Zeige Ergebnisse 61 bis 70 von 71.

Quality Requirements for Electronic Health Record Systems A Japanese-German Information Management Perspective. Methods of Information in Medicine 2017; 56(4): e92-e104. DOI: https://doi.org/10.3414/ME17 [...] Versus Unrestricted Search Space: Experience from Mining a Large Japanese Database. Stud Health Technol Inform. 2015;216:1072. Sellemann B, Schulte G , Egbert N , Hübner U , Rienhoff O. Erprobung des

(Schwerpunkt: WiSo) im Zeitraum vom 01.08.2024 - 31.07.2026 - Japan:Tokyo University of Agriculture (Schwerpunkt: AuL) im Zeitraum vom 01.08.2024 - 31.07.2026 Incoming-Studierendenmobilität Bewerbung:

the field. Presentation at the 20th CIGR World Congress in Kyoto/ Japan. Hinck, S., Möller, A., Terhaag, M., Meyer, T., Mentrup, D., Kerssen, H., Najdenko, E., Lorenz, F., Mosler, T., Tesch, H.,Peters, [...] Control for Bioproduction Systems 9-10, September 2006. Sapporo (Japan); p. 276-281. Etoh,T.G. , Ohtsuka,N., Arai,T., Mutoh,H., Poggemann,D., Ruckelshausen,A.: “Design of the PC-ISIS: Photon-Counting

der International Communication Association (ICA) in Fukuoka, Japan. Fengler, Susanne/Kreutler, Marcus/Brinkmann, Janis (2016): „Der Ukraine-Konflikt in Tageszeitungen Ost- und Westeuropas“. Gehalten

Congress of the World Confederation for Physical Therapy. Yokohama, Japan van der Heide, B . and Allison, G.T. (1997) Muscle activity as a response to neural tissue testing in the upper limb. 10th Biennial

bei der Umsetzung von Konzepten und Ideen, die ursprünglich aus Japan stammen, noch besser machen können. Seien Sie gerne bei diesem besonderen Highlight mit dabei! Gemeinsam mit der Science to Business

Wissenschaftstransfer Labor für Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit Additive Fertigung topAM – Tailoring ODS materials processing routes for additive manufacturing of high temperature devices for aggressive environments Konsortium des internationalen Projektes Die europäische Industrie steht vor vielen Herausforderungen wie dem globalen Wettbewerb und dem großen Wandel hin zu Energie- und Ressourceneffizienz. topAM kann zu diesen Anforderungen beitragen, indem neue Verarbeitungswege für oxiddispersionsverstärkte (ODS) Legierungen auf FeCrAl-, Ni- und NiCu-Basis entwickelt und angewendet werden. Neuartige ODS-Materialien bieten einen klaren Vorteil für die Prozessindustrie, indem bspw. topologieoptimierte, sensorintegrierte Hochtemperaturgeräte (Gasbrennerköpfe, Wärmetauscher) gefertigt und aggressiven Umgebungen ausgesetzt werden können. Die Legierungs- und Prozessentwicklung wird durch einen fortschrittlichen ICME-Ansatz (Integrated Computational Materials Engineering) begleitet, der rechnergestützte Thermodynamik, Mikrostruktur und Prozesssimulation kombiniert, um Zeit und Rohstoffe zu sparen und die Lebensdauer des Bauteils zu verlängern. Die physikalische Herstellung der Legierungen wird durch die Kombination aus Nanotechnologien zur Aggregation von ODS-Verbundwerkstoffen und dem selektive Laserschmelzen inklusive Nachbearbeitung realisiert. Der ICME-Ansatz wird durch eine umfassende Materialcharakterisierung und intensive Prüfung von Bauteilen unter industriell relevanten Betriebsbedingungen ergänzt. Diese Strategie ermöglicht ein tieferes Verständnis der Beziehungen zwischen Prozess, Mikrostruktur und Eigenschaften sowie eine Quantifizierung der verbesserten Funktionen, Eigenschaften und Lebenszyklusbewertungen. Dies fördert die Kostenreduzierung, eine verbesserte Energieeffizienz und überlegene Eigenschaften in Kombination mit einer signifikanten Verlängerung der Lebensdauer. Das Konsortium besteht aus Anwendern, Materiallieferanten und Forschungsinstituten, die in den für dieses Vorhaben relevanten Bereichen weltweit führend sind, was eine effiziente, anwendungsorientierte Ausführung von topAM auf hohem Niveau garantiert. Die Industrieprojektpartner, insbesondere die KMU, werden aufgrund ihrer strategischen Position in der Wertschöpfungskette der Materialverarbeitung (z.B. der Pulverproduktion) an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen, was unmittelbar zur Stärkung Europas in seiner führenden Position im aufstrebenden Technologiefeld AM (Additive Manufacturing) in einer einzigartigen Kombination mit ICME beiträgt. Projektleitung: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen Kontakt: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp IEHK - Institut für Eisenhüttenkunde / Steel Institute RWTH Aachen University Intzestraße 1 D-52072 Aachen Telefon: +49 241-80 92913 Kooperationspartner: Stiftung Fachhochschule Osnabrück KME Germany GmbH La Rochelle Université Universidad Complutense de Madrid Ustav fyziky materialu, Akademie Ved Ceske republiky, v.v.i. DECHEMA-Forschungsinstitut Stiftung Sieć Badawcza Łukasiewicz - Krakowski Instytut Technologiczny VDM Metals International GmbH Linde GmbH RISE IVF AB Zoz GmbH Indutherm Gießtechnologie GmbH QuesTek Europe AB Aktiebolaget Sandvik Materials Technology Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dr.-Ing. Katrin Jahns Jan-Philipp Roth, M.Sc. Projektdauer: 01/2021 - 12/2024 Finanzierung: Europäische Kommission, Förderlinie HORIZON 2020 E-Mat3D – Entwicklung neuer Kupferwerkstoffe für die additive Fertigung von Hochleistungs-Elektronikbauteilen für die Elektromobilität Abbildung 1: Projektziel des E-Mat3D ist die Herstellung einer Hochleistungssteckverbindung auf der Basis von Kupferpulver mittels selektiven Laserschmelzen(Quelle: Harting Technology Group) Kupferwerkstoffe zeichnen sich vor allem durch ihre hervorragende Kombination zwischen thermischen, elektrischen und mechanischen Eigenschaften aus. Die additive Fertigung dieses Materials mittels selektiven Laserschmelzen bietet zudem die Ausnutzung größtmöglicher geometrischer Freiheit bei der Konstruktion von Bauteilen. Durch die Verknüpfung der Materialeigenschaften von Kupferlegierungen und mit der Konstruktionsfreiheit der additiven Fertigung besteht ein hohes Potenzial dieser Technologie im Bereich der Elektromobilität. Dort werden Kupferwerkstoffe in Stecker als Verbindungselemente zwischen der Ladestation und dem Fahrzeug genutzt (siehe Abbildung 1). Die Effizienz und die Zeitdauer des Aufladeprozesses hängt in einem hohen Maße von der Temperaturentwicklung während des Aufladens ab. Dafür sind aufgrund von hohen thermischen Belastungen während des Ladens innenliegende Kühlkanäle erforderlich. Diese sind mit den konventionellen Fertigungsmethoden nur unter einem hohen Aufwand herstellbar. In diesem Zusammenhang ist das Ziel des Projekts „E-Mat3D“ ist die Realisierung der Fertigung eines solchen Hochleistungs-Elektronikbauteiles. Für die Herstellung einer additiv gefertigten Steckverbindung müssen die Prozessschritte des selektivem Laserschmelzen auf Kupferlegierungen optimiert werden. Ein wesentlicher Punkt besteht hierbei in der Pulverherstellung. Zu diesem Zweck werden niedriglegierte Kupferlegierungen mittels Gasverdüsungsanlage zu sphärischen Partikel verdüst. Im Mittelpunkt der Pulverherstellung steht dabei die Legierungssysteme Kupfer-Chrom-Zirkon, Kupfer-Zirkon und Kupfer-Nickel-Silizium. Das Pulver wird durch sieben und windsichten für das selektive Laserschmelzen vorbereitet. Während des SLM-Prozesses wird auf der Basis eines CAD-Models eine zweidimensionale Kontur des Steckers mit einem roten bzw. grünen Laser abgefahren. Der Herstellungsprozess selbst bereitet aufgrund der hohen Reflektivität und der Wärmeleitung des Kupfers einige Probleme. Für die Fertigung von defektfreien Bauteilen besteht in dem Finden der optimalen Laserparameter. Die hergestellten Bauteile werden zum Schluss der Prozesseskette einem Post-Processing unterzogen. Dies schließt im Wesentlichen Wärmebehandlungen wie das Spannungsarmglühen ein. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels Prof. Dr.-Ing. Bernhard Adams Kontakt: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp IEHK - Institut für Eisenhüttenkunde / Steel Institute RWTH Aachen University Intzestraße 1 D-52072 Aachen Telefon: +49 241-80 92913 krupp@iehk.rwth-aachen.de Kooperationspartner: KME Germany GmbH & Co. KG Harting Technologiegruppe Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dr.-Ing. Katrin Jahns Heinrich von Lintel, M.Sc. Projektdauer: 12/2019 – 12/2022 Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderlinie FHProfUnt Hochtemperaturwerkstofftechnik Ausscheidungsbegleitete Diffusionsvorgänge sind bei fast allen metallischen und keramischen Werkstoffen von zentraler Bedeutung. Im Rahmen folgender Forschungsprojekte werden hierzu die Phänomene der Hochtemperaturwerkstofftechnik experimentell und numerisch untersucht: AluHot-Aluminiumlegierter Stahlguss maßgeschneidert für die Anwendung im verschleißbelasteten Hochtemperaturbereich. In vielen industriellen und energiewirtschaftlichen Prozessen werden Anlagen hohen Temperaturen und starken Verschleißbeanspruchungen ausgesetzt. Die in den Anlagen (z.B. Klinkerkühler, Müllverwertungsanlagen oder Hochtemperatur-Wasserstoffelektrolyseure) eingesetzten Bauteile müssen folglich aus geeigneten hochwertigen Materialien hergestellt werden. Stand der Technik ist in vielen Anwendungsfällen der Einsatz von Chrom-Nickel-Stählen. Der innovative Ansatz des Projektes AluHot – Aluminiumlegierter Stahlguss maßgeschneidert für die Anwendung im verschleißbelasteten Hochtemperaturbereich – besteht darin, die maximalen Anwendungstemperaturen vorhandener Legierungen durch den Zusatz von Aluminium weiter zu erhöhen bzw. den Anteil von Chrom und Nickel zu senken. Die behandelten Legierungen bieten für das Anforderungsprofil korrosions- und verschleißbeständig sowie mechanisch belastbar bis über 1150 °C vielversprechende Eigenschaften an. So kann durch die Anhebung des Aluminiumgehaltes – von einem Begleitelement zu einem Hauptlegierungselement – die Kriechfestigkeit, der Oxidationswiderstand und das Leichtbaupotential gesteigert werden. Vorteilhaft für Stahlgusswerkstoffe ist, dass sie ohne Verluste recycelt werden können und sich durch Schweißungen reparieren lassen. Durch die vorhandene Erfahrung des Antragstellers und das Know-How der Kooperationspartner entstehen große Synergieeffekte, die sich positiv auf das Projektresultat und die Region auswirken. Antragsteller: Hochschule Osnabrück University of Applied Sciences Projektleitung: Prof. Dr. Ing. Javad Mola Kontakt: Herr Prof. Dr.-Ing. Mola: Laborbereich Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit Hochschule Osnabrück-University of Applied Sciences Albrechtstraße 30 D-49076 Osnabrück Telefon: +49 541969-2188 j.mola@hs-osnabrueck.de Kooperationspartner: Gussstahl Lienen GmbH & Co. KG, IKN Ingenieurbüro-Kühlerbau-Neustadt GmbH, Sunfire GmbH Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Herr Mohammad Shoush, M.Sc. Herr Michael Überwasser, B.Sc. Nabeel Ahamed Kaja Mohideen Projektdauer: 10/2024 - 09/2026 Drittmittelgeber/Förderlinie: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) / Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Innovationen durch Hochschulen und Forschungseinrichtungen – 2.2.2 Innovative Kooperationsprojekte für anwendungsorientierte Forschung Computergestützte Entwicklung von Interdiffusions-Schichten zum Schutz von niedriglegierten Stählen gegen Hochtemperaturkorrosion (ABGESCHLOSSEN) Abb. 1: Niedriglegierter Stahl mit sehr geringem C-Anteil nach Oxidationsversuchen. Die Cr-Interdiffusionsschicht wurde an der Ober- und Unterseite aufgebracht und schützt das Fe-Substrat vor Korrosion, die an der ungeschützten Seite (links) gut zu erkennen ist. Abb. 2: Simulation eines Interdiffusionsprozesses mit Hilfe des Cellularen Automaten (CA). Links der simulierte Querschnitt. Rechts das Konzentrationsprofil am Anfang und am Ende der Simulation. Das bilaterale Forschungsprojekt zielt auf die Entwicklung und Modellierung eines neuen Verfahrens zur Herstellung korrosionsbeständiger Interdiffusionsschichten auf niedriglegierten Stählen für Hochtemperaturanwendungen, wie z.B. in der Energietechnik. Einzelne Schichten aus Ni, Cr und Al werden galvanisch auf die Proben abgeschieden (Cranfield University). Mit Hilfe einer geeigneten Vakuumbehandlung können daraus maßgeschneiderte Gradientenschichten erzeugt werden, die das Substrat wirksam gegen Hochtemperaturkorrosion schützen. Dieses wird durch Oxidationsversuche nachgewiesen. Der Fokus des Projektes an der Hochschule Osnabrück liegt auf der Entwicklung und Verifikation eines Computermodells auf der Basis der Methode der Zellularen Automaten unter Berücksichtigung von Mehrkomponenten-Interdiffusion, unter Einbeziehung von (i) der Differenzierung zwischen Volumen- und Korngrenzendiffusion, (ii) mechanischer Spannungen und (iii) der Bildung von Kirkendall-Porosität. Als Ergebnis kann der Schichtbildungsprozess modelliert und vorhergesagt werden, mit dem Ziel, die Korrosionsbeständigkeit zu optimieren. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wübbelmann Kontakt: IEHK-Institut für Eisenhüttenkunde/Steel Institute RWTH Aachen University Intzestraße 1 D-52072 Aachen Tel. +49 241-8092913 krupp@iehk.rwth-aachen.de Kooperationspartner: Cranfield University, Cranfield UK Wissenschaftlicher Mitarbeiter: M.Sc. Kamil Balinski Projektdauer: 04/2015 bis 09/2018 Finanzierung: DFG Veröffentlichungen: - K. Balinski, K. Jahns, M. Schroth, S. Bursich, J. Salime, S. Impey, C. Chalk, J. Wübbelmann, J.R. Nicholls, U. Krupp, Oxidation Behaviour of Synthetic Stainless Steel Interdiffusion Layers, Materials at High Temperatures 35 (2017) 1-3, 89-96 Konferenzbeiträge - K. Balinski, K. Jahns, M. Landwehr, J. Nicholls, J. Wübbelmann, U. Krupp; Electrodepostion of Oxidation Resistant Interdiffusion Layers on Plain Carbon Steel: Experimental Characterization and Simulation, HTCPM9 Conference proceedings (2016) - K. Balinski, K. Jahns, M. Schroth, S. Impey, C. Chalk, J. Wübbelmann, J. Nicholls, U. Krupp; Interdiffusion Coatings for High-Temperature-Corrosion Protection of Low-Alloy Steels, EUROCORR2018 Conference proceedings (2018) SimkoSteel-Modellierung und Simulation der Hochtemperaturaufkohlung für dynamisch beanspruchte Hochleistungsstähle (ABGESCHLOSSEN) Abb. 1: Kornwachstumssimulation unter Berücksichtigung des Partikel-Pinnings Um hochbeanspruchte Bauteilen wie Zahnrädern und Getriebebauteilen gute Gebrauchseigenschaften zu verleihen, wird das Verfahren des Einsatzhärtens verwendet. Beim Einsatzhärten wird zu diesem Zweck die Randschicht des Stahls mit Kohlenstoff angereichert, was bei der asnchließenden Härtung zu einer entsprechend hohen Festigkeit führt. Ein weiteres Ziel der Einsatzhärtung ist neben der Erhöhung von Härte und Verschleißbeständigkeit die Steigerung der Schwingfestigkeit über das Einbringen von Druckeigenspannungen in die Bauteiloberfläche. Beim Niederdruckaufkohlen unter einem Druck von 5 bis 30 mbar tritt eine beschleunigte Zerfallsreaktion der Aufkohlungsgase auf, die zu einem geringeren Gasverbrauch, sowie einer geringeren Randoxidation führt [1]. Insgesamt ist das Einsatzhärten ein zeit- und energieintensives Verfahren, wobei durch eine Erhöhung der Aufkohlungstemperatur die Behandlungsdauer deutlich verkürzt werden kann. Üblich sind Aufkohlungstemperaturen von 850°C - 950°C. Die Verwendung von Temperaturen von 1000°C können zu einer Zeitersparnis von mehr als 50% führen [2]. Allerdings besteht bei höheren Temperaturen das Risiko der Kornvergröberung, so dass die Feinkornbeständigkeit des Materials im entsprechenden Temperaturbereich für eine erfolgreiche Einsatzhärtung entscheidend ist. Durch den Einsatz der Phasenfeldmethode gelingt es, die Wachstumskinetik von Zweit- und Drittphasen, sowie Körnern während der Erstarrung von Schmelzen, aber auch in Festkörpern realitätsnah abzubilden. Das verhältnismäßig neue Softwareprodukt MICRESS nutzt die Phasenfeldmethode in Kombination mit der leistungsfähigen datenbankgestützten Thermodynamiksoftware ThermoCalc, um die Kornvergröberung während der Aufkohlung zu simulieren. Dies ist für das hier beschriebene Projekt von besonderem technologischen Interesse, da auch das Korngrenzenpinning durch Ausscheidungen in Anwesenheit von Mikrolegierungselementen berücksichtigt werden kann (vgl. [3, 4]). Die VHCF-Versuche dienen des Schwingungsfestigkeitsnachweises für die aufgekohlten und carbonitrierten Varianten des Stahls mit Hilfe einer Ultraschallprüfmaschine (Typ BOKU) bei einer Frequenz von f=20.000Hz. Abschließend muss die Simulation in der Lage sein, die Gefügestruktur und die Einsatzhärtetiefe verlässlich vorherzusagen. Die Simulation kann in Zukunft sowohl zur erfolgreichen virtuellen Materialentwicklung, als auch zur Prozessentwicklung eingesetzt werden. [1] D. Liedke: Stand des Einsatzhärtens aus industrieller Sicht, HTM Journal of Heat Treatment and Materils, 64 (2009) 323 [2] B. Clausen, S. Konovalov, F. Hoffmann, U. Prahl, H.-W. Zoch, W. Bleck: Feinkornbeständigkeit von Bauteilen aus dem mikrolegierten Werkstoff 18CrNiMo7-6 in Abhängigkeit der Prozesskette, HTM Journal of Heat Treatment an Materials, 5 (2010) 257 [3] J. Rudnizki, B. Zeislmair, U. Prahl, W. Bleck: Prediction of Abnormal Grain Growth during High Temperature Treatment, Computational Materials Science, 49(2) (2010) 209 [4] M. Apel, B. Böttger, J. Rudnizki, P. Schaffnit, I. Steinbach: Grain Growth Simulations including Particle Pinning using the Multiphase-Field Concept, ISIJ International. 49(7) (2009) 1024 Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp Dr. Ing. Javad Mola Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wübbelmann Kontakt: Herr Prof. Krupp: IEHK-Institut für Eisenhüttenkunde/Steel Institute RWTH Aachen University Intzestraße 1 D-52072 Aachen Telefon +49 241-8092913 krupp@iehk.rwth-aachen.de Herr Dr. Mola: Laborbereich Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit Hochschule Osnabrück-University of Applied Sciences Albrechtstraße 30 D-49076 Osnabrück Telefon: +49 541969-2188 j.mola@hs-osnabrueck.de Herr Prof. Dr.-Ing. Wübbelmann: Betriebssysteme und Embedded Systems Hochschule Osnabrück-University of Applied Sciences Albrechtstraße 30 D-49076 Osnabrück Telefon: +49 541969-7008 Kooperationspartner: Stahlwerk Georgsmarienhütte GmbH Hanomag Lohnhärterei GmbH Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Sayantan Sarkar, M.Sc. Projektdauer: 01/2018 - 12/2019 Finanzierung: Europäischer Founds für regionale Entwicklung (EFRE) PUNALKO-Pulvermetallurgische Herstellung nanostrukturierter Aluminiumhochleistungswerkstoffe für thermisch beanspruchte Konstruktionselemente (ABGESCHLOSSEN) Abb.: (links) Transparente Mahlkammer einer Kugelmühle (Quelle: Dissertation R. Reichardt), (Mitte) Mechanisch legiertes Pulver im Rasterelektronenmikroskop, (rechts) Querschliff des stranggepressten Materials im Rückstrahlelektronenkontrast Aluminiumlegierung haben sich aufgrund ihres hervorragenden Festigkeit-Dichte-Verhältnisses als Leichtbauwerkstoff sowohl in der Luft- und Raumfahrt, als auch in der Automobilindustrie bewährt. Weist Aluminium zunächst gegenüber Stahl eine niedrige Festigkeit und Steifigkeit auf, so sind seit der Entdeckung der Ausscheidungshärtung, Anfang des 20. Jahrhunderts, auch für Aluminiumlegierungen Festigkeiten von bis zu 600 MPa erreichbar. Zudem weist Aluminium durch die Bildung einer dünnen Al 2 O 3 -Passivschicht eine sehr gute Korrosionsbeständigkeit auf. Bedingt durch den niedrigen Schmelzpunkt (Aluminium Ts=660°C) sind Aluminiumlegierungen für Einsatztemperaturen über 100°C nur eingeschränkt nutzbar. Neben einer erheblichen Abnahme der Festigkeit, muss auch der Schädigungsmechanismus des Kriechens beachtet werden. Ein weiterer Nachteil von Aluminium ist der vergleichsweise geringe Elastizitäts-Modul von E Al =70GPa, der in der Konstruktion beachtet und kompensiert werden muss. In der Industrie besteht daher ein großes Interesse an Aluminiumwerkstoffen, die auch bei höheren Temperaturen bis etwas 350°C ein hohes Festigkeits- und Steifigkeitsniveau beibehalten. Ermöglicht wird dieses durch Zugabe von Verstärkungsphasen wie in ODS-Werkstoffkonzepten. Ziele des Forschungsvorhabens ist die Entwicklung eines neuen Werkstoffkonzepts mit einer Kombination aus modernen Aluminiumlegierungen mit darin fein verteilten Spinell-Dispersoiden (hier ZnFe 2 O 4 -Zinkferrite). Dazu kommt eine Kugelmühle (s. Abb.) zum Einsatz, mit welcher die Zinkferrite durch Hochenergiemahlen in die Aluminiummatrix eingebaut werden. Unter Berücksichtigung geeigneter Parameter lässt sich so ein ultrafeinkörniges Legierungspulver mit fein verteilter Verstärkungsphase erzeugen (s. Abb.). Nach Verdichtung des nanostrukturierten Pulvers durch Strangpressen entstehen hochfeste Stangen, die hinsichtlich ihrer statischen und zyklischen mechanischen Eigenschaften auch bei erhöhten Temperaturen eingehend untersucht werden. Am Ende der dreijährigen Projektlaufzeit soll durch weitere Legierungsoptimierung ein neuer Hochleistungs-Leichtbauwerkstoff mit patentierbarer Vorserienreife stehen. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp Prorf. Dr.-Ing. Wilhelm Michels Prof. Dr.-Ing. Alexander Schmehmann Kontakt: Albrechstraße 30, 49076 Osnabrück Telefon: 0541 969-2188 u.krupp@hs-osnabrueck.de Kooperationspartner: Zoz GmbH, Wenden (Hauptkooperationspartner) Diehl Stiftung & Co.KG, Nürnberg; DLR Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt e.V., Köln, EADS Innovation Works München (Anwender) Universität Siegen Institut für Werkstofftechnik, Siegen; Universität Münster Institut für Materialphysik, Münster; Universität Oldenburg, Oldenburg (Forschungsinstitute) Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Matthias Hölscher, M. Sc. Projektdauter: 02/2013 - 12/2016 Finanzierung: Bundesministierium für Bildung und Forschung BMBF in der Förderlinie FHProfUnt PasiCorr - Parallelisierte Simulation der Thermodynamik, Kinetik und Mechanik von Hochtemperaturkorrosionsprozessen (ABGESCHLOSSEN) Abb. 1: Simulation der Ausscheidungshärtung entlang der Korngrenzen für Nitrierungsexperimente an Nickellegierungen (hellblau: reaktives Element B, gelb: ausgeschiedene Metallnitride BN, dunkelblau: Matrix. Das Forschungsvorhaben PasiCorr beschäftigt sich mit der Entwicklung eines leistungsfähigen Softwarepaketes zur Simulation und Modellierung von Hochtemperaturkorrosionsprozessen. Gernell ist Hochtemperaturkorrosion ein Schädigungsprozess an der Oberfläche thermisch beanspruchter Komponenten, wie bspw. in der Kraftwerkstechnik. Bei der inneren Korrosion dringen korrosive Spezies z.T. tief in das Material ein. Dies führt zur Bildung innerer Ausscheidungen, z.B. Oxide, Nitride oder Karbide. Dabei hängt der Mechanismus der inneren Korrosion von den lokalen Konzentrationen und der Diffusion der korrosiven Spezies und der metallischen Legierungselemente im Substrat ab. Die Korrosion führt zu einer deutlichen Verschlechterung der Materialeigenschaften, nämlich zur Versprödung oder der Auflösung von festigenden Phasen. Die für die Diffusionsvorgänge relevanten Phänomene Diffusion, Phasenumwandlung und mechanische Verformung sind dabei eng miteinander verkünpft. In den letzten Jahrzehnten wurden große Fortschritte erzielt um die Mechanismen, die während Hochtemperaturkorrosion in den beanspruchten Materialien geschehen, zu verstehen. Hochtemperaturresistente Materialien, wie zum Beispiel für den Einsatz in Heizkesseln oder Tubinenschaufeln, müssen eine schützende Oxidschicht an der Oberfläche bilden, die das darunter liegende Material vor der Korrosion schützt. Leider ist die Untersuchung des Korrosionsschutzes allein mittels experimenteller Methoden sehr schwierig und zeitaufwendig. Aus diesem Grunde wird auf numerische Mittel zurückgegriffen um Hochtemperaturprozesse zu beschreiben. Die im Projekt PasiCorr angewandte numerische Lösung baut auf die Methode der Finite Differenzen auf. Aus einem numerisch in einem Finite-Differenzen-Gitter berechneten Konzentrationsprofil zu einem Zeitpunkt i werden dazu die entsprechenden Gleichgewichtskonzentrationen ermittelt, die dann als Eingabegrößen zur Berechnung der Konzentrationen des nächsten Zeitabschnitts j zur Verfügung stehen. Die Berücksichtigung der unterschiedlichen Oxid-, Nitrid- und Karbidphasen ist mit der Thermodynamik-Software CehmApp möglich. In der letzten Zeit wurde zudem die Methode der Zellularen Automaten als ein leistungsfähiger Ansatz identifiziert, um diffusionskontrollierte Ausscheidungsprozesse zu beschreiben. Das Diffusionsgebiet wird in ein System aus Zellen, ähnlich einem Schachbrett, unterteilt und mit Zuständen belegt. Mit jedem Iterationsschritt können sich diese Zustände durch Transformationsregeln verändern. Im Projektverlauf wurde das Modell konsequent erweitert. Inzwischen ist das Modell in der Lage, Diffusion, Keimbildung und Wachstum, innere Ausscheidungskinetiken, den Übergang von innerer zu äußerer Oxidation sowie Korngrenzendiffusion (Abb. 1) zu beschreiben. Ein weiterer Aspekt des Projektes ist die Parallelisierung der Software mittels Nutzung programmierbarer Grafikkarten. Durch ihre besondere Architektur können Grafikkarten als Parallelrechner für komplexe Berechnungen eingesetzt werden und diese effizienter lösen als herkömmliche CPUs. Dies resultiert daraus, dass eine Grafikkarte bis zu Hunderte auf Datenparallelität spezialisierte Prozesskerne nutzt. Die Berechnung des Zellularen Automaten kann somit in Hunderte einzelner Prozesse parallelisiert um ein Vielfaches schneller berechnet werden. Projektleitung: Prof. Dr. Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de , Tel.: 0541 969-2188 Prof. Dr. Ing. Jürgen Wübbelmann, j.wuebbelmann@hs-osnabrueck.de , Tel.: 0541 969-7008 / -3720 Kooperationspartner: Hanomag Lohnhärterei Unternehmensgruppe, Hannover GTT Technologie, Herzogenrath Risoe Forschungszentrum, Roskilde DK Alstom Power, Baden CH Thyssen Krupp VDM, Altena Wiss. Mitarbeiterin: Dipl.-Phys. Katrin Jahns, Tel.: 0541 969-3848 Projektdauer: 01/2011 bis 12/2014 Finanzierung: BMBF in der Förderlinie FHProfUnt ZellMat - Simulation ausscheidungsbegleiteter Diffusionsvorgäng mit Hilfe zellularer Automaten (ABESCHLOSSEN) Abb. 1: Simulation der Stickstoffdiffusion für Nitrierungsexperimente an Nickellegierungen (hellblau: diffundierender Stickstoff, gelb: augeschiedene Titannitride). Das Forschungsvorhaben ZellMat untersucht den Stofftransport durch Diffusion mit einem alternativen numerischen Konzept, der Methode der zellularen Automaten. Dabei wird das Diffusionsgebiet in Zellräume zerlegt, die jeweils bestimmte Zustände annehmen können. Zu jedem Zeitschritt treten die Zellräume mit den ihnen benachbarten Zellräumen nach bestimmten Regeln in Wechselwirkung (Abb. 1). Dieses Verfahren erlaubt eine Übertragung von Diffusionsprozessen auf praxisrelevante komplexe Situationen. Als Untersuchungsgegenstand sind innere Ausscheidungsvorgänge, wie die innere Nitrierung, die innere Oxidation und die Aufkohlung vorgesehen. Dabei handelt es sich um Stickstoff-, Sauerstoff- und Kohlenstoffdiffusion in metallischen Werkstoff, die in Abhängigkeit vom thermodynamischen Gleichgewicht durch die Ausscheidung von Nitriden, Oxiden und Karbiden begleitet wird. Eine realitätsnahe Simulation dieser Vorgänge wird nicht nur die Betriebssicherheit von Hochtemperaturbauteilen, wie z.B. Kraftwerkskomponenten, Flugzeugtriebwerken u.ä., erlauben; vielmehr kann sie eine zielgerichtete und präzise Steuerung von Wärmebehandlungsprozessen zur Festigkeitssteigerung, wie die Aufkohlung von Stählen, erlauben. Mit Hilfe thermogravimetrischer Messungen soll die Kinetik der Kohlenstoffaufnahme von Stählen bei niedrigen Gasdrücken in Acetylen quantitativ erfasst werden. Diese Messungen sind erforderlich, um die Simulation mit Hilfe der zellularen Automaten zu verifizieren, die Identifikation und Anpassung von Diffusionsdaten zu ermöglichen und Anhaltswerte für up-scaling auf die Prototypenfertigung zu generieren. Die dem Siumulationswerkzeug "Zellulare Automaten" zugrunde liegenden Regeln können bei hinreichend präziser Abbildung der Diffusions- und Reaktionsmechanismen als Anpassparameter fungieren, so dass schließlich ein einfaches lernfähiges Expertensystem für den Einsatz in der Praxis zur Verfügung steht. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de , Tel.: 0541 969-2188 Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wübbelmann, j.wuebbelmann@hs-osnabrueck.de , Tel.: 0541 969-7008/-3720 Kooperationspartner: Hanomag Lohnhärterei Unternehmensgruppe, Hannover GTT Technologies, Herzogenrath Wiss. Mitarbeiter: Dipl.-Phys. Katrin Jahns, Tel.: 0541 969-3848 Dipl.-Ing. (FH) Ingo Hensch Dipl.-Ing. (FH) Martin Landwehr Projektdauer: 11/2009 bis 03/2012 Finanzierung: EFRE/AGIP Mittel-Mangan-Stähle (ABGESCHLOSSEN) Querschnitt des Gussblocks vom Stahl Fe-1,4C-8Mn-4Al Mikrostruktur nach dem Abschrecken des Stahls von 1150°C Nachweis für die verformungsinduzierte Zwillingsbildung nach dem Zugversuch mittels EBSD Untersuchungen an einem Rasterelektronenmikroskop. Auf Grund eines geringen Anteils an Kohlenstoff, weisen Mittel-Mangan-Stähle üblicherweise ein austenitisch-ferritisches Gefüge auf. die mechanischen Eigenschaften dieser Stähle werden weitgehend durch den Anteil an Phasen, die Stabilität des Austenits bzw. die Art der verformungsinduzierten Prozesse im austenitischen Bestandteil bestimmt. Die Stabilitiät von Austenit wird wiederum durch die Stapelfehlerenergie (SFE) gesteuert. Wenn die SFE sehr gering ist (weniger als ca. 15mJm -2 ), ist im Austenit eine martensitische Umwandlung ein entsprechender Transformation-Induced Plasticity (TRIP) Effekt zu erwarten. Steigt die SFE in den Bereich von 15-45 mJm -2 , wird die martensitische Umwandlung durch Zwillingsbildung ersetzt, wodurchder TWIP-Effekt entsteht. Eine Erhöhung des Anteils an Austenit (mit einer passenden Stabilität) in Mittel-Mangan-Stählen kann zu einer Verbesserung der Verformbarkeit führen. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Entwicklung von vollständig austenitischen Mittel-Manga-Stählen mit erhöhtem Kohlenstoffgehalt, zum Beispiel Stähle mit ca. 8% Mn, 1,2% C und 2% Al. Dafür muss die Entstehung von Martensit, Perlit und Zementit im Gefüge durch eine entsprechende Gestaltung der chemischen Zusammensetzung und der thermomechanischen Behandlung unterdrückt werden. Des Weiteren werden im Projekt anwendungsrelevante Aspekte wie zum Beispiel Schweißbarkeit und mechanische Eigenschaften untersucht. Projektleitung: Dr.-Ing. Javad Mola Kontakt: Albrechtstraße 30, 49076 Osnabrück Telefon: +49541969-2188 j.mola@hs-osnabrueck.de Kooperationspartner: Institut für Eisen- und Stahltechnologie, TU Bergakademie Freiberg Projektdauer: 7/2016-7/2020 Finanzierung: China Scholarship Council (CSC) Veröffentlichungen: G. Luan, O. Volkova, J. Mola, Design of Fully Austenitic Medium Manganese Steels, IOP Conference Series: Materials Science and Engineering G. Luan, O. Volkova, J. Mola, Tensile Deformation Behavior of Medium Manganes Steels with High Carbon Concentrations and Austenitic Microstructures, Metals 2018, 8(11), 902 Aluminiumlegierte nichtrostende Stähle (AM-Stähle) Abb. 1: Chemische Zusammensetzung und Temperaturabhängigkeit der Spannungs-Dehnungs-Kurven für ausgewählte Stähle. In der ersten Antragsphase wurde bis zu 7 Mass.-%Al zu korrosionsbeständigen Stählen zugegeben, um Stähle mit austenitischem (sechs Legierungen), duplex (eine Legierung) und ferritischem (eine Legierung) Gefüge zu erzeugen. Für die austenitischen Stähle wurde die Temperaturabhängigkeit von mechanischen Eigenschaften unter Zugbeanspruchung erforscht. Die Zugabe von Al ist mit einem deutlichen Anstieg der Austenitstabilität verbunden, was durch die Absenkung der Mdγ→αʹ Temperatur nachgewiesen wurde. Dieser Effekt stimmt mit der SFE-erhöhenden Wirkung von Al überein. Die Analyse der temperaturabhängigen Zugeigenschaften und des Verfestigungsverhaltens für austenitische und austenitisch-ferritische (Duplex) Stähle hat die Ermittlung der Zusammenhänge zwischen der Gleitplanarität, Linearität der Verfestigungsrate und der plastischen Dehnung ermöglicht. Im ferritischen Stahl mit 7 Mass.-% Al, führte die Anwesenheit der intermetallischen Phase B2-(Ni,Fe)Al zur Versprödung der Legierung. B2-Ausscheidungen konnten ebenfalls durch Alterungsprozesse im Ferrit des Duplexstahls erzeugt werden. Ein Hauptziel der 2. Antragsphase ist die Entwicklung der Al-legierten Stähle, die ihre maximale Verformbarkeit in der Nähe von RT besitzen. Erkenntnisse der ersten Antragsphase dienen dabei als Richtlinien für das Design der neuen chemischen Zusammensetzungen. Das Design basiert auf der Grundlage, dass C, Cr, Ni, Mn und Al die Mdγ→αʹ Temperatur absenken. Wie aus der Literatur bekannt ist, besitzen alle genannten Legierungselemente (LE) außer Al die gleiche Wirkung auf die Martensitstart- (Ms) Temperatur. Weil der Einfluss der LE auf Mdγ→αʹ und Ms normalerweise gleichbleibend ist, sollte demnach eine Al-Zugabe in korrosionsbeständigen Stählen die Ms Temperatur erniedrigen. In der zweiten Antragsphase wird der bereits bekannte Einfluss von Al auf die Ms Temperatur erneut untersucht. Ein weiteres Ziel ist die Untersuchung der Bildung von intermetallischen B2-Ausscheidungen in mit Al und Ni legierten, ferritischen, korrosionsbeständigen Stählen. Eine auf Dilatometrie basierende Methode, welche in der ersten Antragsphase entwickelt wurde, soll nunmehr zur Untersuchung des Ausscheidungsverhaltens der B2-Phase in Legierungen mit Al und Ni genutzt werden. Die Erkenntnisse helfen bei dem Design neuartiger korrosionsbeständiger Duplexstähle mit B2 verfestigtem Ferrit. Außerdem soll der Einfluss von Al auf die Zementitbildung in der αʹ-martensitischen Phase korrosionsbeständiger Stähle untersucht werden. Der dabei notwendige αʹ-Martensit wird durch Zugbeanspruchung in den zu entwickelten austenitischen Stählen induziert. Die durch Al-Zugabe unterdrückte Zementitbildung im αʹ-Martensit kann möglicherweise die Anreicherung des C im Austenit fördern und dadurch die Anwendung von ‚Quenching and Partitioning (Q&P)‘ Verfahren für die Herstellung von gewichtreduzierten hochfesten Mehrphasen­Stählen der 3. Generation begünstigen. Projektleitung: Dr. Ing. Javad Mola Kontakt: Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück Telefon: +49 541969-2188 j.mola@hs-osnabrueck.de Projektdauer: 11/2015-7/2020 Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Quenching and Partitioning (Q&P). (ABGESCHLOSSEN) Abb.:Technische Spannungs-Dehnungs-Kurven für die Q&P-Stähle bei (a) 20 °C, (b) 80 °C, (c) 160 °C und (d) 200 °C. Die Duktilität eines Stahls wird üblicherweise auf Kosten seiner Festigkeit verbessert. Die Einstellung eines optimalen Kompromisses zwischen Festigkeit und Duktilität wurde mit der Entwicklung von TWIP- und TRIP-Stählen vereinfacht. Dementsprechend war das Design dieser beiden Stahltypen ein Hauptziel der Stahlforschung in den letzten Jahrzehnten. Austenithaltige TRIP-Stähle können mit dem Quenching and Partitioning (Q&P)-Verfahren eingestellt werden. Beim Q&P-Verfahren wird der Austenit durch Unterbrechung der martensitischen Umwandlung und eine anschließende Umverteilung von C stabilisiert. Die ausgezeichnete Kombination aus Festigkeit und Duktilität von Q&P-Stählen macht sie zur interessanten Alternative für die austenitfreien Vergütungsstähle. In der vorliegenden Arbeit wurden fünf nichtrostende Stähle auf der Basis Fe-13Cr-0,47C mit Zusätzen von Co, Si, Mn und N hergestellt. Ein vereinfachtes Q&P-Verfahren, bestehend aus dem Lösungsglühen bei 1250 °C, Abschrecken auf Raumtemperatur und Partitionierung bei 450 °C wurde entwickelt, um den Austenit zu stabilisieren. Die Spannungs-Dehnungs-Diagramme wurden im Temperaturbereich von 20-200 °C bestimmt. Das Projekt verfolgt das Ziel, ein vertiefendes Verständnis der Zusammenhänge zwischen den Eigenschaften der koexistierenden Gefügebestandteile und mechanischen Eigenschaften von Q&P-Stählen zu ermöglichen. Weitere Informationen zum Projekt ist aus dem folgenden Link zu entnehmen: https://gepris.dfg.de/gepris/projekt/254704745 Projektleitung: Dr.-Ing. Javad Mola Kontakt: Albrechtstraße 30, 49076 Osnabrück Telefon: +49 541 969-2188 j.mola@hs-osnabrueck.de Projektdauer: 7/2015 – 4/2020 Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Materialermüdung MicroLife - Bewertung mikrostrukturell kurzer Ermüdungsanrisse zur Lebensdauervorhersage metallischer Hochleistungswerkstoffe (ABGESCHLOSSEN) Abb. 1: Darstellung der martensitischen Mikrostruktur (a). Schematischer Hierarchie-Aufbau der martensitischen Struktur als idealisierte Struktur (b). Korrelation eines Ermüdungsrisses mit der zugrundeliegenden martensitischen Mikrostruktur (c). Die heutigen Konstruktionswerkstoffe, speziell die hochfesten Vergütungsstähle, finden in einer Vielzahl alltäglicher Bauteile, bespielsweise in Windkraftanlagen oder Otto- und Dieselmotoren, ihre Anwendung und unterliegen hohen schwingenden Beanspruchungen. Dabei werden Zykluszahlen von weit mehr als 10 7 Lastspiele erreicht, wodurch der Werkstoff durch Ermüdungsmechanismen geschädigt wird. In diesem Lastzyklen-Bereich, genannt VHCF-Bereich (very high cycle fatigue), erfolgt eine Schädigung bereits unter der theoretischen Versagensgrenze, der sogenannten Dauerfestigkeit, durch lokale plastische Verformungen im Gefüge. Im Rahmen des Projekts MicroLife werden in Zusmammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH die Schädigungsmechanismen des Vergütungsstahls 50CrMo4 anhand definierter Ermüdungsversuche untersucht und mit Hilfe mikrostruktur-basierter Simulationsmethoden nachvollzogen. Mit diesen Simulationswerkzeugen sollen erstmals für diesen Werkstoff Zusammenhänge zwischen Mikrostruktur (Abb. 1), Wechselverformungsverhalten, Rissinitiierung und Mikrorissausbreitung quantifiziert werden. In Verbindung mit entscheidenden Werkstoffparametern, wie ehemalige Austenitkorngröße, Ausrichtung und Größe der Martensitpakete, Größe der Karbidausscheidungen sowie Größe und Form der nichtmetallischen Einschlüsse soll das Werkstoffverhalten zuverlässig vorhergesagt werden. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp Kontakt: IEHK-Institut für Eisenhüttenkunde/Steel Institute RWTH Aachen University Intzestraße 1 D-52072 Aachen Tel. +49 241-8092913 krupp@iehk.rwth-aachen.de Kooperationspartner: Robert Bosch GmbH Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Kevin Koschella, M.Sc. Projektdauer: 12/2014 bis 02/2019 Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Robert Bosch GmbH, Stuttgart Veröffentlichungen: - U. Krupp, A. Giertler, K. Koschella, Microscopic damage evolation during very high cycle fatigue (VHCF) of tempered martensitic steel, Proc. Eng. 160 (2016) 231-238 - A. Giertler, K. Koschella, U. Krupp, Investigation of changing failure mechanisms in the VHCF regime cause by different strengths of a martensitic steel, Proc. Struct. Int. 7 (2017) 321-326 Konferenzbeiträge - K. Koschella, A. Giertler, U. Krupp, Mikrostrukturelle Schädigungsmechanismen im VHCF-Bereich eines Vergütungsstahls und die Bedeutung der empirischen Kenngrößenermittlung, in: Tagung Werkstoffprüfung 2017 - Fortschritte in der Werkstoffprüfung für Forschung und Praxis, Berlin - K. Koschella, A. Giertler, U. Krupp, Investigations of fatigue damage of tempered martensitic steel during HCF and VHCF loading, in: 6th International Conference on Crack Paths 2018, Italy HochSeil - Quantitative Analyse und Optimierung der Fertigungsprozesse für hoch beanspruchte Stahlseile Abb. 1: Darstellung des perlitisch-ferritischen Gefüges (a). Bruchfläche einer Drahtseilprobe im Querschnitt (b). Die technologische Optimierung von Werkstoffen beschränkt sich nicht nur auf die metallurgische Weiterentwicklung des Werkstoffs, sondern bedarf auch eine ganzheitliche Betrachtung des Produktions- und Verarbeitungsprozesses. Im Rahmen des vorliegenden Forschungsvorhabens "HochSeil" erfolgt eine solche ganzheitliche Untersuchung der Herstellung und Verarbeitung von hochfesten Drahtseilprodukten für den Bau von Brückenbauwerken, Förder- und Hebesystemen und im Bereich von Mobilitätsprodukten. Ein besonderes Verfahren der thermomechanischen Behandlung von Stählen stellt das Bleipatentieren von Drähten dar, dass der Projektpartner Vornbäumen Draht GmbH & Co.KG. zur Herstellung hochfester Stahlseile einsetzt. Durch den Prozess des Patentierens lassen sich sehr hohe Festigkeiten von Re>2000MPa erzielen. Um diese für eine optimierte Fertigung sicherheitsrelevanter Seilanlagen voll ausnutzen zu können, ist eine präzise Kenntnis der Prozessparameter und deren Einfluss auf die mechanisch-technologischen Eigenschaften erforderlich. Forschungsschwerpunkt soll hierbei die quantitative Ermittlung der Einflüsse der Prozessparameter, wie zum Beispiel dem Umformgrad, die Austenitisierungstemperatur oder der isothermen Haltedauer, sowie den Einflüssen der einhergehenden Mikrostruktur des Werkstoffs sein. Resultierend aus den empirischen Erkenntnissen werden entsprechende Schädigungsmechanismen adaptiert und weiterentwickelt. Auf Basis dieser entwickelten Schädigungsmechanismen und Eigenschaftsbeziehungen erfolgt die technologische Optimierung des Herstellungs- und Verarbeitungsprozesses. Projektleitung: Prof. Dr. Ing. habil. Ulrich Krupp Dr.-Ing. Javad Mola Prof. Dr.-Ing. Bernhard Adams Kontakt: Labor Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit Hochschule Osnabrück Albrechtstraße 30 D-49076 Osnabrück Tel. +49 541-969 2188 j.mola@hs-osnabrueck.de Kooperatrionspartner: Vornbäumen GmbH & Co.KG. Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Kevin Koschella, M.Sc. Nooshin Bandari, M.Sc. Projektddauer: 12/2018-12/2020 DUBIO-Einsatzgrenzen von Duplexstählen für bioverfahrenstechnische Anlagen (ABGESCHLOSSEN) A) Rührwerk für Biogasanlagen des Projektpartners Nieman GmbH & Co.B) Nebelkammer für das Ultraschallsystem. Der Nebel wird über einen Zerstäuber erzeugt. C) Lichtmikroskopische Aufnahme eines erzeugten Risses. Duplexstähle weisen nicht nur eine hohe Ermüdungsfestigkeit auf, sondern zeigen auch gute Korrosionsbeständigkeit, was sie für den Einsatz in der Verfahrenstechnik, im Offshorbereich und für andere Anwendungen geeignet macht. Unter bestimmten korrosiven Bedingungen reduziert sich allerdings die Lebensdauer dieser Stähle. Untersuchungen haben gezeigt, dass dies vermutlich durch Schwingungsrisskorrosion bedingt ist und die korrosive Wirkung von Salznebel einen erhöhten Anteil an gebrochenen Gleitbändern bewirkt. Duplexstähle sind gut schweißbar und die Schweißnähte sind als Bauteilverbinder oft besonders belastet. Durch ihr verändertes Gefüge wird auch der Widerstand gegenüber Schwingungsrisskorrosion beeinflusst. Es werden daher aus X2CrNiMoN22-5-3 (1.4462) Proben aus dem Grundwerkstoff , sowie aus Schweißgut untersucht, wobei sowohl die Schweißnaht selbst, als auch die Wärmeeinflusszone betrachtet werden. Dazu wurde eine Prüfkammer entwickelt, in der die Proben in einem Salznebel nach DIN EN ISO 9227 mittels Ultraschall-Ermüdungstechnik belastet werden und somit den Einfluss des Umgebungsmediums auf die Dauerschwingfestigkeit reproduzierbar bestimmt werden kann. Neben der Untersuchung der Dauerschwingfestigkeit werden die Bruchflächen und ermüdeten Oberflächen (elektronen-)mikroskopisch untersucht, um weitere Hinweise auf die Wirkung des Salznebels zu erhalten. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp Prof. Dr.-rer. nat. Angela Hamann-Steinmeier Dr.-Ing. Javad Mola Kontakt: IEHK-Institut für Eisenhüttenkunde/Steel Institute RWTH Aachen University Intzestraße 1 D-52072 Aachen Telefon: +49 241-8092913 E-Mail: krupp@iehk.rwth-aachen.de Frau Dr. rer. nat. Angela Hamann-Steinmeier Laborbereich Biologische Verfahrenstechnik Hochschule Osnabrück-University of Applied-Sciences Albrchtstraße 30 D-49076 Osnabrück Telefon: +49 541-969-2902 E-Mail: a.hamann@hs-osnabrueck.de Herr Dr. Javad Mola Laborbereich Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit Hochschule Osnabrück-University of Applied Sciences Albrechtstraße 30 D-49076 Osnabrück Telefon: +49 541-969-2188 E-Mail: j.mola@hs-osnabrueck.de Kooperationspartner: Wilhelm Niemann GmbH & Co. Nordlandstraße 16 D-49326 Melle Wissenschaftlicher Mitarbeiter: M.Sc. Jan-Stefan Peters Projektdauer: 12/2017-11/2019 Finanzierung: Europäischer Founds für regionale Entwicklung (EFRE) MikrAl - Mikrostrukturbasiertes Materialdesign für ermüdungsresistente hoch beanspruchte Aluminiumgusslegierungen (ABGESCHLOSSEN) Abb.: (a) Entnahmestellen der Proben aus Zylinderkurbelgehäusen der Legierung AlSi8Cu3 und (b) ein aus den Rissfortschritts- und Ermüdungsuntersuchungen erstelltes Kitagawa-Takahashi-Grenzwertdiagramm, dass den Einfluss der Mirostruktur aufzeigt [1]. Ziel des Projekes ist eine Steigerung der Ermüdungsfestigkeit von Aluminiumgusslegierungen. MikrAl befasst sich dabei mit der Fertigungstechnik / Gießtechnik (i), der Werkstoffprüfung und -analytik (ii), sowie der computergestützten Materialentwicklung (iii). Hierfür werden einerseits unter Laborbedingungen Stufenkeile abgegossen und anderseits Proben aus gegossenen Bauteilen von dem Industriepartner bereitgestellt. Mit Hilfe des heißisostatischen Pressens werden nahezu porenfreie Proben hergestellt (i). Diese Proben werden mittels folgender Verfahren geprüft: Resonanzfrequenz- und Dämpfungsanalyse, Härtemessung, Very High Cycle Fatique (VHCF) an der Ultraschall Resonanzprüfmaschine, Rissfortschritt an der Cracktronik, Rissfortschritt an Compact-Tension Proben, High Cycle Fatique (HCF) an der Testronik mit Fernfeldmikroskopie und HCF Umlaufbiegeversuch (ii). Unterstützt durch moderne elektronenmikroskopische Methoden, wie dei Focussed Ion Beam-Technik (FIB) und die automatisierte Electron-BAckscatter Diffraction (EBSD), können die Zusammenhänge zwischen lokaler Mirkostruktur, akkumulierter Dehnung und Ermüdungsrissinitiierung identifiziert und für mechanismenorientierte Modellierungskonzepte zugänglich gemacht werden (iii). [1] Gerbe S., Knorre S., Krupp U., Michels W. (2018). The significance of microstruture heterogeneities on the fatique thresholds of aluminium castings. Fatique 2018, Matec Web of Conferences 165, 14005, DOI: 10.1051/matecconf/2018 16514005 Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels Kontakt: Prof. Dr.-Ing. W. Michels Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück Telefon: +49 541 969-3104 E-Mail: w.michels@hs-osnabrueck.de Kooperationspartner: Nemak Dillingen GmbH Nemak Europe GmbH RWP GmbH TU Dortmund, WPT RWTH Aachen, IEHK Wissenschaftlicher Mitarbeiter: B. Eng. Steffen Scherbrink, SFI/IWE Projektdauter: 04/2016 - 06/2020 Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderlinie FHProfUnt Veröffentlichungen: Gerbe S., Krupp U., Michels W.: Influence of secondary dendrite arm spacing (SDAS) on the fatique properties of different conventional automotive aluminium cast alloys, Special Issue of Frattura ed Integrita`Strutturale "Crack Paths", (under review). Gerbe S. (V), Knorre S., Krupp U., Michels W., Walther F.: The significance of microstructure heterogeneities on the fatique thresholds of aluminium castings. Fatique 2018, 12th International Fatique Congress, Poitiers, Frankreich, 27 Mai - 01. Juni 2018. Gerbe S., Krupp U., Michels W.: Ermüdungs- und Rissfortschrittsverhalen der Aluminiumgusslegierungen AlSi8Cu3 sowie AlSi7cu0,5Mg unter Betrachtung verschiedener Mikrostrukturausprägungen. WerkstoffWoche, Dresden, Deutschland, 27.-29. September (2017). Identifikation und Modellierung der Schädigungsmechanismen in Al-Si-Mg-Gusslegierungen während der Ermüdungsbeanspruchung bei hohen und sehr hohen Lastspielzahlen (ABGESCHLOSSEN) Abb. 1: Zusammenfassende Darstellung der Wechselbeziehung zwischen Mikrostrukturcharakteristika und den mechanisch-technologischen Eigenschaften von Aluminiumgusslegierungen. Aluminiumgusslegierungen eignen sich aufgrund der spezifischen Eigenschaften (hinreichende Festigkeit, geringe Dichte, relative hohes Elastizitätsmodul und guter Gießbarkeit) hervorragend für flexible und kostengünstige Leichtbauanwendungen in vielen Bereichen der Technik, wie z.B. für hoch beanspruchte Bauteile in Automobilen oder Eisenbahnen. Zur Gewährleistung der Betriebssicherheit und einer langen Lebensdauer stehen bei diesen Bauteilen besonders die Ermüdungsschädigungsmechanismen im Fokus. Diese werden an der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der TU Dortmund sowie Industriepartnern im Rahmen eines DFG geförderten Forschnungsvorhabens untersucht, dass an ein im September 2013 abgeschlossenes Forschungsvorhaben anknüpft. Im Rahmen dessen wurde der Einfluss der Kornfeinung und Veredelung sowie der Wärmebehandlung auf die Mikrostruktur und des Ermüdungsverhaltens untersucht. Die Zusammenhänge zwischen Werkstoffmikrostruktur und den zugehörigen Ermüdungseigenschaften (s. Abb. 1) sind insbesondere bei Gusslegierungen von besonderer Bedeutung, da die Werkstoffeigenschaften von der Bauteilgeometrie abhängen und entsprechend der lokalen Erstarrungsbedingungenvariieren können. Vor dem Hintergrund, dass eine Vorausberechnung der mechanisch-technologischen Eigenschaften mittels Gießsimulation nur eingeschränkt und phänomenologisch möglich ist, soll mit Werkstoffproben des Systems Al-Si-Mg eine Zurordnung von Mikrostrukturparametern und der Ermüdungsfestigkeit ermöglicht werden. Die Identifikation der mikrostrukturellen Schädigungsmechanismen während der Ermüdungsbelastung soll zur Impelmentierung dieser Mechnismen in ein physikalisch-basiertes Kurzrissmodell führen. Ziel ist es, die Ermüdungslebensdauer unter frei wählbaren Erstarrungsbedingungen der Aluminiumgusslegierungen zuverlässig hervorzusagen. Das Forschungsvorhaben ist in fünf Arbeitspakete unterteilt: Gießtechnische Herstellung und Charakterisierung des Probenmaterials Wechselverformungsversuche/Rissausbreitungsversuche im HCF- und VHCF-Bereich Identifikation der Mechanismen zur Rissinitiierungs- und Ermüdungsrissausbreitung Entwicklung und Anpassung eines Modells zur Kurzrissausbreitung in Aluminiumgusslegierungen Lebensvorhersage und Übertragbarkeit des Modellierungskonzeptes auf ein einfaches Demonstratorbauteil Zur Zeit wird an der Hochschule Osnabrück im Rahmen des Arbeitspaket 1 eine neue Induktionsschmelzanlage in Betrieb genommen, um unter Einbeziehung der Erstarrungssimulation mit WinCast zylindrische Proben für mechanische Versuche herzustellen. An wärmebehandelten Proben wird anschließend die Mikrostruktur charakterisiert. Hierbei werden Korngröße, Kristallorientierung, Sekundärdendritenarmabstand, Form und Verteilung intermetallischer Ausscheidungen und Feinstoxide mittels Lichtmikroskopie und Rasterelektronenmikroskopie untersucht. Die Umwandlungsemperaturen und Löslichkeiten der Legierungselemente werden in Abhängigkeit der Temperatur und der Legierungszusammensetzung druch thermodynamische Berechnungen mittels FactSage ermittelt. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de , Tel.: 0541 969-2188 Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels, w.michels@hs-osnabrueck.de , Tel.: 0541 969-3104 Kooperationspartner: Prof. Dr.-Ing. Frank Walther, Technische Universität Dortmund, Dortmund Jochen Tenkamp, M.Sc., Technische Universität Dortmund, Dortmund Dr.-Ing. L. Ohm, Ohm & Häner Metallwerk Gmbh & Co.KG., Olpe Dr.-Ing. F. J. Feikus, Nemak Europe GmbH, Frankfurt am Main Wiss. Mitarbeiter: Stephan Knorre, M.Sc., Tel.: 0541 969-2142 Projektdauer: 10/2015 bis 10/2019 Finanzierung: DFG-Deutsche Forschungsgemeinschaft 3D-VHCF (ABGESCHLOSSEN) Bild 1: (a) Ermüdungsprüfung an Miniaturproben mittels Ultraschallermüdungsmaschine, (b) mittels Synchrotron-Tomographie rekonstruiertes Gefüge des Versuchswerkstoffs (W. Ludwig), (c) FEM-Modellierung eines realen Duplexstahlgefüges zur Berechnung lokaler plastischer Dehnungen. Experimentelle und modellmäßige Bewertung der dreidimensionalen Auswirkung mikrostruktureller Barrieren während der Rissinitiierungsphase Very-High-Cycle-Fatigue-beanspruchter Werkstoffe. In der praktischen Anwendung werden Bauteile überwiegend zyklischen Belastungen ausgesetzt. Gerade in der heutigen Zeit, welche von zunehmender Rohstoff- und Energieeinsparung geprägt ist, wird von Maschinen, wie beispielsweise im Verkehrswesen oder der Energiegewinnung, im Hinblick auf höhere Wirkungsgrade zunehmend mehr abverlangt. Die dabei innerhalb der Einsatzzeit eines Bauteils auftretende Anzahl von Lastwechseln geht oft über 10 7 Zyklen hinaus in den sogenannten Very-High-Cycle-Fatigue-Bereich (VHCF). Um einen zuverlässigen Betrieb gerade in Hinsicht auf Bauteilsicherheit zu gewährleisten, muss ein hoher Aufwand im Bereich Forschung, Qualitätssicherung und Inspektion betrieben werden. Einen sehr hohen Stellenwert nehmen dabei Ermüdungsexperimente ein. Die Materialermüdung beschreibt einen fortschreitenden Schädigungsprozess als Folge sich stetig wiederholender mechanischer Beanspruchung. Hierbei kann es bereits unterhalb der statischen Festigkeit eines Materials zur Rissbildung und folglich auch zum Versagen des Bauteils kommen. Um den Werkstoff bezüglich seines Ermüdungsverhaltens hin zu charakterisieren, werden Versuche mit speziell gefertigten Proben mit Hilfe von Prüfmaschinen durchgeführt und so die Lebensdauer bestimmt. Bei den technisch relevanten sehr hohen Lastspielzahlen zeigen die Bauteile ein stark unterschiedliches Ermüdungsverhalten über einen weiten Bereich der Lebensdauer wodurch sie keiner definierten endlichen Lebensdauer zuzuordnen sind. Der Ursprung für dieses Verhalten liegt in der Mikrostruktur des Materials begründet, welche einen starken Einfluss auf die Rissinitiierung ausübt. Um eine zuverlässige mechanismenorientierte Lebensdauervorhersage im Bereich sehr hoher Lastspielzahlen treffen zu können, müssen die auftretenden Schädigungsmechanismen und deren Wechselwirkung mit der Mikrostruktur identifiziert werden. Das Forschungsvorhaben befasst sich mit der Untersuchung mikrostruktureller Barrieren, wie z.B. Korngrenzen, die einer beginnenden Ermüdungsschädigung entgegenwirken und somit je nach Beanspruchungsart- und -höhe eine in Abhängigkeit zur Mikrostruktur stehende Vorhersage der Lebensdauer erlauben. Dazu werden Hochfrequenz-Ermüdungsversuche (20000 Zyklen/Sekunde) an einem modernen Duplexstahl unter in-situ- Beobachtung im hochauflösenden Rasterelektronenmikroskop und in konventionellen Ultraschallprüfsystemen an Luft und Vakuum durchgeführt (Abb. 1a), Dreidimensionale Darstellungen der Mikrostruktur mit Hilfe der Synchrotron-Computer-Tomographie erstellt (Abb. 1b) und mikrostrukturbasierte Finite-Elemente-Berechnungen zur Vorhersage der Rissinitiierungsorte durchgeführt (Abb. 1c). Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de ,Tel.: 0541 969-2188 Kooperationspartner: Universität Siegen (Naturwissenschaftliche Universität) * European Synchrotron Radiation Facility, ESRF Grenoble ** Wiss. Mitarbeiter: Dipl.-Ing. (FH), M.Sc., Alexander Giertler, Tel. 0541-969-3215 M.Sc. Tina Waurischk, Tel. 0541 969-3506 M. Eng. Benjamin Dönges * Dipl.-Phys. Anne Kathrin Hüsecken * Dr. W. Ludwi ** Projektdauer: 10/2010 - 1/2017 Finanzierung: DFG OptiHeat - Forschungsschwerpunkt zur Optimierung von Umform- und Wärmebehandlungsprozessen (ABGESCHLOSSEN) Vom Umformprozess zur Lebensdauervorhersage. Der Forschungsschwerpunkt zielt auf die Entwicklung einer Methodik, mit der sich Wärmebehandlungsverfahren mit den Fertigungsprozessen für Konstruktionswerkstoffe derart abstimmen lassen, dass eine deutliche Reduktion der Prozessdauer bei gleichzeitiger Verbesserung der mechanischen Eigenschaften erreicht werden. Ausgangspunkt sind dabei konkrete Problemstellungen der Industriepartner, die bereits in kleineren Entwicklungsprojekten beleuchtet werden konnten. Bei den im Projekt untersuchten Werkstoffen handelt es sich um bainitische Stähle, die beispielsweise in Common-Rail-Systemen verbaut werden und um hochtemperaturbeständige Nickelbasislegierungen, welche im Turbinenbau zu finden sind. Die Hochschule Osnabrück verfügt über eine 10.000kN Spindelpresse und kann somit nahezu den gesamten Fertigungsprozess abbilden. Die Abbildung zeigt das experimentelle Vorgehen am Beispiel des bainitischen Stahls: Zunächst werden Prüfkörper geschmiedet und gezielt abgekühlt. Anschließend werden die Eigenschaften mittels Metallographie (u.a. analytischer Elektronenmikroskopie) und mechanischer Werkstoffprüfung charakterisiert. Neben den experimentellen Arbeiten, spielt die Modellierung eine immer größere Rolle bei der Optimierung von Prozessen. Hierbei wird sowohl der Schmiedeprozess als auch die komplexe Ausscheidungskinetik der Werkstoffe berücksichtigt. Die Kombination von Umformsimulation (SimuFact), Finite-Elemente-Berechnungen der Abkühlung und schließlichder Einbeziehung von Kinetik und Thermodynamik der Ausscheidungsbildung (MatCalc) soll dazu beitragen, die Prozessparameter für die vielfältigen Werkstoffanforderungen bereits im Vorfeld festlegen zu können. Projektleitung Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp Dr.-Ing. Javad Mola (Nachfolgevertretung) Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels Prof. Dr.-Ing. Bernhard Adams Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wübbelmann Prof. Dr.-Ing. Alexander Schmehmann Kontakt Herr Prof. Krupp: IEHK-Institut für Eisenhüttenkunde / Steel Institute RWTH Aachen University Intzestraße 1 D-52072 Aachen Telefon: +49 241-8092913 krupp@iehk.rwth-aachen.de Herr Dr. Javad Mola: Laborbereich Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit Hochschule Osnabrück-University of Applied Sciences Albrechtstraße 30 D-49076 Osnabrück Telefon: +49 541 969-2188 j.mola@hs-osnabrueck.de Wissenschaftliche Mitarbeiter Dr. rer. nat. Christine Derks M. Sc. Anne Hesselink M. Sc. Mikhail Solovev Kooperationspartner Georgsmarienhütte GmbH (Hauptpartner) MAN Diesel & Turbo SE Aubert Duval (Eramet) Siemens Energy AG Projektdauer 03/2013-06/2019 Finanzierung Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft und Kultur, MWK (ursprünglich gefördert durch die Arbeitsgruppe Innovative Projekte (AGIP)) Veröffentlichungen Artikel in Fachzeitschriften: A. Hesselink, J.-M. Tiemann, M. Solovev, U. Krupp, Influence of the y´Phase on the Creep Behavior of a New Polycrystalline Nickel-Based Superalloy (AD 730), PM54(2017) 838-848 Konferenzbeiträge: A. Hesselink, J.-M. Tiemann, M. Solovev, U. Krupp, Einfluss der g`- Phase auf das Kriechverhalten einer neuen polykristallinen Nickelbasis-Superlegierung (AD730), in: 50. Metallographie-Tagung, 21-23. September 2016, Berlin M. Solovev, J.-M. Tiemann, A. Hunfeld, C. Derks, B. Adams, U. Krupp, W. Michels, Influence of Hot-Extrusion on Microstructure and High-Temperature Properties of a new Nickel Based Superalloy (AD730) in: MSE-Materials Science and Engineering Congress, 27.-29. September 2016, Darmstadt A. Hesselink, J.M. Tiemann, M. Solovev, B. Adams, U. Krupp, Influence of a thermomechanical treatment on g`-precipitates and the creep behavior of the new nickel base superalloy AD730, in: Euromat, 17.-22. September 2017, Thessaloniki, Griechenland A. Hesselink, S. Walter, M. Harwarth, U. Krupp, Microstructure and creep / dwell-time fatigueproperties of a hot extruded superalloy (AD730), in: MSE-Materials Science and Engineering Congress, 26.-28. September 2018, Darmstadt A. Hesselink, S. Walter, M. Harwarth, U. Krupp, Einfluss einer thermomechanischen Behandlung auf die Hochtemperaturfestigkeitseigenschaften der neuen polykristallinen Nickelbasis-Superlegierung AD730. in: 36. Tagung Werkstoffprüfung 2018, 6.-7. Dezember 2018, Bad Neuenahr Ermüdungsfestigkeit bainitischer Stähle (ABGESCHLOSSEN) Abb. 1: Schematische Darstellung des Autofrettageprozesses durch plastische Verformung von Rohrinnenseiten. Abb. 2: Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme der Werkstoffmikrostruktur des bainitischen Stahls. Abb. 3: Werkstoffverhalten des bainitischen Stahls unter monotoner Zug- und Druckbelastung ohne Vorverformung des Materials. Steigerung der Ermüdungsfestigkeit bainitischer Stähle zum Einsatz in innenhochdruckbelasteten Bauteilen Rohrleitungen moderner Common-Rail-Dieseleinspritzsysteme werden mit hohen und pulsierenden Innendrücken beaufschlagt. Der eingesetzte Rohrleitungswerkstoff darf auch nach hohen Zyklenzahlen keine Schädigung durch die aufgebrachte Belastung erfahren. Dies kann durch eine entsprechende konstruktionstechnische Auslegung des Bauteils umgesetzt werden, welches in der Regel mit einer Querschnittserhöhung verbunden ist. Die Steigerung des Bauteilquerschnitts wiederum führt zu einer Gewichts- und Bauraumzunahme. Um diese Problematik zu umgehen kann mittels Autofrettage die Festigkeit des Werkstoffs gesteigert werden. Dazu wird der innere Teil des Bauteilquerschnitts mittels Innenhochdruck plastisch verformt. Durch diese einmalige hydraulische Überbeanspruchung über die Steckgrenze hinaus werden Druckeigenspannungen im Bauteil erzeugt. Infolge der Autofrettagebehandlung können die Rohrleitungen bei einem höheren Betriebsdruck und/oder längere Zeit betrieben werden. Einen deutlichen Einfluss auf den Autofrettageprozess hat der sogenannte Bauschinger-Effekt. Wird ein metallischer Werkstoff zuerst in eine Richtung plastisch verformt, entlastet und anschließend in die entgegengesetzte Richtung verformt, so ist die Streckgrenze bei der Rückverformung niedriger als bei der erstmaligen Hinverformung (vgl. Abb. 1). Dieser von dem Münchner Professor Ende des 19Jhdts entdeckte Effekt begrenzt folglich die mit dem Autofrettageprozess verknüpfte Festigkeitssteigerung. Als Rohrleitungswerkstoff kommen hochfeste martensitische und bainitische Stähle zur Anwendung, deren Festigkeit durch den Autofrettageprozess weiter gesteigert werden kann. Der Einfluss des Bauschinger-Effekts auf das Festigkeitsverhalten innenhochdruckbelasteter bainitischer Stahlgüten soll im Rahmen dieses Forschungsprojektes näher betrachtet und auf die Werkstoffmikrostruktur (siehe Abb. 2) zurückgeführt werden. Die Bewertung des mechanischen Ermüdungsverhaltens im LCF- (low cycle fatigue) und HCF- (high cycle fatigue) Bereich mit Hilfe von servohydraulischen Maschinen und Ultraschall-Prüfsystemes wird vorangetrieben. Weiterhin zeigen Untersuchungen unter monotoner Zug- sowie Druckbeanspruchung ohne Vorverformung des Materials ein unterschiedliches Werkstoffverhalten (siehe Abb. 3). Diese Versuche werden im weiteren Projektverlauf mit einer Vorverformung des Materials wiederholt, um an verschiedenen Belastungspunkten die Mikrostruktur zu charakterisieren und diese mit dem Einfluss des Bauschinger-Effekts zu korrelieren. Des Weiteren konnten erste Erfolge in der rechnerischen Abbildung des Bauschinger-Effekts erzielt werden. Diese Erkenntnisse werden im weiteren Verlauf auf die rechnerische Betrachtung des Autofrettageprozesses übertragen. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de ,Telefon: 0541 969-2188 Prof. Dr.-Ing. Alexander Schmehmann, a.schmehmann@hs-osnabrueck.de , Telefon: 0541-969-2006 Kooperationspartner: Georgsmarienhütte Stahl GmbH, Georgsmarienhütte Wiss. Mitarbeiter: B.Sc. Stefan Hinz, Telefon: 0541-969-2142 B.Sc. Sascha Gerbe, Telefon: 0541-969-2142 Projektdauer: 11/2012 - 10/2014 Finanzierung: EFRE Gefügeabhängige Versagensmechanismen bei Aluminiumgusslegierungen unter Ermüdungsbeanspruchung (ABGESCHLOSSEN) Abb. 1: (a) In einer Stahlkokille abgegossene Probestäbe, (b) Rissausbreitungsexperimente an einseitig gekerbten Proben, (c) Bruchflächenanalyse der Rissausbreitungsversuche, (d) Ultraschall-Ermüdungsexperimente und (e) Beobachtung der Rissinitiierung und- ausbreitung Durch den anhaltenden Trend zum Leichtbau und zur Kostenreduktion haben Aluminiumgusslegierungen in der Vergangenheit enorm an Bedeutung gewonnen. Sobald wir uns in Bewegung setzen, begleitet uns heute in der Regel Aluminium. Ob im Auto, im Flugzeug, oder im Schienenverkehr; das klassische Zeitalter der „Eisen“bahn ist vorbei, da viele tragende Elemente eines Zuges (z.B. die Wagenkästen beim ICE) komplett aus Aluminium gefertigt werden. Erst damit lassen sich Geschwindigkeiten von über 350 km/h auf der Schiene realisieren. Um beim Einsatz von dynamisch hoch beanspruchten Bauteilen neben einer hohen Lebensdauer eine große Betriebssicherheit zu gewährleisten, sind insbesondere an die Ermüdungsfestigkeit hohe Anforderungen gestellt. Vor diesem Hintergrund verfolgte das im September 2013 abgeschlossene Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit mit Industriepartnern das Ziel, den Zusammenhang zwischen den während der Wärmebehandlung stattfindenden Gefügeveränderungen und dem Ermüdungsverhalten der Aluminiumgusslegierung AlSi7Mg0,3 zu charakterisieren. Das Projekt ist in die miteinander korrelierenden Arbeitsschwerpunkte „Fertigungstechnik“ und „Mechanische Eigenschaften“ unterteilt. Im Arbeitsschwerpunkt „Fertigungstechnik“ wurden die in Abb.1a dargestellten Probestäbe in einer Stahlkokille abgegossen und anschließend bei variierenden Lösungsglühtemperaturen und -zeiten wärmebehandelt. Der Fokus lag bei auf der Einformung des eutektischen Siliziums sowie der festigkeitssteigernden Wirkung der Mg 2 Si-Ausscheidungen. Zudem wurde der Effekt der Kornfeinung mit AlTi5B1 und dem Veredelungszusatz Strontium untersucht. Der Fokus des Schwerpunktes „Mechanische Eigenschaften“ lag auf der Korrelation der Mikrostruktur mit den Ergebnissen aus Zug- und Ermüdungsversuchen sowie mit den mechanischen Eigenschaften, ermittelt durch Härtemessungen, Resonanzfrequenz / Dämpfungsanalysen (RFDA) und Eigenspannungsanalysen. Durch Rissausbreitungsexperimente an einseitig gekerbten Biegeproben (Abb.1b) mit der Resonanzprüfmaschine Cracktronic konnten für alle Wärmebehandlungszustände der Schwellenwert (∆K th ) sowie die kritische Bruchzähigkeit K C bestimmt werden. Die nachfolgende Analyse der Bruchflächen erlaubt eine Unterteilung in Anrissbereich, Ermüdungsbruch und Restgewaltbruch (Abb.1c). Ferner wurden Ultraschall-Ermüdungsexperimente in Kombination mit einem Fernfeldmikroskop durchgeführt (Abb.1d). Dies ermöglicht die Detektion der Rissinitiierung sowie die Beobachtung der nachfolgenden Rissausbreitung und der Wechselwirkung mit der Mikrostruktur (Abb.1e). Zudem konnte die Kurzrissausbreitung in Kombination mit der kristallografischen Orientierung der Körner mittels der Beugung rückgestreuter Elektronen (EBSD) mit einem mechanismenorientierten Rissmodell auf Basis der Randelementmethode simuliert werden. Auf Basis der gewonnen Erkenntnisse dieses Forschungsprojekts lassen sich die Zusammenhänge zwischen den metallurgischen Prozessparametern, der Werkstoffmikrostruktur und den Ermüdungsschädigungsmechanismen von modernen Aluminiumgusslegierungen für hohe dynamische Beanspruchungen eindeutig charakterisieren und beschreiben. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de ,Tel.: 0541 969-2188 Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels, w.michels@hs-osnabrueck.de ,Tel: 0541 969-3104 Kooperationspartner: Ohm & Häner Metallwerk GmbH & Co KG, Olpe Wiss. Mitarbeitende: Stephanie Siegfanz, B.Sc.,Tel.: 0541 969-2219 Projektdauer: 10/2010 bis 9/2013 Finanzierung: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung EFRE Dynamische Eigenschaften moderner Aluminium-Gusslegierungen (ABGESCHLOSSEN) Bild 1: Visuelle Rissbeobachtung während eines Ermüdungsversuchs an speziell angepasster Probenform. Die begrenzte Verfügbarkeit fossiler Energieträger und die Notwendigkeit, den Ausstoß von Treibhausgasen nachhaltig zu senken, sind der Motor für einen anhaltenden Trend zum Leichtbau im Fahrzeug- und Flugzeugbau. Dieser Trend führt auch bei den gießtechnisch hergestellten Leichtmetallwerkstoffen zu immer dünneren Wanddicken. Die dazu erforderliche hohe spezifische Festigkeit kann nur durch eine Sicherstellung höchster Qualität der Werkstoffe insbesondere in der Mikro- und Nanoskala in Verbindung mit einem nachhaltigen Verständnis der Werkstoffschädigungsmechanismen erreicht werden. Bei den zukünftig gießtechnisch zu realisierenden Bauteilen handelt es sich u.a. um dynamisch höchst beanspruchte Fahrwerkskomponenten aus Aluminiumlegierungen, die heute noch nahezu ausschließlich schmiedetechnisch hergestellt werden müssen. Bei dynamischer Beanspruchung besteht grundsätzlich die Gefahr, dass Verunreinigungen und Einschlüsse, wie Feinstoxide oder Karbide, durch ihre Kerbwirkung die Dauerfestigkeit und die Dehngrenze erheblich reduzieren. Trotz der hohen technischen Relevanz dieser Problematik existieren bis heute keine systematischen Untersuchungen, in welchem Maße und nach welchen Mechanismen die dynamischen Eigenschaften insbesondere die Ermüdungsrissentstehung durch Feinstoxide bestimmt ist. Vor diesem Hintergrund verfolgt das laufende Vorhaben das Ziel, gemeinsam mit einem mittelständischen Gießereiunternehmen Zusammenhänge zwischen der Verteilung, der Größe und Form von Feinstoxiden und dem Ermüdungsverhalten im Bereich der Dauerfestigkeit zu identifizieren. Dazu werden zylindrische Proben gießtechnisch aus der Aluminium-Legierung AlSi7Mg hergestellt, mikrostrukturell mit Hilfe der analytischen Elektronenmikroskopie analysiert und an servohydraulischen Prüfsystemen durch Zug-Druck-Wechselverformung ermüdet (s. Bild 1). Die Schädigung wird dabei lichtmikroskopisch und mit Hilfe der Resonanzfrequenz-Dämpfungsanalyse (RFDA) verfolgt und mit dem Vorhandensein von Feinoxiden und Poren korreliert. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de ,Tel.: 0541 969-2188 Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels, w.michels@hs-osnabrueck.de ,Tel: 0541 969-3104 Kooperationspartner: Ohm & Häner Metallwerk GmbH & Co KG, Olpe Wiss. Mitarbeiter: Dipl.-Ing. Alexander Giertler Projektdauer: 10/2007 bis 3/2010 Finanzierung: Arbeitsgemeinschaft Innovative Projekte des Landes Niedersachsen (AGIP) Mechanisms of microstructurally short cracks in duplex stainless steels (ABGESCHLOSSEN) Duplex stainless steels (DSS) are finding increased applications as structural materials because of higher strength, superior resistance to stress corrosion cracking and better weldability. The excellent combination of these properties is obtained from balanced amount of ferrite and austenite in the microstructure. However, this grade of steel embrittles (aged condition) when exposed in the temperature range of 280-500ºC limiting its application to temperatures below 280ºC. In the present project, interactions between the crystallographic misorientation of grain and phase boundaries and microcracks in austeno-ferritic duplex stainless steels in the normalized and in the aged thermal conditions will be analyzed and quantified by means of experiments during low (LCF) and high cycle fatigue (HCF) in combination with the electron backscattered diffraction technique (EBSD). The results, obtained in this first part, have shown for LCF, microcracks initiate mainly along the most favorable oriented slip planes regarding the Schmid factor in the ferrite and propagating along similar planes. Occasionally, they nucleate at α-α grain boundaries. For these cracks, phase boundaries seem to be an effective barrier against the propagation in contrast to grain boundaries. During HCF, cracks initiate at α-α grain or at α-γ phase boundaries and propagate in an intercrystalline mode. In the second part, it is expected to use the experimental data in combination with a numerical model to quantitatively describe the propagation behavior of microstructurally short fatigue cracks. The model is based on the boundary element method: The crack and the adjacent slip bands are meshed by boundary elements in such a way that the respective displacement field can be calculated by accounting for the interactions between all elements. The crack propagation rate depends on the cyclic value of the displacement at the crack tip (DCTSD) as follows: da/dN=CΔCTSD m After each interval of fatigue cycles the displacement field is re-calculated according to the change in distance between the actual crack tip and the next grain or phase boundary. When the barrier strength of the boundaries is correctly correlated to the crystallographic misorientation (mainly twist) between the respective grains, the characteristic oscillating crack propagation rate can be predicted. An example of the application of the model to a propagating micro crack in duplex steel is shown in Fig. 1. The experimental data will help to improve the model and to apply it for (i) a new kind of damage-tolerant service life prediction in the high-cycle fatigue and very-high-cycle fatigue regime, and (ii) for tailoring fatigue resistant microstructures. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de ,Tel.: 0541 969-2188 Kooperationspartner: Universidad Nacional de Rosario, Instituto de Fisica Rosario Consejo Nacional de Investigaciones Científicas y Técnicas (CONICET) Universität Siegen Wiss. Mitarbeiter: Dr. M.Sc. María Cecilia Marinelli ,Tel.: 0541 969-2142 Projektdauer: 08/2010 bis 8/2012 Finanzierung: Alexander von Humboldt-Stiftung, DAAD Zellulare Metalle Zellulare Metalle bzw. Metallschäume besitzen aufgrund einer stochastisch verteilten zellularen Struktur ein exzellentes Steifigkeits-Dichte-Verhältnis. Bedingt durch die Poren können Metallschäume zur Energie- oder Schallabsorption, Vibrationsdämpfung, Steifigkeitserhöhung uvm. Eingesetzt werden. Unter Beachtung der jeweiligen Anforderungen einer bestimmten Anwendung an das Material sollen verschiedene Anwendungspotentiale zellularer Metalle als funktionelle Leichtbauwerkstoffe erforscht werden. IntelZell (ABGESCHLOSSEN) Abb.: Potentielle Anwendungsdetails von Aluminiumschaum in Autositzen (Projektpartner Faurecia) und geschlossenporiger Aluminiumschaum (Alulight) im Druckversuch. IntelZell - Leichtbau und Fahrsicherheit: Intelligentes Konstruieren mit zellularen Metallen Das Forschungsvorhaben zielte darauf ab, durch die Analyse zellularer metallischer Werkstoffe das Fehlen zuverlässiger und reproduzierbarer Materialdaten zu beseitigen. Es konnte gezeigt werden, dass eine ingenieurmäßige Auslegung komplex beanspruchter Produkte aus zellularen Metallen, auch im Verbund mit herkömmlichen Materialien, möglich ist. Eine der wichtigsten Teilaufgaben war in Zusammenarbeit mit dem Autositzhersteller Faurecia die Identifikation von Baugruppen, bei denen die Potentiale von Metallschäumen besonders weit reichend ausgenutzt werden können (vgl. Abb.). Hierfür kamen auch Hybridbauteile, wie z.B. aufgeschäumte Rohrsegmente oder Aluminiumschaum-Blech-Sandwichverbunde, in Betracht. Gemeinsam mit verschiedenen Metallschaumherstellern wurden Probekörper aus Aluminiumschaum, Aluminiumschaum-Aluminiumblech- und Aluminiumschaum-Stahlblech-Sandwichverbunden hergestellt und bezüglich ihrer strukturellen Eigenschaften untersucht (quasistatische Zug-/Druckversuche (s. Abb) und Ermüdungsversuche). Hierzu kamen neben herkömmlichen Dehnungsmessgeräten auch optische Messverfahren zur lokal aufgelösten Schädigungsverfolgung zur Anwendung. Mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode wird das Bauteilverhalten in Verbindung mit entsprechend gestalteten Materialmodellen simuliert. Auf der Basis der erzielten Ergebnisse arbeitet nun eine kleine Arbeitsgruppe an der Umsetzung in die Kennwerte-Normung (DIN, ISO). Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de , Tel.: 0541 969-2188 Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels, w.michels@hs-osnabrueck.de , Tel.: 0541 969-3104 Kooperationspartner: Faurecia Autositze GmbH, Stadthagen Pohltec Metalfoam GmbH, Köln Mepura Metallpulver Gesellschaft m.b.H. / Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen (Österreich) m-pore GmbH, Dresden Fraunhofer Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik Chemnitz Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, Berlin Universität Siegen Wiss. Mitarbeiter: Dipl.-Wirt.-Ing. Srecko Nesic, s.nesic@hs-osnabrueck.de , Tel.: 0541 969-7023 Projektdauer: 01/2010 bis 04/2014 Finanzierung: BMBF in der Förderlinie FHProfUnt Medfoam (ABGESCHLOSSEN) Bild 1: Titan-Aluminium-Niob (Ti-6Al-7Nb) Implantatkörper Bild 2: Nach 30 Tagen Standzeit entnommener Tibiakopf einer Ratte mit Implantatkörper Entwicklung und Charakterisierung offenporiger metallischer Implantatstrukturen mit biologischer Reaktionsschicht. www.medfoam.uni-siegen.de Obgleich die Natur in vielfältiger Weise zelluläre Materialien für Strukturkomponenten, wie Knochen oder Holz, einsetzt, werden biomedizinische Implantate häufig aus Vollmaterial ausgeführt. Dies hat neben einem relativ hohen Gewicht entscheidende Nachteile hinsichtlich einer späteren ausgewogenen Osteogenese (Knochenneubildung) zur Folge. Vor diesem Hintergrund werden im Rahmen des laufenden Vorhabens maßgeschneiderte Materialverbunde, bestehend aus einer offenporigen, der Spongiosa-Architektur des Knochens sehr ähnlichen Struktur (Bild 1) in Verbindung mit einer keramischen bioaktiven Reaktionsschicht, entwickelt und hinsichtlich ihrer mechanischen und biokompatiblen Eigenschaften charakterisiert und optimiert. Das mit vier Projektpartnern interdisziplinär angelegte Gesamtvorhaben gliedert sich in vier eng miteinander verzahnte Teilschritte: Feingießtechnische Herstellung offenporiger Metallschwämme, Aufbringen biokompatibler Reaktionsschichten und In-vitro und in-vivo-Analyse der Biokompatibilität sowie Experimentelle und modellmäßige Charakterisierung der biomechanischen Langzeitfunktionalität. Zu diesem Zweck werden neben speziell angepassten Methoden der mechanischen Materialprüfung und Mikrostrukturanalyseverfahren, wie u. a. die analytische Rasterelektronenmikroskopie, detaillierte Experimente zum Nachweis der Biokompatibilität und der osteokonduktiven Wirkung der entwickelten Zellularstrukturen anhand von Klein- (Ratte) und Großtiermodellen (Schaf) durchgeführt. Mit Projektabschluss wird ein neues Verfahren vorliegen, mit dem die Herstellung der durch Rapid Prototyping exakt anpassbaren und sowohl biochemisch als auch physikalisch biokompatiblen Implantatkörper möglich ist. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de ,Tel.: 0541 969-2188 Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels, w.michels@hs-osnabrueck.de , Tel.: 0541 969-3104 Kooperationspartner: Institut für Werkstofftechnik der Universität Siegen, Gießerei-Institut der RWTH Aachen, Bundesanstalt für Materialforschung und Materialprüfung (BAM), Universitätsklinikum Gießen Marburg Wiss. Mitarbeiter: Mustafa Altinidis, M.Sc., Teodolitu Guillen, M.Sc. Projektdauer: 10/2007 bis 9/2012 Finanzierung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Syntakt (ABGESCHLOSSEN) Abbildung 1: Probenmaterial Abbildung 2: Versuchsanlage Syntaktische Schäume stellen Verbundwerkstoffe aus einer Metall-Matrix und Hohlkugeln verschiedener Art dar, bei denen letztere für die Porosität dienen. Sie zeichnen sich durch ein hohes Energieabsorptionsvermögen und sehr gutes Dämpfungsverhalten sowie gegenüber konventionellen Schäumen durch eine erhöhte Festigkeit aus. Dies macht sie besonders für den Einsatz in akustischen sowie crash-relevanten Bauteilen interessant. Trotz ihrer herausragenden Eigenschaften hat sich die Werkstoffklasse der syntaktischen Schäume bisher jedoch nicht durchgesetzt. Im Rahmen des Forschungsprojektes soll daher zur Entwicklung neuer Werkstoffkonzepte im Leichtbau beigetragen und die Marktdurchdringung gefördert werden. Das Ziel des Forschungsprojektes SYNTAKT ist die durchgreifende Charakterisierung der mechanischen Kennwerte. Im Gegensatz zum quasistatischen Spannungsverhalten (Untersuchungen durch den Projektpartner IFAM) wurden die syntaktischen Schäume hinsichtlich des Ermüdungsverhaltens noch nicht charakterisiert. Daher soll im Rahmen dieses Projektes das Verhalten unter zyklischer Beanspruchung mit unterschiedlichen Belastungsbereichen tiefergehend untersucht werden. Dazu wurde durch das IFAM gesintertes Probenmaterial aus einer Invar-Matrix (FeNi36) und unterschiedlichen Anteilen von Glashohlkugeln bereitgestellt (siehe Abb. 1), aus dem die Versuchsproben entnommen wurden. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp[at]hs-osnabrueck.de, Telefon.: 0541 969-2188 Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels, w.michels[at]hs-osnabrueck.de, Telefon.: 0541 969-3104 Kooperationspartner: Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM, BremenISIS Sensorial Materials Scientific Centre, Bremen Wiss. Mitarbeiter: B.Sc. Philipp Poltersdorf, philipp.poltersdorf[at]hs-osnabrueck.de, Telefon.: 0541 969-2142 Dipl.-Wirt.-Ing. Srecko Nesic, s.nesic[at]hs-osnabrueck.de, Telefon.: 0541 969-7023 Projektdauer: 02/2012 bis 07/2012 Projektfinanzierung: Zentraler Forschungspool der Hochschule Osnabrück Hybridwerkstoffe - Fügetechnik Unter dem Gesichtspunkt steigender Anfordungen an technische Werkstoffe wie z.B. Aluminium, Stahl oder Titan, bietet sich eine Kombination der jeweiligen Eigenschaften an. Durch die Herstellung und Verarbeitung von sogenannten Hybridwerkstoffen lassen sich beispielsweise positive Aspekte von Aluminium mit denen von Stahl kombinieren. Auch eine Kombination von CFK mit Titanwerkstoffen kann unter gewissen Vorraussetzungen sinnvoll erscheinen. Die folgenden Projekte befassen sich mit dem gezielten Einsatz von den oben beschriebenen Hybridwerkstoffen SAFECONNECT – Metallurgische, rechnerische und konstruktive Gestaltung betriebsfester Fügeverbindungen moderner Konstruktionswerkstoffe (ABGESCHLOSSEN) Abb. : (a) Schweißung der Demonstratorbaugruppe, (b) Betriebsfestigkeitesuntersuchungen am Prüfstand und (c) Darstellung der Dehnung mittels 3D-Dehnfeldmessung Seit geraumer Zeit ist in der Fahrzeugindustrie der Trend zum Leichtbau bei gleichzeitiger Erhöhung der Bauteilzuverlässigkeit und -sicherheit zu verzeichnen. Nicht nur für die großen, etablierten Automobilhersteller, sondern zunehmend auch für Kleinserienhersteller von Nischenfahrzeugen ist Leichtbau unumgänglich. Der seit 2009 an der Hochschule Osnabrück laufende Forschungsschwerpunkt SafeConnect widmet sich der Entwicklung optimierter Fertigungs- und Prüftechniken in der Produktentwicklung der Automobilindustrie. Neben der Fertigungstechnik spielt auch die Bauteil- und Probenprüfung eine entscheidende Rolle. Hierbei steht die Treffsicherheit der Lebensdauervorhersagen für hoch beanspruchte Schweißverbindungen im Vordergrund. Gemeinsam mit den Industriepartnern werden in zwei miteinander verknüpften Teilprojekten Schweißproben und Baugruppen fertigungstechnisch realisiert und hinsichtlich ihres Ermüdungsschädigungsverhaltens analysiert. Hierbei gilt es die meist sehr konservativen Auslegungsrichtlinien für die Betriebsfestigkeit mit dem Leichtpotential einer dünnwandigen PKW-Federbeinaufnahme aus Aluminium in Form einer Demonstratorbaugruppe (s. Abb. ) fügetechnisch zu realisieren. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp (Sprecher) Prof. Dr.-Ing. Bernhard Adams Prof. Dr.-Ing. Thomas Derhake Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Michels Prof. Dr.-Ing. Viktor Prediger Prof. Dr.-Ing. Christian Schäfers Kontakt: Albrechtstrasse 30, 49076 Osnabrück Telefon: +49 541 969-2188 u.krupp@hs-osnabrueck.de Kooperationspartner: Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa Prof. Dr.-Ing. H.-Peter Klanke KSM Castings GmbH, Hildesheim; SKT Stockel Karosserietechnik, Vrede FRONIUS Deutschland GmbH, Köln; Westfalen AG, Münster Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dipl.-Ing. (FH) Matthias Kantehm, M.Sc., IWE M.Sc. Rudolf Denk B.Sc. Martin Schmidt Projektdauer: 07/2009 bis 06/2014 Projektfinanzierung: AGIP Transhybrid-Hybrid Fügetechnologien (ABGESCHLOSSEN) Abb. 1: Wöhlerdiagramm der Ermüdungsversuche von CFK-Titan-Titan SLJ-Klebeverbindungen bei Raumtemperatur. Oberflächenbehandlungen; B: Beizen, L: Laser, P: Peel-Ply entfernen. Abb. 2: Wechselverformungskurve einer TiB-TiB-SLJ-Klebung, die bei einer Scherspannungsampitude Ta=4.5 MPa nach 1.0410.000 Zyklen versagt hat. Abb. 3: a) GOM Aramis-Auswertung, die im Bereich der Überlappung die Dehnungsverteilung von einer TiL-CFKP-SLJ-Probe zeigt. Abb. 3b) Makroskopische Bruchflächen-Aufnahmen einer TiL-CFKP-SLJ-Probe. Abb. 4: Rissausbreitung pro Zyklus als Funktion der Freisetzungsrate der Verformungsarbeit im zyklischen Mode I für TiL-TiL RDCB Proben, die mit einer Wegamplitude von Sigma a = 0,27mm für 2+10*6 Zyklen bei 6 Hz beansprucht wurde. Abb. 5: Versuchsaufbau für quasi-statische Bruchmechanikversuche und zyklische Ermüdungsversuche; a) Übersichtsaufnahme; b) Detailaufnahme des Probenadapters mit eingebauter TiBL-TiBL RDCB Probe. Transhybrid-Hybrid Fügetechnologien für Leichtbauweisen bei Transportanwendungen Die Verknappung fossiler Brennstoffe und der prognostizierte Klimawandel führen zu steigenden Anforderungen, die an ein modernes Passagierflugzeug gestellt werden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ohne dabei einen Verlust des Komforts oder der Leistung hinzunehmen, finden Leichtbaumaterialien wie Faserverbundwerkstoffe (z.B. Kohlefaserverstärkter Kunststoff CFK) Anwendung. Zunehmend wird CFK auch in einer Hybridbauweise eingesetzt, um eine Reduzierung des Strukturgewichtes zu erzielen. Dies trägt dazu bei, den Kerosinverbrauch und die CO2-Emmisionen zu vermindern. Die Struktur moderner Passagierflugzeuge, wie die des Airbus A350 XWB, weist bereits heute einen CFK-Anteil von über 50% auf. Diese Entwicklung hat auch zu einer deutlichen Steigerung des Titananteils im Vergleich zu früheren Flugzeugmodellen geführt. Titan hat an vielen CFK-Metall Verbindungsstellen den Werkstoff Aluminium substituiert. Begründet ist dies durch eine potentielle galvanische Korrosion an Verbindungsstellen zu Aluminiumkomponenten. Zur Zeit werden Hybridverbindungen hauptsächlich durch mechanische Fügeverfahren (Nieten, Schrauben) erzeugt. Grund dafür ist u.a. die kritische Langzeitbeständigkeit von Titanklebungen im feuchtwarmen Klima. Dennoch sind mechanische Fügeverfahren nachteilig, da CFK eine hohe Kerbempfindlichkeit sowie niedrige Scher- und Lochleibungsfestigkeiten aufweist. Ein alternativer Fügeprozess wäre das Kleben. Klebeverbindungen weisen eine höhere mechanische Leistungsfähigkeit und weitere Vorteile (z.B. Gewichtsersparnis, Dämpfung) auf. Daher sollen in der Luftfahrtindustrie die mechanisch gefügten Verbindungen zunehmend durch Klebungen ersetzt werden. Eine stabile Klebung kan nur durch eine Klebstoffschicht mit einer beständigen adhäsiven Anbindung die Fügeteiloberfläche erfolgen. Dies macht eine Oberflächenvorbehandlung der Fügepartner notwendig. Die Flugzeugstruktur ist während des Betriebs in der Luft als auch am Boden verschiedenen Belastungen und klimatischen Bedingungen ausgesetzt. An geklebten Strukturen werden hohe Anforderungen hinsichtlich der Langzeitbeständigkeit gestellt. Jedoch sind die schädigungsrelevanten Mechanismen der Titan-CFK-Hybridklebeverbindungen weitestgehend unbekannt und können mit den standardisierten Testmethoden nicht hinreichend erfasst werden. Im Rahmen des Forschungsprojekts "Transhybrid" (gefördert durch das BMBF) werden in Kooperation zwischen der Airbus Group Innovations Deutschland und der Hochschule Osnabrück neue Prüfverfahren für hybride Klebeverbindungen untersucht. Es ist zum einen das Ermüdungsverhalten von TiAl6V4-CFK-Klebeverbindungen durch optimierte und adaptierte Prüfmethoden für metallische- und Faserverbundklebungen in Abhängigkeit von der Oberflächenbehandlung untersucht worden, zum anderen wurde die Langzeitbeständigkeit dieser hybriden Klebungen mit Hilfe von bruchmechanischen Kennwerten bewertet. Das Ermüdungsverhalten wurde an Single-Lap-Joints-Proben (SLJ) bei Raumtemperatur, als auch in einer warm-feuchten Umgebung in Abhängigkeit der Oberflächenbehandlung überprüft (s. Abb. 2). Dabei erfolgte eine optische Dehnfeldmessung, um lokale Dehnungsüberhöhungen zu identifizieren (s. Abb. 3a). Der Zeitpunkt und der Ort der Rissinitiierung wurden durch eine Backface-strain Methode beschrieben (s. Abb. 4). Maßgeblich verantwortlich für das Versagen sind Querdehnungen im Bereich der Überlappungsenden, die zu einer Rissinitiierung und einem Risswachstum führen. Besonders positiv auf die Ermüdungseigendschaften wirkt sich bei den Titan-Titan SLJ-Proben eine Laseroberflächenbehandlung aus (s. Abb. 1). Jedoch zeigt die Laseroberflächenbehandlung bei den hybriden Titan-CFK-SLJ-Prüfkörpern keine signifikanten Einfluss auf das Ermüdungsverhalten gegenüber der Entfernungdes Abreißgewebes (Peel Ply) (s. Abb. 3b). Insbesondere die warm-feuchte Umgebung wirkt sich nachteilig auf die mechanischen Eigenschaften aus und verdeutlicht die große Bedeutung der Oberflächenbehandlung. Mit Hilfe bruchmechanischer Kennwerte wurde die Langzeitbeständigkeit von Klebeverbindungen unter Berücksichtigung der Oberflächenbehandlung bewertet. Es wurde hierzu die quasi-statische Bruchenergie G C und die Anfälligkeit gegenüber Ermüdungsriss-Wachstum im zyklischen Beanspruchungs-Mode I unter Laboratmosphäre bestimmt. Die Art des Versagens der Klebeverbindung ist mit makroskopischen und rasterelektronenmikroskopischen Aufnahmen untersucht worden. Für die Untersuchungen sind verstärkte zweiarmige Verbundbiegebalkenproben (RDCB) hergestellt worden, die geeignet sind, um bruchmechanische Versuche mit dünnen Fügeteilen durchzuführen (s. Abb. 5). Mit Ti BL -Ti BL -RDCB Proben wurden Ermüdungsversuche bei einer Frequenz von 6 Hz und einem R-Verhältnis von 0,1 durchgeführt. Abb. 4 stellt ein Diagramm dar, das die Risswachstumsgeschwindigkeit pro Zyklus da/dN über der Freisetzungsrate der Verformungsarbeit im zyklischen Mode I G max doppelt logarithmisch darstellt. Die Messdaten ensprechen im linearen Kurvenabschnitt dem Paris-Gesetz und im nicht linearen Bereich dem modifiziertem Paris-Gesetz. Die Anwendung des modifizierten Prais-Gesetzes führt zu einem typischen s-förmigen Kurvenverlauf. Im Rahmen weiterer Untersuchungen soll der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Langzeitbeständigkeit untersucht werden. Projektleitung: Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de ,Telefon: 0541 969-2188 Kooperationspartner: Airbus Group Innovations Deutschland, München Wiss. Mitarbeiter: B.Sc. Stephan Knorre Dr.-Ing. Tobias Mertens* Projektdauer: 2/2012 - 11/2015 Finanzierung: BMBF/Airbus Group Innovations Deutschland Korrosions- und Verschleißschutzschichten Analyse des Leichtbaupotentials landwirtschaftlicher Maschinen (ABGESCHLOSSEN) Das Projekt verfolgt die Charakterisierung und Nutzbarmachung moderner Werkstoff und Fügetechnologien für eine neue Generation gewichts-und funktionsoptimierter landwirtschaftlicher Maschinen anhand eines konkret umsetzbaren Beispiels des Stalldung bzw. Universalstreuers des Partnerunternehmens Ludwig Bergmann GmbH. Mit Blick auf die Automobiltechnik, für die seitens der Stahlindustrie zunehmend hoch und höchstfeste Stähle für Leichtbau Lösungen entwickelt werden, zeichnet sich auch in der Landtechnik aus wirtschaftlichen, aber auch aus funktionellen Gründen ein Bedarf an maßgeschneiderten Leichtbau Konzepten ab. Der Einsatz höherfester Werkstoffe erlaubt nicht nur eine Gewichtsreduktion; bei geschickter Wahl der Werkstoffe bzw. zugehöriger Prozess und Fügetechnik ist auch eine Erhöhung der Verschleißbeständigkeit und damit der Standzeit möglich. Zusammenfassend können die wesentlichen technischen Arbeitsschritte und -ziele des Vorhabens wie folgt formuliert werden: - Identifikation und Nutzung von Leichtbaupotential in der Landtechnik. - Erhöhung der Verschleißbeständigkeit unter Berücksichtigung der Fertigungsmöglichkeiten in der Landtechnik. Der Arbeitsschwerpunkt des Projektpartners Bergmann liegt auf der - Umsetzung vielversprechender Ansätze aus den o.g. Analysen zur Gewichts- und Betriebsfestigkeitsoptimierung in real ausgeführten Streumaschinen und deren praktischer Einsatz im landwirtschaftlichen Betrieb. Projektleitung Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp Labor für Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit Metallische Konstruktions- und Leichtbauwerkstoffe Tel.: 0541 969-2188 E-Mail: u.krupp@hs-osnabrueck.de Forschungspartner an der Hochschule Prof. Dr.-Ing. Viktor Prediger Wissenschaftliche Mitarbeiter Dipl.-Ing. (FH) Matthias Kantehm, M.Sc. SFI/IWE B.Sc. Matthias Zerhusen Kooperationspartner aus der Industrie Ludwig Bergmann GmbH Projektdauer 10/2016-09/2018 Finanzierung EFRE RESKORR - Entwicklung ressourceneffizienter Korrosionsschutzschichten für hochbeanspruchte Komponenten in der alternativen Energieerzeugung (ABGESCHLOSSEN) Das übergeordnete Ziel des BMBF.geförderten Verbundprojekts RESKORR ist die Enwicklung neuer ressourceneffizienter Korrosionsschutzschichten auf PEEK-Basis (PEEK=Poly-Ether-Ether-Keton) als Alternative zu den bisherigen umweltbelastenden und/oder kostenintensiven Lösungen für den Korrosionsschutz hochpräziser Komponenten in der renenerativen Energieerzeugung. Im Rahmen des Projekts wird ein Laserbeschichtungsverfahren in Zusammenarbeit mit dem ILT Aachen entwickelt, welches es ermöglicht, einen anlassempfindlichen Stahl (z.B. 100Cr6) mit PEEK zu beschichten. Die Herausforderung an das Beschichtungsverfahren stellen die beiden Grundwerkstoffe: Während 100Cr6 durch eine niedrige Anlasstemperatur von 180°C seine Härteeigenschaften erhält, hat das PEEK seinen Schmelzpunkt bei 340°C. Hauptaufgabe des interdisziplinären Teams an der Hochschule Osnabrück ist die Bewertung der Grundwerkstoffe und des erreichten Korrosionsschutzes der laserbasierten Beschichtung. Hierbei beschäftigt sich die Bioverfahrenstechnik mit der Beständigkeit der Korrosionsschutzschicht gegenüber mikrobiellem Angriff, dem sogenannten Biofouling, im Bereich der Off-Shore-Systeme. Im Laborbereich Polymerchemie werden die zu verwendeten PEEK-Pulver und -Schichten hinsichtlich ihrer thermischen und optischen Eigenschaften analysiert, während sich der Laborbereich Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit vor allem mit der Charakterisierung des zu beschichtenden Stahls, dessen Oberfläche, und der Beurteilung des erzeugten Korrosionsschutzes beschäftigt. Im Bereich des Biofouling wurden bereits erste Biofilme auf unbeschichtetem und beschichtetem Stahl angezüchtet und ihr Einfluss auf das Korrosionsverhalten untersucht. Die laserbeschtiteten Proben zeigten in diesem Fall keine Anzeichen von Korrosion, währdend der unbeschichtete Stahl enorm angegriffen worden ist. Im Polymerchemie-Labor wruden die unterschiedlichen PEEK-Pulver, die für die Herstellung der Korrosionsschutzschicht eingesetzt worden sind, hinsichtlich der thermischen Eigenschaften untersucht. Hierbei wurde die Frage behandelt, ob die Modifizierungen der PEEK-Pulver mit Additiven die Kristallisation, das Schmelzverhalten oder die thermo-oxidative Messungen (DSC, TGA, DMA) sowie spektroskopische Untersuchungen (FTIR) durchgeführt worden. Eine relativ neue Messtechnik, Flash-DSC, erlaubt Untersuchungen der thermischen Eigenschaften bei extrem hohen Heiz- und Kühlgeschwindigkeiten, die für das angestrebte Laserbeschichtungsverfahren von Bedeutung sind. Neben den thermischen Eigenschaften sind die für die Beschichtungstechnologie u.a. auch die Oberflächenspannungen des Polymers und des Metallsubstrates wichtig. Diese wurden mittels Kontaktwinkelmessungen charakterisiert. Weiterhin wurden verschiedene Vorbehandlungsmethoden des Stahls und deren Einfluss auf die Haft- und Korrosionseigenschaften an der Hochschule untersucht. So stellte sich z.B. eine Laservorbehandlungsmethode als besonders vorteilhaft dar. Weiterhin wurden die neu erzeugten Schichten, die auf verschiedenen PEEK-Pulvern basieren, auf ihre Korrosionsbeständigkeit im Klimawechsel- und Salzsprühnebeltest sowie auch mit Hilfe des elektrochemischen Rauschens untersucht. Somit konnte die geeignete Kombination aus Vorbehandlungsmethode, dem PEEK-Pulver und seinen Zusätzen wie auch die Schichtdicke ausgemacht werden. Zur Umsetzung dieser Kernaufgabe wurde ein Korrosionslabor eingerichtet, das neben einem Messplatz mit den Möglichkeiten elektrochemischer Korrosionsmessungen, z.B. in Form des elektrochemischen Rauschens, auch über eine hochmoderne Klimawechselkammer verfügt, welche alle gängigen Klimatests ermöglicht. Weiterhin befasst sich die Arbeitsgruppe an der Hochschule Osnabrück mit Untersuchungen der thermischen, rheologischen und mechanischen Eigenschaften der PEEK-Beschichtungswerkstoffe. In einem weiteren Schwerpunkt werden die Auswirkungen der Bildung von Biofilmen auf den Beschichtungen beim Einsatz in natürlichen Umgebungen und die Auswirkung der Bioflime auf das Korrosionsverhalten untersucht. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse kann demnächst die Realteilbeschichtung erfolgen, die wiederum an der Hochschule charkerisiert werden wird. Projektleitung: Prof. Dr. rer. nat. Angela Hamann-Steinmeier, a.hamann@hs-osnabrueck.de , 0541-969 2902 Prof. Dr.-Ing. habil. Ulrich Krupp, u.krupp@hs-osnabrueck.de , 0541-969 2188 Prof. Dr. rer. nat. Claudia Kummerlöwe, c.kummerloewe@hs-sonabrueck.de , 0541-969 3719 Kooperationspartner: Schaeffler KG Evonik Degussa GmbH ELB – Eloxalwerk Ludwigsburg Flagsol GmbH Fraunhofer Institut für Lasertechnik ILT Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dr. rer. nat. Anna Buling, a.buling@hs-osnabrueck.de , 0541-969 2620 Dipl.-Ing. Yihong Huang Projektdauer: 02/2013 – 07/2016 Abbildung 1: a) Erzeugter und untersuchter Biofilm auf Stahlprobe; b+c) metallografische Querschliffe zur Untersuchung der Einflüsse der Laservorbehandlungsmethoden auf das Grudnmaterial 100Cr6; d) Flash-DSC Untersuchungen von PEEK nach isothermer Kristallisation bei verschiedenen Temperaturen, Heizrate: 1000 K/s; e)Rauschwiderstand RNoise verschieden vorbehandelter und beschichteter Proben als Maß für die Korrosionsbeständigkeit ermittelt aus dem Strom- und Spannungsrauschen. Korrosionsbeständige aluminiumlegierte Stähle LeiLa - Leichtbau in der Landtechnik durch den Einsatz verschleißbeständiger hochfester Baustähle (ABGESCHLOSSEN) Das Projekt konzentriert sich auf die Herausforderungen des Leichtbaus in der Landtechnik und der Abfallwirtschaft, insbesondere in Bezug auf Verschleiß-, Schweiß- und Gleitfähigkeit von Stahlwerkstoffen. Angesichts der steigenden Leistungsanforderungen an landtechnische Maschinen und die Auswirkungen von Bodenverdichtung bei höherer Achslast wird die Verwendung von Leichtbauwerkstoffen immer relevanter. In der Praxis sind landwirtschaftliche Maschinen und Abfallsammelfahrzeuge hohen Verschleiß- und Korrosionsbeanspruchungen ausgesetzt, die mit wechselnden Boden- und Umweltbedingungen einhergehen. Das Verschleißproblem nimmt hierbei eine zentrale Rolle ein, da es erhebliche Kosten für Reparaturen und Ausfallzeiten verursacht, die durch die zunehmende Geschwindigkeit und Leistungsdichte der Maschinen weiter verschärft werden. Ein Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen liegt in der Kooperation durch Industrie-Gemeinschaftsforschung (IGF), die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) ermöglicht, die Lücke zwischen intensiver Grundlagenforschung und marktfähigen Lösungen zu schließen. Die KMU verfügen zwar über umfangreiche Fachkenntnisse in der Maschinenherstellung, doch für die Umsetzung moderner Leichtbauverfahren und den optimierten Einsatz hochfester Stähle sind oft zusätzliche, kostspielige Entwicklungsmaßnahmen erforderlich. Ziel des Projekts ist es daher, komplexe materialtechnische Untersuchungen durchzuführen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse den KMU zugänglich zu machen. Dies soll nicht nur helfen, die Produktentwicklungszeiten zu verkürzen, sondern auch innovative Produkte mit verbesserten Eigenschaften anzubieten. Die Ergebnisse sollen in einfach anwendbarer Form in gängige Finite-Elemente-Methoden (FEM) integriert werden, um den praktischen Anforderungen gerecht zu werden. Besonders wichtig ist die Berücksichtigung der speziellen Einsatzbedingungen von Land- und Abfallmaschinen, wie z. B. enge Zeitfenster, die durch wetterabhängige Faktoren bestimmt werden. Eine hohe Verfügbarkeit und schnelle Reparaturfähigkeit vor Ort sind daher entscheidende Kriterien, die neben Korrosions- und Verschleißbeständigkeit durch eine exzellente Schweißbarkeit der Materialien unterstützt werden müssen. Publikationen Bücher 1. U. Krupp: Innere Nitrierung von Nickelbasislegierungen, Fortschritt-Berichte VDI, Reihe 5, Nr. 529, VDI Verlag, Düsseldorf 1998, 135 Seiten 2. U. Krupp: Mikrostrukturelle Aspekte der Rissinitiierung und -ausbreitung in metallischen Werkstoffen, Habilitationsschrift, Universität Siegen 2004, 253 Seiten 3. U. Krupp: Fatigue Crack Propagation in Metals and Alloys, Wiley VCH, Weinheim 2007, 287 Seiten Zeitschriften- und Buchbeiträge 1. U. Krupp: Elektronenmikroskopische Untersuchung zyklisch verformter Metalle, in: Ermüdungsverhalten metallischer Werkstoffe (Hrsg.: H.-J. Christ), Werkstoff-Informationsgesellschaft, Frankfurt 1998, S. 75-86 2. S.Y. Chang, U. Krupp, H.-J. Christ: Selektive Oxidation und innere Nitrierung von einkristallinen Nickelbasis-Superlegierungen, Metall, 52 (1998) S. 355-360 3. U. Krupp, H.-J. Christ: Internal Nitridation of Nickel-Base Alloys Part I: Behavior of binary and ternary alloys of the Ni-Cr-Al-Ti system, Oxidation of Metals, 52 (1999) S. 277-298 4. U. Krupp, H.-J. Christ: Internal Nitridation of Nickel-Base Alloys Part II: Behavior of quaternary NiCrAlTi alloys and computer-based description, Oxidation of Metals, 52 (1999) S. 299-319 5. U. Krupp, Y.M. Hu, W. Floer, H.-J. Christ: Mikrostrukturuntersuchungen mit Hilfe der EBSP-Technik - Mikrorißentstehung und -wachstum bei zyklischer Belastung der b-Titanlegierung LCB, Metall, 53 (1999) S. 119-124 6. U. Krupp, H.-J. Christ: Einfluß der Legierungszusammensetzung auf das Oxidations- und innere Nitrierungsverhalten von Nickelbasis-Superlegierungen, Werkstoffe und Korrosion - Materials and Corrosion, 50 (1999) S. 326-332 7. U. Krupp, J. Schwille, H.-J. Christ: Querschnittspräparation für TEM-Untersuchungen von Hochtemperaturkorrosionsvorgängen - Preparation of Cross-Sections for Transmission Electron Microscopy, Praktische Metallographie - Practical Metallography, 36 (1999) S. 528-538 8. U. Krupp, H.-J. Christ: High-Temperature Corrosion Attack of Nitrogen – Internal Nitridation of Ni-Base Alloys, Advanced Engineering Materials, 1 (1999) S. 194-198 9. U. Krupp, H.-J. Christ: Selective Oxidation and Internal Nitridation During High-Temperature Exposure of Nickel-Base Superalloys, Metallurgical and Materials Transactions A, 31 (2000) S. 47-56 10. Y.M. Hu, W. Floer, U. Krupp, H.-J. Christ: Microstructurally Short Fatigue Crack Initiation and Growth in Ti-6.8Mo-4.5Fe-1.5Al, Materials Science and Engineering A, 278 (2000) S. 170-180 11. U. Krupp, S.Y. Chang, H.-J. Christ: Precipitation of the ternary p phase during Nitriding of Ni-Cr and Ni-Cr-Ti Alloys and Thermodynamic Prediction Using the Ni-Cr-N System, Zeitschrift für Metallkunde, 12 (2000) 1006-1012 12. S.Y. Chang, U. Krupp, H.-J. Christ: Formation and Compensation of Residual Stresses During Internal Nitridation of Nickel-Base Alloys, Materials Science and Engineering A, 301 (2001) S. 196-206 13. U. Krupp, H.-J. Christ, P. Lezuo, H.J. Maier, R.G. Teteruk: Influence of Carbon Concentration on Martensitic Transformation in Metastable Austenitic Steels under Cyclic Loading Conditions, Materials Science and Engineering A, 319-321 (2001) 527-530 14. U. Krupp, S.Y. Chang, H.-J. Christ: Microstructural Changes in the Sub-Surface Area of Ni-Base Superalloys as a Consequence of Oxide Scale Failure, Materials Science Forum, 369-372 (2001) S. 287-294 15. U. Krupp, W. Floer, J. Lei, Y.M. Hu, H.-J. Christ, A. Schick, C.-P. Fritzen: Mechanisms of Short Crack Initiation and Propagation in a Beta Titanium Alloy, Philosophical Magazine A, 82 (2003) 3321-3332 16. A. Ohrndorf, U. Krupp, H.-J. Christ: Charakterisierung der mechanischen Eigenschaften geschlossenporiger Aluminiumschäume, Materialprüfung, 3 (2002) 78-82 17. W. Floer, Y.M. Hu, U. Krupp, H.-J. Christ: Application of the EBSD Technique to Study the Initiation and Propagation of Short Cracks, Praktische Metallographie – Practical Metallography, 7 (2002) 18. W. Floer, U. Krupp, H.-J. Christ: Einsatz eines laserinterferometrischen Messsystems zur Charakterisierung von Rissschließeffekten bei kurzen Ermüdungsrissen, Materialprüfung, 7/8 (2002) S. 295-299 19. U. Krupp, C. West, H.-P. Duan, H.-J. Christ: Strain-Induced Martensite Formation in Metastable Austenitic Steels with Varying Carbon Content, Zeitschrift für Metallkunde, 7 (2002) S. 706-711 20. U. Krupp, W. Kane, X. Liu, O. Düber, C. laird, C.J. McMahon Jr.: The Effect of Grain-Boundary-Engineering on Oxygen-Induced Cracking of IN718 , Materials Science and Engineering A, 349 (2003) S. 213-217 21. A. Schick, H.-J. Christ, W. Floer, C.-P. Fritzen, U. Krupp: Experimentelle Charakterisierung und zweidimensionale Simulation der mikrostrukturbasierten Ermüdungsrissausbreitung in einer Beta-Titanlegierung, Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, 33 (2002) S. 244-251 22. U. Krupp, W. Kane, X. Liu, J.A. Pfaendtner, C. laird, C.J. McMahon Jr.: Oxygen-Induced Intergranular Fracture of the Nickel-Base Superalloy IN718 during Mechanical Loading at High Temperatures, Materials Research, 7 (2004) S. 35-41 23. U. Krupp: Dynamic Embrittlement – Time-Dependent Brittle Intergranular Fracture at High Temperatures, International Materials Reviews, 50 (2005) S. 83-97 24. H.-J. Christ, S.Y. Chang, U. Krupp: Thermodynamic Characteristics and Numerical Modeling of Internal Nitridation of Nickel Base Alloys, Werkstoffe und Korrosion - Materials and Corrosion, 54 (2003) S. 887-894 25. U. Krupp, S.Y. Chang, H.-J. Christ: Internal Corrosion Processes in Ni-Base Alloys, (Proc. Corrosion Science in the 21st Century, 7.-11. Juli 2003, Manchester, UK), online-Journal of Corrosion Science and Engineering ( http://www.umist.ac.uk/corrosion/JCSE/ ) 26. B. Künkler, A. Schick, C.-P. Fritzen, W. Floer, U. Krupp, H.-J. Christ: Simulation of Microstructurally Controlled Short Crack Propagation, Steel Research, 74 (2003) S. 514-518 27. U. Krupp, O. Düber, H.-J. Christ, B. Künkler, A. Schick, C.-P. Fritzen: Application of the EBSD Technique to Describe the Initiation and Growth Behaviour of Microstructurally Short Fatigue Cracks in a Duplex Steel, Journal of Microscopy, 213 (2004) 313 28. U. Krupp, W. Kane, C. laird, C.J. McMahon Jr.: Brittle Intergranular Fracture of a Ni-Base Superalloy at High Temperatures by Dynamic Embrittlement, Materials Science and Engineering A, 387-389 (2004) 409 29. U. Krupp, C.J. McMahon Jr.: Dynamic Embrittlement – Time-Dependent Brittle Fracture, Journal of Alloys and Compounds, 378 (2004) 79 30. L. Heikinheimo, D. Baxter, M. Spiegel, K. Hack, U. Krupp, M. Hämäläinen, M. Arponen: Optimisiation of In-Service Performance of Boiler Steels by Modelling High-Temperature Corrosion – EU FP5 OPTICORR Project, Materials Science Forum , 461-464 (2004) S. 473-480 31. U. Krupp, R. Orosz, H.-J. Christ, U. Buschmann, W. Wiechert: Internal Nitridation during Creep Loading of Polycrystalline Ni-Base Superalloys, Materials Science Forum, 461-464 (2004) S. 37-44 32. U. Krupp, V.B. Trindade, B.Z. Hanjari, H.-J. Christ, U. Buschmann, W. Wiechert: Experimental Analysis and Computer Simulation of Inward Oxide Growth during High-Temperature Corrosion of Low-Alloy Boiler Steels, Materials Science Forum, 461-464 (2004) S. 571-578 33. W.M. Kane, U. Krupp, T. Jacobs, C.J. McMahon Jr.: On The Mechanism of Quench Cracking in Rene 95 Nickel-based Superalloy, Materials Science and Engineering A, 402 (2005) S. 42-46 34. U. Krupp; V.B. Trindade, S.L. Yang, H.-J. Christ, U. Buschmann, W. Wiechert: The Effect of Grain-Boundary Diffusion during the Oxidation of Cr-Containing Steels, Defect and Diffusion Forum, 237-240 (2005) 946-951 35. O. Düber, B. Künkler, U. Krupp, H.-J. Christ, C.-P. Fritzen: Experimental Characterization and Two-Dimensional Simulation of Short-Crack Propagation in an Austenitic-Ferritic Duplex Steel, International Journal of Fatigue, 28 (2006) 983 36. R. Orosz, U. Krupp, H.-J. Christ: On the Effect of Oxide Scale Stability on the Internal Nitridation Process in High-Temperature Alloys, Zeitschrift für Metallkunde, 96 (2005) 773 37. O. Düber, B. Künkler, U. Krupp, H.-J. Christ, C.-P. Fritzen: Gefügecharakterisierung mehrphasiger Werkstoffe mittels EBSD, Praktische Metallographie, 2 (2006) 38. V.B. Trindade, U. Krupp; Ph. E.-G. Wagenhuber, Christ, H.-J.: Oxidation Mechanisms of Cr-Containing Steels and Ni-Base Alloys at High Temperatures - Part I: The Different Role of Alloys Grain Boundaries, Materials and Corrosion, 56 (2005) 785-790 39. U. Krupp; V.B. Trindade, H.-J. Christ, U. Buschmann, W. Wiechert: Oxidation Mechanisms of Cr-Containing Steels and Ni-Base Alloys at High Temperatures - Part II: Computer-Based Simulation, Materials and Corrosion, 57 (2006) 263-268 40. R. Orosz, U. Krupp; H.-J. Christ: Study of the Oxide Scale Integrity on Ni-Base Alloy CMSX-4 during Isothermal and Thermal-Cycling Exposure, Materials and Corrosion, 57 (2006) 154-158 41. L. Heikinheimo, D. Baxter, K. Hack, M. Spiegel, M. Hämäläinen, U. Krupp, K. Pentitilä, M. Arponen: Optimisation of In-Service Performance of Boiler Steels by Modelling High-Temperature Corrosion, Materials and Corrosion, 57 (2006) 230-236 42. S. Yang, U. Krupp; V.B. Trindade, H.-J. Christ: The Relationship between Grain Boundary Character and the Intergranular Oxide Distribution in IN718 Superalloy, Advanced Engineering Materials, 8 (2005) 723 43. U. Krupp, Ph. E.-G. Wagenhuber, W. M. Kane, C.J. McMahon Jr.: Improving the Resistance to Dynamic Embrittlement and Intergranular Oxidation of Ni-Based Superalloys by Grain-Boundary Engineering-Type Processing, Material Science and Technology, 21 (2005) 1247-1254 44. U. Krupp, H.-J. Christ: Internal Corrosion of Engineering Alloys - Experiment and Computer Simulation, Journal of Phase Equilibria and Diffusion, 26 (2005) 487-493 45. V.B. Trindade, U. Krupp; H.-J. Christ, M.J. Monteiro, F. Rizzo: Experimental Characterization and Computer-Based Simulation of Thermodynamics and Kinetics of Corrosion of Steels at High Temperatures, Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, 10 (2005) 471-476 46. B. Künkler, C.-P. Fritzen, O. Düber, U. Krupp, H.-J. Christ: Simulation of Short Crack Propagation - Transition from Stage I to Stage II, PAMM Proceedings Applied Mathematics and Mechanics, 5 (2005) 341-342 47. U. Krupp, O. Düber, H.-J. Christ, B. Künkler, P. Köster, C.-P. Fritzen : Propagation Mechanisms of Microstructurally Short Cracks - Factors Governing the Transition from Short- to Long-Crack Behavior, Materials Science and Engineering A, 462 (2007) 174-177 48. V.B. Trindade, U. Krupp; H.-J. Christ: InCorr-Software for Simulation of Internal/Inwards Corrosion at High Temperatures (chapter 3.1, S. 36-46) / Modelling of Internal Oxidation/Corrosion (chapter 4.2, S. 102-115) in: OPTICORR Guide Book (D. Baxter, L. Heikinheimo, Hrsg.) Espoo, Finnland 2005 49. V.B. Trindade, U. Krupp; Ph. E.-G. Wagenhuber, Y.M. Virkar, H.-J. Christ: Studying the Role of the Alloy-Grain-Boundary Character during Oxidation of Ni-Base Alloys by Means of the EBSD Technique, Materials at High Temperatures, 22 (2005) 31-36 50. A. Ohrndorf, U. Krupp, H.-J. Christ: Metallic Open-Cell Foams - a promising approach to fabricating good medical implants, Technology and Health Care, 14 (2006) 201-208 51. U. Krupp, A. Ohrndorf, T. Guillén, H.-J. Christ, S. Demiray, J. Hohe, W. Becker: Isothermal and Thermomechanical Fatigue Behavior of Open-Cell Metal Sponges, Advanced Engineering Materials, 8 (2006) 821-827 52. R. Orosz, U. Krupp; H.-J. Christ: The Influence of Specimen Thickness on the High-Temperature Corrosion Behavior of CMSX-4 during Thermal Cycling Exposure, Oxidation of Metals, 68 (2007) 165-176 53. U. Krupp: Dynamic Embrittlement - Diffusion-Induced Intergranular Cracking, Defect and Diffusion Forum, 258-260 (2006) 192-198 54. U. Krupp; C. West, H.-J. Christ: Deformation-Induced Martensite Formation during Cyclic Deformation of Metastable Austenitic Steel - Influence of Temperature and Carbon Content, Materials Science and Engineering A, 481-482 (2008) 714-717 55. V.B. Trindade, U. Krupp; B. Gorr,, D. Kaczorowski, G. Girardin, H.-J.Christ: Experimental Analysis and Computer-Based Simulation of Nitridation of Ni-Base Alloys - The Effect of Pre-Oxidation Treatment, Materials and Corrosion, 59 (2008) 602-608 56. U. Krupp, T. auf dem Brinke: Ermüdungsrissausbreitung, in: Ermüdungsverhalten metallischer Werkstoffe (Hrsg.: H.-J. Christ), Wiley VCH, 2009, S. 120ff. 57. U. Krupp: Der Einsatz der Rasterelektronenmikroskopie zur Bewertung der Ermüdungsschädigung metallischer Werkstoffe, in: Ermüdungsverhalten metallischer Werkstoffe (Hrsg.: H.-J. Christ), Wiley VCH, 2009, S. 145ff. 58. U. Krupp: Die Durchstrahlungselektronenmikroskopie zur Aufklärung grundlegender Ermüdungsphänomene, in: Ermüdungsverhalten metallischer Werkstoffe (Hrsg.: H.-J. Christ), Wiley VCH, 2009, S. 52ff. 59. B. Künkler, O. Düber, P. Köster, U. Krupp, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ: Modelling of the Transition from Stage I to Stage II Short Crack propagation, Engineering Fracture Mechanics, 75 (2008) 715-725 60. U. Krupp, H. Knobbe, O. Düber, H.-J. Christ, P. Köster, U. Krupp, B. Künkler, C.-P. Fritzen: Propagation Behaviour of Microstructurally Short Fatigue Cracks in the High-Cycle- and Very-High-Cycle Fatigue Regime, Materials Science Forum, 567-568 (2008) 425-428 61. U. Krupp: Nitridation of Alloys, chapter in "Shreir's Handbook of Corrosion", T. Richardson et al. (ed), Elsevier 2010, Vol. 1, S. 304-315 62. U. Krupp: Improving the Resistance to Intergranular Cracking and Corrosion at Elevated Temperatures by Grain-Boundary-Engineering-Type Processing, Journal of Materials Science, 43 (2008) 3908-3916 63. V.B. Trindade, U. Krupp, H-J. Christ: Computer-Based Simulation of High-Temperature Corrosion Phenomena, Journal of the Brazilian Chemical Society, 19 (2008) S. 157-161 64. U. Krupp; V.B. Trindade, K. Hack: Thermodynamic Modelling of Processes during Hot Corrosion of Heat Exchanger Components, in: K. Hack (Hrsg.): The SGTE Casebook - Thermodynamics at Work, Woodhead Publ., Cambridge (2008) S. 398-404 65. V.B. Trindade, U. Krupp, H.-J. Christ: The Influence of the Rare Earth Element Ce on the High-Temperature Oxidation Kinetics of Low-Cr Steels, Journal of Materials Engineering and Performance, 17 (2008) 915 66. U. Krupp, R. Orosz, H.-J. Christ: On the Mutual Interaction between Mechanical Stresses and Internal Corrosion during Isothermal and Cyclic Oxidation of Nickel-Base Superalloys, Materials Science Forum, 595-598 (2008) S. 1023-1031 67. H.-J. Christ, O. Düber, H. Knobbe, C.-P. Fritzen, U. Krupp, B. Künkler, P. Köster: Propagation behaviour of microstructural short fatigue cracks – experimental characterization and mechanism-based simulation, Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, 39 (2008) S. 688-693 68. H.-J. Christ, O. Düber, C.-P. Fritzen, H. Knobbe, P. Köster, U. Krupp, B. Künkler: Propagation behaviour of microstructural short fatigue cracks in the high-cycle fatigue regime, Computational Materials Science, (doi:10.1016/j.commatsci.2009.01.019) 69. S. Burk, B. Gorr, V. B. Trindade, U. Krupp, H.-J. Christ: High temperature oxidation of mechanically alloyed Mo–Si–B alloys, Corrosion Engineering Science and Technology, 44 (2009) 168-175 70. T. Guillen, A. Ohrndorf, H.-J. Christ, K. Hagemann, A. Bührig-Polaczek, U. Krupp: Removal of the α-case layer from precision-cast cellular TiAl6Nb7 to be used for biomedical applications, Advanced Engineering Materials, 11 (2009) 680-684 71. J.K. Sahu, U. Krupp, R.N. Ghosh, H.-J. Christ: Effect of 475 C embrittlement on the mechanical properties of duplex stainless steel, Materials Science and Engineering, A508 (2009) 1-14 72. V. Trindade, H.-J. Christ, U. Krupp: Computer-Based Simulation of Kinetics of Internal Corrosion of Engineering Alloys at High Temperatures, Revista Escolas de Minas, 62 (2009) 185 73. U. Krupp, H. Knobbe, H.-J. Christ, P. Köster, C.-P. Fritzen: The significance of microstructural barriers during fatigue of a duplex steel in the high- and very-high-cycle-fatigue (HCF/VHCF) regime, International Journal of Fatigue, 32 (2010) 914 74. V. Trindade, H.-J. Christ, U. Krupp: Grain-Size Effects on the High-Temperature Oxidation Behaviour of Chromium Steels, Oxidation of Metals, 73 (2010) 551 75. U. Krupp, I. Roth, H.-J. Christ, M. Kübbeler, C.-P. Fritzen: In-Situ SEM Observation and Analysis of Martensitic Transformation during Short Fatigue Crack Propagation in Metastable Austenitic Steel, Advanced Engineering Materials, 12 (2010) 255. 76. M. Kübbeler, I. Roth, U. Krupp, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ: Simulation of Stage I-Crack Growth Using a Hybrid Boundary Element Technique, Engineering Fracture Mechanics, 78 (2011) 462 77. I. Roth, M. Kübbeler, U. Krupp, H.-J. Christ, C.-P. Fritzen;: Crack Initiation and Short Crack Growth in Metastable Austenitic Steel in the High-Cycle Fatigue Regime, Procedia Engineering, 2 (2010) 941 78. W.M. Kane, U. Krupp, C.J. McMahon Jr.: Part I: Anisotropy of cracking from oxygen-induced dynamic embrittlement in bicrystals of IN718, Materials Science and Engineering A, 507 (2009) 58 79. A. Andrade-Campos, F. Teixeira-Dias, U. Krupp, F. Barlat, E. F. Rauch, J. J. Grácio: Effect of Strain Rate, Adiabatic Heating and Phase Transformation Phenomena on the Mechanical Behaviour of Stainless Steel, Strain, 46 (2010) 283 80. P.Köster, H. Knobbe, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ, U. Krupp: A three-dimensional model for stage I-crack propagation, Technische Mechanik, 30 (2010) 185 81. Köster, C.-P. Fritzen, H. Knobbe, H.-J. Christ, U. Krupp: Simulation of stage I-crack growth using a 3D-model, PAMM, 9 (2009) 201 82. U. Krupp, I. Roth, H.-J. Christ, M. Kübbeler, C.-P. Fritzen, W. Skrotzki: Scanning Electron Microscopy and Computer Modelling of Microstructural Changes in the Vicinity of Propagating Short Fatigue Cracks in Austenitic Stainless Steels, Journal of Physics – Conference Series, 240 (2010) 012047 83. U. Krupp, I. Roth, H.-J. Christ, M. Kübbeler, C.-P. Fritzen, M. Scharnweber, C.-G. Oertel, W. Skrotzki: The Role of Grain Orientation and Martensitic Transformation during Propagation of Short Fatigue Cracks in Austenitic Stainless Steel, Key Engineering Materials, 465 (2011) 55 84. A. Giertler, U. Krupp, W. Michels: Korrelation der Ermüdungsschädigung mit der Materialdämpfung in einer Aluminium-Gusslegierung, Materialprüfung, 53 (2011) 285 85. M. Altindis, K. Hagemann, A. Bührig-Polaczek, U. Krupp: Investigation of the Effects of Different Types of Investment on the Alpha-Case Layer of TiAl6Nb7 Castings, Advanced Engineering Materials, 13 (2011) 319 86. S. Nesic, P. Schäffler, K. Unruh, T. Hipke, W. Michels, U. Krupp: Analysis of Cellular Metals as Energy Absorbing Elements in Car Seats, Advanced Engineering Materials, 13 (2011) 1056 87. Kh. A. Al-Hatab, M.A. Al-Bukkhaiti, U. Krupp, M. Kantehm: Cyclic Oxidation Behavior of IN718 Superalloy in Air at High Temperatures, Oxidation of Metals, 75 (2011) 209-228 88. I. Alvarez-Armas, H. Knobbe, M.C. Marinelli, M. Balbi, S. Hereñú, U. Krupp: Experimental characterization of short fatigue crack kinetics in an austeno-ferritic duplex steel, Procedia Engineering, 10 (2011) 1494 89. I. Alvarez-Armas , U. Krupp, M. Balbi, S. Hereñú, M.C. Marinelli, H. Knobbe: Short crack growth during low and high cycle fatigue in a duplex stainless steel, International Journal of Fatigue, 41 (2012) 95 - 100 90. K. Wackermann, U. Krupp, H.-J. Christ: Effects of the environment on the crack propagation behaviour of IN718 in the temperature range of the dynamic embrittlement, Journal of ASTM International, 8 (2011) 91. T. Mertens, F.J. Gammel, M. Kolb, O. Rohr, L. Kotte, U. Krupp: Investigation of surface pre-treatments for structural bonding of titanium, International Journal of Adhesion and Adhesives, 34 (2012) 46 92. S. Nesic, U. Krupp: Anwendungspotenziale zellularer Metalle als funktionelle Leichtbauwerkstoffe, Lightweight Design, 5 (2011) 43 93. M. Kantehm, M. Söker, U. Krupp, W. Michels: Monotonic and cyclic deformation behaviour of MIG-CMT welded and heat-treated joints of aluminium cast and wrought alloys, Advanced Engineering Materials, 14 (2012) 873 94. J. K. Sahu, U. Krupp, H.-J. Christ: Fatigue crack initiation behaviour in isothermally aged austenitic-ferritic stainless steel, International Journal of Fatigue, 45 (2012) 8-14 95. K. A. Al-Hatab, F. S. Alariqi, M. A. Al-Bukhaiti, U. Krupp, M. Kantehm: Cyclic Oxidation Kinetics and Oxide Scale Morphologies Developed on the IN600 Superalloy, Oxidation of Metals, 76 (2011) 385 96. S. Nesic, K. Unruh, W. Michels, U. Krupp: Design Criteria and Mechanical Testing for the Use of Cellular metals as Car Seat Components, Steel Research 83 (2012) 972 97. A. Giertler, A. Hunfeld, T. Libally, W. Michels, U. Krupp: Einflüsse der Mikrostruktur auf die Ermüdungsschädigung der Aluminiumgusslegierung EN AC AlSi7Mg0,3, Materialprüfung - Materials Testing, 54 (2012) 564-568 98. U. Krupp, A. Giertler, M.C. Marinelli, B. Dönges, H. Knobbe, H.-J. Christ: Bewertung mikrostruktureller Barrieren während der Ermüdungsschädigung von Duplex-Stählen bei sehr hohen Zyklenzahlen, Materialprüfung - Materials Testing, 54 (2012) 587-591 99. U. Krupp, G. Kaupp, H. U. Benz, H. Zoz: Development of Nanostructured High-Strength Aluminum Alloys by High-Energy Milling, Reviews in Advanced Materials Science, 31 (2012) 19 100.K. Jahns, M. Landwehr, J. Wübbelmann, U. Krupp, Numerical Analysis of Internal Oxidation and Nitridation by the Cellular Automata Approach, Oxidation of Metals, 79 (2013) 107. 101.K. Jahns, M. Landwehr, J. Wübbelmann, U. Krupp, Numerical Analysis of High Temperature Internal Corrosion Mechanisms by the Cellular Automata Approach, Materials and Corrosion, (2013) in Druck. 102.T. Dudziak, S. Grobauer, N. Simms, U.Krupp, M.Lukaszewicz, J. E Oakey: Metal Loss of Steam-Oxidized Alloys after.Exposures at 675°C and 725°C for 500 Hours, High Temperature Materials Proceedings (2015). 103.P.Lorenzino, A. Navarro, U. Krupp: Naked eye observations of microstructurally short fatigue cracks, Intern. J. Fatigue, 56 (2013) 8-16. 104.U. Krupp, I. Alvarez-Armas: Short Fatigue Crack Propagation during Low-Cycle, High Cycle and Very-High-Cycle Fatigue of Duplex Steel – A Unified Approach, Intern. J. Fatigue, 65 (2014) 78-86. 105.R. Strubbia, S. Herenu, A. Giertler, I. Alvarez-Armas, U. Krupp: Experimental characterization of short crack nucleation and growth during cycling in lean duplex stainless steels, Intern. J. Fatigue, (2013) eingereicht. 106.S. Siegfanz, A. Giertler, W. Michels, U. Krupp: Influence of the microstructure on the fatigue damage behaviour of the aluminium cast alloy AlSi7Mg0.3, Materials Science and Engineering, 565 (2013) 21-26. 107.U. Krupp, S. Siegfanz, A. Giertler, W. Michels: On the Micromechanisms of Fatigue Crack Propagation in Aluminum Cast Alloys, Key Engng Mater., (2014) in Druck 108.B. Dönges, A. Giertler, U. Krupp, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ: Significance of crystallographic misorientation at phase boundaries for fatigue crack initiation in a duplex stainless steel during high and very high cycle fatigue loading, Materials Science and Engineering A, 589 (2014) 146-152 109. M.C. Marinelli , U. Krupp , M. Kübbeler , S. Hereñú a , I. Alvarez-Armas : The Effect of the Embrittlement on the Fatigue Limit and Crack Propagation in a Duplex Stainless Steel during High Cycle Fatigue , Engineering Fracture Mechanics, 110 (2013) 421-429 110.B. Dönges, M. Söker, A. Giertler, U. Krupp, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ: Partition of cyclic plasticity in an austenitic-ferritic duplex stainless steel and its significance for fatigue crack initiation under high and very high cycle fatigue loading conditions, (Proc. Intl. Fatigue Congress 2014, Melbourne Australia) Advanced Materials Research, 891-892 (2014) 1424-1429 111.U. Krupp, S. Siegfanz, A. Giertler, W. Michels: Mutual Interaction between Fatigue Crack Initiation/Propagation and Microstructural Features in Cast Aluminum Alloys, (Proc. Intl. Fatigue Congress 2014, Melbourne Australia) Advanced Materials Research, 891-892 (2014) 488-493 112.Kh. A. Al-Hatab, M.A. Al-Bukkhaiti, U. Krupp: Cyclic Oxidation Kinetics and Oxide Scale Morphologies Developed on Alloy 617, Applied Surface Science, in Druck 113.A.K. Hüsecken, M.Söker, K. Istomin, B. Dönges, H.-J. Christ, U. Krupp, U. Pietsch: Influence of the number of fatigue cycles on the peak shape of X-ray rocking curves at duplex steel samples treated by VHCF, (Proc. ICMFM 17, Verbania, Italy) Procedia Engineering (2014) 114..U. Krupp, A. Giertler, M. Söker, H. Fu, B. Dönges, H.-J. Christ, K. Istomin, A. Hüsecken, U. Pietsch, C.-P. Fritzen, W. Ludwig: Significance and Mechanism of the Crack Initiation Process during Very High Cycle Fatigue of Duplex Stainless Steel, Proc. ICMFM 17, Verbania, Italy) Procedia Engineering (2014) 115.A. Giertler, M. Söker, B. Dönges, K. Istomin, W. Ludwig, U. Pietsch, C. P. Fritzen, H.-J. Christ, U. Krupp: The significance of local plasticity for the crack initiation process during very high cycle fatigue of high strength steels, Procedia Materials Science, 3 ( 2014 ) 1353 – 1358 116.R. Denk, V. Prediger, U. Krupp, M. Kantehm: Bemessung von schwingungsbeanspruchten geschweißten Bauteilen, Lightweight Design, 5 (2014) 22 117.R. Strubbia, S. Herenu, I. Alvarez-Armas, U. Krupp: Short fatigue cracks nucleation and growth in lean duplex stainless steel LDX 2101, Materials Science and Engineering A615 (2014)169–174 118.U. Krupp, A. Giertler, M. Söker, H. Fu, B. Dönges, H.-J. Christ, K. Istomin, A. Hüsecken, U. Pietsch, C.-P. Fritzen, W. Ludwig: The Behavior of Short Fatigue Cracks during Very High Cycle Fatigue of Duplex Stainless Steel, Engineering Fracture Mechanics (2015) in Druck ( doi:10.1016/j.engfracmech.2015.03.024 ) 119..U. Krupp, P. Poltersdorf, S. Nesic, J. Baumeister, J. Weise: Monotonic and Cyclic Deformation Behavior of Fe-36Ni (INVAR) Syntactic Foam, Materials Science and Engineering Technology, 45 (2014) 1092 120.M. Söker, M. Galster, B. Dönges, U. Krupp: Ultrasonic Fatigue testing in the Scanning Electron Microscope, Materials Testing (2016) in Druck 121.B. Dönges, K. Istomin, M. Söker, N. Schell, U. Krupp, U. Pietsch, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ: Experimental investigation and numerical description of the damage evolution in a duplex stainless steel subjected to VHCF-loading, Materials Science and Engineering A (2015) DOI 10.1016/j.msea.2015.08.021 122.A. Buling, H. Sändker, J. Stollenwerk, U. Krupp, A. Hamann-Steinmeier: Laser Surface Modification of 100Cr6 Bearing Steel – Hardening Effects and White Etching Zones, Materials Science and Engineering (2016) eingereicht Konferenzbeiträge (mit Publikation in Tagungsband) 1. U. Krupp, H.-J. Christ: Innere Nitrierung von Nickelbasis-Legierungen, in: Proc. Nichtmetalle in Metallen '98, 23.-25. März 1998 in Münster (Hrsg. D. Hirschfeld), GDMB-Informationsgesellschaft, Clausthal-Zellerfeld 1998, S. 89-98 2. U. Krupp, H.-J. Christ: Internal Nitridation of Ni-Base Alloys as a Special Case of an Internal Corrosion Reaction, in: Proc. Eurocorr '98, Working Party 3 and 6: High Temperature and Surface Science, 28. September-1. Oktober 1998 in Utrecht, Niederlande (auf CD-ROM) 3. U. Krupp, H.-J. Christ: Innere Nitrierung von Nickelbasis-Superlegierungen, in: Proc. Werkstoffwoche 1998, Symposium 3: Werkstoffe für die Energietechnik, 12.-15. Oktober 1998 in München, A. Kranzmann, U. Gramberg (Hrsg.) Wiley-VCH, Weinheim 1999, S. 79-84 4. Y.M. Hu, W. Floer, U. Krupp, H.-J. Christ: Fatigue Crack and Microcrack Growth in a Beta Titanium Alloy, Proc. "Fatigue '99", 8.-12. Juni 1999 in Peking, China, S. 277-282 5. S.Y. Chang, U. Krupp, H.-J. Christ: The Influence of Thermal Cycling on Internal Oxidation and Nitridation, Proc. "EFC-Workshop: Cyclic Oxidation Testing as a Tool for High-Temperature Materials Characterization", 25./26. Februar 1999. Frankfurt am Main, M. Schütze, W.J. Quadakkers (Hrsg.) EFC publications No. 27 (1999) S. 60-81 6. A. Jung, U. Krupp, H.J. Maier, H.-J. Christ: Schädigungsmechanismen und Lebensdauerprognose einer SiC-partikelverstärkten und dispersionsgehärteten Aluminiumlegierung bei hohen Temperaturen, Proc. "Verbundwerkstoffe und Werkstoffverbunde", 5.-7. Oktober 1999 in Hamburg, K. Schulte, K-U. Kainer (Hrsg.) Wiley VCH, Weinheim 1999, S. 183-188 7. U. Krupp, J. Schwille, H.-J. Christ: Das Eingießverfahren für gezielte transmissions-elektronenmikroskopische Untersuchungen zur inneren Korrosion von Nickelbasislegierungen: Proc. Metallographie-Tagung 1999, 15.-17. September 1999 in Rostock, Fortschritte in der Metallographie, G. Schneider, F. Mücklich (Hrsg.), Werkstoff-Informationsgesellschaft, Frankfurt 2000, S. 181-186 8. A. Schimke, S.Y. Chang, U. Krupp, H.-J. Christ: Modelling of Combined High-Temperature Oxidation and Nitridation under Isothermal and Thermally Cyclic Conditions, Proc. Euromat 1999, 27.-30. September 1999 in München, Vol. 10: Intermetallics and Superalloys, S. 3-8 9. U. Krupp, W. Floer, Y.M. Hu, H.-J. Christ, A. Schick, C.-P. Fritzen: Experimentelle Erfassung und modellmäßige Beschreibung der Rissbildung und des Kurzrisswachstums zur Vorhersage der Ermüdungslebensdauer einer b-Titanlegierung, Berichtsband des Zwischenkolloquiums "Mechanismenorientierte Lebensdauervorhersage für zyklisch beanspruchte metallische Werkstoffe" (DFG/DVM), 24./25. Februar 2000 in Bremen, DVM 2000, S. 165-177 10. A. Schick, C.-P. Fritzen, W. Floer, Y.M. Hu, U. Krupp, H.-J. Christ: Stress Concentrations at Grain Boundaries due to Anisotropic Elastic Materials Behavior, in: Proc. Damage and Fracture Mechanics VI 2000, 22.-24. Mai 2000 in Montreal, Canada, A.P.S. Selvadurai, C.A. Brebbia (Hrsg.), WIT Press, Southampton/UK, S. 393-402 11. W. Floer, Y.M. Hu, U. Krupp, H.-J. Christ, A. Schick, C.-P. Fritzen: Influence of Grain Boundaries on the Initiation and Growth of Short Fatigue Cracks in a Beta-Titanium Alloy, Proc. 13 th European Conference on Fracture, 6.-9. September 2000 in San Sebastian, Spanien (auf CD-ROM) 12. W. Floer, Y.M. Hu, U. Krupp, H.-J. Christ: Characterization of Short Cracks in a Beta-Titanium Alloy by Electron Back Scattered Diffraction, Proc. European Metallographic Conference 2000, 13.-15. September 2000, Saarbrücken, "Fortschritte in der Metallographie", G. Petzow (Hrsg.) 2001, S. 159-162 13. U. Krupp, P. Lezuo, R.G. Teteruk, H.-J. Christ: Deformation-Induced Martensite Formation in Metastable Austenitic Steels in Dependence on the Carbon Content, Proc. Materials Week 2000, 25-28. September 2000, München (Internet-Publikation) 14. U. Krupp, H.-J. Christ, A. Ohrndorf, P. Schmidt: Mechanische Untersuchung eines geschlossenporigen Aluminiumschaums, Proc. Werkstoffprüfung 2000, 7./8. Dezember 2000, Bad Nauheim, S. 247-253 15. W. Floer, U. Krupp, H.-J. Christ: Charakterisierung von Rissschließeffekten mit Hilfe eines laserinterferometrischen Messsystems, Proc. Werkstoffprüfung 2000, 7./8. Dezember 2000, Bad Nauheim, S. 221-227 16. U. Krupp, S.Y. Chang, H.-J. Christ: Modelling Internal Corrosion Processes as a Consequence of Oxide Scale Failure, Proc. EFC-Workshop: "Life Time Modelling of High-Temperature Corrosion Processes", 22.-23. Februar 2001 in Frankfurt am Main, M. Schütze, W.J. Quadakkers, J.R. Nichols (Hrsg.), EFC Publications No. 34 (2001) S. 148-164 17. U. Krupp, W. Floer, H.-J. Christ, A. Schick, C.-P. Fritzen: Microstructural Features of Short Crack Growth in a Beta Titanium Alloy, Proc. 10 th International Congress on Fracture, 3.-7. Dezember 2001, Honolulu, Hawaii (auf CD-ROM) 18. A. Ohrndorf, U. Krupp, H.-J. Christ: Fatigue Behaviour of Open and Closed Cell Al Foams, Proc. MetFoam 2001, 18.-20. Juni 2001 in Bremen, J. Bahnhart, M.F. Ashby, N.A. Fleck (Hrsg.), MIT-Verlag 2001, S. 311-316 19. A. Schick, C.-P. Fritzen, W. Floer, U. Krupp, H.-J. Christ: Experimentelle Charakterisierung und zweidimensionale Simulation der mikrostrukturbasierten Ermüdungsrissausbreitung in einer Beta-Titanlegierung, in: Berichtsband des 2. Kolloquiums "Mechanismenorientierte Lebensdauervorhersage für zyklisch beanspruchte metallische Werkstoffe" (DFG/DVM), 13./14. Februar 2002 in Berlin, S. 198-203 20. W. Floer, U. Krupp, H.-J. Christ, A. Schick, C.-P. Fritzen: Crack Closure Phenomena of Microstructural Short Fatigue Cracks in a Beta-Titanium Alloy, Proc. 8 th International Fatigue Congress 2002, 3.-7. Juni 2002 in Stockholm, Schweden, A.F. Blom (Hrsg.), Vol. 4, S. 2369-2376 21. A. Ohrndorf, U. Krupp, H.-J. Christ: Fatigue Damage Mechanisms in Open-Cell Foam, Proc. 8 th International Fatigue Congress 2002, 3.-7. Juni 2002 in Stockholm, Schweden, A.F. Blom (Hrsg.), Vol. 5, S. 3093-3100 22. A. Schick, C.-P. Fritzen, W. Floer, U. Krupp, H.-J. Christ: Microstructural Short Fatigue Growth – Influence of Mixed Mode Conditions and Crack Closure, Proc. Bienniel Conference on Fracture 2002, 8.-13. September in Krakau, Polen, A. Neimitz, I.V. Rokach, D. Kocánda, K. Golós (Hrsg.) EMAS Publications, Sheffield, 2002, S. 203-210 23. U. Krupp, W. Kane, X. Liu, J.A. Pfaendtner, C. laird, C.J. McMahon Jr.: Oxygen-Induced Intergranular Fracture of the Nickel-Base Superalloy IN718 during Mechanical Loading at High Temperatures, Proc. High Temperature Corrosion in Energy Related Systems, 1.-4. September 2002 in Rio de Janeiro, Brasilien (auf CD ROM) 24. W. Floer, H.-J. Christ, C.-P. Fritzen, U. Krupp, A. Schick: Short Fatigue Cracks - Mechanisms and Microstructural Effects in Ti-6.8Mo-4.5Fe-1.5Al, Proc. Materials Week 2002, 30. September - 2. Oktober 2002 in München, (auf CD-ROM) 25. A. Ohrndorf, U. Krupp, H.-J. Christ: Fatigue Damage Mechanisms in Open-Cell Foams, Proc. Materials Week 2002, 30. September - 2. Oktober 2002 in München, (auf CD-ROM) 26. U. Buschmann, H.-J. Christ, U. Krupp, W. Wiechert: Simulationskonzepte für Hochtemperatur-Korrosionsprozesse, Proc. ASIM, 16. Symposium Simulationstechnik, Rostock 2002, D. Tavanarian, R. Grützner (Hrsg.) S. 353-358 27. H.-J. Christ, S.Y. Chang, U. Krupp: Thermodynamic Characteristics and Numerical Modeling of Internal Nitridation of Nickel Base Alloys, Proc. EFC-Workshop: "Metal Dusting, Carburization and Nitridation", 30.-31. Januar 2003 in Frankfurt am Main 28. B. Künkler, A. Schick, C.-P. Fritzen, W. Floer, U. Krupp, H.-J. Christ: Simulation der mikrostrukturbestimmten Kurzrissausbreitung, Proc. DVM-Arbeitskreis Bruchvorgänge, Fortschritte in der Bruch- und Schädigungsmechanik, 18. und 19. Februar 2003, Berlin, 2003, S. 93-102 29. H.-J. Christ, K. Pingel, J. Becker, H.-P. Dressel, U. Krupp, K. Prüßner, C. Reiner, M. Schlosser, A. Undynko: Interactive Mulitmedia Course "gina" on the Physics and Material Science Fundamentals of Scanning and Transmission Electron Microscopy, 21 st World Conference on Open Learning and Distance Education, ICDE 2003, 1.-5. Juni 2003, Honkong, (CD-ROM) 30. W. Floer, U. Krupp, H.-J. Christ, A. Schick, C.-P. Fritzen: Short-Fatigue-Crack-Growth Phenomena in a Beta-Titanium Alloy, in: Proc. 6 th World Conference on Titanium, Ti-2003, Vol. III, G. Lütjering, J. Albrecht (Hrsg.), 13.-18. Juli 2003, Hamburg, S. 1911-1918 31. U. Krupp, O. Düber, H.-J. Christ, B. Künkler, A. Schick, C.-P. Fritzen: Significance of Grain and Phase Boundaries as Microstructural Barriers against Fatigue Microcrack Propagation in a Duplex Stainless Steel, in: Proc. 5 th International Conference on Low-Cycle Fatigue, LCF 5, P.D. Portella, H. Sehitoglu, K. Hatanaka (Hrsg.), 9.-11. September 2003, Berlin, S. 33-38 32. K. Pingel, C. Reiner, H.-P. Dressel, J. Becker, M. Schlosser, U. Krupp, K. Prüßner, A. Undynko, H.-J. Christ: Werkstoffkundliche Grundlagen der Raster- und Transmissionselektronenmikroskopie, 26. DECUS-IT-Symposium 2003 (www.decus.de) 33. A. Ohrndorf, U. Krupp, H.-J. Christ:, Fatigue Behavior of Open-Cell Metal Foams under Isothermal and Thermomechanical Loading Conditions, in: Proc. 5 th International Conference on Low-Cycle Fatigue, LCF 5, P.D. Portella, H. Sehitoglu, K. Hatanaka (Hrsg.), 9.-11. September 2003, Berlin, S. 107-112 34. V.B. Trindade, R. Borin; S. Yang; U. Krupp; H.-J. Christ: High - Temperature Oxidation of Pure Fe and the Ferritic Steel 2.25Cr1Mo, in: Proc. 59 th Annual Congress of the Brazilian Society of Metallurgy and Materials (ABM), 19.– 22. Juli 2004 in São Paulo, Brasilien (auf CD-ROM) 35. V.B. Trindade, U. Krupp; S. Yang; H.-J. Christ: Effect of Alloy Grain Size on the High - Temperature Oxidation Behaviour of the Austenitic Steel TP 347, in: Proc. 59 th Annual Congress of the Brazilian Society of Metallurgy and Materials (ABM), 19.– 22. Juli 2004 in São Paulo, Brasilien (auf CD-ROM) 36. C. West; V.B. Trindade, U. Krupp; H.-J. Christ: Theoretical and Experimental Study of Carburisation and Decarburisation of a Meta-Stable Austenitic Steel, in: Proc. 59 th Annual Congress of the Brazilian Society of Metallurgy and Materials (ABM), 19.– 22. Juli 2004 in São Paulo, Brasilien (auf CD-ROM) 37. O. Düber, B. Künkler, U. Krupp, H.-J. Christ, C.-P. Fritzen: Experimentelle Charakterisierung und zweidimensionale Simulation der Kurzrissausbreitung in einem Duplexstahl, in: Berichtsband des 2. Kolloquiums "Mechanismenorientierte Lebensdauervorhersage für zyklisch beanspruchte metallische Werkstoffe" (DFG/DVM), 11./12. Februar 2004 in Bremen, S. 69-81 38. O. Düber, U. Krupp, H.-J. Christ, B. Künkler, C.-P. Fritzen: Short Crack Propagation in Duplex Stainless Steel, Proc. 15 th European Conference on Fracture, ECF 15, 11.-18. August 2004, Stockholm (auf CD ROM) 39. B. Künkler, O. Düber, U. Krupp, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ: Short Crack Propagation in Duplex Steel – Modelling and Experimental Verification, Proc. 11 th International Conference on Fracture, ICF 11, 20.-25. März 2005, Turin (auf CD ROM) 40. A. Ohrndorf, U. Krupp, H.-J. Christ : Correlation between Fracture Behaviour and Ductility of the Cell Strut Material in Case of Metallic Foams, Proc. 11 th International Conference on Fracture, ICF 11, 20.-25. März 2005, Turin (auf CD ROM) 41. U. Krupp, P. Wagenhuber, W.M. Kane, T. Jacobs, C.J. McMahon Jr.: Environmentally-Assisted Brittle Fracture of Nickel-Based Superalloys at High Temperatures, Proc. 11 th International Conference on Fracture, ICF 11, 20.-25. März 2005, Turin (auf CD ROM) 42. V.B. Trindade, U. Krupp; H.-J. Christ, S. Yang, J. Gegner: Simulation of Thermodynamics and Kinetics of Internal Corrosion of Engineering Alloys at High-Temperatures, in: Proc. 3 rd International Conference on Mathematic Modeling and Computer Simulation of Materials Technologies, MMT3, 6.-10. September 2004, Ariel, Israel, S. 1.38 - 1.45 43. L. Heikinheimo, K. Penttilä, M. Hämäläinen, U. Krupp, V. Trindade, M. Spiegel, A. Ruh, K. Hack: High Temperature Oxidation and Corrosion Modelling Using Thermodynamic and Experimental Data, VTT Symposium 234, Vol. 2, Veivo, J, Auerkari, P (Hrsg.), Espoo 2004, S. 537-551 44. O. Düber, H.-P. Dressel, U. Krupp, H.-J. Christ: Gefügecharakterisierung mehrphasiger Werkstoffe mittels EBSD, in: Proc. Metallographie-Tagung, "Fortschritte in der Metallographie", G. Petzow (Hrsg.), 29.September - 1. Oktober 2004, Bochum, S. 249-254 45. V.B. Trindade, U. Krupp; B. Zandi Hanjari, S.L. Yang, H.-J. Christ: Analyse des Hochtemperaturoxidationsverhaltens niedriglegierter Chromstähle mit Hilfe von Markerversuchen und der EBSD-Technik, in: Proc. Metallographie-Tagung, "Fortschritte in der Metallographie", G. Petzow (Hrsg.), 29.September - 1. Oktober 2004, Bochum, S. 243-248 46. U. Krupp, O. Düber, H.-J. Christ, B. Künkler, C.-P. Fritzen : Mechanismen der Initiierung und Ausbreitung mikrostrukturell kurzer Ermüdungsrisse, in: Proc. Werkstoffprüfung 2004, M. Pohl, (Hrsg.), 25. und 26. November 2004, Neu-Ulm, S. 191-196 47. S. demiray, A. Ohrndorf, W. Becker, J. Hohe, U. Krupp, H.-J. Christ: Micromechanical Modeling and Experimental Characterization of the Deformation Behaviour of Open-Cell Metal Foams, in: Proc. Cellular Metals and Polymers 2004, R.F. Singer, C. Körner, V. Altstädt (Hrsg.), 12.-14. Oktober 2004, Fürth, S. 99-102 48. V.B. Trindade, U. Krupp; Ph. E.-G. Wagenhuber, Y.M. Virkar, H.-J. Christ: Studying the Role of the Alloy-Grain-Boundary Character during Oxidation of Ni-Base Alloys by Means of the EBSD Technique, Proc. Intern. Conf. on Microscopy of Oxidation, 4.-6. April 2005, Birmingham, UK 49. V.B. Trindade, U. Krupp; H.-J. Christ, M.J. Monteiro, F. Rizzo: Experimental Characterization and Computer-Based Simulation of Thermodynamics and Kinetics of Corrosion of Steels at High Temperatures, Proc. Diffusion in Solids and Liquids DSL, 6.-8. Juli 2005, Aveiro, Portugal 50. U. Krupp, H.-J. Christ: Internal Corrosion of Engineering Alloys - Experiment and Computer Simulation, Proc. Diffusion in Solids and Liquids DSL, 6.-8. Juli 2005, Aveiro, Portugal 51. V.B. Trindade, U. Krupp; H.-J. Christ: Einfluss von Kohlenstoff auf das Hochtemperaturoxidationsverhalten einer geschweißten Konstruktion aus IN625, Proc. Metallographietagung 2005, 14.-16. September 2005, Erlangen-Nürnberg 52. Ph. Wagenhuber, V.B. Trindade, U. Krupp: The Role of Oxygen Grain Boundary Diffusion during Intercrystalline Oxidation and Intergranular Fatigue Crack Propagation in Alloy 718, Proc. Superalloys 718, 625, 705 and Various Derivates, E.A. Loria (Hrsg.), 3.-5. Oktober 2005, Pittsburgh, USA, S. 591-600 53. B. Künkler, C.-P. Fritzen, O. Düber, U. Krupp, H.-J. Christ: Mechanismenorientierte Simulation der mikrostrukturbasierten Kurzrissausbreitung, Proc. Jahrestagung ASIM 2005, 12.-15. September 2005 in Erlangen, S. 63-68 54. U. Krupp, A. Ohrndorf, T. Guillén, H.-J. Christ, S. Demiray, J. Hohe, W. Becker: Isothermal and Thermomechanical Fatigue of Open-Cell Metal Sponges, in: Porous Metals and Metal Foaming Technology, H. Nakajima and N. Kanetake (Hrsg.) (Proc. METFOAM 2005 , 21.-23. September in Kyoto, Japan) S. 559-564 55. O. Düber, H. Knobbe, U. Krupp, H.-J. Christ: Anwendung der ISDG-Technik zur hochaufgelösten Dehnungsmessung, Proc. Werkstoffprüfung 2005, 1. und 2. Dezember 2005 in Berlin 56. O. Düber, B. Künkler, U. Krupp, H.-J. Christ, C.-P. Fritzen: Short Crack Propagation in Duplex Stainless Steel, Proc. Fatigue 2006, 14.-19. Mai 2006, Atlanta, USA (CD-ROM) 57. H.-J. Christ, V.B. Trindade, U. Krupp: Oxidation and Carburization of Cr-Containing Steels at High Temperatures - Recent Experimental Results and Computer-Based Simulation, Proc. Int. Conference and Exhibition on Pressure Vessels and Piping OPE 2006, 7.-9. Februar 2006, Chennai, Indien 58. H.-J. Christ, O. Düber, W. Floer, C.-P. Fritzen, U. Krupp, B. Künkler, A. Schick: Microstructural Effects On Short Fatigue Crack Propagation and Their Modelling, Proc. 16 th European Conference on Fracture ECF 16, 3.-7. Juli 2006, Alexandroupolis, Griechenland (CD-ROM) 59. U. Krupp, A. Ohrndorf, T. Guillén, H.-J. Christ, S. Demiray, J. Hohe, W. Becker: Thermomechanical Fatigue of Open-Cell Aluminum Sponge, Proc. 16 th European Conference on Fracture ECF 16, 3.-7. Juli 2006, Alexandroupolis, Griechenland (CD-ROM) 60. P. Köster, B. Künkler, O. Düber, U. Krupp, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ: Modelling of the Transition from Stage I to Stage II Short Crack propagation, in: Proc. International Conference on Crack Path 2006, 14.-16. September 2006, Parma, Italien (CD-ROM) 61. M. A. Cherif, H. Knobbe, I. Altenberger, U. Krupp: Near-Surface Characteristics and Fatigue Behaviour of Laser Shock Peened Titanium Alloys Timetal LCB, in: Proc. Intl. Conf. on Titanium 2007, 3.-7. Juni 2007, Kyoto, Japan 62. V.B. Trindade, U. Krupp, H.-J. Christ, S. Tuurna, M. Arponen: Studying the Effect of the Elements Ce and Cr on the High-Temperature Oxidation behavior of Low-Cr Steels, Proc. BALTICA VII, 12.-14. Juni 2007 63. H. Knobbe, P. Köster, U. Krupp, H.-J. Christ, C.-P. Fritzen, M. A. Cherif, I. Altenberger: Crack Initiation and Propagation in a Stainless Duplex Steel during HCF and VHCF Loading, erscheint in: Proc. Intl. Conference on Very High Cycle Fatigue, 19. - 22. August 2007, Ann Arbor, Michigan, USA (CD-ROM) 64. U. Krupp, A. Ohrndorf, T. Guillén, T. Hipke, J. Hohlfeld, J. Aeggerter, A., Danninger, H.-P. Degischer, M. Reinfried: Development of a Standard for Compression Testing of Cellular Metals, in: Proc. METFOAM 2007 , 5.-7. September in Montreal, Kanada 65. R. Orosz, U. Krupp; H.-J. Christ: Hochtemperaturkorrosion von Nickelbasislegierungen unter mechanischer und thermozyklischer Beanspruchung, in Proc. 30. Vortragsveranstaltung VDEh der AG für warmfeste Stähle und der AG für Hochtemperaturwerkstoffe, 30. November 2007, S. 119-128 66. V.B. Trindade, U. Krupp; Ph. E.-G. Wagenhuber, Christ, H.-J.: The Different Role of Alloy Grain Boundaries on the Oxidation Mechanisms of Cr-Containing Steels and Ni-Base Alloys at High Temperatures, in: "Novel Approaches to Improving High Temperature Corrosion Resistance", M. Schütze, W.J. Quadakkers (Hrsg.), EFC Publication No. 47, Woodhead Publ. Ltd., Cambridge, UK (2008) S. 80-92 67. U. Krupp; V.B. Trindade, H.-J. Christ, U. Buschmann, W. Wiechert: Computer-Based Simulation of Inward Oxide Scale Growth on Cr-Containing Steels at High Temperatures (OPTICORR), in: "Novel Approaches to Improving High Temperature Corrosion Resistance", M. Schütze, W.J. Quadakkers (Hrsg.), EFC Publication No. 47, Woodhead Publ. Ltd., Cambridge, UK (2008) S. 568-581 68. R. Orosz, U. Krupp; H.-J. Christ: Geometry Effects on the Oxide-Scale Integrity during Oxidation of the Ni-Base Superalloy CMSX-4 under Isothermal and Thermal Cycling Conditions, in: "Novel Approaches to Improving High Temperature Corrosion Resistance", M. Schütze, W.J. Quadakkers (Hrsg.), EFC Publication No. 47, Woodhead Publ. Ltd., Cambridge, UK (2008) S. 491-500 69. L. Heikinheimo, D. Baxter, K. Hack, M. Spiegel, M. Hämäläinen, U. Krupp, K. Pentitilä, M. Arponen: Optimisation of In-Service Performance of Boiler Steels by Modelling High-Temperature Corrosion, in: "Novel Approaches to Improving High Temperature Corrosion Resistance", M. Schütze, W.J. Quadakkers (Hrsg.), EFC Publication No. 47, Woodhead Publ. Ltd., Cambridge, UK (2008) S. 517-532 70. R. Naraparaju, V.B. Trindade, H.-J. Christ, U. Krupp: Effect of Shot-Peening on the High-Temperature Oxidation Behaviour of a Boiler Steel. Experimental Results and Simulation, Proc. Eurocorr, 7.-11. September 2008, Edinburgh, Schottland 71. S. Burk, B. Gorr, V.B. Trindade, U. Krupp, H.-J. Christ: High-Temperature Oxidation of Multiphase Mo-Si-B-X Alloys, Proc. Eurocorr, 7.-11. September 2008, Edinburgh, Schottland 72. U. Krupp, Knobbe, H.-J. Christ, P. Köster, C.-P. Fritzen: On the Role of Microcrack Initiation during Fatigue of a Duplex Steel in the Very-High-Cycle-Fatigue (VHCF) Regime, in: Proc. European Conference on Fracture ECF 17, 2.-5. September 2008, Brno, Tschechische Republik 73. H.-J. Christ, U. Krupp, C. Mueller-Bollenhagen, I. Roth, M. Zimmermann: Effect of Deformation-Induced Martensite on the Fatigue Behavior of Metastable Austenitic Stainless Steels, in Proc. 12 th International Conference on Fracture, ICF 12, 12.-17. Juli 2009, Ottawa, Kanada 74. P. Köster, H. Knobbe, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ, U. Krupp, U.: Simulation of Stage I Crack Propagation in an Austenitic-Ferritic Duplex Steel, Proc. 12 th International Conference on Fracture, ICF 12, 12.-17. Juli 2009, Ottawa, Kanada 75. U. Krupp, A. Ohrndorf, T. Guillén, T. Hipke, J. Hohlfeld, J. Aeggerter, A., Danninger, H.-P. Degischer, M. Reinfried: Standardisierung der mechanischen Werkstoffprüfung für zellulare metallische Werkstoffe, in: Proc. Werkstoffprüfung 2008, 4. und 5. Dezember, Berlin, S.309-316 76. U. Krupp, I. Roth, H.-J. Christ, M. Kübbeler, C.-P. Fritzen, I. Mazilu, C. Blochwitz: Rasterelektronenmikroskopische in-situ-Beobachtung und mechanismenorientierte Modellierung kurzer Ermüdungsrisse in rostfreien Edelstählen, in: Proc. Werkstoffprüfung 2008, 4. und 5. Dezember, Berlin, S113-120 77. H.-J. Christ, O. Düber, H. Knobbe, C.-P. Fritzen, U. Krupp, B. Künkler, P. Köster: The effect of microstructural barriers on short fatigue crack propagation and cyclic life, in: SoSDID, Proc. of the 2 nd Symposium on Structural Durability in Darmstadt, 5.-6. Juni 2008, Darmstadt, Hrsg.: H. Th. Beier und M. Vormwald 78. M. Kübbeler, I. Roth, U. Krupp, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ: Simulation of Short Crack Propagation using a Hybrid Boundary Element Technique, Proc. GAMM 80th Annual Meeting, Danzig, 9.-13. Februar 2009 79. P. Köster, C.-P. Fritzen, H. Knobbe, H.-J. Christ, U. Krupp: Simulation of Stage I-Crack Growth Using a 3D Model, Proc. GAMM 80th Annual Meeting, Danzig, 9.-13. Februar 2009 80. H. Knobbe, P. Köster, U. Krupp, H.-J. Christ, C.-P. Fritzen: Microstructural Aspects of Duplex Steel During High Cycle and Very High Cycle Fatigue, Proc. ICSMA 15, 16.-21. August 2009 in Dresden. 81. U. Krupp, M. Altindis, T. Guillen, A. Ohrndorf, H.-J. Christ, K. Hagemann, A. Bührig-Polaczek, U. Ploska, G. Berger, U. Sommer, S. Wenisch, R. Schnettler : : Development and Characterization of Open-Cell Ti-6Al-7Nb Structures to be Used as Biomedical Implants, Proc. Metfoam 2009, Bratislava 1.-4. September 2009 82. K. Wackermann, J. Kumar Sahu , H.-J. Christ , U. Krupp: 475°C Embrittlement and Room Temperature Fatigue of Duplex Stainless Steel, Proc. 18. European Conference on Fracture, 30. August – 3. September 2010 83. T. Guillén Girón , M. Altindi, A. Ohrndorf 1 , H.-J. Christ, U. Krupp: Fracture Behaviour of Promising Biomedical Open-Cell Ti-6Al-7Nb Sponge with Bioactive Calcium Titanate Layer under Monotonic and Cyclic Loading Conditions, Proc. 18. European Conference on Fracture, Dresden, 30. August – 3. September 2010 84. S. Nesic, K. Unruh, T. Hipke, W. Michels, U. Krupp: Design requirements for the implementation of cellular metals as crash-absorbing elements in car seats, Proc. Cellular Materials 2010, Dresden, 27.-29. Oktober 2010 85. K. Wackermann, U. Krupp, H.-J. Christ : Charakterisierung der Hochtemperatur-ermüdungsrissausbreitung durch kombinierte optische und resistometrische Risslängenmessung, in: Proc. Werkstoffprüfung 2010, Neu-Ulm, 2./3. Dezember 2010 86. H.-J. Christ, P. Köster, H. Knobbe, C.-P. Fritzen, U. Krupp, U., M. Riedler: Bedeutung, experimentelle Charakterisierung und Simulation des Ausbreitungsverhaltens kurzer Risse in metallischen Konstruktionswerkstoffen, in: Proc. Werkstoffprüfung 2010, Neu-Ulm, 2./3. Dezember 2010 87. T. Mertens, J. Wehr, F. Gammel, M. Kolb, M. Beneke, U. Krupp: Studies on the Composition and Stability of Sulphuric Acid Anodised Titanium, Proc. The 18th International Conference on Surface Treatments in the Aeronautics and Aerospace Industries (SURFAIR), Biarritz , 10./11. Juni 2010. 88. U. Krupp, A. Giertler, M. C. Marinelli, H. Knobbe, H.-J. Christ, P. Köster, C.-P. Fritzen, S. Hereñú, I. Alvarez-Armas: Efficiency of Grain and Phase Boundaries as Microstructural Barriers during HCF and VHCF Loading of Austenitic-Ferritic Duplex Steel, in: Proc. 5 th Intl. Conf. on VHCF, Berlin 28.-30. Juni 2011, S. 127ff. 89. U. Krupp: Interkristalline Werkstoffschädigung bei hohen Temperaturen, Tagungsband: 14. Sommerkurs Werkstoffe und Fügen, 23. und 24. September 2011 in Magdeburg, S. 27-34 90. T. Mertens, F.J. Gammel, M. Kolb, U. Krupp: Investigations of anodising processes on bonding strength of titanium, in: Proc. Adhesion 2011, 7.-9. September 2011 in York 91. A. Giertler, A. Hunfeld, T. Libally, W. Michels, U. Krupp: Einflüsse der Mikrostruktur auf die Ermüdungsschädigung der Aluminiumgusslegierung EN AC AlSi7Mg0,3, in Proc. Werkstoffprüfung 2011, 1. und 2. Dezember 2011 in Berlin, S. 107-112 92. U. Krupp, A. Giertler, M.C. Marinelli, B. Dönges, H. Knobbe, H.-J. Christ: Bewertung mikrostruktureller Barrieren während der Ermüdungsschädigung von Duplex-Stählen bei sehr hohen Zyklenzahlen, in: Proc. Werkstoffprüfung 2011, 1. und 2. Dezember 2011 in Berlin, S. 87-92 93. M. Kantehm, M. Söker, U. Krupp, W. Michels: Fatigue behaviour of MIG-CMT welded material combinations of aluminum cast and wrought alloys, Proc. Aluminium Science and Technology EURO ECAA 2011, 5.-7. Oktober 2011 in Bremen, S.204-206 94. U. Krupp, S. Nesic, W. Michels, K. Unruh, T. Hipke : Engineering Design with Cellular Metals: From Mechanical Properties to the Implementation as Car Seat Components, in: Proc. METFOAM 2011, Busan, Korea, 18.-21. September 2011, S. 289ff. 95. B. Dönges, H. Knobbe, H.-J. Christ,P. Köster, C.-P. Fritzen, U. Krupp: Localization of crack initiation sites during fatigue of an austenitic-ferritic duplex steel in the high and very high cycle fatigue (HCF/VHCF) regime, Proc. Materials Science and Technology 2011, 16.-20. October, 2011, Columbus, Ohio 96. P. Poltersdorf, S. Nesic, J. Baumeister, J. Weise, U. Krupp: Mechanical behavior of syntactic Fe-36Ni foams under monotonic and cyclic loading conditions, Proc. Cellular Materials 2012, Dresden, 7.-9. November 2012 97. S. Nesic, K. Unruh, T. Hipke, W. Michels, U. Krupp: Experimental and numerical analysis of metal foams for the application as crash-energy-absorbing safety elements, Proc. Cellular Materials 2012, Dresden, 7.-9. November 2012 98. U. Krupp, I. Alvarez: Short Fatigue Crack Propagation during Low-Cycle and Very-High-Cycle Fatigue of Duplex Steel – An Unified Approach,: Proc. Int. Coll. Mechanical fatigue of Metals, Brno, Tschechiche Rep., 24.-26. September 2012 99. M. C. Marinelli, A. Giertler, J. Sahu, S. Hereñú, I. Alvarez, U. Krupp: The Effect of Ferrite Embrittlement in Duplex Steel on Fatigue Crack Propagation from the Low (LCF) to the Very High Cycle Fatigue (VHCF) Regime, in Proc. 18. European Conf. on Fracture (ECF 18), Kazan, Russland, 26.-31. August 2012 100.M. C. Marinelli, M.G. Moscato, S. Hereñú, I. Alvarez-Armas, U. Krupp: Efecto de la “Fragilización de los 475ºc” Sobre la Vida en Fatiga de un Acero Inoxidable Dúplex, 6ª Conferencia sobre Usos del Acero, Rosario, Argentinien 2012 101.R. Strubbia, S. Hereñú, A. Giertler, U. Krupp, I. Alvarez: Experimental Characterization of Short Crack Nucleation and Growth during Cycling in Lean Duplex Stainless Steels, Proc. Int. Coll. Mechanical fatigue of Metals, Brno, Tschechische Rep., 24.-26. September 2012 102.U. Krupp, S. nesic, T. Hipke, J. Aeggerter: Mechanische Prüfung zellularer Metalle – Besonderheiten und Standardisierungskonzepte, in: Proc. Werkstoffprüfung 2012, 6. und 7. Dezember, Bad Neuenahr, S.161-166. 103.U. Krupp, I. Roth, H.-J. Christ, M. Kübbeler, C.-P. Fritzen: On the Mechanism of Martensite Formation during Short Fatigue Crack Propagation in Austenitic Stainless Steel: Experimental Identification and Modelling Concept, in Proc. 13 th International Conference on Fracture, ICF 13, 23.-28. Juni 2013, Peking. 104.A. Giertler, M. Söker, B. Dönges, K. Istomin, U. Pietsch, W. Ludwig, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ, U. Krupp: The significance of two-phase plasticity for the crack initiation process during very high cycle fatigue of duplex steel, in Proc. 13 th International Conference on Fracture, ICF 13, 23.-28. Juni 2013, Peking. 105.K. Wackermann, S. Pazhamannil, U. Krupp, H.-J. Christ : Fatigue of a duplex stainless steel in the temperature range of the 475°C embrittlement, Proc. Low-Cycle Fatigue LCF 7, Aachen September 2013. 106.S. Nesic, W. Michels, U. Krupp: Monotonic and Cyclic Loading Behavior of Closed-Cell Aluminum Foam Products and Sandwich Structures, in Proc. Metfoam 8, 2013, Raleigh USA, 23.-26. Juni 2013 107.B. Dönges, M. Söker, A. Giertler, U. Krupp, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ: In-situ-Beobachtung der Mikrorissinitiierung sowie des mikrostrukturdominierten Kurzrisswachstums im austenitisch ferritischen Duplexstahl 1.4462 (X2CrNiMoN22-5-3) im Bereich hoher und sehr hoher Lastspielzahlen, Proc. Werkstoffprüfung 2013, 28.-29. November 2013 Neu Ulm 108.M. Kantehm, U. Krupp, W. Michels: Lokales Ermüdungsverhalten bei Hybridverbindungen aus Aluminiumguss- und Knetlegierungen, Proc. Werkstoffprüfung 2013, 28.-29. November 2013 Neu Ulm 109.R. Peters, M. Kantehm, U. Krupp, W. Michels: Metallographische Charakterisierung von Hybridschweißverbindungen zwischen Aluminiumguss- und Aluminiumknetlegierungen, Proc. 47. Metallographietagung, 18.-20. September 2013 in Friedrichshafen 110.M. Söker, M. Galster, A. Giertler, U. Krupp: Ultraschall-Ermüdungsprüfung im Rasterelektronenmikroskop, Proc. Werkstoffprüfung 2014, 4./5. Dezember 2014 Berlin 111.S. Knorre, T. Mertens, U. Krupp: Ermüdungsverhalten von Ti6Al4V-CFK-Hybridklebeverbindungen für Luftfahrtanwendungen, Proc. Werkstoffprüfung 2014, 4./5. Dezember 2014 Berlin 112.M. C. Marinelli, A. Giertler, M. Söker, U. Krupp , I. Alvarez-Armas,: Modelo numérico aplicado a la propagarcíon de fisuras en el acero martensitíco 50CrMo4, Congreso Internacional de Metalurgica Y Materiales SAM-CONAMET/IBEROMAT/MATEIA2014, Santa Fe, Argentinien 21.-24. Oktober 2014, 113.A. Giertler, M. Söker, B. Dönges, K. Istomin, U. Pietsch, W. Ludwig, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ, U. Krupp: The significance of two-phase plasticity for the crack initiation process during very high cycle fatigue of duplex steel, in Proc. 13 th International Conference on Fracture, ICF 13, 23.-28. Juni 2013, Peking. 114.M. Söker, A. Hüsecken, A. Giertler, B. Dönges, U. Pietsch, C.-P. Fritzen, H.-J. Christ, U. Krupp: High and Very High Cycle Fatigue Behaviour of an Austenitic-Ferritic Duplex Stainless Steel, Part 1: Experimental Investigations, in: Proc. 5 th Intl. Conf. on VHCF, Chengdu, China, 15.-18. Oktober 2014 115.M. Söker, O. Schönfeld, B. Dönges, A. Giertler, U. Krupp: Ermüdungsverhalten von Duplex-Stählen unter Atmosphäreneinfluss, in Proc. Werkstoffprüfung (2015), 3. und 4 Dezember 2015 116.U. Krupp, S. Nesic, T. Hiple, J. Aegerter: Brittle Failure of Metallic Foams under Tensile and Cyclic Loading – Experimental Studies and Standardization, Proc. MetFoam 2015, September 2015 in Barcelona 117.H.-J. Christ, K. Wackermann, U. Krupp: Effect of Embrittlement on the High-Temperature Fatigue Behaviour of Structural Alloys, Proc. 7 th International Conference on Creep, Fatigue and Creep-Fatigue Interaction, 19-22 January 2016, IGCAR, Kalpakkam, Indien

Forschungskolleg FamiLe Personen Zweite Förderphase Kollegiatinnen und Kollegiaten Annika Bode Annika Bode absolvierte von 2002 bis 2005 ihre Hebammenausbildung in Bochum. Sie war in den Jahren 2005 bis 2013 als angestellte und freiberufliche Hebamme in Bottrop und Umgebung tätig. 2008 nahm sie das Studium "Midwifery" an der Hochschule Osnabrück auf, welches sie 2010 mit dem Abschluss Bachelor of Science erfolgreich beendete. Ebenda schloß sich von 2011-2014 ein Masterstudium an. Das Thema ihrer Abschlussarbeit zum Erhalt des Master of Arts im Management in der Gesundheitsversorgung lautet "Arbeitszufriedenheit im Krankenhaus am Beispiel von Hebammen. Herausforderungen für das Klinikmanagement". Von 2011-2012 absolvierte Annika Bode eine Weiterbildung zur Praxisanleiterin; sie ist ab 2013 tätig als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studienbereich Hebammenkunde an der Hochschule für Gesundheit in Bochum und war von Juni 2015 bis August 2019 im Forschungskolleg "Familiengesundheit im Lebensverlauf" am Standort Hochschule Osnabrück wissenschaftliche Mitarbeiterin. Sie ist Doktorandin des Kollegs "FamiLe". Promotionsvorhaben Frauengesundheit im Kontext der Vereinbarkeit von Beruf und Familie Berufstätige Mütter werden mit unterschiedlichen Rollenanforderungen konfrontiert, welche häufig für Gefühle von Anspannung und Überforderung sowie Konflikte und negative Konsequenzen für die Gesundheit verantwortlich sind. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens ist die Erhebung und Darstellung der Gesundheit von Frauen unter besonderer Berücksichtigung der Einflussfaktoren auf persönlicher, familiärer und beruflicher Ebene. Dieses erfolgt über eine grundsätzliche Beschreibung der Entstehung von Gesundheit und einer quantitativen Analyse individueller Einflussgrößen auf den genannten Ebenen. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für Empfehlungen zur Verbesserung der Frauengesundheit unter Einbezug interner und externer Ressourcen. "Die Ressourcen der Mütter sind zentral für ihre Gesundheit" , ein Interview von Isabell Dieckmann mit der Doktorandin des Forschungskollges "Famile", Annika Bode, im Forschungsbericht WIR (2015) der Hochschule Osnabrück, 2016. Veröffentlichung Bode, A, Dorin L, Metzing S, Hellmers C. (2018): Methodisches Vorgehen zur Entwicklung eines Instrumentes für die Erfassung mütterlicher Gesundheit. In: 4. Internationale Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft (DGHWi). Mainz, 16.02.2018. Düsseldorf: German Medical Science GMS Publishing House; 2018. Doc18dghwiP04. DOI: 10.3205/18dghwi10, URN: urn:nbn:de:0183-18dghwi108 (http://www.egms.de/en/meetings/dghwi2018/18dghwi10.shtml) Vortrag Bode, A., Metzing, S., Hellmers, C. (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Frauengesundheit im Kontext der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Poster Bode, A., Dorin, L., Metzing, S., Hellmers, C. (2018): Müttergesundheitsforschung – Repräsentativität der eigenen Stichprobe. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf, Osnabrück, 25.05.2018. Bode A, Dorin L, Metzing S, Hellmers C (2018): Müttergesundheitsforschung – Große Stichproben mittels Onlinebefragung. Tag der Forschung, 19.01.2018 in Witten. Bode A, Dorin L, Metzing S, Hellmers C (2018): Methodisches Vorgehen zur Entwicklung eines Instrumentes für die Erfassung mütterlicher Gesundheit; 4. Internationalen Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft, 16.02.2018 in Mainz. Bode, A., Dorin, L., Metzing, S., Hellmers, C. (2017): Mothers managing work and family – a topic for midwives? 31st ICM Triennial Congress, Toronto, Canada, 18.-22.06.2017. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30a, D- 49076 Osnabrück/ Besucheranschrift: Barbarastr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0107, Telefon: 0541 969-7179 oder 7284, Email: a.bode@hs-osnabrueck.de Katja Daugardt Katja Daugardt absolvierte von 1995 bis 1998 ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am Klinikum Hallerwiese in Nürnberg, anschließend arbeitete sie mehrere Jahre in unterschiedlichen klinischen Bereichen in ihrem Beruf wie als Praxisanleiterin. Von 2003 bis 2007 studierte sie Pflegepädagogik an der Fachhochschule Münster. Während dieser Zeit leistete sie auch Projektarbeit in einem außeneuropäischen Gesundheitssystem, Java/Indonesien. Sie beschloss das Studium als Diplom Berufspädagogin (FH), arbeitete zunächst als freiberufliche Dozentin in Bildungseinrichtungen in Nordrhein-Westfalen und Hamburg und wechselte dann an eine Bildungseinrichtung in Niedersachsen als festangestellte Dozentin. Katja Daugardt studierte von 2010-2013 Pflegewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar und erhielt den Grad Master of Science Nursing. Von Juni 2015 bis 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg FamiLe am Standort Universität Witten/Herdecke und ist Doktorandin des Kollegs. Promotionsvorhaben Das Erleben und Bewältigungshandeln von Familien mit einem chronisch kranken Kind oder Jugendlichen im Prozess der Migration Zentrale Ziele des Promotionsvorhabens sind es, Einsichten in das Erleben und das Bewältigungshandeln von Migrantenfamilien mit einem chronisch kranken Kind oder Jugendlichen unter Berücksichtigung der jeweiligen Phase im Migrationsprozess zu erlangen. Es soll ein Beitrag zur Gesundheitsförderung und Krankheitsbewältigung von Migrantenfamilien mit einem chronisch kranken Kind/Jugendlichen geleistet werden, indem Grundlagen geschaffen werden, die zur Konzeption ressourcenorientierter Unterstützungs- und Hilfeangebote genutzt werden können, um ggf. langen und kostenintensiven Versorgungsverläufen vorzubeugen. Bereits bestehende Unterstützungs- und Hilfsangebote könnten erweitert, ergänzt oder theoretisch fundiert werden. Denn nur mit Interventionsangeboten, die vorhandene Ressoucen aufgreifen und die auf den individuellen Bedarf der Migrantenfamilien abgestimmt sind, kann diese Zielgruppe erreicht werden. Des Weiteren zielt dieses Forschungsvorhaben darauf ab, Aufmerksamkeit auf Migrantenfamilien mit einem chronisch kranken Kind/Jugendlichen zu richten, um einen Beitrag zur "Chancengleichheit" zu erbringen. Weitere Informationen zum Projekt oder zur Teilnahme entnehmen Sie dem Flyer. Veröffentlichung Daugardt, K., Knecht, C., Büscher, A., Metzing, S.: 1.11-P12 Families with a migration background: living with a chronically ill child or young adult. A literature review. European Journal of Public Health, Volume 28, Issue suppl_1, 1 May 2018, S. 123-124. Vortrag Daugardt, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Metzing, S. (2016): Aus der Perspektive von Familien mit Migrationshintergrund: chronisch kranke Kinder. Veran­staltung anlässlich der Vertragsunterzeichnung der Kooperation der Hochschule für Gesundheit (hsg), Bochum und der Universität Witten/Herdecke (UW/H), Witten. Bochum, 28.04.2016. Daugardt, K.; Metzing, S.; Büscher, A.: (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Das Erleben und Bewältigungshandeln von Familien mit einem chronisch kranken Kind oder Jugendlichen im Prozess der Migration, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Poster Daugardt, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Metzing, S. (2018): Kinder mit chronischen Erkrankungen: Wie Familien im Prozess der Migration ihre Situation erleben. Ein Zwischenstand. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebens­verlauf-FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Daugardt, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Metzing, S. (2018): Families in the process of migration: Living with a chronically ill child. A literature study. 1st World Congress on Migration, Ethnicity, Race and Health. Diversity and Health. Edinburgh, 17.05.2018. Daugardt, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Metzing, S. (2018): Familien im Prozess der Migration: Leben mit einem chronisch kranken Kind. Ein Literaturreview. Tag der Forschung 2018. Universität Witten/Herdecke. Witten, 19.01.2018. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft, Stockhumer Str. 12, D-58453 Witten, Raum D 42, Telefon: 02302 926-292 Email: katja.daugardt@uni-wh.de Sandra Falkson Sandra Falkson absovierte im Universitätsklinikum in Münster von 1989 bis 1993 ihre Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. Sie war bis 2000 in unterschiedlichen Kliniken in ihrem Beruf tätig, sammelte im heilpädagogischen Bereich wie in der außerklinischen Kinderintensivpflege mehrjährige Erfahrungen und studierte Pflegewissenschaft von 2009 bis 2012 an der Fachhochschule Osnabrück. Im Anschluss an ihren Bachelorabschluss studierte sie an der Universität Witten/Herdecke Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt familienorientierte Pflege und arbeite als studentische Hilfskraft sowie als freie Mitarbeiterin an Studien zu dieser Thematik. Sandra Falkson erhielt 2015 den Grad Master of Science Pflegewissenschaft und war als Pflegewissenschaftlerin sowie als Rehakoordinatorin im Neurozentrum Niedersachsen in Bad Essen tätig. Von Juni 2015 bis 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeitein im Forschungskolleg FamiLe am Standort Universität Witten/Herdecke und ist Doktorandin des Kollegs. Promotionsvorhaben Erleben und Bewältigungshandeln von Familien häuslich beatmeter Kinder und Jugendlicher Im Fokus der Untersuchung steht das subjektive Erleben von Familien beatmeter Kinder und Jugendlicher, die zu Hause betreut werden. Die Zielsetzung besteht darin, Einsicht in die familiale und persönliche Situation beatmeter Kinder und Jugendlicher zu erlangen, um zu verstehen wie die Familienmitglieder den Alltag mit der außerklinischen Beatmungssituation erleben und wie sie ihre Erfahrungen interpretieren. Ziel ist es Ressourcen, Bedürfnisse und Probleme der Familien herauszuarbeiten. Darüber hinaus zielt die Arbeit darauf ab, Prozesse der Bewältigung und der Beziehungsgestaltung zu verstehen und damit zum gegenseitigen Verständnis beizutragen. Veröffentlichungen Falkson, S.; Roling, M.; Knecht, C.; Hellmers, C.; Metzing, S. (2017): Home ventilated children. The daily life with a ventilator dependent child from the perspective of the family. A literature review (Abstract). Verpleegkunde nr. 1, maart 2017, pagina 32. Falkson, S., Knecht, C., Hellmers, C., & Metzing, S. (2017). The Perspective of Families With a Ventilator-Dependent Child at Home. A Literature Review . Journal of Pediatric Nursing, 36, 213–224. doi:10.1016/j.pedn.2017.06.021 Frei abrufbar bis 01.09.2017. Vorträge Falkson, S. (2018): Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: Familien mir einem pflegebedürftigen Kind. Fünfte Sitzung des unabhängigen Beirats für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, 24.04.2018. Roling M., Falkson S., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2018): Former young carers: The impact on early caregiving over the lifespan. A Grounded Theory Study. International Conference Family Health over Lifespan. Groningen. 08.02.2018. Falkson S., Roling M., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2018): The perspective of families in Germany with a ventilator-dependent child at home. International Conference Family Health over Lifespan. Groningen. 08.02.2018. Falkson S., Roling M., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2016): Das Leben mit einem häuslich beatmeten Kind aus der Perspektive der Familie 25. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) e.V., Köln, 22.07.2017. Falkson, S.; Hellmers, C.; Metzing, S. (2016).:Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Erleben und Bewältigungshandeln von Familien häuslich beatmeter Kinder und Jugendlicher, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Poster Falkson, S.; Hellmers, C.; Metzing, S. (2018): Das Leben mit einem häuslich beatmeten Kind aus der Familienperspektive- Ergebnisse. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Falkson S., Roling M., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2016): Das Leben mit einem häuslich beatmeten Kind aus der Perspektive der Familie. 25. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft für Außerklinische Beatmung (DIGAB) e.V. 22.- 24.07.2017, Köln Falkson S.; Roling M.; Knecht C.; Hellmers C.; Metzing S. (2016): Home ventilated children. Daily life with a ventilator-dependent child from the perspective of the family: A literature review. 16th European Doctoral Conference in Nursing Science, Bern 17.09.2016. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaften, Stockumerstr. 12, D-58453 Witten, Raum D 42, Telefon: 02302 926-294 Email: sandra.falkson@uni-wh.de Katharina Handke Katharina Handke absolvierte von 2003-2006 ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in den Krankenhäusern des Mühlenkreises und arbeitete anschließend im ambulanten Pflegedienst für Beatmungspatienten. Von 2008 bis 2011 schloss sie das Bachelorstudium Pflegewissenschaften an der Hochschule Osnabrück an. Während des Studiums wurden berufliche Erfahrungen als Gesundheits- und Krankenpflegerin in unterschiedlichen Pflegebereichen gesammelt. Katharina Handke arbeitete von 2011-2014 als Assistentin der Pflegedirektion im Marienhospital Osnabrück und von 2014-2015 als wissenschaftliche HIlfskraft an der Hochschule Osnabrück. Ihr an der Universität Witten/Herdecke 2012 aufgenommenes Masterstudium der Pflegewissenschaft beendete sie 2015 und war bis August 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg "FamiLe" am Standort Hochschule Osnabrück. Sie ist seit 2015 Doktorandin des Forschungskollegs "Famile". Promotionsvorhaben Die Bedeutung von Familie bei obdach- und wohnungslosen Menschen in gesundheitlichen Problemlagen Die Dissertation beschäftigt sich mit der familialen Sorge bei obdach- und wohnungslosen Menschen. Im Fokus der qualitativen Untersuchung stehen Gestaltungs- und Veränderungsprozesse von Familien. Es wird danach geschaut, welche Bedeutung Familie hat, wer die familiale Sorge übernimmt und welchen Anteil professionell Pflegende daran haben. Ziel der Dissertation ist es, einen Einblick in die familiale Welt obdach- und wohnungsloser Menschen zu gewinnen und somit einen Beitrag für den Wissensstand der pflegerischen Versorgung zu leisten. Veröffentlichungen Kapsch, K.; Sorber, M.; Dorin, L.; Schnepp, W.; Büscher, A. (2016): Homeless people: A literature review on the experiences with nursing care in the context of health problems, Conference Proceedings of the X. International Nusring Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava:93-99. Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2016): Couples faced with chronic illness: A literature review about the phenomenon „concurrent relationships“, Conference Proceedings of the X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava:188-195. Kapsch, K.; Büscher, A. (2016): Wohnungslos und krank. Welche Rolle spielt die Familie? In: Dr. med. Mabuse. 221(3): 27-29. Vorträge/ Poster Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2017): Constructions Of Partner Relationship In Couples Faced With Chronic Illness. 13th International Family Nursing Conference. “The Art and Science of Family Nursing: Transforming Health for Families”, Pamplona, 15.06.2017. Sorber, M.; Kapsch, K; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2017): Alternative Konstruktionen von Paarbeziehungen bei chronischer Krankheit: Eine Analyse partnerschaftlicher Gestaltungs- und Herstellungsleistungen im Kontext chronischer Krankheit. Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.2017. Kapsch, K.; Schnepp, W.; Büscher, A. (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Die Bedeutung von Familie bei obdach- und wohnungslosen Menschen in gesundheitlichen Problemlagen, Universität Witten-Herdecke, 21.10.2016. Kapsch, K.; Sorber, M.; Dorin, L.; Schnepp, W.; Büscher, A. (2016): Homeless people: A literature review on the experiences with nursing care in the context of health problems. X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava, 26.5.2016 Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2016): Couples faced with chronic illness: A literature review about the phenomenon „concurrent relationships“. X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava, 26.5.2016 Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30a, D-49076 Osnabrück/ Besucheranschrift: Barbarastr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0107, Telefon: 0541 969-7179 oder 7284, Email: k.kapsch@hs-osnabrueck.de Riccardo Keßler Riccardo Keßler studierte von 2007 bis 2011 Soziologie und Philosophie an der Friedrich-Schiller- Universität in Jena und schloss mit dem Thema " Integration in der Exklusion" den Bachelor of Arts ab. Anschließend absolvierte er dort bis 2014 das Masterstudium der Soziologie. Seine Masterarbeit trägt den Titel " Familiäre Bewältigungsstrategien bei schwerer Krankheit am Beispiel der Sepsiserkrankung". Riccardo Keßler arbeitete während seiner Studienzeit als wissenschaftliche Hilfskraft und Tutor am Lehrstuhl für Sozialisationstheorie und Mikrosoziologie unter der Leitung von Prof. Dr. Bruno Hildenbrand. Von Juni 2015 bis 2018 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungskolleg FamiLe am Standort Universität Witten/Herdecke und ist seit 2015 Doktorand des Kollegs. Promotionsvorhaben Sepsis überleben - Familiales Handeln nach einer schweren Sepsiserkrankung In der beabsichtigten qualitativen Studie sollen nachstationäre Herausforderungen und Aufgaben von Familien im Kontext einer überlebten schweren Sepsiserkrankung identifiziert und systematisiert werden. Hierbei erhält der Umgang mit diesen Anforderungen eine besondere Berücksichtigung, da familienspezifische Strategien der Bewältigung einbezogen werden. Im Kontext des Wissens- und Therapiemangels rund um den nachstationären Rehabilitationsverlauf von Überlebenden einer schweren Sepsiserkrankung ist es das Ziel der Studie, die gewonnenen Ergebnisse einem Aufbau von Rehabilitationsstandards zur Verfügung zu stellen. Vorträge Keßler, R.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Sepsis überleben – Familiales Handeln nach einer schweren Sepsiserkrankung, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Keßler, R.; Knecht, C.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2016): Nachstationäre Rehabilitation bei überlebter Sepsis – Eine Literaturstudie. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Psychologie „Gesundheit – bio.psycho.sozial 2.0“, Charité Universitätsmedizin Berlin, 29.9.2016. Poster Keßler, R.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W.(2018): Familiale Auswirkungen bei überlebter Sepsis – Ein Fallbeispiel. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Keßler, R.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2017): Familial coping in the post discharge process after surviving a sepsis. 8. Internationaler Kongress der Deutschen Sepsis-Gesellschaft. Sepsis Update 2017. Facing the Challenges, Weimar, 07.9.2017. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department Pflegewissenschaft, Stockumerstr. 12, D-58453 Witten, Raum D 42, Telefon: 02302 926-292 Email: riccardo.kessler@uni-wh.de Anna Möller Anna Möller absolvierte von eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin am Albertinenkrankenhaus in Dissen a.T.W. Sie war mehrere Jahre auf der herzchirurgischen intermediate Care Station der Schüchtermann-Klinik in Bad Rothenfelde tätig. 2007 bis 2010 studierte sie Pflegewissenschaften an der Hochschule Osnabrück und schloss mit dem Bachelor of Arts ab. 2010 bis 2012 folgte das ebenfalls in Osnabrück erfolgreich abgeschlossene Masterstudium im Fach "Management im Gesundheitswesen". Das Thema der Masterarbeit lautete: "Soziale Ungleichheit in der ambulanten Pflege". Parallel zum Studium war Anna Möller in Teilzeit weiterhin als Krankenschwester tätig. Nach dem Masterstudium war sie zunächst als Rehakoordinatorin im Neurozentrum Niedersachen in Bad Essen tätig, dann wechselte sie an die Hochschule Osnabrück als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Von Juni 2015 bis August 2019 war sie wissenschaftliche Mitarbiterin im Forschungskolleg "FamiLe" an der Hochschule Osnabrück. Promotionsvorhaben Soziale Ungleichheit in der Gestaltung häuslicher Pflegearrangements Die Familie gilt hierzulande noch immer als die wichtigste Institution zur Erbringung pflegerischer Leistungen und pflegende Angehörige können als größter Pflegedienst der Nation betrachtet werden. Die Familie nimmt bei Fragen pflegerischer Versorgung eine zentrale Stellung ein, denn oftmals entscheidet sie über Zeitpunkt, Intensität, Häufigkeit und Art der Inanspruchnahme pflegerischer Leistungen. Diese pflegenden Angehörige/Familien sehen sich täglich mit neuen Herausforderungen konfrontiert, zu deren Bewältigung es mitunter umfangreicher finanzieller, sozialer sowie kultureller Ressourcen bedarf. Diese sind jedoch gesellschaftlich ungleich verteilt. Das Angewiesen sein auf finanzielle, soziale und kulturelle Ressourcen fördert möglicherweise die Entstehung sozialer Ungleichheiten, aber auch deren Manifestation. Die Dissertation geht daher der Frage nach: Welche Bedeutung haben unterschiedliche Ressourcen - finanzielle, soziale, kulturelle - bei der Gestaltung häuslicher Pflegearrangements? Veröffentlichung Möller, A., Osterfeld, A., Büscher, A. (2013): Soziale Ungleichheit in der ambulanten Pflege. In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie 46 (4): S. 312-316 Poster Bode, Annika; Büscher, Andreas; Daugardt, Katja; Dorin, Lena; Falkson, Sandra; Hellmers, Claudia; Kapsch, Katharina; Keßler, Riccardo; Knecht, Christiane; Kuhr, Claudia; Metzing, Sabine; Möller, Anna; Niessen, Karin; Roling, Maren; Schnepp, Wilfried; Söhngen, Julia; Sorber, Michaela; Stelzig, Stephanie; Strack, Kirsti; zu Sayn-Wittgenstein, Friederike; Werner-Bierwisch, Therese (2015): Das Forschungskolleg „FamiLe“ Familiengesundheit im Lebensverlauf. 3. Internationale Fachtagung des Verbund Hebammenforschung „Geburt weiter denken“ Hochschule Osnabrück, 27.11.2015 Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät füt Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30a, D-49076 Osnabrück/ Besucheranschrift: Barbarastr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0107, Telefon: 0541 969-7179 oder 7284, Email: a.moeller@hs-osnabrueck.de Karin Niessen Im Jahr 1990 begann mit dem Abschluss der Ausbildung zur Hebamme in Wuppertal meine berufliche Tätigkeit über vier Jahre als angestellte Hebamme im Kreißsaal in Remscheid mit freiberuflichen Nebentätigkeiten in den Bereichen Geburtsvorbereitung und häusliche Wochenbettversorgung. In den folgenden 16 Jahren begleitete ich Familien in freiberuflicher Hebammenarbeit in der Schwangerenvorsorge, bei klinischen und außerklinischen Geburten und in Wochenbett und Stillzeit. Dabei legte ich meinen Schwerpunkt auf die Betreuung vulnerabler Familien und Teenagereltern in Zusammenarbeit mit der Caritas. 2003 nahm ich ein berufsbegleitendes Studium der Pflegepädagogik an der katholischen Fachhochschule Osnabrück auf. Zugleich nahm ich die Lehrtätigkeit als Honorardozentin in der Gesundheits- und Krankenpflege an Schulen im Bergischen Land und im Hebammenwesen an der Hebammenschule in Wupptertal auf. 2007 habe ich das Studium erfolgreich mit dem Diplom an der Hochschule Osnabrück beendet. Während der Weiterführung der freiberuflichen Hebammentätigkeit bis 2010 absolvierte ich eine Fortbildung zur Qualitätsmanagementmoderatorin und gab Fortbildungen für Hebammen. 2010 erfolgte mein Wechsel in die Lehre der Hebammenschule Hamburg. Seit 2012 gebe ich geburtshilfliche Lehre im Studiengang Pflege an der Mathias Hochschule in Rheine. Von Juni 2015 bis Feburar 2019 war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg "FamiLe" am Standort Hochschule Osnabrück. Seit Juni 2015 bin ich Doktorandin des Kollegs. Promotionsvorhaben Das Erleben von Frauen in sehr fortgeschrittenem Alter im Übergang zur Mutterschaft Späte Mutterschaft ist kein neues, jedoch zunehmendes Phänomen mit besonderen Herausforderungen für Frauen. Die qualitative Forschungsarbeit beschäftigt sich mit folgenden Fragen: Wie erleben Frauen in der Lebensmitte den Übergang zur Mutterschaft? Wie beeinflusst die Konfrontation mit den epidemiologischen Altersrisiken das Erleben? Wie erleben späte Mütter ihre Gesundheit und welche Entscheidungen treffen sie diesbezüglich? Welche Erkenntnisse sind für die gesundheitliche Versorgung der Frauen abzuleiten? Haben Sie Interesse an dem Forschungsprojekt? Dann entnehmen Sie gerne weitere Informationen dem Informationsflyer . Veröffentlichung Werner-Bierwisch, T., Pinkert, Ch., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2018). Mothers’ and fathers’ sense of security in the context of pregnancy, childbirth and postnatal period: an integrative literature review. BMC Pregnancy and Childbirth, 18:473. Doi.org/10.1186/s12884-018-2096-3. Niessen K., Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Mutterschaft ab 35 Jahren: Das Altersrisiko in der Wahrnehmung von Frauen – eine Literaturstudie / Motherhood at the age of 35 and over: The risk of advanced maternal age as perceived by women - a literature study. Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie, 221(3): 111-121. Vortrag Niessen, K., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe". Das Erleben von Frauen in sehr fortgeschrittenem Alter im Übergang zur Mutterschaft, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Poster Niessen, K., Metzing, S., zu Sayn-Wittgenstein, F. (2018): Jetzt noch ein Kind?- Wie erleben Frauen die soziale Altersobergrenze für Schwangerschaft. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf- FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Niessen, K., Neisemeier, I., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2018): Mütter ≥ 40 Jahren- eine deskriptive Sekundärdatenanalyse , 4. Internationale Fachtagung Deutsche Gesellschaft für Hebammenwissenschaften am 16.2.2018 in Mainz. Niessen, K., Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Experiences in Transition to Motherhood Made by Women of Very Advanced Maternal age - A Literature Review. 31 st ICM Triennial Congress, Toronto, Canada, 18.-22.6.2017. Werner-Bierwisch, T., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2017): The Experiences of Security during Pregnancy and Childbirth: A Literature Review. 31st ICM Triennial Congress Toronto, Canada, 18.-22.6.2017. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30a, D-49076 Osnabrück/ Besucheranschrift: Barbarastr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0106, Telefon: 0541 969-7285 Email: k.niessen@hs-osnabrueck.de Maren Roling Maren Roling absolvierte von 1991 bis 1994 ihre Ausbildung zur examinierten Krankenschwester im Marienhospital in Osnabrück. Im Anschluss daran arbeitete sie dort zunächst auf einer internistischen Abteilung und wechselte 1995 auf die internistische Intensivstation. In der Zeit von 1999 bis 2001 nahm sie dort an der Fachweiterbildung für Intensiv- und Anästhesie teil. Seit 2010 ist Maren Roling als Dozentin in einem Bildungszentrum tätig. Sie nahm 2009 an der Hochschule Osnabrück das Studium der Pflegewissenschaften auf, machte 2012 dort ihren Bachelorabschluss, dem der berufsintegrierende Mastersudiengang Pflegewissenschaften an der Universität Witten/Herdecke mit einem Schwerpunkt im Bereich der familienorientierten Pflege folgte. Sie schloss mit dem akademischen Grad Master of Science das Studium ab und war von Juni 2015 bis 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg "FamiLe" am Standort Universität Witten/Herdecke.Sie ist seit Juni 2015 Doktorandin des Kollegs. Promotionsvorhaben Einsicht in die Lebenswelt ehemaliger pflegender Kinder und Jugendlicher aus ihrer Perspektive als Erwachsene Das Forschungsthema fokussiert die Lebenswelt ehemalig pflegender Kinder und Jugendlicher aus ihrer Perspektive als Erwachsene. Ziel der Arbeit soll es sein, die gegenwärtige Lebenssituation der ehemals Pflegenden nach der "Pflegeerfahrung" abzubilden, um Bedürfnisse zu eruieren und einen daraus resultierenden professionellen Unterstützungsbedarf zu skizzieren. Daher lautet die zentrale Forschungsfrage: Wie erleben ehemalige Kinder und Jugendliche ihre familiale Situation und welchen Einfluss nimmt die erlebte Pflegeerfahrung auf ihr Leben als Erwachsener? Die Arbeit soll einen pflegewissenschaftlichen Beitrag leisten, indem dieser noch sehr unerforschten Gruppe sowohl wissenschaftlich als auch gesellschaftspolitisch Aufmerksamkeit gewidmet wird. Vortrag Roling M., Falkson S., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2018): Former young carers: The impact on early caregiving over the lifespan. A Grounded Theory Study. International Conference Family Health over Lifespan. Groningen. 08.02.2018. Falkson S., Roling M., Knecht C., Hellmers C., Metzing S. (2018): The perspective of families in Germany with a ventilator-dependent child at home. International Conference Family Health over Lifespan. Groningen. 08.02.2018. Poster Roling, M., ​Hellmers, C., Metzing, S. (2018): Ehemalig pflegende Kinder und Jugendliche – Auswirkungen der frühen Pflege aus der Perspektive als Erwachsene: Eine Grounded Theory Studie 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Roling, M.; Hellmers, C.; Metzing, S. (2016). Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Einsicht in die Lebenswelt ehemalig pflegender Kinder und Jugendlicher aus ihrer Perspektive als Erwachsene, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaften, Stockumer Str. 12, D-58453 Witten, Raum D 42, Telefon: 02302 926-294 Email: maren.roling@uni-wh.de Dr. Martina Schlüter-Cruse Martina Schlüter-Cruse absolvierte von 1994-1997 ihre Ausbildung zur Hebamme an der St.-Vincenz Frauenklinik in Paderborn und arbeitete im Anschluss als angestellte Hebamme im Kreißsaal des St.-Walburga Krankenhauses in Meschede mit freiberuflicher Nebentätigkeit. Von 2002-2006 studierte sie neben ihrer Beschäftigung als Hebamme Pflegepädagogik an der Fachhochschule in Münster, Abschluss als Dipl. Berufspädagogin. Anschließend nahm sie die Tätigkeit als Lehrerin für Hebammenwesen an der Hebammenschule des St.-Franziskus-Hospitals in Ahlen auf (2006-2010). Von 2010-2013 folgte die Anstellung als stellvertretende Schulleiterin und Lehrerin an der Hebammenschule des Universitätsklinikums in Bonn mit den Schwerpunkten Praxisanleitung, Aufbau von Lernortkooperation und Qualitätsmanagement. Von 2013 bis 2016 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Familienorientierte geburtshilfliche Versorgung (FageV) an der Hochschule Osnabrück unter Leitung von Frau Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein. Im Anschluss war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg FamiLie und nach erfolgter Promotion bis August 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterein im Verbund Hebammenforschung. Frau Schlüter-Cruse ist seit WS 2018/2019 Professorin für Hebammenwissenschaft an der hsg Bochum. Promotionsvorhaben Die Kooperation von freiberuflichen Hebammen in den Netzwerken Frühe Hilfen Die sektorenübergreifende Kooperation zwischen den Berufsgruppen des Gesundheitswesens und der Kinder- und Jungendhilfe wird in Deutschland derzeit als zentrales Ziel im Zusammenhang des Auf- und Ausbaus der Netzwerke Frühe Hilfen diskutiert. Freiberuflich tätige Hebammen werden in den Frühen Hilfen als wichtige Partnerinnen angesehen. Im Fokus des Forschungsvorhabens steht die Kooperation freiberuflicher Hebammen mit den Berufsgruppen des Gesundheits- und des Sozialwesens. Die Grundlage der qualitativen Studie bilden Interviews mit freiberuflichen Hebammen in Deutschland. Die Ergebnisse können genutzt werden, um ein umfassendes Verständnis zur Kooperation freiberuflicher Hebamme in den Frühen Hilfen auf der Basis eines veränderten Versorgungsbedarfs von Frauen und Familien zu gewinnen. Veröffentlichungen Schlüter-Cruse, M. & Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Die Vertrauensbeziehung zwischen freiberuflichen Hebammen und Klientinnen im Kontext der interprofessionellen Kooperation in den Frühen Hilfen: eine qualitative Studie. Zeitschrift für Hebammenwissenschaft (J Midwifery Sci), 5(2), 77–85. Schlüter-Cruse, M. & Jonas, W. (2017): Auf Kooperationskurs. Forschungsbesuch am Karolinska Institut. Deutsche Hebammenzeitschrift, 69 (7), 78–83. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2016): Interprofessional cooperation by midwives in the field of out-of-hospital obstetrical care: an integrative review/ Interprofessionelle Kooperation von Hebammen im Handlungsfeld der ambulanten geburtshilflichen Versorgung: ein integratives Review . International Journal of Health Professions, 3(2), 136-152, doi:10.1515/ijhp-2016-0025. Schlüter-Cruse, M., Sayn-Wittgenstein, F. zu, Schnepp, W. (2016): Die Kooperation von Hebammen im Kontext der ambulanten Versorgung – Ergebnisse einer Literaturstudie. Zeitschrift für Hebammenwissenschaft (J Midwifery Sci). 04 (Suppl. 01), 25-27. doi: 10.3205/16dghwi13. Schlüter-Cruse, M., Haldenwang, U. (2015): Familiengesundheit im Lebensverlauf. Bericht zur gleichnamigen Fachtagung im November 2014. Witten/Herdecke. Kooperationsverbund gesundheitliche Chancengleichheit. Verfügbar unter: http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/?id=artikelautor&artikel2=950 [15.03.17] Vorträge Schlüter-Cruse, M. & Sayn-Wittgenstein, F. zu (2018): Die Kooperation freiberuflicher Hebammen im Kontext Früher Hilfen. Armut und Gesundheit. Der Public Health Kongress in Deutschland, Berlin, 21.03.2018. Schlüter-Cruse, M.; Schnepp, W.; zu Sayn-Wittgenstein, F. (2017): Fördernde und hemmende Einflüsse auf die interprofessionelle Kooperation von Hebammen in der außerklinischen Versorgung – Ergebnisse eines integrativen Reviews. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung, Berlin, 06.10.2017. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Cooperative activities of free-lance midwives in Early prevention networks in Germany: Chances and challenges. Care4 International Scientific Nursing and Midwifery Congress, Antwerpen, 09.02.2017. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2015): Interprofessionelle Kooperation in den Frühen Hilfen – (k)ein Thema für Hebammen? 3. Internationale Fachtagung – Geburtshilfe weiter Denken, Osnabrück, 27.11.2015. Schlüter-Cruse, M., Schumann, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2015): Early Prevention: Multidisciplinary Cooperation as a Challenge for Midwifery in Germany. 3rd International Staff Week. In the field of Early Life Family Care, Carinthia University of Applied Sciences, Klagenfurt, 07.05.2015. Poster Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2018): Welche Ausgangsbedingungen prägen die interprofessionelle Kooperation freiberuflicher Hebammen in den Frühen Hilfen? 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W. Sayn-Wittgenstein, F. zu (2016): Hebammen und das Versorgungskonzept Frühe Hilfen – Samplingstrategien im Forschungsprozess . Forschungsworkshop der Hebammengemeinschaftshilfe (HGH), Hamburg, 01.05.2016. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2016): Die Kooperation von Hebammen im Kontext der ambulanten Versorgung – Ergebnisse einer Literaturstudie . 3. Internationale Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V., Fulda, 12.02.2016. Schlüter-Cruse, M., Schnepp, W., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2015): Hebammen in den Frühen Hilfen? Eine qualitative Untersuchung. Armut und Gesundheit. Der Public Health Kongress in Deutschland, Berlin, 05.-06.03.2015. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 301, 49076 D-Osnabrück/Besucheranschrift: Barbarastr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0206, Tel.: 0541 969-3665, Email: m.schlueter-cruse@hs-osnabrueck.de Julia Söhngen Julia Söhngen absolvierte ihre Ausbildung zur Kinderkrankenschwester im Marienhospital Witten von 1991 bis 1994. Nach zweijähriger Tätigkeit auf der neonatologischen Intensivstation begann sie 1996 an der Universität Witten/Herdecke ein Studium der Pflegewissenschaften. Sie machte dort ihren Bachelor- und Masterabschluss. Von 2001 bis 2005 verantwortete sie die pflegerische Leitung in einem Kinderhospiz in Gelsenkirchen. Mehrere Male übernahm sie den Prüfungsvorsitz für das Pflegeexamen der Kinderklink der Stadt Dortmund. Julia Söhngen ist seit 2013 an der Universität Witten/Herdecke als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig und war bis zu ihrer Promotion im Jahr 2018 im Forschungskolleg FamiLe am Standort UW/H. Promotionsvorhaben "Extrem" frühgeborene Kinder auf der neonatologischen Intensivstation: Das Erleben und Bewältigungshandeln von Eltern Im Fokus dieses Forschungsvorhabens stehen Eltern von extrem frühgeborenen Kindern. Ziel ist es, das Erleben und die spezifischen Belastungen von Eltern zu ermitteln, deren Kindern extrem zu früh geboren wurden, um sodann auf dieser Grundlage einen Maßnahmekatalog zu entwickeln, mit welchen Interventionen diese Belastungen bestmöglich gemindert werden können. Veröffentlichungen Söhngen, J.; Roling, M.; Sorber, M.; Knecht, C.; Sayn-Wittgenstein, F. zu; Schnepp, W. (2018): Die Zeit auf der neonatologischen Intensivstation – Das Erleben von Eltern frühgeborener Kinder. Eine internationale Literaturstudie. QuPuG – Journal für Qualitative Forschung in Pflege- und Gesundheitswissenschaft, 5 (1), 26-34. Vorträge Söhngen, J.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. „Extrem" frühgeborene Kinder auf der neonatologischen Intensivstation: Das Erleben und Bewältigungshandeln von Eltern, Universität Witten/Herdecke, 21. 10. 2016. Söhngen, J.; Sorber, M.; Knecht, C.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2016): Becoming parents to early. The experience of parents with preterm infants when staying in a neonatal intensive care unit (NICU). The European Doctoral Conference in Nursing Science. Bern, 17.09.2016. Poster Söhngen, J.: Extrem frühgeborene Kinder auf der neonatologischen Intensivstation: Das Erleben und Bewältigungshandeln von Eltern. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft, Stockumer Str. 12, D-58453 Witten, Raum D 42, Telefon: 02302 926-291 Email: julia.soehngen@uni-wh.de Michaela Sorber Michaela Sorber absolvierte die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin von 2006 bis 2009 am St. Georg Klinikum Eisenach. Von 2009 bis 2012 studierte sie im Bachelorstudiengang Pflegepädagogik an der Katholischen Hochschule Freiburg und war als Gesundheits- und Krankenpflegerin am St. Georg Klinikum Eisenach in der akutpflegerischen Versorgung sowie an der Krankenpflegeschule tätig. Im Anschluss an das Bachelorstudium studierte sie von 2012 bis 2015 im Masterstudiengang Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke und arbeitete als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Betreuung von Menschen mit geistigen und komplexen Behinderungen. Von 2014 bis 2019 war Michaela Sorber als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Department für Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke tätig. Seit Juni 2015 ist sie Doktorandin im Forschungskolleg „FamiLe- Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Witten. Promotionsvorhaben Neue Formen von Partnerschaft bei chronischer Krankheit Das Auftreten einer chronischen Erkrankung ist für die erkrankte Person oftmals ein einschneidendes Ereignis und mit zahlreichen Veränderungen verbunden. Auch nahestehende Personen und insbesondere Partnerinnen und Partner sind hiervon betroffen. Paare sind gefordert, ihre Partnerschaft angesichts der chronischen Erkrankung neu zu gestalten und mit den vielfältigen Veränderungen umzugehen. Ziel dieses Promotionsvorhabens soll sein, die Thematik von Paarbeziehung und Partnerschaft bei chronischer Krankheit zu untersuchen und einen tiefgehenden Einblick in die Konstruktion der Partnerschaft bei chronischer Krankheit zu geben. Dabei sollen auch Konstruktionsformen von Partnerschaft betrachtet werden, die in der Forschung bisher nur wenig untersucht wurden. Veröffentlichungen Söhngen, J.; Roling, M.; Sorber, M.; Knecht, C.; Sayn-Wittgenstein, F. zu; Schnepp, W. (2018): Die Zeit auf der neonatologischen Intensivstation – Das Erleben von Eltern frühgeborener Kinder. Eine internationale Literaturstudie. QuPuG – Journal für Qualitative Forschung in Pflege- und Gesundheitswissenschaft, 5 (1), 26-34. Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2016): Couples faced with chronic illness: A literature review about the phenomenon „concurrent relationships“, Conference Proceedings of the X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava:188-195. Kapsch, K.; Sorber, M.; Dorin, L.; Schnepp, W.; Büscher, A. (2016): Homeless people: A literature review on the experiences with nursing care in the context of health problems, Conference Proceedings of the X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava:93-99. Vorträge Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2017): Constructions Of Partner Relationship In Couples Faced With Chronic Illness. 13 th International Family Nursing Conference. “The Art and Science of Family Nursing: Transforming Health for Families”, Pamplona, 15.06.2017. Sorber, M.; Kapsch,K; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2017): Alternative Konstruktionen von Paarbeziehungen bei chronischer Krankheit: Eine Analyse partnerschaftlicher Gestaltungs- und Herstellungsleistungen im Kontext chronischer Krankheit. Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.2017. Knecht, C.; Sorber, M.; Hellmers, C.; Metzing, S. (2017): Familienarbeit - der Beitrag gesunder Geschwister von Kindern und Jugendlichen mit chronischer Krankheit. Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.2017. Sorber, M.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2016): Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe“. Neue Formen von Partnerschaft bei chronischer Krankheit, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Sorber, M.; Kapsch, K.; Knecht, C.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2016): Couples faced with chronic illness: A literature review about the phenomenon „concurrent relationships“. X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava, 26.5.2016. Kapsch, K.; Sorber, M.; Dorin, L.; Schnepp, W.; Büscher, A. (2016): Homeless people: A literature review on the experiences with nursing care in the context of health problems. X. International Nursing Symposium Nursing Research and Evidence Based Practice, Ostrava, 26.5.2016. Poster Sorber, M.; Büscher, A.; Schnepp, W. (2018): Neue Formen von Partnerschaft bei chronischer Krankheit: Eine Typologie zur Bedeutung und Gestaltung von Paarbeziehung im Kontext chronischer Krankheit. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf- FamiLe, Osnabrück, 25.05.2018. Keßler, R.; Sorber, M.; zu Sayn-Wittgenstein, F.; Schnepp, W. (2018): Nachstationärer Verlauf bei überlebter Sepsis. Prävention und Gesundheitsförderung. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft, Stockumer Str. 12, D-58453 Witten, Email: michaela.sorber@uni-wh.de Therese Werner-Bierwisch Therese Werner-Bierwisch absolvierte von 1995 - 1998 ihre Ausbildung zur Hebamme in Wuppertal. Im Anschluss erfolgten 10 Jahre Tätigkeit als angestellte Hebamme im Kreißsaal und bis 2013 freiberufliche Tätigkeit in den Bereichen Schwangerenbegleitung, Geburtsvorbereitungskurse und in der ambulanten Wochenbettbetreuung. Von 2005 - 2009 absolvierte sie berufsbegleitend den Studiengang der Pflegepädagogik an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Köln mit den Schwerpunkten in Pflegepädagogik, Pflegewissenschaft, Fachdidaktik Pflege sowie Erziehungswissenschaft. Im Rahmen der Diplomarbeit untersuchte sie das Erleben und die Bewältigung von Stress werdender Hebammen während ihrer Ausbildung.Therese Werner-Bierwisch absolvierte nach dem Studium eine Weiterbildung zur systemischen Beraterin (DGSF) sowie zur Still- und Laktationsberaterin, IBCLC. Von 2008 bis 2015 war sie hauptamtliche Dozentin im Fachbereich Hebammenwesen der Akademie für Gesundheitsberufe in Wuppertal. Als wissenschaftliche Hilfskraft war sie im Rahmen der Optibirth-Studie an der Medizinischen Hochschule Hannover von 2014 - 2015 beteiligt. Von Juni 2015 bis 2018 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg" FamiLe" am Standort Hochschule Osnabrück. Seit 2015 ist sie Doktorandin des Kollegs "FamiLe". Promotionsvorhaben Das Erleben von Sicherheit im Kontext der Geburt aus Sicht der Eltern Die Sicherheit von Mutter und Kind ist zu einem Qualitätsmerkmal der geburtshilflichen Versorgung geworden. Damit einhergehend werden Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett nicht nur als physiologische Prozesse wahrgenommen, sondern auch als Risikopotentiale, denen mit erhöhten Interventionsraten, einer Technisierung und Medikalisierung begegnet wird. Die Wünsche und Erwartungen an die Versorgungsleistungen und an die Betreuungsqualität durch schwangere Frauen und ihre Partner als Nutzerinnen/Nutzer des geburtshilflichen Versorgungssystems werden gleichzeitig als Ansprüche an die geburtshilflichen Angebote verstanden, die es zu erfüllen und umzusetzten gilt. Es stellt sich allerdings die grundlegende Frage, inwiefern die Sicherheitsorientierung des Versorgungssystems überhaupt den Vorstellungen und den Bedürfnissen werdender Eltern entspricht. Dieses Forschungsvorhaben lenkt daher das Augenmerk auf das subjektive Erleben von Sicherheit aus der Perspektive der werdenden Eltern im Kontext der Geburt. Es gilt herauszufinden, wie die Eltern ihre eigene Sicherheit im Geburtsprozess erleben und konstruieren. Weitere Informationen zum Projekt oder zur Teilnahme entnehmen Sie dem Flyer. Veröffentlichung Werner-Bierwisch, T., Pinkert, Ch., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2018). Mothers’ and fathers’ sense of security in the context of pregnancy, childbirth and postnatal period: an integrative literature review. BMC Pregnancy and Childbirth, 18:473. Doi.org/10.1186/s12884-018-2096-3. Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Hellmers, C. (2018): Subjektiv erlebte Sicherheit und Geburt: Erste Ergebnisse zu Erfahrungen von Vätern. Eine qualitative Studie. In: Abstractband der 4. Internationalen Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V., Mainz, 16.02.18. German Medical Science GMS Publishing House, Band 6, Heft: Suppl. 01. DOI: 10.3205/18dghwi45. Niessen K., Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Mutterschaft ab 35 Jahren: Das Altersrisiko in der Wahrnehmung von Frauen – eine Literaturstudie / Motherhood at the age of 35 and over: The risk of advanced maternal age as perceived by women - a literature study. Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie, 221(3): 111-121. Vortrag Werner-Bierwisch, T., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2017): Sicherheit vermitteln und sich sicher fühlen – zwei Seiten einer Medaille? 28. Deutscher Kongress für Perinatale Medizin, Berlin, 30.11 - 02.12.2017. Hellmers, C.; Metzing, S.; Werner-Bierwisch, T. (2016): Das Erleben von Sicherheit im Kontext der Geburt aus Sicht der Eltern – Einblicke in die Literaturanalyse. 3. Fachtagung „Familiengesundheit im Lebensverlauf – FamiLe“, Universität Witten/Herdecke, 21.10.2016. Poster Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Hellmers, C. (2018): Subjektiv erlebte Sicherheit im Kontext der Geburt: Erste Ergebnisse zu Erfahrungen von Müttern - eine qualitative Studie. 4. Fachtagung Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe , Osnabrück, 25.05.2018. Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Hellmers, C. (2018): Subjektiv erlebte Sicherheit und Geburt: Erste Ergebnisse zu Erfahrungen von Vätern. Eine qualitative Studie. 4. Internationale Fachtagung der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft, Mainz, 16.02.2018. Werner-Bierwisch, T., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2017). Eltern werden und Paar sein. Eine Literaturstudie zur Auswirkung der Schwangerschaft auf die Paarbeziehung. 28. Deutscher Kongress für Perinatale Medizin, Berlin, 30.11 - 02.12.2017. Niessen, K., Werner-Bierwisch, T., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Experiences in Transition to Motherhood Made by Women of Very Advanced Maternal age - A Literature Review. 31 st ICM Triennial Congress, Toronto, Canada, 18.-22.6.2017. Werner-Bierwisch, T., Niessen, K., Metzing, S., Hellmers, C. (2017): The Experiences of Security during Pregnancy and Childbirth: A Literature Review. 31st ICM Triennial Congress Toronto, Canada, 18.-22.6.2017. Werner-Bierwisch, T.; Metzing, S.; Hellmers, C. (2016): Geburt und das Erleben von Sicherheit: Eine qualitative Untersuchung. Childbirth and experience of security: A qualitative study. Posterpräsentation auf dem 3. Kongress der Deutschen Hebammen Zeitschrift, Hannover, 02.09.2016. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30a, D-49076 0snabrück/ Besucheranschrift: Barbarast. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0106, Telefon: 0541 969-7283, Email: t.werner-bierwisch@hs-osnabrueck.de Postdoktorandinnen Dr. Christiane Pinkert Christiane Pinkert studierte von 1996 bis 2001 Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke und machte dort den Abschluss Master of Science in Nursing (MScN). Ihre beruflichen Schwerpunkte als Gesundheits- und Krankenpflegerin lagen in insgesamt 16 Berufsjahren vor allem in der Pflege von kritisch kranken Menschen auf unterschiedlichen Intensivstationen. Nach dem Studium war Christiane Pinkert zunächst in einer Unternehmensberatung tätig und beriet Krankenhäuser im Bereich Qualitätsentwicklung und –management. Danach arbeitete sie mehrere Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Osnabrück vor allem in Projekten zur Pflege von Frauen mit Brustkrebs und zur Palliativversorgung. In ihrer Promotion, die Christiane Pinkert 2014 an der Universität Osnabrück abschloss, ging sie in einer Grounded Theory Studie der Frage nach, wie Bedürfnisorientierung im Kontext der Pflege von Frauen mit Brustkrebs gelingen kann, wie der Prozess der Bedürfniswahrnehmung verläuft, welchen Einflüssen er möglicherweise unterliegt und welche Konsequenzen er für das pflegerische Handeln hat. Seit 2010 arbeitet Christiane Pinkert im Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort Witten und forscht dort zur Versorgung von Menschen mit Demenz. Von Mitte November 2016 bis August 2018 war Christiane Pinkert Postdoktorandin im Forschungskolleg am Standort Osnabrück. Seitdem ist sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Verbund Hebammenforschung tätig. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Standort: Verbund Hebammenforschung, Barbarastr. 24, 49076 Osnabrück, Raum BA 0207, Telefon: 0541 969-7173, Fax: 0541 969-3765, Email: c.pinkert@hs-osnabrueck.de Lena Dorin, Ph.D. Lena Dorin absolvierte von 2002 bis 2005 ihren Bachelor of Science in Health Communication an der Universität Bielefeld, dem in der Zeit von 2005-2008 der Master of Public Health in Maastricht und Bielefeld folgte. Während ihres Studiums sammelte sie berufliche Erfahrungen in einer Krebsberatungs- und Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Aufbau eines Lehrstuhls an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften an der Universität Bielefeld. Von 2007 bis 2013 war sie als Projektmanagerin im Projekt www.weisse-liste.de bei der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh tätig. Von 2012 bis Mai 2015 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im kooperativen Forschungskolleg "Familiengesundheit im Lebensverlauf" am Standort Osnabrück. Ihre Ph. D. Dissertation mit dem Titel "Versorgungsvorstellungen und Nutzungsverhalten von Schwerpflegebedürftigen und ihren Familien bei der Gestaltung ambulanter Pflegearrangements" fokussiert das Inanspruchnahmeverhalten von (professionellen) Pflege- und Unterstützungsangeboten durch Pflegebedürftige und ihre Angehörigen. Diese kumulative Dissertation war ein quantitatives Forschungsvorhaben, in dem rund 2.500 Schwerpflegebedürftige und ihre Familien befragt worden sind. Die Auswertung erfolgte mittels Deskription und logistischer Regressionen. Im Anschluss war Lena Dorin bis Sommer 2016 Postdoktorandin dieses Forschungskollegs am Standort Osnabrück. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirstschafts- und Sozialwissenschaften, Postanschrift: Forschungskolleg FamiLe, Caprivistr. 30 a, D-49076 Osnabrück/ Besucheranschrift: Barbarstr. 24, D-49076 Osnabrück, Raum BA 0002, Telefon: 0541 969-7173, Email: L.Dorin(at)hs-osnabrueck.de Regina Wiedemann, Ph.D. Regina Wiedemann studierte von 2003 – 2009 im Bachelor- und Masterstudiengang Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke. Zuvor war sie seit ihrer Ausbildung zur Krankenschwester 1980 – 1983 und der Weiterbildung zur Fachkrankenschwester im OP 1999 – 2001 mehr als zwanzig Jahre in unterschiedlichen klinischen Bereichen tätig. Sie arbeitete lange im OP, arbeitete im zentralen Qualitätsmanagement und später in der Stabsstelle „Qualitätsentwicklung in der Pflege“, wo sie mit pflegewissenschaftlichen, qualitäts- sowie organisationsentwickelnden Aufgaben beschäftigt war. Nach weiteren Jahren in der klinischen Praxis begann Frau Wiedemann 2013 ihre Promotion zum Thema „Brustprothetische Versorgung von Frauen nach Mastektomie in Deutschland“, die sie im September 2017 mit dem Ph.D. am Institut für Pflegewissenschaft der Universität Witten Herdecke erfolgreich abschloss. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind die Versorgung von an Brustkrebs erkrankten Frauen, sowie die Etablierung von Breast Care Nurses in Deutschland. Seit vielen Jahren hält Regina Wiedemann Lehr- und Dozentinnentätigkeiten an Universitäten und Hochschulen. Nach Beendigung ihrer klinischen Tätigkeit arbeitet sie mit einer 50 % Stelle seit Oktober 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft, Walcker-Stiftungsprofessur für Management und Innovation im Gesundheitswesen an der Universität Witten/Herdecke. Regina Wiedemann war von April bis Juli 2018 Postdoktorandin im Forschungskolleg am Standort Witten. Veröffentlichung Wiedemann, R. (2017): Brustprothetische Versorgung von Frauen nach Mastektomie in Deutschland. Eine empirische Untersuchung zur Bewältigung beschädigter Identität nach Brustverlust. Ph.D. Promotionsschrift an der Universität Witten/Herdecke. Wiedemann, R., & Schnepp, W. (2017): External breast prostheses in post-mastectomy care in Germany – women's experiences – a qualitative study. Central European Journal of Nursing and Midwifery, 8 (3), 658-666. doi:10.15452/CEJNM.2017.08.0016 Wiedemann, R., & Schnepp, W. (2016): Externe brustprothetische Versorgung nach Mastektomie: Bedürfnisse und Erfahrungen betroffener Frauen, Breast Care Nurses und Sanitätsfachangestellter – eine systematische Übersichtsarbeit. Pflegewissenschaft (9/10), 454-468. Doi:10.3936/1442 Gerlach, A. & Wiedemann, R. (2010): Breast Care Nurses – Pflegexpertinnen für Brusterkrankungen. Ein Weg zu „Advanced Nursing Practice“ in Deutschland. Pflege, 23 (6), 393-402 Wiedemann, R. (2009): Kinderwunsch nach einer Krebserkrankung. Erfahrungen an Brustkrebs erkrankter Frauen und ihrer Partner, Universität Witten / Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft. Masterarbeit an der Universität Witten/Herdecke. Wiedemann, R. (2006): Das Leben junger Frauen mit Brustkrebs. Pflegeinterventionen, die aus den Erfahrungen mit der Krankheit und ihren Folgen resultieren – eine Literaturanalyse. Bachelorarbeit an der Universität Witten/Herdecke. Wiedemann, R., Marquard, S. (2006): Die Anleitung zur Selbstuntersuchung der Brust als Aufgabe der Pflege. PrInterNet 10, 560-566. Vorträge Wiedemann, R. (2017): Einblick in das Leben von Frauen nach einer Mastektomie, welche ihr Leben mit einer externen Brustprothese bewältigen. Eröffnungsvortrag 11. Breast Care Nurse Konferenz Deutschlands, Bremen, 07.12.2017 Wiedemann, R. (2016): Erstversorgung mit einer externen Brustprothese nach Mastektomie im Krankenhaus. Erfahrungen betroffener Frauen in Deutschland, 36. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie, Dresden, 26.05.2016 Wiedemann, R. (2016): Brustprothetische Versorgung von Frauen nach Mastektomie in Deutschland. Ergebnisse der betroffenen Frauen. 32. Deutscher Krebskongress, Berlin, 24.02.2016 Wiedemann, R. (2015): Brustprothetische Versorgung von Frauen nach Mastektomie in Deutschland. 3-Länderkonferenz Pflege und Pflegewissenschaft, Konstanz, 21.09.2015 Poster Wiedemann, R. (2017): Bewältigung beschädigter Identität nach Brustverlust mit einer Brustprothese. 3. Interdisziplinärem Kongress „Quality of Cancer Care“, Berlin, 31.03.2017 Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft, Stockumer Str. 12, D- 58453 Witten, Raum D 44, Telefon: 02302 926-321 Email: regina.wiedemann@uni-wh.de Christiane Knecht, Ph.D. Christiane Knecht studierte von 1995 bis 1999 in einem der ersten pflegebezogenen Studiengänge an der Fachhochschule Fulda und machte dort ihren Abschluss zur Diplom-Pflegewirtin (FH). Ihr Masterstudium Pflegewissenschaft absolvierte sie von 2010 bis 2013 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar und beendete dieses mit dem akademischen Grad Master of Nursing Science. In ihrer langjährigen Berufstätigkeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin blickt sie auf unterschiedliche Praxisfelder und Stationen zurück. Neben einer mehrjährigen Erfahrung in der Intensivpflege unterschiedlicher Kliniken, war sie von 1999 bis 2012 als Pflegewissenschaftlerin im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannheil in Bochum tätig und mit zentralen pflegewissenschaftlichen, qualitäts- sowie organisationsentwickelnden Aufgaben beschäftigt. Seit vielen Jahren übernimmt sie Lehr- und Dozentinnentätigkeiten an Universitäten und Hochschulen. Von März 2012 bis Mai 2015 war Christiane Knecht wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in dem vom BMBF geförderten kooperativen Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule Osnabrück. In ihrer Promotion zum Ph.D. rekonstruierte Christiane Knecht das Erleben und Bewältigungshandeln von Geschwistern von Kindern und Jugendlichen mit einer chronischen Erkrankung. Ziel dieser Grounded Theory Studie war es, die Situation der gesunden Geschwister aus ihrer eigenen Perspektive zu verstehen und zu erklären. Die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit geben einerseits Aufschluss über die Rolle der gesunden Geschwister in der familialen Pflege und zugleich zeigen sie, wie diese besondere geschwisterliche Konstellation den Alltag der Kinder und Jugendlichen in Schule und Freizeit beeinflusst. Die Ergebnisse dienen darüber hinaus als Grundlage für Empfehlungen zur Entwicklung von Angeboten zur Begleitung von gesunden Geschwistern sowie von familienorientierten Unterstützungsmöglichkeiten. Im Juli 2016 hat Christiane Knecht ihre Promotion zum Ph.D. an der Universität Witten/Herdecke abgeschlossen. Zum 01.07.2017 übernahm sie an der Universität Witten/ Herdecke anteilig die Vertretungsprofessur Akutpflege und war in der zweiten Förderphase des Forschungskollegs bis zum 31.03.2018 Postdoktorandin am Standort Witten. Veröffentlichung Knecht, C. (2016): Geschwister von Kindern und Jugendlichen mit chronischer Erkrankung. Erleben und Bewältigungshandeln. Ph.D. Promotionsschrift an der Universität Witten/Herdecke. Vorträge/Poster Knecht, Christiane; Hellmers, Claudia; Metzing, Sabine (2017): Supporting young family carers – Siblings’ perspective and the role of professional care. International Conference of Family Nursing, University of Navarra, Pamplona, 16.06.201.7 Falkson, S., Roling, M., Knecht, C., Hellmers, C., Metzing, S. (2017): Das Leben mit einem häuslich beatmeten Kind aus der Perspektive der Familie. 25. Jahreskongress der Deutschen Interdisziplinäre Gesellschaft für Außerklinische Beatmung e. V. (DIGAB), Köln, 22.-24.06.2017. Knecht, C., Hellmers, C., Metzing, S.: Supporting young family carers – sibling’s perspective and the role of profes-sional care. 13th International Family Nursing Conference, Pamplona, Spanien, 16.06.2017. Schnepp, W., Büscher, A., Hellmers, C., Knecht, C., Metzing, S., Sayn-Wittgenstein, F. zu (2017): Famliengesundheit im Lebensverlauf, Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.2017. Sorber, M., Kapsch, K., Knecht, C., Büscher, A., Schnepp, W. (2017): Alternative Konstruktionen von Paarbeziehungen bei chronischer Krankheit: Eine Analyse partnerschaftlicher Gestaltungs- und Herstellungsleistungen im Kontext chronischer Krankheit. Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.2017. Knecht, C., Sorber, M., Hellmers, C., Metzing, S. (2017): Familienarbeit - der Beitrag gesunder Geschwister von Kindern und Jugendlichen mit chronischer Krankheit. Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.20017. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft, Stockumer Str. 12, D- 58453 Witten, Raum D 43, Telefon: 02302 926-368 Email: christiane.knecht@uni-wh.de Professorinnen und Professoren Prof. Dr. Friederike zu Sayn-Wittgenstein Professorin für Pflege- und Hebammenwissenschaft an der Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Gastprofessorin an der Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft; Gastprofessorin an der Berner Fachhochschule Fachbereich Gesundheit ; seit 2015 Mitglied im Wissenschaftsrat . Schaffung erster Möglichkeiten zur Promotion an Fachhochschulen durch den Aufbau kontinuierlicher Forschung zum Thema familienorientierte geburtshilfliche Versorgung in der generativen Lebensphase; Sprecherin des kooperativen Forschungskollegs "Familiengesundheit im Lebensverlauf - FamiLe" und des Forschungsschwerpunktes "Versorgung während der Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett - Instrumente zur sektorenübergreifenden Qualitätsentwicklung - IsQua" mit erstmaliger Graduiertenförderung in der Hebammenwissenschaft; Inhaberin der Forschungsprofessur "Familienorientierte Geburtshilfliche Versorgung (FaGeV)" sowie Erstbetreuerin von Promotionen an der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke. Prof. Dr. zu Sayn-Wittgenstein ist Gründungsmitglied und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. (DGHWi) seit 2008; Mitglied des Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. und der Zulassungskommission für das PhD-Programm Pflegewissenschaft an der Universität Witten/Herdecke sowie Präsidentin des Fachlichen Beirates Geburtshilfe an der Berner Fachhochschule von 2014-2017. Mehrjährige Tätigkeit als Hebamme in verschiedenen Settings sowie als Gesundheitsberaterin und Hebamme in der Entwicklungszusammenarbeit (Deutschland, Brasilien, Süd-Ost Asien) und im Referat Familiengesundheit der Weltgesundheitsorganisation in Genf als beigeordnete Sachverständige; Studium der Pflegewissenschaft und Gesundheitswissenschaften in den USA; Promotion zum Doctor of Public Health an der Harvard University, School of Public Health, Boston, USA. Arbeitsschwerpunkte Geburtshilfliche Versorgungsforschung Pflege- und Hebammenwissenschaft Gesundheitswissenschaften. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Standort: Verbund Hebammenforschung, Barbarastr. 24, Raum BA 0204, Telefon: 0541 969-2024, Fax: 0541 969-3765, Email: f.wittgenstein@hs-osnabrueck.de Prof. Dr. Andreas Büscher Professor für Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) ; Gastprofessor an der Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft ; seit 2013 Mitglied des Post Graduation Program in Human Health am Centro Universitario Franciscano (UNIFRA) in Santa Maria, Rio Grande do Sul, Brasilien; Erstbetreuer von Promotionen an der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke. Arbeitsschwerpunkte Qualitätsentwicklung in der Pflege Ambulante Pflege Beratung in der ambulanten Pflege Häusliche Pflegearrangements Formelle und informelle Pflege Langzeitpflegesysteme Steuerungsoptionen in der Langzeitversorgung Pflegebedürftigkeit Public/CommunityHealth Nursing Qualitative Sozialforschung Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Standort Caprivistr. 30 A, 49076 Osnabrück, Raum CF 0017a, Telefon: 0541 969-3591, Fax: 0541 969-2971, Email: a.buescher@hs-osnabrueck.de Prof. Dr. Claudia Hellmers Professorin für Hebammenwissenschaft und Beauftragte für das Studienprogramm Midwifery (B.Sc.) an die Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften; Gastprofessorin an der Universität Witten/Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft ; seit 2008 Lehrbeauftragte an der Donau-Universität Krems (Österreich) sowie Erstbetreuerin von Promotionen an der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft e.V. (DGHWi) . Beiratsmitglied u.a. im pro familia Landesverband Niedersachsen e.V. , des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH) sowie im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG) . Mitglied u.a. im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin e.V. wie im Netzwerk Frauen/Mädchen und Gesundheit in Niedersachsen. Arbeitsschwerpunkte Beratung und Entscheidungsfindung Gesundheitsförderung und Prävention Theorie-Praxis-Transfer Professionalisierung im Hebammenwesen Frauengesundheitsforschung in den Lebensphasen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett Familiengesundheit Konzeptionelle Entwicklung der Hebammenausbildung/Studiengänge für Hebammen Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Standort: Verbund Hebammenforschung, Barbarastr. 24, Raum BA 0104, Telefon: 0541 969-3794, Fax: 0541 969-3765, Email: c.hellmers@hs-osnabrueck.de Prof. Dr. Wilfried Schnepp (1957-2020) Prof. Dr. Wilfried Schnepp absolvierte seine Krankenpflegeausbildung in der Zeit von 1974 bis 1977 an der Evangelischen Ausbildungsstätte des Münsterlandes für pflegerische Berufe e.V. Danach nahm er mit Erfolg an der Fachweiterbildung in der Intensivpflege in der Zeit von 1979 bis 1981 an den Katholischen sozialpflegerischen Fachschulen in Osnabrück teil. Dem schloss sich das Studium der Pflegepädagogik in der Zeit von 1984 bis 1987 an der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland an. Von Februar bis April 1993 nahm er an einer Weiterbildung am Royal Marsden Hospital in London zu den Themen Cancer, Body Image and Self Concept teil. An der University of Wales und der Hogeschool van Utrecht studierte er von 1993 bis 1995 im Studiengang Master of Science in Nursing und erhielt den gleichnamigen akademischen Grad an der University of Wales im Jahr 1996. Im November 1999 wurde Wilfried Schnepp zum Professor am Lehrstuhl für Sozialarbeit (Prof. Dr. L. Guslyakova) an der soziologischen Fakultät der Altai State University in Sibirien berufen. Im April 2001 promovierte Dr. Schnepp an der Universität Utrecht in der Pflegewissenchaft zu dem Thema „Familiale Sorge in der Gruppe der russlanddeutschen Spätaussiedler – Funktion und Gestaltung“. Am 17. November 2005 überreichte die Universität Witten/Herdecke Herrn Dr. Schnepp die Berufungsurkunde für den Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege, dessen Leitung er zuvor bereits für 4 Jahre kommissarisch inne hatte. Vortrag Schnepp, W.;Büscher, A.; Hellmers, C.; Knecht; C.; Metzing, S.; Sayn-Wittgenstein, F. z. (2017): Famliengesundheit im Lebensverlauf, Gemeinsame Frühjahrstagung der DGS-Sektionen Famliensoziologie und Medizin- und Gesundheitssoziologie zum Thema Familie und Gesundheit an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 20.-21.02.20017. Kontakt Universität Witten/Herdecke, Stockumer Straße 10, 58453 Witten, Raum D 41, Tel.: 02302 926-338, Email: Wilfried.Schnepp@uni-wh.de Prof. Dr. Sabine Metzing Prof. Dr. Sabine Metzing 1989 - 1992 Ausbildung zur Krankenschwester, Marienhospital Koblenz 1992 - 1998 Pflegerische Tätigkeit auf einer kardiologischen Intensivstation, Marienhospital Koblenz 1996 - 2002 Studiengang Pflegewissenschaft (BScN, MScN), Universität Witten/Herdecke 2002 - 2003 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachhochschule Osnabrück, DNQP 2004 - 2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Pflegewissenschaft, Universität Witten/Herdecke 2007 Promotion (Dr. rer. medic.) zum Thema Kinder und Jugendliche als pflegende Angehörige 2010 – 2016 Juniorprofessorin Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche an der Universität Witten/Herdecke seit 07/2016 Ernennung zur Universitätsprofessorin Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche an der Universität Witten/Herdecke seit 12/2012 Gastwissenschaftlerin an der Hochschule Osnabrück Arbeitsschwerpunkte • Bewältigung von chronischer Krankheit in der Familie • Familiengesundheit im Lebensverlauf • Kinder und Jugendliche als (pflegende) Angehörige von chronisch erkrankten Familienmitgliedern • Qualitative Sozialforschung, Schwerpunkt: Grounded Theory Methodologie •Leitung des Masterstudiengangs Pflegewissenschaft Kontakt Universität Witten/Herdecke, Department für Pflegewissenschaft, Stockumer Straße 12, 58453 Witten, Raum D.046, Telefon: 02302 926-377, Email: sabine.metzing@uni-wh.de Koordinatorinnen Dr. Stephanie Stelzig Stephanie Stelzig ist Soziologin. An der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studierte sie Soziologie, Psychologie, Germanistik und Philosophie. Sie promovierte dort zum Dr. phil. mit einem literatursoziologischen Beitrag zur Abwesenheit der deutsch-deutschen Mauer unter dem Titel Die aufgelöste Grenze. Nach wissenschaftlichen und kulturellen Tätigkeiten an der WWU Münster, der Privaten Universität Witten/Herdecke und dem Kulturamt der Stadt Münster arbeitete sie von Dezember 2013 bis Juni 2020 als wissenschaftliche Koordinatorin für das kooperative Forschungskolleg FamiLe – Familiengesundheit im Lebensverlauf an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück. Dort war sie zudem seit Juli 2017 bis Juni 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin im interdisziplinären Projekt Das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland (ROSE). Von Dezember 2013 bis Juni 2017 koordinierte sie an der Hochschule Osnabrück den Forschungschwerpunkt ISQUA mit Graduiertenförderung und war wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Verbund Hebammmenforschung. Seit Juli 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im interdisziplinärem Team Forschungsprojekte Pflegewissenschaft an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Osnabrück. Ihre Interessenschwerpunkte sind an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft und Kunst beheimatet. Kontakt Hochschule Osnabrück, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Postfach 1940, 49009 Osnabrück, Osnabrück, Raum CB-103 A, Telefon: 0541 969-3590,Email: s.stelzig@hs-osnabrueck.de Claudia Kuhr Claudia Kuhr absolvierte erfolgreich eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin. In der Zeit von 1988 bis 1997 war sie als Sekretärin bei der HYDROLAN Ingieurgesellschaft gmbH in Witten tätig. Seit 1998 arbeitet sie in unterschiedlichen Betätigungsfeldern für die Private Universität Witten/Herdecke. Derzeit hat sie zwei Assistenzen am Department für Pflegewissenschaften inne. Sie ist tätig für den Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege unter Leitung von Prof. Dr. Wilfried Schnepp sowie für die Professur für Multiprofessionelle Versorgung chronisch kranker Menschen von Prof. Dr. Ulrike Hörmann. Claudia Kuhr war außerdem von 2012 bis 2018 Koordinatorin des Forschungskolleg „FamiLe – Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Private Universität Witten/Herdecke. Kontakt Private Universität Witten/Herdecke Fakultät für Gesundheit, Department Pflegewissenschaft Stockumerstr.12, 58453 Witten, Raum D 45, Telefon: 02302 926-360, Email: claudia.kuh@uni-wh.de Erste Förderphase Kollegiatinnen und Kollegiaten Heike Asbach Heike AsbachForschungskolleg FamiLeFörderphase I 1984 bis 1987 Ausbildung zur Krankenschwester und 1988 bis 1990 Weiterbildung zur Fachkrankenschwester für Innere Medizin und Intensivmedizin in Düsseldorf. Anschließend langjährige Tätigkeit auf verschiedenen operativen Intensivstationen. 2000 Aufnahme des Studiums „Pflegewissenschaft“ an der Hochschule Osnabrück, abgeschlossen 2004 als Diplom-Pflegewirtin (FH). Von 2003 bis 2005 Studentische und Wissenschaftliche Hilfskraft im Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP). Von 2004 bis 2011 freiberufliche Tätigkeit im Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke im Bereich Projektmanagement, unter anderem Leitung des Projekts „Reorganisation und Neustrukturierung der Ambulanzen mit Einrichtung einer zentralen Patientenleitstelle“. Im Jahr 2007 Aufnahme des Studiums „Management im Gesundheitswesen“ ebenfalls an der Hochschule Osnabrück, abgeschlossen 2010 mit dem Master of Arts (M.A.). Seit Januar 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Winfried Zapp, Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Hochschule Osnabrück. Von 2010 bis 2012 Mitarbeit im EFRE-Projekt „Konzeption und Aufbau eines Berichtswesens unter besonderer Berücksichtigung von verhaltensorientierten Aspekten im Krankenhaus“. Ab April 2012 Mitarbeit im EFRE-Projekt „Integration von Angehörigen in der Stationären Altenhilfe (IvASA). Von Februar 2012 bis August 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Osnabrück. Lea Beckmann Lea BeckmannForschungskolleg FamiLeFörderphase I 1983 Abschluss der Ausbildung zur Kinderkrankenschwester in Stuttgart. In den folgenden fünf Jahren Tätigkeiten in den Fachbereichen Gynäkologie, Onkologie und Kinderchirurgie. 1988 humanitärer Einsatz in Afghanistan. Nach dem Staatsexamen zur Hebamme 1992 in Bonn, Tätigkeit als angestellte und freiberufliche Hebamme. 2004 Abschluss des Studiums der angewandten Gesundheitswissenschaften an der FH Magdeburg/Stendal mit einem Bachelor of Science (B.Sc.). Von 2008 bis 2010 Studium der Pflege- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Halle-Wittenberg mit dem Abschluss Master of Science (M.Sc). Im Anschluss freie wissenschaftliche Mitarbeiterin des deutschen Jugendinstituts. Von Mai 2011 bis April 2012 angestellt an der Hochschule Fulda für den Aufbau des primärqualifizierenden Studiengangs Hebammenkunde. Von 2012-2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Osnabrück. Helmut Budroni Helmut BudroniForschungskolleg FamiLeFörderphase I Nach der Ausbildung zum Krankenpfleger an der Rheinischen Landes- und Hochschulklinik in Düsseldorf 1988 und nachfolgender Praxis in den Bereichen Psychiatrie und Onkologie, arbeitete Helmut Budroni als selbstständiger Krankenpfleger mit den Schwerpunkten psychiatrische und onkologische Pflege sowie Pflege von Menschen mit Aids. Von 1996 bis 2001 leitete er den Pflegedienst der Aids-Hilfe in Düsseldorf und nahm 2000 das Studium der Pflegewissenschaft an der Universität Witten Herdecke auf. Hier ist er seit 2004 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege tätig: zunächst in einem dreijährigen Projekt zu personenbezogenen Pflegebudgets und seit 2007 als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter mit dem Schwerpunkt Pflege von Menschen mit Behinderung. Nino Chikhradze Nino ChikhradzeForschungskolleg FamileFörderphase I Nino Chikhradze hat in der Zeit von 1994-1997 die Krankenpflegeausbildung in Tbilisi, Georgien, absolviert. Seitdem Praxiserfahrung in der Intensivpflege von dialysepflichtigen Menschen. In den Jahren 1999-2004 Pflege und Betreuung von krebskranken Menschen und ihrem sozialem Umfeld im häuslichen Setting. Zusätzlich Lehrtätigkeit für Pflegeberufe und Leitung der Krankenpflegeschule in Tbilissi (Georgien). Studium der Pflegewissenschaft an der Universität Witten Herdecke, 2010 Abschluss zum Master of Science in Nursing. Nach dem Studium Koordination und Leitung der internationalen onkologischen randomisierten klinischen Studien in Oncoresearch GmbH in Dortmund. Lena Dorin Lena DorinForschungskolleg FamiLeFörderphase I 2002 bis 2005 Bachelor of Science in Health Communication an der Universität Bielefeld. Direkt im Anschluss Master of Public Health in Maastricht und Bielefeld (2005-2008). Während des Studiums berufliche Erfahrungen in einer Krebsberatungsstelle und Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin für den Aufbau eines Lehrstuhls an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Von 2007 bis 2013 Projektmanagerin im Projekt www.weisse-liste.de bei der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh. Von Februar 2012-Mai 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Osnabrück. Michael Galatsch Michael GalatschForschungskolleg FamileFörderphase I 1999 Krankenpflegeexamen an der Krankenpflegeschule des Bundeswehrkrankenhaus Berlin; daran anschließend als Krankenpfleger in der Bundeswehr im In- und Ausland tätig. Studium der Pflegewissenschaft an der UWH mit dem Abschluss Master of Science in Nursing in 2009. Nach dem Studium wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet "Arbeitssicherheit/Ergonomie", an der Bergischen Universität Wuppertal. Im Januar 2012 Wehrübung als Berater "Pflege- und Funktionsdienst" in der Bundeswehr, und nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand im Forschungskolleg 'FamiLe’ zurück an die Alma mater. Martina Gießen-Scheidel Martina Gießen-ScheidelForschungskolleg FamileFörderphase I Martina Gießen-Scheidel hat vor über 20 Jahren die Ausbildung zur Kinderkrankenschwester gemacht, seitdem liegt ihr berufliches Arbeitsfeld in der neonatologischen und pädiatrischen Intensivpflege im Kinder- und Jugendzentrum der Universitätsmedizin Mainz an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Martina hat sich zur Gesundheits- und Fachkinderkrankenpflegerin für pädiatrische Intensivpflege sowie zur Lehrerin für Pflegeberufe weitergebildet. Seit 1996 ist sie in der Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen „Pädiatrische Intensivpflege“ in Mainz tätig. Neben ihrem Beruf absolvierte sie das Studium zur Dipl. Pflegepädagogin (FH) und zum Master of Science in Nursing an der Universität Witten Herdecke. Julia Heine Julia HeineForschungskolleg FamiLeFörderphase I 2000 bis 2003 Ausbildung zur Hebamme in Hameln. Nach dem Staatsexamen Tätigkeit als angestellte und freiberufliche Hebamme. 2006 Aufnahme des Studiums „Pflege und Gesundheit“ an der Fachhochschule Bielefeld, abgeschlossen 2008 mit dem Bachelor of Science (BSc). Anschließend dort Fortsetzung des Studiums im Fach „Berufspädagogik für Gesundheitsberufe“. 2011 Abschluss des Studiums mit dem Master of Arts (MA), Thema der Masterarbeit Förderung der Entwicklung eines professionellen Selbstverständnisses – eine Lerneinheit für die Ausbildung von Hebammen. Seit Februar 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Osnabrück. Lisa Hoffmann Lisa HoffmannForschungskolleg FamiLeFörderphase I 2004 bis 2011 Studium der Soziologie, Politikwissenschaften und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zur Magistra Artium (M.A.). Studienschwerpunkte: Sozialstrukturanalyse, soziale Ungleichheiten und Familiensoziologie. Thema der Magisterarbeit: Macht Alleinerziehen krank? Eine Analyse nach Lebensphasen mit den Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP). Während eines Auslandssemesters im Jahr 2006 Studium der Group Dynamics an der Nelson Mandela Metropolitan University in Port Elizabeth, Südafrika mit dem Abschluss Bachelor Honoures. Seit Februar 2012 Kollegiatin am Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebenslauf am Standort Osnabrück. Christiane Knecht Christiane KnechtForschungskolleg FamileFörderphase I Christiane Knecht absolvierte in der Zeit von 1990 bis 1993 ihre Ausbildung im Alfried Krupp von Bohlen und Halbach Krankenhaus in Essen und ist seit 20 Jahren Gesundheits- und Krankenpflegerin mit mehrjähriger beruflicher Praxis in der Intensivpflege in unterschiedlichen Kliniken. In der Zeit von 1995 bis 1999 studierte sie neben ihrer klinischen Tätigkeit an der Fachhochschule Fulda und machte dort ihren Abschluss zur Diplom-Pflegewirtin (FH). Von 1999 bis 2012 war sie als Pflegewissenschaftlerin im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannheil in Bochum tätig und mit zentralen pflegewissenschaftlichen, qualitäts- sowie organisationsentwickelnden Aufgaben beschäftigt. Ihr zweites Studium im Masterprogramm Pflegewissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar schloss sie im Jahr 2013 mit dem akademischen Grad M.Sc. Pflegewissenschaft ab. Seit vielen Jahren hat Christiane Knecht einen Lehrauftrag zum Thema ‚Case Management‘ an der Evangelischen Fachhochschule Bochum und begleitet Diplom-, Bachelor sowie Masterstudierende unterschiedlicher pflege- und gesundheitswissenschaftlicher Studiengänge in Evidence-based-practice und Pflegeforschungsprojekten. Seit März 2012 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Witten. Andreas Kocks Andreas KocksForschungskolleg FamileFörderphase I Andreas Kocks ist seit 15 Jahren Krankenpfleger mit mehrjähriger Praxiserfahrung, zuerst in der direkten Pflege, später als Pflegewissenschaftler im Stab der Pflegedirektion am Universitätsklinikum Bonn. Zusätzlich ist Andreas seit vielen Jahren selbständiger Dozent im Gesundheitswesen und engagiert sich im Kontext der Patienten- und Familienedukation. Studium der Pflegewissenschaft an der Universität Witten Herdecke, in dem er sich intensiv mit dem Modell der School Health Nurse –Schulgesundheitspflege- auseinandergesetzt hat. 2011 Abschluss zum Master of Science in Nursing. Claudia Oetting-Roß Claudia Oetting-RoßForschungskolleg FamiLeFörderphase I 1995 bis 1998 Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin an der Uniklinik Münster, anschließend mehrjährige Berufstätigkeit auf einer Früh- und Neugeborenen-Station sowie auf einer interdisziplinären Schulkinderstation. Von 2002 bis 2006 Studium der Pflegepädagogik an der Fachhochschule in Münster, Abschluss als Dipl. Berufspädagogin. Nach dem Studium bis Februar 2012 Tätigkeit als Redakteurin der Fachzeitschriften „Unterricht Pflege“ und „Forum Ausbildung“ im Prodos Verlag, Brake. Parallel dazu feste und freiberufliche Lehrtätigkeit in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pflegenden und Lehrenden in Gesundheitsberufen, unter anderem mit den Schwerpunkten Palliative Care, Kommunikation und Beratung in der Pflege, Konfliktbearbeitung sowie Praxisanleitung. Seit 2008 Pädagogische Leitung der Weiterbildung „Palliative Care bei Kindern“ am Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e. V., Hannover. Von Februar 2012 - Mai 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin im Forschungskolleg „Familiengesundheit im Lebensverlauf“ am Standort Osnabrück. Postdoktorandinnen und Postdoktoranden Dr. rer. soc. Charlotte Ullrich Dr. rer. soc. Charlotte Ullrich hat an der Ruhr-Universität Bochum Sozialwissenschaft studiert und dort 2011 mit einer ethniographischen Studie zur reproduktivebn Praxis promoviert: "Medikalisierte Hoffnung?" Sie war in Bochum wissenschaftliche Mitarbeiterin und Gastwissenschaftlerin am Department of Sociology and Anthropology, Northeastern University in Boston USA (2006-2007) wie am Global Center of Excellence for Reconstruction of the Intimate and Public Sphere der Universität Kyoto, Japan (2011-2012). Von 2012 bis 2015 war sie Postdoktorandin am Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebensverlauf an der Hochschule Osnabrück. Dr. rer. medic. Jörg große Schlarmann Dr. rer. medic. Jörg große Schlarmann absolvierte nach einer Ausbildung zum Krankenpfleger den pflegewissenschaftlichen Studiengang der Universität Witten/Herdecke, welchen er 2007 mit einem Masterabschluss beendete. Dort arbeitete er von 2007 bis 2011 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt "Young Carers", in dessen Rahmen er promovierte. Die Dissertation trägt den Titel "Entwicklung, Implementierung und Evaluierung eines familienorientierten Hilfsangebots für Kinder kranker Eltern". Von 2012 bis 2015 war er Postdoktrand am Forschungskolleg Familiengesundheit im Lebensverlauf an der Universität Witten/Herdecke.

Zentrum für Medizinische, Sozial- und Gesundheitsinformatik Forschungsprojekte Laufende Forschungsprojekte SMiLeH – Strategic Management in Learning Health systems Hintergrund: An der Hochschule Osnabrück werden Fach- und Führungskräfte für Tätigkeiten in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen qualifiziert. Die Ausbildung bildet die sektorale Breite dieser Bereiche ab – von Versorgungseinrichtungen bis hin zu Management- und Koordinationsaufgaben. Zukünftig sind Fachkräfte gefordert, datenbasierte Entscheidungsprozesse zu steuern und die digitale Transformation aktiv mitzugestalten. Das Konzept des lernenden Gesundheitssystems (LGS) beschreibt ein System, das Daten systematisch nutzt, um Entscheidungen kontinuierlich zu verbessern, Erkenntnisse schneller in die Praxis zu überführen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Es bietet damit ein geeignetes Leitbild für eine innovative und interdisziplinäre Lehre in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. Forschungsbedarf: Das Projekt SMiLeH greift diese Perspektive auf und entwickelt mit dem webbasierten Planspiel „Healthtopia – Baue ein lernendes Gesundheitssystem“ ein Lehrformat zur Vorbereitung auf datenbasierte Entscheidungsprozesse in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen. In Healthtopia werden strategische Entscheidungen etwa zur Ressourcenverteilung, zum Qualitätsmanagement und zur Digitalisierung getroffen. Eine generative KI erzeugt dynamisch Einrichtungsdaten, regulatorische Rahmenbedingungen und Reaktionen zentraler Akteure. Dadurch entstehen variable und realitätsnahe Szenarien, die Entscheidungsunsicherheiten und Komplexität abbilden. Im Unterschied zu bestehenden Lehrformaten ermöglicht das Planspiel eine interdisziplinäre und praxisnahe Erprobung von Entscheidungsprozessen unter dynamischen Bedingungen. Vorhaben : Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines innovativen Lehrformats zur Vorbereitung auf strategische Managementaufgaben in datenbasierten und dynamischen Gesundheits- und Sozialsystemen. Grundlage ist das Leitbild des lernenden Gesundheitssystems, das datenbasierte Entscheidungsfindung und kontinuierliche Verbesserung in den Mittelpunkt stellt. Das Planspiel Healthtopia macht zentrale Prinzipien wie sektorübergreifendes Denken, strategische Anpassungsfähigkeit und den Umgang mit Zielkonflikten erfahrbar. Durch den Einsatz generativer KI entstehen realitätsnahe, sich verändernde Szenarien, in denen Entscheidungsprozesse praktisch erprobt werden. Didaktisch orientiert sich das Format am Constructive Alignment und wird durch Reflexionsphasen ergänzt. Die Entwicklung erfolgt partizipativ unter Einbezug von Praxis und Lehre; eine begleitende Evaluation sichert Wirksamkeit und Transferpotenzial. Projektdauer: April 2026 - März 2028 Drittmittelgeber: Stiftung Innovation in der Lehre (StIL) Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes. QQIT - Qualität der Patientenversorgung durch Qualität der IT Das übergeordnete Ziel von QQIT besteht deshalb darin, über wissenschaftliche Wirkmodelle niedersächsische Krankenhäuser und IT-Dienstleister bei der erfolgreichen Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen zu unterstützen und Impulse und Handlungsempfehlungen für zukünftige Digitalisierungsmaßnahmen zu liefern. Hierdurch trägt das Projekt dazu bei, dass die Fördermaßnahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) und die Integration in die Telematikinfrastruktur (TI) sinnstiftend genutzt werden und keine strategische Lücke für notwendige Folgeinitiativen im digitalen Gesundheitswesen Niedersachsens entsteht. Um dieses übergeordnete Ziel zu erreichen, wird QQIT Wissen über den Zusammenhang zwischen der Qualität von Gesundheits-IT (Produkt- und Prozessqualität sowie IT bezogene Organisationqualität) und ausgewählten Qualitätsbereichen der Patientenversorgung sammeln, um darauf aufbauend konkrete handlungsorientierte Wirkmodelle zu entwickeln. Wirkmodelle (auch Logikmodelle) haben sich in anderen Bereichen mit komplexen Problemstellungen - bspw. für die Gestaltung und Implementierung regionaler Gesundheitsprogramme – als eine vielversprechende Methode für eine zielgerichtete Gestaltung unter Beteiligung relevanten Stakeholder erwiesen. Aus diesem Grund sollen Wirkmodelle im Rahmen des Projekts verwendet werden, um Impulse und Handlungsempfehlungen für niedersächsische Krankenhäuser und IT-Dienstleister zu generieren, ein White Paper für Anschlussperspektiven zu erstellen und um die Gründung eines Think Tanks „Digitale Gesundheitswesen Niedersachsen" vorzubereiten. QQIT wird sich hierbei exemplarisch auf die Qualitätsindikatoren für Pflege und Implantatsoperationen konzentrieren. Die Pflege betrifft alle Patienten und Implantatsoperationen, insbesondere an Hüfte und Knie, werden aufgrund der alternden Gesellschaft häufig durchgeführt und sind mit hohen Kosten verbunden. Gleichzeitig ist nachgewiesen, dass entscheidungsunterstützende Systeme die Qualität auch in diesen Bereichen verbessern kann. Ausgehend von diesen Zielen verfolgt QQIT verschiedene operative Ziele. So werden die Wirkmodelle iterativ und in enger Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern (Klinik: Niels Stensen Kliniken; Industrie: trinovis GmbH) und den Mitgliedern der angeschlossenen Netzwerke entwickelt. Die einzelnen Schritte bestehen dabei aus Identifikation von Evidenz (RCT Studien), der Entwicklung empirischer Strukturgleichungsmodelle (Wirkmodelle) und der empirischen Überprüfung und Verifikation dieser Modelle durch Expertenurteile. Im Zuge dieser mehrfach qualitativen und quantitativen Untersuchung der Wirkmodelle werden im Projektverlauf Austauschformate für im Sinne eines „rapid knowledge translation“ Konzepts umgesetzt. Dabei handelt es sich insbesondere um Strategieworkshops zur Vorbereitung des Think Tanks „Digitales Gesundheitswesen Niedersachsen“, der an dem GesundheitCampus Osnabrück angegliedert wird. Praktische Ergebnisse sind Handlungskonzepte, Empfehlungen und entsprechendes Anschauungsmaterial. Projektdauer: 2024 - 2026 Drittmittelgeber: EFRE, Land Niedersachsen Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes. AId4Children - AI based decision support for child abuse and neglect risk assessment in simulation scenarios based on a digital twin Hintergrund: Die Zahl der Gefährdungseinschätzungen für Kinder und Jugendliche stieg von 2013 bis 2022 um über 70% auf 203.000 Fälle. Gefährdungseinschätzungen sind komplexe und hoch sensible Verfahren, die von den Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe eine umfassende Analyse der Situation der Minderjährigen und der Erziehungsberechtigten sowie möglicher Risikofaktoren erfordert. Forschungsbedarf: KI-basierte Expertensysteme könnten die Qualität der Gefährdungseinschätzungen optimieren und zu einem verbesserten Kinder- und Jugendschutz beitragen. Bevor sie in der Praxis eingesetzt werden, müssen diverse Fragen zur Datenherkunft und -qualität, zur Prognosegenauigkeit und Erklärbarkeit, zu Usability- und Kompetenzanforderungen und zu ethischen Herausforderungen geklärt werden. Vorhaben: Das Forschungsvorhaben „AId4Children“ (Hilfe für Kinder) adressiert diese Fragestellungen. In dem 36-monatigen Projekt wird in Zusammenarbeit mit Jugendämtern und anderen Praxispartnern ein Trainingsprogramm für ein KI-Expertensystem entwickelt. Das System basierend auf einem digitalen Zwilling und wird nach ISO 9241-210 menschenzentriert entwickelt und verschiedenen UI- und XAI-Tests unterzogen. Weiterhin wird das System in virtuellen Lern- und Lehrsettings hinsichtlich der o.g. Fragestellungen beforscht. Anschlussfähigkeit: Die geplanten Arbeiten profitieren von verschiedenen Vor- und Rahmenbedingungen der HSOS. Hierzu zählt einerseits die 2018 entwickelte und weithin etablierte „Kindeswohlmatrix“ und der Lehrschwerpunkt „Kindeswohlgefährdung“, der ein optimal zugängliches Testumfeld darstellt. Andererseits können für die geplanten Entwicklungsarbeiten diverse Labore genutzt werden, d.h. KI-Hochleistungscluster, Virtual-Reality-Räume und Usability-Labore. Zur Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses können drei Promotionsstellen zum Themenbereich KI geschaffen und im HSOS-Graduiertenkolleg angegliedert werden. „AId4Children“ liefert Anschlussperspektiven für weitere Forschungsprojekte, bspw. zu KI-Trainingsprogrammen (BMBF) und zur KI-Grundlagenforschung (DFG). Nicht zuletzt ergeben sich aus dem Projekt verschiedene horizontale und vertikale Skalierungsmöglichkeiten zur Stärkung des Bereichs Forschung und Transfer an der HSOS. Gesellschaftlicher Impact: AId4Children trägt zur Auseinandersetzung mit Fragen der digitalen Gesellschaft, insbesondere zum Umgang mit KI, bei. Darüber hinaus stärkt das Projekt die öffentliche Wahrnehmung des Themas Kindeswohlgefährdung - einer der zentralsten Herausforderungen unserer Zeit. Projektdauer: 2024 - 2027 Drittmittelgeber: MWK - zukunft.niedersachsen Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . PA.H|LIFETIME.ai - Gesundheit darstellender Künstler - Entwicklung und Analyse von Risikoprofilen und prädiktiven Modellen durch künstliche Intelligenz Performance-related musculoskeletal disorders (PRMDs) are thought to be primarily of neuromusculoskeletal origin and can affect the practice, rehearsal, performance and even the musical career of professional musicians. However, insufficient knowledge about the development and aetiology of PRMDs, due to low study quality and non-longitudinal study designs, is the main limitation for the creation of a framework for tailored, evidence-based physiotherapeutic care of musicians with PRMDs (analogue to sports physiotherapy). To overcome this limitation, the planned project has both scientific and structural objectives. The development and aetiology of PRMDs and their associated determinants, taking into account their complex interactions and multidimensionality, will be investigated in a two-stage research project following a Learning Health System (LHS)-based approach. The first stage involves the cyclical and continuous collection, integration and pooling of music-related health data from various existing sources and a systematic literature review aimed at identifying candidate variables through exploratory data analysis (e.g. artificial intelligence (AI) algorithms) in a comprehensive manner that may serve as potential determinants for the development of PRMDs in instrumentalists as a representative subgroup of musicians. Based on the results of phase 1, a prospective cohort study will be conducted. A detailed test battery including multidimensional health determinants will be designed to verify relevant risk factors (candidate variables from stage 1) and to build predictive models for the development of PRMDs. This will also support two structural objectives ensuring the sustainability of the project approach: The establishment of a university-based Centre of Excellence and Learning Health System in Musculoskeletal Health for the Performing Arts with a scientific and clinical focus, aiming at a data-driven cyclical transfer of knowledge from research to practice (scientific focus) and a transfer of data from practice to research (clinical focus). The development of a sub-discipline of physiotherapy for performing artists (analogous to sports physiotherapy) with the corresponding establishment of a (worldwide first) professorship for Performing Arts Physiotherapy (PAP) and the establishment of an international Master of Science (MSc) programme in PAP at the Hochschule Osnabrück HSOS. In addition, PAP projects and dissertations will be supported at both BSc and doctoral level. The interdisciplinary working group (music, physiotherapy, medicine, computer science...), which also includes members of the Hannover University of Music, Drama and Media (HMTMH), as well as the Ministry of Lower Saxony in its umbrella function, strongly support this innovative and internationally unique approach and ensure its sustainability after the end of the funding period. Projektdauer: 2024 - 2028 Drittmittelgeber: DFG Detailed information can be found on the project's homepage . CarLa - Career Lab der Hochschule Osnabrück: Der Osnabrücker Karriereweg zur FH-Professur CarLa steht für „ Car eer La b Hochschule Osnabrück“ und ist ein erfolgreich im Bund-Länder-Programm „FH-Personal“ eingeworbenes Projekt zur Bekanntmachung des Karrierewegs HAW-Professur und der Hochschule Osnabrück als attraktive Arbeitgeberin um die Bewerbungslage in Berufungsverfahren zu verbessern. Das Ziel ist die Gewinnung und Qualifizierung von professoralem Personal. Die Hochschule Osnabrück sucht dafür interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen und möchte Talente sowie geeignete Personen, sogenannte High Potentials, gewinnen und auf dem Weg zu einer Professur an einer HAW unterstützen. Kern ist die experimentelle Entwicklung, Erprobung und Sichtbarmachung eines „Osnabrücker Karrierewegs“ in eine HAW-Professur als innovatives Modell. Potenziellen Talenten soll der Karriereweg in eine Professur an einer HAW bedarfsgerecht, individuell und unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lebenslagen aufgezeigt sowie durch Qualifizierungsangebote begehbar gemacht werden. Es gilt, gefundene Kandidat*innen flexibel bei der Entwicklung ihrer Berufungsfähigkeit zu unterstützen – je nach Bedarf im Bereich der Promotion, der Forschungs- und Lehrerfahrung sowie der Berufspraxis. Dazu wurden die drei Talentakademien „Health & Living“, „Smart Factory & Products“ und „Talents for Green Transformation“ ins Leben gerufen, in denen Talente bei der Entwicklung ihrer Berufungsfähigkeit unterstützt werden. Ein aktives Talentscouting und Qualifikationsmonitoring sorgen dabei für eine bestmögliche Beratung und Unterstützung auf dem Weg zur HAW-Professur. Für internationale Wissenschaftler*innen wird zu diesem Zweck zudem ein Welcome Center aufgebaut. Das Besondere an CarLa ist die Langfristigkeit und der Blick auf individuelle Lebensphasen und Karriereplanungen. Die Vereinbarkeit individueller Qualifikationsprozesse mit Familienphasen soll gewährleistet werden, um insbesondere Frauen den Weg in eine HAW-Professur zu ebnen. So wird eine individuelle Karriereplanung ermöglicht und eine Bindung an die Hochschule als moderne und attraktive Arbeitgeberin hergestellt. Die entwickelten Maßnahmen orientieren sich dabei am strategischen Kompetenzprofil, welches die Hochschule von ihren zukünftigen Professor*innen einfordert. Dies sind Kompetenzen zu Interdisziplinarität, Digitalisierung, Internationalisierung, Nachhaltigkeit sowie zu Gender und Diversity. Projektdauer: 2021 - 2027 Drittmittelgeber: BMBF / MWK / GWK CAEHR - Digitaler FortschrittsHub Gesundheit "Herzkreislauferkrankungen - Verbesserung der Gesundheitsversorgung durch sektorenübergreifende Integration von Routinedaten" Im Fokus von CAEHR steht der Informationsfluss zwischen den verschiedenen Sektoren des Gesundheitssystems – von der Notfallversorgung im Krankenwagen über die stationäre und ambulante Versorgung bis hin zur Rehabilitation und Nachsorge in der Hausarztpraxis. Künftig sollen strukturierte Daten an allen Punkten des Versorgungssystems nach einheitlichen Standards erhoben und über die gesamte Versorgungskette genutzt werden können, um Prognosen zu Krankheitsverläufen präzisier treffen zu können, die Behandlung zu verbessern, und Präventionsmaßnahmen wirkungsvoller einzusetzen.Insbesondere werden die Anwendungsfälle Notfallversorgung von Schlaganfällen Rehabilitation nach Herzoperation Ambulante Versorgung von Menschen mit koronaren Herzerkrankungen und Herzinsuffizienz betrachtet. Die Hochschule analysiert dabei die digitalen Versorgungprozesse aus der Perspektive der Pflege und widmet sich dabei den entsprechenden IT-Standards, Auswertungsverfahren und ethischen Aspekten in der Evaluation. Kooperationspartner: Georg-August-Universität Göttingen, Göttingen Medizinische Hochschule Hannover, Hannover Universitätsklinikum Würzburg, Würzburg Charité – Universitätsmedizin Berlin, Berlin Hochschule Osnabrück, Osnabrück HiGHmed e.V., Heidelberg vitasystem GmbH, Mannheim AOK-Die Gesundheitskasse für Niedersachsen, Hannover SVA System Vertrieb Alexander GmbH, Wiesbaden Projektdauer: 2021 - 2023 Drittmittelgeber: BMBF Abgeschlossene Forschungsprojekte AIPOQUE - AI-enabled Procurement of Quality Endoprosthetics Medizinisch-pflegerische Versorgung bedarf hochqualitativer Medizinprodukte zu angemessen Beschaffungskosten. Erst mit dem Medizinproduktegesetz gibt es Vorgaben für Medizinprodukte. Gerade Implantate und darunter die Endoprothetik, wie Hüft-, Knie- und Schulterimplantate gerieten in der Vergangenheit in die Kritik, die Patientensicherheit nachrangig zu behandeln. Durch den Zwang der Krankenhäuser kosteneffektiv zu handeln sind weniger Qualitätskriterien entscheidungsrelevant sondern vorwiegend Kostenerwägungen. Daneben sind es nicht selten auch subjektive Eindrücke und Erfahrungswerte von Ärzt*innen und nicht Ergebnisse von (Langzeit-)Studien, die eine Kaufentscheidung stark beeinflussen. Diese Faktenlage führt dazu, dass Patient*innen nicht immer das für sie sicherste und beste Produkt gerade auch auf lange Sicht erhalten. Das Projekt AI-enabled Procurement of Quality Endoprosthetics (AIPOQUE) zielt darauf ab, für einzelne Krankenhäuser und Krankenhausverbünde eine Anwendungsumgebung aus Datenaufbereitung, Datenanalytik mittels Methoden der künstlichen Intelligenz und Entscheidungsstützung für den strategischen Einkauf von Endoprothesen zu entwickeln, in einem realen Testumfeld zu erproben und zu evaluieren. Die AIPOQUE Anwendungsumgebung besteht aus einem anpassbaren Paket aus Data Warehouse inklusive automatisierten ETL Prozessen, einem Satz von erprobten intelligenten Algorithmen und einem Dashboard, das die Ergebnisse der Algorithmen verständlich und transparent für den Einkauf und die Kliniker darstellt. Ein solcher Prototyp, im Folgenden AIPOQUE Anwendungspaket genannt, ist für eine Vielzahl von Krankenhäusern anpassbar und damit multiplizierbar. Die Innovation liegt in dem Ansatz, reliable und valide Prognosen für die Eignung bestimmter Produkte bei bestimmten Patientengruppen erstellen zu können. Das Innovationspotenzial einer solchen Anwendung kann erst jetzt entwickelt werden, da nunmehr Krankenhäuser in die Lage versetzt sind, umfassend elektronische Patientendaten über einen längeren Zeitraum zur Verfügung zu haben und diese mit Materialdaten verknüpfen zu können. Das Risiko eines solchen Unternehmens liegt in dem Zusammenspiel aus qualitätsgesicherten und relevanten Daten, geeigneten Algorithmen und der Akzeptanz der Anwender*innen für eine digitale Unterstützung der Kaufentscheidungen. Kooperationspartner: Gesellschaft für Standardprozesse im Gesundheitswesen mbH (Koordinator) Hochschule Osnabrück Universität Osnabrück Klinikum Region Hannover GmbH Projektdauer: 2022 - 2025 Drittmittelgeber: BMBF KMU-innovativ Zukunftslabor Digitalisierung Gesundheit Die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung des Gesundheitssystems finden sich in Niedersachsen in vollem Umfang, sowohl in der Breite der Versorgungsstrukturen mit ländlichen Regionen und Ballungsräumen, als auch in der Spitzenforschung in Medizin und Informatik mit synergetischer interdisziplinärer Kombination sowie in der anwendungsorientierten Forschung in diesen Bereichen. Dabei bietet die Digitalisierung das Potential, den Herausforderungen des demographischen Wandels und dem Fachkräftemangel zu begegnen. Hier ergeben sich neue Versorgungsformen, die z.B. einen breiteren Einsatz von Telemedizin und neuen Medizingeräten gerade für den ländlichen Raum relevant werden lassen. Die traditionelle sektorale Struktur ist hierzu stärker zu vernetzen und neu aufzustellen. Durchgängige digitale Prozesse sind notwendig. Der Effekt einer größeren Individualisierung in der Patientenversorgung durch neue Diagnoseverfahren und maßgeschneiderte Therapien, wird durch die Entwicklung zu einem umfassenderen Gesundheitsbewusstsein des Einzelnen mit neuen Angeboten durch Fitness- und Lifestyle-Geräte, sowie durch zunehmendes Selbstmanagement insbesondere bei chronischen Erkrankungen ergänzt. Neue Player aus der Internet-Industrie adressieren dieses Segment und werden damit Bestandteil der gesamten Versorgungsstruktur. Die traditionellen Versorgungseinrichtungen haben dadurch die Chance, sich durch eine lebenslange Prävention und Begleitung jedes Einzelnen, auch jenseits dessen spezifischen Behandlungsfalles, zu profilieren. Der Umgang mit diesen neuen Daten und Methoden erfordert die Vermittlung neuer Kompetenzfelder in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für die beteiligten Professionen in der Medizin, der Informatik, der Medizinischen Informatik und den Gesundheitsberufen (Pflege, Physiotherapie, etc.). Auch die Vermittlung der erforderlichen digitalen Kompetenzen von Patient_innen, Angehörigen und allgemein Bürger_innen ist hierbei zu berücksichtigen. Die zentralen Themen für das Zukunftslabor Gesundheit sind daher: Digitale Methoden in Versorgung und Pflege: An praktischen Anwendungsfällen sind die Möglichkeiten und Potentiale der Digitalisierung zu zeigen und damit deren Verbreitung zu fördern. Die Ergebnisse müssen Vorteile für den Menschen demonstrieren. Die zugehörige Methodik im Bereich Data Science muss als ein interdisziplinärer Forschungsansatz gefördert werden. Dies erfordert die Zusammenarbeit verschiedenster Disziplinen, aber auch Lösungen zu den strukturellen Herausforderungen bzgl. Infrastrukturen, Verbindung von Anwendungen und Methoden. Evidenz- und datenbasierte Medizin: Niedersachsen besitzt eine hervorragende medizinische Forschung, die sich im nationalen und internationalen Wettbewerb bewährt hat. Diese Position gilt es durch datengetriebene Forschung zu erhalten und auszubauen. Hierzu sind laufende und künftige Aktivitäten zur Vernetzung von Daten, der Analyse und der datengetriebenen Forschung zu fördern. Gesundheitsfördernde Lebenswelten: Mit einer älter werdenden, aber gleichzeitig stärker gesundheitsorientierten Gesellschaft sind neue Angebote zu schaffen, um eine hohe Lebensqualität über alle Phasen des Lebens zu erhalten. Hierzu gehört die Unterstützung im häuslichen Umfeld ebenso, wie die Begleitung mit neuen Möglichkeiten von smarten Implantaten bis hin zu neuartigen (Bio-)Sensorik-Geräten. Personalisierte Medizin: Die Verfügbarkeit von großen Datenmengen aus teilweise neuen Quellen erlaubt nicht nur neue Möglichkeiten bei der Analyse und Bewertung von großen Populationen hinsichtlich epidemiologischer Fragestellungen, sondern verspricht auch neue Potentiale bei der einzelnen Behandlung jedes Individuums. In den letzten Jahren sind bereits Begriffe wie Präzisionsmedizin oder Systemmedizin geprägt und teilweise kontrovers diskutiert worden. Die technischen, ethisch und ökonomisch vertretbaren Möglichkeiten stehen jedoch erst am Anfang und es sind wesentliche Neuerungen zu erwarten, die sowohl erforscht als auch in den praktischen Einsatz überführt werden müssen. Versorgungsforschung: Um Patient_innen optimal zu versorgen, ist eine ganzheitliche Betrachtung der gesamten Versorgungskette von der häuslichen Pflege bis zur Hochleistungsmedizin in einer Universitätsklinik erforderlich. Durch diese umfassende Herangehensweise können Veränderungen unseres Gesundheitssystems besser verstanden und zukunftsorientiert geformt werden. Die notwendigen Transformationsprozesse sind komplex und erfordern ein präzises Modell des niedersächsischen Gesundheitssystems, so dass im Voraus simuliert werden kann, welche Maßnahmen erfolgversprechend und wie Ressourcen sinnvoll einzusetzen sind. Ausbildung und Lehre: Die notwendigen neuen Kompetenzen, die sich sowohl in der Forschung (z.B. Data Science in der Medizin) als auch in der gesamten Versorgung benötigt werden, sind geeignet zu vermitteln. Eine stärkere Öffnung in die Breite der Gesellschaft ist notwendig, um selbstbestimmt Entscheidungen zur eigenen Gesundheit treffen zu können. Das Spektrum wird in der Wissensvermittlung von Hochschullehre über familiäre häusliche Pflege in einer digitalen Welt bis zum kritischen Umgang mit den eigenen Gesundheitsdaten reichen. Unter Berücksichtigung der vielfältigen Aspekte der Digitalisierung in der Gesundheitsforschung und -versorgung sind Schwerpunkte zu setzen, die eine besondere Relevanz für Niedersachsen haben, die jeweiligen Stärken aufnehmen und Schwächen berücksichtigen. Hierbei sind für das Zukunftslabor folgende Leitthemen relevant: Translationale Medizin: Niedersachsen weist zahlreiche Einrichtungen mit erfolgreicher medizinischer Forschung auf und verfügt mit seinen Universitätskliniken über Wissenszentren einer Hochleistungsmedizin. Die Translation zwischen diesen Welten ist ein hoch relevanter und wichtiger Schritt, ohne den eine personalisierte Medizin oder Systemmedizin nicht möglich sein wird. Es gibt hierzu bereits Projekte in Niedersachsen, die z.B. die standortübergreifende Datenintegration der klinischen Versorgung und Forschung vorantreiben. Ebenso finden sich zahlreiche Aktivitäten zur Sensorik/ Signalverarbeitung oder der Entwicklung von Assistenzsystemen. Diese Aktivitäten sind auszubauen und zu anwendungsbezogen Applikationen zu vernetzen. Versorgung in der Fläche: Für ein Flächenland wie Niedersachsen ist eine sinnvolle Nutzung der Digitalisierung für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung außerhalb der Ballungsräume und Städte ein relevantes Thema. Hierzu sind Schnittstellen zu niedergelassenen Ärzt_innen zu schaffen, die mit geeignetem Datenaustausch eine Unterstützung im Behandlungs- und Ausbildungskontext leisten. Dies betrifft auch den Bereich der häuslichen Pflege und Gesundheitsversorgung, in dem assistierende Gesundheitstechnologien (AGT) und insbesondere mobile Systeme neue Angebote schaffen können, um bis ins hohe Alter größtmögliche Autonomie und hohe Lebensqualität zu erhalten. Gesundheit der Zukunft: Die Digitalisierung birgt viele Fragen, die sich nicht auf die Technik beschränken, sondern die breite Gesellschaft als auch jeden Einzelnen betreffen. Im Zeitalter einer digital unterstützen Fitness-/Health-Assistenz verschwimmen die Grenzen von Krankenversorgung und gesunder Lebensplanung. Der individuellen Prävention kommt eine völlig neue Bedeutung zu. Dies alles wird zu massiven Veränderungen in unserem Versorgungssystem führen, deren Auswirkungen bisher zu wenig verstanden sind. Neben diesen Leitthemen gibt es übergreifende, interdisziplinäre Herausforderungen, die die Digitalisierung im Allgemeinen betreffen und ebenso in der digitalen Gesundheit eine wichtige Rolle einnehmen. Hierzu gehören: Medizinische Information muss sinn erhaltend maschinell zu verarbeiten sein und zwischen einzelnen Gesundheitsversorgern austauschbar werden. Semantische Interoperabilität ist die Basis einer datengetriebenen medizinischen Forschung und evidenzbasierter individualisierter Behandlung. Hierzu müssen die Lehre, die Ausbildung und das Training für alle beteiligten Fachdisziplinen in der Breite angepasst werden, so dass die neuen Themen der Digitalisierung geeignet aufgenommen werden. Daten- und Kommunikationsstandards sind notwendigerweise zu nutzen und weiterzuentwickeln, um syntaktische Interoperabilität und langfristige Verfügbarkeit von medizinischen Informationen sicherzustellen. Dabei handelt es sich um eine komplexe und langwierige Entwicklung, die von nationalen und internationalen Abstimmungen ebenso abhängt wie von den notwendigen lokalen Umsetzungen der entsprechenden Datenerhebung in Krankenhäusern, ambulanten Einrichtungen und weiteren Beteiligten. Soziale und gesellschaftliche Fragen sind zu behandeln, da die Digitalisierung zu grundlegenden Veränderungen in allen Bereichen unseres Lebens führt. Im Bereich der Gesundheit handelt es sich um einen besonders kritischen Bereich, der Auswirkungen auf jeden Einzelnen hat. Es besteht die Aufgabe, diese Veränderungen gegenüber der Gesellschaft verständlich zu machen, Chancen und Risiken aufzuzeigen und insbesondere in den Feldern: Ethik, Datenschutz und (Informations-)Sicherheit geeignete Grundlagen und Empfehlungen zu liefern. Dies beinhaltet die Sicherstellung einer digitalen Teilhabe über alle gesellschaftlichen Schichten hinweg als auch den kritischen Dialog und weitere Aufklärung, um selbstbestimmte und informierte Entscheidungen treffen zu können. Im Rahmen des Zukunftslabors sollen hierzu vier Hauptziele adressiert werden: Aufbau einer vernetzten Forschungsplattform Einbindung von Sensorik zur patienten-nahen Unterstützung Förderung von Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogrammen Vernetzung, Kommunikation und Dialog Die Arbeiten basieren auf den Vorarbeiten aus anderen Projekten und berücksichtigen existierende Expertisen in Niedersachsen mit gesellschaftlich relevanten Anwendungsszenarien. Das Transferpotential findet sich in der weiteren Verbreitung von vernetzten Forschungsplattformen, die im Behandlungs- und Versorgungskontext eine Integration von verschiedenen relevanten Daten und Analysemethoden erlauben. Dies ermöglicht neue Unterstützungsangebote für Patient_innen zum Beispiel in der häuslichen Pflege. Im Bereich der Sensorik gibt es ein großes Potential für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung insbesondere in ländlichen, strukturschwachen Regionen. Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der Früherkennung von Bewegungseinschränkungen und der Ableitung von Interventionen, bevor es zu Einschränkungen der Funktionalität kommt, bis zur Unterstützung der Pflege von Intensivpatient_innen in ihrer häuslichen Umgebung zur Verbesserung der Sicherheit und zur Entlastung der Pflegenden. Für die Forschung sind solche Datenplattformen von hoher Relevanz. Die Verbindung von klinischen Daten, Forschungsdaten und Sensordaten liefert die Grundlage für die Beantwortung von relevanten Forschungsfragen. Das Zukunftslabor kombiniert dies mit dem Ziel des Wissenstransfers, insbesondere durch Aus- und Weiterbildung. Kooperationspartner: TU Braunschweig Medizinische Hochschule Hannover Universitätsmedizin Göttingen (UMG) Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim, Holzminden, Göttingen Hochschule Hannover (HsH) Universität Oldenburg Hochschule Osnabrück Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth Leibniz Universität Hannover Projektdauer: 2019 - 2024 Drittmittelgeber: MWK ZIEL - Verkürzte Zeit bis zur Heilung durch mehr Evidenz mittels augmentierter Intelligenz Motivation Hintergrund und Motivation des Projektes ist der Bedarf, KI-basierte Entscheidungsunterstützung hinsichtlich Vertrauensentwicklung und Akzeptanzbildung durch die Anwender*innen zu entwickeln und untersuchen. Die interprofessionelle Wundversorgung liefert ein gutes Beispiel für datengetriebene Versorgungsunterstützung und die damit verbundenen Herausforderungen. Ziele und Vorgehen Ziel ist die Entwicklung, Verifikation und Validierung eines Werkzeugkastens für die interaktive Erschließung, Aufbereitung, Analyse und Visualisierung von multimodalen Daten. Zu diesen Daten gehören u. a. Wundbilder, Beurteilungen z. B. bezüglich Größe und Infektion, Laborwerte und weitere Patientendaten. Der Werkzeugkasten beinhaltet auf KI basierende Prognosemodelle und ein interaktives Dashboard zur Augmentierung der menschlichen Intelligenz. Die Modelle werden zunächst für zwei universitäre Wundzentren separat entwickelt und dann hinsichtlich einer Integration geprüft. Die Ergebnisse werden einer empirischen Prüfung auf Verständlichkeit der Modelle und Nutzerakzeptanz unterzogen und rechtlich-ethische Belange berücksichtigt. Innovationen und Perspektiven Es gibt im Bereich der datengetriebenen Entscheidungsunterstützung mit Erklärungskomponente eine Innovationslücke und auch ein Akzeptanzproblem. Diese Lücke soll mittels agil entwickelter KI-Modelle und geeigneter Erklärungsparameter geschlossen werden. Kooperationspartner: Hochschule Osnabrück, Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen Universität Osnabrück, Institut für Kognitionswissenschaft Universität Osnabrück, Abteilung New Public Health Universitätsklinikum Essen - Klinik für Dermatologie Symbic GmbH, Osnabrück Universitätsklinikum Erlangen - Hautklinik apenio GmbH & Co. KG, Bremen Projektdauer: 2021 - 2023 Drittmittelgeber: BMBF Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes ai4health - Künstliche Intelligenz (KI) in der Gesundheitsversorgung - Grundlagen, Anwendungen, Perspektiven Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zieht weitreichende Veränderungen für die Gesundheitsversorgung nach sich und wird perspektivisch den Arbeitsalltag aller an der Gesundheitsversorgung direkt oder mittelbar beteiligten Berufsgruppen erreichen, so dass ein Erwerb von KI-Kompetenzen für zukünftige und bereits im Gesundheitswesen tätige Personen notwendig scheint. Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Lernangebotes, das die umfassende gesundheitsbezogene Expertise der Hochschule Osnabrück und der Universität Osnabrück mit einem starken Profil im Bereich der KI und langjährigen Erfahrungen in Didaktik und digitaler Lehre verbindet. Das Lernangebot richtet sich als Weiterbildung an a) Führungskräfte im Gesundheitswesen, b) Health Professionals (Angehörige der Gesundheitsberufe) und c) Lehrkräfte im Bereich Gesundheit und Pflege sowie Studierende auf Masterniveau aus den dementsprechenden Studiengängen. Es vermittelt Grundlagen von KI, ihre Anwendungsfelder und –beispiele in der Gesundheitsversorgung sowie differenzierte Perspektiven der zukünftigen Entwicklung mit Blick auf verschiedene Berufsgruppen, ethische, rechtliche und soziale Aspekte. Das Angebot kombiniert in aufeinander folgenden Programmabschnitten einen MOOC, einen SPOC (Small Private Online Course mit in-hourse Lerngruppen) sowie ein blended learning ICM Szenario unter Verwendung von eduScrum. Projektleitung: Dr. Daniel Kalthoff, GesundheitsCampus Osnabrück eHealth4all@eu - Interprofessional European eHealth Programme in Higher Education eHealth is a priority for European member states as technology can encourage preventative health, help citizens manage their health and social care needs and reduce the cost and utilisation of healthcare. While progress has been made, a number of barriers exist. There is a lack of awareness, understanding and confidence regarding technology amongst some health and other professionals. Better interdisciplinary education in eHealth would address these issues. Both the European Commission and World Health Organization have highlighted the importance of interprofessional education to prepare graduates and upskill the health and care workforce in Europe to facilitate collaborative practice. The Interprofessional European eHealth Programme in Higher Education (eHealth4all@EU) project will address the high demand for health professionals to be competent and confident in eHealth. This collaborative, multidisciplinary, pan-European project aims to develop, implement and evaluate an interprofessional eHealth training programme for graduate students – the next generation of professionals - in higher education. Graduate students from many disciplines such as medicine, nursing, allied health, informatics, engineering, business, law, and management will participate in the eHealth4all@EU project . Up to 250 graduate students (Masters and PhD) across four European health systems, in Germany, the United Kingdom (Scotland), Finland and Portugal, will receive high quality interprofessional eHealth training via three eLearning/Blended learning courses (covering interoperability, data protection and security, data analytics and big data) and two European Summer Schools (covering innovation & entrepreneurship, leadership and governance, ethical and legal issues). On completion of the project, the eHealth4all@EU programme will be embedded in the participating universities in Germany, Scotland (UK), Finland and the Portugal enabling thousands of students to be educated in this important area long-term. The novel problem-based learning and digitally supported curricula will be freely available. In order to be able to provide the three courses and the two summer schools, the first five intellectual outputs lay the ground for these educational activities: O1 , European eHealth Education: Policy and Practice Review will capture the local needs via focus groups and tailor global international recommendations accordingly. O2: European eHealth Education Pedagogical Methods Complication will define methods in particular problem-based learning scenarios in combination with digital media and tools. Using the lessons learned from these two pieces of work, O3 eHealth4all@EU Curricular Framework will translate O1 and O2 into a curricular framework with learning outcomes, the syllabus, material to be searched, compiled and decided upon and finally assessment procedures to be determined for both the eLearning/Blended learning courses and European Summer School. In the next phase, all partner universities will collaborate to design three interactive eLearning/Blended learning courses (O4) building upon O1 to O3. They will cover the key eHealth topics; 1) Interoperability, 2) Data Protection and Data Security, and 3) Big Data and Analytics. A TeacherBot and virtual reality environments will be adapted and integrated into the eLearning platform to engage students and explore cultural competencies in interprofessional care using eHealth. The course material is designed to be applied in videoconferencing supported teamwork across countries. In O5 European Summer Schools on Interprofessional eHealth Education will cooperate to develop material for the face-to-face summer school where three additional key subjects will be taught and assessed; 1) Innovation and Entrepreneurship, 2) Leadership and Governance and 3) Ethics and Legal. Local and independent evaluations will be designed and performed in O6 eHealth4all@EU Evaluations to obtain feedback from the graduate students and teachers who take part in and deliver both the eLearning courses and Summer Schools. O7 eHealth4all@EU Final Report will summarise all activities within the project and lay the ground for a scientific publication in a high impact journal. The eHealth4all@EU project will take care that its activities have impact beyond the three courses and the two summer schools: There are two international multiplier events in Brussels and Porto and four local multiplier events at the four sites of the partners in Europe. The consortium partners will be present at major scientific conferences, e.g. MIE and MEDINFO, to present work in progress and the final results. All project partners are well interconnected in the scientific and professional community and will make use of these contacts to spread information about the achievements. The eHealth4all@EU project builds upon substantial experience in eHealth education at the four site and will move this experience to the next level for a wide audience. Kooperationspartner: Hochschule Osnabrück Universität Osnabrück University of Eastern Finnland, Kuopio University of Porto (Portugal) Projektdauer: 2019 - 2022 Drittmittelgeber: Erasmus + Strategische Partnerschaft For more information on the research project, please visit the website eHealth4all@EU | Hochschule Osnabrück (hs-osnabrueck.de) Klinikum 4.0: Einkauf - Logistik - Controlling. Systemisch vernetzte, intelligente Prozesse und digitalisierte Daten für das Krankenhaus der Zukunft. Die Vision dieses Projektes ist es, im Krankenhaus eine Vielzahl von manuellen, fraktionierten und oft papierbasierten administrativen Routinetätigkeiten durch digitale, in Prozessketten eingebettete Aktivitäten zu ersetzen. Dadurch werden Krankenhäuser zukunftsfähig gemacht, die Arbeitsbelastung der betroffenen Mitarbeiter sinkt, die Effektivität steigt und gleichzeitig erhöht sich die Patientensicherheit. Während in der Industrie digitale und semi-automatisierte Prozesse längst Standard sind, fehlen diese im Krankenhaus weitestgehend, oder es existieren Einzellösungen, die nicht miteinander verbunden sind. Die Akteure werden durch das mehrfache manuelle Ausfüllen von Formularen oder den Umgang mit unterschiedlichen Computerprogrammen stark belastet und das Risiko von falschen Eintragungen steigt. Dem hier konzipierten Entwicklungsprojekt liegt die Aufgabe zugrunde, in 7 Clustern von Arbeitspaketen relevante Prozesse im Klinikum vernetzten und dedizierte weitestgehend automatisierte Ideallösungen zu schaffen, die durch eine zentrale Prozessintelligenz gesteuert werden. Als Beispiele für hochrelevante Prozesse, die in der aktuellen Ausgangslage eine realistische Chance auf Standardisierung und damit auch Automatisierung besitzen, wurden Prozesse rund um die klinische Materialwirtschaft ausgewählt. Diese beziehen eine Vielzahl von Akteuren ein, insbesondere Ärzte und Pflegekräfte zur Definition eines Materialkatalogs, Versorgungsassistenten in dem konkreten Bestellprozess, Einkauf, Lagermanagement, Controlling und Geschäftsführung sowie klinisches Qualitätsmanagement. Die Prozessintelligenz soll dabei den Workflow lenken und im Hintergrund im Sinne einer smarten Informationslogistik die Daten mit den vorhandenen Subsystemen austauschen, während die Benutzer bereits wieder ihren Kerntätigkeiten nachgehen können und von den Routineaufgaben so weit wie möglich befreit werden. Gleichzeitig wird ein konsistenter und kontinuierlicher Pflegeprozess für die Aktualisierung der Stammdaten etabliert und die Basis für eine präzise komplexe Datenanalyse zum Zwecke des Qualitätsmonitorings und der Steuerung im Krankenhaus geschaffen. Am Beispiel der klinischen Materialwirtschaft kann so realistisch aufgezeigt werden, wie ein Klinikum 4.0 funktionieren kann. Die beabsichtigte Innovation stellt im Vergleich zu bestehenden / verfügbaren Lösungen in folgernder Hinsicht einen Mehrwert für die Kliniken dar: Etablierung impliziter Interaktionsketten und Aufbau einer Informationslogistik im Krankenhaus durch eine zentrale, intelligente, systemisch ausgerichtete prozesssteuernde Instanz, den GSG CPI Server Sicherstellung einer konsistenten aktualisierbaren Datenbasis als Grundlage für Prozesssteuerung und Datenanalytik sowie Implementierung von Mechanismen der Datenpflege Automatisierung von Routinetätigkeiten und intelligent geleitete Benutzerführung in ausgewählten Prozessen insbesondere in der klinischen Materialwirtschaft Mobile Datenerfassung und Datenanzeige am Ort des Geschehens mit dem Ziel der prozessunterstützenden Informationslogistik unterstützt durch eine robuste, kontextabhängige Situationserkennung und Aktionsumsetzung Intelligente MDE Apps befreien den Benutzer von der Notwendigkeit spezialisiertes Wissen über Backendsysteme (Materialwirtschaft, KIS, etc.) aufzubauen Automatischer, transaktionaler Austausch der mobilen Datenerfassungsgeräte mit der zentralen, prozesssteuernden Instanz GSG CPI Server zur Kommunikation mit den diversen Subsystemen Prüfung und ggf. Entwicklung eines standardisierten Prozesses nach den Vorgaben und in Zusammenarbeit mit der Standardisierungsinstitution IHE Deutschland Neben diesem innovativen Kern der Maßnahme wird eine ganze Reihe weiterer Prozessverbesserungen angestrebt, wie u.a. die Bereitstellung einer innovativen Technologie zur Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Rückverfolgbarkeit von Implantaten, Realtime-fähiges Sachkostencontrolling, prozessuale Unterstützung nach Bundesarzneimittelplan. Kooperationspartner: GSG mbH Hannover Klinikum Region Hannover Projektdauer: 2019 - 2021 Drittmittelgeber: EFRE ROSE – Das Lernende Gesundheitssystem in der Region Osnabrück-Emsland Das Gesundheitswesen steht vor großen Herausforderungen, die Qualität der Versorgung – auch im ländlichen Raum – sicherzustellen und zu optimieren und dies vor dem Hintergrund der ethischen, rechtlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen zu realisieren. Dabei muss es zwangsläufig zu neuen Formen der Versorgung und Kooperation kommen. Vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen haben die Hochschule und Universität Osnabrück sich zusammengefunden, um Forschung, Lehre und Praxistransfer im Gesundheitsbereich zu bündeln. Sie arbeiten daher am Aufbau eines gemeinsamen Gesundheitscampus, in dem die Gesundheitseinrichtungen der Region aktiv einbezogen werden. Das Projekt ROSE ist Teil dieses im Aufbau befindlichen Gesundheitscampus. Das Projekt widmet sich einer auf die Region Osnabrück fokussierte Forschung, dem Aufbau entsprechender forschungsförderlicher Strukturen und der Entwicklung von institutionalisierten Beziehungen zu den Gesundheitseinrichtungen in der Region. Dabei soll das Prinzip des Lernens durch Forschung gelten, das als Motor der Kooperation der Hochschulen und der Gesundheitseinrichtungen dienen soll. Das „Lernende Gesundheitswesen in der Region Osnabrück-Emsland“ ist eine über 5 Jahre angelegte Maßnahme, die es erlaubt, langfristige Beziehungen einzugehen. Kernelement ist eine Austauschplattform, die Daten von – zum Beispiel – Kliniken, Gesundheitsnetzen, Kommunen und den Hochschulen bündelt. Weitere Ziele von ROSE sind unter anderem der Aufbau und Betrieb eines Graduiertenkollegs von Hochschule und Universität Osnabrück zum Thema „Patientenzentrierte Versorgungsgestaltung durch Forschung“ sowie eine institutionalisierte Zusammenarbeit mit den Gesundheitsdienstleistern in der Region. ROSE wird mit 2,5 Millionen Euro aus Landesmitteln durch das „Niedersächsische Vorab“ gefördert. Projektdauer: 2015-2020 (verlängert bis 31.12.2021) Drittmittelgeber: VW Stiftung Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . INITIATIVE eHealth – INovationen IdenTIfizieren, AdopTIeren, Verankern, Evaluieren Der Forschungsschwerpunkt Pro INITIATIVE eHealth – Innovationen Identifizieren, Adoptieren, Verankern und Evaluieren wird für eine Laufzeit von 5 Jahren beginnend ab August 2015 von VW Vorab gefördert. Er beinhaltet eine Graduiertenförderung in Kooperation mit der Universität Osnabrück. Beteiligte Professorinnen und Professoren sind Andrea Braun von Reinersdorff (WiSo), Stephan Kleuker (IuI), Frank Thiesing (IuI), Thorsten Litfin (Lingen) sowie Ursula Hübner (WiSo Gesamtleitung). Neben einer Vielzahl von Partnern aus der Region und Krankenhäusern bundesweit beteiligt sich die OECD an dem Forschungsschwerpunkt. Gemeinsam werden Instrumente und Methode des eHealth Benchmarking weiterentwickelt und international erprobt ( www.it-report-gesundheitswesen.de ). Mit dem eHealth Demonstrator Elektronisch unterstütztes Wundmanagement, der zusammen mit dem Osnabrücker Wund- und Lymphzentrum aufgebaut wird, werden eHealth Innovationen aus technischer und organisatorischer exemplarisch dargestellt. Für Krankenhaus IT-Leiter/innen werden gezielte Weiterbildungsmaßnahmen angeboten, die mit dem bmbf Verbundprojekt KeGL zur offenen Hochschule synchronisiert werden. Der Forschungsschwerpunkt Pro INITIATIVE eHealth ist Teil des gemeinsamen Gesundheitscampus der Hochschule und Universität Osnabrück. Projektdauer: 2015 - 2020 Drittmittelgeber: VW Stiftung Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . GEva-ISI - Gesundheitsterminal als Bindeglied zwischen Bürger und Gesundheitsdienstleistung. Evaluation einer informationstechnischen Service-Innovation Gesundheitsterminals bieten einen sicheren Zugang zu personalisierten Dienstleistungen rund um das Thema Gesundheit an. Sie stellen einen der möglichen Wege dar, die Hoheit der Bürger über ihre Gesundheitsdaten im Rahmen der Telematikinfrastruktur zu realisieren. Gesundheitsterminals sind bislang in Deutschland in dieser Form nicht realisiert. Mit der geplanten bundesweiten Einführung von insgesamt 7.500 Geräten Gesundheitsterminals zunächst nur in Apotheken, später auch in Krankenhäusern und Medizinischen Versorgungszentren durch die Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement (DeGIV) ergibt sich erstmalig die Chance, das Thema Gesundheitsterminal wissenschaftlich zu untersuchen. Die Aufstellung der ersten Gesundheitsterminals erfolgte im August 2015 in der Pilotregion Eschwege (Hessen) mit einem zunächst beschränkten Dienstleistungsangebot in Kooperation mit der dort ansässigen Krankenkassen BKK Werra-Meißner. Weitere Regionen - auch in Niedersachsen - und Krankenkassen folgen und im Laufe der Projektlaufzeiten werden weitere sogenannte PlusDienst wie eine Arztauskunft, Zweitmeinungen oder ein persönliches Archiv auf dem Terminal angeboten. Das Projektes GEva-ISI hat das Ziel, die Gebrauchstauglichkeit, die Nutzung und den Nutzen von Gesundheitsterminals, am Beispiel der DeGIV Terminals und ihrer Anwendungen, unabhängig und neutral zu evaluieren und im Kontext der internationalen Entwicklungen zu bewerten. Das Projekt leistet einen Beitrag zu dem Gesundheitscampus Osnabrück, bei dem sich die beiden Osnabrücker Hochschulen gemeinsamen mit regionalen Partnern das Ziel gesetzt haben, die "Gesundheitsversorgung neu zu gestalten“. Aus den in der Pilotregion Eschwege gewonnenen Erkenntnissen lassen sich Rückschlüsse auf die Einführung der Terminals in der Region Osnabrück/Emsland ziehen. Kooperationspartner: DeGIV GmbH - Deutsche Gesellschaft für Infrastruktur und Versorgungsmanagement Universität Osnabrück Projektdauer: 2018 - 2021 Drittmittelgeber: EFRE PosiThera - Prozessbezogene, kontextsensitive Entscheidungsunterstützung und Simulation zur Therapieunterstützung am Beispiel chronischer Wunden PosiThera erzeugt einen signifikanten medizinischen Mehrwert innerhalb der Versorgungskette Diagnose-Therapie-Nachsorge/Rehabilitation durch die Bereitstellung einer kontextsensitiven und prozessbezogenen Entscheidungsunterstützung durch Informationskontinuität. Denn Versorgungskontinuität in einer solchen Versorgungskette ist abhängig von Informationskontinuität beziehungsweise setzt diese voraus. Eine effektive und effiziente Therapie einer chronischen Erkrankung erfordert die Abstimmung der einzelnen intersektoralen und multiprofessionellen Behandlungsschritte aufeinander, damit eine wirksame medizinisch-pflegerische Versorgungskette entsteht. Mit PosiThera wird erstmalig Informationskontinuität durch ein gemeinsames Werkzeug zur Entscheidungsunterstützung für alle Beteiligten im Bereich der Diagnostik und Therapie von chronischen Wunden ermöglicht. PosiThera fertigt eine gleichnamige Softwarelösung zur Entscheidungsunterstützung und Simulation von Behandlungsansätzen auf Basis eines Regelwerkes und Expertensystems an. Die Softwarelösung ist als ein digitales Analogon eines realen Comprehensive Wound Centers (CWC) zu verstehen. Es folgt der Idee einer Wissenskooperation verschiedener medizinischer Fachrichtungen, mit dem Ziel einer interdisziplinären, multiprofessionellen, intersektoralen Zusammenarbeit und Koordination der Aktivitäten, als Grundlage einer problemorientierten Betreuung und medizinischen Versorgung der Patienten. Die Ergebnisse der Entscheidungsunterstützung und Simulation werden im Kontext des jeweiligen Prozessschrittes (Diagnose, Therapie und Nachsorge) und Akteurs (bspw. Hausärzte, Fachärzte, Pflegekräfte) präsentiert. Je nach Bedarf können diese Ergebnisse den anderen Akteuren zur Diskussion und gemeinsamen Abstimmung kommuniziert (gemeinsame Entscheidungsfindung) oder ihnen einfach zur Kenntnisnahme nach einer Entscheidung übermittelt werden (einzelne Entscheidungsfindung). Damit verbindet PosiThera drei wesentliche Elemente einer medizinischen Therapie, nämlich 1. die Entscheidungsfindung, 2. die Therapiebegleitung und 3. die Einbindung multipler Akteure einschließlich des Patienten und ggf. seiner Angehörigen in die Versorgungskette. Dieser konkrete Ansatz ist bislang in der Literatur weder angedacht noch in der Praxis realisiert worden. Entscheidungsunterstützende Systeme in der Medizin sind zwar in der wissenschaftlichen und praxisorientierten Diskussion anzutreffen, finden aber nur vereinzelt Einsatz im deutschen Gesundheitswesen, z.B. im Rahmen der Arzneimitteltherapiesicherheit oder im Rahmen von FuEProjekten, wie z.B. in der Behandlung von Patienten mit chronischen Lebererkrankungen. PosiThera greift entsprechende Erfahrungen mit digitaler Entscheidungsunterstützung auf und revolutioniert sie durch Kontextbezug, Prozessorientierung, Multiprofessionalität und Einbindung des Patienten. Projektpartner: Hochschule Osnabrück atacama Software GmbH (Verbundkoordination) PlanOrg Informatik GmbH Universitätsmedizin Göttingen, Inst. Med. Informatik Projektdauer: 2017 - 2020 Drittmittelgeber: BMBF Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . GIO – Gestaltungskompetenz als Innovator für hochzuverlässige Organisationen im Gesundheitssystem Hintergrund des Projektes sind die hohen Voraussetzungen an die Gesundheitsversorgung, um die Sicherheit der Patienten und Patientinnen zu gewährleisten. In jüngster Zeit erschrecken viele Berichte, die über Gesundheitsgefahren durch Behandlungsfehler informieren. Bei der Analyse wird der Blick meist auf Fragen gelenkt, die die Gründe dieser Fehler identifizieren sollen, wie denen nach den Ursachen, den Verantwortlichen oder warum eine Gefährdung nicht verhindert werden konnte. In dem hochinnovativen und transdisziplinären Projekt wird bewusst ein anderer Blick auf die Patientensicherheit gelegt. Im Mittelpunkt soll dabei die Sicherheitskultur stehen. Nicht erst nach dem Eintritt von Fehlern soll reagiert werden, sondern vorab bereits das Auftreten von Fehlern vermieden werden. Entsprechend ist in der Einrichtung selbst wie auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Sensibilität für potenzielle Störungen und Fehler erforderlich. Auch mehr Flexibilität und Entscheidungskompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unabdingbar. Hier setzt das Forschungsprojekt an und entwickelt für den Bereich Krankenhaus eine interaktive Lernumgebung, in welcher das Krankenhauspersonal, die erforderlichen Kompetenzen für eine Sicherheitskultur erlernen können. Im Sinne des konsequenten Perspektivwechsels wird an Positivbeispielen gelernt . Hierzu werden in drei Fallstudien die Strukturmerkmale, mögliche Einflussfaktoren und sowie Mechanismen, die durch proaktives Verhalten bzw. einer Sicherheitskultur zustande kommen, als gelingende Beispiele für Patientensicherheit im Krankenhaus identifiziert und in komplexe Lernszenarien überführt. Projektpartner: Hochschule Osnabrück Universität Osnabrück Freie Universität Berlin Kooperationspartner: Schüchtermann-Schiller´sche Kliniken Bad Rothenfelde Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V. Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. Projektdauer: 2016-2019 (verlängert bis 31.12.2020) Drittmittelgeber: VW Stiftung Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Projektes . KeGL – Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens Der Beitrag der Hochschule Osnabrück im Verbundvorhaben „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens (KeGL) fokussiert auf die Erforschung und Entwicklung bedarfsgerechter und modularisierter Zertifikatsangebote zur kompetenzorientierten Weiterbildung von Gesundheitsfachpersonal. Initiator an der Hochschule Osnabrück ist hier das Innovationszentrum Weiterbildung um Professorin Dr. Andrea Braun von Reinersdorff, Heike Thiele und Alexander Karsten Wolf sowie Professorin Dr. Ursula Hübner und Professor Dr. Wolfgang Arens-Fischer. Mit der Einbettung von neuen Modulen und Zertifikatskursen in das Gesamtangebot niederschwelliger, modularisierter Angebote in aufwärtskompatibler Form an der Hochschule Osnabrück wird das Weiterbildungsangebot im Gesundheitsbereich weiter entwickelt. Besonders in den Bereichen Patientensicherheitsmanagement und Gesundheits- und Medizininformatik werden hier neue Angebote entstehen. Ausführliche Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projekthomepage . Projektpartner: Universität Osnabrück Ostfalia Hochschule Hochschule Hannover Jade Hochschule Projektdauer: 2. Förderphase: 2018 - 2020 1. Förderphase: 2014 - 2018 Drittmittelgeber: BMBF EU*US_eHealth_Workforce - Mapping Skills and Competencies; Providing Access to Knowledge, Tools and Platforms; and Strengthening, Disseminating and Exploiting Success for Outcomes for a Skilled Transatlantic eHealth Workforce The EU-US eHealth Workforce Development Consortium has an overall goal of mapping, quantifying and projecting the need, supply and demand for workforce skills and competences, utilising these results to further develop IT skills and training programmes for the healthcare workforce. This work is a continuation and further development of the EU-US collaboration under the EU-US MoU eHealth Roadmap, leveraging the work this group has developed to date, including the HITCOMP Tool and Repository. Additionally, we hope to build upon that work to include intersecting it with foundational education and training methods and materials in eHealth. We will continue analysing the needs, trends and approaches to improve the health IT workforce. Finally, we will provide an interactive web platform in which end-users, educators, governments and industry can: communicate; exchange information; provide and locate opportunities for training, skills development and employment opportunities; and increase knowledge related to the eHealth, health information technology, and health informatics disciplines. Project partners: Hochschule Osnabrück Omni Micro Systems and Omni Med Solutions UG European Health Telematics Association Tampere University of Technology Steinbeis Innovation gGmbH Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS) Project duration: 2016-2018 Third-party donor: Horizon2020 cognIT health – Cognitive Grundlagen von Kooperation: Konzepte für eine optimierte IT in der kooperativen Patientenversorgung Formen der kooperativen Patientenversorgung werden in Zukunft noch stärker als heute die Art und Weise bestimmen, wie Patienten behandelt und betreut werden. Elektronische Patientenakten haben sich dabei als effektive Informationslieferanten herausgestellt, sie in das Zusammenspiel der Akteure einzubinden, ist bislang nicht befriedigend gelungen. Dazu ist es nötig, die kognitive Basis von Kooperation, d.h. die menschliche Informationsverarbeitung der einzelnen Akteure, besser zu berücksichtigen. CognIT health hat es sich daher zum Ziel gemacht, Konzepte für eine kooperationstaugliche IT zu identifizieren, umzusetzen und experimentell zu überprüfen. Die Mensch-Informations-Mensch-Schnittstelle wird dabei eine zentrale Rolle übernehmen, anhand derer sich zeigt, wie gut die Akteure ihre Entscheidungen treffen können und wie gut damit die Behandlungsprozesse abgestimmt sind. Die Ergebnisse von CognIT health werden über das Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V., dem viele Gesundheitsdienstleister der Region angehören, in die Praxis getragen. Projektdauer: 2012 - 2015 Drittmittelgeber: VW Stiftung EPA 291a – Elektronische Patientenakte – ePA II: Mehrwerte demonstrieren! Bis Ende 2012 werden mehr als die Hälfte der Bundesbürger im Besitz der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sein und somit über elektronische Zertifikate zur Authentifizierung und zur Datenverschlüsselung im Rahmen der nationalen Telematikinfrastruktur (TI) verfügen. Der Bürger erhält dadurch eine aktive, sichere und vertrauenswürdige Möglichkeit an den telematischen Anwendungen – von der Vergabe von Berechtigungen zur Einsichtnahme von medizinischen Daten bis zur Einsichtnahme in die eigenen medizinischen Daten – zu partizipieren. Eine solche bürgerorientierte, im §291a SGB V explizit benannte Anwendung ist die elektronische Patientenakte (nachfolgende „ePA-291a“ genannt). In einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt (FuE) des Bundesministeriums für Gesundheit (2009-2011) wurde die ePA-291a zunächst als eine Integrationsplattform zum Austausch von medizinischen Daten zwischen Leistungserbringern und Bürgern entwickelt und umfassend spezifiziert. Im Rahmen der Fortführung des FuE-Projektes sollen im aktuellen Projekt die definierten Funktionalitäten und Muster zum Austausch medizinischer Daten zwischen Arzt und Bürger auf Basis der spezifizierten und prototypisch umgesetzten ePA-291-Plattform ins Feld gebracht werden. Übergeordnetes Ziel ist es den Nutzwert der ePA-291a in realen Anwendungen/Szenarien für die Einbindung des Bürgers, die Effizienz der Kommunikation und die Qualität der ausgetauschten Daten durch die Nutzung einer ePA nach §291a SGB V, zu demonstrieren. Da der Informationsaustausch innerhalb des Gesundheitswesens bisher fast ausschließlich mithilfe von Papierdokumenten erfolgt, bietet sich als ein erstes Anwendungsparadigma die Nutzung strukturierter, elektronischer (Transfer-) Dokumente auf Basis der HL7 Clinical Document Architecture Release 2 (HL7 CDA) an, da diese die unterschiedlichen Grade an Interoperabilität und Lesbarkeit (Mensch / Anwendungssystem) gewährleistet. Die steigende Zahl aktueller Entwicklungen von HL7 CDA- Dokumenten sowohl in Deutschland als auch auf internationaler Ebene bestätigt dabei die Praxisrelevanz von strukturierten Dokumenten auf der Basis HL7 CDA. Die Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen hat mit der Spezifikation des elektronischen Pflegeberichts sowie der Arbeiten an einem elektronischen Wundbericht und einem elektronischen Physiotherapiebericht bereits einen zentralen Beitrag zu dem beschriebenen Anwendungsszenario geleistet. Diese Ergebnisse, sowie die Spezifikationen für den elektronischen Arztbrief und den elektronischen Medikationsplan können somit unmittelbar als strukturgebende Elemente für die Inhalte einer mehrschichtigen elektronischen Patientenakte im Sinne der ePA-291a genutzt werden. Die begonnenen Entwicklungsarbeiten sind ein erster Schritt auf dem Weg zu einer standardisierten und damit letztlich auch nutzbaren bürgerorientierten, multiprofessionellen Dokumentation innerhalb der ePA 291a für Deutschland. Für eine dauerhafte und erfolgreiche Umsetzung des Projektes wird es darüber hinaus notwendig sein, die Ergebnisse in aktuelle internationale und insbesondere europäische Entwicklungen einzubetten bzw. mit diesen zu harmonisieren. Kooperationspartner: Projektleitung Prof. Dr. O. Rienhoff (Universitätsklinikum Göttingen, Abteilung Medizinische Informatik) Projektdauer: 2012 - 2014 MHH-QuAALi – Berufliche und akademische Weiterbildung im Bereich AAL Ziel ist der Aufbau eines interdisziplinären Weiterbildungsangebotes zu den Einsatzmöglichkeiten von AAL-Technologien in der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung. Pflegekräfte wie auch medizinisch, therapeutisch und sozial tätige Personen erhalten einen qualifizierten Überblick über verfügbare Dienstleistungen und Technologien. Sie sollen befähigt werden, die Anwendungsgebiete von AAL erfassen zu können und den Einsatz von unterstützenden Technologien zu forcieren. Personen aus technischen Berufen werden über die Bedürfnisse und Lebensbedingungen jener Menschen aufgeklärt, für die AAL Nutzen bringen können. Langfristig soll das berufsbegleitende Weiterbildungsangebot Kommunikationsprozesse zwischen den verschiedenen Berufsgruppen anregen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern. Die Arbeitsplanung des Projektes basiert auf verteilten Arbeitspaketen, in denen jedes Mitglied des Konsortiums aus kompetenten und erfahrenen Einrichtungen beteiligt ist. Aufbauend auf einem didaktischen Konzept, welches die Verflechtung von Seminaren mit praxisorientierten Lernphasen und multimedialen, webbasierten Lerninhalten vorsieht, wird im ersten Schritt ein lernzielorientiertes Curriculum entwickelt und die Durchführung der Weiterbildung geplant. Parallel zur Durchführung erfolgt die Evaluation, die Überarbeitung des Curriculums sowie die Entwicklung eines Geschäftsmodells zur langfristigen und nachhaltigen Etablierung des zertifizierten Angebotes im Weiterbildungssektor. Der wissenschaftlichen und volkswirtschaftlichen Relevanz des Themas AALwird durch begleitende Forschungsarbeiten und einem nachhaltigen Vermarktungskonzept Rechnung getragen. Die hohe regionale Bedeutung sowie nationale und internationale Anerkennung des Antragstellers und die Nutzung bereits gut ausgebauter regionaler Netzwerke wirken hierbei förderlich. Das Weiterbildungskonzept soll nach Projektende auch auf weitere Anbieter und Bildungseinrichtungen, wie Hochschulen übertragen werden. Einerseits durch die Präsenz der Angebote in den Weiterbildungskatalogen der Zentren für Weiterbildung und Technologietransfer, der IHK und HWK, sowie andererseits durch die Einbindung der Angebote in die Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Modularität der Angebote und der Ansatz neuer Lernmethoden, wie z.B. eLearning, schaffen zudem eine attraktive Flexibilität und lässt die Inanspruchnahme auch durch heterogene Teilnehmergruppen zu, wodurch die Akzeptanz der Maßnahmen gefördert wird. Projektpartner: BITZ GmbH Braunschweig Hochschule Hannover Medizinische Hochschule Hannover Kooperationspartner: Leibniz Universität Hannover InnovAging Center for Near Field Communication Management (CNM) Industrie- und Handelskammer Hannover VDI Landesverband Niedersachsen Distributed Artificial Intelligence Laboratory (DAI-Labor) Projektdauer: 2011 - 2014 HITADO – Health IT Adoption - Erarbeitung eines IT-Innovationsindexes im Gesundheitswesen Der Einsatz von IT in Gesundheitseinrichtungen kann wie vielerorts nachgewiesen zu einer Optimierung von internen und einrichtungsübergreifenden Versorgungsprozessen führen, die Patientensicherheit gewährleisten und zu einer faktenorientierten Grundlage von klinischen und administrativen Entscheidungen beitragen. Die Implementierung von IT setzt Innovationsfreudigkeit voraus und verlangt Risikobereitschaft, denn nicht jedes IT Projekt führt auch zwangsläufig zu dem gewünschten Ziel. Vor diesem Hintergrund ist die Einführung von IT kein Selbstläufer, sondern wird vorzugsweise von solchen Einrichtungen erfolgreich bewerkstelligt, die ganz bestimmte Eigenschaften mitbringen. Das Projekt „Health IT Adoption“ – HITADO macht es sich daher zum Ziel, Eigenschaften von Gesundheitseinrichtungen zu erfassen, um die Durchdringung mit IT und insbesondere den Implementierungsstatus der elektronischen Patientenakte (EPA) vorherzusagen. Dazu werden insbesondere verschiedene Regressionsverfahren eingesetzt. Aus den signifikanten Einflussgrößen wird dann ein Index bestimmt, der den Grad der „Health IT Adoption“ anzeigt. Dieser bezieht sich auf IT im Gesundheitswesen allgemein (Health IT), HIT Index, und auf den Implementierungsstatus der EPA im Besonderen, EPA Index. Der jeweilige Index wird hinsichtlich seiner Güte (Validität und Reliabilität) untersucht werden. Ferner wird der Index für unterschiedliche Arten von Gesundheitseinrichtungen getrennt ermittelt werden, da davon auszugehen ist, dass Krankenhäuser auf Basis anderer Grundlagen entscheiden als niedergelassene Praxen. Projektpartner: trinovis GmbH Hannover GSG Gesellschaft für Standardprozesse im Gesundheitswesen Hannover CORANTIS Kliniken gGmbH Vechta Projektdauer: 2011 - 2013 IKM health – Informationsketten-Management zur Verbesserung der Patientenversorgung Chronisch kranke, multimorbide und pflegebedürftige Menschen sind in unserer Gesellschaft häufig auf eine Vielzahl von Gesundheitsdienstleistungen unterschiedlicher Akteure aus verschiedenen Sektoren und Gesundheitsberufen angewiesen. Die Interaktion dieser Strukturen ist komplex und bedarf eines hohen Grades an allgemeiner und patientenorientierter Planung und Abstimmung. Die zu erbringenden Leistungen werden zwar oft initial am Ende einer akuten Behandlung durch den Arzt in seiner klassischen Rolle als Verantwortlicher der Behandlung abgestimmt. Bei chronischen, multiplen Erkrankungen erfolgt die Behandlung und Versorgung jedoch häufig durch mehrere ärztliche Spezialisten. Hinzukommen Pflegekräfte und Therapeuten verschiedener Disziplinen, sowie Sozialarbeiter und nicht zuletzt die Angehörigen. Erst wenn diese Dienstleistungen durch ein sicheres aber für die Fachberufe transparentes Informationsband zu einer effizienten „Kette“ verknüpft werden, können die Qualität und damit die Wirtschaftlichkeit der Versorgung gesteigert werden. Ein wichtiges Element der gegenseitigen Abstimmung ist der geregelte Austausch von patientenbezogenen Informationen. Diese bilden das Rückrat einer Versorgungskontinuität im Gesundheitswesen. Das Projekt beabsichtigt deshalb die Entwicklung von Modellen für ein systematisches Informationsketten-Managements (IKM health) für eine bessere und wirtschaftlichere Versorgung unter besonderer Berücksichtigung der strategischen und taktisch-operativen Ebene. In derzeitig bestehenden Kommunikationsszenarien wird die Weitergabe von pflegerisch-therapeutischen und sozialen Informationen nur unzureichend berücksichtigt. Wir schlagen daher vor, das derzeitige Szenario um Kommunikationspfade zu erweitern, die alle Akteure einschließlich der Patienten und Angehörigen integrieren. Dabei wollen wir uns beispielhaft auf solche Versorgungsfälle konzentrieren, in denen der Effekt einer funktionierenden Informationskette am deutlichsten nachweisbar ist, nämlich in der Versorgung von Menschen mit multiplen und/oder chronischen Erkrankungen. Dazu zählen Menschen mit Rückenschmerzen, chronischen Wunden und Tumorschmerzen. So heterogen diese Erkrankungen von ihrer Ätiologie und dem klinischen Erscheinungsbild auch sein mögen, so sind sie doch alle mit Leiden und einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität verbunden. Im besten Falle ist es ein multiprofessionelles Team von Experten, das sich diesen Patienten widmet. Verbundpartner: Universitätsmedizin Göttingen, Abteilung für Medizininformatik, Prof. Dr. O. Rienhoff Universität Osnabrück, FB Humanwissenschaften, Fachgebiet Pflegewissenschaft, Prof. Dr. H. Remmers Kooperationspartner: Aribyte GmbH Atacama Software GmbH GewiNet - Kompetenzzentrum Gesundheitswirtschaft e.V. Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnarück e.V. Sanimed GmbH Projektdauer: 2010 - 2012 GAP.info – Elektronische Instrumente zur Schließung von Informationslücken in der multiprofessionellen Gesundheitsversorgung Aus der Literatur ist bekannt, dass Informationslücken die Patientensicherheit gefährden können. Unklar dagegen bleibt die Anzahl, Art, Beschaffenheit, der Hintergrund und die Relevanz von spezifischen Informationslücken und ihr konkrete Gefährdungspotenzial für den Patienten. Diese Lücken entstehen in der täglichen Routine der multiprofessionellen Patientenversorgung. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel des Projektes GAP.info, a) die Fehler und Gefahren empirisch zu identifizieren, b) eine Sollbeschreibung anhand des Risikopotenzials und der Anwenderbedürfnisse in Form von Modellen anzufertigen, c) marktgängige IT-Lösungen gemäß den Sollvorgaben auszuwählen, zu parametrieren und exemplarisch bereit zu stellen und d) diese Testanwendungen in umschriebene Szenarien auf ihre Brauchbarkeit zu evaluieren. Aufgrund von Voranalysen schlagen wir vor, folgende Instrumente als Testandwendungen näher zu betrachten: Instrument I zur selektiven, automatisierten Extraktion von Informationen aus der verbalen Kommunikation, Instrument II zur problemorientierten multiprofessionellen Verlaufsdokumentation und Instrument III zur Distribution der Dokumente und Steuerung der Kommunikation. Die Beteiligung der Endandwender ist dabei ein zentrales Element der Modellentwicklung und deren Umsetzung. Sie führt zu einer durchgängigen Betrachtungsweise von den Fehlern und bis hin zu deren Beseitigung und zu einer Verdeutlichung des Wertes von Informationen in der Praxis der Patientenversorgung. Electronic Care Chain Management (eCCM) – Entwicklung eines Modells für eine durchgängige Patientenversorgung Mit dem Vorhaben electronic Care Chain Management (eCCM) werden Prinzipien des kollaborativen Supply Chain Managements (SCM) auf die Patientenversorgung übertragen und praktisch umgesetzt. Insbesondere sollen dabei die Aspekte der (i) organisationsübergreifenden Prozessorientierung und -steuerung, (ii), Gestaltung eines reibungslosen Informationsflusses, (iii) der verbesserten Planung und (iv) der Nutzung von Metriken aus dem Supply Chain Management übernommen und an die Spezifika des Gesundheitswesens angepasst werden. Kollaboratives SCM wird hierbei verstanden als ein umfassendes Konzept zur Optimierung und Steuerung einer an den Bedürfnissen des Endkunden ausgerichteten Kooperation von Unternehmen, das nicht nur logistische, sondern jegliche Art von kollaborativen Prozessen beinhaltet. Supply Chain Management – mit seiner Fülle von ausgearbeiteten Konzepten – bietet die Chance, auch im Gesundheitswesen als übergreifendes Modell einer Zusammenarbeit zu dienen und damit auf Erfahrungen zurückgreifen, die für das Gesundheitswesen zunächst neu sind. Der Gedanke der Steuerung der Prozesse und des Informationsflusses innerhalb von SCM Konzepten macht diese besonders attraktiv für die Gestaltung von kooperativen Versorgungsformen im Gesundheitswesen. Obwohl dieser Ansatz nahe liegt, wurde er bislang weder im Zusammenhang mit eHealth noch mit Gesundheitstelematik diskutiert. Vor diesem Hintergrund verfolgt eCCM zwei Hauptziele. Erstes Hauptziel Dabei sollen die wesentlichen allgemeingültigen Prozesse zwischen den Leistungserbringern in Form einer abstrakten Darstellung beschrieben werden. Ferner sollen die Prozessbeschrei-bungen um die auszutauschenden Informationen ergänzt werden. Hierzu wird auf vorhandene Informationsmodelle und Nachrichten- bzw. Dokumentenstandards (HL7/CDA, CCR u.a.) zurückgegriffen. Resultat ist ein Care Chain Management Modell (CCMM), das sich an SCM Konzepten und im Gesundheitswesen bekannten Standards orientiert. Zweites Hauptziel Das Projekt zielt zweitens darauf ab, das zunächst allgemein gefasste CCMM in einem ausgewählten Bereich stärker zu spezifizieren. Dabei werden Interfaceprozesse der medizinisch-pflegerisch-therapeutisch-sozialen Versorgung von insbesondere alten Menschen analysiert und in das CCMM integriert. Die Betreuung von chronisch kranken, multimorbiden und alten Menschen stellt aufgrund der demographischen Entwicklung eine besondere Herausforderung für die Gesundheitspolitik dar und ist ein gutes Beispiel für den hohen Abstimmungsbedarf der beteiligten Leistungserbringer in einer kooperativen Versorgungsform. Die Spezifikation des CCMM betrifft die Beschreibung der Interfaceprozesse, des damit verbundenen Informationsbedarfs und der übermittelten Daten (Abbildung 1) sowie der Metriken zur Steuerung der Prozesse. Um diese Beschreibungen möglichst allgemeingültig und präzise zu erstellen, erfolgen die entsprechenden Arbeiten in enger Abstimmung mit dem „Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V.“ Dieses fungiert als erste Instanz der Konsensbildung und als Multiplikator. Ein weiterer Multiplikator ist die Nordmedia Hannover, die die Erkenntnisse aus dem Projekt in die eHealth Initiative Niedersachsen hineinträgt. Die in dem Modell entwickelten Ansätze werden mit den durch eine umfassende Befragung ermittelten Daten zum aktuellen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen in Abgleich gebracht. Die geplante Befragung orientiert sich dabei an der Vorgehensweise des „IT-Reports Gesundheitswesen“. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Prof. Dr. Andreas Frey Kooperationspartner: Nordmedia Hannover (e-Health Niedersachsen Koordinator) Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Daniel Flemming Projektdauer: 2007 bis 2009 Finanzierung: MWK Hannover (AGIP) Bezug zu anderen Projekten: IT Report Gesundheitswesen Continuity of Care (CoCa) IT-Report Gesundheitswesen – Aktueller Stand der Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitswesen in Deutschland und Österreich In dem “IT-Report Gesundheitswesen“ strebte das gleichnamige Projekt an, die Ergebnisse mehrerer umfangreicher Befragung von Einrichtungen und von Herstellern im Gesundheitswesen zu veröffentlichen. Die in den Jahren 2005/2006 und 2007 erhobenen Resultate wurden in jeweils zwei Ausgaben des Reports (IT-Report 2007 und IT-Reort 2008) publiziert. Damit wurde eine breite Fachöffentlichkeit über den aktuellen Stand des Einsatzes und der Verbreitung von Informations- und Kommunikationslösungen in Einrichtungen des Gesundheitswesens, insbesondere in Akutkrankenhäusern informiert. Die Erhebungen wurden vergleichbar gestaltet, sie unterschieden sich lediglich in ihrem Schwerpunkt: während die 2005/2006er Studie IT-Lösungen für die Integrierte Versorgung thematisierte, fokussierten sich die 2007er Studien einerseits auf Pflegeinformationssysteme und auf die Anwendung von eBusiness Verfahren, insbesondere von Methoden der Beschaffung von Arzneimitteln und Medikalprodukten in Krankenhäusern andererseits. Dabei fanden zwei Erhebungen zu Pflege-informationssystemen statt: eine in Deutschland und eine in Österreich - in beiden Fällen mit dem identischen Befragungsinstrument. Die Fragebögen in allen Studien enthielten Fragen zu demographischen Aspekten der Häuser, zum aktuellen Einsatz von klinischen und Managementmodulen eines Krankenhaus-informationssystems (KIS), zum Stand der elektronischen Patientenakte, sowie zur IT-Abteilung und der finanziellen Situation. Neben der Beschreibung der Ist-Situation, wurden auch die Planungen für das kommende Jahr berücksichtigt, genauso wie die wahrgenommenen Barrieren für den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie. Da die Abnehmerseite (Einrichtungen) von der Anbieterseite (Hersteller) abhängt wurden in 2005/2006 auch die Hersteller von IT-Lösungen im Gesundheitswesen befragt. Inhalte der Befragung waren in erster Linie das Produktportfolio und die Barrieren. Die Stichproben aller Befragungen (Rückläufer aus der Gesamterhebung) wurden jeweils auf Repräsentativität, d.h. der Übereinstimmung zwischen Stichproben- und Populationsmerkmalen (Größe, geogra-phische Lage und Trägerschaft) untersucht. Durch den weitestgehend identischen Aufbau der Studien sind Vergleiche zwischen den Jahren möglich sowie der Vergleich der Ergebnisse zum Einsatz von Pflegeinformationssystemen aus dem Jahr 2002. Ferner wurden die Resultate der Befragungen zum Thema „Elektronische Patientenakte“ in den Kontext von Studien aus anderen Ländern, insbesondere von der HIMSS (Health Information Management Systems Society) aus den USA, gestellt. Die Parallelerhebung von Daten aus Deutschland und Österreich ermöglicht einen Ländervergleich hinsichtlich des Einsatzes von Pflegeinformationssystemen. Aus der Vielfalt der Daten und Erkenntnisse sind im Folgenden die Ergebnisse zur Elektronischen Patientenakte (EPA) dargestellt. Unter einer Elektronischen Patientenakte (EPA) wird eine „elektonisch generierte und basierte Sammlung patientenzentrierter klinischer Informationen, aller Abteilungen / -Stationen einer Einrichtung (einrichtungsgebunden) des Gesundheitswesens über den aktuellen Gesundheitsstatus und über vorangegangene Einrichtungsaufenthalte (Patientenhistorie) eines Patienten verstanden. Die EPA wird durch klinische Entscheidungssysteme unterstützt und ersetzt die medizinisch-pflegerische Papierdokumentation als primäre Informationsquelle.“ Abbildung 1 zeigt den Status der EPA in Deutschland, Österreich und den USA Stand 2007. Auf die Frage, welche Krankenhäuser gemessen an dem EPA-Einsatz am innovativsten sind, zeigt sich, dass die Häuser mit vollfunktionsfähiger EPA und solche, die derzeit die EPA implementieren, sich vor allem durch das Merkmal „viele klinische KIS-Module“ auszeichnet, ebenso jedoch in geringerem Maße durch „viele Betten“ und „zufrieden mit IT-Pro-dukten“. Im Gegensatz dazu gruppieren sich die Merkmale „wenig klinische KIS-Module“ und „keine IT-Abteilung“ um die Häuser, die weder eine EPA besitzen noch planen. Das IT-Budget konnte nicht zwischen den Gruppen differenzieren, ebenso wenig die Trägerschaft mit den Ausprägungen „privat“, „gemeinnützig“ und „öffentlich“. Die Ergebnisse des IT-Reports wurden seit 2006 vielfach dargestellt, unter anderem auch vor Kollegen von der Universität Tokio, die 2006 und 2007 Osnabrück besuchten. Im Januar 2008 kam es zu einem Gegenbesuch in Tokio. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Prof. Dr. Andreas Frey Kooperationspartner: Nordmedia Hannover (e-Health Niedersachsen Koordinator) VHitG Berlin UMIT und TILAK Innsbruck (Befragung in Österreich) Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dipl.-Pflegewirt (FH) Björn Sellemann Dipl.-Kfm. (FH) Daniel Flemming Studentische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Alexandra Machulik, Stefanie Weste, Marcel Genz, Beixi Xu, Daniel Flemming (bis Mitte 2007) Projektdauer: 2005 bis 2007 Finanzierung: MWK Hannover (AGIP) bmbf (Kooperation mit Japan) Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Hannover (Publikation der Berichte) VHitG LEP AG St. Gallen (Spenden für den Druck der Berichte) ViMM healthcare – Entwicklung von virtuellen Modulen für spezifische Masterprogramme im Gesundheitswesen Ziel des hochschulübergreifenden Projektes ist es, für bereits akkreditierte und neu zu akkreditierende Masterprogramm im Gesundheitswesen, insbesondere in Pflegewissenschaft und Gesundheitsmanagement, virtuelle Module zu entwickeln, die in unterschiedlichen Ausprägungsgraden von Fern- und Präsenzanteilen als Blended Learning Veranstaltungen durchgeführt werden. Dabei wird angestrebt, (i) grundständige Masterprogramme auch mit Fernstudienanteilen anbieten zu können, (ii) spezifische neue Masterprogramme (z.B. in Palliative Care an der Universität Osnabrück) durch Synergien zu ermöglichen, (iii) die Lehre zu verbessern, d.h. Studierende stärker zu aktivieren und externe Experten in die Lehre zu integrieren. Folgende Modulgruppen mit den jeweiligen Modulen werden duch das Projekt konzipiert, erarbeitet, erprobt und evaluiert. Modulgruppe Methodik (2 Module): Interpretation wissenschaftlicher Studien, Information/Knowledge Representation Modulgruppe Gesundheitsorganisation (5 Module): Organisationsentwicklung und Change Management, eBuisness im Gesundheitswesen, Knowledge Management, Kommunikative und edukative Grundlagen im interdisziplinären Kontext, Bildungsarbeit im interdisziplinären Kontext Modulgruppe Gesellschaft (1 Modul): Gesundheitsökonomie Ein Modul ist definiert als eine in sich abgeschlossene Blended-Learning-Lehrveranstaltung mit i.d.R. 5 Leistungspunkten (150 Stunden Workload für Studierende), der im Durchschnitt 3 SWS entsprechen. Eine Orientierung für die Modulerstellung bietet die MoPPS Moduldatenbank der Hochschule Osnabrück. Alle Module sind als Veranstaltungen in Stud.IP angelegt, das den technisch organisatorischen Rahmen darstellt. Die Module gliedern sich in die beiden Bereiche `Wissensvermittlung´ und `Wissensvertiefung´, die unterschiedliche didaktische Zielsetzungen besitzen und damit auch unterschiedliche didaktische Werkzeuge nach sich ziehen. Das didaktische Konzept orientiert sich an den Makrofaktoren der Transaktionalen Theorie von Moore (1993), wonach sich Bildungsmaßnahmen dadurch beschreiben lassen, in welchem Ausmaß der Lernprozess vorstrukturiert ist, also Lernziele, Lerninhalte und Lernmethoden vorgegeben sind (Struktur), in welchem Ausmaß Interaktionen zwischen Lernenden und Lehrenden ermöglicht und gefördert werden (Dialog), in welchem Ausmaß selbstgesteuertes Lernen möglich ist (Autonomie). Für die Qualitätssicherung und interne Evaluation ist ein unabhängiger Projektpartner (Uni OL) verantwortlich, der keine Modulentwicklung übernimmt. Alle Module orientieren sich an gängigen Lehrbüchern, aktuellen Forschungsergebnissen und Veröffentlichungen in peer reviewed journals. Zur fachlichen Abstimmung werden - wenn möglich - Kollegen herangezogen, die die Module begutachten. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner in Kooperation mit Prof. Dr. Hendrike Berger Prof. Dr. Elke Hotze Prof. Dr. Andrea Braun v. Reinersdorff Projektpartner: Universität Osnabrück (FB Humanwissenschaften, VirtUOS) Universität Oldenburg (Didaktisches Zentrum) Fachhochschule Hannover Fachhochschule Frankfurt/M Universität Heidelberg Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Dipl.-Kffr. (FH) Nicole Egbert Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Frank Lay, M.A. Dipl.-Kfm. (FH) Erling Henze (in Teilzeit) Dipl.-Kffr. (FH) Corina Naujock (in Teilzeit) Externer Mitarbeiter: Dr. William Goossen (Results4Care; NL) Projektdauer: 2007 - 2009 Finanzierung: ELAN III (MWK Niedersachsen) Bezug zu anderen Projekten: prieL – Errichtung einer eLearning Infrastruktur prieL – Konzeptionierung und Einführung einer praxisintegrierenden elektronischen Lernbasis Das projektierte Vorhaben stellt die Prozesse und Werkzeuge des elektronisch gestützten Lernens und Lehrens in das Zentrum einer praxisintegrierenden Netzwerkbildung der Hochschule zur Entwicklung und Unterstützung lebensbegleitender Lernprozesse. Im Kern wird das Projekt die Teilschritte einer eLearning begleiteten Prozesskette der akademischen Ausbildung abdecken, die mit dem Übergang von Schul- bzw. Beschäftigungssystem in die Hochschule beginnt,in die Bachelorphase bzw. Masterphase übergeht und danach in die Alumniphase eintritt. Alumni werden hier als integraler Teil der Hochschule wie Studierende und Lehrende betrachtet. Sie nutzen die elearning Ressourcen der Hochschule für die lebenslange Weiterbildung, für eine berufliche und soziale Netzwerkbildung und zur Rekrutierung von Absolventinnen und Absolventen für ihre Unternehmen und Einrichtungen. Die Hochschule bindet im Gegenzug Alumni und anderen Praktiker als Mentoren, Referenten und Dozenten in praxisnahe Veranstaltungen ein. Im Übergangsfeld von Schule und Hochschule werden onlinebasierte Studienangebote für Schüler zukünftige Studierende anwerben und qualifizieren. Begleitend werden auf der Plattform Kontakt- und Kommunikationsmöglichkeiten für ein Mentoringsystem bereitgestellt, das Studienanfänger, Studierende und Alumni kooperativ zusammenführt und den Dialog mit den Praktikern fördert. Die Organisation solcher verzahnter und komplexer Vorgänge erfolgt über eine Lernmanagement-Plattform, die mit Schnittstellen zu anderen Systemen der Hochschulinfrastruktur ausgestattet ist. Strategisches Ziel des Projektes ist es, mittels organisatorischer und technischer Maßnahmen die praxisbezogenen Verflechtungen der drei Phasen (Studieneintritt, Bachelor- und/oder Masterprogramm, Alumni) zu gestalten und damit einen lebensbegleitenden Kompetenzerwerb sicherzustellen. Dabei soll die seit 2004 hochschulweit eingeführte und von allen Fakultäten eingesetzte Open Source Plattform (Stud.IP) genutzt werden, um die bereits in Einzelprojekten erprobten Konzepte und Erfahrungen im Rahmen eines Organisationsentwicklungsprojektes zu einem Gesamtkonzept einer praxisintegrierenden Lernbasis zusammenzuführen. Im Rahmen des Projekts werden jeweils die Aspekte Konzeptentwicklung, Implementation und Evaluation bei folgenden Teilschritten bearbeitet: Erwerb von nachhaltigen Fähigkeiten für den Umgang mit neuen Medien und die Umstellung auf ein aktives Lernparadigma schon in der Hochschuleintrittsphase nach vorangegangener Abstimmung und Studienberatung mit den Schulen spätestens aber mit Beginn des ersten Semesters in den Bachelorggf. auch in Masterprogrammen. Durchführung von praxisorientierten Veranstaltungen in Bachelorprogrammen unter Einsatz von neuen Medien und durch Integration von Alumni (und anderen Berufspraktikern). Durchführung von Weiterbildungsangeboten und (berufsbegleitenden) Masterprogrammen mit Fernstudienphasen, die durch eLearning Verfahren ermöglicht werden, ebenso die eLearning vermittelte Vorbereitung auf PhD Programme in Kooperation mit deutschen, aber auch internationalen Partnerhochschulen. Durchführung von Alumniprogrammen unter Berücksichtigung von Weiterbildungs- und Netzwerkangeboten (soziale Netzwerke, Skill-Datenbanken, Praktikums- und Jobbörsen, Chat mit der Praxis). Die Lernmanagement-Plattform bietet eine integrierte Umgebung zur Verwaltung von Veranstaltungen, für den Abruf von elektronischen (multimedialen) Lerninhalten und zur Unterstützung der interpersonellen Kommunikation, insbesondere zwischen Studierenden und Alumni. Sie ist die Umgebung, mit der sich alle Studierenden in der Hochschuleintrittsphase spätestens aber mit Beginn des ersten Semesters vertraut machen und die sie bis in den Alumnistatus begleitet. Dies wird dadurch möglich, dass alle Funktionen, die Studium und Lehre betreffen, auf der Plattform abgebildet sind bzw. in laufenden Aktivitäten implementiert werden. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: Prof. Dr. Karsten Morisse (Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik) Prof. Dr. Robby Andersson und Prof. Dr. Harald Grygo (Fakultät Agrarwissenschaften unnd Landschaftsarchitektur) Prof. Dr. Hans-Joachim Wiese (Department für Kommunikation und Gesellschaft) Wissenschaftliche Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Giehoff Dipl.-Pflegewirt (FH) Björn Sellemann Projektdauer: 2005 bis 2008 Finanzierung: bmbf und MWK Niedersachsen Bezug zu anderen Projekten: Wissensmanagement in der Pflege: Konzeption, Implementation und Evaluation eines Informationsmodells ViMM healthcare – Modulerstellung Continuity of Care (CoCa) – IT-Lösungen für Versorgungskontinuität in der Pflege Mit dem CoCa-Vorhaben wurden die Konzepte zu einem elektronischen Pflegebericht aus Telecare aufgegriffen, erweitert, implementiert und evaluiert. Damit wurde erstmalig in der deutschen Pflegepraxis ein einrichtungsübergreifender Austausch von patientenbezogenen Daten zur Gewährleistung von Versorgungskontinuität möglich. Basierend auf den technischen Ergebnissen des Vorgängerprojektes GetTogether wurde eine sichere Kommunikationsstruktur geschaffen, pflegerische, sozialrechtliche, soziale und medizinische Daten eines Patienten zu übermittelt. Die Ergebnisse der jeweiligen Implementationsstufen wurden regelmäßig evaluiert. Damit wurde nicht nur dem Konzept einer partizipatorischenSoftwareentwicklung (Einbeziehung der Benutzer) Rechnung getragen, sondern auch die Software den wandelnden Anforderungen der Anwender angepasst. Testumgebung war das sich mittlerweile als gemeinnütziger Verein etablierte „Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück“, dessen Mitgliedsinstitutionen einen Austausch von pflegerischen Patienteninformationen anstreben. Im Rahmen des Vereins werden die Arbeiten von CoCa weitergeführt, insbesondere die Verbreitung einer Kultur der Versorgungskontinuität durch Workshops, weiterbildende Maßnahmen, Weiterentwicklung von institutionsübergreifenden Katalogen und durch den Ausbau elektronischer Übertragungsverfahren – auch im Rahmen der elektronischen Gesundheitkarte. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: Netzwerk Versorgungskontinuität in der Region Osnabrück e.V. Osnatel GmbH Osnabrück Deutsche HL7 Benutzergruppe c/o Universität Gießen trinovis GmbH Hannover Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Giehoff Projektdauer: 2001 - 2006 Finanzierung: AGIP, BBR Telecare – IT-Lösungen für eine vernetzte Versorgung von chronisch Kranken Chronische Erkrankungen führen zu einem vermehrten Kontakt von Patienten mit den Leistungserbringern des Gesundheitswesens. Dabei ist es nicht selten, dass Patienten zwischen unterschiedlichen Sektoren des Gesundheitswesens wiederholt pendeln. Solche Szenarien verlangen eine nahtlose Übermittlung von Patientendaten mittels Telematik. Denn die nachfolgende Einrichtung soll auf den Ergebnissen und Erkenntnissen der vorangegangenen Einrichtungen aufbauen können. Dabei garantiert die Kontinuität nicht nur eine Verringerung von Doppelerhebung, sondern auch ein Anknüpfen an die für den individuellen Patienten erfolgreichen Behandlungsformen. Auch wenn diese Argumente allseits breite Zustimmung erfahren, so liefert die Praxis ein anderes Bild. Von den als wichtig eingeschätzten medizinischen Daten eines Patienten fehlen bis zu 90% zum Zeitpunkt der Weiterversorgung durch eine andere Institution (Hübner et al. 2002). Ferner sind die Dokumente (Pflegeverlegungsformulare), die für eine Weiterleitung von Informationen vorgesehen sind, nicht in der Lage, pflegeprozessrelevante Informationen zu vermitteln (Hübner & Giehoff 2002). Diese Defizite sind darauf zurückzuführen, dass für die Weitergabe von Informationen innerhalb des Gesundheitswesens nur eine auf wenige Formen (z.B. Arztbrief) beschränkte Kultur existiert. In der Pflege gibt es darüber hinaus die Problematik einer fehlenden einheitlichen Sprache und fehlender Werkzeuge zur geeigneten Weiterleitung. In Telecare wurden erstmals die im deutschsprachigen Raum verfügbaren Klassifikationen auf ihre Anwendbarkeit evaluiert (Berekoven et al. 2002, Hübner & Giehoff 2003a/b) und es wurde ein Konzept für einen internetbasierten Pflegeverlegungsbericht und die in ihm zu übermittelnden Informationen erarbeitet (Giehoff et al. 2002). Mit diesen Arbeiten entstanden die Grundlagen für eine elektronische Weiterleitung von Pflegeinformationen, die in dem Projekt CoCa praktisch umgesetzt wurden. Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: Paracelsus Klinik Osnabrück Klinikum Osnabrück Diakoniewerk (Küpper-Menke-Stift Osnabrück) Pflegedienst B. Möllers Pflegedienst am Schölerberg Kirchenkreisamt Melle Sanicare Bad Laer Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Giehoff Studentische Mitarbeiter: Barbara Berekoven, Jürgen Hofstetter, Ralf Uelsberg, Thorsten Weber Projektdauer: 2000 - 2003 Finanzierung: AGIP Niedersachsen eBusiness in Healthcare – Von der elektronischen Beschaffung zu einem umfassenden computergestützten Supply Chain Management im Gesundheitswesen Unter eBusiness versteht man die Gesamtschau aller internen und externen Prozesse eines Unternehmens und ihrer Unterstützung durch den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie, insbesondere des Internets. In dem Buch „eBusiness in Healthcare“ werden nun Einzelaspekte des eBusiness aus ökonomischer, technischer wie klinischer Sicht erläutert und in den Gesamtzusammenhang eines modernen Gesundheitswesens gestellt. Dabei berücksichtigen die Autoren die Entwicklungen in Deutschland, den USA und Großbritannien gleichermaßen und beleuchtet Gemeinsamkeiten wie Unterschiede zwischen den Ländern bei der elektronischen Abwicklung von geschäftlichen Prozessen insbesondere für die Beschaffung von Arzneimitteln und Medikalprodukten. Dass heute geschäftliche Prozesse nicht mehr ohne die medizinisch-pflegerischen Prozesse betrachtet werden können, macht das Buch in seinen 14 Kapiteln deutlich. Modelle des Supply Chain Management dienen dabei als ein Gesamtrahmen für die Beschreibung und Einordnung derzeit wichtiger Funktionen (elektronische Kataloge, elektronische Bestellungen) sowie solcher, die in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden. Dazu zählt der Einsatz von weltweiten Standards wie beispielsweise elektronischen Produkt- und Chargen-Identifikationsnummern, die in medizinisch-pflegerische Prozesse eingebunden für eine höhere Patientensicherheit sorgen. Section “Elements of eBusiness” Chapter 1: Ursula Hübner: Introduction to eBusiness Chapter 2: Volker Gehmlich: Opportunities of Supply Chain Management in Healthcare Chapter 3: Stefan Junginger, Eva Kabel: Business Process Analysis Section “Technical Background” Chapter 4: Martin Staemmler: Integrated Information Systems Chapter 5: Ursula Hübner: Achieving Inter-Organizational Connectivity Chapter 6: Frank Brüggemann, Ursula Hübner: From Product Identification to Catalog Standards Section “Applications and Experiences” Chapter 7: Karen Conway, Richard Perrin: The Evolution of eBusiness in Healthcare Chapter 8 : Keith Lilly: An Integrated Strategy for eProcurement - The Case for Leeds Teaching Hospitals Chapter 9: Barbara Van de Castle, Gina Szymanski: Supply Chain Management on Clinical Units Chapter 10: Marc Elmhorst: Business Analysis Chapter 11: Michael Schüller, Ursula Hübner: Logistics Services and Beyond Chapter 12: Ursula Hübner: The Experts‘ Opinion: Part I - the Healthcare Providers Chapter 13: Ursula Hübner: The Experts‘ Opinion: Part II - the Suppliers Section “Outlook” Chapter 14: Ursula Hübner: The Supply Chain Model of eBusiness in Healthcare Publikationen: Hübner Ursula; Elmhorst M.A. (Eds.): eBusiness in Healthcare. From eProcurement to Supply Chain Management. Springer New York, London 2007 erschienen in der Health Informatics Series von Hannah KJ (Calgary) and Ball MJ (Baltimore) - Series Editors Projektleitung: Prof. Dr. Ursula Hübner Projektpartner: trinovis GmbH Hannover, GHX Global Healthcare Exchange USA GSG Gesellschaft für Standardprozesse im Gesundheitswesen Hannover Prof. Volker Gehmlich Prof. Dr. Michael Schüller Springer New York (Series Publisher), London (Project Management) Mitarbeiter: Alan Hogg, MA (principle reader) Abigail Joseph-Magwood (reader) Projektdauer: 2005 - 2007 Finanzierung: Sanicare Bad Laer (für Forschungsfreistellung) Bezug zu anderen Projekten: IT-Report Gesundheitswesen Die in dem Buch veröffentlichen Ergebnisse der Experteninterviews wurden in der Teilstudie „eBusiness“ einer quantitativen Analyse unterzogen. Die Aussagen der Experten konnten im Wesentlichen bestätigt werden. Abgeschlossene betreute Promotionen Identifikation und Entwicklung von Kompetenzen zur Verbesserung von Schnittstellenprozessen in der Patientenversorgung - Eine gemeinsame Perspektive aus der Sicht von Patientensicherheit, Digitalisierung und Informationskontinuität Promovendin: Nicole Egbert Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Birgit Babitsch Jahr der Promotion: 2024 Informatorische Komponenten eines Lernenden Gesundheitssystems für die Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden: Elektronische Patientenakten, Interoperabilität und KI-gestützte Prognosemodelle Promovend: Jens Hüsers Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Swen Malte John Jahr der Promotion: 2023 The Relationship Between Innovation Capabilities, Information Management, and HIT Quality in Healthcare Organizations: Development of a Sociotechnical Model Promovend: Moritz Esdar Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Babitsch Jahr der Promotion: 2023 Die Digitalisierung im Gesundheitswesen aus Stakeholder-Perspektive: Untersuchung der eHealth-Politik in Deutschland, Österreich und der Schweiz Promovendin: Laura Naumann Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Birgit Babitsch Jahr der Promotion: 2022 Professionelles Informationsmanagement in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Messung der Konstrukte und Kompetenzgebiete als Basis für professionelle Informationsprozesse in Krankenhäusern. Promovend: Johannes Thye Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Babitsch Jahr der Promotion: 2021 Entwicklung und Evaluierung eines Informationssystems zur Unterstützung des Wissenschaft-Praxis-Dialogs im Kontext der IT-Adoptions- und Diffusionsforschung im Gesundheitswesen Promovend: Jan-Patrick Weiß Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Teuteberg Jahr der Promotion: 2021 Datenintegration und Wissensgewinnung für lokale Learning Health Systems am Beispiel einer Zentralen Notaufnahme Promovend: Jens Rauch Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Babitsch Jahr der Promotion: 2020 Elektronische intersektorale Kommunikation im Gesundheitswesen zur Sicherstellung der Versorgungskontinuität: Bewertung unter Berücksichtigung der empirischen Evidenz und Ethik Promovend: Georg Schulte Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Remmers Jahr der Promotion: 2019 Entwicklung und Umsetzung einer skalierbaren Austauschplattform zur Unterstützung innovativer eHealth-Strategien in Krankenhäusern Promovend: Jan-David Liebe Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Thomas Jahr der Promotion: 2018 Entwicklung und Evaluation eines elektronischen Systems zur Unterstützung der Informationsverarbeitung in pflegerischen Dienstübergaben Promovend: Daniel Flemming Kooperierende Universität: Universität Osnabrück, Prof. Dr. Remmers Jahr der Promotion: 2015 Anwendung des KDD-Prozesses auf pflegerische Daten: Identifikation von Leistungsmustern über das LEP®-System Promovend: Dr. Björn Sellemann Kooperierende Universität: Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Stausberg Jahr der Promotion: 2012 Ein systematischer Wissenstransfer in der Pflege über ein Wissensmanagementsystem Promovend: Carsten Giehoff Kooperierende Universität: Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Stausberg Jahr der Promotion: 2008

im Alter von 14 bis 26 Jahren , die gemeinsam in die Kunst der japanischen Küche eingetaucht sind. Nach einem kurzen theoretischen Input zu Herkunft, Tradition und Grundzutaten der Sushi-Zubereitung ging [...] mit großer Resonanz: 15 Teilnehmende tauchten in die Welt der japanischen Köstlichkeit ein. Nach einem kurzen theoretischen Input zur Geschichte, Kultur und Vielfalt von Sushi, ging es in kleinen Gruppen