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das Rückgrat für den gemeinsamen Markt Trautmann ging in ihrem Beitrag auf die Ziele des Green Deals und deren Auswirkungen auf die Region ein. Das europäische Verkehrsnetz sei das Rückgrat für den

Frau Kumbruck, Sie und ihr Forschungsteam haben sich in den vergangenen vier Jahren mit den Motiven, Werten und Vorurteilen sowohl der Flüchtlingshelfer als auch der Flüchtlingsskeptiker befasst. Ihre Ergebnisse präsentieren Sie am 17. Mai auf einer Online-Tagung der Hochschule Osnabrück. Was bewegt diese Engagementgruppen? Die Flüchtlingshelfenden eint, dass sie auf der Motivebene eher mehrwert- und kontaktorientiert sind. Ihre Ziele sind es, zu helfen, den Geflüchteten die Integration zu erleichtern und sich selber durch Austausch und Lernen weiterzuentwickeln. Manchmal sollen auch Gewissenskonflikte reduziert werden, die in der deutschen Geschichte wurzeln. Flüchtlingsskeptiker sind stärker erhaltungs- und systemorientiert, ihr Engagement findet eher abstrakt statt. Sie sind unzufrieden mit dem politischen Establishment, sie wollen gehört und anerkannt werden, befürworten Entwicklungshilfe statt Flüchtlingsaufnahme. Willkommenskultur versus Flüchtlingskrise, diese Begriffe charakterisieren den Umgang mit dem Flüchtlingszuzug seit 2015. Wie wirkt sich diese Polarisierung auf die Gesellschaft aus? Sie wirkt sich negativ auf die gesellschaftliche Stimmung aus. Misstrauen, Frustration, Vorurteile und moralisch erhobene Zeigefinger bis hin zu Dialogabbrüchen überwiegen die Sicht auf die anderen und die Kommunikationserfahrungen mit ihnen. Sie führt zu einer Radikalisierung, zu einem Schwarz-Weiß-Denken auf beiden Seiten. Aus diffusen Ängsten, die sich auf einzelne Aspekte oder Gruppen ausrichten lassen, entstehen oft Wut, Hass und letztlich Gewalt. Eine gesellschaftliche Spaltung hat also das Potenzial, gefährlich zu werden. Lassen sich diese Erkenntnisse auch auf die Impfbefürworter und Impfgegner in der Corona-Pandemie übertagen? Was die Wirkungsmechanismen angeht, gibt es tatsächlich einige Parallelen: Auch hier sehen wir leider eine Polarisierung, also das Aussterben der Grautöne zwischen beiden Extremen. Dabei gibt es viele Menschen, die zum Beispiel die Pharma- und Gesundheitsindustrie eher kritisch sehen, sich aber trotzdem haben impfen lassen. Gleichzeitig leugnet nicht jede Person, die nicht geimpft ist, das Virus. In der Sprache zeigt sich diese Spaltung gut: Es gibt einerseits die Skeptiker*innen, die pauschal als „Schwurbler“ und Verschwörungstheoretiker*innen bezeichnet werden, während die Geimpften andererseits als „Schlafschafe“ oder „Systemlinge“ bezeichnet werden. Genau das kennen wir auch schon aus dem Kontext Flüchtlingsaufnahme. Und mit Blick auf die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine – wird es auch hier zu einer Lagerbildung kommen? Die Flüchtlinge aus der Ukraine scheinen in der Gesellschaft etwas anders, nämlich als ähnlicher, als westlich sozialisiert wahrgenommen zu werden, das Konfliktpotenzial ist eventuell nicht so groß. Trotzdem sind sie anders, ebenfalls fremd und das kann ähnliche Abwehrreaktionen bei einem Teil der Bevölkerung hervorrufen, wie gegenüber den Kriegsflüchtlingen aus Syrien. Könnte es nicht auch sein, dass Deutschland seit 2015 dazu gelernt hat und die Ängste vor den Auswirkungen der Flüchtlingsaufnahme abgenommen haben? Ja, auch das ist denkbar. Politik und Gesellschaft haben seitdem viel gelernt. Die Kritik von Flüchtlingshelfenden und Skeptikern muss jedoch weiter ernst genommen werden. Die Politik muss intensiv mit den Bürger*innen kommunizieren. Das zeigt ein Blick auf Europa. In vielen Ländern ist eine Spaltung der Gesellschaft in Menschen mit viel Offenheit für Veränderungen und denen mit einem starken Erhaltungsbedürfnis zu beobachten. Wir brauchen eine Integrationsstrategie, die gemeinsame Werte und Regeln festlegt. Fehlen diese, wirkt sich das destruktiv auf die Gesamtgesellschaft aus und fördert das die Bildung von Schattengesellschaften. Auf der Online-Konferenz am 17. Mai präsentieren Sie auch Lösungsansätze, zeigen Parallelen zwischen den Engagierten auf, erklären, wie Brücken zwischen den Lagern geschlagen werden können und welche Voraussetzungen dafür entscheidend sind. Geben Sie uns einen kurzen Einblick? Eigentlich wünschen sich beide Seiten einen fairen Dialog. Dass dieser nicht gut gelingt, ist unter anderem dem „Phänomen der Gruppenhomogenität“ geschuldet. Es besagt, dass Menschen innerhalb einer Gruppe Unterschiede herunterspielen und gleichzeitig Unterschiede zu anderen Gruppen überakzentuieren. Das Phänomen wirkt also nach innen und nach außen und wechselseitig. In einen Dialog zu treten und eine Annäherung zu beginnen, wenn wir Gemeinsamkeiten zu anderen nur schwer erkennen, ist somit sehr schwer. Das klingt so, als wäre viel Kommunikationskompetenz nötig, um die festgefahrenen Positionen aufzuhebeln? Mein Team und ich halten es für extrem wichtig, Menschen auf gemeinsame Regeln für ein friedliches Miteinander im gesellschaftlichen Alltag zu verpflichten. Diese Regeln bestehen zu einem wesentlichen Teil aus Basiskompetenzen für eine gute Kommunikation. Dazu zählen unter anderen gegenseitiger Respekt, Emotionsregulation, Perspektivübernahme, und Selbstreflexion. Gehen Sie auf der Tagung näher darauf ein, wie diese Kompetenzen erworben und die Kommunikation depolarisiert werden kann? Viele Einzelelemente zur Unterstützung der Dialoge werden auf der Tagung vorgestellt. Ein Beispiel sind die Brückenbauenden, die sich in beide Sichtweisen hineindenken können und somit eine Vermittlerfunktion im Dialog wahrnehmen. Im Buch zum Forschungsprojekt zeigen wir Portraits engagierter Personen, ihre Motive und Ziele. Mit Hilfe eines Schemas können Lesende die Portraits analysieren und dabei Kommunikationskompetenzen wie Selbstreflexion und Empathie schulen. Zum Forschungsprojekt Prof. Dr. Christel Kumbruck und ihr Team aus Wirtschaftspsycholog*innen an der Hochschule Osnabrück führten deutschlandweit Interviews mit Engagierten beider Seiten. Diese gehörten zum qualitativen Teil der mit dem Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD durchgeführten Studie „Zivilgesellschaftliches Engagement: Was bewegt Menschen in Deutschland dazu, sich im Rahmen der Flüchtlingsthematik zu engagieren?“ Erstmalig werfen sie einen psychologischen Blick auf die Engagierten und die Dialogkultur und finden tiefere Ursachen für bestehende Dialogbarrieren. Unterstützt wurde das Projekt vom Pool Gesellschaftliches Engagement der Hochschule Osnabrück. Weitere Informationen zur Tagung und Anmeldung Publikation: Christel Kumbruck (Hrsg.) Spannungsfeld Flüchtlinge. Ein psychologischer Blick auf Engagierte und die Dialogkultur, Springer Verlag, 2022

Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung: „Unsere Arbeit wird getragen vom Spirit von Jürgen Ulderup: Er war eine herausragende Unternehmerpersönlichkeit, die viele Innovationen geprägt hat und immer

der Einladung der Arbeitsgruppe „Growing Knowledge“ zu einem Vortrag über das Thema „Wohltuende Verwendung von Makroalgen“. Referentin war Dr. Laurie C. Hofmann vom Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven [...] . Neben der Vorstellung eigener Ergebnisse hob Hofmann in ihrem Vortrag die wichtige Rolle von Makroalgen in Bezug auf den Klimawandel hervor. Makroalgen aus den Weltmeeren nehmen gegenwärtig etwa 70 [...] seitens der Studierenden ist groß, wie die Resonanz auf den Vortrag zeigte.

Produktdatenmanagement: Max Leimkühler ist bereits der dritte Preisträger des renommierten Wissenschaftspreises von der Hochschule Osnabrück. Der talentierte Absolvent setzt seine wissenschaftliche Arbeit

Bislang wird der direkte Zusammenhang zwischen Mahlzeiten und Biodiversität kaum beachtet. Genau das soll sich ändern, wenn es nach den Akteurinnen und Akteuren des Forschungsprojekts „BiTe - Biodiversität über den Tellerrand“ geht. Das Ziel: Einen Biodiversitätsindex für Mahlzeiten in Betriebsrestaurants, Krankenhäusern und Mensen zu etablieren. „Wenn wir den Speiseplan eines Haushalts verändern, dann beeinflussen wir damit etwa vier Personen. Wenn wir den Speiseplan von Großküchen konzipieren, dann erreichen wir, je nach Größe, zwischen 100 und 2000 Mahlzeiten täglich – teilweise sogar deutlich mehr. Diese Hebelwirkung wurde bislang total vernachlässigt“, erklärt Prof. Dr. Melanie Speck, Professorin für Sozioökonomie in Haushalt und Betrieb an der Hochschule Osnabrück und Leiterin des Forschungsprojekts. Mit einem Treffen aller Kooperationspartner*innen und Partnern ist das Projekt jetzt offiziell gestartet worden. Kein theoretisches Konstrukt, sondern praktische Umsetzung in Großküchen Seit September 2021 ist Speck als Professorin an der Hochschule Osnabrück tätig und brachte das Forschungsprojekt mit an ihre neue Wirkungsstätte. Bereits in der ersten Phase hatte sie die Projektleitung, damals noch am Wuppertal Institut, inne und entwickelte hierbei mit wissenschaftlicher Unterstützung von Kolleginnen und Kollegen der Fachhochschule Münster sowie der Technischen Universität Berlin einen Indikator, mit dem die Biodiversitätsmessung möglich sein soll. In der zweiten Projektphase, die nun mit einem Kick-Off-Termin offiziell startete, kommen weitere Partnerinnen und Partner aus der Praxis hinzu: Ein bundesweit tätiger Caterer mit einer Schulkantine, eine kleinere Schulküche und ein Betreiber für Betriebskantinen sowie das Studentenwerk Osnabrück. Damit werden verschiedene Gästegruppen angesprochen – ein großer Gewinn für das Projekt. So kann das bislang theoretische Konstrukt in der Praxis getestet und an die Bedürfnisse angepasst werden. Wichtig ist den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass sie Gäste nicht belehren wollen, sondern Optionen aufzeigen. Es soll ein biodiversitätsförderliches und damit häufig auch ein ressourcenschonendes Menü geschaffen werden, das so schmackhaft ist, dass es von Gästen wegen des Geschmacks und nicht wegen der Ökobilanz gewählt wird. Die Großküchen erhalten dazu Hilfestellungen, um ihre Menüs entsprechend anzupassen. Jenga-Turm, um Zerstörung der Artenvielfalt greifbar zu machen Das wichtigste Ziel des Forschungsprojekts ist, Interventionsformate für die Projektpartnerinnen und Projektpartner zu entwickeln, um die Bedeutung des Themas zu unterstreichen. „Einerseits ist das Thema so greifbar, weil jeder in der Umwelt lebt. Anderseits ist es schwierig, dieses Thema mit der Mittagsmahlzeit zu verknüpfen. Deswegen entwickeln wir zielgruppenspezifische Formate, die das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln erläutern“, sagt Speck. Eine Idee ist die Gestaltung eines Jenga-Turms, bei dem jeder Baustein für eine Tier- oder Pflanzenart steht. So soll plastisch aufgezeigt werden, wie schnell das Ökosystem zusammenbrechen kann, wenn Tiere und Pflanzen aussterben. Das langfristige Ziel des Forschungsprojekts ist, weitere Großküchen von der Idee und der Wichtigkeit zu überzeugen. Aus diesem Grund werden bereits jetzt weitere Kooperationspartnerinnen und Partner angesprochen, die Interesse haben, an diesem Projekt mitzuwirken.

Platz 2 (400 Euro): "Aufbau und Test eines Sensorsystems mit Datenübertragung über LoRaWan", betreut von Prof. Dr. Jörg Hoffmann (Team: Manuel Bußmann, Jannik Jose, Manuel Kaufmann, Florian Rabe) Platz 3 [...] Jonas Werner, Joscha Wloch) Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger sowie ihre Betreuer/innen! Herzlichen Dank an die Osnabrücker Niederlassung der FERCHAU Engineering GmbH!

Funke, Jan-Hendrik Pielke). Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger sowie ihre Betreuer/innen! Herzlichen Dank allen Sponsoren!

Mitarbeiter Mike Voss Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger sowie ihre Betreuer/innen! Die Projektwerkstatt fand in diesem Jahr zum vierten Mal statt. In acht verschiedenen

Vinke, Jason Zimmermann) Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger sowie ihre Betreuer/innen! Herzlichen Dank allen Sponsoren!