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der Hochschule Osnabrück

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Projektlaufzeit:
01.02.2026 - 31.01.2029
Antragsteller/in:
Prof. Dr. Diemo Daum
Drittmittelgeber/Förderlinie:
MWK Niedersachsen - ZERN Zukunft Ernährung Niedersachsen
Fakultät:
Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur
Fördersumme:
235.943 €
Projektpartner extern:
Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e. V. (DIL)
Projektzusammenfassung:

Aktuelle Studien zeigen eine unzureichende Jodversorgung in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung. Schon moderater Jodmangel kann gravierende Folgen für die Gesundheit haben. Ziel des Vorhabens ist daher die Entwicklung eines neuen Ansatzes zur Verbesserung der alimentären Jodzufuhr, der bestehende Prophylaxemaßnahmen ergänzt. Im Fokus stehen haferbasierte Milchalternativen, die durch agronomische Biofortifikation ähnlich jodreich wie Kuhmilch werden sollen. Das methodische Instrumentarium für diese Verfahren soll im beantragten dreijährigen Forschungsprojekt gemeinsam mit der Hochschule Osnabrück (HSOS), dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik e. V. (DIL) und Partnern aus Forschung und Wirtschaft entwickelt werden. Geplant sind Feldversuche über drei Vegetationsperioden auf Flächen der HSOS und externen Standorten. Untersucht wird der Einfluss verschiedener Joddüngungsstrategien, von Standort- und Witterungsbedingungen sowie der Sortenwahl auf den Jodgehalt in Hafer.

Zudem soll geprüft werden, inwieweit die Jodbiofortifikation die Stickstoffnutzungseffizienz und die Widerstandsfähigkeit von Hafer gegenüber biotischem Stress (pilzliche Schaderreger) und abiotischem Stress (Trockenheit) steigern kann. Am DIL wird analysiert, wie sich das Metabolom zwischen jodbiofortifiziertem und herkömmlichem Hafer unterscheidet. Von Interesse sind insbesondere Veränderungen im Gehalt wertgebender Inhaltsstoffe wie Beta-Glucanen und Proteinen. Für die Herstellung haferbasierter Milchalternativen soll die Prozessierung so optimiert werden, dass ein möglichst hoher Anteil des Jods aus Korn und ggf. Spelzen verwertet wird und bei der Haltbarmachung durch Ultrahocherhitzung erhalten bleibt. Am DIL sind hierzu Versuche im Technikumsmaßstab vorgesehen. Ergänzend sollen nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten für Nebenströme wie jodreiches Haferstroh, Spelzen und Prozessreste entwickelt werden.

Zu den Ergebnissen ▼ (XXX)

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