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wip Kunststoffe Netzwerk präsentierte die Hochschule dazu ihre neusten Entwicklungen an einem eigenen Stand. Ein Schwerpunkt der Messe war der Themenblock „Automatisierung & Robotik in der Kunststoffverarbeitung [...] tauschen sich Experten aus der Wirtschaft und Wissenschaft zu den neusten Entwicklungen und Trends im Kunststoffbereich aus. Die Fachtagung bot spannende Vorträge und Diskussionen zu Themen vom Upcycling

Konferenz statt. Unter dem Motto Mobilität der Zukunft wurden die neusten Technologien präsentiert. Neben Autoproduktion, E-Mobilität und Nachhaltigkeit stehen auch die gesellschaftliche Verantwortung und

Unsere Aktivitäten und Videos Bei uns ist was los: Unsere Aktivitäten - auch auf YouTube Hier geht es zu unserem YouTube -Kanal 9. Juli 2026 - 12:00 Uhr MESZ - "Unlocking Industrial Internet of Things (IIoT) - Webinar in Kooperation mit dem Nelson Mandela African Institution of Science and Technolocy (NM-AIST) u.a. mit Prof. Dr.-Ing. Clemens Westerkamp (I4OS) Das I4os der HSOS trägt mit Sensorik und einem Weitverkehrsfunknetz zu einem Wasserqualitätssystem, der Datenanalyse und der Automatisierung der Samenzucht für Bananen und andere tropische Früchte eines Saatgutbetriebs in Arusha/Tansania (Ostafrika) bei. Samenzucht ist in Tansania nicht nur für Ostafrika, sondern auch für Europa eine wichtige Industrie mit viel IoT/Automatisierungs-/KI-/Exportpotenzial. Die Versuche finden in Zusammenarbeit mit zwei Forschungsschwerpunkten (Internet der Dinge und High Performance Computing) des Nelson Mandela African Institution of Science and Technology (NM-AIST) statt. Vorrangegangen war ein vom DAAD und der GIZ geförderter Forschungsaufenthalt eines jungen Forschers in Osnabrück. Darauf aufbauend baut die Hochschule Osnabrück mit dem NM-AIST eine Forschungs- und Lehrkooperation im Bereich Industrie 4.0 und Internet der Dinge (IoT) und KI für SmartFarming auf. Prof. Dr.-Ing. Clemens Westerkamp vom Kompetenzzentrum I4os ist zu dem Thema als Speaker eingeladen. Interessierte können am 9. Juli 2026 ab 12:00 Uhr (MESZ) am Webinar teilnehmen. Teilnahmelink: https://tinyurl.com/4pavrwfv 12. Mai 2026 - Internationale Kooperation: Prof. Dr.-Ing. Adel Abdou H. Ahmed - Assiut University (Ägypten) Jörg Schäfer (AV Westfalen-Lippe, Prof. Dr.-Ing. Jens Schäfer (I4os) & Prof. Dr.-Ing. Adel Abdou H. Ahmed (Assiut-ITEC) - von links nach rechts - im Labor für Handhabungstechnik und Robotik des Kompetenzzentrums I4os Unter dem Motto "Voneinander Lernen" stand der inspirierende Besuch von Prof. Ahmed. Prof. Ahmed beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit der Etablierung kompetenzbasierter Ingenieurwissenschaftlicher Lehre in Ägypten und hat bereits dort eine Ausbildungsmöglichkeit geschaffen nach der ägyptische junge Menschen eine in Deutschland voll anerkannte technische Berufsausbildung erlangen können. Prof. Ahmed informierte sich am I4os über die praxisnahe und projektorientierte Ausbildung von Studierenden in den technischen Bereichen mit modernen Hilfsmitteln und über die verteilte Smart Factory des I4os. Es wurde klar, wie hier Wissen über Technologien nicht nur vermittelt sondern für Studierende erleb- und erfahrbar gemacht wird sowie stetig weiterentwickelt wird. Außerdem wurden Möglichkeiten der Kooperation besprochen und der Grundstein für eine mögliche weitere Zusammenarbeit in Lehre und Forschung gelegt. Organisiert wurde der Besuch von Jörg Schäfer von der Arbeitsvermittlung Westfalen-Lippe (AWL). 25. Februar 2026 - Intelligente Schuhsohle warnt vor Druckstellen an Füßen Im Rahmen seiner Bachelorarbeit hat Herr Moritz Kampe eine intelligente Schuhsohle entwickelt. Diese kann wie eine normale Einlegesohle in den Schuh gelegt werden. Über fünf selbst entwickelte flexible Drucksensoren, welche Textil mit einer Auswerteeinheit verbunden sind, können einzelne Druckpunkte an den Füßen gemessen werden. Die Daten werden an eine externe Auswerteeinheit verschickt. Dort können Sie u.a. mit einer Heatmap ausgewertet werden. Druckstellen treten u.a. häufig bei Diabetes Patienten auf und werden dort oft erst erkannt, wenn das Gewebe bereits geschädigt ist. Mit der vorliegenden Lösung können Patienten dies frühzeitig erkennen. 06. Oktober 2025 - Montage eines Pkw-Scheinwerfers mit einem Zweiarmroboter Zweiarmroboter SDA10F greift das Scheinwerfergehäuse für die nachfolgende Montage Vier Studierende des Masterstudiengangs 'Entwicklung und Produktion' realisieren erstmals den Einsatz eines zweiarmigen Industrieroboters bei der Montage von Pkw-Scheinwerfern. Bei der Herstellung von Pkw-Scheinwerfern ist die Endmontage durch eine Vielzahl manueller Tätigkeiten geprägt. Der Transport der Scheinwerfer zwischen manuellen Arbeitspätzen und das Einsetzen der Lichtmodule zusammen mit der Kontaktierung der entsprechenden Kabel erfordern dabei eine konsequente Hände-Augen-Koordination. Ziel dieser - bereits vor einigen Semestern durchgeführten - Studienarbeit war die Beantwortung der Frage, ob zweiarmige Roboterkinematiken die komplexen manuellen Arbeiten bei der finalen Endmontage von Pkw-Scheinwerfern übernehmen können. Für die praktische Erprobung wurde der Zweiarmroboter SDA10F der Firma Yaskawa verwendet. Er zeichnet sich durch zwei 7-achsige Roboterarme aus, die an einem drehbaren 'Oberkörper' hängen. Das Gesamtsystem verfügt somit über 15 Achsen, die unabhängig oder auch koordiniert zueinander programmiert werden können. Als Montagobjekt wurde ein Mercedes E-Klasse Scheinwerfer genutzt. In dem untersuchten Montageschritt wurde zunächst die zweiarmige Handhabung des Scheinwerfers analysiert. Analog zu den mit menschlichen Händen und Fingern ausführbaren Zangenbewegungen wird mittels einfacher Backengreifer das Scheinwerfergehäuse koordiniert gegriffen und bewegt. So kann das Gehäuse z.B. zu fix im Roboterarbeitsraum angebrachten Schraubwerkzeugen bewegt werden und die Verschraubung von Anbauteilen am Scheinwerfergehäuse erfolgen. Nach Ablage des Gehäuses in einer Aufnahme werden dann die beiden Lichtmodule (für Abblendlicht und Fernlicht) in das Scheinwerfergehäuse eingesetzt, über eine Koppelstange miteinander verbunden und in die Modulaufnahmen eingerastet. Im Ergebnis zeigte sich, dass die manuellen Tätigkeiten in der Scheinwerfermontage auf den Zweiarmroboter übertragen werden können. Die Bewegungsmöglichkeiten des Roboters mit seinen 15 Achsen machen dabei den Einsatz von aufwendigen Montagewerkzeugen und Vorrichtungen weitestgehend überflüssig. 12. März 2025 - Firma B&B Verpackungstechnik besucht die Hochschule und das I4os B&B auf dem Osnabrücker Hochschulcampus Gemeinsam Innovationen gestalten: Stärkerer Schulterschluss mit der Hochschule Osnabrück im Zeichen von Industrie 4.0 Innovative Kooperationen beginnen oft mit einem offenen Austausch – so auch der jüngste Besuch der Firma B&B Verpackungstechnik GmbH aus Hopsten an der Hochschule Osnabrück. Zusammen mit Prof. Dr. Angela Hamann-Steinmeier und Prof. Dr.-Ing. Clemens Westerkamp wurden Potenziale für eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen B&B und der Hochschule ausgelotet – insbesondere im Kontext von Industrie 4.0. Schon beim Rundgang durch einige Labore und Lehrbereiche wurde deutlich: Die Hochschule bietet eine exzellente Forschungsumgebung, in der Digitalisierung, Automatisierung und datengetriebene Technologien praxisnah vermittelt und weiterentwickelt werden. Genau hier setzen auch bei B&B die Entwicklungen an – von vernetzten Sensorlösungen bis hin zu intelligenten Steuerungssystemen. Der Austausch mit Studierenden und Forschenden eröffnet dabei neue Perspektiven für gemeinsame Projekte, praxisorientierte Abschlussarbeiten und anwendungsnahe Forschung – etwa zu Themen wie Condition Monitoring, KI in der Produktion oder vernetzte Industrieprozesse. Gerade im Zeitalter von Industrie 4.0 gilt: Fortschritt entsteht dort, wo Know-how geteilt und gemeinsam weitergedacht wird. Das Unternehmen B&B und das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 wollen diesen Weg künftig gemeinsam gestalten – mit dem Ziel, Innovationen in Forschung und Industrie zu verankern und aktiv voranzutreiben. 27. Februar 2025 - RoboChat - wo Mensch und Maschine sich verstehen RoboChat-Projektteam RoboChat-Applikation - hier zum Zeichnen des Osnabrücker Stadtwappens Vier Studierende unserer Bachelorstudiengänge 'Medieninformatik' und 'Technische Informatik' realisieren einen Online-Chatraum für die sprachbasierte Programmierung von Industrierobotern. Im Rahmen ihres semesterbegleitenden Software-Engineering Projektes haben vier Informatik-Studierende die Anwendung RoboChat realisiert. Mittels textueller Eingaben lassen sich Bewegungsfolgen für Industrieroboter generieren, die dann Symbole, Logos oder Sonderzeichen auf einem Tablett zeichnen - und das ganz ohne die Roboter zu programmieren. Das Besondere daran: Im Hintergrund wird ein Large-Language-Model (LLM) genutzt, um die Nutzereingaben zu verarbeiten und in die entsprechenden Roboterbefehle zu konvertieren. Dabei wird im ersten Schritt aus der Eingabe durch das LLM eine Bilddatei als SVG-Datei generiert. Diese kann bei Bedarf nun noch bearbeitet oder ergänzt werden. Im zweiten Schritt wird dann aus der Bilddatei - wieder mittels LLM - die Bewegungsabfolge für den Roboter mit entsprechenden Befehlen in JSON-RPC erstellt. Schließlich wird die Programmsequenz dem Roboter übergeben und der zeichnet das gewünschte Symbol auf dem bereitgelegten Zeichentablett. Am 27.02.2025 präsentierte das studentische Team auf der Projektmesse "Lösungen für die Welt von morgen" eindrucksvoll ihre Ergebnisse und demonstrierte auch live die Verwendung von RoboChat . Roboterprogrammierung war noch nie so einfach. Schauen Sie sich das Video an! 08. Januar 2025 - I4os bei der Ringvorlesung 'Digitaler Zwilling im Engineering und Design' der TU München Prof. Westerkamp zum Thema LLMs und Multi-Agenten Systemen Prof. Westerkamp zum Einsatz von LLMs und Multi-Agenten Systemen in der Verteilten Smart Factory des I4os an der TU München. Seit einigen Jahren veranstaltet der Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme von Prof. Dr.-Ing. Birgit Vogel-Heuser an der TU München die Ringvorlesung 'Digitaler Zwilling im Engineering und Design'. Die Inhalte widmen sich der systematischen Auseinandersetzung mit Konzepten zu digitalen Zwillingen sowie deren Integration in ingenieurwissenschaftliche Prozesse. Ziel ist es, aktuelle Forschungsansätze und praxisrelevante Einsatzszenarien digitaler Zwillinge im Zusammenspiel mit intelligenten Technologien – insbesondere Agentensystemen und Large Language Models (LLMs) – kritisch zu reflektieren und ein interdisziplinäres Verständnis zu fördern. Im Rahmen dieser Vorlesungsreihe zeigen internationale Fachvertreterinnen und -vertreter aus Wissenschaft und Industrie innovative Perspektiven auf. Am 08.01.2025 stellte Prof. Westerkamp dort unter dem Titel 'LLMs und Agenten in der verteilten Smart Factory des Kompetenzzentrums Industrie 4.0' die aktuellen Arbeiten und Trends im I4os vor. Die Verwendung digitaler Zwillinge, Agentensysteme und LLMs in der Fertigungstechnik, Robotik sowie in der softwareseitigen Steuerungs- und Systemtechnik wurde dabei ebenso thematisiert, wie die konzeptionellen und methodischen Herausforderungen bei der Modellierung und Standardisierung digitaler Repräsentationen in verteilten, agentenbasierten Systemen. Die Vorlesung ermöglichte Studierenden, aktuelle Entwicklungen einzuordnen, eigene Forschungsperspektiven zu entwickeln und Kompetenzen für die Gestaltung innovativer Engineering-Lösungen zu erwerben. 03. Dezember 2024 - Studentisches Projekt "Sortieranlage" Ab dem Wintersemester 2025 werden Studierende des Elektrotechnik-Bachelors schon im zweiten Semester kleine Projekte in Teams zusammen bearbeiten. Das ist nur eine von vielen Neuerungen im Curriculum! Projektaufgabe: Das Team aus Elektrotechnik-Studierenden des 5. Semesters hatte die Aufgabe bekommen, sich ein Szenario aus der Automatisierungstechnik zu überlegen, welches sie selbst gerne im Studium im zweiten Semester bearbeitet hätten. Die einzigen Vorgaben waren, dass eine FESTO-Sortieranlage als hauptsächliche Hardware, ein IGUS-Roboter und eine Siemens S7-1500 Steuerung im Projekt eingesetzt werden sollten. Das Projektteam hat sich daraufhin eine Fertigungsstraße für RFID-Schlüsselanhänger ausgedacht! Die Studierenden, die mit der Anlage arbeiten, sollen persönliche Daten auf dem RFID-Chip speichern können, um diesen dann beispielsweise als digitale Visitenkarten verwenden zu können. Der Cobot von IGUS ist ein integraler Bestandteil der Fertigungsstraße. Produktionsablauf: In einem Materiallager befinden sich unterschiedlich gefärbte Gehäuse und Deckel für den Schlüsselanhänger. Über eine HMI (Human Machine Interface, Benutzerschnittstelle) kann eine gewünschte Kombination von Gehäuse und Deckel ausgewählt, sowie individuelle Informationen für den RFID-Chip hinterlegt werden. Nach dem Start der Produktion werden die entsprechenden Bauteile automatisch aus dem Lager entnommen und dem Roboter zugeführt. Mittels eines Vakuumsaugers befördert der Roboter die Bauteile in die eigentliche Produktionsstraße. Dort wird der RFID-Chip beschrieben, automatisiert in das Schlüsselanhängergehäuse gelegt und mit dem Gehäusedeckel verschlossen. Anschließend kann der fertige Schlüsselanhänger dem Produktionssystem entnommen werden. 22. November 2024 - Studentische Produktideen ausgezeichnet Drei studentische Teams der Hochschule Osnabrück erhalten Preise der Meistro Stiftung für ihre herausragenden Semesterarbeiten im Bereich Innovationsmanagement. Drei studentische Projekte der Hochschule Osnabrück im Bereich Innovationsmanagement haben am 22. November Preise der Meistro Stiftung in Höhe von insgesamt 2.500 Euro erhalten. Bei der Preisverleihung würdigten Michael Volkmann von der Meistro Stiftung und der Betreuer der Teams Prof. Dr. Jens Schäfer innovative Ansätze der Studierenden, die sowohl ökologisch als auch gesellschaftlich relevante Lösungen bieten. Die ausgezeichneten Studierenden erhielten Glückwünsche von (von rechts): Hans-Rüdiger Munzke, Partner im Weiterbildungsverbund ZUKUNFTmobil, dem betreuenden Professor Jens Schäfer und Michael Volkmann von der Meistro Stiftung. (Foto: Hochschule Osnabrück / Lidia Wübbelmann) Erster Preis für ein neuartiges Konzept zur adaptiven Straßenbeleuchtung Platz zwei für die Idee mobiler Naturerlebnisse für eine grünere Innenstadt Dritter Preis für innovative Fahrrad-Sicherheitslösung 25. September 2024 - Digitale Woche - Smart Factory: Realität und Virtualität Stationen der Verteilten Smart Factory im I4os Auch im Herbst 2024 fand in Osnabrück wieder die Digitale Woche statt. Diesmal vom 23. bis 27. September. Das Ziel dieser Veranstaltung ist weiterhin, die Berührungsängste mit der digitalen Transformation durch offene Kommunikation und durch den Umgang mit digitalen Technologien zu minimieren. Am Mittwoch, 25.09.2024, beteiligte sich das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 unter dem Motto "Smart Factory: Realität und Virtualität". In zwei Campusführungen erlebten Teilnehmende live (real und virtuell) an mehreren Stationen die Herstellung eines kundenindividuellen Prägestempels in der 'Verteilten Smart Factory' des Kompetenzzentrums. In der Abfüllstation wurden die kundenindividuellen Stempelfarben gemischt und in Flaschen abgefüllt. Im robotergestützten Montagesystem wurden die Stempeleinzelteile vollautomatisch zusammengesetzt und eine Probestempelung durchgeführt. Einzelne Konturen des Prägestempels wurden schließlich im Rahmen einer Qualitätssicherung mit taktilen und optischen Messgeräten geprüft. All dies konnte live und real im Labor für Steuerungs- und Regelungstechnik, im Labor für Handhabungstechnik und Robotik und im Labor für Fertigungsmesstechnik und Technisches Management erlebt werden. Im VR-Lab des Laborbereichs Produktentwicklung und CAE betrachteten die BesucherInnen virtuell die I4os Smart Factory und den oben beschriebenen Herstellungsprozess. Knapp 20 interessierte Besucher ud Besucherinnen ließen sich von den Möglichkeiten einer Smart Factory beeindrucken. Gezielte Fragen konnten tiefergehend beantwortet werden und verschafften so einen umfassenden Überblick zu aktuellen Möglichkeiten und Trends bei der Produktentwicklung und -herstellung. 20. August 2024 - I4os beim Innovator's Club IT & Logistik Innovator's Club IT & Logistik Die Wirtschaftsförderung Osnabrück ( WFO ) hatte am 20.08.2024 exklusiv ausgewählte und leistungsstarke Unternehmen aus der Region zusammengebracht, um in einem einzigartigen Innovationsformat Lösungen für die Zukunft in den Bereichen IT und Logistik zu entwickeln. Mit dabei waren Vertreter der Firmen Overnight, Nosta, Engrotech, iotec, Hellmann, Harting, Koch, Halocline. Vom I4os nahmen Prof. Schöning und Prof. Westerkamp teil, um gemeinsam mit allen Teilnehmenden spannende Ansätze und Ideen entstehen zu lassen.⁠ Impulsvorträge der Firmen Arvato und Nature Robots rundeten die inhaltlichen Diskussionen ab. Am Ende ergaben sich eine Vielzahl innovativer Ideen und wertvoller Erkenntnisse. Zusammen mit neu gebildeten Kontakten und Netzwerke kann gemeinsam die Zukunft der Logistik aktiv gestaltet werden. 19. Juni 2024 - I4os auf dem autOS Experten Forum Veranstalter und Vortragende auf dem autOS Experten Forum Das autOS-Netzwerk - regionales Netzwerk automotive-affiner Unternehmen - hatte unter dem Titel "Herausforderungen in der E-Mobilität & Prozessautomatisierung" am 19.06.2024 zu einem Experten Forum eingeladen. Bei dem Osnabrücker Unternehmen LM IT Services AG ging es in entspannter Atmosphäre um Themen aus dem Umfeld der Elektro-Mobitität, dem autonomen Fahren und um automatisierte Prozesse. Vom I4os konnten Prof. Schöning und Prof. Rokossa die ca. 40 TeilnehmerInnen in ihren Vorträgen "Autonomes Fahren – out of the box" (Schöning) und "Service-orientierte Produktionssteuerung in Smart-Factories" (Rokossa) auf den aktuellsten Stand der Entwicklungen bringen. Intensive Diskussionen auf hohem Niveau rundeten die Veranstaltung erfolgreich ab. 23. September 2023 - Digitale Woche - Campusführung durch 3 Labore Logo der Digitalen Woche Junge Entdecker im Labor für Handhabungstechnik und Robotik Die Digitale Woche Osnabrück ist eine mehrtägige Veranstaltung rund um das Thema Digitalisierung. Ziel ist es, Berührungsängste mit der digitalen Transformation in der Gesellschaft abzubauen. Anhand von konkreten Beispielen soll Digitalisierung erlebbar und für jeden greifbar werden. Der Samstag, 23.09.2023, stand unter dem Motto 'Digitale Welten für junge Entdecker'. Das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 nutzte diesmal die Gelegenheit, jungen Schülern und Schülerinnen die Technologie einer 'Verteilten Smart Factory' zu veranschaulichen. Teilnehmende erhielten eine Führung durch drei Hochschullabore, in denen mittels intelligenter Produktionsabläufe die bereits bekannten individuellen Prägestempel hergestellt wurden. Los ging es im Labor für technische Informatik mit der Aufnahme der Produktionsaufträge und der Kommunikationsabwicklung zwischen den Anlagenteilen der Smart Factory. Auch die kundenindividuellen Prägeplatten des Stempels wurden hier mit einem 3D-Drucker hergestellt. Im Labor für Handhabungstechnik und Robotik fand anschließend die Gesamtmontage der Stempeleinzelteile vollautomatisch in einem robotergestützten Montagesystem einschließlich einer Probestempelung statt. Am Ende wurden im Labor für Fertigungsmesstechnik und Technisches Management einzelne Konturen der Prägestempel im Sinne einer Qualitätssicherung mit taktilen und optischen Messgeräten geprüft. Mit knapp 30 Teilnehmenden war die Veranstaltung des Kompetenzzentrums einer der meistbesuchten Exkursionen der Digitalen Woche. Gerade das junge Publikum kam aus dem Staunen nicht mehr heraus. Aber auch die begleitenden Eltern konnten viel Neues erfahren. 25. August 2023 - Elektrotechnik-Projekt "Anlagenautomatisierung" Misch- und Abfüllanlage im Labor für Steuerungs- und Regelungstechnik Messevideo zur Erläuterung des Projektes Messevideo zur Darstellung der Anlage In diesem Projekt sollte ein Team von Studierenden die im Labor für Steuerungs- und Regelungstechnik befindliche Misch- und Abfüllanlage erweitern und in Betrieb nehmen. Dazu musste die Anlage von den Studierenden zunächst eingehend kennengelernt und analysiert werden. Dabei wurde festgestellt, dass noch eine Reihe von Sensoren für einen automatisierten Ablauf der Befüllung von Glasbehältern notwendig sind, welche eigenständig auszuwählen und zu verbauen waren. Weiterhin mussten sämtliche Aktoren der Anlage (Motoren und Pumpen) in Betrieb genommen werden. Dazu war es unabdingbar, zunächst die Kommunikation zum Herz der Anlage (der speicherprogrammierbaren Steuerung, SPS) einzurichten. Ein weiterer großer Aspekt im Aufgabenprotfolio war die Entwicklung der Steuerungssoftware für die SPS. Auch hier galt es, dass das Projektteam sich zunächst ein Konzept erarbeitet und dieses dann umsetzt und am Ende erfolgreich testet. Kurz ein paar Worte zur Funktionsweise der Misch- und Abfüllanlage: Die Anlage soll vollautomatisch Behälter mit verschiedenen Flüssigkeiten befüllen und verdeckeln. Dazu werden leere Glasbehälter von einem Stäubli-Roboter auf einem Warenträger platziert und dieser Warenträger anschließend vom Roboter in die Misch- und Abfüllanlage eingebracht. Anschließend wird der Warenträger inkl. Glasbhälter über ein Transportband zur Abfüllanheit transportiert und die zuvor produzierte kundenspezifische Flüssigkeit in den Glasbehälter abgefüllt. Das gefüllte Glas wird mit dem Warenträger über einen Aufzug zur sich über der Abfülleinheit befindlichen Verdeckelung transportiert. Der Glasbehälter wird verdeckelt und über ein Transportband zur Ausschleusung aus der Anlage transportiert. Der Stäubli-Roboter hat die Aufgabe, diesen Warenträger zu einem Fördersystem zu transportieren und dort abzustellen. Das Fördersystem transportiert dann den Warenträger inkl. Glasbehälter zu einem Fertigproduktlager, wo der Glasbehälter entnommen und der dann leere Warenträger von einem fahrerlosen Transportsystem (Robotino) wieder zum Stäubli-Roboter transportiert wird. Nebenstehend zunächst ein Video, welches von der Projektgruppe erstellt wurde, um die Aufgaben des Projektes zu beschreiben und zu erklären. Das darauf folgende Video zeigt die reale Anlage im Betrieb, wobei später im Video die Fahrt eines Glases durch die Anlage aus der Sicht des Glases gezeigt wird! 25. August 2023 - Elektrotechnik-Projekt "LEGO-Mindstorms" Messeposter Messevideo Ausgangsszenario: Es ist geplant, dass Studierende des Elektrotechnik-Bachelors ab dem Wintersemester 2025 in kleinen Teams Projekte schon im zweiten Semester zusammen bearbeiten sollen. Dazu wird das Curriculum entsprechend angepasst und dabei besonderer Wert auf eine verbesserte Studierbarkeit gelegt. Projektaufgabe: Das Projektteam "LEGO Mindstroms" hat als Aufgabe bekomen, sich ein Szenario zu überlegen, welches sie selbst gerne im Studium im zweiten Semester bearbeitet hätten. Die einzigen Vorgaben dabei waren, dass LEGO Mindstorms als hauptsächliche Hardware eingesetzt werden soll und MATLAB/Simulink als Programmiersoftware. Daraufhin hat das Projektteam in einem Brainstorming sich für die Entwicklung einer Einkaufschip-Gravuranlage entschieden und diese vollständig selbst entwickelt, konstruiert und umgesetzt. Die Miniaturanlage graviert mittels eines Lasers Einkaufschips automatisiert nach Kundenwunsch. Der Laser wird mithilfe eines Arduinos betrieben, während die restliche in der Anlage verbaute Sensorik und Aktorik durch LEGO Mindstorms Sensoren und Motoren und LEGO Mindstorms Bricks umgesetzt wurde. Die Programmierung erfolgte über MATLAB/Simulink. Die Nutzung eines Lasers stellte für das Team eine sicherheitstechnische Herausforderung dar. So darf der Laser nur in einer Alu-Box mit automatisierten Toren verwendet werden, um den Schutz vor dem Laserlicht zu gewährleisten. Zudem bedarf es zusätzlicher industrieller Sicherheitseinrichtungen. So wurde aus einer zu Beginn möglicherweise etwas einfach klingenden Projektaufgabe schnell ein umfangreiches und spannendes Projekt mit zahlreichen Bezügen zu industriellen Standards in einem, durch die Umsetzung mit LEGO, sehr anschaulichen und greifbaren Rahmen. 25. Februar 2023 - Elektrotechnik-Projekt "Fahrerloses Transportsystem Robotino" Robotino auf der Messe Messevideo Aufgabe in diesem Projekt war es, das fahrerlose Transportsystem "Robotino" in das Konzept der Misch- und Abfüllanlage im Labor für Steuerungs- und Regelungstechnik zu integrieren. Dazu musste der Robotino zunächst grundlegend in Betrieb genommen werden. Desweiteren musste ein "Robotoerarm" für den Robotino entwickelt, konstruiert und umgesetzt werden. Dieser Arm sollte den Robotino in die Lage versetzen, Warenträger vom Fördersystem am Ende der Produktionsstrecke zu greifen, autonom zum Beginn der Anlage zu transportieren und dort wieder abzusetzen. Dazu musste ein Greifer entwickelt werden, welcher den Warenträger auf verschiedenen Höhen sicher greifen kann. Auch ein großer Anteil an Automatisierungssoftware war zu entwickeln, damit der Roboterarm den Vorgaben entsprechend die Warenträger sicher greifen und transportieren kann. Eine zusätzliche Aufgabe bestand noch darin, einen "digitalen Zwilling" des Robotinos mit Greifersystem zu entwicklen und diesen in den digitalen Zwilling der Gesamtanlage zu integrieren. Nebenstehend ein Video, welches die Aufgaben des Projektes nochmal super darstellt. Die Idee und das "Drehbuch" des Videos wurden wieder komplett selbstständig vom Projektteam entwickelt und umgesetzt! 16. Januar 2023 - Forschungsprojekt RApidS abgeschlossen RApidS-Demonstrator Mit dem 31.12.2022 wurde planmäßig das Forschungsprojekt RApidS beendet. RApidS (= Robotergestützter Applikator mit intelligenter, dynamischer Selbstadaption) war ein ZIM-Kooperationsprojekt im Labor für Handhabungstechnik und Robotik zusammen mit dem Unternehmen EngRoTec Osnabrück GmbH. Vorrangiges Ziel war die Entwicklung und Realisierung eines Demonstrators für das vollautomatisierte und vorrichtungslose Verschweißen von individuellen Rohrstücken und Rohrbögen im Sinne einer Losgröße-1-Produktion. "Das Projektergebnis kann sich sehen lassen", fasst es Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa kurz zusammen. Es existiert nun eine mobile Roboterzelle, in der mithilfe von zwei UR5e-Robotern ein weites Spektrum an Rohrstücken und Rohrbögen aus Kunststoff unter einem fest im gemeinsamen Roboterarbeitsraum platzierten Heißluftfön verschweißt werden kann. Der Gesamtablauf gestaltet sich dabei wie folgt: Nach Einlegen der zu verschweißenden Bauteile in den Demonstrator werden diese jeweils von einem Roboter gegriffen und nacheinander in den Messbereich eines Linienscanners (Visionscanner2 von EngRoTec ) geführt. Über die aufgenommenen Messwerte werden anschließend die Konturen der Bauteile mittels Splinekurven im zellenintegrierten Robotersimulator geometrisch modelliert. Auf Basis dieser Modelle erfolgt dann im Simulator für jeden Roboter die Generierung der kollisionsfreien Bewegungsbahnen für den Schweißprozess. Die erzeugten und synchronisierten Roboterbewegungen werden anschließend iterativ durch erneutes Vermessen mit dem Linienscanner für den Schweißprozess angepasst und optimiert. Zum Schluss werden die Bauteile koordiniert entlang der Düse des Heißluftföns bewegt und so verschweißt. "Den Spaltabstand zwischen den Bauteilen halten wir bei der gemeinsamen Bewegung beider Roboter mit einer Genauigkeit von besser als 0,2mm ein", so Rokossa. Zum Projektabschluss wurden die entwickelten Algorithmen zur Bahngenerierung für die Roboter und für die sensorgestützte Anpassung der koordinierten Roboterbewegungen auf der ersten IEEE Online-Konferenz ONCON 2022 vorgestellt und dort einem internationalen Publikum präsentiert. 12. Oktober 2022 – Integration der Zahnradfertigung in das robotergestützte Montagesystem der Smart Factory Roboter an der Servopresse Ein Absolvent des Studiengangs Maschinenbau hat im Zuge seiner Bachelorarbeit die Montage einer Zahnrad-Baugruppe in das Mehrrobotermontagesystem der Smart Factory im Labor für Handhabungstechnik und Robotik integriert. Bei der Zahnrad-Baugruppe handelt es sich um ein Anlasserritzel, in das zwei Gleitlagerbuchsen eingepresst werden. Das Ritzel wird zuvor im Labor für Umformtechnik und Werkzeugmaschinen mittels einer vollautomatischen Exzenterpresse mit Quertransport im Kaltumformverfahren hergestellt. Die verwendeten Buchsen sind kommerzielle, am Markt verfügbare Sinterbronzebuchsen. Im Robotermontagesystem kommt eine elektrisch betriebene Servopresse zum Einsatz, deren Aufnahme als C-Gestell mit einem Schlittensystem für unterschiedliche Matrizen realisiert ist. "Auf diese Weise können mit der Presse sowohl die Gleitbuchsen vor ihrer Montage auf den Zieldurchmesser verjüngt, als auch das Einpressen der Buchsen in das Ritzel durchgeführt werden", so Prof. Dr.-Ing. Bernhard Adams vom Umformlabor. Im Rahmen der Bachelorarbeit wurde der gesamte Handhabungs- und Montageablauf für die Zahnrad-Baugruppe geplant und realisiert. Die Ritzel und Gleitlagerbuchsen werden dazu mittels Warenträger über das existierende Bandsystem zur Pressenstation zugeführt. Der Stationsroboter setzt dann zunächst die Buchsen in die Servopresse ein, damit sie auf das notwendige Außenmaß für ihre Funktion in der finalen Zahnrad-Baugruppe verjüngt werden können. Nachfolgend platziert der Roboter nacheinander zwei Buchsen auf dem Ritzel, damit sie über die Servopresse jeweils in unterschiedlichen Tiefen in das Ritzel eingepresst werden. Anschließend entnimmt der Roboter die montierte Baugruppe und legt sie wieder auf den Warenträger des Bandsystems ab. "Um einen sicheren Gesamtablauf innerhalb der Smart Factory zu realisieren, wurden eine Vielzahl von Sensoren und die Kommunikation zur Pressensteuerung in der laboreigenen Software-SPS zusammengeführt", so Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa , Leiter des Labors für Handhabungstechnik und Robotik. Ein Video zeigt den gesamten Montageablauf. 22. September 2022 - Treffpunkt Innovation im ICO ©InnovationsCentrum Osnabrück ©InnovationsCentrum Osnabrück ©InnovationsCentrum Osnabrück Das InnovationsCentrum Osnabrück GmbH (ICO) veranstaltete in Kooperation mit der Hochschule und Universität Osnabrück, dem Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück sowie den Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis den Treffpunkt Innovation 2022 mit dem Schwerpunktthema „Die smarte Produktion von Morgen“. Zur Veranstaltung waren kleine und mittelständische Unternehmen aus Stadt und Landkreis Osnabrück eingeladen. Sie begann mit einer Führung des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 - I4os durch das Labor für Steuerungs- und Regelungstechnik, das Labor für Handhabungstechnik und Robotik sowie das Labor für Umformtechnik und Werkzeugmaschinen der Hochschule Osnabrück. Anschließend stellten ICO-Startups und das I4os ihre innovativen Lösungen im Rahmen einer geführten Ausstellung vor, bevor Landrätin Anna Kebschull die Teilnehmenden offiziell begrüßte und der Vortragsteil der Veranstaltung begann. Als Sprecher des Industrie 4.0 Kompetenzzentrums der Hochschule Osnabrück führte Prof. Dr. Clemens Westerkamp in die Digitale Fabrik ein, stellte den aktuellen Stand der Technologien vor und zeigte auf, wie Industrie 4.0 in Unternehmen integriert werden kann. Der Treffpunkt Innovation sensibilisierte KMU mit Beispielen und Herangehensweisen aus der Praxis und schaffte eine Plattform, um mit anderen Unternehmen und Startups aus der Region in den Dialog zu treten und wichtige Impulse für das eigene Unternehmen mitzunehmen. 16. Juni 2022 - Campusführung „Auf dem Weg der Smart Factory - Wie Produktion intelligent wird“ Stempel mit Druckplatte ©Digitale Woche Osnabrück Prof.Dr. Siegmar Lampe vor der Abfüllanlage mit Transportband.©Digitale Woche Osnabrück Prof.Dr. Bernhard Adams im Labor für Umformtechnik und Werkzeugmaschinen©Digitale Woche Osnabrück Stempelmontage im Labor für Handhabungstechnik und Robotik ©Digitale Woche Osnabrück Stempelbausatz auf Förderband ©Digitale Woche Osnabrück Roboter aus dem RApidS- Projekt ©Digitale Woche Osnabrück Die Digitale Woche Osnabrück wurde von der Stadt Osnabrück ins Leben gerufen und diesmal gemeinsam mit der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück, dem iuk Unternehmensnetzwerk, der Wirtschaftsförderung Osnabrück, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land, der Hochschule Osnabrück, der Universität Osnabrück und den Stadtwerken Osnabrück ausgerichtet. Das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück nutzte die Gelegenheit um Fachinteressierten innovative Produktionsprozesse in 4 Laborbereichen der Smart Factory zu zeigen. Zwei Produktionsszenarien sind derzeit integriert: eine Stempelherstellung und eine Ritzelfertigung. Start der Führung war im Laborbereich Technische Informatik . Hier erfolgen die Annahme der Produktionsaufträge, Fertigung der Stempeldruckplatte im 3D-Drucker und eine erste Produktprüfung . Im Labor für Steuerungs- und Regelungstechnik wurde die Abfüllstation gezeigt, die die Farbe mischt, in eine Flasche abfüllt, die Flasche verschließt und sie schließlich abtransportiert. Mit Hilfe eines digitalen Zwillings der Anlage wurden dabei die Vorteile einer virtuellen Inbetriebnahme und einer Informationsautomatisierung des Entwicklungsprozesses erläutert. Im Labor für Umformtechnik und Werkzeugmaschinen konnten die Teilnehmenden eine automatische Ritzelfertigung beobachten sowie den digitalen Zwilling der Anlage. Zuletzt wurde im Labor für Handhabungstechnik und Robotik das robotergestützte Zusammensetzen und Verpacken der Bestandteile des Stempels gezeigt. Als Erweiterungsstufe der Smart Factory erfolgte dort auch der Montageprozess des Ritzels in eine Buchse. Im Labor für Handhabungstechnik und Robotik wurde auch das Projekt RApidS vorgestellt, bei dem automatisch Bewegungsbahnen für den synchronen Betrieb von zwei Leichtbauroboter erstellt werden. Die Projektmitarbeiter demonstrierten den Einsatz der Simulatoren und Roboter eindrucksvoll beim Verschweißen von Kunststoffrohren. 20. Mai 2022 - Aufnahme der automatischen Zahnradfertigung in die Smart Factory Im Labor für Umformtechnik und Werkzeugmaschinen LUW wurde ein automatisches Fertigungssystem zum Umformen einbaufertiger Zahnräder in Betrieb genommen. Die Anlage wurde in zwei Entwicklungsschritten realisiert. Der erste Schritt sah die Festlegung und simulationstechnische Absicherung der Operationsfolge vom einfachen Rohteil zum Fertigteil durch Fließpressen sowie die konstruktive Definition aller Systemelemente in einem CAD-System vor. Dabei standen neben umformtechnischen Herausforderungen die Entwicklung eines in eine 2000kN-Presse des LUW zu integrierenden servomotorischen NC-Teiletransports und dessen Steuerung im Focus. Im zweiten Schritt wurde ein digitaler Zwilling der Anlage auf Basis der Konstruktionsdaten und Ablaufdaten der Pressensteuerung im Rahmen von Studienarbeiten aufgebaut. Die Entwicklung der Schnittstellen zwischen der vorhandenen Pressensteuerung und der Steuerung des NC-Teiletransports sowie die Bus-Kopplung zwischen beiden Systemen schloss nun das gesamte Projekt mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Anlage ab. Das LUW ist Teil der Smart Factory an der Hochschule Osnabrück, in der u.a. einbaufertig umgeformte Zahnräder mit kundenspezifisch festgelegter Position der eingepressten Lager gefertigt werden. Ein Prozessvideo zeigt den gesamten Umformvorgang auf der NC-Quertransportpresse des LUW. 17. März 2022 - Optimierung und Erweiterung der Stempelmontage in der Smart Factory Der montierte Stempel Im Rahmen einer Bachelorarbeit des Studiengangs Maschinenbau wurde die Stempelmontage innerhalb der Smart Factory erweitert und optimiert. Die Bachelorarbeit wurde durchgeführt im Labor für Handhabungstechnik und Robotik bei Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa. Das Labor ist Teil der Smart Factory an der Hochschule Osnabrück, in der Stempel mit kundenspezifischen Prägemotiven und Stempelfarben in Losgröße 1 hergestellt werden. Ziel der Bachelorarbeit war die Verbesserung der Montageabläufe in dem robotergestützten Montagesystem des Labors. Der Maschinenbaustudierende analysierte dazu zunächst den vorliegenden Montageprozess und erstellte einen Maßnahmenplan mit möglichen Erweiterungs- und Optimierungsszenarien. Greifvorgänge der Stempeleinzelteile wurden optimiert und hierfür standardisierte Greiferbacken für alle beteiligten Montageroboter erstellt. Weiterhin wurde die Bereitstellung der Stempelgriffstücke überarbeitet und hierfür ein neues Magazin in das Montagesystem integriert. Dieses Magazin wird nun automatisch durch einen der Roboter befüllt, wenn der Mindestfüllstand erreicht ist. Die Koordination aller Montageabläufe und das Nachfüllen der Griffstücke wird vom cyber-physischen Produktionssystem (CPPS) im Roboterlabor übernommen. Dadurch steuert sich die gesamte Stempelmontage selbständig. Ein Video zeigt den gesamten Montageablauf. 17. November 2021 - RApidS-Demonstrator zieht Unternehmen zu 2 Veranstaltungen RApidS-Demonstrator in Hünfeld Unternehmensvertreter während des Vortrags Ende Oktober 2021 wurde der RApidS-Demonstrator erstmalig auf dem Technologieforum der Firma EngRoTec vorgestellt und zog etwa 250 Gäste aus der Automobil-, Medizin- und Pharmaindustrie sowie dem allgemeinen Maschinenbau nach Hünfeld in Hessen. Am 17. November 2021 lud die IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim zu einer Vorführung mit dem Titel "Schaufenster Innovation" ein, die im Labor für Handhabungstechnik und Robotik stattfand. Neben dem Kooperationspartner EngRoTec kamen 15 Unternehmensvertreter aus dem Osnabrücker Land und konnten den Demonstrator in Aktion sehen. In beiden Veranstaltungen wurde in der RApidS-Roboterzelle die Erzeugung und Synchronisierung der Bewegungsbahnen für die beiden eingesetzten UR-Roboter gezeigt, um zwei Rohrbögen miteinander zu verbinden. Umgesetzt wurde dies durch die Vermessung der Rohrbögen mittels EngRoTec-Visionscanner und die nachfolgende Aufbereitung der Messdaten durch ein Matlab-Script. Nach der virtuellen Geometrieerzeugung wurden die Rohrbogenmodelle in den Robotersimulator Process Simulate überführt. Dort wurden die Bewegungsbahnen für beide Roboter erzeugt und das daraus automatisch generierte Programm den realen Robotern übergeben. Im Demonstrator wurden schließlich die Rohrbögen aufgenommen und die synchronen Bewegungsabläufe durchgeführt. Beide Termine boten Gelegenheit zum Netzwerken und Informieren und für interessante Gespräche im Anschluss. 22. Juli 2021 - Studentische Projektarbeit in der I4os-Smart Factory erhält einen Preis Roboter in Aktion Detailansicht Sechs Studierende des Bachelorstudiengangs Elektrotechnik haben für ihre semesterbegleitende Projektarbeit in der Smart Factory des I4os den Gewinner-Geldpreis, gestiftet von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück und der Dr. Jürgen und Irmgard Ulderup Stiftung, erhalten. Durchgeführt wurde die Projektarbeit im Labor für Handhabungstechnik und Robotik bei Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa. Das Ziel war, die Auslastung der robotergestützten Produktionsanlage mit einem neuen Fertigungsszenario zu erhöhen. Die Studierenden wählten hierfür das Strategiespiel Tic-Tac-Toe und realisierten die Durchführung aller Spielzüge mit den Robotern im Labor. Bis zu 5 Spieler können gleichzeitig und unabhängig voneinander gegen einen Tic-Tac-Toe-Automaten spielen. Als Spielbretter kommen Zeichentablets zum Einsatz, die auf Warenträgern montiert wurden und über das im Labor installierte Transportsystem zu den verschiedenen Robotern bewegt wurden. Alle Spielzüge der Spieler und auch die Antwortzüge des Automaten wurden an das im Labor betriebene cyber-physische Produktionssystem (CPPS) übergeben, welches dann die Koordination der Roboter untereinander und die Zuordnung der Spielzüge zu einzelnen Robotern übernahm. Die Spielaktivitäten können dabei komplett - im Sinne einer Losgröße-1-Produktion - mit den weiteren Produktionsszenarien in der Smart Factory wie z.B. der Montage der Stempel kombiniert werden. So werden auftragsbezogene Produktionsabläufe mit individuellen Fertigungsszenarien kombiniert und der Einsatz der Laborroboter über das CPPS optimiert geplant und koordiniert. Auf der Online-Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ der Hochschule Osnabrück am 22. Juli 2021 stellten die sechs Studierenden ihre Projektarbeit vor und ernteten viel Lob – sowohl von ihren Betreuern als auch von den über 60 Messegästen. Hier gelangen Sie zu dem Video der Studentengruppe. 31. Januar 2021 - Automatisierte Virtuelle Inbetriebnahme mit digitalem Zwilling Ansicht der Abfüllanlage Detailansicht der Abfüllanlage Im Labor für Steuerungs- und Regelungstechnik, das auch zum Kompetenzzentrum I4os gehört, haben sich Prof. Dr.-Ing. Siegmar Lampe und Studenten der Studiengänge Bachelor Elektrotechnik, Bachelor Mechatronik und Master Elektrotechnik mit der Virtuellen Inbetriebnahme einer Anlage beschäftigt. Die Software zur Automatisierung von Maschinen und Anlagen wird immer komplexer. Ein systematischer Test der Software ist aber nur mit einer Virtuellen Inbetriebnahme möglich, wobei ein digitales Abbild der zu automatisierenden Maschinen oder Anlage für den systematischen Test herangezogen wird. Die Erstellung eines digitalen Zwillings für die Virtuelle Inbetriebnahme ist zurzeit aber noch sehr aufwendig. Erschwerend kommt noch hinzu, dass es keine universell einsetzbare Schnittstelle zwischen den an der Entwicklung einer Maschine oder Anlage beteiligten Entwicklungstools gibt. Aus diesen Gründen wird in diesem Projekt als zentraler Datencontainer AutomationML eingesetzt. Das Projektteam, bestehend aus Studierenden des Bachelors Elektrotechnik, des Bachelors Mechatronik und des Masterstudiengangs Elektrotechnik, hat verschiedenste Konverter zwischen Entwicklungstools und dem AutomationML-Datencontainer entwickelt und zudem die Möglichkeit aufgezeigt, auf „Knopfdruck“ aus dem Datencontainer heraus einen für die Virtuelle Inbetriebnahme geeigneten digitalen Zwilling automatisiert aufbauen zu lassen. Als reales Beispiel für die Erzeugung eines digitalen Zwillings zur automatisierten Virtuellen Inbetriebnahme dient die Misch- und Abfüllanlage des Labors für Steuerungs- und Regelungstechnik. Diese Anlage ist zugleich ein Teil der im Aufbau befindlichen Smart Factory, mit welcher kundenindividuelle Stempel und Stempelkissenfarbe hergestellt werden können. 15. Dezember 2020 - Onlineseminar "Eintauchen in die Künstliche Intelligenz" Screenshot mit Professor Dr. Schöning Das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Lingen am Standort Osnabrück veranstaltete am 15. Dezember in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Industrie 4.0 (I4os) und dem iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück e.V. ein Online-Seminar zum Thema „Eintauchen in die künstliche Intelligenz“. Dr. Clemens Westerkamp, Sprecher des I4os, moderierte die Veranstaltung. „Wir kommen von der Theorie zur Praxis“, leitete Professor Dr. Theodor Gervens seinen Vortrag ein und berichtete vom ersten Intelligenztest für Maschinen, der von Alan Turing entwickelt wurde. Demnach wird einer Maschine Intelligenz zugesprochen, wenn auf der Basis von Antworten keine eindeutige Entscheidung möglich ist, ob das Gegenüber ein Mensch oder eine Maschine ist. Künstliche Intelligenz (KI) orientiert sich an den höheren, intellektuellen Verarbeitungsfähigkeiten von Menschen und fokussiert sich in Anwendungen auf die Lösung konkreter Arbeits- und Entscheidungsprozesse. Ein wichtiger Meilenstein und Punktsieg von KI über einen Menschen war 2016, als AlphaGo, eine von DeepMind (Google) entwickelte KI-Maschine Lee Sedol, einen der weltbesten Go-Spieler, schlug. Dieses Ereignis führte zu einem kleinen Erdbeben in den Medien. Heute finden wir KI beispielsweise in Chatbots, die Unterhaltungen führen, in Sprachsystemen, bei Qualitätskontrollen und der Automatisierung. " AI is becoming as fundamental as electricity, zu Deutsch: KI wird gerade so grundlegend wie die Elektrizität", endete Gervens seinen Vortrag mit einem Zitat von Robert D. Thomas von IBM. Wie neuronale Netzwerke aufgebaut sind, wie sie Daten verarbeiten und welche weiteren praktischen Anwendungsbereiche die KI findet, führte Professor Dr. Julius Schöning in seinem Vortrag aus. Windräder können z. B. Naturschutzvorgaben erfüllen, indem sie angehalten werden, wenn bedrohte Vogelarten in der Nähe der Anlage sind. Möglich wird dies durch eine Bildklassifikation mit LeNet. Auch können Anomalien oder Verschleiß in Maschinenbauteilen durch eine intelligente lernfähige Software erkannt werden, indem ihre Sensordaten mittels KI ausgewertet werden. Hierfür ist es hilfreich, die Sensordaten in graphische Bilder umzuwandeln. Schöning veranschaulichte, wie mit Hilfe einer Software und der Datenanalyse Prognosen zum Stromverbrauch einer Stadt getätigt werden können. Hier zeigt sich anhand der Fehlerrate, wie wichtig es ist, wie die Daten gesammelt und welche Faktoren ausgewertet werden. Im Anschluss wurde über Umsetzungsmöglichkeiten von KI in den Firmen rege diskutiert. Zum Ende der Veranstaltung wurden vier Demonstratoren des Kompetenzzentrums vorgestellt. 04. Juni 2020 - I4os als Partner der Veranstaltung "Fabrik der Zukunft" Referenten der Online-Veranstaltung (von links vorne nach rechts): Dr.-Ing. Alfred J. H. Schoo, VDI BV Osnabrück Emsland e. V, Ulrich Grubert, Branchen- und Innovationsförderung, Wirtschaftsförderung Osnabrück GmbH, Prof. Dr. rer. nat. Theodor Gervens, Hochschule Osnabrück, Dipl.-Ing. FH Thorsten Beling, Abacus Maschinenbau GmbH, Osnabrück, Prof. Dr.-Ing. Clemens Westerkamp, Kompetenzzentrum Industrie 4.0 (I4os) (Foto: Hochschule Osnabrück, Chris Belchhaus) Online Veranstaltung Aufnahme Studio- Copyright Kerstin Weber Hochschule Osnabrück Online-Kooperationsveranstaltung „Fabrik der Zukunft – Vision und Praxis“ mit dem Sprecher des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück (I4os) Prof. Dr. Clemens Westerkamp und dem VDI Bezirksverein Osnabrück – Emsland war ein voller Erfolg. Künstliche Intelligenz, kurz KI, ist das Schlagwort, das derzeit in aller Munde ist. Es verspricht große Potenziale für Unternehmen und wird in den Medien als Technologie der Zukunft gepriesen. Der digitale Fortschritt mit „intelligenten“ Maschinen und Systemen verändert unser Leben und unsere Arbeitswelt radikal. Zugleich wachsen die Mengen an digitalisierten Daten. Eine besondere Herausforderung besteht darin, das in diesen Daten steckende Wissen zu nutzen und daraus einen Mehrwert zu generieren. Eine Antwort darauf kann KI sein. Mit über 70 Teilnehmenden zeigte sich, dass die vorgestellten Veranstaltungsthemen sehr aktuell sind. Insbesondere das Interesse an „Predictive Maintenance“ (vorbeugende Instandhaltung) als beispielhafte Anwendung war sehr groß. An konkreten Technologiebeispielen stellten bei der Kooperationsveranstaltung Experten aus Praxis und Wissenschaft Möglichkeiten vor, wie man KI heute und in der Zukunft insbesondere in der Industrie und im Mittelstand gewinnbringend einsetzen kann. Vor allem zu Aufwand und Nutzen entstand bei den virtuellen Thementischen eine lebhafte Diskussion. Gastgeber der Online-Veranstaltung war Professor Clemens Westerkamp, Sprecher des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 (I4os). „Unser Ziel ist es, kleinen und mittleren Unternehmen KI näher zu bringen. Dies gewährleisten wir über Informationsveranstaltungen wie diese oder durch persönliche Unternehmensgespräche. Die Angebote helfen vor allem beim Einstieg in das Thema. Weiterhin bieten wir ebenfalls Workshops und Fachseminare an, in denen die KMU gemeinsam mit KI-Trainern ihre Kenntnisse vertiefen können und methodisch Konzepte zur Einführung von KI oder neuen Geschäftsmodellen entwickeln. Am Standort Osnabrück wird zurzeit an unterschiedlichen KI-Projekten gearbeitet, in denen wissenschaftliche Teams so genannte „Demonstratoren“ entwickeln, um einzelne Aspekte von KI zu veranschaulichen: So wurde am Beispiel von drei Ventilatoren gezeigt, wie das in der Industrie eingesetzte „Condition Monitoring“ zur vorbeugenden Wartung mittels KI genutzt werden kann (engl. Predictive Maintenance). Anhand einer Analyse des Vibrationsverhaltens mit künstlichen neuronalen Netzen lassen sich intakte und nicht intakte Ventilatoren unterscheiden. Ein weiteres Beispiel nutzt ein künstliches neuronales Netz mit Bildern zu Brötchensorten einer Bäckerei. Nach dem Training des neuronalen Netzes mit den Bildern von sechs vorgegebenen Brötchensorten ist die KI imstande, die korrekte Brötchensorte anhand einer Kameraaufnahme zu erkennen. Dieses Vorgehen könnte beispielsweise zur Qualitätssicherung eingesetzt werden und ist eines der Kernthemen von KI, nämlich der Objekterkennung. Zwischen 2016 und 2018 sind in der Industrie laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 27 meldepflichtige Arbeitsunfälle pro 1000 vollbeschäftigter Personen verzeichnet worden. Die KI-basierte automatisierte digitale Bewegungsanalyse dient als mögliche Arbeitsschutzmaßnahme. In der Veranstaltung sind viele dieser möglichen Einsatzszenarien für Industrie vorgestellt worden. Zurzeit läuft ein Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem für seine Drückmaschinen bekannten Osnabrücker Unternehmen Abacus Maschinenbau GmbH. Hier wurde eine Vielzahl an Sensoren verbaut, deren Daten kombiniert und von KI-Algorithmen verarbeitet werden. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf den aktuellen Zustand hoch belasteter Komponenten sowie mögliche Anomalien und Prognosen zum Verschleiß und zu optimalen Wartungszeitpunkten ableiten. KI gewinnt besonders für mittelständische Unternehmen immer mehr an Bedeutung. Ein wichtiges Fazit der Online-Veranstaltung war, dass als nächste Schritte die Strukturierung und Aufbereitung der Daten in gemeinsamer Arbeit der Anwender (zum Beispiel der Industrie) und der Hochschule Osnabrück angegangen werden müssen. Dazu gab es an den Thementischen vielfältige Anfragen und Bedarfe an Qualifizierung, die in den nächsten Veranstaltungen und Aktivitäten mit den Unternehmen angegangen werden. 01. April 2020 - I4os startet Forschungsprojekt RApidS im Bereich Robotik Prof. Dr. Dirk Rokossa (Projektleiter Hochschule Osnabrück), Martin Wermeier (Geschäftsführer EngRoTec), Thorben Siebrands (Projektleiter EngRoTec) Im Labor für Handhabungstechnik und Robotik, das Teil des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück (I4os) ist, startet das Forschungsprojekt „Robotergestützter Applikator mit intelligenter, dynamischer Selbstadaption“, kurz RApidS. Mit dem Projekt, das in Zusammenarbeit mit der Firma EngRoTec Osnabrück GmbH abgewickelt wird, soll erreicht werden, die Flexibilität und Effizienz in der Losgröße-1-Produktion speziell beim Bahnschweißen zu erhöhen. Einer besonderen Herausforderung stellen sich die Forscherinnen und Forscher des I4os ab dem 01. April 2020. Von da an findet das Forschungsprojekt RApidS gemeinsam mit dem Osnabrücker Unternehmen EngRoTec statt, bei dem ein Demonstrator einer Fertigungszelle für das Verschweißen von Bauteilen entwickelt werden soll. Das Besondere an der Fertigungszelle ist, dass die Bauteile vorrichtungslos aufgenommen werden und die Erstellung der notwendigen Roboterprogramme selbstanpassend und offline erfolgt. Der technische Lösungsweg wird schließlich anhand des Demonstrators getestet und validiert. Welche Vorteile die vorrichtungslose Aufnahme eines Bauteils mit sich bringt, erklärt Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa, Professor für Handhabungstechnik und Robotik und Mitglied des I4os-Kernteams: „Zum einen verkürzt sich die Vorbereitungszeit, in der etwa ‚klassische‘ Schweißvorrichtungen eingestellt werden oder die verschweißenden Bauteile geheftet werden. Zum anderen ist es möglich, eine unbegrenzte Anzahl an Bauteilen und deren Varianten in einer Fertigungszelle zu bearbeiten. Nicht zuletzt ermöglicht die vorrichtungslose Aufnahme eine bessere Zugänglichkeit der Bauteile. In Summe werden die Flexibilität und Effizienz in der Produktion dadurch signifikant erhöht.“ Die vollständig offline durchgeführte Programmgenerierung für die beteiligten Roboter hat zudem den großen Vorteil, „dass weniger Stillstandzeiten in der Produktion entstehen“, so Rokossa weiter. Durch die sensorgestützte selbständige Adaption der Roboterprogramme an die realen Beschaffenheiten der Schweißbauteile und der Zellenperipherie werden Schweißvorgänge weitestgehend automatisiert durchführbar. Der regionale Projektpartner, das Unternehmen EngRoTec Osnabrück GmbH, erhofft sich als Dienstleister und Engineering-Partner der Automobil-, Maschinenbau- und Verpackungsindustrie von der Zusammenarbeit mit dem I4os-Team letztlich eine Erweiterung ihrer Dienstleistungspalette um ein Herstellungsverfahren, das ihren Kunden völlig neue Möglichkeiten in der Losgröße-1-Produktion verschafft. Das Projekt wird an der Hochschule Osnabrück in der Zeit vom 01. Juni 2020 bis zum 31. März 2022 von zwei wissenschaftlichen Mitarbeitern durchgeführt. 14. Februar 2020 - I4os-Mitglieder zu Gast bei den BBS Brinkstraße Von links: Prof. Dr. Harald Strating (Hochschule Osnabrück), Christian Wichmann (BBS Brinkstraße), Stefan Sayk (BBS Brinkstraße), Prof. Dr. Reiner Kreßmann (Hochschule Osnabrück), Martin Henke (BBS Brinkstraße), Prof. Dr. Clemens Westerkamp (Hochschule Osnabrück) Beeindruckt von der hochwertigen Ausstattung und dem Niveau der Ausbildung zeigte sich eine Delegation des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück (I4os) bei ihrem Besuch der Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück, Brinkstraße (BBS Brinkstraße). Die Lehrkräfte aus Hochschule und BBS tauschten sich rund zweieinhalb Stunden über die Inhalte und Ausstattung im Unterricht an den BBS Brinkstraße aus und forcierten die weitere Zusammenarbeit. Initiiert wurde der Besuch von Prof. Dr. Harald Strating, der in das I4os vor allem seine Expertise im Bereich Didaktik der Technik einbringt. Ebenfalls vom I4os bei dem Treffen dabei waren Prof. Dr. Clemens Westerkamp sowie Prof. Dr. Reiner Kreßmann. Die drei I4os-Mitglieder bekamen zunächst einen Rundgang durch die Praxisräume der BBS Brinkstraße im Bereich Mechatronik. Anschließend wurden ihnen die Lehrformate und Lehrträger sowie die Didaktik im Bereich Automatisierungstechnik / kollaborative Robotik vorgestellt, bevor es in den Austausch mit den Lehrkräften sowie dem Schulleiter Martin Henke ging. Nicht zuletzt wurde den Professoren von Stefan Sayk, Lehrkraft im Bereich Automatisierungstechnik an den BBS Brinkstraße, das „Smart Factory Model“ vorgestellt, das an den BBS Brinkstraße entwickelt und durch eine Förderung der niedersächsischen Ministerien für Wirtschaft und Kultus mittlerweile im Unterricht in der Automatisierungstechnik an über 20 verschiedenen BBS eingesetzt wird. In der Lehramtsausbildung an der Hochschule Osnabrück unterhält das Labor für Didaktik der Technik seit Jahren intensive Kooperationen mit den BBS an der Brinkstraße, wie Strating erklärt: „Besonders in Abschlussarbeiten greifen Studierende unterschiedliche Themengebiete und didaktische Fragestellungen auf und entwickeln Lernsituationen, die sie dann an der Schule durchführen und evaluieren. Die Studierenden erwerben so wertvolle praktische Berufskompetenzen und auch die Schule profitiert durch Anregungen von außen und nutzbare Unterrichtsentwürfe.“ Aktuell wird unter anderem für das auch im Labor der Hochschule vorhandene „Smart Factory Model“ im Rahmen einer Masterarbeit ein Handbuch für Lehrkräfte entwickelt. Auch Westerkamp, Sprecher des I4os, betont, dass beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren und zeigt sich beeindruckt vom Niveau der Ausbildung an den BBS Brinkstraße: „Die Schülerinnen und Schüler bekommen an den BBS Brinkstraße ein bemerkenswert hohes fachliches Niveau in ihrer Ausbildung geboten. Durch unsere Kooperationen schaffen wir eine Win-win-Situation, die die engagierte Arbeit der Lehrkräfte an den BBS Brinkstraße unterstützt und auch die Lehramtsstudiengänge der Hochschule Osnabrück sehr bereichert.“ Daher war es keine Überraschung, dass sich die Verantwortlichen von Hochschule und BBS Brinkstraße am Ende darauf einigten, die Zusammenarbeit auch über die Ausbildung von Berufsschullehrkräften hinaus weiter vorantreiben zu wollen. In einem ersten Schritt werden sich dazu Professorinnen und Professoren aus dem I4os an den künftig jährlich an der Hochschule stattfindenden Tagungen rund um das „Smart Factory Model“ („sf-days“) beteiligen. Die „sf-days“ werden von den BBS Brinkstraße und der Hochschule gemeinsam organisiert und durchgeführt. 22. Januar 2020 - FAUDE wird Projektpartner des I4os Test einer neuen Greiftechnik, bei der der Greifer eine mit elektronischen Bauteilen bestückte Leiterplatte greift. Am 22. Januar 2020 war die FAUDE Automatisierungstechnik GmbH zu Gast im Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück (I4os). Im Labor für Handhabungstechnik und Robotik erarbeitete Prof. Dr. Dirk Rokossa gemeinsam mit FAUDE CTO Björn Märtens ein Konzept für die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Themengebieten. „Das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 lebt von der Zusammenarbeit und dem Austausch mit externen Unternehmen. Für unsere Forschung ist es enorm wichtig, stetig in Kontakt mit der Wirtschaft zu bleiben, um an aktuell relevanten Problemstellungen forschen zu können“, erklärte Rokossa, Professor für Handhabungstechnik und Robotik an der Hochschule Osnabrück. „Das kommt umgekehrt natürlich auch den Unternehmen zugute, die aus der Zusammenarbeit mit uns neue Erkenntnisse und Optimierungspotenziale für ihre Prozesse gewinnen können“, so Rokossa weiter. Im Falle von FAUDE, die hundertprozentige Tochterfirma von KUKA Augsburg ist, bedeutet das konkret eine Zusammenarbeit in drei Projekten. Erstens wird eine neue Greiftechnik mit einem Spezialgreifer des Unternehmens Schmalz getestet und validiert. Der Greifer kann mit elektronischen Bauteilen bestückte Leiterplatten greifen. Im I4os werden unter anderem die Greifgenauigkeit und die Auswirkungen auf die elektronischen Bauteile auf der Platine durch das Greifen getestet. Zweitens wird ein Lötroboter, bei dem ein Lötkopf von ALNEA an einen KUKA-Roboter montiert wird, getestet, validiert und weiterentwickelt. Und drittens wird für den genannten Lötroboter auf Basis einer Software von drag&bot eine Bediensoftware entwickelt, die die Programmierung des Roboters für eine Lötaufgabe so einfach macht, dass diese ohne spezielle Kenntnisse zu Robotern oder zum Lötprozess durchgeführt werden kann. Alle drei Projekte werden im Rahmen von Abschlussarbeiten im Labor für Handhabungstechnik und Robotik durchgeführt. 03. Dezember 2019 - I4os baut Kompetenzteam weiter aus Das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück (I4os) begrüßt mit Prof. Dr. Julius Schöning und Prof. Dr. Theodor Gervens zwei neue Mitglieder. Die neuen I4os-Mitglieder forschen und lehren an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik der Hochschule Osnabrück. Schöning wird in das I4os vor allem seine Expertise in den Bereichen Computer Vision und Mensch-Computer-Interaktion einbringen, während Gervens als Experte für maschinelles Lernen, neuronale Netze und künstliche Intelligenz (KI) das Team ergänzt . Mit den beiden Neuzugängen stellt sich das I4os in Forschung und Lehre, aber auch in der Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen noch breiter auf, wie Prof. Dr. Clemens Westerkamp, Sprecher des I4os, erklärt: „Wir haben schon früh erkannt, dass man der Komplexität und Vielseitigkeit von Industrie 4.0 nur gerecht werden kann, wenn man das Wissen verschiedener Expertinnen und Experten bündelt. Aus diesem Grund haben wir das Kompetenzzentrum gegründet und sind nun sehr froh, dass wir mit den Kollegen Schöning und Gervens zwei weitere Mitglieder für das I4os gewinnen konnten. Damit können wir uns noch spezifischer aus verschiedenen Blickwinkeln und in unterschiedlichen Fachbereichen mit Themen rund um Industrie 4.0 befassen. Dass wir uns in unserer Arbeit thematisch immer breiter aufstellen, ist natürlich zum einen für uns in der Forschung und Lehre sehr hilfreich. Zum anderen profitieren aber auch die regionalen Unternehmen, mit denen wir aktiv die Zusammenarbeit suchen, von unserer breiteren Kompetenz.“ Das Kompetenzteam des I4os umfasst mittlerweile 17 Expertinnen und Experten, die ihre jeweiligen Fachkenntnisse rund um Industrie 4.0 in das Kompetenzzentrum einbringen. Eine Übersicht der Mitglieder samt ihrer jeweiligen Kompetenzbereiche finden Sie hier . 08. Oktober 2019 - Vom Kompetenzzentrum zum Innovation Hub Von links: Prof. Dr. Walter Colombo (Hochschule Emden/Leer) mit Jens Gehring (Amazon Web Service), Roland Essmann (Honeywell), Prof. Dr. Clemens Westerkamp (Hochschule Osnabrück), Staatssekretär Stefan Muhle sowie Prof. Dr. Alexander Schmehmann, Dekan der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik an der Hochschule Osnabrück und Ivan Zaytsev (Amazon Web Service). 5G-Netzausbau in Niedersachsen, Smart Factory und Industrie 4.0 – Das waren Themen, die bei der Veranstaltung „Vom Kompetenzzentrum zum Innovation Hub“ des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück mit Stefan Muhle, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, diskutiert wurden. Anlass war der Auftakt zum gemeinsamen „Innovation Hub“ der Hochschule Osnabrück und der Hochschule Emden/Leer. Prof. Dr. Clemens Westerkamp, Professor für Informatik und Sprecher des I4os, beschreibt die zukünftige Zusammenarbeit der beiden niedersächsischen Hochschulen als „regionalen Digital Innovation Hub Nordwest“. Unter einem Innovation Hub versteht sich die Zusammenarbeit verschiedener Akteure aus Wissenschaft und Praxis mit dem gemeinsamen Ziel, zukunftsweisende Technologien und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Muhle selbst veröffentlichte nach dem Besuch in Osnabrück über den Kurznachrichtendienst Twitter: „Unser gemeinsames Ziel: ein regionaler Digital Innovation Hub der EU.“ „Wir wollen die Industrie 4.0 sichtbarer machen“, stellt Muhle dabei heraus. Und dazu sei die Vernetzung ein elementarer Bestandteil. Dafür ist die zukünftig hochschulübergreifende Zusammenarbeit der Hochschule Osnabrück und der Hochschule Emden/Leer beispielhaft, die regionale Betriebe über die Möglichkeiten von Industrie 4.0-Lösungen informiert. Diese Art des Transfers von der Wissenschaft in die Wirtschaft sei ein Kennzeichen der Region, so Muhle weiter. „Industrie 4.0. ist etwas Niedersächsisches.“ Muhle selbst ist für den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Niedersachsen zuständig. Neben Muhle gab Prof. Westerkamp einen Überblick die Arbeit des Kompetenzzentrums. Prof. Dr. Walter Colombo von der Hochschule Emden/Leer stellte zudem Ideen zu Co-Innovationen für die Region, Europa und die Welt vor, die insbesondere im geplanten „Innovation Hub“ zum Tragen kommen sollen. Die große Praxisnähe des Kompetenzzentrums zeigte sich auch durch die Anwesenheit verschiedener Experten aus der Wirtschaft. So stellte etwa Ivan Zaytsev vom Amazon Web Service Cloudlösungen von Amazon vor und Roland Essmann, Head of Production Intelligence, veranschaulichte die konkrete Umsetzung der Smart Factory im Konzern Honeywell. Neben den Vorträgen gab es ein interaktives Themen-Café. Hier informierten Marija Stambolieva und Harald Stratiing über die Herausforderungen der Arbeit 4.0. Siegmar Lampe, Dirk Rokossa und Clemens Westerkamp zeigten verschiedene Stationen der Smart Factory und das Team um Ralf Tönjes stellte aktuelle Forschungsarbeiten vor. Die Vorträge finden sich hier: Colombo , Westerkamp , Zaytsev 24. Juni 2019 - IHK-Netzwerk Industrie 4.0 zu Gast beim I4os IHK-Netzwerktreffen beim Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück (I4os) Am 18. Juni 2019 lud das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück (I4os) das IHK-Netzwerk ins Labor für Handhabungstechnik und Robotik nach Osnabrück ein. Rund 20 Praktiker aus dem Raum Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim folgten der Einladung und diskutierten mit den Hochschulprofessoren des I4os über aktuelle Themen im Bereich Industrie 4.0. „Für uns als praxisnahe Hochschule ist es unheimlich wichtig, den Kontakt zu regionalen Unternehmen zu pflegen“, erklärt Prof. Dr. Clemens Westerkamp, Sprecher des I4os. „Davon profitieren beide Seiten: Für uns ist es wichtig zu sehen, welche Themen Unternehmen vor dem Hintergrund von Industrie 4.0 umtreiben. Umgekehrt können wir den Unternehmen helfen, sich in diesem Bereich zu optimieren und sie auf Potentiale aus der Forschung aufmerksam machen“, so Westerkamp weiter. Diskussionsgrundlage schafften drei Impulsvorträge von Professoren aus dem I4os. Prof. Dr. Harald Strating brachte das Thema Ausbildung und Kompetenzanforderungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Start in die Diskussion ein. Im Anschluss daran erläuterte Prof. Dr. Siegmar Lampe, inwiefern Unternehmen eine virtuelle Inbetriebnahme im Bereich der Automatisierungstechnik einsetzen können, bevor Prof. Dr. Dirk Rokossa erläuterte, was cyber-physische Systeme (CPS) sind und wie diese in der Montage genutzt werden können. Zum Abschluss des Netzwerk-Treffens gab es eine Besichtigung des Labors für Handhabungstechnik und Robotik, bei der verschiedene Projektbeispiele aus dem Kompetenzzentrum – wie zum Beispiel die Montage eines Autoscheinwerfers mit Hilfe einer AR-Brille – vorgeführt wurden und ausprobiert werden konnten. 15. März 2019 - I4os ist offizielle Industrie 4.0-Testumgebung Auch im Roboterlabor sollen zukünftig Industrie 4.0-Pilotanwendungen gemeinsam mit Projektpartnern entwickelt und erprobt werden. Das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück (I4os) wurde im März diesen Jahres von der Nationalen Kontakt- und Koordinierungsstelle „I 4.0-Testumgebungen für KMU“ (I4KMU) offiziell als Industrie 4.0-Testumgebung ernannt. Die Zusammenarbeit zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Testumgebungen an Forschungseinrichtungen in Sachen Industrie 4.0 ist ein wichtiger Faktor für Wirtschaft und Wissenschaft. Dies hat auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung erkannt und fördert die Zusammenarbeit durch „Industrie 4.0-Testumgebungen“. Dass das Kompetenzzentrum I4os nun ebenfalls zu diesen Testumgebungen gehört, ist eine große Auszeichnung und ein wichtiger Schritt für die weitere Arbeit, wie Prof. Dr. Clemens Westerkamp, Sprecher des I4os, erklärt: „Die Ernennung zur Industrie 4.0-Testumgebung ist ein Ausdruck der Qualität unserer bisherigen Arbeit. Mit unseren verschiedenen Laboren bieten wir den KMU wertvolle Möglichkeiten zur Kooperation. Zudem ist es auch eine großartige Chance, neue Projektpartner zu gewinnen und gemeinsam mit ihnen Industrie 4.0-Pilotanwendungen zu entwickeln und zu erproben.“ Kern der Zusammenarbeit zwischen KMU und Testumgebungen ist vor allem, neu entwickelte digitalisierte Prozesse und Produkte, innovative Systemansätze und damit zusammenhängende vernetzte Geschäftsmodelle und Produktionsszenarien unter realistischen Bedingungen zu testen. 08. Februar 2019 - Ein Robotikseminar mit Folgen Das Robotiklabor der Hochschule Osnabrück ist auch über die Grenzen Osnabrücks einen Besuch wert. Bereits im Sommer hatten Professor*innen der Yungcheng University ein Seminar bei Herrn Prof. Dr. Dirk Rokossa besucht (siehe Beitrag vom 29. August 2018 ). Darin haben sich die Gäste eine intensive Woche lang mit Theorie, Praxis und den aktuellen Forschungsaktivitäten in Sachen Robotik befasst – mit positivem Nachhall. Nun wollte sich auch der Präsident der Yungcheng University, Jihuan Yao, ein Bild von den Möglichkeiten des forschenden Lernens in Osnabrück machen. Am 14.01.2019 besuchte er mit einer kleinen Delegation das Labor für Handhabungstechnik und Robotik. Professor Rokossa zeigte die aktuellen Arbeiten zum Thema Mensch-Roboter-Kollaboration und zu selbststeuerenden Produktionsabläufen im laboreigenen robotergestützten Montagesystem. Die Gespräche bekamen schnell eine hohe fachliche Tiefe. Es stellten sich gemeinsame Forschungsinteressen gerade auf dem Gebiet der Produktionsoptimierung mittels Einsatz Cyber-physischer Systeme und künstlicher Intelligenz heraus. Mit Blick auf die studentische Ausbildung wurde sichtbar, dass ein hoher praktischer Lernanteil – so wie an der Hochschule praktiziert – in China eher selten anzutreffen ist. Das soll sich ändern. Für beide Seiten war das Treffen ein Gewinn. Weitere Kooperationen sind im China-Zentrum der Hochschule bereits in Planung. Prof. Dr. Dirk Rokossa erklärt Ying Lackner (Hochschule Osnabrück) und Jihuan Yao (Yungcheng University) die Potentiale einer Produktionsteuerung mit Cyber-physischen Systemen. Huixia Sun (Yuncheng University), Ying Lackner (Hochschule Osnabrück), Jihuan Yao (Yuncheng University), Dirk Rokossa (Hochschule Osnabrück), Peilu Sun, (Yuncheng University), Hendrick Lackner (Hochschule Osnabrück) 22. November 2018 - 26. VDI-Erfahrungsaustausch in Osnabrück – Prof. Dr. Clemens Westerkamp stellt das Kompetenzzentrum I4os vor Prof. Dr. Clemens Westerkamp stellt das Kompetenzzentrum I4os vor. Am 07. November 2018 lud das Innovations Centrum Osnabrück (ICO) eine interessierte und renommiertere Fachöffentlichkeit zu sich ein. Mit drei Impulsvorträgen aus Forschung und Praxis, einer anschließenden Besichtigung des Robotiklabors der Hochschule Osnabrück und Präsentationen von Start-up-Unternehmen aus dem ICO haben die rund 50 Teilnehmer verschiedenste Aspekte zu den Themen „Smart Devices“ und deren Nutzen für den Mittelstand erfahren. Prof. Dr. Clemens Westerkamp von der Hochschule Osnabrück stellte in diesem Rahmen das Kompetenzzentrum I4os vor. „Alle unsere 14 Professoren sowie die 40 wissenschaftlichen Mitarbeiter haben Praxiserfahrung und damit den Anspruch, praxisnah für den Bedarf von Mittelstand und Handwerk zu forschen“, betonte Westerkamp. Er referierte über die verschiedenen Forschungsfelder des Kompetenzzentrums, wie etwa die Mensch-Roboter-Kollaboration, bei der Montageabläufe simuliert werden. Für die Zuhörer war hier insbesondere die Möglichkeit einer schnelleren Projektabwicklung durch eine vorherige Modellierung interessant. Ebenso wurden die Vorteile mobiler Sensornetzwerke erläutert. Diese können in Anlagen auch im laufenden Betrieb feststellen, ob „alles in Ordnung“ sei. Augmented Reality („erweiterte Realität“) runde laut Professor Westerkamp das Konzept ab. Mit Hilfe dieser Technik können gar ganze Produktionsszenarien als auch Krisenfälle (beispielsweise mit Bränden) simuliert werden. „Für diese Anwendungsfelder sind ‚Smart Devices‘ wie Smartphones, Tablets und Datenbrillen hilfreich. In ihnen können Informationen in die reale Welt eingeblendet werden“, so Westerkamp. Die Folien zum Vortrag von Prof. Dr. Westerkamp und weiterführende Informationen finden Sie hier . 20. September 2018 - „Gigantische Hilfe für Studierende“: Unternehmen spendet Dosieranlage für Labor der Hochschule Osnabrück „Eine gigantische Hilfe“: Das Familienunternehmen Purplan aus Wallenhorst hat der Hochschule Osnabrück für fachübergreifende Praktika und Projekte eine Dosieranlage im Industrieformat überlassen. Von links: Bernhard Neugebauer, Prof. Siegmar Lampe, Frank Kamper (Purplan), Prof. Frank Thiesing, Prof. Alexander Schmehmann. (Foto: Hochschule Osnabrück / Lidia Wübbelmann) Moderne Laborausstattung ist das A und O in der Ausbildung künftiger Ingenieurinnen und Ingenieure. Einen wichtigen Beitrag dazu hat jetzt das Familienunternehmen Purplan aus Wallenhorst geleistet: Der langjährige Kooperationspartner der Hochschule Osnabrück stellt dem Labor für Steuerungstechnik eine Dosieranlage im Industrieformat im Wert von rund 20.000 Euro für Laborpraktika zur Verfügung. Purplan hat sich als einer der führenden Hersteller von Industrieanlagen in Deutschland auf Sonderanfertigungen von Tanklager, Rohrleitungen, Reaktionsanlagen und Mischbehälter spezialisiert. Von der Projektierung über die Automatisierungstechnik bis zur schlüsselfertigen Übergabe, Inbetriebnahme und Wartung erfolgt dort alles aus einer Hand. Seit Jahren arbeiten Prof. Dr. Siegmar Lampe und der wissenschaftliche Mitarbeiter Bernhard Neugebauer, wie auch ihre Kollegen vom Labor für Verfahrenstechnik, mit Purplan zusammen – Beispiele für die Kooperation sind Praktika, Abschlussarbeiten und Transferprojekte, aber auch Stipendien für exzellente Studierende. Vor einiger Zeit erfuhr man bei Purplan, dass im Steuerungstechniklabor eine industrielle Förderanlage entstehen soll. „Wir wollen einen interdisziplinären Versuch aufbauen, der die Bereiche Steuerung, Regelung, Verfahrens- und Informationstechnik beinhaltet. Besonderen Fokus wollen wir dabei auf Industrie 4.0-Themen legen“, berichtet Prof. Lampe. „Damit sollen Studierende unterschiedlicher Studiengänge live und in Farbe das Zusammenspiel verschiedener technischer Disziplinen kennenlernen, das sie später im Berufsleben erwartet“, so Lampe. Die Spende von Purplan sei dabei eine „gigantische Hilfe“. Das unterstrichen auch Prof. Dr. Alexander Schmehmann und Prof. Dr. Frank Thiesing. „Wir haben zu Beginn des kommenden Semesters alle Studiengänge überarbeitet, und der Praxisbezug bekommt nun einen noch höheren Stellenwert“, so Prof. Schmehmann, der in Personalunion auch Vizepräsident für Studium und Lehre ist. „Die neue Laboranlage im Industriemaßstab birgt ein großes Potential für fachübergreifende Projekte, in denen Studierende der Elektrotechnik, Informatik, Mechatronik und Verfahrenstechnik komplexe Fragestellungen lösen können“, freute sich Studiendekan Prof. Thiesing. Die beiden Vertreter der Fakultätsleitung sind sich sicher, dass Studierende großes Interesse an der Anlage haben werden. 29. August bis 5. September 2018 - Sommerkurs "Robotik und Smarte Produktion" mit Professoren der Yuncheng University Zehn chinesische Professoren und Professorinnen zusammen mit Prof. Rokossa im Labor für Handhabungstechnik und Robotik Auf Initiative des Hochschulzentrums China der Hochschule Osnabrück fand vom 29.08.2018 bis 5.09.2018 der Sommerkurs "Robotik und Smarte Produktion" im Labor für Handhabungstechnik und Robotik statt. Zehn Wissenschaftler, alle samt Professorinnen bzw. Professoren der Yuncheng University in China, diskutierten zusammen mit Prof. Rokossa über aktuelle Themen aus dem Umfeld produktionsnaher Robotik. Vormittags wurden jeweils Themen wie Künstliche Intelligenz, Mensch-Roboter-Kollaboration, Big Data im Bereich smarter Produktionen sowie Grundlegendes zu Robotertechnologien behandelt. Nachmittags wurden praktische Arbeiten an den im Labor installierten Industrierobotern durchgeführt. 31. Juli 2018 - Augmented Reality und Robotik – Projektgruppe zeigt, wie Betriebe davon profitieren können Die Projektgruppe nutzt eine AR-Brille mit ihrer eigens entwickelten Anwendungssoftware. Augmented Reality (AR), also die computergestützte Darstellung virtueller Elemente in der Realität, und Robotik ergänzen sich unmittelbar. Dies wird in der Praxis aber oft noch nicht ausreichend genutzt. Welche Potentiale für Unternehmen in diesen Techniken stecken, zeigt das Projekt „AR + Robotik“ im Rahmen der Projektmesse am 23. August 2018 an der Hochschule Osnabrück. „Viele Firmen unterstützen Arbeitsabläufe durch Computer und erfassen bereits Unmengen an Daten. Von den erhobenen Informationen profitieren die meisten Firmen und ihre Mitarbeiter jedoch noch längst nicht so stark, wie sie es könnten“, erklärt Prof. Dr. Dirk Rokossa, Leiter des Labors für Handhabungstechnik und Robotik an der Hochschule Osnabrück. Hier setzt insbesondere Augmented Reality an, so Rokossa weiter, „um dem Personal auf möglichst unkomplizierte Weise bei ihren Arbeitsabläufen zu assistieren und somit das volle Potenzial einer modernen Industrieanlage auszuschöpfen.“ Durch Augmented Reality können Daten, die in modernen Industrieanlagen durch Sensoren erfasst werden, direkt visualisiert werden und bei der täglichen Arbeit unterstützen. Aus diesem Zusammenhang heraus ist das Projekt „AR + Robotik“ entstanden. Hier beschäftigt man sich mit der Erfassung und Visualisierung der Daten einer robotergestützten Montageanlage der Hochschule Osnabrück. „Zur Visualisierung können bereits handelsübliche mobile Endgeräte, wie Smartphones oder Tablets dienen“, erläutert Patrick Neumüller, der die studentische Leitung des Projekts übernimmt. Bei zukunftsorientierten Arbeitsumgebungen nutzen die Forscher hingegen eine AR-Brille, für die sie eine eigene Anwendungssoftware entwickelt haben. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Unterstützung des Nutzers bei unbekannten Arbeitsprozessen. Hier können die eingespielten virtuellen Elemente wertvolle Hinweise bei der Bedienung geben. Das studentische Projekt „AR + Robotik“ findet im Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück (I4os) statt. Dort sucht man auch immer wieder Kontakte zu regionalen Unternehmen, wie Prof. Dr. Clemens Westerkamp, Sprecher des I4os, verdeutlicht: „Wir dienen gerne als Ansprechpartner und helfen den Unternehmen bei allen Themen der Produktionstechnik, Automatisierung und Informatik.“ 27. April 2018 - Digitalisierung und Industrie 4.0 – Ministerbesuch bei Osnabrücker Forschern Wie kann die Zukunft der Arbeitswelt aussehen, in der Mensch und Roboter gemeinsam arbeiten? Mögliche Antworten stellten Prof. Dr. Clemens Westerkamp und das Team des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück auf der Hannovermesse 2018 vor. Dies interessierte auch Niedersachsens Minister und Ministerinnen. „Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 gehören in Großunternehmen bereits zum Alltag“, sagt Prof. Dr. Clemens Westerkamp, Informatik-Professor der Hochschule Osnabrück. Auf der Hannovermesse wurden diese Themen daher von den Osnabrücker Kollegen und Kolleginnen für die Standbesucher erlebbar gemacht. Das Team zeigte an einem interaktiven Modell die „Mensch-Roboter-Kollaboration in einer Smart Factory“ anhand der Montage eines Fahrzeugscheinwerfers. Die Besucherinnen und Besucher konnten vor Ort selbst ausprobieren, wie facettenreich das Zusammenspiel von Mensch und Roboter in der heutigen Industrie ist. Die komplexe und trotzdem anschauliche Darstellung des Themas interessierte auch die Vertreter und Vertreterinnen aus der Politik: Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler, und der Niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann informierten sich über die Osnabrücker Projekte. Auch die Niedersächsische Staatssekretärin für Wissenschaft und Kultur, Dr. Sabine Johannsen, erkundigte sich gemeinsam mit Universitäts-Präsident Prof. Dr. Wolfgang Lücke am Stand des Landes Niedersachsen über die Innovationen aus Osnabrück. Sie alle zeigten sich von den Forschungsergebnissen beeindruckt. „Im Mittelstand und Handwerk ist das Wissen über die Chancen und Risiken digitaler Technologien bisher wenig verbreitet“, erläutert Westerkamp. Gemeinsam mit dem Robotik-Fachmann Prof. Dr. Dirk Rokossa und dem Spezialisten für Automatisierungstechnik Prof. Dr. Siegmar Lampe will er das ändern. Die Professoren würden sich daher über weitere Kontakte zu interessierten Unternehmen freuen. 26. Januar 2018 - Mensch-Roboter-Kollaboration bei Radarsensormontage Ein vierköpfiges Studententeam aus dem Masterstudiengang 'Entwicklung und Produktion' hat die Arbeiten an einer semesterbegleitenden Studienarbeit erfolgreich abgeschlossen. Realisiert wurde ein Arbeitsplatz mit Mensch-Roboter-Kollaboration, an dem unter Verwendung eines UR5-Roboters die Abdeckung zum Mercedes-Radarsensor (Radom) montiert wird. Die Studenten haben dazu die einzelnen Arbeitsvorgänge auf Mensch und Roboter verteilt, ausgetaktet und simuliert. Anschließend wurde der entsprechende Arbeitsplatz realisiert und prototypisch in Betrieb genommen. Dies schloss auch die Berechnung und Validierung zulässiger Kräfte und Drücke bei möglichen Kontakten zwischen Mensch und Roboter ein. 06. September 2017 - Vortrag von Prof. Westerkamp beim IuK-Netzwerk Osnabrück 20170906_IuK-Netzwerk_Vortrag_Westerkamp.pdf pdf ANZEIGEN DOWNLOAD 18. August 2017 - Plattform Industrie 4.0 Das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 Osnabrück (I4os) ist als Testzentrum auf der Landkarte der Plattform Industrie 4.0 des Bundeswirtschaftsministeriums eingetragen. www.plattform-i40.de 10. Juni 2017 - Osnabrücker Campus Nacht (OCN) Stand zur Virtuellen Inbetriebnahme. Gezeigt wurde eine kleine Produktionsanlage, das digitale Abbild und die reale Steuerung der Anlage Vollautomatisierte Montage im Roboterlabor In der Industrie 4.0 will man den unterschiedlichen Ansprüchen kundenspezifischer Aspekte gerecht werden. Welche Herausforderungen dabei auftreten und wie diese zu meistern sind, konnte auf der Osnabrücker Campus Nacht selbst erlebt werden. So konnte beispielsweise am Projektstand von Prof. Dr. Clemens Westerkamp an einer Demonstrationsanlage für Montagevorgänge auf die Produktgestaltung und den Produktionsablauf aktiv Einfluss genommen werden. Bei Prof. Dr. Siegmar Lampe wurden die Vorteile einer Virtuellen Inbetriebnahme verdeutlicht. Der Begriff der Virtuellen Inbetriebnahme steht dabei für die Entwicklung und den Test der Steuerungssoftware einer Produktionsanlage unter Zuhilfenahme eines die reale Anlage abbildenden Simulationsmodells. Somit kann die Steuerungssoftware auf einer realen SPS schon vor der Inbetriebnahme der Anlage verifiziert werden. Weiterhin wurden am Stand von Herrn Lampe LEGO-Mindstorm-Segways und eine schwebende Kugel gezeigt. Diese beiden Aufbauten werden unter anderem im Praktikum des Moduls Regelungstechnik im Bachelorstudiengang Elektrotechnik verwendet, damit die Studierenden ihr theoretisch erlangtes Wissen auch in der Praxis anwenden können. Da einige Roboter des Handhabungs- und Robotiklabors schlecht transportabel sind, wurde auch per Videokonferenz in die Roboterhalle von Prof. Dr. Rokossa geschaltet. So konnte live mittels Kameras an den Robotergreifern und auf den produzierten Werkstücken das Produktionsgeschehen verfolgt werden. Weiterhin konnten Details dazu über einen Digitalen Zwilling auf dem eigenen Smartphone betrachtet werden und im Laborraum ebenso neuste Ergebnisse zur Zusammenarbeit von Mensch und Roboter (Mensch-Roboter-Kollaboration) erfahren werden. Weitere Infos unter: https://www.osnabruecker-campusnacht.de/ 9. und 10. Mai 2017 - Stand auf der Ausstellung der Mobilkomtagung Das Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück ist auf der VDE/ITG-Mobilkomtagung 2017 mit einem Stand vertreten. Details zur Tagung unter www.mobilkomtagung.de . Das Labor für Handhabungstechnik und Robotik zeigt die Mensch-Roboter-Kollaboration (= schutzzaunlose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Industrieroboter) in einer Montagezelle auf Basis eines Leichtbauroboters. Exemplarisch werden die Lichtmodule für Fern- und Abblendlicht in einem Scheinwerfer der E-Klasse eingesetzt, verrastet und anschließend die Zuleitungen kontaktiert. Bei den auftretenden Fügesituationen wurden die Kraft- und Druckbelastungsgrenzen entsprechend den biomechanischen Grenzwerten aus der ISO TS 15066 beachtet. Mensch-Roboter-Kollaboration stellt hierbei eine Möglichkeit dar, eine weitestgehende Flexibilisierung bei variantenreicher Produktion im Sinne von Industrie 4.0 zu realisieren. Der Laborbereich Technische Informatik beschäftigt sich besonders mit der Koppelung der unterschiedlicher Industriebereiche und -systeme. Neben der üblichen OPC- und OPC-UA-Vernetzung der lokalen Produktionskomponenten besteht häufig der Bedarf, zusätzliche Daten für Überwachungs-, Statistik- und Wartungszwecke zu erfassen und z.B. drahtgebunden ohne Eingriff ins lokale Netzwerk für eine Weiterverarbeitung bereitzustellen. Hierfür entwickelt der Laborbereich ein intelligentes Sensor-Aktor-Netz und zeigt es in einem Demonstrator. 23. Mai 2017 - Interview keNEXT.de Noch fehlen smarte Effektoren für die intelligente MRK Im Interview mit dem Online-Magazin ke NEXT, einem Fachmagazin für den Maschinen- und Anlagenbau, erklärt Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa im Rahmen des im Mai 2017 veröffentlichten Specials zum Thema 'Robotik und Handling' die aktuellen Trends im Bereich der robotergestützten Handhabung vor dem Hintergrund Industrie 4.0 und Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK). Ergebnis: Während die existierenden Greifprinzipien kinematisch betrachtet weiter bestehen bleiben, werden zukünftig Daten aus der Sensorik des Greifers und über den einzelnen Greifvorgang über die lokale Steuerung hinaus zur vernetzten Anlagensteuerung bereitstehen. Wie für die Strategie Industrie 4.0 notwendig wachsen auch hier einzelne Technologiefelder weiter zusammen. Zum Artikel: https://www.ke-next.de/specials/robotik-handling/wir-muessen-besser-zusammenarbeiten-233.html 25. April 2017 - Hannovermesse DIN-Innovationspreis für DIN SPEC 16593 Die DIN SPEC 16593 - Referenzmodell für Industrie 4.0 Servicearchitekturen erhielt auf der Hannovermesse 2017 den DIN Innovationspreis 2017. Prof. Clemens Westerkamp vom Kompetenzzentrum Industrie 4.0 der Hochschule Osnabrück hat als einer von zwei Wissenschaftsvertretern die Spezifikation mit Vertretern von SAP, Siemens und weiteren unter Leitung des Fraunhofer-IOSB-Instituts erarbeitet. www.din.de/blob/233998/343499791e9c5a202eebce6e9bbee734/pi-innovationspreis-2017-data.pdf www.iosb.fraunhofer.de/servlet/is/72903/ www.springerprofessional.de/industrie-4-0/hannover-messe/standardisierung-foerdert-gelingen-der-industrie-4-0/12257876 5. April 2017 - mitunsdigital Hand in Hand? - Roboter und Mensch in der Produktion von morgen Im Rahmen der Roadshow "mitunsdigital" veranstaltet das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Hannover, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), zu wechselnden Terminen Informationsveranstaltungen zum Thema Industrie 4.0. Am 5.04.2017 wurden von Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa im Rahmen einer veranstaltung an der BBS Brinkstraße in Osnabrück aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Mensch-Roboter-Kollaboration (MRK) präsentiert. Hierbei wurden mögliche Konzepte einer Zusammenarbeit zwischen Menschen und Industrieroboter betrachtet und hierfür geeignete Geräte vorgestellt. Auch wurde der aktuelle Stand der existierenden Richtlinien dargestellt, um den sicheren Betrieb von MRK zu gewährleisten. Am Beispiel der Montage eines Pkw-Scheinwerfers wurde eine industrietaugliche Realisierung gezeigt. 15. März 2017 - Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Industrie 4.0 - Produktion neu definiert Der Arbeitskreis Schule-Wirtschaft im Industriellen Arbeitgeberverband Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim e. V. (IAV) benannte "Industrie 4.0 – Chance oder Risiko" zu seinem Jahresthema 2017. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 15.03.2017 an der Hochschule Osnabrück präsentierte Prof. Dr.-Ing. Dirk Rokossa die Hintergründe, Methoden, Techniken und Trends zum Thema Industrie 4.0, sowie Auswirkungen auf Produktionsbetriebe und die dort angesiedelten Tätigkeiten. Technische Details und Umsetzungen zu Smart Factories und Mensch-Roboter-Kollabortationen wurden ebenso betrachtet, wie Fragen zu zukünftigen Arbeitsfeldern von Menschen in unseren Produktionen. Zum Ende zeigte ein studentisches Team im Labor für Handhabungstechnik und Robotik, wie mit mehreren Industrierobotern eine vollautomatische Montage realisiert werden kann.

Mindful Leadership Projektzeitraum 01.09.2020 - 31.08.2025 Das Projekt „Mindful Leadership“ endete am 31.08.2025 . Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert. Projekt Mindful Leadership Mindful Leadership Achtsamkeit, Fürsorglichkeit und Mitgefühl sind eine wichtige Grundlage für einen produktiven Umgang mit Veränderungsprozessen und den daraus resultierenden Konflikten in einer Organisation. Achtsamkeitstrainings haben sich als wirksame Methode zum Umgang mit Stress und psychischen Belastungen erwiesen. Immer mehr wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass Achtsamkeit und Mitgefühl zu mehr Resilienz und Wohlbefinden führen sowie das Kommunikationsverhalten und die Beziehungsqualitäten verbessern. Dies möchte die Hochschule in ihrem eigenen Handeln stärker thematisieren und bietet aus diesem Grund verschiedene Möglichkeiten an, Achtsamkeit zu praktizieren. Modulzeiten SoSe 24: Jeden Montag vom 04. März bis zum 10. Juni (außer am 25.03., 01.04., 13.05. und 20.05.) Achtsames Naturerleben am 27.05. und 03.06. Was bedeutet Achtsamkeit und Führung? Einerseits ist Achtsamkeit (Mindfulness) ein Thema in der Wissenschaft, andererseits hat es eine zweitausend Jahre alte Tradition im Buddhismus. Deshalb ist der Begriff „Achtsamkeit“ wesentlich komplexer als ein alltagssprachlicher Begriff von Aufmerksamkeit und Vorsicht. Auch der Begriff Mindfulness bezieht sich nicht nur auf kognitive, sondern genauso auf emotionale und unbewusste Prozesse. Achtsamkeit gilt als eine Form von Aufmerksamkeit, die auf die Gegenwart gerichtet ist (Präsenz) und in der fokussierte Aufmerksamkeit (attention) und offenes Gewahrsein (awareness) sowohl in Bezug auf die äußere als auch auf die innere Erfahrung in der Balance sind. Dazu kommt eine ethische Komponente, mit einer Reihe miteinander verbundener Haltungen (nach Jon Kabat Zinn): Nicht-Urteilen (non-judging), Geduld (patience), Anfängergeist (beginner‘s mind), Vertrauen (trust), Nicht- Streben (non-striving), Anerkennen (acceptance) und Nicht-Anhaften (letting go). Im Sinne von Mindful Leadership ist Führung ein weit gefasster Begriff. Auch Selbstführung gehört dazu. In diesem Sinne ist also jeder Mensch eine Führungskraft. Führungskräfte, die sich in Achtsamkeit schulen, haben eine bessere Möglichkeit mit Stress umzugehen. Sie sind nicht ihren emotionalen Reaktionen ausgesetzt, sondern haben einen inneren Freiraum, der es ihnen ermöglicht, nicht zu reagieren, sondern bewusst und mitfühlend zu handeln. Auch die Ausbildung der sogenannten „Happiness Skills“ wie tiefes Zuhören, Mitgefühl und Konfliktmanagement, fallen in den Bereich Mindful Leadership. Literatur: Kabat-Zinn, Jon (2013): Gesund durch Meditation. Das große Buch der Selbstheilung mit MBSR, München: Knaur (amer. Orig.: Full catastrophe living. Using the wisdom of your body and mind to face stress, pain and illness, New York: Bantam 2013). Kabat-Zinn, Jon (2015): Im Alltag Ruhe finden: Meditationen für ein gelassenes Leben, München: Knaur (amer. Orig.: Wherever you go, there you are. Mindfulness meditation in everyday life, New York/ Boston: Hachette 2014). Kabat-Zinn, Jon (2016): Achtsamkeit für Anfänger, erw. Neuaufl., Freiburg: Arbor (amer. Orig.: Mindfulness for beginners. Reclaiming the present moment and your life, Boulder: Sounds True 2012). Sharma M, Rush SE (2014) Mindfulness-based stress reduction as a stress management intervention for healthy individuals: a systematic review. Singer, T., Kok, B. E., Bornemann, B., Zurborg, S., Bolz, M., & Bochow, C. (2016). The ReSource Project: Background, design, samples, and measurements. (2nd ed.). Leipzig: Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences. Singer, Tania / Bolz, Matthias (Hrsg.) (2013): Mitgefühl. In Alltag und Forschung, München: Max Planck Gesellschaft. Singer, Tania / Ricard, Matthieu (Hrsg.) (2015): Mitgefühl in der Wirtschaft. Ein bahnbrechender Forschungsbericht, München: Albrecht Knaus. Valtl, Karlheinz: Pädagogik der Achtsamkeit, www.schule-im-aufbruch.at/wp-content/uploads/Schule-im-Aufbruch_Publikationsreihe_3-Valtl_12-06-18.pdf Führung und Zusammenarbeit Mit dem Konzept Mindful Leadership bieten wir nicht nur Achtsamkeitstrainings an, sondern wir sind dabei ein Konzept zu entwickeln, mit dem wir das Thema Achtsamkeit auch in die Bereiche Führung und Zusammenarbeit und Kommunikationskultur an unserer Hochschule einführen können. So kann Mindful Leadership dazu beitragen, einen gelasseneren Umgang mit Alltag und Veränderungsprozessen zu finden, Kommunikationsstrukturen für ein besseres Miteinander zu gestalten, die Fähigkeit mit Konflikten auf der sachlichen und emotionalen Ebene konstruktiv umzugehen. Deep Democracy Lewis Deep Democracy und CoResolve – Spannungen und Konflikte als Praxisfeld für Achtsamkeit Wie gelingt Wandel? Das ist die zentrale Frage unserer Zeit. Warum ist die notwendige soziale, ökologische und ökonomische Transformation so schwer? Warum kommen wir so selten zu gemeinsam getragenen Lösungen? Warum reicht es nicht, wissenschaftlich erarbeitete Erkenntnisse politisch in die Gesellschaft zu transferieren? Warum gibt es dabei so vielfältigen gesellschaftlichen Widerstand und warum eine so große Hilflosigkeit im Umgang damit? Können nicht im Gegenteil Spannungen, Streit, Konflikte zum Motor der Entwicklung werden? Lewis Deep Democracy (LDD) geht auf Arnold Mindells „Prozessorientierte Psychologie“ zurück und wurde von Myrna und Greg Lewis in Südafrika in der Nach-Apartheids Phase entwickelt. Die Ausgangssituation war eine tief gespaltene und in weiten Teilen schwer traumatisierte Gesellschaft. Ziel ihrer Arbeit war, möglichst alle Stimmen wieder in die notwendigen Lösungsprozesse zu integrieren. Dabei lag die Überzeugung zugrunde, dass die Gruppe der Betroffenen immer auch über eine tragfähige Lösung verfügt. Wichtige Ansatzpunkte dieser Arbeit sind die Widerstände. Einen entscheidenden Stellenwert hat das NEIN in einem Gruppenprozess, das selten gehört und noch seltener produktiv gemacht wird. Hier aber liegen die Türen zu tief verborgenen Konflikten, in welchen sich die innere Weisheit einer Gruppe versammelt. Erst von diesem Ort aus werden gemeinsam getragene, nachhaltige Lösungen möglich. Die Arbeit begann 1994 nach dem Ende der Apartheid. In einem großen halbstaatlichen Energieversorgungsunternehmen, der Firma ESKOM, schaffte ein Manager, der eine Abteilung von 5.000 Mitarbeitern führte, kurzerhand alle Hierarchieebenen ab. Schwarze und Weiße sollten auf Augenhöhe zusammenarbeiten. Ein bisher unerhörtes Vorhaben. Da dies naturgegeben zu heftigen, immer wieder aufflammenden Konflikten führte, wurden Myrna und Greg Lewis beauftragt, die Mitarbeitenden in Konfiktlösungsmethoden zu schulen. Dort entstanden die grundlegenden Methoden, die inzwischen in vielen Ländern gelehrt werden. Sie werden z.B in einigen Unternehmen, in Schulen und Hochschulen angewendet. Besonders in den Niederlanden hat sich LDD ausgebreitet. In Deutschland stehen wir noch am Anfang, aber es findet zusehends Anklang und wird immer mehr nachgefragt. Wenn Menschen in einer (demokratischen) Abstimmung unterliegen, heißt das nicht, dass sie auch die entsprechenden Gründe akzeptieren. Sehr oft, so zeigt die Erfahrung, bauen sie einen inneren Widerstand dagegen auf. Dieser wird zwangsläufig zu mehr oder minder starken Konflikten führen. Daher ist es wichtig, von Anfang an auf Widerstände zu achten und diese ernst zu nehmen. Wir lernen abzulesen, auf welcher Stufe des Widerstands eine Gruppe sich befindet. Unser diagnostischer Blick begibt sich ins Verborgene. Leichte Formen von Widerstand können zum Beispiel Witze, Ausreden und Tratsch sein. Wenn wir weiterhin nicht gehört werden, steigert sich Widerstand und findet seinen Ausdruck in Störungen, Streik bis hin zu Trennung, in der Folge oft Krieg. Wir versuchen, einen klaren, unverstellten Blick auf die teilweise noch verborgenen Situationen zu entwickeln, um möglichst früh reagieren zu können. Und da es kaum Veränderungsprozesse ohne Widerstände und Konflikte gibt, ist es wichtig, diese proaktiv zur Produktion nachhaltiger Lösungen zu nutzen. Jeder kann beobachten , dass Widerstand anwächst, wenn Menschen nicht gehört werden. Daher geht es bei Deep Democracy darum alle Stimmen hörbar zu machen und zu integrieren. Dies tun wir mithilfe der sogenannten „4 Schritte“: Alle Sichtweisen einholen (Schritt 1). Beim ersten Schritt kommt es darauf an, so viele Sichtweisen wie möglich auf den Tisch zu bringen um ein möglichst umfassendes Bild zu bekommen. Sicherheit für das NEIN schaffen (Schritt 2). In einer pluralistischen und freien Gesellschaft sind unterschiedliche Meinungen und Perspektiven selbstverständlich. So wie jede Person einen anderen Fingerabdruck hat, hat auch jeder eine andere Meinung. Das macht uns einzigartig und sorgt für einen großen Diskussions- und Lösungsraum. Für gewöhnlich wird aber von Anfang an versucht, eine einheitliche Stimmung zu schaffen. Konsens, wie auch immer erzielt, wird zur Norm. Führungskräfte suchen häufig nach Zustimmung für bereits im Vorfeld entwickelte Lösungen. Perspektiven in deren Schatten werden ignoriert, vertuscht oder überspielt. Menschen mit anderer Meinung werden zwar höflich behandelt, aber ignoriert oder ›auf ihren Platz gesetzt‹. Wir machen es bei Deep Democracy gerade umgekehrt. Das NEIN oder ALTERNATIVE SICHTWEISEN werden hervorgelockt. Das ist e Paradigmenwechsel. Denn dürfen Menschen ihr NEIN oder ihre abweichenden Gesichtspunkte (selbst tendenziell) nicht äußern, werden sie ignoriert oder dämonisiert. Sie schreiten auf ihrer inneren Widerstandslinie immer weiter voran und fühlen sich einer Lösung nicht verpflichtet. Diese scheitert dann spätestens bei der Umsetzung. Um das NEIN einzuladen, müssen wir auch das oft zaghaft und verborgen geäußerte NEIN frühzeitig erkennen und einen sicheren Raum dafür im Diskussionsprozess aufbauen, es stark machen. Unbewusste Spannungen und Widerstände in der Gruppe werden dadurch sichtbar und zugänglich gemacht. Wird dies versäumt, bleiben diese Widerstände der Gruppe unbewusst über die Lösungsfindung hinaus aktiv und tauchen als Spannungen und Konflikte später an oft unvermuteter Stelle wieder auf. LDD nutzt die verborgenen Spannungen und Konflikte als Energie- und Weisheitsquelle für einen vertieften und nachhaltigen Lösungsfindungsprozess. Es ist weder selbstverständlich noch einfach, dafür zu sorgen, dass Mindermeinungen gehört werden. Wenn gefragt wird, ob alle einverstanden sind, trauen viele sich oft nicht, eine gegensätzliche Meinung zu äußern, weil sie den anschließenden Konflikt scheuen. Also schweigen sie oder starren vor sich hin, der sogenannte „starre Blick“. Dies wird oft fälschlich als Zustimmung interpretiert, in Wirklichkeit ist es wahrscheinlich genau das Gegenteil, Gerade bei schwierigen Themen oder Themen, zu welchen die Führungskraft bereits einen Lösungsvorschlag hat, braucht es viel Mut und Wertschätzung für Widerspruch. Es ist also nötig, sich auf die Suche nach dem NEIN zu machen. Die Menschen müssen sich sicher fühlen. Sie müssen empfinden, dass sie auch dann respektiert werden, wenn sie etwas sagen, was ganz und gar gegen die Mehrheitsmeinung geht. Neinsager*innen werden aber oft als Störer*innen empfunden, die eine augenscheinlich gute Entscheidung behindern wollen. In Wirklichkeit ist der dadurch sichtbar gewordene Widerstand oft eine Einladung zur unbewussten Weisheit der Gruppe, der Zugang zu einer besseren, gemeinsam getragenen Lösung. Es ist lohnend, sich die Zeit zu nehmen, diese Tür zu öffnen und tiefer zu gehen. Das Nein verbreiten (Schritt 3). Neinsager*innen sind häufig ein Sprachrohr für andere, die ihre Meinung nicht ausdrücken können oder wollen. Sie erleben es oft, dass auf ihre Äußerung betretenes Schweigen herrscht und sie von niemandem unterstützt werden. Aufgrund dieser Erfahrungen will in der Regel niemand diese so wichtige Rolle übernehmen. Später, in der Kaffeepause zum Beispiel, kommen Menschen und bestätigen sie in ihrer Meinung und entschuldigen sich, dass sie nicht den Mut hatten, öffentlich etwas zu sagen. Darum laden wir im dritten Schritt Andere gezielt ein, auch ihr NEIN, oder ihre alternative Sichtweise zu äußern. Dies geschieht beispielsweise dadurch, dass die Moderator*in fragt: „Ist jemand anderes auch dieser Meinung?“ Wir kreieren also eine Atmosphäre, in der es möglich ist, zu widersprechen, ja, wir werden sogar dazu ermutigt. Widerstand verwandelt sich in Lebendigkeit und Kreativität und Beziehungen werden gestärkt. Denn Spannungen und Konflikte sind der Treibstoff für Lösungs- und Gestaltungsprozesse. Sie sind Voraussetzung für Verwandlung. Der Widerstand kann sich produktiv entladen. Entscheidung fällen (4. Schritt) Im vierten Schritt nun geht es darum, eine Entscheidung zu fällen. Wenn alle Neins geäußert wurden schauen wir, wo die Mehrheit liegt. Jetzt ist es Zeit, uns der Weisheit der Minderheit zuzuwenden, damit auch Minderheiten ins Boot kommen können. Wir stellen die zentrale Frage: „Was brauchst du, um die Entscheidung mit zu tragen?“ Wenn alle Weisheit der Minderheit aufgelesen ist, bauen wir diese Weisheit in die Entscheidung ein und wir kommen zu einer neuen Abstimmung. Entwickelt sich der Prozess erfolgreich, wird sich die Energie im Raum ändern und eine gemeinsam getragene Lösung wird sichtbar. Und zwar geht es nicht darum, die Meinung der Minderheit zu übernehmen, sondern was das NEIN aus ihrer Sicht braucht , um eine Lösung gemeinsam mitzutragen. Das ist das Tor zur Weisheit. Es kommt durchaus vor, dass sich mit dem bisher vorgestellten Ansatz alleine keine von allen getragene Lösung finden lässt. Verantwortlich dafür können tiefe, unbewusste Konflikte in der Gruppe sein. Denn sehr häufig gibt es Spannungen zwischen Menschen, die unter der Bewusstseinsschwelle, also unter der sogenannten Wasserlinie liegen.. Sie sind dann intellektuell unbewusst, aber emotional doch gut spürbar. Da wir die mit den Konflikten verbundenen Gefühle oft nicht aushalten können und sie eher als störend und entfremdend empfinden, trachten wir danach, die Spannungen zu ignorieren und unter der Wasserlinie zu halten. Wenn Spannungen oder Uneinigkeit drohen, sichtbar zu werden, werden sie möglichst schnell wieder unter den Teppich gekehrt. Dabei beachten wir nicht, dass Spannungen, wenn sie ignoriert werden und keinen angemessenen Platz bekommen, immer mehr an Kraft gewinnen, bis der Teppich keine sichere Decke mehr dafür ist. Sie werden früher oder später gestärkt hervorbrechen und schlimmstenfalls nur noch destruktiv wirken. Es hilft, sich zu vergewissern, dass Spannungen und Konflikte bei Lösungs- und Gestaltungsprozessen nicht nur unvermeidbar sind, sondern dass sie eine Kraftquelle für gemeinsam getragen Lösungen sein können. Der „Streit“ ist ein Herzstück von Deep Democracy, die Königsdisziplin. In meinen Workshops erlebe ich immer wieder, dass die Menschen eine große Sehnsucht haben, streiten zu ›können‹. Wenn ich frage was die Teilnehmer*innen als Nächstes tun möchten, und verschiedene Methoden zur Auswahl stelle, will fast immer die Mehrheit den „Streit“. Gleichzeitig haben viele eine tiefe Scheu oder gar Angst davor, in den Streit zu gehen. Sie befürchten, dass zu große Verletzungen entstehen werden, die zu Zerrüttung, Trennung oder Zerwürfnis führen können. Es ist wichtig, behutsam und mit klarem Blick für die notwendige psychologische Sicherheit vorzugehen. Ein „Streit“ muss von allen gewollt und die notwendigen Grenzen müssen gemeinsam vereinbart werden. Die Moderation muss in der Lage sein, diese dann auch zu gewährleisten. Auch der Streit hat wiederum vier Schritte: Sicherheitsregeln vereinbaren (1); Sag alles (2); die Samenkörner der Wahrheit aufspüren (3). Im vierten Schritt gelingt es dann in der Regel, aufgrund der geteilten „Samenkörner der Wahrheit“, eine gemeinsame Entscheidung zu fällen, die von allen mitgetragen werden kann (4). Spannungen und Widerstände haben sich verwandelt und werden als Lebendigkeit und Empathie in der Gruppe sicht- und spürbar. Durch Deep Democracy lernen wir, mit Konflikten konstruktiv umzugehen Das beinhaltet nicht nur die Beherrschung der notwendigen Methoden, sondern auch regelmäßige Praxis für die Schulung der zugrundeliegenden, achtsamen Haltung. Diese ist eine nicht urteilende, Haltung der Präsenz, Mitgefühl, Neutralität, Offenheit, Akzeptanz und Neugierde für andere Menschen. Die Fähigkeit, mit allen Sinnen im gegenwärtigen Moment anwesend zu sein, ist eine wichtige Voraussetzung dafür und schlägt die Brücke zur „Achtsamkeit“. Viele meiner Kurs Teilnehmer:innen empfinden die oben beschriebene Vorgehensweise daher auch als angewandte Achtsamkeit. Es wird erlebt, wie die Haltung von Deep Democracy, den sieben Haltungen von Jon Kabat-Zinn entspricht. Dies ist insbesondere der mitfühlende, nicht wertende Anfängergeist beim Einholen aller Sichtweisen, ohne unsere eigenen Meinungen und Empfindungen in den Vordergrund zu stellen. Dadurch schaffen wir eine Atmosphäre, die es den Menschen ermöglicht, aus dem Herzen zu sprechen. Geduld, Vertrauen in die Weisheit der Gruppe und die Bereitschaft, allen Sichtweisen einen gleichwertigen Platz zu geben (Akzeptanz), ermöglichen dann die Transformation der Spannungen und Widerstände in kraftvolle Lösungen. Christiane Leiste ist die erste und bisher einzige Lewis Deep Democracy Trainerin und Lewis DD- Konflikt Moderatorin in Deutschland. In den letzten Jahren wurde eine Gruppe von Studierenden als „Accredited Deep Democracy Facilitators“ ausgebildet, die nun aktiv diese Methode in diversen Hochschulformaten anwenden. Im SoSe19 hatten wir die Freude Myrna Lewis als Gastreferentin an unserer Hochschule zu begrüßen. Neben der hochschulweiten Einführungsworkshop zu Deep Democracy wirkte Sie beim ersten Deep Democracy Level 2 Kurs für Studierende mit und konnte somit wertvolle Erfahrungen mit den Studierenden teilen. Deep Democracy Kurse und Team und Konflikt-Beratung auf Anfrage. Weitere Information zu aktuellen Angeboten unter Veranstaltungen Christiane Leiste gibt im folgendem Video Antworten auf die oben gestellten Fragen. Klickt gerne auf den Link: https://www.youtube.com/watch?v=7ahTaKs1a3c Rassismus AG Im Oktober 2020 wurde die Anti-Rassismus AG von Christiane Leiste (Programmleiterin Mindful Leadership) und Abigail M. Joseph-Magwood (Lehrkraft für besondere Aufgaben der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften) mit dem Ziel gegründet, den Diskurs über Rassismus an der Hochschule zu eröffnen, eine buntere Hochschule zu fördern und die Mitarbeitenden, Lehrenden und Studierenden für das Thema zu sensibilisieren. Seitdem sind immer mehr Hochschulmitglieder dazugestoßen und tauschen sich einmal im Monat über viele verschiedene Themen rund um Rassismus aus. Bei Interesse schicken Sie uns gerne eine Mail an stopracism@hs-osnabrueck.de , dann erhalten Sie den entsprechenden Zoom Link. Alle Hochschulmitglieder sind herzlich willkommen. Gemeinsam können wir den institutionalisierten Rassismus erkennen und eindämmen, Farbe bekennen und eine Anlaufstelle für rassistische Übergriffe an der Hochschule sein. Kooperationspartner*innen University of Applied Sciences Frankfurt Thüringer Modellprojekt: Achtsame Hochschulen im der digitalen Gesellschaft Das Münchner Modell Eurasia Learning Center for Happiness and Wellbeing https://www.hu.edu.eg Forschungsprojekt Das Forschungsprojekt Mindful Leadership ist eine Kooperation zwischen der Hochschule Osnabrück, der Science to Business GmbH sowie der Pronova BKK als finanzielle Förderin. Der Kern ist die (Weiter-)Entwicklung, Lehre und Evaluation des Moduls „Mindful Leadership: (Selbst-)Führung in Studium, Alltag und Beruf“ für Studierende. Das Modul umfasst Wissen und Methoden aus den Bereichen Achtsamkeit, Meditation und Positive Psychologie und soll die Teilnehmenden u.a. in ihrer Persönlichkeitsentwicklung fördern und ihre mentale Gesundheit stärken. Langfristig sollen so auch (gesundheitspräventive) Angebote für weitere Zielgruppen entstehen. vergangene Veranstaltungen 2023-2025 Module "Mindful Leadership: (Self-)Leadership in studies, everyday life and profession" Dates: 03rd March – 9th June 2025, Mondays 12pm – 3:30pm One Extra day Mindful Nature-Experience (7th April or 19th May) Final presentation on the last date (date has not been finalised yet) Room: SL 0220 Teaching content In a society of constant change due to digitalisation and globalisation, the demands and challenges on individuals are increasing rapidly. Students and employees are strongly affected by this. Scientific research shows that mindfulness interventions have a significant influence on health-promoting characteristics such as resilience. The module Mindful Leadership combines classical mindfulness exercises with elements of Theory-U and Deep Democracy and trains mindful coping with leadership- and self-leadership-related tasks and demands encountered in student´s and everyday life or profession. Scientifically based knowledge and strategies are conveyed and supported by experiential learning. The following contents are taught in the module and trained through exercises: v Mindfulness: Scientific background and current state of research v Mindfulness of the Body v Mindfulness of Breath v Mindfulness of Emotions v Mindfulness of Thoughts v Traditional Mindfulness Meditation v Self-clarity and self-knowledge (values, goals, resources) v Compassion and Self-Compassion v Lewis Deep Democracy v Communication and Conflict-Resolution v Decision-making, Intuition and Creativity v Concentration v Habit Change and Procrastination v Interpersonal Mindfulness v Dealing with difficult emotions v Cultivating positive emotions Prerequisite for participation in the module: v The students must attend regularly. v They are willing to establish a daily meditation practice. v They have weekly assignments. v They will share with their peer-partner once a week. v They will write into their learning journal every week, reflecting on their practice. v Do a final project with their peer-partner which they present in the last session. Learning outcomes/ competence goals Knowledge enhancement Students learn about the essential components of mindfulness and leadership and their scientific approaches. They have a comprehensive knowledge of practices and methods of mindful self-leadership and interaction with others. Students learn and practice exercises of traditional mindfulness practice as well as exercises directly related to leadership requirements. Students deepen skills of self-leadership as well as leadership in relation to others. Skills - instrumental competence Students learn how to apply Mindful Leadership in the context of their studies and everyday life. Skills - communicative competence Students learn and practice mindful communication with themselves, with each other and within groups. Skills - systematic competence Students are able to apply, evaluate and assess methods and principles of Mindful Leadership in different contexts. Teaching/ learning methods Lecture, daily meditation practice, self-study, dyad work, group work, exercises Lehr-/ Lernkonzept: Lecturer bound workload: 60 hrs Lectures Lecturer independent workload: 90 hrs Preparation & follow-up, group work, dyadic exchange, daily mindfulness practice Examination performance: v Journal (for Bachelor- and Master- Students) v Regular assignments (for Bachelor- and Master- Students) v Presentation (for Bachelor and Master-Students) v Project Report (for Master-Students) v Hausarbeit (for Master-Students) v Portfolio Examination (for Master-Students) Ungraded examination performance: regular attendance Credit points: 5 Duration: 1 semester Language: English Module Promotor and teacher: Christiane Leiste (Lecturer und Program Director Mindful Leadership) Program Director for Mindful Leadership University of Applied Sciences Osnabrueck Albrechtstr. 30, D-49076 Osnabrück Phone: +49. 541 969-2136 mobil: +49. 175 4679477 mail: c.leiste@hs-osnabrueck.de , web: www.hs-osnabrueck.de/de/mindful-leadership/ Literature: Blickhan, D. (2018). Positive Psychologie. Paderborn: Junferman Germer, C. K. (2009). The mindful path to self-compassion: Freeing yourself from destructive thoughts and emotions. Guilford Publications. Gigerenzer, G., & Rossbach, J. (2008). Good feelings: The intelligence of the unconscious. Penguin Books. Goleman, D. (2014). Focus: The Hidden Driver of Excellence. Harper Collins USA. Goleman, D., & Davidson, R. J. (2018). Altered traits: Science reveals how meditation changes your mind, brain, and body Kabat- Zinn, J., & Hanh, T. N. (2013). Full Catastrophe Living. Bantam. Kornfield, J. (2009). The Wise Heart: A Guide to the Universal Teachings of Buddhist Psychology. Lewis, M., & Woodhull, J. (2018). Inside The NO: Five Steps to Decisions That Last. Deep Democracy. Neff, K., & Germer, C. (2018) The Mindful Self-Compassion Workbook: A Proven Way to Accept Yourself, Build Inner Strength, and Thrive. Guilford Publications. Reb, J., & Atkins, P. W. B. (2017). Mindfulness in Organizations: Foundations, Research, and Applications (Reprint Edition). Cambridge University Press. Salzberg, S. (2002). Lovingkindness: The revolutionary art of happiness. Shambhala. Boston Vohs, K. D., & Baumeister, R. F. (2011). Handbook of Self-Regulation, Second Edition: Research, Theory, and Applications. Guilford Press. Wood, W. (2019). Good Habits, Bad Habits: The Science of Making Positive Changes That Stick (Main Market edition). London: Macmillan. MBSR-Kurse für Studierende im Sommersemester 2024 – Online und Präsenz MBSR-Kurse für Studierende im Sommersemester 2024 – Online und Präsenz Liebe Studierende, Gestresst durch Prüfungen, Schnelllebigkeit oder wachsenden Leistungsdruck? Die Hochschule bietet im Sommersemester 2024 gleich zwei achtwöchige MBSR-Kurse ( M indfulness- B ased S tress R eduction) für Studierende an. Einen Online-Kurs via Zoom und einen Präsenzkurs in unserem Raum der Stille. MBSR hat sich als grundlegendes und wissenschaftlich am besten erforschtes Achtsamkeitstraining etabliert. Als Trainingsprogramm verbindet es meditative Übungen in Ruhe und Bewegung mit Ansätzen aus der modernen Psychologie und Stressforschung. Nachgewiesene Effekte sind u.a. besserer Schlaf, höhere Konzentrationsfähigkeit und größere Gelassenheit. Insgesamt erhöht sich die Lebensqualität. Die Anmeldung zum Kurs und Abstimmung der Termine für die obligatorischen Vorgespräche erfolgt am Ende des Informationsabends und setzt die Teilnahme an möglichst allen Kursterminen voraus. Bitte prüfen Sie daher die Kurstermine. Sollte es mehr Interessent*innen als Plätze geben, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung zum Informationsabend. Für den Online-Kurs stehen 20 Plätze zur Verfügung. Für den Präsenzkurs liegt die Teilnehmergrenze bei 15 Studierenden. Die Kurstermine und weitere ausführliche Informationen finden Sie auf der Website der Hochschule unter Achtsamkeitstrainings bei den Veranstaltungen. Bei Interesse am Informationsabend schicken Sie bitte Ihre verbindliche Anmeldung mit Angabe der Kursart bis zum 11.03.2024 per Mail an damaris.hahne@hs-osnabrueck.de . Sie erhalten dann den zugehörigen Zoom-Link. Wichtiger Hinweis : Für Studierende der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik wird die Kursteilnahme als Teilnahme an der Projektwoche anerkannt, sofern der Kurs auf der Projektmesse präsentiert wird. Wir freuen uns auf dich! Dein Team Mindful Leadership Stressbewältigung durch Achtsamkeit MBSR hat sich als grundlegendes und wissenschaftlich am besten erforschtes Achtsamkeitstraining etabliert. Als Trainingsprogramm verbindet es meditative Übungen in Ruhe und Bewegung mit Ansätzen aus der modernen Psychologie und Stressforschung. So wirkt MBSR (M indfulness B ased S tress R eduction ) Die Wirksamkeit für eine ganze Reihe von körperlichen und psychischen Faktoren ist sehr gut untersucht. Meist sinken der Blutdruck und die Erregung des vegetativen Nervensystems. Körper und Geist beruhigen sich. Gleichzeitig nimmt man Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen besser wahr. Die Übenden können wieder Einfluss nehmen auf den eigenen Zustand. Zahlreiche Studien belegen die gesundheitsfördernde, stressreduzierende und die Lebensqualität steigernde Wirkung von MBSR. Kernelemente des 8-Wochen-Kurses sind: Achtsame Wahrnehmung des Körpers in Ruhe (Bodyscan) Achtsame Wahrnehmung des Körpers in Bewegung (Yoga) Meditation im Sitzen Meditation im Gehen Kurzvorträge und Erfahrungsaustausch zu Stress, Umgang mit Gefühlen, Umgang mit dem Körper, Achtsame Kommunikation u. a. Anleitung zur Integration von Achtsamkeitsmomenten in den Alltag (nach MBSR Verband (Hrsg): www.mbsr-verband.de ) Voraussetzungen Bereitschaft für tägliche Übungen zu Hause für 30 - 60 Minuten, um von dem Kurs angemessen zu profitieren. Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit Termine Online-Kurs (Helmus und Hiltmann) Teilnehmer*innen: 20 Acht Termine Dienstags: 02.04./ 09.04/ 16.04./ 23.04./ 07.05./ 14.05./ 21.05./ 28.05. 17:15 – 19:45 Uhr Ort: Online-Zoom Tag der Achtsamkeit Samstag, 18.05.2024 10:00 – 17:00 Uhr Ort: Online-Zoom, zusammen mit Präsenz-Kurs-TeilnehmerInnen Sonstiges: Tägliche Hausaufgaben Arbeitsheft und Tonaufnahmen unter Dateien im OSCA Kosten: kostenfrei Trainer*innen: Prof. Dr.-Ing. Frank Peter Helmus MBSR Lehrer Sandra Hiltmann MBSR-Lehrerin, Kursleiterin für Waldbaden – Achtsamkeit im Wald Eine Anmeldung ist aktuell nicht möglich, da der Kurs vorerst nicht angeboten wird! Sandra HiltmannMBSR-LehrerinKursleiterin für Waldbaden – Achtsamkeit im Wald Prof. Dr.-Ing. Frank Helmus, MBSR Lehrer, MCP-Lehrer New programme: Personal Development Journey - BA International Management Why a Personal Development Journey? Creating the future - with awareness & relationship skills We currently live in uncertain times that pose a multitude of challenges, ranging from personal ones all the way to societal ones, and we need new answers to compelling questions: How do we come into good contact with ourselves? How do we use the crises as an opportunity for social change? What does this mean for entrepreneurial and intrapreneurial activities, what skills do we need to train to make us fit for an uncertain future? The answers to these questions are above all: diverse. And this diversity promotes tensions. What if these crises and the conflicts that accompany them no longer hinder necessary developments, but instead become their driving force? What if people grew personally and entire organisations became a place for social learning? The challenges of our time require a new awareness and a new collective leadership capacity in order to address them more consciously, strategically and sustainably. For this we need social / emotional skills like mindfulness and compassion, deep listening, conflict solving, dealing with one‘s own emotions and building trust. The Personal Development Journey is an offer for students of the following study programmes: International Management (IM), International Business and Management (IBM) Business and Management (BM). The Personal Development Journey runs over three semesters with two full-day sessions face-to-face (Friday / Saturday) and a follow-up of six one-hour online sessions per semester. After successful participation, the Personal Development Journey will be recognised as one international block seminar. In addition, you will get a certificate for your portfolio. After successful participation in modules 1–3, the three advanced modules of the Personal Development Journey can be attended in the following semesters. Module 1 / Semester 1: Connecting: Getting to know the programme & each other, mutual expectations, peer groups. Foundations of Mindfulness: Scientific background of mindfulness, mindfulness of body & breath, the nine attitudes, attention, focus & distraction. Module 2 / Semester 2: CoResolve: Decision Making / Working with tension in groups, looking at conscious / unconscious in groups, psychological safety, recognising & handling resistance in teams, lean in / lean out, the four steps of decision making, group dynamics, debate, argument, conflict. Module 3 / Semester 3: Mindfulness of emotions: emotions, happiness & positive emotions, gratitude, difficult emotions & RAIN. Compassion & Self-compassion: neuroscience of compassion, effects & impact of compassion & self-compassion, scientific research on self-compassion, compassion & self-compassion practice. Module 4 / Semester 4: Mindfulness of thoughts: Thoughts, rumination & worry Diversity & racism: Dimensions of diversity, respecting, acknowledging, accepting and Integration the dimensions into one’s mindset, inwit, outwit & surroundings, self-reflexivity, ‘othering’, involvement & ‘undoing‘ inequality / inequity, critical whiteness, building resilience, self-care and empowering those affected by racism Module 5 / Semester 5: Self care / stress / procrastination: What to do in times of stress, anxiety and worry? Mindfulness in daily life: building habits, avoiding procrastination. Empowerment: Find your (character-) strengths and work with them, values & meaning, find your own vision. Module 6 / Semester 6: Mindful Leadership: What makes a mindful, healthy & positive leader? Examples of holistic concepts of society: Gross National Happiness (Bhutan) / Economy of Love (Sekem-Egypt). Contact and further information Anne-Christin Stockmeyer Christiane Leiste Registration: eCampus > My Courses > Registration for modules and courses > Information Sessions / Seminars / Other Information > Title of the seminar: 22I1523-IM1 Personal Development Journey – IM1 Participants: Maximum 40 students Room: SL 0220 Lecturer Christiane Leiste Program Director Mindful Leadership, lecturer at the University of Applied Sciences Osnabrueck, the Heliopolis University Kairo, consultant, trainer and coach Internationale Blockwoche: Exkursion nach Sekem in Ägypten Im Sommersemester 2023 reisen wir zum zweiten mal nach Sekem in Ägypten. Sekem ist eine Organisation, die seit 1977 pionierhaft in der Wüste in Ägypten ökologische Landwirtschaft betreibt. . Ihr Anliegen ist es, die Wüste zu begrünen und der zunehmenden Verwüstung Einhalt zu gebieten, ja sie sogar rückgängig zu machen, was bereits in beeindruckender Weise gelungen ist. Es haben sich dort auch einige faire Unternehmen gegründet, die mit Sekem zusammenarbeiten und deren Produkte vermarkten. Ausserdem haben sie eine Schule gegründet und die Heliopolis University. Die Heliopolis Universität Kairo hat ihren Schwerpunkt auf Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit. Sie arbeitet mit Sekem zusammen, Heliopolis hat den Ansatz „Economy of Love“ entwickelt, eine konsequent gemeinwohlorientierte Wirtschaftsweise, in dem neue Modelle unternehmerischen Handelns mit positiven sozialen Auswirkungen kombiniert werden. Hier findet Ihr mehr Infos zu Sekem: https://www.sekem.com/de/index-de/ Wir werden im Sekem Guesthouse wohnen und Sekem, die fairen, nachhaltigen Unternehmen, „Economy of Love“ und die Universität kennenlernen. Ausserdem natürlich Ausflüge zur alten Kultur Ägyptens und nach Kairo in die City. Des Weiteren haben wir vor, in die weisse Wüste zu fahren und dort auf der 2. Sekem-Farm, Wahat zu sein und einiges mehr. Das Programm steht noch nicht ganz fest, aber wir arbeiten daran. Kosten : Es ist inzwischen zum Glück gelungen, Förderung von der Hochschule zu bekommen. Daher sind die Kosten nun nur noch um die 800 €. Darin eingeschlossen ist Flug, Übernachtung, Vollpension und Transferkosten in Ägypten (Die Kosten sind aber noch nicht fix, es können sowohl Abweichungen nach oben, als auch nach untern entstehen). Ihr bräuchtet also nur noch ein wenig Taschengeld für Extraausgaben wie Museum und Pyramiden (nur jeweils ca 5 €). TN -Anzahl : Es können zwischen 10 und 15 Studierende mitfahren. Datum : 3.-14. Mai.23 Zielgruppe : Alle Studierenden der Hochschule Osnabrück sind herzlich willkommen! Blockwoche : Die Reise wird Euch als internationale Blockwoche anerkannt. Falls Ihr ernsthaft Interesse habt, meldet Euch bitte schnellstmöglich bei mir unter: c.Leiste@hs-osnabrueck.de Herzliche Grüße, Christiane ​ Einladung zum Reisebericht unserer internationalen Blockwoche nach Ägypten Liebe Studierende und Interessierte der Hochschule, wir laden euch herzlich zum Reisebericht unserer internationalen Blockwoche nach Ägypten ein. Wie der Name schon verrät möchen wir euch von unserer spannenden Reise nach Ägypten berichten und euch an unseren Erlebnissen teilhaben lassen. Kommt vorbei und erfahrt mehr rund um die Themen nachhaltige Landwirtschaft, economy of love, Sekem und viele mehr. Datum: 11.07.23 Uhrzeit: 15:30-17:30 Uhr Ort: CaLo am Caprivi Campus Ihr seid alle herzlich willkommen, an diesem informativen Event teilzunehmen, anmelden braucht ihr euch dafür nicht. Wir freuen uns darauf, euch von unseren Erlebnissen zu berichten! Euer Team von Mindful Leadership Modul „Mindful Leadership: (Selbst-)Führung in Studium, Alltag und Beruf“ Modul „Mindful Leadership: (Selbst-)Führung in Studium, Alltag und Beruf“ Das Modul „Mindful Leadership“ kombiniert klassische Achtsamkeitslehre und -praxis mit Wissen und Übungen aus der (Positiven) Psychologie bzw. der Entscheidungsfindungs-/Konfliktlösungsmethode Deep Democracy. Ziel ist die achtsame Bewältigung von (selbst-)führungsbezogenen Anforderungen im Studium, Alltag oder Beruf zu trainieren. Dies kann langfristig auch die individuelle Persönlichkeitsentwicklung fördern. Weitere Infos zu Lehrinhalten , Teilnahmebedingungen und der Prüfungsleistung finden sich hier: https://www.hs-osnabrueck.de/mindful-leadership/#c11081282 Zielgruppe In diesem Modul sind grundsätzlich alle Studierenden (alle Semester, alle Fakultäten) der Hochschule Osnabrück willkommen. Anrechnung des Moduls Bei Abschluss des Moduls kann sowohl Bachelor- als auch Masterstudierenden vom Projekt Mindful Leadership ein unbenotetes Teilnahme-Zertifikat ausgestellt werden. Für Bachelorstudierende gilt: Es kann als (benotetes) Wahlpflichtfach oder als zwei (unbenotete) Blockwochen anerkannt werden, wenn die Studienordnung des Studiengangs beinhaltet, dass Wahlpflichtmodule aus dem Angebot aller Bachelorstudiengänge der Hochschule angerechnet werden können oder die Teilnahme an Blockwochen vorgesehen ist. Das englische Modul kann überdies als internationale Blockwoche angerechnet werden. Alternativ ist zu prüfen, ob es mindestens als Zusatzfach in der Leistungsübersicht angezeigt werden kann. Anerkennungsfragen sollten unbedingt vor Modulstart mit dem Studierendensekretariat geklärt. Für Masterstudierende gilt: Das Modul kann wahrscheinlich nur als (benotetes) Zusatzfach in der Leistungsübersicht angezeigt werden. Ob es (mit einer Extra-Prüfungsleistung) auch auf das Masterstudium angerechnet werden und damit auf dem Zeugnis stehen kann, sollten ebenfalls individuell mit dem Studierendensekretariat geprüft werden. Anmeldung zum regulären Modul am Westerberg & online: Fakultät Wiso: Bachelormodule WiSo > Vertiefungen/Specialisations > Teil 3 (aktuelles Angebot ab WS 17/18) > Wirtschaftspsychologie/Wahlpflichtmodule Alle anderen Fakultäten: > Zusatzmodule > Ausgewählte Bachelormodule Hochschule Osnabrück > > Bachelormodule von allgemeinem Interesse Sollte es technische Probleme bei der Anmeldung geben (z.B. Anmeldepfad wird nicht angezeigt), meldet Euch bitte bei der Lehrplanung der Fakultät Wiso, die die Anmeldungen zentral betreut: belegsystem-wiso@hs-osnabrueck.de Teilnahmebedingungen Voraussetzung zur Teilnahme an dem Modul: Regelmäßige Anwesenheit (min. 80%) Bereitschaft zu täglicher Meditationspraxis Aktive Teilnahme an den Übungen in und nach den Sitzungen (inkl. Peer-PartnerInnen-Austausch, Dankbarkeitsjournal) Reflektion der Praxiserfahrung in einem Lerntagebuch (Benotete) Prüfungsleistung Die Prüfungsleistung setzt sich zusammen aus der regelmäßigen Anwesenheit , der Abgabe des Lerntagebuchs sowie aus einem Referat, voraussichtlich in der letzten Sitzung. Erläuterungen dazu werden in der ersten Sitzung besprochen. Bitte überlegt euch bereits vor eurer Anmeldung, ob sowohl die Teilnahmebedingungen als auch die Termine für Euch passen. Termine & Orte der Kurse im SoSe 2023 (für alle Fakultäten: WiSo, IfM, AuL, IuI, MKT) 1) Standort Westerberg: Präsenz (in deutsch) - Lehrende Christiane Leiste (WIRD AKTUELL NICHT ANGEBOTEN) Beginn: 04.03.24 - Ende 10.06.24 Montags, wöchentlich Raum: SL 0220 (Raum der Achtsamkeit) Im Westerberg-Modul , das montags von Christiane Leiste gelehrt wird, liegt der Schwerpunkt neben Achtsamkeit auf der Konfliktlösungs- und Entscheidungsfindungs-Methode Lewis Deep Democracy. Bei diesem Ansatz, der in der Nachapartheitsphase in Süd Afrika entwickelt wurde, geht es darum, alle Stimmen und insbesondere auch die Minderheitenstimme hörbar zu machen und zu integrieren und mit Spannungen und Konflikten in Gruppen konstruktiv umzugehen. 4) Online (in englischer Sprache): Lehrende Christiane Leiste (WIRD AKTUELL NICHT ANGEBOTEN) In Kooperation mit der Heliopolis-Universität Kairo Dienstags, wöchentlich: Uhrzeit 7:30 Uhr bis 11:00 Uhr Zusatztermin: 17. 10. 18-21 Uhr. Das Online-Modul wird in Kooperation mit der Heliopolis-Universität Kairo in englischer Sprache durchgeführt. Es nehmen Studierende der HS Osnabrück und Studierende der Heliopolis Universität teil. Der interkulturelle Austausch ist ein wesentliches Element des Online Moduls. Die Heliopolis Universität Kairo hat ihren Schwerpunkt auf Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit. Sie arbeitet mit Sekem zusammen, eine Organisation, die seit 1977 pionierhaft in Ägypten ökologische Landwirtschaft betreibt. Heliopolis hat den Ansatz „Economy of Love“ entwickelt, eine konsequent gemeinwohlorientierte Wirtschaftsweise, in dem neue Modelle unternehmerischen Handelns mit positiven sozialen Auswirkungen kombiniert werden. Wer Interesse an solchen neuen Ansätzen hat, ist im Online Modul gut aufgehoben. Eine Reise zur Heliopolis Universität und Sekem ist für Mai 2023 in der Blockwoche geplant. Die Reise ist kein Bestandteil des Moduls aber eine interessante und spannende Ergänzung. Hierfür ist bei Teilnahmewunsch eine gesonderte Anmeldung zu Beginn des Sommersemesters 2023 erforderlich. Campus Lingen: Präsenz (in deutsch) – Lehrender Benjamin Häring Die Veranstaltung findet in verkürzter Form im Rahmen der Burgtheater-Seminare des Instituts für Theaterpädagogik statt. Eine Anmeldung muss daher dort vorgenommen werden. Montags, wöchentlich: Starttermin wird noch bekannt gegeben. Uhrzeit: 18.00-20.30. Informationen, Termine und Anmeldungen unter: Seminare | Hochschule Osnabrück (hs-osnabrueck.de) AUFBAUKURS Mindful Leadership – Lehrende Christiane Leiste (WIRD AKTUELL NICHT ANGEBOTEN) Wintersemester 2023/24 Montags, wöchentlich: Oktober 2023 – Januar 2024 Uhrzeit: 17:00 - 19:30 Uhr +1 Zusatztermin: 17.10.23 - 18-21 Uhr. Standort Westerberg: Raum: SL 0220 (Raum der Achtsamkeit) Zielgruppe: Ehemalige Teilnehmer*innen des Mindful Leadership Moduls, die die Themen vertiefen möchten. Gruppengröße: 10 -20 Teilnehmende Inhalte u.a.: Vertiefung der eigenen Achtsamkeitspraxis Vertiefung Achtsamkeit im Alltag Interpersonelle Achtsamkeit, Gesellschaftliche Modelle, wie z.b. Gross National Happiness in Bhutan und Economy of Love in Ägypten, Theorie-U Anerkennung Für dieses Modul gibt es keine Credit Points, aber ein Zertifikat. Anmeldung für den Aufbaukurs direkt über mindful-leadership@hs-osnabrueck.de Für das Projektteam Christiane Leiste (Programmleiterin Mindful Leadership und Lehrende des Moduls) Bei Fragen meldet euch gerne per Mail zurück an: mindful-leadership@hs-osnabrueck.de ________________________________________________________________________________ Weitere Informationen Lehrinhalte In einer Gesellschaft des stetigen Wandels durch Digitalisierung und Globalisierung steigen die Anforderungen und Herausforderungen an einzelne Individuen zunehmend stärker und schneller. Davon sind nicht zuletzt Studierende und Arbeitnehmer*innen stark betroffen. Wissenschaftliche Forschung zeigt, dass Achtsamkeitsinterventionen einen signifikanten Einfluss auf gesundheitsförderliche Eigenschaften wie beispielsweise Wohlbefinden und Resilienz haben. Das Modul Mindful Leadership kombiniert klassische Achtsamkeitsübungen überdies mit psychologischen Elementen und trainiert damit die achtsame Bewältigung von (selbst-)führungsbezogenen Aufgaben und Anforderungen, die einem im Studium, Alltag oder Beruf begegnen. Dabei werden wissenschaftlich fundiertes Wissen und Strategien vermittelt und durch erfahrungsbasiertes Lernen gestützt. Dazu werden unter anderem folgende Inhalte im Modul vermittelt und durch Übungen trainiert: v Achtsamkeit: Wissenschaftlicher Hintergrund und aktueller Forschungsstand v Traditionelle Achtsamkeitstechniken v Achtsamkeit bezogen auf Körper und Atem, Gedanken und Gefühle v Mitgefühl und Selbstmitgefühl v Selbstklarheit und Selbst(er)kenntnis (Werte, Stärken) v Gewohnheitsänderung und Prokrastination v Umgang mit Stress, Leistungsdruck und schwierigen Emotionen v Kultivierung positiver Emotionen und Stärkung von Wohlbefinden v Interpersonale Achtsamkeit und Kommunikation v Lewis Deep Democracy und Konfliktlösung v Mindful Leadership und Gross National Happiness (GNH) (…) Leistungspunkte bei Anrechnung : 5 Dauer : 1 Semester Angebotsfrequenz : SoSe und WiSe Lehrsprache : Deutsch/Englisch Das Modul kooperiert mit dem Forschungsprojekt „Mindful Leadership“ (gefördert durch die pronova BKK), das Evaluationen zum Modul durchführt sowie aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bereitstellt. MCP - Mindfulness Compassionate Parenting Liebe Studierende Eltern, Gestresst durch Prüfungen, Schnell-lebigkeit oder wachsenden Leistungs-druck? Und dann auch noch die Familie? Die Hochschule Osnabrück bietet im Wintersemester 2022/23 diesen 10-wöchigen MCP-Kurs ( M indfull- C ompassionate- P arenting) für studierende Eltern als kostenlosen Online-Kurs an. Einfache Achtsamkeits- und Selbstmitgefühlsübungen helfen die Herausforderungen von Familienalltag und Studium besser zu bewältigen. Die Kursteilnahme lässt Gelassenheit wachsen und bringt mehr Selbstvertrauen in das Elternherz. Das Kultivieren des Positiven unterstützt Eltern-Kind- Bindung und erhöht die Lebensqualität. Die Kursleiterin ist ausgebildete MCP- und MBSR-Lehrerin mit 3 Kindern. Neugierig geworden? Am 14.09.2022 findet um 20:00 Uhr online per Zoom ein Informationsabend statt. Die Teilnahme am Informationsabend ist Voraussetzung für die Teilnahme am Kurs. Die Anmeldung zum Kurs und Abstimmung der Termine für die obligatorischen Vorgespräche erfolgt am Ende des Informationsabends und setzt die Teilnahme an möglichst allen Kursterminen voraus. Bitte prüfen Sie daher die Kurstermine. Sollte es mehr Interessenten als Plätze geben, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung zum Informationsabend. Für diesen Online-Kurs stehen 15 Plätze zur Verfügung. Die Kurstermine und weitere ausführliche Informationen finden Sie auf der Webseite des Gleichstellungsbüros und Website der Hochschule unter Achtsamkeitstrainings bei den Veranstaltungen. Bei Interesse am Informationsabend schicken Sie bitte Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 04.09.2022 per Mail an anni.roth@hs-osnabrueck.de . Sie erhalten dann den zugehörigen Zoom-Link. Wichtiger Hinweis : Für Studierende der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik wird die Kursteilnahme als Teilnahme an der Projektwoche anerkannt. Wir freuen uns auf dich! Dein Team Mindful Leadership und Dein Gleichstellungsbüro ______________________________________________________________________________________________________________ Mindful Compassionate Parenting Mindful Compassionate Parenting ist ein zertifiziertes Achtsamkeit- und Selbstmitgefühlstraining speziell für Eltern mit dem Ziel, Stress im Familienalltag besser zu bewältigen und achtsamer für sich selbst zu sorgen. Jörg Mangold , Kinder- und Jugendpsychiater, Familientherapeut, Achtsamkeitslehrer und 4-facher Vater hat 2017 die Elemente verschiedener bewährter Kursformate der evidenzbasierten Achtsamkeit (z.B. MBSR, MSC, MBCT, MBCL, PNT, MP) adaptiert und erweitert. Es entstand Mindfulness Compassionate Parenting (MCP®), ein Kursformat, das Eltern dabei unterstützt, sich selbst und ihren Kindern in den Herausforderungen des Familienalltags liebevoll und mitfühlend zu begegnen. Das Kursprogramm wurde 2019 von der Zentralen Prüfstelle Prävention der deutschen Krankenkassen als Stress-Präventionskurs zertifiziert. ZIELE​ Stresssituationen besser zu bewältigen und damit die allgemeine Stressbelastung zu reduzieren Vereinbarkeit von Studium und Familie zu verbessern Die Achtsamkeit in der Eltern-Kind-Beziehung zu erhöhen Sich selbst und den Kindern mit mehr Akzeptanz und Mitgefühl zu begegnen Probleme auf der Verhaltens- und emotionalen Ebene von Eltern und Kindern zu reduzieren Lebensfreude und Herzensangelegenheiten zu kultivieren Kernelemente des 10-Wochen-Kurses sind: Präsenz und Bindung im Familienleben Achtsame Wahrnehmung des Körpers in Ruhe (Body-Scan) Achtsame Wahrnehmung des Körpers in Bewegung (Yoga) Meditation im Sitzen Meditation im Gehen Kurzvorträge und Erfahrungsaustausch zu Stress, typischen Familiensituationen, Umgang mit Gefühlen, Umgang mit dem Körper, Achtsame Kommunikation u. a. Anleitung zur Integration von Achtsamkeitsmomenten in den Alltag (nach Jörg Mangold: www. mindfulcompassionateparenting.org ) Voraussetzungen Bereitschaft für tägliche Übungen zu Hause (so viel wie möglich), um von dem Kurs angemessen zu profitieren. Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit, soweit es die Kinder erlauben Vorab-Termine: Informationsabend Freitag, 14.09.2022 20:00 – ca. 21:00 Uhr Ort: Online-Zoom Bei Interesse bitte Mail an Anni Roth: anni.roth@hs-osnabrueck.de Sie sendet Dir anschließend den Zoom-Link zu. Vorgespräch obligatorisch (Termine nach Vereinbarung) SB0023 oder Online-Zoom Termine Online-Kurs (Hiltmann) Teilnehmer*innen: 15 Acht Termine Mittwochs, 05.10./ 12.10./ 19.10./ 02.11./ 09.11./ 16.11./ 23.11./ 30.11./ 07.12./ 14.12. 20:00 – 21:30 Uhr Ort: Online-Zoom Sonstiges: Tägliche Hausaufgaben Arbeitsheft und Tonaufnahmen unter Dateien im OSCA Kosten: kostenfrei Trainer*innen: Sandra Hiltmann, MBSR-Lehrerin, Kursleiterin für Waldbaden – Achtsamkeit im Wald, MCP-Lehrerin Anmeldung per Mail an Anni Roth: anni.roth@hs-osnabrueck.de. Bitte teile uns in deiner Anmeldung mit, wenn Du bereits an einem mehrwöchigen Achtsamkeitskurs des Mindful Leaderships teilgenommen hast. Parasympathisches Nervensystem aktivieren und Kraft tanken Parasympathisches Nervensystem aktivieren und Kraft tanken – in 15 bis 20 Minuten (Online-Veranstaltung, mittwochs ab 13 Uhr) Eine kleine Pause einlegen und dabei das Nervensystem beruhigen und Stress abbauen – das geht in wenigen Minuten. Wie? Das können die Angehörigen der Hochschule Osnabrück (Lehrende und Mitarbeitende) jeweils mittwochs mittags (ab 13 Uhr) am eigenen Leib erfahren. Prof. Dr. Sabine Kirchhoff leitet im WS 21 / 22 (Beginn: 13. Oktober ) online per Zoom https://hs-osnabrueck.zoom.us/j/3908177820 eine Praxis an, mit der Vagusnerv und parasympathisches Nervensystem aktiviert werden. Die Übungen können im Sitzen durchgeführt werden. Übrigens: Die Übungen sind auch geeignet, um Spannungen im Kiefer abzubauen. Zertifikatskurs "Gross National Happiness" (GNH) Weiterbildung zur Entwicklung und Führung GNH-basierter Veränderungsprozesse, mit Dr. Ha Vinh Tho Die Gestaltungskraft des Glücks Das bekannte Wirtschaftssystem stößt an seine Grenzen, sowohl ökologisch und gesamtgesellschaftlich als auch im Blick auf die individuell eingebundenen Menschen, die immer stärker die Sinnfrage stellen. Wie können wir die Bedingungen schaffen, unter denen Menschen ihre eigentlichen Potenziale voll entfalten können? In denen Glück und Wohlergehen die richtungweisenden Größen sind, die ein nachhaltiges, sinnerfülltes Wirtschaften abbilden? Zertifikatskurs: Mit dem Konzept Gross National Happiness (GNH) Führungsprozesse verändern Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Christiane Leiste c.Leiste@hs-osnabrueck.de EHRENGAST: DR. HA VINH THO , EHEMALIGER LEITER DES GROSS NATIONAL HAPPINESS CENTRE IN BHUTAN Lassen Sie sich von Dr. Ha Vinh Tho inspirieren und erfahren Sie mehr über die Rahmenbedingungen und Inhalte unseres Zertifikatskurses.Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ersten Durchgang werden von ihren Erfahrungen während der Ausbildung und vor allem auch von den daraus erfolgten Veränderungen in ihrem (Berufs-)Leben berichten. Nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen. Weitere Informationen finden Sie hier: www.gnh-Osnabrueck.de Rückblick 2022 21. Juni 2022: Deep-Dive Diskussionsrunden Ukraine Krieg - ausgefallen Aufgrund mangelnder Anmeldungen wurde die Veranstatlung abgesagt DEEP-DIVE DISKUSSIONSRUNDE am 21.06.: URKAINE KRIEG - FÄLLT AUS Der Ukraine-Krieg ist eine vielschichtige humanitäre Katastrophe, die in aller Welt spürbare Auswirkungen hat. Lösungen, um diesen Grenzkonflikt zu lösen werden tagtäglich diskutiert. Auch wir, das Mindful Leadership Projekt, möchten mit Interessierten über dieses so wichtige Thema diskutieren und bereits eingefahrene kognitive Korridore verlassen. Mögliche Gesprächsschwerpunkte: Wege in die De-Eskalation des Ukraine-Krieges, Welche Verantwortung /Rolle hat Deutschland inne, Waffenlieferungen, Wehrpflicht in Deutschland, Rüstungsbudgetaufstockung in Deutschland Die Lewis Deep Democracy Methode dient als Gesprächsformat... Kannst du wirklich diskutieren oder dich nur durchsetzen? In der Deep-Dive Diskussionsrunde kannst du erleben, wie Diskussionen oder Streitgespräche in Gruppen lösungsorientiert geführt werden können. Es finden Diskussionsrunden zu zuvor ausgewählten Themen statt. Grundlage ist dafür die „Lewis Deep Democracy“ Methode, welche wegweisend in der Moderation und Konflikttransformation ist und in einer Vielzahl von unterschiedlichen Situationen angewendet werden kann. Weitere Informationen gibt es auf hier auf der Homepage. Alle sind herzlich eingeladen mitzumachen: Studierende, Mitarbeitende und Lehrende der Hochschule Es sind keine Vorkenntnisse zur Methode oder Inhalt des Diskussionsthema notwendig! FÄLLT AUS! WO : SL0220 (Raum der Achtsamkeit) Westerberg, Osnabrück WANN: Dienstag den 21.06.22 von 17-20Uhr Seid bitte 10-15min früher da. ANMELDUNG: mindful-leadership@hs-osnabrueck.de (Betreff: Anmeldung Deep-Dive) Wir freuen uns auch über Themenvorschläge von Dir! 20. Juni 2022: WORKSHOP mit Myrna Lewis - „From Contempt to Content – a Transformation Process” 20. Juni 2022, 14:00–17:00 Uhr Hochschule Osnabrück, Campus Westerberg, SL0008 Myrna Lewis ist Entwicklerin der Konfliktlösungsmethode „Lewis Deep Democracy“. Im Workshop werden wir aus- gewählte Konfliktlösungstools der Methode kennenlernen und selbst erleben. So lernen wir in einem gemeinsamen Prozess alle Stimmen, auch unsere eigenen, zu hören und zu integrieren. Eintritt frei für Hochschulmitglieder. Für Externe: 80 € Anmeldung über: https://eventhos.hs-osnabrueck.de/detail?sid=1083&cHash=cff9d3ad0a41f883018ac8fd4265f402 (Anmeldefrist: 15. Juni 2022) Oder eine Mail an ps@hs-osnabrueck.de 20. Juni 2022: VIDEOAUFZEICHNUNG - VORTRAG UND PODIUMSGESPRÄCH mit dem Konfliktforscher Friedrich Glasl und Myrna Lewis: Die (De-)Eskalation des Ukraine-Krieges Die Aufzeichnung ist unter folgendem Link abrufbar: https://www.youtube.com/watch?v=VCniN_tozKo 20. Juni 2022, 18:00 Uhr Hochschule Osnabrück, SL0008 Prof. Dr. Friedrich Glasl ist renommierter Konfliktforscher und bekannt für sein Modell der 9 Stufen der Konflikteskalation. Er wird in einem Vortrag etwas zum Hintergrund und den Eskalationsstufen im Ukraine-Krieg berichten. Myrna Lewis beleuchtet anschließend die Eskalation aus Sicht der Konfliktlösungsmethode Lewis Deep Democracy und zeigt Ideen auf, wie jede:r von uns etwas zur De-Eska- lation beitragen kann. Danach freuen sich beide auf eine anregende Frage- und Diskussionsrunde mit dem Publikum. Eintritt frei April, Mai 2022: Achtsames Naturerleben für alle Hochschulangehörige Die mehrteilige Veranstaltungsreihe „Achtsames Naturerleben“ ermöglicht dir, die Natur, deine Mitmenschen und dich selbst mit anderen Augen zu sehen. Während der Auszeit im Wald werden Achtsamkeitsübungen und Meditationen angeleitet sowie Spiele und Interventionen aus der wildnis- und erlebnispädagogischen Arbeit mit einfließen. Mit Leichtigkeit und Freude entfliehen wir so dem Alltagsstress und erleben die positive Wirkung der Natur auf unser Wohlbefinden. Am Freitag, 29. April sowie Freitag, 20. Mai können Studierende, Mitarbeitende und Lehrende in einer kleinen Gruppe gemeinsam mit einem Achtsamkeitstrainer eine Auszeit im Wald erleben. Dafür trifft sich die Gruppe an der Hochschule und fährt zu schönen Naturorten im Umkreis von Osnabrück. Du kannst an einem oder mehreren Terminen teilnehmen. Treffpunkt ist vor der Mensa am Westerberg. Personen die ein Auto haben und bereit wären zu fahren, teilen das bitte in der Anmeldung mit. Zeit: 10:00 bis 15:00 Uhr Anmeldung: mindful-leadership@hs-osnabrueck.de (Betreff: Anmeldung Naturerleben) gefördert aus dem Pool "gesellschaftliches Engagement" https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/ 08. April 2022: Tag der Achtsamkeit mit Boris Bornemann Liebe Freunde und Freundinnen der Achtsamkeit, am Freitag den 08. April fand der lang ersehnte Achtsamkeitstag der Hochschule Osnabrück statt, an dem Inhalte aus der Achtsamkeitslehre vertieft und intensiviert werden konnten. Zu unserer großen Freude, wurde dieser Tag von Boris Bornemann gestaltet und begleitet. Dr. Boris Bornemann ist Neurowissenschaftler, Achtsamkeitsexperte, Kopf und Stimme der Achtsamkeitsapp Balloon und Mitherausgeber des Achtsamkeitspodcasts „Verstehen, fühlen, glücklich sein“. Im Feld der Psychologischen und neurowissenschaftlichen Forschung widmet er sich speziell der Meditation und Achtsamkeit. Seit nun einigen Jahren führt er Achtsamkeitstrainings durch und hält Fachbeiträge an der Hochschule Osnabrück. Die Einladung richtetet sich insbesondere an Lehrende, Mitarbeitende und Studierende die bereits Vorerfahrung in Achtsamkeitstrainings der Hochschule oder in anderen Formaten gesammelt haben. Anmeldungen von Menschen ohne Vorerfahrung sind auch willkommen. Teilnehmerinnenzahl : 20 Ort: Waldhof-Haste Termin : Freitag den 08.04 von 09:00 bis 17:00 Uhr. Stimmen aus Meditationskursen von Boris Bornemann: "Dank seiner äußerst feinfühligen, undogmatischen und wissenschaftlich fundierten Anleitungsmethode in einem überaus vertrauensvollen Kursklima schafft es Boris Bornemann, die Kursteilnehmer jedweden Niveaus für seine integrale Meditationspraxis zu begeistern und ihnen anhaltende Freude am Meditieren zu vermitteln." - Nils Aguilar (Dokumentarfilmer) "Der Meditationskurs mit Boris hat mir viele nützliche Einsichten in die Praxis von Shamatha, Vipassana und Metta vermittelt. Die Erklärungen und Anleitungen von Boris sind sehr zugänglich, lebensnah und ehrlich. Er kann seine reichhaltigen Meditationserfahrungen sehr präzise und mit viel Ruhe beschreiben und nimmt dabei auch regelmäßig Bezug auf Fragen und Feststellungen der TeilnehmerInnen." - Benjamin Diedrichsen (Software - Architekt) "Boris hat es geschafft, eine besonders vertrauensvolle Atmosphäre im Kurs aufzubauen. Ich fand toll, wie er immer wieder sehr wertvolle Bezüge zwischen Meditation und Alltag aufgezeigt hat und auf jeden Teilnehmer ganz individuell eingegangen ist." - Katharina Hinze (Projektmanagerin bei Ashoka) Warum nochmal Achtsamkeit? Achtsamkeitstrainings haben sich in den letzten Jahren als eine wirksame Methode der Gesundheitsvorsorge erwiesen. Die Forschung zeigt, dass sie helfen können, Stress zu verringern und besser zu schlafen. Achtsamkeit bringt uns mit unseren Gefühlen in Kontakt und schult unser Verständnis innerer Vorgänge. Dies zeigt Effekte auf Kommunikation, Beziehungsqualität und allgemeine Lebenszufriedenheit. Die Hochschule Osnabrück bietet diese Methode daher allen Mitarbeitenden, aber auch Lehrenden und Studierenden an. Ziel ist es, Mittel zu Bewältigung beruflicher und persönlicher Anforderungen bereitzustellen, sowie eine offene und wertschätzende Kommunikation zu fördern. Komponenten der Achtsamkeit sind unter anderem: Steuerung der Aufmerksamkeit, Körperbewusstsein, Körperempfinden (Prävention von körperlichen Erkrankungen, Warnsignale des Körpers, Zugang zu Gefühlen, Gegenpol zur „Verkopfung“, Ergänzung zum konzeptuellen Denken, Emotionen regulieren (Umgang mit negativen Gefühlen wie Schmerz, Stress, Angst, Teufelskreise von Gedanken und Emotionen erkennen und durchbrechen, Positive Qualitäten entwickeln und kultivieren: Freude, Liebe, Mitgefühl, Güte, Dankbarkeit), Selbstreflexion (Haltung der Akzeptanz und des Wohlwollens, Selbsterkenntnis, -bestimmung, -verantwortung, Sein und Sinn erfahren jenseits des Denkens). 2021 Okt./Nov./Dez. 2021: Deep-Dive Diskussionsrunde im Wintersemester 21 - in Lingen und Osnabrück Zunächst mag es ungewöhnlich klingen, wenn das Mindful Leadership Projekt der Hochschule Osnabrück Diskussionsveranstaltungen anbietet, in denen über kontroverse Themen diskutiert werden darf. Doch auf den zweiten Blick, wird die Sinnhaftigkeit und Relevanz solcher Veranstaltungen bewusst. Neben den wichtigen Themenschwerpunkten von Achtsamkeit, Fürsorge und Mitgefühl besteht ein wichtiger Teil von Mindful Leadership aus einem produktiven Umgang mit Veränderungsprozessen und folgenden Konflikten. Diese sind unvermeidbar, denn gerade in der sich immer schneller Verändernden Welt treten vermehrt Reibungspunkte auf, die oft in immer selben Heuristiken gelöst werden und schließlich in mehreren Eskalationsstufen in kriegerischen Auseinandersetzungen münden können. Doch Reibungspunkte sind an sich nicht schlecht, sondern zeigen, bei einem achtsamen Umgang, positive Veränderungsmöglichkeiten auf und können genutzt werden, um eine Zukunft zu gestalten in der wir ALLE Leben wollen. Die Lewis Deep Democracy Methode ist dafür wegweisend. Hierbei werden Konflikte sichtbar gemacht und bewusst in einem sicheren Diskussionsraum transformiert. Diese Methode ist „demokratisch“, weil sie betont, dass jede Stimme von Bedeutung ist und Entscheidungen am klügsten sind, wenn sowohl die Stimme der Mehrheit als auch der Minderheit wertgeschätzt wird. Sie ist „tief“, weil sie weit über herkömmliche Moderationsmethoden hinausgeht. Zusätzlich werden Emotionen, Werte, Überzeugungen und Persönlichkeiten an die Oberfläche geholt, um den Gruppenprozess zu bereichern und zu fördern, denn diese sind oft Teil von Diskussionen, werden jedoch oft nicht bewusst wahrgenommen. Christiane Leiste, Projektleiterin von Mindful Leadership, ist die bisher einzige Lewis Deep Democracy Trainerin in Deutschland und hat in den letzten Jahren eine Gruppe von Studierenden als „Accredited Deep Democracy Facilitators“ ausgebildet, die im Wintersemester 2021/22 gemeinsam diverse Diskussionsrunden an der Hochschule moderiert haben. Für diesen Zeitraum waren ursprünglich offene Diskussionsthemen zu unterschiedlichen gesellschaftlich-relevanten Themen angedacht. Doch hat das allgegenwärtige Thema „Corona“ auch im Wintersemester den Takt angegeben und in vielerlei Hinsicht aufgewühlt. Gleichzeitig gab es zwar viel Gesprächsbedarf sowie den Wunsch sich mit Sorgen und Nöten mitzuteilen, doch fehlten gemeinhin Gesprächsräume für einen solchen Austausch mit unterschiedlichen Perspektiven. Diese bestimmende Situation zeigte die Notwendigkeit für eine solchen Austausch auf Augenhöhe auf, ohne anschließend in kriegerische Auseinandersetzungen zu geraten. Unterstützt wurde das Anliegen von Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück, der in einem öffentlichen Schreiben Stellung zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen nahm und selbst Deep Democracy Diskussionsrunden initiierte und für diese einlud. Insgesamt fanden vier Diskussionsrunden statt, am 28.11.21 in der Caprivi Lounge in Osnabrück, am 12.11.21 am Campus Lingen und am 16.11.21 sowie 08.12.21 im Raum der Achtsamkeit am Campus Westerberg. Das Angebot wurde rege angenommen, sodass durchschnittlich 20 Personen teilgenommen haben. Hochschulangehörige und Nicht-Hochschulangehörige waren willkommen. Die einschlägige Resonanz der Teilnehmenden war eine tiefe Dankbarkeit der Ermöglichung eines Diskussionsrahmen, in dem sich alle Beteiligten sicher und gesehen fühlten. Diese Feststellung ist allein schon Ausdruck für den Erfolg des Formates, da gerade bei dem Thema „Corona“, sehr starke Meinungspole aufeinandertreffen. Hinter diesen Meinungspolen standen Menschen, die nicht nur Kognitiv-Wissenschaftlich in den Austausch kamen, sondern auch die persönlichen Lebensgeschichten, Emotionen, Werte und Überzeugung teilen durften. Die Lewis Deep Democracy Methode ist hierbei entscheidend für den produktiven und nachhaltigen Umgang verschiedener Meinungen, sodass ein wahrhaftiger Austausch ermöglicht wurde, indem vieles gesagt werden durfte, was lange Zeit verschwiegen wurde. Dabei wurde jeder Person aufmerksam zugehört. Im Anschluss an den Diskussionsprozess, war eine merklich andere Stimmung im Raum: ein Gefühl von Gemeinschaft, Wertschätzung und Entspannung. Auch im Sommersemester 2022 wird das Mindful Leadership Projekt Deep-Dive Diskussionsrunden anbieten. Mit Blick auf die zentralen Fragen unserer Zeit, zeigt sich wie wichtig solche Formate sind: Warum ist die notwendige soziale, ökologische und ökonomische Transformation so schwer? Warum kommen wir so selten zu gemeinsam getragenen Lösungen? Warum reicht es nicht, wissenschaftlich erarbeitete Erkenntnisse politisch in die Gesellschaft zu transferieren? Warum gibt es dabei so vielfältigen gesellschaftlichen Widerstand und warum eine so große Hilflosigkeit im Umgang damit? Die Antworten auf diese Fragen kann Lewis Deep Democracy geben und erlebbar machen, damit Spannungen, Streits und Konflikte nicht in Kriegen münden, sondern eine Quelle für eine zukunftsfähig Entwicklung werden. Ist 2G diskriminierend oder sind ungeimpfte unsolidarisch? 17. Dezember 2021: Just Money:Nachhaltige Banken und die Zukunft des Finanzwesens - ONLINE Vortrag Katrin Kaeufer Aida Jukas Just Money: Nachhaltige Banken und die Zukunft des Finanzwesens mit Dr. Katrin Käufer (Programmdirektorin am Massachusetts Intitute of Technology (MIT), Geschäftsführerin des Presencing Institute) und Aida Jukas (Senio-Referentin Abteilung Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit GLS-Bank). INHALT Geld ist ein entscheidender Hebel bei der Gestaltung unserer Zukunft. Jede Investitionsentscheidung schreibt die Geschichte unserer Zukunft. So wie jeder Einkauf im Supermarkt eine Wirkung hat, so können insbesondere Banken über die Fließrichtung von Geld entscheiden und die Zukunft beeinflussen. Dadurch haben Banken einen großen Hebel bei der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft. Jedoch handeln nicht alle Banken in diesem Wirkungsbewusstsein und das Dogma der Gewinnmaximierung ist zu oft die einzige Zieldimension. Dr. Katrin Käufer, Programmdirektorin am Massachusetts Intitute of Technology (MIT) in Cambridge, USA und Aida Jukas, Senior Referentin der Abteilung Wirkungstransparenz und Nachhaltigkeit der GLS-Bank, zeigen in ihrem Vortrag die Gestaltungskraft von Banken auf, zu einer lebenswerten Zukunft beizutragen und globale Herausforderungen zu bewältigen. Das Konzept Just Money von Dr. Katrin Käufer ist hierbei die wissenschaftliche Grundlage und bietet einen Handlungsrahmen für Banken, die in diesem Konzept schon arbeiten oder es in Zukunft wollen. Es wird insbesondere zwischen einem Handeln aus dem Ego-Bewusstsein und Eco-Bewusstsein unterschieden, sowie ein Bezug zur Theorie U (Otto Scharmer und Katrin Käufer) hergestellt. Dieses Konzept hat Dr. Käufer in ihrer Arbeit am MIT entwickelt, wo sie in dem Programmbereich „Just Money. Banking as if Society Mattered", mit Banken und Finanzinstitutionen zusammenarbeitet, die Finanzen als Instrument zur Bewältigung sozialer und ökologischer Herausforderungen nutzen. Die GLS-Bank setzt im Bankgeschäft seit 1974 Maßstäbe für verantwortungsvolles Wirtschaften und für gesellschaftlichen Wandel und ist in der Forschungsarbeit von Katrin Kaeufer ein wegweisendes Beispiel. Aida Jukas von der GLS-Bank gibt einen Einblick in die Geschichte, Geschäftsprinzipien und Unternehmensphilosophie der GLS Bank. Außerdem zeigt sie die Wirkungsdimensionen von der GLS-Bank in der Welt auf und gibt konkrete Kennzahlen, die dieses Handeln messbar machen. KATRIN KAEUFER Dr. Katrin Käufer ist die Direktorin des Just Money Program am Community Innovators Lab des Massachusetts Institute of Technology sowie Mitbegründerin und Geschäftsführerin des Presencing Institute (PI). PI entwickelt soziale Prozesse und Technologien und demokratisiert den Zugang zu diesen Methoden. CoLab (Community Innovators Lab) arbeitet mit marginalisierten Gruppen und Communities insbesondere in den USA und Kolumbien. Außerdem lehrt Katrin Käufer zu den Themen Führung und Veränderungsprozesse. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Führung, organisatorischer Wandel, nachhaltigem Bankwesen sowie partizipative Aktionsforschung. Ihr 2013 gemeinsam mit Otto Scharmer verfasstes Buch trägt den Titel "Leading from the Emerging Future: From Ego-system to Eco-system Economies". Ihr jüngstes Buch befasst sich mit der Rolle des sozial-ökologischem Bankwesens bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und trägt den Titel: "Just Money. Mission-driven Banks and the Future of Finance". (Cambridge: MIT Press, 2021). AIDA JUKAS Aida Jukas ist Senior Referentin in der Abteilung Wirkungstransparenz & Nachhaltigkeit bei der GLS Bank in Bochum. Sie ist insbesondere in die Weiterentwicklung des internen Nachhaltigkeitsmanagements involviert und beschäftigt sich in diesem Bereich unter anderem mit der integrierten Nachhaltigkeitsberichterstattung sowie den unternehmerischen Nachhaltigkeitszielen. Als ehemalige Firmenkundenberaterin im Kompetenzcenter Erneuerbare Energien kennt sie die Gestaltungskraft von Banken aus eigener Erfahrung. Dabei liegt jeder (Kredit-)Entscheidung die Frage zugrunde: Wie wollen wir leben? Dez. 2021:Einladung von Andreas Bertram: 2G/3G - Gemeinsam durch die Krise - für interessierte Studierende und Mitarbeitende - Drei Deep-Dive-Diskussionsrunden vor Weihnachten in Osnabrück und Lingen Einladung von Andreas Bertram, Präsident der Hochschule Osnabrück: Ich nehme als Präsident der Hochschule Osnabrück wahr, dass der Druck in unserer Hochschule steigt und damit auch der Wunsch, durch spontane Handlungen den Druck zu vermindern. Ich nehme in vielen Gesprächen mit Mitarbeitenden und Studierenden auch wahr, dass der Wunsch zunimmt, sich mit seinen Sorgen und Nöten mitzuteilen. Die Diskussionskultur im öffentlichen und auch im privaten Raum entwickelt sich in Richtung zunehmender Polarisierung, verhindert genau diese offenen Gespräche und setzt eine Spirale der Spaltung in Gang. Wir möchten daher ein Zeichen setzen und bieten noch vor Weihnachten 3 Gesprächsangebote an den Standorten im Format „Deep Dive“ an. Das Format wurde von Christiane Leiste im Rahmen des Projekts „Mindful Leadership“ aus den Ansätzen von „Lewis Deep Democracy“ entwickelt und als zertifizierte Trainerin auch moderiert. Ich habe selber die beziehungsstärkende Wirkung dieser Diskussionsformate durch die offene Behandlung sehr unterschiedlicher Positionen schon mehrfach erlebt. Zuletzt mit Studierenden beider Hochschulen zum Thema 2G/ 3G. Es sind keine Vorkenntnisse zur Methode oder Inhalt des Diskussionsthemas notwendig. Die Termine sind Dienstag, 7. 12. um 18:30-21:30 Raum HR 1-2, am Standort Haste, am kommenden Mittwoch, 8. 12. Um 18:00-21 Uhr im Raum SL 2020 am Standort Westerberg und in der darauffolgenden Woche am Montag, 13. 12. am Standort Lingen von 18:00 bis ca.21:00. Die Räume werden nach bestätigter Anmeldung bekannt gegeben. Die Veranstaltung findet im 3G Konzept mit Maskenpflicht statt. Zur Erhöhung der Sicherheit bitten wir zusätzlich um einen negativen Test. Selbsttests werden bei Bedarf ab 17:30 zur Verfügung gestellt. Eine Anmeldung ist per E-Mail an mindful-leadership@hs-osnabrueck.de unter dem Betreff „Anmeldung Deep-Dive“ mit Angabe des Termins möglich. Ausführliche Informationen und die weiteren Themen und Termine finden Sie auf der Internetseite der Hochschule (Link zu: https://www.hs-osnabrueck.de/mindful-leadership/#c12589261 ). 25. November 2021: Lernen von Musterbrechern: Zusammenarbeit neu lernen - ONLINE-Vortrag Lernen von Musterbrechern - Zusammenarbeit neu lernen mit Dr. Dirk Osmetz (Geschäftsführender Partner Musterbrecher Managementberatung) und Ulrike Reinhard (Autorin, digitale Nomadin, Zukunfstforscherin, bau von Skatepark in Madhya Pradesh-Indien) INHALT Organisationen befinden sich heutzutage in einem stetig verändernden Umfeld und sind mit immensen Herausforderungen konfrontiert. Eine Antwort darauf ist meist ein Handeln aus Denk-/Verhaltens- und Führungsmustern deren Ursprung in der Vergangenheit liegen und sich oft der Logik von „Mehr desselben“ unterwirft. Dirk Osmetz und Ulrike Reinhard brechen mit den herkömmlichen (Führungs-)Mustern und zeigen in ihrem Vortrag neue und ungewöhnliche Ansätze aus der Praxis. Dabei geht es insbesondere um die Frage, welche Haltung wichtig ist, Bedingungen innerer und äußerer Freiheit zu schaffen, um mutig starre Systeme zu verändern. DIRK OSMETZ Geboren 1967, der Ingenieur und promovierte Wirtschaftswissenschaftler ist Geschäftsführender Partner der Musterbrecher® Managementberater Osmetz + Kaduk Partnerschaft, er war Lehrbeauftragter an diversen Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland und der Schweiz und ist Autor mehrerer Bücher (u.a. „Musterbrecher – Die Kunst, das Spiel zu drehen“). Im Fokus seiner Forschungs- und Beratungstätigkeit steht die Reflexion über die typischen Fühungs- und Organisationsmuster sowie die Muster der Zusammenarbeit in Unternehmen. musterbrecher.de „Veränderungen in Unternehmen hat nur dann eine Chance, wenn Menschen mit neuen Mustern experimentieren.“ ULRIKE REINHARD Geboren 1960, ist eine deutsche Verlegerin, Autorin, digitale Nomadin, Futuristin und Herausgeberin des WE Magazine, hat für Think Quarterly geschrieben. Ihre gesamte Arbeit hat mit der Netzwerktheorie zu tun, in deren Mittelpunkt das Internet steht. Vor allem ist sie für ihren Skatepark in Madhya Pradesh, Janwaar Castle, bekannt: ein Projekt, welches entscheidend zum Auflösen eines starren Systems (geprägt von einem Kastensystem, Geschlechterungleichheit, Bildungsproblematik, starren Rollen) geführt hat. ulrikereinhard.com “I am convinced that transformational change on a huge scale in rural areas has to be freed from economic development and corporate investments. It can only be achieved when you start working with the youth. Empower the youth and provide the youngsters options and give everyone an equal chance. This is the basis on which I first started Janwaar Castle in 2014 as a private initiative. Five years later the model has been replicated in various villages all over India.” gefördert aus dem Pool "gesellschaftliches Engagement" https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/ 25. November 2021 -ausgefallen-: The Toolbox is you, Achtsamkeit mit Maria Kluge - Workshop ausgefallen - Nachholtermin folgt ****Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird der Workshop im Frühjahr stattfinden**** Workshop für alle, die einen etwas anderen Umgang zu Achtsamkeit suchen und für Menschen, die mit Kindern & Jugendlichen beruflich oder auch privat auf dem Weg sind. Nachholtermin folgt mindful-leadership@hs-osnabrueck.de INHALT Wir sind alle permanent außerordentlichem Stress und Druck ausgesetzt. Dabei geht uns mehr und mehr verloren, was eigentlich in unser aller Natur liegt: im Hier und Jetzt mit uns selbst, unseren Mitmenschen und dem Leben vertrauensvoll verbunden zu sein. Alles, was wir dafür brauchen, liegt in uns. Wir sind die Experten für uns selbst. Du bist die Toolbox. Anhand des mehrfach ausgezeichneten Praxis-Buchs The Toolbox is You erforschen wir in diesem Einführungsworkshop die individuellen und unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten von Achtsamkeit in einer spielerischen Art und Weise. So können wir in einer ungezwungenen Atmosphäre erfahren, wie sich Achtsamkeit anfühlt und sich durch eigene, kreative Gestaltung umsetzen lässt. MARIA KLUGE Gründerin des Hauses der Achtsamkeit in Osterloh und im Vorstand des Vereins “Verein für Achtsamkeit in Osterloh e.V.”. Sie ist Seminarleiterin, Dozentin über Achtsamkeit im In- und Ausland, Yogalehrerin, Körpertherapeutin in Osteopathie & manuelle Therapie mit John Upledger, 1990 Florida, Lehrerausbildung MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) mit Jon Kabat-Zinn und Saki Santorelli, 1994 Med. Universität MA/Boston, Entwicklung, Organisation und Durchführung von Programmen für Achtsamkeit in medizinischen und pädagogischen Bereichen, im Jugend- und Erwachsenenvollzug & Sterbebegleitung seit 1994 in den USA, Engagement für www.mindandlife.org , Beratungsvorstand des “Center for Mindfulness”/Jon Kabat-Zinn, Schulprojekte für Achtsamkeit, Autorin des Buches “The Toolbox is You” , Entwicklung des Woltd-Peace-Game in Europa mit GLOBEART, Großmutter von 4 Enkelkindern. „In meinen Kursen – und als Teil unserer Philosophie – gehören Leichtigkeit, Freude, Humor und gemeinsames Lernen und Anwenden untrennbar zusammen.“ https://www.achtsamkeit-osterloh.org/de Okt. und Nov. 2021: Achtsames Naturerleben (in Präsenz) - für alle Hochschulangehörigen Die mehrteilige Veranstaltungsreihe „Achtsames Naturerleben“ ermöglicht dir, die Natur, deine Mitmenschen und dich selbst mit anderen Augen zu sehen. Während der Auszeit im Wald werden Achtsamkeitsübungen und Meditationen angeleitet sowie Spiele und Interventionen aus der wildnis- und erlebnispädagogischen Arbeit mit einfließen. Mit Leichtigkeit und Freude entfliehen wir so dem Alltagsstress und erleben die positive Wirkung der Natur auf unser Wohlbefinden. Am Freitag, 08. und 15. Oktober (15. FÄLLT LEIDER AUS!) sowie Freitag, 19. November haben Studierende, Mitarbeitende und Lehrende in einer kleinen Gruppe gemeinsam mit einem Achtsamkeitstrainer eine Auszeit im Wald erlebt. gefördert aus dem Pool "gesellschaftliches Engagement" https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/ 28. Oktober 2021:Dokumentarfilm Donnerstag, 28. Oktober 2021 19:00 – 22:00Uhr Caprivi Lounge „Die Revolution der Selbstlosen“ Der Mensch – ein selbstsüchtiges Wesen, das nur an sich selbst und sein Eigenwohl denkt? In einer Welt, in der nur Macht und Geld regieren, fällt es schwer etwas anderes zu glauben. Doch immer mehr Studien aus Psychologie, Neurowissenschaft und Primatenforschung zeigen, dass das Handeln aus selbstloser Motivation eine wesentliche Eigenschaft des Menschen ist. Schon Kleinkinder zeigen Hilfsbereitschaft ohne Gegenleistung dafür zu erhalten und drei Monate alte Babys können zwischen Gut und Böse unterscheiden. Auch in der Tierwelt sind selbstloses Handeln und Kooperation nachgewiesen worden. Wenn der Sinn für Fairness und Gerechtigkeit uns also schon in die Wiege gelegt wird – wieso ist unsere Gesellschaft dann von so viel Egoismus und Ungerechtigkeit durchzogen? Die Doku „Die Revolution der Selbstlosen“ beantwortet diese und viele andere interessante Fragen. Kann man Selbstlosigkeit erlernen? Und können wir die Welt verändern indem wir zu besseren Menschen werden? Wir sehen überraschende Forschungsergebnisse, die uns auf eine bessere Gesellschaft hoffen lassen. Alle sind herzlich eingeladen: Studierende, Mitarbeitende der Hochschule sowie Interessierte, die nicht in der Hochschule eingebunden sind. Der Einlass ist frei. Anmeldung: mindful-leadership@hs-osnabrueck.de (Betreff: Anmeldung Film) Beginn des Films 19.30 Uhr; Einlass ab 19:00 Uhr. Spieldauer 90min. Einlass unter 3G-Regeln (nicht Hochschul-Angehörige brauchen ein Test-Zertifikat, Hochschulangehörige können sich bei Bedarf vor Ort testen lassen) gefördert aus dem Pool "gesellschaftliches Engagement" https://www.hs-osnabrueck.de/wir/wir-stellen-uns-vor/wir-in-der-gesellschaft/ 26. Juli 2021: Humorvoller Kreativ-Workshop mit Nadja Maleh Entdecke & fördere spielerisch deine Kreativität Bei deiner nächsten Haus-, Projekt- oder Abschlussarbeit möchtest du dein kreatives Potenzial voll ausschöpfen? Dann melde dich zu einem unserer interaktiven Kreativ-Workshops mit der Kabarettistin Nadja Maleh an. Datum: 26. Juli, 17:00 – 19:00 Uhr oder 30. Juli. 17:00 – 19:00 Uhr (An beiden Tagen findet der gleiche Workshop statt.) In einem zweistündigen Workshop hast du die Gelegenheit alltagstaugliche und hochwirksame Tools für Resilienz und innovatives Denken kennenzulernen und zu erproben – mit Leichtigkeit und Humor! Denn nur ein entspanntes Gehirn kann optimal arbeiten und sein kreatives Potenzial voll entfalten. Ein kleines inneres Update nach der Prüfungsphase: Nadja Maleh verbindet Achtsamkeit mit Kreativität, Kreativität mit Humor und Humor mit Resilienz. Wir freuen uns dich in einem der beiden Workshops zu begrüßen deine LA©H-Initiative (Leichtigkeit, Achtsamkeit und (Clowns-)Humor) Anmeldungen unter: https://hochschulfreun.de/ 25. März 2021: Vortrag von Dr. Natasha A. Kelly zum Thema: "Critical Whiteness" Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15.03.2021 bis 28.03.2021 haben wir eine zweite Keynotespeakerin organisiert. Am 25.03.2021 von 18:00 bis 19:30 Uhr über Zoom wird Dr. Natasha A. Kelly über das Thema „Critical Whiteness“ sprechen und anschließend mögliche Fragen beantworten. Zum Thema: „Critical Whiteness“ ist in allem Munde. Es wird heiß debattiert – von dem Einen hoch gelobt, von den Anderen heftig kritisiert. Doch was hat es mit dem Ansatz auf sich? Woher stammt es und wann wurde es in die Wissenschaft eingeschrieben? Ist mit seiner Verwendung ausschließlich ein „kritisches Weiß-sein“ gefordert oder geht – wie so häufig – etwas in der Übersetzung verloren? Dr. Natasha A. Kelly wird in ihrem Vortrag „Critical-Whiteness-Ansatz“ auf die Spur gehen und aufzeigen, was er für Politik, Gesellschaft und Wissenschaft leisten kann bzw. sollte. Für die AG Abigail M. Joseph-Magwood, Christiane Leiste, Marlene Schriever und Alina Schmeing ________________________________________________________________________________________________________ Dr. Natasha A. Kelly ist promovierte Kommunikationssoziologin, Autorin, Kuratorin und Künstlerin. Ihre Kunstinstallationen wurden u. a. am Deutschen Historischen Museum Berlin, Deutschen Hygiene Museum Dresden und am Kunstpalast Düsseldorf gezeigt. Mit ihrer preisgekrönten und international gereisten Dokumentation „Millis Erwachen“ feierte sie ihr Filmdebüt auf der 10. Berlin Biennale 2018. Installationen und Screenings folgten in der Bundeskunsthalle Bonn, Museum für Moderne Kunst Frankfurt u.v.m. Die gleichnamige Publikation erschien im selben Jahr im Orlanda Frauenverlag in Berlin. Basierend auf ihrem Buch „Sisters & Souls“ (2015) wird seit 2016 unter ihrer künstlerischen Leitung das sequentielle Empowerment-Theater „M(a)y Sisters“ zum Gedenken an die afro-deutsche Dichterin May Ayim am HAU Hebbel am Ufer Theater in Berlin inszeniert. Gastspiele gab es am Lichthoftheater Hamburg und am Düsseldorfer Schauspielhaus u.a. Als Residentin des "Vila Sul Programms" des Goethe Instituts verbrachte sie 2019 zwei Monate in Salvador de Bahia, Brasilien, wo sie nicht nur bestehende Projekte präsentierte, sondern auch neue Projekte entwickelte. Ihr Regiedebüt beging sie 2019/20 mit der internationalen Aufführung ihrer Dissertationsschrift „Afrokultur. Der Raum zwischen gestern und morgen“ (2016) in drei Ländern (Brasilien/USA/Deutschland) und drei Sprachen (portugiesisch/englisch/deutsch). Mit der Publikation "The Comet - Afrofuturism 2.0" (2020) und das gleichnamige Symposium, das 2018 am HAU Theater von ihr kuratiert wurde, bewegte sie sich erstmals von historischen Darstellungen weg hinzu Visionen von Zukunft. Im April 2021 erscheint ihr neustes Buch, „Rassismus. Strukturelle Probleme brauchen strukturelle Lösungen“ als Reaktion auf den Black Lives Matter Sommer 2020. 19. März 2021: Filmstreaming zum Thema "Alltagsrassismus" Liebe Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der Hochschule, Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 15.03.2021 bis 28.03.2021 findet ein Streaming des Filmes „ Alltagsrassismus “ statt. Am 19.03.2021 von 19:00 bis 20:30 möchten wir gerne den Film gemeinsam anschauen und anschließend Raum für eine Diskussion lassen. Zum Film: In dem Film sprechen Jugendliche verschiedenen Alters und unterschiedlicher Herkunft offen über ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung und ihren Umgang damit. Wie reagieren sie, wenn eine Einzelperson oder eine Gruppe beleidigt wird? Wo mischen sie sich ein und wo nicht? Die Jugendlichen zeigen ihr Leben in einer multikulturellen Gesellschaft mit den Herausforderungen, die diese mit sich bringt. Die eigene Herkunft und die kulturelle Zugehörigkeit spielen dabei für sie in ihrem Alltag eine genauso wichtige Rolle wie kulturelle Unterschiede und Abgrenzungen. Mit wem sind sie befreundet – mit wem nicht? Was lernen sie von anderen Kulturen und wie wirkt sich kulturelle Vielfalt auf den Freundeskreis aus? Für die AG Abigail M. Joseph-Magwood, Christiane Leiste, Marlene Schriever, Moritz Rebafka und Alina Schmeing 15. März 2021: Vortrag von Prof. Dr. Kehinde Andrews zum Thema: "Racism in Higher Education" Vom 15.03.2021 bis 28.03.2021 finden die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Auch die Anti- Rassismus AG der Hochschule beteiligt sich mit spannenden Veranstaltungen an der Kampagne, um die generelle Sensibilität für das Thema in unsere Hochschule zu fördern und um strukturellen Rassismus kritisch in den Blick zu nehmen. Am 15.03.2021 von 19:00 bis 20:30 Uhr findet ein erster Gastvortrag von Professor Dr. Kehinde Andrews statt. Er wird über das Thema „Racism in higher education“ sprechen und anschließend mögliche Fragen beantworten. Der Vortrag wird sich mit Rassismus in der Hochschulbildung sowie mit Kampagnen zur "Dekolonisierung der Universität" in der heutigen Zeit beschäftigen. Mehr Informationen zu seiner Person finden Sie weiter unten. Für die AG Abigail M. Joseph-Magwood, Christiane Leiste, Marlene Schriever und Alina Schmeing ________________________________________________________________________________________________________ Zu Professor Dr. Kehinde Andrews: Kehinde Andrews is Professor of Black Studies at Birmingham City University. His research focuses on resistance to racism and grassroots organisations. His book Black to Black: Retelling Black Radicalism for the 21 st Century was published in 2018. He also wrote Resisting Racism: Race, Inequality and the Black Supplementary School Movement in 2013 and is editor of the Blackness in Britain book series with Zed Books. His latest book, The New Age of Empire: How Racism and Colonialism Still Rule the World is published by Penguin Allen Lane in the UK and by Bold Type Books in the US. Kehinde has written opinion pieces for outlets including the Guardian, Independent, Washington Post and CNN. Kehinde is founder of the Harambee Organisation of Black Unity ; and co-chair of the Black Studies Association. 2020 10. Dezember 2020: Worldwide Screening von "I Am Not Your Negro" Anlässlich des Jahrestages der durch die UNO im Jahr 1948 verkündeten Allgemeinen Erklärungen der Menschenrechte veranstaltet das Internationale Literaturfestival Berlin am 10. Dezember 2020 ein weltweites Screening des Filmes „ I Am Not Your Negro “ von Raoul Peck. Auch die Hochschule wird sich an diesem Screening beteiligen und am 10.12.2020 um 18:00 den Film über Zoom streamen. Der Film erhellt die Kontinuität des Rassismus und dokumentiert den auch in der Kunst artikulierten Widerstand gegen ihn. Mit der weltweiten Vorführung des Films von Raoul Peck soll auch unsere Verantwortung unterstrichen werden, die Geschichte der Kolonisation und des Rassismus detailliert aufzuarbeiten. Weitere Informationen zu dem Film finden Sie unten. Die Initiative „Anti-Rassismus an der Hochschule“ ist zusammen mit dem Projekt „Mindful Leadership“ Teil dieses weltweiten Screenings, um zur Sensibilisierung zum Thema Rassismus beizutragen. Zu dem Film „I Am Not Your Negro“ : Es handelt sich um einen preisgekrönten 95-minütigen Dokumentarfilm aus dem Jahr 2016, der auf der Basis des unvollendeten Roman-Manuskripts „Remember This House“ von James Baldwin (1924 – 1987) gedreht wurde. Peck versucht in dem Film den Rassismus der US-Gesellschaft im zeitlichen Panorama von 1890 bis 2014 mittels filmischer Collage und der Lebensgeschichte von drei Freunden Baldwins aus der Bürgerrechtsbewegung zu erfassen, die in den 60er Jahren ermordet wurden: dem Menschenrechtsanwalt Medgar Evers (+1963), dem Black Muslim Malcolm X (+1965) und dem Baptistenpfarrer und Bürgerrechtler Martin Luther King jr. (+1968). Organisator*innen : Projekt „Mindful Leadership“ und AG „Anti-Rassismus an der Hochschule“ Veranstaltungsort: Hochschule Osnabrück Uhrzeit: 18:00 Uhr Teilnehmende Akteur*innen : Christiane Leiste, Abigail Joseph-Magwood, Alina Schmeing Veranstaltungssprache : deutsch Zoom-Link: https://zoom.us/j/4320569603 Mit freundlichen Grüßen, Abigail Joseph-Magwood, Christiane Leiste, Alina Schmeing Projekt Mindful Leadership 19. Juni 2020: "Forum Mindful Leadership" + Deep Democracy Workshop mit Begründerin Myrna Lewis 19. Juni 2019 15:00 bis 16:30 „Forum Mindful Leadership“ 17:00 bis 18:30 Workshop Deep Democracy mit Begründerin Myrna Lewis Wir haben seit unserem ersten Achtsamkeitstraining in dem Projekt Mindful Leadership in den vergangenen 2 Jahren vieles ausprobiert und auf den Weg gebracht. Hierzu stellte Frau Leiste den Stand unseres Projekts vor. Anschließend wurde über das Erreichte diskutiert und über das weitere Vorgehen ausgetauscht. Es ist uns eine besondere Freude und Ehre, dass wir für die Veranstaltung als Special Guest die Begründerin von Lewis Deep Democracy Myrna Lewis aus Südafrika, gewinnen konnten. Frau Leiste hat als ausgebildete Deep Democracy Trainerin bereits mehrere Kurse mit Studierenden und Hochschulangehörigen mit großer Resonanz durchgeführt. Myrna Lewis stellte in einer Keynote die Grundidee dieses Ansatzes vor. Nach dem Forum schloss Sie für alle, die Lust bekommen haben, die Methode praktisch auszuprobieren, ein Workshop an. Myrna Lewis: M.A. Clinical Psychology CEO Deep Democracy Ltd. Myrna Lewis begründete Deep Democracy nach dem Ende des Apartheid Regimes in Südafrika. Sie war von Eskom, einem großen Energieversorgungsunternehmen, beauftragt worden, das Unternehmen bei der Transformation zur Demokratie zu unterstützen. Seitdem hat sie die Methode weiterentwickelt und inzwischen ist Lewis Deep Democracy in mehr als 20 Ländern weltweit verbreitet. Deep Democracy ist eine Methode für Entscheidungsfindung und Konfliktlösung. Sie ermöglicht Gruppen und Organisationen, dass alle Stimmen auch die der Minderheit, gehört und integriert werden. Myrna Lewis erhielt 2001 den Ashoka-Stipendienpreis der Ashoka Foundation in Washington, DC, mit dem sie ihre Empowerment-Arbeit mit südafrikanischen Lehrer*innrn und HIV / Aids-Berater*innen unterstützte. 2006 erkannten die Vereinten Nationen Deep Democracy als eine der achtzig führenden afrikanischen Innovationen an. Im Jahr 2008 war Myrna Finalistin bei der Auszeichnung "South African Business Women of the Year" und veröffentlichte ihr Buch "Inside the NO - Fünf Schritte zu Entscheidungen, die Bestand haben". Myrna ist Mutter von zwei Kindern und Großmutter von vier Kindern und lebt in Australien. 2019 07. Januar 2019 15 - 17 Uhr Workshop: „Wirksamer führen – gelassen arbeiten“ Achtsamkeit für Führungskräfte an der Hochschule Workshop: „Wirksamer führen – gelassen arbeiten“ Hochschule Osnabrück am 07. Januar 2019 von 15-17 Uhr Achtsamkeit für Führungskräfte an der Hochschule Achtsamkeit wird immer mehr zum festen Bestandteil der Personal- und Führungsentwicklung, immer häufger auch an Hochschulen. Ein neuer Umgang mit den rasant sich ändernden Bedingun-gen der Arbeitswelt in Lehre Forschung und Verwaltung ist gefordert. Achtsamkeit, verstanden als eine Fähigkeit des menschlichen Geistes zur Steuerung der Aufmerk-samkeit trägt nicht nur dazu bei, sowohl die Konzentration als auch den Überblick zu behalten. Sie verändert Sichtweisen und verbessert nachhaltig den Umgang mit Emotionen. Gelassenheit und Ruhe sind dann fast zwangsläufige „Nebenwirkungen“. Wird das Arbeiten in Forschung Lehre und Verwaltung wieder als freudvoll und kreativ erlebt, verbessert sich nicht nur die Qualität der Ergebnisse – sondern ganz besonders auch die Lebensqualität. Im Workshop erhalten Sie eine Einführung in das Thema Mindful Leadership und praktizieren Übungen, die Sie am Arbeitsplatz und zu Hause anwenden können. Anmeldungen senden Sie bitte per Email an Charlotte Rotert: c.rotert@hs-osnabrueck.de. 17. - 19. März 2019: Münchenfahrt zum Vortrag des Hirnforschers Richard Davidson "Achtsamkeit in der Bildung" „We can change the brain by changing the mind“ Begegnung mit Prof. Dr. Richard Davidson Eine Möglichkeit für Studierende und Lehrende sich näher mit dem aktuellen Kenntnisstand im Bereich "Achtsamkeit in der Bildung" auseinanderzusetzen, bot die Busfahrt vom 17.03. - 19.03.2019 nach München zu einem Vortrag des amerikanischen Hirnforscher Prof. Dr. Richard Davidson. Dieser ist Gründer und Leiter des Center of Healthy Minds von der University of Wisconsin-Madison. Seine Forschung setzt sich verstärkt mit neuralen Grundlagen von Emotionen und mit Vorgehensweisen, wie menschliches Wohlbefinden gefördert werden kann, auseinander. Darunter befinden sich auch Methoden, wie Meditationspraktiken und andere kontemplative Übungen. 53 Studierende aus unterschiedlichen Fachbereichen konnten von dieser Fahrt profitieren und neben der Begegnung mit Richard Davidson neue Erfahrungen durch den Austausch untereinander sammeln. 20. März 2019: Studierende veranstalten erstmals den Weltglückstag an der Hochschule 20. März 2019: Der Weltglückstag etabliert sich nun auch an der Hochschule 2012 beschloss die UN – Vollversammlung den „International day of happiness“ (Weltglückstag). Seit 2013 wird er interantional gefeiert und nun auch bei uns an der Hochschule. Am 20. März 2019 organisierte erstmals eine Gruppe von Studierenden ein Programm für diesen Tag, von Meditation bis zu einer Open Stage. Hintergrund dieses Engagements war der „Gross National Happiness“ Workshop im September 2018. In diesem Rahmen lernten Lehrende, Mitarbeitende und Studierende am Beispiel des Landes Bhutan einen alternativen Gesellschaftsindex kennen: das Bruttonationalglück. Dies gibt Auskunft über das subjektive Wohlbefinden einer Gesellschaft und grenzt sich somit vom Bruttoinlandsprodukt ab, das lediglich den materiellen Wohlstand eines Landes darstellt. Motiviert durch diesen Workshop beschlossen Studierende unterschiedlicher Fakultäten einen Beitrag zum subjektiven Wohlbefinden an der Hochschule, im Rahmen des „International Day of Happiness“, zu leisten. Ein Tag voller Glück und Achtsamkeit – und jeder war eingeladen mitzumachen und teilzuhaben. Die ersten Programmpunkte legten den Fokus nach innen. Der Tag startete Mittags mit einer Meditation, angeleitet von Gabrielle Poerschke, Mitbegründern der durch den Workshop entstandenen Initiative „Meditation am Campus“. Im Anschluss folgte ein „Mindfulness-Workshop“ von Christiane Leiste, Projektleiterin des Mindful Leaderships. Achtsamkeit als ein wichtiges Element des „Glücklich seins“: Aufmerksam werden, um das eigene wahrnehmen und wertschätzen zu können. Die folgende „Yoga Praxis für die Sinne“ von Susanne Frank war eine Möglichkeit, die innere kultivierte Achtsamkeit nach außen zu richten und mit Hilfe von Bewegung wiederrum zur eigenen Ausgeglichenheit und Ruhe zu kommen. Der Abend wurde bunt: eine Open Stage zu Thema „Teile dein Glück“ in der Caprivi Lounge. Hierzu fanden sich über 200 Studierende, Lehrende und Mitarbeiter verschiedender Fakultäten ein, um den Vorträgen, Musikstücken und Poetry Slams von internen und externen Künstlern zu lauschen. André Voß moderierte mit musikalischer Begleitung von Florian Niederl die Zuschauer durch den Abend: Es gab humorvolle und zum Nachdenken anregende Poetry Slams, ein Jazzstück, Vorträge, Raps, Buchausschnitte und einen spontan zusammengeschriebenen Beitrag - eine spannende und schöne Abwechslung. Dazwischen eine kleine Pause, um sich untereinander auszutauschen, die Snacks, Getränke und das Zusammensein genießen zu können und sich dann weiter den kreativen Vorträgen zu widmen. 2018 9. September 2018: Öffentlicher Vortrag zum Thema Bruttonationalglück (Gross National Happiness GNH) Vortrag zum Thema Bruttonationalglück (Gross National Happiness GNH) - Die inneren und äußeren Bedingungen des Glücks - am Sonntag, 9. September 2018, in der Aula der Hochschule am Campus Westerberg: Etwa 500 Besucherinnen und Besucher waren dabei. Sie kamen sowohl aus der Hochschule selbst als auch zum großen Teil aus dem gesellschaftlichen Umfeld der Hochschule. Dr. Ha Vinh Tho vom Eurasia Learning Institute for Happiness and Wellbeing, Ehemaliger Leiter des Bruttonationalglückzentrums in Bhutan weiß, wovon er spricht, wenn er vom Glück redet. Als ehemaliger Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes hat er in zahlreichen Regionen der Welt gearbeitet, in denen große Not herrschte und in denen die Bevölkerung kein Glück hatte. Dr. Ha Vinh Tho war seinerzeit für die Ausbildung von Menschen des Roten Kreuzes in Krisengebieten verantwortlich. Kriege, Naturkatastrophen und ungehemmtes wirtschaftliches Wachstum waren und sind dort Bedingungen, die einer glücklichen Entwicklung einer Region entgegenstehen. Woran macht man eigentlich Erfolg fest? Der heute in der Schweiz lebende promovierte Erziehungswissenschaftler wurde 2012 aus 150 Bewerbungen ausgewählt, um im Königreich Bhutan das neu eingerichtete „Programmzentrum für das Bruttonationalglück“ aufzubauen. Die Regierung des Königreiches und hier insbesondere der junge Monarch Jigme Singye Wangchuck hatten seinerzeit beschlossen, das Regierungshandeln nicht auf die Mehrung des Bruttoinlandproduktes zu fokussieren, sondern die Erfolgsmessung auf das Bruttonationalglück zu setzen. Zu dem Thema wurde bereits 2011 eine UNO Resolution „Glück und Wohlbefinden, ein neues Entwicklungs-Paradigma“ einstimmig angenommen, und die sogenannte „Glücksforschung“ ist heute in vielen akademischen Forschungsinstituten verbreitet. Dr. Ha Vinh Tho berichtet in seinem Vortrag von Wegen und Möglichkeiten, andere Ansätze des gesellschaftlichen Zusammenlebens zu kreieren. Seinen Grundsatz, sich zuerst mit Leid zu befassen, bevor man über Glück spricht, stellt er als soziale Gesamtverantwortung vor. 10. - 12. September 2018: Workshop Campus Haste (hochschulintern) zum Thema: Bruttonationalglück (GNH): Von innerer Transformation zu sozialer Innovation Der Workshop ist für maximal 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konzipiert und ist Bestandteil des Weiterbildungsangebots der Hochschule Osnabrück. Er ist offen für Lehrende, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den wissenschaftsunterstützenden Bereichen und Studierende. Am ersten Tag werden wir in das Konzept „Bruttonationalglück“ eingeführt. Am zweiten Tag werden wir unser Verständnis der inneren und äußeren Bedingungen von Glück vertiefen und praktische Methoden und Übungen erfahren, durch die Glück und Wohlbefinden deutlich verbessert werden können (Happiness Skills). Am dritten Tag werden wir Beispiele und Erfahrungen mit GNH aus anderen Organisationen kennen lernen und gemeinsam reflektieren, welche Bezüge aus dem Konzept sich auf die Bedürfnisse unserer Hochschule übertragen lassen könnten. Der Workshop wird in Vorträgen, Dialogen und Übungen in Plenum und Kleingruppen nach der Methode-U (Otto Scharmer) durchgeführt. Hintergrund: Der vierte König von Bhutan gab zu Beginn seiner Regentschaft 1972 die berühmt gewordene Erklärung ab, dass für sein Königreich Bruttonationalglück wichtiger sei als das Bruttosozialprodukt. Damit eröffnete er den Gestaltungsraum für ein neues Entwicklungsparadigma, das auf dem Glück und Wohlbefinden für alle Menschen und Lebewesen gründet, anstatt nur auf wirtschaftliches Wachstum. Dieses Konzept wurde über viele Jahre unter Beteiligung renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit weiterentwickelt. Obwohl es einen stetig ansteigenden Konsens darüber gibt, wie wichtig Glück für das menschliche Leben ist, hat es paradoxerweise trotz zahlreicher wissenschaftlicher Belege bis vor kurzem wenig Anstrengungen gegeben, die inneren und äußeren Bedingungen für Glück in unserer Gesellschaft auch tatsächlich herzustellen. In jüngster Vergangenheit hat dieses Interesse stark zugenommen und viele, insbesondere amerikanische Universitäten, haben das Thema aufgegriffen und bieten beispielsweise mit großem Erfolg Seminare für das Erlernen von „Happiness Skills“ wie z.B. Achtsamkeit, tiefes Zuhören und ein konstruktiver Umgang mit Konflikten und Emotionen, für ihre Studierenden an. Auch und gerade im Zusammenhang mit dem insbesondere durch Globalisierung und Digitalisierung stark beschleunigten Veränderungen der Arbeitswelt können dadurch Gelassenheit und Kreativität gefördert werden. Die Vereinten Nationen haben Glück und Wohlbefinden in ihre Nachhaltigkeitsziele (SDG’s) aufgenommen; die UNESCO hat mit den „Happy Schools“ einen neuen Bildungsbericht veröffentlicht, der Glück und Wohlergehen in das Zentrum aller pädagogischen Bemühungen rückt. Viele Unternehmen und Organisationen rund um den Globus entwickeln Strategien mit dem Ziel, positiv auf das Wohlergehen ihrer Beschäftigten, Anspruchsgruppen der Gesellschaft und der Umwelt insgesamt ein zu wirken. Wir wollen uns als Bildungseinrichtung mit diesem Gedanken beschäftigten. 28. und 29. September 2018, Workshop, Christiane Leiste, Deep-Democracy-CoResolve (Workshop ist ausgebucht) Dieser Kurs wendet sich an Professorinnen und Professoren Deep Democracy-CoResolve ist eine Methode, Dynamiken von Gruppen und Teams zu verstehen, die kollektive Intelligenz von Gruppen zu nutzen, nachhaltige Entscheidungen herbeizuführen, die alle Teammitglieder einbeziehen, Anzeichen von Widerstand und auftauchenden Konflikten frühzeitig zu bemerken und aufzugreifen, Spannungen zu reduzieren und als Chance zu sehen, Lernen und Beziehung zu ermöglichen und Konflikte zu lösen. Die Methode wurde von Myrna Lewis in der Nach-Apartheid-Phase in Südafrika entwickelt. Heute wird CoResolve erfolgreich in 20 Ländern angewendet, u. A. in Südafrika, Australien, Großbritannien, Niederlanden, Dänemark, Schweden und Türkei. 12. - 13. November 2018: Prof. Dr. Andreas de Bruin, Achtsamkeit und Meditation im Hochschulkontext - Wissenschaftliche Befunde und Anwendungsbereiche Vortrag: Achtsamkeit und Meditation im Hochschulkontext. Wissenschaftliche Befunde und Anwendungsbereiche Vor allem Neurowissenschaftler haben sich seit den Siebzigerjahren eingehend mit Meditationsforschung beschäftigt und herausgefunden, dass Meditation nicht nur Geist und Körper entspannt, sondern Funktionen des Gehirns insgesamt verändern kann. So hat Meditation auch ein Effekt auf Kompetenzen wie Bewusstwerden von eigenen Bewertungsprozessen, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, Verbesserung der Selbstwirksamkeit und des Empathievermögens sowie Stress- und Angstabbau. Vor diesem Hintergrund erscheint Meditation als geeigneter Ansatz, die persönliche Stressbewältigung und Stressprävention zu verbessern sowie auch die Konzentration und die Emotionsregulation zu fördern. Immer mehr Menschen haben Schwierigkeiten, mit dem Tempo der heutigen Zeit Schritt zu halten. Auch an Hochschulen zeigt sich Studien zufolge inzwischen, dass studieren längst keine stressfreie Angelegenheit ist. Wichtig ist es, Fähigkeiten zu erwerben, um mit dem Druck in Studium und Beruf konstruktiv umgehen zu können. Was Achtsamkeit und Meditation für die Gesellschaft und für Hochschulen bedeuten kann, wurde am Beispiel des „Münchner Modells“ (Meditation an der Hochschule) und verschiedener Anwendungsbereiche wie Kindergarten, Schulen, Hochschulen, Kliniken und Unternehmen verdeutlicht. Workshops für Studierende: Stressmanagement und Meditation für Lehrende und Mitarbeitende Stressmanagement und Meditation Meditation in der Lehre? Diskussion mit Interessierten: Umsetzungsmöglichkeiten an der Hochschule Osnabrück Hintergrund: Die Initiative »Meditation im Hochschulkontext – Das Münchner Modell«- wurde 2010 von Prof. Dr. Andreas de Bruin ins Leben gerufen. Beim Münchner Modell handelt es sich insbesondere um die Implementierung von Meditations- und Achtsamkeitsübungen in Form von Lehrveranstaltungen in die Lehrpläne verschiedener Studiengänge an der Hochschule München und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Im Mittelpunkt stehen praktische Meditationsübungen. Theoretische Bausteine in der Lehrveranstaltung sind insbesondere die wissenschaftliche Forschung, Hintergrundwissen über die verschiedenen Meditationsansätze und Anwendungsbereiche. Die Studierenden lernen dabei auch, wie die Übungen in den jeweiligen Berufsfeldern – abhängig vom jeweiligen Studiengang – eingesetzt werden können. Angebote gibt es derzeit in der Hochschule München bereits neun Studiengängen. Über 1300 Studierende haben das Programm bereits absolviert, pro Semester nehmen 150 Studierende an den Kursen teil. Professor Dr. Andreas de Bruin unterrichtet an der Hochschule München und im Rahmen einer Bildungs- und Forschungskooperation zusätzlich an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Zu seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehören insbesondere die Wirkungsdimensionen von Meditation und Achtsamkeit. Er ist Initiator und Leiter des Münchener Modells „Meditation im Hochschulkontext“ sowie des öffentlichen und kostenlosen Rahmenprogramms „Spirituelle Lehrer und ihre Unterweisungen“. Weitere Informationen: www.hm.edu/meditationsmodell 12. und 13. November 2018: Meditation und Stressmanagement mit Prof. Andreas de Bruin Montag, 12. November 2018 im Raum SL0220 14.30 – 16 Uhr Workshop für Studierende: Stressmanagement und Meditation I 16.30 – 18 Uhr Workshop für Lehrende u. Mitarbeitende: Stressmanagement und Meditation Dienstag, 13. November 2018 im Raum SL0220 09:00-10.30 Uhr Workshop für Studierende: Stressmanagement und Meditation II 11:00-12.30 Uhr Workshop für Lehrende: Meditation in der Lehre? 15:00-17:00 Uhr Meeting : Diskussion mit Interessierten: Umsetzungsmöglichkeiten an der Hochschule Osnabrück Workshop: Stressmanagement und Meditation Immer mehr Menschen haben Schwierigkeiten, mit dem Tempo der heutigen Zeit Schritt zu halten. Auch an Hochschulen zeigt sich Studien zufolge inzwischen, dass studieren längst keine stressfreie Angelegenheit ist. Wichtig ist es, Fähigkeiten zu erwerben, um mit dem Druck in Studium und Beruf konstruktiv umgehen zu können. Vor allem Neurowissenschaftler haben sich seit den Siebzigerjahren eingehend mit Meditationsforschung beschäftigt und herausgefunden, dass Meditation nicht nur Geist und Körper entspannt, sondern Funktionen des Gehirns insgesamt verändern kann. So hat Meditation auch ein Effekt auf Kompetenzen wie Bewusstwerden von eigenen Bewertungsprozessen, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit, Verbesserung der Selbstwirksamkeit und des Empathievermögens sowie Stress- und Angstabbau. Vor diesem Hintergrund erscheint Meditation als geeigneter Ansatz, die persönliche Stressbewältigung und Stressprävention zu verbessern. Meditation in Theorie und Praxis bildet zusammen mit spezifischen Achtsamkeitsübungen den Kern des Workshops. Professor Dr. Andreas de Bruin unterrichtet an der Hochschule München und im Rahmen einer Bildungs- und Forschungskooperation zusätzlich an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Zu seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehören insbesondere die Wirkungsdimensionen von Meditation und Achtsamkeit. Er ist Initiator und Leiter des Münchener Modells „Meditation im Hochschulkontext“ sowie des öffentlichen und kostenlosen Rahmenprogramms „Spirituelle Lehrer und ihre Unterweisungen“. Weitere Informationen: www.hm.edu/meditationsmodell 22. November 2018 / 29. November 2018 / 13. Dezember 2018 und 17. Januar 2019, Werkstattgespräche, Dr. Nils Altner, Mindful Leadership Achtsamkeitswerkstatt mit Nils Altner Im Rahmen des Projektes Mindful Leadership möchten wir erkunden, ob und wie es gelingt und weiter gelingen kann, die Hochschule als einen Ort des menschlichen miteinander Lernens und Wachsens zu gestalten. Wie können wir, die wir uns mit Achtsamkeit und Mitgefühl beschäftigen, dazu beitragen, dass die oft abwertende, prekäre, kompetitive Kultur in Wissenschaft und Bildung (die uns auch geprägt hat) sich wandelt und durch uns menschengemäßer wird? Mit welcher Praxis nach innen und nach außen wollen und können wir das unterstützen? (Wie) geht das im direkten miteinander und braucht es darüber hinaus eine explizit reflektierte und formulierte ethische Basis sowie entsprechende Struktur- und Kulturentwicklungen? Die Follow Ups sind für ehemaliger Teilnehmer*innen eines Achtsamkeitstrainings konzipiert. Sie können an einem oder auch an zwei Follow Ups teilnehmen. Donnerstag, 22.11.2018 10.30-13:00 Uhr Achtsam den Hochschulalltag gestalten - (wie) geht das?; Raum CB 0113 14:30-17:00 Uhr Follow Up Osnabrück 1; Raum SL0219 Donnerstag, 29.11.2018 10:30-13:00 Uhr Follow Up Lingen; Raum LL 0103 15:00-17:00 Uhr Digitalisierung u. Achtsamkeit; Raum CB 0113 Donnerstag, 13.12.2018 10.30-13:00 Uhr Follow Up Osnabrück 2; Raum CB 0113 14:30-17:00 Uhr Achtsame Kommunikation; Raum CB 0113 Donnerstag, 17.01.2019 10.30-13:00 Uhr Achtsame Führung; Raum SL0220 14:30-17:00 Uhr Thema wird noch bekannt gegeben; Raum CB0113 Anmeldungen senden Sie bitte per Email an Charlotte Rotert: c.rotert@hs-osnabrueck.de. Nils Altner : Gesundheits- und Bildungswissenschaftler (Dr. phil.) mit 20 Jahren Erfahrung in der Konzipierung und Vermittlung achtsamkeits- und mitgefühlsbasierter Bildungsangebote im klinischen Setting, in der BMBF-geförderten Präventionsforschung in Unternehmen, sowie im Auftrag vom Land NRW im Modellprojekt „Achtsamkeit in der Schulentwicklung“, 20 Jahre Erfahrung in der Hochschul-Lehre und –Forschung (FH Münster, Uni Duisburg-Essen, Harvard Medical School, Norwegian University of Science and Technology), 17 Jahre Erfahrung in der Ausbildung von ca. 1.700 MBSR-KursleiterInnen und Mind-Body-TherapeutInnen in acht europäischen Ländern, zahlreiche wissenschaftliche und Buchpublikationen u.a. zu „Achtsamkeit und Bildung“.