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Köln. Kutschbach, Kim Lu/Brinkmann, Janis (2026): Qualität im konstruktiven Journalismus – das Beispiel „plan b“ (ZDF). Vortrag gehalten auf der Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Journalistik/

Unterschiede: In manchen Kommunen gibt es eine strukturierte und konstruktive Zusammenarbeit, in anderen Kommunen ist dies nicht der Fall. „Eine feste Ansprechperson innerhalb der Kommune hätte eine gute

News Laborbereich Kunststofftechnik Pressemitteilungen aus dem Jahr 2026 Juni: Hochschule Osnabrück besucht KUTENO/ KPA 2026 Die Gewinner (von links: Liam Nobis, Sven Böse, Arne Hilge und Matthis Lührmann) des diesjährigen KUTENO-Wettbewerbs „Coolste Innovation“ mit ihrer ausgezeichneten Innovation: Laser- & Ätzgravur von der Firma J. & F. Krüth. aus Solingen (Foto: Hochschule Osnabrück) Die Hochschule Osnabrück war in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem WIP-Kunststoffnetzwerk auf der Fachmesse KUTENO – Kunststofftechnik Nord bzw. der KPA – Kunststoff Produkte Aktuell 2026 in Bad Salzuflen vertreten. Die Messe gilt als zentrale Plattformen für die kunststoffverarbeitende Industrie in Norddeutschland und boten ideale Voraussetzungen für den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Am Messestand präsentierte die Hochschule Osnabrück aktuelle Forschungsprojekte, praxisnahe Dienstleistungen sowie ihr Studienangebot im Bereich Kunststofftechnik und angrenzender Ingenieurwissenschaften. Ziel des Messeauftritts war es, den Wissenstransfer zwischen Hochschule und Industrie weiter zu stärken und Kooperationen auszubauen. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Thema Additive Fertigung. Unter dem Titel „Additive Fertigung – vom Prototyp bis zur mittleren Serie gibt es kaum Grenzen“ moderierte Thorsten Krumpholz eine Fachveranstaltung, die innovative Entwicklungen in diesem Zukunftsfeld beleuchtete. Im Rahmen des Programms hielt der wissenschaftliche Mitarbeiter Niklas Söll den Vortrag „Simulation und Berechnung des gradierten Werkstoffverhaltens additiv gefertigter Kunststoffbauteile“. Auch der wissenschaftliche Nachwuchs war aktiv eingebunden: Rund 30 Studierende der Hochschule Osnabrück besuchten am zweiten Messetag die Ausstellung mit einer besonderen Aufgabe, sie sollten die „coolste Innovation“ der Messe identifizieren. Nach intensiver Begutachtung zahlreicher Technologien fiel die Wahl auf J. & F. Krüth Laser- & Ätzgravur aus Solingen. Das Unternehmen überzeugte mit einer innovativen Lösung zur Erzeugung besonders sanfter Oberflächen an Spritzgussbauteilen, direkt aus der Form und ohne zusätzliche Nachbearbeitung. Entdeckt wurde die Innovation von den Studierenden Matthis Lührmann, Liam Nobis, Arne Hilge und Sven Böse. Als Anerkennung für ihre Auswahl erhielten sie ein einjähriges kostenloses Abonnement der K-Zeitung. Juni: MINT-Sommerakademie 2026 in der Kunststofftechnik: Schülerinnen und Schüler drucken eigene Ideen Schülerinnen und Schüler bei der MINT-Sommerakademie, in der Verarbeitungshalle der Kunststofftechnik (Foto: Hochschule Osnabrück) Von den Schülerinnen und Schülern selbst entworfene und im 3D-Druckverfahren gefertigte Bauteile. (Foto: Hochschule Osnabrück) Der Fachbereich Kunststoff-CAE der Hochschule Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz beteiligte sich auch in diesem Jahr an der MINT-Sommerakademie Osnabrück. Im Rahmen eines Workshops erhielten Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe spannende Einblicke in die Welt des 3D-Drucks und dessen Verbindung mit Künstlicher Intelligenz (KI). Unter der Leitung von Raoul Houchangnia starteten die Teilnehmenden nach einer kurzen Einführung direkt mit der praktischen Arbeit. Mithilfe der CAD-Software Fusion 360 entwickelten sie eigene digitale Modelle und setzten ihre kreativen Ideen um. Dabei entstanden unter anderem Aufbewahrungsboxen, Miniaturmöbel, Fanartikel sowie ein kleines Fahrzeug. Nach Abschluss der Konstruktionsphase lernten die Schülerinnen und Schüler, wie digitale Modelle für den 3D-Druck vorbereitet werden und welche Aspekte bei der Fertigung zu beachten sind. Während die Drucker die entworfenen Objekte produzierten, wurden aktuelle Themen der additiven Fertigung diskutiert. Im Fokus standen dabei die Potenziale des 3D-Drucks für mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sowie die Möglichkeiten, Künstliche Intelligenz bei der Erstellung und Optimierung von Druckdateien einzusetzen. Den Abschluss des Workshops bildete eine Besichtigung der Laborräume des Fachbereichs Kunststofftechnik. Dabei erhielten die Teilnehmenden zudem erste Einblicke in den neuen Studiengang „ Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung “. Die MINT-Sommerakademie Osnabrück ist eine gemeinsame Initiative des Schüler-Forschungszentrums (SFZ) Osnabrück, der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück sowie zahlreicher Gymnasien der Region. Ziel der Veranstaltung ist es, Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern und ihnen praxisnahe Einblicke in entsprechende Studien- und Berufsfelder zu ermöglichen. März: MINT-Tag am Gymnasium Marianum Meppen Hochschulmitarbeiter Henning Korte (1. v.l.) und Raoul Houchangnia (2. v.l.) vermittelten Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Marianum in Meppen praxisnahe Einblicke in die Welt der additiven Fertigung. (Foto: Hochschule Osnabrück) Am Gymnasium Marianum Meppen fand am 20. Februar 2026 erneut ein MINT-Tag statt, der Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Themen ermöglichte. Bereits zum zweiten Mal war der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück vertreten. Die Teilnahme wurde durch den ehemaligen Schüler Henning Korte initiiert. Gemeinsam mit Raoul Houchangnia vermittelte er den Teilnehmenden erste Einblicke in die Welt der additiven Fertigung. Im Mittelpunkt standen moderne 3D-Drucktechnologien sowie deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Neben einer fundierten theoretischen Einführung erhielten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, selbst aktiv zu werden: Sie erstellten eigene CAD-Modelle und durchliefen die notwendigen Schritte zur Vorbereitung und Umsetzung im 3D-Druck. Dabei wurden auch zentrale Aspekte wie Datenaufbereitung, geeignete Druckparameter sowie typische Fehlerquellen praxisnah behandelt. Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die nachhaltige Unterstützung des Gymnasiums: Um die erworbenen Kenntnisse langfristig im Unterricht zu verankern und weiter auszubauen, wurde der Schule ein 3D-Drucker als dauerhafte Leihgabe zur Verfügung gestellt. Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Sprecher des Laborbereichs Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück) betonte die Bedeutung dieser Initiative: „Durch die Leihgabe erhalten die Schülerinnen und Schüler künftig die Möglichkeit, das Gelernte direkt anzuwenden, eigene Projekte umzusetzen und innovative Ideen praktisch zu erproben. Vielleicht berücksichtigen sie diese Erfahrungen auch bei ihrer Studienwahl – beispielsweise im Studiengang Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung an der Hochschule Osnabrück.“ Der MINT-Tag unterstreicht die enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Hochschule und zeigt, wie praxisorientierte Bildungsangebote junge Menschen frühzeitig für technische und naturwissenschaftliche Berufsfelder begeistern können. März: Technologietag Hein – auch in diesem Jahr ein voller Erfolg! Das „Team Kunststofftechnik“ der Hochschule Osnabrück zusammen mit Alexander Hein, Geschäftsführer des Ingenieurbüro Hein und Organisator der Veranstaltung (2. v.l.), sowie Berit Bartram (1. v.l.); Koordinatorin des Wissens- und Innovationsnetzwerkes Polymertechnik (WIP), Laborbereichssprecher Kunststofftechnik, Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (1. v.r.) (Foto: Hochschule Osnabrück / Pia Lienesch) Der Technologietag Hein am 12.03. bot spannende Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Innovationen der Kunststoffbranche. Fachvorträge sowie zahlreiche Aussteller*innen vermittelten einen umfassenden Überblick über den Stand der Technik. Über 50 Studierende der Studiengänge Industrial Product Design und Kunststofftechnik nutzten im Rahmen einer Exkursion diese Möglichkeit, um sich mit aktuellen Themen der Kunststoffindustrie zu beschäftigen und in den fachlichen Austausch mit Vertreter*innen aus Unternehmen der Praxis zu treten. Darüber hinaus präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem eigenen Stand, der durch den Fachbereich Kunststofftechnik organisiert wurde. Hier bot sich die Gelegenheit, über aktuelle Forschungsaktivitäten ins Gespräch zu kommen und das Netzwerk zwischen Hochschule und Industrie weiter zu stärken. Ein besonderer Dank gilt dem Konstruktionsbüro Hein für die Einladung zur Veranstaltung sowie die Unterstützung bei der Anreise unserer Studierenden. März: Hochschule Osnabrück auf der KUTENO 2026 vertreten Vom 09. bis 11. Juni 2026 wird der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück an der KUTENO – Kunststofftechnik Nord teilnehmen. Die Fachmesse zählt zu den bedeutenden Branchentreffen der kunststoffverarbeitenden Industrie in Norddeutschland und bietet eine zentrale Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen, Forschung und Nachwuchskräften. Wie in den vergangenen Jahren, ist die Hochschule Osnabrück mit einem eigenen Messestand vertreten. Dort werden aktuelle Forschungsprojekte aus der Kunststofftechnik präsentiert und der Dialog mit Industriepartnerinnen und -partnern gezielt gefördert. Ziel ist es, bestehende Kooperationen weiter auszubauen und neue Impulse für gemeinsame Entwicklungen zu setzen. Mit rund 50 Studierenden aus der Kunststofftechnik sowie dem neuen Studiengang „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung“ reist die Hochschule Osnabrück zur Messe. Die Exkursion ermöglicht den Studierenden praxisnahe Einblicke in aktuelle Trends, innovative Materialien und moderne Verarbeitungstechnologien. Ein besonderer Programmpunkt ist erneut der Wettbewerb um die „coolste Innovation“: In Kleingruppen erkunden die Studierenden die Messe, analysieren ausgewählte Exponate und bewerten diese im Hinblick auf Innovationsgrad, Nachhaltigkeit und Anwendungsrelevanz. Mit ihrer Teilnahme an der KUTENO 2026 unterstreicht die Hochschule Osnabrück ihre praxisnahe Lehre sowie die enge Verzahnung von Wissenschaft und Industrie im Bereich der Kunststofftechnik. Weitere Informationen hier Februar: Fachveranstaltung zur neuen EU-Pellet Loss Verordnung Teilnahme an der Veranstaltung zur EU-Pellet Loss Verordnung durch Benjamin Donath (Bild: Hochschule Osnabrück) Fachveranstaltung vom WIP und VCI (Bild: Hochschule Osnabrück) Am 24.02.2026 hatte unser Studierender und Kollege Benjamin Donath die Gelegenheit, an einer Fachveranstaltung von WIP und VCI zur neuen EU-Pellet Loss Verordnung zur Vermeidung von Kunststoffgranulat-Verlusten teilzunehmen. Die Diskussion hat gezeigt: Viele Unternehmen beschäftigen sich aktuell mit der Frage, ob und in welchem Umfang sie von den neuen Anforderungen betroffen sind und welche organisatorischen und technischen Maßnahmen erforderlich werden. Als Hochschule bieten wir Unternehmen gerne an, im Nachgang gemeinsam einen strukturierten Fragebogen durchzugehen, um die unternehmensspezifische Betroffenheit systematisch zu analysieren. Darüber hinaus bieten wir Unterstützung im Bereich Life Cycle Assessment (LCA) an. Ansprechpartner für Rückfragen und Austausch: Benjamin C. J. Donath (Benjamin.Donath@hs-osnabrueck.de) Februar: Einladung Info-Tag Praxisverbund-Studium an der HS Osnabrück Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit laden wir Sie seitens der Laborbereiche „Kunststofftechnik“ und „Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit“ der Hochschule Osnabrück zur Informationsveranstaltung zum Studiengang „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund an der HS Osnabrück“ ein, um über die Vorteile eines Praxisverbund-Studiums für Unternehmen zu informieren. Die Veranstaltung findet am Dienstag, den 24.02.2026 um 14:30 Uhr an der HS Osnabrück (Gebäude SH) statt. Wir möchten Sie umfassend über unser Angebot des Praxisverbund-Studiums im Allgemeinen und insbesondere über die Änderungen und Ergänzungen der Inhalte im Vergleich zum bisherigen Angebot „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)“ informieren, darunter der verstärkte Fokus auf die Themenfelder „Nachhaltigkeit“ und „Digitalisierung“. Neben der Vertiefung „Kunststofftechnik“ ist seit dem Wintersemester 2025/2026 dieses Praxisverbund-Studium auch mit der Vertiefung „Metallische Werkstoffe“ möglich. Agendapunkte (vorläufig): · Vorstellung der Laborbereiche · Detaillierte Vorstellung des Studiengangs „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund“ mit den Vertiefungsrichtungen „Kunststofftechnik“ und „Metallische Werkstoffe“ · Erfahrungsbericht aus Unternehmen · Kurzvorstellung: Neuer Mantelstudiengang „Ingenieurwissenschaften“ als Möglichkeit zur Nachwuchsgewinnung · Kurzvorstellung: Projekt „Escape-Room“ Mit der Veranstaltung möchten wir die Chancen, die ein Praxisverbund-Studium bieten kann, vorstellen und mit Ihnen diskutieren. Dabei heißen wir sowohl die Unternehmen willkommen, die bereits seit langem das Praxisverbund-Studium kennen und nutzen als auch jene, die sich diese Art der Ausbildung zukünftig vorstellen könnten. Im direkten Nachgang laden wir Sie herzlich zu „Bier & Würstchen“ ein. Nutzen sie die Gelegenheit, um mit anderen Unternehmensvertreter*innen in Kontakt zu kommen und uns aus den beiden Laborbereichen der HS Osnabrück besser kennenzulernen. Bitte geben Sie uns bis zum 13.02.2026 eine Rückmeldung, ob Sie dabei sein werden, an: m.susoff@hs-osnabrueck.de Wir freuen uns schon jetzt auf Ihr Kommen! Viele Grüße Prof. Dr. Markus Susoff (Studiengangsbeauftragter) Prof. Dr. Javad Mola (Laborbereichssprecher Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit) Prof. Dr-Ing. Thorsten Krumpholz (Laborbereichssprecher Kunststofftechnik) Januar: Dreifach ausgezeichnet: Studierende der Hochschule Osnabrück werden Bezirks-, Landes- und Bundesbeste Christopher Daldrup, Jonas Kruse und Max Baumtrog haben bei Abschlussprüfungen der Industrie- und Handelskammer Spitzenplätze erreicht (Osnabrück, 29. Januar 2026) Drei Studierende der Hochschule Osnabrück haben in diesem Jahr bei der Abschlussprüfung der Industrie- und Handelskamme (IHK) ihre Ausbildung im Rahmen ihres ausbildungs- bzw. berufsbegleitenden Studiums mit Auszeichnung abgeschlossen. In ihren jeweiligen Fachrichtungen wurden die Studenten Bezirks-, Landes- und Bundesbeste. Christopher Daldrup, Jonas Kruse und Max Baumtrog studieren Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung im Praxisverbund. Der ausbildungs- bzw. berufsbegleitend Studiengang verbindet ein ingenieurwissenschaftliches Studium mit einer betrieblichen Ausbildung. Besonders häufig absolvieren Studierende parallel eine Ausbildung zur oder zum Kunststoff- und Kautschuktechnolog*in, daneben bestehen weitere Möglichkeiten etwa im Technischen Produktdesign oder in der Werkstoffprüfung. Studierende mit Bestleistungen in Ausbildung und Studium Christopher Daldrup, Auszubildender bei der Georg Utz GmbH in Schüttdorf, wurde als bester Kunststoff- und Kautschuktechnologe (Fachrichtung Formteile) im IHK-Bezirk Osnabrück, Emsland und Grafschaft Bentheim ausgezeichnet. Jonas Kruse, der bei der Röchling Industrial SE & Co. KG in Haren (Ems) seine Ausbildung absolviert, erreichte die Bestleistung in Niedersachsen in der Fachrichtung Halbzeuge. Max Baumtrog von der Pöppelmann Kunststoff-Technik GmbH & Co. KG in Lohne wurde bundesweit als bester Kunststoff- und Kautschuktechnologe (Fachrichtung Formteile) geehrt. Damit ist er nicht nur der erste Auszubildene aus dem Unternehmen Pöppelmann, sondern auch der erste Studierende der Hochschule Osnabrück, der diese Auszeichnung auf nationaler Ebene in diesem Fachbereich erhält. „Alle drei Studierenden zeigen nicht nur in der Ausbildung, sondern auch im Studium herausragende Leistungen. Ihre Erfolge unterstreichen die hohe Qualität des ausbildungs- bzw. berufsbegleitenden Studienangebots der Hochschule Osnabrück, das Ausbildung und akademische Ausbildung nahtlos verbindet“, sagt Prof. Dr-Ing. Thorsten Krumpholz, Professor für Kunststofftechnik, insb. CAE und Faserverbundkunststoffe an der Hochschule Osnabrück. Weitere Informationen Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Hochschule Osnabrück Tel.: +49 541 969 7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Gratulation: Die ausgezeichneten Studierenden mit ihren Lehrenden aus dem Laborbereich Kunststofftechnik (v.l) Prof. Dr. Markus Susoff, Christopher Daldrup, Max Baumtrog, Jonas Kruse, Prof. Dr.-Ing. Cathrin Schröder und Prof. Dr-Ing. Thorsten Krumpholz (Foto: Hochschule Osnabrück). Pressemitteilungen aus dem Jahr 2025 Juni: Hochschule Osnabrück besucht KUTENO 2025 Innovation und Vernetzung in der Kunststofftechnik (Osnabrück, 16.06.2025) Die Hochschule Osnabrück besuchte in diesem Jahr erneut die KUTENO - Kunststofftechnik Nord 2025, eine der führenden Fachmessen für die Kunststoffverarbeitende Industrie im norddeutschen Raum. Die Hochschule Osnabrück nutzte die Messe, um aktuelle Forschungsprojekte aus der Kunststofftechnik zu präsentieren und in den Dialog mit den Industriepartner*innen zu treten, um den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu intensivieren. Gemeinsam mit dem wip Kunststoffe Netzwerk präsentierte die Hochschule dazu ihre neusten Entwicklungen an einem eigenen Stand. Ein Schwerpunkt der Messe war der Themenblock „Automatisierung & Robotik in der Kunststoffverarbeitung“, moderiert von Prof. Dr.- Ing. Thorsten Krumpholz von der Hochschule Osnabrück. Hier wurden aktuelle Trends und Technologien thematisiert, die die Effizienz und Präzision in der Kunststoffproduktion steigern. Studierenden-Exkursion und Wettbewerb Eine Exkursion von rund 50 Studierenden der Kunststofftechnik am zweiten Messetag setzte gezielt auf Innovation. In Kleingruppen erkundeten die Studierenden die Messe und bewerteten zahlreiche Exponate im Wettbewerb um die, „Coolste Innovation“. Nach intensiver Diskussion fiel die Wahl auf die OSPHIM App, die durch ihren praktischen Nutzen und Innovationsgrad überzeugte. Die Gewinnergruppe – Anna-Lena Kerst, Liam Nobis, Sven Böse, Marten Bünger und Arne Hilge – präsentierte die App mit einer fachlichen fundierten Begründung und zeigte, wie zukunftsfähig Softwarelösungen den Werkzeugbau revolutionieren können Weitere Informationen . Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Hochschule Osnabrück Tel.: +49 541 969 7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Studierende und Lehrende aus dem Bereich Kunststofftechnik der Hochschule besuchten die Messe für Kunststofftechnik (Foto. Hochschule Osnabrück). Die Gewinnergruppe des Wettbewerbs (v.l.): Marten Bünger, Liam Nobis, Sven Böse, Arne Hilge, Anna-Lena Kerst) (Foto. Hochschule Osnabrück). Mai: MINT-Sommerakademie 2025 in der Kunststofftechnik – Schüler*innen drucken eigene Ideen MINT-Sommerakademie 2025 in der Kunststofftechnik – Schüler*innen drucken eigene Ideen Der Fachbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück war auch in diesem Jahr aktiver Teil der MINT-Sommerakademie Osnabrück. Im Rahmen eines Workshops erhielten Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe erste Einblicke in die Welt des 3D-Drucks. Nach einer Begrüßung durch Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Professor für Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück, konnten die Teilnehmenden zunächst den Laborbereich erkunden. Ein besonderes Highlight war dabei die Besichtigung eines vollständig 3D-gedruckten Windkanals, der die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten additiver Fertigung auf anschauliche Weise demonstrierte. Angeleitet durch Raoul Houchangnia arbeiteten die Jugendlichen anschließend mit der CAD-Software Fusion 360 und konstruierten eigene 3D-Modelle. Dabei entstanden kreative und vielfältige Objekte, unter anderem eine Gitarre, Fabeltiere und Häuser, die später direkt auf 3D-Druckern produziert wurden. Die fertigen Modelle durften die Teilnehmenden schließlich mit nach Hause nehmen. Neben der technischen Umsetzung stand auch die Nachhaltigkeit im Fokus. Die Jugendlichen erfuhren, wie der 3D-Druck zur Ressourcenschonung beitragen kann, etwa durch die gezielte Herstellung individueller Ersatzteile und eine materialeffiziente Produktion. Die MINT-Sommerakademie Osnabrück ist eine gemeinsame Initiative des Schüler-Forschungszentrums (SFZ) Osnabrück, der Universität und Hochschule Osnabrück sowie zahlreicher Gymnasien aus der Region. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern frühzeitig Einblicke in naturwissenschaftlich-technische Studiengänge zu ermöglichen und sie für Themen aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT ) zu begeistern. März: Technologietag Hein Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück stellt aus. Studierende lernen Kunststoffindustrie persönlich kennen. In der Brandboxx in Hannover-Langenhagen fand der Technologietag Hein statt. Die Veranstaltung ist eine Plattform zur Darstellung aktueller Entwicklungen und Innovationen in der Kunststoffbranche. Zahlreiche Fachvorträge und Messeaussteller*innen gewähren einen umfassenden Einblick in den Stand der Technik. Niklas Söll, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team von Prof. Krumpholz an der Hochschule Osnabrück, stellte das Forschungsprojekt AMSim vor und erläuterte in einem Fachvortrag die Orthotropie von 3D-gedruckten Bauteilen unter Einbeziehung aktueller Forschungsergebnisse zur additiven Fertigung. Studierende der Studiengänge Industrial Produkt Design, Kunststofftechnik und Angewandte Werkstoffwissenschaften der Hochschule Osnabrück reisten für die Veranstaltung nach Hannover. Ihre Teilnahme ermöglichte einen intensiven fachlichen Austausch zwischen akademischem Nachwuchs und Industrievertreter*innen. Zusätzlich war ein Stand der Hochschule Osnabrück vertreten, der durch den Fachbereich Kunststofftechnik organisiert wurde und den Dialog zwischen Forschung und Praxis förderte. Das Konstruktionsbüro Hein war Organisator der Veranstaltung und hat die Reise der Studierenden finanziell unterstützt. Das „Team Kunststofftechnik“ der Hochschule Osnabrück zusammen mit Alexander Hein, Geschäftsführer des Ingenieurbüro Hein und Organisator der Veranstaltung (1. v.r.), sowie Berit Bartram (2. v.l.); Koordinatorin des Wissens- und Innovationsnetzwerkes Polymertechnik (WIP), Vorstandsvorsitzender des WIP Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (1. v.r.) und Niklas Söll (3. v.l.), der den Fachvortrag zum 3D-Druck gehalten hat. Marco Schoemaker (5. v.r.) hat die Busfahrt mit den Studierenden organisiert (Foto: Hochschule Osnabrück / Simona Bednarek) Februar: Besuch der 57. Gartenbauwissenschaftliche Tagung am 28.02. und 01.03.2025 in Essen Die 57. Gartenbauwissenschaftliche Tagung der deutschen Gartenwissenschaftlichen Gesellschaft und des Bundesverbands der Hochschulabsolventen/Ingenieure Gartenbau und Landschaftsarchitektur fand dieses Jahr vom 26.02-01.03.2025 in Essen statt – und wir waren dabei. Die Tagung hatte als Hauptthema Sicherung von qualifizierten Arbeitskräften. Vorträge reichten jedoch von Qualität im geschützten Anbau bis hin zu Innovative Ansätze im Gartenbau. Jannis Lüking und Susanna Herrmann aus dem Projekt HYDROFARM@material, ein Kooperationsprojekt zwischen IuI und AuL, stellten auf der Postersession ihr Poster mit dem Titel „HYDROFARM@material Pflanze-Material Interaktion: Richtlinien für einen innovativen und nachhaltigen Materialeinsatz in hydroponischen Produktionssystemen“ vor. Das Poster regte einen intensiven Austausch an rund um die Thematik vom Kunststoffeinsatz in hydroponischen Systemen und die daran verknüpften Anforderungen und Risiken. Susanna Herrmann und Jannis Lüking auf der 57. Gartenbauwissenschaftlichen Tagung (Foto: Hochschule Osnabrück) Pressemitteilungen aus dem Jahr 2024 November: 34. Materials Day an der Hochschule Osnabrück Kunststofftechnik und metallische Werkstoffe im Fokus der Fachtagung Im November fand der 34. Materials Day an der Hochschule Osnabrück statt. Die gemeinsame Veranstaltung der VDI-Arbeitskreise Werkstofftechnik und Kunststofftechnik, des Technologiezentrums TECHNOS und des wip-Kunststoffe (Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik)richtet sich insbesondere an ehemalige, aktuelle und zukünftige Studierende sowie an Partner*innen aus der Kunststoffindustrie. Mehr als 100 Teilnehmende, darunter zahlreiche Fachleute aus Industrie und Forschung sowie interessierte Studierende haben in diesem Jahr teilgenommen und die Fachtagung als Möglichkeit für den Wissensaustausch und die Vernetzung genutzt. Unternehmen haben die Chanche durch verschiedene Formate wie beispielsweise Vorträge direkt mit interessierten Studierenden in Kontakt zu treten. Studierende können auf der anderen Seite nach Angeboten für Bachelor- oder Masterarbeiten oder Jobmöglichkeiten suchen. Die Veranstaltung startete unter der Moderation von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, der die erste Hälfte des Programms leitete. In diesem Abschnitt standen Vorträge aus dem Bereich der Kunststofftechnik im Mittelpunkt. Unter anderem stellte Niklas Söll das Forschungsprojekt AMSim vor, das sich mit innovativen Ansätzen zur Struktursimulation additiv gefertigter Bauteile beschäftigt. Die zweite Hälfte des Materials Day stand moderierte Dr.-Ing. Alexander Giertler, Leiter des VDI-Arbeitskreises Werkstofftechnik. Im Mittelpunkt standen dabei Untersuchungen metallischer Werkstoffe und deren Einsatz in Hightech-Anwendungen. Die Vorträge boten Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse und innovative Entwicklungen, die die zentrale Rolle dieser Werkstoffe in der modernen Industrie unterstrichen. Die Verantwortlichen zeigten sich am Ende der Veranstaltung äußerst zufrieden: Der Materials Day habe sich erneut als wertvolle Plattform für den Austausch zwischen Forschung, Lehre und Praxis bewährt. Ein herzlicher Dank gilt allen Referent*innen und Organisator*innen, deren Engagement maßgeblich zum Erfolg dieser inspirierenden Veranstaltung beigetragen habe, so Krumpholz.Organisiert wird der Materials Day von den Laborbereichen Kunststofftechnik und Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit der Hochschule Osnabrück.Weitere Informationen zu vergangenen und zukünftigen Veranstaltungen sind auf der Webseite der Hochschule Osnabrück zu finden. Organisatoren, Aussteller und Referenten des 34. VDI Materials Day an der Hochschule Osnabrück v.l.n.r.: Marius Adler, Dr.-Ing. Alexander Giertler, Abdullah Alghafri, Michael Überwasser, Niklas Söll, Matthias Kern, Jörg Frahn, Thorsten Krumpholz August: Einladung zum Techniktag an der Hochschule Osnabrück Multisensorik und Computertomographie in der Kunststofftechnik (Osnabrück, 22. August 2024) Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück lädt gemeinsam mit Werth Messtechnik GmbH zum Techniktag rund um die Qualitätssicherung von Kunststoffbauteilen mittels Multisensorik und Computertomographie ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 18. September, im Innovation Center Osnabrück (ICO) statt. Fachleute und Interessierte erhalten an diesem Tag umfassende Einblicke in die modernen Möglichkeiten der Multisensorik und Computertomographie in der Kunststofftechnik. Besonders hervorgehoben wird die Anwendung der Computertomographie bei der Vollvermessung sowohl in der Erstabmusterung als auch in der Serienproduktion. Mithilfe digitaler Zwillinge der Bauteile wird eine schnelle und gezielte Optimierung des Spritzguss- Werkzeugs und der Prozessparameter ermöglicht. In der Serienproduktion lassen sich schleichende Abweichungen in der Geometrie oder Fehlstellen wie Lunker umfassend erfassen und frühzeitig vermeiden. Bei nicht erwünschten Schadensfällen unterstützt die Computertomographie in Kombination mit weiteren Analysemethoden bei der zügigen und präzisen Ursachenfindung. Der Techniktag bietet den Teilnehmenden auch die Möglichkeit zu erfahren, welche Messtechnik – ob Multisensorik oder Computertomographie – für den jeweiligen Anwendungsfall in der Qualitätssicherung allgemein und speziell in der Kunststofftechnik am besten geeignet ist. Zudem können Besucher*innen ihre eigenen Kunststoffbauteile mitbringen, die dann direkt vor Ort vermessen werden. So erhalten sie einen ersten individuellen Eindruck von dieser innovativen Messtechnik. Die Hochschule Osnabrück verfügt über einen Computertomographen mit zwei Röhren, die sowohl für Übersichtsmessungen als auch für höchste Auflösungen genutzt werden können, um beispielsweise kleinste Fehlstellen oder Fasern zu erkennen. „Der Techniktag ist eine hervorragende Gelegenheit, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Computertomographie in der Kunststofftechnik kennenzulernen und davon zu profitieren. Wir freuen uns auf den Austausch mit unseren Gästen und die Vorstellung unserer neuesten technischen Innovationen“, so Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Sprecher des Laborbereichs Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück. Programm: 09:30 – 09:45 Begrüßung durch den Gastgeber Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Laborbereich Kunststofftechnik, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, Hochschule Osnabrück 09:45 – 10:15 Computertomografie (CT) in der Kunststofftechnik – Vollvermessung für Erstabmusterung, Serie, Schadensfall Henning Korte, Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Laborbereich Kunststofftechnik, Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik, Hochschule Osnabrück 10:15 – 10:45 Kaffeepause und Austausch 1 0:45 – 11:15 CT-Vermessung des Tellerseparator-Tellers TB AS100E von Hengst Filtration mit dem Werth-TomoScope® XS Martin Kinzler, Teamleiter Qualitätsmanagement Mess- und Prüftechnik, Dr. Klaus Kleinhölter, Team Qualitätsmanagement Mess- und Prüftechnik, Hengst SE, Münster 11:15 – 12:00 Werth Koordinatenmesstechnik mit Multisensorik und CT – Maßstab für schnelle und genaue Messungen Andreas Flechtmann, Vertriebsleiter D/A/CH, Werth Messtechnik GmbH, Gießen 12:30 – 13:15 Mittagspause und Austausch 13:15 – 13:45 Laborrundgang 13:45 – 17:00 Individuelle Beratung unserer Anwender zu Erweiterung und Aufrüstmöglichkeiten von Bestandsgeräten 13:45 – 17:00 Individuelle Testmessungen mit Multisensorik und Computertomografie an Ihren Werkstücken Kontakt und Anmeldung: Für die Anmeldung, Rückfragen oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte gerne per Mail an: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Hochschule Osnabrück Laborbereich Kunststofftechnik Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück Tel.: 0541 969 7132 t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Veranstaltungsort: ICO InnovationsCentrum Osnabrück GmbH Raum: Edison Albert-Einstein-Str. 1 49076 Osnabrück (Foto: Hochschule Osnabrück) Juli: Zwei duale Studentinnen der Hochschule Osnabrück mit dem Günter-Schwank-Preis ausgezeichnet Preisträgerinnen Lilly Möllmann (rechts) und Katharina Lüllmann (mitte), Gratulation vom Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück durch Thorsten Krumpholz (Foto: Pro-K Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme e. V.) Lilly Möllmann und Katharina Lüllmann gehören zu den zehn bundesbesten Absolvent*innen der Ausbildung zur Kunststoff- und Kautschuktechnologen*in. Sie studieren im Rahmen ihrer dualen Ausbildung Kunststofftechnik im Praxisverbund an der Hochschule Osnabrück. Aus über 1.200 Absolvent*innen sind Lilly Möllmann und Katharina Lüllmann zwei der Besten und wurden für ihre Leistung mit dem Günter-Schwank-Preis ausgezeichnet. Im Rahmen ihrer dualen Ausbildung studieren die beiden an der Hochschule Osnabrück den Studiendang „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)“ und machen bei dem Unternehmen Pöppelmann gleichzeitig ihre Ausbildung zur Kunststoff- und Kautschuktechnologenin. Der Günter-Schwank-Preis wird jährlich von der K-Messe, der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV), der Industrieverband langlebige Kunststoffprodukte und Mehrwegsysteme (pro-K) und der Fachzeitschrift Kunststoffe verleihen. Seit 2001 werden mit dem Nachwuchspreis jährlich die zehn bundesbesten Absolvent*innen ausgezeichnet. Von Seiten der Hochschule Osnabrück gratulierte Prof. Dr. Thorsten Krumpholz auch im Namen seiner Kolleg*innen aus dem Bereich Kunststofftechnik Prof. Dr. Svea Petersen, Prof. Dr. Cathrin Schröder sowie Prof. Dr. Markus Susoff zu dieser hervorragenden Leistung: „Ich bin wirklich stolz, dass Iso engagierte Studentinnen bei uns im Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück studiert und wir sie auf dem Weg zu diesem großen Erfolg begleiten und unterstützen durften.“ Hintergrund Günter Schwank (* 1. Juni 1931; † 14. August 2019) war ein deutscher Pionier der kunststoffverarbeitenden Industrie. Sein besonderes Augenmerk galt insbesondere der Nachwuchsförderung in der Kunststoffindustrie. In seiner Amtszeit als Präsident des GKV initiierte er 2000, anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Verbandes einen Nachwuchspreis. In Anerkennung und Würdigung seines herausragenden Engagements wurde der Nachwuchspreis 2020 zum Günter-Schwank-Ausbildungspreis umbenannt. Juli: Additive Fertigung als Chance für den Mittelstand Hochschule Osnabrück präsentiert Forschungsprojekt AMSim bei Werkstatt-Gespräch Die Hochschule Osnabrück veranstaltete in Kooperation mit Niedersachsen ADDITIV, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land (WIGOS) und der BÖWER GmbHein Werkstatt-Gespräch zum Thema "Additive Fertigung als Chance für den Mittelstand". Das Format bietet interessierten Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über die Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten der additiven Fertigung zu informieren und auszutauschen. Nach einer Begrüßung durch Andrea Frosch von WIGOS sowie Anja und Stefan Böwer von der BÖWER GmbH folgerten Vorträge verschiedener Referent*innen, eine Podiumsdiskussion mit Expert*innen sowie eine Demonstration von aktuellen 3D-Druck Projekten aus dem Unternehmen BÖWER. Unter den Vortragenden war David Diring, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Osnabrück. Diring referierte über die aktuellen Untersuchungen und Ergebnisse aus dem laufenden Forschungsprojekt AMSim - Auslegung und Simulation unverstärkter und faserverstärkter Kunststoffbauteile mittels additiver Fertigung. Höhepunkt der Veranstaltung waren eine Podiumsdiskussion mit Stefan Böwer von der BÖWER GmbH, Eduard Siemens von EWOQE GmbH & Co. KG, Nils Pöhler von der JW Verpackungstechnik GmbH aus Georgsmarienhütte und Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, von dem Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. Hierbei wurden unter der leitenden Moderation von Prof. Henning Ahlers von der LZH Laser Akademie GmbH unter anderem Herausforderungen, Anwendungsbereiche und Lösungsansätze in der Praxis des 3D-Drucks thematisiert. Die Gespräche boten den Teilnehmenden wertvolle Einblicke und praxisnahe Informationen darüber, wie additive Fertigung erfolgreich in der Wirtschaft, Industrie und Lehre umgesetzt werden kann. Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (rechts) und Wissenschaftlicher Mitarbeiter David Diring(links) vertraten auf der Veranstaltung die Hochschule Osnabrück und den LaborbereichKunststofftechnik (Bild: Heiko Brinkmann, Vacopro GmbH) Unter der Moderation von Prof. Henning Ahlers beantworten die Experten Fragen rundum die additive Fertigung (von links): Nils Pöhler (JW Verpackungstechnik GmbH); EduardSiemens (EWOQE GmbH & Co. KG); Prof. Dr. Thorsten Krumpholz (HochschuleOsnabrück); Stefan Böwer (BÖWER GmbH); Prof. Henning Ahlers (LZH Laser AkademieGmbH) (Bild: David Diring, Hochschule Osnabrück) Juni: Innovative Entwicklungen und nachhaltige Lösungen in der Kunststofftechnik Die 25. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus. Im Juni fand die 25. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um Strategien und Zukunftstrends vor allem in den Bereichen Kreislaufführung und Nachhaltigkeit. Weitere Themen waren aktuelle Entwicklungen und Innovationen wie zum Beispiel neue Lehrformate zum einfachen Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit oder Produktionsplanung mittels Virtual Reality. Kreislaufwirtschaft, Mehrwegsysteme und Biokunststoffe Auch nach 25 Jahren zeigte die jährliche Fachtagung das enorme Zukunftspotenzial der Kunststofftechnik auf. In elf Vorträgen stellten Expert*innen den aktuellen Stand der Technologie in ihren Fachgebieten dar. Dr. Alexander Kronimus von Plastics Europe stellt das Zielbild der Kunststofferzeuger für eine klimaneutrale Kreislaufwirtschaft dar. Weiter wurde über allgemeine Herausforderungen bei der Kreislaufführung und Mehrwegsystemen, die End-of-Life Vehicles Directive sowie die PFAS(Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen)-Debatte und deren Auswirkungen auf die Kunststoffverarbeitung und über beständige Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe für Langzeitanwendungen diskutiert. Die begleitende Fachausstellung bot eine gute Plattform für den fachlichen Austausch in den Pausen. Die Tagungsleiter, Prof. Dr. Svea Petersen und Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, freuten sich über das große Interesse an der Veranstaltung. Die etwa 120 Teilnehmenden zeigten sich ausgesprochen zufrieden mit der Auswahl der Themen und der Qualität der Vorträge. Ein Höhepunkt war wie immer der Vorabend der Tagung. In festlichem Rahmen wurde „25 Jahre Kunststofftagung“ gefeiert. Eine spannende Talkrunde mit unterschiedlichen Akteur*innen der Tagung von den Anfängen bis heute sowie der inspirierende Vortrag zum Thema „Entscheiden!“ von dem ehemalige DFB-Schiedsrichter Lutz Wagner lieferten einen hervorragenden Start für den geselligen Abend mit angeregten Diskussionen. Nachfrage nach Fachkräften groß Die Veranstaltung zeigt das große Interesse an der Kunststofftechnik und die Vielfalt der möglichen Tätigkeitsbereiche. Es besteht ein hoher Bedarf an Kunststofftechnik-Fachleuten in der Industrie. Die Hochschule Osnabrück trägt mit den Studiengängen Kunststofftechnik sowie Kunststofftechnik im Praxisverbund dazu bei, Fachkräfte auszubilden, insbesondere in der Region, aber auch weit darüber hinaus. Wer Interesse an einem Ingenieurstudium der Kunststofftechnik mit Bachelorabschluss an der Hochschule Osnabrück hat, kann sich bis zum 15. Juli um einen Studienplatz bewerben. Für Absolvent*innen einschlägiger Bachelorstudiengänge steht der Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ mit der Vertiefung „Polymerwerkstoffe“ offen. Auch hier ist die Bewerbungsfrist für das kommende Wintersemester der 15. Juli. Weitere Informationen zum Studium und zur Bewerbung sind auf der Webseite der Hochschule zu finden. Weitere Informationen Prof. Dr. Thorsten Krumpholz t.krumpholz@hs-osnabrueck.de +49 541 969 17132 Referent*innen der 25. Kunststofftagung und das Professor*innenteam des Laborbereichs Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück freuten sich über das große Interesse der Gäste an den Zukunftsthemen der Branche (Bild: Hochschule Osnabrück / Angela von Brill) Juni: 33. Materials Day an der Hochschule Osnabrück Innovative Impulse und interdisziplinärer Dialog für die Werkstofftechnik (Osnabrück, 25. Juni 2024) An der Hochschule Osnabrück fand der 33. VDI Materials Day als gemeinsame Veranstaltung des Arbeitskreises Werkstofftechnik und Kunststofftechnik des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI), des Technologiezentrums TECHNOS und des wip-Kunststoffe Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik statt. Die Veranstaltung bot für ehemalige, aktuelle und zukünftige Studierende sowie Kooperationspartner*innen der Hochschule Osnabrück eine Plattform, um sich über die neuesten Entwicklungen und Trends in der Werkstofftechnik auszutauschen. Etwa 70 Teilnehmende nahmen am Materials Dayteill.. Spannenden Vorträgen, die aktuelle Themen der Werkstofftechnik beleuchteten und Einblicke in innovative Forschungsergebnisse und industrielle Anwendungen gaben,boten den Teilnehmenden wertvolle Impulse und förderten den interdisziplinären Dialog zwischen Wissenschaft und Industrie. Zudem bietet die Veranstaltung eine Gelegenheit, um über den Tellerrand hinauszuschauen, neue Kontakte zu knüpfen,, wertvolle Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte zu gewinnen und potenzielle berufliche Perspektiven zu erkunden. Ein herzlicher Dank gilt allen Referent*innen und Organisator*innen, die zum Erfolg dieser Veranstaltung beigetragen haben. Teilnehmende der Hochschule Osnabrück am Materials Day (Foto: Hochschule Osnabrück) Juni: Polymerchemie auf der IdeenExpo Vom 08. bis zum 16.06.2024 fand die IdeenExpo auf dem Messegelände in Hannover statt. Die Jugendmesse für Technik und Naturwissenschaften läuft ganz nach dem Motto „Mach doch einfach mit“ und bietet den Jugendlichen die Möglichkeit an verschiedenen Stationen die Experimente aus verschiedenen MINT- Berufen durchzuführen. Die Hochschulen in Osnabrück hatten die Gelegenheit die Jugendlichen an zwei Ständen von einem Studium zu begeistern. Mit zwei Exponaten waren wir Teil des Standes in der Halle mit dem Titel „Healthy Planet“. Die Exponate sollten einen Einblick in die Herausforderungen von Kunststoffen in der Medizintechnik bieten. Die Plasma- Behandlung ist ein gutes Beispiel, welche Möglichkeiten mit Kunststoffen besonders in der Medizintechnik bieten. So kritisch Kunststoffe für die junge Generation sind, so waren wir uns hier doch alle einig: Kunststoffe sind in der Medizin nicht wegzudenken und sind in diesem Einsatzgebiet ein Material der Zukunft. Da wir als Laborbereich Teil der Lösung und nicht Teil des Problems sein wollen, beschäftigen wir uns über unterschiedliche Wege mit dem Thema Nachhaltigkeit. Sei es das Thema Design for Recycling oder in diesem Fall die Analyse von Recyclaten, wie hier über die Titration. So haben wir gemeinsam mit den Schüler*innen Kunststoffoberflächen mit Atmosphärendruckplasma verändert und mittels Komplexometrischer Titration den Calcium- Gehalt bestimmt. Neben den vielen spannenden Exponaten, boten Stars wie Nico Santos und Cro ein ganz besonderes Ende einzelner Messetage. Plasma-Behandlung von Kunststoffoberflächen am ersten Messetag (Foto: Hochschule Osnabrück) Besuch von Dr. Andreas Philippi, Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung in Niedersachen, an unserem Stand (Foto: Hochschule Osnabrück) Tolle Unterstützung durch unsere Studierenden machte eine erfolgreiche Messe möglich (Foto: Hochschule Osnabrück) Juni: Info-Tag zum dualen Studium Neuer Studiengang im Bereich Kunststofftechnik: Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung (NPV) (Osnabrück, 12. Juni 2024) Die Hochschule Osnabrück aktualisiert ihre dualen Studienangebote und stellte die Änderungen sowie einen neuen Studiengang auf der Informationsveranstaltung „Duales Studium an der HS Osnabrück“ vor. Vertreter*innen von circa 30 Unternehmen aus der Region durfte die Hochschule zur Veranstaltung begrüßen. Die Professor*innen der Studiengänge Kunststofftechnik, Informatik, Werkstofftechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik stellten den Unternehmensvertreter*innen zunächst die möglichen dualen Studienmodelle vor. Der Laborbereich Kunststofftechnik stellte in diesem Zuge das Konzept des neu zu akkreditierenden Studiengangs „Nachhaltige Materialtechnologie und Produktentwicklung“ vor. Dieser bietet die Möglichkeit eines Vollzeitstudiums und eines dualen Studiums (NPV). Insbesondere die Schlüsselthemen „Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft“ sowie „Digitalisierung“ werden zukünftig verstärkt ihren Platz im Curriculum des Studiengangs finden. Als langjähriger Partner des früheren Kunststofftechnik im Praxisverbund- Modells, ab 2025 dann NPV, fungiert das Unternehmen Pöppelmann GmbH & Co. KG aus Lohne, das schon seit 20 Jahren aktiv Studierende gemeinsam mit der HS Osnabrück im dualen Studium ausbilden. Reinhold Blömer, Leiter der gewerblichen Ausbildung und des dualen Studiums bei Pöppelmann, konnte durch seine Erfahrung sinnvolle Hinweise aus Unternehmenssicht geben. Besonders zu dem Aspekt Produktentwicklung gab es positives Feedback von Unternehmensseite. Abschließend konnte Prof. Dr. Alexander. Schmehmann als Vizepräsident für Studium und Lehre die gesetzlichen Änderungen aufzeigen und den Weg der Hochschule hin zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit darlegen. Im Nachgang wurden alle Teilnehmer*innen zu kalten Getränken eingeladen, um den informativen Nachmittag in lockerer Atmosphäre bei guten Gesprächen und Sonnenschein ausklingen zu lassen. Tanja Ollermann als Mitarbeiterin des Studiendekanats zeigte sich sehr zufrieden mit der Resonanz der regionalen, kunststoffverarbeitenden Industrie. Auch die Organisatoren Prof. Dr. Thorsten Krumpholz als Laborbereichssprecher und Prof. Dr. Markus Susoff als Studiengangsbeauftragter zogen eine durchweg positive Bilanz. „Auf die Unternehmen der Kunststofftechnik ist wie immer Verlass“, sagte Thorsten Krumpholz mit Blick auf das sehr große Interesse und die Teilnehmerzahl aus diesem Bereich. Weitere Informationen zum neuen NPV-Modell erhalten sie bei Prof. Dr. Markus Susoff. BU: Vertreter*innen aus circa 30 Unternehmen nahmen an der Informationsveranstaltung rund um die dualen Angebote der Hochschule teil (Foto: Hochschule Osnabrück). Mai: CampusNight Am 30.05.2024 von 17 bis 20 Uhr fand die CampusNight statt – und der Laborbereich Kunststofftechnik öffnete seine Tore für studieninteressierte Jugendliche. Die neugierigen Schüler*innen konnten ins Studierendenleben hineinschnuppern zum Beispiel im Rahmen von einer Mini-Vorlesung von Prof. Dr. Markus Susoff zum Thema „Wann sind Kunststoffe sinnvoll und wie findet man dies heraus?“. Auch die praktische Anwendung in Form von 3D-Druck sowie der Herstellung von Einkaufschips aus recycelten Flaschendeckeln gab es für die Schüler*innen zu entdecken. Reger Austausch fand auch rund um das Gewinnspiel statt, bei dem die Anzahl von Granulatkörnern in einem Glas geschätzt werden sollten. Auch dabei zeigte sich schon, wie viele verschiedene Ansätze es für diese Frage gibt und wie kreativ die Jugend ist. Am Ende durften wir einen erfolgreichen Abend mit der Krönung von drei stolzen Gewinner*innen abschließen. Vorlesung Thema „Wann sind Kunststoffe sinnvoll und wie findet man dies heraus?“ von Prof. Dr. Markus Susoff (Foto: Hochschule Osnabrück) Versuch Elefantenzahnpasta zog viele Interessierte an (Foto: Hochschule Osnabrück) Gewinner/-innen des Gewinnspiels (Foto: Hochschule Osnabrück Mai: Erfolgreiche Exkursion zur KUTENO 2024 Die Hochschule Osnabrück war in diesem Jahr zum sechsten Mal mit ihrem Laborbereich Kunststofftechnik auf der renommierten Messe Kunststofftechnik Nord (KUTENO) vertreten, die in Rheda-Wiedenbrück stattfand. Die Studierenden aus dem Bereich Kunststofftechnik nutzten die Chance die neuesten Entwicklungen und Innovationen der Branche zu entdecken und besuchten die Messe unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz und Hannelore Schmidt. Ein Highlight dieser Exkursion war ein kreatives Gewinnspiel, bei dem die Studierenden die „beste Innovation der Messe“ finden sollten. Den ersten Platz belegten Pia Linesch und Jonas Döpelheuer mit ihrer Entdeckung eines biobasierten Kunststoffmaterials, das aus Abfallprodukten von Cellulosematerialien hergestellt wird. Diese nachhaltige Innovation hat das Potenzial, einen bedeutenden Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Ein weiterer Höhepunkt war die Moderation des Vortragsblocks zum Thema „Automatisierung in der Kunststoffproduktion“ durch Thorsten Krumpholz. Dieses für die Zukunft äußerst wichtige Thema zog viele Interessierte an. Der Dank geht an die Mitarbeitenden des Laborbereichs Kunststofftechnik und das Organisationsteam der KUTENO, die diese Exkursion ermöglicht haben. Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren durchweg positiv und viele freuen sich bereits auf den nächsten Besuch. Teilnehmenden der Studierendenexkursion zur KUTENO 2024 zusammen mit Lehrenden des Laborbereiches Kunststofftechnik (Foto: Hochschule Osnabrück) Gewinnner*innen des Gewinnspiels zur "besten Innovation der Messe" Pia Linesch und Jonas Döpelheuer (Foto: Hochschule Osnabrück) Mai: Wissenschaftsshow mit Joachim Hecker bringt Schüler*innen und Unternehmen zusammen Spannend und informativ geht es zu, wenn der Science-Entertainer Joachim Hecker in der Wissenschaftsshow „BAM! BOOM! BANG!“ durch knallige und feurige Experimente zeigt, wie beeindruckend Naturwissenschaften und Technik sein können. Auf Einladung des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse wird er am Dienstag, 4. Juni 2024, im Nordhorner Konzert- und Theatersaal (Ootmarsumer Weg 14) das Publikum mit seiner Show begeistern. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrkräfte und Interessierte darüber hinaus. Kann es Feuer unter Wasser geben? Kann man Muskeln hörbar machen? Wie funktioniert ein menschlicher Stromkreis und warum tragen Astronauten Windeln? Fragen wie diese beantwortet Dipl.-Ing. Joachim Hecker. Als Wissenschafts-Journalist und Science-Entertainer reist er mit seinen Shows um die ganze Welt und produziert mitunter Beiträge für die „Sendung mit der Maus“. Mit seinen Experimenten ermöglicht er Schülerinnen und Schülern, Naturwissenschaften von ihrer spannenden Seite und als mögliches Berufsfeld kennenzulernen. „Wir möchten zeigen, wie vielseitig Wissenschaft und Technik sind und bei den Jugendlichen Interesse für die Kunststoffbranche wecken“, so Thorsten Heilker, Netzwerkmanager des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse. Austausch mit Unternehmen der Kunststoffbranche: Die Show wird begleitet durch Infostände regionaler Unternehmen im Foyer des Konzert- und Theatersaals. Sie informieren über verschiedene Ausbildungsberufe sowie über die guten Perspektiven in der Branche und stehen für Gespräche zur Verfügung. Bereits ab 16 Uhr sind die Türen geöffnet, um schon vor der Show in Kontakt mit den Unternehmen kommen zu können. Weitere Gespräche sind während der Pause möglich. Kunststoffnetzwerk Ems-Achse: Das Kunststoffnetzwerk Ems-Achse ist in der Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim angesiedelt und ermöglicht einen kostenfreien Besuch der Wissenschaftsshow „BAM! BOOM! BANG!“. Eine vorherige Anmeldung ist bis zum 4. Juni 2024 möglich. Alle Informationen und den Link zur Anmeldung finden Interessierte auf www.starke-kunststoffe.de . Anmeldungen von größeren Gruppen oder Schulklassen nimmt das Kunststoffnetzwerk Ems-Achse per E-Mail an kunststoffnetzwerk@grafschaft.de entgegen. Eine weitere Vorstellung findet am Donnerstag, 30. Mai 2024, im Theater an der Blinke in Leer statt. Wissenschafts-Entertainer Joachim Hecker zeigt am 4. Juni 2024 im Nordhorner Konzert- und Theatersaal, wie unterhaltsam und lehrreich Naturwissenschaften sind. (Foto: Volker Hartmann/ FUNKE Foto Services) Wissenschafts-Entertainer Joachim Hecker (Foto: Juliane Bukowski/ Lichtbildpalast) April: Laborbereich Kunststofftechnik beim 7. Kunststoffforum NordWest Einfach machen! So lautete das Motto des 7. Kunststoffforums NordWest am 25.04.2024 ausgerichtet vom DK Kunststoff-Service auf dem Gelände des UNESCO-Welterbens Zollverein in Essen. Im Rahmen der Tagung tauschen sich Experten aus der Wirtschaft und Wissenschaft zu den neusten Entwicklungen und Trends im Kunststoffbereich aus. Die Fachtagung bot spannende Vorträge und Diskussionen zu Themen vom Upcycling von Regranulaten über Hochleistungscompounds, die Wärme leiten wie Metall, bis hin zum ressourcenschonenden Spritzgießen. Bild v.l.n.r: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz und Susanna Herrmann (Foto: Hochschule Osnabrück) April: Girls & Boys Day Ein Handystativ aus recyceltem Kunststoff“ – so lautete das diesjährige Thema in der Kunststofftechnik. Die Mädchen erforschten zunächst in den Laboren für Polymerchemie, welche Kunststoffe sich im gelben Sack befinden und wie man Kunststoffe mit einfachen Hilfsmitteln erkennen kann. Mit den „richtigen“ Kunststoffen ausgestattet, konstruierten sie ihre individuelle Handyhalterung. Diese wurden im Labor für Kunststoffverarbeitung im 3D Druck hergestellt. Vor dem Einsatz wurden die Einzelteile noch im Labor für Kunststoffprüfung auf Herz und Nieren geprüft. Die Mädchen waren sehr interessiert und mit Begeisterung in den Workshops, so die diesjährigen Betreuer*innen Dirk Bröker, Lennart Herwing, Hannelore Schmidt und Ralf Schwegmann. Die Mädchen und Ralf Schwegmann an der handbetriebnen Kniehebelmaschine (Foto: Hochschule Osnabrück) Zusammenbau der Handyhalterung und Kennenlernen von Prof. Dr. Cathrin Schröder (Foto: Hochschule Osnabrück) Beginn des Tages im Labor für Polymerchemie unter der Leitung von Hannelore Schmidt (Foto: Hochschule Osnabrück) April: Hochschule Osnabrück ist Wegbereiter für E-Learning in der beruflichen Weiterbildung (Osnabrück, 22. April 2024) Zwei Jahre haben die Projektpartner intensiv gearbeitet. Jetzt werden die Ergebnisse Stück für Stück sichtbar. Im Projekt ZirPOL haben sich Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Professor für Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück, mit seinem Team aus dem Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule und der E-Learning Pionier Tech2Know vorgenommen, ein neues Kapitel für die berufliche Weiterbildung in der Kunststoffbranche aufzuschlagen. Dabei lautete die Kernfrage des Projektes: Welches Knowhow benötigen Konstrukteur*innen, Entwickler*innen, Projektleitungen und Entscheider*innen zukünftig, um nachhaltige und kreislauffähige Produkte entwickeln zu können? Neue Anforderungen an Fachkräfte durch Kreislaufwirtschaft Der Übergang zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft stellt völlig neue Anforderungen an die Vorgehensweisen und Entscheidungen in den Produktentwicklungsprozessen. Alle beteiligten Personen sind gefordert, sich mit neuen Themen auseinanderzusetzen und neues Wissen aufzubauen. Der steigende Fachkräftemangel verschärft die Herausforderungen. Daher war den Projektpartnern bereits zu Beginn klar, dass nur moderne E-Learning Lernformen in der Lage sind, den wachsenden berufsbegleitenden Weiterbildungsbedarf in der Breite effizient zu decken. Insgesamt vier Abschlussarbeiten hat Stephan Krebeck, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule Osnabrück, im Rahmen des Projektes betreut. Schließlich gelten die bekannten Konstruktionsregeln für die kunststoffgerechte Konstruktion auch weiterhin, es kommen aber neue Regeln hinzu, wodurch die Komplexität in der Entwicklung steigt. Konstrukteur*innen müssen zukünftig die Entsorgung bereits mitdenken und je nach Produkt entscheiden, welche Lösung nachhaltig und gleichzeitig wirtschaftlich ist. Die Methoden zur Bewertung von Nachhaltigkeit, beispielsweise eine Ökobilanzierung, die CO2-Footprint-Berechnung oder Produkt-Zertifizierungen existieren bereits, sind aber den meisten Fachleuten aus der Kunststofftechnik nicht in der nötigen Tiefe bekannt. Bislang war das ein Thema für Spezialist*innen. Zukünftig wird es zu einem Standard-Werkzeug in der Produktentwicklung. Testphase erfolgreich Die Hochschule Osnabrück hat daher eine umfangreiche Sammlung an Inhalten erstellt, die der E-Learning Spezialist Tech2Know nutzt, um insgesamt fünf neue E-Learning Kurse zu erstellen. Die Prototypen- und Pilot-Phase ist bereits erfolgreich abgeschlossen, in der sowohl Studierende als auch ausgewählte Unternehmen die Kurse testen und Feedback an die Projektpartner geben konnten. Dabei lobten alle Testenden die gewählte Lernform als enorm flexibel und damit hocheffizient in den Arbeitsalltag integrierbar und gleichzeitig die mediale Umsetzung als sehr attraktiv und gelungen. Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück nutzt die Projektergebnisse in der Beratung und in bilateralen Projekten mit der Industrie. Auch in die Lehre werden die Ergebnisse einfließen. Detaillierte Informationen zu den neuen Kursen und den geplanten Veröffentlichungsterminen finden Interessierte auf www.tech2know.de . Hintergrund Das Projekt ZirPOL wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des Förderprogramms „Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)“ gefördert. Weitere Informationen Prof. Dr. Thorsten Krumpholz Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik Kunststofftechnik Telefon: 0541 969 7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Die ZirPOL-Projektpartner (v.l.): Dr. Marco Thornagel, Prof. Dr. ThorstenKrumpholz und Stephan Krebeck (Foto: Krebeck). April: Kick-Off Meeting des Projektes HYDROFARM@material Am 16.04.2024 fiel der Startschuss im von der VW-Stiftung zunkunft.niedersachsen geförderten Projekt HYDROFARM@material – Pflanze-Material Interaktion – Richtlinien für einen innovativen und nachhaltigen Materialieneinsatz in hydroponischen Pflanzenproduktionssystemen. Gemeinsam wollen die Arbeitsgruppe Growing Knowledge und der Laborbereich Kunststofftechnik an hochmodernen hydroponischen Pflanzenproduktionssystemen den Einfluss der eingesetzten Kunststoffmaterialien auf den Ertrag und die Qualität der Nahrungspflanzen betrachten. Die Hydroponik als Beispielkultursystem ist ein substratloses Verfahren zur Anzucht von Nahrungs- und Genusspflanzen, welche durch eine Nährlösung versorgt werden. Dazu zusammengefunden haben sich aus der Arbeitsgruppe Growing Knowledge Herr Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Herr Sebastian Deck und Herr Jannis Lüking und aus dem Laborbereich Kunststofftechnik Frau Prof. Dr. Svea Petersen, Herr Marius Behnecke und Frau Susanna Herrmann. Bei einem Rundgang durch das Forschungszentrum „Agrarsysteme der Zukunft“ konnten erste Eindrücke beiderseits gesammelt werden zu den verschiedene bestehende hydroponische Anbausysteme in den Indoorfarmen- und Dachgewächshauseinheiten. Gruppenfoto der Projektbeteiligten im Forschungszentrum „Agrarsysteme der Zukunft“ vor hydroponisch kultiviertem Pfeffer - piper nigrum L. – vlnr: Prof. Dr. Andreas Ulbrich, Jannis Lüking, Prof. Dr. Svea Petersen und Susanna Herrmann. (Bild: Hochschule Osnabrück / Sebastian Deck) März: Wissensaustausch und Netzwerken bei TKT Kunststofftechnik in Bad Laer Teilnehmer der Mitgliederversammlung des wip-Kunststoffe Netzwerkes (Foto: Alexander Hein) Die Mitgliederversammlung des Wissens- und Innovationsnetzwerkes wip-Kunststoffe fand im März unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, dem Laborbereichsleiter Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück und Vorsitzenden des Netzwerkes, bei der TKT Kunststofftechnik in Bad Laer statt. Die rege Teilnahme der Mitglieder trug zu einem wertvollen Wissensaustausch bei, gerade auch zwischen den anwesenden Mitarbeitenden der Hochschule Osnabrück und den Vertreter*innen der Industrie. Diese Vermittlung innovativer Ideen wurde durch drei Fachvorträge vertieft. Josef Ludwig von der LNP Nanopräzision zeigte durch seinen Vortrag „Auftragsmessung an filigranen Dichtungsteilen aus TPE, oder Silikonen zur Bestimmung der Härte nach Shore- und IRHD-Verfahren, sowie E-Moduln und mehr“ effiziente Ansätze der Qualitätssicherung in der Kunststoffproduktion. Falco Götz von Halocline stellte in seinem Vortrag zukünftige Möglichkeiten vor, wie die Planung der Arbeitsumgebung mittels 3D Industrie-Software in die virtuelle Welt verschoben wird und so schon in einem frühen Stadium der Produktentwicklung effizient durchgeführt, validiert und optimiert werden kann. Die Hochschule Osnabrück präsentierte im dritten Vortrag die Ergebnisse des Projektes AMSim, welches unter anderem durch die Vernetzung der Hochschule Osnabrück mit einigen Industriepartnern und Mitgliedern des wip-Netzwerkes ins Leben gerufen wurde. Referent Niklas Söll präsentierte eine Entwicklungskette mit der Kunststoffbauteile optimal für die additive Fertigung ausgelegt werden können, um eine vorgegebene Belastungssituation standhalten zu können und gleichzeitig die Restriktionen der additiven Fertigungsverfahren berücksichtigen. Den Abschluss dieses Netzwerktreffens stellte eine Betriebsbesichtigung des Gastgebers TKT Kunststoffe dar, bei dem die vollständige Fertigung und Montage des Unternehmens durch den Geschäftsführer Peter Brinkmann vorgestellt werden konnte. März: Informieren, Netzwerken und inspirieren – Studierende besuchen den Technologietag Hein 13 Studierende der Laborbereich Kunststofftechnik aus dem Bachelorstudiengang „Kunststofftechnik“ und dem Masterstudiengang „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ besuchten den Technologietag Hein. Die Veranstaltung für die kunststoffverarbeitende Industrie legte ihren Fokus auf Produktentwicklung, Formenbau und Produktion in der Kunststoffbranche. Der Technologietag Hein ist eine Plattform für Innovationen, Vorträge und Netzwerkmöglichkeiten. Teil des Programms war außerdem ein Wettbewerb, bei dem die Teilnehmenden Ideen für einen Instagram-Beitrag für die Seite @kunststofftechnik_os entwerfen sollten. Die Gewinner*innen des Wettbewerbs sind die beiden Studierenden Gereon Schmitz und Tingyu Lu. Sie wurden mit ihrer Idee und dem Angebot von TKT Kunststoff-Technik GmbH, eine Betriebsbesichtigung durchzuführen, zu den Sieger*innen gekürt. Als Preis gab es für beide Gewinner*innen ein Jahresabonnement der „K-Zeitung“ Dieses Angebot unterstreicht nicht nur die Kreativität der Studierenden, sondern auch die hohe Wertschätzung seitens der Industrie für die innovative Denkweise junger Talente. Gewinner*innen des Gewinnspiels für den besten Instagram-Beitrag: Tingyu Lu und Gereon Schmitz (Foto: Hochschule Osnabrück). Mitglieder des Laborbereichs Kunststofftechnik und weitere Teilnehmende des Technologietages (v.l.): Tingyu Lu, Gereon Schmitz, Andrej Tempel, Ernst Krüger, Stephan Krebeck, Dario Scherz, Niklas Söll, Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Eric Perniok, Josephine Liebal, Lennart Herwing, Henning Korte, Elisa Abeln, Marco Schoemaker, Berit Bartram und Organisator Alexander Hein (Foto: Simona-Bednarek). März: 3D-Drucker mit Endlosfaserverstärkung für die Hochschule Osnabrück Anisoprint Composer A3 im Laborbereich Kunststofftechnik mit (v.l.n.r.) David Diring, von der Hochschule Osnabrück, Siddharth Yadav von AM Pioneers, Niklas Söll, Annabelle Meyer, Erwin Krist von der Hochschule Osnabrück (Foto: Hochschule Osnabrück). Der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück hat einen Anisoprint Composer A3 erhalten, mit dem es möglich ist, endlosfaserverstärkte Kunststoffbauteile mit dem Fused Deposition Modeling (FDM) herzustellen. Möglich wurde die Investition im Rahmen des Projektes „AMSim – Auslegung und Simulation unverstärkter und faserverstärkter Kunststoffbauteile mittels additiver Fertigung“ und durch die Förderung von mehreren Industriepartnern. Der 3D-Drucker arbeitet nach dem FDM-Verfahren, das heißt es wird Kunststofffilament aufgeschmolzen und in einem Endlosstrang schichtweise abgelegt. Gearbeitet wird mit thermoplastischen Kunststoffen, wie zum Beispiel Polyamid (PA) oder Polyethylenterephthalat-Glykol (PET-G). Im Gegensatz zu anderen FDM-Druckern bietet der Anisoprint Composer A3 die Möglichkeit, eine Endlosfaser (z. B. Carbon- oder Basaltfaser) in den Strang einzubringen und mitzudrucken. Dafür wird eine Düse verwendet, in der spezielles Matrixmaterial aufgeschmolzen und in einer Kammer gespeichert wird. Die Endlosfaser wird dann durch diese Kammer geführt und mit dem Matrixmaterial ummantelt. Aus der Düse tritt dann die ummantelte Faser aus, die wie ein unverstärkter Filamentstrang abgelegt werden kann. Dies wird als Co-Extrusion bezeichnet. Eine zweite Düse steht zur Verfügung, um unverstärktes Filament zu drucken, sodass innerhalb eines Bauteils bestimmte Bereiche mit Faser und andere Bereiche ohne Faser gedruckt werden können. So lassen sich Bauteile lastpfadgerecht verstärken, um höhere Festigkeiten 3D-gedruckter Bauteile zu erzielen. Auf dem Druckbett von 460 mm x 297 mm x 210 mm (Breite x Tiefe x Höhe) können diverse Bauteile unterschiedlicher Größe hergestellt werden. Hintergrund Im Projekt AMSim soll eine neuartige, ganzheitliche Auslegungsmethodik entwickeln werden, die eine kunststoff- und fertigungsgerechte Auslegung additiv gefertigter, un- und (endlos-)faserverstärkter thermoplastischer Kunststoffbauteile ermöglicht. Dabei wird neben dem AKF-Verfahren das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) berücksichtigt, dass sich ebenfalls den Extrusionsverfahren zuordnen lässt. Als drittes Verfahren wird das Pulverbettverfahren SLS (Selective Laser Sintern) berücksichtigt. Weitere Informationen zum Projekt sind auf der Webseite der Hochschule zu finden. Ein herzliches Dankeschön geht an AM Pioneers sowie die folgende Projektpartner des Projektes AMSim: AM Pioneers Deutschland GmbH, Esslingen ARBURG GmbH & Co. KG, Loßburg SIGNATA GmbH, Diepholz Erwin Müller GmbH, Lingen SimpaTec Simulation & Technology Consulting GmbH, Aachen Konstruktionsbüro Hein GmbH, Neustadt am Rübenberge MFD – Kunststofftech GmbH, Neustadt am Rübenberge Februar: Hochschule Osnabrück beim wip-Elastomerforum 2024 Die Organisatoren der Veranstaltung Prof. U. Giese (links) und Prof. Dr. M. L. Susoff (mitte rechts) sowie der Vorstandsvorsitzende des wip e.V. Prof. Dr. T. Krumpholz (rechts) und Vorstandmitglied Dr. J. Lefèvre (mitte links) (Foto: Hochschule Osnabrück) Das wip-Elastomerforum 2024 fand in diesem Jahr unter dem Motto "Knowledge for Future" in den Räumen der Deutschen Bundesstitung Umwelt in Osnabrück stattfand. Expert*innen, Fachkräfte und junge Talente der Elastomer- und Kunststoffbranche tauschten sich über neueste Entwicklungen, Trends und Herausforderungen aus. Die Veranstaltung bot eine Vielzahl von Vorträgen und Diskussionen zu Themen wie Materialentwicklung und Prozessoptimierung. Renommierte Referenten aus Industrie und Forschung lieferten innovative Lösungsansätze. Die Organisatoren Prof. Dr. Ulrich Giese vom Deutsches Institut für Kautschuktechnologie e. V. (DIK e. V.) und Prof. Dr. Markus Lothar Susoff von der Hochschule Osnabrück, zeigten sich äußerst zufrieden mit dem regen Austausch zwischen Teilnehmenden und Referierenden. Besonders erfreulich war die Teilnahme von Nachwuchskräften, die das Forum als Plattform zur Wissenserweiterung und Vernetzung nutzten. Januar: Schülerwettbewerb Make@thon: Mit Kunststoffen in die Zukunft?! Wie passen Nachhaltigkeit und Kunststoff zusammen? Mit dieser Frage beschäftigten sich 42 engagierte Schülerinnen und Schüler aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim. Auf Initiative des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse nahmen sie an dem Ideenwettbewerb Make@thon teil. Prof. Thorsten Krumpholz von der Hochschule Osnabrück ist Mitglied des Lenkungskreises der Kunststoff-Ems-Achse und hat zusammen mit seinem Team bei der inhaltlichen Planung unterstützt. Eine Woche lang arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen daran, Mythen und Wahrheiten zum Thema Kunststoff und Nachhaltigkeit aufzuarbeiten und richtigzustellen. Unterstützt wurden sie dabei von regionalen kunststoffverarbeiteten Unternehmen, bei denen sie spannende Einblicke in Produktionsbetriebe erhielten. Neben der intensiven Arbeit an ihren Projekten bekamen die Teilnehmenden faszinierende Einblicke aus der Forschung und Wissenschaft durch inspirierende Vorträge von renommierten Persönlichkeiten wie Fionn Ferreira, dem irischen Erfinder und Umweltschützer und Young Ambasssador der Initiative EndPlasticSoup, und vom Europameister im ScienceSlam, Simon McGowan. Die Ideen und Ansätze präsentierten die Teilnehmenden im Rahmen der Abschlussveranstaltung, die bei Röchling Industrial in Haren stattfand. Alle Gruppen waren sich einig: Kunststoffe, insbesondere in technischen Anwendungsbereichen, seien im Alltag unersetzlich und sinnvoll. Insbesondere die gute Recyclingfähigkeit und Langlebigkeit seien Vorteile gegenüber alternativen Materialien. Eine Herausforderung sahen die Jugendlichen im Umgang mit Verpackungsmaterialien. Um diese zu lösen, lieferten die Schülerinnen und Schüler bereits während der Veranstaltung erste Ansätze. So kam die Idee auf, Additive aus altem Frittierfett herzustellen oder eine App für die Sammlung von Flaschen zu entwickeln. Die besten Ideen wurden von einer Jury mit Preisen im Wert von insgesamt 5.000 Euro ausgezeichnet. Die Siegergruppe kommt sogar von der Schule, an der Herr Krumpholz sein Abitur gemacht hat: Das Franziskus Gymnasium in Lingen. Die Gruppe hat Ihre Idee mit Unterstützung des Unternehmens Baerlocher GmbH, Lingen entwickelt. Die Veranstaltung wurde von der Chemiedidaktik der Universität Osnabrück sowie dem Kunststoffnetzwerk Ems-Achse und der rotarischen Initiative EndPlasticSoup vorbereitet. „Der Make@thon "Mit Kunststoffen in die Zukunft?!" war nicht nur ein Erfolg in Bezug auf innovative Ideen und nachhaltige Ansätze, sondern auch eine tolle Plattform für den Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern, Unternehmen und Experten“, betonte Dr. Thorsten Heilker, Netzwerkmanager des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse. Es sind für die Zukunft weitere Ausgaben des Make@thons geplant. Die Firma TKT Kunststofftechnik hat durch ihren Geschäftsführer und guten Partner unseres Laborbereichs, Dr. Peter Brinkmann, bereits großes Interesse an einer Zusammenarbeit geäußert. Außerdem sollen nicht nur die Schulen aus dem Raum Ems-Achse angesprochen werden, sondern auch Schülerinnen und Schüler aus dem Raum Osnabrück werden herzlich eingeladen. Gruppenfoto aller Teilnehmerinnen, Teilnehmer und Beteiligten bei der Abschlussveranstaltung bei Röchling (Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG) Siegerfoto der Gruppe vom Franziskus Gymnasium, vlnr: Elias Krüßel, Alexandra Greywe, Sebastian Bonhoff, Adrian Singh, Dr. Thorsten Heilker (Kunststoffnetzwerk), Marja Ritterfeld (EndPlasticSoup), Thilo Nannen (Chemiedidaktik Universität Osnabrück) (Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG) Prof. Krumpholz erläutert Schülern des Franziskusgymnasiums die Möglichkeiten des Studiums Kunststofftechnik an der HS Osnabrück (Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG) Pressemitteilungen aus dem Jahr 2023 November: Professioneller 3D-Drucker für Laborbereich Kunststofftechnik ARBURG freeformer im Laborbereich Kunststofftechnik (von links nach rechts: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, Jan Engelmann, Ralf Schwegmann, Annabelle Meyer, Henning Korte, David Diring, Niklas Söll, Tingyu Lu) Der Laborbereich Kunststofftechnik hat einen freeformer der Firma ARBURG GmbH & Co. KG erhalten, mit dem es möglich ist, diverse Materialien mit dem ARBURG-Kunststoff-Freiform-Verfahren (AKF) zu verarbeiten. Möglich wurde die Investition im Rahmen des Projektes AMSim und durch die Förderung von mehreren Industriepartnern. Im Rahmen des Projektes „AMSim – Auslegung und Simulation unverstärkter und faserverstärkter Kunststoffbauteile mittels additiver Fertigung“ hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück einen freeformer der Firma ARBURG GmbH & Co. KG erhalten. Dabei handelt es sich um einen industriellen 3D-Drucker, der nach dem ARBURG-Kunststoff-Freiform-Verfahren (kurz: AKF-Verfahren) arbeitet. Dabei wird handelsübliches Spritzgießgranulat in einer Schnecke aufgeschmolzen und mithilfe einer Austragsdüse mit Piezoaktor tröpfchenförmig auf das Druckbett aufgebracht. Die damit additiv gefertigten Bauteile erreichen eine Festigkeit von bis zu 80 Prozent im Vergleich zu spritzgegossenen Teilen. Damit erzielt das AKF-Verfahren im Vergleich zu anderen additiven Fertigungsverfahren sehr hohe Festigkeiten. Das Gerät des Typs freeformer 300-3X verfügt über einen Bauraum von 234 x 134 x 230 mm (BxTxH) und hat drei Austragsdüsen, die mit unterschiedlichen Materialien bestückt werden können. Da handelsübliche Spritzgießgranulate für das Verfahren verwendet werden können ist die Anzahl der verfügbaren Materialien (Polyamid, Acryl-Butadien-Styrol, Thermoplastische Elastomere, etc.) sehr groß. Das Gerät ermöglicht nicht nur den Druck von Thermoplasten sondern auch von thermoplastischen Elastomeren, sodass 2K-Drucke mit einer Weich- und einer Hartkomponente möglich sind. Im Projekt AMSim soll eine neuartige, ganzheitliche Auslegungsmethodik entwickeln werden, die eine kunststoff- und fertigungsgerechte Auslegung additiv gefertigter, un- und (endlos-)faserverstärkter thermoplastischer Kunststoffbauteile ermöglicht. Dabei wird neben dem AKF-Verfahren das FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) berücksichtigt, dass sich ebenfalls den Extrusionsverfahren zuordnen lässt. Als drittes Verfahren wird das Pulverbettverfahren SLS (Selective Laser Sintern) berücksichtigt. Vielen Dank an die folgenden Projektpartner, die das Projekt finanziell sowie mit ihrer Fachexpertise großzügig unterstützen: ARBURG GmbH & Co. KG, Loßburg ZF Friedrichshafen AG, Diepholz SIGNATA GmbH, Diepholz Erwin Müller GmbH, Lingen SimpaTec Simulation & Technology Consulting GmbH, Aachen Konstruktionsbüro Hein GmbH, Neustadt am Rübenberge MFD – Kunststofftech GmbH, Neustadt am Rübenberge Oktober: 2. Platz bei der Projektwoche 2023 für die Studierenden aus der Kunststofftechnik Ursprungsbauteil Bild v.l.n.r.: Henning Korte, Tobias Kriege, Ralf Schwegmann, Jan-Luca Schürmann, Anna-Lena Kerst, Stephan Krebeck, Prof. Dr.-Ing Rainer Bourdon CT-Scan eines gedruckten Entwurfs mit Soll-Ist-Vergleich Auch im Jahr 2023 fand an der Hochschule Osnabrück erneut die Projektwoche, bei welcher 56 Projekte von Studierenden verschiedener Fachrichtungen bearbeitet wurden. Am Freitag, dem 28. Oktober 2023, präsentierten 44 Projektgruppen ihre Ergebnisse auf der Projektmesse. Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz führten das Labor für Kunststoffverarbeitung und das Labor für Kunststoff-CAE gemeinsam das Projekt mit dem Titel "DESIGN for RECYCLING - Gestaltung eines nachhaltigen Kunststoffprodukts unter Verwendung von additiver Fertigung und Computertomographie" durch. Die Labormitarbeiter Ralf Schwegmann, Henning Korte und Stephan Krebeck unterstützten die Studierenden bei Fragen und der Handhabung der Laborausstattung. Auf der Projektmesse konnten Anna-Lena Kerst (Kunststofftechnik), Jan Luca Schürmann (Kunststofftechnik) und Tobias Kriege (Fahrzeugtechnik) die Jury von sich und ihren Ergebnissen überzeugen. Die drei Studierenden im 3. Fachsemester hatten sich zum Ziel gesetzt, ein bereits auf dem Markt erhältliches Produkt im Hinblick auf Kreislauffähigkeit und Recycling zu optimieren. Ihre Wahl fiel dabei auf ein Nachtlicht. Dank innovativer Ansätze und ihres Studienwissens gelang es ihnen, Klebe-, Schraub- und unlösbare Steckverbindungen durch Schnappverbindungen zu ersetzen, die sich zerstörungsfrei wieder öffnen lassen. Dabei war es den Studierenden wichtig, die Elektrik der ursprünglichen Lampe weiterzuverwenden und nur eine Kunststoffsorte, anstelle der Zwei im Ursprungsprodukt, zu verwenden. Die Entwürfe wurden im FDM-3D-Druck hergestellt und im Computertomographen auf Maßhaltigkeit untersucht. Das Ergebnis umfasst zwei Designs, wovon eines dem ursprünglichen Produkt nahekommt und das andere eine neue Geometrie aufweist. Durch ihre herausragenden Leistungen gelang es den Studierenden von 44 Ausstellern, den 2. Platz zu belegen, für welchen sie mit einem Preisgeld von 400€ ausgezeichnet wurden. Juni: Hochauflösender Computertomograph (CT) für die Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück Bild v.l.n.r.: Niklas Torbecke (HS OS), Dr.-Ing. Raoul Christoph (Werth Messtechnik GmbH), Annabelle Meyer und Emma Brüggeshemke (beide HS OS), Jelde Toben (Werth Messtechnik GmbH), Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (HS OS). Der im 1. Quartal 2023 über einen Großgeräteantrag beschaffte Computertomograph (CT) wurde im Rahmen der Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik“ erstmals dem Fachpublikum der Kunststoffbranche vorgestellt. In einem vielbeachteten Vortrag konnte Herr B.Sc. Niklas Torbecke, Mitarbeiter im Team von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz, dem Publikum die vielfachen Anwendungsmöglichkeiten eines Computertomographen in der Kunststofftechnik eindrucksvoll darstellen. Für das Gelingen des Vortrags waren folgende weitere Autoren verantwortlich: Frau Annabelle Meyer und Frau Brüggeshemke (beide Hochschule Osnabrück), Herr Dr.-Ing. Raoul Christoph (Werth Messtechnik GmbH, Gießen) und Herr Stefan Tux (etis GmbH, Kassel). Mit dem Vortrag einher ging auch das Angebot an die Kunststoffindustrie in zukünftigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten auch unter Berücksichtigung des CT zusammenzuarbeiten. Ein kleiner Auszug der vielfältigen Möglichkeiten, ein CT in der Kunststofftechnik einzusetzen sind unter folgendem Link zusammengefasst. Flyer Selbstverständlich stellen wir auch gerne den Vortrag zur Verfügung, dazu bitte einfach eine kurze Mitteilung an t.krumpholz@hs-osnabrueck.de . Im Rahmen der Fachtagung fand dann auch die offizielle Übergabe des CT durch den Executive Vice President, Dr.-Ing. Raoul Christoph von der Werth Messtechnik GmbH statt (siehe Bild). Laut Auskunft von Werth wurde ein solches Gerät in der Kombination Mikrofokus- und Submikrofokus-Röhre weltweit erst zweimal ausgeliefert. Das Team um Prof. Krumpholz ist stolz, dieses Gerät nun in der Forschung gerne auch gemeinsam mit der Industrie intensiv einzusetzen. Juni: 24. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus Referentinnen und Referenten der 23. Kunststofftagung und das Professorenteam des Laborbereichs Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück freuten sich über das große Interesse der Gäste an den Zukunftsthemen der Branche. (Bild: Hochschule Osnabrück / Angela von Brill) Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft tauschen sich an der Hochschule Osnabrück über innovative Entwicklungen und nachhaltige Lösungen in der Kunststofftechnik aus. Rund 120 Gäste der Fachtagung loben die Themenauswahl sowie die Qualität der Vorträge und des Rahmenprogramms. Am 14.-15. Juni fand die 24. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um Strategien und Zukunftstrends vor allem in den Bereichen Recycling und Nachhaltigkeit. Weitere Themenschwerpunkte waren aktuelle Entwicklungen in der Anwendungstechnik und der Charakterisierung (siehe 24. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück nimmt Zukunftsthemen der Branche in den Fokus ). Juni: Laborbereich Kunststofftechnik beim wip-Forum Kunststoffpraxis in Hannover Bild: Hochschule Osnabrück (stehend von l.n.r.: Herr Ernst Krüger (Student HS OS); Frau Berit Bartram (WIP), Herr Stephan Krebeck, Frau Marla Ender, Frau Annabelle Meyer (alle wissenschaftliche MitarbeiterInnen HS OS); kniend von l.n.r.: Herr Dr. Jörg Lefèvre (DBU und Tagungsleiter), Frau Katharina Lüllmann (Duale Studentin HS OS), Frau Marie Pesotska (Studentin HS OS), Herr Markus Nolte (Dualer Student HS OS). Am 6. Juni veranstaltete das wip Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik zum ersten Mal erfolgreich das neue Format „wip-Forum Kunststoffpraxis“ unter dem Motto „Erfolgreicher mit Kreislaufführung“. Die Moderation übernahmen Dr. Jörg Lefèvre von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Prof. Dr. Hans-Josef Endres vom Institut für Kunststoff- und Kreislauftechnik (IKK). Weitere Informationen finden Sie hier Laborbereich Kunststofftechnik beim wip-Forum Kunststoffpraxis in Hannover . Mai: VDI – 30. Materials Day an der Hochschule Osnabrück Der „Materials Day“ als gemeinsame Veranstaltung der VDI-Arbeitskreise Werkstofftechnik und Kunststofftechnik, des Technologiezentrums TECHNOS und des wip-Kunststoffe Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik richtet sich besonders an die ehemaligen, aktuellen und zukünftigen Studierenden sowie an die Kooperationspartner der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück (HS OS). Mit über 50 Teilnehmern war der erste der beiden Materials Days 2023 wieder mal sehr gut besucht. Insbesondere die Studierenden nutzen diesen Tag, um sich auch mal über den Tellerrand zu informieren und vielleicht sogar die ersten Kontakte mit Industrievertretern und Ehemaligen zu knüpfen. Dies freute auch den ein oder anderen Industrievertreter. So äußerte sich z.B. Uwe Becker (DK Kunststoff-Service GmbH): „Es hat mal wieder richtig Spaß gemacht, mit so vielen engagierten und motivierten jungen Menschen zusammen zu sein“. Auch die beiden Verantwortlichen Dr.-Ing. Alexander Giertler (Leiter des VDI Arbeitskreises Werkstofftechnik) und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Laborbereichssprecher Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück) waren sich einig: Das Format „Materials Day“ ist nach wie vor ein Erfolgsmodell. Ein großer Dank geht an dieser Stelle natürlich auch an alle Mitarbeiter der Laborbereiche Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit sowie Kunststofftechnik , die stets so fleißig mit anpacken. Merken Sie sich auch bereits jetzt den nächsten Materials Day am 30.11.2023 vor. Weitere Infos dazu und auch zu den zurückliegenden Veranstaltungen finden Sie hier . Organisatoren, Aussteller und Referenten des 30. VDI Materials Day an der Hochschule Osnabrückv.l.n.r.: Frank Brüning (Jürgen Emptmeyer GmbH, Dr.-Ing. Alexander Giertler (HS OS); 3. Michael Harwarth (Gestamp Chassis Autotech Engineering Deutschland GmbH); Ulrich Meeuw (Schweißtechnische Lehr und Versuchsanstalt Hannover); Timo Münstermann (SAERTEX multiCom GmbH); Alexander Ostendarp (Mitsubishi Chemical Advanced Materials GmbH); Peter Meyer (HS OS); Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (HS OS)Bild: Hochschule Osnabrück, Rainer Peters Mai: Große Resonanz beim Info-Event zum dualen Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ Am 22. Mai hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück über 20 Unternehmen aus der Region zum Infotag „Duales Studium der Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück“ begrüßt. (Foto: Hochschule Osnabrück) Am 22. Mai hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück über 20 Unternehmen aus der Region zum Infotag „Duales Studium der Kunststofftechnik“ begrüßt. Zunächst stellte das Organisationsteam den Studiengang „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ (KPV) vor. Dabei nahmen sie auch die aktuelle Studiengangsentwicklung in den Fokus. Insbesondere die Schlüsselthemen „Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft“ sowie „Digitalisierung“ werden zukünftig verstärkt ihren Platz im Curriculum des Studiengangs finden (siehe Große Resonanz beim Infotag zum dualen Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ ). Mai: Besuch auf der KUTENO 2023 Ernst Krüger, Simon Schüürmann, Lukas Eckl und Andrej Tempel (v.l.n.r.) gewannen das diesjährige studentische Gewinnspiel: Sie fanden die "coolste Innovation" der KUTENO 2023. (Foto: Hochschule Osnabrück) Mehr als 30 Studierende der Hochschule Osnabrück besuchten am 10. Mai mit ihren Lehrenden die Messe Kunststofftechnik Nord (KUTENO). (Foto: Hochschule Osnabrück) Bereits zum fünften Mal hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück als Aussteller an der Messe Kunststofftechnik Nord (KUTENO) teilgenommen. Die Messe fand vom 9. bis 11. Mai in Rheda-Wiedenbrück statt. Wie in den letzten Jahren bekamen auch die Studierenden die Möglichkeit, die Messe zu besuchen. Neben vielen angehenden Kunststoff- und Werkstofftechniker*innen waren auch Studierende aus anderen Studiengängen, wie beispielsweise dem Maschinenbau, dabei. Am 10. Mai haben sich die mehr als 30 Studierenden zusammen mit Prof. Svea Petersen, Hannelore Schmidt und Prof. Thorsten Krumpholz aus dem Laborbereich Kunststofftechnik auf den Weg zur Messe gemacht (siehe Studentische Exkursion zur Messe Kunststofftechnik Nord ). April: Kick-Off Meeting des Niederländisch-Deutschen Interreg VI A Projekts Bei diesem Treffen soll es um eine besonders spannende Gruppe von bakteriell erzeugbaren Biopolymeren gehen. Die genaue Bezeichnung des Polymers ist Polyhyroxyalkanoate (PHA) und lässt sich in der Gruppe der Thermoplaste einordnen. Ein Ziel des grenzüberschreitenden Projektes „EMPHATI“ ist die Entwicklung von nachhaltigen und umweltfreundlichen Produkten auf Basis von PHA/PHA-Blends mit Naturfasern in ausgewählten Anwendungen des Spritzgusses und des 3D-Druckes. Ein weiteres Ziel von „EMPHATI“ ist die Entwicklung eines grenzüberschreitenden Clusters entlang der PHA-Werkstoffkette, um Akteure miteinander zu vernetzen und einen Wissenstransfer zu ermöglichen. Das Treffen findet am Mittwoch, den 19.04.2023, von 9:30 bis 15:30 Uhr in den Räumlichkeiten der TKT Kunststofftechnik GmbH in Bad Laer statt. Es gibt viele spannende Vortragsthemen, unter anderem ein Vortrag zur „Nachhaltigen Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück“, welcher von Herrn Prof. Dr. Thorsten Krumpholz gehalten wird und zum Abschluss des Kick-Off Meetings gibt es die Möglichkeit zum Networking. Weitere Vortragsthemen und Information für die Anmeldung sind auf dem Flyer zu finden. Das Projektteam freut sich auf Ihre Teilnahme. Februar: Internationaler Innovationspreis für Forschungsteam der Hochschule Osnabrück Das Forschungsteam der Hochschule Osnabrück freut sich über den begehrten internationalen Innovationspreis: (von links:) David Diring, Philipp Land und Projektleiter Prof. Dr. Thorsten Krumpholz. (Bild: Hochschule Osnabrück / Erik Perniok) Forscher der Hochschule Osnabrück entwickeln eine neuartige Technologie, mit der die Festigkeit von Bauteilen verdoppelt werden kann. Dafür erhielten sie einen Automotive Award der Internationalen Gesellschaft für Kunststofftechnik (siehe Internationaler Innovationspreis für Forschungsteam der Hochschule Osnabrück ). Pressemitteilungen aus dem Jahr 2022 Dezember: SLA-Drucker für den Laborbereich Kunststofftechnik Außenansicht des SLA-Druckers(Quelle: Hochschule Osnabrück, Stephan Krebeck) Druckkammer des SLA-Druckers(Quelle: Hochschule Osnabrück, Stephan Krebeck) Dank einer sehr großzügigen Spende des Unternehmers Anton Abel (Geschäftsführer der LMB-Kunststofftechnik GmbH, Leer ) ist das Labor für Kunststoff-CAE der Hochschule Osnabrück seit neustem im Besitz eines Stereolithographie (SLA) Druckers. Bei dem SLA-Drucker handelt es sich um den Moai 200 Laser Drucker der Marke Peopoly mit einem Druckvolumen von 200 x 200 x 250 mm³. Dieser Drucker arbeitet mit einem hochauflösenden Laser-/Galvo-System und durch die passende Software kann der Druckauftrag im Vorfeld optimal abgestimmt werden. Wir bedanken uns recht herzlich bei und Herrn Anton Abel und dem gesamten Unternehmen LMB-Kunststofftechnik für die großzügige Spende. Weitere technische Daten : Druckvolumen: 200 x 200 x 250 mm³ Festkörperlaser: 150 mW, 405 nm Laserspotgröße: 70 μm Software: Peopoly Asura Beheizte Druckkammer September: Netzwerktreffen der Kunststoff-Lehrenden Professor*innen des Netzwerktreffens (Quelle: Hochschule Osnabrück, Prof. Susoff) Im deutschsprachigen Raum wird die Kunststofftechnik als anspruchsvoll und zugleich als wenig beachtetes Fachgebiet, gemessen an ihrer Relevanz, bezeichnet. Um diesem Gebiet eine Bühne für mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, wurde eine Kooperation von Professorinnen und Professoren aus den Hochschulen der angewandten Wissenschaften und Fachhochschulen des Metiers ins Leben gerufen. Ein erstes Netzwerktreffen und damit ein Anfang, fand Mitte September 2022 am Kunststoff-Institut Lüdenscheid statt (siehe Netzwerktreffen der Kunststoff-Lehrenden ). NEU: Instagramkanal des Laborbereichs Kunststofftechnik Ganz neu ist der Instagramkanal „kunststofftechnik_os“, auf dem Studierende über aktuelle Events und Entwicklungen in der Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück berichten. Es ist ein junger Kanal, von Studierenden für Studierende und Studieninteressierte. Die engagierten Betreiber*innen des Kanals freuen sich sehr über viele Follower und Likes. Der Instagramkanal ist hier zu finden. Juli: Laborbereich vom 02. Juli bis 10. Juli auf der IdeenExpo Aktuell ist der Laborbereich Kunststofftechnik vom 02.07-10.07.2022 auf der IdeenExpo in Hannover vertreten. Unter dem Motto „Mach doch einfach!“ findet Europas größtes Jugend-Event für Technik und Naturwissenschaften live auf dem Messegelände in Hannover statt. Wir beteiligen uns daran mit spannenden Experimenten zum Mitmachen und Ausprobieren (siehe Osnabrücker Hochschulen, SFZ und Niedersachen-Technikum auf IdeenExpo ). Juni: 23. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück (Bild: Hochschule Osnabrück / Angela von Brill) Am 14.-15. Juni fand die 23. Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik – Theorie und Praxis“ an der Hochschule Osnabrück statt. Fachleute aus Wirtschaft und Wissenschaft befassten sich dabei mit Fragen, die nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant sind. Es ging um biobasierte Kunststoffe, Recycling und Nachhaltigkeit. Weitere Themenschwerpunkte waren Strategien und Zukunftstrends der Branche sowie aktuelle Entwicklungen in der Anwendungstechnik und der Kunststoffverarbeitung (siehe Smarte und nachhaltige Trends in der Kunststofftechnik ). Mai: Besuch der KUTENO 2022 Der Laborbereich stellte auf der Kunststoffmesse-Nord die Studiengänge Kunststofftechnik sowie Kunststofftechnik im Praxisverbund vor. Auch viele regionale und überregionale Unternehmen der Kunststoffbranche waren mit Ihren Produkten und Dienstleistungen vertreten. Für einen regen Informationsaustausch mit den Unternehmen wurde von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz eine Exkursion organisiert, die von zahlreichen Studierenden angenommen wurde (siehe Laborbereich Kunststofftechnik auf der Kuteno-2022 ). März: WIP-Elastomerforum 2022 - Persönlicher Wissensaustausch beschleunigt die Transformation (Bild: Hochschule Osnabrück) 03.03.2022, Osnabrück – Der Austausch von Fachwissen auf akademischer und industrieller Ebene ist unverzichtbar. Die Transformation hin zu Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität muss schnell gehen und fordert von allen Höchstleistungen. Das WIP-Elastomerforum 2022 in Osnabrück bot die geeignete Plattform, sich endlich wieder persönlich auszutauschen. Die ganze Branche muss sich ständig steigenden Anforderungen an moderne polymere Werkstoffe unter technischen Gesichtspunkten und Aspekten der Nachhaltigkeit stellen. Um hier zu bestehen, ist der Austausch von Fachwissen auf akademischer und industrieller Ebene unverzichtbar. In guter Tradition kamen über 40 Personen aus Wissenschaft und Praxis auf dem WIP-Elastomerforum 2022 in Osnabrück zusammen. „Wir freuen uns sehr, dass das Elastomerforum in Präsenz stattfand. Leider konnten wir aufgrund des Hygienekonzepts nicht allen Interessierten eine Teilnahme ermöglichen. Dies holen wir aber beim nächsten Mal nach!“, so Prof. Dr. Markus Susoff, Professor an der Hochschule Osnabrück und zusammen mit Prof. Dr. Ulrich Giese vom DIK e.V., sowie Prof. Dr. Norbert Vennemann der inhaltliche Leiter des Elastomerforums 2022. Erfahrene Experten aus der Automobilindustrie, der Polymerhersteller, aus mittelständischen Unternehmen und der Wissenschaft diskutierten neben grundlegenden Aspekten aktuelle Entwicklungen von PU-Werkstoffen, zu elektrisch leitenden TPE`s oder Elastomeren und zu Sensorik bis hin zum 3D Druck von hochviskosen kautschukbasierten Formteilen. Selbstverständlich fanden auch Beiträge zum Thema „Recycling von Gummi-Elastomeren“ ihren Platz auf dem Programm. Das WIP-Netzwerk lebt von persönlichen Kontakten, deshalb wurde auch für das Elastomerforum trotz aller Widrigkeiten am Präsenz-Meeting festgehalten. Die lebhaften Diskussionen gaben den Organisatoren recht - Persönlich hat Mehrwert, auch wenn weniger in Summe zusammenkommen konnten. WIP-Kunststoffe lädt alle ein, in 2 Jahren selbst Vorort zu sein. WIP-Kunststoffe: Die Transformation hin zu Kreislaufwirtschaft und Klimaneutralität stellt die Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Wissen muss schnell aus der Wissenschaft in die Praxis umgesetzt werden. Dafür steht der WIP-Kunststoffe e.V. Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik. Dem Netzwerk gehören heute über 50 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus der gesamten Wertschöpfungskette, besser aus dem Wertschöpfungskreis, der Kunststofftechnik an. Der Erfahrungsaustausch, gemeinsamer Wissenszuwachs und Produktentwicklung sowie Problemlösung, stehen ebenso im Mittelpunkt der Arbeit wie die effiziente Partner- und Expertensuche - alles unter dem Motto, gemeinsam schneller zum Erfolg! ( www.wip-kunststoffe.de ) Pressemitteilungen aus dem Jahr 2021 Projektwoche 2021: Studentische Projekte in der Kunststofftechnik Acht Studierende haben aus Polypropylen-Flaschendeckeln Recyclate hergestellt und diese dann im Spritzgießverfahren zu Chips für Einkaufswagen wiederverarbeitet. Ihre Arbeit haben sie filmisch dokumentiert. (Bild: Hochschule Osnabrück) Wie in jedem Jahr fand auch in 2021 an der Hochschule Osnabrück wieder die Projektwoche statt, diesmal vom 1. bis 5. November. Studierendengruppen der Semester 2-5 haben in Projekten aktuelle Themen bearbeitet und abschließend auf der Projektmesse am Freitag der Projektwoche präsentiert. Im Laborbereich Kunststofftechnik wurden vier spannende Projekte durchgeführt. Projekt Recycling im Labor für Kunststoffverarbeitung (Prof. Dr. Rainer Bourdon): Unter dem „Überbegriff Recycling von Kunststoffabfällen“ wurden aus Polypropylen-Flaschendeckeln Recyclate hergestellt und diese dann im Spritzgießverfahren anschließend zu Chips für Einkaufswagen wiederverarbeitet. Das Projektteam bestand aus acht Studierenden. Ziel war die Erstellung von drei kleinen Filmbeiträgen für die Social-Media-Kanäle der Hochschule, um insbesondere bei studieninteressierten Schülerinnen und Schülern das Interesse an der Kunststofftechnik zu wecken. Gerade vor dem Hintergrund von Nachhaltigkeit und neuen Recyclingkonzepten ist der Studiengang Kunststofftechnik eine hervorragende Basis für eine vielseitige interessante berufliche Ingenieurkarriere und gleichzeitig die Möglichkeit zu einer umweltgerechten Gestaltung unserer Zukunft. Projektvideo Zartschmelzend – Die Rheologie von Schokolade (Prof. Dr. Markus Susoff): Das Fließverhalten von Schokolade und Schokocremes wurde mittels rheologischer Messungen untersucht. Dabei war von besonderem Interesse, inwieweit sich unterschiedliche Schokoladenarten (klassisch, vegan, weiß, selbstgemacht) oder Schokocremes in ihrem Fließverhalten unterscheiden. Ein Ziel des Projekts war auch die Korrelation zwischen dem subjektiven Empfinden beim Schmelzen von Schokolade im Mund und den objektiven Messergebnissen. Während der Präsentation auf der Projektwoche konnte dann auch jeder und jede Besucher*in verschiedene Schokoladen probieren und mit den gezeigten Messkurven abgleichen. Das für die Kunststofftechnik so wichtige Gebiet der Rheologie konnte somit auf eine besondere Art den Studierenden nähergebracht werden. Die Projektgruppe freute sich besonders über den vierten Platz unter allen Projekten. Mountainbike-Lenker aus naturfaserverstärktem Kunststoff (Prof. Dr. Thorsten Krumpholz) Ziel dieser Projektgruppe war die Konstruktion und Herstellung eines ultraleichten und hochfesten Fahrradlenkers für Mountainbikes. Das dabei verwendete Material bestand aus einem naturfaserverstärkten Kunststoff. Erster Schritt war die Entwicklung und Konstruktion des beanspruchungsgerechten Designs unter Verwendung entsprechender CAD-/CAE-Software. Die erforderlichen Formen zur Herstellung des Lenkers wurden daraufhin mittels 3D-Druck, also additiv gefertigt. Das Endprodukt zeichnete sich durch hervorragende Festigkeit und Steifigkeit bei minimalem Gewicht aus. Exkursion zum Thema Recycling (Prof. Dr. Svea Petersen) Wir alle sortieren den Müll. Was aber passiert mit dem Plastik nach dem gelben Sack? In Exkursionen und im Gespräch mit unterschiedlichen Unternehmen in den Bereichen Abfallentsorgung, Abfallsortierung, Recycling und Kunststoffverarbeitung haben sich die Studierenden in diesem Projekt mit dem Weg des Plastikmülls beschäftigt. Besonders beeindruckend fanden die Studierenden die Exkursionen zur Leichtverpackungssortieranlage der Firma Remondis in Erftstadt und zum Lippe-Werk, in dem unter anderem der sortierte Plastikmüll zu Regranulat verarbeitet wird. Mit Recyclatverarbeitern wurden Chancen und Herausforderungen des derzeitigen Recyclingmarkts sowie alternative Lösungsansätze interdisziplinär diskutiert. Jetzt noch für ein Studium an der Hochschule Osnabrück bewerben Für einige Bachelor- und Masterstudiengänge ist eine Bewerbung noch bis zum 20. September möglich. (Osnabrück, 18. August 2021) Studieninteressierte haben noch bis zum 20. September die Möglichkeit, sich für einige Bachelor- und Masterstudiengänge an der Hochschule zu bewerben. Die verlängerte Bewerbungsfrist gilt für einige ingenieurwissenschaftliche Studiengänge, wie beispielsweise Maschinenbau, Kunststofftechnik oder Werkstofftechnik. Auch für Informatik, Volkswirtschaftslehre sowie Landschaftsbau ist das Bewerbungsportal noch geöffnet. Für einige Masterstudiengänge, wie zum Beispiel Wirtschaftsingenieurwesen oder Management und Technik, endet die Bewerbungsfrist ebenfalls erst am 20. September. Eine Übersicht aller Studiengänge mit verlängerter Bewerbungsfrist sowie das Online-Bewerbungsportal der Hochschule finden Interessierte auf der Bewerbungswebseite unter www.hs-osnabrueck.de/bewerbung . Das Wintersemester startet am 4. Oktober und wird aktuell als Präsenzsemester unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygienestandards geplant. Individuelle Studienberatung für Studieninteressierte Individuelle Fragen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung sowie zum Bewerbungsverfahren werden telefonisch unter 0541 969-7100 oder per E-Mail unter beantwortet. Die Zentrale Studienberatung berät zudem per Videokonferenz oder telefonisch rund um das Thema Studienwahl. Weitere Informationen erhalten Sie dazu unter www.zsb-os.de . Weitere Information: ServiceDesk der Hochschule Osnabrück Telefon: 0541 969-7100 E-Mail: Von: Ihr Ziel: Weiterentwicklung von Kunststoffen zu Gunsten der Umwelt Nele Zerhusen, Absolventin der Hochschule Osnabrück, erhielt den Preis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft für herausragende Abschlussarbeiten. „Ich möchte dazu beitragen, Recycling und Kreislaufwirtschaft voranzubringen“, sagt Nele Zerhusen. Die Absolventin der Hochschule Osnabrück hat jetzt für ihre Abschlussarbeit den diesjährigen Preis der Deutschen Kautschuk-Gesellschaft erhalten. Darin vergleicht sie zwei Messmethoden für Kunststoffproben. „Die klassische Computertomographie misst Proben mit Röntgenstrahlung. Die neue Technologie des STRIPP-Sensors misst diese Proben mit ultrakurzen Pulsen im Terahertz-Bereich, also zwischen Mikrowellen und Infrarotstrahlung“, erklärt die 24-Jährige. Welche Vorteile bietet diese neuartige Messtechnologie für den Kunststoffverarbeiter Pöppelmann und wo kann sie am besten eingesetzt werden? – Diese Frage hat Zerhusen in ihrer Bachelorarbeit untersucht, betreut von Prof. Dr. Norbert Vennemann und Manfred Bremer, Diplomingenieur beim Familienunternehmen mit Sitz in Lohne. „Besonders interessant an dem Thema war und ist bis heute, dass es sich um eine Neuentwicklung handelt“, so die ausgezeichnete Absolventin. Auch nach dem Bachelorabschluss ist sie sowohl der Hochschule Osnabrück als auch dem Unternehmen in ihrem Heimatort treu geblieben. Sie nahm das Masterstudium der „Angewandten Werkstoffwissenschaften“ auf und arbeitet zugleich in Teilzeit im Labor bei Pöpplemann. Aktuell schreibt sie ihre Masterarbeit, daraus resultieren ihre aktuellen Aufgaben beim Kunststoffverarbeiter: Sie beschäftigt sich mit Materialentwicklung und -analyse und untersucht Bauteile. „Am meisten interessiert mich das Material aus der Kreislaufwirtschaft: Ich möchte dazu betragen, Recycling und Kreislaufwirtschaft bei Pöppelmann voranzubringen“, so die erfolgreiche Studentin. Was ist für sie das Spannende an der Kreislaufwirtschaft? – Nele Zerhusen muss nicht lange überlegen: „Verschiedenste Materialien aus dem gelben Sack werden zusammen recycelt und weisen ganz unterschiedliche Eigenschaften auf, die es noch zu erforschen gibt. Ich glaube, dass es sich beim Thema Kreislaufwirtschaft um die Zukunft der Kunststofftechnik handelt. Das Ziel ist, dass immer mehr Kunststoff wiederverwertet wird und auf diese Weise Treibhausgase und Abfall reduziert werden können.“ Schon im Abitur hat sich die heutige Masterstudentin für die Naturwissenschaften interessiert, besonders für Chemie. Nach ihrem Praktikum in einem Labor für Kunststoffprüfung machte ein Freund sie auf seinen Studiengang aufmerksam: Kunststofftechnik im Praxisverbund an der Hochschule Osnabrück. Nele Zerhusen nahm das duale Studium auf und hat es nicht bereut: „Gut geeignet ist der Studiengang für alle, die sich für Naturwissenschaften und ingenieurwissenschaftliches Arbeiten interessieren. Es wäre schön, wenn der Studiengang im Zuge des zunehmenden Umweltbewusstseins mehr Interesse bekommt. Denn gerade wegen der Kritik am Kunststoff sollten sich mehr Menschen mit Kreislaufwirtschaft oder auch mit der Weiterentwicklung von Kunststoffen zu Gunsten der Umwelt zu beschäftigen.“ Ihren Preis nahm die erfolgreiche Absolventin vor wenigen Tagen auf der diesjährigen Kunststofftagung der Hochschule Osnabrück entgegen. Neben ihr wurden zwei jetzige duale Studierende der Kunststofftechnik ausgezeichnet: Tina Kuhn und Niklas Heilemann. Sie haben vor Kurzem ihre Ausbildung in der Verfahrensmechanik als Landesbeste in Nordrhein-Westfalen beendet. Noch bis zum 31. Juli können sich Interessierte für das Studium der Kunststofftechnik bzw. der „Kunststofftechnik im Praxisverbund (dual)“ bewerben. Bewerbungen für den Master „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ können bis 15. Juli online eingereicht werden. Informationen stehen unter www.hs-osnabrueck.de – Studium sowie www.hs-osnabrueck.de/studienorientierung-iui/ bereit. Kontakt für die Medien: Kunststofftechnik, Kunststofftechnik im Praxisverbund: Prof. Dr. Rainer Bourdon, Studiengangsbeauftragter Tel.: 0541 969-2186 E-Mail: Angewandte Werkstoffwissenschaften: Prof. Dr. Svea Petersen, Studiengangsbeauftragte Tel.: 0541 969 3182 E-Mail: Von: 22. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück: Kreislaufwirtschaft und Additive Fertigung im Fokus Kreislaufwirtschaft und Additive Fertigung für Kunststoffe: Das sind die Themen der diesjährigen digitalen Fachtagung „Fortschritte in der Kunststofftechnik“ an der Hochschule Osnabrück. Seit über zwei Jahrzehnten freut sich der Veranstalter, Laborbereich Kunststofftechnik, über großes Interesse des Fachpublikums. Die Kombination der Vorträge aus der Praxis und der Fachausstellung neuester Produkte hat sich seit über zwei Jahrzehnten bewährt. Daran hält auch das diesjährige Organisationsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz und Prof. Dr. Svea Petersen fest – auch wenn diese Tagung im Online-Format stattfindet. Kreislaufwirtschaft als Nachhaltigkeitsstrategie „Kreislaufwirtschaft ist Eine der wichtigsten Nachhaltigkeitsstrategien für Kunststoffe“, sagt Thorsten Krumpholz. Die Herausforderung bestehe darin, die einzelnen Kreisläufe durch das Einbinden aller Partner zu schließen und dabei die Qualität der Kunststoffe auf dem notwendigen hohen Niveau zu halten. „Hier gibt es schon viele gute Beispiele, vor allem auch bei den innovativen kleinen und mittleren Verarbeitern der Kunststoffbranche“, so der Professor für Kunststofftechnik. Er freut sich, dass sechs renommierte Fachleute aus Deutschland und Japan als Ideengeber ihre Best-Practice-Beispiele präsentieren. Additive Fertigung als Wachstumstreiber „Die additive Fertigung von Kunststoffbauteilen gerät aufgrund ihrer konstruktiven und fertigungsbedingten Vorteilen immer mehr in den Fokus von Wissenschaft und Industrie“, weiß Svea Petersen. Die Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien nennt beeindruckende Zahlen: „Für das Jahr 2025 wird ein jährliches Marktwachstum der additiven Fertigung auf rund 24 Prozent geschätzt und ihr Gesamtvolumen – auf etwa 4,5 Milliarden US-Dollar.“ Somit sei sie einer der größten Wachstumstreiber der Kunststoffverarbeitung in der aktuellen Zeit. Namhafte Player der Szene präsentieren auf der Kunststofftagung den aktuellen Stand der Technik und die Richtungen für die Zukunft. Kombiveranstaltung mit dem Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymere Gemeinsam mit dem Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymere (WIP) findet an zwei aufeinander folgenden Tagen (16. und 17. Juni) eine Kombiveranstaltung inklusive der Abendveranstaltung statt, die sich beide mit den oben genannten Themen befassen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich in kurzer Zeit und mit erheblichem Rabatt über den aktuellen Stand der Technik und deren Zukunftsperspektiven zu informieren. Das Programm sowie die Informationen zur Anmeldung und Fachausstellung stehen online bereit. Studium der Kunststofftechnik: Bewerbung bis Mitte bzw. Ende Juli möglich Wer sich für das extrem vielseitige Berufsfeld der Kunststofftechnik interessiert, kann sich für einen Studienplatz an der Hochschule Osnabrück bewerben. Zur Auswahl stehen die Bachelor-Studiengänge Kunststofftechnik, Kunststofftechnik im Praxisverbund (dual), Werkstofftechnik sowie der Masterstudiengang Angewandte Werkstoffwissenschaften. Die Bewerbungsfrist für die Bachelor-Studiengänge ist der 31. Juli, für den Master-Studiengang – der 15. Juli. Alle wichtigen Informationen zum Studium und zur Bewerbung Von: Nach der Berufsschule Kunststofftechnik studieren Infoveranstaltungen des Laborbereichs Kunststofftechnik für die BBS Brinkstraße in Osnabrück und die Berufsbildende Schule in Nordhorn Am 15. Februar und 09. März fanden Infoveranstaltungen für interessierte Berufsschülerinnen und Berufsschüler der BBS Brinkstraße in Osnabrück und der Berufsbildenden Schule in Nordhorn. Die Veranstaltungen boten allen Interessierten die Möglichkeit, im Onlineformat Fragen zum Studium und zu den anschließenden Berufsmöglichkeiten stellen. Die Schülerinnen und Schüler befinden sich im dritten Lehrjahr und stehen somit kurz vor der Abschlussprüfung. Mit Stefan Krebeck nahm auch ein Masterstudent der Kunststofftechnik teil, um Fragen aus der Sicht der Studierenden zu beantworten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gaben die Professorin Svea Petersen sowie die Professoren Thorsten Krumpholz und Rainer Bourdon einen Überblick über die Studienmöglichkeiten in der Kunststofftechnik. Die Hochschule bietet ihren Studierenden ein durchweg praxisorientiertes Studium, um sie optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Auch die Möglichkeit eines Auslandaufenthaltes an einer der vielen Partneruniversitäten der Hochschule Osnabrück steht den Studierenden offen. „Das Besondere am Studiengang ist die familiäre Atmosphäre“, berichtete Stefan Krebeck: "Durch die kleinen Gruppen lernt man sich schnell kennen, und die Lehrenden können so individuell auf die Fragen der Studierenden eingehen", so der Student der Angewandten Werkstoffwissenschaften. Von: März 2021: Zwei duale Studierende der Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück als Landesbeste ausgezeichnet Studiengangsleiter Prof. Rainer Bourdon (links) und Laborbereichssprecher Prof. Thorsten Krumpholz (rechts) gratulieren Niklas Heilemann und Tina Kuhn zu ihrer Auszeichnung. (Bild: Hochschule Osnabrück / Dirk Bröker) Gleich zwei duale Studierende der „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ an der Hochschule Osnabrück beenden ihre studienbegleitende Ausbildung in nordrhein-westfälischen Unternehmen als Landesbeste. Gleich zwei duale Studierende der „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ an der Hochschule Osnabrück erzielten jetzt einen großen Erfolg: Tina Kuhn und Niklas Heilemann beendeten ihre Ausbildung in der Verfahrensmechanik als Landesbeste in Nordrhein-Westfalen. Die IHK Nord Westfalen zeichnete die ehemaligen Azubis für die besten Abschlüsse in den Fachrichtungen „Formteile“ beziehungsweise „Halbzeuge“ im gesamten Bundesland aus. Tina Kuhn absolvierte in ihrem dualen Studium eine Ausbildung beim Münsteraner Filterhersteller Hengst Filtration, ihr Kommilitone Niklas Heilemann – beim Unternehmen Bischof + Klein aus Lengerich, dem Spezialisten für flexible Kunststoffverpackungen und technische Folien. Verkürzte Ausbildung mit Bravour bestanden Seit dem Wintersemester 2017 sind die beiden dualen Studierenden an der Hochschule Osnabrück eingeschrieben. Das erste Semester verbrachten sie komplett auf dem Campus. Danach ging es für drei Tage die Woche in die Ausbildungsbetriebe; an den beiden anderen Tagen besuchten sie Vorlesungen und machten Praktika in den Hochschullaboren des Bereichs Kunststofftechnik. Ihre Gesellenprüfungen im Rahmen einer verkürzten Ausbildung haben die beiden Azubis nun mit Bravour bestanden. „Herausfordernd“ und zugleich „toll“: Mix aus Theorie und Praxis im dualen Studium Die Entscheidung für das Studium der „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ an der Hochschule Osnabrück würden sie jederzeit wieder treffen, so die beiden Studierenden. „Die ersten beiden Semester sind eine Herausforderung, danach hat man sich eingefunden,“ sagt Tina Kuhn. Die Abiturientin hat ihren Weg ins Studium über das Niedersachsen-Technikum gefunden: Dieses gemeinsame Programm der niedersächsischen Hochschulen und Unternehmen kombiniert Schnupperstudium mit Industriepraktika und gibt (Fach-)Abiturientinnen so Orientierung in technischen Berufen. Dank der erfolgreichen Teilnahme daran bekam die ehemalige „Technikantin“ ihr erstes Fach schon zu Beginn des Studiums angerechnet. Niklas Heilemann hat vor dem Start seines dualen Studiums bereits eine andere Ausbildung gemacht – zum Industriemechaniker, ebenfalls bei Bischof + Klein. Danach wollte er sich weiterbilden: „Das Tolle am dualen Studium ist der Mix aus Theorie und Praxis – viele theoretische Inhalte lassen sich direkt mit der Anwendung verknüpfen“, so der 24-Jährige aus Hörstel-Riesenbeck in Nordrhein-Westfalen. Herausragende Leistungen – in der Ausbildung wie im Studium Prof. Thorsten Krumpholz, Sprecher des Laborbereichs Kunststofftechnik, ist stolz auf die Leistungen von Tina Kuhn und Niklas Heilemann: „Ich freue mich auch, dass wir an der Hochschule einen wichtigen Beitrag zu ihrem herausragenden Erfolg leisten konnten.“ Der Studiengangsleiter Prof. Rainer Bourdon ergänzt: „Bereits jetzt ist absehbar, dass die beiden Studierenden in Kürze einen exzellenten Studienabschluss erzielen werden.“ Niklas Heilemann wird danach in seinem Lehrbetrieb tätig sein. Seine Kommilitonin Tina Kuhn plant im Anschluss ein Masterstudium der „Angewandten Wissenschaften“ an der Hochschule Osnabrück – „natürlich in Richtung Kunststofftechnik“, so die 22-jährige Osnabrückerin. von IuI März 2021: Online-Infomationsveranstaltung für BerufsschülerInnen Am 15.02 und am 09.03. fanden Infoveranstaltungen für interessierte BerufsschülerInnen der BBS Brinkstrasse in Osnabrück und der Berufsbildenden Schule in Nordhorn. Die SchülerInnen hatten die Möglichkeit, im Onlineformat Fragen zum Studium und zu den anschließenden Berufsmöglichkeiten stellen. Die teilnehmenden SchülerInnen sind überwiegend im dritten Lehrjahr und stehen somit kurz vor der Abschlussprüfung. Mit Stefan Krebeck nahm auch ein Masterstudent der Kunststofftechnik teil, um Fragen aus der Sicht der Studierenden zu beantworten. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gaben die Professoren Frau Petersen, Herr Krumpholz und Herr Bourdon einen Überblick über die Studienmöglichkeiten in der Kunststofftechnik. Die Hochschule bietet ihren Studierenden ein durchweg praxisorientiertes Studium, um Sie optimal auf das Berufsleben vorzubereiten. Auch die Möglichkeit eines Auslandaufenthaltes an einer der vielen Partneruniversitäten der Hochschule Osnabrück steht den Studierenden offen. „Das Besondere am Studiengang ist die familiäre Atmosphäre. Durch die kleinen Gruppen lernt man sich schnell kennen und die Professoren können individuell auf die Fragen der Studierenden eingehen“ berichtet Stefan Krebeck. von IuI Pressemitteilungen aus dem Jahr 2020 November 2020: Statuskonferenz im Forschungsschwerpunkt LightConnect Der wissenschaftliche Mitarbeiter Philipp Land berichtete von der erfolgreichen Inbetriebnahme der neuen Spritzgussmaschine, die im Juni 2020 an der Hochschule aufgestellt wurde. (Foto: Hochschule Osnabrück / Anne Hesselink) Am 26. November fand an der Hochschule Osnabrück das jährliche Statusseminar des Forschungsprojekts „LightConnect“ statt – corona-bedingt zum ersten Mal im Online-Modus. Die Veranstaltung wurde aus dem Labor für Kunststoffverarbeitung an die Partner übertragen. Nach der Begrüßung gab Prof. Dr. Thorsten Krumpholz einen kurzen Überblick zum Projektstand und stellte die neuen Mitarbeitenden vor: Anne Hesselink, die das Projekt in organisatorischen Belangen unterstützt, und Stefan Kerkenberg, der die Arbeiten von Philipp Land fortführen wird. Anschließend präsentierte das Projektteam die Ergebnisse aus den jeweiligen Teilprojekten. So berichtete Philipp Land von der erfolgreichen Inbetriebnahme der neuen Spritzgussmaschine, die im Juni 2020 an der Hochschule aufgestellt wurde. Die Konstruktion eines Werkzeugs für ein Demonstratorbauteil erfolgte mit Unterstützung des Projektpartners BOGE Elastmetall. Zum Stand des Meetings konnte bereits eine Vielzahl an Demonstratorbauteilen gespritzt werden, an denen umfangreiche Untersuchungen durchgeführt wurden. Die mechanischen Versuche, durchgeführt und ausgewertet von Jan-Marc Tiemann und Alexander Pluznikow, zeigten vielversprechende Ergebnisse: Die mechanischen Eigenschaften und die Betriebsfestigkeit des CFK-Bauteils sind durchaus vergleichbar mit denen der konventionellen Federbeinaufnahme. In einigen Versuchen bewies das Bauteil aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) sogar bessere mechanische Eigenschaften. So ließen sich durch Substitution des konventionellen Aluminiumbauteils rund 30 Prozent an Gewicht einsparen. In der anschließenden Diskussion zeigten sich die Projektpartner sehr zufrieden und beeindruckt von den bisherigen Ergebnissen. Insgesamt blickt das Projektteam auf ein erfolgreiches Jahr zurück, in dem es trotz Corona kaum Verzögerungen gab. Alle Beteiligten freuen sich schon auf das Abschlussjahr 2021. Von Anne Hesselink November 2020: Laborbereich Kunststofftechnik gestaltet die hochschulweite Projektwoche 2020 aktiv mit! Viele Kosmetikartikel enthalten Mikroplastik. Dieses sind oft gar nicht so leicht zu erkennen. (Foto: Hochschule Osnabrück) Die Studierenden haben für das Balanceboard zunächst ein Designkonzept erstellt und es anschließend aus Faserverstärktem Kunststoff selbst hergestellt (Foto:Hochschule Osnabrück) Der Laborbereich Kunststofftechnik beteiligte sich auch dieses Jahr wieder mit insgesamt vier interessanten Themen an der hochschulweiten Projektwoche vom 09.-13. November 2020. Im Labor für CAE und Faserverbundwerkstoffe von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz war das Ziel des Projekts „Entwicklung und Herstellung eines Balanceboards aus Faserverstärkten Kunststoff“ die Konstruktion und Auslegung eines möglichst leichten Balanceboards aus faserverstärktem Kunststoff. Die Studierenden haben unter Berücksichtigung verschiedener Leichtbauaspekte unter Anleitung von Frau Stephanie Hölzen und Herrn Finn Wichelhaus (wiss. Mitarbeiter(in) im Team von Herrn Krumpholz) ein Designkonzept sowie eine belastungsgerechte Konstruktion für zwei verschiedene Varianten entwickelt, welche praktisch im Labor für Faserverbundkunststoffe umgesetzt worden sind. Dabei sind zunächst zwei Werkzeuge gebaut worden, welche die unterschiedlichen Formen der Balanceboards abbilden. Mittels Vakuuminfusion haben die Studierenden dann eine sehr leichte Variante aus Kohlenstofffasern und eine nachhaltigere biobasierte Variante aus Flachsfasern hergestellt und im Anschluss erfolgreich selbst testen können. Das Thema „ Nachhaltigkeit bei Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff im Supermarkt – was geht , was muss , was kann? “ wurde mit Prof. Dr. Rainer Bourdon und Herrn Ralf Schwegmann vom Labor für Kunststoffverarbeitung bearbeitet. Dabei ging es zunächst um eine umfassende Bestandsaufnahme der verwendeten Kunststoffe für Lebensmittelverpackungen und deren Anforderungen. Dies führte dann auch zu einer differenzierten Analyse des Einsatzes von unterschiedlichen Verpackungstypen, wie beispielsweise Mehrschicht- und Verbundfolien. Nach einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema von möglichen Alternativwerkstoffen für Lebensmittelverpackungen wurden Lösungs- und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. In der fakultätsübergreifenden „Projektwerkstatt – WIR in der Gesellschaft“ befassen sich Studierende mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen. Der Laborbereich Kunststofftechnik war dieses Jahr mit zwei Projekten aus dem Bereich „Nachhaltigkeit“ in dieser Projektwerkstatt vertreten. So entwickelten beispielsweise Studierende aus verschiedensten Fachbereichen in dem Projekt „ Wege aus der Plastikkrise “ mit Prof. Dr. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien, und Frau Hannelore Schmidt Ideen, wie Wege aus der Plastikkrise aussehen können. Was können Verbraucher also tun, um bewusster mit Verpackungsmüll umzugehen? Was muss die Politik regeln, um das Leben plastikfreier zu gestalten? Was gibt es an werkstofflichen Alternativen? Das sind Fragen, mit denen sich die Studierenden dem Weg aus der Plastikkrise näherten. „Für mich ist es total spannend, sich mit dem Thema Plastikmüll stärker zu befassen, dass uns alle im Alltag betrifft und mit dem wir uns mehr beschäftigen sollten“, erzählt Jessica Bernhold, Studentin der Sozialen Arbeit. Das Labor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik stellte im Rahmen der Projektwerkstatt die Frage „ Muss das sein? Kunststoffe in Kosmetik- und Hygieneartikeln “. In der einwöchigen Projektwoche bearbeiteten zehn Studierende zusammen mit Prof. Dr. Markus Susoff und Herrn Dirk Bröker dieses Thema in vielfältiger Weise; so wurden einerseits wissenschaftliche Fakten zu diesem Thema gesammelt und aufgearbeitet, andererseits wurden in einer „Do-it-youself“-Gruppe eine Vielzahl von Kosmetikartikeln, wie beispielsweise ein Duschpeeling oder eine Mascara selbst hergestellt und im Selbstversuch getestet und bewertet. Diese Produkte konnten dann noch punktuell im Labor auf Ihre Eigenschaften untersucht und mit kommerziellen Produkten verglichen werden. von: Fakultät IuI November 2020: Der Laborbereich stellt seine Angebote für die regionale Wirtschaft vor Die Online-Veranstaltung wurde aus dem Technikum des Labors für Kunststoffverarbeitung übertragen. Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz eröffnet das mit insgesamt 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut besuchte Meeting. (Foto: Hochschule Osnabrück) Zusammen mit dem Kunststoffnetzwerk Ems-Achse hat der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück seine Angebote für die regionale Kunststoff-Industrie dargestellt und für das duale Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)“ in Osnabrück geworben. Die Online-Veranstaltung ist auf großes Interesse der Wirtschaft gestoßen. Unter Federführung von Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Laborbereichsleiter Kunststofftechnik an der Hochschule Osnabrück) und Dr. Thorsten Heilker (Netzwerkmanager Kunststoffnetzwerk Ems-Achse) wurde die Online-Leistungsshow der Hochschule Osnabrück im Bereich der Kunststofftechnik initiiert. Mit exakt 70 Teilnehmern war die Veranstaltung hervorragend besucht. Die digitale Leistungsshow wurde aus dem Technikum des Labors für Kunststoffverarbeitung übertragen. Nach einer Einführung durch Dr. Thorsten Heilker und Prof. Krumpholz wurde zunächst allgemein der Laborbereich Kunststofftechnik und dann im Detail das duale Studium „Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV)” vorgestellt. In Osnabrück werden gleichzeitig bis zu 80 Studierende im Bereich Kunststofftechnik ausgebildet. Die KPV-Studierenden streben dabei in den Unternehmen oftmals die Ausbildung als Verfahrensmechaniker oder -mechanikerin für Kunststoff- und Kautschuktechnik an. Im dualen Studium sind zudem Ausbildungsgänge in weiteren Berufsfeldern möglich, beispielsweise in dem Technischen Produktdesign, der Werkstoffprüfung sowie als Chemielaborantin oder Chemielaborant. Im nächsten Block der Veranstaltung stand die Vorstellung der sechs Labore auf dem Programm: Die Professorin Svea Petersen und ihre Kollegen, Prof. Rainer Bourdon, Prof. Thorsten Krumpholz und Prof. Markus Susoff, berichteten dabei über ihre Forschungstätigkeiten und erörterten Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Industrie in verschiedenen Bereichen: Von der Kunststoffprüfung , -CAE und -verarbeitung über Organische Chemie und Polymerchemie bis hin zu Faserverbundkunststoffen , Oberflächenmodifikation und Polymerphysik. Im Laborbereich Kunststofftechnik sind in den vergangenen Jahren Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit einem Volumen von mehr als 4 Mio. Euro bearbeitet worden. Für die Zukunft sind aktuell Projekte mit einem Volumen von über 2,5 Mio. Euro in Planung. Dabei werden die Projekte fast durchgängig auch im Rahmen von Kooperationen mit der Wirtschaft durchgeführt. Auch die umfangreiche gerätetechnische und maschinelle Ausstattung der Labore ist für die regionale Industrie jederzeit nutzbar. Die Veranstaltung wurde abgerundet durch Stimmen der Industrie und aktueller Studierender. Dabei wurde sowohl die Kooperation im Rahmen von Forschungsprojekten als auch das Studium Kunststofftechnik im Praxisverbund gelobt. Die gelungene Kombination aus praktischer Ausbildung und angemessener theoretischer Tiefe für das Verständnis der Kunststoffe ist hier ein wichtiges Markenzeichen. Die kunststofftechnischen Studiengänge der größten Fachhochschule Niedersachsens, insbesondere Kunststofftechnik im Praxisverbund (KPV), sind zur Sicherstellung von qualifiziertem Nachwuchs für die regionale Kunststoffindustrie unverzichtbar. – Darin sind sich Wirtschaft und Wissenschaft einig. Die im Rahmen der Veranstaltung gezeigte Präsentation ist auf Wunsch erhältlich. Weitere Informationen: Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Tel.: 0541 969-7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Von: Fakultät IuI Oktober 2020: Prof. Dr. Svea Petersen ist zu Gast beim Podcast "Hochschulstimmen" Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen spricht im Podcast u.A. über Chemie im Alltag (Foto: Hochschule Osnabrück) Prof. Dr. Svea Petersen ist Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien. Im Podcast "Hochschulstimmen" spricht Sie mit Julia Gravenstein und Prof. Dr. Karsten Morisse darüber wie uns Chemie im Alltag alle betrifft, aber denoch für viele zunächst abschreckend ist und warum wir zwar in einer Kunststoffkrise stecken, aber das Thema aktueller denn je ist. Hören Sie hier die ganze Folge Von : Fakultät IuI August 2020: Dr. Markus Susoff übernimmt die Professur für Polymerphysik und Kunststoffprüfung Prof. Dr. Markus Susoff ist neuer Professor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik an der Hochschule Osnabrück. (Bild: Hochschule Osnabrück) Prof. Dr. rer. nat. Markus Susoff ist neuer Professor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik an der Hochschule Osnabrück und Leiter des gleichnamigen Labors im Laborbereich Kunststofftechnik. Der Nachfolger von Prof. Dr. Norbert Vennemann will die Forschungskompetenz des Labors zielgerichtet erweitern und setzt dabei auf enge Zusammenarbeit mit Unternehmen. Prof. Dr. Markus Susoff, Jahrgang 1978, absolvierte sein Diplomstudium in Physikalischer Chemie an der TU Clausthal, wo er auch im Bereich Polymerphysik 2009 promovierte. Nach einer Post-Doc-Zeit an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften trat er in die BASF Polyurethanes ein. Dort leitete er innerhalb der globalen Polyurethanforschung für mehr als sechs Jahre das Labor für Polymerphysik. Im Anschluss war er als Gruppenleiter Materialwissenschaften für das Pharma- und Medizintechnikunternehmen B. Braun Melsungen in der Sparte Hospital Care mit dem Schwerpunkt auf medizinischen Einmalprodukten aus Kunststoffen aktiv. Arbeitsschwerpunkte seines Labors für Kunststoffprüfung und Polymerphysik liegen im Bereich der elastomeren Materialien, insbesondere der thermoplastischen Elastomere (TPE), und deren Prüfung, Charakterisierung und Erarbeitung von Struktur-Eigenschaftsbeziehungen. Damit knüpft Susoff an die bestehende Kompetenz des Labors an und wird diese weiterführen und zielgerichtet erweitern. Speziell Polyurethane sollen zukünftig eine größere Rolle in Forschung und Lehre einnehmen. „Neben innovativen Materiallösungen für technische Anwendungen werden wir in enger Partnerschaft mit Unternehmen zukünftig auch Aspekte der Kreislaufwirtschaft untersuchen – insbesondere für elastomere Materialien“, so der Osnabrücker Professor. Von Susoffs Expertise und Forschungsaktivitäten werden auch Studierende der Kunststofftechnik und des Masters „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ profitieren. Neben Vorlesungen gehören für sie auch Praktika, Projekte und Abschlussarbeiten im Labor für Kunststoffprüfung und Polymerphysik zum Studienprogramm. Kontakt: Hochschule Osnabrück Prof. Dr. Markus Susoff Tel.: 0541 969-2940 E-Mail: m.susoff@hs-osnabrueck.de Von: Fakultät IuI Juli 2020: Neue Spritzgießmaschine von Arburg an der Hochschule in Osnabrück Neue Spritzgießmaschine von Arburg wird nun für Lehre und Forschung im Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück eingesetzt. Darüber freuen sich (von rechts:) Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz; Michael Sperling; M. Sc. Philipp Land; Ralf Schwegmann; Dipl.-Ing. Holger Plegge; Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon. (Foto: Hochschule Osnabrück / Dirk Bröker) Osnabrück, 23.07.2020 Dem Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück steht ab sofort eine weitere Spritzgießmaschine der Firma Arburg aus Loßburg, für Lehr- und Forschungszwecke zur Verfügung. Im Juni übernahmen die beiden Professoren der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Leiter des Laborbereichs Kunststofftechnik) und Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon (Leiter des Labors für Kunststoffverarbeitung) den „Allrounder 570 H“ von den Vertretern des Loßburger Unternehmens Arburg, Dipl.-Ing. Holger Plegge (Gebietsverkaufsleiter) und Michael Sperling (Verkaufsberater). Damit wird die seit Jahren hervorragende Zusammenarbeit zwischen einem der Weltmarktführer für Spritzgießmaschinen und der Hochschule Osnabrück unter optimierten Rahmenbedingungen fortgeführt. In der praxisorientierten Lehre werden die Studierenden direkt an den Maschinen ausgebildet, unter anderem vom Laboringenieur Ralf Schwegmann . Von den Laborpraktika auf dem neuesten Stand der Technik profitieren Studierende des regulären Bachelorstudiengangs Kunststofftechnik und seiner dualen Variante „Kunststofftechnik im Praxisverbund“ sowie des Masters „Angewandte Werkstoffwissenschaften“ . „Dies ist ein enormer Vorteil insbesondere für die Kunststoffindustrie der Umgebung, die die direkt in der Praxis einsetzbaren Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Osnabrück sehr zu schätzten weiß“, betont Krumpholz. Gerade in der aktuellen Lage braucht es gut ausgebildete Köpfe, die zukunftsorientiert denken und sich den Herausforderungen um den Werkstoff Kunststoff stellen. – Darin sind sich Arburg und die Hochschule Osnabrück einig. Die neue Spritzgießmaschine wird neben der Lehre aber auch in der Forschung eingesetzt. Hier ist neben vielen weiteren Themen insbesondere der Hochschul-Forschungsschwerpunkt „Light Connect“ zu nennen. Partner der Kunststoffindustrie, Ems Chemie und Boge Elastmetall, entwickeln zusammen mit Volkswagen und der Hochschule Osnabrück einen Prototyp, um zukünftig besonders hochbelastete Strukturbauteile aus dem Bereich Automotive im Kunststoff-Spritzguss großserientechnisch als Alternative zu Stahl und Aluminium zu realisieren. Dabei spielt das Thema Anisotropie aufgrund der einzusetzenden Faserverstärkung eine erhebliche Rolle. Unter der Leitung von Prof. Krumpholz arbeitet Philipp Land als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit dem Ziel der Promotion in diesem Forschungsschwerpunkt daran, das Verhalten anisotroper Kunststoffe auch simulativ mittels Finite Elemente Methode vorherzusagen – beispielsweise für die Bereiche Crash und Lebensdauer. An einem Demonstrator für Federbeindome konnten hier schon sehr vielversprechende Ergebnisse erzielt werden. Dieser Demonstrator wird aktuell auf der neuen Spritzgießmaschine zur Validierung der Forschungsergebnisse produziert. Weitere Informationen: Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Tel.: 0541 969-7132 E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Februar 2020: Studierende zu Gast bei BOGE - Wie stelle ich einen Flummi her? Teilnehmer der Exkursion zur Firma BOGE in Damme (Foto: BOGE Rubber & Plastics) Osnabrück, 07.02.2020 15 Studierende, die an der Hochschule Osnabrück den Master of Science in den Angewandten Werkstoffwissenschaften (M.Sc.) anstreben, waren am Mittwoch (5. Februar) zu Gast bei der Firma BOGE in Damme. Im Rahmen ihres Praktikums zur Vorlesung „Elastomerwerkstoffe in der Fahrwerktechnik“ präsentierten die Studierenden die Ergebnisse ihrer Arbeit „Herstellung eines Flummis von der Mischungs-Rezeptur über die Industrialisierung bis zur Marketingstrategie“. Zudem hielt Dr. Thomas Wagner vom Unternehmen Kraiburg einen Vortrag zum Thema „Innovative Produkte mit thermoplastischen Elastomeren“. Neben traditionellen Produkten, wie technischen Gummimischungen und Gummi für die Reifenrunderneuerung, stellt Kraiburg eine Vielzahl von Produkten aus Gummi her und gehört zu den führenden Anbietern von Thermoplastischen Elastomere. Abgerundet wurde der Besuch mit einer Unternehmenspräsentation von BOGE und einer Werksführung, die von Ralf Scheibelhut und Dr. Matthias König durchgeführt wurde. Pressemitteilungen aus dem Jahr 2019 Dezember 2019: 25. Materials Day und Statuskonferenz Forschungsschwerpunkt LightConnect V.l.n.r: Dipl.-Ing. (FH) Alexander Giertler (Hochschule Osnabrück); Robin Bappert (RWTH Aachen University, Institut für Eisenhüttenkunde); Heinrich von Lintel (Hochschule Osnabrück); Jan-Marc Tiemann (Hochschule Osnabrück); Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz (Hochschule Osnabrück); Philipp Land (Hochschule Osnabrück); Alexander Pluznikov (Hochschule Osnabrück); Thomas Graf (Ems Chemie AG, Domat/Ems, CH) Osnabrück, 04.12.2019 Am 21. November 2019 fand der 25. Materials Day als gemeinsame Veranstaltung von VDI, WIP e.V. und TECHNOS e.V. statt. Mehr als 100 Studierende und Fachleuten aus der Industrie und Forschung sowie Technik-Interessierte folgten der Einladung in die KME Academy. Die Verantwortlichen zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Interesse an den diesjährigen Themen. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Krumpholz wurden in dem ersten Teil hauptsächlich Ergebnisse des Forschungsschwerpunktes LightConnect präsentiert. Dipl.-Ing. Alexander Giertler, moderierte als Leiter des VDI Arbeitskreises Werkstofftechnik die Themen Additive Fertigung und Fügetechnik, wobei es sich um Ergebnisse aus Masterarbeiten handelte. Weitere Informationen finden Sie hier . November 2019: Prof. Dr.-Ing. Krumpholz übernimmt den Vorsitz im WIP-Kunststoffe v.l.n.r.: WIP-Vorstand - Wilhelm Korte-Dirxen, Röchling; Prof. Dr. Hans-Josef Endres, Professor am IKK der Leibniz Universität; Prof. Dr. Thorsten Krumpholz, Professor im IuI an der Hochschule Osnabrück und neuer Vorsitzender; Werner Ternka, TPK Kunststofftechnik und stellv. Vorsitzender; Prof. Dr. Norbert Vennemann, Professor i.R. des IuI an der Hochschule Osnabrück und eheml. Vorsitzender; Alexander Hein, Konstruktionsbüro Hein Osnabrück, 26.11.2019 Die Mitgliederversammlung des WIP-Kunststoffe wählte Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz zum neuen Vorsitzenden. Er löst Prof. Dr. Norbert Vennemann ab, der nach sechs Jahren erfolgreicher Arbeit an der Spitze des WIP-Netzwerks in den Ruhestand geht. Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden von den Mitgliedern bestätigt. Der Fokus auf die Zirkuläre Wirtschaft wurde noch einmal geschärft. Weitere Informationen finden Sie hier . November 2019: Ankündigung: Fachvortrag zum Thema „Werkzeugsystem mit drehendem Kern“ auf dem International Symposium on Plastics Technology am 10.03.2020 in Aachen Graphische Darstellung des Werkzeuges zum drehenden Kern inklusive der Funktionsweise Osnabrück, 25.11.2019 Im März des kommenden Jahres findet erstmal das International Symposium on Plastics Technology im Vorfeld des 30. IKV-Kolloquiums in Aachen statt. Auf dieser Konferenz werden von Philipp Land und Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz unter dem Titel „Targeted manipulation of fibre orientation through relative movement in an injection mould“ aktuelle Forschungsergebnisse zum Werkzeugsystem mit drehendem Kern präsentiert. Auf dem Symposium am 10.03.2020 werden wissenschaftliche Ergebnisse in sechs Sessions zu den thematischen Schwerpunkten Kreislaufwirtschaft, Extrusion, hybride Materialien und additive Fertigung, Spritzgießen, Leichtbautechnologien sowie Simulation und Digitalisierung vorgestellt. Bei Fragen zu dem kommenden Vortrag oder dem Werkzeugsystem mit drehendem Kern können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969 7132 November 2019: Seminar „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ Teilnehmer des Industrieseminars „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 25.11.2019 Auch im Wintersemester 2019 fand in den Monaten September bis November das Industrieseminar „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ statt. Diese jährlich ein- bis zweimal stattfindende Veranstaltung vermittelt an drei Lehrgangsteilen mit jeweils zweieinhalb Tagen in kompakter Form Prozesswissen im Bereich des Spritzgießens. Dazu gehören die Verarbeitungseigenschaften wichtiger thermoplastischer Kunststoffe, Maschinen- und Werkzeugtechnik, mögliche Spritzgießfehler und deren Behebung sowie die komplexen Zusammenhänge der die Formteilqualität beeinflussenden Prozessparameter. Zum Abschluss wird das erlernte Wissen der Teilnehmer in einer schriftlichen Prüfung abgefragt. Das Seminar beinhaltet theoretische Teile sowie praktische Übungsteile an der Spritzgießmaschine und an Prüfgeräten. Zur Zielgruppe gehören Experten aus der Industrie, die mehr über dieses Themenfeld erfahren möchten, z.B. aus Produktion, Qualitätssicherung, Konstruktion, Projektmanagement, aber auch aus Kalkulation und Controlling. Angeboten und durchgeführt wird das Seminar von der Professional School der Hochschule Osnabrück und dem Labor für Kunststoffverarbeitung . Ansprechpartner: Prof. Dr. Bourdon R. Schwegmann November 2019: Internationaler Besuch im Laborbereich Kunststofftechnik Frau Natalia Coppi Manica aus Brasilien und Frau Rawiporn Promsung aus Thailand (Foto: Prof. Dr. rer. nat. habil. Claudia Kummerlöwe) Osnabrück, 21.11.2019 Das Labor für Polymerchemie der Hochschule Osnabrück hat dieses Jahr die Ehre zwei Gaststudentinnen betreuen zu dürfen. Natalia Coppi Manica studiert Chemie in Brasilien und nimmt dieses Semester im internationalen Austauschprogramm UAS7 teil. Rawiporn Promsung kommt aus Thailand und führt im Rahmen ihre Doktorarbeit Forschungsarbeiten unter Betreuung von Prof. Dr. rer. nat. habil. Claudia Kummerlöwe und Prof. Dr. rer. nat. Norbert Vennemann durch. Frau Promsung untersucht eine neue Vernetzungsreaktion für Naturkautschuk-Latex, die es ermöglicht Naturkautschuk schon bei Raumtemperatur zu vulkanisieren. Frau Manica untersucht die thermischen Eigenschaften der von Rawiporn hergestellten Naturkautschukproben. Obwohl beide Studentinnen erst Ende September nach Deutschland gekommen sind, haben sie bereits an vielen Exkursionen teilnehmen dürfen. Dazu zählen unter anderem die Exkursion nach Dresden, die Kunststoff-Messe in Düsseldorf oder die Werksbesichtigung bei Evonik. Damit der interkulturelle Austausch nicht in den Hintergrund gerät, werden viele verschiedene Aktivitäten außerhalb der Hochschule organisiert. Somit hatten die Damen bereits die Möglichkeit auf dem Oktoberfest zu tanzen sowie Berlins bekannteste Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. November 2019: Modernisierung der servohydraulischen Prüfmaschine Servohydraulischen Prüfmaschine der Firma ZwickRoell GmbH & Co. KG (Quelle: https://www.zwickroell.com/de-de/servohydraulische-pruefmaschinen/ha-ermuedungspruefmaschine) Osnabrück, 06.11.2019 Aktuell wird im Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe eine servohydraulische Prüfmaschine der Firma ZwickRoell GmbH & Co. KG modernisiert. Mit der Anlage können Dauerschwingversuche im Lastbereich bis 100 kN durchgeführt werden, die zur Charakterisierung der Werkstoffermüdung unter wechselnder mechanischer Belastung dienen. Üblicherweise werden hierbei Probekörper, ausgehend von deren statischen Festigkeiten, unter zyklischer Belastung bei verschiedenen Lastniveaus geprüft, bis Versagen eintritt oder eine definierte Anzahl an Zyklen durchgelaufen ist. Mit den Prüfergebnissen können Wöhlerkurven erstellt werden, die zur Auslegung und Simulation von zyklisch beanspruchten Bauteilen dienen. Kennwerte können mit dieser Anlage über Zug-, Druck- und Wechsellastversuche ermittelt werden. Folgende Versuche können aktuell mit der servohydraulischen Prüfmaschine durchgeführt werden: Zugprüfungen 3-Punkt-Biegung 4-Punkt-Biegung Prüfungen zur interlaminaren Scherfestigkeit von Composite-Materialien Durch hohen Maximalkräfte eignet sich die Anlage neben Standardversuchen auch für individuelle Komponenten- oder Bauteilversuche. Es wurden beispielsweise im Rahmen eines Forschungsprojektes zu einer Bio-Composites-Bridge bereits Dauerschwingversuche an Verbindungselementen durchgeführt. Zusätzlich zu der Modernisierung der Prüfmaschine wird zeitnah eine Temperierkammer installiert, die Prüfungen im Temperaturbereich von - 40 °C bis 150 °C ermöglicht. Hiermit sollen im Forschungsschwerpunkt LightConnect Dauerschwingversuche bei verschiedenen Temperaturen an einem langkohlefaserverstärkten Polyamid durchgeführt werden. Die Versuche dienen zur Auslegung einer Kunststofffederbeinaufnahme eines PKWs, die im Rahmen des Forschungsprojektes gemeinsam mit u.a. EMS Chemie, Volkswagen Osnabrück und BOGE Elastmetall entwickelt wird. Falls Interesse an Versuchen oder Forschungsprojekten im Bereich von Dauerschwingversuchen von Kunststoffen oder Kunststoffkomponenten und deren Auslegung besteht, können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969 7132 November 2019: Neue dynamische Prüfmaschine für Hochgeschwindigkeitsprüfungen an Kunststoffen mit bis zu 20 m/s Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine der Firma ZwickRoell GmbH & Co. KG (Foto: Hochschule Osnabrück / Philipp Land) Osnabrück, 06.10.2019 An der Hochschule Osnabrück wurde eine neue Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine in Betrieb genommen. Mit der Anlage von ZwickRoell GmbH & Co. KG, Ulm, können Zug-, Druck- und Durchstoßversuche im Geschwindigkeitsbereich von 0,1 m/s bis 20 m/s durchgeführt werden. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erfolgt eine gemeinsame Nutzung von den Laborbereichen Kunststofftechnik, Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit sowie der Fahrzeugtechnik. Die neue Maschine weist folgende Spezifikationen auf: Lastbereich bis 50 kN 250 mm Kolbennutzhub Prüfgeschwindigkeiten von 0,1 bis 20 m/s Dehnungsauswertung über Hochgeschwindigkeitskamera Die Auswertung der Dehnung erfolgt durch Grauwertkorrelation an Proben, die vorher mit einem stochastischen Muster präpariert wurden. Um bei der Dehnungsmessung den hohen Prüfungsgeschwindigkeiten und Dehnraten gerecht zu werden, kann die Kamera in Abhängigkeit der Bildgröße bis zu 480.000 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Mit der Schnellzerreißmaschine können viele wissenschaftliche und technische Fragestellungen gelöst werden. Zum einen kann eine allgemeine Materialcharakterisierung von u.a. Kunststoffen, Klebe- und Schweißverbindungen bei hohen Dehnraten erfolgen, was vor allem für die Bereiche der Automobiltechnik und Luftfahrt von großem Interesse sind. Zum anderen ermöglichen diese Versuche die Generierung von dehnratenabhängigen Materialkarten für die Finite-Elemente-Crash-Simulation. Ferner kann mit Durchstoßversuchen nach ISO 6603-2 das Impactverhaltens von beispielsweise Sandwichstrukturen erfasst werden. Dies bietet u.a. die Möglichkeit zur Auswahl von geeigneten Materialien um Bauteilanforderungen an Steinschlag im Automobilbereich gerecht zu werden. Anwendung findet die Prüfmaschine bereits im Forschungsschwerpunkt LightConnect . Hier wird ein langkohlefaserverstärktes Polyamid charakterisiert, um Materialkarten für die Crashsimulation zu generieren. Die Prüfung erfolgt hierbei an Zugprobekörpern, die in 0 und 90° zur Fließrichtung aus spritzgegossenen Platten präpariert werden. Dies ermöglicht die Berücksichtigung der durch die Faserorientierung bedingten Anisotropie bei der Materialcharakterisierung und Struktursimulation. Das Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe hat seinen Forschungsschwerpunkt im Bereich der Struktursimulation von faserverstärkten Kunststoffen, in dem sich durch die Hochgeschwindigkeitsprüfmaschine neue Möglichkeiten im Bereich der Crashsimulation ergeben. Falls Sie als mögliche Kooperationspartner Interesse an Forschungsprojekten in diesem Bereich haben, können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Labor für Kunststoff-CAE und Faserverbundkunststoffe E-Mail: t.krumpholz@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969 7132 Oktober 2019: Besuch der K Messe in Düsseldorf Blasfolienanlage von W&H (Foto: WINDMÖLLER & HÖLSCHER KG) Osnabrück, 26.10.2019 Die Kunststoffmesse K2019 ist die Leitmesse für Kunststofftechnik weltweit. Unsere Exkursion vom 21.bis 24. Oktober stand ganz unter dem Motto: Nachhaltige Kunststofftechnik und Recycling. Mit 37 Teilnehmer*innen besuchten wir auf dem Weg nach Düsseldorf zunächst die Firma EMSA in Emsdetten. Nach Einführung in das Produktportfolio der Firmengruppe und einer ausgedehnten Werksbesichtigung wurden in der Abschlussdiskussion u.a. mögliche Aufgabenstellungen für Bachelor und Masterarbeiten sowie Tätigkeitsfelder angehender Berufsanfänger vorgestellt. Während des zweitägigen Messebesuchs auf der K2019 bearbeiteten 20 Studierende ihre Aufgaben zu den verschiedenen Themen im Rahmen der Projektwoche. Im weiteren Programm gab es einige sehr interessante Standführungen bei Firmen wie Arburg, BASF, Bruckner und Windmöller & Hölscher. Nach ereignisreichen Tagen und Nächten ;) in Düsseldorf, nahmen wir auf der Rückfahrt eine Einladung der Firma Evonik wahr. In kleinen Gruppen wurden wir hier durch den Chemiepark Marl geführt und konnten u.a. Polymerisationsanlagen, Prüflabore und das Labor der Anwendungstechnik besichtigen. Beim anschließenden Imbiss entstanden auch hier schnell Gespräche über mögliche Aufgabenfelder unserer Absolvent*innen im Unternehmen Evonik. Juli 2019: 21. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück Referentinnen und Referenten der diesjährigen Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück (Foto: Arne von Brill / Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 10.07.2019 Im Mittelpunkt der 21. Kunststofftagung an der Hochschule Osnabrück standen in diesem Jahr Klimawandel und Mobilität der Zukunft. Die Tagungsleiter Prof. Dr. habil. Claudia Kummerlöwe und Prof. Dr. Norbert Vennemann freuten sich über großes Interesse aus Wirtschaft und Wissenschaft: Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen nach Osnabrück, um über neue Entwicklungen der Branche zu diskutieren und die begleitende Fachausstellung zu besuchen. Weitere Informationen zu der Kunststofftagung können Sie der Seite der Fachtagung "Fortschritte in der Kunststofftechnik" und den Nachrichten der Hochschule Onsabrück entnehmen. Juni 2019: Deutsch-französisches Studenten-Austauschprogramm mit der Universität Valenciennes / Frankreich im Bereich Kunststofftechnik Studierende und Betreuer der Besuchergruppe aus Valenciennes/Frankreich an der Hochschule Osnabrück im Bereich Kunststofftechnik (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 13.06.2019 Vom 13.05.-17.05.2019 waren wieder acht Studierende der Kunststofftechnik von unserer Partnerhochschule Valenciennes/Frankreich zu Gast im gleichnamigen Laborbereich an der Fakultät IuI . Auf dem Programm standen diverse Versuche und Führungen in den Laboren der Kunststofftechnik sowie eine Exkursion zur Fa. BOGE in Damme, einem führenden Automobil-Systemlieferanten in der Region. Außer den fachlichen Inhalten rundeten ein Willkommensempfang und der Besuch der Maiwoche das Programm ab und trugen zum interkulturellen Austausch bei. Die französischen Gäste waren begeistert vom vielseitigen und interessanten Programm der Besuchswoche sowie vom hohen Niveau der akademischen Lehre und den Forschungsaktivitäten im Kunststoffbereich. Beeindruckt und begeistert zugleich zeigten sie sich ebenfalls von der Stadt Osnabrück als attraktivem Hochschulstandort. Dank geht an alle Beteiligten des Laborbereiches Kunststofftechnik und an die beteiligten Studierenden für ihr Engagement, die tolle Unterstützung bzw. Vorbereitung. Ein Gegenbesuch unserer Studenten an der Partnerhochschule in Valenciennes ist wegen der in der Projektwoche 2019 geplanten Exkursion zur weltgrößten Kunststoffmesse, der K-2019 in Düsseldorf , wieder für die Projektwoche im Oktober 2020 geplant. Ansprechpartner an der Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon Juni 2019: Herr Döppenschmitt wurde Jahrgangsbester im Bereich DVW an der Hochschule Osnabrück Torben Döppenschmitt wurde Jahrgangsbester im Bereich DVW an der Hochschule Osnabrück Osnabrück, 13.06.2019 Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu könne, dass Herr Döppenschmitt Jahrgangsbester im Bereich DVW an der Hochschule Osnabrück werden konnte. Die Bachelorarbeit zum Thema „Untersuchungen zu additiv gefertigten Formen für die Herstellung endlosfaserverstärkter Kunststoffbauteile sowie zur strukturellen Auslegung am Beispiel eines Rennradrahmens“ wurde von Herrn Prof. Dr.-Ing. Krumpholz und Herrn Prof. Dr.-Ing. Jochen Forstmann begleitet. Sein Abitur absolvierte Herr Döppenschmitt im Jahr 2013 an der Angelaschule Osnabrück. Durch ein Praktikum bei der ONYX composites GmbH erhielt er erste Einblicke in die Faserverbundwerkstoffe. Zum Sommersemester 2015 begann er sein Studium mit der Fachrichtung Werkstofftechnik an der HS Osnabrück. Neben dem Studium arbeitete er im Bereich der Herstellung und Reparatur von Faserverbundbauteilen in einem Motorsportteam und konnte dort sein Wissen zum Thema Faserverbundwerkstoffe intensiv vertiefen. Neben der Begeisterung für Faserverbundwerkstoffe ist Herr Döppenschmitt auch seit acht Jahren begeisterter Radsportler. Diese beiden Interessen führten zu der Idee, die Bachelorarbeit der Entwicklung eines Rennradrahmens zu widmen. Es wurde im wissenschaftlichen Praxisprojekt und der Bachelorarbeit die Produktentwicklungskette von der Idee, über erste Skizzen, der Konstruktion in Catia, der Herstellung eines geometrischen Prototypen, bis zur strukturellen Auslegung und ersten Fertigungsversuchen durchlaufen. Die Besonderheit des Rahmens ist die Verwendung von 3D gedruckten Kunststoffformen zur Herstellung der kohlefaserverstärkten Bauteile (CFK). Ermöglicht werden konnte das Projekt dank der Unterstützung und des Netzwerks von Herrn Prof. Dr.-Ing. Krumpholz und Herrn Prof. Dr. Forstmann, deren Mitarbeitern sowie die Möglichkeit der Nutzung der Hochschuleinrichtungen. Herr Döppenschmitt plant nun bis zum Beginn seines Masterstudiums im kommenden Jahr verschiedene Praktika im Gebiet der Faserverbundwerkstoffe und angrenzenden Bereichen, sowohl im Handwerk, als auch in der Entwicklung zu absolvieren. Während seines Masters wird er die Inhalte der Bachelorarbeit bis zur vollständigen Umsetzung des Rennradrahmens weiterführen. Wir, der Laborbereich Kunststofftechnik , gratulieren Herrn Döppenschmitt ganz herzlich zu seinen Leistungen im Studium und seinem Bachelorabschluss! April 2019: Vorstellung des Laborbereiches Kunststofftechnik auf der KUTENO Quelle: www.kuteno.de Osnabrück, 09.04.2019 Wir, der Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück, werden uns vom 07. bis zum 09. Mai 2019 auf der KUTENO präsentieren. Sie finden uns im Festsaal am Stand Z22. Die Hochschule Osnabrück ist die größte und leistungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Niedersachsen. Mit etwa 100 Studiengängen ist das Lehrangebot im Bachelor-, Master- und Weiterbildungsbereich umfassend. Die 1971 gegründete Hochschule hat mit mehr als 13.500 Studierenden mittlerweile eine beachtliche Größe erreicht, trotzdem hat sie den Charakter eines vertrauten und persönlichen Lehr- und Lernortes gepflegt und erhalten. Der Laborbereich Kunststofftechnik besteht aus einem Team von fünf Professorinnen und Professoren, fünf festen Mitarbeitern sowie etwa zehn wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mehr als fünfzehn studentischen Hilfskräften. Dazu kommt stets eine Vielzahl von Studierenden, die im Rahmen der aktuellen Forschungsprojekte in Bereich Kunststofftechnik ihre Abschlussarbeiten schreiben. Pro Jahr akquiriert der Laborbereich Kunststofftechnik fast 1 Mio. Euro öffentliche Fördergelder, die in Forschungsprojekte insbesondere gemeinsam mit den kmU aus der Region investiert werden. Jedes Jahr bringt der Bereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück etwa 25 Bachelor- und 15 Master- Absolventinnen und Absolventen mit Kunststoffexpertise hervor. Folgende Studiengänge bietet die Hochschule Osnabrück im Bereich Kunststofftechnik an: Bachelor of Science: Kunststofftechnik Duales Studium: Kunststofftechnik im Praxisverbund Master of Science: Angewandte Werkstoffwissenschaften Folgende Labore gehören zum Laborbreich Kunststofftechik der Hochschule Osnabrück: Prof. Dr. Rainer Bourdon : Kunststoffverarbeitung Prof. Dr. Thorsten Krumpholz : Kunststoffkonstruktion und CAE, Faserverbundkunststoffe Prof. Dr. Svea Petersen : Chemie und Oberflächenmodifikation Prof. Dr. Claudia Kummerlöwe : Polymerchemie und -analytik Prof. Dr. Norbert Vennemann : Kunststoffprüfung und Elastomertechnologie März 2019: Nachfolge für Professor Vennemann gesucht Prof. Dr. Norbert Vennemann (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 20.03.2019 Noch in diesem Jahr wird unser geschätzter Kollege Prof. Vennemann in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Selbstverständlich werden wir die diesjährige Fachtagung nutzen, um seine Verdienste für unseren Fachbereich und insbesondere auch für die Kunststoffindustrie zu würdigen. Die Ausschreibung für seine Nachfolge läuft noch bis zum 22.03.2019. Weitere Infos dazu finden Sie hier . März 2019: VDI und VDE Osnabrück-Emsland prämieren Abschlussarbeiten der Hochschule Osnabrück VDE und VDI Osnabrück-Emsland zeichnen technischen Nachwuchs aus: Andreas Fidorra, Niklas Gehrenbeck, Kristin Gödecke, Hendrik Oudehinken und Nicolas Sumkötter erhielten Förderpreise für ihre herausragenden Abschlussarbeiten an der Hochschule Osnabrück. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben den beiden Vorstandsvorsitzenden auch die Betreuer der ausgezeichneten Bachelor- und Masterarbeiten. (Foto: VDI Osnabrück-Emsland/ Christiane Adam) Osnabrück, 12.03.2019 Herr Oudehinken war bis Mitte 2018 als Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe von Prof. Krumpholz tätig. Dort hat er entscheidend zum Erfolg des Projektes „Drehender Kern“ beigetragen. Aus diesem Projekt heraus ist auch seine Masterarbeit entstanden, die mit dem VDI-Preis des Bezirksvereins Osnabrück-Emsland für hervorragende Abschlussarbeiten ausgezeichnet wurde. Details dazu finden Sie hier . März 2019: Projektwoche Kunststofftechnik: Von den BBS Brinkstraße in den Laborbereich Kunststofftechnik Fünf Berufsschülerinnen und sieben Berufsschüler der BBS Brinkstraße absolvierten lernten während der Projektwoche an der Hochschule Osnabrück Verarbeitungsmethoden der Kunststofftechnik kennen. (Foto: Hochschule Osnabrück/ Dirk Bröker) Osnabrück, 04.03.2019 Campus statt Berufsschule: Eine Woche lang ging es für zwölf Berufsschülerinnen und -schüler der BBS Brinkstraße in den Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. Fünf junge Frauen und sieben junge Männer absolvierten dort eine Projektwoche und lernten Verarbeitungsmethoden der Kunststofftechnik kennen. Weitere Informationen finden Sie hier . Februar 2019: Projekt „IN-BIOPOL“ - Funktionalisierung von 3D-gedruckten Zahnimplantatkomponenten Vorstellung des Projektes „IN-BIOPOL“ von Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 19.02.2019 Neues Jahr, neue Projekte! Das Projekt „IN-BIOPOL“, an dem auch das Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation von Prof. Dr. Petersen beteiligt ist, startete am 08.02.2019 mit einem Kick-Off-Meeting beim Projektpartner Champions Implants in Flonheim im schönen Rheinhessen. In diesem, vom BMBF geförderten, Projekt, soll an neuen Wegen zur Funktionalisierung von 3D-gedruckten Zahnimplantatkomponenten aus Polyetheretherketon (PEEK) geforscht werden. Dafür werden die Implantate während des Drucks mit einem Wirkstofffreisetzungssystem ausgestattet, welches nach dem Einsetzen des Implantats durch die lokale Abgabe des Wirkstoffes z.B. das Wachstum von Bakterien verlangsamt. Um dies umzusetzen, sind unter Leitung des VDI Projektteilnehmer entlang der gesamten Wertschöpfungskette beteiligt: Vom Grundmaterial, entwickelt von der Evonik Resource Efficiency GmbH, über den Druck bei der Apium Additive Technologies GmbH, die Analyse und Prozessoptimierung mithilfe des iba e.V. Heiligenstadt und der Hochschule Osnabrück, bis hin zum Design und Vertrieb der Implantate durch Champions Implants. Wir freuen uns auf spannende Fragestellungen und eine konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Projektpartnern in den kommenden Jahren. Februar 2019: Neue Anlagen zur chromatographischen Analyse von Polymeren Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 07.02.2019 Neues Jahr, neue Analysen! Wir, das Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation der Hochschule Osnabrück, freuen uns bekannt geben zu können, dass wir zwei neue Anlagen zur chromatographischen Analyse erhalten werden. Dabei handelt es sich um einen Hochleistungsflüssigkeitschromatographen mit gekoppelten Massenspektrometer (LC/MS) sowie um einen Gaschromatographen mit gekoppelten Massenspektrometer und vorgeschalteter Thermogravimetrischer Analyse (TGA-GC/MS). Die Finanzierung der Anlagen ist uns ermöglicht worden durch die Förderung des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Durch diese Analysegeräte wird es uns möglich sein einen genauen Blick in das Innere der Kunststoffe zu werfen. Mögliche Fragestellungen könnten lauten: Welche Bestandteile sind in einem Polymer enthalten? Wie verhält sich die Struktur eines Polymers bei Lagerung in bestimmten Medien? Werden Bestandteile des Polymers durch Medien gelöst und wenn ja, welche und wie viel? Lösen sich Monomere im Lagermedium und wenn ja, welche und wie viel? Wie verhält sich die Struktur eines Polymers bezüglich seiner Verarbeitungsschritte? Welchen Einfluss hat eine thermische oder chemische Behandlung (z.B. Sterilisation) auf die Struktur eines Polymers? Wie verhält sich die Struktur im Laufe der Degradation eines bioabbaubaren Polymers? Welche Degradationsprodukte entstehen zu welchem Zeitpunkt? Wie verhält sich ein Polymer bei thermischer Degradation? Welche Bestandteile lösen sich zu welchem Zeitpunkt aus dem Polymer? Kann ein Polymer als Wirkstoffträger fungieren? In welchem Zeitraum wird wie viel eines Wirkstoffes frei gegeben? Als Labor mit neuen Möglichkeiten sind wir aktuell auf der Suche nach Kooperationspartner aus der Industrie für die Generierung innovativer Forschungsprojekte im Gebiet der Polymere. Forschungsschwerpunkte könnten neben der Strukturaufklärung von Polymeren auch auf Biopolymere, biodegradierbare Polymere, Polymere in der Medizintechnik, Polymere als Implantatmaterial und polymerbasierten Wirkstofffreisetzungssystemen liegen. Bei Interesse können Sie uns gerne kontaktieren: Prof. Dr. rer. nat. habil. Svea Petersen Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück E-Mail: s.petersen@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969-3182 Eva Berghaus, M.Sc Labor für Chemie und Oberflächenmodifikation Albrechtstraße 30 49076 Osnabrück E-Mail: e.berghaus@hs-osnabrueck.de Tel.: +49 (0)541 969-2908 Pressemitteilungen aus dem Jahr 2018 Oktober 2018: Projektwoche „Konstruktion eines RTM-Plattenwerkzeuges“ Teilnehmer des Projektes „Konstruktion eines RTM-Plattenwerkzeuges“ (Foto: Hochschule Osnabrück) Konstruktionsergebnis des RTM-Plattenwerkzeuges (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 26.10.2018 Vom 22.10.2018 bis zum 26.10.2018 fand im Rahmen der Projektwoche der Hochschule Osnabrück das Projekt „Konstruktion eines RTM-Plattenwerkzeuges“ statt. Das Team erreichte Dank einer herausragenden Leistung den 5. Platz. Das Resin Transfer Moulding (RTM) ist ein Verfahren zur Herstellung von Leichtbauteilen aus Faserverbundkunststoffen, wie sie aktuell z.B. für das Elektrofahrzeug i3 von BMW eingesetzt werden. Mittels des zu konstruierenden Werkzeuges sollen Platten in einer vereinfachten Version des Verfahrens hergestellt werden. Mit diesen Platten ist es möglich das mechanische Verhalten auch neuer nachhaltiger Werkstoffkombinationen u.a. mit Naturfasern zu bestimmen. Zu diesem Thema läuft in meiner Arbeitsgruppe aktuell ein öffentlich gefördertes Forschungsprojekt. Das Ziel des Projektes bestand nun darin, ein Konzept für eine solches RTM-Werkzeug zu erarbeiten und diesen Entwurf daraufhin im vollen Umfang konstruktiv auszuarbeiten. Dazu haben sich die Teilnehmenden des Projektes zunächst vollkommen selbstständig in einem Projektteam organisiert und eine Teamleitung bestimmt. Das Projekt wurde daraufhin entlang der klassischen vier Phasen der Konstruktion bearbeitet. In der Planungsphase wurden anhand der Anforderungen für das RTM-Plattenwerkzeugs klare Arbeitspakete und Aufgaben definiert, die in einem strukturierten Projektplan terminiert und den Projektteammitgliedern zugewiesen wurden. Als weitere Projektphasen wurden eine Konzeptionsphase, in der Teillösungen erarbeitet und bewertet wurden, sowie schließlich die Konstruktionsphase, in der das Gesamtkonzept detailliert wurde, durchgeführt. Im Labor für Faserverbundkunststoffe werden u.a. Prüfplatten mit und ohne Faserverstärkung hergestellt. Dafür soll ein RTM-Werkzeug realisiert werden, mit dem die Prozessbedingungen genau gesteuert und überwacht werden können. Da es nur noch weniger Schritte bedarf die Fertigung des Werkzeuges zu starten, wurde das im Rahmen der Projektwoche gesetzte Ziel sogar übertroffen. Es ist geplant auch diese Schritte noch gemeinsam mit der Projektgruppe zu gehen und das Werkzeug real zu fertigen. Insgesamt kann ich sagen, dass wir eine äußerst engagierte und sehr motivierte Gruppe betreuen durften. Jeder hat sehr schnell seine Rolle im Team gefunden und ich konnte bei den Zwischenmeetings und vor allem bei der Abschlusspräsentation echte Begeisterung und auch ein wenig Stolz bei den Teilnehmern erkennen. Stolz konnte die Gruppe zurecht sein, denn das Ergebnis hat das gesteckte Ziel deutlich übertroffen, sodass wir das Konstruktionsergebnis (siehe Bild) auch real umsetzen werden. Insofern schlage ich hiermit das o.g. Projekt für den Preis der Stiftung Hartwig und Maria-Theresia Piepenbrock vor. Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz Oktober 2018: Industrieeinrichterseminar „Spritzgießen in Theorie und Praxis“ Osnabrück, 14.10 2018 Seit mittlerweile mehr als fünfzehn Jahren veranstaltet das Labor für Kunststoffverarbeitung (Prof. Dr.-Ing. R. Bourdon, R. Schwegmann) zweimal im Jahr ein Seminar zum Spritzgießen für Experten und Praktiker aus der Industrie. An drei Terminen mit jeweils drei Tagen werden neben Kunststoffkunde und kunststoffspezifischen Prüfverfahren insbesondere die verfahrenstechnischen Besonderheiten des Spritzgießens behandelt. Besonderer Schwerpunkt wird u.a. auf die komplexen Zusammenhänge zwischen Einstellparametern an der Spritzgießmaschine und Formteilqualität gelegt. Inhalte sind Materialkunde, Orientierungen und Eigenschaften der Schmelze, Eigenspannungen, Maßgenauigkeit, Arbeitsvorbereitung und Rüsten, Aufbau von Spritzgießwerkzeugen, Einstellgrößen an der Spritzgießmaschine, Düsen und Schneckenaufbau sowie die Auswirkungen der vielfältigen Einflussgrößen auf innere Formteileigenschaften und Maßnahmen zur Fehlerbehebung bzw. –prävention. Das Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus der Industrie, z.B. aus den Bereichen Einkauf, Verkauf, Entwicklung, Produktion, Qualitätssicherung bzw. –optimierung. In Ergänzung zu den Theorieteilen werden umfassende Praxisübungen im Labor durchgeführt. Das Seminar schließt am Ende des dritten Seminarteils mit einer schriftlichen Prüfung ab. Der Herbst-Lehrgang startete im September und endete im November 2018. Die Termine für 2019 werden in Kürze auf den Seiten der Professional School der Hochschule Osnabrück veröffentlicht, ps@hs-osnabrueck.de . Prof. Dr. R. Bourdon Oktober 2018: Deutsch-französisches Studenten-Austauschprogramm mit der Universität Valenciennes / Frankreich im Bereich Kunststofftechnik Teilnehmer der Exkursion 2018 (Foto: Hochschule Osnabrück) Valenciennes, 24.10.2018 Wie im vergangenen Jahr fand wieder im Rahmen der Projektwoche das Studentenaustausch-Programm mit dem IUT (Institut Universitaire de Technologie) an der Partnerhochschule in Valenciennes statt. Eine Gruppe von Studierenden der Kunststofftechnik unserer Hochschule besuchte den Kunststoffbereich des Institutes vom 21.10-24.10.2018. Im Vordergrund stand der fachliche Austausch, aber insbesondere auch multikulturelle Aspekte, z.B. das Kennenlernen anderer Arbeitsweisen und kultureller Besonderheiten waren wichtige Punkte. So besuchten unsere Studierenden Vorlesungen sowie Workshops und bearbeiteten kleinere Aufgabenstellungen gemeinsam in Projektteams mit Studierenden aus Frankreich, Ghana und Mexiko. Eine Exkursion zu einem französischen Unternehmen der Kunststoffverarbeitung rundete den fachlichen Teil ab. Zur weiteren Förderung multikultureller Aspekte organisierten die französischen Gastgeber ferner ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für alle internationalen Studierende. Kontaktperson an der Hochschule Osnabrück Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon University of Applied Sciences Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik Kunststofftechnik und -verarbeitung Kontaktperson am IUT der Universität Valenciennes: Professor El Hadj Dogheche Universite Valenciennes IUT - Institut Universitaire de Technologie Le Mont Houy 59313 Valenciennes cedex 9 France September 2018: Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz – neues Mitglied des Vorstandes im WIP (Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik) Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz ist neues Mitglied des Vorstandes des Wissens- und Innovationsnetzwerks Polymertechnik (WIP). (Foto: Hochschule Osnabrück) Osnabrück, 25.09.2018 Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz von der Hochschule Osnabrück ist neues Mitglied im Vorstand des WIP (Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik). Im WIP-Vorstand vertritt Prof. Krumpholz die Themen Computer Aided Engineering (CAE) für Kunststofftechnik und Leichtbau auf Basis von Faserverbundkunststoffen. Dies beinhaltet neben den endlosfaserverstärkten Kunststoffen insbesondere auch die kurz- und langfaserverstärkten Formmassen. Dabei steht neben den klassischen Verarbeitungsverfahren für endlosfaserverstärkte Kunststoffe insbesondere das Spritzgießen im Fokus. Der Professor für Kunststofftechnik lehrt in den Studiengängen Industrial Design, Kunststofftechnik sowie im dualen Studiengang Kunststofftechnik im Praxisverbund, in dem Studierende neben einem Bachelorabschluss eine Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Kunststoff- und Kautschuktechnik absolvieren. Dieses Erfolgsmodell der Hochschule Osnabrück mit rund 20 kooperierenden Unternehmen der Region sichert auch den Mitgliedern des WIP den Nachwuchs an Fachkräften im Bereich der Kunststofftechnik. Als weiterer Vertreter der Hochschule Osnabrück im WIP-Vorstand unterstützt Prof. Krumpholz seinen Kollegen und langjährigen Vorstandvorsitzenden, Prof. Dr. Norbert Vennemann. WIP - Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik Die Kunststoffindustrie in Norddeutschland hat einen hohen wirtschaftlichen und sozialen Stellenwert. Deshalb ist es von großer Bedeutung, die Innovationsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Unternehmen der Polymerbranche zu stärken und weiter auszubauen. Vor diesem Hintergrund haben niedersächsische Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen im Jahre 2001 das WIP - Wissens- und Innovationsnetzwerk Polymertechnik gegründet. Dem Netzwerk gehören heute über 50 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus der gesamten Wertschöpfungskette der Kunststofftechnik an. Pressemitteilungen aus dem Jahr 2025

einfachen Rohteil zum Fertigteil durch Fließpressen sowie die konstruktive Definition aller Systemelemente in einem CAD-System vor. Dabei standen neben umformtechnischen Herausforderungen die Entwicklung

Rückblick Hier finden Sie bereits durchgeführte Veranstaltungen aus den unterschiedlichen Teilvorhaben. Agrar und Ernährung Bei Fragen zum Themengebiet Agrar kontaktieren Sie bitte christian.wiesmann@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Ernährung rieke.voigt@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 17. bis 21. August 2026 - Vom Feld auf den Teller: Grundschüler verarbeiten ihre eigenen Kartoffeln Bilder Hochschule Osnabrück In der Woche vom 17. bis 21. August waren Viertklässler der Grundschule Dodesheide und der Grundschule Hesepe zu Gast im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück und setzten sich intensiv mit dem Thema Kartoffelverarbeitung auseinander. Bereits im Frühjahr hatten die Kinder das WABE-Zentrum besucht, um ihre eigenen Kartoffeln zu pflanzen und dabei mehr über die Pflanze zu erfahren – etwa über ihren Anbau und ihre natürlichen Feinde. Nun, einige Monate später, konnten die selbst gepflanzten Kartoffeln endlich geerntet und weiterverarbeitet werden. In Kleingruppen probierten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Kartoffelrezepte aus und bereiteten sie eigenständig zu – von herzhaftem Kartoffelfladenbrot bis hin zu knusprigen Kartoffelkeksen. Im Anschluss durften alle gemeinsam die selbst zubereiteten Kartoffelköstlichkeiten verkosten. 13. August 2026 - Picknick im Grünen Bild Hochschule Osnabrück Am 13. August feierte die neue mobile Küche des WABE-Zentrums im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ ihren ersten erfolgreichen Einsatz auf dem Johannisfriedhof. Dort lud ein Wissenschaftspicknick zum Entdecken und Ausprobieren rund um das Thema Kräuter ein. Beim Picknick im Grünen konnten die Teilnehmenden im Rahmen eines Kräuterquiz ihr Wissen unter Beweis stellen. Frei nach dem Motto: Riechen, schmecken, entdecken wurden frische und getrocknete Kräuter allein anhand ihres Geruchs erkannt und miteinander verglichen. Das Kräuterthema zog sich anschließend in der mobilen Küche weiter durch, wo aus frischen und getrockneten Kräutern ein aromatischer Kräuterquark zubereitet wurde. Dabei konnten die Teilnehmenden direkt vergleichen, wie unterschiedlich frische und getrocknete Zutaten schmecken. Trotz der sommerlichen Hitze herrschte große Begeisterung unter den Teilnehmenden, viele blieben lange im Gespräch und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über Ernährung und Genuss. Insgesamt war es ein sehr gelungener Nachmittag und ein gelungener Einsatz der mobilen Küche, der Lust auf weitere Aktionen macht. Durchgeführt wurde das Wissenschaftspicknick gemeinschaftlich vom GROWTH-Team „Wandel der Ernährung“, der Werkstatt Wissenschaftskommunikation und dem Fit4GROWTH-Team der Hochschule Osnabrück. 23. Juni 2026 - Workshop „Achtsames Essen“ am WABE-Zentrum: Mit allen Sinnen genießen Am 23. Juni stand am WABE-Zentrum alles im Zeichen des bewussten Erlebens mit allen Sinnen. Bei bestem Sommerwetter startete der Workshop „Achtsames Essen“ mit einer Yoga-Einheit unter freiem Himmel. Die Teilnehmenden konnten sich dabei erden, zur Ruhe kommen und ihre Aufmerksamkeit gezielt auf den gegenwärtigen Moment richten. Im Anschluss wurde der Sinnespfad des WABE-Zentrums erkundet. Dort erwarteten die Gruppe verschiedene Stationen, die zum bewussten Wahrnehmen einluden. Neben dem Barfußpfad standen Übungen zum Sehen und Hören auf dem Programm, bei denen die Sinne geschärft und neue Erfahrungen gesammelt werden konnten. Ebenfalls wurde auch auf dem Sinnespfad das Thema Kräuter erkundet, welches sich durch den Workshop zog, da die Teilnehmer*innen Kräuter im Beet bestimmen sollten und die Wachstumsweise kennenlernen konnten. Ein besonderes Highlight des Abends war der erste Einsatz der neuen Fahrradküche des WABE-Zentrums. Hier wurden Riech-, Seh- und Geschmackssinn auf die Probe gestellt. Gemeinsam bereiteten die Teilnehmenden im Schatten der Bäume einen Kräuterquark sowie Kräuterpfannkuchen zu. Dabei wurden frische und getrocknete Kräuter miteinander verglichen, um Unterschiede in Aroma, Geschmack und Aussehen bewusst wahrzunehmen. Neben dem praktischen Teil bot der Workshop viel Raum für Austausch und Diskussionen rund um Ernährung, Wahrnehmung und Nachhaltigkeit. Insgesamt war es ein rundum gelungener Abend mit vielen neuen Eindrücken, interessanten Gesprächen und kulinarischen Erfahrungen. Gleichzeitig erwies sich die Fahrradküche als voller Erfolg und bestand ihren ersten Praxistest mit Bravour. Damit ist sie bestens vorbereitet für ihre zukünftigen Einsätze in der Region. 16. Juni 2026 - Besuch der Fairtrade AG des Graf-Stauffenberg-Gymansiums Am 16. Juni war die Fairtrade AG des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums zu Besuch im ROOTS-Ort des WABE-Zentrums. Gemeinsam näherten sich die Schüler*innen dem Thema „Fair essen – für mich und den Planeten“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Zu Beginn stand eine theoretische Auseinandersetzung im Fokus: Was bedeutet Regionalität eigentlich, und warum ist es sinnvoll, Produkte aus der Region zu konsumieren? Diese Fragen wurden gemeinsam erarbeitet und diskutiert. Im Anschluss ging es in die praktische Umsetzung: In der Küche entwickelten und bereiteten die Teilnehmenden eigene sommerliche Bowls zu – mit regionalen und möglichst fair gehandelten Zutaten. Die Ergebnisse konnten sich sehen lassen und wurden natürlich gemeinsam verkostet. Den Abschluss bildete ein Rundgang durch den Garten des WABE-Zentrums. Dort erhielten die Schüler*innen einen direkten Einblick in den Anbau regionaler Obst- und Gemüsesorten und konnten ihr neu erworbenes Wissen noch einmal vertiefen. Der Besuch verband Theorie und Praxis auf anschauliche Weise und zeigte, wie nachhaltige Ernährung konkret umgesetzt werden kann. Entstanden ist ein Video, dass Sie sich hier ansehen können. 19. Mai 2026 - Gesunde Stunde e.V. „Sommer ins Glas“ im WABE-Zentrum Bild: Hochschule Osnabrück Das WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück wurde zu einem lebendigen Ort des gemeinsamen Entdeckens und Genießens. Im Rahmen der „Gesunden Stunde e.V.“ gestalteten das WABE-Zentrum und GROWTH einen interaktiven Nachmittag für Kinder und ihre Eltern. Ziel der Veranstaltung war es, Familien zusammenzubringen und Raum für gemeinsame Aktivitäten rund um das Thema Ernährung zu schaffen. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Haltbarmachung von Lebensmitteln. Gemeinsam wurden verschiedene saisonale Zutaten verarbeitet. Aus frischen Erdbeeren entstand ein fruchtiger Erdbeeraufstrich, sowie ein Erdbeer-Tomaten-Ketchup. Ein aromatisches Petersilienpesto rundete das Angebot ab. Unter Anleitung konnten die Teilnehmenden selbst aktiv werden, ausprobieren und voneinander lernen. Der Nachmittag war geprägt von einer offenen, fröhlichen Atmosphäre, in der sowohl Kinder als auch Erwachsene Spaß am gemeinsamen Tun hatten. Besonders schön: Die selbst hergestellten Köstlichkeiten durften im Anschluss mit nach Hause genommen werden. Eine leckere Erinnerung an einen gelungenen Tag und zum gemeinsamen Probieren Zuhause. 23. April 2026 - Boys´ Day Foto: Vanessa Niktin Foto: Vanessa Niktin Am Donnerstag, den 23.04.2026, fand an der Hochschule Osnabrück der diesjährige Boys’ Day statt. Dieser bundesweite Aktionstag bietet Jungen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, in denen überwiegend Frauen tätig sind. Dazu hat das TV 3 “Wandel der Ernährung”, im RISE der Hochschule Osnabrück, den Workshop „The Next Level Superfood“ angeboten. Insgesamt sechs Schüler der Klassen 6 bis 9 verbrachten den Vormittag hier und konnten spannende Einblicke in das Thema Ernährung gewinnen. Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Superfoods und diskutierten deren Vor- und Nachteile, insbesondere im Hinblick auf exotische Produkte. Im praktischen Teil des Workshops wurde anschließend selbst gekocht und gebacken. Dabei entstanden unter anderem leckere Superfood-Muffins mit Zutaten wie Walnüssen, Wildheidelbeeren und Haferflocken. Natürlich durfte auch eine gemeinsame Verkostung der selbst zubereiteten Speisen nicht fehlen. Insgesamt war es ein rundum gelungener und abwechslungsreicher Vormittag. 15. April 2026 - Bodenbiologie zum Anfassen © Bilder Hochschule Osnabrück Die Schülerinnen des Mariengymnasium aus Münster konnten während eines Besuchs auf dem Hof der Familie Große-Kleimann in Steinfurt viel über Bodenbiologie und Agroforst lernen. Agroforstwirtschaft ist ein nachhaltiges Landnutzungssystem, das die gezielte Kombination von Bäumen oder Sträuchern mit landwirtschaftlichen Kulturen oder Tierhaltung auf derselben Fläche verbindet. Durch diese Integration entstehen Effekte, die die Bodenfruchtbarkeit verbessern, die Biodiversität fördern und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimaveränderungen erhöhen. Bäume in Agroforstsystemen bieten Schutz vor Erosion, speichern Kohlenstoff und liefern gleichzeitig zusätzliche Erträge wie Holz, Früchte oder Futtermittel. Im Gegensatz zu Monokulturen ermöglicht Agroforst eine effizientere Nutzung von Ressourcen wie Wasser, Nährstoffen und Licht. Auf dem Hof der Familie Große-Kleimann wurden neben Walnussbäumen und Sträuchern auch zahlreiche Apfelbäume gepflanzt, deren Früchte in den kommenden Jahren im eigenen Hofladen verkauft werden sollen. Während einer Feldgefügeansprache lernten die Schülerinnen zu erkennen, wie Böden aufgebaut sind und welche Faktoren die Beschaffenheit prägen. Sie lernten, Bodenhorizonte zu unterscheiden und deren Bedeutung für Wasserhaushalt, Nährstoffspeicherung und Pflanzenwachstum zu verstehen. Durch praktische Übungen entwickelten sie ein Gespür für die Vielfalt von Böden und deren ökologische Funktionen. Die Methode schult zudem das wissenschaftliche Arbeiten, indem Beobachtungen dokumentiert, interpretiert und mit theoretischem Wissen verknüpft werden. Durch diese bodenkundliche Methode wird die Struktur, Zusammensetzung und Eigenschaft eines Bodens analysiert. Merkmale wie Schichtung, Porenverteilung, Wurzelwachstum und Bodenart werden durch direkte Beobachtung und einfache Tests bestimmt. Ein Besuch, der Abwechslung zum Alltag in der Schule und neues Wissen brachte. 24. Februar 2026 - Die kleine Schule des Genießens - TV3 Wandel der Ernährung zu Gast im Gymnasium in der Wüste Am 24. Februar 2026 war das TV3 Wandel der Ernährung zu Besuch in der 12. Klasse des Gymnasiums in der Wüste – im Kurs „Achtsamkeit". Das Thema des Nachmittags: „Die kleine Schule des Genießens" . Den Auftakt bildete eine Einführung in die 7 Genussregeln nach Dr. Rainer Lutz, die den Schülerinnen und Schülern einen theoretischen Rahmen für das bewusste Genießen vermittelte. Doch dabei blieb es nicht lange – denn anschließend ging es direkt in die Praxis, mit drei spannenden Genussübungen. Bei den Kräuter-Kontrasten durften die Teilnehmenden mit geschlossenen Augen frische und getrocknete Kräuter erschnuppern und erraten. Wer hat schon einmal Dill einmal frisch und einmal getrocknet bewusst verglichen? Den Schülerinnen und Schülern war gar nicht bewusst, wie groß dieser Unterschied tatsächlich ist – ein echtes Aha-Erlebnis! Weiter ging es mit einer Schokoladenverkostung : Verschiedene Sorten wurden ganz bewusst auf der Zunge zergehen lassen, um die feinen Unterschiede im Geschmack wahrzunehmen – Genuss pur. Den Abschluss bildete ein Experiment mit Erdnüssen : Wie verändert sich der Geschmack, wenn man die Nase zuhält? Der Vergleich zwischen offener und geschlossener Nase machte eindrucksvoll deutlich, welche Rolle der Geruchssinn beim Schmecken spielt. Ein rundum gelungener und kurzweiliger Nachmittag, der gezeigt hat: Genießen will gelernt sein – und macht dabei jede Menge Spaß! 12. November 2025 - Lebensmittel Haltbarmachungskurs im RISE Am 12. November fand im RISE der Hochschule der Kurs „Lebensmittel haltbarmachen“ statt. Zum Einstieg erhielten die Teilnehmenden einen kurzen theoretischen Input zur Geschichte der Haltbarmachung sowie zu den verschiedenen Methoden der Konservierung , die im Laufe der Zeit entwickelt und bis heute genutzt werden. Dabei wurden sowohl traditionelle Verfahren als auch moderne Techniken beleuchtet. Im Anschluss ging es in den praktischen Teil: In Zweiergruppen stellten die Teilnehmenden die vorbereiteten Rezepte her, die passend zur aktuellen Saison ausgewählt worden waren. Besonderer Wert wurde dabei auf regionale und biologische Zutaten gelegt, sofern diese verfügbar waren. So entstanden unter anderem ein aromatischer Pumpkin Pie Spice Sirup für die Winterzeit, selbstgemachtes Kimchi sowie ein leckerer Kürbis-Sanddorn-Aufstrich . Zum Abschluss konnten alle Teilnehmenden ihre selbst zubereiteten Köstlichkeiten mit nach Hause nehmen und dort verkosten. Der Nachmittag war rundum gelungen, bot spannende Einblicke in das Thema Lebensmittelhaltbarmachung und begeisterte durch die gelungene Kombination aus Theorie und Praxis. 6. November 2025 - Nachhaltigkeit konkret: Forschung trifft Förderung Nicola Wolter-Pollert Wie sich nachhaltiges Handeln praktisch im Alltag und in der Wissenschaft widerspiegelt, zeigte sich Anfang November im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück gleich doppelt: beim Abschlussworkshop „Klimapuzzle erleben“ und der anschließenden Verleihung des Klaus Bahlsen Preises 2025 im Rahmen der Wissen in Aktionswoche: Den EssAlltag nachhaltig gestalten . Beide Veranstaltungen verband ein gemeinsames Ziel – Verantwortung zu übernehmen und Zukunft aktiv zu gestalten. Wie lässt sich Klimaschutz im Alltag konkret umsetzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Abschlussworkshops des Forschungsprojekts „Klimapuzzle – Nachhaltige Lebensstile im WABE-Zentrum“, die am 6. November im WABE-Zentrum der Hochschule Osnabrück stattfand. Unter der Leitung von Prof. Dr. Melanie Speck wurden in dem Projekt Haushalte aus Osnabrück und Umgebung wissenschaftlich begleitet, um mithilfe des Planspiels „Klimapuzzle“ ihren Alltag klimafreundlicher zu gestalten. Das Klimapuzzle veranschaulicht konkrete, nachhaltige Handlungsoptionen für den Alltag und zeigt deren Potenziale für den Klimaschutz auf. Im Verlauf des Projekts wurden jedoch auch verschiedene Hürden sichtbar, die vor allem durch strukturelle Veränderungen auf lokaler Ebene abgebaut werden können. Die Veranstaltung bot den passenden Rahmen, um die Ergebnisse gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern zu reflektieren und nach Lösungsansätzen zu suchen. Dabei macht die Projektmitarbeiterin Lynn Wagner deutlich: Viele wünschen sich mehr Transparenz und Sichtbarkeit nachhaltiger Optionen im Alltag. Der Abschlussworkshop bot mit den sehr konkreten Anregungen zur Reflexion einer nachhaltigen Alltagsgestaltung den perfekten Rahmen für die diesjährige Verleihung des Klaus Bahlsen Preises. Das gilt nicht nur für den thematischen Fokus, sondern auch für die Förderung durch die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung. So konnte sich Dr. Sabine Schopp, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, nicht nur ein Bild von einem erfolgreichen Förderprojekt machen, sondern anschließend selbst den für hervorragende Studienleistungen gestifteten Klaus Bahlsen Preis 2025 an die Gewinnerinnen überreichen. „Unsere Stifter hätten ihre große Freude daran, wenn sie sehen könnten, wir umfassend, professionell und vielseitig ihre Gedanken über ökologischen Landbau und Gesunde Ernährung im WABE-Zentrum bei den Studierenden umgesetzt werden“, sagte Dr. Schopp. “ Sieben Studentinnen aus den Studiengängen „Angewandte Nutztier- und Pflanzenwissenschaften“, „Landschaftsentwicklung“ und „Ökotrophologie“ wurden für ihre jeweilige Studienarbeit ausgezeichnet. Katharina Cziborra hat im Rahmen ihrer prämierten herausragenden Masterarbeit 154 Methusalem Apfelbäume durch Praktiker und Fachkräfte des Gartenbaus systematisch erfassen lassen, um eine Datenbank für ganz besonders klimaangepasste Bäume zu entwickeln. Sophia Maag erzielte mit ihrer methodisch aufwändigen Bachelorarbeit den ersten Platz. Sie befragte Kund*innen zur Präsentation von Lebensmitteln mit noch kurzer Restlaufzeit in 47 Supermärkten, um die Verbraucherkommunikation zu weniger Lebensmittelverschwendung zu verbessern. Den zweiten Platz belegte Hanna Niemann mit ihrer Bachelorarbeit zu Ernährungsarmut. Dazu entwickelte sie ein Unterrichtskonzept zur Resilienzförderung in der Haushaltsführung und Stärkung von Alltagskompetenzen von Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf. Mit ihrer Bachelorarbeit zu Bildung für nachhaltige Entwicklung in Großschutzgebieten erreichte Merle Haunhorst den dritten Platz. Hierzu befragte sie 48 Akteure zu ihrer (Umwelt)Bildungsarbeit aus ganz unterschiedlichen bundesweiten Schutzgebieten, wie Nationalparks, Naturparks, Biosphärenreservate und Wildnisgebiete. Aileen Bornemann, Natalia Güttler und Nora Köster haben sich experimentell in ihrer gemeinsam erstellten Projektarbeit mit alternativen Lebensmittelverpackungslösungen auf Basis von Gras- und Holzfaser sowie Kartoffelstärke für Brokkoli, Pilze und Toastbrot beschäftigt. „Mich hat bei den eingereichten sehr fundierten Arbeiten ganz besonders das systematische und zum Teil sehr aufwändige wissenschaftliche und methodische Vorgehen der Studentinnen und Absolventinnen beeindruckt. Dabei haben sie trotz fachlicher Tiefe auch viel Weitblick aus ganz unterschiedlichen Perspektiven bewiesen mit sehr praxisnahen Bezügen zur Nachhaltigkeit, Lebensmittelproduktion bzw. Ernährung.“, erklärt Prof. Dr. Dorothee Straka, Professorin für Ernährungskommunikation. Hintergrund Klaus Bahlsen Preis Seit 2004 prämiert die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung herausragende Studienarbeiten an der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück sowie aus dem Masterstudiengang Nachhaltige Dienstleistungs- und Ernährungswirtschaft an der FH Münster mit dem Klaus Bahlsen Preis. Die Auszeichnung fördert studentische Einzel- oder Gruppenleistungen, die sich mit Aspekten der Nachhaltigkeit in Ernährungs- und Verbraucherbildung, Lebensmittelproduktion oder regionaler Entwicklung beschäftigen. 5. November 2025 - Gartenworkshop - Mit Herz und Hacke Am 5. November 2025 öffnete der CampusAcker am WABE-Zentrum seine Tore für den Workshop „Herz und Hacke“. Gleich zu Beginn erhielten die Teilnehmenden im Gewächshaus eine Einführung in das Gemüsegärtnern. Besonders deutlich wurde dabei: Ein gesunder Boden ist die Grundlage für erfolgreiches Gemüsewachstum. Welche Möglichkeiten es gibt, den Boden zu schützen und dennoch reich zu ernten, wurde intensiv und mit großem Interesse diskutiert. Ebenso standen die Bedeutung einer guten Anbauplanung und die Vorteile der Mischkultur im Mittelpunkt. Beide Themen sorgten für spannende Gespräche und viele Aha-Momente, die Lust aufs Ausprobieren im eigenen Garten machten. Beim anschließenden Rundgang über den CampusAcker konnten die Gäste praktische Beispiele für Bodenschutz, Mischkultur und eine nachhaltige Bewirtschaftung kennenlernen. Große Begeisterung lösten die prächtigen Möhren, die angelegten Beete und die für den November teils noch erstaunlich vitalen Gemüsepflanzen aus. Auch die Themen richtiges Gießen sowie wasser- und arbeitssparendes Säen und Pflanzen wurden anschaulich vermittelt. Zurück im Gewächshaus stand die eigene Anzucht von Gemüsepflanzen im Mittelpunkt. Dank der vielfältigen Erfahrungen und Beiträge der Teilnehmenden entwickelte sich ein inspirierender Austausch, von dem alle profitieren konnten. Ein rundum gelungener Workshop, der Wissen vertiefte, Lust aufs Gärtnern machte und gezeigt hat, wie wertvoll gemeinsames Lernen ist. 4. November 2025 - Krimidinner : Der letzte Kurs der Luna Green Im Rahmen einer Projektarbeit im Auftrag des GROWTH-Projekts der Hochschule Osnabrück fand am 04.11.2025 im WABE-Zentrum ein interaktives Krimi- Dinner statt. Eingebettet in die Wissen in Aktionswoche fand ein spannender, kniffliger Abend an. Das Krimidinner wurde von Ökotrophologie Studentinnen entwickelt, um wissenschaftliche Inhalte rund um nachhaltige Ernährung auf kreative und unterhaltsame Weise in die Gesellschaft zu tragen. Zu Beginn des Workshops bereiteten die Teilnehmenden gemeinsam ein pflanzenbasiertes Vier-Gänge-Menü aus regionalen und saisonalen Zutaten zu. Dieses wurde im Anschluss genüsslich verzehrt, während die Teilnehmenden sich dem Kriminalfall rund um den fiktiven Mord an Luna Green gewidmet haben. Dafür haben sie jeweils eine der acht verschiedenen Rollen, sowie deren Charakterzüge und Wertehaltungen übernommen. Die Wissensvermittlung erfolgte durch eingebettete Fakten und angeregte Diskussionen während des Spiels, sowie durch die Speisenzubereitung. Dabei wurden besonders kleine Tipps, wie z.B. den Einsatz pflanzlicher Alternativen, zum Gestalten nachhaltiger Gerichte mitgenommen. Der Workshop zeigte auf unterhaltsame Weise, wie Wissenschaftskommunikation auch außerhalb der Hochschule durch spielerische Formate gelingen kann. 03. November 2025 - Hybrid-Vortrag „Gesundheit³ – Digital und KI-gestützt gut beraten?“ Von links: Christine Schilke, Annika Griefahn, Moderatorin Kathi Bode, Prof. Dr. Dorothee StrakaFoto: Mirko Müller, Hochschule Osnabrück Zum Auftakt der diesjährigen Wissen-in-Aktion-Woche fand im WABE-Zentrum am 3. November ein Hybrid-Vortrag mit dem Titel „Gesundheit³ – Digital und KI-gestützt gut beraten?“ statt. Interessierte konnten die Veranstaltung sowohl vor Ort als auch online über Zoom verfolgen. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Chancen und Potenziale der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und digitalen Tools in der Gesundheitsberatung und -förderung für Verbraucher*innen bietet – und wo zugleich Risiken und Grenzen liegen. Moderatorin Kathi Bode führte dabei über 1,5 Stunden durch ein spannendes Gespräch mit drei Expertinnen aus unterschiedlichen Gesundheitsbereichen. Annika Griefahn , Physiotherapeutin und Promovendin, betonte die großen Chancen digitaler Versorgungsangebote. Digitale Tools könnten die physiotherapeutische Arbeit zielgerichtet unterstützen, etwa indem sie Fortschritte besser sichtbar machen oder Übungen begleiten. Christine Schilke, Beraterin und Trainerin im Bereich mentale Gesundheit, hob vor allem den Datenschutz als kritischen Punkt hervor. Während KI-Systeme sensible Gesundheitsdaten speichern und verarbeiten, unterliegen Therapeut*innen einer strikten Schweigepflicht – ein Spannungsfeld, das gut reguliert und transparent gestaltet werden müsse. Auch im Bereich Ernährung zeigte sich eine Herausforderung: Dorothee Straka ( Professorin für Ernährungskommunikation an der Hochschule Osnabrück) machte deutlich, dass die Quellenlage vieler KI-generierter Ernährungsempfehlungen oft nicht offengelegt wird. Für Verbraucher*innen sei daher schwer zu erkennen, wie fundiert und evidenzbasiert die Empfehlungen tatsächlich sind. Trotz dieser Risiken waren sich alle Sprecherinnen einig: KI kann ein wertvolles ergänzendes Werkzeug in der Gesundheitsförderung sein – zur Unterstützung, Vor- und Nachbereitung, zur Strukturierung von Beratung oder zur Entlastung von Fachkräften. Entscheidend bleibe jedoch, dass KI die therapeutische Arbeit ergänzt, nicht ersetzt. Der Vortrag bot viele spannende Impulse, neue Perspektiven und einen lebendigen Austausch zwischen Expertinnen und Publikum – ein gelungener Start in die Wissen-in-Aktion-Woche. 10. Oktober 2025 - Haltbarmachungskurs am Alfsee – ein Abend voller Geschmack und Wissen Hochschule Osnabrück Am 10. Oktober bot eine Studentengruppe der Ökotrophologie im Rahmen der Kooperation des GROWTH-Projektes mit dem NBZ Alfsee einen praxisnahen Haltbarmachungskurs an. Gemeinsam mit Kochinteressierten wurden verschiedene Methoden der Lebensmittelkonservierung erprobt. Dabei entstanden unter anderem ein aromatisches Rosmarinsalz, ein fruchtiger Apfel-Birnen-Aufstrich sowie ein fein abgestimmter Johannisbeeressig. Der Abend war geprägt von regem Austausch, experimentierfreudigem Arbeiten und neuen Einblicken in die vielfältigen Möglichkeiten der Haltbarmachung. Alle Teilnehmenden zeigten großes Interesse und nahmen wertvolle Erfahrungen für den eigenen Küchenalltag mit. 10. Oktober 2025 - Erdkundeunterricht auf dem Acker Erdkundeunterricht beschränkt sich nicht nur auf das Auswendiglernen von Hauptstädten, sondern kann auch auf den Acker verlegt werden. Der Erdkunde-Leistungskurs des „Gymnasiums in der Wüste“ hat sich intensiv mit dem Thema Landwirtschaft auseinandergesetzt und gefragt: Wie hat sich die Landwirtschaft im Vergleich zu früher verändert? Wie funktioniert die Tierindustrie? Was sind Agrarcluster? Was ist der Unterschied zwischen konventioneller und biologischer Landwirtschaft? Welche Kritikpunkte gibt es an der konventionellen Landwirtschaft? Doch was hat das alles mit dem Boden unter unseren Füßen zu tun? Nach dieser theoretischen Auseinandersetzung begaben sich die Schülerinnen und Schüler mit Christian Wiesmann vom GROWTH-Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme” ausgestattet mit Spaten, Messgeräten und großer Neugier ins Gelände. Dort führten sie eine einfache Feldgefügeansprache durch. Dabei wird der Boden anhand verschiedener Kriterien beurteilt, wie Oberflächenstruktur, Durchwurzelung, Makroporen, Gefüge und Verfestigung, organische Reststoffe sowie Farbe und Geruch. Die wichtigste Erkenntnis war, dass Regenwürmer eine zentrale Rolle für die Landwirtschaft spielen. Sie graben Gänge, lockern dadurch den Boden und schaffen so Wege, die von Pflanzenwurzeln für ihr Wachstum genutzt werden können. Zudem wurden zahlreiche Regenwurmlosungen und organische Reststoffe gefunden, die von den Tieren in ihre Gänge eingearbeitet wurden. Zudem waren neue Wurmgänge erkennbar, was auf eine aktive Bodenfauna hindeutet. Durch diese praktische Erfahrung wurde das theoretische Wissen greifbar und lebendig. 09. Oktober 2025 - Besuch der Domschule im Sensoriklabor der HS Haste Am 9. Oktober 2025 besuchte der Ernährungskurs der Domschule das Sensoriklabor der Hochschule in Haste. Nach einer kurzen Begrüßung erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Rundgang durch das Labor und bekamen einen Einblick in die Arbeitsweise und Ausstattung des Sensoriklabors sowie den anderen Laboren des Standorts Schmied im Hone. Im Anschluss führten die Teilnehmenden zwei kleine Verkostungen durch, die sie selbst vorbereiten mussten. In der ersten Übung sollten verschiedene Apfelsäfte verkostet und diejenigen Sorten identifiziert werden, die sich geschmacklich ähneln. In der zweiten Verkostung standen Kartoffelchips im Mittelpunkt – hier ging es um die persönliche Geschmacksbeurteilung und den Austausch über individuelle Wahrnehmungen. Der Besuch bot den Schülerinnen und Schülern einen spannenden Einblick in die praktische Arbeit der Sensorik und zeigte, wie vielfältig und differenziert Geschmackserlebnisse sein können. 30. September 2025 - Sommer ins Glas mit der "Gesunden Stunde" Es wurden zahlreiche Gläser mit verschiedenen Marmeladensorten und selbstgemachtem Ketchup gefüllt. Wie kommt der Sommer ins Glas? Diese Frage haben wir uns gestellt – und in der "Gesunden Stunde" gemeinsam Antworten gefunden. An einem der letzten warmen Tage haben Kinder und Eltern im WABE-Zentrum Klaus Bahlsen in einem zweistündigen Workshop den Sommer eingefangen: Aus den letzten Tomaten entstand ein fruchtiger Erdbeer-Tomaten-Ketchup, dazu wurden Apfelsirup für kalte Herbsttage, würzige Pestos und leckere Aufstriche gezaubert. Ein Workshop für die ganze Familie Der Workshop war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, gemeinsam zu kochen und zu experimentieren. Die Kinder waren begeistert, ihre eigenen Kreationen zuzubereiten und zu probieren. Die Eltern freuten sich, neue Rezepte kennenzulernen und gleichzeitig wertvolle Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Der Workshop war nicht nur lehrreich, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit, um als Familie zusammenzukommen und gemeinsam etwas zu schaffen. Die "Gesunde Stunde": Genuss und Gesundheit verbinden Die "Gesunde Stunde" lädt Familien dazu ein, ihre Lebensgewohnheiten aktiv zu gestalten – mit Freude, Kreativität und einem bewussten Blick darauf, wie man Genuss und Gesundheit verbinden kann. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um gesunde Ernährung spielerisch und interaktiv zu erleben. Durch das gemeinsame Kochen und Experimentieren lernen die Teilnehmenden, wie einfach es sein kann, gesunde und leckere Gerichte zuzubereiten. Nachhaltigkeit und Bewusstsein Ein weiterer wichtiger Aspekt der "Gesunden Stunde“ ist die Förderung von Nachhaltigkeit und Bewusstsein für die Umwelt. Durch die Verwendung von saisonalen und regionalen Produkten wird den Eltern und Kindern vermittelt, wie wichtig es ist, auf die Herkunft und Qualität der Lebensmittel zu achten. Dies trägt nicht nur zur Gesundheit bei, sondern unterstützt auch die lokale Landwirtschaft und reduziert den ökologischen Fußabdruck. Gemeinschaft und Zusammenhalt Die "Gesunde Stunde“ ist mehr als nur ein Kochworkshop – sie ist eine Gelegenheit, um Gemeinschaft zu erleben und den Zusammenhalt zu stärken. Durch das gemeinsame Kochen und Essen entstehen neue Freundschaften und Netzwerke. Man tauscht sich aus, teilt die Erfahrungen und lernt voneinander. Dies schafft eine positive und unterstützende Atmosphäre, die weit über den Workshop hinausgeht. Bild: Hochschule Osnabrück 09. September 2025 - Landwirtschaft stärken – mit innovativen und biodiversen Anbauverfahren Großes Interesse fanden die Demonstrationsfahrten zur flachen Bodenbearbeitung, Direktsaat und Drohnensaat. Am Wassererosionssimulator zeigte sich deutlich die größere Wasserversickerung in der Direktsaatvariante (rechts) im Vergleich zur tief lockernden Mulchsaat (links). Nach den Demonstrationsfahrten wurde jeweils intensiv die Arbeitsqualität der Bodenbearbeitungsgeräte diskutiert. Interessierte Besucher ließen sich die Stärken der einzelnen Zwischenfruchtarten und ihrer Wurzelsysteme erklären. „Wir wollten mit dem Feldtag eine Plattform schaffen, auf der Landwirte, Wissenschaft, Naturschutz und Partner aus der regionalen Agrarbranche zusammenkommen. Die große Resonanz zeigt, wie wichtig dieser Austausch ist. Wenn wir gemeinsam neue Wege gehen, können wir die Landwirtschaft zukunftsfähig und gleichzeitig umweltverträglich gestalten“, betonte Christian Wiesmann, Projektkoordinator im Transferprojekt GROWTH, Teilvorhaben Resiliente Agrarsysteme, anlässlich des Feldtags der Hochschule Osnabrück auf dem Hof Langsenkamp in Belm. Mit rund 200 Teilnehmenden vor Ort übertraf der Feldtag die Erwartungen. „Die vielen Besuchenden und das breite Programm zeigen, wie viel Dynamik derzeit in der Diskussion um die Anpassung der Anbauverfahren an den Klimawandel steckt,“ unterstrich Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr, Bodenkundlerin und eine der Projektleiterinnen des Teilvorhabens. Prof. Dr. Nana Zubek, Agrarökonomin und ebenfalls in der Leitung des Teilvorhabens, sieht den großen Wert der Veranstaltung in der Vernetzung der Akteure untereinander: „Landwirte suchen nach Antworten, wie ihre Betriebe zukunftsorientiert aufgestellt werden können. Der Austausch mit anderen Landwirten aus der Region Osnabrück, die offen von ihren Erfahrungen mit Mulchsaat oder Direktsaat erzählen, ist dabei besonders wertvoll.“ Am Vormittag wechselten sich praxisnahe Erfahrungsberichte von Landwirten zur Direktsaatpraxis und zum Agroforst im Münsterland mit wissenschaftlichen Fachvorträgen ab. Letztere beleuchteten die Entwicklung von Lebendmulchsystemen mit Weißklee und die Vorteile konservierender Landwirtschaft für Bodengesundheit und Ertragsstabilität aus der Perspektive des Naturschutzbundes (NABU). Besonders die Verbindung und Zusammenarbeit mit dem NABU erfuhr viel Aufmerksamkeit. Die Gäste nahmen mit, dass Landwirtschaft und Naturschutz trotz unterschiedlicher Perspektiven und Ziele gemeinsam Lösungen finden können. Workshops, Feldversuchsbesichtigungen und Maschinendemonstrationen überzeugten Die Workshops zu den Themen Bodenansprache im Bodenprofil, Reifendrücke richtig einstellen und Wasser-Erosionssimulation waren sehr gut besucht und zeigten das große Interesse an Austausch und neuen Impulsen. Gleiches galt für die Feldversuchsbesichtigungen zu verschiedenen Zwischenfruchtmischungen in Direkt- und Mulchsaat und zu Bodenbearbeitungssystemen im Vergleich. Elf Landtechnikhersteller präsentierten ihre Systeme in kurzen Pitches und praxisnahen Demonstrationen auf dem Feld. Dieses kompakte Format kam beim Fachpublikum ebenso gut an wie bei den Ausstellern, da es den direkten Vergleich verschiedener Systeme ermöglichte und anschließend Raum für vertiefende Gespräche bot. Ergänzt wurde die Ausstellung durch Stände der Partner*innen Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück, Agrotech Valley e.V., Stroetmann Saat, Raiffeisen Warengenossenschaft im Osnabrücker Land eG, der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung e.V. sowie des Projekts GROWTH und der Hochschule Osnabrück selbst. Nachfrage nach weiterem Feldtag groß Mehrere Hersteller signalisierten bereits ihr Interesse, bei künftigen Veranstaltungen erneut teilzunehmen und sogar Aussaaten vor Ort vorzubereiten, damit Besuchende die Maschinen im gewachsenen Bestand erleben können. Am Ende war die Botschaft für Wiesmann klar: „Der Feldtag hat nicht nur gezeigt, welche technischen Innovationen derzeit verfügbar sind, sondern auch, dass Kooperationen zwischen Landwirtschaft, Agrarbranche und Naturschutz der Schlüssel für eine nachhaltige Zukunft sind.“ Weitere Informationen Christian Wiesmann Projektkoordinator Im Transferprojekt Growth, Teilvorhaben Resiliente Agrarsysteme E-Mail: christian.wiesmannn@hs-osnabrueck.de Auf dem YouTube-Kanal der Hochschule finden Sie ein Video über die Veranstaltung. Fotos: Hochschule Osnabrück Von: Isabelle Diekmann 03. September 2025 - Auftakt der Herbstakademie Bild: Schülerforschungszentrum Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in der Schlossaula in Osnabrück am 3. September bildete den Start der diesjährigen Herbstakademie des Schülerforschungszentrum (SFZ). Für die Schüler und Schülerinnen standen in diesem Jahr 12 Kurse zur Wahl. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligten sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“ und das „Diskurstheater" aus dem Fachbereich Theaterpädagogik. Bei der Auftaktveranstaltung kamen nun alle Teilnehmer*innen, Lehrkräfte und Kursleitungen zusammen. Im Kurs Agrarwissenschaft wird Bodenbiologie und nachhaltige Landwirtschaft erkundet, denn die Bodenbiologie spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Pflanzen für einen resilienten Ackerbau. Besonders im Hinblick darauf, die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Mithilfe von Bodenprofilen wird ein direkter Blick in den Boden ermöglicht um gezielt auf die Bedürfnisse der Pflanzen an den Ackerstandort einzugehen. Durch innovative Technologien wie den FarmBot werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Pflanzenproduktion in Zukunft effizienter gestaltet werden könnte. Der Titel des Kurses Diskurstheater lautet „Klimakämpfer*innen – Im Auftrag zwischen Wissenschaft und Theater“ und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die gerne Theater spielen und aktiv und kreativ werden möchten im Kampf gegen die Klimakrise. Die Gruppe setzt sich gestaltend mit dem Thema Klimakrise auseinander und möchte damit raus auf die Straße, um Menschen zu erreichen und Zeichen zu setzen. Mit kleinen Szenen, Songs, Tänzen, Performances etc. in der Öffentlichkeit gelangt die Gruppe in einen Austausch von Mensch zu Mensch zwischen Wissenschaft, Lebensrealität und Theater. Die Herbstakademie 2025 findet in den Herbstferien vom 22. bis 24. Oktober 2025 statt. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 10. Juli 2025 - Lebensmittel und Essstile: Workshop mit Landsenior*innen Am 10. Juli fand in Rheine-Elte ein spannender und informativer Workshop zum Thema "Lebensmittel und Essstile - trendy, innovativ, nachhaltig und gesundheitsfördernd" statt. Organisiert in Zusammenarbeit mit den Landsenior innen, bot die Veranstaltung den Teilnehmer innen die Möglichkeit, tiefer in die Welt der aktuellen Ernährungstrends einzutauchen. Im Mittelpunkt des Workshops standen Fragen wie: Was steckt eigentlich hinter angesagten Lebensmitteln wie Chiasamen und Avocado? Und: Müssen es Chiasamen aus fernen Ländern sein, oder gibt es auch heimische Alternativen, die ähnlich wertvoll sind? Diese und weitere spannende Themen wurden intensiv diskutiert. Ein besonderes Highlight des Workshops war die Verkostung neuartiger Lebensmittel. Die Teilnehmer*innen hatten die Gelegenheit, innovative Produkte zu testen und sich über deren gesundheitliche Vorteile sowie ihre Rolle in einer nachhaltigen Ernährung auszutauschen. 11. und 18. Juni 2025 - Sushikurs im Rahmen der Jugendkulturtage Osnabrück Im Rahmen der Jugendkulturtage Osnabrück fanden am 11. und 18. Juni zwei Sushikurse im RISE statt. Teilgenommen haben Jugendliche im Alter von 14 bis 26 Jahren , die gemeinsam in die Kunst der japanischen Küche eingetaucht sind. Nach einem kurzen theoretischen Input zu Herkunft, Tradition und Grundzutaten der Sushi-Zubereitung ging es direkt in die Praxis: Gemeinsam wurden verschiedene Sushi-Varianten wie Inside-Out-Rolls und Futo Maki hergestellt. Dabei kamen frische, regionale und saisonale Zutaten zum Einsatz. Die Teilnehmenden zeigten viel Begeisterung und Kreativität – am Ende konnten alle ihre selbstgemachten Sushi-Kreationen probieren und mit nach Hause nehmen. Der Kurs bot nicht nur kulinarische Erfahrungen, sondern auch Raum für gemeinsames Lernen und kulturellen Austausch. 04. Juni 2025 - Feldrandgespräch zum Bio-Strip-Till Versuch In diesem Feldrandgespräch wurde betrachtet, wie die negativen Auswirkungen der landwirtschaftlichen Bodenbewirtschaftung wie Bodenverdichtung, Rückgang des Bodenlebens, Erosion, Nährstoffaustrag und Abnahme der Bodenfruchtbarkeit, gestoppt werden können. Ein möglicher Lösungsansatz ist das Anbausystem Bio-Strip-Till, bei dem die Saatreihen durch die Wurzeln der Zwischenfrucht biologisch gelockert werden. Die Saat erfolgt ohne vorherige Bodenbearbeitung, und die Biomasse der Zwischenfrucht bleibt als Mulch auf dem Acker. In einem Feldversuch zum Maisanbau auf einer Ackerfläche der Westrup-Koch GbR in Bissendorf werden die Möglichkeiten des Bio-Strip-Till mit Ackerbohne und Alexandrinerklee untersucht. Dabei werden diese beiden tiefwurzelnden Komponenten der Zwischenfrucht exakt auf die Aussaatreihe der Folgefrucht gestellt. Diese Anbaumethode bietet höhere Nährstoffeffizienz für die Pflanze, geringeren Bedarf an mineralischen und/oder organischen Düngern und benötigt keine Bodenbearbeitung vor der Saat, da die Pflanzen eine gute Bodengare für die Maispflanze hinterlassen. Der Versuchsaufbau startete bereits in der Saison 2024/25 mit der Aussaat der Zwischenfrüchte. Eine Sämaschine mit einem Reihenabstand von 12,5 cm und einem Drei-Tanksystem säte drei Saatgutmischungen gleichzeitig an verschiedenen Säschaaren in den Boden ein. Für das Bio-Strip-Till wurden die Pflanzenarten Ackerbohne und Alexandriner-Klee verwendet. Beide haben unterschiedliche, aber sehr stark ausgeprägte Wurzelsysteme und sind als Leguminosen in der Lage, Stickstoff anzureichern. Ackerbohne und Alexandriner-Klee wurden nebeneinander ausgesät. Es folgten vier Säschare mit unterschiedlichen Komponenten, dann erneut Ackerbohne und Alexandriner-Klee. Dieses Muster wiederholte sich alle 75 cm. In dem Bereich zwischen den zukünftigen Maisreihen wurden die Komponenten Hafer in Reinsaat, eine Drei-Komponenten Zwischenfruchtmischung und eine Sieben-Komponenten Zwischenfruchtmischung variiert. Neben den drei verschiedenen Bio-Strip-Till Varianten wurde die betriebsübliche Variante der Sieben-Komponenten Zwischenfrucht als Breitsaat ausgesät. In der Saison 2025 begann die Maisaussaat am 25. April. Er wurde per GPS exakt zwischen die Ackerbohne und den Alexandriner-Klee ohne weitere Bodenbearbeitung ausgesät. Festgestellt wurde, dass sich der Mais in allen Varianten gleichmäßig entwickelt hat. 3. Juni 2025 - Feldrandgespräch auf Hof Langsenkamp Beim Feldrandgespräch am partizipativen Feldversuch mit einer geschlossenen Gruppe von Landwirtinnen und Landwirten am RootsOrt in Belm wurde der dort angelegte Versuch erläutert und besichtigt. Der Feldversuch zeigt resiliente Anbauverfahren im Vergleich. In kleiner Gruppe wurden die einzelnen Varianten vorgestellt, erläutert, angesehen und diskutiert. Anschließend wurde der sogenannte Erosionssimulator vorgestellt. Bei der Simulation wird ein Bodenziegel, der mithilfe eines Edelstahlkastens aus dem Acker entnommen wurde, mit einer bestimmten Menge Wasser übergossen. Durch ein eigebautes Lochblech werden Regentropfen erzeugt und somit ein Starkniederschlag von 20 mm simuliert. Bei zwei entnommenen Bodenziegeln aus unterschiedlich bewirtschafteten Varianten kann ein Unterschied bei der Erosion erkennbar gemacht werden. Der Erosionssimulator ermöglicht es, die Auswirkungen verschiedener Anbaumethoden auf die Bodenerosion direkt zu vergleichen. Dies bietet wertvolle Einblicke in die Effektivität der unterschiedlichen Bewirtschaftungspraktiken. 21. Mai 2025 - Besuch aus der Partnergemeinde Stawiguda im WABE-Zentrum Am Mittwoch, den 21. Mai 2025, durfte das WABE-Zentrum Klaus-Bahlsen in Osnabrück besonderen Besuch empfangen: Der Bürgermeister der Gemeinde Wallenhorst begrüßte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschule eine rund 25-köpfige Delegation aus der polnischen Partnergemeinde Stawiguda. Unter den Gästen befanden sich neben dem Bürgermeister auch Ratsmitglieder sowie Schulleiterinnen und Schulleiter. Im Rahmen des Besuchs erhielten die Gäste zunächst einen Einblick in die Geschichte und die Schwerpunkte des WABE-Zentrums. Vorgestellt wurden unter anderem vergangene Projekte, aktuelle Forschungsvorhaben wie das GROWTH-Projekt sowie ein Ausblick auf künftige Themenfelder. Dabei wurde deutlich, wie das Zentrum als Ort für Bildung, Forschung und Begegnung wirkt. Ein besonderes Highlight stellte der Austausch über kulturübergreifende Gemeinsamkeiten dar – beispielsweise rund um das Thema Hülsenfrüchte. Während man in Deutschland gerne sagt „Das interessiert mich nicht die Bohne“, heißt es in Polen: „Wirf doch die Erbsen gegen die Wand“. Solche kleinen Sprachvergleiche sorgten für lustige Momente und stärkten das gegenseitige Verständnis. Im Anschluss führte ein Rundgang durch das WABE-Zentrum, bei dem auch der Sinnespfad erkundet wurde, die Besucherinnen und Besucher weiter durch die vielseitigen Angebote vor Ort. Abgerundet wurde der Vormittag mit einem kulinarischen Genuss: Regionale und saisonale Speisen, liebevoll im WABE-Zentrum zubereitet, rundeten das Programm ab. Neben dem lebendigen Austausch wurden auch neue Potenziale für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Wallenhorst, der Partnergemeinde Stawiguda und der Hochschule ausgelotet. Der Besuch war ein gelungenes Beispiel für gelebte Partnerschaft, Austausch und Vernetzung über Ländergrenzen hinweg. 30. April 2025 - Sushi Workshop beim Terrassenfest 2025 Am 30. April fand im Rahmen des Terrassenfests in Osnabrück ein Sushi-Workshop statt – und das mit großer Resonanz: 15 Teilnehmende tauchten in die Welt der japanischen Köstlichkeit ein. Nach einem kurzen theoretischen Input zur Geschichte, Kultur und Vielfalt von Sushi, ging es in kleinen Gruppen direkt ans Werk. Mit viel Freude und Kreativität entstanden nicht nur klassische Maki, sondern auch Gunkan-Maki, Ura-Maki und sogar Onigiri. Zum Abschluss wurden die liebevoll zubereiteten Sushi kunstvoll angerichtet und gemeinsam genossen – ein kulinarisches Highlight des Tages! 10. April 2025 - Girl´s & Boy´s Day an der Hochschule Osnabrück: Kreative Workshops für mehr Vielfalt Foto: Hochschule Osnabrück An der Hochschule Osnabrück nahmen knapp 200 Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 am Girls´ und Boys´ Day teil und besuchten eine Vielzahl von 20 Workshops in Osnabrück und Lingen. Ziel der Veranstaltung war es, Schüler und Schülerinnen für Berufsfelder jenseits traditioneller Geschlechterstereotype zu begeistern. Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, betonte, dass viele Jugendliche trotz breiter Interessen oft noch geschlechtsstereotypische Berufswege wählen. In Osnabrück und Lingen wurden auch durch die Beteiligung von verschiedenen Teilvorhaben aus GROWTH kreative Workshops angeboten. Als Beispiel gab es den Chemie Workshop „Mischen (Im)possible“ und in Lingen den KI-Workshop „Ich mach mir die Welt, mit KI wie sie mir gefällt“. Für die Jungen fand in Osnabrück unter anderem der Workshop „Back dein Ding – Hefe, Brot und Geschmack auf der Spur“ statt und in Lingen der Theaterpädagogik-Workshop „…auch mal aus der Rolle fallen“. Ein besonderer Workshop war auch „The Next Level Superfood“, bei dem die Teilnehmenden in interaktiven Einheiten die Welt der Superfoods erkundeten. Sie lernten nicht nur die Herkunft, Eigenschaften und Wirkungen verschiedener Superfoods kennen, sondern beschäftigten sich auch kritisch mit Anbaubedingungen und globalen Lieferketten. Im praktischen Teil wurden leckere Rezepte zubereitet. Die Veranstaltungen boten eine Plattform, um Interessen zu wecken, Erfolgserlebnisse zu schaffen und Schüler und Schülerinnen für eine offene Berufswahl zu inspirieren. 6. Dezember 2024 - Markt der Wissenschaften Hochschule Osnabrück, Eingang Hafengebäude Hochschule Osnabrück, Campus Bier Am Freitag, 6. Dezember 2024, verwandelte sich der Speicher 4 in Osnabrück in einen lebendigen Schauplatz für Wissenschaft, Kreativität und Genuss. Der Markt der Wissenschaften, der in den Räumlichkeiten von CAMPUSBIER und dem RISE stattfand, wurde von GROWTH und CAMPUSBIER der Hochschule Osnabrück organisiert und zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an, die einen Blick hinter die Kulissen aktueller Hochschulforschung werfen wollten. Von 12 bis 18 Uhr konnten die Gäste an spannenden Aktivitäten teilnehmen, außergewöhnliche Produkte entdecken und interaktiv in die Welt der Wissenschaft eintauchen. Wissenschaft trifft auf Kulinarik Die Vielfalt des Marktes ließ keine Wünsche offen. Besucher konnten unter anderem erleben, wie Selstar Energyballs hergestellt werden – ein Projekt von GROWTH, das gesunde und nachhaltige Snacks in den Fokus rückt. Für Naschkatzen gab es die Möglichkeit, Raw Cakes von Lena Kuschel zu probieren, die mit ihrem Geschmack und ihrer natürlichen Herstellung überzeugten. Unter dem Motto „Wie schmeckt die Zukunft?“ präsentierte das Team von FoodSense innovative Geschmackserlebnisse, die die Ernährung von morgen greifbar machten. Ein weiteres Highlight war die Honigbier-Verkostung, einer Studentengruppe mit dem Bier von Campusbier, das mit seiner Mischung aus regionalen Zutaten und handwerklicher Braukunst begeisterte. Die Zukunft landwirtschaftlicher Produkte wurde ebenfalls beleuchtet: Selstar präsentierte Äpfel, die mit Selen angereichert sind, und bot damit Einblicke in die Potenziale der Lebensmittelanreicherung. Interaktive Wissenschaft erleben Doch der Markt der Wissenschaften hatte weit mehr als kulinarische Highlights zu bieten. Im Bereich Umwelt und Technik zog die experimentelle Sandbox für Starkregensimulation von GROWTH großes Interesse auf sich. Hier konnten die Besucher anschaulich erleben, wie Starkregenereignisse modelliert und deren Auswirkungen simuliert werden. Ein weiteres interaktives Angebot war das Kerzenziehen mit Golo Martin, einem passionierten Imker, der nicht nur über die Kunst des Kerzenziehens aufklärte, sondern auch spannende Einblicke in die Welt der Bienen gab. Kreative Köpfe kamen beim Taschentücher bedrucken mit Silke Kretzing auf ihre Kosten, wo individuelle Designs gestaltet werden konnten. Kooperationen, die begeistern Der Markt wurde durch die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern bereichert, darunter Green Mundo, Typisch Osnabrück, CAMPUSBIER, RISE – das StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück, StoffOS und Superclo3d. Diese Kooperationen unterstrichen die Vielfalt und Innovationskraft der Region und machten den Markt zu einem Schaufenster für nachhaltige und zukunftsweisende Projekte. Ein Tag voller Inspiration und Austausch Die entspannte Atmosphäre lud zum Verweilen, Staunen und Mitmachen ein. Der Markt der Wissenschaften war nicht nur eine Plattform für die Präsentation wissenschaftlicher Projekte, sondern auch ein Ort des Austauschs und der Inspiration. Besucher und Aussteller waren sich einig: Solche Events fördern das Bewusstsein für Forschung und Innovation und stärken gleichzeitig die Verbindungen zwischen Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft. Wer den diesjährigen Markt verpasst hat, sollte sich schon jetzt auf das nächste Jahr freuen, wenn es wieder heißt: Willkommen zum Markt der Wissenschaften – einem Erlebnis für Jung und Alt, bei dem Wissenschaft und Genuss Hand in Hand gehen. 28. November 2024 - Nützliche Hilfe aus der Luft – Drohneneinsatz in der Landwirtschaft Bild: Hochschule Osnabrück Die Assoziationen mit dem Wort „Drohne“ stehen oftmals im Zusammenhang mit einem beliebten Spielzeug. Dabei können die unbemannten Flugmaschinen auch praxisgerecht und effizient zur Lösung von Problemen landwirtschaftlicher Betriebe eingesetzt werden. Fast jeder zehnte Landwirt in Deutschland verwendet mittlerweile Agrardrohnen bzw. Multicopter. Ausgestattet mit Hightech-Kameras können sie beispielsweise bei der Ausbringung von Saatgut sowie Biostimulanzien, der Flächenkartierung und dem Überwachen des Pflanzenbestandes eingesetzt werden. Damit leisten sie einen Beitrag zur Verbesserung der Effizienz, Nachhaltigkeit und des Tierschutzes. Diese und weitere Aspekte behandelten die Referenten auf der Veranstaltung „Nützliche Hilfe aus der Luft – Drohneneinsatz in der Landwirtschaft“. 19. November 2024 - Von der Steuerbox ins Terminal – ISOBUS selbst nachrüsten Informatik und Elektronik prägen mittlerweile den landwirtschaftlichen Arbeitsalltag. Oft liegt ein großer Nutzen der digitalen Techniken in der effizienteren Arbeit im Bereich der Produktion. Jedoch lässt die Digitalisierung viele Fragen offen und stellt Betriebe vor elektronische Herausforderungen, gerade im Bereich der Kommunikation von Maschinen. Helfen kann dabei die Anwendung eines ISOBUS-Systems. Das System wurde speziell für Forst- und Landmaschinen entwickelt und ermöglicht die Kommunikation zwischen Sensoren, Aktoren und Steuergeräten sowie den Datenaustausch zwischen Traktoren, Geräten und Bordsteuergeräten verschiedener Marken. Mit der Einführung von logiBUS® wurden neue Maßstäbe in der ISOBUS-Programmierung gesetzt. Das System kombiniert die neuesten ISOBUS-Standards mit einer benutzerfreundlichen, bildbasierten Programmierung und ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Implementierung von verschiedensten Anforderungen in der Maschinensteuerung. Im Rahmen der Veranstaltung „Von der Steuerbox ins Terminal – ISOBUS selbst nachrüsten“ wurde diese neue Entwicklung in Kooperation mit GROWTH vorgestellt und diskutiert. 16. und 17. Oktober 2024 - Herbstakademie des Schülerforschungszentrums auf dem Acker Drohnenflug auf dem FeldBild: Hochschule Osnabrück Die Bodenschichten wurden eingehend untersucht und analysiert.Bild: Hochschule Osnabrück Die Herbstakademie des Schülerforschungszentrums Osnabrück (SFZ) ermöglicht Schülerinnen und Schülern, sich durch Projekte und Workshops in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik tiefer einzuarbeiten. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligte sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“, um nachhaltige Landwirtschaft zu erklären, da die Bodenbiologie eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Pflanzen für den Ackerbau spielt. Am ersten Tag lernten die Schülerinnen und Schüler (SuS) nach einer Hofführung auf dem Hof Langsenkamp in Belm die Möglichkeiten vom Einsatz von Drohnen in der Landwirtschaft kennen. Diese können zur Aussaat von leichtem Saatgut oder zur Kartierung von Ackerflächen und/oder Pflanzenbeständen eingesetzt werden. Mit speziellen Kameras und Sensoren ausgerüstet erkennen sie frühzeitig Schädlingsbefall und Krankheiten, was eine schnelle Reaktion und gezielte Behandlung ermöglicht. Um die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Diesem Thema sind die SuS am zweiten Tag der Herbstakademie nachgegangen, und die Wechselwirkungen zwischen Bodenorganismen und Pflanzenwachstum wurden erklärt. Regenwürmer spielen eine wichtige Rolle im Ackerboden, da sie zur Belüftung und Durchmischung des Bodens beitragen. Ihre Aktivität fördert die Nährstoffverfügbarkeit und verbessert die Bodenstruktur, was das Pflanzenwachstum positiv beeinflusst. Der Gewinn für die Schülerinnen und Schüler war ein tieferes Verständnis für die Bedeutung von Bodenorganismen und deren Einfluss auf die nachhaltige Landwirtschaft. 28. September 2024 - "Wandel der Ernährung" beim 6. BOGETI im Zoo Osnabrück Lebensmittel Memory Kirschen wachsen an einem Kirschbaum Am vergangenen Samstag fand im Zoo Osnabrück der 6. BOGETI (Botanik, Gesundheit, Tiere) statt und zog 1.750 begeisterte kleine und große Teilnehmende an. Die Besucher begaben sich auf eine entdeckungsreiche Reise durch den Zoo und nahmen an insgesamt 40 spannenden Aktivstationen teil, die ihr Wissen auf die Probe stellten. So erfuhren sie zum Beispiel, wie man das Alter eines Baumes erkennt oder wie schnell ein Seehund schwimmen kann. Auch vom GROWTH Projekt, Teilvorhaben Wandel der Ernährung durften wir an diesem besonderen Tag mit einer Station mitwirken. Hier konnten die Teilnehmenden beim Lebensmittel-Memory ihr Wissen unter Beweis stellen und herausfinden, welche Lebensmittel und Lebewesen zusammengehören. Der BOGETI-Tag war ein voller Erfolg und bot eine einzigartige Gelegenheit, Lernen und Spaß inmitten der faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt des Zoos miteinander zu verbinden. Wir freuen uns sehr, Teil dieses schönen Tages gewesen zu sein. 3. Juli 2024 - Feldgespräch zu Stützfrüchten im Erbsenanbau und Direktsaat auf dem Hof Kollmer Am Abend des 03. Juli trafen sich ca. 50 Interessierte aus Landwirtschaft, Handel sowie Landmaschinenindustrie auf einem Feld in Linder (Oldenburg). Auf dem Programm stand die Besichtigung eines Feldversuchs zum Erbsenanbau, welchen die Hochschule Osnabrück im Rahmen des Projekts GROWTH auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Henricus Kollmer angelegt hatte. Die Fragestellung des Versuchs lag auf der Erprobung verschiedener Stützfrüchte im Körnererbsenanbau. Die Hülsenfrucht neigt sich im fortschreitenden Abreifeprozess oft so stark zum Boden, dass ein Teil der Erbsenschoten nicht vom Mähdrescher erfasst werden kann. Diese Problematik kann mit sogenannten Stützfrüchten entschärft werden. Das Prinzip beruht darauf, dass die Erbse an der Stützfrucht hochrankt und somit später nicht zu Boden fällt. Als Stützfrüchte wurden in dem Versuch Wintertriticale, Sommergerste und Leindotter ausprobiert. Auf dem Feldabend stellte der praktizierende Landwirt Henricus Kollmer zusammen mit Frau Prof. Dr. Kathrin Deiglmayr von der Hochschule Osnabrück den Versuch und die einzelnen Varianten vor. Die Versuchsergebnisse werden in einem weiteren Artikel auf dieser Website dargestellt. Anschließend wurden weitere Ackerflächen des Landwirts besichtigt. Die Besonderheit in der Bewirtschaftung der Flächen liegt darin, dass die Hauptfrüchte im Direktsaatsystem bestellt werden. Das bedeutet, dass auf den Ackerflächen vor der Bestellung der Feldfrüchte keine Bodenbearbeitung durchgeführt wird. Frau Prof. Dr. Deiglmayr führte Interessierten das Prinzip der sogenannten Spatendiagnose vor. Dadurch konnte erkannt werden, dass der Boden trotz oder gerade wegen der absoluten Bodenruhe in den obersten Zentimetern eine intakte Bodengare aufweist. Daraus lässt sich ableiten, dass sich die Bodenbiologie in einem gesunden Zustand befindet. Nachdem sich die Teilnehmenden wieder am Hof eingefunden hatten, stellte Herr Ludwig Fresemann vom Arbeitskreis der Gesellschaft für konservierende Bodenbearbeitung (GKB) e.V. aus Niedersachsen den Verein vor. Bei der GKB e.V. stehen Ackerbauprinzipien der „Conservation Agriculture“ im Mittelpunkt. Zu diesen Themen werden verschiedene Veranstaltungen und Workshops deutschlandweit angeboten. Neben den Fortbildungsmöglichkeiten setzt der Verein vor allem auf die Vernetzung von interessierten Landwirten und Landwirtinnen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle der Familie Kollmer für die Vorbereitung und Durchführung des Feldversuchs und des Feldabends. 8. - 16. Juni 2024 - GROWTH auf der IdeenExpo Hannover 2024 Auf dem Messegelände in Hannover fand vom 08. bis 16. Juni die IdeenExpo statt. Mit dem diesjährigen Motto „Mach doch einfach!“ wurde Interessierten die Welt der MINT-Berufe vorgestellt. Auch das Innovations- und Transferprojekt GROWTH hatte sich dem Motto angeschlossen und verschiedene Exponate auf die Messe gebracht. Bei den Exponaten handelte es sich um Bodenprofile, die in speziellen Schaukästen dargestellt wurden. Neben einem ca. 60 cm tiefen Einblick in einen Wald- und einen Ackerboden konnten die Besucher*innen den gezeigten Boden selbst in die Hand nehmen und somit mit allen Sinnen erleben, welche Faszination unter unseren Füßen liegt. Als weiteres Highlight konnten Interessierte selbständig eine pH-Wert-Analyse vom Acker- und Waldboden durchführen. Dafür wurde ein Indikatortest zur Verfügung gestellt. Anschließend wurde in Erklärungen und Gesprächen anhand des Beispiels pH-Wert die Bedeutung und Komplexität der einzelnen Bodenparameter aufgezeigt. 6. März 2024 - Von der Theorie zur Praxis: Schüler*innen im Sensoriklabor der Hochschule Chips Verkostung in der Sensorik Kabine Der Ernährungskurs der Domschule Osnabrück war zu Besuch im Sensoriklabor der Hochschule. Ziel der Veranstaltung war es, den Schüler*innen einen Einblick in das spannende Feld der Sensorik zu bieten. Gestartet wurde mit einer kurzen, aber informativen Einführung in die Grundlagen der Sensorik. Hierbei wurde insbesondere erläutert, was Sensorik ist und warum sie in vielen Bereichen des täglichen Lebens sowie in der Forschung eine entscheidende Rolle spielt. Nach der Einführung folgte der erste interaktive Teil– eine beschreibende Prüfung. Dabei lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Sinne schärfen und zur Beurteilung verschiedener Produkte einsetzen können. Diese Übung diente nicht nur dem Verständnis der Theorie, sondern zeigte auch praktisch, wie Sensorik in der Qualitätskontrolle und Produktentwicklung angewendet wird. Im Anschluss daran gab es als Highlight eine Chips-Verkostung. Hier hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, verschiedene Chips-Sorten zu probieren und ihre sensorischen Fähigkeiten aktiv einzusetzen. Sie bewerteten die Chips nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz. Diese Aktivität war nicht nur lehrreich, sondern machte auch sichtlich Spaß und förderte die Diskussion über die Vielfalt sensorischer Erfahrungen. 6. Dezember 2024 - Nikolausmarkt am Hafen Eine Aktion zum Mitmachen. Der Selstar-Apfel enthält besonders viel Selen. Für Gäste gab es nicht nur Wissen über Ernährung sondern auch die praktische Umsetzung. Kekse essen im Namen der Wissenschaft: Der Nikolausmarkt am Osnabrücker Hafen bescherte Besuchern kulinarische wie intellektuelle Highlights. Die Veranstaltung lockte mit ihrem abwechslungsreichen Programm zahlreiche Gäste an. Zwischen Ständen von Wabe-Zentrum, Campusbier und kreativer Handwerkskunst kreierte das Teilvorhaben 3 des Projekts GROWTH eine gelungene Kombination aus süßen Leckereien und den passenden Wissenshappen. Bei einer Kochaktion durften die Gäste selbst aktiv werden. Aus Mehl, Pflanzendrink und Äpfeln entstanden direkt vor Ort leckere Apfelküchlein. Die duftenden Leckereien sorgten nicht nur für viel Genuss, sondern ermöglichten durch die aktive Teilnahme auch eine praktische Lebensmittelbildung vor Ort. Zudem informierten sich die Besucher*innen am Stand nebenan über den Selstar-Apfel - einen Apfel, der besonders viel Selen enthält und so zu einer natürlichen Selenversorgung beitragen kann. Er entstand aus einem Projekt der Hochschule. Auch hier gab es neben vielen Informationen zudem die Gelegenheit, den Apfel zu verkosten. Noch mehr Austausch gab es bei "S(ch)nacken mit Profs". Besucher*innen bekamen die Gelegenheit, Fragen mit Prof. Dr. Ulrich Enneking und Prof. Dr. Dorothee Straka zu klären. Von Äpfeln über Ernährung bis hin zu Vitaminmangel - in lockerer Atmosphäre entstanden spannende Gespräche. Insgesamt zeichnete sich der Nikolausmarkt durch eine gelungene Kombination aus kulinarischem Genuss, Wissensaustausch und unterhaltsamen Aktivitäten aus. Die Besuchenden konnten nicht nur Süßes verkosten, sondern auch ihr Wissen erweitern und gleichzeitig die festliche Atmosphäre des Nikolausmarktes genießen. 6. März 2024 - Von der Theorie zur Praxis: Schüler*innen im Sensoriklabor der Hochschule Chips Verkostung in der Sensorik Kabine Der Ernährungskurs der Domschule Osnabrück zu Besuch im Sensoriklabor der Hochschule. Ziel der Veranstaltung war es, den Schüler*innen einen Einblick in das spannende Feld der Sensorik zu bieten. Gestartet wurde mit einer kurzen, aber informativen Einführung in die Grundlagen der Sensorik. Hierbei wurde insbesondere erläutert, was Sensorik ist und warum sie in vielen Bereichen des täglichen Lebens sowie in der Forschung eine entscheidende Rolle spielt. Nach der Einführung folgte der erste interaktive Teil– eine beschreibende Prüfung. Dabei lernten die Teilnehmenden, wie sie ihre Sinne schärfen und zur Beurteilung verschiedener Produkte einsetzen können. Diese Übung diente nicht nur dem Verständnis der Theorie, sondern zeigte auch praktisch, wie Sensorik in der Qualitätskontrolle und Produktentwicklung angewendet wird. Im Anschluss daran gab es als Highlight eine Chips-Verkostung. Hier hatten die Schüler*innen die Gelegenheit, verschiedene Chips-Sorten zu probieren und ihre sensorischen Fähigkeiten aktiv einzusetzen. Sie bewerteten die Chips nach Aussehen, Geruch, Geschmack und Konsistenz. Diese Aktivität war nicht nur lehrreich, sondern machte auch sichtlich Spaß und förderte die Diskussion über die Vielfalt sensorischer Erfahrungen. 12. Juli 2023 - Wie geht Resilienz im Ackerbau? Traktor mit Direktsaatmaschine© Hochschule Osnabrück Direktsaatmaschine im Einsatz©Hochschule Osnabrück Detailaufnahme der Direktsaatmaschine ©Hochschule Osnabrück Mal ist es heiß und der Boden trocken, mal folgt ein Starkregen auf die Saat und schwemmt wertvollen Boden ab. Immer häufiger wird es schwierig, im Sommer nach der Getreideernte eine Zwischenfrucht erfolgreich zu etablieren. Ein Landwirt aus Lechtingen probierte nun eine neue Technik aus: die Direktsaat ohne jede Bodenbearbeitung, um so die Wasservorräte im Boden zu erhalten und das stabile Bodengefüge nicht zu stören. Unterstützt wird er dabei durch die Hochschule Osnabrück, die im Teilvorhaben 3 „(Denk-) Räume für Innovationen“ gemeinsam mit Landwirten aus der Region innovative Lösungen zur Gestaltung von resilienten Agrarsystemen entwickeln möchte. Unter optimalen Bedingungen wurde am Mittwoch den 12. Juli 2023 auf einem Feld in Lechtingen eine bunte Zwischenfruchtmischung aus Phazelia, Öllein, Sonnenblume, Kresse, Klee und vielen anderen Arten mit einer Direktsaatmaschine gesät. An dem offenen Transferformat nahmen 20 interessierte Landwirt*innen aus der Region, sowie Mitarbeitende aus dem Handel und der Landwirtschaftskammer teil. Zum Vergleich wurde daneben das betriebsübliche Verfahren ausgeführt: Nach einer zweimaligen Stoppelbearbeitung mit dem Grubber wurde die Zwischenfruchtmischung zwei Wochen später mit einer herkömmlichen Sämaschine eingesät. Neben der technischen Fragestellung, ob die Direktsaatmaschine auch auf den steinigen Böden des Betriebes gute Ergebnisse erzielt, standen Fragen zur Biomassebildung der Zwischenfrucht im Fokus. Denn umso besser sich die Zwischenfrucht entwickelt, umso mehr Nährstoffe werden aufgenommen und damit vor Auswaschung geschützt. Gleichzeitig kann dadurch mehr Humus gebildet und Bodenleben und Bodenstruktur positiv beeinflusst werden. Bis zum Ende der Vegetationsperiode sollen die beiden Verfahren miteinander verglichen werden. Werkstoffe und Digitalisierung Bei Fragen zum Themengebiet Werkstoffe kontaktieren Sie bitte jonas.sandford@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Digitalisierung j.akerlund@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 04. Juni 2026 - CampusCheck Fotos Hochschule Osnabrück Am 4. Juni 2026 öffnete die Hochschule Osnabrück im Rahmen des CampusChecks ihre Türen für Studieninteressierte, Schülerinnen und Schüler und deren Familien. Unter dem Motto, neue Perspektiven für den eigenen Bildungsweg zu entdecken und aktiv die Zukunft mitzugestalten, erhielten die Besuchenden vielfältige Einblicke in die Studien- und Forschungswelt der Hochschule. Am Stand des Bereichs Materialdesign und Werkstoffzuverlässigkeit wurden aktuelle Forschungsarbeiten sowie die Aktivitäten des Projekts GROWTH vorgestellt. Anhand kleiner Experimente konnten die Besuchenden Forschung hautnah erleben und sich über Studienmöglichkeiten im Bereich der Werkstofftechnik informieren. 04. Juni 2026 - Innovationspreis Werkstofftechnik für Studierende der Hochschule Osnabrück Die Preisträger*innen mit ihren Betreuerinnen und dem TECHNOS-Vorstand: v.l. Dietmar Kolbeck, Prof. Dr.-Ing. Svea Petersen, Josephine Liebal, Niklas Veltmann und Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns (Foto: Hochschule Osnabrück). Josephine Liebal und Niklas Veltmann ausgezeichnet Der TECHNOS Innovationspreis Werkstofftechnik wurde in diesem Jahr an zwei Absolvent*innen des Masterstudiengangs Angewandte Werkstoffwissenschaften der Hochschule Osnabrück verliehen. Die Auszeichnung würdigt exzellente Abschlussarbeiten mit Bezug zur Werkstofftechnik. Josephine Liebal und Niklas Veltmann erhielten den Preis für ihre mit der Bestnote 1,0 bewerteten Masterarbeiten, die jeweils in enger Kooperation mit Industriepartner*innen entstanden. Nachhaltige Innovationen: Von Kunststoffkreisläufen bis zu energieeffizienten Stählen Josephine Liebal widmete sich in ihrer Arbeit „Auswirkungen des mehrfachen Recyclings auf die Produkteigenschaften einer Mehrweg-Transport-Verpackung in Kombination mit In-Mould-Labeln unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit“ der Analyse von Kunststoffkreisläufen. Ihre Forschung zeigt, dass Mehrweg-Transportverpackungen aus PE-HD auch nach bis zu 30 Recyclingzyklen gleichwertig wiederverwendet werden können. Ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung von Kunststoffabfällen und CO₂-Emissionen. Die Arbeit wurde in Kooperation mit der Firma WBG Pooling in Damme erstellt und von Prof. Dr.-Ing. Svea Petersen, Professorin für Chemie und Oberflächenmodifikation polymerer Biomaterialien an der Hochschule Osnabrück begleitet. Niklas Veltmann untersuchte in seiner Masterarbeit mit dem Titel „Analyse der mechanischen Eigenschaften eines lufthärtenden duktilen Mittelmanganstahls in Abhängigkeit von Dimension und Prozessführung“ den Einfluss thermomechanischer Prozesse auf die Mikrostruktur und Eigenschaften eines innovativen Stahls. Seine Erkenntnisse tragen maßgeblich zur Entwicklung energieeffizienter Fertigungsstrategien bei. Ein wichtiger Schritt hin zu nachhaltigeren Produktionsprozessen in der metallverarbeitenden Industrie. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der Georgsmarienhütte GmbH und wurde von Prof. Dr.-Ing. Katrin Jahns, Professorin für Werkstofftechnik und Fertigungsverfahren für Metalle an der Hochschule Osnabrück und im GROWTH Teilvorhaben Nachhaltige Werkstoffe & Technologien, betreut. Förderung von Innovation und Praxisbezug Der TECHNOS Innovationspreis prämiert nicht nur wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch die Verbindung von Grundlagenforschung und industrieller Anwendbarkeit. „Die ausgezeichneten Arbeiten überzeugen durch ihren Innovationsgrad, die Relevanz der Fragestellung sowie die methodische Tiefe“, sagt Dietmar Kolbeck, Vorstandsmitglied, Jurymitglied und Industrievertreter im TECHNOS-Vorstand. Zu der Auszeichnung erhalten die Absolvent*innen außerdem ein Preisgeld von je 300 Euro. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Materials Days an der Hochschule Osnabrück statt. Die Veranstaltung fördert den bilateralen Austausch zwischen Forschung, Wissenschaft und Industrie. Organisiert vom VDI Bezirksverein Osnabrück Emsland e.V., dem wip-Kunststoffe e. V. und dem TECHNOS e. V. kommen Expert*innen aus Wirtschaft und Forschung zusammen, um aktuelle Themen der Werkstofftechnik zu diskutieren und Netzwerke zu stärken. Text von Justine Prüne 06. Mai 2026 - Vortrag "KI in der Beratung" in Meppen Bild: donum vitae e.V. Im Rahmen der Veranstaltung „KI in der Beratung – KI verstehen und verantwortungsvoll nutzen“ setzten sich die Teilnehmerinnen praxisnah mit Chancen, Risiken und Grenzen Künstlicher Intelligenz auseinander. Neben verständlich aufbereiteten Grundlagen standen insbesondere konkrete Anwendungsmöglichkeiten für den Beratungsalltag im Mittelpunkt – etwa die Formulierung guter Prompts oder der sinnvolle Einsatz von KI bei Texten und Kommunikation. Die Teilnehmerinnen zeigten großes Interesse und hoben im Feedback vor allem die praxisnahen Tipps, die direkten Anwendungshilfen sowie die klare und verständliche Struktur der Veranstaltung hervor. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, KI nicht nur kennenzulernen, sondern ihren Einsatz auch kritisch zu reflektieren – etwa im Hinblick auf Datenschutz, Bias und Verantwortung in der Beratung. Der Vortrag wurde vom GROWTH Vorhaben “Digitalisierung im ländlichen Raum” und donum vitae Emsland e.V. zusammen organisiert. 23. April 2026 - Zukunftstag am Campus Lingen Bild: Hochschule Osnabrück Vielfältige Einblicke und Studien- und Berufswelten Auch in diesem Jahr hat sich der Campus Lingen, wie die gesamte Hochschule Osnabrück, mit spannenden Workshops am bundesweiten Girls`Day and Boys`Day beteiligt. Schüler*innen der 5. bis 9. Klasse erhielten dabei die Möglichkeit, verschiedene Studien- und Berufsperspektiven kennenzulernen und vor allem selbst aktiv zu werden. “Der Aktionstag zielt darauf ab, traditionelle Geschlechterstereotype zu überwinden und das Interesse junger Menschen an Berufen zu fördern, in denen ihr jeweiliges Geschlecht unterrepräsentiert ist. Neben Workshops in MINT-Fächern und sozialen Bereichen wurde die Bedeutung einer unvoreingenommenen Berufswahl nach Interessen und Stärken betont”, so Katharina Knolle vom Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück. Pflege- und Theaterpädagogik-Workshops für Jungen Für Jungen standen unter anderem praxisnahe und kreative Angebote auf dem Programm. Im Workshop "Durch die Brille eines Pflegefachmanns schauen" erhielten sie einen lebendigen Einblick in den Pflegeberuf: Vom Anlegen eines Verbands über das Messen des Blutdrucks bis hin zum Ausprobieren pflegerischer Tätigkeiten mit einer VR-Brille konnten sie vieles selbst testen. Das Angebot wurde von und Professorin Dr. Rosa Mazzola und Felix Daum begleitet. Kreativ ging es im theaterpädagogischen Workshop "… auch mal aus der Rolle fallen” zu. Unter der Leitung von Frank Bonczek setzten sich die Teilnehmer mit verschiedenen Rollen auseinander und probierten aus, wie es ist, in andere Perspektiven zu schlüpfen. Ein Schüler zeigte sich bereits vor Beginn begeistert: "Ich habe gleich den Theater-Workshop und freue mich darauf, vielleicht mal auf der Bühne zu stehen. Ich finde es super, dass es auch in kleineren Städten solche Angebote gibt und man diese Möglichkeiten hat.” Mädchen entdecken Maschinenbau und Künstliche Intelligenz Für die Mädchen gab es ebenfalls Spannendes zu entdecken. Im Workshop “Engineering – Ich gestalte die Welt von morgen” konnten sie unter der Leitung von Prof. Dr. Jürgen Adamek und Lisa-Maria Neumann die Welt des Maschinenbaus entdecken, technische Labore erkunden und mit Studentinnen sowie Absolventinnen ins Gespräch kommen. Im interaktiven Workshop “Wer ist eigentlich diese KI und was kann sie alles?” drehte sich alles um Künstliche Intelligenz. Gemeinsam wurde erkundet, wie KI funktioniert, wo sie im Alltag und in der Arbeitswelt eingesetzt wird und wie man selbst mit KI-Tools arbeiten kann. Begleitet wurde das Angebot von Julia Akerlund, Ilhan Ingenc und Maike Giltjes. “Ich war beim KI-Workshop und mir hat es sehr gut gefallen, weil man nochmal viel über KI erfahren hat und wo es überall eingesetzt wird. Das fand ich sehr spannend", resümierte eine Schülerin. Mit zahlreichen Eindrücken und neuen Erkenntnissen im Gepäck blickten viele der Schüler*innen zum Abschluss des Tages auf einen gelungenen Girls`Day und Boys`Day am Campus Lingen zurück. Von: Miriam Kronen 23. April 2026 - Girls' Day: 3D-Druck hautnah erleben Fotos Hochschule Osnabrück Im Rahmen des Girls' und Boys' Days 2026 besuchten rund 200 Schüler*innen die Hochschule Osnabrück, um Studiengänge und Berufsfelder kennenzulernen, in denen Frauen bzw. Männer bislang unterrepräsentiert sind. Einer der angebotenen Workshops war „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“ , der von Raoul Houchangnia, Lukas Kreke und Jonas Sandfort durchgeführt wurde. Die Teilnehmerinnen erhielten einen praxisnahen Einblick in die Welt des 3D-Drucks und lernten grundlegende Technologien zur Verarbeitung von Kunststoffen und Metallen kennen. Neben technischen Basics standen insbesondere nachhaltige Produktionsprozesse, die Bedeutung von Recycling sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Ressourcen im Fokus. Ein besonderes Highlight war die Live-Demonstration der Aufbereitung von Kunststoffabfällen zu neuem 3D-Druck-Filament in den Laboren der Kunststofftechnik. Im anschließenden Praxisteil entwickelten die Schülerinnen eigene Schlüsselanhänger am Computer und konnten deren Fertigung direkt am 3D-Drucker verfolgen. Der Workshop bot damit die Möglichkeit, moderne Fertigungstechnologien nicht nur kennenzulernen, sondern selbst aktiv auszuprobieren. 12. März 2026 - KI-Kompetenz für das Ehrenamt: Landfrauen zu Gast am Campus Lingen Bild: Hochschule Osnabrück Fokus auf Transfer und Praxis- das Team Digitalisierung im ländlichen Raum bot einen gut besuchten Workshop an. Am 12. März verwandelte sich der Campus Lingen zu einem digitalen Lernort für moderne Vereinsarbeit. In einem Praxis-Workshop erkundeten Landfrauen die Potenziale Künstlicher Intelligenz für ihren Alltag im ländlichen Raum. Nach einer Einführung in Chancen und Risiken stand das praktische Erproben von ChatGPT im Fokus. Ob bei der Erstellung von Pressemitteilungen, der Planung von Jahresprogrammen oder der Organisation von Veranstaltungen - die Teilnehmer*innen lernten, wie gezielte Prompts die ehrenamtliche Arbeit effizient entlasten können. Mitorganisatorin war Carina Keuter von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, eine Fachberaterin der LandFrauen Emsland/Grafschaft Bentheim und Beraterin für Ernährung, Hygiene und Bauernhofgastronomie. Es wurde ein erfolgreicher Workshop, der zeigt, wie Digitalisierung in der Region praktisch umgesetzt wird. 05. März 2026 - Fit für Ehrenamt Bild: Ehrenamtsservice Landkreis Emsland Am Donnerstagabend fand im Kreishaus Meppen der Workshop „Fit für Ehrenamt - Künstliche Intelligenz im Ehrenamt“ statt. Die Veranstaltung, organisiert vom Ehrenamtsservice des Landkreises Emsland, bot engagierten Ehrenamtlichen die Möglichkeit, sich mit den Grundlagen und praktischen Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) vertraut zu machen. Im ersten Teil des Workshops erhielten die Teilnehmenden eine Einführung vom GROWTH Teilvorhaben “Digitalisierung im ländlichen Raum” in die Welt der KI und ihre Relevanz im Alltag. Besonders spannend wurde es im anschließenden Praxisteil: Hier konnten die Ehrenamtlichen selbst ausprobieren, wie KI-Tools durch gezielte Prompts für Texte, Ideen oder die Öffentlichkeitsarbeit im Verein genutzt werden können. Eine zentrale Erkenntnis des Abends: Gute Ergebnisse entstehen durch klare Fragen, passenden Kontext und konkrete Aufgabenstellungen. Der Workshop hat gezeigt, welches Potenzial KI für Vereine und Initiativen bietet, sei es bei der Erstellung von Pressemitteilungen, der Planung von Veranstaltungen oder der Ideenfindung. Die Teilnehmenden waren begeistert, wie einfach und effektiv KI-Tools im Ehrenamt eingesetzt werden können. Die Veranstaltungsreihe „Fit für Ehrenamt“ des Landkreises Emsland richtet sich an alle, die sich ehrenamtlich engagieren oder dies zukünftig tun möchten. Weitere Workshops zu verschiedenen Themen sind geplant. 2. Dezember 2025 - Veränderungen durch KI im Betrieb - Paneldiskussion im CIC Foto Jan Deckert, VDI Technologiezentrum GmbH Wie kann im Unternehmen Künstliche Intelligenz (KI) sinnvoll und menschengerecht in die Umsetzung gebracht werden? Welche Bedeutung hat dabei eine transferfähige KI? Welche Veränderungen sind in dem Zusammenhang zu berücksichtigen und anzugehen? Darüber diskutierten Fachleute aus Industrie, Handwerk, Start-ups, Wirtschaftsförderungen, Wissenschaft, Verbänden, Gewerkschaften und Betriebsräten im Coppenrath Innovation Centre (CIC) in Osnabrück. In zwei Panels wurden Chancen und Hindernisse aus der Sicht von Praxis und Wissenschaft besprochen. Die Fachleute, darunter Prof. Dr.-Ing. Ralf Buschermöhle von der Hochschule Osnabrück sprachen über die Chancen und Hindernisse der KI-Einführung aus der Sicht von Praxis und Wissenschaft. Ein wichtiger Aspekt war dabei die Bedeutung von transferfähiger KI, die es ermöglicht, KI-Lösungen auf verschiedene Unternehmen und Branchen anzuwenden. Das Transferprojekt GROWTH war zusammen mit dem Mittelstand-Digital Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück mit einem Stand im Ausstellungsbereich vertreten. Die Veranstaltung zeigte, dass die Region Osnabrück ein wichtiger Standort für die Entwicklung und Anwendung von KI-Lösungen ist. Durch die Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft können innovative Ansätze vorangetrieben werden, die die Herausforderungen und Chancen der KI-Einführung in Unternehmen meistern. 27. November 2025 - Open labs - Wissenschaft hautnah erleben Auch in diesem Jahr zeigten sich erneut viele Besucher*innen beeindruckt von den vielfältigen Einblicken in die Welt der Wissenschaft. Bilder: Hochschule Osnabrück Open Labs locken erneut zahlreiche Interessierte auf den Campus Lingen Nachdem die „Open Labs“ der Hochschule Osnabrück im Vorjahr einen erfolgreichen Auftakt hatten, nutzten kürzlich erneut zahlreiche Besucher*innen die Chance, die Welt der Wissenschaft und Forschung zu entdecken. Rund 75 Interessierte aus der Region versammelten sich im Laborgebäude am Campus Lingen und gewannen bei der Veranstaltung spannende Einblicke in die Laborbereiche Interaktion und Kommunikation, Digitalisierte Wertschöpfungsprozesse, Engineering sowie Energiesysteme und Prozesstechnik. Vielfältige Themenauswahl Zunächst begrüßte Dekanin Prof.in Dr.in Liane Haak die Gäste, bevor die vierminütigen Pitches mit der Vorstellung aus den einzelnen Laborbereichen starteten. Anschließend konnten sich die Teilnehmenden für insgesamt zwei Sessions entscheiden, die teilweise mit Workshops verbunden waren. Zur Auswahl standen dabei die Themen: „Was macht Werbung wirklich mit Ihnen? Marktforschung durch Eyetracking und Emotionserkennung“, „Pflegestudium neu denken: Virtuell. Digital. Innovativ“, „Schweine! – Eine rosarote Begegnung“, „Erleben Sie die Zukunft: Smart Factory und Angewandte KI an unseren unterschiedlichen Stationen“, „Mechanische Fügetechnik: Quo vadis?“, „Green Lab in Progress – Nachhaltige Chemie sichtbar gemacht: Nachhaltige Chemie & Prozesstechnik im Wandel“ sowie „Sonnige Aussichten: Prozesswärme mit Solarenergie“. Moderiert wurde die Veranstaltung von den Studierenden Henry Niesing und Melina Kiel. Austausch und spannende Einblicke „Wir waren schon letztes Jahr hier, aber weil wir damals nicht alles sehen konnten und es so viel Spannendes zu entdecken gibt, wollten wir dieses Mal noch mehr mitnehmen. Deshalb sind wir wiedergekommen“, erzählte ein Teilnehmer. Auch das Netzwerken und der Austausch untereinander seien ein wichtiger Bestandteil dieser Veranstaltung, berichtete eine weitere Teilnehmerin. „Für mich war das Eyetracking ein Highlight, es ist alltagsnah und unglaublich spannend“, sagte ein weiterer Besucher. Auch die praktische Arbeit der Studierenden in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region beeindruckte viele Gäste und wurde als besonderer Höhepunkt wahrgenommen. Die Organisator*innen der Open Labs Julia Akerlund, Nadine Haberland und Halina Frerkes zogen ein positives Fazit der zweiten Open-Labs-Veranstaltung. „Es fanden zahlreiche interessante Gespräche statt, und das Workshop-Angebot wurde von den Teilnehmenden begeistert angenommen“, so Haberland. Es sei wichtig, Wissenschaft niedrigschwellig zugänglich zu machen und den Besucher*innen die Räume und Themen der Hochschule näherzubringen. So könne Wissenschaft in die Gesellschaft getragen werden. Das betonte auch Dekanin Haak abschließend. Für sie seien die Open Labs eine besondere Veranstaltung, um den Dialog zwischen Gesellschaft und Hochschule zu stärken und zu zeigen, welche Fortschritte die Hochschule in der Forschung mache. Text: Merle Lübbers 14. November 2025 - Nordhorner Digitaltage Das Angebot der Hochschule Osnabrück kam bei den Besucher*innen der Nordhorner Digitaltage gut an. Bild: Stadt Nordhorn Die Stadt Nordhorn und die Roboterfabrik Grafschaft Bentheim haben erstmals die Nordhorner Digitaltage veranstaltet. Dabei handelt es sich um ein kostenloses Veranstaltungsformat, das mit zahlreichen Partner*innen wie der Hochschule Osnabrück moderne Technologien sowie die digitale Transformation erlebbar macht und sich an Bürger*innen, Unternehmen, Schulen, Vereine und Institutionen richtet. Auch der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück war bei dem abwechslungsreichen Programm rund um das Thema Digitalisierung vertreten und zeigte die Chancen und Herausforderungen in verschiedenen Fachbereichen auf. Technologien in der Pflege In der Veranstaltung „Technologien in der Pflege“ gaben Rena Diepen (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Studiengang Pflege dual), Felix Daum (wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt ZETH) sowie Julia Akerlund (Mitarbeiterin im Projekt GROWTH) vom Campus Lingen der Hochschule Osnabrück spannende Praxiseinblicke. Insgesamt nahmen mehr als 20 Teilnehmer*innen an dem Vortrag mit anschließendem Workshop teil – darunter vor allem viele Schüler*innen der BBS Gesundheit und Soziales aus Nordhorn sowie ihre Lehrkräfte. „Den Teilnehmenden wurden Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung zum Einsatz von Technologien in der Pflege vermittelt und das Interesse an wissenschaftlichen Entwicklungen in diesem Bereich spürbar geweckt“, so Daum. Auch der fachliche Austausch mit Lehrkräften habe gezeigt, wie groß der Bedarf an Wissen über moderne Pflegekonzepte und zukunftsorientierte Ansätze ist. „Gleichzeitig bot die Veranstaltung die Gelegenheit, die Sichtbarkeit des Campus Lingen und der Hochschule Osnabrück zu stärken: Studienangebote, Forschungsaktivitäten und die unmittelbare Nähe des Standorts wurden neu wahrgenommen“, betonte Diepen. Insgesamt sei deutlich geworden, welchen Mehrwert technologische Innovationen für die Pflege biete und wie dieses wichtige Berufsfeld durch Forschung und Digitalisierung in einem neuen Licht erscheinen könne. Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt Was Künstliche Intelligenz (KI) ist, wo ihre wissenschaftlichen Anfänge liegen und wie sie die Arbeitswelt von heute und morgen verändert, beleuchtete Prof. Dr. Ingmar Ickerott in seinem Impulsvortrag im Rahmen der Digitaltage. Dabei zeigten sich die Schüler*innen besonders interessiert an den Zukunftsperspektiven und den vielfältigen Chancen, die der Einsatz von KI in unterschiedlichen beruflichen Kontexten eröffnet. Digitalisierung im Ehrenamt Dass Digitalisierung längst auch im Ehrenamt angekommen ist, zeigte die Veranstaltung mit Julia Akerlund. Sie informierte zusammen mit Christine Deters von der Freiwilligen-Agentur / Engagementförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim über das Thema Künstliche Intelligenz im Ehrenamt. Der offene Austausch machte anschließend das große Interesse der Besucher*innen sichtbar. „Viele stellten grundlegende Fragen rund um Funktionsweisen, Einsatzmöglichkeiten und Chancen von KI im Alltag“, verdeutlichte Akerlund und sagte weiter: „Die Veranstaltung hat gezeigt, dass ein erheblicher Bedarf besteht, Bürger*innen niedrigschwellige Einblicke in digitale Entwicklungen zu geben. Es wurde auch sichtbar, wie groß die Motivation ist, sich intensiver mit KI auseinanderzusetzen und ihr Potenzial für das Ehrenamt und darüber hinaus zu verstehen.“ Die Beiträge des Campus Lingen bei den Nordhorner Digitaltagen hätten einmal mehr deutlich gemacht, wie bedeutend der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist. Von: Miriam Kronen 08. Oktober 2025 - Wie verändert KI meinen Alltag? Chancen und Nutzen erkennen Die Teilnehmenden erhielten eine Einführung in die Künstliche Intelligenz und konnten im Anschluss im Workshop das Wissen praktisch anwenden. Bild Roman Starke Bild Roman Starke Am 08. Oktober 2025 fand eine spannende und informative Veranstaltung für eine Landfrauengruppe zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) an der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen statt. Die Veranstaltung begann einem Vortrag, der die verschiedenen Aspekte der Künstlichen Intelligenz beleuchtete. Die Themen reichten von „Was ist Künstliche Intelligenz und wo liegen die Anwendungsbereiche?“ bis hin zu „Einsatzmöglichkeiten im Alltag: Gefahren und Umgang mit KI“. Im Anschluss an den Vortrag folgte ein praktischer Workshop im Computerraum. Die 40 anwesenden Landfrauen hatten die Möglichkeit, in praktischen Beispielen wie Veranstaltungsplanung, Rezepten und Einkaufsplänen die Anwendung von KI zu erproben. Der inhaltliche Schwerpunkt der Veranstaltung lag auf der privaten Nutzung von KI und den Möglichkeiten, die diese Technologie im Alltag bietet. Zudem wurde ein kurzer Exkurs zu den Möglichkeiten der weiteren Nutzung von KI im Ehrenamt gemacht. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmerinnen wertvolle Einblicke und praktische Anwendungsmöglichkeiten der Künstlichen Intelligenz. Die Diskussionen und der Workshop förderten den Austausch und das Verständnis für diese zukunftsweisende Technologie. 29. September 2025 - Campus im Dialog - Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg Der diesjährige Campus im Dialog beleuchtete die Rolle der Frauen in der Digitalisierung. Bild: Hochschule Osnabrück Roman Starke Bild: Hochschule Osnabrück Roman Starke „Vielfalt ist der Schlüssel für Innovation und erfolgreiche Digitalisierung“, lautete eine der zentralen Botschaften bei der diesjährigen Ausgabe von “Campus im Dialog” am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Unter dem Titel “Vielfalt als Schlüssel zum Erfolg – wie Frauen die Digitalisierung prägen” kamen Expertinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommune zusammen, um die Zukunft der Digitalisierung mit den rund 50 Teilnehmenden zu diskutieren. Durchgeführt wurde der Abend in Kooperation mit der Stadt Lingen, bp Lingen, dem GROWTH Projekt sowie dem Niedersachsen-Technikum der Hochschule Osnabrück. Bewusstsein schaffen “Als Wissenschaftlerin aus dem MINT-Bereich freut es mich sehr zu sehen, dass sich für unsere Veranstaltung so viele Frauen aus den unterschiedlichsten Bereichen auf den Weg gemacht haben, um die Vielfalt der Digitalisierung zu zeigen und zu diskutieren”, betonte Dekanin Prof. Dr. Liane Haak in ihrer Begrüßung. Gleichzeitig brauche es weitere Schritte, damit Frauen digitale Technologien nicht nur im Alltag einsetzen, sondern auch die Chancen für den Beruf und in der Karriere konsequent ausschöpfen können. “Campus im Dialog soll genau dafür ein Bewusstsein schaffen und sichtbar machen, dass hier noch viel Potenzial besteht.” Oberbürgermeister Dieter Krone hob hervor, wie stark die Perspektive von Frauen die Digitalisierung bereichern könne, und sah Mut und Selbstbewusstsein als entscheidende Faktoren für die Zukunft. Impulsvortrag zur Zukunft der Digitalisierung Für einen inspirierenden Auftakt sorgte Prof.in Dr. Vera Kristina Lenz-Kesekamp, Präsidentin der Euro FH Hamburg. Sie machte deutlich, wie Frauen die Bildung der Zukunft gestalten können im Spannungsfeld zwischen Innovation, Transformation, Profession und dem Blick auf die nächste Generation. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit interaktiver Fragerunde betonte unter anderem Caroline Wille (Bude 22), dass Vielfalt keine Option, sondern Voraussetzung für nachhaltige digitale Innovation sei. Frauen brächten andere Perspektiven und Lösungswege ein – genau das sei notwendig, um Technologien zu entwickeln, die für alle funktionieren. “Digitalisierung braucht Empathie, Kreativität und Mut – Eigenschaften, die Frauen häufig besonders stark mitbringen”, so Wille. Dr.in Frederike Carl (Hochschule Osnabrück) stellte heraus, dass Strukturen, in denen Frauen in Führungsrollen sichtbar seien wie beispielsweise in nordischen Ländern, sich nicht nur auf Innovation, Wirtschaftskraft auswirke, sondern auch das gesellschaftliche Miteinander positiv beeinflusse. Unternehmen zukunftsfähig machen Das unterstrich auch Dr.in Asli Nau (bp Raffinerie Lingen). “Wer Vielfalt lebt, gestaltet Fortschritt aktiv mit.” Unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen würde es ermöglichen, kreative Lösungen zu entwickeln, technologische Veränderungen effektiv zu gestalten und Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Für Dr.in Hanna Wüller (Hochschule Osnabrück) sei es wesentlich, das gesamte Phänomen bei der Gestaltung von Digitalisierung zu betrachten. “Pflege kann genau das, sie nimmt Patient*innen in den Blick und denkt Lösungen aus dieser Perspektive. Damit Technik entwickelt wird, ist es wesentlich die Kompetenzen zu nutzen”, so Wüller. Die Veranstaltung zeigte zudem, dass Digitalisierung nur im Miteinander gelingt. Teilnehmende berichteten, wie ermutigend es sei, erfolgreiche Vorbilder zu hören und zu erkennen, dass viele Frauen im MINT-Bereich ähnliche Erfahrungen teilen. Das mache deutlich, dass zwar noch einiges zu tun sei, gleichzeitig aber schon große Fortschritte sichtbar würden. Chancen nutzen “Ich habe mitgenommen, dass es wichtig ist, Mut zu machen, die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen und Ängste zu nehmen”, so Nina Peuckert, Projektmanagerin für Bildung und Fachkräfte bei der Wirtschaftsvereinigung Grafschaft Bentheim. So könne man die Chancen von Vielfalt in allen Bereichen konsequent nutzen. Die Organisatorinnen zogen am Ende der Veranstaltung ein positives Fazit. “Campus im Dialog” habe erneut eine Plattform für Inspiration, Austausch und gemeinsames Weiterdenken geboten und herausgestellt, wie stark Frauen die Digitalisierung bereits prägen und welche Potenziale in einer vielfältigen Zukunft stecken. Von: Miriam Kronen / Peter Pistorius 22. September 2025 - KI-Vorträge und Ausstellung am SmartKids-Tag der Digitalen Woche Bild: Schülerforschungszentrum Die GROWTH-Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“, „Mixed Reality und Starkregen“, „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ sowie das Schülerforschungszentrum (SFZ Osnabrück) waren mit zwei spannenden Vorträgen am Vormittag und Ständen im Ausstellungsbereich am Nachmittag vertreten und luden zum Ausprobieren ein. In den interaktiven Vorträgen „Was ist KI eigentlich“ von Lukas Kreke vom SFZ und „Wie können wir KI verstehen und gestalten?“ von Julia Akerlund vom Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ sowie Michael Pruban vom Mittelstand-Digital Zentrum wurde erklärt, wie KI-Systeme funktionieren, wo sie bereits heute eingesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf unsere Gesellschaft haben können. Sie zeigten praktische Beispiele, wie Schülerinnen und Schüler KI-Tools für Recherchen nutzen oder wie diese sie beim Sprachenlernen und beim Erstellen von Präsentationen unterstützen können. Im Ausstellungsbereich konnten die Schülerinnen und Schüler die interaktive Sandbox des Teilvorhabens “Mixed Reality und Starkregen” sowie drei kollaborative Roboter, die Dobots, ausprobieren. An zwei Stationen konnten die Besuchenden ausprobieren, die Dobots per Controller zu steuern. So beluden sie einen Anhänger mit „Strohballen”, also gelben Schaumstoffwürfeln, oder stapelten grüne Würfel. An der dritten Station zeigte ein Dobot mit einem Fließband eine vorher programmierte Möhren-Erntesituation. Etwa 500 Schüler*innen der Klassen 5 bis 8 besuchten die Vorträge und die Ausstellung und zeigten großes Interesse am Themenbereich und den Angeboten. Später am Nachmittag fand am Standort des SFZ an der Hochschule noch ein Workshop für vorab angemeldete Schülerinnen und Schüler mit dem Titel „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“ zusammen mit dem Teilvorhaben „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ statt. 16. September 2025 - Hochschule Osnabrück setzt Projekttage "Schule trifft Wirtschaft" erfolgreich fort Bei der Matching-Veranstaltung am Campus Lingen zum Auftakt der Projekttage "Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live" konnten sich die Schüler*innen des Gymnasiums Georgianum eingehend über die verschiedenen Unternehmen informieren. Bild: Hochschule Osnabrück Jugendliche erhalten Einblicke in digitale Transformation regionaler Unternehmen „Ich finde es sehr gut, dass wir Schülerinnen und Schüler einen direkten Einblick in die Unternehmen der Region bekommen. So können wir die Digitalisierung hautnah erleben und sitzen nicht nur in der Schule“, betonte Schüler Frithjof Knese vom Gymnasium Georgianum anlässlich der Projekttage „Schule trifft Wirtschaft – Digitalisierung live“. Diese fanden kürzlich bereits zum zweiten Mal mit der Hochschule Osnabrück statt. Rund 125 Gymnasiast*innen der gesamten 11. Jahrgangsstufe bekamen an drei Tagen praxisnahe Einblicke, wie die digitale Transformation kleine und mittlere Unternehmen im Emsland verändert. Initiiert wurde das Vorhaben im vergangenen Jahr vom GROWTH-Projekt der Hochschule Osnabrück in Kooperation mit dem Arbeitskreis Digitalisierung des Georgianums. Das GROWTH-Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ wird von Prof. Dr. Michael Ryba im Team mit Prof. Dr. Liane Haak und Prof. Dr. Ralf Buschermöhle geleitet. „Wir freuen uns, dass wir die Thementage auch in diesem Jahr wieder mit regionalen Firmen, dem Wirtschaftsverband Emsland, der Agentur für Arbeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen durchführen können. Das Projekt bietet eine einzigartige Chance, den Schülerinnen und Schülern frühzeitig die moderne Arbeitswelt mit all ihren digitalen Möglichkeiten und Herausforderungen aufzuzeigen“, so Projektkoordinatorin Julia Akerlund vom Campus Lingen. Einblicke in die digitale Praxis Nach der Matching-Veranstaltung mit 24 teilnehmenden Unternehmen am Campus Lingen, besuchten die Jugendlichen die regionalen Betriebe. Dazu gehörten beispielsweise die KRONE Group, das Bonifatius Hospital, die ROSEN Group, die Mainka Bau GmbH & Co. KG, die WKT-Wernemann Kunststofftechnik GmbH oder die Bäckerei Wintering. Vor Ort erhielten die Schüler*innen nicht nur Einblicke in konkrete Arbeitsabläufe, sondern erfuhren auch, wie digitale Technologien Produktions- und Dienstleistungsprozesse verändern. Dabei zeigte sich, dass Digitalisierung längst kein Zukunftsthema mehr ist, sondern bereits den Alltag prägt. Nutzen für Unternehmen in der Region Viele Schüler*innen berichteten von echten „Aha-Momenten“, da sie nun besser einschätzen können, welche beruflichen Wege für sie infrage kommen. Einige erkannten, dass es in vielen Unternehmen attraktive Möglichkeiten gibt, Ausbildung und Studium miteinander zu verbinden. Auch die beteiligten Unternehmen zogen ein positives Fazit. Die Jugendlichen hätten erneut großes Interesse gezeigt und viele Fragen gestellt. „Durch die Projekttage können wir jungen Menschen unsere Vielfalt näherbringen und frühzeitig Interesse für Ausbildungs- und Praktikumsplätze wecken“, so Kira Wesselmann, stellvertretende Personalleitung am Bonifatius Hospital. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 10. April 2025 - Girl´s & Boy´s Day an der Hochschule Osnabrück: Kreative Workshops für mehr Vielfalt Foto: Hochschule Osnabrück Foto Hochschule Osnabrück An der Hochschule Osnabrück nahmen knapp 200 Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 am Girls´ und Boys´ Day teil und besuchten eine Vielzahl von 20 Workshops in Osnabrück und Lingen. Ziel der Veranstaltung war es, Schüler und Schülerinnen für Berufsfelder jenseits traditioneller Geschlechterstereotype zu begeistern. Prof. Dr. Susanne Düchting, Vizepräsidentin für Chancengerechtigkeit und Nachhaltigkeit, betonte, dass viele Jugendliche trotz breiter Interessen oft noch geschlechtsstereotypische Berufswege wählen. In Osnabrück und Lingen wurden auch durch die Beteiligung von verschiedenen Teilvorhaben aus GROWTH kreative Workshops angeboten. Für die Mädchen gab es in Osnabrück zum Beispiel den Workshop „Gemeinsam für die Umwelt: 3D-Drucken mit Blick auf Nachhaltigkeit“, geleitet von Verena Wahlers, Simon Hindriks und Jonas Sandfort. Er bot Schüler*innen ab Klasse 7 eine praxisorientierte Einführung in die Welt des 3D-Drucks. Die Teilnehmenden erhielten dabei fundierte Einblicke in die 3D-Drucktechnologien für Kunststoffe und Metalle sowie in die ökologischen Auswirkungen der Materialwahl und des Herstellungsprozesses. Ein besonderer Fokus lag auf dem Thema Recycling und seiner Bedeutung im Kontext nachhaltiger Produktion. Im kreativen Praxisabschnitt des Workshops designten die Schüler*innen ihren eigenen, personalisierten Schlüsselanhänger am Computer, der anschließend vor Ort gedruckt wurde. Des weiteren gab es den Chemie Workshop „Mischen (Im)possible“ und in Lingen den KI-Workshop „Ich mach mir die Welt, mit KI wie sie mir gefällt“. Für die Jungen fand in Osnabrück unter anderem der Workshop „Back dein Ding – Hefe, Brot und Geschmack auf der Spur“ statt und in Lingen der Theaterpädagogik-Workshop „…auch mal aus der Rolle fallen“. Die Veranstaltungen boten eine Plattform, um Interessen zu wecken, Erfolgserlebnisse zu schaffen und Schüler und Schülerinnen für eine offene Berufswahl zu inspirieren. 19. November 2024 - Wissenschaft hautnah: Open Labs am Campus Lingen Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bot bei der Veranstaltung "Open Labs - Wissenschaft live erleben" einen Abend voller Innovation und Entdeckungen. Unter dem Motto "Forschung zum Anfassen" stellten Experten ihre Projekte in kurzen Präsentationen vor und öffneten danach die Labore für vertiefte Einblicke. Hauptthemen waren "Theater trifft Wissenschaft: Diskursive Erlebnisse aus dem Experimentallabor"" und "Pflege goes virtual and digital", die das Zusammenspiel von Kunst und Forschung unterstrichen. Weitere interessante Einblicke gab es in Bereiche wie die Smart Factory, angewandte KI, 3D-Druck und moderne Fertigungstechniken. Teilnehmende schätzten die Möglichkeit, direkt in die Labore einzutauchen und die Themen im Detail zu erkunden, was durch angeregten Austausch und Networking bei einem gemütlichen Beisammensein ergänzt wurde. Die Veranstaltung wurde durch die GROWTH Teilvorhaben Diskurstheater, Digitalisierung im ländlichen Raum sowie dem Projekt Fit4growth organisiert. 29. Oktober 2024 - "Künstliche Intelligenz für Ehrenamtliche und Interessierte" Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend unseren Alltag und birgt auch im Bereich des Ehrenamtes ein enormes Zukunftspotenzial. Bei einer kostenlosen Veranstaltung im Rathaus der Samtgemeinde Freren gaben Julia Akerlund vom GROWTH-Team „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und Sascha Haverland , wissenschaftlicher Mitarbeiter der Hochschule Lingen, allen Interessierten einen umfassenden Einblick in die Welt der KI. Der Abend startete mit einem spannenden Vortrag über aktuelle Einsatzmöglichkeiten von KI und erklärte, wie ChatGPT, Copilot und ähnliche KI-Tools den Alltag unterstützen können. Die Teilnehmenden erfuhren, wie automatische Textgenerierung und Chatbots den Kundenservice verbessern, wie Bilder und Ideen für Veranstaltungen generiert werden können und wie KI die Protokollführung erleichtern kann. Eine anschließende Diskussionsrunde bot Raum für Fragen und den Austausch praktischer Erfahrungen. Hier wurde die Brücke zwischen Theorie und Praxis geschlagen. Konkrete Anwendungsbeispiele zeigten, wie KI die ehrenamtliche Arbeit einfacher und effizienter gestalten kann. Einen Mitschnitt von EmsTV finden Sie auf der Webseite https://emstv.de/videobeitrag/ml1-chancen-fur-ki-im-alltag/ . 24. Oktober 2024 - Fachtagung „MINTeresse wecken: Die Zukunftsaufgabe für das 21. Jahrhundert?!“ Das IfT Institut für Talententwicklung veranstaltet regelmäßig Fachtagungen zu den Themen Berufsorientierung und Personalentwicklung. Die Tagung mit dem Titel „MINTeresse wecken: DIE Zukunftsaufgabe für das 21. Jahrhundert?!“ bot zahlreiche spannende Themen. Im Rahmen der Veranstaltung hatte Professorin Liane Haak am 24. Oktober in der Halle IV in Lingen (Ems) einen Vortrag zum Thema „Zukunft gestalten: Wie KI die Arbeitswelt und die Berufsbilder verändert“ gehalten. Im Vortrag beleuchtete sie, wie Künstliche Intelligenz die zukünftige Arbeitswelt beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf die Berufsbilder haben wird. Die Veranstaltung bot Anlass, sich mit Expertinnen und Experten über innovative Ansätze zur Berufsorientierung auszutauschen. 21. Oktober 2024 - Regionale Unternehmen zeigen Schüler*innen die Digitalisierung der Arbeitswelt Im Oktober besuchten Schüler und Schülerinnen der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasium Georgianum in Lingen verschiedene Wirtschaftsunternehmen in der Region, um sich ein Bild über die Digitalisierung in der Arbeitswelt zu machen. Ziel dieser Projekttage ist es, den Schüler*innen nicht nur die Möglichkeit einer Berufsorientierung zu geben, sondern über digitale Lösungsansätze und deren Nutzen in den Unternehmen ins Gespräch zu kommen. So werden junge Menschen in die Lage versetzt, den Wandel der Lebens- und Arbeitswelt als mitgestaltbar zu erleben. Auch hilft ihnen der frühzeitige Kontakt mit Fach- und Führungskräften für ihre Zukunft. Unternehmen wiederum können sich als potentielle Arbeitgeber vorstellen und somit auch eine Hilfe bei der Ausbildungs- und Studiengangwahl geben. Mittelfristig ist auch das ein Weg zur Gewinnung von Fachkräften aus der Region für die Region. Das Event hatte folgenden Aufbau: 21.10.2024 Matching-Veranstaltung (MKT Campus Lingen) 22.10.2024 Vor Ort in Unternehmen 23.10.2024 Reflexion (Gymnasium Georgianum) Sowohl der Wirtschaftsverband Emsland e.V. wie auch die Wirtschaftsförderung der Stadt Lingen (Ems) hatten als Kooperationspartner des Projektes GROWTH die Unternehmen in der Region zur Teilnahme aufgerufen. 23. - 27. September 2024 - Digitale Woche Osnabrück „Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt - Digital, mit KI oder ohne!“ - Der KinderCampus Lingen zu Gast bei der Digitalen Woche Osnabrück. Kinder interessieren sich häufig für viele verschiedene Themen. Computer, Smartphones, Spielkonsolen und Co. sind ein fester Bestandteil des Alltags. Tablets werden oft genutzt, moderne Küchengeräte unterstützen beim Kochen, und Streaming-Dienste wie YouTube bieten stundenlange Unterhaltung. Smarte Geräte im Haushalt können Witze erzählen oder das Lieblingslied abspielen. Auch Lichtsteuerungen per Sprachbefehl und die Idee von selbstfahrenden Autos gehören längst zur Realität. Oft wird Informatik als etwas betrachtet, das nur „Nerds“ interessiert – Programmieren und ähnliche Themen erscheinen auf den ersten Blick kompliziert. Doch gerade in dieser Vorlesung für Kinder im Alter von neun bis zwölf Jahren wird gezeigt, wie all diese Technologien durch Informatik entstehen und wie stark die Digitalisierung das tägliche Leben beeinflusst. Dabei wird auch deutlich, welche wichtige Rolle Informatik spielt und wie spannend dieses Feld sein kann. Der KinderCampus ist eine Veranstaltungsreihe der Fakultät Management, Kultur und Technik der Hochschule Osnabrück am Campus Lingen. Professorinnen und Professoren sowie Dozentinnen und Dozenten halten dabei Vorlesungen speziell für Kinder. Im Rahmen der Digitalen Woche bieten wir spannende Einblicke in unseren digitalisierten Alltag. Anmeldung und Programm unter: https://digitalewoche-osnabrueck.de/programm/ 26. Mai 2024 - Tag der offenen Tür auf dem Campus Lingen Hochschule Osnabrück Hochschule Osnabrück Am 26. Mai 2024 erlebten auf dem Campus Lingen Besucher und Besucherinnen eine Vielzahl interaktiver Mini-Vorlesungen und spannende Workshops. Die KinderCampus Vorlesungen weckten den Forschergeist der jüngsten Teilnehmenden. Campusführungen boten exklusive Einblicke in Labore und Medienstudios, während wissenschaftliche Mitmachaktionen spielerisch Wissen vermittelten. GROWTH war vertreten mit einem Infostand aus dem Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und „Open Innovation“. Besucher und Besucherinnen konnten mit Hilfe einer Virtual Reality (VR)-Brille in digitale Welten eintreten und in einem virtuellen Supermarkt einkaufen. Das Mittelstand-Digital-Zentrum Lingen.Münster.Osnabrück lieferte Vorträge über Künstliche Intelligenz und eine Demonstration zur Spracherkennung und ChatGPT. 25. Mai 2024 - VDI Bezirksverein Osnabrück – Emsland feiert 100-jähriges Jubiläum Hochschule Osnabrück Der VDI Bezirksverein Osnabrück – Emsland feierte sein 100-jähriges Bestehen mit einer öffentlichen Messe in den Emslandhallen in Lingen. Die VDI RegioExpo Lingen bot ein vielfältiges Programm für Jung und Alt und gewährte Einblicke in die Innovationskraft der Region. GROWTH mit dem Teilvorhaben „Digitalisierung im ländlichen Raum“ und „Nachhaltige Werkstoffe und Technologien“ waren am Stand der Hochschule Osnabrück vertreten. Unter dem Motto „Ausprobieren und Mitmachen“ konnten Besucher und Besucherinnen mit der VR-Brille die Labore erkunden und Kinder eine virtuelle Achterbahnfahrt erleben. Auf der Messe präsentierten regionale Spitzenunternehmen innovative Produkte, Roboter und Maschinen. Besucher und Besucherinnen konnten im VDI EXPOLAB spannende Vorträge und den Technik Talk verfolgen. Für Kinder gab es weitere Attraktionen wie Auftritte der Physikanten, eine riesige Hüpfburg, Kinderschminken und eine große Experimentierfläche. Open Innovation Bei Fragen zum Themengebiet Open Innovation kontaktieren Sie bitte p.wehling@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 22. September 2026 - Zukunftsfähige Wohnformen gemeinsam entwickeln: Konzeptionsphase erfolgreich abgeschlossen © aller Bilder RISE Wie können Wohn- und Unterstützungsangebote künftig so gestaltet werden, dass sie den unterschiedlichen Lebenslagen und Bedarfen von Menschen mit Unterstützungsbedarf besser gerecht werden? Mit dieser Frage hat sich das Projekt “Zukünftige Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf” in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt. Am 22. September 2026 fand die Konzeptionsphase des Projekts ihren Abschluss. Expert*innen der Diakonie Osnabrück, der Caritas Osnabrück und der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO) entwickelten gemeinsam neue Ansätze für zukünftige Wohn- und Unterstützungsformen. Das GROWTH-Team Open Innovation der Hochschule Osnabrück gestaltete und moderierte den Entwicklungsprozess und unterstützte das Projektteam methodisch. Im Mittelpunkt stand dabei nicht die Entwicklung einer einzelnen neuen Wohnform, sondern eines flexiblen Wohn- und Unterstützungssystems , das sich an unterschiedlichen Lebenslagen und sich verändernden Unterstützungsbedarfen orientiert. Dafür entwickelte das Projektteam unter anderem unterschiedliche strategische Wohnansätze, konkrete Unterstützungsbausteine sowie Überlegungen für eine zentrale Koordinierungsstruktur, die Leistungen künftig besser miteinander verzahnen soll. Im Rahmen der Abschlussveranstaltung präsentierte das Projektteam seine Ergebnisse und die entwickelten Ansätze für zukunftsfähige Wohn- und Unterstützungsformen. Anschließend wurden diese gemeinsam mit Entscheidungsträger*innen der beteiligten Organisationen sowie Expert*innen aus den Bereichen Gesundheit und Pflege diskutiert und aus unterschiedlichen Perspektiven reflektiert. „Uns war wichtig, nicht nur neue Wohnformen zu denken, sondern Wohnen und Unterstützung konsequent ausgehend von den unterschiedlichen Lebenssituationen und Bedarfen der Menschen zu betrachten. Die Diskussion mit Praktikern und den Expert*innen hat noch einmal wertvolle Impulse dafür geliefert, wie aus dem Konzept nun ein tragfähiges Modell für die Praxis werden kann“, so das GROWTH-Team Open Innovation der Hochschule Osnabrück. Mit dem Abschluss der Konzeptionsphase ist ein wichtiger Meilenstein erreicht. Für das Projektteam geht die Arbeit jedoch weiter: Die Anregungen und Rückmeldungen aus der Abschlussveranstaltung werden nun in das Konzept eingearbeitet. Gleichzeitig sollen die nächsten Schritte konkretisiert und die Voraussetzungen für den Übergang in eine Pilotphase geschaffen werden. Damit richtet sich der Blick zunehmend auf die praktische Erprobung: Aus den gemeinsam entwickelten Ideen soll Schritt für Schritt ein Modell entstehen, das neue Wege für bedarfsgerechtes, vernetztes und zukunftsfähiges Wohnen eröffnet. Text: Dr. Pamela Wehling 28. Januar 2026 - Neuer Open-Innovation-Prozess für die Region Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt und das weitere Vorgehen besprochen. Bild: Hochschule Osnabrück Im Teilvorhaben „Open Innovation“ ist unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Schnitker im Januar ein neuer Open-Innovation-Prozess gestartet. Gemeinsam mit regionalen Partnern – darunter Diakonie Osnabrück, der Caritasverband der Diözese Osnabrück sowie die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück – wird ein Konzept für zukünftige Wohnformen für Menschen mit Unterstützungsbedarf entwickelt. Den Auftakt bildete ein Kick-off-Workshop am 28.Januar , in dem die beteiligten Akteurinnen und Akteure eine gemeinsame Vision erarbeitet sowie Formen der Zusammenarbeit und das weitere Vorgehen abgestimmt haben. Damit wurde ein strukturierter Rahmen geschaffen, um die Entwicklung des Konzepts koordiniert und stakeholderübergreifend voranzutreiben. Der Impuls für das Themenfeld entstand im Rahmen der GROWTH Partner-Convention „Zukunft der Zusammenarbeit“ im Frühjahr 2025. In den dort geführten Gesprächen wurde deutlich, dass insbesondere das Thema zukunftsfähiger Wohnformen als gemeinsames Innovationsfeld gesehen wird. GROWTH greift damit gezielt einen konkreten Bedarf aus der Region auf und setzt ihn in einem kooperativen Innovationsprozess um. Die thematische Erweiterung unterstützt die Projektziele sowohl inhaltlich als auch strategisch: Der Bereich „Versorgungsforschung, -management und Informatik im Gesundheitswesen“ zählt zu den Schwerpunktfeldern der Forschung an der Hochschule Osnabrück und wird im Rahmen des Projekts weiter gestärkt. Kontakt bei Interesse: p.wehling@hs-osnabrück.de 4. November 2025 - Abschlussveranstaltung des Open Space Beta Prozesses in Hannover Bild Niedersachsen Next Bild Niedersachsen Next Innovation, branchen- und organisationsübergreifende Zusammenarbeit und neue Perspektiven Mit der Abschlussveranstaltung des Open Space Beta Prozesses fanden am 4. November in Hannover drei Innovationsprozesse zum Thema Kreislaufwirtschaft, Rezyklate sowie biogene Kunststoffe ihren vorläufigen, erfolgreichen Abschluss. Das Format Open Space Beta dient als Instrument, um komplexe Innovationsfelder zu bearbeiten und gemeinschaftlich tragfähige Zukunftslösungen zu entwickeln. Dabei kamen Akteure aus den Bereichen Automotive, Kunststoffverarbeitung, Recycling und Agrar zusammen, um branchen- und organisationsübergreifend gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Präsentationen der Projektgruppen, die ihre Ergebnisse und Erkenntnisse aus den vergangenen Monaten vorstellten. Im Anschluss erhielten Sie konstruktives Feedback, das sie in die Weiterentwicklung ihrer Innovations- und Forschungsvorhaben einfließen lassen werden. Zudem wurden Synergien zwischen den Gruppen sichtbar gemacht und konkrete Anknüpfungspunkte für die weitere Zusammenarbeit identifiziert. Die gemeinsame Reflexion der Ergebnisse und der Zusammenarbeit lieferte wertvolle Erkenntnisse für das GROWTH-Team, um den eigenen Strategieprozess Open Innovation weiter zu optimieren. Ein Teilnehmer brachte das Resümee des Tages auf den Punkt: „Ich bin dann mit der Veranstaltung zufrieden, wenn es weiter geht.“ Und da waren sich die Beteiligten einig, dass durch den Prozess über einen reinen Austausch hinweg eine echte, organisationsübergreifende Zusammenarbeitssituation entlang der Wertschöpfungskette entstanden ist, die auch in der Zukunft fortgeführt wird. Parallel war das GROWTH-Team Open Innovation mit einem Informationsstand auf der Netzwerkveranstaltung „Automotive in Motion“ von Niedersachsen Next vertreten. 4. Juli 2025 - Team Open Innovation startet in die Umsetzungsphase des offenen Innovationsprozesses © Hochschule Osnabrück © RISE © Hochschule Osnabrück © RISE © Hochschule Osnabrück Team Open Innovation aus dem Projekt GROWTH startet in die Umsetzungsphase des offenen Innovationsprozesses gemeinsam mit Niedersachsen.next Das Team Open Innovation aus dem Projekt GROWTH hat am Freitag, dem 4. Juli gemeinsam mit Niedersachsen.next den offenen Innovationsprozess "Open Space Beta" vor Ort an der Hochschule Osnabrück gestartet. Ziel ist die Entwicklung neuer Wege und Lösungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft in der Mobilitätsbranche. Dieses umfangreiche Netzwerk- und Innovations-Projekt wurde von dem Forschungs- und Transferprojekt GROWTH sowie Niedersachsen.next für ihre Partner-Organisationen ins Leben gerufen. Niedersachsen.next ist eine Initiative des Landes Niedersachsen zur Förderung von Innovationsnetzwerken und zukunftsorientierten Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Der Prozess begann am 5. März mit einer Auftaktveranstaltung, gefolgt von zwei Online-Workshops im April, in denen erste Themenschwerpunkte erarbeitet und die sogenannten "Design Teams" gebildet wurden. Am 4. Juli trafen sich diese interdisziplinären Teams erstmals vor Ort, um ihre Zusammenarbeit zu vertiefen, eine gemeinsame Vision, das Innovationsdesign und ein gemeinsames Problemverständnis zu formulieren und den Prozess-Fahrplan für die kommenden Monate festzulegen. Die Hauptzielsetzung des Projekts ist die Reduktion von CO2 durch die Verringerung von Materialvielfalt, bessere Recycling-Quoten von bestehenden Wertstoffen sowie durch einen höheren Einsatz von biobasierten Kunststoffen. Dazu werden regionale Hersteller der Agrar- und Ernährungsindustrie, Recyclingunternehmen, Hersteller von Halbfertigerzeugnissen, Fahrzeughersteller, Forschende der HS Osnabrück sowie der Uni Braunschweig als auch Studierende und Gründer*innen in den Prozess involviert. Zum Beispiel könnten Zwischenfrüchte wie Hanffasern oder Nebenströme aus den Agri-Food-Wertschöpfungsketten als wertvolle Rohstoffe für die biobasierten Kunststoffe dienen und durch den Zwischenfruchtanbau die Biodiversität erhöhen und auch die regionale Wertschöpfung verbessern. Der Open Innovation Prozess "Open Space Beta" ist eine Innovationsprozess-Methode für Großgruppen, bei der in unterschiedlichen Teilgruppen über die Organisationsgrenzen hinweg Innovationen zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren durchgeführt werden können. Im Fokus stehen dabei Zusammenarbeit und Netzwerkbildung zwischen unterschiedlichen Fachdisziplinen und Organisationen und die echte Umsetzung durch das gemeinsame Arbeiten an Prototypen für nachhaltige Innovationen. Ein Teilnehmer brachte es am Ende des Tages in der Feedback-Runde auf den Punkt: „Nicht noch mehr drüber reden oder das nächste Happening wie üblich! Sondern hier wurden gemeinsam, aktiv und praxisnah erste Ergebnisse erarbeitet.“ Die Hochschule möchte durch diesen Ansatz einen weitgehenderen Transfer-Nutzen für seine Praxispartner aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik erzeugen. Der Prozess ist ein wichtiger Meilenstein für eine intensive, ko-kreative Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschung, Entsorgung, Produktion und Politik – entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Teilnehmer sind sich einig, dass es nicht um die nächste Diskussionsrunde geht, sondern um echte Umsetzung. In den kommenden Monaten werden die Design Teams an konkreten Fragestellungen arbeiten – stets mit dem Anspruch, Impulse aus der Praxis mit wissenschaftlicher Tiefe zu verbinden und gemeinsam zukunftsweisende Innovationen zu gestalten. Innovationsräume fördern Innovationsgeist Das RISE StartUp!Lab der Hochschule Osnabrück bot dafür den idealen Rahmen. Die offene Atmosphäre und die kreativen Impulse des Think!- und Make!Labs inspirierten direkt zu ersten Ideen für die Prototypenphase. Ein O-Ton unterstreicht die Bedeutung solcher Räume: „Allein der Besuch der 3D-Werkstatt des Labs hat sofort zu neuen Ideen für die spätere Prototype Phase inspiriert.“ 5. März 2025 - Veranstaltung „Crossindustrial Supply Chain – Vom Rohstoff zum Serienprodukt“ Für alle Interessierte an nachhaltigen Materialstrategien richtet Niedersachsen.next, in Kooperation mit dem GROWTH Team der Hochschule Osnabrück und dem Forschungszentrum für Fahrzeugtechnik der Universität Braunschweig (NFF), die Themenreihe: „Crossindustrial Supply Chain – Vom Rohstoff zum Serienprodukt“ aus. Ziel ist es, die Anforderungen von morgen bereits heute zu denken und Innovationen entlang der Lieferketten zu begleiten. Und zwar von der Idee bis zum Produkt. Im Rahmen der EU-Altfahrzeugverordnung werden ab 2035 Rezyklatquoten in Fahrzeugen vorgegeben. Inwiefern sich nachwachsende Rohstoffe anrechnen lassen, ist aktuell unklar, aber hinsichtlich des CO2 - Abdrucks sicherlich relevant! Gestalten Sie die Zukunft mit! Neben Einblicken in die Perspektive der Materialentwicklung von VW, wird es einen interaktiven Teil zu Innovationsprozessen geben, sowie Informationen zu Fördermitteln und Best-Practice Beispielen. Wann? 05.03.2025 Wo? NFF Braunschweig Hier finden Sie die Agenda und Anmeldung . Diskurstheater und Mixed Reality Bei Fragen zum Themengebiet Diskurstheater kontaktieren Sie bitte k.laukemper@hs-osnabrueck.de , zum Themengebiet Mixed Reality malte.schuenemann@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden sie hier . 17. September 2026 - Kongress in der Deutsche Bundesstiftung Umwelt Fotos Hochschule Osnabrück Klimarisiken managen – Wie Kommunen und Unternehmen handlungsfähig bleiben Auf der Veranstaltung von Klima-Frieden Osnabrück e.V., der Hochschule Osnabrück und dem Europäischen Institut für Luftqualität lud der Verein Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen, Politik und Zivilgesellschaft zum Kongress in die Deutsche Bundesstiftung Umwelt ein. Gemeinsam wurde diskutiert, wie Unternehmen und Kommunen ihre Standorte, Infrastrukturen und Lieferketten widerstandsfähiger machen können. Im Mittelpunkt standen konkrete Praxisbeispiele, innovative Technologien, Erfahrungen aus Extremwetterereignissen sowie Strategien für eine klimaresiliente Zukunft. Malte Schünemann vom GROWTH Teilvorhaben Mixed Reality ging in seinem Vortrag „Erzählen über Klimafolgerisiken, von denen man eigentlich nichts hören möchte. Heute: Starkregen“ darauf ein, warum der Transfer fachwissenschaftlicher Kenntnisse und Wissensstände im Rahmen der Starkregenvorsorge und Klimaanpassung besonders wichtig ist. In diesem Rahmen wurden die Ansätze des Projektes Akteur*innen aus der Wasserwirtschaft, Stadtentwicklung, Gesundheits- und Versicherungswesen präsentiert. Während der Paneldiskussion wurde deutlich, dass es keine Patentlösung gibt. Jede Kommune, Stadt und Hausbesitzer*in ist in die Pflicht genommen, angemessene Lösungen zu finden und umzusetzen. Besonders wichtig ist es dabei, zu wissen, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt. Denn auch kleine Maßnahmen können sehr sinnvoll sein. Klimawandel bedeutet längst auch, mit konkreten Risiken umzugehen. Umso wichtiger ist es, aus Erfahrungen zu lernen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. In der Ausstellung konnte die Sandbox getestet werden, es wurden Kontakte geknüpft und die Gespräche weitergeführt. 17. Juni 2026 - Abschluss der Sommerakademie alle Bilder von Carina Wessmann - Schülerforschungszentrum Mit einer feierlichen Zertifikatsverleihung in der Schlossaula der Universität Osnabrück ist die diesjährige MINT-Sommerakademie des Schüler-Forschungs-Zentrums (SFZ) Osnabrück erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt 73 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem vielfältigen Förderangebot teil und erhielten ihre Zertifikate. Die Teilnehmer*innen konnten an zweien von insgesamt 13 praxisorientierten Kursen teilnehmen und dabei intensive Einblicke in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gewonnen. Die Abschlussveranstaltung in der historischen Schlossaula der Universität Osnabrück bildete den feierlichen Höhepunkt der Akademie. Im Beisein von Lehrkräften, Kursleitungen sowie Angehörigen wurden die Leistungen der Teilnehmenden gewürdigt und die Zertifikate überreicht. Begrüßt wurden die anwesenden Personen von Prof. Dr. Kathrin Loer, Vizepräsidentin der Hochschule Osnabrück. Ein besonderer Beitrag war das Ergebnis des Kurses „Theater“ mit dem Titel „WissAther – TheaSchaft – Kann Theater Wissenschaft? Kann Wissenschaft Theater?“. Hier wurde eine Szene entwickelt, in dem es um die Auswirkungen des Klimawandels ging. Wie reagieren Bäume auf Hitze und den damit verbundenen Wassermangel und wie kommunizieren sie darüber miteinander. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben die Erarbeitung dem Publikum vorgestellt und so zum Nachdenken angeregt. Die MINT-Sommerakademie leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Talente und zur Stärkung des Interesses an naturwissenschaftlich-technischen Fragestellungen. „Die große Motivation und das Engagement der Schülerinnen und Schüler haben auch in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig und erfolgreich außerschulische MINT-Förderangebote sind“, betonte das Organisationsteam des SFZ Osnabrück. 09. März 2026 - Die "Schweine!" zu Gast am Evangelischen Gymnasium Nordhorn Bilder: Hochschule Osnabrück Am 09. März 2026 brachte das Diskurstheater-Team das Stück „Schweine! Eine rosarote Begegnung“ auf den Schulhof des Evanglischen Gymnasiums Nordhorn – und verwandelte ihn bei strahlendem Frühlingswetter kurzerhand in eine kleine Freiluftbühne. Viele interessierte Schülerinnen und Schüler versammelten sich, um diesen besonderen Theaterimpuls zu erleben. Das Ensemble bezog das Publikum immer wieder in seine Überlegungen ein und regte zum Nachdenken und Diskutieren an. Im Anschluss blieb das Team der Hochschule noch ein wenig, um gemeinsam mit Schülerinnen aus den Jahrgängen 7 und 8 im Rahmen eines Tierliebe-Projekts weiterzuarbeiten. In Gesprächen tauschten sie sich über die Beziehung zwischen Mensch und Tier aus und leiteten kleine theaterpädagogische Übungen an, die einen kreativen Zugang zum Thema ermöglichten. "Der Besuch des Diskurstheaters war ein spannender Impuls, der gezeigt hat, wie Theater zum Nachdenken anregen und gesellschaftliche Themen auf besondere Weise sichtbar machen kann.", bekräftigte Kristina Wolters, Lehrkraft am EGN. 9. und 10. Oktober 2025 - "Angerichtet!" in Bad Essen und Tecklenburg Bild Roman Starke Im Oktober 2025 wurde das Diskurstheaterstück „Angerichtet! – 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende“ zum Ausgangspunkt für lebhafte Diskussionen in der Region. Das GROWTH-Teilvorhaben „Eine Bühne für den Wandel“ war zu Gast in Bad Essen und Tecklenburg. Am 09.10.2025 gastierten die vier Schauspieler*innen am Gymnasium Bad Essen und brachten die Inszenierung erstmals im Schulkontext auf die Bühne. 200 Schüler*innen der Jahrgänge 11 und 12 verfolgten im großen Forum der Schule die szenische Auseinandersetzung mit den Notwendigkeiten und Herausforderungen der Transformation unseres Ernährungssystems. Dabei konnte das junge Publikum, das sich vorbereitend im Biologieunterricht mit der Thematik beschäftigt hatte, seine eigenen Sichtweisen auf das Thema in mehreren Diskussionsphasen einbringen. Themen wie Klimawandel, Tierwohl und Ressourcenknappheit wurden intensiv in kleinen Gesprächsgruppen und teils über die aufgelösten Sitzreihen hinweg besprochen. Dabei formulierten diese „Ernährungsräte“ Wünsche und Forderungen an das bestehende Ernährungssystem, welche in der letzten Szene von den Schauspieler*innen aufgegriffen und zum Teil des Theaterstückes wurden. Dabei wurde der Wunsch nach mehr veganen Angeboten in der Schulaula zum Beispiel ebenso artikuliert wie das Bedürfnis, Essen und Ernährung Privatsache bleiben zu lassen. Die Eindrücke und Gedanken zu dieser Form der theatralen und interaktiven Wissenschaftskommunikation wurden in einem anschließenden Nachgespräch diskutiert – die Resonanz der Schüler*innen und Lehrkräfte fiel dabei durchweg positiv aus. Am Folgetag, dem 10.10.2025, war das Ensemble dann zu Gast beim Reallabor-Projekt „Zukunft schmackhaft machen“ in Tecklenburg . Die Vorstellung bot reichlich Gesprächsstoff für die Besucher*innen des Projektauftaktes im Hotel Drei Kronen. Das Reallabor ist am ZIN (Zentrum für Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung) der Uni Münster angesiedelt und möchte die Region auf ihrem Weg in eine nachhaltige Zukunft begleiten. Dabei unterstrich „Angerichtet!“ die Bedeutung des Theaters als Plattform für gesellschaftlichen Dialog und die aktive Beteiligung der Gesellschaft. 3. September 2025 - Auftakt der Herbstakademie Bild: Schülerforschungszentrum Eine gemeinsame Auftaktveranstaltung in der Schlossaula in Osnabrück am 3. September bildete den Start der diesjährigen Herbstakademie des Schülerforschungszentrum (SFZ). Für die Schüler und Schülerinnen standen in diesem Jahr 12 Kurse zur Wahl. Aus dem Transferprojekt GROWTH beteiligten sich das Teilvorhaben „Resiliente Agrarsysteme“ und das „Diskurstheater" aus dem Fachbereich Theaterpädagogik. Bei der Auftaktveranstaltung kamen nun alle Teilnehmer*innen, Lehrkräfte und Kursleitungen zusammen. Im Kurs Agrarwissenschaft wird Bodenbiologie und nachhaltige Landwirtschaft erkundet, denn die Bodenbiologie spielt eine entscheidende Rolle in der Entwicklung von Pflanzen für einen resilienten Ackerbau. Besonders im Hinblick darauf, die Landwirtschaft nachhaltiger und naturnaher zu gestalten, ist es wichtig, die verschiedenen Bodenschichten, Bodenarten, Bodentypen, Bodenunterschiede und den Wurzelraum zu betrachten. Mithilfe von Bodenprofilen wird ein direkter Blick in den Boden ermöglicht um gezielt auf die Bedürfnisse der Pflanzen an den Ackerstandort einzugehen. Durch innovative Technologien wie den FarmBot werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie eine Pflanzenproduktion in Zukunft effizienter gestaltet werden könnte. Der Titel des Kurses Diskurstheater lautet „Klimakämpfer*innen – Im Auftrag zwischen Wissenschaft und Theater“ und richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die gerne Theater spielen und aktiv und kreativ werden möchten im Kampf gegen die Klimakrise. Die Gruppe setzt sich gestaltend mit dem Thema Klimakrise auseinander und möchte damit raus auf die Straße, um Menschen zu erreichen und Zeichen zu setzen. Mit kleinen Szenen, Songs, Tänzen, Performances etc. in der Öffentlichkeit gelangt die Gruppe in einen Austausch von Mensch zu Mensch zwischen Wissenschaft, Lebensrealität und Theater. Die Herbstakademie 2025 findet in den Herbstferien vom 22. bis 24. Oktober 2025 statt. 14. August 2025 - 5 Themen, 300 Gäste und 2 Sieger – einer davon Malte Schünemann Im sommerlich-sonnigen Büdchen am Westerberg wurden bei dem Science Slam nicht nur Wurst und kühle Getränke verzehrt, sondern auch Futter fürs Gehirn serviert. Fünf Forschende der Hochschule Osnabrück präsentierten ihre Themen unter freiem Himmel: Mareike Dirks-Hofmeister, Lynn Wagner, Julia Heinz, Malte Schünemann und Ernst Philipp Krüger. Das Publikum erlebte unter anderem, was Herbert Grönemeyers heiß geliebte Currywurst mit der Ernährungswende in Großküchen zu tun hat, wie Gamification zu einem nachhaltigeren Lebensstil anregen kann oder wo sich eigentlich überall Schimmel in unserer Ernährung versteckt. Am Ende wurden gleich zwei Gewinner gekürt: Malte Schünemann aus dem Projekt GROWTH mit seinem Slam zum Thema Starkregen und Ernst Philipp Krüger, der zeigte, warum „Kunststoffe zu simulieren der Hammer ist!“. Malte Schünemann nach der Verleihung: „Die Zuschauenden können hoffentlich mitnehmen, dass wir in der Stadtentwicklung verantwortungsvoller werden und nicht nur Starkregen, sondern auch andere Themen der Klimaanpassung intensiver berücksichtigen müssen. Aber in meinem Slam ging es vor allem um Senken und um das Prinzip ‚Überall ein bisschen, ist im Ganzen viel‘. Ich denke, dass dies ein Satz ist, den die Leute gut mitnehmen können.“ Auch für Ernst Philipp Krüger war es ein großartiges Erlebnis und die Zuschauenden erlebten einen neuen und verständlichen Blick auf Kunststoffe. Am 10.12.2025 findet der nächste Science Slam im Sonnendeck in Osnabrück statt. Dann wird wieder aktuelle Forschung ins Rampenlicht gerückt. 29. August 2025 - Vortrag in Bramsche „Zwischen Trockenheit und Starkregen" Bild Hochschule Osnabrück Im August fand im Volksbank Campus in Bramsche ein spannender Vortrag in Kooperation mit dem Naturschutz- und Bildungszentrum (nbz) Alfsee mit dem Titel „Zwischen Trockenheit und Starkregen: Unsere Landschaft als Schwamm?“ statt. Malte Schünemann von der Hochschule Osnabrück aus dem Teilvorhaben Starkregen und Mixed Reality führte die Zuhörer durch die komplexen Zusammenhänge zwischen Wetterextremen und der Beschaffenheit unserer Landschaften. Ob zu viel, oder zu wenig: Regenwasser kann eine große Herausforderung darstellen. Aber wer hätte gedacht, dass zwischen Äckern, Straßen und Hausgärten so viele Möglichkeiten besteht, damit umzugehen? Im Vortrag wurden die Zusammenhänge von Regen, Versickerung, Landnutzung und Stadtgestalt vorgestellt, von urbanen Gebieten bis hin zu naturbelassenen Flächen. Ein zentrales Thema war die Idee, Landschaften als „Schwamm“ zu nutzen, um Wasser effizienter zu speichern und zu verteilen. Malte Schünemann betonte die Bedeutung von natürlichen und künstlichen Wasserrückhalteflächen sowie die Rolle von Pflanzen und Böden bei der Wasseraufnahme und -speicherung. „So einfach lässt sich durch bauliche Veränderungen das Stadtklima verbessern“, staunte eine Zuhörerin. Der Vortrag endete mit einem Aufruf zur nachhaltigen Landschaftsgestaltung - auch auf dem eigenen Grundstück - und der Notwendigkeit, städtische und ländliche Gebiete gleichermaßen zu berücksichtigen. Wir bedanken uns herzlich bei Judith Perez vom nbz Alfsee und der Stadt Bramsche und freuen uns auf weitere spannende Veranstaltungen. 22. Juni 2025 - Hochschule Osnabrück beim Familiensonntag zum 1050-jährigen Stadtjubiläum © Hochschule Osnabrück © Hochschule Osnabrück Wissenschaft zum Anfassen Mitte Juni wurde es bunt, interaktiv und erkenntnisreich in der Lingener Innenstadt: Die Stadt Lingen (Ems) feierte ihr 1050-jähriges Jubiläum mit einem großen Familiensonntag – und die Hochschule Osnabrück war mittendrin. Zwischen 11 und 17 Uhr präsentierte sich die Hochschule Osnabrück mit einem vielfältigen Mitmachprogramm an der Baccumer Straße, Ecke Burgstraße. Organisiert vom Campus Lingen und dem Transferprojekt GROWTH, konnten große und kleine Besucher*innen Wissenschaft hautnah erleben und einen spannenden Einblick in die Aktivitäten der Hochschule erhalten. Wurzeln, Bodenproben und ein Blick in die Vergangenheit Besonderes Interesse galt einem anschaulichen Bodenschichtenmodell, das zeigte, wie Pflanzenwurzeln wachsen. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, selbst Bodenproben zu analysieren und pH-Werte zu bestimmen. Ein Highlight für Rätselfans war die Ausstellung von Exponaten aus dem Escapegame-Labor eines fiktiven Wissenschaftlers der 1940er Jahre. Die Schau machte nicht nur Materialforschung greifbar, sondern verband Wissenschaft mit Geschichte und Storytelling. Pflegeberufe im Fokus Auch der duale Studiengang Pflege am Campus Lingen war mit einem interaktiven Informationsstand vertreten. Unter dem Motto „Pflege – MIT UNS!“ konnten sich Interessierte über die beruflichen Möglichkeiten im Gesundheitswesen informieren – praxisnah und zum Mitmachen. Politische Bildung trifft Hörspielerlebnis Ein besonderer Beitrag zum Jubiläumsjahr war das Projekt „Lingen F_“, das sich kritisch mit der Stadtgeschichte auseinandersetzt. Ein GPS-geführter Hörspielrundgang führte die Teilnehmenden an zehn Orte in der Innenstadt und ließ sie anhand realer Schicksale in das Leben der 1930er Jahre eintauchen. Virtuelle Erlebnisse und kreative Mitmachstationen Im benachbarten Institut für Theaterpädagogik an der Baccumer Straße 3 erwartete die Besucher*innen ein weiteres Highlight: Mit VR-Brillen konnten sie virtuell durch einen Supermarkt navigieren und ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die interaktive Sandbox zeigte eindrucksvoll, wie Wasser sich durch Landschaften bewegt. „Das war ein faszinierender Mix aus Wissenschaft, Technik und Spiel“, so eine Besucherin. Für besonders Mutige bot das virtuelle Escapegame „Basement Breakout“ ein realistisches Katastrophenszenario: Gefangen in einem Keller während einer Sturzflut. Wir freuen uns, dass wir am Familiensonntag der Stadt Lingen mitwirken konnten und unsere Stände vom Publikum so gut angenommen wurden. Es war ein rundum gelungener Tag“, bilanzierte Prof.in Dr. Rosa Mazzola vom Campus Lingen. 14. Mai 2025 - Ad hoc-Theaterstück "Schweine! Eine rosarote Begegnung" Bild: Roman Starke Am Mittwoch, dem 14.05.2025 hatte das Ad hoc-Theaterstück "Schweine! Eine rosarote Begegnung" auf dem Marktplatz in Lingen Premiere. Quasi geplant- spontan haben das Schauspielerteam die Besucher und Besucherinnen des laufenden Wochenmarktes eingeladen, zuzuhören und mitzureden, als es - auf der schnell auf den Boden abgeklebten öffentlichen „Bühne“ - um die Facetten und Hintergründe des Schweinlebens ging. Sie holten das Schwein mit vielen wissenschaftlichen Fakten in Text und Liedern ins Rampenlicht. Manch Zuschauer schmunzelte leicht, als es um die enorme Intelligenz der Tiere ging, andere gingen weiter und wollten sich „diesen Quatsch nicht anhören“. Aber die Diskussion ging weiter, denn die Bereitschaft mit der Schauspielerin und dem Schauspieler ins Gespräch zu gehen, war schnell groß. Eine Frage war: Wer hat in diesem Jahr schon ein lebendiges Schwein gesehen – live und in Farbe? Da mussten tatsächlich die meisten passen und fingen an, sich Gedanken zu machen. Genau diesen Aspekt verfolgt die Ad hoc-Intervention des Teilvorhabens „Diskurstheater – Ein Bühne für den Wandel“ aus dem Projekt GROWTH. Was wissen wir eigentlich voneinander und wie geht es weiter mit uns Menschen und den Schweinen? 23. - 27. April 2025- European Media Art Festival (EMAF) Zwei Kinder formen Sandberge in der Sandbox. Seit fast 40 Jahren zieht das European Media Art Festival (EMAF) Menschen in die Osnabrücker Kunsthalle und die vielfältigen Ausstellungen in deren Peripherie. Mit der Augmented Reality-Sandbox und dem Virtual Reality-Exit-Game „Basement Breakout“ waren auch das GROWTH-Teilvorhaben „MIXED REALITY – Landschaft im Wandel“ mit von der Partie. In einem ehemaligen Ladenlokal stellte das Team Exponate einer sehr interessierten Öffentlichkeit vor. Über die Dauer des fünftägigen Festivals kamen viele interessierte Besucher:innen aus der ganzen Welt auf sie zu, um die Exponate auszuprobieren und ins Gespräch zu kommen. In dieser Atmosphäre aus Neugier, Unterhaltung und Innovation entstanden Räume für Dialoge auf Augenhöhe und einem Transfer der Thematik Starkregen zwischen den Mitarbeitenden und einem motivierten Publikum. Das EMAF war die erste öffentliche Veranstaltung, bei der das Spiel „Basement Breakout“ ausprobiert werden konnte. Trotz gelegentlicher Zurückhaltung gegenüber Virtual Reality wurde die Anwendung sehr positiv aufgenommen und vielfach genutzt. 11. März 2025 - Theaterspielclub "Klimakämpfer:innen" Das Schüler-Forschungs-Zentrum (SFZ) Osnabrück und das Projekt GROWTH der Hochschule bieten einen Theaterspielclub für Schüler:innen zwischen 14 und 18 Jahren an. Ziel des Clubs ist die künstlerische Auseinandersetzung mit den Ursachen und Auswirkungen der Klimakrise – und der Frage: Was jetzt? Im Rahmen des Clubs werden die Teilnehmenden die Möglichkeiten des Theaters nutzen, um ihre Stimme zu erheben und ihre Ideen zu teilen. Dazu werden verschiedene Formate wie Theaterstücke, Performances, Lesungen und Aktionen im öffentlichen Raum erprobt. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Theaterspielen und -gestalten sowie das Ausprobieren neuer kreativer und kommunikativer Fähigkeiten. Alle Schüler:innen der Klassen 8 bis 13, mit und ohne Theatererfahrung, sind herzlich eingeladen teilzunehmen. 19. November 2024 - Wissenschaft hautnah: Open Labs am Campus Lingen Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Fotos: Hochschule Osnabrück/Roman Starke Der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück bot bei der Veranstaltung "Open Labs - Wissenschaft live erleben" einen Abend voller Innovation und Entdeckungen. Unter dem Motto "Forschung zum Anfassen" stellten Experten ihre Projekte in kurzen Präsentationen vor und öffneten danach die Labore für vertiefte Einblicke. Hauptthemen waren "Theater trifft Wissenschaft: Diskursive Erlebnisse aus dem Experimentallabor"" und "Pflege goes virtual and digital", die das Zusammenspiel von Kunst und Forschung unterstrichen. Weitere interessante Einblicke gab es in Bereiche wie die Smart Factory, angewandte KI, 3D-Druck und moderne Fertigungstechniken. Teilnehmende schätzten die Möglichkeit, direkt in die Labore einzutauchen und die Themen im Detail zu erkunden, was durch angeregten Austausch und Networking bei einem gemütlichen Beisammensein ergänzt wurde. Die Veranstaltung wurde durch die GROWTH Teilvorhaben Diskurstheater, Digitalisierung im ländlichen Raum sowie dem Projekt Fit4growth organisiert. November 2024 - Theaterstück „Angerichtet!“ servierte drei Tage lang „Diskurshäppchen“ zur Zukunft der Ernährung Die Erbse tanzt - das Diskurstheaterstück „Angerichtet“ setzt sich auf ungewöhnliche Weise mit der Zukunft der Ernährung auseinander und verknüpft Erkenntnisse aus Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft. Foto: Roman_Starke Interaktiver Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft zur Ernährungswende Die Aufführungen des Diskurstheaterstücks „Angerichtet!“ im November im emma-theater in Osnabrück boten mehr als „nur“ Theater: Sie lösten einen interaktiven Austausch zwischen Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft aus, der die Zuschauenden aktiv in die Diskussion um die Ernährung der Zukunft einbezog. Entwickelt im Rahmen des Transferprojekts GROWTH der Hochschule Osnabrück, unter Leitung der Theaterpädagogen Prof. Dr. Bernd Ruping und Frederik Hochheimer sowie der Ernährungswissenschaftlerin Prof. Dr. Dorothee Straka, setzte das Stück auf Dialog und Teilhabe. Das Bühnenstück präsentierte in zehn „Diskurshäppchen“ wissenschaftlich fundierte Ansichten, die packend inszeniert und durch die Mitwirkung des Publikums lebendig wurden. Ruping, wissenschaftlicher Leiter des Teilvorhabens Diskurstheater, äußerte sich begeistert: „Der ästhetische Wert der Aufführung – zu messen an der Spannung zwischen dem Bühnengeschehen und dem Publikum – war hoch: Die Zuschauenden "gingen mit" und zeigten hohe Bereitschaft, die Impulse von vorn aufzugreifen, und quittierten gesangliche und tänzerische Elemente mit Zwischenbeifall, mitgesungen wurde auch.“ Große Dialogbereitschaft der Zuschauenden Diese emotionale Öffnung der Zuschauenden, bereitete für die Verantwortlichen auf schlüssige Weise den entscheidenden Teil des angestrebten Theaterformats vor: Den Diskurs. Schon zu Beginn wurde das Publikum in Kleingruppen eingeteilt, die als „Ernährungsräte“ fungierten. In drei Diskussionsphasen konnten die Teilnehmenden ihre Perspektiven zur Zukunft der Ernährung austauschen, Themen wie Klimawandel, Tierwohl und Ressourcenknappheit aufgreifen und ihre Ideen für eine nachhaltigere Ernährungsweise einbringen. In den Phasen der Gruppengespräche innerhalb des Publikums lag eine Atmosphäre intensiver Dialogbereitschaft über zum Teil aufgelöste Sitzreihen. Ruping ergänzte: „Die Diskurse waren intensiv, Positionen wurden eingenommen, Gegenpositionen verargumentiert, Zwischenergebnisse und stimmige Sentenzen protokolliert. In meiner Gruppe wurde die zu kurze Zeit für die Auseinandersetzung bedauert und allgemein die Neu-Vermischung der Zuschauenden in den Gruppen begrüßt.“ Spielfreudiges Ensemble entfaltet komplexes Thema mit großer Leichtigkeit Frederik Hochheimer, Regisseur des Theaterstücks, berichtete: „Das hochmotivierte Ensemble entfaltete mit Leichtigkeit, starken Bildern und musikalischen Einwürfen die teilweise gegensätzlichen Standpunkte und komplexen Argumente eines notwendigen Ernährungswandels mit seinen wissenschaftlichen Hintergründen und gesellschaftlichen Implikationen.“ In der abschließenden Runde wurden Vorschläge zur Ernährungspolitik gesammelt. Die Ideen sollen als Anstoß für die lokale Politik und die Wissenschaft dienen, die Ergebnisse werden auch auf der Projekt-Website veröffentlicht. Die Aufführungen zeigten, wie wichtig das Thema Ernährung als gesellschaftliche Frage und wie groß das Interesse der Bevölkerung daran ist, Einfluss auf die Gestaltung ihrer Ernährungsgewohnheiten zu nehmen. Notwendigkeit eines Ernährungswandels wird greif- und diskutierbar Mit „Angerichtet!“ hat die Hochschule Osnabrück ein neues Format geschaffen, das auf besondere Weise zum Nachdenken und Handeln anregt. An drei Abenden vor nahezu ausverkauften Rängen zeigte das spielfreudige Ensemble, wie Wissensvermittlung, gesellschaftliche Teilhabe und Diskurs kurzweilig gelingen können. „Mit Leichtigkeit und ohne moralischen Zeigefinger wurden die Standpunkte eines notwendigen Wandels der Ernährung greif- und diskutierbar“, so Hochheimer abschließend. Ein Theaterabend, der in Erinnerung bleibt und Perspektiven für die Zukunft öffnet. Um den Diskurs aus dem Theater weiter in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, ist geplant, das Theaterstück auch im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Schulen und auf Marktplätzen in der Region Osnabrück-Lingen, aufzuführen. Weitere Informationen Frederik Hochheimer Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt GROWTH | Teilvorhaben 5 - "Eine Bühne für den Wandel" f.hochheimer@hs-osnabrueck.de 18. Oktober 2024 - Theateraufführung auf der Verleihung der Deutschlandstipendien Copyright: Daniela Rösler // www.danielapatricia.net In diesem Jahr konnte die Hochschule Osnabrück, gemeinsam mit Förderorganisationen, 182 Deutschlandstipendien an ihre Studierenden vergeben. Der Hochschulpräsident Prof. Dr. Alexander Schmehmann begrüßte die 182 Stipendiat*innen. Die Übergabe wurde in einer stimmungsvollen Veranstaltung gefeiert. Unter den fördernden Organisationen sind Unternehmen, Stiftungen, Rotarische Clubs sowie Unternehmensnetzwerke - viele davon kommen aus der Region Osnabrück und dem Landkreis Emsland. Das Teilvorhaben Diskurstheater zeigte auf der Bühne Auszüge des Theaterstücks „Angerichtet!“. In kurzen Diskurshäppchen warf es einen wissenschaftlichen Blick auf die Ernährungsverhältnisse von heute und die Möglichkeiten einer Esskultur von morgen. Bei der Verleihung der Deutschlandstipendien trifft ein Großteil der Stipendiat*innen und Förderorganisationen zum ersten Mal aufeinander. Diese einmalige Gelegenheit zur Vernetzung, wissen diese sehr zu schätzen. „Es gibt in der Region kaum eine solche Veranstaltung, bei der Unternehmen und Stiftungen einen ganzen Abend gemeinsam mit Studierenden am Tisch sitzen und sich austauschen. Alleine dafür lohnt sich die Teilnahme am Deutschlandstipendium“, so Michael Gövert von der SIEMENS AG, die schon seit 2015 Studierende mit Deutschlandstipendien fördert. Einen „Raum für Begegnung und generationenübergreifenden Austausch schaffen“ - das sei auch die Idee hinter der Veranstaltung, erläutert Jan Lukaßen, Leiter der Hochschulförderung. Mai und Juni 2024 - Angerichtet! 10 Diskurshäppchen zur Ernährungswende in Lingen Bilder von Roman Starke Nehmen Sie Platz, es ist angerichtet! Was und wie wir essen, beeinflusst unser Leben und die Zukunft des Planeten. Vor dem Hintergrund des ökologischen Wandels wird die Dringlichkeit einer gemeinsamen Ernährungswende deutlich. Aber wohin geht die kulinarische Reise und wer bestimmt das Ziel? Das Theaterstück „Angerichtet!“ ist Teil des Projektes GROWTH an der Hochschule Osnabrück. In 10 Diskurshäppchen wirft es einen wissenschaftlichen Blick auf die Ernährungsverhältnisse von heute und die Möglichkeiten einer Esskultur von morgen. Zusammen mit dem Publikum stellen wir uns dabei die Frage: Wie sieht die Zukunft des Essens aus? Termine: 31. Mai 19. Juni 20. Juni 2024 19.00 Uhr im Burgtheater Lingen Weitere Infos und Kartenreservierungen unter: www.burgtheater-lingen.de 9. November 11. November und 12. November 2024 19.30 Uhr im Theater Osnabrück Weitere Infos und Kartenreservierungen ab dem 27.09.2024 unter: www.theater-osnabrueck.de Wissenschaftskommunikation Bei Fragen zum Themengebiet Wissenschaftskommunikation kontaktieren Sie bitte julia.schaechtele@hs-osnabrueck.de . Alle Teams und Kontaktdaten finden Sie hier . 9. September 2026 - Convention in Lingen - Digital und innovativ - Wir für die Region Fotos Hochschule Osnabrück Innovation, Digitalisierung und KI - darum drehte sich die GROWTH Convention am 9. September um 16 Uhr am Campus Lingen. Rund 80 Gäste aus Wirtschaft und Wissenschaft, Schulen, Verbänden, Verwaltung und Politik erhielten nicht nur neue Impulse sondern diskutierten lebhaft in verschiedenen Workshops. Nach einer Begrüßung der Dekanin Prof. Dr. Liane Haak startete Sabine Schnorr ihre Keynote. Die Informatikerin und Unternehmensberaterin erklärte: „Wir müssen nicht fragen: Was kann die KI noch nicht? Sondern: Wie wollen wir sie nutzen?“ Denn reflektieren, bewerten und letztendlich auch die Verantwortung zu tragen, seien Aufgaben, die menschlich bleiben. In den anschließenden Workshops widmeten sich die Gäste unterschiedlichen Perspektiven: Im Themenfeld Unternehmen diskutierten Dr. Pamela Wehling, Alexander Redder und Jonas Schöne über Best Practice Beispiele ihrer Methode Open Innovation, während Prof. Dr. Ralf Buschermöhle Einblicke in Digitale Zwillinge gab. Denis Schmitz und Bettina Henglmüller zeigten in einem zweiten Workshop auf, wie Open Innovation für nachhaltige Produktentwicklung gelingen kann. Im Themenfeld Schule gab Julia Akerlund eine Einführung in die KI, Michael Pruban beleuchtete KI-Agenten im Bildungswesen und Prof. Dr. Wolfgang Arens-Fischer und Prof. Dr. Liane Haak thematisierten wie Unternehmen, Verbände und Politik mit Wissenschaft wachsen und zusammenarbeiten können. Ergänzt wurde das Angebot durch eine Labor- und Campusführung mit Prof. Dr. Michael Ryba, bei der unter anderem das Filmstudio der Hochschule und ein elektronisch umgebautes Kart zeigte. Zum Abschluss zeigte das ebenfalls in Lingen ansässige Institut für Theaterpädagogik in einem kurzen szenischen Impuls einen künstlerischen Blick auf KI. Vorurteile der KI beleuchteten sie am Beispiel von Schönheitsidealen und zeigten damit unterhaltsam auf, wo die Risiken und Herausforderungen liegen - aber eben auch die Vorteile und Chancen. 19. August 2026 - Volle Punktzahl für den Science Slam Ein Traktor mit Brille, eine Forscherin im Schlafanzug und rote und grüne Flaggen im Publikum – der Science Slam der Hochschule Osnabrück am 19. August im Haus der Jugend zeigte, wie aufregend Wissenschaft sein kann. Wegen Regenwetter füllte sich leider nicht der Innenhof, sondern der Saal bis auf den letzten Platz mit 280 Gästen. In Kooperation mit FOKUS e.V. veranstaltete das Projekt GROWTH der Hochschule Osnabrück hier ihren Science Slam. Vier Forschende der Hochschule und eine Forscherin der Universität Osnabrück zeigten in je zehn Minuten ihre Wissenschaft. Für Stimmung sorgte Kathi Bode als Moderatorin. Das Publikum war dabei aktiv eingebunden: Mit Bewertungstafeln von 1-10 bewerteten 11 Kleingruppen die Slams. Auch die Reihenfolge der Auftritte wurde per Los durch das Publikum bestimmt. Den Anfang machte Svenja Folkerts mit ihrem Slam zu Chancengerechtigkeit in MINT-Studiengängen, bei dem sie rote und grüne Flaggen im Publikum verteilte. So machte die Red Flags bei der Studienwahl deutlich. Es folgte Agnes Aßbrock, die mit Bildern von Umwegen und ausgetretenen Trampelpfaden Workarounds in digitalen Prozessen veranschaulichte. Anschließend erklärte Dr. Katharina Lüth von der Universität Osnabrück in Schlafanzug und Schlafmaske wie man Alpträume loswird. Nach der Pause zeigte Prof. Dr. Kay Hendrik Hofmann aus dem Fachbereich Betriebswirtschaftslehre in seinem Beitrag, wie man einen Film auswählt ohne stundenlang zu suchen. Als letzter Slammer der Abends betrat Magnus Komesker die Bühne und präsentierte seine Forschung zu Sensoren in der Landwirtschaft unter dem Titel „Braucht mein Traktor eine Brille?“ Mit einer Nebelmaschine und einer unterhaltsamen Performance begeisterte er das Publikum, sodass alle Gruppen ihm zehn von zehn Punkten gaben und ihn mit anhaltendem Applaus zum Sieger kürten. Zum ersten Mal erhielt bei einem Science Slam der Hochschule Osnabrück ein Slam die volle Punktzahl. Mit diesem überraschenden letzten Slam endete die Veranstaltung, die zeigte, dass Wissenschaft spannend, verständlich und vor allem unterhaltsam sein kann. 09. – 10. Juni 2026 – Workshop „Wege zur transferfreundlichen Hochschule“ Bild: IHS-Workshop Gruppenfoto von Anja Köhne Der Präsenz-Workshop im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative „Innovative Hochschule“ (IHS) fand im Juni sowohl am Campus der Universität Kassel als auch im SDG+Lab statt. Letzteres ist ein Ort in der Innenstadt, der dem steigenden Leerstand entgegenwirkt und Forschung und Transfer zugänglich macht. Vom Elfenbeinturm direkt in die Mitte der Gesellschaft – das ist unter anderem das Ziel von Transfer an Universitäten und Hochschulen. Etwa 80 Teilnehmende folgten der Einladung. Bei der Keynote von Dr. Isabel Roessler vom Centrum für Hochschulentwicklung wurde deutlich, was den Kern der zwei Tage Austausch, Netzwerk und Diskussion ausmachte: die fünf Ts des Transfers – Transparency, Trust, Translation, Tools und Ties. Fünf Grundlagen, die unabdingbar sind, wenn es um die erfolgreiche Etablierung von Transfer an Hochschulen und Universitäten geht. Transparency meint dabei Orientierung und Transparenz und bezieht sich darauf, dass eine Zusammenarbeit nur dann möglich ist, wenn man sich auch kennt und voneinander weiß. Transfer ist laut Roessler vor allem nur dann möglich, wenn davor eine Beziehung besteht, die auf gegenseitigem Vertrauen, (hier Trust genannt), beruht. Translation bezieht sich auf die gemeinsame Sprache und Zielklarheit und fokussiert vor allem einen wichtigen Aspekt: Transfer ist die Verständigung zwischen Kulturen. Die Tools beschreiben Strukturen und Prozesse, die von Seiten der Hochschule oder Universität umgesetzt werden müssen, damit Transfer einerseits stattfinden und aber auch langfristig organisatorisch und kulturell etabliert werden kann. Das letzte T beschreibt Ties , also Institutionalisierung und Verstetigung und meint, dass Transfer erst dann gelungen ist, wenn er zur festen Alltagsnormalität zählt. Über die zwei Tage verteilt gab es entlang des Weges zur transferfreundlichen Hochschule diverse Workshops, Best Practices und Impulse, die die komplexen Facetten der Thematik verdeutlichten. Auch das GROWTH Projekt der Hochschule Osnabrück konnte sich hier thematisch beteiligen und Thea Blume vom Teilvorhaben Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung hielt in Kooperation mit Nadine Schwalb vom LIGETI Projekt aus Hamburg einen Workshop zu dem Thema: „Vom Wissen zum Wirken: Mit sozialwissenschaftlicher Zielgruppenanalyse zu Veranstaltungen, die in Erinnerung bleiben“. Mit 27 Teilnehmenden wurde dabei in einem interaktiven Format die komplexe Heterogenität der Zielgruppen in den Blick genommen, wissenschaftliche Lösungsansätze vorgestellt und Gelingensfaktoren diskutiert. Thea Marie Blume brachte hierbei die wissenschaftliche Expertise für Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung aus dem Projekt GROWTH mit. Wohingegen Nadine Schwalb ihre Veranstaltungs-Expertise aus dem Bereich „Vermittlung und gesellschaftliche Teilhabe“ aus dem Projekt LIGETI beisteuerte. Durch die Teilnahme an der Veranstaltung wurde ein weiteres T mehr als deutlich: Talk . Der hochschulübergreifende Austausch treibt die gemeinsame Motivation, gute Transferarbeit zu leisten und zu verstetigen, voran und bietet eine Chance, aus den Erfahrungen anderer zu lernen und Kooperationen zu gemeinsamen Zielen zu entwickeln. Thea Blume vom Teilvorhaben Zielgruppenintegration und Wirksamkeitsmessung erreichen Sie unter t.blume@hs-osnabrueck.de . 09. Mai 2026 - Mehr als nur ein Clean-up Spaziergang Die Straßen sauber machen, neues über Wasser und Starkregen lernen und verstehen was Kunststoff als Werkstoff ausmacht - all das vereinte die Veranstaltung am 9. Mai. Sie startete mit einer Rundführung durch die aktuelle Ausstellung “Mission Aqua” der Deutschen Bundeszentrum Umwelt. Im Anschluss spazierten rund 35 Gäste auf verschiedenen Routen zum Campus Westerberg. Die Initiative NEO (Nachhaltiges Engagement Osnabrück) stattete alle Teilnehmenden mit Zangen, Handschuhen und Warnwesten aus. Gemeinsam sammelten sie unterwegs Plastikbecher, Zigarettenstummel, Alufolien und Papierschnipsel vom Wegesrand. Außerdem zeigte Malte Schünemann unterwegs, welche Flächen von Starkregen besonders betroffen sind und erklärte die Zusammenhänge und Auswirkungen. Am Campus erwarteten die Besucher mehrere interaktive Mitmachstationen, unter anderem die Sandbox als Starkregensimulator. Außerdem gab Prof. Dr. Markus Susoff einen Input zu Kunststoffen. Zur Belohnung für mehrere Säche gesammelten Müll, freuten sich die Gäste anschließenden über das vegetarische Grillen. 19. März 2026 - Science Slam auf großer Bühne Bühne frei im Alando Palais: Zum Science Slam mit der IdeenExpo kamen am 19. März mehr als 430 Gäste. In festlicher Umgebung standen Wissenschaftler*innen der Hochschule zusammen mit externen Slam-Profis auf der Bühne. Von Starkregen über Currywurst bis Alzheimer, Verkehrspolitik und Fast Fashion präsentierten fünf Slammer*innen ganz unterschiedliche Themen. Was alle gemeinsam hatten: ein gebanntes Publikum, das nicht nur fasziniert zuhört, sondern lachte, schmunzelte und aktiv mitbestimmte wer die Bühne als Sieger*in verlässt. Die Gewinner*innen: Verena Dzialas aus Köln, die 2025 bereits Deutsche Science Slam Meisterin geworden ist, und Jan Kettler von der Hochschule Osnabrück. Beide ziehen ins Finale der IdeenExpo in Hannover ein. Dort treten sie am 26. Juni im Finale gegen vier weitere Wissenschaftler*innen an. 22. November 2025 - Science Media Day Was tun gegen Wissenschaftsfeindlichkeit? Darum ging es beim zweiten Science Media Day an der Hochschule Osnabrück, der zusammen mit dem Science Media Center ausgerichtete wurde. Rund 50 Professor*innen, wissenschaftliche Mitarbeitende und Promovierende kamen am 22. November zur Caprivi-Lounge um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Gleich zwei hochkarätige Keynotes zeigten ihre Expertise zum Thema: Julia Wand, freie Kommunikationsberaterin für Hochschul- und Wissenschaftskommunikation sowie Strategieentwicklung für wissenschaftliche Einrichtungen und Geschäftsführende Gesellschafterin Scicomm-Support sprach per Live-Zuschaltung über Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation. Anschließend stelle Ennio Brandt, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) eine Studie zum Thema vor. Auf dem Panel vor Ort tauschten sich Korinna Hennig, Leiterin des Ressort Wissen beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) sowie Mitglied im Vorstand der Wissenschaftspressekonferenz (WPK), Prof. Dr. Rainer Lisowski; Hochschule Bremen, Professur für Öffentliches Management, Dekan der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Ralf Garten; Vorstand Bundesverband Hochschulkommunikation, Leitung Kommunikation und Marketing Hochschule Osnabrück über Erfahrungen und den Umgang mit Wissenschaftsfeindlichkeit aus. Anfeindungen belasten nicht nur individuell, sie beeinträchtigen auch die Motivation, wissenschaftliche Ergebnisse öffentlich zu teilen. Dadurch fehlen der Gesellschaft wichtige Informationen, die für politische Entscheidungen, Innovationen und gesellschaftlichen Diskurs relevant sind. „Wenn Forschende sich nicht trauen, in der Öffentlichkeit zu sprechen, dann haben wir ein Problem“, so Ralf Garten, Leitung Kommunikation und Marketing der Hochschule Osnabrück, beim Science Media Day Die Veranstaltung machte deutlich, dass Wissenschaftskommunikation weit mehr ist als die Vermittlung von Fakten. Sie schafft Vertrauen, macht wissenschaftliche Prozesse transparent und trägt zur Wahrheitsfindung in der Gesellschaft bei. Die Hochschule Osnabrück unterstützt ihre Forschenden dabei, diese Verantwortung wahrzunehmen – sachlich, sicher und nachhaltig. 10. November 2025 - Wissenschaftsroulette Am 10. November 2025 fand in der Caprivi-Lounge erneut das "Wissenschaftsroulette” der Projekte GROWTH und Fit4Growth statt – dieses Mal mit rund 80 Gästen, die sich auf einen Abend voller Wissenschaft und unterhaltsamer Improvisation freuen konnten. Die teilnehmenden Forschenden Prof. Dr. Jochen Kruppa-Scheetz , Prof. Dr. Markus Susoff und Felix Daum präsentierten zunächst ihre eigene Forschung, bevor sie im Impro-Teil die Themen ihrer Kolleg*innen lediglich anhand weniger Bilder überzeugend als ihre eigenen ausgeben mussten. Ein Mix, der nicht nur aktuelle Forschungsthemen der Hochschule näherbringt, sondern auch für den ein oder anderen Lacher sorgt. Die Themen reichten diesmal von Recycling von Kunststoffe über die Vermittlung von Expert*innenwissen bis hin zu technischen Lösungen in der Pflege. So zeigte Jochen Kruppa-Scheetz, wie wichtig es sein kann, bewusst Dinge auszuprobieren, die man eigentlich nicht kann, um zu Lernen Expert*innenwissen verständlicher zu vermitteln. Bei den Gästen blieb außerdem ein Satz hängen: „Je älter man wird, desto dümmer wirken die Menschen um einen herum, weil man selbst immer mehr zum Experten wird.“ Markus Susoff machte deutlich, dass Kunststoffe trotz ihres schlechten Images in vielen Bereichen unverzichtbar sind und innovative Recyclingmethoden daher eine entscheidende Rolle spielen. Und Felix Daum gab Einblicke in die Akzeptanz technischer Lösungen in der Pflege. Auch im Impro-Teil stellten sich die Forschenden mutig der Herausforderung, fremde Themen spontan, kreativ und manchmal herrlich absurd zu interpretieren. Die Mischung aus Fachlichkeit und Entertainment sorgte bei Publikum und Jury gleichermaßen für Begeisterung. Ein Abend, der wieder einmal zeigte: Manchmal braucht es ungewohnte Wege, damit Wissenschaft im Kopf bleibt. Die Veranstaltung wurde organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 29. Oktober 2025 - Das (kurze?) Leben deines Smartphones Leon von Zepelin (SHIFT), Birte Kahmann (DBU), Jan-Micha Gamer (Kunst-Stoffe e.V.), Moritz Wermelskirch (Kunst-Stoffe e.V.) und Jonas Sandfort (GROWTH) Wie viel Umwelt in unseren Smartphones steckt und wie wir sie langlebiger machen können – darum ging es am 29. Oktober 2025 bei der gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Projekts GROWTH der Hochschule Osnabrück (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). Rund 25 Teilnehmer*innen kamen zusammen, um gemeinsam über die Zukunft unseres Smartphones zu diskutieren. Der Abend startete um 17 Uhr mit einem Workshop des Vereins Kunst-Stoffe e.V. : Mit kleinen Werkzeugkits zerlegten die Teilnehmenden ihre alten Geräte und erkundeten deren Innenleben. Wo sitzt der Akku? Und weshalb ist so vieles verklebt, dass Reparaturen schwierig werden? Beim gemeinsamen Schrauben wurde schnell klar, wie komplex die Technik hinter dem Alltaggegenstand ist. Um 19 Uhr ging es im Plenum weiter. Drei kurze Impulse eröffneten den Abend: Jonas Sandfort von Projekt GROWTH erklärte, was Nachhaltigkeit im wissenschaftlichen Sinne bedeutet und wie eine Lebenszyklusanalyse bewertet, wo in der Smartphone-Herstellung die größten Umweltbelastungen entstehen. Benjamin Lucks von der Nachhaltigkeitsplattform RESET machte anschließend deutlich, welche Probleme herkömmliche Smartphones mit sich bringen: kurze Software-Update-Zyklen, verklebte Bauteile, Marketing-Obsoleszenz und der energieintensive Datenverbrauch. Viele Defekte ließen sich eigentlich reparieren – doch hohe Ersatzteilpreise und unzugängliche Reparaturwege führen oft dazu, dass Geräte vorschnell ersetzt werden. Den Abschluss machte Leon von Zepelin vom Hersteller modularer Smartphones SHIFT . Er zeigte wie Reparierbarkeit, transparente Lieferketten und ein Gerätepfand dazu beitragen können, die Lebensdauer eines Smartphones zu verdoppeln. Bei SHIFT gehört Reparieren zur Unternehmenskultur: Ersatzteile sind lange verfügbar und Anleitungen öffentlich zugänglich. Im Anschluss entfachte eine lebhafte Diskussion: Wie lassen sich Menschen von modularen Geräten überzeugen, wenn Statussymbole und Markenbindung dominieren? Warum sind Ersatzteile so teuer – und welche politischen Schritte wären notwendig, um das zu ändern? Wie lang könnten Smartphones halten, wenn Hersteller verlässlich Updates liefern würden? Und wie bleiben modulare Geräte technisch konkurrenzfähig? Viele Fragen, die längst nicht alle beantwortet werden konnten, machten deutlich, wie komplex das Zusammenspiel aus technischen Komponenten, Konsumverhalten, Wirtschaft und Politik beim Thema Smartphone wirklich ist. Gleichzeitig wurde klar: Wir alle können einen kleinen Beitrag leisten, indem wir Geräte länger nutzen, bewusster kaufen, reparieren lassen, weitergeben und vor allem nicht in der Schublade verstauben lassen. 22. - 24. Oktober 2025 - Herbstakademie SFZ Theaterkurs: Schülerinnen setzen sich für Klima und Boden ein Bild Sebastian Dannenberg Klimaschutz gerät zunehmend in Vergessenheit. Ein Theaterkurs der Osnabrücker Herbstakademie mit elf Schülerinnen möchte das Thema wieder in den Fokus rücken. Die Idee, den Kampf für das Klima mit den Mitteln des Theaters umzusetzen, sei auf „fruchtbaren Boden“ gefallen, sagen Kathi Laukemper und Frederik Hochheimer von GROWTH - und bemerken dabei, wie passend diese Formulierung ist. Denn die elf Schülerinnen, die von den beiden Theaterpädagog*innen aus Lingen mit Materialien und Impulsen unterstützt werden, haben sich entschieden, das Thema Boden auf die Bühne zu bringen. Der Rahmen dafür ist einer der Kurse der diesjährigen Herbstakademie des Osnabrücker Schüler-Forschungs-Zentrums (SFZ). Gemeinsam mit den beiden Mitarbeitenden vom GROWTH Teilvorhaben „Eine Bühne für den Wandel“ wurden im Plektrum des Hochschul-Instituts für Musik (IfM) drei Tage lang Szenen, Lieder und Choreografien erarbeitet, die faktenbasiert, aber gleichzeitig auch niederschwellig und unterhaltsam die Bedeutung des Bodens für das Klima erklären. Entstanden ist „Instagreen“. Namentlich liegt das nah dran an der Social-Media-Plattform, doch diesmal für den Boden. Ausgehend vom Wissen, dass bestimmte Pilzarten unter der Erde Bäume miteinander vernetzen, lassen die Schülerinnen im Theaterstück Pilze im „World Wood Web“ zu Influencern reifen. Bäume, Pflanzen und Tiere werden zu Followern und Pestizide zu Hackern. Die Präsentation der Ergebnisse der SFZ-Herbstakademie 2025 findet am Dienstag, 18. November 2025 von 8 bis 16 Uhr im Zentrum für Umweltkommunikation in Osnabrück statt. 15. Oktober 2025 - PubQuiz in der CaLo Am 15. Oktober wurde in der Caprivilounge wieder wild gerätselt. Rund 100 Gäste knobelten zu den Themen Ackerböden und Pflanzen, Theater und Urban Indoor Farming – und dabei gab es so manche überraschende Erkenntnis. Im Themenblock rund um Ackerböden und Pflanzen von Christian Wiesmann stellten sich die Teilnehmenden unter anderem der Frage, wie der Maiszünsler – ein Schädling im Maisanbau – bekämpft wird. Für Erstaunen sorgte die Antwort: Wespen werden mithilfe von Drohnen über das Feld verteilt, um den Schädling zu bekämpfen. Auch weitere Zahlen aus der Landwirtschaft überraschten: Wer hätte gedacht, dass sich in einem Quadratmeter Ackerboden bis zu 300 Regenwürmer tummeln? Oder dass ein einzelner Landwirt heute im Schnitt mehr als 130 Menschen ernährt? Auch auf der Theaterbühne wurde es kurios. Frederik Hochheimer zeigte, dass es im Theater viele verschiedene Aberglauben gibt – etwa, dass man auf ein „Viel Glück“ vor der Premiere nicht mit „Danke“ antworten sollte oder dass der Name des Shakespeare-Stücks Macbeth in Bühnennähe besser nicht ausgesprochen wird. Frederik erklärte, dass diese Aberglauben keineswegs aus der Luft gegriffen sind, sondern auf historischen Hintergründen beruhen. So geht der Aberglaube rund um Macbeth auf frühe Inszenierungen zurück, bei denen sich auffallend viele Unfälle und mysteriöse Zwischenfälle ereigneten – so viele, dass das Stück bald als „verflucht“ galt. Beim dritten Themenfeld entführte André Reidl die Quizgäste schließlich in die Welt des Urban Indoor Farming. Hier wurde deutlich: Das Klischee, dass Indoor-Farming vor allem für den Anbau von Cannabis genutzt wird, greift zu kurz. Denn geforscht wird längst an Zukunftsfragen wie der Nahrungsmittelproduktion im Weltall oder der Düngemittelerzeugung aus menschlichen Fäkalien – Forschung, die auf den ersten Blick skurril klingt, aber großes Innovationspotenzial birgt. So bot der Abend eine bunte Mischung aus Wissen, Witz und Wissenschaft. Die Teilnehmenden nahmen nicht nur kuriose Fakten mit nach Hause, sondern auch spannende Einblicke in aktuelle Forschungsfelder der Hochschule Osnabrück – und vielleicht die ein oder andere Geschichte, mit der sich bei der nächsten Familienfeier glänzen lässt. Das PubQuiz wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 20. September - Mehr als nur Clean-Up-Spaziergang Anlässlich des World Clean Up Day hieß es am 20. September an der Hochschule Osnabrück: Handschuhe anziehen, Müllbeutel greifen und gemeinsam aktiv werden. Von jung bis alt war alles vertreten – Familien mit Kindern, Senior*innen, Studierende und eine Schulklasse des Ratsgymnasiums. Insgesamt rund 60 Personen machten sich nicht nur daran, die Stadt ein Stück sauberer zu machen, sondern lernten zugleich mehr über Kunststoffe und Kreisläufe. Der Vormittag begann mit einer Einführung in die Ausstellung „Jetzt geht’s rund – Kreisläufe statt Abfälle“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Hier tauchten die Gäste in das Thema des Tages ein, bevor es in Kleingruppen auf drei von der Nachhaltigkeitsinitiative NEO organisierte Routen durch die Stadt ging. Dass dabei selbst auf kurzen Strecken einiges an Müll zusammenkam, überraschte viele. „Erschreckend, wie viel Müll dann doch rumliegt, wenn man bewusst hinschaut – aber es ist ein gutes Gefühl, wenigstens ein bisschen etwas dagegen getan zu haben“, brachte es eine Teilnehmerin auf den Punkt. Besonders auffällig waren die vielen achtlos weggeworfenen Zigarettenstummel. „Schade, dass es scheinbar selbstverständlich ist, die einfach in die Umwelt zu werfen. Da hilft es, wenn jeder seinen Nebenmann darauf aufmerksam macht“, betonte Nele Zerhusen. Nach der Sammelaktion trafen sich alle Teilnehmenden in der Versuchshalle des Laborbereichs Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück. Dort gaben Nele Zerhusen und Jonas Sandfort anschauliche Einblicke in das Thema Kreislaufwirtschaft: vom 3R-Prinzip (Reduce, Reuse, Recycle) über Tipps zur Mülltrennung bis hin zu aktueller Forschung. Besonders eindrücklich war das Beispiel einer Augen-OP, mit dem Nele Zerhusen zeigte, wie viel Kunststoffabfall in der Medizintechnik entsteht. Da Kunststoffe dort aus hygienischen Gründen unverzichtbar sind, müsse man Wege finden, sie nicht als Einmalprodukte zu entsorgen, sondern in den Kreislauf zurückzuführen. An interaktiven Stationen konnten alle Teilnehmenden unter Anleitung vieler Helfer*innen aus der Kunststofftechnik dann selbst mit Kunststoffen experimentieren. Zum Abschluss ließen die Teilnehmenden den Vormittag bei Getränken und vegetarischem Grillen ausklingen – mit dem guten Gefühl, etwas für die Umwelt getan und gleichzeitig neue Perspektiven auf Kreisläufe und Kunststoffe gewonnen zu haben. Der Clean-Up-Spaziergang wurde initiiert von Forschenden der Hochschule Osnabrück aus dem Laborbereich Kunststofftechnik und fand in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Hochschulinitiative NEO, und den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz) statt. 14. August 2025 - Science Slam im Büdchen am Westerberg Am 14. August lauschten in sommerlicher Atmosphäre knapp 300 Gäste den unterhaltsamen, überraschenden und lehrreichen Kurzvorträgen unserer Wissenschaftler*innen im Büdchen am Westerberg. In jeweils zehn Minuten brachten die Teilnehmenden ihr Forschungsthema auf den Punkt – kreativ, alltagsnah und mit viel Witz. Zum Einstieg präsentierte Mareike Dirks-Hofmeister ihren Slam ‚Die mit dem Schimmelfimmel‘ und entführte das Publikum in die überraschende Welt der Schimmelpilze. Diese sind weit besser als ihr Ruf, denn sie stecken längst in Produkten wie Cola und bergen enormes Potenzial für die Zukunft. Als wahre ‚Nutztiere‘ des Menschen könnten sie entscheidend zur nachhaltigen Proteinproduktion beitragen und so eine wichtige Rolle in der dringend nötigen Ernährungswende spielen. Ernst Philipp Krüger brachte das Publikum zum Schmunzeln, als er den feinen Unterschied zwischen Simulant und Simulierer erklärte: Der eine drückt sich, der andere arbeitet. Er machte deutlich, dass sich mit Hilfe von Simulationen vorhersagen lässt, wie sich Materialien unter verschiedenen Krafteinwirkungen verhalten. Besonders einleuchtend war sein Vergleich mit Superwoman: Von vorne unbezwingbar, von der Seite aber erstaunlich verwundbar. Julia Heinz zeigte, was Herbert Grönemeyers heiß geliebte Currywurst mit Biodiversität und Nachhaltigkeit zu tun hat. Sie machte deutlich, dass die Ernährung in unseren Kantinen nachhaltiger werden kann, wenn wir Rezepturen anpassen, Gerichte austauschen oder einfach das Verhältnis der Zutaten verändern. Denn pflanzliche Kost braucht deutlich weniger landwirtschaftliche Fläche und trägt damit entscheidend zum Schutz der Biodiversität bei. Lynn Wagner puzzelte fürs Klima und zeigte, wie Gamification Menschen zu einem nachhaltigeren Lebensstil anregen kann. Mit dabei war Dackel Paula, die das Publikum prompt zu einer Runde Klimapuzzle einlud. Deutlich wurde: Kleine Maßnahmen helfen, den eigenen CO₂-Fußabdruck zu verkleinern. Doch ebenso wichtig sind die großen infrastrukturellen Rahmenbedingungen, die darüber entscheiden, wie wirksam individuelles Handeln tatsächlich ist. Als letztes nahm Malte Schünemann das Publikum mit auf eine nasse Entdeckungsreise: Fasziniert beobachtet er, wo der Regen hinfließt und wie sich daraus Vorhersagen für Starkregen treffen lassen. Sein Slam ‚Überall ein bisschen ist im Ganzen viel‘ zeigte humorvoll, wie kleine Veränderungen – wie das Anlegen von Senken – die negativen Auswirkungen von Starkregen deutlich abschwächen können. Am Ende konnten gleich zwei Teilnehmende die Gunst des Publikums für sich gewinnen. Punktgleich setzten sich Malte Schünemann und Ernst Philipp Krüger knapp vor den übrigen Teilnehmenden durch und sicherten sich den Sieg des Abends. Der Science Slam wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 05. Juni 2025 - GROWTH Partner-Convention Am 5. Juni 2025 fand im Coppenrath Innovation Centre die GROWTH Partner-Convention der Hochschule Osnabrück statt. Rund 120 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft kamen zusammen, um über die Zukunft der Zusammenarbeit und neue Wege des Transfers zu diskutieren. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Präsident der Hochschule Osnabrück. Er machte dabei deutlich: „Transfer ist für uns kein Einbahnstraßen-Prinzip – sondern ein wechselseitiger Prozess, bei dem wir gemeinsam lernen und gestalten.“ Wie dieser Prozess in der Praxis aussehen kann, zeigte Prof. Dr. Karin Schnitker im anschließenden Impuls. Sie stellte das neue Center for Transformational Excellence vor und machte am Beispiel eines Open-Innovation-Projekts mit der Conditorei Coppenrath & Wiese deutlich, welches Potenzial in der Zusammenarbeit von Hochschule und Unternehmen steckt. Den Kern der Veranstaltung bildeten die Diskussionstische in der zweiten Hälfte des Nachmittags. In sechs Themenwelten wurde intensiv und offen diskutiert: Von der Öffnung von Innovationsprozessen über den Transfer zwischen Wissenschaft und Politik bis hin zu Formaten der Wissenschaftskommunikation, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch zum Lachen und Mitmachen einladen. Ein Wunsch zog sich dabei wie ein roter Faden durch die Veranstaltung und wurde auch in einer Abfrage zum Transferverständnis der Teilnehmenden besonders deutlich: Gemeinsam in den Austausch treten und Dinge anpacken. Eine rundum gelungene Veranstaltung, die Raum für neue Ideen, mutige Perspektiven und echte Kooperationen geschaffen hat. 20. Mai 2025 - PubQuiz im Koschinski in Lingen Die zweite Ausgabe unseres Pub-Quiz in der Wissenschaftsedition fand diesmal bei bestem Wetter im idyllischen Biergarten des Koschinski in Lingen statt. Rund hundert Quizbegeisterte rätselten eifrig um die Wette. Vier Wissenschaftler*innen stellten mit spannenden und teils überraschenden Fragen aus ihren jeweiligen Forschungsbereichen das Wissen der Teilnehmenden auf die Probe. Überraschte Quizteilnehmer:innen fanden heraus, dass King Charles und Ozzy Osbourne erstaunlich viel gemeinsam haben - unteranderem den Umstand, dass sie beide in einem Schloss residieren. Und auch die Frage nach einer Norm aus dem Jahre 1516, die bis heute Gültigkeit besitzt - auch bekannt als das deutsche Reinheitsgebot - unterstrich auf spielerische Art das Motto des Abends: Wissenschaft trifft Kneipenatmosphäre. „Komplexe Forschung verständlich zu machen, ist oft gar nicht so einfach – aber genau das ist uns mit dem Quiz gelungen“, sagt Knifka, Expertin für Diversity Management. „Gerade der spielerische Zugang hat gezeigt, wie viel Interesse und Neugier für Wissenschaft da ist.“ Sie unterstreicht damit das Ziel der Veranstaltung, Wissenschaft auf unterhaltsame Weise zugänglich zu machen. Auch besonders kreative Antworten wurden vom Moderator des Abends, Bjarne Kemner gewürdigt. Mit viel Charme und Witz führte er durch die Veranstaltung. Dank vieler ehrgeiziger Quiz-Teams blieb es bis zum Schluss spannend. Am Ende konnte ein überraschtes Team knapp den ersten Platz für sich sichern. Ein Abend, der zeigt: Wissenschaft kann begeistern, berühren – und bestens unterhalten! 20. März 2025 - Science Slam in Meppen Magnus Komesker gewinnt den dritten Science Slam mit seinem Beitrag über die Alltagsprobleme des Agrarroboters AgRo. Am 20. März 2025 wurde das JAM Jugend- und Kulturzentrum in Meppen zur Bühne für die Wissenschaft: Bei der dritten Ausgabe des Science Slams der Hochschule Osnabrück präsentierten vier Forschende ihre Themen auf unterhaltsame und leicht verständliche Weise – vor einem Publikum von rund 80 Gästen aus allen Altersgruppen. In jeweils zehn Minuten brachten die Teilnehmenden ihr Forschungsthema auf den Punkt – kreativ, alltagsnah und mit viel Witz. Den Auftakt machte Marlene Eimterbäumer mit ihrem Slam „Kann das weg?“. In einem inneren Dialog über den Zustand seines Kellers reflektierte das lyrische Ich über verzichtbare Konsumgüter, das kollektive Bedürfnis des Aufhebens – und die Frage, was wir eigentlich wirklich zum Leben brauchen. Ihr Beitrag löste beim Publikum sowohl Schmunzeln als auch Nachdenklichkeit aus. Magnus Komesker gab Einblicke in den Alltag eines Agrarroboters namens „AgRo“. In seinem humorvollen Slam schilderte er die kleinen und großen Herausforderungen im Feld – etwa die Frage, ob „Weizen“ oder „Reh“ umfahren werden soll. Dabei spielte er mit der Doppeldeutigkeit des Wortes „umfahren“: Während das Reh besser umfahren wird, sollte das Getreide umgefahren werden. Ein Slam, der für einige Lacher im Publikum sorgte. Dirk Möller zeigte in seinem Vortrag auf, wie wenig Aufmerksamkeit die Gesundheit von Musiker*innen im Vergleich zum Profisport erhält – obwohl rund 90 % aller Musiker*innen jährlich unter körperlichen Beschwerden leiden. Als eine Testperson aus dem Publikum selbst versuchte, eine Violine korrekt zu halten, wurde schnell deutlich: Auch nach wenigen Minuten kann dies bereits körperlich belastend sein. Mithilfe von Sensoranalysen entwickelt sein Forschungsteam neue Methoden zur Prävention. Zum Abschluss erklärte Prof. Dr. Nicolas Meseth , wie künstliche Intelligenz helfen kann, den perfekten Wasserkefir zu entwickeln, indem der Kefir verkostet und analysiert wird und die Vorlieben mittels KI mathematisch modelliert werden. Nebenbei erklärte er mathematische Funktionen anhand einer Grafik, die zeigte, wie sich die Zahl der Studierenden in seiner Vorlesung im Semesterverlauf verändert - mit dem erwartbaren Hoch zu Semesterbeginn und dem panischen Endspurt vor der Prüfung. Am Ende des Abends war es schließlich Magnus Komesker, der mit seinem originellen Vortrag das Publikum am meisten überzeugte. Er erhielt knapp die meisten Punkte und nahm den Titel und den Gewinn mit nach Hause. Der Science Slam wird organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 19. März 2025 - Heimspiel Wissenschaft mit Philipp Zmijewski und Claudia Mühl Philipp Zmijewski und Claudia Mühl sprachen am 19. März in Lohne über Innenstadtentwicklung, regionale Wertschöpfung sowie Smart Stores. Einen Nachbericht dazu finden Sie hier . 11. - 13. Februar 2025 - Escape Game Wie lässt sich Wissenschaft spielerisch vermitteln? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Escape Games, das im Februar auf dem Werksgelände von KME Germany GmbH & cunova GmbH stattfand. Schüler*innen und Auszubildende hatten die Möglichkeit, Rätsel zu lösen, Hinweise zu kombinieren und sich durch eine fiktive Geschichte zu arbeiten, die sie schließlich zu einer realen technologischen Innovation führte. Über mehrere Stationen hinweg stellten sich die Teilnehmenden verschiedenen Herausforderungen, die Teamarbeit, Logik und kreatives Denken erforderten. Die Geschichte des Escape Games um einen Wissenschaftler aus den 1940ern war zwar fiktiv – die Entdeckung am Ende jedoch real: ein Kupfer-3D-Drucker, der auf dem Technologiecampus 3D-Materialdesign der Hochschule Osnabrück zu finden ist. Hier wird erforscht, welche besonderen Eigenschaften Kupfer für den 3D-Druck mitbringt und welche neuen Möglichkeiten sich daraus für die Fertigung komplexer Bauteile ergeben. Das Escape Game wurde vom Transferprojekt GROWTH in Zusammenarbeit mit Studierenden der Studienvertiefung Veranstaltungsmanagement durchgeführt. Die Studierenden entwickelten die Story, gestalteten die Rätsel und inszenierten das gesamte Spiel. So wurde Wissenschaft nicht nur vermittelt, sondern aktiv erlebbar gemacht. Einen ausführlichen Bericht zum Projekt finden Sie hier . 11. Dezember 2024 - Science Slam im Sonnendeck Nele Zerhusen entscheidet den zweiten Science Slam für sich Am 11. Dezember 2024 wurde die Altstadt Osnabrücks zum Hörsaal. Mit über 160 Gästen war der Osnabrücker Club Sonnendeck gut gefüllt, und die gemütliche, ausgelassene Stimmung bot eine schöne Atmosphäre für die zweite Ausgabe des Science Slams der Hochschule Osnabrück. Auf der Bühne traten Prof. Dr. Christian Schwägerl, Jacob Ewert, Nele Zerhusen, Daniel Barrelmeyer und Axel Schaffland gegeneinander an. In jeweils zehn Minuten präsentierten die fünf Forschenden ihre Themen auf anschauliche und humorvolle Weise. Dabei beeindruckten sie mit einer breiten Vielfalt an Inhalten: Vom Agrarroboter über den „D.I.N.O – Dialog in name only“, der verdeutlichte, wie Kommunikation misslingen kann, bis hin zu einem Modell zur Erklärung der Funktionsweise von künstlicher Intelligenz. Die Forschenden bemühten sich besonders ihre Themen alltagsnah aufzubereiten. So verwandelte Jacob Ewert das Thema Laktoseintoleranz in eine humorvolle Liebesgeschichte, während Nele Zerhusen die Prinzipien der Chromatografie durch ein interaktives Experiment erklärte. Mit Laborkittel und Schutzbrille ausgestattet, schickte sie ihre Kolleg*innen als „Additive“ durch das Publikum. Die unterschiedlichen Laufgeschwindigkeiten dienten dabei zur Veranschaulichung der chemischen Eigenschaften. Ihr kreativer Beitrag überzeugte das Publikum, das sie am Ende des Abends zur Siegerin kürte. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Studentin Adriana Guse, die unterhaltsam durch den Abend führte. „Solche Veranstaltungen machen Wissenschaft greifbar und zeigen, wie spannend Forschung sein kann“, fasste ein Mitglied des Organisationsteams zusammen. Durchgeführt wurde die Veranstaltung von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 12. November 2024 - Wissenschaftsroulette Am 12. November fand in der Caprivi-Lounge das „Wissenschaftsroulette“ der Projekte GROWTH und Fit4Growth, im Rahmen der Eventwoche des Terrassenfestes Osnabrück e. V., statt. Unter dem Motto „Wissenschaft mal anders“ erlebten über 80 Gäste eine aufregende Mischung aus Wissenschaft und Entertainment. Vier Forschende der Hochschule Osnabrück – Prof. Dr. Gesa Birnkraut, Prof. Dr. Shoma Berkemeyer, Jan Kettler und Mareike Przysucha – präsentierten ihre Forschungsthemen auf unkonventionelle Weise. Beim Wissenschaftsroulette hielten die Wissenschaftler*innen nicht nur einen Vortrag über ihr eigenes Forschungsthema, sondern mussten auch das Thema eines anderen Teilnehmenden präsentieren – ohne jegliche Vorkenntnisse und lediglich anhand von fünf Bildern. Das Geschehen wurde von einer Jury in den drei Kategorien „Roter Faden“, „Entertainment“ und „Auftreten“ bewertet. Die Jury bestand aus Laura Bröcker (PCO GmbH & Co. KG), Yannick Dannehl (Hochschule Osnabrück) und Bjarne Kemner (Terrassenfest Osnabrück e.V.). So interpretierte beispielsweise Jan Kettler die Forschung von Shoma Berkemeyer über Adipositas als „Farbtheorie der Ernährung“ und erklärte, wie bestimmte Farbkombinationen in Mahlzeiten zu einer ausgewogenen Ernährung führen – eine natürlich völlig erfundene Theorie, die sowohl die Jury als auch das Publikum begeisterte und für viele Lacher sorgte. Moderatorin Katharina Bode führte mit Charme und Humor durch den Abend, lockte die Wissenschaftler*innen aus der Reserve und motivierte sie, ihre besten und unterhaltsamsten Präsentationen abzuliefern. Am Ende gewann Prof. Dr. Gesa Birnkraut, die sowohl mit ihrem Fachvortrag über Kunst und Müll als auch mit ihrem Improvortrag überzeugte und in zwei Kategorien von allen drei Jurymitgliedern die Höchstpunktzahl erhielt. Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll, wie spannend und humorvoll Wissenschaft vermittelt werden kann. Die Gäste lauschten interessiert den Fachvorträgen und erlebten, wie die Wissenschaftler*innen kreativ auf völlig neue Themen reagierten. So wurde Wissenschaft auf eine unerwartete und unterhaltsame Weise lebendig und bot einen unvergesslichen Abend. Die Veranstaltung wurde organisiert von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 24. Oktober 2024 - GROWTH Convention zu nachhaltigen Materialien GROWTH Convention GMH Gruppe, Bild: Hochschule Osnabrück Die GROWTH Convention im Oktober brachte im eMotion Center der GMH Gruppe über 80 Teilnehmende aus Industrie und Wissenschaft zusammen, um klimafreundliche Lösungen in der Materialwirtschaft zu diskutieren. Unter dem Motto „Nachhaltige Materialien: Klimaneutral in die Zukunft?“ wurden innovative Ansätze wie Recyclingmethoden und das Prinzip der Kreislaufwirtschaft für Werkstoffe wie Stahl, Keramik und Kunststoff beleuchtet. Die Veranstaltung zeigte auf, wie nachhaltige Materialien CO₂-Emissionen senken und den Ressourcenverbrauch verringern können. In kurzen Pitches präsentierten Forschende und Unternehmen praxisnahe Lösungen und gaben Einblicke in die Zukunftspotenziale klimafreundlicher Technologien für die Industrie. Weitere Informationen finden Sie hier. 9. Oktober 2024 - Pub-Quiz Am 9. Oktober hat in der Caprivilounge der Hochschule Osnabrück ein Pub-Quiz der Projekte GROWTH und Fit4Growth stattgefunden. Rund 100 Besucher*innen – eine bunte Mischung aus Studierenden, Mitarbeitenden und Anwohner*innen – stellten dabei ihr Wissen auf die Probe und genossen eine humorvolle Kombination aus Wissenschaft und Unterhaltung. Das Quiz umfasste vier wissenschaftliche Themenfelder, die von den Forschenden der Hochschule betreut wurden: Politikwissenschaften mit Thea Marie Blume, Künstliche Intelligenz mit Philipp Zmijewski, Alltagspsychologie mit Prof. Dr. Uwe Kanning, und Kunststoffe mit Susanna Herrmann und Marius Behneke. Nach dem Rätseln wurden die Fragen von den jeweiligen Wissenschaftler*innen selbst beantwortet und in spannenden Kurzvorträgen erläutert. Ob die Teilnehmer*innen darüber schmunzelten, wie sehr Kunststoffmoleküle Spaghetti ähneln, staunten, dass Benjamin Blümchen politische Einstellungen beeinflusst oder gespannt den Ausführungen zu Mythen in der Alltagspsychologie lauschten - für Jede*n war etwas Interessantes dabei. „Es war eine Herausforderung, die komplexen Inhalte der Forschung so herunterzubrechen, dass auch Laien sie verstehen und damit rätseln können. Aber wir alle wissen auch, wir lernen besser, wenn es Spaß macht. Und ich glaube, das ist uns mit diesem Format gelungen“, sagt KI-Experte Philipp Zmijewski und unterstreicht damit das Ziel der Veranstaltung, Wissenschaft auf unterhaltsame Weise zugänglich zu machen. Durch den Abend führte der charmant-witzige Student Bjarne Kemner, der das Publikum immer wieder mit humorvollen Kommentaren und kleinen Seitenhieben auf falsche Antworten zum Lachen brachte. Die ausgelassene Stimmung, gepaart mit dem ehrgeizigen Bestreben, möglichst viele Punkte zu sammeln und am Ende als Siegerteam hervorzugehen, war im gesamten Raum spürbar. Am Ende durfte eine überraschte Gruppe aus Studierenden den ersten Platz feiern. Ein rundum gelungener Abend, bei dem Wissenschaft nicht nur zum Mitmachen, sondern auch zum Mitlachen einlud. Organisiert wurde die Veranstaltung von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). 11. Juni 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Kathrin Loer in Petershagen Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Am 11. Juni sprach Prof. Dr. Kathin Loer in ihrem Heimatort Petershagen darüber, wie wir bessere Alltags-Entscheidungen ermöglichen - ob für das Klima, die Gesundheit oder den Geldbeutel. 27. Juni 2024 - Science Slam im Büdchen am Westerberg Jan Kettler hat mit seinem Vortrag zum Thema Mobilität in Osnabrück den Science Slam für sich entscheiden können. Erfolgreiche Premiere für die Hochschule Osnabrück: mit dem ersten Science Slam im Büdchen am Westerberg. In gemütlicher Atmosphäre lauschten rund 180 Gäste den Slammer*innen auf der Bühne, die in jeweils zehn Minuten ihr Forschungsthema unterhaltsam auf den Punkt brachten. Durch die Veranstaltung führten die Studierenden Bjarne Kemner und Hanna Busch mit viel Witz und Charme. Die Slammer*innen hatten eine große Bandbreite an Themen vorbereitet – von Agrarmarketing über die Nutzung von Sensoren zur Düngung, 3D-Druck, Statistik mit der Gummibärenbande bis zur Mobilität in Osnabrück. Die Wissenschaftler*innen vertraten verschiedene Fachbereiche der Hochschule und hatten nicht nur Forschung für die Zuschauer*innen im Gepäck, sondern auch einiges Equipment: Vom Fahrrad über Porree bis zum gedruckten Flaschenöffner gab es viel zu bestaunen, zu lachen und zu entdecken. Die Slammer*innen und ihre Themen in der Übersicht: Frauke Niemeyer: Wenn der Porree zur Ananas wird Tobias Reuter: Von der Partyplanung und der Landwirtschaft David Diring: Wie 3D-Druck unsere Welt verändert Jan Kettler: Fair im Verkehr Jochen Kruppa-Scheetz: Das Geheimnis der Gummibärenbande Nach den Vorträgen durfte das Publikum abstimmen – und einen Sieger küren : Jan Kettler, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik (IuI), erreichte mit seinem Vortrag rund um das Thema Mobilität in Osnabrück die Höchstpunktzahl 100 und entschied damit den Science Slam für sich „Ein Science Slam ist für mich ein super Format, um Wissenschaft mal aus der staubigen kleinen Welt der akademischen Paper und Fachkonferenzen rauszuholen und für viele Menschen erlebbar zu machen. Ich hatte großen Spaß bei der Sache und das Publikum scheinbar auch, also ein voller Erfolg“, betonte Kettler. Der Science Slam wurde veranstaltet von den Transferprojekten Fit4Growth (gefördert durch Mittel aus zukunft.niedersachsen, einem Förderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur sowie der Volkswagen Stiftung) und GROWTH (gefördert im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz). Unter anderem in Eventformaten zeigt die Hochschule, was Wissenschaft kann und wie gemeinsam Wandel gestaltet wird. 07. Mai 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Julius Schöning in Bad Laer Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Am 7. Mai thematisierte Prof. Dr. Julius Schöning in Bad Laer unsere Zusammenarbeit mit KI. 11. April 2024 - GROWTH Convention zur Landwirtschaft von Morgen Mehr als 160 Personen diskutieren auf der GROWTH Convention der Hochschule Osnabrück über regionale Landwirtschaft. Von Bodenbearbeitung über Glyphosat bis zu Agroforst: Im INNOVATORIUM des Coppenrath Innovation Centre (CIC) tauschten sich am Donnerstag, dem 11. April, Vertreter*innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft, Unternehmen und Verbänden aus. Mit dabei: Keynote-Speaker Dr. Theodor Friedrich, der als FAO-Botschafter weltweit für die Landwirtschaft im Einsatz war. Weitere Informationen finden Sie hier. 12. Januar 2024 - Heimspiel Wissenschaft mit Prof. Dr. Dirk Möller in Schüttdorf Ein Heimspiel für die Forschung: Wissenschaftler*innen kehren zurück in ihre Heimatorte und stellen vor, woran sie forschen. Im Fußballverein, Gemeindesaal oder in Schulen erklären sie ihre komplexen Themen in einfacher Sprache. Prof. Dr. Dirk Möller berichtete beim FC Schüttorf 09 von seiner Forschung im Bereich Verletzungen im Fußball. Weitere Informationen gibt es hier. 03. November 2023 - GROWTH Convention zum Wandel der Ernährung Die Zukunft der Ernährung: Darum ging es bei der ersten GROWTH Convention. Sie fand am 03. November 2023 im Innovatorium im Coppenrath Innovation Centre statt. Mehr als 120 Gäste aus Wirtschaft und Verbänden, Wissenschaft und Politik diskutierten über Fleischersatz und Großküchen, neue Produkte und Ernährungswandel. Weitere Informationen finden Sie hier.