Geschichte der Musik- und Kompositionstheorie
- Fakultät
Institut für Musik
- Version
Version 27.0 vom 09.04.2021
- Modulkennung
66B6232
- Modulname (englisch)
History of Music and Composition Theory
- Studiengänge mit diesem Modul
Musikerziehung - Klassik (B.A.)
- Niveaustufe
1
- Kurzbeschreibung
Der Überblick über die Geschichte der Musik- und Kompositionstheorie dient der Vertiefung des in den künstlerischen Hauptfächern Musiktheorie und Komposition vermittelten Lehrstoffs und dessen kontextueller Verankerung.
- Lehrinhalte
- 1. Grundlagen:
- Was bedeutet Musik- bzw. Kompositionstheorie? Verankerung des Fachs in seinem historischen Kontext.
- Was bedeutet „musikalisches Schrifttum“? Klärung wichtiger Aspekte wie auctoritas, mündliche Tradierung und Fragen nach dem Autor und seinem Zielpublikum.
- Welche Funktionen nehmen die unterschiedlichen Schriften ein (Erziehung, Nutzbarmachung der Theorie für religiöse oder politische Zwecke etc.)?
- „Theorielose Praktiken“: Kompositionsformen ohne oder nur mit geringer Reflexion in Schriften (z.B. Improvisationsformen, Satzmodelle, Diminutionen etc.)
2 Historischer Überblick: - Antike Schriften (Pythagoras, Platon, Aristoteles, Aristoxenos etc.) und spätantike Schriften (Boethius, Cassiodorus, Alcuin, Scotus etc.)
- Mittelalterliche Schriften (Musica enchiriadis, Hucbald de St. Armand, Odo von Cluny, Guido von Arezzo etc.) und Schriften zur Organumpraxis (Vatikanisches Organumtraktat, Mailänder Traktat)
- Schriften zur Mensuralmusik (Johannes de Garlandia, Franco von Köln etc.)
- Schriften zum Trecento und zur Ars Nova (Marchettus de Padova, Philippe de Vitry, Jacobus von Lüttich, Johannes de Muris), Schriften des 15. Jahrhunderts (Tinctoris, Guillelmus Monachus, Gafurius, etc.)
- Schriften des 16. Jahrhunderts (Glarean, Pietro Aron, Nicola Vicentino, Giuseppe Zarlino etc.), Schriften zur Seconda Pratica (Vincenzo Galilei, Giovanni Artusi, Claudio Monteverdi, Christoph Bernhard etc.)
- Schriften zum Generalbass in Italien (Michael Praetorius, Adriano Banchieri, Franceso Gasparini), zum Generalbass in Frankreich (Guillaume-Gabriel Nivers, Jean-Françcois Dandrieu etc.) und zum Generalbass in Deutschland (Johann David Heinichen, Johann Mattheson, Georg Philipp Telemann, Carl Philipp Emanuel Bach etc.)
- Schriften zur basse fondamentale (Jean-Philippe Rameau)
- Schriften zur Melodielehre (Johann Friedrich Daube, Heinrich Christoph Koch etc.)
- Schriften zum historisierenden Kontrapunkt (Johann Joseph Fux, Knud Jeppesen, A. F. J. Thibaut etc.)
- Schriften zur Sonatenform (Heinrich Christoph Koch, Joseph Riepel, A. B. Koch etc.)
- Schriften zur Funktionstheorie (Hugo Riemann)
- Vermittlung von Harmonielehre im 20. Jahrhundert (Arnold Schönberg)
- Neue Analysemethoden (Heinrich Schenker, Pitch Class Set Theory)
- Musikpsychologische Ansätze (Ernst Kurth, Paul Hindemith)
- Zeitgenössische Theorien (z.B. Helmut Lachenmann)
- Lernergebnisse / Kompetenzziele
Wissensverbreiterung
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, zeigen ein breit angelegtes Wissen über die Geschichte der Kompositionslehre und der Musiktheorie.
Wissensvertiefung
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, haben Teilgebiete der Geschichte der Musik- und Kompsitionstheorie gründlich erforscht. Sie kennen das Wesentliche der jeweiligen historischen theoretischen Anschauungsweisen und sind sich des Wandels theoretischer Kenntnisse durch die Jahrhunderte bewusst.
Können - instrumentale Kompetenz
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, können musik- bzw. kompositionstheoretische Traktate und historische Schriften verstehen und interpretieren.
Können - kommunikative Kompetenz
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, sind in der Lage, die Ergebnisse ihrer Studien zur Geschichte der Musik- und Kompositionstheorie in einen größeren Kontext einzuordnen und sie in einer gut strukturierten Form mündlich wie schriftlich adäquat darzustellen.
Können - systemische Kompetenz
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, können ihr neu erworbenes Wissen über die Geschichte der Musik- und Kompositionstheorie sinnvoll und nutzbringend in ihre pädagogische Praxis integrieren.
- Lehr-/Lernmethoden
- Selbststudium, studentisches Referat, Diskussion, Feedback-Gespräch
- Literaturstudium
- Kontaktunterricht
- Empfohlene Vorkenntnisse
Keine besonderen Vorkenntnisse.
- Modulpromotor
Brockmann, Irmgard
- Lehrende
- Brockmann, Irmgard
- Gorji, Ali
- Meßtorff, Jan
- Leistungspunkte
5
- Lehr-/Lernkonzept
Workload Dozentengebunden Std. Workload Lehrtyp 54 Seminare Workload Dozentenungebunden Std. Workload Lehrtyp 36 Veranstaltungsvor-/-nachbereitung 30 Referate 30 Prüfungsvorbereitung
- Literatur
- Literatur (Auswahl)
Literatur zur Geschichte der Musik- und Kompositionstheorie: - 1. Apel, Willi: Die Notation der polyphonen Musik 900-1600, Leipzig: Breitkopf & Härtel, 1970.
- 2. Apfel, Ernst: Geschichte der Kompositionslehre, von den Anfängen bis gegen 1700, Taschenbücher zur Musikwissenschaft, Wilhelmshaven: Heinrichshofen, 1981. Teil I: Die Lehre vom Organum, Diskant, Kontrapunkt und der Komposition bis um 1480. Teil II: Die Kontrapunkt- und Kompositionslehre vom 1480 bis G. Zarlino. Teil III: Die Kontrapunkt- und Kompositionslehre nach G. Zarlino in Italien, Deutschland, Frankreich und den übrigen Ländern.
- 3. Blume, Friedrich: Epochen der Musikgeschichte in Einzeldarstellungen: Ars antiqua, Ars nova (Heinrich Besseler), Humanismus (Hans Albrecht), Renaissance, Barock, Klassik, Romantik (Friedrich Blume), Neue Musik (William W. Austin), Kassel: Bärenreiter, 1974.
- 4. Ertelt, Thomas: Studien zur Geschichte der Musiktheorie. In Verbindung mit Klaus-Jürgen Sachs und Albrecht Riethmüller herausgegeben von Thomas Ertelt. Hildesheim: Georg Olms Verlag; Band 1: Heinz von Loesch - Der Werkbegriff in der protestantischen Musiktheorie des 16. und 17. Jahrhunderts: Ein Mißverständnis. Hildesheim, 2001 Band 2: Klaus-Jürgen Sachs - De modo componendi: Studien zu musikalischen Lehrtexten des späten 15. Jahrhunderts, Hildesheim, 2002 .
- 5. Grijp, Louis Peter: Van Aristoxenos tot Stockhausen, Deel I Oudheid tot Renaissance, 1990, WoltersNoordhoff, Groningen, Deel II Barok-Heden, Groningen: Wolters-Noordhoff, 1990.
- 6. Meier, Bernhard: Alte Tonarten, dargestellt an der Instrumentalmusik des 16. und 17. Jahrhunderts, Kassel: Bärenreiter, 2002 (Bärenreiter Studienbücher Musik Band 3).
- 7. Riemann, Hugo: Geschichte der Musiktheorie, Hildesheim: Georg Olms, 1988 (1898, Nachdruck der 2.Auflage, 1921, Max Hesses Verlag, Berlin).
- 8. Zaminer, Frieder: Geschichte der Musiktheorie in 15 Bänden. Herausgegeben im Auftrag des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, Berlin, von Frieder Zaminer, ab 1992 von Thomas Ertelt und Frieder Zaminer. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt.
Historische Literatur zur Kontrapunktlehre:
9. Johann Joseph Fux: Gradus ad Parnassum, 1725 .
10. Johann Georg Albrechtsberger: Gründliche Anweisung zur Composition, 1790.
11. Heinrich Bellermann: Der Contrapunkt, 1862.
12. Hugo Riemann: Lehrbuch des einfachen, doppelten und imitierenden Kontrapunkts, 1888.
13. Richard Stöhr: Praktischer Leitfaden des Kontrapunkts, 1911.
14. Ernst Kurth: Grundlagen des linearen Kontrapunkts, 1917.
15. Heinrich Schenker: Neue musikalische Theorien und Phantasien II Kontrapunkt, Teil 1 (1910), Teil 2 (1922).
16. Hermann Grabner: Der lineare Satz, 1925.
17. Knud Jeppesen: Kontrapunkt, Lehrbuch der klassischen Vokalpolyphonie, 1930. Historische Literatur zur Fugenlehre:
18. Marpurg, Friedrich Wilhelm: Abhandlung von der Fuge. Neue Ausgabe, Leipzig1806.
19. François Joseph Fétis: - Traité du contrepoint et de la fugue, Paris 1824.
20. Ernst Friedrich Eduard Richter: Lehrbuch der Fuge, Leipzig 1859.
21. Hugo Riemann: Lehrbuch des einfachen, doppelten und imitierenden Kontrapunkts, Leipzig 1888.
22. Hugo Riemann: Katechismus der Fugenkomposition, Leipzig 1890.
23. André Gedalge: Traité de la Fugue, Paris 1901.
24. Hermann Grabner: Anleitung zur Fugenkomposition, Leizpig 1934.
25. Marcel Dupré: Cours complet de fugue, Paris 1938. Literatur zur Geschichte der Fugenkomposition:
26. Joseph Müller Blattau: Grundzüge einer Geschichte der Fuge, Königsberg 1923.
27. George Oldroyd: The Technique and Spirit of Fugue, London 1948.
28. Alfred Mann: The Study of Fugue, New Brunswick (USA) 1958. Historische Literatur zur Harmonielehre:
29. Jean-Philippe Rameau: Traité de l’Harmonie réduite à ses principes naturels, 1722.
30. Euler, Leonhard: Tentamen novae theoriae musicae, 1739.
31. Tartini, Giuseppe: Trattato di Musica, 1754.
32. Johann Friedrich Daube: Generalbaß in drey Accorden, 1756.
33. Heinrich Christoph Koch: Handbuch beim Studium der Harmonie, 1811.
34. Hugo Riemann: Handbuch der Harmonielehre, 1886.
35. Hermann Erpf: Studien zur Harmonie- und Klangtechnik der neueren Musik, 1927.
36. Sigfrid Karg-Elert: Polaristische Klang- und Tonalitätslehre, Leipzig, 1931.
37. Paul Hindemith: Unterweisung im Tonsatz, 1940.
Literatur zur Entwicklungsgeschichte der Kontrapunktlehre:
38. Johannes Tinctoris: Liber der arte contrapuncti, 1477.
39. Guilelmus Monachus: De praeceptis artis musicae, ca.1480.
40. Nicola Vicentino: l’Antica musica ridotta alla moderna prattica, 1555.
41. Gioseffo Zarlino: Istitutioni harmoniche , 1558.
42. Giovanni Maria Artusi: l’Arte del Contraponto, 1598.
43. Jan Pieterszoon Sweelinck: Compositionsregeln.
44. Johann Joseph Fux: Gradus ad Paranassum, 1725.
45. Johann Philipp Kirnberger: Die Kunst des reinen Satzes, 1774/79. Literatur zur Formenlehre:Formenlehre als Bestandteil der Vortragslehre:
46. Michael Praetorius: Syntagma Musicum III: Aufführungspraxis der Zeit, 1619.
47. Johann Adolf Scheibe: Der Critische Musicus, 1739.
48. Johann Mattheson: Der Vollkommene Capellmeister, 1739.
49. Johann Joachim Quantz: Versuch einer Anweisung die Flöte traversière zu spielen, 1752. Formenlehre als Bestandteil der Kompositionslehre:
50. Joseph Riepel: Anfangsgründe zur musicalischen Setzkunst, 1752.
51. Heinrich Christoph Koch: Versuch einer Anleitung zur Composition, 1782/93.
52. Antonin Reicha: Traité de haute Composition, 1824/26.
53. Adolf Bernhard Marx: Die Lehre von der musikalischen Komposition, 1837/47.
54. Ernst Friedrich Eduard Richter: Die Grundzüge der musikalischen Composition und ihre Analyse, 1852.
55. Johann Christoph Lobe: Lehrbuch der musikalischen Composition, 1858/60.
56. Salomon Jadassohn: Die Formen in den Werken der Tonkunst, 1889.
57. Hugo Riemann: Grundriß der Kompositionslehre, 1889.
58. Vincent d’Indy: Cours de composition musicale, 1902/09. Formenlehre im Zeichen der Gestalttheorie:
59. Heinrich Schenker: Neue musikalische Theorien und Phantasien.
60. August Halm: Von zwei Kulturen der Musik.
61. Ernst Kurth: Grundlagen des linearen Kontrapunkts.
62. Erwin Ratz: Einführung in die musikalische Formenlehre, 1951.
Musik des 20. und 21. Jahrhunderts: - 63. heodor Wiesengrund Adorno: Philosophie der neuen Musik, 1949 / Dissonanzen, 1956.
- 64. Pierre Boulez: Musikdenken heute I und II. Aus d. Franz. übertr. von Josef Häusler, Mainz 1961, 1985.
- 65. György Ligeti - Wandlungen der musikalischen Form (Die Reihe).
- 66. Karlheinz Stockhausen, Texte zur Musik Bd. 1 bis 17 - 1964 etc.
- 67. Carl Dahlhaus: Über das Analysieren neuer Musik, 1965.
- 68. Konrad Boehmer: Zur Theorie der offenen Form in der neuen Musik, 1965.
- 69. Karlheinz Stockhausen; Teil: 1. Einführung in das Gesamtwerk, Gespräche mit Karlheinz Stockhausen; Teil: 2. Die Werke 1950 - 1977;Teil: 3: Rudolf Frisius: Karlheinz Stockhausen. Die Werkzyklen 1977 - 2007, Mainz 2013.
- 70. Luigi Nono: Texte. Studien zu seiner Musik. Hrsg. von Jürg Stenzl, Zürich 1975.
- 71. Zimmermann, Bernd Alois: Intervall und Zeit. Aufsätze und Schriften zum Werk, Mainz 1974.
- 72. Boulez, Pierre: Anhaltspunkte, Kassel 1979.
- 73. Blumröder, Christoph von: Der Begriff "Neue Musik" im 20. Jahrhundert, München 1981.
- 74. Zeitphilosophie und Klanggestalt. Unters. zum Werk Bernd Alois Zimmermanns. Hrsg. von Hermann Beyer u. Siegfried Mauser, Mainz 1986.
- 75. Incontri. Luigi Nono im Gespräch mit Enzo Restagno, Berlin1987.
- 76. Xenakis, Iannis: Formalized Music. Thought and Mathematics in Music (Musique formelles, 1963), Hillsdale-New York 1992.
- 77. Sielecki, Frank: Das Politische in den Kompositionen von Helmut Lachenmann und Nicolaus A. Huber, Bonn 1993.
- 78. Dibelius, Ulrich: György Ligeti. Eine Monographie in Essays, Mainz 1994.
- 79. Baltensperger, André: Iannis Xenakis und die Stochastische Musik : Komposition im Spannungsfeld von Architektur und Mathematik, Zürich 1995.
- 80. "Dear Pierre", "Cher John" : Pierre Boulez und John Cage ; der Briefwechsel, Hamburg 1997.
- 81. Nemecek, Robert: Untersuchungen zum frühen Klavierschaffen von Pierre Boulez, Kassel 1998.
- 82. Ebbeke, Klaus: Zeitschichtung : gesammelte Aufsätze zum Werk Bernd Alois Zimmermann, Mainz 1998.
- 83. Klein, Richard, u.a.: Mit den Ohren denken : Adornos Philosophie der Musik. Frankfurt/M. 1998.
- 84. Huber, Klaus: Umgepflügte Zeit : Schriften und Gespräche. Hrsg. von Max Nyffeler, Köln 1999.
- 85. Finnendahl, Orm u.a.: Die Anfänge der seriellen Musik, Hofheim 1999.
- 86. Asmuth, Christoph u.a.: Philosophischer Gedanke und musikalischer Klang : zum Wechselverhältnis von Musik und Philosophie, Frankfurt/M. 1999.
- 87. Angebot durch Verweigerung : die Ästhetik instrumentalkonkreten Klangkomponierens in Helmut Lachenmanns frühen Orchesterwerken. Nonnenmann, Rainer - Mainz, 2000.
- 88. Huber, Nicolaus A.: Durchleuchtungen : Texte zur Musik 1964 - 1999, Wiesbaden 2000.
- 89. Boulez, Pierre: Leitlinien, Kassel 2000.
- 90. Utz, Christian: Neue Musik und Interkulturalität : von John Cage bis Tan Dun, Stuttgart 2002.
- 91. "Träumen Sie in Farbe?" : György Ligeti im Gespräch mit Eckhard Roelcke, Wien 2003.
- 92. Mosch, Ulrich: Musikalisches Hören serieller Musik, Saarbrücken 2004.
- 93. Lachenmann, Helmut: Musik als existentielle Erfahrung, Wiesbaden 2004.
- 94. Auf(-) und zuhören : 14 essayistische Reflexionen über die Musik und die Person Helmut Lachenmanns. Hrsg. von Hans-Peter Jahn, Hofheim 2005.
- 95. Fesefeldt, Christine: Bild - Körper - Schrift : zur Poetik und Kompositionspraxis bei Pierre Boulez, Bielefeld 2006.
- 96. Floros, Constantin: Neue Ohren für neue Musik : Streifzüge durch die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, Mainz 2006.
- 97. Dobberstein, Marcel: Neue Musik : 100 Jahre Irrwege ; eine kritische Bilanz, Wilhelmshaven 2007.
- 98. György Ligeti: Gesammelte Schriften. Hrsg. von Monika Lichtenfeld, Mainz 2007.
- 99. Musik als Wahrnehmungskunst : Untersuchungen zu Kompositionsmethodik und Hörästhetik bei Helmut Lachenmann. Hrsg. von Christian Utz und Clemens Gadenstätter, Saarbrücken, 2008
- 100. Mahnkopf, Claus-Steffen: Von Zeit zu Zeit : das Gesamtschaffen; Gespräche Klaus Huber, Hofheim 2009.
- 101. Stockhausen, Karlheinz: Kompositorische Grundlagen neuer Musik : sechs Seminare für die Darmstädter Ferienkurse 1970, Kürten 2009.
- 102. Blumröder, Christoph von: Neue Musik im Spannungsfeld von Krieg und Diktatur, Wien 2009.
- 103. Meyer, Andreas u.a.: Was bleibt? : 100 Jahre Neue Musik, Mainz 2011.
- 104. Demuth, Marion u.a.: Hören & Denken : neue Musik und Philosophie, Mainz 2011.
- 105. Petersen, Birger: Neue Musik : Analysen, Berlin 2013.
- 106. Nonnenmann, Rainer: Der Gang durch die Klippen : Helmut Lachenmanns Begegnung mit Luigi Nono anhand ihres Briefwechsels und anderer Quellen 1957 - 1990, Wiesbaden 2013.
- 107. Reissig, Elfriede: Luigi Nono: »Das atmende Klarsein«, Saarbrücken 2014.
- 108. Zurück zur Gegenwart? : Weltbezüge in neuer Musik. Hrsg. von Jörn Peter Hiekel, Mainz 2015.
- 109. Domann, Andreas: Philosophie der Musik nach Karl Marx : Ursprünge - Gegenstände - Aktualität, Freiburg 2016.
- 110. Zender, Hans: Denken hören - Hören denken : Musik als eine Grunderfahrung des Lebens, Freiburg 2016.
- 111. Busoni, Ferruccio: Entwurf einer neuen Ästhetik der Tonkunst / Ferruccio Busoni ; mit Anmerkungen von Arnold Schönberg und einem Nachwort von H.H. Stuckenschmidt, Berlin 2016.
- 112. Zimmermann, Heidy u.a.: Sammlung György Ligeti : Musikmanuskripte, Mainz 2016.
- 113. Briefwechsel/Correspondence 1951-1958 / Karel Goeyvaerts - Karlheinz Stockhausen. Herausgegeben von Imke Misch und Mark Delaere, Kürten 2017.
- 114. Zenck, Martin u.a.: Pierre Boulez : die Partitur der Geste und das Theater der Avantgarde, Paderborn 2017.
- 115. Blumröder, Christoph von: Die elektroakustische Musik : eine kompositorische Revolution und ihre Folgen, Wien 2017.
- 116. Kassel, Matthias: Das Auge hört mit : Mauricio Kagels Instrumententheater von "Der Schall" bis "Zwei-Mann-Orchester", Schliengen/Markgräflerland 2018.
- 117. Schick, Tobias Eduard: Weltbezüge in der Musik Mathias Spahlingers, Stuttgart 2018.
- 118. Ehrmann-Herfort, Sabine u.a.: Salvatore Sciarrino, Vanitas : kulturgeschichtliche Hintergründe, Kontexte, Traditionen, Hofheim 2018.
- 119. Zimmermann, Bettina u.a.: Bernd Alois Zimmermann : con tutta forza : ein persönliches Portrait : Dokumente, Briefe, Fotos, Zeitzeugen, Hofheim 2018.
- 120. Korte, Oliver u.a. - Welt - Zeit - Theater : neun Untersuchungen zum Werk von Bernd Alois Zimmermann, Hildesheim 2018.
- 121. Eötvös, Peter u.a.: Parlando - Rubato : Gespräche, Monologe und andere Umwege, Mainz 2018.
- 122. Schalz, Nicolas: Schrei und Utopie : Schriften und Vorträge über Musik, Hofheim 2019.
- 123. Hiekel, Jörn Peter: Bernd Alois Zimmermann und seine Zeit, Laaber 2019.
- 124. Hirsch, Peter: Die durchbohrte Zeit : Texte zu Bernd Alois Zimmermann, Hofheim 2019.
- Literatur (Auswahl)
- Prüfungsleistung
- Mündliche Prüfung
- Hausarbeit
- Klausur 3-stündig
- Prüfungsanforderungen
Siehe Prüfungsinhalte im Anhang der Studienordnung "Musikerziehung B.A. 2020/21" sowie weitere Erläuterungen im BTPO und ATPO.“.
- Dauer
2 Semester
- Angebotsfrequenz
Wintersemester und Sommersemester
- Lehrsprache
Deutsch