Performanceprojekte und Künstlerische Abschlussgestaltung

Fakultät

Institut für Musik

Version

Version 5.0 vom 06.12.2016

Modulkennung

66B1135

Modulname (englisch)

Performance projects and final artistic assignment

Studiengänge mit diesem Modul

Musikerziehung (B.A.)

Niveaustufe

4

Kurzbeschreibung

Die 3 Säulen der Elementaren Musikpädagogik sind Musik, Bewegung und Sprache. Durch multimediale und -senosrische Gestaltungsarbeit und Aufführungen (z. Bsp. ein musikalisches Schauspiel für Kinder) leisten Elementare Musikpädagogen einen wichtigen künstlerischen und kunstpädagogischen Beitrag in der aktuellen Kulturlandschaft.

Die Stärke einer/-es Elementaren Musikpädagogen/-in in der künstlerischen Praxis liegt in der Vielseitigkeit durch die Verbindung von Musik, szenischem Gestalten, Stimme/Sprache und Bewegung/Tanz. Es gilt, die Absolventen/-innen auf die aktuelle Arbeitsmarksituation vorzubereiten, in der Lehrkräfte sowohl durch feste Anstellungen als auch durch eigenständige künstlerische bzw. kunstpädagogische Projektarbeit den Alltag bestreiten.

Lehrinhalte
  • Gestaltungstheorie:
  • Definitionen von Begriffen wie "Musiklisches Schauspiel," "Elementares Musiktheater," "Gestaltung, Performance" usw.
  • Kreative Prozesse
  • Projektplanung: Planungskriterien / Leitfaden zur Entwicklung, Planung und Umsetzung von Gestaltungsprojekten (z. Bsp. Musikaliusches Schauspiel für Kinder).

    Gestaltungspräsentation:
  • Die Studierenden erhalten verschiedene Inspirationsquellen oder Aufgaben und erarbeiten selbst entwickelte solistische Stücke innerhalb eines abgesprochenen Zeitraums.
  • Die Studierenden präsentieren ihre selbst entwickelten Gestaltungsstücke vor ihren Mitstudierenden und der Lehrperson und reflektieren gemeinsam auf Sach- und Deutungsebene.

    Gestaltung:
  • Szenische Übungen
  • Übungen in der Gruppe: Sprechgestaltungen, szenische Übungen, Improvisationen zu bestimmten Themen mit EMP-spezifischen Mitteln
  • Auftritts- und Bühnenpräsenztraining
  • Übungen in der Gruppe zum Thema Aufmerksamkeit und Achtsamkeit im Ensemble insbesondere bei Improvisationen
  • Transferleistungen: z. B. Gedichte in Musik und Bewegung darstellen können, Bewegung aufmalen, eine Partitur tanzen etc.
  • Szenische Übungen, um verschiedene Kunstformen (Musik - Bildende Kunst - Tanz - Schauspiel) in Gestaltungsstücken und Improvisationen miteinander verbinden und Bezüge zueinander herstellen zu können
  • Choreografische bzw. kompositorische Übungen: von der Improvisation zur Choreografie und Komposition
  • Die Parameter Raum, Zeit, Kraft und Form im Kontext Musik und Bewegung / Tanz als Kompositions- bzw. Improvisationskriterien

    Performanceprojekt:
  • Konzeption, Umsetzung (Planung und Einstudieren) und Präsentation einer Performance, worin die Studierenden von einer Lehrperson unterstützt werden
Lernergebnisse / Kompetenzziele

Wissensverbreiterung
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, können Begriffe wie Musiktheater, Musikalisches Schuaspiel, Performance, (...), die für ihre eigene künstlerische Praxis relevant sind, definieren und sich selbst in der Kunstszene und im kunstpädagogischen Kontext verorten.
Wissensvertiefung
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, verfügen über ein breit gefächertes und umfassendes praktisches Können im Bereich der Gestaltungspraxis und können dieses auch kritisch reflektieren bzw. analysieren.
Können - instrumentale Kompetenz
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, verfügen über genügend Methoden, um selbst konzipierte Musik- und Bewegungstheaterstücke erarbeiten und präsentieren zu können.
Können - kommunikative Kompetenz
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, sind dazu in der Lage, gemeinsam mit den anderen Studierenden (in der Kleingruppe) kreative Arbeitsprozesse anzuregen, weiterzuentwickeln und schlussendlich ein künstlerisches Ergebnis zu präsentieren.
Können - systemische Kompetenz
Die Studierenden, die dieses Modul erfolgreich studiert haben, sind dazu in der Lage, die im Studium erworbenen künstlerischen Fertigkeiten in die Berufspraxis des/der Elementaren Musikpädagogen/Musikpädagogin zu übertragen und anzuwenden.

Lehr-/Lernmethoden

Gestaltungstheorie: Seminar

Gestaltungspräsentation: künstlerisches Praxisseminar: Die Studierenden zeigen ihre selbst entwickelten Stücke und die übrigen Studierenden reflektieren.

Gestaltung: Künstlerisches Praxisseminar

Performanceprojekt: Künstlerisches Praxisprojekt samt Präsentation

Empfohlene Vorkenntnisse

Gestaltungspräsentation und Gestaltung: alle erworbenen Kenntnisse des KHF der ersten 3 Jahre

Modulpromotor

Mc Call, Tamara

Lehrende
  • Steindorff-Schulte, Dörte
  • Mc Call, Tamara
  • Effertz, Linda
Leistungspunkte

15

Lehr-/Lernkonzept
Workload Dozentengebunden
Std. WorkloadLehrtyp
18Seminare
18Künstlerische Praxis
27Künstlerische Praxis
27Praxisprojekte
Workload Dozentenungebunden
Std. WorkloadLehrtyp
190Veranstaltungsvor-/-nachbereitung
170Prüfungsvorbereitung
Literatur
  • Barthel Artus, Vom Tanz zur Choreografie, Bielefeld 2007
  • E. Fischer-Lichte, Ästhetik des performativen, Mainz 2004
  • M. Kugler, Elementarer Tanz - Elementare Musik, Mainz 2002
  • Bormann/Matzke/Brabdstetter, IMPROVISIEREN, Bielefeld 2010
  • F. Lampert, Tanzimprovisation, Bielefeld 2007
  • Konstantin Tsakalidis, Choreografie, Konstanz 2011
  • Thiessen, Peter: Drauflosspieltheater, 2013
  • Ebert, gerhard: ABC des Schauspielens, 2010
  • Widmer, Manuela: Spring ins Spiel: Elementares Musiktheater mit schulischen und außerschulischen Gruppen, 2004
Prüfungsleistung

Künstlerische Prüfung

Unbenotete Prüfungsleistung

Erfolgreiche Teilnahme

Bemerkung zur Prüfungsform

Gestaltungstheorie, Gestaltungspräsentation, Performanceprojekt: Die verantwortliche Lehrperson legt fest, welche Aufgaben für eine "erfolgreiche Teilnahme" im jeweiligen Kurs absolviert werden sollen.Gestaltung: Künstlerische Prüfung

Prüfungsanforderungen

Gestaltungstheorie, Gestaltungspräsentation, Performanceprojekt: Die Prüfungsanforderungen werden kursintern festgesetzt.

Gestaltung: Planung und Realisation eines selbst konzipierten Gestaltungsevents/Musik- und Bewegungstheaters: Inhalte und Ausrichtung werden kursintern festgelegt.

Dauer

3 Semester

Angebotsfrequenz

Wintersemester und Sommersemester

Lehrsprache

Deutsch