Test Modul

Fakultät

Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (WiSo)

Version

Version 1 vom 03.06.2022.

Modulkennung

00T0001

Niveaustufe

Bachelor

Unterrichtssprache

Deutsch, Englisch

ECTS-Leistungspunkte und Benotung

5.0

Häufigkeit des Angebots des Moduls

Winter- und Sommersemester

Weitere Hinweise zur Frequenz

Die Lehrveranstaltungen A und B werden jeweils im Wintersemester angeboten, die Lehrveranstaltung C jeweils im Sommersemester.

 

 

Besonderheiten des Moduls

Das Modul besteht aus den drei Lehrveranstaltungen A, B und C.
[Dieses fiktive Beispielmodul beruht teilweise (!) auf dem Konzept eines realen Einführungsmoduls an der 
Fakultät IuI. Der Grund dafür ist die Notwendigkeit eines authentischen und zugleich nicht ganz trivialen 
Anwendungsbeispiels.]

Kurzbeschreibung

Das Modul dient dazu, die Studierenden beim Einstieg in das ingenieurwissenschaftliche Bachelorstudium und das Lernen im akademischen Kontext zu unterstützen. Damit sind drei übergeordnete Ziele verbunden: Erstens wird den Studierenden die fachliche Orientierung in ihrem Studiengang erleichtert, indem sie konkrete Einblicke in den weiteren Studienverlauf und in potenzielle 
berufliche Tätigkeitsfelder von Absolvent*innen erhalten (primär Lehrveranstaltung A). Damit soll auch ein Beitrag zur Motivation und Zielsetzung der Studierenden geleistet werden. Zweitens werden ausgewählte überfachliche Kompetenzen trainiert, die für einen erfolgreichen Studienverlauf erforderlich sind (primär Lehrveranstaltung B). Dies geschieht insbesondere vor dem Hintergrund der heterogenen Eingangsvoraussetzungen der Studierenden und betrifft Kompetenzen für wissenschaftliches Denken und Handeln, für selbstreguliertes Lernen und Selbsteinschätzung (auch mit Blick auf mathematische Lerninhalte in anderen Modulen) sowie für Kommunikation und Kooperation. Drittens und in Anknüpfung an die genannten Aspekte werden die Studierenden an die Durchführung und Dokumentation anwendungsbezogener Projekte herangeführt, weil diese Arbeitsform ein Wesensmerkmal des 
ingenieurwissenschaftlichen Studiums und üblicherweise auch der darauf folgenden beruflichen Tätigkeit darstellt (primär Lehrveranstaltung C).

Lehr-Lerninhalte

  • Aufbau und Verlauf des eigenen Studiengangs
  • Einführung in die wissenschaftliche Systematik des gewählten Studienfachs
  • Mögliche Berufsfelder und gesellschaftliche Verantwortung von Absolvent*innen des eigenen Studiengangs
  • Reflexion des individuellen Kompetenzprofils
  • Definition von persönlichen Studienzielen
  • Lernstrategien, Selbstorganisation und Unterstützungsangebote im Studium
  • Lernen, Kommunikation und Zusammenarbeit in heterogenen Kleingruppen
  • Planung und Durchführung von kleineren anwendungsorientierten Projekten
  • Mündliche Präsentation und schriftliche Dokumentation von Arbeitsergebnissen
  • Fachübergreifende und fachspezifische Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens (methodisch und formal)

Gesamtarbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für das Modul umfasst insgesamt 150 Stunden (siehe auch "ECTS-Leistungspunkte und Benotung").

Lehr- und Lernformen
Dozentengebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
40SeminarPräsenz oder Online-
15ExkursionPräsenz-
5betreute KleingruppenPräsenz oder Online-
Dozentenungebundenes Lernen
Std. WorkloadLehrtypMediale UmsetzungKonkretisierung
20Literaturstudium-
10Rezeption sonstiger Medien bzw. Quellen-
40Erstellung von Prüfungsleistungen-
20Arbeit in Kleingruppen-
Weitere Erläuterungen

Das dozentengebundene Lernen in der Lehrveranstaltung A umfasst eine Semesterwochenstunde (SWS), auf die Lehrveranstaltungen B und C entfallen jeweils 1,5 SWS. Der kalkulierte Workload für die Erstellung von Prüfungsleistungen beinhaltet auch die Anfertigung des Lerntagebuchs als angeleiteter Form der Veranstaltungsnachbereitung.

Benotete Prüfungsleistung
  • Projektbericht (mündlich) und Projektbericht (schriftlich)
Unbenotete Prüfungsleistung
  • regelmäßige Teilnahme
Bemerkung zur Prüfungsart

Die Prüfungsbestandteile werden wie folgt auf die Lehrveranstaltungen des Moduls verteilt:

Benotete Prüfungsleistung: Lehrveranstaltung C

Unbenotete Prüfungsleistung (regelmäßige Teilnahme): Lehrveranstaltung A

Unbenotete Prüfungsleistung (Lerntagebuch): Lehrveranstaltungen A und B

Die benoteten Prüfungsleistungen werden gemäß ATPO in Kleingruppen absolviert.

Das Lerntagebuch dient primär als Instrument zur Reflexion und Förderung des individuellen Lernfortschritts in den beiden Lehrveranstaltungen A und B. Es wird begleitend über den gesamten Semesterverlauf erstellt und führt insofern nicht zu einer Erhöhung der Prüfungsdichte am Semesterende. 

Das formale Erfordernis der regelmäßigen Teilnahme in der Lehrveranstaltung A ergibt sich daraus, dass hier überwiegend Exkursionen stattfinden, an denen teilweise externe Akteur*innen beteiligt sind.

Prüfungsdauer und Prüfungsumfang

Projektbericht (mündlich): 20 Minuten
Projektbericht (schriftlich): 15 Seiten
Lerntagebuch: 15 Seiten

Empfohlene Vorkenntnisse

Für die erfolgreiche Mitarbeit in den Lehrveranstaltungen A und B sind keine speziellen Vorkenntnisse notwendig, die über die Studieneingangsvoraussetzungen hinausgehen. Die Lehrveranstaltung C im zweiten Modulsemester knüpft teilweise an die Inhalte aus den vorausgehenden Lehrveranstaltungen des Moduls an. Es wird daher empfohlen, die Lehrveranstaltungen in der laut Studienverlaufsplan vorgesehenen Reihenfolge zu belegen.  

Studierende, die sich dennoch auf das Modul vorbereiten möchten, können sich vorab einen Überblick zu den Inhalten der folgenden Bücher sowie zu den Unterstützungsangeboten des LearningCenters für Studierende verschaffen:

Cottrell, Stella (2013): The Study Skills Handbook. 4. Auflage. New York u.a.: Palgrave Macmillan.

Metzig, Werner & Schuster, Martin (2016): Lernen zu lernen. Lernstrategien wirkungsvoll einsetzen. 9. 
Auflage. Berlin & Heidelberg: Springer.

Die Angebote des LearningCenters beziehen sich auf die Förderung überfachlicher Kompetenzen für den Studienerfolg und sind auf der Website der Hochschule zu finden. 

In dem Modul wird in Zusammenhang mit der Thematisierung von Lernstrategien auch auf externe digitale Unterstützungsangebote verwiesen, die das Mathematiklernen in anderen Modulen der Studieneingangsphase erleichtern. Studierenden, die sich vor Semesterbeginn mit entsprechenden Angeboten vertraut machen möchten, wird (neben den hochschulinternen Angeboten) eine Registrierung für den kostenfreien "Online Mathematik Brückenkurs OMB+" empfohlen.

OMB+, online verfügbar unter: https://www.ombplus.de/ombplus/public/index.html 
(letzter Zugriff am 03.05.2022)

Wissensverbreiterung

Die Studierenden können ...

  • den Aufbau und den Verlauf des Curriculums sowie die wissenschaftliche Systematik ihres Studienfachs in ihren grundlegenden Zusammenhängen beschreiben.
  • typische berufliche Tätigkeitsfelder beschreiben, die für Absolvent*innen ihres Studiengangs in 
    Frage kommen.
  • wesentliche Merkmale lernförderlicher und motivierender Zielformulierungen benennen.
  • zentrale Lern- und Arbeitsstrategien für das Studium anhand geeigneter Beispiele unterscheiden.
  • ausgewählte Gelingensbedingungen für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit anderen Personen darstellen.
  • die üblichen Arbeitsphasen anwendungsorientierter (Forschungs-)Projekte voneinander abgrenzen.
  • grundlegende Qualitätskriterien für kohärente akademische Texte und mündliche Präsentationen beschreiben.
  • die wichtigsten fachübergreifenden und fachspezifischen Formalien des wissenschaftlichen Schreibens darlegen.

Wissensvertiefung

Die Studierenden können Strategien und Unterstützungsangebote beschreiben, die sich speziell für das 
semesterbegleitende Lernen und die Prüfungsvorbereitung in Lehrveranstaltungen mit mathematischen 
Lerninhalten eignen

Wissensverständnis

Die Studierenden können ...

  • abschätzen, inwiefern die angestrebte berufliche Tätigkeit mit dem gewählten Studiengang vereinbar ist und welche fachspezifischen und überfachlichen Kompetenzen dafür besonders wichtig sind.
  • begründet bewerten, unter welchen studienbezogenen Bedingungen bestimmte Lern- und Arbeitsstrategien zur Anforderungsbewältigung sinnvoll sind.

Nutzung und Transfer

Die Studierenden können ...

  • ihren Studienverlauf in fachlicher, organisatorischer und persönlicher Hinsicht sowie vor dem Hintergrund ihrer individuellen Zielsetzung realistisch planen.
  • ihre Lern- und Arbeitsschritte in der Studieneingangsphase mithilfe geeigneter Strategien zielführend gestalten.
  • vereinfachte anwendungsorientierte Forschungsfragen und Probleme bzw. Projektaufgaben strukturieren.
  • die Bearbeitung kleinerer anwendungsorientierter Projekte anhand vorgegebener Rahmenbedingungen weitgehend selbstständig organisieren.
  • wissenschaftliche Literaturrecherchen durchführen, um Lösungsansätze für kleinere anwendungsorientierte Projekte zu identifizieren.
  • ihre Bearbeitungsschritte und Ergebnisse für kleinere anwendungsorientierte Projekte unter Berücksichtigung von Formalien des wissenschaftlichen Schreibens in einem kurzen kohärenten Projektbericht festhalten.

Kommunikation und Kooperation

Die Studierenden können ...

  • sich innerhalb heterogener Lern- und Arbeitsgruppen auf gemeinsame Vorgehensweisen und Regeln der Zusammenarbeit verständigen.
  • die synchrone und asynchrone Kommunikation innerhalb von Lern- und Arbeitsgruppen effektiv gestalten.
  • in Gesprächen mit anderen Studierenden und mit Lehrenden gängige Feedbackregeln berücksichtigen.
  • die Beiträge einzelner Mitglieder einer Lern- oder Arbeitsgruppe zu einem kohärenten, gemeinschaftlich verantworteten Gruppenergebnis zusammenführen.
  • die Ergebnisse kleinerer anwendungsorientierter Projekte vor anderen Studierenden und der Lehrperson mündlich präsentieren.

Wissenschaftliches Selbstverständnis / Professionalität

Die Studierenden können ...

  • ihre studien- und berufsbezogene Zielsetzung auf Grundlage der Auseinandersetzung mit den Lerninhalten des Moduls sowie dem weiteren Studienverlauf konkretisieren.
  • ihren Lernfortschritt in Bezug auf diese Zielsetzung weitgehend selbstständig reflektieren und bei Bedarf geeignete Unterstützungsangebote identifizieren.
  • die gesellschaftliche Relevanz und Verantwortung von Wissenschaft im Allgemeinen und der angestrebten beruflichen Fachlichkeit im Besonderen auf grundlegendem Niveau reflektieren.

Literatur

Für die Arbeit im Modul bieten sich unter anderem folgende Textgrundlagen an:

Alcock, Lara (2017): Wie man erfolgreich Mathematik studiert. Besonderheiten eines nicht-trivialen Studiengangs. Berlin & Heidelberg: Springer.

Cottrell, Stella (2013): The Study Skills Handbook. 4. Auflage. New York u. a.: Palgrave Macmillan.

Fröhlich, Melanie, Henkel, Christiane & Surmann, Anna (2017): Zusammen schreibt man weniger allein - (Gruppen-)Schreibprojekte gemeinsam meistern. Opladen & Toronto: Verlag Barbara Budrich.

Hering, Heike & Hering, Lutz (2015): Technische Berichte. Verständlich gliedern, gut gestalten, überzeugend vortragen. 7., überarbeitete Auflage. Wiesbaden: Springer Vieweg. 

Jacobs, Eva-Maria & Schindler, Kirsten (2006): Wie viel Kommunikation braucht der Ingenieur? 
Ausbildungsbedarf in technischen Berufen. In: Efing, Christian & Janich, Nina (Hrsg.): Förderung der berufsbezogenen Sprachkompetenz. Befunde und Perspektiven. Paderborn: Eusl, S. 133-153.

Karmasin, Matthias & Ribing, Rainer (2017): Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. Ein Leitfaden für Facharbeit/VWA, Seminararbeiten, Bachelor-, Master-, Magister- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen. 9., überarbeitete und aktualisierte Auflage. Wien: facultas. 

Lange, Ulrike (2013): Fachtexte lesen - verstehen - wiedergeben. Paderborn: Schöningh.

Metzig, Werner & Schuster, Martin (2016): Lernen zu lernen. Lernstrategien wirkungsvoll einsetzen. 9. Auflage. Berlin & Heidelberg: Springer.

Verwendbarkeit nach Studiengängen

  • Test-Studiengang
    • Test-Studiengang - Test-Prüfungsordnung

    Modulpromotor*in
    • Musterdozent_AuL_1, AuL1
    Weitere Lehrende

    Person A, Person B, Person C