, die Behandlung zu verbessern, und Präventionsmaßnahmen wirkungsvoller einzusetzen.Insbesondere werden die Anwendungsfälle Notfallversorgung von Schlaganfällen Rehabilitation nach Herzoperation Ambulante Versorgung von Menschen mit koronaren Herzerkrankungen und Herzinsuffizienz betrachtet. Die Hochschule analysiert dabei die digitalen Versorgungprozesse aus der Perspektive der Pflege und widmet sich dabei den entsprechenden IT-Standards, Auswertungsverfahren und ethischen Aspekten in der Evaluation. Kooperationspartner: Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen Medizinische Hochschule Hannover, Hannover Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin Hochschule Osnabrück, Osnabrück HiGHmed e.V., Heidelberg vitasystem GmbH, Mannheim AOK-Die Gesundheitskasse für Niedersachsen, Hannover SVA System Vertrieb Alexander GmbH, Wiesbaden Projektdauer: 2021 - 2023 Drittmittelgeber: BMBF Abgeschlossene Forschungsprojekte AIPOQUE - AI-enabled Procurement of Quality Endoprosthetics Medizinisch-pflegerische Versorgung bedarf hochqualitativer Medizinprodukte zu angemessen Beschaffungskosten. Erst mit dem Medizinproduktegesetz gibt es Vorgaben für Medizinprodukte. Gerade Implantate und darunter die Endoprothetik, wie Hüft-, Knie- und Schulterimplantate gerieten in der Vergangenheit in die Kritik, die Patientensicherheit nachrangig zu behandeln. Durch den Zwang der Krankenhäuser kosteneffektiv zu handeln sind weniger Qualitätskriterien entscheidungsrelevant sondern vorwiegend Kostenerwägungen. Daneben sind es nicht selten auch subjektive Eindrücke und Erfahrungswerte von Ärzt*innen und nicht Ergebnisse von (Langzeit-)Studien, die eine Kaufentscheidung stark beeinflussen. Diese Faktenlage führt dazu, dass Patient*innen nicht immer das für sie sicherste und beste Produkt gerade auch auf lange Sicht erhalten. Das Projekt AI-enabled Procurement of Quality Endoprosthetics (AIPOQUE) zielt darauf ab, für einzelne Krankenhäuser und Krankenhausverbünde eine Anwendungsumgebung aus Datenaufbereitung, Datenanalytik mittels Methoden der künstlichen Intelligenz und Entscheidungsstützung für den strategischen Einkauf von Endoprothesen zu entwickeln, in einem realen Testumfeld zu erproben und zu evaluieren. Die AIPOQUE Anwendungsumgebung besteht aus einem anpassbaren Paket aus Data Warehouse inklusive automatisierten ETL Prozessen, einem Satz von erprobten intelligenten Algorithmen und einem Dashboard, das die Ergebnisse der Algorithmen verständlich und transparent für den Einkauf und die Kliniker darstellt. Ein solcher Prototyp, im Folgenden AIPOQUE Anwendungspaket genannt, ist für eine Vielzahl von Krankenhäusern anpassbar und damit multiplizierbar. Die Innovation liegt in dem Ansatz, reliable und valide Prognosen für die Eignung bestimmter Produkte bei bestimmten Patientengruppen erstellen zu können. Das Innovationspotenzial einer solchen Anwendung kann erst jetzt entwickelt werden, da nunmehr Krankenhäuser in die Lage versetzt sind, umfassend elektronische Patientendaten über einen längeren Zeitraum zur Verfügung zu haben und diese mit Materialdaten verknüpfen zu können. Das Risiko eines solchen Unternehmens liegt in dem Zusammenspiel aus qualitätsgesicherten und relevanten Daten, geeigneten Algorithmen und der Akzeptanz der Anwender*innen für eine digitale Unterstützung der Kaufentscheidungen. Kooperationspartner: Gesellschaft für Standardprozesse im Gesundheitswesen mbH (Koordinator) Hochschule Osnabrück Universität Osnabrück Klinikum Region Hannover GmbH Projektdauer: 2022 - 2025 Drittmittelgeber: BMBF KMU-innovativ Zukunftslabor Digitalisierung Gesundheit Die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung des Gesundheitssystems finden sich in Niedersachsen in vollem Umfang, sowohl in der Breite der Versorgungsstrukturen mit ländlichen Regionen und Ballungsräumen, als auch in der Spitzenforschung in Medizin und Informatik mit synergetischer interdisziplinärer Kombination sowie in der anwendungsorientierten Forschung in diesen Bereichen. Dabei bietet die Digitalisierung das Potential, den Herausforderungen des demographischen Wandels und dem Fachkräftemangel zu begegnen. Hier ergeben sich neue Versorgungsformen, die z.B. einen breiteren Einsatz von Telemedizin und neuen Medizingeräten gerade für den ländlichen Raum relevant werden lassen. Die traditionelle sektorale Struktur ist hierzu stärker zu vernetzen und neu aufzustellen. Durchgängige digitale Prozesse sind notwendig. Der Effekt einer größeren Individualisierung in der Patientenversorgung durch neue Diagnoseverfahren und maßgeschneiderte Therapien, wird durch die Entwicklung zu einem umfassenderen Gesundheitsbewusstsein des Einzelnen mit neuen Angeboten durch Fitness- und Lifestyle-Geräte, sowie durch zunehmendes Selbstmanagement insbesondere bei chronischen Erkrankungen ergänzt. Neue Player aus der Internet-Industrie adressieren dieses Segment und werden damit Bestandteil der gesamten Versorgungsstruktur. Die traditionellen Versorgungseinrichtungen haben dadurch die Chance, sich durch eine lebenslange Prävention und Begleitung jedes Einzelnen, auch jenseits dessen spezifischen Behandlungsfalles, zu profilieren. Der Umgang mit diesen neuen Daten und Methoden erfordert die Vermittlung neuer Kompetenzfelder in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für die beteiligten Professionen in der Medizin, der Informatik, der Medizinischen Informatik und den Gesundheitsberufen (Pflege, Physiotherapie, etc.). Auch die Vermittlung der erforderlichen digitalen Kompetenzen von Patient_innen, Angehörigen und allgemein Bürger_innen ist hierbei zu berücksichtigen. Die zentralen Themen für das Zukunftslabor Gesundheit sind daher: Digitale Methoden in Versorgung und Pflege: An praktischen Anwendungsfällen sind die Möglichkeiten und Potentiale der Digitalisierung zu zeigen und damit deren Verbreitung zu fördern. Die Ergebnisse müssen Vorteile für den Menschen demonstrieren. Die zugehörige Methodik im Bereich Data Science muss als ein interdisziplinärer Forschungsansatz gefördert werden. Dies erfordert die Zusammenarbeit verschiedenster Disziplinen, aber auch Lösungen zu den strukturellen Herausforderungen bzgl. Infrastrukturen, Verbindung von Anwendungen und Methoden. Evidenz- und datenbasierte Medizin: Niedersachsen besitzt eine hervorragende medizinische Forschung, die sich im nationalen und internationalen Wettbewerb bewährt hat. Diese Position gilt es durch datengetriebene Forschung zu erhalten und auszubauen. Hierzu sind laufende und künftige Aktivitäten zur Vernetzung von Daten, der Analyse und der datengetriebenen Forschung zu fördern. Gesundheitsfördernde Lebenswelten: Mit einer älter werdenden, aber gleichzeitig stärker gesundheitsorientierten Gesellschaft sind neue Angebote zu schaffen, um eine hohe Lebensqualität über alle Phasen des Lebens zu erhalten. Hierzu gehört die Unterstützung im häuslichen Umfeld ebenso, wie die Begleitung mit neuen Möglichkeiten von smarten Implantaten bis hin zu neuartigen (Bio-)Sensorik-Geräten. Personalisierte Medizin: Die Verfügbarkeit von großen Datenmengen aus teilweise neuen Quellen erlaubt nicht nur neue Möglichkeiten bei der Analyse und Bewertung von großen Populationen hinsichtlich epidemiologischer Fragestellungen, sondern verspricht auch neue Potentiale bei der einzelnen Behandlung jedes Individuums. In den letzten Jahren sind bereits Begriffe wie Präzisionsmedizin oder Systemmedizin geprägt und teilweise kontrovers diskutiert worden. Die technischen, ethisch und ökonomisch vertretbaren Möglichkeiten stehen jedoch erst am Anfang und es sind wesentliche Neuerungen zu erwarten, die sowohl erforscht als auch in den praktischen Einsatz überführt werden müssen. Versorgungsforschung: Um Patient_innen optimal zu versorgen, ist eine ganzheitliche Betrachtung der gesamten Versorgungskette von der häuslichen Pflege bis zur Hochleistungsmedizin in einer Universitätsklinik erforderlich. Durch diese umfassende Herangehensweise können Veränderungen unseres Gesundheitssystems besser verstanden und zukunftsorientiert geformt werden. Die notwendigen Transformationsprozesse sind komplex und erfordern ein präzises Modell des niedersächsischen Gesundheitssystems, so dass im Voraus simuliert werden kann, welche Maßnahmen erfolgversprechend und wie Ressourcen sinnvoll einzusetzen sind. Ausbildung und Lehre: Die notwendigen neuen Kompetenzen, die sich sowohl in der Forschung (z.B. Data Science in der Medizin) als auch in der gesamten Versorgung benötigt werden, sind geeignet zu vermitteln. Eine stärkere Öffnung in die Breite der Gesellschaft ist notwendig, um selbstbestimmt Entscheidungen zur eigenen Gesundheit treffen zu können. Das Spektrum wird in der Wissensvermittlung von Hochschullehre über familiäre häusliche Pflege in einer digitalen Welt bis zum kritischen Umgang mit den eigenen Gesundheitsdaten reichen. Unter Berücksichtigung der vielfältigen Aspekte der Digitalisierung in der Gesundheitsforschung und -versorgung sind Schwerpunkte zu setzen, die eine besondere Relevanz für Niedersachsen haben, die jeweiligen Stärken aufnehmen und Schwächen berücksichtigen. Hierbei sind für das Zukunftslabor folgende Leitthemen relevant: Translationale Medizin: Niedersachsen weist zahlreiche Einrichtungen mit erfolgreicher medizinischer Forschung auf und verfügt mit seinen Universitätskliniken über Wissenszentren einer Hochleistungsmedizin. Die Translation zwischen diesen Welten ist ein hoch relevanter und wichtiger Schritt, ohne den eine personalisierte Medizin oder Systemmedizin nicht möglich sein wird. Es gibt hierzu bereits Projekte in Niedersachsen, die z.B. die standortübergreifende Datenintegration der klinischen Versorgung und Forschung vorantreiben. Ebenso finden sich zahlreiche Aktivitäten zur Sensorik/ Signalverarbeitung oder der Entwicklung von Assistenzsystemen. Diese Aktivitäten sind auszubauen und zu anwendungsbezogen Applikationen zu vernetzen. Versorgung in der Fläche: Für ein Flächenland wie Niedersachsen ist eine sinnvolle Nutzung der Digitalisierung für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung außerhalb der Ballungsräume und Städte ein relevantes Thema. Hierzu sind Schnittstellen zu niedergelassenen Ärzt_innen zu schaffen, die mit geeignetem Datenaustausch eine Unterstützung im Behandlungs- und Ausbildungskontext leisten. Dies betrifft auch den Bereich der häuslichen Pflege und Gesundheitsversorgung, in dem assistierende Gesundheitstechnologien (AGT) und insbesondere mobile Systeme neue Angebote schaffen können, um bis ins hohe Alter größtmögliche Autonomie und hohe Lebensqualität zu erhalten. Gesundheit der Zukunft: Die Digitalisierung birgt viele Fragen, die sich nicht auf die Technik beschränken, sondern die breite Gesellschaft als auch jeden Einzelnen betreffen. Im Zeitalter einer digital unterstützen Fitness-/Health-Assistenz verschwimmen die Grenzen von Krankenversorgung und gesunder Lebensplanung. Der individuellen Prävention kommt eine völlig neue Bedeutung zu. Dies alles wird zu massiven Veränderungen in unserem Versorgungssystem führen, deren Auswirkungen bisher zu wenig verstanden sind. Neben diesen Leitthemen gibt es übergreifende, interdisziplinäre Herausforderungen, die die Digitalisierung im Allgemeinen betreffen und ebenso in der digitalen Gesundheit eine wichtige Rolle einnehmen. Hierzu gehören: Medizinische Information muss sinn erhaltend maschinell zu verarbeiten sein und zwischen einzelnen Gesundheitsversorgern austauschbar werden. Semantische Interoperabilität ist die Basis einer datengetriebenen medizinischen Forschung und evidenzbasierter individualisierter Behandlung. Hierzu müssen die Lehre, die Ausbildung und das Training für alle beteiligten Fachdisziplinen in der Breite angepasst werden, so dass die neuen Themen der Digitalisierung geeignet aufgenommen werden. Daten- und Kommunikationsstandards sind notwendigerweise zu nutzen und weiterzuentwickeln, um syntaktische Interoperabilität und langfristige Verfügbarkeit von medizinischen Informationen sicherzustellen. Dabei handelt es sich um eine komplexe und langwierige Entwicklung, die von nationalen und internationalen Abstimmungen ebenso abhängt wie von den notwendigen lokalen Umsetzungen der entsprechenden Datenerhebung in Krankenhäusern, ambulanten Einrichtungen und weiteren Beteiligten. Soziale und gesellschaftliche Fragen sind zu behandeln, da die Digitalisierung zu grundlegenden Veränderungen in allen Bereichen unseres Lebens führt. Im Bereich der Gesundheit handelt es sich um einen besonders kritischen Bereich, der Auswirkungen auf jeden Einzelnen hat. Es besteht die Aufgabe, diese Veränderungen gegenüber der Gesellschaft verständlich zu machen, Chancen und Risiken aufzuzeigen und insbesondere in den Feldern: Ethik, Datenschutz und (Informations-)Sicherheit geeignete Grundlagen und Empfehlungen zu liefern. Dies beinhaltet die Sicherstellung einer digitalen Teilhabe über alle gesellschaftlichen Schichten hinweg als auch den kritischen Dialog und weitere Aufklärung, um selbstbestimmte und informierte Entscheidungen treffen zu können. Im Rahmen des Zukunftslabors sollen hierzu vier Hauptziele adressiert werden: Aufbau einer vernetzten Forschungsplattform Einbindung von Sensorik zur patienten-nahen Unterstützung Förderung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogrammen Vernetzung, Kommunikation und Dialog Die Arbeiten basieren auf den Vorarbeiten aus anderen Projekten und berücksichtigen existierende Expertisen in Niedersachsen mit gesellschaftlich relevanten Anwendungsszenarien. Das Transferpotential findet sich in der weiteren Verbreitung von vernetzten Forschungsplattformen, die im Behandlungs- und Versorgungskontext eine Integration von verschiedenen relevanten Daten und Analysemethoden erlauben. Dies ermöglicht neue Unterstützungsangebote für Patient_innen zum Beispiel in der häuslichen Pflege. Im Bereich der Sensorik gibt es ein großes Potential für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung insbesondere in ländlichen, strukturschwachen Regionen. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Früherkennung von Bewegungseinschränkungen und der Ableitung von Interventionen, bevor es zu Einschränkungen der Funktionalität kommt, bis zur Unterstützung der Pflege von Intensivpatient_innen in ihrer häuslichen Umgebung zur Verbesserung der Sicherheit und zur Entlastung der Pflegenden. Für die Forschung sind solche Datenplattformen von hoher Relevanz. Die Verbindung von klinischen Daten, Forschungsdaten und Sensordaten liefert die Grundlage für die Beantwortung von relevanten Forschungsfragen. Das Zukunftslabor kombiniert dies mit dem Ziel des Wissenstransfers, insbesondere durch Aus- und Weiterbildung. Kooperationspartner: TU Braunschweig Medizinische Hochschule Hannover Universitätsmedizin Göttingen (UMG) Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Holzminden, Göttingen Hochschule Hannover (HsH) Universität Oldenburg Hochschule Osnabrück Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth Leibniz Universität Hannover Projektdauer: 2019 - 2024 Drittmittelgeber: MWK ZIEL - Verkürzte Zeit bis zur Heilung durch mehr Evidenz mittels augmentierter Intelligenz Motivation Hintergrund und Motivation des Projektes ist der Bedarf, KI-basierte Entscheidungsunterstützung hinsichtlich Vertrauensentwicklung und Akzeptanzbildung durch die Anwender*innen zu entwickeln und untersuchen. Die interprofessionelle Wundversorgung liefert ein gutes Beispiel für datengetriebene Versorgungsunterstützung und die damit verbundenen Herausforderungen. Ziele und Vorgehen Ziel ist die Entwicklung, Verifikation und Validierung eines Werkzeugkastens für die interaktive Erschließung, Aufbereitung, Analyse und Visualisierung von multimodalen Daten. Zu diesen Daten gehören u. a. Wundbilder, Beurteilungen z. B. bezüglich Größe und Infektion, Laborwerte und weitere Patientendaten. Der Werkzeugkasten beinhaltet auf KI basierende Prognosemodelle und ein interaktives Dashboard zur Augmentierung der menschlichen Intelligenz. Die Modelle werden zunächst für zwei universitäre Wundzentren separat entwickelt und dann hinsichtlich einer Integration geprüft. Die Ergebnisse werden einer empirischen Prüfung auf Verständlichkeit der Modelle und Nutzerakzeptanz unterzogen und rechtlich-ethische Belange berücksichtigt. Innovationen und Perspektiven Es gibt im Bereich der datengetriebenen Entscheidungsunterstützung mit Erklärungskomponente eine Innovationslücke und auch ein Akzeptanzproblem. Diese Lücke soll mittels agil entwickelter KI-Modelle und geeigneter Erklärungsparameter geschlossen werden. Kooperationspartner: Hochschule Osnabrück, Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen Universität Osnabrück, Institut für Kognitionswissenschaft Universität Osnabrück, Abteilung New Public Health Universitätsklinikum Essen - Klinik für Dermatologie Symbic GmbH, Osnabrück Universitätsklinikum Erlangen - Hautklinik apenio GmbH & Co. KG, Bremen Projektdauer: 2021 - 2023 Drittmittelgeber: BMBF Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes ai4health - Künstliche Intelligenz (KI) in der Gesundheitsversorgung - Grundlagen, Anwendungen, Perspektiven Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zieht weitreichende Veränderungen für die Gesundheitsversorgung nach sich und wird perspektivisch den Arbeitsalltag aller an der Gesundheitsversorgung direkt oder mittelbar beteiligten Berufsgruppen erreichen, so dass ein Erwerb von KI-Kompetenzen für zukünftige und bereits im Gesundheitswesen tätige Personen notwendig scheint. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Lernangebotes, das die umfassende gesundheitsbezogene Expertise der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück mit einem starken Profil im Bereich der KI und langjährigen Erfahrungen in Didaktik und digitaler Lehre verbindet. Das Lernangebot richtet sich als Weiterbildung an a) Führungskräfte im Gesundheitswesen, b) Health Professionals (Angehörige der Gesundheitsberufe) und c) Lehrkräfte im Bereich Gesundheit und Pflege sowie Studierende auf Masterniveau aus den dementsprechenden Studiengängen. Es vermittelt Grundlagen von KI, ihre Anwendungsfelder und –beispiele in der Gesundheitsversorgung sowie differenzierte Perspektiven der zukünftigen Entwicklung mit Blick auf verschiedene Berufsgruppen, ethische, rechtliche und soziale Aspekte. Das Angebot kombiniert in aufeinander folgenden Programmabschnitten einen MOOC, einen SPOC (Small Private Online Course mit in-hourse Lerngruppen) sowie ein blended learning ICM Szenario unter Verwendung von eduScrum. Projektleitung: Dr. Daniel Kalthoff, GesundheitsCampus Osnabrück eHealth4all@eu - Interprofessional European eHealth Programme in Higher Education eHealth is a priority for European member states as technology can encourage preventative health, help citizens manage their health and social care needs and reduce the cost and utilisation of healthcare. While progress has been made, a number of barriers exist. There is a lack of awareness, understanding and confidence regarding technology amongst some health and other professionals. Better interdisciplinary education in eHealth would address these issues. Both the European Commission and World Health Organization have highlighted the importance of interprofessional education to prepare graduates and upskill the health and care workforce in Europe to facilitate collaborative practice. The Interprofessional European eHealth Programme in Higher Education (eHealth4all@EU) project will address the high demand for health professionals to be competent and confident in eHealth. This collaborative, multidisciplinary, pan-European project aims to develop, implement and evaluate an interprofessional eHealth training programme for graduate students – the next generation of professionals - in higher education. Graduate students from many disciplines such as medicine, nursing, allied health, informatics, engineering, business, law, and management will participate in the eHealth4all@EU project . Up to 250 graduate students (Masters and PhD) across four European health systems, in Germany, the United Kingdom (Scotland), Finland and Portugal, will receive high quality interprofessional eHealth training via three eLearning/Blended learning courses (covering interoperability, data protection and security, data analytics and big data) and two European Summer Schools (covering innovation & entrepreneurship, leadership and governance, ethical and legal issues). On completion of the project, the eHealth4all@EU programme will be embedded in the participating universities in Germany, Scotland (UK), Finland and the Portugal enabling thousands of students to be educated in this important area long-term. The novel problem-based learning and digitally supported curricula will be freely available. In order to be able to provide the three courses and the two summer schools, the first five intellectual outputs lay the ground for these educational activities: O1 , European eHealth Education: Policy and Practice Review will capture the local needs via focus groups and tailor global international recommendations accordingly. O2: European eHealth Education Pedagogical Methods Complication will define methods in particular problem-based learning scenarios in combination with digital media and tools. Using the lessons learned from these two pieces of work, O3 eHealth4all@EU Curricular Framework will translate O1 and O2 into a curricular framework with learning outcomes, the syllabus, material to be searched, compiled and decided upon and finally assessment procedures to be determined for both the eLearning/Blended learning courses and European Summer School. In the next phase, all partner universities will collaborate to design three interactive eLearning/Blended learning courses (O4) building upon O1 to O3. They will cover the key eHealth topics; 1) Interoperability, 2) Data Protection and Data Security, and 3) Big Data and Analytics. A TeacherBot and virtual reality environments will be adapted and integrated into the eLearning platform to engage students and explore cultural competencies in interprofessional care using eHealth. The course material is designed to be applied in videoconferencing supported teamwork across countries. In O5 European Summer Schools on Interprofessional eHealth Education will cooperate to develop material for the face-to-face summer school where three additional key subjects will be taught and assessed; 1) Innovation and Entrepreneurship, 2) Leadership and Governance and 3) Ethics and Legal. Local and independent evaluations will be designed and performed in O6 eHealth4all@EU Evaluations to obtain feedback from the graduate students and teachers who take part in and deliver both the eLearning courses and Summer Schools. O7 eHealth4all@EU Final Report will summarise all activities within the project and lay the ground for a scientific publication in a high impact journal. The eHealth4all@EU project will take care that its activities have impact beyond the three courses and the two summer schools: There are two international multiplier events in Brussels and Porto and four local multiplier events at the four sites of the partners in Europe. The consortium partners will be present at major scientific conferences, e.g. MIE and MEDINFO, to present work in progress and the final results. All project partners are well interconnected in the scientific and professional community and will make use of these contacts to spread information about the achievements. The eHealth4all@EU project builds upon substantial experience in eHealth education at the four site and will move this experience to the next level for a wide audience. Kooperationspartner: Hochschule Osnabrück Universität Osnabrück University of Eastern Finnland, Kuopio University of Porto (Portugal) Projektdauer: 2019 - 2022 Drittmittelgeber: Erasmus + Strategische Partnerschaft For more information on the research project, please visit the website eHealth4all@EU | Hochschule Osnabrück (hs-osnabrueck.de) Klinikum 4.0: Einkauf - Logistik - Controlling. Systemisch vernetzte, intelligente Prozesse und digitalisierte Daten für das Krankenhaus der Zukunft. Die Vision dieses Projektes ist es, im Krankenhaus eine Vielzahl von manuellen, fraktionierten und oft papierbasierten administrativen Routinetätigkeiten durch digitale, in Prozessketten eingebettete Aktivitäten zu ersetzen. Dadurch werden Krankenhäuser zukunftsfähig gemacht, die Arbeitsbelastung der betroffenen Mitarbeiter sinkt, die Effektivität steigt und gleichzeitig erhöht sich die Patientensicherheit. Während in der Industrie digitale und semi-automatisierte Prozesse längst Standard sind, fehlen diese im Krankenhaus weitestgehend, oder es existieren Einzellösungen, die nicht miteinander verbunden sind. Die Akteure werden durch das mehrfache manuelle Ausfüllen von Formularen oder den Umgang mit unterschiedlichen Computerprogrammen stark belastet und das Risiko von falschen Eintragungen steigt. Dem hier konzipierten Entwicklungsprojekt liegt die Aufgabe zugrunde, in 7 Clustern von Arbeitspaketen relevante Prozesse im Klinikum vernetzten und dedizierte weitestgehend automatisierte Ideallösungen zu schaffen, die durch eine zentrale Prozessintelligenz gesteuert werden. Als Beispiele für hochrelevante Prozesse, die in der aktuellen Ausgangslage eine realistische Chance auf Standardisierung und damit auch Automatisierung besitzen, wurden Prozesse rund um die klinische Materialwirtschaft ausgewählt. Diese beziehen eine Vielzahl von Akteuren ein, insbesondere Ärzte und Pflegekräfte zur Definition eines Materialkatalogs, Versorgungsassistenten in dem konkreten Bestellprozess, Einkauf, Lagermanagement, Controlling und Geschäftsführung sowie klinisches Qualitätsmanagement. Die Prozessintelligenz soll dabei den Workflow lenken und im Hintergrund im Sinne einer smarten Informationslogistik die Daten mit den vorhandenen Subsystemen austauschen, während die Benutzer bereits wieder ihren Kerntätigkeiten nachgehen können und von den Routineaufgaben so weit wie möglich befreit werden. Gleichzeitig wird ein konsistenter und kontinuierlicher Pflegeprozess für die Aktualisierung der Stammdaten etabliert und die Basis für eine präzise komplexe Datenanalyse zum Zwecke des Qualitätsmonitorings und der Steuerung im Krankenhaus geschaffen. Am Beispiel der klinischen Materialwirtschaft kann so realistisch aufgezeigt werden, wie ein Klinikum 4.0 funktionieren kann. Die beabsichtigte Innovation stellt im Vergleich zu bestehenden / verfügbaren Lösungen in folgernder Hinsicht einen Mehrwert für die Kliniken dar: Etablierung impliziter Interaktionsketten und Aufbau einer Informationslogistik im Krankenhaus durch eine zentrale, intelligente, systemisch ausgerichtete prozesssteuernde Instanz, den GSG CPI Server Sicherstellung einer konsistenten aktualisierbaren Datenbasis als Grundlage für Prozesssteuerung und Datenanalytik sowie Implementierung von Mechanismen der Datenpflege Automatisierung von Routinetätigkeiten und intelligent geleitete Benutzerführung in ausgewählten Prozessen insbesondere in der klinischen Materialwirtschaft Mobile Datenerfassung und Datenanzeige am Ort des Geschehens mit dem Ziel der prozessunterstützenden Informationslogistik unterstützt durch eine robuste, kontextabhängige Situationserkennung und Aktionsumsetzung Intelligente MDE Apps befreien den Benutzer von der Notwendigkeit spezialisiertes Wissen über Backendsysteme (Materialwirtschaft, KIS, etc.) aufzubauen Automatischer, transaktionaler Austausch der mobilen Datenerfassungsgeräte mit der zentralen, prozesssteuernden Instanz GSG CPI Server zur Kommunikation mit den diversen Subsystemen Prüfung und ggf. Entwicklung eines standardisierten Prozesses nach den Vorgaben und in Zusammenarbeit mit der Standardisierungsinstitution IHE Deutschland Neben diesem innovativen Kern der Maßnahme wird eine ganze Reihe weiterer Prozessverbesserungen angestrebt, wie u.a. die Bereitstellung einer innovativen Technologie zur Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Rückverfolgbarkeit von Implantaten, Realtime-fähiges Sachkostencontrolling, prozessuale Unterstützung nach Bundesarzneimittelplan. Kooperationspartner: GSG mbH Hannover Klinikum Region Hannover Projektdauer: 2019 - 2021 Drittmittelgeber: EFRE ROSE – Das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland Das Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen, die Qualität der Versorgung – auch im ländlichen Raum – sicherzustellen und zu optimieren und dies vor dem Hintergrund der ethischen, rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen zu realisieren. Dabei muss es zwangsläufig zu neuen Formen der Versorgung und Kooperation kommen. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen haben die Hochschule und Universität Osnabrück sich zusammengefunden, um Forschung, Lehre und Praxistransfer im Gesundheitsbereich zu bündeln. Sie arbeiten daher am Aufbau eines gemeinsamen Gesundheitscampus, in dem die Gesundheitseinrichtungen der Region aktiv einbezogen werden. Das Projekt ROSE ist Teil dieses im Aufbau befindlichen Gesundheitscampus. Das Projekt widmet sich einer auf die Region Osnabrück fokussierte Forschung, dem Aufbau entsprechender forschungsförderlicher Strukturen und der Entwicklung von institutionalisierten Beziehungen zu den Gesundheitseinrichtungen in der Region. Dabei soll das Prinzip des Lernens durch Forschung gelten, das als Motor der Kooperation der Hochschulen und der Gesundheitseinrichtungen dienen soll. Das „Lernende Gesundheitswesen in der Region Osnabrück-Emsland“ ist eine über 5 Jahre angelegte Maßnahme, die es erlaubt, langfristige Beziehungen einzugehen. Kernelement ist eine Austauschplattform, die Daten von – zum Beispiel – Kliniken, Gesundheitsnetzen, Kommunen und den Hochschulen bündelt. Weitere Ziele von ROSE sind unter anderem der Aufbau und Betrieb eines Graduiertenkollegs von Hochschule und Universität Osnabrück zum Thema „Patientenzentrierte Versorgungsgestaltung durch Forschung“ sowie eine institutionalisierte Zusammenarbeit mit den Gesundheitsdienstleistern in der Region. ROSE wird mit 2,5 Millionen Euro aus Landesmitteln durch das „Niedersächsische Vorab“ gefördert. Projektdauer: 2015-2020 (verlängert bis 31.12.2021) Drittmittelgeber: VW Stiftung Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . INITIATIVE eHealth – INovationen IdenTIfizieren, AdopTIeren, Verankern, Evaluieren Der Forschungsschwerpunkt Pro INITIATIVE eHealth – Innovationen Identifizieren, Adoptieren, Verankern und Evaluieren wird für eine Laufzeit von 5 Jahren beginnend ab August 2015 von VW Vorab gefördert. Er beinhaltet eine Graduiertenförderung in Kooperation mit der Universität Osnabrück. Beteiligte Professorinnen und Professoren sind Andrea Braun von Reinersdorff (WiSo), Stephan Kleuker (IuI), Frank Thiesing (IuI), Thorsten Litfin (Lingen) sowie Ursula Hübner (WiSo Gesamtleitung). Neben einer Vielzahl von Partnern aus der Region und Krankenhäusern bundesweit beteiligt sich die OECD an dem Forschungsschwerpunkt. Gemeinsam werden Instrumente und Methode des eHealth Benchmarking weiterentwickelt und international erprobt ( www.it-report-gesundheitswesen.de ). Mit dem eHealth Demonstrator Elektronisch unterstütztes Wundmanagement, der zusammen mit dem Osnabrücker Wund- und Lymphzentrum aufgebaut wird, werden eHealth Innovationen aus technischer und organisatorischer exemplarisch dargestellt. Für Krankenhaus IT-Leiter/innen werden gezielte Weiterbildungsmaßnahmen angeboten, die mit dem bmbf Verbundprojekt KeGL zur offenen Hochschule synchronisiert werden. Der Forschungsschwerpunkt Pro INITIATIVE eHealth ist Teil des gemeinsamen Gesundheitscampus der Hochschule und Universität Osnabrück. Projektdauer: 2015 - 2020 Drittmittelgeber: VW Stiftung Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . GEva-ISI - Gesundheitsterminal als Bindeglied zwischen Bürger und Gesundheitsdienstleistung. Evaluation einer informationstechnischen Service-Innovation Gesundheitsterminals bieten einen sicheren Zugang zu personalisierten Dienstleistungen rund um das Thema Gesundheit an. Sie stellen einen der möglichen Wege dar, die Hoheit der Bürger über ihre Gesundheitsdaten im Rahmen der Telematikinfrastruktur zu realisieren. Gesundheitsterminals sind bislang in Deutschland in dieser Form nicht realisiert. Mit der geplanten bundesweiten Einführung von insgesamt 7.500 Geräten Gesundheitsterminals zunächst nur in Apotheken, später auch in Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren durch die Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement (DeGIV) ergibt sich erstmalig die Chance, das Thema Gesundheitsterminal wissenschaftlich zu untersuchen. Die Aufstellung der ersten Gesundheitsterminals erfolgte im August 2015 in der Pilotregion Eschwege (Hessen) mit einem zunächst beschränkten Dienstleistungsangebot in Kooperation mit der dort ansässigen Krankenkassen BKK Werra-Meißner. Weitere Regionen - auch in Niedersachsen - und Krankenkassen folgen und im Laufe der Projektlaufzeiten werden weitere sogenannte PlusDienst wie eine Arztauskunft, Zweitmeinungen oder ein persönliches Archiv auf dem Terminal angeboten. Das Projektes GEva-ISI hat das Ziel, die Gebrauchstauglichkeit, die Nutzung und den Nutzen von Gesundheitsterminals, am Beispiel der DeGIV Terminals und ihrer Anwendungen, unabhängig und neutral zu evaluieren und im Kontext der internationalen Entwicklungen zu bewerten. Das Projekt leistet einen Beitrag zu dem Gesundheitscampus Osnabrück, bei dem sich die beiden Osnabrücker Hochschulen gemeinsamen mit regionalen Partnern das Ziel gesetzt haben, die "Gesundheitsversorgung neu zu gestalten“. Aus den in der Pilotregion Eschwege gewonnenen Erkenntnissen lassen sich Rückschlüsse auf die Einführung der Terminals in der Region Osnabrück/Emsland ziehen. Kooperationspartner: DeGIV GmbH - Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement Universität Osnabrück Projektdauer: 2018 - 2021 Drittmittelgeber: EFRE PosiThera - Prozessbezogene, kontextsensitive Entscheidungsunterstützung und Simulation zur Therapieunterstützung am Beispiel chronischer Wunden PosiThera erzeugt einen signifikanten medizinischen Mehrwert innerhalb der Versorgungskette Diagnose-Therapie-Nachsorge/Rehabilitation durch die Bereitstellung einer kontextsensitiven und prozessbezogenen Entscheidungsunterstützung durch Informationskontinuität. Denn Versorgungskontinuität in einer solchen Versorgungskette ist abhängig von Informationskontinuität beziehungsweise setzt diese voraus. Eine effektive und effiziente Therapie einer chronischen Erkrankung erfordert die Abstimmung der einzelnen intersektoralen und multiprofessionellen Behandlungsschritte aufeinander, damit eine wirksame medizinisch-pflegerische Versorgungskette entsteht. Mit PosiThera wird erstmalig Informationskontinuität durch ein gemeinsames Werkzeug zur Entscheidungsunterstützung für alle Beteiligten im Bereich der Diagnostik und Therapie von chronischen Wunden ermöglicht. PosiThera fertigt eine gleichnamige Softwarelösung zur Entscheidungsunterstützung und Simulation von Behandlungsansätzen auf Basis eines Regelwerkes und Expertensystems an. Die Softwarelösung ist als ein digitales Analogon eines realen Comprehensive Wound Centers (CWC) zu verstehen. Es folgt der Idee einer Wissenskooperation verschiedener medizinischer Fachrichtungen, mit dem Ziel einer interdisziplinären, multiprofessionellen, intersektoralen Zusammenarbeit und Koordination der Aktivitäten, als Grundlage einer problemorientierten Betreuung und medizinischen Versorgung der Patienten. Die Ergebnisse der Entscheidungsunterstützung und Simulation werden im Kontext des jeweiligen Prozessschrittes (Diagnose, Therapie und Nachsorge) und Akteurs (bspw. Hausärzte, Fachärzte, Pflegekräfte) präsentiert. Je nach Bedarf können diese Ergebnisse den anderen Akteuren zur Diskussion und gemeinsamen Abstimmung kommuniziert (gemeinsame Entscheidungsfindung) oder ihnen einfach zur Kenntnisnahme nach einer Entscheidung übermittelt werden (einzelne Entscheidungsfindung). Damit verbindet PosiThera drei wesentliche Elemente einer medizinischen Therapie, nämlich 1. die Entscheidungsfindung, 2. die Therapiebegleitung und 3. die Einbindung multipler Akteure einschließlich des Patienten und ggf. seiner Angehörigen in die Versorgungskette. Dieser konkrete Ansatz ist bislang in der Literatur weder angedacht noch in der Praxis realisiert worden. Entscheidungsunterstützende Systeme in der Medizin sind zwar in der wissenschaftlichen und praxisorientierten Diskussion anzutreffen, finden aber nur vereinzelt Einsatz im deutschen Gesundheitswesen, z.B. im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit oder im Rahmen von FuEProjekten, wie z.B. in der Behandlung von Patienten mit chronischen Lebererkrankungen. PosiThera greift entsprechende Erfahrungen mit digitaler Entscheidungsunterstützung auf und revolutioniert sie durch Kontextbezug, Prozessorientierung, Multiprofessionalität und Einbindung des Patienten. Projektpartner: Hochschule Osnabrück atacama Software GmbH (Verbundkoordination) PlanOrg Informatik GmbH Universitätsmedizin Göttingen, Inst. Med. Informatik Projektdauer: 2017 - 2020 Drittmittelgeber: BMBF Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . GIO – Gestaltungskompetenz als Innovator für hochzuverlässige Organisationen im Gesundheitssystem Hintergrund des Projektes sind die hohen Voraussetzungen an die Gesundheitsversorgung, um die Sicherheit der Patienten und Patientinnen zu gewährleisten. In jüngster Zeit erschrecken viele Berichte, die über Gesundheitsgefahren durch Behandlungsfehler informieren. Bei der Analyse wird der Blick meist auf Fragen gelenkt, die die Gründe dieser Fehler identifizieren sollen, wie denen nach den Ursachen, den Verantwortlichen oder warum eine Gefährdung nicht verhindert werden konnte. In dem hochinnovativen und transdisziplinären Projekt wird bewusst ein anderer Blick auf die Patientensicherheit gelegt. Im Mittelpunkt soll dabei die Sicherheitskultur stehen. Nicht erst nach dem Eintritt von Fehlern soll reagiert werden, sondern vorab bereits das Auftreten von Fehlern vermieden werden. Entsprechend ist in der Einrichtung selbst wie auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Sensibilität für potenzielle Störungen und Fehler erforderlich. Auch mehr Flexibilität und Entscheidungskompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unabdingbar. Hier setzt das Forschungsprojekt an und entwickelt für den Bereich Krankenhaus eine interaktive Lernumgebung, in welcher das Krankenhauspersonal, die erforderlichen Kompetenzen für eine Sicherheitskultur erlernen können. Im Sinne des konsequenten Perspektivwechsels wird an Positivbeispielen gelernt . Hierzu werden in drei Fallstudien die Strukturmerkmale, mögliche Einflussfaktoren und sowie Mechanismen, die durch proaktives Verhalten bzw. einer Sicherheitskultur zustande kommen, als gelingende Beispiele für Patientensicherheit im Krankenhaus identifiziert und in komplexe Lernszenarien überführt. Projektpartner: Hochschule Osnabrück Universität Osnabrück Freie Universität Berlin Kooperationspartner: Schüchtermann-Schiller´sche Kliniken Bad Rothenfelde Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. Projektdauer: 2016-2019 (verlängert bis 31.12.2020) Drittmittelgeber: VW Stiftung Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . KeGL – Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens Der Beitrag der Hochschule Osnabrück im Verbundvorhaben „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens (KeGL) fokussiert auf die Erforschung und Entwicklung bedarfsgerechter und modularisierter Zertifikatsangebote zur kompetenzorientierten Weiterbildung von Gesundheitsfachpersonal. Initiator an der Hochschule Osnabrück ist hier das Innovationszentrum Weiterbildung um Professorin Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Heike Thiele und Alexander Karsten Wolf sowie Professorin Dr. Ursula Hübner und Professor Dr. Wolfgang Arens-Fischer. Mit der Einbettung von neuen Modulen und Zertifikatskursen in das Gesamtangebot niederschwelliger, modularisierter Angebote in aufwärtskompatibler Form an der Hochschule Osnabrück wird das Weiterbildungsangebot im Gesundheitsbereich weiter entwickelt. Besonders in den Bereichen Patientensicherheitsmanagement und Gesundheits- und Medizininformatik werden hier neue Angebote entstehen. Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projekthomepage . Projektpartner: Universität Osnabrück Ostfalia Hochschule Hochschule Hannover Jade Hochschule Projektdauer: 2. Förderphase: 2018 - 2020 1. Förderphase: 2014 - 2018 Drittmittelgeber: BMBF EU*US_eHealth_Workforce - Mapping Skills and Competencies; Providing Access to Knowledge, Tools and Platforms; and Strengthening, Disseminating and Exploiting Success for Outcomes for a Skilled Transatlantic eHealth Workforce The EU-US eHealth Workforce Development Consortium has an overall goal of mapping, quantifying and projecting the need, supply and demand for workforce skills and competences, utilising these results to further develop IT skills and training programmes for the healthcare workforce. This work is a continuation and further development of the EU-US collaboration under the EU-US MoU eHealth Roadmap, leveraging the work this group has developed to date, including the HITCOMP Tool and Repository. Additionally, we hope to build upon that work to include intersecting it with foundational education and training methods and materials in eHealth. We will continue analysing the needs, trends and approaches to improve the health IT workforce. Finally, we will provide an interactive web platform in which end-users, educators, governments and industry can: communicate; exchange information; provide and locate opportunities for training, skills development and employment opportunities; and increase knowledge related to the eHealth, health information technology, and health informatics disciplines. Project partners: Hochschule Osnabrück Omni Micro Systems and Omni Med Solutions UG European Health Telematics Association Tampere University of Technology Steinbeis Innovation gGmbH Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) Project duration: 2016-2018 Third-party donor: Horizon2020 cognIT health – Cognitive Grundlagen von Kooperation: Konzepte für eine optimierte IT in der kooperativen Patientenversorgung Formen der kooperativen Patientenversorgung werden in Zukunft noch stärker als heute die Art und Weise bestimmen, wie Patienten behandelt und betreut werden. Elektronische Patientenakten haben sich dabei als effektive Informationslieferanten herausgestellt, sie in das Zusammenspiel der Akteure einzubinden, ist bislang nicht befriedigend gelungen. Dazu ist es nötig, die kognitive Basis von Kooperation, d.h. die menschliche Informationsverarbeitung der einzelnen Akteure, besser zu berücksichtigen. CognIT health hat es sich daher zum Ziel gemacht, Konzepte für eine kooperationstaugliche IT zu identifizieren, umzusetzen und experimentell zu überprüfen. Die Mensch-Informations-Mensch-Schnittstelle wird dabei eine zentrale Rolle übernehmen, anhand derer sich zeigt, wie gut die Akteure ihre Entscheidungen treffen können und wie gut damit die Behandlungsprozesse abgestimmt sind. Die Ergebnisse von CognIT health werden über das Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V., dem viele Gesundheitsdienstleister der Region angehören, in die Praxis getragen. Projektdauer: 2012 - 2015 Drittmittelgeber: VW Stiftung EPA 291a – Elektronische Patientenakte – ePA II: Mehrwerte demonstrieren! Bis Ende 2012 werden mehr als die Hälfte der Bundesbürger im Besitz der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sein und somit über elektronische Zertifikate zur Authentifizierung und zur Datenverschlüsselung im Rahmen der nationalen Telematikinfrastruktur (TI) verfügen. Der Bürger erhält dadurch eine aktive, sichere und vertrauenswürdige Möglichkeit an den telematischen Anwendungen – von der Vergabe von Berechtigungen zur Einsichtnahme von medizinischen Daten bis zur Einsichtnahme in die eigenen medizinischen Daten – zu partizipieren. Eine solche bürgerorientierte, im §291a SGB V explizit benannte Anwendung ist die elektronische Patientenakte (nachfolgende „ePA-291a“ genannt). In einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt (FuE) des Bundesministeriums für Gesundheit (2009-2011) wurde die ePA-291a zunächst als eine Integrationsplattform zum Austausch von medizinischen Daten zwischen Leistungserbringern und Bürgern entwickelt und umfassend spezifiziert. Im Rahmen der Fortführung des FuE-Projektes sollen im aktuellen Projekt die definierten Funktionalitäten und Muster zum Austausch medizinischer Daten zwischen Arzt und Bürger auf Basis der spezifizierten und prototypisch umgesetzten ePA-291-Plattform ins Feld gebracht werden. Übergeordnetes Ziel ist es den Nutzwert der ePA-291a in realen Anwendungen/Szenarien für die Einbindung des Bürgers, die Effizienz der Kommunikation und die Qualität der ausgetauschten Daten durch die Nutzung einer ePA nach §291a SGB V, zu demonstrieren. Da der Informationsaustausch innerhalb des Gesundheitswesens bisher fast ausschließlich mithilfe von Papierdokumenten erfolgt, bietet sich als ein erstes Anwendungsparadigma die Nutzung strukturierter, elektronischer (Transfer-) Dokumente auf Basis der HL7 Clinical Document Architecture Release 2 (HL7 CDA) an, da diese die unterschiedlichen Grade an Interoperabilität und Lesbarkeit (Mensch / Anwendungssystem) gewährleistet. Die steigende Zahl aktueller Entwicklungen von HL7 CDA- Dokumenten sowohl in Deutschland als auch auf internationaler Ebene bestätigt dabei die Praxisrelevanz von strukturierten Dokumenten auf der Basis HL7 CDA. Die Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen hat mit der Spezifikation des elektronischen Pflegeberichts sowie der Arbeiten an einem elektronischen Wundbericht und einem elektronischen Physiotherapiebericht bereits einen zentralen Beitrag zu dem beschriebenen Anwendungsszenario geleistet. Diese Ergebnisse, sowie die Spezifikationen für den elektronischen Arztbrief und den elektronischen Medikationsplan können somit unmittelbar als strukturgebende Elemente für die Inhalte einer mehrschichtigen elektronischen Patientenakte im Sinne der ePA-291a genutzt werden. Die begonnenen Entwicklungsarbeiten sind ein erster Schritt auf dem Weg zu einer standardisierten und damit letztlich auch nutzbaren bürgerorientierten, multiprofessionellen Dokumentation innerhalb der ePA 291a für Deutschland. Für eine dauerhafte und erfolgreiche Umsetzung des Projektes wird es darüber hinaus notwendig sein, die Ergebnisse in aktuelle internationale und insbesondere europäische Entwicklungen einzubetten bzw. mit diesen zu harmonisieren. Kooperationspartner: Projektleitung Prof. Dr. O. Rienhoff (Universitätsklinikum Göttingen, Abteilung Medizinische Informatik) Projektdauer: 2012 - 2014 MHH-QuAALi – Berufliche und akademische Weiterbildung im Bereich AAL Ziel ist der Aufbau eines interdisziplinären Weiterbildungsangebotes zu den Einsatzmöglichkeiten von AAL-Technologien in der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung. Pflegekräfte wie auch medizinisch, therapeutisch und sozial tätige Personen erhalten einen qualifizierten Überblick über verfügbare Dienstleistungen und Technologien. Sie sollen befähigt werden, die Anwendungsgebiete von AAL erfassen zu können und den Einsatz von unterstützenden Technologien zu forcieren. Personen aus technischen Berufen werden über die Bedürfnisse und Lebensbedingungen jener Menschen aufgeklärt, für die AAL Nutzen bringen können. Langfristig soll das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot Kommunikationsprozesse zwischen den verschiedenen Berufsgruppen anregen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. Die Arbeitsplanung des Projektes basiert auf verteilten Arbeitspaketen, in denen jedes Mitglied des Konsortiums aus kompetenten und erfahrenen Einrichtungen beteiligt ist. Aufbauend auf einem didaktischen Konzept, welches die Verflechtung von Seminaren mit praxisorientierten Lernphasen und multimedialen, webbasierten Lerninhalten vorsieht, wird im ersten Schritt ein lernzielorientiertes Curriculum entwickelt und die Durchführung der Weiterbildung geplant. Parallel zur Durchführung erfolgt die Evaluation, die Überarbeitung des Curriculums sowie die Entwicklung eines Geschäftsmodells zur langfristigen und nachhaltigen Etablierung des zertifizierten Angebotes im Weiterbildungssektor. Der wissenschaftlichen und volkswirtschaftlichen Relevanz des Themas AALwird durch begleitende Forschungsarbeiten und einem nachhaltigen Vermarktungskonzept Rechnung getragen. Die hohe regionale Bedeutung sowie nationale und internationale Anerkennung des Antragstellers und die Nutzung bereits gut ausgebauter regionaler Netzwerke wirken hierbei förderlich. Das Weiterbildungskonzept soll nach Projektende auch auf weitere Anbieter und Bildungseinrichtungen, wie Hochschulen übertragen werden. Einerseits durch die Präsenz der Angebote in den Weiterbildungskatalogen der Zentren für Weiterbildung und Technologietransfer, der IHK und HWK, sowie andererseits durch die Einbindung der Angebote in die Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Modularität der Angebote und der Ansatz neuer Lernmethoden, wie z.B. eLearning, schaffen zudem eine attraktive Flexibilität und lässt die Inanspruchnahme auch durch heterogene Teilnehmergruppen zu, wodurch die Akzeptanz der Maßnahmen gefördert wird. Projektpartner: BITZ GmbH Braunschweig Hochschule Hannover Medizinische Hochschule Hannover Kooperationspartner: Leibniz Universität Hannover InnovAging Center for Near Field Communication Management (CNM) Industrie- und Handelskammer Hannover VDI Landesverband Niedersachsen Distributed Artificial Intelligence Laboratory (DAI-Labor) Projektdauer: 2011 - 2014 HITADO – Health IT Adoption - Erarbeitung eines IT-Innovationsindexes im Gesundheitswesen Der Einsatz von IT in Gesundheitseinrichtungen kann wie vielerorts nachgewiesen zu einer Optimierung von internen und einrichtungsübergreifenden Versorgungsprozessen führen, die Patientensicherheit gewährleisten und zu einer faktenorientierten Grundlage von klinischen und administrativen Entscheidungen beitragen. Die Implementierung von IT setzt Innovationsfreudigkeit voraus und verlangt Risikobereitschaft, denn nicht jedes IT Projekt führt auch zwangsläufig zu dem gewünschten Ziel. Vor diesem Hintergrund ist die Einführung von IT kein Selbstläufer, sondern wird vorzugsweise von solchen Einrichtungen erfolgreich bewerkstelligt, die ganz bestimmte Eigenschaften mitbringen. Das Projekt „Health IT Adoption“ – HITADO macht es sich daher zum Ziel, Eigenschaften von Gesundheitseinrichtungen zu erfassen, um die Durchdringung mit IT und insbesondere den Implementierungsstatus der elektronischen Patientenakte (EPA) vorherzusagen. Dazu werden insbesondere verschiedene Regressionsverfahren eingesetzt. Aus den signifikanten Einflussgrößen wird dann ein Index bestimmt, der den Grad der „Health IT Adoption“ anzeigt. Dieser bezieht sich auf IT im Gesundheitswesen allgemein (Health IT), HIT Index, und auf den Implementierungsstatus der EPA im Besonderen, EPA Index. Der jeweilige Index wird hinsichtlich seiner Güte (Validität und Reliabilität) untersucht werden. Ferner wird der Index für unterschiedliche Arten von Gesundheitseinrichtungen getrennt ermittelt werden, da davon auszugehen ist, dass Krankenhäuser auf Basis anderer Grundlagen entscheiden als niedergelassene Praxen. Projektpartner: trinovis GmbH Hannover GSG Gesellschaft für Standardprozesse im Gesundheitswesen Hannover CORANTIS Kliniken gGmbH Vechta Projektdauer: 2011 - 2013 IKM health – Informationsketten-Management zur Verbesserung der Patientenversorgung Chronisch kranke, multimorbide und pflegebedürftige Menschen sind in unserer Gesellschaft häufig auf eine Vielzahl von Gesundheitsdienstleistungen unterschiedlicher Akteure aus verschiedenen Sektoren und Gesundheitsberufen angewiesen. Die Interaktion dieser Strukturen ist komplex und bedarf eines hohen Grades an allgemeiner und patientenorientierter Planung und Abstimmung. Die zu erbringenden Leistungen werden zwar oft initial am Ende einer akuten Behandlung durch den Arzt in seiner klassischen Rolle als Verantwortlicher der Behandlung abgestimmt. Bei chronischen, multiplen Erkrankungen erfolgt die Behandlung und Versorgung jedoch häufig durch mehrere ärztliche Spezialisten. Hinzukommen Pflegekräfte und Therapeuten verschiedener Disziplinen, sowie Sozialarbeiter und nicht zuletzt die Angehörigen. Erst wenn diese Dienstleistungen durch ein sicheres aber für die Fachberufe transparentes Informationsband zu einer effizienten „Kette“ verknüpft werden, können die Qualität und damit die Wirtschaftlichkeit der Versorgung gesteigert werden. Ein wichtiges Element der gegenseitigen Abstimmung ist der geregelte Austausch von patientenbezogenen Informationen. Diese bilden das Rückrat einer Versorgungskontinuität im Gesundheitswesen. Das Projekt beabsichtigt deshalb die Entwicklung von Modellen für ein systematisches Informationsketten-Managements (IKM health) für eine bessere und wirtschaftlichere Versorgung unter besonderer Berücksichtigung der strategischen und taktisch-operativen Ebene. In derzeitig bestehenden Kommunikationsszenarien wird die Weitergabe von pflegerisch-therapeutischen und sozialen Informationen nur unzureichend berücksichtigt. Wir schlagen daher vor, das derzeitige Szenario um Kommunikationspfade zu erweitern, die alle Akteure einschließlich der Patienten und Angehörigen integrieren. Dabei wollen wir uns beispielhaft auf solche Versorgungsfälle konzentrieren, in denen der Effekt einer funktionierenden Informationskette am deutlichsten nachweisbar ist, nämlich in der Versorgung von Menschen mit multiplen und/oder chronischen Erkrankungen. Dazu zählen Menschen mit Rückenschmerzen, chronischen Wunden und Tumorschmerzen. So heterogen diese Erkrankungen von ihrer Ätiologie und dem klinischen Erscheinungsbild auch sein mögen, so sind sie doch alle mit Leiden und einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität verbunden. Im besten Falle ist es ein multiprofessionelles Team von Experten, das sich diesen Patienten widmet. Verbundpartner: Universitätsmedizin Göttingen, Abteilung für Medizininformatik, Prof. Dr. O. Rienhoff Universität Osnabrück, FB Humanwissenschaften, Fachgebiet Pflegewissenschaft, Prof. Dr. H. Remmers Kooperationspartner: Aribyte GmbH Atacama Software GmbH GewiNet - Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V. Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnarück e.V. Sanimed GmbH Projektdauer: 2010 - 2012 GAP.info – Elektronische Instrumente zur Schließung von Informationslücken in der multiprofessionellen Gesundheitsversorgung Aus der Literatur ist bekannt, dass Informationslücken die Patientensicherheit gefährden können. Unklar dagegen bleibt die Anzahl, Art, Beschaffenheit, der Hintergrund und die Relevanz von spezifischen Informationslücken und ihr konkrete Gefährdungspotenzial für den Patienten. Diese Lücken entstehen in der täglichen Routine der multiprofessionellen Patientenversorgung. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel des Projektes GAP.info, a) die Fehler und Gefahren empirisch zu identifizieren, b) eine Sollbeschreibung anhand des Risikopotenzials und der Anwenderbedürfnisse in Form von Modellen anzufertigen, c) marktgängige IT-Lösungen gemäß den Sollvorgaben auszuwählen, zu parametrieren und exemplarisch bereit zu stellen und d) diese Testanwendungen in umschriebene Szenarien auf ihre Brauchbarkeit zu evaluieren. Aufgrund von Voranalysen schlagen wir vor, folgende Instrumente als Testandwendungen näher zu betrachten: Instrument I zur selektiven, automatisierten Extraktion von Informationen aus der verbalen Kommunikation, Instrument II zur problemorientierten multiprofessionellen Verlaufsdokumentation und Instrument III zur Distribution der Dokumente und Steuerung der Kommunikation. Die Beteiligung der Endandwender ist dabei ein zentrales Element der Modellentwicklung und deren Umsetzung. Sie führt zu einer durchgängigen Betrachtungsweise von den Fehlern und bis hin zu deren Beseitigung und zu einer Verdeutlichung des Wertes von Informationen in der Praxis der Patientenversorgung. Electronic Care Chain Management (eCCM) – Entwicklung eines Modells für eine durchgängige Patientenversorgung Mit dem Vorhaben electronic Care Chain Management (eCCM) werden Prinzipien des kollaborativen Supply Chain Managements (SCM) auf die Patientenversorgung übertragen und praktisch umgesetzt. Insbesondere sollen dabei die Aspekte der (i) organisationsübergreifenden Prozessorientierung und -steuerung, (ii), Gestaltung eines reibungslosen Informationsflusses, (iii) der verbesserten Planung und (iv) der Nutzung von Metriken aus dem Supply Chain Management übernommen und an die Spezifika des Gesundheitswesens angepasst werden. Kollaboratives SCM wird hierbei verstanden als ein umfassendes Konzept zur Optimierung und Steuerung einer an den Bedürfnissen des Endkunden ausgerichteten Kooperation von Unternehmen, das nicht nur logistische, sondern jegliche Art von kollaborativen Prozessen beinhaltet. Supply Chain Management – mit seiner Fülle von ausgearbeiteten Konzepten – bietet die Chance, auch im Gesundheitswesen als übergreifendes Modell einer Zusammenarbeit zu dienen und damit auf Erfahrungen zurückgreifen, die für das Gesundheitswesen zunächst neu sind. Der Gedanke der Steuerung der Prozesse und des Informationsflusses innerhalb von SCM Konzepten macht diese besonders attraktiv für die Gestaltung von kooperativen Versorgungsformen im Gesundheitswesen. Obwohl dieser Ansatz nahe liegt, wurde er bislang weder im Zusammenhang mit eHealth noch mit Gesundheitstelematik diskutiert. Vor diesem Hintergrund verfolgt eCCM zwei Hauptziele. Erstes Hauptziel Dabei sollen die wesentlichen allgemeingültigen Prozesse zwischen den Leistungserbringern in Form einer abstrakten Darstellung beschrieben werden. Ferner sollen die Prozessbeschrei-bungen um die auszutauschenden Informationen ergänzt werden. Hierzu wird auf vorhandene Informationsmodelle und Nachrichten- bzw. Dokumentenstandards (HL7/CDA, CCR u.a.) zurückgegriffen. Resultat ist ein Care Chain Management Modell (CCMM), das sich an SCM Konzepten und im Gesundheitswesen bekannten Standards orientiert. Zweites Hauptziel Das Projekt zielt zweitens darauf ab, das zunächst allgemein gefasste CCMM in einem ausgewählten Bereich stärker zu spezifizieren. Dabei werden Interfaceprozesse der medizinisch-pflegerisch-therapeutisch-sozialen Versorgung von insbesondere alten Menschen analysiert und in das CCMM integriert. Die Betreuung von chronisch kranken, multimorbiden und alten Menschen stellt aufgrund der demographischen Entwicklung eine besondere Herausforderung für die Gesundheitspolitik dar und ist ein gutes Beispiel für den hohen Abstimmungsbedarf der beteiligten Leistungserbringer in einer kooperativen Versorgungsform. Die Spezifikation des CCMM betrifft die Beschreibung der Interfaceprozesse, des damit verbundenen Informationsbedarfs und der übermittelten Daten (Abbildung 1) sowie der Metriken zur Steuerung der Prozesse. Um diese Beschreibungen möglichst allgemeingültig und präzise zu erstellen, erfolgen die entsprechenden Arbeiten in enger Abstimmung mit dem „Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.“ Dieses fungiert als erste Instanz der Konsensbildung und als Multiplikator. Ein weiterer Multiplikator ist die Nordmedia Hannover, die die Erkenntnisse aus dem Projekt in die eHealth Initiative Niedersachsen hineinträgt. Die in dem Modell entwickelten Ansätze werden mit den durch eine umfassende Befragung ermittelten Daten zum aktuellen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen in Abgleich gebracht. Die geplante Befragung orientiert sich dabei an der Vorgehensweise des „IT-Reports Gesundheitswesen“. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Prof. Dr. Andreas Frey Kooperationspartner: Nordmedia Hannover (e-Health Niedersachsen Koordinator) Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Daniel Flemming Projektdauer: 2007 bis 2009 Finanzierung: MWK Hannover (AGIP) Bezug zu anderen Projekten: IT Report Gesundheitswesen Continuity of Care (CoCa) IT-Report Gesundheitswesen – Aktueller Stand der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen in Deutschland und Österreich In dem “IT-Report Gesundheitswesen“ strebte das gleichnamige Projekt an, die Ergebnisse mehrerer umfangreicher Befragung von Einrichtungen und von Herstellern im Gesundheitswesen zu veröffentlichen. Die in den Jahren 2005/2006 und 2007 erhobenen Resultate wurden in jeweils zwei Ausgaben des Reports (IT-Report 2007 und IT-Reort 2008) publiziert. Damit wurde eine breite Fachöffentlichkeit über den aktuellen Stand des Einsatzes und der Verbreitung von Informations- und Kommunikationslösungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens, insbesondere in Akutkrankenhäusern informiert. Die Erhebungen wurden vergleichbar gestaltet, sie unterschieden sich lediglich in ihrem Schwerpunkt: während die 2005/2006er Studie IT-Lösungen für die Integrierte Versorgung thematisierte, fokussierten sich die 2007er Studien einerseits auf Pflegeinformationssysteme und auf die Anwendung von eBusiness Verfahren, insbesondere von Methoden der Beschaffung von Arzneimitteln und Medikalprodukten in Krankenhäusern andererseits. Dabei fanden zwei Erhebungen zu Pflege-informationssystemen statt: eine in Deutschland und eine in Österreich - in beiden Fällen mit dem identischen Befragungsinstrument. Die Fragebögen in allen Studien enthielten Fragen zu demographischen Aspekten der Häuser, zum aktuellen Einsatz von klinischen und Managementmodulen eines Krankenhaus-informationssystems (KIS), zum Stand der elektronischen Patientenakte, sowie zur IT-Abteilung und der finanziellen Situation. Neben der Beschreibung der Ist-Situation, wurden auch die Planungen für das kommende Jahr berücksichtigt, genauso wie die wahrgenommenen Barrieren für den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie. Da die Abnehmerseite (Einrichtungen) von der Anbieterseite (Hersteller) abhängt wurden in 2005/2006 auch die Hersteller von IT-Lösungen im Gesundheitswesen befragt. Inhalte der Befragung waren in erster Linie das Produktportfolio und die Barrieren. Die Stichproben aller Befragungen (Rückläufer aus der Gesamterhebung) wurden jeweils auf Repräsentativität, d.h. der Übereinstimmung zwischen Stichproben- und Populationsmerkmalen (Größe, geogra-phische Lage und Trägerschaft) untersucht. Durch den weitestgehend identischen Aufbau der Studien sind Vergleiche zwischen den Jahren möglich sowie der Vergleich der Ergebnisse zum Einsatz von Pflegeinformationssystemen aus dem Jahr 2002. Ferner wurden die Resultate der Befragungen zum Thema „Elektronische Patientenakte“ in den Kontext von Studien aus anderen Ländern, insbesondere von der HIMSS (Health Information Management Systems Society) aus den USA, gestellt. Die Parallelerhebung von Daten aus Deutschland und Österreich ermöglicht einen Ländervergleich hinsichtlich des Einsatzes von Pflegeinformationssystemen. Aus der Vielfalt der Daten und Erkenntnisse sind im Folgenden die Ergebnisse zur Elektronischen Patientenakte (EPA) dargestellt. Unter einer Elektronischen Patientenakte (EPA) wird eine „elektonisch generierte und basierte Sammlung patientenzentrierter klinischer Informationen, aller Abteilungen / -Stationen einer Einrichtung (einrichtungsgebunden) des Gesundheitswesens über den aktuellen Gesundheitsstatus und über vorangegangene Einrichtungsaufenthalte (Patientenhistorie) eines Patienten verstanden. Die EPA wird durch klinische Entscheidungssysteme unterstützt und ersetzt die medizinisch-pflegerische Papierdokumentation als primäre Informationsquelle.“ Abbildung 1 zeigt den Status der EPA in Deutschland, Österreich und den USA Stand 2007. Auf die Frage, welche Krankenhäuser gemessen an dem EPA-Einsatz am innovativsten sind, zeigt sich, dass die Häuser mit vollfunktionsfähiger EPA und solche, die derzeit die EPA implementieren, sich vor allem durch das Merkmal „viele klinische KIS-Module“ auszeichnet, ebenso jedoch in geringerem Maße durch „viele Betten“ und „zufrieden mit IT-Pro-dukten“. Im Gegensatz dazu gruppieren sich die Merkmale „wenig klinische KIS-Module“ und „keine IT-Abteilung“ um die Häuser, die weder eine EPA besitzen noch planen. Das IT-Budget konnte nicht zwischen den Gruppen differenzieren, ebenso wenig die Trägerschaft mit den Ausprägungen „privat“, „gemeinnützig“ und „öffentlich“. Die Ergebnisse des IT-Reports wurden seit 2006 vielfach dargestellt, unter anderem auch vor Kollegen von der Universität Tokio, die 2006 und 2007 Osnabrück besuchten. Im Januar 2008 kam es zu einem Gegenbesuch in Tokio. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Prof. Dr. Andreas Frey Kooperationspartner: Nordmedia Hannover (e-Health Niedersachsen Koordinator) VHitG Berlin UMIT und TILAK Innsbruck (Befragung in Österreich) Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dipl.-Pflegewirt (FH) Björn Sellemann Dipl.-Kfm. (FH) Daniel Flemming Studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Alexandra Machulik, Stefanie Weste, Marcel Genz, Beixi Xu, Daniel Flemming (bis Mitte 2007) Projektdauer: 2005 bis 2007 Finanzierung: MWK Hannover (AGIP) bmbf (Kooperation mit Japan) Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Hannover (Publikation der Berichte) VHitG LEP AG St. Gallen (Spenden für den Druck der Berichte) ViMM healthcare – Entwicklung von virtuellen Modulen für spezifische Masterprogramme im Gesundheitswesen Ziel des hochschulübergreifenden Projektes ist es, für bereits akkreditierte und neu zu akkreditierende Masterprogramm im Gesundheitswesen, insbesondere in Pflegewissenschaft und Gesundheitsmanagement, virtuelle Module zu entwickeln, die in unterschiedlichen Ausprägungsgraden von Fern- und Präsenzanteilen als Blended Learning Veranstaltungen durchgeführt werden. Dabei wird angestrebt, (i) grundständige Masterprogramme auch mit Fernstudienanteilen anbieten zu können, (ii) spezifische neue Masterprogramme (z.B. in Palliative Care an der Universität Osnabrück) durch Synergien zu ermöglichen, (iii) die Lehre zu verbessern, d.h. Studierende stärker zu aktivieren und externe Experten in die Lehre zu integrieren. Folgende Modulgruppen mit den jeweiligen Modulen werden duch das Projekt konzipiert, erarbeitet, erprobt und evaluiert. Modulgruppe Methodik (2 Module): Interpretation wissenschaftlicher Studien, Information/Knowledge Representation Modulgruppe Gesundheitsorganisation (5 Module): Organisationsentwicklung und Change Management, eBuisness im Gesundheitswesen, Knowledge Management, Kommunikative und edukative Grundlagen im interdisziplinären Kontext, Bildungsarbeit im interdisziplinären Kontext Modulgruppe Gesellschaft (1 Modul): Gesundheitsökonomie Ein Modul ist definiert als eine in sich abgeschlossene Blended-Learning-Lehrveranstaltung mit i.d.R. 5 Leistungspunkten (150 Stunden Workload für Studierende), der im Durchschnitt 3 SWS entsprechen. Eine Orientierung für die Modulerstellung bietet die MoPPS Moduldatenbank der Hochschule Osnabrück. Alle Module sind als Veranstaltungen in Stud.IP angelegt, das den technisch organisatorischen Rahmen darstellt. Die Module gliedern sich in die beiden Bereiche `Wissensvermittlung´ und `Wissensvertiefung´, die unterschiedliche didaktische Zielsetzungen besitzen und damit auch unterschiedliche didaktische Werkzeuge nach sich ziehen. Das didaktische Konzept orientiert sich an den Makrofaktoren der Transaktionalen Theorie von Moore (1993), wonach sich Bildungsmaßnahmen dadurch beschreiben lassen, in welchem Ausmaß der Lernprozess vorstrukturiert ist, also Lernziele, Lerninhalte und Lernmethoden vorgegeben sind (Struktur), in welchem Ausmaß Interaktionen zwischen Lernenden und Lehrenden ermöglicht und gefördert werden (Dialog), in welchem Ausmaß selbstgesteuertes Lernen möglich ist (Autonomie). Für die Qualitätssicherung und interne Evaluation ist ein unabhängiger Projektpartner (Uni OL) verantwortlich, der keine Modulentwicklung übernimmt. Alle Module orientieren sich an gängigen Lehrbüchern, aktuellen Forschungsergebnissen und Veröffentlichungen in peer reviewed journals. Zur fachlichen Abstimmung werden - wenn möglich - Kollegen herangezogen, die die Module begutachten. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner in Kooperation mit Prof. Dr. Hendrike Berger Prof. Dr. Elke Hotze Prof. Dr. Andrea Braun v. Reinersdorff Projektpartner: Universität Osnabrück (FB Humanwissenschaften, VirtUOS) Universität Oldenburg (Didaktisches Zentrum) Fachhochschule Hannover Fachhochschule Frankfurt/M Universität Heidelberg Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Dipl.-Kffr. (FH) Nicole Egbert Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Frank Lay, M.A. Dipl.-Kfm. (FH) Erling Henze (in Teilzeit) Dipl.-Kffr. (FH) Corina Naujock (in Teilzeit) Externer Mitarbeiter: Dr. William Goossen (Results4Care; NL) Projektdauer: 2007 - 2009 Finanzierung: ELAN III (MWK Niedersachsen) Bezug zu anderen Projekten: prieL – Errichtung einer eLearning Infrastruktur prieL – Konzeptionierung und Einführung einer praxisintegrierenden elektronischen Lernbasis Das projektierte Vorhaben stellt die Prozesse und Werkzeuge des elektronisch gestützten Lernens und Lehrens in das Zentrum einer praxisintegrierenden Netzwerkbildung der Hochschule zur Entwicklung und Unterstützung lebensbegleitender Lernprozesse. Im Kern wird das Projekt die Teilschritte einer eLearning begleiteten Prozesskette der akademischen Ausbildung abdecken, die mit dem Übergang von Schul- bzw. Beschäftigungssystem in die Hochschule beginnt,in die Bachelorphase bzw. Masterphase übergeht und danach in die Alumniphase eintritt. Alumni werden hier als integraler Teil der Hochschule wie Studierende und Lehrende betrachtet. Sie nutzen die elearning Ressourcen der Hochschule für die lebenslange Weiterbildung, für eine berufliche und soziale Netzwerkbildung und zur Rekrutierung von Absolventinnen und Absolventen für ihre Unternehmen und Einrichtungen. Die Hochschule bindet im Gegenzug Alumni und anderen Praktiker als Mentoren, Referenten und Dozenten in praxisnahe Veranstaltungen ein. Im Übergangsfeld von Schule und Hochschule werden onlinebasierte Studienangebote für Schüler zukünftige Studierende anwerben und qualifizieren. Begleitend werden auf der Plattform Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten für ein Mentoringsystem bereitgestellt, das Studienanfänger, Studierende und Alumni kooperativ zusammenführt und den Dialog mit den Praktikern fördert. Die Organisation solcher verzahnter und komplexer Vorgänge erfolgt über eine Lernmanagement-Plattform, die mit Schnittstellen zu anderen Systemen der Hochschulinfrastruktur ausgestattet ist. Strategisches Ziel des Projektes ist es, mittels organisatorischer und technischer Maßnahmen die praxisbezogenen Verflechtungen der drei Phasen (Studieneintritt, Bachelor- und/oder Masterprogramm, Alumni) zu gestalten und damit einen lebensbegleitenden Kompetenzerwerb sicherzustellen. Dabei soll die seit 2004 hochschulweit eingeführte und von allen Fakultäten eingesetzte Open Source Plattform (Stud.IP) genutzt werden, um die bereits in Einzelprojekten erprobten Konzepte und Erfahrungen im Rahmen eines Organisationsentwicklungsprojektes zu einem Gesamtkonzept einer praxisintegrierenden Lernbasis zusammenzuführen. Im Rahmen des Projekts werden jeweils die Aspekte Konzeptentwicklung, Implementation und Evaluation bei folgenden Teilschritten bearbeitet: Erwerb von nachhaltigen Fähigkeiten für den Umgang mit neuen Medien und die Umstellung auf ein aktives Lernparadigma schon in der Hochschuleintrittsphase nach vorangegangener Abstimmung und Studienberatung mit den Schulen spätestens aber mit Beginn des ersten Semesters in den Bachelorggf. auch in Masterprogrammen. Durchführung von praxisorientierten Veranstaltungen in Bachelorprogrammen unter Einsatz von neuen Medien und durch Integration von Alumni (und anderen Berufspraktikern). Durchführung von Weiterbildungsangeboten und (berufsbegleitenden) Masterprogrammen mit Fernstudienphasen, die durch eLearning Verfahren ermöglicht werden, ebenso die eLearning vermittelte Vorbereitung auf PhD Programme in Kooperation mit deutschen, aber auch internationalen Partnerhochschulen. Durchführung von Alumniprogrammen unter Berücksichtigung von Weiterbildungs- und Netzwerkangeboten (soziale Netzwerke, Skill-Datenbanken, Praktikums- und Jobbörsen, Chat mit der Praxis). Die Lernmanagement-Plattform bietet eine integrierte Umgebung zur Verwaltung von Veranstaltungen, für den Abruf von elektronischen (multimedialen) Lerninhalten und zur Unterstützung der interpersonellen Kommunikation, insbesondere zwischen Studierenden und Alumni. Sie ist die Umgebung, mit der sich alle Studierenden in der Hochschuleintrittsphase spätestens aber mit Beginn des ersten Semesters vertraut machen und die sie bis in den Alumnistatus begleitet. Dies wird dadurch möglich, dass alle Funktionen, die Studium und Lehre betreffen, auf der Plattform abgebildet sind bzw. in laufenden Aktivitäten implementiert werden. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: Prof. Dr. Karsten Morisse (Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik) Prof. Dr. Robby Andersson und Prof. Dr. Harald Grygo (Fakultät Agrarwissenschaften unnd Landschaftsarchitektur) Prof. Dr. Hans-Joachim Wiese (Department für Kommunikation und Gesellschaft) Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Giehoff Dipl.-Pflegewirt (FH) Björn Sellemann Projektdauer: 2005 bis 2008 Finanzierung: bmbf und MWK Niedersachsen Bezug zu anderen Projekten: Wissensmanagement in der Pflege: Konzeption, Implementation und Evaluation eines Informationsmodells ViMM healthcare – Modulerstellung Continuity of Care (CoCa) – IT-Lösungen für Versorgungskontinuität in der Pflege Mit dem CoCa-Vorhaben wurden die Konzepte zu einem elektronischen Pflegebericht aus Telecare aufgegriffen, erweitert, implementiert und evaluiert. Damit wurde erstmalig in der deutschen Pflegepraxis ein einrichtungsübergreifender Austausch von patientenbezogenen Daten zur Gewährleistung von Versorgungskontinuität möglich. Basierend auf den technischen Ergebnissen des Vorgängerprojektes GetTogether wurde eine sichere Kommunikationsstruktur geschaffen, pflegerische, sozialrechtliche, soziale und medizinische Daten eines Patienten zu übermittelt. Die Ergebnisse der jeweiligen Implementationsstufen wurden regelmäßig evaluiert. Damit wurde nicht nur dem Konzept einer partizipatorischenSoftwareentwicklung (Einbeziehung der Benutzer) Rechnung getragen, sondern auch die Software den wandelnden Anforderungen der Anwender angepasst. Testumgebung war das sich mittlerweile als gemeinnütziger Verein etablierte „Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück“, dessen Mitgliedsinstitutionen einen Austausch von pflegerischen Patienteninformationen anstreben. Im Rahmen des Vereins werden die Arbeiten von CoCa weitergeführt, insbesondere die Verbreitung einer Kultur der Versorgungskontinuität durch Workshops, weiterbildende Maßnahmen, Weiterentwicklung von institutionsübergreifenden Katalogen und durch den Ausbau elektronischer Übertragungsverfahren – auch im Rahmen der elektronischen Gesundheitkarte. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. Osnatel GmbH Osnabrück Deutsche HL7 Benutzergruppe c/o Universität Gießen trinovis GmbH Hannover Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Giehoff Projektdauer: 2001 - 2006 Finanzierung: AGIP, BBR Telecare – IT-Lösungen für eine vernetzte Versorgung von chronisch Kranken Chronische Erkrankungen führen zu einem vermehrten Kontakt von Patienten mit den Leistungserbringern des Gesundheitswesens. Dabei ist es nicht selten, dass Patienten zwischen unterschiedlichen Sektoren des Gesundheitswesens wiederholt pendeln. Solche Szenarien verlangen eine nahtlose Übermittlung von Patientendaten mittels Telematik. Denn die nachfolgende Einrichtung soll auf den Ergebnissen und Erkenntnissen der vorangegangenen Einrichtungen aufbauen können. Dabei garantiert die Kontinuität nicht nur eine Verringerung von Doppelerhebung, sondern auch ein Anknüpfen an die für den individuellen Patienten erfolgreichen Behandlungsformen. Auch wenn diese Argumente allseits breite Zustimmung erfahren, so liefert die Praxis ein anderes Bild. Von den als wichtig eingeschätzten medizinischen Daten eines Patienten fehlen bis zu 90% zum Zeitpunkt der Weiterversorgung durch eine andere Institution (Hübner et al. 2002). Ferner sind die Dokumente (Pflegeverlegungsformulare), die für eine Weiterleitung von Informationen vorgesehen sind, nicht in der Lage, pflegeprozessrelevante Informationen zu vermitteln (Hübner & Giehoff 2002). Diese Defizite sind darauf zurückzuführen, dass für die Weitergabe von Informationen innerhalb des Gesundheitswesens nur eine auf wenige Formen (z.B. Arztbrief) beschränkte Kultur existiert. In der Pflege gibt es darüber hinaus die Problematik einer fehlenden einheitlichen Sprache und fehlender Werkzeuge zur geeigneten Weiterleitung. In Telecare wurden erstmals die im deutschsprachigen Raum verfügbaren Klassifikationen auf ihre Anwendbarkeit evaluiert (Berekoven et al. 2002, Hübner & Giehoff 2003a/b) und es wurde ein Konzept für einen internetbasierten Pflegeverlegungsbericht und die in ihm zu übermittelnden Informationen erarbeitet (Giehoff et al. 2002). Mit diesen Arbeiten entstanden die Grundlagen für eine elektronische Weiterleitung von Pflegeinformationen, die in dem Projekt CoCa praktisch umgesetzt wurden. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: Paracelsus Klinik Osnabrück Klinikum Osnabrück Diakoniewerk (Küpper-Menke-Stift Osnabrück) Pflegedienst B. Möllers Pflegedienst am Schölerberg Kirchenkreisamt Melle Sanicare Bad Laer Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Giehoff Studentische Mitarbeiter: Barbara Berekoven, Jürgen Hofstetter, Ralf Uelsberg, Thorsten Weber Projektdauer: 2000 - 2003 Finanzierung: AGIP Niedersachsen eBusiness in Healthcare – Von der elektronischen Beschaffung zu einem umfassenden computergestützten Supply Chain Management im Gesundheitswesen Unter eBusiness versteht man die Gesamtschau aller internen und externen Prozesse eines Unternehmens und ihrer Unterstützung durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie, insbesondere des Internets. In dem Buch „eBusiness in Healthcare“ werden nun Einzelaspekte des eBusiness aus ökonomischer, technischer wie klinischer Sicht erläutert und in den Gesamtzusammenhang eines modernen Gesundheitswesens gestellt. Dabei berücksichtigen die Autoren die Entwicklungen in Deutschland, den USA und Großbritannien gleichermaßen und beleuchtet Gemeinsamkeiten wie Unterschiede zwischen den Ländern bei der elektronischen Abwicklung von geschäftlichen Prozessen insbesondere für die Beschaffung von Arzneimitteln und Medikalprodukten. Dass heute geschäftliche Prozesse nicht mehr ohne die medizinisch-pflegerischen Prozesse betrachtet werden können, macht das Buch in seinen 14 Kapiteln deutlich. Modelle des Supply Chain Management dienen dabei als ein Gesamtrahmen für die Beschreibung und Einordnung derzeit wichtiger Funktionen (elektronische Kataloge, elektronische Bestellungen) sowie solcher, die in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Dazu zählt der Einsatz von weltweiten Standards wie beispielsweise elektronischen Produkt- und Chargen-Identifikationsnummern, die in medizinisch-pflegerische Prozesse eingebunden für eine höhere Patientensicherheit sorgen. Section “Elements of eBusiness” Chapter 1: Ursula Hübner: Introduction to eBusiness Chapter 2: Volker Gehmlich: Opportunities of Supply Chain Management in Healthcare Chapter 3: Stefan Junginger, Eva Kabel: Business Process Analysis Section “Technical Background” Chapter 4: Martin Staemmler: Integrated Information Systems Chapter 5: Ursula Hübner: Achieving Inter-Organizational Connectivity Chapter 6: Frank Brüggemann, Ursula Hübner: From Product Identification to Catalog Standards Section “Applications and Experiences” Chapter 7: Karen Conway, Richard Perrin: The Evolution of eBusiness in Healthcare Chapter 8 : Keith Lilly: An Integrated Strategy for eProcurement - The Case for Leeds Teaching Hospitals Chapter 9: Barbara Van de Castle, Gina Szymanski: Supply Chain Management on Clinical Units Chapter 10: Marc Elmhorst: Business Analysis Chapter 11: Michael Schüller, Ursula Hübner: Logistics Services and Beyond Chapter 12: Ursula Hübner: The Experts‘ Opinion: Part I - the Healthcare Providers Chapter 13: Ursula Hübner: The Experts‘ Opinion: Part II - the Suppliers Section “Outlook” Chapter 14: Ursula Hübner: The Supply Chain Model of eBusiness in Healthcare Publikationen: Hübner Ursula; Elmhorst M.A. (Eds.): eBusiness in Healthcare. From eProcurement to Supply Chain Management. Springer New York, London 2007 erschienen in der Health Informatics Series von Hannah KJ (Calgary) and Ball MJ (Baltimore) - Series Editors Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: trinovis GmbH Hannover, GHX Global Healthcare Exchange USA GSG Gesellschaft für Standardprozesse im Gesundheitswesen Hannover Prof. Volker Gehmlich Prof. Dr. Michael Schüller Springer New York (Series Publisher), London (Project Management) Mitarbeiter: Alan Hogg, MA (principle reader) Abigail Joseph-Magwood (reader) Projektdauer: 2005 - 2007 Finanzierung: Sanicare Bad Laer (für Forschungsfreistellung) Bezug zu anderen Projekten: IT-Report Gesundheitswesen Die in dem Buch veröffentlichen Ergebnisse der Experteninterviews wurden in der Teilstudie „eBusiness“ einer quantitativen Analyse unterzogen. Die Aussagen der Experten konnten im Wesentlichen bestätigt werden. Abgeschlossene betreute Promotionen Identifikation und Entwicklung von Kompetenzen zur Verbesserung von Schnittstellenprozessen in der Patientenversorgung - Eine gemeinsame Perspektive aus der Sicht von Patientensicherheit, Digitalisierung und Informationskontinuität Promovendin: Nicole Egbert Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Birgit Babitsch Jahr der Promotion: 2024 Informatorische Komponenten eines Lernenden Gesundheitssystems für die Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden: Elektronische Patientenakten, Interoperabilität und KI-gestützte Prognosemodelle Promovend: Jens Hüsers Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Swen Malte John Jahr der Promotion: 2023 The Relationship Between Innovation Capabilities, Information Management, and HIT Quality in Healthcare Organizations: Development of a Sociotechnical Model Promovend: Moritz Esdar Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Babitsch Jahr der Promotion: 2023 Die Digitalisierung im Gesundheitswesen aus Stakeholder-Perspektive: Untersuchung der eHealth-Politik in Deutschland, Österreich und der Schweiz Promovendin: Laura Naumann Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Birgit Babitsch Jahr der Promotion: 2022 Professionelles Informationsmanagement in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Messung der Konstrukte und Kompetenzgebiete als Basis für professionelle Informationsprozesse in Krankenhäusern. Promovend: Johannes Thye Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Babitsch Jahr der Promotion: 2021 Entwicklung und Evaluierung eines Informationssystems zur Unterstützung des Wissenschaft-Praxis-Dialogs im Kontext der IT-Adoptions- und Diffusionsforschung im Gesundheitswesen Promovend: Jan-Patrick Weiß Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Teuteberg Jahr der Promotion: 2021 Datenintegration und Wissensgewinnung für lokale Learning Health Systems am Beispiel einer Zentralen Notaufnahme Promovend: Jens Rauch Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Babitsch Jahr der Promotion: 2020 Elektronische intersektorale Kommunikation im Gesundheitswesen zur Sicherstellung der Versorgungskontinuität: Bewertung unter Berücksichtigung der empirischen Evidenz und Ethik Promovend: Georg Schulte Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Remmers Jahr der Promotion: 2019 Entwicklung und Umsetzung einer skalierbaren Austauschplattform zur Unterstützung innovativer eHealth-Strategien in Krankenhäusern Promovend: Jan-David Liebe Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Thomas Jahr der Promotion: 2018 Entwicklung und Evaluation eines elektronischen Systems zur Unterstützung der Informationsverarbeitung in pflegerischen Dienstübergaben Promovend: Daniel Flemming Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Remmers Jahr der Promotion: 2015 Anwendung des KDD-Prozesses auf pflegerische Daten: Identifikation von Leistungsmustern über das LEP®-System Promovend: Dr. Björn Sellemann Kooperierende Universität: Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Stausberg Jahr der Promotion: 2012 Ein systematischer Wissenstransfer in der Pflege über ein Wissensmanagementsystem Promovend: Carsten Giehoff Kooperierende Universität: Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Stausberg Jahr der Promotion: 2008

Rückblick Hier finden Sie bereits durchgeführte Veranstaltungen aus den unterschiedlichen Teilvorhaben. Agrar und Ernährung Bei Fragen zum Themengebiet Agrar kontaktieren Sie bitte christian.wiesmann@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Ernährung rieke.voigt@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 01. Oktober 2026 - Domschule zu Gast im Sensoriklabor Foto: Hochschule Osnabrück Am 1. Oktober 2026 war der Ernährungskurs der Domschule wieder bei uns an der Hochschule Osnabrück zu Besuch. Im Sensoriklabor durften die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden: Sie probierten verschiedene Lebensmittel und bewerteten sie nach sensorischen Kriterien wie Aussehen, Geruch und Geschmack. So konnten sie hautnah erleben, wie Wissenschaft und Ernährung zusammenhängen. Außerdem gab es eine kleine Führung durch die Labore der Hochschule, bei der die Gruppe einen Einblick in unsere Arbeit und die Forschungsmöglichkeiten vor Ort bekam. Der Besuch war auch dieses Mal ein voller Erfolg. Wir bedanken uns herzlich bei den Schüler*innen und ihren Lehrkräften für das Interesse und die tolle Stimmung und freuen uns schon auf ein Wiedersehen! 28. September 2026 - Zu Gast in der Dorfküche Hesselteich: Vortrag zu Lebensmitteln und Esstilen Foto: Hochschule Osnabrück Am Montag, den 28. September 2026, waren wir, Prof. Dorothee Straka und Rieke Voigt, auf Einladung in der Dorfküche Hesselteich in Versmold zu Gast. Dort haben wir einen interaktiven Vortrag zum Thema „Lebensmittel und Esstile: trendy, innovativ, nachhaltig und gesundheitsfördernd“ gehalten. Im Mittelpunkt standen die neuesten Lebensmitteltrends aus aller Welt und die Frage, welche positiven und negativen Auswirkungen globale Trends haben können. Gemeinsam mit den Teilnehmenden sind wir außerdem der Frage nachgegangen, was eigentlich hinter angesagten Lebensmitteln wie der Avocado steckt. Natürlich kam auch das Probieren nicht zu kurz: Verschiedene Lebensmittel konnten live verkostet und neu kennengelernt werden. Ein herzliches Dankeschön an die Dorfküche Hesselteich für die Einladung. Der Austausch hat uns sehr viel Spaß und Freude bereitet! 17. bis 21. August 2026 - Vom Feld auf den Teller: Grundschüler verarbeiten ihre eigenen Kartoffeln Bilder Hochschule Osnabrück In der Woche vom 17. bis 21. August waren Viertklässler der Grundschule Dodesheide und der Grundschule Hesepe zu Gast im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück und setzten sich intensiv mit dem Thema Kartoffelverarbeitung auseinander. Bereits im Frühjahr hatten die Kinder das WABE-Zentrum besucht, um ihre eigenen Kartoffeln zu pflanzen und dabei mehr über die Pflanze zu erfahren – etwa über ihren Anbau und ihre natürlichen Feinde. Nun, einige Monate später, konnten die selbst gepflanzten Kartoffeln endlich geerntet und weiterverarbeitet werden. In Kleingruppen probierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Kartoffelrezepte aus und bereiteten sie eigenständig zu – von herzhaftem Kartoffelfladenbrot bis hin zu knusprigen Kartoffelkeksen. Im Anschluss durften alle gemeinsam die selbst zubereiteten Kartoffelköstlichkeiten verkosten. 13. August 2026 - Picknick im Grünen Bild Hochschule Osnabrück Am 13. August feierte die neue mobile Küche des WABE-Zentrums im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ ihren ersten erfolgreichen Einsatz auf dem Johannisfriedhof. Dort lud ein Wissenschaftspicknick zum Entdecken und Ausprobieren rund um das Thema Kräuter ein. Beim Picknick im Grünen konnten die Teilnehmenden im Rahmen eines Kräuterquiz ihr Wissen unter Beweis stellen. Frei nach dem Motto: Riechen, schmecken, entdecken wurden frische und getrocknete Kräuter allein anhand ihres Geruchs erkannt und miteinander verglichen. Das Kräuterthema zog sich anschließend in der mobilen Küche weiter durch, wo aus frischen und getrockneten Kräutern ein aromatischer Kräuterquark zubereitet wurde. Dabei konnten die Teilnehmenden direkt vergleichen, wie unterschiedlich frische und getrocknete Zutaten schmecken. Trotz der sommerlichen Hitze herrschte große Begeisterung unter den Teilnehmenden, viele blieben lange im Gespräch und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über Ernährung und Genuss. Insgesamt war es ein sehr gelungener Nachmittag und ein gelungener Einsatz der mobilen Küche, der Lust auf weitere Aktionen macht. Durchgeführt wurde das Wissenschaftspicknick gemeinschaftlich vom GROWTH-Team „Wandel der Ernährung“, der Werkstatt Wissenschaftskommunikation und dem Fit4GROWTH-Team der Hochschule Osnabrück. 23. Juni 2026 - Workshop „Achtsames Essen“ am WABE-Zentrum: Mit allen Sinnen genießen Am 23. Juni stand am WABE-Zentrum alles im Zeichen des bewussten Erlebens mit allen Sinnen. Bei bestem Sommerwetter startete der Workshop „Achtsames Essen“ mit einer Yoga-Einheit unter freiem Himmel. Die Teilnehmenden konnten sich dabei erden, zur Ruhe kommen und ihre Aufmerksamkeit gezielt auf den gegenwärtigen Moment richten. Im Anschluss wurde der Sinnespfad des WABE-Zentrums erkundet. Dort erwarteten die Gruppe verschiedene Stationen, die zum bewussten Wahrnehmen einluden. Neben dem Barfußpfad standen Übungen zum Sehen und Hören auf dem Programm, bei denen die Sinne geschärft und neue Erfahrungen gesammelt werden konnten. Ebenfalls wurde auch auf dem Sinnespfad das Thema Kräuter erkundet, welches sich durch den Workshop zog, da die Teilnehmer*innen Kräuter im Beet bestimmen sollten und die Wachstumsweise kennenlernen konnten. Ein besonderes Highlight des Abends war der erste Einsatz der neuen Fahrradküche des WABE-Zentrums. Hier wurden Riech-, Seh- und Geschmackssinn auf die Probe gestellt. Gemeinsam bereiteten die Teilnehmenden im Schatten der Bäume einen Kräuterquark sowie Kräuterpfannkuchen zu. Dabei wurden frische und getrocknete Kräuter miteinander verglichen, um Unterschiede in Aroma, Geschmack und Aussehen bewusst wahrzunehmen. Neben dem praktischen Teil bot der Workshop viel Raum für Austausch und Diskussionen rund um Ernährung, Wahrnehmung und Nachhaltigkeit. Insgesamt war es ein rundum gelungener Abend mit vielen neuen Eindrücken, interessanten Gesprächen und kulinarischen Erfahrungen. Gleichzeitig erwies sich die Fahrradküche als voller Erfolg und bestand ihren ersten Praxistest mit Bravour. Damit ist sie bestens vorbereitet für ihre zukünftigen Einsätze in der Region. 16. Juni 2026 - Besuch der Fairtrade AG des Graf-Stauffenberg-Gymansiums Am 16. Juni war die Fairtrade AG des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums zu Besuch im ROOTS-Ort des WABE-Zentrums. Gemeinsam näherten sich die Schüler*innen dem Thema „Fair essen – für mich und den Planeten“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Zu Beginn stand eine theoretische Auseinandersetzung im Fokus: Was bedeutet Regionalität eigentlich, und warum ist es sinnvoll, Produkte aus der Region zu konsumieren? Diese Fragen wurden gemeinsam erarbeitet und diskutiert. Im Anschluss ging es in die praktische Umsetzung: In der Küche entwickelten und bereiteten die Teilnehmenden eigene sommerliche Bowls zu – mit regionalen und möglichst fair gehandelten Zutaten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und wurden natürlich gemeinsam verkostet. Den Abschluss bildete ein Rundgang durch den Garten des WABE-Zentrums. Dort erhielten die Schüler*innen einen direkten Einblick in den Anbau regionaler Obst- und Gemüsesorten und konnten ihr neu erworbenes Wissen noch einmal vertiefen. Der Besuch verband Theorie und Praxis auf anschauliche Weise und zeigte, wie nachhaltige Ernährung konkret umgesetzt werden kann. Entstanden ist ein Video, dass Sie sich hier ansehen können. 19. Mai 2026 - Gesunde Stunde e.V. „Sommer ins Glas“ im WABE-Zentrum Bild: Hochschule Osnabrück Das WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück wurde zu einem lebendigen Ort des gemeinsamen Entdeckens und Genießens. Im Rahmen der „Gesunden Stunde e.V.“ gestalteten das WABE-Zentrum und GROWTH einen interaktiven Nachmittag für Kinder und ihre Eltern. Ziel der Veranstaltung war es, Familien zusammenzubringen und Raum für gemeinsame Aktivitäten rund um das Thema Ernährung zu schaffen. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Haltbarmachung von Lebensmitteln. Gemeinsam wurden verschiedene saisonale Zutaten verarbeitet. Aus frischen Erdbeeren entstand ein fruchtiger Erdbeeraufstrich, sowie ein Erdbeer-Tomaten-Ketchup. Ein aromatisches Petersilienpesto rundete das Angebot ab. Unter Anleitung konnten die Teilnehmenden selbst aktiv werden, ausprobieren und voneinander lernen. Der Nachmittag war geprägt von einer offenen, fröhlichen Atmosphäre, in der sowohl Kinder als auch Erwachsene Spaß am gemeinsamen Tun hatten. Besonders schön: Die selbst hergestellten Köstlichkeiten durften im Anschluss mit nach Hause genommen werden. Eine leckere Erinnerung an einen gelungenen Tag und zum gemeinsamen Probieren Zuhause. 23. April 2026 - Boys´ Day Foto: Vanessa Niktin Foto: Vanessa Niktin Am Donnerstag, den 23.04.2026, fand an der Hochschule Osnabrück der diesjährige Boys’ Day statt. Dieser bundesweite Aktionstag bietet Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen überwiegend Frauen tätig sind. Dazu hat das TV 3 “Wandel der Ernährung”, im RISE der Hochschule Osnabrück, den Workshop „The Next Level Superfood“ angeboten. Insgesamt sechs Schüler der Klassen 6 bis 9 verbrachten den Vormittag hier und konnten spannende Einblicke in das Thema Ernährung gewinnen. Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Superfoods und diskutierten deren Vor- und Nachteile, insbesondere im Hinblick auf exotische Produkte. Im praktischen Teil des Workshops wurde anschließend selbst gekocht und gebacken. Dabei entstanden unter anderem leckere Superfood-Muffins mit Zutaten wie Walnüssen, Wildheidelbeeren und Haferflocken. Natürlich durfte auch eine gemeinsame Verkostung der selbst zubereiteten Speisen nicht fehlen. Insgesamt war es ein rundum gelungener und abwechslungsreicher Vormittag. 15. April 2026 - Bodenbiologie zum Anfassen © Bilder Hochschule Osnabrück Die Schülerinnen des Mariengymnasium aus Münster konnten während eines Besuchs auf dem Hof der Familie Große-Kleimann in Steinfurt viel über Bodenbiologie und Agroforst lernen. Agroforstwirtschaft ist ein nachhaltiges Landnutzungssystem, das die gezielte Kombination von Bäumen oder Sträuchern mit landwirtschaftlichen Kulturen oder Tierhaltung auf derselben Fläche verbindet. Durch diese Integration entstehen Effekte, die die Bodenfruchtbarkeit verbessern, die Biodiversität fördern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaveränderungen erhöhen. Bäume in Agroforstsystemen bieten Schutz vor Erosion, speichern Kohlenstoff und liefern gleichzeitig zusätzliche Erträge wie Holz, Früchte oder Futtermittel. Im Gegensatz zu Monokulturen ermöglicht Agroforst eine effizientere Nutzung von Ressourcen wie Wasser, Nährstoffen und Licht. Auf dem Hof der Familie Große-Kleimann wurden neben Walnussbäumen und Sträuchern auch zahlreiche Apfelbäume gepflanzt, deren Früchte in den kommenden Jahren im eigenen Hofladen verkauft werden sollen. Während einer Feldgefügeansprache lernten die Schülerinnen zu erkennen, wie Böden aufgebaut sind und welche Faktoren die Beschaffenheit prägen. Sie lernten, Bodenhorizonte zu unterscheiden und deren Bedeutung für Wasserhaushalt, Nährstoffspeicherung und Pflanzenwachstum zu verstehen. Durch praktische Übungen entwickelten sie ein Gespür für die Vielfalt von Böden und deren ökologische Funktionen. Die Methode schult zudem das wissenschaftliche Arbeiten, indem Beobachtungen dokumentiert, interpretiert und mit theoretischem Wissen verknüpft werden. Durch diese bodenkundliche Methode wird die Struktur, Zusammensetzung und Eigenschaft eines Bodens analysiert. Merkmale wie Schichtung, Porenverteilung, Wurzelwachstum und Bodenart werden durch direkte Beobachtung und einfache Tests bestimmt. Ein Besuch, der Abwechslung zum Alltag in der Schule und neues Wissen brachte. 24. Februar 2026 - Die kleine Schule des Genießens - TV3 Wandel der Ernährung zu Gast im Gymnasium in der Wüste Am 24. Februar 2026 war das TV3 Wandel der Ernährung zu Besuch in der 12. Klasse des Gymnasiums in der Wüste – im Kurs „Achtsamkeit". Das Thema des Nachmittags: „Die kleine Schule des Genießens" . Den Auftakt bildete eine Einführung in die 7 Genussregeln nach Dr. Rainer Lutz, die den Schülerinnen und Schülern einen theoretischen Rahmen für das bewusste Genießen vermittelte. Doch dabei blieb es nicht lange – denn anschließend ging es direkt in die Praxis, mit drei spannenden Genussübungen. Bei den Kräuter-Kontrasten durften die Teilnehmenden mit geschlossenen Augen frische und getrocknete Kräuter erschnuppern und erraten. Wer hat schon einmal Dill einmal frisch und einmal getrocknet bewusst verglichen? Den Schülerinnen und Schülern war gar nicht bewusst, wie groß dieser Unterschied tatsächlich ist – ein echtes Aha-Erlebnis! Weiter ging es mit einer Schokoladenverkostung : Verschiedene Sorten wurden ganz bewusst auf der Zunge zergehen lassen, um die feinen Unterschiede im Geschmack wahrzunehmen – Genuss pur. Den Abschluss bildete ein Experiment mit Erdnüssen : Wie verändert sich der Geschmack, wenn man die Nase zuhält? Der Vergleich zwischen offener und geschlossener Nase machte eindrucksvoll deutlich, welche Rolle der Geruchssinn beim Schmecken spielt. Ein rundum gelungener und kurzweiliger Nachmittag, der gezeigt hat: Genießen will gelernt sein – und macht dabei jede Menge Spaß! 12. November 2025 - Lebensmittel Haltbarmachungskurs im RISE Am 12. November fand im RISE der Hochschule der Kurs „Lebensmittel haltbarmachen“ statt. Zum Einstieg erhielten die Teilnehmenden einen kurzen theoretischen Input zur Geschichte der Haltbarmachung sowie zu den verschiedenen Methoden der Konservierung , die im Laufe der Zeit entwickelt und bis heute genutzt werden. Dabei wurden sowohl traditionelle Verfahren als auch moderne Techniken beleuchtet. Im Anschluss ging es in den praktischen Teil: In Zweiergruppen stellten die Teilnehmenden die vorbereiteten Rezepte her, die passend zur aktuellen Saison ausgewählt worden waren. Besonderer Wert wurde dabei auf regionale und biologische Zutaten gelegt, sofern diese verfügbar waren. So entstanden unter anderem ein aromatischer Pumpkin Pie Spice Sirup für die Winterzeit, selbstgemachtes Kimchi sowie ein leckerer Kürbis-Sanddorn-Aufstrich . Zum Abschluss konnten alle Teilnehmenden ihre selbst zubereiteten Köstlichkeiten mit nach Hause nehmen und dort verkosten. Der Nachmittag war rundum gelungen, bot spannende Einblicke in das Thema Lebensmittelhaltbarmachung und begeisterte durch die gelungene Kombination aus Theorie und Praxis. 06. November 2025 - Nachhaltigkeit konkret: Forschung trifft Förderung Nicola Wolter-Pollert Wie sich nachhaltiges Handeln praktisch im Alltag und in der Wissenschaft widerspiegelt, zeigte sich Anfang November im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück gleich doppelt: beim Abschlussworkshop „Klimapuzzle erleben“ und der anschließenden Verleihung des Klaus Bahlsen Preises 2025 im Rahmen der Wissen in Aktionswoche: Den EssAlltag nachhaltig gestalten . Beide Veranstaltungen verband ein gemeinsames Ziel – Verantwortung zu übernehmen und Zukunft aktiv zu gestalten. Wie lässt sich Klimaschutz im Alltag konkret umsetzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Abschlussworkshops des Forschungsprojekts „Klimapuzzle – Nachhaltige Lebensstile im WABE-Zentrum“, die am 6. November im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück stattfand. Unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Speck wurden in dem Projekt Haushalte aus Osnabrück und Umgebung wissenschaftlich begleitet, um mithilfe des Planspiels „Klimapuzzle“ ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten. Das Klimapuzzle veranschaulicht konkrete, nachhaltige Handlungsoptionen für den Alltag und zeigt deren Potenziale für den Klimaschutz auf. Im Verlauf des Projekts wurden jedoch auch verschiedene Hürden sichtbar, die vor allem durch strukturelle Veränderungen auf lokaler Ebene abgebaut werden können. Die Veranstaltung bot den passenden Rahmen, um die Ergebnisse gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern zu reflektieren und nach Lösungsansätzen zu suchen. Dabei macht die Projektmitarbeiterin Lynn Wagner deutlich: Viele wünschen sich mehr Transparenz und Sichtbarkeit nachhaltiger Optionen im Alltag. Der Abschlussworkshop bot mit den sehr konkreten Anregungen zur Reflexion einer nachhaltigen Alltagsgestaltung den perfekten Rahmen für die diesjährige Verleihung des Klaus Bahlsen Preises. Das gilt nicht nur für den thematischen Fokus, sondern auch für die Förderung durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. So konnte sich Dr. Sabine Schopp, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, nicht nur ein Bild von einem erfolgreichen Förderprojekt machen, sondern anschließend selbst den für hervorragende Studienleistungen gestifteten Klaus Bahlsen Preis 2025 an die Gewinnerinnen überreichen. „Unsere Stifter hätten ihre große Freude daran, wenn sie sehen könnten, wir umfassend, professionell und vielseitig ihre Gedanken über ökologischen Landbau und Gesunde Ernährung im WABE-Zentrum bei den Studierenden umgesetzt werden“, sagte Dr. Schopp. “ Sieben Studentinnen aus den Studiengängen „Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften“, „Landschaftsentwicklung“ und „Ökotrophologie“ wurden für ihre jeweilige Studienarbeit ausgezeichnet. Katharina Cziborra hat im Rahmen ihrer prämierten herausragenden Masterarbeit 154 Methusalem Apfelbäume durch Praktiker und Fachkräfte des Gartenbaus systematisch erfassen lassen, um eine Datenbank für ganz besonders klimaangepasste Bäume zu entwickeln. Sophia Maag erzielte mit ihrer methodisch aufwändigen Bachelorarbeit den ersten Platz. Sie befragte Kund*innen zur Präsentation von Lebensmitteln mit noch kurzer Restlaufzeit in 47 Supermärkten, um die Verbraucherkommunikation zu weniger Lebensmittelverschwendung zu verbessern. Den zweiten Platz belegte Hanna Niemann mit ihrer Bachelorarbeit zu Ernährungsarmut. Dazu entwickelte sie ein Unterrichtskonzept zur Resilienzförderung in der Haushaltsführung und Stärkung von Alltagskompetenzen von Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf. Mit ihrer Bachelorarbeit zu Bildung für nachhaltige Entwicklung in Großschutzgebieten erreichte Merle Haunhorst den dritten Platz. Hierzu befragte sie 48 Akteure zu ihrer (Umwelt)Bildungsarbeit aus ganz unterschiedlichen bundesweiten Schutzgebieten, wie Nationalparks, Naturparks, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete. Aileen Bornemann, Natalia Güttler und Nora Köster haben sich experimentell in ihrer gemeinsam erstellten Projektarbeit mit alternativen Lebensmittelverpackungslösungen auf Basis von Gras- und Holzfaser sowie Kartoffelstärke für Brokkoli, Pilze und Toastbrot beschäftigt. „Mich hat bei den eingereichten sehr fundierten Arbeiten ganz besonders das systematische und zum Teil sehr aufwändige wissenschaftliche und methodische Vorgehen der Studentinnen und Absolventinnen beeindruckt. Dabei haben sie trotz fachlicher Tiefe auch viel Weitblick aus ganz unterschiedlichen Perspektiven bewiesen mit sehr praxisnahen Bezügen zur Nachhaltigkeit, Lebensmittelproduktion bzw. Ernährung.“, erklärt Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation. Hintergrund Klaus Bahlsen Preis Seit 2004 prämiert die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft an der FH Münster mit dem Klaus Bahlsen Preis. Die Auszeichnung fördert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ernährungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung beschäftigen. 05. November 2025 - Gartenworkshop - Mit Herz und Hacke Am 5. November 2025 öffnete der CampusAcker am WABE-Zentrum seine Tore für den Workshop „Herz und Hacke“. Gleich zu Beginn erhielten die Teilnehmenden im Gewächshaus eine Einführung in das Gemüsegärtnern. Besonders deutlich wurde dabei: Ein gesunder Boden ist die Grundlage für erfolgreiches Gemüsewachstum. Welche Möglichkeiten es gibt, den Boden zu schützen und dennoch reich zu ernten, wurde intensiv und mit großem Interesse diskutiert. Ebenso standen die Bedeutung einer guten Anbauplanung und die Vorteile der Mischkultur im Mittelpunkt. Beide Themen sorgten für spannende Gespräche und viele Aha-Momente, die Lust aufs Ausprobieren im eigenen Garten machten. Beim anschließenden Rundgang über den CampusAcker konnten die Gäste praktische Beispiele für Bodenschutz, Mischkultur und eine nachhaltige Bewirtschaftung kennenlernen. Große Begeisterung lösten die prächtigen Möhren, die angelegten Beete und die für den November teils noch erstaunlich vitalen Gemüsepflanzen aus. Auch die Themen richtiges Gießen sowie wasser- und arbeitssparendes Säen und Pflanzen wurden anschaulich vermittelt. Zurück im Gewächshaus stand die eigene Anzucht von Gemüsepflanzen im Mittelpunkt. Dank der vielfältigen Erfahrungen und Beiträge der Teilnehmenden entwickelte sich ein inspirierender Austausch, von dem alle profitieren konnten. Ein rundum gelungener Workshop, der Wissen vertiefte, Lust aufs Gärtnern machte und gezeigt hat, wie wertvoll gemeinsames Lernen ist. 04. November 2025 - Krimidinner : Der letzte Kurs der Luna Green Im Rahmen einer Projektarbeit im Auftrag des GROWTH-Projekts der Hochschule Osnabrück fand am 04.11.2025 im WABE-Zentrum ein interaktives Krimi- Dinner statt. Eingebettet in die Wissen in Aktionswoche fand ein spannender, kniffliger Abend an. Das Krimidinner wurde von Ökotrophologie Studentinnen entwickelt, um wissenschaftliche Inhalte rund um nachhaltige Ernährung auf kreative und unterhaltsame Weise in die Gesellschaft zu tragen. Zu Beginn des Workshops bereiteten die Teilnehmenden gemeinsam ein pflanzenbasiertes Vier-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten zu. Dieses wurde im Anschluss genüsslich verzehrt, während die Teilnehmenden sich dem Kriminalfall rund um den fiktiven Mord an Luna Green gewidmet haben. Dafür haben sie jeweils eine der acht verschiedenen Rollen, sowie deren Charakterzüge und Wertehaltungen übernommen. Die Wissensvermittlung erfolgte durch eingebettete Fakten und angeregte Diskussionen während des Spiels, sowie durch die Speisenzubereitung. Dabei wurden besonders kleine Tipps, wie z.B. den Einsatz pflanzlicher Alternativen, zum Gestalten nachhaltiger Gerichte mitgenommen. Der Workshop zeigte auf unterhaltsame Weise, wie Wissenschaftskommunikation auch außerhalb der Hochschule durch spielerische Formate gelingen kann. 03. November 2025 - Hybrid-Vortrag „Gesundheit³ – Digital und KI-gestützt gut beraten?“ Von links: Christine Schilke, Annika Griefahn, Moderatorin Kathi Bode, Prof. Dr. Dorothee StrakaFoto: Mirko Müller, Hochschule Osnabrück Zum Auftakt der diesjährigen Wissen-in-Aktion-Woche fand im WABE-Zentrum am 3. November ein Hybrid-Vortrag mit dem Titel „Gesundheit³ – Digital und KI-gestützt gut beraten?“ statt. Interessierte konnten die Veranstaltung sowohl vor Ort als auch online über Zoom verfolgen. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Chancen und Potenziale der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und digitalen Tools in der Gesundheitsberatung und -förderung für Verbraucher*innen bietet – und wo zugleich Risiken und Grenzen liegen. Moderatorin Kathi Bode führte dabei über 1,5 Stunden durch ein spannendes Gespräch mit drei Expertinnen aus unterschiedlichen Gesundheitsbereichen. Annika Griefahn , Physiotherapeutin und Promovendin, betonte die großen Chancen digitaler Versorgungsangebote. Digitale Tools könnten die physiotherapeutische Arbeit zielgerichtet unterstützen, etwa indem sie Fortschritte besser sichtbar machen oder Übungen begleiten. Christine Schilke, Beraterin und Trainerin im Bereich mentale Gesundheit, hob vor allem den Datenschutz als kritischen Punkt hervor. Während KI-Systeme sensible Gesundheitsdaten speichern und verarbeiten, unterliegen Therapeut*innen einer strikten Schweigepflicht – ein Spannungsfeld, das gut reguliert und transparent gestaltet werden müsse. Auch im Bereich Ernährung zeigte sich eine Herausforderung: Dorothee Straka ( Professorin für Ernährungskommunikation an der Hochschule Osnabrück) machte deutlich, dass die Quellenlage vieler KI-generierter Ernährungsempfehlungen oft nicht offengelegt wird. Für Verbraucher*innen sei daher schwer zu erkennen, wie fundiert und evidenzbasiert die Empfehlungen tatsächlich sind. Trotz dieser Risiken waren sich alle Sprecherinnen einig: KI kann ein wertvolles ergänzendes Werkzeug in der Gesundheitsförderung sein – zur Unterstützung, Vor- und Nachbereitung, zur Strukturierung von Beratung oder zur Entlastung von Fachkräften. Entscheidend bleibe jedoch, dass KI die therapeutische Arbeit ergänzt, nicht ersetzt. Der Vortrag bot viele spannende Impulse, neue Perspektiven und einen lebendigen Austausch zwischen Expertinnen und Publikum – ein gelungener Start in die Wissen-in-Aktion-Woche. 10. Oktober 2025 - Haltbarmachungskurs am Alfsee – ein Abend voller Geschmack und Wissen Hochschule Osnabrück Am 10. Oktober bot eine Studentengruppe der Ökotrophologie im Rahmen der Kooperation des GROWTH-Projektes mit dem NBZ Alfsee einen praxisnahen Haltbarmachungskurs an. Gemeinsam mit Kochinteressierten wurden verschiedene Methoden der Lebensmittelkonservierung erprobt. Dabei entstanden unter anderem ein aromatisches Rosmarinsalz, ein fruchtiger Apfel-Birnen-Aufstrich sowie ein fein abgestimmter Johannisbeeressig. Der Abend war geprägt von regem Austausch, experimentierfreudigem Arbeiten und neuen Einblicken in die vielfältigen Möglichkeiten der Haltbarmachung. Alle Teilnehmenden zeigten großes Interesse und nahmen wertvolle Erfahrungen für den eigenen Küchenalltag mit. 10. Oktober 2025 - Erdkundeunterricht auf dem Acker Erdkundeunterricht beschränkt sich nicht nur auf das Auswendiglernen von Hauptstädten, sondern kann auch auf den Acker verlegt werden. Der Erdkunde-Leistungskurs des „Gymnasiums in der Wüste“ hat sich intensiv mit dem Thema Landwirtschaft auseinandergesetzt und gefragt: Wie hat sich die Landwirtschaft im Vergleich zu früher verändert? Wie funktioniert die Tierindustrie? Was sind Agrarcluster? Was ist der Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft? Welche Kritikpunkte gibt es an der konventionellen Landwirtschaft? Doch was hat das alles mit dem Boden unter unseren Füßen zu tun? Nach dieser theoretischen Auseinandersetzung begaben sich die Schülerinnen und Schüler mit Christian Wiesmann vom GROWTH-Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme” ausgestattet mit Spaten, Messgeräten und großer Neugier ins Gelände. Dort führten sie eine einfache Feldgefügeansprache durch. Dabei wird der Boden anhand verschiedener Kriterien beurteilt, wie Oberflächenstruktur, Durchwurzelung, Makroporen, Gefüge und Verfestigung, organische Reststoffe sowie Farbe und Geruch. Die wichtigste Erkenntnis war, dass Regenwürmer eine zentrale Rolle für die Landwirtschaft spielen. Sie graben Gänge, lockern dadurch den Boden und schaffen so Wege, die von Pflanzenwurzeln für ihr Wachstum genutzt werden können. Zudem wurden zahlreiche Regenwurmlosungen und organische Reststoffe gefunden, die von den Tieren in ihre Gänge eingearbeitet wurden. Zudem waren neue Wurmgänge erkennbar, was auf eine aktive Bodenfauna hindeutet. Durch diese praktische Erfahrung wurde das theoretische Wissen greifbar und lebendig. 09. Oktober 2025 - Besuch der Domschule im Sensoriklabor der HS Haste Am 9. Oktober 2025 besuchte der Ernährungskurs der Domschule das Sensoriklabor der Hochschule in Haste. Nach einer kurzen Begrüßung erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Rundgang durch das Labor und bekamen einen Einblick in die Arbeitsweise und Ausstattung des Sensoriklabors sowie den anderen Laboren des Standorts Schmied im Hone. Im Anschluss führten die Teilnehmenden zwei kleine Verkostungen durch, die sie selbst vorbereiten mussten. In der ersten Übung sollten verschiedene Apfelsäfte verkostet und diejenigen Sorten identifiziert werden, die sich geschmacklich ähneln. In der zweiten Verkostung standen Kartoffelchips im Mittelpunkt – hier ging es um die persönliche Geschmacksbeurteilung und den Austausch über individuelle Wahrnehmungen. Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in die praktische Arbeit der Sensorik und zeigte, wie vielfältig und differenziert Geschmackserlebnisse sein können. 30. September 2025 - Sommer ins Glas mit der "Gesunden Stunde" Es wurden zahlreiche Gläser mit verschiedenen Marmeladensorten und selbstgemachtem Ketchup gefüllt. Wie kommt der Sommer ins Glas? Diese Frage haben wir uns gestellt – und in der "Gesunden Stunde" gemeinsam Antworten gefunden. An einem der letzten warmen Tage haben Kinder und Eltern im WABE-Zentrum Klaus Bahlsen in einem zweistündigen Workshop den Sommer eingefangen: Aus den letzten Tomaten entstand ein fruchtiger Erdbeer-Tomaten-Ketchup, dazu wurden Apfelsirup für kalte Herbsttage, würzige Pestos und leckere Aufstriche gezaubert. Ein Workshop für die ganze Familie Der Workshop war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam zu kochen und zu experimentieren. Die Kinder waren begeistert, ihre eigenen Kreationen zuzubereiten und zu probieren. Die Eltern freuten sich, neue Rezepte kennenzulernen und gleichzeitig wertvolle Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Der Workshop war nicht nur lehrreich, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, um als Familie zusammenzukommen und gemeinsam etwas zu schaffen. Die "Gesunde Stunde": Genuss und Gesundheit verbinden Die "Gesunde Stunde" lädt Familien dazu ein, ihre Lebensgewohnheiten aktiv zu gestalten – mit Freude, Kreativität und einem bewussten Blick darauf, wie man Genuss und Gesundheit verbinden kann. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um gesunde Ernährung spielerisch und interaktiv zu erleben. Durch das gemeinsame Kochen und Experimentieren lernen die Teilnehmenden, wie einfach es sein kann, gesunde und leckere Gerichte zuzubereiten. Nachhaltigkeit und Bewusstsein Ein weiterer wichtiger Aspekt der "Gesunden Stunde“ ist die Förderung von Nachhaltigkeit und Bewusstsein für die Umwelt. Durch die Verwendung von saisonalen und regionalen Produkten wird den Eltern und Kindern vermittelt, wie wichtig es ist, auf die Herkunft und Qualität der Lebensmittel zu achten. Dies trägt nicht nur zur Gesundheit bei, sondern unterstützt auch die lokale Landwirtschaft und reduziert den ökologischen Fußabdruck. Gemeinschaft und Zusammenhalt Die "Gesunde Stunde“ ist mehr als nur ein Kochworkshop – sie ist eine Gelegenheit, um Gemeinschaft zu erleben und den Zusammenhalt zu stärken. Durch das gemeinsame Kochen und Essen entstehen neue Freundschaften und Netzwerke. Man tauscht sich aus, teilt die Erfahrungen und lernt voneinander. Dies schafft eine positive und unterstützende Atmosphäre, die weit über den Workshop hinausgeht. Bild: Hochschule Osnabrück 09. September 2025 - Landwirtschaft stärken – mit innovativen und biodiversen Anbauverfahren Großes Interesse fanden die Demonstrationsfahrten zur flachen Bodenbearbeitung, Direktsaat und Drohnensaat. Am Wassererosionssimulator zeigte sich deutlich die größere Wasserversickerung in der Direktsaatvariante (rechts) im Vergleich zur tief lockernden Mulchsaat (links). Nach den Demonstrationsfahrten wurde jeweils intensiv die Arbeitsqualität der Bodenbearbeitungsgeräte diskutiert. Interessierte Besucher ließen sich die Stärken der einzelnen Zwischenfruchtarten und ihrer Wurzelsysteme erklären. „Wir wollten mit dem Feldtag eine Plattform schaffen, auf der Landwirte, Wissenschaft, Naturschutz und Partner aus der regionalen Agrarbranche zusammenkommen. Die große Resonanz zeigt, wie wichtig dieser Austausch ist. Wenn wir gemeinsam neue Wege gehen, können wir die Landwirtschaft zukunftsfähig und gleichzeitig umweltverträglich gestalten“, betonte Christian Wiesmann, Projektkoordinator im Transferprojekt GROWTH, Teilvorhaben Resiliente Agrarsysteme, anlässlich des Feldtags der Hochschule Osnabrück auf dem Hof Langsenkamp in Belm. Mit rund 200 Teilnehmenden vor Ort übertraf der Feldtag die Erwartungen. „Die vielen Besuchenden und das breite Programm zeigen, wie viel Dynamik derzeit in der Diskussion um die Anpassung der Anbauverfahren an den Klimawandel steckt,“ unterstrich Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr, Bodenkundlerin und eine der Projektleiterinnen des Teilvorhabens. Prof. Dr. Nana Zubek, Agrarökonomin und ebenfalls in der Leitung des Teilvorhabens, sieht den großen Wert der Veranstaltung in der Vernetzung der Akteure untereinander: „Landwirte suchen nach Antworten, wie ihre Betriebe zukunftsorientiert aufgestellt werden können. Der Austausch mit anderen Landwirten aus der Region Osnabrück, die offen von ihren Erfahrungen mit Mulchsaat oder Direktsaat erzählen, ist dabei besonders wertvoll.“ Am Vormittag wechselten sich praxisnahe Erfahrungsberichte von Landwirten zur Direktsaatpraxis und zum Agroforst im Münsterland mit wissenschaftlichen Fachvorträgen ab. Letztere beleuchteten die Entwicklung von Lebendmulchsystemen mit Weißklee und die Vorteile konservierender Landwirtschaft für Bodengesundheit und Ertragsstabilität aus der Perspektive des Naturschutzbundes (NABU). Besonders die Verbindung und Zusammenarbeit mit dem NABU erfuhr viel Aufmerksamkeit. Die Gäste nahmen mit, dass Landwirtschaft und Naturschutz trotz unterschiedlicher Perspektiven und Ziele gemeinsam Lösungen finden können. Workshops, Feldversuchsbesichtigungen und Maschinendemonstrationen überzeugten Die Workshops zu den Themen Bodenansprache im Bodenprofil, Reifendrücke richtig einstellen und Wasser-Erosionssimulation waren sehr gut besucht und zeigten das große Interesse an Austausch und neuen Impulsen. Gleiches galt für die Feldversuchsbesichtigungen zu verschiedenen Zwischenfruchtmischungen in Direkt- und Mulchsaat und zu Bodenbearbeitungssystemen im Vergleich. Elf Landtechnikhersteller präsentierten ihre Systeme in kurzen Pitches und praxisnahen Demonstrationen auf dem Feld. Dieses kompakte Format kam beim Fachpublikum ebenso gut an wie bei den Ausstellern, da es den direkten Vergleich verschiedener Systeme ermöglichte und anschließend Raum für vertiefende Gespräche bot. Ergänzt wurde die Ausstellung durch Stände der Partner*innen Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück, Agrotech Valley e.V., Stroetmann Saat, Raiffeisen Warengenossenschaft im Osnabrücker Land eG, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V. sowie des Projekts GROWTH und der Hochschule Osnabrück selbst. Nachfrage nach weiterem Feldtag groß Mehrere Hersteller signalisierten bereits ihr Interesse, bei künftigen Veranstaltungen erneut teilzunehmen und sogar Aussaaten vor Ort vorzubereiten, damit Besuchende die Maschinen im gewachsenen Bestand erleben können. Am Ende war die Botschaft für Wiesmann klar: „Der Feldtag hat nicht nur gezeigt, welche technischen Innovationen derzeit verfügbar sind, sondern auch, dass Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Agrarbranche und Naturschutz der Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft sind.“ Weitere Informationen Christian Wiesmann Projektkoordinator Im Transferprojekt Growth, Teilvorhaben Resiliente Agrarsysteme E-Mail: christian.wiesmannn@hs-osnabrueck.de Auf dem YouTube-Kanal der Hochschule finden Sie ein Video über die Veranstaltung. Fotos: Hochschule Osnabrück Von: Isabelle Diekmann 03. September 2025 - Auftakt der Herbstakademie Bild: Schülerforschungszentrum Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in der Schlossaula in Osnabrück am 3. September bildete den Start der diesjährigen Herbstakademie des Schülerforschungszentrum (SFZ). Für die Schüler und Schülerinnen standen in diesem Jahr 12 Kurse zur Wahl. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligten sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“ und das „Diskurstheater" aus dem Fachbereich Theaterpädagogik. Bei der Auftaktveranstaltung kamen nun alle Teilnehmer*innen, Lehrkräfte und Kursleitungen zusammen. Im Kurs Agrarwissenschaft wird Bodenbiologie und nachhaltige Landwirtschaft erkundet, denn die Bodenbiologie spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Pflanzen für einen resilienten Ackerbau. Besonders im Hinblick darauf, die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Mithilfe von Bodenprofilen wird ein direkter Blick in den Boden ermöglicht um gezielt auf die Bedürfnisse der Pflanzen an den Ackerstandort einzugehen. Durch innovative Technologien wie den FarmBot werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Pflanzenproduktion in Zukunft effizienter gestaltet werden könnte. Der Titel des Kurses Diskurstheater lautet „Klimakämpfer*innen – Im Auftrag zwischen Wissenschaft und Theater“ und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die gerne Theater spielen und aktiv und kreativ werden möchten im Kampf gegen die Klimakrise. Die Gruppe setzt sich gestaltend mit dem Thema Klimakrise auseinander und möchte damit raus auf die Straße, um Menschen zu erreichen und Zeichen zu setzen. Mit kleinen Szenen, Songs, Tänzen, Performances etc. in der Öffentlichkeit gelangt die Gruppe in einen Austausch von Mensch zu Mensch zwischen Wissenschaft, Lebensrealität und Theater. Die Herbstakademie 2025 findet in den Herbstferien vom 22. bis 24. Oktober 2025 statt. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 10. Juli 2025 - Lebensmittel und Essstile: Workshop mit Landsenior*innen Am 10. Juli fand in Rheine-Elte ein spannender und informativer Workshop zum Thema "Lebensmittel und Essstile - trendy, innovativ, nachhaltig und gesundheitsfördernd" statt. Organisiert in Zusammenarbeit mit den Landsenior innen, bot die Veranstaltung den Teilnehmer innen die Möglichkeit, tiefer in die Welt der aktuellen Ernährungstrends einzutauchen. Im Mittelpunkt des Workshops standen Fragen wie: Was steckt eigentlich hinter angesagten Lebensmitteln wie Chiasamen und Avocado? Und: Müssen es Chiasamen aus fernen Ländern sein, oder gibt es auch heimische Alternativen, die ähnlich wertvoll sind? Diese und weitere spannende Themen wurden intensiv diskutiert. Ein besonderes Highlight des Workshops war die Verkostung neuartiger Lebensmittel. Die Teilnehmer*innen hatten die Gelegenheit, innovative Produkte zu testen und sich über deren gesundheitliche Vorteile sowie ihre Rolle in einer nachhaltigen Ernährung auszutauschen. 11. und 18. Juni 2025 - Sushikurs im Rahmen der Jugendkulturtage Osnabrück Im Rahmen der Jugendkulturtage Osnabrück fanden am 11. und 18. Juni zwei Sushikurse im RISE statt. Teilgenommen haben Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren , die gemeinsam in die Kunst der japanischen Küche eingetaucht sind. Nach einem kurzen theoretischen Input zu Herkunft, Tradition und Grundzutaten der Sushi-Zubereitung ging es direkt in die Praxis: Gemeinsam wurden verschiedene Sushi-Varianten wie Inside-Out-Rolls und Futo Maki hergestellt. Dabei kamen frische, regionale und saisonale Zutaten zum Einsatz. Die Teilnehmenden zeigten viel Begeisterung und Kreativität – am Ende konnten alle ihre selbstgemachten Sushi-Kreationen probieren und mit nach Hause nehmen. Der Kurs bot nicht nur kulinarische Erfahrungen, sondern auch Raum für gemeinsames Lernen und kulturellen Austausch. 04. Juni 2025 - Feldrandgespräch zum Bio-Strip-Till Versuch In diesem Feldrandgespräch wurde betrachtet, wie die negativen Auswirkungen der landwirtschaftlichen Bodenbewirtschaftung wie Bodenverdichtung, Rückgang des Bodenlebens, Erosion, Nährstoffaustrag und Abnahme der Bodenfruchtbarkeit, gestoppt werden können. Ein möglicher Lösungsansatz ist das Anbausystem Bio-Strip-Till, bei dem die Saatreihen durch die Wurzeln der Zwischenfrucht biologisch gelockert werden. Die Saat erfolgt ohne vorherige Bodenbearbeitung, und die Biomasse der Zwischenfrucht bleibt als Mulch auf dem Acker. In einem Feldversuch zum Maisanbau auf einer Ackerfläche der Westrup-Koch GbR in Bissendorf werden die Möglichkeiten des Bio-Strip-Till mit Ackerbohne und Alexandrinerklee untersucht. Dabei werden diese beiden tiefwurzelnden Komponenten der Zwischenfrucht exakt auf die Aussaatreihe der Folgefrucht gestellt. Diese Anbaumethode bietet höhere Nährstoffeffizienz für die Pflanze, geringeren Bedarf an mineralischen und/oder organischen Düngern und benötigt keine Bodenbearbeitung vor der Saat, da die Pflanzen eine gute Bodengare für die Maispflanze hinterlassen. Der Versuchsaufbau startete bereits in der Saison 2024/25 mit der Aussaat der Zwischenfrüchte. Eine Sämaschine mit einem Reihenabstand von 12,5 cm und einem Drei-Tanksystem säte drei Saatgutmischungen gleichzeitig an verschiedenen Säschaaren in den Boden ein. Für das Bio-Strip-Till wurden die Pflanzenarten Ackerbohne und Alexandriner-Klee verwendet. Beide haben unterschiedliche, aber sehr stark ausgeprägte Wurzelsysteme und sind als Leguminosen in der Lage, Stickstoff anzureichern. Ackerbohne und Alexandriner-Klee wurden nebeneinander ausgesät. Es folgten vier Säschare mit unterschiedlichen Komponenten, dann erneut Ackerbohne und Alexandriner-Klee. Dieses Muster wiederholte sich alle 75 cm. In dem Bereich zwischen den zukünftigen Maisreihen wurden die Komponenten Hafer in Reinsaat, eine Drei-Komponenten Zwischenfruchtmischung und eine Sieben-Komponenten Zwischenfruchtmischung variiert. Neben den drei verschiedenen Bio-Strip-Till Varianten wurde die betriebsübliche Variante der Sieben-Komponenten Zwischenfrucht als Breitsaat ausgesät. In der Saison 2025 begann die Maisaussaat am 25. April. Er wurde per GPS exakt zwischen die Ackerbohne und den Alexandriner-Klee ohne weitere Bodenbearbeitung ausgesät. Festgestellt wurde, dass sich der Mais in allen Varianten gleichmäßig entwickelt hat. 03. Juni 2025 - Feldrandgespräch auf Hof Langsenkamp Beim Feldrandgespräch am partizipativen Feldversuch mit einer geschlossenen Gruppe von Landwirtinnen und Landwirten am RootsOrt in Belm wurde der dort angelegte Versuch erläutert und besichtigt. Der Feldversuch zeigt resiliente Anbauverfahren im Vergleich. In kleiner Gruppe wurden die einzelnen Varianten vorgestellt, erläutert, angesehen und diskutiert. Anschließend wurde der sogenannte Erosionssimulator vorgestellt. Bei der Simulation wird ein Bodenziegel, der mithilfe eines Edelstahlkastens aus dem Acker entnommen wurde, mit einer bestimmten Menge Wasser übergossen. Durch ein eigebautes Lochblech werden Regentropfen erzeugt und somit ein Starkniederschlag von 20 mm simuliert. Bei zwei entnommenen Bodenziegeln aus unterschiedlich bewirtschafteten Varianten kann ein Unterschied bei der Erosion erkennbar gemacht werden. Der Erosionssimulator ermöglicht es, die Auswirkungen verschiedener Anbaumethoden auf die Bodenerosion direkt zu vergleichen. Dies bietet wertvolle Einblicke in die Effektivität der unterschiedlichen Bewirtschaftungspraktiken. 21. Mai 2025 - Besuch aus der Partnergemeinde Stawiguda im WABE-Zentrum Am Mittwoch, den 21. Mai 2025, durfte das WABE-Zentrum Klaus-Bahlsen in Osnabrück besonderen Besuch empfangen: Der Bürgermeister der Gemeinde Wallenhorst begrüßte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule eine rund 25-köpfige Delegation aus der polnischen Partnergemeinde Stawiguda. Unter den Gästen befanden sich neben dem Bürgermeister auch Ratsmitglieder sowie Schulleiterinnen und Schulleiter. Im Rahmen des Besuchs erhielten die Gäste zunächst einen Einblick in die Geschichte und die Schwerpunkte des WABE-Zentrums. Vorgestellt wurden unter anderem vergangene Projekte, aktuelle Forschungsvorhaben wie das GROWTH-Projekt sowie ein Ausblick auf künftige Themenfelder. Dabei wurde deutlich, wie das Zentrum als Ort für Bildung, Forschung und Begegnung wirkt. Ein besonderes Highlight stellte der Austausch über kulturübergreifende Gemeinsamkeiten dar – beispielsweise rund um das Thema Hülsenfrüchte. Während man in Deutschland gerne sagt „Das interessiert mich nicht die Bohne“, heißt es in Polen: „Wirf doch die Erbsen gegen die Wand“. Solche kleinen Sprachvergleiche sorgten für lustige Momente und stärkten das gegenseitige Verständnis. Im Anschluss führte ein Rundgang durch das WABE-Zentrum, bei dem auch der Sinnespfad erkundet wurde, die Besucherinnen und Besucher weiter durch die vielseitigen Angebote vor Ort. Abgerundet wurde der Vormittag mit einem kulinarischen Genuss: Regionale und saisonale Speisen, liebevoll im WABE-Zentrum zubereitet, rundeten das Programm ab. Neben dem lebendigen Austausch wurden auch neue Potenziale für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Wallenhorst, der Partnergemeinde Stawiguda und der Hochschule ausgelotet. Der Besuch war ein gelungenes Beispiel für gelebte Partnerschaft, Austausch und Vernetzung über Ländergrenzen hinweg. 30. April 2025 - Sushi Workshop beim Terrassenfest 2025 Am 30. April fand im Rahmen des Terrassenfests in Osnabrück ein Sushi-Workshop statt – und das mit großer Resonanz: 15 Teilnehmende tauchten in die Welt der japanischen Köstlichkeit ein. Nach einem kurzen theoretischen Input zur Geschichte, Kultur und Vielfalt von Sushi, ging es in kleinen Gruppen direkt ans Werk. Mit viel Freude und Kreativität entstanden nicht nur klassische Maki, sondern auch Gunkan-Maki, Ura-Maki und sogar Onigiri. Zum Abschluss wurden die liebevoll zubereiteten Sushi kunstvoll angerichtet und gemeinsam genossen – ein kulinarisches Highlight des Tages! 10. April 2025 - Girl´s & Boy´s Day an der Hochschule Osnabrück: Kreative Workshops für mehr Vielfalt Foto: Hochschule Osnabrück An der Hochschule Osnabrück nahmen knapp 200 Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 am Girls´ und Boys´ Day teil und besuchten eine Vielzahl von 20 Workshops in Osnabrück und Lingen. Ziel der Veranstaltung war es, Schüler und Schülerinnen für Berufsfelder jenseits traditioneller Geschlechterstereotype zu begeistern. Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, betonte, dass viele Jugendliche trotz breiter Interessen oft noch geschlechtsstereotypische Berufswege wählen. In Osnabrück und Lingen wurden auch durch die Beteiligung von verschiedenen Teilvorhaben aus GROWTH kreative Workshops angeboten. Als Beispiel gab es den Chemie Workshop „Mischen (Im)possible“ und in Lingen den KI-Workshop „Ich mach mir die Welt, mit KI wie sie mir gefällt“. Für die Jungen fand in Osnabrück unter anderem der Workshop „Back dein Ding – Hefe, Brot und Geschmack auf der Spur“ statt und in Lingen der Theaterpädagogik-Workshop „…auch mal aus der Rolle fallen“. Ein besonderer Workshop war auch „The Next Level Superfood“, bei dem die Teilnehmenden in interaktiven Einheiten die Welt der Superfoods erkundeten. Sie lernten nicht nur die Herkunft, Eigenschaften und Wirkungen verschiedener Superfoods kennen, sondern beschäftigten sich auch kritisch mit Anbaubedingungen und globalen Lieferketten. Im praktischen Teil wurden leckere Rezepte zubereitet. Die Veranstaltungen boten eine Plattform, um Interessen zu wecken, Erfolgserlebnisse zu schaffen und Schüler und Schülerinnen für eine offene Berufswahl zu inspirieren. 06. Dezember 2024 - Markt der Wissenschaften Hochschule Osnabrück, Eingang Hafengebäude Hochschule Osnabrück, Campus Bier Am Freitag, 6. Dezember 2024, verwandelte sich der Speicher 4 in Osnabrück in einen lebendigen Schauplatz für Wissenschaft, Kreativität und Genuss. Der Markt der Wissenschaften, der in den Räumlichkeiten von CAMPUSBIER und dem RISE stattfand, wurde von GROWTH und CAMPUSBIER der Hochschule Osnabrück organisiert und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, die einen Blick hinter die Kulissen aktueller Hochschulforschung werfen wollten. Von 12 bis 18 Uhr konnten die Gäste an spannenden Aktivitäten teilnehmen, außergewöhnliche Produkte entdecken und interaktiv in die Welt der Wissenschaft eintauchen. Wissenschaft trifft auf Kulinarik Die Vielfalt des Marktes ließ keine Wünsche offen. Besucher konnten unter anderem erleben, wie Selstar Energyballs hergestellt werden – ein Projekt von GROWTH, das gesunde und nachhaltige Snacks in den Fokus rückt. Für Naschkatzen gab es die Möglichkeit, Raw Cakes von Lena Kuschel zu probieren, die mit ihrem Geschmack und ihrer natürlichen Herstellung überzeugten. Unter dem Motto „Wie schmeckt die Zukunft?“ präsentierte das Team von FoodSense innovative Geschmackserlebnisse, die die Ernährung von morgen greifbar machten. Ein weiteres Highlight war die Honigbier-Verkostung, einer Studentengruppe mit dem Bier von Campusbier, das mit seiner Mischung aus regionalen Zutaten und handwerklicher Braukunst begeisterte. Die Zukunft landwirtschaftlicher Produkte wurde ebenfalls beleuchtet: Selstar präsentierte Äpfel, die mit Selen angereichert sind, und bot damit Einblicke in die Potenziale der Lebensmittelanreicherung. Interaktive Wissenschaft erleben Doch der Markt der Wissenschaften hatte weit mehr als kulinarische Highlights zu bieten. Im Bereich Umwelt und Technik zog die experimentelle Sandbox für Starkregensimulation von GROWTH großes Interesse auf sich. Hier konnten die Besucher anschaulich erleben, wie Starkregenereignisse modelliert und deren Auswirkungen simuliert werden. Ein weiteres interaktives Angebot war das Kerzenziehen mit Golo Martin, einem passionierten Imker, der nicht nur über die Kunst des Kerzenziehens aufklärte, sondern auch spannende Einblicke in die Welt der Bienen gab. Kreative Köpfe kamen beim Taschentücher bedrucken mit Silke Kretzing auf ihre Kosten, wo individuelle Designs gestaltet werden konnten. Kooperationen, die begeistern Der Markt wurde durch die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern bereichert, darunter Green Mundo, Typisch Osnabrück, CAMPUSBIER, RISE – das StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück, StoffOS und Superclo3d. Diese Kooperationen unterstrichen die Vielfalt und Innovationskraft der Region und machten den Markt zu einem Schaufenster für nachhaltige und zukunftsweisende Projekte. Ein Tag voller Inspiration und Austausch Die entspannte Atmosphäre lud zum Verweilen, Staunen und Mitmachen ein. Der Markt der Wissenschaften war nicht nur eine Plattform für die Präsentation wissenschaftlicher Projekte, sondern auch ein Ort des Austauschs und der Inspiration. Besucher und Aussteller waren sich einig: Solche Events fördern das Bewusstsein für Forschung und Innovation und stärken gleichzeitig die Verbindungen zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Wer den diesjährigen Markt verpasst hat, sollte sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen, wenn es wieder heißt: Willkommen zum Markt der Wissenschaften – einem Erlebnis für Jung und Alt, bei dem Wissenschaft und Genuss Hand in Hand gehen. 28. November 2024 - Nützliche Hilfe aus der Luft – Drohneneinsatz in der Landwirtschaft Bild: Hochschule Osnabrück Die Assoziationen mit dem Wort „Drohne“ stehen oftmals im Zusammenhang mit einem beliebten Spielzeug. Dabei können die unbemannten Flugmaschinen auch praxisgerecht und effizient zur Lösung von Problemen landwirtschaftlicher Betriebe eingesetzt werden. Fast jeder zehnte Landwirt in Deutschland verwendet mittlerweile Agrardrohnen bzw. Multicopter. Ausgestattet mit Hightech-Kameras können sie beispielsweise bei der Ausbringung von Saatgut sowie Biostimulanzien, der Flächenkartierung und dem Überwachen des Pflanzenbestandes eingesetzt werden. Damit leisten sie einen Beitrag zur Verbesserung der Effizienz, Nachhaltigkeit und des Tierschutzes. Diese und weitere Aspekte behandelten die Referenten auf der Veranstaltung „Nützliche Hilfe aus der Luft – Drohneneinsatz in der Landwirtschaft“. 19. November 2024 - Von der Steuerbox ins Terminal – ISOBUS selbst nachrüsten Informatik und Elektronik prägen mittlerweile den landwirtschaftlichen Arbeitsalltag. Oft liegt ein großer Nutzen der digitalen Techniken in der effizienteren Arbeit im Bereich der Produktion. Jedoch lässt die Digitalisierung viele Fragen offen und stellt Betriebe vor elektronische Herausforderungen, gerade im Bereich der Kommunikation von Maschinen. Helfen kann dabei die Anwendung eines ISOBUS-Systems. Das System wurde speziell für Forst- und Landmaschinen entwickelt und ermöglicht die Kommunikation zwischen Sensoren, Aktoren und Steuergeräten sowie den Datenaustausch zwischen Traktoren, Geräten und Bordsteuergeräten verschiedener Marken. Mit der Einführung von logiBUS® wurden neue Maßstäbe in der ISOBUS-Programmierung gesetzt. Das System kombiniert die neuesten ISOBUS-Standards mit einer benutzerfreundlichen, bildbasierten Programmierung und ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Implementierung von verschiedensten Anforderungen in der Maschinensteuerung. Im Rahmen der Veranstaltung „Von der Steuerbox ins Terminal – ISOBUS selbst nachrüsten“ wurde diese neue Entwicklung in Kooperation mit GROWTH vorgestellt und diskutiert. 16. und 17. Oktober 2024 - Herbstakademie des Schülerforschungszentrums auf dem Acker Drohnenflug auf dem FeldBild: Hochschule Osnabrück Die Bodenschichten wurden eingehend untersucht und analysiert.Bild: Hochschule Osnabrück Die Herbstakademie des Schülerforschungszentrums Osnabrück (SFZ) ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich durch Projekte und Workshops in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik tiefer einzuarbeiten. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligte sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“, um nachhaltige Landwirtschaft zu erklären, da die Bodenbiologie eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Pflanzen für den Ackerbau spielt. Am ersten Tag lernten die Schülerinnen und Schüler (SuS) nach einer Hofführung auf dem Hof Langsenkamp in Belm die Möglichkeiten vom Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft kennen. Diese können zur Aussaat von leichtem Saatgut oder zur Kartierung von Ackerflächen und/oder Pflanzenbeständen eingesetzt werden. Mit speziellen Kameras und Sensoren ausgerüstet erkennen sie frühzeitig Schädlingsbefall und Krankheiten, was eine schnelle Reaktion und gezielte Behandlung ermöglicht. Um die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Diesem Thema sind die SuS am zweiten Tag der Herbstakademie nachgegangen, und die Wechselwirkungen zwischen Bodenorganismen und Pflanzenwachstum wurden erklärt. Regenwürmer spielen eine wichtige Rolle im Ackerboden, da sie zur Belüftung und Durchmischung des Bodens beitragen. Ihre Aktivität fördert die Nährstoffverfügbarkeit und verbessert die Bodenstruktur, was das Pflanzenwachstum positiv beeinflusst. Der Gewinn für die Schülerinnen und Schüler war ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Bodenorganismen und deren Einfluss auf die nachhaltige Landwirtschaft. 28. September 2024 - "Wandel der Ernährung" beim 6. BOGETI im Zoo Osnabrück Lebensmittel Memory Kirschen wachsen an einem Kirschbaum Am vergangenen Samstag fand im Zoo Osnabrück der 6. BOGETI (Botanik, Gesundheit, Tiere) statt und zog 1.750 begeisterte kleine und große Teilnehmende an. Die Besucher begaben sich auf eine entdeckungsreiche Reise durch den Zoo und nahmen an insgesamt 40 spannenden Aktivstationen teil, die ihr Wissen auf die Probe stellten. So erfuhren sie zum Beispiel, wie man das Alter eines Baumes erkennt oder wie schnell ein Seehund schwimmen kann. Auch vom GROWTH Projekt, Teilvorhaben Wandel der Ernährung durften wir an diesem besonderen Tag mit einer Station mitwirken. Hier konnten die Teilnehmenden beim Lebensmittel-Memory ihr Wissen unter Beweis stellen und herausfinden, welche Lebensmittel und Lebewesen zusammengehören. Der BOGETI-Tag war ein voller Erfolg und bot eine einzigartige Gelegenheit, Lernen und Spaß inmitten der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt des Zoos miteinander zu verbinden. Wir freuen uns sehr, Teil dieses schönen Tages gewesen zu sein. 03. Juli 2024 - Feldgespräch zu Stützfrüchten im Erbsenanbau und Direktsaat auf dem Hof Kollmer Am Abend des 03. Juli trafen sich ca. 50 Interessierte aus Landwirtschaft, Handel sowie Landmaschinenindustrie auf einem Feld in Linder (Oldenburg). Auf dem Programm stand die Besichtigung eines Feldversuchs zum Erbsenanbau, welchen die Hochschule Osnabrück im Rahmen des Projekts GROWTH auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Henricus Kollmer angelegt hatte. Die Fragestellung des Versuchs lag auf der Erprobung verschiedener Stützfrüchte im Körnererbsenanbau. Die Hülsenfrucht neigt sich im fortschreitenden Abreifeprozess oft so stark zum Boden, dass ein Teil der Erbsenschoten nicht vom Mähdrescher erfasst werden kann. Diese Problematik kann mit sogenannten Stützfrüchten entschärft werden. Das Prinzip beruht darauf, dass die Erbse an der Stützfrucht hochrankt und somit später nicht zu Boden fällt. Als Stützfrüchte wurden in dem Versuch Wintertriticale, Sommergerste und Leindotter ausprobiert. Auf dem Feldabend stellte der praktizierende Landwirt Henricus Kollmer zusammen mit Frau Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr von der Hochschule Osnabrück den Versuch und die einzelnen Varianten vor. Die Versuchsergebnisse werden in einem weiteren Artikel auf dieser Website dargestellt. Anschließend wurden weitere Ackerflächen des Landwirts besichtigt. Die Besonderheit in der Bewirtschaftung der Flächen liegt darin, dass die Hauptfrüchte im Direktsaatsystem bestellt werden. Das bedeutet, dass auf den Ackerflächen vor der Bestellung der Feldfrüchte keine Bodenbearbeitung durchgeführt wird. Frau Prof. Dr. Deiglmayr führte Interessierten das Prinzip der sogenannten Spatendiagnose vor. Dadurch konnte erkannt werden, dass der Boden trotz oder gerade wegen der absoluten Bodenruhe in den obersten Zentimetern eine intakte Bodengare aufweist. Daraus lässt sich ableiten, dass sich die Bodenbiologie in einem gesunden Zustand befindet. Nachdem sich die Teilnehmenden wieder am Hof eingefunden hatten, stellte Herr Ludwig Fresemann vom Arbeitskreis der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB) e.V. aus Niedersachsen den Verein vor. Bei der GKB e.V. stehen Ackerbauprinzipien der „Conservation Agriculture“ im Mittelpunkt. Zu diesen Themen werden verschiedene Veranstaltungen und Workshops deutschlandweit angeboten. Neben den Fortbildungsmöglichkeiten setzt der Verein vor allem auf die Vernetzung von interessierten Landwirten und Landwirtinnen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Familie Kollmer für die Vorbereitung und Durchführung des Feldversuchs und des Feldabends. 08. - 16. Juni 2024 - GROWTH auf der IdeenExpo Hannover 2024 Auf dem Messegelände in Hannover fand vom 08. bis 16. Juni die IdeenExpo statt. Mit dem diesjährigen Motto „Mach doch einfach!“ wurde Interessierten die Welt der MINT-Berufe vorgestellt. Auch das Innovations- und Transferprojekt GROWTH hatte sich dem Motto angeschlossen und verschiedene Exponate auf die Messe gebracht. Bei den Exponaten handelte es sich um Bodenprofile, die in speziellen Schaukästen dargestellt wurden. Neben einem ca. 60 cm tiefen Einblick in einen Wald- und einen Ackerboden konnten die Besucher*innen den gezeigten Boden selbst in die Hand nehmen und somit mit allen Sinnen erleben, welche Faszination unter unseren Füßen liegt. Als weiteres Highlight konnten Interessierte selbständig eine pH-Wert-Analyse vom Acker- und Waldboden durchführen. Dafür wurde ein Indikatortest zur Verfügung gestellt. Anschließend wurde in Erklärungen und Gesprächen anhand des Beispiels pH-Wert die Bedeutung und Komplexität der einzelnen Bodenparameter aufgezeigt. 06. März 2024 - Von der Theorie zur Praxis: Schüler*innen im Sensoriklabor der Hochschule Chips Verkostung in der Sensorik Kabine Der Ernährungskurs der Domschule Osnabrück war zu Besuch im Sensoriklabor der Hochschule. Ziel der Veranstaltung war es, den Schüler*innen einen Einblick in das spannende Feld der Sensorik zu bieten. Gestartet wurde mit einer kurzen, aber informativen Einführung in die Grundlagen der Sensorik. Hierbei wurde insbesondere erläutert, was Sensorik ist und warum sie in vielen Bereichen des täglichen Lebens sowie in der Forschung eine entscheidende Rolle spielt. Nach der Einführung folgte der erste interaktive Teil– eine beschreibende Prüfung. Dabei lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Sinne schärfen und zur Beurteilung verschiedener Produkte einsetzen können. Diese Übung diente nicht nur dem Verständnis der Theorie, sondern zeigte auch praktisch, wie Sensorik in der Qualitätskontrolle und Produktentwicklung angewendet wird. Im Anschluss daran gab es als Highlight eine Chips-Verkostung. Hier hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, verschiedene Chips-Sorten zu probieren und ihre sensorischen Fähigkeiten aktiv einzusetzen. Sie bewerteten die Chips nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz. Diese Aktivität war nicht nur lehrreich, sondern machte auch sichtlich Spaß und förderte die Diskussion über die Vielfalt sensorischer Erfahrungen. 06. Dezember 2024 - Nikolausmarkt am Hafen Eine Aktion zum Mitmachen. Der Selstar-Apfel enthält besonders viel Selen. Für Gäste gab es nicht nur Wissen über Ernährung sondern auch die praktische Umsetzung. Kekse essen im Namen der Wissenschaft: Der Nikolausmarkt am Osnabrücker Hafen bescherte Besuchern kulinarische wie intellektuelle Highlights. Die Veranstaltung lockte mit ihrem abwechslungsreichen Programm zahlreiche Gäste an. Zwischen Ständen von Wabe-Zentrum, Campusbier und kreativer Handwerkskunst kreierte das Teilvorhaben 3 des Projekts GROWTH eine gelungene Kombination aus süßen Leckereien und den passenden Wissenshappen. Bei einer Kochaktion durften die Gäste selbst aktiv werden. Aus Mehl, Pflanzendrink und Äpfeln entstanden direkt vor Ort leckere Apfelküchlein. Die duftenden Leckereien sorgten nicht nur für viel Genuss, sondern ermöglichten durch die aktive Teilnahme auch eine praktische Lebensmittelbildung vor Ort. Zudem informierten sich die Besucher*innen am Stand nebenan über den Selstar-Apfel - einen Apfel, der besonders viel Selen enthält und so zu einer natürlichen Selenversorgung beitragen kann. Er entstand aus einem Projekt der Hochschule. Auch hier gab es neben vielen Informationen zudem die Gelegenheit, den Apfel zu verkosten. Noch mehr Austausch gab es bei "S(ch)nacken mit Profs". Besucher*innen bekamen die Gelegenheit, Fragen mit Prof. Dr. Ulrich Enneking und Prof. Dr. Dorothee Straka zu klären. Von Äpfeln über Ernährung bis hin zu Vitaminmangel - in lockerer Atmosphäre entstanden spannende Gespräche. Insgesamt zeichnete sich der Nikolausmarkt durch eine gelungene Kombination aus kulinarischem Genuss, Wissensaustausch und unterhaltsamen Aktivitäten aus. Die Besuchenden konnten nicht nur Süßes verkosten, sondern auch ihr Wissen erweitern und gleichzeitig die festliche Atmosphäre des Nikolausmarktes genießen. 06. März 2024 - Von der Theorie zur Praxis: Schüler*innen im Sensoriklabor der Hochschule Chips Verkostung in der Sensorik Kabine Der Ernährungskurs der Domschule Osnabrück zu Besuch im Sensoriklabor der Hochschule. Ziel der Veranstaltung war es, den Schüler*innen einen Einblick in das spannende Feld der Sensorik zu bieten. Gestartet wurde mit einer kurzen, aber informativen Einführung in die Grundlagen der Sensorik. Hierbei wurde insbesondere erläutert, was Sensorik ist und warum sie in vielen Bereichen des täglichen Lebens sowie in der Forschung eine entscheidende Rolle spielt. Nach der Einführung folgte der erste interaktive Teil– eine beschreibende Prüfung. Dabei lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Sinne schärfen und zur Beurteilung verschiedener Produkte einsetzen können. Diese Übung diente nicht nur dem Verständnis der Theorie, sondern zeigte auch praktisch, wie Sensorik in der Qualitätskontrolle und Produktentwicklung angewendet wird. Im Anschluss daran gab es als Highlight eine Chips-Verkostung. Hier hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, verschiedene Chips-Sorten zu probieren und ihre sensorischen Fähigkeiten aktiv einzusetzen. Sie bewerteten die Chips nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz. Diese Aktivität war nicht nur lehrreich, sondern machte auch sichtlich Spaß und förderte die Diskussion über die Vielfalt sensorischer Erfahrungen. 12. Juli 2023 - Wie geht Resilienz im Ackerbau? Traktor mit Direktsaatmaschine© Hochschule Osnabrück Direktsaatmaschine im Einsatz©Hochschule Osnabrück Detailaufnahme der Direktsaatmaschine ©Hochschule Osnabrück Mal ist es heiß und der Boden trocken, mal folgt ein Starkregen auf die Saat und schwemmt wertvollen Boden ab. Immer häufiger wird es schwierig, im Sommer nach der Getreideernte eine Zwischenfrucht erfolgreich zu etablieren. Ein Landwirt aus Lechtingen probierte nun eine neue Technik aus: die Direktsaat ohne jede Bodenbearbeitung, um so die Wasservorräte im Boden zu erhalten und das stabile Bodengefüge nicht zu stören. Unterstützt wird er dabei durch die Hochschule Osnabrück, die im Teilvorhaben 3 „(Denk-) Räume für Innovationen“ gemeinsam mit Landwirten aus der Region innovative Lösungen zur Gestaltung von resilienten Agrarsystemen entwickeln möchte. Unter optimalen Bedingungen wurde am Mittwoch den 12. Juli 2023 auf einem Feld in Lechtingen eine bunte Zwischenfruchtmischung aus Phazelia, Öllein, Sonnenblume, Kresse, Klee und vielen anderen Arten mit einer Direktsaatmaschine gesät. An dem offenen Transferformat nahmen 20 interessierte Landwirt*innen aus der Region, sowie Mitarbeitende aus dem Handel und der Landwirtschaftskammer teil. Zum Vergleich wurde daneben das betriebsübliche Verfahren ausgeführt: Nach einer zweimaligen Stoppelbearbeitung mit dem Grubber wurde die Zwischenfruchtmischung zwei Wochen später mit einer herkömmlichen Sämaschine eingesät. Neben der technischen Fragestellung, ob die Direktsaatmaschine auch auf den steinigen Böden des Betriebes gute Ergebnisse erzielt, standen Fragen zur Biomassebildung der Zwischenfrucht im Fokus. Denn umso besser sich die Zwischenfrucht entwickelt, umso mehr Nährstoffe werden aufgenommen und damit vor Auswaschung geschützt. Gleichzeitig kann dadurch mehr Humus gebildet und Bodenleben und Bodenstruktur positiv beeinflusst werden. Bis zum Ende der Vegetationsperiode sollen die beiden Verfahren miteinander verglichen werden. Werkstoffe und Digitalisierung Bei Fragen zum Themengebiet Werkstoffe kontaktieren Sie bitte jonas.sandford@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Digitalisierung j.akerlund@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 21. September 2026 - Sechste Digitale Woche mit großer Resonanz ©14_HQ-Digitale Woche Stadt Osnabrück-21.-September-2026-Foto-Lucas-Guenzel-Drehteam-GmbH Mit rund 100 Veranstaltungen ist die sechste Digitale Woche Osnabrück erfolgreich zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt standen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in allen Lebensbereichen. Von Künstlicher Intelligenz und digitalen Anwendungen für Unternehmen über Smart Health bis hin zu Sicherheit im Netz reichte das Programm. In dem Vortrag „Wie können wir KI verstehen und gestalten?“ von Julia Akerlund vom Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ wurde erklärt, wie KI-Systeme funktionieren, wo sie bereits heute eingesetzt werden und welche Auswirkungen und Gefahren sie auf unsere Gesellschaft haben können. 14. September 2026 - Schule trifft Wirtschaft am Campus Lingen Bei der Veranstaltung am Campus Lingen zum Auftakt der Projekttage "Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live" konnten sich die Schüler*innen des Gymnasiums Georgianum eingehend über die verschiedenen Unternehmen informieren. Bild: Hochschule Osnabrück Jugendliche erleben digitale Arbeitswelt regionaler Unternehmen Digitale Technologien verändern Arbeitsabläufe, Berufsbilder und Anforderungen an Beschäftigte. Wie sich dieser Wandel konkret im Berufsalltag zeigt, erfuhren rund 120 Schüler*innen der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Georgianum kürzlich bei den Projekttagen „Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live“. Das dreitägige Angebot zur Berufsorientierung wurde vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit den Erfolgsbegleitern der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit und mit Unterstützung der Ems-Achse durchgeführt. „Wir wollen jungen Menschen aus erster Hand zeigen, wie Digitalisierung Berufe und Arbeitsplätze heute und morgen verändert – und ihnen so eine fundierte Orientierung für ihre Zukunft geben. Als Hochschule mitten in der Region sehen wir es als unsere Aufgabe, genau diese Brücke zwischen Schule, Wirtschaft und lebenslangem Lernen zu bauen“, so Projektkoordinatorin Julia Åkerlund vom Campus Lingen. Initiiert wurde das Vorhaben bereits 2024 vom GROWTH-Projekt der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Arbeitskreis Digitalisierung des Georgianums. Das GROWTH-Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ wird von Prof. Dr. Michael Ryba im Team mit Prof. Dr. Liane Haak und Prof. Dr. Ralf Buschermöhle geleitet. Einblicke in die digitale Praxis Den Auftakt bildete eine Matching-Veranstaltung am Campus Lingen mit 17 teilnehmenden Unternehmen. Anschließend ging es für die Jugendlichen in die Betriebe. Zu den beteiligten Unternehmen gehörten beispielsweise die KRONE Group, die St. Bonifatius Hospitalgesellschaft, die ROSEN Group, die Mainka Bau GmbH & Co. KG, die Bauunternehmung Hofschröer GmbH & Co. KG, die Agentur für Arbeit (Standort Lingen) und die Emsländische Volksbank. Vor Ort erhielten die Schüler*innen konkrete Eindrücke von unterschiedlichen Berufsfeldern und Arbeitsabläufen. Dabei konnten sie erleben, wie digitale Technologien und Prozesse den Arbeitsalltag verändern, welche Aufgaben sich daraus ergeben und welche Kompetenzen in verschiedenen Berufen gefragt sind. Chancen in der Region Viele Jugendliche berichteten nach den Unternehmensbesuchen von neuen Erkenntnissen und überraschenden Erfahrungen. Was zuvor eher abstrakt erschien, sorgte vor Ort für so manchen Aha-Moment. So wurde für sie greifbarer, welche beruflichen Möglichkeiten sich in der Region bieten und welche Tätigkeiten zu ihren eigenen Interessen passen könnten. Gleichzeitig lernten sie verschiedene Wege in den Beruf kennen und erfuhren, dass sich Ausbildung und Studium miteinander verbinden lassen. „Die Projekttage zur Berufsorientierung eröffnen unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die regionale Arbeitswelt: Aus anfänglicher Neugier und Spannung entstehen durch den direkten Austausch mit Unternehmen und die Besuche vor Ort konkrete Vorstellungen von vielfältigen, zukunftsorientierten Berufsfeldern“, betonte Ingrid Helming, Koordinatorin für Stundenplanung und Digitalisierung am Gymnasium Georgianum. Besonders beeindruckend sei, mit welcher Begeisterung die Jugendlichen anschließend von ihren Erfahrungen berichteten und wie nachhaltig die Erlebnisse ihre berufliche Orientierung bereicherten und auch verändern können. Mehrwert für Unternehmen Für die beteiligten Unternehmen bot das Format erneut die Möglichkeit, mit jungen Menschen aus der Region ins Gespräch zu kommen. Die Jugendlichen hätten großes Interesse gezeigt und viele Fragen gestellt, zogen viele Betriebe ein positives Fazit. Besonders wertvoll sei die Möglichkeit, den Schüler*innen die Vielfalt der eigenen Berufsfelder näherzubringen und ihnen konkret zu zeigen, welche Aufgaben und Arbeitsbereiche das jeweilige Unternehmen bietet. Gleichzeitig können die Betriebe frühzeitig Interesse an ihren Ausbildungsplätzen wecken und so Kontakt zu potenziellen Nachwuchskräften knüpfen. So leiste „Schule trifft Wirtschaft“ nicht nur einen Beitrag zur beruflichen Orientierung junger Menschen, sondern stärke auch die Vernetzung zentraler Akteur*innen in der Region, waren sich die Verantwortlichen einig. Hochschule, Schule und Wirtschaft arbeiten eng zusammen, um Jugendlichen bereits frühzeitig ihre Perspektiven aufzuzeigen und ihnen die Arbeitswelt von morgen näherzubringen. Text: Miriam Kronen 04. Juni 2026 - CampusCheck Fotos Hochschule Osnabrück Am 4. Juni 2026 öffnete die Hochschule Osnabrück im Rahmen des CampusChecks ihre Türen für Studieninteressierte, Schülerinnen und Schüler und deren Familien. Unter dem Motto, neue Perspektiven für den eigenen Bildungsweg zu entdecken und aktiv die Zukunft mitzugestalten, erhielten die Besuchenden vielfältige Einblicke in die Studien- und Forschungswelt der Hochschule. Am Stand des Bereichs Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit wurden aktuelle Forschungsarbeiten sowie die Aktivitäten des Projekts GROWTH vorgestellt. Anhand kleiner Experimente konnten die Besuchenden Forschung hautnah erleben und sich über Studienmöglichkeiten im Bereich der Werkstofftechnik informieren. 04. Juni 2026 - Innovationspreis Werkstofftechnik für Studierende der Hochschule Osnabrück Die Preisträger*innen mit ihren Betreuerinnen und dem TECHNOS-Vorstand: v.l. Dietmar Kolbeck, Prof. Dr.-Ing. Svea Petersen, Josephine Liebal, Niklas Veltmann und Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns (Foto: Hochschule Osnabrück). Josephine Liebal und Niklas Veltmann ausgezeichnet Der TECHNOS Innovationspreis Werkstofftechnik wurde in diesem Jahr an zwei Absolvent*innen des Masterstudiengangs Angewandte Werkstoffwissenschaften der Hochschule Osnabrück verliehen. Die Auszeichnung würdigt exzellente Abschlussarbeiten mit Bezug zur Werkstofftechnik. Josephine Liebal und Niklas Veltmann erhielten den Preis für ihre mit der Bestnote 1,0 bewerteten Masterarbeiten, die jeweils in enger Kooperation mit Industriepartner*innen entstanden. Nachhaltige Innovationen: Von Kunststoffkreisläufen bis zu energieeffizienten Stählen Josephine Liebal widmete sich in ihrer Arbeit „Auswirkungen des mehrfachen Recyclings auf die Produkteigenschaften einer Mehrweg-Transport-Verpackung in Kombination mit In-Mould-Labeln unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit“ der Analyse von Kunststoffkreisläufen. Ihre Forschung zeigt, dass Mehrweg-Transportverpackungen aus PE-HD auch nach bis zu 30 Recyclingzyklen gleichwertig wiederverwendet werden können. Ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung von Kunststoffabfällen und CO₂-Emissionen. Die Arbeit wurde in Kooperation mit der Firma WBG Pooling in Damme erstellt und von Prof. Dr.-Ing. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien an der Hochschule Osnabrück begleitet. Niklas Veltmann untersuchte in seiner Masterarbeit mit dem Titel „Analyse der mechanischen Eigenschaften eines lufthärtenden duktilen Mittelmanganstahls in Abhängigkeit von Dimension und Prozessführung“ den Einfluss thermomechanischer Prozesse auf die Mikrostruktur und Eigenschaften eines innovativen Stahls. Seine Erkenntnisse tragen maßgeblich zur Entwicklung energieeffizienter Fertigungsstrategien bei. Ein wichtiger Schritt hin zu nachhaltigeren Produktionsprozessen in der metallverarbeitenden Industrie. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der Georgsmarienhütte GmbH und wurde von Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns, Professorin für Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle an der Hochschule Osnabrück und im GROWTH Teilvorhaben Nachhaltige Werkstoffe & Technologien, betreut. Förderung von Innovation und Praxisbezug Der TECHNOS Innovationspreis prämiert nicht nur wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch die Verbindung von Grundlagenforschung und industrieller Anwendbarkeit. „Die ausgezeichneten Arbeiten überzeugen durch ihren Innovationsgrad, die Relevanz der Fragestellung sowie die methodische Tiefe“, sagt Dietmar Kolbeck, Vorstandsmitglied, Jurymitglied und Industrievertreter im TECHNOS-Vorstand. Zu der Auszeichnung erhalten die Absolvent*innen außerdem ein Preisgeld von je 300 Euro. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Materials Days an der Hochschule Osnabrück statt. Die Veranstaltung fördert den bilateralen Austausch zwischen Forschung, Wissenschaft und Industrie. Organisiert vom VDI Bezirksverein Osnabrück Emsland e.V., dem wip-Kunststoffe e. V. und dem TECHNOS e. V. kommen Expert*innen aus Wirtschaft und Forschung zusammen, um aktuelle Themen der Werkstofftechnik zu diskutieren und Netzwerke zu stärken. Text von Justine Prüne 06. Mai 2026 - Vortrag "KI in der Beratung" in Meppen Bild: donum vitae e.V. Im Rahmen der Veranstaltung „KI in der Beratung – KI verstehen und verantwortungsvoll nutzen“ setzten sich die Teilnehmerinnen praxisnah mit Chancen, Risiken und Grenzen Künstlicher Intelligenz auseinander. Neben verständlich aufbereiteten Grundlagen standen insbesondere konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Beratungsalltag im Mittelpunkt – etwa die Formulierung guter Prompts oder der sinnvolle Einsatz von KI bei Texten und Kommunikation. Die Teilnehmerinnen zeigten großes Interesse und hoben im Feedback vor allem die praxisnahen Tipps, die direkten Anwendungshilfen sowie die klare und verständliche Struktur der Veranstaltung hervor. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, KI nicht nur kennenzulernen, sondern ihren Einsatz auch kritisch zu reflektieren – etwa im Hinblick auf Datenschutz, Bias und Verantwortung in der Beratung. Der Vortrag wurde vom GROWTH Vorhaben “Digitalisierung im ländlichen Raum” und donum vitae Emsland e.V. zusammen organisiert. 23. April 2026 - Zukunftstag am Campus Lingen Bild: Hochschule Osnabrück Vielfältige Einblicke und Studien- und Berufswelten Auch in diesem Jahr hat sich der Campus Lingen, wie die gesamte Hochschule Osnabrück, mit spannenden Workshops am bundesweiten Girls`Day and Boys`Day beteiligt. Schüler*innen der 5. bis 9. Klasse erhielten dabei die Möglichkeit, verschiedene Studien- und Berufsperspektiven kennenzulernen und vor allem selbst aktiv zu werden. “Der Aktionstag zielt darauf ab, traditionelle Geschlechterstereotype zu überwinden und das Interesse junger Menschen an Berufen zu fördern, in denen ihr jeweiliges Geschlecht unterrepräsentiert ist. Neben Workshops in MINT-Fächern und sozialen Bereichen wurde die Bedeutung einer unvoreingenommenen Berufswahl nach Interessen und Stärken betont”, so Katharina Knolle vom Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück. Pflege- und Theaterpädagogik-Workshops für Jungen Für Jungen standen unter anderem praxisnahe und kreative Angebote auf dem Programm. Im Workshop "Durch die Brille eines Pflegefachmanns schauen" erhielten sie einen lebendigen Einblick in den Pflegeberuf: Vom Anlegen eines Verbands über das Messen des Blutdrucks bis hin zum Ausprobieren pflegerischer Tätigkeiten mit einer VR-Brille konnten sie vieles selbst testen. Das Angebot wurde von und Professorin Dr. Rosa Mazzola und Felix Daum begleitet. Kreativ ging es im theaterpädagogischen Workshop "… auch mal aus der Rolle fallen” zu. Unter der Leitung von Frank Bonczek setzten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Rollen auseinander und probierten aus, wie es ist, in andere Perspektiven zu schlüpfen. Ein Schüler zeigte sich bereits vor Beginn begeistert: "Ich habe gleich den Theater-Workshop und freue mich darauf, vielleicht mal auf der Bühne zu stehen. Ich finde es super, dass es auch in kleineren Städten solche Angebote gibt und man diese Möglichkeiten hat.” Mädchen entdecken Maschinenbau und Künstliche Intelligenz Für die Mädchen gab es ebenfalls Spannendes zu entdecken. Im Workshop “Engineering – Ich gestalte die Welt von morgen” konnten sie unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Adamek und Lisa-Maria Neumann die Welt des Maschinenbaus entdecken, technische Labore erkunden und mit Studentinnen sowie Absolventinnen ins Gespräch kommen. Im interaktiven Workshop “Wer ist eigentlich diese KI und was kann sie alles?” drehte sich alles um Künstliche Intelligenz. Gemeinsam wurde erkundet, wie KI funktioniert, wo sie im Alltag und in der Arbeitswelt eingesetzt wird und wie man selbst mit KI-Tools arbeiten kann. Begleitet wurde das Angebot von Julia Akerlund, Ilhan Ingenc und Maike Giltjes. “Ich war beim KI-Workshop und mir hat es sehr gut gefallen, weil man nochmal viel über KI erfahren hat und wo es überall eingesetzt wird. Das fand ich sehr spannend", resümierte eine Schülerin. Mit zahlreichen Eindrücken und neuen Erkenntnissen im Gepäck blickten viele der Schüler*innen zum Abschluss des Tages auf einen gelungenen Girls`Day und Boys`Day am Campus Lingen zurück. Von: Miriam Kronen 23. April 2026 - Girls' Day: 3D-Druck hautnah erleben Fotos Hochschule Osnabrück Im Rahmen des Girls' und Boys' Days 2026 besuchten rund 200 Schüler*innen die Hochschule Osnabrück, um Studiengänge und Berufsfelder kennenzulernen, in denen Frauen bzw. Männer bislang unterrepräsentiert sind. Einer der angebotenen Workshops war „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“ , der von Raoul Houchangnia, Lukas Kreke und Jonas Sandfort durchgeführt wurde. Die Teilnehmerinnen erhielten einen praxisnahen Einblick in die Welt des 3D-Drucks und lernten grundlegende Technologien zur Verarbeitung von Kunststoffen und Metallen kennen. Neben technischen Basics standen insbesondere nachhaltige Produktionsprozesse, die Bedeutung von Recycling sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen im Fokus. Ein besonderes Highlight war die Live-Demonstration der Aufbereitung von Kunststoffabfällen zu neuem 3D-Druck-Filament in den Laboren der Kunststofftechnik. Im anschließenden Praxisteil entwickelten die Schülerinnen eigene Schlüsselanhänger am Computer und konnten deren Fertigung direkt am 3D-Drucker verfolgen. Der Workshop bot damit die Möglichkeit, moderne Fertigungstechnologien nicht nur kennenzulernen, sondern selbst aktiv auszuprobieren. 12. März 2026 - KI-Kompetenz für das Ehrenamt: Landfrauen zu Gast am Campus Lingen Bild: Hochschule Osnabrück Fokus auf Transfer und Praxis- das Team Digitalisierung im ländlichen Raum bot einen gut besuchten Workshop an. Am 12. März verwandelte sich der Campus Lingen zu einem digitalen Lernort für moderne Vereinsarbeit. In einem Praxis-Workshop erkundeten Landfrauen die Potenziale Künstlicher Intelligenz für ihren Alltag im ländlichen Raum. Nach einer Einführung in Chancen und Risiken stand das praktische Erproben von ChatGPT im Fokus. Ob bei der Erstellung von Pressemitteilungen, der Planung von Jahresprogrammen oder der Organisation von Veranstaltungen - die Teilnehmer*innen lernten, wie gezielte Prompts die ehrenamtliche Arbeit effizient entlasten können. Mitorganisatorin war Carina Keuter von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, eine Fachberaterin der LandFrauen Emsland/Grafschaft Bentheim und Beraterin für Ernährung, Hygiene und Bauernhofgastronomie. Es wurde ein erfolgreicher Workshop, der zeigt, wie Digitalisierung in der Region praktisch umgesetzt wird. 05. März 2026 - Fit für Ehrenamt Bild: Ehrenamtsservice Landkreis Emsland Am Donnerstagabend fand im Kreishaus Meppen der Workshop „Fit für Ehrenamt - Künstliche Intelligenz im Ehrenamt“ statt. Die Veranstaltung, organisiert vom Ehrenamtsservice des Landkreises Emsland, bot engagierten Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich mit den Grundlagen und praktischen Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) vertraut zu machen. Im ersten Teil des Workshops erhielten die Teilnehmenden eine Einführung vom GROWTH Teilvorhaben “Digitalisierung im ländlichen Raum” in die Welt der KI und ihre Relevanz im Alltag. Besonders spannend wurde es im anschließenden Praxisteil: Hier konnten die Ehrenamtlichen selbst ausprobieren, wie KI-Tools durch gezielte Prompts für Texte, Ideen oder die Öffentlichkeitsarbeit im Verein genutzt werden können. Eine zentrale Erkenntnis des Abends: Gute Ergebnisse entstehen durch klare Fragen, passenden Kontext und konkrete Aufgabenstellungen. Der Workshop hat gezeigt, welches Potenzial KI für Vereine und Initiativen bietet, sei es bei der Erstellung von Pressemitteilungen, der Planung von Veranstaltungen oder der Ideenfindung. Die Teilnehmenden waren begeistert, wie einfach und effektiv KI-Tools im Ehrenamt eingesetzt werden können. Die Veranstaltungsreihe „Fit für Ehrenamt“ des Landkreises Emsland richtet sich an alle, die sich ehrenamtlich engagieren oder dies zukünftig tun möchten. Weitere Workshops zu verschiedenen Themen sind geplant. 02. Dezember 2025 - Veränderungen durch KI im Betrieb - Paneldiskussion im CIC Foto Jan Deckert, VDI Technologiezentrum GmbH Wie kann im Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) sinnvoll und menschengerecht in die Umsetzung gebracht werden? Welche Bedeutung hat dabei eine transferfähige KI? Welche Veränderungen sind in dem Zusammenhang zu berücksichtigen und anzugehen? Darüber diskutierten Fachleute aus Industrie, Handwerk, Start-ups, Wirtschaftsförderungen, Wissenschaft, Verbänden, Gewerkschaften und Betriebsräten im Coppenrath Innovation Centre (CIC) in Osnabrück. In zwei Panels wurden Chancen und Hindernisse aus der Sicht von Praxis und Wissenschaft besprochen. Die Fachleute, darunter Prof. Dr.-Ing. Ralf Buschermöhle von der Hochschule Osnabrück sprachen über die Chancen und Hindernisse der KI-Einführung aus der Sicht von Praxis und Wissenschaft. Ein wichtiger Aspekt war dabei die Bedeutung von transferfähiger KI, die es ermöglicht, KI-Lösungen auf verschiedene Unternehmen und Branchen anzuwenden. Das Transferprojekt GROWTH war zusammen mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück mit einem Stand im Ausstellungsbereich vertreten. Die Veranstaltung zeigte, dass die Region Osnabrück ein wichtiger Standort für die Entwicklung und Anwendung von KI-Lösungen ist. Durch die Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft können innovative Ansätze vorangetrieben werden, die die Herausforderungen und Chancen der KI-Einführung in Unternehmen meistern. 27. November 2025 - Open labs - Wissenschaft hautnah erleben Auch in diesem Jahr zeigten sich erneut viele Besucher*innen beeindruckt von den vielfältigen Einblicken in die Welt der Wissenschaft. Bilder: Hochschule Osnabrück Open Labs locken erneut zahlreiche Interessierte auf den Campus Lingen Nachdem die „Open Labs“ der Hochschule Osnabrück im Vorjahr einen erfolgreichen Auftakt hatten, nutzten kürzlich erneut zahlreiche Besucher*innen die Chance, die Welt der Wissenschaft und Forschung zu entdecken. Rund 75 Interessierte aus der Region versammelten sich im Laborgebäude am Campus Lingen und gewannen bei der Veranstaltung spannende Einblicke in die Laborbereiche Interaktion und Kommunikation, Digitalisierte Wertschöpfungsprozesse, Engineering sowie Energiesysteme und Prozesstechnik. Vielfältige Themenauswahl Zunächst begrüßte Dekanin Prof.in Dr.in Liane Haak die Gäste, bevor die vierminütigen Pitches mit der Vorstellung aus den einzelnen Laborbereichen starteten. Anschließend konnten sich die Teilnehmenden für insgesamt zwei Sessions entscheiden, die teilweise mit Workshops verbunden waren. Zur Auswahl standen dabei die Themen: „Was macht Werbung wirklich mit Ihnen? Marktforschung durch Eyetracking und Emotionserkennung“, „Pflegestudium neu denken: Virtuell. Digital. Innovativ“, „Schweine! – Eine rosarote Begegnung“, „Erleben Sie die Zukunft: Smart Factory und Angewandte KI an unseren unterschiedlichen Stationen“, „Mechanische Fügetechnik: Quo vadis?“, „Green Lab in Progress – Nachhaltige Chemie sichtbar gemacht: Nachhaltige Chemie & Prozesstechnik im Wandel“ sowie „Sonnige Aussichten: Prozesswärme mit Solarenergie“. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Studierenden Henry Niesing und Melina Kiel. Austausch und spannende Einblicke „Wir waren schon letztes Jahr hier, aber weil wir damals nicht alles sehen konnten und es so viel Spannendes zu entdecken gibt, wollten wir dieses Mal noch mehr mitnehmen. Deshalb sind wir wiedergekommen“, erzählte ein Teilnehmer. Auch das Netzwerken und der Austausch untereinander seien ein wichtiger Bestandteil dieser Veranstaltung, berichtete eine weitere Teilnehmerin. „Für mich war das Eyetracking ein Highlight, es ist alltagsnah und unglaublich spannend“, sagte ein weiterer Besucher. Auch die praktische Arbeit der Studierenden in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region beeindruckte viele Gäste und wurde als besonderer Höhepunkt wahrgenommen. Die Organisator*innen der Open Labs Julia Akerlund, Nadine Haberland und Halina Frerkes zogen ein positives Fazit der zweiten Open-Labs-Veranstaltung. „Es fanden zahlreiche interessante Gespräche statt, und das Workshop-Angebot wurde von den Teilnehmenden begeistert angenommen“, so Haberland. Es sei wichtig, Wissenschaft niedrigschwellig zugänglich zu machen und den Besucher*innen die Räume und Themen der Hochschule näherzubringen. So könne Wissenschaft in die Gesellschaft getragen werden. Das betonte auch Dekanin Haak abschließend. Für sie seien die Open Labs eine besondere Veranstaltung, um den Dialog zwischen Gesellschaft und Hochschule zu stärken und zu zeigen, welche Fortschritte die Hochschule in der Forschung mache. Text: Merle Lübbers 14. November 2025 - Nordhorner Digitaltage Das Angebot der Hochschule Osnabrück kam bei den Besucher*innen der Nordhorner Digitaltage gut an. Bild: Stadt Nordhorn Die Stadt Nordhorn und die Roboterfabrik Grafschaft Bentheim haben erstmals die Nordhorner Digitaltage veranstaltet. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Veranstaltungsformat, das mit zahlreichen Partner*innen wie der Hochschule Osnabrück moderne Technologien sowie die digitale Transformation erlebbar macht und sich an Bürger*innen, Unternehmen, Schulen, Vereine und Institutionen richtet. Auch der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück war bei dem abwechslungsreichen Programm rund um das Thema Digitalisierung vertreten und zeigte die Chancen und Herausforderungen in verschiedenen Fachbereichen auf. Technologien in der Pflege In der Veranstaltung „Technologien in der Pflege“ gaben Rena Diepen (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Pflege dual), Felix Daum (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt ZETH) sowie Julia Akerlund (Mitarbeiterin im Projekt GROWTH) vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück spannende Praxiseinblicke. Insgesamt nahmen mehr als 20 Teilnehmer*innen an dem Vortrag mit anschließendem Workshop teil – darunter vor allem viele Schüler*innen der BBS Gesundheit und Soziales aus Nordhorn sowie ihre Lehrkräfte. „Den Teilnehmenden wurden Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung zum Einsatz von Technologien in der Pflege vermittelt und das Interesse an wissenschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich spürbar geweckt“, so Daum. Auch der fachliche Austausch mit Lehrkräften habe gezeigt, wie groß der Bedarf an Wissen über moderne Pflegekonzepte und zukunftsorientierte Ansätze ist. „Gleichzeitig bot die Veranstaltung die Gelegenheit, die Sichtbarkeit des Campus Lingen und der Hochschule Osnabrück zu stärken: Studienangebote, Forschungsaktivitäten und die unmittelbare Nähe des Standorts wurden neu wahrgenommen“, betonte Diepen. Insgesamt sei deutlich geworden, welchen Mehrwert technologische Innovationen für die Pflege biete und wie dieses wichtige Berufsfeld durch Forschung und Digitalisierung in einem neuen Licht erscheinen könne. Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt Was Künstliche Intelligenz (KI) ist, wo ihre wissenschaftlichen Anfänge liegen und wie sie die Arbeitswelt von heute und morgen verändert, beleuchtete Prof. Dr. Ingmar Ickerott in seinem Impulsvortrag im Rahmen der Digitaltage. Dabei zeigten sich die Schüler*innen besonders interessiert an den Zukunftsperspektiven und den vielfältigen Chancen, die der Einsatz von KI in unterschiedlichen beruflichen Kontexten eröffnet. Digitalisierung im Ehrenamt Dass Digitalisierung längst auch im Ehrenamt angekommen ist, zeigte die Veranstaltung mit Julia Akerlund. Sie informierte zusammen mit Christine Deters von der Freiwilligen-Agentur / Engagementförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim über das Thema Künstliche Intelligenz im Ehrenamt. Der offene Austausch machte anschließend das große Interesse der Besucher*innen sichtbar. „Viele stellten grundlegende Fragen rund um Funktionsweisen, Einsatzmöglichkeiten und Chancen von KI im Alltag“, verdeutlichte Akerlund und sagte weiter: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass ein erheblicher Bedarf besteht, Bürger*innen niedrigschwellige Einblicke in digitale Entwicklungen zu geben. Es wurde auch sichtbar, wie groß die Motivation ist, sich intensiver mit KI auseinanderzusetzen und ihr Potenzial für das Ehrenamt und darüber hinaus zu verstehen.“ Die Beiträge des Campus Lingen bei den Nordhorner Digitaltagen hätten einmal mehr deutlich gemacht, wie bedeutend der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist. Von: Miriam Kronen 08. Oktober 2025 - Wie verändert KI meinen Alltag? Chancen und Nutzen erkennen Die Teilnehmenden erhielten eine Einführung in die Künstliche Intelligenz und konnten im Anschluss im Workshop das Wissen praktisch anwenden. Bild Roman Starke Bild Roman Starke Am 08. Oktober 2025 fand eine spannende und informative Veranstaltung für eine Landfrauengruppe zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) an der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen statt. Die Veranstaltung begann einem Vortrag, der die verschiedenen Aspekte der Künstlichen Intelligenz beleuchtete. Die Themen reichten von „Was ist Künstliche Intelligenz und wo liegen die Anwendungsbereiche?“ bis hin zu „Einsatzmöglichkeiten im Alltag: Gefahren und Umgang mit KI“. Im Anschluss an den Vortrag folgte ein praktischer Workshop im Computerraum. Die 40 anwesenden Landfrauen hatten die Möglichkeit, in praktischen Beispielen wie Veranstaltungsplanung, Rezepten und Einkaufsplänen die Anwendung von KI zu erproben. Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der privaten Nutzung von KI und den Möglichkeiten, die diese Technologie im Alltag bietet. Zudem wurde ein kurzer Exkurs zu den Möglichkeiten der weiteren Nutzung von KI im Ehrenamt gemacht. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmerinnen wertvolle Einblicke und praktische Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz. Die Diskussionen und der Workshop förderten den Austausch und das Verständnis für diese zukunftsweisende Technologie. 29. September 2025 - Campus im Dialog - Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg Der diesjährige Campus im Dialog beleuchtete die Rolle der Frauen in der Digitalisierung. Bild: Hochschule Osnabrück Roman Starke Bild: Hochschule Osnabrück Roman Starke „Vielfalt ist der Schlüssel für Innovation und erfolgreiche Digitalisierung“, lautete eine der zentralen Botschaften bei der diesjährigen Ausgabe von “Campus im Dialog” am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Unter dem Titel “Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg – wie Frauen die Digitalisierung prägen” kamen Expertinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommune zusammen, um die Zukunft der Digitalisierung mit den rund 50 Teilnehmenden zu diskutieren. Durchgeführt wurde der Abend in Kooperation mit der Stadt Lingen, bp Lingen, dem GROWTH Projekt sowie dem Niedersachsen-Technikum der Hochschule Osnabrück. Bewusstsein schaffen “Als Wissenschaftlerin aus dem MINT-Bereich freut es mich sehr zu sehen, dass sich für unsere Veranstaltung so viele Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen auf den Weg gemacht haben, um die Vielfalt der Digitalisierung zu zeigen und zu diskutieren”, betonte Dekanin Prof. Dr. Liane Haak in ihrer Begrüßung. Gleichzeitig brauche es weitere Schritte, damit Frauen digitale Technologien nicht nur im Alltag einsetzen, sondern auch die Chancen für den Beruf und in der Karriere konsequent ausschöpfen können. “Campus im Dialog soll genau dafür ein Bewusstsein schaffen und sichtbar machen, dass hier noch viel Potenzial besteht.” Oberbürgermeister Dieter Krone hob hervor, wie stark die Perspektive von Frauen die Digitalisierung bereichern könne, und sah Mut und Selbstbewusstsein als entscheidende Faktoren für die Zukunft. Impulsvortrag zur Zukunft der Digitalisierung Für einen inspirierenden Auftakt sorgte Prof.in Dr. Vera Kristina Lenz-Kesekamp, Präsidentin der Euro FH Hamburg. Sie machte deutlich, wie Frauen die Bildung der Zukunft gestalten können im Spannungsfeld zwischen Innovation, Transformation, Profession und dem Blick auf die nächste Generation. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit interaktiver Fragerunde betonte unter anderem Caroline Wille (Bude 22), dass Vielfalt keine Option, sondern Voraussetzung für nachhaltige digitale Innovation sei. Frauen brächten andere Perspektiven und Lösungswege ein – genau das sei notwendig, um Technologien zu entwickeln, die für alle funktionieren. “Digitalisierung braucht Empathie, Kreativität und Mut – Eigenschaften, die Frauen häufig besonders stark mitbringen”, so Wille. Dr.in Frederike Carl (Hochschule Osnabrück) stellte heraus, dass Strukturen, in denen Frauen in Führungsrollen sichtbar seien wie beispielsweise in nordischen Ländern, sich nicht nur auf Innovation, Wirtschaftskraft auswirke, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander positiv beeinflusse. Unternehmen zukunftsfähig machen Das unterstrich auch Dr.in Asli Nau (bp Raffinerie Lingen). “Wer Vielfalt lebt, gestaltet Fortschritt aktiv mit.” Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen würde es ermöglichen, kreative Lösungen zu entwickeln, technologische Veränderungen effektiv zu gestalten und Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Für Dr.in Hanna Wüller (Hochschule Osnabrück) sei es wesentlich, das gesamte Phänomen bei der Gestaltung von Digitalisierung zu betrachten. “Pflege kann genau das, sie nimmt Patient*innen in den Blick und denkt Lösungen aus dieser Perspektive. Damit Technik entwickelt wird, ist es wesentlich die Kompetenzen zu nutzen”, so Wüller. Die Veranstaltung zeigte zudem, dass Digitalisierung nur im Miteinander gelingt. Teilnehmende berichteten, wie ermutigend es sei, erfolgreiche Vorbilder zu hören und zu erkennen, dass viele Frauen im MINT-Bereich ähnliche Erfahrungen teilen. Das mache deutlich, dass zwar noch einiges zu tun sei, gleichzeitig aber schon große Fortschritte sichtbar würden. Chancen nutzen “Ich habe mitgenommen, dass es wichtig ist, Mut zu machen, die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen und Ängste zu nehmen”, so Nina Peuckert, Projektmanagerin für Bildung und Fachkräfte bei der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim. So könne man die Chancen von Vielfalt in allen Bereichen konsequent nutzen. Die Organisatorinnen zogen am Ende der Veranstaltung ein positives Fazit. “Campus im Dialog” habe erneut eine Plattform für Inspiration, Austausch und gemeinsames Weiterdenken geboten und herausgestellt, wie stark Frauen die Digitalisierung bereits prägen und welche Potenziale in einer vielfältigen Zukunft stecken. Von: Miriam Kronen / Peter Pistorius 22. September 2025 - KI-Vorträge und Ausstellung am SmartKids-Tag der Digitalen Woche Bild: Schülerforschungszentrum Die GROWTH-Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“, „Mixed Reality und Starkregen“, „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ sowie das Schülerforschungszentrum (SFZ Osnabrück) waren mit zwei spannenden Vorträgen am Vormittag und Ständen im Ausstellungsbereich am Nachmittag vertreten und luden zum Ausprobieren ein. In den interaktiven Vorträgen „Was ist KI eigentlich“ von Lukas Kreke vom SFZ und „Wie können wir KI verstehen und gestalten?“ von Julia Akerlund vom Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ sowie Michael Pruban vom Mittelstand-Digital Zentrum wurde erklärt, wie KI-Systeme funktionieren, wo sie bereits heute eingesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf unsere Gesellschaft haben können. Sie zeigten praktische Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler KI-Tools für Recherchen nutzen oder wie diese sie beim Sprachenlernen und beim Erstellen von Präsentationen unterstützen können. Im Ausstellungsbereich konnten die Schülerinnen und Schüler die interaktive Sandbox des Teilvorhabens “Mixed Reality und Starkregen” sowie drei kollaborative Roboter, die Dobots, ausprobieren. An zwei Stationen konnten die Besuchenden ausprobieren, die Dobots per Controller zu steuern. So beluden sie einen Anhänger mit „Strohballen”, also gelben Schaumstoffwürfeln, oder stapelten grüne Würfel. An der dritten Station zeigte ein Dobot mit einem Fließband eine vorher programmierte Möhren-Erntesituation. Etwa 500 Schüler*innen der Klassen 5 bis 8 besuchten die Vorträge und die Ausstellung und zeigten großes Interesse am Themenbereich und den Angeboten. Später am Nachmittag fand am Standort des SFZ an der Hochschule noch ein Workshop für vorab angemeldete Schülerinnen und Schüler mit dem Titel „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“ zusammen mit dem Teilvorhaben „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ statt. 16. September 2025 - Hochschule Osnabrück setzt Projekttage "Schule trifft Wirtschaft" erfolgreich fort Bei der Matching-Veranstaltung am Campus Lingen zum Auftakt der Projekttage "Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live" konnten sich die Schüler*innen des Gymnasiums Georgianum eingehend über die verschiedenen Unternehmen informieren. Bild: Hochschule Osnabrück Jugendliche erhalten Einblicke in digitale Transformation regionaler Unternehmen „Ich finde es sehr gut, dass wir Schülerinnen und Schüler einen direkten Einblick in die Unternehmen der Region bekommen. So können wir die Digitalisierung hautnah erleben und sitzen nicht nur in der Schule“, betonte Schüler Frithjof Knese vom Gymnasium Georgianum anlässlich der Projekttage „Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live“. Diese fanden kürzlich bereits zum zweiten Mal mit der Hochschule Osnabrück statt. Rund 125 Gymnasiast*innen der gesamten 11. Jahrgangsstufe bekamen an drei Tagen praxisnahe Einblicke, wie die digitale Transformation kleine und mittlere Unternehmen im Emsland verändert. Initiiert wurde das Vorhaben im vergangenen Jahr vom GROWTH-Projekt der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Arbeitskreis Digitalisierung des Georgianums. Das GROWTH-Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ wird von Prof. Dr. Michael Ryba im Team mit Prof. Dr. Liane Haak und Prof. Dr. Ralf Buschermöhle geleitet. „Wir freuen uns, dass wir die Thementage auch in diesem Jahr wieder mit regionalen Firmen, dem Wirtschaftsverband Emsland, der Agentur für Arbeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen durchführen können. Das Projekt bietet eine einzigartige Chance, den Schülerinnen und Schülern frühzeitig die moderne Arbeitswelt mit all ihren digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen aufzuzeigen“, so Projektkoordinatorin Julia Akerlund vom Campus Lingen. Einblicke in die digitale Praxis Nach der Matching-Veranstaltung mit 24 teilnehmenden Unternehmen am Campus Lingen, besuchten die Jugendlichen die regionalen Betriebe. Dazu gehörten beispielsweise die KRONE Group, das Bonifatius Hospital, die ROSEN Group, die Mainka Bau GmbH & Co. KG, die WKT-Wernemann Kunststofftechnik GmbH oder die Bäckerei Wintering. Vor Ort erhielten die Schüler*innen nicht nur Einblicke in konkrete Arbeitsabläufe, sondern erfuhren auch, wie digitale Technologien Produktions- und Dienstleistungsprozesse verändern. Dabei zeigte sich, dass Digitalisierung längst kein Zukunftsthema mehr ist, sondern bereits den Alltag prägt. Nutzen für Unternehmen in der Region Viele Schüler*innen berichteten von echten „Aha-Momenten“, da sie nun besser einschätzen können, welche beruflichen Wege für sie infrage kommen. Einige erkannten, dass es in vielen Unternehmen attraktive Möglichkeiten gibt, Ausbildung und Studium miteinander zu verbinden. Auch die beteiligten Unternehmen zogen ein positives Fazit. Die Jugendlichen hätten erneut großes Interesse gezeigt und viele Fragen gestellt. „Durch die Projekttage können wir jungen Menschen unsere Vielfalt näherbringen und frühzeitig Interesse für Ausbildungs- und Praktikumsplätze wecken“, so Kira Wesselmann, stellvertretende Personalleitung am Bonifatius Hospital. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 10. April 2025 - Girl´s & Boy´s Day an der Hochschule Osnabrück: Kreative Workshops für mehr Vielfalt Foto: Hochschule Osnabrück Foto Hochschule Osnabrück An der Hochschule Osnabrück nahmen knapp 200 Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 am Girls´ und Boys´ Day teil und besuchten eine Vielzahl von 20 Workshops in Osnabrück und Lingen. Ziel der Veranstaltung war es, Schüler und Schülerinnen für Berufsfelder jenseits traditioneller Geschlechterstereotype zu begeistern. Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, betonte, dass viele Jugendliche trotz breiter Interessen oft noch geschlechtsstereotypische Berufswege wählen. In Osnabrück und Lingen wurden auch durch die Beteiligung von verschiedenen Teilvorhaben aus GROWTH kreative Workshops angeboten. Für die Mädchen gab es in Osnabrück zum Beispiel den Workshop „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“, geleitet von Verena Wahlers, Simon Hindriks und Jonas Sandfort. Er bot Schüler*innen ab Klasse 7 eine praxisorientierte Einführung in die Welt des 3D-Drucks. Die Teilnehmenden erhielten dabei fundierte Einblicke in die 3D-Drucktechnologien für Kunststoffe und Metalle sowie in die ökologischen Auswirkungen der Materialwahl und des Herstellungsprozesses. Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema Recycling und seiner Bedeutung im Kontext nachhaltiger Produktion. Im kreativen Praxisabschnitt des Workshops designten die Schüler*innen ihren eigenen, personalisierten Schlüsselanhänger am Computer, der anschließend vor Ort gedruckt wurde. Des weiteren gab es den Chemie Workshop „Mischen (Im)possible“ und in Lingen den KI-Workshop „Ich mach mir die Welt, mit KI wie sie mir gefällt“. Für die Jungen fand in Osnabrück unter anderem der Workshop „Back dein Ding – Hefe, Brot und Geschmack auf der Spur“ statt und in Lingen der Theaterpädagogik-Workshop „…auch mal aus der Rolle fallen“. Die Veranstaltungen boten eine Plattform, um Interessen zu wecken, Erfolgserlebnisse zu schaffen und Schüler und Schülerinnen für eine offene Berufswahl zu inspirieren. 19. November 2024 - Wissenschaft hautnah: Open Labs am Campus Lingen Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bot bei der Veranstaltung "Open Labs - Wissenschaft live erleben" einen Abend voller Innovation und Entdeckungen. Unter dem Motto "Forschung zum Anfassen" stellten Experten ihre Projekte in kurzen Präsentationen vor und öffneten danach die Labore für vertiefte Einblicke. Hauptthemen waren "Theater trifft Wissenschaft: Diskursive Erlebnisse aus dem Experimentallabor"" und "Pflege goes virtual and digital", die das Zusammenspiel von Kunst und Forschung unterstrichen. Weitere interessante Einblicke gab es in Bereiche wie die Smart Factory, angewandte KI, 3D-Druck und moderne Fertigungstechniken. Teilnehmende schätzten die Möglichkeit, direkt in die Labore einzutauchen und die Themen im Detail zu erkunden, was durch angeregten Austausch und Networking bei einem gemütlichen Beisammensein ergänzt wurde. Die Veranstaltung wurde durch die GROWTH Teilvorhaben Diskurstheater, Digitalisierung im ländlichen Raum sowie dem Projekt Fit4growth organisiert. 29. Oktober 2024 - "Künstliche Intelligenz für Ehrenamtliche und Interessierte" Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend unseren Alltag und birgt auch im Bereich des Ehrenamtes ein enormes Zukunftspotenzial. Bei einer kostenlosen Veranstaltung im Rathaus der Samtgemeinde Freren gaben Julia Akerlund vom GROWTH-Team „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und Sascha Haverland , wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Lingen, allen Interessierten einen umfassenden Einblick in die Welt der KI. Der Abend startete mit einem spannenden Vortrag über aktuelle Einsatzmöglichkeiten von KI und erklärte, wie ChatGPT, Copilot und ähnliche KI-Tools den Alltag unterstützen können. Die Teilnehmenden erfuhren, wie automatische Textgenerierung und Chatbots den Kundenservice verbessern, wie Bilder und Ideen für Veranstaltungen generiert werden können und wie KI die Protokollführung erleichtern kann. Eine anschließende Diskussionsrunde bot Raum für Fragen und den Austausch praktischer Erfahrungen. Hier wurde die Brücke zwischen Theorie und Praxis geschlagen. Konkrete Anwendungsbeispiele zeigten, wie KI die ehrenamtliche Arbeit einfacher und effizienter gestalten kann. Einen Mitschnitt von EmsTV finden Sie auf der Webseite https://emstv.de/videobeitrag/ml1-chancen-fur-ki-im-alltag/ . 24. Oktober 2024 - Fachtagung „MINTeresse wecken: Die Zukunftsaufgabe für das 21. Jahrhundert?!“ Das IfT Institut für Talententwicklung veranstaltet regelmäßig Fachtagungen zu den Themen Berufsorientierung und Personalentwicklung. Die Tagung mit dem Titel „MINTeresse wecken: DIE Zukunftsaufgabe für das 21. Jahrhundert?!“ bot zahlreiche spannende Themen. Im Rahmen der Veranstaltung hatte Professorin Liane Haak am 24. Oktober in der Halle IV in Lingen (Ems) einen Vortrag zum Thema „Zukunft gestalten: Wie KI die Arbeitswelt und die Berufsbilder verändert“ gehalten. Im Vortrag beleuchtete sie, wie Künstliche Intelligenz die zukünftige Arbeitswelt beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf die Berufsbilder haben wird. Die Veranstaltung bot Anlass, sich mit Expertinnen und Experten über innovative Ansätze zur Berufsorientierung auszutauschen. 21. Oktober 2024 - Regionale Unternehmen zeigen Schüler*innen die Digitalisierung der Arbeitswelt Im Oktober besuchten Schüler und Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasium Georgianum in Lingen verschiedene Wirtschaftsunternehmen in der Region, um sich ein Bild über die Digitalisierung in der Arbeitswelt zu machen. Ziel dieser Projekttage ist es, den Schüler*innen nicht nur die Möglichkeit einer Berufsorientierung zu geben, sondern über digitale Lösungsansätze und deren Nutzen in den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. So werden junge Menschen in die Lage versetzt, den Wandel der Lebens- und Arbeitswelt als mitgestaltbar zu erleben. Auch hilft ihnen der frühzeitige Kontakt mit Fach- und Führungskräften für ihre Zukunft. Unternehmen wiederum können sich als potentielle Arbeitgeber vorstellen und somit auch eine Hilfe bei der Ausbildungs- und Studiengangwahl geben. Mittelfristig ist auch das ein Weg zur Gewinnung von Fachkräften aus der Region für die Region. Das Event hatte folgenden Aufbau: 21.10.2024 Matching-Veranstaltung (MKT Campus Lingen) 22.10.2024 Vor Ort in Unternehmen 23.10.2024 Reflexion (Gymnasium Georgianum) Sowohl der Wirtschaftsverband Emsland e.V. wie auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) hatten als Kooperationspartner des Projektes GROWTH die Unternehmen in der Region zur Teilnahme aufgerufen. 23. - 27. September 2024 - Digitale Woche Osnabrück „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt - Digital, mit KI oder ohne!“ - Der KinderCampus Lingen zu Gast bei der Digitalen Woche Osnabrück. Kinder interessieren sich häufig für viele verschiedene Themen. Computer, Smartphones, Spielkonsolen und Co. sind ein fester Bestandteil des Alltags. Tablets werden oft genutzt, moderne Küchengeräte unterstützen beim Kochen, und Streaming-Dienste wie YouTube bieten stundenlange Unterhaltung. Smarte Geräte im Haushalt können Witze erzählen oder das Lieblingslied abspielen. Auch Lichtsteuerungen per Sprachbefehl und die Idee von selbstfahrenden Autos gehören längst zur Realität. Oft wird Informatik als etwas betrachtet, das nur „Nerds“ interessiert – Programmieren und ähnliche Themen erscheinen auf den ersten Blick kompliziert. Doch gerade in dieser Vorlesung für Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren wird gezeigt, wie all diese Technologien durch Informatik entstehen und wie stark die Digitalisierung das tägliche Leben beeinflusst. Dabei wird auch deutlich, welche wichtige Rolle Informatik spielt und wie spannend dieses Feld sein kann. Der KinderCampus ist eine Veranstaltungsreihe der Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen. Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten halten dabei Vorlesungen speziell für Kinder. Im Rahmen der Digitalen Woche bieten wir spannende Einblicke in unseren digitalisierten Alltag. Anmeldung und Programm unter: https://digitalewoche-osnabrueck.de/programm/ 26. Mai 2024 - Tag der offenen Tür auf dem Campus Lingen Hochschule Osnabrück Hochschule Osnabrück Am 26. Mai 2024 erlebten auf dem Campus Lingen Besucher und Besucherinnen eine Vielzahl interaktiver Mini-Vorlesungen und spannende Workshops. Die KinderCampus Vorlesungen weckten den Forschergeist der jüngsten Teilnehmenden. Campusführungen boten exklusive Einblicke in Labore und Medienstudios, während wissenschaftliche Mitmachaktionen spielerisch Wissen vermittelten. GROWTH war vertreten mit einem Infostand aus dem Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und „Open Innovation“. Besucher und Besucherinnen konnten mit Hilfe einer Virtual Reality (VR)-Brille in digitale Welten eintreten und in einem virtuellen Supermarkt einkaufen. Das Mittelstand-Digital-Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück lieferte Vorträge über Künstliche Intelligenz und eine Demonstration zur Spracherkennung und ChatGPT. 25. Mai 2024 - VDI Bezirksverein Osnabrück – Emsland feiert 100-jähriges Jubiläum Hochschule Osnabrück Der VDI Bezirksverein Osnabrück – Emsland feierte sein 100-jähriges Bestehen mit einer öffentlichen Messe in den Emslandhallen in Lingen. Die VDI RegioExpo Lingen bot ein vielfältiges Programm für Jung und Alt und gewährte Einblicke in die Innovationskraft der Region. GROWTH mit dem Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ waren am Stand der Hochschule Osnabrück vertreten. Unter dem Motto „Ausprobieren und Mitmachen“ konnten Besucher und Besucherinnen mit der VR-Brille die Labore erkunden und Kinder eine virtuelle Achterbahnfahrt erleben. Auf der Messe präsentierten regionale Spitzenunternehmen innovative Produkte, Roboter und Maschinen. Besucher und Besucherinnen konnten im VDI EXPOLAB spannende Vorträge und den Technik Talk verfolgen. Für Kinder gab es weitere Attraktionen wie Auftritte der Physikanten, eine riesige Hüpfburg, Kinderschminken und eine große Experimentierfläche. Open Innovation Bei Fragen zum Themengebiet Open Innovation kontaktieren Sie bitte p.wehling@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 22. September 2026 - Zukunftsfähige Wohnformen gemeinsam entwickeln: Konzeptionsphase erfolgreich abgeschlossen © aller Bilder RISE Wie können Wohn- und Unterstützungsangebote künftig so gestaltet werden, dass sie den unterschiedlichen Lebenslagen und Bedarfen von Menschen mit Unterstützungsbedarf besser gerecht werden? Mit dieser Frage hat sich das Projekt “Zukünftige Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf” in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt. Am 22. September 2026 fand die Konzeptionsphase des Projekts ihren Abschluss. Expert*innen der Diakonie Osnabrück, der Caritas Osnabrück und der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) entwickelten gemeinsam neue Ansätze für zukünftige Wohn- und Unterstützungsformen. Das GROWTH-Team Open Innovation der Hochschule Osnabrück gestaltete und moderierte den Entwicklungsprozess und unterstützte das Projektteam methodisch. Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Entwicklung einer einzelnen neuen Wohnform, sondern eines flexiblen Wohn- und Unterstützungssystems , das sich an unterschiedlichen Lebenslagen und sich verändernden Unterstützungsbedarfen orientiert. Dafür entwickelte das Projektteam unter anderem unterschiedliche strategische Wohnansätze, konkrete Unterstützungsbausteine sowie Überlegungen für eine zentrale Koordinierungsstruktur, die Leistungen künftig besser miteinander verzahnen soll. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung präsentierte das Projektteam seine Ergebnisse und die entwickelten Ansätze für zukunftsfähige Wohn- und Unterstützungsformen. Anschließend wurden diese gemeinsam mit Entscheidungsträger*innen der beteiligten Organisationen sowie Expert*innen aus den Bereichen Gesundheit und Pflege diskutiert und aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert. „Uns war wichtig, nicht nur neue Wohnformen zu denken, sondern Wohnen und Unterstützung konsequent ausgehend von den unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedarfen der Menschen zu betrachten. Die Diskussion mit Praktikern und den Expert*innen hat noch einmal wertvolle Impulse dafür geliefert, wie aus dem Konzept nun ein tragfähiges Modell für die Praxis werden kann“, so das GROWTH-Team Open Innovation der Hochschule Osnabrück. Mit dem Abschluss der Konzeptionsphase ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Für das Projektteam geht die Arbeit jedoch weiter: Die Anregungen und Rückmeldungen aus der Abschlussveranstaltung werden nun in das Konzept eingearbeitet. Gleichzeitig sollen die nächsten Schritte konkretisiert und die Voraussetzungen für den Übergang in eine Pilotphase geschaffen werden. Damit richtet sich der Blick zunehmend auf die praktische Erprobung: Aus den gemeinsam entwickelten Ideen soll Schritt für Schritt ein Modell entstehen, das neue Wege für bedarfsgerechtes, vernetztes und zukunftsfähiges Wohnen eröffnet. Text: Dr. Pamela Wehling 28. Januar 2026 - Neuer Open-Innovation-Prozess für die Region Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt und das weitere Vorgehen besprochen. Bild: Hochschule Osnabrück Im Teilvorhaben „Open Innovation“ ist unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Schnitker im Januar ein neuer Open-Innovation-Prozess gestartet. Gemeinsam mit regionalen Partnern – darunter Diakonie Osnabrück, der Caritasverband der Diözese Osnabrück sowie die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück – wird ein Konzept für zukünftige Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf entwickelt. Den Auftakt bildete ein Kick-off-Workshop am 28.Januar , in dem die beteiligten Akteurinnen und Akteure eine gemeinsame Vision erarbeitet sowie Formen der Zusammenarbeit und das weitere Vorgehen abgestimmt haben. Damit wurde ein strukturierter Rahmen geschaffen, um die Entwicklung des Konzepts koordiniert und stakeholderübergreifend voranzutreiben. Der Impuls für das Themenfeld entstand im Rahmen der GROWTH Partner-Convention „Zukunft der Zusammenarbeit“ im Frühjahr 2025. In den dort geführten Gesprächen wurde deutlich, dass insbesondere das Thema zukunftsfähiger Wohnformen als gemeinsames Innovationsfeld gesehen wird. GROWTH greift damit gezielt einen konkreten Bedarf aus der Region auf und setzt ihn in einem kooperativen Innovationsprozess um. Die thematische Erweiterung unterstützt die Projektziele sowohl inhaltlich als auch strategisch: Der Bereich „Versorgungsforschung, -management und Informatik im Gesundheitswesen“ zählt zu den Schwerpunktfeldern der Forschung an der Hochschule Osnabrück und wird im Rahmen des Projekts weiter gestärkt. Kontakt bei Interesse: p.wehling@hs-osnabrück.de 04. November 2025 - Abschlussveranstaltung des Open Space Beta Prozesses in Hannover Bild Niedersachsen Next Bild Niedersachsen Next Innovation, branchen- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit und neue Perspektiven Mit der Abschlussveranstaltung des Open Space Beta Prozesses fanden am 4. November in Hannover drei Innovationsprozesse zum Thema Kreislaufwirtschaft, Rezyklate sowie biogene Kunststoffe ihren vorläufigen, erfolgreichen Abschluss. Das Format Open Space Beta dient als Instrument, um komplexe Innovationsfelder zu bearbeiten und gemeinschaftlich tragfähige Zukunftslösungen zu entwickeln. Dabei kamen Akteure aus den Bereichen Automotive, Kunststoffverarbeitung, Recycling und Agrar zusammen, um branchen- und organisationsübergreifend gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Präsentationen der Projektgruppen, die ihre Ergebnisse und Erkenntnisse aus den vergangenen Monaten vorstellten. Im Anschluss erhielten Sie konstruktives Feedback, das sie in die Weiterentwicklung ihrer Innovations- und Forschungsvorhaben einfließen lassen werden. Zudem wurden Synergien zwischen den Gruppen sichtbar gemacht und konkrete Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit identifiziert. Die gemeinsame Reflexion der Ergebnisse und der Zusammenarbeit lieferte wertvolle Erkenntnisse für das GROWTH-Team, um den eigenen Strategieprozess Open Innovation weiter zu optimieren. Ein Teilnehmer brachte das Resümee des Tages auf den Punkt: „Ich bin dann mit der Veranstaltung zufrieden, wenn es weiter geht.“ Und da waren sich die Beteiligten einig, dass durch den Prozess über einen reinen Austausch hinweg eine echte, organisationsübergreifende Zusammenarbeitssituation entlang der Wertschöpfungskette entstanden ist, die auch in der Zukunft fortgeführt wird. Parallel war das GROWTH-Team Open Innovation mit einem Informationsstand auf der Netzwerkveranstaltung „Automotive in Motion“ von Niedersachsen Next vertreten. 04. Juli 2025 - Team Open Innovation startet in die Umsetzungsphase des offenen Innovationsprozesses © Hochschule Osnabrück © RISE © Hochschule Osnabrück © RISE © Hochschule Osnabrück Team Open Innovation aus dem Projekt GROWTH startet in die Umsetzungsphase des offenen Innovationsprozesses gemeinsam mit Niedersachsen.next Das Team Open Innovation aus dem Projekt GROWTH hat am Freitag, dem 4. Juli gemeinsam mit Niedersachsen.next den offenen Innovationsprozess "Open Space Beta" vor Ort an der Hochschule Osnabrück gestartet. Ziel ist die Entwicklung neuer Wege und Lösungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft in der Mobilitätsbranche. Dieses umfangreiche Netzwerk- und Innovations-Projekt wurde von dem Forschungs- und Transferprojekt GROWTH sowie Niedersachsen.next für ihre Partner-Organisationen ins Leben gerufen. Niedersachsen.next ist eine Initiative des Landes Niedersachsen zur Förderung von Innovationsnetzwerken und zukunftsorientierten Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Der Prozess begann am 5. März mit einer Auftaktveranstaltung, gefolgt von zwei Online-Workshops im April, in denen erste Themenschwerpunkte erarbeitet und die sogenannten "Design Teams" gebildet wurden. Am 4. Juli trafen sich diese interdisziplinären Teams erstmals vor Ort, um ihre Zusammenarbeit zu vertiefen, eine gemeinsame Vision, das Innovationsdesign und ein gemeinsames Problemverständnis zu formulieren und den Prozess-Fahrplan für die kommenden Monate festzulegen. Die Hauptzielsetzung des Projekts ist die Reduktion von CO2 durch die Verringerung von Materialvielfalt, bessere Recycling-Quoten von bestehenden Wertstoffen sowie durch einen höheren Einsatz von biobasierten Kunststoffen. Dazu werden regionale Hersteller der Agrar- und Ernährungsindustrie, Recyclingunternehmen, Hersteller von Halbfertigerzeugnissen, Fahrzeughersteller, Forschende der HS Osnabrück sowie der Uni Braunschweig als auch Studierende und Gründer*innen in den Prozess involviert. Zum Beispiel könnten Zwischenfrüchte wie Hanffasern oder Nebenströme aus den Agri-Food-Wertschöpfungsketten als wertvolle Rohstoffe für die biobasierten Kunststoffe dienen und durch den Zwischenfruchtanbau die Biodiversität erhöhen und auch die regionale Wertschöpfung verbessern. Der Open Innovation Prozess "Open Space Beta" ist eine Innovationsprozess-Methode für Großgruppen, bei der in unterschiedlichen Teilgruppen über die Organisationsgrenzen hinweg Innovationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren durchgeführt werden können. Im Fokus stehen dabei Zusammenarbeit und Netzwerkbildung zwischen unterschiedlichen Fachdisziplinen und Organisationen und die echte Umsetzung durch das gemeinsame Arbeiten an Prototypen für nachhaltige Innovationen. Ein Teilnehmer brachte es am Ende des Tages in der Feedback-Runde auf den Punkt: „Nicht noch mehr drüber reden oder das nächste Happening wie üblich! Sondern hier wurden gemeinsam, aktiv und praxisnah erste Ergebnisse erarbeitet.“ Die Hochschule möchte durch diesen Ansatz einen weitgehenderen Transfer-Nutzen für seine Praxispartner aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik erzeugen. Der Prozess ist ein wichtiger Meilenstein für eine intensive, ko-kreative Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschung, Entsorgung, Produktion und Politik – entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Teilnehmer sind sich einig, dass es nicht um die nächste Diskussionsrunde geht, sondern um echte Umsetzung. In den kommenden Monaten werden die Design Teams an konkreten Fragestellungen arbeiten – stets mit dem Anspruch, Impulse aus der Praxis mit wissenschaftlicher Tiefe zu verbinden und gemeinsam zukunftsweisende Innovationen zu gestalten. Innovationsräume fördern Innovationsgeist Das RISE StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück bot dafür den idealen Rahmen. Die offene Atmosphäre und die kreativen Impulse des Think!- und Make!Labs inspirierten direkt zu ersten Ideen für die Prototypenphase. Ein O-Ton unterstreicht die Bedeutung solcher Räume: „Allein der Besuch der 3D-Werkstatt des Labs hat sofort zu neuen Ideen für die spätere Prototype Phase inspiriert.“ 05. März 2025 - Veranstaltung „Crossindustrial Supply Chain – Vom Rohstoff zum Serienprodukt“ Für alle Interessierte an nachhaltigen Materialstrategien richtet Niedersachsen.next, in Kooperation mit dem GROWTH Team der Hochschule Osnabrück und dem Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik der Universität Braunschweig (NFF), die Themenreihe: „Crossindustrial Supply Chain – Vom Rohstoff zum Serienprodukt“ aus. Ziel ist es, die Anforderungen von morgen bereits heute zu denken und Innovationen entlang der Lieferketten zu begleiten. Und zwar von der Idee bis zum Produkt. Im Rahmen der EU-Altfahrzeugverordnung werden ab 2035 Rezyklatquoten in Fahrzeugen vorgegeben. Inwiefern sich nachwachsende Rohstoffe anrechnen lassen, ist aktuell unklar, aber hinsichtlich des CO2 - Abdrucks sicherlich relevant! Gestalten Sie die Zukunft mit! Neben Einblicken in die Perspektive der Materialentwicklung von VW, wird es einen interaktiven Teil zu Innovationsprozessen geben, sowie Informationen zu Fördermitteln und Best-Practice Beispielen. Wann? 05.03.2025 Wo? NFF Braunschweig Hier finden Sie die Agenda und Anmeldung . Diskurstheater und Mixed Reality Bei Fragen zum Themengebiet Diskurstheater kontaktieren Sie bitte k.laukemper@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Mixed Reality malte.schuenemann@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 21. + 22. September 2026 - Starkregen-Workshops am SmartKids-Tag der Digitalen Woche ©14_HQ-Digitale Woche Stadt Osnabrück-21.-September-2026-Foto-Lucas-Guenzel-Drehteam-GmbH Mit rund 100 Veranstaltungen ist die sechste Digitale Woche Osnabrück erfolgreich zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt standen Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in allen Lebensbereichen. Von Künstlicher Intelligenz und digitalen Anwendungen für Unternehmen über Smart Health bis hin zu Sicherheit im Netz reichte das Programm. Der SmartKids Tag ist ein wichtiger Bestandteil der Digitalen Woche. Auch GROWTH war mit zwei Teilvorhaben vertreten. Das Teilvorhaben „Mixed Reality – Landschaft im Wandel“ bot vier Workshops rund um Starkregenvorsorge und Klimaanpassung in der Lagerhalle an. Zwei 6. und zwei 7. Klassen hatten dabei die Gelegenheit, in die Rolle von Hydroingenieuren zu schlüpfen und in der Augmented Reality-Sandbox Starkregen zu simulieren, sowie Schutzmaßnamen zu ergreifen. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten mit viel Spaß und reger Beteiligung im Workshop mit. So konnten sie spielerisch die Auswirkungen von Baumaßnahmen auf Starkregenereignisse erfahren. 17. September 2026 - Kongress in der Deutsche Bundesstiftung Umwelt Fotos Hochschule Osnabrück Klimarisiken managen – Wie Kommunen und Unternehmen handlungsfähig bleiben Auf der Veranstaltung von Klima-Frieden Osnabrück e.V., der Hochschule Osnabrück und dem Europäischen Institut für Luftqualität lud der Verein Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen, Politik und Zivilgesellschaft zum Kongress in die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ein. Gemeinsam wurde diskutiert, wie Unternehmen und Kommunen ihre Standorte, Infrastrukturen und Lieferketten widerstandsfähiger machen können. Im Mittelpunkt standen konkrete Praxisbeispiele, innovative Technologien, Erfahrungen aus Extremwetterereignissen sowie Strategien für eine klimaresiliente Zukunft. Malte Schünemann vom GROWTH Teilvorhaben Mixed Reality ging in seinem Vortrag „Erzählen über Klimafolgerisiken, von denen man eigentlich nichts hören möchte. Heute: Starkregen“ darauf ein, warum der Transfer fachwissenschaftlicher Kenntnisse und Wissensstände im Rahmen der Starkregenvorsorge und Klimaanpassung besonders wichtig ist. In diesem Rahmen wurden die Ansätze des Projektes Akteur*innen aus der Wasserwirtschaft, Stadtentwicklung, Gesundheits- und Versicherungswesen präsentiert. Während der Paneldiskussion wurde deutlich, dass es keine Patentlösung gibt. Jede Kommune, Stadt und Hausbesitzer*in ist in die Pflicht genommen, angemessene Lösungen zu finden und umzusetzen. Besonders wichtig ist es dabei, zu wissen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt. Denn auch kleine Maßnahmen können sehr sinnvoll sein. Klimawandel bedeutet längst auch, mit konkreten Risiken umzugehen. Umso wichtiger ist es, aus Erfahrungen zu lernen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. In der Ausstellung konnte die Sandbox getestet werden, es wurden Kontakte geknüpft und die Gespräche weitergeführt. 17. Juni 2026 - Abschluss der Sommerakademie alle Bilder von Carina Wessmann - Schülerforschungszentrum Mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung in der Schlossaula der Universität Osnabrück ist die diesjährige MINT-Sommerakademie des Schüler-Forschungs-Zentrums (SFZ) Osnabrück erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt 73 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem vielfältigen Förderangebot teil und erhielten ihre Zertifikate. Die Teilnehmer*innen konnten an zweien von insgesamt 13 praxisorientierten Kursen teilnehmen und dabei intensive Einblicke in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gewonnen. Die Abschlussveranstaltung in der historischen Schlossaula der Universität Osnabrück bildete den feierlichen Höhepunkt der Akademie. Im Beisein von Lehrkräften, Kursleitungen sowie Angehörigen wurden die Leistungen der Teilnehmenden gewürdigt und die Zertifikate überreicht. Begrüßt wurden die anwesenden Personen von Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück. Ein besonderer Beitrag war das Ergebnis des Kurses „Theater“ mit dem Titel „WissAther – TheaSchaft – Kann Theater Wissenschaft? Kann Wissenschaft Theater?“. Hier wurde eine Szene entwickelt, in dem es um die Auswirkungen des Klimawandels ging. Wie reagieren Bäume auf Hitze und den damit verbundenen Wassermangel und wie kommunizieren sie darüber miteinander. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben die Erarbeitung dem Publikum vorgestellt und so zum Nachdenken angeregt. Die MINT-Sommerakademie leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Talente und zur Stärkung des Interesses an naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen. „Die große Motivation und das Engagement der Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig und erfolgreich außerschulische MINT-Förderangebote sind“, betonte das Organisationsteam des SFZ Osnabrück. 09. März 2026 - Die "Schweine!" zu Gast am Evangelischen Gymnasium Nordhorn Bilder: Hochschule Osnabrück Am 09. März 2026 brachte das Diskurstheater-Team das Stück „Schweine! Eine rosarote Begegnung“ auf den Schulhof des Evanglischen Gymnasiums Nordhorn – und verwandelte ihn bei strahlendem Frühlingswetter kurzerhand in eine kleine Freiluftbühne. Viele interessierte Schülerinnen und Schüler versammelten sich, um diesen besonderen Theaterimpuls zu erleben. Das Ensemble bezog das Publikum immer wieder in seine Überlegungen ein und regte zum Nachdenken und Diskutieren an. Im Anschluss blieb das Team der Hochschule noch ein wenig, um gemeinsam mit Schülerinnen aus den Jahrgängen 7 und 8 im Rahmen eines Tierliebe-Projekts weiterzuarbeiten. In Gesprächen tauschten sie sich über die Beziehung zwischen Mensch und Tier aus und leiteten kleine theaterpädagogische Übungen an, die einen kreativen Zugang zum Thema ermöglichten. "Der Besuch des Diskurstheaters war ein spannender Impuls, der gezeigt hat, wie Theater zum Nachdenken anregen und gesellschaftliche Themen auf besondere Weise sichtbar machen kann.", bekräftigte Kristina Wolters, Lehrkraft am EGN. 09. und 10. Oktober 2025 - "Angerichtet!" in Bad Essen und Tecklenburg Bild Roman Starke Im Oktober 2025 wurde das Diskurstheaterstück „Angerichtet! – 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende“ zum Ausgangspunkt für lebhafte Diskussionen in der Region. Das GROWTH-Teilvorhaben „Eine Bühne für den Wandel“ war zu Gast in Bad Essen und Tecklenburg. Am 09.10.2025 gastierten die vier Schauspieler*innen am Gymnasium Bad Essen und brachten die Inszenierung erstmals im Schulkontext auf die Bühne. 200 Schüler*innen der Jahrgänge 11 und 12 verfolgten im großen Forum der Schule die szenische Auseinandersetzung mit den Notwendigkeiten und Herausforderungen der Transformation unseres Ernährungssystems. Dabei konnte das junge Publikum, das sich vorbereitend im Biologieunterricht mit der Thematik beschäftigt hatte, seine eigenen Sichtweisen auf das Thema in mehreren Diskussionsphasen einbringen. Themen wie Klimawandel, Tierwohl und Ressourcenknappheit wurden intensiv in kleinen Gesprächsgruppen und teils über die aufgelösten Sitzreihen hinweg besprochen. Dabei formulierten diese „Ernährungsräte“ Wünsche und Forderungen an das bestehende Ernährungssystem, welche in der letzten Szene von den Schauspieler*innen aufgegriffen und zum Teil des Theaterstückes wurden. Dabei wurde der Wunsch nach mehr veganen Angeboten in der Schulaula zum Beispiel ebenso artikuliert wie das Bedürfnis, Essen und Ernährung Privatsache bleiben zu lassen. Die Eindrücke und Gedanken zu dieser Form der theatralen und interaktiven Wissenschaftskommunikation wurden in einem anschließenden Nachgespräch diskutiert – die Resonanz der Schüler*innen und Lehrkräfte fiel dabei durchweg positiv aus. Am Folgetag, dem 10.10.2025, war das Ensemble dann zu Gast beim Reallabor-Projekt „Zukunft schmackhaft machen“ in Tecklenburg . Die Vorstellung bot reichlich Gesprächsstoff für die Besucher*innen des Projektauftaktes im Hotel Drei Kronen. Das Reallabor ist am ZIN (Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung) der Uni Münster angesiedelt und möchte die Region auf ihrem Weg in eine nachhaltige Zukunft begleiten. Dabei unterstrich „Angerichtet!“ die Bedeutung des Theaters als Plattform für gesellschaftlichen Dialog und die aktive Beteiligung der Gesellschaft. 03. September 2025 - Auftakt der Herbstakademie Bild: Schülerforschungszentrum Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in der Schlossaula in Osnabrück am 3. September bildete den Start der diesjährigen Herbstakademie des Schülerforschungszentrum (SFZ). Für die Schüler und Schülerinnen standen in diesem Jahr 12 Kurse zur Wahl. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligten sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“ und das „Diskurstheater" aus dem Fachbereich Theaterpädagogik. Bei der Auftaktveranstaltung kamen nun alle Teilnehmer*innen, Lehrkräfte und Kursleitungen zusammen. Im Kurs Agrarwissenschaft wird Bodenbiologie und nachhaltige Landwirtschaft erkundet, denn die Bodenbiologie spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Pflanzen für einen resilienten Ackerbau. Besonders im Hinblick darauf, die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Mithilfe von Bodenprofilen wird ein direkter Blick in den Boden ermöglicht um gezielt auf die Bedürfnisse der Pflanzen an den Ackerstandort einzugehen. Durch innovative Technologien wie den FarmBot werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Pflanzenproduktion in Zukunft effizienter gestaltet werden könnte. Der Titel des Kurses Diskurstheater lautet „Klimakämpfer*innen – Im Auftrag zwischen Wissenschaft und Theater“ und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die gerne Theater spielen und aktiv und kreativ werden möchten im Kampf gegen die Klimakrise. Die Gruppe setzt sich gestaltend mit dem Thema Klimakrise auseinander und möchte damit raus auf die Straße, um Menschen zu erreichen und Zeichen zu setzen. Mit kleinen Szenen, Songs, Tänzen, Performances etc. in der Öffentlichkeit gelangt die Gruppe in einen Austausch von Mensch zu Mensch zwischen Wissenschaft, Lebensrealität und Theater. Die Herbstakademie 2025 findet in den Herbstferien vom 22. bis 24. Oktober 2025 statt. 14. August 2025 - 5 Themen, 300 Gäste und 2 Sieger – einer davon Malte Schünemann Im sommerlich-sonnigen Büdchen am Westerberg wurden bei dem Science Slam nicht nur Wurst und kühle Getränke verzehrt, sondern auch Futter fürs Gehirn serviert. Fünf Forschende der Hochschule Osnabrück präsentierten ihre Themen unter freiem Himmel: Mareike Dirks-Hofmeister, Lynn Wagner, Julia Heinz, Malte Schünemann und Ernst Philipp Krüger. Das Publikum erlebte unter anderem, was Herbert Grönemeyers heiß geliebte Currywurst mit der Ernährungswende in Großküchen zu tun hat, wie Gamification zu einem nachhaltigeren Lebensstil anregen kann oder wo sich eigentlich überall Schimmel in unserer Ernährung versteckt. Am Ende wurden gleich zwei Gewinner gekürt: Malte Schünemann aus dem Projekt GROWTH mit seinem Slam zum Thema Starkregen und Ernst Philipp Krüger, der zeigte, warum „Kunststoffe zu simulieren der Hammer ist!“. Malte Schünemann nach der Verleihung: „Die Zuschauenden können hoffentlich mitnehmen, dass wir in der Stadtentwicklung verantwortungsvoller werden und nicht nur Starkregen, sondern auch andere Themen der Klimaanpassung intensiver berücksichtigen müssen. Aber in meinem Slam ging es vor allem um Senken und um das Prinzip ‚Überall ein bisschen, ist im Ganzen viel‘. Ich denke, dass dies ein Satz ist, den die Leute gut mitnehmen können.“ Auch für Ernst Philipp Krüger war es ein großartiges Erlebnis und die Zuschauenden erlebten einen neuen und verständlichen Blick auf Kunststoffe. Am 10.12.2025 findet der nächste Science Slam im Sonnendeck in Osnabrück statt. Dann wird wieder aktuelle Forschung ins Rampenlicht gerückt. 29. August 2025 - Vortrag in Bramsche „Zwischen Trockenheit und Starkregen" Bild Hochschule Osnabrück Im August fand im Volksbank Campus in Bramsche ein spannender Vortrag in Kooperation mit dem Naturschutz- und Bildungszentrum (nbz) Alfsee mit dem Titel „Zwischen Trockenheit und Starkregen: Unsere Landschaft als Schwamm?“ statt. Malte Schünemann von der Hochschule Osnabrück aus dem Teilvorhaben Starkregen und Mixed Reality führte die Zuhörer durch die komplexen Zusammenhänge zwischen Wetterextremen und der Beschaffenheit unserer Landschaften. Ob zu viel, oder zu wenig: Regenwasser kann eine große Herausforderung darstellen. Aber wer hätte gedacht, dass zwischen Äckern, Straßen und Hausgärten so viele Möglichkeiten besteht, damit umzugehen? Im Vortrag wurden die Zusammenhänge von Regen, Versickerung, Landnutzung und Stadtgestalt vorgestellt, von urbanen Gebieten bis hin zu naturbelassenen Flächen. Ein zentrales Thema war die Idee, Landschaften als „Schwamm“ zu nutzen, um Wasser effizienter zu speichern und zu verteilen. Malte Schünemann betonte die Bedeutung von natürlichen und künstlichen Wasserrückhalteflächen sowie die Rolle von Pflanzen und Böden bei der Wasseraufnahme und -speicherung. „So einfach lässt sich durch bauliche Veränderungen das Stadtklima verbessern“, staunte eine Zuhörerin. Der Vortrag endete mit einem Aufruf zur nachhaltigen Landschaftsgestaltung - auch auf dem eigenen Grundstück - und der Notwendigkeit, städtische und ländliche Gebiete gleichermaßen zu berücksichtigen. Wir bedanken uns herzlich bei Judith Perez vom nbz Alfsee und der Stadt Bramsche und freuen uns auf weitere spannende Veranstaltungen. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 14. Mai 2025 - Ad hoc-Theaterstück "Schweine! Eine rosarote Begegnung" Bild: Roman Starke Am Mittwoch, dem 14.05.2025 hatte das Ad hoc-Theaterstück "Schweine! Eine rosarote Begegnung" auf dem Marktplatz in Lingen Premiere. Quasi geplant- spontan haben das Schauspielerteam die Besucher und Besucherinnen des laufenden Wochenmarktes eingeladen, zuzuhören und mitzureden, als es - auf der schnell auf den Boden abgeklebten öffentlichen „Bühne“ - um die Facetten und Hintergründe des Schweinlebens ging. Sie holten das Schwein mit vielen wissenschaftlichen Fakten in Text und Liedern ins Rampenlicht. Manch Zuschauer schmunzelte leicht, als es um die enorme Intelligenz der Tiere ging, andere gingen weiter und wollten sich „diesen Quatsch nicht anhören“. Aber die Diskussion ging weiter, denn die Bereitschaft mit der Schauspielerin und dem Schauspieler ins Gespräch zu gehen, war schnell groß. Eine Frage war: Wer hat in diesem Jahr schon ein lebendiges Schwein gesehen – live und in Farbe? Da mussten tatsächlich die meisten passen und fingen an, sich Gedanken zu machen. Genau diesen Aspekt verfolgt die Ad hoc-Intervention des Teilvorhabens „Diskurstheater – Ein Bühne für den Wandel“ aus dem Projekt GROWTH. Was wissen wir eigentlich voneinander und wie geht es weiter mit uns Menschen und den Schweinen? 23. - 27. April 2025- European Media Art Festival (EMAF) Zwei Kinder formen Sandberge in der Sandbox. Seit fast 40 Jahren zieht das European Media Art Festival (EMAF) Menschen in die Osnabrücker Kunsthalle und die vielfältigen Ausstellungen in deren Peripherie. Mit der Augmented Reality-Sandbox und dem Virtual Reality-Exit-Game „Basement Breakout“ waren auch das GROWTH-Teilvorhaben „MIXED REALITY – Landschaft im Wandel“ mit von der Partie. In einem ehemaligen Ladenlokal stellte das Team Exponate einer sehr interessierten Öffentlichkeit vor. Über die Dauer des fünftägigen Festivals kamen viele interessierte Besucher:innen aus der ganzen Welt auf sie zu, um die Exponate auszuprobieren und ins Gespräch zu kommen. In dieser Atmosphäre aus Neugier, Unterhaltung und Innovation entstanden Räume für Dialoge auf Augenhöhe und einem Transfer der Thematik Starkregen zwischen den Mitarbeitenden und einem motivierten Publikum. Das EMAF war die erste öffentliche Veranstaltung, bei der das Spiel „Basement Breakout“ ausprobiert werden konnte. Trotz gelegentlicher Zurückhaltung gegenüber Virtual Reality wurde die Anwendung sehr positiv aufgenommen und vielfach genutzt. 11. März 2025 - Theaterspielclub "Klimakämpfer:innen" Das Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) Osnabrück und das Projekt GROWTH der Hochschule bieten einen Theaterspielclub für Schüler:innen zwischen 14 und 18 Jahren an. Ziel des Clubs ist die künstlerische Auseinandersetzung mit den Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise – und der Frage: Was jetzt? Im Rahmen des Clubs werden die Teilnehmenden die Möglichkeiten des Theaters nutzen, um ihre Stimme zu erheben und ihre Ideen zu teilen. Dazu werden verschiedene Formate wie Theaterstücke, Performances, Lesungen und Aktionen im öffentlichen Raum erprobt. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Theaterspielen und -gestalten sowie das Ausprobieren neuer kreativer und kommunikativer Fähigkeiten. Alle Schüler:innen der Klassen 8 bis 13, mit und ohne Theatererfahrung, sind herzlich eingeladen teilzunehmen. 19. November 2024 - Wissenschaft hautnah: Open Labs am Campus Lingen Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bot bei der Veranstaltung "Open Labs - Wissenschaft live erleben" einen Abend voller Innovation und Entdeckungen. Unter dem Motto "Forschung zum Anfassen" stellten Experten ihre Projekte in kurzen Präsentationen vor und öffneten danach die Labore für vertiefte Einblicke. Hauptthemen waren "Theater trifft Wissenschaft: Diskursive Erlebnisse aus dem Experimentallabor"" und "Pflege goes virtual and digital", die das Zusammenspiel von Kunst und Forschung unterstrichen. Weitere interessante Einblicke gab es in Bereiche wie die Smart Factory, angewandte KI, 3D-Druck und moderne Fertigungstechniken. Teilnehmende schätzten die Möglichkeit, direkt in die Labore einzutauchen und die Themen im Detail zu erkunden, was durch angeregten Austausch und Networking bei einem gemütlichen Beisammensein ergänzt wurde. Die Veranstaltung wurde durch die GROWTH Teilvorhaben Diskurstheater, Digitalisierung im ländlichen Raum sowie dem Projekt Fit4growth organisiert. November 2024 - Theaterstück „Angerichtet!“ servierte drei Tage lang „Diskurshäppchen“ zur Zukunft der Ernährung Die Erbse tanzt - das Diskurstheaterstück „Angerichtet“ setzt sich auf ungewöhnliche Weise mit der Zukunft der Ernährung auseinander und verknüpft Erkenntnisse aus Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Foto: Roman_Starke Interaktiver Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zur Ernährungswende Die Aufführungen des Diskurstheaterstücks „Angerichtet!“ im November im emma-theater in Osnabrück boten mehr als „nur“ Theater: Sie lösten einen interaktiven Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft aus, der die Zuschauenden aktiv in die Diskussion um die Ernährung der Zukunft einbezog. Entwickelt im Rahmen des Transferprojekts GROWTH der Hochschule Osnabrück, unter Leitung der Theaterpädagogen Prof. Dr. Bernd Ruping und Frederik Hochheimer sowie der Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Dorothee Straka, setzte das Stück auf Dialog und Teilhabe. Das Bühnenstück präsentierte in zehn „Diskurshäppchen“ wissenschaftlich fundierte Ansichten, die packend inszeniert und durch die Mitwirkung des Publikums lebendig wurden. Ruping, wissenschaftlicher Leiter des Teilvorhabens Diskurstheater, äußerte sich begeistert: „Der ästhetische Wert der Aufführung – zu messen an der Spannung zwischen dem Bühnengeschehen und dem Publikum – war hoch: Die Zuschauenden "gingen mit" und zeigten hohe Bereitschaft, die Impulse von vorn aufzugreifen, und quittierten gesangliche und tänzerische Elemente mit Zwischenbeifall, mitgesungen wurde auch.“ Große Dialogbereitschaft der Zuschauenden Diese emotionale Öffnung der Zuschauenden, bereitete für die Verantwortlichen auf schlüssige Weise den entscheidenden Teil des angestrebten Theaterformats vor: Den Diskurs. Schon zu Beginn wurde das Publikum in Kleingruppen eingeteilt, die als „Ernährungsräte“ fungierten. In drei Diskussionsphasen konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zur Zukunft der Ernährung austauschen, Themen wie Klimawandel, Tierwohl und Ressourcenknappheit aufgreifen und ihre Ideen für eine nachhaltigere Ernährungsweise einbringen. In den Phasen der Gruppengespräche innerhalb des Publikums lag eine Atmosphäre intensiver Dialogbereitschaft über zum Teil aufgelöste Sitzreihen. Ruping ergänzte: „Die Diskurse waren intensiv, Positionen wurden eingenommen, Gegenpositionen verargumentiert, Zwischenergebnisse und stimmige Sentenzen protokolliert. In meiner Gruppe wurde die zu kurze Zeit für die Auseinandersetzung bedauert und allgemein die Neu-Vermischung der Zuschauenden in den Gruppen begrüßt.“ Spielfreudiges Ensemble entfaltet komplexes Thema mit großer Leichtigkeit Frederik Hochheimer, Regisseur des Theaterstücks, berichtete: „Das hochmotivierte Ensemble entfaltete mit Leichtigkeit, starken Bildern und musikalischen Einwürfen die teilweise gegensätzlichen Standpunkte und komplexen Argumente eines notwendigen Ernährungswandels mit seinen wissenschaftlichen Hintergründen und gesellschaftlichen Implikationen.“ In der abschließenden Runde wurden Vorschläge zur Ernährungspolitik gesammelt. Die Ideen sollen als Anstoß für die lokale Politik und die Wissenschaft dienen, die Ergebnisse werden auch auf der Projekt-Website veröffentlicht. Die Aufführungen zeigten, wie wichtig das Thema Ernährung als gesellschaftliche Frage und wie groß das Interesse der Bevölkerung daran ist, Einfluss auf die Gestaltung ihrer Ernährungsgewohnheiten zu nehmen. Notwendigkeit eines Ernährungswandels wird greif- und diskutierbar Mit „Angerichtet!“ hat die Hochschule Osnabrück ein neues Format geschaffen, das auf besondere Weise zum Nachdenken und Handeln anregt. An drei Abenden vor nahezu ausverkauften Rängen zeigte das spielfreudige Ensemble, wie Wissensvermittlung, gesellschaftliche Teilhabe und Diskurs kurzweilig gelingen können. „Mit Leichtigkeit und ohne moralischen Zeigefinger wurden die Standpunkte eines notwendigen Wandels der Ernährung greif- und diskutierbar“, so Hochheimer abschließend. Ein Theaterabend, der in Erinnerung bleibt und Perspektiven für die Zukunft öffnet. Um den Diskurs aus dem Theater weiter in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, ist geplant, das Theaterstück auch im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Schulen und auf Marktplätzen in der Region Osnabrück-Lingen, aufzuführen. Weitere Informationen Frederik Hochheimer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt GROWTH | Teilvorhaben 5 - "Eine Bühne für den Wandel" f.hochheimer@hs-osnabrueck.de 18. Oktober 2024 - Theateraufführung auf der Verleihung der Deutschlandstipendien Copyright: Daniela Rösler // www.danielapatricia.net In diesem Jahr konnte die Hochschule Osnabrück, gemeinsam mit Förderorganisationen, 182 Deutschlandstipendien an ihre Studierenden vergeben. Der Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann begrüßte die 182 Stipendiat*innen. Die Übergabe wurde in einer stimmungsvollen Veranstaltung gefeiert. Unter den fördernden Organisationen sind Unternehmen, Stiftungen, Rotarische Clubs sowie Unternehmensnetzwerke - viele davon kommen aus der Region Osnabrück und dem Landkreis Emsland. Das Teilvorhaben Diskurstheater zeigte auf der Bühne Auszüge des Theaterstücks „Angerichtet!“. In kurzen Diskurshäppchen warf es einen wissenschaftlichen Blick auf die Ernährungsverhältnisse von heute und die Möglichkeiten einer Esskultur von morgen. Bei der Verleihung der Deutschlandstipendien trifft ein Großteil der Stipendiat*innen und Förderorganisationen zum ersten Mal aufeinander. Diese einmalige Gelegenheit zur Vernetzung, wissen diese sehr zu schätzen. „Es gibt in der Region kaum eine solche Veranstaltung, bei der Unternehmen und Stiftungen einen ganzen Abend gemeinsam mit Studierenden am Tisch sitzen und sich austauschen. Alleine dafür lohnt sich die Teilnahme am Deutschlandstipendium“, so Michael Gövert von der SIEMENS AG, die schon seit 2015 Studierende mit Deutschlandstipendien fördert. Einen „Raum für Begegnung und generationenübergreifenden Austausch schaffen“ - das sei auch die Idee hinter der Veranstaltung, erläutert Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung. Mai und Juni 2024 - Angerichtet! 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende in Lingen Bilder von Roman Starke Nehmen Sie Platz, es ist angerichtet! Was und wie wir essen, beeinflusst unser Leben und die Zukunft des Planeten. Vor dem Hintergrund des ökologischen Wandels wird die Dringlichkeit einer gemeinsamen Ernährungswende deutlich. Aber wohin geht die kulinarische Reise und wer bestimmt das Ziel? Das Theaterstück „Angerichtet!“ ist Teil des Projektes GROWTH an der Hochschule Osnabrück. In 10 Diskurshäppchen wirft es einen wissenschaftlichen Blick auf die Ernährungsverhältnisse von heute und die Möglichkeiten einer Esskultur von morgen. Zusammen mit dem Publikum stellen wir uns dabei die Frage: Wie sieht die Zukunft des Essens aus? Termine: 31. Mai 19. Juni 20. Juni 2024 19.00 Uhr im Burgtheater Lingen Weitere Infos und Kartenreservierungen unter: www.burgtheater-lingen.de 9. November 11. November und 12. November 2024 19.30 Uhr im Theater Osnabrück Weitere Infos und Kartenreservierungen ab dem 27.09.2024 unter: www.theater-osnabrueck.de Wissenschaftskommunikation Bei Fragen zum Themengebiet Wissenschaftskommunikation kontaktieren Sie bitte julia.schaechtele@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden Sie hier . 09. September 2026 - Convention in Lingen - Digital und innovativ - Wir für die Region Fotos Hochschule Osnabrück Innovation, Digitalisierung und KI - darum drehte sich die GROWTH Convention am 9. September um 16 Uhr am Campus Lingen. Rund 80 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, Schulen, Verbänden, Verwaltung und Politik erhielten nicht nur neue Impulse sondern diskutierten lebhaft in verschiedenen Workshops. Nach einer Begrüßung der Dekanin Prof. Dr. Liane Haak startete Sabine Schnorr ihre Keynote. Die Informatikerin und Unternehmensberaterin erklärte: „Wir müssen nicht fragen: Was kann die KI noch nicht? Sondern: Wie wollen wir sie nutzen?“ Denn reflektieren, bewerten und letztendlich auch die Verantwortung zu tragen, seien Aufgaben, die menschlich bleiben. In den anschließenden Workshops widmeten sich die Gäste unterschiedlichen Perspektiven: Im Themenfeld Unternehmen diskutierten Dr. Pamela Wehling, Alexander Redder und Jonas Schöne über Best Practice Beispiele ihrer Methode Open Innovation, während Prof. Dr. Ralf Buschermöhle Einblicke in Digitale Zwillinge gab. Denis Schmitz und Bettina Henglmüller zeigten in einem zweiten Workshop auf, wie Open Innovation für nachhaltige Produktentwicklung gelingen kann. Im Themenfeld Schule gab Julia Akerlund eine Einführung in die KI, Michael Pruban beleuchtete KI-Agenten im Bildungswesen und Prof. Dr. Wolfgang Arens-Fischer und Prof. Dr. Liane Haak thematisierten wie Unternehmen, Verbände und Politik mit Wissenschaft wachsen und zusammenarbeiten können. Ergänzt wurde das Angebot durch eine Labor- und Campusführung mit Prof. Dr. Michael Ryba, bei der unter anderem das Filmstudio der Hochschule und ein elektronisch umgebautes Kart zeigte. Zum Abschluss zeigte das ebenfalls in Lingen ansässige Institut für Theaterpädagogik in einem kurzen szenischen Impuls einen künstlerischen Blick auf KI. Vorurteile der KI beleuchteten sie am Beispiel von Schönheitsidealen und zeigten damit unterhaltsam auf, wo die Risiken und Herausforderungen liegen - aber eben auch die Vorteile und Chancen. 19. August 2026 - Volle Punktzahl für den Science Slam Ein Traktor mit Brille, eine Forscherin im Schlafanzug und rote und grüne Flaggen im Publikum – der Science Slam der Hochschule Osnabrück am 19. August im Haus der Jugend zeigte, wie aufregend Wissenschaft sein kann. Wegen Regenwetter füllte sich leider nicht der Innenhof, sondern der Saal bis auf den letzten Platz mit 280 Gästen. In Kooperation mit FOKUS e.V. veranstaltete das Projekt GROWTH der Hochschule Osnabrück hier ihren Science Slam. Vier Forschende der Hochschule und eine Forscherin der Universität Osnabrück zeigten in je zehn Minuten ihre Wissenschaft. Für Stimmung sorgte Kathi Bode als Moderatorin. Das Publikum war dabei aktiv eingebunden: Mit Bewertungstafeln von 1-10 bewerteten 11 Kleingruppen die Slams. Auch die Reihenfolge der Auftritte wurde per Los durch das Publikum bestimmt. Den Anfang machte Svenja Folkerts mit ihrem Slam zu Chancengerechtigkeit in MINT-Studiengängen, bei dem sie rote und grüne Flaggen im Publikum verteilte. So machte die Red Flags bei der Studienwahl deutlich. Es folgte Agnes Aßbrock, die mit Bildern von Umwegen und ausgetretenen Trampelpfaden Workarounds in digitalen Prozessen veranschaulichte. Anschließend erklärte Dr. Katharina Lüth von der Universität Osnabrück in Schlafanzug und Schlafmaske wie man Alpträume loswird. Nach der Pause zeigte Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann aus dem Fachbereich Betriebswirtschaftslehre in seinem Beitrag, wie man einen Film auswählt ohne stundenlang zu suchen. Als letzter Slammer der Abends betrat Magnus Komesker die Bühne und präsentierte seine Forschung zu Sensoren in der Landwirtschaft unter dem Titel „Braucht mein Traktor eine Brille?“ Mit einer Nebelmaschine und einer unterhaltsamen Performance begeisterte er das Publikum, sodass alle Gruppen ihm zehn von zehn Punkten gaben und ihn mit anhaltendem Applaus zum Sieger kürten. Zum ersten Mal erhielt bei einem Science Slam der Hochschule Osnabrück ein Slam die volle Punktzahl. Mit diesem überraschenden letzten Slam endete die Veranstaltung, die zeigte, dass Wissenschaft spannend, verständlich und vor allem unterhaltsam sein kann. 09. – 10. Juni 2026 – Workshop „Wege zur transferfreundlichen Hochschule“ Bild: IHS-Workshop Gruppenfoto von Anja Köhne Der Präsenz-Workshop im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“ (IHS) fand im Juni sowohl am Campus der Universität Kassel als auch im SDG+Lab statt. Letzteres ist ein Ort in der Innenstadt, der dem steigenden Leerstand entgegenwirkt und Forschung und Transfer zugänglich macht. Vom Elfenbeinturm direkt in die Mitte der Gesellschaft – das ist unter anderem das Ziel von Transfer an Universitäten und Hochschulen. Etwa 80 Teilnehmende folgten der Einladung. Bei der Keynote von Dr. Isabel Roessler vom Centrum für Hochschulentwicklung wurde deutlich, was den Kern der zwei Tage Austausch, Netzwerk und Diskussion ausmachte: die fünf Ts des Transfers – Transparency, Trust, Translation, Tools und Ties. Fünf Grundlagen, die unabdingbar sind, wenn es um die erfolgreiche Etablierung von Transfer an Hochschulen und Universitäten geht. Transparency meint dabei Orientierung und Transparenz und bezieht sich darauf, dass eine Zusammenarbeit nur dann möglich ist, wenn man sich auch kennt und voneinander weiß. Transfer ist laut Roessler vor allem nur dann möglich, wenn davor eine Beziehung besteht, die auf gegenseitigem Vertrauen, (hier Trust genannt), beruht. Translation bezieht sich auf die gemeinsame Sprache und Zielklarheit und fokussiert vor allem einen wichtigen Aspekt: Transfer ist die Verständigung zwischen Kulturen. Die Tools beschreiben Strukturen und Prozesse, die von Seiten der Hochschule oder Universität umgesetzt werden müssen, damit Transfer einerseits stattfinden und aber auch langfristig organisatorisch und kulturell etabliert werden kann. Das letzte T beschreibt Ties , also Institutionalisierung und Verstetigung und meint, dass Transfer erst dann gelungen ist, wenn er zur festen Alltagsnormalität zählt. Über die zwei Tage verteilt gab es entlang des Weges zur transferfreundlichen Hochschule diverse Workshops, Best Practices und Impulse, die die komplexen Facetten der Thematik verdeutlichten. Auch das GROWTH Projekt der Hochschule Osnabrück konnte sich hier thematisch beteiligen und Thea Blume vom Teilvorhaben Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung hielt in Kooperation mit Nadine Schwalb vom LIGETI Projekt aus Hamburg einen Workshop zu dem Thema: „Vom Wissen zum Wirken: Mit sozialwissenschaftlicher Zielgruppenanalyse zu Veranstaltungen, die in Erinnerung bleiben“. Mit 27 Teilnehmenden wurde dabei in einem interaktiven Format die komplexe Heterogenität der Zielgruppen in den Blick genommen, wissenschaftliche Lösungsansätze vorgestellt und Gelingensfaktoren diskutiert. Thea Marie Blume brachte hierbei die wissenschaftliche Expertise für Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung aus dem Projekt GROWTH mit. Wohingegen Nadine Schwalb ihre Veranstaltungs-Expertise aus dem Bereich „Vermittlung und gesellschaftliche Teilhabe“ aus dem Projekt LIGETI beisteuerte. Durch die Teilnahme an der Veranstaltung wurde ein weiteres T mehr als deutlich: Talk . Der hochschulübergreifende Austausch treibt die gemeinsame Motivation, gute Transferarbeit zu leisten und zu verstetigen, voran und bietet eine Chance, aus den Erfahrungen anderer zu lernen und Kooperationen zu gemeinsamen Zielen zu entwickeln. Thea Blume vom Teilvorhaben Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung erreichen Sie unter t.blume@hs-osnabrueck.de . 09. Mai 2026 - Mehr als nur ein Clean-up Spaziergang Die Straßen sauber machen, neues über Wasser und Starkregen lernen und verstehen was Kunststoff als Werkstoff ausmacht - all das vereinte die Veranstaltung am 9. Mai. Sie startete mit einer Rundführung durch die aktuelle Ausstellung “Mission Aqua” der Deutschen Bundeszentrum Umwelt. Im Anschluss spazierten rund 35 Gäste auf verschiedenen Routen zum Campus Westerberg. Die Initiative NEO (Nachhaltiges Engagement Osnabrück) stattete alle Teilnehmenden mit Zangen, Handschuhen und Warnwesten aus. Gemeinsam sammelten sie unterwegs Plastikbecher, Zigarettenstummel, Alufolien und Papierschnipsel vom Wegesrand. Außerdem zeigte Malte Schünemann unterwegs, welche Flächen von Starkregen besonders betroffen sind und erklärte die Zusammenhänge und Auswirkungen. Am Campus erwarteten die Besucher mehrere interaktive Mitmachstationen, unter anderem die Sandbox als Starkregensimulator. Außerdem gab Prof. Dr. Markus Susoff einen Input zu Kunststoffen. Zur Belohnung für mehrere Säche gesammelten Müll, freuten sich die Gäste anschließenden über das vegetarische Grillen. 19. März 2026 - Science Slam auf großer Bühne Bühne frei im Alando Palais: Zum Science Slam mit der IdeenExpo kamen am 19. März mehr als 430 Gäste. In festlicher Umgebung standen Wissenschaftler*innen der Hochschule zusammen mit externen Slam-Profis auf der Bühne. Von Starkregen über Currywurst bis Alzheimer, Verkehrspolitik und Fast Fashion präsentierten fünf Slammer*innen ganz unterschiedliche Themen. Was alle gemeinsam hatten: ein gebanntes Publikum, das nicht nur fasziniert zuhört, sondern lachte, schmunzelte und aktiv mitbestimmte wer die Bühne als Sieger*in verlässt. Die Gewinner*innen: Verena Dzialas aus Köln, die 2025 bereits Deutsche Science Slam Meisterin geworden ist, und Jan Kettler von der Hochschule Osnabrück. Beide ziehen ins Finale der IdeenExpo in Hannover ein. Dort treten sie am 26. Juni im Finale gegen vier weitere Wissenschaftler*innen an. 22. November 2025 - Science Media Day Was tun gegen Wissenschaftsfeindlichkeit? Darum ging es beim zweiten Science Media Day an der Hochschule Osnabrück, der zusammen mit dem Science Media Center ausgerichtete wurde. Rund 50 Professor*innen, wissenschaftliche Mitarbeitende und Promovierende kamen am 22. November zur Caprivi-Lounge um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Gleich zwei hochkarätige Keynotes zeigten ihre Expertise zum Thema: Julia Wand, freie Kommunikationsberaterin für Hochschul- und Wissenschaftskommunikation sowie Strategieentwicklung für wissenschaftliche Einrichtungen und Geschäftsführende Gesellschafterin Scicomm-Support sprach per Live-Zuschaltung über Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation. Anschließend stelle Ennio Brandt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) eine Studie zum Thema vor. Auf dem Panel vor Ort tauschten sich Korinna Hennig, Leiterin des Ressort Wissen beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) sowie Mitglied im Vorstand der Wissenschaftspressekonferenz (WPK), Prof. Dr. Rainer Lisowski; Hochschule Bremen, Professur für Öffentliches Management, Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Ralf Garten; Vorstand Bundesverband Hochschulkommunikation, Leitung Kommunikation und Marketing Hochschule Osnabrück über Erfahrungen und den Umgang mit Wissenschaftsfeindlichkeit aus. Anfeindungen belasten nicht nur individuell, sie beeinträchtigen auch die Motivation, wissenschaftliche Ergebnisse öffentlich zu teilen. Dadurch fehlen der Gesellschaft wichtige Informationen, die für politische Entscheidungen, Innovationen und gesellschaftlichen Diskurs relevant sind. „Wenn Forschende sich nicht trauen, in der Öffentlichkeit zu sprechen, dann haben wir ein Problem“, so Ralf Garten, Leitung Kommunikation und Marketing der Hochschule Osnabrück, beim Science Media Day Die Veranstaltung machte deutlich, dass Wissenschaftskommunikation weit mehr ist als die Vermittlung von Fakten. Sie schafft Vertrauen, macht wissenschaftliche Prozesse transparent und trägt zur Wahrheitsfindung in der Gesellschaft bei. Die Hochschule Osnabrück unterstützt ihre Forschenden dabei, diese Verantwortung wahrzunehmen – sachlich, sicher und nachhaltig. 10. November 2025 - Wissenschaftsroulette Am 10. November 2025 fand in der Caprivi-Lounge erneut das "Wissenschaftsroulette” der Projekte GROWTH und Fit4Growth statt – dieses Mal mit rund 80 Gästen, die sich auf einen Abend voller Wissenschaft und unterhaltsamer Improvisation freuen konnten. Die teilnehmenden Forschenden Prof. Dr. Jochen Kruppa-Scheetz , Prof. Dr. Markus Susoff und Felix Daum präsentierten zunächst ihre eigene Forschung, bevor sie im Impro-Teil die Themen ihrer Kolleg*innen lediglich anhand weniger Bilder überzeugend als ihre eigenen ausgeben mussten. Ein Mix, der nicht nur aktuelle Forschungsthemen der Hochschule näherbringt, sondern auch für den ein oder anderen Lacher sorgt. Die Themen reichten diesmal von Recycling von Kunststoffe über die Vermittlung von Expert*innenwissen bis hin zu technischen Lösungen in der Pflege. So zeigte Jochen Kruppa-Scheetz, wie wichtig es sein kann, bewusst Dinge auszuprobieren, die man eigentlich nicht kann, um zu Lernen Expert*innenwissen verständlicher zu vermitteln. Bei den Gästen blieb außerdem ein Satz hängen: „Je älter man wird, desto dümmer wirken die Menschen um einen herum, weil man selbst immer mehr zum Experten wird.“ Markus Susoff machte deutlich, dass Kunststoffe trotz ihres schlechten Images in vielen Bereichen unverzichtbar sind und innovative Recyclingmethoden daher eine entscheidende Rolle spielen. Und Felix Daum gab Einblicke in die Akzeptanz technischer Lösungen in der Pflege. Auch im Impro-Teil stellten sich die Forschenden mutig der Herausforderung, fremde Themen spontan, kreativ und manchmal herrlich absurd zu interpretieren. Die Mischung aus Fachlichkeit und Entertainment sorgte bei Publikum und Jury gleichermaßen für Begeisterung. Ein Abend, der wieder einmal zeigte: Manchmal braucht es ungewohnte Wege, damit Wissenschaft im Kopf bleibt. Die Veranstaltung wurde organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 29. Oktober 2025 - Das (kurze?) Leben deines Smartphones Leon von Zepelin (SHIFT), Birte Kahmann (DBU), Jan-Micha Gamer (Kunst-Stoffe e.V.), Moritz Wermelskirch (Kunst-Stoffe e.V.) und Jonas Sandfort (GROWTH) Wie viel Umwelt in unseren Smartphones steckt und wie wir sie langlebiger machen können – darum ging es am 29. Oktober 2025 bei der gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Projekts GROWTH der Hochschule Osnabrück (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). Rund 25 Teilnehmer*innen kamen zusammen, um gemeinsam über die Zukunft unseres Smartphones zu diskutieren. Der Abend startete um 17 Uhr mit einem Workshop des Vereins Kunst-Stoffe e.V. : Mit kleinen Werkzeugkits zerlegten die Teilnehmenden ihre alten Geräte und erkundeten deren Innenleben. Wo sitzt der Akku? Und weshalb ist so vieles verklebt, dass Reparaturen schwierig werden? Beim gemeinsamen Schrauben wurde schnell klar, wie komplex die Technik hinter dem Alltaggegenstand ist. Um 19 Uhr ging es im Plenum weiter. Drei kurze Impulse eröffneten den Abend: Jonas Sandfort von Projekt GROWTH erklärte, was Nachhaltigkeit im wissenschaftlichen Sinne bedeutet und wie eine Lebenszyklusanalyse bewertet, wo in der Smartphone-Herstellung die größten Umweltbelastungen entstehen. Benjamin Lucks von der Nachhaltigkeitsplattform RESET machte anschließend deutlich, welche Probleme herkömmliche Smartphones mit sich bringen: kurze Software-Update-Zyklen, verklebte Bauteile, Marketing-Obsoleszenz und der energieintensive Datenverbrauch. Viele Defekte ließen sich eigentlich reparieren – doch hohe Ersatzteilpreise und unzugängliche Reparaturwege führen oft dazu, dass Geräte vorschnell ersetzt werden. Den Abschluss machte Leon von Zepelin vom Hersteller modularer Smartphones SHIFT . Er zeigte wie Reparierbarkeit, transparente Lieferketten und ein Gerätepfand dazu beitragen können, die Lebensdauer eines Smartphones zu verdoppeln. Bei SHIFT gehört Reparieren zur Unternehmenskultur: Ersatzteile sind lange verfügbar und Anleitungen öffentlich zugänglich. Im Anschluss entfachte eine lebhafte Diskussion: Wie lassen sich Menschen von modularen Geräten überzeugen, wenn Statussymbole und Markenbindung dominieren? Warum sind Ersatzteile so teuer – und welche politischen Schritte wären notwendig, um das zu ändern? Wie lang könnten Smartphones halten, wenn Hersteller verlässlich Updates liefern würden? Und wie bleiben modulare Geräte technisch konkurrenzfähig? Viele Fragen, die längst nicht alle beantwortet werden konnten, machten deutlich, wie komplex das Zusammenspiel aus technischen Komponenten, Konsumverhalten, Wirtschaft und Politik beim Thema Smartphone wirklich ist. Gleichzeitig wurde klar: Wir alle können einen kleinen Beitrag leisten, indem wir Geräte länger nutzen, bewusster kaufen, reparieren lassen, weitergeben und vor allem nicht in der Schublade verstauben lassen. 22. - 24. Oktober 2025 - Herbstakademie SFZ Theaterkurs: Schülerinnen setzen sich für Klima und Boden ein Bild Sebastian Dannenberg Klimaschutz gerät zunehmend in Vergessenheit. Ein Theaterkurs der Osnabrücker Herbstakademie mit elf Schülerinnen möchte das Thema wieder in den Fokus rücken. Die Idee, den Kampf für das Klima mit den Mitteln des Theaters umzusetzen, sei auf „fruchtbaren Boden“ gefallen, sagen Kathi Laukemper und Frederik Hochheimer von GROWTH - und bemerken dabei, wie passend diese Formulierung ist. Denn die elf Schülerinnen, die von den beiden Theaterpädagog*innen aus Lingen mit Materialien und Impulsen unterstützt werden, haben sich entschieden, das Thema Boden auf die Bühne zu bringen. Der Rahmen dafür ist einer der Kurse der diesjährigen Herbstakademie des Osnabrücker Schüler-Forschungs-Zentrums (SFZ). Gemeinsam mit den beiden Mitarbeitenden vom GROWTH Teilvorhaben „Eine Bühne für den Wandel“ wurden im Plektrum des Hochschul-Instituts für Musik (IfM) drei Tage lang Szenen, Lieder und Choreografien erarbeitet, die faktenbasiert, aber gleichzeitig auch niederschwellig und unterhaltsam die Bedeutung des Bodens für das Klima erklären. Entstanden ist „Instagreen“. Namentlich liegt das nah dran an der Social-Media-Plattform, doch diesmal für den Boden. Ausgehend vom Wissen, dass bestimmte Pilzarten unter der Erde Bäume miteinander vernetzen, lassen die Schülerinnen im Theaterstück Pilze im „World Wood Web“ zu Influencern reifen. Bäume, Pflanzen und Tiere werden zu Followern und Pestizide zu Hackern. Die Präsentation der Ergebnisse der SFZ-Herbstakademie 2025 findet am Dienstag, 18. November 2025 von 8 bis 16 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück statt. 15. Oktober 2025 - PubQuiz in der CaLo Am 15. Oktober wurde in der Caprivilounge wieder wild gerätselt. Rund 100 Gäste knobelten zu den Themen Ackerböden und Pflanzen, Theater und Urban Indoor Farming – und dabei gab es so manche überraschende Erkenntnis. Im Themenblock rund um Ackerböden und Pflanzen von Christian Wiesmann stellten sich die Teilnehmenden unter anderem der Frage, wie der Maiszünsler – ein Schädling im Maisanbau – bekämpft wird. Für Erstaunen sorgte die Antwort: Wespen werden mithilfe von Drohnen über das Feld verteilt, um den Schädling zu bekämpfen. Auch weitere Zahlen aus der Landwirtschaft überraschten: Wer hätte gedacht, dass sich in einem Quadratmeter Ackerboden bis zu 300 Regenwürmer tummeln? Oder dass ein einzelner Landwirt heute im Schnitt mehr als 130 Menschen ernährt? Auch auf der Theaterbühne wurde es kurios. Frederik Hochheimer zeigte, dass es im Theater viele verschiedene Aberglauben gibt – etwa, dass man auf ein „Viel Glück“ vor der Premiere nicht mit „Danke“ antworten sollte oder dass der Name des Shakespeare-Stücks Macbeth in Bühnennähe besser nicht ausgesprochen wird. Frederik erklärte, dass diese Aberglauben keineswegs aus der Luft gegriffen sind, sondern auf historischen Hintergründen beruhen. So geht der Aberglaube rund um Macbeth auf frühe Inszenierungen zurück, bei denen sich auffallend viele Unfälle und mysteriöse Zwischenfälle ereigneten – so viele, dass das Stück bald als „verflucht“ galt. Beim dritten Themenfeld entführte André Reidl die Quizgäste schließlich in die Welt des Urban Indoor Farming. Hier wurde deutlich: Das Klischee, dass Indoor-Farming vor allem für den Anbau von Cannabis genutzt wird, greift zu kurz. Denn geforscht wird längst an Zukunftsfragen wie der Nahrungsmittelproduktion im Weltall oder der Düngemittelerzeugung aus menschlichen Fäkalien – Forschung, die auf den ersten Blick skurril klingt, aber großes Innovationspotenzial birgt. So bot der Abend eine bunte Mischung aus Wissen, Witz und Wissenschaft. Die Teilnehmenden nahmen nicht nur kuriose Fakten mit nach Hause, sondern auch spannende Einblicke in aktuelle Forschungsfelder der Hochschule Osnabrück – und vielleicht die ein oder andere Geschichte, mit der sich bei der nächsten Familienfeier glänzen lässt. Das PubQuiz wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 20. September - Mehr als nur Clean-Up-Spaziergang Anlässlich des World Clean Up Day hieß es am 20. September an der Hochschule Osnabrück: Handschuhe anziehen, Müllbeutel greifen und gemeinsam aktiv werden. Von jung bis alt war alles vertreten – Familien mit Kindern, Senior*innen, Studierende und eine Schulklasse des Ratsgymnasiums. Insgesamt rund 60 Personen machten sich nicht nur daran, die Stadt ein Stück sauberer zu machen, sondern lernten zugleich mehr über Kunststoffe und Kreisläufe. Der Vormittag begann mit einer Einführung in die Ausstellung „Jetzt geht’s rund – Kreisläufe statt Abfälle“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Hier tauchten die Gäste in das Thema des Tages ein, bevor es in Kleingruppen auf drei von der Nachhaltigkeitsinitiative NEO organisierte Routen durch die Stadt ging. Dass dabei selbst auf kurzen Strecken einiges an Müll zusammenkam, überraschte viele. „Erschreckend, wie viel Müll dann doch rumliegt, wenn man bewusst hinschaut – aber es ist ein gutes Gefühl, wenigstens ein bisschen etwas dagegen getan zu haben“, brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Besonders auffällig waren die vielen achtlos weggeworfenen Zigarettenstummel. „Schade, dass es scheinbar selbstverständlich ist, die einfach in die Umwelt zu werfen. Da hilft es, wenn jeder seinen Nebenmann darauf aufmerksam macht“, betonte Nele Zerhusen. Nach der Sammelaktion trafen sich alle Teilnehmenden in der Versuchshalle des Laborbereichs Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. Dort gaben Nele Zerhusen und Jonas Sandfort anschauliche Einblicke in das Thema Kreislaufwirtschaft: vom 3R-Prinzip (Reduce, Reuse, Recycle) über Tipps zur Mülltrennung bis hin zu aktueller Forschung. Besonders eindrücklich war das Beispiel einer Augen-OP, mit dem Nele Zerhusen zeigte, wie viel Kunststoffabfall in der Medizintechnik entsteht. Da Kunststoffe dort aus hygienischen Gründen unverzichtbar sind, müsse man Wege finden, sie nicht als Einmalprodukte zu entsorgen, sondern in den Kreislauf zurückzuführen. An interaktiven Stationen konnten alle Teilnehmenden unter Anleitung vieler Helfer*innen aus der Kunststofftechnik dann selbst mit Kunststoffen experimentieren. Zum Abschluss ließen die Teilnehmenden den Vormittag bei Getränken und vegetarischem Grillen ausklingen – mit dem guten Gefühl, etwas für die Umwelt getan und gleichzeitig neue Perspektiven auf Kreisläufe und Kunststoffe gewonnen zu haben. Der Clean-Up-Spaziergang wurde initiiert von Forschenden der Hochschule Osnabrück aus dem Laborbereich Kunststofftechnik und fand in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Hochschulinitiative NEO, und den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz) statt. 14. August 2025 - Science Slam im Büdchen am Westerberg Am 14. August lauschten in sommerlicher Atmosphäre knapp 300 Gäste den unterhaltsamen, überraschenden und lehrreichen Kurzvorträgen unserer Wissenschaftler*innen im Büdchen am Westerberg. In jeweils zehn Minuten brachten die Teilnehmenden ihr Forschungsthema auf den Punkt – kreativ, alltagsnah und mit viel Witz. Zum Einstieg präsentierte Mareike Dirks-Hofmeister ihren Slam ‚Die mit dem Schimmelfimmel‘ und entführte das Publikum in die überraschende Welt der Schimmelpilze. Diese sind weit besser als ihr Ruf, denn sie stecken längst in Produkten wie Cola und bergen enormes Potenzial für die Zukunft. Als wahre ‚Nutztiere‘ des Menschen könnten sie entscheidend zur nachhaltigen Proteinproduktion beitragen und so eine wichtige Rolle in der dringend nötigen Ernährungswende spielen. Ernst Philipp Krüger brachte das Publikum zum Schmunzeln, als er den feinen Unterschied zwischen Simulant und Simulierer erklärte: Der eine drückt sich, der andere arbeitet. Er machte deutlich, dass sich mit Hilfe von Simulationen vorhersagen lässt, wie sich Materialien unter verschiedenen Krafteinwirkungen verhalten. Besonders einleuchtend war sein Vergleich mit Superwoman: Von vorne unbezwingbar, von der Seite aber erstaunlich verwundbar. Julia Heinz zeigte, was Herbert Grönemeyers heiß geliebte Currywurst mit Biodiversität und Nachhaltigkeit zu tun hat. Sie machte deutlich, dass die Ernährung in unseren Kantinen nachhaltiger werden kann, wenn wir Rezepturen anpassen, Gerichte austauschen oder einfach das Verhältnis der Zutaten verändern. Denn pflanzliche Kost braucht deutlich weniger landwirtschaftliche Fläche und trägt damit entscheidend zum Schutz der Biodiversität bei. Lynn Wagner puzzelte fürs Klima und zeigte, wie Gamification Menschen zu einem nachhaltigeren Lebensstil anregen kann. Mit dabei war Dackel Paula, die das Publikum prompt zu einer Runde Klimapuzzle einlud. Deutlich wurde: Kleine Maßnahmen helfen, den eigenen CO₂-Fußabdruck zu verkleinern. Doch ebenso wichtig sind die großen infrastrukturellen Rahmenbedingungen, die darüber entscheiden, wie wirksam individuelles Handeln tatsächlich ist. Als letztes nahm Malte Schünemann das Publikum mit auf eine nasse Entdeckungsreise: Fasziniert beobachtet er, wo der Regen hinfließt und wie sich daraus Vorhersagen für Starkregen treffen lassen. Sein Slam ‚Überall ein bisschen ist im Ganzen viel‘ zeigte humorvoll, wie kleine Veränderungen – wie das Anlegen von Senken – die negativen Auswirkungen von Starkregen deutlich abschwächen können. Am Ende konnten gleich zwei Teilnehmende die Gunst des Publikums für sich gewinnen. Punktgleich setzten sich Malte Schünemann und Ernst Philipp Krüger knapp vor den übrigen Teilnehmenden durch und sicherten sich den Sieg des Abends. Der Science Slam wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 05. Juni 2025 - GROWTH Partner-Convention Am 5. Juni 2025 fand im Coppenrath Innovation Centre die GROWTH Partner-Convention der Hochschule Osnabrück statt. Rund 120 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft kamen zusammen, um über die Zukunft der Zusammenarbeit und neue Wege des Transfers zu diskutieren. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück. Er machte dabei deutlich: „Transfer ist für uns kein Einbahnstraßen-Prinzip – sondern ein wechselseitiger Prozess, bei dem wir gemeinsam lernen und gestalten.“ Wie dieser Prozess in der Praxis aussehen kann, zeigte Prof. Dr. Karin Schnitker im anschließenden Impuls. Sie stellte das neue Center for Transformational Excellence vor und machte am Beispiel eines Open-Innovation-Projekts mit der Conditorei Coppenrath & Wiese deutlich, welches Potenzial in der Zusammenarbeit von Hochschule und Unternehmen steckt. Den Kern der Veranstaltung bildeten die Diskussionstische in der zweiten Hälfte des Nachmittags. In sechs Themenwelten wurde intensiv und offen diskutiert: Von der Öffnung von Innovationsprozessen über den Transfer zwischen Wissenschaft und Politik bis hin zu Formaten der Wissenschaftskommunikation, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zum Lachen und Mitmachen einladen. Ein Wunsch zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Veranstaltung und wurde auch in einer Abfrage zum Transferverständnis der Teilnehmenden besonders deutlich: Gemeinsam in den Austausch treten und Dinge anpacken. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die Raum für neue Ideen, mutige Perspektiven und echte Kooperationen geschaffen hat. 20. Mai 2025 - PubQuiz im Koschinski in Lingen Die zweite Ausgabe unseres Pub-Quiz in der Wissenschaftsedition fand diesmal bei bestem Wetter im idyllischen Biergarten des Koschinski in Lingen statt. Rund hundert Quizbegeisterte rätselten eifrig um die Wette. Vier Wissenschaftler*innen stellten mit spannenden und teils überraschenden Fragen aus ihren jeweiligen Forschungsbereichen das Wissen der Teilnehmenden auf die Probe. Überraschte Quizteilnehmer:innen fanden heraus, dass King Charles und Ozzy Osbourne erstaunlich viel gemeinsam haben - unteranderem den Umstand, dass sie beide in einem Schloss residieren. Und auch die Frage nach einer Norm aus dem Jahre 1516, die bis heute Gültigkeit besitzt - auch bekannt als das deutsche Reinheitsgebot - unterstrich auf spielerische Art das Motto des Abends: Wissenschaft trifft Kneipenatmosphäre. „Komplexe Forschung verständlich zu machen, ist oft gar nicht so einfach – aber genau das ist uns mit dem Quiz gelungen“, sagt Knifka, Expertin für Diversity Management. „Gerade der spielerische Zugang hat gezeigt, wie viel Interesse und Neugier für Wissenschaft da ist.“ Sie unterstreicht damit das Ziel der Veranstaltung, Wissenschaft auf unterhaltsame Weise zugänglich zu machen. Auch besonders kreative Antworten wurden vom Moderator des Abends, Bjarne Kemner gewürdigt. Mit viel Charme und Witz führte er durch die Veranstaltung. Dank vieler ehrgeiziger Quiz-Teams blieb es bis zum Schluss spannend. Am Ende konnte ein überraschtes Team knapp den ersten Platz für sich sichern. Ein Abend, der zeigt: Wissenschaft kann begeistern, berühren – und bestens unterhalten! 20. März 2025 - Science Slam in Meppen Magnus Komesker gewinnt den dritten Science Slam mit seinem Beitrag über die Alltagsprobleme des Agrarroboters AgRo. Am 20. März 2025 wurde das JAM Jugend- und Kulturzentrum in Meppen zur Bühne für die Wissenschaft: Bei der dritten Ausgabe des Science Slams der Hochschule Osnabrück präsentierten vier Forschende ihre Themen auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise – vor einem Publikum von rund 80 Gästen aus allen Altersgruppen. In jeweils zehn Minuten brachten die Teilnehmenden ihr Forschungsthema auf den Punkt – kreativ, alltagsnah und mit viel Witz. Den Auftakt machte Marlene Eimterbäumer mit ihrem Slam „Kann das weg?“. In einem inneren Dialog über den Zustand seines Kellers reflektierte das lyrische Ich über verzichtbare Konsumgüter, das kollektive Bedürfnis des Aufhebens – und die Frage, was wir eigentlich wirklich zum Leben brauchen. Ihr Beitrag löste beim Publikum sowohl Schmunzeln als auch Nachdenklichkeit aus. Magnus Komesker gab Einblicke in den Alltag eines Agrarroboters namens „AgRo“. In seinem humorvollen Slam schilderte er die kleinen und großen Herausforderungen im Feld – etwa die Frage, ob „Weizen“ oder „Reh“ umfahren werden soll. Dabei spielte er mit der Doppeldeutigkeit des Wortes „umfahren“: Während das Reh besser umfahren wird, sollte das Getreide umgefahren werden. Ein Slam, der für einige Lacher im Publikum sorgte. Dirk Möller zeigte in seinem Vortrag auf, wie wenig Aufmerksamkeit die Gesundheit von Musiker*innen im Vergleich zum Profisport erhält – obwohl rund 90 % aller Musiker*innen jährlich unter körperlichen Beschwerden leiden. Als eine Testperson aus dem Publikum selbst versuchte, eine Violine korrekt zu halten, wurde schnell deutlich: Auch nach wenigen Minuten kann dies bereits körperlich belastend sein. Mithilfe von Sensoranalysen entwickelt sein Forschungsteam neue Methoden zur Prävention. Zum Abschluss erklärte Prof. Dr. Nicolas Meseth , wie künstliche Intelligenz helfen kann, den perfekten Wasserkefir zu entwickeln, indem der Kefir verkostet und analysiert wird und die Vorlieben mittels KI mathematisch modelliert werden. Nebenbei erklärte er mathematische Funktionen anhand einer Grafik, die zeigte, wie sich die Zahl der Studierenden in seiner Vorlesung im Semesterverlauf verändert - mit dem erwartbaren Hoch zu Semesterbeginn und dem panischen Endspurt vor der Prüfung. Am Ende des Abends war es schließlich Magnus Komesker, der mit seinem originellen Vortrag das Publikum am meisten überzeugte. Er erhielt knapp die meisten Punkte und nahm den Titel und den Gewinn mit nach Hause. Der Science Slam wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 19. März 2025 - Heimspiel Wissenschaft mit Philipp Zmijewski und Claudia Mühl Philipp Zmijewski und Claudia Mühl sprachen am 19. März in Lohne über Innenstadtentwicklung, regionale Wertschöpfung sowie Smart Stores. Einen Nachbericht dazu finden Sie hier . 11. - 13. Februar 2025 - Escape Game Wie lässt sich Wissenschaft spielerisch vermitteln? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Escape Games, das im Februar auf dem Werksgelände von KME Germany GmbH & cunova GmbH stattfand. Schüler*innen und Auszubildende hatten die Möglichkeit, Rätsel zu lösen, Hinweise zu kombinieren und sich durch eine fiktive Geschichte zu arbeiten, die sie schließlich zu einer realen technologischen Innovation führte. Über mehrere Stationen hinweg stellten sich die Teilnehmenden verschiedenen Herausforderungen, die Teamarbeit, Logik und kreatives Denken erforderten. Die Geschichte des Escape Games um einen Wissenschaftler aus den 1940ern war zwar fiktiv – die Entdeckung am Ende jedoch real: ein Kupfer-3D-Drucker, der auf dem Technologiecampus 3D-Materialdesign der Hochschule Osnabrück zu finden ist. Hier wird erforscht, welche besonderen Eigenschaften Kupfer für den 3D-Druck mitbringt und welche neuen Möglichkeiten sich daraus für die Fertigung komplexer Bauteile ergeben. Das Escape Game wurde vom Transferprojekt GROWTH in Zusammenarbeit mit Studierenden der Studienvertiefung Veranstaltungsmanagement durchgeführt. Die Studierenden entwickelten die Story, gestalteten die Rätsel und inszenierten das gesamte Spiel. So wurde Wissenschaft nicht nur vermittelt, sondern aktiv erlebbar gemacht. Einen ausführlichen Bericht zum Projekt finden Sie hier . 11. Dezember 2024 - Science Slam im Sonnendeck Nele Zerhusen entscheidet den zweiten Science Slam für sich Am 11. Dezember 2024 wurde die Altstadt Osnabrücks zum Hörsaal. Mit über 160 Gästen war der Osnabrücker Club Sonnendeck gut gefüllt, und die gemütliche, ausgelassene Stimmung bot eine schöne Atmosphäre für die zweite Ausgabe des Science Slams der Hochschule Osnabrück. Auf der Bühne traten Prof. Dr. Christian Schwägerl, Jacob Ewert, Nele Zerhusen, Daniel Barrelmeyer und Axel Schaffland gegeneinander an. In jeweils zehn Minuten präsentierten die fünf Forschenden ihre Themen auf anschauliche und humorvolle Weise. Dabei beeindruckten sie mit einer breiten Vielfalt an Inhalten: Vom Agrarroboter über den „D.I.N.O – Dialog in name only“, der verdeutlichte, wie Kommunikation misslingen kann, bis hin zu einem Modell zur Erklärung der Funktionsweise von künstlicher Intelligenz. Die Forschenden bemühten sich besonders ihre Themen alltagsnah aufzubereiten. So verwandelte Jacob Ewert das Thema Laktoseintoleranz in eine humorvolle Liebesgeschichte, während Nele Zerhusen die Prinzipien der Chromatografie durch ein interaktives Experiment erklärte. Mit Laborkittel und Schutzbrille ausgestattet, schickte sie ihre Kolleg*innen als „Additive“ durch das Publikum. Die unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten dienten dabei zur Veranschaulichung der chemischen Eigenschaften. Ihr kreativer Beitrag überzeugte das Publikum, das sie am Ende des Abends zur Siegerin kürte. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Studentin Adriana Guse, die unterhaltsam durch den Abend führte. „Solche Veranstaltungen machen Wissenschaft greifbar und zeigen, wie spannend Forschung sein kann“, fasste ein Mitglied des Organisationsteams zusammen. Durchgeführt wurde die Veranstaltung von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 12. November 2024 - Wissenschaftsroulette Am 12. November fand in der Caprivi-Lounge das „Wissenschaftsroulette“ der Projekte GROWTH und Fit4Growth, im Rahmen der Eventwoche des Terrassenfestes Osnabrück e. V., statt. Unter dem Motto „Wissenschaft mal anders“ erlebten über 80 Gäste eine aufregende Mischung aus Wissenschaft und Entertainment. Vier Forschende der Hochschule Osnabrück – Prof. Dr. Gesa Birnkraut, Prof. Dr. Shoma Berkemeyer, Jan Kettler und Mareike Przysucha – präsentierten ihre Forschungsthemen auf unkonventionelle Weise. Beim Wissenschaftsroulette hielten die Wissenschaftler*innen nicht nur einen Vortrag über ihr eigenes Forschungsthema, sondern mussten auch das Thema eines anderen Teilnehmenden präsentieren – ohne jegliche Vorkenntnisse und lediglich anhand von fünf Bildern. Das Geschehen wurde von einer Jury in den drei Kategorien „Roter Faden“, „Entertainment“ und „Auftreten“ bewertet. Die Jury bestand aus Laura Bröcker (PCO GmbH & Co. KG), Yannick Dannehl (Hochschule Osnabrück) und Bjarne Kemner (Terrassenfest Osnabrück e.V.). So interpretierte beispielsweise Jan Kettler die Forschung von Shoma Berkemeyer über Adipositas als „Farbtheorie der Ernährung“ und erklärte, wie bestimmte Farbkombinationen in Mahlzeiten zu einer ausgewogenen Ernährung führen – eine natürlich völlig erfundene Theorie, die sowohl die Jury als auch das Publikum begeisterte und für viele Lacher sorgte. Moderatorin Katharina Bode führte mit Charme und Humor durch den Abend, lockte die Wissenschaftler*innen aus der Reserve und motivierte sie, ihre besten und unterhaltsamsten Präsentationen abzuliefern. Am Ende gewann Prof. Dr. Gesa Birnkraut, die sowohl mit ihrem Fachvortrag über Kunst und Müll als auch mit ihrem Improvortrag überzeugte und in zwei Kategorien von allen drei Jurymitgliedern die Höchstpunktzahl erhielt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie spannend und humorvoll Wissenschaft vermittelt werden kann. Die Gäste lauschten interessiert den Fachvorträgen und erlebten, wie die Wissenschaftler*innen kreativ auf völlig neue Themen reagierten. So wurde Wissenschaft auf eine unerwartete und unterhaltsame Weise lebendig und bot einen unvergesslichen Abend. Die Veranstaltung wurde organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 24. Oktober 2024 - GROWTH Convention zu nachhaltigen Materialien GROWTH Convention GMH Gruppe, Bild: Hochschule Osnabrück Die GROWTH Convention im Oktober brachte im eMotion Center der GMH Gruppe über 80 Teilnehmende aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um klimafreundliche Lösungen in der Materialwirtschaft zu diskutieren. Unter dem Motto „Nachhaltige Materialien: Klimaneutral in die Zukunft?“ wurden innovative Ansätze wie Recyclingmethoden und das Prinzip der Kreislaufwirtschaft für Werkstoffe wie Stahl, Keramik und Kunststoff beleuchtet. Die Veranstaltung zeigte auf, wie nachhaltige Materialien CO₂-Emissionen senken und den Ressourcenverbrauch verringern können. In kurzen Pitches präsentierten Forschende und Unternehmen praxisnahe Lösungen und gaben Einblicke in die Zukunftspotenziale klimafreundlicher Technologien für die Industrie. Weitere Informationen finden Sie hier. 09. Oktober 2024 - Pub-Quiz Am 9. Oktober hat in der Caprivilounge der Hochschule Osnabrück ein Pub-Quiz der Projekte GROWTH und Fit4Growth stattgefunden. Rund 100 Besucher*innen – eine bunte Mischung aus Studierenden, Mitarbeitenden und Anwohner*innen – stellten dabei ihr Wissen auf die Probe und genossen eine humorvolle Kombination aus Wissenschaft und Unterhaltung. Das Quiz umfasste vier wissenschaftliche Themenfelder, die von den Forschenden der Hochschule betreut wurden: Politikwissenschaften mit Thea Marie Blume, Künstliche Intelligenz mit Philipp Zmijewski, Alltagspsychologie mit Prof. Dr. Uwe Kanning, und Kunststoffe mit Susanna Herrmann und Marius Behneke. Nach dem Rätseln wurden die Fragen von den jeweiligen Wissenschaftler*innen selbst beantwortet und in spannenden Kurzvorträgen erläutert. Ob die Teilnehmer*innen darüber schmunzelten, wie sehr Kunststoffmoleküle Spaghetti ähneln, staunten, dass Benjamin Blümchen politische Einstellungen beeinflusst oder gespannt den Ausführungen zu Mythen in der Alltagspsychologie lauschten - für Jede*n war etwas Interessantes dabei. „Es war eine Herausforderung, die komplexen Inhalte der Forschung so herunterzubrechen, dass auch Laien sie verstehen und damit rätseln können. Aber wir alle wissen auch, wir lernen besser, wenn es Spaß macht. Und ich glaube, das ist uns mit diesem Format gelungen“, sagt KI-Experte Philipp Zmijewski und unterstreicht damit das Ziel der Veranstaltung, Wissenschaft auf unterhaltsame Weise zugänglich zu machen. Durch den Abend führte der charmant-witzige Student Bjarne Kemner, der das Publikum immer wieder mit humorvollen Kommentaren und kleinen Seitenhieben auf falsche Antworten zum Lachen brachte. Die ausgelassene Stimmung, gepaart mit dem ehrgeizigen Bestreben, möglichst viele Punkte zu sammeln und am Ende als Siegerteam hervorzugehen, war im gesamten Raum spürbar. Am Ende durfte eine überraschte Gruppe aus Studierenden den ersten Platz feiern. Ein rundum gelungener Abend, bei dem Wissenschaft nicht nur zum Mitmachen, sondern auch zum Mitlachen einlud. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 11. Juni 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Kathrin Loer in Petershagen Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Am 11. Juni sprach Prof. Dr. Kathin Loer in ihrem Heimatort Petershagen darüber, wie wir bessere Alltags-Entscheidungen ermöglichen - ob für das Klima, die Gesundheit oder den Geldbeutel. 27. Juni 2024 - Science Slam im Büdchen am Westerberg Jan Kettler hat mit seinem Vortrag zum Thema Mobilität in Osnabrück den Science Slam für sich entscheiden können. Erfolgreiche Premiere für die Hochschule Osnabrück: mit dem ersten Science Slam im Büdchen am Westerberg. In gemütlicher Atmosphäre lauschten rund 180 Gäste den Slammer*innen auf der Bühne, die in jeweils zehn Minuten ihr Forschungsthema unterhaltsam auf den Punkt brachten. Durch die Veranstaltung führten die Studierenden Bjarne Kemner und Hanna Busch mit viel Witz und Charme. Die Slammer*innen hatten eine große Bandbreite an Themen vorbereitet – von Agrarmarketing über die Nutzung von Sensoren zur Düngung, 3D-Druck, Statistik mit der Gummibärenbande bis zur Mobilität in Osnabrück. Die Wissenschaftler*innen vertraten verschiedene Fachbereiche der Hochschule und hatten nicht nur Forschung für die Zuschauer*innen im Gepäck, sondern auch einiges Equipment: Vom Fahrrad über Porree bis zum gedruckten Flaschenöffner gab es viel zu bestaunen, zu lachen und zu entdecken. Die Slammer*innen und ihre Themen in der Übersicht: Frauke Niemeyer: Wenn der Porree zur Ananas wird Tobias Reuter: Von der Partyplanung und der Landwirtschaft David Diring: Wie 3D-Druck unsere Welt verändert Jan Kettler: Fair im Verkehr Jochen Kruppa-Scheetz: Das Geheimnis der Gummibärenbande Nach den Vorträgen durfte das Publikum abstimmen – und einen Sieger küren : Jan Kettler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI), erreichte mit seinem Vortrag rund um das Thema Mobilität in Osnabrück die Höchstpunktzahl 100 und entschied damit den Science Slam für sich „Ein Science Slam ist für mich ein super Format, um Wissenschaft mal aus der staubigen kleinen Welt der akademischen Paper und Fachkonferenzen rauszuholen und für viele Menschen erlebbar zu machen. Ich hatte großen Spaß bei der Sache und das Publikum scheinbar auch, also ein voller Erfolg“, betonte Kettler. Der Science Slam wurde veranstaltet von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). Unter anderem in Eventformaten zeigt die Hochschule, was Wissenschaft kann und wie gemeinsam Wandel gestaltet wird. 07. Mai 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Julius Schöning in Bad Laer Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Am 7. Mai thematisierte Prof. Dr. Julius Schöning in Bad Laer unsere Zusammenarbeit mit KI. 11. April 2024 - GROWTH Convention zur Landwirtschaft von Morgen Mehr als 160 Personen diskutieren auf der GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück über regionale Landwirtschaft. Von Bodenbearbeitung über Glyphosat bis zu Agroforst: Im INNOVATORIUM des Coppenrath Innovation Centre (CIC) tauschten sich am Donnerstag, dem 11. April, Vertreter*innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Unternehmen und Verbänden aus. Mit dabei: Keynote-Speaker Dr. Theodor Friedrich, der als FAO-Botschafter weltweit für die Landwirtschaft im Einsatz war. Weitere Informationen finden Sie hier. 12. Januar 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Dirk Möller in Schüttdorf Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Prof. Dr. Dirk Möller berichtete beim FC Schüttorf 09 von seiner Forschung im Bereich Verletzungen im Fußball. Weitere Informationen gibt es hier. 03. November 2023 - GROWTH Convention zum Wandel der Ernährung Die Zukunft der Ernährung: Darum ging es bei der ersten GROWTH Convention. Sie fand am 03. November 2023 im Innovatorium im Coppenrath Innovation Centre statt. Mehr als 120 Gäste aus Wirtschaft und Verbänden, Wissenschaft und Politik diskutierten über Fleischersatz und Großküchen, neue Produkte und Ernährungswandel. Weitere Informationen finden Sie hier.

Zentrum für Medizinische, Sozial- und Gesundheitsinformatik Publikationen Publikationen Publikationen in Peer-reviewed Zeitschriften Hübner UH, Egbert N , Saranto K, Chang P, Rotegård AK, Madsen IC, González Z, Ammenwerth E, Bichel-Findlay J, Ball MJ. Revising the TIGER 2018 Health Informatics Competency Framework: Updated Core Competency Areas for Nurses in a Digital Health Era. Methods Inf Med. 2026 Aug 26. doi: 10.1055/a-2927-7621. Kröner S, Hassmann J, Niemöller L, Wu L, Babitsch B, Hübner U. Evaluating the implementation of a hospital-internal digital supply chain system over 5 years using a logic model framework. Front Digit Health. 2026 Jul 30;8:1772366. doi: 10.3389/fdgth.2026.1772366. Chen Y, Cai Z, Hsu CL, Li K, Wu L, Hübner U, Chang P. An informatics competency model for undergraduate nursing students: A quasi-experimental study. Nurse Educ Today. 2026 Nov;166:107187. doi: 10.1016/j.nedt.2026.107187. Strate J, Hering A, Brintrup R, Krefting D, Hübner UH. 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A procedural model and its application in defining and building consensus on domain specific eHealth standards: development, examples and outlook Kyoto University 16.3. 2013 Hübner U. Measuring the adoption of electronic patient record systems and its application in comparing hospitals: IT benchmarking and comparing health care in different countries Kagoshima University Hospital 19.3. 2013 Hübner U. Bausteine einer multiprofessionellen und intersektoralen Versorgung. eHealth Konferenz der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und –gestaltung e.V. 5.6. 2012 Saarbrücken Hübner U, Flemming D u.a. 10 Jahre Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück - Weiterbildung, Forschungsbegleitung und Standardisierung. eHealth 2011 Konferenz Wien Schloss Schönbrunn 27.05. 2011 Hübner U. Stand der elektronischen Vernetzung im Gesundheitsmarkt. eHealth Konferenz des bvmed Frankfurt/M 22.02. 2011 Hübner U. Entbürokratisierung der Dokumentation. 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KIS-Tagung – Workshop der GMDS AG „Informationsverarbeitung in der Pflege" Ludwigshafen Juni 2007 B. Sellemann Sellemann B Verbreitung von Pflegeinformationssystemen in Deutschland und Österreich: Implikationen für die Praxis und Forschung. Vortrag auf der Pflegefachtagung 2010, Bremen, 03.12. 2010 Sellemann B Discovery of association rules in nursing data from the method LEP® Nursing. Workshop "Große Datensätze in der medizinischen Forschung", Bremen, 18.11. 2010 Sellemann B Wie können pflegerische Daten Pflege sichtbar machen? Vortrag auf der 2. BALK e.V. Arbeitsgruppensitzung "IT und Pflege" Berlin Juni 2010 Sellemann B Wie können pflegerische Daten Pflege sichtbar machen? Vortrag auf der 2. BALK e.V. Arbeitsgruppensitzung "IT und Pflege" Berlin Juni 2010 Sellemann B Pflege trifft IT - IT trifft Pflege. Impulsreferat auf der Gründungsveranstaltung der BALK e.V. Arbeitsgruppe "IT und Pflege" Berlin April 2010 Sellemann B Identifikation von Pflegemustern über die Methode LEP®. IT-TRENDS Medizin / Health Telematics 2008 Essen September 2008 Sellemann B, Flemming D, Frey A, Hübner U. Pflegerische KIS-Module in dt. Krankenhäusern - Fortschritt oder Stagnation in den vergangenen 5 Jahren? ENI 2008 Münster März 2008 Sellemann B IT im Krankenhaus. Herbsttagung Verband BALK e.V. - Landesgruppe Baden-Württemberg Aalen Oktober 2007 Sellemann B Identifikation von Pflegemustern über die Methode LEP®. IT-TRENDS Medizin / Health Telematics 2007 Essen September 2007 Sellemann B IT im Krankenhaus - Chancen und Grenzen für die Pflege. Hauptstadtkongress 2007 Medizin und Gesundheit, Deutscher Pflegekongress Berlin Juni 2007 Sellemann B Methodische Überlegungen zum "Knowledge Discovery in Databases (KDD)" in der Wissensdomäne Pflege. ENI 2007 Innsbruck/Österreich Mai 2007 Sellemann B Computer in der Krankenpflege - Vision oder Realität. Zukunft & Beruf 2007, Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn Januar 2007 Sellemann B Studienprogramme im Profil Gesundheit an der Fachhochschule Osnabrück. Zukunft & Beruf 2007, Heinz Nixdorf MuseumsForum Paderborn Januar 2007 Sellemann B Elektronische Patientenakte (EPA) - aktueller Status und Nutzungspotenziale in deutschen Krankenhäusern. ENI 2006 Osnabrück September 2006 Sellemann B Aktuelle Trends in der IT-Landschaft für Krankenhäuser bis hin zur elektronischen Gesundheitskarte. Workshop-DokumentenManagementSystem der Firma GCD, Osnabrück Dezember 2005 Sellemann B Forschung und Studium - Von der studentischen Hilfskraft zur Doktorandin / zum Doktoranden. Dies academicus - Schwerpunkt Forschung, Fachhochschule Osnabrück, Osnabrück April 2005 Sellemann B Elektronische Patientenakte – Interprofessionelles Handeln, Dokumentieren und Verantworten. 4. Deutscher Pflegetag, im Rahmen der Messe Altenpflege+ProPflege 2005, Nürnberg April 2005 Sellemann B Neue Trends in der Pflegeinformatik – elektronische Patientenakte, Telematikplattform + elektronische Gesundheitskarte. Vorständekonferenz des Verbandes Berufsgemeinschaft Leitender Pflegepersonen e.V. (BALK), Trier November 2004 Sellemann B Prioritätsverteilung von Verwaltungs- und Pflegedienstleitungen bei der Einführung von Pflegesoftwaremodulen in deutschen Akutkrankenhäusern. ENI 2004 Innsbruck September/Oktober 2004